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Der Krieg zwischen den USA und Iran ist vorbei. So zumindest will es das Islamabad Memorandum of Understanding, das Donald Trump und Ayatollah Mojtaba Khamenei am Donnerstag offiziell unterzeichnet haben. Die Straße von Hormus soll damit ab sofort wieder offen sein. Ein endgültiger Friedensvertrag ist das aber noch nicht, eher eine verlängerte Waffenruhe. 60 Tagen geben sich die Parteien jetzt Zeit, um die Details auszuarbeiten. Die großen Linien des Deals: Die Iran-Sanktionen sollen fallen, Iran darf wieder Öl exportieren, die USA erarbeiten einen Wiederaufbauplan für Iran in Höhe von 300 Milliarden Dollar und Iran bekräftigt, dass es weder nukleare Waffen beschaffen noch entwickeln will. Doch bedeutet dieses Abkommen wirklich Frieden? Was hindert Donald Trump daran, wieder los zu bombardieren, falls ihm die Verhandlungstaktik der Iraner in den nächsten Wochen nicht passt? Ist die Absage der ersten Gespräche in der Schweiz diesen Freitag ein schlechtes Zeichen? Und ist heute eigentlich irgendetwas besser, als vor dem Krieg? Der Apofika-Presseklub mit Sophie von der Tann (ARD), Rieke Havertz (Zeit), Katharina Willinger (ARD) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/presseklub Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Die Verhandlungen der USA mit dem Iran über einen richtigen Friedensvertrag sollten heute starten, aber es ist völlig unklar, wie es damit nun weitergeht. │ US-Vizepräsident Vance hat seine geplante Reise in die Schweiz abgesagt. │ Der Sicherheitsexperte Wolfgang Ischinger schaut auf das Abkommen, das als Grundlage dienen soll und ist sehr pessimistisch, ob es überhaupt einen Vertrag innerhalb der angestrebten 60 Tage geben wird. │ Vizepräsident Vance hat sich auch an Israels Regierung gewandt - in ungewöhnlich scharfen Worten. │ Aus Teilen der israelischen Regierung wiederum kommen sehr aggressive Töne in Richtung Libanon - gleichzeitig gibt es Berichte über eine Feuerpause. │ Und in der Europäischen Union gibt es Unmut über Ratspräsident Costa, weil der einen Gesprächskanal nach Russland geöffnet hat.
Die Absichtserklärung zwischen USA und Iran – Ernst gemeint oder lediglich Atempause?Die USA würden bei Annahme der jetzigen Vertragsentwürfe eine schmerzhafte Niederlage eingestehen müssen – ein kaum zu reparierender Prestigeverlust. Kann das ein?Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Wir halten mal wieder den Atem an. Dass wir das noch erleben. Da sickert in der Presse ein Vertragsentwurf zwischen den USA und Iran durch, der einem Kotau der USA gleichkäme. Wir wissen nichts bestimmtes. Aber aus diversen Informationsfetzen sickern Details einer Waffenstillstandsvereinbarung durch. Wir müssen die Puzzleteile einstweilen sorgfältig zusammenfügen.Zunächst einmal ist klar, dass es hier nicht um einen Friedensvertrag geht. Die offiziell verkündete Feuerpause soll um zwei Monate verlängert werden. In der Zeit soll eventuell ein Friedensvertrag ausgearbeitet werden (1). Wenn jene 60 Tage „Waffenruhe“ in etwa so beschaulich ablaufen wie die Wochen zuvor, dann können wir uns auf allerlei Scharmützel einstellen. Es ist also alles ziemlich unverbindlich und die Waffenruhe löchrig wie ein Schweizer Käse. Trotzdem sind die durchgestochenen Details alles andere als schmeichelhaft für die USA. Da ist die Rede davon, die in den USA eingefrorenen iranischen Guthaben freizugeben (2). Dabei ist von etwa 24 Milliarden US-Dollar die Rede, die die USA widerrechtlich für sich als Zinsen bringendes Kapital einsetzen können. Die USA lockern zudem die Sanktionen iranischer Ölexporte, was den finanziellen Spielraum des Irans erheblich erweitern würde.Außerdem sollen nun tatsächlich irgendwoher sage und schreibe 300 Milliarden Dollar aufgetrieben werden, um den Wiederaufbau des Iran zu finanzieren (3). Klugerweise haben die USA gleich klargestellt, dass das Geld keinesfalls aus ihrem Staatssäckel kommen soll. Vielmehr sollen dafür private Investoren, vornehmlich aus der Golfregion nebst milliardenschweren Scheichs herangezogen werden. Man reibt sich die Augen. Die USA als Schirmherren eines Wirtschaftswunders im Iran? Eines Iran, in dem doch Leute die Herrschaft ausüben, die die US-Strategen zuvor noch durch einen bombensicheren Regime Change ausradieren wollten?Nun, in den nächsten Tagen wird sich der Nebel um diese Fakten auflösen. Der Zorn im pro-israelischen Zirkel von Washington wird so langsam größer. Die israelische Regierung hat schon klar gemacht, dass sie sich nicht an die US-iranischen Vereinbarungen halten wird. Der Völkermord soll unvermindert weitergehen – ungeachtet der Gerüchte, dass ein USA-Iran-Paket auch eine Beendigung der Bombardierungen des wehrlosen Südlibanon umfassen soll.Und zu was verpflichtet das Memorandum den Iran? Genau genommen zu gar nichts. Der Iran soll keine Atombomben bauen – was er sowieso nicht vorhat. Auch Urananreicherung soll der Iran herunterfahren (4). Geschenkt. Der Iran hat sich dem Reglement der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA schon seit Jahrzehnten unterworfen und lässt regelmäßige Visiten der internationalen Atomwächter zu. Ganz im Gegensatz zu Israel. Das ist der IAEA niemals beigetreten und besitzt schätzungsweise 200 Atombomben. Seltsamerweise nimmt die internationale Gemeinschaft daran keinerlei Anstoß. Warum nur?Der Iran wird die Meerenge von Hormus wieder freigeben. Dafür lassen die USA iranische Schiffe wieder passieren. Der Iran wird für die Durchfahrt von Transportschiffen durch seine territorialen Gewässer keinen Zoll erheben. Das darf er nach internationalem Seerecht auch gar nicht. Aber das Memorandum akzeptiert, dass der Iran „Gebühren“ für die freie Passage erhebt. Nennt es Zoll oder Gebühren – es strömt jedenfalls jetzt neues Geld in die iranischen Staatskassen, die vor dem Krieg nicht als Einnahmequellen zur Verfügung standen....https://apolut.net/iran-deal-frieden-oder-falle-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kann das alles wahr sein? Sieben Tore beim ersten WM-Spiel, Trump schenkt sich zum 80. Geburtstag selbst einen Friedensvertrag und Kalk ist eigentlich ein fiktiver Charakter, der von Ingo Appelt gespielt wird??? Die Ollis bringen Licht in die Nachrichtenlage, wobei es immer mehr in Mode ist, die künstliche Intelligenz berichten, reden und schreiben zu lassen. Auch in diesem Podcast ist nicht alles selbst gemacht, worauf wir aber hinweisen. Ansonsten analysieren die Ollis das Boomerwort 2026, Niedersachsens neues Landesmotto und dank unserer schlauen Hörerin erfahren wir, in welcher Einheit schlimmer Gestank gemessen wird. Podcast Tipp: Hörbar Rust https://www.ardsounds.de/sendung/hoerbar-rust/urn:ard:show:50d616cd7657feee/
Der DAX rettet nach einer frühen Erleichterungsrally nur ein kleines Plus ins Ziel: +0,1 % auf 24.910 Punkte. Nach der vorläufigen Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran stieg der Leitindex zunächst bis auf 25.110 Punkte, doch am Nachmittag kam wieder Vorsicht auf. Die Anleger fragen sich, ob aus dem Rahmenabkommen wirklich ein belastbarer Friedensvertrag wird. Der Ölpreis reagiert deutlich: Brent fällt um rund 5 % auf unter 79 USD. Gold legt dagegen 0,8 % auf 4.341 USD zu. Bei den Einzelwerten spricht General Motors mit Lockheed Martin über Rüstungszulieferungen. ver.di startet bei der Postbank eine Urabstimmung über unbefristete Streiks. Yum Brands verkauft Pizza Hut für 2,7 Mrd. USD. Brenntag verliert nach einer Abstufung 1,8 %. Die Commerzbank-Aktie fällt unter den Preis der UniCredit-Offerte. Rheinmetall zeigt neue Drohnensysteme, und in China brechen die Autoverkäufe im Mai um 22 % ein. Und zum Schluss die Börsenweisheit des Tages. Sie kommt von Philip A. Fisher: "Der Aktienmarkt ist voller Menschen, die den Preis von allem kennen, aber den Wert von nichts."
Die neue Woche dürfte von der jüngsten Entspannung am Persischen Golf, zahlreichen Konjunkturdaten sowie der anstehenden Leitzinsentscheidung der US-Notenbank geprägt sein. Nach wochenlangen Gesprächen haben die USA und der Iran nach Angaben Pakistans und der US-Regierung wohl eine vorläufige Friedensvereinbarung erzielt. Welche weiteren Termine und Entscheidungen in dieser Woche anstehen und welche Ereignisse Sie unbedingt im Blick behalten sollten, erfahren Sie jetzt in unserem Podcast: Agenda 2026 – Die Woche in 5 Minuten. Dieser Podcast wurde durch eine KI-Stimme gesprochen. BNP Paribas Zertifikate im Web [https://derivate.bnpparibas.com/](https://derivate.bnpparibas.com/) Wichtige rechtliche Hinweise [https://derivate.bnpparibas.com/service/rechtliche-hinweise/](https://derivate.bnpparibas.com/service/rechtliche-hinweise/) Grundsätze zur Weitergabe von Anlage- und Anlagestrategieempfehlungen sowie Informationen über eigene Interessen und Interessenkonflikte: [https://derivate.bnpparibas.com/service/disclosure/grundsatze-zur-weitergabe-von-anlage--und-anlagestrategieempfehlungen/](https://derivate.bnpparibas.com/service/disclosure/grundsatze-zur-weitergabe-von-anlage--und-anlagestrategieempfehlungen/) Informationen über Interessen und Interessenkonflikte des Erstellers: https://feingoldresearch.de/impressum/?lid=q6uvv0u30t4f
Ukraine-Krieg: Scheinkonflikte zwischen USA und Vasallen lenken von Arbeitsteilung abEin Kommentar von Tilo Gräser.Der Zusammenbruch Russlands – das war und ist das Ziel der herrschenden Kreise in den USA, egal wer Präsident ist. Unter Donald Trump wird der Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine nun den Europäern übertragen. Und die marschieren gehorsam in den großen Krieg, den sie nicht gewinnen können – der nicht nur die Ukraine weiter zerstören wird, sondern auch Europa. Die USA schauen zu, wie sich die beiden Konkurrenten gegenseitig schwächen (Russland) und zerstören (EU). Unterdessen konzentrieren sie sich auf ihren Konkurrenzkampf mit China, das ihre bisherige Hegemonie infrage stellt.So lässt sich zusammenfassen, worauf der geopolitische Analytiker und Ex-US-Marine Brian Berletic in einem aktuellen Video-Beitrag aufmerksam macht. Er sieht den vermeintlichen Zwist zwischen den USA und ihren europäischen Vasallen um die US-Militärpräsenz in Europa als ablenkendes Theaterspiel. Stattdessen gebe es eine Arbeitsteilung, bei der die Europäer nun den Krieg gegen Russland übernehmen. Der werde auf ukrainischem Territorium fortgesetzt. Dafür würden derzeit westliche Medien wie das Magazin Der Spiegel neue Kiewer Offensiven herbeischreiben und über eine mögliche „Kriegswende“ fabulieren.Berletic sagt für Europa voraus: „Der Krieg wird also kommen, und Russland muss nur sicherstellen, dass es darauf vorbereitet ist.“ Es laufe im Grunde genommen auf einen großen Krieg gegen den Multipolarismus hinaus, warnt er. Deshalb würden die USA auch keinen Friedensvertrag mit dem Iran anstreben. Bei dem Krieg gehe es darum, China, aber auch Asien von der Energieversorgung abzuschneiden. Selbst die daraus folgende Wirtschaftskrise in den asiatischen Ländern schade China, das auf den Handel mit ihnen angewiesen sei. „Es ist alles miteinander verflochten“, stellt der Analytiker fest.In seinem Beitrag geht er auf die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg als Ausgangspunkt der von ihm beschriebenen Entwicklung ein. Er widerspricht dabei dem von westlichen und ukrainischen Medien ausgemachten „Wendepunkt“, weil Russland angeblich geschwächt sei. Die russische Armee rücke weiter vor, wie selbst ukrainische Karten zeigten, betont Berletic. Die vermeintlichen ukrainischen Gegenoffensiven seien „einfach kostspielige Stunts der USA und der ukrainischen Stellvertreter, die mit hohen Verlusten an Menschenleben, Ausrüstung und Munition verbunden“ seien.„Jedes Mal, wenn sie sich auf diese kostspieligen Offensiven einlassen, kippt das den Krieg, der ein Zermürbungskrieg ist, noch weiter zu Russlands Gunsten.“Der russische Vormarsch werde immer dann aufgehalten, wenn es um die Einnahme größerer und befestigter Städte gehe. Diese würden von den russischen Truppen meist umgangen und belagert, bevor sie dann doch eingenommen würden. Das sieht Berletic aktuell im Fall von Slawjansk und Kramatorsk. Der sich dadurch verstärkende Zermürbungskrieg gehe weiter zu Gunsten Russlands aus. Die ukrainischen Gegenangriffe wie derzeit bei Saporoschje dienten dem Versuch, die belagerten Städte zu entlasten....https://apolut.net/zieht-europa-fur-die-usa-in-den-krieg-gegen-russland-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Washington sollen heute direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon beginnen. │ Friedensvertrag zwischen den USA und Iran weiter nicht in Sicht. │ Chinesischer Tanker "Rich Starry" hat die Straße von Hormus passiert. │ Vereinten Nationen vor eine weltweiter Agrar- und Ernährungskatastrophe │ In der Ukraine gibt es Berichte über steigende Anzahl von Deserteuren in der ukrainischen Armee.
Die Hethiter schließen im 12. Jahrhundert v. Chr. den wohl ältesten Friedensvertrag der Geschichte, dann verschwinden sie spurlos. Erst Jahrtausende später wird ihr Weltreich wiederentdeckt. Von Marfa Heimbach.
Vor wenigen Tagen jährte sich zum 30zigsten Mal der Friedenvertrag von Dayton, mit dem der verheerende Krieg in Bosnien-Herzegowina beendet wurde.
30 Jahre ist es her, dass mit dem Dayton-Friedensvertrag ein mehr als dreieinhalbjähriger Krieg in Bosnien-Herzegowina endete. Mit dem Vertrag kam der Frieden, aber das Land ist geteilt. Wie lebt es sich heute dort?
Soos, Oliver www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Soos, Oliver www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Heute mit einem Schlaglicht auf Afrika. Die Staatschefs der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda, Tshisekedi und Kagame, haben in Washington in Anwesenheit von US-Präsident Trump einen Friedensvertrag unterschrieben. Er soll den seit mehr als 30 Jahren währenden blutigen Konflikt im rohstoffreichen Ostkongo beenden. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Vier Länder ziehen sich im nächsten Jahr vom Eurovision Song Contest zurück - aus Protest, weil Israel nicht vom Wettbewerb ausgeschlossen wird. Die Fernsehsender aus Spanien, den Niederlanden, Irland und Slowenien haben am Abend ihren Rückzug bekannt gegeben. Weitere Themen: · Schönheitsideale auf Social Media können Jugendliche beeinflussen - Mädchen noch mehr als Jungen. Das zeigt die neue James-Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften. · Das Parlament diskutiert in diesen Tagen über eine neue Nachtzug-Verbindung von Basel nach Malmö. Unterdessen haben die SBB ihr neustes Nachtzugmodell vorgestellt. · Die Staatschefs von Kongo-Kinshasa und Ruanda haben in Washington einen Friedensvertrag unterzeichnet. Vermittelt hatten die USA.
Russlands Widerstandskraft und Europas Stunde der WahrheitEin Kommentar von Rainer Rupp.Präsident Donald Trumps angeblicher „28-Punkte-Friedensplan“ für die Ukraine wurde von Washington als „mutiger“ polit-militärischer Rahmen verkauft, um den zermürbenden Krieg mit Russland zu beenden. Angeblich entstand der ursprüngliche Plan in geheimen Gesprächen zwischen dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und seinem russischen Gegenpart Kirill Dmitriev. Sonderbar dabei ist, dass beide weder professionelle Diplomaten sind noch Erfahrung im Verhandeln völkerrechtlicher Verträge haben. Ihr gemeinsamer professioneller Hintergrund liegt in der internationalen Finanzbranche. Das kann durchaus nützlich sein, um nationale Interessen der jeweiligen Gegenseite auszuloten, aber es reicht keinesfalls aus, um einen echten Friedensvertrag auch nur zu entwerfen. Dazu hatte auch keiner von den beiden ein offizielles Mandat.Selbst wenn es nur um den Entwurf für einen Rahmenbedingungen für einen zwischenstattlichen Vertrag, z.B. über eine einfache Sache wie Studentenaustausch geht, müssen erfahrene, juristisch geschulte Diplomaten heran, die bezüglich der Details wiederum von Fachexperten beraten werden. Sowas lässt sich nicht einfach aus dem Ärmel schütteln, erst recht nicht, wenn es sich um ein hoch-komplexes und umfassendes Thema wie ein „Friedensplan“ für die Ukraine geht.Dennoch gelang Trumps engem Vertrauten und Wallstreet Financier Steve Witkoff etwas, wobei die professionellen US-Diplomaten versagt haben, nämlich überhaupt mit den Russen ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und zu verstehen. So konnte Witkoff auch seinem Freund im Weißen Haus vermitteln, dass - bevor man überhaupt an einen Friedensvertrag denken kann - Moskau durchaus berechtige Gründe hat, auf der Bereinigung der Kernprobleme in der Ukraine zu bestehen, die überhaupt erst zu diesem Krieg geführt haben.Denn der Frieden in der Ukraine hat nur dann eine Chance, wenn auch die von Russland vom Westen für sich selbst geforderten Sicherheitsgarantieren berücksichtigt werden. Letzteres wird seit vielen Jahren, schon lange vor dem Beginn der russischen Sonderoperation in der Ukraine am 24.Februar 2022, von den Führungseliten in den EU/US/NATO-Ländern systematisch ignoriert. Sogar das Ultimatum von Präsident Putin vor genau 4 Jahren im Dezember 2021 wurde von den Westeliten im falschen Bewusstsein über ihre eigene Stärke und die angebliche Schwäche Russlands arrogant abgelehnt. Dabei hatte sich zum Entsetzen der Russen Kanzler Olaf Scholz bei seinem Besuch in Moskau besonders übel hervorgetan hat, wahrscheinlich, um beim großen Bruder USA Bonuspunkte zu sammeln.Im Dezember 2021, also zwei Monate vor dem russischen Einmarsch in der Ukraine, hatte Putin ein Schreiben an alle große NATO-Staaten geschickt und gewarnt, entweder Verhandlungen mit Russland über eine gesamteuropäische Sicherheitsstruktur zu beginnen, in der auch russische Sorgen bezüglich der NATO berücksichtigt würden, - z.B. keine Stationierung von nuklear bestückbaren NATO-Raketen in der Ukraine – oder Russland würde in der Ukraine einmarschieren, um die Sicherheitsproblem, die die NATO dort für Russland geschaffen hatte, in eigener Regie zu bereinigen. Vom Westen erntete Putin nur Hohn und Spott....https://apolut.net/das-scheitern-der-nato-strategie-in-der-ukraine-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Heute mit einem Schlaglicht auf Afrika. Die Staatschefs der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda, Tshisekedi und Kagame, haben in Washington in Anwesenheit von US-Präsident Trump einen Friedensvertrag unterschrieben. Er soll den seit mehr als 30 Jahren währenden blutigen Konflikt im rohstoffreichen Ostkongo beenden. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Ein einseitiger Friedensvertrag, an den sich Wladimir Putin womöglich nicht einmal halten wird: Es könnte der einzige Ausweg für die Ukraine sein. Es war ein bekanntes Bild: Russlands Präsident Wladimir Putin verhandelt über den Frieden in der Ukraine, und weder ein Außenminister noch Uno- oder EU-Gesandte sind anwesend. Ein Vertreter der Ukraine fehlt ebenfalls. Putins Gegenüber: Steve Witkoff, Sondergesandter der USA, der vor allem als Immobilienmilliardär aus New York bekannt und ein Geschäftsfreund von Donald Trump ist. Daneben: Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn, der keine offizielle Rolle in der US-Regierung innehat. Die angesetzten »Sondierungen für einen möglichen Frieden« in der Ukraine werden nach fünf Stunden ohne konkrete Ergebnisse vertagt. Erkenntnisse gibt es dennoch. In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Christian Esch, SPIEGEL-Reporter für Osteuropa und den postsowjetischen Raum. Nach Gesprächen mit ranghohen Beamten in Kyjiw ist Esch davon überzeugt, dass zum ersten Mal eine echte Chance auf Frieden bestehen könnte. Und zwar, weil den Ukrainern die eigene prekäre militärische Situation sehr bewusst ist. Mehr zum Thema: (S+) US-Friedensplan: Diese Optionen hat die Ukraine jetzt – eine Analyse von Christian Esch: https://www.spiegel.de/ausland/us-friedensplan-fuer-die-ukraine-diesmal-ist-es-ernst-a-5af23c60-f434-4b53-8a9e-f39e36b2beca (S+) Skandal in der Ukraine: Diesem Mann vertraute Selenskyj – bis es nicht mehr ging – von Christian Esch: https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-andrij-jermak-muss-gehen-warum-wolodymyr-selenskyj-seinen-engsten-vertrauten-feuert-a-3030914c-1d93-4d90-a25d-88a7cbb06c86 (S+) Korruptionsskandal in der Ukraine: Die Lehren aus »Minditsch-Gate« – ein Kommentar von Christian Esch: https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-die-lehren-aus-minditsch-gate-a-11909ff1-eb27-439d-8973-7c357fee5107 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Schweiz hat in Genf Topdiplomaten aus den USA, Europa und der Ukraine beherbergt, um einen Friedensvertrag zu verhandeln. Wir fragen Philipp Gut: Sehen wir ein Comeback der Schweizer Verhandlungskunst auf der Weltbühne? Und wie geht es weiter mit den Verhandlungen im Ukraine-Krieg? Neue kleine Kernkraftwerke sind international ein großes Thema. Der Energiemanager Ulrich Gräber erklärt, ob diese den Energiehunger der Welt stillen und sicheren und kostengünstigen Strom liefern können. Mit dem Informatiker Professor Harald Wehnes blicken wir auf die Pläne der EU-Kommission, den Datenschutz zu reduzieren, und fragen, ob die EU-Politik tatsächlich in Washington gemacht wird. In seinem Kommentar fordert Tobias Gall mutige Reformen und ein Ende der Kanzlerschaft von Friedrich Merz.
Bei seinem Besuch in Kirgisistan hat Russlands Präsident Wladimir Putin seine Einschätzungen zur friedlichen Beilegung des Ukraine-Konflikts geäußert. Zum Verständnis der russischen Position lohnt es sich, seine Thesen genauer zu analysieren. Von Kira Sasonowa
Bei den Verhandlungen zwischen den USA und der Ukraine geht es um einen Friedensvertrag, den Washington zuvor vorgelegt hatte. Es seien bisher intensive Gespräche gewesen, sagt US-Aussenminister Marco Rubio vor den Medien. Details könne er aber noch nicht bekannt geben, es gebe noch viel zu tun. Weitere Themen: · Der serbische Landesteil von Bosnien-Herzegowina, die Republika Srpska, hat einen neuen Präsidenten gewählt. Der Kandidat der serbischen Nationalisten habe sich durchsetzen können, so das vorläufige Ergebnis der Wahlkommission. Der bisherige Präsident Milorad Dodik war wegen separatistischen Aktivitäten abgesetzt worden. · In Slowenien soll die Sterbehilfe verboten bleiben. 53 Prozent haben bei einer Volksabstimmung ein entsprechendes Gesetz abgelehnt. Das Parlament hatte den Plänen im Sommer zugestimmt. Die katholische Kirche und die konservative Opposition hatten daraufhin jedoch gegen das Gesetz mobil gemacht und die Abstimmung erwirkt. · Jair Bolsonaro, der ehemalige Präsident Brasiliens, fordert, dass er aus der Haft entlassen und erneut unter Hausarrest gestellt wird. Seine Verteidiger haben einen entsprechenden Antrag gestellt. Bolsonaro war im September zu 27 Jahren Haft verurteilt worden, weil er nach seiner Wahlniederlage 2022 einen Putsch geplant haben soll.
Israel-Gaza-Krieg: Kommt dank Trump der Frieden? Fast zwei Jahre sind vergangen, seit die Terrormiliz Hamas am 7. Oktober 2023 Israel angegriffen hat. Seither hat sich der Krieg zu einem der blutigsten unserer Zeit entwickelt. Hoffnung auf Frieden keimte Anfang 2025 kurz auf – doch sie zerschlug sich schnell. Heute herrschen in Gaza Hunger, Zerstörung und Verzweiflung. Nun hat US-Präsident Donald Trump einen 20 Punkte umfassenden Friedensplan vorgestellt. Israel unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat diesem zugestimmt, die Hamas bislang noch nicht. Nur wenn beide Seiten einwilligen, gibt es eine Chance auf Frieden und ein Ende des Krieges – sollte das nicht der Fall sein, werde Israel weiterkämpfen, kündigte Netanjahu an. In dieser Weltspiegel-Podcast-Folge geht es um Wendepunkte, verpasste Chancen und mögliche Szenarien – von einem echten Friedensvertrag bis zur völligen Eskalation. Zugeschaltet ist uns ARD-Korrespondent Christian Limpert aus dem Studio in Tel Aviv, außerdem haben wir die Psychotherapeutin Nina Schöler zu Gast, die in Gaza als psychologische Koordinatorin tätig ist. Sie gibt uns seltene Einblicke in die schweren seelischen Folgen des Krieges für die Menschen in Gaza. Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Stefan Jäntsch, Julia Schuster, Nils Kopp Redaktionsschluss: 02.10.25 ------ Unser Podcast-Tipp – Der Rest ist Geschichte: https://www.ardaudiothek.de/sendung/der-rest-ist-geschichte/urn:ard:show:4210f754de2ab4f9/ Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
Israel-Gaza-Krieg: Kommt dank Trump der Frieden? Fast zwei Jahre sind vergangen, seit die Terrormiliz Hamas am 7. Oktober 2023 Israel angegriffen hat. Seither hat sich der Krieg zu einem der blutigsten unserer Zeit entwickelt. Hoffnung auf Frieden keimte Anfang 2025 kurz auf – doch sie zerschlug sich schnell. Heute herrschen in Gaza Hunger, Zerstörung und Verzweiflung. Nun hat US-Präsident Donald Trump einen 20 Punkte umfassenden Friedensplan vorgestellt. Israel unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat diesem zugestimmt, die Hamas bislang noch nicht. Nur wenn beide Seiten einwilligen, gibt es eine Chance auf Frieden und ein Ende des Krieges – sollte das nicht der Fall sein, werde Israel weiterkämpfen, kündigte Netanjahu an. In dieser Weltspiegel-Podcast-Folge geht es um Wendepunkte, verpasste Chancen und mögliche Szenarien – von einem echten Friedensvertrag bis zur völligen Eskalation. Zugeschaltet ist uns ARD-Korrespondent Christian Limpert aus dem Studio in Tel Aviv, außerdem haben wir die Psychotherapeutin Nina Schöler zu Gast, die in Gaza als psychologische Koordinatorin tätig ist. Sie gibt uns seltene Einblicke in die schweren seelischen Folgen des Krieges für die Menschen in Gaza. Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Stefan Jäntsch, Julia Schuster, Nils Kopp Redaktionsschluss: 02.10.25 ------ Unser Podcast-Tipp – Der Rest ist Geschichte: https://www.ardaudiothek.de/sendung/der-rest-ist-geschichte/urn:ard:show:4210f754de2ab4f9/ Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
Treffen im Kanzleramt: Merz berät mit der Union über den weiteren Kurs, Vizekanzler Klingbeil in der Ukraine: Deutschlands Beitrag auf dem Weg zu einem Friedensvertrag, Batteriestandort Deutschland schwächelt: Automobilindustrie auf der Suche nach neuen Lieferketten, Petition übergeben: Voyeurismus soll strafbar werden, Weitere Meldungen im Überblick, #mittendrin aus Strausberg: Einem See geht das Wasser aus, Das Wetter
Am kommenden Freitag will US-Präsident Donald Trump den russischen Präsidenten Putin in Alaska treffen. Angeblich haben sich die beiden bereits auf einen Friedensvertrag geeinigt. Die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz diskutieren die Chancen für einen Frieden und verraten Aktien, die von einem Waffenstillstand und späterem Wiederaufbau profitieren könnten. Weitere Themen: - Bombastische Zahlen – Der neue Star am europäischen KI-Himmel - Luxus-Aktie mit zwei Makeln – warum Swatch unter die Räder gekommen ist DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
In dieser Folge widmen sich Michi und Moritz dem Volk der Hethiter, einer antiken Großmacht, die einst in Anatolien herrschte und heute kaum mehr bekannt ist. Dabei gehen sie der Frage nach, wie ein Volk, das zeitweise auf Augenhöhe mit Ägypten, Babylon und Assyrien agierte, so lange aus dem Blick der Geschichtsschreibung geraten konnte. Die Hethiter waren für ihre Verwaltung, ihre fortschrittliche Gesetzgebung, ihre Religion mit zahlreichen Göttern sowie ihre Diplomatie bekannt. Sie schlossen mit den Ägyptern den ersten bekannten Friedensvertrag der Weltgeschichte, nach der berühmten Schlacht von Kadesch. Gleichzeitig verfügten sie über ein starkes Militär, das mit schnellen Streitwagen operierte und große Teile des heutigen Anatolien unter Kontrolle hatte. Auch kulturell hinterließen sie Spuren: Ihre Keilschrift wurde entschlüsselt, ihre Hauptstadt Hattusa ausgegraben und ihre Archive geben bis heute Einblick in das politische Denken der Bronzezeit. Doch was führte zum Aufstieg und später zum Niedergang dieses Volkes? Welche Mythen ranken sich um ihre Könige? Und warum ist ihr Erbe in der öffentlichen Wahrnehmung kaum präsent? Michi und Moritz gehen diesen Fragen auf den Grund und nehmen euch mit auf eine Reise in eine Welt zwischen Mythos, Diplomatie und archäologischer Spurensuche.
In dieser Folge widmen sich Michi und Moritz dem Volk der Hethiter, einer antiken Großmacht, die einst in Anatolien herrschte und heute kaum mehr bekannt ist. Dabei gehen sie der Frage nach, wie ein Volk, das zeitweise auf Augenhöhe mit Ägypten, Babylon und Assyrien agierte, so lange aus dem Blick der Geschichtsschreibung geraten konnte. Die Hethiter waren für ihre Verwaltung, ihre fortschrittliche Gesetzgebung, ihre Religion mit zahlreichen Göttern sowie ihre Diplomatie bekannt. Sie schlossen mit den Ägyptern den ersten bekannten Friedensvertrag der Weltgeschichte, nach der berühmten Schlacht von Kadesch. Gleichzeitig verfügten sie über ein starkes Militär, das mit schnellen Streitwagen operierte und große Teile des heutigen Anatolien unter Kontrolle hatte. Auch kulturell hinterließen sie Spuren: Ihre Keilschrift wurde entschlüsselt, ihre Hauptstadt Hattusa ausgegraben und ihre Archive geben bis heute Einblick in das politische Denken der Bronzezeit. Doch was führte zum Aufstieg und später zum Niedergang dieses Volkes? Welche Mythen ranken sich um ihre Könige? Und warum ist ihr Erbe in der öffentlichen Wahrnehmung kaum präsent? Michi und Moritz gehen diesen Fragen auf den Grund und nehmen euch mit auf eine Reise in eine Welt zwischen Mythos, Diplomatie und archäologischer Spurensuche.
Am 11. Juli 1995 begann der serbische Völkermord an mehr als 8300 bosniakischen Jungen und Männern rund um die Kleinstadt Srebrenica. Die serbische Seite leugnet den Genozid bis heute, was eine Aufarbeitung und Strafverfolgung erheblich behindert. Wenige Monate nach dem Völkermord endete der Bosnienkrieg mit dem Friedensvertrag von Dayton. Dieser sollte dem Land eine ausgewogene ethnische Struktur geben, führte jedoch zu lähmender Blockadepolitik. Wie leben die Menschen heute zusammen? Wie stabil ist Bosnien und Herzegowina angesichts serbischer Spaltungspolitik? Andrea Beer diskutiert mit Aida Cerkez – Investigativjournalistin Sarajewo; Prof. Dr. Vahidin Preljević – Literatur- und Kulturwissenschaftler, Universität Sarajewo; Tanja Topić – Journalistin aus Banja Luka
Im Juli 1995 werden innerhalb weniger Tage über 8000 bosnische Muslime in der Kleinstadt Srebrenica getötet. Der von serbischen Truppen begangene Völkermord ist der bislang einzige gerichtlich anerkannte Genozid in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Ahmed Ustic und Ifeta Mejremic haben beide den Völkermord von Srebrenica überlebt. Während sie auf der Ladefläche eines Lastwagens die Stadt verlassen kann, gelingt ihm die mehrtägige Flucht auf einem sogenannten Todesmarsch in Sicherheit. Nur wer es erlebt hat, könne die Hölle von Srebrenica verstehen, sagt Ifeta Mejremic. Bevor die Stadt im Juli 1995 durch die bosnisch-serbischen Truppen von Ratko Mladic eingenommen wird, steht sie mehrere Jahre unter Belagerung. Überfüllt von Flüchtlingen aus umliegenden Dörfern, die in die vermeintlich letzte sichere Enklave der Region flüchteten, fehlt es in der Stadt an allem. Dabei sollte Srebrenica eigentlich eine von der UNO überwachte Schutzzone sein. Trotz des erlebten Leids entscheiden sich sowohl Ahmed Ustic als auch Ifeta Mejremic in ihre Heimatorte zurückzukehren. Er eröffnet den Coiffeursalon seines Vaters im Zentrum Srebrenicas neu, sie baut sich in Nova Kasaba in der Nähe Srebrenicas eine Hühnerfarm auf. Srebrenica ist das grösste Verbrechen des Bosnienkriegs. Doch es folgt auf eine Reihe von Kriegsverbrechen, die den Krieg von Anfang an prägen. Ein Krieg, der ausbricht, nachdem Bosnien-Herzegowina 1992 die Unabhängigkeit von Jugoslawien erklärt, und in dem es darum geht, ethnisch homogene Territorien zu schaffen. Dies, nachdem der Zusammenbruch Jugoslawiens, der sich bereits in den Jahren vor dem Krieg abgezeichnet hatte, unvermeidlich wurde. «Jugoslawiens Zerfall» ist eine dreiteilige Serie im Podcast Geschichte von SRF Wissen. Jede Episode widmet sich einem der drei grossen Jugoslawienkriege. Die Anfänge der Konflikte werden genauso behandelt, wie die weiterhin spürbaren Folgen. Im Zentrum jeder Episode stehen Augenzeugen, die von ihren Erlebnissen berichten. ____________________ (00:00) Intro (02:45) Auf Ifeta Mejremics Hof (04:31) Fakten zum Völkermord (06:04) Gründe für den Zerfall Jugoslawiens (08:28) Kriegsbeginn (10:47) Kriegsalltag in Srebrenica (14:34) Srebrenica wird zur Schutzzone erklärt (16:22) Der Völkermord (23:31) Juristische Aufarbeitung (24:37) Friedensvertrag von Dayton (27:33) Rückkehr in die alte Heimat ____________________ In dieser Episode zu hören: · Marie-Janine Calic: Historikerin, Ludwig-Maximilians-Universität München · Ifeta Mejremic: Überlebende des Völkermordes, führt heute eine Hühnerfarm in der Nähe Srebrenicas · Ahmed Ustic: Überlebender des Völkermordes, heute Coiffeur in Srebrenica ____________________ Literatur: • Taina Tervonen (2025). Die Reparatur der Lebenden. Zwei Frauen in Bosnien-Herzegowina auf der Suche nach den Ermordeten des Krieges. Zsolnay • Marie-Janine Calic (2014). Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert. C.H. Beck. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Janis Fahrländer Mitarbeit: Hadidza Borovic SRF Recherche und Archive ____________________ Hier lernt ihr die Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
Die Mitte-Partei hat an ihrer Delegiertenversammlung einen neuen Präsidenten, Philipp Bregy, gewählt und ehemaliges Spitzenpersonal gewürdigt, darunter Alt-Bundesrätin Viola Amherd. Über allem schwebte die Diskussion über mögliche Mehrkosten des F35-Kampfjets, dem Prestigeprojekt Amherds. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:29) Ein neuer Präsident der Mitte - und offene Fragen zum F35 (06:49) Nachrichtensübersicht (13:03) FDP: Am Horizont wartet der EU-Entscheid (17:40) Friedensvertrag mit Lücken zwischen Ruanda und Kongo-Kinshasa (23:20) Orban wollte keine Pride-Demo, nun strömen Tausende nach Budapest
Auch 75 Jahre nach Kriegsbeginn gibt es in Korea keinen Friedensvertrag zwischen Nord und Süd. Der Beginn des tödlichen Konflikts am 25.6.1950 hatte auch Auswirkungen auf Deutschland. Von Andrea Kath.
Er forderte einen "Friedensvertrag mit der Natur", erkämpfte den Nationalpark Bayerischer Wald und führte 33 Jahre lang den "Bund Naturschutz". Jetzt ist Hubert Weinzierl im Alter von 89 Jahren gestorben. In memoriam wiederholen wir einen Talk mit ihm vom 27. September 2016.
Armenien und Aserbaidschan haben sich auf einen Friedensvertrag geeinigt, doch er ist nicht unterzeichnet. Nach der Einnahme von Bergkarabach fordert Aserbaidschan Kontrolle über armenisches Gebiet und provoziert mit dem Ausbau militärischer Stellungen. Luise Glum, Silke Diettrich, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Wir springen ins 2. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung. Im heftig umkämpften Grenzland zwischen zwei Weltreichen zeichnet sich eine Eskalation ab: Das ägyptische und das hethitische Reich wollen die Vorherrschaft über Syrien, und es wird das Jahr 1274 vdZw sein, in dem der seit Jahrzehnten schwelende Konflikt schließlich eskalieren wird. Wir sprechen in dieser Folge über die Schlacht bei Kadesch, eine der außergewöhnlichsten Schlachten der frühen Antike, die einen ebenso außergewöhnlichen Friedensvertrag hervorbringen wird. //Erwähnte Folgen - GAG462: Die Schlacht an den Thermopylen oder Das erste letzte Gefecht der Geschichte – https://gadg.fm/462 // Literatur - Mark Healy. Qadesh, 1300 BC: Clash of the Warrior Kings. Praeger, 2005. - Boyo Ockinga. Saturday Lecture Series: Battle of Kadesh. 2024 https://australian.museum/blog/at-the-museum/battle-of-kadesh-lecture/. - Robert Ritner & Theo van den Hout | The Battle of Kadesh: A Debate, 2016. https://www.youtube.com/watch?v=A1AGe2V0qHo. - Santosuosso, Antonio. „Kadesh Revisited: Reconstructing the Battle Between the Egyptians and the Hittites“. The Journal of Military History 60, Nr. 3 (1996): 423–44. https://doi.org/10.2307/2944519. - Trevor Bryce. The Kingdom of the Hittites. Oxford University Press, 1999. - Witham, Dorothy Natalie. „The Battle of Kadesh : Its Causes and Consequences“, 2020 https://africanstudieslibrary.org/discovery/record/base-ftunivsafrica-oai-uir-unisa-ac-za-10500-27455. Das Folgenbild zeigt eine Illustration eines ägyptischen Streitwagens, basierend auf Reliefs in Theben. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Jetzt gerät etwas in Bewegung. Anlässlich von Trumps Ukraine-Vorstoß in seiner Davos-Rede sprechen wir heute mit der Militärexpertin Claudia Major und fragen: wer verhandelt jetzt mit wem über den Frieden in der Ukraine?
Im Wahlkampf hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, den Ukraine-Krieg in kurzer Zeit zu beenden. Doch so schnell geht es nicht. Ex-General Erhard Bühler sagt, mit einem Friedensvertrag allein sei es nicht getan.
Olaf Scholz hat überraschend im ZDF-Sommerinterview erklärt, dass man doch bereit sei, den Krieg in der Ukraine schneller zu beenden. Mit dem ukrainischen Präsidenten Selensky sei man sich einig, dass an der nächsten Friedenskonferenz auch Russland teilnehmen müsse. Möglicherweise kommt es mittelfristig zu einem Friedensvertrag, bei dem beide Seiten Kompromisse hinnehmen müssen. Was aber ist in der Ukraine zu erwarten? Nun mehren sich die Stimmen, die davon ausgehen, dass es in dem vom Krieg arg gebeutelten Land zu einer Schocktherapie kommen könnte, die von der Regierung auf Geheiß ausländischer Investoren und des IWF durchgeführt wird. Das bedeutet: Austeritätspolitik, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, höhere Konsumsteuern, Inflation und eine weitere große Privatisierungswelle. Die Ukrainer könnten somit vom Regen in die Traufe geraten. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“! Literatur: Anna Jikhareva in „bpb“ über eine möglicher Schocktherapie: https://www.bpb.de/themen/wirtschaft/europa-wirtschaft/543139/die-ukraine-als-neoliberales-musterland/ Julien Niemann in „Makroskop“: https://makroskop.eu/26-2024/die-ukraine-im-ausverkauf/ Die Studie zur Privatisierung der ukrainischen Agrarfläche: https://www.oaklandinstitute.org/sites/oaklandinstitute.org/files/takeover-ukraine-agricultural-land.pdf Neue IWF-Vorgaben: https://www.bloomberg.com/news/articles/2024-09-04/ukraine-braces-for-imf-pressure-to-devalue-currency-cut-rates Beitrag über private Investitionen: https://www.bertelsmann-stiftung.de/en/our-projects/sovereign-europe/project-news/ukraines-future-competitiveness-directions-for-structural-shifts-in-investment-and-trade Lucas Zeise über die Investoren und den Schuldenschnitt in der „Berliner Zeit“: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/ukraine-blackrock-will-sein-geld-zurueck-oligarchen-profitieren-von-westlicher-hilfe-li.2226847 https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/ukraine-kritik-an-schulden-deal-mit-blackrock-und-co-wird-armut-weiter-verschaerfen-li.2238117 Termine: Am 14. September sind wir in Lübeck: https://www.instagram.com/larage_luebeck/p/C_tH7jDAj4E/?img_index=1 Wolfgang ist am 22.9. in Heidelberg: https://augustinum.de/heidelberg/kultur-und-aktivitaeten/veranstaltungsdetails/kino-im-umbruch/ Wolfgang ist am 25.9. in Koblenz: https://www.bundesarchiv.de/themen-entdecken/vor-ort-entdecken/veranstaltungen/termin/die-verlorene-ehre-der-katharina-blum-rheinland-pfalz-25-09-2024/ Unser Kinderbuch namens "Die kleinen Holzdiebe" ist nun erschienen! Alle Informationen findet ihr unter: https://www.suhrkamp.de/buch/die-kleinen-holzdiebe-und-das-raetsel-des-juggernaut-t-9783458644774 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Pablo Escobar und das Medellín-Kartell beherrschten in den 1980er- und 90er-Jahren den Kokainhandel. Die meisten Protagonisten von damals sind tot, die Gewalt ist geblieben. Nun will das organisierte Verbrechen einen Friedensvertrag. Von David Graaff, Anne Herrberg, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Turtlezone Tiny Talks - 20 Minuten Zeitgeist-Debatten mit Gebert und Schwartz
1948 gründete sich im August die Republik Korea im Süden und wenige Wochen später, heute vor 76 Jahren, im Norden die Demokratische Volksrepublik Korea. Heute kennen wir Nordkorea als totalitären und sehr abgeschotteten Staat. Und Südkorea gilt uns im Westen als Verbündeter. Das Wissen um die Geschichte des geteilten Koreas der letzten fast 80 Jahren seit Ende des zweiten Weltkriegs und auch zuvor die Rolle Japans auf der Halbinsel ist dagegen eher diffus und lückenhaft. Die beiden Staatsgründungen auf der Koreanischen Halbinsel zementierten damals die vorherige, mehrjährige Teilung Koreas in amerikanische und sowjetische Besatzungszonen, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zur Entwaffnung der japanischen Besatzungsmacht dienen sollten und dann zum Spiegel des Kalten Kriegs wurden. Bereits seit 1910 litt Korea zuvor unter dem japanischen Imperialismus und blickt daher auf eine Widerstandsgeschichte zurück, auf die sich bis heute auch die nordkoreanische Ideologie beruft, deren Staatsdoktrin die Unabhängigkeit des Landes von äußeren Einflüssen betont. In der der Episode 169 der Turtlezone Tiny Talks tauchen Dr. Michael Gebert und Oliver Schwartz in die Geschichte Koreas ein und nehmen den heutigen Gedenktag an die Staatsgründung Nordkoreas zum Anlass, um die Frage nach einem wiederleben einer diplomatischen Sonnenscheinpolitik oder gar einer Wiedervereinigung zu stellen – die immerhin jeweils in der Verfassung beider Staaten verankert ist. Nach der letzten Annäherung zwischen Südkoreas Ex-Präsident Moon und Kim Jong-Un 2018 braucht man, angesichts der heute wieder verhärteten Fronten und dem bedrohlichem Atomprogramm des Nordens, doch wieder sehr viel Fantasie, um auf Entspannung zu hoffen. Nach dem dreijährigen Korea-Krieg 1950 gibt es bis heute keinen Friedensvertrag, lediglich einen Waffenstillstand. Die Diplomatie Moons und die temporäre Charme-Offensive Kims sind wieder gegenseitigen Provokationen und regelmäßigen Propaganda-Drohungen aus dem Norden gewichen. Hat Korea noch eine Chance auf Frieden? 40 spannende Podcast-Minuten.
Zwischen Israel und Jordanien besteht eigentlich ein Friedensvertrag. Doch die Bevölkerung stellt sich klar hinter die Palästinenser. Das bringt die Regierung und das Königshaus in Bedrängnis. Heutiger Gast: Rewert Hoffer, Nahost-Korrespondent Host: Antonia Moser Produzent: David Vogel Weitere Informationen zum Thema: https://www.nzz.ch/international/gaza-krieg-jordanien-ist-eingeklemmt-zwischen-israel-iran-und-dem-volkszorn-ld.1830308 Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren unter go.nzz.ch/briefing
Ägypten droht Friedensvertrag mit Israel auszusetzen / Trump droht säumigen NATO-Mitgliedern / Ölteppich bedroht Tobago / Proteste in Griechenland gegen gleichgeschlechtliche Ehe / Aktivisten schütten Suppe auf Gemälde von Monet
Der Krieg in der Ukraine hält die Welt weiter in Atem, ein Friedensvertrag scheint nicht in Sicht. Jens Schröder hat daher einmal recherchiert, wann und wo eigentlich das erste Mal solch ein Dokument verfasst wurde - und in welcher Schrift. Noch mehr Wissen liefert unser Magazin „P.M. Schneller schlau“. Hier kannst du eine Ausgabe kostenlos lesen: pm-magazin.de/schlau+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/schnellerschlau+++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++https://www.rtl.de/cms/service/footer-navigation/impressum.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Ägypten und Israel haben einen Friedensvertrag. Israel bleibt für die Menschen in Kairo jedoch der Feind. Sagt unser Gast am Küchentisch. Wir wollen nicht von China abhängig sein. Kann man sagen. Kann man aber nicht machen. Sagt einer, der das Land kennt. Von WDR 5.
Ende 2016 schlossen FARC-Guerilla und die Santos-Regierung in Kolumbien einen Friedensvertrag. Trotzdem herrscht weiterhin Gewalt. Der linke Präsident Gustavo Petro setzt sich nun für einen "vollständigen Frieden" mit allen bewaffneten Gruppen ein.Christine Siebert, Anne Herrberg, Katja Bigalkewww.deutschlandfunkkultur.de, WeltzeitDirekter Link zur Audiodatei
Sieben Jahre ist es jetzt her: Die Regierung von Kolumbien und die FARC-Guerilla unterzeichneten einen Friedensvertrag – nachdem das Land mehr als fünf Jahrzehnte lang einen bewaffneten Konflikt durchleben musste. Was hat sich seit dem Friedensvertrag getan? Er herrscht immer noch Gewalt, viele Menschen in Kolumbien sprechen immer noch vom Krieg. In vielen Regionen haben immer noch Guerillas, Paramilitärs oder Drogenmafias das Sagen. Und noch immer werden Kinder als Soldatinnen und Soldaten von Rebellen oder paramilitärischen Gruppen rekrutiert – mit dem Versprechen auf eine bessere Zukunft. ARD-Korrespondentin Marie-Kristin Boese erzählt unserer Host Fumiko Lipp von ihrem Besuch in einem Dorf, in dem die FARC ihre Präsenz deutlich wissen lässt, in dem die indigene Bevölkerung versucht sich selbst zu schützen. Über die schwierige Aufgabe des Friedensprozesses spricht Stefan Peters, Professor und Direktor des deutsch-kolumbianischen Instituto CAPAZ mit Sitz in Bogotá. ***** Hier findet ihr den Podcast Seelenfänger in der ARD Audiothek https://www.ardaudiothek.de/sendung/seelenfaenger/10825239/
Sieben Jahre ist es jetzt her: Die Regierung von Kolumbien und die FARC-Guerilla unterzeichneten einen Friedensvertrag – nachdem das Land mehr als fünf Jahrzehnte lang einen bewaffneten Konflikt durchleben musste. Was hat sich seit dem Friedensvertrag getan? Er herrscht immer noch Gewalt, viele Menschen in Kolumbien sprechen immer noch vom Krieg. In vielen Regionen haben immer noch Guerillas, Paramilitärs oder Drogenmafias das Sagen. Und noch immer werden Kinder als Soldatinnen und Soldaten von Rebellen oder paramilitärischen Gruppen rekrutiert – mit dem Versprechen auf eine bessere Zukunft. ARD-Korrespondentin Marie-Kristin Boese erzählt unserer Host Fumiko Lipp von ihrem Besuch in einem Dorf, in dem die FARC ihre Präsenz deutlich wissen lässt, in dem die indigene Bevölkerung versucht sich selbst zu schützen. Über die schwierige Aufgabe des Friedensprozesses spricht Stefan Peters, Professor und Direktor des deutsch-kolumbianischen Instituto CAPAZ mit Sitz in Bogotá. ***** Hier findet ihr den Podcast Seelenfänger in der ARD Audiothek https://www.ardaudiothek.de/sendung/seelenfaenger/10825239/
"Enough of blood and tears, enough!" Genug Blut, genug Tränen sind schon vergossen worden – mit eindringlichen Worten bekennt sich Israels Ministerpräsident Izchak Rabin im September 1993 vor dem Weißen Haus zum Frieden mit den Palästinensern. Er reicht Palästinenserführer Jassir Arafat an diesem Tag in Washington die Hand, mit ein wenig Nachhilfe von US-Präsident Bill Clinton. Das Bild geht um die Welt, Frieden im Nahen Osten scheint plötzlich möglich. Doch nicht alle wollen den Frieden. Gut zwei Jahre nach dem historischen Handschlag, im November 1995, wird Rabin am Rande einer großen Kundgebung in Tel Aviv erschossen. Der Täter ist ein strenggläubiger rechtsnationaler Jude. 16 Jahre zuvor, im März 1979, haben Ägyptens Präsident Anwar al-Sadat und Israels Ministerpräsident Menachem Begin ebenfalls einen Friedensvertrag vor dem Weißen Haus unterzeichnet. Den ersten Friedensschluss Israels mit einem seiner arabischen Nachbarn, 30 Jahre nach der Gründung des jüdischen Staates. In diesem Fall ist es der Ägypter Sadat, der seinen Willen zum Frieden mit dem Tod bezahlt. 1981 wird er bei einer Militärparade von fanatischen Islamisten erschossen. Zwei Friedensschlüsse, zwei Attentate – hat der Frieden im Nahen Osten überhaupt eine Chance? Das fragen wir in der neuen Folge des ZEIT-Geschichtspodcasts Wie war das noch mal? Wie kann man Frieden in dieser Konfliktregion erreichen? Welche Versuche gab es? Und was ist aus ihnen geworden? Diese Folge des Podcasts haben wir live beim ZEIT ONLINE Podcast-Festival im Großen Saal des Westhafen Event & Convention Center in Berlin aufgenommen. Mehr zum Thema, zum Beispiel ein Interview mit dem Historiker Dan Diner zum Zweiten Weltkrieg im Nahen Osten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins ZEIT Geschichte. Unter diesem Link können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft im Handel oder online im ZEIT Shop. Alle Folgen von "Wie war das noch mal?" hören Sie hier. Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter zeitgeschichte@zeit.de.
Mimi Fiedler, 47, Schauspielerin & Bestsellerautorin Wahrscheinlich war es einfach nur ein ganz belangloser Zufall, aber er lädt doch dazu ein, den Lebensbeginn unseres heutigen Gastes als metaphorisch anzusehen. Mimi Fiedler kommt 1975 als Baby Miranda im großen Saal des alten Militärkrankenhauses in Split zur Welt. Und beginnt, das darf man wirklich so sagen, viel zu früh damit, unter eben diesem Leben zu leiden. Nicht, weil sie krank ist. Das kleine Mädchen bittet, wie schon zahlreiche Menschen vor ihr, zu Gott, hofft auf einen Pakt mit einer höheren Macht und landet - beim Teufel. Wie gesagt: ihr Leben wiegt schwer und wird um so bedeutend leichter, als sie mit 14 zum ersten Mal Alkohol trinkt. Da ist er, der Gamechanger, der Tag, der alles verändert. Fast 30 Jahre wird Mimi Fiedler trinken, als würde sie Krieg gegen sich selbst führen. Und viele von uns hatten keinen blassen Schimmer, wie verdammt schwer und düster das Leben einer Frau war, deren Arbeit als Schauspielerin wir aus Kino- und Fernsehproduktionen kennen. So gehörte sie z.B. lange fest zum Stuttgarter Tatort-Team und schaffte es zudem als Autorin auf die SPIEGEL Bestsellerliste. Nun schon zum zweiten Mal mit ihrem aktuellen Buch: "Trinkerbelle" - Mein Leben im Rausch. Und wenn alles gut geht, wird der Friedensvertrag, den Mimi Fiedler im August 2018 mit sich selbst unterschrieb, halten. Playlist 12.03.23: Kina Grannis - Creep // Demi Lovato - Sober // Macklemore - Neon Cathedral // Benjamin Biolay - Nuits Blanches // Bedouin Soundclash ft. Coeur de Pirate - Brutal Hearts // Stevie Nicks - Edge of Seventeen // Petar Grašo - Ako te pitaju | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Themen der Sendung: Kompromissvorschlag von Abgeordneten der Ampel-Koalition zur Impfpflicht scheitert im Bundestag, Krieg gegen die Ukraine: Russischer Außenminister Lawrow wirft Kiew unannehmbare Vorschläge für Friedensvertrag vor, NATO will militärische Hilfe für Ukraine verstärken, Russland aus UN-Menschenrechtsrat ausgeschlossen, Beratungen von Bund und Ländern zur Versorgung ukrainischer Kriegsflüchtlinge, Bundespräsident Steinmeier bittet Roma und Sinti um Vergebung für Diskriminierung nach 1945, Nach Flutkatastrophe: NRW-Umweltministerin Heinen-Esser tritt zurück, 20 Uhr-Ausgabe der tagesschau mit ukrainischen und russischen Untertiteln verfügbar, Das Wetter