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Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Immer häufiger ertappe ich mich bei einem Gedanken, den ich jetzt viele Jahrzehnte lang fast als Frevel empfunden hätte. Habe ich überhaupt noch eine Freude am Verreisen? Seit Ende der 70er Jahre bin ich so richtig touristisch unterwegs. Vorher, und das haben wir Millennials ja gemeinsam, wurde eher im Schwarzwald oder an der Nordseeküste oder mal in den Alpen Urlaub gemacht. Ein reicher Ladenbesitzer in der Straße meiner Kindheit fuhr schon Anfang der 70er Jahre nach Tunesien, nach Marokko oder sonst wo Exotisches hin mit dem Flieger, und kam mit vielen Geschichten heim. Ehrlicherweise waren es eher Souvenirs, aber natürlich hatte jeder in der Straße darüber getuschelt. Die erste Flugreise – Abenteuer Spantax Meine erste Flugreise war 1977 mit der legendär-berüchtigten Spantax nach Malaga, und glauben Sie es mir oder nicht: Ich mit unschuldigen 18 Jahren, saß ganz hinten und sah aus dem Fenster, wie das Triebwerk beim Landeanflug leise Flammen ausspuckte. Ein wunderbarer Beginn einer langen Leidenschaft fürs Fliegen und fürs Reisen… Und jetzt auf einmal keine Lust mehr? Nein, es ist nicht nur das Alter, wo man ja grundsätzlich etwas bequemer wird. Und es ist auch auf keinen Fall so, dass mich die Schönheit unserer Weltkugel nicht mehr faszinieren würde, und ich nicht mehr Pipi in die Augen hätte, wenn ich an besonders schönen Orten einfach nur verweile und schaue. Reisen als Leidenschaft – und Beruf Dabei bin ich doch eigentlich das Paradebeispiel für den bewussten, guten Reisenden. Denn als Reisejournalist ist es ja meine Aufgabe, vor Ort die Augen, die Ohren, die Nase offen zu halten, zu schmecken, zu riechen, zu fühlen, um so viele Eindrücke wie möglich in mich aufzunehmen und daraus einen inspirierenden Bericht zu machen. Entweder als Artikel, als Hörerlebnis oder als Fernsehfilm. Ich muss ja mehr sein als „nur ein normaler Tourist“, der in der Gruppe hinter einem Führer mit Fähnchen latscht, in der Sonne erschöpft von den langatmigen Ausführungen über kulturelle Vergangenheiten. Nein, ich soll für sie vorreisen. Ich soll ihr kleines Trüffelschwein sein, genau das zu erspüren, was fremde Länder eben so attraktiv macht. Wenn das Schöne ins Kippen gerät Und das ist des Pudels Kern. Ich habe manchmal den Eindruck, man kann die Augen gar nicht mehr so zusammenkneifen, und nur noch so selektiv sehen, dass man sich nur noch auf das Schöne konzentriert. Die vielleicht größte soziale Errungenschaft, die des Reisens für jeden, hat es leider mitgebracht im Laufe der Jahrzehnte, daß die Welt nun voll ist von all denen, die sich darüber aufregen, daß es so voll ist. Die Masse sind natürlich immer die Anderen. Und wie trefflich kann man sich über sie aufregen, sie, die kein Wort Fremdsprache herausbringen, die ignorant sind und eigentlich ihrem Deutschtum weiter frönen wollen, nur mit einer veränderten Kulisse und besserem Wetter. Viel beißende Satire gab es schon über die Massentouristen. Aber man muss ja auch zugeben, wir sind an dem Punkt, wo das Schöne des Tourismus Gefahr läuft, ins Kippen zu geraten. Jetzt, wo auch Nationen wie Indien, China die Welt entdecken wollen. Millionen, Milliarden Menschen mehr, die sich um die besten Plätze an den schönsten Orte der Welt kabbeln. Warum Urlaub zum Stress wurde Wer nicht über sehr viel Geld verfügt, erlebt schon bei der Ankunft am Flughafen schmerzlich und nervtötend die Klassengesellschaft des Reisens. Die frühere Leichtigkeit gepaart mit Erregtheit auf das, was noch kommen soll, die Vorfreude, die Lust, ungewohntes Fremdes zu entdecken, ist zunehmend gewichen dem Stress des Reisens. Und der setzt sich, absurderweise, in den ja angeblich schönsten Wochen des Jahres fast an allen Punkten des Erlebnisses fort. – Das Hotel nicht so schön wie im Katalog erträumt, das frühe Reservieren der Liegen, das nicht gefallene Buffet, die eingezäunte Urbanisation, die nichts von natürlichem Liebreiz des Landes übrig lässt, Die Ausflüge, die man eher pflichtschuldigst und nicht neugierig abhakt, weil man ja die Sehenswürdigkeiten gesehen haben muss. Die Einheimischen, die so nerven, weil man sich nicht versteht. Travel is broken Ganz schön pessimistisch, nicht wahr? Eine Jammerei auf hohem Niveau von einem Privilegierten, der das Glück hatte, Jahrzehnte in der ersten Reihe unterwegs sein zu können. Aber Hand aufs Herz, wenn Sie an Ihre letzten Urlaube zurückdenken, haben Sie nicht auch viel von dem beobachtet, was ich gerade geschildert habe? Philipp Laage – Foto by William Minke Diese gewisse Ernüchterung erlebe ich oft, wenn ich mit Kolleginnen und Kollegen über das diskutiere, was ja unsere Arbeitsgrundlage ist. Mein lieber Kollege Philipp Laage, der wirklich außergewöhnlich schöne Reisereportagen geschrieben hat und auch schon mehrfach Buchautor ist, hat das Ganze zusammengefasst zu einem sehr treffenden Titel: „Travel is broken. Warum Reisen oft enttäuscht und wie wir es neu entdecken können.“ Und weil er eben Journalist ist, lässt er es nicht einfach nur bei Gedanken, sondern hat diese Gedanken auf 224 Seiten zwischen zwei Buchdeckeln gepresst. Ein wirklich empfehlenswertes Buch aus dem Kösel Verlag, um wieder neue Hoffnung zu schöpfen, wie wir aus dieser Falle der enttäuschten Erwartungen wieder ausbrechen können. Hoffnung für die Enttäuschten? Wir haben uns dieses Buch einmal analytisch vorgenommen und ein sehr munteres Streitgespräch daraus produziert. Warum das Urlaubmachen einen Riss bekommen hat in seiner makellosen Fassade – und ob es dafür ein Reparatur-Kitt gibt Link zum Buch Um den Podcast zu hören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Urlaubsfrust – Ist Reisen kaputt? Philipp Laage „Travel is broken“ - Wege aus der Urlaubsfalle erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Sie bewegt sich zwischen Luxusautos, Industriellen und geheimen Sex-Treffen - bis sie plötzlich tot in ihrer Wohnung liegt. Der Mord an Rosemarie erschüttert Ende der 50er Jahre ganz Deutschland. Doch warum verschwinden plötzlich Beweise? Weshalb geraten einflussreiche Männer ins Visier der Ermittlungen? Wollte etwa jemand verhindern, dass bestimmte Geheimnisse ans Licht kommen? Ein Fall zwischen Wirtschaftswunder, Macht und einem Leben voller Widersprüche. Links zur Folge: *** Polizeifotos der minderjährigen Rosemarie (1951) https://t1p.de/f1avl https://t1p.de/0tjhv *** Rosemarie mit Hund und Auto https://t1p.de/3atze *** Rosemarie mit ihrem Pudel Joe in ihrer Wohnung https://t1p.de/63fp2 *** Rosemarie in Dessous in ihrer Wohnung https://t1p.de/lymth *** Das letzte Foto von Rosemarie am Fenster https://t1p.de/1lqeh *** Auszug aus Rosemaries Notizbuch https://t1p.de/250bg *** Bild von Harald von Bohlen und Halbach in Rosemaries Wohnung https://t1p.de/yua2u *** Auszug aus dem Verhör mit Halbach https://t1p.de/72xbw *** Daktyloskopisches Gutachten https://t1p.de/get98 *** Bild von Heinz Pohlmann https://t1p.de/db1r5 *** Titelbild der "Quick" https://t1p.de/l9omk *** Foto ihres Apartmenthauses von außen https://t1p.de/l8j4s [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.] --- Credits --- Hosts: Anne Luckmann & Patrick Strobusch Redaktion: Stefanie Eisenlauer Schnitt: Anne Luckmann Intro und Trenner gesprochen von: Pia-Rhona Saxe Produktion: Nadine Lentfer-Unterweger und Teresa Emmert Eine Produktion der Julep Studios Du möchtest Werbung in der Schwarzen Akte schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint --- Social Media & Kontakt --- Instagram: @schwarzeakte YouTube: @SchwarzeAkte TikTok: @schwarzeakte Mail: schwarzeakte@julep.de Website: www.schwarzeakte.de Pätrick auf Twitch: www.twitch.tv/thepaetrick Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/schwarzeakte Spoiler: Dieser Fall ist ungelöst. --- Content Hinweis --- In dieser Folge sprechen wir über den Mord an einer Frau. Wenn du dich mit diesem Thema nicht wohlfühlst, höre dir die Folge bitte nicht alleine an.
Man gönnt sich ja sonst nichts. Während die Branche zwischen Buchungsflaute und Preisschock balanciert, traf sich der DRV zur Jahrestagung auf den Azoren. Mitten im Atlantik, wo der Wind bekanntlich etwas rauer weht – eigentlich das perfekte Biotop für einen Mann, der seit kurzem am Ruder des Verbandes steht. Ich konnte Albin Loidl nach seiner ersten Keynote als DRV Präsident für den WAS MIT REISEN Podcast gewinnen, um mal unter die Oberfläche des „Überzeugungsoptimisten“ zu schauen. Vom Hurrikan Gilbert zum Verbands-Tornado Loidl ist kein Mann für das sanfte Gleiten im Sonnenuntergang. Er selbst bezeichnet sich im Gespräch fast schon kokett als „Schlechtwetterkapitän“. Und wer ihm zuhört, merkt schnell: Der Mann hat das Krisen-Gen. Ob er 1988 in Mexiko nach dem Hurrikan Gilbert den Gästen am weggeblasenen Strand von Yucatan erklärte, das Beste aus der neuen Realität zu machen oder nachts um zwei Uhr am Wiener Flughafen am lebenden Objekt einer 150-köpfigen Reisegruppe provisorisch und pragmatisch die Trümmer der Aero-Lloyd-Insolvenz zusammenkehrte – Loidl scheint das Chaos nicht zu fürchten, um zur Hochform aufzulaufen. Dass er nun ausgerechnet in einer Zeit den DRV übernahm, in der die Geopolitik nicht nur den Ferien-Flugplan diktiert, scheint fast schon Schicksal zu sein. Seine Botschaft an die Zweifler: Krisenbewältigung ist heute das eigentliche Pfund, mit dem die organisierte Reise wuchern kann. Urlaub als Luxusgut? Soziale Frage im Handgepäck Wir haben im Reiseradio-Podcast die Krise der Reisebranche besprochen, ohne uns an der aktuellen Kriegskrise abzuarbeiten: Die Passagierzahlen bröckeln, während die Umsätze nur dank der sehr stark gestiegenen Preise noch stabil aussehen. Loidl warnt deutlich: „Urlaub darf nicht zum Luxus werden“. Ein hehrer Wunsch, doch die Realität der Preisanstiege als „Gute-Laune-Killer“ lässt sich nicht einfach wegatmen. Er sieht das Reisen als stabilisierenden Faktor in einer global vernetzten Welt – fast schon eine diplomatische Mission. Doch wenn der innere Abstand vom Alltag für den Durchschnittsverdiener unbezahlbar wird, nutzt auch der schönste räumliche Abstand auf den Azoren wenig. Die Demokratisierung des Reisens steht auf dem Prüfstand. Boutique-Feeling statt Buchungs-Hieroglyphen Besonders spannend wird es, wenn wir über die Zukunft des klassischen Vertriebs sprechen. Loidl fordert einen Abschied vom Jammern über die digitale Konkurrenz. Seine Vision? Das Reisebüro als Boutique. Er liebt das Beispiel einer Kollegin aus Hamburg, die von ihrer Boutique-Besitzerin angerufen wird, weil die neue Herbstmode wahrscheinlich perfekt zu ihr passen würde. „Inspiration statt Preisvergleich“ lautet das Mantra. Dass dafür Künstliche Intelligenz kein nettes Extra, sondern die nackte Überlebensstrategie ist, lässt er keinen Moment bezweifeln. Wer heute noch nur Buchungsmasken ausfüllt, hat gegen den Algorithmus schon verloren. Strategieprozesse im Maschinenraum des Verbands Auch intern weht ein neuer Wind. Der DRV rüttelt an seinen eigenen Grundfesten. Ob die alte Säulenstruktur noch zeitgemäß ist oder ob sich die „Säule E“ der Digitalen nicht längst mit den klassischen Playern vermischt hat, ist Teil eines laufenden Strategieprozesses. Loidl gibt sich hier diplomatisch, lässt aber durchblicken, dass Stillstand keine Option ist. Die Branche dürfe sich nicht im Jammern über digitale Konkurrenz verlieren, sondern müsse die Digitalisierung als gemeinsames „Erbrecht“ begreifen. Fazit: Ein Optimist mit Realitätssinn Am Ende bleibt das Bild eines Präsidenten, der den „Überzeugungsoptimismus“ zur Maxime erhebt. Nicht aus Naivität, sondern mangels Alternative. Die Botschaft der Azoren-Tagung ist klar: Die Reiselust ist ungebrochen, doch die Branche muss lernen, in einer dauerhaft volatilen Welt zu navigieren. Ob das Prinzip Hoffnung reicht, um die steigenden Kosten und geopolitischen Tornados zu überstehen, bleibt die spannende Frage der nächsten Monate. Eines steht fest: Der Schlechtwetterkapitän mit der sanften Stimme möchte das Steuer fest in die Hand nehmen. Um den Podcast mit Albin Loidl zu hören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Schlechtwetter-Kapitän im Atlantik DRV-Präsident Albin Loidl und das Prinzip Hoffnung erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Mit Art. 196 StPO beginnt in der Reihe von Gregor Münch und Duri Bonin der eigentliche Einstieg in die Zwangsmassnahmen – also in den Teil der Strafprozessordnung, in dem der Staat nicht mehr nur fragt und protokolliert, sondern in Grundrechte eingreift. Art. 196 definiert, was eine Zwangsmassnahme überhaupt ist: Verfahrenshandlungen der Strafbehörden, die in die Grundrechte der betroffenen Person eingreifen und dazu dienen, Beweise zu sichern, die Anwesenheit von Personen im Verfahren sicherzustellen oder die Vollstreckung des Endentscheids zu gewährleisten. Warum ist dieser scheinbar knappe Artikel so wichtig? Weil er die erste Schlüsselfrage vorgibt: Haben wir es überhaupt mit einer Zwangsmassnahme zu tun? Davon hängt fast alles ab: Wer sie anordnen darf. Welche Voraussetzungen gelten. Wie stark Grundrechte geschützt sind und welches Rechtsmittel offensteht. Gregi und Duri zeigen, dass genau hier die juristische Arbeit beginnt: Nicht jede Ermittlungshandlung ist schon eine Zwangsmassnahme. Entscheidend ist der Eingriff in Grundrechte. Die Folge erklärt Art. 196 deshalb nicht abstrakt, sondern als Türöffner zum ganzen fünften Titel der StPO: Hausdurchsuchung, Beschlagnahme, Überwachung, DNA-Profil, Vorführung, Haft. Wer Art. 196 StPO versteht, versteht den roten Faden hinter all diesen Instrumenten. Duri und Gregor machen sichtbar, dass Zwangsmassnahmen nie bloss Technik sind. Sie sind immer ein Machtmittel des Staates – und deshalb nur unter klaren Schranken zulässig. Diese Schranken stehen gleich im nächsten Artikel, Art. 197 StPO: gesetzliche Grundlage, hinreichender Tatverdacht (genügende konkrete Verdachtsmomente), keine mildere Massnahme und Verhältnismässigkeit. Gerade für Laien wird damit verständlich, warum Strafprozessrecht oft nicht bei der Schuldfrage beginnt, sondern schon viel früher: bei der Frage, ob der Staat überhaupt so stark eingreifen darf. Und genau deshalb ist Art. 196 kein technischer Vorspann, sondern die Grundsatznorm für alles, was danach kommt. Darum geht es in dieser Episode - Was eine Zwangsmassnahme im Sinn von Art. 196 StPO überhaupt ist - Warum der Grundrechtseingriff die entscheidende Abgrenzung bildet - Die drei Zwecke von Zwangsmassnahmen: Beweise sichern, Anwesenheit sichern, Vollstreckung sichern - Warum die Einordnung praktisch alles verändert: Zuständigkeit, Voraussetzungen, Rechtsmittel - Weshalb Art. 196 der Einstieg in den „harten“ Teil des Strafprozessrechts ist - Der Ausblick auf Art. 197 StPO: Tatverdacht, mildere Mittel und Verhältnismässigkeit Diese Folge ist für Strafverteidiger:innen, Staatsanwält:innen, Richter:innen und Studierende – und für alle, die verstehen wollen, warum Hausdurchsuchung, Beschlagnahme oder Haft nicht einfach „Ermittlungen“ sind, sondern juristisch präzise begrenzte Eingriffe in Grundrechte. Links zu diesem Podcast: - [Art. 196 StPO - Begriff Zwangsmassnahmen](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_196) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) - Anwaltskanzlei von [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) - Titelbild [bydanay](https://www.instagram.com/bydanay/) - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/shop/) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Scrollst du noch oder reist du schon? Ein Reiseradio-Gespräch darüber, warum wahre Insider nicht auf Algorithmen setzen. Abseits von SEO-Wahn und Gratis-Content feiert ein Urgestein des Reisejournalismus das 40-jährige Überleben der gedruckten Reise-Recherche: Wie Chefredakteur und Verleger Jürgen Zupancic mit seinem Print-Magazin „Clever reisen!“ dem Kiosk-Sterben trotzt und deshalb für seinen langen Atem nun den VDRJ-Ehrenpreis erhält. Es war einmal ein Duisburger Biergarten, das Jahr 1986 und eine gehörige Portion „Größenwahnsinn im guten Sinne“. Mit 3.000 Mark Startkapital und einer geliehenen Schreibmaschine hoben Jürgen Zupancic und sein Schulfreund Wolfgang Grahl ein Magazin aus der Taufe, das heute – vier Jahrzehnte später – wie ein gallisches Dorf in einer Welt voller kostenloser Digital-Häppchen wirkt. Während die großen Flaggschiffe der Reisepresse im Sturm des digitalen Wandels die Segel streichen mussten, hält Zupancic das Steuer von „Clever reisen!“ unerschütterlich fest in der Hand. Der 50. VDRJ Ehrenpreisträger Jürgen Zupancic zwischen der Laudatorin Marina Noble und dem 1. Vorsitzenden der VDRJ, Dr. Martin Wein (Foto © Jürgen Drensek) Für diesen „langen Atem“ erhält er nun den 50. Ehrenpreis der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) – eine Auszeichnung für ein Lebenswerk, das beweist, dass journalistisches Rückgrat und wirtschaftlicher Überlebenswille kein Widerspruch sein müssen. Algorithmus vs. Gummibrötchen Der Markt für gedruckte Reisemagazine gleicht heute einer einsamen Insel, die vom digitalen Meer immer weiter unterspült wird. Online-Content ist praktisch unbegrenzt und kostenlos verfügbar; wer „3 Tage Lissabon mit Kind“ sucht, bekommt die Antwort in Millisekunden. Doch Zupancic weiß um die Schattenseiten der Gratis-Kultur: „Ein Algorithmus merkt nicht, wenn der Traumstrand direkt neben dem Klärwerk liegt“, konstatiert er trocken. Während Google nur sortiert, muss der echte Reisejournalist noch hinreisen und die Realität prüfen. Zupancic versteht sich und sein Team als „journalistische Trüffelschweinchen“, die die Spreu vom Weizen trennen. Er testet lieber persönlich das „Gummibrötchen für sechs Euro“ in der Economy Class, statt PR-Botschaften abzuschreiben. Für ihn ist klar: Wer nichts ausprobiert, bleibt stehen – und in der Verlagswelt bedeutet das das Aus. Nutzwert statt Coffee-Table-Kitsch In einem Markt, der oft nur noch aus „Content-Marketing“ besteht, setzt Zupancic auf „100% Nutzwert“. Sein Magazin ist kein dekorativer Hochglanz-Schmuck für den Wohnzimmertisch, sondern ein echtes Arbeitswerkzeug. Er sagt selbst: „Clever reisen liegt wahrscheinlich nicht im Wohnzimmer, sondern auf dem Schreibtisch oder in der Küche. Dort wird gearbeitet.“ Seine Leser, vor allem die kaufkräftigen „Best Ager 50+“, schätzen diese haptische Qualität und die verlässliche Orientierung. Diese „Silver Surfer“ verfügen über hohe Reisebudgets und einen hohen Bildungsstandard. Sie suchen keine flüchtigen Instagram-Inszenierungen, sondern Fakten, auf die sie ihre Urlaubsplanung stützen können. Siebenmal hinfallen, achtmal aufstehen Im Ruhrgebiet lernt man früh: „Siebenmal hinfallen, achtmal aufstehen“. Diese Mentalität rettete das Magazin durch Krisen wie den plötzlichen Tod seines Mitgründers 2003 oder die Corona-Pandemie, die der Branche schlichtweg den Stecker zog. Zupancic beschreibt sein Wirken als „kuriosen Balanceakt“ zwischen dem Chefredakteur, der Neues wagen will, und dem Verleger, der die Finanzen im Blick behalten muss. Dieser Pragmatismus führte dazu, dass er schon früh mit technischen Neuerungen wie Augmented Reality experimentierte. Heute nutzt er die KI als „kleines Helferlein“ für Fakten-Checks und Rechtschreibung, betont aber: „Alles, was Verantwortung braucht, bleibt beim Menschen.“ Sein Verlag ruht heute auf drei Säulen: Print für die Glaubwürdigkeit, Online-Portale für den schnellen Service und neue Nischen wie das Luxus-Segment. Ein Manifest für die Recherche Dass Zupancic nun den VDRJ-Ehrenpreis erhält – eine Bronzeskulptur, die dem ältesten Wagenrad der Geschichte nachempfunden ist –, ist ein starkes Signal gegen die Beliebigkeit digitaler Informationen. Es würdigt einen Verleger, der auch in stürmischen Zeiten an journalistischen Standards festgehalten hat. „Ohne Print gäbe es kaum noch unabhängigen Reisejournalismus“, mahnt er. Sein Erfolg ist ein Plädoyer für den langen Atem und die unstillbare Neugier, die ihn schon als Zwölfjährigen auf seiner ersten Reise nach Barcelona antrieb. Am Ende des Tages bleibt Zupancic lieber Lotse im Zeitschriftenregal, als – wie er selbst sagt – „Bratwurst auf Schalke“ zu verkaufen. Nicht nur wir von der VDRJ sind froh, dass er sich gegen die Wurst und für das Wort entschieden hat. Zwei Jürgens im Gespräch: VDRJ-Ehrenpräsident Jürgen Drensek (li) interviewt Preisträger Jürgen Zupancic für den Reiseradio-Podcast (Foto © Marina Noble) Vor der Preisverleihung in Duisburg hatte ich die Gelegenheit, mit Jürgen Zupancic meinen Reiseradio-Podcast aufzunehmen. Ein munteres Gespräch unter Reisejournalisten, denen es wichtig ist, dass Leser, Hörer oder Zuschauer neben Inspiration vor allem auch glaubwürdige und gut recherchierte, verwertbare Information bekommen. Um das Gespräch zu hören, bitte auf den PLAY Button im Titelbild klicken. Hintergrund-Link zum Preisträger auf der Webseite der VDRJ Der Beitrag Zupancic trotzt Klick-Kultur VDRJ ehrt Print-Pionier mit langem Atem erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Strafanzeige: Wegen einer Karikatur, auf der Wladimir Putin angeblich mit Adolf Hitler verglichen wird, drohen dem Publizisten und Unternehmer Rainer Zitelmann jetzt bis zu drei Jahre Haft. Dabei sind Hitlervergleiche – und auch das Benutzen verfassungswidriger Symbole dafür – mittlerweile Usus. Trump, Putin, aber auch AfD-Politiker werden von linker Seite ganz routiniert mit dem Diktator nicht nur verglichen, sondern sogar gleichgesetzt. Der renommierte Buchautor Rainer Zitelmann hatte im Dezember 2025 eine Karikatur repostet, mit einer Sprechblase Hitlers: „Gebt mir die Tschechoslowakei und ich attackiere niemanden mehr.“ Ihm gegenüber steht Putin, der dasselbe sagt, nur über die Ukraine. Weil auf der Bildmontage Hitlers Hakenkreuzarmbinde zu sehen ist, verstößt Herr Zitelmann damit angeblich gegen § 86a StGB – „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen“. Zitelmann wollte durch das Reposten lediglich ausdrücken, dass man mit dem Vertrauen gegenüber Diktatoren sparsam umgehen sollte. Während der Spiegel jederzeit Hitler auf seinem Titelbild abbilden darf, wird ein Historiker, der ein Buch über Hitler veröffentlichte und sich zehn Jahre seines Lebens mit ihm beschäftigte, nun verfolgt. Außerdem spricht Rainer Zitelmann im Interview mit Tichys Einblick über sein neues Buch „Weltraumkapitalismus“, das unter anderem den Aufstieg der privatwirtschaftlichen Raumfahrt behandelt.
In dieser Folge setzen Duri Bonin und Gregor Münch ihre StPO-Reihe fort und besprechen Art. 193 StPO (Augenschein). Ausgangspunkt ist die eigentlich einfache Idee: Staatsanwaltschaft und Gericht können und sollen Örtlichkeiten, Gegenstände oder Vorgänge in Augenschein nehmen, wenn sie für den Sachverhalt bedeutsam sind, aber nicht als klassischer Beweisgegenstand vorliegen. Gregor betont, dass „Augenschein“ nicht nur Sehen bedeutet: Auch Gehör, Geruch oder Haptik können beweisbildend sein. Dann wird es konkret: Wie oft wird ein Augenschein in der Praxis tatsächlich durchgeführt – und warum so selten? Welche Rolle spielen dabei Parteirechte und die Frage, ob Gerichte „informell“ besichtigen dürfen, obwohl das Verfahren parteiöffentlich sein müsste? Der spannendste Teil ist die Verbindung von Augenschein und Tatrekonstruktion: Wann lohnt sich ein Antrag und wann schiesst man der eigenen Verteidigung ins Bein? Gregor schildert eindrücklich einen Fall, in dem die Lichtverhältnisse am Tatort entscheidend waren und das Gericht mitten in der Nacht ausrückte, um die Situation nachzustellen. Der Augenschein wird so zur Beweispsychologie: „Erlebtes“ prägt. Das soll mit Worten und Adjektiven in der Protokollierung über die Instanzen "bewahrt" werden. Zum Schluss wird es leichter und gerade dadurch sehr anschaulich: Augenscheine im Übertretungsbereich, Windspiel-Lärm, Halteverbote, Baumrückschnitte – und sogar eine Karikatur aus dem Tages-Anzeiger („Richter testet mit Ventilator japanisches Tempelglöcklein“). Und Gregor streut noch einen Praxis-Tipp ein: Die digitalen Archive von Tages-Anzeiger und NZZ können als Recherchetool in konkreten Fällen überraschend nützlich sein. Darum geht es in dieser Episode - Art. 193 StPO: Was ist ein Augenschein und wozu dient er? - Augenschein ist mehr als Sehen: Gehör, Geruch, Haptik als Beweisquelle - Wie häufig Augenscheine in der Praxis vorkommen und warum selten - Informelle Besichtigungen vs. Parteirechte und Art. 147 StPO - Zutrittsrechte und Abgrenzung zur Hausdurchsuchung (Ausblick Zwangsmassnahmen) - Dokumentation des Augenscheins: Fotos, Pläne, Protokoll, Beschreibung - Tatrekonstruktion und Aussagenverweigerungsrecht - Risiko von Beweisanträgen: wann Augenschein hilft und wann er schadet - Lichtverhältnisse am Tatort als Schlüssel zur rechtlichen Würdigung - Augenschein als „erlebbares“ Beweismittel und psychologischer Effekt - Augenschein im Übertretungsstrafrecht: Windspiel, Lärm, Signalisation Für wen ist diese Folge? Für Strafverteidiger:innen, Staatsanwält:innen und Richter:innen, die Beweisfragen nicht nur aus Aktenperspektive sehen wollen. Und für alle, die sich für die Schnittstelle zwischen Tatwirklichkeit und Aktenwirklichkeit interessieren – dort, wo ein Augenschein eine ganze Beweiswürdigung verschieben kann. Links zu diesem Podcast: - [Art. 193 StPO - Augenschein](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_193) - [Richter testet mit Ventilator japanisches Tempelglöcklein](https://www.linkedin.com/posts/duri-bonin-95476b193_stpo-stpo193-augenschein-ugcPost-7432329157784743936-IUA1?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAC1_OZABeVwFwwPoLdiv7rHhORblvxEbN98) (Tages-Anzeiger vom 31. Januar 2006, S. 17) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) - Anwaltskanzlei von [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) - Titelbild [bydanay](https://www.instagram.com/bydanay/) - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/shop/) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Nach langer langer Zeit haben wir in der aktuellen Folge endlich wieder einmal einen Fachmann zu Gast. Dr. Andreas Kästner ist Facharzt für innere Medizin, Kardiologie und Sportmedizin. Genau der richtige Mann also, wenn es um die Fragen geht, die nach der letzten Folge mit Lasse Priester noch offen geblieben sind. Denn Andreas hat nach seinem Studium an der Sportmedizin der Uniklinik Freiburg promoviert und danach unter anderem in der Sportmedizin der Uni Heidelberg und der Uni Saarbrücken gearbeitet. Außerdem ist er Teamarzt beim beim Specialized Factory Racing Team und wie du am Titelbild erkennen kannst, dem Triathlon nicht abgeneigt.Aber das ist noch nicht alles. Denn darüber hinaus kennt er auch noch Lasses Genesungsverlauf relativ gut. Was uns jedoch am allermeisten beeindruck hat, war, dass Andreas unsere Fragen mit einem unglaublichen Wissensschatz präzise und auf den Punkt beantwortet hat. Dich erwartet also eine Folge mit allen wichtigen Infos rund ein gesundes Herz, dass du definitiv für den Triathlon brauchst. Wir wünschen dir viel Spaß beim zuhören.---Zum Mission Triathlon Racing Team
Kaffeeklatsch vom Gebrauchtwarencenter - Drei Fragezeichen Hörspiel-Podcast
Jahrmarkt, Tortenwerfen, Klunker und die 20 Kammern of Shades oder so ähnlich.Kommt Bibi mit den Vampiren vorbei? Oder war es am Ende alles nur ein Fiebertraum.Wir hatten Spass und wir hoffen ihr habt es auch.(Titelbild mit KI erstellt)
Manchmal kann das Leben eines Reisejournalisten schon verdammt hart sein: „…Für unsere Suite im 56. Stock zahlen wir noch einmal 7000 € und sind maßlos enttäuscht. Das Essen ist schlecht (500 € für eine trockene Languste), die Technik versagt überall. Ein Zwischenstopp, den wir uns besser erspart hätten…“ Kommentar: Jürgen Drensek Na, da stellt man sich doch gerne die strenge Mine der Reisekosten-Sachbearbeiterin vor, bei der der kritische Kollege und Hoteltester (übrigens lange Jahre Ressortleiter einer renommierten deutschen Sonntags-Zeitung) hinterher seine Undercover-Recherche abrechnete. Solche unlängst tatsächlich gedruckten Kleinodien deutscher Dichtkunst sind nicht ganz unschuldig am Ruf der Reisejournaille, immer die ersten am Kaviarstand und die letzten an der Champagner-Bar zu sein. Dabei ist es doch ein Bild, das mittlerweile nur noch zum manchmal amüsanten Klischee taugt. Das Gros der Fachjournalisten, die sich dem Thema Reise und Tourismus widmen, dürfte sich weniger um angebrannte Schalentiere im arabischen Luxus-Märchenschloss sorgen, als um die Honorar-Abrechnung am Monatsende. Die Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) hat sich bei den Kolleginnen und Kollegen, die vorwiegend die weite Welt in die Tageszeitungen bringen, einmal umgehört. Das Ergebnis erschreckt: knappe 1700 € beträgt das durchschnittliche Monats-Einkommen bei freiberuflichen Print-Journalisten. Vor Steuer und Renten-Versicherung wohlbemerkt. Das ist weniger, als ein Berufsanfänger tariflich nach dem Volontariat verdient; dabei sind die meisten Reisejournalisten schon weit jenseits der 40. Wer tut sich das an? Vordergründig möchte man sagen Lebenskünstler, Entdecker-Naturen, unruhige Geister, die es nicht am heimischen Redaktionsschreibtisch hält. Oder vielleicht doch eher Masochisten, denen es nichts ausmacht, im journalistischen Standesdünkel nur mit Näschen-Rümpfen als zugehörig zur Zunft akzeptiert zu werden? In einer Branche, in der Politikredakteure oder eitle Fernsehmoderatoren den Platz in der ersten Reihe beanspruchen – die sogar, wenn sie selbst das „Guten Abend“ vom Teleprompter auf der Kamera ablesen müssen… Wer sich heute mit professionellem Anspruch auf das Gebiet des Reisejournalismus begibt, braucht ein dickes Fell – und möglichst einen Partner, der das Geld verdient. Eine reiche Erbtante, die den Drang in die Ferne post mortem unterstützt, ist allerdings auch ganz hilfreich… Zwischen „Rudel-Verhalten“ und Redaktions-Alltag Aber man sollte auch durchaus selbstkritisch sein: Der anonym bleiben wollende Pressesprecher erinnert sich mit Grausen. Neulich auf Ibiza habe er bei einer typischen Journalistengruppe mal etwas „ganz Revolutionäres“ versucht: Abends sollten sich die Kollegen alleine „für die Recherche“ ins Nachtleben der Partymetropole stürzen. Sogar gegen Quittung auf Kosten des Veranstalters… Er hat sie dann doch eine halbe Stunde später alle am Anfang von Eivissas „Rennbahn“ mit der vielleicht europaweit höchsten Entertainment-Dichte wieder getroffen. Etwas hilflos als Gruppe zusammenstehend. Und mit der Bitte, ob er denn nicht einen Tipp hätte, wo man hier am besten hingehen sollte… Gemeinsam. „Wenn unsere Studienreise-Gäste in der Fremde nur halb so unbeholfen wären, wie ein Rudel verwöhnter Journalisten…“, resigniert der PR-Mann, dem nach vielen Jahren Pressebetreuung nichts Menschliches mehr fremd ist, und lässt die Antwort lieber offen… Ein Einzelfall? Wer schon einmal auf Journalistenreise dabei war – also bei der klassischen Form der „Recherche“ vor Ort – wird Dutzende ähnlicher Geschichten erzählen können. Kein Wunder, dass frustrierte Fachkollegen manchmal den Eindruck haben, der Reisejournalismus entwickele sich immer mehr zum Tummelplatz des Dilettantismus. Das Problem ist erkannt, aber nicht gebannt. Im Gegenteil. Zwar rangieren Reiseberichte gleich nach dem Sport auf einem Spitzenplatz des Leser-, Hörer- oder Zuschauerinteresses, aber in der Redaktionshierarchie sind die Tourismus-Fachleute nach wie vor die Kellerkinder. Die meisten Chefredakteure betreiben die Geringschätzung mit System: Über Reisen könne jeder schreiben. Alle sind schließlich Urlaubs-Fachleute aus eigener Erfahrung… Was bei der Beschickung selbst von langweiligen Parteitagen undenkbar wäre und zu einem Aufstand der politischen Redaktion führen würde, ist bei Presse-Einladungen touristischer Veranstalter Redaktionsalltag: Die Journalistenreise als Belohnungs-Zückerchen. Mal fünf Tage in die Sonne – aber bitte als freie Tage anmelden… So kommt es denn, dass in solchen Gruppen nicht selten fleißige Lokal-Journalisten oder uninspirierte Mikrophon-Hinhalter der Privatradios und Freizeit-Blogger in der Mehrheit sind. Dem einen oder anderen Veranstalter mag das gar nicht so unrecht sein – trotz heimlicher Frustration der begleitenden PR-Kollegen: wer die Hintergründe eines Zielgebietes nicht kennt und „eigentlich auf Urlaub“ ist, wird bei der luxuriösen Rundum-Sorglos-Betreuung auf solchen Trips wohl eher geneigt sein, schwärmerisch die schräge Palme am weißen Pudersand zu beschreiben… So geben sich alle zufrieden: der Einladende, der fachfremde aber willige Strandtester, der endlich mal weg vom Schreibtisch kam, und zähneknirschend auch der Verantwortliche für den Etat der Reiseredaktion – wieder billig ein Umfeld für den Werbeblock gefüllt. Die eigentlich Leidtragenden in diesem System der kollektiven Ignoranz sind – neben dem Leser, Hörer oder Zuschauer – aber vor allem die freiberuflichen, qualifizierten Fach-Journalisten. Nicht nur, dass auch sie mit dem Vorurteil des unreflektierten SchönwetterJournalismus fertig werden müssen; die immer weiter um sich greifende Tendenz der Austauschbarkeit und Beliebigkeit der Reise-Häppchen vor allem in den Tageszeitungen wird für sie zu einem existenziellen Problem. Da scheint kein Platz mehr für die aufwendige Reportage oder den detailverliebten Bericht. Zumindest dann nicht, wenn es ein anständiges Honorar kostet. Gar nicht zu reden von der KI, die heute schon, professionell bedient und mit guten Quellen gefüttert, Reiseberichte und Bucket-Listen ausspuckt von erstaunlicher Qualität, die kaum noch vom geschwurbelten Einheitsbrei zu unterscheiden sind, aus dem viele Reiseteile, vor allem in Magazinen, zusammengeklöppelt werden. Die betriebswirtschaftliche Analyse des „Traumberufs“ Ohne die Einladungen der Tourismus-Industrie wären die freien Schreiber aus Fleisch und Blut beruflich schon längst nicht mehr überlebensfähig. Da mag man die Lippenbekenntnisse von Chefredakteuren nur noch mit Sarkasmus zur Kenntnis nehmen, dass man frei von Sponsoring und Einflussnahme der Reisebranche sei und deshalb kritische Auseinandersetzungen mit dem Thema Urlaub erwarte. Insider sind sich einig, dass es so gut wie keine Redaktion in Deutschland gibt, die sich nicht – wenn immer möglich – die Reisekosten für einen touristischen Bericht bezahlen lässt. Nur reden darf man nicht darüber. Die Freiberufler werden dagegen immer häufiger gezwungen, solche wegen der Realität unsinnigen Redaktionsrichtlinien zu unterzeichnen, die Kostenübernahmen von dritter Seite ausschließen. So hat man zwar als Redaktion eine weiße Weste. Aber wie ein Bericht zustande kommt – so genau möchte man es dann doch nicht wissen bei oft noch nicht mal einem Euro pro Zeile… Reisekosten natürlich inklusive. „Viele Reisejournalisten sind betriebswirtschaftlich schon längst pleite und haben es nur noch nicht gemerkt.“ Da die überwiegende Zahl der Reisejournalisten in den Listen der touristischen Anbieter als Einzelkämpfer-„Redaktionsbüros“ firmieren (was für eine euphemische Bezeichnung für eine mühsam freigeräumte Ecke auf dem Wohnzimmer-Sekretär), hier mal eine kleine betriebswirtschaftliche Analyse, warum der Drang in die Sonne finanziell in der Regel keinen Platz an der Sonne hervorbringt. Wie sieht der berufliche Alltag des vulgo Freien Journalisten aus? Auf der Habenseite mag die in vielen Jahren erworbene Perfektion im Kofferpacken stehen; ein Reisepass, dessen vollgestempelte Seiten einen ähnlichen Protzwert haben, wie das klimpernde Lametta am Bändchen eines Kriegsveteranen beim Vertriebenen-Treffen, und die unbedingte Small-Talk-Tauglichkeit bei Stehempfängen, wo selbst die Stützen der Gesellschaft mittlerweile pauschal verreisen. Die dosiert eingestreute Globetrotter-Attitüde über die leider, leider nachlassende Traumziel-Qualität von Bora-Bora, sobald man endlich da ist, beeindruckt jeden Sparkassen-Filialleiter bis ins Mark. Hoffentlich aber auch so lange, bis der nächste Antrag auf Erhöhung des Dispokredits bei ihm auf dem Tisch liegt… Denn wirtschaftlich gesehen sind Reisen eher kontraproduktiv. Permanent braungebrannte Kolleginnen und Kollegen sind keineswegs die Großverdiener der Zunft – sondern haben eher die Gold-Karte des heimischen Sonnenstudios „Tamara“. Die Bilanz ist sehr einfach. Noch nicht einmal einen Taschenrechner braucht man dafür: Eines Morgens findet unser Musterjournalist eine Einladung in seinem Postfach. Hui! oder Tommy Koch Reisen laden ein: fünf Tage Nilkreuzfahrt auf den Spuren von Agatha Christie oder so. Erste Hürde: den Redaktionen dieses Thema schmackhaft machen. Abgesehen davon, dass es mittlerweile bei manchen Themen da durchaus der rhetorischen Fertigkeiten eines Goldenen Blatt Drückers an der Haustür bedarf, muss der Autor schnell sein. Die Einladung ging schließlich auch noch an andere Freie, und der Abdruck-Kuchen in den Tageszeitungen bröselt derzeit dramatisch. Zeitaufwand für alle Vorbereitungen: einen Tag. Die Recherche-Reise im Pool (und nicht am Pool) dauert in der Regel fünf Tage. Vollgepacktes Programm von Seiten des Veranstalters. Kaum Zeit für eigenes Entdecken und damit die Chance auf einen exklusiven Einstieg. Trotzdem zu Hause mit viel Einfühlungsvermögen und vorhandenem Basiswissen eine nette Geschichte geschrieben; konzentriert auf 200 Zeilen, denn mehr wird eh nicht mehr gedruckt. Und jetzt kommt die ernüchternde Abrechnung: das Blatt mit dem Erstdruckrecht zahlt dafür 200 Euro. Vielleicht sind zwei andere Regionalzeitungen interessiert. Die Mehrfachverwertung bringt noch einmal 150 Euro. Und sogar ein Foto konnte verkauft werden für, sagen wir, 75 Euro. Ergibt zusammen? 425 Euro… Wohlbermerkt für mehr als eine Woche Arbeit. Brutto. Kein Wunder, dass da selbst Finanzbeamte misstrauisch werden und naiv nachfragen, ob so viel finanzielle Selbstaufgabe nicht eher in den Bereich des Hobbys eingestuft werden müsse, denn als seriöser Broterwerb. Abhängigkeiten und die Frage der Glaubwürdigkeit Auch wenn es sich grotesk anhört: für manche Freie ist die Pressereise nicht mehr Mittel, sondern Zweck. Dabei umschwärmen beileibe nicht nur ältere Journalistinnen mit Dauerwelle die PR-Verantwortlichen der Veranstalter wegen der Einladungsliste für den nächsten Trip. Der alimentierte Jet-Set spart die Lebenshaltungskosten zuhause… Eine immer weitere Diskrepanz zwischen dem eigenen beruflichen Dasein und dem diskreten Luxus-Charme der VIP-Betreuung tut sich auf. Auch psychologisch. Eine Spirale der Abhängigkeit – selbst wenn sie gar nicht beabsichtigt gewesen sein sollte. Die Pressereise wird zum eigentlich geldwerten Vorteil. Zum „Gewinn“, so lange eben auch alles bezahlt wird. Aber die Schlinge zieht sich für die Print-Journalisten noch enger zu. Obwohl man annehmen müsste, dass der Tageszeitungs-Reiseteil das Verlegerherz entzückt – schließlich generiert er direkt Anzeigen – wird auch hier die Sparschraube brutalstmöglich angezogen. Vor allem qualitätsbewusste Redakteure sehen die Vorgaben der Geschäftsführung mit Grausen: bei fast allen Tageszeitungen wird derzeit der Honoraretat im günstigsten Fall eingefroren; wenn nicht gar reduziert. Was das bedeutet? Immer mehr Raum muss mit Agenturmaterial wie dem dpa-Themendient oder gar kostenfreien Textangeboten der PR-Schmieden gefüllt werden. Und die wenigen freien Hausschreiber wurden mit geradezu sittenwidrigen Änderungsverträgen traktiert, die noch rechtzeitig vor Inkrafttreten der überfälligen Urheberrechtsreform die Autoren im Endeffekt völlig rechtlos stellen sollten, nach dem Erstabdruck noch irgend etwas mit ihrer geistigen Arbeit tun zu können. Die entsetzten Juristen der Journalisten-Vereinigungen warnten zwar entschieden, die einseitig begünstigenden Vereinbarungen zu unterschreiben, aber viele Freie befürchteten, eh nur die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben: entweder die vertragliche Zumutung akzeptieren; mit der Folge, selbst bei Mini-Honoraren gleichzeitig fast alle weiteren Nutzungsrechte abtreten zu müssen, oder von den Verlagen auf die schwarze Liste gesetzt zu werden. Wer da nicht zu den Edelfedern zählt, auf die kein Verlag verzichten möchte, kann nur auf die Kollegialität und das Engagement der Redaktion hoffen, sich für die freien Kollegen „oben“ einzusetzen. So viel zum Thema Traumberuf. Es sind wahrscheinlich keine pessimistischen Annahmen, dass mittelfristig etwa die Hälfte der auf den wirtschaftlichen Ertrag angewiesenen freien Tageszeitungs-Autoren ihr Fachgebiet werden aufgeben müssen. Manche mögen sich in die – natürlich heimliche – Lohnschreiberei für PR-Agenturen begeben; mit schlechtem Gewissen, aber wenigstens anständigen Honorarerlösen. Andere akzeptieren zähneknirschend den Übergang in den „Amateurstatus“, wo der Weg zum Ziel wird. Will heißen, die Reise ist groteskerweise der Gewinn, und nicht mehr der Erlös des Abdrucks. Und es sind keineswegs nur gelangweilte Hausfrauen und rüstige Rentner, denen mittlerweile das Belegexemplar wichtiger ist als Bares. Und jetzt müssen wir die Betrachtung noch erweitern auf die – mittlerweile gar nicht mehr neuen – Player in unserem Fachgebiet: Blogger und Influencer. Letztere sollen hier keine Rolle spielen. Denn die Bastion, dass Journalismus nie etwas mit (Schleich)-Werbung zu tun haben sollte, darf einfach nicht geschliffen werden. Influencer sind im Bereich Marketing unterwegs und nicht in der professionellen, hinterfragenden Berichterstattung – auch wenn etliche touristische PR-Player das anders sehen möchten. Die vielleicht einzige Reputation, die Journalisten – und auch journalistisch tätige Blogger – noch verteidigen können und müssen, ist ihre Glaubwürdigkeit. Und die kann man nicht verteidigen, wenn es zwischen Berichterstatter und Objekt Geldflüsse und Publikations-Absprachen gibt. „Fakt ist, in immer mehr Reiseteilen von Tageszeitungen wird Alltours bestellt, aber Airtours erwartet.“ Ein wunderbares Thema für journalistische Seminare über Qualität und Ethik. Dann dürfen die Verfechter der reinen Lehre wieder salbungsvoll das weise Haupt schütteln über die vermutete unheimliche Nähe zwischen der Reisebranche und ihren journalistischen Beobachtern. Und Chefredakteure werden wieder ins Mikrophon lügen, dass Autoren in ihrem Blatt selbstredend unabhängig und frei von wirtschaftlichen Abhängigkeiten berichten – ganz ohne rot zu werden. Fakt ist, in immer mehr Reiseteilen von Tageszeitungen wird Alltours bestellt, aber Airtours erwartet. Und welche Erleichterung in der Verlagsetage, wenn sich herausstellt, dass das trockene Langusten-Würgen dann doch auf Einladung des arabischen Hoteliers erfolgte… Um das Studio-Gespräch zu hören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Überleben am Büffet Reisejournalismus muss man sich leisten können erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Viele B2B-Gründer und Geschäftsführer nutzen LinkedIn zwar aktiv, doch die wenigsten schaffen es, die Plattform in einen echten Sales Funnel zu verwandeln. Oft bleibt es bei einem digitalen „Auftritt“, ohne dass daraus planbar qualifizierte Termine entstehen. In dieser Folge von „No Leads, No Fun“ begibt sich Ing. Martin Bredl Bredl von der der takeoff Inbound Marketing Agentur selbst auf den „heißen Stuhl“. Gemeinsam mit Robert Heineke, Gründer und Geschäftsführer von Leaders Media, führt er ein Live-Audit seines eigenen Profils durch. Martins Ziel dabei: Von derzeit 5 auf 15 Termine pro Monat über LinkedIn zu kommen. Sie sprechen unter anderem über: • Die 11-Punkte-Checkliste: Worauf Robert bei einem LinkedIn-Audit als Erstes achtet und warum das Titelbild eure wichtigste Werbefläche ist. • Klartext statt Buzzwords: Warum Begriffe wie „Enablement“ oft an der Zielgruppe vorbeigehen und wie man die Sprache der Kunden findet. • Landingpage vs. Kalender-Link: Welches Setup für die Terminbuchung wirklich konvertiert und warum ein „Vorlauf aus der Hölle“ eure Conversion-Rate killt. • Die „Golden Eye“ Content-Strategie: Wie der Mix aus Thought Leader, Social, Growth und Promotion Content funktioniert. • Warum persönliche Schnappschüsse AI-Bilder schlagen: Weshalb unbearbeitete Handyfotos oft mehr Reichweite und Vertrauen generieren als Hochglanz-Kampagnen. • Reichweite vs. Relevanz: Warum Einwandbehandlung im Content zu „krasseren Kalibern“ bei den Anfragen führt, selbst wenn die Likes sinken. • Die drei LinkedIn Sales Funnels: Wie ihr über das Profil, Workshops und Lead Magnete systematisch Termine generiert. Mehr über Robert Heineke findet ihr hier: https://www.leadersmedia.de/ https://www.linkedin.com/in/robert-heineke/ https://www.instagram.com/robertheineke/ Jetzt das neue Buch von Marcus Sheridan "Endless Customers" gewinnen: Bewertet unseren Podcast auf Apple oder Spotify und schickt einen Screenshot der Bewertung mit dem Betreff "Review Podcast" an martin.bredl@takeoffpr.com. Mit etwas Glück landet Marcus Sheridans Buch bald in eurem Postkasten. Mehr zu takeoff Inbound Marketing Agentur: www.takeoffpr.com
In dieser Folge des Podcasts 'Auf dem Weg als Anwält:in' diskutieren die Strafverteidiger Duri Bonin und Gregor Münch die letzten vier Artikel des fünften Kapitels der Beweismittel – von der Stellungnahme der Parteien bis zur Pflichtversäumnis der Sachverständigen. Es ist das juristische Finale zur Thematik der Gutachten – und ein Gespräch über Verantwortung, Fairness und Strategie im Umgang mit Expertisen. Die zentralen Themen dieser Folge: - Art. 188 StPO – Stellungnahme der Parteien und Taktik: Warum das rechtliche Gehör hier eine Schlüsselrolle spielt und die Frage, ob sich auch die Privatklägerschaft äussern darf. Wann lohnen sich Ergänzungsfragen und wann ist Schweigen klüger? - Art. 189 StPO – Ergänzung und Obergutachten: Wie Gerichte mit unklaren oder widersprüchlichen Gutachten umgehen. Wann ein Obergutachten unvermeidlich wird und warum anwaltliche Zurückhaltung nicht immer im Interesse der Beschuldigten liegt. Ein Gericht sollte sich nicht einfach der Gutachtermeinung „anschliessen“, sondern sollte zeigen, dass es die Expertise verstanden und kritisch geprüft hat. - Art. 190 StPO – Entschädigung: Wie Gutachter:innen entschädigt werden und weshalb die Verteidigung im Vergleich dazu zu „Spottpreisen“ arbeitet. - Art. 191 StPO – Pflichtversäumnis: Ein kaum bekannter, aber wichtiger Artikel: Was passiert, wenn Gutachter:innen ihre Pflichten verletzen und warum Ordnungsbussen selten, aber möglich sind. Duri und Gregi konstatieren, dass Gutachten heute deutlich schneller erstellt werden als früher und was das über die Professionalisierung der forensischen Praxis aussagt. Diese Episode schliesst das Kapitel über die Sachverständigen in der Strafprozessordnung ab. Sie zeigt, wie juristische Präzision, strategisches Denken und menschliche Erfahrung im Strafverfahren ineinandergreifen. Bei einem Freispruchbier kam die Idee auf, die Strafprozessordnung Artikel für Artikel zu besprechen: Deshalb treffen sich [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) und [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) freitags in den "Heiligen Stunden" des 5-Uhr-Clubs und diskutieren einen Artikel der Strafprozessordnung. Wann ist Aussageverweigerung sinnvoll? Warum braucht es Teilnahmerechte? Wie läuft eine Einvernahme ab und wie ist die Atmosphäre im Vernehmungszimmer? Wann finden die meisten Verhaftungen statt? Diesen und weiteren Fragen gehen Duri und Gregi in diesem Podcast nach. Links zu diesem Podcast: - [Art. 188 – Stellungnahme der Parteien](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_188) - [Art. 189 – Ergänzung und Verbesserung des Gutachtens](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_189) - [Art. 190 – Entschädigung](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_190) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) - [Art. 191 – Pflichtversäumnis](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_191) - Anwaltskanzlei von [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) - Titelbild [bydanay](https://www.instagram.com/bydanay/) - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/shop/) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Das Cover von Dorothee Elmigers "Die Holländerinnen" ähnelt dem Titelbild des Videospiels "Secret of Mana". In Roman und Spiel ist ein Baum der Knotenpunkt zwischen Leben und Tod. In beiden Fällen fungiert die Natur als Ort des Geheimnisvollen. Schiffer, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Das Cover von Dorothee Elmigers "Die Holländerinnen" ähnelt dem Titelbild des Videospiels "Secret of Mana". In Roman und Spiel ist ein Baum der Knotenpunkt zwischen Leben und Tod. In beiden Fällen fungiert die Natur als Ort des Geheimnisvollen. Schiffer, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Das Cover von Dorothee Elmigers "Die Holländerinnen" ähnelt dem Titelbild des Videospiels "Secret of Mana". In Roman und Spiel ist ein Baum der Knotenpunkt zwischen Leben und Tod. In beiden Fällen fungiert die Natur als Ort des Geheimnisvollen. Schiffer, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
In dieser Episode von Auf dem Weg als Anwält:in sprechen die Strafverteidiger Duri Bonin und Gregor Münch über Art. 186 StPO: die stationäre Begutachtung. Ein spezielles Beweismittel, das tief in Grundrechte eingreift – theoretisch sogar Freiheitsentzug allein zum Zweck eines Gutachtens ermöglicht. In der Praxis spielt diese Bestimmung jedoch kaum eine Rolle. Die zentralen Themen dieser Folge: - Voraussetzungen der stationären Begutachtung: Wann reicht eine ambulante Untersuchung nicht aus und weshalb muss ein medizinisch indiziertes Setting in einer psychiatrischen Klinik vorliegen? - Rechtsgrundlage und Verfahren: Warum entscheidet das Zwangsmassnahmengericht in einem schriftlichen Verfahren und wieso das Fehlen einer mündlichen Anhörung problematisch ist. - Kompetenzen von Gericht und Staatsanwaltschaft: Weshalb hier eine Inkongruenz besteht – Gerichte dürfen vor einer Verurteilung selbst über Freiheitsentzug entscheiden. - Anrechnung auf die Strafe: Der Spitalaufenthalt wird auf die Freiheitsstrafe angerechnet – unabhängig davon, ob in einer offenen oder geschlossenen Einrichtung. - Rechte während der stationären Begutachtung: Anwendung der Vorschriften zur Untersuchungs- und Sicherheitshaft – Besuchsrechte, Postkontrolle, ärztliche Betreuung, Beschwerdemöglichkeiten. - Keine praktische Relevanz: Warum Art. 186 StPO nie angewandt wird. - Praxisperspektive: Was tatsächlich vorkommt: Verlegungen von Untersuchungshäftlingen in Kliniken, zu wenige Plätze für psychisch kranke Personen, neue Notabteilungen wie in Limmattal. - Haftpolitik im Vergleich: Unterschiede zwischen Kantonen von Befristungen wegen Kollusionsgefahr (z. B. Basel-Stadt) bis zu pauschalen Dreimonatsanordnungen in Zürich – und welche Folgen dies für Haftdauer und psychische Belastung hat. - Transparenz und Statistik: Warum Unterschiede in Haftquoten zwischen den Kantonen Fragen aufwerfen und weshalb Vergleiche Hinweise auf Verfahrenspraxis und Staatsanwaltschaftsführung geben könnten. Wer Strafrecht, Strafprozessordnung, Untersuchungshaft und die stationäre Begutachtung verstehen will, erhält hier einen Einblick in eine Norm mit hoher Grundrechtsrelevanz, aber geringer praktischer Bedeutung. Bei einem Freispruchbier kam die Idee auf, die Strafprozessordnung Artikel für Artikel zu besprechen: Deshalb treffen sich [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) und [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) freitags in den "Heiligen Stunden" des 5-Uhr-Clubs und diskutieren einen Artikel der Strafprozessordnung. Wann ist Aussageverweigerung sinnvoll? Warum braucht es Teilnahmerechte? Wie läuft eine Einvernahme ab und wie ist die Atmosphäre im Vernehmungszimmer? Wann finden die meisten Verhaftungen statt? Diesen und weiteren Fragen gehen Duri und Gregi in diesem Podcast nach. Links zu diesem Podcast: - [Art. 186 StPO - Stationäre Begutachtung](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_186) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) - Anwaltskanzlei von [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) - Titelbild [bydanay](https://www.instagram.com/bydanay/) - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/shop/) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Ein Mitschnitt der Jour Fixe-Reihe „Kritische Gesellschaftsforschung“ vom 10. September 2025. Neoliberale Konzepte und Strategien sind keineswegs verschwunden. Zugleich ist aber nicht zu übersehen, dass in der „neuen globalen Geoökonomie“ staatsinterventionistische Überlegungen und Praktiken an Bedeutung gewinnen. Dies gilt auch für die Europäische Union. Sie lenkt ihre Aktivitäten verstärkt darauf, wichtige transnationale Wertschöpfungsketten zu kontrollieren. Vor allem industrie- und infrastrukturpolitische Initiativen verweisen auf einen neuen – krisengetriebenen – Staatsinterventionismus. Dessen spezifischer Charakter bleibt europapolitisch umkämpft. Zu diesem Thema hört ihr in der heutigen Folge des mosaik-Podcast einen Beitrag von Hans-Jürgen Bieling, der im Rahmen der Jour Fixe-Reihe „Kritische Gesellschaftsforschung“ seinen Artikel „Die EU in der globalen Geoökonomie. Zum Charakter des neuen europäischen Staatsinterventionismus“ vorstellt. Hans-Jürgen Bieling ist Professor für Politik und Wirtschaft an der Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkt liegen im Bereich der Internationalen Politischen Ökonomie und Europäischen Integration und umfassen gesellschafts-, staats- und politiktheoretische Fragestellungen. Titelbild: privat
In dieser Episode setzen die Strafverteidiger Duri Bonin und Gregor Münch ihre Artikel-für-Artikel-Besprechung der Schweizer Strafprozessordnung fort und diskutieren Art. 185 StPO: die Entstehung eines Gutachtens. Dabei geht es um methodische Anforderungen, die Rolle von Sachverständigen, die Rechte der Verteidigung – und um die heikle Frage der heimlichen Aufnahme von Explorationsgesprächen. Die zentralen Themen dieser Folge: - Art. 185 StPO im Überblick: Wie Gutachten entstehen, welche Verantwortung Sachverständige tragen und welche Rolle Hilfspersonen spielen. - Teilnahmerechte und Antragsrechte von Gutachtern: Warum Gutachter Fragen stellen und sogar Ergänzungen der Akten verlangen dürfen und weshalb dies faktisch einem Beweisantragsrecht nahekommt. - Explorationsgespräch ohne Verteidigung: Warum Verteidiger:innen bei forensisch-psychiatrischen Explorationen ausgeschlossen sind und weshalb das Bundesgericht hier eine „Blackbox“ zugelassen hat. - Schizophrene Lösung der Rechtsprechung: Aussagen der beschuldigten Person im Explorationsgespräch sind kein eigenständiges Beweismittel – können aber trotzdem ins Gutachten einfliessen. - Kontrolle und Fairness: Weshalb Duri und Gregi fordern, dass Explorationen zumindest aufgezeichnet werden – um Missverständnisse, Fehlinterpretationen und Vertrauensverluste zu verhindern. - Heimliche Aufnahmen: Welche strafrechtlichen Risiken bestehen, wenn Klient:innen Explorationen verdeckt aufzeichnen und ob solche Beweise im Verfahren verwendet werden dürfen. - Abgrenzung eigener Erhebungen durch Gutachter: Wann dürfen Sachverständige Angehörige befragen oder selbständig Auskünfte einholen und wo liegen die rechtlichen Grenzen. - Verteidigungsperspektive: Wie man Klient:innen in dieser heiklen Situation berät und warum Vertrauen allein oft nicht genügt. Wer Strafrecht, Strafprozessrecht, Gutachtenpraxis und die Rolle von Explorationen im Strafverfahren verstehen will, erfährt in dieser Episode, warum Art. 185 StPO ein neuralgischer Punkt für Fairness und Kontrolle ist. Bei einem Freispruchbier kam die Idee auf, die Strafprozessordnung Artikel für Artikel zu besprechen: Deshalb treffen sich [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) und [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) freitags in den "Heiligen Stunden" des 5-Uhr-Clubs und diskutieren einen Artikel der Strafprozessordnung. Wann ist Aussageverweigerung sinnvoll? Warum braucht es Teilnahmerechte? Wie läuft eine Einvernahme ab und wie ist die Atmosphäre im Vernehmungszimmer? Wann finden die meisten Verhaftungen statt? Diesen und weiteren Fragen gehen Duri und Gregi in diesem Podcast nach. Links zu diesem Podcast: - [Art. 185 StPO - Ausarbeitung des Gutachtens](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_185) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) - Anwaltskanzlei von [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) - Titelbild [bydanay](https://www.instagram.com/bydanay/) - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/shop/) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Der Immopreneur Podcast | Cash-Flow und Vermögensaufbau mit Immobilien-Investments
Ein Haus mit 6 Einheiten, 70er-Jahre-Bau, gutes Grundstück, viel Volumen – und noch mehr Möglichkeiten. Was würdest Du tun: verkaufen, ausbauen, oder doch neue Einheiten schaffen, wo vorher nur Garagen waren?In dieser Folge nehme ich Dich mit in ein echtes Projekt aus meinem Bestand – gekauft 2012, nahe Frankfurt.Ich zeige Dir, wie ich gedacht, geplant, verworfen und weitergedacht habe.Denn: Es gibt nicht den einen Weg. Und manchmal liegt die Lösung genau da, wo Du früher nicht hingeschaut hast.
Der Ukrainekrieg ist militärisch vom Westen nicht mehr zu gewinnen, doch die CDU träumt (angeblich) noch vom Sieg – und ist immer noch bereit, für diese absurde Ideologie große finanzielle und soziale Einschnitte von den deutschen Bürgern zu verlangen, von der Kriegsgefahr ganz zu schweigen. Die aktuelle CDU-Forderung im Titelbild zeigt, wie überholt und irrational,Weiterlesen
Tue, 21 Jan 2025 01:22:47 +0000 https://fcsp-hamburg-vds-millernton-nds.podigee.io/703-202425_sp18_nds_fcheidenheim a6925a1364192d0b1f9b8803d1f777ed 1. FC Heidenheim - FC St. Pauli 0:2 Der FC St. Pauli holt drei wichtige Punkte beim 1. FC Heidenheim. Ein Podcast über Auswärtserlebnisse, Einzelleistungen und Politik. (Titelbild im Blog: Leonhard Simon/Getty Images/via OneFootball) +++ 0:1 Johannes Eggestein (25. Minute, Foulelfmeter) +++ 0:2 Morgan Guilavogui (90.+2, Vorarbeit Oladapo Afolayan) +++ Zuschauer:innen: 15.000 Menschen im Stadion (ausverkauft) Eine traurige Nachricht vorweg: Noch vor Anpfiff der Partie ist es zu einem Notarzteinsatz im Heimbereich gekommen. Jürgen Munzel konnte nicht mehr ins Leben zurückgeholt werden und verstarb im Alter von 77 Jahren. Wir haben ganz bewusst im Podcast nicht darüber gesprochen, sprechen aber an dieser Stelle allen Angehörigen und Betroffenen unser Beileid aus. Zudem hat der 1. FC Heidenheim auf seiner Homepage einen Nachruf veröffentlicht. Wie im Vorgespräch angekündigt besprachen wir den wichtigen Auswärtssieg zum baden-württembergischen Pokalsieg in einer Dreierkonstellation, so dass ich das Duo um Heidenheim-Fan Petra und meinen Kollegen Casche ergänzte. Zu Beginn sprachen wir über unseren individuellen Erlebnisse und Eindrücke. Anschließend wird es sportlich. Wir sprechen anhand der unglücklichen Rolle von Frans Krätzig über die Leistung des 1. FC Heidenheim. Natürlich wird aber auch der FC St. Pauli in Form von einzelnen Spielern besprochen und gewürdigt. Den angesprochenen Artikel von Tim findet ihr hier: "Überragende Reaktion". Neben dem sportlichen Geschehen geht es natürlich auch um die emotionale Achterbahnfahrt auf dem Platz, den Rängen und vor dem Fernseher. Kurz vor Schluss geht es noch um Transparente im Heimblock, das Gepäck von unserem Außenreporter Finn und eine verbale Auseinandersetzung mit der AFD in der Innenstadt von Heidenheim. Außerdem blicken wir auf die ersten drei Pflichtspiele beider Teams und schildern unsere Erwartungen an die nächsten Begegnungen. Herausgekommen sind 40 Minuten zum Abschluss der Nachberichterstattung aus Heidenheim. Viel Spaß beim Hören! // Yannick Und hier noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir haben eine Unterstützen-Seite. Und wenn ihr uns noch mehr Gutes tun wollt, dann bewertet ihr uns hier und hier. Vielen Dank! 703 full 1. FC Heidenheim - FC St. Pauli 0:2 no 1. FC Heidenheim,FC St. Pauli,FCH,FCSP,FCHFCSP,Bundesliga,Podcast,MillernTon,Saison 2024/2025,Fußball Yannick Pohl und Casche Schulz
1. FC Heidenheim - FC St. Pauli 0:2 Der FC St. Pauli holt drei wichtige Punkte beim 1. FC Heidenheim. Ein Podcast über Auswärtserlebnisse, Einzelleistungen und Politik. (Titelbild im Blog: Leonhard Simon/Getty Images/via OneFootball) +++ 0:1 Johannes Eggestein (25. Minute, Foulelfmeter) +++ 0:2 Morgan Guilavogui (90.+2, Vorarbeit Oladapo Afolayan) +++ Zuschauer:innen: 15.000 Menschen im Stadion (ausverkauft) Eine traurige Nachricht vorweg: Noch vor Anpfiff der Partie ist es zu einem Notarzteinsatz im Heimbereich gekommen. Jürgen Munzel konnte nicht mehr ins Leben zurückgeholt werden und verstarb im Alter von 77 Jahren. Wir haben ganz bewusst im Podcast nicht darüber ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
FC St. Pauli - Eintracht Frankfurt Im neuen Jahr empfängt der FC St. Pauli den Tabellendritten Eintracht Frankfurt. Ein Podcast über alte Bekannte, Entwicklung und Erfolgschancen. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld) Zu Gast im ersten Vorgespräch 2025 ist Basti Red, den ihr aus den unterschiedlichsten Formaten kennen könntet: Neben dem "Eintracht Podcast" und "drei90" ist er unter anderem auch Teil des Gerichtspodcasts "Verurteilt". Zu Beginn sprechen wir über seine Erwartungshaltung im Sommer. Wie hat er den Kader im Vorfeld beurteilt? War er überzeugt von Trainer Topmöller? Und hat er erwartet, dass Eintracht Frankfurt auf dem dritten ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
Wed, 08 Jan 2025 22:52:32 +0000 https://fcsp-hamburg-vds-millernton-nds.podigee.io/700-202425_sp16_vds_eintrachtfrankfurt ee45e794381858126229722843ad10ba FC St. Pauli - Eintracht Frankfurt Im neuen Jahr empfängt der FC St. Pauli den Tabellendritten Eintracht Frankfurt. Ein Podcast über alte Bekannte, Entwicklung und Erfolgschancen. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld) Zu Gast im ersten Vorgespräch 2025 ist Basti Red, den ihr aus den unterschiedlichsten Formaten kennen könntet: Neben dem "Eintracht Podcast" und "drei90" ist er unter anderem auch Teil des Gerichtspodcasts "Verurteilt". Zu Beginn sprechen wir über seine Erwartungshaltung im Sommer. Wie hat er den Kader im Vorfeld beurteilt? War er überzeugt von Trainer Topmöller? Und hat er erwartet, dass Eintracht Frankfurt auf dem dritten Tabellenplatz überwintern würde? Nach dieser Einordnung befassen wir uns mit der aktuellen sportlichen Leistung. Der SGE ging nach sehr guten Leistungen im Laufe der Spielzeit zuletzt etwas die Puste aus. Oder täuscht diese Wahrnehmung? Die "Lowlights" aus Frankfurter Sicht beim angesprochenen Spiel gegen Mainz 05 findet ihr unter anderem beim Sportstudio. Kurz vor Schluss wechseln wir auf die Ränge und beschäftigen uns unter anderem mit den Geschehnissen rund um das Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart im November 2023. Basti nimmt uns nochmal mit zu diesem einschneidenden Ereignis, das auch viele Monate später noch Nachwirkungen auf die Fanszene hat. Eine journalistische Einordung der Geschehnisse in Bild und Ton findet ihr bei der Hessenschau. Außerdem sei euch der Artikel von Nina zu "Verein und Fanszene" bei uns im Blog ans Herz gelegt. Am Ende blicken wir natürlich noch auf das Spiel selbst, freuen uns auf eine spannende Bundesligapartie und tippen unterschiedliche Ergebnisse, die in ihrer Entstehung aber durchaus ihre Ähnlichkeiten haben. Herausgekommen sind 35 Minuten zur Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel 2025. Viel Spaß beim Hören! // Yannick Und hier noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir haben eine Unterstützen-Seite. Und wenn ihr uns noch mehr Gutes tun wollt, dann bewertet ihr uns hier und hier. Vielen Dank! 700 full FC St. Pauli - Eintracht Frankfurt no FCSP,SGE,FC St. Pauli,Eintracht Frankfurt,FCSPSGE,Bundesliga,Podcast,MillernTon,Fußball,Saison 2024/2025 Yannick Pohl
Borussia Mönchengladbach - FC St. Pauli Am Sonntag gastiert der FC St. Pauli bei Borussia Mönchengladbach. Ein Podcast über Stimmungslage, Erwartungshaltung und Inkonstanz auf vielen Ebenen. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld) Zu Gast in dieser Ausgabe ist zum ersten Mal Niko, der ein Teil des Pfostenbruch-Podcasts ist. Nach einer kurzen Vorstellung geht es zunächst um die allgemeine Stimmungslage bei der Borussia, die in den letzten Wochen von einem Auf und Ab geprägt war. Mitverantwortlich dafür sind auch einzelne Personen. Wir beginnen mit dem durchaus umstrittenen Trainer Gerardo Seoane und kommen anschließend zum noch umstritteneren Sportchef Roland Virkus. ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion. ?>
FC St. Pauli - FC Bayern München 0:1 Der FC St. Pauli verkauft sich teuer und verliert gegen den FC Bayern München. Ein Podcast über sportliche Leistungen, Defensivarbeit und das Geschehen drumherum. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld) +++ 0:1 Jamal Musiala (22. Minute) +++ Zuschauer:innen: 29.546 Menschen im Stadion (ausverkauft) Zu Gast im Nachgespräch ist wieder Andreas vom Blog und Podcast "Mia San Rot". Er konnte am Samstag das Geschehen von den Presseplätzen aus verfolgen und schildert uns zunächst seinen Spieltag und seinen Eindruck von der gemeinsamen Choreo von USP und Schickeria vor Anpfiff der Begegnung. Anschließend wird es ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion. ?>
Thu, 07 Nov 2024 23:53:03 +0000 https://fcsp-hamburg-vds-millernton-nds.podigee.io/689-202425_sp10_vds_fcbayernmuenchen d52f5b96edcea0be56392cdd866a3c54 FC St. Pauli - FC Bayern München Der FC St. Pauli empfängt am Samstag den FC Bayern München. Ein Podcast über sehr unterschiedliche Voraussetzungen, Marktwerte und Erwartungshaltungen. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld) Zu Gast in dieser Ausgabe ist Andreas vom Blog und Podcast "MiaSanRot". Nach der obligatorischen Vorstellung beschäftigen wir uns zunächst mit dem neuen Trainer des FC Bayern München Vincent Kompany und der Suche nach ihm. Anschließend blicken wir auf die Transfers im Sommer und die horrenden Summen, die man in München ausgegeben hat. Und das (teilweise) für Spieler, von denen man sich erst noch eine Entwicklung erhofft. Muss man sich auch erstmal leisten können. An dieser Stelle sei auch auf den Teil der Saisonvorschau "MillernTon meets Bundesliga" verwiesen, der sich mit dem FC Bayern München beschäftigt. Außerdem legen sowohl Andreas als auch ich Euch den Artikel von Maik ans Herz, in dem tief in die gemeinsame Vergangenheit eingetaucht wird: "the story so far". Zurück zum Gespräch: Andreas und ich schauen uns den Kader an, der sich ihm zufolge mitten im Umbruch befindet. Auch das Gehaltsgefüge ist der Grund für manchen Abgang. Anderen legt man den Abschied nah. Im Endeffekt steht dort aber ein Kader, bei dem allein ein Spieler mehr als drei mal so viel Marktwert hat wie der gesamte FC St. Pauli zusammen. Klare Verhältnisse, klar. Oder nicht? Dazu später mehr. Bevor wir auf das Spiel am Samstag zu sprechen kommen geht es um die Champions League, die Ambitionen des FCB und das bisherige Abschneiden. Doch der Blick wandert schon hier auch auf die Ränge: Große Teile der aktiven Fanszene aus der bayrischen Südkurve werden die Partie gegen Schachtar Donezk boykottieren. Wir besprechen die Beweggründe und können sie komplett nachvollziehen. Dann geht es schließlich doch noch um die Begegnung am Samstag am Millerntor. Entgegen der eigentlich klaren Verhältnisse auf dem Papier ist Andreas gar nicht so optimistisch wie man meinen könnte, was das Geschehen auf dem Rasen angeht. Ich hingegen staple etwas tiefer und freue mich auf ein "Bonusspiel" vor toller Kulisse mit einer befreundeten aktiven Fanszene. Herausgekommen sind rund 35 Minuten zur Vorbereitung auf eines der Spiele, weshalb wir unbedingt zurück in die Bundesliga wollten. Viel Spaß beim Hören! // Yannick Und hier noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir haben eine Unterstützen-Seite. Und wenn ihr uns noch mehr Gutes tun wollt, dann bewertet ihr uns hier und hier. Vielen Dank! 689 full FC St. Pauli - FC Bayern München no FC Bayern,FC Bayern München,FCB,FC St. Pauli,FCSP,FCSPFCB,Bundesliga,Podcast,MillernTon,Fußball Yannick Pohl
FC St. Pauli - FC Bayern München Der FC St. Pauli empfängt am Samstag den FC Bayern München. Ein Podcast über sehr unterschiedliche Voraussetzungen, Marktwerte und Erwartungshaltungen. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld) Zu Gast in dieser Ausgabe ist Andreas vom Blog und Podcast "MiaSanRot". Nach der obligatorischen Vorstellung beschäftigen wir uns zunächst mit dem neuen Trainer des FC Bayern München Vincent Kompany und der Suche nach ihm. Anschließend blicken wir auf die Transfers im Sommer und die horrenden Summen, die man in München ausgegeben hat. Und das (teilweise) für Spieler, von denen man sich erst noch ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion. ?>
TSG Hoffenheim - FC St. Pauli 0:2 Der FC St. Pauli belohnt sich und gewinnt bei der TSG Hoffenheim. Ein Podcast über Heimspielatmosphäre, Rotation und die Zukunft im Kraichgau. (Titelbild im Blog: Daniel Kopatsch/Getty Images via OneFootball) +++ 0:1 Afolayan (20. Minute, Vorarbeit Irvine) +++ 0:2 Albers (90.+3, Irvine) +++ Zuschauer:innen: 26.199 Menschen im Stadion Zu Gast ist wie schon im Vorgespräch TSG-Fan Louis . Nachdem wir mehr oder weniger entspannt in den Spieltag gestartet sind, geht es unter anderem um die klaren Verhältnisse auf den Rängen und die mehr oder weniger klaren Verhältnisse auf dem Platz. Die ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion. ?>
RaBa Leipzig - FC St. Pauli 4:2 Der FC St. Pauli scheidet bei RaBa Leipzig aus dem DFB-Pokal aus. Ein Podcast über Stadion, Spiel sowie An- und Abreise, voller Eindrücke unserer Hörer:innen. (Titelbild im Blog: Jan und Heiko, Unter Linden) +++ 1:0 Poulsen (12. Minute) +++ 2:0 Baumgartner (17., Vorarbeit Geertruida) +++ 2:1 Guilavogui (28., Eggestein) +++ 3:1 Poulsen (30., Baumgartner) +++ 3:2 Smith (58., Guilavogui) +++ 4:2 Nusa (80., Elmas) +++ Zuschauer:innen: 40.478 Menschen im Stadion Wie im "Vor dem Spiel"-Gespräch angekündigt erwartet Euch diesmal ein "NdS" der etwas anderen Art. Wir haben aufgerufen, Eure Eindrücke mit ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion. ?>
Thu, 31 Oct 2024 00:11:30 +0000 https://fcsp-hamburg-vds-millernton-nds.podigee.io/686-202425_pokal_nds_rabaleipzig fd93a7e960acaeb5bb3b832418b4238e RaBa Leipzig - FC St. Pauli 4:2 Der FC St. Pauli scheidet bei RaBa Leipzig aus dem DFB-Pokal aus. Ein Podcast über Stadion, Spiel sowie An- und Abreise, voller Eindrücke unserer Hörer:innen. (Titelbild im Blog: Jan und Heiko, Unter Linden) +++ 1:0 Poulsen (12. Minute) +++ 2:0 Baumgartner (17., Vorarbeit Geertruida) +++ 2:1 Guilavogui (28., Eggestein) +++ 3:1 Poulsen (30., Baumgartner) +++ 3:2 Smith (58., Guilavogui) +++ 4:2 Nusa (80., Elmas) +++ Zuschauer:innen: 40.478 Menschen im Stadion Wie im "Vor dem Spiel"-Gespräch angekündigt erwartet Euch diesmal ein "NdS" der etwas anderen Art. Wir haben aufgerufen, Eure Eindrücke mit uns zu teilen. Und Ihr seid diesem Aufruf zahlreich gefolgt. Vielen Dank dafür! Hier also nun eine Reihe an Berichten von Hörer:innen in Sprache und Schrift. Es geht unter anderem um eine Disco in der Fußball gespielt wird und einen schreienden Stadionsprecher. Einige befassen sich auch mit der sportlichen Leistung und welche Hoffnungen sie machen kann. Außerdem hören wir von Stadionhymnen und Erlebnissen im Gästeblock. Herausgekommen sind rund 24 Minuten zum Abschluss der diesjährigen Pokalsaison. Viel Spaß beim Hören! Ich freue mich über Feedback zu dieser Art des "Nachgesprächs". FORZA FCSP! // Yannick Und hier noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir haben eine Unterstützen-Seite. Und wenn ihr uns noch mehr Gutes tun wollt, dann bewertet ihr uns hier und hier. Vielen Dank! 686 full RaBa Leipzig - FC St. Pauli 4:2 no FCSP,FC St. Pauli,RBLFCSP,DFB-Pokal,Saison 2024/2025,Fußball,RaBa Leipzig,RBL,Podcast Yannick Pohl
FC St. Pauli - VfL Wolfsburg 0:0 Der FC St. Pauli holt einen Punkt gegen den VfL Wolfsburg. Ein Podcast über Stadionatmosphäre, Pyrotechnik und das Geschehen auf dem Platz. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld) +++ Keine Tore +++ Zuschauer:innen: 29.546 Menschen im Stadion (ausverkauft) Zu Gast ist wieder Dennis Lindner vom "Wölferadio". Er war schon seit längerer Zeit nicht mehr am Millerntor, daher geht es am Anfang erst einmal um seine Eindrücke vor Ort. Auch im Anschluss bleiben wir bei den Geschehnissen im und ums Stadion. Leider spielt hier Kevin Behrens wieder eine unrühmliche Rolle. Nachdem wir uns ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion. ?>
Mon, 28 Oct 2024 00:12:03 +0000 https://fcsp-hamburg-vds-millernton-nds.podigee.io/684-202425_sp08_nds_vflwolfsburg 96b18b20575ea2311bff37478a55a1f0 FC St. Pauli - VfL Wolfsburg 0:0 Der FC St. Pauli holt einen Punkt gegen den VfL Wolfsburg. Ein Podcast über Stadionatmosphäre, Pyrotechnik und das Geschehen auf dem Platz. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld) +++ Keine Tore +++ Zuschauer:innen: 29.546 Menschen im Stadion (ausverkauft) Zu Gast ist wieder Dennis Lindner vom "Wölferadio". Er war schon seit längerer Zeit nicht mehr am Millerntor, daher geht es am Anfang erst einmal um seine Eindrücke vor Ort. Auch im Anschluss bleiben wir bei den Geschehnissen im und ums Stadion. Leider spielt hier Kevin Behrens wieder eine unrühmliche Rolle. Nachdem wir uns ausführlich mit den Rängen beschäftigt haben geht es auf den Platz. Viel gibt das Spiel nicht her, wir haben trotzdem ein paar Dinge gefunden, über die es sich zu reden lohnt. Zum Abschluss schauen wir auf das weitere Programm des VfL Wolfsburg und des FC St. Pauli. Herausgekommen sind rund 35 Minuten zum Start in die englische Woche. Viel Spaß beim Hören! Schon kurz nach dieser Episode erscheint bereits das "VdS" zum Pokalspiel in Leipzig. Im Rahmen dieses Spiels wollen wir mal was Neues ausprobieren. Leider wird aus verschiedenen Gründen niemand von uns vor Ort sein. Daher brauchen wir jetzt Euch: Ihr seid beim Pokalspiel dabei? Dann freuen wir uns sehr, wenn ihr Eure Eindrücke mit uns und den anderen Hörer:innen teilt. Sendet uns daher gerne eine Sprach- oder Textnachricht mit euren Impressionen vom Spiel, dem Stadion oder auch der Anreise. Das Ganze geht dann bitte an yannick@millernton.de, ich bastele daraus dann ein NdS der etwas anderen Art. // Yannick Und hier noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir haben eine Unterstützen-Seite. Und wenn ihr uns noch mehr Gutes tun wollt, dann bewertet ihr uns hier und hier. Vielen Dank! 684 full FC St. Pauli - VfL Wolfsburg 0:0 no FCSP,FC St. Pauli,VfL Wolfsburg,FCSPWOB,Bundesliga,Saison 2024/2025,Podcast,Fußball,MillernTon Yannick Pohl
FC St. Pauli - VfL Wolfsburg Der FC St. Pauli empfängt am Samstagnachmittag den VfL Wolfsburg am Millerntor. Ein Podcast über Transfers, die sportliche Lage und Regenbogenfarben. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld) Zu Gast für das Gespräch über den VfL Wolfsburg ist Dennis Lindner vom Podcast "Wölferadio". Nach einer kurzen Vorstellung blicken wir zurück auf die Geschehnisse in diesem Jahr. Im März beerbte Ralph Hasenhüttl Niko Kova als Cheftrainer. Die Wölfe beendeten die vergangene Spielzeit auf Rang zwölf. Was ist seitdem passiert? Welchen Anteil hat der "neue" Trainer an den Transfers im Sommer? Anschließend springen wir in ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
Wed, 23 Oct 2024 23:26:06 +0000 https://fcsp-hamburg-vds-millernton-nds.podigee.io/683-202425_sp07_vds_vflwolfsburg 42dfa242c1d34f1f5265b275a7adbd93 FC St. Pauli - VfL Wolfsburg Der FC St. Pauli empfängt am Samstagnachmittag den VfL Wolfsburg am Millerntor. Ein Podcast über Transfers, die sportliche Lage und Regenbogenfarben. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld) Zu Gast für das Gespräch über den VfL Wolfsburg ist Dennis Lindner vom Podcast "Wölferadio". Nach einer kurzen Vorstellung blicken wir zurück auf die Geschehnisse in diesem Jahr. Im März beerbte Ralph Hasenhüttl Niko Kovač als Cheftrainer. Die Wölfe beendeten die vergangene Spielzeit auf Rang zwölf. Was ist seitdem passiert? Welchen Anteil hat der "neue" Trainer an den Transfers im Sommer? Anschließend springen wir in die aktuelle Saison. Der VfL Wolfsburg ist nicht besonders gut gestartet, steht nach sieben Spieltagen mit sieben Punkten auf Rang 13. Fast alle Punkte holte man in der Ferne, der FC St. Pauli sollte also gewarnt sein. Dennis und ich besprechen die Gründe für die aktuelle sportliche Situation und die Probleme die er bei den Wölfen sieht. Bevor wir auf das Spiel blicken geht es noch um den homophoben Eklat um Kevin Behrens sowie das Verhalten von Innenministerin Daniela Behrens. Beide bekamen beim letzten Heimspiel der Wölfe von den Fans einen Maulkorb verpasst. Als Überleitung auf die Partie am kommenden Samstag nutzen wir den Aktionstag von "St. Pauli Pride", auf den an dieser Stelle noch einmal hingewiesen sei: Durchwühlt euren Kleiderschrank und bringt alles mit ins Stadion, was Regenbogenfarben hat! Herausgekommen sind rund 35 Minuten zur Vorbereitung auf die Begegnung am Samstag. Viel Spaß beim Hören! FORZA FCSP! // Yannick 683 full FC St. Pauli - VfL Wolfsburg no FCSP,VfL Wolfsburg,FCSPWOB,Bundesliga,Saison 2024/2025,Podcast,MillernTon,Fußball Yannick Pohl
1. FC Union Berlin - FC St. Pauli 1:0 Der FC St. Pauli verliert auch das Spiel gegen den 1. FC Union Berlin. Ein Podcast über Erlebnisse, Spruchbänder, eine Choreo und fehlende Torgefahr. (Titelbild im Blog: Yannick) +++ 1:0 Benedict Hollerbach (34. Minute) +++ Zuschauer:innen: 22.012 Menschen im Stadion Auch zum Gespräch nach der enttäuschenden Niederlage an der Alten Försterei ist wieder Nadi vom Podcast Textilvergehen zu Gast. Wir beginnen noch vor Anpfiff, und zwar mit der Meldung über den Abgang von Robin Gosen. Anschließend unterhalten wir uns über die individuelle Gestaltung unseres Spieltags. Danach geht es ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
Ein Politologe, der unwidersprochen AfD und BSW in die Nähe von Parteiflügeln der NSDAP rückt; Ampelpolitiker, die politische Konkurrenten in eine Linie mit Joseph Goebbels stellen; Magazine mit den im Titelbild präsentierten Motiven – und so weiter: Die „Guten“ dürfen den historischen Naziterror unbehelligt relativieren und seine Symbolik ausschlachten. Aber wehe, man zieht ähnliche VergleicheWeiterlesen
1. FC Union Berlin - FC St. Pauli Der FC St. Pauli gastiert am Freitagabend beim 1. FC Union Berlin. Ein Gespräch über Umbrüche, Probleme in der Offensive und die Fanszene. (Titelbild im Blog: Peter Böhmer) Für das Gespräch über die die Begegnung habe ich mir Nadi vom Podcast Textilvergehen eingeladen. Nach einer kurzen Vorstellung lernen wir etwas über die Frauen des 1. FC Union Berlin und blicken auf ihre persönlichen Erfahrungen in der vergangenen Saison. Die angesprochene Episode der Saisonvorschau "MillernTon meets Bundesliga" findet ihr hier oder im Podcatcher eurer Wahl. Anschließend wird es sportlich: ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
Tue, 13 Aug 2024 17:10:00 +0000 https://fcsp-hamburg-vds-millernton-nds.podigee.io/669-202425_dfb01_vds_hallescherfc ebf96f2e99e0994684fe4d2c72bf8c97 Hallescher FC - FC St. Pauli Der Gegner des FC St. Pauli am Freitag im DFB-Pokal heißt Hallescher FC. Ein Gespräch über Tragödien, Traditionen und einen Umbruch. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld) Für das Gespräch über den Halleschen FC habe ich mir Oliver Leiste eingeladen, der unter anderem längere Zeit als Journalist über den HFC berichtet und gepodcastet hat. Nach einer kurzen Vorstellung nimmt uns Oliver mit nach Halle. Er berichtet uns von bisherigen Erfahrungen - auch mit dem FC St. Pauli - und nimmt uns mit in die letzten Jahrzehnte des Vereins. Die Geschichte des HFC ist von tragischen Ereignissen (mit)bestimmt, wie etwa ein Fallschirmunglück 1997. Danach geht es um die aktive Fanszene, mit Teilen derer es ja leider im September letzten Jahres für Fans des FCSP ein sehr unangenehmes Aufeinandertreffen gab. Nachdem wir uns mit der Abstiegssaison beschäftigt haben schauen wir auf die aktuelle Situation beim Verein. Wir sprechen über den Umbruch im Sommer, eine Rückkehr zur Tradition und den Start in die Regionalliga Nordost. Zum Schluss blicken wir natürlich auf die Begegnung am Freitag und bekommen noch ein paar Hinweise für Auswärtsfans an die Hand. Viel Spaß beim Hören! Forza Sankt Pauli! // Yannick 669 full Hallescher FC - FC St. Pauli no FCSP,FC St. Pauli,HFC,HFCFCSP,DFB-Pokal,Saison 2024/2025,MillernTon,Podcast,Fußball Yannick Pohl
Mon, 12 Aug 2024 17:10:00 +0000 https://fcsp-hamburg-vds-millernton-nds.podigee.io/667-fc_st_pauli_mtmeetsbl_taktik 64330de04600957c7dda7456218a74cc Gast: Tim Endlich ist es soweit - der FC St. Pauli ist zurück in der Bundesliga und wir blicken auf die kommende Saison. Heute: Taktik. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld; Design: Arnulf Urban) In diesem Sommer spreche ich mit 17 Fans von Bundesligisten, mit dem Team des VdS/NdS über den magischen FCSP sowie mit unserem Taktik-Experten Tim. Wir sind in der finalen Episode der diesjährigen Saisonvorschau angekommen und in mittlerweile alter Tradition ist hier mein Kollege Tim zum Thema Taktik zu Gast. An dieser Stelle schon mal vielen Dank für die tollen Fragen der Hörer:innen, denen wir uns im Gespräch der Reihe nach widmen. Zu Beginn darf Tim selbst Trainer spielen und sich ein bevorzugtes Spielsystem für "seinen" FC St. Pauli überlegen. Anschließend geht es um die laut "Global Soccer Network" sehr großen Überschneidungen zwischen Hürzeler und Blessin. Wir beschäftigen uns mit dem Aufbauspiel des FCSP und einer möglichen Reaktion bei Rückstand. Ich lerne etwas über die Formation 2-1-7 und welche Rolle Saad und Afolayan im neuen System spielen können und was das mit "schwimmen" zu tun hat. Im weiteren Verlauf klären wir (abschließend?) die Torwartfrage und befassen uns mit möglichen Zu- und Abgängen und werfen zum Schluss einen Blick auf die Möglichkeiten, die der FC St. Pauli und sein Kader in der anstehenden Bundesligasaison hat. Viel Spaß beim Hören der letzten Folge von "MillernTon meets Bundesliga"! Danke für das zahlreiche Feedback zu den vergangenen 18 Episoden, das bedeutet mir viel! // Yannick 667 full Gast: Tim no FCSP,FC St. Pauli,Taktik,Bundesliga,MillernTon,MillernTon meets Bundesliga,Fußball,Podcast Yannick Pohl
Sun, 11 Aug 2024 17:10:00 +0000 https://fcsp-hamburg-vds-millernton-nds.podigee.io/666-fc_st_pauli_mtmeetsbl_fcsp e2e5ab0d97fc9ff31b275c800db7df08 Gäste: Michael, Casche und Luca Endlich ist es soweit - der FC St. Pauli ist zurück in der Bundesliga und wir blicken auf die kommende Saison. Heute: FCSP. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld; Design: Arnulf Urban) In diesem Sommer spreche ich mit 17 Fans von Bundesligisten, mit dem Team des VdS/NdS über den magischen FCSP sowie mit unserem Taktik-Experten Tim. Für das alljährliche Gespräch über die anstehende Saison des FC St. Pauli hat sich das gesamte Team des VdS/NdS eingefunden: Zusammen mit Michael, Casche und Luca blicke ich auf die kommende Spielzeit. Nach etwas Housekeeping mit anstehenden Veränderungen im Format blicken wir zunächst zurück. Welche Hausaufgaben hatte man dem FCSP im letzten Sommer aufgegeben? Wurden diese erfüllt? Und werden wir das Derby vermissen? Nach dem Rückblick geht es um die erste Saison in der Bundesliga seit Bestehen des MillernTon und damit auch des VdS/NdS-Formats. Wie hat sich der Aufstieg angefühlt?Worauf freuen wir uns im Oberhaus? Wir sprechen über gegnerische Vereine, spannende Fanszenen, angenehme und weniger angenehme Auswärtsfahrten und Hamburg als Reiseziel. Danach geht es um unsere Bedenken, die wir bei aller Euphorie dennoch haben. Kann der FC St. Pauli in der ersten Liga mithalten? Wie wird man die Rolle des Underdogs ausfüllen? Fragen über Fragen. Trotzdem finden wir auch Dinge, die uns zuversichtlich machen. Wir spekulieren etwas über Veränderungen im Kader. Hinweis: Das Gespräch wurde am 22. Juli aufgezeichnet, als einige Transfers noch nicht getätigt waren. Zum Schluss überlegen wir uns noch, welche Rolle unser Verein in der kommenden Saison spielen wird und packen dem FC St. Pauli noch wichtige Reiseutensilien ins Gepäck, damit es eine erfolgreiche Spielzeit wird. Viel Spaß beim Hören! Schon morgen zur besten Uhrzeit gibt es eine neue Folge! // Yannick 666 full Gäste: Michael, Casche und Luca no FCSP,FC St. Pauli,MillernTon meets Bundesliga,MillernTon,Podcast,Bundesliga,Fußball Yannick Pohl
Sat, 10 Aug 2024 17:10:00 +0000 https://fcsp-hamburg-vds-millernton-nds.podigee.io/665-fc_st_pauli_mtmeetsbl_vfb_stuttgart fbb762c24c2d9eaee45bd133277ae5ae Gast: Sarah Brinkmann Endlich ist es soweit - der FC St. Pauli ist zurück in der Bundesliga und wir blicken auf die kommende Saison. Heute: VfB Stuttgart. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld; Design: Arnulf Urban) In diesem Sommer spreche ich mit 17 Fans von Bundesligisten, mit dem Team des VdS/NdS über den magischen FCSP sowie mit unserem Taktik-Experten Tim. Über den VfB Stuttgart spreche ich zum ersten Mal mit Sarah Brinkmann vom Podcast "Brustringtalk". Nach einer kurzen Vorstellung springen wir zurück in die Saison 2019/2020, als der FCSP zuletzt auf den VfB traf. Witzigerweise war Sarah damals zum ersten und (bisher)einzigen Mal bei uns am Millerntor. Anschließend erzählt sie uns, was wir aus ihrer Sicht bei ihrem Verein alles verpasst haben. Es fallen die Stichworte Klassenerhalt, Relegation und Champions League - und zwar alle in einem Satz! Danach reisen wir nach Stuttgart und schauen uns sowohl die Stadt als auch die aktive Fanszene an. Hier wird auch eine Mitgliederversammlung erwähnt. Diese hat inzwischen stattgefunden und es wurde unter anderem der Präsident abgewählt. Einen Bericht vom SWR dazu findet ihr hier. Ansonsten gerät Sarah etwas ins Schwärmen und spricht vielen wenn nicht allen Fußballfans aus der Seele, selbst wenn sie es mit anderen Vereinen halten. Im Anschluss machen wir etwas Sightseeing abseits des "Baustellenbahnhofs Stuttgart 21": Da wir am Wochenende vor Weihnachten vor Ort sind empfiehlt uns Sarah entweder den Weihnachtsmarkt in Stuttgart oder den Mittelaltermarkt in Esslingen. Außerdem empfiehlt sie eine Grabkapelle, das Rotenberger Weingärtle und naheliegenderweise Automuseen. Nachdem wir uns die Stadt angeschaut haben wechseln wir zur Spielstätte und Sarah nimmt uns mit in ihr "Neckarstadion", welches zur EM umgebaut wurde und somit nun unter anderem 170 Rollstuhlplätze beinhaltet. Außerdem kann man von der Herrentoilette das Spiel schauen, nachdem man vorher ein Stuttgarter Hofbräu hatte. Catering ist ansonsten aber wohl eher ein schwieriges Thema. Die angesprochenen Infos zur Anreise gibt es hier. Dann sprechen wir wie in den anderen Gesprächen auch über Baustellen beim Verein. Es geht um Demut und Ruhe, ein schwieriges, "bruddelndes" Umfeld, fehlende Schlüsselspieler und die bereits oben verlinkte Mitgliederversammlung. Zum Schluss packt Sarah dem VfB Stuttgart noch wichtige Reiseutensile ins Gepäck für die nächste Saison: einen Reisepass und ein Mittel gegen Flugangst. Viel Spaß beim Hören! Schon morgen zur besten Uhrzeit gibt es eine neue Folge! // Yannick 665 full Gast: Sarah Brinkmann no FCSP,VFB,VfB Stuttgart,Bundesliga,FC St. Pauli,MillernTon,Podcast,MillernTon meets Bundesliga Yannick Pohl
Fri, 09 Aug 2024 17:10:00 +0000 https://fcsp-hamburg-vds-millernton-nds.podigee.io/664-fc_st_pauli_mtmeetsbl_rb_leipzig c70719909dc60349ee17d0a505fd98f0 Gast: Kai Bieler Endlich ist es soweit - der FC St. Pauli ist zurück in der Bundesliga und wir blicken auf die kommende Saison. Heute: RB Leipzig. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld; Design: Arnulf Urban) In diesem Sommer spreche ich mit 17 Fans von Bundesligisten, mit dem Team des VdS/NdS über den magischen FCSP sowie mit unserem Taktik-Experten Tim. Für RB Leipzig ist mit Kai Bieler eine neue Stimme zu Gast im Format. Er lebt seit den Neunzigerjahren in der Stadt und erzählt uns einiges zum Stellenwert des "Konstrukts", zur (teil auch aktiven und kritischen) Fanszene und gibt uns Tipps, wo wir uns in der "attraktivsten Stadt in Ostdeutschland" (Zitat Kai) gut aufhalten können. Anschließend blicken wir ins (ehemalige) "Zentralstadion", wo die "Schüssel" - wieder ein Zitat - hinein gebaut wurde. Wir erfahren etwas zur Lage, zum Innenraum, zum Gästeblock und lernen das Bier Ur-Krostitzer kennen. Dann sprechen wir wie in den anderen Gesprächen auch über Baustellen beim Verein. Hier geht es unter anderem um die Rolle der Geschäftsführer in unterschiedlichen Bereichen und das eigene Selbstverständnis. Wofür kann und will RaBa stehen? Außerdem geht es um die berühmte "No-Show-Rate". Zum Schluss packt Kai RB Leipzig noch ein wichtiges Reiseutensil ins Gepäck für die nächste Saison. Viel Spaß beim Hören! Schon morgen zur besten Uhrzeit gibt es eine neue Folge! // Yannick 664 full Gast: Kai Bieler no FCSP,RB Leipzig,Bundesliga,MillernTon,MillernTon meets Bundesliga,Fußball,Podcast,RaBa Yannick Pohl
Thu, 08 Aug 2024 17:10:00 +0000 https://fcsp-hamburg-vds-millernton-nds.podigee.io/663-fc_st_pauli_mtmeetsbl_holstein_kiel be09ab8fe4f67abde527c5aa210c6527 Gast: Patrick "Pike" Drews Endlich ist es soweit - der FC St. Pauli ist zurück in der Bundesliga und wir blicken auf die kommende Saison. Heute: Holstein Kiel. (Titelbild im Blog: Peter Böhmer; Design: Arnulf Urban) In diesem Sommer spreche ich mit 17 Fans von Bundesligisten, mit dem Team des VdS/NdS über den magischen FCSP sowie mit unserem Taktik-Experten Tim. Für das Gespräch über unseren langjährigen Weggefährten Holstein Kiel ist ein alter Bekannter zu Gast: Patrick "Pike" Drews vom Podcast 1912FM nimmt uns mit zum ersten Bundesligisten aus Schleswig-Holstein. Nach der obligatorischen Vorstellung springen wir erstmal kurz zurück in die abgelaufene Saison. Danach schildert uns Pike die aktuelle Lage in Kiel. Was hat der Aufstieg mit den Menschen, dem Verein und der Stadt (bisher) gemacht? Von dort springen wir schon zu einem großen Aufreger: die Erhöhung der Ticketpreise bei der KSV zur neuen Saison. Besonders unter 14-jährige Fans sind davon besonders betroffen und man hat die teuersten Stehplätze der Liga. Den angesprochenen Artikel mit einer Preisübersicht findet ihr hier. Nachdem Pike die Situation für uns kurz eingeordnet hat ist es von Ticketpreisen natürlich nicht weit zum Thema Stadion. Letzteres wird für Holstein Kiel eine große Baustelle, bei der unter anderem ein Parkhaus eine Rolle spielt. Wir gehen ins Stadion und Pike beschreibt uns, was wir dort erleben können - und was eben auch nicht. Von den Stahlrohrtribünen aus werfen wir einen Blick auf die kommende Saison. Nachdem wir uns das Auftaktprogramm kurz angeschaut haben erzählt uns Pike, was ihn für die anstehende Spielzeit zuversichtlich stimmt und was ihm Sorgen macht. Und wir schauen, welche Rolle unsere beiden Vereine in der Liga spielen können. Zum Schluss gibt es noch ein paar mehr Baustellen als das Stadion und Pike packt seiner KSV ein wichtiges Gepäckstück für die erste Bundesliga in den Koffer: ein Glücksdrehrad. Viel Spaß beim Hören! Schon morgen zur besten Uhrzeit gibt es eine neue Folge! // Yannick 663 full Gast: Patrick "Pike" Drews no FCSP,KSV,Holstein Kiel,Bundesliga,MillernTon meets Bundesliga,Podcast,MillernTon,Fußball Yannick Pohl
Gast: Patrick "Pike" Drews Endlich ist es soweit - der FC St. Pauli ist zurück in der Bundesliga und wir blicken auf die kommende Saison. Heute: Holstein Kiel. (Titelbild im Blog: Peter Böhmer; Design: Arnulf Urban) In diesem Sommer spreche ich mit 17 Fans von Bundesligisten, mit dem Team des VdS/NdS über den magischen FCSP sowie mit unserem Taktik-Experten Tim. Für das Gespräch über unseren langjährigen Weggefährten Holstein Kiel ist ein alter Bekannter zu Gast: Patrick "Pike" Drews vom Podcast 1912FM nimmt uns mit zum ersten Bundesligisten aus Schleswig-Holstein. Nach der obligatorischen Vorstellung springen wir erstmal ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
Gast: Georg Haas Endlich ist es soweit - der FC St. Pauli ist zurück in der Bundesliga und wir blicken auf die kommende Saison. Heute: FC Bayern München. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld; Design: Arnulf Urban) In diesem Sommer spreche ich mit 17 Fans von Bundesligisten, mit dem Team des VdS/NdS über den magischen FCSP sowie mit unserem Taktik-Experten Tim. Für das Gespräch über den Rekordmeister ist Georg Haas von MiaSanRot zu Gast. Nach einer kurzen Vorstellung blicken wir auf die aus Sicht des FCSP eher unrühmliche letzte Begegnung. Anschließend schauen wir auf viele Titel der ...Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
Wed, 07 Aug 2024 17:10:00 +0000 https://fcsp-hamburg-vds-millernton-nds.podigee.io/662-fc_st_pauli_mtmeetsbl_fc_bayern_muenchen 201a549c2a1f06435d513647ec56cf1d Gast: Georg Haas Endlich ist es soweit - der FC St. Pauli ist zurück in der Bundesliga und wir blicken auf die kommende Saison. Heute: FC Bayern München. (Titelbild im Blog: Stefan Groenveld; Design: Arnulf Urban) In diesem Sommer spreche ich mit 17 Fans von Bundesligisten, mit dem Team des VdS/NdS über den magischen FCSP sowie mit unserem Taktik-Experten Tim. Für das Gespräch über den Rekordmeister ist Georg Haas von MiaSanRot zu Gast. Nach einer kurzen Vorstellung blicken wir auf die aus Sicht des FCSP eher unrühmliche letzte Begegnung. Anschließend schauen wir auf viele Titel der Bayern, die Person Uli Hoeneß und mehrere Versuche des Rückzugs entscheidender Personen. Dann blicken wir nach München und die besondere Situation, dass es auch dort zwei (große) Vereine gibt. Als Exilfan blickt Georg mit uns auf die Stadt, in der sein Lieblingsverein zu Hause ist. Wir fragen uns, ob die Stadt nun blau oder rot ist und welchen Stellenwert der FC Bayern München als Marke auch über seine Heimat hinaus hat. Nach einem mehr oder weniger kurzen Exkurs zum TSV 1860 München streifen wir wirklich etwas durch die Stadt und bekommen ein paar Hotspots erklärt, darunter den im weiteren Verlauf der Unterhaltung angesprochenen Hirschgarten. Schließlich kommen wir auch beim Stadion an. Im Gästeblock war Georg zwar noch nicht, kann uns aber trotzdem einige Hinweise zur Anreise geben. Ob es einen Shuttlebus gibt, müsst ihr kurz vorm Spieltag noch einmal selbst nachschauen. Anschauen könnt ihr euch übrigens auch die Statue von Gerd Müller. Wir sprechen noch kurz über die Gastronomie und freuen uns, dass es die Arena Card nicht mehr gibt. Ein paar Hinweise für Gästefans gibt es hier. Zum Abschluss weist Georg uns noch auf einige "Luxusbaustellen" hin und gibt dem FC Bayern München ein wichtiges Gepäckstück samt Inhalt mit. Viel Spaß beim Hören! Schon morgen zur besten Uhrzeit gibt es eine neue Folge! // Yannick 662 full Gast: Georg Haas no FCSP,FCB,FC St. Pauli,FC Bayern München,Bundesliga,MillernTon meets Bundesliga,MillernTon,Podcast,Fußball Yannick Pohl
Heute geht's um die Wiener Sommerhitze und meine Sehnsucht nach dem Herbst. Schweißperlen in der Kniekehle, heißer Asphalt und 34 Grad in der Stadt – ich bin durch! Ich träume von perfekten Herbsttagen: Cardigan-Wetter, Kaffee trinken und das Gefühl, dass alles möglich ist – wie in "E-Mail für Dich", nur ohne Tom Hanks, der meinen Buchladen ruinieren will.Politik? Yes, please! Trump und Kamala Harris liefern ordentlich Stoff für Gossip. Trumps neues Buch „Save America“ hat ein Titelbild, das ihn direkt nach einem Anschlag zeigt – Geschmacklosigkeit vom Feinsten. Kamala hingegen setzt auf Memes und holt sich die Millennials und Gays ins Boot.Highlight der Folge: Die Wiener Traditionsbäckerei Anker sponsert mich! Meine Großeltern haben sich dort kennengelernt, und ich liebe ihre Brioche Kipferl.Zum Abschluss teile ich meine Zufriedenheit mit 2024: Das Jahr des Zufriedenseins! Ich bin happy, wie die Dinge laufen, und mein neues Kochbuch kommt am 26. August raus. Es enthält nicht nur Chips-Rezepte, sondern alles, was ich so esse – von Comfort Food bis Fitness. https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1071310295Also, viel Spaß beim Zuhören, bleibt cool und genießt die Folge!
Wie man am Titelbild unseres Graphiker Knut „Kumi“ Junker unschwer erkennen kann, feiern wir in Episode #117 die fünfte Staffel der wunderbaren Vampir-Mockumentary WHAT WE DO IN THE SHADOWS hart ab. Aber auch sonst ist diese Folge STRÄTER BENDER STREBERG alles anderes als blutleer. Torstens vernichtende Analyse zu Zack Snyders REBEL MOON muss man wirklich gehört haben, aber auch an ARGYLLE von Matthew Vaughn, der zweiten Staffel REACHER und der Godzilla-Serie MONARCH arbeiten wir uns ergiebig und emotional ab. Außerdem erhitzen wir unsere zarten Gemüter wenn wir uns über die derzeitigen Machenschaften der Streamingdienste echauffieren, sei es die Erhöhung der Gebühren oder das verbrecherische „verschwindenlassen“ ganzer Serien. Doch zum Glück gibt es auch gute Nachrichten: Sei es die erste Staffel von HACKS oder wunderbare Filme wie THE HOLDOVERS oder ALL OF US STRANGERS welche einem den Glauben an das große Kino wiederzurückbringen. Und alle diejenigen welche uns via PATREON unterstützen, kommen zudem noch in den exklusiven Genuss unserer Trailer-Analyse und der OSCAR-Prognose für den März 2024. Also: Liken, Teilen, Abonnieren und vielleicht sogar Patreon oder -rin werden.