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Die Stadt Essen wird in diesem Jahr keine Gebühren für den Rettungsdienst kassieren. Allerdings wird der gefundene Kompromiss teuer für die Stadt. Sie zahlt die Hälfte der Fehlfahrten, die andere Hälfte zahlen die Krankenkassen. Schadensersatz nach dem Sparkassenraub in Gelsenkirchen, die Kläger sind mit dem ersten Prozesstag zufrieden. In Bochold und Rüttenscheid gibt es weiter Probleme mit Baustellen - hier ist das Update dazu.
Der Tag in NRW: Übergangslösung im Streit um Leerfahrten im Rettungsdienst; Wüst beim Städtetag NRW; Interview mit dem neugewählten Städtetagspräsidenten Thomas Kufen; Auftakt im Maskenprozess gegen den Bund; Rechtsextreme versuchen die Fanszene bei Rot-Weiß Essen zu unterwandern; Schwarz-Grün will gegn Ratten vorgehen; NRW mit neuen Modernisierungsprojekten; 101jährige entgeht Räumungsklage Moderation. Siham El-Maimouni Von WDR 5.
Die INTERSCHUTZ ist die Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Hier treffen Innovationen, Technik, Taktik und aktuelle Entwicklungen auf die Menschen, die täglich Verantwortung übernehmen. Auf der BOS-Dialog-Stage von Feuerwehr-Magazin und Rettungs-Magazin war Hermann Zengeler zu Gast und sprach über ein Thema, das häufig weniger sichtbar ist als Fahrzeuge, Ausrüstung oder Einsatzkonzepte: den Faktor Mensch. Im Gespräch geht es um mentale Stärke, Resilienz, Führung unter Druck und die Frage, wann Belastung beginnt, unsere Handlungsfähigkeit zu beeinflussen. Hermann teilt dabei auch persönliche Erfahrungen aus seiner Zeit als Stadtbrandinspektor unter anderem die Erkenntnis, dass viele Einsatzkräfte und Führungskräfte Belastungen lange kompensieren, bis der eigene Körper deutlich macht, dass etwas nicht mehr stimmt. Gemeinsam wird darüber gesprochen, • warum psychische Belastungen oft erst spät erkannt werden, • welche Warnsignale ernst genommen werden sollten, • weshalb offene Kommunikation ein wichtiger Schutzfaktor ist, • wie Führungskräfte mit Druck umgehen können, • und warum die Auseinandersetzung mit mentaler Stärke und Resilienz nicht erst nach belastenden Einsätzen beginnen sollte. Aus einem geplanten Interview wurde ein offenes und ehrliches Gespräch über Verantwortung, Belastbarkeit, Menschlichkeit und die Herausforderungen moderner Feuerwehrarbeit. Außerdem erfahrt ihr, warum eine Begegnung mit dem ukrainischen Tontechniker Kyryl Hermann an diesem Tag besonders bewegt hat. Eine Folge für alle Einsatzkräfte, Führungskräfte und Verantwortlichen, die nicht nur über Technik und Taktik nachdenken, sondern auch über die Menschen dahinter. Viel Freude beim Hören.
Retterview - Gedanken, Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster
Willkommen zum Funkspruch am Sonntag – einem neuen Format von Retterview. Kurze Gedanken. Ehrlich und ungefiltert. Jeden Sonntag um 18 Uhr ein neues Wort zum Sonntag, ca. fünf Minuten – etwas zum Überdenken für die neue Woche. Keine Sorge: Die normalen Folgen mit Gästen und längeren Gesprächen laufen ganz normal weiter. Funkspruch ist nur ein neues Puzzleteil von vielen. In der allerersten Folge geht es um einen Satz, den Hannah Arendt einmal geschrieben hat: „Der Sinn von Politik ist Freiheit." Klingt groß, klingt akademisch – ist aber unfassbar nah an dem, was wir täglich im Rettungsdienst, in der Feuerwehr, beim THW, im Katastrophenschutz und in der Wasserrettung erleben. Denn Politik passiert nicht nur im Bundestag. Politik passiert auf jeder Wache, in jeder Wehr, in jedem Betrieb – jedes Mal, wenn Menschen darüber sprechen, wie sie miteinander umgehen wollen. Samy spricht in dieser Folge darüber, warum Meinungsäußerung und Kritik im Rettungsdienst und in allen Rettungsorganisationen erlaubt sein müssen – als Notfallsanitäter*in, als Feuerwehrmann oder -frau, als Praxisanleiter*in, als Auszubildende*r, als Creator. Über Angstkulturen, über Leitungsfunktionen, die Kritik abblocken, über falsch zitiertes Recht – und vor allem darüber, warum es trotzdem Grund zur Hoffnung gibt. Weil es nämlich jede Menge Wachen, Wehren, Praxisanleitende und Führungskräfte gibt, die es längst besser machen. Themen dieser Folge: – Was bedeutet Hannah Arendts Satz „Der Sinn von Politik ist Freiheit" für unseren Alltag? – Warum Politik nicht nur im Bundestag stattfindet, sondern auf jeder Rettungswache – Was Freiheit nach Arendt wirklich heißt – und was sie nicht heißt – Warum Kritik im Rettungsdienst kein Angriff, sondern ein Werkzeug ist – Wie eine Angstkultur entsteht – und warum sie gefährlicher ist als jede ehrliche Kritik – Positive Beispiele: Praxisanleitende, führende NotSan, Notärzt*innen auf Augenhöhe, Gruppen- und Zugführer*innen, die zuhören – Warum Samy als Creator jeden Tag merkt: Es gibt verdammt viele gute Menschen in unseren Organisationen – Das Wort zum Sonntag: Sei einer von denen, die es besser machen Erwähntes Zitat: „Frei sein können Menschen nur im Bezug aufeinander – also im Bereich des Politischen und des Handelns." (Hannah Arendt) ⚠️ Hinweis Dieser Funkspruch ist ein persönlicher Kommentar von Samy Splint und gibt seine eigene Meinung wieder. Die Inhalte sind keine offizielle Stellungnahme einer Hilfsorganisation, eines Arbeitgebers oder einer Berufsvertretung. Kritik wird sachlich vorgetragen, nicht gegen einzelne Personen gerichtet. Zitate von Hannah Arendt werden sinngemäß übersetzt oder als wörtliches Zitat kenntlich gemacht.
Dorothee Jacobi (73) leitet seit fünf Jahren ehrenamtlich bei den Maltesern Benimm-Kurse für Jugendliche – und seit kurzem auch für Kita-Kinder. Das Konzept hat die pensionierte Grundschulleiterin selbst mitentwickelt. Darin spielen zwei Handpuppen die Hauptrolle – Emil und Lotta. „Dankeschön und Bitte sehr – diese Worte fallen nicht schwer. Es tut mir leid, Entschuldigung – Ein Zauberwort für Alt und Jung.“ Beim Benimm-Rap sprechen und klatschen die Vorschulkinder der evangelischen Kita Kindervilla in Essen-Steele begeistert mit. Emil und Lotta machen es vor. Dass hinter den beiden Handpuppen Dorothee Jacobi (73) und Christine Bröring (73) sitzen, die Emil und Lotta Leben einhauchen, scheinen die Kinder gar nicht wahrzunehmen. Ihre Aufmerksamkeit richtet sich voll und ganz auf das Spiel des frechen Emils und seiner besten Freundin Lotta, die sich streiten und wieder versöhnen, über Tischmanieren diskutieren und Gesprächsregeln aushandeln. Immer wieder schalten die Kinder sich ein und geben den Puppen Tipps, wie sie gut miteinander auskommen können. Ehrenamtliche leiten Kurse Derzeit 27 Ehrenamtliche geben jährlich im Durchschnitt 35 Kurse mit maximal 12 Teilnehmenden – hauptsächlich an Berufsschulen sowie Haupt- und -Realschulen. Kitas bilden noch einen geringen Anteil. Denn ursprünglich war die Idee der Benimmkurse, junge Menschen auf den Eintritt ins Berufsleben vorzubereiten und ihnen den Start in die Welt der Erwachsenen zu erleichtern. Malteser im Bistum Essen Die Malteser gehören zum Caritasnetzwerk im Bistum Essen. Neben dem Rettungsdienst und Katastrophenschutz sind sie Träger von Diensten der Altenhilfe und bieten zahlreiche Projekte und Engagementmöglichkeiten für junge Menschen an. Für die Benimmkurse werden fortlaufend Ehrenamtliche und Sponsoren gesucht. Infos zu den Maltesern im Bistum Essen https://www.malteser.de/standorte/malteser-im-bistum-essen/
Villmar im Kreis Limburg-Weilburg braucht dringend Geld und wird jetzt den Grundsteuerhebesatz wohl deutlich erhöhen. Außerdem, auch im Lahn-Dill-Kreis wird jetzt getestet Hebammen mit zu alarmieren, wenn es um Einsätze bei Schwangeren geht.
Wir haben das große Vergnügen gehabt mit Frau Dr. Annika Rohde über die S2-K Leitlinie katastrophenmedizinische prähospitale Behandlungsleitlinie (so im Volltext) zu sprechen. Hier gibt es für die zivile Seite viele wertvolle Hinweise, wie in einem solchen Fall Notfallmedizin erfolgen sollte. In dieser Folge könnt ihr wieder drei Beiträge hören: Im 1. Teil sprechen wir mit FltlArzt Dr. Otto über Recht im Rettungsdienst, speziell über invasive und invasivste Maßnahmen. Im 2. Teil stellt OFArzt Dr. Ritter die unterschiedlichen Analgetika vor, die in der taktischen Medizin zur Anwendung kommen können und gibt einen Ausblick über das zukünftige Gefechtsfeldanalgetikum der Bundeswehr. Im 3. Teil geht es um die Vollblutspende und wie sie ausgebildet wird. OFArzt Teufel stellt die Ausbildung und deren Inhalte vor, mit dem dieses in Deutschland einzigartige Konzept umgesetzt wird.
Das Präventionsprojekt 113 bildet den Auftakt dieser besonderen Podcastfolge. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren erleben im Landkreis Cloppenburg ein 90‑minütiges Bühnenprogramm, in dem echte Einsatzkräfte von realen Einsätzen berichten – intensiv, ehrlich und ungeschönt. In Teil 1 sprechen wir darüber, was Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wirklich erleben. Marina Koopmann (Polizei), Reinhard Vaske (Feuerwehr Emstek) und Lars Freiberg (DRK) geben Einblicke in Einsätze, die sie geprägt haben, und erklären, warum Prävention Leben retten kann. Eine Folge, die zeigt, wie viel Verantwortung hinter jedem Blaulichteinsatz steckt.
Deutschlands Notaufnahmen arbeiten im Dauer-Ausnahmezustand. Kann die geplante Notfallreform wirklich entlasten?
NOTFALLeinsatz – retten: für alle im Rettungsdienst und in der Notfallmedizin
„Low-Level“ Einsätze sind eines sicherlich nicht: einfach. Oftmals handelt es sich um sehr komplexe Krankheitsbilder und nicht zuletzt sind es doch keine böswilligen Alarmierungen, sondern bewusste Hilfeersuchen. Wie treffen wir dann also zuverlässig eine Transportentscheidung? Das erfahrt ihr in dieser Folge! Du interessierst dich für den Artikel in der Zeitschrift retten!, passend zu unserer heutigen Folge? Zum Abo hier entlang: https://shop.thieme.de/retten-Das-Fachmagazin-fuer-den-Rettungsdienst/2193-2387.x Sende uns Feedback an: audio@thieme.de Oder schreibe uns direkt auf Instagram: Mike @mmike_94 Gabi @fraufachsprache Diese Podcast-Folge ist als Video verfügbar, Aufnahmedatum: 27.04.2026. Video-Quellennachweise: Sound Effekte: © 2010 Adobe Systems Incorporated Der Podcast richtet sich an medizinisches Fachpersonal und dient der Aus- und Weiterbildung. Marken, geschäftliche Bezeichnungen oder Handelsnamen wurden nicht in jedem Fall besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Handelsnamen handelt. Wir Hosts bzw. Thieme haben keinerlei finanzielle Zuwendung von Herstellern für diese Folge erhalten. Wie immer ist die Nennung von Medikamenten bzw. Substanzen ausschließlich fachlich begründet. Und die genannten Handelsnamen sind jeweils Beispiele. Natürlich gibt es sehr oft noch andere Präparate, die bei gleichem Wirkstoff gleiches leisten. Fallbeispiele während der Folge sind fiktiv und frei erfunden oder soweit mit allen Informationen zum Fall so verändert, dass keine Rückschlüsse mehr auf die tatsächliche Begebenheiten und Personen gezogen werden können. Dieser Podcast enthält Produktplatzierungen. Mehr spannende Podcasts von Thieme findest du hier: https://www.thieme.com/de-de/podcast
In der letzten Folge ist die Polizei in der Klinik gewesen, in dieser die Feuerwehr! Wie in der letzten Folge bereits angesprochen, gab es diese Woche einen Weiterbildungstag in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr bzw. dem Rettungsdienst. Was Lucas hier alles erwartet hat, auch überraschendes, erfahrt ihr in dieser Folge!Meditricks:Mit dem Code "kuechenmedizin" spart ihr bei Meditricks 15% und unterstützt uns :)https://www.meditricks.de/u/aff/go/kuechenmedizinZum HAM-Nat Guide:https://youtu.be/WDuvkYPuxUk?si=aq7gm0LtXs8v0vFDZu Hamnatvorbereitung.de:https://hamnatvorbereitung.de/kuechenmedizinZu unserem Shop:https://medizin-merch.myspreadshop.net/Oder auch über:www.küchenmedizin.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#MitMenschenHelfenFür Frankfurt. Für Menschen. Fürs Leben.Gemeinsam mit unseren Gästen Sarah Ruppaner und Mirka Hofferberth sprechen wir über die vielfältige Welt des DRK Bezirksverbands Frankfurt. Erfahre, warum Sinnhaftigkeit und Teamgeist hier an erster Stelle stehen - egal ob im Rettungsdienst, in der Pflege, der Verwaltung oder der sozialen Arbeit. Mirka und Sarah geben spannende Einblicke und erklären, wie du Teil einer Gemeinschaft wirst, die Frankfurt jeden Tag ein Stück besser macht. Starte deine Karriere mit Sinn und setz ein Zeichen!Hier geht's direkt zu deinem neuen Job beim DRK Frankfurt: jobs.drkfrankfurt.de
Diesen Dienstag im Pendler-Update: Die EU hat sich auf eine Reform der Sozialsysteme geeinigt, die Luxemburg künftig stärker für arbeitslose Grenzgänger in die Pflicht nimmt. Für Pendler bedeutet das mehr Absicherung, für das Großherzogtum jedoch hohe Kosten und neue Herausforderungen für die Arbeitsverwaltung. Die Sperrung der Durchfahrt im deutschen Igel sorgt für weniger Verkehr und für Umsatzeinbußen bei Geschäften in Wasserbillig. Neue Zahlen zeigen zudem, dass sich der Arbeitsmarkt in Luxemburg weiter wandelt: Fast jeder zweite Beschäftigte ist Grenzgänger, klassische Vollzeitjobs werden seltener. Zum Schluss noch ein Service-Hinweis: Mit dem Start der Badesaison ruft der Rettungsdienst zu Vorsicht an Luxemburgs Badeseen auf. Hier geht's zum letzten Pendler-Update: Urteil gegen Grenzkontrollen, Tripartite-Update & neue Apps für den Alltag Das war die letzte Talkfolge: Überstundenbesteuerung: Gibt es Hoffnung für Grenzgänger? Schreibt uns eure Fragen und Anregungen gerne an pendler@wort.lu! Der Pendler Club ist ein Podcast vom Luxemburger Wort. Mediahuis Luxembourg sind Teil des internationalen Trust Project, das für transparenten und vertrauenswürdigen Journalismus steht. Weitere Informationen dazu gibt es hier. Moderation und Produktion: Jil Reale Redaktion: Luxemburger WortSee omnystudio.com/listener for privacy information.
Eine Premiere: Karl-Heinz und ich berichten life vom SOMA, dem größten Kongress für Taktische Medizin. Für euch sind wir nach Raleigh, North-Carolina gefahren und haben uns in viele spannende Vorträge gesetzt, von denen wir euch berichten. Kurze Zusammenfassungen aus den Bereichen Blut, Proloned Care, Verwendung von AI aber auch Erfahrungen der Ukrainischen Kameradinnen und Kameraden sind dabei. Teaser: Im Juni werden wir euch das Med-Planning-Handbuch einer UKR-Spezialeinheit vorstellen. In dieser Folge könnt ihr wieder drei Beiträge hören: Im 1. Teil sprechen wir mit FltlArzt Dr. Otto über Recht im Rettungsdienst, speziell über invasive und invasivste Maßnahmen. Im 2. Teil stellt OFArzt Dr. Ritter die unterschiedlichen Analgetika vor, die in der taktischen Medizin zur Anwendung kommen können und gibt einen Ausblick über das zukünftige Gefechtsfeldanalgetikum der Bundeswehr. Im 3. Teil geht es um die Vollblutspende und wie sie ausgebildet wird. OFArzt Teufel stellt die Ausbildung und deren Inhalte vor, mit dem dieses in Deutschland einzigartige Konzept umgesetzt wird.
Kapitelmarker findest du eine Etage tiefer :)In dieser Episode spreche ich mit ebrantil über Rettungsdienst zwischen Bayern und Berlin, regionale Unterschiede bei NotSan-Kompetenzen, das berühmte Sauerstoff-Gerücht, Notarztsysteme, Schichtdienst, Social Media und Humor als Ventil im Einsatzalltag. Außerdem geht es um Überlastung, Frustration, Gewalt gegen Einsatzkräfte, Gaffer bei Reanimationen, 112 vs. 116117, Telemedizin, Nachwuchsprobleme, belastende Einsätze und die Frage, warum nicht jeder Rettungsdiensteinsatz automatisch ein klassischer Notfall ist — eine Folge zwischen Blaulicht-Humor, ehrlichem Realtalk und einem tiefen Blick auf ein System, das oft mehr tragen muss, als von außen sichtbar ist.(00:00:00) Intro & Vorstellung ebrantil(00:02:03) Von Bayern nach Berlin(00:02:37) Glatteis, Ausnahmezustand & Rettungsdienstrealität(00:05:44) Mythos Bayern: Darf man Sauerstoff als Notfallsanitäter ohne Notarzt geben?(00:08:40) NotSan-Kompetenzen & regionale Unterschiede(00:13:01) Bayern vs. Berlin im Rettungsdienst(00:16:53) Notarztsysteme & Bezahlung(00:20:58) Ambulanzflüge & internationale Eindrücke(00:21:46) Schichtsysteme, Stadt- und Landrettung(00:26:13) ebrantils Weg zu Social Media(00:28:17) Meme-Seiten, Reichweite & Geld verdienen(00:29:23) Warum Rettungsdienst statt Social Media?(00:30:57) Rettungsdienst bis zur Rente?(00:37:54) Frustration, Belastung & Patientenkontakt(00:39:25) Humor als Ventil im Rettungsdienst(00:46:15) Was im Rettungsdienst fehlt(00:46:31) 112 oder 116117?(00:55:01) Was Notfallsanitäter wirklich dürfen(01:01:23) Ausbildung, Kritik & schwierige Erfahrungen(01:09:05) Telemedizin & neue Versorgungskonzepte(01:13:34) Gewalt gegen Einsatzkräfte(01:17:46) Gaffer bei Reanimationen(01:24:52) Nicht jeder Einsatz ist ein Notfall(01:29:38) Ziele, Wünsche & Zukunft(01:32:38) Was den Rettungsdienst kaputt macht(01:34:39) Nachwuchs, Azubis & Fachkräftemangel(01:40:51) Belastende Einsätze, Kindernotfälle & PTBS(01:48:00) Austausch statt Grabenkämpfe(01:49:21) Geschenke aus der Ebrantil-Tasche(01:52:08) „Heute ist aber ruhig“(01:53:14) Letzte Worte & Outro
Laborwerte sind aus der Diagnostik nicht wegzudenken und spielen auch für die Steuerung von Therapien eine zentrale Rolle. Auch wenn wir in der Präklinik selbst nur begrenzt Laboranalytik durchführen, ist ein grundlegendes Verständnis der wichtigsten Parameter entscheidend. In dieser Folge von Rettungsdienst LUKS – der Notfallmedizin Podcast sprechen wir über die wichtigsten Laborwerte für die Präklinik, ordnen sie ein und zeigen, worauf es in der Interpretation wirklich ankommt. Ausserdem gehen wir auf typische Fallstricke ein: von Einheitenchaos bis zu verschiedenen Abkürzungen für die jeweiligen Werte. Rettungsdienst LUKS – Der Notfallmedizin Podcast mit dem Thema: Von Hb bis Troponin – Laborwerte für den RettungsdienstIn dieser Folge: - Hämatologie: Leukozyten, Hb, Thrombozyten- Klugscheisserwissen mit Urobilinogen und Order of Draw- Gerinnung: aPTT, Anit Faktor Xa, D-Dimere- Honorable Mentions: eGFR, Laktat und CRP - Kardiovaskuläre Marker: Troponin T(hs), NT-pro BNPHb: Mann 134 - 170 g/L & Frau 118 - 152 g/LLeukozyten: 3,7 - 9,2 G/LThrombozyten: 150 - 380 G/LaPTT: 26 - 36 SekundenAnti-Faktor Xa: 0,3–0,7 IE/mL (Therapeutischer Zielwert bei Heparintherapie mit UFH)Quick Wert: 70% - 130%INR: 0,85 - 1,15D-Dimere: unter 500 ng/,LTroponin T (hs): unter 14 ng/LNT-proBNP: unter 300 ng/L Nützliche LinksHomepage des Rettungsdienst LUKSLink zur letzten Folge zum Thema: Wenig vorwärts, viel rückwärts - Herzinsuffizienz systematisch erklärt (und zu allen anderen Folgen)Englische Bezeichnungen und Abkürzungen hier: https://www.nbt.nhs.uk/severn-pathology/requesting/test-informationAlle Evidenzen zu dieser Folge findest du hier:Kearon, C., de Wit, K., Parpia, S., et al. (2019). Diagnosis of pulmonary embolism with D-dimer adjusted to clinical probability. New England Journal of Medicine, 381(22), 2125–2134. https://doi.org/10.1056/nejmoa1909159Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI). (o. J.). Order of blood draw tubes and additives. https://clsi.org/resources/insights-blog/order-of-blood-draw-tubes-and-additives/AMBOSS. (o. J.). Laboratoriumsmedizin. https://next.amboss.com/de/article/Ln0wFg?q=laboratoriumsmedizinHengesbach, S., Hinkelbein, J., Genzwürker, H., et al. (Hrsg.). (2024). Checkliste medical skills (3., unveränderte Auflage). Thieme. https://doi.org/10.1055/b000001057Luzerner Kantonsspital. (o. J.). Analysenverzeichnis. https://analysenverzeichnis.luks.ch/
Noch ein Mann, der etwas zur Causa Collien Fernandes zu sagen hat? Ja, denn der Erfahrungsbericht hat es in sich: Von einer persönlichen Erfahrung hin zu mehreren Frauen, die sich dem Moderator anvertraut haben bis zu institutionaler Misogynie im Rettungsdienst, häuslicher Gewalt und Femiziden gibt es einiges zu erzählen. Der Moderator erklärt, warum von seiner Erfahrung her Frauen sehr gute Gründe haben, Angst zu haben. Content Warning: Sexuelle Gewalt, körperliche Gewalt, Femizid. Benachrichtigungen über das Neueste vom Phantastischen Projekt gibt es hier: BlueSky: [https://bsky.app/profile/phanpro.bsky.social](https://bsky.app/profile/phanpro.bsky.social) Telegram: [https://t.me/phan_pro](https://t.me/phan_pro) Mastodon: [https://det.social/@phanpro](https://det.social/@phanpro) Webseite: [https://phan.pro](https://phan.pro) Newsletter: [Newsletter provided by SteadyHQ](https://steadyhq.com/phanpro/newsletter/sign_up)
Die Notfallreform soll eine effektivere Notfallversorgung gewährleisten. Das sei dringend nötig, sagt Christof Chwojka von der Björn Steiger Stiftung, dem "Thinktank" des Rettungsdienstes: "Es braucht eine Notrufabfrage nach internationalen Standards." Von WDR 5.
Mitten in der Konzert-Crowd bricht für Max plötzlich alles zusammen. Trotz geiler Show auf der Bühne und glücklichen Menschen um ihn herum spürte er nur noch Leere und Panik. In dieser Folge von Hip Hop Lebt spricht Julia mit dem Rapper Maximilian 86 über seinen Weg aus seiner zweijährigen depressiven Phase, in der sein Antrieb zum Leben komplett verschwunden war. Ironischerweise hat ausgerechnet sein Umzug nach Berlin alles für ihn ins Positive verändert. In dieser Episode hörst du: Warum die Entscheidung für eine Klinik kein Scheitern, sondern der mutigste Schritt im Leben sein kann. Ob Wut in Wahrheit nur ein Schutzschild für verletztes Selbstvertrauen ist. Weshalb körperliche Heilung und psychische Stabilität oft Hand in Hand gehen. Maximilian bringt eine einzigartige Perspektive mit: Jahrelang arbeitete er als Streetworker und half Jugendlichen aus Krisen, während er selbst den Halt verlor. Er berichtet offen von seinem Neuanfang in Berlin-Charlottenburg, der Bedeutung seiner Community und dem Moment, als er plötzlich auf Sidos Weihnachtsshow vor 3.500 Menschen stand und rappte. Wir tauchen tief ein in Themen wie den Druck der Selbstdarstellung auf Social Media und die heilende Kraft des Hip Hop, wenn man ihn als Ventil für Ehrlichkeit statt für Maskeraden nutzt. Du erfährst, warum Maximilian heute "müde vom Starksein" ist und genau darin seine größte Kraft gefunden hat.Abonniert den Podcast und teil gerne deine Gedanken zu dieser Folge. ***Triggerwarnung:In dieser Folge sprechen wir über persönliche Erfahrungen mit mentaler Gesundheit, Sucht, Therapie, Selbstzweifeln sowie Suizidgedanken. Wenn dich diese Themen emotional belasten oder triggern könnten, höre die Episode bitte nur, wenn du dich stabil genug fühlst oder nicht alleine bist. Solltest du selbst betroffen sein oder Unterstützung brauchen, wende dich bitte an vertrauensvolle Menschen in deinem Umfeld oder an professionelle Hilfsangebote.In akuten Krisen kannst du dich jederzeit an die TelefonSeelsorge wenden – anonym und kostenlos:
Kapitelmarker findest du eine Etage tiefer :)In dieser Episode spreche ich mit Leonie Siebert über die Realität im Rettungsdienst zwischen Land und Stadt, Vorurteile gegenüber Frauen im Einsatzdienst, Social Media, psychische Belastung und die Frage, wie Rettungsdienst nach außen eigentlich dargestellt wird. Wir sprechen über den echten Alltag auf der Wache, über Einsätze, die organisatorisch und körperlich an Grenzen bringen, über schwergewichtige Patienten, unterschiedliche SOPs und Algorithmen je nach Region sowie darüber, warum nicht jeder Notruf automatisch ein „klassischer Rettungsdiensteinsatz“ ist. Außerdem geht es um Bauchgefühl im Einsatz, Teamkultur, Ausbildung, Luftrettung, Gewalt gegen Einsatzkräfte und darum, warum Sichtbarkeit, Aufklärung und ehrliche Einblicke in den Beruf so wichtig sind.(00:00:00) Intro & Reifenpanne in Berlin(00:01:00) Leonie stellt sich vor(00:01:22) Instagram, Kooperationsreels & Podcaststart(00:02:34) Darf man im Rettungswagen lachen?(00:03:31) Bürgerbeschwerden über Blaulicht & Martinshorn(00:07:10) Landrettung vs. Stadtrettung(00:09:54) Warum der Motor vom Rettungswagen weiterläuft(00:13:41) Zwischen Realität und Dramatisierung(00:16:27) Unterschiede zwischen Land- und Stadtrettung im Einsatzalltag(00:20:35) Berufsfindung & Weg in den Rettungsdienst(00:26:38) Psychische Belastung, Stressabbau(00:34:45) Frauen im Rettungsdienst & warum Leonie sichtbar sein will(00:42:26) Social Media, Verantwortung & medizinischer Content im Netz(00:53:11) Schlaganfall-Notruf, Bauchgefühl & 240-Kilo-Patient(01:00:23) Wenn Gewicht im Einsatz zum echten Problem wird(01:02:40) Frauen, Kraft & Vorurteile im Rettungsdienst(01:06:00) SOPs erklärt: Was Notfallsanitäter wirklich dürfen(01:11:33) Hypertonie, Medikamente & alte vs. neue Vorgaben(01:14:06) Hessen-Algorithmen, Berliner SOPs & regionale Unterschiede(01:19:26) Ausbildung, Prüfungen & Sicherheit im Einsatz(01:24:45) Leitstelle, Funk & was man mit der Zeit wirklich lernt(01:32:05) Luftrettung, Pilotenträume & Praktikum im Hubschrauber(01:33:28) Zusammenarbeit mit Polizei & Feuerwehr(01:38:34) Gewalt im Rettungsdienst(01:39:14) Stethoskop am Hals: Arbeitsmittel oder Provokation?(01:45:42) Neue auf der Wache, Vorstellungsrituale & Teamkultur(01:47:14) Verabschiedung & Outro
Retterview - Gedanken, Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster
In dieser Folge bin ich mit meinem Kollegen Basti beim Spaziergang unterwegs – und er hat einiges zu erzählen. Nach 14 Jahren Bundeswehr, als Fluggerätemechaniker und Gruppenführer in der Grundausbildung, hat er den Schritt in den zivilen Rettungsdienst gewagt und ist heute Rettungssanitäter bei uns auf der Wache. Wir reden darüber, was er aus dem Militär mitgebracht hat – den Blick fürs Detail, Körpersprache, Erschöpfungsgrade – was er vermisst und was ihn im Rettungsdienst überrascht hat. Dazu erzählt er von seinen ersten Einsätzen, darunter eine Reanimation direkt mit mir zusammen, einem krassen Liegetrauma und einem Zwillingspärchen mit Erkältungsöl-Missgeschick. Außerdem: Familienpapa im Schichtdienst, Frauen bei der Bundeswehr und die große Frage – wird Basti noch Notfallsanitäter? Ehrlich, persönlich und mit dem ein oder anderen Lacher zwischendrin. Genau das, wofür Retterview steht. Werbung Diese Folge wird unterstützt von HOLY – und die haben gerade was Spannendes angekündigt: Ab dem 19. April gibt es den neuen HOLY Shaker, den ihr euch unbedingt anschauen solltet. Ansonsten gilt wie immer: Mit dem Code RETTERVIEW bekommt ihr 10 % auf alles im HOLY Shop – und unterstützt damit gleichzeitig den Podcast. Wer uns also supporten möchte, macht das am besten direkt über den Code. Werbung & Support Cremige Nussmuse, Snacks & Zutaten – perfekt für Frühstück, Backen oder einfach pur vom Löffel. Mit dem Rabattcode RETTERVIEW spart ihr bei eurer Bestellung: https://koro.com ———
Was passiert, wenn Menschen im Beruf immer wieder Entscheidungen treffen müssen, die ihren eigenen Werten widersprechen? In dieser Folge spricht Moderator Ralf Podszus mit Dr. Philipp Herzog über das Phänomen der moralischen Verletzung. Er ist Psychotherapeut und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau. Die beiden sprechen darüber, wie sich moralische Verletzungen von Burnout oder einer posttraumatischen Belastungsstörung unterscheiden, welche Berufsgruppen besonders gefährdet sind und warum strukturelle Bedingungen dabei oft eine entscheidende Rolle spielen. Anhand von Beispielen aus Pflege, Rettungsdienst, Polizei, Jugendhilfe und Justiz wird deutlich, wie belastend es sein kann, gegen den eigenen moralischen Kompass handeln zu müssen. Außerdem geht es um Warnsignale, Prävention, Resilienz und die Frage, was Organisationen und Führungskräfte tun können, um Betroffene besser zu unterstützen.
In dieser Folge erklären wir zusammen mit Herrn Johann vom Bundesamt für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz die Unterschiede zwischen Gesamtverteidigung, Zivile Verteidigung und Zivilschutz ein. Wir starten somit eine kleine Reihe mit dem BBK, in der wir die Rolle des BBK und seine Tätigkeiten euch darstellen wollen. In einer späteren Folge werden wir noch auf die Maßnahmen eingehen, die wir als Bürgerinnen und Bürger im privaten Umfeld treffen können. In dieser Folge könnt ihr wieder drei Beiträge hören: Im 1. Teil sprechen wir mit FltlArzt Dr. Otto über Recht im Rettungsdienst, speziell über invasive und invasivste Maßnahmen. Im 2. Teil stellt OFArzt Dr. Ritter die unterschiedlichen Analgetika vor, die in der taktischen Medizin zur Anwendung kommen können und gibt einen Ausblick über das zukünftige Gefechtsfeldanalgetikum der Bundeswehr. Im 3. Teil geht es um die Vollblutspende und wie sie ausgebildet wird. OFArzt Teufel stellt die Ausbildung und deren Inhalte vor, mit dem dieses in Deutschland einzigartige Konzept umgesetzt wird.
Für Fasttrack Folge 83 haben wir Dr.Mark Weinert interviewt. Er ist der Autor des Buches 101 Rettungsdienstperlen. Ein Buch über Mythen und Weisheiten aus Rettungsdienst und Notfallmedizin. Er überprüft darin Sprüche die in der Notfallmedizin eigentlich jeder kennt. Einerseits Tatsachen wie "Ein Traumapatient kühlt schnell aus" aber auch Aberglauben wie z.B. "Der Mond ist voll, die Notaufnahme auch". Das ist sicher gefühlte Wahrheit aber ist das auch wissenschaftlich belegbar ? Viel Spass beim Zuhören!
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. Drei mal pro Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, versorgen wir Dich mit unserem Podcast und liefern Dir Fachwissen für Deine klinische Praxis. Weitere Infos findest Du unter https://klinisch-relevant.de
Hoppen, Franziska www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Hoppen, Franziska www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Kapitelmarker findest du eine Etage tiefer :)In dieser Episode spreche ich mit dem Geschäftsführer Rettungsdienst Christof Constantin Chwojka der Björn Steiger Stiftung über ein System, das täglich Leben retten soll – und selbst an vielen Stellen an seine Grenzen kommt. Wir sprechen über Missstände im Rettungsdienst, fehlende Reformen, Leitstellen, Notrufsteuerung, 112 vs. 116117 und darüber, warum sich strukturell endlich etwas ändern muss. Außerdem geht es um politische Verantwortung, Erste Hilfe, Klinikschließungen, den demografischen Wandel und darum, was die Björn Steiger Stiftung konkret verändern will.(00:00:00) Intro & Vorstellung(00:00:38) Costa - Geschäftsführer Rettungsdienst der Stiftung(00:03:32) Wie Costa zur Björn Steiger Stiftung kam(00:08:10) Tätigkeiten der Björn Steiger Stiftung(00:10:39) Die Geschichte der Stiftung und Björn Steiger(00:16:53) Wo der deutsche Rettungsdienst heute steht(00:20:09) Leitstellen, Telefonreanimation & Hilfsfristen(00:24:16) Zuständigkeiten, Grenzen & Systemfehler(00:27:24) Low-Level-Einsätze und fehlende Alternativen(00:30:05) Politische Arbeit für die Rettungsdienstreform(00:34:02) Was die Rettungsdienstreform ändern soll(00:35:50) 112 vs. 116117 – wie Steuerung besser funktionieren kann(00:43:51) Notfallsanitäter, ärztliche Leiter & regionale Unterschiede(00:50:39) Halbzeit(00:51:50) Warum die Rettungsdienstreform so wichtig ist(00:54:27) Was sich durch die Reform konkret ändern könnte(00:55:21) Blick ins Ausland: Was andere Länder besser machen(00:57:19) Verfassungsbeschwerde der Björn Steiger Stiftung(01:03:13) Wie eine Stiftung arbeitet und sich finanziert(01:05:26) Warum die Stiftung keine eigenen RTW betreibt(01:07:35) Reanimationsschulungen & Erste Hilfe an Schulen(01:08:47) Umsetzung einer Reform(01:12:25) §2a NotSanG(01:17:03) Demografie, Klinikschließungen & längere Transportwege(01:20:20) Hat der Rettungsdienst genug Lobby?(01:23:23) Warum viele den Rettungsdienst verlassen(01:29:30) Neue Modelle: Homeoffice, Telemedizin & flexible Karrierewege(01:33:08) Hat die Politik das Problem wirklich verstanden?(01:35:16) Was Mitarbeiter selbst verändern können(01:38:11) Schlussgedanken vom Geschäftsführer Rettungsdienst(01:43:15) Akademisierung des Notfallsanitäters(01:45:40) Outro
Hoppen, Franziska www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Hoppen, Franziska www.deutschlandfunk.de, Europa heute
NOTFALLeinsatz – retten: für alle im Rettungsdienst und in der Notfallmedizin
Wir nehmen dich mit in die Welt der gendersensiblen Medizin – dorthin, wo Unterschiede nicht nur spannend, sondern lebenswichtig sind. Zwei Fallbeispiele?! Diese Folge ist anders! Mike ist ungewöhnlich still, aber dafür redet sich Gabi in Rage. Anlass dafür? Der Weltfrauentag, der jedes Jahr am 08. März gefeiert wird und der Women History Month, der immer im März die Errungenschaften von Frauen mit bedeutender Relevanz für unsere heutige Gesellschaft hervorhebt. Die gewohnte Abhandlung einer Aortendissektion behandeln wir in der nächsten Folge, Ende April. Triff uns dieses Jahr auf der RETTmobil in Fulda! Vom 06.–08. Mai 2026 findest du Thieme in Halle H, Stand 1421. Bring am besten deine Dozentinnen und Dozenten, Lehrerinnen und Lehrer sowie deine Schulleitungen mit und lasst euch unser vielseitiges Angebot zeigen. Das Meet and Greet mit Mike und Gabi findet am Mittwoch, den 06.05.2026 um 14:00 Uhr am Thieme Stand statt. Empfehlungen für weitere Thieme Podcasts zum Thema Gendermedizin, geschlechtsspezifische Episoden und zu den verschiedenen Geschlechterrollen im Beruf findest du hier: - Ruhepuls "Gendermedizin: Warum eine geschlechtsspezifische Medizin wichtig ist" - Ruhepuls "Die Lücke im Medizinstudium: Was du noch nicht über die Klitoris wusstest" - Ruhepuls "Rekonstruktive Genitalchirurgie: Wie PD Dr. O'Dey weibliche Genitalverstümmelung behandelt" - TakeCARE "Frauenberuf Pflege? Warum wir mit Geschlechterklischees aufräumen sollten" Empfehlung für einen interessanten Blogbeitrag zum Thema Frauen und die Benachteiligung bei der Verkehrssicherheit: https://foamio.org/genderemed-frauen-und-die-benachteiligung-bei-der-verkehrssicherheit/ Empfehlungen für Freizeitlektüre zum Thema Gendermedizin: - Die kranke Frau von Elinor Cleghorn, ISBN: 978-3-462-00015-3 - Unversehrt von Eva Biringer, ISBN: 978-3-365-00798-3 - Unsichtbare Frauen von Caroline Criado-Perez, ISBN: 978-3-442-71887-0 - Ungleich behandelt von Sabina Schwachenwalde, ISBN: 978-3-442-31687-8 - Diagnose: Frau von Christina Pingel, ISBN: 978-3-492-06475-0 - Was Männer kosten von Boris von Heesen, ISBN: 978-3-453-60624-1 Sende uns Feedback an: audio@thieme.de Oder schreibe uns direkt auf Instagram: Mike @mmike_94 Gabi @fraufachsprache Diese Podcast-Folge ist als Video verfügbar, Aufnahmedatum: 16.02.2026. Video-Quellennachweise: Sound Effekte: © 2010 Adobe Systems Incorporated Der Podcast richtet sich an medizinisches Fachpersonal und dient der Aus- und Weiterbildung. Marken, geschäftliche Bezeichnungen oder Handelsnamen wurden nicht in jedem Fall besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Handelsnamen handelt. Wir Hosts bzw. Thieme haben keinerlei finanzielle Zuwendung von Herstellern für diese Folge erhalten. Wie immer ist die Nennung von Medikamenten bzw. Substanzen ausschließlich fachlich begründet. Und die genannten Handelsnamen sind jeweils Beispiele. Natürlich gibt es sehr oft noch andere Präparate, die bei gleichem Wirkstoff gleiches leisten. Fallbeispiele während der Folge sind fiktiv und frei erfunden oder soweit mit allen Informationen zum Fall so verändert, dass keine Rückschlüsse mehr auf die tatsächliche Begebenheiten und Personen gezogen werden können. Dieser Podcast enthält Produktplatzierungen. Mehr spannende Podcasts von Thieme findest du hier: https://www.thieme.com/de-de/podcast
Retterview - Gedanken, Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster
Warum tasten wir im Rettungsdienst als Erstes oft den Puls? Was sagt ein kräftiger oder fadenförmiger Puls wirklich aus? Und warum kann die Sauerstoffsättigung auf dem Monitor gut aussehen, obwohl ein Patient trotzdem kritisch krank ist? Ausgehend von einer Hörerfrage von Raffa aus Berlin geht es in dieser Folge um zwei Vitalwerte, die wir ständig erheben und trotzdem oft zu oberflächlich betrachten: Puls und SpO₂. Wir sprechen darüber, was der Puls physiologisch überhaupt ist, warum sich tastbarer Puls und Herzfrequenz im EKG unterscheiden können, welche Informationen uns der Puls radialis in Sekunden liefert und wann ein Puls wirklich lebensgefährlich wird. Außerdem geht es um Palpation, wichtige Pulspunkte am Körper, typische Befunde wie kräftig, schwach, fadenförmig, rhythmisch oder arrhythmisch und darum, warum der tastbare Puls manchmal ehrlicher ist als der Monitor. Im zweiten Teil schauen wir uns die Pulsoxymetrie genauer an: Wie funktioniert ein Pulsoxymeter überhaupt? Was sagen Pleth-Kurve und Perfusionsindex aus? Welche Grenzen hat die SpO₂-Messung? Warum kann sie bei einer CO-Vergiftung trügerisch normal sein? Und was macht man eigentlich bei lackierten Fingernägeln? Dazu schauen wir auch auf typische Hausmedikamente wie Betablocker, Calciumkanalblocker, Digoxin, Salbutamol oder Langzeitsauerstoff und erklären, was sie im Körper bewirken und warum man sie bei der Interpretation von Vitalwerten unbedingt mitdenken muss. Ergänzt wird das Ganze durch die Medikamente und Maßnahmen aus dem Rettungsdienst, die Puls, Kreislauf und Oxygenierung direkt beeinflussen. Eine Folge für Einsteiger, Azubis, Rettungsdienstpersonal und alle, die Vitalwerte nicht nur messen, sondern wirklich verstehen wollen. Werbung & Support Cremige Nussmuse, Snacks & Zutaten – perfekt für Frühstück, Backen oder einfach pur vom Löffel. Mit dem Rabattcode RETTERVIEW spart ihr bei eurer Bestellung: https://koro.com ———
200'000 Franken weniger pro Jahr soll der Rettungsdienst erhalten. Das gab im Landrat zu reden, denn es gibt Befürchtungen, dass sich dies auf die Personalsituation und somit auf die Wartezeiten der Patienten auswirken könnte. Am Schluss sprach sich der Landrat trotzdem für die Einsparung aus. Ausserdem: · Bürgerliche Jungparteien lancieren in Basel-Stadt Initiative gegen zu viel Bürokratie · Zwei Überfälle auf Postfilialen in Baselland - ob es einen Zusammenhang gibt, ist noch unklar
„Die Leute denken immer: Der Rettungswagen steht schon um die Ecke.“ In dieser Folge der Zwischenschicht sprechen Litti und Ollschgich mit Tom und Peter, zwei Kollegen aus dem Rettungsdienst im Landkreis Barnim. Ihr Arbeitsplatz: eine Region, in der Einsätze oft mit längeren Anfahrten, großen Einsatzgebieten und begrenzten Ressourcen verbunden sind. Wie funktioniert Rettungsdienst dort, wo der nächste Notarzt nicht immer sofort verfügbar ist? Was passiert, wenn mehrere Landkreise zusammenarbeiten müssen oder wenn ein Rettungshubschrauber schneller vor Ort sein kann als ein Arzt auf der Straße? Tom und Peter erzählen von ihrem Alltag zwischen Routineeinsätzen, echten Notfällen und der besonderen Dynamik kleiner Regionen. Von Dankbarkeit, von schwierigen Entscheidungen und davon, warum Teamarbeit im Rettungsdienst entscheidend ist. Eine Folge über Verantwortung, Realität im Einsatz und darüber, wie Rettung funktioniert, wenn Hilfe manchmal ein Stück weiter weg ist. Einschaltbefehl!
Retterview - Gedanken, Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster
Blutdruck kennt jeder – aber was bedeuten die Zahlen eigentlich wirklich? Warum messen wir im Rettungsdienst ständig Blutdruck? Warum nehmen Millionen Menschen Medikamente dagegen? Und warum wird manchen Menschen plötzlich schwindelig, wenn sie aufstehen? In dieser Folge von Retterview – Gedanken, Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster schauen wir uns das Thema Blutdruck einmal grundlegend an – verständlich erklärt für alle, die wissen wollen, was im Körper wirklich passiert. Samy erklärt Schritt für Schritt: was Blutdruck überhaupt ist wie er im Körper entsteht welche Rolle Herz, Gefäße, Nieren und Hormone spielen warum es zwei Werte gibt: Systole und Diastole was hinter Begriffen wie MAP, Windkesselfunktion oder Orthostase steckt welche Normwerte eigentlich gelten warum dauerhaft hoher Blutdruck gefährlich sein kann und welche Medikamente Hausärzte, Kardiologen und der Rettungsdienst einsetzen. Außerdem geht es um typische Einsatzsituationen im Rettungsdienst: von der hypertensiven Krise bis zum Kollaps beim Aufstehen. Am Ende der Folge sprechen wir auch darüber, was jeder selbst für eine gesunde Blutdruckregulation tun kann. Die Folge richtet sich sowohl an interessierte Laien als auch an Kolleginnen und Kollegen aus dem Rettungsdienst, die ihr Verständnis für die Physiologie hinter der Blutdruckmessung vertiefen möchten. ⚠️ Hinweis Diese Folge dient ausschließlich der Wissensvermittlung. Sie ersetzt keine medizinische Beratung. Medikamente sollten niemals eigenständig begonnen, verändert oder abgesetzt werden. Therapieentscheidungen gehören immer in die Hände des behandelnden Hausarztes oder Kardiologen. Die Inhalte orientieren sich an den aktuellen medizinischen Erkenntnissen zum Zeitpunkt der Aufnahme und erheben keinen Anspruch auf vollständige Darstellung. Werbung & Support Shopify kostenlos testen: Baue schnell und einfach deinen eigenen Online-Shop und verkaufe über Website, Social Media und Marktplätze → https://www.shopify.de ———
In dieser Folge sprechen wir über die Bergwacht. Zu Gast ist Franziska Wolf, Bereitschaftsleiterin der Bergwacht Erlangen. Sie gibt uns einen umfassenden Einblick in die Aufgaben und Strukturen dieser Gemeinschaft des Roten Kreuzes. Wir klären, was die Bergwacht ausmacht, wie sie sich vom klassischen Rettungsdienst unterscheidet und welche Rolle Natur- und Umweltschutz für die Bergwacht spielen. Außerdem erfahren wir, wie die Ausbildung abläuft, welche Voraussetzungen Interessierte mitbringen sollten und wie sich die Bergwacht in Bayern organisiert und finanziert. Es geht auch um die besonderen Fähigkeiten der Bergwacht im Katastrophenschutz. Franzi berichtet über typische und besondere Einsätze, über den Einsatz moderner Technik wie Drohnen, über Gefahren am Berg und das Orientierungssystem »What3Words«. Wir sprechen auch über die Rolle von Frauen in der Bergwacht und darüber, wie sich die Gemeinschaft in den letzten Jahrzehnten verändert hat.
Alexander Wehrle ist Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart – und einer der einflussreichsten Manager im deutschen Profifußball. Im Podcast SPRICH:STUTTGART erzählt er, warum ein Job im Fußball praktisch keinen Feierabend kennt. Wehrle spricht über Führung, Authentizität und darüber, warum Vertrauen für ihn wichtiger ist als Kontrolle. Er erklärt, wie wirtschaftliche Stabilität und sportlicher Erfolg zusammenhängen und warum er ein klarer Verfechter der 50+1-Regel ist. Gleichzeitig gibt er persönliche Einblicke in seinen ungewöhnlichen Lebensweg – vom Zivildienst im Rettungsdienst bis zur Arbeit als Bestatter während des Studiums. Diese Erfahrungen, sagt er, prägen seine Haltung bis heute. Ein Gespräch über Verantwortung, Leidenschaft und darüber, warum Stuttgart für ihn mehr ist als nur ein Arbeitsplatz.
In dieser Predigt spricht Daniel Westermann über Jesu Rettungsdienst in 3 Phasen für alle, die den Notruf wählen. ____ JESU RETTUNGSDIENST IN 3 PHASEN FÜR ALLE, DIE DEN NOTRUF WÄHLEN Jesus, der Retter 1. verkündete das Königreich 2. erduldete die Ablehnung 3. lief zielstrebig zum Kreuz
Nach eineinhalb Jahren stellt Regio 144, der Rettungsdienst im Zürcher Oberland, den Pilot-Versuch mit so genannten Präklinischen Fachspezialisten frühzeitig ein - trotz positiver Bilanz. Weitere Themen: · Jodeln wird im Kanton Zürich nicht zum Studienfach. · Tram und Lastwagen krachen in Zürich-Wipkingen zusammen.
Die Leitstellen von Stadt und Landkreis Göttingen sowie dem Landkreis Northeim könnten künftig enger zusammenarbeiten. Hintergrund sind seit mehreren Jahren laufende Gespräche zur interkommunalen Zusammenarbeit und die Frage, wie Notrufstrukturen von Feuerwehr und Rettungsdienst langfristig leistungsfähig und personell stabil aufgestellt werden können. Über den aktuellen Stand, die möglichen Vorteile und das geplante Vorgehen hat Lasse Dreyer mit Mariella Günther gesprochen.
Als Louise Peete Ende 30 ist, hat sie bereits einiges erlebt. Sie hat eine Spur gebrochener Herzen hinter sich gelassen, von Boston, Massachusetts, bis nach Waco, Texas. Ihretwegen haben zwei Männer den Tod gesucht, und einen dritten war sie in Notwehr gezwungen, zu töten. Zumindest ist das ihre Version der Geschichte. Die Wahrheit bleibt unklar, aber wahrscheinlich sieht sie in etwa so aus ... ** CW: Suizid, sexualisierte Gewalt ** Gast: Lino und Niklas vom Podcast "Verbrechen für Weicheier"Es gibt Hilfe, auch in scheinbar ausweglosen Situationen. Wenn die Gedanken darum kreisen, sich das Leben zu nehmen: versucht unbedingt, mit jemandem darüber zu sprechen - egal, ob Familie, Freunde oder Menschen, die sich auf diese Themen spezialisiert haben. Hier findet ihr Nummern, die ihr rund um die Uhr wählen könnt:Für Deutschland: Telefonseelsorge (0800 111 0 111), Nummer gegen Kummer (116 111)Für Österreich: Telefonseelsorge (142), Rat auf Draht für Kinder und Jugendliche (147); Männernotruf (0800 246 247), Frauenhelpline (0800 222 555)Im Notfall Polizei (110 in D / 133 in Ö) oder Rettungsdienst (112 in D / 144 in Ö) anrufen! Werde Komplizi und unterstütze diese Arbeit! ** Hier findest du alle Rabatte und Promocodes "Darf's ein bisserl Mord sein?" ist der #1 True Crime Podcast aus Österreich. Egal ob deutsche, österreichische oder internationale Fälle: mit Flair, Charme und Wiener Schmäh spricht Franziska Singer über kuriose, ungelöste und längst vergessene Kriminalfälle aus der ganzen Welt. Ob Serienmörder, Entführungen, ein Bankraub oder Femizide - bei Darf's ein bisserl Mord sein? wird jeden Montag je ein Kriminalfall ausführlich behandelt und durchleutet. Von diesen Verbrechen habt ihr bestimmt noch nie gehört! Darf's ein bisserl Mord sein? ist eine Produktion der Wake Word Studios. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn Menschen nicht atmen, hört auch ihr Herz auf zu schlagen – oder es flimmert und pumpt deshalb nicht mehr richtig. Dann zählt jede Sekunde und Erste Hilfe wird lebenswichtig. Ein Defibrillator kann Ersthelfer dabei unterstützen – aber wie funktioniert der eigentlich? Johannes trifft Rettungssanitäterin Maike und lernt, was zu tun ist, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft. An einer Puppe üben die beiden die wichtigsten Handgriffe und nutzen dabei auch den Defibrillator…
Wetterwarnungen überall – und am Ende passiert gefühlt… nichts. Schulen bleiben geschlossen, Supermärkte sind voll, Social Media macht sich lustig. Doch was bedeutet eine Warnung eigentlich wirklich? In dieser Folge von Die Abschweifung geht es um Wetterprognosen, öffentliche Empörung und die Frage, warum Vorsorge oft erst dann akzeptiert wird, wenn es bereits zu spät ist. Aus persönlicher Perspektive – geprägt durch Erfahrungen aus Pflege, Rettungsdienst und Alltag – wird klar: Warnungen sind kein Versprechen, sondern ein Schutzmechanismus. Warum „lieber einmal zu viel gewarnt“ kein Zeichen von Panik ist. Warum Modelle mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten – nicht mit Gewissheiten. Und warum Spott über Vorsorge gefährlicher sein kann als Schnee, Eis oder Regen selbst. Eine ruhige, nachdenkliche Abschweifung über Verantwortung, Erinnerung, Technik, gesellschaftliche Erwartungshaltungen – und darüber, was passiert, wenn wir erst nach der Katastrophe fragen: Warum hat uns eigentlich niemand gewarnt?
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 erschütterten die Welt: Vier Passagierflugzeuge wurden von der islamistischen Terrororganisation Al-Qaida entführt. Zwei davon brachten die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York zum Einsturz, ein weiteres traf das Pentagon, ein viertes stürzte in Pennsylvania ab – offenbar, nachdem Passagiere und Besatzung Widerstand geleistet hatten. Die schrecklichen Bilder aus New York, die verzweifelten Sprünge aus den Türmen, haben sich unauslöschlich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Fast 3.000 Menschen verloren an diesem Tag ihr Leben. In dieser bewegenden Podcastfolge tritt Prof. Florian Holsboer nicht nur als international renommierter Experte für psychische Erkrankungen auf – sondern auch als Zeitzeuge. Im Gespräch mit Béla Anda berichtet er, wie er den 11. September persönlich erlebt hat und welche langfristigen psychischen Folgen ein solches traumatisches Ereignis haben kann. Wie verarbeitet man ein kollektives Trauma – als Betroffener, als Angehöriger, als Gesellschaft? Was passiert psychisch in Extremsituationen? Und welche Rolle spielen solche Erlebnisse bei der Entstehung von Depressionen? Prof. Holsboer räumt mit weit verbreiteten Missverständnissen über Depression auf, teilt seine Vision einer zukunftsfähigen und wirksamen Depressionstherapie und erzählt außerdem, wie es zur Zusammenarbeit mit Carsten Maschmeyer kam. Und er wird auch persönlich: Was ist sein Geheimnis, trotz Krisen und Schicksalsschlägen eine positive Haltung zu bewahren? Teil 2 der Kooperation mit der Björn Steiger Stiftung, die sich deutschlandweit für bessere Notfallhilfe und einen modernen Rettungsdienst einsetzt.
Kommunen und Krankenkassen streiten über die Kosten für den Rettungsdienst. Kritiker bemängeln, das System sei zu teuer und zu ineffizient. Sie fordern eine Notdienstreform. Aus Essen kommt jetzt ein erster Vorstoß, um die Kosten zu senken. Schulz, Sandra www.deutschlandfunk.de, Interviews
Ein Freitagabend, der München veränderte. Am 22. Juli 2016 erschoss der 18-jährige David Sonboly neun Menschen im Münchner Olympia-Einkaufszentrum (OEZ). Fünf weitere wurden verletzt. Der Täter lockte seine Opfer gezielt in eine McDonald's-Filiale – und hinterließ ein ganzes Land im Schockzustand. Doch wie verkraftet man das Unfassbare? Prof. Florian Holsboer, damals Direktor des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, war mit seinem Team unmittelbar nach der Tat im Einsatz, um den Opfern und Angehörigen beizustehen. In dieser Folge spricht er gemeinsam mit Host Béla Anda über die tiefen seelischen Wunden solcher Anschläge und analysiert die Psyche des Täters: War Sonboly wirklich ein klassischer Amokläufer – oder ein Mörder mit Plan Die Themen dieser Folge: • Erste Hilfe für die Psyche: Wie Krisenintervention direkt vor Ort funktioniert. • Täterprofil: Die paranoid-narzisstische Persönlichkeit und was Amokläufer antreibt. • Das Motiv: War das Attentat rassistisch motiviert? • Die Folgen: Wie sich eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) bei Zivilisten und Soldaten zeigt. Diese Folge entstand in Kooperation mit der Björn Steiger Stiftung, die sich deutschlandweit für bessere Notfallhilfe und einen modernen Rettungsdienst einsetzt.
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. Drei mal pro Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, versorgen wir Dich mit unserem Podcast und liefern Dir Fachwissen für Deine klinische Praxis. Weitere Infos findest Du unter https://klinisch-relevant.de
In den letzten Jahrzehnten sind Suizide deutlich seltener geworden - doch in den letzen zwei Jahren sind in Deutschland die Zahlen wieder gestiegen. In dieser Folge widmen sich Franca und Christian diesem schweren Thema. Dafür hat Franca mit Professor Dr. Benedikt Till gesprochen. Er ist Suizidforscher am Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien. Wer ist besonders gefährdet? Welche falschen Mythen existieren? Wie kann man Warnzeichen erkennen? Was sollen Angehörige tun? Was macht uns Hoffnung? Die Studie von Prof.Till und seinem Team findest du hier: https://www.suizid-praevention.info Wenn deine Gedanken um das Thema Suizid kreisen, findest du hier Hilfe: In Deutschland gibt es immer ein psychiatrisches Krankenhaus, das für deine Region zuständig ist. Je nach Notsituation und Leidensdruck können Patienten dort sehr kurzfristig aufgenommen werden. In akuten Fällen, wende dich direkt an den Rettungsdienst unter 112 Auf der Internetseite der Telefonseelsorge findest du viele relevante und hilfreiche Seelsorge- und Beratungsangebote https://www.telefonseelsorge.de/ Anrufen kannst du hier: 0800 1110111, 0800 1110222, 116 123 Deutschland Für Betroffene: 1. TelefonSeelsorge Deutschland (24/7): https://www.telefonseelsorge.de 2. U25 Online-Suizidprävention für junge Menschen: https://www.u25-deutschland.de Für Hinterbliebene: AGUS – Angehörige um Suizid: https://www.agus-selbsthilfe.de Österreich Für Betroffene: 1. Telefonseelsorge Österreich – Notruf 142: https://www.telefonseelsorge.at 2. Rat auf Draht – Notruf 147 (Kinder/Jugendliche): https://www.rataufdraht.at Für Hinterbliebene: Kriseninterventionszentrum Wien – Materialien für Hinterbliebene: https://www.kriseninterventionszentrum.at/wp-content/uploads/2020/07/suizid-hinterbliebene_online.pdf Schweiz Für Betroffene: 1. Die Dargebotene Hand – Tel 143: https://www.143.ch 2. Pro Juventute – Notruf 147 (Kinder/Jugendliche): https://www.147.ch Für Hinterbliebene: Verein Refugium – Hinterbliebene nach Suizid: https://www.verein-refugium.ch Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/psychologietogo Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Send us a textHier kannst du den passenden Blogbeitrag lesen >>>In dieser Folge erfährst du auf Deutsch, warum man in Deutschland 110 und 112 wählt – und wie diese Notrufnummern überhaupt entstanden sind. Charlotte erzählt die bewegende Geschichte der Björn-Steiger-Stiftung, die nach einer Familientragödie gegründet wurde und entscheidend dazu beigetragen hat, dass heute überall in Deutschland schnelle Hilfe möglich ist. Du lernst, seit wann es die Nummern 110 (Polizei) und 112 (Feuerwehr und Rettungsdienst) gibt, warum es ursprünglich technische Probleme mit der 111 gab und wie daraus ein europaweit einheitliches Notrufsystem wurde.Ein spannendes Alltagsthema für alle, die Deutsch lernen und mehr über das Leben und die Geschichte in Deutschland erfahren möchten. Interessierst du dich für den CharLingua Sprachclub? Dann klicke hier >>>Support the show
Nehls, Anja www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute