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Im Gehörgang Ihrer Majestät | Der deutschsprachige Podcast über James Bond 007
Wir satteln Inferno und reisen vom malerischen Chantilly über das Silicon Valley bis nach San Francisco. Unterwegs tauchen wir in die spannende Verflechtung von Kaltem Krieg und Mikrochip-Industrie ein. Außerdem spekulieren wir darüber, ob der nächste Bond-Bösewicht wieder ein exzentrisches Ensemble an die Seite gestellt bekommen sollte – ganz im Stil der Moore-Ära. Darüber hinaus diskutieren wir, wie Bonds filmische Abenteuer im Verhältnis zu den realen Gräueltaten der Menschheitsgeschichte stehen sollten. Und als Highlight: Es gibt etwas zu gewinnen – und ihr könnt bei unserer Jubiläumsfolge mitmachen! ---------- Alle Links zur Show: https://www.wonderlink.de/@podcast007 ---------- Impressum unseres Sponsors: Michael Ziedrich Rechtsanwalt, Bergstr. 128-130, 58095 Hagen info@ra-ziedrich.de, 02331/3804520, weitere Einzelheiten unter https://ra-ziedrich.de/impressum/ Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Das geplante Neunte Gesetz zur Änderung des Steuerberatungsgesetzes wurde vom Bundesrat zunächst gestoppt – unter anderem wegen der vorgesehenen steuerfreien 1.000-Euro-Krisenprämie. Inhaltlich besonders relevant sind jedoch die geplanten Änderungen im Berufsrecht der Steuerberater. Im Fokus steht vor allem § 55a StBerG: Künftig soll klargestellt werden, dass sich EU-/EWR-Abschlussprüfergesellschaften nur dann an deutschen Steuerberatungsgesellschaften beteiligen dürfen, wenn sie selbst die berufsrechtlichen Anforderungen des deutschen Steuerberatungsgesetzes erfüllen. Hintergrund ist die zunehmende Beteiligung von Private-Equity-Investoren an Steuerkanzleien. Laut Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke sind bereits 57 Steuerkanzleien von PE-Investoren betroffen. Diskutiert wird außerdem, ob bestehende Beteiligungsmodelle künftig von den Steuerberaterkammern widerrufen werden könnten. Außerdem soll mit dem neuen § 4e StBerG die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen erweitert werden. Steuerliche Nebenleistungen sollen künftig zulässig sein, wenn sie im Zusammenhang mit einer anderen beruflichen Tätigkeit stehen. Davon könnten unter anderem Hausverwaltungen, Versicherungsvermittler, Banken oder Unternehmensberater profitieren. Parallel dazu wird die unentgeltliche Hilfeleistung in Steuersachen nach § 6 Nr. 2 StBerG ausgeweitet – insbesondere mit Blick auf sogenannte „Tax Law Clinics“. Ebenfalls geplant ist der Wegfall des bisherigen Leitungserfordernisses bei weiteren Beratungsstellen, sodass nicht mehr an jedem Standort ein Steuerberater in räumlicher Nähe tätig sein muss. Daneben sprechen wir über die geplante Anhebung des Mindesthebesatzes bei der Gewerbesteuer auf 280 %. Besonders betroffen wären Gemeinden wie Monheim am Rhein und Leverkusen mit derzeit 250 % Hebesatz oder Zossen mit 270 %. Auch bei der Grunderwerbsteuer sind Änderungen vorgesehen: Bei Share Deals mit grundbesitzenden Gesellschaften soll die bisherige Doppelbelastung durch Signing und Closing entschärft werden. In den Hörerfragen diskutieren wir schließlich ein aktuelles Gestaltungsmodell rund um Luxusfahrzeuge und GmbH-Vermietungen. Ausgangspunkt ist die Frage, ob bei der Vermietung eines privat gehaltenen Fahrzeugs an die eigene GmbH eine Betriebsaufspaltung entstehen kann. Dabei geht es insbesondere um die Voraussetzungen der personellen und sachlichen Verflechtung sowie die Frage, ob ein Luxus-PKW oder Wohnmobil noch als wesentliche Betriebsgrundlage beziehungsweise Gegenstand des täglichen Bedarfs einzustufen ist. Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/ Schau gern mal vorbei und stell uns Deine Frage! Du willst deine Einkommensteuererklärung selbst über ELSTER machen, aber dabei keinen Cent liegen lassen? Dann sicher dir das neues Buch: „Sei doch nicht besteuert“ (Erweiterte & aktualisierte Ausgabe 2026) https://amzn.eu/d/0aKeCQmB Mit Widmung: www.rombach.de/steuerfabi Hier findest Du unsere Kontaktdaten, um bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder eine einmalige Steuerfrage zu stellen: https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du hast Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de
Worum geht's? 1994 erscheint mit Bomberman '94 der krönende Abschluss der Bomberman-Reihe auf der PC Engine, nach Meinung von Fabian und Gunnar möglicherweise auch schon der Höhepunkt der gesamten Serie. In dem Multiplayer-Klassiker legen kleine Figuren Bomben in rechteckigen Labyrinthen, sprengen Wände weg, sammeln Power-ups ein und versuchen dabei, alle Gegner zu erwischen ohne sich selbst in die Luft zu jagen. Fabian und Gunnar beleuchten, warum das Spielkonzept seit Jahrzehnten funktioniert – auf dem Bierdeckel erklärbar, aber mit einem taktischen und strategischen Tiefgang, der sich erst im Spiel entfaltet. Außerdem kommt der SFT-Technikerklärer dazu, die PC Engine vorzustellen und zu erläutern, was die Konsole von NEC technisch so besonders machte. Daneben erzählen die beiden die Geschichte von Hudson Soft: vom Funkgeräteladen zweier Brüder in Sapporo über die Erfindung des Bomberman-Konzepts bis hin zur engen Verflechtung mit NEC und der Entstehung der PC Engine. Infos zum Spiel: Thema: Bomberman '94 Erscheinungstermin: 1993 (Japan) Plattform: PC Engine Entwickler: Hudson Soft Publisher: Hudson Soft Genre: Action Designer: Shigeki Nakamoto, Shinichi Fujiwara, Yoshiyuki Kawaguchi, Shoji Mizuno u.a. Musik: June Chikuma Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Fabian Käufer, Gunnar Lott und als Gast: Henner Thomsen Audioproduktion: Johannes DuBois, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik)
⭐️ Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent! ▶️ https://weltwoche.de/abonnemente/ «Deep State? Ja, es geht in diese Richtung»: Bestseller-Autor Norbert Häring über die unheimliche Verflechtung von Staat und NGOs Kostenlos informiert:
Ein Mietvertrag, eine Überlassung, eine Veränderung in der Beteiligung – und plötzlich ist man drin: Betriebsaufspaltung. In dieser Episode zeigen wir, welche alltäglichen Gestaltungen die Betriebsaufspaltung auslösen, welche typischen Irrtümer es gibt und warum die spätere Aufdeckung oft teuer wird. Wir erklären die Folgen für Einkünfte, Betriebsvermögen, Gewerbesteuer und stille Reserven – und worauf man bei Umstrukturierung, Nachfolge oder Vermietung besonders achten sollte.Hier geht es zur Folge zum Thema Grunderwerbsteuer: #133 - Familienpool und Grunderwerbsteuer - was Sie jetzt tun sollten!Steuerberater gesucht?Von der Lohn- und Finanzbuchhaltung, über den Jahresabschluss und die Steuererklärungen bis hin zur Steuerberatung: Bei uns werden ausschließlich Steuerberater*innen tätig.Lernen Sie uns kennen und machen Sie künftig keine Kompromisse mehr: https://kanzlei-pfalz.de/index.html
Die Deutschen zwischen Kriegsgewalt und Friedenssuche: Der Marburger Historiker Eckart Conze blickt in seinem neuen Buch "Friedlos" auf die enge Verflechtung von Krieg und Frieden seit 1648. Von Harald Asel
In dieser Podcast-Folge von „Nah am Wasser“ beleuchtet Axel Metz gemeinsam mit dem Autor Martin Schmidt die geheimnisvolle Militärgeschichte des Bug, einer abgelegenen Landzunge auf der Insel Rügen. Das Gespräch konzentriert sich auf Schmidts Sachbuch, welches die Transformation des Areals von einer schwedischen Poststation über einen Fliegerhorst bis hin zum strategischen Stützpunkt der DDR-Volksmarine nachzeichnet. Besonders hervorgehoben wird der strenge Dienstalltag der 6. Flottille sowie die enge Verflechtung der Soldaten mit der benachbarten Gemeinde Dranske. Zudem thematisieren die Gesprächspartner die bedeutende Rolle des Militärs während der Schneekatastrophe im Winter 1978/79, als die Truppen die zivile Versorgung sicherstellten. Heute ist das geschichtsträchtige Gelände teilweise in einen Nationalpark integriert und kann im Rahmen geführter Wanderungen besichtigt werden.
Er war der Architekt einer der größten Karrieren des Weltsports, doch am Ende blieb ein tiefer Riss im einstigen Familienidyll. In dieser Folge von Tatort Sport blicken wir hinter die Kulissen des „Tennisimperiums“ der Familie Graf in Brühl. Wie konnte aus dem ehrgeizigen Vater und Manager Peter Graf eine Machtfigur werden, die das Schicksal der Weltranglisten-Ersten Steffi Graf lenkte – und dabei völlig die Kontrolle verlor? Malte Asmus rekonstruiert ein illegales System aus Briefkastenfirmen, Barzahlungen in Jutebeuteln und politischer Verflechtung, das schließlich am 2. August 1995 mit einem Haftbefehl im Esszimmer der Familie endete. In dieser Folge erfahrt ihr: Der Aufstieg: Wie Peter Graf ... WERBUNG Wenn du deinem Vierbeiner eine Freude machen willst: Bei Fressnapf sind in teilnehmenden Märkten dauerhaft über 500 Preise reduziert. Klick fressnapf.de/aktionen-angebote/dauerhaft-reduziert/ Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
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Ungarn hat gewählt. Viele hoffen, dass die EU ihre Probleme löst – ein möglicher IrrtumEin Kommentar von Tilo Gräser.„Orban wankt“ habe ich im Juni vergangenen Jahres nach einem meiner Aufenthalte in Ungarn geschrieben. In dem Beitrag habe ich auf eine Stimmung in dem Land an Donau und Theiß aufmerksam gemacht, die in Richtung Veränderung nach 16 Jahren Amtszeit von Viktor Orbán drängte. Nun ist der dienstälteste Ministerpräsident innerhalb der Europäischen Union (EU) gewissermaßen gefallen. Dafür dürften zuallererst innenpolitische Themen und Probleme gesorgt haben, und eben der Wunsch insbesondere der jungen Ungarn nach Veränderung. Natürlich reichen die Folgen weit über das Land hinaus.Den bisherigen Angaben nach erhielt am Sonntag die Tisza-Partei um Herausforderer Péter Magyar knapp über 53 Prozent der abgegebenen Stimmen. Das Bündnis aus Fidesz und der Partei KDNP um Orbán kam auf etwas über 38 Prozent. Nach 16 Jahren im Amt muss Orbán das nun wieder abgeben. Gemeldet wurde eine hohe Wahlbeteiligung von fast 80 Prozent. Demnach bekommt die Tisza-Partei 138 der 199 Sitze im Parlament und damit die für grundlegende Gesetzesänderungen notwendige Zweidrittelmehrheit. Fidesz und KDNP kommen nur noch auf 55 von bisher 135 Abgeordneten. Die restlichen sechs Sitze bekommt die kleine Partei Mi Hazánk Mozgalom (Unsere Heimat Bewegung), die als „rechtsextrem“ und „prorussisch“ bezeichnet wird.Im Folgenden soll ein kurzer Überblick über Einschätzungen gegeben werden, die im deutschen Medienmainstream eher selten zu finden sind, die aber auf interessante Aspekte aufmerksam machen.Zu den Ursachen für den Wahlausgang wird unter anderem die sich verschlechternde wirtschaftliche Lage Ungarns gezählt, die sich auf den Lebensstandard seiner Bürger spürbar auswirkt. Noch am 11. April hatte die Zeitung Das Handelsblatt den „wirtschaftlichen Niedergang“ des Landes beschrieben und als Schlussfolgerung einen „Regimewechsel“ in Budapest gefordert. Zumindest hieß es dabei:„Das Haushaltsproblem besteht seit der Coronapandemie, als der Staat hohe Schulden aufnehmen musste. Es verschärfte sich 2022, als die EU-Kommission aufgrund von Rechtsstaatsverstößen der Orban-Regierung Fördermittel in Milliardenhöhe zurückhielt.“Bei der Aufzählung der Faktoren und Ursachen für die schlechter werdenden Wirtschaftszahlen ließ das Blatt nicht nur die politischen Ursachen der Corona-Krise, sondern auch etwas anderes Wichtiges aus: Durch die enge Verflechtung der ungarischen Wirtschaft mit bundesdeutschen Unternehmen wirkt sich der Konjunkturrückgang in Deutschland – dem wichtigsten Handelspartner Ungarns – auch auf diese aus. Darauf machte der ungarische Journalist Gabór Stier gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Tass am Montag aufmerksam. Aus seiner Sicht kommt der Konflikt in der Ukraine hinzu, der Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland nach sich zog, der sich ebenfalls „äußerst negativ“ auf die Lage im Land auswirke....https://apolut.net/orban-wankte-und-fiel-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wann Privatvermögen plötzlich gewerblich wird und welche steuerlichen Folgen drohen. Diese Episode zeigt klar, wann eine scheinbar einfache Vermietung zur steuerlichen Falle wird und warum die Betriebsaufspaltung erhebliche Risiken birgt. Im Fokus stehen die steuerlichen Unterschiede zwischen Privat- und Betriebsvermögen: Während im Privatvermögen Veräußerungen nach 10 Jahren steuerfrei möglich sind und keine Gewerbesteuer anfällt, führt Betriebsvermögen zu Gewerbesteuerpflicht und zur Gefahr der Aufdeckung stiller Reserven – etwa bei Betriebsaufgabe oder Gesellschafterwechsel. Die Betriebsaufspaltung, entwickelt durch Richterrecht (grundlegend BFH, Beschluss v. 08.11.1971, GrS 2/71, BStBl 1972 II S. 63), bewirkt dabei, dass eigentlich vermögensverwaltende Tätigkeiten als gewerblich eingestuft werden. Erklärt werden die Voraussetzungen: sachliche Verflechtung (Überlassung wesentlicher Betriebsgrundlagen wie Grundstücke oder Patente) und personelle Verflechtung (einheitlicher geschäftlicher Betätigungswille). Zudem werden typische Fallkonstellationen, Gestaltungsvarianten und Risiken – etwa bei fehlendem Mietvertrag, Untervermietung oder Arbeitszimmern – praxisnah dargestellt. Abschließend geht es um Gestaltungsoptionen wie die Immobilien-GmbH (§ 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG) sowie die steuerlich problematische Beendigung einer Betriebsaufspaltung. Diese Episode liefert eine kompakte und fundierte Einordnung der Betriebsaufspaltung mit konkreten Beispielen und rechtlichen Grundlagen. Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/ Schau gern mal vorbei und stell uns Deine Frage! Das Buch zum Podcast "Sei doch nicht besteuert" von Fabian Walter, kannst du jetzt unter folgendem Link bestellen: https://amzn.eu/d/26qeFBW Hier findest Du unsere Kontaktdaten, um bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder eine einmalige Steuerfrage zu stellen: https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du hast Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de Neues „Sei doch nicht besteuert“-Buch, jetzt kaufen https://amzn.eu/d/hhFdFNV
Die steuerliche Organschaft ermöglicht es, mehrere rechtlich selbstständige Unternehmen steuerlich wie einen einzigen Betrieb zu behandeln. Dabei übernimmt der Organträger die beherrschende Rolle, während die Organgesellschaft organisatorisch untergeordnet ist. Obwohl die Unternehmen gesellschaftsrechtlich eigenständig bleiben, gehen ihre steuerlichen Folgen teilweise ineinander über. Die Gesamtheit der verbundenen Unternehmen wird als Organkreis bezeichnet. Eine Organschaft existiert im deutschen Steuerrecht bei Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer, wobei Voraussetzungen und Rechtsfolgen teilweise unterschiedlich geregelt sind. Bei der ertragsteuerlichen Organschaft (Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer) bestehen wesentliche Vorteile für Unternehmensgruppen. Gewinne der operativen Gesellschaft werden unmittelbar dem Organträger zugerechnet, wodurch zusätzliche Besteuerung von Gewinnausschüttungen – etwa rund 1,5 % Belastung bei Dividenden an eine Holding – vermieden werden kann. Zudem lassen sich Gewinne und Verluste verschiedener Konzerngesellschaften miteinander verrechnen, was insbesondere bei Konzernstrukturen mit unterschiedlich erfolgreichen Gesellschaften relevant ist. Nachteile bestehen vor allem darin, dass der Organträger Verluste der Tochtergesellschaft zwingend übernehmen muss und damit die wirtschaftliche Haftungsbarriere teilweise entfällt. Voraussetzung für die ertragsteuerliche Organschaft ist insbesondere die finanzielle Eingliederung, also eine Mehrheit der Stimmrechte des Organträgers an der Organgesellschaft vom Beginn des Wirtschaftsjahres an. Zusätzlich verlangt § 14 KStG einen Ergebnisabführungsvertrag (EAV), durch den die Organgesellschaft ihren gesamten Gewinn und Verlust an den Organträger abführt. Dieser Vertrag muss mindestens fünf Jahre bestehen, im Handelsregister eingetragen sein und tatsächlich durchgeführt werden. Organträger können natürliche Personen, Kapitalgesellschaften, originär gewerblich tätige Personengesellschaften oder inländische Betriebsstätten ausländischer Unternehmen sein, während Organgesellschaften grundsätzlich inländische Kapitalgesellschaften sein müssen. Die umsatzsteuerliche Organschaft nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG wirkt anders: Umsätze innerhalb des Organkreises gelten als nicht steuerbare Innenumsätze, während der Organträger alleiniger Steuerschuldner gegenüber dem Finanzamt ist. Voraussetzung ist eine finanzielle, wirtschaftliche und organisatorische Eingliederung der Organgesellschaft. Finanzielle Eingliederung bedeutet regelmäßig die Mehrheit der Stimmrechte, wirtschaftliche Eingliederung eine enge wirtschaftliche Verflechtung der Tätigkeiten und organisatorische Eingliederung eine tatsächliche Durchsetzungsmöglichkeit des Willens des Organträgers, etwa durch Personalunion der Geschäftsführung. Kritisiert wird insbesondere, dass die umsatzsteuerliche Organschaft nicht freiwillig beantragt werden kann, was in der Praxis häufig zu Streitigkeiten mit der Finanzverwaltung führt. Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/ Schau gern mal vorbei und stell uns Deine Frage! Das Buch zum Podcast "Sei doch nicht besteuert" von Fabian Walter, kannst du jetzt unter folgendem Link bestellen: https://amzn.eu/d/26qeFBW Hier findest Du unsere Kontaktdaten, um bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder eine einmalige Steuerfrage zu stellen: https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du hast Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de Neues „Sei doch nicht besteuert“-Buch, jetzt kaufen https://amzn.eu/d/hhFdFNV
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
In dieser Folge analysiert Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, den aktuellen Aktien-Boom rund um die Künstliche Intelligenz. Während Milliarden in Chips und Rechenzentren fließen, wächst die Sorge vor einer neuen Tech-Blase. Dazu kommen Ängste, dass die KI ganze Geschäftsmodelle ausradieren könnte. Wir beleuchten, inwieweit diese Bedenken berechtigt sind und wie sich Anlegerinnen und Anlegern vor diesem Hintergrund am besten verhalten sollten. Karl beantwortet folgende Fragen: Wann, wo und wie hat Schmidt das letzte Mal KI benutzt? (1:20) Wie ist der aktuelle KI-Boom einzuschätzen, entsteht da etwas historisch Großes oder überwiegen die Bedenken? (2:07) Ist der Vergleich der KI mit der Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Internets gerechtfertigt? (3:54) Wie stark dürfte KI das Weltwirtschaftswachstum beschleunigen? (5:14) Ist der entscheidende Unterschied zu früheren Tech-Hypes, dass diesmal viele große Konzerne schon gutes Geld verdienen? (6:46) Wenn KI tatsächlich zu massiven Produktivitätsgewinnen führt – sind die heutigen Aktien-Bewertungen dann vielleicht sogar rational? (8:10) Können die massiven Investitionen der Konzerne in Rechenzentren zum Fass ohne Boden werden? (9:53) Wie gefährlich ist die gegenseitige finanzielle Verflechtung großer KI-Akteure? (11:11) Hat das Ganze nicht doch Parallelen zur Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre? (11:55) Stehen wir durch KI vor einer massiven Disruption etablierter Geschäftsmodelle? (12:43) Wird die KI zu massiver Arbeitslosigkeit führen? (13:27) Wie gehen Anleger am besten damit um, dass es wahnsinnig schwer ist, die Erfolgsaussichten einzelner KI-Unternehmen zu bewerten? (14:44) Wie viel KI-Investments sollten heute in einer gut strukturieren Anlage stecken? (16:02) Gut zu wissen: KI verändert die gesamte Art und Weise, wie wir weltweit produzieren und konsumieren und dürfte langfristig positiv auf das globale Wachstum ausstrahlen. Im Finanzsektor kann KI für sinnvollere Wissensvermittlung an Anleger sorgen. Im Gegensatz zur 2000er Dotcom-Blase sind die heutigen KI-Marktführer hochprofitabel, was die Bewertungen rationaler macht als damals, dennoch gibt es hier und da Übertreibungen. Nach einer gigantischen Spekulationsblase sieht es nicht aus, enttäuschte Gewinnerwartungen können aber jederzeit zu stärkeren Kurskorrekturen führen. Der Investitionsdruck ist für Unternehmen sehr hoch, um nicht den Anschluss zu verlieren. Das birgt Abschreibungsrisiken. Risiken liegen teilweise auch in finanziellen Verflechtungen großer KI-Akteure. KI dürfte klassische Software nicht einfach ersetzen, sondern bestehende Werkzeuge verbessern. Etablierte Anbieter haben durch ihren Datenzugang oft einen „Heimvorteil“. KI löscht seltener ganze Berufe aus, verändert aber Aufgabenprofile radikal. Der „wirtschaftliche Turbo“ entsteht dort, wo Menschen durch KI verstärkt, statt nur ersetzt werden. Da niemand weiß, welche Aktien am meisten von KI profitieren, ist die breite Marktabdeckung über alle Branchen hinweg die klügste Strategie. Folgenempfehlung: Folge 183: Geld anlegen mit KI – kann ChatGPT die Märkte vorhersehen? (00:01:20) Wann, wo und wie hat Schmidt das letzte Mal KI benutzt? (1:20) (00:02:07) Wie ist der aktuelle KI-Boom einzuschätzen, entsteht da etwas historisch Großes oder überwiegen die Bedenken? (2:07) (00:03:54) Ist der Vergleich der KI mit der Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Internets gerechtfertigt? (3:54) (00:05:14) Wie stark dürfte KI das Weltwirtschaftswachstum beschleunigen? (5:14) (00:06:46) Ist der entscheidende Unterschied zu früheren Tech-Hypes, dass diesmal viele große Konzerne schon gutes Geld verdienen? (6:46) (00:08:10) Wenn KI tatsächlich zu massiven Produktivitätsgewinnen führt – sind die heutigen Aktien-Bewertungen dann vielleicht sogar rational? (8:10) (00:09:53) Können die massiven Investitionen der Konzerne in Rechenzentren zum Fass ohne Boden werden? (9:53) (00:11:11) Wie gefährlich ist die gegenseitige finanzielle Verflechtung großer KI-Akteure? (11:11) (00:11:55) Hat das Ganze nicht doch Parallelen zur Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre? (11:55) (00:12:43) Stehen wir durch KI vor einer massiven Disruption etablierter Geschäftsmodelle? (12:43) (00:13:27) Wird die KI zu massiver Arbeitslosigkeit führen? (13:27) (00:14:44) Wie gehen Anleger am besten damit um, dass es wahnsinnig schwer ist, die Erfolgsaussichten einzelner KI-Unternehmen zu bewerten? (14:44)
Hohe Bewertungen, großer Optimismus – und eine klare Warnung aus Frankfurt. Die Deutsche Bundesbank sieht gefährliche Verwundbarkeiten im Finanzsystem. Im Podcast Brichta & Bell spricht Bundesbank-Vorstand Michael Theurer offen über die Risiken an den Finanzmärkten. Wir diskutieren: •warum eine Korrektur an den Märkten nicht nur möglich, sondern systemisch relevant sein könnte •ob eine neue Rettungsaktion wie 2008 denkbar ist •wie riskant Staatsverschuldung und die Verflechtung von Staaten und Banken sind •und welche Rolle Zentralbanken im nächsten großen Marktstress spielen Was bedeutet das konkret für Anleger, Banken und Politik? Wie stabil ist das Finanzsystem wirklich – und wie gut ist es auf Schocks vorbereitet?
Unser Partner Scalable Capital ist der einzige Broker, den deine Familie zum Traden braucht. Bei Scalable Capital gibt's nämlich auch Kinderdepots. Alle weiteren Infos gibt's hier: scalable.capital/oaws.Lilly zeigt Novo wie's geht. Uber hat Rekord, aber fällt. Texas Instruments macht größten Deal seit 2011. Solar in USA und China strahlt. Henkel kauft Marge. Chemie dankt EU, Heidelberg Materials nicht. Krypto verliert 500 Mrd. $. Tether macht 10 Mrd. $.Alphabet (WKN: A14Y6F) und Qualcomm (WKN: 883121) haben nach US-Börsenschluss ihre Zahlen gebracht. Wir sagen euch, wie es den Tech-Firmen geht.Was haben die Trump-Familie, Binance und Abu Dhabi gemeinsam? Eine kräftige Krypto-Verflechtung.Diesen Podcast vom 05.02.2026, 3:00 Uhr stellt dir die Podstars GmbH (Noah Leidinger) zur Verfügung.
Nicolás Maduros Herrschaft in Venezuela ist vorbei, beendet durch die Trump Administration und einen Einsatz der Delta Force. Ein plötzliches Finale der Monate langen US-Aggression vor Venezuela Küsten. Womit das Land nun vor einer neuen, noch unklaren politischen und wirtschaftlichen Phase und vielen noch offenen Fragen steht. Fragen die medial bisher vor allem auf Donald Trump fokussierten, vor allem: Was hat er sich dabei gedacht? Und was hat er nun vor mit dem Land und darüber hinaus? Fragen die ohne Zweifel von Bedeutung sind, dabei bleiben jedoch grundsätzlichere Fragen bisher zumeist unbeantwortet und ungestellt. Allen voran, warum Venezuela? Warum ist in dem Land möglich, was andernorts nicht möglich scheint? Und warum fokussieren sich die USA, nicht erst seit Trump so stark auf die politische Entwicklung des Landes? Die Antwort liegt nicht allein in den Entscheidungen der Trump-Administration, sondern in einer über zweihundertjährigen Geschichte wechselseitiger Verflechtung und struktureller Abhängigkeit. Diese Folge analysiert diese Kontinuitäten, die Venezuela vom kolonialen Extraktivismus bis zur heutigen Krise prägen. Vom Kakao-Boom des 18. Jahrhunderts über Unabhängigkeit und den Ölrausch der 1920er Jahre bis zum scheinbar demokratischen Punto Fijo-System und dessen Ende. Eine Geschichte vor allem geprägt durch Ressourcenextraktion für externe Märkte, größten Reichtum, die Herausforderungen damit umzugehen und eine Pfadabhängigkeit, die die USA und Venezuela über die Jahrhunderte immer enger miteinander verbanden, sowohl als Partner als auch Antagonisten. Eine politökonomische Analyse der strukturellen Bedingungen, die Venezuelas gegenwärtige Krise und seine besondere Beziehung zu den USA erst ermöglichten. Teil 1 von 2 – Die historischen Grundlagen. Nächste Folge: Chávez, der Bolivarianismus und die Eskalation. ------------------------------------------------------------------------------ Ihr könnt dieses Podcast finanziell unterstützen, via: Überweisung an: Mick Klöcker ING-Diba IBAN DE17 5001 0517 5446 1036 89 Paypal an: Mick.Kloecker@gmx.de oder über steadyhq.com: Neben der Spur https://steadyhq.com/de/neben-der-spur/ ------------------------------------------------------------------------------ Produktion, Recherche und Moderation: Mick Klöcker Feedback, Anregungen und Kritik an: Mick.Kloecker@gmx.de oder über Twitter: @NDS_mk1 Besonderer Dank für künstlerische, musikalische, technische und freundschaftliche Unterstützung an: Musik: Joscha @gruneWav Logo: Danny @Dann_____y
vzzzPodcast-Seite: https://vonzeitzuzeit.gordianus.de/2025/12/05/vzk39-fairytale-of-new-york/ Fairytale of New York von den Pogues wurde im November 1987 veröffentlicht und mixt Irish Folk mit Weihnachtslied-Sound. Es ist ein etwas anderes Weihnachtslied. Neben der rauen Stimme von Sänger MacGowan singt Kirsty MacColl den weiblichen Part eher melodisch. Das heißt aber nicht, dass sie nicht austeilen kann: Musikgeschichte und Weihnachtskult Diese #vzzzPodcast-Folge analysiert das berühmte Musikstück „Fairytale of New York“ von den Pogues und Shane MacGowan – einem Song, der in Irland und England als Inbegriff von Weihnachten gilt, aber weit mehr erzählt als festliche Stimmung. Wir beginnen mit persönlichen Anekdoten über die Pogues und die Verbindung des Songtextes mit typisch irischen Traditionen: rauen Kneipennächten, der Rolle von Alkohol in der Selbstinszenierung von Songwritern und der Melancholie irischer Geschichten. Das Setting: New York, Polizei und Weihnachten Im Song geht es um ein Paar, das aus Irland stammt, das Weihnachten getrennt verbringt. Der männliche Protagonist landet nach einer durchzechten Nacht im „Drunk Tank“ – der Ausnüchterungszelle in New York. Die „Boys of the NYPD Choir“ im Refrain symbolisieren die kulturelle Verflechtung zwischen Irland und der US-Ostküste; viele Polizisten stammen von irischen Einwanderern ab. Die toxische Beziehung und die Sprache des Liedes Die Dynamik von Fairytale of New York ist von einer toxischen Beziehung geprägt: beide Liebenden streiten sich heftig, beschimpfen sich mit harten Worten – und dennoch bleibt zwischen ihnen eine tiefe Verbundenheit. Die Komplexität der Beziehung wird musikalisch und textlich durch einen Wechsel von aggressiven Duetten und versöhnlichen Rückblenden ausgedrückt. Besonders auffällig ist die Mischung aus derben Schimpfwörtern, Melancholie und dem Wunsch nach Versöhnung im Weihnachtsrahmen. Weihnachtskultur im Vergleich In dieser #vzzzPodcast-Folge wird das Lied auch kulturgeschichtlich eingeordnet und mit deutschen und amerikanischen Weihnachtsbräuchen verglichen: Während „Fairytale of New York“ in Irland für ausgelassenes Feiern und ironische Distanz steht, dominiert in Deutschland oft Schwermut und Ritualisierung. Die Folge illustriert, wie Musik und Gemeinschaft Rituale neu definieren können. In dieser Episode erfährst du: - Wie Irland den Weihnachtskult international geprägt hat - Was „Fairytale of New York“ über Liebe, Streit und Sehnsucht erzählt - Welche Rolle Alkohol und Polizei im Song und seiner Geschichte spielen - Warum das Lied eine einzigartige Brücke zwischen Irland, New York und Weihnachten baut - Wie Weihnachtsmusik Identität und gesellschaftliche Dynamik beeinflusst Abonniere unseren Podcast auf Spotify, YouTube, Apple oder überall wo es Podcasts gibt. Lass uns gern in den YouTube-Kommentaren oder bei Bluesky wissen, welches Weihnachtslied für dich dazugehört. Teile diese Episode gerne mit anderen – denn gute Gespräche beginnen beim Zuhören. https://open.spotify.com/show/7kVdmMboEGhSOrZ5JeIRsj https://podcasts.apple.com/de/podcast/von-zeit-zu-zeit-vzzzpodcast/id1455281628 https://bsky.app/profile/vzzzpodcast.bsky.social
In dieser Podcastfolge spricht Nicole Paganini, Wissenschaftlerin und Expertin für urbane Ernährungsarmut, über die Verflechtung von Hunger und struktureller Gewalt. Sie erläutert, wie Städte weltweit, insbesondere Kapstadt und Berlin, mit den Herausforderungen des Rechts auf Nahrung umgehen. Paganini betont, dass Hunger oft eine Konsequenz von Kriegen und wirtschaftlicher Ungleichheit ist und beschreibt, wie Community Kitchens und lokale Initiativen sowohl Ernährungsarmut bekämpfen als auch Schutzräume bieten. Das Gespräch beleuchtet die Bedeutung der politischen Verantwortung und zivilgesellschaftlichen Engagements in der Umsetzung des Rechts auf Nahrung.Dr Nicole Paganini, Expertin für urbane Ernährungssysteme und geschlechter-spezifische Gewalt, Co-Founder bei Weave Strategieswww.weave-strategies.orgYoutube Video aus Cape Townhttps://www.youtube.com/watch?v=3iUsWOxlyoUPodcast zu GBV aus Cape Townhttps://soundcloud.com/user-374323030/episode-8?utm_source=clipboard&utm_medium=text&utm_campaign=social_sharingResearch ArticleA Hungry City Is a Violent City: Cape Town's Community Kitchens as Feminist Spaces of Care and Resistancehttps://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/10130950.2025.254324400:00 Einführung in strukturelle Gewalt und Hunger00:48 Interview mit Dr. Nicole Paganini01:41 Das Recht auf Nahrung im urbanen Kontext05:24 Geschlechtsspezifische Gewalt und Ernährungssysteme07:42 Globale Perspektiven zu Hunger und Gewalt09:57 16 Tage gegen geschlechtsspezifische Gewalt15:13 Herausforderungen der Ernährungsunsicherheit in Berlin und Kapstadt28:22 Feministische und traumasensible Forschungsansätze32:17 Aufruf zum Handeln und abschließende Gedanken
Antikommunistische Organisationen wie die „Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit“ standen für Widerstand gegen die SED-Diktatur – und zugleich für hybride Kriegführung im frühen Kalten Krieg. Der Vortrag beleuchtet die Verflechtung von humanitärem Engagement, politischer Strategie und nachrichtendienstlicher Instrumentalisierung und behandelt die Frage, wie Infiltration, Sabotage und psychologische Operationen als Mittel systematischen Widerstands eingesetzt wurden. Referent Dr. Enrico Heitzer ist Historiker, der sich schwerpunktmäßig mit der Geschichte der Scharnierzeit zwischen dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem frühen Kalten Krieg sowie Memorialkultur beschäftigt. Seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.
Viel zu lange haben die Verantwortlichen in Deutschland nicht wahrhaben wollen, was in Russland passiert. Auch wenn es viele Warnzeichen gegeben hätte. Zu diesem Schluss kommt Katja Gloger im Buch «Das Versagen». Sie ist zu Gast im Tagesgespräch bei Simone Hulliger. Deutschland setzte während Jahrzehnten auf gute Beziehungen zu Putin, auf wirtschaftliche Verflechtung und Austausch. Schon früh gab es im Auswärtigen Amt allerdings Stimmen, die vor den Entwicklungen in Russland warnten. Katja Gloger hat zusammen mit Georg Mascolo geheime Dokumente ausgewertet und Gespräche mit Zeitzeugen geführt. Sie erzählt, wie Präsident Putin Kanzler Schröder umgarnte, dass Deutschland plante, auch im heiklen militärischen Bereich mit Russland zusammenzuarbeiten und warum Kanzlerin Merkel selbst nach der Annexion der Krim am Bau der Pipeline Nord Stream 2 festhalten wollte. Katja Gloger ist Osteuropahistorikerin und war langjährige Russlandkorrespondentin des «Stern».
Ultrakonservative, nationalistische Christen gibt es in den USA schon lange. Doch seit Donald Trump erneut Präsident ist, hat sich ihre Rolle verändert: Sie sind im politischen Mainstream angekommen. Noch nie hatten radikale christliche Nationalisten so viel Einfluss wie heute. Zahlreiche Vertreter dieser Bewegung bekleiden höchste Staatsämter. Ihr Ziel: ein Gottesstaat nach alttestamentarischem Vorbild. Frauen sollen das Wahlrecht verlieren, Homosexualität geächtet, das Patriarchat gestärkt werden. Ihr Heilsbringer: Donald J. Trump. In dieser Folge von »Trumps Amerika« spricht Host Juan Moreno mit SPIEGEL-Redakteur Jörg Schindler über dessen monatelange Recherche in den USA. Schindler beschreibt in seiner SPIEGEL-Titelstory die enge Verflechtung von Religion, Politik und Macht in den USA – von der theokratischen Vision des Predigers Douglas Wilson über Trumps inszenierte Spiritualität bis hin zu den Allianzen ultrarechter Christen mit Silicon-Valley-Milliardären. Formiert sich hier eine neue autoritäre Bewegung oder ist es lediglich das Aufbäumen einer lautstarken Minderheit? Mehr zum Thema: (S+) Ultrarechte christliche Nationalisten waren in den USA oft nah dran an der Macht. Der Selfmade-Heiland Donald Trump hat ihnen nun die Tür geöffnet. Das Ziel der Eiferer: eine amerikanische Theokratie – die SPIEGEL-Titelstory von Jörg Schindler: https://www.spiegel.de/ausland/usa-unter-donald-trump-gotteskrieger-in-der-regierung-a-a4a2d5f4-caae-4cce-8ccb-cf80204ffcf6 (S+) Wer Geld hat, ist in ihren Augen von Gott gesegnet – und die Sklaverei war nicht so schlimm: US-Bibelfanatiker haben so viel Macht wie nie. Religionsexpertin Kobes Du Mez erklärt, was die Eiferer mit Trump verbindet – ein Interview von Jörg Schindler: https://www.spiegel.de/ausland/religion-in-den-usa-so-gross-ist-der-einfluss-christlicher-nationalisten-a-0a05ec6d-c9ba-409f-82ca-029bd7f488f9 Ein als Polizist verkleideter Mann hat die Demokratin Melissa Hortman und ihren Ehemann erschossen, ein weiterer Abgeordneter und seine Frau wurden verletzt. Der Täter ist flüchtig. Veranstaltungen im ganzen Bundesstaat wurden abgesagt – https://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-demokratische-us-politikerin-und-ihr-ehemann-in-den-usa-erschossen-polizei-sucht-57-jaehrigen-a-788d054f-b63e-462f-9166-ce4ebf268097 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
2024 sorgte eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung weltweit für Schlagzeilen – jetzt zeigt sich, dass sie gravierende methodische Mängel und Interessenkonflikte hat. In diesem Video gehe ich der Frage nach, ob wir Klimadaten und Prognosen überhaupt noch vertrauen können. Dazu habe ich Fritz Vahrenholt eingeladen, einen der kritischsten Stimmen in der deutschen Energie- und Klimadebatte. Gemeinsam sprechen wir über die Rolle von Fachjournalen wie Nature, die Verflechtung von Wissenschaft, Politik und Finanzwelt und die möglichen Folgen für uns alle. Dieses Interview liefert dir Hintergründe, die du in den Leitmedien kaum findest.Zur Videofassung: Klick
In der heutigen Folge spricht Dr. Christian Rosinus mit Prof. Dr. Jens Bülte über die rechtliche Einordnung des grenzüberschreitenden Handels mit Hundewelpen. Das Gespräch konzentriert sich auf typische Erscheinungsformen illegaler Zucht- und Vertriebsstrukturen, die sich durch hohe Gewinnmargen, geringe Entdeckungsrisiken und internationale Verflechtung auszeichnen. Prof. Bülte erläutert die relevanten Straf- und Ordnungswidrigkeitentatbestände und erklärt welche Herausforderungen im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel bestehen. Trotz EU-Einstufung als organisierte Kriminalität bleibt die Rechtsdurchsetzung lückenhaft, was Dr. Rosinus und Prof. Bülte dazu veranlasst, bestehenden Handlungsbedarf und mögliche Reformansätze zu diskutieren. Hier geht‘s zur europäischen Verordnung VO (EG) Nr. 1/2005: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX%3A32005R0001 Hier geht‘s zur Folge „Verstöße gegen Tierschutzrecht sind Wirtschaftskriminalität“: https://criminal-compliance.podigee.io/46-rosinusonair Dr. Rosinus im Gespräch mit: Prof. Dr. Jens Bülte ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht an der Universität Mannheim. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen im Steuerstrafrecht, im deutschen und europäischen Wirtschaftsstrafrecht, im Lebensmittelstrafrecht, im Bereich der Geldwäschebekämpfung sowie im Tierschutz(straf-)recht. Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit ist Prof. Bülte Mitherausgeber der Neuen Zeitschrift für Wirtschafts-, Steuer- und Unternehmensstrafrecht (NZWiSt). Herr Prof. Dr. Bülte ist erreichbar unter wistr@mail.uni-mannheim.de und +49 621 181-1389. https://www.rosinus-on-air.com https://rosinus-partner.com
Gibt es ein Zurück hinter die Globalisierung? Diese Frage wird in Zeiten aggressiver Zollandrohungen und neonationalistischer Heilsversprechen gerade sehr nervös diskutiert. Unser heutiger Artikel aus dem Hamburgischen Correspondenten vom 11. Juni 1925 belegt, dass die wechselseitige Verflechtung von Volkswirtschaften indes durchaus eine lange Geschichte hat. Selbst in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg, erfahren wir dort, bezog das weithin isolierte Deutschland wesentliche Komponenten seiner Grundnahrungsmittel aus nahezu allen Ecken des Globus. Autarkie war auch schon damals eher eine sehr vage und bei Lichte wenig verlockende Phantasie von Nationalökonomen, die das Rad der Geschichte zurückdrehen wollten. Es liest Rosa Leu.
Ein Blick auf die Landkarte zeigt, warum die Sorge vor einem russischen Übergriff in Litauen zur neuen Normalität zählt: Im Süden ist das Land eingekeilt zwischen der russischen Exklave Kaliningrad und Putins Verbündetem Belarus. Die Menschen in Litauen diskutieren viel über einen Nato-Bündnisfall. Dabei wird klar: Deutschland ist für Litauen als Partner so wichtig wie nie zuvor.Dominic Otto ist stellvertretender Geschäftsführer der Deutsch-Baltischen Handelskammer und lebt seit rund zwei Jahrzehnten in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit" erinnert er sich an den feierlichen Aufstellungsappell der Panzerbrigade 45, dem ersten Großverband in der Geschichte der Bundeswehr, der fest im Ausland stationiert ist. Als Ende Mai hunderte Bundeswehrsoldaten auf dem Kathedralenplatz in Vilnius in Position gingen, war auch er unter den Zuschauern.Die Reden von Bundeskanzler Friedrich Merz und Litauens Präsidenten Gitanas Nausėda haben bleibenden Eindruck bei Otto hinterlassen: "Beide Seiten haben sich gegenseitiges Vertrauen und Unterstützung zugesichert", erinnert sich der Wirtschaftsexperte. Merz habe die Verteidigung Litauens mit der Verteidigung Berlins gleichgesetzt und damit unterstrichen, "dass Deutschland im Ernstfall bereit und auch willens ist, die Nato-Ostflanke hier in Litauen und auch im gesamten Baltikum zu verteidigen".Bis 2027 sollen 4800 Soldatinnen und Soldaten und weitere 200 zivile Kräfte in Litauen im Einsatz sein. Wenn auch deren Familienangehörige dauerhaft im Land leben, ist das "für litauische Verhältnisse eine mittelgroße Kleinstadt, die aus dem Boden gehoben werden muss", erklärt Otto. Sein Eindruck: Die litauische Bevölkerung freut sich auf die Deutschen. Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen die Unterstützung der USA als wackelig wahrnehmen, "wird Deutschland eine stärkere Führungsrolle zugesprochen und auch abverlangt."Ganz gleich, ob er mit dem litauischen Wirtschaftsminister spricht oder mit Vertretern der Stadtverwaltung Vilnius: Für Dominic Otto hat die litauische Seite stets großes Interesse daran, wirtschaftliche, freundschaftliche und auch touristische Beziehungen zu stärken. Der Hintergedanke dabei: Mit zunehmender wirtschaftlicher Verflechtung zwischen beiden Ländern steige die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland Litauen im Ernstfall verteidige.Litauen ist offen für Investitionen aus dem Ausland, Deutschland ist dabei längst ein "gern gesehener Partner". Neben dem Rüstungsbereich reicht das Spektrum von Maschinenbau über IT, Fintechs und Biotechnologie hin zum Ausbau der Energieinfrastruktur. Beim Thema Energie steht aktuell das Thema Nachhaltigkeit im Fokus. Denn was die Souveränität gegenüber Russland angeht, hat Litauen gerade erst einen wichtigen und lange angestrebten Schritt erfolgreich zurückgelegt: Seit Februar 2025 hängt das Land nicht mehr am russischen Stromnetz, sondern ist an das westeuropäische Kontinentalnetz angedockt.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Am 21. Mai 2025 stellte der Journalist Björn Harms sein Buch zur Verflechtung und zum Zusammenwirken von Staat und Nichtregierungsorganisationen vor: „Der NGO-Komplex – Wie die Politik unser Steuergeld verprasst“. Die zahlreichen vom Staat finanzierten NGOs würden dem Staat eine neue Form der Machtausübung ermöglichen. * Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Bibliothek des Konservatismus mit einer Spende! * PayPal: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=QEPQL6C6EZW24 Banküberweisung: Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung IBAN: DE15 1009 0000 2125 2750 04 BIC: BEVODEBB * Einen Überblick über die Arbeit der Bibliothek und die nächsten Veranstaltungen finden Sie unter https://www.bdk-berlin.org/ * Facebook: https://www.facebook.com/bdk.bln Instagram: https://www.instagram.com/bdk_berlin/ Twitter: https://twitter.com/BdK_Berlin Gettr: https://gettr.com/user/bdk_berlin
Der in Erlangen geborene deutschamerikanische Literaturwissenschaftler Martin Puchner lehrt in Harvard und legt mit "Kultur. Eine neue Geschichte der Welt" (Klett-Cotta) ein kurzweiliges Buch über die weltweite Verflechtung verschiedenster Kulturräume vor. Eine Historie von Verschmelzung, Konflikten, Umwälzungen und wechselseitiger Befruchtung, die zeigt: Kulturgeschichte ist die Geschichte permanenter kultureller Anleihen und Aneignungen. Ein Gespräch mit dem Autor / Baskische Tragödie: Fernando Aramburo und sein Roman "Der Junge" (Rowohlt) erzählt von einer Gasexplosion und ihren Folgen / Willkommen im Reich der Zombies: Anne de Marckens preisgekrönter Roman "Es währt für immer und dann ist es vorbei" (Suhrkamp). Eine Rezension / "Gespensterfische": Svealena Kutschke lässt ihren neuen Roman in einer psychiatrischen Anstalt spielen (Schöffling & Co). Eine Kritik / Das literarische Rätsel
Nach dem Tod von Papst Franziskus blickt die Welt nach Rom. Hinter der sakralen Show verbirgt sich ein globaler Machtapparat: Die katholische Kirche besitzt auch heute riesige Vermögen, hat ihre globalen Strukturen gewahrt und durch ihre Verflechtung mit konservativen Parteien enormen politischen Einfluss – auch in Österreich.Papst Franziskus wurde dabei häufig als Hoffnungsträger für einen neuen Kurs gesehen. Doch macht es überhaupt einen Unterschied wie progressiv der Papst ist? Inwiefern sind seine Aussagen tatsächlich progressiv? Wo stößt er an die Limits der Kirche? Welche Macht hat sie heute noch und wie ist sie aufgebaut?
Paperwings Podcast - Der Business-Interview-Podcast mit Danny Herzog-Braune
Herzlich willkommen liebe Zuhörerinnen und Zuhörer zu einer neuen Paperwings Podcastfolge: Heute geht es um das Thema: Was verbindet moderne Managementkonzepte mit der NS-Zeit?“ Für dieses Gespräch habe ich den Autoren und Soziologen Prof. Dr. Stefan Kühl eingeladen. Nach Zivildienst bei der Offenen Behindertenarbeit der Evangelischen Jugend München, studierte er Soziologie, Geschichtswissenschaft und Wirtschaftswissenschaft an der Universität Bielefeld, der Johns Hopkins University Baltimore, der Université Paris X-Nanterre und University of Oxford. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er an der Université de Bangui (Zentralafrikanische Republik), der Universität Magdeburg und der Universität München tätig. Er promovierte in Soziologie an der Universität Bielefeld mit einer Arbeit über die internationale Verflechtung in der Eugenik und Rassenhygiene und in Wirtschaftswissenschaft an der Technischen Universität Chemnitz mit einer Arbeit über Risikokapital in der New Economy. Er habilitierte sich in Soziologie an der Universität München mit einer Arbeit über neue Organisationsformen. Er war Gastprofessor an der Venice International University und der Universität Hamburg. Er war von 2004 bis 2007 Professor für Soziologie an der Helmut-Schmidt-Universität –Universität der Bundeswehr Hamburg. Seit 2007 ist er Professor für Organisationssoziologie an der Universität Bielefeld. Seine Forschungsgebiete sind die Gesellschaftstheorie, die Organisationssoziologie, die Interaktionssoziologie, die Arbeitssoziologie, die Professionssoziologie, die Gewaltsoziologie, dieBewegungsforschung und die Wissenschaftsgeschichte Zum Buch: "Führung und Gefolgschaft - Management im Nationalsozialismus und in der Demokratie"- Moderne Managementkonzepte zeigen überraschende Parallelen zu nationalsozialistischen Vorstellungen. In seinem neuen Buch argumentiert Stefan Kühl, dass diese Ähnlichkeiten nicht auf personalen Kontinuitäten vom NS-Staat zur Bundesrepublik beruhen. Gerade prominente Nationalsozialisten, die den Führungsdiskurs in der Nachkriegszeit prägten, mussten darauf achten, nicht mit der NS-Ideologie in Verbindung gebracht zu werden. Heutige Verfechter einer sinnstiftenden Zweckausrichtung, starken Gemeinschaft und transformationalen Führung haben keine Sympathien für die Idee einer rassisch homogenen Volksgemeinschaft. Aber sie ignorieren die Wurzeln zentraler Managementprinzipien und übersehen, wie stark sie Konzepte propagieren, die bereits von Nationalsozialisten vertreten wurden.
In der neuesten Episode des JWR Podcast tauche ich gemeinsam mit Thorsten Läsker in die Welt der Zeitreisen und Relativitätstheorie ein. Wir starten mit H.G. Wells' „Die Zeitmaschine“ und erklären die Grundlagen von Einsteins spezieller Relativitätstheorie: Zeitdilatation, Längenkontraktion und die Verbindung von Raum und Zeit. Wir diskutieren, wie Geschwindigkeit und Gravitation die Zeit beeinflussen, auch wenn diese Effekte im Alltag kaum spürbar sind. Thorsten erklärt, wie schwarze Löcher die Raumzeit krümmen und Zeitreisen in die Zukunft durch hohe Geschwindigkeiten möglich wären – wenn die Technik mitspielen würde. Wir beleuchten schwarze Löcher, Wurmlöcher und spekulative Theorien zur Zeitreise, wobei viele dieser Konzepte noch theoretisch sind. Thorsten erklärt, wie Wurmlöcher als Abkürzungen im Universum dienen könnten. Gemeinsam diskutieren wir das Großvater-Paradoxon, lineare Zeitstränge und parallele Universen – alles Möglichkeiten, um die Verflechtung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu verstehen.Thorsten Läsker präsentiert abschließend angebliche Beweise für Zeitreisen, darunter Geschichten von John Titor und dem Grafen von Saint-Germain, sowie Stephen Hawkings „Party für Zeitreisende“. Wir hinterfragen, warum es bisher keine eindeutigen Beweise gibt. ----------------------------------------------------------------------------------------
Friedrich Merz ist vielleicht schon bald deutscher Bundeskanzler. Früher lobbyierte er für Blackrock, den weltweit grössten Vermögensverwalter. Über diese Verflechtung hat der Autor Werner Rügemer ein Buch geschrieben. In Katar finden ab heute Vermittlungsgespräche über den Krieg im Nahen Osten statt. In Israel selbst wächst gleichzeitig der Druck, das Versagen rund um den Anschlag vom 7. Oktober 2023 zu untersuchen. Mehr dazu von Nahost-Korrespondent Pierre Heumann. Mit dem Sinologen Jonas Greindberg sprechen wir über den chinesischen Volkskongress, der derzeit läuft – angesichts akuter Probleme im Land mit besonderen Vorzeichen.
Der dritte und letzte Teil der Reihe zu Haiti befasst sich diesmal final mit der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Insel von den 90er Jahren bis in die Gegenwart. Haiti wird erneut Testfeld der internationalen Interventionslogik. Eine weitere US-Besatzung und eine UN-Friedensmission versuchen das Land wieder zu beruhigen, doch wirtschaftliche und politische Stabilität bringt das nicht. Die Fehler der internationalen Gemeinschaft sind dafür da wiederholt zu werden. Anders als international versprochen wird Haiti stattdessen zu einem Zentrum der Schattenwirtschaft und des internationalen Drogenhandels, bevor erneut diverse Naturkatastrophen, allen voran das verheerende Erbeben von 2010 alles an wirtschaftlichem Aufbau und politischer Unabhängigkeit zunichtemachen und das finale Kapitel der jüngeren haitianischen Geschichte einleiten: Die Gangherrschaft, die das Land heute fest im Griff im hält. Wir betrachten die Strukturen des internationalen Hilfssystems, den stetigen Rückzug der Staatlichkeit auf der Insel und seine Folgen, die Gangherrschaft und ihre komplexe politische und soziale Verflechtung, bis hin zum neuesten versuch der internationalen Gemeinschaft der Gewalt auf der Insel Herr zu werden: die kenianische Polizeimission, die seit Februar 2024 die Insel wieder befrieden soll.
Am 20. Jänner 2025, auf den Stufen des Kapitols in Washington, schwört Donald Trump erneut den Amtseid als Präsident der Vereinigten Staaten. In der ersten Reihe die Elite der amerikanischen Tech-Welt: Elon Musk, Mark Zuckerberg, Jeff Bezos.Es ist ein Bild, das für sich spricht. Die Präsenz dieser Milliardäre bei der Angelobung ist nicht nur Symbol, sondern auch Ausdruck einer tiefen Verflechtung zwischen Big Tech und der politischen Macht. Diese beschränkt sich nicht auf ihr Verhältnis zu Trump. Sie kontrollieren Infrastrukturen, die unser Leben prägen: Soziale Netzwerke, die unsere Debatten kanalisieren, Algorithmen, die unsere Wahrnehmung steuern und Cloud-Imperien, auf denen ganze Staaten ihre Daten lagern. Elon Musk träumt von Mars-Kolonien und Gehirnchips, Zuckerberg verwaltet die digitale Identität von Milliarden Menschen, und Bezos' Amazon dominiert den Welthandel.Aber sind solche Auftritte ein Zeichen der aktiven Unterstützung Trumps Politik oder einfach eine pragmatische Anpassung an die Realität? Welche Interessen verfolgt diese Kapitalfraktion? Hat Trump die Tech-Giganten im Griff, oder bestimmen sie längst die Regeln? Und ist die wachsende Macht dieser Konzerne über Medien und Politik eine wirkliche Verschiebung der Macht oder nur ein altes Problem im neuen Antlitz?
Kaum ein Thema erhitzt die Gemüter wie Israel. Parallel dazu Antisemitismus und Judenfeindlichkeit. Selbstverständlich ist Kritik am israelischen Staat legitim und hat nicht zwangsläufig mit Antisemitismus zu tun. Der NZZ-Publizist, Autor und Schriftsteller Giuseppe Gracia ist Gast bei Ruedi Josuran. Es geht um sein Buch "Wenn Israel fällt, fällt auch der Westen". Der Autor spitzt zu, provoziert und bringt auch Christen insNachdenken über ihre Wurzeln. Gracia untersucht zudem die tiefe Verflechtung zwischen dem Schicksal Israels und den Werten der westlichen Zivilisation. Er argumentiert, dass Antisemitismus nicht nur ein Angriff auf das jüdische Volk ist, sondern auch die Grundlagen des Westens bedroht. Gracia betont, dass der Schutz Israels und die Bekämpfung des Judenhasses essenziell für den Erhalt von Freiheit und Demokratie im Westen sind. Und dass Judenhass etwas mit Gott zu tun hat.Link zum Buch:https://www.fontis-shop.ch/products/wenn-israel-fallt-fallt-auch-der-westenDir gefallen unsere Talks und du möchtest uns unterstützen? Unterstütze uns als Videopartner: https://www.livenet.ch/news/29345_videopartnerUnterstütze den Verein Livenet: https://www.livenet.ch/spendeDu findest uns auch auf Instagram, Twitter, Facebook und anderen Social-Media-Plattformen: https://www.livenet.ch/service/social_media#israel #krieg #politik #judentum #nahost
Wenn der wirtschaftliche Wohlstand in der Krise ist, wird er mit neuer Radikalität verteidigt: Das zeigt die zunehmende Militarisierung nach außen und der Rassismus nach innen. Ein Gespräch über die Verflechtung von Geopolitik und wirtschaftlicher Macht und die Lüge der »wertegeleiteten Außenpolitik«. Interview geführt von Dominic Iten (30. Januar 2025): https://jacobin.de/artikel/geooekonomie-aussenpolitik-sicherheitspolitik-protektionismus-imperialismus Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Ralph Janìk ist Assistenzprofessor für Völkerrecht an der Siegmund Freud-Privatuniversität in Wien und einer der aktivsten Kommunikatoren und Erklärer seines Fachs, auch und besonders in den sozialen Medien und in seinen eigenen Podcasts "Recht politisch" und "In bester Verfassung".Im Gespräch mit Georg Renner erklärt er in dieser Folge u. a.:Die aktuelle Situation um Grönland: Donald Trump zeigt erneutes Interesse an Grönland, das zwar zu Dänemark gehört, aber weitgehende Autonomierechte genießt. Ein Gebietsverkauf wäre nach heutigem Völkerrecht nur möglich, wenn alle beteiligten Parteien (USA, Dänemark, Grönland) und deren Bevölkerungen zustimmen würden - was derzeit nicht der Fall ist.Die Grenzen wirtschaftlichen Drucks: Die USA können nicht gezielt Sanktionen gegen Dänemark verhängen, da Dänemark Teil der EU-Zollunion ist. Wirtschaftliche Maßnahmen würden automatisch die gesamte EU betreffen, was die EU zu einem wirtschaftlich ebenbürtigen Verhandlungspartner macht.Die Schwächung der internationalen Ordnung: Die "liberale Weltordnung" mit starken internationalen Organisationen wie UN und WTO befindet sich bereits seit längerem im Niedergang. Der erste große Dammbruch war der Irakkrieg 2003, Trump beschleunigt diese Entwicklung nur weiter.Die Position kleiner Staaten: Für kleine Länder wie Österreich ist es keine realistische Option, sich in einer zunehmend konfliktreichen Weltordnung neutral zu verhalten. Die wirtschaftliche und militärische Verflechtung, besonders innerhalb der EU, macht eine vollständige Neutralität praktisch unmöglich.Die Bedeutung von Abschreckung: In der aktuellen Situation ist es wichtig, dass Europa zwar klar kommuniziert, niemanden angreifen zu wollen, aber gleichzeitig glaubwürdig vermittelt, dass ein Angriff auf europäische Staaten mit erheblichen militärischen, wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen verbunden wäre.Hier noch der Link zum erwähnten Artikel in der FT ("The Danes are now in crisis mode"):https://www.ft.com/content/ace02a6f-3307-43f8-aac3-16b6646b60f6 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at
In der aktuellen Folge des Podcast „Deutschland, Du kannst das.“ spricht Host Holger Klein mit dem Literatur- und Medienwissenschaftler Joseph Vogl über den Einfluss von Plattformunternehmen wie Meta, X oder Amazon auf politische Entscheidungsprozesse. Vogl erkennt vor allem in den USA eine gefährliche Verflechtung zwischen privaten finanzwirtschaftlichen Interessen und öffentlichen Institutionen, die jedoch auch für Europa stilbildend werden könnte. Es gehe „diesen Unternehmungen nicht darum, den Staat schlanker zu machen“, so Vogl, sondern „es geht darum, mehr staatliche Aufgaben zu privatisieren.“ Es sei damit eine quasi vierte Gewalt aufgetreten. „Neben der Legislative, neben der Judikative und neben der Exekutive kann man, wenn man so will, eine monetative Gewalt erkennen“, so Vogl, „die nicht zuletzt auch durch die Stützung und die Mitwirkung von Zentralbanken eine vierte Gewalt innerhalb des Regierungssystems darstellt.“ Eine derartige Entwicklung könne zu einer Erosion von Demokratie und sozialer Verantwortung führen, warnt Vogl. Soziale Medien werden immer mehr zur Hauptquelle der Information für die Gesellschaft. Traditionelle Medien geraten zusehends in die Defensive. Beides - der Einfluss privater Unternehmen im politischen Bereich, kombiniert mit der Monopolbildung in der Medienlandschaft – ,wirft Fragen über die Zukunft der demokratischen Gesellschaft und des Sozialstaats auf. Es sei daher entscheidend, den gesellschaftlichen Diskurs zu verändern und strikter gegen die Erosion sozialer Sicherheitsnetze vorzugehen. Vogl fordert permanente öffentliche Diskussion, Reflexion und Engagement, um zu einem ausgewogenen Sozialstaat zurückkehren zu können. Eine große Bedeutung kommt für Joseph Vogl dem Ressentiment als politische Ressource zu. Aktuelle Debatten um Migrationsfragen belegen dies. Vogl weist aber auch darauf hin, dass „die ‚Ausländerwahlkämpfe‘ keine Erfindung von Rechtsextremen, sondern die Erfindung der sogenannten christlichen Parteien in Deutschland waren.“ Eine Entwicklung, die bis in die Gegenwart des derzeitigen Wahlkampfs hineinführt, „in der die Positionen auf diesem Gebiet von Unionsparteien einerseits und der AfD auf der anderen Seite vollständig verwechselbar geworden sind.“
Was führte zur Eskalation im Vernichtungskrieg gegen die Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika? Wie veränderte sich die Rolle der deutschen Schutztruppe im kolonialen Machtgefüge? Dr. Dr. Matthias Häusler, Dr. Frank Reichherzer und Oberstleutnant Dr. Christian Stachelbeck sprechen über die Hintergründe dieses dunklen Kapitels der deutschen Kolonialgeschichte. Im Zentrum der Diskussion steht die Verflechtung von Kolonialherrschaft und Gewalt. Die Bedeutung von Deutsch-SüdwestafrikaDeutsch-Südwestafrika nahm eine besondere Rolle unter den deutschen Kolonien ein. Aufgrund seiner gewaltigen Fläche und des Umstands, dass es die einzige deutsche Siedlungskolonie war, verknüpften die Deutschen große Hoffnungen mit dieser Region. Sie wollten die Auswanderungsströme, die bisher nach Amerika gingen, auf deutsches Territorium lenken. Doch dieser Traum blieb unerfüllt. Bis zum Ende der deutschen Kolonialherrschaft 1915 lebten in dem Gebiet nur etwa 15.000 Europäer. Zur Stabilisierung der Region wurde die sogenannte Schutztruppe eingesetzt, die 1888 ursprünglich als private Armee gegründet worden war. Sie sollte auf friedlichem Wege für Ordnung sorgen. Doch im Laufe der Zeit eskalierte die Lage und die Schutztruppe wurde immer stärker in gewalttätige Konflikte verwickelt. Die Eskalation des Konflikts ab 1904Die Vernichtungspolitik gegen die Herero und Nama war nicht von Anfang an geplant, sondern entwickelte sich erst nach dem Scheitern der konventionellen militärischen Taktiken. Als es der deutschen Armee 1904 nicht gelang, die Herero in der entscheidenden Schlacht am Waterberg zu besiegen, radikalisierte sich die Kriegführung - dies führte zum Genozid an den Herero und Nama. Dabei spielte die Metropole Berlin eine entscheidende Rolle. Der Druck auf die Kolonialverwaltung, militärische Überlegenheit zu demonstrieren, wuchs, besonders da das Deutsche Reich international unter Beobachtung stand und sich keine Schwäche leisten durfte. So trug die Erwartungshaltung aus der Heimat maßgeblich zur Eskalation des Krieges bei. Neues Forschungsprojekt am ZMSBwDer Podcast ist der Auftakt für das Forschungsprojekt „Deutsches Militär im kolonialen Einsatz 1880 bis 1918“ des Forschungsbereichs Militärgeschichte bis 1945 am ZMSBw. Dieses Projekt wird sich mit der Geschichte kolonialer Gewalt und deren militärischer Dimension auseinandersetzen. Das Projekt beabsichtigt, ein Forum für den Austausch zwischen Militär-, Kolonial- und Gewaltgeschichte zu bieten. Im Mittelpunkt steht dabei der Begriff „Einsatz“, der als Entsendung und Verwendung von militärischem Personal zur Erfüllung eines hoheitlichen/staatlichen Auftrags einer Kolonial/-Imperialmacht definiert wird. Auch wenn der Fokus auf der deutschen kolonialen Militärgeschichte liegt, sollen ebenso die Bezüge zu weiteren Akteuren des Kolonialstaates, privatwirtschaftlichen Organisationen und insbesondere die Transferbeziehungen zwischen den Kolonialmächten und indigenen Bevölkerungsgruppen sowie die Verknüpfung mit anderen Phasen kolonialer/imperialer Herrschaft zur Sprache kommen.
Für diese Folge sprachen wir mit dem renommierten Wissenschaftshistoriker Professor Dr. Cornelius Borck. Mit einem Forschungsschwerpunkt in Medizingeschichte hat er u.a. in London, Bielefeld, Berlin und Montreal gearbeitet, bevor er die Leitung des Instituts für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung an der Universität zu Lübeck übernahm. Ein zentrales Interesse von Professor Borck ist die Verflechtung von Wissenschaft mit gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen. In unserem Gespräch erörtern wir mit ihm, wie Wissenschaft von gesellschaftlichen Entwicklungen und Krisen beeinflusst wird und welche Rolle Wissenschaftler:innen in der öffentlichen Debatte in der Vergangenheit und Gegenwart einnehmen.
Immer öfter wird vor allem seitens liberaler Politiker/-innen die Forderung laut, dass sich in Deutschland der Staat von der Kirche trennen müsse: Das System einer engen Verflechtung beider sei nicht mehr zeitgemäß und widerspreche der Wirklichkeit einer religiös diversen Gesellschaft, in der überdies die christlichen Kirchen längst nicht mehr Volkskirchen seien. Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller greift diese Forderung auf und macht deutlich, dass es im Interesse des Staates, aber genauso auch der Kirchen liegt, ihr Verhältnis zueinander zu klären. Hanser Verlag, 208 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-446-27766-3
In dieser Folge spreche ich mit Priv.-Doz. Dr. Johannes Preiser-Kapeller von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften über sein aktuelles Buch „Byzanz. Das Neue Rom und die Welt des Mittelalters“ sowie davon ausgehend über seine weiteren Forschungsschwerpunkte im Bereich Klima- und Globalgeschichte.
Der Begriff beschrieb lange die Verflechtung von Finanzkonzernen mit der Deutschen Industrie über Beteiligungen und Aufsichtsratsmandate. Nun erlebt die Bundesrepublik eine neue Art der Deutschland AG. *** Hier geht's zu unserem Abo-Angebot für unsere Morning Briefing Leser: https://www.handelsblatt.com/mehrerfahren Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Protektionismus und Blockbildung scheinen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu sein. Ökonomen aber halten De-Globalisierung, ein Ende wirtschaftlicher Verflechtung, für unwahrscheinlich. Von Mischa Ehrhardtwww.deutschlandfunk.de, HintergrundDirekter Link zur Audiodatei
Protektionismus und Blockbildung scheinen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu sein. Ökonomen aber halten De-Globalisierung, ein Ende wirtschaftlicher Verflechtung, für unwahrscheinlich. Von Mischa Ehrhardtwww.deutschlandfunk.de, HintergrundDirekter Link zur Audiodatei
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Die globale Verflechtung von Kriegen und Krisen sind mehr denn je zu spüren und können nahezu in Echtzeit verfolgt werden. Nach wie vor wird auf den Einsatz von Militär oder wirtschaftlichen Sanktionen zurückgegriffen. Was das für die Friedens- und Sicherheitspolitik im globalen Kontext und in Deutschland bedeutet erklärt uns Hans-Joachim Gießmann, Politikwissenschaftler und Senior Advisor der Berghof Foundation. Er ruft dazu auf, dass staatliche und zivilgesellschaftliche Akteur:innen noch enger zusammenarbeiten müssen und die Forschung ihren Fokus stärker auf Friedens- statt Kriegsursachen legt. Das Transkript zur Episode: https://bit.ly/transkript_Folge42 Alle Diskussionen und Keynotes der ICRRA-Konferenz 2002: „Culture in Security“ auf YouTube: https://bit.ly/ICRRA_YouTube_Playlist Mehr zum internationalen Forschungsnetzwerk ICRRA: https://www.ifa.de/forschung/icrra/ Mehr Informationen zum Berlin Peace Dialogue des Beirats Zivile Krisenprävention und Friedensförderung https://www.ifa.de/konferenz/berlin-peace-dialogue-2022/ https://beirat-zivile-krisenpraevention.org/veranstaltung/berlin-peace-dialogue-2022/
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat vor der Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft vom chinesischen Markt gewarnt. „Bezogen auf die deutsche Situation ist meine Sorge eher, dass wir viel Energie aus Russland importieren und eine starke wirtschaftliche Verflechtung mit China haben“, sagte er der „Zeit“. China ist einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands, die Regierung steht aber wegen ihres Umgangs mit der Opposition und Minderheiten in der Kritik. Menschenrechtler werfen der kommunistischen Führung Chinas unter anderem die brutale Unterdrückung der Uiguren und anderer muslimischer Minderheiten vor. Darüber hinaus steht Peking wegen der seit über 20 Jahre andauernden Verfolgung der buddhistischen Meditationspraxis Falun Gong international am Pranger. Web: https://www.epochtimes.de Probeabo der Epoch Times Wochenzeitung: https://bit.ly/EpochProbeabo Twitter: https://twitter.com/EpochTimesDE YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC81ACRSbWNgmnVSK6M1p_Ug Telegram: https://t.me/epochtimesde Gettr: https://gettr.com/user/epochtimesde Facebook: https://www.facebook.com/EpochTimesWelt/ Unseren Podcast finden Sie unter anderem auch hier: iTunes: https://podcasts.apple.com/at/podcast/etdpodcast/id1496589910 Spotify: https://open.spotify.com/show/277zmVduHgYooQyFIxPH97 Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus: Per Paypal: http://bit.ly/SpendenEpochTimesDeutsch Per Banküberweisung (Epoch Times Europe GmbH, IBAN: DE 2110 0700 2405 2550 5400, BIC/SWIFT: DEUTDEDBBER, Verwendungszweck: Spenden) Vielen Dank! (c) 2022 Epoch Times
Immer weniger Mitglieder, ein Skandal nach dem anderen: Die Kirche kämpft in Deutschland um ihre Macht. Nach wie vor überweist ihr der Staat weiterhin Hunderte Millionen Euro pro Jahr – zusätzlich zur Kirchensteuer. Franziska Brandmann will all das beenden. Als Bundeschefin der Jungen Liberalen setzt sie darauf, dass die Ampelkoalition endlich den Staat von der Kirche trennt. Gelingt es der Regierung, das jahrhundertealte System aufzubrechen? Im Stimmenfang-Podcast hören wir, welche absurden Deals hinter der Verflechtung von Staat und Kirche stecken und wie weit sie in unseren Alltag hineinreicht. Sie haben Anmerkungen zu dieser Folge oder wollen ein Thema für den Stimmenfang-Podcast vorschlagen? Dann melden Sie sich gern per WhatsApp oder Mailbox unter +49 40 38080 400, oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Quellen dieser Sendung: Olaf Scholz als Bundeskanzler vereidigt https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw49-de-kanzlerwahl-vereidigung-870144 Vereidigung von Bundesfinanzminister Christian Lindner https://www.youtube.com/watch?v=VoK0-uJsl3U SPIEGEL-Bericht: Wird die Politik die Macht der Kirchen beschneiden? https://www.spiegel.de/politik/deutschland/missbrauchsskandale-muss-die-politik-die-macht-der-kirchen-beschneiden-a-a8ab2d46-bede-4526-9279-1af52af1a7eb »Anne Will« mit Georg Bätzing https://daserste.ndr.de/annewill/archiv/Missbrauch-Luegen-Vertuschung-ist-diese-Kirche-noch-zu-retten,erste11626.html Bundestagsdebatte über Gesetzentwurf von FDP, Grünen und Linken https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7481495#url=bWVkaWF0aGVrb3ZlcmxheT92aWRlb2lkPTc0ODE0OTU=&mod=mediathek Jung & Naiv: Regierungssprecher Steffen Hebestreit in der Bundespressekonferenz https://www.youtube.com/watch?v=Fwsswd0KmW0 Rede von Angela Merkel im Bundestag https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=538630#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk/dmlkZW9pZD01Mzg2MzA=&mod=mediathek See omnystudio.com/listener for privacy information.