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Drei Jahre nachdem Kerstin ihre Mutter an Krebs verlor, erhielt sie selbst die Diagnose Brustkrebs. In dieser bewegenden Folge spricht sie über: ✨ die Begleitung ihrer Mutter im Hospiz ✨ die eigene Brustkrebsdiagnose ✨ Früherkennung und dichtes Brustgewebe ✨ Chemotherapie und Mastektomie ✨ Fatigue und den Weg zurück ins Leben ✨ Natur, Achtsamkeit und Heilung ✨ Schadstoffe, Gesundheit und neue Prioritäten Kerstin erzählt offen von ihrer Angst, ihrem Schmerz – aber auch von ihrer Heilung. Eine Folge über Verlust, Hoffnung und die Kraft, sich selbst wiederzufinden.
Was Träume von Sterbenden bedeuten – Kurz vor dem Tod haben viele Menschen intensive Träume. In der Medizin galten sie lange als ein Zeichen der Verwirrung. Studien zeigen aber, dass das nicht stimmt und sie sogar beim Abschiednehmen helfen können.
Der Tod gehört in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Hospizen zum Berufsalltag und trotzdem lässt er niemanden kalt. In dieser Folge spricht Moderator Ralf Podszus mit Manuel Kahl, Pflegedienstleiter im Hospiz Louise in Heidelberg, über Sterbebegleitung, Abschiedsrituale, psychische Belastungen im Gesundheitsdienst und die Frage, wie wir uns dem Thema Tod nähern können, ohne daran zu zerbrechen. Manuel Kahl erklärt, warum im Hospiz eine brennende Kerze mehr ist als ein Zeichen des Abschieds, weshalb Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung nicht erst im hohen Alter wichtig werden und wie kleine Wünsche am Lebensende große Bedeutung bekommen können — vom Eis über den Besuch des Hundes bis zur letzten Bundesliga-Übertragung. Außerdem geht es um Letzte-Hilfe-Kurse: Was lernen Bürgerinnen und Bürger dort? Warum sind sie auch für Fachkräfte im Gesundheitswesen sinnvoll? Und weshalb können Reinigungskräfte, Haustechnik oder Empfangsteams eine wichtige Rolle in der Begleitung sterbender Menschen spielen?
Die Angst vor dem Tod gehört zum Menschsein dazu, und doch sprechen wir selten offen darüber. Claudia Knöllinger ist Diplom-Psychologin, hat im Hospiz gearbeitet und ist dem Tod auch persönlich schon sehr nahe gekommen. Vor 20 Jahren verlor sie ihr Kind durch eine schwere Schwangerschaftskomplikation und wäre selbst beinahe gestorben. In ihrem Buch „Du bist nicht allein mit der Angst vor dem Tod“ sammelt sie Perspektiven von Menschen unterschiedlicher Religionen, Berufe und Lebenswelten. Ein ruhiges, ehrliches Gespräch über eine Angst, die viele in sich tragen – oft völlig allein. Tim Wache besucht seit 2019 Menschen in Hospizen, um mit ihnen über das Leben zu sprechen – über das, was wirklich zählt, was bleibt und was sie am Ende noch sagen möchten. Aus diesen Begegnungen sind zwei berührende Bücher entstanden, voller letzter Sätze, ungefilterter Ehrlichkeit, Lebensweisheit und Humor. Im Gespräch erzählt Tim, was ihn zu dieser Arbeit geführt hat, welche Geschichten ihm bis heute nahegehen sind und warum die letzten Stunden eines Menschen manchmal für sehr viel Klarheit sorgen können. Ein tiefes, warmes Gespräch über Mut, Nähe, Verlust – und über die Kraft, die in echten Begegnungen steckt.
Mit 250.000 Euro fördert das Bistum Passau den Bau des Rottal-Inn-Hospizes in Pfarrkirchen. Die vom Rotkreuz-Kreisverband betriebene Einrichtung wird ab 2027 Menschen mit unheilbaren Erkrankungen offenstehen. Bei der Scheckübergabe auf der Baustelle des Hospizes mit dabei waren – neben den BRK-Verantwortlichen um Kreisgeschäftsführer Andreas Rehrl und Projektleiter Herbert Wiedemann – auch der Finanzdirektor des Bistums Passau Dr. Josef Sonnleitner, Dekan Wolfgang Schneider, die stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner und Hospizvereins-Vorsitzender Martin Stölzel. Stefanie Hintermayr berichtet über die besondere Einrichtung Rottal-Inn-Hospiz.
Hospiz-Initiative Neumünster feierte ihr 30jähriges Bestehen am 27.03.2026 im Museum Tuch und Technik. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende, Pastorin Simone Bremer, begann eine „Erinnerungsreise“, die spannende Einblicke in die dreißig Jahre Hospiz Entwicklung gab. Carsten Kock (RSH) moderierte den Abend. Verschiedene Grußworte waren zu hören; u.a. von Ministerin Aminata Touré. Das Improtheater aus Kiel war auch mit an der Gestaltung des Abend beteiligt. Auch kamen einige Ehrenamtsmitarbeiterinnen der Hospitz Initiative zu Wort.
Von Klemens Patek. Das österreichische Pilger-Hospiz in Jerusalem ist seit 163 Jahren Anlaufstelle für Pilger. Jetzt steht ausgerechnet zu Ostern wieder einmal mehr alles leer. „Es geht finanziell ans Eingemachte“, sagt Interimsleiter Lucas Maier. Er erzählt im Podcast von Raketenalarmen, Hospizschutzraum, aber auch den schönen Seiten Jerusalems und von seinen Anfängen als Zivildiener.
Heute gibt uns Sahit einen ganz besonderen und berührenden Einblick in seine Gedanken als Geschwisterkind eines lebensverkürzend erkrankten Kindes. Mit beeindruckender Offenheit erzählt er von seiner Zeit im Hospiz, von den vielen emotionalen Herausforderungen und von wertvollen Momenten. Seine Geschichte macht deutlich, wie wichtig Zusammenhalt, Verständnis und liebevolle Unterstützung in solchen Lebenssituationen sind und wie viel Kraft darausentstehen kann. Jetzt reinhören und einen besonderen Einblick gewinnen!
Im Tod sind alle gleich. Wirklich? Die Bestatterin Hanna Roth hat beobachtet, dass Frauen anders mit dem Tod umgehen als Männer. Von Teresa Schomburg.
Mit dieser Folge bin ich Teil einer wunderbaren Bewegung: bei Podcasthon 2026 unterstützen 2500 Podcaster aus über 65 Ländern gemeinnützige und wohltätige Organisationen und Projekte. Ich möchte den Fokus auf die Arbeit des Hospizvereins im Pfaffenwinkel richten, wo demnächst ein neues Kinderhospiz entstehen soll, das auf Unterstützung und Spenden angewiesen ist:
Wenn man an ein Hospiz denkt, tauchen oft Bilder von Abschied, Stille und Trauer auf. Doch jene, die das St. Barbara Hospiz betreten, erleben meist etwas völlig anderes: Farben, Lachen und eine tiefe Lebendigkeit. In dieser besonderen Jubiläumsfolge nehmen wir Sie mit an einen Ort, der zeigt, dass das Leben selbst in seiner letzten Phase voller Herzlichkeit, Menschlichkeit und Wärme sein kann.
Nach sechs Jahren soll der Wasserspielplatz in der Wiesbadener Innenstadt nun in den Betrieb starten, Deutsch-hessische Traditionsküche lädt in den Wiesbadener „Hessenkrug“ ein und die Arbeiten für das neue Id-Steiner Hospiz gehen voran. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/diesen-sommer-soll-der-wiesbadener-wasserspielplatz-eroeffnen-5480088 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/platz-fuer-zweiten-betriebshof-von-eswe-verkehr-ist-gefunden-5489139 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/rente-zu-langweilig-wirt-69-eroeffnet-lokal-in-wiesbaden-5464386 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/klima-der-angst-unruhe-im-wiesbadener-gesundheitsamt-5482300 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/kreis-rheingau-taunus/idstein-kreis-rheingau-taunus/das-haus-fuer-das-kuenftige-idsteiner-hospiz-waechst-5479420 Ein Angebot der VRM.
Das Hospiz Hope in Ried-Brig im Oberwallis ist seit knapp zwei Jahren geöffnet. Wie lebt es sich dort am Lebensende? Und wie wird das Hospiz finanziert? Besuch in einem Haus voller Leben. Weiter in der Sendung: · Der Berner Energieversorger EWB will künftig mit Aarewasser heizen. Nun hat das Kantonsparlament grünes Licht dafür gegeben. · Der Ständerat will die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana mit je 50'000 Franken unterstützen. · Die Bieler Verkehrsbetriebe wollen ihr Angebot ausbauen – auf einer Parzelle im Bözingenfeld.
"Im Duft der Maronen: Die Chronik eines Sterbens" von Dieter R. Fuchs - eine Rezension von Uwe KullnickHördauer Rezension ca. 6 min, Gespräch ca. 72 Minuten"Im Duft der Maronen": Die Chronik eines Sterbens – Dieter R. Fuchs im Gespräch mit Uwe KullnickDer Autor inszeniert in diesem Roman das Kopfkino eines greisen Mannes an den letzten Tagen vor dessen Tod im Hospiz. Nicht als Tragödie, sondern wie ein dokumentarisches Schauspiel voller bewegender Rückblicke und großer Gefühle. Es ergibt sich schlaglichthaft ein authentisches Gesamtbild dieses Menschen, das von der absoluten Endphase des Lebens aus rückwärts wie ein Mosaik aus prägenden Erlebnissen zusammengefügt wird. Die Leser*innen begleiten ein würdevolles Abschiednehmen, wie man es sich im Sterbebett wünschen möchte. Eine Mut machende Geschichte, die tief hinein in ein Thema führt, das in unserer Gesellschaft oft als Tabu behandelt wird.Zu Beginn wird die Krankengeschichte des sterbenden Protagonisten skizziert und man erlebt in der Onkologie dessen Einsicht in den nahenden Tod mit. Mit der Einweisung in eine geriatrische Klinik und anschließend in ein Hospiz nimmt die Haupthandlung ihren Lauf. Die LeserInnen erleben über den Zeitraum von wenigen Wochen die körperlichen, neuronalen und psychischen Veränderungen mit, bis zu seinen Empfindungen beim Schwinden der mentalen Fähigkeiten. Am Ende steht sein realistisch dargestellter Tod.Dr. Dieter R. Fuchs, Jahrgang 1952, recherchiert und schreibt mit der gleichen Leidenschaft, mit der er vier Jahrzehnte lang als Naturwissenschaftler und Forschungs-Manager tätig war. Bei seiner Arbeit in Materialentwicklung, Umweltforschung und Kulturgüterschutz faszinierten ihn vor allem internationale Erfahrungen. Er wirkte an Expeditionen im Iran mit, lebte lange im Jemen sowie in Dubai und bereiste beruflich wie privat die ganze Welt. Die Begegnung mit Menschen unterschiedlichster kultureller Hintergründe bedeutet für ihn echte Bereicherung. Als Präsident des unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründeten Weltdachverbandes der Angewandten Forschung WAITRO engagierte er sich ehrenamtlich für mehr Miteinander zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.Seit Eintritt in den Ruhestand widmet er sich dem Schreiben von Romanen. Hierbei spielte anfangs seine private Leidenschaft für asiatische Kunst eine besondere Rolle, vor allem Netsuke genannte japanische Schnitzereien sowie chinesische Toggles und Amulette. Seine mystischen Geschichten um diese kleinen Objekte laden den Leser auf Reisen in fremde Sphären und Zeiten ein. Bei solchen Grenzwanderungen treten fantastische Zusammenhänge hervor, die historisches, natur- und kunstwissenschaftliches Wissen vermitteln und darüber hinaus auf unterhaltsame Weise die Fantasie anregen. In späteren Jahren wechselte er zu anderen, existenzielleren Genres und Themen.Beim Fabulus-Verlag erschien im September 2015 der Debut-Roman "Der Tanz der Häsin". Im Schwarzer-Drachen-Verlag dann im August 2017 sein historischer Roman über Japan "Hannya - im Bann der Dämonin". In 2018 folgte der Urban Fantasy Thriller "Zhulong - ein Drache erwacht". Drei Bände der Trilogie "Der Masanao-Adler" liegen als Manuskript vor, der erste Band erschien 2020 beim Karina Verlag. Im Oktober 2025 erschien beim Tredition Verlag sein Entwicklungsroman „Im Duft der Maronen - Die Chronik eines Sterbens“ in dem er das gesellschaftlich oft tabuisierte eigene Sterben ins Zentrum seiner Erzählung setzt. Außerdem erschienen über 30 Kurzgeschichten und Gedichte von ihm in verschiedenen Anthologien und Literatur-Journalen.Vielleicht mögen Sie auch diese Sendung Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingRedaktion, Realisation, Vertonung Uwe Kullnick
Johanna Klug arbeitet als Sterbe- und Trauerbegleiterin. Sie verfügt über langjährige praktische Erfahrung im Hospiz- und Palliativbereich, die sie sowohl in Deutschland als auch in Südafrika gesammelt hat. Auch heute begleitet sie schwerkranke und sterbende Menschen weiterhin ehrenamtlich. Nach einem Studium der digitalen Kommunikation widmet sie sich aktuell in ihrer Promotion der Frage nach der Autonomie todkranker Kinder. Darüber hinaus war sie als Studienkoordinatorin im interdisziplinären Masterstudiengang „Perimortale Wissenschaften“ an der Universität Regensburg tätig, der sich wissenschaftlich mit Sterben, Tod und Trauer befasst.
In diesen Tagen nehme ich euch mit nach Köln – in meine Heimatstadt, die bald den legendären Straßenkarneval feiert, aber vor allem eines sichtbar macht: ehrenamtliches Engagement. An den kommenden elf Tagen vor Weiberfastnacht, stelle ich euch jeden Tag einen Menschen vor, der sich ehrenamtlich für andere einsetzt. Menschen, die Verantwortung übernehmen, Zeit schenken und oft im Stillen das tun, was unsere Gesellschaft zusammenhält. Der Kölner Karneval steht in dieser Session unter dem Motto: „ALAAF – mer don et för Kölle“. Gemeint sind die über 200.000 Frauen und Männer, die sich allein in Köln ehrenamtlich engagieren – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensentwurf. Sie sind das Rückgrat dieser Stadt. Und sie stehen stellvertretend für Millionen Engagierte im gesamten deutschsprachigen Raum. In diesem Podcast geht es nicht um Orden oder Bühnenauftritte, sondern um Haltung, Motivation und die Frage: Warum tun Menschen das, was sie tun – ohne Bezahlung, aber mit Überzeugung? Heute hört ihr eine dieser Geschichten... Bianca Knop engagiert sich seit 2019 ehrenamtlich im Dr. Mildred Scheel Haus an der Uniklinik Köln als Sterbe- und Trauerbegleiterin und bringt dieses Engagement seit Ende letzten Jahres auch als Beisitzerin im Vorstand des Vereins „Endlich. Palliativ & Hospiz“ ein – für Menschen am Lebensende, für ihre Angehörigen und für eine Gesellschaft, die Hinschauen, Begleiten und Mitgefühl braucht.
Das erste stationäre Sterbehospiz des Kantons Bern nimmt eine weitere Hürde: Die Stiftung Hospiz Mont Soleil hat eine Bewilligung für ein dreijähriges Pilotprojekt erhalten. Statt wie geplant in der Berner Länggasse soll das Hospiz nun seine Türen in der Nähe des Salem-Spitals öffnen. Weiter in der Sendung: · VS: Der Kanton Wallis zahlt zusätzlich gut 15 Millionen Franken an die Verbilligung von Krankenkassenprämien. · BE: Lena Schneuwly wird neue Sportchefin bei den Frauen des FC Thun.
"Im Duft der Maronen" – Uwe Kullnick spricht mit Dieter R. Fuchs – Hörbahn on StageGespräch (Hördauer ca. 72 Minuten)Der Autor inszeniert in diesem Roman das Kopfkino eines greisen Mannes an den letzten Tagen vor dessen Tod im Hospiz. Nicht als Tragödie, sondern wie ein dokumentarisches Schauspiel voller bewegender Rückblicke und großer Gefühle. Es ergibt sich schlaglichthaft ein authentisches Gesamtbild dieses Menschen, das von der absoluten Endphase des Lebens aus rückwärts wie ein Mosaik aus prägenden Erlebnissen zusammengefügt wird. Die Leser*innen begleiten ein würdevolles Abschiednehmen, wie man es sich im Sterbebett wünschen möchte. Eine Mut machende Geschichte, die tief hinein in ein Thema führt, das in unserer Gesellschaft oft als Tabu behandelt wird. Zu Beginn wird die Krankengeschichte des sterbenden Protagonisten skizziert und man erlebt in der Onkologie dessen Einsicht in den nahenden Tod mit. Mit der Einweisung in eine geriatrische Klinik und anschließend in ein Hospiz nimmt die Haupthandlung ihren Lauf. Die LeserInnen erleben über den Zeitraum von wenigen Wochen die körperlichen, neuronalen und psychischen Veränderungen mit, bis zu seinen Empfindungen beim Schwinden der mentalen Fähigkeiten. Am Ende steht sein realistisch dargestellter Tod.Dieter R. Fuchs schreibt seit über zehn Jahren in verschiedenen literarischen Genres. Neben einem Künstlerroman über die Zeit des Blauen Reiters, einem Historischen Roman über Japan, einem Urban-Fantasy-Roman über einen mongolischen Drachenkult und einem Wissenschaftsroman aus der Welt der Archäometrie erschienen zahlreiche Kurzgeschichten von ihm in unterschiedlichsten Verlagen und Bereichen. Die vorliegende Erzählung ist sein erster Entwicklungsroman. Er adressiert darin das gesellschaftlich oft tabuisierte Thema des Sterbens aus einer sehr ungewöhnlichen Perspektive heraus, strebt hierbei Authentizität durch autobiografische Erinnerungen aus seinem abenteuerlichen Leben an. Der Autor war 40 Jahre lang als Geowissenschaftler, Materialforscher und Innovations-Manager weltweit tätig. Er arbeitete in 80 Ländern und lebte 10 Jahre im Nahen Osten.Vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingModeration, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Manche Menschen kommen genau dann, wenn das Leben leiser wird. Die Ambulante Hospizgruppe Bottrop e.V. begleitet Menschen in ihrer letzten Lebensphase – mit Zeit, mit Nähe und mit echtem Mitgefühl. Ihre Hilfe findet leise statt – aber sie wirkt tief. Für die, die gehen. Und für die, die bleiben. In dieser Folge sprechen wir mit Anja Lenzig über Abschied, Menschlichkeit und darüber, warum Zuhören manchmal das Wichtigste ist, was man geben kann. Es geht nicht darum, den Tod schönzureden. Sondern darum, Menschen auf diesem Weg nicht allein zu lassen. Dieses Gespräch ist eine Einladung, hinzuhören. Und vielleicht auch, anders über Abschied, Nähe und Menschlichkeit zu denken. Denn am Ende zählt nicht, wie laut ein Leben war – sondern das man bei dem Gedanken daran lächeln kann.
Echt krank?! – Wenn die Wirklichkeit krasser ist als jede Serie
Das Haus des Lebens. Der Name des Hospiz ist Programm: Hier geht es nicht um das Warten auf den Tod, sondern um das Leben, das noch bleibt. Schwerstkranke und sterbende Menschen erhalten hier palliative, pflegerische und medizinische Begleitung. Mit Ritualen, die den Abschied leichter machen, wie der rote Kleiderbügel. Und mit Raum für letzte Wünsche. Denn Hospiz bedeutet Lebensqualität bis zuletzt. Oder, wie es “Haus-Schamane” Gérard sagt: “Solange der Mensch nicht gestorben und gegangen ist, lebt er.” Du möchtest spenden? Alle Infos zu Zeit- und Sachspenden gibt's hier: https://hospiz.vivantes.de/spenden/wie-spenden Mit: Michaela Schulze, Fabian Kolditz, Dr. Marco Koch und Gérard Lach Station: Vivantes Hospiz in Berlin-Tempelhof Wenn dir diese Episode gefallen hat und du keine Folge mehr verpassen willst, dann abonniere "Echt krank?!" auf Spotify, Apple Podcasts oder überall dort, wo es gute Podcasts gibt. Eine Produktion von Vivantes in Kooperation mit UVA,Sound Pool Studio und Maniac Studios.
Ich finde das mega, mega cool, was du machst: Flying Hope. Du fliegst Kinder, die keine Chance haben, lange Strecken mit dem Auto zu fahren – kostenfrei. Was macht ihr da genau? Flying Hope ist ein Verein, der sich auf den Transport von schwer kranken Kindern spezialisiert hat, die oft nicht mehr transportfähig sind. Gerade wenn sie in weit entfernte Spezialkliniken müssen, gibt es kaum Alternativen. RTW oder Taxi reichen meist nicht aus, weil viele Kinder nicht lange sitzen oder ruhig bleiben können. Wenn Kliniken mehrere hundert Kilometer entfernt sind, wird jede Reise zur logistischen und emotionalen Belastung. Unser Verein fliegt Eltern, Pflegekräfte und Kinder kostenfrei zu den Orten, an die sie müssen. Das ist einfach großartig. Wir durften selbst erleben, wie glücklich ein kleines Mädchen bei dir in Speyer war – genauso wie ihre Eltern. Solche Erlebnisse vergisst man nie. Die Kinder haben ein schweres Schicksal, aber auch für Eltern und Geschwister ist es extrem herausfordernd. In einem Familiensystem, in dem sich fast alles um das besondere Kind dreht, braucht es enorme Kraft. Einer der ergreifendsten Momente für mich war, als du gesagt hast: Jetzt fliegen wir ins Hospiz. Der letzte Flug – das erdet einen zutiefst. Ich überlege mir immer genau, ob ich solche Momente dokumentiere, und spreche das mit den Eltern ab. Es geht nie um Selbstdarstellung, sondern manchmal darum, Erinnerungen zu schaffen. Vor zwei Jahren hatte ich einen 14-jährigen Jungen mit Krebs im Endstadium. Es war sein erster und letzter Flug. Zwei Wochen später ist er im Hospiz gestorben. Und er wusste, dass er sterben wird. Solche Erfahrungen machen klar, wie sehr wir unsere Gesundheit als selbstverständlich ansehen. Dann fragt man sich: Über was regen wir uns eigentlich auf? Gesundheit ist nicht alles – aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Du hast mir auch diese Übung gezeigt, den Tag bewusst abzuschließen: Abends davon auszugehen, dass man morgens vielleicht nicht mehr aufwacht. Wenn du heute Nacht stirbst – bist du zufrieden mit deinem Leben? Am Anfang war das schwer. Doch mit der Zeit entsteht eine neue Priorisierung. Was ist wirklich wichtig? Was fehlt noch zum Glücklichsein – und was nicht? Heute kann ich sagen: Es wäre okay. Ich bereue nichts. Und genau deshalb freue ich mich jeden Morgen über einen neuen Tag. Ich weiß, mein Leben reicht nicht für alles, was ich vorhabe. Es reicht nicht. Und das hilft. Mach einfach. Lebe inspiriert. Denn in 100 Jahren ist alles, was wir tun, irrelevant. Also lebe nicht für die Nachwelt, sondern für dich – jetzt. Zwischen reinem Genuss und reinem Zukunftsdenken liegt die Balance. Mein innerer Antreiber ist – auch wenn es abgedroschen klingt: Be the best version of yourself. Erkenne deine Talente. Nutze dein Potenzial. Und wenn du am Ende sagen kannst: Ich habe das Beste daraus gemacht – dann ist es mega. #FlyingHope #Prof.Dr.GeorgKraus #SinnDesLebens #Dankbarkeit #Gesundheit #Lebenszeit #Achtsamkeit #Persönlichkeitsentwicklung #Inspiration #BeTheBestVersion #Ernstcrameri Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 7. Speakercruise Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Erfolgs-Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Echt krank?! – Wenn die Wirklichkeit krasser ist als jede Serie
Wir sind zurück. Entdecke mit Host Nellie Thalbach die beeindruckendsten Krankenhaus-Geschichten aus den Berliner Vivantes Klinika. Wie viel Leben steckt eigentlich in Krankheiten? Es geht um letzte Wünsche im Hospiz. Um ein zweites Leben nach einer Organspende. Um Dinge, über die sonst geschwiegen wird – wie den Darm oder Diversity. Und manchmal verändern Erkrankungen nicht nur das eigene Leben, sondern auch die ganze Menschheit. Fünf Episoden. Fünf wahre Stories. Fünf Mal das Gefühl: Die Wirklichkeit ist wirklich krasser als jede Serie. Das ist die dritte Staffel von "Echt krank?! – Wenn die Wirklichkeit krasser ist als jede Serie", dem Inside-Storytelling-Podcast von Vivantes. Ab dem 07. Januar, jeden Mittwoch, überall, wo es gute Podcasts gibt. Jetzt abonnieren! Eine Produktion von Vivantes in Kooperation mit UVA, Sound Pool Studio und Maniac Studios.
An den Feiertagen über letzte Dinge reden? Und wie über den Tod sprechen? Antworten einer Sterbebegleiterin.
Unsere Themen: Krippenausstellung im Dommuseum Osnabrück Wenn ihr euch schonmal so richtig in Weihnachtsstimmung bringen wollt: Das Dommuseum in Osnabrück zeigt gerade Krippen aus aller Welt. Bis zum 1. Februar dreht sich dabei alles um die Hirten. Ich trage deinen Namen nach Bethlehem Es ist eine Tradition, die von Jahr zu Jahr größer wird: In der Weihnachtsnacht tragen deutsche Benediktiner, die in der Nähe von Jerusalem leben, Schriftrollen mit mehr als 100 000 Namen in die Geburtskirche nach Bethlehem – um so für die Anliegen dieser Menschen zu beten. Mitmachen ist noch bis morgen möglich. Weihnachten im Hospiz Gerade, weil die Menschen, die im Hospiz leben, wissen, dass es wohl ihr letztes Fest sein wird, soll Weihnachten um so schöner werden, sagt die Leiterin des neuen Hospizes in Hildesheim, Andrea Zimmermann. Warum Weihnachten nicht perfekt sein muss Darüber reden wir mit Ursula Lanfermann von der Caritas-Erziehungsberatung in Vechta in einer neuen Ausgabe unserer Tipps für Eltern.
Sabine Landgraeber plaudert locker über ein schwieriges und berührendes Thema.
Weihnachten im Hospiz by Bistum Hildesheim
Musik kann trösten und verbinden, das zeigt die Arbeit der Harfenistin Doesjka van der Linden im Freiburger Hospiz Karl Josef. Mit ihrer Harfe begleitet sie Menschen in ihrer letzten Lebensphase.
Der Zuger Kantonsrat hat entschieden, dass der Kanton zu klein für eine eigene stationäre Einrichtung ist. Die Zusammenarbeit zu anderen Hospizen in anderen Kantonen funktioniere gut. Weiter in der Sendung · Die Stadt Luzern soll auf den 1. Januar 2026 keinen Mindestlohn einführen. Die bürgerliche Mehrheit hat eine entsprechende Motion gutgeheissen. Noch ist nicht klar, wie es mit dem Mindestlohn weitergeht. · Pilatus baut 18 Flugzeuge vom Typ PC-7 für die belgische Luftwaffe. · Das Ringer-Playoff Final findet am Samstag statt. Um den Meistertitel kämpfen die Willisau Lions und die Ringerriege Einsiedeln. Die Ringerriege Einsiedeln ist zum ersten Mal bei einem Final dabei.
Das Vertrauen von Frau J. in Ärztinnen und Ärzte war lange erschüttert. Ihr Mann hatte einen fortgeschrittenen Bauchspeicheldrüsen-Tumor. Er lehnte eine Chemotherapie im Krankenhaus ab. Der Arzt sagte, dann können sie nichts für ihn tun. «Wir wurden einfach fallengelassen.» Medikamentenfehler werden erfasst, vermeidbare psychische Verletzungen jedoch nicht. Und gelten dadurch als nicht existent. David Schwappach will diesen Teufelskreis mit seinem Forschungsprojekt über psychische Verletzungen in der Krebsbehandlung sichtbar machen und durchbrechen. Er ist Professor für Patientensicherheit am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern. Er sagt: «Die Betroffenen verlieren das Vertrauen ins Gesundheitssystem, ziehen sich zurück, sind enttäuscht und wütend.» Sein Forschungsprojekt läuft bis 2027. Betroffene und Angehörige können sich melden: psych-harm.ispm@unibe.ch. Nur drei Monate nach der Diagnose starb der Mann von Frau J. in einem Hospiz. Dort fühlten sie sich gut betreut.
„Im Moment des Übergangs ist immer ein Frieden spürbar“, sagt Christiane Reyer, die ehrenamtlich Sterbende begleitet. Im Podcast erzählt sie, wieso sie es als Ehre empfindet, dabei sein zu dürfen, wenn ein Mensch seinen letzten Atemzug macht. Welche Rolle sie in dem Moment des Sterbens habe, das müsse sie in jeder Situation neu erspüren: Manchmal dürfe sie eine Hand halten, mal ein letztes Gespräch führen und manchmal einfach nur still dabei sein. Was Sie für Ihr eigenes Leben daraus mitnimmt und warum Eltern nicht gut sterben können, wenn ihre Kinder dabei sind – Christiane Reyer spricht in dieser Episode über die Begleitung von Sterbenden.
Der Autor Lorenz Hoffmann erlebt mit Mitte Vierzig, womit sich viele in diesem Alter konfrontiert sehen: Ein Elternteil wird krank und pflegebedürftig – und plötzlich geht es um letzte Dinge.
Mit einer feierlichen Preisverleihung sind die 5. Filmtage Oberschwaben in Ravensburg und Weingarten am Sonntagabend zu Ende gegangen. An vier Festivaltagen vom 9. bis 12. Oktober standen rund 40 Filme auf dem Programm, dazu spannende Diskussionen und freundliche Begegnungen zwischen Filmschaffenden und Publikum. Insgesamt wurden rund 2.000 Tickets verkauft – ein deutlicher Beweis, dass das Filmfestival in Oberschwaben weiter an Bedeutung gewinnt. Hauptpreis für Spielfilm über das Leben im Hospiz Den wichtigsten Preis des Festivals, den Hans W. Geißendörfer Preis der Stadt Ravensburg, erhielt Regisseur Benjamin Kramme für seinen Spielfilm „Ich sterbe. Kommst Du?“. Das Drama beleuchtet das Leben in einem Hospiz und überzeugte Jury wie Publikum gleichermaßen mit seiner emotionalen Tiefe. Regionalpreis für Kurzfilm über Künstliche Intelligenz Besonders stark war auch die regionale Filmszene vertreten. Der Preis für den besten regionalen Kurzfilm ging an Michael Scheyer für „Was ist echt?“. Sein Werk beschäftigt sich mit der Frage nach Realität und Schein in Zeiten von Künstlicher Intelligenz und traf damit ein hochaktuelles Thema. Publikumsmagnet: ZDFneo-Serie „Tschappel“ Neben den offiziellen Auszeichnungen sorgte vor allem die ZDFneo-Jugendserie „Tschappel“ für Begeisterung. Drei Folgen lang wurde am Sonntag im ausverkauften Kinosaal gelacht und gefeiert. Für die Produzenten Paul und Marius Beck war es ein Heimspiel – sie hatten einst mit einem Kurzfilm an genau diesem Ort ihr Debüt gefeiert. Preise in weiteren Kategorien Neben Hauptpreis und Regionalpreis wurden noch vier weitere Auszeichnungen verliehen: Filmpreis Frauen: „Zeitlos“ von Nadiia Khatymlianska Bester Kurzfilm: „Stuck“ von Johannes Krug Bester Dokumentarfilm: „Zirkuskind“ von Julia Lemke und Anna Koch Bester Fernsehfilm: „Heute fängt mein neues Leben an“ von Katja Benrath Festival setzt Zeichen für Jugend, Vielfalt und Gesellschaft Die Filmtage Oberschwaben 2025 machten deutlich, wohin die Reise geht: Viele Produktionen beschäftigten sich mit Fragen nach Identität, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung, aber auch mit neuen Herausforderungen wie dem Einsatz von KI. Auffällig war zudem der klare Fokus auf junge Zuschauer – Filme wie „Tschappel“ oder „Schattenseite“ richteten sich gezielt an ein jüngeres Publikum. Damit positionieren sich die Filmtage Oberschwaben als Filmfestival, das nicht nur regionale Kultur fördert, sondern auch aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreift und Brücken zwischen Nachwuchs, Profis und Publikum schlägt. Mit den fast 40 Filmen, hochkarätigen Gästen und einem begeisterten Publikum haben die 5. Filmtage Oberschwaben eindrucksvoll gezeigt, dass das Festival längst ein fester Bestandteil der Kulturszene in Ravensburg und Weingarten ist. (Foto: Andy Reiner/sichtlichmensch)
Das St. Ursula Hospiz in Niederalteich hat dieses Jahr 10-jähriges Jubiläum gefeiert. In diesen 10 Jahren wurden vor Ort über 1000 Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet. Beim Tag der offenen Tür, am Samstag, den 11. Oktober wollen die Verantwortlichen über ihre Arbeit und über das Thema Hospiz ausführlich informieren. Mehr dazu im Interview mit Hospizleiterin Irene Basmer. (Bild: Screenshot Webseite St. Ursula Hospiz in Niederalteich)
Wagner-Pinggéra, Andrea www.deutschlandfunk.de, Morgenandacht
Petra Blumenstein leitet ein Hospiz in Oberursel. Das Haus liegt in einer sehr schönen Wohngegend am Park. Es ist ebenerdig, aus Holz gebaut, mit großen Fenstern und Blick in den Innenhof. In der Küche steht ein großer Esstisch, es mutet ein bisschen an wie eine Wohngemeinschaft. (Wdh. 09.01.2025)
Petra Blumenstein leitet ein Hospiz in Oberursel. Das Haus liegt in einer sehr schönen Wohngegend am Park. Es ist ebenerdig, aus Holz gebaut, mit großen Fenstern und Blick in den Innenhof. In der Küche steht ein großer Esstisch, es mutet ein bisschen an wie eine Wohngemeinschaft. (Wdh. 09.01.2025)
Sterben und Tod sind in unserer Gesellschaft auch heute noch ein Tabu. Als die Mutter des Autors beschließt, sich in einem Hospiz zu engagieren, überfällt ihn ein diffuses Gefühl von Beklommenheit. Um sich mit den eigenen Ängsten auseinanderzusetzen, aber auch um besser zu verstehen, was Tod und Sterben konkret für uns bedeuten, spricht der Autor mit seiner Mutter und anderen Sterbebegleitern über ihre Erfahrungen. Und er trifft Menschen, die wissen, dass sie bald sterben werden. Bis eines Tages die Mutter selbst schwer erkrankt – und eine völlig neue sehr persönliche Reise beginnt. Von Patrick Batarilo SWR 2025
Nach einer schmerzhaften Trennung beginnt Jessica D. (35) ihr Leben neu – in einer kleinen Wohnung und mit einem Job in einem Hospiz. Dort findet sie Halt bei der lebensfrohen Stationsschwester Hanna. Als sie deren Bruder Ralf kennenlernt, der beim Volcano Boarding beide Beine verloren hat und seitdem im Rollstuhl sitzt, verändert sich ihr Leben schlagartig. Der ehemalige Juppie mit Penthouse in der City engagiert Jessica als seine persönliche Pflegerin. Schnell beginnen sie ein Verhältnis, die monatlichen Überweisungen bleiben dabei intakt. Als sie eines Abends im Restaurant auf Ralfs ehemalige Verlobte Vanessa treffen, ahnt Jessica Übles. Und ihre schlimmsten Befürchtungen erfüllen sich: Beim Gang auf die Toilette wird sie von der Ex überrascht und mit übergriffigen Fragen in die Enge getrieben. Doch damit nicht genug, ihr werden auch noch dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit enthüllt …--Wer alles über unseren wundervollen diesmaligen Gast Florian Ritt, Vollblut-Musiker, Agenturguru und nicht zu vergessen Proseccomäuschen, wissen möchte, der:die schaut am besten mal auf sein Insta. Checkt auch alles, also Termine, Infos, Auftritte etc. seiner Band Folkshilfe und seines Soloprojekts Frinc aus und alle Infos zu den erwähnten Musiker*innen auf der Webseite seiner Musikagentur Töchter Söhne.--Euch hat diese Geschichte gefallen, aufgeregt oder ihr habt euch darin sogar wiedererkannt? Das interessiert uns brennend!Schreibt uns in Kommentaren über Facebook und Instagram unter @dramacarbonara. Dort werdet ihr auch die in den Geschichten besprochenen Fotos finden und endlich sehen können, was wir sehen ... Falls ihr noch mehr fantastische Geschichten mit uns lesen wollt, können wir euch schon jetzt versprechen: das Repertoire ist unerschöpflich, wir staunen jedes Mal aufs Neue, was möglich ist. Abonnieren per RSS-Feed, Apple Podcasts, Spotify, Deezer oder Google Podcasts ist der Schlüssel zur regelmäßigen Versorgung. Über Rezensionen freuen wir uns natürlich extrem und feiern diese gern auch prominent in unserem Social Media Feed.Jede zweite Folge kommt übrigens ein/e GastleserIn zu uns ins kuschelige Wiener Hauptquartier und unterstützt uns mit Theorien zu Charakteren und Handlungssträngen. Wenn ihr einen Wunschgast habt oder gern selbst mal vorbeischauen wollt, sagt Bescheid. Wir können nichts versprechen, aber wir freuen uns immer über Vorschläge.Wenn ihr Lust auf Extra-Content und Community-Aktivitäten habt, unterstützt uns mit einem Abonnement auf Steady und kommt in den Genuss des kompletten "Drama Carbonara"-Universums: https://steadyhq.com/de/drama-carbonara/aboutFalls ihr daran interessiert sind, Werbung in unserem Podcast zu schalten, setzt euch bitte mit Stefan Lassnig von Missing Link in Verbindung. Verbindlichsten Dank! NEUER PODCAST!Wer in den neuesten Podcast, den Tatjana und Asta für HAPPY HOUSE MEDIA Wien produziert haben mit dem vielversprechenden Namen "Wo die Geister wohnen" reinhören mag - schaut mal hier & hier findet ihr den Geister Instagram Account! Es wird schrecklich schön!!--Link zur Podcast Hörer:innen UMFRAGE!Danke für die Mitarbeit und euer wertvolles Feedback :) & hier zur legendären Spotify Drama Carbonara Soundtrack Playlist - folgen folgen folgen!! liebe Freund:innen des unberechenbaren Musik-Algorithmus!
Ob es ein Leben nach dem Tod gibt, bleibt eine Glaubensfrage. Zum Bewusstsein im Moment des Sterbens gibt es bereits wissenschaftliche Erkenntnisse. Es ist eine Frage, die viele umtreibt, doch eine Antwort ist schwierig: Was passiert im Moment des Sterbens? Geht es nach dem Tod weiter? Die Frage nach einem Leben nach dem Tod wird auch dem Theologen und Seelsorger Andreas Zimmermann häufig gestellt bei seiner Arbeit im Hospiz. Er antwortet ganz offen: «Ich weiss auch nicht mehr als andere, erlebe die Diskussion darüber aber häufig als bereichernd.» Am Ende ist der Glaube sehr individuell. Eine Studie mit 100-Jährigen in Deutschland zeigt, dass jede zweite Person daran glaubt, dass es nach dem Tod weitergeht. Was die Wissenschaft besser beantworten kann: Es gibt Hinweise darauf, was im Moment des Sterbens passiert. Eine Vielzahl von Menschen, die einen Herzstillstand überlebt haben, berichtet von Nahtoderlebnissen oder zumindest einer Form bewussten Erlebens, ohne Details benennen zu können. Das konnten Hirnstrom-Messungen bei einem Epilepsie-Patienten nach dessen Herzinfarkt bestätigen. Das Gehirn war bei diesem Mann hochaktiv, auch Minuten nach dem Tod. Der Kardiologe Pim van Lommel hat Jahrzehnte zu Nahtorderfahrungen und dem Bewusstsein geforscht und kommt zum Schluss: "Bewusstsein ist immer da - auch ohne Körper."
Petra Blumenstein leitet ein Hospiz in Oberursel. Das Haus liegt in einer sehr schönen Wohngegend am Park. Es ist ebenerdig, aus Holz gebaut, mit großen Fenstern und Blick in den Innenhof. In der Küche steht ein großer Esstisch, es mutet ein bisschen an wie eine Wohngemeinschaft. (Wdh. vom 09.01.2025)
Petra Blumenstein leitet ein Hospiz in Oberursel. Das Haus liegt in einer sehr schönen Wohngegend am Park. Es ist ebenerdig, aus Holz gebaut, mit großen Fenstern und Blick in den Innenhof. In der Küche steht ein großer Esstisch, es mutet ein bisschen an wie eine Wohngemeinschaft. (Wdh. vom 09.01.2025)
Wir sprechen über ein oft verdrängtes Thema: den Tod – ehrlich, persönlich und nahbar. Robert, 33, ( siehe auf vorletzte Folge) erzählt die bewegende Geschichte seiner Frau Elli, 31, die am 13. Mai 2024 an einem Glioblastom verstarb. Vom ersten unklaren Symptom bis hin zu bis zu 35 epileptischen Anfällen täglich begleitete Robert sie mit unermüdlicher Liebe und Fürsorge. Erst durch seine Hartnäckigkeit wurde die Diagnose gestellt – und bis zu ihrem letzten Tag im Hospiz wich er nicht von ihrer Seite.In dieser tiefgründigen Folge teilt er seine Erfahrungen als Angehöriger einer Palliativpatientin und spricht offen über das, was viele lieber verschweigen: die Angst, die Ohnmacht, aber auch die innige Nähe, die in Momenten des Abschieds entsteht. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf gesellschaftliche Tabus rund um das Sterben, auf denoft nüchternen Umgang mit Tod und Trauer – und darauf, wie Mitgefühl, Empathie und ehrliche Gespräche neue Räume für Menschlichkeit schaffen können. Wir sprechen über die Bedeutung der Palliativmedizin, die mehr will als heilen – nämlich das Leben bis zuletzt lebenswert machen. Wir fragen, was es heißt, wirklich da zu sein, wenn es schwer wird, und wie wir als Gesellschaft, als Freunde, als Menschen wieder lernen können, nicht vor dem Leid wegzulaufen, sondern darin präsent zu bleiben.Kapitel:00:00 Einführung in das Tabuthema Tod02:48 Persönliche Geschichten und Erfahrungen mit dem Tod05:59 Achtsamkeit und Lebensqualität im Angesicht des Todes09:11 Die Rolle der Palliativmedizin11:57 Mitleid und Mitgefühl in der Trauer15:11 Die Bedeutung der Palliativstation18:13 Erfahrungen und Herausforderungen auf der Palliativstation21:00 Die Wahrnehmung von Lebensqualität und Selbstständigkeit23:51 Umgang mit der Diagnose und der Realität des Sterbens31:30 Diagnose und erste Anzeichen34:04 Der Weg zur Diagnose37:31 Die Herausforderungen der Behandlung39:51 Umgang mit Trauer und Verlust42:58 Kreativität im Umgang mit Krankheit46:01 Gesellschaftliche Perspektiven auf Krankheit49:05 Fehler und Lernprozesse in der Pflege59:07 Mitgefühl und Unterstützung in schwierigen Zeiten01:02:04 Gesellschaftliche Herausforderungen und der Umgang mit Krankheiten01:06:32 Berufliche Herausforderungen und persönliche Prioritäten01:09:09 Die Realität von Beziehungen in Krisenzeiten01:12:21 Gesellschaftliche Werte und zwischenmenschliche Beziehungen01:19:43 Die Bedeutung von Empathie und sozialer Verantwortung01:23:07 Der Übergang zum Hospiz01:28:44 Die Entscheidung für das Hospiz01:30:44 Erfahrungen im Hospiz01:35:10 Ehrlichkeit und Kommunikation im Hospiz01:41:32 Abschluss und Ausblick
Eine Ärztin und ein Musiker treffen sich im Kleintheater Luzern bei Michèle Schönbächler. Sibylle Jean-Petit-Matile, Ärztin In Kanton Baselland aufgewachsen, wusste Sibylle Jean-Petit-Matile schon früh, was ihre Bestimmung ist. Sie wollte schon als Kind Ärztin werden. Oder vielleicht Journalistin. Der zweite Berufswunsch war wohl eher als mögliche Alternativoption für die Eltern gedacht. Denn eigentlich gab es für Sibylle Jean-Petit-Matile neben dem Ärzteberuf keine Alternative. So absolvierte die junge Frau das Medizinstudium in Basel und promovierte als Ärztin. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder und der Ausübung des Hausärztinnenberufes, fasste sie vor über 10 Jahren den Entschluss, ein Hospiz in der Zentralschweiz aufzubauen. Sibylle Jean-Petit-Matile ist Geschäftsleiterin der Stiftung Hospiz Zentralschweiz in Luzern, wo schwerkranke Menschen in ihren letzten Lebensphasen begleitet werden. Als einer der Leitsätze des Hospizes gilt: «Menschen begegnen Menschen». Als Ärztin stellt sie den Menschen als Ganzes ins Zentrum. ____________________ Emil Wallimann, Musiker Sein Schulweg war lang und aussergewöhnlich: zuerst zu Fuss von der Alp, dann mit dem Güterwaggon ins nächste Dorf. Emil Wallimann wuchs als Jüngster von 8 Kindern auf einem Bauernbetrieb oberhalb von Alpnachstad/OW auf. Schon als Jugendlicher jodelte er mit seinen Brüdern und spielte Klarinette. Bereits mit 19 Jahren schrieb er sein erstes Jodellied mit dem Titel «Abschied von der Alp». Nach der handwerklichen Ausbildung absolvierte er das Musikstudium und liess sich auch zum Dirigenten ausbilden. Emil Wallimann hat rund 200 Jodellieder und 45 Kompositionen für Blasmusik geschrieben und wurde mit dem Schweizer Musikpreis «Goldener Violinschlüssel» ausgezeichnet. Er war Musikschulleiter und engagiert sich in der Jugendförderung. Mit seiner Frau wohnt er in Ennetbürgen und hat zuletzt ein Projekt für Jodelchor und klassisches Ensemble umgesetzt. ____________________ Moderation: Michèle Schönbächler ___________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
In dieser Folge der Gongster Show spreche ich gemeinsam mit Gérard Lach über alle wichtigen Fragen rund um den Einstieg in die Hospizarbeit: Welche Ausbildungen oder Zertifikate sind nötig? Wie läuft das mit der Vergütung? Kann man auch ehrenamtlich einsteigen? Wenn dich die Arbeit im Hospiz interessiert und du wissen möchtest, welche Voraussetzungen du mitbringen solltest, bist du hier genau richtig!
Gérard und Alexander sprechen über eine Zuschauer-Frage und den Hospiz-Alltag. Wenn du dich weiter über die Hospizarbeit im Zusammenhang mit Gong-Klang-Meditation oder Yoga informieren möchtest, melde dich gerne bei Gérard: gerard@gongnamo.com Gong-Trainings in der Gruppe und einzeln findest du bei Alexander: https://gongausbildung.de
Als meine Mutter im Hospiz war und sich ihren letzten Tagen auf Erden näherte, berührte mich die aufrichtige Freundlichkeit einer Pflegerin vor Ort. Nachdem sie meine gebrechliche Mutter behutsam aus dem Stuhl gehoben und ins Bett gelegt hatte, streichelte die Pflegerin meiner Mutter über den Kopf, beugte sich über sie und sagte: „Du bist so lieb.“ Dann fragte sie, wie es mir gehe. Ihre Freundlichkeit rührte mich damals zu Tränen und tut es noch heute.