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Die USA und der Iran verhandeln aktuell wieder über das iranische Atomprogramm. Gestern ging die zweite Verhandlungsrunde zu Ende. Heute hat der Iran dann überraschend ein gemeinsames Militärmanöver mit Russland in der Straße von Hormus angekündigt, die dafür auch gesperrt werden soll. Die Meerenge verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean. Die Sperrung könnte über den Weltmarkt wiederum die Ölpreise in Europa betreffen, erklärt Volker Treier im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch. Er ist Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammer.
Ein überraschendes Auftragsplus gibt der deutschen Industrie neuen Schwung – doch vieles deutet eher auf ein Strohfeuer als auf eine echte Trendwende hin. Vor allem staatliche Groß- und Rüstungsaufträge treiben die Zahlen, während Autos, Konsum und Stimmung schwach bleiben. Parallel blickt die Wirtschaft gespannt in die USA: Alphabet übertrifft Erwartungen, investiert aber Milliarden in KI und Rechenzentren. Ist das solides Wachstum oder beginnt hier eine neue Tech-Blase? Abseits der Börsen zeigt der Alltag ein anderes Bild: Deutschlands Autobahnen sind dicht wie lange nicht. Und ausgerechnet bei Fahrschulen brechen die Anmeldungen massiv ein – wegen hoher Kosten und politischer Versprechen. Hinweis: In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme journalistische Inhalte, die auf unseren ntv Plattformen publiziert wurden in ein neues Hörformat. Text und Stimme der Sprecherin wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erzeugt. Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach strengen journalistischen Standards geprüft. Viel Spaß beim Zuhören! Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Diese Episode liefert praxisnahe Einblicke, konkrete Umsetzungstipps und eine klare Strategie für technische B2B-Unternehmen. Besonders wertvoll für Entscheider im Vertrieb, Marketing und in der Geschäftsführung, die 2026 mit Planbarkeit und Struktur wachsen wollen – ohne Messen, ohne Kaltakquise. Jetzt reinhören und die eigene Strategie neu ausrichten.Während viele mittelständische Industrieunternehmen mit sinkender Nachfrage, Fachkräftemangel und steigenden Kosten kämpfen, zeigt Robert Kirs in dieser Episode einen alternativen Weg. Gemeinsam mit Akin Colak analysiert er, warum klassische Vertriebswege nicht mehr ausreichen – und was Hidden Champions jetzt konkret tun müssen, um systematisch Kunden und Mitarbeiter zu gewinnen.Besonders deutlich wird: Die aktuellen Probleme der Industrie sind keine Überraschung. Bereits 2018 war ein Rückgang in der Automobilproduktion sichtbar – doch kaum ein Unternehmen hat seine Strategie angepasst. Stattdessen wurde auf Bestandskunden gehofft. Heute zeigt sich: Wer damals in systematische Kundengewinnung investierte, steht deutlich besser da. Robert Kirs zeigt, wie Partnerbetriebe durch gezielte Social-Media-Strategien aktiv neue Märkte erschließen.Die Erfolge sprechen für sich: +250.000 € in 6 Monaten bei einem Filtertechnik-Unternehmen, 315.000 € in 3 Monaten bei einem Ventilatorenhersteller, 4 neue Kunden monatlich für einen Metallhandel – rein über Social Media. Die Strategie: Identifikation idealer Zielkunden, Direktansprache über LinkedIn & Co., und Content, der technische Entscheider überzeugt. Viele Betriebe sparen zudem massiv Kosten durch Prozessautomatisierung und KI-Einsatz.
Warum sind die Menschen in diesem Land unzufrieden?Deutschland befindet sich in einer Abwärtsspirale, doch die Politik verschenkt das Geld der Steuerzahler in die Welt, statt die Missstände im eigenen Land anzupacken. Ein Kommentar von Prof. Dr. Martin Schwab.„Liebe Community,jene, die meine Beiträge in meinen Kanälen lesen, haben sich längst daran gewöhnt, dass Tag für Tag schauerliche Botschaften über das Weltgeschehen, aber gerade auch über das Geschehen in Deutschland über uns hereinprasseln.Im vergangenen Sommer führte ich ein sehr interessantes Gespräch mit jemandem, der die Politik zwar durchaus grundsätzlich kritisch hinterfragt, aber meint, gerade im internationalen Vergleich hätten wir es in Deutschland doch noch relativ gut, und deshalb nicht verstehen kann, dass die Menschen in diesem Land alles schlecht reden. Ich habe dazu erst einmal nichts gesagt. Denn die Frage, warum die Menschen hierzulande unzufrieden sind, hat mich zum Nachdenken angeregt. An dem Text, den ich heute präsentiere, habe ich mehrere Monate lang gearbeitet.Eines ist nämlich unbestreitbar: In Deutschland geht es tatsächlich immer noch vielen Menschen überaus gut. Aber zum einen haben bereits angesichts des gegenwärtigen Zustands immer mehr Menschen Grund zur Klage; zum anderen bereitet vor allem die aktuelle Entwicklung Anlass zu tiefer Sorge. Es ist also Zeit für eine Bestandsaufnahme (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).Wir verzeichnen einen rasanten Anstieg der Unternehmensinsolvenzen, der mit einem entsprechenden Abbau von Arbeitsplätzen einhergeht (1). Ein Beispiel für den Verfall bildet die Krise der Autozulieferer (2). Hohe Energiekosten und ausufernde Bürokratie und vor allem der fehlende politische Wille, Abhilfe zu schaffen, sorgen zunehmend für Frustration bei mittelständischen Unternehmen (3). Der Bundesverband der Deutschen Industrie berichtet, in den in ihm vereinigten Unternehmen herrsche maßlose Enttäuschung und eine regelrecht aggressive Stimmung gegen die Politik (4).Die ökonomische Krise bekommt die Bevölkerung auch im Privaten zu spüren. 4,2 Mio. Menschen können ihre Rechnungen für Strom und Gas nicht mehr pünktlich bezahlen (5). Bundestag und Bundesregierung könnten für erhebliche Entlastung sorgen, wenn sie die CO2-Bepreisung abschaffen würden. Man mag füglich darüber streiten, wie wir die Energieversorgung der Zukunft organisieren. Was aber eindeutig NICHT geht, ist die Beseitigung oder Verteuerung von bisher zuverlässigen Energieträgern, ohne eine kostengünstige und ebenso zuverlässige Alternative zur Verfügung zu stellen. Davon sind wir weit entfernt, solange Sonnen- und Windenergie mit dem Odium einer „Dunkelflaute“ assoziiert werden. Schon im Oktober musste Deutschland wegen einer ebensolchen Dunkelflaute wieder Strom importieren (6). Die Füllstände der Gasspeicher in Deutschland blieben bereits im November 2025 spürbar hinter den EU-Vorgaben zurück und veranlassten den einschlägigen Branchenverband dazu, vor Versorgungsengpässen zu warnen (6a).Die deutsche Straßeninfrastruktur befindet sich im akuten Sanierungsstau. 25.000 km Fernstraßen sind schadhaft (7). Der im Sommer 2025 vorgestellte Entwurf des Bundeshaushalts bot wenig Hoffnung, dass für die Sanierung genügend Mittel bereitgestellt werden (8). Die Deutsche Bahn muss schon zu primitiven statistischen Tricks greifen, um ihre stark angeschlagene Pünktlichkeitsquote hochzurechnen: Ausgefallene Züge werden einfach nicht mitgerechnet (9). Gleichzeitig finanzieren wir die sattsam bekannten Radwege in Peru, zudem Klimaschutzprojekte in China, die es nicht gibt (10) sowie unsinnige NGO-Projekte auf fremdem Boden, die NiUS im Einzelnen auflistet (das EU-Steuergeld, von dem dort die Rede ist, ist zu einem beträchtlichen Teil unseres) (11). ...https://apolut.net/warum-sind-die-menschen-unzufrieden-von-prof-dr-martin-schwab/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Während Firmen in Deutschland eher pessimistisch in die Zukunft blicken, sind die Unternehmen, die auch Standorte im Ausland haben, deutlich optimistischer. Das zeigt eine Umfrage der Deutschen Industrie-und Handelskammer. Von Anja Dobrodinsky
Die deutsche Industrie steckt in einer schweren Krise: Seit 2018 gehen kontinuierlich Arbeitsplätze verloren, inzwischen fallen jeden Montag etwa 10.000 Stellen weg. Viele Unternehmen liebäugeln offen mit dem Abschied aus Deutschland. Sie beklagen einen tödlichen Cocktail aus erdrückender Bürokratie, hohen Energie- und Lohnnebenkosten.Lässt sich der Abwärtstrend stoppen? Darüber diskutieren Claudia Kemfert, Sabine Nallinger und Sepp Müller in dieser Live-Ausgabe des "Klima-Labors": Was bringt ein Industriestrompreis? Ist bezahlbarer grüner Wasserstoff realisierbar oder eine Fantasie? Müssen wir der Industrie zuliebe zum russischen Gas zurückkehren? Muss der Staat bei wichtigen Unternehmen einsteigen? Hilft letztlich doch nur der Kahlschlag beim Klimaschutz?Die Gäste:Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Energiepolitik an der Leuphana Universität in Lüneburg und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW.Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung Klimawirtschaft in Berlin. Die Stiftung ist eine Initiative von Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern und Familienunternehmern, um sektor- und branchenübergreifend Klimaschutz und Nachhaltigkeit für eine erfolgreiche deutsche Industrie zu fördern.Sepp Müller, stellvertretender Fraktionschef von CDU/CSU im Bundestag sowie Fraktionssprecher für Wirtschaft und Energie.Moderation? Clara Pfeffer und Christian Herrmann. Das Gespräch erschien zuerst im "Klima-Labor von ntv".Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.deSie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlHinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Für Frauen gibt es in Deutschland de facto No-Go-Areas. Nina Warken, Bundesgesundheitsministerin und Bundesvorsitzende der Frauen-Union, verteidigt die umstrittenen Äußerungen von Friedrich Merz. „Es ist so, dass Frauen sich im öffentlichen Raum oft unsicher fühlen, bestimmte Plätze und Wege meiden und Pfefferspray dabei haben“, sagt Warken im Gespräch mit Michael Bröcker. Sie sieht einen klaren Zusammenhang zur Migration: „Junge Frauen schildern problematische Begegnungen mit Männern allgemein, aber es wird schon auch vor allem bei Männern mit Migrationshintergrund geschildert, dass es da Belästigungen und Übergriffe gibt.“[08:08]Der Kanzler reist zum Antrittsbesuch nach Ankara. Auf der Agenda des Treffens mit Präsident Recep Tayyip Erdoğan stehen die Vertiefung der Handelsbeziehungen und die Migrationspolitik. Auch der Verkauf von Eurofightern an die Türkei wird noch einmal ein Thema sein. Deutschland hat seinen Widerstand gegen den Rüstungsdeal inzwischen aufgegeben. Ayse Mese, Vorständin der Türkisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer, spricht über die Erwartungen an den Besuch. Sie warnt den Kanzler davor, mit dem „moralischen Zeigefinger“ aufzutreten. Das komme in der Türkei bei niemandem gut an.[01:22]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren Werbepartnern Impressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerung Bei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der deutschen Autobranche droht ein Chip-Engpass aufgrund von Zoll-Streitigkeiten zwischen China und den USA. Melanie Vogelbach von der Deutschen Industrie- und Handelskammer fordert weniger Abhängigkeit von einzelnen Ländern.
•Präsidentin Sheinbaum legt Fokus beim Grito auf Frauen und Souveränität •Bundesratspräsidentin Anke Rehlinger absolviert intensives Besuchsprogramm •Illegale Kraftstoffimporte: beträchtlicher Schaden für den Fiskus •Tabascos geflohener Ex-Sicherheitsminister ist zurück im Land •Regierung bittet um Input zu USMCA-Erfahrungen •Handelsblatt: Beginn der Golf-Produktion in Puebla verzögert sich •Noch bis zum Sonntag: zwei Ausstellungstipps. •Im Gespräch: Der Präsident des Patronats der Deutschen Industrie in Mexiko, Bernd Rohde.
Die neuen US-Zölle sind in Kraft getreten – mit erheblichen Auswirkungen auf deutsche Unternehmen. Eine Milliardenbelastung sieht Helena Melnikov von der Deutschen Industrie- und Handelskammer auf diese zukommen. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die neuen US-Zölle sind in Kraft getreten – mit erheblichen Auswirkungen auf deutsche Unternehmen. Eine Milliardenbelastung sieht Helena Melnikov von der Deutschen Industrie- und Handelskammer auf diese zukommen. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
Klimaschutz ist in ganz Europa kein Thema mehr, mit dem man Wahlen gewinnen kann. Anderes scheint jetzt wichtiger: Aufrüstung etwa, um sich vor einem aggressiven Russland zu schützen oder auch Erleichterungen für die Industrie, damit der Wirtschaftsmotor nicht noch mehr stottert. Dafür werden bereits beschlossene Maßnahmen aufgeweicht oder auch ganz in Frage gestellt. Beginnt der Abschied von ambitionierter Klimapolitik in der EU - und in Deutschland? Lässt sich das noch ändern? Susanne Henn diskutiert mit Dr. Oliver Geden – Stiftung Wissenschaft und Politik; Carla Reemtsma, Fridays For Future; Dr. Carsten Rolle – Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Was erwartet der Mittelstand am Tag der deutschen Industrie von der Politik? "Endlich etwas zu tun", sagt Ulrich Haverkamp (Haverkamp GmbH): "Selber umzusetzen und nicht immer zu warten, dass etwas von der Bundesregierung kommt." Von WDR5.
Nach zwei Jahren Rezession wird es 2025 wohl ein drittes geben, so lautet die Konjunkturprognose der Deutschen Industrie- und Handelskammer DIHK. Von Anja Dobrodinsky
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft kann sich bald bessern, sagt der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Peter Leibinger. Die neue Regierung müsse dafür nun aber "Sonderschichten" einlegen und Tempo machen. May, Philipp www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft kann sich bald bessern, sagt der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Peter Leibinger. Die neue Regierung müsse dafür nun aber "Sonderschichten" einlegen und Tempo machen. May, Philipp www.deutschlandfunk.de, Interviews
NRW lädt zum Weltraumgipfel, Bayern designiert eine Raumfahrtministerin. "Wir sehen eine immer stärkere Verzahnung von Raumfahrt- und Nichtraumfahrt-Industrie", sagt Matthias Wachter, Bundesverband der Deutschen Industrie. Von WDR 5.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Laut einer neuen Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer verlagern immer mehr Unternehmen ihre Produktion ins Ausland. Ist Deutschland als Wirtschaftsstandort in Gefahr? "Woanders ist es offenbar grüner, der Himmel blauer und bei uns ist es schwieriger. Wir haben einen Reformstau, wir haben keine Planungssicherheit, wir haben keine vernünftigen Energiepreise und wir haben einen vollgefressenen Staat", so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: "Das schlimme ist: Wer einmal geht, ist für immer weg. Made in Germany muss erhalten werden. Eine neue Regierung ist gezwungen, das umzukehren." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Die Hannover Messe ist ein Abbild der deutschen Wirtschaft und der Weltlage. Große börsennotierte Konzerne präsentieren sich dort ebenso wie traditionsreiche, familiengeführte Mittelständler. Viele von ihnen merken die seit Jahren schlechter gewordenen Rahmenbedingungen und niedrigen Wirtschaftswachstumsraten hierzulande. Zugleich ist die Welt im Umbruch: Der amerikanische Präsident Donald Trump droht mit und beschließt Zölle, Deutschland hat neu gewählt und bekommt alsbald eine neue Regierung, Europa möchte aufrüsten, um Russland die Stirn zu bieten und ein neuer Umgang mit China bildet sich heraus. Und nicht zuletzt ändert sich technologisch Wesentliches: Die Künstliche Intelligenz hält Einzug in die Fabrikhallen. Was folgt aus alldem? Wie gut sind die deutschen Unternehmen aufgestellt, wie sehen sie die Welt gegenwärtig? Jochen Köckler weiß das. Er ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG und verantwortet die Hannover Messe, die am Sonntagabend beginnt. Er spricht über neueste Trends, verrät, was neben KI eine Rolle spielt - und wieso gerade aus dem diesjährigen Gastland Kanada zuletzt noch einmal deutlich mehr Anmeldungen kamen.
Geld allein reicht nicht, um die Wirtschaft anzukurbeln, sagt Helena Melnikov von der Deutschen Industrie- und Handelskammer. Es brauche dringend Reformen. So müssten etwa Genehmigungsverfahren zum Ausbau der Infrastruktur beschleunigt werden. Melnikov, Helena;Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
Aktien fürs Leben – Der Vermögenspodcast von Capital mit Horst von Buttlar und Christian Röhl
Heute bei Aktien fürs Leben:Der Wochenrückblick: Ist der Exzeptionalismus der USA vorbei? Geht bei Rheinmetall noch mehr? Und warum ist die Henkel-Aktie abgestürzt? (01:28)/Das Ganze sehen: Die deutschen Autobauer stehen in der Pole-Position (11:20)/Das Duell: Welches Unternehmen der Bauindustrie ist solider – Hochtief oder Heidelberg Materials? (21:37)/Klein aber oho: Sollten Anleger auf den Vossloh-Zug aufspringen? (31:18)//Um folgende Aktien geht es: Rheinmetall (WKN: 703000), Henkel (604843), Mercedes-Benz (710000), Volkswagen (766403), BMW (519000), Porsche (PAG911), Hochtief (607000), Heidelberg Materials (604700) und Vossloh (766710).+++Keine Anlageberatung oder -empfehlung. Alle Angaben ohne Gewähr, diese stellen keinen Ersatz für eine professionelle und individuelle Beratung dar. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/aktienfuersleben +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Deutschland hinkt hinterher – bei der Digitalisierung wird das überdeutlich. Was die Aufholjagd aus Sicht der Deutschen Industrie- und Handelskammer besonders herausfordernd macht, ist laut Volker Treier, Mitglied der Geschäftsführung, die Regulierung: "Sie ist so vielfältig, dass die Unternehmen das Gefühl haben, dass sie mit der Digitalisierung nicht nachkommen, weil sie sich um verschiedene Gesetze kümmern müssen. Notfallpläne für Cyberangriffe zum Beispiel." Das binde Ressourcen in den Unternehmen, so "dass sie nicht vor die Welle kommen", sagt Volker Treier im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Katja Burck. Beide sprechen auch darüber, wie weit Regulierungen gehen sollten, damit sie Datenschutz und Cyber-Sicherheit Rechnung tragen.
"Rezession statt Wirtschaftswachstum" - so heißt es in der aktuellen Konjunkturumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer. Von Johannes Frewel
Lateinamerika besteht aus rund zwei Dutzend Ländern, umfasst etwa 20 Millionen Quadratkilometer, ungefähr 650 Millionen Menschen leben dort. Trotzdem liege der Handelsanteil mit diesem Teil der Welt nur bei etwa drei Prozent der deutschen Handelsbilanz, sagt Mark Heinzel, Referatsleiter Nord- und Lateinamerika bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer, im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler. Mark Heinzel koordiniert die Lateinamerika-Initiative der Deutschen Wirtschaft.
Peter Adrian, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer, fordert von der kommenden Bundesregierung, bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen. Nur so könne die Konjunktur wieder in Gang kommen.
Eie aktuelle Studie der Deutschen Industrie- und Handelskammer sorgt für Aufsehen. Demnach erwägen vier von zehn Industriebetrieben, ihre Produktion am Standort Deutschland einzuschränken oder ins Ausland zu verlagern. Ein Grund: die hohen Energiepreise angeführt. Und überhaupt ist das ein häufiges Argument, wenn es darum geht, warum es in der deutschen Wirtschaft ruckelt. Aber sind Strom und Gas in Deutschland - im internationalen Vergleich - wirklich so teuer? Oder ist diese Erklärung zu einfach? Darüber sprechen Astrid Kühn und Alex Drost.
Die deutsche Industrie steht unter Druck: Studien zeigen eine drastische Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit. Energiepreise, Bürokratie und Fachkräftemangel sind nur einige der Herausforderungen, mit denen sich Unternehmen konfrontiert sehen.In dieser Episode werfen wir einen Blick auf Prognosen für 2025 und zeigen praxisnahe Maßnahmen, wie Unternehmen in schwierigen Zeiten stabil wirtschaften und sogar wachsen können.Themen der Folge:Aktuelle Studien & Prognosen: Was erwartet die deutsche Industrie?Herausforderungen: Hohe Standortkosten, Fachkräftemangel und EnergiepreiseStrategien für den Erfolg: Digitalisierung, Innovation und InternationalisierungBest Practices aus der Praxis: Beispiele von Unternehmen, die trotz der Krise wachsenJetzt reinhören und erfahren, wie Sie Ihr Unternehmen zukunftssicher aufstellen!
Die deutsche Industrie steht unter Druck: Studien zeigen eine drastische Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit. Energiepreise, Bürokratie und Fachkräftemangel sind nur einige der Herausforderungen, mit denen sich Unternehmen konfrontiert sehen.In dieser Episode werfen wir einen Blick auf Prognosen für 2025 und zeigen praxisnahe Maßnahmen, wie Unternehmen in schwierigen Zeiten stabil wirtschaften und sogar wachsen können.Themen der Folge:Aktuelle Studien & Prognosen: Was erwartet die deutsche Industrie?Herausforderungen: Hohe Standortkosten, Fachkräftemangel und EnergiepreiseStrategien für den Erfolg: Digitalisierung, Innovation und InternationalisierungBest Practices aus der Praxis: Beispiele von Unternehmen, die trotz der Krise wachsenJetzt reinhören und erfahren, wie Sie Ihr Unternehmen zukunftssicher aufstellen!
Union bricht Gespräche mit der Bundesregierung über Verschärfung der Asylpolitik ab, Die Meinung, Bundestag beginnt Beratungen zum Haushalt 2025, Bundesverband der Deutschen Industrie fordert massive Investitionen zur Ankurbelung der Wirtschaft, US-Präsidentschaftskandidaten Trump und Harris treffen beim einzigen TV-Duell aufeinander, Theologe und DDR-Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer im Alter von 80 Jahren gestorben, Weitere Nachrichten im Überblick, Besondere Reise: Die längste Kreuzfahrt der Welt, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zur Fußball-Nations League Deutschland gegen Niederlande darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Desweiteren wurde die Sendung nachträglich redaktionell bearbeitet.
Union bricht Gespräche mit der Bundesregierung über Verschärfung der Asylpolitik ab, Die Meinung, Bundestag beginnt Beratungen zum Haushalt 2025, Bundesverband der Deutschen Industrie fordert massive Investitionen zur Ankurbelung der Wirtschaft, US-Präsidentschaftskandidaten Trump und Harris treffen beim einzigen TV-Duell aufeinander, Theologe und DDR-Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer im Alter von 80 Jahren gestorben, Weitere Nachrichten im Überblick, Besondere Reise: Die längste Kreuzfahrt der Welt, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zur Fußball-Nations League Deutschland gegen Niederlande darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Desweiteren wurde die Sendung nachträglich redaktionell bearbeitet.
Volkswagen hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wie die deutsche Wirtschaft insgesamt, sagt der Ökonom Henning Vöpel. Es fehle an Investitionen. Um Deutschland als Industriestandort zu stärken, müsse die Schuldenbremse reformiert werden. May, Philipp www.deutschlandfunk.de, Interviews
Nach der Europawahl steht die Ampel-Regierung mächtig unter Druck. Besonders in der SPD rumort es. Die Kanzlerpartei holte mit 13,9 Prozent der Stimmen ihr schlechtestes Ergebnis bei einer bundesweiten Wahl. 2,5 Millionen Wähler, die bei der letzten Bundestagswahl noch SPD gewählt haben, sind gar nicht zur Europawahl gegangen. Anne Will spricht darüber mit dem Generalsekretär der SPD, Kevin Kühnert. Er sagt, die SPD müsse mehr auf Sorgen und Ängste der Menschen reagieren, aber darauf passe nicht unbedingt immer ein Gesetz. “Da müssen auch Emotionen stärker rein” und die SPD müsse “binnen eines Jahres ganz viel Vertrauen zurückgewinnen”. Im Interview räumt Kühnert Fehler ein. Der SPD-Generalsekretär hatte das Ergebnis am Tag nach der Wahl mit einer “Kontaktschande” durch die Koalitionspartner erklärt. Dafür wurde er aus den Reihen der Ampel-Koalition heftig kritisiert. Den Begriff nimmt er im Interview mit Anne Will zurück. Dass das schlechte Abschneiden seiner Partei auch mit der Unbeliebtheit der Koalitionspartner in der Ampel zusammenhängt, wiederholt er. “Ich glaube, es gibt eine sinkende Toleranz, zum Teil politische Unterschiede, auch kulturelle Unterschiede auszuhalten und sich gegenseitig zuzugestehen.” Derweil steht die Ampel vor der nächsten großen Herausforderung: Anfang Juli soll der Haushalt stehen: über den wird innerhalb der Koalition seit Monaten gestritten. Ein zweistelliger Milliardenbetrag fehlt. FDP-Finanzminister Lindner will die Schuldenbremse auf keinen Fall aufgeben - und das, obwohl sogar der Bundesverband der Deutschen Industrie 400-Milliarden-Investitionen fordert. Sollte kein Haushalt zustande kommen, könnte die Ampel endgültig zerbrechen? Anne Will fragt Kevin Kühnert, ob er einen Plan B dafür habe. Das bejaht Kühnert. Er glaube aber, dass sich die Koalition auf einen Haushalt einigen werde. Dafür müssten sie sich aber noch einige “Verrenkungen” ausdenken und er prognostiziert: Die Schuldenbremse wird reformiert - allerdings nicht mehr in dieser Wahlperiode. Gibt es also noch ein Happy End für die Ampel? Das Interview wurde am Mittwoch, den 19.06.2024, um 9 Uhr aufgezeichnet. Impressum: Redaktion: Freya Reiß und Felix Schlagwein Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Maximilian Frisch, Lukas Hambach, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH
Die deutsche Wirtschaft kommt nicht in Gang. Der Aufschwung bleibt weiter aus. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Konjunkturumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer. Von Anja Dobrodinsky
Tischgespräch: SPD, Grüne und FDP einigen sich auf mehr Hilfen für die Landwirtschaft.Zu Gast am Runden Tisch: BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner erklärt, warum die Wirtschaft mit dem Reformtempo der Ampel hadert.Nachtisch: Das Europäische Parlament startet eine Initiative, damit Städte in der EU endlich kinderfreundlicher werden.Tanja Gönner war Umwelt- und Verkehrsministerin in Baden-Württemberg, Chefin der GIZ und Bundestagsabgeordnete. Seit Ende 2022 ist sie Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Industrie. Im Interview mit Michael Bröcker spricht sie über die Sorgen vor einer Deindustrialisierung in Deutschland, schleppende Reformprozesse und warum ein Spitzentreffen von Industrie und Handwerk mit Kanzler Olaf Scholz nicht die erhofften Ergebnisse gebracht hat.Table.Media - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Media. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Media bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/registrierung. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Tischgespräch: Nach dem Habeck-Lindner-Treffen: Wohin steuert die SPD in der Wirtschaftspolitik? Zu Gast am Runden Tisch: Peter Adrian vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag spricht darüber, wie Standortvorteile anderer Länder immer mehr zum Nachteil Deutschlands werden.Nachtisch: Fahrräder ohne Motor werden inzwischen überholtPeter Adrian spricht über einen Trend, der Politik, Unternehmen und Beschäftigte beunruhigen muss: Deutsche Unternehmen investieren inzwischen mehr im Ausland als in ihrer Heimat.Adrian sieht auch den Fachkräftemangel als Hemmnis für den Wirtschaftsstandort. Aus seiner Sicht ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein Teil der Lösung. „Wir müssen Frauen die Chance geben, aus der Teilzeit herauszukommen“, sagt Adrian. Er rechnet vor: „Zwei Stunden Mehrarbeit bei den Teilzeitbeschäftigten pro Woche würden 500.000 Stellen pro Jahr entsprechen.“ Table.Media - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Media. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Media bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/registrierung. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die schwache Konjunktur drückt bei Unternehmen auf die Stimmung. Zu Investitionen regt das kaum an. Lediglich im Ausland investieren die Firmen etwas mehr Geld, wie eine Studie der Deutschen Industrie- und Handelskammer zeigt. Von Lisa Splanemann
Siemens-Chef Roland Busch spricht im Podcast über den Industriestandort Deutschland, den Einsatz von KI und die Transformation bei Siemens.
Vielen Unternehmen fehlt Personal. Laut der Deutschen Industrie- und Handelskammer kann jede zweite Firma offene Stellen nicht besetzen. Ohne dieses Problem könnte demnach das Wirtschaftswachstum zwei Prozentpunkte höher liegen. Von Anja Dobrodinsky
Wed, 13 Sep 2023 02:53:48 +0000 https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-business-class-edition/podcasts/bdi-chef-siegfried-russwurm-ueber-deutschlands-schwaechelnde-wirtschaft 9417205e33c852f991c76f1e41b4743f Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Dann werden Sie jetzt Pioneer Inhalt der heutigen Folge: 1.(00:00:17) Marokko und Libyen werden von schweren Naturkatastrophen heimgesucht. Podcast-Redaktionsleiter Stefan Rupp spricht mit der Berliner Tänzerin und Tanzpädagogin RAKSAN über die Situation vor Ort. 2.(00:07:33) Im Interview: ThyssenKrupp´s Aufsichtsratschef und Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Siegfried Russwurm über den Zustand der deutschen Wirtschaft. Er spricht im live Gespräch mit Gabor Steingart über Rezession und Deindustrialisierung. 3.(00:22:08) Anne Schwedt berichtet, welche Neuigkeiten auf der Apple Keynote präsentiert wurden. 4.(00:25:00) Die alten Feinde Gerhard Schröder und Oskar Lafontaine nähern sich wieder an. Sie haben Feedback oder Fragen? Melden Sie sich gerne beim Pioneer Support. 2324 full Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing no Gabor Stein
Vor einem Jahr hat die Bundesregierung ihre Start-up-Strategie vorgestellt mit dem Ziel, die Bedingungen für junge Unternehmen in Deutschland zu verbessern und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Die Strategie umfasst zehn Punkte und 127 Einzelmaßnahmen. Zum Beispiel sollen Anreize für Wachstumskapital sowie bessere Rahmenbedingungen für Fachkräfte aus dem Ausland geschaffen und Ausgründungen von Universitäten erleichtert werden. Doch in der Start-up-Szene herrscht bislang Ernüchterung über die Initiative. So zeigt etwa eine Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer, dass viele junge Unternehmen die Regulierung, Bürokratie und das Steuerrecht als Hürden empfinden. Vielen Gründern dauert zudem die Umsetzung der Start-up-Strategie zu lange. Beispielhaft dafür sei laut Handelsblatt-Redakteur Jürgen Klöckner das Zukunftsfinanzierungsgesetz, das die Politik eigentlich schon vor der Sommerpause verabschieden sollte: „Aber jetzt sind wir in der Sommerpause und das Gesetz ist noch nicht da.“ Außerdem: Nach der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS zu einem stark reduzierten Preis planen Anlegeranwälte in der Schweiz, eine Massenklage gegen die UBS einzureichen. Wie sich deutsche Anleger daran beteiligen können. *** Statt 4 Wochen können Sie jetzt 6 Wochen das digitale Handelsblatt für 1 € lesen. Zusätzlich verlosen wir unter allen Teilnehmenden zehn Amazon Gutscheine im Wert von je 500 €. Sichern Sie sich jetzt unser Sommerangebot – unter www.handelsblatt.com/sommer-special Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit [Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER](https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen)
Der Begriff „europäische Souveränität prägt seit einigen Jahren die geopolitische Debatte in der EU, vor allem, welche Rolle die EU in der entstehenden neuen Weltordnung spielen kann. Wir besprechen, was europäische Souveränität eigentlich ist und warum sie gestärkt werden sollte. Außerdem geht es um die Rolle der Industriepolitik, wie sich Souveränität zu Protektionismus verhält und welche Investitionen nötig sind. Interviewgast ist Paul Maeser, er ist Referent für Research, Industrie- und Wirtschaftspolitik beim Bundesverband der Deutschen Industrie und Autor eines kürzlich erschienenen Grundsatzpapiers zur Europäischen Souveränität.
Die Sorgen sind groß. Fachkräftemangel, Energiepreise, Cyber-Attacken, Unternehmensabgaben, Klimawandel, Billig-Konkurrenz - um all das wird es heute gehen beim Tag der Deutschen Industrie in Berlin, der aber auch Mut machen und Zuversicht verbreiten soll. Claudia Schaffer fasst zusammen.Moderation: Daniela Stahl
Der Begriff beschrieb lange die Verflechtung von Finanzkonzernen mit der Deutschen Industrie über Beteiligungen und Aufsichtsratsmandate. Nun erlebt die Bundesrepublik eine neue Art der Deutschland AG. *** Hier geht's zu unserem Abo-Angebot für unsere Morning Briefing Leser: https://www.handelsblatt.com/mehrerfahren Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Anlageklassenfonds zum Zweiten: In diesem Geldgespräch darf ich einen altgedienten Podcast-Haudegen und frisch gebackenen Finanzbuchautor begrüßen. „Wissen Schafft Geld“ lautet der bewusst zweideutige Titel seines mittlerweile über 690 Folgen umfassenden Audioformats mit eindeutigem Fokus: Geldanlage einfach statt komplex und auf Basis des akademischen Forschungsstandes und der jahrzehntelangen Erfahrung erklärt. Für die praktische Umsetzung hat kurz vor der Lehman-Pleite im April 2008 die Honorarberatung ABATUS VermögensManagement gegründet. Mit Matthias Krapp gehe ich ein weiteres Mal auf die Besonderheiten der Honoraranlageberatung und das spezielle Produktspektrum ein, das hierfür zur Verfügung steht. Zum 01. Januar 2023 waren insgesamt 306 Honorar-Finanzanlagenberater mit einer Erlaubnis nach § 34h Gewerbeordnung im Vermittlerregister des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) eingetragen. Immerhin ein Plus von knapp 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wenngleich auf homöopathischem Niveau. Denn zeitgleich wies dasselbe Verzeichnis knapp 40.000 Finanzanlagenvermittler und etwa 191.000 Versicherungsvermittler aus. Nach wie vor ist die Finanzbranche also provisionsdominiert, obwohl auf lange Sicht die eingesparten Gebühren etwaige Beratungshonorare weit übersteigen dürften. Mit Tino Baumgart sowie David Tappe habe ich bereits zwei Honorarberater vorgestellt, je einer mit Fokus auf Versicherungen sowie Kapitalanlage. Bei letzterem habe ich das Thema der Investition in Anlageklassenfonds lediglich gestreift, was kritische E-Mails und Kommentare nach sich gezogen hat. Aus dem Grund war es mir schon länger ein Anliegen, das Thema erneut und vor allem tiefergehend auszuleuchten. Dazu habe ich mit Matthias Krapp einen ausgewiesenen Kenner der Materie gewinnen können, der mir hierzu ausführlich Rede und Antwort gestanden hat, vor allem auch, für welchen Anlegertyp sich Honorarberatung in Kombination mit Anlageklassenfonds lohnen kann. Darüber hinaus haben wir uns über seinen jüngst erschienenen Finanzroman unterhalten – eine Gattung, die hierzulande der Finanzrocker vor fast exakt vier Jahren mit dem „Soundtrack für Vermögenswerte“ begründet hat.
In der letzten Ausgabe dieses Jahres stehen zwei große Themen im Mittelpunkt. Zunächst folgt eine Bewertung zum jüngsten Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank, insbesondere im Vergleich zu den Zinserhöhungen der Fed in den USA und der Bank of England in Großbritannien. Nach Ansicht der Pioneer-Chefökonomen sind die 0,5 Prozentpunkte der EZB ein zu schwaches Signal. Anschließend eine finale Bewertung der Energiepreisbremsen. Die Hilfen für Gas und Strom bieten noch immer ausreichend Raum für Kritik. Allerdings sind manche Einwände, insbesondere die des BDI, des Bundesverbands der Deutschen Industrie, bedenklich. In der Nachspielzeit wird sich das neue Expertengremium des DFB vorgenommen. Nach dem erneut frühzeitigen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft soll es einen Neubeginn mit altbekannten Namen geben. Starke positive Impulse seien damit nicht zu erwarten, so Lars Feld und Justus Haucap.
Die goldenen Jahre sind vorbei. In keinem anderen Industriestaat sind der Anteil des industriellen Sektors und des Exports größer als in Deutschland. Und kein anderes Land hat so stark von der Globalisierung seit 1990 profitiert. Nun tobt der perfekte Sturm. Bert Rürup und Michael Hüther suchen auf dem Handelsblatt Industrie-Gipfel 2022 die Sonnenstrahlen. *** Exklusives Angebot für „Handelsblatt Economic Challenges“-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer über aktuelle nationale und globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen informiert. www.handelsblatt.com/global
Im Interview: Siegfried Russwurm ist Vorsitzender des Bundesverbands der Deutschen Industrie. Im Interview spricht er über den heutigen Abschlussbericht der Gaskommission, seine Sicht auf den Handel mit China, auf Franking und die Atomkraft. Gabor Steingart analysiert die Tonalität von CDU-Chef Friedrich Merz beim Parteitag der Schwesterpartei CSU. Wie wird die Woche an den Börsen in Frankfurt und New York? Annette Weisbach und Anne Schwedt geben einen Ausblick auf die wichtigsten Wirtschaftsdaten. Der ehemalige US-Präsident Barack Obama schaltet sich wortgewaltig und charmant in den Wahlkampf der Midterm-Elections ein. Grober Fehler in der ARD Tagesschau bei der Verkündung der Lottozahlen.
"Balli Balli" ist eine südkoreanische Redewendung und heißt übersetzt soviel wie "schnell, schnell". Eine Lebenseinstellung, die auch das südkoreanische Business bestimmt. Allerdings lässt sich dieser Tatendrang nur schwer mit der altbekannten "deutschen Bürokratie" vereinbaren. Die Gründung einer Gesellschaft kann in Deutschland mehrere Monate in Anspruch nehmen, das geht den Südkoreanern nicht schnell genug, wie Südkorea-Experte Martin Bernhardt berichtet: "Der Vorgang soll nicht länger als eine Woche dauern. Dann soll die Firma im Handelsregister stehen. Alles, was darüber hinausgeht, sorgt für Nervosität auf südkoreanischer Seite." Martin Bernhardt ist als Repräsentant der saarländischen Wirtschaftsförderung häufig in Korea unterwegs und unterstützt dort Unternehmen bei der Expansion nach Deutschland. Seit ein paar Monaten registriert der Anwalt ein stärkeres Interesse der Südkoreaner am Produktionsstandort Deutschland.Das ist besonders im Saarland zu beobachten. Vorstandsspitzen von 23 südkoreanischen Unternehmen sind aktuell vor Ort, um bereits bestehende Wirtschaftsbeziehungen auszubauen - darunter Hersteller von Chipproduktionsanlagen sowie Robotik- und Biotechnologieunternehmen. Die Bereiche Cloudservices und IT-Security sind ebenfalls vertreten. Eine wichtige Anlaufstelle für die Delegation ist der Uni-Campus in Saarbrücken, wo es die weltweit einzige Zweigstelle des "Korea Instituts for Science and Technology" gibt. Der europäische Ableger des renommierten Forschungsinstituts bildet eine Art Brückenkopf und unterstützt koreanische Firmen und Forscher bei der Expansion nach Europa.Die Wirtschaftsförderung des Saarlands freut sich darüber, dass sich die High-Potentials aus Südkorea vernetzen wollen. Kommt es zu neuen Kooperation, will man gemeinsam Patente entwickeln und globale Märkte erschließen. "Am Campus der Universität des Saarlands haben wir mehrere Forschungsinstitute in Bereichen, die für Gründer sehr interessant sind: Künstliche Intelligenz, IT, Materialwissenschaften und Cybersecurity zum Beispiel", erklärt Martin Bernhardt im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit".Das wirtschaftlich starke Deutschland hat aus koreanischer Sicht einiges zu bieten: zum Beispiel den größten nationalen Binnenmarkt innerhalb der EU, und dazu noch die zentrale Lage. Da der südkoreanische Markt vergleichsweise klein und isoliert ist, erreichen Wirtschaftsanwalt Martin Bernhardt vermehrt Anfragen aus dem dortigen Mittelstand. Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die weltweiten Lieferketten haben gezeigt, wie wichtig ein Standbein mitten in Europa für exportorientierte Unternehmen sein kann.Für deutsche Unternehmen ist Südkorea nach China der wichtigste Exportmarkt in Asien. Wir exportieren vor allem Autos, Maschinen und chemische Erzeugnisse und importieren neben klassischer Consumer-Elektronik wie Kühlschränke auch diverse Arzneimittel. Die Hightech-Nation Südkorea, einst eines der weltweit ärmsten Länder, zählt heute zu den stärksten Handelsmächten weltweit. Genau dieser wirtschaftliche Aufstieg sei "eine wirklich tolle Erfolgsgeschichte", sagt Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Zu verdanken sei dieser rasante Fortschritt vor allem dem Pragmatismus in Südkorea.Deutsche Unternehmen können von den schnellen, smarten und digitalen Businesspartnern lernen und ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit so weiter steigern. Das wäre letztlich eine Win-win-Situation für beide Seiten. Dazu kommt, dass beide Staaten Demokratien mit demselben Wertesystem sind. Volker Treier hat diesen Vorteil im Podcast sehr treffend auf den Punkt gebracht: "Wir sind auf der Suche nach Freunden, und die Südkoreaner sind Freunde."Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.deUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Dr. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), traf sich am 20. Juli mit Journalisten, Wirtschaftsvertretern und Diplomaten zu einem Gespräch über die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie der Sanktionen auf die deutsche Wirtschaft. Die NachDenkSeiten waren dabei, fragten nach und dokumentieren für unsere Leser das Gespräch, welches aufschlussreiche Einblicke vermittelte,Weiterlesen
Die israelische Regierung plant, das Parlament aufzulösen, Neuwahlen könnten im Oktober stattfinden. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE aus Tel Aviv. Im Update erklärt sie, woran das Acht-Parteien-Bündnis zerbrochen ist. Wie geht es jetzt weiter? Litauen hat angekündigt, den Transitverkehr zur russischen Enklave Kaliningrad zu beschränken. Russland kündigt Konsequenzen an. Außerdem im Update: - Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten nahe Kusel hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. - Bundeskanzler Olaf Scholz stimmt die Industrie auf eine Transformation ein. Auf dem Tag der Deutschen Industrie bekräftigte er, die Energiewende voranzutreiben. Alles außer Putzen: Eine Wochenendempfehlung aus dem Podcastfestival-Schrank Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Alma Dewerny Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de Weitere Links zur Folge: Israel: Israelische Regierung will Parlament auflösen (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-06/aufloesung-israelische-regierung-neuwahlen) Israel: Das Ende eines Kompromisses (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-06/israel-regierung-krise-neuwahlen) Energiesicherheit: Olaf Scholz schwört deutsche Industrie auf Transformation ein (https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-06/olaf-scholz-bdi-energiesicherheit-energiewende-industrie) Liveblog: Ukraine-Krieg aktuell: Wladimir Putin will russisches Militär weiter aufrüsten (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-05/ukraine-russland-krieg-news-liveblog) Rheinland-Pfalz: Angeklagter im Fall Kusel deutet Schüsse in Notwehr an (https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-06/rheinland-pfalz-kusel-prozess-polizisten-notwehr)