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Kaum ein netzpolitisches Vorhaben wird derzeit so kontrovers diskutiert wie ein Social-Media-Verbot für Minderjährige. Gemeinsam mit unserem Gast Dr. Stephan Dreyer, Senior Researcher für Medienrecht und Media Governance am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI), ordnen wir ein, wo der Gesetzgebungsprozess steht, welche Altersgrenzen im Raum stehen und welche Grundrechte, insbesondere die der Heranwachsenden selbst, durch ein solches Verbot betroffen wären. Dabei zeigt sich schnell, dass die Debatte weit über den Jugendschutz hinausgeht. Es stellt sich die grundsätzliche Frage, ob Deutschland angesichts des EU-Plattformrechts (Digital Services Act) und des Herkunftslandprinzips überhaupt ein eigenständiges Verbot erlassen darf. Spannend ist auch die Frage der praktischen Umsetzbarkeit. Hier geht es um Altersverifikationssysteme, dem Einsatz des EU-Identity-Wallet und die provokanten These, dass ein Verbot den Plattformen vielleicht sogar gelegen kommen könnte. Dr. Stephan Dreyer (Leibniz-HBI, Bluesky) ist Senior Researcher für Medienrecht und Media Governance am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) in Hamburg. Er forscht zu regulatorischen Fragen medienvermittelter Kommunikation, insbesondere zu algorithmengesteuerten Informationsflüssen und automatisierten Entscheidungssystemen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Schnittbereich von Jugendschutz und Datenschutz. Stephan Dreyer ist zudem juristischer Sprecher des Beschwerdeausschusses der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), Jugendschutz-Sachverständiger bei der USK und Kuratoriumsmitglied der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). Leseempfehlung: Die Hürden eines Social-Media-Verbots in Deutschland – Leibniz Institut für Medienforschung. Wir bedanken uns herzlichst bei unserem Gast für die Anschaulichen Erläuterungen, wünschen Euch viel Spaß beim Hören und freuen uns auf Eure Kommentare! Kapitelmarken 00:00:00 – Vorstellung des Themas und unseres Gastes. 00:03:50 – An welchem Punkt im Gesetzgebungsprozess befinden wir uns und welche Altersgrenzen werden vorgeschlagen? 00:14:00 – Mit welcher Begründung kann das Verbot gerechtfertigt werden und wessen Grundrechte werden durch ein Social-Media-Verbot eingeschränkt? 00:19:00 – Rechtfertigen die Inhalts-, Nutzungs- und Interaktionsrisiken die Einschränkungen? 00:25:00 – Anspruch der Heranwachsenden auf digitale Teilhabe und die Schwierigkeit einer verhältnismäßigen Einschränkung. 00:34:00 – DSA (Gesetz über digitale Dienste) und die Frage, ob Deutschland überhaupt ein Social-Media-Verbot erlassen könnte. 00:38:00 – Was genau ist unter den sozialen Medien zu verstehen, die verboten werden sollen? 00:41:00 – Symbolgesetzgebung und deren Auswirkung auf das EU-Recht. 00:49:00 – Welche Bestrebungen gibt es auf der EU-Ebene? 00:50:00 – Wie soll das Social-Media-Verbot praktisch umgesetzt werden und die Vielfalt möglicher Altersverifikationssysteme. 00:57:00 – Ist die EU-Identity-Wallet eine technische Lösung für sichere Altersverifikation und Kollateralschäden für erwachsene Nutzer? 01:06:00 – Kann das Verbot nicht ohnehin einfach umgangen werden? 01:10:00 – Ist das Social-Media-Verbot für die Plattformen sogar von Vorteil, weil sie auf Schutzmaßnahmen für Minderjährige künftig verzichten könnten? 01:23:00 – Ist es womöglich nur eine rein politische Debatte, die nach der Wahlphase sich auflösen wird? 01:26:00 – Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die suchtmachenden Effekte von algorithmischen Plattformen generell angegangen werden? Der Beitrag Social Media Verbot – Rechtsbelehrung 145 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
Bei der Diskussion um ein Social-Media-Verbot für Jugendliche geht es in Wahrheit um strategische Schritte. Es liegt eine klassische strategische Inkrementalität vor. STOPP: Bitte schicken Sie keine Mails an meine Uni-Adresse! Diese Adresse ist ausschließlich für dienstliche Angelegenheiten vorgesehen. Warteliste Webinar spieltheoretisches Verhandeln: https://www.rieck-verlag.de/verhandlungsinfo Kanalmitglied werden: https://www.youtube.com/channel/UCSExr_QUT6h-4sGW5hGjrCA/join Quellen: https://x.com/awholenewstory/status/2027405865217876453 https://www.statista.com/chart/35822/laws-banning-or-restricting-social-media-for-minors/ https://www.adwus.de/verbraucher/klarnamenpflicht/ https://deutsches-schulportal.de/schule-im-umfeld/social-media-verbot-australien-viele-jugendliche-machen-sich-ueber-die-altersgrenze-lustig/ Strategische Analyse: Die Kaskade der Identifikation Das Momentum für ein Social-Media-Verbot ist der initiale Zug in einem Stufenspiel. Wer hier lediglich über Jugendschutz debattiert, unterliegt einem Kategorienfehler. 1. Inkrementalität als Hebel Strategisch handelt es sich um Salami-Taktik. Der „Schutz der Jugend" fungiert als moralischer Ankerpunkt. Durch die Schaffung einer Infrastruktur zur Altersverifikation entstehen Sunk Costs. Sobald die Fixkosten getragen sind, sinken die Grenzkosten für die Ausweitung auf eine Klarnamenpflicht nahe Null. 2. Das Ende des Gleichgewichts Anonymität ist ein notwendiger Schutzraum in der Demokratie. Ohne Pseudonymität kollabiert der Markt der Meinungen zu einem Gleichgewicht, bei dem alle Akteure aus Angst nur noch systemkonforme Signale senden. 3. Die Interventionsspirale Technologisch erzwingt das Verbot eine Flucht in VPN-Tunnel. Dies induziert den nächsten Eingriff (VPN-Verbot), was die Transaktionskosten für die Wirtschaft massiv erhöht. Fazit: Die Altersverifikation ist das Trojanische Pferd zur Abschaffung der digitalen Privatsphäre. Wer A (Jugendschutz) sagt, bereitet den Pfad für B (Totalidentifikation). Hinweis: Die angegebenen Links können Affiliate-Links sein, bei denen ich eine Provision bekomme. Haftungsausschluss: Dies ist ein Bildungskanal, kein Finanz- oder Medizinkanal. Der Inhalt meiner Videos bzw. Podcasts dient ausschließlich zur allgemeinen Information und ist kein finanzieller oder medizinischer Rat oder gar eine persönliche Empfehlung. Instagram: https://www.instagram.com/profrieck/ X/Twitter: https://x.com/profrieck?s=21 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/profrieck
Dachstuhlbrand in Gelsenkirchen-Ückendorf, Stadt Bottrop schafft Tanzsteuer ab, Kioske in Bottrop verstoßen gegen Jugendschutz
Wir haben das Internet von unseren Kindern nur geliehen! Die Woche beginnt düster. Denn während das Verteidi… sorry, sogenannte “Kriegsministerium” der USA Politik über Gesetze macht, die eigentlich mal zu echtem Schutz gedacht waren, wirft ein neue Recherche abermals ein Schlaglicht auf das Verhalten Metas in Hinblick auf Jugendliche. Und ich sag mal so: Es sieht - mal wieder - nicht gut aus. ➡️ The Atlantic über Metas Dokumente zum Jugendschutz: [https://www.theatlantic.com/technology/2026/02/meta-child-safety-documents-instagram/686163/?gift=JPpBcG1V91hbaN04g4KhsuGbLGVjMCdsY7UaDsBv_bE](https://www.theatlantic.com/technology/2026/02/meta-child-safety-documents-instagram/686163/?gift=JPpBcG1V91hbaN04g4KhsuGbLGVjMCdsY7UaDsBv_bE) ➡️ Wargames von 1983 gratis bei YouTube Movies: [https://youtu.be/utkrhQNSjac](https://youtu.be/utkrhQNSjac?si=MqeJJYYBKV1uhIt1) ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: [http://hakendran.org](http://www.hakendran.org) Kapitelmarken, KI-unterstützt 00:00:00 - Hallo Alexander! 00:02:23 - OpenAI, das Pentagon und Lieferketterisiken durch Anthropic? 00:11:58 - KI und Atomkrieg-Simulationen 00:14:56 - OpenAIs Verantwortung: Warnsignale bei Amoklauf 00:22:52 - Meta, GIPHY und die Epstein/Trump-GIFs 00:25:09 - Metas Versagen beim Jugendschutz: Profit über Sicherheit 00:39:50 - Metas Kampf gegen betrügerische Anzeigen und Malvertising 00:44:38 - IRS will 16 Milliarden Dollar von Meta 00:49:56 - Metas Stablecoin Comeback 00:51:03 - Funktionen und Emotionen ℹ️ Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr [hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts](https://wonderl.ink/%40heise-podcasts)
In der heutigen #kassensturz Folge, unseren wöchentlichen Marketing & eCommerce News, geht es unter anderem um folgende Themen:(00:00) Intro(02:36) Gen Z kauft immer häufiger auf Roblox statt auf TikTok(11:00) Netflix zieht sich aus Warner Bros Deal zurück (19:37) Benjamin Otto neuer Vorsitzender im Otto Aufsichtsrat(23:20) eBay entlässt Mitarbeiter(23:59) DHL Group und JD.com vereinbaren Zusammenarbeit(23:35) TikTok Shop hebt Frist für Fulfillment-Zwang auf(26:34) TikTok führt in den USA die Funktion „Local Feed” ein (27:23) General Atlantic verkauft ByteDance Anteile zu $550 Mrd. Bewertung(28:00) Best Brands: Coca-Cola stößt Vorjahressieger vom Thron(29:33) Gerüchteküche: Paypal vor einer Übernahme(31:33) Jugendschutz in Social Media nimmt zu(32:25 ) EU bringt Anti-Deepfake-Allianz auf den Weg(33:32) Betrug über Telegram steigt QuellenGen Z kauft immer häufiger auf Roblox statt auf TikTokhttps://retail-news.de/roblox-tiktok-gen-z-social-commerce/Netflix zieht sich aus Warner Bros Deal zurück https://www.bbc.com/news/articles/c5y6p5ypgmzoBenjamin Otto neuer Vorsitzender im Otto Aufsichtsrathttps://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/benjamin-otto-aufsichtsrat-otto-group-hamburg-li.3392990eBay entlässt Mitarbeiterhttps://wortfilter.de/breaking-news-ebay-stellenabbau/DHL Group und JD.com vereinbaren Zusammenarbeithttps://logistik-heute.de/news/kooperationen-dhl-group-und-jd-com-vereinbaren-zusammenarbeit-fuer-einfacheren-marktzugang-deutscher-marken-251512.htmlTikTok Shop hebt Frist für Fulfillment-Zwang aufhttps://www.modernretail.co/operations/tiktok-halts-plan-to-end-independent-shipping-for-u-s-sellers-after-backlash/#TikTok führt in den USA die Funktion „Local Feed” ein https://techcrunch.com/2026/02/11/tiktok-launches-an-opt-in-local-feed-in-the-u-s-leveraging-users-precise-location/General Atlantic verkauft ByteDance Anteile zu $550 Mrd. Bewertunghttps://www.reuters.com/world/china/bytedance-valued-550-billion-proposed-share-sale-by-general-atlantic-sources-say-2026-02-25/Best Brands: Coca-Cola stößt Vorjahressieger vom Thronhttps://www.wuv.de/Themen/Marke/Best-Brands-Coca-Cola-stoesst-Vorjahressieger-vom-ThronGerüchteküche: Paypal vor einer Übernahmehttps://www.bloomberg.com/news/articles/2026-02-24/payments-processor-stripe-expresses-interest-in-paypalJugendschutz in Social Media nimmt zuhttps://9to5mac.com/2026/02/24/apple-expands-age-assurance-tools-as-new-app-store-requirements-roll-out-in-several-regions/https://www.theverge.com/policy/883852/discord-age-verification-global-walkback-delayEU bringt Anti-Deepfake-Allianz auf den WegOMR Betrug über Telegram steigt https://t3n.de/news/revolut-fraud-report-betrug-ueber-telegram-steigt-um-233-prozent-und-fake-jobs-sind-das-groesste-problem-1731379/Max & Kristina auf LinkedIn> Max Rottenaicher> Kristina MertensCreditsLogo Design: Naim SolisIntro & Jingles: Kurt WoischytzkyFotos: Stefan GrauIntro-Video: Tim Solle
Die Welt schaut sehr genau auf das Verbot von Social Media in Australien, das für alle Kinder unter 16 Jahren gilt. Aber taugt es als Vorbild für andere Länder? Unser Korrespondent war auf Reportage. In dieser Episode erzählt Andreas Babst, wie er am Strand nahe Bondi Beach mit Shay und seiner 13-jährigen Tochter Emily diskutiert, und später in einem Jugendtreff nachfragt, ob sie sich überhaupt an das Verbot halten. Gast: Andreas Babst, Korrespondent Host: Simon Schaffer Der [ganze Text mit noch mehr Stimmen](https://www.nzz.ch/international/australiens-social-media-verbot-funktioniert-das-ein-besuch-ld.1924620) zum australischen Verbot von Social Media gibts bei der NZZ. Am 15. April diskutieren wir bei NZZ Live in Zürich darüber, wie Smartphones und Social Media eine Generation prägen – von Lernleistung und Schlaf bis zu Angst, Konzentrationsproblemen und Sucht. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Tickets unter [nzz.ch/live](https://live.nzz.ch/de/zukunftige-veranstaltungen). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Epsteins Netzwerk: Monarchie, Macht und Missbrauch | Ukraine-Krieg: 4 Jahre und kein Ende | Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche? | Merz im Umfragetief - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Epsteins Netzwerk: Monarchie, Macht und Missbrauch | Ukraine-Krieg: 4 Jahre und kein Ende | Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche? | Merz im Umfragetief - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
260225PC Alles auf ZuckerMensch Mahler am 25.02.2026Der CDU-Parteitag hat eine von Schleswig-Holsteins CDU-Ministerpräsident geforderte Zuckersteuer mehrheitlich abgelehnt. Doch Daniel Günther gibt nicht auf und will die Steuer über den Bundesrat durchsetzen.„Das Thema Zuckersteuer hat sich natürlich nicht erledigt“, sagte der CDU-Politiker dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Sein Landesverband habe einen klaren Parteitagsbeschluss sowie „manche Unterstützung“ auf dem Bundesparteitag bekommen, ferner hätten andere Bundesländer Sympathien dafür. So werde Schleswig-Holstein die Wege, „die uns jetzt offenbleiben – im Bundesrat –, entsprechend nutzen, um erfolgreich zu sein.“Günther zeigte sich verärgert über die Debatte auf dem Parteitag. „Die ganzen Argumente, die da eine Rolle gespielt haben, hatten nichts mit Jugendschutz zu tun.“ Vielmehr habe es sich um eine Abwehrdebatte gehandelt, „weil man glaubte, dass das Thema Zuckersteuer etwas ist, das die Wirtschaft belastet“. Das Gegenteil sei der Fall, wie man in vielen anderen Ländern, etwa Großbritannien, sehen könne. „Und deswegen werden wir weiter Überzeugungsarbeit leisten.“Mahler meint, dass diese Debatte eine Farce ist. Zucker schadet nachweislich der Gesundheit. Vor allem der Gesundheit von Kindern. Wenn die Wirtschaft meint, auf Kosten der Gesundheit der Menschen Geschäfte machen zu können, muss der Gesetzgeber hier entschlossen handeln. Das Beispiel Großbritannien hat gezeigt, dass das geht. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Boeselager, Felicitas www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
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Breitband - Medien und digitale Kultur (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Wie kann man Heranwachsende in den sozialen Medien schützen? Die Plattform "Discord" will beim Jugendschutz Fakten schaffen. Außerdem: Kann Europa mit Open Source digital souverän werden? Und: Geflüchtete und Grundrechte – wie weit reicht der Schutz? Böttcher, Martin; Terschüren, Hagen; Zinkann, Marie; Linß, Vera; Geuter, Jürgen www.deutschlandfunkkultur.de, Breitband
Politisch mitbestimmen ist gar nicht so einfach für Jugendliche wie Jakob, die noch keine 18 Jahre alt sind. Dabei betreffen Themen wie ein kostenloser ÖPNV, Jugendschutz und Digitalisierung auch ihn und alle anderen Kinder. Deshalb probiert unser Kinderreporter die U18-Wahl aus. Im Wahllokal der Stadtbibliothek Sendling gibt es nämlich keine Altersbeschränkung. Doch eine schon: Ü18-Wähler*innen müssen draußen bleiben!
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Wie kann man Heranwachsende in den sozialen Medien schützen? Die Plattform "Discord" will beim Jugendschutz Fakten schaffen. Außerdem: Kann Europa mit Open Source digital souverän werden? Und: Geflüchtete und Grundrechte – wie weit reicht der Schutz? Böttcher, Martin; Terschüren, Hagen; Zinkann, Marie; Linß, Vera; Geuter, Jürgen www.deutschlandfunkkultur.de, Breitband
In Episode 153 der Auslegungssache sprechen Redakteur Holger Bleich und heise-Justiziar Joerg Heidrich mit Maria Christina Rost, seit 2024 Landesbeauftragte für den Datenschutz in Sachsen-Anhalt, über die wachsenden Risiken für Minderjährige im Netz. Rost hat das Thema Kinderdatenschutz zu einem ihrer inhaltichen Schwerpunkte gemacht. Im Zentrum der Diskussion in der Episode steht die rechtliche und praktische Schutzlücke bei Umgang mit Minderjährigen. Zwar sieht die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Deutschland vor, dass Kinder erst ab 16 Jahren wirksam selbst in die Verarbeitung ihrer Daten einwilligen können. Große Social-Media-Plattformen erlauben die Anmeldung jedoch oft schon ab 13 Jahren, basierend auf der Gesetzeslage in den USA. Diese Diskrepanz führt dazu, dass unzählige Kinder und Jugendliche die Dienste nutzen, ohne dass die in Deutschland geforderte Zustimmung der Eltern eingeholt wird – ein Zustand, den die Aufsichtsbehörden bisher kaum ahnden. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs sind die technischen Lösungen zur Altersverifikation. Die EU arbeitet an einer digitalen Brieftasche (Wallet), die eine datensparsame Altersbestätigung ermöglichen soll, allerdings nur für streng reglementierte Angebote wie Glücksspiel, harte Pornografie und Alkoholverkauf. Zur Altersaverfikation von Social-Media-Plattformen genügen nach Ansicht der EU-Kommission Methoden, die auf biometrischen KI-Analysen von Webcam-Gesichtsaufnahmen beruhen. Rost äußert sich dazu eher skeptisch, da diese neue Datenschutzrisiken schaffen. Bleich betont, dass technischer Jugendschutz allein ohnehin nicht reicht. Er verweist auf die EU-Kommission, die TikTok in einem vorläufigen Bericht suchtfördernde Mechanismen wie Endlos-Scrollen und Autoplay attestiert hat. Die Plattformen sammelten riesige Datenmengen von Minderjährigen, profilierten und verwerteten sie weitgehend unbehelligt. Hier müsse härter reguliert und vor allem schneller durchgesetzt werden, fordert er. Rost setzt eher auf Prävention und Medienkompetenz. In Sachsen-Anhalt hat sie gemeinsam mit dem Lehrerfortbildungsinstitut einen ersten Datenschutz-Tag für Lehrkräfte und Schulämter organisiert. Ihr Ziel: ein "Datenführerschein" für Grundschulkinder, vergleichbar mit dem Fahrradführerschein der Verkehrswacht. Ziel sei es, Datenschutz als selbstverständlichen Teil der digitalen Bildung zu etablieren. Am Ende formuliert Rost ihren Wunsch an die Datenschutzfee: eine gemeinsame Plattform von Datenschutzbehörden und Medienanstalten, die vorhandene Angebote bündelt und einen praxistauglichen Führerschein für den digitalen Alltag entwickelt. Gleichzeitig müsse die Aufsicht über die Plattformen spürbar verschärft werden. Das Fazit der Runde: Medienkompetenz, technischer Schutz und konsequente Regulierung müssen zusammenwirken – einzeln reicht keiner dieser Ansätze aus.
Depressionen, Angstzustände und hohes Suchtpotenzial. Eine verzerrte Selbstwahrnehmung durch Schönheitsideale und unklarer Datenschutz. Der Konsum von Social Media ist mit hohen Risiken verbunden. Australien hat Ende 2025 als erstes Land weltweit ein Mindestalter für Instagram, TikTok, Snapchat und andere Plattformen eingeführt. Unter 16-Jährige dürfen nicht mehr auf zahlreiche Plattformen zugreifen. Die Diskussion wird auch in Deutschland immer konkreter. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert in einem Impulspapier ein abgestuftes Verbot von Social-Media-Plattformen – nachdem sie im Sommer noch gegen ein Verbot war. Die CDU will die Altersgrenze noch höher ansetzen. Sie berät auf ihrem Parteitag von Freitag an über ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Auch Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich inzwischen für ein Verbot ausgesprochen. Mehrere europäische Länder denken ebenfalls über strengere Vorgaben nach. Dazu gehören Dänemark, Großbritannien, Frankreich und Spanien. Sie orientieren sich am Vorbild von Australien. Auch die Europäische Kommission prüft ein mögliches EU-weites Vorgehen und will bis zum Sommer entscheiden. Doch Fragen bleiben offen: Ist die Altersverifikation datenschutzkonform möglich? Wie werden Plattformen zur Verantwortung gezogen? Und welche Bedenken gibt es bei einem Social-Media-Verbot, zum Beispiel bei den Grundrechten von Kindern und Jugendlichen? Darüber spricht Rita Lauter mit dem Leiter des Digitalressorts der ZEIT, Jakob von Lindern, in der 128. Folge von Was jetzt? – Die Woche. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube. Moderation und Redaktion: Rita Lauter Postproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias Giordano Redaktion und Produktion: Lucie Liu, Ina Rotter, Matthias Giordano, Fish&Clips Mitarbeit: Svenja Lorenz, Sophie Matysek Studentische Unterstützung: Luisa Holzkamp Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin #tiktok #instagram #verbot #meta #zuckerberg
Social Media erst ab 16? Die Debatte rund um ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche ist in Deutschland und Europa voll entbrannt. Während die eine Seite ein Verbot für unter 16-Jährige fordert, warnen andere vor Symbolpolitik und digitalen Schattenwelten. Wir schauen im Input darauf, was eigentlich die Wissenschaft dazu sagt, welche Pro- und Contra-Argumente es für ein Verbot gibt und wie gut die Umsetzung in Australien klappt. Links zur EpisodeDie Corretiv-Recherche zu Deepfakes auf Tiktok findet ihr hierDie Seite Mutpost findet ihr hier (jedes mal, wenn ihr die Seite neu ladet, erscheint ein neuer Brief)Du magst unseren Podcast und willst uns finanziell unterstützen? Dann abonniere uns bei Steady: https://steady.page/de/silicon-weekly/about Unser Impressum findest du hier: https://silicon-weekly.de/impressum/
Die Ukraine will im Eilzugstempo EU-Mitglied werden, und Brüssel scheint bereit zum Entgegenkommen. Die ehemalige Aussenpolitikerin Petra Erler analysiert die Pläne und deren Risiken. Unter 16-Jährige sollen in Deutschland die sozialen Medien nicht mehr nutzen dürfen, wenn es nach weiten Teilen der Politik geht. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Götz Frömming befürchtet, dass es dabei mehr um Zensurversuche als um Jugendschutz geht. Die Ukraine will zum Waffenexporteur für andere werden. Wieso die Produktion von Drohnen heute einen politischen Wert darstellt, erläutert der Journalist Alexander Peske. Und in seinem Kommentar blickt Frank Wahlig auf den Parteitag der CDU als Jahrmarkt der Eitelkeiten voraus.
Jugendliche besser vor Sucht, Hass und Gewalt schützen – das will die SPD mit Social Media erst ab 14. Kritiker warnen, Alterskontrollen könnten leicht umgangen werden und seien womöglich nicht datenschutzkonform. Ist ein Verbot der richtige Weg oder braucht es andere Lösungen?**********In dieser Folge mit: Moderatorin: Lena Mempel Gesprächspartnerin: Amelie Fröhlich, Deutschlandfunk Nova Nachrichten**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
2 Plattformen, 4 Klagen: Ist TikTok ein rechtswidriges Geschäftsmodell? Verfolgt TikTok seine Nutzer nicht nur innerhalb der eigenen Plattform, sondern auch darüber hinaus, um umfassende Verhaltens- und Persönlichkeitsprofile für Werbe- und andere kommerzielle Zwecke zu erstellen? Geschieht das im Verborgenen, ohne dass sich die Betroffenen der Tragweite dieser Datenverarbeitung bewusst sind? Gefährdet TikTok bewusst und systematisch Kinder und Jugendliche? Ist die App bewusst so gestaltet, dass sie süchtig macht? Klares "ja" aus einer Kanzlei, die gerade TikTok - und X - verklagt. Diesmal geht es also nicht um Klagen eines Einzelnen auf Löschung diffamierender Beiträge, Löschung von Fake-Accounts oder auf Freischaltung zu Unrecht gesperrter Accounts. Das hier, Leute, ist größer. Richtig groß. Und natürlich lasse ich mir für Euch aus erster Hand erklären, was es mit den Klagen auf sich hat. Und niemand könnte das besser, als Peter Hense, Partner einer Kanzlei mit digitaler DNA, Spirit Legal. Peter erläutert nicht nur die Klagen, sondern gibt auch einen Überblick über die Regulierung im Rest der Welt. Wusstet Ihr, dass die "Schwester-App" in China ziemlich krassen Jugendschutz implementiert hat? Dort sind Kinder schützenswert. Und in Europa?
Der Digital Services Act wird scharf gestellt – und plötzlich geraten TikTok, X und Instagram ins Visier europäischer Regulierer. Es geht um mehr als Jugendschutz. Es geht um Haftung, algorithmische Manipulation und die Frage, ob Social Media endlich wie Medien behandelt werden müssen. Wir diskutieren: Warum der Algorithmus selbst das Kernproblem istOb ein Verbot für unter 16-Jährige wirklich wirktWarum Spaniens Premier Pedro Sánchez CEOs strafrechtlich haftbar machen willUnd weshalb Europa gerade zum ersten Mal seit 20 Jahren digitalen Machtanspruch zeigtIst das der Anfang vom Ende des ungezügelten Plattformkapitalismus – oder nur politisches Muskelspiel?
Beim Ruf nach Social-Media-Verboten sind nationale Alleingänge in der EU nicht möglich, so Medienrechtler Stephan Dreyer. Der Rahmen für Forderungen an die Plattformen ist ebenso wie der Jugendschutz im Gesetz für digitale Dienste bereits gesetzt. Dreyer; Stephan www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Es gibt Quartalszahlen! Aber viel spannender (für mich jedenfalls) als Umsatzergebnisse, sind doch immer die Hinweise der Unternehmen, die in diesen Quartalsberichten stecken - und da gibt es diesmal einiges. Außerdem: Je weiter Musk der Idee kommt, aus X eine Everything-App zu machen, umso näher rückt er an die Idee heran, eine Everything-Company zu besitzen. Und dann haben wir mal recherchiert, wer eigentlich hinter UpScrolled steckt, dieser App, die gerade in den USA TikTok die Nutzer:innen abwerben möchte. ➡️ heise über die Quartalszahlen von Meta: [https://www.heise.de/news/Meta-casht-ab-Mehr-User-schauen-mehr-Werbung-zu-hoeheren-Preisen-11157837.html](https://www.heise.de/news/Meta-casht-ab-Mehr-User-schauen-mehr-Werbung-zu-hoeheren-Preisen-11157837.html) ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: [http://hakendran.org](http://www.hakendran.org) Kapitelmarken, KI-unterstützt 00:00:00 - Einführung: Solo-Episode und Überblick über die Themen 00:01:15 - Meta macht 3,58 Milliarden Menschen pro Tag 00:02:29 - Metas Werbeeinnahmen: Steigende Preise und Umsatz pro Nutzer 00:06:24 - Meta blockiert ICE-Liste 00:08:33 - Metas umstrittener Umgang mit Jugendschutz und KI-Chatbots 00:10:25 - Wann wird aus Tesla, xAI und SpaceX ein großes X? 00:13:57 - Elon Musk und die SEC 00:15:42 - Hintergrund von UpScrolled 00:21:14 - Comeback von MySpace Tom? 00:22:54 - Versöhnlichkeit des Tages ℹ️ Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr [hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts](https://wonderl.ink/%40heise-podcasts)
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis BinderIn dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's um Sonderangebotspolitik und darum, warum Preisaktionen mehr bewirken als nur mehr Absatz. Wir sprechen über Primär- und Sekundäreffekte von Sonderangeboten, etwa Frequenz-, Sortimentsverbund-, Spillover- und Carryover-Effekte, und warum diese langfristig sogar schaden können. Außerdem schauen wir auf die subjektive Preiswahrnehmung, also warum nicht der objektive Preis entscheidet, sondern das, was im Kopf der Kundinnen und Kunden ankommt. Und wir werfen einen ersten Blick auf Instore Marketing und darauf, wie Verkaufsraumgestaltung Preiswahrnehmung, Kaufverhalten und Umsatz direkt beeinflusst.____________________________________________Marketing-News der Woche:ChatGPT Ads: OpenAI tastet sich an Premium-Preise ranOpenAI arbeitet offenbar daran, wie teuer Werbung in ChatGPT wird und startet eher im Premium-Segment. Spannend ist weniger „noch ein Kanal“, sondern die Frage, wie klar Ads von Antworten getrennt sind und welche Messdaten du am Anfang überhaupt bekommst. Wenn deine Marke stark von Vertrauen lebt, wird „Brand Safety in KI-Interfaces“ plötzlich ein eigenes To-do. Regulatorik-Alarm: US-Senator fragt nach „deceptive ads“ in ChatbotsIn den USA werden Risiken wie Täuschung, Manipulation und Jugendschutz bei Chatbot-Werbung Thema. Auch wenn das nicht EU-Recht ist, ist die Richtung klar: Wer in KI-Umfeldern wirbt, braucht saubere Kennzeichnung und klare Claims.TikTok wird lokaler: „In der Nähe“-Feed ist in Deutschland angekommenTikTok schiebt lokale Discovery stärker in den Fokus. Wenn du Filialen, Events oder regionale Angebote hast: Content und Ads können näher an „wo passiert das?“ rücken. Heißt aber auch: Standort-Logik, lokale Creatives und klare Angebots-Mechanik werden wichtiger.Marken verlieren Sichtbarkeit, weil KI-Assistenten Händlerdaten bevorzugenKI-Assistenten ziehen Produktinfos oft eher von Marktplätzen und Händlerseiten als von Markenquellen. Konsequenz fürs Marketing: Produktdaten, Verfügbarkeit, Attribute, Nachhaltigkeitsinfos und Konsistenz über Kanäle werden zum Sichtbarkeitsfaktor. Wenn das wackelt, verliert deine Marke in KI-Empfehlungen an Präsenz, egal wie gut die Kampagne ist.____________________________________________Vernetz dich gerne auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/luisbinder/ Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com Die Website zum Podcast findest du hier. [https://bit.ly/2WN7tH5]
Immer mehr Länder verhängen Social Media Verbote. Nun sagt ein Spitzenpolitiker ganz offen: Es geht nicht um Jugendschutz – sondern um Zensur. + Heute im Schwerpunkt: 15-Minuten-Städte werden Realität. Und das mit Verboten und Überwachung. + Und in der Wirtschaft am Mittwoch erklärt Günter Hannich, ob sich Goldkauf jetzt wirklich noch lohnt.
Andreas Von Gunten und Martin Steiger blicken nochmals auf die Podcast-Episoden der «Datenschutz-Plaudereien» im Jahr 2025 zurück. Themen sind unter anderem der EDÖB und seine Aktivitäten, die Datensicherheit bei Microsoft, Künstliche Intelligenz sowie der Kinder- und Jugendschutz.
Send us a text“Interessanterweise berichteten in der darauffolgenden Zeit immer mehr Kinder ganz stolz, dass sie von ihren Eltern eine Smartwatch geschenkt bekommen hatten. Nach zwei Wochen waren es fünf Kinder, die sich rege über ihre neuen Geräte austauschten. Sven Baumann war sich schnell mit den anderen Fachkräften einig darüber, dass die Smartwatches während der Betreuungszeit im Rucksack bleiben sollen. Ein solches elektronisches Gerät passt so gar nicht in den KITA-Alltag. Sie ahnten dabei noch nicht, auf was für Ideen die Kinder mit einem solchen Gerät tatsächlich kommen...” In dieser Folge spreche ich mit Sozialpädagogin Petra Wolf über positive und negative Teilaspekte von Smartwatches. Petra ist bei der Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg (kurz ajs) Fachreferentin für Jugendmedienschutz und Medienpädagogik und speziell für den Bereich Medien in der KITA zuständig. Gemeinsam ordnen wir den Fall ein und geben Tipps für die Smartwatchnutzung in der Familie. Links:Podcast-Website www.schoolcrime.de Instagram: @schoolcrime_podcast.de Technische Einstellung für Smartwatches: https://www.medien-kindersicher.de/startseite Aktion Jugendschutz BW (ajs): https://www.ajs-bw.de/jugendmedienschutz-medienpaedagogik.html MeKKi - Medienpädagogische Konzeptionsentwicklung für Kindertageseinrichtungen https://www.ajs-bw.de/mekki.html Smartwatch: die digitale Nabelschnur https://www.projuventute.ch/de/eltern/medien-internet/smartwatch#:~:text=Kinder%20mit%20Smartwatches%20werden%20unvorsichtiger,selbst%C3%A4ndige%20Erfahrungen%20sammeln%20zu%20k%C3%B6nnen. Kinder auf dem Schulweg tracken? Das sagen Experten, Schulen und Eltern https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Kinder-auf-dem-Schulweg-tracken-Das-sagen-Experten-Schulen-und-Eltern,smartwatch110.html Darf ich mein Kind tracken? https://kinderrechte-digital-leben.de/darf-ich-mein-kind-tracken-eine-rechtliche-einordnung/ Smartphone-Coach Andrea-Buhl-Aigner gibt Tipps zum Umgang mit Smartwatches: https://www.smartphonecoach.org/ Ihre tolle Checkliste “Smartwatch für mein Kind” finden Sie auf unserer Seite: www.schoolcrime.de zum Download.Podcast: https://www.deutschlandfunkkultur.de/die-antwort-smartwatch-fuer-7-jaehrige-dlf-kultur-e39de6a7-100.html AJS Newsletter: Kleinkinder und Medien https://www.ajs-bw.de/media/files/medien/newsletter/kleinkinder-und-medien.pdfZwischen Doktorspiel und Grenzverletzungen - Übergriffe unter Kindern https://www.erzieherin.de/files/paedagogischepraxis/69382001_KiTa_Recht_2020_01_Innenteil_p017-019.pdf
In dieser Folge sprechen Philipp Plum und Ildiko Bruhns über sicheres Online-Shopping in der Weihnachtszeit – von Fakeshops und Phishing bis hin zu Passworthygiene, 2-Faktor-Authentifizierung und sinnvollen Geräteeinstellungen. Außerdem geht's um Einkäufe für Kinder (erstes Smartphone/Tablet, Konsolen & Spiele): Was Eltern beachten sollten, welche Jugendschutzeinstellungen helfen und warum Kommunikation wichtiger ist als Technik. Zum Mitnehmen gibt's praxisnahe Checks, Tool-Tipps und Ideen für familienfreundliche Regeln.
Zum 1. Dezember treten in Deutschland zwei neue Medienstaatsverträge in Kraft. Sie verändern sowohl den Jugendschutz im digitalen Raum als auch die Strukturen des ÖRR. Während Eltern künftig leichter Schutzfunktionen aktivieren können, steigen die Reformanforderungen an ARD, ZDF und Deutschlandradio deutlich.
Ein super-wichtiges Thema: Wie können wir unsere Kinder besser vor sexueller Gewalt schützen? +++ Weg kommen von Tech-Konzernen wie Microsoft: wie klappt der Umstieg in Schleswig-Holstein?
Handyverbote an Schulen, Altersbegrenzung für Social Media: Die Jugend muss besser vor den Gefahren der Digitalisierung geschützt werden. Stimmt. Aber nicht nur sie. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter [t-online.de/tagesanbruch](https://www.t-online.de/tagesanbruch) Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag – am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei [Spotify](https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), [Apple Podcasts](https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), [Amazon Music](https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Schulz, Iren www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Snus ohne Tabak, sogenannte Nikotinbeutel, boomen bei Jugendlichen. Testkäufe von «Kassensturz» zeigen: In fast allen Online-Shops können Minderjährige teils hochdosierte Nikotinbeutel problemlos einkaufen. Obwohl der Verkauf an unter 18-Jährige verboten ist. Und: Test Dampfglätter. Snus-Online-Shops mit ungenügendem Jugendschutz Laut Werbung sollen Nikotinbeutel erwachsenen Raucherinnen und Rauchern beim Ausstieg aus der Sucht helfen. Die Realität zeigt: Rund ein Drittel der Nikotinbeutel-Konsumierenden sind minderjährig, zwei Drittel haben nie geraucht. Testkäufe von «Kassensturz» zeigen: In Online-Shops können Minderjährige teils hochdosierte Nikotinbeutel problemlos einkaufen. Diese können deutlich mehr Nikotin enthalten als Zigaretten. Nikotinbeutel – Suchtfalle für Jugendliche? Der Snus- und Nikotinbeutel-Markt wächst rasant: Philip Morris, einer der grössten Tabak-Konzerne, vermeldet: Der Umsatz mit alternativen Produkten mache anteilsmässig bereits 41 Prozent aus. Gesundheitsexperten beklagen, die gesetzlichen Regelungen bezüglich neuer Nikotinprodukte seien in der Schweiz schwach. So gibt es hier keine Nikotin-Höchstgrenze. Dazu ein Gespräch mit François Thoenen, Direktor External Affairs von Philip Morris Schweiz. Test Dampfglätter – Kein Gerät überzeugt Schnell ein paar Falten im Hemd glätten? Bügeleisen zu kompliziert? Handliche Dampfglätter versprechen schnelle Hilfe. Doch wie gut ist die Bügelqualität? «Kassensturz» testet im Labor zehn Geräte. Gewinner ist ausgerechnet das Billigmodell. Die Bewertung «Gut» erreicht aber keines.
In ihrer Solo-Folge spricht Verena mit Verena Holler – Gründerin von Smarter Start e.V. und Initiatorin der Petition „Social Media ab 16“. Die beiden reden über eine Frage, die alle Eltern betrifft: Wie schützen wir Kinder in einer digitalen Welt, die süchtig macht? Sie sprechen darüber, warum Eltern im Kampf gegen Algorithmen und Plattformen allein kaum eine Chance haben, weshalb wir klare Regeln brauchen – und was andere Länder uns beim digitalen Jugendschutz längst vormachen. Mach mit! Übersicht aller bundesweiten Smarter Start Communities auf unserer Karte und Anleitung, wie man eine neue gründet: HIER Zur Website zu smartphonefreien Schulen (inkl. Link zur Aufzeichnung des Webinars „Smartphonefreie Schulen - JETZT! So klappt es in der Praxis") Zur Petition von Jeanette Deckers auf open Petition Hier findet ihr unsere aktuellen Werbepartner Du möchtest in „Fast & Curious“ werben? Dann hier entlang!
Haken Dran, euer dritter Ort im Internet ist wieder da. Und wir machen heute die Küchenschublade auf, in der sonst Batterie, Ersatzknöpfe und Anstecknadeln rumfliegen - denn es geht heute um alles: Roblox, Jugendschutz bei Meta, Antisemitismus bei X, Social Media-Verbote, die Union, Apple, die EU, KI-Inhalte bei Spotify, die ARD-ZDF-Medienstudie, um das Essen von Pudding mit Gabeln und die große Frage: Wann ersetzt der Weimatar endlich Karl Klammer? Gavin bei “Tech & Tales” (Spotify-Link): https://open.spotify.com/episode/64xLnZKOmepZwpBiCaA0nG?si=W9pRoz2HQXWYNF2GLH-yuQ DIE ZEIT über “Sammelklagen” gegen Meta: https://www.zeit.de/2025/40/datenschutz-schadensersatz-klage-meta-soziale-medien/komplettansicht THE GUARDIAN über rechte Facebookgruppen: https://www.theguardian.com/world/ng-interactive/2025/sep/28/inside-the-everyday-facebook-networks-where-far-right-ideas-grow ARD-ZDF-MEDIENSTUDIE 2025: https://www.ard-zdf-medienstudie.de Markus Beckedahl und das Zentrum für Digitalrechte zum Fediverse: https://digitalrechte.de/news/fuer-ein-souveraenes-internet-warum-die-politik-jetzt-das-fediverse-foerdern-muss Kapitelmarken, KI-unterstützt: 00:00:00 - Grüß dich, Gavin! 00:01:47 - Housekeeping 00:08:50 - ARD-ZDF-Medienstudie 00:13:35 - Meta und Jugendschutz 00:20:57 - Antisemitismus-Studie zu X 00:28:54 - Zentrum für Digitalrechte zum Fediverse 00:31:49 - Pudding mit Gabel essen 00:37:29 - Altersgrenze für Social Media 00:41:20 - Der Weimatar 00:42:44 - Apple gegen DMA 00:47:09 - Internet-Blackout in Afghanistan 00:48:18 - Der Zoll auf Roblox 00:53:02 - Lidl-Urteil zu Bonusprogramm 00:53:32 - Spotify-Änderungen zu KI-Musik 00:58:44 - Funktionen und Emotionen
Wir brauchen dringend politische Maßgaben für den Umgang von Kindern und Jugendlichen mit KI, sagt unser heutiger Gast. Einsparungen beim Bürgergeld sind möglich - und eine Chance für die SPD, meint unsere Kommentatorin. Aber vorher muss Host Philipp Anft etwas über den politischen Einfluss auf Medien sagen. Von WDR 5.
Reuning, Arndt www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Mindestens 17 Menschen sind gestorben: in Lissabon bei einem Unfall mit der weltberühmten Stand-Seilbahn+++Wie können Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt besser geschützt werden? Das soll eine Kommission für die Bundesregierung ausloten
van Laak, Claudia www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Das ist das KI-Update vom 01.09.2025 unter anderem mit diesen Themen: Metas KI-Charaktere sollen Jugendschutz besser einhalten xAI strebt mit Grok Code Fast 1 Spitzenplatz an Karpathy sieht Environments als nächste Stufe der KI-Entwicklung und Bots unter sich auf erster Wissenschaftskonferenz nur für KI Links zu allen Themen der heutigen Folge findet Ihr hier: https://heise.de/-10627458 https://www.heise.de/thema/KI-Update https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://www.heiseplus.de/podcast https://www.ct.de/ki Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
Brose, Maximilian www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Milch - wie ungesund ist sie wirklich für Mensch und Umwelt? ; Effizienter Kühlen mit Magneten ; Warum Optimismus gesund ist ; Waldbrandgefahr - Wie vorgesorgt werden kann ; Verdammter Stau - werden wir den jemals los? ; Totgeburten - Warum steigt die Zahl in Deutschland? ; Parasoziale Beziehung - Ist es okay, Serienfiguren zu vermissen? ; Leopoldina fordert mehr Jugendschutz bei sozialen Medien ; Moderation: Julia Schöning. Von WDR5.
Grooming, SkinnyTok, Extremismus: Kinder und Jugendliche sind ständig online und sehen dort gefährliche Inhalten. Wie können sie besser geschützt werden? Diskussion mit Anja Backhaus und Thomas Salzmann. Von WDR 5.
Die Bildschirmzeit von Kindern nimmt rasant zu. Manche beherrschen das Wischen und Klicken, bevor sie laufen können. Gleichzeitig steigt die Zahl der verhaltensauffälligen Mädchen und Jungen. Forscher sehen einen Zusammenhang. Wie süchtig machen Smartphones? Was bringt ein Handy-Verbot an Schulen? Und wie funktioniert wirkungsvoller Kinder- und Jugendschutz im Netz? Marion Theis diskutiert mit Anne-Linda Camerini – Medienwissenschaftlerin; Franziska Kieras – Sozialpädagogin, Suchtberaterin; Klaus Kokemoor – Heilpädagoge
Grenzkontrollen: Sinnvoll oder Quatsch? | Kampf gegen Wohnungsnot - Baut doch endlich | Weniger Hass? Die AfD will ein neues Image | FIFA Klub-WM: Giannis goldene Geldmaschine | Wie Pornos unsere Kinder verderben - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
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War's das, mit Partyhüten und Champagner-Duschen beim Release einer neuen Konsole? Wenn selbst Nintendo nix mehr einfällt, außer „Öhm…ne Maus im Controller!“? Wir diskutieren das und alles weitere in diesem Podcast-Rundumschlag zur Nintendo Switch 2. Von Freude über niedliche Kühchen bis hin zu Verachtung für die nintendoigste Nintendo-Entscheidung eine Mischung als Handbuch und Dauerwerbesendung für 10 Tacken an den nach Content dürstenden Switch-2-Besitzer zu verschachern ist alles dabei. Timecodes: 00:00:00 - Erste Eindrücke und geupdatete Spiele 00:13:18 - Die Hardware 00:20:16 - Maussteuerung und Ergonomie der Controller, Kabeltausch und Speicherkarten 00:37:35 - Digitale Cardrigdes, Jugendschutz, weitere Features und Screenshots 00:53:03 - Spiele 01:03:05 - Welcome Tour 01:23:12 - Mario Kart World 01:54:46 - Fazit und Akkulaufzeit In der Folge zu hören: Andre Peschke und Paul Kautz Lasst uns ein Abo da unter: https://www.gamespodcast.de/abo/ Checkt ab, was Paul so treibt unter: www.gamenotover.de
Trinken unter Anleitung für Jugendliche: bisher erlaubt ab 14 Jahren. Total schädlich, meint ein neuer Gesetzentwurf. Streitthema auch zwischen den WDR 2 Satirikern Didi Jünemann und Jürgen Becker. Von Jürgen Becker ;Didi Jünemann.