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In dieser Folge sprechen Oliver und Dominique über die fünf Funktionen von Produktvisionen. Sie erklären, warum viele Teams ihre Vision nach der Erstellung schlicht vergessen. Dominique begleitet seit vielen Jahren Produktteams als Coach und Trainer. Dabei hat er sich intensiv mit der Frage beschäftigt, was eine Produktvision eigentlich leisten muss, damit sie im Alltag wirkt. Genau darum dreht sich das Gespräch. Es geht nicht um die Erstellung eines Vision Statements, sondern um die Funktionen, die eine Vision danach erfüllen sollte. Am Anfang steht das Klären. Bevor ein Team eine knackige Formulierung sucht, muss es einiges klären. Für wen baut es das Produkt, welches Problem löst es dabei und unter welchen Bedingungen entsteht daraus Wert? Teams gehe hier oft zu schnell über konkrete Menschen hinweg. Stattdessen bemühen sie abstrakte Zielgruppen wie junge Erwachsene mit mittlerem Einkommen. Solche Beschreibungen helfen bei Entscheidungen kaum weiter. Wer dagegen über echte Bedürfnisse, Nutzungskontexte und die eigenen Organisationsziele spricht, schafft eine Basis für spätere Entscheidungen. Aus dem Klären wird noch keine Vision. Dafür braucht es die zweite Funktion, das Verdichten. Ein Team führt die gesammelten Erkenntnisse, Wünsche und teils widersprüchlichen Meinungen zusammen und wählt daraus eine gemeinsame Richtung aus. Verdichten bedeutet nicht, alles unterzubringen, sondern sich für eine Richtung zu entscheiden. Am Ende dieser Phase steht meist ein Satz oder ein Bild, das als Erinnerungsanker dient. Es hilft dem Team, sich immer wieder klarzumachen, wofür es eigentlich arbeitet. Damit dieser Anker im Alltag ankommt, braucht es die dritte Funktion: das Übersetzen. Eine Vision allein lässt praktisch jede Entscheidung zu, weil sie meist viel zu weit weg vom operativen Geschäft formuliert ist. Oliver und Dominique sprechen deshalb über die Verbindung zwischen Produktvision, Produktstrategie, Zielen und Roadmaps. Erst wenn eine Strategie erkennbar auf die Vision einzahlt und daraus ein Product Goal abgeleitet wird, entsteht eine Brücke. Sie verbindet den Alltag mit der langfristigen Richtung. Ohne diese Übersetzung bleibt die Vision ein hübscher Satz ohne Wirkung auf reale Entscheidungen. Die vierte Funktion, das Anwenden, prüft, ob die Vision tatsächlich in echten Produktentscheidungen sichtbar wird. Das betrifft die Priorisierung im Backlog, Gespräche in der Discovery, Sprintziele und die Einleitung eines Reviews. Hält sich ein Team an seine Vision, wenn ein wichtiger Termin, ein Wettbewerber oder ein großer Kunde Tempo verlangt? Genau in solchen Momenten zeigt sich, ob eine Vision wirklich handlungsleitend ist oder nur an der Wand hängt. Sichtbarkeit allein reicht dafür nicht, erst die tägliche Nutzung macht den Unterschied. Zum Schluss kommt das Lernen als fünfte Funktion ins Spiel. Dabei geht es darum, die Annahmen hinter der Vision regelmäßig zu überprüfen. Neue Erkenntnisse aus Research, Nutzung oder Marktbeobachtung fließen ein, während der eigentliche Erinnerungsanker meist stabil bleibt. Bleibt diese Funktion aus, entsteht mit der Zeit eine Art Visionsschuld. Veraltete Annahmen und widersprüchliche Zielbilder passen dann längst nicht mehr zur Realität. Wie oft ein Team diesen Check braucht, hängt von der Lebensphase des Produkts ab. Junge Produkte mit vielen neuen Erkenntnissen reflektieren häufiger, etablierte Produkte reichen oft schon vierteljährliche Runden. Die fünf Funktionen von Produktvisionen bilden kein Phasenmodell, das man einmal durchläuft, sondern ein Modell in dem sie sich gegenseitig andauernd beeinflussen. Ein Team kann in einer Funktion stark und in einer anderen schwach sein. Genau dieser Blick lohnt sich als Reflexionsübung. Ist das Verdichten gut, das Klären aber schwach, klingt eine Vision oft überzeugend, obwohl sie zu wenig fundiert ist. Sind Anwenden und Lernen niedrig, entsteht schnell der bekannte Wandpostereffekt, schön anzusehen, aber ohne echten Nutzen.
Achtung (Werbung in eigener Sache): Jetzt mein neues Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025): Springer: https://link.springer.com/book/9783662714195 Amazon: https://bit.ly/44aajaP Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417 Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können. Mein Gast: Tim Leuthold Tim Leuthold ist IT-Management-Experte und Co-Founder & General Manager der WBS CODING SCHOOL. Dort beschäftigt er sich intensiv mit der Frage, wie Unternehmen technologische Kompetenzen entwickeln und Mitarbeitende auf eine zunehmend durch Künstliche Intelligenz geprägte Arbeitswelt vorbereiten können. Im Mittelpunkt steht für ihn ein sehr praxisorientierter Ansatz: KI-Kompetenz entsteht nicht durch einzelne Schulungen oder theoretisches Wissen, sondern vor allem durch konkrete Anwendung im Arbeitsalltag. Gleichzeitig beobachtet Tim, wie KI etablierte IT-Rollen verändert, neue Kompetenzanforderungen entstehen und bisher klar getrennte Aufgabenbereiche zunehmend zusammenwachsen. Thema der Folge: In dieser GainTalents-Folge 461 spreche ich mit Tim Leuthold darüber, wie KI-Upskilling in der IT wirklich gelingen kann und warum klassische Weiterbildung dafür nicht ausreicht. Wir sprechen darüber, wie sich insbesondere das Rollenbild von Softwareentwickler:innen verändert, warum das reine Schreiben von Code an Bedeutung verliert und Kompetenzen wie Softwarearchitektur, Anforderungsmanagement, Qualitätskontrolle und die Orchestrierung von KI-Systemen wichtiger werden. Außerdem geht es darum, wie Unternehmen KI-Kompetenz durch konkrete Anwendung, KI-Ambassadors und die Vorbildfunktion von Führungskräften fördern können und welche Rolle junge Talente beim technologischen Wandel spielen. Herzlichen Dank an Tim für die vielen fundierten Einblicke und konkreten Praxisbeispiele! Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Tim: KI-Kompetenz entsteht vor allem durch Anwendung. Klassische Zwei- oder Drei-Tages-Trainings reichen nicht aus. Lernen muss möglichst nah an echten Aufgaben, Projekten und Use Cases stattfinden. Führungskräfte müssen KI-Nutzung vorleben. Der Hinweis „Nutzt doch mal ChatGPT" verändert wenig. Führungskräfte sollten selbst Anwendungsfälle entwickeln, Erfahrungen teilen und Mitarbeitenden gleichzeitig Ängste vor der Technologie nehmen. Das Rollenbild von Softwareentwickler:innen verändert sich massiv – verschwindet aber nicht. Weniger Zeit wird für das reine Schreiben von Code benötigt, dafür gewinnen Architekturverständnis, Anforderungsmanagement, Qualitätssicherung, Sicherheit und die Orchestrierung von KI-Agenten an Bedeutung. Bisher getrennte IT-Rollen wachsen zusammen. Tim beschreibt beispielsweise den entstehenden „Product Engineer" als Verbindung von Produktmanagement, Softwareentwicklung und Design. KI verschiebt Engpässe in Entwicklungsprozessen. Wenn Software deutlich schneller produziert werden kann, werden beispielsweise Testing, Qualitätssicherung, interne Abstimmung oder die Aufnahmefähigkeit des Kunden zum neuen Bottleneck. Junge KI-Talente bringen einen wichtigen Impuls in Unternehmen. Sie gehen häufig selbstverständlicher mit neuen Technologien um. Entscheidend ist aber, dieses neue Denken mit dem Erfahrungswissen etablierter Mitarbeitender zu verbinden. Upskilling muss sich an zukünftigen Rollenbildern orientieren. Unternehmen sollten gemeinsam mit IT-Führung und HR zunächst klären, wie sich Rollen verändern – und daraus gezielt die notwendigen Up- und Reskilling-Maßnahmen ableiten. Der wichtigste Rat von Tim: ins Tun kommen. Mit konkreten eigenen Anwendungsfällen beginnen, Erfahrungen teilen und KI Schritt für Schritt in den Arbeitsalltag integrieren. #GainTalentsPodcast #KI #KünstlicheIntelligenz #ITUpskilling #FutureSkills #Softwareentwicklung #Talententwicklung #Reskilling #Leadership Shownote-Links Tim Leuthold LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/tim-leuthold/ Springer Professional Interview: https://www.springerprofessional.de/kuenstliche-intelligenz/aus--und-weiterbildung/-ki-kompetenz-entsteht-im-arbeitsalltag-/52203170 Viele Bewerbungen, keine Rückmeldung? Welche KI-Skills Unternehmen wirklich suchen https://www.chip.de/news/business/zahlreiche-bewerbungen-keine-rueckmeldung-diese-ki-skills-suchen-unternehmen-wirklich_63afae83-a4a5-4789-a8dc-f734d777052f.html Deswegen muss eine neue Definition für den IT-Admin her! https://www.datacenter-insider.de/deswegen-muss-eine-neue-definition-fuer-den-it-admin-her-a-b47d0bb39e253914cb3df5cb60abfd5a/ Wie Unternehmen KI-Kompetenz systematisch aufbauen https://digitaleweltmagazin.de/eu-ki-verordnung-wie-unternehmen-ki-kompetenz-systematisch-aufbauen/ Links Hans-Heinz Wisotzky: Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents
In dieser Folge ist Alexander Sprogis bei Tim zu Gast. Gemeinsam sprechen die beiden über Produktentwicklung mit einem agentischen Team und über die Frameworks die man kennen sollte. Alex kommt ursprünglich aus der Softwareentwicklung und dem Produktmanagement. Früher gründete er mit Lilith Brockhaus die No-Code & Low-Code Ausbildung und KI-Beratung VisualMakers. Inzwischen baut er unter eigenem Namen seinen YouTube Kanal rund um AI Coding auf. Seine Leidenschaft gilt seit jeher dem Befähigen von Menschen. Heute geht es dabei vor allem um Coding Agents wie Claude Code. Wer einfach drauflos promptet, landet schnell im klassischen Vibe Coding. Viele Ergebnisse wirken gut, sind aber kaum reproduzierbar. Die KI trifft munter eigene Annahmen, ohne dich zu fragen. Alex vergleicht Coding Agents gern mit einem hastigen Junior Entwickler. Der liefert zwar schnell, neigt aber zum Overengineering. Auch Widerspruch legt so ein Agent nur selten ein. Dazu kommt ein Problem namens Context Rot. Je länger eine Session dauert, desto voller wird das Kontextfenster. Und desto öfter verliert die KI den roten Faden. Um dieses Chaos einzufangen, kann man vier Ebenen unterscheiden: Ganz unten steht das Sprachmodell (LLM) selbst, etwa Claude Opus oder Fable. Darüber liegt der Harness, also die Konfigurationsschicht, zum Beispiel Claude Code. Darüber wiederum sitzt das Framework als methodischer Rahmen für die eigentliche Arbeit. Innerhalb dieses Rahmens übernehmen einzelne Agenten oder Skills konkrete Rollen. Genau hier zeigt sich der Kern von Produktentwicklung mit einem agentischen Team. Ein gutes Framework bringt Struktur und wiederholbare Qualität in die tägliche Arbeit mit Coding Agents. Am ausführlichsten sprechen die beiden über die BMad Methode. BMad steht mittlerweile meist für "Breakthrough Method for Agile AI Driven Development" - manchmal aber auch für seinen Erfinder Brian Madison. Das Framework stellt ein komplettes agentisches Team aus neun Personas bereit. Die Business Analystin Mary erstellt mit dir zusammen ein Product Brief. Ein Produktmanager übersetzt das anschließend in ein PRD. Der Architekt Winston plant danach Technik und Stack. Am Ende entstehen daraus Epics und Storys mit klaren Akzeptanzkriterien. Es ist fast vergleichbar mit einem Team, das sich Dokumente zuwirft. Von echter gemeinsamer Arbeit an einem Inkrement (im Sinne von Scrum) bleibt allerdings wenig übrig. Ein sogenannter Party Mode bringt immerhin mehrere Agenten an einem Artefakt zusammen. Alex nutzt BMad selbst produktiv, sieht aber auch klare Grenzen. Für einzelne Personen entsteht schnell zu viel Dokumentation. Ein Project Brief kann schon mal mehrere Seiten lang werden. Ein Architekturdokument wird schnell zu einem kleinen Buch. Wer allein arbeitet, muss all das lesen und pflegen. Bei jeder Änderung fällt zusätzlich noch ein Review an. In kleinen Teams führt das schnell zu Overhead statt zu Tempo. Deshalb setzt Alex das Framework heute nur noch punktuell ein. Parallel schaut er sich längst andere Ansätze an. Als leichtere Alternative gibt es auch 'Get Shipped Done', früher bekannt als 'Get Shit Done'. Es läuft in einer kurzen Schleife aus fünf Phasen. Erst wird besprochen, dann geplant, dann umgesetzt, geprüft und ausgeliefert. Einzelne Unteragenten starten dabei mit einem leeren Kontextfenster. Sie melden am Ende nur ihr fertiges Ergebnis zurück. Ein Befehl namens Map Codebase schickt gleich sieben Unteragenten los. Die analysieren eine bestehende Codebasis aus verschiedenen Blickwinkeln. Das hilft besonders bei Legacy Projekten ohne gute Dokumentation. Superpowers verfolgen einen ähnlichen Ablauf, arbeiten aber testgetrieben. Erst entstehen die Tests, dann nur so viel Code wie nötig. So bremst das Framework Overengineering von vornherein aus. Neben BMad, Get Shipped Done und Superpowers fallen in der Folge noch weitere Namen. SpecKit von GitHub gehört dazu, ebenso Kiro von Amazon und AgentOS.
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Ingenieure neigen dazu, jedes Problem technisch lösen zu wollen. Doch häufig liegt der entscheidende Engpass nicht in der Lösung selbst, sondern in der Wahrnehmung und im Verhalten der Menschen. In dieser Folge erfährst du, warum die psychologische Lösung oft wirksamer ist als die technisch perfekte.Show Notes:>> No Zero Days | Buch für Ingenieure: nozerodays.de/buch>> Netzwerk für Ingenieure: engineer-alliance.de>> Tim Schmaddebeck auf LinkedIn: Hier klicken>> Buchempfehlungen: mentorwerk.de/buecherStichworte zur Folge:Ingenieur Karriere, Karriere als Ingenieur, Podcast für Ingenieure, Führungskraft werden, Teamleiter werden, Führung für Ingenieure, Management für Ingenieure, Engineering Leadership, vom Ingenieur zur Führungskraft, strategisches Denken, unternehmerisches Denken, Intrapreneurship, Ingenieur Mindset, Probleme richtig lösen, bessere Entscheidungen treffen, kritisches Denken, Systems Thinking, First Principles, Overengineering vermeiden, Kundenorientierung, Kundenbedürfnisse verstehen, Nutzerverhalten, Psychologie im Business, Entscheidungspsychologie, Behavioral Design, Customer Experience, User Experience, Produktmanagement, Innovation, psychologische Engpässe
Aus Freedom Scientific wird Vispero. Roxana Fischer arbeitet im Produktmanagement für JAWS, ZoomText und Fusion und erklärt, was hinter dem neuen gemeinsamen Markennamen steckt und warum die Hardware-Geräte ihren bisherigen Namen behalten. Ein Grund für den Wandel ist die wachsende Bedeutung barrierefreier Selbstbedienungsterminals. Roxana berichtet, wie JAWS Kiosk bereits bei bekannten Fast-Food-Ketten in den USA zum Einsatz kommt und was sich für Deutschland daraus ableiten lässt. Ein weiteres Thema ist der Vispero-Account, der künftig für bestimmte Funktionen benötigt wird. Wir sprechen darüber, was damit möglich wird, was ohne Account weiterhin funktioniert und wie der internationale Rollout aussehen soll. Den größten Raum nimmt aber ein neues KI-Agentensystem ein, an dem Vispero aktuell arbeitet. Stößt man auf ein unklares Formular, kann in einem Kalender bei einer Online-Buchung den Tag nicht auswählen oder findet den Knopf zum Bezahlen nicht, soll ein Agent das künftig selbst übernehmen. Roxana erläutert, wie der Agent dabei die Kontrolle beim Nutzer belässt, wie er auf Phishing-Versuche reagiert und welche Rolle unterschiedliche KI-Anbieter im Hintergrund spielen. Eine Episode für alle, die wissen möchten, wohin sich JAWS in den kommenden Jahren entwickeln wird.
Jan Werner spricht in dieser Folge mit Tim darüber, wie AI im Produktmanagement seinen Arbeitsalltag als Lead Product Manager von Instaffo massiv verändert hat und dass der größte Gewinn nicht in spektakulären Demos, sondern in vielen kleinen Verbesserungen liegt. Seine Erfahrungen stammen aus der täglichen Arbeit in der Praxis und zeigen, wie sich der Einsatz von AI Schritt für Schritt entwickelt. Der Einstieg in das Thema begann wie so oft mit einfachen Aufgaben wie Produkttexten und wuchs mit jeder neuen Erfahrung. Dadurch entstand nach und nach ein Arbeitsstil, bei dem AI selbstverständlich zum Werkzeugkasten in Jans Umfeld gehört, ohne dass die AI dabei Verantwortung für Entscheidungen oder Produktstrategie übernimmt. AI im Produktmanagement entfaltet ihren Wert dort, wo viel Zeit in wiederkehrende Denk- und Schreibarbeit fließt. Wer Anforderungen vorbereitet, Produkttexte formuliert oder umfangreiche Informationen zusammenführt, kennt den mental Load vor einem Refinement oder einer wichtigen Abstimmung. Genau an diesen Stellen schafft AI Freiräume. Statt Stunden in die Formulierung von Tickets oder Dokumenten zu investieren, bleibt mehr Zeit für Recherche, Bewertung von Erkenntnissen und den Austausch mit dem Team. Der Fokus verschiebt sich auf die Qualität der Entscheidungen und nicht auf die reine Produktion von Texten. Mit wachsender Erfahrung verändert sich auch die Art der Zusammenarbeit mit AI. Aus einzelnen Prompts entstehen persönliche Werkzeuge, die den eigenen Arbeitskontext kennen und auf bestehendes Wissen zugreifen. Repositories, wiederverwendbare Skills und agentische Arbeitsweisen sorgen dafür, dass Ergebnisse nicht jedes Mal neu aufgebaut werden müssen. Dadurch wächst das Vertrauen in den Einsatz und gleichzeitig steigen die Erwartungen an die eigene Arbeitsweise. AI im Produktmanagement entwickelt sich damit von einer Unterstützung für einzelne Aufgaben zu einem festen Bestandteil des gesamten Produktprozesses. Diese Entwicklung verlangt allerdings mehr als die Auswahl eines guten Modells. Wer AI sinnvoll einsetzen möchte, braucht Klarheit über den eigenen Arbeitsablauf und über die Qualität des vorhandenen Wissens. Schlechte Dokumentation oder fehlender Kontext lassen sich nicht durch bessere Prompts ausgleichen. Erst wenn Produktwissen sauber strukturiert vorliegt, kann AI darauf aufbauen und wirklich nützliche Ergebnisse liefern. Genau deshalb verändert sich mit dem Einsatz von AI im Produktmanagement nicht nur die tägliche Arbeit, sondern auch der Blick auf Dokumentation, Zusammenarbeit und kontinuierliches Lernen. Interview Guide Skill Jan hat uns im Nachgang auch noch seinen Interview Guise Skill für euch zur Nutzung oder Nachahmung bereitgestellt. Es ist ein Workflow, der Produktmanager durch den gesamten Lebenszyklus von Nutzerbefragungen begleitet: Vorbereitung, Analyse und Integration. Entwickelt für Claude Code. Funktioniert mit jedem Produkt, jedem Nutzertyp und jeder Teamzusammensetzung: https://github.com/jnwrnr/user-interview-guide-skill Umfrage: “Hands-on mit AI” – oder nur KI-Theater? Jan Werner checkt mit einer Survey, wie PMs und PO in der täglichen Arbeit wirklich mit AI arbeiten. Das ganze dauert nur ca. 10 Minuten und die Ergebnisse gibt's exklusiv für Teilnehmende an der Umfrage. Wenn Du als Produktmanager:in oder Product Owner:in arbeitest, mach also bitte noch mit: https://handsonproduct.de/survey Folgende Episoden wurden von Tim im Laufe des Gesprächs erwähnt bzw. empfohlen: - Was kann AI im Produktmanagement heute schon wirklich? - Nutze Story Mapping, um mit Stakeholdern über Outcome zu sprechen - Seine Stakeholder kennen und richtig analysieren Wer weitere Fragen an Jan Werner hat oder mit ihm in Kontakt treten will, erreicht ihn am besten über sein LinkedIn-Profil.
Paul Wall spricht gemeinsam mit Dominique über seinen Weg von der User Experience ins Produktmanagement und darüber, warum der Wechsel von UX zu PM für ihn der nächste konsequente Schritt war. Viele Menschen mit einem Hintergrund in Design oder User Experience erleben, dass sie Nutzerinnen und Nutzer zwar sehr gut verstehen, auf wichtige Produktentscheidungen aber nur begrenzten Einfluss haben. Genau das hat Paul während seiner persönlichen Entwicklung gespürt. Er sucht nach mehr Verantwortung, möchte früher an Entscheidungen beteiligt sein und findet im Produktmanagement die Möglichkeit, seine Erfahrungen wirksamer einzubringen. Damit wird UX zu PM für ihn weit mehr als ein Rollenwechsel. Es verändert die eigene Perspektive auf Produkte und die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen. Der Weg von UX zu PM beginnt bei Paul nicht mit einer Bewerbung, sondern mit der Erkenntnis, dass Veränderungen innerhalb seines damaligen Unternehmens kaum möglich sind. Er versucht zunächst, das Verständnis für User Experience auf unterschiedlichen Ebenen zu stärken. Als dieser Ansatz an Grenzen stößt, sucht er nach einer fundierten Weiterbildung statt nach einem kurzen Zertifikatskurs. Die Entscheidung für ein mehrmonatiges Vollzeitprogramm gibt ihm die Gelegenheit, Methoden des Produktmanagements intensiv kennenzulernen und direkt an einem eigenen Projekt anzuwenden. Gleichzeitig baut er auf Fähigkeiten auf, die er bereits aus der User Experience mitbringt. Empathie, das Verständnis für unterschiedliche Menschen und die Gewohnheit, Ideen früh sichtbar zu machen, helfen ihm dabei, auch in der neuen Rolle schnell Wirkung zu entfalten. Besonders spannend war für ihn, wie sich die Arbeitsweise verändert hat. Statt lange über Konzepte zu diskutieren, entstehen früh greifbare Entwürfe und Prototypen, die Gespräche mit Stakeholdern erleichtern. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, dass erfolgreiche Produktarbeit mehr verlangt als gute Lösungen für Nutzerinnen und Nutzer. Wer den Schritt von UX zu PM geht, muss lernen, die Sprache von Geschäftsführung, Vertrieb und weiteren Beteiligten zu sprechen. Paul beschreibt, wie schon kleine Veränderungen in der Kommunikation die Akzeptanz für Ideen erhöhen können. Damit rückt nicht die Methode in den Vordergrund, sondern die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven miteinander zu verbinden und gemeinsame Entscheidungen zu ermöglichen. Pauls Erfahrung zeigt, dass der Wechsel von UX zu PM weder zufällig noch einfach verläuft. Er verlangt die Bereitschaft, vertraute Denkmuster zu hinterfragen, neues Handwerkszeug zu lernen und Verantwortung für das gesamte Produkt zu übernehmen. Gleichzeitig wird deutlich, dass viele Kompetenzen aus der User Experience ihren Wert behalten und sogar an Bedeutung gewinnen, wenn sie mit Produktmanagement verbunden werden. Wer heute über den eigenen nächsten Karriereschritt nachdenkt, findet darin viele praktische Anknüpfungspunkte und erkennt, wie sich vorhandene Stärken in einer neuen Rolle gezielt weiterentwickeln lassen. Was Paul in dieser Folge erwähnt: - Event: Product Lean Coffee (https://www.linkedin.com/groups/12524562/) - Empfehlung: Simonetta Batteiger (https://www.linkedin.com/in/simonettabatteiger/) - Folge: JTBD (https://produktwerker.de/podcast-episode/mit-jobs-to-be-done-zu-mehr-kundenverstaendnis/) - Folge: Assumption Mapping (https://produktwerker.de/podcast-episode/assumption-mapping/) - Event: UX Festival (https://www.ux-festival.org/) - Fortbildung: Digitale Leute School (https://school.digitale-leute.de/) - Buch: 50 Arten Nein zu sagen (https://dpunkt.de/produkt/50-arten-nein-zu-sagen/)
Als Product Owner existieren viele Erwartungen an dich gleichzeitig: Stakeholder wollen schnelle Entscheidungen, das Team braucht Klarheit, das Product Backlog wächst weiter und im Kopf läuft die Arbeit oft noch lange nach Feierabend mit. In dieser Folge sprechen Oliver und Dominique darüber, wie Product Owner in genau diesem Alltag entspannt(er) bleiben können, ohne Verantwortung wegzuschieben oder Wichtiges zu ignorieren. Es geht um Fokus, Klarheit und mentale Stärke im Produktalltag. Oliver und Dominique teilen eigene Erfahrungen aus ihrer Zeit in der Product Owner-Verantwortung und sprechen darüber, warum Stress oft dann entsteht, wenn wir alles selbst lösen wollen, Dringlichkeit ungefiltert übernehmen oder den eigenen Fokus aus den Augen verlieren. Dabei wird es sehr praktisch: vom Morgenritual über Tages- und Wochenfokus bis hin zum bewussten Umgang mit einem vollen Product Backlog. Die beiden sprechen über Bullet Journals, Aufgabenlisten, Pausen, Spaziergänge, Meditation, Reviews am Tagesende und die Frage, wie Product Owner äußeren Druck besser einordnen können. Eine zentrale Idee der Folge: Entspannt bleiben heißt nicht, weniger verantwortlich zu sein. Es bedeutet, klarer zu erkennen, welche Verantwortung wirklich bei dir liegt, welche Aufgaben andere besser übernehmen können und welche Dringlichkeit tatsächlich berechtigt ist.
Dominique und Oliver sprechen in dieser Folge darüber, warum die Wahl des richtigen Zielmarkts weit mehr ist als eine Marketingentscheidung. Wer Verantwortung für ein Produkt trägt, trifft jeden Tag Entscheidungen, die den weiteren Handlungsspielraum einschränken oder erweitern. Genau deshalb beeinflusst der Zielmarkt die Produktentwicklung von Anfang an. Er bestimmt, welche Probleme relevant sind, welche Bedürfnisse zählen und welche Rahmenbedingungen bei der Gestaltung eines Produkts berücksichtigt werden müssen. Für Product Owner:innen und Produktmanager:innen entsteht daraus eine wichtige Frage: Für wen entwickeln wir eigentlich und in welchem Markt soll unser Produkt erfolgreich sein? Ein Zielmarkt besteht aus deutlich mehr als einer Nutzergruppe. Geografische Unterschiede spielen ebenso eine Rolle wie rechtliche Vorgaben, kulturelle Erwartungen oder technologische Rahmenbedingungen. Ein Produkt kann in einem Markt hervorragend funktionieren und in einem anderen kaum Resonanz erzeugen. Manche Funktionen werden in einem Land erwartet, während sie anderswo keine Bedeutung haben. Wer diese Unterschiede ignoriert, riskiert hohe Investitionen in Lösungen, die am tatsächlichen Bedarf vorbeigehen. Der Zielmarkt setzt deshalb wichtige Leitplanken für Produktstrategie, Produktgestaltung und die Auswahl möglicher Lösungsansätze. Häufig entsteht der Wunsch, möglichst viele Kundengruppen gleichzeitig anzusprechen. In der Praxis führt das oft zu Produkten, die für niemanden wirklich überzeugend sind. Ein klar definierter Zielmarkt hilft dabei, Ressourcen gezielt einzusetzen und Prioritäten bewusster zu setzen. Statt jede denkbare Anforderung zu berücksichtigen, entsteht ein besseres Verständnis dafür, welche Probleme besonders relevant sind und wo der größte Nutzen geschaffen werden kann. Diese Fokussierung erleichtert viele Entscheidungen im Produktalltag und schafft Orientierung für Teams und Stakeholder. Die Suche nach dem passenden Zielmarkt beginnt selten mit vollständiger Sicherheit. Meist stehen zunächst Annahmen im Raum. Genau deshalb ist frühes Lernen so wichtig. Kundeninterviews, Beobachtungen im Nutzungskontext und direkte Gespräche mit potenziellen Kundinnen und Kunden helfen dabei, Marktsegmente besser zu verstehen. Dabei geht es nicht darum, Zustimmung für eine Idee einzusammeln. Entscheidend ist, die eigenen Hypothesen kritisch zu prüfen und herauszufinden, ob ein relevantes Problem tatsächlich existiert und ob die gewählte Zielgruppe bereit ist, sich damit auseinanderzusetzen. Auch der Product Market Fit entsteht nicht am Reißbrett. Ob ein Zielmarkt wirklich zum Produkt passt, zeigt sich oft erst nach den ersten Schritten im Markt. Die gewonnenen Erkenntnisse können Anpassungen am Produkt erforderlich machen. Manchmal zeigt sich sogar, dass ein anderer Zielmarkt deutlich besser geeignet ist. Erfolgreiche Produktentwicklung bedeutet deshalb, Markt und Produkt gemeinsam weiterzuentwickeln. Wer den Zielmarkt als lernbare Annahme versteht und regelmäßig hinterfragt, schafft bessere Voraussetzungen für nachhaltigen Produkterfolg. Im Kontext dieser Folge empfehlen wir euch insbesondere folgenden Folgen: - User Feedback mit Kundeninterviews einholen (https://produktwerker.de/user-feedback-mit-kundeninterviews/) - Warum Personas für Product Owner wertvoll sind (https://produktwerker.de/warum-personas-fuer-product-owner-wertvoll-sind/) - Das Problem mit dem Minimal Viable Product (https://produktwerker.de/das-problem-mit-dem-minimal-viable-product/) - The Decision Stack (https://produktwerker.de/the-decision-stack/)
In dieser Folge begrüßt Tanya Kumst gleich zwei Gäste, die gemeinsam kulinarische Maßstäbe auf hoher See setzen: Sternekoch Tim Raue und Denis Wiechert, Vice President Produktmanagement & Guest Experience bei TUI Cruises / Mein Schiff. Seit 2016 entwickeln die beiden Restaurantkonzepte für die Mein Schiff-Flotte.
Dominique und Tim sprechen in dieser Folge über die Methode des Experience Market und darüber, was dieses Großgruppenformat in der Produktentwicklung und der Product Discovery anderes bewirken kann als viele andere "klassische" Austauschformate. In vielen Unternehmen sitzen Product Owner, Entwickler:innen, UX und Führungskräfte zwar regelmäßig zusammen in Meetings oder Reviews. Und doch bleiben Erfahrungen oft in einzelnen Teams hängen. Dort setzt der Experience Market an. Menschen sprechen strukturiert über echte Situationen aus ihrem Alltag und machen sichtbar, was funktioniert hat, wo Unsicherheit entsteht und welche Probleme sich über Teams hinweg wiederholen. Der Experience Market lebt davon, dass viele Perspektiven gleichzeitig zusammenkommen. Dominique beschreibt das anhand der Product Owner Days in Köln, bei denen im Rahmen einer Abendveranstaltung rund 200 Teilnehmende gemeinsam an verschiedenen Themenstationen gearbeitet haben. Statt Frontalvorträgen oder vorbereiteten Präsentationen entstehen Gespräche direkt an großen Boards. Dort sammelten die Gruppen ihre Erfahrungen zu Themen wie Outcome-Orientierung, Zusammenarbeit oder Product Ownership. Entscheidend ist dabei, dass nicht nur Erfolge sichtbar werden. Auch gescheiterte Ansätze oder schwierige Situationen gehören bewusst dazu. Gerade dadurch entstehen oft die wertvollsten Diskussionen. Wichtig und spannend ist beim Experience Market vor allem die Dynamik zwischen den einzelnen Gruppen. Menschen wechseln während des Formats in drei Runden zwischen verschiedenen Stationen und bringen neue Gedanken mit. Eine Gruppe ergänzt, was die vorherige begonnen hat. Andere widersprechen oder erweitern bestehende Perspektiven aus ihrer eigenen Praxis. Dadurch entsteht kein starres Ergebnisdokument, sondern ein gemeinsamer Erfahrungsraum. Viele Organisationen unterschätzen, wie viel Wissen bereits intern vorhanden ist. Häufig fehlt lediglich ein Rahmen, in dem dieses Wissen sichtbar und anschlussfähig wird. Tim beschreibt dabei seine Beobachtung, die viele Produktmenschen kennen mögen. In klassischen Workshops sprechen oft dieselben Personen. Beim Experience Market entsteht dagegen Bewegung im Raum und damit auch Bewegung im Denken. Die Gastgeber:innen der einzelnen Stationen moderieren nicht im klassischen Sinn. Sie sorgen dafür, dass Gespräche entstehen, Gedanken dokumentiert werden und andere Gruppen später nachvollziehen können, warum bestimmte Themen relevant waren. Genau diese Verbindung aus Austausch, Sichtbarkeit und gemeinsamer Reflexion macht den Experience Market für größere Produktorganisationen interessant. Besonders relevant wird der Experience Market dann, wenn Unternehmen ihre Produktarbeit stärker miteinander verzahnen wollen. Viele Teams kämpfen mit ähnlichen Herausforderungen, ohne voneinander zu lernen. Diskussionen über Outcome Orientierung, Stakeholder oder Produktstrategie finden parallel statt, aber oft isoliert voneinander. Der Experience Market schafft dafür einen gemeinsamen Raum. Nicht als einmaliges Event mit Hochglanzcharakter, sondern als Arbeitsformat, das Menschen miteinander ins Gespräch bringt und Erfahrungen greifbar macht. Ältere Folgen, auf die im Gespräch verwiesen wird: - Mit "Jobs to Be Done"-Interviews zum besseren Kundenverständnis (JTBD) - Welche Aufgaben gehören zur Product Owner Rolle? Product Ownership Context Canvas (POCC) Habt ihr schonmal vom Experience Market gehört oder sogar teilgenommen? Was sind eure Erfahrungen und Meinungen zu diesem Format? Teilt eure Geschichten und Erfahrungen doch mit uns und der Community. Hinterlasse gerne einen Kommentar unterm Blog-Artikels oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite.
Gewinne ein Konferenzticket für die "Product at Heart": produktwerker.de/gewinnspiel/ Arne Kittler, einer der Gründer der "Product at Heart" Konferenz (früher bekannt als "MTP Engage"), spricht mit Tim über die Frage, was sich im Produktmanagement gerade grundlegend verändert und welche Fähigkeiten trotzdem unverzichtbar bleiben. Viele Teams spüren aktuell Druck aus mehreren Richtungen gleichzeitig. Wirtschaftliche Unsicherheit trifft auf neue technische Möglichkeiten durch generative KI und agentische Systeme bzw. agentic AI. Dadurch verändern sich Werkzeuge, Arbeitsweisen und Erwartungen an Produktmenschen quasi alle parallel. Arne beschreibt, warum sich diese Phase anders anfühlt als frühere Umbrüche rund um agile Methoden, Mobile oder Remote Arbeit und wie dies auf der Product at Heart thematisiert werden wird. Wer aktuell Verantwortung für ein Produkt trägt, erlebt oft widersprüchliche Erwartungen. Einerseits sollen Teams schneller liefern und neue Technologien ausprobieren. Andererseits fehlt vielen Organisationen eine klare Vorstellung davon, welche Probleme sie damit eigentlich lösen wollen. Genau dort setzt für Arne Kittler gute Produktarbeit an. Klarheit entsteht nicht durch neue Frameworks oder zusätzliche Prozesse. Sie entsteht, wenn Produktteams sauber unterscheiden zwischen kurzfristiger Begeisterung und echtem Nutzen für Kundinnen und Kunden. Im Produktmanagement zeigt sich das besonders deutlich in Discovery Arbeit, Priorisierung und strategischen Entscheidungen. Viele Diskussionen drehen sich heute um KI Funktionen. Die schwierigere Frage bleibt jedoch, welches Verhalten oder welches Bedürfnis sich dadurch wirklich verändert. Spannend ist der Blick auf die Themen, die trotz aller Veränderungen stabil bleiben. Arne spricht darüber, dass Unsicherheit schon immer Teil von Produktmanagement war. Neu ist eher die Geschwindigkeit, mit der sich Annahmen über Märkte, Nutzerverhalten und technische Möglichkeiten verschieben. Gerade deshalb gewinnen Fähigkeiten wie 'Orientierung geben', 'Verantwortung übernehmen' und 'gute Entscheidungen unter Unsicherheit treffen' weiter an Bedeutung. In vielen Unternehmen entstehen Probleme nicht wegen fehlender Technologie. Sie entstehen, weil Teams den Kontakt zu ihren Nutzerinnen und Nutzern verlieren oder weil Produktentscheidungen nur noch aus internen Erwartungen heraus entstehen. Moderne Werkzeuge und KI lösen dieses Problem nicht automatisch. Auch die Diskussion rund um Karrieren im Produktmanagement bekommt dadurch eine neue Richtung. Viele Produktmenschen fragen sich momentan, welche Rolle sie künftig noch spielen, wenn Analyse, Dokumentation oder Konzepte zunehmend automatisiert entstehen. Arne Kittler schaut darauf deutlich differenzierter: Wer Produktmanagement auf Ticketpflege oder reine Verwaltung reduziert, wird austauschbar. Wer dagegen Zusammenhänge erkennt, schwierige Gespräche moderiert und aus Unsicherheit Orientierung entwickelt, bleibt wertvoll. Besonders in größeren Organisationen zeigt sich oft, wie wichtig diese Fähigkeiten bleiben. Dort treffen wirtschaftliche Ziele, technische Möglichkeiten und unterschiedliche Interessen permanent aufeinander. Gute Produktmenschen schaffen es, daraus sinnvolle Entscheidungen für das Produkt abzuleiten. Die diesjährige Product at Heart Konferenz greift genau diese Spannungen auf. Das Motto "What changes? What remains?" beschreibt sehr gut, worum es im Produktmanagement gerade geht. Viele Methoden und Werkzeuge verändern sich sichtbar. Gleichzeitig bleiben Verantwortung, Kundennähe und der Umgang mit Unsicherheit zentrale Bestandteile guter Produktarbeit. Deshalb konzentriert sich die Diskussion nicht ausschließlich auf KI. Auch Themen wie Produktstrategie, Zusammenarbeit oder die Suche nach Klarheit im Alltag behalten ihren Platz. Wenn ihr direkt mit Arne Kittler Kontakt aufnehmen wollt, erreicht ihr ihn über sein LinkedIn-Profil oder über die Website seiner Firma Hey Clarity (hey-clarity.com)
www.iotusecase.com#DirectAirCapture #DAC #IIoTIn dieser Episode des IoT Use Case Podcasts spricht Gastgeber Peter mit Niklas Friederichsen, Co-Gründer und CTO/CPO bei Greenlyte, und Christoph Schneider, Vice President Produktmanagement bei ifm. Im Fokus steht die Frage, wie Direct-Air-Capture-Anlagen den Sprung vom Laborprototyp zur autonomen, industrietauglichen Anlage schaffen – und welche Rolle dabei dynamische Prozessführung, IO-Link-Sensorik und der Remote-Zugriff über moneo spielen. Folge 208 auf einen Blick (und Klick):(11:04) Herausforderungen, Potenziale und Status quo – So sieht der Use Case in der Praxis ausPodcast ZusammenfassungGreenlyte überführt eine im Labor validierte Direct-Air-Capture-Technologie in real betreibbare und skalierbare Anlagen: von einer 50 t CO₂/Jahr Pilotanlage in Duisburg hin zu einer 1.500 t/Jahr First-of-a-Kind-Anlage in Marl.Die zentrale Herausforderung liegt dabei weniger in der Grundidee als in der industriellen Umsetzung: schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien, variable Umgebungsbedingungen wie Temperatur und Luftfeuchte sowie die Kombination aus klassischer Prozesstechnik (Absorption) und Elektrochemie (Desorption) erfordern eine hochdynamische und robuste Prozessführung. Hinzu kommen praktische Themen wie zuverlässige Sensorik unter realen Bedingungen – etwa bei Schaumbildung oder sich verändernden Medien.Technisch setzt Greenlyte früh auf durchgängige Digitalisierung: Sensoren werden über IO-Link angebunden, Parametrierung und Datenzugriff erfolgen remote über ifm moneo. Zentrale Datenhaltung, Wiederverwendung von Parametersätzen sowie strukturierte FAT/SAT-Tests ermöglichen eine schnelle Iteration und Skalierung. Ergänzt wird dies durch ein revisionsgeführtes Anlagen-Engineering, bei dem Änderungen häufig über Konfiguration statt über Code-Rollouts umgesetzt werden.Der Use Case zeigt, wie standardisierte Feldanbindung, Remote-Service und datenbasierte Optimierung helfen, Prototypen schneller zu stabilisieren, Inbetriebnahmen zu beschleunigen und die Grundlage für skalierbare Anlagenflotten sowie effiziente Wartungsstrategien zu schaffen.-----Relevante Folgenlinks:Peter (https://www.linkedin.com/in/peter-schopf/)Niklas (https://www.linkedin.com/in/dr-niklas-friederichsen-8290849b/)Christoph (https://www.linkedin.com/in/christoph-schneider-18872627/)Jetzt IoT Use Case auf LinkedIn folgen1x monatlich IoT Use Case Update erhalten
Markus Andrezak spricht in dieser Folge mit Tim über AI im Produktmanagement und was man nach aktuellem Stand bereits alles damit als Produktmensch schon machen kann. Dabei kommen sie schnell zu einer Beobachtung, die viele Teams gerade im Alltag spüren. Während früher ein Großteil der Energie in Backlogpflege, Refinements und die Vorbereitung für die Entwicklung floss, verändert sich heute der Engpass in der Produktentwicklung. Wenn Code schneller entsteht und technische Umsetzung weniger Zeit kostet, geraten andere Fragen in den Vordergrund. Welche Probleme sind wirklich relevant? Wo entsteht echter Nutzen für Nutzerinnen und Nutzer? Und woran erkennt ein Produktteam früh genug, ob eine Idee überhaupt trägt? AI im Produktmanagement verändert damit nicht einfach einzelne Aufgaben. Die Verschiebung geht tiefer. Viele Produktmenschen arbeiten noch mit Routinen aus einer Zeit, in der Entwicklungskapazität der knappste Faktor war. Deshalb drehen sich Prozesse oft um Priorisierung, (politische) Absicherung und detaillierte Übergaben. Markus beschreibt, warum genau dieses Denken gerade unter Druck gerät. Wenn Teams innerhalb kürzester Zeit Prototypen bauen oder Produktideen testen können, verliert das aufwendige "Verwalten" von Anforderungen an Bedeutung. Dafür steigt der Druck, schneller gute Entscheidungen zu treffen und Unsicherheit besser auszuhalten. Wie Markus im Gespräch erwähnt, gibt es beim AI Thema immer wieder Parallelen zur frühen Internetzeit. Viele Regeln entstehen gerade erst. Rollen verändern sich. Praktiken werden neu sortiert. Genau deshalb wirkt AI im Produktmanagement momentan gleichzeitig chaotisch und voller Möglichkeiten. Wer heute schon nach fertigen Antworten sucht, wird schnell frustriert. Wer dagegen bereit ist zu experimentieren, Arbeitsweisen zu hinterfragen und eigene Erfahrungen zu sammeln, entdeckt schon jetzt konkrete Chancen für bessere Produktarbeit. Besonders spannend wird es dort, wo AI im Produktmanagement heute bereits praktisch schon eingesetzt wird. Nicht als magischer Ersatz für Produktarbeit, sondern als Werkzeug im täglichen Denken und Ausprobieren. Markus erzählt von Situationen, in denen Produktteams mit AI sehr schnell unterschiedliche Lösungsansätze erzeugen, Annahmen hinterfragen oder neue Perspektiven auf Nutzerprobleme gewinnen. Gerade in frühen Discovery-Phasen entsteht dadurch Tempo. Gleichzeitig aber warnt er davor, Geschwindigkeit mit Qualität zu verwechseln. Denn viele Teams produzieren plötzlich mehr Ideen, mehr Konzepte und mehr Artefakte, ohne klarer zu verstehen, welches Problem sie eigentlich lösen wollen. Product Owner sitzen oft zwischen Stakeholder-Erwartungen, Delivery-Druck und strategischen Fragestellungen. AI im Produktmanagement verschärft diese Spannung teilweise sogar. Wenn technische Umsetzung leichter wird, steigen häufig die Erwartungen aus dem Umfeld. Dann entsteht schnell die Vorstellung, dass Produktteams nun einfach deutlich mehr liefern müssten. Genau an diesem Punkt lohnt sich der Blick auf Wertschöpfung statt Auslastung. Markus und Tim sprechen darüber, warum Fokus gerade jetzt wichtiger wird und weshalb Produktmenschen lernen müssen, mit den neuen Möglichkeiten bewusst umzugehen statt jedem Hype hinterherzulaufen. Hier gehts zu Infos und Anmeldung zum beschriebenen Kurs "The AI Augmented PM" von Markus: academy.ueberproduct.de Zu diesem Thema passen diese älteren Episoden bzw. z.T. wurden diese Themen auch erwähnt: - Warum scheint die Product Owner Rolle so schwer zu sein? (ganz frühe Folge mit Markus Andrezak - immer noch sehr aktuell) - Mit dem Kano-Modell Kundenbedürfnisse besser verstehen Weitere Folgen mit Markus Andrezak: - Produktstrategie in die Praxis bringen - Unterschiedliche Strategieansätze - Gemeinsamkeiten und Unterschiede - Business- oder Nutzersicht: Welchen Blickwinkel sollte ein PO einnehmen?
In dieser Episode des Studiosofa Podcasts sprechen wir mit Xavier Presser von AIM Audio über die Entwicklung von Studiomikrofonen – von der ersten Idee bis zur Endmontage in Berlin.Xavier erzählt von seinem Weg vom Elektronik-Ingenieur über das Produktmanagement im Gaming-Bereich bis hin zur Mikrofonentwicklung bei AIM Audio. Gemeinsam tauchen wir tief in Themen wie Kapselauswahl, Qualitätskontrolle, Akustik, internationale Entwicklungsprozesse und die klanglichen Unterschiede zwischen übertragerlosen und übertragerbasierten Mikrofonen ein.Außerdem sprechen wir darüber, wie subjektiv Mikrofonklang wirklich ist, warum Referenzhören über Lautsprecher und Kopfhörer so wichtig ist und welche Herausforderungen entstehen, wenn man Studiomikrofone heute wieder in Berlin produzieren möchte.
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Dominique und Tim sprechen in dieser Folge über Product Portfolio Management (auch: Produktportfolio Management oder PPM) und nehmen dabei eine Perspektive ein, die viele aus ihrem Alltag sofort wiedererkennen: Du sitzt im Refinement für dein Produkt, verteidigst Prioritäten und versuchst, dein Team auf die nächsten Schritte auszurichten. Gleichzeitig weißt du, dass neben dir andere Produktteams an anderen Themen arbeiten, aber auf die gleichen Ressourcen zugreifen müssen. Genau in diesen Situationen zeigt sich, ob ein Produktportfolio wirklich aktiv gesteuert wird oder ob Produkte einfach nebeneinander existieren und sich gegenseitig ausbremsen bzw. um Ressourcen konkurrieren. Ein Produktportfolio entsteht nicht erst durch eine bewusste Entscheidung. Es ist in vielen Organisationen schlicht die Realität, sobald mehrere Produkte parallel entwickelt werden. Spannend wird es erst bei der Frage, wie bewusst damit umgegangen wird. Häufig bleibt jedes Produkt für sich optimiert, während die übergreifende Perspektive fehlt. Teams verbessern Features, Product Owner treiben ihre Backlogs voran und trotzdem bleibt unklar, ob die Gesamtorganisation ihre Ressourcen sinnvoll einsetzt. Genau hier beginnt Product Portfolio Management, weil es die Brücke zwischen Unternehmensstrategie und den einzelnen Produktentscheidungen schlägt. In der Praxis zeigt sich schnell ein typisches Muster. Ohne klares Product Portfolio Management entscheiden nicht Wirkung und Strategie, sondern Lautstärke, Hierarchie und Durchsetzungsfähigkeit von Einzelpersonen. Das Produkt mit den meisten (oder stäksten) Stakeholdern gewinnt Aufmerksamkeit, während andere Themen liegen bleiben. Diese Dynamik führt dazu, dass Organisationen zwar viel entwickeln, aber nicht unbedingt das, was sie wirklich voranbringt. Ein Produktportfolio braucht daher mehr als eine Liste von Produkten. Es braucht eine gemeinsame Richtung, in die bewusst gesteuert wird und aktive Entscheidungen wo Zeit, Budget und Energie eingesetzt werden. Besonders greifbar wird das, wenn man den Blick auf die eigene Organisation richtet. Auch kleinere Setups mit wenigen Angeboten stehen ständig vor der Entscheidung, worauf sie ihren Fokus legen. Zeit fließt in bestimmte Formate, andere Themen werden bewusst zurückgestellt. Diese Entscheidungen passieren nicht zufällig, sondern sind Ausdruck eines Produktportfolio Denkens, selbst wenn es nicht explizit so benannt wird. Für Product Owner und Produktmanager entsteht hier oft ein Spannungsfeld. Sie sehen das Potenzial ihres eigenen Produkts, stoßen aber an Grenzen, weil die Organisation an anderer Stelle bewusst investiert. Hierdurch wird deutlich, warum Product Portfolio Management mehr ist als ein theoretisches Konzept. Es beeinflusst ganz konkret, welche Ideen umgesetzt werden und welche liegen bleiben. Für dich als Produktverantwortliche oder Produktverantwortlicher bedeutet das, nicht nur dein eigenes Produkt im Blick zu haben. Du brauchst ein Verständnis dafür, wie dein Produkt in das gesamte Produktportfolio passt und welchen Beitrag es zur strategischen Ausrichtung leistet. Ohne diesen Blick bleibt viel Energie in lokalen Optimierungen stecken, während die eigentliche Wirkung auf Organisationsebene ausbleibt und ein globales Suboptimum entsteht. Folgende ältere Episoden wurden im Gespräch erwähnt: - Product Owner im skalierten Umfeld - Mit mehreren Product Roadmaps arbeiten? - Product Principles Wie bewusst wird bei euch entschieden, in welche Produkte ihr investiert und welche Themen ihr liegen lasst? Habt ihr Situationen erlebt in denen gutes oder schlecht Product Portfolio Management einen echten Unterschied gemacht hat? Teilt eure Geschichten und Erfahrungen doch mit uns und der Community. Hinterlasse gerne einen Kommentar unter dem Blog-Artikels auf unserer Website oder auf unserem Produktwerker LinkedIn-Beitrag.
Für den spielboxcast 34 war Host Stefan Ducksch auf der Frühjahrsmesse SPIEL DOCH! in Dortmund unterwegs und hat seinem Kollegen Manuel Fritsch einige aktuelle Interviews mitgebracht. So erzählen Geschäftsführerin Claudia Barmbold und Inhaber Peter Dörsam vom PD Verlag wie es sich anfühlt, wenn im Internet ohne eigenes Zutun ein Shitstorm gegen ein Spiel wie die Special Editon zu CONCORDIA einsetzt. Für Feuerland lüftet Inga Keutmann aus der Redaktion ein wenig den Schleier über der bislang mysteriösen verlagseigenen Entwicklung GREENWOOD. Thade Precht aus dem Produktmanagement von Haba erklärt die neue Unternehmensstrategie, neben vielen selbst entwickelten Produkten jetzt auch verstärkt auf die Lokalisierung von Spielen zusetzen. Und Tim Nostheide, einer der Geschäftsführer des Nostheide Verlages, bilanziert zufrieden eine SPIEL DOCH!-Messe mit neuem Besucherrekord in Dortmund. Außerdem diskutieren Manuel Fritsch und Stefan Ducksch in den News über die bereits komplett verkaufte Ausstellerfläche der SPIEL 26 in Essen, das enorme Crowdfunding-Ergebnis von BRASS PITTSBURGH, die Preisträger beim American Tabletop Award (ATTA) und den fortdauernden Streit zwischen den YouTubern Chaz Marler und Rodney Smith. Und schließlich gibt es ein Blick in das aktuelle Heft der spielbox 2/26 sowie den Rückblick auf die spielbox vor 30 Jahren.
In dieser Podcast Folge spricht Jan Neudecker von der Agile Academy mit Tim darüber, was Scrum Master über agiles Produktmanagement wissen und in der Zusammenarbeit mit Product Ownern wirksam vermitteln können sollten. In vielen Teams zeigt sich ein wiederkehrendes Muster. Im Refinement entstehen gute Ideen, im Sprint Planning wird viel diskutiert, doch Entscheidungen bleiben liegen. Genau hier wird klar, warum Scrum Master agiles Produktmanagement Wissen brauchen. Wenn ein Product Owner zögert, weil Freigaben fehlen oder weil Unsicherheit besteht, verlangsamt sich nicht nur die Umsetzung, sondern vor allem das Lernen im Produkt. Jan beschreibt aus seiner eigenen Erfahrung als Scrum Master, Product Owner und Certified Scrum Trainer sehr klar, woran man starke Product Owner erkennt. Für ihn treffen sie Entscheidungen, wenn sie gebraucht werden, und sie verstehen die Realität ihrer Nutzer. Beides entsteht nicht zufällig. Es braucht ein Umfeld, das genau diese Verantwortung ermöglicht. Und hier liegt ein zentraler Beitrag des Scrum Masters. Er arbeitet nicht nur an Prozessen und fürs Team, sondern sorgt dafür, dass Entscheidungsfähigkeit des Product Owners überhaupt entstehen kann. Das bedeutet, Hindernisse im Umfeld sichtbar zu machen und gemeinsam mit Organisation und Stakeholdern daran zu arbeiten, dass Verantwortung wirklich beim Product Owner ankommt. Gerade in der täglichen Zusammenarbeit wird deutlich, wie eng Scrum Master bzw. Agile Coaches und Product Owner verbunden sind. Wenn ein Team verschiedene Lösungsoptionen erarbeitet und der Product Owner keine klare Richtung vorgibt, entsteht Unsicherheit im Team. Diese Situation lässt sich nicht durch Moderation allein lösen. Ein Scrum Master, der agiles Produktmanagement Wissen mitbringt, erkennt, dass hier kein Methodenproblem vorliegt, sondern ein fehlender Entscheidungsrahmen. Statt nur das Meeting zu strukturieren, unterstützt er den Product Owner dabei, Optionen zu bewerten, Konsequenzen zu verstehen und Entscheidungen vorzubereiten. Gleichzeitig hilft er dabei, die Perspektive der Nutzer stärker einzubringen. Denn ohne ein echtes Verständnis für den Nutzungskontext entstehen schnell Lösungen, die technisch sauber sind, aber am Bedarf vorbeigehen. Diese Verbindung aus Entscheidungsfähigkeit und Nutzerfokus macht den Unterschied im Alltag. Oft sehen wir Teams, in denen beide Rollen noch wenig Erfahrung haben. Dann wird agiles Arbeiten schnell zu einer Abfolge von Meetings, ohne dass echte Produktverantwortung entsteht. Genau hier wird die Rolle des Scrum Masters anspruchsvoll. Wer als Scrum Master agiles Produktmanagement Wissen hat, beschränkt sich nicht auf die Einhaltung von Scrum Regeln, sondern arbeitet aktiv daran, Produktdenken im Team zu verankern. Das zeigt sich in kleinen Situationen. In einem Review, in dem nicht nur Ergebnisse gezeigt werden, sondern echtes Feedback eingeholt wird. Oder in Gesprächen mit Stakeholdern, in denen Erwartungen geklärt werden, bevor sie Druck auf das Team ausüben. Diese Arbeit ist oft unsichtbar, hat aber direkten Einfluss auf die Wirksamkeit des Product Owners und damit auf den Erfolg des Produkts. Folgende ältere Episoden empfiehlt Tim im Gespräch: Dein Freund der Scrum Master Erfolgreich mit User Stories arbeiten Nutze Story Mapping, um mit Stakeholdern über Outcome zu sprechen Wenn ihr Kontakt zu Jan Neudecker aufnehmen möchtet oder weitere Fragen an ihn habt, erreicht ihr ihn am besten über sein LinkedIn-Profil. Im Gespräch erwähnt gibt Jan Neudecker eine ganze Reihe von sehr erfolgreichen Zertifizierungstrainings für Scrum Master und Product Owner. Die Übersicht zu seinen offenen Trainings findet ihr auf der Seite der Agile Academy. Im Gespräch hat Tim zudem folgende Bücher empfohlen: - Teresa Torres: Continupus Discovery Habits - Bruce McCarthy: Aligned - Stakeholder Management for Product Leaders
Stell dir vor, dein nächster Produktkatalog steht an. Mal ehrlich: Der Stress fängt nicht im Layout an, sondern viel früher. Unklare Produktauswahl zwischen Vertrieb und Produktmanagement. Datenjagd über PIM, Excel, Mails und lokale Ordner. Grafik, die ohne saubere Templates alles von Hand baut. Marketing, das in PDFs kommentiert, die niemand mehr nachverfolgen kann. Und kurz vor Druck dann doch noch „eine letzte kleine Änderung“. Genau diese sechs Phasen: Produktauswahl, Datenbeschaffung, Layout, Inhalte einpflegen, Freigabe, Finalisierung seziert Markus Nause in dieser Folge. Aus 15 Jahren Agentur, Druckerei und Druckvorstufe weiß er, wer in welcher Phase warum struggelt und wie Dynamic Publishing daraus einen durchgängigen, automatisierten Prozess macht.Mit Host Franzi Kunz spricht er darüber:- warum viele Unternehmen in der Produktkommunikation digital denken, aber im Printprozess noch im DTP von gestern hängen- wie klar definierte Rollen & Templates Monate in Wochen verwandeln- wie eine einzige „Worst-Case“-Katalogseite zeigt, ob sich der Einstieg für euch lohnt- und warum das alles deutlich mehr ist als „PIM to Print“.Für alle, die endlich weg wollen von: „Wir machen das halt schon immer so – dauert ewig, nervt extrem und kostet zu viel.“
In dieser Folge sprechen Tim und Oliver darüber, wie Product Owner mit dem Druck umgehen, jederzeit eine Entscheidung treffen zu müssen und warum genau dieser Reflex oft zu kurz greift. In vielen Teams gilt Schnelligkeit als Zeichen von Stärke. Wer zögert, wirkt unsicher. Wer entscheidet, wirkt handlungsfähig. Doch diese Gleichung geht im Alltag der Produktentwicklung nicht immer auf. Eine Entscheidung gewinnt nicht an Qualität, nur weil sie schnell getroffen wird. Entscheidend ist der Moment, in dem sie fällt, und die Informationen, die zu diesem Zeitpunkt vorliegen. Eine gute Entscheidung bewertet man nicht anhand ihrer Folgen und Ergebnisse im Nachhinein, sondern aus der Situation heraus, in der sie getroffen wird. Genau hier liegt eine der größten Herausforderungen im Produktalltag. Product Owner bewegen sich ständig in Unsicherheit. Sie kennen selten alle Fakten, müssen aber trotzdem Verantwortung übernehmen. Wer in solchen Situationen vorschnell entscheidet, läuft Gefahr, wichtige Informationen zu übersehen oder sich von scheinbarer Dringlichkeit treiben zu lassen. Oft wird Druck von außen aufgebaut, obwohl die eigentliche Entscheidung noch Zeit hätte. Diese Dynamik zu erkennen, verändert den Blick auf die eigene Rolle spürbar. Nicht zu entscheiden ist dabei kein Zeichen von Schwäche, sondern selbst eine bewusste Entscheidung. Es geht darum, den richtigen Zeitpunkt zu wählen. Wenn Unsicherheit hoch ist oder relevante Informationen fehlen, kann es sinnvoll sein, innezuhalten und gezielt Kontext aufzubauen. Gleichzeitig zeigt sich hier ein Spannungsfeld, das viele Produktmenschen kennen. Wer zu lange wartet, riskiert Stillstand. Wer zu schnell entscheidet, riskiert Fehlentscheidungen. Diese Balance bewusst zu gestalten gehört zur eigentlichen Verantwortung eines Product Owners. Hinzu kommt, dass auch nicht jede Entscheidung in die Hände des Product Owners gehört. Teams können und sollten viele Entscheidungen selbst treffen. Wenn jede Frage nach oben eskaliert wird, entsteht Abhängigkeit statt Ownership. Eine kluge Entscheidung besteht dann darin, bewusst nicht zu entscheiden und Verantwortung dort zu lassen, wo sie hingehört. Das stärkt Teams langfristig mehr als jede schnelle Antwort. Gleichzeitig entstehen durch Nicht Entscheiden auch Kosten. Offene Fragen führen zu Wartezeiten, zu Unsicherheit im Team oder dazu, dass an Themen gearbeitet wird, die wenig Wert liefern. Diese Entscheidungskosten sind im Alltag oft unsichtbar, wirken aber stark auf die Produktentwicklung. Deshalb reicht es nicht, einfach nur abzuwarten. Es braucht ein bewusstes Abwägen zwischen Dringlichkeit, Unsicherheit und möglichem Impact. Genau hier entwickelt sich die Qualität von Entscheidungen. Am Ende geht es weniger um die Frage, ob entschieden wird, sondern ob jetzt entschieden werden sollte. Dieses kleine gedankliche Innehalten verändert viel. Es schafft Raum für bessere Entscheidungen und verhindert reflexartiges Handeln. Wer beginnt, das eigene Entscheidungsverhalten zu reflektieren, erkennt schnell Muster. In welchen Situationen entscheide ich zu schnell. Wann warte ich zu lange. Welche Informationen fehlen mir regelmäßig. Diese Klarheit ist der erste Schritt, um die eigene Entscheidungspraxis weiterzuentwickeln. Diese älteren Folgen wurden in der Episode erwähnt: - Kluge Entscheidungen treffen mit Decision Poker - Biases und wie ich als Product Owner damit umgehen kann - Product Principles Weitere Bücher, auf die Tim und Oliver Bezug nehmen: - Annie Duke: Thinking in Bets: Making Smarter Decisions When You Don't Have All the Facts - Daniel Kahneman: Schnelles Denken, langsames Denken Wie gehst du mit diesem Spannungsfeld um? Entscheidest du oft (zu) schnell oder wartest du manchmal (zu) lange, bevor du eine Entscheidung triffst? Entscheide dich doch dazu, deine Gedanken und Erfahrungen mit uns und der Community auf unserer LinkedIn-Seite.
Dominique und Tim sprechen in dieser Folge über das Value Proposition Canvas und zeigen, wie Produktteams wieder näher an echte Probleme ihrer Zielgruppe kommen, um ein besseres Kundenverständnis zu entwickeln. Das Value Proposition Canvas dient dabei als Denkwerkzeug, das den Blick bewusst von der eigenen Lösung weglenkt und stattdessen auf die Situation der Menschen richtet, für die ein Produkt oder Service erstellt wird. Genau dieser Perspektivwechsel macht in vielen Teams einen spürbaren Unterschied, weil Diskussionen nicht länger von Features dominiert werden, sondern von echten Bedürfnissen und Erwartungen. Dabei muss man sich fragen, welche Aufgaben Menschen wirklich erledigen wollen und welche Hürden dabei entstehen. Das Value Proposition Canvas hilft, diese sogenannten Customer Jobs greifbar zu machen (neben Functional Jobs auch Emotional Jobs, Social Jobs und Basic Needs). Gerade die letzteren Aspekte werden im Alltag oft übersehen, obwohl sie Entscheidungen stark beeinflussen. Wer nur funktionale Anforderungen betrachtet, verpasst wichtige Hinweise darauf, warum Produkte genutzt oder ignoriert werden. Das gemeinsame Arbeiten am Canvas schafft dabei ein geteiltes Verständnis im Team, das über einzelne Meinungen hinausgeht. Spannend wird es, wenn aus diesen Erkenntnissen konkrete Ansatzpunkte für Lösungen entstehen. Das Value Proposition Canvas zwingt dazu, nicht sofort in fertige Features zu springen, sondern erst zu überlegen, wie genau Probleme reduziert oder positive Effekte verstärkt werden können. Dadurch entstehen klarere Hypothesen, die sich später gezielt überprüfen lassen. Statt vorschnell zu bauen, entsteht ein strukturierter Weg von Annahmen zu überprüfbaren Ideen. Genau hier zeigt sich die Stärke des Canvas als Brücke zwischen Problemraum und Lösungsraum. Gleichzeitig bleibt das Value Proposition Canvas ein lebendiges Arbeitsmittel und kein einmal erstelltes Artefakt. Neue Erkenntnisse aus Gesprächen, Tests oder Beobachtungen fließen kontinuierlich ein und verändern das Bild. Teams, die das Canvas regelmäßig nutzen, treffen Entscheidungen bewusster und können Prioritäten besser begründen. Der eigentliche Wert entsteht nicht durch das fertige Ergebnis, sondern durch die Gespräche, die währenddessen geführt werden und das gemeinsame Verständnis, das daraus wächst. Diese früheren Episoden werden im Gespräch referenziert und empfohlen: - Mit Customer Journey Maps arbeiten - Mit "Jobs to Be Done"-Interviews zum besseren Kundenverständnis - Warum Personas für Product Owner wertvoll sind - Mit dem Kano-Modell Kundenbedürfnisse besser verstehen
In dieser Folge des Produktwerker Podcasts ist Sandra Hinz von den Value Rebels zu Gast bei Tim. Die beiden sprechen über den Fitness Test für Produktorganisationen und stellen damit eine Frage, die viele Teams selten ehrlich beantworten: "Wie gut ist die eigene Organisation wirklich darin, digitale Produkte zu entwickeln, die Wirkung entfalten?" Dabei geht es nicht um Methoden oder einzelne Tools, sondern um das Zusammenspiel von Verantwortung, Struktur und Haltung. Sandra Hinz bringt ihre Erfahrung aus Beratung, Produktmanagement, Coaching und Organisationsentwicklung ein und zeigt, dass Produktarbeit nur dann stark wird, wenn sie im richtigen Organisations- und Führungsumfeld stattfindet. Der Fitness Test für Produktorganisationen dient dabei als Spiegel, der sichtbar macht, wo Organisationen sich selbst ausbremsen, ohne dass es ihnen bewusst ist. Im Kern entstand der Fitness Test für Produktorganisationen aus der praktischen Arbeit mit Unternehmen. Er hilft dabei, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln, wo eine Organisation heute steht und welche Bereiche gezielt gestärkt werden sollten. Statt alles gleichzeitig verändern zu wollen, geht es darum, Schwerpunkte zu setzen und Schritt für Schritt bzw. gezielt an den Stellen zu arbeiten, die den größten Unterschied machen. Oft zeigt sich dabei, dass nicht fehlende Methoden das Problem sind, sondern unklare Verantwortlichkeiten, schwaches Leadership oder fehlende Verbindung zwischen Produktarbeit und Geschäftserfolg. Besonders prägend ist die Frage, ob Produktteams als Cost Center oder als Profit Center verstanden werden, denn diese Sicht beeinflusst maßgeblich, wie Entscheidungen getroffen werden und welchen Stellenwert Produkt und Technologie im Unternehmen haben. Der Fitness Test für Produktorganisationen eröffnet auch eine ehrliche Auseinandersetzung mit Themen wie Teamzuschnitt, Entscheidungsfreiheit und dem Umgang mit Talenten. Teams können nur dann Verantwortung übernehmen, wenn sie echte End-to-End Verantwortung tragen und nicht von anderen Bereichen abhängig sind. Gleichzeitig braucht es Führung, die Orientierung gibt und Entscheidungen nicht zentralisiert, sondern bewusst verteilt. In vielen Organisationen zeigt sich hier eine Lücke zwischen Anspruch und Realität. Genau dort setzt der Test an, indem er hilft, Unterschiede in der Wahrnehmung sichtbar zu machen und Gespräche anzustoßen, die sonst oft vermieden werden. Wer den Fitness Test für Produktorganisationen nutzt, schafft damit eine Grundlage für gezielte Weiterentwicklung und stärkt die Fähigkeit, Produkte zu bauen, die nicht nur liefern, sondern echten Nutzen erzeugen. Eine detailliertere Darstellung über den Product Organization Fitness Test findet ihr auf aluerebels.com. Wer direkt mal selber den Fitness Test machen möchte, kann hier direkt loslegen: (https://productorgfitnesstestvaluerebels.scoreapp.com/) Das Thema dieser Episode steht in engem Kontakt zum Product Ownership Context Canvas, den Tim Klein und Oliver Winter in 2018 entwickelt haben. Mehr Infos darüber gibt es in unserer Podcast-Episode "Welche Aufgaben gehören zur Product Owner Rolle? Product Ownership Context Canvas (POCC)". Wenn ihr direkt mit Sandra in Kontakt treten wollt oder noch weitere Fragen habt, erreicht ihr Sandra Hinz am besten über ihr LinkedIn-Profil oder per Mail (sandra@valuerebels.com). Ist dein Unternehmen fit für moderne Produktentwicklung? Hältst du den Fitness Test für Produktorganisationen für eine sinnvolle Idee? Oder würdest du sogar sagen, dass wichtige Fragen im Test fehlen? Teile deine Gedanken doch mit uns und der Community auf LinkedIn oder unter diesem Blogpost! Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass Organisationen fit werden in der Entwicklung digitaler Organisationen!
Byodo ist Bio-Pionier – mit dem Gründungsimpuls, gesunde und vor allem genussvolle Lebensmittel im Einklang mit der Natur und schonend für die Umwelt herzustellen. Damals wie heute steht der Genuss im Mittelpunkt. Byodo Produkte sollen Freude in die Küche bringen, Essen zum Erlebnis machen und zu einem nachhaltigen Leben inspirieren. Was es neues gibt bei Byodo erfahren wir im Gespräch mit Miriam Kaufmann, Produktmanagement- und Marketingleiterin. www.veggiepodcast.de und www.veggieradio,de
Dominik Rose spricht in dieser Podcastfolge mit Tim über AI in der Produktentwicklung und darüber, wie sich der Alltag von Produktteams verändert, wenn moderne AI Werkzeuge auf die Realität eines großen Corporate Umfelds treffen. Dominik ist Senior Vice President Product bei LeanIX, einem Unternehmen aus Bonn, das inzwischen Teil von SAP ist und Software für Enterprise Architecture Management entwickelt. Gemeinsam schauen sie auf konkrete KI-Erfahrungen aus der Praxis und darauf, wie AI die Produktentwicklung in großen Organisationen tatsächlich beeinflusst. AI in der Produktentwicklung wirkt in vielen Diskussionen wie ein Thema aus der Startup Welt. Doch auch im Corporate Umfeld verändert sich gerade sehr viel. Bei SAP LeanIX zeigt sich das in der täglichen Arbeit von Produktmanagement, UX und Engineering. Neue Werkzeuge und Modelle verändern, wie Software entsteht und wie Teams zusammenarbeiten. Entwickler nutzen zunehmend AI Unterstützung beim Schreiben, Prüfen und Verbessern von Code. Ein großer Teil der Pull Requests wird bereits durch AI Systeme begleitet. Das führt dazu, dass Delivery deutlich schneller wird und sich die Erwartungen an Teams verändern. Diese Entwicklung hat spürbare Auswirkungen auf die Rollen in der Produktentwicklung. Wenn Software schneller entsteht, verschiebt sich der Fokus stärker auf Problemverständnis, Kundennähe und Produktentscheidungen. Gerade im Corporate Kontext bleibt Continuous Discovery deshalb ein zentraler Bestandteil guter Produktarbeit. Produktmanager und Designer arbeiten weiterhin eng mit Kunden zusammen, sammeln Feedback und bringen diese Erkenntnisse direkt in die Weiterentwicklung des Produkts ein. AI in der Produktentwicklung beschleunigt vieles, ersetzt aber nicht das Verständnis für Kundenprobleme. Gleichzeitig verändert AI auch die Art, wie Produktteams Ideen ausprobieren. Prototypen entstehen heute deutlich schneller. Teams können Konzepte direkt visualisieren und gemeinsam mit Kunden weiterentwickeln. Das führt zu einer engeren Verbindung zwischen Discovery und Delivery. Feedback fließt schneller zurück ins Team und Entscheidungen lassen sich auf einer deutlich besseren Grundlage treffen. Auch auf Produktebene stellt AI Unternehmen vor neue Fragen. Kunden erwarten zunehmend intelligente Funktionen und neue Interaktionsmöglichkeiten. Gleichzeitig darf der eigentliche Kern eines Produkts nicht verloren gehen. Für Unternehmen wie LeanIX bedeutet das, AI gezielt dort einzusetzen, wo sie echten Mehrwert für Nutzer schafft, statt lediglich neue Funktionen zu ergänzen, weil die Technologie verfügbar ist. Besonders deutlich wird der Wandel beim Blick auf den Markt. AI in der Produktentwicklung verändert nicht nur interne Arbeitsweisen, sondern auch Wettbewerbslandschaften. Neue Anbieter tauchen auf, Kategorien verschieben sich und bisherige Marktlogiken werden aufgebrochen. Produktteams müssen deshalb genauer beobachten, wie sich Kundenbedürfnisse entwickeln und welche Probleme in Zukunft wirklich relevant bleiben. Gerade im Corporate Umfeld entsteht dabei eine besondere Spannung. Einerseits verlangen Governance, Sicherheit und Prozesse nach Stabilität. Andererseits entwickeln sich AI Technologien in rasantem Tempo weiter. Organisationen müssen lernen, beides miteinander zu verbinden. Teams brauchen Raum zum Experimentieren und gleichzeitig klare Rahmenbedingungen, die den Einsatz neuer Technologien verantwortungsvoll ermöglichen. Am Ende bleibt eine Erkenntnis besonders wichtig: AI in der Produktentwicklung macht viele Dinge schneller und leichter zugänglich. Auch in einem Corporate-Umfeld. Der eigentliche Kern erfolgreicher Produktarbeit bleibt jedoch unverändert. Produktmenschen müssen ihre Kunden verstehen, Märkte beobachten und Entscheidungen treffen, die langfristig Wirkung entfalten. Wer sich aktiv mit den neuen Möglichkeiten beschäftigt und gleichzeitig nah an den echten Problemen der Nutzer bleibt, hat in dieser Phase eine große Chance, bessere Produkte zu bauen.
In dieser Podcast Folge sprechen Oliver und Tim darüber, wie eine Product Roadmap gestaltet sein kann, ohne ihre eigentliche Aufgabe zu verlieren. Beide bringen ihre Erfahrungen aus Trainings und der täglichen Arbeit mit Produktteams ein und nehmen sich bewusst Zeit für die Frage, welchen Detailgrad eine Product Roadmap wirklich braucht und in welchen Darstellungsform sie hilfreich ist. Eine Product Roadmap entsteht nicht als Lieferplan und auch nicht als Versprechen auf Termine. Sie beschreibt eine Richtung und schafft Orientierung darüber, welche Wirkung mit einem Produkt in welcher Reihenfolge erreicht werden soll. Genau hier liegt der Kern der Diskussion. Eine Product Roadmap hilft dann, wenn sie Klarheit über Ziele und Wirkungen erzeugt und nicht versucht, zukünftige Entwicklungen bis ins letzte Detail vorwegzunehmen. Die ist keine vorhersage der Zukunft. Zu viel Genauigkeit erzeugt Scheinsicherheit und lenkt den Blick schnell auf Output statt auf Wirkung. Was für Templates nutzt du bei der Arbeit mit Product Roadmaps? Gibt es Tools oder Darstellungsformen auf die wir zu wenig oder garnicht eingegangen sind? Teile deine Erfahrungen oder Geschichten deiner Arbeit mit Product Roadmaps doch mit uns und der Community. Hinterlasse gerne einen Kommentar unterm Blog-Artikels oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. Der Detailgrad einer Product Roadmap hängt stark vom Kontext ab. In stabilen Umfeldern kann eine längere Vorschau sinnvoll erscheinen, während in einem volatilen Produktumfeld kurze Zeithorizonte und bewusst grobe Darstellungen besser funktionieren. Entscheidend ist, dass die Product Roadmap Raum für Lernen lässt und Veränderungen nicht als Störung wahrgenommen werden. Sie bleibt ein lebendiges Arbeitsinstrument und kein statisches Dokument. Auch die Darstellungsform spielt dabei eine wichtige Rolle. Eine Product Roadmap darf einfach sein und muss nicht jedes Element erklären, solange sie ihre Richtung klar vermittelt. Wirkungsziele, übergeordnete Themen und zeitliche Orientierung reichen oft aus, um Gespräche zu ermöglichen und Entscheidungen zu unterstützen. Zusätzliche Details entstehen dort, wo sie gebraucht werden, etwa im Backlog oder in der täglichen Arbeit mit dem Team. Eine gute Product Roadmap macht also sichtbar, was gerade wichtig ist und was bewusst später oder gar nicht verfolgt wird. Sie hilft dabei, Erwartungen zu managen und Diskussionen auf einer sachlichen Ebene zu führen. Gleichzeitig zeigt sie, dass Produktentwicklung kein Abarbeiten von Listen ist, sondern ein kontinuierlicher Prozess aus Entscheiden, Lernen und Anpassen. Am Ende geht es bei der Product Roadmap um Verantwortung. Wer sie nutzt, übernimmt Verantwortung für Richtung, Fokus und Wirkung des Produkts. Genau dafür ist sie gedacht und genau dann entfaltet sie ihren Wert im Alltag von Product Ownern, Produktmanagern und Führungskräften. Im Gespräch empfehlen Tim & Oliver diese Bücher, Videos und Websites: - Nacho Bassino: Product Direction - C. Todd Lombardo, Bruce McCarthy, Evan Ryan, Michael Connors: Product Roadmaps Relaunched - Video: "Going beyond the 'Now-Next-Later' Roadmap" mit Phil Hornby beim ProductTank Cologne - Website von Phil Hornby: talkingroadmaps.com und die Roadmap Visual Patterns Passende frühere Folgen: - Agile Product Roadmaps - Wie agil ist eine jährliche Roadmap? - Mit mehreren Product Roadmaps arbeiten? - Product Roadmaps in der täglichen Arbeit einsetzen - Vom Projekt- zum Produktmodus
Mathe, Lebensversicherungen und jede Menge Gestaltungsfreiheit – in dieser Folge von Safe! wird es wieder sehr vielseitig. Unsere Hostin Josi spricht mit Nils Friedrich und Nicolai Stammeier, zwei Bereichsleitern aus der Lebensversicherung der LVM, über ihre Wege ins Unternehmen, ihre Rollen zwischen Formelwelt, Marktbeobachtung und Umsetzung – und darüber, warum Versicherungsmathematik alles andere als trocken ist. Nils und Nicolai geben Einblicke in Aktuariat und Produktmanagement Leben: Während im Aktuariat Risiken berechnet, Wahrscheinlichkeiten bewertet und Produkte mathematisch abgesichert werden, denkt das Produktmanagement mehr vom Markt, von der Strategie und von der Umsetzung her. Gemeinsam geben die beiden Antworten auf zentrale Fragen: Wie entstehen Lebensversicherungsprodukte eigentlich? Warum ist die Lebensversicherung für einen Versicherer so zentral? Und wie arbeitet man im Schulterschluss daran, Risiken fair zu kalkulieren, Produkte strategisch weiterzuentwickeln und sie am Ende auch wirklich auf die Straße zu bringen? Ihr wollt euch informieren über einen Bereich, in dem es um Daten, Menschen und große Entscheidungen fürs Leben geht? Dann ist diese Folge von Safe! genau richtig für euch.
Produktmanagement wird dauernd erwähnt, aber selten wirklich erklärt. Und genau da entsteht oft der Frust: Feature Requests prasseln rein, das Jira Backlog wächst wie Unkraut, Stakeholder eskalieren, und am Ende fragt sich jede:r im Team, wer hier eigentlich was entscheidet. Klingt bekannt? Dann ist diese Episode für dich.In dieser Episode schließen wir eine längst überfällige Lücke und steigen tief in das Thema Produktmanagement ein. Zu Gast ist Michael Gasch, Product Manager bei AWS im Serverless Umfeld. Mit ihm schauen wir uns an, was Produktmanagement wirklich ist, warum es nicht einfach Projektmanagement mit neuem Label ist und wie AWS Rollen wie PMT, SDM und TPM trennt, um Delivery, Priorisierung und Ownership sauber zu verzahnen.Wir sprechen über Working Backwards und PR/FAQ Dokumente, datengetriebene Priorisierung unter Dauerbeschuss, Paper Cuts vs. große Launches, Disagree and Commit, Bias for Action und wie Erfolg nach einem GA Launch über Metriken, Telemetrie und Kundenfeedback messbar wird. Als Praxisbeispiel nehmen wir ein echtes AWS Feature: Durable Functions in AWS Lambda, von der Idee im Kopf bis zur AWS re:Invent Bühne.Zum Schluss gibt es noch ein paar Tips:Wie kannst du proaktiver in Produktentscheidungen werden, bessere Inputs liefern und vielleicht sogar selbst Richtung Produktmanagement wechseln?Spoiler: Anforderungsanalyse, Ownership und ein bisschen STAR Methode können viel bewegen.Bonus: Wenn du dachtest, AI macht Produktmanager:innen überflüssig, warten hier ein paar ziemlich gute Gegenargumente auf dich.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
In dieser Podcastfolge sind Tim und Julia Wissel im Gespräch und beschäftigen sich mit der Frage, wie Produktmanagerinnen und Produktmanager führen können, obwohl sie eigentlich ja oft keine formale Macht besitzen. Der Blick richtet sich auf den Alltag jenseits vom Organigram, dort wo Entscheidungen entstehen, beeinflusst werden oder auch blockiert bleiben, obwohl niemand offiziell zuständig zu sein scheint. Ohne Macht führen bedeutet in diesem Kontext jedoch nicht, ohne Einfluss zu sein. Im Gegenteil. Produktmanagement ist von Natur aus eine Führungsrolle, weil Produkte Orientierung brauchen und Entscheidungen verlangen. Wer Verantwortung für ein Produkt trägt, führt Teams, Stakeholder und Organisationen, auch wenn keine disziplinarische Linie existiert. Führung entsteht hier über Haltung, Klarheit und die Fähigkeit, andere mitzunehmen. Wer glaubt, ohne formale Macht handlungsunfähig zu sein, reduziert die eigene Rolle auf Verwaltung und verliert Gestaltungsspielraum. Ein zentraler Hebel liegt in Beziehungen. Entscheidungen entstehen selten dort, wo sie im Organigramm verortet sind. Einfluss verläuft über Vertrauen, persönliche Verbindungen und informelle Netzwerke. Wer versteht, wer wessen Meinung hört und wer welche Themen wirklich treiben, gewinnt Handlungsspielraum. Ohne Macht führen heißt deshalb, Zeit in Beziehungspflege zu investieren und diese bewusst als Infrastruktur für Entscheidungen zu begreifen. Gespräche außerhalb formaler Meetings, echtes Interesse an den Herausforderungen anderer und kontinuierlicher Austausch verändern die eigene Wirksamkeit spürbar. Gleichzeitig braucht Führung ohne Macht eine klare inhaltliche Position. Produktmanagerinnen und Produktmanager können sich nicht darauf verlassen, dass gute Ideen sich von selbst durchsetzen. Sie müssen argumentieren, Prioritäten begründen und zeigen, welchen Beitrag Entscheidungen zum Unternehmenserfolg leisten. Daten, Nutzerfeedback und strategische Einordnung schaffen Glaubwürdigkeit. Wer klar benennen kann, welches Problem gelöst wird und warum das relevant ist, wird gehört, auch ohne formale Autorität. Ein weiterer Aspekt ist der bewusste Umgang mit Hierarchie. Hierarchie verschwindet nicht dadurch, dass man sie ignoriert. Sie kann Orientierung geben, wenn sie transparent genutzt wird. Führung ohne Macht bedeutet nicht, Hierarchie zu bekämpfen, sondern sie zu verstehen. Wer weiß, welche Themen auf welcher Ebene entschieden werden und welche Zeithorizonte dort relevant sind, kann seine Anliegen besser platzieren. Gespräche auf Augenhöhe entstehen, wenn man die Perspektive des Gegenübers ernst nimmt und dessen Kontext berücksichtigt. Ohne Macht zu führen fordert aber auch Mut. Konflikte lassen sich nicht vermeiden, wenn Produktverantwortung ernst genommen wird. Wer immer ausweicht, um Harmonie zu bewahren, verzichtet auf Wirkung. Führung zeigt sich darin, unbequeme Themen anzusprechen, Entscheidungen einzufordern und Verantwortung nicht nach oben abzugeben. Gleichzeitig bleibt es wichtig, offen für Feedback zu sein und eigene Annahmen zu hinterfragen. Der Blick auf diese Form der Führung zeigt, dass Macht im Produktmanagement weniger aus Positionen entsteht als aus Klarheit, Vertrauen und Konsequenz. Wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, Beziehungen aufzubauen und Entscheidungen fundiert vorzubereiten, führt bereits. Ohne Macht führen heißt nicht, weniger Einfluss zu haben, sondern Einfluss anders zu gestalten und bewusst einzusetzen. Wer noch weitere Fragen an Julia Wissel hat oder direkt mit ihr in Kontakt kommen möchte, erreicht sie am besten über ihr LinkedIn-Profil. Auf folgende Podcast-Episoden hat Tim im Gespräch Bezug genommen bzw. passen hierzu: - Seine Stakeholder kennen und richtig analysieren - Umgang mit schwierigen Stakeholdern - Von der Führungskraft zurück zum Product Owner Wer noch weitere Fragen an Julia Wissel hat oder direkt mit ihr in Kontakt kommen möchte, erreicht sie am besten über ihr LinkedIn-Profil.
In dieser Folge von „Behind the Story“ spricht Gastgeber Wolfgang Jung mit dem SEO-Experten und Musiker Björn Darko über seinen außergewöhnlichen Lebensweg. Ausgehend von einer schwierigen Kindheit in einer dysfunktionalen Familie und seiner Zeit im Kinderheim erzählt Darko, wie diese Erfahrungen seine Resilienz, Kreativität und seine heutigen Werte geprägt haben. Sie bildeten die Grundlage für seinen späteren Weg in SEO, Produktmanagement und Führung. Darko reflektiert über die Bedeutung von Fairness, Menschlichkeit und einer wertbasierten Unternehmenskultur sowie über sein starkes Engagement für Familie und die Förderung der Kreativität seiner Kinder. Ein zentrales Thema ist auch seine Leidenschaft für Musik, von Hip-Hop bis zu Bach und Chopin, die ihm als Inspirationsquelle und emotionaler Ausgleich dient. Darüber hinaus sprechen beide über Mentorenschaft, die Kraft von Geschichten in Literatur und Film sowie über gesellschaftliche und moralische Fragen. Abschließend diskutieren sie die Rolle von KI in Musik und SEO. Darko betont, dass KI zwar Prozesse beschleunigen kann, echte emotionale Tiefe und menschliche Erfahrung jedoch unersetzlich bleiben. Die Folge vermittelt insgesamt eine klare Botschaft: Persönliche Entwicklung, Sinn und Kreativität entstehen aus echten Erfahrungen und bewussten Werten.
In dieser Folge des „Börsentalk“ spricht Nina mit Denis Liemen aus dem Produktmanagement von justTRADE. Sie sprechen über die verschiedenen Möglichkeiten, in Kryptowährungen zu investieren, und über die jeweiligen Vor- und Nachteile sowie die Eignung für verschiedene Anlegertypen.Denis geht dabei auf die klassischen Wege sowie auf Krypto-ETPs und Derivate ein. Außerdem erklärt er den Begriff „Staking”. Abschließend stellt er alle Optionen gegenüber, ordnet Merkmale, Vor- und Nachteile ein und zeigt auf, für welchen Anlegertyp sich welche Option eignet.Wenn du möchtest, dass deine Frage in einer der nächsten Folgen beantwortet wird, schicke uns eine E-Mail an: podcast@justtrade.com Du hast noch kein Depot bei justTRADE? Jetzt eröffnenDisclaimer: Die bereitgestellten Inhalte in diesem Podcast dienen nur der Information, stellen keine Anlage, Steuer- oder Rechtsberatung dar und sind weder als Angebot noch als eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Kryptowerten zu verstehen.
In dieser XL-Jobcast® Ausgabe von DR. KADE sprechen Inga und Tim darüber, wie Produktion, Technik, Vertrieb und Marketing in einem Pharmaunternehmen zusammenarbeiten müssen, damit aus Ideen marktfähige Produkte werden. Es geht um deutsche Produktionsstandorte, Lieferfähigkeit, Effizienz, Nachhaltigkeit und darum, warum Entscheidungen nur gemeinsam funktionieren."Es ist ja jetzt nicht so, dass in der Drogerie der Endverbraucher vor dem Regal steht und sagt: Ach, das ist aber eine schöne Packung Hämorrhoidenmittel, die kaufe ich mal!"Was im Jobcast® zu hören ist:• Warum DR. KADE bewusst in Deutschland produziert und welche Rolle Qualitätsstandards, kurze Wege und Rohstoffsourcing aus Europa spielen • Wie Lieferfähigkeit von 99,9 Prozent durch kontinuierliche Verbesserung in Produktion, Qualität, Lager und Einkauf erreicht wird• Ein Blick in moderne Produktionsanlagen mit Zäpfchenlinien, Kühlschnecken, Sensorik, Kamerasystemen und automatisierter Verpackungstechnik • Wie Vertrieb, Marketing und Technik gemeinsam an Produktideen, Verpackungen und Sortimentsentwicklung arbeiten• Welche Bedeutung Apotheken, pharmazeutischer Großhandel und Außendienst im Vertriebsmodell haben• Wie Gynäkologen, PTAs und Apothekenteams aktiv in Produktentwicklung, Tests und Feedbackprozesse eingebunden werden • Warum Umweltaspekte, Materialwahl, Verpackungsdesign und Wirtschaftlichkeit heute neu gedacht werden• Wie Vertrauen, Verantwortung und Business Cases Entscheidungen ermöglichen, auch wenn sie für einzelne Bereiche unbequem sind Für wen ist das interessant?• Fachkräfte aus Produktion, Technik, Operations und Supply Chain in der Pharmaindustrie• Menschen aus Vertrieb, Marketing und Produktmanagement im Healthcare Umfeld• Personen, die verstehen wollen, wie abteilungsübergreifende Zusammenarbeit im Mittelstand funktioniert• Alle, die Einblicke in moderne Arzneimittelherstellung und Markteinführung suchenUnd: Menschen aus HR, die hören wollen, wie ein mittelständisches Unternehmen wie DR. KADE Nachwuchskräfte mit einem original Jobcast® begeistert. Dein nächster Schritt:Auf der
Rate Limiting klingt erstmal wie ein nerviges Nein. In Wahrheit ist es oft der Unterschied zwischen stabiler Plattform und dem Klassiker: kurz ein bisschen Traffic, und plötzlich ist alles down. Denn Systeme scheitern selten an einem Request, sondern fast immer an zu vielen: Retry Storms nach einem Funkloch, Thundering Herd nach einem Cache-Expire, Traffic Amplification in Microservices oder einfach ein Tenant, der als Noisy Neighbor das ganze Haus wachklingelt.In dieser Episode gehen wir gemeinsam tief ins Reliability- und Resilience-Engineering und bauen Rate Limiting von Grund auf. Wir klären, wozu Rate Limiting wirklich da ist, wie es sich von Back Pressure, Graceful Degradation, Fault Isolation und Load Shedding abgrenzt und wo du es in deiner Architektur verankerst: Client, Edge, API Gateway, Sidecar Proxy wie Envoy oder direkt an Ressourcen wie Datenbanken und Queues.Dann wird es konkret: Wir vergleichen die gängigen Strategien und Algorithmen, Fixed Window, Sliding Window, Token Bucket und Leaky Bucket, inklusive Bursts, Fairness und der Frage stateful vs. stateless. Dazu kommt die Realität: Was machst du, wenn der Rate Limiter selbst ausfällt – Fail Open vs. Fail Closed –, und warum das nicht nur Technik ist, sondern auch Produktmanagement, Monetarisierung und Kundenerlebnis.Als Bonus schauen wir auf Best Practices aus der Praxis: wie GitHub und Cloudflare Rate Limits via HTTP-Header kommunizieren, warum standardisierte Header gerade wieder Fahrt aufnehmen und wieso Rate Limiting bei GraphQL-APIs so schnell zur Kostenberechnung im Query-AST wird.Wenn du danach dein System nicht nur schneller, sondern auch stressresistenter machen willst, bist du hier richtig. Und ja, ein resilientes System darf auch mal Nein sagen, damit es morgen wieder Ja sagen kann.Bonus: Manchmal ist der beste Load Test ein einzelner Curl-Befehl zur falschen Zeit.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Monte-Carlo-Simulation hilft in der Produktentwicklung dabei, Prognosen realistischer zu machen. Nicht als harte Zusage, sondern als Blick auf Wahrscheinlichkeiten und damit auf das Risiko, das in komplexer Arbeit fast immer mitschwingt. Zeit also, sich tiefer damit auseinander zu setzen, weshalb Dominique in dieser Folge mit Felix Rink, Flight Level und Kanban Coach aus Köln, spricht. Gemeinsam starten sie bei einer Frage, wann ist etwas fertig (dazu hatten wir auch schon eine andere Folge mit Felix) und wie belastbar ist so eine Aussage eigentlich, wenn Teams in unsicheren Umfeldern arbeiten. Von dort geht es zur Idee hinter der Monte-Carlo-Simulation. Sie ist überraschend simpel. Vergangene Ergebnisse geben Hinweise darauf, wie sich Arbeit vermutlich auch künftig verteilt. Statt eine einzelne Zahl zu versprechen, entsteht eine Bandbreite. Fertigstellungen aus der Vergangenheit werden in vielen Durchläufen immer wieder neu kombiniert, bis ein Muster sichtbar wird. Manche Ergebnisse tauchen oft auf, andere sind selten. Genau diese Verteilung ist in der Produktentwicklung hilfreich, weil Schwankungen zum Tagesgeschäft gehören. Schnell wird klar, dass es weniger um exakte Termine geht als um ein besseres Gefühl für Risiko. Die Simulation zeigt, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein bestimmter Umfang in einem Zeitraum wirklich geschafft werden kann. Das verändert, wie über Planung gesprochen wird. Zusagen werden zu bewussten Entscheidungen über Risiko und nicht zu Versprechen, die später unter Druck verteidigt werden müssen. Für Product Owner ist das besonders wertvoll, weil Gespräche mit Stakeholdern dadurch sachlicher werden und Erwartungen besser eingeordnet werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Daten. Entscheidend ist nicht, möglichst weit zurückzugehen, sondern eine Vergangenheit zu wählen, die der erwarteten Zukunft ähnelt. Kurze Zeiträume mit ausreichend vielen Datenpunkten liefern oft bessere Prognosen als lange Historien, in denen Sondereffekte alles verzerren. Auch eine feinere Betrachtung auf Tagesbasis kommt zur Sprache, weil sich Forecasts damit schneller aktualisieren lassen und Veränderungen im System früher auffallen. Spannend wird es dort, wo die Monte-Carlo-Simulation nicht als einmaliger Schritt verstanden wird, sondern als laufendes Werkzeug. Neue Erkenntnisse, zusätzliche Arbeit oder geänderte Rahmenbedingungen fließen direkt in den nächsten Forecast ein. So entsteht ein kontinuierlicher Abgleich zwischen Realität und Erwartung. Das unterstützt aktives Risikomanagement und hilft Teams, Prioritäten immer wieder neu auszurichten, ohne jedes Mal bei null anfangen zu müssen. Am Ende geht der Blick über die klassische Fertigstellungsfrage hinaus. Überall dort, wo vergangenes Verhalten brauchbare Hinweise auf die Zukunft gibt, kann Monte Carlo helfen, Unsicherheit greifbar zu machen. In der Produktentwicklung ist das oft genau die Art von Pragmatismus, die fehlt. Nicht kompliziert, aber deutlich verlässlicher als Bauchgefühl.
Ideencouch – Der Podcast, der selbstständig macht mit Jan Evers
Wie bringt man echte Energie ins Lernen – statt langweiligem Multiple Choice? Genau darum geht's in dieser Folge. Jan spricht mit Jürgen Kupper, Gründer von KvizMe, einer Lernplattform, die aus Folien, Webseiten oder Videos automatisch Quizfragen erstellt, die wirklich aufs Verstehen testen. Lernende sprechen ihre Antworten einfach ins Handy und bekommen sofort individuelles Feedback. Gemeinsam diskutieren die beiden, warum das gerade in Bereichen wie Medizintechnik und Pharma so wichtig ist – dort, wo falsches Verstehen echte Konsequenzen haben kann. Außerdem geht's um Vertrieb, den Einstieg in träge Märkte und die Kunst, sich einen ersten „Beach head“ zu erobern. Und: Jürgen zeigt, warum Quizformate ein starkes Mittel gegen den aktuellen SEO-Schmerz sein können, weil sie Nutzerinnen und Nutzer aktiv ins Lernen reinziehen. Eine Folge für alle, die Menschen in Bewegung bringen wollen, ob in Projekten, Teams, Organisationen oder Kundengesprächen. Denn wenn wir verstehen, wie Lernen wirklich Energie erzeugt, wie man komplexe Inhalte spielerisch vermittelt und wie man neue Ideen in trägen Märkten zum Fliegen bringt, dann hilft das nicht nur Lehrenden, sondern allen, die etwas verändern oder voranbringen wollen. Viel Spaß beim Hören! Über die Personen [Gast] Jürgen Kupper verbindet über 15 Jahre internationale Erfahrung im Marketing und Business Management der Life-Science- und Healthcare-Branche mit einer tiefen Leidenschaft für modernes Lernen. Als Professor für Mediendidaktik und E-Learning an der Medical School Hamburg entwickelt er seit Jahren innovative Lehrformate und kennt die Herausforderungen von Wissensvermittlung aus der Praxis wie aus der Forschung. Er ist seit März 2025 CEO von KvizMe und dort für das Produktmanagement und den Vertrieb zuständig. [Gastgeber] Dr. Jan Evers ist erfahrener Gründungsberater und selbst Unternehmer. Jan berät seit fast 20 Jahren Banken und Ministerien sowie wachstumsstarke Gründer*innen und Mittelständler – als Aufsichtsrat, Business Angel und Miteigentümer. Mehr Infos zu Jan: https://everest-x.de/profil/ [Redaktion] Gesa Holz, Sarah Bechtloff [Technische Bearbeitung] Anne de ChénerillesWeitere Themen: LaborX Hamburg – Ideencouch #66 Geschäftsmodellarbeit –Ideencouch #71 Digitale Geschäftsmodelle - Ideencouch#33 Vertrieb und Kaltakquise – Ideencouch #74 Online-Marketing - #105 Wie KI die Weiterbildung revolutioniertÜber die Ideencouch: Die Ideencouch ist ein Podcast von EVEREST. Wenn du Gründer*in bist, dich Startups faszinieren oder du als Unternehmer*in an deinem eigenen Unternehmen arbeitest, ist dieser Podcast genau der richtige für dich. Aus den Gesprächen zwischen Jan und seinen Gästen wirst du praktisches Wissen, anwendbare Erkenntnisse und kreative Anregungen für deinen Unternehmer*innen-Alltag mitnehmen. -- Du möchtest uns Feedback geben oder selbst Gast im Podcast sein? Schreib uns eine E-Mail an info@laborx-hamburg.de Wir freuen uns auf deine Nachricht! -- Partner -- LaborX -- Gründerplattform -- Firmenhilfe --SmartBusinessPlan – Smart Business Control
In dieser Episode sprechen Joerg und Patrick über die grossen Veränderungen im Vertrieb von Innovationen: von der E-Mobilität über das digitale Produktmanagement bis hin zur Rolle der Künstlichen Intelligenz. Sie diskutieren, warum das Kundenerlebnis zur entscheidenden Stellschraube im modernen Vertrieb geworden ist – und weshalb klassische Strukturen in Produktmanagement und After-Sales oft nicht mehr ausreichen. Am Beispiel der Heizungsbranche und der Automobilindustrie beleuchten sie, wie Daten, Community-Engagement und eine neue Denkweise über Kosten und Kundenbindung die Branche verändern. Dabei unterscheiden die wenigsten Unternehmen den Verkauf von bestehenden Angeboten und Innovationen, obwohl es für den Verkauf von Innovationen einen spezifischen Ansatz erfordert.
In dieser packenden zweiten Folge tauche ich tief ein in die Welt der LKH, einem Krankenversicherer mit einer fast 100-jährigen Geschichte. An meiner Seite sind Jan-Peter Diercks, Vorstand für Vertrieb und Marketing, und Pavel Berkovitch, Vorstand für Digitalisierung und Produktmanagement. Wir starten mit der faszinierenden Frage, warum die LKH in der Vergangenheit kaum Vertrieb brauchte und jetzt doch – und wie sie aus einer Phase der Stille als „unerwartet anders“ wieder zurückkehren. Erfahre, wie die LKH einst als „Flaggschiff“ der PKV galt und warum es dann ruhiger wurde, bevor die aktuelle, spannende Transformation begann. Ein zentrales Thema ist die Rolle der Digitalisierung im modernen Versicherungsvertrieb. Pavel erklärt, wie sich das Kundenverhalten gewandelt hat und welche digitalen Services und Schnittstellen die LKH dem freien Maklermarkt bietet. Ich bin besonders gespannt zu hören, warum die LKH ein neues PKV-Produkt auf den Markt bringt und was „State of the Art“ im Bereich Krankenversicherung heute wirklich bedeutet, inklusive innovativer Ansätze wie Telemedizin. Wir sprechen auch über die pragmatische Seite der Transformation: Jan-Peter verrät mit einem Augenzwinkern, warum das aktuelle CRM-System der LKH eine „große Sammlung von Excel-Tabellen“ ist und welche Überlegungen dahinterstecken, bevor sie zu großen Lösungen wie Salesforce wechseln. Ich lerne, dass man ein Vertriebssystem nicht einfach „überstülpen“ kann, sondern es immer an die individuellen Bedürfnisse anpassen muss. Ein echtes Highlight ist die Enthüllung, dass die LKH 2024 zum ersten Mal seit vielen, vielen Jahren wieder ein Bestandswachstum verzeichnen konnte. Dieses beeindruckende Ergebnis ist das Resultat einer umfassenden Transformation, die das gesamte Unternehmen umfasst. Und natürlich klären wir am Ende die dringende Frage: Braucht die Welt ein neues PKV-Produkt – und bin ich als GKV-Versicherter bei der LKH besser dran? Links in dieser Ausgabe Zur Homepage von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Pavel Berkovitch Zum LinkedIn-Profil von Jan-Peter Diercks Flexible Personallösungen für Versicherer Als Entscheidungsträger in der Versicherungsbranche hast du mit Personalengpässen und zyklischen Rückständen zu kämpfen. Skaly Insurance Operations stellt seit 20 Jahren Experten für alle Versicherungssparten zur Verfügung. Schnell verfügbar und flexibel skalierbar. Jetzt ein Angebot einholen TODAY: Die KI-Revolution für den Versicherungsvertrieb Today ist die Vertriebs-AI für die Versicherungsbranche. TODAY dokumentiert deine Beratung, coached dich, und spart dir 5 Stunden pro Woche. Besuche jetzt www.UseToday.io und teste mit dem Code “Jonas” TODAY 2 Monate kostenfrei.
Von der Ausbildung direkt ins Produktmanagement – und heute ganz vorne mit dabei, wenn es um die Zukunft von generativer KI bei dm geht. In dieser Folge von career to go erzählt Elena Rubic, wie sie Schritt für Schritt ihren Weg bei dm gestaltet hat: Vom Einstieg über die Ausbildung bis hin zur Doppelfunktion als Produktmanagerin und GenAI dmBrands Specialist.
In dieser Folge von #CXEinfachMachen begrüßen wir Holger Geißler, Geschäftsführer bei marktforschung.de, CONSULTING.de und der succeet. Holger gibt uns exklusive Einblicke in die aktuelle Transformation der Marktforschungsbranche und teilt seine Perspektive auf die spannendsten Entwicklungen. Wir sprechen über: Holgers Werdegang von der aktiven Marktforschung bis zur Geschäftsführung bei marktforschung.de, CONSULTING.de und der succeet Die Entstehung und den Erfolg der "Woche der Marktforschung" als Festival-Format Die Entwicklung von der Research & Results zur succeet KI in der Marktforschung: Synthetische Befragungen, KI-gestützte Interviews und die Frage nach der Wissenschaftlichkeit Herausforderungen für die Branche: Nachwuchsgewinnung, Positionierung und die Balance zwischen Technologie und menschlicher Expertise Spannende Themenfelder für die Zukunft: CX, UX, Produktmanagement und Pricing Holger teilt seine ehrliche Einschätzung zu den Chancen und Risiken der aktuellen Entwicklungen und gibt einen inspirierenden Ausblick auf das Jahr 2026. Eine Folge voller wertvoller Insights für alle, die verstehen wollen, wohin sich Marktforschung und Customer Experience entwickeln. Viel Spaß beim Reinhören! Holger Geißler: https://www.linkedin.com/in/holgeissler Sebastian: https://www.linkedin.com/in/sebastian-syperek-cx-fit/ Lukas: https://www.linkedin.com/in/lukas-kauderer/ CXEinfachMachen - ein Podcast von Lukas Kauderer (CEO licili) und Sebastian Syperek (Principal UX Research - Kaiser X Labs, eine Tochtergesellschaft der Allianz). In 30-45-minütigen Podcast-Folgen sprechen die beiden über grundlegende Themen rund um die Customer Experience, zeigen Tools und Methoden der Marktforschung auf und erzählen von ihren eigenen Erfahrungen.
Herzlich willkommen zu einer spannenden Folge, in der ich mit Pavel Berkovitch und Jan-Peter Diercks von der LKH (Landeskrankenhilfe V.V.a.G.) spreche. Nach unserem letzten Gespräch vor drei Jahren blicken wir heute auf die digitale Transformation bei der LKH – und wie sich die Strategie für mehr Standardsoftware ausgezahlt hat! Jan-Peter Diercks, Vorstand für Vertrieb und Marketing, und Pavel Berkovitch, Vorstand für Digitalisierung und Produktmanagement, geben tiefe Einblicke. Wir sprechen darüber, wie die LKH – ein 99 Jahre alter privater Krankenversicherer – ihre IT-Landschaft modernisiert, welche Rolle das Eigenkapital dabei spielt und wie der Vertrieb davon profitiert. Meine Highlights aus diesem Gespräch: Der "Marathon" der Transformation: Pavel und Jan-Peter machen klar, dass digitale Transformation kein Sprint, sondern ein Marathon ist – der alle Fachbereiche betrifft und nur mit vereinten Kräften gelingt. Erste Quick Wins und sichtbare Erfolge: Wir hören, wie die LKH dank der neuen Standardsoftware in nur sechs Monaten neue Produkte wie die betriebliche Krankenversicherung einführen konnte und jetzt schon Zusätze dunkel verarbeiten kann. Auch die besseren Schnittstellen für Vermittler sind ein Riesenvorteil! Bye-bye, Satellitensysteme: Jan-Peter erklärt eindrücklich, warum die Entscheidung für eine Standardsoftware goldrichtig war. Weg von vielen Einzelsystemen hin zu einer modernen, wartungsfreundlichen Lösung, die sich ständig weiterentwickelt. Investition als VVaG: Die LKH nutzt ihr starkes Eigenkapital als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (V.V.a.G.), um gezielt in die Zukunft zu investieren und einen ehemaligen "Investitionsstau" aufzuholen – mit dem klaren Ziel, dauerhaft am Puls der Zeit zu bleiben. Ein "wunschlos glücklicher" Vertrieb?: Jan-Peter lobt die Arbeit von Pavel und seinem Team in den höchsten Tönen. Die technologische Basis ist so stark, dass die großen Wünsche des Vertriebs bereits adressiert sind und kleinere Anpassungen viel einfacher umzusetzen sind. Hört rein und erfahrt, wie die LKH die Herausforderungen der Digitalisierung meistert und welche "Tore" sie in der "zweiten Halbzeit" der Transformation noch schießen wollen! Links in dieser Ausgabe Zur Homepage von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Pavel Berkovitch Zum LinkedIn-Profil von Jan-Peter Diercks #Investition #Vertrieb #Transformation Flexible Personallösungen für Versicherer Als Entscheidungsträger in der Versicherungsbranche hast du mit Personalengpässen und zyklischen Rückständen zu kämpfen. Skaly Insurance Operations stellt seit 20 Jahren Experten für alle Versicherungssparten zur Verfügung. Schnell verfügbar und flexibel skalierbar. Jetzt ein Angebot einholen TODAY: Die KI-Revolution für den Versicherungsvertrieb Today ist die Vertriebs-AI für die Versicherungsbranche. TODAY dokumentiert deine Beratung, coached dich, und spart dir 5 Stunden pro Woche. Besuche jetzt www.UseToday.io und teste mit dem Code “Jonas” TODAY 2 Monate kostenfrei.
In dieser Podcastfolge spricht Tim mit Ben Sufiani über ein Thema, das derzeit viel Aufmerksamkeit erfährt: Vibe Coding. Ben Sufiani, Gründer von Pirate Skills bringt nicht nur seine Erfahrung aus Growth Marketing, Produktentwicklung und Entrepreneurship ein, sondern auch seine Begeisterung für die Möglichkeiten, die entstehen, wenn AI das Schreiben von Code unterstützt. Im Gespräch geht es darum, wie Vibe Coding funktioniert, welche Chancen es für Produktmenschen eröffnet und welche Rolle Entwicklerinnen und Entwickler in diesem Wandel spielen. Ben beschreibt Vibe Coding als nächsten Schritt in der Entwicklung digitaler Produkte. Statt jede Zeile Code selbst zu schreiben, nutzen Teams KI-gestützte Tools, um schneller Prototypen, aber auch funktionsfähige Anwendungen zu erstellen. Für Entwickler bedeutet das einen enormen Produktivitätsschub, während Produktmanager und Product Owner erstmals selbst die Möglichkeit haben, Ideen in funktionierende Software zu verwandeln, ohne tief in die Programmiersprachen einsteigen zu müssen. Dadurch verschiebt sich der Fokus stärker auf das Verständnis der Nutzerbedürfnisse bzw. des zu lösenden Problems und die Qualität der Lösung. Tim und Ben diskutieren auch die kulturellen Spannungen, die entstehen können. Manche Entwickler fürchten den Verlust von Kontrolle und Qualität, andere sehen die neuen Möglichkeiten als unverzichtbar an. Klar wird, dass Vibe Coding mehr ist als ein kurzfristiger Trend. Es verändert die Zusammenarbeit zwischen Produktmenschen und Tech-Teams, indem es neue Formen gemeinsamer Kreativität eröffnet. Wenn Produktmanager direkt mit AI-gestützten Tools Prototypen bauen, wird die Brücke zwischen Discovery und Delivery kürzer und die Geschwindigkeit, in der Produkte getestet und weiterentwickelt werden, nimmt deutlich zu. Ben erzählt zudem von seinen eigenen Erfahrungen, von ersten Experimenten bis hin zu funktionierenden SaaS-Anwendungen, die er in Rekordzeit entwickeln konnte. Dabei wird deutlich, dass Vibe Coding kein Ersatz für professionelle Softwareentwicklung ist, sondern ein Beschleuniger für Ideen und ein Werkzeug, um schneller ins Gespräch mit Nutzern zu kommen. Gerade Produktmenschen profitieren davon, weil sie lernen, ihre Konzepte unmittelbarer zu erproben und ihre Teams so mit greifbaren Ansätzen zu inspirieren. Ein weiterer spannender Punkt im Gespräch ist die Frage nach den Grenzen: Welche Anwendungen lassen sich mit Vibe Coding sinnvoll umsetzen? Wie steht es um Sicherheit, Datenhoheit und die Zukunftsfähigkeit des generierten Codes? Ben erklärt, dass Vibe Coding zwar vieles einfacher macht, aber nicht jede Herausforderung löst. Umso wichtiger ist es, die Technologie bewusst einzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und die eigenen Kompetenzen als Produktmensch gezielt einzubringen. Gerade jetzt steht ein Fenster offen, in dem Produktmanager, Product Owner und Teams enorm profitieren können. Wer Vibe Coding ausprobiert, entwickelt nicht nur neue Skills, sondern auch ein besseres Verständnis für die Arbeit der Entwickler und die Geschwindigkeit, mit der Produkte entstehen können. Als Start und zum Ausprobieren empfiehlt Ben Sufiani mit dem Tool https://v0.app/ zu starten. Mehr über Ben Sufiani erfahrt ihr unter Pirate Skills oder kontaktiert ihn gerne auch bei weiteren Fragen über sein LinkedIn-Profil. Wer sich tiefer in das Thema Vibe Coding einarbeiten möchte, dem empfehlen wir den Einstieg über Bens Schritt-für-Schritt Anleitung "Vibe Coding Codex" - zu finden auf seiner o.g. Website: pirateskills.com/vibecoding/codex. Für den richtigen Boost bietet sich ansonsten das im Gespräch kurz beschriebene 6-Wochen Programm "From Zero to SaaS" an. Es startet zu Beginn jeden Quartals. Jetzt kurzfristig als ab 1.Oktober 2025. Mehr Infos dazu hier: pirateskills.com/vibecoding/saas-in-6-weeks. Und denkt dran: Ben gibt für die Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts mit dem Code "DPW250" einen satten 25%-Rabatt im Wert von 250€.
Tim spricht in dieser Podcast-Folge mit Christoph Steinlehner, der mehrere Jahre in Washington, D.C. gelebt und gearbeitet hat. Mit seiner Erfahrung aus über 25 Jahren in Produktmanagement und Coaching bringt Christoph spannende Einblicke mit, wie Produktmanagement in den USA funktioniert – und was sich davon auf Europa übertragen lässt. Viele Produktmenschen schauen fasziniert ins Silicon Valley. Namen wie Amazon, Google oder Meta wirken wie Fixpunkte, an denen man sich orientiert. Christoph macht jedoch deutlich, dass dieses Bild nur einen kleinen Teil der Realität zeigt. Das Silicon Valley ist ein spezielles Ökosystem mit eigener Tradition, Netzwerken und Kapital. Doch außerhalb dieser Blase ist das Produktmanagement in den USA nach seiner Erfahrung oft erstaunlich nah an dem, was wir aus Deutschland kennen: Hierarchien, steife Strukturen und Unternehmen, die sich mit digitalen Transformationen schwertun. Spannend ist, wie unterschiedlich die Arbeitskultur für das Netzwerken und die Jobsuche ist. In großen Tech-Firmen haben Titel und Netzwerke einen hohen Stellenwert haben und so ist der Zugang zu anderen Produktmenschen in den USA oft leichter. Ein Intro über LinkedIn, ein Kaffee-Termin oder ein schneller Austausch sind gängige Wege, um ins Gespräch zu kommen. Für Christoph war dieses offene Netzwerken ein entscheidender Erfolgsfaktor in seinen drei Jahren vor Ort – und ein Unterschied, den er im deutschen Umfeld stärker verankert sehen möchte. Auch beim Thema Agilität zeigt sich ein anderes Bild als vielleicht vermutet. Zwar arbeiten viele Unternehmen in cross-funktionalen Teams, doch Frameworks wie Scrum sind nicht mehr so dominant wie noch vor einigen Jahren. Capital One zum Beispiel hat die Rolle des Scrum Masters abgeschafft. Während in Europa Scrum oft noch als Stütze genutzt wird, um agile Zusammenarbeit zu strukturieren, ist es in den USA vielerorts bereits im Rückzug. Stattdessen gewinnen andere Arbeitsweisen an Gewicht, die stärker auf Kultur, Eigenverantwortung und Outcome-Orientierung setzen. Christoph beobachtet zudem, dass Produktmanagement in den USA weniger vom Framework geprägt ist, sondern stärker durch Haltung und Praxis. Gerade in den großen Tech-Firmen braucht es nicht immer "offizielle" agile Prinzipien, weil die Kultur bereits auf Zusammenarbeit und Wissensaustausch ausgerichtet ist. Doch auch hier gilt: Es gibt nicht "das eine" Produktmanagement in den USA. Große Corporates kämpfen mit denselben Herausforderungen wie in Europa, während Startups eher mit Tempo und Experimenten punkten. Was bedeutet das für uns in Europa? Zum einen, dass wir uns nicht blenden lassen sollten von den Erfolgsbildern des Silicon Valley. Zum anderen, dass wir viel lernen können von der Offenheit, dem Mut zum Netzwerken und der klaren Ausrichtung auf Outcomes. Christoph selbst bringt aus seiner Zeit in den USA eine noch stärkere Fokussierung auf Visualisierung und Mapping-Methoden mit, die helfen, Diskussionen greifbarer zu machen und Teams in die Umsetzung zu bringen. Ein Punkt, der Tim als Story Mapping Experten und Fan von Assumption Mapping, Impact Mapping und der Arbeit mit einem Canvas sehr aus dem Herzen spricht. Christophs Erfahrung zeigt: Produktmanagement in den USA ist vielfältiger, bodenständiger und näher an unserer Realität, als viele annehmen. Wer mit offenen Augen hinschaut, entdeckt vor allem viele Möglichkeiten, das eigene Arbeiten mutiger und konsequenter zu gestalten. Im Gespräch wird auch diese Quellen und alte Podcast-Folge verwiesen: - Das Product Operating Model von Marty Cagan - mit Sohrab Salimi - Der Mapper Club von Christoph (in seinem Substack): https://mapper.club - Never Search Alone: https://neversearchalone.org - Joshua Seiden: Outcomes over Outcome Wer mit Christoph Steinlehner in den direkten Austausch kommen möchte, kontaktiert ihn am Besten über sein LinkedIn-Profil. Wie nimmst du die Unterschiede zwischen Europa und den USA im Produktmanagement wahr?
Erik spricht mit einem ersten Gast in diesem Jahr, Laurens Mauquoi, CDO von nexeye, über den hochkompetitiven Optikmarkt und das besondere Geschäftsmodell von nexeye. Die beiden beleuchten vor allem, wie sich der Vertriebs - und Akquisitionsweg von nexeye über die Jahre entwickelt hat und wie das Wachstum von nexeye mit digitalen Innovationen vorangetrieben wird. Insbesondere gehen die beiden auf folgende Fragestellungen ein: - Wie sieht das Geschäftsmodell von nexeye aus und wie sind dessen Marken im europäischen bzw. deutschen Wettbewerbsumfeld einzuordnen? - Wie lassen sich eure Kunden hinsichtlich deren Kaufverhalten bzw. Lifetime Circle charakterisieren? - Wie hat sich der Vertriebs - und Akquisitionsweg von nexeye über die Jahre on- und offline entwickelt? - Wie managt ihr die Omnichannel-Herausforderung im CRM (und in der Kundengewinnung)? - Was genau steht hinter eurem Ansatz hyper-personalized customer experiences und welche Rolle spielt AI dabei? - Was ist dein wichtigster Fokus in den nächsten 12 Monaten? Laurens Mauquoi ist Chief Digital Officer (CDO) bei nexeye, einem der führenden Optikunternehmen Europas mit über 700 Filialen. In dieser Funktion verantwortet er die strategische Ausrichtung und operative Umsetzung in den Bereichen Marketing, Digitalmarketing, CRM, Analytics und Produktmanagement. Vor seiner Tätigkeit bei nexeye war Laurens Chief Commercial Officer und Geschäftsführer bei CHRONEXT, dem führenden Marktplatz für Luxusuhren. Zuvor prägte er die Berliner Startup-Szene maßgeblich, unter anderem als Director Marketing bei smava. Laurens lebt mit seiner Familie in den Niederlanden und ist ein leidenschaftlicher Marathonläufer, der seine Freizeit gerne aktiv gestaltet. Dieser Podcast wird produziert von TLDR Studios
Erik sprach vor kurzem im K5 Commerce Cast mit Mark Ralea, General Manager Europe von Fabletics, über den Erfolg ihres Subscription-Modells in unterschiedlichen Märkten. Mark gibt zudem spannende Einblicke in die Influencer-Strategie der Marke, die mit Prominenten wie Khloe Kardashian und Kevin Hart zusammenarbeitet. Darüber hinaus teilt er die wichtigsten KPIs zur Erfolgsmessung und erklärt, wie Fabletics mit relevanten E-Commerce-Themen wie Customer Acquisition und Retention umgeht. Ihr bekommt spannende Antworten zu folgenden Fragen: - Wie ist euer Subscription-Modell aufgebaut und wie positioniert ihr euch damit? - Wie gestaltet ihr euer CRM, insbesondere in Hinblick auf Customer Acquisition und Retention? - Wie sieht die Kostenstruktur eures Marketing aus? - Wie hat sich die organische Reichweite in den verschiedenen Märkten bei euch entwickelt? - Welche relevanten Muster siehst du für Churn im Marketing Game? Mark Ralea ist eine erfahrene Führungskraft mit umfangreicher Erfahrung in den Bereichen Technologie und E-Commerce. Derzeit ist er als General Manager von Fabletics und Yitty in Europa tätig. Davor war er CEO von 8fit, einer beliebten Gesundheits- und Fitness-App, wo er sich auf die Erweiterung der Reichweite des Unternehmens und die Verbesserung des Produktangebots konzentrierte. Vor seiner Tätigkeit bei 8fit war Mark Managing Director bei Stylebop.com und Glossybox, wo er eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Wachstum und Transformation spielte. Seine Karriere umfasst auch wichtige Rollen im Marketing und Produktmanagement bei DailyDeal und die Gründung der Agentur Eikyo GmbH.
Der Laberpodcast mit SEO. Darin: Holgi will wachsen, Toby trennt das Werk vom Künstler, Holgi verkauft nen Restek Solo und ein paar Duevel Planets, Fußballtrikots, Holgi hat ne neue neue Brille, Toby war auf einer Fotomesse in Birmingham und hat Zeug geschnorrt und sich ne neue Kamera gekauft, und noch eine (mit Thermodrucker), Tierversicherungen, Schlagzeilen […]
Der Laberpodcast mit SEO. Darin: Holgi will wachsen, Toby trennt das Werk vom Künstler, Holgi verkauft nen Restek Solo und ein paar Duevel Planets, Fußballtrikots, Holgi hat ne neue neue Brille, Toby war auf einer Fotomesse in Birmingham und hat Zeug geschnorrt und sich ne neue Kamera gekauft, und noch eine (mit Thermodrucker), Tierversicherungen, Schlagzeilen […]
Wie findest du den perfekten Preis für dein geplantes Onlineprodukt? Das verrät dir heute Selina, Head of Produktmanagement aus meinem Team! →Melde dich jetzt für 0 € zur LIVE Online-Business-Challenge an: https://bit.ly/3LjPP6S Plane, erstelle und vermarkte dein Online-Produkt mit ErfolgsKurs! → Setz dich jetzt auf unsere exklusive Warteliste für Oktober 2023: https://bit.ly/3CMhSqV → Folge mir auf Instagram für Einblicke hinter die Kulissen: https://instagram.com/carolinepreussde/ Go For It ist der Business Podcast für alle Selbstständigen und UnternehmerInnen, die ein profitables Online-Business aufbauen wollen. Caroline Preuss gibt in ihrem Business Podcast ihr erprobtes Wissen rund um Marketing, Social Media, Onlinekurse und Community-Aufbau auf Instagram weiter – ausführlich und Schritt für Schritt, damit du entspannt mit deinem digitalen Business sichtbar wirst und und deinen eigenen Onlinekurs erfolgreich vermarktest.
Wenn du mit dem Gedanken spielst ein hochpreisiges Produkt zu launchen, dann ist diese Podcastfolge perfekt für dich. Du erfährst heute 3 Strategien, wie du ein hochpreisiges Produkt umsatzstark launchst und verkaufst. Außerdem erhältst du exklusive Behind the Scenes Einblicke in den Launch von unserem hochpreisigen Produkt Souverän Skaliert. Du bist fortgeschrittene Online-UnternehmerIn? → Bewirb dich jetzt für meine Mastermind Souverän Skaliert: https://bit.ly/3COLOmc → Folge mir auf Instagram für Einblicke hinter die Kulissen: https://instagram.com/carolinepreussde/ Go For It ist der Business Podcast für alle Selbstständigen und UnternehmerInnen, die ein profitables Online-Business aufbauen wollen. Caroline Preuss gibt in ihrem Business Podcast ihr erprobtes Wissen rund um Marketing, Social Media, Onlinekurse und Community-Aufbau auf Instagram weiter – ausführlich und Schritt für Schritt, damit du entspannt mit deinem digitalen Business sichtbar wirst und und deinen eigenen Onlinekurs erfolgreich vermarktest.
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
EXPERTENGESPRÄCH | Wie wird man Produktmanager? Und was wird von dieser Rolle eigentlich erwartet? Diesen Fragen nehmen sich Till und Joel an. Produktmanagement ist ein beliebter Posten. Und nicht ohne Grund werden bei den Big Playern diese Stellen außerordentlich gut bezahlt. Denn als Produktmanager spielst du eine zentrale im Business und hast einen großen Impact auf die Ausrichtung des Produkts. Joel und Till tauschen sich aus über den Werdegang ins Produktmanagement und welche Qualifikationen dabei von Vorteil sind. Du erfährst... …wie du deinen Weg ins Produktmanagement findest …wie Till Produktmanager wurde …warum Produktmanagement ein immer mehr begehrter Posten ist …welche Voraussetzungen du für einen Produktmanager mitbringen solltest …warum der Job des Produktmanagers so gut bezahlt wird …welche Promis der Gründerszene als Produktmanager besonders erfolgreich sind …wie du dich zum Produktmanager weiterbilden kannst …Dos & Don'ts im Produktmanagement Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Product und Technologie: Software und IT sind allgegenwärtig geworden und Joel möchte gerne verstehen, wie man denn eigentlich hervorragende digitale Produkte entwickelt. Deshalb spricht er regelmäßig mit Till Reiter und Björn Wagner, die als VP Product und VP Engineering bei SAP Signavio tätig sind und sich in der Materie bestens auskennen. Regelmäßig werden sie auch von bekannten, kompetenten Akteuren der Technologiewelt besucht und dabei unterstützt, Technologie- und Product-Themen möglichst leicht verständlich und anhand konkreter Praxisbeispiele zu vermitteln. __________________________ ||||| PERSONEN |||||