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Der klassische Achtstunden-Arbeitstag hat ausgedient, meint der Arbeitszeitforscher Ufuk Altun. Starre Modelle seien im Industriezeitalter sinnvoll gewesen, heute liefen sie an der Realität vorbei. Im globalen Wettbewerb bräuchten auch Ingenieurinnen und Ingenieure mehr zeitliche Beweglichkeit. Wie aber könnte die aussehen, sodass Arbeitgeber wie Arbeitnehmer damit leben könnten?
Finanzministerin Keller-Sutter legt ein umfassendes Reformpaket vor, um einen zweiten Fall Credit Suisse zu verhindern. Weiterhin kein Ständemehr: Bundesrat hält an Position fest. Aufgrund der verschärften Sicherheitslage will der Bundesrat die Mehrwertsteuer während 12 Jahren um 0,5 Prozentpunkte erhöhen. Kein zusätzlicher Kündigungsschutz für Gewerkschaftler: Wirtschaftskommission des Ständerates sagt nein. Der Bundesrat will den Kantone bei Sozialhilfe für Personen mit Schutzstatus S mehr Spielraum geben. Markus Somm warnt davor, in die Sonne zu starren.
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
Sebastian Dullien (Direktor IMK) schaut hinter die Kulissen der geplanten Einkommensteuerreform: Was steckt wirklich hinter den großen Ankündigungen von Regierung und Opposition? Wie viel Entlastung tatsächlich bei den Menschen ankommt und welche politischen Kompromisse dahinterstehen. Warum die Erwartungen an eine große Steuerreform oft größer sind als das, was am Ende umgesetzt wird. Wie wenig Spielraum im Haushalt bleibt, wo die Grenzen der Umverteilung liegen und weshalb selbst kleine Änderungen große Debatten auslösen.
Deutschland kann sich bei vielen Grundnahrungsmitteln weitgehend selbst versorgen – doch die Bilanz fällt nicht überall positiv aus. Wo die heimische Produktion Lücken aufweist und welche Faktoren die Zukunft der Landwirtschaft bestimmen. Zwei Bauern gewähren einen Einblick.
Kurz vor den Landtagswahlen im Herbst schüren Krisen und Reformen den Unmut gegenüber der Politik. Die AfD sei eine Sammelstelle für Unzufriedenheit, so Soziologe Steffen Mau. Anderen Parteien bliebe nur begrenzt Spielraum, um Boden gutzumachen. Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Interviews
MD-Dateien: Die Infrastruktur, die KI-Entwicklung von Anfang an richtig macht Nicht bessere Prompts, sondern eine durchdachte Infrastruktur aus MD-Dateien macht KI-Entwicklung konsistent und skalierbar. TJ zeigt, wie sein Team der KI alles Nötige einmalig mitgibt — Umsysteme, Coding-Style, Corporate Identity, Engineering- und Design-Prinzipien — sodass sie von Schritt eins an qualitativ hochwertige Anwendungen baut. Warum das Prinzip auf einer IBM-Entwicklerkonferenz aus den 90ern fußt und was du davon heute direkt ableiten kannst, hörst du in dieser Folge. Die Lego-Platte: Was MD-Dateien überhaupt leisten MD-Dateien sind keine Notizzettel — sie sind die strukturelle Grundlage, auf der KI-gestützte Entwicklung zuverlässig funktioniert. TJ beschreibt sie als das „Habitat" der KI: ein klar definierter Rahmen, der der KI mitteilt, in welcher Welt sie arbeitet. Wer diesen Rahmen einmal sauber aufsetzt, spart sich bei jeder neuen Anwendung das mühsame Wiederholen von Regeln, Kontexten und Präferenzen. Die KI kennt das Spielfeld — und entwickelt darin. Das ist der eigentliche Hebel: nicht mehr erklären, sondern dokumentiert haben. Umsysteme und Coding-Style: Was die KI über deinen Stack wissen muss Im Koerting Institute sind aktuell 23 Umsysteme dokumentiert — von Klick-Tipp über Zoom bis Stripe und LexOffice. Das klingt nach Verwaltungsaufwand, ist aber entscheidend: Weil die KI weiß, dass Stripe das Abrechnungssystem ist, schlägt sie nie Digistore vor. Sie denkt im richtigen Stack. Ergänzt wird das durch den Coding-Style-Guide, der festlegt, wie Code dokumentiert wird, welche Praktiken vermieden werden sollen und wie qualitativ hochwertige Entwicklung im Team aussieht. Beides sind eigenständige MD-Dateien — und beides muss nur einmal geschrieben werden. Corporate Identity und Dokumentationsrichtlinien: Konsistenz ohne Kontrolle Damit alle Anwendungen einheitlich wirken, steckt die Corporate Identity ebenfalls in einer MD-Datei: Farbgebung, Klammer-Syntax, visuelles Erscheinungsbild. Die KI greift automatisch darauf zurück. Parallel dazu regeln Dokumentationsrichtlinien über das Tool Linear, wie Features, Bugs und Release Notes festgehalten werden. Das klingt nach Bürokratie — ist aber das Gegenteil. Wer einmal definiert, wie Dinge dokumentiert werden, befreit sein Team davon, es jedes Mal neu aushandeln zu müssen. Struktur schafft Spielraum. Engineering-Prinzipien: Eine IBM-Lektion, die 30 Jahre Gültigkeit hat Vor 30 Jahren lernte TJ auf einer IBM-Entwicklerkonferenz in Keystone, Colorado von Paul Giangara — damals einer der Chefentwickler bei IBM — zehn Prinzipien für performante Anwendungen. Eines davon: Denke den nächsten Nutzerschritt voraus und führe ihn im Hintergrund schon aus. Wenn der Nutzer dann klickt, ist das Ergebnis sofort da. Ein weiteres Prinzip ist der Zwei-Fakten-Check bei kritischen Berechnungen. Beide Prinzipien stehen jetzt in der Engineering-MD-Datei — und die KI baut sie automatisch in jede Anwendung ein. Kein Erinnern, kein Nachfragen. Einfach drin. Design-Prinzipien und Fazit: Anwendungen, die kein Handbuch brauchen Die jüngste Ergänzung sind Design-Prinzipien — nicht im grafischen Sinne, sondern auf der Ebene der Usability. Wie werden Buttons angeordnet? In welcher Reihenfolge führt man Menschen durch Eingabemasken? Die Antworten stehen in der MD-Datei, damit Anwendungen selbsterklärend sind. Kein Handbuch für Melissa, Nina oder Mia — einfach öffnen und verstehen. Das ist die eigentliche Qualität dieser Infrastruktur: Nicht die KI wird besser, weil man besser prompts. Sie wird besser, weil sie von Anfang an den richtigen Kontext hat. Einmal aufsetzen. Immer profitieren. Das nimmst du mit: • Wenn du deine Umsysteme — zum Beispiel Stripe, Klick-Tipp oder n8n — als MD-Datei mitgibst, schlägt die KI dir nie wieder Lösungen vor, die nicht in deinen Stack passen. • Engineering-Prinzipien wie der Zwei-Fakten-Check gehören in eine MD-Datei: Dann baut die KI sie automatisch in jede Anwendung ein, ohne dass du sie jedes Mal neu erklärst. • Das IBM-Prinzip von Paul Giangara aus Keystone, Colorado gilt noch heute: Denke den nächsten Nutzerschritt voraus, führe ihn im Hintergrund aus — und das Ergebnis ist sofort da, wenn der Nutzer klickt. • Design-Prinzipien in MD-Dateien sorgen dafür, dass Anwendungen selbsterklärend sind und kein Handbuch brauchen — ein konkreter Qualitätsgewinn für alle, die täglich damit arbeiten. • Eine MD-Datei-Infrastruktur ist keine einmalige Fleißarbeit, sondern die Voraussetzung dafür, dass KI-Entwicklung konsistent, skalierbar und vom ersten Schritt an qualitativ hochwertig bleibt. Kapitel: 00:00 Einstieg: Was steckt in den MD-Dateien? 01:31 Umsysteme: Welche Tools kennt die KI? 02:07 Coding-Style-Guide: Wie wird bei euch entwickelt? 02:57 Corporate Identity & Dokumentationsrichtlinien 03:38 Engineering-Prinzipien: IBM-Lektion aus Keystone, Colorado 05:17 Design-Prinzipien: Usability statt Handbuch Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 08:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 08:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
MONTAGS GERNE AUFSTEHEN | Unzufriedenheit im Job auflösen | Berufliche Neuorientierung | Jobwechsel
Viele Menschen fühlen sich ihrem Job ausgeliefert. Dabei gibt es oft mehr Gestaltungsspielraum, als wir zunächst denken. In dieser Folge spreche ich mit den Agile Coaches Martin Langmann und Michael Blümel darüber, wie du deine Arbeitsbeziehungen aktiv gestalten kannst, besonders die Beziehung zu deiner Führungskraft. • Wie du erkennst, was du wirklich beeinflussen kannst • Was der Circle of Influence mit Eigenverantwortung im Job zu tun hat • Wie Managing up die Zusammenarbeit mit deiner Führungskraft verbessern kann • Was du bei Micromanagement, unklaren Erwartungen und fehlendem Vertrauen tun kannst • Wo Job Crafting an seine Grenzen kommt und wann du deinen Job grundsätzlich hinterfragen solltest Jetzt reinhören und herausfinden, wo dein eigener Gestaltungsspielraum beginnt.
Holz, Dorothee www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft am Mittag
Heiko Thieme rechnet weiter mit einer DAX-Sommerkorrektur bis 24.000 Punkte. Im Extrem hält er 23.000 Punkte für möglich. Bis zu 20 Prozent Liquidität schaffen Spielraum. Trotzdem sieht er klare Kaufargumente bei Oracle, Infineon, VW, First Majestic Silver und Barrick Mining. Dazu ordnet er Trump, den Nahostkonflikt, den Ölpreis und Katars Einfluss bei Volkswagen ein. Seine wichtigste Anlegerregel: "Höre nie auf einen heißen Tipp."
In dieser Podcastfolge geht es um eine neue Sicht auf Zeit, Bewusstsein und die schöpferische Kraft deiner Worte. Vielleicht kennst du den Gedanken: "Ich habe keine Zeit." Doch was wäre, wenn genau diese Überzeugung dich davon abhält, dein Leben wirklich zu verändern? Du erfährst, warum echte Veränderung nicht mehr Zeit braucht, sondern ein neues Denken. Es geht darum, die Ursache statt nur die Auswirkungen zu verändern und deine Energie bewusst auszurichten. In dieser Folge erfährst du unter anderem: ✨ warum Zeit anders funktioniert, als wir glauben ✨ welche Kraft deine Worte und Gedanken besitzen ✨ weshalb Veränderung immer im Inneren beginnt ✨ wie du alte Denk- und Glaubensmuster hinter dir lässt ✨ warum Leichtigkeit, Liebe und Lebensfreude bewusste Entscheidungen sind Kostenfreies Live Webinar: Aktiviere deine Selbstheilungskräfte mit Energiemedizin
Seit zehn Jahren leiten die erfahrenen Schifffahrtsbanker Christian Speer und Jens Dose gemeinsam das Shipping-Geschäft bei der Hamburger Privatbank M.M. Warburg. Nachdem die etwas unruhigeren Fahrwasser (Stichwort "Cum-Ex") verlassen wurden, will die Bank jetzt auch das Schifffahrtsgeschäft nach vorne treiben und sieht sich bereits gut auf Kurs. Speer und Dose zeigen sich im HANSA PODCAST sehr optimistisch. "Ich sehe durchaus Potenzial, dass wir deutlich sichtbarer werden, sowohl in Deutschland als auch anderswo", sagt Speer. Der Anteil der Schiffsfinanzierung am maritimen Geschäft dürfte zunehmen, "wir haben sehr großen Spielraum". Die beiden Co-Chefs der Shipping-Abteilung sprechen ausführlich über das finanzielle Volumen der Schifffahrtsgeschäfte, deren Anteil am Gesamtgeschäft der Bank, den Einfluss der Eignerfamilien Olearius und Warburg sowie die Vorstandsstrategie. Nach einem guten Jahr 2025 kann die Schiffsfinanzierung in diesem Jahr wohl nochmal ausgebaut werden – und zwar sowohl im Secondhand-Markt als auch in der Neubau-Finanzierung, in der die Bank eigentlich nicht wirklich aktiv ist. "Wir bewegen uns in eine guten zweistelligen Millionenbereich", sagt Dose. Aktuell sei viel – und "gut ausgebildetes" – Geld unterwegs. Außerdem gebe es generell verstärkt Nachfragen: "Wir nehmen wahr, dass wir auch im deutschen Markt wieder angesagt sind", sagt Dose, der auch über Container, Tanker, Bulker, MPP-Schiffe, Offshore-, Shortsea- und Spezialschiffe sowie darüber spricht, was bzw. welche Schiffe die Warburg Bank eben nicht finanzieren würde – Stichwort "liquide Assets". Nicht zuletzt geht es u.a. auch um die Option, einen Kreditfonds aufzulegen, wie es andere Banken gemacht haben. Das Ausland macht mittlerweile den größeren Teil des Schifffahrtsgeschäft bei Warburg aus. In der Episode geht es u.a. um Märkte wie Griechenland oder Singapur. Auch eine Expansion in weitere Märkte ist durchaus denkbar: "Wir gehen dorthin, wo das Bankensystem Lücken offeriert", so Dose, der die Überlegungen weiter erläutert. Kerngeschäft der Warburg Bank ist allerdings eigentlich das Cash Management. Speer und Dose sprechen ausführlich darüber, wie sich die Privatbank in diesem Geschäft aufstellt, "Know your customer", Geldwäsche-Prävention, Compliance und Sanktionen, 300 Kundengruppen im In- und Ausland, eine internationale Expansion und Investitionen in Knowhow und IT. Sie blicken außerdem zurück auf "ihre zehn Jahre" bei der Warburg Bank.
Tue, 30 Jun 2026 21:04:45 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17370578/74282d10-56b8-4448-b038-8b7139501a2e 540ce250200a10d93e5d5183c823a018 Wolfgang und Stefan besprechen den Juni 2026 Erhalte einen exklusiven Rabatt von 15 % auf die Datentarife von Saily! Verwende beim Bezahlen den Code „zwanziger“. Lade die Saily-App herunter oder besuche https://saily.com/zwanziger Werbung: Incogni Hol dir deine persönlichen Daten zurück mit Incogni! Nutzt den Code ZWANZIGER über den Link unten und erhaltet 60% Rabatt auf das Jahresabo: https://incogni.com/zwanziger Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos dazu: neuezwanziger.de 00:00:00 Es war Juni Wolfgang berichtet vom vorigen Abend in der Kölner Philharmonie, wo Grigory Sokolov Beethoven und Schubert spielte und sechs Zugaben gab, sodass er erst um 23 Uhr herauskam. Er erwähnt, dass viele Zuschauer den Saal nach dem Hauptprogramm fluchtartig verließen, um das Fußballspiel zu sehen. 00:00:52 Fussball WM Stefan und Wolfgang sprechen über die Schlagzeile, dass Jürgen Klopp die Rettung für die Nationalmannschaft sein könnte. Wolfgang vergleicht diese Debatte mit der Frage nach dem nächsten Bundespräsidenten und schlägt scherzhaft vor, Hape Kerkeling zum Bundestrainer zu machen; Stefan wirft ein, man brauche vielleicht eine Frau, und nennt Ilse Aigner. 00:03:16 Werbung Werbung für Saily, eine eSIM für Reisen. 00:05:19 Hitze Stefan berichtet von seiner Rückfahrt nach Frankfurt, das als heißeste Stadt Deutschlands gelte. Wolfgang fordert eine Debatte über Klimaanlagen für alle und kritisiert, dass sich diese in Gastronomie und Hotellerie noch nicht durchgesetzt hätten. Stefan plädiert dafür, statt über den Klimawandel über Klimaanpassung zu reden; er nennt die in Frankfurt am Freitag erstmals überschrittenen 40 Grad, zwei Notarzteinsätze in der Klasse seines Sohnes und kritisiert, dass der Journalismus einen Berliner Wasserwerfer feiere, statt über Klimatisierung zu sprechen. 00:11:14 Liberalismusdebatte Stefan und Wolfgang widmen sich einem rund 30-minütigen Deutschlandfunk-Essay von Nils Schniederjann mit dem Titel „Die Machtfrage. Muss die Linke sich von ihrem eigenen Liberalismus befreien?". Im Essay heißt es, ausgehend vom Karlsruher Klima-Urteil vom 24. März 2021, die Linke habe sich an den Liberalismus gekettet und habe wie die Liberalen Angst vor dem Volk; unterschieden wird zwischen Demokratie und liberaler Demokratie, in der Institutionen und Gerichte den politischen Spielraum begrenzen. Der Clip beruft sich auf den französischen Philosophen Jean-Claude Michéa und auf postliberale Denker wie Patrick Deneen, Adrian Vermeule und Sohrab Ahmari. Wolfgang stellt wiederholt die Frage, ob man für Klimaschutz oder Umverteilung überhaupt Karlsruhe und die Verfassung brauche oder ob man der Mehrheit mehr zutrauen solle, und verweist dabei auf Nancy Frasers „progressiven Neoliberalismus", Catherine Lius These zur Professional Managerial Class sowie auf Veith Selk und Julian Nicolai Hofmann. Stefan argumentiert demgegenüber, das Klimathema falle anders als die Schuldenbremse unmittelbar unter die Menschenwürde des Artikels 1. Beide bemängeln, dass die postliberale Debatte zu wenig über Geld und Kapitalismus spreche; Wolfgang führt am Beispiel der Notenbankunabhängigkeit (EZB, Trump und die Fed, mit Verweis auf Adam Tooze und Liz Truss) aus, dass eine konsequente Politisierung einen radikalen Umbau bedeuten würde. Als Beispiele illiberaler Entwicklungen nennt der Essay die annullierte rumänische Präsidentschaftswahl mit dem nicht zugelassenen Călin Georgescu und den ignorierten Berliner Enteignungs-Volksentscheid. Zum Abschluss richtet Wolfgang an die postliberale Linke die Gegenfrage, ob sie nicht selbst Angst vor der Freiheit habe. 01:38:34 Sommersalon Wolfgang und Stefan kündigen den Sommersalon am 22. August im klimatisierten Saalbau Bornheim in Frankfurt an, einen Live-Podcast ohne festgelegtes Thema, zu dem es Tickets auf neue20er.de gibt. 01:39:47 Rentenkommission Stefan und Wolfgang besprechen den Abschlussbericht der Alterssicherungskommission; Stefan kritisiert, dass die mediale Rezeption die Einführung einer verpflichtenden Kapitalrente nicht durchdrungen habe. Er erläutert das Modell: Ab 2031 werde der Beitragssatz paritätisch um zwei Prozentpunkte (rund 30 Milliarden Euro jährlich) erhöht, das Geld in vorausgewählte Fonds investiert, ohne Vererbbarkeit und mit selbst getragenem Risiko, und laut Bericht bevorzugt im Ausland angelegt; so würden über zwanzig Jahre rund 600 Milliarden Euro während des Renteneintritts der Babyboomer dem Umlagesystem entzogen. Wolfgang ordnet das Vorgehen als beschleunigte Deindustrialisierung ein, da das Geld ins Ausland statt in deutsche Unternehmen fließe. In Clips aus Pressekonferenz und Tag der Industrie äußern sich Friedrich Merz, der die Integration der Kapitalrente in die erste Säule als Einlösung der christlichen Soziallehre bezeichnet, Bärbel Bas, die den Bericht trotz eigener Unkenntnis des Textes als „Gesamtkunstwerk" ohne Rosinenpicken einführt, sowie Frank-Jürgen Weise und Annika Klose, die unter anderem auf die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und ein Mischmodell nach schwedischem Vorbild eingehen. Stefan unterscheidet Alterssicherung und Rentenkasse, beziffert beitragsfremde Leistungen auf 60 bis 100 Milliarden Euro und benennt die eigentliche Deckungslücke mit 1,2 Prozent des BIP beziehungsweise 54 Milliarden Euro. Beide kritisieren die Empfehlung, ausschließlich Löhne und Gehälter zur Beitragsbemessung heranzuziehen und Kapitalerträge, Mieteinnahmen sowie Vermögens-, Erbschafts- und Abgeltungsteuer auszuklammern. Wolfgang verweist auf das Mackenroth-Theorem und kennzeichnet Merz als Blackrock-Kanzler. 03:05:17 Krieg und Aufrüstung Wolfgang leitet das Kapitel mit einer Wirtschaftsmeldung aus dem Handelsblatt Morning Briefing zum Stellenabbau bei VW, Mercedes und Bosch ein, wonach bis zu 100.000 weitere Stellen wegfallen könnten. Anschließend spielen die beiden mehrere Clips aus dem Podcast „Lanz & Precht" ein, in dem der Investigativjournalist Christian Schweppe über die Rüstungsindustrie spricht; Schweppe erklärt die sogenannte Bonner Formel mit einer auf rund sechs Prozent begrenzten Rendite und beschreibt die Preisbildung als Blackbox, in der selbst das Parlament und die Preisprüfer im Beschaffungsamt BAAINBw in Koblenz die Preise kaum nachvollziehen könnten, mit Beispielen wie 65.000 Euro für ein Funkgerät und einem Tag im Haushaltsausschuss, an dem rund 50 Milliarden Euro an Rüstungsvorlagen in vier Stunden bewilligt worden seien. Stefan spricht von Bereicherung und davon, dass dieselben Akteure die Bedrohungsdebatte vorantrieben; Wolfgang verweist auf Abgeordnete aus Rüstungs-Wahlkreisen. Im zweiten Teil spielt Wolfgang Clips von Ursula von der Leyen bei der Ukraine Recovery Conference in Danzig ein, in denen sie die ukrainische Drohnenproduktion, den Ukraine-Support-Loan und eine tiefere Integration der Verteidigungsindustrie lobt; Wolfgang stellt dem die These einer Verbilligung des Krieges gegenüber und kritisiert, dass ukrainische Männer im wehrfähigen Alter durch eine Absprache mit Selenskyj nicht mehr unter die Massenzustromrichtlinie fielen. Wolfgang referiert einen Artikel von Yaroslav Trofimov im Wall Street Journal über russische Drohungen gegen die baltischen Staaten und zitiert Kaja Kallas, Russland müsse eskalieren, um die Mobilmachung zu rechtfertigen. Den Abschluss bilden Clips von John Mearsheimer aus einem Gespräch mit Daniel Davis, in denen Mearsheimer argumentiert, der Westen und die Ukraine führten gemeinsam einen Drohnenkrieg gegen Russland und Putin betrachte den Westen als Kriegspartei. Wolfgang kritisiert, dass keine friedenspolitische Stimme mehr vernehmbar sei und die AfD die Lage instrumentalisiere. 03:54:28 Sozialpolitik Stefan und Wolfgang besprechen mehrere Clips zu außen- und sozialpolitischen Themen. Zunächst zitieren sie einen Deutschlandfunk-Clip mit Außenminister Johann Wadephul, der sagt, die Außenpolitik richte sich nicht nur nach völkerrechtlichen Maßstäben, sondern wäge auch Bündnis-, Wirtschafts- und sicherheitspolitische Interessen ab. Anschließend geht es um die BAföG-Kürzungen anhand eines Gesprächs von Wolfgang Heim mit Helene Bubrowski (künftige Herausgeberin der FAZ), in dem ein Interview mit Forschungsministerin Bär und eine Äußerung des Juso-Vorsitzenden Philipp Türmer zu einem kurzzeitigen, wieder einkassierten Politikskandal werden. Ein längerer Deutschlandfunk-Bericht zur Pflegeversicherung wird eingespielt: ohne Reform stiegen die Defizite bis 2028 auf über 15 Milliarden Euro, geplant seien unter anderem eine fachliche Pflegebegleitung statt Geldleistungen bei Pflegegrad 1, gekürzte Rentenbeiträge für pflegende Angehörige und eine Abkehr von der Tarifbindung; zu Wort kommen Albert Stegemann (CDU), Katja Kipping vom Paritätischen Gesamtverband, DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi, GKV-Sprecher Florian Lanz und der SPD-Gesundheitspolitiker Christos Pantazis. Zum Abschluss greifen sie einen AfD-Redebeitrag von Christina Baum zur Organspende auf, in dem diese vor Organkriminalität warnt und nach psychischen Folgen einer „Wesensveränderung" durch ein fremdes Organ fragt, was Stefan und Wolfgang mit Fragen nach „Deutschsein" und Migrationshintergrund verknüpfen. 04:12:36 Salon-Hinweise Wolfgang kündigt die beiden im Salon besprochenen Bücher an: das neue Buch der Philosophin Eva von Redecker zum „Drang nach Härte" und, zur Frage nach dem Faschismusbegriff, das Buch von Oliver Nachtwey und Carolin Amlinger sowie auszugsweise das neue Buch von Anna-Verena Nosthoff über Kybernetik und Politik (Suhrkamp). Er erläutert die Abo-Möglichkeiten über neue20er.de und Steady (mit Zugang zum Salon-Archiv), Patreon und Apple und verweist auf eine im letzten Live-Salon mit Jan-Philipp Reemtsma geführte Diskussion zum Faschismusbegriff. Zum Schluss weisen sie auf den Sommersalon am 22. August im Saalbau Bornheim in Frankfurt hin. full Wolfgang und Stefan besprechen den Juni 2026 no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 15555
Evolution Radio Show - Alles was du über Keto, Low Carb und Paleo wissen musst
Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen
Mit Brille und Bart: Tiefgründig und Kontrovers über Mensch und Organisation
Heute geht es um die Frage, wie viel Führung Selbstorganisation eigentlich braucht.Freiheit ohne Rand ist kein Spielraum. Sie kann schnell zur Überforderung werden, wenn Verantwortung zwar abgegeben, Macht und Entscheidungsräume aber nicht klar geteilt werden.In dieser Case Clinic sprechen
Heute geht es um die Frage, wie viel Führung Selbstorganisation eigentlich braucht.Freiheit ohne Rand ist kein Spielraum. Sie kann schnell zur Überforderung werden, wenn Verantwortung zwar abgegeben, Macht und Entscheidungsräume aber nicht klar geteilt werden.In dieser Case Clinic sprechen
Die Absichtserklärung zwischen USA und Iran – Ernst gemeint oder lediglich Atempause?Die USA würden bei Annahme der jetzigen Vertragsentwürfe eine schmerzhafte Niederlage eingestehen müssen – ein kaum zu reparierender Prestigeverlust. Kann das ein?Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Wir halten mal wieder den Atem an. Dass wir das noch erleben. Da sickert in der Presse ein Vertragsentwurf zwischen den USA und Iran durch, der einem Kotau der USA gleichkäme. Wir wissen nichts bestimmtes. Aber aus diversen Informationsfetzen sickern Details einer Waffenstillstandsvereinbarung durch. Wir müssen die Puzzleteile einstweilen sorgfältig zusammenfügen.Zunächst einmal ist klar, dass es hier nicht um einen Friedensvertrag geht. Die offiziell verkündete Feuerpause soll um zwei Monate verlängert werden. In der Zeit soll eventuell ein Friedensvertrag ausgearbeitet werden (1). Wenn jene 60 Tage „Waffenruhe“ in etwa so beschaulich ablaufen wie die Wochen zuvor, dann können wir uns auf allerlei Scharmützel einstellen. Es ist also alles ziemlich unverbindlich und die Waffenruhe löchrig wie ein Schweizer Käse. Trotzdem sind die durchgestochenen Details alles andere als schmeichelhaft für die USA. Da ist die Rede davon, die in den USA eingefrorenen iranischen Guthaben freizugeben (2). Dabei ist von etwa 24 Milliarden US-Dollar die Rede, die die USA widerrechtlich für sich als Zinsen bringendes Kapital einsetzen können. Die USA lockern zudem die Sanktionen iranischer Ölexporte, was den finanziellen Spielraum des Irans erheblich erweitern würde.Außerdem sollen nun tatsächlich irgendwoher sage und schreibe 300 Milliarden Dollar aufgetrieben werden, um den Wiederaufbau des Iran zu finanzieren (3). Klugerweise haben die USA gleich klargestellt, dass das Geld keinesfalls aus ihrem Staatssäckel kommen soll. Vielmehr sollen dafür private Investoren, vornehmlich aus der Golfregion nebst milliardenschweren Scheichs herangezogen werden. Man reibt sich die Augen. Die USA als Schirmherren eines Wirtschaftswunders im Iran? Eines Iran, in dem doch Leute die Herrschaft ausüben, die die US-Strategen zuvor noch durch einen bombensicheren Regime Change ausradieren wollten?Nun, in den nächsten Tagen wird sich der Nebel um diese Fakten auflösen. Der Zorn im pro-israelischen Zirkel von Washington wird so langsam größer. Die israelische Regierung hat schon klar gemacht, dass sie sich nicht an die US-iranischen Vereinbarungen halten wird. Der Völkermord soll unvermindert weitergehen – ungeachtet der Gerüchte, dass ein USA-Iran-Paket auch eine Beendigung der Bombardierungen des wehrlosen Südlibanon umfassen soll.Und zu was verpflichtet das Memorandum den Iran? Genau genommen zu gar nichts. Der Iran soll keine Atombomben bauen – was er sowieso nicht vorhat. Auch Urananreicherung soll der Iran herunterfahren (4). Geschenkt. Der Iran hat sich dem Reglement der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA schon seit Jahrzehnten unterworfen und lässt regelmäßige Visiten der internationalen Atomwächter zu. Ganz im Gegensatz zu Israel. Das ist der IAEA niemals beigetreten und besitzt schätzungsweise 200 Atombomben. Seltsamerweise nimmt die internationale Gemeinschaft daran keinerlei Anstoß. Warum nur?Der Iran wird die Meerenge von Hormus wieder freigeben. Dafür lassen die USA iranische Schiffe wieder passieren. Der Iran wird für die Durchfahrt von Transportschiffen durch seine territorialen Gewässer keinen Zoll erheben. Das darf er nach internationalem Seerecht auch gar nicht. Aber das Memorandum akzeptiert, dass der Iran „Gebühren“ für die freie Passage erhebt. Nennt es Zoll oder Gebühren – es strömt jedenfalls jetzt neues Geld in die iranischen Staatskassen, die vor dem Krieg nicht als Einnahmequellen zur Verfügung standen....https://apolut.net/iran-deal-frieden-oder-falle-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Europäische Autoindustrie nicht abschreiben, hohe Effiziensteigerungen am Bau möglichDie zentrale Frage, die sich Anleger aktuell stellen sollten: wie stark schlagen sich die gestiegenen Ölpreise, Transportkosten und Energieabhängigkeit auf Unternehmen, Verbraucherinnen und Kapitalmärkte durch. In dieser Podcast-Folge der Geldmeisterin spricht Julia Kistner mit #GuyStear, Head of Developed Markets Strategy beim Amundi Investment Institute über die wirtschaftlichen Folgen steigender Energiepreise, die Auswirkungen geopolitischer Spannungen und die Frage, welche Branchen unter Druck geraten - und wo sich trotz Krise Chancen ergeben. Amundi rechnet im Szenario einer angespannten Lage rund um die Straße von Hormus mit Ölpreisen um etwa 90 US-Dollar pro Barrel. Das wäre deutlich höher als zu Jahresbeginn und würde viele Unternehmen erst mit Verzögerung treffen, weil sie Lagerbestände und bestehende Verträge kurzfristig noch abfedern können.Besonders betroffen sind laut Stear energieintensive Branchen: Transport, Luftfahrt, Chemie, Düngemittelproduktion und Teile der Industrie. Bei Unternehmen entscheidet vor allem, ob sie höhere Inputkosten an ihre KundInnen weitergeben können. Ein klares Bild hierzu könnten erst die kommenden Quartale liefern.Gleichzeitig gibt es auch Gewinner. So können Energieproduzenten außerhalb der Krisenregionen von höheren Preisen profitieren. Auch Unternehmen, die weniger direkt von Energiepreisen abhängig sind und zugleich von strukturellen Trends wie Künstlicher Intelligenz und hohen Investitionen in Rechenzentren, Infrastruktur und Automatisierung profitieren, bleiben interessant. Stear sieht hohe Investitionen in künstliche Intelligenz als wichtigen Motor, vor allem für die USA, aber auch zunehmend für Europa. Telekommunikations- und Kommunikationsdienstleister könnten vom steigenden Datenverkehr profitieren. Auch Finanzwerte könnten durch höhere Investitionstätigkeit, Kreditnachfrage und ein Zinsumfeld mit wieder höheren Renditen Rückenwind bekommen.Bei Konsumwerten ist Amundi vorsichtiger. Höhere Energiepreise, höhere Zinsen und ein schwächerer finanzieller Spielraum vieler Haushalte könnten sowohl zyklische Konsumwerte als auch Teile des Basiskonsums belasten. Auch Tourismus und Luftfahrt könnten darunter leiden, wenn Haushalte mehr Geld für Energie, Mobilität und Wohnen ausgeben müsse.Spannend bleibt die Autoindustrie: Trotz aktueller Belastungen sieht Stear langfristige Chancen. Europäische Autobauer verfügen über viel Know-How in industrieller Fertigung, Prozessmanagement und automatisierter Produktion. Wenn KI stärker in die physische Welt kommt - etwa über Robotik, Drohnen oder neue Produktionsprozesse - könnten Industrie- und Autounternehmen davon profitieren.Auch Gesundheit und Biotechnologie bleiben aus Sicht von Amundi strukturell interessant. Eine alternde Bevölkerung sorgt weiter für Nachfrage nach Medikamenten und Gesundheitsdienstleistungen. KI könnte zusätzlich helfen, Forschung, Entwicklung und Prozesse im Gesundheitsbereich zu verbessern.Beim Immobiliensektor ist das Bild gemischt. Rechenzentren und neue Infrastruktur schaffen Nachfrage. Besonders interessant könnte KI im Bauwesen werden, wenn Robotik und Automatisierung langfristig die Produktivität steigern und Baukosten senken.Musik sieht Guy Stears auch bei grünen Technologien. Steigende Energiepreise und geopolitische Unsicherheit wirken als Katalysator für Elektrifizierung, erneuerbare Energien und Energieunabhängigkeit. Länder und Unternehmen, die stärker auf eigene Energieproduktion setzen - etwa durch Wind, Solar oder Atomkraft - könnten strukturell besser aufgestellt sein.Viele neue Investmentideen und viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Wer gibt immer nach? Wer flieht, wenn es zu viel wird? Julia und Tim kennen diese Fragen – und sich damit selbst besser, als sie dachten. Die beiden sind seit 3 Jahren zusammen, haben 4 Kinder und suchen Hilfe bei Eric Hegmann.Das Papierexperiment Ein Blatt Papier, fünf Minuten Zeit, eine Entscheidung: Wer lässt los? Tim gibt nach und ärgert sich sofort. Julia hält stand und kämpft gegen ihr schlechtes Gewissen. Ein kurzes Experiment, das die gesamte Beziehungsdynamik sichtbar macht.Was den anderen nervt und warum das gar nichts Schlimmes istBeide kennen sich besser, als sie denken. Was Julia an Tim anstrengend findet, was Tim an Julia nervt – und was das über ihre unterschiedlichen Bedürfnisse verrät.Patchwork, vier Kinder, kein Spielraum für Zweisamkeit Vom Single zum Stiefvater in drei Jahren. Was diese Schnelligkeit mit einer Beziehung macht und warum Tim trotzdem nie auf gepackten Koffern saß.Wenn die Schutzstrategie übernimmt Julia hat sich im Januar getrennt und es zurückgenommen. Tim hat Angst, dass es wieder passiert. Eric zeigt: Nicht Julia hat Schluss gemacht, sondern ihr schützender Anteil. Der Unterschied ist klein, aber entscheidend.Erics TippsSpannung aushalten trainiert das Nervensystem – genau wie einen Muskel.Schutzstrategien von der Person trennen: Nicht du bist das Problem, sondern dein schützender Anteil war gerade Showrunner. Und: Es gibt keinen Schalter. Wachstum in der Beziehung ist ein Prozess, kein Ziel.Alle Folgen vom Podcast und der TV-Doku: https://www.ndr.de/paartherapie Ihr wollt euch als Paar bewerben? paartherapie@ndr.de ©NDR 2 Host und Autorin: Maria Richter Paartherapeut: Eric HegmannFormatidee: Kathrin Lindemann, Nele Pasch Formatentwicklung: Kira Drössler, Laura Leick Distribution: Nina Wietholz, Max RohloffSound-Design: Isola Music & Warner Chappell Production MusicSprecher: Markus Kästle Produktion: Oliver Kleist Redaktion: Sascha Sommer Podcast-Tipp: „Im Namen der Hose“ https://www.ardsounds.de/sendung/im-namen-der-hose-der-sexpodcast-von-puls/urn:ard:show:cd9e3c08f3a25efd/(00:00:00) Intro(00:10:07) Das Papierexperiment(00:19:14) Was den anderen nervt und warum das gar nichts Schlimmes ist(00:40:36) Patchwork, vier Kinder, kein Spielraum für Zweisamkeit(00:43:55) Wenn die Schutzstrategie übernimmt(00:56:48) Erics Tipps
Ist der Fachkräftemangel ein Ressourcenproblem? Nicht wirklich, sagt Prof. Dr. Michael Vilain, Vizepräsident der Evangelischen Hochschule Hessen und Direktor des Instituts für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft der EHH (IZGS). In der Episode geht's um die tieferliegenden Ursachen einer Krise, die weit mehr ist als ein Bezahlungs- oder Stellenproblem. Zentrale These ist: Was uns gerade lähmt, ist eine Sinnkrise, erzeugt durch überbordende Bürokratie, ein misstrauensbasiertes Rechtssystem und den schleichenden Verlust von Gestaltungsfreiheit. Wer heute in der Sozialen Arbeit tätig ist, verbringt mehr Zeit mit Dokumentation und Kontrolle als mit dem, wofür er oder sie einmal angetreten ist. Wir diskutieren, was es bräuchte, um das zu ändern. Das ist definitiv eine Folge für alle, die nicht im Jammertal verharren wollen, sondern verstehen möchten, wo die Hebel für echte Veränderung liegen.
Wer ist Tom SoloTom Solo ist Künstler, Schauspieler, Synchronsprecher und Fotograf – seit 25 Jahren in unterschiedlichsten kreativen Bereichen selbstständig. Er hat Weltumfliegungen als Bordfotograf dokumentiert, Cover-Shootings in Miami produziert, prominente Wirtschaftsgipfeln fotografiert und führt heute sein Leben als Solopreneur mit einer Fähigkeit, die ihn auszeichnet: mutig in neue Bereiche vorzustoßen, wenn dort etwas zu holen ist. Seine Stimme kennen übrigens all jene, die Beyond Busy vom Anfang hören – er hat das Intro eingesprochen.www.tomsolo.comMit PURPOSITUM entwickelt Tom Solo ein neues Venture Studioan der Schnittstelle von Kunst und Kapital. Informiert Euch auf www.purpositum.com Worum es gehtTom Solo kennt Druck nicht aus dem Büro, sondern aus dem Scheinwerferlicht: wenn die Kamera läuft, das ganze Team wartet und jede Entscheidung sichtbar ist. In dieser Folge spricht er über Präsenz als Führungsinstrument, über die Macht des Atems unter Druck – und darüber, warum Stabilität keine angeborene Eigenschaft ist, sondern etwas, das man sich über Jahre erarbeitet. KernideeStabilität unter Druck bedeutet, in der Situation wirklich man selbst zu sein – unverstellt, mit klarer Haltung und ohne die Anspannung zu verstecken. Das klingt einfach. Es ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit. Was du mitnimmstHumor unter Druck ist keine Schwäche, sondern Biochemie. Tom beschreibt, wie eine Prise Leichtigkeit im richtigen Moment aufgestaute Spannung auflöst – für ihn selbst und für den Raum um ihn herum. Das ist keine Technik, sondern eine Haltung, die er über Jahrzehnte verfeinert hat.Der größte Fehler von Führungskräften ist nicht Schwäche, sondern Macht als Instrument. Wer Hierarchie als Führungsstil einsetzt, erzwingt kurzfristig Gefolgschaft – und verliert langfristig Sympathie, Vertrauen und Spielraum. Eine Sackgasse, aus der man nur herauskommt, indem man sie nie betritt.Quick-Fixes helfen nicht. Was hilft, sind Routinen: Atemübungen, Bewegung, kurze mentale Resets – nicht als Wellness-Programm, sondern als trainierbare Fähigkeit, die man aus sich selbst heraus abrufen kann, unabhängig von Ort, App oder äußerer Bedingung. MehrÜber den Host: Nikolaus KleemannLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/Teile diese Folge mit jemandem, der gerade unter Druck steht und vergessen hat, dass er die Ressourcen dafür schon in sich trägt – er muss sie nur abrufen lernen.
Heute legen die Wirtschaftsweisen ihr Frühjahrsgutachten vor, das die Wachstumsprognose für Deutschland nochmals halbiert. Beim anschließenden Mittagessen mit Kanzler Friedrich Merz droht jedoch noch viel brisanterer Stoff. Gordon Repinski spielt das Gipfeltreffen durch: Wie reagiert Arbeitsministerin Bärbel Bas auf den Reformdruck und wo findet Lars Klingbeil als Finanzminister überhaupt noch Spielraum? Rustem Umjerow, als Top-Verhandler des ukrainischen Präsidenten Selenskyj, hat sich in Berlin im engsten Kreis getroffen. Hans von der Burchard ordnet ein, wie Europa nach dem vorläufigen US-Rückzug in die Ukraine-Verhandlungen stoßen will. Im 200-Sekunden-Interview: CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen. Er fordert verlässliche Kreditlinien für die Ukraine und zieht eine klare Bilanz über das strategische Scheitern Wladimir Putins auf dem Schlachtfeld.Den Podcast der beiden WELT-Kollegen Deffner & Zschäpitz findet ihr hier. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Russland droht der Ukraine mit massiven Angriffen auf die Hauptstadt Kiew, Trotz Waffenruhe US-Angriffe auf Iran, Friedensgespräche werden zudem von israelischen Angriffen auf Hisbollah-Ziele im Libanon überschattet, Familienministerin Prien sieht keinen Spielraum für Erhöhung des Elterngelds, Zuschlag zur Pflegeversicherung für Kinderlose soll auf 0,7 Prozent angehoben werden, Bund übernimmt 25 Prozent des Netzbetreibers TenneT, Nikotinkonsum bei Jugendlichen gestiegen, Schweres Busunglück in Belgien, SC Paderborn steigt in die Bundesliga auf, Todesopfer bei früher Hitzewelle in Frankreich, Das Wetter Hinweis: Die Bilder zum Thema "Fußball-Bundesliga Relegation" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
8-Stunden-Tag vs. Wochenarbeitszeit: Die Bundesregierung plant mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Weg vom starren Acht-Stunden-Tag, hin zu einer Wochenarbeitszeit mit deutlich mehr Spielraum. Für die einen ist das überfällig, damit der Standort Deutschland im globalen Wettbewerb mithalten kann. Für die anderen ist es ein Angriff auf Arbeitnehmerrechte, Gesundheit und Familienleben. Braucht Deutschlands Wirtschaft mehr Freiheit – oder droht die Entgrenzung der Arbeit? Darüber diskutieren Arbeitspolitikerin Annika Klose (SPD) und der Tourismus-Koordinator der Bundesregierung, Christoph Ploß (CDU), bei Moderator Thomas G. Becker.
In dieser Folge geht's vom Kleiderkreisel über Budgettöpfe für Kinder bis zur Frage, wie man im Hier und Jetzt leben und sparen kann, ohne dabei die Altersvorsorge außer Acht zu lassen. Let's talk about: Second-Hand Shopping – Shoppen ohne Reizüberflutung! Wie bringst Du frischen Wind in Deinen Kleiderschrank, schonst dabei dein Budget und tust auch noch Gutes für die Umwelt? Alicia und Swetlana verraten ihre persönlichen Erfahrungen und Tricks rund um Kleidungstausch, gezieltes Second-Hand-Shopping und cleveres Verkaufen. Deep Dive: Finanzbildung für Kinder mit Millemaus-Gründerinnen Kerstin Franz & Isabelle Nägele! Wie lernen unsere Kinder schon früh den Wert des Geldes? Wir sprechen mit Kerstin Franz und Isabel Nägele darüber, warum Mütter eine Schlüsselrolle in der Gelderziehung spielen. Erfahre, wie Du das Thema "Geld" in der Familie normalisierst und Deinen Kindern spielerisch den Weg in eine finanziell unabhängige Zukunft ebnen kannst – vom cleveren Taschengeld-Modell bis zum sichtbaren Umgang mit Geld im Alltag. Community Corner: Nicht nur für die Rente sparen – Leben im Hier und Jetzt! Viele fragen sich: Wie kann ich das Leben heute genießen, wenn ich doch auch für die Zukunft vorsorgen muss? Swetlana beantwortet eine entscheidende Community-Frage und zeigt Dir zwei wichtige Stellschrauben, wie Du Deine Finanzen aktiv gestaltest, um genügend Spielraum für beides zu haben. Rentenlücke berechnen und herausfinden, wie Du sie schließen kannst mit der finanz-heldinnen App: https://finanzheldinnen.comdirect.de/ Kennst Du schon unser Workbook? Hier geht es zu unserem Buch, das Dich Schritt für Schritt auf Deinem Weg zur finanz-heldin begleitet: https://finanz-heldinnen.de/workbook Tägliche Inspiration und geballtes Finanzwissen findest Du auf dem finanz-heldinnen Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/finanzheldinnen/ Und wenn Du Dich tiefer in Themen einlesen willst, dann schau Dir doch mal unsere Beiträge, Interviews und Checklisten auf unserer Website an: https://finanz-heldinnen.de/
Die Stadt Zürich stimmt am 14. Juni über die «Parkplatz-Kompromiss-Initiative» ab. Sie will verhindern, dass öffentliche Parkplätze verschwinden. Befürworter sehen darin Schutz für Gewerbe und Autofahrende, Gegnerinnen warnen vor blockierter Verkehrspolitik und weniger Spielraum im Quartier. Weitere Themen: · Schaffhausen: Die Stadt will vorerst keine weiteren Gemeinden aufnehmen. Gespräche über eine mögliche Fusion mit Merishausen und Bargen haben zwar stattgefunden, konkret geprüft wird ein Zusammenschluss aber nicht. Aus Sicht der Exekutiven wäre eher eine Fusion von Merishausen und Bargen sinnvoll. · Zitterpartie im wichtigen Zürcher Kellerduell: Die Grasshoppers drehen gegen den FC Winterthur ein 0:2 in ein 3:2 und sichern sich damit die Teilnahme an der Barrage. Die Winterthurer steigen nach dieser Niederlage nach vier Jahren in der Super League definitiv in die Challenge League ab.
Sei deine eigene Bank - Der Immobilien Podcast mit Florian Bauer
Viele Menschen ab 50 glauben, das Thema Immobilienfinanzierung sei für sie erledigt. Zu wenig Zeit bis zur Rente, zu viel Risiko, zu wenig Chancen bei der Bank. Die Realität sieht anders aus. In dieser Folge erfährst du: Warum Immobilienfinanzierungen mit 50+ grundsätzlich möglich sind – und unter welchen Voraussetzungen sie sogar einfacher werden als in jüngeren Jahren Wie Banken nach der Wohnkreditrichtlinie prüfen: Was zählt heute, was zählt ab Renteneintritt mit 67? Welche Herausforderungen es gibt – und für wen es wirklich schwierig wird (Stichwort: nur gesetzliche Rente, wenig Tilgungsbereitschaft) Warum mehr Eigenkapital ab 50 kein Nachteil ist – sondern ein Hebel, den Jüngere nicht haben Wie du bestehende, abbezahlte Immobilien als Ersatzsicherheit nutzt – und damit „totes Kapital" aktivierst, um neue Investments zu finanzieren Wie du durch Kapitalbeschaffung auf vorhandene Immobilien Zinsen steuerlich absetzt – und gleichzeitig neue Liquidität schaffst Es ist nie zu spät, das eigene Vermögen strategisch weiterzuentwickeln. Wer die richtigen Hebel kennt, hat auch mit 50+ mehr Spielraum als er denkt.
In dieser Episode richtet Sabine den Blick auf ein Thema, das leider viel zu oft unterschätzt wird: die Verantwortung der Medien im Umgang mit dem Wolf. Der Pressekodex lässt keinen Spielraum für Interpretationen – Sorgfalt, Wahrhaftigkeit und Zurückhaltung sind Pflicht. Und doch zeigt sich in der Praxis immer wieder ein anderes Bild. Zu Gast ist Kerstin Frohoff-Hülsmann aus Wettringen bei Münster. Als Schafhalterin kennt sie die Herausforderungen auf der Weide ebenso wie die Dynamik öffentlicher Debatten. Genau aus dieser Verbindung entsteht ihre besondere Perspektive: aufmerksam, analytisch und konsequent. Kerstin beobachtet Medienberichte genau, sammelt Beispiele und wird aktiv, wenn Grenzen überschritten werden. Mit fundierten Beschwerden bei Redaktionen und dem Deutschen Presserat setzt sie sich für mehr journalistische Qualität ein – ruhig, beharrlich und mit klarem Ziel: eine faire, faktenbasierte Berichterstattung. Dabei bewegt sie sich in einem Spannungsfeld, das sie auch privat kennt: Ihr Mann ist Jäger, weder klar pro noch kontra Wolf. Gerade diese Zwischenposition macht deutlich, wie wichtig differenzierte Betrachtung jenseits von einfachen Fronten ist. Gemeinsam gehen Sabine und Kerstin konkreten Beispielen nach – aus Fachmedien, Jagdpresse und Tagesberichterstattung. Sie zeigen, wie tendenziöse Darstellungen entstehen, woran man sie erkennt und welche Wirkung sie entfalten. Vor allem aber geht es um konkrete Handlungsmöglichkeiten. Beschwerden beim Presserat sind kein bürokratisches Detail, sondern ein wirksames Instrument. Sie setzen Standards, schaffen Grenzen und können echte Veränderungen anstoßen. Diese Folge macht klar: Öffentlichkeit ist gestaltbar. Und jede Stimme, die hinschaut und sich einmischt, zählt.
Die Steuereinnahmen brechen deutlich ein. Laut der neuen Steuerschätzung sinken sie 2026 voraussichtlich um 17,8 Milliarden Euro. Finanzpolitikerin Katharina Beck (Grüne) sieht an allen Enden Handlungsbedarf – und fordert mehr Ehrlichkeit von der Politik. Von WDR 5.
Schick mir deine Frage oder Beobachtung als Sprachnachricht auf WhatsApp: https://wa.me/4369911000002? Du hörst jemanden telefonieren - und schon an der Stimme erkennst Du, ob gerade mit dem Kind, der Partnerin, dem Chef oder einer Kundin gesprochen wird. Genau darin liegt eine oft übersehene Wahrheit: Deine Stimme ist nicht einfach hoch oder tief. Sie zeigt, wie Du Beziehung gestaltest, wie viel Spannung in Dir wirkt und ob Du im Moment wirklich präsent bist. In dieser Episode sprechen Arno Fischbacher und Andreas Giermaier darüber, warum der Wunsch nach einer tieferen Stimme verständlich ist - aber häufig an der eigentlichen Frage vorbeiführt. Denn überzeugend wirkt nicht die künstlich abgesenkte Stimme, sondern eine Stimme, die frei, flexibel und situationsangemessen klingt. In dieser Episode erfährst Du: warum viele Menschen sich eine tiefere Stimme wünschen - und was dahinter oft wirklich steckt weshalb eine künstlich tiefe Stimme schnell eng, angestrengt oder unnatürlich wirken kann wie Körperspannung, Kiefer, Kehlkopf und Artikulation Deine Stimmlage beeinflussen woran Du erkennst, ob Deine Stimme gerade Beziehung gestaltet oder nur Gewohnheit abspult warum Deine Stimme je nach Gesprächspartner:in anders klingt - und weshalb das kein Fehler ist welche Rolle Empathie, Zuhörbereitschaft und innere Haltung für Deinen Stimmklang spielen wie Du Deine stimmliche Klaviatur erweiterst, statt Dich auf „hoch“ oder „tief“ zu reduzieren In Führung, Meetings, Präsentationen, Kundengesprächen oder Verhandlungen entscheidet nicht nur, was Du sagst. Entscheidend ist auch, wie Deine Stimme den Kontakt zum Gegenüber gestaltet. Wenn Deine Stimme unter Druck enger wird, nach oben rutscht oder monoton bleibt, kann Deine Wirkung kleiner werden als Deine Kompetenz. Diese Episode hilft Dir, genauer hinzuhören: auf Deine eigene Spannung, auf Deine stimmliche Bandbreite und auf die Frage, welche Stimme die jeweilige Situation wirklich braucht. Hör diese Episode, wenn Du Deine Stimme nicht „tiefer machen“, sondern freier nutzen möchtest. Vielleicht entdeckst Du dabei einen Punkt, an dem Deine Stimme längst mehr könnte - wenn Du ihr weniger Druck und mehr Spielraum gibst. Dein persönlicher SELBSTCHECK FÜHRUNG hier kostenlos **********Dein Voicecoach Arno Fischbacher begleitet Dich auf Deinem persönlichen Weg von Stimm-Besitzer zum Stimm-Benutzer!Die beiden Hosts dieses Podcasts: Arno Fischbacher und Andreas K. Giermaier (Lernen der Zukunft)✅ Hast Du Fragen? Schreib an podcast@arno-fischbacher.com✅ Du willst mit Arno persönlich sprechen? Gern: https://arno-fischbacher.com/espresso
Was kann Coaching wirklich verändern – und was nicht? Eine Frage, die viele Klient:Innen beschäftigt, und die angehende Coaches umtreibt. Lass uns direkt sein: Coaching wird niemanden in einen anderen Menschen verwandeln. Die Forschung ist eindeutig – stabile Persönlichkeitsmuster sind vergleichsweise konstant. Jahrzehntelange Befunde rund um das Big-Five-Modell bestätigen das. Persönlichkeit ≠ Verhalten Persönlichkeit ist das, was du bist. Verhalten ist das, was du tust. Dazwischen liegt ein riesiger Spielraum. Jemand, der von Natur aus introvertiert ist, kann lernen, in bestimmten Situationen sehr präsent aufzutreten – ohne seine Grundanlage zu verlieren. Jemand, der sehr direkt ist, wird durch Coaching nicht plötzlich sanft. Aber er kann lernen: Wann ist meine Direktheit ein Geschenk – und wann beschädigt sie Beziehungen? Das ist Selbstkenntnis. Und Selbstkenntnis ist die Grundlage echter Veränderung. Was ist dann das eigentliche Versprechen von Coaching?
Reza Pahlavi hat es als „verpasste Gelegenheit“ bezeichnet, dass Friedrich Merz ihn nicht in Berlin empfangen hat. Der älteste Sohn des früheren iranischen Schahs zeigte sich verwundert, „jemanden nicht zu Wort kommen zu lassen, der für Millionen von Iranern spricht“. Er sei enttäuscht, weil Merz noch kurz nach Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran Ende Februar „sehr entschlossen war, als er sagte, dass ein Regime, das diese Art von Gewalt gegen das Volk ausübt, seine Legitimität verloren hat“, sagt Pahlavi im Gespräch mit Markus Bickel vom Security.Table. [24:33]Die Straße von Hormus bleibt geschlossen. Europa spürt die Folgen direkt über steigende Energiepreise. Und damit wächst der Handlungsdruck für die Bundesregierung. [01:41]Dennis Radtke, Bundesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, fordert ein klares Gesamtkonzept statt einzelner Reformideen. „Wir müssen ein vernünftiges Gesamtkonzept finden und sollten den Menschen nicht mit Einzelvorschlägen Angst machen“, sagt er mit Blick auf die Rentendebatte. Radtke bringt auch die Abschaffung eines Feiertags ins Spiel und sieht Spielraum bei der Erbschaftsteuer: „Da ist ein zweistelliger Milliardenbetrag drin.“ [09:44]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Hartmut Rosa gehört zu den bekanntesten Soziologen Deutschlands. In seinem neuesten Buch beschäftigt er sich mit dem Phänomen, dass wir immer häufiger den "Spielraum" verlieren. (Wdh. vom 10.03.2026)
Trotz positivem Betriebsergebnis 2025 ist der finanzielle Spielraum knapp und sind die Herausforderungen gross. Die baldige Eröffnung des neuen Hauptgebäudes soll auf der Notfallstation für Entlastung sorgen. Weitere Themen: · Regierungswahlen: Kandidatenfeld nun definitiv bekannt. Ein neuer Name stösst dazu. · Studierte ohne Job: Auch Absolventen der Fachhochschule Graubünden spüren den härteren Arbeitsmarkt.
Die Abwahl Viktor Orbáns beendet 16 Jahre einer autoritär-nationalistischen Regierung. Wie tief ist dieser Einschnitt? Was bedeutet er für Europa? Welchen neuen Kurs verspricht der Wahlsieger Péter Magyar, welchen Spielraum hat seine Tisza-Partei? Zu hören sind der Budapest-Korrespondent Gregor Mayer sowie der Autor Miklós Haraszti im Gespräch mit Raimund Löw. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wolfgang Ullrich hat das Buch "Memokratie" geschrieben. Darin beleuchtet er die entgrenzte Nutzung von Memes und Bildern in der Kommunikation gerade rechter Politiker
Hohe Verluste bei der Deutschen Bahn - auch durch teure Entschädigungen, Regierung beschließt neue staatlich geförderte Zusatzrente, Vor Beginn der Osterreisen: Benzinpreise auf hohem Niveau, US-Präsident Trump verlängert Iran-Ultimatum zur Freigabe der Straße von Hormus, SPD-Präsidium diskutiert Reformvorhaben nach Wahlniederlagen, Bundesgerichtshof räumt Spielraum bei Auftragsvergabe von Eigentümergemeinschaften ein, Gewerkschaft Ufo bestreikt Lufthansa, Schiffe begleiten gestrandeten Buckelwahl auf dem Weg zurück in den Atlantik, Deutsches Gold bei Eiskunstlauf-WM, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Eiskunstlauf" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Selten hat Apple so viele Produkte in so kurzer Zeit vorgestellt. Wir ordnen die Flut an Neuheiten: iPhone 17e mit MagSafe und mehr Speicher, iPad Air mit M4, zwei neue Studio Displays, MacBook Air mit M5 sowie MacBook Pro mit M5 Pro/Max und neuer Fusion-Architektur. Star der Woche: das bunte und günstige MacBook Neo. Mit der Expertise von Halina Kubiv und Peter Müller (MacWelt) sprechen wir über Technik, Preise, Zielgruppen – und Farben. Kapitelmarken 00:00:00 – Kalter Start: Highscore, „Space Verwender“ und Sendungsbeginn 00:01:25 – Verrückte Apple‑Woche, Hoodie‑Story, Company Store, Pannen 00:04:41 – Gäste-Intro: Halina Kubiv & Peter Müller (MacWelt) 00:08:37 – iPhone 17e: MagSafe ist zurück, 256 GB Startspeicher, neue Farbe, A19 (binned), Business-/Behörden-Fokus 00:16:23 – iPad Air (M4): Langlebigkeit der iPads, Einsatzszenarien, iPad vs. Lifestyle beim iPhone 00:24:47 – Neue Displays: Studio Display & Studio Display XDR – was ist wirklich neu, Daisy-Chain, Upstream‑Thunderbolt, Kamera 00:32:09 – Sponsor: NordVPN – Demo, BBC iPlayer, Geolokation 00:35:03 – MacBook Air (M5): jährliche Modellpflege, Preise/Upgrades, 4 TB Option, KI-Performance im Alltag 00:42:44 – MacBook Pro (M5 Pro/Max): neue Fusion-Architektur, Kerne, Speicherbandbreite, Konfigs & Preise 00:50:32 – MacBook Neo: Farben, Kampfpreise (699/799 €), iPhone‑Chip im Mac, Zielgruppe, Bestellung in Citrus, Gewichtsdiskussion 00:58:13 – Community & Support: Member‑Stream, Spenden, „MacBook Trinity“-Wortwitz 01:00:23 – Schlussrunde: Top‑Produkte der Woche – Neo vs. Pro Max 01:02:38 – Abmoderation Shownotes / Erwähnt - iPhone 17e: MagSafe, Start bei 256 GB, A19 (binned), drei Farben; attraktives Firmen-/Behörden‑Phone - iPad Air (M4): jährliche Chip‑Rotation, sehr langlebig; iPad als „leistungsstabiler Dauerläufer“ - Displays: Studio Display aktualisiert (neuer Chip, bessere Kamera), Studio Display XDR im gleichen Gehäuse; Daisy‑Chain und Upstream‑Thunderbolt - MacBook Air (M5): mehr KI‑Leistung, 4 TB SSD optional, sehr starkes Allround‑Gerät - MacBook Pro (M5 Pro/Max): neue Fusion‑Architektur (zwei Dies), GPU‑Skalierung, hohe Speicherbandbreite; Spielraum für künftige Ultra‑Varianten - MacBook Neo: günstiger Einstiegsmac, A‑Chip, 8 GB RAM, 13" und bunte Farben; ideal für Schule/Studium/Behörden, nicht für Heavy‑Pro‑Workflows - Gäste: Halyna Kubiv & Peter Müller (Mac Welt) - Sponsor: NordVPN (iPlayer‑Beispiel, Standortwechsel) Highlights - Speichersprünge bei iPhone 17e und MacBook Air machen die Geräte spürbar attraktiver - Displays bleiben optisch konsistent – gut für Multi‑Monitor‑Setups - Neo bringt Farbe und Spaß zurück in die Mac‑Einsteigerklasse – „Lifestyle“ trifft Budget - Pro Max gilt als potenzieller „Workstation‑Ersatz“ für On‑Device‑KI beim Mittelstand
Hartmut Rosa gehört zu den bekanntesten Soziologen Deutschlands. In seinem neuesten Buch beschäftigt er sich mit dem Phänomen, dass wir immer häufiger den "Spielraum" verlieren.
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Immer mehr Kommunen in Deutschland stecken in einem Dilemma. Wegen ihrer prekären Haushaltslage können sie zentrale Aufgaben kaum noch erfüllen, sollen aber immer mehr übernehmen. Meist auch ohne die entsprechende Finanzierung durch den Bund. Elfering, Marius www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Gehalt verhandeln: So führst du souveräne Gehaltsgespräche – auch in KrisenzeitenGehalt zu verhandeln kann eines der emotionalsten Gespräche im Job sein.Nicht, weil du unvorbereitet bist, sondern weil so viel dranhängt: Wertschätzung, Beziehung, Sicherheit, Karriere, Zukunft.In dieser Episode #432 des Female Leadership Podcasts zeigt dir Vera Strauch, wie du Gehaltsverhandlungen strategisch, professionell und gleichzeitig stimmig führst – ohne dich zu verbiegen oder zur „harten Verhandlerin“ zu werden. On top gibt's noch unser kostenfreies Whitepaper zum Download, um die Learnings gleich in die (schriftliche) Tat umzusetzen. Lass uns loslegen, denn:
Der finanzielle Spielraum der deutschen Kommunen schrumpft dramatisch. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund warnt vor einem Rekorddefizit, wachsender Überlastung durch staatliche Pflichtaufgaben und einem schleichenden Verlust kommunaler Selbstverwaltung.
https://verhandlungs-bootcamp.com/Verhandlungsoffensive 2026: So bleibst du preisstark – wenn alle sparenNeues Jahr, neues Momentum. 2026 wird ein Jahr, in dem Budgetkürzungen und Kostendruck zunehmen. Gerade deshalb wird es entscheidend, wie du verhandelst, wie du deinen Wert zeigst und wie du dich positionierst. In dieser Folge bekommst du drei Prinzipien, die dich preisstark machen – auch dann, wenn alle sparen.Preislogik – Warum „zu teuer“ nicht existiertPreislogik bedeutet, dass du zuerst den Wert sichtbar machst und erst danach den Preis. Kunden kaufen Sicherheit, Expertise und Geschwindigkeit – nie Stunden. Wer eine klare Preislogik kommuniziert, verschiebt den Fokus vom Kostenfaktor zur Problemlösung. Nutzenargumentation – Der Kunde kauft, was sich für ihn verändertKunden kaufen keine Leistung, sondern Transformation. Die Frage „Was bringt es mir?“ entscheidet 2026 über Abschlüsse. Wer Nutzen statt Prozesse verkauft, wird nicht gestrichen, wenn Budgets sinken. Firmen sparen zuerst bei Marketing, Weiterbildung, externen Beratern, Innovationsbudgets und Recruiting. Wenn du zeigen kannst, dass deine Arbeit Umsatz steigert, Risiken senkt oder Ressourcen spart, fällst du nicht unter diese Sparmassnahmen.Wert-Anker – Positioniere dich höher als die NachfrageDer erste Preis, den du nennst, prägt die gesamte Verhandlung. Studien zeigen klar, dass hohe Anker zu höheren akzeptierten Endpreisen führen. Wenn du tief einsteigst, bleibst du tief. Wenn du hoch ansetzt, schaffst du Spielraum.
Der Kammerton, das eingestrichene a oder a¹, ist für Musiker, Sänger, Chöre und Orchester eine zentrale Größe: Nur wenn sich alle an ihm ausrichten, entsteht ein Wohlklang. Standardmäßig schwingt er bei 440 Hertz. Doch das war nicht immer so. Schiemenz, Juliane www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
In unserer letzten Folge vor unserer Winterpause geht es um eine der schlimmsten Brandkatastrophen in der Geschichte Hongkongs. Mehr als 160 Menschen sterben. Wer Aufklärung fordert, wird festgenommen. Gleichzeitig bleibt eine Parlamentswahl fast unbeachtet – viele gehen gar nicht erst wählen. Hongkong ist eine Stadt im Ausnahmezustand. Seit Jahren schwankt die Sonderverwaltungsregion zwischen Wut, Resignation und politischer Kontrolle. Das Nationale Sicherheitsgesetz von 2020 hat den Spielraum für Kritik drastisch eingeschränkt: Freiheitsaktivisten sitzen im Gefängnis, pro-demokratische Parteien, unabhängige Medien und NGOs haben aufgegeben. Die Demokratiebewegung gilt als weitgehend zerschlagen. Doch was bedeutet das heute konkret? Wie viel Freiheit und Zivilgesellschaft sind in Hongkong noch übrig? Und wie sehr hat sich die Stadt in den vergangenen Jahren verändert? Darüber spricht Host Axel Dorloff mit ARD-China-Korrespondentin Eva Lamby-Schmitt und mit Amy Siu, Aktivistin bei "Freiheit für Hongkong e.V." in der neuen Folge von "Welt.Macht.China". "Welt.Macht.China" ist der China-Podcast der ARD. Aktuelle und ehemalige Korrespondent*innen und Expert*innen haben sich zusammengetan, um einen vielfältigen Einblick zu geben in das riesige Land. Es geht um Politik, Wirtschaft, Kultur, das Leben und den Alltag in der Volksrepublik, außerdem um Klischees und Chinas Rolle in der Welt. Eine neue Folge gibt es jeden zweiten Dienstag in der ARD Audiothek und in allen anderen Podcast-Apps: https://www.ardaudiothek.de/sendung/welt-macht-china/10494211/ Ihr habt Anmerkungen, Lob und Kritik? Schreibt uns an weltmachtchina@ard.de. Unser Podcast-Tipp: "PlusMinus - Mehr als nur Wirtschaft." Jeden Mittwoch legen Anna Planken und David Ahlf den Fokus auf Wirtschaftswissen, das Euch weiterbringt. Zum Beispiel auch auf Seltene Erden aus China. Ob Smartphone, Akku und Elektromotor – ohne diese Rohstoffe lässt sich kaum ein elektronisches Produkt herstellen. Wer die Macht über diese Rohstoffe hat, kontrolliert die Hightech-Welt von morgen. Dazu viele weitere spannende Wirtschafts-Themen, in "PlusMinus - Mehr als nur Wirtschaft." Den Podcast gibt es in der ARD-Audiothek. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:219ae4310d6278d3/
In Katar kann sich alles entscheiden: Lando Norris hat erstmals die reale Chance, den WM-Titel vorzeitig einzutüten. Mit einem Sieg wäre der Engländer durch – doch selbst zwei dritte Plätze in den letzten beiden Rennen würden ihm reichen. Oscar Piastri und Max Verstappen müssen dagegen unbedingt verhindern, dass Norris weiter punktet. Für Verstappen ist die Ausgangslage besonders kritisch: Er müsste Norris praktisch aus dem Rennen nehmen, um die Titelchance offen zu halten. Das birgt Zündstoff für den Start, an dem beide Rad an Rad stehen könnten. Die große Frage lautet: Wie gut kann man in Katar überholen? Die Strecke war in der Vergangenheit nicht gerade ein Overtaking-Paradies, und strategische Optionen sind begrenzt. Temperaturen, Reifenverschleiß und mögliche Safety Cars könnten den taktischen Spielraum etwas erweitern, doch klar ist: Jeder Fehler könnte den gesamten WM-Ausgang kippen. In dieser Ausgabe von Formel Schmidt liefern wir alle wichtigen Informationen aus dem Fahrerlager in Katar. Wie bereiten sich McLaren und Red Bull auf dieses brisante Duell vor? Welche Updates könnten eine Rolle spielen? Und wie sehr wird das Thema Risiko die Strategie beeinflussen? Norris steht vor der Wahl: Alles auf Sieg – oder kontrolliertes Fahren, um den Titel abzusichern. Wir analysieren, warum Verstappen trotz des Rückstands noch nicht abgeschrieben werden darf, welche Team-Orders eine Rolle spielen könnten und wie Oscar Piastri den Kampf um die Konstrukteurswertung beeinflusst. Die WM spitzt sich zu – und Katar könnte zum explosiven Wendepunkt werden.
Unter der antideutschen Politik der PiS-Regierung in Polen hatte auch die deutsche Minderheit zu leiden. Etwa, weil Deutschunterricht stark reduziert wurde. Doch auch mit der regierenden Mitte-Links-Koalition von Donald Tusk ist sie nicht zufrieden. Peter Sawicki, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Vor 75 Jahren wurde die Menschenrechtskonvention unterzeichnet. Doch die Menschenrechte stehen unter Druck. Verschiedene europäische Regierungen fordern mehr Spielraum in der Migrationspolitik. Was sagt der Generalsekretär des Europarates? Alain Berset ist Gast im Tagesgespräch bei Simone Hulliger. Der Europarat setzt sich ein für Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit – mit dem Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. In einem offenen Brief kritisierten im Frühling 9 europäische Länder die Rechtsprechung des Gerichts. Es schränke sie in der Migrationspolitik ein. Etwa bei der Ausschaffung von straffälligen Ausländerinnen und Ausländer oder bei der Rückweisung von Asylsuchenden aus der EU-Aussengrenze, die von Russland oder Belarus gezielt in die EU geschickt werden. Der Menschenrechtsgerichthof dürfe nicht zum Sündenbock werden, erklärt Berset. Er sei aber bereit, mit den Regierungen zu diskutieren. Lösungen müssten allerdings auf der politischen Ebene gefunden werden.
Genial oder fahrlässig? Mit dem GENIUS-Act, der mit einer Mehrheit aus Republikanern und einigen Demokraten im Sommer verabschiedet wurde, reguliert die US-Administration die Stablecoins.Künftig müssen die Dollar-gestützten Coins im Verhältnis von 1 zu 1 mit Dollar hinterlegt sein, was in der Regel bedeutet, dass die Emittenten der Stablecoins Staatsanleihen erwerben müssen. Das gibt dem Finanzministerium, das die Anleihen herausgibt, mehr Spielraum und schwächt tendenziell die Fed, die Trump schon länger im Visier hat. Doch der GENIUS Act betrifft nicht allein US-amerikanische Belange, er wird auch Auswirkungen auf den internationalen Zahlungsverkehr und auf die Dollar-Hegemonie haben. Die EU, China und andere Länder sind bereits alarmiert, während die Krypto-Szene frohlockt. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!WERBUNG:Zum Podcast "Weltunordnung geht es hier entlang:https://www.rosalux.de/weltunordnunghttps://weltunordnung.podigee.io/Literatur:„Foreign Policy“ über Chinas Angst vor dem US-Stablecoin: https://foreignpolicy.com/2025/08/19/china-stablecoins-crypto-dollar-genius-act/John Cassidy im „New Yorker“: https://www.newyorker.com/news/the-financial-page/why-passing-the-stablecoin-genius-act-might-not-be-so-smartDeutsche Bank zum Stablecoin: https://www.dbresearch.com/PROD/RI-PROD/PDFVIEWER.calias?pdfViewerPdfUrl=PROD0000000000602780Jürgen Schaaf über die Herausforderungen für die EU: https://www.ecb.europa.eu/press/blog/date/2025/html/ecb.blog20250728~e6cb3cf8b5.en.htmlAmit Seru in der NYT: https://www.nytimes.com/2025/09/29/opinion/cryptocurrency-genius-clarity-stablecoin-digital-dollar.htmlWorld Economic Forum über den GENIUS Act:https://www.weforum.org/stories/2025/07/stablecoin-regulation-genius-act/World Economic Forum über den Aufstieg der Stablecoins: https://www.weforum.org/stories/2025/03/stablecoins-cryptocurrency-on-rise-financial-systems/
Frankreichs früherer Präsident Nicolas Sarkozy ist zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Pariser Strafgericht hat den 70-jährigen im Prozess um Wahlkampfgelder aus Libyen teilweise schuldig gesprochen. Er sei Teil einer kriminellen Vereinigung gewesen, so das Gericht. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:11) Fünf Jahre Haft für Frankreichs Ex-Präsidenten Sarkozy (06:36) Nachrichtenübersicht (10:58) Warum der Spielraum für die SNB kleiner wird (14:29) Stimmen aus Gaza-Stadt (21:44) Italien schickt Kriegsschiffe zu Gaza-Hilfsflotte (26:02) Ständerat sagt Ja zu einer Durchfahrtsgebühr (30:21) Mit welchen Bevölkerungsszenarien rechnet der Bund? (35:04) Weihnachtsverkauf: Die richtige Lieferstrategie ist entscheidend