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Manche Menschen trifft man immer wieder. Auf LinkedIn. Auf Veranstaltungen. Über gemeinsame Kontakte. In Netzwerken.Zum Käffchen oder zum Essen. Und irgendwann sitzt man sich endlich im LEKKER ANDERS Podcast gegenüber. So ist es mit Chérine de Bruijn. Und genau deshalb freue ich mich besonders über diese Episode. Nicht nur, weil wir beide Niederländerinnen sind, die in Deutschland leben und arbeiten, sondern auch weil Chérine in diesem Monat, in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum feiert:
Dänemark hat in den vergangenen Jahren ein Tempo bei der Elektromobilität vorgelegt, das aus deutscher Perspektive fast unwirklich wirkt. Vor acht Jahren waren weniger als 10.000 E-Autos auf dänischen Straßen unterwegs, heute sind es mehr als 600.000. Jedes fünfte Auto im Land fährt vollelektrisch, es gibt inzwischen mehr Stromer als Diesel-Pkw, und der Branchenverband Mobility Denmark rechnet damit, dass Dänemark die Marke von einer Million E-Autos bereits in den kommenden Jahren überschreitet. Wie konnte das gelingen? Genau dieser Frage gehe ich in der aktuellen Folge des Elektroauto-News-Podcasts gemeinsam mit Ilyas Dogru nach. Ilyas ist Chefberater und Verbraucherökonom beim FDM, dem dänischen Pendant zum ADAC. Seit acht Jahren beobachtet und kommentiert er den dänischen Markt rund um Elektromobilität, Steuerpolitik und Ladeinfrastruktur. Wir treffen uns für das Gespräch in Kopenhagen und fahren anschließend gemeinsam zu mehreren Ladepunkten, um nicht nur über den dänischen Markt zu reden, sondern ihn direkt zu sehen. Im Gespräch arbeiten wir die Bausteine des dänischen Erfolgs heraus. Wir sprechen über die Zulassungssteuer, die fossile Pkw mit bis zu 150 Prozent belegt und Stromer im Gegenzug spürbar entlastet. Wir schauen auf die Stromsteuer-Erstattung beim Heimladen, die das Fahren zusätzlich verbilligt. Wir diskutieren den dänischen Lademarkt mit über 60.000 öffentlichen Ladepunkten, mehr als 7000 Schnellladern und Marktpreisen von rund 47 Cent ad hoc – und werfen einen Blick zurück auf eine Zeit, die Ilyas selbst als Wilden Westen bezeichnet, bevor klare Regulierung Ordnung in den Markt brachte. Zentral ist unser Gespräch über die digitale Infrastruktur. Jeder dänische Haushalt verfügt über einen Smart Meter, dynamische Tarife sind Standard, und das Heimladen lässt sich automatisiert in günstige Zeitfenster verschieben. Genau hier sieht Ilyas die größte deutsche Schwäche – und er sagt es offen. Zum Schluss schauen wir auf die Baustellen, die auch Dänemark noch bewältigen muss: das Recht auf Laden in Mehrfamilienhäusern, die anstehende politische Entscheidung zur künftigen E-Auto-Besteuerung und den Sprung zum bidirektionalen Laden, mit dem das E-Auto zur mobilen Batterie für das Stromnetz wird. Eine Folge mit vielen konkreten Zahlen, klaren Einordnungen und einem ehrlichen Blick darauf, was Deutschland aus dem dänischen Vorgehen mitnehmen kann. Viel Spaß beim Hören.
Etwa 25.000 Menschen beschäftigt die Salzgitter AG weltweit - und Gunnar Groebler ist einer davon. Als Vorstandsvorsitzender lenkt er die Geschicke des Unternehmens. Und seine Aufgaben dürften in diesen Tagen anspruchsvoller denn je sein. Zentral ist eine starke Konkurrenz aus Asien und eine schwächelnde Konjunktur. Der Schwerindustrie machen hohe Energiekosten zu schaffen. Und dann soll Stahl in naher Zukunft auch noch CO2-neutral produziert werden, was hohe Investitionssummen bedeutet. Auf dem Roten Sofa wird uns Gunnar Groebler erläutern, wie diesen immensen Herausforderungen begegnet wird.
Brendel, Gerd www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Von null auf 100 Millionen in 15 Jahren – das ist kurz gesagt die Geschichte der All In Group aus Bergkirchen nördlich von München. Die Keimzelle der Gruppe, der heutige Digitaldruckanbieter Myposter, wurde 2010 von den Brüdern René Ruhland und Marc Ruhland gegründet. 2013 stieg auch Anna Ruhland, die Frau von René, als dritte Geschäftsführerin mit ein. In der Folge bauten sie aus dem Start-up eine operative Holding. 2019 entwickelten sie Kartenliebe, ein Anbieter für personalisierte Papeterie. Anfang 2022 kauften sie der Kunst- und Posterdruckanbieter Junique zu. Mitte 2024 folgte die vollständige Übernahme der ArtPhotoLimited aus Bordeaux, einer Online-Galerie für ikonische Fotographien in limitierter Auflage, an der die Myposter-Gründer schon seit 2021 mehrheitsbeteiligt waren.Aktuell planen Anna und René Ruhland – als Unternehmerfamilie inklusive vier Kindern – noch diesen Sommer den Sprung über den Atlantik mit dem Ziel, in den US-amerikanischen Markt einzusteigen. Zentral ist die ewige Abwägung der Frage: Wo kann man sich als Unternehmer obsolet machen? Und wo muss man zwingend selbst vorne stehen?Drei Jahre nach dem ersten Bericht über Myposter im wir-Magazin sind Anna und René Ruhland nun für ein Follow-up in der Jubiläumsreihe des wir-Podcast zu Gast. In den zurückliegenden Jahren haben sie Strukturen für das Wachstum gebaut. Sie haben Erfolge gefeiert, Rückschläge erlitten, harte Entscheidungen getroffen, mit der eigenen Gesundheit gekämpft. Darüber sprechen sie offen mit wir-Redakteurin Sarah Bautz in der aktuellen Ausgabe des wir-Podcasts.Den ersten Bericht über die Unternehmerfamilie Ruhland und Myposter im „wir-Magazin“ lesen Sie hier:https://www.wirmagazin.de/start-ups/ist-das-start-up-myposter-ein-familienunternehmen-18926/Die zweite Staffel der Dokumentation „The Mittelstand“ von Amazon prime finden Sie hier:https://www.primevideo.com/detail/0HLEZZJDWPHDYF3CS54OV8N3DF/ref=atv_dp_share_cu_rWeitere Themen rund um Nachfolge und Führung in Familienunternehmen finden Sie im „wir-Magazin für Unternehmerfamilien“ unter www.wirmagazin.de – print, online und als E-Paper.Das „wir- Magazin“ ist eine Publikation der F.A.Z. Business Media GmbH – Ein Unternehmen der F.A.Z.-Gruppe.
Über 130 Menschen sind beim aktuellen Ebola-Ausbruch in Zentral- und Ostafrika bereits gestorben. Die WHO sieht ein hohes Risiko für weitere Ansteckungen. Droht auch in Deutschland Gefahr? Und: Die erneuerte Zolleinigung zwischen der EU und den USA. Schulz, Josephine
Über 130 Menschen sind beim aktuellen Ebola-Ausbruch in Zentral- und Ostafrika bereits gestorben. Die WHO sieht ein hohes Risiko für weitere Ansteckungen. Droht auch in Deutschland Gefahr? Und: Die erneuerte Zolleinigung zwischen der EU und den USA. Schulz, Josephine
(#204) „Mir war nicht bewusst, wie zentral das Thema Mindset ist": Gabi Schulze-König über das erste Jahr in ihrer SelbständigkeitFast die Hälfte aller Krebserkrankungen wäre vermeidbar, und trotzdem bleibt Krebsprävention ein Thema, das viele Unternehmen noch nicht aktiv einsetzen. Gabi Schulze-König hat daraus eine Selbständigkeit gemacht und als Teilnehmerin der Money Flow Academy drei Universitäten als Kunden gewonnen und ihren Umsatzrekord von 13.600 Euro im Monat erreicht.Die Gründerin von Prevanti bringt Krebsprävention und Früherkennung direkt an den Arbeitsplatz. In dieser Folge spricht sie mit Julia über ihr erstes Jahr als Unternehmerin: die ersten Stolpersteine, das überraschend wichtige Thema Mindset und was sie wirklich weitergebracht hat. Höre jetzt rein und lass dich inspirieren.Timestemps:00:01 – Wer ist Gabi und was ist Prevanti?03:19 – Warum Prävention nicht sexy ist07:28 – Warum der Arbeitsplatz das ideale Setting für Krebsprävention ist10:14 – Frisch gegründet: Das erste Verkaufsgespräch und was schiefgelaufen ist13:52 – Was sich mit dem Money Flow Fahrplan sofort verändert hat16:19 – Warum sie die Kraft der Mindset-Arbeit überrascht hat18:33 – Wie sie jetzt souverän Verkaufsgespräche führt24:13 – Der erste 10.000-Euro-Monat: Das hat dazu geführt27:39 – Warum Entscheidungswege in Unternehmen lang sein können und wie Gabi dranbleibt31:34 – Der wichtigste Tipp für Krebsprävention33:47 – Was Gabi jeder Selbständigen mitgeben möchteVollständige Shownotes und weitere Informationen findest du unter https://julia-lakaemper.com/podcast/204/
Seit anfangs Jahr leitet Jennifer Diedler das Universitätsspital in Bern. Ihr Vorgänger musste gehen, das Klima war schlecht, Mitarbeitende sprachen von einem Klima der Angst. Was will Diedler in Bern verändern? Jennifer Diedler ist zu Gast bei Simone Hulliger. Der Fall des Unispitals Zürich macht auch Diedler betroffen. Wegen schweren Fehlen kam es zu einer Übersterblichkeit in der Herzchirurgie. Es sei wichtig, dass alles Spitäler Lehren daraus ziehen. Es müsse ein Umdenken stattfinden, sagt Diedler, eine gute Fehlerkultur sei zentral. Im Tagesgespräch erzählt Diedler, wie sie die Inselgruppe führen will, wie sie die Arbeitsbedingungen der Pflegenden verbessern will und wie ein digitales Spital der Zukunft aussehen soll. Jennifer Diedler leitete vorher rund vier Jahre das Universitätsklinikum des Saaralandes.
Wegen der jüngsten Kriege und Handelsstreitigkeiten kommt es in den Lieferketten an verschiedenen Stellen immer wieder zu zeitweisen Unterbrüchen. Die Lieferketten sind gestört - und das vermutlich anhaltend. Besonders stark leiden darunter die ärmeren Länder im globalen Süden. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:39) Nachrichtenübersicht (07:37) Gestörte Lieferketten: «Für ärmere Länder ist Freihandel zentral» (13:33) Japaner protestieren für pazifistische Politik (19:05) Gewalt an Frauen: «Bewusstsein junger Männer für das Thema fehlt» (23:52) E-Mobilität im Carsharing harzt
Diese Serie untersucht angesichts des wachsenden Einflusses der privaten IT-Branche das Spannungsverhältnis zwischen ökonomischer Macht, technologischer Infrastruktur und demokratischer Ordnung. Zentral ist dabei die Frage, ob sich gegenwärtig eine Form von Herrschaft herausbildet, in der wichtige gesellschaftliche Funktionen zunehmend privat kontrolliert werden – von Kommunikation über Sicherheit bis zu Marktorganisation. Die Serie schlägt einen BogenWeiterlesen
Julius Stucke www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Christian Ulmen nannte sich selbst den Prototypen des feministischen Mannes. Jenni Zylka sagt: Wer einem das extra sagen muss, dem glaubt sie nicht. Die Berlinale-Kuratorin sieht im Fall Fernandes kein neues Phänomen, sondern ein altes Muster. Es geht nie um Sexualität. Es geht um Macht.Was Täter weltweit eint, ist das Geschlecht. Nur Männer haben die Wahl, so Zylka. Aber Männerhass? Totaler Blödsinn, sagt sie, kontraproduktiv.Zentral in der Debatte ist auch die Unschuldsvermutung. Für Zylka ist klar: Dem Rechtsstaat müssen wir vertrauen – trotz Solidarität mit Opfern.Zum Buch von Jenni Zylka: https://amzn.eu/d/05Ei1n47*Korrektur: In Neukölln ist ein türkisch-kurdisches Mädchen von mehreren arabischen Jugendlichen vergewaltigt worden. Das haben wir falsch erzählt. Die Details könnt ihr hier nachlesen: https://www.tagesspiegel.de/berlin/mutmassliche-vergewaltigung-in-neukollner-jugendklub-das-dokument-das-vertuschung-und-rucksichtnahme-auf-verdachtige-belegt-15396549.html----------------------------------------------------------------------Heute an den Mikros: Dominik SteffensUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de
China importiert trotz des Irankriegs weiterhin iranisches Rohöl. Zentral sind dabei der Hafen Jask sowie eine Pipeline, die Transporte unabhängig von der Straße von Hormus ermöglichen. Analysten sehen darin sowohl eine wirtschaftliche Absicherung Chinas als auch eine wichtige Einnahmequelle für den Iran während des Konflikts.
In dieser Folge berichtet Duri Bonin, Strafverteidiger in Zürich, über die Begründung des Obergerichts, mit der die Sistierung im Bankgeheimnis-Verfahren aufgehoben wurde. Der Kern: Ein Verfahren „gegen Unbekannt“ genügt nicht mehr. Die Staatsanwaltschaft muss ein Verfahren gegen Lukas Hässig als beschuldigte Person eröffnen. Worum geht es? Die Staatsanwaltschaft darf sistieren, wenn die Täterschaft unbekannt ist (Art. 314 StPO). Gleichzeitig muss sie eine Untersuchung eröffnen, sobald ein hinreichender Tatverdacht besteht (Art. 309 StPO). Das Obergericht hält fest, dass dieser Tatverdacht hier gegeben ist. Zentral ist die Unterscheidung im Bankgeheimnis (Art. 47 BankG): - lit. a betrifft Bankangestellte und andere Geheimnisträger (Sonderdelikt). - lit. c erfasst auch Dritte (Allgemeindelikt), wenn sie erkennbar geheimnisgeschützte Informationen weitergeben oder ausnutzen. Die Staatsanwaltschaft verlangte sinngemäss den anklagegenügenden Nachweis, wie und über wen die Informationen aus der Bank zu Hässig gelangten. Das Obergericht hält diese Sicht für zu eng: Es genüge, wenn sich aus den äusseren Umständen und der Art der Information ergebe, dass sie nur aus einem bankinternen Umfeld stammen konnten und der geheimnisgeschützte Charakter erkennbar war. Und das ist der zusätzliche Sprengsatz: Das Obergericht sagt ausdrücklich, der Verdacht gehe über einen blossen Anfangsverdacht hinaus und sei geeignet, Zwangsmassnahmen (z. B. Hausdurchsuchung) in Betracht zu ziehen – aus Gründen der Verhältnismässigkeit nicht per se ausgeschlossen. Konsequenz: Sistierung wird aufgehoben, Strafverfahren gegen Hässig sei zu eröffnen. Darum geht es in dieser Episode - Sistierung (Art. 314 StPO) und Untersuchungseröffnung (Art. 309 StPO) - Bankgeheimnis (Art. 47 BankG): lit. a vs. lit. c - Warum das Obergericht ein Verfahren gegen Hässig verlangt - Beweislogik: „wie und über wen“ vs. Schlüsse aus äusseren Umständen - Verdachtsgrad: mehr als Anfangsverdacht - Zwangsmassnahmen: weshalb das Obergericht sie nicht ausschliesst - Konsequenzen für die weitere Untersuchung Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Enneagramm-Einführung: https://www.enneagramgermany.de/enneagramm-einfuehrung (Seminar) Enneagramm in Beziehungen: https://www.enneagramgermany.de/enneagramm-beziehung ____________ ⟩⟩
Zack bumm – und der Schaden ist verursacht. Wenn ein Mitarbeiter in Ausübung seiner Arbeit beispielsweise ein Firmenauto beschädigt, stellt sich sofort die Frage nach dem Schadenersatz. Oder anders formuliert: Wer bezahlt? In diesem Zusammenhang ist die Frage zu klären, wann und unter welchen Voraussetzungen ein Mitarbeiter aus rechtlicher Sicht für den von ihm verursachten Schaden haftet. Zentral und in Praxis häufig strittig hier ist der Begriff der Fahrlässigkeit. Wir besprechen im Podcast verschiedene Fallkonstellationen und diskutieren die darauf abzuleitenden rechtlichen Folgen für Arbeitnehmer und Arbeitgeberinnen. Welches Sorgfaltsmass hat der Arbeitnehmer zu beachten? Welches sind mögliche Reduktionsgründe wie z.B. ein Mitverschulden der Arbeitgeberin? Inwiefern spielt auch das Berufsrisiko eine Rolle? Gibt es eine Obergrenze für die Haftung, z.B. ein Monatslohn? Im Podcast «Arbeitsrecht Inside» diskutieren Prof. Dr. Roger Rudolph und RA MLaw Milena Ragaz über die Haftung des Arbeitnehmers und seine Verteidigungsmöglichkeiten. Sie geben aber auch Arbeitgeberinnen Tipps, etwa wie sie sich im Vorfeld rechtlich absichern können, um im Fall der Fälle ihre Ansprüche besser durchsetzen zu können.
Was bleibt von 50 Clips in 20 Minuten eigentlich hängen? Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube maximieren mit Autoplay und Endlos-Scrollen die Verweildauer. Social Media wird zur Binge-Maschine, sagt die Beraterin, Autorin und Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Alexandra Borchardt, die an TUM School of Management der TU München als Honorarprofessorin Leadership und Digitalisierung lehrt. Aber wie nachhaltig wirkt das Binge Watching dieser kurzen Videos und Reels? Im Gespräch mit Christian Jakubetz geht es aber nicht nur um diese Frage, sondern darum, ob Social Media womöglich schon seinen Höhepunkt überschritten hat. Es geht um algorithmische Logiken, Personal Branding, um die Zukunft linearen Fernsehens und welche Rolle Events heute spielen können. Zentral ist dabei die Rolle von KI und ob sogar ein Backlash im Raum steht: Überdruss durch KI-generierte Inhalte, Zweifel an der Echtheit und eine wachsende Sehnsucht nach Authentizität.
MOD: Andreas Mittendorfer, Gesendet in Ö1, am 3.3. 2026 Angesichts der eskalierenden militärischen Gewalt in Nahost appelliert die österreichische Caritas, zur Diplomatie zurückzukehren und fordert zugleich mehr Humanitäre Hilfe für die Region. Gestaltung: Andreas Mittendorfer xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxWenn vom Regierungssystem des Iran die Rede ist, fällt häufig das Wort Theokratie, also Gottesstaat. Zentral ist dabei, dass die religiösen Führer den weltlichen übergeordnet sind. Gestaltung: Martin Gross
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Beim Olympia-Dress von Odermatt und Co wird alles auf Geschwindigkeit getrimmt – bis hin zur Farbe. «Einstein» darf bei den geheimen Tüfteleien von Swiss-Ski dabei sein und testet verschiedenfarbige Anzüge im Windkanal. Und zeigt, wie die Wissenschaft an den Olympischen Spielen um Gold kämpft. Wie designt man den wohl besten Renndress für Olympia? Das will Tobias Müller wissen und stellt sich gleich selbst in den Scanner. Und danach in den Windkanal – einmal in Dunkelblau und einmal ganz in Weiss. Welche Farbe ist windschlüpfriger und warum? Was halten die Skicracks von der Anzugstüftelei? Und wie gross ist der Unterschied zwischen einem Renndress und normaler Skikleidung? Einstein auf der Spur der vielleicht entscheidenden Hundertstelsekunden. Jedes Tor zählt: Die neue «Gate-to-Gate-Analyse» im Einsatz beim Slalom von Wengen Wenn die Startnummer eins oben steht, ist auch das Technikteam von Swiss-Ski 70 Kilometer weiter südlich im Command Center ready. Jede Fahrt wird Tor für Tor analysiert – so können die Läufe aller Fahrer direkt nach dem ersten Lauf mit der Bestzeit verglichen werden. Daraus lesen die Tüftler wertvolle Tipps heraus, die sie per Handy auf die Rennpiste übermitteln. Und die eventuell zur Medaille oder gar zum Sieg verhelfen können. Ernährung: Zentral beim Frauen-Eishockey Die Frauen-Nati wird mit Körperanalyse und Ernährungsplan auf Olympia getrimmt. Und erstaunlicherweise essen rund die Hälfte der Sportlerinnen nicht falsch, sondern zu wenig. Das kann zum Sportler-Energiedefizit RED-S führen, bei dem sowohl Körperfunktionen als auch die Psyche betroffen sind. Holt Skitourenläufer Jon Kistler dank Backpulver eine Medaille? Seit dem Sommer tüftelt Mountaineer Jon Kistler mit dem Supplement Bicarbonat – besser bekannt als Backpulver. Es hilft gegen übersäuerte Muskeln, kann aber auch zu Durchfall und Erbrechen führen. Kistler will den Einsatz von Bicarbonat perfektionieren – und so an den Olympischen Spielen eine Medaille holen.
AirCover – die Versicherung von Airbnb für Gastgeber – klingt gut, sorgt aber auch für viele Fragezeichen. In dieser Folge spricht Annik mit Carola Klampt, Airbnb-Territory-Managerin für Zentral- und Osteuropa. Gemeinsam klären sie: Was ist wirklich abgedeckt? Wie dokumentierst Du Schäden richtig? Und wie bekommst Du zuverlässig Dein Geld zurück, wenn Gäste etwas kaputt machen? Ein Muss für alle, die mit Airbnb vermieten – ganz egal, ob Du gerade erst startest oder schon länger dabei bist.
Zwei Weisheitsbücher, zwei verschiedene Arten, die Welt nicht schönzureden: Kohelet zieht Bilanz („alles Windhauch“) und beschreibt, wie wenig zuverlässig Leistung, Moral und Weisheit belohnt werden. Hiob ist das Drama: ein Gerechter verliert alles, Freunde liefern Erklärungen, Hiob weigert sich, Leid wegzureden, und fordert Gott heraus. Zentral ist die Gottesrede („Wo warst du, als ich die Erde gründete?“): keine Erklärung, aber eine Zumutung an jede einfache Rechnung von Schuld und Strafe. Zum Schluss der kulturelle Nachhall bis zu Goethes Faust (Vorspiel im Himmel) sowie ein Blick auf Engel- und Satanbild im Alten Testament im Vergleich zum Neuen. The post BBB 3 – Kohelet und Hiob first appeared on Bartocast.
Sein Tennisspiel am ersten Tag des Stromausfalls hat Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner Glaubwürdigkeit gekostet – vor allem, weil er darüber nicht die Wahrheit sagte. Das sagen zwei von drei Befragten im BerlinTrend von rbb24 Abendschau und rbb 88.8. Aber zurücktreten? Nein, sagt die Mehrheit. Der Senat bekommt insgesamt allerdings schlechte Noten fürs Krisenmanagement ausgestellt. SPREEPOLITIK analysiert, was das für den Wahlkampf bedeuten könnte. Derweil haben sich SPD und CDU in Brandenburg entschieden: Ja, sie wollen eine Koalition ausloten und Verhandlungen beginnen. SPREEPOLITIK beleuchtet, wo die Knackpunkte liegen. Und ob sich gut zu kennen ein Vor- oder Nachteil ist. Außerdem: Ist es nur eine Gnadenfrist oder der Durchbruch für Galeria am Alexanderplatz? Dass ins Warenhaus dort auch die Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) einziehen könnte, schien schon vom Tisch. Jetzt wird aber offenbar wieder sehr ernsthaft verhandelt. "Spreepolitik" ist der landespolitische Podcast vom rbb für Berlin und Brandenburg: Jede Woche eine neue Folge, immer freitags in der ARD-Audiothek, in der rbb24 Inforadio App, Spotify, Amazon Music, RTL+ und Deezer. Jetzt kostenlos abonnieren!
Chronischer Stress ist kein individuelles Versagen, sondern ein Zustand, der entsteht, wenn Anforderungen dauerhaft die verfügbaren Ressourcen übersteigen. Im Gespräch mit Brian Gardini wird klar: Stress zu normalisieren ist ein wichtiger erster Schritt. Denn erst wenn wir Stress als menschliche Reaktion verstehen, können wir konstruktiv mit ihm umgehen.Brian zeigt konkrete Coping-Strategien auf, die sich unmittelbar in den Alltag integrieren lassen: einfache Atemübung, die Fünf-Sinne-Übung zur Regulation, Bewegung als natürlicher Stresspuffer, Mikropausen etc.. Nicht irgendwann, sondern bewusst eingeplant und getimt. Zentral ist dabei der Gedanke des Energiemanagements: Es geht weniger darum, immer leistungsfähig zu sein, sondern die eigene Energie klug einzuteilen.Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der organisationalen Ebene. Autonomie, Aufgabenvielfalt und das Gefühl von Kompetenz sind zentrale Schutzfaktoren für Mitarbeitende. Führungskräfte haben hier eine starke Vorbildfunktion. Regelmässige Check-ins, eine ressourcenorientierte Haltung und echte Beziehungsgestaltung machen einen Unterschied. Besonders spannend ist der Blick auf junge Mitarbeitende. Sie bringen neue Erwartungen an Arbeit, Führung und Rahmenbedingungen mit. Brian versteht das nicht als Problem, sondern als gesunden Impuls: Humane Führung, echtes Interesse und der Versuch, junge Menschen zu verstehen, sind heute entscheidender denn je.Ein Gespräch über Stress, das entlastet und zeigt, wie psychische Gesundheit im Arbeitsalltag konkret gefördert werden kann.CAS FHNW: Mentale Gesundheit am ArbeitsplatzPSYCHOLOGOS ist ein Podcast über das gesamte Spektrum der menschlichen Psyche. Mit wechselnden Gästen und einem offenen Blick auf psychische Gesundheit.Vielen Dank für deine Unterstützung, damit ich Psychologos auch weiterhin unabhängig produzieren kann. Support Psychologos: https://www.psychologos.ch/supportTwint: +41 76 532 55 80Danke für deine Unterstützung.
In dieser Episode von eMobility Insights spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit Sebastian Bock, Geschäftsführer von Transport & Environment (T&E) Deutschland, über das neue "Auto-Paket" der EU-Kommission und seine Folgen für Elektromobilität, Industrie und Klima. Bock ordnet den kurz vor Weihnachten vorgestellten Vorschlag ein und kommt zu einem kritischen Fazit: Die geplante Flexibilisierung der CO₂-Regulierung schafft vor allem neue Unsicherheit – für Autohersteller, aber auch für das gesamte Ökosystem der Elektromobilität, von Ladeinfrastruktur über Batteriezellfertigung bis hin zum Netzausbau. Investitionssicherheit gehe verloren, während Mobilität für Kunden eher teurer werde. Zudem warnt Bock vor einer realen Klimaschutzlücke, da Einsparungen teilweise doppelt angerechnet würden. Zentral ist die geplante „10-Prozent-Flexibilität“ ab 2035: Statt eines klaren Null-Emissionsziels dürfen Hersteller einen Emissions-„Rucksack“ füllen – etwa mit Plug-in-Hybriden, Range Extendern oder sogar klassischen Verbrennern. Problematisch ist dabei der große Unterschied zwischen Prüfstands- und Realemissionen, insbesondere bei Plug-in-Hybriden, die auf der Straße bis zu fünfmal mehr CO₂ ausstoßen als offiziell angegeben. Entscheidend wird daher die Weiterentwicklung des sogenannten Utility Factors, der reale Fahrdaten stärker berücksichtigen soll – und politisch heftig umkämpft ist. Anhand konkreter Szenarien diskutieren Bock und Schwierz ganz konkret, wie Hersteller von BMW bis Volkswagen die neuen Regeln strategisch nutzen könnten. Bock warnt aber davor, den elektrischen Hochlauf zu verlangsamen. Denn global – insbesondere in China – sei Elektromobilität längst industriepolitische Realität. Ohne klare Regulierung drohe Europa weiter zurückzufallen. Positive Impulse sieht Bock bei den geplanten Super Credits für kleine, in Europa produzierte Elektroautos sowie bei verbindlichen E-Auto-Quoten für große Unternehmensflotten ab 2030. Gerade der Dienstwagenmarkt könne ein starker Hebel für Nachfrage, Gebrauchtwagenmarkt und heimische Produktion sein. Sein Fazit: Elektromobilität wird sich langfristig durchsetzen – die entscheidenden Fragen sind wie schnell und wer davon profitiert. Die aktuelle Debatte um Technologieoffenheit bremst vor allem den Fortschritt und kommt zur Unzeit. Während Europa zögert, setzt China längst konsequent auf die Technologie der Zukunft.
Diese Episode ist besonders wertvoll für Menschen, die ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen, für alle, die ganzheitliche Ansätze und präventive Strategien suchen, und für diejenigen, die Ernährung, Bewegung und Lifestyle optimal kombinieren wollen.In dieser Folge des Experten-Podcasts sprechen Josef Wildling und Klaudia Tomic über ihr Herzensprojekt Homosana und die zentrale Botschaft: "Gesundheit ist Macht". Klaudia berichtet von ihren persönlichen Erfahrungen mit der Autoimmunerkrankung Hashimoto und wie sie trotz gesundheitlicher Herausforderungen Wege gefunden hat, Körper, Geist und Psyche in Einklang zu bringen. Josef ergänzt die Perspektive aus dem Management und zeigt, wie ein ungesunder Lebensstil langfristig Auswirkungen auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit hat.Gemeinsam erklären sie, wie sie aus ihren individuellen Erfahrungen eine ganzheitliche Gesundheitsmethodeentwickelt haben. Zentral dabei ist die Epigenetik, die zeigt, dass wir unsere Gene nicht schicksalhaft hinnehmen müssen, sondern durch gezielte Ernährung, Bewegung und Lebensstil aktiv beeinflussen können. Durch individuelle Gen-Analysen erstellen sie persönliche Strategien, die Gewichtsmanagement, Energielevel und Wohlbefinden optimieren. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mehr als zweihundert Milliarden möchte die EU der Ukraine zur Verfügung stellen. Und zwar mit Geld, das eigentlich Russland gehört und seit der russischen Invasion in die Ukraine eingefroren auf unterschiedlichen Zentral- und Privatbanken liegt.Das Geld soll als Sicherheit dienen. Die Ukraine müsste es erst zurückzahlen, wenn Russland nach einem Ende des Krieges Reparationen an die Ukraine zahlt. Diesen Kredit, finanziert durch russische Gelder, befürworten jedoch nicht alle EU-Länder. Belgien und einige andere Länder stellen sich gegenwärtig dagegen.Wie entscheidend wäre der Kredit für den weiteren Kriegsverlauf? Warum ist ausgerechnet Belgien dagegen? Und was passiert, wenn die Ukraine das Geld nicht erhält?Darüber spricht EU-Korrespondent Dominique Eigenmann in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos». Er ordnet das Wichtigste zum geplanten EU-Kredit ein.Host: Philipp LoserProduzent: Tobias HolzerEU-Kredit für die Ukraine:Belgien muss begreifen, dass der EU-Kredit auch in seinem Interesse istAb April droht der Ukraine ein finanzieller Engpass – jetzt soll Norwegen helfenBeschlagnahmen oder nicht? Wieso sich Europa bei dieser Frage nicht einig wirdSelenskyj spielt den Ball an Trump zurück Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Lukas Mayrl und Ondrej Gandel, die beiden Managing Directors von Mavie Next, sprechen in der brutkasten-Serie “Corporate Venturing” über das 2020 als Corporate Startup der UNIQA gegründete Unternehmen. Im Interview beleuchten Mayrl und Gandel das breite Portfolio von Mavie Next im Gesundheitswesen, das von betrieblicher Gesundheitsvorsorge über Heimdiagnostik bis hin zu 24-Stunden-Pflegediensten reicht.Zudem sprechen sie sonüber die Gratwanderung zwischen der Aufrechterhaltung der Geschwindigkeit, Entscheidungsmacht einer Startup-Kultur und der Einhaltung der Compliance-Anforderungen eines Großunternehmens. Sie thematisieren ihre Strategie im Venture Building, Internationalisierungspläne in Zentral- und Osteuropa, die enge Zusammenarbeit mit dem UNIQA-Netzwerk und die Rolle strategischer Partnerschaften mit Startups, die über reine Akquisitionen hinausgehen.
2005 ist das Institute for Computer Music and Sound Technology (ICST) der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) gegründet worden. Als Institut das Forschung, Lehre und Musikkreation in elektroakustischer Musik verbindet, nimmt es eine Pionierrolle ein. Ende November hat es sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert mit Konzerten, einer Ausstellung, einem Album und einem Symposium. Das ICST vereint Studierende, Forschende und in- und externe Kunstschaffende mit unterschiedlichem Hintergrund und verschiedenen Schwerpunkten. Zentral sind die Verknüpfung von elektronischer mit instrumentaler Komposition, wie auch dreidimensionale Klangproduktion, künstlerische Forschung und die Entwicklung von Sounddesigns für verschiedene Anwendungen. Offenheit und eine Vielfalt an Zugängen prägen das Institut, das mit Forschenden anderer Institutionen und Hochschulen wie auch Kunstschaffenden und Festivals in der Schweiz und auf der ganzen Welt kollaboriert. Im Gespräch mit Germán Toro Pérez, Komponist und Leiter seit 2007, und mit aktuellen und ehemaligen Studierenden und Forschenden geht die Sendung der Besonderheit des ICST, wie auch einzelnen Kunst- und Forschungsprojekten nach.
Der Personalberater Coach Podcast - Branchen-Insights, die dein Geschäft wirklich weiterbringen
Folge 232: In dieser Podcastfolge spreche ich mit Sven Hennige, Senior Managing Director Zentral- und Südeuropa bei Robert Half und Staffing Leader in Deutschland. Mit fast drei Jahrzehnten Branchenerfahrung nimmt er uns mit auf eine spannende Reise durch die Entwicklung der Personaldienstleistung seit 1998 – von analogen Anfängen über globale Krisen bis hin zur heutigen, zähen Marktsituation. Ich spreche mit ihm darüber, warum die aktuelle Rezession außergewöhnlich zäh ist, wie Workforce Transformation und Technologie Jobprofile im IT- und White-Collar-Bereich grundlegend verändern, und warum Disziplin und Mut die entscheidenden Erfolgsfaktoren für Personalberater bleiben. Er teilt auch seine Sicht auf den Wandel vom Single-Order-Placement hin zu Solution-Selling und gibt konkrete Tipps für Branchenneulinge, die heute erfolgreich sein wollen.
Du bist nicht der Superheld, der alles alleine lösen muss: Expansion in der Immobilienbranche durch Mitarbeiter, Führung & Mindset.In dieser Immolution-Podcast-Folge blickt Heinz mit Timm Sonnenfeld von Rosenberg Immobilien auf sein aktuelles Jahr und das Thema Expansion. Dabei geht es nicht nur um starke Kaufvertragszahlen, sondern vor allem um Wachstum durch Team, Mitarbeiter und klare Strukturen statt Einzelkämpfertum. Timm zeigt, warum echte Expansion erst entsteht, wenn du Verantwortung abgibst und die richtigen Menschen ins Unternehmen holst. Zentral ist die Erkenntnis: Du bist nicht der Superheld, der alles alleine lösen muss. Expansion beginnt mit Ehrlichkeit, einem klaren Ziel und der Frage: „Wie komme ich dahin?“ und die Antwort liegt in Mindset, Führung und den richtigen Fragen an die richtigen Leute.Zu Gast: Timm Sonnenfeld
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens Papierlos, zentral, sicher: Estlands Gesundheitswesen als Vorbild für die Digitalisierung Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Leana Kammertöns von Trade Estonia. Im Mittelpunkt stehen Estlands Erfahrungen bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Das Gespräch reicht von nahezu hundert Prozent digital verfügbaren Patientenakten und E-Rezepten über zentrale und einfach zugängliche Terminbuchungssysteme bis zur Frage, was Deutschland konkret von Estland lernen könnte. Leana Kammertöns ist seit zweitausendzweiundzwanzig Exportberaterin bei Trade Estonia und leitet das deutsch-estnische GovTech-Innovationspartnerschaftsprojekt in Berlin. Nach ihrem Masterabschluss in Volkswirtschaftslehre sammelte sie langjährige Berufserfahrung in der Exportförderung und lebt seit über 20 Jahren in Deutschland. Estland gilt als europäischer Spitzenreiter bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens: Mit einer nationalen Infrastruktur für E-Rezept, elektronische Patientenakten und ein zentrales Gesundheitsportal sind nahezu alle Bürger digital angebunden. Der papierlose Austausch von Gesundheitsdaten ist bereits seit über zehn Jahren Alltag, und innovative digitale Dienstleistungen werden kontinuierlich erweitert.
Wie nutzt eine Airline Daten, um jeden Tag tausende Flüge zu steuern, Verspätungen zu vermeiden und den Betrieb effizienter zu machen? Darüber spricht Jonas Rashedi in dieser Folge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS mit Jens Wiesner, Head of Data, Analytics and IT-Architecture bei Lufthansa Airlines. Jens erklärt, warum Realtime-Daten der Schlüssel zu operativer Exzellenz sind – und wie sein Team dafür sorgt, dass die richtigen Informationen genau dann verfügbar sind, wenn sie gebraucht werden. Ein Highlight: Der Einsatz von KI-Kameras auf dem Vorfeld, die in Echtzeit erkennen, ob ein Catering-Truck andockt, das Gepäck ausgeladen wird oder ein Flugzeug bereit zum Abflug ist. Das Gespräch zeigt, wie Lufthansa Airlines Datenarchitektur, IT-Governance und Business-Needs in Einklang bringt – und warum Technologie immer nur so stark ist wie die Kultur dahinter. Zum Schluss gibt Jens noch einen Einblick, wie Gen AI-Use Cases entstehen, wie Mitarbeitende darauf vorbereitet werden und was andere Branchen davon lernen können. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum LinkedIn-Profil von Jens: https://www.linkedin.com/in/jens-wiesner-4494b3186/ Zur Webseite von Lufthansa Airlines: https://www.linkedin.com/company/lufthansa/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi Zeitstempel: 00:00 Intro und Begrüßung 00:01:03 Vorstellung Jens 00:02:30 Team und Aufgaben 00:04:00 Realtime-Use Cases 00:06:50 Echtzeit-Entscheidungen 00:09:00 Architektur und Resilienz 00:11:30 Priorisierung von use Cases 00:13:53 Use-Case-Findung und Workshops 00:18:30 Zentral vs. dezentral 00:21:00 AI Use Cases auf dem Vorfeld 00:24:00 Proaktive Steuerung durch Realtime 00:26:00 Business Value als Kriterium 00:29:49 Schulungen und Awareness 00:31:00 Learnings für andere Branchen 00:38:46 Private Datennutzung & Serienmoment
Wenn Gewalt gegen Frauen zur Waffe wirdDer Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 bleibt nicht nur wegen der hohen Opferzahlen, sondern auch wegen seiner Brutalität in Erinnerung. Zentral war dabei der gezielte Einsatz sexualisierter Gewalt gegen Frauen.Die Gewalt der Hamas habe ein Signal an jüdische Frauen senden sollen, sagt Rebecca Schönenbach, Expertin für Islamismus und Feminismus. Misogynie diene totalitären Regimen als Werkzeug der Kontrolle.Obwohl die Täter ihre Verbrechen teils selbst dokumentierten, bleibt das Thema weitgehend unbeachtet. Erst im März 2024 stufte die UN den Einsatz sexualisierter Gewalt lediglich als „wahrscheinlich“ ein. Dieser Antisemitismus, so Schönenbach, verschlimmere das Trauma der Frauen.Unterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!basedpodcast.deWerbung: Lest hier "mitmenschenreden" - inklusive unserer Kolumne "Zwischen Fronten".
In dieser Folge des Marketing Transformation Podcasts spricht Erik Siekmann mit Tim Rath, Gründer und Geschäftsführer der Agentur Yojaba. Yojaba ist ein modernes Family Business mit rund 60 Mitarbeitenden, das Tim gemeinsam mit seinem Vater aufgebaut hat. Die Agentur ist auf B2B-Tech-Unternehmen spezialisiert und verfolgt den Ansatz des Revenue Marketing – Marketing, das einen direkten Einfluss auf Umsatz und Geschäftsergebnisse hat. Im Gespräch geht es um die Bedeutung von Revenue Marketing, das weit über reine Leadgenerierung hinausgeht und den gesamten Kundengewinnungsprozess bis hin zur Kundenbindung und Expansion betrachtet. Zentral ist dabei die enge Verzahnung von Marketing und Vertrieb. Weitere Themen des Gesprächs sind: • Warum viele Unternehmen Leads generieren, aber zu wenig Umsatz daraus machen • Transparenz, Attribution und die Zuordnung von Marketingaktivitäten zu Geschäftsergebnissen • Zusammenarbeit von Marketing und Vertrieb auf Accountebene • Yojabas Ansatz zur Neukundengewinnung über LinkedIn, Podcast und Events • Die jährliche Konferenz Future of Revenue Marketing als Flaggschiff-Event • Einsatz von KI-Technologien im Marketing • Wie Tim sein Wissen kontinuierlich aktuell hält Links zu den Events: https://www.yoyaba.com/en/future-of-revenue-marketing-london https://www.yoyaba.com/en/future-of-revenue-marketing-berlin Über Tim Rath Tim Rath ist Gründer und Geschäftsführer von Yojaba. Gemeinsam mit seinem Vater hat er die Agentur zu einem führenden Partner für B2B-Tech-Unternehmen entwickelt. Mit seinem Fokus auf Revenue Marketing treibt er die enge Verzahnung von Marketing und Vertrieb voran und gilt als Vordenker für messbare Marketing-Performance im B2B-Bereich. Hier geht es zum "Der Revenue Marketing Realtalk" Podcast von Tim: https://open.spotify.com/show/2xzc6zq75qBEQpmHCi8Lx1?si=c983d2a9962d4168 Der Marketing Transformation Podcast wird produziert von TLDR Studios.
Klaus-Peter Schmidt-Deguelle gilt als einer der einflussreichsten Politikberater in Deutschland. Mit Stefan Braun spricht er über die Reformen, die anstehen, und warum sich ihre Umsetzung oft über Jahre hinzieht.Im Gespräch geht es um die Frage, welche Strategien wirklich greifen, um Reformen durch- und umzusetzen. Schmidt-Deguelle zieht dabei Parallelen zur Agenda 2010 und erklärt, welche Lehren sich aus dieser Zeit ziehen lassen.Zentral ist auch die Rolle von Friedrich Merz: Welche Fehler aus der Vergangenheit sollte er unbedingt vermeiden – und welche Chancen hätte er, es diesmal besser zu machen?Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerung Bei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath (laurence.donath@table.media) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im heutigen Podcast analysiere ich historische Daten zu Pausen zwischen Zinssenkungen und zeige, warum eine neunmonatige Spanne meist ein positives Signal für steigende Aktienkurse ist. Vereinbare jetzt dein kostenfreies Strategiegespräch: https://jensrabe.de/Q3Termin25 Trage dich hier in meinen täglichen kostenfreien Newsletter ein https://jensrabe.de/Q3NewsYT25
Florian Felix Weyh www.deutschlandfunk.de, Zwischentöne
van Laak, Claudia www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Die Erwartungen an den neuen Papst Leo XVI sind gross: Er soll Einheit und Frieden bringen, weit über die katholische Kirche hinaus. Zentral dabei ist auch die Frage nach der Rolle der Frauen in der katholischen Kirche. Das Gespräch mit der Präsidentin des Schweizerisch Katholischen Frauenbundes.
In dieser Sonderfolge von „HMS… und jetzt?“ spricht ein ganz besonderer Gast mit Julia Uffeln – nämlich der neue Präsident und Geschäftsführer der HMS, Dr. Christian Heise. Christian leitet seit Anfang 2025 die HMS und war zuvor bei Google als Head of Business Development & Partnerships (News) für Zentral- und Osteuropa tätig. In der Episode zieht er eine erste Zwischenbilanz, identifiziert Parallelen und Unterschiede zwischen Google und der HMS und berichtet von seiner Promotion, die auf außergewöhnliche Weise entstanden ist. Wenn euch der Podcast gefällt, freuen wir uns über eine positive Bewertung! Aktiviert auch gerne die Glocke, um keine neuen Folgen zu verpassen.
Schuldig wegen Mordes. So lautet das Urteil des Berner Obergerichts heute Montag gegen die Mutter des im Jahre 2022 getöteten Kindes. Damit bestätigt das Gericht das Urteil der ersten Instanz. Bern-Korrespondent Thomas Pressmann war am Prozess dabei und erklärt, was die Knackpunkte des aktuellen Falls sind. Zentral ist, dass die Mutter bestreitet ihre Schuld bestreitet – handfeste Beweise gibt es nicht, nur Indizien. Wir fragen deshalb: Reicht das, um jemanden schuldig zu sprechen? Strafrechts-Experte Gian Ege von der Universität Zürich erklärt uns, was es grundsätzlich braucht, um das Gericht zu überzeugen. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Thomas Pressmann, Bern-Korrespondent von Radio SRF. - Gian Ege, Strafrechts-Experte und Assistenzprofessor an der Universität Zürich. ___________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Tim Eggimann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Bücher oder DVDs ausleihen – dafür muss man heute nicht mehr in die nächste Stadtbibliothek. Um dennoch attraktiv zu bleiben, gehen manche Bibliotheken neue Wege: hier kann man Nähmaschinen oder Kunstwerke leihen, 3D-Drucker oder Podcast-Studios nutzen, mit Freunden zocken oder gar Behördengänge erledigen. Aber funktioniert das auch in der Praxis? Welche Chancen haben Bibliotheken auf dem Land? Und können Bibliotheken unsere Innenstädte wiederbeleben? Norbert Lang diskutiert mit Dr. Jonas Fansa – Betriebsdirektor der Zentral- und Landesbibliothek Berlin; Ragna Körby – Stadtplanerin, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau; Tanja Weißmann – Leiterin der Stadtbibliothek Ludwigshafen
Frauen und Männer sind noch immer nicht gleichgestellt, sagt die Soziologin Jutta Allmendinger. Zentral sei dabei der Gender Pay Gap: Es fehle an echten Wahlmöglichkeiten bei Familie, Karriere und der Verteilung von unbezahlter Arbeit. Hoffmeister, Anna www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
Zentral im Unterricht ist Leistung und Gerechtigkeit zu verknüpfen, sagt Martin Schenk, Psychologe und Sozialexperte der Diakonie. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 14.9. 2024
Wenn Georg Zachmann an die Zukunft denkt, richtet er den Blick gen Osten: Der Energiemarkt-Experte der Brüsseler Denkfabrik Bruegel sieht die nächste EU-Erweiterungsrunde mit dem Westbalkan als große Chance für Deutschland und Österreich: "Das ist eine der spannendsten Wachstumsstorys, die ich aktuell am Horizont sehen würde für beide Länder", sagt Zachmann im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit".Zachmann glaubt fest daran, dass die nächste EU-Erweiterungsrunde ökonomisch so organisiert werden kann, dass sie sowohl den jeweiligen Ländern hilft als auch uns selbst. Auf dem Westbalkan ist Österreich längst aktiv. Für deutsche Unternehmen ist die österreichische Hauptstadt dabei zu einem Sprungbrett gen Osten geworden.Gabriel Felbermayr, Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung, spricht im Podcast von vielen deutschen Expats, die in Wien vor Ort seien und denen es nicht nur um den österreichischen Markt gehe. Auch die Ukraine sei längst im Fokus der Experten und für Felbermayr interessanter, "weil das ein großer Markt ist und weil dort auch natürlich hoffentlich bald nach dem Ende eines Krieges große Wiederaufbauprojekte starten müssten". Strom- und Gasleitungen in Österreich sind stark auf die Ukraine ausgerichtet.Welche Potenziale bietet die Ukraine nach einem Ende des Krieges für die europäische Energieversorgung? Wie genau sehen die Weichenstellungen derzeit aus? Was wären die Vorteile eines gemeinsamen Strommarktes? Darüber spricht Host Andrea Sellmann mit den beiden Ökonomen in der neuen Podcast-Folge.Für Georg Zachmann hat die Ukraine "viele Möglichkeiten, günstig auch saubere Energie herzustellen, die nach Europa exportiert werden könnte." Die könnte dann über Österreich nach Zentral- und Mitteleuropa fließen. Zunächst braucht es aber eine klare sicherheitspolitische Perspektive für die Ukraine, damit privates Kapital dorthin fließt. Felbermayr bringt es im Podcast so auf den Punkt: "Niemand wird in Energieanlagen oder Fabriken investieren, wenn die Gefahr da ist, dass übermorgen eine Rakete aus Russland dort einschlägt."Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
«Das war ein produktiver Tag!» Wer das sagt, blickt meist zufrieden auf sein Tagwerk. Doch was meint er damit genau? Heisst produktiv zu sein notwendig auch, etwas zu leisten? Und weshalb wird Produktivität in der modernen Arbeitswelt so oft zur Falle? Hans Rusinek und Hannah Schragmann sind beide jung, erfolgreich und ungemein produktiv: Beide haben einen Philosophieabschluss in der Tasche, haben Bücher über die moderne Arbeitswelt geschrieben und sind sowohl in der Wissenschaft als auch in der Privatwirtschaft tätig. Und beide sind der Ansicht: Arbeit und Leistung müssen angesichts der um sich greifenden Erschöpfung und der Klimakrise neu gedacht werden. Zentral dafür: der Begriff der Produktivität. Während in der Wirtschaft damit meist Effizienzsteigerung gemeint ist, bedeutete «Produktivität» ursprünglich ein Schöpfen aus sich selbst, eine Form der Selbstwirksamkeit. Hannah Schragmann plädiert dafür, in der Arbeitswelt an diesen alten Begriff von Produktivität anzuknüpfen. Und Hans Rusinek, auch Fellow beim Club of Rome, begleitet Unternehmen auf ihrem Weg zu einer neuen Arbeitskultur. Ein erster Schritt für ihn: «Jours fixes» aus der Agenda verbannen und Freiräume schaffen für Vertiefung. Barbara Bleisch trifft die beiden jungen Philosophen zum Gespräch. Wiederholung vom 14. April 2024
Von der Mine bis zur Zellfertigung – China dominiert die Batterie-Lieferkette, die für die E-Mobilität so wichtig ist. Zentral dabei: Kobalt, ein Rohstoff, der zu zwei Dritteln in Kongo gefördert wird. Das afrikanische Land ist zum Schauplatz eines Machtkampfs um strategische Rohstoffe geworden. Europa will gegenüber China aufholen. Und besinnt sich dabei auf die Kolonialzeit: Die Eisenbahn soll die notorisch verstopften Lastwagenrouten von Kongo ans Meer entlasten. Ein alternativer Transportweg zum Atlantik soll dafür gebaut werden – beziehungsweise: wiederbelebt. Die EU will gemeinsam mit den USA in diesen sogenannten „Lobito-Korridor investieren, die Eisenbahnverbindung, die 1929 von den belgischen und portugiesischen Kolonialregierungen gebaut wurde, um Kupfer via Angola nach Europa zu bringen. Für die EU ist das Projekt Teil des «Global Gateway»-Vorhabens. Ein «Game Changer» – wie es Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen preist. Auch Schweizer Rohstoffkonzerne mischen mit. Aber es wird mehr brauchen als neue Verkehrswege, wenn Europa im Rohstoffgeschäft China tatsächlich Konkurrenz machen will. Die Reportage aus Kongo.
«Das war ein produktiver Tag!» Wer das sagt, blickt meist zufrieden auf sein Tagwerk. Doch was meint er damit genau? Heisst produktiv zu sein notwendig auch, etwas zu leisten? Und weshalb wird Produktivität in der modernen Arbeitswelt so oft zur Falle? Hans Rusinek und Hannah Schragmann sind beide jung, erfolgreich und ungemein produktiv: Beide haben einen Philosophieabschluss in der Tasche, haben Bücher über die moderne Arbeitswelt geschrieben und sind sowohl in der Wissenschaft als auch in der Privatwirtschaf tätig. Und beide sind der Ansicht: Arbeit und Leistung müssen angesichts der um sich greifenden Erschöpfung und der Klimakrise neu gedacht werden. Zentral dafür: der Begriff der Produktivität. Während in der Wirtschaft damit meist Effizienzsteigerung gemeint ist, bedeutete «Produktivität» ursprünglich ein Schöpfen aus sich selbst, eine Form der Selbstwirksamkeit. Hannah Schragmann plädiert dafür, in der Arbeitswelt an diesen alten Begriff von Produktivität anzuknüpfen. Und Hans Rusinek, auch Fellow beim Club of Rome, begleitet Unternehmen auf ihrem Weg zu einer neuen Arbeitskultur. Ein erster Schritt für ihn: «Jours fixes» aus der Agenda verbannen und Freiräume schaffen für Vertiefung. Barbara Bleisch trifft die beiden jungen Philosophen zum Gespräch.