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„Wir haben es am Ende hinbekommen.“ Erleichtert spricht Marcus Hoffmann am vergangenen Sonntag diese Worte in die Mikrofone von Reportern. Der CDU-Mann und Politik-Neuling hatte da gerade den zweiten Wahlgang der Wahl zum Oberbürgermeister in Aue-Bad Schlema für sich entschieden – mit gerade einmal rund 500 Stimmen Vorsprung vor Stefan Hartung, dem Kandidaten der rechtsextremen Kleinstpartei Freie Sachsen. Das Ergebnis ist denkbar knapp und liefert die Erkenntnis, dass sogar rechts neben der AfD noch Platz ist. Fast die Hälfte der Wahlberechtigten in der kleinen Stadt im Erzgebirge haben Hartung gewählt, einen früheren NPD-Funktionär und Mitgründer der vom Verfassungsschutz beobachteten Freien Sachsen. Nach dieser Wahl stellen sich nun viele Fragen. Angefangen damit, wieso es überhaupt ein solch enges Rennen werden konnte. Was sagt das über die Stimmung in Aue-Bad Schlema aus? Und was lässt sich daraus ableiten? Der Podcast „Thema in Sachsen“ sucht nach Antworten. Zu Gast sind Janek Treiber, Politikwissenschaftler an der TU Dresden, sowie Josa Mania-Schlegel, Investigativreporter von SZ und LVZ. Das Ergebnis zeige, so sagt es der Politologe Treiber, „dass der Bedeutungsverlust der sogenannten etablierten Parteien“ vor allem in ländlichen Gegenden inzwischen so weit fortgeschritten sei, „dass auch solche Kandidaten [wie Hartung] in die Nähe eines Wahlsiegs kommen können“. Für die CDU biete der Wahlsieg daher keinen Grund zum Feiern. Im Gegenteil, warnt der Experte: „Dass die Partei hier auf Augenhöhe fast schon in einem Abwehrkampf mit einer Kleinstpartei war, das sollte der CDU zu denken geben“, sagt Treiber. Sachsens CDU war im Wahlkampf in der Erzgebirgsstadt wenig sichtbar. Hat die Partei das Risiko, dass tatsächlich ein Rechtsextremist die Wahl gewinnen könnte, unterschätzt – oder war das eine bewusste Strategie? In seiner Analyse kommt Treiber zu dem Schluss, dass das eher spärliche Einmischung der Landespolitik auf eine schwindende Bindungskraft führender Politiker zurückzuführen ist. Diese Einschätzung deckt sich mit Aussagen des Wahlsiegers. Marcus Hoffmann, der im Podcast auch mehrmals zu hören ist, betont: „Für uns war es wichtig, dass der Fokus wirklich auf dieser Personenwahl liegt. Deswegen ist es so, wie wir es gemacht haben und wie es lief, eigentlich perfekt gewesen.“ Im zweiten Teil der Podcastfolge berichtet Reporter Josa Mania-Schlegel von seinen Eindrücken aus Aue-Bad Schlema am Wahlabend. Er beschreibt die Stimmung in der politisch gespaltenen Stadt und erzählt, wie er insbesondere das Auftreten des künftigen OB erlebt hat. Hoffmann sei „ein ganz leiser, zurückhaltender Mensch“. Wird es ihm gelingen, die Menschen in Aue-Bad Schlema wieder zusammenzuführen? Der Reporter hat Hoffmann gefragt, wie er das schaffen will.
Vom Wahlkampf bis kurz vor Amtsantritt: Wir haben Samet Yilmaz, den neuen Oberbürgermeister von Kiel quasi von Anfang an auf seinem Weg ins Amt begleitet – und ihn jetzt noch einmal persönlich getroffen. Im Interview spricht er darüber, wie eine Amtsübergabe eigentlich abläuft, welchen Führungsstil er als Bürgermeister anstrebt und warum er findet, dass Social Media für die Politik mittlerweile ein wichtiger Bestandteil geworden ist. Außerdem verrät er uns seinen Lieblingsplatz im Rathaus und warum Olympia für eine Chance für Kiel sein kann. Eazy und Carla vom Campus RadioAktiv blicken mit Samet Yilmaz zurück auf den Wahlabend, und luschern schonmal etwas in die Zukunft, in die anstehende Amtszeit von Kiels neuem Oberbürgermeister. Das Interview wurde am 13.04.2026 aufgezeichnet.
Nach 16 Jahren an der Spitze Ungarns hat Viktor Orbán seine Niederlage überraschend schnell angenommen: ein paar Worte der Gratulation für seinen Widersacher Péter Magyar, dann war er weg. In Budapest wird gefeiert – und auch in Europa. Schon jetzt gilt der Wahlabend als historisch. Dabei ist der neue Regierungschef nicht nur ein Hoffnungsträger. Zwar gibt er sich europafreundlich, doch auch er gehört dem rechten Spektrum an. Viele haben ihn trotzdem gewählt. War das eine strategische Wahl – einfach nur das kleinere Übel? Ist das jetzt eine Entscheidung für die Demokratie? Für Europa? Wie haben wir die Wahlentscheidung der Ungarinnen und Ungarn einzuordnen? Haben Putin, Trump und AfD jetzt ein Problem? Fragen über Fragen bespricht Thilo heute mit Luna Möbius. Sie hat lange Zeit in Ungarn gelebt, steht in engem Austausch mit ihren Kontakten in Budapest – und sie hat Antworten. Über allem steht die Frage: Wird jetzt wirklich alles besser? Oder einfach nur anders?
Viktor Orbán hat die Wahl verloren. Damit ist ein großer EU-Störfaktor weg. Aber sonst? Auch Ungarn hat seine eigene Innenpolitik und Brüssel tut sich ohnehin schon schwer genug. Wir schauen kurz auf den überraschenden Wahlabend.
In diesem Deep Dive spricht Hannah mit Damian Boeselager, Co-Founder von Volt Europa und Mitglied des Europaparlaments, über eine der ungewöhnlichsten Gründungsgeschichten der letzten Jahre: Wie man zu dritt, aus New York heraus, eine paneuropäische Partei aufbaut und damit tatsächlich ins Europaparlament einzieht.Sie sprechen über:Warum der Wahlabend von Hillary Clinton 2016 der eigentliche Startschuss für Volt warWas eine Parteigründung mit einem Startup gemeinsam hat und wo die Unterschiede liegenEU Inc.: Was der Vorschlag wirklich bringt und warum er das Binnenmarktproblem nicht löstWarum der AI Act gut gemeint war, aber zu früh kamWeshalb Europa entweder zur parlamentarischen Demokratie wird oder auseinanderfälltUnd warum Damian findet, dass Beschwerden ohne Parteimitgliedschaft verschwendete Energie sindProduction: Hanna MoserMusik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Pfiffe statt Applaus: Nach dem zweiten Wahlgang der französischen Kommunalwahlen kam es in mehreren Städten zu tumultartigen Szenen in den Rathäusern. Abgewählte Bürgermeister wurden ausgebuht und beleidigt. Politiker mehrerer Lager sprechen von einem demokratischen Skandal. Doch hinter den Bildern vom Wahlabend steckt mehr als nur lokaler Frust. Die Kommunalwahl zeigt, wie tief Frankreich politisch zersplittert ist - und wie stark bereits jetzt alles auf die Präsidentenwahl 2027 zuläuft. Welche Rolle spielen die wiedererstarkten Sozialisten und Konservativen? Wie stark sind Rassemblement National und La France Insoumise wirklich? Und kann aus der zerfallenden politischen Mitte überhaupt noch einmal ein präsidentschaftsfähiges Lager entstehen?
Brückner, Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Heckmann, Dirk-Oliver www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Brückner, Florian www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
In dieser Podcast Folge geht es um den überraschenden Wahlausgang in Baden Württemberg und die Frage, warum am Ende vor allem Cem Özdemir als Gewinner aus diesem Wahlabend hervorgegangen ist, obwohl die Grünen nicht klar als Partei gewonnen haben und die CDU lange vorne lag. Wir sprechen über Manuel Hagel, über die letzten Wochen des Wahlkampfs, über strategische Fehler, öffentliche Wahrnehmung, Persönlichkeiten in der Politik und darüber, warum Wahlen heute oft stärker über Menschen als über Parteiprogramme entschieden werden. Außerdem geht es um die Rolle der CDU, den Zustand der SPD und FDP, das politische Vakuum zwischen CDU und AfD und die Frage, was diese Wahl über den aktuellen Zustand der Demokratie und des politischen Personals in Deutschland aussagt. Themen dieser Folge: Cem Özdemirs Wahlsieg in Baden Württemberg Manuel Hagel und die Fehler der CDU Grüne, CDU, SPD, FDP und AfD im aktuellen politischen Kontext Persönlichkeiten statt Parteiprogramme Was Baden Württemberg politisch jetzt bevorsteht Wenn dich Politik, gesellschaftliche Entwicklungen und die Frage interessieren, wohin sich Deutschland gerade bewegt, dann ist diese Folge genau richtig für dich. #CemÖzdemir #BadenWürttemberg #Landtagswahl #ManuelHagel #CDU #Grüne #PolitikDeutschland Shownotes 00:00 Wer hat diese Wahl wirklich gewonnen? 01:12 Schmutzkampagne oder strategische Fehler der CDU? 04:22 Die Wirkung der Videos rund um Manuel Hagel 09:25 Warum die CDU mehr als nur wegen einzelner Vorfälle verlor 15:00 Was eine grün schwarze Regierung jetzt bedeutet 19:02 Die Debatte über das politische Vakuum zwischen CDU und AfD 37:33 Der Zustand der deutschen Politik und warum Persönlichkeiten immer wichtiger werden Highlight Passagen „Cem Özdemir hat gewonnen. Die Grünen haben nicht gewonnen. Und Hagel hat auch nicht gewonnen. Genau das macht diese Wahl so interessant.“ „Am Ende entscheiden Wahlen immer öfter nicht die Parteiprogramme, sondern die Persönlichkeit.“ „Der junge Kandidat wirkte im Wahlkampf am Ende älter als der erfahrene Politiker.“ „Die CDU hat diese Wahl nicht nur wegen einzelner Videos verloren. Sie hat sie aus vielen Gründen verloren.“ „Demokratie lebt auch vom Wechsel. Wenn am Ende nur der Kopf wechselt, aber die Konstellation gleich bleibt, ist das für viele schwer zu akzeptieren.“ „Gerade jetzt fehlt vielen Menschen das Gefühl, dass Politik wirklich etwas verändert.“ „Persönlichkeiten mit Haltung, Klarheit und Glaubwürdigkeit werden künftig noch wichtiger werden.“ Wenn du mich unterstützen möchtest, dann schaue gerne in meinen Supplements Shop vorbei: https://projectnutrition.de Folgt mir auf YouTube, Instagram oder Linkedin https://www.youtube.com/@UCb-Zi15UBi9VMaMvwjI6S2w https://www.instagram.com/rezamehman_ https://www.linkedin.com/in/rezamehman Ich lese alle Kommentare und diskutiere mit. Vielen Dank für deine Unterstützung Reza
Das Kopf-an-Kopf-Rennen in Baden-Württemberg ist entschieden: Cem Özdemir ist der Sieger – für Manuel Hagel reicht es nicht. Doch schon am Tag nach dem Wahlabend geht das Spiel in die nächste Runde: Die Christdemokraten wollen ihr Licht nicht unter den grünen Scheffel stellen – während die Grünen auf Bundesebene versuchen, Özdemirs Erfolg zu einem der gesamten Partei zu machen. Und die SPD? Die klammert sich an einen alten Kalenderspruch: Immer, wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her. Dieses Licht könnte in diesem Fall Alexander Schweitzer sein – Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz und mit guten Chancen, sein Amt auch nach der Wahl in zwei Wochen zu verteidigen. Was sich im Schatten der Ereignisse in Baden-Württemberg derzeit im Berliner Regierungsviertel abspielt – und was das für die künftige strategische Ausrichtung der Parteien bedeutet – darüber sprechen Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander in dieser Folge von Machtwechsel. –––– Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Die Grünen mit Spitzenkandidat Cem Özdemir haben in Baden-Württemberg gewonnen. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kommen die Grünen auf 30,2 Prozent. Die CDU erreicht 29,7 Prozent.Beide Parteien werden mit jeweils 56 Abgeordneten im neuen Landtag vertreten sein.Michael Bröcker und Helene Bubrowski analysieren den Wahlabend. Zu Gast sind:Boris Palmer, parteiloser Oberbürgermeister von Tübingen [03:18]Annette Schavan, frühere Bundesbildungsministerin[16:43]Günther Oettinger, früherer Ministerpräsident[19:52]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Fehrle, Moritz www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Am Sonntag entscheiden die Wählerinnen und Wähler in Baden-Württemberg, welche Partei künftig die Regierung führen soll. Nach 15 Jahren grüner Regierung unter dem scheidenden Landeschef Winfried Kretschmann liefern sich die CDU mit Manuel Hagel und die Grünen mit Cem Özdemir ein Kopf-an-Kopf-Rennen in den Umfragen. Caren Miosga diskutiert mit ihren Gästen, ob Özdemirs Abgrenzung zur eigenen Partei die richtige Strategie war, ob die öffentliche Kontroverse über Hagels umstrittene Aussage über Schülerinnen im Jahr 2018 noch Einfluss auf das Wahlergebnis hatte, ob sich die aktuellen Umfragezahlen für die AfD am Wahlabend bestätigen und welche Lehren sich aus dem Wahlergebnis für die Bundespolitik ziehen lassen?
Spätestens seit der letzten Bundestagswahl gehört zum Wahlabend der beunruhigte Blick auf den Balken der AfD. 2026 stehen in fünf Bundesländern Landtagswahlen an. Die AfD ist selbstbewusst ins Wahljahr gestartet, vor allem mit Blick auf ihre hohen Umfragewerte in Sachsen-Anhalt. Dort wähnt sie sich so nah an der Macht wie nie zuvor, und möchte nach der Wahl im September am liebsten allein regieren. Was die Partei plant, wenn sie regiert, kann man in ihrem Entwurf für das Wahlprogramm in Sachsen-Anhalt sehen. Da spricht sie von "Remigration", ein Euphemismus für Massenabschiebungen und ein Kampfbegriff der Neuen Rechten. Regenbogenflaggen sollen im Bundesland nicht mehr wehen, stattdessen soll an Schulen die Deutschlandfahne gehisst werden. Angekündigt werden im AfD-Entwurf auch tiefe Eingriffe ins Bildungssystem, mit weitreichenden Folgen für Schüler:innen, Personal und Lehrpläne. Die staatliche Förderung von Vereinen und Kultur soll von "patriotischer Gesinnung" abhängen. Dieser Entwurf liest sich wie das Muster für einen Staatsumbau, wie man ihn aus Ländern wie Ungarn unter Viktor Orbán kennt. Doch jetzt tobt im AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt, der vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrimistisch eingestuft wird, ein Machtkampf. In den vergangen Tagen häuften sich Vorwürfe über Vetternwirtschaft. Der Vater des AfD-Spitzenkandidaten arbeitet für einen AfD-Bundestagsabgeordneten, immer mehr sogenannte "Über-Kreuz-Anstellungen" werden bekannt, Geschwister, Ehepartner und Kinder von AfD-Politiker:innen, die bei anderen AfD-Politiker:innen angestellt sind. Rechtlich geht das, aber es hat ein "Geschmäckle", wie selbst Bundesparteichef Tino Chrupalla in einer Talkshow einräumte. Vetternwirtschaft? Ausgerechnet bei der Partei, die anderen Parteien regelmäßig Filz vorwirft? Da beschert eine Verwandtenaffäre in den eigenen Reihen ein Glaubwürdigkeitproblem. Bislang hat noch keiner der zahlreichen Partei-Skandale die Wahlerfolge der AfD gebremst. Haben nun die Vetternwirtschaft-Vorwürfe das Potential, die Aussichten der AfD im Wahljahr trüben? Stößt die Strategie der AfD, rechtsextreme Programmatik hinter bürgerlicher Fassade, an ihre Grenzen? Darüber diskutieren Gareth Joswig, Redakteur im taz-Parlamentsbüro und zuständig für die AfD, David Muschenich, Korrespondent für die ostdeutschen Bundesländer und Anne Fromm, die das Reportage- und Rechercheressort leitet. Moderiert wird die Folge von [Martina Mescher aus dem Politikteam der wochentaz.
NRW hat gewählt. Und wie ist der Abend der Kommunalwahlen so gelaufen? Wahrscheinlich bei jedem ganz unterschiedlich. WDR 2 Satiriker Wilfried Schmickler verrät, wie es bei ihm war. Von Wilfried Schmickler.
Erkenntnisse aus den NRW-Kommunalwahlen am Tag danach und am Wahlabend schnell abgewehrt wurde ein Cyberangriff auf den Landes-Server für die Darstellung der Wahlergebnisse. Energiepolitik: Bundeswirtschaftsministerin Reiche will die Energiewende besser steuern und bezahlbar halten. Große Anspannung zu Wochenbeginn: Furcht vor baldigem Großoffensive auf Gaza-Stadt. Moderation: Andreas Bursche Von WDR 5.
Am Sonntag wird in den Städten und Gemeinden des Westens gewählt. Warum sind die Kommunalwahlen wichtig für jeden einzelnen? Was wird vor Ort eigentlich entschieden? Und: In welchen Kommunen könnte es am Wahlabend besonders spannend werden? Von Ralph Günther.
Wenn es darum ging, Wladimir Putin in seiner Eishockeykluft zu fotografieren oder Angela Merkel am Wahlabend ganz alleine vor den Fernsehmonitoren; wenn Wolfgang Joop in seiner Villa oder Udo Jürgens in den letzten Minuten vor einem Konzert mit der Kamera begleitet werden sollten, dann wurde Daniel Biskup aus Bad Godesberg gerufen. Denn in Fachkreisen gilt er als der Mann, "der mit seinem Zeigefinger für Sekunden die Welt anhält". Aktueller Beleg: Sein Bildband "Spuren" über Ostdeutschland 35 Jahre nach der Wende. Von Gisela Steinhauer.
Wie angekündigt haben sich Jay, Marco und Gofi am Dienstag nach der deutschen Bundestagswahl vor die Mikrofone geschleppt, um miteinander die Geschehnisse zu besprechen. Die drei erzählen von ihren ersten Gedanken und Emotionen am Wahlabend, analysieren das Ergebnis und geben Einblicke, was sie gefreut, frustriert oder überrascht hat. Es geht aber nicht nur um das Hier und Jetzt, sondern auch um die Frage, wie mit der „neuen Realität“ umgegangen werden kann und welche Art von Gemeinschaften es möglicherweise jetzt und in der Zukunft braucht und wie wir diese gestalten können. Was aus christlicher Perspektive jetzt und für die kommende Zeit wichtig sein könnte, wie man hoffentlich die Hoffnung nicht verliert und warum Gofi findet, wir sollten alle mehr die Bibel lesen - das alles hört ihr in dieser hossarchistischen Sonderfolge.
Für unsere Hörerin Regina Link waren die Fernsehsendungen am Wahlabend wenig erkenntnisreich. Sie spricht von „informationsfreien Ritualen“. Was Journalismus dagegen tun könnte, diskutiert sie mit Mathias Hamann und Stephan Lamby. Stephan Beuting | Produktion: Sascha Wandhöfer www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Welk hat den Wahlabend lieber im Museum verbracht und hat im heute show-Wahltippspiel verloren. Trotzdem analysieren unsere Boomer die Ergebnisse der Bundestagswahl. Und sie sorgen sich um den Satirestandort Deutschland unter einem Kanzler Merz, schließlich könne man nicht immer nur amerikanisches Fernsehen gucken. Denn hier ist ein echtes Juwel gerade 50 geworden. "Saturday Night Life" ist quasi die Karriereschmiede für Comedytalente - so etwas gibt es in Deutschland in dieser Form im TV gar nicht. Und am Ende machen die beiden Jeff Bezos noch ein unmoralisches Angebot, damit er die Finger von James Bond lässt. Podcast Tipp: eat.READ.sleep. Bücher für dich. https://www.ardaudiothek.de/sendung/eat-read-sleep-buecher-fuer-dich/10290671/
Bei der Bundestagswahl blieb die Union unter Friedrich Merz unter ihrem Wunschziel von mehr als 30 Prozent der Stimmen. Während AfD und Linke über deutliche Zugewinne jubeln, will Merz bis Ostern eine Regierung bilden. CSU-Landesgruppenchef Dobrindt unterstrich schon am Wahlabend, dass die Grünen „für eine Regierungsbildung nicht gebraucht werden“.
Die Haken dran-Wahlarena! Was für eine Idee, am Wahlabend eine Episode aufzunehmen - aber es geht nicht anders. Wir sprechen über Kettensägen, Wahlwerbung in sozialen Netzwerken und über Algorithmen. Na klar. ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: [http://hakendran.org](http://www.hakendran.org)
Deutschland hat gewählt und die Blaue Couch schaut zurück auf den Wahlabend. Barbara Kostolnik, langjährige Korrespondentin des BR im Hauptstadtstudio Berlin, ordnet ein. Sie hat den Blick hinter die Kulissen des politischen Berlins, den Wahlabend hat sie bei der SPD verbracht.
Ab jetzt ist Rambo Zambo in Deutschland! Putin wird in den Abgrund gerüstet und Deutschland bekommt eine schwarz-rot-geile Mehrwertsteuererhöhung! Der alte Fritz wird uns noch teuer zu stehen kommen und im schlimmsten Fall hunderttausende Menschenleben kosten. Aber heute ist erstmal Party! Die drei von der Zankstelle haben fertig. Habeck, Scholz und Lindner sind politische Geschichte. Ihre Parteien haben die Ampel-Versager in den Wahlkampf geschickt und die verdiente Blamage bekommen. -19 Prozent bei der Ampel, plus 10 Prozent bei der AfD. Marcel Joppa und sein Kumpel Rambo Zambo nehmen den Wahlabend auseinander. Politische Köpfe rollen!
Noch am Wahlabend hat CDU-Kandidat Friedrich Merz die US-Regierung kritisiert. Lob erhält er dafür von Navid Kermani. Merz könne dazu beitragen, dass die EU schnell zu einer eigenständigen Position findet, so der Autor. Das Zeitfenster sei klein. Kermani, Navid www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Schöne Tradition nach Wahlen: bunte Sprechblasen pusten. Die WG live am Wahlabend bei der 90er Comedy Show. Von tobias Brodowy.
Am Abend der Bundestagswahl zieht Caren Miosga mit ihren Gästen eine eingehende Bilanz der Wahlergebnisse: Können Union und SPD eine Große Koalition bilden, reicht es auch für Schwarz-Grün oder kommt es erneut zu einem Dreier-Bündnis? Welche Themen haben die Wähler bewegt? Caren Miosga diskutiert am Wahlabend, wie sich die politische Landschaft Deutschlands verändert und stellt auch die Frage: Wie zügig kann angesichts des Wahlergebnisses eine Regierungsbildung vonstatten gehen?
Ganz Deutschland blickt am Wahlabend auf seinen Bildschirm: Journalist Jörg Schönenborn präsentiert am Sonntag in der ARD die 18-Uhr-Prognose. Sein Team und er haben in den vergangenen Wochen und Monaten schon durch Umfragen versucht, möglichst genau rauszufinden, was den Wählerinnen und Wählern in Deutschland wichtig ist – und wie sie abstimmen könnten. Wie aussagekräftig die Zahlen sind, wie der Wahlsonntag hinter den Kulissen in der ARD abläuft und ob er über eigene Fehler lachen kann – das alles klären wir mit Jörg in dieser 11KM-Folge. Und wenn ihr die Prognose und den Wahlabend hören wollt, dann findet ihr hier "11KM Spezial". Hört gerne mal rein, wenn ihr zum Beispiel in 3 Minuten wissen wollt, was in den Parteiprogrammen steht zum Thema Lebensmittelpreise, bezahlbarer Wohnraum oder CO2 Vermeidung. Am Wahlabend gibt es Updates und Analysen aus Berlin. Außerdem hört ihr bei 11KM Spezial am Sonntag ab 17.55 Uhr „ARD Wahl Aktuell – die Entscheidung live im Radio“. Also jetzt schon unseren neuen Kanal 11KM Spezial abonnieren, damit ihr kein Wahlergebnis und keine Analyse verpasst: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-spezial/14197127/ Alle News rund um die Bundestagswahl findet ihr natürlich auch bei tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/inland/bundestagswahl Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Caspar von Au Mitarbeit: Sebastian Schwarzenböck Produktion: Jacob Böttner, Jan Stahlmann und Jürgen Kopp Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Wandhöfer, Sascha www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Wahlen in Deutschland sind allgemein, frei und geheim, das Ergebnis steht am Wahlabend fest. Was sollen dann all die Umfragen und Vorhersagen? Peter Zudeick macht sich in seinem satirischen Schrägstrich so seine Gedanken und hätte da einen Vorschlag. Von WDR 5.
So eine wilde Woche hat selbst Wahlkampfhaudegen Frank Stauss noch nicht erlebt. Aber wer profitiert vom ungelenken Solo des Unionskandidaten? Und wie groß ist jetzt das Mißtrauen gegenüber Friedrich Merz, sowohl in der Union als auch bei 61 Millionen Wählenden? Die Politiknerds Frank Stauss und Hajo Schumacher sortieren im Spezial „61 Millionen - Wahlkampf und Strategien“ die unübersichtliche Lage knapp drei Wochen vor der Wahl.
REPLAY: Unsere Hosts sind in der Weihnachtspause und so wiederholen wir an dieser Stelle besonders interessante Folgen (Erstveröffentlichung dieser Episode war am 16.10.2024): Es ist eine Premiere für den Podcast "Ganz offen gesagt", aus aktuellem Anlass erscheint eine Doppelfolge. Im zweiten Teil dieser Doppelfolge beschreibt Ex-FPÖ-Chef HC Strache wie ein Regierungsbildungsprozess abläuft. Gemeinsam mit Host Stefan Lassnig geht Strache den Prozess vom Wahlabend bis zur Angelobung durch und zwar am Beispiel der türkis-blauen Regierungsbildung im Jahr 2019. Der Ex-FPÖ-Chef beantwortet dabei unter anderem folgende Fragen: Welche Bedeutung haben die Gespräche mit dem Bundespräsidenten? Wie laufen Sondierungsgespräche ab, wie Regierungsverhandlungen? Wie stellt man Verhandlungsteams zusammen und wie werden diese koordiniert? Welche Themen kommen zum Chef? Und was hat es mit den ominösen Sidelettern auf sich?Diese Folge ist der zweite Teil der Folge Nummer 37, im ersten Teil hört ihr Sigrid Maurer, Klubobfrau der Grünen, zum Thema „Regierungsbildung“.Links zur FolgeHC Strache beim Bundespräsident (vienna.at)Wer die Koalition 2017 verhandelte (Addendum)Bundesregierung Kurz I (Wikipedia)Podcast-Empfehlung der WocheAmtsgeheimnisse- Der Gemeindebund-Podcast Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Die Präsidentschaftswahl in den USA ist entschieden – und gewonnen hat Donald Trump. Wir wollen heute aus erster Hand hören, wie die aktuelle Stimmung unter den Amerikanerinnen und Amerikanern ist, wie der Wahlabend in einer klassischen Sportsbar ablief und wie es nun vermutlich weitergeht. In dieser Podcast-Folge wird Andreas Franik von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion zu seinen Eindrücken und seiner Meinung befragt. Andreas beantwortet folgende Fragen: • Warum hat Andreas Los Angeles, Las Vegas, Washington und Boston besucht? (1:17) • Wie hat Andreas den Wahlabend erlebt? (2:20) • Weshalb wird Las Vegas als Brennglas für die USA bezeichnet? (3:43) • Was hat Andreas bei den Alltagsbegegnungen in den USA am meisten überrascht? (5:30) • Ist in den USA ein wirtschaftlicher Niedergang spürbar? (7:31) • War Bill Clintons Sprichwort bezüglich der Bedeutung der Wirtschaftslage bei Wahlen auch diesmal zutreffend? (8:32) • Werden Trumps Forderungen, wie hohe Einfuhrzölle und stärkere Migrationskontrolle, umgesetzt? (10:44) • Welche Erwartungen hat Andreas an Elon Musk als mögliches Mitglied einer Trump-Regierung? (12:29) • Wie interpretieren die Kapitalmärkte das Ergebnis der US-Wahl? (14:20) • Welche Risiken bringen die geplanten hohen Importzölle mit sich? (15:51) • Welche Folgen hätten diese Zölle speziell für China? (17:55) • Könnte der Trump-Sieg eine Chance sein, dass Europa enger zusammenrückt und eigenständiger agiert? (19:14) • Wo werden die Aktienmärkte in vier Jahren stehen? (20:42) • Wie hoch ist Andreas' aktueller USA-Anteil im Portfolio und plant er, diesen aufzustocken? (22:48) Gut zu wissen: • Las Vegas steht sinnbildlich für Luxus und Exzess, spiegelt aber zugleich die wirtschaftliche Unsicherheit in den USA wider, ausgelöst durch hohe Inflation und steigende Lebenshaltungskosten. • Der Fokus auf die Kapitalmärkte lässt die wirtschaftliche Lage positiver erscheinen, als sie tatsächlich ist. • Sollte Elon Musk in einer zukünftigen Regierung eine aktivere Rolle einnehmen, könnte dies zwar zu weniger demokratischen, aber effizienteren Regierungsprozessen führen. Besonders das Silicon Valley würde davon profitieren, insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz und bei der Entwicklung technologischer Innovationen. • Die Kapitalmärkte zeigen sich trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten bislang stabil. Sowohl US-Aktien als auch der US-Dollar konnten unmittelbar nach der Wahl zulegen, Unternehmenssteuersenkungen könnten die Gewinne von US-Firmen beflügeln. Negative Effekte, z. B. im Rahmen höherer Zölle, könnten dadurch zumindest teilweise kompensiert werden. Folgenempfehlung: Folge 192: Schneller, höher, weiter – kann die Wirtschaft grenzenlos wachsen? https://www.quirinprivatbank.de/anlegerwissen/podcast/podcast-folge-192 _______________
Wir sprechen mit Daniel Gerber darüber, wie der Gesetzgebungsprozess im sächsischen Landtag abläuft, wie das Transparenzgesetz entstanden ist und wie man sich am Wahlabend fühlt.
Auch direkt vor der Wahl ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Kamala Harris und Donald Trump. Was, wenn es am Wahlabend keine eindeutige Entscheidung gibt? Wie wahrscheinlich ist ein klarer Sieg und kann es auch zu einem Gleichstand kommen? Über die drei möglichen Ausgänge der US-Wahl sprechen US-Korrespondentin Stefanie Bolzen, Außenpolitikredakteur Gregor Schwung und WELT-Redakteurin Antonia Beckermann. Außerdem geht es um eine noch unentschiedene Wählerin, die erzählt, worauf es ihr bei einem zukünftigen Präsidenten ankommt und ob Trump sie nach einer Wahlkampfveranstaltung überzeugen konnte. Redaktion: Antonia Beckermann Produktion: Serdar Deniz Ob Trump-Team oder Harris-Unterstützer: Sie alle sprechen im Wahlkampf 2024 von ihrem American Dream. Doch was der einen Traum ist, ist der anderen Alptraum. Am 5. November 2024 wird sich zeigen, ob sich Republikaner oder Demokraten bei der Präsidentschaftswahl durchsetzen. Es ist zugleich eine Entscheidung, die auch auf Europa und unser Leben in Deutschland konkrete Auswirkungen haben wird. Was die Wähler in den USA bewegt, ihre Hoffnungen und Ängste, welche Debatten und Skandale den US-Wahlkampf prägen und welche Konsequenzen das für den Rest der Welt haben dürfte, ordnet US-Korrespondentin Stefanie Bolzen jede Woche im Gespräch mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth ein – mal aus Washington, mal aus Florida oder den Flyover-States. "This is America – Wie die USA um ihre Zukunft kämpfen" ist der US-Wahl-Podcast, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Jeden Donnerstag ab 5 Uhr auf WELT und überall, wo es Podcasts gibt. Feedback gern an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Es ist eine Premiere für den Podcast "Ganz offen gesagt", aus aktuellem Anlass erscheint eine Doppelfolge. Im zweiten Teil dieser Doppelfolge beschreibt Ex-FPÖ-Chef HC Strache wie ein Regierungsbildungsprozess abläuft. Gemeinsam mit Host Stefan Lassnig geht Strache den Prozess vom Wahlabend bis zur Angelobung durch und zwar am Beispiel der türkis-blauen Regierungsbildung im Jahr 2019. Der Ex-FPÖ-Chef beantwortet dabei unter anderem folgende Fragen: Welche Bedeutung haben die Gespräche mit dem Bundespräsidenten? Wie laufen Sondierungsgespräche ab, wie Regierungsverhandlungen? Wie stellt man Verhandlungsteams zusammen und wie werden diese koordiniert? Welche Themen kommen zum Chef? Und was hat es mit den ominösen Sidelettern auf sich?Diese Folge ist der zweite Teil der Folge Nummer 37, im ersten Teil hört ihr Sigrid Maurer, Klubobfrau der Grünen, zum Thema „Regierungsbildung“.Links zur FolgeHC Strache beim Bundespräsident (vienna.at)Wer die Koalition 2017 verhandelte (Addendum)Bundesregierung Kurz I (Wikipedia)Podcast-Empfehlung der WocheAmtsgeheimnisse- Der Gemeindebund-Podcast Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem Podcast
Es ist eine Premiere für den Podcast "Ganz offen gesagt", aus aktuellem Anlass erscheint eine Doppelfolge. Im ersten Teil dieser Doppelfolge beschreibt Sigrid Maurer, Klubobfrau der Grünen, wie ein Regierungsbildungsprozess abläuft. Gemeinsam mit Host Stefan Lassnig geht Maurer den Prozess vom Wahlabend bis zur Angelobung durch und zwar am Beispiel der türkis-grünen Regierungsbildung im Jahr 2019. Die Politikerin beantwortet dabei unter anderem folgende Fragen: Welche Bedeutung haben die Gespräche mit dem Bundespräsidenten? Wie laufen Sondierungsgespräche ab, wie Regierungsverhandlungen? Wie stellt man Verhandlungsteams zusammen und wie werden diese koordiniert? Welche Themen kommen zum Chef bzw. zur Chefin? Und was hat es mit den ominösen Sidelettern auf sich?Diese Folge ist der erste Teil der Folge Nummer 37, im zweiten Teil hört ihr Ex-FPÖ-Parteichef HC Strache zum Thema „Regierungsbildung“.Links zur FolgeWer die Koalition 2019 verhandelte (Wikipedia)Bundesregierung Kurz II (Wikipedia)Buch-Empfehlung der Woche"Das Mikrofon im Dorf" von Benedikt Kapferer (Tyrolia-Verlag) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem Podcast
„Wer Führung bestellt, der kriegt sie auch.“ Diesen Satz hat Olaf Scholz vor seiner Wahl zum Hamburger Bürgermeister gesagt. Nun wird er oft zitiert, weil viele Menschen – darunter auch Koalitionspartner – Führung von ihm vermissen. Wie vertragen sich Machtworte eines Einzelnen mit der Herrschaft des Volkes? Beobachten wir eine Personalisierung der Wahlkämpfe und gleichzeitig den Wunsch nach mehr Basisdemokratie? Über die Widersprüche von Demokratie und Führung und wie sich diese auflösen lassen, spricht Elisabeth Niejahr, Geschäftsführerin der Hertie-Stiftung.Trotz des Wahlsiegs der Partei von Herbert Kickl könnte die ÖVP mit Karl Nehammer weiterhin den Bundeskanzler stellen. Dieser könnte zusammen mit der SPÖ in einer Dreierkoalition entweder mit den liberalen NEOS oder den Grünen regieren. Eine Koalition mit der FPÖ hatten alle anderen Parteien vor der Wahl ausgeschlossen und blieben auch am Wahlabend dabei.Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/registrierung.Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlman@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Schriftsteller Robert Menasse macht die Regierungspartei ÖVP mitverantwortlich für den Rechtsruck in Österreich. Deren Wahlprogramm sei nahezu identisch mit dem der FPÖ. Eine Botschaft am Wahlabend überraschte ihn. Menasse, Robert www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
von Anna Wallner. Am Tag danach gibt es viele Fragen zum Ergebnis der Nationalratswahl 2024. Wer ist der größte Verlierer? An wen hat die ÖVP so viele Stimmen verloren? Was wollte uns Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Wahlabend sagen? Ist Österreich verdammt zur "großen Koalition" oder kommt doch ein FPÖ-Kanzler?
Die ganz große Koalition der Parteien versucht krampfhaft, die AfD zu verhindern. Die AfD wird mit Abstand stärkste Kraft bei jungen Wählern, bei Arbeitern und bei Selbständigen. Was wurde denn jetzt verhindert? Verhindert wurden die Grünen, die Linke und wohl auch die CDU in der Regierungskoalition. Am Ende ist das Wahlergebnis aber auch für Dietmar Woidke und die SPD ein Albtraum. Marcel und Benjamin feiern einen denkwürdigen Wahlabend und grüßen alle Zuhörer, insbesondere in der Parteizentrale von Bündnis 90 / Die Grünen. Und für Olaf Scholz gilt: Bitte personalisieren Sie den Wahlkampf! Machen sie ihre Karriere abhängig von der Bundestagswahl!
Am 22. September findet die letzte der drei diesjährigen ostdeutschen Landtagswahlen statt - in Brandenburg. Das Bundesland hat unter der von SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke geführten rot-schwarz-grünen Regierung einen rasanten Aufschwung erlebt und als Kompensation für den Kohleausstieg 2038 viele Milliarden Euro bekommen, die in Zukunftsenergien gesteckt werden. Trotzdem herrscht Jammerstimmung. Das bestimmende Thema im Wahlkampf ist die illegale Migration und davon profitiert die AfD, die in den Umfragen auf Platz eins liegt. Falls sich das am Wahlabend bestätigt, will Woidke das Handtuch werfen. Die Ampel-Regierung in Berlin dürfte deshalb vom Ausgang der Brandenburger Wahl belastet sein. Bei ihren Recherchen in der Lausitz, die so etwas wie eine SPD-Herzkammer war, hat Vanja Budde aufgebrachte, frustrierte und verängstigte Bürger getroffen sowie Unternehmer, die die Welt nicht mehr verstehen.
Es gibt ein „großes Rumoren“ im Land angesichts der israelischen Kriegspolitik, sagt der deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, im Gespräch mit Michael Bröcker. „Viele haben das Gefühl, Israel könnte noch mehr tun, um die verbliebenen Geiseln zurückzuholen.“ Die Erwartungen an die israelische Regierung seien hoch. Die Politik Netanjahus sieht Seibert trotz aller diplomatischen Zurückhaltung skeptisch. „Es gibt die Meinung: Wir gewinnen die Freiheit der Geiseln nur mit massivem militärischem Druck. Und es gibt eine andere Position, der ich zuneige: In dieser Phase ist noch mehr militärischer Druck eine Gefährdung für die Geiseln.“Der Migrationsgipfel hat noch keine Beschlüsse gebracht, aber – immerhin – ein zweites Treffen wurde vereinbart. Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat angekündigt, dass weitere Maßnahmen geprüft werden. Details nannte sie jedoch nicht, denn die Teilnehmer haben Stillschweigen vereinbart. In den vergangenen Tagen war es vor allem die Forderung der Union nach Zurückweisungen an den deutschen Grenzen, die am umstrittensten war.In der SPD wachsen Unruhe und Unsicherheit. Noch halten die Sozialdemokraten loyal zu ihrem Kanzler. Doch nach den Wahlergebnissen in Sachsen und Thüringen sucht niemand die Schuld in den Ländern. Alle wissen: „Das waren klare Botschaften an die Bundespolitik“, wie es Generalsekretär Kevin Kühnert am Wahlabend formulierte. Botschaften also an die Ampel und vor allem an Olaf Scholz als den Hauptverantwortlichen. Ihn nehmen die Genossen mehr und mehr in die Pflicht. Sie haben Erwartungen an ihn; sie erwarten jetzt klare Botschaften, erkennbares Führungsverhalten und zukunftsweisende Konzepte von ihm.Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/registrierung.Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlman@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Die Kanzlerpartei muss ein historisch schlechtes Ergebnis bei der Europawahl verkraften. Olaf Scholz half nicht, das zu verhindern – oder war sein Gesicht auf den Plakaten sogar ein Grund für die Pleite? Viele Wählerinnen und Wähler sind jedenfalls enttäuscht von der SPD, stimmten lieber für die Union oder blieben zu Hause. Auch die AfD profitierte von der Unbeliebtheit der Kanzlerpartei. Wenige Monate vor den Landtagswahlen im Osten stecken die Sozialdemokraten im Dilemma: Wollen sie, dass Ruhe einkehrt in der Ampelkoalition? Oder soll Scholz auf Konfrontation gehen, insbesondere gegen die FDP? Mareike Engel, Chefin der Jusos in Sachsen, fordert im Stimmenfang-Podcast mehr Einsatz vom Kanzler: »Olaf Scholz hat ein SPD-Parteibuch und wird sich sehr, sehr sicher in diesen Verhandlungen daran erinnern müssen, was wir als Partei den Menschen versprechen.« Soll heißen: nicht am Sozialhaushalt sparen. Massive Investitionen in Wirtschaft und Infrastruktur auf den Weg bringen. Gemessen an der Lage wirkt Scholz auffällig unaufgeregt. Das hat SPIEGEL-Redakteurin Marina Kormbaki am Wahlabend aus nächster Nähe erlebt. In dieser Podcastfolge berichtet sie von einer SPD-internen Analyse: Demnach ist man in der Partei überzeugt, im Wahlkampf auf die richtigen Themen gesetzt zu haben. »Aber in diesen zentralen Punkten nehmen die Leute der SPD nicht ab, dass sie Lösungen liefern kann.« Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge: Juso-Chef Türmer: »Scholz zu plakatieren? Das war ein Fehler« In keinem der 400 Landkreise haben SPD, Grüne und FDP eine Mehrheit hinter sich SPIEGEL Shortcut: Wird die EU von rechts überholt?+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Landtagswahlen in Thüringen vom 10. Februar 1924 waren der Anfang vom Ende des Bauhauses in Weimar. Die von einer NSDAP-Ersatzvereinigung tolerierte Rechts-Regierung unter der Führung des Volksparteilers Richard Leutheußer, die sich hernach konstituierte, strich die Zuwendungen des Landes um 50 Prozent und vertrieb das Bauhaus damit nach Dessau. Die Lehrenden und Studierenden ließen sich die Laune davon vorerst indes noch nicht verderben. Ausgerechnet am Wahlabend lud das Bauhaus zu einem seiner berühmten Feste ins Gasthaus zum Ilmschlößchen. Zu dieser erschien auch ein gewisser Kole Kokk vom Berliner 8-Uhr-Abendblatt, der sich in seinem Bericht am 18. Februar von der Feierwut der Bauhäusler und dem Drive der dort aufspielenden Bauhauskapelle mindestens ebenso beeindruckt zeigt wie von den im Rahmen des Festes vorgeführten Kostümen aus den Bauhaus-Werkstätten. Partygast für uns ist Frank Riede.
Tagsüber gehen sie zur Arbeit, schlendern perfekt gekleidet durch die Stadt und tanzen auf Musikfestivals. Nachts werden sie von Luftalarm und Raketenangriffen des russischen Militärs geweckt. So sieht der Alltag vieler Menschen in Kiew derzeit aus, schreibt Ukraine-Korrespondentin Olivia Kortas in der aktuellen Ausgabe der ZEIT. Der Krieg ist in die Hauptstadt zurückgekehrt, seit drei Wochen steht sie wieder fast jede Nacht unter Beschuss. Wie funktioniert der Alltag in Kiew angesichts der ständigen Bedrohung? Ablenken und weiterleben – kann das funktionieren? Im Podcast erzählt Kortas vom Leben der Stadtbewohner und -bewohnerinnen zwischen Angst und Kastanienblüten. Als Luiz Inácio Lula da Silva Anfang des Jahres erneut zum Präsidenten Brasiliens ernannt wurde, war die Hoffnung der Umweltaktivisten groß. Noch am Wahlabend hatte er angekündigt, dass nach vier verlorenen Jahren unter Jair Bolsonaro der Kampf gegen die Klimakrise und der Schutz des Amazonasgebietes in seiner Regierung wieder großgeschrieben würden. Doch in der vergangenen Woche musste Brasiliens Umweltbewegung gleich mehrere Niederlagen einstecken. Was es damit auf sich hat und warum solche Rückschläge ausgerechnet unter Lula passieren, erklärt Victor Lacombe von der brasilianischen Tageszeitung "Folha de São Paulo". Und sonst so? Wissenschaftler setzen auf Geräusche aus der Natur, um genau diese wiederherzustellen. (https://www.bbc.com/future/article/20230519-the-sound-recordings-used-to-coax-back-species) Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger (https://www.zeit.de/autoren/R/Pia_Rauschenberger/index) Redaktion: Moses Fendel (https://www.zeit.de/autoren/F/Moses_Fendel/index) Mitarbeit: Clara Löffler (https://www.zeit.de/autoren/L/Clara_Loeffler/index) und Anne Schwedt (https://www.zeit.de/autoren/S/Anne_Schwedt/index) Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Thema: Luiz Inácio Lula da Silva (https://www.zeit.de/thema/luiz-inacio-lula-da-silva) Menschen in der Ukraine: "Ich würde diesem Krieg auf Tripadvisor eine 4,7 geben" (https://www.zeit.de/2023/22/ukraine-krieg-menschen-angstbewaeltigung-humor)