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In dieser Folge von "Amerika, wir müssen reden" sprechen Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni über gleich vier große Themen, die die USA und die Welt bewegen. Zunächst geht es um den eskalierten Handelsstreit zwischen den USA und Kanada: nach neuen US-Zöllen hatte der kanadische Premierminister Mark Carney Gegenzölle bis zu 50% angekündigt. Woraufhin US-Präsident Donald Trump per Executive Order den "Lake Ontario" in "Lake America" umbenannt hat - ein symbolischer Akt in einem Konflikt, der längst handfeste wirtschaftliche Folgen hat. Wie dieser Konflikt ausgeht, könnte richtungsweisend für den Rest der Welt sein - und zeigen, ob Konfrontation oder Beschwichtigung die bessere Strategie gegenüber Trumps Zollpolitik ist, prognostiziert Ingo.Nach der Absetzung von Präsident Nicolas Maduro kontrollieren die USA nun einen erheblichen Teil der venezolanischen Ölreserven. Trump verkündete jetzt einen großen Öl-Deal zwischen den USA und Venezuela - doch wie sieht dieser Deal genau aus? Es bleiben Fragezeichen, die USA seien kein verlässlicher Partner mehr, analysiert Jiffer.Gespannt hat Ingo die Klage fast aller US-Bundesstaaten gegen den Instagram- und Facebook-Mutterkonzern Meta beobachtet. Dabei ging es um den Vorwurf, Meta hätte bewusst die Suchtgefahren seiner Social-Media-Produkte für Kinder und Jugendliche verharmlost und Abhängigkeiten verursacht. Nun hat Meta sich auf einen teuren Vergleich mit den Klägern geeinigt und muss neben einer Milliarden-Zahlung auch erhebliche Änderungen zum Jugendschutz einführen. Da habe die Justiz Zähne gezeigt, schätzt Ingo diesen wegweisenden Vergleich ein und vermutet, dass jetzt weltweit neue Regeln zum Schutz von Jugendlichen kommen werden.Und schließlich erinnern die beiden Hosts an Dolly Parton. Die Country-Legende ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Ihr Tod vereinte ein gespaltenes Amerika wie kaum etwas sonst.Feedback an Jiffer und Ingo - podcast@ndr.deTrump nennt Ontario-See jetzt "Lake America"https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-kanada-streit-ontario-100.htmlWas steckt hinter dem Öl-Abkommen mit Venezuela?https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/venezuela-oel-faq-100.htmlMeta-Vergleich als Vorlage für alle sozialen Medien?https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitales/usa-meta-vergleich-jugendschutz-100.htmlNachruf zum Tod von Dolly Partonhttps://www.tagesschau.de/kultur/dolly-parton-nachruf-100.htmlPodcast-Tipp: Hateland - "Die Schill Show"https://1.ard.de/hateland2_tipp
Zunächst mit Stimmen zum juristischen Vergleich zwischen dem Digitalkonzern Meta und zahlreichen US-Bundesstaaten, der eine Milliardenzahlung beinhaltet und zu mehr Jugendschutz auf Instagram und Facebook führen soll. www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau
Die Zahl der Kindeswohlgefährdungen erreichte 2025 in Deutschland mit rund 80.000 Fällen einen neuen Höchststand. Zurückzuführen sei dieser Anstieg auch auf eine höhere Wachsamkeit, sagt die Präsidentin des Kinderschutzbundes, Sabine Andresen. Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Interviews
Das sogenannte "begleitete Trinken" von 14- und 15-Jährigen unter Aufsicht von Erwachsenen soll verboten werden. Das Bundeskabinett hat einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. WDR 2 Satirikerin Carolin Courts hat mal ins Glas geschaut. Von Carolin Courts.
Ein Gericht im US-Bundesstaat New Mexico hat den Meta-Konzern zu einer Strafe von 567 Millionen Dollar verurteilt. Er gefährde die psychische Gesundheit von Kindern. Auf eine Signalwirkung in Deutschland hofft der Verein "Innocence in Danger". Strauß, Tobias www.deutschlandfunk.de, Interviews
In Episode 165 nehmen Holger und Joerg mehrere aktuelle Entwicklungen im europäischen Datenschutz unter die Lupe. Zu Gast ist Prof. Alexander Golland, der seit August an der Hochschule Osnabrück zum Recht der Informationsgesellschaft, zum Datenschutz und zum Schutz geistigen Eigentums lehrt. Zuerst geht es um ein Bußgeld der italienischen Datenschutzbehörde Garante gegen die US-Firma Character Technologies. Deren Chatbot-Plattform Character.AI erlaubt es Nutzern, mit virtuellen Charakteren zu kommunizieren, von Mafia-Bossen bis zu simulierten Psychotherapeuten. Die Behörde monierte intransparente Datenschutzhinweise, fehlende italienische Übersetzungen, unklare Rechtsgrundlagen und mangelhaften Jugendschutz. Mit 158.000 Euro fiel die Strafe angesichts massiver Vorwürfe und tragischer Fälle in den USA, bei denen Jugendliche nach Chatbot-Interaktionen Suizid begingen, aus Sicht der Diskutanten eher milde aus. Ein weiteres zentrales Thema ist der transatlantische Datenverkehr. Der US Supreme Court hat entschieden, dass der US-Präsident Mitglieder der Federal Trade Commission (FTC) auch ohne schwerwiegende Verfehlungen entlassen darf. Die FTC gilt damit nicht mehr als unabhängige Behörde. Da die Handelsaufsicht eine Rolle im Data Privacy Framework (DPF) spielt, sorgte das für Aufregung. Alexander beruhigt jedoch: Der Europäische Gerichtshof (EuGH) habe sich beim Kippen des Vorgänger-Abkommens Privacy Shield weniger an der FTC als am fehlenden Rechtsschutz gegen US-Geheimdienste gestört. Kritischer wäre es, würde auch das Privacy and Civil Liberties Oversight Board (PCLOB) als abhängig eingestuft. Unternehmen empfiehlt er dennoch, Standarddatenschutzklauseln als Fallback-Option vorzubereiten, allerdings mit aufschiebender Bedingung, um bestehende Haftungsregelungen nicht auszuhebeln. Zwei aktuelle Entscheidungen des EuGH bringen einige Klarstellungen in Sachen DSGVO-Auslegung. Im Fall eines niedersächsischen Haustechnikbetriebs ging es um Daten aus einem privaten eBay-Konto, die möglicherweise auf unzulässigem Weg beschafft worden waren. Der EuGH schließt ihre Verwendung als Beweis nicht grundsätzlich aus. Gerichte müssen aber selbst prüfen, ob sie die Daten verwenden dürfen und ob sie damit die Rechte der betroffenen Person zu stark verletzen. Im zweiten Fall prüfte der EuGH eine öffentlich zugängliche Liste der österreichischen Anti-Doping-Agentur. Darin standen Namen, Sportarten, Verstöße und Sperrzeiten. Die bloße Information, dass jemand gedopt hat, gilt dem Urteil zufolge nicht automatisch als Gesundheitsinformation. Anders kann es aussehen, wenn die konkrete Substanz oder ihre Anwendung Rückschlüsse auf eine Erkrankung zulässt. Die Veröffentlichung kann zwar dem Schutz des fairen Sports dienen, muss aber angemessen bleiben und Besonderheiten einzelner Fälle berücksichtigen. Zum Schluss fällt in der Podcast-Episode der Blick auf den geplanten "Digital-Omnibus", mit dem die EU ihre Datenschutz- und Digitalregeln vereinfachen will. Sinnvolle Vorschläge wie eine gemeinsame Meldestelle für Datenschutz- und IT-Sicherheitsvorfälle treffen auf alte Konflikte um Cookies, personalisierte Werbung und Browser-Signale gegen Tracking. Parlament und Mitgliedstaaten liegen bei zentralen Punkten auseinander. Alexander rechnet deshalb höchstens mit einem "Reförmchen", vorausgesetzt, die Verhandler Rat, Parlament und Kommission klammern die besonders umstrittenen Cookie-Regeln aus.
Die Bestimmungen zum Jugendschutz wurden letztes Jahr im Kanton Solothurn leicht besser eingehalten. Dennoch kam es bei rund einem Drittel der Testkäufe zu einem unzulässigen Verkauf. Elektronische Zigaretten «Vapes» sind für Jugendliche besonders leicht zu bekommen. Weiter in der Sendung: · Der Fussballspieler Mamadou Fofana wechselt vom FC Aarau zu AS Nancy Lorraine. Wie hoch der Ablösebetrag ist, wird nicht bekannt gegeben. · In unserer Sommerserie geht es um sportliche Timeouts. Diese müssen gut genutzt werden damit sie auch Wirkung zeigen.
Mobbing, Cybergrooming und suchtfördernde Algorithmen: Online kann gerade für Kinder und Jugendliche einiges schieflaufen. In dieser Folge vom c't uplink geht es unter anderem darum, wie die Politik dem begegnet. Aktuell beschäftigt sich zum Beispiel die EU-Kommission mit dem Thema. „In der Politik gibt es gerade einen Paradigmenwechsel, man guckt jetzt eher auf die digitalen Dienste selbst – Stichwort Social-Media-Verbot“, stellt c't-Redakteur Holger Bleich fest. Bisher hätten Dienste wie Tiktok, Instagram und Co. nämlich eher halbherzig versucht, die jungen Nutzer ihrer Plattformen zu schützen. Für die c't-Ausgabe 16/2026 haben sich die c't-Redakteure Jo Bager und Holger Bleich angesehen, wie sicher digitale Medien für Heranwachsende sind und welche Ansätze es gibt, um junge Menschen zu schützen. Im Podcast diskutieren sie mit c't-Redakteurin Greta Friedrich darüber und geben Tipps für Eltern und Jugendliche. Unten verlinken wir einige Hilfsangebote und Informationsseiten.
Die Geldspielaufsicht hat zum ersten Mal Testkäufe gemacht bei Sportwetten der Landeslotterie. Es zeigt sich, der Jugendschutz funktioniert mehr schlecht als recht. In fast der Hälfte der Testkäufe konnten Minderjährige Wetten abschliessen, obwohl das verboten ist. Weitere Themen: Die jährliche Medienkonferenz des deutschen Kanzlers vor der parlamentarischen Sommerpause gilt nicht als Wohlfühltermin. Den Medienschaffenden sind sämtliche Fragen erlaubt. Vor einem Jahr lief es für Friedrich Merz ausgesprochen schlecht. Inzwischen hat seine Regierung offenbar dazugelernt. Bei Einsätzen der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE sind in den USA innerhalb einer Woche zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Debatte um die brutalen Methoden der Behörde und die harte Ausschaffungspolitik von Präsident Donald Trump sind neu angefacht.
Die Geldspielaufsicht hat zum ersten Mal Testkäufe gemacht bei Sportwetten der Landeslotterie. Es zeigt sich, der Jugendschutz funktioniert mehr schlecht als recht. In fast der Hälfte der Testkäufe konnten Minderjährige Wetten abschliessen, obwohl das verboten ist.
Was bei Apples Kindersicherung bislang schiefläuft, wie es iOS 27 besser machen will und warum sich damit trotzdem nicht alle Probleme lösen lassen.
Was bei Apples Kindersicherung bislang schiefläuft, wie es iOS 27 besser machen will und warum sich damit trotzdem nicht alle Probleme lösen lassen.
Brockhues, Annabell www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Zwei Papiere wurden innerhalb eines Monats vorgestellt: der Bildungsbericht 2026 und die 56 Handlungsempfehlungen der Kommission für Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt. Und jetzt?
Breitband - Medien und digitale Kultur (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Social Media kann süchtig machen. Ein Jugendverbot ist trotzdem keine gute Idee, erklärt unser Redakteur Hagen Terschüren. Außerdem: Die Rückkehr der Chatkontrolle und was an den geplanten Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz problematisch ist. Marcus Richter, Aida Baghernejad, Hagen Terschüren, Annabell Brockhues, Dennis K www.deutschlandfunkkultur.de, Breitband
Breitband - Medien und digitale Kultur - Deutschlandfunk Kultur
Social Media kann süchtig machen. Ein Jugendverbot ist trotzdem keine gute Idee, erklärt unser Redakteur Hagen Terschüren. Außerdem: Die Rückkehr der Chatkontrolle und was an den geplanten Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz problematisch ist. Marcus Richter, Aida Baghernejad, Hagen Terschüren, Annabell Brockhues, Dennis K www.deutschlandfunkkultur.de, Breitband
Die Reform enthält einerseits Ausgabenbremsen und andererseits höhere Zuzahlungen unter anderem für Medikamente. Bundestag und Bundesrat haben dem Gesetz zugestimmt.
Wir tragen Schwarz: Deutschland ist bei der WM im Elfmeterschießen ausgeschieden – und Robert liefert seine „laienhafte Analyse". Wir reden über ein schwaches Spiel, warum Nagelsmann für uns weg muss, warum wir uns eigentlich Jürgen Klopp als Bundestrainer wünschen, und über verkackte Elfmeter, einen aberkannten Treffer und das perfekt geschriebene, bittere Drama vom Punkt. Dann eine Geschichte, die Bassi kaum glauben kann: Robert kennt jetzt tatsächlich jemanden mit einer Quotenbox – dem geheimnisumwitterten Gerät, das die Einschaltquoten misst. Wir sprechen über den Mythos dahinter, was heute alles erfasst wird (Streaming, Konsolen, sogar das Handy im Netzwerk), die Anonymitätsklausel – und spinnen halb im Scherz einen Plan, wie man mit so einem Netzwerk das Fernsehen manipulieren könnte. Danach wird's ernster: der neue Uwe-Boll-Film, der keine FSK-Freigabe bekommen hat. Wir ordnen ein, warum das eben keine Zensur ist, wie die FSK überhaupt funktioniert, warum Erwachsene manchmal unter dem Jugendschutz „leiden" – und warum die ganze Aufregung wahrscheinlich exakt Bolls kalkulierter PR-Plan ist. Als Kontrast dazu die gute Nachricht: „Obsession", der überraschende Kinohit eines YouTube-Comedians, der aus einer super simplen Prämisse das Beste rausholt. Zum Schluss noch unser Klassentreffen nach 23 Jahren – Wiedererkennen, Steckbriefe, ein Feuerwehrfest und die Frage, warum man an so einem Abend doch immer nur an der Oberfläche bleibt.
Was ist in der KW 27 in der Datenschutzwelt passiert, was ist für Datenschutzbeauftragte interessant? US Supreme Court Entscheidung bedroht EU-US Datenabkommen Koalitionspaket schränkt Datenschutz und Transparenz ein Die G7-Vereinbarung zum digitalen Jugendschutz und zum Datenschutz Veröffentlichungen & Veranstaltungen BSI veröffentlicht Sicherheitsinformation zu KI und Cybersicherheit EDPB & AMLA arbeiten an Leitlinien für Informationsteilung Weitere Infos, Blog und Newsletter finden Sie unter: https://migosens.de/newsroom/ X: https://x.com/ds_talk?lang=de Übersicht aller Themenfolgen: https://migosens.de/datenschutz-podcast-themenfolgen/ (als eigener Feed: https://migosens.de/show/tf/feed/ddt/) Instagram: https://www.instagram.com/datenschutztalk_podcast/ Folge hier kommentieren:https://migosens.de/us-supreme-court-gefaehrdet-eu-us-dpf-ds-news-kw-27-2026 #TeamDatenschutz #TeamInfoSec #DSTalk
Haken dran first, Innovation second! Die erste Hälfte von 2026 ist geschafft – wir wollen also drei Thesen suchen, die dieses Jahr beschreiben. Und wie immer, wenn ich “drei” sage, meine ich, “keine Ahnung, ob ich mich noch an die Auflistung erinnere”. Gleichzeitig ist der 1.7. ein spannender Tag für die Frage nach einer Digitalsteuer. Aber wir haben auch spannende andere Fragen: Was ist Journalismus? Wieso beauftragt Meta mehrere hundert Menschen damit, andere KI-Chatbots als scheinbare Kinder auszutricksen? Und wer entwickelt die europäische Kola? ➡️ Lisa Kräher bei Übermedien über Dieter Nuhr (€): https://uebermedien.de/?code=eDZGc3dyNmxQaG9PVU1wTnhXaWI1Zz09&state= ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: http://hakendran.org
Vorhandene Gesetze nachschärfen und Schlupflöcher stopfen: Social-Media-Plattformen müssen beim Kinder- und Jugendschutz in die Pflicht genommen und nicht verboten werden, sagt Bildungsforscherin Nina Kolleck. Doch noch fehle der politische Wille. Tran, Anh www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Dr. Susanne Eggert ist fachliche Direktorin des JFF – Institut für Medienpädagogik und Mitglied der Unabhängigen Expert*innenkommission ,Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt'. Sie fasst in dieser Folge die Essenz der 56 Handlungsempfehlungen zusammen, die am 24. Juni der Bundesregierung vorgelegt wurden. Außerdem sprechen wir darüber, wie es jetzt weitergeht und was die deutsche bzw. europäische Politik aus den Handlungsempfehlungen machen wird. Handlungsempfehlungen
In vielen Familien von Kindern in den vierten Klassen, bei denen jetzt der Schulwechsel ansteht, spielt ein eigenes Smartphone und WhatsApp eine Rolle – und sorgen oft für Konflikte. Moritz und Ralf streiten über ambitionierten Regeln der Eltern und möglicherweise veränderten Bedingungen nach den Sommerferien. Außerdem sprechen sie kurz über die Empfehlungen der Kommission zum »Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt«, die der Familienministerin Karin Prien übergeben wurden.
Die Rentenreform kommt - im Schatten der WM | Die Bahn zwischen Update und Dauerbaustelle | Peinliche Videos von Politikern zur WM | Trumps Pool-Fiasko - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Die Rentenreform kommt - im Schatten der WM | Die Bahn zwischen Update und Dauerbaustelle | Peinliche Videos von Politikern zur WM | Trumps Pool-Fiasko - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Aufmerksamkeitsprobleme, Hass im Netz, fehlende soziale Kontakte im „echten“ Leben – all das können Auswirkungen von sozialen Medien sein. Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet: laut einer Studie verwendet ein Viertel der Zehn- bis 17-Jährigen soziale Medien in einem riskanten bis krankhaften Ausmaß. In Deutschland legt die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ ihre Handlungsempfehlungen vor, um Kinder vor Sucht und schädlichen Inhalten zu schützen. Wie sind diese zu bewerten? Helfen strengere Regeln, inwiefern können Eltern und Schulen mehr in die Pflicht genommen werden? Antje Allroggen diskutiert mit Nina Kolleck – Erziehungswissenschaftlerin Uni Potsdam; Caroline Bechmann – Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen; Eric Sczygiol – Sprecher in der Bundesschüler*innenkonferenz
Reuning, Arndt www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
E Mëttwoch de Moie war de Jugendschutz Theema an der Emissioun "Invité vun der Redaktioun".
Deutschland überlegt, auch ein Social-Media-Verbot für Jugendliche einzuführen. Das löse die schädliche Gestaltung der Plattformen nicht auf, sagt Ramona Pop, Verbraucherzentrale Bundesverband. Es brauche strenge europäische Regeln. Von WDR 5.
Es wird eine heiße Woche. Nicht nur klimatisch, sondern auch angesichts der erwarteten Berichtes des Familienministerium zu einem möglichen Social-Media-Verbot. Wir haben da mal etwas orakelt. Außerdem: Community Management ist in vielen Teams immer noch eine Einstiegsposition. Die Neuen Deutschen Medienmacher:innen haben sich dazu positioniert und wir gleich mit. Meta dagegen hat nicht orakelt, sondern gelobbyt, bekommt vielleicht eine gesetzliche Sonderbehandlung - die bei Jugendschutz hilft, aber nicht gegen Graham Norton. ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: http://hakendran.org
Der Ethikrat lehnt eine generelle Altersgrenze für soziale Medien ab. Das könne politische Initiativen bremsen, warnt Isabel Brandhorst. Sie plädiert für ein Verbot für unter 14-Jährige – bei paralleler Entwicklung besserer, kindgerechter Angebote. Pyritz, Lennart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Pyritz, Lennart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Der Ärzteverband Marburger Bund spricht sich für einen besseren Jugendschutz beim Verkauf von Alkohol aus. Alkohol solle nur noch in speziellen Läden verkauft werden. Was bringen solche Schnapsläden und welche Erfahrungen hat man im Ausland damit sammeln können? Jochen Steiner im Gespräch mit der Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Christiane Stock, Charité Berlin
Der Tag in 2 Minuten – vom 19.5.
Die Bundesregierung hat das neue Förderprogramm für Elektroautos offiziell gestartet. Ein Portal für die entsprechenden Anträge wurde laut Umweltminister Schneider freigeschaltet. Die Förderung ist gestaffelt nach Einkommen, Familiengröße und Fahrzeug. Unter bestimmten Bedingungen ist eine staatliche Zuwendung von bis zu 6.000 Euro möglich. Schneider sagte, die Elektromobilität biete die Chance, von Diesel und Benzin unabhängig zu werden. Die Reichweiten der E-Autos verbesserten sich, es gebe mehr Lademöglichkeiten und die Hersteller böten auch mehr Kleinwagen an.
Geuther, Gudula www.deutschlandfunk.de, @mediasres
PEGI macht bei Lootboxen ab Juni 2026 Ernst – doch in Deutschland werden Spiele wie EA Sports FC weiterhin ab 12 Jahren durchgewunken. Wie kann das sein? Lea spricht im GameStar Talk mit Dr. Daniel Illy. Er ist Chefarzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, selbst leidenschaftlicher Gamer und erklärt uns, was beim Öffnen von Lootboxen eigentlich in unserem Kopf passiert. Wir klären, warum aktuelle Monetarisierungspraktiken Spiele schlechter machen, wie uns künstlicher Zeitdruck (FOMO) an den Bildschirm fesselt und warum uns bald die nächste große "Killerspieldebatte" drohen könnte. Alle Links zum GameStar Podcast und unseren Werbepartnern: https://linktr.ee/gamestarpodcast
Im neuen „Wohlstand für Alle“-Spezial ist der Podcast und Social-Media-Experte Gavin Karlmeier zu Gast. In seinem Podcast „Haken dran – das Social Media Update der c't“ klärt er über die neuesten Entwicklungen bei TikTok, Meta, X und Co auf.Wolfgang spricht mit ihm über die geplanten Social-Media-Verbote für Jugendliche und Kinder und warum diese sowohl nicht sinnvoll als auch schwierig umzusetzen sind. Jüngstes Beispiel: Eine ID-App der EU, die man bald veröffentlichen wollte, konnte schon nach zwei Minuten gehackt werden.Weiter geht es um die Bestrebung in den USA, die sowohl von Republikanern als auch von Demokraten vorangetrieben wird, die Section 230 abzuschaffen, womit Social-Media-Plattformen ein wichtiges Privileg verlieren würden. Weltweit ist zu erleben, wie Politiker aller Couleur das Internet regulieren wollen – oftmals ist der Jugendschutz nur ein Vorwand. Manche EU-Politiker haben sogar die VPNs ins Visier genommen.Insgesamt 70 Minuten sprechen Gavin Karlmeier und Wolfgang über die aktuellen Tendenzen. Gavin bei Instagram: https://www.instagram.com/gavinkarlmeier/Gavins Podcast „Haken dran“: https://hakendran.podigee.io/Das Video der EU zur Altersverifizierung: https://www.youtube.com/watch?v=ULFTrTznG7YUnsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Brockhues, Annabell www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Müller, Paulus www.deutschlandfunk.de, Corso
Wie jeder von uns zu einem guten Leben beitragen kann; Welche Maßnahmen könnten den Ölverbrauch senken?; "Doktor KI" - Wenn Patienten erst die KI fragen; Wie verhalten sich Menschen im Gedränge?; Kriminalstatistik - Ist es draußen gefährlicher geworden?; Altersbeschränkungen für soziale Medien - Sind Verbote der falsche Weg?; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
„Zensursulas“ neue Internetschranke: Die EU-Passkontrolle im Netz Brüssel nennt es Kinderschutz. Tatsächlich entsteht die nächste digitale Einlasskontrolle: Erst Ausweis, dann Zugang. Ein freies Internet lebt davon, dass der Zugang grundsätzlich offen ist. Die EU will dieses Prinzip umdrehen: Zugang nur noch nach Nachweis. Unter dem Etikett „Kinderschutz“ baut Brüssel die nächste digitale Schranke: Erst Ausweis, dann Zugang. Die neue EU-Alters-App, die von der Leyen in der vergangenen Woche angepriesen hat, ist mehr als nur Jugendschutz. Sie ist ein weiterer Schritt zu einem Netz, in dem der Bürger sich erst legitimieren muss, bevor er lesen, sehen oder sprechen darf. Heute heißt es Altersnachweis. Morgen digitale Wallet, Plattformpflichten und noch mehr Zugangskontrollen. Das freie Netz verschwindet nicht auf einen Schlag, sondern scheibchenweise. Und wir müssen im TE Wecker auch noch einmal an „Zensursula“ erinnern. Der heutige Wecker wird unterstützt von durch den Zukunftswiesnsummit: Unternehmen kämpfen mit Unsicherheit. Start-ups und Innovatoren mit fehlender Sichtbarkeit. Talente mit Orientierungslosigkeit. Eine gesamte Nation wartet darauf, dass jemand den nächsten Schritt macht. Das Zukunftswiesen Summit bringt alle zusammen. Werden Sie Teil der Lösung. Der Zukunftswiesnsummit findet am 27. und 28. April in der Arena Hohenlohe Ilshofen statt. Tickets und mehr Informationen finden Sie hier: https://zukunfts-macher.de/ . Als Tichy Hörer erhalten Sie mit dem Code: “Tichy30" Rabatt auf alle Tickets. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Die Europäische Union will mit einer neuen App den Jugendschutz im Internet verbessern. Kommentiert wird auch die Forderung des Beamtenbunds dbb, die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Prämie an alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst auszuzahlen. Doch zunächst zur internationalen Sudan-Konferenz in Berlin. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Der Bundesrat möchte den Kauf von Schweizer Grundstücken durch Ausländerinnen und Ausländer mit neuen Massnahmen weiter einschränken. Nun zeigt allerdings ein vom Bund bestelltes Gutachten, dass diese nichts nützen, um die Probleme auf dem Schweizer Wohnungsmarkt zu lindern. Weitere Themen: Die EU will künftig mittels einer App den Kinder- und Jugendschutz im Internet garantieren. Die Software ist anonym, kostenlos und funktioniert auf allen Geräten. Die EU reagiert damit auf die wachsende Kritik, dass grosse Tech-Konzerne keine funktionierenden Alterskontrollen einrichten. Die Auszeichnung «Landschaft des Jahres 2026» der Stiftung Landschaftsschutz geht in den urbanen Kanton Zug. Zwischen See und Autobahn liegt dort die Lorzenebene. Eine grüne Lunge inmitten eines boomenden Siedlungsgebiets, für die es schon viele grosse Baupläne gab.
Heute gibt's die großen Antworten. Wie mich die Gartenkralle radikalisiert hat, wo die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ihre Grenzen hat, was so richtig cringe ist, wieso das Internet die Walrettung verändert hatte - und wieso Jugendschutz als Konzept ganz nett ist, aber offenbar dem Business schadet. Und wo bleibt eigentlich E-Mail 2??? ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: [http://hakendran.org](http://www.hakendran.org)
29.03.2026 – Ursula Stenzel (ehem. Moderatorin der ORF-Hauptnachrichtensendung „Zeit im Bild“), Ralph Schöllhammer (Politik- und Wirtschaftswissenschaftler, Mathias Corvinus Collegium Budapest) und Oliver Stock (ehem. leitender Redakteur bei „Wirtschaftswoche“ und „Handelsblatt“) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Klarnamenpflicht als Regierungsprojekt, zu dessen Durchsetzung die Collien-Erfandes-Kampagne in den Systemmedien inszeniert wurde, über die Unterschiede zwischen wirklichen und virtuellen Vergewaltigungen, über Täter, die geschützt, und Opfer, die suizidiert werden, über ungeborenes Leben, das der englischen Erzbischöfin nicht mehr heilig ist, sowie über die Wiedereingliederung von Volkswagen in die deutsche Rüstungsindustrie.
Der Fall um Collien Fernandes und Christian Ulmen sorgt für breite Aufmerksamkeit – und wirft grundsätzliche Fragen auf: über digitale Gewalt, Deepfakes und die Verantwortung von Medien. Wie viel öffentlich relevantes Wissen darf hinter einer Paywall stehen? Darüber sprechen wir mit SPIEGEL-Redakteur Lukas Eberle. Deepfakes sind auch eine reale Bedrohung für Journalist*innen. Laut Reporter ohne Grenzen wurden weltweit über 100 Fälle dokumentiert. Auch bekannte Stimmen wie Susanne Daubner oder Jens Riewa sind betroffen. Wir sprechen mit Juliane Leopold, Chefredakteurin Digitales bei der ARD über die Folgen für die Tagesschau. Außerdem: Mit Wedium startet eine neue europäische Social-Media-Plattform – mit Identitätsprüfung, weniger Algorithmen und mehr Jugendschutz. Kann das eine echte Alternative zu TikTok & Co. sein? In den Mediennews: Ein wegweisendes US-Urteil gegen Instagram und YouTube wegen Suchtgefahr, strengere EU-Pläne gegen sexualisierte Deepfakes – und ein weiterer Angriff auf die Pressefreiheit in der Türkei.
Kaum ein netzpolitisches Vorhaben wird derzeit so kontrovers diskutiert wie ein Social-Media-Verbot für Minderjährige. Gemeinsam mit unserem Gast Dr. Stephan Dreyer, Senior Researcher für Medienrecht und Media Governance am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI), ordnen wir ein, wo der Gesetzgebungsprozess steht, welche Altersgrenzen im Raum stehen und welche Grundrechte, insbesondere die der Heranwachsenden selbst, durch ein solches Verbot betroffen wären. Dabei zeigt sich schnell, dass die Debatte weit über den Jugendschutz hinausgeht. Es stellt sich die grundsätzliche Frage, ob Deutschland angesichts des EU-Plattformrechts (Digital Services Act) und des Herkunftslandprinzips überhaupt ein eigenständiges Verbot erlassen darf. Spannend ist auch die Frage der praktischen Umsetzbarkeit. Hier geht es um Altersverifikationssysteme, dem Einsatz des EU-Identity-Wallet und die provokanten These, dass ein Verbot den Plattformen vielleicht sogar gelegen kommen könnte. Dr. Stephan Dreyer (Leibniz-HBI, Bluesky) ist Senior Researcher für Medienrecht und Media Governance am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) in Hamburg. Er forscht zu regulatorischen Fragen medienvermittelter Kommunikation, insbesondere zu algorithmengesteuerten Informationsflüssen und automatisierten Entscheidungssystemen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Schnittbereich von Jugendschutz und Datenschutz. Stephan Dreyer ist zudem juristischer Sprecher des Beschwerdeausschusses der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), Jugendschutz-Sachverständiger bei der USK und Kuratoriumsmitglied der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). Leseempfehlung: Die Hürden eines Social-Media-Verbots in Deutschland – Leibniz Institut für Medienforschung. Wir bedanken uns herzlichst bei unserem Gast für die Anschaulichen Erläuterungen, wünschen Euch viel Spaß beim Hören und freuen uns auf Eure Kommentare! Kapitelmarken 00:00:00 – Vorstellung des Themas und unseres Gastes. 00:03:50 – An welchem Punkt im Gesetzgebungsprozess befinden wir uns und welche Altersgrenzen werden vorgeschlagen? 00:14:00 – Mit welcher Begründung kann das Verbot gerechtfertigt werden und wessen Grundrechte werden durch ein Social-Media-Verbot eingeschränkt? 00:19:00 – Rechtfertigen die Inhalts-, Nutzungs- und Interaktionsrisiken die Einschränkungen? 00:25:00 – Anspruch der Heranwachsenden auf digitale Teilhabe und die Schwierigkeit einer verhältnismäßigen Einschränkung. 00:34:00 – DSA (Gesetz über digitale Dienste) und die Frage, ob Deutschland überhaupt ein Social-Media-Verbot erlassen könnte. 00:38:00 – Was genau ist unter den sozialen Medien zu verstehen, die verboten werden sollen? 00:41:00 – Symbolgesetzgebung und deren Auswirkung auf das EU-Recht. 00:49:00 – Welche Bestrebungen gibt es auf der EU-Ebene? 00:50:00 – Wie soll das Social-Media-Verbot praktisch umgesetzt werden und die Vielfalt möglicher Altersverifikationssysteme. 00:57:00 – Ist die EU-Identity-Wallet eine technische Lösung für sichere Altersverifikation und Kollateralschäden für erwachsene Nutzer? 01:06:00 – Kann das Verbot nicht ohnehin einfach umgangen werden? 01:10:00 – Ist das Social-Media-Verbot für die Plattformen sogar von Vorteil, weil sie auf Schutzmaßnahmen für Minderjährige künftig verzichten könnten? 01:23:00 – Ist es womöglich nur eine rein politische Debatte, die nach der Wahlphase sich auflösen wird? 01:26:00 – Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die suchtmachenden Effekte von algorithmischen Plattformen generell angegangen werden? Der Beitrag Social Media Verbot – Rechtsbelehrung 145 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
Epsteins Netzwerk: Monarchie, Macht und Missbrauch | Ukraine-Krieg: 4 Jahre und kein Ende | Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche? | Merz im Umfragetief - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Epsteins Netzwerk: Monarchie, Macht und Missbrauch | Ukraine-Krieg: 4 Jahre und kein Ende | Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche? | Merz im Umfragetief - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.