Klima-Labor von ntv: Wie retten wir die Erde?

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Was hilft wirklich gegen den Klimawandel? Klima-Labor ist der ntv-Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen, Mythen und Behauptungen unter die Lupe nehmen, die eindeutig klingen, es aber selten sind. Klimakiller Kuh? Irreführend. Aufforsten? Verschärft Probleme. Künstlicher Regen? Eine Waffe.  Das Klima-Labor von ntv: Hören Sie jeden Donnerstag rein - eine halbe Stunde, die informiert, Spaß macht und aufräumt.

ntv Nachrichten / Audio Alliance


    • Jun 11, 2026 LATEST EPISODE
    • weekdays NEW EPISODES
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    • 318 EPISODES


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    Neue Mächte der Energiewende: Deutschland zögert, Vietnam und Thailand ziehen vorbei | Maria Pastukhova (E3G)

    Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 30:10 Transcription Available


    Lange Zeit ist Europa der Vorreiter der globalen Energiewende. Inzwischen läuft China Ländern wie Deutschland technologisch den Rang ab. Im Umfeld der Volksrepublik erwächst außerdem neue Konkurrenz. In Staaten wie Thailand oder Vietnam boomen Elektromobilität und erneuerbare Energien. Aus Eigennutz: Sie möchten kein Geld mehr für fossile Importe ausgeben, sondern welches verdienen. Deshalb bauen sie vollständige Wertschöpfungsketten um Zukunftsbranchen auf und knüpfen Beziehungen mit Gleichgesinnten. "Südostasien bildet für mehrere Technologien ein neues geopolitisches Cluster", sagt Maria Pastukhova von der Denkfabrik E3G. Die Leiterin des Forschungsprogramms "Globale Energiewende" legt Europa nahe, sich zu sputen, wenn es nicht abgehängt werden möchte: "Die Weltwirtschaft wartet nicht auf Länder, die zögern." Die entscheidende Frage ist: Wie gelingt die Energiewende, ohne erneut abhängig zu werden? "Europa hat drei nicht so gute Optionen", sagt Pastukhova. Ihre Empfehlung: kontrollierte Offenheit. Außerdem Thema im Podcast: +++ Der Aufstieg der Region ist China-getrieben: Machen sich die südostasiatischen Staaten abhängig? +++ Warum ist der Zugriff auf Verarbeitungskapazitäten wichtiger als auf seltene Erden selbst? +++ Warum fällt Europa auch bei den Emissionen hinter den Entwicklungsländern zurück? Gast: Maria Pastukhova, Leiterin des Forschungsprogramms "Globale Energiewende" der Denkfabrik E3G. Sie beschäftigt sich mit Fragen zu Energiediplomatie, Energiesicherheit und Geopolitik der Energiewende. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    Die Sonne knipst die französischen Atomkraftwerke aus | Leonhard Gandhi (Energy Charts)

    Play Episode Listen Later Jun 7, 2026 13:14 Transcription Available


    In Frankreich liefern 57 Atomreaktoren zuverlässig Dauerstrom. Sie sind das Rückgrat des französischen Stromsystems. Für die Zukunft setzt Frankreich aber wie Deutschland immer stärker auf Solar- und Windenergie. Speziell an sonnigen, aber auch an besonders windigen Tagen müssen die Atomkraftwerke ihre Leistung deshalb drosseln. Teils werden sie komplett abgeschaltet. Atomkraftwerke wurden aber nicht für den flexiblen Betrieb gebaut. Sie müssen immer laufen, sonst rechnen sie sich nicht. Und sie gehen schneller kaputt. Auch der französische Atomkonzern EDF schlägt Alarm."Es wird es in zehn Jahren erhebliche Probleme geben", sagt Leonhard Gandhi vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur erklärt, was in einem Reaktor passiert, wenn Atomkraftwerke regelmäßig gedrosselt werden. Gast: Leonhard Gandhi, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur leitet die Plattform Energy-Charts. Diese erfasst zahlreiche Daten zu Stromsystem, Stromproduktion und Stromverbrauch in ganz Europa. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    "Kein Gaskraftwerk wird einen Solarpark oder Windpark verdrängen" | Stefan Kapferer (50 Hertz)

    Play Episode Listen Later Jun 4, 2026 42:34 Transcription Available


    An sonnigen Tagen erzeugen deutsche Solaranlagen inzwischen mehr Strom, als das Land speichern oder verbrauchen kann. Übertragungsnetzbetreiber wie 50 Hertz exportieren den Strom deshalb ins Ausland - und zahlen viele Millionen Euro dafür. Die Lösungen sind in Arbeit, benötigen aber Zeit: "In den kommenden fünf Jahren werden mehr als 50 Gigawatt an Batteriespeichern realisiert", sagt 50-Hertz-Chef Stefan Kapferer. Was passiert bis dahin? Der Netzbetreiber wird deutlich: Viele Regionen benötigen vorerst keine weitere Solarenergie. "Für fünf oder sechs Jahre sollten wir andere Prioritäten setzen." Zum Beispiel? Mehr Tempo beim Windkraft-Ausbau. Und bei den neuen Gaskraftwerken: "Batterietechnologien machen große Fortschritte", sagt Kapferer. "Aber wir hatten 2025 eine 200-stündige Dunkelflaute. Das decken wir nicht ohne neue Gaskraftwerke ab. Dreckige Kohlekraftwerke wollen wir aber auch nichts ins System holen." Weitere Themen im Podcast mit Stefan Kapferer: Warum fällt der deutsche Strombedarf niedriger aus als erwartet? Warum gibt es seit zwei Jahren einen Anlagen-TÜV für Erneuerbare? Welche Regionen verkraften weiteren Solarzubau, welche nicht? Welche "absurde Regelung" beim Netzanschluss verhindert Wertschöpfung und Arbeitsplätze? Gast: Stefan Kapferer, Vorstandsvorsitzender von 50 Hertz. Der Übertragungsnetzbetreiber ist für den Netzbetrieb in Berlin, Hamburg und allen ostdeutschen Bundesländern verantwortlich. Zuvor war Kapferer unter anderem Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Chef des Bundesverbands der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    Deutschland zündet den Windturbo - würgen EEG und Netzpaket ihn wieder ab? | Bärbel Heidebroek (Bundesverband Windenergie)

    Play Episode Listen Later May 28, 2026 40:48 Transcription Available


    2017 bricht der deutsche Windausbau ein. Die Große Koalition streicht die Förderung zusammen. Strenge Abstandsregeln tun ihr Übriges. Hersteller entlassen Mitarbeiter und schließen Werke. Windkraft - das Fundament der deutschen Energiewende - kollabiert. Erst zehn Jahre später ist die Krise ausgestanden. Der Zubau wird sich 2026 im Vergleich mit 2025 verdreifachen. Die Bundesländer drängen auf zusätzliche Ausschreibungen, um alle Projekte realisieren zu können. Deutschland zündet den Windturbo. Beim Bundesverband Windenergie jedoch schrillen die Alarmglocken. BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek kritisiert die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zur Neuausrichtung der Energiewende als neues Stoppschild für ihre Branche. "Das EEG würde die Wirtschaftlichkeit gefährden, durch das Netzpaket fallen Ausbauflächen weg", sagt sie im Podcast. Sie befürchtet eine Krise, die "deutlich größer" wäre als 2017. Was sagt das Wirtschaftsministerium zu den Warnungen und Verbesserungsvorschlägen? "Das hat sich damit nicht auseinandergesetzt, sondern einfach gesagt: Nee, will ich nicht." Außerdem im Podcast im Bärbel Heidebroek: Was ist der Unterschied zwischen Genehmigung und Ausschreibung? Warum verursacht der Austausch eines Leiterseils von Stromtrassen Kopfschmerzen? Warum benötigen Bayern und Baden-Württemberg dringend eine Sonderausschreibung für Windkraftprojekte? Gast: Bärbel Heidebroek, Präsidentin Bundesverband Windenergie Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    Negative Strompreise: Das passiert, wenn Sonnenstrom das Netz flutet | Leonhard Gandhi (Energy Charts)

    Play Episode Listen Later May 24, 2026 13:53 Transcription Available


    Deutschland kämpft mit einem neuen Energieproblem: An sonnigen Feiertagen wie dem 1. Mai flutet Solarstrom das Netz. Die Preise fallen ins Bodenlose. Das Stromnetz läuft am Limit. Was passiert, wenn Strom plötzlich minus 85 Cent pro Kilowattstunde und weniger kostet? Und wie wahrscheinlich ist ein Stromausfall? Gast: Leonhard Gandhi, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur leitet die Plattform Energy-Charts. Diese erfasst zahlreiche Daten zu Stromsystem, Stromproduktion und Stromverbrauch in ganz Europa. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    "Mit Lastspitzenkappung kann ein Betrieb 50 Prozent der Stromkosten einsparen"| Lena Voss (Furo Energy)

    Play Episode Listen Later May 21, 2026 33:54 Transcription Available


    Sechs Jahre, zwei Energiekrisen. Für viele Unternehmen ist die finanzielle Schmerzgrenze erreicht. Sie halten sich mit Investitionen zurück, doch für ein bisheriges Nischenprodukt sollten sie ihre Zurückhaltung überdenken: Mit einem Gewerbespeicher können sie ihre Stromkosten um bis zu 50 Prozent im Jahr senken, sagt Lena Voss. Möglich macht dies die sogenannte Lastspitzenkappung. Die Lastspitze bezeichnet den Moment, in dem der Stromverbrauch sein Maximum erreicht. In solchen Ausreißern nach oben können Betriebe 1000 oder sogar 2000 Kilowatt zusätzlich verbrauchen. "In Baden-Württemberg werden in solchen Fällen für ein Kilowatt Strom teils mehr als 200 Euro fällig", sagt die Mitgründerin des Speicher-Startups Furo. Voss ist überzeugt, dass künftig jedes größere Unternehmen einen Batteriespeicher benötigen wird. Sie warnt allerdings davor, die Wirtschaftlichkeit falsch zu berechnen - denn nur mit der richtigen Größe und Steuerung liefert der Speicher die versprochene Einsparung. Gast: Lena Voss, Co-Gründerin von Furo Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    "Sepp Müller kann die Dena nicht so leicht abschaffen, wie er sich das vorstellt" | Corinna Enders (Dena)

    Play Episode Listen Later May 14, 2026 30:31 Transcription Available


    Die Deutsche Energie-Agentur beschäftigt rund 700 Menschen in Berlin und Halle (Saale). Doch der Bund muss sparen. Ein Vorschlag aus der Unionsfraktion lautet: Schafft das Bundesunternehmen ab. Die Aufgaben können doch die Ministerien übernehmen. Können sie nicht, warnt Corinna Enders im Podcast "Das Klima-Labor von ntv". Die Dena-Chefin bezeichnet ihr Unternehmen als "Scharnier zwischen Politik und Praxis", das die Kommunen etwa beim "Klein-Klein der Wärmeplanung" unterstützt. "Viele haben weder die finanziellen noch die personellen Ressourcen, um das selbst zu erledigen." Durch den engen Kontakt wissen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dena auch, was Energieberater, Installateure und Heizungsbauer für eine erfolgreiche Energie- und Wärmewende wirklich benötigen: Planbarkeit und Verlässlichkeit. Außerdem im Podcast: Was hält Corinna Enders vom Energiewende-Monitoring? Wie beurteilt Sie das Gebäudemodernisierungsgesetz? Warum treffen die Menschen "offensichtlich vernünftige" Entscheidungen? Gast: Corinna Enders, Geschäftsführerin der Deutschen Energie-Agentur (Dena). Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    "Mit einem Auto fährt man eine halbe Stunde durch unser Solarkraftwerk" | Andreas Schell (ib vogt)

    Play Episode Listen Later May 10, 2026 33:49 Transcription Available


    Deutschland eiert herum. Raus aus der Atomkraft. Rein in die Atomkraft. Dann wieder raus. Jetzt wieder rein? Andreas Schell hat die Nase voll. "Ich verstehe nicht, warum diese Diskussion immer wieder aufgebracht wird." Der Chef von ib vogt wirft Atomkraft-Befürwortern im Podcast vor, unaufrichtig zu argumentieren - und Antworten auf entscheidende Fragen zu verschweigen: "Wir reden doch nicht davon, eine Küche auszutauschen." Ein Kernkraftwerk sei deutlich komplexer als Katastrophenprojekte wie Stuttgart 21 oder der Berliner Flughafen. Andreas Schell setzt stattdessen auf Solarkraftwerke. Kein Wunder, die baut er selbst. "Wenn man mit einem Auto durch unsere spanische Anlage in Segovia fährt, braucht man mehr als eine halbe Stunde." Aufgrund ihrer Größe verursachen Solarkraftwerke ebenfalls Flächenkonflikte. Nicht nur in dicht besiedelten Ländern wie Deutschland. Auch die Bürgermeisterin von Segovia war anfangs nicht von dem Projekt begeistert. Die Anwohner auch nicht. Wie haben Schell und ib vogt die Leute mitgenommen? Und wie ist er überhaupt von Dieselmotoren und Gaskraftwerken bei Solarkraftwerken gelandet? Gast: Andreas Schell ist seit Juni 2025 Chef des Solarunternehmens ib vogt. Er hat mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der Energie-, Luft- und Raumfahrt- sowie Automobilindustrie gesammelt, unter anderem als CEO von EnBW und Rolls-Royce Power Systems. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    "Die Deutschen lehnen Klimaschutz-Vorgaben noch mehr ab als Corona-Maßnahmen" | Katrin Schmelz (Santa Fe Institute)

    Play Episode Listen Later May 7, 2026 39:45 Transcription Available


    Als Robert Habeck sein Heizungsgesetz vorstellt, rebellieren Teile der Republik. Katrin Schmelz überrascht das nicht. Die Verhaltensökonomin erforscht die Akzeptanz von Klimaschutz. Das Ergebnis: Mit falsch gemachtem Klimaschutz verliert die Politik selbst die Leute, die ihn eigentlich unterstützen. Menschen möchten sich nicht vorschreiben lassen, wie sie heizen oder kochen sollen. "Fühlen sich Menschen in ihrer Freiheit eingeschränkt? Das ist der entscheidende Aspekt", sagt Schmelz im Podcast. "Eine Vorgabe zur Regulierung der Wohnraumtemperatur oder des Fleischkonsums würde mehr Widerstand hervorrufen als die Corona-Impfpflicht." Außerdem im Podcast: - Wie ist das Leben als überzeugte Radfahrerin in Santa Fe? - Warum wurde Katrin Schmelz von der "amerikanischen Freundlichkeit" überrascht? - Wo hat Norwegen Klimaschutz fast perfekt umgesetzt? - Warum würden die Menschen Tempolimit und Flugverbote akzeptieren, nicht aber Vorgaben zum Fleischkonsum? Gast: Dr. Katrin Schmelz, Verhaltensökonomin und Psychologin. Sie erforscht am Santa Fe Institute im US-Bundesstaat New Mexiko und bald an der Technischen Universität Dänemark (DTU) die Akzeptanz von Nachhaltigem Verhalten. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    "Seit 1990 ist klar: Uns bleiben nur Solar- und Windenergie" | Jörg Müller (Enertrag)

    Play Episode Listen Later Apr 30, 2026 61:18 Transcription Available


    Jörg Müller baut 1992 im brandenburgischen Gerswalde seine erste Windkraftanlage. Wenige Jahre nach seinem Kerntechnik-Studium in Moskau ist für den Ingenieur klar: Das ist die Zukunft. Alternativen gibt es nicht. Gut 30 Jahre später betreibt Müller mit Enertrag in der Uckermark ein Verbundkraftwerk und beliefert seine Kunden 24 Stunden am Tag mit Strom aus Sonne, Wind, Speicher und grünem Wasserstoff: "Ich hätte nicht damit begonnen, wenn ich nicht gewusst hätte: Damit können wir so verlässlich Energie liefern wie jedes andere Kraftwerk auch", sagt Müller im Podcast. Sein Vorbild ist die Landwirtschaft. "Die Erntezeit dauert zwei Wochen. Wie haben wir daraus Essen für 54 Wochen gemacht? Mit Getreidespeichern." Deshalb ärgert sich der Enertrag-Chef auch, wenn von "Überschussstrom" gesprochen wird: "Es spricht auch niemand von Überschussweizen, wenn mehr geerntet wird, als man essen kann." Das Potenzial der Erneuerbaren ist ihm zufolge längst nicht ausgeschöpft, speziell die Solarenergie beeindruckt: "Sie hat das Potenzial, Windenergie überflüssig zu machen", sagt Müller. "Ich wüsste nicht, warum Solarzellen keinen Wirkungsgrad von 80 Prozent erreichen sollten." Das sind gute Nachrichten für Verbraucherinnen und Verbraucher. Müller ist überzeugt, dass das neue Energiesystem deutlich günstiger als das bisherige wird, "selbst wenn die Kilowattstunde doppelt so viel kostet". Ein besonderes Lob hat er im Podcast für Robert Habeck parat. Die Ausbauziele des früheren Wirtschaftsministers für Wind und Sonne sind nicht nur "industriepolitisch klug" geplant. Gast: Jörg Müller studiert in den 1980er-Jahren Kerntechnik in Moskau. Das dazugehörige Praktikum möchte er 1987 in Tschernobyl absolvieren. 1990 stellt er fest: Kernenergie hat keine Zukunft. Weil sein DDR-Betrieb nach der Wende abgewickelt wird, wagt er den Schritt in die Selbstständigkeit und gründet 1998 in der Uckermark die Enertrag SE. Der gebürtige Dessauer leitet das Unternehmen bis Juni 2022. Inzwischen ist er der Vorsitzende des Aufsichtsrats. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    Smart-Meter-Rollout mit Zwangsgeldern: "Es gibt für Netzbetreiber keine Ausreden mehr" | Klaus Müller (Bundesnetzagentur)

    Play Episode Listen Later Apr 23, 2026 28:20 Transcription Available


    Andere Länder sind mit dem Smart-Meter-Rollout seit Jahren fertig. Deutschland steht bei 5,5 Prozent. Schlimmer noch, Dutzende Netzbetreiber haben keinen einzigen intelligenten Stromzähler verbaut: "Sie haben nicht getrödelt, sondern sich schlicht zu spät gekümmert und damit glasklare gesetzliche Fristen gerissen", sagt Klaus Müller. Im Podcast stellt der Präsident der Bundesnetzagentur klar: Die Zeiten von Ausreden und Pädagogik sind vorbei. Seine Behörde ermittelt inzwischen gegen 77 besonders langsame Netzbetreiber - und möchte sie mit einer Strafzahlung motivieren, ihre Pflichten zu erfüllen: "Es ist jedem Netzbetreiber unangenehm, wenn er seinen Aufsehern berichten muss: Wir müssen ein Zwangsgeld zahlen." Gast: Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    ETS-Zoff der Industriebosse: "Der RWE-Chef rief an und sagte: Wir müssen den Emissionshandel retten!" | Peter Liese (MEP | EVP)

    Play Episode Listen Later Apr 20, 2026 48:39 Transcription Available


    Im Oktober torpediert Evonik offen das Herz des europäischen Klimaschutzes: Der europäische Emissionshandel ist "volkswirtschaftlicher Irrsinn" und müsse abgeschafft werden. CO2-Preise für schmutzige Technologien? Nein, danke. Zu teuer. Zur Rettung eilen ausgerechnet andere Industriegiganten: "Heidelberg Materials möchte europaweit klimaneutrale Zementwerke bauen", sagt der Europaparlamentarier Peter Liese (EVP) im Podcast. "Durch diese Diskussion ging der Aktienkurs von denen in den Keller." Liese zufolge erhielt Evonik "richtig Druck aus der Wirtschaft". Inzwischen zeichnet sich ein Kompromiss ab. Die Ausgabe der CO2-Zertifikate wird reformiert, denn offensichtlich ist: Es knirscht. Ein zentrales Problem bleibt jedoch von der Reform unberührt. Der Emissionshandel spült viele Milliarden Euro in die europäischen Kassen, um Unternehmen und Haushalte zu entlasten. Das Geld wird in vielen Staaten jedoch zweckentfremdet. Gast: Peter Liese. Er vertritt seit 1994 die Region Südwestfalen im Europäischen Parlament. Der CDU-Politiker war viele Jahre lang Verhandlungsführer der EVP-Fraktion im Ausschuss für Umwelt, Klima und Lebensmittelsicherheit. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    "Politik muss klar sagen: Diese Krise kann der Staat nicht auffangen"| Andreas Löschel (Ruhr-Universität Bochum)

    Play Episode Listen Later Apr 16, 2026 16:28 Transcription Available


    Vier Jahre nach der Energiekrise wird Deutschland erneut von einem Preisschock heimgesucht. Auf der Suche nach Antworten wiederholt die Politik ihre Fehler der Vergangenheit: "Man muss gezielt entlasten", sagt der Ökonom Andreas Löschel im Podcast. "Direktzahlungen an besonders betroffene Haushalte scheitern an fehlenden IBANs? Dann sollte die Politik diesen Kanal flottmachen." Und bis dahin? Muss sie der Bevölkerung reinen Wein einschenken: "Dieser Kostenschock steckt im System", sagt Löschel. "Den wird man nicht so einfach wegbekommen. Das sollte man klar kommunizieren. Dann können alle Menschen selbst überlegen, wie sie mit dieser Krise umgehen." Gast: Andreas Löschel ist Inhaber des Lehrstuhls für Umwelt-/Ressourcenökonomik und Nachhaltigkeit an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2011 ist er zudem Vorsitzender der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess "Energie der Zukunft" der Bundesregierung. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    LNG-Paradoxon: Die Welt sagt Tschüss zur Brückentechnologie| Ira Joseph (Columbia-Universität)

    Play Episode Listen Later Apr 12, 2026 12:04 Transcription Available


    Erdgas ist die Brückentechnologie. Der saubere Brennstoff für den Übergang zu den erneuerbaren Energien. Das ist die Erzählung. Vier Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine erlebt der Gasmarkt jedoch einen weiteren Preisschock. Amerikanische LNG-Unternehmen profitieren, doch selbst sie sagen: Das ist nicht gut für die Branche. Ira Joseph stimmt im Podcast zu. Der US-Amerikaner ist ein führender Experte für die globalen Gasmärkte und beschäftigt sich mit der Frage, wie der Iran-Krieg den Gasmarkt verändert. Seine Theorie ist bekannt als LNG-Paradoxon: Der Krieg im Iran wird zu einem größeren LNG-Angebot führen, weil die hohen Preise neue Anbieter und Geldgeber anlocken. Die Nachfrage wird sinken, weil Länder, die bisher LNG importiert haben, sich nach Alternativen umschauen. Gast: Ira Joseph, Global Fellow am Zentrum für globale Energiepolitik der Columbia-Universität in New York. Der US-Amerikaner war zuvor Abteilungsleiter für Erdgas und LNG beim börsennotierten Finanzdienstleister S&P Global. Erstmals hat er sich Ende der 1980er-Jahre mit der Öl- und Gasindustrie beschäftigt als Reporter für die Rohstoffzeitschriften "Petroleum Intelligence Weekly" und "World Gas Intelligence". Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    Darum hat Großbritannien die zweithöchsten Strompreise | Jan Rosenow (Universität Oxford)

    Play Episode Listen Later Apr 9, 2026 42:20 Transcription Available


    Vor 25 Jahren hat Großbritannien die niedrigsten Strompreise der EU. Die Politik verspricht: Die Energiewende wird das Vereinigte Königreich reicher und sicherer machen. Bisher macht sie Strom vor allem teurer. Er kostet inzwischen so viel wie in Deutschland. Auch in Großbritannien wurden viele Fehler gemacht. "Der Ausbau von Windkraft an Land wurde vor etwa 15 Jahren praktisch abgedreht", sagt Jan Rosenow von der Universität Oxford im Podcast. "Den Solarausbau hat die damalige Regierung auch verschlafen, weil sie die Einspeisevergütung nicht zahlen wollte." Stattdessen wurde voll auf teure Windparks in der Nordsee gesetzt. Und Gaskraftwerke. Dann kam der Ukraine-Krieg, jetzt der Iran. Kein Lichtblick? Doch. Inzwischen boomt Solar selbst auf der verregneten Insel. E-Mobilität auch: "Das ist für viele Haushalte die Einstiegsdroge in die Elektrifizierung." Gast: Jan Rosenow, Professor für Energie- und Klimapolitik an der Universität Oxford und Leiter des "Energy Programme". Außerdem ist er Jackson Senior Research Fellow am Oriel College in Oxford und darüber hinaus Senior Associate am Cambridge Institute for Sustainability Leadership der Universität Cambridge. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    "Deutlich weniger Windräder sparen 50 Milliarden Euro, erzeugen aber nicht weniger Strom" | Tim Meyerjürgens (Tennet Germany)

    Play Episode Listen Later Apr 2, 2026 38:55 Transcription Available


    Die Nordsee ist das Kraftwerk Europas. Theoretisch, jedenfalls. Sie hat ein hervorragendes Windangebot, einen guten Baugrund und ist relativ flach. Doch bisher kocht jeder Anrainer sein eigenes Offshore-Süppchen und verzettelt sich. Deutschland plant etwa zu viele Windräder. Sie nehmen einander den Wind weg und laufen nur ein Viertel der Zeit. "Das ist ineffizient", sagt Tim Meyerjürgens im Podcast. Der Ingenieur leitet Tennet Germany. Deutschlands größter Übertragungsnetzbetreiber ist für den Anschluss der Nordsee-Windparks verantwortlich. Meyerjürgens macht einen überraschenden Vorschlag: Weniger ist mehr. Weniger Turbinen erzeugen nicht weniger Strom. Erst recht nicht, wenn die Windparks europäisch vernetzt werden. Dann können sie dem Tennet-Chef zufolge rund um die Uhr laufen: "Wir beuten eine Sturmfront erst in Großbritannien aus und übetragen den Strom nach Deutschland und tags darauf machen wir es umgekehrt."" Gast: Tim Meyerjürgens, CEO von Tennet Germany Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

    "Die Solaranlage lohnt sich inzwischen immer - auch ohne Einspeisevergütung" | Peter Knuth (BDSH)

    Play Episode Listen Later Mar 26, 2026 30:46 Transcription Available


    Der große Solar-Boom in deutschen Eigenheimen ist vorbei. Gut so, sagt das Solarhandwerk. Denn nach dem russischen Angriff auf die Ukraine wurde auf deutschen Dächern viel Schindluder getrieben. "Es wurden viele Anlagen verkauft", sagt Peter Knuth vom Bundesverband des Solarhandwerks. Bei Montage und Installation folgte das böse Erwachen. "Letztlich kann jeder Mensch Module aufs Dach schrauben, der sich hinauf traut. Die neuen Unternehmen haben Kunden mit unseriösen Anzeigen überschüttet." Nach vier Jahren Preiskampf stehen viele Handwerksbetriebe vor einer unsicheren Zukunft. Die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen hat damit nichts zu tun. "Solartechnik ist inzwischen so günstig, dass man alle Flächen wirtschaftlich nutzen kann - in Süd- und Norddeutschland", sagt Knuth. Das gilt nicht für die grüne Gas- oder Ölheizung: "Dieses Pferd ist tot geritten." Gast: Peter Knuth, Vorsitzender des Bundesverbands des Solarhandwerks (BDSH) Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    Ingenieure lehnen SMR ab: "Minireaktoren sind technisch gesehen zu klein, ineffizient und teuer" | Leonhard Gandhi (Fraunhofer ISE)

    Play Episode Listen Later Mar 22, 2026 13:00 Transcription Available


    Ursula von der Leyen lechzt nach modernen Mini-Atomreaktoren. Markus Söder auch. Die USA ohnehin. Die Politik möchte etliche Milliarden Euro und Dollar in SMR investieren. Tatsache bleibt: Auch nach jahrzehntelanger Forschung sind effiziente Minireaktoren nur Wunschtraum, keine Realität. "Das hat technische Gründe", sagt Leonhard Gandhi vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) im "Klima-Labor" von ntv. "Kleine Reaktoren brennen Kernbrennstoff schlechter ab. Deswegen sind SMR per se deutlich teurer als große Anlagen." Die Branche weiß ihm zufolge um ihre Ineffizienz, aber "scheitert krachend" mit allen Alternativen. Gast: Leonhard Gandhi, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur leitet die Plattform Energy-Charts. Diese erfasst zahlreiche Daten zu Stromsystem, Stromproduktion und Stromverbrauch in ganz Europa. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    Mittelstand leidet: "Energiepreise werden sich erst Ende 2027 wieder normalisieren" | Niels Keunecke (Meistro Energie)

    Play Episode Listen Later Mar 19, 2026 33:08 Transcription Available


    Kleinere und mittlere Unternehmen bekommen keinen Industriestrompreis. Sie haben anders als Autofahrer keine Lobby und anders als große Konzerne keinen Draht ins Wirtschaftsministerium. Ihr finanzieller Puffer? Gering. Ihre Margen? Auch. Steigende Energiekosten sind tödlich. Ihnen bleiben zwei Möglichkeiten, um den Iran-Schock zu bewältigen: Energiefresser finden, dann unabhängig werden. "Eine eigene Solaranlage hat das größte Einsparpotenzial", sagt Niels Keunecke im Podcast. Der Chef von Meistro Energie versorgt 13.000 kleine und mittlere Unternehmen mit Strom und Gas. Seine Prognose ist düster: "Selbst, wenn der Krieg im Nahen Osten zeitnah endet, deuten die Preise an der Börse darauf hin, dass sich die Energiepreise erst Ende 2027 wieder in normales Fahrwasser bewegen." Eine gut geplante Energiewende mit klaren Vorgaben würde helfen, doch das deutsche Energiesystem wie ihm zufolge ähnlich gemanagt wie die Deutsche Bahn. Gast: Niels Keunecke, CEO der Meistro GmbH und Chef von Meistro Energie Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    Die Widersprüche der chinesischen Energiewende | Kevin Tu (Agora Energy China)

    Play Episode Listen Later Mar 16, 2026 13:44 Transcription Available


    China ist der Gigant der erneuerbaren Energien. Allein 2025 hat das Land dreimal so viele Solaranlagen installiert, wie Deutschland insgesamt hat. Aber auch Kohlekraftwerke schießen wie Pilze aus dem Boden. Im Umland von Peking darf aber nicht mit Kohle geheizt werden. Stattdessen gibt es Gasheizungen. Die sind für viele Menschen aber zu teuer. Und bei der Wärmepumpe? Führt China eine Debatte wie Deutschland. Gast: Kevin Tu, Geschäftsführer der Denkfabrik Agora Energy China Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    "Drei Viertel der Deutschen hätten sofort mehr Geld in der Tasche" | Bastian Gierull (Octopus Energy)

    Play Episode Listen Later Mar 12, 2026 36:46 Transcription Available


    Deutschland ist ein Junkie. "Wir sind abhängig von fossilen Brennstoffen", sagt Octopus-Energy-Chef Bastian Gierull im neuen Podcast. "Der Iran-Krieg macht deutlich: Nach der Energiekrise haben wir nur den Dealer ausgetauscht." Wie überwinden wir die Sucht und schaffen günstige Energiesicherheit? "Die Lösungen sind bekannt - nicht erst seit letzter Woche", sagt er. Die Ansätze von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche findet er nicht verkehrt, hält sie aber nur für Zwischenlösungen. "Es fehlt der nächste Schritt. Wir möchten den Ausbau der Erneuerbaren ja nicht einstellen." Kurzfristig hat die Bundesregierung ihm zufolge allerdings zwei andere Optionen, um Haushalte zu entlasten und clean zu werden: das Wahlversprechen einlösen und die Stromsteuer senken. Das macht E-Auto und Wärmepumpe automatisch attraktiver. Eine neue Studie der RWTH Aachen und Octopus Energy empfiehlt außerdem eine Strompreisobergrenze für Bestandskunden: "Dann wird niemand mehr über den Tisch gezogen und muss 75 Cent pro Kilowattstunde zahlen." Denn derzeit zahlen treue Kundinnen und Kunden jedes Jahr 11 Milliarden Euro zu viel für ihren Strom. Gast: Bastian Gierull, CEO von Octopus Energy Deutschland Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    "Die Grüngasquote verteuert Heizen für alle - auch Bestandskunden" | Kerstin Stratmann (Fachverband Gebäudeenergie)

    Play Episode Listen Later Mar 5, 2026 36:53 Transcription Available


    Der Ölpreis steigt, der Gaspreis explodiert. Der Iran-Krieg ist ein weiterer Grund, sich ernsthaft mit einer Wärmepumpe auseinanderzusetzen. Ein anderer ist das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) von Union und SPD. Der Entwurf enthält zwei Ansätze, die das Heizen mit Öl und Gas teurer machen würden als das bisherige Heizungsgesetz: Biotreppe und Grüngasquote. Wirtschaftsinstitute und auch die Bundesregierung selbst warnen vor Mehrkosten von bis zu 700 Euro im Jahr. "Uns bereiten die Pläne wenig Bauchschmerzen", sagt Kerstin Stratmann vom Fachverband Gebäudeenergie selbstbewusst im Podcast. Ihr zufolge hat die Wärmepumpe Heizungsbauer, Handwerk und auch Immobilienwirtschaft bereits von sich überzeugt. "Sie ist die beste und wirtschaftlichste Lösung. Daran wird die Abschaffung des Heizungsgesetzes nichts ändern." Gast: Kerstin Stratmann, Geschäftsführerin ZVEI-Fachverband Gebäudeenergie Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    Iran-Spezial: "Gas als Brückentechnologie erweist sich erneut als illusionär" | Jakob Schlandt (Hamburg Institut)

    Play Episode Listen Later Mar 3, 2026 23:16 Transcription Available


    Die USA und Israel greifen den Iran an, der wehrt sich. Unter anderem sperrt die Islamische Republik die Straße von Hormus. Das ist ein wichtiger Transportweg für Erdöl und Flüssiggas (LNG). Der Iran beschießt außerdem Energieanlagen in Saudi-Arabien und Katar. Das Emirat stellt deshalb an zwei Standorten seine Flüssiggas-Produktion ein. Deutschland bezieht kein Flüssiggas aus Katar, Europa nur wenig. Trotzdem sorgt der Iran-Konflikt speziell an den europäischen Gasmärkten für Verwerfungen. Warum? Was bedeutet das für die deutsche Energieversorgung? Was bedeutet es, wenn man jetzt noch eine Gasheizung besitzt? "Die Ölversorgung ist deutlich flexibler", sagt Jakob Schlandt in einem Iran-Spezial. Er warnt: Beim Gas könnte es anders als beim Öl besonders dicke kommen. Gast: Jakob Schlandt, Leitung Regulierung und Märkte am Hamburg Institut Consulting (HIC) Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    "Ich kann die Skepsis verstehen, aber: Gaskraftwerke werden wir nicht mehr benötigen" | Jan Rabe (Rabot Energy)

    Play Episode Listen Later Feb 26, 2026 40:57 Transcription Available


    Digital? Für das deutsche Stromsystem ein Fremdwort. Nur vier Prozent der Haushalte verfügen bisher über Smartmeter. In Dänemark, Frankreich oder Italien unvorstellbar. Umgekehrt ist das Verhältnis bei heimischen Batteriespeichern: "Wir sind Vorreiter bei der dezentralen und flexiblen Energieversorgung", sagt Jan Rabe von Rabot Energy im Podcast. Die Krux: Auf sich allein gestellt vollendet weder die eine noch die andere Technologie die Energiewende. Smartmeter UND Batteriespeicher sind die Bausteine für das Stromsystem der Zukunft. Und dynamische Tarife. "Nur damit kann man Flexibilität ins Energiesystem übertragen", sagt Rabe. Und die Macht von Wind- und Solarkraft entfesseln: "Man speichert Strom, wenn er günstig ist, um ihn zu verwenden, wenn er teuer ist." Das spart Geld und Netzausbau. Und Gaskraftwerke. Langfristig jedenfalls. Kurzfristig? Hat Rabe Verständnis dafür, dass die Politik neue baut: "Das Sicherheitsbedürfnis vieler Menschen ist bislang nicht bereit für das neue System." Gast: Jan Rabe, Co-Gründer und Chef von Rabot Energy Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    Gebäudemodernisierungsgesetz: "Die Mieter und der Klimaschutz sind die großen Verlierer" | Kerstin Stratmann (Fachverband Gebäudeenergie)

    Play Episode Listen Later Feb 25, 2026 15:19 Transcription Available


    Das Heizungsgesetz ist Geschichte, die Zukunft lautet: Gebäudemodernisierungsgesetz. Kerstin Stratmann allerdings tut sich schwer, in den Reformplänen der schwarz-roten Koalition den fortschrittlichen Aspekt zu finden: "Die Modernisierung fehlt mir", sagt die Geschäftsführerin des Fachverbands Gebäudeenergie in einer ersten Einschätzung. Was erkennt sie stattdessen in den Plänen von Union und SPD? Zwei große Verlierer: alle Menschen, die zur Miete wohnen, und der Klimaschutz. Schuld ist die neue Grüngasquote. Dafür wird Biomethan benötigt. Das steht ihr zufolge aber gar nicht zur Verfügung: "Wir sind gespannt, woher das Grüngas kommen wird. Das muss die Gaswirtschaft erstmal liefern." Anders sieht es ihr zufolge bei der Wärmepumpe aus. Die hat sich trotz aller Herausforderungen gut entwickelt. Wer kann, sollte zugreifen: "Wir hören, dass Wärmepumpen die Heizkosten schon jetzt um ein Drittel senken." Gast: Kerstin Stratmann, Geschäftsführerin Fachverband Gebäudeenergie. Die ausführliche Analyse der GEG-Reform mir ihr folgt kommende Woche. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    Der EU-Plan für Unabhängigkeit, Klima und niedrige Strompreise | Wopke Hoekstra (EU-Klimakommissar)

    Play Episode Listen Later Feb 23, 2026 11:04 Transcription Available


    Viele Unternehmen wollen die Klimatransformation bremsen. Sie sagen: Die EU ist zu ambitioniert. Der zuständige EU-Klimakommissar widerspricht: "Die Energiepreise kurzfristig zu senken, ist extrem schwierig", sagt Wopke Hoestra im Podcast. "Das liegt aber nicht an der Klimapolitik, sondern den Importen von Öl und Flüssiggas." Seine Botschaft: Europa muss mehr Nachfrage nach sauberen und grünen Produkten schaffen, die Investitionen in das Stromnetz beschleunigen und die Kapazitäten bei Batterien, Solar- und Windenergie massiv ausbauen. "Das stärkt unsere Unabhängigkeit, ist gut fürs Klima und senkt die Preise." Gast: Wopke Hoekstra, Kommissar für Klima, Netto-Null Emissionen und sauberes Wachstum der Europäischen Union Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    Reiches Netzpaket: "Der Entwurf erfüllt nicht die Anforderungen der Energiewende" | Nina Scheer (SPD, MdB)

    Play Episode Listen Later Feb 19, 2026 36:22


    Es rumort in der schwarz-roten Koalition. Schon wieder. Neuester Streitpunkt ist der Entwurf für das Netzpaket. Damit möchte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche den Ausbau der erneuerbaren Energien neu regeln, das Stromnetz entlasten und die Kosten der Energiewende senken. Die Energiebranche versteht die Vorschläge anders: höhere Kosten und geringere Einnahmen? Das ist ein Angriff aufs Geschäftsmodell. Die Energiewende werde gebremst oder sogar abgewürgt. Rückendeckung erhält die Branche ausgerechnet vom Koalitionspartner der Ministerin: "Wir müssen eine Lösung dafür finden, dass die fluktuierenden Eigenschaften von Wind und Sonne kein Störfaktor mehr sind", sagt die energiepolitische Sprecherin der SPD im Bundestag, Nina Scheer, im Podcast. "Es kann aber nicht sein, dass neue Energieprojekte nicht mehr rentabel sind. Mit den neuen Ansätzen würden die Weichen in die falsche Richtung gestellt." Gast: Nina Scheer, energiepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bundestag Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    Das US-Atom-Revival von Trump, Holtec und Oklo ist "Chaos" | Tim Judson (NIRS)

    Play Episode Listen Later Feb 16, 2026 15:10


    Die KI-Ära ist zugleich das Revival der Atomkraft. US-Präsident Trump will die amerikanischen Atomkapazitäten bis 2050 auf 400 Gigawatt vervierfachen. Doch gut drei Jahre nach der Weltpremiere von ChatGPT bauen die USA kein einziges neues Atomkraftwerk. Die Branche kämpft stattdessen mit spröden Rohren und fehlenden Unterlagen in alten AKW und verzettelt sich mit immer neuen Entwürfen für Minireaktoren. Gast: Tim Judson, Direktor der amerikanischen Anti-Atomorganisation Nuclear Information and Resource Service (NIRS) Den World Nuclear Industry Status Report (WNISR) findet ihr hier: https://www.worldnuclearreport.org/ Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    "Die europäischen Treibstoffvorräte reichen für drei Monate Krieg" | Shena Britzen (Rheinmetall) | Nils Aldag (Sunfire) | Kira Vinke (DGAP)

    Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 65:13


    Europa hat etwa 60 Raffinerien. "Das ist das Rückgrat unserer Treibstoffversorgung", sagt Rheinmetall-Managerin Shena Britzen im Podcast. "Kraftstoffe sind der Mittelpunkt der Verteidigungsbereitschaft. Und die größte Flanke: Strategie ist für Amateure. Profis sprechen über Logistik." Britzen leitet das Wasserstoffprogramm von Rheinmetall und möchte das europäische Energiesystem für das Schreckensszenario rüsten. Sie warnt: Ohne Kraftstoffe geht nichts. Die Vorräte für Panzer, Kampfflugzeuge, Lkw und auch Krankenhäuser wären im Kriegsfall nach wenigen Wochen aufgebraucht. Rheinmetall plant deshalb ein europaweites Netzwerk von modularen und autarken Energieinseln. Dort sollen Elektrolyseure von Cleantech-Unternehmen wie Sunfire aus Dresden grünen Wasserstoff erzeugen. Die größten Verbündeten? Wind und Sonne. "Denen ist egal, ob Krieg oder Frieden herrscht", sagt Britzen. "Die sind immer da." Die Technologie funktioniert. "Das wird erwartet und das garantieren wir", sagt Sunfire-Chef Nils Aldag im Podcast. Das Problem: Noch kostet ein Liter synthetisches Kerosin vier bis fünf Euro. "Das verkompliziert den Hochlauf." Rheinmetall und Sunfire hoffen deshalb auf staatliche Hilfe - auch um das Wasserstoffrennen gegen China zu gewinnen. Ein schlüssiger Plan? "Rheinmetall zeigt auf jeden Fall, dass die Energiewende in unserem Interesse ist, nicht amerikanische Gaslieferungen und Energiedominanz", sagt Kira Vinke von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) im Podcast. "Auch 'Durchhalten' ist eine militärische Fähigkeit." Die Gäste: Shena Britzen, Chefin des Wasserstoffprogramms der Rheinmetall AG Dr. Kira Vinke, stellv. Forschungsdirektorin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Leiterin des Zentrums für Klima- und Außenpolitik Nils Aldag, CEO von Sunfire SE, Vorstandsmitglied im Bundesverband Deutsche Startups Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    "Die Altkleidercontainer sind voll mit diesem Schrott" | Carsten Schneider (Bundesumweltminister)

    Play Episode Listen Later Feb 5, 2026 35:40


    Jeden Tag landen zwölf Millionen Pakete aus China in der Europäischen Union. Viele stammen von Billiganbietern wie Temu und Shein und enthalten minderwertige Elektronikgeräte, Spielzeuge oder Kleidung. "Diese Produkte taugen nichts", sagt Umweltminister Carsten Schneider. "Die Altkleidersammlungen gehen wegen dieses Schrotts pleite." Der SPD-Politiker kann sich in den eigenen vier Wänden vom Modemüll überzeugen: "Meine Tochter gehört zur Kernzielgruppe", berichtet er im Podcast. "Bei uns klingeln die Paketboten öfter mal." Jetzt möchte der Minister gemeinsam mit der EU zurückschlagen: Ab Juli wird eine pauschale 3-Euro-Gebühr auf Billigpäckchen fällig. Außerdem möchte er Hersteller an den Entsorgungskosten beteiligen und Händlern das Wegwerfen von nicht verkauften Waren verbieten. Klamottenflut? "Die müssen sich was anderes einfallen lassen." Gast: Carsten Schneider, Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    "Ganz ehrlich: Europa macht Energiewende so, als würde man wollen, dass sie scheitert" |Greg Jackson (Octopus Energy)

    Play Episode Listen Later Feb 1, 2026 9:09


    Sonne und Wind erzeugen den günstigsten Strom. Davon spüren deutsche Haushalte bisher wenig. Laut Greg Jackson wird die Energiewende hierzulande falsch umgesetzt: "Haushalte mit einer Solaranlage erhalten unglaublich günstigen Strom", sagt der Gründer und Chef des britischen Energieunternehmens Octopus Energy im Podcast. "Teuer wird der Strom komischerweise erst, sobald er im Netz landet." Der Brite geht hart mit der europäischen Politik ins Gericht. Ihm zufolge lässt sie sich von Lobbyisten zu falschen und teuren Lösungen verleiten: "Etablierte Akteure wissen nicht, wie sie mit Disruption und Veränderung umgehen oder sogar Geld verdienen sollen." Gast? Greg Jackson, Gründer und CEO von Octopus Energy Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    Deutschland liebt sichere Arbeitsplätze - schadet das der Wirtschaft? | Tanja Brumbauer (Next Economy Lab)

    Play Episode Listen Later Jan 29, 2026 35:41


    Die deutsche Wirtschaft steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Zehntausende Stellen sind bedroht. Die Sicherung von Arbeitsplätzen steht an erster Stelle. Doch macht sich Deutschland den Umbau mit diesem Fokus unnötig schwer? Die Schweiz verfolgt einen anderen Ansatz: Ein ungewohnt liberales Arbeitsrecht soll hohe Lohnkosten ausgleichen, unproduktive Stellen ausmerzen und den Wandel beschleunigen. Dieses Modell dürfte auch dem Bundeskanzler und Wirtschaftsministerin Reiche gefallen: Länder mit häufigen Arbeitsplatzwechseln sind wachstumsoffener, heißt es aus der Union. Muss Deutschland mehr Kündigungen wagen? Tanja Brumbauer widerspricht. Sie beklagt im Podcast stattdessen fehlende Weitsicht von Politik und Wirtschaft: "Der Umbau zur klimaneutralen Wirtschaft war anders als die Corona-Krise absehbar. Alle wussten, welche Branchen das betrifft. Das kam nicht überraschend." Gast: Tanja Brumbauer, Ökonomin und Mitgründerin des Next Economy Labs (Nela) Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    "Wärmewende? Was sollen die Kommunen noch alles machen?" | Michael Reichert (WI Energy)

    Play Episode Listen Later Jan 22, 2026 33:07


    Das Aufgabenfeld der Kommunen ist riesig: Sie müssen Schulen, den öffentlichen Nahverkehr und die Müllabfuhr organisieren. Und die Versorgung mit Strom und Wärme. Und den Netzausbau für die erneuerbaren Energien und alles, was dazu gehört: Solarprojekte, Betrieb und Finanzierung der Anlagen. Inzwischen auch die Wärmewende. Mit leeren Kassen. "Das ist zu viel des Guten", meint Michael Reichert: "Die Kommunen können nicht Spezialisten für alles sein", sagt der Chef des Green-Tech-Unternehmens WI Energy im Podcast. "Wie soll das alles kurzer Zeit valide umgesetzt werden?" Ihm zufolge quietscht es gehörig auf dem Weg zum neuen Versorgungssystem. Er verlangt weniger Druck und mehr Planung. Fortschritte gibt es trotzdem. Reichert macht dafür zwei Dinge verantwortlich: niedrige Gaspreise und sein Unternehmen. "Wir rennen mit unserem Modell offene Türen ein. Dieses Jahr werden wir die ersten 'kommunalen Energiefabriken' umsetzen." Gast: Michael Reichert, Geschäftsführer der WI Energy GmbH Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    "Der Strompreis entkoppelt sich vom Gaspreis - das ist eine grundlegende Veränderung" | Leonhard Gandhi (Energy-Charts)

    Play Episode Listen Later Jan 15, 2026 38:47


    Die Veränderungen im deutschen Energiesystem sind fundamental. Solar schlägt 2025 erstmals Kohle. Wind und Sonne sind erstmals die wichtigsten Stromquellen. Frühere Preisspitzen sind nicht mehr existent. Phasenweise läuft ganz Deutschland nur mit Solarenergie. "Das hätte vor 20 Jahren niemand erwartet", sagt Leonhard Gandhi von den Energy-Charts im Podcast. Ihm zufolge werden die Veränderungen jedoch von den entscheidenden Stellen missverstanden: ""Es ist ein gefährlicher Fehlschluss, die Ausbauziele für Erneuerbare nach unten anzupassen", sagt er. "Das ist symptomatisch für das Festhängen am Energiesystem von 2005." Auch die Entwicklung der Strompreise ist träge, das ist allerdings eine gute Nachricht: "Die gesunkenen Börsenstrompreise von 2023/24 sind noch nicht bei den Endkunden angekommen." Gast: Dipl.-Ing. Leonhard Gandhi, Leiter von Energy-Charts.info, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    "Alle Länder in Lateinamerika sind gespalten: Öl und Erneuerbare. USA und China" | Barbara Fritz (FU Berlin)

    Play Episode Listen Later Jan 8, 2026 37:22


    Öl hat Venezuela einst reich gemacht. Und internationale Ölkonzerne. Vor allem Ölkonzerne. Als Präsidenten ändern Hugo Chávez und Nicolás Maduro die Spielregeln. Der venezolanische Ölfluss versiegt, der Geldfluss auch. Donald Trump möchte die Zeit zurückdrehen. In Venezuela sollen statt Maduro wieder amerikanische Ölinteressen herrschen. Barbara Fritz ist skeptisch. Entsteht in der westlichen Hemisphäre ein Gegengewicht zur Opec und den Golfstaaten? Kann sein, sagt die Ökonomin und Lateinamerika-Expertin im Podcast, aber: "Werden amerikanische Ölunternehmen wirklich zweistellige Milliardenbeträge oder mehr investieren, wenn nicht klar ist, wo die globale Energiewende hinführt?" Denn die USA sind längst nicht mehr allein in ihrem "Hinterhof": Lateinamerika ist gespalten. China möchte Erneuerbare und Infrastruktur verkaufen. Der Elektrostaat fordert den Petrostaat heraus. Gast: Barbara Fritz, Professorin am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

    Franziska Giffey: "Alle Energieminister haben Katherina Reiche gesagt: Wir wollen keine Rückschritte sehen"

    Play Episode Listen Later Dec 18, 2025 38:28


    Kanzler Merz warnt vor den Gefahren der Umweltpolitik, Wirtschaftsministerin Reiche vor den Kosten der Energiewende. Franziska Giffey hält dagegen. Im Podcast erklärt Berlins Senatorin für Wirtschaft und Energie, warum der schwarz-rote Senat trotz klammer Hauptstadt-Kassen bewusst Milliarden in den eigenen Solarboom, Abwasserwärme und ein riesiges unterirdisches Stromnetz steckt: Nicht Klimaschutz bremst die Konjunktur, sondern fehlende Investitionen. "Das haben wir in der Energieministerkonferenz mit Katherina Reiche auch thematisiert", sagt die SPD-Politikerin im Podcast. "Die Bundesländer nutzen die Potenziale der Energiewende vielfach bereits." Die nackten Zahlen scheinen ihr recht zu geben. Die Berliner Wirtschaft wird in diesem Jahr zum 13. Mal in Folge stärker wachsen als der Bund. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken.

    "Ich fasse mir bei der EU an den Kopf ... wir laufen in eine Versorgungslücke" - Kerstin Adreae (BDEW)

    Play Episode Listen Later Dec 11, 2025 38:54


    Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft vertritt mehr als 2000 Unternehmen der Energiewirtschaft - von klein bis ganz groß. Mit der Arbeit der schwarz-roten Bundesregierung ist der Verband zufrieden. "Das Wesentliche ist: Wir gehen den bisherigen Weg weiter", sagt BDEW-Chefin Kerstin Andreae im Podcast. "Die erneuerbaren Energien sind das Zentrum der Stromversorgung und werden ausgebaut." Auch die neuen Gaskraftwerke heißt sie gut, nicht aber Kompromiss von Berlin und EU-Kommission. "Ich fasse mir an den Kopf, wenn ich sehe, was in Brüssel passiert." Der Vorwurf der BDEW-Chefin: zu wenige Gaskraftwerke, die zu spät fertig werden. "Das Schnellboot ist inzwischen ein furchtbar langsamer Schleppkahn", sagt sie. Auch beim Wasserstoffhochlauf sorgt das langsame Tempo für Ärger. Und die aktuelle Planung. "Die ist nicht nur unlogisch, sondern auch teuer." Gast: Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken

    Hybrid statt E-Ideologie? "China zeigt: Vielfalt schlägt Verbrenner-Verbot" - Achim Kampker (RWTH Aachen)

    Play Episode Listen Later Dec 4, 2025 39:13


    Die Autoindustrie atmet auf: Die Bundesregierung möchte den E-Auto-Kauf in Zukunft wieder fördern, allerdings auch die Anschaffung von überraschend schmutzigen Plug-in-Hybriden. Die EU deutet eine Aufweichung des Verbrenner-Aus' an. Kapitulieren Politik und Autobauer vor den Emissionszielen und der chinesischen Elektromacht? "Es ist ein Mythos, dass die Autoindustrie gegen die E-Mobilität arbeitet", sagt Achim Kampker von der RWTH Aachen.Der Ingenieur ist Verfechter der neuen Antriebstechnologie, hält die Vorhaben dennoch für einen klugen Schachzug: "Die Politik sollte sich aus der Feinsteuerung von Technologien heraushalten", sagt er im Podcast. Es gebe auch beim Verbrenner und im Wasserstoffbereich nach wie vor "interessante Weiterentwicklungen", mit denen Autobauer Geld verdienen können. Das ist wichtig, denn: "Die Unternehmen kämpfen ums Überleben. Und mit E-Autos verdient bisher niemand das große Geld." Gast: Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker leitet den Lehrstuhl für Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) an der RWTH Aachen. 2010 entwickelte er einen vollelektrischen Kleintransporter. Vier Jahre später wurde die Streetscooter GmbH von der Deutschen Post DHL gekauft. Kampker ist Autor des 2024 erschienenen Buches "Zukunftslust".Moderation: Clara Pfeffer und Christian HerrmannWir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken

    Die Union hat ein Problem: Das Heizungsgesetz funktioniert - Martin Sabel (BWP)

    Play Episode Listen Later Nov 27, 2025 39:42


    Die Ansage der Union ist eindeutig: Das Heizungsgesetz wird abgeschafft. So steht es im Koalitionsvertrag. Nach sechs Monaten Schwarz-Rot verdichten sich jedoch die Anzeichen, dass der große Zankapfel der Ampel funktioniert. "Die Heizungsbauer sind gegen die Abschaffung. Die Handwerker auch", sagt Martin Sabel vom Bundesverband Wärmepumpe im Podcast.Seine Erklärung ist einleuchtend: Die Menschen kaufen Wärmepumpen. Die Absatzzahlen steigen. Der Verband hat die Prognose für 2026 gerade erst angehoben. Hersteller und Installateure haben die Talsohle der Branche durchschritten. Mit der Wärmepumpe schafft "deutsche Ingenieurskunst" Wertschöpfung und Arbeitsplätze."Es gibt keinen Grund, das Gesetz abzuschaffen", sagt der BWP-Chef. "Man muss sich wirklich fragen, wem die Politik damit einen Gefallen tun will."Sein Tipp im Podcast? "Man kann Gesetze immer verbessern, entschlacken und optimieren und das GEG praktikabler gestalten." Das gilt auch für die angeblich viel zu hohe Förderung. Für die hat Sabel aber noch eine andere Lösung parat: Gas ist zu günstig, Strom zu teuer. Hätte die Politik ihre Hausaufgaben erledigt, wäre die Förderung überflüssig. Gast: Martin Sabel, Geschäftsführer Bundesverband Wärmepumpe (BWP)Moderation: Clara Pfeffer und Christian HerrmannWir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Spezial: "Bei diesen zwei Hass-Sätzen der Politik könnte ich zuschlagen " - Sabine Werth (Tafel) und Bernd Siggelkow (Die Arche)

    Play Episode Listen Later Nov 23, 2025 89:27


    1993 und 1995 gründen Sabine Werth und Bernd Siggelkow unabhängig voneinander zwei deutsche Institutionen: Die Berlinerin Werth rettet mit der Tafel Lebensmittel, um sie an ärmere Haushalte zu verteilen. Der Hamburger Pastor Siggelkow kümmert sich in der Arche um vernachlässigte Kinder. Ein Ende ihrer Arbeit? Ist nicht in Sicht.Im "ntv Salon" teilen beide den Eindruck: Deutschland versagt im Kampf gegen Armut, speziell bei Kindern. "Ein Drittel unserer Gäste sind Kinder und Jugendliche. Bundesweit. Manchmal in der dritten oder vierten Generation", sagt Werth im Live-Podcast. Auch Siggelkow stellt keine Verbesserung fest. Die Arche betreut ihm zufolge täglich etwa 11.000 Kinder. "Das ist ein Armutszeugnis", sagt der Pastor. "Der Erfolg der Arche ist der Misserfolg der Gesellschaft."Das fehlende politische Interesse erklären sich die Sozialpädagogin und der Sozialarbeiter mit dem fehlenden politischen Mehrwert. "Kinder haben keine Wählerstimmen", sagt Siggelkow. Ihm zufolge schafft sich die Politik durch ihre Untätigkeit selbst ab: "Staat und Politik versagen und überlassen den extremen Parteien das Feld."Die beiden Gäste im "ntv Salon"Sabine Werth, Sozialpädagogin, Mitbegründerin und ehrenamtliche Vorsitzende der ersten Tafel Deutschlands, der Berliner Tafel (1993).Bernd Siggelkow, Sozialarbeiter und Pastor, Gründer und Vorsitzender der Kinderstiftung "Die Arche" (1995)Moderation: Sabine Oelmann und Tilman AretzDen Podcast als Text? Einfach hier klicken.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    COP30: "Saudis verbreiten heiße Luft, Russland ist ein Totalausfall" - Niklas Höhne (New Climate Institute)

    Play Episode Listen Later Nov 20, 2025 40:05


    Bei der COP30 in Belém geht es längst nicht nur um Temperaturziele, sondern um Macht, Einfluss und Allianzen. Wissenschaftler und regionale Politiker besuchen die Klimakonferenz. Tausende Delegierte und Lobbyisten auch. Aus allen Ländern und Industrien. Selbst Russland ist mit einem offiziellen Tross vertreten. Ohne ernste Absichten. "Die versuchen gar nicht erst, seriös zu wirken", sagt COP-Veteran Niklas Höhne vor Ort im Gespräch mit Clara. "Die Ziele sind lächerlich."Deutlich ambitionierter treten ihm zufolge die Saudis in Brasilien auf. Der neue Taktgeber ist nach dem Abschied der USA jedoch das Powerhouse der Energiewende: "China lehnt sich zurück und schaut, wer sich anschließen möchte", sagt Höhne. "Das profitiert von seinen grünen Produkten."Und Europa? Streitet sich auch in Belém über mehr oder weniger Klimaschutz. Und wird deshalb beim Abschied von fossilen Technologien inzwischen von Schwellenländern wie Äthiopien abgehängt.Gast? Niklas Höhne ist Mitgründer des New Climate Institutes, hat eine Professur für die Minderung von Treibhausgasemissionen an der Universität Wageningen in den Niederlanden und ist Mitautor mehrerer Weltklimaberichte.Moderation? Clara PfefferIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Klimaschäden: "Die Deckungslücke sollte Staat, Wirtschaft und jeden Haushalt beunruhigen" - Sabine Mauderer (Bundesbank)

    Play Episode Listen Later Nov 13, 2025 36:40


    Sabine Mauderer wird manchmal gesagt, sie solle sich nicht mit Honigbienen beschäftigen. Die Vizepräsidentin der Bundesbank macht es trotzdem, denn Hitzewellen, sintflutartige Regenfälle und schwere Stürme zerstören immer häufiger Stromnetze, Gebäude und Ernten. Ein Preisschild an eine Biene zu kleben, gibt Aufschluss über die steigenden Kosten durch Klimaschäden. "Die Zahlen sind alarmierend", sagt die Zentralbankerin im Podcast. Der Klimawandel ist nicht länger die "Tragödie am Horizont", sondern schon jetzt eine unmittelbare ökonomische Gefahr. Für private Haushalte, für die Wirtschaft und für Staaten.Denn immer häufiger bleibt der Katastrophen-Deckel nicht bei Versicherungen, sondern Regierungen liegen. "Untersuchungen zeigen, dass viele Menschen davon ausgehen, dass der Staat im Notfall einspringt", sagt Mauderer. "Das geben die Mittel in Einzelfällen her, auf Dauer kann der Staat diese Last nicht tragen."Die Warnung gilt ausdrücklich auch für Industriestaaten: "Wir sehen global einen gewaltigen Anstieg der Staatsschulden. Das setzt allen Ländern Grenzen. Darüber müssen wir ehrlich reden."Gast? Sabine Mauderer, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank und Vorsitzende der internationalen Organisation Central Banks and Supervisors Network for Greening the Financial System (NGFS)Moderation? Clara Pfeffer und Christian HerrmannIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    "Biogas leistet dasselbe wie Gaskraftwerke - 50 Milliarden Euro günstiger" - Sandra Rostek (HBB)

    Play Episode Listen Later Nov 6, 2025 35:38


    Ist Biogas die Lösung für die deutschen Energieprobleme? Man kann daraus Strom erzeugen. Und Wärme. "Immer dann, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht", sagt Branchensprecherin Sandra Rostek im Gespräch mit Christian. "Die Anlagen machen das, was Gaskraftwerke machen sollen - und zwar 50 Milliarden Euro günstiger." Denn deutschlandweit gibt es bereits 10.000 Biogasanlagen auf Bauernhöfen und Agrarbetrieben. Teure und langwierige Ausschreibungen sind nicht notwendig. Biogas hat einen weiteren Vorteil: Deutschland macht sich nicht vom Ausland abhängig, sondern verschafft heimischen Landwirten zusätzliche Einnahmen. Anders als amerikanisches Flüssiggas ist Biogas auch keine Belastung für die Erde, sondern eine erneuerbare Energie. Sandra Rostek zufolge gibt es nur ein Problem: Biogas wird von der Politik vergessen oder ignoriert.Robert Habeck konnte die Branche letztlich von ihren Vorteilen überzeugen. Wie das bei Katherina Reiche gelingen soll, erfahrt ihr im neuen Podcast. Gast? Sandra Rostek, Leitung des Hauptstadtbüros Bioenergie (HBB) und Leitung Politik beim Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)Moderation? Christian HerrmannIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    "Der ETS-2 könnte die Heizkosten für Millionen polnische Haushalte um 150 Prozent steigern" - Bernd Weber (Epico)

    Play Episode Listen Later Oct 30, 2025 39:31


    Der europäische Emissionshandel ist ein voller Erfolg. Seit der Einführung vor 20 Jahren haben Energiewirtschaft und Industrie ihre CO2-Emissionen um die Hälfte gesenkt. 2027 zündet die EU die nächste Stufe: Sie nimmt Wärme und Verkehr in den Handel auf, greift Privathaushalten also beim Tanken und Heizen in die Tasche.In Deutschland sind moderate Kostensteigerungen zu erwarten, wenn überhaupt. In Osteuropa droht dagegen ein Schock beim Blick auf die Zapfsäule oder die Heizkostenrechnung: "In Polen heizen viele Haushalte nach wie vor mit Holz oder Kohle", sagt Epico-Chef Bernd Weber im Gespräch mit Clara und Christian. "Die stoßen besonders viele Emissionen aus. Diese Haushalte werden den CO2-Preis besonders schnell spüren."Polen, die Slowakei, Tschechien und Ungarn fürchten grassierende Energiearmut. Sie möchten die Einführung des ETS-2 verhindern. Dabei stellt die EU ihnen viele Milliarden Euro aus dem Emissionshandel zur Verfügung, um einkommensschwache Haushalte zu entlasten. Doch die meisten EU-Staaten - auch Deutschland - haben eine Frist zum Abrufen der Gelder verfallen lassen.Gast? Bernd Weber, Gründer und Geschäftsführer der Denkfabrik Epico Klima Innovation mit Sitz in Berlin und Brüssel, ehem. Bereichsleiter für Industrie, Energie und Umwelt beim Wirtschaftsrat der CDU.Moderation? Clara Pfeffer und Christian HerrmannIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Deutsche Industrie: "China sieht uns nicht mal mehr im Rückspiegel" - mit Claudia Kemfert, Sabine Nallinger und Sepp Müller

    Play Episode Listen Later Oct 23, 2025 55:22


    Die deutsche Industrie steckt in einer schweren Krise: Seit 2018 gehen kontinuierlich Arbeitsplätze verloren. Inzwischen fallen etwa 10.000 Stellen im Monat weg. Viele Unternehmen liebäugeln offen mit dem Abschied aus Deutschland. Sie beklagen einen tödlichen Cocktail aus erdrückender Bürokratie, hohen Energiekosten und fehlendem Kapital. Lässt sich der Abwärtstrend stoppen? Darüber haben Clara und Christian in einer Live-Ausgabe des "Klima-Labors" mit drei Gästen aus Forschung, Politik und Wirtschaft diskutiert: Claudia Kemfert, Sabine Nallinger und Sepp Müller. Ist der Industriestrompreis wirklich die Lösung? Ist bezahlbarer grüner Wasserstoff realisierbar oder eine bloße Fantasie? Müssen wir der Industrie zuliebe doch zum russischen Gas zurückkehren? Muss der Staat als Ultima Ratio bei wichtigen Unternehmen einsteigen? Hilft letztlich doch nur ein Kahlschlag beim Klimaschutz?Unsere Gäste:Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Energiepolitik an der Leuphana Universität in Lüneburg und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW.Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung Klimawirtschaft in Berlin. Die Stiftung ist eine Initiative von Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern und Familienunternehmern, um sektor- und branchenübergreifend Klimaschutz und Nachhaltigkeit für eine erfolgreiche deutsche Industrie zu fördern.Sepp Müller, stellvertretender Fraktionschef von CDU/CSU im Bundestag sowie Fraktionssprecher für Wirtschaft und Energie.Moderation? Clara Pfeffer und Christian HerrmannIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Dämmen wir zu viel und zu teuer? "Jeder Energieausweis ist generell falsch" - Lars von Lackum (LEG)

    Play Episode Listen Later Oct 16, 2025 43:45


    In Deutschland entsteht kaum noch Wohnraum, und wenn dann teurer. Lars von Lackum macht unter anderem strenge Vorgaben beim Sanieren und Dämmen verantwortlich: "Die Zahl der Bauvorschriften hat sich auf 20.000 vervierfacht. Das verursacht Mieterhöhungen, die sich unsere Mieter nicht leisten können", sagt der Chef von LEG, Deutschlands zweitgrößtem Wohnungskonzern. "Der Hammer ist: Der Energieverbrauch sinkt um weniger als ein Prozent."Im Podcast plädiert der LEG-Chef daher dringend für einen anderen Ansatz, denn ihm zufolge ist die Lage angespannt: "Zwei Drittel unserer Mieter wünschen sich in erster Linie keine nachhaltige, sondern eine bezahlbare Wohnunge. Darüber sollten wir uns den Kopf zerbrechen." Die gute Nachricht ist: Lars von Lackum hat genaue Vorstellungen, wie man den Gebäudesektor auf den Klimapfad bringen und gleichzeitig bis zu 600.000 Wohnungen im Jahr bauen kann. Ihm zufolge genügt ein Blick in die Nachkriegszeit - und mehr Mut beim Streichen von Vorschriften sowie beim Erteilen von Baugenehmigungen. Sein knallhartes Fazit: "Man kann nicht alle Interessen berücksichtigen."Gast? Lars von Lackum, Vorstandsvorsitzender der LEG Immobilien SEModeration? Christian HerrmannIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Balkonkraftwerk schlägt Politik: "Wer soll diese Revolution verbieten? Die Strompolizei?" - Tim Meyer (3Epunkt)

    Play Episode Listen Later Oct 9, 2025 47:05


    Die "Energiewende" verkommt in Deutschland zum Kampfbegriff. Tim Meyer findet das schade, denn die globale Entwicklung ist ihm zufolge eindeutig: Die erneuerbaren Energien sind keine Ideologie, sondern eine industrielle Revolution: "Eine neue Technologie verdrängt eine alte, weil sie besser ist", sagt der Hamburger Energieexperte im Gespräch mit Christian.Einen Gewinner hat er auch schon ausgemacht. China wird die Welt mit sauberen Technologien überrollen, für Deutschland ist der Zug abgefahren: "Dummerweise kommt dieser Pfad aus der 'Öko-Ecke' und wird gerne als Spinnerei abgetan. Damit haben sich Teile der deutschen Politik in eine Sackgasse manövriert." Eine letzte Chance sieht Tim trotzdem: Das neue Energiesystem ist komplexer als das alte. Speicher, E-Autos und Wärmepumpen müssen vernetzt werden. Millionenfach. Weltweit. "Das beherrschen wir, damit können wir Wertschöpfung schaffen." Gast? Tim Meyer. Er arbeitet seit 25 Jahren im Bereich der erneuerbaren Energien, zuletzt als Vorstand der Naturstrom AG und als Berater im Energiesektor. Sein neues Buch "Strom" über die industrielle Revolution im Energiesektor ist im Juli erschienen.Moderation? Christian HerrmannIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    "Wer die Evolution überleben will, muss sich anpassen. Die deutsche Gesellschaft passt sich nicht an" - Steffi Lemke (Grüne) & Johannes Vogel (Naturkundemuseum)

    Play Episode Listen Later Oct 6, 2025 36:35


    Bei der Bahn, im Bürgeramt oder bei Bauprojekten: Die deutsche Verwaltung kann extrem träge sein. Bürokratie frisst Zeit, Nerven und Geld. Was können wir tun?Im September hat das Berliner Naturkundemuseum zum "Beats & Bones"-Festival für Wissenschaftskommunikation eingeladen. Clara, Sophie und Christian sind der Einladung für das "Klima-Labor" gerne gefolgt und haben die frühere Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Museumsdirektor Johannes Vogel im Live-Podcast um Antworten gebeten: Zieht Bürokratie den Klimawandel in die Länge? Ist Deutschland eine Verhinderungsgesellschaft? Stecken wir im 19. Jahrhundert fest?Die überraschende Antwort: "Professor Vogel hat völlig recht und komplett Unrecht", sagt Steffi Lemke: Es kann nicht sein, dass wichtige Entscheidungen wie die Suche nach einem Atommüllendlager bis 2074 dauern. Ihr zufolge bietet Bürokratie gerade in der Politik aber auch wichtige Leitplanken: "Man hat mal ganz unbürokratisch versucht, ein Endlager festzulegen. Dabei ist der Salzstock Gorleben herausgekommen. Der wäre definitiv nicht sicher gewesen, aber er lag an der früheren innerdeutschen Grenze, wo wenig Leute leben. Der Ausgang ist bekannt."Was Urangestein mit Windrädern, Farnen und Demokratie zu tun hat, das erfahrt ihr in dieser Live-Ausgabe des "Klima-Labors".Unsere Gäste? Steffi Lemke, Bundestagsabgeordnete der Grünen und von 2021 bis 2023 deutsche Bundesumweltministerin; Johannes Vogel, Evolutionsbiologe und Generaldirektor des Naturkundemuseums zu Berlin.Moderation? Sophie Wannenmacher und Christian HerrmannIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    "Wenn wir diese Studie umsetzen, lösen sich Folgekosten der Energiewende in Luft auf" - Marc Sauthoff (Roland Berger) & Philipp Schröder (1Komma5Grad)

    Play Episode Listen Later Oct 2, 2025 44:57


    Die Energiewende ist ein Mammutprojekt - teuer, komplex und voller Konflikte. Die Wirtschaftsberater von Roland Berger möchten die verfeindeten Lager zusammenbringen. In einer neuen Studie ergänzen sie das Stromsystem der Zukunft um eine dritte Säule, die gleichzeitig Geld sparen und die Versorgungssicherheit erhöhen kann."Was wäre, wenn man Photovoltaikanlagen, Batterien, E-Autos und Wärmepumpen so intelligent und brutal vernetzt wie den internationalen Zahlungsverkehr?", fragt Studienautor Marc Sauthoff im Podcast. Die Antwort liefert Philipp Schröder: "Ich kann diese aggregierte Leistung anstelle eines Gaskraftwerks hinzuziehen, um eine Spitzenlast abzudecken", sagt der 1Komma5Grad-Chef im Doppelinterview. "Die Stromkosten für die Verbraucher sinken trotzdem um 50 Prozent."Doch dieses Potenzial bleibt bisher ungenutzt auf der Straße liegen. Ein Verbund von 21 Unternehmen aus dem Bereich der Neuen Energien geht deshalb bei der Politik Klinken putzen: "Ich gehe mit dieser Studie jetzt in den Bundestag und klopfe an jede Tür, die aufgeht", verabschiedet sich Schröder im Podcast.Er gehört mit 1Komma5Grad der "New Energy Alliance" an. Auch Unternehmen wie Enpal, Octopus Energy, Thermondo, Vonovia oder Elli, die Ladesparte von VW, sind Mitglied.Gäste? Marc Sauthoff, Senior Partner bei Roland Berger und Philipp Schröder, Gründer und CEO von 1Komma5GradModeration? Sebastian Huld und Christian HerrmannIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    EU opfert Trump die Alubranche: "Unsere Schrottexporte in die USA sind blanker Wahnsinn" - Rob van Gils (Hammerer Aluminium Industries)

    Play Episode Listen Later Sep 25, 2025 41:47


    Aluminium steckt in Autos, Flugzeugen und Handys und ist unverzichtbar für die Mobilitäts- und die Energiewende. Aluminium kann außerdem perfekt recycelt werden, und zwar unendlich oft und mit geringem Energieverbrauch. Niemand beherrscht den Prozess besser als Europa, der Technologievorsprung ist riesig. Doch die Werke stehen leer und die Jobs verschwinden: Händler verkaufen das Altmetall neuerdings lieber an die USA.Die Ursache ist der Zolldeal der EU mit unterschiedlichen Aufschlägen für Schrotte und fertige Produkte: "Darüber kann man nur den Kopf schütteln", sagt Rob van Gils. Der Aluunternehmer beschreibt im Gespräch mit Clara und Christian eine Branche, die für den Green Deal der EU viele Millionen Euro in ihre Anlagen investiert hat, jetzt aber am Abgrund steht. Denn Europa lässt sich beim Schrotthandel nicht nur von den USA, sondern auch von China über den Tisch ziehen: "Die EU-Kommission lebt gerne in ihrer regelbasierten Welt", sagt van Gils. "Leider hält sich sonst niemand an diese Regeln."Die Warnung des Unternehmers ist deutlich. Europa muss den Export von Aluschrott in andere Länder verbieten, sonst steht die Branche vor dem Aus.Gast? Rob van Gils, Vorstandsvorsitzender von Hammerer Aluminium Industries, Präsident von Aluminium Deutschland und Vizepräsident von European AluminiumModeration? Clara Pfeffer und Christian HerrmannIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    Schirmherrin ignoriert Windmesse: "Frau Reiche hat anscheinend andere Pläne" - Heiko Wuttke (PNE)

    Play Episode Listen Later Sep 18, 2025 40:17


    Die Husum Wind ist der jährliche Höhepunkt der Windenergiebranche. An der Nordseeküste stellen mehr als 600 Aussteller die neuesten Trends der Windkraft vor. Fürs Land, für die See und für alles drumherum: Speicher, Wasserstoff, Recycling und Finanzierung.Schirmherrin der Messe ist die Bundeswirtschaftsministerin, doch anders als ihre politischen Vorgänger verzichtet Katherina Reiche diese Woche auf einen Besuch: "Die Anfragen unserer Branche scheinen nicht anzukommen", sagt Heiko Wuttke im Gespräch mit Christian und Clara. "Anscheinend hat Frau Reiche andere Pläne."Wuttke ist Chef der PNE AG. Das Unternehmen hat seit 1995 knapp 300 Windparks in Europa, den USA und Afrika realisiert - und fürchtet, dass die Politik erneut einen Einbruch des Geschäfts verursacht: "Die erneuerbaren Energien sind der Eckpfeiler unserer Stromversorgung, das ist Konsens", sagt Wuttke. "Das muss auch in der Regierung und insbesondere im Wirtschaftsministerium ankommen, sonst wird Deutschland abgehängt."Gast? Heiko Wuttke, Vorstandsvorsitzender der PNE AGModeration? Clara Pfeffer und Christian HerrmannIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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