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Im Mai 2006 war der Bär zum ersten Mal in Bayern aufgetaucht, der wenig später "Bruno" genannt wurde - oder "Problembär". Weil er Nutztiere gerissen hatte, wurde Bruno wenige Wochen später erschossen. Aber wie groß wird die Gefahr durch Bären heute eingeschätzt?
Kühe, Schweine und Hühner sind in ihrer Masse ein Problem für das Klima und für die Biodiversität. Aber wäre eine Landwirtschaft ohne Tiere möglich und sinnvoll? Was wäre aus wissenschaftlicher Sicht ein sinnvoller Nutztierbestand für die Schweiz? Diese Themen werden im Zusammenhang mit der sogenannten Ernährungsinitiative gegen Ende Jahr vermehrt diskutiert werden. Die Konsumentinnen und Konsumenten, spielen dabei eine zentrale Rolle, denn ihr Mass an Fleischkonsum ist mitentscheidend für die Zahl der Kühe, Schweine und Hühner, die in der Schweiz jährlich gezüchtet und geschlachtet werden. Eine Auslegeordnung mit Wissenschaftsredaktor Christian von Burg und SRF 1-Moderatorin Monika Buser. Studie Fibl und ETH Zürich: agrarforschungschweiz.ch/2025/12/wege-zu-einer-markanten-erhoehung-des-selbstversorgungsgrades-bei-weniger-umweltbelastung/ Studie Hafl Bern: agrarforschungschweiz.ch/wp-content/uploads/2023/12/236-242_Probst_Nutztiere_Landnutzung_DE-1.pdf
Nach Corona hat die WHO das „Jahrhundert der Pandemien“ ausgerufen. Die Impfhersteller erwarten bis 2035 mehr als 50 Prozent mehr Umsatz. Die Angstmache läuft wieder auf Hochtouren. Ob Hantaviren, Affenpocken oder die Vogelgrippe. Tierviren, die auf den Menschen überspringen – Zoonosen – sind trotz der inzwischen widerlegten These von der Fledermaus aus Wuhan die Zielrichtung von Organisationen, Stiftungen, Politik und Pharma. Autor Felix Feistel belegt in seinem Buch „Corona – Next Level – wie die nächste Pandemie vorbereitet wird“, wie mit unnützen PCR-Tests Seuchen und Zoonosen herbei-inszeniert werden können. „Mit Corona hat man angefangen, Menschen wie Nutztiere zu behandeln“, so Feistel. Ich würde mich freuen, wenn ihr meine unabhängige journalistische Arbeit unterstützt, damit ich auch in Zukunft weitermachen kann. Vielen Dank! Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen bedanken, die mich bereits unterstützen. Milena Preradovic Name: Milena Preradovic IBAN: AT40 2070 2000 2509 6694 BIC: SPFNAT21XXX oder hhtps://paypal.me/punktpreradovic oder Cryptos Unterstützung in SOL und NAKMAK: 2CaVpf3NJEFdoUZeMAWvTK8aQzxQsMrgTBz5kWiH3Qvy Buchbestellung „Corona Next Level“: https://www.amazon.de/-/en/Corona-n%C3%A4chste-Pandemie-vorbereitet-KOMPAKT/dp/3910568289 ---------------------------------------------------- Website: https://punkt-preradovic.com Odysee: https://odysee.com/@Punkt.PRERADOVIC:f Telegram: https://t.me/punktpreradovic Linkedin: https://www.linkedin.com/in/milena-preradovic-4a2836147/?originalSubdomain=at Twitter: https://twitter.com/punktpreradovic Facebook: https://www.facebook.com/punktpreradovic/ Instagram: https://www.instagram.com/punktpreradovic/ theplattform: https://theplattform.net #pandemie #corona #zoonose #vogelgrippe #who #eu #politik #wirtschaft #medizin #hantavirus
Themen u.a.: Honorarkürzungen in der Psychotherapie sind nicht das eigentliche Problem, findet unser Gast, der Allgemeinmediziner Michael Janssen. Und: Die Golfstaaten sind die großen Verlierer des Iran-Krieges. Von WDR 5.
Der Wolf ist zurück in Deutschland – und kaum ein Tier sorgt für so viele Emotionen. Für die einen ist er ein Symbol für wilde Natur, für andere eine Bedrohung für Nutztiere und ländliche Regionen. Doch was stimmt wirklich über den Wolf? In dieser Folge des WWF-Podcasts Living Planet spricht Redakteurin Eileen Wegner mit der Wolfsexpertin Dr. Sybille Klenzendorf über Mythen, Fakten und die Rolle des Wolfs in unserem Ökosystem. Wie leben Wölfe in freier Wildbahn? Wie viele Tiere gibt es aktuell in Deutschland? Und warum polarisiert ihre Rückkehr so stark? Und es geht auch um die aktuelle Situation: Naturschützer:innen haben Jahrzehnte für seine Rückkehr gekämpft, nun hat der Bundestag beschlossen, den Wolf ins Jagdgesetz aufzunehmen. Das könnte fatale Folgen nach sich ziehen. Außerdem geht es um die Frage, wie ein Zusammenleben von Mensch und Wolf gelingen kann – und warum der Wolf ein wichtiger Bestandteil funktionierender Natur ist. Moderation & Redaktion. Eileen Wegner
Der Regenwurm ist eines der wichtigsten, zugleich aber am meisten unterschätzten Wildtiere unserer heimischen Natur. Er lebt verborgen im Boden, ohne Stimme und ohne Lobby, und doch hängt ein großer Teil unserer Bodenfruchtbarkeit und damit unserer Ernährung von ihm ab. Regenwürmer sind keine Nutztiere, sondern freilebende Wildtiere, die geschützt werden müssen, weil ihr Lebensraum zunehmend zerstört und verdrängt wird.
Im Bahnhof Bern ist für die RBS-Züge Endstation. Das Kantonsparlament will prüfen lassen, ob die Bahnlinie bis zum Inselspital verlängert werden soll. Weiter in der Sendung: · Wie gut Nutztiere im Wallis vor dem Wolf geschützt sind: Eine neue Jahresbilanz gibt Aufschluss.
Das Fortschreiten der Klimaerwärmung führt dazu, dass weltweit die Hälfte aller Weideflächen für Nutztiere nicht mehr nutzbar sein werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (Autorin: Ulrike Brandt)
Greenwashing - Der Verkaufstrick mit Nachhaltigkeit; Hilfe durch Selbsthilfe; ChatGPT - Bald automatische Alterserkennung in der EU; Gestresste Bäume sind keine Klimahelden; Wie Menschen mit (Nutz-)Tieren umgehen sollen; Gua Sha, Gesichtsyoga & Co - Neuste Anti Aging Hypes bringen kaum was; Kondensstreifen: Kleine Flugroutenänderung, enormer Klimaeffekt?; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
In dieser Folge melden wir uns nach der Winterpause zurück und erzählen, wie wir am Hof Sonnenweide ins neue Jahr gestartet sind – mit Andis 50. Geburtstag, einer großen Spendenaktion für unser Ziegengelände und vielen tierischen Geschichten. Dank der Unterstützung unserer Community fehlen nur noch wenige Hundert Euro, damit wir die komplette Sanierung mit Weidezelt, trockener Fläche und Heuraufen finanzieren können – ein wichtiges Projekt für Tierwohl, Klauenpflege und Winterhaltung von Ziegen.Das emotionale Highlight der Folge ist die Rettung von Schafbock Rudolf, der in letzter Minute übernommen, medizinisch versorgt, kastriert, geschoren und bei uns eingewöhnt wurde. Rudolf hat rund 25 Kilo Wolle getragen, war in mehreren Medien und zeigt einmal mehr, wie intelligent, sensibel und liebenswert sogenannte Nutztiere sind. Zusätzlich erzählen wir von Neuzugängen wie Entenerpel Philipp, Hahn Napoleon und 20 ausgestallten Legehennen, geben ein Update zu Kater Timmy und sprechen über Patenschaften, Buchhaltung, Spendenabsetzbarkeit und Werkzeuggebrauch bei Tieren – inklusive Kuh Veronika, die international viral ging.
Für 2026 rechnete der Kanton ursprünglich mit einem Minus von 111 Millionen Franken. Nun aber bekommt der Kanton deutlich mehr Geld von der Nationalbank als angenommen. Weitere Themen: · Nach einem Autodiebstahl in Zizers wurde ein mutmasslicher Täter an der Schweizer Grenze von einem Mitarbeiter des Zolls tödlich verletzt. · Die Blauzungenkrankheit macht der Landwirtschaft Sorgen. Nun ist es an der Zeit, Nutztiere zu impfen, sagt der Kantonstierarzt.
In dieser Episode starten wir so, wie man eigentlich jeden Tag starten sollte: mit dem Bild von weißen Eselschnauzen im Nebel, die hinter uns herwandern, sich gegenseitig necken, kurz lossprinten – und dann wieder sehr konzentriert an einem Blatt herumknabbern.Dann nehmen wir euch mit zu unserem Adventmarkt im Schloss Lackenbach: Viele bekannte Gesichter, Patinnen und Paten, liebe Begegnungen – und ein Stand, der laut Andi „ohne zu übertreiben“ der schönste war (Spoiler: Emily ist einfach Dekorations-Zauberin). Gleichzeitig kommt das ehrliche Resümee: Weihnachtsmarkt kann schön sein, aber für echte Gespräche über den Lebenshof ist es oft zu hektisch – und das Auf- und Abbauen ist ungefähr so romantisch wie… naja… Auf- und Abbauen.
Über kein Tier wird in der Schweiz emotionaler diskutiert: Der Wolf ist Jäger und Gejagter, ein politischer Dauerbrenner. Der Hauptgrund dafür: Sein Speiseplan, der auch aus Schafen besteht. (Wiederholung) Wolfsrisse und Nutztiere, deren Leben im Magen eines Wolfs endet, beschäftigen die Schweizer Politik bis hin zum Bundesrat. Es geht um Geld, die Schweizer Landwirtschaft und die Natur, die ihre eigenen Gesetze hat. Dass sich manche Schafe vielleicht sogar beim Wolf bedanken würden, sagt Naturfotograf Peter Dettling, der seit Jahrzehnten Wölfe beobachtet. Denn dank der Präsenz des Raubtiers würde heute vielen Schafherden wieder besser geschaut. ____________________ Um keine Folge zu verpassen, abonniere den Podcast «News Plus Hintergründe». Fragen und Feedback gerne via newsplus@srf.ch. ____________________ Links zu weiteren Folgen: - Folge 1: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/guter-boeser-wolf-1-4-auge-in-auge?id=AUDI20250907_NR_0006 - Folge 3: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/guter-boeser-wolf-3-4-politdrama-zwischen-schutz-und-schuss?id=AUDI20250921_NR_0003 - Folge 4: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/guter-boeser-wolf-4-4-das-rotkaeppchen-trauma?id=AUDI20250928_NR_0004 ____________________ In dieser Episode zu hören: - Peter Dettling, Naturfotograf, Filmemacher und Buchautor aus Sedrun GR - Michael Baggenstos, Schäfer und ehemaliger Präsident der Schweizer Berufsschäferinnen und -schäfer - Heinrich Haller, Zoologe, Buchautor, ehemaliger Direktor des Schweizerischen Nationalparks ____________________ Team: - Host: Isabelle Maissen - Recherche und Produktion: Matthias Baumer (SRF Inlandredaktion), Isabelle Maissen, Céline Raval - Sounddesign und Titelmusik: Michael Studer ____________________ Das ist «News Plus Hintergründe»: Aufwändig recherchierte Geschichten, die in der Schweiz zu reden geben.
Vom Artensterben sind auch Nutztiere betroffen. 60 Prozent sind bei uns gefährdet. Dabei wird der Gen-Pool dieser Tiere für künftige Züchtungen dringend benötigt. Warum ist es so schwer, diese Rassen zu erhalten? Von Michael Kraa
Ja, da regt alleine die Frage schon auf. Den einen geht das Steakmesser in der Hose auf, den anderen schwillt der Falafel. Vielleicht gibt es aber wirklich einen sinnvollen Kompromiss, der Tierwohl, Nachhaltigkeit, Gesundheit unter einen Hut kriegt? Und wär ja auch nicht falsch, wenn Essen schmeckt. In dieser Folge polarisieren unsere Flexperten Dirk und Nils. Dirk Freyberger ist der wahrscheinlich zweitbekannteste Fleischfluencer Nürnbergs. Nur der bayrische Ministerpräsident hat mit Wurstcontent mehr Social Media-Präsenz. Dirk Freyberger hat zusammen mit seinem Bruder den elterlichen Betrieb übernommen und ein Fleisch-Imperium geschaffen. Onlineversand, Grillseminare, YouTube Kanal und Catering. Dirk ist amtierender Barbecue-Weltmeister und Vizeweltmeister im Metzgerhandwerk. Er macht einen klaren Unterschied zwischen Haus- und Nutztieren und erinnert daran, dass ein Rind nicht nur aus Filet besteht. Sein Appell: Bitte auch mal an die Innereien wagen, das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch wertschätzend. Nils Steiger hingegen krümmt selbst einer Mücke keins ihrer Beinchen, auch wenn sie in Begriff, mit dem Rüssel zur Tat zu schreiten. Stichwort: Speziesismus. Alle Lebewesen haben für Nils das gleiche Recht auf Leben, und so war es eine logische Konsequenz, eine vegane Fleischerei zu eröffnen. Mittlerweile gibt es Filialen in fast allen großen deutschen Städten. Es gibt offensichtlich Bedarf. Denn „nur weil einem die Tiere am Herzen liegen, heiß das ja nicht, dass einem Fleisch nicht schmeckt“, sagt Nils. Was ist dran am schlechten Ruf der Fleischersatzprodukte? Schmecken nicht, teuer, randvoll mit Zusatzstoffen? Nils gibt Auskunft. Und es gibt auch harte Fakten von der Uni Bonn. Juliana Minetto Gellert Paris hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit das „One Health Prinzip“ untersucht. Sie ist also der Frage nachgegangen, was ist die beste Ernährungsvariante, bei der man sowohl das Tierwohl, die Umwelt als auch die eigene Gesundheit am besten im Blick hat. Und hier kommen alle Links, die ihr braucht. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0048969721065153?via%3Dihub https://www.bfr.bund.de/cm/350/vegane-ernaehrung-als-lebensstil-motive-und-praktizierung.pdf https://www.thelancet.com/journals/lanplh/article/PIIS2542-5196(21)00251-5/fulltext Und unser lieber kluger Partnerpodcast „11KM: der tagesschau-Podcast“ https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ flexikon@ndr.de
In dieser Folge wird's herzerwärmend, winterlich – und ziemlich eselig.
Ein Standpunkt von Felix Feistel.Die Vogelgrippe bei Kranichen und infolgedessen auch bei Nutzgeflügel scheint kein Ende zu finden. Bereits seit Mitte Oktober wird von Ausbrüchen der Krankheit berichtet und mehrere Landkreise im Nord-Osten Deutschlands ergriffen schon bald erste Maßnahmen. Darunter der Landkreis Vorpommern-Greifswald, der nach dem vermeintlichen Nachweis von H5N1 bei gerade einmal zwei Kranichen eine Allgemeinverfügung erließ. Die Kraniche, die sich aktuell auf ihrem Weg in den Süden befinden und dabei Zwischenstation in Deutschland machen, sollen in diesem Jahr besonders von der Vogelgrippe betroffen sein. (1) Befürchtet wird, dass die Tiere auch Nutzgeflügel in großem Umfang anstecken könnten, wenn die Tiere sich auf abgeernteten Feldern niederlassen, um dort die Reste zu fressen.Die Dynamik der Krankheit nimmt zu – zumindest medial. Der rbb hat sogar einen Liveticker eingerichtet, in dem er die neuesten Meldungen berichtet. (2) Hier erfahren wir, dass bereits am Montag den 3. November fast eine Millionen Nutztiere vorsorglich getötet wurden. Zehn Bundesländer seien mittlerweile betroffen, in denen jeweils Nutztiere gekeult werden mussten. Diese vorsorgliche Tötung erfolgt in der Regel mittels Vergasens oder per Einschläferung. Bei den Massen an zu tötendem Geflügel ist es aber unmöglich, jedem einzelnen Tier eine Spritze zu geben. In diesem industriellen Umfang kann also nur auf mobile Gaskammern gesetzt werden. Die Tötung und Entsorgung von Tieren ist an sich schon ein ethisch fragwürdiges Unterfangen. So werden Tiere und Tierbestandteile unter Anderen zu Mehlen und Fetten verarbeitet, die dann in Alternativbrennstoffe für Kraftwerke und die Zementindustrie, sowie in Biokraftstoffen zum Einsatz kommen. (3)Die Spitzenwerte aus der Saison 2021, in der über zwei Millionen Nutztiere getötet wurden, sind damit zwar noch nicht erreicht – allerdings erwartet Christina Kühn, Präsidentin des Friedrich-Löffler-Instituts in absehbarer Zeit keine Entspannung der Lage. (4) Die Veterinärämter seien stark ausgelastet, und die Bergung toter Wildtiere bleibe wichtig. Allerdings sind bis jetzt bereits mehr Nutztiere vorsorglich getötet worden, als Kraniche an der angeblichen Vogelgrippe gestorben sind. Zwar schreiben die Medien in teils bildhafter Lyrik vom tragischen Tod ungezählter Tiere, (5) aber wie viele es eigentlich genau sind wird nicht beziffert. Im Linumer Teichland wurde die Zahl der toten Kraniche bis zum 2. November mit bis zu 2500 beziffert. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um eine Erwartung und eine Schätzung. Genaue Zahlen werden nicht kommuniziert. Auch im Nordwesten Brandenburgs „erwartete“ man lediglich Todeszahlen unter Kranichen im fünfstelligen Bereich – genauer um die 10.000 was das absolute Minimum ist, um überhaupt vom fünfstelligen Bereich sprechen zu können. (6) Das FLI, das auch das nationale Referenzlabor für H5N1 darstellt, berichtet bislang von 250 eingesandten Tierkadavern, die positiv auf H5N1 getestet worden seien.Die Kraniche, so die allgemeine Erklärung, haben die Krankheit in die Tierhaltung eingetragen, wodurch sich die Vögel in der Tierhaltung angesteckt haben. Diese Theorie ist sehr verbreitet, allerdings gibt es bislang keinen schlüssigen und kausalen Nachweis dafür, dass eine solche Infektionskette überhaupt besteht. Dennoch wird nun vermehrt von Ausbrüchen der Vogelgrippe in Geflügelbetrieben berichtet, wobei die Vögel immer schon getötet werden, bevor sie überhaupt Symptome entwickeln oder an der vermeintlichen Krankheit sterben können. Die Vogelgrippe-Panik wirkt tief hinein in die Gesellschaft, sodass bereits jede tote Möwe zu einem Verdachtsfall wird. (7) Auch Haustiere sollen nun in ständiger Gefahr schweben, durch Kontakt zu erkrankten Vögeln selber zu erkranken und gegebenenfalls sogar zu sterben. (8) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
www.thp-prester.de Viele glauben, dass der Beruf des Tierheilpraktikers eine relativ neue Entwicklung ist. Doch das stimmt nicht: Bereits vor Jahrzehnten gab es eine sehr große Anzahl an Tierheilpraktikern, die vor allem im Bereich der Nutztiere tätig waren. In dieser Folge dürfen wir Birgit Weidacher, die erste Vorsitzende des „Ältesten Verbandes der Tierheilpraktiker Deutschlands, seit 1931 e.V.“, als Gast begrüßen. Sie wird uns auf eine faszinierende Reise in die Geschichte der Tierheilkunde mitnehmen und über die Herausforderungen sprechen, denen Tierheilpraktiker in früheren Zeiten – etwa während des Nationalsozialismus – gegenüberstanden. Zudem beleuchtet Frau Weidacher die wichtige Arbeit der Tierheilpraktiker-Verbände und stellt den "Ältesten Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands" vor, den es bereits seit 1931 gibt. www.thp-verband.de
Seit dem Fund toter Kraniche am Stausee Kelbra vergangene Woche läuft im Kyffhäuserkreis der Kampf gegen die Vogelgrippe. Landrätin Antje Hochwind-Schneider hofft, die Übertragung auf Nutztiere zu verhindern.
Nach zwei Jahren in Grenchen findet das Krimifestival zum ersten Mal in Bern statt. Die Krimiautorinnen und Krimiautoren treffen sich diesen Samstag im Theater National. Sascha Campi, Präsident vom Verein Krimi Schweiz und Organisator des Festivals gibt einen Einblick in die Veranstaltung. Weiter in der Sendung: · Die Universitären Psychiatrischen Dienste und das Psychiatriezentrum Münsingen können nach dem offiziellen Ja der Kantonsregierung Bern zur grössten Psychiatrie der Schweiz fusionieren. · Der Luchs, welcher im Berner Oberland mehrere Nutztiere gerissen hatte, wurde nun erlegt. · Das neue Wasserkraftwerk Sousbach im Lauterbrunnental im Berner Oberland wurde in Betrieb genommen und versorgt mehrere tausend Haushalte in der Region.
Woher kommen eigentlich unsere Nutztiere – und was steckt noch Wildes in ihnen? In dieser Folge reisen wir zurück zu den Ursprüngen: zum ausgestorbenen Auerochsen, der einst durch Europa und Asien streifte und zum Stammvater aller Rinder wurde. Zum Bankivahuhn, das heute noch in tropischen Wäldern scharrt, und den Grundstein für unsere Haushühner legte. Zum Wolf, dessen gezähmte Ahnen heute im Miniaturformat unsere Sofas hüten. Und zum Wildschwein, dessen Gene im Hausschwein eigentlich nur schlafen. Wir fragen uns, wie die Natur aussähe, wenn wir sie nicht so stark durch Nutztiere und Landwirtschaft geprägt hätten. Wäre Deutschland eine Steppe? Oder ein Wald? In wieweit gehören Nutztiere heute zur Natur und was haben Kühe in Nationalparks zu suchen?Wir sprechen über wilde Instinkte, alte Gene und darüber, wie sehr die Geschichte dieser Tiere auch unsere eigene ist. Ein Blick auf die enge, manchmal erstaunliche Beziehung zwischen Mensch und Tier – von der Jagd zur Landwirtschaft, vom Stall bis zum Sofa.Danke an Sommerfugl15 für den spannenden Folgenwunsch!Weiterführende Links:Unser Partner, der Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft: https://www.bodden-nationalpark.de/Eine Übersicht: https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt/nutztiere-im-wandel-der-zeit/Die Zähmung vom Wolf und die selbst Domestikation des Menschen: https://www.cell.com/action/showPdf?pii=S1364-6613%2822%2900018-3Die Evolution der Tier-Domestikation: https://www.annualreviews.org/content/journals/10.1146/annurev-ecolsys-110512-135813;jsessionid=OKOP2mcuetLus_-9quund-_XwB0Iyb1EtYHAIOYP.annurevlive-10-241-10-71Geschichte der Hühnerhaltung: https://www.eierschachteln.de/blog/geschichte-der-huehnerhaltung/Effekte der domestikation auf Hirn und Verhalten beim Huhn: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34044402/Wilde Schweine-Gene: https://www-popularmechanics-com.translate.goog/science/animals/a43294202/feral-hog-genetics/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sge&_x_tr_hist=trueStealth Genes: https://www-northcountrypublicradio-org.translate.goog/news/story/31104/20200409/when-domesticated-animals-return-to-the-wild?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sgeAuerochse: https://www.hessen-forst.de/freizeit/tiergarten-weilburg/die-tiere-im-wildpark/auerochse Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Live-Aufzeichnung Podcast «Gesprächsstoff» am Dienstag, 21. Oktober 2025 im Sous Soul in Bern.Berner Schulen am Anschlag? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen das Bildungssystem stemmen muss und was für Ressourcen es braucht - mit Ursina Anderegg, Berner Bildungsdirektorin.Der Anlass ist ausgebucht. Sie können sich unter events@tamedia.ch auf die Warteliste setzen lassen. Ein Luchs riss diesen Sommer im Oberland mehrere Nutztiere. Wie es zur Abschuss-Ausnahmebewilligung kam, was die SVP damit zu tun hat und wie im Oberland darüber diskutiert wird.Mitte Juni riss ein Luchs im Kandertal mehrere Schafe. Im August tötete er auf der Alp Ueschenen weitere Schafe. Im September ging sein Streifzug durch das Berner Oberland weiter, zwei Ziegen fielen ihm im Kandertal und Umgebung zum Opfer. Zehn Tag später landete der sogenannte Problemluchs auf der Abschussliste - obwohl es noch keine zwölf Risse waren, die dafür erforderlich sind.Wie kam diese Ausnahmebewilligung zustande? Was hat das Ganze damit zu tun, dass B903 sein Unwesen mitten in der Heimat mehrerer einflussreicher SVP-Politiker trieb? Wie kam es überhaupt dazu, dass sich dieser Luchs auf Nutztiere spezialisierte? Und warum werden Debatten um Grossraubtiere wie Luchs und Wolf so schnell kontrovers und emotional?Begegnung mit dem LuchIn einer neuen Folge vom Podcast Gesprächsstoff spricht Carlo Senn, Redaktor im Ressort Bern, über die politischen Hintergründe zur Abschussfreigabe vom Problemluchs B903.Hanspeter Roth, Redaktor im Ressort Thun-Oberland, hat über die Konflikte zwischen Mensch und Wildtier im gemeinsamen Lebensraum geschrieben und erzählt davon wie gross die Emotionalität ist, wenn es im Berner Oberland um das Thema Grossraubtiere geht.Ausserdem berichtet er von seiner persönlichen Begegnung mit einem Luchs.Artikel zum Thema«Problemluchs» B903: Er riss Schafe eines SVP-Politikers – jetzt soll er «schnellstmöglich» abgeschossen werdenAusnahmefall gegeben: Luchs im Berner Oberland darf geschossen werdenSpannungen in der Natur: Wo Menschen und Wildtiere den Lebensraum teilen, sind Konflikte programmiertModeration und Produktion: Sibylle HartmannGäste: Carlo Senn, Hanspeter RothSounds: Ane Hebeisen und Tobi Holzer 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der Kanton Aargau verabschiedet eine neue Strategie im Umgang mit invasiven Arten. Wichtig sei besonders der Schutz der Menschen und der Nutztiere. Auch die Landwirtschaft will sie schützen. Die Herausforderungen durch invasive Arten seien gross. Weitere Themen: · Die Kantone Aargau und Solothurn kritisieren den Verkehrsbericht der ETH. Es bleiben zu viele Fragen offen, meinen die beiden Verwaltungen. · Für Volley Schönenwerd startet die neue Saison. Für einmal nimmt man diese nicht als Meister in Angriff. Man könne Meister werden, müsse aber nicht, sagt der Verein zum Saisonstart. Der Club geht nicht nur auf Punktejagd, sondern will auch mehr Fans in die Halle bringen. · Pilze dürfte es in diesem Jahr viele geben. Die Pilzsammler boomen ebenfalls. Nur die Pilzkontrollen kämpfen ums Überleben. Dabei wären sie wichtig, zeigt unsere Reportage vor Ort.
Die Gartenhaltung von Hühnern hat in der Schweiz in den letzten Jahren stark zugenommen. Hühner sind soziale Tiere, brauchen die Gemeinschaft, wollen scharren, picken, sandbaden und auf erhöhten Plätzen in einem geschützten Stall schlafen. Rund 70'000 private Hühnerhalter und -halterinnen gibt es in der Schweiz. Die typische Grösse der Hühnergruppe liegt zwischen 3 und 10 Tieren. Somit kann angenommen werden, dass zwischen 200'000 und 500'000 Hühner und Hähne in Gärten und Höfen von Schweizer Haushalten leben. Auch das universitäre Tierspital Zürich verzeichnet eine klare Zunahme der Hühnerbevölkerung. Sie scheint den Wellensittichen und Kanarienvögeln den Rang abzulaufen. Hühner sind Nutztiere. Darum: Wer in der Schweiz Hühner halten möchte, muss das laut der Tierschutzverordnung bei der kantonalen Koordinationsstelle melden. Ziel dieser Verordnung ist es, im Fall einer Tierseuche gut organisiert zu sein. In der Schweizer Bio-Hühnerhaltung sind mindesten 5 m² als Auslauf vorgeschrieben. Es dürfen aber gere auch mehr sein, da Hühner gerne unterwegs sind. Wichtig ist auch, dass den Hühnern ein Sandbad und ein vor Fuchs und Greifvogel geschützter Stall zur Verfügung steht.
Vor zwei Jahren hat der Bund entschieden, dass Wölfe auch dann geschossen werden können, wenn sie noch keine Nutztiere gerissen haben. Die Rede ist von proaktiver Wolfsregulierung. Ein Wildtier-Biologe stellt den Nutzen dieser Praxis in Frage. Beim Bundesamt für Umwelt sieht man das anders. Weiter in der Sendung: · Langenthal will klare Regeln für Tempo 30: in allen Quartieren soll Tempo 30 eingeführt werden, auf Hauptstrassen soll Tempo 50 gelten.
Sie kann durch die Augen der Tiere sehen und verändert damit das Leben vieler Nutztiere weltweit. Und das, obwohl sie als Kind beinahe die Schule verwehrt bekommen hätte, weil sie Autistin ist. Ihr Autismus wird ihre Stärke, quasi ihre Gabe und die, die sie früher belächelt haben, handeln schon bald nach ihren Ideen. “Behind Science” gibt's jeden Samstag – am Science-Samstag. Zwischendurch erreicht ihr uns per Mail und Instagram, und hier gibt's unsere Links, die gerade wichtig sind.
Der Bär JJ wurde bekannt als "Bruno". Seine Wanderung von Trient ins bayerisch-österreichische Grenzgebiet verfolgte man zunächst freudig. Aber als Bruno auch Haus- und Nutztiere, innerhalb oder nahe von Siedlungen schlug, wurde er zum "Problembären". Wochenlange Versuche, ihn lebend zu fangen scheiterten.
"Dumme Kuh!" lautet eine gängige Beschimpfung. Doch die Nutztiere sind alles andere als dumm: Rinder sind sehr soziale Tiere. Sie bauen Freundschaften auf, haben starke Bindungen zu ihrem Nachwuchs und zeigen Gefühle. Autorin: Claudia Steiner (BR 2025)
Der Kanton will Familien und Doppelverdiener mit höheren Kinder- und Zweiverdienerabzügen sowie mehr abziehbaren Betreuungskosten steuerlich entlasten – trotz Mindereinnahmen von 75 Millionen Franken jährlich soll das Vorhaben dank solider Finanzen mindestens acht Jahre tragbar sein. Weitere Themen: · Weil der Bund seit Februar nur noch die Hälfte der Kosten für anerkannte Herdenschutzhunde übernimmt, springt Graubünden ein. Der Kanton zahlt bis zu 1,7 Millionen Franken, damit der Schutz der Nutztiere weiter funktioniert. Das neue Programm läuft drei Jahre und kostet insgesamt 3,6 Millionen. · Seit 45 Jahren ist Urs Niederegger Gemeindeschreiber von La Punt – und weit mehr als nur Verwalter: Er gilt als dienstältester Gemeindeschreiber der Schweiz. Den Spitznamen «König vu La Punt» nimmt er mit Humor – und viel Stolz auf sein Lebenswerk.
Schafe, Kühe und Ziegen sind zu komplexen Gedanken und Emotionen fähig. Das zeigen Experimente. Fachleute fordern deshalb, unser Verständnis von Tierwohl und Haltung zu überdenken. (00:00:00) Intro (00:01:43) Gefühle und Denkprozesse bei Nutztieren (00:02:49) Wie läuft nutztierbiologische Forschung ab? (00:05:44) Empathie bei Nutztieren (00:07:28) Selbstkontrolle bei Nutztieren (00:09:20) Contrafreeloading (00:10:53) Tierschutz: Das Konzept der fünf Freiheiten (00:13:04) Konsequenzen der Forschung für den Umgang mit Nutztieren Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-nutztiere-tierwohl
Schafe, Kühe und Ziegen sind zu komplexen Gedanken und Emotionen fähig. Das zeigen Experimente. Fachleute fordern deshalb, unser Verständnis von Tierwohl und Haltung zu überdenken. (00:00:00) Intro (00:01:43) Gefühle und Denkprozesse bei Nutztieren (00:02:49) Wie läuft nutztierbiologische Forschung ab? (00:05:44) Empathie bei Nutztieren (00:07:28) Selbstkontrolle bei Nutztieren (00:09:20) Contrafreeloading (00:10:53) Tierschutz: Das Konzept der fünf Freiheiten (00:13:04) Konsequenzen der Forschung für den Umgang mit Nutztieren Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-nutztiere-tierwohl
Schafe, Kühe und Ziegen sind zu komplexen Gedanken und Emotionen fähig. Das zeigen Experimente. Fachleute fordern deshalb, unser Verständnis von Tierwohl und Haltung zu überdenken. (00:00:00) Intro (00:01:43) Gefühle und Denkprozesse bei Nutztieren (00:02:49) Wie läuft nutztierbiologische Forschung ab? (00:05:44) Empathie bei Nutztieren (00:07:28) Selbstkontrolle bei Nutztieren (00:09:20) Contrafreeloading (00:10:53) Tierschutz: Das Konzept der fünf Freiheiten (00:13:04) Konsequenzen der Forschung für den Umgang mit Nutztieren Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-nutztiere-tierwohl
94 Prozent aller Säugetiere auf der Welt sind Nutztiere. Drei davon stehen im Mittelpunkt dieses Features: Eine Hochleistungskuh, eine Freilandziege und eine Zuchtsau. Wie schauen wir heute auf eine jahrtausendealte Praxis? Von Christiane Seiler www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
94 Prozent aller Säugetiere auf der Welt sind Nutztiere. Wir bestimmen, wie sie leben. In diesem radioFeature geht es um drei von ihnen. Renate, eine Hochleistungskuh, die Freilandziege Beatrix und Zuchtsau 6614.
Die Wölfe in der Schweiz vermehren sich rasant. Naturfreunde sind fasziniert, Viehzüchter verunsichert. Seit einem Jahr sind Präventivabschüsse erlaubt. Wie hat sich die Situation entwickelt? «Einstein» begleitet Forschende und Betroffene bei der Suche nach Lösungen für eine mögliche Koexistenz. Der Wolf ist zurück. Nach 150 Jahren ist er 1995 von Italien wieder in die Schweiz eingewandert. Lange blieb es ruhig. Doch seit einigen Jahren vermehren sich die Wölfe exponentiell. Heute bevölkern 35 Rudel die Schweiz – mit über 300 Tieren. Mehr Wölfe, mehr Konflikte Mit der Zahl der Wölfe steigen tendenziell auch die Konflikte mit dem Menschen. Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Nutztiere. Bei vielen Hirtinnen und Hirten liegen die Nerven blank. Viele fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Der Bundesrat hat reagiert und am 1. November 2023 eine neue Jagdverordnung beschlossen. Seither dürfen die Kantone Wölfe auch präventiv schiessen, also bevor sie Schaden anrichten. Bundesrat Albert Rösti begründete den Entscheid auch damit, dass er keinen Unfall respektive Angriff eines Wolfes auf einen Menschen riskieren wolle. Aufwendiges Wolfsmonitoring Doch der Wolf ist durch ein internationales Abkommen streng geschützt, an das sich auch die halten muss. Gleichzeitig haben auch Bauern und Nutztiere ein Recht auf Schutz. Doch wie gelingt es, den Wolf zu schützen und gleichzeitig die Interessen der Landwirtinnen zu wahren? Welche Massnahmen sind zielführen? «Einstein»-Moderatorin Kathrin Hönegger ist mit der Verhaltensbiologin und Wolfsexpertin Nina Gerber von Kora unterwegs. Kora ist für das Wolfsmonitoring in der Schweiz zuständig. Mit Hunderten von Wildtierkameras, akribischer Spurensuche und DNA-Analysen erforschen Nina Gerber und ihr Team einerseits die Entwicklung der Wolfspopulationen, andererseits auch das Jagd- und Fressverhalten der Wölfe. Wie gefährlich ist der Wolf? Die Gefährlichkeit des Wolfes wird allgemein überschätzt. In der Schweiz wurde seit der Rückkehr des Wolfes 1995 noch nie ein Mensch angegriffen. Kotanalysen zeigen, dass sich der Wolf zu 83 Prozent von Wildtieren ernährt und nur zu 17 Prozent von Nutztieren. Eine Statistik des Bundesamtes für Umwelt respektive der Tierverkehrsdatenbank zeigt, von den 10'000 Tieren, die jährlich sterben, werden nur rund 1000 vom Wolf gerissen. Der Rest stirbt wegen Krankheiten, Parasiten oder Unfällen. Herdenschutz ist zentral Trotz dieser Zahlen ist der Herdenschutz zentral. Denn wenn der Wolf einmal merkt, dass es sehr einfach ist, Nutztiere zu reissen, ändert er sein Verhalten. Der Bund hat 2022 die Gelder für Herdenschutz um vier Millionen Franken erhöht und damit mehr als verdoppelt. Massnahmen wie Herdenschutzhunde oder Elektrozäune haben sich bewährt. Doch in Gebieten, wo weitläufige Weiden von Wäldern umgeben und die Nutztiere weit verstreut sind, ist der Schutz schwierig. Regulierung ist notwendig Ohne Regulierung könnte sich die Zahl der Wölfe auf bis zu 1000 Tiere verdreifachen, bis die Wolfspopulation gesättigt wäre. Doch eine so hohe Zahl an Wölfen würde von der Gesellschaft kaum akzeptiert. Es ist deshalb zentral, mehr über den Wolf und seine Interaktion mit der Natur und den Nutztieren zu wissen.
Am 3. Advent unterhalten sich Jay, Marco und Gofi über einen der klassischen biblischen Weihnachtstexte: Den Psalm 23 und das Bild des Guten Hirten. „Hä? Weil in der Weihnachtsgeschichte Hirten vorkommen oder was?“ So könnte man es sich vielleicht unbeholfen versuchen hinzubiegen, in Wahrheit jedoch, steckt eine sehr spannende Hörerfrage hinter dieser auf den ersten Blick ungewöhnlichen Textauswahl: Ist das Bild des Guten Hirten nicht eigentlich ziemlich problematisch und paternalistisch? Ein Gott als Hirte, der sich um alles kümmert und die Menschen als passive, hilflose Schafe, die als Nutztiere nur hinterherlaufen? Ist dieses Bild des Hirten oder gar des Königs nur ein Bild neben vielen anderen oder legen die biblischen Texte genau dieses Verständnis am Ende doch nahe? Woher kommen diese Bilder eigentlich? Und warum werden gerade diese im modernen Liedgut so oft reproduziert? Müssen wir diese Bilder übernehmen? Und falls ja, können wir das überhaupt? Immerhin stammen diese Bilder ja aus einer ganz anderen Zeit und ganz anderen Lebensrealitäten. Ein adventliches Gespräch über Poetik, einen Gott, über den man nur in Bildern sprechen kann und der Frage, wie machtkritisch biblische Texte eigentlich sind. Und natürlich kommt dennoch das weihnachtliche und ein kleiner Rückblick auf das vergangene Jahr nicht zu kurz in dieser Folge und kleine Vorwarnung: Es wird sogar gesungen. Mit diesem Talk verabschiedet sich Hossa Talk in eine kurze Feiertagspause. Die erste Folge im neuen Jahr erscheint am 12. Januar.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Nutztiere viel intelligenter sind als allgemeinhin angenommen. Marko Pauli hat sich angesehen, wie sich Haltungsformen umsetzen lassen, die besser an die Bedürfnisse von Schwein, Schaf, Kuh und Co. angepasst sind. Von Marko Pauli.
Das Universitäre Tierspital der Universität Zürich ist eine hochmoderne Tierklinik, die sich der Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation von Tieren widmet. Das Tierspital der Universität Zürich ist eine der grössten Tierkliniken Europas. Ob Hunde und Katzen, Pferde, Nutztiere, Zoo-, Heim- oder Wildtiere, das Tierspital hat die Möglichkeit, alle Arten von Tieren eine eine breite Palette von Dienstleistungen anzubieten. Pro Jahr wedren hier run 30 000 Patienten behandelt. Davon rund 52% Hunde, 22% Katzen, 13% Pferde und 7% Rinder. Das Tierspital verfügt über eine 24-Stunden-Notfallversorgung und beschäftigt mehr als 450 Mitarbeitende, auch in der Lehre und Forschung.
In den vergangenen Wochen wurde in der Surselva ein Schaf von einem Luchs gerissen. Das sei eine Ausnahme, sagt der Verantwortliche für Grossraubtiere vom kantonalen Amt für Jagd und Fischerei. Weitere Themen: * Schäden am Seeufer: Das Hochwasser der letzten Wochen hat am Bodensee einige Schäden hinterlassen - dramatisch ist es allerdings nicht. * Die Schweiz im Wandel: In der Serie der Regionaljournale geht es heute um den Wandel in der Spitallandschaft - ein Beispiel aus dem Kanton Bern * Wetterprognose für die Region
#278 Drei Mythen zu Hundefutter Mein Name ist Solveig & ich bin Coach für Menschen mit Hund.In der heutigen Folge möchte ich mit euch über ein sehr wichtiges und manchmal kontroverses Thema sprechen: Hundeernährung. Es gibt so viele Mythen und Missverständnisse, die sich hartnäckig halten und ich möchte heute drei davon aufdecken. ⚠️ Achtung: Für den ersten Mythos gibt es eine Triggerwarnung in Bezug auf verstorbene Haustiere und Nutztiere in der Fleischindustrie In dieser Folge erfährst du u.a.: ⭐️ Mythos 1: Hunde im Hundefutter ?! - Was wirklich dahinter steckt und wie der Begriff "Rohasche" missverstanden wird ⭐️ Mythos 2: Der Hund ist quasi ein Wolf, von daher ist nur BARF wirklich artgerecht ⭐️ Mythos 3: Man sollte kein Fertigfutter kaufen, weil man nie weiß, was drin ist Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Spaß beim Zuhören! Solveig ♥️
Geschätzte Nutztiere - die Tierärztin Pamela Burger spricht über Kamele und ihre Beziehung zum Menschen. In Folge 3 erzählt sie über die belastbaren Reittiere. Gestaltung: Maria Harmer. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 05.06.2024.
Geschätzte Nutztiere - die Tierärztin Pamela Burger spricht über Kamele und ihre Beziehung zum Menschen. Zum Abschluss geht es um Nachhaltigkeit in Zeiten des Klimawandels. Gestaltung: Maria Harmer. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 07.06.2024.
Geschätzte Nutztiere - die Tierärztin Pamela Burger spricht über Kamele und ihre Beziehung zum Menschen. Das fettarme Fleisch der Kamele ist in dieser Folge das Thema. Gestaltung: Maria Harmer. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 06.06.2024.
Geschätzte Nutztiere - die Tierärztin Pamela Burger spricht über Kamele und ihre Beziehung zum Menschen. Diesmal ist die nahrhafte Milch im Mittelpunkt. Gestaltung: Maria Harmer. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 04.06.2024.
Geschätzte Nutztiere - die Tierärztin Pamela Burger spricht über Kamele und ihre Beziehung zum Menschen. Zu Beginn der Serie geht es darum, wie angepasst und wertvoll diese Tiere sind. Gestaltung: Maria Harmer. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 03.06.2024.
Renate ist eine Hochleistungskuh, Beatrix eine Ziege, die gerade keine Milch gibt. Sau 6614 dient der Forschung. Alle drei Tiere produzieren; dienen einem Zweck. Wie es ihnen wohl damit geht? // Von Christiane Seiler/ DLF Kultur 2023/ www.radiofeature.wdr.de Von Christiane Seiler.
Viele Menschen wollen ein glückliches Leben für Nutztiere, bevor sie geschlachtet werden - aber für bessere Haltungsbedingungen zu zahlen, ist kaum jemand bereit. Der Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) arbeitet gerade am "Tierwohl-Cent" - Fleisch soll teurer werden, damit die Landwirt:innen die Haltungsbedingungen verbessern können. Was haltet ihr von dem Vorschlag? Achtet ihr beim Fleisch nur auf den Preis oder auch auf die Haltung? Esst ihr bewusst weniger Fleisch, aber dafür teureres? Ihr habt mit Bruno Dietel darüber gesprochen.
94 Prozent aller Säugetiere auf der Welt sind Nutztiere. Drei davon stehen im Mittelpunkt dieses Features: Eine Hochleistungskuh, eine Freilandziege und eine Zuchtsau. Wie schauen wir heute auf eine jahrtausendealte Praxis? Von Christiane Seilerwww.deutschlandfunkkultur.de, Feature