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Was passiert hinter der Wohnungstür nebenan? Im Podcast sprechen wir darüber, wie illegale Bordelle in ganz normalen Nachbarschaften in ostdeutschen Städten florieren. Die Reporterinnen Nina Böckmann und Rebecca Kupfner waren unterwegs in einem Milieu, in dem Ausbeutung, organisierte Kriminalität und überforderte Behörden aufeinandertreffen. Sie folgen konkreten Insider-Hinweisen in Sachsen und Sachsen-Anhalt. In ihren Recherchen stoßen sie auf zahlreiche illegale Wohnungsbordelle – durchorganisiert, gut getarnt und scheinbar schwer zu belangen. Dabei gibt es auch immer wieder den Verdacht auf Menschenhandel.#prostitution #illegal #sex #wohnungGäste: Nina Böckmann und Rebecca KupfnerModeration: Secilia KloppmannDie Rubrik Investigativ in der ARD MediathekMDR INVESTIGATIV auf YoutubeMDR Investigativ bei FacebookKontakt: investigativ (a) mdr.de
Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
Nachrichten, Tagesthema, Magazin - Nachhaltige Mode, skurrile Momente und vitale Nachbarschaften: Besuch in Europas Kulturhauptstadt Trenčín.
Die Neidkultur ist unglaublich. Ich fahre den großen BMW und höre manchmal: „Schau mal, dieser scheiß Bonze." Dann frage ich: „Warum bin ich ein Bonze?" Und meistens kommt keine Antwort. Es ist einfach eine vorgefasste Meinung. Wie gehst du damit um? Mittlerweile ist mir das wurscht. Ich bin für mein Leben verantwortlich. Ich bin der Einzige, der mein Leben ändern kann. Ich lebe mein Leben so, wie ich mich wohlfühle. Wenn sich ein anderer davon betroffen fühlt, darf er sich fragen, warum. Ich bin nur der Spiegel. Als Spiegel muss ich keine Verantwortung übernehmen. Ganz wichtig: Du musst nicht everybody's darling sein. Leb dein Leben, sei authentisch, geh deinen Weg. Das führt dich zum Glück und zur wahren Größe. Die eigenen Fehler als Helfer nehmen und sich weiterentwickeln. Nicht immer andere dafür verantwortlich machen. Urteile nur über jemanden, in dessen Mokassins du gelaufen bist. Das gilt auch im Umgang mit Kunden und Patienten: Versetz dich in die Lage des anderen. Die hohe Kunst ist, die Welt aus der Sicht des anderen zu sehen. Dann entsteht Verständnis. Lieber Thomas, das machst du absolut fantastisch. Zahnarzt ist oft negativ behaftet: Mund auf, wehrlos, Bohren, Schmerzen. Und bei dir ist es anders. Bei euch ist es menschlich. Schon dein Wartezimmer ist wie ein Wohnzimmer. Man kommt rein und hat sofort ein gutes Gefühl. Kommen wir zur Neuraltherapie. Die ist teilweise verschrien, aber mir hat sie sehr geholfen. Warum wendest du sie an? Prokain ist zwar alt, aber wenn es injiziert wird, kann es dem Körper und speziell dem Knochen signalisieren: Hier braucht es Heilung. Gleichzeitig können blockierte Meridiane kurzzeitig entblockiert werden. Wenn dem Körper das reicht, können manchmal Wunder entstehen. Heute ergänzt sich das mit einer Ozon-Sauerstoff-Injektion. Hochkonzentrierter Sauerstoff kommt in den Knochen. Empfindliche Zähne können sich beruhigen. Chronische Knochenentzündungen bekommen wir teilweise ohne Operation in den Griff. Es braucht Zeit, drei bis sechs Monate. Das ist nicht angenehm, aber lange nicht so invasiv wie andere Dinge. Ich kann nur sagen: Du spritzt wie ein Herrgott. Man spürt das kaum. Das, was du gern machst, machst du in der Regel gut. Liebe das, was du tust, und du kommst in die Leichtigkeit des Seins. Wo geht die Zahnmedizin in 15 oder 20 Jahren hin? Ein großer Unterschied ist: Es ist viel digitaler geworden. Geräte und Materialien sind besser. Gleichzeitig ist der administrative Aufwand massiv gewachsen: Dokumentation, Vorschriften, Bürokratie. Die Tools sind schneller, aber die Arbeit außenrum ist viel mehr geworden. Du bist auch sehr spirituell. Wie schaust du auf das, was gerade in der Welt passiert? Nach indischer Sicht sind wir am Ende einer dunklen Zeit, des Kali-Yuga. Alles, was zu Ende geht, wirft noch einmal große Schatten. Ich glaube, wir erleben gerade den Untergang des Dunklen und müssen ihn überleben. Wenn man in die Medien schaut, wirkt vieles schrecklich. Aber in Nachbarschaften, Freundschaften und Familien sieht man auch sehr viel Gutes. Das Gute ist viel größer als dieses Drama, dem ständig Aufmerksamkeit gegeben wird. Meine Prämisse ist: Ich gebe dem keine Bedeutung mehr. Ich sehe es, aber ich gebe ihm kein Gewicht. Denn Dinge, denen du kein Gewicht gibst, verschwinden irgendwann auch wieder. Wir haben extrem viel Kraft, Dinge positiv zu beeinflussen. Nicht über Schimpfen, sondern über die Kraft deiner Gedanken. Die können positiv oder negativ sein. Du entscheidest. #Interview #ThomasRosner #Zahnmedizin #Neuraltherapie #Gesundheit #Podcast #Persönlichkeitsentwicklung #Authentizität #Bewusstsein #Spiritualität #GedankenKraft #Resonanz #Ergebnisorientiert #ErnstCrameri Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Erfolgs-Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Mein heutiger Gast im BB RADIO Mitternachtstalk Podcast ist ein Mann, bei dem man nicht lange überlegen muss, wie man ihn beschreibt. Er ist Unternehmer, Macher, Netzwerker und jemand, der ganz bewusst Verantwortung übernimmt. Für Menschen, für Vereine, für seine Heimat Brandenburg. Sebastian Bubner kommt aus der Lausitz. Geboren in Guben, aufgewachsen in Peitz und Turnow, ist er tief verwurzelt in einer Region, die gerade im Wandel steckt wie kaum eine andere in Deutschland. Und genau diesen Wandel gestaltet er aktiv mit. Schon früh war klar: Sport spielt in seinem Leben eine große Rolle. Handball und Fußball begleiten ihn seit der Jugend, seit 1996 ist er im Vereinssport aktiv. Parallel dazu der klassische Bildungsweg mit Wirtschaftslehre als Leistungsfach, später ein BWL-Studium in Cottbus mit den Abschlüssen Bachelor und Master of Science. Aber der Weg dahin war kein Selbstläufer. Während des Studiums hat er gearbeitet, um sich etwas Geld dazuzuverdienen, unter anderem als Paketzusteller bei der Deutschen Post. Das ist genau diese Mischung, die ihn heute prägt. Bodenständig, pragmatisch, lösungsorientiert. 2018 dann der Schritt, der vieles verändert hat. Sebastian Bubner wird Vorstandsvorsitzender der SG Eintracht Peitz. Und dieser Verein ist unter seiner Mitwirkung weit mehr als ein Fußballclub geworden. Hier geht es um gesellschaftliche Verantwortung, um Projekte, um Haltung. Der Verein ist sogar international sichtbar geworden, unter anderem im Rahmen von „Football for the Goals“, einer Initiative der Vereinten Nationen. Es ging nach England, zur Expo nach Osaka und sogar ins UN-Headquarter nach New York. Dazu ist der Verein trotz Null-Euro-Spielerpolitik in die Landesliga aufgestiegen. Ein Beispiel dafür, was Ehrenamt bewegen kann, wenn es ernst genommen wird. Gleichzeitig passiert vor Ort unglaublich viel. Aktionen wie „Deine saubere Stadt“, bei denen einmal im Jahr ganze Schulen, Nachbarschaften und Vereine gemeinsam anpacken. Oder die Idee eines klimaneutralen Sportparks, der Umweltbewusstsein und Vereinsleben verbindet. 2021 gründet Sebastian zusammen mit Partnern aus der Umgebung „Peitz bewegt sich“, ein Sportevent, das viele Vereine aus der Region zusammenbringt, auch über den Fußball hinaus. Reichweite: über 1,5 Millionen Views pro Jahr. Ziel: den Breitensport sichtbar machen, Menschen verbinden und Talente fördern. Aber Sebastian Bubner denkt nicht nur in Sport. Parallel ist er erfolgreicher Unternehmer mit seiner eigenen Firma Purenergies. Ein Unternehmen für Marketing, Digitalisierung, Netzwerk und Management, das den Anspruch hat, die Region wirklich weiterzubringen. Dazu kommt sein politisches Engagement. Er ist Mitglied in der IHK-Vollversammlung Cottbus, Stadtverordneter in Peitz und Mitglied im Amtsausschuss. Ihr merkt schon: Hier sitzt niemand, der zuschaut. Hier sitzt jemand, der gestaltet. Ein Unternehmer, der wirklich etwas unternimmt. Tag für Tag. Eine beeindruckende Geschichte, von einem beeindruckenden Typen. Viel Spaß mit Sebastian Bubner im BB RADIO Mitternachtstalk Podcast. https://www.instagram.com/sg_eintracht_peitz/?hl=de https://www.instagram.com/purenergies/?hl=de https://www.instagram.com/krasse_lausitz/?hl=de https://www.eintrachtpeitz.de/ https://www.facebook.com/EintrachtPeitz https://www.facebook.com/profile.php?id=100091710946925 https://www.instagram.com/peitz.bewegt.sich/?hl=de https://www.facebook.com/sebastian.bubner https://www.instagram.com/sebastianbubner/?hl=de https://www.youtube.com/@sebastianbubner_sgeintrach6008 https://www.purenergies.de/ https://www.instagram.com/jensherrmannofficial/?hl=de https://www.facebook.com/jens.herrmann.792 https://www.youtube.com/@JensHerrmann https://www.linkedin.com/in/jens-herrmann-9a6198136/ https://www.bbradio.de/ https://www.bbradio.de/shows/51d91f74-b052-42f5-978f-988dd1807ed9 https://www.instagram.com/bbradioofficial/ https://www.facebook.com/bbradioofficial https://www.tiktok.com/@bbradioofficial
Christoph Chorherr gestaltet die vierte Folge der Sonderserie zur „Zukunft der Demokratie“ mit einem Gespräch über das neue Buch von Götz Aly „Wie konnte das geschehen?“, das den Untergang der Weimarer Demokratie und die Entstehung des Nationalsozialismus aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft beleuchtet. Aly schildert biografisch, wie er als Nachkriegskind über NS‑Prozesse, Filme über Konzentrationslager und das Schweigen der Eltern zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah kam und warum er darin weniger ein Staats- als ein Gesellschaftsversagen erkennt. Er kritisiert das gängige Gedenkstättenkonzept, das Täter als „SS‑Monster“ auslagert und die Identifikation mit Opfern erleichtert, während die Beteiligung der „halbwegs normalen“ Deutschen und Österreicher an Arisierung, Zwangsarbeit und Deportationen weitgehend ausgeblendet bleibt. Ausführlich erklärt Aly, wodurch die NS‑Regierung bis 1938 so populär wurde: durch radikale soziale Maßnahmen zugunsten von Mietern, Bauern, Arbeitslosen und Kriegsversehrten, finanziert durch Schulden, höhere Steuern für Vermögende und Unternehmen sowie eine Politik der materiellen „Bestechung“ breiter Schichten. Ebenso zeigt er, wie moderne Massenmedien – vor allem Radio, Kino-Wochenschau und Unterhaltungsfilme – mit 85 Prozent Unterhaltung und wohldosierter Propaganda kombinierte, um Zustimmung zu Hitler, zur Aufrüstung und später zum Krieg emotional abzusichern. Am Beispiel der „Euthanasie“-Morde an psychisch Kranken und Behinderten und der späteren Judendeportationen beschreibt Aly, wie Verwaltung, medizinische Profession, Nachbarschaften und Familien stufenweise in ein System des Mitwissens, Mitprofitierens und opportunistischen Schweigens hineingezogen wurden. In einem zweiten Schwerpunkt vergleicht er die Endphase der Weimarer Republik mit heutigen Demokratien: Die damalige Zersplitterung und Selbstblockade der Parteien der Mitte, das Ausweichen in Symbolpolitik und die Angst, Wählerinnen und Wählern unangenehme Wahrheiten zu zumuten, erkennt er in abgeschwächter Form auch in Berlin, Wien, Paris und Washington. Aly warnt jedoch vor inflationären Faschismus‑Vergleichen, plädiert dafür, von Nationalsozialismus bzw. „Hitlerismus“ zu sprechen und die konkreten sozialen und politischen Mechanismen von Stabilisierung und Radikalisierung genau zu analysieren, statt alles mit einem Schimpfwort zu überdecken. Abschließend reflektiert er seine eigene 68er‑Biografie („Unser Kampf“), zeigt die langen Schatten elterlicher NS‑Biografien und formuliert einen Satz, den er auf ein großes Plakat am Potsdamer Platz schreiben würde: „Bildet euch nicht ein, ihr würdet auf der besseren Seite der Geschichte stehen.“ Links zur Folge: Götz Aly auf Wikipedia Buch "Wie konnte das geschehen?" (S. Fischer Verlag) Buch "Unser Kampf" (S. Fischer Verlag) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Ein Podcast von Thomas G. MontagLüdenscheid ist mehr als eine Stadt – es ist ein Geflecht aus Quartieren mit eigener Geschichte, eigener Mentalität und eigener wirtschaftlicher Prägung.„Wirtschaft Einfach! – Lüdenscheids Stadtteile“ erzählt die Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Stadt nicht aus der Perspektive von Zahlen und Statistiken, sondern aus dem Alltag der Menschen. Aus Werkhallen und Marktplätzen. Aus Wohnquartieren und Vereinsheimen. Aus den Stimmen derer, die hier gearbeitet, gegründet, gebaut und gelebt haben.Der Podcast verbindet historische Einordnung mit persönlichen Geschichten. Jede Folge widmet sich einem Stadtteil – der Innenstadt mit ihrem Handel und bürgerlichen Selbstverständnis, dem Wefelshohl als klassischem Arbeiterquartier, Brügge als Verkehrsknotenpunkt, Kalve als Symbol mittelständischer Stärke, Ramsberg und Dickenberg als Nachkriegsquartiere oder den ehemals dörflich geprägten Stadtteilen wie Gevelndorf oder Oeneking.Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:Wie hat die Metallindustrie Lüdenscheid geprägt?Wie entstanden Arbeiterkulturen und Nachbarschaften?Welche Rolle spielte Migration für die wirtschaftliche Entwicklung?Wie verändert Strukturwandel das Selbstbild eines Stadtteils?Und was bedeutet das alles für die Zukunft?„Wirtschaft Einfach!“ steht dabei für Verständlichkeit. Komplexe wirtschaftliche Entwicklungen werden nachvollziehbar erklärt – ohne Fachjargon, aber mit historischer Tiefe.Der Podcast richtet sich an:Bürgerinnen und Bürger LüdenscheidsGeschichts- und WirtschaftsinteressierteSchulen und BildungseinrichtungenUnternehmer und lokale AkteureMenschen, die ihre Stadt neu verstehen wollenDas Format verbindet Regionalgeschichte mit aktuellen Zukunftsfragen. Es schafft Identifikation, stärkt lokales Bewusstsein und zeigt, dass Wirtschaft keine abstrakte Größe ist – sondern Teil unseres täglichen Lebens.„Wirtschaft Einfach! – Lüdenscheids Stadtteile“ist Stadtgeschichte zum Hören.Nahbar, fundiert und identitätsstiftend.
Am Wochenende wurde in Minneapolis, im US-Bundesstaat Minnesota, der 37-jährige Krankenpfleger Alex Pretti von Grenzschutzbeamten erschossen. Es ist nach dem Tod von Renée Good bereits der zweite tödliche Einsatz von ICE-Beamten und Grenzschützern in Minneapolis in nur wenigen Wochen. Während die US-Regierung Alex Pretti zunächst unterstellte, er habe die Einsatzkräfte angreifen wollen, zeigen zahlreiche Handyvideos eine andere Version der Ereignisse: Pretti hatte die Beamten nicht bedroht. Nach den zwei Todesopfern in Minneapolis und dem wochenlangen Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE, der in der Bevölkerung für Angst und Verunsicherung sorgt, wächst auch der Widerstand gegen Donald Trump und sein hartes Vorgehen in der Einwanderungspolitik. Protest formiert sich in den Nachbarschaften, in der Zivilgesellschaft – und zunehmend auch innerhalb der republikanischen Partei. Welche Macht hat der Widerstand in den USA? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit Bastian Brauns, US-Korrespondent von t-online, der aktuell vor Ort aus Minneapolis berichtet. Wie groß ist die Wut, wie groß ist die Angst – und ist der Tod von Alex Pretti eine wirkliche Zäsur? Sie diskutieren darüber, ob ausgerechnet Trumps zentrales Wahlkampfthema Migration ihm nun politisch gefährlich werden könnte, welche Rolle Protestnetzwerke in den USA spielen und wie die Menschen in Minneapolis versuchen, sich beim Protestieren nicht in Gefahr zu bringen. Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, der 28.01.26 um 17:30 Uhr. Korrektur: Die Black Lives Matter-Bewegung wurde zwar nach dem Tod von George Floyd im Jahr 2020 sehr viel bekannter, gegründet wurde sie aber bereits 2013. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Sie möchten Werbung in unserem Podcast schalten? Dann schreiben Sie eine Mail an: dirk@mitvergnuegen.com Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/politik-mit-anne-will-podcast-live-2026 06.05.26 Stuttgart 17.06.26 München 06.10.26 Hannover 03.11.26 Berlin WICHTIGE QUELLEN: AP: The man killed by a US Border Patrol officer in Minneapolis was an ICU nurse, family says, 25.1.2026 https://apnews.com/article/immigration-enforcement-minnesota-protester-alex-pretti-15ade7de6e19cb0291734e85dac763dc BBC: What is ICE and what powers do its agents have to use force?, 26.1.2026 https://www.bbc.com/news/articles/cp80ljjd5rwo CNN: Top White House aide Stephen Miller acknowledges possible breach of protocol before Alex Pretti's shooting, 28.1.2026 https://edition.cnn.com/2026/01/27/politics/stephen-miller-alex-pretti-trump t-online: “Der Präsident ist ein Mörder!”, 28.1.2026 https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101103186/alex-pretti-tod-des-krankenpflegers-in-minneapolis-bringt-trump-ins-wanken.html t-online: Amerika im Ausnahmezustand, 25.1.2026 https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101098556/ice-schuesse-und-trumps-krieg-im-innern-amerikas-widerstand-waechst.html YouGov: Confidence in ICE is falling and half of Americans support cutting its funding, 27.1.2026 https://today.yougov.com/politics/articles/53954-confidence-ice-falling-half-americans-support-cutting-ice-funding-january-23-26-2026-economist-yougov-poll ZEIT: ICEkalt, 21.1.2026, https://www.zeit.de/2026/04/ice-minneapolis-usa-einwanderung-razzien-donald-trump/komplettansicht Impressum: Redaktion: Gina Enslin, Florian Barnikel Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Wenn ihr Werbung schalten wollt, wendet euch gerne an die: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften Sendung - Deutschlandfunk
Nachbarschaften sind Orte, an denen Menschen aufeinander treffen. Die Forschung zeigt: Vor allem Ältere und Familien profitieren von einem guten Miteinander. Und wirklichen Streit unter Nachbarn gibt es seltener, als man vermuten würde. Köster, Bettina www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Nachbarschaften sind Orte, an denen Menschen aufeinander treffen. Die Forschung zeigt: Vor allem Ältere und Familien profitieren von einem guten Miteinander. Und wirklichen Streit unter Nachbarn gibt es seltener, als man vermuten würde. Köster, Bettina www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
In dieser Folge von 7 Gute Gründe besuchen wir das Rotkreuzmuseum Vogelsang im Nationalpark Eifel und sprechen mit dessen Leiter Rolf Zimmermann. Rolf blickt auf ein langes Rotkreuzleben in Haupt- und Ehrenamt zurück und erzählt, wie er den Weg in die Museumsarbeit gefunden hat. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum ausgerechnet der geschichtsträchtige Ort Vogelsang IP – einst Kaderschmiede der Nationalsozialisten, später britische und belgische Kaserne und heute Internationaler Platz für Toleranz und Vielfalt – ein so besonderer Standort für ein Rotkreuzmuseum ist. Rolf berichtet über die Verantwortung, die mit diesem Ort verbunden ist, die Möglichkeiten, die er bietet, und über die Nachbarschaften und Synergien, die sich dort entwickelt haben. Natürlich werfen wir auch einen Blick ins Museum: Für wen ist die Ausstellung gedacht, was sind ihre Schwerpunkte, welche besonderen Exponate gibt es zu entdecken – und warum lohnt es sich, regelmäßig wiederzukommen? Rolf gibt Einblicke in die Sammlung, erzählt von bewegenden Momenten im Museumsalltag und erklärt, welche Rolle die Digitalisierung dabei spielt. Zum Schluss sprechen wir über die Zukunft des Rotkreuzmuseums Vogelsang – und darüber, wer das Werk von Rolf einmal fortführen könnte.
Werbung *** Diese Folge wurde mit freundlicher Unterstützung der Firma Miltenyi Biotec produziert *** Zwei-gegen-Eins Interview mit Oliver Petters von Miltenyi Biotec über Spatial Biology Miltenyi Biotec wurde 1989 von Stefan Miltenyi gegründet und ist eines der ältesten und größten deutschen Unternehmen der Biotechnologie-Branche. Die Firma ist ein global agierendes Biotechnologie- und Biomedizin-Unternehmen und gilt als führender Anbieter von Produkten zur magnetischen Zellsortierung und -analyse (MACS). In unserem heutigen Zwei-gegen-Eins Interview geht es jedoch um Spatial Biology, über die wir mit Oliver Petters von Miltenyi Biotec sprechen durften. Spatial Biology, also die „Räumliche Biologie“ befasst sich mit der Untersuchung von Biomolekülen und Zellen in ihrem natürlichen dreidimensionalen Kontext. Sie umfasst verschiedene Ebenen der zellulären Auflösung, darunter die subzelluläre Lokalisierung von DNA, RNA und Proteinen, die Auflösung auf Einzelzellniveau und in situ-Kommunikation wie Zell-Zell-Interaktionen und Zellsignale, zelluläre Nachbarschaften, Regionen oder Mikroumgebungen und die Architektur und Organisation von Gewebe in Organen. Eine super spannende Methode…wie sie genau funktioniert, wie diese Technologie in den Alltag der Pathologie passt und warum wir mit Oliver auch über das Weltall sprechen, erfahrt ihr in dieser Folge. Klingt spannend? Dann schnell reingehört… Viel Spaß mit dieser innovativen Folge! Es ist übrigens die zweite von dreien…. Hier der link zur ersten Folge mit Stephan Werk von Miltenyi Biotec über die Lichtblattmikroskopie:(https://pathoaufsohr.podbean.com/e/zwei-gegen-eins-interview-mit-stephan-werk-von-miltenyi-biotec-uber-die-lichtblattmikroskopie/) …und hier der zu Miltenyi Biotec: (https://www.miltenyibiotec.com/DE-en/) Wir freuen uns über euer feedback. Kontakt: sven.perner@pathopodcast.de linkedin.com/in/prof-dr-med-sven-perner-6a771b48 christiane.kuempers@pathopodcast.de linkedin.com/in/pd-dr-med-christiane-charlotte-kümpers-279a382b8 Disclaimer: Der Podcast dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen dieses Podcast sind kein Ersatz für eine professionelle medizinische oder psychologische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die Nutzung der Informationen oder von Materialien, die mit diesem Podcast verlinkt sind, erfolgt auf eigene Verantwortung. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden sollte ein Arzt/eine Ärztin Ihres Vertrauens konsultiert werden.
Dieter Senker spricht über Streitbeilegung in Nachbarschaften und die Bedeutung direkter Gespräche. Er betont die Vorteile von Schlichtungen und motiviert die Zuhörer, Konflikte aktiv zu gestalten und anzugehen.
Im neuesten Sims 4 Addon dreht sich diesmal alles um Abenteuer und dabei sind mehr alltägliche Abenteuer gemeint, welche man beispielsweise auf Ausflügen erleben kann. Auch dreht sich vieles um spielerische Abenteuer, so können wir Schauplätze mit unterschiedlichsten Aktivitäten generieren und auch Ausscheidungsregeln festlegen. Dabei sind wir sehr frei in den Optionen und können einen Zeitplan und Rollen festlegen. Momente in der Kindheit prägen die Sims jetzt fürs Leben und es gibt neue Aktivitäten für Kinder, wie Verstecken spielen oder einen Fantasiebuddy zu haben. Generell wurde der Fokus diesmal stark auf die Kindheit gelegt, was sehr positiv ist. Zusätzlich zur neuen Welt Gibbi Point (mit drei Nachbarschaften) gibt es ein neues Merkmal „wetteifernd“ und zwei neue Bestreben „Tierchenjäger“ und „Coolstes Kind der Stadt“. Insgesamt handelt es sich hier um eine Gameplay-Erweiterung, was ich persönlich sehr bevorzuge, wer aber lieber gestaltet, der könnte hier etwas zu kurz kommen.
In dieser Folge spricht Host Stefan Lassnig mit Maria Rösslhumer, langjährige Geschäftsführerin der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser und nun Obfrau des Vereins StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt, über das alarmierende Ausmaß von Gewalt an Frauen in Österreich, Ursachen und gesellschaftliche Lösungen. Im Zentrum steht das innovative StoP-Konzept, das Nachbarschaften mobilisiert und Zivilcourage als Schlüssel sieht, um Gewalt frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Rösslhumer schildert aus jahrzehntelanger Erfahrung, wie fehlende Gleichstellung und ein tiefsitzender Frauenhass das Problem verschärfen, während staatliche Maßnahmen oft unzureichend und der politische Backlash spürbar sind. Männer werden explizit als Verbündete gefordert, und es wird zur Beteiligung an Präventionsinitiativen aufgerufen. Thematisiert werden auch Femizide, Medienberichterstattung, notwendige rechtliche und finanzielle Investitionen – und die dringenden Appelle an Zivilgesellschaft und Politik, Gewalt nachhaltig zu bekämpfen.Links zur Folge:StoP - Stadtteile gegen PartnergewaltSpenden an den Verein:IBAN: AT31 1500 0044 0107 2204, SWIFT: OBKLAT2LLautend auf Verein StoP-Stadtteile ohne PartnergewaltGanz offen gesagt #32 2022 mit Yvonne Widler über FemizideZiB2 vom 17.09.2025Empfehlung der Woche:podcastradio.at Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at
Nachbarschaften, Migration, Verdrängung: An den Berliner Höfen lässt sich das Leben in der Stadt seit vielen Jahrzehnten ablesen. Welche Perspektiven gibt es? Das fragt Harald Asel seine Gäste.
Sommer und Sonnenschein können durch coole Veranstaltungen wie Festivals am Strand doch noch mehr genossen werden, oder? Dort gibt es ja nur Sand und nichts kann zertrampelt werden. Und natürlich nimmt jede und jeder seinen Müll danach wieder mit und alles ist wieder in Ordnung. Hm, so einfach scheint es denn doch nicht zu sein. In Eckernförde gibt es deswegen gerade Ärger. Der Südstrand ist eigentlich ein Naturschutzgebiet und trotzdem finden dort ständig Veranstaltungen wie Festivals statt. Wie kann das sein? Was ist da los? Dazu fahren wir dorthin und sprechen mit Karin Michel vom BUND Rendsburg-Eckernförde. Außerdem fahren wir mit unserer Begleitung der Veranstaltungsreihe Fokus Wärme fort. Es geht diesmal darum, wie sich Nachbarschaften zusammenschließen können, um klimaneutrale Nahwärme zu organisieren.
In dieser Episode widme ich mich dem Buch "Privateigentum" von Julia Deck, das eine packende Erzählung über die Herausforderungen und Abgründe des Lebens in einer modernen Vorstadtsiedlung bietet. Die Geschichte folgt dem Paar Charles und Eva Caradec, die nach jahrzehntelangem Leben in der Stadt in ein neu errichtetes Eigenheim außerhalb von Paris gezogen sind, bei dem die Ökologie und das scheinbare Glück im Vordergrund stehen. Doch schnell wird klar, dass die gelebte Realität in dieser strahlenden Umgebung alles andere als harmonisch ist. Die Erzählung entfaltet sich in einer Gemeinschaft, in der Nachbarn nicht nur Co-Existenz pflegen, sondern sich ebenfalls gegenseitig überwachen und Strafen aussprechen. Julia Deck schildert eindrucksvoll, wie in dieser idyllisch anmutenden Öko-Siedlung das Zusammenspiel von Nähe und Misstrauen zu intriganten Konflikten und unerwarteten Affären führt. Die etablierten Grillabende, die als festliche Geselligkeit daherkommen, sind nicht in der Lage, die schleichenden Spannungen und aufkeimenden Geheimnisse zu verbergen. Besonders beunruhigend ist das Verschwinden einer Nachbarin, das die ohnehin schon angespannte Stimmung noch weiter eskaliert. Deck gelingt es, geschickt falsche Fährten zu legen und den Leser mit fragwürdigen Indizien in die Irre zu führen. Die Erzählweise zeichnet ein düsteres Bild der menschlichen Natur in einer vermeintlich perfekten Nachbarschaft, in der die Illusion des dauerhaften Glücks schnell zerbricht. Meine eigene Beziehung zu Nachbarschaften wird ebenfalls thematisiert, da ich als jemand, der in einem dörflichen Umfeld lebt, die Dynamiken und die tiefere Verbindung zu Nachbarn kenne. Ich reflektiere über die Unterschiede zwischen urbanen und ländlichen Lebensweisen und bespreche, wie sich intime Nachbarschaften zu Spannungsfeldern entwickeln können, wenn Geheimnisse nicht mehr verborgen bleiben können. Das Buch ist mehr als nur eine fesselnde Geschichte; es ist auch eine prägnante Analyse der zwischenmenschlichen Beziehungen und der Art und Weise, wie wir uns in einer Gemeinschaft positionieren. Mit einem charmanten und anspruchsvollen Schreibstil lädt Deck dazu ein, die tiefgründigen Themen von Nähe und Distanz, Vertrauen und Misstrauen zu betrachten. "Privateigentum" richtet sich nicht nur an Liebhaber von spannungsgeladenen Erzählungen, sondern auch an jene, die die versteckten Nuancen des menschlichen Zusammenseins erkunden möchten. Insgesamt ist "Privateigentum" ein bemerkenswertes Werk, das nicht nur durch seine ergreifende Handlung besticht, sondern auch durch die sprachliche Finesse von Julia Deck und der Übersetzerin Antje Peter. Das Buch ist ein perfektes Präsent für neue Nachbarn und eignet sich besonders gut, um über die vielschichtigen Beziehungen in unserer heutigen Lebensrealität nachzudenken. Ich bin überzeugt, dass es jedem Leser dabei helfen wird, die Komplexität von Nachbarschaftsbeziehungen auf eine tiefere Weise zu begreifen.
Jede Minute verschwindet in Europa ein Gebäude – oft nicht, weil es baufällig wäre, sondern weil Neubau mehr Rendite verspricht. Olaf Grawert beschreibt diesen Abrissrausch als blindes Massenphänomen: Wir bemerken ihn kaum, obwohl er unsere Städte und Nachbarschaften radikal umformt. Häuser werden leer stehen gelassen, bis Bodenpreise steigen; ganze Quartiere verlieren so ihre sozialen Netze.Gegen diese Logik setzt Olaf ein einfaches, aber politisch brisantes Prinzip: Nichts ist günstiger – ökologisch wie ökonomisch – als das Haus, das schon steht. Der Bausektor verursacht mehr CO₂ und Müll als jede andere Branche. Jeder Umbau statt Abriss spart Emissionen, Ressourcen und oft auch gewachsene Gemeinschaften.Doch es geht nicht um Nostalgie, sondern um intelligente Planung: Bestandsaufnahme statt Bauwut, Anreize für Renovierung statt Subventionen für Neubau auf der grünen Wiese, flexible Wohnmodelle, die sich dem Lebenszyklus anpassen. Beispiele aus Wien oder Brüssel zeigen, dass solche Systeme funktionieren – wenn politischer Wille und gesetzliche Rahmenbedingungen stimmen.Olafs Vision einer lebenswerten Stadt ist nah an der Lebensrealität: kurze Wege, Zugang zu Natur, kühlere Sommer, funktionierende Nachbarschaften. Sie entsteht nicht in Renderings futuristischer Hochhäuser, sondern in Gesprächen am Küchentisch und auf der Parkbank. Wer mit offenen Augen durch seine Straße geht, kann schon heute drei Dinge üben: Abrisse wahrnehmen, Leerstand erkennen, und sich fragen, wie viel Raum ungenutzt bleibt. Nur so lässt sich der Blick schärfen – und der Umbau unserer Städte vom Selbstzweck zur gemeinsamen Aufgabe machen.Zu Gast: Olaf Grawert, Architekt und Mitinitiator der europäischen Bürger:inneninitiative HouseEurope!Create your podcast today! #madeonzencastrMentioned in this episode:AI first – Das Praxisbuch für den MittelstandJetzt auf carls-zukunft.de Sonst lesen's wieder nur die Anderen.AI first. Das Praxisbuch für den Mittelstand
Manchmal braucht man einfach eine andere Ordnung. Die Bücher nehmen überhand. Die Projekte, an denen man arbeitet, stapeln sich auf dem Schreibtisch. Die Zeitschriften, die unbedingt gelesen werden müssen, liegen schon aufgetürmt auf dem Fußboden. Es bleibt also nichts anderes übrig, als in ein bekanntes Möbelhaus zu fahren und mit genauen Maßen und Vorstellungen bewaffnet ein Eckregal zu besorgen, das mit ganz vielen Fächern ausgestattet ist, um all das Viele aufzunehmen und wegzusortieren.Aus den Augen aus dem Sinn, könnte man denken. Aber es geht eher darum, eine gewisse Ordnung zu haben, die Luft zum Atmen lässt und trotzdem die Möglichkeit, auf die Dinge, die man braucht, schnell zugreifen zu können. Eine gewisse Ordnung braucht jede Lebensform. Als ich mich mal mit Sechstklässlern über die Ordensregel, die Ordo, unterhalten habe, konnten sie das ja zunächst gar nicht verstehen. Dann haben wir mal aufgezählt, was denn bei ihnen zuhause für festgesetzte Regeln gelten: vom Schuhe im Flur ausziehen und Jacken ordentlich aufhängen, vom Kinderzimmer aufräumen und Hausaufgaben bis zum Abendessen fertig haben, vor dem Essen die Hände waschen und noch vielem mehr. Und dann wurde ihnen klar, dass Regeln dazu da sind, dass man besser zusammenleben kann. Das gilt für Familien und Klöster, für Nachbarschaften und Freundeskreise, für Unternehmen und Arbeitsstellen, für den Straßenverkehr und einen Staat und auch für Kirchen und Religionsgemeinschaften auch.Da gibt es eine Verfassung, ein Grundgesetz, die 10 Gebote und die Kirchengebote und noch vieles mehr. Und es geht immer darum, dass mit den Gesetzen und Geboten ein gutes und gerechtes Zusammenleben möglich wird. Ein Satz, ein Gebot ist oft das Wichtigste und steht deshalb ganz oben. "Die Würde des Menschen ist unantastbar" ist so ein Satz und der steht in unserem Grundgesetz. Und ein anderer Satz ist: "Was ihr von den anderen erwartet, das tut ebenso für sie", den wir als die goldene Regel aus der Bibel betrachten. Beide Sätze bilden die Grundlage für eine Ordnung des Zusammenlebens – ein bisschen wie das neue Eckregal, das die Ordnung im Zimmer stark verbessert.
150 Millionen Franken Schaden hat ein Unwetter im Juli 2017 in Zofingen und Umgebung angerichtet. Nun kann der Hochwasserschutz verbessert werden. Gegen fünf geplante Massnahmen sind keine Einsprachen eingegangen. Weiter in der Sendung: · Nach dem Brand des altehrwürdigen Gasthofs «Bad Klus» in Oensingen soll die Brandruine endlich verschwinden. Das denkmalgeschützte Gebäude soll saniert werden, im Innern sollen Wohnungen entstehen. · Bei den Aufbauarbeiten zur Chilbi in Olten ist ein 53-Jähriger bei einem Fahrgeschäft zweieinhalb Meter hinuntergestürzt und hat sich schwer verletzt. · «Mitenand, gägenand, näbenand»: In der Sommerserie zu Nachbarschaften geht es in der zweitletzten Folge um Gemeindefusionen.
Der gefrässige Schädling wurde in Gunzgen nachgewiesen. Es ist nicht der erste Fund der eingeschleppten Spezies. Der Kanton reagiert mit diversen Massnahmen, damit sich die invasive Art nicht ausbreitet. Weiter in der Sendung: In der zweiten Sommerserie der Regionaljournale widmen wir uns ganz verschiedenen Nachbarschaften. Etwa jener entlang der Sprachgrenze am Bielersee. Dort sorgen die unterschiedlichen Sprachen immer wieder für heitere Missverständnisse.
In dieser Folge sprechen Expert*innen von wohnpartner über die zentrale Rolle von sozialer Beratung und Information im Wiener Gemeindebau. Wie können Menschen in herausfordernden Lebenssituationen unterstützt werden? Warum ist soziale Beratung und Information ein Schlüssel für gutes Zusammenleben? Und mit welchen Herausforderungen sehen sich die wohnpartner-Teams täglich konfrontiert?Jetzt reinhören und tiefer in die Arbeit von wohnpartner eintauchen! Moderation: Elke SodinAlle Informationen über wohnpartner: https://wohnpartner-wien.at/Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns, wenn ihr unseren Podcast bewertet und abonniert (falls ihr das noch nicht gemacht habt). Feedback könnt ihr uns auch an podcast(at)ma53.wien.gv.at schicken. Folgt uns auf unseren Social Media Kanälen:https://www.facebook.com/wien.athttps://bsky.app/profile/wien.gv.athttps://twitter.com/Stadt_Wienhttps://www.linkedin.com/company/city-of-vienna/https://www.instagram.com/stadtwien/Und abonniert unseren täglichen Newsletter:http://wien.gv.at/meinwienheute Weitere Stadt Wien Podcasts: Historisches aus den Wiener Bezirken in den Grätzlgeschichten büchereicast der Stadt Wien Büchereien
Wir scheitern als Gesellschaft im Großen, wenn wir das Kleine verlernen. Wenn die Welt zu zerfallen scheint, liegt die Rettung, Hoffnung und Selbstwirksamkeit eben nicht in der globalen Politik oder in Demonstrationen zu Millionen, sondern beginnen in Nachbarschaften, Vereinen und persönlichen Beziehungen, sagt Marina Weisband, Psychologin, Publizistin und Beteiligungspädagogin im Gespräch mit Michael. Dort, wo wir tatsächlich noch Einfluss spüren und gestalten können, entsteht die Basis für gesellschaftliche Resilienz – nicht auf der internationalen Bühne, sondern im Mikrokosmos vor der eigenen Haustür.Es zeigt sich in der Bildung: Marina beschreibt diese Beteiligungspädagogik als bewussten Gegenentwurf zum System, das von Kindern vor allem Anpassung und das Erfüllen von Erwartungen verlangt. Schule, so Marina, ist in der Regel kein Ort der Persönlichkeitsentwicklung und der Demokratie. Tatsächlich sei das Schulsystem weiterhin vom preußischen Modell geprägt: Es erzieht zum perfekten Arbeiter, nicht zum mündigen Bürger. Die wichtigsten Kompetenzen – Kollaboration, Kreativität, Kommunikation und kritisches Denken – sind im System sogar oft unerwünscht oder werden bestraft. Schule bewertet Leistung daran, wie perfekt Erwartungen erfüllt werden, und nicht daran, wie ein Mensch sich entwickelt. Daraus entsteht eine „erlernte Hilflosigkeit“: Schüler gewöhnen sich daran, dass ihre eigenen Bemühungen wenig bewirken – und denken sich entsprechend klein.Besonders plastisch wird Marina, wenn sie beschreibt, wie Schulen zwar permanent gefordert sind, Kinder für Berufe vorzubereiten, die es noch gar nicht gibt, tatsächlich aber immer stärker auf reine Ausbildung und Vergleichbarkeit setzen. Das aber, sagt sie, ist der falsche Weg: Bildung darf nicht im Erfüllen von Prüfungen, Curricula und Noten erschöpfen. Was Kinder wirklich brauchen, ist die Entwicklung ihrer Persönlichkeit – das Erkunden der eigenen Neugier, das Lernen im sozialen Kontext und das Erfahren von Selbstwirksamkeit.Auch die Digitalisierung – und neuerdings KI – ändert an diesen Grundproblemen wenig, solange Schule nicht ihre Aufgabe grundlegend neu denkt. KI zwingt lediglich dazu, Hausaufgaben neu zu gestalten, wirklich gefährlich wird sie, wenn sie das Denken und Formulieren vollständig übernimmt. Die Schule müsse daher dringend Räume schaffen, in denen echtes gemeinsames Lernen möglich ist, jenseits von starren Fächern und Prüfungsdruck.Es ist das Erlernen von Kleinmut, das uns lähmt – und das wir verlernen müssen. Mut, das eigene Umfeld zu gestalten, entsteht im Praktischen, im Nahen, im Gemeinsamen. Wer verlernt, groß zu denken, bleibt beim Wunsch nach mehr Klopapier auf der Schultoilette stehen – aber auch das kann der erste Schritt zu echter Veränderung sein, wenn daraus Erfahrung von Wirksamkeit wächst.Im Zeitalter von KI und digitaler Disruption stellt Marina die entscheidende Frage: Welche Gesellschaft wollen wir? Was bleibt unser menschlicher Kern, wenn wir Routine an Maschinen auslagern? Die Antwort liegt nicht in weiterer Standardisierung und Kontrolle, sondern im Vertrauen auf die Fähigkeit, sich immer wieder selbst und gemeinsam zu erneuern. Das Große entsteht aus dem Kleinen, und jede Hoffnung beginnt in der gelebten Nähe. Das von Marina genannte Buch ist Wie wäre es, gebildet zu sein? von Pieter Bieri. Die Podcastfolgen, über die Marina und Michael sprechen, sind diese: Micha Pallesche – Was bedeutet Zukunft für Schule? und
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften Sendung - Deutschlandfunk
Hat sich Deutschland politisch auseinander gelebt? Nein, sagt der Soziologe Ansgar Hudde. Sein Befund: Zwei Drittel der Wähler leben in Nachbarschaften, deren Wahlverhalten sehr nah am Bundestagswahlergebnis liegt. Jakobi, Lydia www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Hat sich Deutschland politisch auseinander gelebt? Nein, sagt der Soziologe Ansgar Hudde. Sein Befund: Zwei Drittel der Wähler leben in Nachbarschaften, deren Wahlverhalten sehr nah am Bundestagswahlergebnis liegt. Jakobi, Lydia www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Ob alt oder jung – Einsamkeit ist eine grosse gesellschaftliche Herausforderung. Ein Austausch über fehlende Begegnungen in einer vernetzten Gesellschaft. Menschen können sich in ganz unterschiedlichen Lebenslagen einsam fühlen – unabhängig von Alter, Alltag oder Umfeld. Manche erleben Einsamkeit für kurze Zeit, andere über längere Phasen. Dabei ist Einsamkeit nicht nur ein persönliches Gefühl, sondern auch ein Thema, das unsere Gesellschaft betrifft. In einer Welt, in der vieles immer schneller und digitaler wird, stellt sich die Frage: Wie verbunden sind wir wirklich? Was gibt uns das Gefühl, dazuzugehören – und was führt dazu, dass wir uns ausgegrenzt oder allein fühlen? Auch Dinge wie der Wohnort, wirtschaftlicher Druck oder die Art, wie wir leben und arbeiten, können dabei eine Rolle spielen. Im Generationenforum «Neue (Gem)einsamkeiten?» schauen wir gemeinsam auf die vielen Seiten der Einsamkeit: Wer ist besonders betroffen? Wie erleben verschiedene Generationen Einsamkeit? Und vor allem – was können wir tun? Welche Möglichkeiten haben wir selbst, und was braucht es von Nachbarschaften, Institutionen oder der Politik, um echte Begegnungen möglich zu machen? Die Gäste Eve Bino, Co-Geschäftsleiterin von malreden Alina Gerber (35), Vertreterin Offenes Höchhus im Vorstand von UND Generationentandem, Fachperson Soziale Arbeit Milena Imwinkelried (29), Doktorandin am Institut für Psychologie in der Abteilung klinische Psychologie und Psychotherapie, Forschungsschwerpunkt Einsamkeit im Reconnected Projekt Elisabeth Krayenbühl, Vorstandsmitglied im Quartierzentrum Lerchenfeld, Thun Moderation: Elias Rüegsegger (30)
Die EU-Kommission agiert immer ungehemmter, was die versuchte Einmischung in Wahlen und Regierungsbildungen in souveränen Ländern angeht. Nach den massiven Versuchen der Einflussnahme auf die Wahlen in Georgien scheint Brüssel ein neues „Regime-Change“-Ziel auserkoren zu haben: Serbien. So erklärte jüngst die EU-Kommissarin für „Erweiterung, Östliche Nachbarschaften und den Wiederaufbau der Ukraine“, Marta Kos, dass derWeiterlesen
Am 19. Februar 2020 erschütterte ein rassistischer Terroranschlag die Stadt Hanau und hinterließ eine Narbe in unserer Gesellschaft, die bis heute schmerzt. Neun Menschen wurden an diesem Abend aus dem Leben gerissen, getötet von einem Täter, dessen Hass auf Menschen mit Migrationshintergrund ihn zu dieser grausamen Tat trieb. Wir erinnern uns und nennen ihre Namen: Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu – neun Namen, neun Geschichten, neun Leben, die in einer einzigen Nacht brutal ausgelöscht wurden.Heute, fünf Jahre später, erinnern wir uns an sie. Wir gedenken ihrer Träume, die sie hatten. Ihrer Familien, die sie liebten. Ihrer Freundschaften, die sie pflegten. Und ihres Lächelns, das in den Herzen ihrer Angehörigen weiterlebt. Aber wir erinnern uns auch an die Fragen, die uns bis heute beschäftigen: Wie konnte es so weit kommen? Warum wurden Warnsignale ignoriert? Und warum fühlen sich viele Menschen, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, dennoch wie Bürger zweiter Klasse?In diesem Kontext gewinnt der Song „Köfte“ von Apsilon eine besondere Bedeutung. Apsilon spricht in „Köfte“ aus, was viele Menschen empfinden: Die Erfahrung von Ausgrenzung, die stille Wut über Alltagsrassismus und die Kraft, die daraus erwächst, sich Gehör zu verschaffen. Keiner will es checken, aber keiner hält die FresseDer Song beschreibt die Situation, dass sich wenige Personen der Mehrheitsgesellschaft mit der Geschichte der neu dazu gekommenen Mitbürgerinnen und Mitbürger auseinandersetzen will, aber „Keiner hält die Fresse“ – das bedeutet, es wird einfach so dahergeredet, von Paschas, Machos, Dealern, Kriminellen in Shisha Bars usw., Der Song thematisiert den Schmerz, aber auch die Entschlossenheit seine Identität zu behalten. „Köfte“ erinnert uns daran, dass die Opfer nicht anonym waren. Sie waren Teil unserer Gesellschaft, unserer Nachbarschaften, unserer Freundeskreise. Es ist der Hass, der zu dieser Tat führte. Er ist greifbar, sichtbar und wirkt bis in unsere Wohnungen und Herzen. Er vergiftet unser Zusammenleben.Daher ist es wichtig, dass die Gesellschaft Offenheit und Akzeptanz gegenüber kultureller Vielfalt zeigt und aktiv daran arbeitet, Diskriminierung zu bekämpfenIm Podcast machen sich 3 Menschen Gedanken über 5 Jahre Hanau.Mehr dazu auf Instagram: @19februarhanau @netzpaedagoge @ilka_werner_sg @frau_waibelFoto © Aysan LambyHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song:https://open.spotify.com/intl-de/track/6HJjnoHqY45AtiiXLNAGv7?si=6edc6981a1604c74Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
In einer Zeit, wo Aggression auf dem Vormarsch ist, haben Nachbarschaften viel Potential. Nachbarn sind gut für die Gesundheit und eine Keimzelle unserer Demokratie. An der Grundstücksgrenze lernen wir Besonnenheit und Ausgleich, wir stecken Interessen ab und suchen Wege, um auf Dauer friedlich beisammen zu bleiben. Außerdem: Das “C” in der Migrationsdebatte - Kirche und CDU im Stress Und: Kirchenasyl - gefährdet und gefragt wie nie
In „Kinder – Minderheit ohne Schutz: Aufwachsen in der alternden Gesellschaft“ kommen die Autoren zu dem Schluss, dass unsere Gesellschaft den in ihr lebenden Kindern nicht gerecht wird. In allen gesellschaftlichen Subsystemen spielen sie nicht die Rolle, die wir ihnen zugestehen müssten, damit sich die Gesellschaft in Zukunft auf sie als Bürger*innen wird verlassen können. Glücklicherweise kann man die überforderten Bildungsinstitutionen wie Schule oder Kita neu denken, Ressourcen wie die fitte Rentner*innen einbinden und Potenziale in gut funktionierenden Nachbarschaften heben.
#29 Philipp Witzmann über Vernetzte Nachbarschaften, Solidarität und Nachhaltigkeit im digitalen ZeitalterWie nebenan.de lokale Gemeinschaften stärkt In dieser spannenden Episode von "Was mit Gemeinschaft..." spreche ich mit Philipp Witzmann, dem Geschäftsführer von nebenan.de, einer Plattform, die digitale Vernetzung in lokalen Nachbarschaften ermöglicht. Für mich ist es immer spannend zu sehen, wie der Gemeinschaftsbegriff auch in anderen Kontexten an Bedeutung gewinnt und welche unterschiedlichen Zugänge es zu Gemeinschaft und wie wir hier voneinander lernen können.Philipp erzählt, wie nebenan.de Menschen in urbanen und ländlichen Gebieten hilft, Kontakte zu knüpfen, sich gegenseitig zu unterstützen und Einsamkeit zu überwinden. Der Fokus liegt auf Vertrauen und Sicherheit durch die Nutzung realer Namen und Adressen. Wir diskutieren, wie nebenan.de Brücken zwischen digitalen und realen sozialen Interaktionen baut und welche Visionen Philipp für die Zukunft der Plattform hat, insbesondere im Hinblick auf soziale Verantwortung und die Rolle in der Gesellschaft. Begleitet uns in dieser Episode, um mehr über die Bedeutung von Gemeinschaft und Vernetzung in unserer modernen Welt zu erfahren. Host und Postproduction: Steffen Emrich (gASTWERKe)Guest: Philipp Witzmann (Nebenan.de)Philipp Witzmann ist Geschäftsführer von nebenan.de, einem digitalen sozialen Netzwerk, das darauf abzielt, Menschen in urbanen Gebieten zu vernetzen und den Austausch im echten Leben zu fördern. Nebenan.de bietet eine Plattform, auf der sich Nachbarn gegenseitig helfen, Dinge austauschen, unterstützen oder miteinander interagieren können. Die Idee ist, die traditionellen nachbarschaftlichen Beziehungen in die digitale Welt zu übertragen und so das Gemeinschaftsgefühl in Großstädten zu stärken. Links und Ressourcen Nebenan.de ---------------Dies ist ein Podcast von Steffen Emrich und der gASTWERKe Akademie in Escherode bei KasselDas Programm der gASTWERKe Akademie und weitere Informationen über die Gemeinschaft gASTWERKe findet ihr hier: Instagram: https://www.instagram.com/wasmitgemeinschaft/Facebook: https://www.facebook.com/wasmitgemeinschaft gASTWERKe: https://www.gastwerke.deAkademie: https://www.gastwerke-akademie.de/----------------Angebote von SteffenWenn ihr Fragen zu Projektgründung habt oder insgesamt Unterstützung beim Aufbau von Gemeinschaftsprojekten sucht, dann setzt euch gerne mit mir in Verbindung. Ich kenne viele Berater:innen und Coaches aus dem Gemeinschaftsumfeld und kann euch vielleicht auch selbst weiterhelfen. Als Sozioktratietrainer und Coach begleite ich seit vielen Jahren Gemeinschaftsprojekte v.a. im deutschsprachigen Raum, aber auch darüber hinaus. semrich(at)procorde.net // www.procorde.net oder folgt mir auf Instagram: https://www.instagram.com/wasmitgemeinschaft/oder facebook: https://www.facebook.com/wasmitgemeinschaft/ Meinen kostenloses Freebie zur Soziokratie incl. Anmeldung zum Newsletter findet ihr ebenfalls auf meiner Homepage: www.procorde.net Meine Trainings und Workshopangebote: Veranstaltungen – procorde.net
In dieser Folge geht es in die Tiefe der Nachbarschaftsarbeit der DWA. Klaus Jilg begrüßt Jens Herb und Alexander Weidelener, zwei Experten mit Herzblut für Kläranlagen und Kanalnachbarschaften. Gemeinsam tauchen sie in die Welt des Ehrenamts ein und zeigen, warum Netzwerken, Erfahrungsaustausch und Spaß dabei so wichtig sind. Von historischen Anekdoten bis zu Tipps für Nachwuchslehrer – alles dabei! Hört rein und erfahrt, warum Nachbarschaften mehr sind als nur Meetings.
Heute gehts um folgendes: Nachbarschaften, die mit voller Stolz und Fahnen zeigen, dass die Trump wählen wollen, schlechtem Englisch und Häuser, die vor dem Verkauf aufwändig mit geliehenen Dekokissen verschönert werden. Das ist Amerika. Außerdem: Wie wird die Freundschaft von Sally und Tina leiden, wenn ihre Airbnb-Wohnung in New York ein Reinfall wird? Und warum ziehen beide die Konsequenzen und machen Schluss? All das erfahrt ihr in dieser Folge! Möchtet ihr einen Ratschlag von uns in der Rubrik „Frag ne Freundin“? Habt ihr andere Ideen oder Gedanken? Schreibt uns eine Mail: kontakt@imprinzipclever.de Folgt uns auf Instagram und seid am Donnerstag wieder dabei! Du möchtest mehr über unsere Werpartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!
Wie gehen wir mit dem drohenden Klimakollaps um, und was bedeutet es für unsere Zukunft, wenn wir das Scheitern akzeptieren? Tadzio Müller, Aktivist für Klimagerechtigkeit und Politikwissenschaftler, ist kein Unbekannter in unserem Format. Tadzios Perspektiven sind provokant, aber realistisch: Der Kollaps ist nicht das Ende, sondern eine Chance, neue Wege zu finden, um in einer Welt zu überleben, die von immer mehr Katastrophen heimgesucht wird.„Wir müssen akzeptieren, dass wir scheitern“, sagt Tadzio und verweist auf die vergeblichen Bemühungen, den Klimawandel aufzuhalten. Doch statt in Pessimismus zu verfallen, sieht er darin einen Wendepunkt: „Wenn wir das Scheitern akzeptieren, verlieren wir die lähmende Angst vor dem, was danach kommt.“ Diese neue Offenheit für das Unvermeidliche könnte der Schlüssel sein, um mit einer Welt klarzukommen, die sich rasant verändert.Tadzio spricht über das, was viele fürchten: den Klimakollaps. Aber anstatt diesen als apokalyptisches Szenario abzutun, fordert er, die Katastrophe als „neuen Normalzustand“ zu begreifen. „Es bedeutet nicht, dass alles sofort vorbei ist“, erklärt er. „Ein Kollaps kann auch heißen, dass Lieferketten ausfallen oder Regionen temporär ohne Strom und Wasser dastehen.“ Diese neuen Krisen wären beherrschbar – wenn wir uns darauf vorbereiten.Dabei hebt er die Macht der Gemeinschaft hervor. Tadzio verweist auf Beispiele wie „Mutual Aid“ und „Autonomous Disaster Relief“, bei denen sich Nachbarschaften und lokale Gemeinschaften in Krisen gegenseitig unterstützen. In einer Zeit, in der Hitzewellen oder Überschwemmungen Millionen Menschen betreffen könnten, sei diese solidarische Selbsthilfe von entscheidender Bedeutung. „Die Menschen müssen lernen, sich aufeinander zu verlassen, anstatt auf große politische Lösungen zu warten“, betont er.Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Verdrängung: Die Gesellschaft vermeidet es, sich mit den unangenehmen Realitäten der Klimakrise auseinanderzusetzen. Tadzio fordert eine radikale Umkehr. „Wir müssen durch diese Verdrängung hindurchgehen, um uns vernünftig und emotional auf das vorzubereiten, was kommt.“ Seine Botschaft ist klar: Anstatt zu warten, müssen wir selbst aktiv werden. Er spricht vom ‚Klimakampf 2.0‘ – einer Bewegung, die nicht länger nur appelliert, sondern handelt.Dabei geht es um mehr als nur Umweltschutz. Tadzio wirft auch einen Blick auf die sozialen Ungerechtigkeiten, die durch den Klimawandel verstärkt werden. Wer profitiert von Schutzmaßnahmen? Wer bleibt zurück? „Früher haben wir gesagt, dass alle irgendwann einen Schutz bekommen werden – jetzt wissen wir, dass die Zeit dafür nicht ausreicht.“ Diese Fragen werden laut Tadzio die kommenden Jahre prägen.Am Ende steht die Aufforderung, den Raum der Zukunft nicht als leeren, hoffnungslosen Ort zu begreifen. „Im Raum des Kollapses gibt es jede Menge Bedeutung“, schließt Tadzio. „Wir müssen sie nur erkennen und aktiv nutzen.“ Sein Plädoyer: Wenn wir uns auf Krisen vorbereiten, schaffen wir eine Zukunft, in der nicht alles schlechter wird – sondern in der wir die Kontrolle zurückgewinnen und solidarisch aufbauen können.Zu Gast: Tadzio Müller, Aktivist für Klimagerechtigkeit, PolitikwissenschaftlerBuch: Zwischen friedlicher Sabotage und Kollaps – Wie ich lernte, die Zukunft wieder zu liebenBlog für Klimagerechtigkeit und gegen den FaschismusFolge 197 mit Lars Fischer –
'One-way' SMS FanpostMontreal ist von Deutschland aus recht leicht erreichbar und dadurch ein beliebtes Reiseziehl für Urlauber die einige der ältesten Städte Kanadas besuchen wollen. Da gehen aber dann auch schon die Fragen los, wo bucht man am besten das Hotel oder die Ferienwohnung? Welche Gegend sollte man am besten anreisen? Gibt es auch außerhalb von Montreal gegenden wo man ruhiger wohnen kann für den geruhsameren Urlaub?Bei diesen Fragen will Ich mit der heutigen Folge helfen und ein paar Orte und Restaurants vorschlagen die wir über die Jahre hinweg entdeckt haben und die uns sehr ans Herz gewachsen sind. Ich bin der Bastian und Ich lebe seit 1999 in Kanada. Wilkommen beim ‚Ab nach Kanada‘ podcast wo Ich Dir gern Kanada als Reiseziel schmackhaft machen und die Reiseplanung ein bischen erleichtern will. In der heutigen Folge geht es um diese Themen: ▪ Montreal Innenstadt und Altstadt ▪ Saint Anne de Bellevue ▪ Saint Henri, Verdun & Griffintown ▪ Le Platreau & Mile End ▪ Little Italy ▪ Ile St. Helene & Ile Notre DameSupport the showVielen Dank fürs zuhören! Wenn diese Folge oder die links oben hilfreich waren würde Ich mich sehr über eine Empfehlung meines Podcasts an Freunde, Verwandte, oder andere Reiseinteressierte Menschen in deinem Leben freuen. Für neue Folgen notizen, Bilder und Links folge diesem Podcast auf Facebook oder Instagram @abnachkanada_derpodcastBis zum nächsten mal!
Es gibt so Tage, da braucht man nicht rausgehen am Abend und trotzdem bekommt man mit, dass irgendetwas anders ist als sonst. Gestern Abend spürte man so eine Aufregung in der Stadt und andere Stimmen, Klänge und Düfte. Der Donnerstag vor dem Schützenfest ist hier in Olpe FAHNE HISSEN. Jedes Grundstück hat einen Fahnenmast und da wird am Abend die grünweiße Schützenfahne gehisst. Das dauert ja nur eine Minute, aber gefeiert wird das den ganzen Abend mit Grillparty im Garten mit den Nachbarschaften, mit Musik und fröhlichem Geplauder. Die Stadt ist erfüllt davon und an jeder Ecke hört und sieht man vergnügte Leute, die sich vorfreuen auf das Fest und alle begrüßen, die aus nah und fern zu diesem Fest nach Hause kommen.Bei uns zu Hause in Thüringen gibt es die Kirmes, die eine ebensolche Bedeutung hat. Das Dorf wird auf Vordermann gebracht und geschmückt und der Prozessionsweg für den Sonntag besonders schön zurechtgemacht. Feste zu feiern sind die wunderbaren Gelegenheiten zusammen zu kommen, Gemeinschaft zu erleben, sich des Miteinanders zu versichern. Schon Demokrit, ein griechischer Philosoph aus dem dritten Jahrhundert vor Christus hat den sehr treffenden Satz geprägt:Ein Leben ohne Feste ist wie eine lange Wanderung ohne Einkehr!Ob nun also Schützenfest oder Kirchweih, ob die Großkonzerte von Taylor Swift oder kleine Geburtstagspartys, ob Sommerfest oder Kindergartenabschluss, ob Bundesligastart oder Strandparty, ob Sonntagsgottesdienst oder Tauffeier am Nachmittag, feiern Sie die Feste die vor Ihnen liegen und genießen Sie das Miteinander, den Austausch und die Unbeschwertheit."Unser Leben sei ein Fest" heißt nicht umsonst eins der Lieder im Gotteslob. Feiern wir den Geist Gottes in unsere Mitte, das Wort Jesu, dass uns beschwingt und befreit, die Worte der Wahrheit, die uns Jesus auf den Weg mitgibt. Feiern wir und genießen wir den Sommer!
Mit meinen Kärtchen zum Thema Bibel und Fußball habe ich schon einige vergnügliche Runden gedreht. Mit heiligem Rasen und Mannschaft waren zwei Begriffe aus dem Fußball-Start in unsere morgendliche Betrachtung. Heute ist es der Begriff Kapitän. Eigentlich wird dieser Begriff eher mit der Schifffahrt in Verbindung gebracht. Seit den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts hat sich der Begriffe Mannschaftskapitän oder Kapitän eingebürgert. Ein Kapitän, ist in vielen Mannschaftssportarten ein Spieler, der eine herausragende Stellung im Spiel einnimmt. Dies betrifft formell in erster Linie die Möglichkeit, während des Spiels mit dem Schiedsrichter zu sprechen. In der Regel wird der Kapitän von den Mannschaftsmitgliedern gewählt oder vom Trainer bestimmt. Er vertritt die Interessen der Spieler seiner Mannschaft gegenüber dem Verein, dem Trainer und dem Schiedsrichter, gilt häufig aber auch als verlängerter Arm des Trainers auf dem Spielfeld. Und in der Bibel? Hier wird als Textstelle der Vers 5 aus dem Psalm 45 angegeben. Er lautet in fußballähnlicher Übersetzung: Sei stark und kämpfe für die Wahrheit; regiere dein Volk umsichtig und gerecht. Deine kühnen Taten sollen Dir zum Sieg verhelfen. Manchmal sind Kapitäne umstritten, weil sie ihre Leute nicht so führen, wie es sich andere vorstellen. Und manchmal sind es genau die, die diese Zeit braucht. In einer Gemeinschaft sind es oft genau diese einzelnen Menschen, die durch ihr Tun und Sein genau das verkörpern, was es für diese Aufgaben braucht. So zum Beispiel hier bei uns eine Mutter, die eine Sechsergruppe Kommunionkinder leitet, die genau spürt, was Kinder brauchen, weil sie selbst 5 Kinder hat, die sie im Glauben erzieht und sanft ins Christsein einführt. Oder ein Handwerksmeister, der seine Leute nicht sonntags oder feiertags arbeiten lässt, obwohl das viele mittlerweile tun, weil ihm selbst der Sonntag heilig ist. Oder der Parteipolitiker der sich weigert, Hass und Hetze in den Medien gut zu heißen und selbst solche Parolen und Kampagnen nicht nutzt. Seien wir in unseren Familien, Nachbarschaften, Arbeitsstellen Kapitäne unseres Christseins und warten wir nicht, bis "die da oben" wie man so schön sagt, Anweisungen geben.
Demokratie fängt am Gartenzaun an, Politik könnte mehr für gute Nachbarschaften tun, sagt unser Gast. Für unseren Satiriker war es zu viel Symbolik bei Macrons Staatsbesuch. Und unseren Host bewegt der Einsatz deutscher Waffen auf russischem Boden. Von WDR 5.
Detroit. Der Name galt lange als das Synonym des Niedergangs. Doch seit einiger Zeit geht es aufwärts. Mittlerweile gilt Detroit als eine der aufregendsten Städte der USA. Möglich wurde dies dank dem besonderen Charakter seiner Einwohner und Einwohnerinnen. 2013 lag die Stadt am Boden: Nach einem jahrelangen Niedergang war Detroit Bankrott und wurde unter die Verwaltung des Bundesstaates Michigan gestellt. Fabrikschliessungen hatten aus der einst blühenden Autostadt ein Symbol für Verwahrlosung und Kriminalität gemacht. Nun soll ausgerechnet die Firma Ford Teil der Wiederauferstehung sein. Galt der Autobauer wegen des Wegzugs eines Grossteils der Produktionsstätten lange als mitverantwortlich für die Krise, investiert Ford nun wieder in grossem Stil in die Stadt. Detroit soll zu einem weltweiten Zentrum der Innovation werden. Kaum ein Gebäude illustriert diesen Wandel besser als der stillgelegte Bahnhof. Bis vor kurzem noch leer und verwahrlost, soll der ikonische Bau im Juni mit einer neuen Nutzung neueröffnet werden. Private Investoren aber auch die Politik erhoffen sich viel vom Projekt. Der Wandel, der im Zentrum der Stadt bereits sichtbar ist, soll nun endlich auch die ärmeren Aussenquartiere erreichen. Damit dies überhaupt möglich war, liegt an den Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt. Aller Widrigkeiten zum Trotz gaben sie ihre Stadt nie auf und fanden stetig neue Wege, um weiterzumachen. Dieser Geist ist überall in der Stadt zu spüren: Nachbarschaften schliessen sich zu urbanen Landwirtschaftsprojekten zusammen, Menschen ziehen hierher, um Start-Ups zu gründen. Doch es bleibt die Frage: Profitieren am Ende wirklich alle Bewohnerinnen und Bewohner Detroits von diesem Wandel.
Detroit. Der Name galt lange als das Synonym des Niedergangs. Doch seit einiger Zeit geht es aufwärts. Mittlerweile gilt Detroit als eine der aufregendsten Städte der USA. Möglich wurde dies dank dem besonderen Charakter seiner Einwohner und Einwohnerinnen. 2013 lag die Stadt am Boden: Nach einem jahrelangen Niedergang war Detroit Bankrott und wurde unter die Verwaltung des Bundesstaates Michigan gestellt. Fabrikschliessungen hatten aus der einst blühenden Autostadt ein Symbol für Verwahrlosung und Kriminalität gemacht. Nun soll ausgerechnet die Firma Ford Teil der Wiederauferstehung sein. Galt der Autobauer wegen des Wegzugs eines Grossteils der Produktionsstätten lange als mitverantwortlich für die Krise, investiert Ford nun wieder in grossem Stil in die Stadt. Detroit soll zu einem weltweiten Zentrum der Innovation werden. Kaum ein Gebäude illustriert diesen Wandel besser als der stillgelegte Bahnhof. Bis vor kurzem noch leer und verwahrlost, soll der ikonische Bau im Juni mit einer neuen Nutzung neueröffnet werden. Private Investoren aber auch die Politik erhoffen sich viel vom Projekt. Der Wandel, der im Zentrum der Stadt bereits sichtbar ist, soll nun endlich auch die ärmeren Aussenquartiere erreichen. Damit dies überhaupt möglich war, liegt an den Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt. Aller Widrigkeiten zum Trotz gaben sie ihre Stadt nie auf und fanden stetig neue Wege, um weiterzumachen. Dieser Geist ist überall in der Stadt zu spüren: Nachbarschaften schliessen sich zu urbanen Landwirtschaftsprojekten zusammen, Menschen ziehen hierher, um Start-Ups zu gründen. Doch es bleibt die Frage: Profitieren am Ende wirklich alle Bewohnerinnen und Bewohner Detroits von diesem Wandel.
Ihr Nachbar hat die Handwerker da und lässt die neuesten Solarmodule aufs Dach montieren. Da will man sich doch auch nicht lumpen lassen. Dank neuer Technologien sind künftig immer Nachbarschaften vom Wettrüsten erfasst – zum Wohle des Planeten selbstverständlich... Von Tobias Brodowy.
Jetzt sitzt zum ersten Mal ein Schweizer Politiker mit Migrationshintergrund in der Basler Regierung: Mustafa Atici heisst der ehemalige Nationalrat und dank ihm herrscht in gewissen Nachbarschaften in Basel jetzt euphorische Aufbruchsstimmung. Lesen Sie hier den Artikel zur Folge: https://www.aargauerzeitung.ch/basel/basel-stadt/ersatzwahlen-mustafa-atici-ist-neuer-basler-regierungsrat-allerdings-auf-zeit-ich-werde-in-den-naechsten-sechs-monaten-alles-geben-ld.2603679
REUPLOAD: Was macht Social-Media eigentlich sozial? Wie lokal können Social-Media-Netzwerke sein? Und was macht lokale Social-Media Plattformen möglicherweise besser als die der Tech-Giganten? Heute dreht sich bei Tech & Trara alles um die eigene Nachbarschaft. Ob lokal oder regional, analog oder digital, Nachbarschaft heißt respektvoller Zusammenhalt zwischen Menschen, die einen Erfahrungsraum miteinander teilen. Till Behnke ist Gründer und Geschäftsführer von nebenan.de, eine Social Media Plattform, die Nachbarschaften miteinander verbinden will. Ihr Fokus liegt auf Lokalität und Regionalität und fühlt sich schon in der Nutzung empathischer an. Till erzählt uns, warum Nachbarschaft so wichtig für ein soziales Gefüge ist und wie eine Plattform wirklich sozial sein kann und das nicht nur im Namen trägt. Klarnamenpflicht, Adressangaben und Konstruktivität sind beispielsweise hilfreiche Mittel für einen sozialeren Umgang online. Auch der Fokus auf Themen, die viele Leute in der eigenen Umgebung betreffen und nicht global sind, machen Nachbarschaft so inkludierend für Menschen unterschiedlichster Hintergründe. Das Gespräch mit Till war erfrischend herzlich und hat uns nochmal einen tiefgründigeren Einblick in Nachbarschaften gegeben. Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Hören und vielleicht vernetzt ihr euch ja auch einmal neu mit euren Nachbarn. Viel Vergnügen!
In dieser Episode tauchen Daniel und Sascha tiefer als je zuvor in die verborgenen Tiefen der Abwasserwelt ein. Sie diskutieren mit Manfred Fischer über die Entstehung der IFAT und der Weg bis heute. Begleitet uns auf dieser abenteuerlichen Reise, bei der wir lernen, dass Abwasser weit mehr ist als nur das, was unter unseren Füßen fließt. Wann wurden Nachbarschaften gegründet? Was würdest du auf ein Plakat schreiben, welches am Eingang der IFAT von jedem zu sehen ist? Welches Buch empfiehlt der Schriftsteller Manfred Fischer für Abwasser und im Privaten? Welche Sportart schaust Du im TV? DWA und ATV gehören zusammen?
Adventszeit in der Nachbarschaft! In diesem Jahr unternehmen wir ein paar Ausflüge in die Nachbarschaften außerhalb der Rialto-Verfilmungen. Zum ersten Advent haben sich Fabian und Silvia ein Wallace-Hörspiel vom Label Saphir Tonart geschnappt. Ob die Gangster in London dort auch geschnappt werden? Hört es Euch selbst an, denn unsere Besprechung ist spoilerfrei :) Wir wünschen Euch einen schönen 1. Advent! Hörspiel auf Spotify - Das Buch - Als die Tiere den Wald verließen - Das Rätsel der roten Orchidee - Verfolgungsjagd bei Spectre - Skyfall: Überfall im Ministerium - Der grüne Bogenschütze (Hörplanet) - Alexandra Lange erzählt John Sinclair - Samwise Gamgee - Dennis Knossala - Paul Temple und der Fall Gregory -Schwarz wird stets gemalt der Teufel - Radiolivetheater - Der Meisterdieb und seine Feinde - On the Spot - Volksfront von Judäa - Symbolismus: Rote Nelke (00:00) Gangster in London (01:25) Saphir Tonart (02:45) Die Buchvorlage (04:40) Das Cover (07:50) Der Klappentext (spoilerfrei!) (08:30) Die Sprecher*innen (23:00) Die Handlung (36:40) Das Fazit
Am vergangenen Samstag wurde Israel brutal von den Hamas angegriffen, seitdem herrscht Kriegszustand — wir sprechen über unsere Trauer und Hilflosigkeit. Dann erzählt Cari, wie Patriotismus und Flaggen in deutschen Nachbarschaften debattiert werden. Außerdem berichten wir von unserer Easy German-Reise nach Frankfurt am Main, wo Manuel vergeblich versucht hat, Menschen in Anzügen zu interviewen. Zum Schluss beantworten wir eine Hörer-Frage: Kann man reisen, ohne Tourist zu sein? Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Darüber redet Deutschland: Krieg in Israel Nachrichten zum Thema Israel (tagesschau) Caris Corner: Deutschlandfahnen Der Tag der Deutschen Einheit (Easy German Podcast 422) Unangebrachte Deko? – Diskussion um die Deutschlandflagge (Notes of Berlin) Manuels Manual: Anzüge Schneider in Panama: La Fortuna | Trajes, Camisas y Zapatos a la Medida Eure Fragen Isabela fragt: Jeder will reisen, aber niemand will Tourist sein - geht das? Hast du eine Frage an uns? Auf easygerman.fm kannst du uns eine Sprachnachricht schicken. Wichtige Vokabeln in dieser Episode jemanden zermürben: jemanden durch anhaltende Schwierigkeiten, Probleme oder Belastungen emotional oder physisch erschöpfen das Existenzrecht: das grundlegende Recht einer Person, einer Organisation oder eines Staates, zu existieren oder zu leben jemanden befremden: jemanden durch etwas irritieren, verwirren oder unangenehm überraschen übergriffig: beschreibt ein Verhalten, das die persönlichen Grenzen oder Rechte einer anderen Person überschreitet die Doppeldeutigkeit: eine Aussage oder ein Wort, das mehr als eine Interpretation oder Bedeutung haben kann der Nationalstolz: das positive Gefühl einer Person oder Gruppe gegenüber ihrem Land, oft verbunden mit dem Gefühl der Zugehörigkeit und Wertschätzung der nationalen Identität und Kultur der Anzug: Kleidungsstück bestehend aus Jacke und Hose, oft getragen für formelle Anlässe oder in beruflichen Kontexten von der Stange (kaufen): etwas kaufen, das bereits fertig produziert ist und nicht individuell angepasst oder angefertigt wurde maßgeschneidert: etwas, das speziell nach den genauen Maßen, Vorlieben oder Bedürfnissen einer bestimmten Person angefertigt wurde Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
Zeit für ein neues Sims-Addon, und ja, auch dieses Thema ist nicht komplett neu: In die Sims 3 Campusleben haben wir unsere Sims durchs Studium begleitet, diesmal starten wir etwas eher in der Highschool. Dabei ist das Interessante, dass unsere Sims hier wirklich eine Pubertät durchmachen mit all ihren Problemen, wie Akne oder Herzschmerz.Neben neuen Nachbarschaften gibt es auch zwei neue Karrieren, welche die Teenager bereits starten können: Influencer und Streamer, also ganz zeitgemäß. Vor jedem Schultag werden wir gefragt, ob wir unseren Sim begleiten möchten, um so den Schulalltag zu gestalten. Dieser ist anfangs ziemlich witzig, läuft allerdings immer recht gleich ab, sodass es auch schnell langweilig werden kann. Die neue Nachbarschaft, sowie die Möbel und Kleidungsstücke sind wie immer toll und thematisch zum Thema passend. Im Großen und Ganzen gefällt mir dieses Addon, allerdings ist der hohe Preis mal wieder ein wenig überzogen.
Eine Stadt ist nach meinem Verständnis ein Ort der Niederlassung, also ein Ort, wo man zu bleiben beabsichtigt. Dies gegenüber einem Zelt oder einer Zeltsiedlung. Ein Zelt erlaubt die pragmatische Unterbringung an wechselnden Orten. Das Haus in der Stadt hingegen hat einen permanenten Fokus mit Infrastruktur wie Strom, fliessendem Wasser etc. Wer sich in der Stadt in einem Haus niederlässt, auch als Mieter, hat Absichten, länger zu bleiben als an einem temporären Ort im Zelt. Das heisst auch, dass Nachbarschaften sich anders gestalten und dass man in der Stadt eine feste Adresse hat. Bei aller Flexibilität ist es anstrengender, nur im Zelt zu leben. Das Unverbindliche oder Flexible hat nicht nur Vorteile. Vielleicht ist es an der Zeit bei Dir, in einem Lebensbereich sesshafter, verbindlicher zu werden und dies auch nach aussen zu signalisieren. Damit meine ich: zu signalisieren, wo Du stehst, wo andere dich - analog einer festen Adresse - erreichen können. Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag! --- Send in a voice message: https://anchor.fm/audiostretto/message
Zur Feier der 40. Folge servieren wir Euch heute: Lange Leichenlisten, garstige Gerüche, nichtsahnende Nachbarschaften und damit die selbst für hartgesottene Ermittler kaum zu glaubende Geschichte des Mister Dennis Nilsen, Beamter im öffentlichen Dienst. Immerhin ist das 40ste Jubiläum das „rubinene“ – also kurz vor Gold und - passt ja_ rot wie Blut. Außerdem erfindet Etienne den Eierkühler und George den dazu passenden Sitz mit Eierkühleraussparung. Und ein cleverer Klempner kommt auch zu Wort. Viel Spannung Euch mit uns und dem, der im Serienmörderquartett immerhin drei von vier Maniac Factor Sternen bekommen hat!
Im Gemüse- und Topfgarten, kann man die verschiedenen Lebensformen der Pflanzen nutzen, um eine gute Nachbarschaften zu kreieren. Die langjährig erprobten Mischkulturen können als vorbeugende Massnahme gegen Schädlinge und Krankheiten wirken und die Gesundheit und Widerstandsfähigkeit der einzelnen Pflanzen fördern: * Hülsenfrüchte (Erbsen, Kefen, Puffbohnen, Buschbohnen und Stangenbohnen) haben Wurzeln mit Knöllchenbakterien, welche Stickstoff sammeln. Nach der Ernte werden die Wurzeln im Boden belassen, sie versorgen die nachfolgende Kultur mit diesem wichtigen Nährstoff * Pflanzen mit tief wachsenden Wurzeln (z.B. Luzerne, Ölrettich) werden zwischen die Gemüsepflanzen gesät, sie sorgen für eine tiefe Lockerung des Bodens und bringen Nährstoffe aus tiefen Schichten in die oberen Schichten. Denn ihre Blätter werden abgeschnitten und als Mulch verwendet. * Tagetes zwischen Sellerie, Lauch, Kohl etc. wirkt gegen schädliche Nematodenarten ( Fadenwürmer) im Boden. * Puffbohnen, Kümmel, Koriander, Tagetes, Kapuzinerkresse Bohnen und Meerrettich, neben Kartoffeln gepflanzt, können den Kartoffelkäfer von diesen fernhalten. * Kopfsalat, Spinat und Schnittsellerie als Nachbarn von Kohl, Radieschen und Rettichen, vergraulen den Erdfloh. * Zwiebeln, Lauch und Knoblauch neben Erdbeeren gepflanzt, können gegen Graufäulebefall wirken. * Farnkraut und Kiefernnadeln als Mulch bei Erdbeeren, wehren Schadinsekten ab. Die Früchte werden aromatischer. * Laucharten, Schwarzwurzeln, Kresse und Dill als Nachbarn von Rüebli, können die Möhrenfliege vertreiben. * Tagetes, Ringelblumen und Petersilie können Tomaten vor der Weissen Fliege schützen und verleihen den Früchten Aroma. * Basilikum, Borretsch und Dill als Nachbarn von Gurken fördern die Bestäubung und können Mehltau abwehren. * Kerbel kann neben Salatpflanzen gepflanzt, Blattläuse und Schnecken vertreiben. * Bohnenkraut und Salbei können bei Bohnen die Schwarze Bohnenlaus vertreiben. * Koriander, Borretsch und Dill fördern das Wachstum und Aroma der Randen. * Dill ausgesät vor dem Setzen der Kohlpflanzen, hilft gegen Kohlweissling und Erdflöhe. * Kamillenreihen zwischen Bohnen oder Erbsen, hilft gegen diverse Pilzkrankheiten. * Knoblauch und Schnittknoblauch zwischen Erdbeeren, hilft gegen Graufäule (mit abgeschnittenen Blättern mulchen).