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Wählt Sachsen-Anhalt einen AfD-Politiker erstmalig zum Ministerpräsident - und das vielleicht sogar mit einer absoluten Mehrheit? Diese Frage stellt sich gerade ganz Deutschland und - ja, man kann es nicht anders sagen - auch Europa und die ganze Welt, die „New York Times“, „CNN“, die „BBC“ usw. Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt, aktuell liegt die AfD in Umfragen bei über 40 Prozent, sie könnte damit ihr Ergebnis von der letzten Landtagswahl von 20,8 Prozent mehr als verdoppeln. Um die Geschehnisse besser einordnen zu können, suchen Hazel und Thomas Verstärkung bei Robert Pausch, Journalist und Co-Host des erfolgreichen News-Podcasts „Zeit - Was jetzt?“. 00:00:00 Vorwort 00:04:21 Intro 00:14:01 Emotionalität 00:15:50 Selbstbewusstsein der AFD 00:24:14 Betriebsbesuche 00:38:23 Ulrich Siegmunds Bauhaus 00:53:15 Parteiidentität 01:04:14 Brandmauer 01:20:32 Islamismus vs. Links 01:33:50 Wünsche für die Wahl 01:45:54 Was muss die Regierung tun? 01:53:49 Outro Podcast Zeit - Was jetzt? https://www.zeit.de/serie/was-jetzt Hazel Tour https://hazelbrugger.com/#termine Robert empfiehlt David Begrich https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2024-08/rechtsextremismus-experte-neonazis-ostdeutschland-afd-david-begrich Christian Lindner, der Autoverkäufer https://www.instagram.com/reel/DbA-wnouGgb/?igsh=N3FjYml4ZTBveXl0 MDR Wahlarena mit Siegmund https://www.stern.de/politik/deutschland/sachsen-anhalt--kaffee-mit-herrn-siegmund--so-lief-die-mdr-wahlarena-38097424.html Monitor-Beitrag „AfD und DDR-Nostalgie“ https://youtu.be/eqqwrZfSO-4?si=UJ62fg7iue2f4zQq Robert erwähnte Wernigerode als „typisch deutsche Stadt“ (im Gegensatz zu Bauhaus) Bauhaus und die AfD https://youtu.be/xspjsEFFymw?si=ePAcz0sx3kmjRDed Thomas erwähnt „Fundis“ (klassisch bei Parteien im Gegensatz zu „Realos“) Regierungsprogramm der AfD https://afd-regierungsprogramm.de Robert erwähnt den AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider und den „rechten Vordenker“ Götz Kubitschek Ann-Katrin Müller bei HTH https://youtu.be/mD6Yu6JdjtI?si=G3o5ZS0Y7cTo6IdS Bill Burr bei Conan 2016 über ua Trump und die Mauer https://youtu.be/OjNgm7TgsgA?si=na6qHc13iU8-xHZ- Trump „2 dolls instead of 30“ https://www.theguardian.com/us-news/2025/may/01/trump-dolls-tariffs-war-china Bauernverband rechnet mit Ernteausfällen https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ernteeinbussen-trockenhein-bauernverband-100.html FAZ Kommentar über „Klimahysterie“ https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/hanks-welt/klimaanpassung-warum-deutschland-so-scheinheilig-handelt-accg-200987426.html Sahra Wagenknecht und die Brandmauer https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bsw-und-afd-mit-der-brandmauer-auf-stimmenfang-201119055.html Solarpunk https://de.wikipedia.org/wiki/Solarpunk Linke und Islamismus, insbesondere nach dem CSD https://www.tagesspiegel.de/berlin/wir-mussen-daruber-genauso-sprechen-wie-uber-andere-extremismen-auch-berlins-politische-linke-ringt-um-den-umgang-mit-dem-islamismus-15889981.html Turning Point USA https://de.wikipedia.org/wiki/Turning_Point_USA Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/hoererlebnis Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Schulz, Martin www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Der Regen sorgt nach den trockenen und heissen Wochen vielerorts für Erleichterung. Doch für Natur, Landwirtschaft, Wälder und Trinkwasserreserven ist damit wohl noch nicht alles ausgestanden. Was braucht es, damit sich die Lage nachhaltig entspannt? Weitere Themen: Klimaforschende beobachten mit Sorge die Entwicklung von El Niño im Pazifik. Das Klimaphänomen könnte besonders stark ausfallen und weltweit Wetterextreme verstärken. Dürren, Überschwemmungen und Ernteausfälle drohen in vielen Regionen. Zudem rechnen Fachleute mit weiteren Auswirkungen. Seit 20 Jahren gehören Hunde zum Alltag der Justizvollzugsanstalt Lenzburg im Kanton Aargau. Die Vierbeiner sind jedoch nicht zum Bewachen da, sondern zum Streicheln. Ein Augenschein vor Ort.
Bauern kämpfen mit Ernteausfällen und fordern Soforthilfen. Doch kann die Landwirtschaft nicht selbst gegensteuern – mit widerstandsfähigen Sorten und besserer Bewässerung? Ein Interview mit Tobias Dalhaus, Hochschule Rhein-Waal. Von WDR 5.
Der Sommer 2026 ist heiß. Die einen freuen sich über das schöne Wetter - die anderen sorgen sich wegen Waldbränden, Ernteausfällen und Niedrigwasser. Der Philosoph Christoph Quarch ist zwiegespalten. Was ihn im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich jedoch am meisten umtreibt, ist die Ignoranz mancher Menschen.
Der Klimawandel macht der Agrarwirtschaft in Deutschland zu schaffen. Seine Tiere stünden auf verdorrten Weiden, sagt der Milchbauer Ottmar Ilchmann. Dem Bauernverband wirft er vor, bei der Umsetzung von Lösungen auf der Bremse zu stehen. Schulz, Josephine www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
Thema: Keine Einigung über Dürrehilfen für heimische Landwirte nach Ernteausfällen
2.000 Menschen in Hürtgenwald in Sicherheit gebracht. Landwirte befürchten Ernteausfälle. Ein Flughafen auf Sizilien bleibt weiter gesperrt. Von Jutta Hammann.
Thema: Keine Einigung über Dürrehilfen für heimische Landwirte nach Ernteausfällen
In der EU wird es in diesem Jahr zu spürbaren Ernteausfällen kommen, die teilweise selbstverschuldet sind und dazu führen dürften, dass die EU von einem Exporteur von Lebensmitteln zu einem Importeur wird. Das wird zu steigenden Preisen in Europa und zu mehr Hunger in der Welt führen.Ein Kommentar von Thomas Röper.Die Medien werden die Dürre in Europa für die Ernteausfälle verantwortlich machen. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, denn die Krise der europäischen Nahrungsmittelproduktion hat weit mehr Gründe, die die EU selbst verschuldet hat. Neben der ideologisch bedingten verfehlten Landwirtschaftspolitik sind das auch die Russland-Sanktionen, die gleich mehrfache Wirkung haben.So haben die Preise für Düngemittel 2022/2023 historische Höchststände erreicht und pendelten sich danach auf einem erhöhten, aber stabileren Niveau ein. Der Grund für den Preisanstieg war (und ist), dass Russland und Weißrussland die weltweit führenden Produzenten wichtiger Düngemittel sind und dass deren Düngemittel von der EU sanktioniert wurden, sie in der EU also fehlen. Das führt natürlich zu höheren Lebensmittelpreisen und auch zu steigendem Hunger in anderen Teilen der Welt, weil sich dort nicht jeder die höheren Preise leisten kann.Hinzu kommt die Gaskrise, denn Gas ist ein wichtiger Bestandteil bei der Düngemittelproduktion. Wegen der in der EU seit 2021 explodierten Gaspreise ist die Produktion von Düngemitteln in der EU unrentabel geworden. Auch diese Düngemittel fehlen nun in Europa.Außerdem wirken die westlichen Sanktionen gegen die russischen Banken, die es schwieriger und teurer gemacht haben, russische Lebensmittel und Düngemittel zu kaufen, was den Hunger ebenfalls ansteigen lässt. Gleiches gilt für die westlichen Sanktionen gegen russische Logistikunternehmen oder Sanktionen im Bereich der Versicherungen. Auch diese Sanktionen machen es teurer, Lebensmittel und Düngemittel aus Russland zu kaufen.Da die Nachfrage aber groß ist, haben die Sanktionen weniger Russland geschadet, sondern sie schaden vor allem den ärmsten Ländern, die sich die neuen Preise nicht leisten können.Nun kommt die Dürre in Europa hinzu, die in der EU zu Ernteausfällen führen wird, die so dramatisch sein dürften, dass die EU von einem Exporteur von Lebensmitteln zu einem Importeur wird. Mit anderen Worten: Anstatt Lebensmittel (auch in von Hunger bedrohte Länder) zu exportieren, wird die EU selbst Lebensmittel auf den Weltmärkten aufkaufen, um die Versorgung in Europa sicherzustellen. Das wird auf Kosten der ärmsten Länder gehen, in denen der Hunger weiter wachsen wird.Ein russischer Experte hat die aktuelle Lage in der TASS gut erklärt und ich habe seinen Artikel übersetzt....https://apolut.net/wer-zahlt-fur-die-europaischen-ernteausfalle-von-thomas-roper/“Hier apolut unterstützen: https://apolut.net/unterstuetzen/”
Die Welt brennt und wir schauen zu. Nein, ernsthaft: Die Welt brennt! Und uns fällt nichts besseres ein, als uns erzählen zu lassen, dass es früher auch schon Wetter gab, man am Wetter leider nichts ändern könne und das unbedingt noch mehr Gaskraftwerke, Verbrenner und Autobahnen an den Start müssten, statt in unser aller Zukunft und die Rettung des Planeten zu investieren. Während die Fossilindustrie sich die Taschen vollschaufelt, Gewinne privatisiert und Verluste vergesellschaftet, faschistoide Techbros unsere Demokratie auseinandernehmen und Springermedien samt Russenbots den Diskurs vergiften, sitzen wir da und schauen zu, wie die Welt brennt. Und wisst Ihr was: genau dafür haben wir genau das Richtige für Euch im Gepäck: eine neue Episode unseres Lieblings-Gaming-Podcasts, der Euch soviel Ablenkung auf die Ohren schaufelt, dass Eure Augen einfach mal – check’s notes – fast vier Stunden lang von den Bränden, der Dürre, den austrocknenden Flüssen, dem Artensterben, den Ernteausfällen, den Hitzetoten, den klimabedingten Fluchtbewegungen und allem anderen abgelenkt seid. Toll, ne? Viel Spaß damit! Was wir im Sommerloch gespielt haben: Christian 007 First Light Kurz: Forza Horizon 6, Battlefield 6, Halo: Campaign Evolved, Vampire The Masquerade Bloodlines 2 Norman Kurz: Big Hops, Heave Ho 2 The First Berserker: Khazan Nioh 3 Urs Starfox Citizen Sleeper Jazzpunk Hardware: Die Pseudo-Steam-Machine Ereignisse: Xbox entlässt 3200 Menschen, ein paar Studios werden unabhängig, müssen wegen fehlenden Geldes trotzdem bluten. Aber auch Obsidian, id und Bethesda Studios werden hart dezimiert. Asha Sharma fantasiert derweil absurd hohes Wachstum für die Zukunft herbei https://www.videogameschronicle.com/news/these-actions-are-not-taken-lightly-double-fine-has-laid-off-23-staff-after-going-independent/ https://www.videogameschronicle.com/news/asha-sharma-says-xbox-expects-to-return-to-growth-by-this-time-next-year-as-it-reports-an-annual-decline-in-revenue/ Sony schafft die Disc ab. Und alle so: Buuuuh! https://www.videogameschronicle.com/news/were-going-to-cautiously-move-this-forward-sony-says-it-hears-playstation-disc-backlash-but-will-continue-its-plans/ EA gehört bald den Saudis und anderen sympathischen Menschen. https://www.videogameschronicle.com/news/ea-says-all-regulatory-approvals-for-its-saudi-pif-acquisition-have-been-obtained-deal-should-be-done-next-week/ Xboxen kosten jetzt 4 Million Milliarden Euro https://www.videogameschronicle.com/news/xbox-console-price-increases-in-europe-and-uk-fully-revealed-with-series-x-now-costing-e200-more/ Der Kratos-Schauspieler verletzt sich unglücklich am Set und wird eventuell ersetzt durch Dave fucking Bautista?! https://www.eurogamer.net/dave-bautista-god-of-war-kratos-recast Spiele, die uns (vielleicht auch auf eine irgendwie perverse Art) interessieren: (Bis September 2026) Beast of Reincarnation – August 4 – (PS5, Xbox, PC) Big Walk – August 4 – (PS5, Switch 2, PC) Lies of P: Complete Edition – August 6 – (Switch 2) Marvel Tokon: Fighting Souls – August 6 – (PS5, PC) The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered – August 11 – (Switch 2) CAIRN – On The Trail: Deep Water – August 13 – (überall, wo geile Spiele verfügbar sind) The Sinking City 2 – August 18 – (PS5, Xbox, PC) Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 – August 27 – (PS5, Switch 2, Switch, Xbox, PC) Resonance: A Plague Tale Legacy – August 27 – (PS5, Xbox, PC) Star Wars Zero Company – August 27 – (PS5, Xbox, PC) Elden Ring: Tarnished Edition – August 28 – (Switch 2) The Blood of Dawnwalker – September 3 – (PS5, Xbox, PC) Orbitals – September 3 (Switch 2) Onimusha: Way of the Sword – September 4 – (PS5, Xbox, Switch 2, PC) Halloween: The Game – September 8 – (PS5, Xbox, PC) Valheim – September 9 – (Switch 2) Destroy All Humans! 2: Reprobed – September 15 – (Switch 2) Marvel’s Wolverine – September 15 – (PS5) Fire Emblem: Fortune’s Weave – September 17 – (Switch 2) Dune: Awakening – September 22 – (PS5, Xbox) Hell Is Us – September 24 – (Switch 2) Control Resonant – September 24 – (PS5, Xbox, PC) Silent Hill Townfall – September 24 – (PS5, PC) Minecraft Dungeons 2 – September 29 – (PS5, Switch 2, Xbox, Switch, PC) Besprechenswerte Filme: The Odyssey Masters of the Universe Obsession The Furious Musik: Glen Hansard / The Swell Season – Alles! Bei der Titelmelodie handelt es sich um Cliff Jumper von AvapXia. Cliff Jumper by AvapXia is licensed under a Attribution 4.0 International License.
Thema: Die aktuelle Hitzewelle, Temperaturrekorde, Trockenheit und Ernteausfälle
Hier geht es zur Ages Studie https://dafne.at/projekte/beat?utm_source=chatgpt.com // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Thema: Die aktuelle Hitzewelle, Temperaturrekorde, Trockenheit und Ernteausfälle
Thema: Trockenheit und Ernteausfälle in Österreich
Thema: Trockenheit und Ernteausfälle in Österreich
Ernteausfälle von 50 Prozent und mehr werden in NÖ für den Herbst befürchtet // In Tulln hat ein neues Frauen-Gesundheitszentrum eröffnet
Ein gutes Kirschenjahr wie dieses ist nicht selbstverständlich. Ernteausfälle könnte es durch den Klimawandel künftig deutlich häufiger geben. Florian Zinner hat auf Gut Gamig vorbeigeschaut. Dort wird an resistenten Sorten geforscht
Ausgabe 135 des Science Busters Podcasts ist Teil 2 unserer Sommerserie. Anhand von 10 Ausgaben von "Frag die Science Busters", unserer monatlichen Frage & Antwortsendung auf Radio FM4, wollen wir in den kommenden Wochen dokumentieren, wie viel besser unsere Chancen vor 2 Jahren noch waren, etwas gegen die laufende Klimakatastrophe zu unternehmen. Und wir sehr wir es vergeigt haben und noch immer vergeigen. Kabarettist Martin Puntigam, Reinhard Steurer, Prof. für Klimapolitik (BOKU Wien) und Andreas Jäger, Meteorologe und Moderator besprechen u.a. was ist billiger – Technologieoffenheit oder Klimaschutz, warum Hochwasserkatstrophen und Hitzewellen Milchgeschwister sind, ab wann die harten Grenzen der Anpassung nicht mehr verhindern werden, dass wir weichen müssen, warum wir heute erst die Extremwetterereignisse ernten, die wir vor 10 Jahren gesät haben, wieso Autoland bei Hochwasser auch was anderes bedeuten kann, weshalb die Erderwärmung Kaltlufteinbrüche begünstigt, warum Ernteausfälle arme Länder härter treffen werden als reiche, dass nach wie vor hektarweise Ackerland versiegelt wird, wieso so viele Straßen gebaut werden, obwohl der Individualverkehr weniger werden soll, warum Jahrhunderthochwasser alle 10 Jahre vorkommen, weshalb oft den Dämmen und Hochwasserverbauungen die Schuld gegeben wird, wenn die Überschwemmung gewinnt, wieso wir uns bald nicht mehr an die sog. Extremwetterereignisse anpassen werden können, wo die harten Grenzen der Anpassung liegen, warum Hochwasser die Notwendigkeit von Renaturierung bestätigen, wieso Flugverkehr nie klimaneutral sein wird, weshalb mit selbstfahrenden Autos der Verkehr noch zunehmen könnte und wieso die Narzissen nicht mehr immer am Narzissenfest teilnehmen.
Heiss und trocken: eine schwierige Kombination für die Landwirtschaft. Die Bauern rechnen mit weniger Gemüse und Getreide. Weitere Themen: · Protest aus Süddeutschland gegen die geplante Verlängerung der Piste am Flughafen Zürich. · Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juni in den Kantonen Zürich und Schaffhausen leicht gesunken. · Dieselbusse umrüsten auf Elektrobusse: Eine Studie der Empa zeigt, dass es schnell gehen könnte. Doch bei den Verkehrsbetrieben in der Region kommt die Idee nicht besonders gut an. · Geistige Fitness im botanischen Garten: Ein Rundgang, der einen neuen Zugang zur Pflanzenwelt eröffnen soll.
Die australische Ballista-Spinne hat eine ganz besondere und ausgefallene Jagdtechnik entwickelt, um ihre Beute zu fangen. Welche, erfahren Sie in dieser Ausgabe von „Die Profis“. Außerdem: Wissenschaftler haben Politiker befragt, wie sie die Zustimmung in der Bevölkerung zu verschiedenen Aspekten des Klimaschutzes einschätzen. Wie sprechen über die Ergebnisse der Befragung. Wir sprechen zudem darüber, dass Arbeitskollegen einen Einfluss auf die Karriere junger Arbeitnehmer haben können. Wir fragen nach, was junge Männer an der Manosphäre reizt - und wie man dem entgegenwirken kann. Und Sie erfahren, wie "Mandelschweine" gegen Ernteausfälle helfen sollen.
In dieser Folge macht Petutschnig Hons einen unterhaltsamen Rückblick auf eine intensive Auftrittswoche mit Stationen in Wieselburg und Zwettl sowie einen Ausblick auf den kommenden Wien-Auftritt im Orpheum. Dazu kommen persönliche Gedanken zu aktuellen Themen aus Österreich – von der Diskussion rund um den Thermomix-Boom bis hin zu politischen Nebengeräuschen beim ORF. Ein großes Thema ist auch die neue Mehrwertsteuer-Regelung, die vor allem bei Bäckern und im Alltag für Verwirrung sorgt – besonders wenn plötzlich zwischen einzelnen Zutaten unterschieden wird. Ebenfalls angesprochen wird die schwierige Lage am Wohnungsmarkt, wo sich ein Eigenheim für viele kaum noch ausgeht. Aus der Landwirtschaft gibt es Einblicke in die aktuelle Trockenheit mit teils massiven Ernteausfällen sowie spannende Zahlen zur steigenden Bio-Nachfrage – mit dem überraschenden Kontrast, dass Bio in der Gastronomie kaum eine Rolle spielt. Für Schmunzeln sorgt eine kuriose Geschichte rund um einen Schutzanzug für Schafe. International geht der Blick nach Brasilien, wo riesige Anlagen für den Rinderexport entstehen. Zum Abschluss ein persönliches Highlight: ein virales Video mit Millionen Aufrufen und die Freude darüber, das Publikum immer noch begeistern zu können.
Der Frühling brachte nicht einmal halb so viel Niederschlag wie sonst. Im Engadin kommt es zu Ernteausfällen beim Heu. Mit Bewässerung allein kann das Problem nicht gelöst werden. Weitere Themen: · Wetterprognosen lassen Bauern hoffen: Für die nächste Woche sind einige Niederschläge angekündigt. · Waldbrand in Chur: Im Raum Lürlibad brennt es auf einer Fläche von 3500 Quadratmetern. 30 Einsatzkräfte bringen den Brand unter Kontrolle.
_„Ich bin nach der letzten Preiserhöhung weg von Tchibo.“ „Und dann wundern sich alle, wenn die Kundschaft ausbleibt.“_ Solche Kommentare sind kein Einzelfall – und genau hier setzt diese besondere Folge von „5 Tassen täglich“ an. LIVE aufgenommen beim KLARTEXT-Dialog in Berlin: Gibt es morgen noch Kaffee? Die Antwort: komplex, unbequem – jedoch nicht hoffnungslos. Denn Kaffee und Kakao stehen unter Druck. Ernteausfälle, Klimawandel, steigende Kosten und volatile Märkte verändern gerade ein System, das lange als selbstverständlich galt. Und: Die Veränderungen passieren nicht irgendwann, sondern jetzt. „Der Klimawandel ist im Supermarkt angekommen“, bringt es Ritter-Sport-CEO Andreas Ronken auf den Punkt. Gleichzeitig wird klar: Zukunft wächst langsam. Neue, resilientere Pflanzen brauchen Jahre. Farmen müssen umgebaut werden. Einkommen stabilisiert werden. Wer heute nicht investiert, wird morgen keinen Kaffee mehr ernten. Tchibo setzt genau hier an – mit dem Programm Coffee2Stay. Ziel: Bis 2027 soll der gesamte Rohkaffee verantwortungsvoll eingekauft werden. Statt sich auf Siegel zu verlassen, geht das Unternehmen direkt in die Lieferketten, arbeitet mit inzwischen rund 22.000 Farmen und setzt auf konkrete Wirkung vor Ort. Doch die Folge zeigt auch die Reibungspunkte: Höhere Preise sind notwendig – aber schwer vermittelbar. Teuer heißt nicht automatisch fair. Siegel geben Orientierung – sind aber nicht die ganze Lösung. Und: Verantwortung lässt sich nicht einfach an Konsumentinnen und Konsumenten delegieren. Verbraucherschützer Markus Kamrad bringt es nüchtern auf den Punkt: Vertrauen entsteht nicht durch Preise allein, sondern durch Transparenz. Gleichzeitig fordert er klare Regeln und Orientierung im Siegel-Dschungel. Auch die Politik steht in der Pflicht: Ohne verlässliche Rahmenbedingungen bleibt nachhaltiger Wandel Stückwerk. Und ohne wirtschaftliche Perspektiven im Ursprung wird keine Farmerin und kein Farmer langfristig Kaffee oder Kakao anbauen. Am Ende bleibt eine unbequeme Erkenntnis: Jeder Einkauf ist eine Entscheidung – und Teil der Lösung oder eben das Problem.
Die Demokratie steckt weltweit in der Krise, das Weltklima bekanntermaßen auch. Was hat das miteinander zu tun? Ziemlich viel, meint Jonas Schaible. Er ist Journalist beim SPIEGEL und hat 2023 in seinem Buch Demokratie im Feuer dafür plädiert, beide Krisen zusammenzudenken: Wer die Demokratie retten will, muss das Klima retten – und umgekehrt. Die Klimakrise befeuere genau jene Unsicherheiten und Verwerfungen, von denen autoritäre Kräfte profitieren – von Ernteausfällen und Überschwemmungen bis hin zu wirtschaftlichem Abstieg und Identitätsverlust. Dass die extreme Rechte Klimaschutz so gezielt verunglimpft, ist für ihn kein Zufall, sondern knallhartes politisches Kalkül. Im Podcast erklärt er, warum der bewundernde Blick nach China trügt, wo Demokratien beim Klimaschutz an ihre strukturellen Grenzen stoßen – und ob er selbst noch Hoffnung hat, dass die Wende gelingt.
Klimawandelbedingte Extremwetter können künftig zu Ernteausfällen führen. Angepasste Sorten könnten durch grüne Gentechnik Dürre und Starkregen besser überstehen - und damit ist nicht der berüchtigte Genmais gemeint. Florian Zinner berichtet
**Regenerative Landwirtschaft: Mehr als Klimaschutz** Robert Gerlach von **Klim** erklärt, warum Bodengesundheit eine hohe Relevanz in der Nachhaltigkeitsdiskussion hat, aber auch wirtschaftliche Aspekte mit sich bringt. Denn ein gesunder Boden entziehen CO₂ aus der Atmosphäre, spart Düngemittel ein und macht Felder widerstandsfähiger gegen Dürren oder Starkregen. So sinken Ernteverluste – und Landwirt:innen gewinnen Planungssicherheit. Klim begleitet Landwirt:innen auf ihrem Weg in die regenerative Landwirtschaft und verbindet sie mit der Lebensmittelindustrie. Und dabei profitieren die Unternehmen sogar doppelt: Sie tragen zur Transformation bei und sichern gleichzeitig ihre Versorgung mit Rohstoffen – ein entscheidender Faktor in Zeiten von Ernteausfällen, Lieferengpässen und volatilen Preisen. Doch bei Klim geht es nicht nur um Klimaschutz. Im Mittelpunkt stehen die wirtschaftlichen Chancen für Landwirtschaft und Lebensmittelbranche. Und genau daraus entsteht am Ende der große Impact für das Klima.
Lou und Jonas sind in der wohlverdienten Sommerpause. Deswegen präsentieren wir Dir hier einen echten Cheers!-Klassiker: Bonjour! Un verre du vin, s'il vous plait! Lou und Jonas nehmen Dich in dieser Woche mit in eines der größten und schönsten Weinbauländer der Welt und führen Dich durch die wichtigsten Weinregionen Frankreichs. Ob Bordeaux, Burgund oder Champagne, jede Region produziert nicht nur Einiges an genialem Wein, sondern hat auch sonst ganz viel zu bieten. Santé! Wein der Woche: Janee Merlot IGP https://bit.ly/3Ij2xlf Dieser Rotwein aus Frankreich überzeugt durch eine dezente Holznote und seinen tanninbetonten Geschmack. Die exklusive Designerflasche gibt diesem Wein eine besondere Ausstrahlung und macht ihn zu einer edlen Wahl für besondere Anlässe - auch perfekt, um einen Hauch von Luxus in den Alltag zu bringen. Weinlexikon: M wie Mehltau Im Weinbau sind der echte Mehltau und der falsche Mehltau gefürchtete Pilzkrankheiten, die zu erheblichen Schäden und Ernteausfällen führen können. Während Oidium (echter Mehltau) bevorzugt in warmen bis heißen Regionen mit kühlen Nächten und Taubildung auftritt, liebt es Peronospora (falscher Mehltau) feucht. Regelmäßige Regenfälle können zu einer explosionsartigen Ausbreitung der Krankheit führen, was den ökologischen und biodynamischen Weinanbau vor extreme Herausforderungen stellt und überdurchschnittlich viele Spritz-Durchgänge erfordert. Genau das Richtige für Deine Weinprobe und zum Üben von Verkostungen: Das Cheers! Aromarad https://www.edeka.de/services/edeka-medien/cheers-podcast/index.jsp Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Im Jahr 1560 mehren sich Berichte über Kälte, Ernteausfälle und verschobene Jahreszeiten. Die Kleine Eiszeit stellt die Menschen in Mitteleuropa vor extreme Probleme. Von Thomas Mau.
Die Politik verspricht Klimaschutz. Die Wirtschaft warnt vor Kosten. Viele fragen sich: Wer soll das alles zahlen? In dieser Folge rechnen wir nach, wie viel Geld wir für Hitzewellen, Dürren und Ernteausfälle wahrscheinlich brauchen werden. Wie teuer wird es, wenn Lebensmittel knapp werden? Und ist es am Ende billiger, jetzt zu investieren, statt später draufzuzahlen – oder genau andersherum? Das und ob uns neue Technologien retten können, erklärt in dieser Folge die Expertin Alicia Prager. Sie ist Wirtschaftsredakteurin im STANDARD. Moderiert wird die Folge von Natascha Ickert.
Meteorologen sprechen vom trockensten Frühling seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das sorgt für hohe Waldbrandwarnstufen, niedrige Pegelstände in den Flüssen, Ernteausfälle in der Landwirtschaft. Wie gehen wir mit dem Thema um, auch langfristig? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-duerremanagement
Meteorologen sprechen vom trockensten Frühling seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das sorgt für hohe Waldbrandwarnstufen, niedrige Pegelstände in den Flüssen, Ernteausfälle in der Landwirtschaft. Wie gehen wir mit dem Thema um, auch langfristig? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-duerremanagement
Eine Pflanzenkrankheit macht der Landwirtschaft vor allem im Südwesten zunehmend Probleme. Stolbur wird durch eine Zikade verbreitet. Bauernpräsident Rukwied warnt vor enormen Ernteausfällen. Wie sind die Ausmaße und welche Mittel gibt es, die Pflanzen zu schützen? Martin Gramlich im Gespräch mit Helen Pfitzner, Koordinatorin des Forschungsnetzwerks Zikanet
Vor vierzig Jahren, im Mai 1985, beschreiben drei Forscher eines britischen Polarforschungsprogramms erstmals das Ozonloch über der Antarktis. Auf die Entdeckung folgen düstere Schlagzeilen über bedrohlichen UV-Strahlen, die zu Hautkrebs, Blindheit und weltweiten Ernteausfällen führen würden. In dieser 11KM-Folge erzählt BR-Wissenschaftsjournalistin Renate Ell, dass die Entdeckung des Ozonlochs gleichzeitig ein Weckruf war und zu einem der größten Erfolge in der internationalen Umweltpolitik geführt hat. Wie ist es damals gelungen das schädliche FCKW weltweit zu verbannen? Und taugt der erfolgreiche Kampf gegen die Zerstörung der Ozonschicht auch als Blaupause für andere Herausforderungen der Menschheit, wie den Klimawandel oder PFAS? Alle Infos zum Nachlesen: "Das Ozonloch und seine Folgen" von Renate Ell: https://www.tagesschau.de/wissen/klima/ozonloch-entdeckung-100.html "IQ - Wissenschaft und Forschung" – das ist unser Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/iq-wissenschaft-und-forschung/5941402/ Hier geht's zu 11KM Stories mit PFAS – "Das Gift in Dir": https://1.ard.de/11KM_Stories_Das_Gift_in_Dir?=cp Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Stephan Beuting Mitarbeit: Marc Hoffmann Host: Victoria Koopmann Produktion: Timo Lindemann, Jacqueline Brzeczek, Adele Meßmer, Christiane Gerheuser-Kamp, Lisa Krumme Planung: Nicole Dienemann, Christian Schepsmeier und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Budde, Joachim www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Der Tambora: ein aktiver Schichtvulkan. Sein Ausbruch im Jahr 1815 bewirkte globale Klimaveränderungen, weshalb man das folgende Jahr in Europa und als das "Jahr ohne Sommer" bezeichnete. Ernteausfälle und eine erhöhte Sterblichkeit von Nutztieren führten zur schlimmsten Hungersnot des 19. Jahrhunderts.
Viele Menschen in Sambia haben nur wenige Stunden Strom pro Tag. Ursache ist die Dürre im südlichen Afrika. Denn ohne Wasser laufen auch die Wasserkraftwerke nicht. Zudem sorgt die Trockenheit für Ernteausfälle und Nahrungsmittelknappheit. Von Leonie March, Stephan Ueberbach, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Von Edith Meinhart. 2024, was für ein schreckliches Jahr. Wir haben den wärmsten Sommer in der 258-jährigen Messgeschichte hinter uns. Frostschäden, Dürre, Hochwasser setzen der Landwirtschaft zu. Der Schaden, allein im heurigen Jahr: 260 Millionen Euro. Kurt Weinberger ist Vorstand der Österreichischen Hagelversicherung. Die Jahresberichte seines Unternehmens, das bäuerliche Betriebe gegen das Risiko von Ernteausfällen abfedert, lesen sich wie Chroniken eines galoppierenden, menschengemachten Klimawandels. In dieser Folge der Dunkelkammer schildert Weinberger, an sich ein Mann der Zahlen, warum jeder zubetonierte Quadratmeter Boden für die Nahrungsmittelproduktion für immer verloren ist, wo die Grenzen der Versicherbarkeit liegen und warum wir uns ernsthaft Sorgen um unser Essen machen sollten. Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du auf mehreren Wegen unterstützen: Mit einem Premium-Abo bei Apple Podcasts https://shorturl.at/uDSTY Mit einer Mitgliedschaft bei Steady https://shorturl.at/guAD7 Mit einer direkten Spende https://shorturl.at/chJM8 Und ganz neu: Mit einem Merch-Artikel aus unserem Shop https://shorturl.at/uyB59 Vielen Dank!
Im 19. Jahrhundert, vor allem zwischen 1850 und 1900, zwang der Hunger Tausende von Tessinern auszuwandern. In dieser Zeit führten gerade im Maggiatal grosse Überschwemmungen zu Ernteausfällen und Krankheiten. Die Werbung von Reisebüros lockte viele auch nach Australien. Mit katastrophalen Folgen. Zeitzeuge Arthur Nicolas, 75, kennt die falschen Heilsversprechen dieser Reisebüros aus der eigenen Familiengeschichte. Dass er nicht im Tessin, sondern in Kalifornien aufgewachsen ist, verdankt er seinen beiden Urgrossvätern. Diese gingen nach Australien, um Gold zu suchen. Als sie ankamen, gab es aber kein Gold mehr. Der eine Grossvater hatte für die Überfahrt sein Land verpachtet. Er blieb in Australien und stürzte zu Hause im Maggiatal seine Familie in bittere Armut. Die Frauen und Kinder waren die Leitragenden der Tessiner Emigration, ordnet Historiker Luigi Lorenzetti ein. Im Maggiatal emigrierten so viele Männer, dass um 1900 die Hälfte der Frauen Singles waren – ein europaweit einzigartiges Missverhältnis. Das starke Bild der Armut, das im 19. Jahrhundert so viele Tessiner zwang, auszuwandern, hat aber das kollektive Gedächtnis einseitig geprägt, sagt der Historiker. Emigration wird damit fälschlicherweise ausschliesslich negativ konnotiert. So geht vergessen, dass viele Tessiner Emigranten sehr erfolgreich waren und mit ihrem erworbenen Reichtum für ein fortschrittliches Sozialsystem in ihrem Heimatkanton sorgten. Zu Gast in dieser Zeitblende sind: * Arthur Nicola, direkter Nachfahre von Emigranten aus dem Maggiatal * Angelo Comisetti, Kurator Piccolo Museo von Sessa * Luigi Lorenzetti, Historiker Feedback, Fragen oder Wünsche? Nehmen wir gerne entgegen unter zeitblende@srf.ch
Kunstsammler Urs E. Schwarzenbach hat dem Kanton Zürich vermutlich eine dreistellige Millionensumme überwiesen. Damit hat er seine Steuerschulden beglichen, sämtliche Verfahren gegen den Milliardär sind nun vom Tisch. Gegen diese Nachzahlungen hatte sich Schwarzenbach bis vor Bundegsericht gewehrt. Die weiteren Themen: * Krähen sorgen auf den Feldern der Zürcher Bauern für Ernteausfälle. * Der Kanton Zürich hat in Kloten rund 1500 Japankäfer eingefangen. * Sommerserie: Der Rheinhafen in Basel ist für die Schweizer Transportwege zentral.
Das Ende des Pferdes? ; Mehr Ernteausfälle durch Pilzbefall auf dem Acker ; Tattoos - Cool, aber auch schädlich für Dich? ; So wird in der Pisastudie kreatives Denken getestet ; Prüfungen - So lernst du besser ; Biokunststoffe haben`s schwer ; Mit torffreier Erde das Klima schützen ; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
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Deutsche Privathaushalte horten 9.000 Tonnen Gold. Mit den 3.300 Tonnen der Bundesbank hat Deutschland damit einen Anteil von sechs Prozent an der globalen Goldmenge. Und auch der Goldpreis tendiert nahezu auf Rekordniveau. "Wir halten uns seit Wochen zwischen 2.300 und 2.400 Dollar die Unze. Das ist schon erstaunlich. Die Nachfrage in Asien ist hoch, die Notenbanken kaufen Gold und wir haben viel Nachfrage von Anlegern. Und wenn die Zinssenkungen kommen, wird das dem Goldpreis Rückenwind geben", sagt Michael Blumenroth (Deutsche Bank) im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst schaut auch auf Hüftgold. Bei Kakao - da gab es enorme Sprünge zuletzt: "Ein Markt, der außer Rand und Band ist. Es hängt mit den Ernteausfällen zusammen. Es gab ein mangelndes Angebot, die Nachfrage war aber weiterhin da. Das bedeutet, dass die Preise weiterhin auf hohem Niveau sind." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.xetra-gold.com
In ganz Europa nehmen durch die Klimakrise Dürrezeiten zu - Wasser wird zunehmend zu einer umkämpften Ressource zwischen Landwirtschaft und Naturschutz. Neben den Folgen für die Umwelt haben häufigere Ernteausfälle Auswirkungen auch auf die Nahrungsmittelsicherheit und Lebenshaltungskosten. Was kommt auf Europas Landwirte und Verbraucher zu? Und welche Lösungsansätze gibt es für eine nachhaltige Landwirtschaft?
Ernteausfälle, Schädlingsbefall, Trockenheit – der Klimawandel schränkt die landwirtschaftliche Produktion immer häufiger ein. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat untersucht, welche Rolle der Klimawandel bei steigenden Lebensmittelpreisen spielt, besonders bei Obst und Gemüse.
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Durch Unwetter und Dürren häufen sich Ernteausfälle. Das treibt die Preise im Supermarkt. Welche Produkte sind besonders betroffen – und welche Lösungen gibt es?
Wärme und Feuchtigkeit schaffen ideale Bedingungen für Krankheiten, die durch Pilze verursacht werden. Im Zuge des Klimawandels fürchten Fachleute eine Zunahme des Pilzbefalls bei unseren Nutzpflanzen und Ernteausfälle bis zu 30 Prozent. Die grüne Gentechnik wie etwa CRISPR/Cas könnte helfen, Pflanzen widerstandsfähiger zu machen.
Ein Dozent von der Universität Bern soll in zwei Tweets den Angriff der Hamas auf Israel verharmlost haben. Der Mitarbeiter wurde entlassen und das Nahost-Institut geschlossen. Christian Leumann, Rektor der Uni Bern, spricht über die Untersuchung. Die weiteren Themen sind: * SUVs liegen im Trend. Nun fordert der Chef der Internationalen Energie-Agentur IEA aber, dass es weniger SUVs auf der Strasse geben soll. Das grosse Problem sei die Umweltbelastung: SUVs stossen im Schnitt ein Fünftel mehr CO2 aus als herkömmliche Autos. * Eine 39-jährige Lehrerin aus Italien ist in Ungarn inhaftiert worden, weil sie zwei Neonazis angegriffen haben soll. Nun hat der Fall die oberste Regierungsebene erreicht. * Die Preise für Orangensaft sind seit einem Jahr massiv gestiegen. Der Grund sind Ernteausfälle in Brasilien – dem weltweit grössten Orangenproduzenten. Ganze Plantagen wurden von der «Gelben Drachenkrankheit» vernichtet.
Extremes Wetter. Naturkatastrophen. Ernteausfälle. Der menschgemachte Klimawandel bedroht jetzt schon unsere Lebensräume. Und es wird immer schlimmer. Trotz dieser Bedrohung geht die Menschheit nicht geschlossen gegen die Erderwärmung vor. Im Gegenteil: Die jährliche Weltklimakonferenz – heuer in Dubai – zeigt, wie Staaten auch 2023 die Rettung des Planeten immer noch auf die lange Bank schieben. Warum ist das so? Darüber sprechen wir heute. Und darüber, wer den Kampf gegen den Klimawandel sabotiert.
Police gekündigt, Prämie verdreifacht: «Kassensturz» berichtet, welch böse Überraschungen KMUs mit Krankentaggeld-Versicherungen erleben. Live dazu im Studio: Diana Gutjahr, Nationalrätin SVP/TG und Unternehmerin. Weitere Themen: Preisexplosion bei Olivenöl und Akku-Bohrschrauber im Test. Krankentaggeld – Versicherungen lassen Arbeitgeber im Stich Police gekündigt, Prämie verdreifacht: «Kassensturz» berichtet über Fälle, bei denen Krankentaggeld-Versicherungen KMUs in Schwierigkeiten bringen. Probleme gibt es, wenn Arbeitgebende zum Beispiel Schwangere, Krebspatienten oder Burn-out-Patientinnen als Versicherungsfälle anmelden. Bei einem neuen Versicherungsanbieter unterzukommen ist oft unmöglich, denn diese nehmen Betriebe mit «schlechten Risiken» nicht auf. Der Ruf nach einem Krankentaggeld-Obligatorium wird lauter. Expertinnen und Experten sehen die Politik in der Verantwortung. Live im «Kassensturz»-Studio: Diana Gutjahr, Nationalrätin SVP/TG, Unternehmerin und Vorstandsmitglied des Schweizerischen Gewerbeverbandes. Luxusware Olivenöl – Ernteausfälle lassen Preise explodieren Olivenöl wird zusehends zum Luxusgut, die Preise im Detailhandel ziehen deutlich an. Vor allem, weil der weltgrösste Produzent Spanien nach 2022 auch dieses Jahr nur gerade die Hälfte einer normalen Olivenernte einfährt. «Kassensturz» war vor Ort in Andalusien und zeigt, wie Expertinnen und Experten Öl-Panschern auf die Schliche kommen und Forschende an hitzeresistenteren Olivensorten tüfteln. Akku-Bohrschrauber im Test – Alleskönner sind selten Akku-Bohrschrauber müssen, so schreibt der Name es vor, bohren und schrauben. Dies mit viel Kraft und möglichst lange. Ein Test von «Kassensturz» und K-Tipp zeigt: Ein Drittel der getesteten Schrauber schafft diesen Spagat nicht. Den Akkus geht vorzeitig der Saft aus.
Wie eine Sintflut ging der Regen nieder über der Emilia-Romagna. Die Unwetter der vergangenen Tage haben in Norditalien mehr als ein Dutzend Todesopfer gefordert und enorme Schäden hinterlassen. Nun hat das Aufräumen begonnen. Auslandredaktor Franco Battel berichtet aus dem Überschwemmungsgebiet. «La furia dell'acqua», die Wut des Wassers, nennen sie es in Italien, wenn der Regen in einer Wucht fällt, die an die biblische Sintflut erinnert. Enorme Wassermassen haben in den vergangenen Tagen Teile der Emilia-Romagna in Norditalien überflutet und riesige Schäden angerichtet. Nicht nur Dörfer und Stadtquartiere wurden überschwemmt, sondern auch viele Felder und Obstplantagen. Die betroffenen Bäuerinnen und Bauern müssen Ernteausfälle in Millionenhöhe hinnehmen. SRF-Auslandredaktor Franco Battel hat diese Woche das Überschwemmungsgebiet besucht und mit Betroffenen gesprochen. Im «Tagesgespräch» schildert er seine Erfahrungen und erklärt, weshalb der Mensch an der Katastrophe mitschuldig ist.