Podcasts about theaterst

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SWR3 Talk mit Thees | SWR3
Oliver Wnuk: „Ich wollte etwas Besonderes sein und nicht ‚normal‘“

SWR3 Talk mit Thees | SWR3

Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 79:33


Oliver Wnuk gehört zu den deutschen Schauspielern, die viele Menschen sofort wiedererkennen – auch wenn ihnen sein Name erst im zweiten Moment einfällt. Besonders bekannt wurde er als „Ulf Steinke“ in der Kultserie „Stromberg“ – ein etwas naiver, gutmütiger Büroangestellter mit latentem Chaosfaktor. Man kennt ihn auch als tollpatschigen Kommissar Feldmann in „Nord Nord Mord“. Er ist ein durchaus nachdenklicher Mensch und macht sich nach eigenen Angaben zu viele Gedanken. Das verarbeitet er schreibend: Romane, Theaterstücke, Filme, Kinderbücher, Kolumnen, Hörspiele. Irgendetwas muss bei ihm immer laufen – sonst bekommt er schnell ein schlechtes Gewissen, wie wir in diesem Podcast hören werden. Wir sprechen über Glaubenssätze, die ihm auch heute noch das Leben manchmal schwer machen. Er erzählt von besonderen Begegnungen, zum Beispiel mit einer angetrunkenen Sechzigjährigen, die ihm eine Wahrheit direkt vor den Latz geknallt hat. Außerdem erklärt er, warum er ein schlechter Ministrant war. Dabei wollte er ja mal Papst werden! Podcasttipp: „Science TeaTime - Wissen auf eine Tasse Tee“ https://www.ardsounds.de/sendung/science-teatime-wissen-auf-eine-tasse-tee/urn:ard:show:33dd7f8a214f4aed/

Regionaljournal Zürich Schaffhausen
Schaffhauser Kettensäge-Angreifer kommt nicht frei

Regionaljournal Zürich Schaffhausen

Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 24:36


Der Mann, der vor neun Jahren eine Krankenkassen-Filiale in Schaffhausen mit einer Kettensäge stürmte und zwei Angestellte verletzte, bleibt in der «kleinen Verwahrung». Das Schaffhauser Obergericht bestätigt damit das Urteil der Vorinstanz. Weitere Themen: - Bundesgericht gibt grünes Licht für Mindestlöhne in Zürich und Winterthur. - Zum ersten Mal zählen verschiedene Zürcher Gemeinden ihre Abstimmungsunterlagen elektronisch aus. - «Achtung Baustelle» ein Theaterstück auf der Baustelle des Koch-Areals.

SWR2 Kultur Info
Wie nachhaltig kann Kultur sein? Das Green Culture Festival in Karlsruhe sucht Antworten

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 6:48


heater, Museen und Konzerthäuser stehen vor der Frage, wie sich Kultur klimafreundlicher gestalten lässt. Beim Green Culture Festival im Karlsruher Tollhaus diskutieren Kulturschaffende aus ganz Deutschland darüber. In SWR Kultur am Morgen sagt Anna Haas, Transformationsmanagerin für nachhaltige Kultur am Badischen Staatstheater Karlsruhe: „Nachhaltigkeit muss so selbstverständlich mitgedacht werden wie Budget, Probenplan oder Premierentermin.“ Das Publikum verursacht die meisten Emissionen Anders als viele vermuten, entstehen die größten Umweltbelastungen nicht durch Bühnenbilder. „60 bis 80 Prozent der CO₂-Bilanz kommen durch die Mobilität des Publikums zustande“, erklärt Haas. Energieverbrauch spiele ebenfalls eine große Rolle. Trotzdem könne nachhaltiges Bühnenbild eine wichtige Wirkung entfalten, etwa wenn Materialien wiederverwendet werden und daraus neue Geschichten entstehen. Kultur als Motor für Veränderung Für Haas liegt die besondere Stärke von Kunst und Kultur darin, Menschen emotional zu erreichen. „Kultur hat die Superkraft, Gefühle anzusprechen“, sagt sie. Während reine Fakten oft zu Abwehr oder Resignation führten, könnten Theaterstücke, Konzerte oder Ausstellungen neue Perspektiven eröffnen.

Literatur Radio Hörbahn
Hörbahn on Stage: Ursula Haas liest: "Zerzauste Tage" – anschließend spricht Uwe Kullnick mit der Autorin über Ihre Tätigkeiten und Ihre Aufgaben als Librettistin und anderes

Literatur Radio Hörbahn

Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 74:50


Hörbahn on Stage: Ursula Haas liest: "Zerzauste Tage" – anschließend spricht Uwe Kullnick mit der Autorin über Ihre Tätigkeiten und Ihre Aufgaben als LibrettistinLesung Ursula Haas (Hördauer ca. 26 min), Gespräch (Hördauer ca. 50 min)Moderation Uwe KullnickDas schriftstellerische Schaffen von Ursula Haas ist durch Lyrik geprägt. Davon zeugen die Tagebuchaufzeichnungen »Zerzauste Tage. Ein Jahr der Wirklichkeiten«, die gefühlvolle Einblicke in das Weben und Streben einer Poetessa und Librettistin geben. Leitmotiv sind Reflexionen über das Schreiben und den Mut, der dazu gehört. Die Aufzeichnungen setzen am Pfingstsonntag 2018 ein und enden Pfingsten 2019. Die Tage, die dazwischen liegen, sind zerzaust, sie verbinden Alltagseindrücke ebenso wie existentielle Ereignisse – etwa das Abenteuer Kuba-Reise im Januar 2019 – und Erkenntnisse eines randvollen Daseins mit poetischer Sprache. So auch das große Ereignis ihres Lebens: die Begegnung mit Rolf Liebermann, der ihr nach der Lektüre ihres Romans »Freispruch für Medea« den Auftrag anvertraute, ein Libretto zu verfassen: Beginn einer erfolgreichen Arbeit als Librettistin. Ursula Haas hat deutsch-böhmische Wurzeln und wuchs in Düsseldorf und Bonn auf. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Pädagogik in Bonn und Freiburg lebt und arbeitet sie in München. Zu ihren Arbeiten gehören Lyrik, Erzählungen, Romane, Essays, Opern- und Lieder-Libretti sowie musikbegleitende Texte zu konzertanten Opernfassungen und Theaterstücke. Zuletzt erschien 2018 in der edition bodoni ihr Gedichte- und Poesieband »Wortfisch im grünen Aquarium«.  Ursula Haas: Ich bin im Krieg in Tschechien geboren, wuchs in NRW auf und lebe seit langem in München. Trotz Germanistikstudium schreibe ich seit gut 20 Jahren literarische Bücher. Mein Medea-Roman war der erste von einer Frau geschriebene! Er brachte mir auch insofern Glück, weil ich durch ihn zum Schreiben von Musiktexten (Libretti) kam. Daraus entstand z.B. die Medea-Oper mit der Musik von Rolf Liebermann, die 2001 in der Pariser Oper aufgeführt wurde. Mein Roman "Drei Frauen" von 2009 beschäftigt sich mit drei Künstlerinnenbiografien. (Camille Claudel, Tina Modotti und Lenka, die meinem Leben nachgeht). Siehe die Kritiken bei Amazon! Mein ebenfalls 2009 erschienener Lyrikband " Ich kröne dich mit Schnee" bekam 2010 den Nikolaus-Lenau-Preis. 2014 erschien im A1 Verlag der Band mit Erzählungen "Busenfreundinnen. Geschichten zu Lust und Brust". 2018 der Gedichte -und Poesie-Band "Wortfisch im Grünen Aquarium" (edition bodoni).2020 das Tagebuch "Zerzauste Tage. Ein Jahr der Wirklichkeiten" (edition bodoni).Poetisches Schreiben bestimmt mein Leben und immer wieder die Arbeit für Musiler zu schreiben wie 2020 für den Komponisten Silvan Loher über den Sommer am Rheinfall für das Rhyality immersive Art project.Schauen Sie doch auf meine Website www.poetessa.de. Dort erfahren Sie nicht nur meine literarischen Aktivitäten wie Lesungen und Veröffentlichungen und auch Essays in Magazinen und Zeitschriften, sondern auch, dass ich Ihnen kreatives bzw. literarisches Schreiben als Dozentin und Coach in München vermittle.Termine Hörbahn on Stage in Schwabing Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht diese SendungRedaktion und Realisation Uwe Kullnick

Lesestoff | rbbKultur
Yevgenia Belorusets: “Zündhölzer”

Lesestoff | rbbKultur

Play Episode Listen Later May 28, 2026 7:31


Kunst im Krieg? Ist bestenfalls eine Verteidigung der Menschlichkeit unter unmenschlichen Bedingungen. Die ukrainische Schriftstellerin und Fotografin Yevgenia Belorusets sucht seit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine 2014 Worte und Bilder für die Veränderungen ihres Landes. Nach Kurzgeschichten über das Leben im Donbas, nach ihrem Kriegstagebuch von 2022 und fantastischen Erzählungen "Über das moderne Leben der Tiere" ist jetzt bei Matthes & Seitz das erste Theaterstück von Yevgenia Belorusets erschienen: "Zündhölzer". Natascha Freundel hat es gelesen.

PODCAST ORANGE
327 | Ein Theaterstück

PODCAST ORANGE

Play Episode Listen Later May 28, 2026 50:35


Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 soll das größte Turnier der Geschichte werden: 48 Teams, 104 Spiele, drei Gastgeberländer – USA, Kanada und Mexiko. Doch je näher das Turnier rückt, desto deutlicher wird: Diese WM ist längst mehr als ein sportliches Großereignis. Menschenrechtsorganisationen warnen vor Sportswashing und politischer Instrumentalisierung. Das Auswärtige Amt passt seine Reisehinweise für die USA an. Ticketpreise und Reisekosten steigen auf ein Niveau, das viele Fans ausschließt. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit rund um Visa, Sicherheit und politische Spannungen im Gastgeberland. Und aus dem deutschen Fußball heraus wird eine Debatte angestoßen, die der DFB lieber vermeiden würde: Sollten Fans und Verbände überhaupt in die USA reisen? Die Reaktionen fallen deutlich aus: Boykott? Völlig verfehlt. Völliger Quatsch. Besonders scharf fiel zuletzt die internationale Kritik an der Inszenierung rund um die FIFA aus. Der Mirror sprach im Zusammenhang mit der Vergabe des sogenannten Friedenspreises von einem „widerwärtigen Theaterstück“ – einem Machtspiel, in dem Fußball nur noch Kulisse sei. Vor diesem Hintergrund sprechen wir in dieser Folge von Brennpunkt Orange mit der Journalistin Alina Schwermer über die WM 2026 – und darüber, wie politisch, exklusiv und widersprüchlich dieses Turnier bereits jetzt ist. Es geht um die Rolle der FIFA und ihres Präsidenten Gianni Infantino, um die Nähe zu Donald Trump, um das Schweigen des DFB, um die Frage nach einem möglichen Boykott – und um die grundsätzliche Frage, ob der Fußball seine eigene politische Realität noch ernst nimmt.

SWR2 Kultur Info
„Habibi, das ist echt!“ - Bühnenkampf als Lebenstraining mit Hadeer Hando vom Badischen Staatstheater

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later May 27, 2026 4:37


Hadeer Hando floh mit 17 Jahren aus dem Irak und verwirklichte sich seinen Traum, Schauspieler zu werden. In seinem interaktiven Theaterstück am Badischen Staatstheater spricht er mit Jugendlichen über Gewalterfahrungen und über die große Liebe.

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NDR Kultur - Klassik à la carte
"Königin der Nacht" - Lukas Bärfuss und seine Mutter

NDR Kultur - Klassik à la carte

Play Episode Listen Later May 22, 2026 65:57


Was macht ein gutes Leben aus? Eine existentielle Frage, die die Philosophie seit vielen hundert Jahren zu deklinieren versucht. Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss, vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem renommierten Georg-Büchner-Preis, ist in seinen Theaterstücken, seinen Romanen und Essays immer auch auf der Suche nach einer vernünftigen, einleuchtenden Antwort auf diese nicht unkomplizierte Frage. Auch deshalb vielleicht gehört dazu die reflektierte Suche nach seinen biografischen Wurzeln. Lukas Bärfuss stellt sich in seinen Texten seiner Herkunft, den Lebensgeschichten seiner Eltern, die natürlich nicht folgenlos für den Sohn sein konnten. "Vaters Kiste" (2022) war das Buch über seinen Vater, 2023 schrieb er den autofiktionalen Roman "Krume Brot". Jetzt ist das Buch über seine Mutter erschienen: "Königin der Nacht". In NDR Kultur à la carte spricht Lukas Bärfuss mit Andrea Schwyzer über das "gute Leben", seine Arbeit, die Provokationen der Literatur und über sich.

Orte und Worte
Mit Johann Reißer auf den Spuren der Berliner Rüstungsindustrie

Orte und Worte

Play Episode Listen Later May 21, 2026 49:42


Max Duttenhofer hätte die Apotheke des Vaters übernehmen sollen. Aber es kommt anders. Ihn interessiert mehr das Schießpulver. Im Neckartal bei Rottweil baut er eine Pulverfabrik, es ist die Keimzelle zu einem "schwäbischen Kartell" mit Daimler und der Gewehrfabrik Mauser. Johann Reißer erzählt die Geschichte des widersprüchlichen Frauenhelds und weitgereisten, kiffenden Industriellen und Netzwerks, aber er entwirft in seinem Debütroman auch ein Panorama Deutschlands. Vor allem erzählt er, wie die Schießpulverfabrik eine ganze Stadt bestimmt. "Pulver" ist Wimmelbild, Sozialkritik, Industriegeschichte. Stephan Ozsváth ist mit ihm über die Insel Eiswerder in Berlin-Spandau gestreift, einst wichtiges Zentrum preußischer Rüstungsindustrie. Das Buch: Johann Reißer: Pulver, FVA, 480 Seiten, 26,00Euro. Die Bücher, über die Stephan und Johann sonst noch sprechen: Johann empfiehlt Shoshana Zuboff: Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus. Campus Verlag. 727 Seiten, 25 Euro. Olga Tokarczuk: Spiel auf vielen Trommeln. Kampa Verlag, 386 Seiten, 26,00 Euro. Stephan empfiehlt Yaryna Chornohuz: Dasein: Verteidigung der Präsenz. Mauke-Verlag. 104 Seiten. 20,00 Euro. Der Autor Johann Reißer, geboren 1979 in Regensburg. Ausbildung zum Steuerfachangestellten, Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft in Regensburg und Berlin. Er promovierte über Archäologie und Sampling in der deutschen Lyrik nach 1960. Er schreibt Theaterstücke und Performances, seine Auftritte sind oft intermedial. Er lehrt Kreatives Schreiben und Philosophie in Bildungs- und Kultureinrichtungen, moderiert und organisiert Kulturveranstaltungen. 2014 war er Stadtschreiber in Rottweil. "Pulver" ist sein erster Roman. Der Ort Insel Eiswerder, Berlin-Spandau Podcast-Tipp Buchgefühl – Lesung und Gespräch in ARD Sounds https://www.ardsounds.de/sendung/buchgefuehl-lesung-und-gespraech/urn:ard:show:35ac3473ddd03266/

Musik für einen Gast
Dimitré Dinev, Schriftsteller

Musik für einen Gast

Play Episode Listen Later May 17, 2026 67:46


Dreizehn Jahre hat der österreichisch-bulgarische Schriftsteller Dimitré Dinev an seinem zweiten Roman geschrieben. Nun ist er mit «Zeit der Mutigen» auf Lesereise. An den Solothurner Literaturtragen tritt er live im Gespräch mit Michael Luisier in «Musik für einen Gast» auf. Dimitré Dinev stammt auf Bulgarien und hat die kommunistische Diktatur hautnah miterlebt. Nichts hat ihn für sein Schreiben so geprägt wie die Erfahrung, wie gefährlich und wie wichtig zugleich es ist, die Wahrheit zu schreiben. Erste Schreibversuche macht er schon als junger Mann in Bulgarien. Aber so richtig los geht es in Wien, wohin er 1990 geflohen ist. So schreibt der Student der Philosophie und russischen Philologie Drehbücher und Theaterstücke, Essays und mit «Engelszungen» einen ersten Roman, der ihn europaweit bekannt macht. Jetzt, mehr als 20 Jahre später, erscheint mit «Zeit der mutigen» ein zweiter Roman erschienen, eine grossangelegte Geschichte Europas im 20. Jahrhundert, die inhaltlich und formale neue Wege geht.

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Krieg oder Frieden? „Wir stehen am Scheideweg“

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later May 14, 2026 16:19


Wie spielt man auf der Bühne ein Theaterstück zum Thema „Krieg“? Vor allem aber auch: Wie lässt sich so ein Theaterstück mit einem kritischen Blick umsetzen? Zwei Theaterschauspielerinnen haben einen Weg gefunden. Das Stück „Krieg oder Frieden“ richtet die Perspektive auf die aktuell von Politikern angestrebte Kriegstüchtigkeit und geht den Fragen nach: „Was istWeiterlesen

Kreisky Forum Talks
HELLMUT BUTTERWECKS "MÖGLICHKEITEN"

Kreisky Forum Talks

Play Episode Listen Later May 12, 2026 66:14


HELLMUT BUTTERWECKS „MÖGLICHKEITEN“Was wäre gewesen, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte?Der heute 98 jährige Journalist und Zeitzeuge Hellmut Butterweck hat sich in seinem publizistischen Werk intensiv mit dem nationalsozialistischen Ungeist und seinem Weiterwirken in der Zweiten Republik beschäftigt. Aus der Schule hinausgeworfen, 1944 zur Arbeit in der deutschen Kriegsindustrie zwangsrekrutiert und der Sabotage verdächtigt, entzog sich Butterweck dem Dienst in der deutschen Wehrmacht. Ab 1948 schreibt er für zahlreiche Medien Kritiken, Glossen, Satiren, Reportagen und Essays zu unterschiedlichen Themen sowie zeitgeschichtliche Beiträge und Stellungnahmen gegen antidemokratische, antisemitische und neonazistische Tendenzen. Viele Jahre war Butterweck in der Wochenzeitung „Die Furche“ für Zeitgeschichte, Literatur und Theaterkritik verantwortlich und verfasste darüber hinaus Theaterstücke, Hörspiele und Romane.Für seine Arbeit erhielt er den Wiener Kunstfonds-Preis, den Theodor-Körner-Preis, den Preis der Stadt Wien für Publizistik und 2025 den Theodor-Kramer-Preis.Um das NS-Erbe geht es auch in Hellmut Butterwecks soeben erschienen Buch “Möglichkeiten”. Das Szenario des Romans: Hitler hat dank der „Wunderwaffe“ den Krieg gewonnen, doch nach den Feiern zu seinem 100. Geburtstag bricht das Nazireich zusammen. Es verabschiedet sich auf ähnliche Weise wie wenige Monate später in der realen Geschichte die DDR: Die Menschen haben die Nase voll, gehen auf die Straße und bringen auf unblutige Weise den Staat zu Fall.Dass Hitler längst tot ist, ist ein Staatsgeheimnis, er wird laufend durch Doppelgänger ersetzt: alte Narren, die sich für ihn halten und die der „große Klein“ im Wiener Narrenturm vorrätig hält. Nun fliegt alles auf und Reichsmarschall Kraut kann nur noch die Demokratie ausrufen.Diese hinreißend erzählte, burleske Handlung findet ihren zarten Gegenpol in der Liebesgeschichte des SS-Mannes Horst mit der Jüdin Esther. Sie lässt sein eingelerntes NS-Geschichtsbild krachend in sich zusammenbrechen.Hellmut Butterwecks Roman ist ein wildes Spiel mit „MÖGLICHKEITEN“, die der Welt erspart geblieben sind.Über den Autor Hellmut Butterweck:Rudolf Scholten, Präsident des Bruno Kreisky ForumsEinführung:Richard Pils, Verlag Bibliothek der ProvinzLesung:Cornelius Obonya, KammerschauspielerMusikalische Umrahmung:Gernot Winischhofer, ViolineEndre Guran, Viola

Kultur heute Beiträge - Deutschlandfunk
Premiere in Versailles: Das erste KI-Theaterstück nach Molière

Kultur heute Beiträge - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later May 7, 2026 4:43


Borutta, Julia www.deutschlandfunk.de, Kultur heute

Stadtfilter Podcasts
"stilles geld": Die Ungleichheit hinter den Zahlen (07.05.2026)

Stadtfilter Podcasts

Play Episode Listen Later May 7, 2026 13:14


Geld thematisieren, obwohl es immer noch ein grosses Tabu ist. Das macht radikal plüsch in ihrem Theaterstück "stilles geld", das aktuell im Kellertheater Winterthur aufgeführt wird. Bei einem Probebesuch und anschliessendem Gespräch mit Sabine Harbeke sammelt Noemi Kilchenmann Eindrücke und findet mehr über die Recherchearbeit, die Inszenierung und die persönlichen Erfahrungen mit dem Stück heraus. Bild: radikal plüsch

Kultur
Wéi kann een den Holocaust am Film duerstellen?

Kultur

Play Episode Listen Later May 5, 2026


Mat senger Verfilmung virun zwee Joer vum Peter Weiss sengem klasseschen Theaterstéck "Die Ermittlung" iwwer den éischten Auschwitz-Prozess huet de Rolf-Peter Kahl eng méiglech Optioun gewisen. Op Invitatioun vum Institut Pierre Werner war den däitsche Realisateur viru Kuerzem hei zu Lëtzebuerg fir eng Diskussioun iwwer Film an Holocaust. De Michel Delage huet am Virfeld mam RP Kahl geschwat.

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Fantasiemuskel – Kunst trifft Wirtschaft
#82 Die Welt als Sound – mit Peter Licht

Fantasiemuskel – Kunst trifft Wirtschaft

Play Episode Listen Later May 5, 2026 45:18 Transcription Available


Vor zwanzig Jahren, im Jahr 2006, erschien PeterLichts „Lied vom Ende des Kapitalismus“. Knapp zwei Jahre später folgte die große Finanzkrise. Mehr kann man von einem Popsong nicht verlangen, kommentiert er trocken. Seit dieser Zeit macht PeterLicht unbeirrt weiter: mit Popsongs, Theaterstücken und Romanen, die den Sound der kapitalistischen Welt verdichten und hörbar machen - meist komisch und melancholisch zugleich, sodass man nie so genau weiß, ob man lachen oder weinen soll. In der neuen Folge des Fantasiemuskel-Podcasts spricht PeterLicht mit Torsten Fremer darüber, warum die Welt für ihn vor allem ein Soundphänomen ist und welches utopische Potenzial in diesen Sounds steckt.

NDR 90,3 - Wi snackt platt
(Hoch-)Deutschstunde im Ohnsorg-Theater - Ein Kommentar op Platt

NDR 90,3 - Wi snackt platt

Play Episode Listen Later May 3, 2026 3:11


Hochdeutsche Zusammenfassung des Kommentars:„Deutschstunde – Bilder in Flammen" ist eine Inszenierung, die zu Herzen geht – dank einer starken Geschichte und wunderbarer Schauspielerinnen und Schauspieler, die alles aus sich herausholen. Und doch bleibt ein Wermutstropfen: Der größte Teil des Stücks wird nicht auf Platt erzählt, sondern auf Hochdeutsch – so, wie Siegfried Lenz es aufgeschrieben hat. Auf Plattdeutsch sind nur die Dialoge, und auch die nicht komplett. Das wirft eine alte, unbequeme Frage neu auf: Wie viel Hochdeutsch verträgt das plattdeutsche Theater auf der großen Ohnsorg-Bühne? Für mich ist: so viel nicht! Wäre es nicht gerade die Aufgabe des Ohnsorg gewesen, zu zeigen, dass auch die wunderbare Sprache von Siegfried Lenz auf Platt funktioniert? Peter Nissen, der große Meister-Übersetzer und „Plattpapst", der kurz nach der Premiere am Ostermontag gestorben ist und für den „Deutschstunde" sein letztes übersetztes Theaterstück war – er hätte es sicher hinbekommen. Wer, wenn nicht er! Die komplett auf hochdeutsch gehaltenen Rahmenhandlung birgt auch eine Gefahr: Das Plattdeutsche in den Dialogen droht zu einer bloßen Farbe zu verkommen. Nach dem Motto: So haben sie damals eben in den Dörfern an der Nordsee geschnackt.... Lokalkolorit ist das dann - mehr nicht. Schon verschiedentlich wurde es diskutiert: ein hochdeutschter Anteil in den Stücken des Ohnsorgs soll mehr Publikum ins Theater locken. Aber ist das der richtige Weg? Oder braucht das plattdeutsche Theater originellere Ideen? Was meinen Sie? Ärgert Sie der hohe Hochdeutsch-Anteil auf der Ohnsorg-Bühne auch – oder ist das für Sie in Ordnung? Wollen Sie mehr davon, weniger – oder Platt pur? Schreiben Sie uns oder schicken Sie eine Sprachnachricht über die NDR Hamburg App oder per Mail an 903platt@ndr.de.

SWR2 Zeitgenossen
Svealena Kutschke: „Die globale Lage löst Gefühle der Ohnmacht in mir aus“

SWR2 Zeitgenossen

Play Episode Listen Later May 1, 2026 42:29


„Fußnoten aus dem späten 21. Jahrhundert“ heißt das Theaterstück, mit dem die Schriftstellerin Svealena Kutschke beim „Heidelberger Stückemarkt“ den FIDENA-Preis gewann. Angesiedelt in einem „Bienenstock der Verwaltung“, wo Angestellte sich über Kaffeetassen streiten, während draußen die Welt untergeht. Ähnlich wie im Roman „Gespensterfische“, der in einer Psychiatrie spielt, dominieren Neurosen das Geschehen: Wer Bedrängendes in den Griff bekommt und Schwieriges ausblendet, Probleme verdrängen kann und im Alltag funktioniert, gilt als gesund. Aber wie krank ist eigentlich die Gesellschaft?

Fazit - Kultur vom Tage - Deutschlandfunk Kultur
"Vernissage": Robert Seethalers erstes Theaterstück uraufgeführt in Bamberg

Fazit - Kultur vom Tage - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Apr 30, 2026 6:46


Leibold, Christoph www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit

#MenschMahler - Die Podcast Kolumne - podcast eins GmbH

260430PC Buschi will FreiheitMensch Mahler am 30.4.2026Menschen mit Down-Syndrom gehören zu meinem Leben. 1973 habe ich ein freiwillig-soziales Jahr in Bayern absolviert. Ich war in einer Einrichtung für körperlich und geistig eingeschränkte Menschen und schwererziehbare Jugendliche. Unter den 60 Bewohnern des Hauses waren eine Reihe von Männern mit Trisomie 21. Ich habe sie von Anfang an ins Herz geschlossen wegen ihrer Unmittelbarkeit und Ehrlichkeit. Das erste Kind meiner Tochter kam mit Trisomie 21 zur Welt. Ich habe sehr viel Freude und Spaß mit meiner Enkelin. Inklusive Filme und Theaterstücke mit Dartstellerinnen mit Down-Syndrom liebe ich. Heute kommt ein neuer in die Kinos. Die bekanntesten Filme mit Menschen mit Einschränkungen werden von Schauspielprofis wie Dustin Hofmann in „Rain Man“ oder Leonardo die Caprio in „Gilbert Grape“ in Szene gesetzt. Im Film „Wochenendrebellen“ spielt Cecilio Andresen sehr überzeugend einen autistischen Jungen. „Der Frosch und das Wasser“ von Regisseur Thomas Stuber hat diesmal keinen Schauspieler der einen Behinderten spielt in der Hauptrolle. Buschi wird von Aladdin Detlefsen gespielt, der auch im echten Leben Trisomie 21 hat. Und das macht diesen Film ganz besonders wertvoll und sehenswert. Buschi will Freiheit wie alle anderen auch. Ich kenne diese Problematik. Meine Enkelin ist jetzt 14. Und sie will auch eine Familie haben. Vier Kinder will sie. Wie geht man mit dem Freiheitswunsch von behinderten Menschen um? Wie können sie Sexualität und Nähe leben? Im Film der „Frosch und das Wasser“ schenkt Regisseur Thomas Stuber dem nicht behinderten Hideo, dem Freund von Stefan und Stefan alias Buschi selbst eine schöne, gemeinsame Zukunft. So einfach und selbstverständlich wie hier bleibt sie aber ein Märchen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Nachtstudio
Freddie Mercury in München

Nachtstudio

Play Episode Listen Later Apr 29, 2026 33:16


Das Münchner Residenztheater begibt sich in einem neuen Theaterstück auf die Spuren des legendären Queen-Sängers in der bayerischen Landeshauptstadt.

Schwule Welle
Christoph Schlemmer im Interview

Schwule Welle

Play Episode Listen Later Apr 28, 2026 36:39


Im Winter/Frühjahr 2026 freuten wir uns, mehrfach mit dem Schauspieler, Regisseur und Theaterautoren Christoph Schlemmer gesprochen zu haben. Anlass war seine Inszenierung seines eigenen Theaterstückes „Happy Reincarnation“ in Modena/Italien. Wir sprachen während der Proben mit ihm und nach der Premiere.Und da er danach für eine andere Produktion nach Ungarn wechselte, die genau während der Wahl stattfand, berichtete er uns auch von dort – einmal vor und einmal nach der Wahl.Die Gespräche könnt Ihr nun im Podcast Nachhören.

Hörbar Rust | radioeins
Dennenesch Zoudé

Hörbar Rust | radioeins

Play Episode Listen Later Apr 26, 2026 69:12


Spaßeshalber droppen wir hier im ersten Satz mal names, denn welcher verhältnismäßig junge Mensch kann von sich schon behaupten, mit den Legenden Conny Froboess und Günter Pfitzmann zusammengearbeitet zu haben? Unser heutiger Gast kann es, Dennenesch Zoudé, die im Dezember des Jahres 1966 in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba zur Welt und mit zwei Jahren nach West-Berlin kam. Die politischen Verhältnisse in der Heimat wurden und blieben wackelig, die Rückkehr verschob sich auf ungewisse Zeit und Dennenesch konnte auf Umwegen das tun, wofür sie wirklich brannte: Theater spielen, Singen lernen. Als Schauspielerin arbeiten. Ihre erste Rolle 1992 bestritt sie – daher auch die legendären Verweise – in der früher sehr gefeierten "Praxis Bülowbogen", ein guter Start also. Ein Blick auf Dennenesch Zoudés Stationen zeigt, dass sie sich inhaltlich nicht festlegen lassen möchte, davon zeugen Engagements als Sängerin, klassische Unterhaltungsfilme aber auch anspruchsvollen Theaterstücke. Und nun? Wird es ein ganz neues Projekt geben, über das wir natürlich auch sprechen. Neben all den Geschichten und Songs ihres Lebens. Playlist: Stephanie Mills - Never knew Love like this before Kool and the Gang - Ladies Night Stevie Wonder - For once in my Life Teddy Swims - Lose Control Barry White - You’re the first, last, everything Marvin Gaye und Tammi Terrell - Ain’t no mountain high enough Felix Jaehn ft. Nea, Bryn Christopher - No Therapy Miley Cyrus - Flowers Suzie Quattro & Chris Norman - Stumblin‘In Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

SWR2 Zeitgenossen
Yannic Han Biao Federer: „Ich versuche ein neues Sprechen über unsere geteilte Vergangenheit“

SWR2 Zeitgenossen

Play Episode Listen Later Apr 25, 2026 43:42


Mit seinem Theaterstück „Asiawochen“ hat er beim „Heidelberger Stückemarkt 2025“ gleich dreimal gewonnen: Autor*innenpreis, SWR-Hörspielpreis und Publikumspreis. Die Hauptfigur, aufgewachsen zwischen Indonesien und Deutschland, recherchiert ihre Familiengeschichte und zeigt damit auch, wie die deutsche Kolonialgeschichte verdrängt wurde. „Das ist ganz nah an der Geschichte meiner Familie“. Yannic Han Biao Federer wurde als Sohn eines chinesischen Indonesiers und einer Deutschen in Breisach geboren. Zuletzt veröffentlichte er ein sehr persönliches Buch über den Tod seines Sohnes.

Corso - Deutschlandfunk
Theaterstück "No Apologies": War Kurt Cobain eine trans Frau?

Corso - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Apr 24, 2026 5:40


Schneider, Dirk www.deutschlandfunk.de, Corso

Der Theaterpodcast
Fakten statt Fiktion - Wie überzeugend ist Journalismus auf der Bühne?

Der Theaterpodcast

Play Episode Listen Later Apr 17, 2026 59:51


Journalistische Recherchen, als Theaterstück auf der Bühne präsentiert, machen seit einigen Jahren Furore. Entsteht damit ein neues Genre? Oder wird das Theater zu einer "Vertriebsstelle für journalistische Sendungen" degradiert, wie die FAZ beklagt? Burkhardt, Susanne; Philipp; Elena, ; Baudy, Natalie; Voges, Kay; Strauß, Simon

Orte und Worte
Auf einen Spaziergang mit Lukas Rietzschel

Orte und Worte

Play Episode Listen Later Apr 16, 2026 52:50


An einem Roman kommt in diesem Frühjahr scheinbar keiner vorbei: "Sanditz" von Lukas Rietzschel. Direkt nach Erscheinen hat das Buch die Bestsellerlisten gestürmt. Für einige Kritiker ist es sogar das beste des Frühjahrs. Solche Superlative findet Nadine schwierig, aber begeistert ist sie trotzdem. Der lakonisch erzählte Familienroman beleuchtet ostdeutsche Lebenswelten und spannt einen Bogen aus den 70er Jahren der DDR bis in die Pandemiejahre 2021/22. Warum wir uns mit der Corona-Zeit dringend noch mal auseinandersetzen sollten, wieso Lukas in die Ukraine gereist ist und was ein "Kuchen-Sachse" ist, darüber sprechen Nadine und der Autor in dieser Folge. Das Buch Lukas Rietzschel: "Sanditz", dtv, 480 Seiten, 26,00 Euro. Nadine empfiehlt: Sally Lisa Starken: "Wenn der rechte Rand regiert – USA, Italien, Polen: Demokratien am Kipppunkt? Was wir jetzt für unsere Zukunft tun müssen", Heyne, 336 Seiten, 18,00 Euro. Lukas empfiehlt: Armin Schäfer und Michael Zürn: "Die demokratische Regression", Edition Suhrkamp, 247 Seiten, 16,00 Euro. Yade Yasemin Önder: "Anti-Müller", park x ullstein, 240 Seiten, 23,00 Euro. Nils C. Kumkar: "Polarisierung - Die Ordnung der Politik", Edition Suhrkamp, 290 Seiten, 18,00 Euro. Der Autor Lukas Rietzschel, geboren 1994 in Räckelwitz, Sachsen, schreibt mit großem Erfolg Romane und Theaterstücke. Schon sein Debüt "Mit der Faust in die Welt schlagen" (2018) brachte ihm große Aufmerksamkeit ein. Seitdem gilt er als einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller der Nachwendegeneration. Es folgten "Raumfahrer" (2021) und Theaterstücke wie "Das beispielhafte Leben des Samuel W." (2024) und nun sein neuer Roman "Sanditz". Der Ort Spaziergang durch Leipzig, Cafe Riquet, Nikolaikirche, Augustusplatz.

Millerntalk
Pierre Littbarski: „Köln hätte mich früher oder später gefeuert“

Millerntalk

Play Episode Listen Later Apr 15, 2026 35:08 Transcription Available


1990-Weltmeister und Effzeh-Ikone über das Kellerduell am Millerntor, Trainerwechsel in der Bundesliga und sein neues Theaterstück.

NDR 90,3 - Wi snackt platt
Wi snackt Platt: Peter Nissen, Hennebergbühn un Plattdüütschdag-Highlights

NDR 90,3 - Wi snackt platt

Play Episode Listen Later Apr 12, 2026 30:32


In düsse Utgaav vun "Wi snackt Platt" wüllt wi an Peter NIssen torüchdenken. An'n Oostermaandag is de plattdüütsche Översetter, Autor, Journalist un Dramaturg veel to fröh in't Öller vun 68 Johr an en korte swore Krankheit storven. He weer en ganz wunnerbaren Mann, de in sien veel to kortet Leven ganz, ganz veel doon hett för uns Plattdüütsche Spraak: He hett för den NDR un dat Ohnsorg-Theater arbeidt, hett Böker un Theaterstücken in't Plattdüütsche bröcht - un vele vun Jo besinnt sik seker ok noch op de Asterix-Comics un de twee Harry-Potter-Böker, de he tohoop mit sien Kompagnon Hartmut-Cyriacks op Platt översett hett. Ok de Plattdüütschen Narichten vun NDR 90,3 hett he vör mehr as 30 Johrn mit in't Leven ropen. Wi wüllt bi "Wi snackt Platt" nochmal an em denken un ut sien Leven vertellen. Denn schall dat ok noch üm den Hamborger Plattdüütsch Dag an'n tokamen Sünnavend, den 18. April, gahn. Wi vertellt Jo en beten wat mehr över de Highlights, de dat an düssen Dag to beleven gifft. Un wi sünd bi de Hennebergbühn in Poppenbüddel to Besöök: An'n Freedagavend fiert dor de Kummedi “En snaakschet Poor” vun Neil Simon Premieer.Mehr över Plattdüütsch bi'n NDR finnt Ji ünner ndr.de/platt!

Studio B - Lobpreisung und Verriss (Ein Literaturmagazin)

„Das Sein bestimmt das Bewusstsein!” Wer hat's gesagt? Na? Wieder keiner? Der olle Marx war's!Das wussten natürlich alle Lob und Verriss-Leserinnen aber vor hundert Jahren wusste das so ziemlich jeder, denn Karl Marx war noch ein bestimmender Philosoph und keine versubstantivierte Ideologie. Man baute seine politischen Bewegungen um, gegen oder für seine Schriften. Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten gegen Nationalisten, Zentrums- und Volksparteien – das waren nur ein Bruchteil der neuen politischen Bewegungen. Das endete in den Auswüchsen der Weimarer Republik mit ihren siebzehn Parteien im Reichstag und der daraus folgenden Lähmung des Parlamentarismus, aber auch die Nachbarländer kamen in den Strudel dieses Chaos, es war die Zeit. Ins polnische Parlament, den Sejm, kamen und gingen über die jahre gar zweiunddreißig Parteien. Politik, so kommt es einem mit dem Blick von heute vor, war Lebenszweck, war Sport, war Theater. Nach der Erstarrung des Lebens in den immergleichen Kreisläufen des Mittelalters, aufgebrochen durch die industrielle Revolution, die den Reichtum nur vom Adel zum Bürgertum verteilte, gab Marx den Habenichtsen Ideen (und Wege, diese zu verwirklichen!) an die Hand, um die Gesellschaft zu ihren Gunsten zu verändern. Der Erste Weltkrieg hatte zudem die Verkrustungen auf nationaler Ebene brutal aufgebrochen, mit dem Nebeneffekt zwei Dutzend Monarchien zu beenden. Neue Länder entstanden, alte vereinigten sich wieder und all diese Staaten brauchten neue Gesellschaftsmodelle.Die Unordnung war aufregend für alle, die nach vorn wollten, (ver-)störend für alle, die wollten, dass sich nichts verändere oder die einfach keine Chance sahen, am großen Rennen in die Zukunft teilzunehmen. Für alle, die gar nicht durchsahen oder durchsehen wollten, gab es natürlich immer die Alternative, auf die Basics zurückzufallen - der gute alte Rassismus: die dort zu braun, der zu blond, dem seine Nase zu platt und die andere zu hakelig. Das erdet und reduziert die Komplexität und die Juden haben eh schon immer gestört. Da können wir Deutsche mitreden, da sind wir Experten. Weshalb wir da eben eher nicht mitreden sollten und im Gegenteil recht dankbar sind, wenn andere die Stories erzählen vom Leben vor der Shoah: vom Überleben, vom Sterben und vom Töten. Über all das ist intensiv, gewalttätig und unendlich faszinierend zu lesen in “Der Boxer”, einem Roman, im Warschau der dreißiger Jahre spielend, in dem der polnische Autor Szczepan Twardoch uns die schwere Arbeit abnimmt, ein Bild von jüdischem Leben zu zeichnen in und außerhalb dessen, was von den Deutschen nur wenige Jahre später zum “Warschauer Ghetto” gemacht wurde – nicht, dass die polnische Mehrheit in der Stadt viel dagegen gehabt hätte. Aber das Buch hat eben nichts mit solchem Schwarz-Weiß-Holzschnitt zu tun, der herauskommen müssen, wenn das Tätervolk vom Opfervolk berichtet.Die Erzählerstimme im Buch ist Mojżesz, ein zur Handlung 1937 siebzehnjähriger Junge, streng jüdisch erzogen, lebend in Warschau, und da es damals nicht “ein” Warschau gab, braucht es die Qualifizierung: “links der Weichsel”, zwischen Nalewki und Zamenhofstraße, in Mirów und Muranów, dort, wo Warschau nicht wie Paris roch, sondern wie der Orient, wie uns Twardoch erzählt. Wir sind nicht wirklich lange im Buch, als wir erfahren, das Mojżesz Halbwaise ist. Sein Vater Naum Bernstein wurde umgebracht, gerade eben erst, zwei Tage vorm Pessachfest, und eigentlich müsste er in den Tempel, und wer bestellt eigentlich das Kaddisch, seine Mutter weint den ganzen Tag, sein Bruder ist zu klein dafür, also eigentlich sein Job, aber er hat Karten bekommen für den Boxkampf in der Stadt, das Team von Legia vs. dem von Makkabi, und wir lernen bald, wenn wir nicht ganz so firm sind in den ethnischen Hintergründen beider Teamnamen, hier kämpfen Polen gegen Juden, hier ist Prestige im Spiel oder sagen wir einfach: Rassismus. Die Eintrittskarte hat er von seinem Helden bekommen, Jakub Shapiro, dem Boxmeister des Viertels, ein schöner Mann, ein starker, ein reicher zudem, Frauen lieben ihn, Männer beneiden ihn und ausgerechnet der hat dem kleinen Mojżesz ein Ticket geschenkt und er darf mit ihm hinterher im Auto fahren, einem roten Chrysler, der aber nicht dem Boxer selbst gehört (der hat “nur” einen Buick), sondern seinem Chef, der unverholen “Der Pate” genannt wird und genau das ist, ein Pate, Chef der jüdischen Unterwelt: Schutzgeld, Prostitution, Drogen, das ganze Programm, der Boss im Viertel, der vor genau zwei Tagen Jakub, dem Boxer, den Auftrag gab, Mojżesz' Vater umzubringen. Und mit den beiden sitzt Mojżesz jetzt im Auto. Oha. Ok. Jesus… Sorry. Falscher Zungenschlag.Das alles weiß in dem Augenblick nur der erzählende Mojżesz, der das als fast Siebzigjähriger aufschreibt. Wir erfahrne das immer wieder in Zwischensätzen, kurz herausgerissen aus der Geschichte vom jungen Mojżesz, wie der alte kurz von der Schreibmaschine aufsteht und auf die Dizengoff Street in Tel Aviv runterschaut, aus seinem Apartment, das er viel zu selten verlässt.Warum schenkt der Mörder dem Sohn des Opfers Tickets zum Boxkampf? Warum, wie es sich entwickelt, nimmt er ihn in seine Obhut, lässt ihn bei sich leben, trainiert mit ihm, macht ihn zu seiner rechten Hand? Schuldgefühle? Scham? Nach einem Jahrzehnt im Dienst des “Paten” eigentlich unwahrscheinlich, wird uns dieses Rätsel bis zum Ende des Romans begleiten, ja, es ist das zentrale Thema des Buches und am Ende ein Baustein für so manche Wendung.Nicht nur mit dem Mord, sondern mit der Art und Weise desselben setzt das Buch den Ton für eine Gangsterstory, einen politischen Thriller, ein Moralitätenstück angesiedelt im Polen zwischen 1918 und 1939. Denn der Mord war brutal, Naum Bernstein wurde nicht einfach umgebracht, weil er seine Schulden nicht bezahlen konnte, er wurde gevierteilt und in die verschiedenen Seen in und um Warschau verteilt, in Teile zerhackt wie der weiße Hahn, den man zu Pessach über dem Kopf schwenkt und dem man hinterher den Kopf abschlägt auf dass man von allen Sünden erlöst sei. Religion, you know.So brutal ging es in der gesamten zweiten polnischen Republik zu, wie sie genannt wurde. Entstanden war sie aus den Wirren des ersten Weltkrieges und der Oktoberrevolution, nach denen Polen die Chance zur Wiedervereinigung ergriff und verspielte. Wie sich Polen mit wem wiedervereinigte? Frag Chat. Wer sich in Polen politisch mit wem stritt, zoffte, intrigierte, putschte: versuch es zu verstehen, überlies es, lies den hervorragenden Anhang des hervorragenden Übersetzers Olaf Kühl zuerst oder: Frag Chat. Es ist endlos kompoliziert.Derart verworrene politische Chaosjahre künstlerisch zu verarbeiten kann enorm abturnend sein, wie ich kürzlich lernen musste, in einem dreistündigen Theaterstück, geschrieben nur ein paar Jahre vorm Handlungszeitraum des “Boxer” vom doch großen Hans Fallada. Das Stück “Bauern, Bonzen und Bomben” wurde gegeben am Dresdner Staatsschauspiel und es wurde einzig durch die Schauspieler und vor allem das Bühnenbild herausgerissen. Denn ob die Sozis, der Bauernpartei oder den Nationalen gerade im Bürgermeisteramt einer holsteinischen Kleinstadt Demonstrationen erlauben oder verbieten, interessierte die Theatergängerin 1931 sicherlich, eventuell, hundert Jahre später aber eher nicht. Denn so etwas spannend zu erzählen braucht es keinen begnadeten und innovativen Autoren der “Neuen Sachlichkeit” wie Hans Fallada, da braucht es einen Punk, einen atemlosen, rücksichtslosen Schreiber wie Szczepan Twardoch der uns die politischen Wirren des Warschau zwischen den Weltkriegen in einer Brutalität, Schmutzigkeit und oft kaum auszuhalten schmerzevoll in einem Stakkato von Szene zu Szene zu Szene um die Ohren haut - wir kommen oft genug nicht hinterher. Nicht nur wegen der real existierenden polnischen Politikernamen, die wir nur anhand der Diakritika an den Buchstaben ausseinanderhalten können, jeder Ausspracheversuch muss scheitern. Der mit P und durchgestrichen I ist Präsident (Ja, war Józef Piłsudski nicht wirklich, it's complicated), der mit L und durchgestrichenem T der Staatsanwalt, wer war nochmal der mit D und dem Schwänzchen unter dem E?Geschrieben ist das Ganze in einem mir sonst eher unangenehmen wilden Herumgespringe in der Zeit, von 1929 nach 1918 nach 1926 nach 1988 und wieder zurück, dazu die vielen Namen, die nur mit hartem Training bei Ellroy oder Pynchon zu durchsteigen (oder zu ignorieren) sind – es ergibt sich ein Vertigo, wie es die Zeitzeugen der Epoche selbst erlebt haben müssen und welches wir Szczepan Twardoch mal als gewolltes Stilmittel unterstellen. Nach ein paar Seiten Eingewöhnung wandelt sich das leicht verwirrte Lesen in manisches Pageturnen – man legt das Buch nicht mehr weg, man will die nächste Episode, die nächste kleine Backstory eines Charakters (oft im Sinne von “was ein Charakter!”) lesen. Ja, das Buch ist lang, aber es ist brillant und unglaublich gut übersetzt.Und so hangelt man sich also durch den politischen Urwald der 2. polnischen Republik und lernt doch viel, wenn man sich drauf einlässt, und es wird nicht einfacher dadurch, dass praktisch alle handelnden Personen permanent Wodka trinken, koksen, Frauen vergewaltigen, politische Gegner misshandeln, einsperren, umbringen – oder sich im allerbesten Fall nur mit ihnen prügeln. Wir sind nach spätestens hundert Seiten so abgestumpft, dass wir erschrocken Mitleid mit Mördern haben, Sympathie für Rechtsradikale entwickeln, Geldeintreiber als wertvolle Ordnungsmacht der Gesellschaft akzeptieren. Nur Vergewaltiger bleiben geradeso außerhalb unseres Verständnishorizontes, aber auch nur, weil Twardoch sich entscheidet, diese am Ende doch eindeutig als Bösewichte zu belassen. Alle anderen bekommen eine schwere Kindheit, ein Kriegstrauma, eine körperliche Missbildung (und was für eine, Herrgott, wurde mir schlecht!) als mildernde Umstände in die Story geschrieben, damit wir uns ja nicht zu sicher sind in unseren Urteilen.Über allem hängt die Fata Morgana eines jüdischen Staates in Palästina. Manche träumen von einem Neuanfang in Eretz Jisra'el andere warnen davor, denn ist das nicht die endgültige Niederlage, die Viertel in die man verbannt wurde freiwillig zu verlassen? Und was ist, wenn das wieder nur ein Ghetto, diesmal von Brittanias Gnaden ist? "Und was ist eigentlich mit den Palästinensern die dort leben?”, fragen besonders Weitsichtige.Das sind sie also, die berühmten Umstände, dieses “Sein”, das das Bewusstsein prägt, welches Menschen in harten Situationen hart werden lässt und in brutalen brutal. In ihren Vierteln lebend seit Jahrhunderten, chancenlos auszubrechen, entwickeln die Warschauer Juden Codes, Verhaltensmuster, “Coping Mechanisms” würde man heute sagen; es bilden sich brutale Machtstrukturen heraus wie in allen zu engen Gesellschaften, Schutz wird geboten und bezahlt und, wenn nicht, entzogen, es entstehen innerhalb der Unterdrückten Unterdrücker und Unterdrückte, innerhalb der Verlierer Verlierer und Gewinner. Druck von außen, in Warschau der fast prähistorische Antisemitismus, erzeugt kaum Gegendruck nach außen, sondern einen inhumanen solchen nach innen.“Der Boxer” ist eine Betrachtung dieser Mechanismen aus mindestens drei Perspektiven: Da ist die Erfolgsgeschichte des Gangsters Jakub Shapiro, dem Boxer, wie er zurückgekehrt aus dem Krieg der Polen gegen die Sowjetunion, bei dem er als Soldat auf der Siegerseite stand (was eher Zufall war), zu etwas bringt: im Sport, im Leben, in der Unterwelt. Bei all seiner Brutalität fiebern wir mit ihm mit und halten zum Schläger, zum Mörder.Da ist die traurige Geschichte von Mojżesz Bernstein, der seinen Vater verliert und einen Vater gewinnt, in Jakub, der Junge, der, hätte man nicht seinen Vater ermordet, wohl nicht das geworden wäre, was er heute ist.Und da ist die Perspektive des alten Mojżesz, unseres Erzählers mit erfüllter Vergangenheit, Brigadegeneral a.D. in Tel Aviv, Ende der 80er.Alle drei haben ein Leben gelebt, das nicht einfach war und Kompromisse erforderte. Jeder der drei stellt sich moralisch nicht frei. Jakub, der Boxer, der Mörder, leistet Buße, indem er Mojżesz annimmt. Dieser, der Junggangster, hat am Ende keine Wahl. Was soll er machen, fragt er sich? Nicht mit seinem Helden mitrennen, zurück in das ärmliche vaterlose Haus? Er lässt seine Mutter und seinen Bruder im Stich, bewusst. Und derselbe Mojżesz, am Ende seines Lebens, der Brigadegeneral in der israelischen Armee war, hatte doch auch keine Wahl, so sagt er sich immer wieder, was soll man machen als Israeli mit Arabern um einen herum? Die Araber nicht erschießen?Wir entwickeln Verständnis und merken genauso zu spät wie unsere Protagonisten, dass man irgendwann auf dem Weg zum Monsterwerden nicht stehen geblieben ist. Nicht “Neyn! Nie! Lo!” gesagt hat und dass man all seine moralistischen Begründungen in die Tonne treten kann, wenn man sich nicht zeitig genug wiederfindet, sich nicht zeitig genug selbst widerspricht, eine Grenze zieht, nicht mehr jedes Mittel zum Zweck erklärt und sich selbst und andere belügt.P.S. Für eine mildere und differenziertere Geschichte aus dieser Zeit sei (ungelesen) dieses nagelneuer Buch empfohlen: “Here Where We Live Is Our Country: The Story of the Jewish Bund” von Molly Crabapple (klingt wirklich vielversprechend) und dieser Klassiker aus dem Jahr 1941 “Who Goes Nazi?” by Dorothy Thompson. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com

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Kultur heute Beiträge - Deutschlandfunk
"Wiedersehen. Ein Stück Hoffnung" - Theaterstück von David Bösch in Klagenfurt

Kultur heute Beiträge - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Apr 10, 2026 4:56


Pesl, Martin Thomas www.deutschlandfunk.de, Kultur heute

Kultur kompakt
Nachruf auf Filmlegende Mario Adorf

Kultur kompakt

Play Episode Listen Later Apr 10, 2026 27:19


(00:48) Unzähligen Filmen gab er ein unverwechselbares Gesicht: Nachruf auf Mario Adorf Weitere Themen: (05:00) Bekannt durch ihre Rollen in Pedro Almodóvars Filmen: Carmen Maura. Jetzt zu sehen im Film «Calle Málaga», der in Marokko spielt. (09:20) Wenn aus alten Kleidern neue genäht werden: Mit «STOFF – oder die Revolution von Anziehsachen» zeigt die Rote Fabrik in Zürich ein Theaterstück über «Upcycling». (13:55) Literarischer Beststeller über die Wechseljahre auf der Theaterbühne: Luzerner Theater inszeniert Roman «Auf allen Vieren» von Miranda July. (18:25) Ungarn vor der politischen Wende: Wie reagieren Kulturschaffende darauf, dass die Ära Viktor Orbáns bald zu Ende sein könnte? (22:40) Volker Reinhardt widmet sich Rousseau – neue Biografie über die Sehnsucht nach der verlorenen Natur.

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Trumpverstehen für Fortgeschrittene

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Apr 8, 2026 8:33


Manchmal gleicht die Art und Weise, wie sich Weltgeschichte dem Publikum offenbart, einem absurden Theaterstück. Gestern Morgen drohte Donald Trump in übelster Schurkenmanier noch, die gesamte iranische Zivilisation zu vernichten, und heute Nacht konnten die Verhandler dann doch einen zweiwöchigen Waffenstillstand und die Fortführung von Friedensgesprächen vermelden. Ein Drama mit Happy End? Nein, wir warenWeiterlesen

Weltwach – Abenteuer. Reisen. Leben.
New York #2: Als Theaterautor in New York – Wie man als Künstler in der teuersten Stadt lebt | mit Stephen Foglia (EN)

Weltwach – Abenteuer. Reisen. Leben.

Play Episode Listen Later Mar 25, 2026 90:42


In dieser Folge von „New York im Gespräch“ treffen wir den Dramatiker und Dozenten Stephen Foglia.Seit über zehn Jahren lebt er in New York – und hat sich dort als Künstler ein Leben aufgebaut, das alles andere als selbstverständlich ist. Über lange Zeit hinweg lebte er ohne feste Wohnung, bewegte sich als eine Art Nomade durch die Stadt – und blieb dennoch seiner Leidenschaft treu: dem Schreiben von Theaterstücken.Wir sprechen über das Leben als Künstler in einer der teuersten Städte der Welt, über Unsicherheiten, kreative Prozesse und die Realität hinter dem vermeintlichen „New York Dream“. Außerdem erzählt Stephen von seinen Theaterproduktionen, von der Off-Off-Broadway-Szene – und von seinem zweiten Leben als Wanderführer in den Bergen Wyomings.Ein Gespräch über Kunst, Ausdauer und die Frage, was Erfolg wirklich bedeutet. https://stephenfoglia.com/ === Über das Format „New York im Gespräch“ ===Ein Blick auf New York, eine Stadt, die fasziniert wie kaum eine andere – und auf Menschen, die sie prägen und von ihr geprägt sind.Seit einigen Jahren lebt unser Host Erik Lorenz in jener Metropole, die niemals schläft und ihn immer wieder ins Staunen versetzt. In „New York im Gespräch“ trifft er auf Menschen und Themen aus seiner Wahlheimat, die ihn begeistern – und hoffentlich auch euch.Der Titel ist bewusst doppeldeutig: Es geht um Gespräche über New York – aber vor allem um Gespräche in New York. Mit Menschen, die hier leben, arbeiten, wirken – und die uns zeigen, wie sie ihre Welt in dieser einzigartigen Stadt gestalten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Podcasts von Tichys Einblick
Das Aus vom "Masterplan gegen Deutschland": Von dieser Lüge ist NICHTS mehr übrig

Podcasts von Tichys Einblick

Play Episode Listen Later Mar 19, 2026 30:03


Mit dem Artikel „Geheimplan gegen Deutschland“ löste die Medien-NGO Correctiv 2024 Proteststürme aus. Correctiv erzählte in verschwörerischem Ton von einem geheimen Treffen, bei dem Massenausweisungen deutscher Staatsbürger geplant worden wären. Flankiert wurde dieser Bericht von Theaterstücken und Demonstrationen gegen Rechts. Nun stellt sich heraus: Alles, alles war daran falsch. Der Correctiv-Bericht wurde durch Gerichte immer weiter eingeschränkt; nun verbietet das Landgericht Berlin sogar die zentrale These des Textes: Nein, es gab keine Pläne, deutsche Staatsbürger gewaltsam außer Landes zu schaffen. Dr. Carsten Brennecke von der Kanzlei Höcker Rechtsanwälte berichtet im Interview mit Tichys Einblick vom Prozess, denn er hatte eine Teilnehmerin, Gerrit Huy, in ihrem Kampf gegen die Falschdarstellungen von Correctiv vertreten. So erschien der Kronzeuge Correctivs, der Influencer Erik Ahrens, nicht vor Gericht – möglicherweise, um dem Vorwurf des Meineids zu entgehen. Und der Verfassungsschutz, der sich auch auf den Correctiv-Bericht stützte, um die Partei Alternative für Deutschland beobachten zu können, wurde ebenfalls in die Schranken verwiesen.

SWR2 Zeitgenossen
Lukas Rietzschel: „Polarisiert sind immer nur die anderen“

SWR2 Zeitgenossen

Play Episode Listen Later Mar 14, 2026 54:48


Sanditz heißt das neue Gesellschaftslabor von Lukas Rietzschel – ein Ort im Osten. Immer noch eine Nachwendegesellschaft, wie schon in seinem Roman „Raumfahrer“ und im Theaterstück „Widerstand“: wo Offiziere, Frührentner, Orgelbauer, ehemalige Bürgerrechtler, selbsternannte Widerständler, Lokaljournalistinnen sowie die Familie Wenzel Alltag, Werte und Zugehörigkeit aushandeln. Warum schließen sich an Orten wie Sanditz so viele den Rechten an: deutschnational, xenophob und zunehmend demokratiefeindlich? Ein reines Ost-Thema ist das für den Autor Lukas Rietzschel nicht.

SBS German - SBS Deutsch
How literature and theatre bring language to life (episode 6) - Mit Literatur und Theater Sprache erleben (Folge 6)

SBS German - SBS Deutsch

Play Episode Listen Later Mar 9, 2026 20:07


Literature can bring culture and emotions to life and open up new perspectives — and the same is true for learning German. In this episode, we explore how texts, stories and theatre can enrich the experience of learning the language. We also talk about a theatre project our studio guest, Jonas Teupert, lecturer and director of the German program at the University of Melbourne, staged together with students. Also present is the student who played the lead role in the production: Anindo Minifie. - Literatur kann Kultur und Emotionen erlebbar machen und neue Perspektiven eröffnen – das gilt auch für das Deutschlernen. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie Texte, Geschichten und Theater den Zugang zur deutschen Sprache bereichern können. Außerdem geht es um ein Theaterprojekt, das unser Studiogast Jonas Teupert, Lecturer und Leiter des deutschen Programms an der University of Melbourne gemeinsam mit Studierenden auf die Bühne gebracht hat. Auch mit dabei ist die Deutsch-Studentin Anindo Minifie, die in dem Theaterstück die Hauptrolle spielte.

Mit Souveränität und Gelassenheit zu Erfolg und Genuss
Welche Erwartung hast du an dein Leben Worauf hast du Lust Was macht dir Freude?

Mit Souveränität und Gelassenheit zu Erfolg und Genuss

Play Episode Listen Later Mar 6, 2026 34:01


  Die natürliche Schwingung der Erde ist Frieden, Harmonie und Lebensfreude. Das merkst du bei jedem Spaziergang im Wald, über Wiesen, am Meer. Abweichungen davon sind künstlich erzeugt. Je lauter das künstlich Erzeugte ist, je mehr es nach deiner Aufmerksamkeit schreit, je mehr es an dir zieht, je mehr dir ein Thema aus allen Ecken entgegen kommt, umso mehr darfst du dich darauf zurückziehen, es einfach nur zur Kenntnis zu nehmen es als künstlich erzeugt zu erkennen und dich mit gleicher Intensität auf dich, deine Gefühle und dein Leben zu fokussieren. Es ist ein stilles Beobachen, erkennen und sich dem eigenen Leben wieder zuwenden. Als Einladung dazu habe ich heute das Thema:  "Welche Erwartung hast du an dein Leben?  Worauf hast du Lust?  Was macht dir Freude?" Lass mich dich einladen, tiefer in deine Lebensfreude zu tauchen und dein System sich erinnern, dass es für dein Leben wichtig ist, was du von deinem Leben erwartest, was du gerne erleben möchtest, welche Persönlichkeit du gerne sein möchtest. Lass uns dorthin deine wertvolle Aufmerksamkeit und damit Energie lenken. Und gewöhne dich mehr und mehr an das Tanzen deiner Körperzellen, dem weiten Öffnen deines Herzens und dieser ganz speziellen Gehirnfrequenz, wenn es um die Vision deines eigenen Lebens geht. Also trau dich,  dich wieder auf dein eigenes Theater, Leben und deine Lieblingsrolle zu besinnen sei der Autor, Regisseur und Darsteller in deinem eigenen Lebensfilm. Trau dich, dich von den spektakulären Theaterstücken im Aussen wieder abzuwenden und deine Energie in dein eigenes Leben zu investieren.   Weil du voller Freude durch dein Leben navigieren darfst. Sei dir wichtig. Du bist u n e n d l i c h wertvoll. Dein Leben darf schön sein. Dicke Umarmung & herzliche Grüsse Deine Nadja ❤️✨✨   ***** Klarheitsgespräch für 1:1 Coaching vereinbaren: https://www.nadjalang.com/termin Newsletter abonnieren: https://www.nadjalang.com/newsletter    

SWR2 Kultur Info
Theaterstück „Die Ärztin“: Wenn ein Streit am Sterbebett eine Hetzkampagne entfacht

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later Mar 6, 2026 3:41


Eine sterbende Patientin, ein Priester vor der Tür und eine Chefärztin, die ihn nicht zu ihr lassen will: Aus einem medizinischen Konflikt wird in Robert Ickes Stück „Die Ärztin“ schnell ein öffentlicher Skandal. Shitstorm, Identitätsdebatten und politische Fronten folgen. Schließlich steht nicht mehr die Medizin im Mittelpunkt, sondern Fragen nach Religion, Hautfarbe und Gender. Regisseur Maik Priebe bringt das aktuelle Drama mit verblüffendem Rollenspiel in Kaiserslautern auf die Bühne.

Kultur kompakt
Was sagen wir unseren Lieben, was nicht?

Kultur kompakt

Play Episode Listen Later Mar 5, 2026 30:52


(00:00:29) Robert Menasses Novelle «Die Lebensentscheidung» rechnet mit Politik ab, geht aber vorallem um Beziehungen. (00:05:57) Delta-Blues-Ikone John Hammond gestorben. (00:07:13) Jess Jochimsen gewinnt Kabarett-Preis «Cornichon» 2026. (00:07:49) Berlinale: Intendantin Tricia Tuttle bleibt, Verhaltenskodex kommt. (00:08:42) Lausbubenverhältnis: Kirchner und Picasso in Ausstellung in Davos. (00:12:45) Städte bis zu 7 Grad wärmer: Wie Bodenversiegelung das Klima heizt und was dagegen getan wird. (00:17:26) Fleischkonsum besteuern? Das verhandelt das politische Theaterstück «Grand Conseil» in Neuenburg. (00:21:49) «Der Jahrestag» von Andreas Barjani: Eine erschütternde Kindheit als preisgekrönter Roman. (00:26:10) Blockbuster im Aargauer Kunsthaus: Die Ausstellung «Blumen für die Kunst».

NDR Kultur - Klassik à la carte
"Gelbe Briefe" von İlker Çatak

NDR Kultur - Klassik à la carte

Play Episode Listen Later Mar 4, 2026 53:59


Eigentlich ist für Derya und Aziz die Welt in Ordnung, bis die Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht verlieren sie ihre Arbeit, ihre Wohnung - das Paar ist ins Visier des Staates geraten. Beide suchen einen Weg aus der Situation, gehen aber auf ihre Weise und sehr unterschiedlich mit dem Druck und der Frage um: Wie soll man leben, wenn Zensur und Repression das Dasein bestimmen? İlker Çataks Politdrama "Gelbe Briefe" ist ein nachdenkliches Gesellschaftsdrama über die Lage in der Türkei seit dem Putschversuch 2016.Mit Filmpreisen bereits für "Das Lehrerzimmer" ausgezeichnet, erhielt İlker Çatak gerade erst bei der Berlinale für "Gelbe Briefe" den Goldenen Bären. Eine große Überraschung, denn damit gewinnt erstmals seit mehr als 20 Jahren der Film eines deutschen Regisseurs die wichtigste Auszeichnung des Filmfestivals. Bevor "Gelbe Briefe" in dieser Woche in die deutschen Kinos kommt, spricht İlker Çatak mit Katja Weise über die Entstehung des Films, über seine fortwährende Suche nach gesellschaftlich relevanten Stoffen.

rundfunk 17
Vom Tesla in die Notaufnahme – #rundfunk17 Folge 403

rundfunk 17

Play Episode Listen Later Mar 2, 2026 91:32


Eigentlich wollte anredo nur seinen Tesla sauber zurückgeben, stattdessen landet er am Freitagabend in der Notaufnahme. Während BastiMasti an der Tankstelle als Influencer versagt, wird nebenbei noch der ESC-Vorentscheid seziert und der große Jubiläums-Livestream geplant. Endlich endet das Leasing von anredos Raumschiff. Eigentlich wollte der Ex-Elon-Musk-Fan seinen Tesla medienwirksam in den Rhein fahren. Stattdessen landete anredo am Freitagabend in der Notaufnahme. Mit pochendem Finger, durchgeblutetem Verband und der festen Überzeugung, dass das zumindest eine gute Podcast-Story wird. Wie genau der Tesla ihn dahin gebracht hat? Sagen wir so: Es hatte mit Putzen zu tun. Und mit einer sehr, sehr schlechten Idee. Während anredo noch über Blutverdünner, Hausarztlügen und seine Handy-Nummer nachdenkt, sitzt BastiMasti entspannt im Frühling. Sonne auf dem Bauch, Depression offiziell abgemeldet, bereit für neue Kreuzworträtsel und Café-Vibes. Aber auch er hat geliefert: Tankstellen-Fremdscham mit seinem Cabrio, ein 16-Jähriger, dem man unbedingt imponieren wollte, und die spontane Berufsbezeichnung Influencer. Dazu ein Nussriegel, der dramatisch zu Boden geht. Kino. In der Notaufnahme trifft anredo derweil auf ein Ensemble, das wirkt wie ein Theaterstück mit sehr speziellen Nebenrollen. Er selbst fühlt sich zwischen Platzwunde, Tropf und Wartezimmerdrama plötzlich erstaunlich klein. Am Ende gibt's einen überraschenden Eingriff und genug Adrenalin für eine Woche. BastiMasti hat am Wochenende das Deutsche ESC-Finale verpasst. Natürlich hat sich Ex-TV-Kritiker anredo das Spektakel live gegeben und Sarah Engels‘ Feuer-Auftritt bis ins kleinste Detail unter die Lupe genommen. Gemeinsam analysieren die beiden die Bühne, die Dramaturgie und die fehlenden halbnackten Tänzer mit der Ernsthaftigkeit von ARD-Intendanten auf Abwegen. Außerdem: Die Jubiläumswoche rundfunk 17 hat begonnen. Am 5. März 2018 erblickte der Erfolgspodcast das Licht der Welt. Grund zu feiern: Am Donnerstag zelebrieren wir unseren achten Geburtstag mit einem großen Livestream. Seid am 5. März ab 20 Uhr dabei unter live.rundfunk17.de. Zum ersten Mal in der Geschichte könnt ihr euch interaktiv in den Livestream einklinken und gemeinsam mit uns quatschen: Euch erwartet ein Community-Quiz der Extraklasse mit attraktiven Preisen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt (wenn Basti neben Luftballons auch Radler und Benjamin-Blümchen-Torte mitbringt). Bereits ab 19:30 Uhr gibt’s das exklusive Warm-Up mit DJ anredo und den besten Hits der letzten Jahre. Wir tun uns auf rege Teilnahme freuen und verbleiben mit besten Geburtstagsgrüßen

Hörbar Rust | radioeins

Wörtlich übersetzt heißt das Wort "Drama" im Griechischen eigentlich nur "Handlung". Neben Epik und Lyrik ist Drama eine der drei Hauptgattungen der Literatur, so viel hier und heute zum Thema Bildungsauftrag, das war eh nichts weiter als ein Entrée, um unseren heutigen Gast vorzustellen. Moritz Rinke gilt als einer der wichtigsten Gegenwarts-Dramatiker des Landes, seine Bücher verkaufen sich prima und seine Stücke werden auf den interessantesten Theaterbühnen gespielt. 1967 kam er zur Welt und verbrachte eine – wie er es selbst sagt – glückliche Kindheit und Jugend in der Künstlerkolonie Worpswede. Abitur, USA, Zivildienst, Studium Drama, Medien und Theater an der Uni Gießen. Er arbeitete als Journalist für die renommiertesten Zeitungen und Zeitschriften, wurde vielfach ausgezeichnet, schrieb schließlich sein erstes Theaterstück und blieb dieser Idee bis heute treu. Ein neues Stück gibt es, Liebe und KI, Künstliche Intelligenz, spielen dabei eine große Rolle, aber jetzt mal schön eins nach dem anderen. Playlist: Elvis - Jailhouse Rock AC/DC - Highway to Hell Taylor Swift - Blank Space Leonard Cohen - First We Take Manhattan The Four Lads - Istanbul (Not Constantinople) Cat Stevens - Father And Son David Bowie - Modern Love Manu Pilas - Bella Ciao Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Basta Berlin- der alternativlose Podcast
Basta Berlin (312) – WER ist der FEIND?

Basta Berlin- der alternativlose Podcast

Play Episode Listen Later Feb 19, 2026 71:05


Die „liberale Demokratie“ muss verteidigt werden! Das fordern die Politiker der Altparteien. Ausgeführt wird ihr Befehl von linksradikalen Kräften auf der Straße oder dem Theaterpublikum in Hamburg und Bochum. Die Delinquenten: Jeder, der nicht ihrer Meinung ist. Es herrschen Tumult und Irrsinn… Darum geht es heute:Benjamin Gollme und Marcel Joppa, die Jungs von Basta Berlin, berichten heute „von der Schönheit, Faschisten zu töten“. So lautet der Titel eines Theaterstücks im Ruhrgebiet und immer mehr „aufrechte Demokraten“ machen sich dieses Motto zu eigen. Währenddessen wollen deutsche Politiker auch international eine Führungsrolle übernehmen, etwa bei NATO und WHO. Die neuen Personalien lassen nichts Gutes erahnen.

Podcasts von Tichys Einblick
„Man wollte mich vorführen“ – Feroz Khan im Interview zum "Prozess gegen Deutschland"

Podcasts von Tichys Einblick

Play Episode Listen Later Feb 19, 2026 27:54


Im Gespräch mit Maximilian Tichy berichtet der Influencer Feroz Khan (achse:ostwest) über seine Teilnahme am umstrittenen „Prozess gegen Deutschland“ im Hamburger Thalia Theater. Khan, studierter Eisenbahningenieur und heute vor allem durch seine politischen Formate auf YouTube, TikTok und Instagram bekannt, schildert seine Eindrücke von der Veranstaltung, die als szenischer Gerichtsprozess inszeniert wurde – mit der AfD im Zentrum der Anklage. Denn Khan war als Zeuge geladen und einer der wenigen, die ein positives Bild der AfD transportierten. Dabei wurde er von der angeblichen Anklage persönlich angegangen, die ihm sagte: „Was Sie hier sagen, ist, mit Verlaub, kompletter Bullshit“; doch nicht die Anklägerin wurde für ihre Wortwahl zurechtgewiesen, sondern Khan. Er solle „respektvoll gegenüber Frauen“ bleiben, so Herta Däubler-Gmelin (ehem. Bundesjustizministerin, SPD), die in diesem Theaterstück die Rolle der Richterin spielte.

Hörspiel
«Die eingebildete Maske» von Johannes Mayr und Wolfram Höll

Hörspiel

Play Episode Listen Later Feb 14, 2026 53:02


Eine Komödie nach Molière. Anett will eigentlich nur eins: Bus fahren. Denn das ist ihr Beruf. Doch etwas will sie nicht: die Maskenpflicht! So gerät sie erst an einen falschen Arzt, dann an einen YouTube-Koch, der das grosse Geschäft wittert – und wird wider Willen zum Star der Corona-Skeptiker! Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 14.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Molières Theaterstücke sind bevölkert von Ärzten wider Willen, eingebildeten Kranken, gierigen Geldsäcken, listigen Töchtern und Opportunisten, die nur im Moment leben. Und genau 400 Jahre nach Molières Tod sind das die perfekten Figuren, um der Pandemie ins Gesicht zu lachen. Schauspieler Christoph Maria Herbst (bekannt aus «Stromberg») trägt dazu bei als Koch Hilda Attelmann, genauso wie die eigens eingespielte Kammermusik, die humorvoll Barock-Motive aufgreift. ____________________ Mit: Charlotte Müller (Anett), Lucia Kotikova (Lucy), Christoph Maria Herbst (Hilda), Heinrich Schafmeister (Herr Urs), Hans-Georg Panczak (Sganarelle), Mona Petri (Anruferin) und Jürg Kienberger (Bänkelsänger) ____________________ Musik: Claus Filser (Violine), Evi Keglmaier (1. Viola), Andreas Höricht (2. Viola), Georg Karger (Kontrabass, Viola da Gamba), Silvia Berchtold (Blockflöten), Ulrich Bassenge (Portativ, Schlagwerk, Sampler) – Tontechnik: Björn Müller – Regie und Komposition: Ulrich Bassenge ____________________ Produktion: SRF 2022 ____________________ Dauer: 54'

TRUE LOVE
#57 Hot Girl Summer

TRUE LOVE

Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 74:14 Transcription Available


Liebe Lovies, zum diesjährigen Valentinstag haben wir eine besondere Zusatzfolge für euch aufgenommen – bei Spotify könnt ihr sie sogar als Videopodcast sehen! Diese Geschichte beginnt – wie sollte es anders sein – mit Herzklopfen. Rachels Herz pocht schneller, als das Flugzeug mit einem leichten Ruck auf dem Boden aufsetzt und die helle Stimme der Stewardess durch die Maschine schallt: „Welcome to Vienna!“ Rachel lächelt. Alles fühlt sich perfekt an. Sie ist 24, frisch von der Schauspielschule in New York, und hat gerade ihre erste Rolle in einem Theaterstück ergattert. Die nächsten sechs Wochen wird sie in gleich mehreren europäischen Städten auf der Bühne stehen. Doch Rachel will auf dieser Reise nicht nur arbeiten. Sie will ihren Hot Girl Summer: flirten, knutschen, tanzen, sich frei fühlen. Und das tut sie. Bis sie einem Mann begegnet, der alles durcheinanderbringt. In unserer Valentinstagsfolge erzählen wir Rachels Liebesgeschichte und sprechen über das Leben mit Anfang 20: eine Phase, in der alles möglich erscheint und in der man versucht seinen Platz in der Welt zu finden. Eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Leonie Bartsch & Linn Schütze Recherche: Antonia Faltermaier Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Alexander Chouzanas Kamera: Anton Felixberger Quellen (Auswahl) Buch "Everything Is Going to Be Great: An Underfunded and Overexposed European Grand Tour" von Rachel Shukert Artikel [OMAHA Magazine ](https://www.omahamagazine.com/today/a-woman-s-wit-and-wisdom-how-rachel-shukert-made-it-as-a-hollywood-writer/) Artikel [The New Yorker](https://www.newyorker.com/books/page-turner/the-exchange-rachel-shukert-on-memoir-writing-jewish-identity-and-the-dutch-love-of-phil-collins) Podcast Arts&Seizures: [Rachel Shukert moves to LA ](https://arts-seizures.simplecast.com/episodes/87a4629c-87a4629c) Hintergrundinformationen, Bilder und Videos findet ihr auf unserem Instagram- oder TikTok-Kanal @true.lovepodcast. Oder auf unseren privaten Profilen @leonie_bartsch und @linnschuetze. Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr den Podcast bewertet und teilt. Haben euch lieb & bis nächste Woche! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/truelove_podcast) Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? [**Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!**](https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio)

SWR2 Kultur Info
„Es sagt, es liebt uns“ - Emre Akals neues Theaterstück über einen Pflege-Roboter

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later Feb 2, 2026 3:29


Was passiert, wenn ein KI-Pflegeroboter Gefühle entwickelt? In „Es sagt, es liebt uns“ erzählt Emre Akal am Nationaltheater Mannheim von Mensch, Maschine und Nähe.

SWR2 Kultur Info
„Wie im Himmel“ - Theater der Altstadt bringt Theaterstück über Chöre in eine Kirche

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later Jan 30, 2026 4:08


Mit „Wie im Himmel“ bringt das Theater der Altstadt ein mitreißendes Stück über einen Chor in die Stuttgarter Johanneskirche. Mit dabei Sängerinnen und Sänger aus den Chören der umliegenden Kirchengemeinden, genauso wie Kinder und Menschen mit Behinderung. Der partizipative Ansatz des Stückes zeigt vor allem eines: Zuhören ist in unserer Gesellschaft wichtiger denn ja.

Tagesgespräch
Madeleine Betschart: Was Friedrich Dürrenmatt uns zu sagen hat

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Dec 15, 2025 26:07


10 Jahre lang war Madeleine Betschart Direktorin des Centre Dürrenmatt in Neuenburg. Nun geht sie per Ende Jahr in Pension. Ein Tagesgespräch über Friedrich Dürrenmatt und darüber, wie es ist, sich jahrelang mit einem einzigen Künstler zu befassen. Vor 35 Jahren ist Friedrich Dürrenmatt gestorben, kurz nachdem er die Schweiz noch einmal aufgerüttelt hat, als er sie in einer Rede mit einem Gefängnis verglich. Was hat uns der politisch engagierte Schriftsteller heute noch über die Schweiz zu sagen? Und was zur unübersichtlichen Weltlage? Im Centre Dürrenmatt steht der Schriftsteller zusammen mit dem Maler und Zeichner im Zentrum. Auch wenn er mit seinen Theaterstücken und Büchern berühmt wurde, war das Bildnerische für Dürrenmatt genauso wichtig. «Das zeigt sich darin, dass auf Dürrenmatts Schreibtisch stets zwei Stapel Papier lagen – ein Stapel Schreibpapier, ein Stapel Zeichnungspapier», sagt Madeleine Betschart. Die langjährige Museumsdirektorin wird per Ende Jahr pensioniert. Wir blicken zurück auf eine Laufbahn, welche die Archäologin vom Museum Schwab in Biel über das Alimentarium in Vevey nach Neuenburg zum Centre Dürrenmatt gebracht hat und fragen, welches Ausstellungsstück sie gerne nach Hause mitnehmen würde.