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Trumps Wahnsinn -Brot und Spiele zum Achtziger -Trump feiert und verhandelt -USA als Spielball von Israel und Iran -Jetzt alles wieder gut? Wehrlos statt Wehrpflicht -Was kommt jetzt? -Einigung in Sicht? -Alarmismus oder notwendige Warnung -Wie teuer darf Verteidigung werden? ORF – wie immer? -Neuer General, alte Probleme -Vertrauen Weg, Geld bald auch -Startet der Reformprozess?
Eine Veranstaltung im Rahmen unseres SchwerpunktesIm Fokus: FALSCHE PATRIOTEN - DIE OFFENE GESELLSCHAFT UND IHRE FEINDEDIE GLOBALE RECHTE„Eine gleichermaßen fundierte wie nüchterne Analyse – präzise, zugänglich und ohne jeden Alarmismus. Der Autor strukturiert komplexe Zusammenhänge übersichtlich und bietet damit eine wertvolle Grundlage, um rechte Bewegungen – national wie international – einzuordnen.“Frankfurter Allgemeine Zeitung, Laura GablerAlles, was rechts ist: „Was Populisten wollen“ hat Marcel Lewandowsky in seinem schon „klassischen“ Buch aus dem Jahr 2024 genau kartographiert. Die Sprache und die propagandistischen Kniffe der Ultrarechten, die sich heute nicht mehr als Fürsprecher des Autoritären geben, sondern als Stimme des Volkes und Prediger einer unbestimmten Art „echter Demokratie“. Nun analysiert der Forscher die „globale Rechte“, was sie eint, was sie trennt, wie sich die heterogenen Verkörperungen von Ressentiment und Groll unterscheiden.Parteien und Bewegungen der radikalen und extremen Rechten sind auf Erfolgskurs. Sie gewinnen Wahlen bilden Regierungen und beeinflussen öffentliche Debatten. Rechtspopulistische Parteien, die vordergründig die Demokratie bejahen, ebnen Themen und Akteuren der äußersten Rechten den Weg in Institutionen und Diskurse. Dort, wo sie an der Macht sind, werden die Demokratie und der Rechtsstaat in Mitleidenschaft gezogen. Der Politikwissenschaftler Marcel Lewandowsky zeichnet die Geschichte der Rechten nach dem Zweiten Weltkrieg nach, erläutert die Ursachen für ihre neuerlichen Erfolge und erörtert ihre Auswirkungen auf die Demokratie.Marcel Lewandowsky, geboren 1982, ist Politikwissenschaftler und Autor. Er arbeitete u.a. an der Universität der Bundeswehr Hamburg, der Universität Greifswald und der University of Florida und forscht zu den Themen Populismus, Demokratie und Parteien.Moderation:Robert Misik, Autor und Journalist
Generation Alpha klopft an – und sie bringt eine völlig andere Sicht auf Arbeit mit. In dieser Folge sprechen wir darber, was passiert, wenn die erste komplett digital sozialisierte Generation in deine Organisation kommt: Von KI‑Selbstverständlichkeit bis Sinnsuche, von Erwartung an Tempo und Automatisierung bis zur Frage, wofür eure Arbeit eigentlich steht. Du erfährst, welche sieben unbequemen Fragen Generation Alpha an Prozesse, Meetings, Entscheidungen und Karrierebilder stellt – und warum klassische Hierarchien, endlose Abstimmungsschleifen und „Das haben wir schon immer so gemacht“ bei ihr auf immer weniger Verständnis stoßen. Gleichzeitig schauen wir darauf, wo diese Generation selbst noch Lernfelder hat: Verantwortung tragen, mit echten Menschen umgehen, Konflikte aushalten. Die Episode richtet sich an Unternehmer:innen und Führungskräfte, die ihre Organisation rechtzeitig auf die nächste Arbeitsgeneration vorbereiten wollen – ohne in Alarmismus zu verfallen. Wenn du verstehen willst, wie du Strukturen, Führung und Kultur so weiterentwickelst, dass Gen Alpha nicht zum Risiko, sondern zum echten Zukunfts‑Upgrade für dein Unternehmen wird, ist diese Folge für dich.
Christoph Tripp sprechen wir über die Ankündigung von „Amazon Supply Chain Services“ und ordnen ein, warum diese Meldung deutlich größer ist als klassisches Fulfillment. Denn Amazon will künftig nicht mehr nur eigene Waren und Marketplace-Händler abwickeln, sondern seine komplette Infrastruktur als Logistikprodukt am Markt anbieten. Was bedeutet das für DHL, UPS, FedEx, Kontraktlogistiker und mittelständische Fulfillment-Dienstleister? Wir sprechen über: - Amazons globale Logistikinfrastruktur mit Lagern, Flugzeugen, Trailern & letzter Meile - Die Auswirkungen auf klassische Logistikdienstleister - Plattformlogik à la AWS: „Logistics Network as a Service“ - Daten, Algorithmen & integrierte Supply Chains als möglicher Gamechanger - Risiken und Chancen für Hersteller, Händler und Logistiker - Warum besonders mittelständische Anbieter trotzdem nicht chancenlos sind - Die Rolle chinesischer Wettbewerber und der Trend Richtung Same-Day-Delivery Außerdem diskutieren wir, warum diese Entwicklung zwar ernst genommen werden sollte – aber kein Grund für Alarmismus ist. Eine Folge über Wettbewerb, Technologie, Plattformökonomie und die Frage, wie sich Logistik in den nächsten Jahren verändern könnte.
Beim Thema Klimawandel erhitzen sich nicht nur die Temperaturen - sondern schnell auch die Gemüter. Ob Hochwasser, Stürme oder Hitze: Schnell heißt es, daran sei der menschengemachte Klimawandel schuld. Doch lässt sich das so sagen? Mit dem Wissenschaftsjournalisten Axel Bojanowski habe ich über die Erderwärmung, die Klimalobby, ausbleibende Kritik im Journalismus, Macht, Alarmismus und das Isntrumentalisieren von Ängsten in Bezug auf das Thema Klimawandel gesprochen. Aber auch über das Klimathema als Ersatzreligion, ständig neue Deadlines, bis zu denen man handeln muss, ehe der "point of no return" erreicht wird sowie die Energiewende in Deutschland und ein mögliches Comeback der Atomenergie. Bojanowski diplomierte an der Universität Kiel über Klimaforschung. Seit 1997 arbeitet er als Wissenschaftsjournalist, u. a. für "Die Zeit", "Nature Geoscience", "Stern" und "Süddeutsche Zeitung". Er war zehn Jahre Redakteur beim "Spiegel". Seit August 2020 ist er Chefreporter für Wissenschaft bei der "WELT" und schreibt eine Klimakolumne für die "BILD". 2024 ging er u.a. dem Lobbyeinfluss bereits in seinem Buch "Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten: Der Klimawandel zwischen Lobbygruppen und Wissenschaft" nach, zuletzt erschien "33 erstaunliche Lichtblicke, die zeigen, warum die Welt viel besser ist, als wir denken." (Foto: Matthias Giordano)
Ob skurrile Spermien-Rennen oder virale TikTok-Trends: Die Angst um die männliche Fruchtbarkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Während Studien vor einem drastischen Rückgang der Spermienqualität durch Umweltgifte und Mikroplastik warnen, mahnen Mediziner zur Differenzierung. Sie sehen die Ursachen oft eher in einem ungesunden Lebensstil, etwa durch Übergewicht, Stress und Rauchen, als in einer unausweichlichen biologischen Apokalypse. Gleichzeitig ist das Thema ein lukrativer Markt für fragwürdige Testosteron-Therapien geworden, die das Problem oft eher verschlimmern als lösen. Hinter dem Hype steckt dabei mehr als nur Medizin: In einer Zeit schwindender traditioneller Rollenbilder suchen viele Männer in ihren Hormonwerten nach Sicherheit und einer Bestätigung ihrer Männlichkeit. In dieser Folge beleuchten wir, wie viel Substanz hinter der Krise steckt und wo blosser Alarmismus beginnt. Gast: Patrizia Messmer, Redaktorin NZZ am Sonntag Host und Redaktion: Dominik Schottner Patrizias Reportage könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag/report-und-debatte/showdown-der-spermien-wie-die-maennliche-fruchtbarkeit-gerade-zum-wettkampf-wird-ld.1933634) nachlesen. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Krisen wirken oft weit weg – bis sie plötzlich direkt vor der eigenen Haustür stehen. In dieser Folge von New Work. New Rules. sprechen Ewald und Marco Breier darüber, wie wir als Menschen – und im Arbeitskontext – mit Unsicherheit umgehen. Zwischen philosophischem Deep Dive und klarer Praxis geht es um eine zentrale Frage: Wie bleiben wir handlungsfähig, wenn es wirklich darauf ankommt? Ihr erfahrt warum wir Krisen oft unterschätzen (Stichwort Normalcy Bias) und wie sich kleine, mittlere und große Krisen in ihrer Wirkung unterscheiden. Was Resilienz wirklich bedeutet – und wie du mental stabil bleibst und handlungsfähig bleibst, wenn Strukturen ins Wanken geraten. Diese Folge ist kein Alarmismus. Aber sie ist ein realistischer Blick auf das, was passieren kann – und wie du vorbereitet bist. Zwei Perspektiven. Ein Ziel: Klar denken. Stabil bleiben. Handlungsfähig sein. Wenn du verstehen willst, wie du dich – beruflich und privat – auf unsichere Zeiten vorbereitest, ist diese Folge für dich. Proudly sponsored by @vonwinning mit dem besten WIN WIN Riesling & @kaffeebraun mit einzigartig gutem Espresso aus Aschaffenburg! Zitate aus der Folge Marco Eine saubere Analyse im Vorfeld – idealerweise gestützt durch Erfahrung und externe Perspektive – ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Einstieg. Gerade beim Thema Governance braucht es klare Leitplanken, insbesondere wenn hochmotivierte Nutzer schnell loslegen wollen. Gleichzeitig ist ein kontinuierliches Monitoring und ein Gesamtkonzept entscheidend, um den Einsatz sinnvoll zu steuern. Ewald Mit Copilot Chat bewegst du dich in einer geschützten Umgebung, in der Governance- und Compliance-Anforderungen eingehalten werden und deine Daten nicht unkontrolliert abfließen – ein entscheidender Unterschied zu vielen frei verfügbaren KI-Tools. Damit schaffst du einen sicheren und sauberen Einstieg in das Thema. Gleichzeitig muss man verstehen, dass hier noch ein großer Teil des unternehmensspezifischen Datenkontexts fehlt. In den kommenden Podcast-Folgen bekommst du: Infos und Tipps rund um die M365-Welt und ihre Anwendungen wie Power BI und Power Apps Inspiration und praktische Tipps für den Kulturwandel für dich oder dein Unternehmen, um immer einen Schritt voraus zu sein Wertvolle Impulse für ein bewusstes Mindset Tipps zu praktischen Tools, die deinen Change unterstützen können, egal ob persönlich oder als Unternehmen Viele weitere Einblicke in die Welt des New Work Let's connect Du hast Ideen, Themenvorschläge oder Anregungen zum Thema, dann teile gerne deine Gedanken mit uns und schick uns eine Nachricht an podcast@kom4tec.de oder auf Instagram @kom4tec Wir freuen uns von dir zu hören. Follow us! Facebook | https://www.facebook.com/KOM4TEC/ Instagram | https://www.instagram.com/kom4tec/ LinkedIn | https://www.linkedin.com/company/10407066/
Schwarz, Bianca www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Jagd Podcast Jagdtalk - der Podcast für Jäger und andere Artenschützer
Jagd Podcast Jagdtalk #18: Waschbär-Spulwurm (Baylisascaris procyonis) – Gefahr für Mensch und Tier? Übertragung, Risiko & Vorsorge – im Gespräch mit Prof. Dr. Sven Klimpel (Goethe-Universität Frankfurt am Main / Senckenberg)Transparenzhinweis: Diese Folge ist in Kooperation mit dem Landesjagdverband Hessen e. V. entstanden. Host Markus Stifter ist dort auch als Pressesprecher tätig. Der Waschbär ist längst in vielen Regionen angekommen – und mit ihm ein Thema, das in der Debatte oft zu kurz kommt, obwohl es praktisch sehr relevant ist: der Waschbär-Spulwurm (Baylisascaris procyonis). In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Sven Klimpel. Er ist Infektionsbiologe und Parasitologe an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und leitet bei Senckenberg den Forschungsbereich „Medizinische Biodiversität und Parasitologie“. Klimpel ist Initiator des Forschungsprojekts ZOWIAC, das sich mit invasiven Raubsäugern wie Waschbär, Marderhund und Mink beschäftigt und mit deren Potenzial als Überträger von Krankheitserregern. Wir klären in dieser Episode sachlich und verständlich: Was der Waschbär-Spulwurm ist und warum er relevant sein kann warum die Prävalenzen regional stark schwanken können und was das (noch) über das tatsächliche Risiko aussagt wie Übertragung grundsätzlich stattfinden kann (Umwelt, Ausscheidungen, aufgewirbelter Staub) warum Waschbär-Latrinen im Haus (z. B. Dachboden) besonders problematisch sein können – und worauf man achten sollte welche Forschungsdaten fehlen und warum die Zusammenarbeit mit der Jägerschaft für belastbare Ergebnisse so wichtig ist welche einfachen Vorsorgemaßnahmen sinnvoll sind – ohne Alarmismus, aber auch ohne Verharmlosung Ziel ist Orientierung: Was ist wissenschaftlich belegt, was wird gerade erforscht – und welche Vorsorge ist im Alltag pragmatisch. Kapitel / Sprungmarken0:00 Intro: Waschbär-Spulwurm – warum das Thema wichtig ist 0:50 Transparenzhinweis & Hinweis zum Podcast-Abo 0:58 Vorstellung Gast: Prof. Dr. Sven Klimpel (Goethe-Uni/Senckenberg) 1:47 Was ist Baylisascaris procyonis – und warum ist er relevant? 2:19 Besonderheiten: Befallszahlen, Intensität & Eiausscheidung 3:05 Macht der Spulwurm Waschbären krank? (Forschungsstand) 4:01 Zwischenwirte: Welche Tiere können beteiligt sein? 5:05 Übertragung: Wie gelangen Eier in die Umwelt – und wie kann Kontakt entstehen? 6:09 Staub/Aerosole & Widerstandsfähigkeit der Eier (Umwelt) 7:06 Warum das Thema mit der Ausbreitung des Waschbären zunimmt 7:45 „Jägerkrankheit“? Risiko im Revier vs. Garten, Spielplatz, Stadt 9:56 Waschbär-Latrinen: Gefahr im Haus/Dachboden – was beachten? 10:36 Empfehlung: professionelle Reinigung, Schutzmaßnahmen, Grenzen von Chemie 13:04 Datenlage: Europa/Deutschland/Hessen – Prävalenzen & regionale Unterschiede 15:21 Prävalenz vs. Risiko: Was bedeutet das für Menschen wirklich? 17:08 Forschungslücken: Welche Daten fehlen – was sind die nächsten Schritte? 17:59 Rolle der Jägerschaft: Proben, Monitoring, Zusammenarbeit 21:58 Verhalten ohne Panik: sinnvolle Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen 24:26 Wunsch an Jägerschaft/Behörden: Unterstützung & Kooperation 25:13 Abmoderation Transparenzhinweis: Diese Folge ist in Kooperation mit dem Landesjagdverband Hessen e. V. entstanden. Host Markus Stifter ist dort auch als Pressesprecher tätig. Wenn Ihnen die Folge gefallen hat: Abonnieren Sie Jagdtalk in Ihrer Podcast-App und melden Sie sich für den Newsletter auf jagdtalk.de an.
Öl schießt nach oben. Banken wackeln. Der DAX bleibt stabil. Trotz Iran-Risiko und Hormus-Drohung zeigen sich Anleger erstaunlich gelassen. Goldman Sachs enttäuscht beim Anleihehandel. Energieaktien profitieren. Rheinmetall im Aufwind. Dazu starke Stimmen: Investmentlegende Schmarl kontert Öl-Alarmismus. Chart-Profi Struck liefert 100 % Rendite. Und Motorenbauer Thor überrascht mit Wachstum.
Außerdem: Büffeln und durchfallen - Sind Prüfungen unfair? (10:10) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Sebastian Sonntag.
"Fürchtet Euch nicht“ – dieser Satz kommt in der Bibel häufiger vor als jeder andere. Und er ist erstaunlich aktuell, auch für Agnostiker und Atheisten. Denn Angst ist zu einem Grundgefühl unserer Zeit geworden. Klimakrise, politische Konflikte, technologische Umbrüche, wirtschaftliche Unsicherheit – dazu eine Medienwelt, die von Empörung, Alarmismus und permanenter Aufmerksamkeit lebt. In dieser Episode von "Der Blick nach vorne" gehe ich der Frage nach, warum Angst so mächtig ist – und vor allem: wie Angst genau jene Fähigkeiten, die wir für die Gestaltung der Zukunft am dringendsten brauchen, blockiert. Die Episode zeigt auch, warum der berühmte Satz „Fürchtet Euch nicht“ nicht nur eine religiöse Botschaft ist – sondern eine sehr weltliche Einladung zu Gelassenheit, Handlungskraft und Zukunftsmut.
Jagd Podcast Jagdtalk - der Podcast für Jäger und andere Artenschützer
Jagd Podcast Jagdtalk #17: Waschbär-Sterilisation Kassel – wissenschaftliche Einordnung & Mythencheck – im Gespräch mit Dr. Norbert Peter (Goethe-Universität Frankfurt am Main)Das geplante Waschbär-Sterilisationsprojekt in Kassel sorgt für viel Aufmerksamkeit – und für ebenso viele Fragen: Kann Sterilisation bei freilebenden Waschbären überhaupt populationswirksam sein? Welche biologischen Voraussetzungen müssten erfüllt sein? Und welche Aussagen werden in der öffentlichen Debatte häufig verkürzt oder missverständlich dargestellt? In dieser Episode spreche ich mit Dr. Norbert Peter (Biologe, Förster, Jäger). Er koordiniert bundesweite Probennahmen im Rahmen des Projekts "ZOWIAC" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und arbeitet u. a. zur Nahrungsökologie von Waschbären und Marderhunden sowie zu deren Parasiten und Pathogenen. Gemeinsam ordnen wir das Projekt sachlich und wissenschaftlich ein: vom Raumverhalten der Waschbären (keine Revierverteidigung) über die Problematik „offene Population“ und Zuwanderung bis hin zu Fragen der Messbarkeit, Tierwohl- und Genehmigungsaspekten. Außerdem sprechen wir über typische Waschbär-Mythen und warum Studien in der Öffentlichkeit manchmal falsch zitiert oder fehlinterpretiert werden. Ausblick: In der nächsten Folge widmen wir uns separat dem Waschbär-Spulwurm – mit Einordnung ohne Alarmismus und praktischen Hinweisen. Transparenzhinweis: Diese Folge ist in Zusammenarbeit mit dem Landesjagdverband Hessen e. V. entstanden. Ich, Markus Stifter, bin dort auch als Pressesprecher tätig. Kapitelmarken / Sprungmarken0:00 Intro: Waschbär-Sterilisation Kassel – worum geht es? 0:27 Transparenzhinweis: Kooperation LJV Hessen 1:40 Vorstellung Gast: Dr. Norbert Peter 2:08 Ziel des Sterilisationsprojekts Kassel 2:31 Welche Grundannahmen braucht Sterilisation als Populationsmaßnahme? 2:48 Wirksamkeit: Welche Quote nennt die Studienlage? 3:21 Bestandsgröße Kassel: Warum man den Waschbärbestand kennen muss 3:45 Managementplan: Ist Sterilisation als Maßnahme vorgesehen? 4:32 Tierschutzgesetz §1: „Vernünftiger Grund“ und Wirksamkeit 4:45 Territorialverhalten: Warum das Revier-Argument entscheidend ist 5:06 Offene Population & Zuwanderung im urbanen Raum 7:47 Bestandsabschätzung: Methoden, Genehmigungen, Hürden 10:00 Tierwohl & Nachsorge nach OP: Risiken und Anforderungen 11:46 Tierversuchsrecht: Genehmigungspflicht und Versuchsaufbau 12:44 Was müsste im Antrag konkret geregelt sein (Narkose, Ablauf, Nachsorge)? 14:02 Invasive Arten: Freilassen/Wiederaussetzen – Rechtsrahmen 15:37 Warum Aussetzen invasiver Arten heikel ist (Ökosystem, Management) 17:12 Artenschutz vs. Tierschutz: Einordnung der Ziele 18:02 Waschbär-Mythen: Welche Fehlannahmen prägen die Debatte? 18:24 Mythos „humaner als Jagd“ – warum das trügen kann 18:50 Mythos „Jagd erhöht Reproduktion“ – Fehlzitate und Studienverständnis 22:09 Mythos „keine Auswirkungen auf Naturräume“ – Beispiel Amphibien 23:52 Einzelfälle vs. Datenlage: Warum Monitoring wichtig ist 25:20 Fazit: Warum Sterilisation in Kassel kaum greifen wird 27:22 Ausblick Folge 2: Warum der Waschbär-Spulwurm ein eigenes Thema ist 30:15 Abmoderation & nächste Folge Wenn Ihnen die Folge hilft: Abonnieren Sie Jagdtalk in Ihrer Podcast-App und melden Sie sich für den Newsletter auf jagdtalk.de an.
China EV Update – Ambition oder Survival? Was gerade wirklich passiert
Die Sicherheitspolitik bewegt sich in eine falsche Richtung, sagt Politikwissenschaftler Johannes Varwick. Statt einer rationalen Bedrohungsanalyse herrsche Alarmismus. In einer "Aufrüstungs-Orgie" versuche man, den Problemen dieser Welt zu begegnen. Schniederjann, Nils; Varvick, Johannes www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
In dieser Folge geht es um eine Debatte, die aktuell Gesellschaft und Politik gleichermaßen bewegt. Zwischen Verboten, Bildschirmzeiten und Alarmismus stellen wir eine andere Frage: Was macht das Smartphone eigentlich mit unserer Arbeitswelt? Wenn junge Menschen nie gelernt haben, digitale Inhalte kritisch zu reflektieren, sondern mit 24/7-Scrolling sozialisiert wurden – wie beeinflusst das ihre Arbeitsweise? Ihre Konzentration? Ihre Effizienz? Und was passiert mit unserem Denken, wenn wir für immer mehr Aufgaben auf KI-Tools wie ChatGPT zurückgreifen? Werden wir dadurch produktiver – oder vielleicht sogar denkfaul? Verlieren wir Kompetenzen, die wir früher selbstverständlich trainiert haben? Zu Gast ist Dr. Laura Wünsch, Neurowissenschaftlerin, Gründerin von Neuroscience Consulting und Autorin des Buches "Kopfsalat & Bauchgefühle“. Gemeinsam werfen wir einen wissenschaftlich fundierten Blick auf Mediennutzung, Aufmerksamkeit, kognitive Leistungsfähigkeit und die Frage, wie wir in einer digitalen Dauerreiz-Umgebung gesund und leistungsfähig bleiben. Zum Buch "Kopfsalat & Bauchgefühle": [Hier.](https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1072785187) Neuroscience Consulting: [Hier.](https://www.neuroscience-consulting.com/neuroscience.html) Weitere Presseinterviews mit Laura Wünsch: [Hier.](https://www.neuroscience-consulting.com/neuroscience.html)
IM GESPRÄCH - Verleger, Autoren und Freunde des Westend Verlags im Podcast
Sicherheitspolitik hat Konjunktur - sie befindet sich jedoch auf einem gefährlichen Irrweg. Der Begriff "Kriegstüchtigkeit" steht für diese Entwicklung wie kaum ein anderer. Das dahinterstehende Konzept beansprucht unverhältnismäßige Ressourcen, militarisiert Politik und Gesellschaft und löst die Probleme nicht. Der derzeit weitverbreitete Alarmismus in weiten Teilen der Politik und der Medien basiert zudem auf keiner seriösen Bedrohungsanalyse. Der in 80 Jahren überwunden geglaubte Militarismus scheint schleichend und oft sogar mit guten Absichten in einem neuen Gewand zurückzukehren. Varwick zeichnet diese Diskursverschiebung kritisch nach und entwickelt Alternativen für eine rationale Sicherheitspolitik. Deutlich wird: Deutschland sollte wieder eine Stimme für den Frieden werden.
Brandschutz To Go - News, Tipps und Anekdoten aus der Sicherheitstechnik
Branchenschlüssel oder doch lieber Transparenz und Vertrauen? In der neuen Folge von „Brandschutz To Go“ von Stephan Wenzel geht es um eine Entwicklung, die aktuell in vielen Normenausschüssen zu beobachten ist – und die Fragen aufwirft. Der sogenannte Branchenschlüssel soll zeigen, wie ausgewogen Normen erarbeitet werden. Verschiedene Rollen, verschiedene Interessen, ein bunter Mix aus Praxis, Industrie und öffentlicher Hand. Die Idee dahinter ist grundsätzlich sinnvoll. Vielfalt stärkt Qualität. Doch was passiert, wenn dieselben Personen in unterschiedlichen Ausschüssen plötzlich unterschiedlichen Branchen zugeordnet werden? Genau hier setzt die Gedankenfolge an: - Reicht ein Branchenschlüssel wirklich für Transparenz? - Oder entsteht Vertrauen erst dann, wenn klar ist, wer konkret an einer Norm mitarbeitet? - Warum Offenheit kein Risiko, sondern eine Stärke ist - Und weshalb Namen manchmal mehr sagen als Kategorien Eine ruhige, ehrliche Einordnung – ohne Alarmismus, aber mit klarer Haltung. Jetzt reinhören in die neue Folge von Brandschutz To Go von Stephan Wenzel
Kaum einer der heutigen Trends kam ohne Vorwarnung, aber viele Unternehmen werden trotzdem von der Zukunft überrascht! Der Grund dafür liegt in einer fehlenden bzw. nur oberflächlichen Betrachtung zukünftiger Trends. Im Mittelpunkt dieser Podcastfolge steht daher die Frage, wie ein Trendradar wirklich wirksam wird: nicht als Glaskugel aus dem Blickwinkel der Gegenwart, sondern als Instrument nach vorne zur Vorbereitung auf plausible, aber unbequeme Zukunftsentwicklungen. Es geht um die Denkfehler beim Blick in die Zukunft, die vier Phasen und Aufgaben eines Trendradars und um vorausschauende Trends, auf die sich schon heute Unternehmen vorbereiten sollten. Diese Podcastfolge richtet sich an Leistungsträger, die weniger Prognosen suchen, sondern die zukünftige Entwicklungen als eigene Chancen sehen. Ein Podcast über Zukunft ohne Hype, über Unsicherheit ohne Alarmismus, und über strategische Vorbereitung als zentrale Führungsaufgabe.Und hier der Link zu meinem Trendradar-Interview mit Prof. Stephan Szuppa im Rahmen der St. Galler Business School.
IM GESPRÄCH - Verleger, Autoren und Freunde des Westend Verlags im Podcast
"Putin steht kurz vor Berlin" und "Trump lässt die Europäer im Stich". Mit diesen Argumenten bläst der deutsche Mainstream zur Kriegsertüchtigung. Der Begriff "Kriegstüchtigkeit" steht für diese Entwicklung wie kaum ein anderer. Das dahinterstehende Konzept beansprucht unverhältnismäßige Ressourcen, militarisiert Politik und Gesellschaft und löst die Probleme nicht. Der derzeit weitverbreitete Alarmismus in weiten Teilen der Politik und der Medien basiert zudem auf keiner seriösen Bedrohungsanalyse. Zu diesen Entwicklungen und vielen weiteren Aspekten sprach Johannes Varwick mit Jens van Scherpenberg.
Warum sich Kosten, Daten, Technologie, Verkehr und Regulierung neu verzahnen 2026 markiert keinen einzelnen Einschnitt – sondern einen strukturellen Wandel in der Logistik. In dieser Episode ordnen wir ein, warum sich die Spielregeln ändern und weshalb Logistik ab 2026 anders funktioniert, ohne sie besser oder schlechter zu bewerten. Statt Einzelmaßnahmen oder Alarmismus geht es um das Zusammenspiel von 13 konkreten Änderungen, eingeordnet in fünf Ebenen, die gemeinsam eine neue Logik für Lager, Transport und Supply Chains entstehen lassen.
Eine dänische Geheimdienstanalyse warnt: Unter bestimmten Bedingungen könnte Russland schon 2031 in der Lage sein, einen Krieg gegen die NATO zu führen. Übertriebener Alarmismus oder reale Gefahr? Eine Gruppe von Militärexperten fordern eine verbale Abrüstung.
#Kapitalmarkt #Börse #Aktien #Geldanlage #Investieren #Wirtschaft #Finanzen #Trump #Zinsen #KI #China #Europa #DAX #Anleger #Jahresrückblick #KapitalmarktrückblickKapitalmarktrückblick 2025 mit Dr. Ulrich KaffarnikHallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts.Aus gegebenem Anlass wollen wir heute das Jahr 2025 aus Anlegersicht noch einmal Revue passieren lassen und müssen sagen: 2025 war für viele Anleger ein Jahr voller Gegensätze.Eine zweite Amtszeit von Donald Trump, neue Zölle und geopolitische Spannungen, eine Geldpolitik zwischen Zinswende und Inflationssorgen, ein anhaltender KI-Boom – und plötzlich auch wieder Japan und China als zentrale Einflussfaktoren für die globalen Märkte.In dieser Folge des DJE-Podcasts sprechen Host Michael-Philip Müller und Dr. Ulrich Kaffarnik über die prägenden wirtschaftlichen und börslichen Themen des Jahres 2025:Wie stark Trump 2.0 und neue Handelszölle die Märkte wirklich beeinflusst habenWarum Geldpolitik 2025 weniger Orientierung bot als erwartetOb der KI-Boom fundamental getragen ist oder zu stark konzentriertChinas wirtschaftlicher Wandel, Immobilienkrise und geopolitische RisikenEuropa und Deutschland zwischen schwacher Konjunktur und stabilen MärktenEine nüchterne Einordnung für Anleger – ohne Alarmismus, aber mit klarem Blick auf Chancen und Risiken.
Die US-Regierung plant die Auflösung des Klimaforschungsinstituts NCAR, weil sie es als eine der größten Quellen von „Klima-Alarmismus“ betrachtet, wie Haushaltsdirektor Russ Vought mitteilte – unverzichtbare Aktivitäten sollen verlegt werden.
Jahresringe gegen Alarmismus – 3000 Jahre Klima, wie es wirklich war Es gibt sie, die seit Jahrtausenden unbestechlichen Protokolle über die Erdgeschichte: die Jahresringe der Bäume. Jeder einzelne Jahrring, den ein Baum im Laufe seines Lebens bildet, ist eine Momentaufnahme der Umweltsituation. Breite Ringe signalisieren optimale Wachstumsbedingungen – feucht, warm und nährstoffreich. Schmale Ringe hingegen sind stumme Zeugen von Stressjahren, die durch extreme Trockenheit, Kälte oder Staunässe geprägt waren. Durch die genaue Messung und Überlappung dieser Ringmuster können Klimaberichte von 9.000 Jahren und mehr rekonstruiert werden. Die Forschungsergebnisse, die auf diesen langen Zeitreihen basieren, stellen das vorherrschende Narrativ über die ausschließliche menschliche Verursachung des Klimawandels in Frage. Bedeutsam vor allem jetzt, da gerade eine weltweit zitierte Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) spektakulär zusammengebrochen ist. Nature hat die Arbeit – nach anderthalb Jahren Streit – jetzt zurückgezogen. Ein ungewöhnlicher Vorgang bei einem der strengsten Wissenschaftsjournale der Welt. https://live.tichyseinblick.shop/produkt/schmidt-douglas-3000-jahre-klima-achterbahn-co2-ist-nur-ein-suendenbock/ Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Heute machen wir ein großes Fass auf: die Rente! Viele junge Menschen empfinden die Rentenpolitik als ungerecht, während die politische Debatte zwischen Alarmismus und Schönfärberei festzustecken scheint. In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Johannes Geyer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin darüber, wie es wirklich um die Rente steht, warum Begriffe wie die Haltelinie derzeit so umkämpft sind, weshalb kleine Änderungen im Rentenniveau große politische Bedeutung haben und ob das neue Rentenpaket tatsächlich trägt. Dabei geht es insbesondere um die Frage, was eine faire und zukunftsfähige Altersabsicherung in Deutschland ausmacht. *** Weitere Infos: *** Zum Gastbeitrag von Johannes Geyer: [Hier.](https://www.diw.de/de/diw_01.c.972636.de/nachrichten/rente__panik_und_realitaet.html)
In dieser Folge spricht Nico Freitag mit Ferdinand Geringer, Sicherheitsexperte der Konrad-Adenauer Stiftung. Täglich beschäftigt er sich mit Cyber-Sicherheit, hybriden Bedrohungen, Desinformation, Sabotage und kritischen Infrastrukturen und erklärt, warum Deutschland heute verwundbarer ist, als viele glauben.Der Schwerpunkt:Was bedeutet „Ernstfall“ im Jahr 2025 wirklich und wie bereiten wir uns sinnvoll darauf vor?Ferdinand ordnet ein, warum wir hybride Angriffe, Spionage, Drohnenvorfälle, Lieferkettenrisiken und digitale Manipulation längst im Alltag sehen, sie aber oft falsch interpretieren. Und warum Resilienz nicht durch Alarmismus entsteht, sondern durch realistische Vorbereitung, Vertrauen und klare Kommunikation.Wir sprechen außerdem über:• wie hybride Angriffe funktionieren und warum sie kaum jemand bemerkt• weshalb Deepfakes gefährlicher sind als je zuvor• warum Bürokratie und föderale Strukturen Sicherheit manchmal ausbremsen• welche Rolle der neue Nationale Sicherheitsrat spielt• wieso Medienkompetenz in Familien genauso wichtig ist wie in Unternehmen• wie Unternehmen und Bürger sich auf Ausfälle besser vorbereiten können• was wir von Ländern wie Schweden bei der Krisenvorsorge lernen solltenDiese Episode zeigt: Sicherheit entsteht heute nicht durch Perfektion, sondern durch pragmatische Vorsorge privat, staatlich und gesellschaftlich.
In dieser Folge spricht Nico Freitag mit Ferdinand Geringer, Sicherheitsexperte der Konrad-Adenauer Stiftung. Täglich beschäftigt er sich mit Cyber-Sicherheit, hybriden Bedrohungen, Desinformation, Sabotage und kritischen Infrastrukturen und erklärt, warum Deutschland heute verwundbarer ist, als viele glauben.Der Schwerpunkt:Was bedeutet „Ernstfall“ im Jahr 2025 wirklich und wie bereiten wir uns sinnvoll darauf vor?Ferdinand ordnet ein, warum wir hybride Angriffe, Spionage, Drohnenvorfälle, Lieferkettenrisiken und digitale Manipulation längst im Alltag sehen, sie aber oft falsch interpretieren. Und warum Resilienz nicht durch Alarmismus entsteht, sondern durch realistische Vorbereitung, Vertrauen und klare Kommunikation.Wir sprechen außerdem über:• wie hybride Angriffe funktionieren und warum sie kaum jemand bemerkt• weshalb Deepfakes gefährlicher sind als je zuvor• warum Bürokratie und föderale Strukturen Sicherheit manchmal ausbremsen• welche Rolle der neue Nationale Sicherheitsrat spielt• wieso Medienkompetenz in Familien genauso wichtig ist wie in Unternehmen• wie Unternehmen und Bürger sich auf Ausfälle besser vorbereiten können• was wir von Ländern wie Schweden bei der Krisenvorsorge lernen solltenDiese Episode zeigt: Sicherheit entsteht heute nicht durch Perfektion, sondern durch pragmatische Vorsorge privat, staatlich und gesellschaftlich.
Nur wenige Monate nach dem turbulenten Fast-Abstieg herrscht auf Schalke eine fast unwirkliche Ruhe. Keine Trainerdebatte, keine Führungsdiskussion, keine Nebenschauplätze. Schalke wirkt plötzlich leise, stabil und erwachsen – und genau darin liegt der Kern des Erfolgs.„Ungewohnt, aber irgendwie auch schön“, sagt Marcel Witte (Ruhr24) im Fever Pit'ch Podcast über die neue Atmosphäre. Die Angst, dass nach zwei Niederlagen sofort wieder das Chaos ausbricht, ist verschwunden. Der Klub arbeitet konzentriert, geschlossen, ohne hausgemachte Dramen. Und das hat zwei Gründe: Frank Baumann und Miron Muslić.Baumann hat Schalke entgiftet. Der Sportvorstand, zunächst skeptisch beäugt, hat mit ruhiger Hand Strukturen geschaffen, die der Verein jahrelang vermisst hat. Er setzte Muslić gegen Widerstand im Aufsichtsrat durch – eine Entscheidung, die Schalkes Saison prägt. Muslić bringt Feuer und eine klare Idee: aggressives Pressing, frühe Tore, vertikales Spiel. Schalke setzt Gegner früh unter Druck und steht dank einer völlig erneuerten Defensive bei nur sieben Gegentoren. „Hut ab“, sagt Witte über Abwehrchef Katić, der die Mannschaft führt und Verantwortung übernimmt.Trotz zwölf Verletzten blieb Schalke stabil. Die Reaktion auf das 0:4 in Darmstadt und das 1:2 in Karlsruhe: keine Panik, keine Flucht nach vorne, sondern ein abgeklärtes 1:0 gegen Elversberg. Schalke hat zum ersten Mal seit Jahren Rückschlagskompetenz – ein Zeichen echter Reife.Baumann und Muslić arbeiten harmonischer zusammen als jedes Schalker Führungsduo der letzten Jahre. Keine Eitelkeiten, kein Alarmismus, kein Kurswechsel nach jedem Ergebnis. Das neue Schalke ist strukturiert, belastbar und weiß, was es will. Die Fans sind zurück, die Mannschaft funktioniert, die Kultur trägt. Schalke scheint sich endlich nicht mehr selbst im Weg zu stehen - bei der Rückkehr in die Bundesliga.TakeawaysDie Ruhe auf Schalke ist ungewohnt, aber positiv.Erfolg führt zu mehr Stabilität im Verein.Frank Baumann und Miron Muslic sind entscheidend für die neue Kultur.Der Teamgeist hat sich durch den Erfolg verändert.Schalke hat die Defensive stark stabilisiert.Standardsituationen sind eine Stärke des Teams.Die Verletzungsproblematik erfordert eine gute Belastungssteuerung.Ein Aufstieg könnte strukturelle Herausforderungen mit sich bringen.Die Kaderplanung muss auf die langfristigen Ziele ausgerichtet sein.Schalke hat gute Chancen, in dieser Saison oben mitzuspielen.Chapters00:00 Die Ruhe auf Schalke03:03 Erfolgsfaktoren und neue Kultur05:56 Baumann und Muslic: Die Kulturbringer09:08 Stabilität und Teamgeist11:57 Aufstiegsträume und Herausforderungen14:56 Defensive Stabilität und Spielweise17:51 Verletzungsproblematik und Belastungssteuerung20:56 Standardsituationen als Stärke24:02 Transferstrategien und Kaderplanung27:01 Krisenmanagement und Teamdynamik30:11 Zukunftsausblick und Aufstiegschancen
In dieser Folge von »Dichtung & Wahrheit« spricht Annika von Taube mit dem Soziologen und Autor Nils C. Kumkar über Polarisierung: warum sie gesellschaftlich so stark empfunden wird, obwohl Umfragedaten oft etwas anderes nahelegen und wie sich auf Social Media ein polarisierendes Kommunikationsmuster etabliert – manchmal produktiv, manchmal als Leerlauf. Kumkar erklärt, wie Rechtspopulisten den »Nein«-Pol besetzen und dadurch den politischen Diskurs dominieren, und plädiert für ein anderes Nein, das Konflikte wieder auf inhaltliche Fragen lenkt. Sein neues Buch »Polarisierung« bündelt diese Beobachtungen und zeigt, wie wir Streit so führen, dass er Beteiligung ermöglicht, statt Alarmismus zu verstärken.Weitere Infos zum Podcast und den darin vorgestellten Büchern auf www.suhrkamp.de/podcast.Das Buch zur Folge»Polarisierung« von Nils C. Kumkar Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kurz vor dem UNO-Klimagipfel COP30 in Belém hat Microsoft-Gründer Bill Gates überraschend vor übertriebenem Alarmismus in der Klimapolitik gewarnt. Statt Schreckensszenarien fordert der Milliardär eine Rückbesinnung auf das Wohlergehen der Menschen – und setzt dabei auf technologische Innovation, Kernenergie und gezielte Entwicklungsförderung.
Ingmar Stadelmann & Andreas O. Loff fassen die Ausgabe 215 des Podcasts Lanz & Precht zusammen.Tickets für die ApoFika Tour mit Micky Beisenherz & Andreas Loff: https://contracreate.com/dates/Ticket für die Show "Stadelmann liest Höcke": https://www.ingmarstadelmann.de/stadelmannliesthoecke/Links zu unseren Partnern: https://linktr.ee/richardwoerreicheichdichWunderbare Sprecherin der Rubriken: Franziska Weisz Coverdesign: Hands of God Folgt uns auf InstagramIngmar Stadelmann: https://www.instagram.com/ingmarstadelmann/ Andreas Loff: https://www.instagram.com/andreas.loff/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
“Politik mit Anne Will“ kommt diesmal aus dem SchauSpielHaus in Hamburg. Gemeinsam mit Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Linken, und Bernd Ulrich, Redakteur für besondere Aufgaben bei der ZEIT, geht Anne Will der Frage auf den Grund: Wie macht man Politik gegen den Zeitgeist? Überall scheint der Wind nach rechts zu drehen: Rechtspopulismus in Europa, Trump-Comeback in den USA, in Deutschland steigen Union und AfD gemeinsam auf Umfragehöhen. Ist der Zeitgeist also tatsächlich rechts – oder nur die politische Mitte nach rechts gerückt? Und was heißt das für diejenigen, die dagegenhalten wollen? Schwerdtner und Ulrich ringen um Antworten auf dieselbe Frage: Wie lässt sich inhaltlich und kommunikativ gegensteuern – in einer Zeit, in der Zufriedenheit mit der Regierung im Keller ist, viele von „letzten Patronen der Demokratie“ reden und politische Kultur zunehmend von Misstrauen geprägt ist? Wie kann linke Politik heute gelingen – jenseits von Abgrenzung und Alarmismus? Braucht es neue Erzählungen, klarere Konzepte, oder einfach nur Mut zum Konstruktiven? Und was lässt sich aus dem Erfolg der Linken und dem Kulturkampf in der Union für die Zukunft ableiten? Redaktionsschluss für diese Folge war der 08.10.2025, 19 Uhr.
Der Satz „Wir stehen an der Schwelle zu einer autoritären Wende in der westlichen Welt“ wirkt wie ein Alarmknall in einer Landschaft, die sich selbst noch für einen sicheren Ort hält. Ilko-Sascha Kowalczuk, Historiker und Analytiker des postkommunistischen Europas, seziert mit ruhiger Schärfe, warum dieser Satz kein Alarmismus ist, sondern eine nüchterne Beschreibung der Gegenwart.Demokratie, so zeigt er, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine tägliche Aufgabe. Und: Sie wird nicht durch äußere Mächte gefährdet, sondern durch Gleichgültigkeit, durch Schweigen und durch die Abwesenheit von Autoritäten, denen man traut. Gerade in Ostdeutschland, das Ilko als ein „Laboratorium der Moderne“ beschreibt, lassen sich Phänomene wie Institutionenverachtung, symbolischer Autoritätsverlust und radikale Tabubrüche früh und deutlich beobachten – Entwicklungen, die längst auf ganz Europa ausstrahlen.Die Pointe liegt jedoch nicht in der Warnung, sondern in der Erkenntnis: Eine selbstbewusste Demokratie lebt von Partizipation, Streit und von Menschen, die sich einmischen. Nicht das ständige Erregen, sondern das beharrliche Diskutieren – auch über Wehrpflicht, Migration oder gesellschaftliche Werte – schafft Bindung. Ilko appelliert, der Versuchung zu widerstehen, die lauten Extreme zum Maßstab zu machen. Nicht „Nie wieder“, sondern: „Es hat schon begonnen.“ Und genau deshalb gilt es, jetzt Haltung zu zeigen.Zu Gast: Ilko-Sascha Kowalczuk, Historiker und AutorCreate your podcast today! #madeonzencastrMentioned in this episode:The Elephant Festival 2026 – Jetzt Ticket sichern!13. Januar 2026, Leipzig. Wir bringen Menschen zusammen, die Verantwortung tragen – für Unternehmen, für Ideen, für Entwicklung. “The Elephant” ist kein klassischer Kongress. Es ist ein Festival. Für Haltung, Inspiration und echte Veränderung.The Elephant Festival 2026
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
bto#322 – Im April 2024 sorgte eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) für Schlagzeilen. Die Studie, veröffentlicht im renommierten Wissenschaftsjournal Nature, prognostizierte der Welt einen Einkommensverlust von 19 Prozent bis zum Jahr 2050, verursacht durch den Klimawandel.Mittlerweile steht fest, dass die Studie fundamental fehlerhaft ist. Der tatsächliche wirtschaftliche Schaden wird bei weitem nicht so groß sein wie die Studie behauptet. Während die Prognose bei ihrer Veröffentlichung mediale Monsterwellen schlug, verursachte die eigentlich gute Nachricht allerdings keine Schlagzeilen. Was nicht nur deshalb bedauerlich ist, weil sich so Zukunftsängste verfestigen und sich der Eindruck vieler Menschen, alles würde schlechter werden, verfestigt. Sondern weil die Studie des PIK in die politische Entscheidungsfindung einfließt. Die OECD, die Weltbank, die US-Regierung und das Network for Greening the Financial System (NGFS) – ein Zusammenschluss von Zentralbanken – beispielsweise übernahmen die Ergebnisse des PIK als Leitlinie. Der Alarmismus verunsichert nicht nur viele, er trübt den realistischen Blick auf die Welt und ihren Zustand. Der Wissenschaftsjournalist Axel Bojanowski schreibt in seinem gleichnamigen Buch über „33 erstaunliche Lichtblicke" und führt damit eine faktenbasierte Aufklärung fort, die der Schwede Hans Rosling vor Jahren mit seinem internationalen Bestseller „Factfulness" begründet hat. Daniel Stelter diskutiert mit Axel Bojanowski und stellt fest: In der Welt geht es voran. HörerserviceText zur Klimastudie des PIK (Bezahlschranke): https://is.gd/fzcZWf Text zum PIK (Bezahlschranke): https://is.gd/0rxvCQ beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Viele Jugendliche bekommen derzeit Post von der Bundeswehr. Auf der Karte ist ihr Name als Schriftzug auf einer Uniform zu sehen. Eine Einladung – aber wozu genau? Markus Lanz kann gut nachvollziehen, dass das junge Menschen verstört. Er fragt sich grundsätzlich, wie es der Jugend geht. Die Antwort: laut Umfragen ziemlich schlecht. Kein Wunder, machen wir nicht vielleicht zu viel Alarmismus? Richard meint dagegen, er könne „eine minimale Überschneidung mit Roderich Kiesewetter“ bei sich feststellen. Ihm gehe es offensichtlich nicht nur um die Wehrpflicht, sondern um mehr. Richard wirbt erneut für seine Idee eines sozialen Pflichtjahres – allerdings sollte das sowohl für Junge als auch für Ältere gelten. Davon hält Markus Lanz wenig: „Wenn der Staat kommt und mir vorschreibt, was ich gefälligst zu tun habe, nachdem ich mein ganzes Leben brav meine Steuern gezahlt habe … das nervt mich.“
Als am 11. September 2024 die Carolabrücke in Dresden zusammenbrach, war schnell klar: Dieses Ereignis geht weit über die Stadt hinaus. Rückblickend war der Kollaps der Konstruktion ein Weckruf und insbesondere auch in Sachsen Ausgangspunkt dafür, dass jetzt noch intensiver als zuvor vor allem Spannbetonbrücken aus DDR-Zeiten unter Beobachtung stehen. Im Podcast „Thema in Sachsen“ widmen Sächsische.de und Leipziger Volkszeitung dem Jahrestag des Einsturzes der Carolabrücke eine dreiteilige Sonderserie. Das ist die zweite Folge, sie trägt den Titel: „Warum sie zusammenbrach – und was daraus folgt“. In dieser Folge sind nacheinander zwei Interviews zu hören. Das erste mit Professor Steffen Marx, Leiter des Instituts für Massivbau an der TU Dresden, das zweite ist mit Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar (CDU). In beiden Gesprächen geht es um die Ursachen der Katastrophe und die zentrale Frage: Was muss getan werden, damit sich so etwas nicht wiederholen kann? Steffen Marx hatte sich kurz nach dem Einsturz der Brücke im Auftrag der Stadt Dresden auf Ursachensuche begeben. Schon Ende 2024 war klar: Hauptursache waren Schäden an Stahlteilen, der Fachmann spricht von sogenannter Spannungsrisskorrosion. Die Besonderheit: Bereits beim Bau der Brücke in den späten 1960er-Jahren bis zu ihrer Eröffnung 1971 wurde der Korrosionsprozess in Gang gesetzt. Das liege an der Beschaffenheit des damals verwendeten Stahls. In der DDR war es der Hennigsdorfer Stahl, doch: „In Ost wie West wurde auf die gleiche Weise diese Art von Stahl hergestellt“, sagt der Experte. Die Folge: Zahllose Bauwerke, längst nicht nur Brücken, sondern auch Hallen, sind betroffen. Das sei zwar kein Grund für Alarmismus. Aber: „Der Einsturz der Carolabrücke war eine Mahnung.“ Marx schildert in dem Interview sehr genau, wie der Spannstahl so brüchig wurde, dass er schließlich mitten in der Nacht auf einmal nachgab. Außerdem erklärt der Fachmann, wie er beim Brückentest der monatelang gesperrten und vergleichbaren Spannbetonbrücke in Bad Schandau vorgegangen ist und welche Möglichkeiten der Überwachung es für kritisch bewertete Bauwerke gibt. Nach dem Gespräch mit Marx wird in dem Podcast gefragt: Welche Konsequenzen zieht die Politik? Sachsens Infrastrukturministerium hatte ziemlich schnell reagiert, etwa mit einer Akutliste, auf der 19 Spannbetonbrücken stehen, die jetzt besonders im Fokus stehen. Eine dieser Brücken, das hebt Infrastrukturministerin Regina Kraushaar hervor, ist bereits abgerissen und wird schnell wieder aufgebaut: die Brücke über die Gleise der Deutschen Bahn bei Großenhain. Aber auch die eingehende Überprüfung der Elbbrücke in Bad Schandau gehe darauf zurück, dass aus dem Einsturz der Carolabrücke die richtigen Schlüsse gezogen worden seien. Schließlich geht es im Gespräch mit der Ministerin auch ums Geld. Was steckt Sachsen in die Instandhaltung und Sanierung von Brücken und anderer kritischer Infrastruktur? Was ist in Zeiten knapper Haushaltskassen überhaupt drin? Und wann ist eigentlich klar, wie sich die Milliarden aus dem Infrastruktursondervermögen des Bundes verteilen?
Die neue deutsche Regierungsmannschaft steht. Dazu gehört auch ein neuer Regierungssprecher, der von den Leitmedien in das Bundespresseamt gewechselt ist. Über diesen „Drehtüreffekt“ informiert der Kommunikationswissenschaftler Prof. Michael Meyen. Frank Wahlig blickt in seinem Kommentar auf den Wechsel im Kanzleramt und das neue Spitzenpersonal. Die Angst- und Panikmache vor dem Klimawandel wird nicht nur von Politik und Medien vorangetrieben, auch im Bildungssystem spielt sie eine Rolle: Immer mehr Schulbücher sind geprägt von Alarmismus und Katastrophismus. Über die Einzelheiten berichtet der „Welt“-Wissenschaftsjournalist und Buchautor Axel Bojanowski. In der Schweiz sorgt ein von der Regierung angestrebtes neues Abkommen mit der EU für Unmut: Laut Bundesrat soll darüber nur eine einfache Volksmehrheit bestimmen und nicht auch noch die Kantone. Worum es geht, erklärt der Chefredakteur des „Nebelspalters“, Markus Somm.
US-Präsident Donald Trump führt Krieg, insbesondere mit China. Einen Handelskrieg. Mit globalen Auswirkungen. Angezettelt im Glauben, durch Zölle die US-Handelsdefizite ausgleichen zu können. Die meisten Ökonomen sehen das als falschen Weg an. Was Donald Trump nicht hindert, die Spirale aus Zöllen und Gegenzöllen in sagenhafte Höhen zu treiben. Im Fall Chinas auf 145 Prozent - mit definierten Ausnahmen. Stand 17. April, der Zeitstempel muss bei Trump immer dazu, die Halbwertzeit seiner Ankündigungen erfordert das. Wir sprechen in Politik und Hintergrund auf Chinas Rolle im Handelskrieg mit den USA: Welche Auswirkungen hat die US-Politik auf die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt? Die China-Expertin aus unserer Redaktion Ausland und politischer Hintergrund, Astrid Freyeisen, beschreibt darüber hinaus, wie China sich längst wirtschaftlich diversifiziert hat und in den Zukunftsmärkten Asiens und Afrikas oft viel präsenter ist als andere Wirtschaftsnationen. Zudem habe auch Taiwan als Druckmittel enorme Bedeutung für das autoritäre Regime in Peking. Allerdings steht und fällt die Macht der Kommunistischen Partei und auch des Staatschefs Xi Jinping mit dem ökonomischen und gesellschaftlichen Fortschritt. Und der könnte auch ins Wanken geraten. Außerdem sprechen wir mit Prof. Conrad Schetter. Er ist Direktor des BICC, des Bonn International Center for Conflict Studies. Zusammen mit einer Gruppe von renommierten Wissenschaftlern und ehemaligen Offizieren hat er einen Aufruf veröffentlicht unter dem Titel: "Rationale Sicherheitspolitik statt Alarmismus".Und wir waren bei einem Großmanöver dabei, bei dem unser Reporter Kilian Neuwert beobachten konnte, dass die so oft geforderte engere europäische Verteidigungszusammenarbeit in Teilen schon weiter ist als gedacht. Und ein weiteres Mal geht es in Politik und Hintergrund um Donald Trump. Der US-Präsident stürzt mit seiner Politik nicht nur große Teile der Welt, sondern auch die USA selbst in große Unsicherheit. Auf offener Bühne führt er einen Kulturkampf, in dem ihm jetzt die renommierte Harvard-Universität erstmals Contra gibt. Und Trump versucht, sich über US-Gesetze, über die US-Verfassung hinwegzusetzen. Zu beobachten bei seiner Abschiebepolitik, die Clemens Verenkotte analysiert und kommentiert. Hier noch einige Empfehlungen und Links: Mehr zu Chinas Wirtschafts- und Machtpolitik gibt es in unserer neuesten Staffel von "Die Entscheidung" https://www.ardaudiothek.de/episode/die-entscheidung-politik-die-uns-bis-heute-praegt/1-3-wie-herr-lee-deutsche-autos-nach-china-brachte-zufallsbesuch-bei-vw/br24/14368703/ Eine frühere, aber noch immer aktuelle andere Staffel von "Die Entscheidung" zeigt, wie Donald Trump vorgeht, um sich über Gesetze hinwegzusetzen: https://www.ardaudiothek.de/episode/die-entscheidung-politik-die-uns-bis-heute-praegt/1-4-der-anruf-die-us-wahl-trump-und-die-demokratie/br24/13763855/ Der Aufruf des Bonn International Center for Conflict Studies und unser Gesprächspartner Prof. Conrad Schetter ist hier zu finden: www.bicc.de
Am 30. März veröffentlichten 15 Experten aus der Wissenschaft mit Schwerpunkt in der Außen- und Sicherheitspolitik eine Stellungnahme mit dem Titel „Rationale Sicherheitspolitik statt Alarmismus“. Darunter Wissenschaftler, die im Bereich der außen- und sicherheitspolitischen Forschung Rang und Namen haben, beispielsweise der von mir geschätzte A. Pradetto der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg sowie Ch. Hacke,Weiterlesen
Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing
Die Meteorologe Marc Olefs über die Folgen des Klimawandels für Europa und Österreich. Ein Podcast vom Pragmaticus.Das ThemaDurch die Verbrennung von Öl, Kohle und Gas wurde das Erdklima so verändert, dass die globale Mitteltemperatur bald 1,5 Grad höher sein wird als 1850 und somit auf dem Niveau der Eem-Warmzeit mit Aussicht auf mehr für mehrere Tausend Jahre. Der Meteorologe Marc Olefs erklärt die wesentlichen Prinzipien des Klimawandels, von CO2 bis Nordatlantikzirkulation, und seine Folgen für Europa und Österreich. Im Einzelnen:Wie CO2 das Klima machtWie es zur 1,5 Grad Grenze kam, und ob sie bereits gerissen wurdeWie wahrscheinlich ein Zusammenbruch der Amoc istWas Klimaschutz kostetWas kein Klimaschutz kostetWas eine Halbierung der Emissionen bringtUnser Gast in dieser Folge: Marc Olefs ist Meteorologe. Er leitet das Department Klimafolgen-Forschung von Geosphere Austria – Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie in Wien.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Schönfelder, Jan www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts sieht die Unabhängigkeit seines Gerichts nicht bedroht, unterstützt aber mit Blick auf die Entwicklungen in anderen Ländern die Überlegungen zur Absicherung des Verfassungsgerichts im Grundgesetz. „Es gibt im Augenblick keinen Grund zu Aufgeregtheiten oder Alarmismus“, sagt Stephan Harbarth im Gespräch mit Helen Bubrowski. Es sei aber „eine Frage kluger Vorsorge“ über eine Verfassungsänderung nachzudenken, etwa die Anzahl der Karlsruher Richterinnen und Richter im Grundgesetz zu verankern. Zurückhaltend reagierte er auf den Vorschlag, die Zweidrittelmehrheit für die Wahl der Richter im Grundgesetz zu verankern. Dadurch könnte eine Sperrminorität begründet werden. Derzeit schwirre „eine Vielzahl an Modellen durch den Raum“, sagte der Gerichtspräsident, man werde erst einmal abwarten. Tischgespräch: Wie Macron und Scholz den deutsch-französischen Motor anwerfen müssen Nachtisch: Wie Künstliche Intelligenz selbst einfache Kochrezepte vermasselt Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/registrierung. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wir melden uns direkt aus einer Phase, in der Facebook, Instagram und Threads NICHT ERREICHBAR SIND. Großer Alarmismus im Hause „Dran“. Aber wir haben endlich wieder eine neue Ausgabe von „Haken dran: Legal“ - und reden auch noch über die EU. EU-YEAH! ➡️ So sieht die neue Karriereseite bei X aus: https://careers.x.com/en ➡️ Haken dran unterstützen – oder mit der Haki-Community ins Gespräch kommen könnt ihr hier: http://www.hakendran.org
Das deutsche Wahlvolk orientiert sich Richtung Mitte und möchte vor allem Stabilität, sagt unser Gesprächspartner. Ist die Angst, dass die AfD Wahlen gewinnen könnte, also reiner Alarmismus? Außerdem: Berlinale - Ein roter Teppich für die Ausgeladenen. Von WDR 5.
Weniger Alarmismus in der Klimakrise fordert unser Politikum-Gesprächsgast. Außerdem: Was hat die gesetzliche Pflicht eines Mietspiegels gebracht? Und: Host Philipp Anft macht sich Gedanken zu Gauck und der Migrationspolitik. Von WDR 5.
Hurra, die Welt geht unter! DAS ist zumindest der Eindruck, den Thomas und Jan beim Studium der Werder-Bubble nach dem Bayern-Spiel hatten. Deswegen versuchen beide heute, mal ein bisschen Realismus zurück ins Internet (und Eure Ohren) zu spülen. Wie ist die Situation wirklich? Wo kann man (zurecht) Sorgen haben und wo ist es purer Alarmismus? Die Gesamtsituation ist angespannt, aber nicht hoffnungslos, finden Thomas und Jan. Was Hoffnung macht und wie es für das Spiel am Samstag gegen Freiburg aussieht... Here we go. Enjoy!
Der Poyang-See in China erlebt regelmäßige Schwankungen seines Wasserpegels. Ebenso schwankend kann die Berichterstattung darüber sein. Es lohnt sich, eine langfristige Betrachtung vorzunehmen. Web: https://www.epochtimes.de Probeabo der Epoch Times Wochenzeitung: https://bit.ly/EpochProbeabo Twitter: https://twitter.com/EpochTimesDE YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC81ACRSbWNgmnVSK6M1p_Ug Telegram: https://t.me/epochtimesde Gettr: https://gettr.com/user/epochtimesde Facebook: https://www.facebook.com/EpochTimesWelt/ Unseren Podcast finden Sie unter anderem auch hier: iTunes: https://podcasts.apple.com/at/podcast/etdpodcast/id1496589910 Spotify: https://open.spotify.com/show/277zmVduHgYooQyFIxPH97 Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus: Per Paypal: http://bit.ly/SpendenEpochTimesDeutsch Per Banküberweisung (Epoch Times Europe GmbH, IBAN: DE 2110 0700 2405 2550 5400, BIC/SWIFT: DEUTDEDBBER, Verwendungszweck: Spenden) Vielen Dank! (c) 2023 Epoch Times
Vor 74 Jahren wurde das Grundgesetz verkündet - ein guter Anlass, der Unaufgeregtheit unserer vorbildlichen Verfassung zu gedenken, meint der Historiker René Schlott. Nirgends finde sich dort Alarmismus. Dabei hätte es 1949 allen Grund dazu gegeben.Ein Kommentar von René Schlottwww.deutschlandfunkkultur.de, Politisches FeuilletonDirekter Link zur Audiodatei