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US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit der Ausweitung der Angriffe gedroht. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump: Der Iran werde heute sehr hart getroffen und bislang nicht ins Visier genommene Gegenden würden für «komplette Zerstörung und sicheren Tod» ernsthaft geprüft │ Im Iran gab es in der Nacht die wohl heftigsten Angriffe seit Kriegsbeginn. Das iranische Staatsfernsehen berichtete von starken Explosionen in Teheran │ Nach US-Medien versorgt Russland den Iran mit Informationen über US-Militärstandorte im Nahen Osten. Das Weiße Haus widerspricht diesen Berichten nicht. │ Nach Einschätzung des Sicherheitssexperten Ralf Thiele sind die US-Streitkräfte im Iran bisher sehr erfolgreich│Bei neuen massiven russischen Angriffen auf die Ukraine sind mindestens elf Menschen getötet worden. Ein Ziel der Attacken war die Stadt Charkiw.
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Lawrow über Frieden in der UkraineAm 11. November 2025 äußerte sich Russlands Außenminister, Sergej Lawrow im Staatsfernsehen zu den Bedingungen eines möglichen Friedens im Ukrainekrieg. Dabei betonte er erneut, dass die sogenannte „Entnazifizierung“ der Ukraine für Russland unverzichtbar sei. Seine Aussagen werden in den westlichen Medien totgeschwiegen.Ein Kommentar von Claudia Töpper.Am Dienstagnachmittag gibt der russische Außenminister Sergej Lawrow eine Erklärung im russischen Staatsfernsehen ab und stellt sich danach den Fragen der Presse. Hierbei trifft Lawrow interessante Aussagen in Bezug auf die Bedingungen unter denen ein Frieden im Ukrainekrieg erreicht werden kann. Unter anderem gibt er an, dass die Entnazifizierung der Ukraine ein Faktor ist, der indiskutabel sei. In diesem Zusammenhang nahm er auch Bezug auf den Umgang, den die EU und Deutschland mit dem Thema Nationalsozialismus pflegen.Unterstützt die EU den heutigen Nationalsozialismus?In der Pressekonferenz äußerte sich Lawrow auf die Frage, ob das Thema der Entnazifizierung in der Ukraine als Voraussetzung für den Frieden im Ukrainekonflikt mit den amerikanischen Kollegen besprochen wird, wie folgt:„[…] Sie haben unsere Position in schriftlicher Form. Sie ist kein Geheimnis. Diese Position wurde von Präsident Putin im Juni 2024 in einer Rede im Außenministerium dargelegt, in der er unsere grundlegenden Ansätze zur Ukraine und zu den Beziehungen zum Westen erläuterte. Neben anderen absolut notwendigen Bedingungen für eine Einigung, wie der Entmilitarisierung, der Beseitigung jeglicher Bedrohungen für die Russische Föderation - auch durch den NATO-Beitritt der Ukraine - und der Gewährleistung der Rechte von Russen, russischsprachigen Bevölkerungsgruppen und der ukrainisch-orthodoxen Kirche, wird auch die Entnazifizierung gefordert. Es ist nicht so, dass wir etwas erfunden hätten, was dem modernen Europa fremd wäre. Da wären z. B. die Nürnberger Prozesse. Ihre Ergebnisse, die Teil der UN-Charta sind, gehören zum Fundament der nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffenen internationalen Ordnung. Selbstverständlich hat ganz Europa diese unterzeichnet. Auch in Deutschland wurde ein Entnazifizierungsprozess durchgeführt. Ein Prozess der Buße. Leider haben wir heute auch in Deutschland und vielleicht sogar beginnend mit Deutschland, das Gefühl, dass diese Reuebekundungen wenig wert sind. Ich habe es bereits erwähnt: Vor etwa 15 Jahren, in besseren Zeiten, bemerkte ich im Umgang mit deutschen Kollegen diese Signale. Ich werde sie nicht wörtlich wiedergeben, aber die Bedeutung war ziemlich eindeutig: „Liebe Kollegen, wir haben mit allen für den Zweiten Weltkrieg abgerechnet, wir schulden niemandem mehr etwas, und von nun an werden wir uns an diese Einschätzung halten. Die ehemaligen Bundeskanzler Merkel und Scholz bemühten sich dennoch um Anstand. Merz aber erklärte wiederholt, sein Ziel sei es, Deutschland erneut zur militärischen Vormachtstellung in Europa zu machen. Ich denke, es bedarf keiner Erklärung, welches Signal mit solchen Aussagen ausgesendet wird - nämlich Deutschland wieder zur militärischen Hauptmacht zu machen. […] Wenn solche Nazi-Rückfälle im Geburtsland des Nationalsozialismus auftreten, ist das natürlich alarmierend.Natürlich erfordert dies von uns allen, die an einem dauerhaften Frieden interessiert sind, Prinzipientreue bei der Aushandlung der endgültigen Parameter einer Einigung. […]“ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Vogel, der Angst und Schrecken verbreiten soll: Mit dem neuen, nuklearbetriebenen Marschflugkörper "Burevestnik" - zu Deutsch: "Sturmvogel" - will Russlands Machthaber militärische Stärke demonstrieren. An Tag 1343 des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine beleuchten Kai Küstner und Stefan Niemann, was hinter dem martialischen Auftreten Putins in Tarnuniform und der stolz im Staatsfernsehen präsentierten Wunderwaffe steckt. Ist die Atommacht Russland wirtschaftlich verwundbar und somit ein Scheinriese? Während der Kreml mit dem neuen Marschflugkörper bedrohlich die Muskeln spielen lässt, wächst zugleich der Druck von außen: US-Präsident Trump hat erstmals direkte Sanktionen gegen russische Energiekonzerne verhängt - und spricht von einem "tremendous impact". Gleichzeitig verschärft Russland seine Angriffe auf ukrainische Städte und Dörfer. UN-Ermittler sprechen inzwischen von einer regelrechten Drohnenjagd auf Zivilisten. Viele Menschen hätten deshalb Frontgebiete verlassen. Außerdem spricht Kai Küstner mit dem Wirtschaftswissenschaftler der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Janis Kluge, über die US-Sanktionen. Russland-Kenner Kluge erklärt, warum er die Maßnahmen gegen Rosneft und Lukoil für richtig hält, diese aber Russlands Wirtschaft "wohl nicht in ihren Grundfesten erschüttern". Wie widerstandsfähig ist Putins Kriegswirtschaft, wie lange kann Russland sich den Krieg leisten - und warum bleibt ein baldiges Kriegsende trotzdem unrealistisch? Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit Janis Kluge: Warum Sanktionen wirken - aber den Krieg nicht stoppen https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-316720.html Russlands “Sturmvogel” - Experten zweifeln https://www.dw.com/de/wie-viel-propaganda-steckt-hinter-putins-atom-rakete-burewestnik-sturmvogel-nuklear-waffe-nato/a-74514291 Podcast-Tipp: Weltspiegel Podcast “USA-China: Machtkampf um Taiwan” https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:c8f8acdce9706bad/
Woke, Kommunist, Nazi, Mainstreammedien, Pädophile und Staatsfunk – dies sind nur ein paar der Begriffe, die heute als verbale Zweihänder im Kampf gegen Menschen anderer politischer Gesinnung oder Couleur oder sexueller Ausrichtung eingesetzt werden. Stichworte, Kurzformeln, die die Sprache zu einer Art Kampfsport verkommen lassen.
Was bot sich wieder für eine unglaubliche Trump-Show im Weißen Haus: Der Präsident von Aserbaidschan und der Premierminister von Armenien trafen sich in Washington, D. C. und unterzeichneten eine Friedenserklärung. Es folgte ein Bild mit Handschlag, Donald Trump strahlend in der Mitte. Er sieht sich seinem Ziel, den Friedensnobelpreis zu bekommen, einen Schritt näher. Natürlich hat Trump nicht im Alleingang den Südkaukasus befriedet; die Gespräche zwischen Armenien und Aserbaidschan liefen schon seit März 2024. Aber erstmals gibt es eine gemeinsame Friedenserklärung und zumindest eine Art Lösungsansatz für einen territorial strittigen Korridor mit der von der US-Regierung erdachten Tripp – The Trump Route for Peace & Prosperity. Noch ist unklar, ob auf die Erklärung tatsächlich ein robuster Frieden folgt, viele Streitfragen sind ungeklärt. Aber doch ist das, was zwischen Armenien und Aserbaidschan geschieht, historisch. Trumps Deal kombiniert mal wieder amerikanische Wirtschaftsinteressen mit Geopolitik – mit der Folge, dass sich die Machtverhältnisse im Südkaukasus verschieben. Ausgerechnet Russland, das die Region als seinen Hinterhof ansieht, könnte dramatisch an Einfluss verlieren. Mittlerweile sind die Beziehungen zu Aserbaidschan so schlecht wie lange nicht mehr, Putins Krawalltalker drohen im russischen Staatsfernsehen unverhohlen den Aserbaidschanern und den Armeniern. Wie konnte es dazu kommen, dass Armenien sich von Russland abgewandt hat? Wie konnte es passieren, dass Russland nur als Zaungast den jüngsten Prozessen im Südkaukasus beiwohnt? Und was bedeutet es für Russland und die Region, wenn die Länder des Südkaukasus ihre Eigenständigkeit hochhalten und nicht (mehr) ein Teil der russischen Einflusssphäre sein wollen? Alle drei Wochen sprechen wir im Ostcast über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Weber, Benjamin www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Osius, Anna www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Themen: WDR hält an COSMO fest; Neuer TV-Sender von Julija Nawalnaja; Neustart des syrischen Staatsfernsehen; Open Source - Warum der Jubel?; molo - Lokaljournalismus in einer App; Medienschelte: Schräge PKs; Moderation: Steffi Orbach Von WDR 5.
Osius, Anna www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Osius, Anna www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Osius, Anna www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Ukraine-Verhandlungen„Die Europäer sitzen auf Reservebank, ob sie auf Spielfeld dürfen, entscheiden die Cheftrainer“In der EU reichen die Reaktionen auf das Telefonat zwischen Trump und Putin von gequält positiv bis ablehnend, weil die EU den Krieg gegen Russland fortsetzen will. Außerdem ist man in Europa eingeschnappt, weil niemand mit der EU reden will.Ein Kommentar von Thomas Röper.Die ersten Reaktionen aus Staaten der EU auf das Telefonat zwischen den Präsidenten Russlands und der USA klangen überraschend, denn sie lobten das Telefonat durchaus als Schritt auf dem Weg zum Frieden. Aber was sollten sie angesichts der positiven Pressemeldungen aus Moskau auch Washington auch sonst sagen, denn jede andere Äußerung würde ja im Klartext bedeuten: Wir, die EU, wollen keinen Frieden!Ehrlicher war da schon der deutsche Verteidigungsminister Pistorius, der im deutschen Staatsfernsehen sagte, das Gespräch sei eine „Nullnummer“ gewesen. Außerdem sagte Pistorius, Putin spiele„hier ein Spiel, und ich bin sicher, dass der amerikanische Präsident da nicht lange wird zusehen können“.Die Aussage zeigt das Desinteresse der deutschen Regierung an Frieden, denn es war ja Selensky, der auf das 30-tägige Moratorium für Angriffe auf Energie-Infrastruktur mit einem demonstrativen Angriff auf ein russisches Öllager reagierte, während Russland nach seiner Zusage keine Einrichtungen der ukrainischen Energieversorgung mehr angegriffen hat.Um zu zeigen, wie russische Experten das Telefonat zwischen Putin und Trump einschätzen, übersetze ich eine Analyse, die in der russischen Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht wurde...hier weiterlesen: https://apolut.net/das-telefonat-von-thomas-roper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Menschenverachtende ″Uni-Polaristen″ jubeln über Eskalation Grünes Licht für Freigabe weitreichender westlich Waffen gegen Russland.Ein Standpunkt von Wolfgang Effenberger.Mit den vier Worten "This is great news" (Das sind großartige Neuigkeiten) begann Alexander Soros, Sohn des Finanzspekulanten George Soros, am 17. November 2024, seinen Beitrag auf X (vormals Twitter).(1) Dazu hatte sich der Soros-Sprößling auf die Eil-Meldung des Wall Street Journals (WSJ) bezogen:„Präsident Biden hat zum ersten Mal ukrainische Streitkräfte autorisiert, im Westen hergestellte Langstreckenwaffen für Angriffe innerhalb Russlands einzusetzen.“(2) Gleichlautende Eil-Meldungen erschienen in der Online-Ausgabe der New York Times sowie in den "Nachrichten der Woche" im russischen Staatsfernsehen, dass sich eines Kommentars enthielt. Das machte dann Gilbert Doctorow, ein unabhängiger politischer Analyst Europäischer Koordinator des "American Committee for East West Accord Ltd." in Brüssel.(3)Für Doctorow wiederholt sich ein Vorgang, der schon bei der ersten Wahl von Donald Trump im November 2016 zu beobachten war.„Die Obama-Regierung reagierte, indem sie die Monate vor der Amtsübergabe nutzte, um den wichtigsten Aspekt seiner geplanten außenpolitischen Initiative, nämlich die Normalisierung der Beziehungen zu Russland, zu sabotieren. Ich sage "hervorstechend", nicht weil es Trumps oberste Priorität war, sondern weil wir in Hillary Clintons bösartiger Kampagne, Trump als russischen Agenten darzustellen, monatelang nur Russland, Russland, Russland hörten. Jedenfalls beschlagnahmten die Vereinigten Staaten während der Übergangszeit illegal russisches Konsulatsvermögen mit der Absicht, einen Skandal zu provozieren, der die Beziehungen zu Moskau vergiften würde. Dieser schmutzige Trick war ein Kinderspiel im Vergleich zu dem, was Biden & Company jetzt vorhaben“.(4)Vom 15.-17. November 2024 fand im Ferienpark Retgendorf/Schwerin das "II. Denkfest der Aktiven - FRIEDENSTAUB"(5) statt, veranstaltet von den Betreibern des Ferienparks, Henry&Andrea Marek (Schweringer Friedensbündnis) und dem Liedermacher und frischgebackenen Träger der Puschkin-Medaille für besondere Verdienste um den deutsch-russischen Kulturaustausch, Tino Eisbrenner.(Friedensgesellschaft Musik statt Krieg e.V.)Daniela Dahn "Der Schlaf der Vernunft - Über Kriegsklima, Nazis und Fakes"Für den 17. November war ab 10 Uhr Daniela Dahn, Bestsellerautorin, vielfach geehrte Preisträgerin und PEN-Mitglied angekündigt. Bevor sie aus ihrem brandaktuellen Buch las, teilte sie dem Publikum die soeben im Radio gehörte Nachricht mit, dass Polen die Luftstreitkräfte alarmiert habe. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das belarussische Staatsfernsehen agitiert in Hass-Sendungen gegen jeden, der nicht hinter Machthaber Lukashenka steht. Verhaftungen finden willkürlich statt; gefoltert wird im Verborgenen. Orwells Dystopie „1984“ – in Belarus ist sie Wirklichkeit geworden. Von Inga Lizengevic www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Das belarussische Staatsfernsehen agitiert in Hass-Sendungen gegen jeden, der nicht hinter Machthaber Lukashenka steht. Verhaftungen finden willkürlich statt; gefoltert wird im Verborgenen. Orwells Dystopie „1984“ – in Belarus ist sie Wirklichkeit geworden. Von Inga Lizengevic www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Die Region Kursk im Südwesten Russlands ist jetzt den dritten Tag in Folge Ziel von Angriffen der ukrainischen Armee. Schon längst spricht man nicht mehr von dem Versuch die Grenze zu durchbrechen, sondern so war Russlands Präsident Wladimir Putin im Staatsfernsehen zu vernehmen, von einer großangelegten Provokation. Ein US-amerikanisches Institut meldet, dass die ukrainische Armee 15 Kilometer tief nach Russland eingedrungen sei.
US-Präsident Joe Biden hat vor einer Eskalation der Gewalt im Nahen Osten gewarnt. Die Tötung des Hamas-Auslandschefs Hanija in Teheran habe die Bemühungen um eine Waffenruhe im Gazastreifen nicht erleichtert, sagte Biden. In Katar haben unterdessen tausende Menschen Abschied von Hanija genommen. In der Hauptstadt Doha begann die Trauerfeier mit einem Gebet in der Staatsmoschee. Hanija soll nach Angaben der Hamas auf einem Friedhof in der Stadt Lusail nördlich von Doha bestattet werden. Das katarische Staatsfernsehen berichtete von höchsten Sicherheitsvorkehrungen rund um die Zeremonie. Die tatsächliche Beerdigung hat demnach im engeren Familienkreis stattgefunden. Hanija lebte seit Jahren im Exil in dem Golfemirat Katar. Er war in der Nacht zum Mittwoch in Teheran getötet worden. Der Iran und die Hamas machen Israel für den Anschlag verantwortlich und drohen mit Vergeltung.
Belarus ist das letzte Land in Europa, das noch die Todesstrafe vollstreckt. Ein verstörendes Video des zum Tode verurteilten Deutschen wurde nun im belarussischen Staatsfernsehen veröffentlicht. Das Regime will damit zwei Botschaften senden. Dornblüth, Gesine www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
In der letzten Folge im Mai sprechen die beiden Telefonfreunde Justus Haucap und Rupprecht Podszun von der Heinrich-Heine-Universität über eine spannende Neubesetzung bei der Monopolkommission. Aber nicht nur die Monopolkommission wird neu aufgestellt. Geht es nach Haucap und seinen Kolleg:innen vom Kronberger Kreis, sollte der ÖRR reformiert werden und auch die Sendungslandschaft des Staatsfernsehen zaghaftem Wettbewerb unterworfen werden. Dann aber geht's weiter mitten rein ins Kartellrecht und dem spannenden Fall von Mondelez: Wegen territorialer Beschränkungen hat die EU-Kommission den Süßwarenkonzern mit einem Bußgeld belegt. Juristisch ein ziemlich eindeutiger Fall. Wettbewerbsökonomisch hingegen weniger, wie der Ökonom Haucap seinem Kollegen von der Juristischen Fakultät erklärt. Und in der Nachspielzeit geht es natürlich um Fußball und eine Gerichtsentscheidung aus Spanien zur Super League.
Weber, Benjamin www.deutschlandfunk.de, @mediasres
So stellt man sich Staatsfernsehen vor: Der Verteidigungsminister darf auf großer, von den Bürgern bezahlter TV-Bühne unwidersprochen seine militaristischen Visionen ausbreiten. Wenn die Regierung im Rundfunk verkündet, dass der Frieden nun vorbei sei, dann kann die kriegerische „Zeitenwende“ als vollzogen bezeichnet werden, zumindest sprachlich. Diese Bundesregierung wird – wenn sie uns nicht vorher in einenWeiterlesen
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat sich erstmals zur Abhöraffäre bei der Bundeswehr geäußert. Er warnte davor, Russlands Präsident Wladimir Putin auf den Leim zu gehen. Die russische Abhöraktion sei Teil eines Informationskrieges und diene dem Ziel, die deutsche Politik zu spalten. Pistorius kündigte eine umfassende Aufklärung an. Der Militärische Abschirmdienst prüft derzeit, ob gegen IT-Sicherheitsbestimmungen verstoßen worden ist. Erst danach will der Minister entscheiden, ob er personelle Konsequenzen zieht. Das russische Staatsfernsehen hat am Freitag den Mitschnitt einer Telefonkonferenz ranghoher deutscher Luftwaffen-Offiziere veröffentlicht. Darin ging es um theoretische Einsatzmöglichkeiten von Taurus-Marschflugkörpern in der Ukraine.
Die Swisscom beabsichtigt, für fast 8 Milliarden Franken den Mobilfunkanbieter Vodafone Italia zu kaufen. Das wirft nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Fragen auf. Denn die Swisscom gehört mehrheitlich dem Bund – und damit der Allgemeinheit. Weitere Themen: (01:41) Swisscom-Expansionspläne: Was sagt die Politik? (11:41) Anhörung von Hunter Biden vor dem US-Kongress (16:58) Italiens Rechte und ihr Staatsfernsehen (23:22) Nationalrat versenkt Stimmrechtsalter 16 (27:00) Honduras Ex-Präsident wegen Drogenhandels vor Gericht (33:58) Myanmar: Besuch im Rebellengebiet (40:13) Jugendliche Straftäter sollen verwahrt werden können
Unerwartete Wendung im Machtkampf in Russland: Jewgeni Prigoschin, der Chef der Privatarmee Wagner, hat seinen Aufstand gegen das russische Militär beendet. In der Nacht soll er die zwischenzeitlich von ihm kontrollierte Stadt Rostow am Don verlassen haben – offenbar Richtung Belarus. Zuvor hatte der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko in dem Machtkampf vermittelt. Der Deal sieht vor, dass Russland ein Strafverfahren gegen Prigoschin einstellt, nachdem Präsident Wladimir Putin ihn erst am gestrigen Samstag im Staatsfernsehen als Verräter bezeichnet hat. Im Gegenzug verlässt Prigoschin Russland und geht nach Belarus. Im Nachrichtenpodcast fassen wir die Ereignisse der Nacht zusammen. Zum zweiten Mal in fünf Wochen finden an diesem Sonntag in Griechenland Parlamentswahlen statt. Grund für den zweiten Wahlgang ist die gescheiterte Koalitionsbildung nach den Abstimmungen im vergangenen Mai. Die konservative Partei von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis, Nea Dimokratia, hat bei der ersten Wahl mit Abstand die meisten Stimmen erlangt und könnte bei der Wiederholungswahl eine absolute Mehrheit erreichen. Wieso gilt der Sieg der Konservativen schon jetzt als so sicher? Und worauf kann man den Wahlerfolg der Nea Dimokratia zurückführen? Diese und weitere Fragen beantwortet Zacharias Zacharakis, Redakteur für Wirtschaft bei ZEIT ONLINE. Alles außer Putzen: die schönsten Badeseen rund um Leipzig Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Christina Felschen und Olga Ellinghaus Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. **Weitere Links zur Folge:** -Jewgeni Prigoschin: Es kann nur einen geben(https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-06/jewgeni-prigoschin-russland-wagner-chef-aufstand-militaer) -Russland: Was wir über den Aufstand der Wagner-Gruppe wissen(https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-06/wagner-gruppe-russland-aufstand-soeldner-rostow-jewgeni-prigoschin) -Liveblog: Ukraine-Krieg(https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-krieg-russland-newsblog-live) -Parlamentswahl in Griechenland: Wieso triumphiert die Rechte?(https://www.zeit.de/2023/22/griechenland-parlamentswahl-nea-dimokratia)
Seit Beginn des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine lebt Tschulpan Chamatowa mit ihrer Familie im Exil in Riga/Lettland. Dort spricht sie in einem immer ausverkauften Theaterstück über ihren Schmerz, die Abgründe der russischen Kultur und die Propaganda des Putin Regimes. * Tschulpan Chamatowa war eine der ersten russischen Künstlerinnen und Intellektuellen, die am 24. Februar 2022 in einem offenen Brief den Angriffskrieg gegen die Ukraine öffentlich verurteilt haben. * Seit bald neun Monaten lebt sie mit ihrer Familie in Riga und steht im Neuen Theater Riga im erschütternden Theaterstück «Postscriptum» auf der Bühne. Sie gilt als eine der besten russischen Schauspielerinnen ihrer Generation. Im Westen kennt man sie u.a. aus dem Film «Good Bye Lenin». * Tschulpan Chamatowa hat 2012 in einem Wahlvideo für Präsident Putin teilgenommen, weil er ihre Stiftung «Leben schenken» für krebskranke Kinder unterstützt hat. Das werfen ihr viele vor. * Der bekannte lettische Regisseur Alvis Hermanis bezeichnet «Postscriptum» nicht als Theater, sondern als therapeutischen Raum für die Schauspielerin wie das Publikum. Er hat in seiner Karriere viele russische Autor:innen inszeniert. * In Riga leben 36% russischstämmige Bürger:innen, die teilweise Putin und seinen Krieg unterstützen. Das russische Staatsfernsehen ist seit Juni 2022 in Lettland nicht mehr zu empfangen. * Der Überfall auf die Ukraine aktiviert historische Traumata in Lettland. Von 1940 bis 1991 war das Land drei Mal okkupiert, zuerst von der roten Armee, später von Nazideutschland und dann wieder von der Sowjetarmee. Lettland ist seit 1991 wieder unabhängig. Im Podcast zu hören sind: * Die Schauspielerin Tschulpan Chamatowa (47) gilt als eine der besten russischen Theaterschauspielerinnen Russlands. Seit Kriegsbeginn lebt sie im Exil in Riga. * Der Regisseur Alvis Hermanis (57) ist international bekannt und seit 25 Jahren der Leiter des Neuen Theater Riga. Erstsendung: 25.11.2022 Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext
Zuletzt war vom belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko in der Öffentlichkeit wenig zu sehen: Von der Militärparade in Moskau am 9. Mai brach der geschwächt aussehende Diktator früher auf, dem Festakt zum Tag der Staatsflagge blieb er zum ersten Mal seit 29 Jahren ganz fern. Medien in der Ukraine berichteten, Lukaschenko sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Erst Anfang der Woche zeigte das Staatsfernsehen ihn wieder bei einem Treffen mit dem Militär. Das alles hat für Spekulationen über den Gesundheitszustand Lukaschenkos gesorgt. Inwiefern die Opposition sich nun Hoffnungen auf ein demokratisches Belarus machen kann, analysiert Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Anfang der Woche wurde die aktuelle Iglu-Studie veröffentlicht, also die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung. Das Ergebnis ist besorgniserregend: Jeder vierte Viertklässler in Deutschland zeigt Schwächen beim Lesen. Was läuft schief an deutschen Grundschulen? Darüber spricht Erica Zingher im Podcast mit Thomas Kerstan, bildungspolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Gen Z, Einsamkeit und Handys – die größten Bedrohungen für den deutschen Spargel. (https://www.zeit.de/campus/2023-05/gunther-hirschfelder-generation-z-spargel) Moderation und Produktion: Erica Zingher (https://www.zeit.de/autoren/Z/Erica_Zingher/index) Redaktion: Elise Landschek (https://www.zeit.de/autoren/L/Elise_Landschek/index) und [Ole Pflüger](https://www.zeit.de/autoren/P/Ole_Pflueger/index) Mitarbeit: Clara Löffler (https://www.zeit.de/autoren/L/Clara_Loeffler/index) und Christina Felschen Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Belarus: Spekulationen über Gesundheitszustand von Lukaschenko (https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-05/lukaschenko-gesundheitszustand-belarus-spekulationen) Iglu-Studie: Und jetzt alle im Chor (https://www.zeit.de/2023/21/iglu-studie-lesekompetenzen-foerderung-grundschule)
Putin hat im Staatsfernsehen erstmals eingeräumt, dass die gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen sich mittelfristig negativ auswirken könnten. Putin selbst soll Sanktionen gegen sich mit Strohmännern, die sein Vermögen verschleiern helfen, umgehen. Katrin Hondl berichtet darüber, welche Rolle dabei vier Banker in der Schweiz und ein Jungendfreund Putins gespielt haben. Anschließend spricht Tanja Sluka mit Janis Kluge, Osteuropa-Experte der Stiftung Politik und Wissenschaft. Moderation: Daniela Stahl
Sie ist wieder da: Die Angst vor dem roten Knopf. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Samstagabend im Staatsfernsehen angekündigt, in Belarus taktische Atomwaffen zu stationieren. Belarus ist Putins engster Verbündeter im Ukraine-Krieg. Sogenannte Iskander-Raketen, mit einer Reichweite von je 500 Kilometern, stationiert Putin an der Grenze zur Ukraine. Ändert das die Ausgangslage im Ukraine-Krieg? Armin Arbeiter, KURIER-Außenpolitik-Redakteur und Militärexperte, beantwortet im KURIER-Daily Podcast die drängendsten Fragen zum Thema der nuklearen Bedrohung. Abonniert unseren Podcast auch auf Apple Podcasts, Spotify oder Google Podcasts und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt. Mehr Podcasts gibt es unter www.kurier.at/podcasts
Das belarussische Staatsfernsehen agitiert in Hass-Sendungen gegen jeden, der nicht hinter Machthaber Lukashenka steht. Verhaftungen finden willkürlich statt; gefoltert wird im Verborgenen. Orwells Dystopie „1984“ – in Belarus ist sie Wirklichkeit geworden.Von Inga Lizengevicwww.deutschlandfunkkultur.de, FeatureDirekter Link zur Audiodatei
Das belarussische Staatsfernsehen agitiert in Hass-Sendungen gegen jeden, der nicht hinter Machthaber Lukashenka steht. Verhaftungen finden willkürlich statt; gefoltert wird im Verborgenen. Orwells Dystopie „1984“ – in Belarus ist sie Wirklichkeit geworden.Von Inga Lizengevicwww.deutschlandfunkkultur.de, FeatureDirekter Link zur Audiodatei
Seit Beginn des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine lebt Tschulpan Chamatowa mit ihrer Familie im Exil in Riga/Lettland. Dort spricht sie in einem immer ausverkauften Theaterstück über ihren Schmerz, die Abgründe der russischen Kultur und die Propaganda des Putin Regimes. * Tschulpan Chamatowa war eine der ersten russischen Künstlerinnen und Intellektuellen, die am 24. Februar in einem offenen Brief den Angriffskrieg gegen die Ukraine öffentlich verurteilt haben. * Seit bald neun Monaten lebt sie mit ihrer Familie in Riga und steht im Neuen Theater Riga im erschütternden Theaterstück «Postscriptum» auf der Bühne. Sie gilt als eine der besten russischen Schauspielerinnen ihrer Generation. Im Westen kennt man sie u.a. aus dem Film «Good Bye Lenin». * Tschulpan Chamatowa hat 2012 in einem Wahlvideo für Präsident Putin teilgenommen, weil er ihre Stiftung «Leben schenken» für krebskranke Kinder unterstützt hat. Das werfen ihr viele vor. * Der bekannte lettische Regisseur Alvis Hermanis bezeichnet «Postscriptum» nicht als Theater, sondern als therapeutischen Raum für die Schauspielerin wie das Publikum. Er hat in seiner Karriere viele russische Autor:innen inszeniert. * In Riga leben 36% russischstämmige Bürger:innen, die teilweise Putin und seinen Krieg unterstützen. Das russische Staatsfernsehen ist seit Juni 2022 in Lettland nicht mehr zu empfangen. * Der Überfall auf die Ukraine aktiviert historische Traumata in Lettland. Von 1940 bis 1991 war das Land drei Mal okkupiert, zuerst von der roten Armee, später von Nazideutschland und dann wieder von der Sowjetarmee. Lettland ist seit 1991 wieder unabhängig. Im Podcast zu hören sind: * Die Schauspielerin Tschulpan Chamatowa (47) gilt als eine der besten russischen Theaterschauspielerinnen Russlands. Seit Kriegsbeginn lebt sie im Exil in Riga. * Der Regisseur Alvis Hermanis (57) ist international bekannt und seit 25 Jahren der Leiter des Neuen Theater Riga. Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext
Unter dem Druck ukrainischer Gegenoffensiven ziehen sich Russlands Truppen aus einem strategisch wichtigen Teil des annektierten südlichen Gebiets Cherson zurück. Dies hat Verteidigungsminister Sergej Schoigu angeordnet, wie im russischen Staatsfernsehen zu sehen war. Weitere Themen: (01:29) Russland zieht Truppen aus Cherson zurück (08:47) US-Midterms: Das Rennen ist knapper als erwartet (15:22) Bund will Hauseigentümer bei Erdbeben in die Pflicht nehmen (19:00) Universität Basel forscht zu Nebenwirkungen von Covid-Impfung (23:38) EU-Kommission will Schuldenregeln lockern (27:17) COP27: Ukraine plädiert für Klimaschutz im Krieg (31:28) «Der Zustand der SP ist gar nicht so schlecht»
Er bringt uns die Bilder und Geschichten aus dem Krieg - Vassili Golod ist ARD-Korrespondent und berichtet seit dem 24. Februar regelmäßig über die Ukraine. Für FREIHEIT DELUXE ist er direkt vom Flughafen ins Studio gekommen und hat mit Jagoda Marinic über seine Arbeit als Journalist und seine ukrainisch-russischen Wurzeln gesprochen. Sowohl als Host des „Machiavelli-Podcast“ als auch in der Ukraine beschäftigt sich Vassili Golod mit den großen politischen Fragen unserer Zeit. Im Gespräch mit Jagoda Marinic lernen wir aber nicht nur den Menschen vor der Kamera kennen, sondern erfahren auch, wie Vassili Golod persönlich den Krieg erlebt. Wie er auf einem Spielplatz den neunjährigen Askold kennenlernt, der seine Schaukel vermisst. Und warum Vassili sich selbst frei fühlt, wenn er den Menschen in der Ukraine eine Stimme geben kann. Hier hört ihr… - wie Vassili den neunjährigen Askold auf dem Spielplatz zum Krieg befragt (2:45) und warum Askold und die Ukrainer keine Angst haben, - welches Zitat Vassili mitgebracht hat (7:51) und warum selbstverständliche Freiheiten nicht selbstverständlich sind (12:03), - dass man in der Ukraine per App vor Raketen gewarnt wird (13:43), - wie Vassilis Großeltern nach Deutschland gekommen sind (18:23), - warum Präsenz und Kommunikation von Politikern so wichtig sind (28:17), - wie gefährlich russisches Staatsfernsehen und russische Propaganda sind (30:27), - warum die Ukraine immer übersehen wurde und dass statt mit der Ukraine über die Ukraine geredet wurde (41:24), - dass es zurzeit kein ernst zu nehmendes Friedensangebot geben kann, weil weiterhin russische Raketen in der Luft sind (49:34), - warum Putin kein Gesicht wahren kann (1:01:55) und warum Selenskyj der Ukraine ein Gesicht gegeben hat (1:10:19), - was für Vassili nach dem 24. Februar anders ist als vorher (1:15:19), - was für Vassili journalistische Objektivität bedeutet (1:28:30), - und wann Vassili sich selbst frei fühlt (1:39:11). Hier findet ihr ein Transkript der Folge: https://download.hr2.de/podcasts/freiheit_deluxe/freiheit-deluxe-vassili-golod-100.pdf FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinic ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Er bringt uns die Bilder und Geschichten aus dem Krieg - Vassili Golod ist ARD-Korrespondent und berichtet seit dem 24. Februar regelmäßig über die Ukraine. Für FREIHEIT DELUXE ist er direkt vom Flughafen ins Studio gekommen und hat mit Jagoda Marinic über seine Arbeit als Journalist und seine ukrainisch-russischen Wurzeln gesprochen. Sowohl als Host des „Machiavelli-Podcast“ als auch in der Ukraine beschäftigt sich Vassili Golod mit den großen politischen Fragen unserer Zeit. Im Gespräch mit Jagoda Marinic lernen wir aber nicht nur den Menschen vor der Kamera kennen, sondern erfahren auch, wie Vassili Golod persönlich den Krieg erlebt. Wie er auf einem Spielplatz den neunjährigen Askold kennenlernt, der seine Schaukel vermisst. Und warum Vassili sich selbst frei fühlt, wenn er den Menschen in der Ukraine eine Stimme geben kann. Hier hört ihr… - wie Vassili den neunjährigen Askold auf dem Spielplatz zum Krieg befragt (2:45) und warum Askold und die Ukrainer keine Angst haben, - welches Zitat Vassili mitgebracht hat (7:51) und warum selbstverständliche Freiheiten nicht selbstverständlich sind (12:03), - dass man in der Ukraine per App vor Raketen gewarnt wird (13:43), - wie Vassilis Großeltern nach Deutschland gekommen sind (18:23), - warum Präsenz und Kommunikation von Politikern so wichtig sind (28:17), - wie gefährlich russisches Staatsfernsehen und russische Propaganda sind (30:27), - warum die Ukraine immer übersehen wurde und dass statt mit der Ukraine über die Ukraine geredet wurde (41:24), - dass es zurzeit kein ernst zu nehmendes Friedensangebot geben kann, weil weiterhin russische Raketen in der Luft sind (49:34), - warum Putin kein Gesicht wahren kann (1:01:55) und warum Selenskyj der Ukraine ein Gesicht gegeben hat (1:10:19), - was für Vassili nach dem 24. Februar anders ist als vorher (1:15:19), - was für Vassili journalistische Objektivität bedeutet (1:28:30), - und wann Vassili sich selbst frei fühlt (1:39:11). Hier findet ihr ein Transkript der Folge: https://download.hr2.de/podcasts/freiheit_deluxe/freiheit-deluxe-vassili-golod-100.pdf FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinic ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Durch die Lecks an den Nord-Stream-Pipelines und die Sabotage bei der Deutschen Bahn ist die kritische Infrastruktur in Bedrängnis geraten. Es wird diskutiert, wie die Infrastruktur geschützt werden kann. Eine Komplettüberwachung ist laut Experten unmöglich. Politikredakteur bei der ZEIT, Ingo Malcher, hat mit Kolleginnen und Kollegen dazu recherchiert und erzählt von dem Bedrohungsrisiko. Niedersachsen hat gewählt. Knapp 6,1 Millionen Wahlberechtigte durften ihr Stimme abgeben. Die SPD ist stärkste Kraft, die FDP erlebt einen desaströsen Wahlabend. Lisa Caspari, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, was das Wahlergebnis für die Ampel-Koalition bedeutet. Und sonst so? Das iranische Staatsfernsehen wurde gehackt. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit/Redaktion: Lennard Simmons Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Anschläge auf kritische Infrastruktur: Wie verwundbar sind wir? (https://www.zeit.de/2022/41/kritische-infrastruktur-anschlag-nord-stream-gas) Zugausfälle in Norddeutschland: Bahn-Kabel wurden "vorsätzlich durchtrennt" (https://www.zeit.de/mobilitaet/2022-10/bahn-fernverkehr-stoerung-norddeutschland) Landtagswahl: Umfragen sehen knappes Rennen in Niedersachsen https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-10/niedersachsen-landtagswahl-spd-weil-cdu-althusmann Niedersachsen-Wahlkampf: Und eine Kuh kackt in Stephan Weils Büro https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-10/niedersachsen-wahlkampf-querdenker-protest-cdu-fdp
Eine Protesttafel unterbrach Samstagabend im Iran eine staatliche Nachrichtensendung. Wer dahinter steckt, ist noch unklar. Der Mut, den besonders Frauen im Iran gerade zeigen, werde über die Zukunft des Landes entscheiden, sagt Yalda Zarbakhch, Leiterin der persischen Redaktion der Deutschen Welle.Text: Nina Magoley | Yalda Zarbakhch im Gespräch mit Mirjam Kidwww.deutschlandfunk.de, @mediasresDirekter Link zur Audiodatei
Niederlagen auf dem Schlachtfeld, chaotische Mobilmachung und immer härtere Töne aus dem Kreml. Es wird immer schwerer, den Krieg als richtig an das russische Volk zu verkaufen. Wie groß ist der Einfluss der Hardliner in russischen Medien, im Staatsfernsehen und in einschlägigen Telegram-Gruppen? Was bedeutet der veränderte Tonfall regimetreuer Kriegstreiber? Wie lange hält die russische Propaganda? Darüber sprechen Ann-Dorit Boy und Christina Hebel in dieser Episode des SPIEGEL-Auslandspodcasts »Acht Milliarden«. Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine WhatsApp-Nachricht schicken: +49 – 151 – 728 29 182 Weiterführende links: »Der Krieg ist wie ein Jenga-Spiel« »Sie holen dich, sagen ›Nimm zu essen und warme Kleidung mit‹ und bringen dich zum Bus« Putins gefährliche SchwächeInformationen zu unserer Datenschutzerklärung
Der russische Präsident Putin hat seine Gangart im Krieg gegen die Ukraine verschärft: Im Zuge einer "Teilmobilmachung" will die Armee Reservisten einziehen. Ab heute sollen sogenannte Referenden in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine abgehalten werden: Ziel ist es, die Regionen an Russland anzuschließen. GIm russischen Staatsfernsehen ist die Rede davon, dass die Menschen im Donbass "selbst über ihr Schicksal entscheiden" sollen.
22.05.2022 – Die Finanzexperten Marc Friedrich und Prof. Stefan Homburg sowie der Leiter der Parlamentsredaktion von BILD Ralf Schuler diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die nächste Pandemie, die gemäß internationalem Übungsplan pünktlich ausgebrochen wurde, kurz bevor die WHO einen dystopischen Allmachtsplan verabschieden lassen will, und über ein Bundesverfassungsgericht, das seine Tatsachenkenntnis aus dem Staatsfernsehen bezieht, statt eine Beweisaufnahme durchzuführen.
Die letzte Gnadenfrist ist abgelaufen. Sri Lanka ist offiziell zahlungsunfähig. Viele Menschen müssten schauen, dass sie überhaupt noch eine Mahlzeit pro Tag essen können, erzählt uns ARD-Korrespondentin Silke Diettrich. Dieses Problem könnte in nächster Zeit noch grösser werden. Die weiteren Themen: * Bruder-Streit im jordanischen Königshaus: Der König stellt seinen Halbbruder unter Hausarrest. Die Begründung: Dieser habe das Volk gegen ihn aufgewiegelt. * Im russischen Staatsfernsehen hat ein Militärexperte gesagt, die Situation werde für Russland immer schlimmer. Doch diese pessimistische Bewertung des Kriegs in der Ukraine wirft in Russland keine grossen Wellen. Warum? * Wie umgehen mit der Sterbehilfe bei psychisch kranken Menschen? Das Gespräch mit Medizin-Ethikerin Ruth Baumann-Hölzle.
Seit Wochen schiesst Russland verbal scharf gegen Europa. Nun hat ein russischer Journalist im Staatsfernsehen von einem Atomschlag gegen Grossbritannien gesprochen und, dass Russland eine riesige Flutwelle auslösen könnte. Wieso kommt diese Drohung jetzt? Und ist sie mehr als Propaganda? Weitere Themen: Flugtickets sind im Schnitt teurer als in den letzten Jahren und die Preise dürften weltweit weiter in die Höhe gehen. Einer der Gründe: die stark gestiegenen Kerosin-Preise. Auch bei der Swiss müssen Passagiere bereits tiefer in die Tasche greifen. Das Europäische Parlament soll europäischer werden. Mit der Reform des Wahlrechts wird nun auch über länderübergreifende Listen debattiert. Soll also ein Italiener eine Spanierin wählen können? Oder eine Deutsche einen Franzosen?
Die neuste Drohung im Ukrainekrieg - Präsident Putin solle die gefährlichste Nuklearwaffe einsetzen, die man im Arsenal habe: eine neuartige Unterwasserdrohne, die radioaktive Tsunamis auslösen könne. Diese Warnung im russischen Staatsfernsehen ist nicht zufällig, sagt der Beobachter in Moskau Weitere Themen Der Kanton Aargau debattiert über das AKW-Verbot, wie zeitgemäss es noch nicht. und Konzerne wie Facebook oder Instagram sind schwer zu erreichen, wenn es keinen Zugriff mehr aufs eigene Konto hat.
Die Medien-Woche 193 vom 25. März 2022 Ein Interview mit der russischen Journalistin Marina Owsjannikowa, die am 14. März mit einem Antikriegsplakat im russischen Staatsfernsehen auftrat. Simultanübersetzung: Martina Würzburg +++ Werbung +++ DELL Technologies bietet Euch Beratung durch ExpertInnen, die Eure IT-Herausforderungen und -Bedürfnisse verstehen und Euch bei der Auswahl der richtigen Produkte und Dienstleistungen helfen. Und DELL Technologies hat natürlich die neueste Technologie für Euch parat: Von Laptops und Desktops über Zubehör bis hin zu Server-, Storage- und Cloud-Lösungen – alles auf Eure Anforderungen und vor allem auf Euer Budget zugeschnitten! Man nehme zum Beispiel DELL Latitude Laptops und 2-in-1-Systeme. Die gehören zu den sichersten Business PCs von DELL Technologies und verfügen über viele eingebaute intelligente Funktionen. Klingt interessant? Dann probiert es mal aus. Rufe uns an unter 0800-724 48 69 und spreche direkt mit den Dell Technologies ExpertInnen, oder besuchen Sie uns online unter: www.Dell.de/KMU-Beratung
Eine Journalistin hat im russischen Staatsfernsehen ein Schild mit der Aussage "Stoppt den Krieg" vor die laufenden Kameras gehalten, während einer Nachrichtensendung. Ihr droht eine harte Strafe. Wir fragen ganz generell, wie es um die Anti-Kriegs-Proteste steht in Russland. Weitere Themen: * Russinnen und Russen spüren die Folgen der Sanktionen * Grundsatzdebatte im Ständerat über die Schweizer Armee * Corona gibt ein Comeback, das spürt auch das Universitätsspital Basel * In den USA wird die grosse Zinswende erwartet
Frau nach Friedenssignal in Moskau festgenommen. Lindners Pläne für Tank-Rabatt umstritten. Impfpflicht im Gesundheitswesen vor dem Start. Von Martin Günther.
Vor etwas mehr als einem Monat haben wir hier im Machiavelli Podcast über die Ukraine gesprochen. Ein Land, mitten in Europa, in dem seit acht Jahren Krieg herrscht. Dann ist das Unvorstellbare Wirklichkeit geworden: Am 24. Februar hat Russlands Präsident Wladimir Putin eine Invasion russischer Truppen in die Ukraine befohlen. Seitdem sind wir alle Zeug:innen eines großen Krieges mitten in Europa. Es ist ein Krieg gegen die Ukraine. Ein Krieg gegen Freiheit und Demokratie. Ein Krieg, den sich in diesem Ausmaß viele nicht vorstellen konnten, nicht vorstellen wollten. Russische Panzer und Soldaten rücken in die Ukraine vor, versuchen Städte einzunehmen. Es gibt russische Luftangriffe auf das ganze Land - auch auf Vassilis Geburtsstadt Charkiw. Die russische Armee versucht außerdem, die Hauptstadt Kiew einzunehmen. In dieser Folge versuchen Jan und Vassili Worte für das zu finden, für das es eigentlich keine Worte gibt. Sie sprechen über den Kampf der Worte im russischen Staatsfernsehen, über die massiven Repressionen in Russland und über Künstler:innen in Russland, der Ukraine und Deutschland, die im Krieg Haltung zeigen – oder auch nicht. Spiegel-Reporterin Alexandra Rojkov berichtet, wie sie den Ausbruch des Krieges in der ukrainischen Hauptstadt erlebt hat und warum ihr Vater seinen russischen Pass wenig später verbrannte. Vassili erzählt von seiner Reise in ein anderes Moskau und das Gefühl, förmlich dabei zusehen zu können, wie sich der Eiserne Vorhang zuzieht. // Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Valentin Mayr.
Nicht nur der Krieg mit Waffen tobt in der Ukraine nach dem russischen Überfall, sondern auch der Krieg mit bewussten Fehlinformationen und inzwischen auch Cyberangriffe. Darüber sprechen wir mit der Analystin Julia Smirnova, Sicherheitsexperten und haben einen Tag lang russisches Staatsfernsehen geschaut.
Russlands Bevölkerung lebt in einer Parallelwelt. Das russische Staatsfernsehen nennt den Angriff auf die Ukraine «gerechtfertigt». Bei vielen Russinnen und Russen verfängt dieses Narrativ, sagt Inna Hartwich in Moskau, die am Donnerstag mit Passanten sprach. Einige wussten noch gar nichts von einer Invasion. Heutiger Gast: Inna Hartwich Weitere Informationen zum Thema: https://www.nzz.ch/international/nach-ukraine-invasion-die-russen-leben-in-einer-parallelwelt-ld.1671597 Hörerinnen und Hörer von «NZZ Akzent» lesen die NZZ online oder in gedruckter Form drei Monate lang zum Preis von einem Monat. Zum Angebot: nzz.ch/akzentabo