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„Divine Intervention“ klingt wie ein Gebet mitten im Lärm unserer Gegenwart. Der Song ist gut und aktuell, weil er die Spannungen hörbar macht, die viele Menschen kennen: die Sehnsucht nach Heilung und Sinn, die Erfahrung von Angst und Unsicherheit, aber auch den Wunsch, nicht einfach zu resignieren.Theologisch kann „göttliches Eingreifen“ bedeuten: Gott lässt die Welt nicht sich selbst und ihren Krisen. Dieses Eingreifen ist nicht unbedingt ein spektakuläres Wunder, das alle Probleme sofort beseitigt. Es kann auch darin bestehen, dass Menschen sich berühren lassen, dass sie hinschauen, sich einmischen und füreinander Verantwortung übernehmen. Gott greift in die Welt ein, wenn Menschen den Mut finden, Frieden statt Feindbilder zu suchen, Gerechtigkeit statt Gleichgültigkeit einzufordern und Liebe gegen die kalte Logik des Eigennutzes zu setzen. Als negatives Bild dienen hier die Milliardäre, die sich in ihre Bunker im Himmel absetzen.Aber es gibt auch etwas anderes:Mm, when the walls cave inAnd the lights go dimAnd I drag you out again Zwischen „Divine Intervention“ und Street Fighting Man lässt sich eine Haltung des Nicht-Aufgebens hören. Besonders die Zeile „When they try to arrest you, I come to your rescue“ ist ein starkes Bild für Solidarität: Wenn jemand unter Druck gerät, wenn jemand zum Schweigen gebracht oder ausgegrenzt werden soll, dann gehe ich nicht weg. Ich stehe zu dir.Im Song erhält Mick Jagger eine so schreckliche Prognose für seine Zukunft, dass die Wahrsagerin zusammenbricht – und da erinnert sich Mick dann an Street Fighting Man - „What can a poor boy do, except to sing for a rock 'n' roll band?“. 2026 ist die Antwort im Angesicht des Untergangs dieselbe: Er kapituliert nicht vor den Mächtigen, er besorgt sich eine Gitarre und geht lieber „in einem flammenden Inferno unter“ I go to dance in the Flames, yeah – wenn die mir das Leben zur Hölle machen wollen – dann tanze ich in den Flammen – und ich helfe dir - And I drag you out againFoto © Kevin MazurHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/1BqDpIOzTzfJCZZc89lpAe?si=4db6725db78a4199Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
06.09.2026 | Johannes Justus in der Elim Kirche Geesthacht Stell dir vor, du fährst Auto, und plötzlich legt sich dichter Nebel über die Straße. Die Straße selbst ist noch da – du musst keine neue bauen. Aber du siehst sie einfach nicht mehr. Mit diesem einfachen, aber eindrücklichen Bild eröffnet der erfahrene Pastor und international tätige Reisebegleiter Johannes Justus eine der persönlichsten und bewegendsten Predigten dieses Jahres in der Elim Kirche Geesthacht. Der Bibeltext: 2. Korinther 3,16–18 Ausgangspunkt ist eine der bildreichsten Passagen im Neuen Testament. Paulus greift eine Szene aus dem Alten Testament auf: Mose war so lange in Gottes Gegenwart, dass sein Gesicht danach spürbar strahlte – so sehr, dass er eine Decke darüberlegen musste, um seine Umgebung nicht zu verunsichern (2. Mose 34,33). Paulus überträgt dieses Bild auf uns: „Wenn er es aber umkehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan... Wir alle aber spiegeln mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur anderen." Welche Decke liegt über deinem Blick? Johannes Justus zeigt sehr konkret, wie viele Gesichter diese „Decke" heute haben kann: Ein falsches, strafendes Gottesbild – ein Gott, der jede kleine Verfehlung sofort ahndet Alte Verletzungen und Enttäuschungen, die den Blick auf Jesus verstellen Unerhörte Gebete und Lebensphasen, in denen Gott plötzlich „weit weg" wirkt Erschöpfung und Schwere, die den klaren Blick auf Gottes Herrlichkeit vernebeln Die zentrale Botschaft: Der Nebel sagt nichts über Gottes Abwesenheit aus – er sagt etwas über unsere eingeschränkte Wahrnehmung in diesem Moment. Und genau diese Decke will der Heilige Geist wegnehmen. Radikal ehrlich statt oberflächlich fromm Was diese Predigt so besonders macht, ist ihre Offenheit. Johannes Justus verschweigt nichts: Er erzählt von der schweren, monatelangen Depression seiner Frau vor 30 Jahren – und davon, dass sie erneut aufgebrochen ist. Er spricht offen über seine eigene aktuelle „Nebel-Phase" mitten im Ruhestand. Und er teilt eine der verletzlichsten Geschichten, die man in einer Predigt hören kann: Als Zehnjähriger wurde er von einem älteren Gemeindemitglied zweimal sexuell missbraucht. Jahre später, längst selbst Pastor, saß dieser Mann plötzlich in seiner eigenen Gemeinde – und Johannes Justus musste vor ihm predigen. Er beschreibt schonungslos den inneren Kampf, den diese Begegnung ausgelöst hat – und wie er dennoch, Schritt für Schritt, lernte, echte Vergebung zu leben, ohne das Geschehene kleinzureden. Warum sich das Hören lohnt Eine ehrliche, seelsorgerliche Antwort auf die Frage, warum sich Gott manchmal fern anfühlt, obwohl er es nicht ist Ein kraftvolles, bildhaftes Verständnis davon, wie echte Vergebung möglich wird – nicht durch Verdrängen, sondern durch den bewussten Blick auf Jesus Der bleibende Satz: „Was an uns geschieht, dafür können wir oft nichts. Aber was in uns geschieht, dafür sind wir verantwortlich." Eine sehr persönliche Anwendung am Ende: drei Fragen, die zum eigenen Nachdenken einladen – welche Decke der Heilige Geist gerade von deinem Blick nehmen möchte Diese Predigt tröstet nicht oberflächlich und redet Leid nicht klein. Sie spricht mitten hinein in echten Schmerz – Krankheit, Missbrauch, Erschöpfung – und findet dort trotzdem eine tragfähige, ehrliche Hoffnung: Wer Jesus anschaut, wird verwandelt. Nicht durch Anstrengung, sondern durch Beziehung. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
Redner: Silvia NickelsonNow after six days Jesus took Peter, James, and John his brother, led them up on a high mountain by themselves; 2 and He was transfigured before them. His face shone like the sun, and His clothes became as white as the light. 3 And behold, Moses and Elijah appeared to them, talking with Him. 4 Then Peter answered and said to Jesus, “Lord, it is good for us to be here; if You wish, [a]let us make here three tabernacles: one for You, one for Moses, and one for Elijah.”5 While he was still speaking, behold, a bright cloud overshadowed them; and suddenly a voice came out of the cloud, saying, “This is My beloved Son, in whom I am well pleased. Hear Him!” 6 And when the disciples heard it, they fell on their faces and were greatly afraid. 7 But Jesus came and touched them and said, “Arise, and do not be afraid.” 8 When they had lifted up their eyes, they saw no one but Jesus only.Matthew 17,1-8Und nach sechs Tagen nahm Jesus den Petrus, den Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führte sie beiseite auf einen hohen Berg.2 Und er wurde vor ihnen verklärt[a], und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.3 Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm.4 Da begann Petrus und sprach zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind! Wenn du willst, so lass uns hier drei Hütten bauen, dir eine und Mose eine und Elia eine.5 Als er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; auf ihn sollt ihr hören!6 Als die Jünger das hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr.7 Und Jesus trat herzu, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht!8 Als sie aber ihre Augen erhoben, sahen sie niemand als Jesus allein.Matthäus 17,1-8#OikosInternationalChurch #Gottesdienst #switzerland
In diesem Podcast geht es um eine der tiefsten Fragen des christlichen Glaubens: Was bedeutet es wirklich, dass Gottes Herrlichkeit in uns wohnen will? Viele Christen kennen Gott als Wahrheit, als Lehre oder als Erfahrung aus der Vergangenheit. Doch das Neue Testament spricht von etwas weit Größerem: von einer inneren Transformation durch den Heiligen Geist. Dieses Seminar verbindet biblische Tiefe mit einer praktischen und persönlichen Perspektive: • Der Heilige Geist als Gegenwart Gottes im Menschen • Die Taufe im Heiligen Geist – mehr als Emotion • Das Geheimnis von „Bleibt in mir“ • Wie echte geistliche Verwandlung geschieht • Warum unser Fokus unser Inneres formt • Die Gefahr geistlicher Gewöhnung • Transformation „von Herrlichkeit zu Herrlichkeit“ Dieser Vortrag richtet sich an Christen, Suchende und Menschen, die spüren, dass es im geistlichen Leben um mehr geht als nur Wissen oder Religion. - Nicht Selbstoptimierung, - nicht bloße Spiritualität, - sondern echte Verwandlung durch Gottes Gegenwart. „Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden verwandelt … von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.“ – 2. Korinther 3,18
Was macht ein junger, hochbegeisterter Diakon, wenn ihn seine ersten Wege an die Sterbebetten und Gräber junger Menschen führen? Andi Weiss startet als Bayerns jüngster Diakon in der evangelischen Landeskirche – mit einem brennenden Herzen und dem Wunsch, Menschen eine gute Botschaft zu bringen. Dann kommt das echte Leben. Und sein Vertrauen bekommt Risse.Ein echter Mann zweifelt nicht?Andi erlebt früh, wie schnell Gemeindealltag zwischen Sonntagsfeier und Sterbebett kippt. Wer auf der Kanzel steht, trägt Verantwortung, davon ist Andi überzeugt. Die eigenen Zweifel will er nicht auf dem Rücken der Gemeinde austragen. Sie brauchen einen anderen Ort – „neben der Kanzel", wie Andi es nennt. Doch was trägt, wenn die vertrauten Antworten selbst ins Wanken geraten?Zwei ungewöhnliche WegbegleiterMitten im Sturm laufen Andi zwei Männer über den Weg, die zu geistigen Freunden werden: Dietrich Bonhoeffer und Viktor Frankl. Beide leben zur gleichen Zeit, beide suchen einen Weg, der trotz Zerbruch trägt – der eine aus theologischer, der andere aus psychologischer Perspektive. Frankls Gedanken zur Sinnfindung werden im Angesicht von Verfolgung, Leid und Tod auf radikale Weise auf die Probe gestellt. Was, wenn nicht die Frage „Warum lässt Gott das zu?" die entscheidende ist, sondern eine ganz andere?Vom Diakon zum LogotherapeutenAus diesen Begegnungen wächst bei Andi etwas Neues: die Logotherapie, sinnzentrierte Psychotherapie nach Frankl. Parallel zu seiner Gemeindearbeit wächst ein Weg, der Theologie, Musik und Psychotherapie immer stärker verbindet. Auch das Schreiben wird für ihn zur Verarbeitung – in seinen Liedern finden die Fragen und Sehnsüchte Ausdruck, die ihn selbst bewegen, und werden so zum Sprachrohr für das, was auch andere erleben.Was zunächst nebeneinander beginnt, fügt sich mehr und mehr zusammen – bis Andi sich schließlich von der Landeskirche beurlauben lässt, um ganz dem Raum zu geben, was über die Jahre gewachsen ist. Woran erkennt man, dass ein Bruch nicht das Ende, sondern der Anfang von etwas ist?Was bleibtHeute begleitet Andi Menschen therapeutisch und schreibt Bücher. In seinem aktuellen Projekt „Jesus, der liebevolle Therapeut" führt er zusammen, was ihn seit Jahren bewegt: seine therapeutische Erfahrung, seinen Glauben und die Frage, wie die Begegnungen Jesu auch heute heilsame Perspektiven eröffnen können.Es geht ihm um einen Gedanken, der das Gespräch trägt: dass jeder Mensch einen gesunden, heilen Kern in sich hat, den Leben und Schmerz überdecken, aber nicht zerstören können. Und dass Nachfolge bedeutet, das eigene Kreuz auf sich zu nehmen und mit dem eigenen Leben – mit seinen Schätzen und Scherben – eine Antwort zu geben.Mein Gast: Andi WeissAndi Weiss ist Logotherapeut, Songpoet, Autor und evangelischer Diakon. In seiner Praxis „Sinnvoll leben" in München begleitet er Einzelpersonen, Unternehmen und Institutionen. Sein Buch „Jesus, der liebevolle Therapeut" verbindet zwanzig Jahre therapeutische Erfahrung mit den heilenden Begegnungen Jesu.Mehr zu Andi: https://www.andi-weiss.de sowie https://www.jesus-derliebevolletherapeut.deZum WeiterdenkenJesus, der liebevolle Therapeut – Andi Weiss, das im Gespräch erwähnte Buch: https://www.andi-weiss.de/produkt/jesus_impulsbuch/Trotzdem Ja zum Leben sagen – Viktor Frankl: Erfahrungen aus dem KZ, Grundlage der Logotherapie.Nachfolge – Dietrich Bonhoeffer: Quelle des Gedankens der „billigen Gnade".Der HostMirko Sander war in den 90ern Teil der Jesus Freaks Hamburg, leitete später Jesus Freaks Deutschland und gehörte zum Team, das das Freakstock-Festival aufbaute. Heute lebt er mit seiner Familie bei Marburg.Mit „Schiffbruch mit Jesus" schafft er einen Raum für ehrliche Gespräche über Krisen, Zweifel und einen Glauben, der auch dann trägt, wenn das Leben anders verläuft als geplant.Mehr über den Podcast: https://linktr.ee/schiffbruch.mit.jesus
Eine lange neue Folge Studio Kindler für euch! Ich beschäftige mich ausführlich mit dem Thema, über das ich ein Buch schreiben will: Politische Statements. Meine Frage lautet: Tragen politische Statements im Internet wirklich dazu bei, dass sich Menschen zu Schicksalsgemeinschaften zusammenschließen und dann offline politisch wirksam werden? Oder ist das politische Statement viel eher eine digitale Ware, eine moralische Selbstpositionierung im Angesicht der Schrecklichkeit der Welt? Ich beschäftige mich ausführlich mit der Frage, wie connective action zu collective action führen kann, entscheidend ist: Wie muss linker Content im Internet gebaut sein, damit die Rezipient*Innen motiviert werden, sich politisch zu organisieren? Im Anschluss daran schaue ich mir über eine Stunde Reden und Social-Media-Clips von Zohran Mamdani an, der aus meiner Sicht mit seiner Präsenz in der Öffentlichkeit Gruppenwirksamkeitserwartungen erzeugt. Davon ist unbedingt zu lernen!
2 Frühmorgens aber kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm; und er setzte sich und lehrte sie. 3 Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber bringen eine Frau, die beim Ehebruch ergriffen worden war, und stellen sie in die Mitte
Was hat sich mit Jesus Christus wirklich verändert? Ist die Herrlichkeit Gottes im Neuen Testament nur ein geistliches Konzept – oder eine neue, zugängliche Realität? Im Alten Testament erschien die Herrlichkeit Gottes punktuell: auf dem Berg Sinai, in der Stiftshütte, im Tempel. Sie kam und ging. Sie war real – aber nicht dauerhaft zugänglich. Doch im Neuen Testament geschieht ein radikaler Umbruch. Die Herrlichkeit Gottes wird nicht nur sichtbar – sie bekommt ein Gesicht: Jesus Christus. Und mehr noch: Durch den Neuen Bund wird diese Herrlichkeit nicht länger an Orte gebunden, sondern an Menschen. Dieser Vortrag zeigt anhand zentraler Bibelstellen: – Wie sich die Herrlichkeit Gottes in Jesus offenbart (Johannes 1,14) – Warum die Jünger eine Herrlichkeit sahen, die Mose nie sehen konnte – Was es bedeutet, dass wir „mit unverhülltem Angesicht“ die Herrlichkeit schauen (2. Korinther 3,18) – Warum der Zugang zur Gegenwart Gottes nicht mehr begrenzt ist – Wie der Heilige Geist die Herrlichkeit Gottes in uns wirksam macht – Und was es praktisch heißt, heute in dieser Herrlichkeit zu leben Im Klartext: Die Herrlichkeit Gottes ist im Neuen Bund nicht mehr nur etwas, das man erlebt – sie ist etwas, in das man hineingeführt wird. Dieser Vortrag konfrontiert eine entscheidende Frage: Leben wir noch in einem Denken des Alten Bundes – oder haben wir verstanden, was durch Jesus wirklich geöffnet wurde? Wenn die Herrlichkeit Gottes heute zugänglich ist – warum sehen wir dann so wenig davon?
Das Losungswort und der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine:Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat.Psalm 95,6Der Samariter fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm.Lukas 17,16Titel der Andacht: "Anbetung"Nachzulesen in nah-am-leben.de
Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat. Psalm 95,6Der Samariter fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Lukas 17,16Autor: Andreas Hannemann
Was ist eigentlich guter Journalismus 2026? Vor der Sommerpause stellt sich Host Lukas Schöne diese große Frage. Zu Gast ist Pauline Tillmann, Journalistin und Gründerin des Magazins „DEINE KORRESPONDENTIN”. Sie ist überzeugt: Das goldene Zeitalter des Journalismus hat gerade erst begonnen, auch wenn die Branche wirtschaftlich unter Druck steht. Im Gespräch erklärt die ehemalige freie Russland-Korrespondentin, warum Redaktionen raus aus dem Elfenbeinturm müssen und wie echter Community-Journalismus auf Augenhöhe funktioniert. Sie zeigt auf, wie wichtig konstruktive Perspektiven im Angesicht steigender Nachrichtenvermeidung sind. Es geht darum, handelnde und anpackende Menschen zu zeigen, um dem Gefühl der Ohnmacht entgegenzuwirken. Außerdem besprechen Lukas und Pauline die Frage, wie Macht in Redaktionen neu verteilt werden kann und warum etablierte Lokalmedien digitale Plattformen wie TikTok strategisch nutzen müssen.
Willkommen zu einer gemeinsamen Folge von HOPEPUNK und On the Way to New Work. HOPEPUNK ist ein Podcast über unsere Fähigkeit als Menschen, uns im Angesicht von Herausforderungen für die Hoffnung zu entscheiden. Hoffnung nicht als blinder Optimismus, sondern als Kraft, aktiv auf eine positive Zukunft hinzuarbeiten. On the Way to New Work beschäftigt sich seit über neun Jahren mit der Frage, wie sich Arbeit verändert und weiter verändern muss, damit sie Menschen stärkt. Unser heutiges Thema ist Bildung, sowohl ein Hoffnungs- als auch ein Arbeitsthema. Wie bereiten wir Kinder optimal auf eine Arbeitswelt vor, die wir heute noch gar nicht beschreiben können? Und wie kann Schule in der heutigen Zeit Kinder so stärken, dass sie hoffnungsvoll in die Zukunft blicken können? Unsere beiden Gäste haben im vergangenen Jahr eine neue Grundschule in Hamburg eröffnet. Und so, wie die beiden arbeiten, dachte ich sofort an Michaels Podcast. Und ich dachte sofort an die Hoffnung. Darum habe ich Mayte gefragt, ob wir das Gespräch zusammenführen wollen. Nach einer kurzen Bedenkphase habe ich dann Ja gesagt. Und so befinden wir uns heute an der Grundschule Isestraße in Hamburg, die im Herbst 2025 ihre Türen für etwas mehr als 40 Kinder geöffnet hat, zunächst nur für Erstklässler und Vorschüler. Ihr seid bei HOPEPUNK und On the Way to New Work, heute mit der Schulleiterin Wiebke Lüssenhop und der stellvertretenden Schulleiterin Birgit Klomp. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern www.newworkmasterskills.com hello@newworkmasterskills.com
260703PC Und wenn Morgen die Welt unterginge …Mensch Mahler am 3.7.2026Beim letzten Besuch bei unserer schwer erkrankten Freundin Andrea war der Garten verwildert. Sie weiß, dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr lange leben wird. Sie war in den letzten Monaten zweimal in Florida bei der Familie ihres Sohnes. Sie ist in unserer Kirchengemeinde weiterhin ehrenamtlich aktiv, ist musikalische Leiterin unseres Chores, in dem sie dank ihrer professionellen Gestaltung der Übstunden eine Menge mit uns erreicht hat. Gestern haben meine Frau und ich Andrea besucht. Sie kam gerade aus dem Krankenhaus. Hat eine kräftezehrende Strahlen-Therapie-Runde hinter sich. Sie hat enorm abgenommen. Kann sich hervorragend anziehen, nordisch nobel eben, wie Grönemeyer singt. Wir hatten einiges mit ihr zu besprechen, zwei Veranstaltungen waren zu planen. Sie war körperlich schwach, aber geistig fit und rege wie eh und je. Und als wir den vormals verwilderten Garten anschauten, waren wir von den Socken. Ein neuer Rollrasen wurde verlegt, ein elektrisches Schaf sorgt dafür, dass er schön bleibt. Und der Garten selbst: wunderschön neu angepflanzt, alles blüht und es ist einfach eine Pracht. Das Werk des grünen Daumens von Andrea.Natürlich kam mir Martin Luther in den Sinn. „Und wenn ich wüsste, dass Morgen die Welt untergeht, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Vermutlich ist dieses Zitat nicht von Martin Luther. Vielmehr entstamme es dem Lutherbild aus dem 19. Jahrhundert, des den Familiengarten pflegenden, frommen Hausvaters. In einem Hadith findet sich eine ähnliche Aussage, die dem muslimischen Propheten Mohammed (570–632) zugeschrieben wird, wonach man selbst im Angesicht der Letzten Stunde noch einen Setzling einpflanzen sollte. Das Leben geht weiter – vielleicht ohne mich, aber mit den Spuren, die ich auf dieser Welt hinterlassen habe. Selten habe ich eine solch schöne Illustration dieser Weisheit erlebt wie gestern in Andreas Garten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
1. Kor 13,8-12: Jesus kennen von Angesicht zu Angesicht by Sebastian Heck
Was passiert, wenn ein Mensch der reinen Heiligkeit Gottes begegnet? In diesem Video tauchen wir ein in eine der kraftvollsten Visionen der Bibel – die Begegnung des Propheten Jesaja mit den Seraphim, den Dienern der Heiligkeit Gottes. Diese Szene ist mehr als eine Vision. Sie ist ein Schlüssel zum Verständnis von: - wahrer geistlicher Transformation - der Realität von Gottes Gegenwart - und dem Weg von Erkenntnis → Reinigung → Berufung. Du wirst entdecken, warum selbst himmlische Wesen ihr Angesicht vor Gott verhüllen, warum echte Selbsterkenntnis erst im Licht Gottes entsteht und wie sich diese uralte Begegnung direkt auf dein Leben heute auswirkt. Im Zentrum steht dabei nicht Religion – sondern Begegnung, nicht Leistung – sondern Verwandlung. Durch Jesus Christus wird das, was Jesaja nur punktuell erlebt hat, zu einer zugänglichen Realität: Ein Leben in der Gegenwart Gottes – geprägt durch den Heiligen Geist. ✨ Für Christen, die tiefer gehen wollen. ✨ Für Suchende, die spüren, dass Spiritualität mehr ist als Energie und Konzepte. ✨ Für Menschen, die bereit sind, sich wirklich verändern zu lassen. Am Ende erwartet dich ein Gebet, das dich bewusst in diese Dimension hineinführt. Das gesamte Seminar über Engel findest du hier: https://www.torezumhimmel.de/engel.html .
Migration. Demokratie. Medien. Kaum ein Thema, bei dem wir uns noch einig zu sein scheinen. In sozialen Netzwerken wird gestritten, in Talkshows diskutiert, im Alltag oft geschwiegen. Viele haben das Gefühl: Deutschland driftet auseinander. Aber stimmt das überhaupt? Für das ARD-Projekt „Was Deutschland verbindet“ sind 84 Menschen aus ganz Deutschland, die sich vorher nicht kannten und ganz unterschiedliche Lebensrealitäten haben, zusammengekommen. Nicht in sozialen Netzwerken. Nicht in Kommentarspalten. Sondern von Angesicht zu Angesicht. Sie haben diskutiert, widersprochen, zugehört. Was verbindet uns in Deutschland noch? Können wir unterschiedliche Meinungen noch aushalten? Oder haben wir verlernt, miteinander zu reden? Und warum wirkt unsere Gesellschaft oft gespaltener, als sie vielleicht ist? Darüber spricht Moderatorin Jessy Trommer mit zwei Teilnehmern des Projekts sowie mit der Projektleiterin Nina Pater. Außerdem klären wir mit dem Kommunikationswissenschaftler Dr. Jan-Hinrik Schmidt und dem Soziologen Prof. Stephan Lessenich, wie es um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft steht. Doku-Tipp in der Mediathek: Die Dokumentation zum Projekt gibt es in der ARD Mediathek zum Streamen: https://1.ard.de/WasDeutschlandverbindet?c=DERTAG
Migration. Demokratie. Medien. Kaum ein Thema, bei dem wir uns noch einig zu sein scheinen. In sozialen Netzwerken wird gestritten, in Talkshows diskutiert, im Alltag oft geschwiegen. Viele haben das Gefühl: Deutschland driftet auseinander. Aber stimmt das überhaupt? Für das ARD-Projekt „Was Deutschland verbindet“ sind 84 Menschen aus ganz Deutschland, die sich vorher nicht kannten und ganz unterschiedliche Lebensrealitäten haben, zusammengekommen. Nicht in sozialen Netzwerken. Nicht in Kommentarspalten. Sondern von Angesicht zu Angesicht. Sie haben diskutiert, widersprochen, zugehört. Was verbindet uns in Deutschland noch? Können wir unterschiedliche Meinungen noch aushalten? Oder haben wir verlernt, miteinander zu reden? Und warum wirkt unsere Gesellschaft oft gespaltener, als sie vielleicht ist? Darüber spricht Moderatorin Jessy Trommer mit zwei Teilnehmern des Projekts sowie mit der Projektleiterin Nina Pater. Außerdem klären wir mit dem Kommunikationswissenschaftler Dr. Jan-Hinrik Schmidt und dem Soziologen Prof. Stephan Lessenich, wie es um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft steht. Doku-Tipp in der Mediathek: Die Dokumentation zum Projekt gibt es in der ARD Mediathek zum Streamen: https://1.ard.de/WasDeutschlandverbindet?c=DERTAG
Helge Heynold liest: Der priesterliche Segen (4. Mose 6,22-27).
Der HERR segne dich und behüte dich;der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
24 Und Feuer ging vom HERRN aus und verzehrte auf dem Altar das Brandopfer und die Fettstücke. Als das ganze Volk es sah, da jauchzten sie und fielen auf ihr Angesicht. 3.Mose 9,24 ELB
Matheus 27;46 Johannes 17;22 Hebräer 10;16 Sprüche 2;10-11 Jeremia 11;2-13 "Noch nie zuvor hatte eine Generation so wenig Gemeinschaft, zu der man wirklich dazugehört. Noch nie zuvor haben junge Menschen so wenig Zeit damit verbracht, sich von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Noch nie zuvor waren ihre eigenen Familien so instabil oder ihre Nachbarn wie Fremde." "Die Familienmitglieder sehen sich täglich, dennoch leben sie sich auseinander, denn irgendwie befinden sich alle einen großen Teil der Zeit in einer digital-analogen Zwischenwelt. Halb hier, halb dort, keiner ist richtig da." · Wie oft triffst du dich mit deinen Freunden? · Telefonierst du noch regelmäßig mit anderen? · Wie viele Bereiche der realen Welt haben sich bei dir ins Internet verlagert? (Online-Lieferservice, Onlineshopping, Onlinebibliotheken, Onlinepredigten, Onlinekurse/Seminare, Onlinedating, Freundschaften, Austausch) · Arbeitest du einen oder mehrere Tage die Woche im Homeoffice? · Wie füllst du deine Freizeit nach deiner Arbeit? · Welches Bild dominiert bei dir zuhause, wenn du dort nicht alleine wohnst? Angeregte Gespräche oder alle in einem Raum und doch isoliert voneinander mit Medien beschäftigt? Hebräer 10;23-25 "Nahezu alles, was noch vor zehn Jahren das Bauchgefühl entschieden hat, kann nun Google beantworten. ( ... ) Für jedes düstere Szenario findet sich eine passende Meinung. Aber auch eine Gegenmeinung. Meinungen und Entscheidungen werden von Menschen beeinflusst, die man noch nie persönlich gesehen, geschweige denn erlebt hat. Diese Art der Beeinflussung ist in vielen Bereichen größer als der Einfluss, den Personen in unserem täglichen analogen Leben ausüben." · Wie oft befragst du das Internet nach Diagnosen für bestimmte Symptome, bevor du zum Arzt gehst? · Wie oft benutzt du Suchmaschinen, um Antworten auf deine Fragen zu bekommen? · Folgst du in den sozialen Medien bestimmten Accounts oder Influencern, um dir Rat in speziellen Lebensbereichen zu holen? · Hast du noch Ratgeber in deinem Umfeld, die du als wichtiger einstufst als das Internet? · Suchst du Hilfe im realen Leben und teilst dich anderen mit, oder genießt du es, das meiste alleine für dich im Internet klären zu können? Psalm 32;8 Psalm 36;10 "Die Idee, sein 'authentisches Selbst' zu finden, führte auch dazu, dass die Scheidung für Eltern zu einem Weg wurde, ihr wahres Selbst zu entdecken und schließlich zu dem zu werden, was sie sein wollten - frei von Einschränkungen und Verpflichtungen. Da die Freiheit als ultimatives Ziel angesehen wurde, wurden Ehepartner zu Ablenkungen und Unannehmlichkeiten, Verpflichtungen wurden zu Belastungen, Kompromisse und Opfer fühlten sich an wie ein Affront." · Wie sehr bestimmen deine eigenen Ziele und Träume deine Entscheidungen? · Wie wichtig ist es dir, dich zu behaupten und darauf zu achten, dass deine Bedürfnisse von anderen wahrgenommen und bedacht werden? · Was lösen Menschen in dir aus, die dein Denken und Handeln auch mal hinterfragen? . Wie wichtig sind dir Likes und positive Kommentare auf deine Inhalte in sozialen Medien? · Wie gehst du damit um, wenn Menschen dich durch ihr Verhalten nicht gebührend gesehen, geschätzt, respektiert haben? · Kannst du gut vergeben, oder trägst du anderen bestimmte Situationen lange nach und strafst" sie mit Konseauenzen? Jesaja 43; 1 Philipper 2; 1-5 "Da ist ein Loch, ein Leerraum in uns allen, den wir füllen wollen. Wenn er nicht mit etwas Noblem und Erhabenem gefüllt wird, dann wird ihn die moderne Gesellschaft rasch mit Müll vollpumpen. Das ist schon so, seit das Zeitalter der Massenmedien angebrochen ist, doch die Müllpumpe wurde in den 2010er-Jahren hundertmal leistungsfähiger. Es kommt darauf an, welchen Dingen wir uns aussetzen. Unter spirituellen Gesichtspunkten sind soziale Medien eine Krankheit des Geistes. Spirituelle Praktiken und Tugenden, wie Vergebung, Gnade und Liebe, sind dagegen Heilmittel." "Kirche hat eine ( ... ) wichtige, eine sehr wichtige Rolle in dieser Gesellschaft zu spielen. Ganz einfach, weil ich glaube, dass sie einer Gesellschaft etwas anzubieten hat. Zumal einer Gesellschaft, die sich im atemlosen, rasenden Stillstand befindet, der einen ziemlich hohen Preis hat, denn wir merken ja, diese Gesellschaft sucht verzweifelt nach einer alternativen Form der Weltbeziehung, des In-der-Welt-Seins."
Der Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in Peking markiert eine Zäsur in der Wahrnehmung der globalen Ordnung. Während die US-Delegation von der historischen Pracht des Himmelstempels und der Halle des Volkes sichtlich beeindruckt wurde, nutzte Xi Jinping das Parkett für eine machtpolitische Lektion in Sachen Souveränität und strategischer Geduld. Elisabeth Schmidt, Elmar Theveßen und Ulf Röller analysieren die subtile Symbolik hinter protokollarischen Machtdemonstrationen: vom 13-sekündigen Händedruck-Duell bis zum gezielten Aussperren der Weltpresse in dunkle Nebenräume. Im Fokus stehen die drohende „Thukydides-Falle“, die strategische rote Linie Taiwan und die Frage, ob Trumps „Deal-Politik“ gegen Xis tief verwurzelte historische Vision bestehen kann. Während Trump auf wirtschaftliche Sofort-Erfolge wie Sojabohnen-Deals hofft, festigt Peking seinen Anspruch als neue, stabile Weltmacht – und lässt den Westen mit der Erkenntnis zurück, dass die alte diplomatische Berechenbarkeit endgültig Geschichte ist. Eine Folge über das Ende des „American Dream“ im Angesicht des chinesischen Nationalstolzes und das Risiko für Europa, in einem Duell der Werteordnungen allein auf sich gestellt zu sein. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Freitag, den 15.05.2026 um 10:00 Uhr. ______________ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF auslandsjournal – der Podcast ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan Schnitt und Sound: Sebastian Schäfer Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Semm Leiter ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, die Abwahl von Viktor Orbán in Ungarn, Donald Trumps mangelndes Geschichtsverständnis und die Angst vor der Zukunft. Der bulgarische Politologe Ivan Krastev zeigt auf, wie Europa den Disruptionen die Stirn bieten und sich neu erfinden kann. Unsere Träume sind europäisch, aber unsere Albträume sind national, sagt der in Wien lehrende bulgarische Politikwissenschaftler Ivan Krastev. Einst als Friedensprojekt gestartet, ist die EU mittlerweile vor allem ein Bündnis alter Ängste und neuer Traumata. Europas liberale Demokratien stehen auf der Kippe, seine wirtschaftliche Kraft scheint zu schwinden, seine Verteidigungsfähigkeit wirkt mehr als fraglich. Wie lässt sich ein europäischer Neustart denken? Könnte es sein, dass dieser Impuls aus dem Osten kommt? Bedeutet die Abwahl Viktor Orbáns gar den entscheidenden Wendepunkt? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger analysiert Krastev die Zukunftsaussichten eines Kontinents, der im Angesicht von Krieg und Krise neu um seine Freiheit zu kämpfen hat.
Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, die Abwahl von Viktor Orbán in Ungarn, Donald Trumps mangelndes Geschichtsverständnis und die Angst vor der Zukunft. Der bulgarische Politologe Ivan Krastev zeigt auf, wie Europa den Disruptionen die Stirn bieten und sich neu erfinden kann. Unsere Träume sind europäisch, aber unsere Albträume sind national, sagt der in Wien lehrende bulgarische Politikwissenschaftler Ivan Krastev. Einst als Friedensprojekt gestartet, ist die EU mittlerweile vor allem ein Bündnis alter Ängste und neuer Traumata. Europas liberale Demokratien stehen auf der Kippe, seine wirtschaftliche Kraft scheint zu schwinden, seine Verteidigungsfähigkeit wirkt mehr als fraglich. Wie lässt sich ein europäischer Neustart denken? Könnte es sein, dass dieser Impuls aus dem Osten kommt? Bedeutet die Abwahl Viktor Orbáns gar den entscheidenden Wendepunkt? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger analysiert Krastev die Zukunftsaussichten eines Kontinents, der im Angesicht von Krieg und Krise neu um seine Freiheit zu kämpfen hat.
Viele von uns tragen ein Gottesbild mit sich herum, das ein Verfallsdatum hat: Gott ist lieb und barmherzig, solange wir „mitspielen“. Doch wehe, wir versagen oder stehen im Gericht – dann, so die weitverbreitete Angst, verwandelt sich der liebende Vater in einen gnadenlosen Richter. In dieser Folge schaut Martin Benz auf die berühmten Worte Jesu aus Matthäus 7 und Lukas 11: Brot oder Stein? Fisch oder Schlange? Die Kernthemen der Folge: Die Logik des „Wie viel mehr“: Wenn schon wir – mit all unserer Ungeduld, unseren Fehlern und unserer eigenen Bosheit – es schaffen, unseren Kindern Gutes zu geben, wie kommen wir auf die Idee, dass Gott weniger empathisch wäre? Das toxische Gottesbild: Warum glauben wir eigentlich, dass Gott uns Steine, Schlangen oder Skorpione reicht, wenn wir in unserer Not bei ihm anklopfen? Geduld ohne Limit: Martin Benz reflektiert ehrlich über seine eigenen Grenzen als Vater – den Moment, in dem der Geduldsfaden reißt. Doch genau hier liegt der Punkt: Gott ist kein Spiegelbild unserer menschlichen Unzulänglichkeit. Gott im Gericht: Wir entlarven die Angst, dass Gott im Angesicht unseres Versagens plötzlich sein wahres, hartes Gesicht zeigt. _____________________________________________ Movecast Mini ergänzt Movecast durch kürzere Episoden für kleine Impulse und Aha-Momente. Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode. GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de
In Folge 3 von Ravenholm stehen wir Vater Grigori endlich Angesicht zu Angesicht gegenüber. Doch die Kirche erweist sich nicht als sicherer Zufluchtsort. Unser Weg führt weiter über einen zombieverseuchten Friedhof, auf dem Grigori sein letztes Gefecht kämpft und schließlich Erlösung findet. Danach kämpfen wir uns durch die von Headcrabs verseuchten Minen, immer tiefer hinein in die Dunkelheit, bis wir endlich wieder das Tageslicht erreichen.Viel Spaß wünschenRAHEL und RINGO
Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. 4. Mose 6,26Der Gott, der gesagt hat: Aus der Finsternis soll Licht aufstrahlen, er ist es, der es hat aufstrahlen lassen in unseren Herzen, so dass die Erkenntnis aufleuchtet, die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes auf dem Angesicht Jesu Christi. 2. Korinther 4,6Autor: Christian Huck
Rast du manchmal mit 300 km/h durchs Leben – von Aufgabe zu Aufgabe – und fragst dich plötzlich: Sitze ich hier eigentlich im völlig falschen Zug? Oft ertappen wir uns dabei, dass wir von unserem vollgepackten Alltag regelrecht „gelebt“ werden, anstatt selbst noch aktiv die Richtung zu bestimmen. Im großen Finale unserer „24/7 Predigtserie“ nimmt uns P. George Elsbett mit in eine unserer größten alltäglichen Fallen: den ständigen Optimierungsdrang und utopischen Aktionismus. Wir glauben oft, wir müssten durch endlose Anstrengung und ständiges Machen alle Probleme lösen und uns unser eigenes kleines Paradies erschaffen. Doch wenn wir versuchen, aus eigener Kraft perfekt zu sein, landen wir bei jedem neuen Fehler sofort in tiefer Frustration. Die radikale und befreiende Botschaft dieser Predigt lautet: Du musst die Welt nicht allein retten! Wahrer Friede und echte Erfüllung sind keine Produkte unseres endlosen Machens, sondern am Ende immer ein reines Geschenk. Eine bewusste Entscheidung für die Stille ist ein klarer Schnitt gegen diesen ständigen Aktivismus. Sie bewahrt uns davor, uns im Leben völlig zu verrennen – so wie bei einer anstrengenden Nachtwanderung, bei der man im Dunkeln ein wichtiges Schild übersieht und stundenlang mühsam in die falsche Richtung weiterläuft. Wer sich traut, den Schnellzug seines Lebens für eine Stunde anzuhalten und den Fokus neu auszurichten, findet nicht nur das eigentliche Zentrum wieder. Wer sich dieser Ruhe aussetzt, bekommt auch einen völlig neuen Blick für die Menschen, die ganz konkret vor ihm stehen, abseits von bloßen Sympathien oder eigenem Nutzen. Bist du bereit, aus dem Hamsterrad des Tuns auszusteigen und herauszufinden, wohin deine Reise wirklich gehen soll?
Rast du manchmal mit 300 km/h durchs Leben – von Aufgabe zu Aufgabe – und fragst dich plötzlich: Sitze ich hier eigentlich im völlig falschen Zug? Oft ertappen wir uns dabei, dass wir von unserem vollgepackten Alltag regelrecht „gelebt“ werden, anstatt selbst noch aktiv die Richtung zu bestimmen.Im großen Finale unserer „24/7 Predigtserie“ nimmt uns P. George Elsbett mit in eine unserer größten alltäglichen Fallen: den ständigen Optimierungsdrang und utopischen Aktionismus. Wir glauben oft, wir müssten durch endlose Anstrengung und ständiges Machen alle Probleme lösen und uns unser eigenes kleines Paradies erschaffen. Doch wenn wir versuchen, aus eigener Kraft perfekt zu sein, landen wir bei jedem neuen Fehler sofort in tiefer Frustration.Die radikale und befreiende Botschaft dieser Predigt lautet: Du musst die Welt nicht allein retten! Wahrer Friede und echte Erfüllung sind keine Produkte unseres endlosen Machens, sondern am Ende immer ein reines Geschenk. Eine bewusste Entscheidung für die Stille ist ein klarer Schnitt gegen diesen ständigen Aktivismus. Sie bewahrt uns davor, uns im Leben völlig zu verrennen – so wie bei einer anstrengenden Nachtwanderung, bei der man im Dunkeln ein wichtiges Schild übersieht und stundenlang mühsam in die falsche Richtung weiterläuft.Wer sich traut, den Schnellzug seines Lebens für eine Stunde anzuhalten und den Fokus neu auszurichten, findet nicht nur das eigentliche Zentrum wieder. Wer sich dieser Ruhe aussetzt, bekommt auch einen völlig neuen Blick für die Menschen, die ganz konkret vor ihm stehen, abseits von bloßen Sympathien oder eigenem Nutzen. Bist du bereit, aus dem Hamsterrad des Tuns auszusteigen und herauszufinden, wohin deine Reise wirklich gehen soll?
Alles, was wir sagen oder tun, hat seinen „Sitz im Leben“. Was war die Situation, in der ich dies und das gesagt oder getan habe? Es hilft oft entscheidend, danach zu fragen, um es besser einordnen und verstehen zu können. Was war der „Sitz im Leben“ des heutigen Evangeliums? Er könnte kaum dramatischer gewesen sein. Was Jesus an diesem Abend gesagt und getan hat, geschah im Angesicht des Todes.
Das Losungswort und der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine:Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.4. Mose 6,26Der Gott, der gesagt hat: Aus der Finsternis soll Licht aufstrahlen, er ist es, der es hat aufstrahlen lassen in unseren Herzen, so dass die Erkenntnis aufleuchtet, die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes auf dem Angesicht Jesu Christi.2. Korinther 4,6Titel der Andacht: "Unter Gottes Segen"Nachzulesen in nah-am-leben.de
Schleppst du Tag für Tag einen unsichtbaren Rucksack voller Sorgen, Stress und Verpflichtungen mit dir herum? Oft ertappen wir uns dabei, dass wir im Alltagstrubel nur noch unsere Probleme ausbreiten, ununterbrochen reden oder innerlich jammern, und am Ende doch keine echten Antworten finden. In der dritten Folge unserer Predigtserie geht es um einen echten Befreiungsschlag: Was passiert, wenn wir einfach mal bewusst den Mund halten und anfangen zuzuhören? P. Bernhard Hesse nimmt uns mit zu der Entdeckung eines ganz konkreten Ortes, an dem du deinen gesamten inneren Druck und deine Mühsal restlos abladen darfst und wo dir echte Ruhe verschafft wird. Die Botschaft dieser Predigt ist unheimlich entlastend: Es gibt eine Begegnung mit jemandem, der weder Pausen noch Urlaub oder Schlaf braucht und der rund um die Uhr (24/7) erreichbar ist, um dich zu beschenken. Doch um diese Antworten zu finden, müssen wir lernen, in der Stille auszuhalten – denn wer ununterbrochen selbst redet, kann unmöglich hören, was ihm eigentlich gesagt werden soll. Es geht am Ende nicht darum, den Alltag einfach nur irgendwie abzuarbeiten und zu funktionieren, sondern ein echtes „Leben in Fülle“ zu erfahren. Die Herausforderung ist greifbar und radikal zugleich: Wie wäre es, von den 168 Stunden deiner Woche eine einzige Stunde in absolute Stille zu investieren? Viele Menschen, die dieses Experiment wagen und sich an diesem Ort der Ruhe fallen lassen, machen eine erstaunliche Erfahrung: Diese Zeit wird für sie schnell zur schönsten Stunde ihrer ganzen Woche, die sie nie wieder hergeben möchten
Schleppst du Tag für Tag einen unsichtbaren Rucksack voller Sorgen, Stress und Verpflichtungen mit dir herum? Oft ertappen wir uns dabei, dass wir im Alltagstrubel nur noch unsere Probleme ausbreiten, ununterbrochen reden oder innerlich jammern, und am Ende doch keine echten Antworten finden.In der dritten Folge unserer Predigtserie geht es um einen echten Befreiungsschlag: Was passiert, wenn wir einfach mal bewusst den Mund halten und anfangen zuzuhören? P. Bernhard Hesse nimmt uns mit zu der Entdeckung eines ganz konkreten Ortes, an dem du deinen gesamten inneren Druck und deine Mühsal restlos abladen darfst und wo dir echte Ruhe verschafft wird.Die Botschaft dieser Predigt ist unheimlich entlastend: Es gibt eine Begegnung mit jemandem, der weder Pausen noch Urlaub oder Schlaf braucht und der rund um die Uhr (24/7) erreichbar ist, um dich zu beschenken. Doch um diese Antworten zu finden, müssen wir lernen, in der Stille auszuhalten – denn wer ununterbrochen selbst redet, kann unmöglich hören, was ihm eigentlich gesagt werden soll. Es geht am Ende nicht darum, den Alltag einfach nur irgendwie abzuarbeiten und zu funktionieren, sondern ein echtes „Leben in Fülle“ zu erfahren.Die Herausforderung ist greifbar und radikal zugleich: Wie wäre es, von den 168 Stunden deiner Woche eine einzige Stunde in absolute Stille zu investieren? Viele Menschen, die dieses Experiment wagen und sich an diesem Ort der Ruhe fallen lassen, machen eine erstaunliche Erfahrung: Diese Zeit wird für sie schnell zur schönsten Stunde ihrer ganzen Woche, die sie nie wieder hergeben möchten
Willkommen bei der Kirche für Düsseldorf
Auf dem Roten Sofa wird uns Prof. Dr. Kerstin Heuwinkel erläutern, warum im Angesicht von Weltkrisen Auszeiten wichtig sind.
Wie entsteht Literatur? Welche Arbeit fließt ein, welche skurrilen, entlarvenden, komischen, schlauen Gedanken? Welche vorherigen Texte? Welche Art von Wissen über die Welt können Bücher vermitteln? Darüber sprechen die Literaturagenten mit der Autorin und Buchschöpferin Judith Schalansky, die in ihrem neuen Buch eine Selbstbetrachtung beim Schreiben vornimmt. Eine Selbstbetrachtung der ganz anderen Art hat Lara Rüter angestellt. Die Lyrikerin arbeitet Jahre in einem Primatenforschungsinstitut gearbeitet. Ihr Buch "Affenliebe" handelt davon, wie es sich anfühlt – im Angesicht unserer Artverwandten – ein Mensch zu sein. Außerdem in der Sendung: ein Gespräch über eine russische Buchmesse in Berlin und böse Witze über die Literatur.
Vor einer hochriskanten Herzoperation nahm Johannes Czwalina Abschied von seinem Umfeld und bereitete sich innerlich aufs Sterben vor. Nach gelungener OP wurde dem erfolgreichen Autor und Unternehmensberater klar, was ihn diese Erfahrung im Angesicht des Todes über Lebensweisheit gelehrt hat. Im Livenet-Talk teilt er seine Erkenntnisse. Wie kann man ein weises und sinnvolles Leben führen in einer Gesellschaft, die immer stärker nach Macht und Leistung strebt? Was hat das mit Rückgrat und Mut im Berufsalltag zu tun? Und welche Rolle spielt der Glaube?Darüber spricht Florian Wüthrich in diesem Talk mit Autor und Coach Johannes Czwalina, der eine Consulting-Firma in Riehen bei Basel sowie eine Holocaust-Gedenkstätte führt.Dir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
Kennst du das Gefühl, endlos in allen möglichen „Gewässern“ des Lebens zu fischen – sei es nach Glück, Erfüllung oder Erfolg – und am Ende doch völlig leer auszugehen? Manchmal stecken wir in zermürbenden „Wartezimmern“ des Lebens fest, in denen Beziehungen, Job-Entscheidungen oder Pläne stillstehen und wir einfach nicht wissen, wie es weitergehen soll.In der zweiten Folge unserer Predigtserie „Vor seinem Angesicht“ landen wir in genau so einer frustrierenden Zwischenzeit der engsten Freunde Jesu. Aus lauter Ratlosigkeit sind sie in ihren alten Alltag zurückgekehrt, haben die ganze Nacht hart gearbeitet und stehen am Ende buchstäblich mit nichts in den Händen da.Doch die Botschaft dieser Predigt nimmt uns den Druck: Als Jesus am Ufer auftaucht, macht er sie nicht als Verlierer fertig oder wirft ihnen ihr Scheitern vor. Er begegnet ihnen mit extremem Respekt und fragt im Grunde nur: „Wie haben diese eigenen Bemühungen eigentlich für dich funktioniert?“. Er zeigt uns, dass unser Frust und die tiefe innere Sehnsucht keine Fehler sind, sondern Zeichen dafür, dass wir für etwas viel Größeres geschaffen wurden. Schon im zweiten Jahrhundert hieß es treffend: „Die Herrlichkeit Gottes ist der lebendige Mensch“. Wir sind nicht dafür gemacht, im Hamsterrad einfach nur irgendwie zu funktionieren, sondern um ein Leben in echter Fülle zu erfahren.Die Predigt fordert uns aber auch radikal heraus: Wie der Apostel Petrus, der sich mutig aus dem Boot ins Wasser warf, müssen auch wir irgendwann eine Entscheidung treffen. Man kann weder auf Probe lieben noch auf Probe leben – wir müssen irgendwann den Sprung wagen. Wer diesen Schritt geht, findet einen Ort, an dem die ständige Leistungsgesellschaft Hausverbot hat. Einen Ort, an dem man ausnahmsweise nichts leisten, produzieren oder reden muss, sondern sich einfach fallen lassen und bedingungslos sein darf
Fühlst du dich manchmal, als wärst du in einem endlosen Hamsterrad gefangen oder hättest dich hinter dicken Mauern verschanzt? Es gibt Zeiten in unserem Leben – geprägt von chronischem Stress, Dauerbeschallung, tiefen Zweifeln oder spirituellem Burnout –, in denen wir unsere inneren Türen fest verriegeln und denken: Ich schaffe das allein, Gott hört mich sowieso nicht.Zum Start unserer neuen Predigtserie „Vor seinem Angesicht leben“ nimmt uns die Predigt mit in das Versteck der engsten Freunde Jesu am Ostersonntag. Aus blanker Angst und Verzweiflung haben sie sich hinter dick verriegelten Türen verbarrikadiert. Oft gibt es in unserem Leben genau solche Orte und Türen, die wir verschlossen halten, weil wir glauben, wir müssten erst perfekt sein und den ganzen Schmutz unseres Lebens aufräumen, bevor Gott uns begegnen kann.Doch die Botschaft dieser Predigt ist radikal: Jesus lässt sich von unseren verschlossenen Türen nicht aufhalten. Er kommt nicht zu uns, um uns Vorwürfe für unsere Fehler oder unseren fehlenden Glauben zu machen. Stattdessen tritt er mitten in unsere Gebrochenheit und Erschöpfung und spricht sein „Schalom“ aus – einen Frieden, der weit mehr ist als die Abwesenheit von Konflikten, sondern der absolute Heilung, Ganzheit und Lebensfülle bringt. Wie der Apostel Thomas darfst auch du ein Realist sein, Dinge hinterfragen und fordern, es selbst zu erleben, statt nur blind zu glauben, was in Büchern steht. Jesus verwandelt unsere inneren Gefängnisse in offene Türen, denn wer bereit ist, seine verschlossenen Türen zu ihm zu bringen und vor ihm zur Ruhe zu kommen, wird verwandelt.
Kennst du das Gefühl, endlos in allen möglichen „Gewässern“ des Lebens zu fischen – sei es nach Glück, Erfüllung oder Erfolg – und am Ende doch völlig leer auszugehen? Manchmal stecken wir in zermürbenden „Wartezimmern“ des Lebens fest, in denen Beziehungen, Job-Entscheidungen oder Pläne stillstehen und wir einfach nicht wissen, wie es weitergehen soll. In der zweiten Folge unserer Predigtserie „Vor seinem Angesicht“ landen wir in genau so einer frustrierenden Zwischenzeit der engsten Freunde Jesu. Aus lauter Ratlosigkeit sind sie in ihren alten Alltag zurückgekehrt, haben die ganze Nacht hart gearbeitet und stehen am Ende buchstäblich mit nichts in den Händen da. Doch die Botschaft dieser Predigt nimmt uns den Druck: Als Jesus am Ufer auftaucht, macht er sie nicht als Verlierer fertig oder wirft ihnen ihr Scheitern vor. Er begegnet ihnen mit extremem Respekt und fragt im Grunde nur: „Wie haben diese eigenen Bemühungen eigentlich für dich funktioniert?“. Er zeigt uns, dass unser Frust und die tiefe innere Sehnsucht keine Fehler sind, sondern Zeichen dafür, dass wir für etwas viel Größeres geschaffen wurden. Schon im zweiten Jahrhundert hieß es treffend: „Die Herrlichkeit Gottes ist der lebendige Mensch“. Wir sind nicht dafür gemacht, im Hamsterrad einfach nur irgendwie zu funktionieren, sondern um ein Leben in echter Fülle zu erfahren. Die Predigt fordert uns aber auch radikal heraus: Wie der Apostel Petrus, der sich mutig aus dem Boot ins Wasser warf, müssen auch wir irgendwann eine Entscheidung treffen. Man kann weder auf Probe lieben noch auf Probe leben – wir müssen irgendwann den Sprung wagen. Wer diesen Schritt geht, findet einen Ort, an dem die ständige Leistungsgesellschaft Hausverbot hat. Einen Ort, an dem man ausnahmsweise nichts leisten, produzieren oder reden muss, sondern sich einfach fallen lassen und bedingungslos sein darf
Weißt du eigentlich oft glasklar, was in einer bestimmten Situation das Richtige wäre – und tust am Ende doch genau das Gegenteil? Oft finden wir einfach nicht die Kraft für die richtige Entscheidung, schieben die Umstände vor oder haben eine lähmende Angst davor, was die anderen wohl über uns denken könnten.In dieser Predigt zum Karfreitag lädt uns P. Georg Rota dazu ein, nicht nur passive Zuschauer einer fernen, historischen Geschichte zu sein. Vielmehr stellt sich Jesus im Hier und Jetzt vor unser ganz persönliches Gericht und wartet auf unsere eigene, ehrliche Antwort. Die Predigt hält uns dabei auf lebensnahe Weise den Spiegel unserer eigenen Doppelmoral vor: Wir trennen zwar penibel unseren Plastikmüll und achten auf eine perfekte äußere Fassade, scheitern dann aber in der Praxis bei menschlichen Kleinigkeiten und vergessen das Wesentliche. Wir verhalten uns oft wie Pilatus, dem einfach der Mut fehlte, nach seinem Gewissen zu handeln. Oder wir sind wie Herodes und lassen uns in einer modernen Welt voller Reizüberflutung, Hedonismus und ständiger Suche nach Entertainment so sehr gefangen nehmen, dass wir für die echten, tiefen Fragen in unserem Leben völlig taub geworden sind.Doch die Botschaft dieser Predigt ist radikal: Es reichen keine guten Absichten, keine leeren Versprechungen und keine theoretische, fromme Fassade aus. Das Leben und besonders das Angesicht von Krisen und Leid zwingen uns zu einer Entscheidung. Wir müssen die Wahl treffen, ob wir gleichgültige Zuschauer bleiben oder zu aktiven Teilnehmern werden, die aus Überzeugung handeln. Finde heraus, warum uns oberflächliche Unterhaltung am Ende nicht weiterbringt und wie wir den Mut finden können, endlich mutig das umzusetzen, was wir im tiefsten Inneren längst als richtig erkannt haben
„Dein Angesicht, Herr, will ich suchen“ (Ps 27,8) - Anwege zum Vater Unser. Der Vortrag von Bischof Stefan Oster am Gebetsabend in Passau.
Manchmal kann man Gott begegnen, ganz leise im Alltag, findet Sebastian Fiebig.
Innerer Frieden: das beschreibt eine große Sehnsucht. Bei sich ankommen, in sich ruhen, gelassen sein, ein ruhiges Herz bekommen. Aber dieser innere Frieden muss oft hart erkämpft werden. Manchmal im Angesicht einer lebensverkürzenden Krankheit, die die körperliche Autonomie beendet und zum Leben in wenig selbstbestimmten Pflegeeinrichtungen zwingt. Manchmal in Überwindung eines Traumas, das von Flucht oder menschenunwürdigen Lebensbedingungen erzeugt wurde. Und manchmal führt ausgerechnet der Kampf zum inneren Frieden. Dann nämlich, wenn Kampfsport über körperliches Training und Disziplin auch zu Gelassenheit der Seele führt. Wir begleiten Menschen auf der Suche nach ihrem inneren Frieden.
Nach zwei Tagen intensiven Verhandlungen, nach acht Stunden von Angesicht zu Angesicht gibt es Ergebnisse: Der Berliner Ukraine-Gipfel hat den Frieden in der Ukraine ein Stück weiter in Sicht gebracht. Oder nicht? Sicherheitsexperte Nico Lange im Interview.
Wo fummelt es sich besser als bei 80 Grad Celsius, im Angesicht von Rodrigo, dem hochattraktiven Handtuch-Akrobaten vom Brennnessel-Aufguss um 18:30 Uhr? Nur blöd dass das ja eigentlich verboten ist… Tja, ZUM GLÜCK gibt es auch hierfür ein neckisches Schlupfloch, in dem deinen Fantasien von der verklemmten Wellness-Lobby endlich keine Grenzen mehr gesetzt werden! Bevor wir aber zusammen in die Dampfsauna hüpfen, sprechen wir heute Klartext, wann ein guter Zeitpunkt ist, manchmal auch mal nichts zu sagen. Des Weiteren war Niklas beim Zahnarzt und hat während seiner persönlichen Schlupfloch-Behandlung, kurz auch ein paar andere Körperflüssigkeiten verloren, die an diesem Ort so garnichts zu suchen haben. Taucht mit uns ein in eine Welt voller Leidenschaft, Badeschaum, wissenswertem Wissen und besonders guten Manieren. Eintritt wie immer kostenlos – Viel Spaß! Abonniere den Kanal von Niklas & David auf WhatsApp: https://whatsapp.com/channel/0029VauTmUt4Y9leCYgJFh3D Instaram: https://www.instagram.com/niklasunddavid/?hl=de dudes. Der Podcast: https://www.instagram.com/dudesderpodcast/ TikTok: https://www.tiktok.com/@niklasunddavid Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!: https://linktr.ee/dudes_podcast Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Jede Krise fordert nicht nur den Unternehmer, sondern auch den Menschen – und manchmal bricht alles gleichzeitig ein, Job, Sicherheit, Selbstverständnis. Joel Kaczmarek spricht offen über prägenden Schuldenbelastungen der Kindheit, Zweifel im Angesicht wirtschaftlicher Turbulenz und die Kraft der Veränderung. Was bleibt, ist der Glaube an Geschichten, an Neuanfang und an Menschen, die auch in größtem Schmerz noch handeln. Eine Folge über Wendepunkte, Resilienz und die Würde eines Neuanfangs. Du erfährst... ...wie Joel Kaczmarek seine Leidenschaft für Geschichten in erfolgreiche Geschäftsmodelle umwandelt. ...welche Rolle persönliche Krisen und Resilienz in Joels unternehmerischer Reise spielen. ...warum menschliche Verbindungen und Vertrauen essenzielle Bausteine für Joels Erfolg darstellen. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Der ganze Brief – gelesen und in Gebet verwandelt. Einmal komplett eintauchen. Wir hören den ganzen Brief und fassen zusammen: Liebe und Wahrheit gehören zusammen, Klarheit schützt, Nähe stärkt. Johannes wünscht echte Begegnung – von Angesicht zu Angesicht, nicht nur in Zeilen. Ein kurzes Schreiben, das Gemeinden sortiert und Herzen ermutigt. Bibeltext: 1 […]
Linus Broge spricht über Kolosser 1,15-16.19-20 in der Serie „Von Angesicht zu Angesicht“
Johannes Gebhardt spricht über Matthäus 13,31-33 in der Serie „Von Angesicht zu Angesicht“