POPULARITY
Nashornvögel sind gesellige Tiere. Häufig sieht man sie in Gruppen zusammen fliegen. Oft sehen wir die Nashornvögel abends in den hohen Bäumen, wo sie Schlafgemeinschaften bilden. Doch jedes Jahr erleben wir ein wiederkehrendes Phänomen: Zu einer bestimmten Zeit sehen wir diese Vögel nur allein. Der Grund dafür ist faszinierend. Nashornvögel brüten in Baumhöhlen. Sobald das Weibchen zwei bis fünf Eier gelegt hat, vermauern sowohl das Männchen von außen als auch das Weibchen von innen den Eingang der Höhle, bis nur noch eine kleine Öffnung zu sehen ist. So »sperrt« sich das Weibchen selbst ein, um die Eier und später die Küken zu schützen. Das Männchen ist während dieser Zeit ständig auf Nahrungssuche, bis die Jungtiere groß genug sind und sie gemeinsam die zugemauerte Öffnung aufbrechen. Zudem leben Nashornvögel in einer lebenslangen monogamen Partnerschaft.Genauso wie Gott den Nashornvögeln eine klare Bestimmung gegeben hat, hat er auch für uns Menschen einen Plan. Er hat uns erschaffen, damit wir ihn verherrlichen und seinen Wegen folgen, denn nur so erfahren wir wahres Glück und Erfüllung. Die Bibel entwirft ein Rollenbild von Mann und Frau, das von gegenseitiger Liebe, Hingabe und Unterordnung geprägt ist. Diese Prinzipien sind kein Relikt aus vergangenen Zeiten, sondern Hilfestellungen zu einem Leben in gegenseitiger Wertschätzung, Geduld und Annahme.Unsere Kinder, ja, unsere Gesellschaft brauchen eine feste Grundlage, die auf Gott und seinem Wort basiert. Sehnen wir uns nicht auch nach Prinzipien, die unseren Kindern eine hoffnungsvolle Zukunft bieten? Prinzipien, die uns vor der Selbstzerstörung bewahren, die eine allgemeine Orientierungslosigkeit zwangsläufig mit sich bringt?Tony KellerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Wann fühlt sich eine Entscheidung fair an und wann nur theoretisch gerecht? Genau darum geht es in dieser Folge. Zwischen Dispo-Gefühlen, Elternzeit und einer praktischen Community-Frage wird deutlich, dass finanzielle Entscheidungen oft genauso emotional wie organisatorisch sind. Let's talk about (02:03) - Warum ein kleiner Betrag im Minus bei manchen Stress auslöst und andere gelassen bleiben - Wie viel Sicherheit ein Dispo bieten kann und wo seine Grenzen liegen Deep Dive (13:00) - Elternzeit zwischen Wunsch und Wirklichkeit - Mental Load, Rollenbilder und die Frage, ob 50/50 überhaupt das richtige Ziel ist - Welche organisatorischen und finanziellen Modelle finanz-heldin Kim persönlich im Familienalltag helfen Community Corner (45:17) - Kann ein Depot-Verrechnungskonto mit Zinsen als Tagesgeldersatz dienen? - Worauf Du dabei achten solltest Rentenlücke berechnen und herausfinden, wie Du sie schließen kannst mit der finanz-heldinnen App: https://finanzheldinnen.comdirect.de/ Kennst Du schon unser finanz-heldinnen Workbook? Hier geht es zu unserem Buch, das Dich Schritt für Schritt auf Deinem Weg zur finanz-heldin begleitet: https://finanz-heldinnen.de/workbook Tägliche Inspiration und geballtes Finanzwissen findest Du auf dem finanz-heldinnen Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/finanzheldinnen/ Und wenn Du Dich tiefer in Themen einlesen willst, dann schau Dir doch mal unsere Beiträge, Interviews und Checklisten auf unserer Website an: https://finanz-heldinnen.de/
Send us Fan MailDas ist die letzte Folge unserer sechsteiligen Serie rund um Menopause, Perimenopause, Wechseljahre und Postmenopause dieses Mal als Solofolge und mit dem expliziten Blick des Yin-Prinzips.Denn es geht mir hier nicht mehr um Hormone oder Symptome. Es geht um das, was diese Jahre wirklich mit uns machen. Als Frau ab 50, ab 60 sowohl gesellschaftlich und innerlich auch.Ich rede offen darüber, dass mich eine gewisse Unsichtbarkeit trifft. Auf Bühnen, in Medien, auf Bilddatenbanken ... ältere Frauen existieren kaum. Und ganz ehrlich: manchmal kränkt mich das. Ich möchte mir das nicht schönreden.Aber ich frage mich auch: Wo machen wir uns selbst unsichtbar? Wo rutschen wir, oft ganz unbewusst, zurück in die alte Rolle der Stütze im Hintergrund? In die Care-Arbeit, in die emotionale Verfügbarkeit, ins Funktionieren für andere. Und was hat das mit dem Yin zu tun?Das beschäftigt mich in dieser Folge. Zusammen mit der Frage, was Selbstverwirklichung für Frauen in der Postmenopause wirklich bedeutet– und was TCM und Taoismus über die weibliche Energie nach der Menopause sagen.Älterwerden als Frau muss kein Rückzug sein: Das Yin reift. Und diese Folge ist eine Einladung, genau das zu spüren.Ich freue mich, wenn du mir schreibst ! Meine WhatsApp-Nummer und E-Mail findest du hier in den Show Notes.00:00 – Willkommen02:27 – Älterwerden als Frau: was Wechseljahre wirklich mit uns machen04:46 – Unsichtbarkeit ab 50/60: auf Bühnen, in Medien, im Alltag07:10 – Yang vs. Yin: Wofür werden Frauen eigentlich gesehen?09:27 – Das alte und das neue Rollenbild der reifen Frau11:56 – Care-Arbeit & die Stützen-Falle: warum Frauen unbewusst zurückrutschen13:56 – Die ungelebte Größe und warum Funktionieren einfacher scheint18:03 – Die reife Frau als Quelle nicht als Stütze21:11 – Wie Frauen ab 50 ihre eigene Sichtbarkeit gestalten können25:28 – Unsere inneren Bilder vom Älterwerden hinterfragen27:23 – TCM & Taoismus: was nach der Menopause energetisch möglich wird32:03 – Aus innerer Autonomie heraus ins Außen treten: das Yin-Prinzip35:16 – „Ich weiß nicht, womit ich mich zeigen soll" – was dann? Meine Links für dich: Free WebinarYin-Prinzip, Seminare, Retreats + CoachingsInstagramFacebookBuch Das Yin-PrinzipMöchtest Du mehr zu einem bestimmten Thema hören, soll ich einen bestimmten Gast einladen oder möchtest Du selbst zu Gast im Yin-Magazin sein – dann schick mir gerne eine Nachricht per E-Mail an info@danielahutter.com oder via WhatsApp: +436642250429.
In einer Welt, die sich nach Einfachheit, Stabilität und Orientierung sehnt, lockt der Tradwife-Trend mit Bildern von heimeligen Haushalten, selbstgebackenem Brot und scheinbar perfekten Familienleben. Auf Social Media wird traditionelle Care-Arbeit zunehmend als ästhetischer Lifestyle inszeniert. Doch was verbirgt sich wirklich hinter den perfekt kuratierten Fassaden? Gemeinsam mit Host Anna-Lisa Bier spricht die Journalistin und Autorin Barbara Haas über die komplexen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Dimensionen des Tradwife-Phänomens. Ausgangspunkt ist ihr Buch Bullshit mit Pünktchenkleid, in dem sie zeigt, warum die Sehnsucht nach den „guten alten Zeiten“ weit mehr ist als nur ein harmloser Internettrend. Im Gespräch geht es um romantisierte Rollenbilder, finanzielle Abhängigkeiten, den Druck moderner Leistungsgesellschaften und die Frage, warum konservative Bewegungen und politische Akteure genau diese Bilder für ihre eigenen Narrative nutzen. Weiterführende Links: Buch: „Bullshit mit Blümchenkleid“ von Barbara Haas Trailer zur Netflix Doku: "Inside Manosphere"ZDFinfo Dokumentation über Tradwives und die Organisation Turning Point USA Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Was steht wirklich in der Bibel? Pfarrer Joel Baumann Kirchgemeinde WyssachenUnsere politischen und gesellschaftlichen Überzeugungen prägen oft auch, wie wir die Bibel lesen. Joel Baumann zeigt auf, wie schnell wir Gefahr laufen, unsere eigenen Vorstellungen in biblische Texte hineinzulesen – besonders bei Fragen zu Geschlechterrollen. Jesus selbst wollte mit vielen seiner Gleichnisse nicht festlegen, wer welche Aufgaben im Haushalt übernehmen soll. Vielmehr nutzte er Bilder aus dem damaligen Alltag, um etwas über Gottes Reich zu erzählen. Das traditionelle Rollenbild von Mann und Frau, wie wir es heute oft kennen, stammt historisch eher aus dem 19. Jahrhundert als direkt aus der Bibel. Joel Baumann lädt dazu ein, genauer hinzuschauen und die Texte im Zusammenhang zu verstehen.„Wort zum Tag“ lebt davon, dass Menschen zuhören – und mittragen. Wenn dir diese Beiträge etwas bedeuten, unterstütze uns mit einer Spende. So hilfst du mit, dass diese tägliche Ermutigung weiterbesteht:https://wortzumtag.ch/unterstuetzenBibelverständnis, Geschlechterrollen, Jesus, Gleichnisse, Exegese, Gesellschaft, Glaube#wortzumtag #bibel #jesus #glaubeimalltag #geschlechterrollen #verständnis #ermutigung #spiritualität #kircheonline #hoffnung
Elisabeth Selbert wurde 1949 in den Parlamentarischen Rat berufen. Ihr Einsatz für Gleichberechtigung wurde belohnt: Artikel 3 Absatz 2 „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ wurde ins Grundgesetz aufgenommen.
Der Muttertag löst nach wie vor gemischte Gefühle aus. Zeichen der Dankbarkeit oder Erinnerung an immer noch herrschende Ungleichheit: Wie geht es den Müttern damit? Und welche Rolle spielt Ihre Mutter? Diskussion mit der Regisseurin Carolin Schmitz ("Mutter") und Moderatorin Elif Şenel Von WDR 5.
Der österreischische Olympiasieger Benjamin Karl hat in einem Podcast über seine Ehe gesprochen. Die Aussagen des Snowboarders über Aufgabenverteilung und Geschlechterrollen in der Familie haben einen Shitstorm ausgelöst. Eine Geschlechterforscherin sieht in den Aussagen alte Machtmuster. Im Mindgames-Podcast hat der Snowboarder Benjamin Karl gesagt, seine Frau habe mehr Zeit für sich eingefordert, nachdem sie rund 20 Jahre lang seine Karriere mitgetragen hatte. Er habe ihr dann gesagt, das gehe nicht. Er sei finanziell für die Familie verantwortlich und da müsse sie zurückstecken. Dies hat auf Social Media zu einem Sturm der Entrüstung gefürht. Bei vielen schwingt die Frage mit, ob ein traditionelles Rollenverständnis verbreiteter ist als gedacht. Darüber sprechen wir bei News Plus mit der Geschlechterforscherin Elli Scambor. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Elli Scambor, Geschlechterforscherin, Leiterin des Instituts für Männer und Geschlechterforschung in Graz, stellvertretende Vorsitzende im Dachverband der Männerarbeit Österreich ____________________ Links zur Podcastserie «Alpha Boys» von News Plus Hintergründe: - Folge 1: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-1-4-willkommen-in-der-manosphere?id=AUDI20251119_NR_0005 - Folge 2: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-2-4-schweizer-bros-in-andrew-tates-welt?id=AUDI20251126_NR_0005 - Folge 3: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-3-4-radikalisierungsmaschine-tiktok?id=AUDI20251203_NR_0006 - Folge 4: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-4-4-das-erste-incel-attentat-der-schweiz?id=AUDI20251210_NR_0005 - Q&A-Folge: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-q-a-was-tun-gegen-radikalisierung-und-frauenhass?id=AUDI20260128_NR_0136 ____________________ Team: - Moderation: Raphaël Günther - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Marc Allemann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Predigt von Pastor Gideon Illner am Sonntag, 19.04.2026.Egal ob Single, in einer Beziehung oder verheiratet:Beim Thema Beziehung haben wir viele Bilder im Kopf und nicht alle tun uns gut.Manchmal schaden sie sogar. Nicht nur uns selbst, sondern auch anderen.In unserer neuen Serie „Raus aus Rollenklischees“ machen wir uns gemeinsam auf die Suche:Wie denkt Gott eigentlich über Beziehung?Was, wenn seine Idee mehr Freiheit bringt als unsere festen Muster?Und wie können wir in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen gute und kreative Wege finden?In Teil 1 schauen wir uns Gottes Idee von Beziehung an und wo wir sie oft missverstehen.
Deutsche im Alltag - Alltagsdeutsch | Deutsch Lernen | Deutsche Welle
Sie ist eine ernsthafte Erkrankung und mehr als nur eine temporäre Traurigkeit: die Depression.Treffen kann sie jeden, manchmal ganz unvermittelt. Nicht jeder traut sich jedoch, darüber zu sprechen.
In den USA war das Christentum schon immer anders als in Europa. Bislang überwogen dort allerdings fromme und bibeltreue Evangelikale. Doch mit dem Aufstieg Donald Trumps hätten christliche Nationalisten die Vormachtstellung übernommen, sagt Arnd Henze, der selbst Theologe ist und lange für den WDR und die ARD in den USA gelebt und gearbeitet hat. Ultranationalistische Christen sagten dem modernen Gesellschafts- und Rollenbild einen radikalen Kampf an, forderten das Ende der Demokratie und predigten dazu Militanz. „Was wir im Moment erleben ist, dass das Evangelikale immer weiter zurücktritt und die Verknüpfung mit Verschwörungserzählungen, die Verknüpfung mit historischen Erzählungen von Endkämpfen, dazu geführt hat, dass aus der Bibel, die sie als Ganzes wörtlich nehmen, am Ende nur noch ein paar ganz ausgewählte Bibelstellen wie die apokalyptischen Kampfszenen, die ja ganz anders gemeint waren, übriggeblieben sind.“ Arnd Henze, Mitglied der EKD-Synode, erklärt im Gespräch mit Martina Kothe, warum uns der christliche Nationalismus alle angeht. Es bestehe, sagt Henze, die Gefahr einer „nationalistischen Internationalen“.
Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen, Ergebnisse liefern – über Jahrzehnte war das Rollenbild der einsamen Spitze das Maß der Dinge. In dieser Podcast-Folge betrachten Christian und Franziska den Moment, in dem diese klassische Hierarchie zur Belastung wird. Anhand der systemischen Realität zeigen sie, wie isolierte Entscheidungswege, gefiltertes Feedback und steigende Komplexität eine strukturelle Einsamkeit erzeugen – und wie vernetzte Führungsteams diese Isolation auflösen. Sie beschreiben den Weg weg von der reinen Fachverantwortung hin zu einer dualen Rolle, um durch kollektive Intelligenz die Entscheidungsqualität zu sichern und die Organisation gemeinsam resilient für die Zukunft aufzustellen.Expedition Zukunft - der Podcast für Organisationsentwicklung von WE THINK FUTURE (www.we-think-future.de)Musik lizenziert über Canva
Barbara Haas -In ihrem aktuellen Buch „Bullshit mit Blümchenkleid“ blickt die Journalistin und Podcasterin hinter die Kulissen des Tradwives-Trends und fragt, was hinter der neuen Lust am alten Rollenbild steckt. Auf den Tisch kommen Steirerkrapfen
Immer wieder sorgt das Rollenbild zwischen Mann und Frau für Diskussionen. Es hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert – und jede Generation denkt anders darüber. Auch die Männer der Gen Z in Deutschland – das zeigt eine neue Umfrage. „Rollenbilder in der Gen Z“ – das ist das SWR3-Topthema mit Manuela Rid.
In dieser Folge von People Behind Pharma erzählt Stella offen von ihrem Weg von der PTA in der öffentlichen Apotheke in den pharmazeutischen Außendienst. Gemeinsam mit Johanna spricht sie über ihre Motivation für den Wechsel, persönliche Herausforderungen und die Learnings, die sie auf diesem Weg geprägt haben. Schon früh war für Stella klar, dass sie mehr wollte. Nach ihrer PTA-Ausbildung sammelte sie bewusst Erfahrung in der Apotheke – ein Fundament, das ihr später im Außendienst enorm geholfen hat. Besonders spannend ist ihr Blick auf den Perspektivwechsel: Wie erlebt man Außendienstmitarbeitende aus Apothekensicht – und was macht wirklich einen positiven Eindruck? Für Stella sind Verlässlichkeit, ehrliche Absprachen und die gezielte Einbindung von PTAs entscheidend. Sie berichtet von ihren ersten Erfahrungen im Arztaußendienst und dem späteren Wechsel in den Apothekenaußendienst – inklusive Herausforderungen wie Alleinarbeit im Gebiet, Verkaufsdruck und schwierigen Gesprächen. Offen spricht sie darüber, wie wichtig es ist, Rückschläge nicht persönlich zu nehmen und an ihnen zu wachsen. Stella macht Mut: Man muss weder laut noch klischeehaft auftreten, um im Außendienst erfolgreich zu sein. Authentizität, Beziehungspflege und die eigene Persönlichkeit zählen mehr als jedes Rollenbild. Besonders PTAs, die über einen Wechsel nachdenken, ermutigt sie, den Schritt zu wagen – für mehr Abwechslung, Flexibilität und persönliche Weiterentwicklung. Careforce Whatsapp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029VaH7SuPKrWR0jeSzyr3Q Für Bewerber: Kandidaten | Careforce GmbH Jobportal: Jobportal | Careforce GmbH
Der Mann als Versorger der Familie und Beschützer der Nation, die Frau als Hüterin von Heim und Herd: Vor allem katholisch-nationalistische Parteien beschwören dieses Rollenbild. Doch der Alltag stellt polnische Männer vor neue Realitäten. Aster, Ernst-Ludwig; Schrum, Anja www.deutschlandfunk.de, Gesichter Europas
In dieser Folge dreht sich alles um mentale Männergesundheit. Soziologe Dr. Richard Schneebauer erklärt, warum Männern oft der Raum fehlt, über Gefühle zu sprechen. Wir beleuchten Rollenbilder, fehlende Freundschaften und warum Schweigen gefährlich werden kann. Außerdem: Warum Selfcare nicht nur Frauensache ist – und was Männern wirklich guttut. Zum Abschluss gibt's wertvolle Impulse, wie Männer und Frauen gemeinsam mehr Offenheit leben können.
In dieser Dies-und-Das-Folge nehme ich dich mit in meine Gedanken zum Jahresbeginn. Nach einer intensiven Rauhnachtszeit spreche ich darüber, warum so viele Frauen gute Impulse spüren, aber nicht dranbleiben. Warum Veränderung oft in Absichtserklärungen stecken bleibt und was es wirklich braucht, um neue Rollenbilder zu leben.Ich erzähle von meiner eigenen Prägung, von Technik, Pädagogik und Astrologie als Vorbereitung meines Weges und warum das Yin-Prinzip nicht über Wissen wirkt, sondern über Erleben und Integration. Es geht um Selbstverwirklichung als Grundbedürfnis, um Resignation, Opferrollen und um die leise Entscheidung, sich selbst wieder an erste Stelle zu setzen.Eine persönliche Folge über Commitment, Neubeginn im richtigen Rhythmus und die Frage, welches Rollenbild wir Frauen heute wirklich verkörpern wollen.00:00 Begrüßung und warum diese Dies-und-Das-Folge entsteht07:00 Warum Frauen nicht dranbleiben und wie meine Angebote entstanden sind12:00 Yin lehren über Erleben statt Wissensüberladung14:20 Neubeginn jederzeit Warum Aufhören kein Scheitern ist16:00 Neue Rollenbilder und warum wir sie jetzt brauchen18:30 Selbstverwirklichung als Grundlage für Gesundheit und Lebendigkeit22:50 Wenn Frauen wieder den Stecker bei sich ziehen Meine Links für dich: Free Webinar Yin-Prinzip, Seminare, Retreats + Coachings Instagram Facebook Buch Das Yin-Prinzip Möchtest Du mehr zu einem bestimmten Thema hören, soll ich einen bestimmten Gast einladen oder möchtest Du selbst zu Gast im Yin-Magazin sein – dann schick mir gerne eine Nachricht per E-Mail an info@danielahutter.com oder via WhatsApp: +436642250429.
Das Erbe unserer Großmütter – Alte Rollenbilder und neue weibliche KraftSind die Frauen unserer Großmütter-Generation heute noch Vorbild? Diese Folge ist sehr persönlich geworden, ausgelöst durch den Tod meiner Tante Barbara, die fast 100 Jahre alt wurde.Sie war eine wunderbare Frau, voller Hingabe, immer für andere da, bescheiden und großzügig zugleich. Viele in meiner Familie sagten: "Sie ist ein Vorbild für uns." Und genau das hat mich ins Nachdenken gebracht: Darf das wirklich noch Vorbild sein?Was die Generation unserer Großmütter lebteBedingungslose Hingabe an Familie und PartnerEngelsgeduld – sie erduldete, was ihrem Mann wichtig warSelbstaufopferung – sparsam mit sich selbst, großzügig mit anderenBescheidenheit – sie verschenkten sogar ihr Haus an die TochterIdentität über Beziehungen – Mutti, Oma, Ehefrau, TanteEchtes Yin versus domestiziertes YinDas Yin-Prinzip ist nicht Selbstaufopferung. Das wurde uns nur so beigebracht.Was in ihrer Generation oft fehlte:Eigene Bedürfnisse spüren Grenzen setzen Eigene Lebenslust leben Eigenständigkeit im MiteinanderFragen zum ReflektierenWelche Frau aus deiner Familie hat dich geprägt?Was hat sie dir vorgelebt, was du weiterführen willst?Wo darfst du heute anders sein?Was brauchst du, um dir diese Freiheit zu erlauben?TIMESTAMPS:00:00 Intro und eine persönliche Geschichte02:26 Was gibt unsere Generation als Rollenbild weiter?07:14 Die Generation zwischen den Kriegen 09:30 Selbstverwirklichung als Grundbedürfnis14:54 Was ist echtes Yin? Der Unterschied zu domestiziertem Yin23:11 Eigenständigkeit in Verbundenheit 27:45 Was wir heute anders leben müssen 33:24 Der Preis, den unsere Großmütter bezahlten38:09 Die Formel: 1 Stunde/Tag, 1/2 Tag/Woche, 1 Tag/Monat, 1 Woche/Jahr Meine Links für dich: Free Webinar Yin-Prinzip, Seminare, Retreats + Coachings Instagram Facebook Buch Das Yin-Prinzip Möchtest Du mehr zu einem bestimmten Thema hören, soll ich einen bestimmten Gast einladen oder möchtest Du selbst zu Gast im Yin-Magazin sein – dann schick mir gerne eine Nachricht per E-Mail an info@danielahutter.com oder via WhatsApp: +436642250429.
Sabine wächst in Fürstenfeld auf – als erstes Kind sehr junger Eltern, in einem klassischen Rollenbild: der Vater arbeitet, die Mutter ist zu Hause. Früh zeigt sich ihre Vielseitigkeit. Sie liebt Kinder genauso wie Technik, Räume und Strukturen. Architektur oder Arbeit mit Kindern? Beides zieht sie an aber sie landet an der TU Graz – und bleibt. Ihr Architekturstudium wird begleitet von Arbeit, denn Praxis ist für sie nie ein Gegensatz zur Theorie, sondern die logische Ergänzung. Der Weg in die Selbstständigkeit entsteht nicht aus einem großen Masterplan, sondern aus einem inneren Unwohlsein. „Ich bin am Montag mit Bauchweh in die Arbeit gefahren und am Freitag erleichtert heim“, sagt sie rückblickend. Mit Anfang dreißig kündigt sie – kurz vor Weihnachten – und macht sich selbstständig. Was folgt, sind 13 Jahre als Architektin mit eigener Handschrift: Sabine plant vor allem Einfamilienhäuser, aber nicht als reine Baukörper. Für sie sind es Lebensräume. „Ein Haus muss funktionieren. Es ist kein Kunstobjekt – es ist der Ort, an dem Menschen ihr Leben leben.“ Ihre Arbeitsweise ist geprägt von Zuhören. Der erste Termin findet meist bei den Bauherr:innen zu Hause statt, dauert Stunden. Sabine schaut, fragt, spürt. Es ist dieser respektvolle, klare Zugang, der ihr über Jahre hinweg Aufträge bringt – ganz ohne Homepage, ganz ohne Werbung. „Wenn eine Tür zugegangen ist, ist eine andere aufgegangen.“ Parallel dazu passiert aber noch viel mehr: Sabine wird Mutter. Früh ist sie alleinerziehend, jongliert Selbstständigkeit, Baustellen, Verantwortung – getragen von einem starken familiären Rückhalt. „Ohne meine Eltern wäre es nicht gegangen.“ Dieses Netz gibt ihr Sicherheit, auch in Phasen, in denen alles gleichzeitig passiert. Ein weiterer Schritt folgt später – einer, den Sabine selbst lange ausgeschlossen hatte: die Politik. 2020 sagt sie Ja zur Anfrage, Vizebürgermeisterin von Fürstenfeld zu werden. Drei intensive Jahre folgen. Jahre, in denen sie ständig unterwegs ist, ansprechbar, sichtbar. „Politik gehört für Menschen gemacht“, sagt sie – und lebt genau das. Sie hört zu, erklärt ehrlich, was möglich ist und was nicht. Doch der Preis ist hoch. Sabine merkt, dass sie sich selbst verliert. Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit schleichen sich ein. „Ich habe mich selbst nicht mehr gekannt.“ Der Entschluss zu gehen ist klar – und mutig. Sie tritt nicht nur vom Amt zurück, sondern zieht sich aus allen politischen Funktionen zurück. Die Reaktionen überraschen sie: Dankbarkeit, Respekt, Verständnis. Es ist ein Abschied ohne Groll, aber mit Klarheit. Fast zeitgleich öffnet sich eine neue Tür. Ein Anruf, ein Gespräch, ein schneller Prozess – und Sabine wechselt nach zehn Jahren in der Baubezirksleitung in eine neue Rolle: Sie wird Baukulturkoordinatorin der Steiermark. Heute arbeitet sie daran, Bewusstsein zu schaffen für gute, nachhaltige, landschaftsverträgliche Gestaltung. „Baukultur machen wir Menschen. Alles, was draußen gebaut wird, gehört dazu.“ Ihr Ziel ist es, Politik, Verwaltung und Gesellschaft zu verbinden – und zu zeigen, dass gute Baukultur nicht teuer sein muss, sondern Haltung braucht. Kraft schöpft Sabine heute bewusst: im Garten, in der Erde, unter ihrer Linde. Beim Kinderturnen, das sie seit 1987 begleitet. In Freundschaften, die geblieben sind. Und im Zulassen von Pausen. „Es ist auch okay, einmal nichts zu tun“, sagt sie – eine Erkenntnis, die nicht selbstverständlich war. Am Ende dieses Gesprächs bleibt ein Satz, der Sabines Haltung zusammenfasst: „Frauen müssen nicht alles. Aber sie müssen mutiger sein und mehr Selbstvertrauen haben.“
Denis Moschitto arbeitet schon lange erfolgreich als Schauspieler. Jetzt hat der Kölner eine Rolle übernommen, die für viele sicher ein Lebenstraum ist. Er wird der neue Partner von Wotan Wilke Möhring im NDR-"Tatort". Moschitto übernimmt die Rolle des hochbegabten Cyber-Kriminalisten Mario Schmitt. Das neue Duo startet mit einem besonderen TV-Event, dem zweiteiligen "Tatort: Ein guter Tag / Schwarzer Schnee". In "Talk mit K" spricht er über sein Philosophie-Studium, seine Karriere, die neue Rolle und seine Faszination für Technologie, die er mit Mario Schmitt teilt. Zum deutschen Fernsehen hat der 48-Jährige eine nicht immer leichte Beziehung, weil es ihm oft zu klischeehaft ist. Auch viele der Rollen, die er selbst in der Vergangenheit spielte, seien nicht gut gewesen. Der Sohn eines Italieners und einer Türkin wird auch oft damit konfrontiert, auf ein bestimmtes Rollenbild festgelegt zu werden. Irgendwann wollte er nicht mehr den "Migranten-Hans" spielen, gleichzeitig habe ihm diese Nische geholfen, seine Karriere aufzubauen. Problematisch sei es gewesen, dass er oft Rollen verkörpern sollte, die klischeebeladen waren. Auch zu Friedrich Merz' Stadtbild-Aussage hat er eine klare Meinung. Beide Teile des neuen "Tatort" mit Denis Moschitto laufen direkt hintereinander am 21. Dezember um 20.15 Uhr und 21.45 Uhr im Ersten. Anschließend ist der Film auch in der ARD Mediathek verfügbar.
Inwieweit ist eine zielgerichtete und klientenzentrierte Arbeit der ET/PT mit Alzheimer Erkrankten, die in einem Pflegewohnheim leben, möglich? Genau dieser Frage gehen wir in unserer neuen Folge auf den Grund. Wir haben recherchiert, mit einer erfahrenen Ergotherapeutin aus dem Demenzbereich gesprochen und ein Fallbeispiel anhand der ICF genauer unter die Lupe genommen. Freut euch auf spannende Einblicke und ehrliche Erfahrungen aus der Praxis.
Dr. Johanna Ludwig ist Chirurgin, Gesundheitssystem-Visionärin und leitet seit Kurzem die neue Leiterin der Stabsstelle Versorgung bei der gematik. Nach mehreren Jahren klinischer Tätigkeit – unter anderem im Unfallbehandlungszentrum Berlin-Marzahn – absolvierte sie ein Zusatzstudium in Oxford, das ihr die Bedeutung von Prozessanalyse, Organisationsentwicklung und Digitalisierung im Gesundheitswesen verdeutlichte. Sie verbindet medizinische Expertise mit einem tiefen Verständnis für Versorgungsprozesse, Lean Management und digitale Transformation. In ihrer neuen Rolle bringt Dr. Johanna Ludwig Erfahrungen aus Klinik, Forschung, Startup-Arbeit und internationaler Weiterbildung ein, um die digitale Versorgung in Deutschland patientennah, alltagstauglich und zukunftsfähig zu gestalten. Ein ungewöhnlicher Weg: Von der Chirurgie zur Digitalstrategie Zu Beginn berichtet Dr. Johanna Ludwig, wie sie von der klassischen Chirurgie in eine Rolle wechselte, die es ihr ermöglicht, Versorgung systemisch zu verbessern. Im Klinikalltag wurde ihr immer wieder bewusst, wie viel Zeit Ärztinnen und Ärzte mit Workarounds verbringen – mit Tätigkeiten, die eigentlich nur dazu dienen, Lücken in Prozessen zu überbrücken. Gerade diese täglichen Ineffizienzen weckten ihren Wunsch, Strukturen zu verändern und Organisationen zu modernisieren. Das Zusatzstudium in Oxford hat ihr dann gezeigt, dass Wissen allein nicht ausreicht, sondern dass man sein Umfeld aktiv gestalten muss, wenn man Versorgung verbessern will. Digitalisierung und Weiterbildung gehören zusammen Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Frage, weshalb Digitalisierung oft nicht dort ankommt, wo sie eigentlich benötigt wird. Dr. Johanna Ludwig betont, dass digitale Lösungen nur funktionieren, wenn sie in echte Arbeitsabläufe eingebettet sind und wenn das Personal die Möglichkeit erhält, sich weiterzubilden. Besonders die Verknüpfung aus digitaler Kompetenz und strukturierter Weiterbildung hält sie für entscheidend. Ohne diese Verbindung könne der große Hebel digitaler Technologien nicht wirksam werden. Die Rolle der neuen Stabstelle Versorgung bei der gematik Viele Außenstehende unterschätzen die Größe und Komplexität der gematik. Dr. Johanna Ludwig erklärt, dass ihre Aufgabe als Leiterin der Stabstelle Versorgung darin besteht, zwischen allen Akteuren zu vermitteln – von Krankenhäusern über Ärztinnen und Ärzte bis hin zu Industriepartnern und Selbstverwaltung. Es gehe nicht darum, analoge Abläufe einfach zu digitalisieren, sondern Digitalisierung so zu gestalten, dass sie die Versorgung tatsächlich verbessert. Die Stabstelle soll dafür sorgen, dass sowohl digital affine Praxen als auch kleine Landarztpraxen gehört werden und dass digitale Lösungen echten Mehrwert bieten. Warum digitale Lösungen häufig Frust auslösen Anhand eines Beispiels aus dem NHS beschreibt Dr. Johanna Ludwig, warum digitale Lösungen scheitern können, wenn sie an der Realität vorbeigeplant werden. Eine digitalisierte Überweisung hat zwar organisatorisch Sinn ergeben, aber gleichzeitig wertvolle ärztliche Kommunikation eliminiert, die zuvor nebenbei stattfand und für den Austausch zwischen Hausärzten und Fachärzten essenziell war. Die Folge war Frust statt Entlastung. Diese Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, Digitalisierung aus Sicht der Anwenderinnen und Anwender zu denken und die Funktionsweise der Versorgung genau zu verstehen. johanna-inga Fragmentierung, Ressourcenmangel und der Alltag der Kliniken Ein weiterer Schwerpunkt ist die enorme Fragmentierung des deutschen Gesundheitssystems. Viele unterschiedliche Systeme, zahlreiche IT-Anbieter, regionale Unterschiede und finanzieller Druck erschweren einheitliche digitale Lösungen. Dr. Johanna Ludwig macht deutlich, dass Digitalisierung gerade in diesem Umfeld ein enormer Hebel sein könnte, wenn sie richtig umgesetzt wird. Sie sieht die Herausforderung darin, alle Beteiligten wieder auf eine gemeinsame Vision einzuschwören und den Fokus auf das gemeinsame Ziel zu richten: eine bessere Versorgung für Patientinnen und Patienten. Die elektronische Patientenakte: Ein großes Versprechen Im Gespräch zeigt sich Dr. Johanna Ludwig deutlich optimistischer als viele andere Stimmen im System. Auf die Frage, wie groß das Potenzial der elektronischen Patientenakte sei, gibt sie die höchste Bewertung. Schon heute könne ein sauber geführter Medikationsplan Leben retten. Zwar sei die ePA aktuell noch von PDFs geprägt und oft unvollständig, doch allein die Bündelung wichtiger Informationen bringe spürbare Erleichterungen. Ihr Ziel ist es, dass Ärztinnen und Ärzte künftig sagen: „Dieses digitale Tool erleichtert meinen Alltag wirklich.“ Weiterbildung im KI-Zeitalter – und warum Deutschland aufholen muss Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um die Zukunft der medizinischen Weiterbildung. Dr. Johanna Ludwig erläutert, dass Weiterbildung Zeit und Geld kostet, in Kliniken aber oft als Belastung wahrgenommen wird. Logbücher werden häufig ausgefüllt, ohne dass die Inhalte wirklich vermittelt wurden. International, etwa in Kanada, sei man deutlich weiter und arbeite seit vielen Jahren mit kompetenzbasierten Modellen. Angesichts der rasanten Entwicklungen in KI und Entscheidungsunterstützungssystemen müsse sich das Rollenbild von Ärztinnen und Ärzten verändern. In Zukunft brauche es nicht nur Fachwissen, sondern besonders Fähigkeiten wie Kommunikation, Teamarbeit und Patientenführung. Was nötig ist, damit der Kulturwandel gelingt Dr. Johanna Ludwig betont, dass es eine klare Vision braucht – ähnlich wie in einem Startup. Systeme und Weiterbildungsstrukturen müssen so gestaltet werden, dass sie gute Praxis unterstützen statt behindern. Im Mittelpunkt steht für sie der Mensch: Pflegende und Ärztinnen sollen Zeit für Patientinnen und Patienten haben, statt mit redundanten Dokumentationen oder fehlerhaften IT-Systemen kämpfen zu müssen. Nur wenn digitale Lösungen den Arbeitsalltag wirklich erleichtern, kann eine positive digitale Kultur entstehen. Persönliches Ziel: Die erste wirklich geliebte digitale Lösung Zum Ende definiert Dr. Johanna Ludwig ein persönliches Ziel: Sie möchte, dass es künftig mindestens ein digitales Produkt gibt, über das Ärztinnen und Ärzte sagen: „Das ist wirklich gut.“ Dieser Satz wäre für sie ein Zeichen dafür, dass Digitalisierung nicht mehr als Belastung, sondern als echte Verbesserung wahrgenommen wird. Ebenso wünscht sie sich, dass ihr Buch über Wege aus der Klinik irgendwann nicht mehr gebraucht wird, weil Menschen im Gesundheitssystem wieder das Gefühl haben, etwas bewegen zu können, ohne auszubrennen. Mehr über unseren Podcast, alle erschienen Folgen und uns Inga Bergen & Larissa Middendorf findet ihr auf www.visionaere-gesundheit.de Mehr von uns gibt es auch in unserem englischsprachigen Podcast „Visionaries of Health“ denn ihr auf allen gängigen Podcastplattformen findet. Ihr habt Themenvorschläge oder Anregungen für uns? Melde euch gerne unter info@visionaere-gesundheit.de Der Beitrag Dr. Johanna Ludwig: Warum ihre Vision für die digitale Versorgung Mut macht erschien zuerst auf Visionäre der Gesundheit.
Die Claudia hatte ein Date. Er wollte danach die Rechnung teilen und ihr hat das nicht imponiert. Sie steht drauf, wenn der Mann zahlt. Jetzt ist sie aber unsicher: Ist das ein veraltetes Rollenbild und sollte ich das ablegen?In diesem Podcast hörst du wie die Total Versext Community dazu steht.Gibt es überhaupt noch klassische Rollenbilder? Gibt es einen Trend dorthin zurück?Mit dabei Psychotherapeut Philipp Lioznov Mich findet ihr auf INSTAGRAM
Amira Aly lässt uns tief in ihre Seele blicken. Unser Gespräch ist ehrlich und beeindruckend reflektiert. Sie spricht über ihre Kindheit ohne Vater und das männliche Rollenbild, das daraus entstanden ist. Und wie es sich bis heute auf ihre Beziehungen auswirkt. Nach der Trennung von Oli Pocher versuchen beide, eine gute Familie zu bleiben. Dass das nicht immer einfach war, haben wir miterlebt. Aber es hat sich etwas gewandelt. Was das ist, besprechen wir heute. Auch ich breche an einer Stelle in Tränen aus. Warum, das erfahrt ihr in dieser Folge. Aber woher kommt der Schmerz? Amira erzählt von Situationen aus ihrer Kindheit und Teenagerzeit, über die Wut und die Einsamkeit und über Dinge, über die sie noch nie öffentlich gesprochen hat. Wenn das, was wir uns sehnlichst wünschen, nicht da ist, dann müssen wir Frauen stark werden und uns auf uns selbst verlassen. Das ist was Gutes. Hat aber auch seine Schattenseiten. Aber Gespräche helfen. Immer. Schön dass Ihr Teil davon seid.
In dieser Podcast-Folge spreche ich über eine Frage, die für viele Frauen unbequem ist: Bist du deine höchste Priorität oder stellst du dich unbewusst immer hinten an?Aus meiner Arbeit mit Frauen weiß ich: Oft stehen Job, Kinder, Partnerschaft, Eltern oder Freundschaften vor den eigenen Bedürfnissen. Doch genau das führt zu Selbstaufgabe, Erschöpfung und dem Gefühl, sich selbst zu verlieren.Ich erkläre, warum es so schwer ist, sich selbst an erste Stelle zu setzen, und wie gesellschaftliche Prägungen, Mutterrolle, Beruf und Beziehungen dabei wirken. Du erfährst, warum Selbstachtung nichts mit Egoismus zu tun hat, sondern mit Female Empowerment und warum es nicht nur um dich geht, sondern um ein neues Rollenbild von Weiblichkeit.Reflektiere mit mir, wo du dich im Alltag hinten anstellst, und entdecke, wie du dir selbst endlich die Priorität gibst, die du verdienst.00:00 – Begrüßung & Bist du deine höchste Priorität?02:00 – Feminismus und Emanzipation: neutrale Definitionen05:00 – Warum es so schwer ist, sich selbst an erste Stelle zu setzen07:30 – Gesellschaftliche Prägungen: Sei brav, sei hilfsbereit, sei für andere da12:00 – Vertiefung: Die Rolle der Mutter und das Muster der Selbstaufgabe19:30 – Vertiefung: Berufstätigkeit & Karriere bedeutet funktionieren statt leben?24:00 – Vertiefung: Partnerschaft & Freundschaft bedeutet immer verfügbar, nie genug?26:30 – Eigene Rituale & Me-Time als Schlüssel (Beispiel aus meinem Alltag)30:30 – Zusammenfassung: Warum Selbstpriorität kein Egoismus ist32:30 – Konsequenzen von Selbstaufgabe: Erschöpfung, Unsichtbarkeit, Burnout34:30 – Reflexionsfragen: Wo stelle ich mich selbst hinten an?36:00 – Abschluss & Einladung zur Reflexion und zum FeedbackMeine Links für dich: Free Webinar Yin-Prinzip, Seminare, Retreats + Coachings Instagram Facebook Buch Das Yin-Prinzip Möchtest Du mehr zu einem bestimmten Thema hören, soll ich einen bestimmten Gast einladen oder möchtest Du selbst zu Gast im Yin-Magazin sein – dann schick mir gerne eine Nachricht per E-Mail an info@danielahutter.com oder via WhatsApp: +436642250429.
Stell dir vor: Du stehst im Supermarkt. Links die Chips im „XXL“-Format, mit dunkler, kantiger Verpackung und Power-Slogans. Rechts daneben: zarte Joghurtbecher in Pastell, mit „Genuss ohne Reue“-Versprechen. Und plötzlich merkst du – du greifst ganz automatisch zu dem, was „zu dir passt“. Aber warum eigentlich?In dieser Folge decken wir auf, wie tief Geschlechterrollen in unserem Essverhalten verankert sind – und wie Werbung, Verpackung und gesellschaftliche Erwartungen uns unbewusst beeinflussen. Wir sprechen über die spannende Studie „Macho Nachos“, die zeigt: Unsere Snackwahl ist oft weniger rational, als wir denken.
Victoria Bonelli ist Autorin, studierte Kommunikationswissenschaftlerin und Mutter von sechs Söhnen. Sie ist verheiratet mit dem Wiener Psychiater Raphael Bonelli. In ihrem Buch „Vollzeitmutter – Der wichtigste Beruf der Welt“ beschreibt sie, warum sie das Muttersein nicht als Verzicht, sondern als die größte Form der Selbstverwirklichung versteht. Mit klaren Werten, inspiriert von ihrer Großmutter, setzt sie einen Kontrapunkt zum modernen Rollenbild von Frauen in Beruf und Gesellschaft.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht Victoria Bonelli über Partnerschaft, Hingabe, Feminismus, und die Frage, ob Muttersein tatsächlich die „wichtigste Karriere der Welt“ ist. Es geht um die Balance zwischen Freiheit und Verbindlichkeit, die Rolle von Vorbildern und die Herausforderungen des Familienalltags. Ein intensives Gespräch über Werte, Selbstverwirklichung und die Suche nach dem, was ein erfülltes Leben ausmacht.
Eine Folge, die tiefer geht, weil wir dich mitten in unseren eigenen Beziehungsprozess mitnehmen. Was passiert, wenn einer von beiden wachsen will – und der andere dadurch getriggert wird? Wie hältst du deine eigene Klarheit, auch wenn dein Partner wankt? Und was heißt es eigentlich, alte Rollenbilder loszulassen und eine neue Identität zu leben? In dieser sehr persönlichen Podcastfolge teilen wir mit dir: • Warum Wachstum in der Partnerschaft oft Trigger auslöst – und warum das nichts Schlechtes ist • Wie du erkennst, ob du gerade ein altes Rollenbild lebst oder deiner wahren Essenz folgst • Welche Bedeutung Polarität, Männlichkeit und Weiblichkeit in unserer aktuellen Reise haben • Wie du trotz Unsicherheit in deiner Wahrheit bleiben kannst – ohne Maske, ohne Ego-Show Es geht nicht um Schuld. Nicht um Drama. Sondern darum, dich ehrlich zu fragen: Wer bin ich wirklich? Und wie kannst du in Beziehung genau daraus Verbindung, Tiefe und Klarheit schaffen? Am Ende der Folge erfährst du auch mehr über unser kommendes Programm „New Identity“, in dem wir dich Schritt für Schritt begleiten, deine eigene Rolle in dieser neuen Zeit zu finden. Du möchtest an unserem kostenfreien LIVE-Beziehungswebinar „Gehen oder Bleiben“ teilnehmen und endlich Klarheit finden?
Andreas Gabalier nennt sich selbst Volks-Rock'n'Roller. Er singt in Lederhosen von Heimat, Tradition und Meinungsfreiheit. Millionen feiern ihn, andere werfen ihm Rechtspopulismus und Sexismus vor. Aber wer ist Andreas Gabalier wirklich: Popstar oder Populist? Von Carrie Kremer.
Dieses Mal habe ich Besuch von DasSeil und Kajira Jay bekommen – beide aus Leipzig – und wir haben geredet. Über GOR, eine unendliche (Gegen)-Erde voller Kinky-Inspiration. Wenn ihr glaubt, dass GOR nur etwas für Menschen mit traditionellem Rollenbild ist, habt ihr euch getäuscht. Die beiden leben das nicht nur aus, sondern organisieren auch Events und zeigen: GOR geht auch in jung und vor allem bunt! Wir sprechen außerdem über Fireplay, Community-Building und die Sache mit dem Trockeneis. Die Shownotes enthalten mehr Infos, Links und Bilder. Wenn Dein Player die nicht anzeigt, schau mal hier: https://kunstderunvernunft.de/303-andreas-julia Podcast-Webseite: https://kunstDerUnvernunft.de Unterstütze die Unvernunft, damit sie weiterhin vollständig und frei für alle erscheint: https://kunstderunvernunft.de/about/donate
In dieser Folge erwähnter Link: Female Leaders Academy Ich nehme dich heute mit nach Barcelona in mein Schlafzimmer mitten im Familienchaos. Zwischen Monster-Erlebnissen mit den Kids und ganz normalen Urlaubssituationen sprechen wir über ein Thema, das mich seit Jahren begleitet: Mikrofeminismus. Was meine ich damit? Es geht um die kleinen, unscheinbaren Momente, in denen wir ganz nebenbei ein neues Rollenbild prägen – für uns, unsere Kinder und alle, die zuschauen. In dieser Folge erfährst du: ❤️ warum ich im Urlaub (und nicht nur da) immer selber zahle
Zusammenfassung: Folge S02E03 In dieser Episode von „Meisterwarnung – Cockpit Chroniken“ geht es um das Spannungsfeld zwischen Anspruch und Realität auf dem rechten Sitz. Wir sprechen über das Rollenbild von First Officers, über Haltung, Verantwortung und den wachsenden Druck, nach außen ein Bild von Souveränität zu zeigen. Wir teilen persönliche Erfahrungen aus der Zeit als...
In dieser Folge tauche ich mit dir in das ein, was viele Frauen nicht sehen – und gleichzeitig schon ihr ganzes Leben verkörpern:
Bonn-Beuel ist seit nunmehr über 200 Jahren die Wiege der Weiberfastnacht. Aus einer legendären Karnevalsrevolte der Beueler Waschfrauen 1824 und deren närrischem Treiben ist Mitte des 20. Jahrhunderts schließlich der weltweit einzigartige Charakter der Wäscherprinzessin hervorgegangen. Einzigartig im deutschen Karneval – und gar nicht artig. Karneval gibt's überall, Weiberfastnacht auch, aber die legendäre Wäscherprinzessin, die gibt's tatsächlich nur in Bonn-Beuel. Seit 1958 wird sie alljährlich in einem historischen Festakt proklamiert und ist zusammen mit ihren Wäscherinnen und der Obermöhn (Möhn ist der rheinische Begriff für eine verheiratete Frau) die strahlende Einheit am Beueler Karnevalshimmel – mit überregionaler Strahlkraft.Als oberste Repräsentatin der Weiberfastnacht ist die Wäscherprinzessin der Stolz einer ganzen Region und in hohem Maße mitverantwortlich für den großen Erfolg und die Popularität der Weiberfastnacht. Das habe ich alles auf der Website der Wäscherprinzessin gefunden und ich finde es einfach herrlich. Und dann gibt es auf der kunterbunten Seite noch etwas Bedenkenswertes. Da heißt es: Man kann die Beueler Weiberfastnacht als rein karnevalistischen Akt sehen – und das soll und will sie eigentlich auch sein. Dennoch sei einmal der Gedanke erlaubt, ob nicht eigentlich viel mehr hinter dem selbstbewussten Auftritt der Beueler Waschweiber zu erkennen ist als “nur” eine kurzfristig auflodernde Flamme der Ausgelassenheit, die dann wieder bis zur nächsten Session auf halber Flamme vor sich hinkocht. In Zeiten, in denen so viel über das Rollenbild der Frauen diskutiert wird, ist die Weiberfastnacht doch so etwas wie die Entdeckung der Frauenpower. An Weiberfastnacht übernehmen die Frauen das Ruder, die Macht und geben sie erst dann wieder ab, wenn ihnen danach ist. Weiberfastnacht ist gelebte Emanzipation. Und die Männer wissen ihr nichts entgegenzusetzen – weil sie nicht wollen, weil ihnen die Hände gebunden sind, weil sie dem Charme der Wiever nichts entgegenzusetzen haben.Frauen, wie wär's mit etwas mehr Weiberfastnacht-Power im Alltag?
Die Tradwife-Bewegung, ein Begriff, der sich von „traditional wife“ (traditionelle Ehefrau) ableitet, beschreibt Frauen, die ein traditionelles Rollenbild leben und zelebrieren: Sie begeben sich bewusst in die Rolle der Hausfrau und Mutter, verzichten auf Karriereambitionen und überlassen Entscheidungen gerne ihrem Mann. Auf Tiktok und Instagram setzen die Tradwifes ihr Lebensmodell pastellfarben in Szene. Warum eigentlich? Unsere Sprachexpertin Annette Klosa-Kückelhaus kennt weitere Hintergründe.
In dieser Folge sprechen Tobi und Andreas mit Anna Böttcher – Psychotherapeutin, Coach und Freigeist. Anna wuchs in einer russlanddeutschen christlichen Gemeinde auf und erlebte früh, was es bedeutet, nicht ins vorgegebene Rollenbild zu passen. Ihre unabhängige Denkweise führte zu Ablehnung, dem Verlust von Freunden und schließlich zum Bruch mit der Gemeinde.Doch statt sich anzupassen, entschied sie sich für ihren eigenen Weg. Nach Jahren als erfolgreiche Therapeutin gab sie ihre Praxis auf, um sich nicht länger auf Krankheit zu fokussieren, sondern Menschen dabei zu helfen, ihr volles Potenzial zu entfalten. Heute baut sie ihr eigenes Coaching-Business auf – nach ihren Vorstellungen, im Einklang mit ihren Werten und Gottes Plan.Freu dich auf eine inspirierende Geschichte über Mut, Neuanfang und den Weg zur eigenen Bestimmung.___________Mehr über Anna Böttcher:https://pb-boettcher.de/https://www.linkedin.com/in/anna-b%C3%B6ttcher-991733233/Mehr über das Erlebt Event:https://erlebt-event.de/https://www.instagram.com/erlebt_event/https://erlebt-event.de/membership/___________
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
Müssen sich Controller in ihrer Rolle und ihren Aufgaben völlig neu erfinden? Diese Frage stellten Christoph Dorka und Max Borgmann vom internationalen Energielieferanten Uniper in ihrem Vortrag auf dem Management- und Controlling-Kongress 2024. Im Performance Manager Podcast sprechen die beiden Controlling-Entscheidungsträger über die Pain Points, die den Ausschlag gaben, das Rollenbild der Controller bei Uniper grundlegend zu überdenken. Anhand konkreter Beispiele erläutern sie, wie sie bei ihrem Transformationsprojekt vorgegangen sind und was sich seitdem für Controller und Controllerinnen verändert hat. Uniper ist ein internationales Energieunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, das in über 40 Ländern aktiv ist. Zu den Kernaktivitäten gehören die Stromerzeugung in Europa, der weltweite Energiehandel sowie ein breites Gasportfolio. Uniper betreibt einige der größten Wasserkraftwerke Europas und hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 vollständig CO2-neutral zu sein. Dazu transformiert das Unternehmen seine bestehenden Kraftwerke und investiert in flexible und planbare Anlagen zur Stromerzeugung.
Als Kriegswitwe und Mutter kämpft Scarlett mit ihrem eigenen Rollenbild und wagt in Atlanta den Aufstand. // Lawrence, Conny und Celeste reisen zurück nach Deutschland, nicht ohne Hürden. Von Margaret Mitchell und Amina Eisner Regie: Jörg Schlüter WDR 2021 Von Magaret Mitchell und Amina Eisner.
Schaust du aufs Geld wenn du jemanden datest? Oder ist dir egal wie viel der andere verdient? Sind wir immer noch in Rollenbildern gefangen und erwarten, dass der Mann das Dinner zahlt? Warten auf den Märchenprinz oder bist du für 50:50? Meinungen dazu in diesem Podcast.Mit dabei: Psychologin und Sexualpädagogin Mag. Johanna Ginter.Mich findest du auf INSTAGRAM bei Fragen oder Ideen für diesen Podcast.
Fast vierzig Jahre nach der formellen Gleichstellung bleiben die japanischen Frauen in Politik und Wirtschaft massiv untervertreten. Dahinter steckt ein sehr konservatives Rollenbild, das sich auch im Privaten hält. Doch die neue Generation fordert ihre Rechte ein, mit innovativen Ideen. «Nadeshiko» - wie die «Prachtnelken» sollten Japans Frauen sein: Anmutig, willensstark, dezent verführerisch, opferbereit und dreifach gehorsam – als Tochter dem Vater gegenüber, als Ehefrau dem Ehemann und als Mutter dem Sohn. Die Vorstellung stammt aus dem 19. Jahrhundert, doch sie hält sich hartnäckig in der männerdominierten japanischen Gesellschaft. Japan belegt im Global Gender Gap Report des Weltwirtschaftsforums Platz 125 von 146 Ländern. Manche Frauen fügen sich. Doch immer mehr kämpfen für Gleichstellung - in der Öffentlichkeit und zu Hause. Masako Shinohara unterstützt Studierende beim Einstieg ins Berufsleben. Auf ihrer Visitenkarte steht in dicken Lettern «Sag nein zum Sexismus bei der Jobsuche». «Viele Frauen heute tragen Hosen und Turnschuhe statt Rock und Pumps. Sie wollen ihre Persönlichkeit, nicht ihr Geschlecht darstellen. Also fühlen sie sich unwohl, wenn ihnen gesagt wird, sie müssten etwas tun, weil sie weiblich sind». Aktivistinnen wehren sich erfolgreich dagegen, dass Mädchen in Röcken zur Schule, Frauen im eng geschnittenen Kleid zum Vorstellungsgespräch und in Stöckelschuhen zur Arbeit erscheinen müssen. Erste Unternehmen richten Tagesstätten ein, wo Eltern ihre Kinder im Auge behalten können, während sie gleichzeitig ihre Berufsarbeit tun. Eine App, mit der Paare den Anteil der geleisteten Hausarbeit messen können, wurde fast eine Million Mal heruntergeladen. Und auch die Politik ist zur Kampfzone geworden. Hier ist das Missverhältnis besonders eklatant: Nur zehn Prozent der japanischen Abgeordneten sind Frauen – daran hat sich in den letzten Jahrzehnten nichts geändert. Auf lokaler Ebene sieht es nicht besser aus: nur zwei Prozent der Rathäuser werden von Frauen geleitet. Aber auch das soll sich jetzt ändern. Eine Gruppe kämpft dafür, dass die Hälfte der Parlamentssitze an Frauen gehen. Bei den letzten Regionalwahlen hatte sie erste Erfolge.
Der Titel des Buchs von Anne Theiss ist provokant: "Die Abwertung der Mütter". Die Journalistin und Politologin aus Tutzing ist selbst Mutter und möchte mit ihrer Streitschrift aufzeigen, dass sich Deutschland das tradierte Rollenbild der Vollzeitmutter nicht leisten kann und was sich ändern muss. Sie ist bei Johannes Hitzelberger zu Gast.
In der heutigen Episode sprechen Philip Hopf und Kiarash Hossainpour über das traditionelle Rollenbild von Mann und Frau im Wandel, in Deutschland und über die Frage, wer bei einem Date zahlen sollte.
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften Sendung - Deutschlandfunk
Vom mutigen Beschützer, Hauptverdiener und Ernährer der Familie hin zu Gleichberechtigung im Job und daheim. Unser klassisches Rollenbild vom Mann wankt und verändert sich. Wie soll eine Männlichkeit aussehen, die in unsere Zeit passt?Müller, Pauluswww.deutschlandfunk.de, SystemfragenDirekter Link zur Audiodatei
Vom mutigen Beschützer, Hauptverdiener und Ernährer der Familie hin zu Gleichberechtigung im Job und daheim. Unser klassisches Rollenbild vom Mann wankt und verändert sich. Wie soll eine Männlichkeit aussehen, die in unsere Zeit passt?Müller, Pauluswww.deutschlandfunk.de, SystemfragenDirekter Link zur Audiodatei
Kazim Erdoğan hat die erste türkische Vätergruppe Deutschlands gegründet. Auf die Frage, ob Muslime in der Tendenz aggressiver sind, sagt er: Teils, teils.In einer Stadt wie Berlin, in der es ohne Fragen viele Problemzonen gibt, ist Neukölln wohl die bekannteste von allen. Neukölln ist zum Synonym von allem geworden, was in der sogenannten Integration schiefläuft. Die seinerzeit berüchtigtste Schule Deutschlands – die Rütli-Schule – ist in Neukölln. Das nachrichtenträchtigste Freibad des Landes – das Columbiabad – ebenfalls. Und spätestens seit der Serie »4 Blocks« verbinden Zuschauer kriminelles Drogenmilieu mit Neukölln. Im Podcast »Moreno+ 1« spricht Host Juan Moreno mit dem Neuköllner Familienberater Karim Erdoğan, der seit Jahrzehnten in Berlin mit Migranten arbeitet. Er weiß, dass über männliche Migranten gerne geurteilt wird. Doch statt über sie zu reden, redet Erdoğan seit Jahren mit ihnen. Er hat die erste türkische Vätergruppe gegründet, einige der Teilnehmer sind über 80 Jahre alt. »Ich habe hier Männer, die wurden vom Jugendgericht dazu verdonnert, in meiner Gruppe über ihr Rollenbild zu sprechen. Bei einigen weiß ich, dass es Jahre dauern wird, bis sie bereit sind, sich wirklich zu öffnen«, sagt Erdoğan. Der gerade in der älteren Generation so ausgeprägte Ehrbegriff, mache es diesen Männern schwer, wirklich ein Gefühl für sich und ihre Wirkung auf andere zu bekommen. »Wenn man sie fragt, was diese Ehre, von der sie ständig sprechen eigentlich bedeutet, bleibt meist nicht viel übrig. Es ist eine hohle Phrase«, so Erdoğan. +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/morenoplus1 ++++++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Außerdem: Durchzug oder Fenster zu - Was tun bei Hitze? (07:23) / Wie kann man Schule besser machen? (14:08) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Kritik, Fragen? Schreibt uns! --> quarksdaily@wdr.de Von Yvonne Strüwing.
Jedes Jahr zum Muttertag wird das Bild der perfekten Mutter propagiert. Doch der Alltag der meisten Mütter ist von Stress und dem Gefühl geprägt, den eigenen und den gesellschaftlichen Ansprüchen nicht zu genügen. Woher kommt das deutsche Mutter-Ideal? Und für welches Rollenbild steht es? Marie-Dominique Wetzel diskutiert mit Paula-Irene Villa Braslavsky - Soziologin, Ludwig-Maximilians-Universität München, Laura Fröhlich - Autorin, Remseck, Petra Gerstkamp - stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Müttergenesungswerk
Eine Umfrage an der Universität Zürich und der ETH Zürich zeigt: Viele Frauen, die studieren, haben kaum Karriereambitionen. Dafür wünschen sie sich einen erfolgreichen Mann, der für das Haupteinkommen sorgt. Was ist da dran? Und: Wie frei sind die Frauen in der Wahl des Familienmodells? In dieser News Plus Folge reden wir mit Karin Schwiter. Die Arbeitsgeografin und Genderforscherin befasst sich unter anderem mit den Berufsverläufen von jungen Erwachsenen in der Schweiz. Die Studienergebnisse irritieren sie. So sei das traditionelle Rollenbild, mit einem vollerwerbstätigen Vater und einer nichterwerbstätigen Mutter, bei jungen Menschen heute eigentlich überholt. Gemäss der Studie wollen die Studentinnen freiwillig auf Karriere verzichten. Und nicht, weil sie diskriminiert werden oder hohe Hürden zu meistern haben. Schwiter sagt hierzu: Was Frauen wollen, im Familien- und Berufsleben, sei immer auch abhängig von gesellschaftlichen Strukturen. Der Begriff «Karriere machen» etwa sei im Zusammenhang mit Frauen oft negativ konnotiert. Die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibe eine grosse Herausforderung in der Schweiz.
Noch immer ist in Japan das traditionelle Rollenbild vorherrschend. Zwar sind Frauen den Männern laut Gesetz gleichgestellt. Im sozialen Leben und in der Arbeitswelt existieren allerdings grosse Unterschiede. Das jährliche Gender-Gap Ranking des World Economic Forums WEF macht es deutlich: Japan hat Aufholbedarf, wenn es um die Gleichstellung von Frauen und Männern geht. Das Land erreicht aktuell nur den 120. Platz von 156 untersuchten Ländern. Kaoru Uda erzählt im Gespräch mit Bettina Studer, dass Japan in Sachen Gleichberechtigung stetig Fortschritte macht und die traditionellen Rollenvorstellungen langsam aufbrechen. Allerdings räumt ein, dass es nur in ganz kleinen Schritten vorwärtsgeht, und dass der Weg zur Gleichberechtigung der Geschlechter noch ein weiter ist. Dass dies auch damit zu tun haben könnte, dass in Japans Kabinett kaum Frauen sitzen, mag Kaoru Uda nicht bestätigen. Die Zeit werde es richten, sagt sie.