POPULARITY
In NRW wird seit 1951 eine Rettungsmedaille an mutige Helfer und Helferinnen verliehen. Leander Thormann, Leiter Aus-, Fort- und Weiterbildung, Bereich Notfallvorsorge und Rettungsdienst, DRK Niederrhein, gibt Einblicke, was diese Menschen auszeichnet. Von WDR 5.
Unser heutiger Gast ist Radiologe und jemand, der sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Medizin, Technologie und gute Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zusammenfinden können. Er hat Medizin in Düsseldorf und Mainz studiert, parallel früh Erfahrungen im Rettungsdienst gesammelt und später zusätzlich einen Master of Health Business Administration an der FAU Erlangen Nürnberg absolviert. Heute arbeitet er als Radiologe und Standortleiter bei Radiologie Rhein Nahe in Bad Kreuznach. Dort verantwortet er unter anderem die Themen künstliche Intelligenz, Prozessintegration und organisatorische Weiterentwicklung. Sein Schwerpunkt liegt auf Prostata MRT, onkologischer Bildgebung und CT gesteuerten Interventionen. Gleichzeitig beschäftigt ihn die Frage, wie medizinische Qualität, menschliche Arbeit und effiziente Abläufe sinnvoll zusammenkommen können. Unser Gast fragt sich, wie KI im Alltag wirklich funktioniert. Wie Teams entlastet werden können. Wie Prozesse besser werden. Und wie man verhindert, dass neue Tools zusätzliche Komplexität erzeugen. Er berät unter anderem Unternehmen wie NOVELDO AI und Gemedico bei der Entwicklung und Integration klinischer KI Lösungen. Gleichzeitig engagiert er sich für moderne Versorgungsstrukturen, Diversity-Themen und regionale Gesundheitsversorgung. Er verbindet medizinische Praxis, technologische Neugier und organisatorisches Denken. Und er spricht dabei immer wieder über etwas, das im Gesundheitswesen oft zu kurz kommt: den Menschen. Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in mehr als 560 Episoden mit gut 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich verändert hat und was sich weiter ändern muss. Was braucht gute Arbeit im Gesundheitswesen, damit Menschen langfristig gesund, wirksam und motiviert arbeiten können? Wie gelingt es, medizinische Qualität, wirtschaftlichen Druck und Menschlichkeit gleichzeitig ernst zu nehmen? Wie verändert KI gerade ganz konkret den Alltag in der Medizin und warum scheitern viele Lösungen an Strukturen statt an Technologie? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher# suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit David Werner. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Sucht, Angststörung, Manie, Suizidgedanken, Trauma oder Alkoholabhängigkeit: In einer Psychiatrie werden Menschen behandelt, die in einer Krise stecken. Y-Kollektiv-Reporterin Jenny Zimmermann verbringt mehrere Tage in einer psychiatrischen Klinik und schaut hinter die Türen einer Welt, über die viele Vorurteile haben. Sie begleitet Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten im Alltag, ist bei einer Aufnahme zum Alkoholentzug dabei, erlebt Visiten und bekommt Einblicke in Therapiegespräche. Manche Patientinnen und Patienten sind überzeugt, besondere Fähigkeiten zu haben, andere erleben religiöse Wahnvorstellungen und wieder andere versuchen einfach, mit ihren Depressionen umzugehen. Eine Reportage über psychische Erkrankungen, den Alltag auf Station und die Menschen hinter den Diagnosen. Falls ihr euch selber in einer psychischen Notlage befindet, helfen euch diese Nummern weiter: TelefonSeelsorge Deutschland: 0800 1110111 und 0800 1110222, 24 Stunden erreichbar und kostenlos Ärztlicher (psychiatrischer) Bereitschaftsdienst: bundesweite Rufnummer 116 117 Und wenn Gefahr wegen Eigen- oder Fremdgefährdung besteht: sofort den Rettungsdienst unter 112 rufen Unsere aktuellen Podcast-Tipps: Deep Doku https://1.ard.de/deep_doku Alpenüberquerung Hoch Zwei – Bergfreundinnen-Podcast https://1.ard.de/AlpenueberquerungHochZwei_podcast Habt ihr Feedback oder Kritik? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder https://www.instagram.com/y_kollektiv/ Reporterin: Jenny Zimmermann Redaktion: Linda Achtermann Technische Produktion: Nikolaus Löwe und Maike Squinobal "Y-Kollektiv – Der Podcast" ist ein Podcast der ARD. Diese Episode ist eine Produktion vom rbb 2026.
Die Gemeinde Schwyz hat den Bau des kantonalen Verwaltungszentrums in Kaltbach genehmigt. Der Kanton hofft, dass er im Oktober mit den Bauarbeiten beginnen kann. Mit dem Neubau will der Kanton verschiedene Teile seiner Verwaltung, den Rettungsdienst und die Polizeieinsatzleitzentrale zusammenführen. Weiter in der Sendung: · Die Zentralschweizer Bergbahnen vermelden einen durchzogenen Start in die Sommersaison. · Auch in den Alpen ist es trocken, auf Anfrage heisst es z.B. beim Alpwirtschaftlichen Vereins des Kanton Schwyz, dass noch genug Wasser für Mensch und Tier vorhanden sei.
Fußgänger von zwei Männern niedergeschlagen, Hitzewelle brachte Rettungsdienst ans Limit und Wiesbadener Appell zur nuklearen Abrüstung. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/fussgaenger-in-wiesbaden-von-zwei-maennern-niedergeschlagen-5854642 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/hitzewelle-brachte-wiesbadener-rettungsdienst-ans-limit-5849764 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/wiesbadener-appell-zur-nuklearen-abruestung-5854269 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/verhinderter-auftragsmord-in-frankfurt-taeter-aus-wiesbaden-5853952 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/b455-arbeiten-zwischen-a671-und-fort-biehler-starten-5854125 Ein Angebot der VRM.
+++ Europäische Städte haben zu wenig Schatten +++ Auch Ratten können einfühlsam sein +++ Digitale Angebote für belastete Rettungskräfte +++ Neues Equipment für Mondstation +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Urban forestry for cooler cities faces three critical hurdles, nature communications, 12.03.26Animal empathy reconsidered: a multidimensional profile account, Biological Reviews, 28. Juni 2026.Evaluation of a Digital Peer Support and Psychoeducation Platform for German Emergency Medical Personnel: A Pilot Longitudinal Study.NASA Awards More Moon Base Science, Previews New Opportunities, Pressemitteilung**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Der Gießener Traditions-Stadtlauf „Run'n'Roll for Help“ findet dieses Jahr nicht statt - nach 27 Jahren zum ersten Mal. Das teilen die Veranstalter jetzt mit. Die Gründe: der hohe organisatorische Aufwand und strengere Sicherheitsmaßnahmen. Die extreme Hitze der vergangenen Tage ist auch eine extreme Belastung für die Einsatzkräfte im Rettungsdienst. Diese Bilanz zieht jetzt der Kreis Gießen. Im Vergleich zum Vorjahr sind im gesamten Juni die Rettungswagen deutlich häufiger ausgerückt. So viele Kirschen wie seit Jahren nicht: Das statistische Bundesamt schätzt, dass es dieses Jahr 20 Prozent mehr Süßkirschen geben soll als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. So positiv sieht das ein Kirschbauer aus Ockstadt in der Wetterau nicht.
Die Themen von Caro und Flo am 29.06.2026: (00:00:00) Caro und Flo in der Hitze: Wie die beiden das heiße Wochenende überstanden haben. (00:01:44) Hitzewelle in ganz Deutschland: Welche absurden Stories es vom Wochenende gibt und was die Rekordtemperaturen mit dem Klimawandel zu tun haben. (00:08:44) Update USA-Iran-Konflikt: Was am Wochenende passiert ist und wie es jetzt um den Frieden steht. (00:13:08) Heftige Vorwürfe gegen Rettungsdienst: Was einem Duisburger Rettungsdienst vorgeworfen wird und welche Konsequenzen das jetzt haben könnte. Hier geht's zur ganzen Geschichte: https://www1.wdr.de/nrw/ruhrgebiet/duisburg/rettungsdienst-falck-vorwuerfe-duisburg-100.html (00:17:45) Deutschland gegen Paraguay: Wie Caros und Flos Tipps fürs heutige Deutschlandspiel ausfallen. Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de. Kommt auch gerne in unseren WhatsApp Channel https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Hier könnt ihr per QR-Code rein: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
„Erhält Wiesbadens Platz der Deutschen Einheit ein Volleyballfeld?", die Suche nach einer 32-jährigen Frau aus Wiesbaden konnte erfolgreich abgeschlossen werden und humanoide Roboter und KI-Agenten bringen Künstliche Intelligenz in Unternehmen und Haushalte. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: Ein Volleyballfeld für den Platz der Deutschen Einheit? https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/ein-volleyballfeld-fuer-den-platz-der-deutschen-einheit-5801787 Berufsfeuerwehr regelt seit zehn Jahren den Rettungsdienst https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/berufsfeuerwehr-regelt-seit-zehn-jahren-den-rettungsdienst-5814131 Zonta-Weltkongress 1976: Wie 2.000 Frauen Wiesbaden bewegten https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/zonta-weltkongress-1976-wie-2000-frauen-wiesbaden-bewegten-5809981 32-Jährige aus Wiesbaden nicht mehr vermisst https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/32-jaehrige-aus-wiesbaden-nicht-mehr-vermisst-5827450 Wenn der KI-Agent den Job übernimmt https://www.wiesbadener-kurier.de/wirtschaft/wirtschaft-hessen-und-rheinland-pfalz/wenn-der-ki-agent-den-job-uebernimmt-5820542 Ein Angebot der VRM.
Der Tag in NRW: Ministerpräsident Wüst wird zur Leverkusener Brücke befragt; Das Leid der Kliniken bei Hitze; Vorwürfe gegen Rettungsdienst; Chaos um das Stellwerk in Wuppertal-Vohwinkel; Kampf gegen hohe Mieten in Köln; Partnerschaften für Demokratie in Gefahr; Stichtag 29.06.1996 - Eröffnung der Warner Brothers Movie World in Bottrop; Moderation: Wolfgang Meyer Von WDR 5.
Deutlich mehr Rettungseinsätze wegen der Hitze. Vorwürfe gegen Rettungsdienst in Duisburg. NRW-Trend mit Mehrheit für Schwarz-Grün. Von Martin Günther.
Schwangerschaftsnotfälle gehören zu den seltenen, aber besonders herausfordernden Einsätzen im Rettungsdienst. Kaum andere Krankheitsbilder zeigen die Dynamik und Komplexität dieser Notfälle so eindrücklich wie hypertensive Schwangerschaftserkrankungen und peripartale Blutungen.In dieser Folge von Rettungsdienst LUKS – Der Notfallmedizin Podcast sprechen wir über den Formenkreis der hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen; von der Gestationshypertonie über die Präeklampsie und Eklampsie bis hin zum HELLP-Syndrom, sowie über peripartale Blutungen.Rettungsdienst LUKS – Der Notfallmedizin Podcast mit dem Thema: Schwangerschaftsnotfälle – Von Hypertonie bis HämorrhagieIn dieser Folge:GestationshypertoniePräeklampsieEklampsieHELLP-SyndromAllgemeine Diagnostik, Therapie und Red Flags bei hypertensiven SchwangerschaftserkrankungenPeripartale BlutungenDas 4-T-Schema zur Ursachenfindung bei peripartalen Blutungen (Tone, Trauma, Tissue, Thrombin)Nützliche LinksHomepage des Rettungsdienst LUKSLink zur letzten Folge zum Thema: Von Hb bis Troponin – Laborwerte für den Rettungsdienst (und zu allen anderen Folgen)Alle Evidenzen zu dieser Folge findest du hier:Strauss, A., & Gräsner, J.-T. (2022). Prähospitale Notfälle bei Schwangeren – was gilt es zu wissen? Notfallmedizin up2date, 17(04), 459–480. https://doi.org/10.1055/a-1521-0659Schweizeriche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) et al. (2024). Hypertensive Erkrankungen in der Schwangerschaft: Diagnostik und Therapie. AWMF-Leitlinienregister Nr. 015-018.Amboss. (2025, Dezember 9). Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen. https://www.amboss.com/de/wissen/hypertensive-schwangerschaftserkrankungenAmboss. (2025, Dezember 10). HELLP. https://www.amboss.com/de/wissen/hellp-syndromDuley, L., Henderson-Smart, D. J., Walker, G. J., & Chou, D. (2010). Magnesium sulphate versus diazepam for eclampsia. Cochrane Database of Systematic Reviews. https://doi.org/10.1002/14651858.CD000127.pub2
Der Verwaltungsrat des Spitals in Menziken (AG) hat beschlossen, den Betrieb des Akutspitals aus wirtschaftlichen Gründen einzustellen. Das Spital ist auch für das Luzerner Seetal wichtig. So übernimmt das Luzerner Kantonsspital LUKS den Rettungsdienst, die Hausarztpraxis sowie das Ambulatorium. Weiter in der Sendung: · Der Kanton Luzern regelt den Umgang mit Wachstum im neuen Richtplan. · Sita Hegner wird neue Kantonsärztin in Schwyz. · Das Luzerner Kriminalgericht behandelt einen grossen Fall von mutmasslicher Tierquälerei.
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. Drei mal pro Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, versorgen wir Dich mit unserem Podcast und liefern Dir Fachwissen für Deine klinische Praxis. Weitere Infos findest Du unter https://klinisch-relevant.de
Die Stadt Essen wird in diesem Jahr keine Gebühren für den Rettungsdienst kassieren. Allerdings wird der gefundene Kompromiss teuer für die Stadt. Sie zahlt die Hälfte der Fehlfahrten, die andere Hälfte zahlen die Krankenkassen. Schadensersatz nach dem Sparkassenraub in Gelsenkirchen, die Kläger sind mit dem ersten Prozesstag zufrieden. In Bochold und Rüttenscheid gibt es weiter Probleme mit Baustellen - hier ist das Update dazu.
Die INTERSCHUTZ ist die Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Hier treffen Innovationen, Technik, Taktik und aktuelle Entwicklungen auf die Menschen, die täglich Verantwortung übernehmen. Auf der BOS-Dialog-Stage von Feuerwehr-Magazin und Rettungs-Magazin war Hermann Zengeler zu Gast und sprach über ein Thema, das häufig weniger sichtbar ist als Fahrzeuge, Ausrüstung oder Einsatzkonzepte: den Faktor Mensch. Im Gespräch geht es um mentale Stärke, Resilienz, Führung unter Druck und die Frage, wann Belastung beginnt, unsere Handlungsfähigkeit zu beeinflussen. Hermann teilt dabei auch persönliche Erfahrungen aus seiner Zeit als Stadtbrandinspektor unter anderem die Erkenntnis, dass viele Einsatzkräfte und Führungskräfte Belastungen lange kompensieren, bis der eigene Körper deutlich macht, dass etwas nicht mehr stimmt. Gemeinsam wird darüber gesprochen, • warum psychische Belastungen oft erst spät erkannt werden, • welche Warnsignale ernst genommen werden sollten, • weshalb offene Kommunikation ein wichtiger Schutzfaktor ist, • wie Führungskräfte mit Druck umgehen können, • und warum die Auseinandersetzung mit mentaler Stärke und Resilienz nicht erst nach belastenden Einsätzen beginnen sollte. Aus einem geplanten Interview wurde ein offenes und ehrliches Gespräch über Verantwortung, Belastbarkeit, Menschlichkeit und die Herausforderungen moderner Feuerwehrarbeit. Außerdem erfahrt ihr, warum eine Begegnung mit dem ukrainischen Tontechniker Kyryl Hermann an diesem Tag besonders bewegt hat. Eine Folge für alle Einsatzkräfte, Führungskräfte und Verantwortlichen, die nicht nur über Technik und Taktik nachdenken, sondern auch über die Menschen dahinter. Viel Freude beim Hören.
Der Tag in NRW: Übergangslösung im Streit um Leerfahrten im Rettungsdienst; Wüst beim Städtetag NRW; Interview mit dem neugewählten Städtetagspräsidenten Thomas Kufen; Auftakt im Maskenprozess gegen den Bund; Rechtsextreme versuchen die Fanszene bei Rot-Weiß Essen zu unterwandern; Schwarz-Grün will gegn Ratten vorgehen; NRW mit neuen Modernisierungsprojekten; 101jährige entgeht Räumungsklage Moderation. Siham El-Maimouni Von WDR 5.
Retterview - Gedanken, Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster
Willkommen zum Funkspruch am Sonntag – einem neuen Format von Retterview. Kurze Gedanken. Ehrlich und ungefiltert. Jeden Sonntag um 18 Uhr ein neues Wort zum Sonntag, ca. fünf Minuten – etwas zum Überdenken für die neue Woche. Keine Sorge: Die normalen Folgen mit Gästen und längeren Gesprächen laufen ganz normal weiter. Funkspruch ist nur ein neues Puzzleteil von vielen. In der allerersten Folge geht es um einen Satz, den Hannah Arendt einmal geschrieben hat: „Der Sinn von Politik ist Freiheit." Klingt groß, klingt akademisch – ist aber unfassbar nah an dem, was wir täglich im Rettungsdienst, in der Feuerwehr, beim THW, im Katastrophenschutz und in der Wasserrettung erleben. Denn Politik passiert nicht nur im Bundestag. Politik passiert auf jeder Wache, in jeder Wehr, in jedem Betrieb – jedes Mal, wenn Menschen darüber sprechen, wie sie miteinander umgehen wollen. Samy spricht in dieser Folge darüber, warum Meinungsäußerung und Kritik im Rettungsdienst und in allen Rettungsorganisationen erlaubt sein müssen – als Notfallsanitäter*in, als Feuerwehrmann oder -frau, als Praxisanleiter*in, als Auszubildende*r, als Creator. Über Angstkulturen, über Leitungsfunktionen, die Kritik abblocken, über falsch zitiertes Recht – und vor allem darüber, warum es trotzdem Grund zur Hoffnung gibt. Weil es nämlich jede Menge Wachen, Wehren, Praxisanleitende und Führungskräfte gibt, die es längst besser machen. Themen dieser Folge: – Was bedeutet Hannah Arendts Satz „Der Sinn von Politik ist Freiheit" für unseren Alltag? – Warum Politik nicht nur im Bundestag stattfindet, sondern auf jeder Rettungswache – Was Freiheit nach Arendt wirklich heißt – und was sie nicht heißt – Warum Kritik im Rettungsdienst kein Angriff, sondern ein Werkzeug ist – Wie eine Angstkultur entsteht – und warum sie gefährlicher ist als jede ehrliche Kritik – Positive Beispiele: Praxisanleitende, führende NotSan, Notärzt*innen auf Augenhöhe, Gruppen- und Zugführer*innen, die zuhören – Warum Samy als Creator jeden Tag merkt: Es gibt verdammt viele gute Menschen in unseren Organisationen – Das Wort zum Sonntag: Sei einer von denen, die es besser machen Erwähntes Zitat: „Frei sein können Menschen nur im Bezug aufeinander – also im Bereich des Politischen und des Handelns." (Hannah Arendt) ⚠️ Hinweis Dieser Funkspruch ist ein persönlicher Kommentar von Samy Splint und gibt seine eigene Meinung wieder. Die Inhalte sind keine offizielle Stellungnahme einer Hilfsorganisation, eines Arbeitgebers oder einer Berufsvertretung. Kritik wird sachlich vorgetragen, nicht gegen einzelne Personen gerichtet. Zitate von Hannah Arendt werden sinngemäß übersetzt oder als wörtliches Zitat kenntlich gemacht.
Dorothee Jacobi (73) leitet seit fünf Jahren ehrenamtlich bei den Maltesern Benimm-Kurse für Jugendliche – und seit kurzem auch für Kita-Kinder. Das Konzept hat die pensionierte Grundschulleiterin selbst mitentwickelt. Darin spielen zwei Handpuppen die Hauptrolle – Emil und Lotta. „Dankeschön und Bitte sehr – diese Worte fallen nicht schwer. Es tut mir leid, Entschuldigung – Ein Zauberwort für Alt und Jung.“ Beim Benimm-Rap sprechen und klatschen die Vorschulkinder der evangelischen Kita Kindervilla in Essen-Steele begeistert mit. Emil und Lotta machen es vor. Dass hinter den beiden Handpuppen Dorothee Jacobi (73) und Christine Bröring (73) sitzen, die Emil und Lotta Leben einhauchen, scheinen die Kinder gar nicht wahrzunehmen. Ihre Aufmerksamkeit richtet sich voll und ganz auf das Spiel des frechen Emils und seiner besten Freundin Lotta, die sich streiten und wieder versöhnen, über Tischmanieren diskutieren und Gesprächsregeln aushandeln. Immer wieder schalten die Kinder sich ein und geben den Puppen Tipps, wie sie gut miteinander auskommen können. Ehrenamtliche leiten Kurse Derzeit 27 Ehrenamtliche geben jährlich im Durchschnitt 35 Kurse mit maximal 12 Teilnehmenden – hauptsächlich an Berufsschulen sowie Haupt- und -Realschulen. Kitas bilden noch einen geringen Anteil. Denn ursprünglich war die Idee der Benimmkurse, junge Menschen auf den Eintritt ins Berufsleben vorzubereiten und ihnen den Start in die Welt der Erwachsenen zu erleichtern. Malteser im Bistum Essen Die Malteser gehören zum Caritasnetzwerk im Bistum Essen. Neben dem Rettungsdienst und Katastrophenschutz sind sie Träger von Diensten der Altenhilfe und bieten zahlreiche Projekte und Engagementmöglichkeiten für junge Menschen an. Für die Benimmkurse werden fortlaufend Ehrenamtliche und Sponsoren gesucht. Infos zu den Maltesern im Bistum Essen https://www.malteser.de/standorte/malteser-im-bistum-essen/
Wir haben das große Vergnügen gehabt mit Frau Dr. Annika Rohde über die S2-K Leitlinie katastrophenmedizinische prähospitale Behandlungsleitlinie (so im Volltext) zu sprechen. Hier gibt es für die zivile Seite viele wertvolle Hinweise, wie in einem solchen Fall Notfallmedizin erfolgen sollte. In dieser Folge könnt ihr wieder drei Beiträge hören: Im 1. Teil sprechen wir mit FltlArzt Dr. Otto über Recht im Rettungsdienst, speziell über invasive und invasivste Maßnahmen. Im 2. Teil stellt OFArzt Dr. Ritter die unterschiedlichen Analgetika vor, die in der taktischen Medizin zur Anwendung kommen können und gibt einen Ausblick über das zukünftige Gefechtsfeldanalgetikum der Bundeswehr. Im 3. Teil geht es um die Vollblutspende und wie sie ausgebildet wird. OFArzt Teufel stellt die Ausbildung und deren Inhalte vor, mit dem dieses in Deutschland einzigartige Konzept umgesetzt wird.
Villmar im Kreis Limburg-Weilburg braucht dringend Geld und wird jetzt den Grundsteuerhebesatz wohl deutlich erhöhen. Außerdem, auch im Lahn-Dill-Kreis wird jetzt getestet Hebammen mit zu alarmieren, wenn es um Einsätze bei Schwangeren geht.
Das Präventionsprojekt 113 bildet den Auftakt dieser besonderen Podcastfolge. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren erleben im Landkreis Cloppenburg ein 90‑minütiges Bühnenprogramm, in dem echte Einsatzkräfte von realen Einsätzen berichten – intensiv, ehrlich und ungeschönt. In Teil 1 sprechen wir darüber, was Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wirklich erleben. Marina Koopmann (Polizei), Reinhard Vaske (Feuerwehr Emstek) und Lars Freiberg (DRK) geben Einblicke in Einsätze, die sie geprägt haben, und erklären, warum Prävention Leben retten kann. Eine Folge, die zeigt, wie viel Verantwortung hinter jedem Blaulichteinsatz steckt.
Deutschlands Notaufnahmen arbeiten im Dauer-Ausnahmezustand. Kann die geplante Notfallreform wirklich entlasten?
NOTFALLeinsatz – retten: für alle im Rettungsdienst und in der Notfallmedizin
„Low-Level“ Einsätze sind eines sicherlich nicht: einfach. Oftmals handelt es sich um sehr komplexe Krankheitsbilder und nicht zuletzt sind es doch keine böswilligen Alarmierungen, sondern bewusste Hilfeersuchen. Wie treffen wir dann also zuverlässig eine Transportentscheidung? Das erfahrt ihr in dieser Folge! Du interessierst dich für den Artikel in der Zeitschrift retten!, passend zu unserer heutigen Folge? Zum Abo hier entlang: https://shop.thieme.de/retten-Das-Fachmagazin-fuer-den-Rettungsdienst/2193-2387.x Sende uns Feedback an: audio@thieme.de Oder schreibe uns direkt auf Instagram: Mike @mmike_94 Gabi @fraufachsprache Diese Podcast-Folge ist als Video verfügbar, Aufnahmedatum: 27.04.2026. Video-Quellennachweise: Sound Effekte: © 2010 Adobe Systems Incorporated Der Podcast richtet sich an medizinisches Fachpersonal und dient der Aus- und Weiterbildung. Marken, geschäftliche Bezeichnungen oder Handelsnamen wurden nicht in jedem Fall besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Handelsnamen handelt. Wir Hosts bzw. Thieme haben keinerlei finanzielle Zuwendung von Herstellern für diese Folge erhalten. Wie immer ist die Nennung von Medikamenten bzw. Substanzen ausschließlich fachlich begründet. Und die genannten Handelsnamen sind jeweils Beispiele. Natürlich gibt es sehr oft noch andere Präparate, die bei gleichem Wirkstoff gleiches leisten. Fallbeispiele während der Folge sind fiktiv und frei erfunden oder soweit mit allen Informationen zum Fall so verändert, dass keine Rückschlüsse mehr auf die tatsächliche Begebenheiten und Personen gezogen werden können. Dieser Podcast enthält Produktplatzierungen. Mehr spannende Podcasts von Thieme findest du hier: https://www.thieme.com/de-de/podcast
In der letzten Folge ist die Polizei in der Klinik gewesen, in dieser die Feuerwehr! Wie in der letzten Folge bereits angesprochen, gab es diese Woche einen Weiterbildungstag in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr bzw. dem Rettungsdienst. Was Lucas hier alles erwartet hat, auch überraschendes, erfahrt ihr in dieser Folge!Meditricks:Mit dem Code "kuechenmedizin" spart ihr bei Meditricks 15% und unterstützt uns :)https://www.meditricks.de/u/aff/go/kuechenmedizinZum HAM-Nat Guide:https://youtu.be/WDuvkYPuxUk?si=aq7gm0LtXs8v0vFDZu Hamnatvorbereitung.de:https://hamnatvorbereitung.de/kuechenmedizinZu unserem Shop:https://medizin-merch.myspreadshop.net/Oder auch über:www.küchenmedizin.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#MitMenschenHelfenFür Frankfurt. Für Menschen. Fürs Leben.Gemeinsam mit unseren Gästen Sarah Ruppaner und Mirka Hofferberth sprechen wir über die vielfältige Welt des DRK Bezirksverbands Frankfurt. Erfahre, warum Sinnhaftigkeit und Teamgeist hier an erster Stelle stehen - egal ob im Rettungsdienst, in der Pflege, der Verwaltung oder der sozialen Arbeit. Mirka und Sarah geben spannende Einblicke und erklären, wie du Teil einer Gemeinschaft wirst, die Frankfurt jeden Tag ein Stück besser macht. Starte deine Karriere mit Sinn und setz ein Zeichen!Hier geht's direkt zu deinem neuen Job beim DRK Frankfurt: jobs.drkfrankfurt.de
Diesen Dienstag im Pendler-Update: Die EU hat sich auf eine Reform der Sozialsysteme geeinigt, die Luxemburg künftig stärker für arbeitslose Grenzgänger in die Pflicht nimmt. Für Pendler bedeutet das mehr Absicherung, für das Großherzogtum jedoch hohe Kosten und neue Herausforderungen für die Arbeitsverwaltung. Die Sperrung der Durchfahrt im deutschen Igel sorgt für weniger Verkehr und für Umsatzeinbußen bei Geschäften in Wasserbillig. Neue Zahlen zeigen zudem, dass sich der Arbeitsmarkt in Luxemburg weiter wandelt: Fast jeder zweite Beschäftigte ist Grenzgänger, klassische Vollzeitjobs werden seltener. Zum Schluss noch ein Service-Hinweis: Mit dem Start der Badesaison ruft der Rettungsdienst zu Vorsicht an Luxemburgs Badeseen auf. Hier geht's zum letzten Pendler-Update: Urteil gegen Grenzkontrollen, Tripartite-Update & neue Apps für den Alltag Das war die letzte Talkfolge: Überstundenbesteuerung: Gibt es Hoffnung für Grenzgänger? Schreibt uns eure Fragen und Anregungen gerne an pendler@wort.lu! Der Pendler Club ist ein Podcast vom Luxemburger Wort. Mediahuis Luxembourg sind Teil des internationalen Trust Project, das für transparenten und vertrauenswürdigen Journalismus steht. Weitere Informationen dazu gibt es hier. Moderation und Produktion: Jil Reale Redaktion: Luxemburger WortSee omnystudio.com/listener for privacy information.
Eine Premiere: Karl-Heinz und ich berichten life vom SOMA, dem größten Kongress für Taktische Medizin. Für euch sind wir nach Raleigh, North-Carolina gefahren und haben uns in viele spannende Vorträge gesetzt, von denen wir euch berichten. Kurze Zusammenfassungen aus den Bereichen Blut, Proloned Care, Verwendung von AI aber auch Erfahrungen der Ukrainischen Kameradinnen und Kameraden sind dabei. Teaser: Im Juni werden wir euch das Med-Planning-Handbuch einer UKR-Spezialeinheit vorstellen. In dieser Folge könnt ihr wieder drei Beiträge hören: Im 1. Teil sprechen wir mit FltlArzt Dr. Otto über Recht im Rettungsdienst, speziell über invasive und invasivste Maßnahmen. Im 2. Teil stellt OFArzt Dr. Ritter die unterschiedlichen Analgetika vor, die in der taktischen Medizin zur Anwendung kommen können und gibt einen Ausblick über das zukünftige Gefechtsfeldanalgetikum der Bundeswehr. Im 3. Teil geht es um die Vollblutspende und wie sie ausgebildet wird. OFArzt Teufel stellt die Ausbildung und deren Inhalte vor, mit dem dieses in Deutschland einzigartige Konzept umgesetzt wird.
Kapitelmarker findest du eine Etage tiefer :)In dieser Episode spreche ich mit ebrantil über Rettungsdienst zwischen Bayern und Berlin, regionale Unterschiede bei NotSan-Kompetenzen, das berühmte Sauerstoff-Gerücht, Notarztsysteme, Schichtdienst, Social Media und Humor als Ventil im Einsatzalltag. Außerdem geht es um Überlastung, Frustration, Gewalt gegen Einsatzkräfte, Gaffer bei Reanimationen, 112 vs. 116117, Telemedizin, Nachwuchsprobleme, belastende Einsätze und die Frage, warum nicht jeder Rettungsdiensteinsatz automatisch ein klassischer Notfall ist — eine Folge zwischen Blaulicht-Humor, ehrlichem Realtalk und einem tiefen Blick auf ein System, das oft mehr tragen muss, als von außen sichtbar ist.(00:00:00) Intro & Vorstellung ebrantil(00:02:03) Von Bayern nach Berlin(00:02:37) Glatteis, Ausnahmezustand & Rettungsdienstrealität(00:05:44) Mythos Bayern: Darf man Sauerstoff als Notfallsanitäter ohne Notarzt geben?(00:08:40) NotSan-Kompetenzen & regionale Unterschiede(00:13:01) Bayern vs. Berlin im Rettungsdienst(00:16:53) Notarztsysteme & Bezahlung(00:20:58) Ambulanzflüge & internationale Eindrücke(00:21:46) Schichtsysteme, Stadt- und Landrettung(00:26:13) ebrantils Weg zu Social Media(00:28:17) Meme-Seiten, Reichweite & Geld verdienen(00:29:23) Warum Rettungsdienst statt Social Media?(00:30:57) Rettungsdienst bis zur Rente?(00:37:54) Frustration, Belastung & Patientenkontakt(00:39:25) Humor als Ventil im Rettungsdienst(00:46:15) Was im Rettungsdienst fehlt(00:46:31) 112 oder 116117?(00:55:01) Was Notfallsanitäter wirklich dürfen(01:01:23) Ausbildung, Kritik & schwierige Erfahrungen(01:09:05) Telemedizin & neue Versorgungskonzepte(01:13:34) Gewalt gegen Einsatzkräfte(01:17:46) Gaffer bei Reanimationen(01:24:52) Nicht jeder Einsatz ist ein Notfall(01:29:38) Ziele, Wünsche & Zukunft(01:32:38) Was den Rettungsdienst kaputt macht(01:34:39) Nachwuchs, Azubis & Fachkräftemangel(01:40:51) Belastende Einsätze, Kindernotfälle & PTBS(01:48:00) Austausch statt Grabenkämpfe(01:49:21) Geschenke aus der Ebrantil-Tasche(01:52:08) „Heute ist aber ruhig“(01:53:14) Letzte Worte & Outro
Laborwerte sind aus der Diagnostik nicht wegzudenken und spielen auch für die Steuerung von Therapien eine zentrale Rolle. Auch wenn wir in der Präklinik selbst nur begrenzt Laboranalytik durchführen, ist ein grundlegendes Verständnis der wichtigsten Parameter entscheidend. In dieser Folge von Rettungsdienst LUKS – der Notfallmedizin Podcast sprechen wir über die wichtigsten Laborwerte für die Präklinik, ordnen sie ein und zeigen, worauf es in der Interpretation wirklich ankommt. Ausserdem gehen wir auf typische Fallstricke ein: von Einheitenchaos bis zu verschiedenen Abkürzungen für die jeweiligen Werte. Rettungsdienst LUKS – Der Notfallmedizin Podcast mit dem Thema: Von Hb bis Troponin – Laborwerte für den RettungsdienstIn dieser Folge: - Hämatologie: Leukozyten, Hb, Thrombozyten- Klugscheisserwissen mit Urobilinogen und Order of Draw- Gerinnung: aPTT, Anit Faktor Xa, D-Dimere- Honorable Mentions: eGFR, Laktat und CRP - Kardiovaskuläre Marker: Troponin T(hs), NT-pro BNPHb: Mann 134 - 170 g/L & Frau 118 - 152 g/LLeukozyten: 3,7 - 9,2 G/LThrombozyten: 150 - 380 G/LaPTT: 26 - 36 SekundenAnti-Faktor Xa: 0,3–0,7 IE/mL (Therapeutischer Zielwert bei Heparintherapie mit UFH)Quick Wert: 70% - 130%INR: 0,85 - 1,15D-Dimere: unter 500 ng/,LTroponin T (hs): unter 14 ng/LNT-proBNP: unter 300 ng/L Nützliche LinksHomepage des Rettungsdienst LUKSLink zur letzten Folge zum Thema: Wenig vorwärts, viel rückwärts - Herzinsuffizienz systematisch erklärt (und zu allen anderen Folgen)Englische Bezeichnungen und Abkürzungen hier: https://www.nbt.nhs.uk/severn-pathology/requesting/test-informationAlle Evidenzen zu dieser Folge findest du hier:Kearon, C., de Wit, K., Parpia, S., et al. (2019). Diagnosis of pulmonary embolism with D-dimer adjusted to clinical probability. New England Journal of Medicine, 381(22), 2125–2134. https://doi.org/10.1056/nejmoa1909159Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI). (o. J.). Order of blood draw tubes and additives. https://clsi.org/resources/insights-blog/order-of-blood-draw-tubes-and-additives/AMBOSS. (o. J.). Laboratoriumsmedizin. https://next.amboss.com/de/article/Ln0wFg?q=laboratoriumsmedizinHengesbach, S., Hinkelbein, J., Genzwürker, H., et al. (Hrsg.). (2024). Checkliste medical skills (3., unveränderte Auflage). Thieme. https://doi.org/10.1055/b000001057Luzerner Kantonsspital. (o. J.). Analysenverzeichnis. https://analysenverzeichnis.luks.ch/
Noch ein Mann, der etwas zur Causa Collien Fernandes zu sagen hat? Ja, denn der Erfahrungsbericht hat es in sich: Von einer persönlichen Erfahrung hin zu mehreren Frauen, die sich dem Moderator anvertraut haben bis zu institutionaler Misogynie im Rettungsdienst, häuslicher Gewalt und Femiziden gibt es einiges zu erzählen. Der Moderator erklärt, warum von seiner Erfahrung her Frauen sehr gute Gründe haben, Angst zu haben. Content Warning: Sexuelle Gewalt, körperliche Gewalt, Femizid. Benachrichtigungen über das Neueste vom Phantastischen Projekt gibt es hier: BlueSky: [https://bsky.app/profile/phanpro.bsky.social](https://bsky.app/profile/phanpro.bsky.social) Telegram: [https://t.me/phan_pro](https://t.me/phan_pro) Mastodon: [https://det.social/@phanpro](https://det.social/@phanpro) Webseite: [https://phan.pro](https://phan.pro) Newsletter: [Newsletter provided by SteadyHQ](https://steadyhq.com/phanpro/newsletter/sign_up)
Die Notfallreform soll eine effektivere Notfallversorgung gewährleisten. Das sei dringend nötig, sagt Christof Chwojka von der Björn Steiger Stiftung, dem "Thinktank" des Rettungsdienstes: "Es braucht eine Notrufabfrage nach internationalen Standards." Von WDR 5.
Mitten in der Konzert-Crowd bricht für Max plötzlich alles zusammen. Trotz geiler Show auf der Bühne und glücklichen Menschen um ihn herum spürte er nur noch Leere und Panik. In dieser Folge von Hip Hop Lebt spricht Julia mit dem Rapper Maximilian 86 über seinen Weg aus seiner zweijährigen depressiven Phase, in der sein Antrieb zum Leben komplett verschwunden war. Ironischerweise hat ausgerechnet sein Umzug nach Berlin alles für ihn ins Positive verändert. In dieser Episode hörst du: Warum die Entscheidung für eine Klinik kein Scheitern, sondern der mutigste Schritt im Leben sein kann. Ob Wut in Wahrheit nur ein Schutzschild für verletztes Selbstvertrauen ist. Weshalb körperliche Heilung und psychische Stabilität oft Hand in Hand gehen. Maximilian bringt eine einzigartige Perspektive mit: Jahrelang arbeitete er als Streetworker und half Jugendlichen aus Krisen, während er selbst den Halt verlor. Er berichtet offen von seinem Neuanfang in Berlin-Charlottenburg, der Bedeutung seiner Community und dem Moment, als er plötzlich auf Sidos Weihnachtsshow vor 3.500 Menschen stand und rappte. Wir tauchen tief ein in Themen wie den Druck der Selbstdarstellung auf Social Media und die heilende Kraft des Hip Hop, wenn man ihn als Ventil für Ehrlichkeit statt für Maskeraden nutzt. Du erfährst, warum Maximilian heute "müde vom Starksein" ist und genau darin seine größte Kraft gefunden hat.Abonniert den Podcast und teil gerne deine Gedanken zu dieser Folge. ***Triggerwarnung:In dieser Folge sprechen wir über persönliche Erfahrungen mit mentaler Gesundheit, Sucht, Therapie, Selbstzweifeln sowie Suizidgedanken. Wenn dich diese Themen emotional belasten oder triggern könnten, höre die Episode bitte nur, wenn du dich stabil genug fühlst oder nicht alleine bist. Solltest du selbst betroffen sein oder Unterstützung brauchen, wende dich bitte an vertrauensvolle Menschen in deinem Umfeld oder an professionelle Hilfsangebote.In akuten Krisen kannst du dich jederzeit an die TelefonSeelsorge wenden – anonym und kostenlos:
Kapitelmarker findest du eine Etage tiefer :)In dieser Episode spreche ich mit Leonie Siebert über die Realität im Rettungsdienst zwischen Land und Stadt, Vorurteile gegenüber Frauen im Einsatzdienst, Social Media, psychische Belastung und die Frage, wie Rettungsdienst nach außen eigentlich dargestellt wird. Wir sprechen über den echten Alltag auf der Wache, über Einsätze, die organisatorisch und körperlich an Grenzen bringen, über schwergewichtige Patienten, unterschiedliche SOPs und Algorithmen je nach Region sowie darüber, warum nicht jeder Notruf automatisch ein „klassischer Rettungsdiensteinsatz“ ist. Außerdem geht es um Bauchgefühl im Einsatz, Teamkultur, Ausbildung, Luftrettung, Gewalt gegen Einsatzkräfte und darum, warum Sichtbarkeit, Aufklärung und ehrliche Einblicke in den Beruf so wichtig sind.(00:00:00) Intro & Reifenpanne in Berlin(00:01:00) Leonie stellt sich vor(00:01:22) Instagram, Kooperationsreels & Podcaststart(00:02:34) Darf man im Rettungswagen lachen?(00:03:31) Bürgerbeschwerden über Blaulicht & Martinshorn(00:07:10) Landrettung vs. Stadtrettung(00:09:54) Warum der Motor vom Rettungswagen weiterläuft(00:13:41) Zwischen Realität und Dramatisierung(00:16:27) Unterschiede zwischen Land- und Stadtrettung im Einsatzalltag(00:20:35) Berufsfindung & Weg in den Rettungsdienst(00:26:38) Psychische Belastung, Stressabbau(00:34:45) Frauen im Rettungsdienst & warum Leonie sichtbar sein will(00:42:26) Social Media, Verantwortung & medizinischer Content im Netz(00:53:11) Schlaganfall-Notruf, Bauchgefühl & 240-Kilo-Patient(01:00:23) Wenn Gewicht im Einsatz zum echten Problem wird(01:02:40) Frauen, Kraft & Vorurteile im Rettungsdienst(01:06:00) SOPs erklärt: Was Notfallsanitäter wirklich dürfen(01:11:33) Hypertonie, Medikamente & alte vs. neue Vorgaben(01:14:06) Hessen-Algorithmen, Berliner SOPs & regionale Unterschiede(01:19:26) Ausbildung, Prüfungen & Sicherheit im Einsatz(01:24:45) Leitstelle, Funk & was man mit der Zeit wirklich lernt(01:32:05) Luftrettung, Pilotenträume & Praktikum im Hubschrauber(01:33:28) Zusammenarbeit mit Polizei & Feuerwehr(01:38:34) Gewalt im Rettungsdienst(01:39:14) Stethoskop am Hals: Arbeitsmittel oder Provokation?(01:45:42) Neue auf der Wache, Vorstellungsrituale & Teamkultur(01:47:14) Verabschiedung & Outro
Retterview - Gedanken, Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster
In dieser Folge bin ich mit meinem Kollegen Basti beim Spaziergang unterwegs – und er hat einiges zu erzählen. Nach 14 Jahren Bundeswehr, als Fluggerätemechaniker und Gruppenführer in der Grundausbildung, hat er den Schritt in den zivilen Rettungsdienst gewagt und ist heute Rettungssanitäter bei uns auf der Wache. Wir reden darüber, was er aus dem Militär mitgebracht hat – den Blick fürs Detail, Körpersprache, Erschöpfungsgrade – was er vermisst und was ihn im Rettungsdienst überrascht hat. Dazu erzählt er von seinen ersten Einsätzen, darunter eine Reanimation direkt mit mir zusammen, einem krassen Liegetrauma und einem Zwillingspärchen mit Erkältungsöl-Missgeschick. Außerdem: Familienpapa im Schichtdienst, Frauen bei der Bundeswehr und die große Frage – wird Basti noch Notfallsanitäter? Ehrlich, persönlich und mit dem ein oder anderen Lacher zwischendrin. Genau das, wofür Retterview steht. Werbung Diese Folge wird unterstützt von HOLY – und die haben gerade was Spannendes angekündigt: Ab dem 19. April gibt es den neuen HOLY Shaker, den ihr euch unbedingt anschauen solltet. Ansonsten gilt wie immer: Mit dem Code RETTERVIEW bekommt ihr 10 % auf alles im HOLY Shop – und unterstützt damit gleichzeitig den Podcast. Wer uns also supporten möchte, macht das am besten direkt über den Code. Werbung & Support Cremige Nussmuse, Snacks & Zutaten – perfekt für Frühstück, Backen oder einfach pur vom Löffel. Mit dem Rabattcode RETTERVIEW spart ihr bei eurer Bestellung: https://koro.com ———
Was passiert, wenn Menschen im Beruf immer wieder Entscheidungen treffen müssen, die ihren eigenen Werten widersprechen? In dieser Folge spricht Moderator Ralf Podszus mit Dr. Philipp Herzog über das Phänomen der moralischen Verletzung. Er ist Psychotherapeut und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau. Die beiden sprechen darüber, wie sich moralische Verletzungen von Burnout oder einer posttraumatischen Belastungsstörung unterscheiden, welche Berufsgruppen besonders gefährdet sind und warum strukturelle Bedingungen dabei oft eine entscheidende Rolle spielen. Anhand von Beispielen aus Pflege, Rettungsdienst, Polizei, Jugendhilfe und Justiz wird deutlich, wie belastend es sein kann, gegen den eigenen moralischen Kompass handeln zu müssen. Außerdem geht es um Warnsignale, Prävention, Resilienz und die Frage, was Organisationen und Führungskräfte tun können, um Betroffene besser zu unterstützen.
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. Drei mal pro Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, versorgen wir Dich mit unserem Podcast und liefern Dir Fachwissen für Deine klinische Praxis. Weitere Infos findest Du unter https://klinisch-relevant.de
Hoppen, Franziska www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Hoppen, Franziska www.deutschlandfunk.de, Europa heute
200'000 Franken weniger pro Jahr soll der Rettungsdienst erhalten. Das gab im Landrat zu reden, denn es gibt Befürchtungen, dass sich dies auf die Personalsituation und somit auf die Wartezeiten der Patienten auswirken könnte. Am Schluss sprach sich der Landrat trotzdem für die Einsparung aus. Ausserdem: · Bürgerliche Jungparteien lancieren in Basel-Stadt Initiative gegen zu viel Bürokratie · Zwei Überfälle auf Postfilialen in Baselland - ob es einen Zusammenhang gibt, ist noch unklar
Nach eineinhalb Jahren stellt Regio 144, der Rettungsdienst im Zürcher Oberland, den Pilot-Versuch mit so genannten Präklinischen Fachspezialisten frühzeitig ein - trotz positiver Bilanz. Weitere Themen: · Jodeln wird im Kanton Zürich nicht zum Studienfach. · Tram und Lastwagen krachen in Zürich-Wipkingen zusammen.
Die Leitstellen von Stadt und Landkreis Göttingen sowie dem Landkreis Northeim könnten künftig enger zusammenarbeiten. Hintergrund sind seit mehreren Jahren laufende Gespräche zur interkommunalen Zusammenarbeit und die Frage, wie Notrufstrukturen von Feuerwehr und Rettungsdienst langfristig leistungsfähig und personell stabil aufgestellt werden können. Über den aktuellen Stand, die möglichen Vorteile und das geplante Vorgehen hat Lasse Dreyer mit Mariella Günther gesprochen.
Als Louise Peete Ende 30 ist, hat sie bereits einiges erlebt. Sie hat eine Spur gebrochener Herzen hinter sich gelassen, von Boston, Massachusetts, bis nach Waco, Texas. Ihretwegen haben zwei Männer den Tod gesucht, und einen dritten war sie in Notwehr gezwungen, zu töten. Zumindest ist das ihre Version der Geschichte. Die Wahrheit bleibt unklar, aber wahrscheinlich sieht sie in etwa so aus ... ** CW: Suizid, sexualisierte Gewalt ** Gast: Lino und Niklas vom Podcast "Verbrechen für Weicheier"Es gibt Hilfe, auch in scheinbar ausweglosen Situationen. Wenn die Gedanken darum kreisen, sich das Leben zu nehmen: versucht unbedingt, mit jemandem darüber zu sprechen - egal, ob Familie, Freunde oder Menschen, die sich auf diese Themen spezialisiert haben. Hier findet ihr Nummern, die ihr rund um die Uhr wählen könnt:Für Deutschland: Telefonseelsorge (0800 111 0 111), Nummer gegen Kummer (116 111)Für Österreich: Telefonseelsorge (142), Rat auf Draht für Kinder und Jugendliche (147); Männernotruf (0800 246 247), Frauenhelpline (0800 222 555)Im Notfall Polizei (110 in D / 133 in Ö) oder Rettungsdienst (112 in D / 144 in Ö) anrufen! Werde Komplizi und unterstütze diese Arbeit! ** Hier findest du alle Rabatte und Promocodes "Darf's ein bisserl Mord sein?" ist der #1 True Crime Podcast aus Österreich. Egal ob deutsche, österreichische oder internationale Fälle: mit Flair, Charme und Wiener Schmäh spricht Franziska Singer über kuriose, ungelöste und längst vergessene Kriminalfälle aus der ganzen Welt. Ob Serienmörder, Entführungen, ein Bankraub oder Femizide - bei Darf's ein bisserl Mord sein? wird jeden Montag je ein Kriminalfall ausführlich behandelt und durchleutet. Von diesen Verbrechen habt ihr bestimmt noch nie gehört! Darf's ein bisserl Mord sein? ist eine Produktion der Wake Word Studios. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn Menschen nicht atmen, hört auch ihr Herz auf zu schlagen – oder es flimmert und pumpt deshalb nicht mehr richtig. Dann zählt jede Sekunde und Erste Hilfe wird lebenswichtig. Ein Defibrillator kann Ersthelfer dabei unterstützen – aber wie funktioniert der eigentlich? Johannes trifft Rettungssanitäterin Maike und lernt, was zu tun ist, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft. An einer Puppe üben die beiden die wichtigsten Handgriffe und nutzen dabei auch den Defibrillator…
Wetterwarnungen überall – und am Ende passiert gefühlt… nichts. Schulen bleiben geschlossen, Supermärkte sind voll, Social Media macht sich lustig. Doch was bedeutet eine Warnung eigentlich wirklich? In dieser Folge von Die Abschweifung geht es um Wetterprognosen, öffentliche Empörung und die Frage, warum Vorsorge oft erst dann akzeptiert wird, wenn es bereits zu spät ist. Aus persönlicher Perspektive – geprägt durch Erfahrungen aus Pflege, Rettungsdienst und Alltag – wird klar: Warnungen sind kein Versprechen, sondern ein Schutzmechanismus. Warum „lieber einmal zu viel gewarnt“ kein Zeichen von Panik ist. Warum Modelle mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten – nicht mit Gewissheiten. Und warum Spott über Vorsorge gefährlicher sein kann als Schnee, Eis oder Regen selbst. Eine ruhige, nachdenkliche Abschweifung über Verantwortung, Erinnerung, Technik, gesellschaftliche Erwartungshaltungen – und darüber, was passiert, wenn wir erst nach der Katastrophe fragen: Warum hat uns eigentlich niemand gewarnt?
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 erschütterten die Welt: Vier Passagierflugzeuge wurden von der islamistischen Terrororganisation Al-Qaida entführt. Zwei davon brachten die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York zum Einsturz, ein weiteres traf das Pentagon, ein viertes stürzte in Pennsylvania ab – offenbar, nachdem Passagiere und Besatzung Widerstand geleistet hatten. Die schrecklichen Bilder aus New York, die verzweifelten Sprünge aus den Türmen, haben sich unauslöschlich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Fast 3.000 Menschen verloren an diesem Tag ihr Leben. In dieser bewegenden Podcastfolge tritt Prof. Florian Holsboer nicht nur als international renommierter Experte für psychische Erkrankungen auf – sondern auch als Zeitzeuge. Im Gespräch mit Béla Anda berichtet er, wie er den 11. September persönlich erlebt hat und welche langfristigen psychischen Folgen ein solches traumatisches Ereignis haben kann. Wie verarbeitet man ein kollektives Trauma – als Betroffener, als Angehöriger, als Gesellschaft? Was passiert psychisch in Extremsituationen? Und welche Rolle spielen solche Erlebnisse bei der Entstehung von Depressionen? Prof. Holsboer räumt mit weit verbreiteten Missverständnissen über Depression auf, teilt seine Vision einer zukunftsfähigen und wirksamen Depressionstherapie und erzählt außerdem, wie es zur Zusammenarbeit mit Carsten Maschmeyer kam. Und er wird auch persönlich: Was ist sein Geheimnis, trotz Krisen und Schicksalsschlägen eine positive Haltung zu bewahren? Teil 2 der Kooperation mit der Björn Steiger Stiftung, die sich deutschlandweit für bessere Notfallhilfe und einen modernen Rettungsdienst einsetzt.
Kommunen und Krankenkassen streiten über die Kosten für den Rettungsdienst. Kritiker bemängeln, das System sei zu teuer und zu ineffizient. Sie fordern eine Notdienstreform. Aus Essen kommt jetzt ein erster Vorstoß, um die Kosten zu senken. Schulz, Sandra www.deutschlandfunk.de, Interviews
Ein Freitagabend, der München veränderte. Am 22. Juli 2016 erschoss der 18-jährige David Sonboly neun Menschen im Münchner Olympia-Einkaufszentrum (OEZ). Fünf weitere wurden verletzt. Der Täter lockte seine Opfer gezielt in eine McDonald's-Filiale – und hinterließ ein ganzes Land im Schockzustand. Doch wie verkraftet man das Unfassbare? Prof. Florian Holsboer, damals Direktor des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, war mit seinem Team unmittelbar nach der Tat im Einsatz, um den Opfern und Angehörigen beizustehen. In dieser Folge spricht er gemeinsam mit Host Béla Anda über die tiefen seelischen Wunden solcher Anschläge und analysiert die Psyche des Täters: War Sonboly wirklich ein klassischer Amokläufer – oder ein Mörder mit Plan Die Themen dieser Folge: • Erste Hilfe für die Psyche: Wie Krisenintervention direkt vor Ort funktioniert. • Täterprofil: Die paranoid-narzisstische Persönlichkeit und was Amokläufer antreibt. • Das Motiv: War das Attentat rassistisch motiviert? • Die Folgen: Wie sich eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) bei Zivilisten und Soldaten zeigt. Diese Folge entstand in Kooperation mit der Björn Steiger Stiftung, die sich deutschlandweit für bessere Notfallhilfe und einen modernen Rettungsdienst einsetzt.
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. Drei mal pro Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, versorgen wir Dich mit unserem Podcast und liefern Dir Fachwissen für Deine klinische Praxis. Weitere Infos findest Du unter https://klinisch-relevant.de
In den letzten Jahrzehnten sind Suizide deutlich seltener geworden - doch in den letzen zwei Jahren sind in Deutschland die Zahlen wieder gestiegen. In dieser Folge widmen sich Franca und Christian diesem schweren Thema. Dafür hat Franca mit Professor Dr. Benedikt Till gesprochen. Er ist Suizidforscher am Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien. Wer ist besonders gefährdet? Welche falschen Mythen existieren? Wie kann man Warnzeichen erkennen? Was sollen Angehörige tun? Was macht uns Hoffnung? Die Studie von Prof.Till und seinem Team findest du hier: https://www.suizid-praevention.info Wenn deine Gedanken um das Thema Suizid kreisen, findest du hier Hilfe: In Deutschland gibt es immer ein psychiatrisches Krankenhaus, das für deine Region zuständig ist. Je nach Notsituation und Leidensdruck können Patienten dort sehr kurzfristig aufgenommen werden. In akuten Fällen, wende dich direkt an den Rettungsdienst unter 112 Auf der Internetseite der Telefonseelsorge findest du viele relevante und hilfreiche Seelsorge- und Beratungsangebote https://www.telefonseelsorge.de/ Anrufen kannst du hier: 0800 1110111, 0800 1110222, 116 123 Deutschland Für Betroffene: 1. TelefonSeelsorge Deutschland (24/7): https://www.telefonseelsorge.de 2. U25 Online-Suizidprävention für junge Menschen: https://www.u25-deutschland.de Für Hinterbliebene: AGUS – Angehörige um Suizid: https://www.agus-selbsthilfe.de Österreich Für Betroffene: 1. Telefonseelsorge Österreich – Notruf 142: https://www.telefonseelsorge.at 2. Rat auf Draht – Notruf 147 (Kinder/Jugendliche): https://www.rataufdraht.at Für Hinterbliebene: Kriseninterventionszentrum Wien – Materialien für Hinterbliebene: https://www.kriseninterventionszentrum.at/wp-content/uploads/2020/07/suizid-hinterbliebene_online.pdf Schweiz Für Betroffene: 1. Die Dargebotene Hand – Tel 143: https://www.143.ch 2. Pro Juventute – Notruf 147 (Kinder/Jugendliche): https://www.147.ch Für Hinterbliebene: Verein Refugium – Hinterbliebene nach Suizid: https://www.verein-refugium.ch Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/psychologietogo Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio