POPULARITY
Die Studienräte begrüßen die Hörer*innen zum Pride Month, haben aber zu Thema WM nur wenig zu sagen. Außerdem wird erklärt, warum das keine gute Nachricht ist, dass Martin jetzt Mercedes fährt - inklusive schockierter Reaction von Alex. Des Weiteren geht es um die Machenschaften der Rechtsextremen in Ostdeutschland und eine gewisse Besorgnis, was den Lehrerberuf betrifft. Und dann hat der Batzke heute ein besonderes Thema dabei, das sogar die mündliche Prüfung in Form eines Kahoots begleitet: Deutschlands verpasster Einzug in den UN-Sicherheitsrat. Was ist überhaupt diese UNO? Was kann der Sicherheitsrat? Und was nicht? All das wird in der Folge besprochen. Ihr könnt sogar, liebe SV, das Kahoot selbst spielen. Eine entsprechende Challenge gibt's auf der Homepage. P.S.: Alex war im Interview zwecks einer Uniarbeit über alternative Prüfungsformate. Das Interview könnt ihr euch als Bonusfolge anhören. Viel Spaß!
Alle reden von der Krise der Demokratie, der Politikwissenschaftler Philip Manow analysiert sie. Und fragt nach den Ursachen für die Popularität der Rechten. Seine Diagnose: Der schrumpfende staatliche Handlungsspielraum, Brüssel statt Berlin, Recht statt Politik und der gefühlte Kontrollverlust machen die AfD stark. Um die Rechten und Rechtsextremen zu bekämpfen, müsse die liberale Demokratie ihre eigenen Schwachstellen erkennen. Von Prognosen über einen neuen Faschismus hält er nichts. Ist sich aber sicher: „Die AfD geht nicht mehr weg.“
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Gewalt an queeren Menschen. Rechtsextreme nutzen Dating-Apps, um queere Menschen mit Fake-Profilen zu Treffen zu locken, sie auszurauben oder anzugreifen. Sie geben sich als jemand anderes aus, verabreden Dates – und warten dort mit Gewalt. Das sind keine Einzelfälle, das passiert in allen Landkreisen und Regionen, beschränkt sich längst nicht nur auf rechte Gruppen. Immer häufiger entstehen ungewöhnliche Allianzen: zwischen Rechtsextremen und migrantisierten Jugendlichen, die ihren Rassismus kurz beiseiteschieben, wenn sie sich auf ein gemeinsames Feindbild einigen können – schwule und queere Menschen. In genau diesen digitalen Räumen recherchiert Julius Geiler. Der Journalist schreibt seit Jahren über Rechtsextremismus und den Osten Deutschlands. Für seine Arbeit liest er in rechtsextremen Chats mit – dort, wo sich Nazis „Guten Morgen“ und „Guten Abend“ schreiben, Gewaltfantasien teilen und Angriffe planen. Aktuell berichtete er für den Tagesspiegel über einen Prozess in Frankfurt (Oder): Jugendliche sollen in Brandenburg einen schwulen Mann über eine Dating App gezielt zu einem Treffen gelockt und brutal zusammengeschlagen haben. Thilo und Julius sprechen über rechte Gewalt, homophobe Netzwerke, Radikalisierung auf Social Media und die Frage, warum queere Menschen immer wieder Zielscheibe organisierter Angriffe werden. Aber auch über Solidarität und darüber, wie groß die Gegenbewegung inzwischen ist. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
In der Toilette wurden Kleber der Gruppe "Junge Tat" gesehen. Die Schulleitung hat Anzeige eingereicht. Weitere Themen: · Zürcher Regierungsrat, Zürcher Bankenverband und Zürcher Handelskammer wehren sich gegen strengere Vorschriften für UBS · Neue, unterirdische Veloabstellplätze beim Bahnhof Stadelhofen in Zürich werden kaum genutzt Hinweis: In einer früheren Version war die Rede von Rechtsextremen, die den Betrieb der Schule störten. Es ist jedoch nicht klar, wer die Sticker verteilt hat. Der Titel wurde deshalb angepasst.
Im Mai können die Briten in Schottland, Wales und vielen englischen Kommunen wählen. In Umfragen liegt Reform UK vorn. Die Populisten um Nigel Farage grenzen sich von Rechtsextremen und US-Milliardär Elon Musk ab, befeuern aber ähnliche Themen. Christine Heuer, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Weil es kaum noch Zeitzeugen gibt, wird das Gedenken an die Verbrechen des Nationalsozialismus schwieriger. Junge Menschen wissen oft wenig darüber, sagt Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank. Das liege auch an sozialen Medien. Buschert, Fanny www.deutschlandfunk.de, Interviews
2023 gehen Millionen von Menschen auf die Straße - gegen den „Masterplan Remigration“, vorgestellt vom rechtsextremen Martin Sellner bei einer Geheimkonferenz nahe Potsdam. Das Ganze löste damals eine Protest-Welle aus, „Remigration“ wurde sogar zum Unwort des Jahres. Drei Jahre später, im April 2026, redet Kanzler Friedrich Merz davon, dass 80% der in Deutschland lebenden Syrer*Innen in ihr Heimatland zurückkehren sollen. Grund genug, die aktuelle Migrationspolitik der Merz-CDU mit dem Konzept der „Remigration“ zu vergleichen. Wir werden sehen: Friedrich Merz möchte das umsetzen, was Martin Sellner 2023 als feuchten Traum der Rechtsextremen vorgestellt hat.
Im Oktober 2025 hat Friedrich Merz von Problemen im Stadtbild gesprochen, nun ist auch klar, wer dieses kontrollieren und korrigieren soll: In der Kleinstadt Hennigsdorf (Brandenburg) haben CDU und AfD gemeinsam eine Bürgerpatrouille rund um den Hauptbahnhof durchgesetzt. Die Frage, wer im öffentlichen Raum erwünscht oder unerwünscht ist, hat bei Rechtsextremen eine lange Tradition, schon 1926 sprach Joseph Göbbels vom "Prinzip Eroberung der Straße". Und was damals die Straße war, ist heute der Bahnhof. Wir schauen uns das anhand von zahlreichen Clips an und schlagen im letzten Teil des Podcasts auch nochmal die Brücke zu ICE in Amerika, die Bundesbehörde rekrutiert nämlich gezielt Rechtsextreme und Nazis für den staatlichen Schlägertrupp. Es wird düster in Folge 38 von Studio Kindler. Am 28.3 ist die vorerst letzte Show "Studio Kindler Late Night" in Hamburg. Mit dabei: Das gesamte Studio Rot Ensemble. Jetzt Tickets sichern!
WhatsApp-Chats und Absprachen über Abschieberegeln mit den Ultrarechten: Diese Recherche bringt CDU und CSU in Erklärungsnot. Gilt im EU-Parlament die Brandmauer zur AfD nicht? Und: Im Schatten des Iran-Kriegs: Wird Libanon das nächste Gaza? Schulz, Josephine
WhatsApp-Chats und Absprachen über Abschieberegeln mit den Ultrarechten: Diese Recherche bringt CDU und CSU in Erklärungsnot. Gilt im EU-Parlament die Brandmauer zur AfD nicht? Und: Im Schatten des Iran-Kriegs: Wird Libanon das nächste Gaza? Schulz, Josephine
Im 248. WildMics-Special wollten wir wissen, wie man richtig mit Rechtsextremen spricht. Dabei haben wir uns unter anderem die Frage gestellt, ob wir Faschist*innen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine Bühne bieten müssen und welchen Beitrag „Live“-Faktenchecks leisten können. Außerdem diskutieren wir, ob sich der Diskurs und das „Sagbare” in Deutschland in den letzten Jahren verändert haben. Zu Gast war Sebastian Leber. Diese Sendung wurde am 03.03.2026 aufgezeichnet. Hier findet ihr das erwähnte Buch von Dana Buchzik* Und hier ist das Video zur Besprechung der Ergebniss aus unserer Umfrage. *Affiliate Link Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QR-Code für Überweisungen:
Ein neues amr_extra – und dieses Mal eine Folge aus dem Team, nämlich von Jelle: In dieser Episode spricht Jelle mit Erik Marquardt, Europaabgeordnetem von Bündnis 90/Die Grünen, der sich seit Jahren mit Migrations-, Menschenrechts- und Handelspolitik im Europaparlament beschäftigt. Gemeinsam schauen sie auf das Mercosur-Abkommen: Was genau wurde Anfang des Jahres politisch beschlossen, wie lief die Abstimmung im Europaparlament ab und warum war das keine simple Entscheidung „für oder gegen Mercosur“, sondern eine rechtlich komplexe Vorlage an den Europäischen Gerichtshof? Erik erklärt, welche Konflikte es um Umwelt-, Klima- und Menschenrechtsstandards gibt, warum die Grünen das Abkommen trotz Kritik inzwischen eher unterstützen und welche geopolitischen Überlegungen dabei eine Rolle spielen. Außerdem geht es um die Brandmauer zu Rechtsextremen: Wie konnte es passieren, dass die entscheidende Mehrheit bei der EuGH-Verweisung auch mit rechtsextremen Stimmen zustande kam, wo ziehen demokratische Fraktionen ihre Grenzen – und warum ist das im Europäischen Parlament mit über 200 Parteien viel komplizierter als in nationalen Parlamenten? Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Der Redakteur Matthias Meisner sieht den Start der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung kritisch. Der Verleger normalisiere den Diskurs mit Rechtsextremen und verbreite prorussische Narrative. Das Blatt habe Schlagseite.
Gewaltbereite Energetiker, Impfgegner und Schweinefleisch-Ultras basteln mit Rechtsextremen, Okkultismus und KI an der Dritten-Republik. Wer sind die FPÖ-Abgeordneten im Grusel-Klub? Gernot Bauer und Max Miller aus der profil-Innenpolitik ordnen bei Franziska Schwarz ein.
Güner Balci lässt sich nicht einschüchtern. Weder von Rechtsextremen noch von Islamisten. Die Journalistin und Integrationsbeauftragte weiß: Der Kampf für die Freiheit muss geführt werden. Das hat sie schon als Kind in Berlin-Neukölln gelernt. Susanne Führer www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Wetten, dass Friedrich Merz in einer Rede mehr Arbeitnehmer beleidigt, als Arbeitsplätze schafft? Und: Wetten, dass die Grünen mit Rechtsextremen abstimmen und der CDU die Schuld geben? Top, die Wette gilt! Willkommen bei Grundlos Gute Laune, dem Lagerfeuer der Satire mit dem Potential zum intellektuellen Flächenbrand.
Acht grüne Europaabgeordnete haben gemeinsam mit Links- und Rechtsextremen für eine Verzögerung des Mercosur-Freihandelsabkommens gestimmt. Die Grünen-Bundesvorsitzende Franziska Brantner bezeichnet dieses Abstimmungsverhalten als klaren Fehler. Brantner schlägt vor, bei zukünftigen Handelsabkommen die Landwirtschaft auszuklammern.[01:53 ]Bundeskanzler Friedrich Merz hat in Davos die europäische Stärke betont und an Zusammenarbeit appelliert. Merz hat direkte Kritik an den USA oder Donald Trump vermieden. Merz hat anschließend beim EU-Sondergipfel mit den anderen Staats- und Regierungschefs beraten – konkrete Beschlüsse sind dort nicht gefasst worden.[12:12]Das neue Bundesdigitalministerium orientiert sich bei seinem Aufbau eng am hessischen Vorbild von 2019. Die hessische Digitalministerin Kristina Sinemus erläutert im Gespräch die notwendige Verzahnung von Innovation und Staatsmodernisierung.[18:01]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein denkwürdiger Tag in Davos: Zunächst ist die Erleichterung groß als Donald Trump verkündet, er werde keine militärische Gewalt gegen Grönland einsetzen. Wenige Stunden später schon ist von einer Einigung die Rede. Die Details sind noch unklar, aber alles deutet auf eine massive Aufrüstung der NATO-Präsenz in der Arktis hin. Für Trump ist es eine gesichtswahrende Lösung – die Zolldrohungen gegen Europa sind vorerst vom Tisch. Donald Trump bestätigte die Einigung in einem Interview mit CNBC.[01:42]Der norwegische Bestsellerautor und Ökonom Anders Indset hat Trumps Rede live in Davos verfolgt. „Für meine Wahrnehmung und Weltanschauung klingt das wie ein Achtjähriger, der von einem Thema zum anderen springt“, sagt Indset im Gespräch mit Michael Bröcker. Europa müsse aufhören, Amerika zu imitieren, und auf eigene Stärken setzen – Indset macht dazu einen radikalen Vorschlag.[16:37]Das Europäische Parlament hat das mühsam ausgehandelte Mercosur-Freihandelsabkommen erst einmal blockiert: Das Abkommen soll vom Europäischen Gerichtshof überprüft werden. Acht deutsche Grüne stimmten gemeinsam mit Linksextremen und Rechtsextremen gegen das Abkommen. Ausgerechnet an dem Tag, als Trump in Davos den Multilateralismus demontierte, sabotierte Europa seine eigene Handelspolitik.[23:25]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Volker Weiß hat mich nun bereits das dritte Mal mit einem seiner Bücher besucht – dieses Mal mit dem im Jahr 2025 erschienenen „Das Deutsche Demokratische Reich - Wie die extreme Rechte Geschichte und Demokratie zerstört. Im Podcast reden wir über die Strategien der neuen Rechten und der Rechtsextremen, die Geschichte zum Zwecke ihrer Ideologien zu verdrehen. Dabei geht es auch darum, warum ausgerechnet die Rechtsextremen gerade in DDR-Nostalgie schwelgen.
Unappetitliche Verschwörungstheorien gehen jetzt nach hinten los, findet WDR 2 Kabarettist Florian Schroeder: die Akten des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zeigten, dass auch die Rechtsextremen in der US-Regierung offenbar die korrupte Elite sind, als die sie ihre Gegner immer verunglimpft haben. Von Florian Schroeder.
Gaming ist Mainstream, Computerspiele sind ein großes Geschäft. Auch Rechtsextreme nutzen die Gaming-Kultur, um ihre Ideologien zu verbreiten. Ein Vortrag der Extremismusforscherin Linda Schlegel.Linda Schlegel ist Extremismusforscherin am Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung. Ihren Vortrag "Extremismusprävention im Gaming-Bereich" hielt sie am 19. September 2025 im Rahmen des Fachtags Game over? Rechtsextremismus im Gaming der Bundeszentrale für politische Bildung. Linda Schlegel ist Mitherausgeberin des Handbuch Gaming und Rechtsextremismus der Bundeszentrale für politische Bildung.**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragende: Linda Schlegel, Extremismusforscherin, Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung**********HörtippDeutschlandfunk-Podcast "Tatort Kunst"**********Ihr hört in diesem Hörsaal:1:49 - Einleitung4:20 - Das Gaming-Ökosystem10:12 - Extremistische Aktivitäten mit Gaming-Bezug22:32 - Gaming-Ästhetik24:00 - Gamifizierung27:06 - Prävention32:23 - Zusammenfassung34:08 - Hörtipp: Tatort Kunst**********Quellen aus der Folge:Studie über die Häufigkeit rechtsextremer und djihadistischer Inhalte (PDF)Vom Controller zum Abzugshebel. Wenn Radikale Videospiele unterwandern (Arte Dokumentation)**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Rechtsextremismus: Die Vordenker der Neuen RechtenHassen und teilen: Was Wut im Netz mit uns machtSmartphone-Verzicht: Was Digital Detox mit uns macht**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Die “Generation Deutschland” möchte professioneller auftreten. Bei den Inhalten bleibt sie genauso radikal, wie die rechtsextreme “Junge Alternative” vor ihr.
Der Podcast «Apropos» wird am 8. Dezember live im Kaufleuten in Zürich aufgenommen. Die Hosts Alexandra Aregger und Philipp Loser sprechen mit Inlandredaktorin Anja Burri und Auslandchef Christof Münger über die Folgen des Nahost-Konflikts in der Schweiz. Tickets sind hier erhältlich.***«Pig Butchering» heisst so viel wie «Schweine schlachten». Dabei geht es um Kryptobetrüger, die immer mehr Schweizerinnen und Schweizer in die Investitionsfalle locken. Neue Zahlen zeigen, dass Opfer in der Schweiz seit 2022 bereits über eine halbe Milliarde Franken an Online-Investmentbetrüger verloren haben. Und weil die Betrüger in der Kryptowelt anonym bleiben, bleiben ihre Opfer oft machtlos.Von dieser Anonymität profitiert auch eine zweite Gruppe: die Rechtsextremen. Wie Recherchen des Tamedia Recherchedesks zeigen, sammeln Gruppierungen wie die Junge Tat mit Krypto ziemlich viele Spenden.Wie funktioniert das anonyme Spenden? Wie die Kryptobetrügerei? Und können wir uns davor schützen?Darüber spricht Christian Brönnimann, Reporter am Tamedia-Recherchedesk, in der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er hat gemeinsam mit Sylvain Besson und Joan Plancade vom Magazin «Bilan» die perfiden Maschen der Onlinebetrüger analysiert und mit Opfern gesprochen.Host: Alexandra AreggerProduzentin: Jacqueline WechslerArtikel zum ThemaÜber 200'000 Franken: Schweizerin verliert ganzes Erbe ihres Vaters an Fake-Tinder-DateFinanzierung von Rechtsextremismus: «Gut gemacht!»: Nach Störaktion erhält die Junge Tat SpendenAbsturz in esoterische Finanz-Community: «Ich erkenne meinen Sohn nicht wieder»Mit Lügengeschichten bringt sie zwei Seniorinnen um 88'000 Franken Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Bei einer Abstimmung im Europäischen Parlament über die Lieferkettenrichtlinie stimmte die konservative Fraktion der EVP gemeinsam mit Rechtsextremen und Rechtspopulisten dagegen. www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau
In Folge 63 des Podcasts "Verschwörungsfragen" hat Dr. Michael Blume den Investigativjournalisten Timo Büchner zu Gast. Er recherchiert und publiziert zu verschiedenen rechtsextremen Strömungen in der Gegenwart. Dass Antisemitismus immer noch zu einem Grundlage ihrer Ideologie gehört, wird u.a. daran deutlich, dass sich Rechtsextreme nach dem Terroranschlag des 07. Oktobers 2023 mit den dafür verantwortlichen islamistischen Terrororganisationen wie der Hamas solidarisch gezeigt haben. Die Feindschaft gegen Jüdinnen und Juden ist dabei ein Scharnier, dass unterschiedliche Ideologien auf schreckliche Weise zusammenbringt. Dr. Blume und Timo Büchner besprechen auch die weiter anhaltende Wirkung von sogenannten Reichsbürgern und Selbstverwaltern. Vor allem während der krisenhaften Situation der Coronapandemie waren diese Gruppierungen u.a. durch Aktionen gegen den deutschen Staat aufgefallen, welche bis hin zu Umsturzplänen reichten. Da die Gefahr durch diese rechtsextremistisch geprägten Gruppen weiterhin besteht, ist es für alle demokratischen Kräfte wichtig, die aktuellsten Entwicklungen in diesen Szenen zu beobachten.
Frederik Schindler schreibt für die WELT und WELT AM SONNTAG, er beschäftigt sich seit Jahren mit der AfD und der rechtsextremen Szene in Deutschland. Sein erstes Buch “Höcke. Ein Rechtsextremist auf dem Weg zur Macht. Die AfD und ihr gefährlichster Vordenker” ist gerade erschienen und hat es gleich auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft. Wie weit ist Höcke auf dem Weg zur Macht gekommen? Und wie ist er selbst zu dem Rechtsextremen geworden, der er heute ist? Darüber spricht Frederik Schindler mit Wolfgang in dieser Ausgabe von “Heimspiel”. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Michel Friedman sollte im Literaturhaus Klütz über Demokratie sprechen – aber er wurde ausgeladen. Erst hieß es wegen Sicherheitsbedenken, später wegen Finanzgründen. Der Autor warnt vor gefährlichen Eingriffen der Politik in die Freiheit der Kultur. Friedman, Michel www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Österreich ist nicht mehr nur schön und harmlos, Kaiserschmarrn und Kultur. Österreich ist instabil: Nur die Angst vor Herbert Kickl hält die Regierung zusammen, die Wirtschaft ist einer tiefen Krise, sicherheitspolitisch ist das Land Europas weiche Flanke. Österreich ist klein, aber explosiv. Herbert Kickl, Chef der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) hat die Wahl im Herbst 2024 zwar gewonnen und nur Angst vor ihm haben sich die Wahlverlierer zu einer Regierung gegen ihn zusammengefunden. Doch Kickl hat zum Abschied gedroht: «Heute ist nicht aller Tage, ich komm' wieder keine Frage». Das ist ein Zitat aus der Zeichentrickserie «Pink Panther» und heute ein Erkennungssignal der Rechtsextremen. Österreich scheint wie immer zu sein: Kaiserschmarrn, Droschken, Sachertorte, Musik und Theater, noch immer mit etwas Glanz der königlich-kaiserlichen, der k.u.k. Monarchie. Ein Irrtum: In Tat und Wahrheit ist die Republik Österreich instabil: Zurzeit liegt Kickls FPÖ in den Umfragen bei 36%, ein Rekordwert. Seine Partei dominiert die sozialen Medien und erreicht einen Drittel der Bevölkerung mit eigenen Medien. Das moderne Österreich ist in der tiefsten Wirtschaftskrise seit seiner Unabhängigkeit vor genau 70 Jahren. Und sicherheitspolitisch drohe es «ein schwarzes Loch in Europa zu werden», warnen Militärs. Doch die ukrainische Grenze ist von Wien aus näher als Bregenz am Bodensee.
Die AfD verdreifachte bei der Kommunalwahl in NRW ihr Ergebnis auf 14,5 Prozent. Im ZDF-Politbarometer liegen Union und AfD bundesweit erstmals gleichauf. Bisherige Strategien gegen das Erstarken der Rechtsextremen sind gescheitert. Was nun?
Österreich ist nicht mehr nur schön und harmlos, Kaiserschmarrn und Kultur. Österreich ist instabil: Nur die Angst vor Herbert Kickl hält die Regierung zusammen, die Wirtschaft ist einer tiefen Krise, sicherheitspolitisch ist das Land Europas weiche Flanke. Österreich ist klein, aber explosiv. Herbert Kickl, Chef der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) hat die Wahl im Herbst 2024 zwar gewonnen und nur Angst vor ihm haben sich die Wahlverlierer zu einer Regierung gegen ihn zusammengefunden. Doch Kickl hat zum Abschied gedroht: «Heute ist nicht aller Tage, ich komm' wieder keine Frage». Das ist ein Zitat aus der Zeichentrickserie «Pink Panther» und heute ein Erkennungssignal der Rechtsextremen. Österreich scheint wie immer zu sein: Kaiserschmarrn, Droschken, Sachertorte, Musik und Theater, noch immer mit etwas Glanz der königlich-kaiserlichen, der k.u.k. Monarchie. Ein Irrtum: In Tat und Wahrheit ist die Republik Österreich instabil: Zurzeit liegt Kickls FPÖ in den Umfragen bei 36%, ein Rekordwert. Seine Partei dominiert die sozialen Medien und erreicht einen Drittel der Bevölkerung mit eigenen Medien. Das moderne Österreich ist in der tiefsten Wirtschaftskrise seit seiner Unabhängigkeit vor genau 70 Jahren. Und sicherheitspolitisch drohe es «ein schwarzes Loch in Europa zu werden», warnen Militärs. Doch die ukrainische Grenze ist von Wien aus näher als Bregenz am Bodensee.
Seit 100 Tagen ist die neue Bundesregierung im Amt und schon jetzt sind zwei Drittel der Deutschen unzufrieden mit ihr und der Arbeit des Kanzlers. Damit ist Friedrich Merz sogar unbeliebter als sein SPD-Vorgänger Olaf Scholz nach 100 Tagen. In Umfragen wird die Union inzwischen beinahe von der AfD eingeholt: Aktuell würden fast ein Viertel der Bürger der Partei die Stimme geben, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wird. Dabei ist eines der wichtigsten Ziele der neuen Bundesregierung, die AfD klein zu halten bzw. wieder klein zu machen. Was läuft da schief? Können CDU, CSU und SPD den Aufstieg der AfD doch noch aufhalten - oder sind sie mit ihrer Politik vielleicht sogar ungewollt Wegbereiter der Rechtsextremen? Darüber spricht Thies Marsen mit dem Politikwissenschaftler Wolfgang Schroeder von der Uni Kassel, Experte für das politische System der Bundesrepublik und die extreme Rechte in Deutschland. Außerdem fasst Johannes Leininger die Kommunikationspannen der Merz-Regierung zusammen und Ina Krauß erläutert, wie juristisch fragwürdig die schwarzroten Maßnahmen zur sogenannte Migrationswende sind.
Wellendorf, Sebastian www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Jamel, ein 38-Seelen-Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, gilt als Neonazi-Hochburg. Das Ehepaar Lohmeyer stellt sich den Rechtsextremen in ihrer Wahlheimat seit Jahren entschieden entgegen. Der Filmemacher Martin Groß ist seit zehn Jahren regelmäßig zu Besuch in Jamel. In dieser 11KM-Folge erzählt er, wie dort das Musik-Festival “Jamel rockt den Förster” im Garten von Birgit und Horst Lohmeyer so groß werden konnte, mit Künstlern wie ‘Die Toten Hosen', ‘Die Fantastischen Vier', ‘Kraftklub' und Herbert Grönemeyer. Wie weit reicht Zivilcourage und wo stößt der Kampf gegen Rechtsextremismus an Grenzen? 11KM ist in der Sommerpause. Am 15. September sind wir zurück mit einem neuen Thema in aller Tiefe. Bis dahin hört ihr 11KM Classics. Das sind Wiederholungen von Folgen, die wir euch nochmal ans Herz legen wollen. So wie diese Folge vom 03.03.2025. "Jamel – Lauter Widerstand” heißt die ARD Kultur Doku von Martin Groß: https://www.ardmediathek.de/video/jamel-lauter-widerstand/jamel-lauter-widerstand/ard-kultur/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzEwMTEyMS8yMDI0MTExOTAwMDAvYXJkLWt1bHR1ci1qYW1lbC1sYXV0ZXItd2lkZXJzdGFuZC1zZW5kdW5nLWVpbnplbHN0dWVjay0xMDI Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Daniel Küthe Mitarbeit: Lisa Hentschel Produktion: Jacqueline Brzeczek, Jacob Böttner, Marie-Noelle Svihla und Christine Dreyer Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
In Israels Regierung geben die Rechtsextremen verstärkt den Ton an. Deshalb ist es richtig, dass Deutschland keine Waffen mehr für den Gazakrieg liefert, kommentiert Benjamin Hammer. Die Entscheidung passe gut zur deutschen Staatsräson. Ein Kommentar von Benjamin Hammer www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Bier, Nicola www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Mit der Wahl von Karol Nawrocki wird es für die proeuropäische Regierung von Donald Tusk in Warschau schwieriger. Nawrocki wird versuchen, ihre Vorhaben so gut es geht zu blockieren. Er lehnt Abtreibung und Rechte für Homosexuelle genauso ab, wie er gegen "illegale Migration" wettert. Er ist ein Fan von Donald Trump und poltert gegen die EU. Und er sucht den Schulterschluss mit den Rechtsextremen. Nawrocki dürfte die liberale Regierungskoalition in ernste Schwierigkeiten bringen. Stürzt sie darüber, wäre der Versuch, die Rückkehr des Rechtspopulismus in Polen zu stoppen, endgültig gescheitert. Welche Folgen die Präsidentschaft von Nawrocki für Polen, Europa und die Ukraine haben könnte, diskutieren Alice Bota und Michael Thumann in dieser neuen "Ostcast"-Folge. Sie erklären, was man über den weitestgehend unbekannten promovierten Historiker weiß und was für die Ukraine auf dem Spiel steht. Prorussisch ist Nawrocki allerdings nicht – er ließ 42 sowjetische Denkmäler abreißen und steht auf der Fahndungsliste der Russen. Alle drei Wochen sprechen wir im "Ostcast" über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Aden, André www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Wenn wir betrachten, wie stark gewaltlegitimierende Männlichkeitsbilder verbreitet sind, dann haben wir einen erstaunlich hohen Anteil in der Gruppe der jungen Männer, sagt Markus Theunert von männer.ch. Wer sind ihre Vorbilder und lassen wir junge Männer allein in schlechter Gesellschaft? Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Markus Theunert, er ist Leiter von männer.ch, das ist der Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen ____________________ Links: - Minderjährig und gewaltbereit: Was zieht sie zu Rechtsextremen? www.srf.ch/audio/news-plus/minderjaehrig-und-gewaltbereit-was-zieht-sie-zu-rechtsextremen?id=AUDI20250521_NR_0044 - Mimiks am #CYPHER25: www.youtube.com/watch?v=15gc0W8wypM&t=113s ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Marisa Eggli - Redaktion: Can Külahcigil ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend. https://www.srf.ch/audio/news-plus/minderjaehrig-und-gewaltbereit-was-zieht-sie-zu-rechtsextremen?id=AUDI20250521_NR_0044 https://www.youtube.com/watch?v=15gc0W8wypM&t=113s
Kommentiert wird die Razzia gegen eine mutmaßliche Terrorzelle aus überwiegend minderjährigen Rechtsextremen. Weiteres Thema ist die Entscheidung der EU, das Kooperationsabkommen mit Israel wegen der Situation im Gazastreifen zu überprüfen. Zunächst jedoch geht es um die AfD. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Bei einer Razzia in Deutschland hat die Polizei fünf junge Männer festgenommen. Sie sollen zur rechtsextremen Gruppierung «Letzte Verteidigungswelle» gehören. Brisant: In Deutschland schliessen sich Jugendliche öfter solchen Gruppen an. Warum und was wird dagegen getan? Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Claudia Kade, Leiterin Ressort Politik bei der deutschen Tageszeitung «Die Welt» ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Marisa Eggli - Redaktion: Martina Koch ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Was macht jemanden heute eigentlich zum „gesichert Rechtsextremen“? Das neue, über 1100 Seiten starkes Gutachten des Bundesamts für Verfassungsschutz zur AfD bringt Klarheit – oder eben nicht. In dieser Folge der Lage der Nation geht Roland Tichy den Absurditäten dieses Dokuments mit einem Nazi-Selbst-Test auf den Grund: Welche Wörter dürfen noch gesagt werden? Ab wann wird Kritik zur verfassungsfeindlichen Gesinnung? Und wie weit reicht der Arm des Inlandsgeheimdienstes, der Meinungen misst und meint, auch die Intention der Angeklagten aus ihrem Herzen lesen zu können? Der Beitrag entlarvt die sprachpolitischen Absurditäten des Gutachtens, das sich wie ein politischer Duden liest. Ob Begriffe wie „Umvolkung“, „Globalist“ oder die bloße Islamkritik – alles wird bewertet, katalogisiert, sanktioniert. Selbst historische Vergleiche oder sachliche Medienkritik bringen Strafpunkte ein. Ist das noch Verfassungsschutz – oder schon Gesinnungskontrolle? Ein scharfer, satirisch zugespitzter Kommentar zur Lage der Meinungsfreiheit in Deutschland. Erfahren Sie, wie ein demokratisches Instrument zur politischen Waffe wird – und was das für kritische Medien, Parteien wie die AfD und jeden Einzelnen von uns bedeutet.
Deutschland diskutiert, ob es zum Schutz der Demokratie ein AfD-Verbot geben soll. In Österreich bekam die FPÖ sogar den Auftrag zur Regierungsbildung. Die Frage nach einem Verbot der FPÖ scheint absurd angesichts der freiheitlichen Wahlerfolge. Aber in Deutschland wird genau diese Frage in Bezug auf die AfD diskutiert. Und politisch passt kein Blatt Papier zwischen den Rechtsextremen in Deutschland und Österreich. In Deutschland gibt es jetzt eine sogenannte Stillhaltezusage des Verfassungsschutzes, bis die Einsprüche der Afd vor Gericht geklärt sind. Bei der Einstufung als gesichert rechtsextrem bleibt es, nur werden die Folgen vorläufig ausgesetzt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Schlägereien und Drohungen – die Gewalt in den Amateur-Ligen im Schweizer Fussball ist für Schiedsrichter ein Problem. Nun rüsten sie auf. Und: Seit Musk in der US-Politik mitmischt, ist Tesla im Sinkflug. Zudem: prügelnde Nachwuchs-Nazis in Deutschland. Mit Bodycams gegen die Gewalt: Die Fussball-Schiedsrichter rüsten auf Beleidigungen, Todesdrohungen, Schlägereien – und mittendrin die Schiedsrichter. Jetzt rüsten die Unparteiischen gegen die Gewalt im Amateurfussball auf und schützen sich neu mit Bodycams. Doch helfen diese Bodycams wirklich, die Gewalt zu verhindern? Das ist umstritten. Dazu stellt sich der ehemalige Spitzen-Schiedsrichter Sascha Amhof vom Schweizerischen Fussballverband den Fragen von Gion-Duri Vincenz. Vom Pionier zum Provokateur: Elon Musk und das Tesla-Debakel Weltweit protestieren Aktivistinnen und Aktivisten gegen Tesla - die Firma von Elon Musk steht seit seiner politischen Rolle in der Kritik. Der Gewinn brach im vergangenen Quartal um 71 Prozent ein. Auch der Ruf der Marke ist beschädigt: Viele Teslafahrerinnen und -fahrer leiden unter dem Imageverlust, die Händler setzen eher auf die Konkurrenz. Die «Rundschau» hat sie getroffen. Razzia bei Nachwuchs-Nazis: Die Reportage aus Deutschland Die rechtsextreme Gewalt in Deutschland nimmt zu. Auffällig ist, viele der prügelnden Neonazis sind sehr jung. Die Reportage aus Berlin gibt einen exklusiven Einblick in die Arbeit der deutschen Polizei im Kampf gegen die brutalen Rechtsextremen.
Schon wieder wird mit der Zwickauer Oberbürgermeisterin eine Kommunalpolitikerin von Rechtsextremen bedroht. Schon wieder ein Puzzleteil im Gesamtbild, das zeigt, wie groß das Problem Rechtsextremismus in Sachsen ist. Von Alexander Moritz www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Sie erstellten Fake-Profile auf Dating-Plattformen wie Grindr oder Tinder, um sich dort mit Männern für Dates an abgelegenen Orten zu verabreden. Am Treffpunkt warteten dann vermummte Gestalten, die ihre Opfer brutal zusammenschlugen und dabei filmten. Die Clips wurden später in Telegram-Gruppen und sozialen Medien verbreitet. »Pedo-Hunter«, so bezeichnet sich ein Netzwerk, das vor wenigen Wochen in Österreich aufgeflogen ist. 20 Personen wurden Mitte März festgenommen, 13 sitzen inzwischen in Untersuchungshaft, darunter auch mehrere Frauen. Unter dem Vorwand, Selbstjustiz gegen angeblich Pädokriminelle verüben zu wollen, lockten die Täterinnen und Täter Männer in die Falle. Doch keines der Opfer ist tatsächlich pädophil, wie die Polizei nachdrücklich betont. Mehrere der Beschuldigten lassen sich eindeutig der rechtsextremen und neonazistischen Szene zuordnen, bei den Razzien wurden neben Messern und Schlagringen auch NS-Propagandamaterial gefunden. In dieser Folge von »Inside Austria« rekonstruieren wir, wie ein Netzwerk aus Gewalttätern in Österreich Männer über Datingplattformen in die Falle gelockt hat. Wir schauen uns die Verbindungen zu österreichischen Rechtsextremen an. Und wir fragen, warum queere Menschen in Österreich besonders gefährdet sind. Hilfsangebote für Betroffene oder Zeugen von Hasskriminalität in Deutschland finden Sie hier: https://weisser-ring.de/ https://hateaid.org/ In der Podcast-Serie Inside Austria rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn Ihnen unser Podcast gefällt, folgen Sie uns doch und lassen Sie uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In einem Video sieht man einen Mann, der auf dem Boden kniet. Er ist 21 Jahre alt. Eine Stimme aus dem Off befiehlt ihm, eine Hotline für Pädophile anzurufen. Dort soll er sagen, dass er angeblich mit einem 13-jährigen Burschen schlafen wollte. Es folgt ein Schnitt, und man sieht, wie Vermummte den Mann verprügeln. Zahlreiche derartige Videos sind in den vergangenen Monaten auf Messengerdiensten und sozialen Netzwerken kursiert. Verbreitet von Tätern in Österreich, die schwule und heterosexuelle Männer über Datingplattformen in die Falle locken und sie dann überfallen. Sie nennen sich "Pedo-Hunter", weil sie unter dem falschen Vorwand, Pädophilie zu bestrafen, ihre Gewaltlust an Männern ausleben. Die Polizei betont immer wieder, dass keines der Opfer pädophil ist. Zumindest ein Teil der Täter hat Verbindungen ins rechtsextreme und neonazistische Milieu. Zu Gruppen, die in Österreich zuletzt immer häufiger mit Gewalttaten für Aufsehen sorgten. Das Phänomen der selbsternannten "Pedo-Hunter" gibt es nicht nur in Österreich, sondern weltweit. Sie vernetzten sich über Telegram-Gruppen und Instagram. In dieser Folge von Inside Austria rekonstruieren wir, wie ein Netzwerk aus Gewalttätern in Österreich Männer über Datingplattformen in die Falle gelockt hat. Wir schauen uns die Verbindungen zu österreichischen Rechtsextremen an. Und wir fragen, warum der Hass auf queere Menschen in Österreich zunimmt. In dieser Folge zu hören: Muzayen Al-Youssef (Innenpolitikredakteurin DER STANDARD), Fabian Schmid (Leitender Redakteur Investigativ DER STANDARD), Colette Schmidt (Innenpolitikredakteurin DER STANDARD), Sarah Thome (Homosexuellen-Initiative Salzburg); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Antonia Arbeiter-Rauth, Jannis Schakarian; Produktion: Christoph Neuwirth
Die »Sächsischen Separatisten« bereiteten sich in Ostdeutschland mutmaßlich auf einen Umsturz vor. Ihr Anführer kommt aus einer bekannten österreichischen Familie mit Nazi-Verbindungen. Schon sein Vater, Hans-Jörg Schimanek, schloss sich in jungen Jahren in Österreich einer paramilitärischen Organisation an. Er saß mehrere Jahre wegen NS-Wiederbetätigung im Gefängnis und wanderte später nach Sachsen aus. Laut Ermittlungsakten nutzten die sächsischen Separatisten das Netzwerk des Vaters und seine Kontakte zu österreichischen Rechtsextremen. Und es gibt noch weitere Spuren, die nach Österreich führen. In dieser Folge von »Inside Austria« beschäftigen wir uns mit den sächsischen Separatisten und ihren Wurzeln in Österreich. Wir zeigen, wie der Anführer der militanten Gruppe die Nazi-Ideologie seines Vaters fortführte. Und wir fragen, wie sehr die Gefahr durch rechtsextremen Zellen zunimmt. Zum SPIEGEL-Podcast »Firewall« geht es hier: Firewall In der Podcast-Serie Inside Austria rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn Ihnen unser Podcast gefällt, folgen Sie uns doch und lassen Sie uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ist der Partei zu viel Beachtung geschenkt worden? Der Medienwissenschaftler Tanjev Schultz über den medialen Umgang mit Rechtsextremen.
Neun Menschen sind am 19. Februar 2019 in Hanau von einem rechtsextremen Attentäter erschossen worden. Wie geht es den Überlebenden und Angehörigen heute? Und: Warum kurz vor der Bundestagswahl immer noch viele Menschen unentschlossen sind.(24:25) Sarah Zerback
In den USA stellen zwei tödliche Vorfälle mit Autos Ermittler vor Rätsel. Elon Musk engagiert sich für britischen Rechtsextremen – und Putin zündelt in Moldau. Das ist die Lage am Donnerstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Ermittler prüfen Zusammenhang zwischen Taten in New Orleans und Las Vegas Elon Musk unterstützt britischen Rechtsextremen Ukrainischer Experte über Energiestreit: »Ficos Drohungen sind lachhaft«+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.