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Manchmal, ja manchmal da hat einen das Zivilrecht so richtig am Haken! Da löst man die Bremsen, da lässt man sich mitziehen, da wird man nur zu gerne in Verwahrung genommen. Ihr ahnt es schon: In dieser Folge geht es um die allseits beliebten Abschleppfälle, hier in der Geschmacksrichtung „Zivilrecht“ (für die öffentlich-rechtlichen Abschleppfälle geht es bitte hier entlang). Zugleich feiert mit dieser Folge unsere Reihe zum materiellen Recht (die Folgen Materielles ZivilR 1 und 2 gibt es hier) ein Comeback - und zwar eingekleidet in eine neue Formatidee: Nur einer - in diesem Fall: Christian Walz - weiß, worum es in der Folge gehen wird und hat das Thema vorbereitet, sein Gegenüber - in diesem Fall: Anna Henrichs - stolpert ahnungslos in die Aufnahme und wird zu Beginn auch noch mit knifflige Quizfragen malträtiert (die im Verlauf der Folge natürlich aufgelöst werden). Mitraten erwünscht! Auf diese Weise erarbeiten sich die beiden das Themenfeld der zivilrechtlichen Abschleppfälle von den absoluten Grundlagen bis hin zu nerdigen Detailfragen. Und weil es sich bei den Abschleppfällen um eine echte Querschnittsmaterie handelt, lernt man wie Nebenbei noch allerhand um Besitzrecht, GoA und Deliktsrecht. Lasst uns unbedingt wissen, wie Euch diese neu-alte Formatidee gefällt. Nächste Woche erscheint Folge 2 - viel Spaß beim Hören! Besprochene Entscheidungen: BGH, Urteil vom 19. Dezember 2025 – V ZR 44/25 – BGH, Urteil vom 11. März 2016 – V ZR 102/15 – BGH, Urteil vom 18. Dezember 2015 – V ZR 160/14 – BGH, Urteil vom 21. September 2012 – V ZR 230/11 – BGH, Urteil vom 6. Juli 2012 – V ZR 268/11 – BGH, Urteil vom 5. Juni 2009 – V ZR 144/08 –, BGHZ 181, 233-242 Kapitelmarken: 00:00 Einleitung 06:49 Die sechs Quiz-Fragen 17:19 Grundfall 18:54 Possessorische Besitzschutzansprüche 23:39 Besitzstörung, teilweise Besitzentziehung (Auflösung Frage 1) und Selbsthilferechte 28:23 Wer ist Störer? 29:23 Anspruch aus § 1004 BGB 31:05 Anspruch aus § 823 I BGB und §§ 823 II, 858 BGB 34:34 Unterlassungsansprüche und Unterlassungserklärungen 46:56 Abwandlung 1 48:13 Vertragsschluss 49:12 Verbotene Eigenmacht nach Mietvertragsende? (Auflösung Frage 2) 58:32 Abwandlung 2 01:00:15 Vertragliche Ansprüche, culpa post contractum finitum 01:03:04 Normzweck und Systematik der GoA, §§ 677 ff. BGB 01:10:19 Voraussetzungen der berechtigten GoA und „Fremdheit“ des Geschäfts 01:20:23 Fremdgeschäftsführungswille (Auflösung Frage 4) 01:27:47 „Berechtigung“ der GoA, § 683 BGB 01:38:15 Deliktsrechtliche Ansprüche, § 823 I BGB und § 823 II BGB iVm. § 858 BGB 01:42:10 Wann GoA, wann Deliktsrecht? (Auflösung Frage 3) 01:45:53 Fazit http://www.refpod.de http://www.instagram.com/ref.pod/ E-Mail: jura.ref.pod@gmail.com Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter.
Der Mann, der vor neun Jahren eine Krankenkassen-Filiale in Schaffhausen mit einer Kettensäge stürmte und zwei Angestellte verletzte, bleibt in der «kleinen Verwahrung». Das Schaffhauser Obergericht bestätigt damit das Urteil der Vorinstanz. Weitere Themen: - Bundesgericht gibt grünes Licht für Mindestlöhne in Zürich und Winterthur. - Zum ersten Mal zählen verschiedene Zürcher Gemeinden ihre Abstimmungsunterlagen elektronisch aus. - «Achtung Baustelle» ein Theaterstück auf der Baustelle des Koch-Areals.
Seit 1998 sitzt Caroline H. im Frauengefängnis JVA Hindelbank. Über 15 Jahre in strenger Isolation mit minimalen sozialen Kontakten. Währenddessen wird vor Gericht darüber diskutiert, ob ihre Verwahrung in eine stationäre Therapie umgewandelt werden soll. Der Prozess zieht sich über Jahre. Neue Gutachten, neue Anhörungen, neue Entscheide. In der JVA kommt es unterdessen zu ersten Lockerungen für Caroline H.. Ausgelöst unter anderem durch eine Kritik der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter, welche die Bedingungen in der JVA als «menschenunwürdig» bezeichnete. Caroline H. erhält begleitete Ausgänge, regelmässige Psychotherapie und Zugang zu einer Integrationsgruppe. Im Jahr 2024 entscheidet das Bezirksgericht Zürich, dass Caroline H.'s Verwahrung in eine stationäre Therapie umgewandelt werden soll. 2025 bestätigt das Obergericht diesen Entscheid. Der Entscheid ist noch nicht rechtskräftig und wird von der Oberstaatsanwaltschaft ans Bundesgericht weitergezogen. Was hat diese Entwicklung möglich gemacht? Und kann die Justiz etwas vom Fall Caroline H. lernen – oder ist das ein aussergewöhnlicher Einzelfall? In Folge 3 erzählt Liliane Minor, Redaktorin im Ressort Zürich und Gerichtsreporterin des «Tages-Anzeigers», wie aus strenger Einzelhaft ein Alltag mit anderen Gefängnisinsassinen wurde. Und wir sprechen mit «Tages-Anzeiger»-Reporterin Chris Winteler, die Caroline H. im Gefängnis besucht und mit ihr gesprochen hat. Gast: Liliane Minor Host: Sara Spreiter Skript: Jacky Wechsler, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Jacky Wechsler Expertin: Forensische Psychologin May Beyli Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen? Den Newsletter «Unter Verdacht» bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
In dieser Folge sprechen wir mit Markus Vorsmann von BitBox über den Weg zur Selbstverwahrung von Bitcoin. Wie gelingt der Einstieg in die eigene Verwahrung – und woher kommt die Angst davor? Wir diskutieren, worauf man beim Backup achten sollte und welche Fehler besonders häufig gemacht werden. Außerdem gibt Markus Einblicke in die häufigsten Supportanfragen bei BitBox und wir gehen der Frage nach, ob sich Bitcoin langfristig durchsetzen wird. Ihr möchtet an unserem Live-Webinar mit Marc Steiner am 22. April 2026 um 19 Uhr teilnehmen? Hier findet ihr alle Informationen & die Anmeldung dazu.
Seine Karriere ist die vielleicht krasseste Underdog-Geschichte eines Deutschen in der Finanzwelt: Mit 26 Jahren spricht Jörg Ambrosius kein Wort Englisch, heute verantwortet er die Verwahrung eines 54-Billionen-Dollar-Vermögens für eines der wichtigsten Finanzinstitute der Welt: State Street. Über die Infrastruktur der US-Bank werden rund 13 Prozent der weltweiten Wertpapiertransaktionen abgewickelt, viel mehr Systemrelevanz geht kaum. Im OMR Podcast spricht Jörg Ambrosius darüber, was es bedeutet, für die Sicherheit eines Vermögens zu sorgen, das etwa zehn Mal so groß ist wie das BIP von Deutschland. Außerdem verrät er, wie er es von der Ausbildung bei der Volksbank Cochem bis an die Spitze eines US-Giganten geschafft hat, warum Europa regulatorisch den Anschluss verliert und warum er nicht daran glaubt, dass Bitcoin eine Zukunft haben.
Caroline H. ist knapp volljährig, als sie ihre ersten Kleindelikte begeht. Sie schlitzt Autoreifen auf und stiehlt Portemonnaies, legt erste Brände. Schon zu dieser Zeit äussert sie Gewaltfantasien, droht Menschen zu verletzen, sie gar zu töten. 1991 begeht sie ihren ersten Mord – den Mord im Parkhaus Urania. Ihrer Aussage zufolge habe sie das «Klackern der Absatzschuhe» in Rage versetzt – und sie wollte die Frau erschrecken. Nach ihrer Festnahme wird Caroline H. als gefährlich und untherapierbar eingestuft. Sie erhält vor Gericht eine lebenslängliche Freiheitsstrafe und anschliessende Verwahrung. Dafür wird sie in der JVA Hindelbank, dem Frauengefängnis, untergebracht. Eine Täterin mit brutalen Gewaltfantasien gegenüber Frauen, in einem Gefängnis voller Frauen. Wie wird so jemand untergebracht? Wie sieht Caroline H.'s Alltag aus? Und was passiert als sie nach mehreren Jahren im Gefängnis ihr Geständnis plötzlich widerruft? In der zweiten von drei Folgen zum Fall rekonstruiert Liliane Minor, Redaktorin im Ressort Zürich und Gerichtsreporterin des «Tages-Anzeigers», die Vorgeschichte von Caroline H. Die Expertin und forensische Psychologin May Beyli ordnet ein, was ihre psychische Erkrankung bedeutet und welche Auswirkungen eine jahrelange Isolation haben kann. Gast: Liliane Minor Host: Sara Spreiter Skript: Jacky Wechsler, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Jacky Wechsler Expertin: Forensische Psychologin May Beyli Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen? Den Newsletter «Unter Verdacht» bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Zürich, 5. Juli 1999: Die Stadtpolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft Zürich laden zur Pressekonferenz. Sie verkünden: Man habe zwei der aufsehenerregendsten Tötungsdelikte der vergangenen Jahre geklärt. Endlich. Die beiden Zürcher Fälle liegen Jahre zurück: 1991 wird im Urania-Parkhaus am helllichten Tag eine 29-jährige Frau erstochen. 1997 stirbt beim Chinagarten eine 61-jährige Spaziergängerin nach mehr als 30 Messerstichen. Die beiden Fälle werden zu sogenannten Cold Cases. Bis eine Frau in einer psychiatrischen Klinik von «Albträumen» erzählt. Sie sagt, sie habe wiederkehrend von Messerangriffen geträumt. Messerangriffe auf Frauen – in einem Park, in Parkhäusern und Unterführungen. Es stellt sich heraus: die «Albträume» sind Wirklichkeit. Die Frau ist sowohl für den Mord im Parkhaus als auch für jenen beim Chinagarten verantwortlich. Dass eine Frau die Tatperson ist, überrascht die Öffentlichkeit. Bisher ging man in den Ermittlungen von einem Mann oder mehreren Männern aus. Eine Frau, die ihr unbekannte Frauen mit dieser Brutalität umbringt, das kannte man bisher nicht. Wie kam es zu den beiden Morden in Zürich? Und wie geht es nach dem Geständnis der Täterin weiter? Das erzählt Liliane Minor, Redaktorin im Ressort Zürich und Gerichtsreporterin des «Tages-Anzeigers», in der ersten von drei Folgen zu Caroline H., der Parkhausmörderin. Gast: Liliane Minor Host: Sara Spreiter Skript: Jacky Wechsler, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Jacky Wechsler Nachträgliche Korrektur vom 8. April 2026: Daniel Bussmann war Chef der Kriminalpolizei Luzern und nicht, wie in der Podcastfolge erwähnt, der Kriminalpolizei Zürich. Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen? Den Newsletter «Unter Verdacht» bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Wie viel Gold gehört wirklich ins Depot? Reichen 5, 10 oder 30 Prozent zur Absicherung - oder ist deutlich mehr nötig, um dein Geld und Vermögen vor Inflation, Finanzkrisen und Systemrisiken zu schützen? Und kann man allein mit Gold tatsächlich unabhängig vom Finanzsystem werden? Ausgangspunkt dieser Folge ist eine Hörerfrage: Björn ist aktuell nahezu vollständig in Gold investiert und möchte weiter Gold kaufen, bis er bei 100 Prozent ist. Seine Motivation: Schutz vor Crashs, Währungsabwertung und unvorhersehbaren Marktereignissen. Doch was bedeutet „in Gold investiert“ überhaupt? Sollte man dabei zwischen Papiergold, goldgedeckten Wertpapieren und echtem physischem Eigentum unterscheiden? Würde ich Björn empfehlen, mit dem Gold kaufen weiterzumachen - oder übersieht er etwas? Gemeinsam mit Anja-Katharina aus meinem Team diskutiere ich: - Wie ich zu klassischen Portfolio-Empfehlungen von 5-30 Prozent Gold stehe - Warum auch deine Gold-Anlage fragil sein kann - und wie du sie antifragil machst - Welche Rolle die sichere Verwahrung und "echtes Eigentum" bei physischem Gold spielen - Und ab welchem Goldanteil ein Portfolio wirklich aufhört, vom Funktionieren der Märkte abhängig zu sein. Eine Folge über Goldpreis, Vermögenssicherung, Schwarze Schwäne, Portfoliotheorie, Marktrisiken und die Frage, wie viel Schutz wirklich nötig ist, bevor die nächste Krise kommt. ___ Schreib mir gern: post@ronnywagner.com Bei meinem Familien-Unternehmen, der Noble Metal Factory, kannst du Gold und Silber kaufen sowie langfristig per Sparplan in Edelmetalle anlegen. Schau gern vorbei und buch dir ein kostenfreies Beratungsgespräch mit uns: www.anlage-in-gold.de Kostenfrei für dich: Checkliste seriöser Edelmetallkauf & seriöse Edelmetallhändler finden: https://9ytk4f2lg57.typeform.com/to/DTKWecun Gold sicher zuhause lagern: https://9ytk4f2lg57.typeform.com/to/ZkZZgvFB Gold lagern im Hochsicherheitslager: https://9ytk4f2lg57.typeform.com/to/SbJ1JkjZ Checkliste Gold kaufen: 5 Fragen, die du dir stellen solltest, bevor du in Gold investierst: https://9ytk4f2lg57.typeform.com/to/EsJkBWUN
Seit heute Morgen steht das Urteil im Basler Mordfall Nasenweg fest. Der 33-jährige Täter wird ordentlich verwahrt. Der Mann hatte im August 2024 eine Frau am Nasenweg getötet. Er gilt als schuldunfähig. Ausserdem: · Nur noch Salina Raurica in Pratteln für neues Spital im Rennen · Falsches MRI und hohe Rechnung: Erneuter Fehler am Unispital
Wer bei der Maag Recycling AG in Winterthur Altkleider entsorgen will, bezahlt ab Anfang des nächsten Jahres 50 Rappen pro Kilogramm. Bisher war es gratis. Grund für den Unkostenbeitrag ist der steigende Aufwand bei abnehmender Qualität der Kleider. In Zürich bleibt die Abgabe kostenlos. Weitere Themen: · Zürcher Gemeinden müssen weniger geflüchtete Menschen aufnehmen - Kanton senkt Aufnahmequote. · Wohnungsnot ist die grösste Sorge der Stadtzürcher Bevölkerung. · Zürcher «Parkhausmörderin» erhält Therapie statt Verwahrung. Anmerkung: In der Anmoderation des Beitrags könnte der Eindruck entstehen, dass die Abgabe von Altkleidern in Winterthur einzig bei der Maag Recycling AG möglich ist. Dies ist jedoch nicht der Fall. Die Stadt betreibt mehrere Sammelstellen ausserhalb des Maag-Areals. Dort bleibt die Abgabe weiterhin kostenlos.
Das Bezirksgericht Zürich hat am Dienstag sein Urteil im Fall der drei Morde in Zürich und Laupen in den Jahren 2010 und 2015 gefällt. Der 47-jährige Mann erhält eine lebenslängliche Freiheitsstrafe. Auf eine vom Staatsanwalt geforderte anschliessende Verwahrung verzichtet das Gericht. Weitere Themen: · Die grosse Budgetdebatte im Zürcher Kantonsparlament: SVP und FDP scheitern mit Kürzungsversuchen im Bereich der Kultur. · Der Winterthurer Finanzvorsteher Kaspar Bopp (SP) bedauert die Budgetkürzungen des Stadtparlaments. · Gemeinde Horgen teilt E-Autos mit der Bevölkerung. · «Blos e chliini Stadt»: Die Kleine Bühne Schaffhausen lässt die Kinderlieder von Dieter Wiesmann auf der Theaterbühne aufleben.
Der Dreifach-Mörder von Laupen/BE und Zürich ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 47-Jährige Mann hatte die Taten bis zuletzt abgestritten. Auf eine spätere Verwahrung verzichtet das Gericht. · Grindelwald will nicht noch mehr Gäste - wie reagieren Bevölkerung und Tourismusbetriebe? · In Leuk/VS gibt es Widerstand gegen den Bauentscheid für die SpaceX-Antennen · 71 Micarna-Aktivisten zu bedingten Geldstrafen verurteilt · Das Engeried-Spital in Bern verliert sein stationäres Angebot
Psychisch Kranke wurden lange in großen Anstalten untergebracht. Doch 1975 zeigte ein Bericht der Bundesregierung, wie schlecht ihre Versorgung war. Er leitete eine Wende ein: weg von Verwahrung, hin zu Betreuung – mit spürbaren Folgen bis heute. Nützel, Nikolaus www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
In dieser Folge erkläre ich, warum Bitcoin für mich das neue „digitale Bargeld unter der Matratze“ ist. Ich zeige, dass Bitcoin ähnlich wie Gold als Wertspeicher funktioniert, aber sicherer, teilbarer und weltweit übertragbar ist. Durch seine Limitierung auf 21 Millionen Stück ist Bitcoin deflationär und schützt langfristig vor Kaufkraftverlust. Ich teile außerdem meine eigenen Fehler aus der Vergangenheit und betone, wie wichtig Self-Custody und sichere Verwahrung über eine Hardware-Wallet sind.
In dieser Podcast Folge sprechen Michael und Nina über aktuelle Krypto-News bei justTRADE. Sie geben einen Einblick in das Staking von Kryptowerten und welche Zinssätze zu erwarten sind. Doch das Krypto-Angebot bei justTRADE wird nicht nur mit Flexible Staking erweitert. Michael gibt eine Vorschau auf die neuen nativen Kryptowerte, die das Angebot von justTRADE schon bald massiv verstärken werden. Mit den neuen Werten wird sich das Angebot an nativen Kryptowerten mehr als verdoppeln. Welche Werte dabei sind, erfährst du im Podcast. Zum Schluss gehen Michael und Nina noch auf die MiCA-Verordnung und ihre Auswirkungen für Anleger ein. Diese wird bis Ende des Jahres umgesetzt und soll den Handel und die Verwahrung von Kryptowerten innerhalb der EU transparenter, sicherer und für den Anleger besser kontrollierbar machen.Wenn du möchtest, dass deine Frage in einer der nächsten Folgen beantwortet wird, schicke uns eine E-Mail an: podcast@justtrade.com Du hast noch kein Depot bei justTRADE? Jetzt eröffnenDisclaimer: Die bereitgestellten Inhalte in diesem Podcast dienen nur der Information, stellen keine Anlage, Steuer- oder Rechtsberatung dar und sind weder als Angebot noch als eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Kryptowerten zu verstehen.
Wechsel des SEG-Geschäftsführers wirft viele Fragen auf, Hessische Polizei deckt überregionale Einbrecherbande auf und Hessens Gefängnisse leeren sich – doch Verwahrung nimmt zu. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/wechsel-des-seg-geschaeftsfuehrers-wirft-viele-fragen-auf-5002301 https://www.wiesbadener-kurier.de/politik/politik-hessen/hessens-gefaengnisse-leeren-sich-doch-verwahrung-nimmt-zu-5119488 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/kreis-rheingau-taunus/taunusstein-kreis-rheingau-taunus/ueberregionale-einbrecherbande-aufgedeckt-5134174 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/kreis-main-taunus/hochheim-kreis-main-taunus/hochheimer-markt-volksfest-der-superlative-kann-beginnen-5128854 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/mainz/stadt-mainz/fastnacht-das-ist-am-1111-auf-dem-schillerplatz-geplant-5063359 Ein Angebot der VRM.
Hessen Mobil bezieht Stellung zu gefällten Bäumen in Lahnau, Luna aus Marburg verfolgt nach „The Voice Kids“ ihren Traum und Hessens Gefängnisse leeren sich – doch Verwahrung nimmt zu. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/lahnau/gefaellte-baeume-in-lahnau-hessen-mobil-bezieht-stellung-5135892 https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-marburg-biedenkopf/biedenkopf/eckelshaeuser-ortsumgehung-bruecken-bald-fertig-damm-im-bau-5107547 https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-marburg-biedenkopf/marburg/nach-the-voice-kids-luna-aus-marburg-verfolgt-ihren-traum-5096971 https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/herborn/was-die-vogelgrippe-fuer-den-tierpark-herborn-bedeutet-5129524 https://www.mittelhessen.de/politik/politik-hessen/hessens-gefaengnisse-leeren-sich-doch-verwahrung-nimmt-zu-5119488 Ein Angebot der VRM.
Physisch hinterlegte Krypto-ETPs „Made in Germany“ – reguliert & zukunftsorientiert! David Kunz spricht mit Vera Claas, Geschäftsführerin von nxtAssets über die Zukunft von Krypto-ETPs. Im Fokus stehen physisch hinterlegte Bitcoin- und Ethereum-Produkte, regulatorische Rahmenbedingungen und die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Auch geplante Produktentwicklungen und Zielgruppen kommen zur Sprache. Themen im Video:
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Längst sind Rohstoffe auch eine taktische Waffe: Aktuell drosselt China die Ausfuhr von Germanium für US-Waffenhersteller. Die Preise könnten jetzt explodieren. „Der Preis hat sich schon verdoppelt. Germanium ist ein Rohstoff, der sehr selten ist. Er wird z.B. für Nachtsichtgeräte oder Laser gebraucht. China verfügt da mehr oder weniger über ein Verarbeitungsmonopol. Wenn China da drosselt, dann fehlt was im Markt. Wenn man Germanium braucht, muss man sich jetzt Gedanken machen“, erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank über Gold und Silber weiter: „Der Anleger muss damit rechnen, dass es auch mal wieder Rückschläge geben wird. Es ist keine Einbahnstraße. Aber mittel- bis langfristig spricht eigentlich vieles für weitersteigende Goldpreise, weil die Unsicherheiten nicht weggehen. Da spricht vieles dafür, Gold als Versicherung ins Depot reinzunehmen, z.B. 5-10 Prozent ist eine ganz gute Quote. Und ich würde immer empfehlen, das als ETC/ ETF zu machen, da muss man sich nicht um die Verwahrung kümmern. Und Silber hat sich seit Jahresbeginn sogar ein bisschen mehr verteuert als der Goldpreis. Ich vermute, da haben wir den Startschuss gegeben für eine Rally.“ Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com
Annerton-Experte Peter Frey erklärt im „Alles legal”-Podcast, wie sich die Regeln bei der Kundengeldsicherung durch die neuen EU-Richtlinien ändern und was Banken jetzt tun müssen.
Im Jahr 2008 hat ein Mann in Birmenstorf mit einem Kollegen einen Geistheiler ermordet. 2028 hat der Mörder seine Strafe eigentlich abgesessen. Weil die Therapie während der Haft nicht erfolgreich war, befürwortet das Aargauer Obergericht nun seine Verwahrung. Er gilt als sehr gefährlich. Weitere Themen: · In Schinznach hat die Axpo eine Fünfjahresbewilligung erhalten, um in einem Sickerkanal Biberdämme entfernen zu dürfen. Normalerweise benötigt man bei jeder Entfernung eines Damms eine eigene Bewilligung. · Wem gehört das Aargauer Schloss Hilfikon? Eine schwierige Spurensuche führt nach Kanada.
In dieser Episode diskutiere ich mit dem Oliver Völkel, Anwalt Kryptospezialist und Partner bei Cerha Hempel in Wien, die Unveränderlichkeit von Bitcoin, die Herausforderungen der Regulierung und die Bedeutung von Dezentralität in der Krypto-Welt. Oliver erklärt, dass die neue EU-Regulierung Bitcoin in seiner Rolle eher beschützt und warum es kein Verbot geben wird. Wir beleuchten die Rolle der Banken, die Auswirkungen der Mica-Regulierung auf Kryptowerte und die Risiken der Verwahrung von Bitcoin. Zudem wird die Klassifizierung von Bitcoin als Rohstoff und die geopolitischen Implikationen von Bitcoin thematisiert. Abschließend werfen wir einen Blick auf die Zukunft der Bitcoin-Reserven und die Entwicklungen in der Bitcoin-Community.Oliver auf LinkedInOlivers Website bei Cerha Hempel***Leading Partner⚡️ Coinfinity Bitcoin kaufen, verkaufen & Sparplan!
Vor gut einem Jahr sorgte ein Bergsturz im Berninagebiet für grosses Aufsehen. Der Bergsturz kam erst nach sechs Kilometern im Tal zum Stillstand, weit weg vom bewohnten Gebiet. Die Behörden haben das gefrorene Gemisch aus Stein, Eis und Schnee nun noch einmal untersucht. Weitere Themen in der Sendung: · Ein Mann, der sich an mehreren Kleinkindern vergangen hat, bleibt weiterhin in Therapie, auch als kleine Verwahrung bekannt. So hat es das St. Galler Kreisgericht entschieden und die Therapie bis Juli 2028 verlängert. · Im Kanton Graubünden sind noch über 500 Lehrstellen offen. Das sind jedoch weniger als in anderen Jahren. · Gestern Abend wurde die Torhüterin Livia Peng in Domat-Ems empfangen. Sie stand an der Heim-EM für die Schweizer Frauennationalmannschaft im Tor.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Aktuell ist in Deutschland wieder eine Diskussion aufgebrannt: Sollte das deutsche Gold aus New York zurück nach Deutschland gebracht werden? Etwa 37 Prozent der 3352 Tonnen Gold, die Deutschland besitzt, lagern bei der US-Notenbank Fed 25 Meter in der Tiefe in NYC. „Mit dem aktuellen Goldpreis sind das mehrere Milliarden. Durch die Präsidentschaft von Trump werden einige Stimmen laut: Was machen wir denn, wenn er unser Gold nicht mehr rausrückt. Der Hintergrund aber der Bundesbank - den ich zum Großteil mitvertrete - ist, dass die Bundesrepublik im Fall der Fälle schnell handeln will. Und die Liquidität ist an diesen Handelsplätzen wie London oder New York vorhanden. Aber es gibt natürlich auch diese Verschwörungstheorien, dass keiner das Gold wirklich gezählt hat und dass man nicht weiß, ob noch alles da ist. Aus meiner Erfahrung werden regelmäßig Inspektoren an diese Lagerstätten geschickt. Deswegen gibt es keinen Grund alles zurückzuholen", sagt Tino Leukhardt von der Metallorum GmbH. Im Interview erklärt der Edelmetallexperte. „Die Nachfrage nach physischen Edelmetallen ist weiterhin sehr, sehr hoch. Sehe keinen Grund, warum das nachlassen sollte. Für die Verwahrung bieten sich viele Möglichkeiten an. Silber und Platin bieten sich meiner Meinung nach nur dann an, wenn man sie in einem Freizolllager hat." Am 26. und 27. September 2025 findet ein Kongress für Anleger bei Tino Leukhardt vor Ort bei Würzburg statt. Alle Informationen und Termine im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange und auf https://metallorum.de
Bitcoin liegt bei rund 105.400 USD, der Kryptomarkt zeigt sich insgesamt verhalten. Das Handelsvolumen bleibt niedrig, Open Interest stagniert. Trotz Wal-Akkumulation fehlt es an Kaufdynamik. Das ist natürlich nicht unerwartet bei der aktuellen politischen Lage. Der Stablecoin-Markt wächst weiter, während DeFi und NFTs kaum Bewegung zeigen. Die Stimmung ist vorsichtig, aber nicht panisch.
In dieser Folge vergleichen wir zwei Anbieter von bitcoingedeckten Krediten: Firefish und die Sygnum Bank. Wir sprechen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede beim KYC-Prozess, Einkommensnachweis, Laufzeiten, Rückzahlungskonditionen und Auszahlungsdauer. Außerdem klären wir, was bei Kursschwankungen geschieht, wie der Loan-to-Value (LTV) festgelegt wird, ob es Mindestbeträge gibt und wie hoch die zu zahlenden Zinsen sind. Zusätzlich werfen wir einen Blick auf die Verwahrung der hinterlegten Bitcoin und gehen der Frage nach, ob mit diesen gearbeitet wird.
Kriminelle Kinder sollen in gefängnisähnlicher Verwahrung untergbracht werden // Schon 16 Betrugsopfer der angeblichen Schamanin
Mon, 17 Mar 2025 08:00:00 +0000 https://bxtv.podigee.io/407-new-episode 97313250c13d47de45806050bcbfbf37 Krypto-ETPs erklärt: Risiken, Chancen & Markttrends
Gefängnisse und Tollhäuser, Armenhäuser und Arreststuben: Klöster wurden im Russland des 18. Jahrhunderts in ganz unterschiedlicher Weise als Orte der Verwahrung, des Strafens und der Besserung genutzt. In ihrem Vortrag beleuchtet die Osteuropahistorikerin PD Dr. Katja Makhotina (Bonn) die verschiedenen Funktionen von Klosterhaft im frühneuzeitlichen Russland aus einer alltagsgeschichtlichen Perspektive. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/fnzt24_makhotina_kloester_als_orte_der_verwahrung
ETF und Bitcoin = Sparen? Da wir häufig mitbekommen, dass viele Menschen sowohl bei einem Bitcoin-, als auch bei einem ETF-Sparplan von "sparen" sprechen, möchten wir diese Folge nutzen, um die beiden Sparformen einmal gegenüberzustellen. Nachdem wir insbesondere auf die Themen Sparbewusstsein, Ethik, Gebühren, Steuern und Verwahrung eingegangen sind, richten wir unseren Blick in die Zukunft und denken darüber nach, wie es mit den beiden Sparvehikeln weitergehen wird. Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören.
Was ist genau Bitcoin und was macht ihn so besonders? Warum ist es mehr als nur ein Hype? Warum Wohlstand mit einem positiven Mindset beginnt und warum eine gesunde Einstellung zu Geld dein Leben nachhaltig verändern kann? Und wieso sagt unser heutiger Gast, 21bitcoin CEO Daniel Winklhammer, dass Bitcoin nicht zum Reich werden, sondern zum Nicht-Arm-Werden da ist? In dieser Folge nehmen wir dich mit auf eine spannende Reise in die Welt des digitalen Geldes.
In der heutigen Folge plaudern wir über Bitcoin Adoption in Banken. Aktuell tut sich sehr viel am Markt und das merkt Wyden als Anbieter eines Banken-Handelssystem sehr deutlich. Hier nur einige Fragen, über die wir im Gespräch diskutiert haben: Wo sind die Unterschiede zwischen dem deutschen und schweizer Bankenmarkt? Was sind die Treiber der institutionellen Krypto-Adaption? Was braucht es, damit eine Bank Bitcoin „anfasst“? Und sind Banken eigentlich an einem Angebot interessiert - was haben diese davon? Welche Technik / Infrastruktur braucht es, um Kund:innen den Handel und die Verwahrung von Crypto Assets zu ermöglichen? Kann man den Durchmarsch von Blockchain & Digital Assets eigentlich noch stoppen? Zu Gast haben wir den CEO und Gründer von Wyden, Andy Flury. Andy ist Serienunternehmer, Softwareentwicklungsexperte und ehemaliger Pilot der Schweizer Luftwaffe. Viel Spaß beim Hören! Fragen, Anregungen und Feedback sehr gerne an mail@plaudertaschen-podcast.de Euer Plaudertaschen-Team Dieser Podcast wird präsentiert von: => S Broker AG & Co. KG - Innovative und bedarfsorientierte Lösungen „as a Service“ für das Wertpapiergeschäft der Sparkassen. => Sparkassen Consulting GmbH - Wir. Beraten. Sparkassen. => GuideCom AG - Unsere Heimat ist die Sparkassen-Finanzgruppe, denn seit mehr als 20 Jahren dürfen wir nahezu alle Sparkassen und Verbundpartner als Digitalisierungsexperte begleiten. Mit der GuideCom Sales & Service Cloud bieten wir den Finanzinstituten eine integrierte, datengetriebene Plattform für den Firmenkundenvertrieb. Durch einen starken Fokus auf Kundenzentrierung, Kollaboration und Automatisierung ist sie die Grundlage für eine zukunftsorientierte, erfolgreiche Zusammenarbeit. Folge direkt herunterladen
Um sich nicht noch weiter zu verschulden, stellt der Kanton Zürich verschiedene grosse Investitionen zurück. So will er die geplante Tramlinie ins Stadtzürcher Quartier Affoltern zwei Jahre später als geplant realisieren. Die Stadt Zürich hofft auf eine Alternativ-Finanzierung. Weitere Themen: * «Parkhausmörderin» wird aus der Verwahrung entlassen. * Tiefere Stromtarife in Zürich und Schaffhausen. * Kultur am Pool in Bisikon. * Worte des Monats August.
Die Berge haben das Leben von Marc Graf geprägt: Sei es, um beim Skifahren Abstand von seiner Arbeit zu gewinnen, als Kind, das in der Schneehöhle übernachtete, oder als junger Mann, der beim Klettern und Gleitschirmfliegen bis an die Grenzen ging – und darüber hinaus. Einige der Menschen, mit denen Marc Graf beruflich zu tun hat, begingen Straftaten, die grosses Leid verursacht haben: Mörderinnen, Sadisten, Pädophile. Wie begegnet man solchen Menschen im Wissen um ihre Taten? Was sieht Graf, wenn er ihnen gegenübersitzt? «Ich meine zu glauben, dass ich immer auch das Menschliche erkenne», sagt der forensische Psychiater. «Es ist nicht meine Aufgabe, Straftaten zu entschuldigen, zu beschönigen. Sondern zu versuchen, zu verstehen.» Verstehen: Das wollte Marc Graf schon früh. Als kleiner Junge, der beobachtete, wie schwer es Menschen fällt, liebevoll miteinander umzugehen, selbst wenn sie sich darum bemühen. Als Schüler, der miterlebte, wie Waisenkinder von einem Lehrer misshandelt wurden. Als Jugendlicher in einem Vorort von Chur, in dem die Patientinnen und Patienten der nahen psychiatrischen Klinik in weiten, weissen Gewändern spazieren gingen und behandelt wurden, als wären sie Teil einer anderen Welt. In «Musik für einen Gast» gibt Marc Graf Einblicke in seine Arbeit, erzählt von der Faszination, die er bis heute verspürt, aber auch dem grossen Druck, der damit verbunden ist. So verfasst er unter anderem Gutachten, die von Gerichten verwendet werden, um über die mögliche Entlassung eines Gefangen oder über eine Verwahrung zu entscheiden. Doch Graf gibt auch viel Persönliches preis: Er erzählt von seiner Liebe zu den Bergen, wie er schon als Zehnjähriger mit einem Freund allein in einer Schneehöhle übernachten durfte und später als junger Mann anspruchsvolle Berg- und Klettertouren unternahm, bis ihm sein jugendlicher Mut fast das Leben kostete. Die Musiktitel - Kenny Loggins: Heartlight - Supertramp: School - PINK: Just Give Me Reason (Pink & Nate Ruess) - Pink Floyd: Is There Anybody Out There? - Ronan Keating: Winter Songs Erstsendung: 22.10.2023
Es ist August 2008, im thurgauischen Märstetten findet eine grosse Suchaktion statt. Gesucht wird die Thailänderin Ladarat C., die sich als Escortdame Linda nennt. Eines Abends hat sie sich mit ihrem Freier Mike A. auf einem Parkplatz verabredet. Er ist ein verurteilter Vergewaltiger und Gewalttäter, doch das weiss sie nicht. Ladarat C. geht mit Mike A. nach Hause.Am nächsten Morgen soll sie von einem Chauffeur am gleichen Ort wieder abgeholt werden. Doch sie taucht nicht mehr auf. Das kleine Dorf und bald die ganze Schweiz ist in Aufruhr. Die junge Frau bleibt verschwunden. Sehr rasch gerät Mike A., ihr letzter Freier, unter Verdacht. Doch er streitet alles ab.Erst einen Monat später wird die Leiche gefunden – durch Zufall.In der neusten Ausgabe unseres True-Crime-Podcasts wird der Kriminalfall in Märstetten ausführlich beleuchtet. Moderator Noah Fend nimmt uns im Gespräch mit Autorin Michèle Binswanger mit in jenen Spätsommer, als das Verbrechen die Schweiz erschütterte. Wer ist Mike A.? Wie erinnerten sich seine Ex-Partnerinnen an ihn und wie nahm ihn sein Umfeld wahr? Diese und andere Fragen werden beantwortet.Die weiteren Folgen zu diesem Fall sowie alle bereits erschienenen Crime-Fälle hört ihr hier:Auf SpotifyAuf Apple Podcastsoder suchen Sie auf ihrer Podcast-App nach «Unter Verdacht»Lesen Sie zudem hier unsere Berichterstattung zum FallGast: Michèle BinswangerHost: Noah FendProduktion: Sara SpreiterSounddesign: Tobias HolzerRedaktion; Tina Huber und Mirja GabathulerMit einem Abo des «Tages-Anzeigers» hören Sie alle Folgen vorab. Ein Spezialangebot (29.90 für die ersten 6 Monate) findet ihr unter podcast.tagesanzeiger.ch Ihr möchtet keine neue Folge verpassen? Den Newsletter «Unter Verdacht» bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Swisscom will Vodafone Italia für acht Milliarden Euro übernehmen, Nationalrat will Verwahrung jugendlicher Straftäter, Julia Nawalnaja spricht vor dem EU-Parlament, «Tele Meloni»- Kulturkampf um Italiens Fernsehsender RAI
Vor zehn Jahren wurde die Sozialtherapeutin Adeline M. während eines begleiteten Freigangs von Häftling Fabrice F. brutal ermordet. Auch aus der Haftanstalt heraus hat dieser anschliessend erneut eine Frau belästigt und bedroht. Der Fall wirft die Frage auf: Wie umgehen mit schweren Straftätern? Vor zehn Jahren wurde die Sozialtherapeutin Adeline M. während eines begleiteten Freigangs von Häftling Fabrice F. brutal ermordet. Fabrice F. ist Wiederholungstäter, verurteilt für mehrere Vergewaltigungen. Dennoch war es ihm trotz Verwahrung möglich, aus der Haftanstalt heraus erneut eine Frau zu belästigen und zu bedrohen. Der Fall wirft die Frage auf: Wie umgehen mit schweren Straftätern? Wie viele Freiheiten dürfen sie trotz Verwahrung geniessen? In der JVA Solothurn zum Beispiel leben sechs verwahrte Straftäter im Rahmen eines Pilotprojekts gemeinsam in einer WG. Die Frage spaltet die Gesellschaft. Während die einen auf ein lebenslanges Wegsperren pochen, setzen sich andere dafür ein, auch schweren Straftätern die Chance auf ein neues Leben zu geben. Was zählt mehr – der Schutz der Gesellschaft oder das Recht eines Schwerverbrechers?
Vor zehn Jahren wurde die Sozialtherapeutin Adeline M. während eines begleiteten Freigangs von Häftling Fabrice F. brutal ermordet. Auch aus der Haftanstalt heraus hat dieser anschliessend erneut eine Frau belästigt und bedroht. Der Fall wirft die Frage auf: Wie umgehen mit schweren Straftätern? Vor zehn Jahren wurde die Sozialtherapeutin Adeline M. während eines begleiteten Freigangs von Häftling Fabrice F. brutal ermordet. Fabrice F. ist Wiederholungstäter, verurteilt für mehrere Vergewaltigungen. Dennoch war es ihm trotz Verwahrung möglich, aus der Haftanstalt heraus erneut eine Frau zu belästigen und zu bedrohen. Der Fall wirft die Frage auf: Wie umgehen mit schweren Straftätern? Wie viele Freiheiten dürfen sie trotz Verwahrung geniessen? In der JVA Solothurn zum Beispiel leben sechs verwahrte Straftäter im Rahmen eines Pilotprojekts gemeinsam in einer WG. Die Frage spaltet die Gesellschaft. Während die einen auf ein lebenslanges Wegsperren pochen, setzen sich andere dafür ein, auch schweren Straftätern die Chance auf ein neues Leben zu geben. Was zählt mehr – der Schutz der Gesellschaft oder das Recht eines Schwerverbrechers?
In der Mittagsfolge sprechen wir heute mit Yannick Mayer, COO und Co-Founder von Eternalyst, über Non-Fungible Tokens, deren Akzeptanz in der Bevölkerung und in den Medien sowie über deren Zukunftsaussicht.Eternalyst handelt digitale Kunst, die auf der Blockchain in Form von Non-Fungible Tokens (NFTs) gespeichert ist. Mittlerweile versteigern, besitzen und stellen weltbekannte Akteure, wie die Auktionshäuser Christie's und Sotheby's sowie die Kunsthäuser Museum of Modern Art und die Saatchi Gallery, digitale Kunstwerke aus. Das Startup bietet auf der Grundlage von jahrzehntelanger Erfahrung professionelle Kuration von digitalen Kunstwerken und Kunstsammlungen an. Darüber hinaus hat das Unternehmen eine Expertise im Bereich Blockchain und sorgt für eine sichere Verwahrung digitaler Kunst nach höchsten Sicherheitsstandards. Außerdem gehören die Durchführung sämtlicher Transaktionen, Verwahrung der Zugangs-Codes, Versicherung der Sammlung sowie Performance-Updates zu dem Lösungsportfolio des Unternehmens. Eternalyst wurde im Jahr 2022 von Yannick Mayer, Lucas Pirker und Robert Seyfert in Vaduz gegründet. Das Liechtensteiner Startup hat bereits eine Vielzahl von Kunstsammelnden, Investierenden und Galerien von seinem Service überzeugt. Das übergeordnete Ziel ist es, die zentrale Anlaufstelle für die Bewertung, Kuration, Kauf, Verkauf und die Verwahrung digitaler Kunst zu werden.Digitale Kunst und die damit in Verbindung gebrachten NFTs waren in der Vergangenheit oft Gegenstand negativer Berichterstattungen, in der sie als hochspekulativ und wertlos beschrieben wurden. NFTs sind ein dezentrales Speichermedium, das die Blockchain-Technologie nutzt. Der Kunstwert wird dabei durch das auf dem NFT gespeicherte Werk bestimmt. Viele der negativen Berichterstattungen sind auf NFT-Projekte zurückzuführen, die Bilder und Kunstwerke in Form von NFTs mit geringem Wert veröffentlichten. Im Gegensatz dazu steht eine steigende Anzahl etablierter Künstlerinnen und Künstler, die digitale Kunst entdecken und nutzen. Durch die Speicherung in Form eines NFT auf der Blockchain ist digitale Kunst zudem nachverfolgbar, authentifizierbar und einzigartig.
Wer hätte das gedacht? Das Papiergeld, wie wir es heute kennen, ist hervorgegangen aus Quittungen, die britische Goldschmiede des 16. Jahrhunderts Kunden ausstellten, deren Münzgeld sie in Verwahrung nahmen. Das jedenfalls entnehmen wir dem Berliner Börsen-Courier vom 2. November 1923, der die Hyperinflation und den anhaltenden Wertverlust der deutschen Währung zum Anlass nahm, einmal tiefer in die Geschichte des Papiergeldes zu schauen. Wer das lesen wollte, musste seinerzeit 2 Milliarden von besagter Mark berappen. Dass die Zeitungsverkäufer alternativ lieber Gutschriften bei einem britischen Goldschmied entgegen genommen hätten, darf stark vermutet werden. Es liest Frank Riede.
Die Berge haben das Leben von Marc Graf geprägt: Sei es, um beim Skifahren Abstand von seiner Arbeit zu gewinnen, als Kind, das in der Schneehöhle übernachtete, oder als junger Mann, der beim Klettern und Gleitschirmfliegen bis an die Grenzen ging – und darüber hinaus. Einige der Menschen, mit denen Marc Graf beruflich zu tun hat, begingen Straftaten, die grosses Leid verursacht haben: Mörderinnen, Sadisten, Pädophile. Wie begegnet man solchen Menschen im Wissen um ihre Taten? Was sieht Graf, wenn er ihnen gegenübersitzt? «Ich meine zu glauben, dass ich immer auch das Menschliche erkenne», sagt der forensische Psychiater. «Es ist nicht meine Aufgabe, Straftaten zu entschuldigen, zu beschönigen. Sondern zu versuchen, zu verstehen.» Verstehen: Das wollte Marc Graf schon früh. Als kleiner Junge, der beobachtete, wie schwer es Menschen fällt, liebevoll miteinander umzugehen, selbst wenn sie sich darum bemühen. Als Schüler, der miterlebte, wie Waisenkinder von einem Lehrer misshandelt wurden. Als Jugendlicher in einem Vorort von Chur, in dem die Patientinnen und Patienten der nahen psychiatrischen Klinik in weiten, weissen Gewändern spazieren gingen und behandelt wurden, als wären sie Teil einer anderen Welt. In «Musik für einen Gast» gibt Marc Graf Einblicke in seine Arbeit, erzählt von der Faszination, die er bis heute verspürt, aber auch dem grossen Druck, der damit verbunden ist. So verfasst er unter anderem Gutachten, die von Gerichten verwendet werden, um über die mögliche Entlassung eines Gefangen oder über eine Verwahrung zu entscheiden. Doch Marc Graf gibt auch viel Persönliches preis: Er erzählt von seiner Liebe zu den Bergen, wie er schon als Zehnjähriger mit einem Freund allein in einer Schneehöhle übernachten durfte und später als junger Mann anspruchsvolle Berg- und Klettertouren unternahm, bis ihm sein jugendlicher Mut fast das Leben kostete.
In dieser Episode spricht Philipp Sandner mit Dirk Sturz, Co-Founder von Finplanet. Dirk war lange Zeit professioneller Trader und hat nun mit Finplanet eine Beratungsboutique mit starkem Fokus auf Kryptowährungen auf die Beine gestellt. Er ist gut vernetzt in der Bankenwelt und gibt Einblicke in die aktuelle Stimmung zum Thema Krypto bei deutschen Banken. Wie kommt es, dass so viele Banken sich auf die Verwahrung von Kryptowerten spezialisiert haben? Dirk und Philipp gehen in dieser Folge auf die Unterschiede bei der Verwahrung von Kryptowertpapieren und “echten” Kryptowährungen ein und diskutieren die Frage, ob eine Blockchain mit zentralen Verwaltern überhaupt sinnvoll ist. Bevorteilt die aktuelle Regulierung klassische Krypto Assets, wie Bitcoin und Ethereum gegenüber Altcoins und Wertpapier-Token auf der Blockchain?
In der Nachmittagsfolge begrüßen wir heute Lukas Enzersdorfer-Konrad, Deputy CEO von Bitpanda und CEO von Bitpanda Technology Solutions, und sprechen mit ihm über den Meilenstein, 1 Million Kundinnen und Kunden in Deutschland gewonnen zu haben.Bitpanda ist eine Handelsplattform, die sowohl Anfängern als auch erfahrenen Expertinnen und Experten ermöglicht, in Kryptowährungen, Krypto-Indizes, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe zu investieren. Mit einer hohen Benutzerfreundlichkeit und der Möglichkeit, rund um die Uhr zu investieren, möchte das Unternehmen den Vermögensaufbau vereinfachen. Das FinTech wurde im Jahr 2014 von Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer in Wien gegründet. Mittlerweile vertrauen weltweit mehr als 4 Millionen Kundinnen und Kunden auf die Kryptoplattform. Das Startup beschäftigt bereits etwa 700 Teammitglieder aus über 50 Nationen, die sich auf verschiedene Offices und Hubs in Europa verteilen.Nun hat das österreichische FinTech den Meilenstein geknackt, 1 Million Kundinnen und Kunden in Deutschland gewonnen zu haben. Es ist das erste Mal, dass Bitpanda eine konkrete Kundenzahl für den deutschen Markt bekannt gibt. CEO und Co-Founder Eric Demuth gibt bekannt, dass Deutschland künftig ein noch wichtigerer Markt sein wird und das Unternehmen anstrebt, den Kundenstamm im kommenden Jahr zu verdoppeln. Bitpanda hat im Jahr 2022 eine Bafin-Lizenz zur Verwahrung und zum Eigenhandel von Kryptowährungen erhalten. Zuletzt sammelte das Unternehmen im August 2021 Kapital in Höhe von 263 Millionen US-Dollar ein und steigerte die Bewertung auf 4,1 Milliarden US-Dollar.
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Wer Bitcoin, Ether und Co. kaufen will, sollte sich zuerst Gedanken um die Verwahrung seiner Token machen. Was ihr dabei beachten solltet, erklärt Ulli Spankowski von der Börse Stuttgart.
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Die Pleite der kalifornischen Silicon Valley Bank hat die US-Regierung auf den Plan gerufen. Diese will verhindern, dass es zu einem Flächenbrand im Finanzsystem kommt. Denn die Verunsicherung an den Finanzmärkten ist beträchtlich. Erinnerungen an die Finanzkrise von 2008 werden wach. Auch in der Schweiz. Weitere Themen: (01:19) US-Regierung versucht Bankkunden nach Bankenpleite zu beruhigen (13:59) Nur freiwillig: Personalisierten Tickets bei Fussballspielen (18:07) EU-Sanktionen gegen Russland: Ungarn schert aus (24:21) Wohnungsnot vs. CO2: «Es werden zu viele Gebäude abgerissen» (31:31) Ständerat will die Verwahrung jugendlicher Straftäter ermöglichen (35:51) Lichtblick für BVG-Revision im Parlament
Auf den 10. März 2016 hat Adrian Schmid sehr, sehr lang gewartet. An diesem Tag packt er das wenige zusammen, was er nicht an andere Gefängnisinsassen verschenkt hat. Er verlässt seine Zelle, einen 10 Quadratmeter grossen Raum. Er unterschreibt seine Entlassungspapiere. Und dann – endlich: Ist er frei.Zum ersten Mal seit über 9 Jahren. Adrian Schmied wurde verwahrt, also inhaftiert ohne Enddatum. Eine Massnahme, die angeordnet wurde zum Schutz der Bevölkerung. Und dies obwohl Adrian Schmid niemand getötet, vergewaltigt oder verletzt hat. Was braucht es bis jemand verwahrt wird? Was macht das mit einem, weggesperrt zu sein auf unbestimmte Zeit? Und wie ist es sich nach einer Verwahrung wieder zurück in einen normalen Alltag zu finden? Diese Fragen beantwortet Simone Rau, Reporterin beim Recherchedesk des «Tages-Anzeigers». Sie hat Adrian Schmied getroffen. Gastgeberin ist Mirja Gabathuler. Mehr zum Thema: Porträt von Adrian Schmid, sieben Jahre nach der Entlassung (Abo) - Text von Simone Rauhttps://www.tagesanzeiger.ch/ich-musste-naegel-mit-koepfen-machen-als-ich-freikam-rasch-heiraten-eine-familie-gruenden-140787199766Aus dem Archiv: Der Verwahrte, der rauskommt (Abo) - Text von Simone Rau https://www.tagesanzeiger.ch/der-verwahrte-der-rauskommt-416879272332Den Tagi 3 Monate zum Preis von einem Monat lesen: tagiabo.ch
Seit rund 100 Tagen ist Regine Schneeberger die neue und erste Direktorin der Justizvollzugsanstalt Thorberg. Den jahrelangen Problemen will sie mit einem Vollzug nach Mass und mehr Mitarbeiterinnen im geschlossenen Männervollzug begegnen. Auch die Bedingungen für die Verwahrten will sie verbessern. Die Justizvollzugsanstalt Thorberg hat eine bewegten Vergangenheit. Seit 1848 ist das ehemalige Kloster ein Gefängnis. Früher des Kantons Bern, heute für 11 Kantone. Häufige Wechsel in der Direktion und Proteste der Insassen sorgten in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen. Seit rund 100 Tagen ist nun Regine Schneeberger Georgescu Direktorin des Thorbergs, die erste Frau in diesem Amt. Sie ist verantwortlich für die 173 Plätze für den geschlossenen Männerstrafvollzug; mit Hochsicherheitsabteilung oder 10 Männern, die in Verwahrung sind. Im Thorberg versammeln sich 44 Nationen aus Europa, mehr als die Hälfte davon aus der Balkanregion, aus Afrika oder Asien. Der Ausländeranteil beträgt fast neunzig Prozent. Vier von fünf Insassen müssen die Schweiz nach der Haft verlassen. Regine Schneeberger muss auch diesen Menschen eine Perspektive geben, resozialisieren, um Rückfälle zu verhindern. Sie setzt auf deinen sogenannten «Strafvollzug nach Mass». Was heisst das? Können Forderungen nach Verbesserungen erfüllt werden? Was bringen ihre Bemühungen, für die Arbeit mit den Häftlingen vermehrt Frauen anzustellen? Regine Schneeberger ist im «Tagesgespräch» zu Gast bei Karoline Arn.
9 Milliarden Franken kostet die Beschaffung neuer Kampfjets und weiterem Armeematerial. Im Zentrum der Debatte in Nationalrat stand heute der Kauf der 36 Kampfjets des Typs F-35. Und die Ausgangslage war klar: die Bürgerlichen wollen den Jet, die Linke lehnt den Kauf ab. Weitere Themen: Darf eine Person verwahrt werden, weil sie gegen das Al-Qaida/IS-Gesetz verstossen hat? Diese Frage musste das Bundesgericht klären und sagt nun in einem Grundsatzurteil, nein. Die Terrororganisation Al-Qaida oder den Islamischen Staat zu unterstützen, indem man Mitglieder in der Schweiz rekrutiert oder der Organisation Geld überweist, ist allein kein Grund für eine Verwahrung. Drei Tage nach Abschluss der schwedischen Wahlen steht nun fest, dass es in Schweden zu einem historischen Machtwechsel kommt: Die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Magdalena Andersson ist zurückgetreten. Neuer Regierungschef wird der bisherige konservative Oppositionsführer Ulf Kristersson. Damit steht Schweden vor einer Zeitenwende.