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Hondl, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Europa heute
«In der ersten Halbzeit spielten wir naiv.» Das sagte kürzlich der Trainer des FC Luzern. Seine Defensive wurde vom frischen Angriff des Gegners «richtiggehend vorgeführt». Ähnlich erging es diese Woche dem Schweizerischen Bundesrat: Er wurde von Donald Trump vorgeführt. Der Bundesrat verhandelte mit ihm wie mit einem seriösen Staatsmann. Das war naiv: Die Schweizer hätten wissen müssen, dass man den Mann im Weissen Haus ernst nehmen muss, aber nicht wörtlich. Naivität auf dem Fussballplatz oder im Bundeshaus ist gefährlich: Wer zu naiv ist, lässt sich leicht abzocken, weil er Erwartungen, Machtverhältnisse oder Hintergedanken nicht durchschaut. Der naive Tor ist deshalb eine beliebte Figur in Märchen: Er nimmt alles wörtlich und glaubt, was man ihm sagt. Genau so funktioniert auch die Künstliche Intelligenz: Sie kann nur alles wörtlich nehmen. KI hat keinen Zugang zu Gefühlen und Erwartungen, Machtverhältnissen oder Hintergedanken. Und doch: Naivität hat auch gute Seiten. «Es war eine Mischung aus Tatendrang und Naivität», sagte diese Woche Thierry Kneissler in der «Schweizer Familie» rückblickend über die Erfindung von Twint. Wie ihm geht es vielen Erfindern: Ohne Enthusiasmus und Naivität entsteht nie etwas Neues. Ist es also doch gut, manchmal naiv zu sein? Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
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Ausgerechnet zum Nationalfeiertag kam die Hiobsbotschaft aus Washington: 39 Prozent Zoll wollen die USA auf Importe aus der Schweiz erheben - und zwar bereits ab Donnerstag. Für die Schweizer Wirtschaftsverbände ist das ein Schock. Wie reagiert die Schweizer Börse auf den unerwartet hohen Zoll? Weitere Themen: · Nach den Zollankündigungen trifft sich der Bundesrat zu einer Sondersitzung. Welchen Handlungsspielraum hat er noch? · Die Terrororganisation Hamas will Hilfe für israelische Geiseln zulassen - stellt aber Bedingungen. · Vor der jemenitischen Küste sind dutzende Menschen beim Untergang eines Bootes gestorben.
Keine guten Nachrichten für die Schweiz: Die USA erheben neu 39 Prozent Zölle auf Importe aus der Schweiz. Das hat US-Präsident Donald Trump angeordnet. In dieser Spezialfolge hört ihr ein Interview mit Economiesuisse-Präsident Christoph Mäder zu den Folgen für die Schweizer Wirtschaft. Das Interview mit Christoph Mäder kommt vom SRF-Tagesgespräch. Das Gespräch haben wir am 1. August am Vormittag aufgezeichnet. Im SRF-Tagesgespräch wird von Montag bis Freitag das Thema des Tages mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert und vertieft. https://www.srf.ch/audio/tagesgespraech?srg_shorturl_source=tagesgespraech ____________________ Alle News, Entwicklungen, Reaktionen, Analysen und Einordnungen zu Trumps Zoll-Entscheid findet ihr auch rund um die Uhr auf srf.ch/news und auf der SRF News App. ____________________ Link zur Folge über Trumps Verhandlungstaktik: «Drohungen, Deadlines und Golf: Wie macht Trump seine Deals?» https://www.srf.ch/audio/news-plus/drohungen-deadlines-und-golf-wie-macht-trump-seine-deals?id=AUDI20250728_NR_0020
Die Zahl der Elektro-Lastwagen in der Schweiz hat in der ersten Jahreshälfte deutlich zugenommen. Ein Fachjournalist sagt: Die Zukunft gehört den E-Lastwagen. Wir sagen, warum jetzt der Durchbruch passiert. Weitere Themen: · Unsere Korrespondentin ist zurück von einer Reportagereise in der Ukraine. Wie sie den Drohnenkrieg dort erlebt hat. · Dänemark plant ein Gesetz gegen Deepfakes. Wen soll es genau schützen?
Wagner, Thomas www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Sie ist die Schweizer Gewinnerin des heurigen internationalen Radiokabarettpreises - Lisa Christ, eine starke satirische Stimme ihrer Generation, zeigt mit sprachlicher Schärfe und radikaler Offenheit, wie politisch das Private ist. In ihrem aktuellen Bühnenprogramm "Love" verhandelt Lisa Christ mit Witz, Wut und Wärme die großen Fragen von Liebe, Beziehung und Identität. Gabriel Schaffler hat mit der Schweizer Preisträgerin in Gütersloh gesprochen, Ausschnitte aus ihrem Programm sind in der Ö1 Contra Sedung vom 12.7.2025 zu hören.
Ihnen ist das Wetter draußen zu heiß? Wir versprechen Ihnen zumindest thematisch Abkühlung! In unserer neuesten Folge starten wir mit Schneebällen und Wintersport. Denn unser Spezialgast ist Matthias Daum – bekannt aus dem ZEIT-Alpenpodcast "Servus. Grüezi. Hallo.". Er erzählt, wie britische Touristen den Skitourismus in die Schweiz brachten. Wir sprechen außerdem darüber, was Großbritannien und die Alpenrepublik gemeinsam haben (eine gute Portion Skepsis gegenüber der EU), was sie trennt (ihre Einstellung zur Monarchie) und plaudern über Musik und Filme. Neben dem wunderbaren "Grüezi"-Newsletter der Schweizer ZEIT-Kollegen haben wir noch einen Lektüretipp für Sie: Chloe Daltons "Raising Hare". Darin erzählt die Autorin die wirkliche Geschichte über ein verwaistes Hasenjunges, das sie in ihrem Garten fand und aufzog. So anrührend das klingt: Dalton thematisiert in ihrem Werk das Thema Überleben auf verschiedenen Ebenen. Das Magazin "Spotlight" können Sie hier bestellen. Als Dankeschön erhalten alle Podcast- Hörer die erste Ausgabe des Abonnements kostenlos. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die Gegend von Blatten ist seit dem Bergsturz völlig verändert. Bergstürze, aber auch Hochwasser, Gletscher, ja sogar Vulkane, prägen unsere Landschaft. Wie eigentlich? Und wo? Eine Reise durch die Schweiz mit geschärftem Blick für Naturereignisse. Nach dem Bergsturz von Blatten ist klar: Diese Gegend wird nie mehr aussehen wie zuvor. Bergstürze, aber auch Hochwasser, Gletscher, Murgänge, ja sogar Vulkane, hinterlassen unverkennbar ihren Fussabdruck in unserer Landschaft. Bloss ist dazu wenig bekannt. Oder wussten Sie, dass unweit von Schaffhausen Vulkane sich erheben? Warum das Zürcher Grossmünster auf einer Terrasse steht? Oder wie es kommt, dass in den Alpen jedes Jahr 18 neue Seen entstehen? Auf den Spuren von Naturgewalten kreuz und quer durch die Schweiiz haupt.ch/buecher/natur-garten/auf-den-spuren-folgenschwerer-naturereignisse-in-der-schweiz.html
Friebe, Matthias www.deutschlandfunk.de, Sport
Friebe, Matthias www.deutschlandfunk.de, Sport
In der heutigen Folge sprechen die Finanzjournalisten Daniel Eckert und Nando Sommerfeldt über das Talent von Tesla, den Super-Micro-Downer und das letzte große Börsen-Risiko im Iran-Israel-Konflikt. Außerdem geht es um Bitcoin, Volkswagen, Mobileye, UBS Group, Blackrock, WisdomTree WTI Crude Oil 2x Daily Leveraged (A2BC41), WisdomTree WTI Crude Oil (A0KRKU), WisdomTree Brent Crude Oil 3x Daily Short (A3GL7F), Xtrackers MSCI World Energy ETF (WKN: A113FF), SPDR S&P U.S. Energy Select Sector ETF (WKN: A14QB0), SPDR MSCI Europe Energy ETF (WKN: A1191P) Wir freuen uns über Feedback an aaa@welt.de. Noch mehr "Alles auf Aktien" findet Ihr bei WELTplus und Apple Podcasts – inklusive aller Artikel der Hosts und AAA-Newsletter.[ Hier bei WELT.](https://www.welt.de/podcasts/alles-auf-aktien/plus247399208/Boersen-Podcast-AAA-Bonus-Folgen-Jede-Woche-noch-mehr-Antworten-auf-Eure-Boersen-Fragen.html.) [Hier] (https://open.spotify.com/playlist/6zxjyJpTMunyYCY6F7vHK1?si=8f6cTnkEQnmSrlMU8Vo6uQ) findest Du die Samstagsfolgen Klassiker-Playlist auf Spotify! Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören. +++ Werbung +++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/alles_auf_aktien) Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
In der Nacht zum Sonntag haben die USA iranische Atomanlagen bombardiert. Derweil setzt Israel seine Luftangriffe gegen den Iran fort. Die Schweiz als Schutzmacht der USA im Iran evakuierte die Botschaft in Teheran, was Aussenpolitikerinnen- und politiker nicht nur erfreut. Weitere Themen: Dieser Tage flüchten viele Menschen ans kühle Nass oder in die Höhe. Besonders beliebt sind die Berge: Nicht nur bei ausländischen Gästen, sondern gerade auch bei der Schweizer Bevölkerung. Grund dafür ist nicht nur das Klima, sondern auch ein gewisser Corona-Effekt. Im Val de Bagnes im Unterwallis haben Gesteinsmassen Anfang Juni zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres eine Brücke mitgerissen und das Dorf Lourtier von der Umwelt abgeschnitten. Dort schwankt man zwischen Sorgen, Ärger und Gleichmut.
Der Nationalrat rettet die Sozialpartnerschaft, der Ständerat lehnt die Erbschaftssteuer ab und will eine andere Asylpolitik. Die Schweizer wollen eine starke Armee, aber neutral bleiben und wenig dafür bezahlen.
Willkommen zur heutigen Podcastfolge „„Tennis Schweiz“ – Wie Noel Müller die Schweizer Tenniszukunft mitgestaltet“ In dieser Folge begrüße ich Noel Müller – Gründer der Plattform Tennis Schweiz und Host des Podcasts SIP & CHARGE - Dein Tennispodcast aus der Schweiz. Noel ist nicht nur ein echter Macher im Schweizer Tennisnetzwerk, sondern auch selbst aktiver und leidenschaftlicher Spieler. Im Interview spricht er offen über die Entstehung und Vision von Tennis Schweiz – einem Projekt, das ambitionierten Schweizer Spielern auf ITF- und Challenger-Ebene mehr Sichtbarkeit und Support bieten will. Er erzählt, welche Herausforderungen und Learnings ihn auf seinem Weg begleitet haben und wie ihn die redaktionelle Arbeit auch als Tennisspieler persönlich weitergebracht hat. Du erfährst, warum Plattformen wie Tennis Schweiz für die Zukunft des Tennissports so wichtig sind und welche Ideen Noel für die Weiterentwicklung bereits in der Pipeline hat. Eine inspirierende Folge für alle, die Tennis nicht nur spielen, sondern auch mitgestalten wollen. Jetzt reinhören und mehr über die Schnittstelle zwischen Tennis, Medienarbeit und Leidenschaft erfahren! Wenn du gerne mehr über mich erfahren möchtest und Teil meines exklusiven Coachingprogramms werden möchtest dann schau hier vorbei und sichere dir jetzt unverbindlich deinen Beratungstermin. Wir schauen dann gemeinsam, ob und wie ich dir helfen kann und in welchem Bereich der grösste Wachstumshebel für dein Tennisspiel liegt. ➡️ https://timoschwarzmeier.com/
Diese Podcast-Episode ist auch als Video mit Untertiteln auf YouTube verfügbar: https://youtu.be/b9bBzOX5awE Wir sind in der Schweiz! Gemeinsam mit unserem Publikum in Basel testen wir Schweizer Produkte, beantworten eure Fragen und sprechen über kulturelle Unterschiede – vom Müllsystem über Sprachverwirrungen bis zum Thema: Warum starren die Schweizer? Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Eure Fragen LIVE aus Basel Nelda fragt: Habt ihr schon einmal einen peinlichen Moment aufgrund einer schlechten Übersetzung erlebt? Meryl Streep (Wikipedia) Lorenzo fragt: Was würdet ihr – als Deutsche – gerne mit der Schweiz tauschen? Romina fragt: Schweizer Produkte: Top oder Flop? Natsuko aus Japan fragt: Warum starren Schweizer? Some thoughts about this thing called the “Swiss Stare” (Newly Swissed) Clémence aus der französischen Schweiz fragt: Verstehen Deutsche Helvetismen? Liste von Helvetismen (Wikipedia) Lea aus Frankreich fragt: Welches Klischee über Frankreich ist in Deutschland am weitesten verbreitet? Heather aus den USA fragt: Erkennen die Leute im Ausland, dass ihr Deutsche seid? Hast du eine Frage an uns? Auf easygerman.fm kannst du uns eine Sprachnachricht schicken. Top oder Flop: Schweizer Produkte Aromat (Wikipedia) Ovomaltine (Wikipedia) Rivella (Wikipedia) Gruyère (Wikipedia) Ricola (Wikipedia) Läderach (Wikipedia) Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
Schlosser, Simone www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Die 34-jährige Lisa Christ steht seit mehr als der Hälfte ihres Lebens auf der Bühne. Nun erhält sie den Ritterschlag des deutschsprachigen Kabaretts: den Salzburger Stier 2025. In ihrem aktuellen Programm «LOVE*» rekapituliert Lisa Christ ihr Liebesleben und stürzt sich Hals über Kopf in eine wilde Beziehung mit dem Publikum. Der Salzburger Stier 2025 würdigt sie als Künstlerin, die feinfühlig und schonungslos zugleich zeigt, was es bedeutet, heute eine Frau zu sein. Am 10. Mai fand im Theater Gütersloh (DE) die feierliche Übergabe des Kabarettpreises statt. Spasspartout präsentiert Lisa Christs Auftritt in voller Länge. Anschliessend erzählt die Künstlerin im Interview von ihren Plänen für die Zukunft. ____________________ Mit: Lisa Christ ____________________ Redaktion: Lea Schüpbach ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Dauer: ca. 42'
(00:46) Die «Endgültige Form wird von der Architektin am Bau bestimmt» – so der Titel der Schweizer Ausstellung an der Architekturbiennale in Venedig. Weitere Themen: (05:46) «Zwei weibliche Halbakte»: die neue Graphic Novel des französischen Zeichners Luz – erzählt aus der Perspektive eines Gemäldes. (10:01) In Basel kommt Game-Musik auf die Bühne – beteiligt ist das Sinfonieorchester Basel. (14:39) William Boyd veröffentlicht seinen 18. Roman «Brennender Mond» – Auftakt einer neuen Trilogie.
Der Einsatz von Drohnen verändert die Kriegsführung weltweit – was ist die Strategie der Schweizer Armee? Ausserdem: Die Schweiz gilt als Paradies für gutgebildete Expats – doch viele fühlen sich hier nicht willkommen. Und: die Teufelsaustreiber in der katholischen Kirche. Die Schweiz als Expat-Paradies Die Schweiz wird internationaler: Geschätzt kommen jährlich mehrere 10'000 hochqualifizierte Fachkräfte in die Schweiz. Doch viele der sogenannten Expats fühlen sich hier nicht willkommen und bleiben unter sich. Reportage aus der Expat-Community. Aufrüsten mit Drohnen Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine zeigt, wie entscheidend Aufklärungs- und Kampfdrohnen in Konflikten sind. Wie reagiert die Schweizer Armee auf diese Entwicklung? Die Recherche zeigt Probleme in der Drohnen-Strategie des Bundes. Dazu stellt sich Urs Loher, Chef des Bundesamtes für Rüstung, den Fragen von Gion-Duri Vincenz. Mit Weihwasser den Teufel austreiben Vor einigen Monaten hat die Diözese Lugano einen neuen offiziellen Exorzisten ernannt. Seine Aufgabe: besessene Menschen vom Teufel befreien. Warum halten sich skurrile Rituale zur Teufelsaustreibung bis heute in der katholischen Kirche? Die Reportage zeigt zudem, warum heute unter Gläubigen Exorzismen wieder mehr gefragt sind.
2025 ist es 175 Jahre her, seit der Schweizer Franken in Umlauf kam. Geprägt werden die Münzen in der Schweizerischen Münzstätte Swissmint in Bern. Die Sendung 'Treffpunkt' macht einen Augenschein vor Ort und zeigt, wie aus einer ersten grafischen Skizze handfeste Münzen entstehen.
Der neue F-35-Kampfjet der Schweizer Armee ist deutlich lauter als der bisher genutzte FA-18 – und sorgt schon vor seiner Einführung 2028 für Kontroversen. Besonders betroffen: der Militärflugplatz Meiringen im Berner Oberland. Eine exklusive Recherche von CH Media zeigt: Für den Jet-Betrieb fehlt seit Jahrzehnten die rechtliche Grundlage. Zudem verzögert sich der Lärmschutz bei über 40 Schiessanlagen – seit mehr als 15 Jahren.Inlandredaktor Benjamin Rosch hat in Meiringen recherchiert und die Missstände publik gemacht. Er sagt: "Die Bevölkerung verliert das Vertrauen in die Behörden."Wie wehren sich die Anwohner des Militärflugplatzes gegen den Kampfjet-Lärm?Wie begründet die Armee die ewigen Verzögerungen beim Lärmschutz?Muss sich die Armee nicht an die Gesetze halten?Und wie reagieren eigentlich Kühe auf startende Kampfjets?Host und Produzent: Stefan BühlerGast: Benjamin Rosch Mehr Artikel zum Thema:Bald donnert der F35 durchs Dorf, dabei hat der Flugplatz nicht einmal eine BetriebsbewilligungSchweizer Armee droht Klagewelle: Mehr als 40 Schiessstände verstossen bald gegen das GesetzGrosse Umfrage zeigt: Die Haltung zum Kampfjet F-35 kippt
Der Polit-Podcast über einen Dauerbrenner des Schweizer Politsystems.
Nach der Nicht-Wahl von Christiane Brunner in den Bundesrat, kam es 1993 zu heftigen Protesten. In der Folge verzichtete der gewählte Francis Matthey auf die Wahl, Ruth Dreifuss wurde die erste SP-Bundesrätin. Die Proteste und die Konsequenzen sind als «Brunner-Effekt» bekannt. Ausserdem: Nachdem sich die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni am Donnerstag in Washington mit US-Präsident Donald Trump getroffen hat, ist nun US-Vizepräsident JD Vance in Italien zu Besuch. Doch trotz der medienwirksamen Freundschaftsbekundungen, haben die Treffen nichts Konkretes gebracht. In den Niederlanden zieht sich der Gründer der NSC-Partei, Pieter Omtzigt, aus der nationalen Politik zurück. Der Schritt könnte nicht nur erhebliche Auswirkungen auf die Partei haben, sondern auch auf die politische Stabilität in Den Haag.
Bis heute fasziniert das Vermächtnis von Napoleon Bonaparte. Eine, die damals an vorderster Front mit dabei war, ist die Zürcherin Regula Engel. Sie begleitete ihren Ehemann Florian Engel in den Solddienst und schrieb ihre Erlebnisse später nieder – ein Bestseller im frühen 19. Jahrhundert. Offiziersgattin Regula Engel war an der Seite ihres Ehemanns auf zahlreichen Feldzügen mit dabei, manchmal im Hintergrund, manchmal ergriff sie aber auch selbst eine Waffe. In ihrem abenteuerlichen Leben brachte sie 21 Kinder zur Welt, lernte auf dem Ägyptenfeldzug Kommandant Napoleon Bonaparte persönlich kennen, der sogar zwei ihrer Kinder taufte. Doch die Nähe zu Napoleon wurde für sie auch zur Bürde: Sie erlebte ihr persönliches Waterloo, raffte sich wieder auf, und reiste auf der Suche nach Unterstützung um die halbe Welt. Die Zeitblende zeichnet anhand ihrer Memoiren die Geschichte der Offiziersgattin Regula Engel und des Söldnerlebens nach, das schnell zwischen Glanz und Elend wechseln konnte. Sie beleuchtet die Bedeutung des Soldwesens für die Schweiz, und die Rolle der Frauen. ____________________ Feedback oder Fragen? Wir freuen uns auf Nachrichten an zeitblende@srf.ch ____________________ 00:00 Intro 04:26 Die Schweiz und das Soldwesen 08:55 Der Alltag der Söldner 15:34 Frauen und Kinder im Soldwesen 21:07 Finanzielle Absicherung der Söldner und ihrer Familien 24:55 Die Bedeutung der Memoiren von Regula Engel Laufend: Die Geschichte der Schweizer Offiziersgattin Regula Engel vor dem Hintergrund der französischen Geschichte, insbesondere dem Aufstieg und Fall Napoleon Bonapartes. ____________________ In dieser Episode zu hören: Nathalie Büsser, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Zürich ____________________ Links: https://www.srf.ch/audio ____________________ Quellen und Literatur zur Episode: Engel, Regula: Frau Oberst Engel. Memoiren einer Amazone aus Napoleonischer Zeit. Zürich, 2009. Engel, Regula: Frau Oberst Engel. Von Cairo bis Neuyork, von Elba bis Waterloo – Memoiren einer Amazone aus Napoleonischer Zeit. Zürich, 1977. Ulbrich, Claudia: Von der Amazone zur Mutter Courage. Zu den Lebenserinnerungen der Regula Engel. In: Duden, Barbara et al. (Hrsg.): Geschichte in Geschichten. Ein historisches Lesebuch. Frankfurt, 2003, S.261-269. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Barbara Mathys ____________________ Das ist die «Zeitblende»: Die «Zeitblende» erweckt Geschichte zum Leben: bekannte und unbekannte Ereignisse der Schweizer Geschichte – und grosse Episoden der Weltgeschichte. Wir geben denen das Wort, die Geschichte erlebt und mitgeprägt haben. Zeitzeug:innen schildern ihre teils dramatischen Geschichten, historische Figuren werden wieder lebendig. Die besten Historiker:innen ordnen ein und erklären, wie historische Ereignisse unser heutiges Leben prägen.
Auf Verbrecherjagd mit modernen Gen-Analysen: immer wieder gelingen spektakuläre Aufklärungen, auch Jahrzehnte nach der Tat. «Einstein» zeigt: Im schweizerischen Polizeialltag spielen diese Methoden eine untergeordnete Rolle. Doch auch die klassische DNA-Analyse macht weiter Fortschritte. Der ungelöste Fall Der Mord liegt schon viele Jahre zurück: Im September 2006 trifft eine Joggerin in Allschwil BL auf die nackte Leiche einer Frau. Es handelt sich um eine 31-jährige Prostituierte aus dem Basler Milieu. Sie wurde erdrosselt und kurz darauf am Strassenrand ausgeladen. «Aktenzeichen XY» berichtete 2022 über den Fall. Noch immer sucht die Kantonspolizei Baselland nach dem Täter. Die Phänotypisierung Solche «Cold cases», ungelöste Fälle, werden von Christiane Trapp, Leiterin der Cold Case Taskforce der Baselbieter Polizei, systematisch bewertet und überprüft. Dabei hält sie auch Ausschau nach neuen wissenschaftlichen Methoden, wie zum Beispiel die DNA-Phänotypisierung. «Einstein» zeigt, wie sich aus der DNA äusserliche Merkmale wie Augen- oder Haarfarbe oder die Herkunft herleiten lassen. Seit 2023 dürfen das auch die Strafbehörden in der Schweiz, um ungelöste Verbrechen aufzuklären. Wie ist die Bilanz? Die DNA verrät auch den Stammbaum, bis in weit entfernte Verwandtschaftsgrade. In den USA und in Schweden wurden so Jahrzehnte alte Verbrechen aufgeklärt. Wie gingen die Strafbehörden vor und wie kann diese Methode in der Schweiz eingesetzt werden? Forensisches Labor Basel Wie die Methoden zur Sicherung und Auswertung von Spuren am Tatort laufend verbessert werden, zeigt ein Besuch von «Einstein» im forensischen Labor Basel. Mittlerweile kann man dort einzelne menschliche Zellen isolieren und davon die DNA bestimmen. Das hilft besonders in Fällen, wo die DNA-Proben verschiedener Menschen – Täter, Opfer und Unbeteiligten – vermischt sind. Die Polizeidatenbank Europas Fortschritte soll es bald auch beim internationalen Austausch von Spuren- und Täterprofilen geben. Bisher nämlich ist der Austausch dieser Daten umständlich. Ein neues Abkommen, dem die Schweiz beigetreten ist, bringt schon bald einen voll automatisierten Abgleich mit den Polizeidatenbanken Europas.
US-Präsident Trump lässt neue Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte in Kraft treten. Was sind die Folgen? Und: Wegen Trump streichen Schweizer Firmen ihre Gleichstellungsziele. Zu Recht? Stefan Brupbacher ist Direktor des Verbandes der Tech- und Maschinenindustrie Swissmem. Donald Trump macht Ernst mit seinen Zolldrohungen. Der US-Präsident liess neue Zölle in Höhe von 25 Prozent auf die Einfuhr von Stahl und Aluminiumprodukten in Kraft treten. Stefan Brupbacher vom Verband der Schweizer Tech-Industrie, erklärt, was das für seine Branche bedeutet. Und: Wegen Trump lassen Schweizer Firmen ihre Gleichstellungsziele verschwinden – weil sie Angst vor Klagen aus den USA haben. Ist das der richtige Umgang der Schweizer Industrie mit der US-Wirtschaftspolitik? Swissmem-Direktor Stefan Brupbacher ist zu Gast bei David Karasek.
Auf Verbrecherjagd mit modernen Gen-Analysen: immer wieder gelingen spektakuläre Aufklärungen, auch Jahrzehnte nach der Tat. «Einstein» zeigt: Im schweizerischen Polizeialltag spielen diese Methoden eine untergeordnete Rolle. Doch auch die klassische DNA-Analyse macht weiter Fortschritte. Der ungelöste Fall Der Mord liegt schon viele Jahre zurück: Im September 2006 trifft eine Joggerin in Allschwil BL auf die nackte Leiche einer Frau. Es handelt sich um eine 31-jährige Prostituierte aus dem Basler Milieu. Sie wurde erdrosselt und kurz darauf am Strassenrand ausgeladen. «Aktenzeichen XY» berichtete 2022 über den Fall. Noch immer sucht die Kantonspolizei Baselland nach dem Täter. Die Phänotypisierung Solche «Cold cases», ungelöste Fälle, werden von Christiane Trapp, Leiterin der Cold Case Taskforce der Baselbieter Polizei, systematisch bewertet und überprüft. Dabei hält sie auch Ausschau nach neuen wissenschaftlichen Methoden, wie zum Beispiel die DNA-Phänotypisierung. «Einstein» zeigt, wie sich aus der DNA äusserliche Merkmale wie Augen- oder Haarfarbe oder die Herkunft herleiten lassen. Seit 2023 dürfen das auch die Strafbehörden in der Schweiz, um ungelöste Verbrechen aufzuklären. Wie ist die Bilanz? Die DNA verrät auch den Stammbaum, bis in weit entfernte Verwandtschaftsgrade. In den USA und in Schweden wurden so Jahrzehnte alte Verbrechen aufgeklärt. Wie gingen die Strafbehörden vor und wie kann diese Methode in der Schweiz eingesetzt werden? Forensisches Labor Basel Wie die Methoden zur Sicherung und Auswertung von Spuren am Tatort laufend verbessert werden, zeigt ein Besuch von «Einstein» im forensischen Labor Basel. Mittlerweile kann man dort einzelne menschliche Zellen isolieren und davon die DNA bestimmen. Das hilft besonders in Fällen, wo die DNA-Proben verschiedener Menschen – Täter, Opfer und Unbeteiligten – vermischt sind. Die Polizeidatenbank Europas Fortschritte soll es bald auch beim internationalen Austausch von Spuren- und Täterprofilen geben. Bisher nämlich ist der Austausch dieser Daten umständlich. Ein neues Abkommen, dem die Schweiz beigetreten ist, bringt schon bald einen voll automatisierten Abgleich mit den Polizeidatenbanken Europas.
Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang in der Volksmusik. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.
Es ist vor allem die Waffenindustrie, welche vom neuen Aufrüstungskurs un Europa profitiert. Die Aktien von Rüstungsunternehmen gehen gerade durch die Decke – ausser in der Schweiz. Hier, wo politisch auf Neutralität gesetzt wird, steht die Branche vor einem Problem.Nun setzt die Lobby der Waffenindustrie ihre Hoffnungen auf das Parlament, wo in naher Zukunft über den Export von Kriegsmaterial und die Revision des Kriegsmaterialgesetzes diskutiert werden wird.Stimmen Produktion und der Export von in der Schweiz gefertigten Waffen und Munition überein mit der Schweizer Neutralität? Christian Zürcher blickte für eine Reportage hinter die Kulissen der Schweizer Waffenbranche und ist nun zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos».Host: Mirja GabathulerProduzent: Tobias HolzerArtikel zum Thema: In den Schwyzer Alpen jagen sie Kriegsmunition an die FelswandDie Rüstungsindustrie hebt weltweit ab – in der Schweiz brechen die Verkäufe zusammen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.chPodcast, Live-Aufzeichnung «Apropos»: Wohnkrise: Woher sie kommt – und was sie mit uns macht
Seit der Expo.02 liegt das Panoramabild der Schlacht bei Murten zusammengerollt in einem Bunker. Bis jetzt hat es nirgendwo geklappt mit einer dauerhaften Ausstellung. Nun startet eine Stiftung zusammen mit der Politik einen neuen Anlauf. Weiter in der Sendung: · Berner Antiseparatisten haben in Tramelan des 50. Jahrestags der Jura-Abstimmung vom 16. März 1975 gedacht. · Zwei Senioren bei Brand in Villa in Courtaman FR leicht verletzt. · Die Schweizer feiern im Riesenslalom in Hafjell einen Dreifachsieg. Der Walliser Loïc Meillard gewinnt vor Marco Odermatt und Thomas Tumler.
In der 127. Folge von Spitzguuge blicken wir über die Landesgrenze hinaus und diskutieren die Leistungen der Schweizer Nati-Spieler im Ausland. Wie spielt Simon Sohm in Parma? Sollte Muheim im nächsten Nati-Aufgebot stehen? Was leistet Ricardo Rodriguez bei Betis? Über diese und weitere Spieler berichten wir in der neusten Folge. Instagram: @spitzguuge
Landjäger, Rivella, Klöpfer, Raclette oder Aromat: Die Schweizer Küche und ihre ess- und trinkbaren Eigenheiten sind so vielfältig wie die Landessprachen. In der Waadt isst man Boutefas – eine gigantische Wurstspezialität. Im Thurgau wird Fleischkäse serviert und im Tessin Mortadella di fegato.Aber nicht nur beim Fleisch zeigen sich kulinarische Eigenheiten: auch bei Käse, Brot und Gebäck, Wein, Schnaps oder Süssgetränke. Gesammelt hat sie alle Paul Imhof, ehemaliger Journalist beim Tages-Anzeiger. Sein Buch entstand über einen Zeitraum von über 20 Jahren und beinhaltet das offizielle kulinarische Erbe der Schweiz: Eine Enzyklopädie der Dinge, die heute hierzulande hergestellt und gegessen werden.Claudia Schmid, Ressortleiterin Stadtleben beim Tages-Anzeiger und Expertin für Themen rund ums Essen und Trinken ist eingetaucht – und erzählt von ihren Entdeckungen in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserProduzent: Tobias HolzerArtikel zur Folge: «In diesem Kanton schlägt das kulinarische Herz des Landes» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.chPodcast, Live-Aufzeichnung «Apropos»: Wohnkrise: Woher sie kommt – und was sie mit uns macht
Trump, Trump und nochmals Trump. Man entkommt ihm nirgends dieser Tage. Nicht einmal im Politbüro. Was hat seine Präsidentschaft bisher für Konsquenzen für die Schweiz? Und wie sehr eifern Schweizer Politiker bereits dem libertären Eifer nach, der in den USA und anderen Ländern gerade hoch im Trend liegt? Diese und weitere Fragen disktutieren Jacqueline Büchi, Larissa Rhyn und Fabian Renz in einer neuen Folge des «Politbüro».Und ein Hinweis zum Schluss: Am Donnerstag, 27. Februar wird das «Politbüro» vor Live-Publikum im Kaufleuten aufgezeichnet. Für Abonnementen gibt es vergünstigte Tickets direkt beim Kaufleuten. Und: Es werden auch Tickets verlost. Wer kommen möchte, schickt ein Mail mit dem Betreff «Politbüro» an podcast@tamedia.ch.Host: Philipp LoserProduzent: Tobias Holzer Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
The Swiss population has voted against the Greens' initiative “For a responsible economy within planetary limits.” But why did the initiative for more environmental responsibility fail and what does this mean for Switzerland's future climate? - Die Schweizer Stimmberechtigten haben sich gestern gegen die Volksinitiative “Für eine verantwortungsvolle Wirtschaft innerhalb der planetaren Grenzen” entschieden. Doch woran ist die Umweltverantwortungsinitiative gescheitert und was bedeutet dies für die Klima-Zukunft der Schweiz?
Nirgendwo in der Schweiz sind momentan so viele Menschen krank, wie im Kanton Basel-Stadt. Ausserdem: · Novartis mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2024 · Wochengastgespräch: Zwei Neugewählte vor der neuen Legislatur
Vor 24 Jahren entdeckte Verena Hug mit ihrem Partner die Swinger-Welt. Dort konnten die beiden ihre sexuellen Fantasien mit anderen Menschen ausleben. Heute führt die 57-Jährige den grössten Swinger-Club der Schweiz. Eifersucht? Fehlanzeige. Verena Hug ist seit 28 Jahren mit ihrem Partner zusammen. Die beiden gönnen sich gegenseitig alle Freiheiten. «Ein Mann allein kann nicht vier Stunden durchhalten. Im Swinger-Club können sich die Männer abwechseln und mich stundenlang verwöhnen.» Nach jahrelangem Ein- und Ausgehen in diversen Swingerclubs eröffnete die gelernte Köchin 2007 ihren eigenen Lusttempel. Seit 17 Jahren beobachtet sie als Betreiberin des grössten Swinger-Clubs der Schweiz die Szene: «Frauen getrauen sich heute viel mehr, sich das zu holen, wonach sie Lust haben.» ___________________ Diese Folge erschien zum ersten Mal am 14. Oktober 2024. ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an focus@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ (01:11) Erste Erfahrung im Swinger-Club (07:36) Eifersucht?! (12:22) Regeln in der Partnerschaft (15:35) Verschiedene Arten von Sexualität (34:11) Eröffnung Swinger-Club (37:54) Durchfall im Swinger-Club (39:39) Wer geht in den Swinger-Club? (48:48) Tipp für Neueinsteiger:innen ____________________ - «Focus» ist ein Podcast von SRF - Host: Donat Hofer - Instagram: @donat.hofer - Angebotsverantwortung: Anita Richner ____________________ Das ist «Focus»: Ein Gast – eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen.
Der Shooting-Star der vergangenen Saison ist heute bei „Hand aufs Harz“ zu Gast! Manuel Zehnder spricht mit Moderatorin Anett Sattler über die vergangene Saison in Eisenach, seine besondere Beziehung zum ThSV und zu Trainer Misha Kaufmann, der sich auch selbst per Sprachnachricht meldet. Kaufmann hat seine Entwicklung bis hin zum SC Magdeburg schon in frühen Jahren maßgeblich geprägt. Wie der Torschützenkönig der Saison 2023/24 in der Schweiz aufgewachsen ist und dafür gesorgt hat, dass seine Eltern entscheidende Persönlichkeiten in seinem Heimatverein wurden, erzählt der Spielmacher ausführlich. Warum Luftanhalten und Einkaufswagen-Touren für Ärger sorgten und wieso er wohl eher nicht mehr so schnell auf der Außenbahn zu finden sein wird, erfahrt ihr in dieser Episode. Außerdem spricht der 25-Jährige über seinen chaotischen Sommer und einen Wunsch, der nicht in Erfüllung ging. Viel Spaß mit Folge #120 von „Hand aufs Harz“ mit Manuel Zehnder.
Die Linke in der Schweiz steht seit dem Sieg von Donald Trump in den USA unter Schock: SP-Co-Präsident Cédric Wermuth befürchtet gar eine «Trumpisierung» der Politik hierzulande. Ist das pure Polemik – oder sinken nun auch bei den Schweizer Parteien die Hemmschwellen? Mit dem Wahlsieg von Donald Trump ging ein Wahlkampf zu Ende, der von Provokationen auf beiden Seiten geprägt war. Während die Demokratin Kamala Harris ihren Kontrahenten als Faschisten bezeichnete, warf Trump der amtierenden Vizepräsidentin vor, eine Kommunistin zu sein. Wie viel Provokation gehört zum politischen Handwerk? Auch in der Schweizer Politik wird zuweilen mit harten Bandagen gekämpft. Doch: Wo sind die Grenzen? Mit Donald Trump als Präsident der USA könnte sich in der internationalen Sicherheitspolitik einiges ändern. Was heisst das für Europa? Muss die Schweiz ihre Sicherheitspolitik überdenken? Derzeit findet in Baku die 29. UN-Klimakonferenz statt. Ob sich der zukünftige US-Präsident Donald Trump in den kommenden Jahren für den Klimaschutz einsetzen wird, ist unsicher. Bringt er den internationalen Kampf gegen den Klimawandel in Gefahr? Oder ist diese Befürchtung unberechtigt? In den letzten Jahren haben sich die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA intensiviert. Wie Donald Trump die wirtschaftspolitischen Weichen stellt, kann spürbare Folgen für die Schweiz haben. Kann die Schweiz wirtschaftlich von einem Präsident Trump profitieren? Oder sorgen potenzielle Strafzölle für Schwierigkeiten? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 15. November 2024 in der «Arena»: – Cédric Wermuth, Co-Präsident SP; – Philipp Matthias Bregy, Fraktionspräsident Die Mitte; – Sibel Arslan, Vizepräsidentin Grüne; und – Alfred Heer, Nationalrat SVP/ZH.
Telegram-Gründer Pawel Durow wurde in Paris verhaftet. Diese Nachricht ging am Samstag um die Welt. Über die schweren Vorwürfe gegen Durow und die Zensurfreiheit sozialer Medien sprechen wir mit dem IT-Unternehmer Andreas Wiebe, Betreiber der Suchmaschine Swisscows. Die Schweizer werden am 22. September über die Biodiversitätsinitiative abstimmen. Bauernpräsident Markus Ritter warnt vor der Initiative und fürchtet Einschränkungen für die Landwirte. Im Gespräch mit dem Rechtsanwalt Michael Moser geht es um die Revision im Fall des Familienrichters Christian Dettmar aus Weimar, und Cora Stephan kommentiert die innere Sicherheit in Deutschland.
Sieben Jahr ist es her, seit das Schweizer Stimmvolk den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen hat. Mit der angenommenen Energiestrategie 2050 sollen erneuerbare Energien gefördert werden. Zudem wurde der Bau neuer AKW verboten.Nach der Abstimmung wurde es eine Zeit lang ruhig um die Atombefürworter. Doch im Jahr 2019 organisierten sie sich neu und wollten das Verbot kippen. Ihre Begründung: die Strommangellage. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 wollten die Befürworter der Atomenergie sofort neue AKW bauen.Zwei Jahre nach dem Angriff auf die Ukraine diskutiert der Bundesrat nun darüber, ob er das Neubauverbot für AKW aufheben will.In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Bundeshausredaktorin Charlotte Walser die Geschichte des Schweizer Atomausstiegs. Zudem klärt sie die Frage, wie es die Atombefürworter inklusive Energieminister Albert Rösti innert kurzer Zeit geschafft haben, wieder die Oberhand zu gewinnen.Host: Philipp LoserProduktion: Sara SpreiterMehr zum Thema:Grüne sagen neuen Atomkraftwerken den Kampf anKommentar zur Axpo-Abstimmung: Atombefürworter erhalten neue ChanceRösti macht Ernst – Bundesrat dürfte AKW-Neubauverbot kippenKommentar zur Atomindustrie: So lässt sich die Bevölkerung nicht für neue AKW gewinnen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Franziska und Stefan Wüthrich leben auf hoher See. Seit März 2023 wohnen die Berner auf einem Segelschiff. Ihren festen Platz haben sie im Yachthafen «Port Camargue», der französischen Stadt Le Grau-du-Roi. Es ist ein Gefühl von Freiheit, sagt Franziska: «Jeden Tag atmen wir frische Meeresluft!» Franziska und Stefan Wüthrich sind Abenteurer durch und durch. Mit den Kindern haben die Berner bereits in Afrika gelebt oder sind mit dem Wohnwagen quer durch Europa gereist. Doch der grösste Traum der beiden leidenschaftlichen Segler ist das Leben auf einem schwimmenden Zuhause. Seit über einem Jahr wohnt das Paar auf ihrem Segelboot an der französischen Mittelmeerküste. In der Nähe von Montpellier im Hafen «Port Camargue» haben sie ihren festen Platz gemietet. Ein lang ersehntes Projekt, sagt Stefan Wüthrich: «Wir wollten nicht bis zur Pensionierung warten, sondern das Leben auf einem Segelboot jetzt schon geniessen!» Freunde und Verwandte hätten da schon mal gestutzt, als sie von der Idee erfahren haben, sagt Franziska Wüthrich: «Die Schweizer denken da immer an die Sicherheit. Aber das Leben, das kann man nicht versichern, man muss es leben!» Weniger ist Meer Das Segelschiff von Stefan und Franziska Wüthrich ist rund vierzehn Meter lang. Ihr Zuhause auf nur 30 m2 biete aber trotzdem viel Komfort, sagt Stefan Wüthrich: «Es hat eine grosse Kabine mit Dusche und Bad, einen Salon und eine gute ausgestattete Küche. Und auch für Gäste gibt es eine zusätzliche Kabine mit eigenem Bad.» Der Alltag auf einem Segelschiff sei ähnlich wie in einem Zuhause auf festem Boden, sagt er: «Am Morgen trinken wir unseren Kaffee, machen Besorgungen, putzen und gehen mit dem Hund laufen. Der einzige Unterschied ist, dass wir jeden Tag aufs Meer blicken und bei schönem Wetter segeln gehen.»
Wenzel, Tobias www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
«Wenn Frau will, steht alles still»: Die erste lila Welle rollte am 14. Juni 1991 durch die grössten Schweizer Städte. Wie die Meinungen damals auseinandergingen, ist Thema dieser Folge «100 Jahre Weltgeschichte im Radio – was Sie und uns bewegt». Es war die grösste politische Mobilisierung in der Schweiz seit dem Generalstreik nach dem Ersten Weltkrieg: Der erste landesweite Frauenstreik am 14. Juni 1991. Schätzungsweise eine halbe Million Menschen beteiligten sich damals an den Streikaktionen und gaben ihrem Unmut Ausdruck. Dies, unter dem Motto «Wenn Frau will, steht alles still». Es kam zu Aktionen wie überlangen Pausen, zum Aushängen von Transparenten oder demonstrativem Nichtstun. Frauen legten vereinzelt kurzzeitig die Arbeit nieder, versammelten sich am Arbeitsplatz, auf der Strasse oder vor Ladengeschäften. Sie liessen auch die unbezahlte Haus-, Erziehungs- und Betreuungsarbeit ruhen. Doch alles stand nicht still an diesem Tag. Denn nicht jede Frau wollte streiken. Viele gingen wie gewohnt ihrer Arbeit nach und fanden wenig bis kein Verständnis für die Streikaktionen. Margrit Meier, die Gewerkschaftssekretärin und eine der Initiantinnen des ersten Frauenstreiks, erklärt sich das 1991 unter anderem mit der Angst vor der Reaktion des Arbeitgebers oder auch des eigenen Mannes. Doch auch die Bezeichnung «Frauenstreik» sorgte für Diskussionen.
In Paris beginnen heute die Olympischen Sommerspiele mit einer Eröffnungsfeier der Superlative. Gefordert sind insbesondere auch die Sicherheitsbehörden. Auslandredaktorin Veronika Meier berichtet von der Stimmung in Paris und Sportredaktor Ueli Reist schätzt die Schweizer Chancen ein. Weiteres Thema: Die USA erhöhen den Druck auf Israel, mit der Hamas ein Abkommen über eine Waffenruhe zu schliessen. Regierungschef Benjamin Netanjahu hat in den USA unter anderem mit Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris gesprochen.
Nach der letzten Europameisterschaft sind die Erwartungen ans Schweizer Team hoch. Ist die Nati bereit für das Auftaktspiel gegen Ungarn? * In der Gemeinde Nussbaumen (AG) hat es mehrere Explosionen in der Tiefgarage eines Hochhauses gegeben. Zwei Personen wurden tot aufgefunden, elf weitere wurden verlezt. * Die USA und die Ukraine haben im Rahmen des G7-Gipfels ein langfristiges Sicherheitsabkommen unterzeichnet.