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Am 17. Januar fand in Wien die Tagung „Mythos Kopftuch“ statt, von der wir einen gekürzten Mitschnitt bringen. Veranstalter war das Institut für Islamisch-Theologische Studien in Kooperation mit dem Zentrum für Europäischen Islam, Migration und gesellschaftliche Transformation. Ednan Aslan, Professor für Islamische Religionspädagogik, Mouhanad Khorchid, Professor für Islamische Religionspädagogik, die Wiener Lehrerin Susanne Wiesinger und Prof. Susanne Schröter, Ethnologin und Publizistin, befassen sich mit den religiösen Grundlagen des Kopftuchs im Koran und dessen Bedeutung für Schule und Gesellschaft.
Wie lebt man in einer Welt, die sich immer schneller verändert – und in eine Zukunft steuert, die ziemlich düster zu sein scheint? Diese Frage begleitet Paula Steingäßer seit ihrer Kindheit. Während frühere Generationen noch mit der Vorstellung aufwuchsen, dass die Zukunft voller Möglichkeiten sei, empfinden viele junge Menschen dies heute ganz anders: Die Klimakrise bedroht vieles von dem, was wir kennen und lieben, und hinterlässt (nicht nur) eine Generation in Unsicherheit und mit der Frage: Wie sieht meine Zukunft aus? Dabei ist die Auseinandersetzung mit der Klimakrise nicht nur eine wissenschaftliche oder politische Herausforderung – sie ist auch eine emotionale. Paula Steingäßer hat die Klimakrise nicht nur aus den Nachrichten kennengelernt, sondern hautnah erlebt: Gemeinsam mit ihren Eltern Jana und Jens Steingäßer (Ethnologin und Fotograf) sowie ihren drei Geschwistern reiste sie von klein auf an Orte, wo die Klimakrise schon sichtbar war (das Buch dazu: “Die Welt von morgen” von Jana und Jens Steingäßer, erschienen bei National Geographic). Eine solche Reise – in diesem Fall nach Grönland – veränderte Paulas Leben. In diesem Gespräch geht es – wie auch in Paulas Buch „Und was ist mit unserer Zukunft? Aufwachsen mit der Klimakrise“ (S. Fischer) – um das Reisen, um das Sehen und Verstehen, um das Gefühl der Ohnmacht und die Suche nach Handlungsmöglichkeiten.----------------------------------(Werbung)Unser Podcast-Tipp für euch: „WirTier“, der neue Mensch-Tier-Podcast des Bayerischen Rundfunks, Folge 6: „Biber-Fieber“: Für „WirTier“, den neuen Mensch-Tier-Podcast des Bayerischen Rundfunks, treffen die Hosts Victoria Marciniak und Julius Bretzel zwei Wildlife-Fotografen, die eine außergewöhnliche Freundschaft zu wilden Bibern aufgebaut haben. Wie das ihr ganzes Leben verändert hat, was sie in diesem Moment auf Augenhöhe mit den Tieren begriffen haben und wie das unser Zusammenleben auf diesem Planeten verändern kann, erzählen sie in „WirTier“, dem neuen Mensch-Tier-Podcast des Bayerischen Rundfunks. Eine Geschichte, nach denen ihr Biber vielleicht auch mit ganz anderen Augen seht:Und hier geht's zu unserem Podcast-Tipp „WirTier (6) Biber-Fieber“: https://1.ard.de/wir-tier-biber-fieber----------------------------------Redaktion: Jana OlsonPostproduktion: Miriam Menz----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Rund 700 000 syrische Geflüchtete leben in Deutschland und geht es nach Bundeskanzler Merz sollten die meisten von ihnen bald in ihre Heimat zurückkehren, denn der Bürgerkrieg in Syrien sei vorbei. Allerdings ist das Land nach dem Sturz von Diktator Assad ein fragiler Staat und die Macht von Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa alles andere als gefestigt. Was erwartet syrische Rückkehrer - Kämpfe, Zerstörung, Armut und Gewalt ? Oder ist ein Aufbruch möglich, wenn auch mit Schwierigkeiten? Hat die Übergangsregierung die Macht und den Willen das Land demokratisch zu einen? Und braucht es die sogenannte „Abschiebeoffensive“, die Bundesinnenminister Dobrindt vorschwebt? Andrea Beer diskutiert mit Burhan Akid - Journalist und Filmemacher; Moritz Behrendt - ARD-Korrespondent für Syrien; Prof. em. Dr. Susanne Schröter - Ethnologin und Autorin
Am 31. Oktober ziehen vielerorts verkleidete Kinder als Monster und Gespenster von Tür zu Tür und fordern Süßes oder Saures. Ethnologin Anne Slenczka erklärt die kulturelle Bedeutung von Tod und Geistern. Von WDR 5.
„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ So steht es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Aber gilt dieser Anspruch auch für jede und jeden? Und überall? Die neue Bundesregierung weist Asylsuchende an der deutschen Grenze zurück, der Familiennachzug wird für Geduldete ausgesetzt und Asylbewerber bekommen statt Bargeld eine Bezahlkarte. Wie weit wird diese Abschreckungspolitik gehen? Wird es künftig Menschen erster und zweiter Klasse geben, wenn es um Wohnungen, Jobs und medizinische Versorgung geht? Claus Heinrich diskutiert mit Prof. Dr. Constanze Janda – Sozialrechtswissenschaftlerin, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer; Prof. Dr. Winfried Kluth – Jurist an der Universität Halle, Vorsitzender des Sachverständigenrat für Integration und Migration; Prof. em. Dr. Susanne Schröter – Ethnologin, Leiterin Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam Mitschnitt der Veranstaltung (KEINE) RECHTS-UNTERSCHIEDE vom 21. Juni 2025 im Rahmen der 23. Internationalen Schillertage am Nationaltheater in Mannheim
Solingen, Magdeburg, Aschaffenburg und jetzt München: der jüngste Anschlag in aller Öffentlichkeit legt die Frage nahe: gibt es in deutschen Städten keine sicheren Orte mehr? Können uns Polizei, Politiker und Gesetze nicht beschützen? Was muss jetzt passieren gegen die allgemeine Verunsicherung? Claus Heinrich diskutiert mit Ahmad Mansour – Psychologe und Autor; Prof. em. Dr. Susanne Schröter – Ethnologin, Johann Wolfgang Goethe Universität-Frankfurt; Prof. Dr. Daniel Thym – Jurist, Universität Konstanz
Prof. Dr. Susanne Schröter, Ethnologin und Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam, ist eine der herausragenden Stimmen in Deutschland, wenn es um professionelle und wissenschaftliche Kritik am internationalen Islamismus geht, der die Freiheit von Frauen, Minderheiten und allen Andersdenkenden massiv einschränkt und teils auch mit brutaler Gewalt um die Vorherrschaft kämpft. Ich spreche mit ihr über die weltweiten Entwicklungen im Islam, die Unterschiede zwischen Islam und Islamismus und darüber, wie sich offene Gesellschaften gegen islamische Extremisten schützen und verteidigen können. Welchen Beitrag muss Deutschland dabei nicht nur innenpolitisch, sondern auch in der Außenpolitik leisten?In dieser Folge genannte Bücher:Politischer Islam. Stresstest für Deutschland. Gütersloher Verlagshaus, 2019.Global gescheitert? Der Westen zwischen Anmaßung undSelbsthass. Verlag Herder, 2022.Der neue Kulturkampf. Wie eine woke Linke Wissenschaft,Kultur und Gesellschaft bedroht. Verlag Herder, 2024.
Prof. Dr. Bettina Beer ist Ethnologin an der Universität Luzern. Sie führte langdauernde Feldforschungen auf den Philippinen und in Papua-Neuguinea durch und forscht zu Diversität im deutschsprachigen Raum. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt Bettina Beer den Siemers-Preis der Universität Hamburg und ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Im Mittelpunkt ihres gegenwärtigen Forschungsprojekts stehen Trennungen intimer Beziehungen, konzeptionelle Fragen der Verwandtschaftsethnologie und die empirische Forschung zu Trennung und Annullierung von Ehen auf den Philippinen. Aufgenommen beim Montagsforum in St. Gallen. Sendungshinweis: "Focus", Radio Vorarlberg am 06.07.2024 von 13.00 bis 14.00 Uhr.
Nichts erscheint so vertraut und heimatlich wie die Dorfkirche, auch für Städter. Doch man bekommt einen ganz anderen Sinn für ihre religiöse, kulturelle und soziale Bedeutung, wenn man sie mit den Augen einer Ethnologin betrachtet. Idyllische Projektionen lösen sich dann auf, und es kommt eine überraschend vielfältige Wirklichkeit zum Vorschein. Die Ethnologin Juliane Stückrad hat vor kurzem ein sehr lesenswertes Buch veröffentlicht: «Die Unmutigen und die Mutigen». Darin beschreibt sie mit großer Sensibilität und ethnologischer Kompetenz die Lebenseinstellungen von Menschen in Brandenburg. Irritierend und erhellend ist besonders, was sie über die «Unmutigen» schreibt – Menschen, die sich abgehängt fühlen und darauf mit Wut reagieren. Wer die tieferen Gründe für kommunikative und körperliche Gewalt in politischen Auseinandersetzungen heute verstehen will, sollte dieses Buch lesen. Aber es hat zum Glück auch einen zweiten Teil. Darin widmet Stückrad sich den «Mutigen» – Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen, sondern gemeinsam etwas auf die Beine stelle. Das muss gar nichts Großartiges sein. Es geht ihr nicht um spektakuläre Erfolgsgeschichten, sondern um schlichtes soziales Engagement und gelebte Humanität. Beispielhaft steht dafür der Einsatz vieler Menschen in den ländlichen Gebieten Ostdeutschlands für ihre Dorfkirchen. Selbst Menschen, die von sich sagen, dass sie «mit der Kirche nichts am Hut haben», zeigen hier einen erstaunlichen Einsatz. Was in und um Dorfkirchen heute geschehen kann – an kulturellem Leben und demokratischem Engagement –, das erkundet Stückrad als Ethnologin im eigenen Land, und zwar so, dass man als Theologe viel Neues erfährt. Zum Beispiel, was Dorfkirchen mit Ahnenkult und menschenfreundlicher Magie zu tun haben.
Im Gespräch mit Anaël Jambers, Ethnologin, Friedenspolitikerin und Mediatorin Für interreligiöse Konflikte im Ausland suchte Anaël Jambers nach Lösungen. Seit sie zurück in der Schweiz ist, setzt sie sich in ihrem Dorf, in ihrer Kirche und in der Lokalpolitik ein. Sie stellt sich immer wieder die gleiche Frage: «Wie können Menschen gut zusammenleben?» Das Reisen gab sie auf, als sie ihr erstes Kind bekam und ihre Illusion der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wie eine Seifenblase platzte. Seither stehen auch Frauenthemen weit oben auf ihrer Agenda. Wir hören im Gespräch, was Anaël Jambers über religiöse Konflikte in ihrer eigenen Familie, ihren Weg in die Identifikation mit dem christlichen Glauben und ihrem aktuellen Familienmodell erzählt, in dem sowohl sie als auch ihr Mann den eigenen Leidenschaften nachgehen können.
„Bosbach und Rach - Die Wochentester“ ist Deutschlands Politik-Personality-Podcast von RedaktionsNetzwerk Deutschland, Kölner Stadt-Anzeiger und MAASS·GENAU. Das Interview aus der aktuellen Folge mit: - Prof. Susanne Schröter, Ethnologin und Buchautorin „Der neue Kulturkampf. Wie eine woke Linke Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft bedroht“ Die reguläre Folge der "Wochentester" hören Sie ab sofort exklusiv vorab im "Wochentester-Club". Werden Sie Mitglied über Apple Podcasts, Spotify oder direkt hier über unseren Partner Steady: https://steadyhq.com/de/wochentester-club/about Fragen und Anregungen unter: - kontakt@diewochentester.de - https://facebook.com/diewochentester - http://www.diewochentester.de Informationen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier: - https://wonderl.ink/@diewochentester Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
„Bosbach und Rach - Die Wochentester“ ist Deutschlands Politik-Personality-Podcast von RedaktionsNetzwerk Deutschland, Kölner Stadt-Anzeiger und MAASS·GENAU. Diese Themen „testen“ Wolfgang Bosbach und Christian Rach in dieser Woche: - Friedenskanzler oder Angstkanzler: Gefährdet Bundeskanzler Olaf Scholz unsere Sicherheit? - Streikrepublik Deutschland: Brauchen wir eine Verschärfung des Streikrechts? - Ramadan-Beleuchtung: Religionsfreiheit, Toleranz oder Anbiederung? Gäste: Susanne Schröter, Ethnologin, Hochschulprofessorin und Buchautorin „Der neue Kulturkampf. Wie eine woke Linke Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft bedroht“ Manfred Lütz, Theologe, Psychiater und Buchautor „Der Sinn des Lebens“ Die reguläre Folge der „Wochentester“ hören Sie ab sofort exklusiv vorab im "Wochentester-Club". Werden Sie Mitglied über Apple Podcasts, Spotify oder direkt hier über unseren Partner Steady: https://steadyhq.com/de/wochentester-club/about Fragen und Anregungen unter: - kontakt@diewochentester.de - https://facebook.com/diewochentester - http://www.diewochentester.de Informationen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier: - https://wonderl.ink/@diewochentester
„Bosbach und Rach - Die Wochentester“ ist Deutschlands Politik-Personality-Podcast von RedaktionsNetzwerk Deutschland, Kölner Stadt-Anzeiger und MAASS·GENAU. Die Kompakt-Ausgabe der aktuellen Folge mit: Susanne Schröter, Ethnologin und Buchautorin „Der neue Kulturkampf. Wie eine woke Linke Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft bedroht“ Dr. Manfred Lütz, Theologe, Psychiater, Buchautor „Der Sinn des Lebens“ Die reguläre Folge der „Wochentester“ hören Sie ab sofort exklusiv vorab im "Wochentester-Club". Werden Sie Mitglied über Apple Podcasts, Spotify oder direkt hier über unseren Partner Steady: https://steadyhq.com/de/wochentester-club/about Fragen und Anregungen unter: - kontakt@diewochentester.de - https://facebook.com/diewochentester - http://www.diewochentester.de Informationen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier: - https://wonderl.ink/@diewochentester
Man müsste mal … wieder mit den Händen in der Erde arbeiten! Eigentlich ist Tina Schubbe studierte Kulturanthropologin und Ethnologin. Sie hat als Referentin für Interkulturelle Trainings gearbeitet und Unternehmen zu Fragen der Diversität ihrer Mitarbeiterschaft beraten. Vielfalt ist ihr Thema. Seit 2021 auch auf dem Feld am Rand von Schwerin. 2.000 Quadratmeter pachtet sie und legt los. „Erst habe ich das nebenberuflich gemacht. Doch die Arbeit erforderte mehr Aufmerksamkeit, wenn das Ergebnis wirklich gut werden sollte“, erinnert sie sich. Gut 30 Kulturen pflanzt sie auf ihren Beten Wir gehen mit Tina Schubbe in dieser Podcast-Folge durch das Gartenjahr. Ein Gewächshaus oder einen Folientunnel sucht man bei Tina Schubbe vergeblich. Es gibt auch keinen Traktor oder andere Maschinen. Alles Handarbeit mit traditionellen Werkzeugen. Alles Freiland! Und das will gut geplant sein. Was passt gut zueinander, was eher nicht? Wieviel von welchem Gemüse zu welchem Zeitpunkt? Und einige Fragen mehr muss die Gärtnerin bei der Vorbereitung des Gartenjahrs beantworten. „Was reif ist geht direkt und ohne Zwischenhandel zu meinen Kunden. Einige kommen zu mir auf das Feld, andere kommen auf den Feierabendmarkt am Schweriner Säulengebäude oder auf den Markt in den Schweriner Höfen und manchen Leuten liefere ich eine Gemüsekiste im Abonnement“, beschreibt sie ihre Vertriebswege. Was Kulturanthropologie und Gärtnerei gemeinsam haben, das erklärt Tina Schubbe in unserem Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 8. Januar 2024 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal. Unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V
Viele kennen die Technik aus der Hippiezeit: Shibori ist ein altes Kunsthandwerk, um Stoffe zu färben. Hiruyoki Murase stammt aus einer Shibori-Familie. Der Modedesigner hat, als er nach Europa ging, begriffen, dass die Kunst seiner Ahnen zu verschwinden droht. Da hatte er einen Plan, sie zu retten. * Shibori ist Japanisch und bedeutet abbinden, auspressen. Es ist eine Färbetechnik, bei der der Stoff abgeschnürt, genäht oder abgeklemmt wird. * Hiroyuki Murase stammt aus Arimatsu aus Japan. Die Familien dort hatten jahrhundertelang das Exklusivrecht zum Stofffärben mittels Shibori-Technik. * Der heute 41-Jährige wollte nicht ins Familienunternehmen seines Vaters eintreten und ging fürs Kunststudium nach Europa. * Als Hiroyuki Murase realisierte, dass Shibori der Nachwuchs fehlt, hat er sein Modelabel Suzusan in Düsseldorf gegründet und die alte Tradition modernisiert. * Heute gibt es wieder Nachwuchs für diese alte Handwerkstradition in Arimatsu. * Was in Japan Shibori heisst, gibt es unter anderem Namen in verschiedenen Kontinenten: Es ist eine Technik, die dem Bedürfnis des Menschen zur Stoffgestaltung entspricht, weltweit. Im Podcast zu hören sind: * Hiroyuki Murase, Modedesigner in Düsseldorf. Der 41-Jährige stammt aus Arimatsu und aus einer Shibori-Färberfamilie in fünfter Generation. * Stephanie Lovász, Ethnologin und Kuratorin für Süd-, Zentral- und Ostasien am Museum der Kulturen Basel. Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext
Es gibt viele Gründe, warum Menschen einen Doktor machen. Hier erzählt die Ethnologin Sophia Wagemann von ihren Gründen – und was sie an ihrer Doktorarbeit über die Geschichte der Antibabypille trotz aller Herausforderungen begeistert. Mehr Infos zum Thema Promovieren: Promovieren an der Uni Leipzig: https://www.uni-leipzig.de/forschung/wissenschaftliche-laufbahn/promotion Graduiertenakademie Leipzig: https://www.ga.uni-leipzig.de/ ZEIT Campus Ratgeber Promotion: https://www.zeit.de/campus/ratgeber-promotion/index Gute Betreuung in der Promotion: https://www.ga.uni-leipzig.de/qualitaetsentwicklung/gute-betreuung
Juliane Stückrad ist Ethnologin, Autorin und Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland. Mit Thomas Bille spricht sie über ihre Feldforschung im ehemaligen deutschen Grenzgebiet und ihren Werdegang.
Sone/Solche: Wie Menschen sich unterscheiden – und wie die Kulturwissenschaften dazu forschen
Was ist der Zusammenhang zwischen Care oder Sorgearbeit, sozialer Ungleichheit und Macht? Wer erhält Unterstützung und wer leistet sie? Und inwieweit beeinflussen politische Spannungen in Brasilien die Frage, wem geholfen werden sollte?Heike Drotbohm ist Ethnologin und beschäftigt sich mit Care, also damit, wie Menschen sich um andere Menschen kümmern. Dabei werden zahlreiche Unterscheidungen zwischen Menschen getroffen, etwa wer berechtigt ist, Hilfe zu empfangen oder wer in der Lage ist, diese zu leisten.Prof. Dr. Heike Drotbohm leitet unser Teilprojekt „Mit Sorge (Care) sortieren. Humandifferenzierung in Kontaktzonen der Hilfe“. Sie ist außerdem Professorin am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Universität Mainz, wo sie auf die afrikanische Diaspora und transnationale Migration spezialisiert ist.Heike Drotbohm leitet das Projekt "Mit Sorge (Care) sortieren. Humandifferenzierung in Kontaktzonen der Unterstützung".Sie ist als @hei_dro zudem auf Instagram und Twitter zu finden. Über uns und unsere Arbeit bleibt ihr bei Instagram, Threads und Mastodon auf dem Laufenden. Host: Friederike Brinker Producer: Marco Mazur Studentische Hilfskraft: Julia WollmannDer SFB 1482 Humandifferenzierung ist an der Johannes Gutenberg-Universität und dem Institut für Europäische Geschichte in Mainz angesiedelt.Für Feedback, Fragen und Vorschläge schreibt mir gern eine Mail: sfb1482.kommunikation@uni-mainz.de
Schönheit soll einfach, natürlich und authentisch sein. Kosmetik soll die Schönheit der Frau strahlen lassen. Gerade wenn es um Naturkosmetik geht, stehen neben der Natürlichkeit und Authentizität immer auch viel Liebe zum Handwerk, zum Thema Nachhaltigkeit und Fairtrade-Rohstoffen im Vordergrund. All diese Eigenschaften vereint die Naturkosmetikmarke marie w. von Sonja Sironen.Weltweit unterwegs auf der Suche nach neuen Rohstoffen und Ideen steht die Ethnologin für Innovation und Entwicklung.Hochreine Inhaltsstoffe, Verträglichkeit selbst für sensibelste Haut und sorgfältige Handarbeit Made in Germany haben oberste Priorität, ebenso Umweltbewusstsein und fairer Handel. Sie ist zukunftsweisend auf dem Gebiet des naturkosmetischen Make-ups und seit 2021 als Inhaberin verantwortlich für die ganzheitliche Ausrichtung der Marke.In unserer aktuellen Folge von Wirtschaft Düsseldorf Unplugged spricht die Visionärin mit Moderatorin Andrea Greuner über Nachhaltigkeit, soziales Engagement und internationale Zertifizierungen ebenso wie über den Unterschied biologischer Produkte im Verhältnis zu konventionellen. Aber auch über die Philosophie hinter der Marke marie w. und was ihr daran besonders am Herzen liegt. Viel Freude mit einer neuen Folge von „Wirtschaft Düsseldorf unplugged“
Bei vielen der Pro-Palästina-Demos in Deutschland werden Judenhass und Gewaltaufrufe verbreitet. "Seit Jahren hat man weggeschaut und diesen muslimischen Antisemitismus überhaupt nicht zur Kenntnis genommen", sagt Islamforscherin Susanne Schröter. Von WDR 5.
Die Debatte über die Integration von Muslimen, sie gleicht oft einem Minenfeld. Die Fronten sind ideologisch verhärtet. Einen kritischen Blick auf die Debattenkultur rund um die Integration hat unser Gast von der Goethe-Universität Frankfurt, die deutsche Ethnologin, Islamforscherin und Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI) und Gründungsmitglied des bürgerlichen Thinktank Republik 21 - R21, Professor Dr. Susanne Schröter. Scheitert der Westen angesichts der aktuellen Krisen an seiner eigenen Doppelmoral? Wie geeint ist die vermeintliche Geschlossenheit, wenn es um nationale Interessen geht? Als Antwort auf diese Fragen diagnostiziert Susanne Schröter, in ihrem jüngsten Buch „Global gescheitert? Der Westen zwischen Anmaßung und Selbsthass.” ein tiefgreifendes strukturelles Problem des Westens.Az MCC Podcast adásaiban érdekes emberekkel izgalmas témákról beszélgetünk. Feldolgozzuk a közélet, a gazdaság, a társadalom fontosabb aktuális történéseit, de olyan kérdéseket is napirendre veszünk, mint például a művészet, a család vagy a vallás. Vendégeink között oktatóink, kutatóink, vendégelőadóink kapnak helyet. Mindenkinek kellemes időtöltést és szellemi feltöltődést kívánunk.
1882 wurden elf Kawesqar in Europa ausgestellt als «Die Wilden von Feuerland». Fünf von ihnen starben dabei alleine in Zürich. Nun sind wieder elf Kawesqar hier – sie suchen Versöhnung und präsentieren uns ihre eigene Geschichte. * Die elf Kawesqar, Nachfahren der hier zur Schau gestellten «Wilden von Feuerland», bringen eine Ausstellung nach Zürich. Sie wollen dem falschen und menschenunwürdigen Bild von damals ihre reale Kultur gegenüberstellen. * Sie bringen weder Wut noch Hass mit, sondern Informationen und die Hoffnung auf Akzeptanz, denn in Chile werden sie für ausgestorben gehalten und entsprechend ignoriert. * Ein Blick in die Vergangenheit ist nötig, um die Zukunft zu gestalten: Sie waren einst Seenomaden, unterwegs auf kleinsten Booten an den Ufern und in den Fjorden Patagoniens: Aus ihrem Territorium hat Chile ein Naturschutzgebiet gemacht und ihm den Namen der einstigen Bewohner gegeben. Für Touristen ist der Park gedacht – die einstigen Bewohner jedoch dürfen ihn nicht mehr nutzen. * Der Widerstand der Kawesqar ist geweckt – ihr Besuch in Zürich gehört dazu. Ob allerdings ihre Strategie aufgeht, ist ungewiss. Die chilenische Regierung hat ihnen letzte Woche jegliche Gelder gestrichen. Im Podcast zu hören sind: * Francisco Gonzalez, Präsident Kawesqar Pueblo Foundation * Pamela Gonzalez, Schwester von Francisco Gonzalez, Mitglied der KP-Foundation * Maria Alvarez, Mutter von Francesco u. Pamela Gonzalez, Mitglied der KP-Foundation * Maike Powroznik, Ethnologin und Kuratorin des Zürcher Völkerkundemuseums Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext
Wenn die Menschen über Themen sprechen können, die ihnen wichtig sind, werden sie sehr kommunikativ, sagt die Ethnologin Juliane Stückrad. Wie sie das für ihre Forschungen in Ostdeutschland einsetzt, erzählt sie im Podcast „Hollitzer trifft“. https://www.ekd.de/stueckrad-63489.htm
Seit Jahren tobte der Streit, doch jetzt haben sich die 27 EU-Innenminister auf neue Regeln für Asyl und Migration verständigt. Der Plan sieht vor, die Verteilung von Asylsuchenden neu zu organisieren und die Prüfung wenig aussichtsreicher Asylanträge an die Außengrenzen Europas zu verschieben. Viele begrüßen die Einigung, manchen geht sie jedoch nicht weit genug – gehörte doch Österreich im vergangenen Jahr in Bezug auf die Zahl der Asylanträge zu den am meisten belasteten Ländern in der EU, und auch Deutschland verzeichnet mit einem Plus von 78 Prozent eine massive Zunahme. Das wirkt sich auch auf die Integrationsdebatte aus. Denn manche Gemeinden stoßen bereits an ihre Grenzen, und viele Fragen sind nach wie vor ungelöst. So zeigte etwa kürzlich eine vom Bundeskanzleramt in Auftrag gegebene Studie, dass unter anderem das konservative Islamverständnis und zweifelhafte Frauenbild, aber auch Bildungsdefizite vieler Zuwanderer schwerwiegende Probleme bei der Integration verursachen. Ist der aktuelle Schwenk in der Asylpolitik ein Schritt in die richtige Richtung? Oder ändern die Pläne wenig an den tatsächlichen Problemen der Bürger? Was tun gegen illegale Migration und immer dreistere Schlepper? Und wie ist eine konstruktive Debatte möglich, ohne kritische Stimmen zu verunglimpfen und ins rechte Eck zu stellen? Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Gerald Tatzgern, Leiter der Schleppereibekämpfung im BundeskriminalamtPetar Rosandić alias Kid Pex, Rapper und FlüchtlingshelferRaphael Bossong, Migrations-ExperteSusanne Wiesinger, Lehrerin und ehemalige Ombudsfrau für Wertefragen und Kulturkonflikte im BildungsministeriumSusanne Schröter, Ethnologin und Islamforscherin
Mit Mithu Sanyal (Identitti, 2021) als Gast, klärt diese Folge, ob Autofiktion nur oberflächliche Selbstdarstellung oder nicht doch eher tiefgründiges Weltverstehen ist. So unbekannt der Begriff Autofiktion noch sein mag, so bekannt ist eine ihrer Pionierinnen: Annie Ernaux, Nobelpreisträgerin von 2022. Sie, die sich einmal selbst als Ethnologin ihres Lebens bezeichnet hat, speist ihre Bücher allein aus Episoden aus ihrem eigenen Leben. Sie nimmt die Ereignisse und Erfahrungen auseinander, geht ihnen auf den Grund und setzt sie neu zusammen. Und genau das ist Autofiktion par excellence - wenn die Protagonistin die Autorin selbst ist, der Roman aber nicht als deskriptive Autobiographie, sondern weiterhin im Duktus der Fiktion geschrieben ist. So wie Annie Ernaux Roman ‘Erinnerungen eines Mädchens', um den es neben Mely Kyaks Text ‘Frausein' in dieser Folge geht.Alle Zitate aus:Ernaux, Annie, Erinnerung eines Mädchens, Suhrkamp Verlag, Berlin, 2018Kiyak, Mely, Frausein, Carls Hanser Verlag, München, 2020 An alle, die noch nicht genug bekommen haben: hier geht's zu den Bonusfolgen... https://plus.acast.com/s/das-goldene-vlies-der-literaturpodcast. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Beide befassen sich mit der Zukunft: Fabienne Notter kümmert sich als SAC Präsidentin um den Bau einer neuen Hütte im hochalpinen Gebirge, Mariano Tschuor ist Projektleiter «Mariastein 2025», das die Zukunft des Wallfahrtsorts und Klosters Mariastein sichern soll. Fabienne Notter (47) leitet die regionalen Hilfswerke Caritas Aargau und Solothurn. Die Ethnologin hat neben ihrem sozialen Engagement ein grosses Herz für den Bergsport: Sie ist die erste Frau an der Spitze des SAC Weissenstein. Eine nebenberufliche Tätigkeit, die sie fordert: In den kommenden Jahren baut der SAC Weissenstein eine neue Hütte im Berner Oberland. Die bisherige Mutthornhütte musste infolge der klimatischen Veränderungen geschlossen werden. Es drohte Felssturzgefahr. Mariano Tschuor (64) hat den Mittelpunkt seiner Tätigkeit ins Kloster Mariastein gelegt. Der ehemalige Fernsehmoderator («Landuf, landab») und Direktor von RTR kümmert sich als Projektleiter um die Zukunft des Klosters: Auch wenn der Kreis der Benediktinermönche im Kloster kleiner wird und die Glaubensgemeinschaft insgesamt vom Mitgliederschwund betroffen ist, soll die Bedeutung des Wallfahrts- und Begegnungsorts in Zukunft erhalten bleiben. Fabienne Notter und Mariano Tschuor sind zu Gast bei Christian Zeugin am Sonntag, 12. Februar im Stadttheater Solothurn. Der Eintritt ist frei, ohne Voranmeldung. Türöffnung: 9.00 Uhr.
Susanne Schröter ist Ethnologin und Politikwissenschaftlerin und beschäftigt sich mit politischen Veränderungen. Sie macht sich Sorgen um die Demokratie.
Shikiba Babori wurde in Kabul geboren und kam Ende der 70er Jahre mit dreizehn Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Die studierte Ethnologin war oft für den WDR in Afghanistan unterwegs und ist dort auch engagiert in der Fortbildung von Journalistinnen. Ihr Buch "Die Afghaninnen" ist im Campus-Verlag erschienen. Moderation: Kaline Thyroff
#friedensnoten 25 - „Kann Ehre ein Bein ersetzen? Nein. Oder einen Arm? Nein. Oder die Trauer über eine Wunde wegnehmen? Nein. Was ist Ehre? Ein Wort." Diese Anleihen aus Shakespears Historiendramen zu Heinrich dem IV, finden Eingang in Guiseppe Verdi's Oper Falstaff. Arrigo Boito verfasste das Libretto. Und dem nimmt sich für die #friedensnoten die Ethnologin, Religionssoziologin und Autorin Martha Carli an: tutti gabbati - alles betrogen ma ride ben chi ride - aber wohl dem, der lacht. Sprecher: Ulrich Allroggen
Therese von Bayern (1850-1925) war Ethnologin, Zoologin, Botanikerin, Reiseschriftstellerin - und Prinzessin. Dabei besuchte die einzige Tochter von Prinzregent Luitpold von Bayern nie eine Schule oder Universität.
Bestimmt in Deutschland eine Minderheit, was sich gehört und was nicht? Von Fleischverzehr bis Gender-Debatte, von Atomstrom bis Öko-Landbau - immer häufiger scheint eine ideologische Komponente ausschlaggebend, was moralisch in Ordnung ist und was nicht.CDU-Chef Merz warnt vor einer ideologischen Geiselhaft durch die Grünen, Kabarettist Dieter Nuhr erntet einen Shitstorm, weil er einen Witz über Klima-Aktivisten platziert. Wie weit reicht der Einfluss der "Woke"-Bewegung? Kann in Deutschland wirklich nicht mehr auf Augenhöhe diskutiert werden? Droht der Pranger im Netz, wenn die Meinung nicht passt? Oder sind die Kritiker einer "woken" Gesellschaft selbst zu empfindlich?Darüber diskutiert Moderator David Rohde mit diesen Gästen: Susanne Schröter, Ethnologin und Gründungsmitglied von Republik21 Albrecht von Lucke, Politikwissenschaftler
Mädchen oder Junge? Das biologische Geschlecht bestimmt oft den Platz eines Menschen, ob in Gesellschaft oder Religion. Warum ist das so? Und weshalb stellen die neu aufbrechenden Geschlechterordnungen einige Glaubensgemeinschaften vor grosse Konflikte und in Alarmbereitschaft? Seit dem 1. Januar 2022 kann man in der Schweiz unbürokratisch das amtlich registrierte Geschlecht ändern, wenn es nicht mit der eigenen Geschlechtsidentität übereinstimmt. Doch anders als in Ländern wie Deutschland, Kanada, Indien oder Pakistan, die ein sogenanntes «drittes Geschlecht» anerkennen, existieren in der Schweiz bloss die Kategorien «männlich» und «weiblich». Es mag erstaunen, dass die Anerkennung eines «dritten Geschlechts» in manchen Religionen eine lange Tradition hat. Seit Jahrhunderten gibt es etwa in muslimisch oder hinduistisch geprägten Ländern Südasiens Hijras oder in Mexiko Muxes: Menschen, die als Jungen geboren werden, sich aber weiblich kleiden und manchmal auch biologisch zu Frauen werden. Im jüdischen Talmud ist von acht Geschlechtern die Rede. Selbst das Christentum scheint bis in die frühe Neuzeit offener mit Genderfluidität – also mit Menschen, die weder eindeutig Mann noch Frau sind – umgegangen zu sein. Dass nicht alles immer nach binären Mustern verlief, davon zeugen auch Darstellungen von weiblich anmutenden Figuren mit Bart oder von Jesus, aus dessen Wunde am Bauch die Kirche geboren wird. «Sternstunde» fragt: Welche Rolle spielen Religionen in der Bildung von Geschlechtsidentitäten und wie beeinflusst diese? Wie werden Identitäten von Religionen reguliert und kontrolliert? Und wo und weshalb sind Religionen genderfluid und inkludieren (allenfalls) ein drittes Geschlecht in das rituelle Leben? Zu Gast bei Olivia Röllin sind Leyla Jagiella, Ethnologin und Religionswissenschaftlerin, Gregor Emmenegger, Professor für Kirchengeschichte in Freiburg und Marie-Therese Mäder, Medien- und Religionswissenschaftlerin in München.
Mädchen oder Junge? Das biologische Geschlecht bestimmt oft den Platz eines Menschen, ob in Gesellschaft oder Religion. Warum ist das so? Und weshalb stellen die neu aufbrechenden Geschlechterordnungen einige Glaubensgemeinschaften vor grosse Konflikte und in Alarmbereitschaft? Seit dem 1. Januar 2022 kann man in der Schweiz unbürokratisch das amtlich registrierte Geschlecht ändern, wenn es nicht mit der eigenen Geschlechtsidentität übereinstimmt. Doch anders als in Ländern wie Deutschland, Kanada, Indien oder Pakistan, die ein sogenanntes «drittes Geschlecht» anerkennen, existieren in der Schweiz bloss die Kategorien «männlich» und «weiblich». Es mag erstaunen, dass die Anerkennung eines «dritten Geschlechts» in manchen Religionen eine lange Tradition hat. Seit Jahrhunderten gibt es etwa in muslimisch oder hinduistisch geprägten Ländern Südasiens Hijras oder in Mexiko Muxes: Menschen, die als Jungen geboren werden, sich aber weiblich kleiden und manchmal auch biologisch zu Frauen werden. Im jüdischen Talmud ist von acht Geschlechtern die Rede. Selbst das Christentum scheint bis in die frühe Neuzeit offener mit Genderfluidität – also mit Menschen, die weder eindeutig Mann noch Frau sind – umgegangen zu sein. Dass nicht alles immer nach binären Mustern verlief, davon zeugen auch Darstellungen von weiblich anmutenden Figuren mit Bart oder von Jesus, aus dessen Wunde am Bauch die Kirche geboren wird. «Sternstunde» fragt: Welche Rolle spielen Religionen in der Bildung von Geschlechtsidentitäten und wie beeinflusst diese? Wie werden Identitäten von Religionen reguliert und kontrolliert? Und wo und weshalb sind Religionen genderfluid und inkludieren (allenfalls) ein drittes Geschlecht in das rituelle Leben? Zu Gast bei Olivia Röllin sind Leyla Jagiella, Ethnologin und Religionswissenschaftlerin, Gregor Emmenegger, Professor für Kirchengeschichte in Freiburg und Marie-Therese Mäder, Medien- und Religionswissenschaftlerin in München.
Juliane Stückrad wollte eigentlich in Lateinamerika forschen, doch ihre ostdeutsche Heimat fand sie interessanter. In ihrem vielbeachteten Buch "Die Unmutigen, die Mutigen" zeigt sie Arbeits- und Lebenswelten im Wandel.
Susanne Schröter ist Ethnologin und Islamwissenschaftlerin, Leiterin des "Forschungszentrums Globaler Islam" in Frankfurt - eine der renommiertesten Islamexpertinnen in Deutschland. Von Susanne Schröter.
Die Ethnologin Juliane Stückrad erkundet die Vielfalt ostdeutscher Lebenswelten. Was ist dran am Unmut der Ostdeutschen? Im Diskurs erzählt sie von ihren Feldforschungen und spricht über Gegenbeispiele zur Unmutskultur.
(00:00:30) Vera Saller ist Ethnologin, Psychonalytikerin und Autorin. Sie war als Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Migration und Ethnopsychologie tätig. Und sie hat ein Drehbuch für eine Filmbiografie über den Mathematiker und Philosophen Charles S. Pierce geschrieben. Weitere Themen: (00:11:04) Lustiges aus der Feministenkiste – das Kunstmuseum Basel zeigt die Ausstellung «Fun Feminismus». (00:15:13) Grenzerkundung – der Fotograf Jan Sulzer zeigt Bilder geschlossener Grenzen an der grünen Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland. (00:19:04) Die Schönheit von Unorten – Künstler Max Leiss will die Wahrnehmung für urbanen Raum schärfen helfen. (00:23:42) Spiritualität im Wandel – Studie zu Religionstrends in der Schweiz.
Um 1980 begann Heike Behrend in den Tugenbergen in Nordkenia ethnografisch zu arbeiten. Die Erkenntnis, dass die Menschen dort nicht nur Gegenstand der Forschung, sondern selbst Subjekte sind, war für Behrend prägend.
Das Altaigebirge im äußersten Nordwesten der Mongolei ist Heimat des international bekannten Schriftstellers Galsan Tschinag. Er ist zugleich Stammesoberhaupt und Schamane der dort lebenden Tuwa Nomaden. In seinen Erzählungen in “Mein Altai” beschreibt er die enge Verbindung seines Volkes mit der umgebenden rauhen Natur, ihre Schönheit und ihre Schwere. In “Kennst du das Land” erzählt Galsan Tschinag von seinem Ankommen in Leipzig als junger Student. Dank der deutschen Sprache, die er bald exzellent beherrscht, macht er diese zunächst ganz fremde Welt nach und nach doch zu seiner eigenen. Er schließt sein Studium erfolgreich ab und reist mit einer deutschen Ethnologin in seine Heimat. Dort erkennt Galsan Tschinag, dass nicht nur die europäische Kultur, die ihn während seines Studiums begeisterte und in den Bann schlug, sondern auch die nomadische Kultur und Sprache dem kulturellen Weltganzen einen wertvollen Beitrag hinzufügen. Galsan Tschinag, 1943 als Sohn des Sippenhäuptlings geboren in einer tuwinischen Jurte, wurde ab seinem fünftem Lebensjahr von seiner Großtante Pürwü in der traditionellen schamanischen Heilkunst unterrichtet. Als Student erhielt er ein Stipendium zum Studium der Germanistik in der damaligen DDR, in Leipzig. Nach dessen erfolgreichem Abschluss war Galsan Tschinag der erste Germanist der Mongolei und arbeitete als Hochschullehrer, Übersetzer und Journalist. Aufgrund seiner Kritik am kommunistischen Regime musste er seine Bücher zeitweise verstecken und begann, vorwiegend auf Deutsch zu schreiben. Nach der Wende wurde er freier Schriftsteller und ist Träger zahlreicher Literaturpreise sowie des deutschen Bundesverdienstkreuzes. Von ihm sind über 30 Bücher in deutscher Sprache erschienen.
Das Altaigebirge im äußersten Nordwesten der Mongolei ist Heimat des international bekannten Schriftstellers Galsan Tschinag. Er ist zugleich Stammesoberhaupt und Schamane der dort lebenden Tuwa Nomaden. In seinen Erzählungen in “Mein Altai” beschreibt er die enge Verbindung seines Volkes mit der umgebenden rauhen Natur, ihre Schönheit und ihre Schwere. In “Kennst du das Land” erzählt Galsan Tschinag von seinem Ankommen in Leipzig als junger Student. Dank der deutschen Sprache, die er bald exzellent beherrscht, macht er diese zunächst ganz fremde Welt nach und nach doch zu seiner eigenen. Er schließt sein Studium erfolgreich ab und reist mit einer deutschen Ethnologin in seine Heimat. Dort erkennt Galsan Tschinag, dass nicht nur die europäische Kultur, die ihn während seines Studiums begeisterte und in den Bann schlug, sondern auch die nomadische Kultur und Sprache dem kulturellen Weltganzen einen wertvollen Beitrag hinzufügen. Galsan Tschinag, 1943 als Sohn des Sippenhäuptlings geboren in einer tuwinischen Jurte, wurde ab seinem fünftem Lebensjahr von seiner Großtante Pürwü in der traditionellen schamanischen Heilkunst unterrichtet. Als Student erhielt er ein Stipendium zum Studium der Germanistik in der damaligen DDR, in Leipzig. Nach dessen erfolgreichem Abschluss war Galsan Tschinag der erste Germanist der Mongolei und arbeitete als Hochschullehrer, Übersetzer und Journalist. Aufgrund seiner Kritik am kommunistischen Regime musste er seine Bücher zeitweise verstecken und begann, vorwiegend auf Deutsch zu schreiben. Nach der Wende wurde er freier Schriftsteller und ist Träger zahlreicher Literaturpreise sowie des deutschen Bundesverdienstkreuzes. Von ihm sind über 30 Bücher in deutscher Sprache erschienen.
Anna hat ihren Urlaub an der sonnigen Côte d'Azur gerade beendet und will zurück nach Hamburg reisen. Als sich die Türen des Flugzeugs schließen, hat sie eine Panikattacke und verlässt fluchtartig die Maschine. Wie soll sie jetzt nach Hause kommen? Bus und Bahn scheiden aus, denn auch dort wäre sie eingesperrt und könnte nicht jederzeit aussteigen. Schließlich registriert sie sich bei der Mitfahrzentrale - und lernt Harm kennen. Er ist auf dem Rückweg von Südfrankreich nach Kiel. In seinem Gepäck: Bienenköniginnen. Er nimmt Anna mit und gemeinsam machen sie sich auf zu einem emotionalen Roadtrip, der völlig anders endet als erwartet. Über die Autorin: Katja Keweritsch ist Ethnologin und Journalistin. Sie ist in einem friesischen Dorf aufgewachsen, von dem aus es sie schon früh in die Welt zog. Neben Köln und Hamburg studierte sie in Los Angeles und lebte zeitweise in Mumbai und auf Sansibar. Heute wohnt sie mit ihrer Familie an der Elbe. In ihrem Debütroman »Die wundersame Reise der Bienen« schreibt sie über die Liebe und darüber, wie wichtig es ist, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren.
#440 Die 7 kosmischen Gesetze im Alltag – Interview mit Sabine Hochmuth | geistigen Gesetze | Reiki | In meinem Podcast spreche ich viel über die geistigen Gesetzmäßigkeiten. In der heutigen Folge geht es um die 7 kosmischen Gesetze im Alltag. Ich habe mir dafür Unterstützung von einer wahren Expertin geholt! Sabine Hochmuth. Sabine Hochmuth ist Reiki-Meisterin und Reiki-Lehrerin, erfolgreicher Coach, Buchautorin, Internationale Referentin, Ethnologin, Pädagogin und Politologin. Es gibt also wenig bessere Gesprächspartner für dieses Thema als sie. Shownotes: - Webseite: https://lust-zu-leben.de/ - Ebook „Die 7 kosmischen Gesetze für jeden Tag“: https://lust-zu-leben.de/gratis-handbuch/ Hast Du vielleicht noch eine Frage? Schreib sie mir gerne! EINE BITTE: Schenke mir 10 Sekunden Deiner Zeit, für eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes, wenn Dir mein Podcast gefällt. http://tinyurl.com/podcast-bewerten Schicke mir Dein Feedback zu dieser Folge auf Facebook, Instagram, YouTube oder an seminare@steffenkirchner.de SHOWNOTES: Willst Du LIVE persönlich von mir lernen? Dann hol Dir jetzt Dein Ticket für meine Seminarevents und lass uns gemeinsam an Deinem Erfolg arbeiten: UPGRADE YOUR LIFE – das Seminarerlebnis: http://upgrade-your-life-seminar.de Werde Teil der UPGRADE YOUR LIFE Community auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/400904273429707 Alle Seminartermine von mir: www.steffenkirchner.de/seminare Facebook: https://www.facebook.com/steffenkirchner.de/ Instagram: https://www.instagram.com/steffen.kirchner/ YouTube: https://www.youtube.com/user/steffenkirchner1 ABONNIERE meinen Podcast, um über neue wertvolle Folgen stets informiert zu sein. http://tinyurl.com/podcast-bewerten EINE BITTE: Schenke mir 10 Sekunden Deiner Zeit, für eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes, wenn Dir mein Podcast gefällt. http://tinyurl.com/podcast-bewerten Durch Deine Bewertung hilfst Du, den Podcast stetig zu verbessern! Vielen Dank!
Victoria Hegner hatte eine bewegte Kindheit in Ostberlin. Die Beute eines Juwelenraubs in der Schweiz soll ihr Onkel bei ihnen in der DDR versteckt haben. Heute forscht Victoria Hegner als Ethnologin über Hexen und Spiritualität in der Großstadt. Victoria Hegner im Gespräch mit Gesa Uferwww.deutschlandfunkkultur.de, Plus EinsDirekter Link zur Audiodatei
Main, Andreaswww.deutschlandfunk.de, Tag für TagDirekter Link zur Audiodatei
Neutral geht gar nicht - Debattenpodcast der Politischen Meinung
Am Tag der Aufnahme feiert die Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau (TDF) ihren 40. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! Mit der Vorstandsvorsitzenden von TDF, Frau Prof. Dr. Godula Kosack, sprechen wir über diese vier Jahrzehnte währende frauenpolitische Arbeit, über vergangene Erfolge und über aktuelle Herausforderungen. Im Jahr 1981 wurde TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau gegründet um Frauenrechte politisch durchzusetzen. Im selben Jahr begann die heutige Vorsitzende und gelernte Ethnologin, Prof. Godula Kosack, ihre ethnologischen Forschungen bei den Mafa-Frauen in Kamerun. Vierzig Jahre später setzt sich TDF dort für Bildungsprojekte und gegen Frühverheiratung von Mädchen der Mafa ein. Wenngleich sich die Zeiten sehr verändert haben, viele Probleme sind geblieben, manche Probleme sind sogar aus frauenpolitischer Perspektive eher noch größer geworden.
Heike Behrend ist Deutschlands bekannteste Afrikaforscherin. Das Feature zeichnet anhand alter Filmaufnahmen ihre Feldforschungen aus den vergangenen 50 Jahren nach. Darin wendet sich der Blick der Ethnologin. Und die, die sonst beobachtet werden, schauen auf sie. Von Manuel Gogoswww.deutschlandfunkkultur.de, Das FeatureDirekter Link zur Audiodatei
Heike Behrend ist Deutschlands bekannteste Afrikaforscherin. Das Feature zeichnet anhand alter Filmaufnahmen ihre Feldforschungen aus den vergangenen 50 Jahren nach. Darin wendet sich der Blick der Ethnologin. Und die, die sonst beobachtet werden, schauen auf sie. Von Manuel Gogoswww.deutschlandfunkkultur.de, Das FeatureDirekter Link zur Audiodatei
Fast das gesamte afrikanische Kulturerbe befindet sich nicht in Afrika selbst, sondern in europäischen Museen. Seit Jahrzehnten wird gefordert, geraubte Kunst aus Afrika zurückzugeben. Doch wenn es um Raubkunst geht, stehen Museen nicht nur vor politischen, sondern auch ganz praktischen Problemen.Mit Larissa Förster, Ethnologin und Leiterin des Fachbereichs "Kultur und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten" am "Deutschen Zentrum Kulturgutverluste". Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Das ist die wahrscheinlich größte Fusion der deutschen Podcastgeschichte! Wir, die "Kack & Sachgeschichten" werden uns mit dem bekannten Podcast "Hoaxilla" vereinigen und eine neue gemeinsame Show starten. Der Titel dieses Podcasts ist "Kackzilla". Klartext: Die Kack & Sachgeschichten in ihrer jetzigen Form werden aufgelöst. Auch der Podcast "Hoaxilla", wird in seiner jetzigen Form nicht mehr weiter existieren. Dafür entsteht eine völlig neue Show mit den bekannten Stimmen beider Kanäle. In welcher Form die Communities verschmelzen werden ist noch nicht klar, auch der Umgang mit unserem Premium Kanal auf Patreon ist noch nicht sicher. Bitte übt euch noch ein paar Tage in Geduld, wir werden noch diese Woche weitere Details bekannt geben. Zu "Hoaxilla": Der Podcast beschäftigt sich mit Verschwörungstheorien, Modernen Sagen (Urban Legends), Medien und Kultur aus Sicht der Skeptiker-Bewegung. Die beiden Protagonisten, das Ehepaar Alexander und Alexa haben beide einen wissenschaftlichen Hintergrund. Alexander ist Psychologe, Alexa ist Ethnologin und Autorin. "Hoaxilla" gilt als ein absolutes Urgestein und bekannte Größe der deutschen, wenn nicht sogar der europäischen Podcast-Szene. Wir sind uns sicher, dass die Konzepte der beiden Shows exzellent zueinander passen und sich hier einige Synergien ergeben. Die "Kack & Sachgeschichten" sind bekannt für überdrehte, oft augenzwinkernde Analysen der Popkultur und des Nerdversums. "Hoaxilla" hingegen blickt auf seriöse aber doch unterhaltsame Weise hinter die Kulissen von realen Medienphänomenen. Zwei Herangehensweisen, die sich unserer Meinung nach fantastisch ergänzen werden. Weitere News und Details zu dem Thema folgen in den nächsten Tagen.