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Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Altona, Schanzenviertel, mit Franzbrötchen in die Elbphilharmonie - Hamburg ist noch toller als die Nachricht, dass Michael nominiert wurde für einen Grimme-Preis. Oder dass eine Figur aus Harry Potter plötzlich in großen Teilen Asiens auf Plakaten, Stickern und Memes zu sehen ist, was wiederum mit dem chinesischen Kalenderjahr zu tun hat. Außerdem geben wir in dieser Folge tiefe Einblicke in das Innenleben von Reisen Reisen und sinnieren über die Frage, wie wir mit diesem Podcast wachsen können, ohne uns selbst zu verlieren. Ach so, und dann ist da noch Jochens spontaner Metldown zum Thema ‘KW' (ja, er meint tatsächlich ‘Kalenderwochen'). Also: ab in die Kunsthalle Hamburg, vor eines der berühmtesten Gemälde von Caspar David Friedrich - oder ihr macht es euch an jedem anderen schönen Ort auf dieser Welt gemütlich, atmet tief ein - und hört diese Podcast-Folge als Medikament gegen den Winterblues. Schönes Wochenende!–Unseren neuen Podcast-Feed “UNTER FREUNDEN” findet ihr überall, wo es Podcasts gibt.Unsere Werbepartner findet ihr hier.Kommt zu einer unserer LIVE-Shows:24.2.2026 Hamburg26.2.2026 München11.4.2026 Mannheim (SWR Podcastfestival)Tickets gibt es HIER.Foto-Credit: Thomas Rabsch (Instagram)Mehr Reisen Reisen gibt es hier.Noch mehr Reisen Reisen gibt es in unserem Newsletter-Magazin.–Nooni CaféKleines Frühstückscafé mit leckerem Kaffee und Brunch. Perfekt für einen entspannten Start in den Tag.https://www.instagram.com/noonicafeofficial/ElbgoldRösterei im Schanzenviertel mit nordisch-minimalistischem Design, hervorragendem Kaffee und legendären Croissants und Teilchen. Ideal für eine Pause zwischen Marktstraße und Schanzenstraße.https://www.instagram.com/elbgold/Hatari Pfälzer StubeSüddeutsche Küche mitten in der Schanze – von Maultaschen bis zu deftigen Klassikern. Ein überraschender Kontrast zur norddeutschen Küche und ein echtes Original.https://www.instagram.com/hatari_pfälzerstube/HanseplatteUnabhängiger Plattenladen mit klarer Haltung („Fuck Spotify“) und viel Popkultur. Vinyl, Bücher und Hamburger Szenegefühl auf kleinem Raum.https://www.instagram.com/hanseplatte/La MaisonCharmant-schrammeliges Café in der Marktstraße mit fantastischem Lachsbrioche, selbstgebackenem Käsekuchen und großartiger Atmosphäre zum Leute-Beobachten.https://www.instagram.com/lamaison_hamburg/XO SeafoodbarKreative Küche mit regionalen und vegetarischen Ideen, abends bar-lastig und lebendig. Ein spannender Spot auf St. Pauli.https://www.instagram.com/xo.seafoodbar/ChilehausIkonisches Backsteingebäude im Kontorhausviertel, architektonisch eindrucksvoll und perfekt für einen Spaziergang Richtung Speicherstadt.https://www.instagram.com/chilehaus_hamburg/SpeicherstadtHistorisches Lagerhausviertel mit Kanälen, Brücken und Backsteinromantik. Besonders schön am frühen Morgen oder abends im Licht.https://www.instagram.com/speicherstadt_hamburg/Hamburger KunsthalleEines der bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands, direkt am Hauptbahnhof. Hier hängt unter anderem Caspar David Friedrichs „Wanderer über dem Nebelmeer“.https://www.instagram.com/hamburger_kunsthalle/Elbstrand ÖvelgönneEntspannter Spaziergang entlang der Elbe mit Blick auf vorbeiziehende Containerschiffe. Ideal in Kombination mit einer Hafenfähre zurück Richtung Innenstadt.https://www.instagram.com/ovelgoenne/Kleinhuis RestaurantschiffRestaurantschiff im Museumshafen Övelgönne mit hausgemachtem Kuchen und Blick aufs Wasser – klassischer Hamburg-Moment.https://www.instagram.com/kleinhuisrestaurantschiff/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Moin, Hamburger Schülerinnen und Schüler sind heute gegen die Wehrpflicht auf die Straße gegangen. „Kein Schmerz für Merz“ stand zum Beispiel auf Plakaten. Und ein Schüler hat zum Beispiel erzählt, dass seine Eltern aus Russland stammen und er sich nicht vorstellen kann, Dienst an der Waffe zu leisten. Außerdem beschäftigen und die vier Tag Dauerstau, die Hamburg drohen. Vor und nach der A 7 Vollsperrung hat die Gewerkschaft ver.di nämlich Beschäftigte am Elbtunnel zum Streik aufgerufen. Viel Spaß beim Hören wünscht Ole ----------------------------------------------------------------Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen, Tanja Richter und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten und Themen mit Ole Wackermann am Freitag, 20. Februar 2026: +++ A7-Sperrung und Elbtunnel-Warnstreik: Stau-Tage in Hamburg+++Wer mit dem Auto im Raum Hamburg unterwegs ist, muss sich bis Dienstagmorgen auf längere Wartezeiten einstellen. Die Autobahn 7 wird ab heute Abend für Bauarbeiten 55 Stunden lang voll gesperrt. Hinzu kommen Staus wegen eines Warnstreiks am Elbtunnel, der bereits heute Morgen begonnen hat.Mehr dazu: https://www.ndr.de/asieben-140.html+++ Hunderte Schüler bei "Schulstreik gegen Wehrpflicht" in Hamburg+++Seit Mitte Januar fragt das Verteidigungsministerium alle 18-Jährigen ab, ob sie freiwillig beim Bund dienen wollen. In Hamburg sind Hunderte Schülerinnen und Schüler am Freitag erneut gegen den neuen Wehrdienst auf die Straße gegangen.Mehr dazu: https://www.ndr.de/schulstreik-114.htmlDu hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findet ihr unter www.ndr.de/hamburgheute
Pustig geht es zu im aktuellen Lyrik-Podcast Seelenfutter,ein beunruhigender Wind zieht seine Spur durch die Stadt. Mulmig dichtet Friederike Haerter in ihrem Februar-Gedicht, und bedrohlich wirkt das eine oder andere ja auch jenseits der meteorologischen Erfahrungen. Dazu stellen Seelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „Hoffnung“ von Emanuel Geibel: Es kennt den Winter und das Bedrückende dieser Zeit, aber „es muss doch Frühling werden“! Das Wissen um den großen Mai ändert alles. Wunderbar. Dazu gibt es Bibelverse nach Jesaja und aus den Psalmen.
In dieser Folge reden wir Klartext über den Wahlkampf in Baden-Württemberg kurz vor dem 8. März 2026. Cem Özdemir fährt voll auf Persönlichkeit – auf seinen Plakaten sucht man den Grünen-Namen fast mit der Lupe. Strategie oder Distanz zur Partei nach Ampel-Desaster? Manuel Hagel und die CDU liegen in Umfragen vorn (aktuell ~29 %), Grüne holen auf (~23 %), AfD bei 20 %. Wir diskutieren die massive Krise in der Automobilindustrie – Stellenabbau bei Bosch, Mercedes, Porsche, Gewinneinbrüche und warum chinesische Konkurrenz wie BYD uns hier vor Ort schmerzt. Schwarz-Grün, Schwarz-Rot-Gelb oder doch etwas Neues? Brandmauer zur AfD hält? Und warum rationale Entscheidungen (z.B. Mercosur) sofort mit AfD-Vergleichen verteufelt werden. Shownotes 00:07 Warum Özdemir auf Plakaten fast ohne Partei auftritt 03:07 Parteiendemokratie: Warum parteilos im Land kaum möglich ist 06:47 Wahlkampf Realität: Grün Karte oder Persönlichkeitskurs 09:50 Gewissen vs Fraktionsdisziplin und die Wirkung von Abstimmungen 14:27 Daniel Bayaz: Realpolitiker im grünen Gewand 18:11 Koalitionspoker: Schwarz Grün oder Deutschlandkoalition 29:11 Automobilkrise und Standortdruck: China, Strompreise, BYD, Planungschaos Highlights „Wenn du für eine Partei antrittst, aber den Parteinamen versteckst, fühlt sich das nicht ehrlich an.“ (02:31) „Wir sind eine Parteiendemokratie. Fraktionsdisziplin ist am Ende das Betriebssystem.“ (10:13) „Formal betrachtet darf dich nicht interessieren, wer noch so abstimmt. Aber die Wirkung kann dir das Genick brechen.“ (11:33) „Ich will mehr Themen hören, mehr Visionen, nicht diesen Floskelwahlkampf.“ (28:26) „Die Mentalität der Autobauer war Überheblichkeit und Arroganz. Und jetzt zeigt China, wie es geht.“ (29:32) „Planungssicherheit gab es nicht. Jeden Monat eine neue Ansage aus Berlin, Brüssel oder Stuttgart.“ (31:18) „Wenn der Markt nur für uns Regeln hat, aber nicht für andere, dann verlieren wir.“ (34:37) Folgt mir auf YouTube, Instagram oder Linkedin https://www.youtube.com/@UCb-Zi15UBi9VMaMvwjI6S2w https://www.instagram.com/rezamehman_ https://www.linkedin.com/in/rezamehman
Im Juli 2015 gerät die Aktivistin Sandra Bland in Texas ins Visier der Polizei. Ein einzelner Moment im Straßenverkehr wird zum Auslöser für eine Begegnung, die von Anfang an unter Spannung steht.Sandra Bland ist eine Schwarze Frau, die ihre Stimme erhebt. Sie spricht offen über Rassismus, über Ungerechtigkeit und über ein System, das Menschen wie sie zu oft benachteiligt. Als sie von dem Polizisten Brian Encinia angehalten wird, prallen nicht nur zwei Menschen aufeinander, sondern auch Macht, Vorurteile und ein System, das für viele längst nicht neutral ist.Drei Tage später wird Sandra Bland tot in einer Gefängniszelle gefunden. Für viele ist das ein Schock. Zweifel wachsen. Und auf den Straßen formiert sich Protest. Menschen versammeln sich, rufen ihren Namen, tragen ihr Gesicht auf Plakaten und fordern, dass Sandra Bland nicht vergessen wird. Ihr Name wird zum Ruf nach Gerechtigkeit und zum Symbol für all das, was zu lange übersehen worden ist und auch heute noch relevant ist.Dieser Wunschfall kam aus der Community. Vielen Dank an Veabell für den Vorschlag
Liebe Hörste, es gibt Karrieren, die verlaufen wie ein sauber gezogener Zirkel. Und es gibt Wege, die klingen eher nach: Kies, Kurve, Krach, dann kurz Stille, dann wieder Galopp. Jan Korpas gehört nicht zur Zirkel-Fraktion. Jan ist eine dieser Figuren, bei denen selbst die Schwerkraft offenbar ein Abo abgeschlossen hat, inklusive Premium-Paket „Sturz mit Nachspiel“. Und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb: Er steht auf. Manchmal mit gebrochenen Rippen. Immer mit ungebrochenem Willen. In dieser Folge spricht Alex mit Jan Korpas, einer echten Legende des Galopprennsports, über seinen außergewöhnlichen Weg vom Nachwuchsreiter in der Tschechoslowakei bis zum erfolgreichen Trainer in Halle. Jan erzählt von großen Siegen und den Momenten, in denen der Körper „nein“ sagt, das Herz aber die Frechheit besitzt, „trotzdem“ zu antworten. Und dann wird es stiller im besten Sinne: Wir tauchen tief ein in Jans Philosophie rund um Pferdetraining, Stallkultur und diesen besonderen Team-Zusammenhalt, der nicht auf Plakaten klebt, sondern nach Heu, Arbeit und Respekt riecht. Jan erklärt, warum er an seine Methoden glaubt, wie Seriensieger nicht nur gezüchtet, sondern geformt werden und weshalb ein Grillabend im Stall nicht „Nebensache“ ist, sondern manchmal die heimliche Königsdisziplin: Gemeinschaft als Kraftfutter. Wer wissen will, wie Leidenschaft klingt, wenn sie nicht geschniegelt daherkommt, sondern ehrlich, kantig und warm, sollte diese Folge nicht verpassen.
Klassisch mit Plakaten, virtuell auf den Social-Media-Kanälen oder auch ganz persönlich an der Haustüre: Die Parteien in Zürich buhlen ganz unterschiedlich um die Gunst der Wählerinnen und Wähler. Weitere Themen: · Zürcher Mietgericht erklärt "Sugus"-Kündigungen für ungültig. · Drei Polizisten bei Anti-Trump-Demonstration in Zürich verletzt. · Der Zürcher ÖV kommuniziert neu in leichter Sprache.
Ese Festival har en Udstilling der hedder Hold kæft og lyt på Platformen. Inger Juhl Jensen, kommunikationskonsulent fortæller her hvad det er for en udstilling de viser frem i denne uge.
Appenzellerland Tourismus hält zum diesjährigen Silversterchlausen erstmals Verhaltensregeln für Touristinnen und Touristen auf Plakaten fest. Dies sei nötig, weil sich in den letzten Jahren Zwischenfälle gehäuft hätten. So soll etwa auf Applaus verzichtet und genügend Abstand gehalten werden. Weitere Themen: · SG: breite Kritik von links bis rechts an möglicher Impfpflicht im neuen St. Galler Gesundheitsgesetz · TG: Bernina könnte am Hauptsitz in Steckborn 40 Stellen abbauen, Gemeindepräsident reagiert · TG: mit Portal eBau sind im Kanton Thurgau neu digitale Baugesuche möglich · TG: bei Strassensanierungsprojekt in Frauenfeld könnte es zu Enteignungen kommen · SG: in den 1930er- und 40er Jahren sorgten Nationalsozialisten am St. Galler Stadttheater für Schlagzeilen
Teheran droht mit präemptiven SchlägenEin Kommentar von Rainer Rupp.Die jüngsten Unruhen im Iran begannen am 28. Dezember 2025 in Teheran. Auslöser war ein massiver Einbruch der iranischen Währung, des Rial (auf ein Rekordtief), was zu starken Preissteigerungen bei importierten Waren, vor allem Lebensmitteln führte. Das wiederum hatte Streiks und Schließungen von Geschäften im Großen Basar der Hauptstadt zur Folge. Die Proteste richteten sich zunächst gegen die anhaltende Wirtschaftskrise durch den kollektiven Westens seit Jahren mit Handelssperren sanktionierten und boykottierten Landes. Die wirtschaftlich motivierten Protestdemonstrationen weiteten sich in den nachfolgenden Tagen auf weitere große Städte im Iran aus. Dann erschienen plötzlich politische Parolen auf den mitgebrachten Plakaten, mit Slogans zum Sturz der Regierung, der Entmachtung des Obersten religiösen Staatsführers Ali Khamenei und mit Forderungen nach einem Regimewechsel. Letztere steigerten sich in den letzten Tagen sogar Forderungen – wenn auch vereinzelt – nach der Rückkehr des im US-Exil lebenden Sohns der von der islamischen Revolution davon gejagten US-Marionette Schah Reza Pahlavi. Derweil war vor wenigen Tagen Seine Königliche Majestät Reza Pahlavi Junior in einer aufwendig inszenierten Massenveranstaltung in den USA als „rechtmäßiger Thronfolger“ und „der Opposition“ in Iran gefeiert worden.Bis Anfang Januar 2026 hatten sich die Demonstrationen laut westlicher Medien auf zahlreiche Städte und knapp 20 von 31 Provinzen des Landes ausgeweitet. Sicherheitskräfte gingen laut der Westmedien hart vor, mit Berichten über Tote unter den Demonstranten (Schätzungen zwischen 19–36) und Hunderte Verletzte und über 2.000 Festnahmen. Diese Welle wird von den gleichgeschalteten Westmedien als eine der größten Herausforderungen für das Regime seit den Protesten von 2022/2023 dargestellt, weil die wirtschaftliche Not noch durch regionale Konflikte und internationale Spannungen (u. a. Drohungen aus den USA) verstärkt würde.Im Vergleich zur alarmistischen Darstellung der Lage im Westen, war die öffentliche Erklärung des obersten nationalen Sicherheitsbeamten des Irans, Ali Larijani, unaufgeregt und nüchtern. Larijani betonte, dass die iranischen Behörden zwischen legitimen wirtschaftlichen Beschwerden und Sabotageakten sehr wohl unterscheiden. Die Proteste wegen des scharfen Verfalls des Rial würden von den Behörden als berechtigtes Anliegen anerkannt. Zugleich warf Larijani Washington und Israel jedoch vor, die Proteste für politische Sabotage und terroristische Aktivitäten mit speziell für solche Situationen ausgebildeten Agenten zur Destabilisierung des Irans auszunutzen. Deshalb warnte Larijani Donald Trump, dass jede amerikanische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Irans die Region destabilisieren und dadurch auch US-Interessen dort zerstören würde. Er warnte die amerikanische Öffentlichkeit vor den Risiken für ihre Soldaten in der Region.Der iranische Generalstaatsanwalt Mohammad Movahedi-Azad kritisierte die einseitigen und extraterritorialen Sanktionen der USA und der EU und merkte an, dass solche Maßnahmen, wenn sie den Zugang zu wesentlichen Gütern, Medikamenten, Finanzdienstleistungen und lebenswichtigen Ressourcen einschränken, „nur schwer von dem Konzept der Kollektivstrafe zu trennen sind“, die laut Völkerrecht ein Verbrechen ist. Auch der Generalstaatsanwalt Movahedi-Azad betonte die Notwendigkeit, rechtmäßigen Protest klar von kriminellem Verhalten abzugrenzen: ...https://apolut.net/usa-eskaliert-gegen-khamenei-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Moin, wir sollten mehr auf Muslime hören – das sagt der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Philipp Stricharz. Denn Muslime können oft besonders gut vor Islamisten warnen. Und er hat mit uns über seine Sorgen gesprochen, denn aktuell wird ja auch in Hamburg das jüdische Lichterfest Chanukkah gefeiert, das in Australien gestern angegriffen wurde. Maiken Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Maiken Nielsen am Montag, 15.12.2025 +++ANTISEMITISCHER ANSCHLAG IN SYDNEY: POLITIKER IM NORDEN BESTÜRZT+++ Der antisemitische Anschlag im australischen Sydney am Sonntag hat auch bei norddeutschen Politikerinnen und Politikern und Antisemitismusbeauftragten Bestürzung ausgelöst. Zwei Angreifer hatten eine jüdische Chanukka-Feier attackiert und mit Schüssen 15 Menschen getötet und mindestens 40 Menschen verletzt. Mehr dazu: http://www.ndr.de/sydney-reaktionen-100.html +++ÖFFENTLICHER DIENST: HUNDERTE TEILNEHMER BEI WARNSTREIK IN HAMBURG+++ Mit Trillerpfeifen und Plakaten hat die Gewerkschaft ver.di am Montag auf ihre Tarif-Forderungen im öffentlichen Dienst aufmerksam gemacht. Mehrere Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich am Vormittag bei einer Streikkundgebung vor der Europa Passage in Hamburg. Mehr dazu: http://www.ndr.de/kurzehh-1822.html +++AZUBI GRIFF KOLLEGIN MIT MESSER AN: SIEBEN JAHRE GEFÄNGNIS+++ Überforderung, Hilflosigkeit, Hass: Im Juni hatte ein Auszubildender in einem Harburger IT-Unternehmen eine Kollegin niedergestochen. Am Montag verurteilte das Hamburger Landgericht den 26-Jährigen wegen versuchten Mordes zu einer Haftstrafe von siebeneinhalb Jahren. Mehr dazu: http://www.ndr.de/prozess-426.html Du hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findest du unter www.ndr.de/hamburgheute
„mit drastischen Plakaten“ schreibt der BR, hätte die Jugend am letzten Freitag auf den Münchner Demos gegen das neue Wehrdienst-Gesetz demonstriert. Und jetzt halten Sie sich fest. Es sei zu lesen gewesen: „Kein Werben für's Sterben“, „Friedrich an die Front“, „Zivildienst = Lohndumping“ und „Lieber Hausaufgaben statt Schützengraben“. Auf dem Foto von Nicolas Riedl, das er von der Giesinger Demo mitbrachte, lese ich: „Bitti keine Wehrpflicht“ und musste mich erst einmal aufklären lassen, dass Bitti im Jugendsprech die Verniedlichung von Bitte ist. Seien wir gespannt, wann die Sprache mit ihrer ganzen Drastik wieder das ausdrückt, was der Realität entspricht. Und jetzt hören Sie Nicolas Riedls Kommentar: „Fridays for Frieden“. Sprecherin: Sabrina Khalil Foto: Nicolas Riedl www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
Die Stadt Zürich reagiert auf mehrere, schwere Tramunfälle. Hauptfigur einer neuen Sicherheitskampagne ist eine Comicfigur, die Menschen in Zürich auf die Gefahren im Verkehr aufmerksam macht. Die Kampagne ist in den sozialen Medien und auf Plakaten zu sehen. Weitere Themen: · Grünes Licht für ein Pilotprojekt mit selbstfahrenden Autos im Furttal. · Der Kanton Zürich spricht Geld für die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. · Die zahlreichen Baustellen sorgen in der Stadt Schaffhausen für Kritik.
Wer nur schicke Kampagnen will, braucht kein Employer Branding. Sondern eine Werbeagentur.Was macht einen guten Arbeitgebenden aus? Und wie findet man heraus, wer man als Arbeitgebender wirklich ist, jenseits von Plakaten, Karriereseiten und Buzzwords?Marcus Merheim hat auf diese Fragen eine klare Antwort: Indem man zuerst zuhört, analysiert, Position bezieht und dann erst kommuniziert. Als Gründer und Geschäftsführer von hooman EMPLOYER MARKETING begleitet er Unternehmen bei der Entwicklung und Verankerung ihrer Arbeitgeberidentität. Dabei verbindet er Marketing- und HR-Know-how zu einem systemischen Ansatz, der Employer Branding nicht als Recruiting-Wunderwaffe versteht, sondern als strategisches Fundament für Kultur, Haltung und Retention.Im Gespräch mit Johannes Füß erklärt Marcus, warum Employer Branding echte Veränderung braucht, was viele Unternehmen falsch machen und weshalb man sich als Organisation manchmal auch mit unbequemen Wahrheiten auseinandersetzen muss.In dieser Episode erfährst du:1) Warum Employer Branding kein Kampagnenthema, sondern ein Kulturthema ist.2) Wie Marcus und sein Team EVP-Strategien auf Basis echter Kulturanalysen entwickeln.3) Weshalb die interne Verankerung entscheidender ist als jede Außenkommunikation.4) Wie man Wirkung und Erfolg von Employer Branding messbar macht.5) Woran man erkennt, ob ein Unternehmen Employer Branding wirklich ernst meint.___________Marcus Merheim freut sich über den Austausch rund um ehrliches Employer Branding und strategische Arbeitgeberpositionierung.Wenn du dich angesprochen fühlst, dann melde dich bei ihm auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/marcus-merheim/?originalSubdomain=de ___________Über unseren Host Johannes Füß:Johannes ist Senior Vice President von EGYM Wellpass, dem Marktführer für Corporate Health Benefits. Auch wenn er eine Schwäche für Schokolade hat, ist Johannes' Bewusstsein für Gesundheit groß: Wenn der gebürtige Münchner nicht gerade dabei ist, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Teams physisch und mental gesund zu halten, verbringt er seine Zeit aktiv in den Bergen - am liebsten mit seiner Familie.Melde dich bei Johannes Füß auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/johannes-f%C3%BC%C3%9F/
Als ich an einem Sonntag durch unsere Stadt schlenderte, begegneten mir zahlreiche Menschen, die mit Rufen und Bannern das schnelle Ende aller Kriege forderten. Als ich diese Demonstranten näher beobachtete, fiel mir auf, dass sie selbst keinen allzu friedlichen Eindruck machten. Mit ihren Schlachtrufen, Plakaten und Aufnähern drückten sie eher viel Wut und Hass gegen die Regierung aus. Ich schlussfolgerte daraus, dass selbst Friedensdemonstranten offenbar nicht zwingend friedlich sind.Während wohl jeder von uns sich irgendwie das Ende aller Kriege wünscht, schaffen wir es einfach nicht, friedlich zu bleiben. Selbst Menschen, die sich einmal liebten, finden sich in vielen Fällen zerstritten vor dem Scheidungsrichter wieder. Kinder, die eben noch freundlich zusammen spielten, ziehen sich plötzlich an den Haaren und beißen sich. Wie viele Familien sind zerrüttet, wie viele Herzen verbittert? Da ist es doch kein Wunder, dass sich die Regenten dieser Welt auch nicht einig werden können und in etwa jedem siebten Land dieser Welt Krieg herrscht.Damit wirklich Frieden einkehren kann, ist Versöhnung nötig. Und damit Menschen sich mit Menschen dauerhaft versöhnen können, muss zunächst eine Versöhnung mit Gott stattfinden. Nur das gibt Frieden ins Herz des Einzelnen und versetzt uns in die Lage, dem anderen von Herzen zu vergeben und sich mit ihm auszusöhnen. Der Tagesvers verdeutlicht nun, dass Gott die Welt bereits mit sich selbst versöhnt hat, und zwar durch Jesus Christus. Diese Versöhnung Gottes muss allerdings jeder Mensch für sich ganz individuell in Anspruch nehmen. Tut man das, so gibt das inneren Frieden, der die Grundlage und Chance zur Versöhnung von Mensch zu Mensch und Volk zu Volk ist.Alexander StrunkDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Seit 2019 engagieren sich die Omas for Future bundesweit für Klimaschutz, Artenvielfalt und nachhaltige Bildung – auch in Fulda. Die beiden Aktivistinnen Eva Rausch und Eva Hosbach erzählen, wie sie mit Plakaten und Mut begonnen haben, was sie antreibt und warum die Bewegung mehr ist als eine Seniorengruppe. Sie sprechen über lokale Aktionen, die Auszeichnung durch die UNESCO, das neue Kinderbuch „Oma, erzähl mir von der Zukunft“ zum bundesweiten Lesetag – und darüber, wie jede Generation ihren Teil zu einer lebenswerten Zukunft beitragen kann.
Hallo und herzlich willkommen zur neuesten Folge unseres Podcasts Humulus Lupulus – DER Landschaftsgärtnerpodcast. In der 29. Ausgabe des Feierabendbierchens wird's wieder herrlich durcheinander: Quati und Vorni plaudern über Ausschreibungen, Erfolgsquoten, Messeaktionen und darüber, wie man mit PowerPoint einen halben Betrieb steuert. Neben Apfelschorle, Naturradler und KI-generierten Plakaten gibt's einen ehrlichen Einblick ins Onboarding bei Garten Grandiflora und ein Wiedersehen mit Kollegin Emma – Hund und heimlicher Star. Dazu: Landtage Nord, Bauzaunbanner und ein bisschen Projektstress. Prost – und jetzt viel Spaß beim Zuhören. Wünschen euch Markus und Christoph.
Diese Podcastfolge ist eine Aufzeichnung eines exklusiven Guest Speaker Calls der Politik Akademie – mit der erfahrenen Kommunikationsdesignerin Regine Lieb.Seit über 25 Jahren begleitet sie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bei ihren Wahlkämpfe in ganz Baden-Württemberg, mit einem klaren Fokus auf durchdachte Printprodukte, die wirken.Regine nimmt uns mit hinter die Kulissen professioneller Printkampagnen vom ersten Claim bis zur Umsetzung auf Plakaten, Flyern, Karten oder Roll-Ups. Dabei zeigt sie anhand konkreter Beispiele, wie man mit wenig Budget viel Wirkung erzielen kann und warum Print trotz Social Media keineswegs ausgedient hat.Was du aus der Folge mitnimmst:✅ Welche Printprodukte in keinem Wahlkampf fehlen dürfen und was du dir sparen kannst✅ Wie du Pressemitteilung, Vita-Karte und Prospekt sinnvoll aufeinander aufbaust✅ Warum Bildsprache, Claim und Motivwahl entscheidend sind, gerade in kleinen GemeindenLinks:Du möchtest auf Social Media reichweitenstarkes Kurzvideomarketing etablieren? Dann lade dir unseren neuen Guide herunter: https://politik.mecoa.de/social-media-video-marketing-freebie/Deine Erfolgsformel für einen unschlagbaren Wahlkampf auf Social Media: der mecoa Social Media Wahlkampf Guide! https://elopage.com/s/mecoa/socialmedia-wahlkampf-guide/paymentMelde dich jetzt für unser kostenloses Social Media Intensiv-Training für die Politik an: https://politik.mecoa.de/politik-autowebinar-01/Bewirb dich jetzt für unser kostenloses Strategiegespräche und gemeinsam schauen wir, welche Schritte deine nächsten zum Social Media Erfolg sein könnten. Bewirb dich einfach unter diesem Link: https://politik.mecoa.de/bewerbung-strategiegespr%C3%A4ch/Folge uns auf Instagram für Einblicke hinter die Kulissen: https://www.instagram.com/mecoa_mediencoaching/
Neckar-Alb Podcast von RTF1 & RTF3 | Reutlingen Tübingen Zollernalb
Wer zur Zeit in Reutlingen unterwegs ist, kommt fast nicht an ihnen vorbei. „Dein Nachbarskind braucht Hilfe“ lautet die Aufschrift auf den vielen bunten Plakaten, die unter anderem an Bushaltestellen und auf Reklameflächen zu finden sind. Verantwortlich für die Plakataktion ist der Verein Menschenkinder e.V., der damit auf die Situation von Kindern sucht- und psychisch kranker Eltern aufmerksam machen will. | Videos in der RTF1 Mediathek: www.rtf1.tv | RTF1 - Wissen was hier los ist! |
250919PC Ruf meinen NamenMensch Mahler am 19.09.2025Ein kalter Tag in Salzburg. Wir wissen nicht, was wir mit diesem Abend anfangen sollen. Wir kommen an einem dieser typischen linken Szeneclubs vorbei. Ein bisschen schmuddelig, das gehört dazu. Clara Louise steht auf den Plakaten. Keine Ahnung – aber wird schon gut sein. Wir gehen rein und erleben eine der größten Überraschungen unseres Lebens.Hook Ruf meinen Namen 1Clara Güll wird 1992 in Lahnstein geboren. Im Alter von 16 Jahren nennt sie sich Clara Louise und zieht nach Salzburg um. Sie lässt ihren 11jährigen Bruder in Lahnstein zurück und leidet unter der Trennung unendlich. Für ihn schreibt sie das Lied „Ruf meinen Namen“.Ich bin im Alter von 19 Jahren von zu Hause weggegangen. Mein Bruder Helmut ist 3 Jahre zuvor tödlich verunglückt. Meine Schwester Eva-Lydia ist im Elternhaus und im elterlichen Betrieb geblieben. Sie ist loyal und treu zur Familie gestanden. Und hat mich insgeheim beneidet. Ich habe mir die Freiheit genommen, in die „weite Welt“, wie man so schön sagt, hinauszugehen. Aber – wie bei Clara Louise und ihrem kleinen Bruder – die Sehnsucht und die Nähe ist geblieben. Und sie wird bleiben – lebenslang. Geschwisterliebe ist eben etwas ganz Besonderes. Gestern haben wir gemeinsam ihren 75igsten Geburtstag gefeiert. Ich bin sehr dankbar, dass ich sie noch haben darf. Als einzige aus meiner ehemals 5köpfigen Herkunftsfamilie. 250919PC Ruf meinen NamenMensch Mahler am 19.09.2025Ein kalter Tag in Salzburg. Wir wissen nicht, was wir mit diesem Abend anfangen sollen. Wir kommen an einem dieser typischen linken Szeneclubs vorbei. Ein bisschen schmuddelig, das gehört dazu. Clara Louise steht auf den Plakaten. Keine Ahnung – aber wird schon gut sein. Wir gehen rein und erleben eine der größten Überraschungen unseres Lebens.Hook Ruf meinen Namen 1Clara Güll wird 1992 in Lahnstein geboren. Im Alter von 16 Jahren nennt sie sich Clara Louise und zieht nach Salzburg um. Sie lässt ihren 11jährigen Bruder in Lahnstein zurück und leidet unter der Trennung unendlich. Für ihn schreibt sie das Lied „Ruf meinen Namen“.Ich bin im Alter von 19 Jahren von zu Hause weggegangen. Mein Bruder Helmut ist 3 Jahre zuvor tödlich verunglückt. Meine Schwester Eva-Lydia ist im Elternhaus und im elterlichen Betrieb geblieben. Sie ist loyal und treu zur Familie gestanden. Und hat mich insgeheim beneidet. Ich habe mir die Freiheit genommen, in die „weite Welt“, wie man so schön sagt, hinauszugehen. Aber – wie bei Clara Louise und ihrem kleinen Bruder – die Sehnsucht und die Nähe ist geblieben. Und sie wird bleiben – lebenslang. Geschwisterliebe ist eben etwas ganz Besonderes. Gestern haben wir gemeinsam ihren 75igsten Geburtstag gefeiert. Ich bin sehr dankbar, dass ich sie noch haben darf. Als einzige aus meiner ehemals 5köpfigen Herkunftsfamilie. Hook Ruf meinen Namen 2 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
»Refugees Welcome« stand 2015 auf den Plakaten im Wiener Westbahnhof. Aus offenen Grenzen wurde jedoch schnell eine Politik der Abschottung. Wie es den Geflüchteten heute geht und was Österreich gelernt hat.Im »Sommer der Migration« flüchten 2015 Hunderttausende Menschen nach Europa, die meisten vor Krieg und Hunger. Auch in Österreich suchen viele Schutz. Sie hoffen, dass Angela Merkels Worte »Wir schaffen das« halten, was sie versprechen.Viele Österreicher und Österreicherinnen begegnen den Menschen mit Geschenken und offenen Armen. Diese »Willkommenskultur« haben viele in Erinnerung. Doch in Wahrheit ist bereits damals die Hälfte der Bevölkerung gegen die Aufnahme von mehr Geflüchteten, sagt Meinungsforscher Peter Hajek. Das hinterlässt Spuren – auch politisch.Im zweiten Teil dieser Doppelfolge von »Inside Austria« sprechen wir mit einem Mann, der 2015 aus Afghanistan nach Wien flüchtete. Wir wollen wissen, wie willkommen sich die Geflüchteten damals gefühlt haben – und ob sie es heute tun. Außerdem blicken wir darauf, welche Parteien von der Migrationskrise 2015 profitiert haben und welche politischen Lehren Österreich aus der Extremsituation gezogen hat. Wären wir heute besser für eine weitere Fluchtbewegung gewappnet? In der Podcast-Serie Inside Austria rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn Ihnen unser Podcast gefällt, folgen Sie uns doch und lassen Sie uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter finden Sie hier: https://www.spiegel.de/thema/die-lage-inside-austria/ Mehr Infos zum Thema:Inside Austria »Sebastian Kurz‘ Aufstieg und Fall« Inside Austria mit Gerald Knaus: »Wie kommen deutsche Zurückweisungen in Österreich an?«+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
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Ob Belgrad, Novi Sad oder Niš: Die Bilder, die uns in diesen Tagen aus Serbien erreichen, zeigen friedlichen Protest. Mit ihren Handys verwandeln Zehntausende die nächtlichen Straßen in ein Lichtermeer. Ihre Forderung: Recht und Gesetz sollen für alle Menschen in Serbien gelten - auch für diejenigen, die ganz oben im Staat stehen. Auslöser für die Massenproteste war der Einsturz eines Bahnhofsvordachs in Novi Sad Anfang November. 15 Menschen verloren dabei ihr Leben. Für die Studierenden, die seitdem demonstrieren, ist der Vorfall nicht einfach ein tragisches Unglück, sondern Folge unsachgemäßer Renovierungsarbeiten durch ein chinesisches Unternehmen. Sie kritisieren, dass die serbische Regierung zunächst versucht habe, das Unglück zu vertuschen und Verantwortung abzuweisen. "Korruption tötet", so der Slogan, der auf vielen Plakaten zu lesen ist.Florian Bieber ist Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien an der Universität Graz. Er beobachtet die Situation in Serbien sehr genau: Es gehe den Studierenden nicht um einen Umsturz, wie Präsident Aleksandar Vučić behauptet, sondern um Transparenz und um Rechtsstaatlichkeit. "Das sind wirklich die großen Probleme, mit denen Serbien seit über einem Jahrzehnt zu kämpfen hat", sagt Bieber im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit".Längst gehen nicht mehr nur Studierende auf die Straße, sondern auch Anwälte, Ärzte und viele andere Berufsgruppen. Gerade erst haben sie den Rücktritt des serbischen Ministerpräsidenten Miloš Vučević erreicht. Doch der ist für Bieber "kein bedeutendes Schwergewicht in der serbischen Machtkonstellation", sondern eher eine Art Bauernopfer. Dennoch sieht er den Rücktritt als Indiz dafür, "dass sich das Regime im Moment bedroht fühlt".In der neuen Podcast-Folge erklärt der Professor für Geschichte und Politik Südosteuropas, wie das "System Vučić" funktioniert: Zwar liege die Macht formal beim Ministerpräsidenten, doch in der Praxis habe es Vučić geschafft, die wichtigen Institutionen des Landes zu übernehmen. Seine Macht gehe dabei nicht von der Verfassung aus, sondern von der Partei und seiner Person. "Er könnte theoretisch morgen als Präsident zurücktreten und weiterhin die gleiche Macht ausüben", sagt Bieber. Das passe nicht mit dem Status eines EU-Beitrittskandidaten, den Serbien seit zehn Jahren innehat, zusammen, kritisiert Bieber. "Serbien ist im letzten Jahrzehnt sehr viel weniger demokratisch geworden." Stattdessen beobachtet er "größere Missachtung von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit". Deutschland und die EU müssten sich dagegen stellen - und ihre Prinzipien auch beim Aushandeln wirtschaftlicher Deals verfolgen. Ansonsten sieht Bieber die Gefahr, dass die EU ihre Sympathien bei vielen Menschen in Serbien verspielt.Im Sommer 2024 haben Serbien und die EU einen Lithium-Deal abgeschlossen. Dabei geht es um die Förderung von Lithium im serbischen Jadartal durch den Bergbaukonzern Rio Tinto. Serbien würde gerne die komplette Wertschöpfungskette vom Abbau des Lithiums bis hin zur Produktion von E-Autos im Land konzentrieren. Die EU will das Vorhaben fördern und beim Thema Lithium weniger abhängig von China werden. Für Bieber rutscht die EU jedoch in eine neue Abhängigkeit, der serbische Präsident Aleksandar Vučić ist für ihn "kein zuverlässiger Bündnispartner". Das Lithium-Abkommen "hat der Europäischen Union und Deutschland auf dem Balkan einen Riesen-Schaden zugefügt", konstatiert Bieber. Viele Menschen haben seiner Beobachtung zufolge inzwischen das Gefühl, dass die EU ihre Forderungen nach mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nicht wirklich unterstütze, sondern stattdessen ihre eigenen Interessen verfolge. "Viele Menschen sagen, die EU ist nicht anders als China, die wollen nur unsere Rohstoffe."Dass die EU auf höhere Umweltauflagen setzt als China, lässt der Südosteuropa-Experte übrigens nicht gelten. Denn für ihn fehlen angemessene Kontrollmechanismen. Schon jetzt würden in vielen Fällen, etwa beim Bau von Fabriken, selbst die serbischen Auflagen nicht eingehalten. "Warum sollte das bei einem Minenprojekt einer multinationalen Firma anders sein?", gibt Bieber zu bedenken.Bei dieser Folge handelt es sich um einen Re-Upload. Die Folge haben wir erstmals am 30. Januar 2025 veröffentlicht.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Heute gibt es nur eine entscheidende Frage in unserem Podcast: Seid ihr #TeamSchildkröte oder #TeamVogel? Diese Frage müssen sich auch alle Kinder der zweiten Klasse stellen, doch die Forscherbande - allen voran Sofia Valdez - schafft es, dass die Wahl gerecht abläuft. Die zweite Klasse der Grundschule Bad Blaubach ist in heller Aufregung: Ein echtes Klassentier soll her! Doch welches Tier wird es? Eine Schildkröte oder ein Vogel? Um fair und gerecht abzustimmen, wird Sofia zur Wahlbeauftragten ernannt. Die Kinder teilen sich in Team Schildkröte und Team Vogel auf und starten einen aufregenden Wahlkampf mit Plakaten, Artikeln und Reden. Doch am Ende fehlt eine Stimme! Was nun? Sofia und ihre Freunde von der Forscherbande werden es herausfinden und die Demokratie wiederherstellen!"Die Forscherbande: Sofia Valdez und die Wahl des Klassentiers" könnt ihr als Hardcover und Hörbuch erwerben. Hier zum Beispiel: Die Forscherbande: Sofia Valdez und die Wahl des Klassentiers | Hörbuch Lesung (MP3-Download) ungekürztWeitere Geschichten, Bastelideen und Rezepte findet ihr auf: BaumhausBande: Geschichten und DIY-Projekte für KinderWenn ihr Fragen und Anregungen habt, dann schickt uns gerne eine Mail an buchstabenbande@luebbe.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Standpunkt von Tilo Gräser.Ungarn scheint anders zu sein – vor allem politisch. Das bringt dessen Regierung besonders unter Deutschen Sympathien. Doch der Blick in das Land an Donau und Theiß zeigt, dass die Realität den Vorstellungen widerspricht. Manches ist in Ungarn überhaupt nicht anders.Tausende Deutsche sind in den letzten Jahren nach Ungarn ausgewandert. Sie flüchten meist vor der deutschen Realität und leben ihren „ungarischen Traum“. Es gibt inzwischen zahlreiche Berichte der Medien darüber, von der ARD über das Magazin Geo bis zu den Deutschen Wirtschaftsnachrichten (DWN).Ein anderes Phänomen ist die Begeisterung zahlreicher Deutscher für die Außenpolitik des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Für seine Initiativen für einen Frieden in der Ukraine bedanken sie sich unter anderem mit dem Tragen der Fahne Ungarns auf Demonstrationen, was ich mehrfach beobachtete. Doch oftmals scheint nicht nur der Traum der Auswanderer wieder zu platzen. Davon zeugt unter anderem, dass laut DWN „von 11.340 Auswanderern aus Deutschland nach Ungarn zwischen 2012 und 2021 insgesamt 7.223 wieder nach Deutschland zurückkehrten“. Die Realität in dem mitteleuropäischen Land ist eben doch anders, als es den Anschein hat.Ich bin aus privaten Gründen seit einigen Jahren ein- bis zweimal im Jahr in Ungarn, in Ostungarn ebenso wie in der Hauptstadt Budapest. Das vermittelt mir einen kleinen, wenn auch niemals vollständigen Einblick in die Lage in dem Land, das manche in Deutschland als Hoffnungsträger sehen. Gesehen habe ich bisher nicht allzu viel, was Hoffnung macht, auch wenn Plakate in dem Land Ende 2024 verkündeten: „Ungarn kann es schaffen“. Zu sehen war darauf ein Mann, der mit einer ungarischen Fahne in der Hand einen Gipfel erklimmt. Es ging dabei um eine „Nationale Konsultation“ der Regierung, mit der sie Zustimmung zu einer neuen Wirtschaftspolitik suchte. Die soll die ungarische Wirtschaft stärken, die Familieneinkommen und Löhne erhöhen, kleine und mittlere Unternehmen fördern und das Wohnen erschwinglicher machen.Derzeit bin ich wieder in dem Land und wieder sehe ich Plakate für eine „Nationale Konsultation“. Auf denen sind Manfred Weber und Ursula von der Leyen zu sehen, zwei deutsche Politiker von der CSU (Weber) und der CDU (von der Leyen) mit einflussreichen Funktionen in der Europäischen Union (EU). Neben ihnen wird Wolodymyr Selenskyj gezeigt, der Präsidentendarsteller aus Kiew. Diese drei, die durchaus auch als Politikdarsteller zu bezeichnen sind, sollen die ungarischen Bürger dazu bringen, gegen die Aufnahme der Ukraine in die EU zu stimmen. Deshalb ist auf den Plakaten zu lesen: „Sie wollen die Ukraine in die EU holen – und wir sollen es bezahlen. Stimmen sie mit Nein!“...https://apolut.net/orban-wankt-ungarische-impressionen-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
250603PC: AfD entlarvt sich selbst als demokratiefeindlichMensch Mahler am 3.06.2025 Mit dieser Wendung haben die Schülerinnen und Schüler der Johannes-Gutenberg-Schule nicht gerechnet: Sie machen eine Ausstellung mit Plakaten im Stuttgarter Rathaus, mit der sie anlässlich des 80. Todestags der Künstlerin Käthe Kollwitz für die Demokratie eintreten. Auch von der Bildungsbürgermeisterin Isabel Fezer (FDP) erhalten sie viel Lob, sie könnten „sehr stolz auf sich sein“, sagte Fezer bei der Vernissage im April. Es sei „bewundernswert“, wie sie sich der anspruchsvollen Aufgabe gestellt hätten. Und dann das: Die AfD-Fraktion im Rathaus wirft den angehenden Grafik-DesignerInnen unter der Rubrik „Meinungen aus dem Gemeinderat“ im Amtsblatt „Heuchelei“ vor. Die Ausstellung wirke „wie die Glorifizierung einer Einheitsideologie, getarnt als künstlerischer Ausdruck“.Nicht einmal ausgemachte Gegner der AfD könnten das besser machen als die angebliche Alternative für Deutschland selbst: Wenn die AFD die Ausstellung kritisiert, haben die Schülerinnen und Schüler alles richtig gemacht. Hätten die Rechtsaußen-Partei die jungen Kunstschaffenden gelobt, dann wäre da ganz schön was schiefgelaufen. Die AfD zeigt selbst, wes Geistes Kind sie ist: SchülerInnen werden angegriffen. Die Demokratie wird als Einheitsideologie, künstlerische Gestaltung als „Tarnung“ bezeichnet. Vielen Dank, AfD, dass ihr so klar gezeigt habt, welches Demokratieverständnis ihr habt: nämlich gar keines.Bleibt zu hoffen, dass den 20% der WählerInnen, die auf diesen Verein immer noch hereinfallen, der Weisheit Fackel aufleuchtet. Denn die erhellt angeblich auch das Gehirn vom größten Dackel. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
BrandTrust Talks Weekly – Die Marketing- und Markennews der KW21 In der aktuellen Folge spricht Colin über eine bunte Auswahl mutiger Kampagnen – von Schokolade bis Podusche. Was alle verbindet? Der Bruch mit Konventionen, kreative Provokation und ein klarer Fokus auf echte Markenerlebnisse. Themen der Woche: Toblerone: Die neue Kampagne „Chocolate Like Nobody's Watching“ feiert hemmungslosen Schokoladengenuss. Statt stilisiertem Naschen gibt's Völlerei in der Hotellobby, Krümel im Bart und unperfekte, aber glückliche Gesichter. Gerolsteiner überrascht mit Humor: Die Kampagne „Absolute Frische“ von Gerolsteiner bewirbt die Longneck-Getränkeserie mit ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen wie Grilled Watermelon Mint. Drei 15-Sekunden-Spots zeigen absurde Alltagssituationen, in denen das erwartete Element fehlt – ersetzt durch ein Gerolsteiner-Getränk. Ziel ist es, die Marke mit Witz und Überraschungseffekt neu zu positionieren O₂ Sprechender Fisch, starke Botschaft: Ein sprechender Fisch als neuer Markenbotschafter sorgt für Aufmerksamkeit und markiert das erste kreative Werk von Steve Plesker für den Mobilfunkanbieter. Fundstücke: Bidetlity wirbt charmant für Po-Hygiene: Mit der OOH-Kampagne „So Clean You Can Kiss It“ sorgt die Berliner Marke Bidetlity für Gesprächsstoff. Kussmünder auf Plakaten, ein doppeldeutiger Claim und viel Humor bringen das Thema Po-Duschen clever auf den Punkt . Lillet setzt auf Style und Selbstbewusstsein: In der Hochsaison der Apéritifs startet Lillet mit einer weltweiten Kampagne unter dem Motto „Lillet. Dein Aperitif mit Style“. Die französische Marke kontert damit Aperols Werbeoffensive und präsentiert neben bekannten Sorten auch neue „Ready to Drinks“. Im Zentrum: ein frischer Art-Déco-Look der Flasche, der Tradition mit modernem Flair verbindet. Ziel der Kampagne ist es, die elegante, lebensfrohe Markenidentität von Lillet in verschiedenste Alltagssituationen zu tragen.
Mehr Gleichberechtigung, echte Teilhabe von Frauen, echte Inklusion der LGBTIQ+Community, ein moderner Umgang mit Sexualmoral und ethischen Fragen an Lebensanfang und -ende. Dafür steht der Schweizerische Katholische Frauenbund. Was bedeutet der neue Papst für diese Ziele? Fast zehn Jahre lang war Simone Curau-Aeppli Präsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes SKF. Sie stand an der Spitze, als Schweizer Katholikinnen sagten «Es reicht!» und eine Petition lancierten für einen neuen, moderaten Bischof in Chur – nach Jahren des Konfliktes mit dem traditionalistischen Bischof Vitus Huonder. Sie war dabei, als römisch-katholische Frauen am Frauenstreik «Gleichberechtigung. Punkt. Amen» forderten. Und an der Delegiertenversammlung des SKF auf Plakaten provokative Aussagen geschwenkt wurden wie «Als Gott den Mann schuf, übte sie nur.» Nun, da in Rom ein neuer Papst gewählt wird, tritt sie zurück. Was wünschen sich die römisch-katholischen Frauen vom neuen Papst? Wie zuversichtlich ist Simone Curau-Aeppli, dass sich tatsächlich etwas ändert? Und wie schaut sie zurück auf die letzten zehn Jahre – und in die Zukunft, zu einer Zeit, in der Umfragen der römisch-katholischen Kirche einen miserablen Ruf bezeugen? Autorin: Nicole Freudiger
„Vielfalt ist unsere Stärke.“ Unter diesem Motto setzten sich Schüler*innen und Lehrkräfte der neuen IGS gegen Rassismus ein. Dazu waren sie am Gänseliesel mit einem Stand, Plakaten und Mitmachaktionen vertreten. Auf ihren T-Shirts ist das Schullogo in Regenbogenfarben zu sehen. Lena Laschke war vor Ort.
Man stelle sich vor, der Pastor eines großen Gefängnisses würde auf den Gefängnisfluren mit Plakaten zu seinem nächsten Gottesdienst einladen. Auf diesen würde stehen: „Nächsten Sonntag predige ich zum Thema: ‚Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen‘.“
Bisher hat das Aktionsbündnis Verlage gegen Rechts vor allem Bücher drucken lassen. Nun sind Plakate dazugekommen. Nach einem offenen Aufruf gibt es verschiedene Motive, die für Buchläden oder Literaturhäuser bestellt werden können. Neubig, Magdalena www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Bisher hat das Aktionsbündnis Verlage gegen Rechts vor allem Bücher drucken lassen. Nun sind Plakate dazugekommen. Nach einem offenen Aufruf gibt es verschiedene Motive, die für Buchläden oder Literaturhäuser bestellt werden können. Neubig, Magdalena www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Ob Belgrad, Novi Sad oder Niš: Die Bilder, die uns in diesen Tagen aus Serbien erreichen, zeigen friedlichen Protest. Mit ihren Handys verwandeln Zehntausende die nächtlichen Straßen in ein Lichtermeer. Ihre Forderung: Recht und Gesetz sollen für alle Menschen in Serbien gelten - auch für diejenigen, die ganz oben im Staat stehen. Auslöser für die Massenproteste war der Einsturz eines Bahnhofsvordachs in Novi Sad Anfang November. 15 Menschen verloren dabei ihr Leben. Für die Studierenden, die seitdem demonstrieren, ist der Vorfall nicht einfach ein tragisches Unglück, sondern Folge unsachgemäßer Renovierungsarbeiten durch ein chinesisches Unternehmen. Sie kritisieren, dass die serbische Regierung zunächst versucht habe, das Unglück zu vertuschen und Verantwortung abzuweisen. "Korruption tötet", so der Slogan, der auf vielen Plakaten zu lesen ist.Florian Bieber ist Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien an der Universität Graz. Er beobachtet die Situation in Serbien sehr genau: Es gehe den Studierenden nicht um einen Umsturz, wie Präsident Aleksandar Vučić behauptet, sondern um Transparenz und um Rechtsstaatlichkeit. "Das sind wirklich die großen Probleme, mit denen Serbien seit über einem Jahrzehnt zu kämpfen hat", sagt Bieber im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit".Längst gehen nicht mehr nur Studierende auf die Straße, sondern auch Anwälte, Ärzte und viele andere Berufsgruppen. Gerade erst haben sie den Rücktritt des serbischen Ministerpräsidenten Miloš Vučević erreicht. Doch der ist für Bieber "kein bedeutendes Schwergewicht in der serbischen Machtkonstellation", sondern eher eine Art Bauernopfer. Dennoch sieht er den Rücktritt als Indiz dafür, "dass sich das Regime im Moment bedroht fühlt".In der neuen Podcast-Folge erklärt der Professor für Geschichte und Politik Südosteuropas, wie das "System Vučić" funktioniert: Zwar liege die Macht formal beim Ministerpräsidenten, doch in der Praxis habe es Vučić geschafft, die wichtigen Institutionen des Landes zu übernehmen. Seine Macht gehe dabei nicht von der Verfassung aus, sondern von der Partei und seiner Person. "Er könnte theoretisch morgen als Präsident zurücktreten und weiterhin die gleiche Macht ausüben", sagt Bieber. Das passe nicht mit dem Status eines EU-Beitrittskandidaten, den Serbien seit zehn Jahren innehat, zusammen, kritisiert Bieber. "Serbien ist im letzten Jahrzehnt sehr viel weniger demokratisch geworden." Stattdessen beobachtet er "größere Missachtung von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit". Deutschland und die EU müssten sich dagegen stellen - und ihre Prinzipien auch beim Aushandeln wirtschaftlicher Deals verfolgen. Ansonsten sieht Bieber die Gefahr, dass die EU ihre Sympathien bei vielen Menschen in Serbien verspielt.Im Sommer 2024 haben Serbien und die EU einen Lithium-Deal abgeschlossen. Dabei geht es um die Förderung von Lithium im serbischen Jadartal durch den Bergbaukonzern Rio Tinto. Serbien würde gerne die komplette Wertschöpfungskette vom Abbau des Lithiums bis hin zur Produktion von E-Autos im Land konzentrieren. Die EU will das Vorhaben fördern und beim Thema Lithium weniger abhängig von China werden. Für Bieber rutscht die EU jedoch in eine neue Abhängigkeit, der serbische Präsident Aleksandar Vučić ist für ihn "kein zuverlässiger Bündnispartner". Das Lithium-Abkommen "hat der Europäischen Union und Deutschland auf dem Balkan einen Riesen-Schaden zugefügt", konstatiert Bieber. Viele Menschen haben seiner Beobachtung zufolge inzwischen das Gefühl, dass die EU ihre Forderungen nach mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nicht wirklich unterstütze, sondern stattdessen ihre eigenen Interessen verfolge. "Viele Menschen sagen, die EU ist nicht anders als China, die wollen nur unsere Rohstoffe."Dass die EU auf höhere Umweltauflagen setzt als China, lässt der Südosteuropa-Experte übrigens nicht gelten. Denn für ihn fehlen angemessene Kontrollmechanismen. Schon jetzt würden in vielen Fällen, etwa beim Bau von Fabriken, selbst die serbischen Auflagen nicht eingehalten. "Warum sollte das bei einem Minenprojekt einer multinationalen Firma anders sein?", gibt Bieber zu bedenken.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die Kunst- und Meinungsfreiheit zu verteidigen, war immer das Anliegen des Künstlers Klaus Staeck. Mit satirischen Plakaten wettert er gegen Politik und Wirtschaft. Das hat ihm nicht nur viele Schlagzeilen, sondern auch einige Prozesse eingebracht. Koldehoff, Stefan www.deutschlandfunk.de, Zeitzeugen im Gespräch
Thousands of people protested in Vienna on Thursday evening against the current political crisis in Austria. Many citizens fear that the next government will rebuild the country following the example of Hungary's Prime Minister Orban. Various posters warned of hate speech, social cuts and setbacks in environmental protection. With its history, Austria “could not afford a far-right chancellor,” emphasized several speakers. What is going on there? Martin Bauer reports from Vienna. - Tausende Menschen haben am Donnerstagabend in Wien gegen die aktuelle politische Krise in Österreich protestiert. Viele Bürger fürchten, die nächste Regierung werde das Land nach dem Vorbild von Ungarns Premier Orban umbauen. Auf diversen Plakaten wurde vor Hetze, Sozialabbau und Rückschritten beim Umweltschutz gewarnt. Österreich könne sich bei seiner Geschichte „keinen rechtsextremen Kanzler leisten“, betonten mehrere Redner. Was ist da los? Diese Frage beantwortet Martin Bauer aus Wien.
Auf den Plakaten sieht man sie in der Regel lächeln - die Kandidatinnnen und Kandidaten im Bundestagswahlkampf. Wie sympathisch und "menschlich" kommen sie rüber? Oder ist alles ohnehin nur Inszenierung? Satiriker Dieter Nuhr über "Mensch bleiben" in Wahlkampfzeiten. Von Dieter Nuhr.
„Dieser Schritt war wichtig für mich als Menschen, nicht als Fußballer.“ Welche Zeit ihn rückblickend besonders geprägt hat verrät uns Rocco Reitz, als wir ihn zwischen zwei Trainingseinheiten in den Katakomben des Borussia Park treffen. Gleich zu Beginn gesteht uns der 22-Jährige, warum er sich gar nicht freut, wenn er sein Gesicht auf den Plakaten im Fanshop sieht und was es ihm dennoch bedeutet, beim Herzensverein seiner Familie zum Stammspieler geworden zu sein. Der Mittelfeldspieler gibt uns außerdem Einblicke in das Eheleben mit seiner Frau: Warum hat er eigentlich so jung geheiratet? Welche interessanten Beobachtungen macht seine Frau während des Spiels? Und wieso sorgt gerade die Liebe zu Tieren bei den beiden für Entschleunigung? Zudem spricht er über seinen Schwiegervater, die ehemalige Gladbacher Legende Kalle Pflipsen. Er berichtet, wie er mit seinem Feedback umgeht, und warum seine Frau sagt, er sei der Sohn, den ihr Vater nie hatte. Darüber hinaus sprechen wir über seine große Liebe zu Borussia Mönchengladbach. Er erklärt, was den Verein so familiär macht, wie nah der Traum ist, mal mit seinem Bruder gemeinsam auf dem Platz zu stehen und welche Rolle ihm Tim Kleindienst streitig gemacht hat. Natürlich wollen wir von unserem Gast auch wissen, wie es war, als er diesen Sommer zur A-Nationalmannschaft eingeladen wurde. Reitz erklärt uns, warum das eine der schönsten Zeiten in seinem Leben war, welche Spieler er besonders bewundert und was er sich von ihnen abgeschaut hat.
Viele kennen das Gedicht von Georg Herwegh aus der Vormärzzeit. Eine Aufforderung ans damalige Volk, sich durch Heldentum und Aufopferung Freiheit zu erkämpfen. Auf Initiative des Literaturhauses Stuttgart haben sich 10 junge Autorinnen und Autoren Gedanken über den Begriff Freiheit gemacht und literarische Freiheitsparolen entwickelt. Diese sind auf Plakaten und an Litfaßsäulen zunächst in Stuttgart nachzulesen, später dann in Freiburg, Schwäbisch Hall und in Ladenburg.
Aktivisten, die nicht mehr mit Plakaten auf die Straße gehen, sondern mit Tastaturen im Netz für eine Sache kämpfen? In dieser Folge werfen wir einen Blick auf Hacktivismus – digitale Rebellen, die mit Codes für soziale und politische Ziele eintreten. Doch wo verläuft die Grenze zwischen gerechtfertigtem Protest und illegalem Handeln? Marco di Filippo und Timo Stark von Whitelisthackers geben uns Einblicke in die Methoden und Strukturen der Gruppierungen.
In Brasilien zeigt die Regierung des Präsidenten Lula da Silva totalitäre Züge. Elon Musk hat angekündigt, das Büro von „X“ in Brasilien zu schließen, statt sich den Zensurvorgaben zu beugen. Darüber sprechen wir mit der brasilianischen Unternehmerin Samia Sittel-Faraj. Auf Kosten von Umwelt und Klima wird der Ausbau sogenannter erneuerbarer Energien vorangetrieben, wie der schwäbische Ingenieur Manfred Brugger in seinem Buch „Windwahn“ schreibt. In allen drei ostdeutschen Bundesländern könnte die AfD als stärkste Kraft hervorgehen. Der Publizist Klaus-Rüdiger Mai erklärt, warum die Brandmauer Parallelen zum antifaschistischen Schutzwall aufweist. Und Daniel Matissek spricht in seinem Kommentar über Familienunternehmer, die in Ostdeutschland mit Plakaten vor demokratischen Wahlen warnen.
Aktuell wird auf vielen Plakaten an Bahnhöfen darauf hingewiesen, dass Wandern gefährlich ist. Und das scheint nötig zu sein. Denn jedes Jahr gibt es rund 40'000 Wanderunfälle in der Schweiz, 53 Menschen sterben gar wegen Unfällen. Einer der Gründe dafür ist die Selbstüberschätzung. __ Bernhard Streicher ist Psychologe, ehemaliger Universitätsprofessor für Sozial- und Persönlichkeitspsychologie und hat sich mit Risikoforschung auseinandergesetzt. Er sagt, beim Wandern stehe die Freude im Vorgergrund und nicht das Risiko. Und das berge viele Gefahren. Zudem würden Verbotstafeln zum Teil absichtlich ignoriert. __ Aber nicht nur die Psyche sei Schuld an der Selbstüberschätzung, auch die Vorbereitung komme oft zu kurz, sagt Mara Zenhäusern von der Beratungsstelle für Unfallverhütung BfU. __ Tipps für sicheres Wandern findet ihr hier: https://www.sicher-bergwandern.ch/de __ Und die Gefahrenkarte des Bundes mit den gesperrten Wanderwegen findet ihr hier: https://s.geo.admin.ch/m812jhvizirp
2016 wurde Volt als Reaktion auf den Brexit ins Leben gerufen. Die Partei war jahrelang wenig sichtbar und sicherlich hatten sie nicht wenige bereits abgeschrieben. Zur Europawahl aber war Volt mit Plakaten und Online-Kampagnen erstaunlich präsent und der Wahlerfolg ist zwar bescheiden, aber dennoch bemerkenswert: Mit 3 Sitzen zieht Volt nun ins EU-Parlament ein und ist damit so stark vertreten wie die Linke. Das ist noch nicht so beeindruckend. Blickt man jedoch auf einzelne Städte, ist es erstaunlich, wie sehr Volt dort gerade einen Boom erlebt und offenbar vor allem von ehemaligen Grünen-Wählern profitiert. Aber auch kosmopolitische FDP-Wähler könnten zu Volt plädieren. Vor allem ist Volt eine Partei der jungen Leute, die ohnehin bei der letzten Wahl zu einem Viertel kleine Parteien gewählt haben. Volt träumt von einem Vereinigten Staat Europas und ist durchaus progressiv hinsichtlich Themen wie Klima und Migration eingestellt. Wo aber steht Volt weltanschaulich genau? Es ist gar nicht so einfach zu sagen. Oft wird der Partei das Etikett „sozial-liberal“ zugeschrieben, aber das trifft es nicht vollständig. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über das Phänomen Volt. Unser Kinderbuch namens "Die kleinen Holzdiebe" ist nun vorbestellbar! Alle Informationen findet ihr unter: https://www.suhrkamp.de/buch/die-kleinen-holzdiebe-und-das-raetsel-des-juggernaut-t-9783458644774 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Die Kanzlerpartei muss ein historisch schlechtes Ergebnis bei der Europawahl verkraften. Olaf Scholz half nicht, das zu verhindern – oder war sein Gesicht auf den Plakaten sogar ein Grund für die Pleite? Viele Wählerinnen und Wähler sind jedenfalls enttäuscht von der SPD, stimmten lieber für die Union oder blieben zu Hause. Auch die AfD profitierte von der Unbeliebtheit der Kanzlerpartei. Wenige Monate vor den Landtagswahlen im Osten stecken die Sozialdemokraten im Dilemma: Wollen sie, dass Ruhe einkehrt in der Ampelkoalition? Oder soll Scholz auf Konfrontation gehen, insbesondere gegen die FDP? Mareike Engel, Chefin der Jusos in Sachsen, fordert im Stimmenfang-Podcast mehr Einsatz vom Kanzler: »Olaf Scholz hat ein SPD-Parteibuch und wird sich sehr, sehr sicher in diesen Verhandlungen daran erinnern müssen, was wir als Partei den Menschen versprechen.« Soll heißen: nicht am Sozialhaushalt sparen. Massive Investitionen in Wirtschaft und Infrastruktur auf den Weg bringen. Gemessen an der Lage wirkt Scholz auffällig unaufgeregt. Das hat SPIEGEL-Redakteurin Marina Kormbaki am Wahlabend aus nächster Nähe erlebt. In dieser Podcastfolge berichtet sie von einer SPD-internen Analyse: Demnach ist man in der Partei überzeugt, im Wahlkampf auf die richtigen Themen gesetzt zu haben. »Aber in diesen zentralen Punkten nehmen die Leute der SPD nicht ab, dass sie Lösungen liefern kann.« Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge: Juso-Chef Türmer: »Scholz zu plakatieren? Das war ein Fehler« In keinem der 400 Landkreise haben SPD, Grüne und FDP eine Mehrheit hinter sich SPIEGEL Shortcut: Wird die EU von rechts überholt?+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Was gibt der Ukraine Hoffnung? Darüber spricht Anne Will mit dem SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil. Klingbeil ist zurzeit im Wahlkampf für die Europawahl am 9. Juni. Seine Partei wirbt auf Plakaten mit „Frieden sichern, SPD wählen“. Gleichzeitig tobt in der Ukraine immer noch ein Krieg. Wie passt das zusammen? Lars Klingbeil fordert im Interview mit Anne Will mehr europäische Zusammenarbeit und mehr Anstrengungen anderer EU-Länder. Man dürfe nicht zögern, der Ukraine mehr Luftabwehrsysteme zur Verfügung zu stellen, so wie es Deutschland tue. Sein Appell: Die Dynamik des Krieges sehen und sich nicht ideologisch einmauern, sondern Entscheidungen im Sinne der Ukraine treffen. So erklärt der SPD-Chef auch die Kehrtwende der Bundesregierung. Ende Mai gab sie der Ukraine die Erlaubnis, aus Deutschland gelieferte Waffen auch auf russischem Territorium einzusetzen, um dort militärische Ziele zu treffen. Beide sprechen auch über die anstehende Friedenskonferenz in der Schweiz. Klingbeil wünscht sich, dass von ihr ein Zeichen der Hoffnung ausgeht. Seiner Meinung nach kommt es bei Verhandlungen vor allem auf China, Südafrika, Indien, Brasilien und Saudi-Arabien an. Diese BRICS-Staaten können seiner Meinung nach den größten Druck auf Putin ausüben. Wer von ihnen Delegationen in die Schweiz schicken wird, ist aber bis jetzt unklar. China hat eine Teilnahme bisher abgesagt. Der SPD-Chef hofft aber doch noch auf eine chinesische Delegation. Mehr dazu hört ihr in dieser Bonusfolge. Das Interview wurde am Mittwochmittag (05.06.2024) aufgezeichnet.
Mit humorvollen Sprüchen auf Plakaten überall in Deutschland hat Scalable Capital zuletzt für viel Aufsehen gesorgt. Im OMR Podcast spricht Gründer Erik Podzuweit über den Wandel vom Robo-Advisor zum Neobroker und die Strategie hinter der Werbekampagne. Außerdem verrät er, warum Scalable Capital es schwer hätte, als Trikotsponsor eines Fußballclubs aufzutreten, wieso er inzwischen auch persönlich Lobbyarbeit im politischen Berlin macht und welches Produkt das Unternehmen quasi fertig in der Schublade hat, um auf mögliche Gesetzesänderungen vorbereitet zu sein.
Der Europawahlkampf ist in der heißen Phase angekommen, aber außer Plakaten und Werbespots kommt bei vielen Leuten nichts an. Woran liegt das? Warum sehen wir keine Streitgespräche zwischen den Spitzenkandidatinnen? Und warum sind die Grünen immer nur zwischen Wahlen so stark? Fragen an Kommunikationsberater Matthias Riegel, der viele Jahre Wahlkämpfe für die Grünen konzipiert hat.Bundeskanzler Scholz warnt Ursula von der Leyen: „Eine Kommissionspräsidentin muss sich immer auf die demokratischen Parteien stützen“, sagte Scholz am Abend mahnend. Es dürften „keine rechtsextremen und keine rechtspopulistischen Parteien dabei sein“. Scholz: „Das ist mein bitterer Ernst – dieses Prinzip dürfen wir nicht zur Disposition stellen.“ EU-Kommission: Debatte um mögliche Grünen-Kandidaten. Ursula von der Leyen hat gute Aussichten, wieder EU-Kommissionspräsidentin zu werden. Sollte sie jedoch scheitern, sind in Berlin die Grünen am Zuge. Sie haben sich im Ampel-Koalitionsvertrag das Recht festschreiben lassen, für diesen Fall den neuen deutschen Kommissar vorzuschlagen. Die Grünen wollen über Personalfragen noch nicht sprechen. Wie man aber hört, wird Franziska Brantner hoch gehandelt, Parlamentarische Staatssekretärin bei Wirtschaftsminister Robert Habeck. Für Habeck wäre das ein Verlust, Brantner wird im grünen Bundestagswahlkampf eine prominente Rolle zugeschrieben. In ihrem Umfeld werden Ambitionen auf den Brüssel-Posten bestritten. Im Gespräch ist auch Tarek Al-Wazir, der langjährige hessische Wirtschaftsminister. An dem Gerücht, dass Annalena Baerbock nach Brüssel gehen will, ist dem Vernehmen nach nichts dran. Zumindest jetzt nichtDer Rüstungssektor gewinnt bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA an Bedeutung. Am Mittwochmorgen eröffnet Olaf Scholz die Messe beim Flughafen BER mit einem Rundgang mit Volker Wissing. Am Nachmittag besuchen Robert Habeck und Boris Pistorius gemeinsam die Waffenbauer, die den europäischen Luftraum schützen wollen.Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/registrierung. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Köhler, Michael www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Die FDP bezeichnet ihre EU-Spitzenkandidatin auf neuen Plakaten als „Oma Courage“. Dieser Versuch, sich ans Erbe Bertolt Brechts anzubiedern, ist nach hinten losgegangen: Wussten die PR-Leute nicht um den problematischen Charakter von Brechts „Mutter Courage“? Oder ist das alles ein geplanter Coup, um die FDP ins Gespräch zu bringen? Wie auch immer: Wenn Strack-Zimmermann sichWeiterlesen
In allen Bezirken der Republik gingen die Menschen auf die Straße. Allein in Berlin waren es offiziellen Angaben zufolge mehr als 700.000. Mit selbstgebastelten, oft fantasievollen Plakaten und Bannern bewiesen die braven Bürger sich und der Welt einmal mehr, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen, und stärkten der Regierung den Rücken. Die MedienWeiterlesen