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Was haben die Lyrikerin aus der Großstadt und die Malerin vom Land gemeinsam? Eine ganze Menge, sagt die Kunsthistorikerin Christiane Meixner und stellt in ihrem Buch Gedichte von Else Lasker-Schüler Bildern von Paula Modersohn-Becker gegenüber. Dadurch kommt besonders zur Geltung, wieviel sich beide Frauen zu sagen haben und wie sich ihre Werke gegenseitig noch mehr Tiefe verleihen.
(00:44) Die Künstlerin Frauke Beeck dokumentiert die Geschichten von Frauendenkmälern in ihrem Heft «Frauensleute. Spraybilder. Schweiz.». Weitere Themen: (05:57) «Face2Face 2# Beethoven Kelterborn» mit dem Amaryllis Quartett: Ein Porträt über musikalische Extreme, persönliche Verbindungen und die Frage, wie Gegenwart und Tradition im Streichquartett miteinander ins Gespräch kommen. (10:20) Krzysztof Urbański bleibt bis 2032 Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters (11:06) Korruptionsvorwürfe in China: Skandal um mutmassliche Kunstverkäufe im Nanjing-Museum. (16:02) «Recht auf Verletzlichkeit»: Kia Valmuths Plädoyer auf Paula Modersohn-Becker. (20:46) Nachruf: Meister des Direct Cinema Frederick Wiseman mit 96 Jahren gestorben –Seine Filme waren lang, aber nie langweilig.
Als sich die Künstlerin Paula Modersohn-Becker 1906 selbst als schwangere Frau porträtierte, war es der erste bekannte weibliche Selbstakt in der Kunst. Sie zog nach Worpswede, dann nach Paris und wieder zürück. (Ursendung: 30.3.2024) Hempel, Berit www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht
Probst, Carsten www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Probst, Carsten www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die Dokumentation „Paula Modersohn-Becker. Keine Kompromisse“ zeigt die Hürden, die die zielstrebige Künstlerin überwinden musste, um ihren eigenen Weg zu gehen. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/was-laeuft-heute ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/was-laeuft-heute-paula-modersohn-becker-keine-kompromisse
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Paula Modersohn-Becker malte sich selbst nackt, porträtierte Bäuerinnen und Mütter mit schlafenden Kindern: Mit ihrer flächigen Bildsprache gilt die Künstlerin als lange unterschätzte Pionierin des Expressionismus. Vor 150 Jahren wurde sie geboren. Hempel, Berit www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Heute vor 150 Jahren wurde Paula Modersohn-Becker in Dresden geboren, eine bedeutende Vertreterin des Expressionismus, die die Künstlerkolonie Worpswede zu ihrer Wahlheimat machte.
The first Art Basel Qatar art fair is now open in Qatar's capital, Doha, and The Art Newspaper's art market editor, Kabir Jhala, joins Ben Luke to discuss its impact, as well as reflecting on the wider artistic outlook in Qatar and the Middle East. The author of a new catalogue raisonné of the work of Albrecht Dürer argues that a painting of the artist's father in the National Gallery in London, long thought to be a copy after Dürer's original, is in fact an autograph work. Our special correspondent in London, Martin Bailey, tells us about the arguments for and against its authenticity. And this episode's Work of the Week is actually a pair of works. That is because there is a compelling double header opening at the Albertinum in Dresden this weekend, the exhibition Paula Modersohn-Becker and Edvard Munch: The Big Questions of Life. The exhibition's co-curator Andreas Dehmer discusses Selbstbildnis mit Hand am Kinn or Self-Portrait with Hand on Chin (1906) by Modersohn-Becker and Vampir or Vampire (1895) by Munch with our digital editor, Alexander Morrison.Art Basel Qatar continues until Saturday, 7 February.Christof Metzger, Albrecht Dürer: The Complete Paintings. Selected Drawings and Prints, Taschen, £175 (hb)Paula Modersohn-Becker and Edvard Munch: The Big Questions of Life, Albertinum, Dresden, 8 February-31 May.To buy The Art Newspaper's guidebook The Year Ahead 2026, an authoritative look at the year's unmissable art exhibitions, museum openings and significant art events, visit theartnewspapershop.com. £14.99 or the equivalent in your currency. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Netz, Dina www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
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Landschaften, Stillleben, Gesichter, Kinderbilder – Paula Modersohn-Becker hat gemalt, wie sie die Welt sah. In ihrer Zeit war die junge Künstlerin eine Ausnahmegestalt. Stur und willensstark hat sie sich als Frau mit ihrer Leidenschaft für die Kunst und Malerei, auch gegen familiäre Skepsis, durchgesetzt. Ihre Bilder zeigen Menschen und Natur neu, modern, anders, schonungslos und ungeschönt. Bahnbrechend wurde ihr weiblicher Selbstakt von 1906. Bereits 1907, kurz nach der Geburt ihrer Tochter, starb die junge Künstlerin im Alter von 31 Jahren.Wer war diese unangepasste, selbstbewusste Pionierin des deutschen Expressionismus? Das Landesmuseum Hannover beherbergt eine der weltweit größten Sammlungen von Werken Modersohn-Beckers. Aus Anlass des 150. Geburtstages der Künstlerin, am 8. Februar 2026, ist Katja Lembke, Direktorin des Landesmuseums, zu Gast in NDR Kultur à la carte. Sie hat als Archäologin und Ägyptologin auch einen besonderen Blick auf die weniger bekannten Zeichnungen und Skizzen von Paula Modersohn-Becker, die während ihrer Paris-Aufenthalte im Louvre entstanden.
Zu Lebzeiten hatte sie nur zwei Bilder verkauft, heute gilt Paula Modersohn-Becker als Wegbereiterin der Moderne. Sie habe sich vom Ballast des 19. Jahrhunderts befreit, sagt der Autor Boris von Brauchitsch in SWR Kultur.
Jugend und Alter, Mutterschaft, Krankheit, Alter und Tod: Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch gingen in ihrer künstlerischen Arbeit zentralen Fragen des Lebens nach. Erstmals wird beider Werk im Dialog gezeigt.
Vor 150 Jahren, am 8. Februar 1876, wurde Paula Modersohn-Becker geboren. Mit ihren Bildern revolutionierte sie die Kunstwelt. Kann die Künstlerin heute Vorbild sein?
Boris von BrauchitschPaula Modersohn-BeckerInsel Verlag, Berlin 2025bei amazonbei ThaliaRezension lesen
Ralph Gleis, Generaldirektor der Albertina, kuratiert mit Gothic Modern eine Ausstellung, die Kunst des Mittelalters und der Frührenaissance aus der Perspektive der Moderne neu entdeckt. In dieser Folge des WELTKUNST-Podcasts „Was macht die Kunst?“ spricht er mit Lisa Zeitz über das große Interesse von Künstlerinnen und Künstler der Moderne an gotischen Bildwelten, die Ambivalenzen moderner Lebenswelten um 1900 – und darüber, warum Hässlichkeit, Düsternis und existenzielle Gefühle zu dieser Zeit so sehr faszinierten. Ein Gespräch über Edvard Munch, Egon Schiele, Paula Modersohn-Becker und ihre Rezeption von Hans Baldung Grien, Lucas Cranach und Matthias Grünewald. Es geht um Totentänze, Leidenschaften und Tabus – und über die Aktualität eines ästhetischen Denkens, das tief in die Vergangenheit reicht. Der WELTKUNST-Podcast „Was macht die Kunst?“ wird in Partnerschaft mit Volkswagen Group Culture produziert.
durée : 00:59:01 - Toute une vie - par : Julien Thèves - Célèbre en Allemagne, beaucoup moins ailleurs, Paula Becker (épouse Modersohn) est une artiste majeure. Ses tableaux annoncent l'expressionnisme et le cubisme. Amie du poète Rilke, son journal fut un bestseller. « Schade ! » (dommage) s'écria-t-elle en mourant à 31 ans. - réalisation : Marie-Laure Ciboulet
Katrin Schumacher empfiehlt eine Biografie über die Künstlerin Paula Modersohn-Becker, ein Sachbuch zu Hiroshima und ein Buch zum Podast "Hot Stuff" über die Wechseljahre.
Paula Modersohn-Becker steht in diesem Jahr im Mittelpunkt einer Sonderausstellung, an der sich die vier großen Museen im Künstlerdorf Worpswede bei Bremen beteiligen. Sie wollen damit den 150. Geburtstag der Künstlerin würdigen. Der steht zwar erst 2026 an. Die Sonderausstellung beginnt aber schon in diesem Sommer am 29. Juni. Bis zum 18. Januar 2026 soll es unter dem Titel "Der ungeteilte Himmel" um Paula Modersohn-Becker und ihre Weggefährtinnen gehen.
Arnold, Beate www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Was auf den ersten Blick wirkt wie ein unordentlicher Bio-Laden, ist in Wirklichkeit ein Meisterwerk der Moderne: Paula Modersohn-Beckers „Stillleben mit Orangen, Bananen, Zitronen und Tomate“ steht im Mittelpunkt dieser Folge – und ziert auch das Cover der dritten Staffel des Kunstsnacks. Warum gerade dieses unscheinbare Stillleben ein Paradebeispiel für Modersohn-Beckers Größe ist und wie aus Ablehnung Bewunderung wurde, erklärt Kunstcomedian Jakob Schwerdtfeger.
On this episode of Books Are My People, I'm visited by artist and bibliophile Jane Mount. We discuss the importance of talking about banned books, her favorite book to paint, and how her degree in anthropology informs her work. This episode is sponsored by People of the Titanic by Shawn CarlowBooks Recommended: The Adventures of Amina Asarfti by Amina SomeoneThe Art of Noticing by Rob Walker The Vanished Birds by Simonoa Jiminez All that Glitters: by Orlando WhitfieldThe Song of the Cell: An Exploration of Medicine and the New Human by Siddhartha MukerjeeLife with Picasso by Francoise Gilot Amy Shearn, author of Animal Instinct recommends Being Here is Everything: The Life of Paula Modersohn-Becker by Marie DarrieussecaSome of Jane's Books:Books Make Good FriendsBibliophile:an Illustrated MiscellanyBibliophile's Reader's JournalFind Jane online: https://janemount.comInstagram @jane_mountGIVEAWAY Kristen Arnett Smile if You've Heard This OneBook to Film Nickel BoysThe Women's HotelCall the poetry hotline: 385 DIAL-FSG Support the showGet your Books Are My People coffee mug here!I hope you all have a wonderfully bookish week!
Welcome back, Elisabeth! This time I am very excited to be speaking to Artist, Elisabeth Condon, about one of my favorite Chicago Imagists: Christina Ramberg. The Art Institute of Chicago recently mounted a retrospective of Ramberg's work and Elisabeth travelled to see the show this past summer. She spent time telling me about her favorite works, but also offered insight into Ramberg's personality and teaching style - as Elisabeth was her student in graduate school at SAIC in the late 80's. Ramberg is known for her small but tightly-wound acrylic paintings of disembodied women: truncated torsos, legless high heels shoes, floating suits, and body-less corsets, but also produced quilts and a series of satellite paintings shortly before she died at 49 of Pick's disease. See more images from the Art Institute retrospective here: https://www.artic.edu/exhibitions/9723/christina-ramberg-a-retrospective Barry Schwabsky's review in The Nation: https://www.thenation.com/article/culture/christina-rambergs-public-secrets/ Riva Lehrer AIC Lecture on YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=0afNYv3mfqo&t=2812s Thea Liberty Nichols AIC Lecture on YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=C0ps_oQnrvs Julia Fish, Rebecca Shore and Judith Russi Kirshner AIC Panel on YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=mQzpGJGot-k Find Artist, Elisabeth Condon online here: https://www.elisabethcondon.com/ and https://www.instagram.com/elisabethcondon/ Ramberg's artworks mentioned: "Untitled" 1980, Satellite Paintings "Untitled 122" 1986, "Istrian River Lady" 1974, "Probed Cinch" 1971, "Troubled Sleeve" 1974, "Bound Hand" 1973, "Untitled Hand" 1975, "Corset/Urns" 1970, "Lola La Lure" 1969, "Cabbage Head" 1968, "Belle Rêve" 1969, Quilt works, and "Satellite" series of the late 80's, Playboy Commission 1972 "Untitled", "Shadow Panel" 1972 Artists mentioned: Paula Modersohn-Becker, Utamaro "Two Girls with a Cricket Box," Jimmy Wright, Phillip Hanson, Jeff Koons, Ed Paschke, Mike Kelly, Erling Sjovold, Jackie Kazarian, Christopher Williams, Maureen P. Sherlock, Lori Gunn (Wirsum), Karl Wirsum, Roger Brown, William Eckhardt Kohler, Karl Kelly, Jackie Saccoccio, Jackie Cheng, Helen O'Leary, Helen O'Toole, Barbara Rossi, Ray Yoshida, Judith Russi Kirshner, Julia Fish, Riva Lehrer, Rebecca Shore Others noted: Muriel Newman (Collector), Kanye West, Edith Wharton, Corbett VS Dempsey Gallery, Rozsika Parker and Griselda Pollock's "Old Mistresses: Women, Art and Ideology" All music by Soundstripe ---------------------------- Pep Talks on IG: @peptalksforartists Pep Talks website: peptalksforartists.com Amy, your beloved host, on IG: @talluts Amy's website: amytalluto.com Pep Talks on Art Spiel as written essays: https://tinyurl.com/7k82vd8s BuyMeACoffee Donations always appreciated! --- Support this podcast: https://podcasters.spotify.com/pod/show/peptalksforartistspod/support
"Er las uns seine Gedichte, zart und voller Ahnen. Süß und bleich." notierte Paula (Modersohn-) Becker im September 1900 in ihrem Tagebuch über den gerade eingetroffenen Gast in der Worpsweder Künstlerkolonie: Rainer Maria Rilke (1875-1926). Dieser war einer Einladung von Heinrich Vogeler auf seinen "Barkenhoff" gefolgt und erregte großes Aufsehen, nicht zuletzt dank seines exotischen Auftretens. Eine kurze, aber sehr intensive Zeit - für alle Beteiligten. Ob sich Rilke in dieser ganz besonderen Umgebung wohlfühlte und welche Konsequenzen sein Eintreffen für die Mitglieder der "Barkenhoff-Familie" hatte, darüber sprechen wir in dieser Folge. ▶ ACHTUNG: Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und erhalte (zum Monatsende) exklusiven Zugang zu den ausführlichen Tagebuch-Aufzeichnungen Rilkes und Vogelers über die "Worpsweder Künstlerkolonie" und dazu wie immer passende Buchtipps
Guest Marie Darrieussecq, author of more than 20 novels, discusses two of her non-fiction books Sleepless: A Memoir of Insomnia and Being Here is Everything: The Life of Paula Modersohn-Becker. She reads an excerpt of Rainier Maria Rilke's “Requiem for a Friend.” Recitation begins at 28:31.
Episode No. 676 features curator Jay A. Clarke. With Jill Lloyd, Clarke is the co-curator of "Paula Modersohn-Becker: I Am Me," which is on view at the Art Institute of Chicago through January 12, 2025. The career-surveying exhibition features Modersohn-Becker's proto-expressionist works that address subjects and themes such as childhood, the bodily experience of motherhood, pregnancy, and old age. "Modersohn-Becker" also features many of the artist's self-portraits, including the first nude self-portraits known to have been made by a woman. The excellent exhibition catalogue was published by Prestel Verlag. Amazon and Bookshop offer it for $40-47.
Voss, Charlotte www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Paula Modersohn-Becker zeichnete 1906 in Paris den ersten weiblichen Selbstakt in der Kunst. Neben ihrer Zeit in Paris war ihr Schaffen auch von ihrem Leben im norddeutschen Worpswede geprägt. Heute gilt sie als Wegbereiterin der Moderne. Hempel, Berit www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht
Kicking off 2024 we welcome Tara Cheesman to the podcast with her recommendation, Being Here Is Everything: The Life and Times of Paula Modersohn-Becker by Marie Darriussecq, translated by Penny Hueston. Tara is a freelance critic, former judge of the Best Translated Book Award, and she brings us our first work of nonfiction. We have an absolutely fascinating conversation on art, motherhood, representations of women, and a lot more. And recommend a small syllabus of titles to dig into.Titles/authors mentioned:Imperium by Christian Kracht, translated by Daniel BowlesNathalie Léger: Suite for Barbara Loden, Exposition, The White DressÉric Plamondon: Apple S and MayonnaiseJean Echenoz's biographical novels: Running, Lightning, RavelSharks, Death, Surfers by Melissa McCarthyKate Zambreno: Book of Mutter and To Write As If Already DeadMargaret the First by Danielle DuttonJazmina Barrera: On Lighthouses and Linea NigraGeorges Perec: Ellis Island, I Remember, An Attempt at Exhausting a Place in ParisTo hear more from Tara follow her on Instagram: @taracheesman or subscribe (and you should!) to her Substack: Ex Libris.Click here to subscribe to our Substack and find us on the socials: @lostinredonda just about everywhere.Music: “The Low Spark of High-Heeled Boys” by TrafficLogo design: Flynn Kidz Designs
Im Anschluss an unser Gespräch über Paula Modersohn-Becker (1876-1907) lassen wir in dieser Nachlese ausgewählte Stellen aus ihren Briefen und Tagebuchblättern zu Wort kommen. Zwischen atemloser Sehnsucht nach Leben und "Versunkene-Glocke-Stimmung", künstlerischer Inspiration der Großstadt und träumerischem Schaffen in der Natur, philosophischen Erwägungen und humorvollen Betrachtungen ergeben sie ein ganz persönliches Lebenslied ... Besuche die Lesedusche, um in "Paulas Welt" einzutauchen: https://lesedusche.de/fe/schaufenster
In dieser Episode sprechen wir über Paula Modersohn-Becker (1876-1907), und zwar nicht so sehr über die Malerin als vielmehr über die Verfasserin einer Vielzahl von Briefen und Tagebucheinträgen. Diese Selbstzeugnisse eröffnen einen faszinierenden Einblick in das Leben, Denken und Fühlen dieser einzigartigen Künstlerin, die leider viel zu früh verstarb. Besuche die Lesedusche, um Textauszügen von Paula Modersohn-Becker zu lauschen: https://lesedusche.de/fe/schaufenster
This week, Adam was joined in the writer's studio by Marie Darrieussecq, whose latest book Sleepless (translated by Penny Hueston and published by Fitzcarraldo) is one writer's attempt to describe, understand, and perhaps overcome her insomnia. The passages in Sleepless that take us into the mind of the insomniac are somewhat like the experience of insomnia itself— at times fragmented and hynopgogic, at others dazzlingly alert and perceptive—while those that investigate the potential cures are captivating in their detail, description and weirdness. For those whose lives have never been blighted by insomnia, Sleepless will be a fascinating insight into this strangest and most psychologically traumatic of conditions, while those who have suffered it will find in these pages solidarity and solace.Buy Sleepless: https://www.shakespeareandcompany.com/books/sleepless-5Marie Darrieussecq was born in Bayonne in 1969 and is recognized as one of the leading voices of contemporary French literature. Her first novel, Pig Tales, was translated into thirty-five languages. She has written more than twenty books. Text has published Tom Is Dead, All the Way, Men, Being Here: The Life of Paula Modersohn-Becker, Our Life in the Forest, The Baby and Crossed Lines. In 2013 Marie Darrieussecq was awarded the Prix Médicis and the Prix des Prix for her novel Men. She has written art criticism and journalism for a number of publications, including Libération and Charlie Hebdo, and is also a translator from English and has practised as a psychoanalyst. She lives in Paris.Adam Biles is Literary Director at Shakespeare and Company. His latest novel, Beasts of England, a sequel of sorts to Animal Farm, is available now. Buy a signed copy here: https://www.shakespeareandcompany.com/books/beasts-of-englandListen to Alex Freiman's latest EP, In The Beginning: https://open.spotify.com/album/5iZYPMCUnG7xiCtsFCBlVa?si=h5x3FK1URq6SwH9Kb_SO3w Get bonus content on Patreon Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
One year to the day after Paula Modersohn-Becker died, her friend, the celebrated poet Rainer Maria Rilke, sat down to write a Requiem for her, and today's episode is that requiem in translation. I suggest listening to last week's episode before this one because the poem has numerous references to Paula and her life: · the amber necklace that appeared in many of her paintings, · her pursuit of still life in which she arranged fruits in a way quite different from the traditional still life bounty, · her pursuit of the nude genre, in which she portrayed women, not as desirable and available (that had been done), but as whole, complete, and creative, · the restlessness with which she moved to and from Paris, to and from her family, to and from the traditional role for women, without fully settling wholeheartedly into any of them· and finally the tragic way in which she died in childbirth, age 31, when she had both a painting career and motherhood to look forward to, both of them suddenly cut short.I will freely admit that I do not understand everything that Rilke has put in this poem. It's fairly long, at least by my poetry standards, and maybe rambles a bit, but I think that's intentional. It is an expression of grief, and like grief itself, it ebbs and flows, sometimes poignantly sharp, sometimes just a dull throb, and it goes on and on until it finds not resolution, but maybe resignation. Next week I will be back to my usual episodes with an episode on Frida KahloVisit the website (herhalfofhistory.com) for sources, transcripts, and pictures.Support the show on my Patreon page for bonus episodes, polls, and a general feeling of self-satisfaction.Follow me on Twitter as @her_half. Or on Facebook or Instagram as Her Half of History.
If Paula Modersohn-Becker had lived as long as Picasso, you might know her name as well as you know his. That is the claim of multiple art historians who celebrate her for her use of color and her breaking open of the nude genre. Her work is startling for portraying women as real women, with absolutely no regard for the masculine gaze. Her life was a struggle to find her way between the demands of her career, the demands of her society, and the demands of her own heart. Unfortunately, she died in childbirth at the age of 31, and so we will never know what else she might have done, if she had lived.The poll on the next series topic is still open! Just visit my Patreon site (link below). It's free, you don't need to be a supporter.Visit the website (herhalfofhistory.com) for sources, transcripts, and pictures.Support the show on my Patreon page for bonus episodes, polls, and a general feeling of self-satisfaction.Follow me on Twitter as @her_half. Or on Facebook or Instagram as Her Half of History.
This episode is also available as a blog post: https://hazelstainer.wordpress.com/2022/12/09/making-modernism-paula-modersohn-becker/
Frida Kahlo, Paula Modersohn-Becker und Louise Bourgeois – diese Frauen vereint nicht nur, dass sie grandiose Werke geschaffen haben, sie sind auch Frauen in der Kunst: Vorreiterinnen, Kämpferinnen, Künstlerinnen und Ausnahmen. Denn bis heute wird die Kunstgeschichte vor allem von Männern geschrieben. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/kunst-und-leben >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/monopol-podcast-katy-hessel
Frida Kahlo, Paula Modersohn-Becker und Louise Bourgeois – diese Frauen vereint nicht nur, dass sie grandiose Werke geschaffen haben, sie sind auch Frauen in der Kunst: Vorreiterinnen, Kämpferinnen, Künstlerinnen und Ausnahmen. Denn bis heute wird die Kunstgeschichte vor allem von Männern geschrieben. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/kunst-und-leben >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/monopol-podcast-katy-hessel
Frida Kahlo, Paula Modersohn-Becker und Louise Bourgeois – diese Frauen vereint nicht nur, dass sie grandiose Werke geschaffen haben, sie sind auch Frauen in der Kunst: Vorreiterinnen, Kämpferinnen, Künstlerinnen und Ausnahmen. Denn bis heute wird die Kunstgeschichte vor allem von Männern geschrieben. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/kunst-und-leben >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/monopol-podcast-katy-hessel
Paula Modersohn-Becker hat den „Säugling mit der Hand der Mutter“ aus einem größeren Werk herausgeschnitten. Sichtbar von der Mutter sind nur ihre Hand und ihr Kleid. Alles andere dieser Person bleibt verborgen. Umso dominanter zeigt sich der Säugling, ein Mädchen. Paula malte dieses Bild 1903, als sie selbst noch nicht Mutter war, sich aber wohl ein Kind sehr wünschte. Tatsächlich bekam sie vier Jahre später eine Tochter, starb jedoch drei Wochen nach der Geburt an einer Embolie. Paula Modersohn-Beckers Bilder haben - so ist mein Eindruck - genau diese Tragik und eine Form von Schwere von Beginn an in sich, auch wenn sie viel mit lebensfrohen Farben wie Orange und Gelb arbeitete. Diese Farben leuchten bei ihr, aber sie bleiben sanft und wie von innen heraus warm. Ganz anders als ihr Mann Otto malt Paula elementar, vereinfacht, erdverbunden, mit sehr dickem Farbauftrag. Neu und sehr mutig für die damalige Zeit! Wenn dieser Podcast Dein Leben bereichert und Du meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst Du das hier tun: https://www.paypal.me/astridblohme. Ich freue mich über Deinen Beitrag!
This week: as the UN's climate emergency summit, Cop27, continues in Egypt, Ben Luke talks to Louisa Buck, The Art Newspaper's contemporary art correspondent—and the author of our online column about art and climate change—about international art initiatives responding to the crisis. Kaywin Feldman, the director of the National Gallery of Art (NGA) in Washington, DC, tells us about the museum's new $10m endowment fund for purchases of works by women artists. The historic gift, from the family of the gallery's first female president, Victoria P. Sant, will help the NGA fill gaps in its collection. And this episode's Work of the Week is Mother with Child on her Arm, Nude II (1906) by the German painter Paula Modersohn-Becker. The work is a highlight of Making Modernism, a show of German women artists that opens this weekend at the Royal Academy in London. The exhibition's curator, Dorothy Price, discusses this late painting in Modersohn-Becker's short but productive life.Making Modernism: Paula Modersohn-Becker, Käthe Kollwitz, Gabriele Münter and Marianne Werefkin, Royal Academy of Arts, London, 12 November-12 February 2023. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Den tyska konstnären Paula Modersohn-Becker hann bryta ny mark under sitt korta liv. Aldrig hade kvinnlig nakenhet skildrats på det här sättet som när hon 1906 målar en naken mor intill sin baby. Det finns inga sexuella anspelningar, inte heller några sociala. Det är rätt upp och ner en bild av en urmodersgestalt som skyddar och ger liv åt sitt barn.Liggande kvinna med barn målades under Paula Modersohn-Beckers sista Parisvistelse. Det är en av juvelerna i hennes korta och intensiva konstnärskap. Och storheten i hennes måleri kom att uppskattas efter hennes alltför tidiga död 1907. Då hon själv blivit mor för första gången, men bara ett par veckor efter förlossningen dör av en blodpropp. Hon blir bara 31 år.Paula Modersohn-Becker är en föregångare till den tyska expressionismen. Men hon hörde inte riktigt till dem. Hon går inte riktigt att placera in i någon av de ismer konsthistorien har skapat, utan var en konstnär som gick sin egen väg och rörde sig mellan den tyska konstnärsbyn Worpswede och storstaden Paris.En Klassiker från 2015 av Cecilia Blomberg.
Just nu håller författarnas yttrandefrihetsorganisation PEN internationell kongress i Uppsala. Vi har träffat några av mest lysande gästerna för att höra hur de ser på hoten mot det fria ordet just nu. Författaren Siri Hustvedt, som höll inledningsanförandet, och den tidigare PEN-ordföranden Jennifer Clement intervjuas på plats i Uppsala av P1 Kulturs Lisa Bergström.DE BANNADE BÖCKERNAS MODERNA HISTORIAInför kongressen har svenska PEN, tillsammans med Fristad Uppsala och Dawit Isaac-biblioteket i Malmö, även tagit fram en lista över ett antal böcker som förbjudits världen över, av olika skäl. Vår reporter Nina Asarnoj tog reda på mer.HUR INTRESSANT ELLER SPEKULATIV ÄR "BLONDE" - FILMEN?Häromdagen hade strömningstjänsten Netflix premiär på filmatiseringen av Joyce Carol Oates omtalade och omfångsrika roman "Blonde" från år 2000. Vi talar om mycket om den redan omdiskuterade filmen och blicken och lite om boken - med filmkritikern Emma Engström från P1 Kultur och Wanda Bendjelloul, frilansande filmkritiker.KLASSIKERN: LIGGANDE KVINNA MED BARNDen tyska konstnären Paula Modersohn-Becker hann bryta ny mark under sitt korta liv. Aldrig hade kvinnlig nakenhet skildrats som när hon 1906 målar en naken mor som ligger bredvid sin baby. I dagens Klassiker, som sändes första gången 2015, ger Kulturredaktionens konstkritiker Cecilia Blomberg sin bild av bilden.Programledare: Lisa Bergström. Producent: Mattias Berg.
Hiç bir konuyu merak edip onun hakkında araştırma yapmak için yanıp tutuştuğunuz oldu mu? En son ne zaman bir konuyu düşündüğünüzde gözlerinizin içi parladı? O konu hakkında durmaksızın konuşmak istediniz? Merak duygusu pek çoğumuzda eksik olan bir duygu. Halbuki merak bizi yaşatan ve daha ileri götüren bir duygu. Ben Nerden Bileyim serisinin yeni bölümünde psikolog Dr. Gizem Sürenkök merak etmeyi ben nerden bileyim diye soruyor ve Merak listesi podcastini yapan Çağrı Küpeli ile merak etmeyi ve merak duygusunu konuşuyorlar. Bölüm akışı: (1:08) Konuya Giriş (1:53) Merak etmek Çağrı için ne demek? (4:12) Sihirli değnek olsa insanlar neyi merak etsinler isterdin? (6:34) Sorunun yanıtını öğrenmekten korkmak (7:50) Kendimle çok mu meşgul oluyorum? (10:00) Merak ve sınırı bilmek (14:35) Merak etmek sevmeyi gösteriyor (15:55) Relate'i indirmek için tıklayın (18:20) Merak göstermek, kişinin ilgisini çekmeyi sağlıyor (20:55) İlişkilerde nasıl sağlıklı bir meraka sahip olabiliriz? (24:10) Hayata karşı merak duymadığımızda yaşantımız nasıl oluyor? (27:54) Reggio Emilia yaklaşımında merak (31:34) İlişkilere dair 3 şey (31:50) Karşınızdaki Kişiyle Yakınlık Kurmanıza Yardımcı Olan 36 Soru -- Sesi düzenleyen: Çağrı Küpeli Kapak Tasarım: Beyza Nur Karlı Website: www.yakiniliskiler.com Instagram: www.instagram.com/yakiniliskiler Facebook: www.facebook.com/yakiniliskiler Twitter: www.twitter.com/yakin_iliskiler Linkedin: https://www.linkedin.com/company/yakiniliskiler/ Görsel: Paula Modersohn-Becker, Young girl with yellow flowers in the glass, c. 1902
Today's interview features Penny Hueston, who is Senior Editor at Text Publishing in Melbourne, Australia as well as a literary translator from the French. Independent publisher Text Publishing has been championing translations from languages around the world since it started out in 1994. And Penny is passionate about her work as a translator. I was looking forward to speaking with her about these two subjects, that are at the heart of this podcast. Show Notes: Some of the books mentioned by Penny: - Olga Tokarczuk, Flights, The Books of Jacob, Drive Your Plow over the Bones of the Dead - Peter Singer's work - Yan Lianke's work - Cory Taylor, Dying - Akuch Kuol Anyieth, Unknown: A Refugee's Story - Fiona Murphy, The Shape of Sound About Penny: Penny Hueston is Senior Editor at Text Publishing and a literary translator from the French. Her translations include novels by Emmanuelle Pagano (One Day I'll Tell You Everything), Patrick Modiano (Little Jewel), Sarah Cohen-Scali (Max) and Raphaël Jerusalmy (Evacuation). She has translated six books by Marie Darrieussecq—All the Way, Men, Being Here: The Life of Paula Modersohn-Becker, Our Life in the Forest, The Baby, and Crossed Lines. She has been shortlisted for the JQ-Wingate Prize, the Scott Moncrief Prize, and twice for the New South Wales Premier's Translation Prize.
In der neuesten Ausgabe des Podcasts "Augen zu" diskutieren Florian Illies und Giovanni di Lorenzo auf gewohnt kontroverse und leidenschaftliche Weise über die Rolle Frida Kahlos in der Kunst des 20. Jahrhunderts. In allen Umfragen wird Kahlo zur berühmtesten Künstlerin der Welt gewählt – und vor allem für junge Frauen ist ihre Lebens- und Leidensgeschichte ein Vorbild an weiblichem self empowerment. Diese Frau ließ sich einfach nicht unterkriegen, nicht von ihrem tragischen Verkehrsunfall mit 18 Jahren, der sie zu Monaten im Bett, 32 Operationen und einem lebenslangen Schmerz im Rücken und Becken verdammte. Nicht von der patriarchalischen Gesellschaft, nicht von den snobistischen Surrealisten und nicht von ihrem Ehemann, dem Maler Diego Rivera. Frida Kahlo malte sich ihren Schmerz von der Seele – und zwar ganz buchstäblich: Fast ein Drittel ihres Gesamtwerkes machen Selbstportraits aus, in denen sie stolz ihr markantes, wunderschönes Gesicht und ihre mexikanischen Gewänder zelebrierte. Aber zugleich ist auch das Leiden allgegenwärtig in diesen Bildern, der Schmerz, der wie Feuer brennt, das blutende Herz, die Stange, die sich mit 18 Jahren durch ihr Leben gebohrt hatte, der Mann, Diego, der ihr wie ein drittes Auge auf der Stirn thront. Eine Frau malt um ihr Leben. Kann man Kahlo, die so gelitten hat, vorwerfen, wenn sie sich in ihrer Kunst zur Märtyrerin stilisiert? Kahlos stolzer Feminismus und ihr selbstbewusstes Changieren zwischen den Geschlechtern machen sie zu einem der größten Idole unserer Gegenwart. Sie hatte unzählige Affären mit Männern wie mit Frauen, mit Leo Trotzki ebenso wie mit Josephine Baker, und mit ihrem Oberlippenflaum erinnerte sie nicht nur an den mexikanischen Revolutionsführer sondern auch an die Kraft der fluiden Geschlechtlichkeit. Im Podcast "Augen zu" von ZEIT und ZEIT ONLINE treten immer Experten auf, die mit Florian Illies und Giovanni di Lorenzo in Dialog treten – bei Frida Kahlo ist es Lisa Zeitz, Chefredakteurin der "Weltkunst", die erklärt, warum Kahlos malerische Selbsterfahrungstrips vor allem für junge Frauen eine so große Anziehungskraft besitzen. Es scheint paradoxerweise so, als würde gerade das Strenge und Starre ihrer Selbstportraits besondere Empathie auslösen. Kahlo gilt als die erste Frau, die die Malerei in ein Medium des intimen Geständnisses verwandelt hat, das war bei Paula Modersohn-Becker doch noch viel gedämpfter, bei Meret Oppenheim viel verrätselter, bei Lotte Laserstein viel dezenter. Angesichts der großen Symbolik ihrer Figur als einzigartigem Role Model und den Zentnern von Pathos, die auf ihrem Werk liegen, gerät die Frage nach der Qualität der Malerei von Frida Kahlo immer wieder in den Hintergrund. Und doch versucht "Augen zu" darüber zu diskutieren: Also worin denn eigentlich der spezifische Wert ihrer Kunst gelegen haben könnte – und ob sie wohl in 100 Jahren immer noch zu den wichtigsten Künstlerinnen der Kunstgeschichte gezählt werden wird. Kahlos Kunst wurde lange Zeit immer auf ihre Naivität reduziert, mit der sie die Volkskunst und die religiöse Votivmalerei in den Dreißiger- und Vierzigerjahren in die Malerei ihrer Zeit überführte. Ortrud Westheider jedoch, Direktorin des Museum Barberini in Potsdam und zuvor Kuratorin einer großen Kahlo-Ausstellung im Bucerius-Forum, weist als zweite Expertin im Podcast auf eine zusätzliche, oft übersehene Quelle hin: Kahlo war im New York der Dreißigerjahre in Kontakt mit allen wichtigen europäischen Kunstströmungen, die in den zeitgenössischen Ausstellungen zu sehen waren, und sie bezog zentrale Anregungen etwa von der Neuen Sachlichkeit aus Deutschland oder Giorgio de Chirico aus Italien. Und was hat sie daraus gemacht? Also aus all dem, was sie gesehen, und all dem, was sie erlitten hat? Malerei, die uns heute so wenig in Ruhe lässt und herausfordert wie ihre Zeitgenossen vor fast hundert Jahren. Sie erreichen den Podcast mit Anregungen und Fragen über die E-Mail-Adresse augenzu@zeit.de.
Wenn man die Kunstgeschichte der Moderne schreibt, dann gehört dort ein eigenes Kapitel der deutschen Künstlerin Paula Modersohn-Becker: Die früh, schon mit 31 im Wochenbett verstorbene Malerin, die zwischen Worpswede und Paris hin- und herpendelte, hat in den Jahren nach 1900 einen radikal neuen Blick auf die eigene Weiblichkeit geworfen. Doch nicht nur der erste weibliche Selbstakt, den sie 1906 schuf, ist das Thema in der neuen Folge von "Augen zu", dem Kunstpodcast von Florian Illies und Giovanni di Lorenzo. Auf anschauliche Weise wird erzählt, wie Paula Becker erst unter der Anleitung und dann schon bald an der Seite des Worpsweder Landschaftsmalers Otto Modersohn sich die einsame Landschaft des deutschen Nordens erschließt, die Moore, die Kanäle, die Birken, die verlorenen Menschen darin. Anders als die klassische Kunstgeschichtsschreibung es deutete, ist Otto Modersohn auch keineswegs der störrische Mann, der dem Kunststreben seiner Frau im Wege steht. Nein, er fördert sie, unterstützt sie, kann – gerade weil er selbst ein herausragender Künstler ist – genau erkennen, warum seine Frau auf ihren Leinwänden im Stillen eine ganz neue malerische Radikalität entwickelt. Es entstehen grobe, kühne, holzschnittartige Menschenbildern, die geschult sind an den großen Vorbildern in Paris, die Paula Modersohn-Becker in der Zeit um 1900 so genau studiert wie kaum ein anderer Künstler ihrer Zeit. In "Augen zu", dem Kunstpodcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, erzählen Florian Illies und Giovanni di Lorenzo von ihren wichtigsten Werken, ihrem kurzen Leben und ihren inneren und äußeren Kämpfen. Wie in jeder Folge machen zwei "Telefonjoker" das Leben der Künstlerin anschaulich: So berichtet Antje Modersohn, die Enkelin Otto Modersohns, nicht nur davon, wie die neu ausgewerteten Tagebücher ihres Großvaters endlich ein vorurteilsfreies Bild seiner Ehe mit Paula Becker ermöglichen – nein, sie berichtet auch von den zahlreichen Besuchen des ehemaligen Bundeskanzlers und ZEIT-Herausgebers Helmut Schmidts in Worpswede. Schmidt reiste jahrzehntelang immer wieder zur Familie Modersohn um vor den Werken Ottos und auch Paulas seine, wie er es sagte, "inneren Kraftquellen" neu aufzuladen. Moritz Rinke, der berühmte deutsche Dramatiker und Schriftsteller, erzählt anschaulich aus seiner eigenen Kindheit und Jugend – denn er ist in jenem legendären Worpswede aufgewachsen und damit hautnah mit dem Erbe von dessen größtem Malerpaar. Natürlich spielt auch dieser besondere Geist von Worpswede eine große Rolle in dieser Folge von "Augen zu", denn parallel zu Paula und Otto Modersohn bildeten sich dort auch die Ehen von Clara Westhoff und dem Dichter Rainer Maria Rilke und von Heinrich und Martha Vogeler. Diese drei Paare schufen in den Jahren nach 1900 in dem verschwiegenen kleinen Ort bei Bremen eine Künstlerkolonie voll Poesie: Gedichte und Gemälde mit Kindern, die an Birken lehnen, und der dunkle Ton der Moore erdet jede Utopie. Paula Modersohn-Beckers Kunst aber ragt aus all dem heraus wie ein kantiger Solitär. Zum Abschluss geben Florian Illies und Giovanni di Lorenzo ihren Zuhörerinnen und Zuhörern wie immer praktische Hinweise: In welchen Museen und in welchen Büchern kann man Paula Modersohn-Becker am besten kennenlernen. Das Selbstbildnis von Paula Modersohn-Becker finden Sie hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Paula_Moderson-Becker_-_Selbstbildnis_am_6_Hochzeitstag_-_1906.jpeg Mit Fragen oder Anregungen zum Podcast erreichen Sie die Moderatoren unter augenzu@zeit.de
Penny Hueston is the co-owner with Michael Heyward of Text Publishing, one of Australia's great independent houses. Text publishes some of the world's most loved writers including Helen Garner, Graeme Simsion, Elena Ferrante and J.M. Coetzee. They've done a lot for Australian writing in general, championing books internationally and their Text Classics series has brought back many important Australian books into print, including those by Elizabeth Harrower. Penny herself is an incredibly skilled editor and translator. Her translations are by authors such as Nobel prize-winning Patrick Modiano, Sarah Cohen-Scali, Emmanuelle Pagano and Marie Darrieussecq. She's translated six books of Marie's including Being Here: The Life of Paula Modersohn-Becker for which she just received the 2020 Medal for Excellence in Translation.
RIP Ruth Bader Ginsburg. Von den Gerichten zur Kunst: Frauenwerke verdienen bei den Auktionen, laut einer Studie aus dem Jahr 2017, die Hälfte, die Männerwerke erzielen. Dabei ist klar: In dreissig Jahren werden all diese grossen Männer-Millionensammlungen kaum mehr Wert haben, da wir alle Frauenkunst gesammelt haben, die die Welt verändert. Doch hier die Lieblinge von der Rohnerin und laStaempfli.