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Wie in vielen anderen Ländern gewinnen auch in Deutschland rechtsextreme und autoritäre Kräfte an Einfluss. In Umfragen ist die AfD die stärkste politische Partei. Hilflos beobachten wir, wie eine gemeinsame Wirklichkeitsebene zerfällt, in unterschiedliche Blasen und Medienräume, die Zuspitzungen belohnen, anstatt Lösungsansätze zu fördern. Es gibt eine Vielzahl von Krisen, die unsere Sicherheit und unseren Wohlstand bedrohen. Bei vielen wächst die Angst vor Armut und Ausgeschlossensein, was irrationale Feindbilder und den Wunsch nach einfachen Lösungen befördert. Klare politische Antworten fehlen ebenso wie eine durchdachte Prävention. Wenn demokratische Perspektiven viele Menschen nicht mehr überzeugen, was hilft dann gegen das Erstarken des Rechtsextremismus? Darüber spricht Ulrich Sonnenschein mit den Politikwissenschaftlern Hajo Funke und Wolfgang Merkel, mit Karolin Schwarz, Expertin für Rechtsterrorismus und Desinformation im Internet, dem Autor Hasnain Kazim, der sich für den interkulturellen Dialog stark macht und mit Lea Lochau von der Amadeu Antonio Stiftung, die den Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention koordiniert. Podcast-Tipp: ARD Radiofeature Heilige Krieger - Christfluencer und die Neue Rechte Das ARD Radiofeature zeigt wie Religion auf Social Media funktioniert, wie neurechte Aktivisten das Christentum als Bollwerk gegen Liberalismus, Feminismus und Vielfalt beanspruchen und die Kirchen versuchen ihre Definition universaler christlicher Werte in einer Welt im Wandel zu verteidigen. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:8b35b1523073b67d/
Die EU-Kommission will die Macht der Digitalkonzerne brechen. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter [t-online.de/tagesanbruch](https://www.t-online.de/tagesanbruch) Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis freitags ab 6 Uhr zum Start in den Tag vorgelesen von einer freundlichen KI-Stimme – am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei [Spotify] https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), [Apple Podcasts](https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), [Amazon Music](https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Herrschaft der Einfallslosen: Die FDP wählt ParteivorsitzendenEin Kommentar von Paul Clemente.Die FDP hat ihren Partei-Vorsitzenden gewählt. Interessiert das überhaupt noch jemanden? Ja, denn der frisch Gewählte soll die Partei aus der wohlverdienten Krise lotsen. Einer Krise, die vor einem Vierteljahrhundert begann. Da verwandelte sich Chamäleon-Partei, die mal mit der CDU, mal mit der SPD regierte, zur dumpfen Vertreterin der Upper Class: Wahlslogan:„Mehr Brutto vom Netto“,sprich: Steuersenkung. Das war's auch schon.Obwohl, nicht ganz: Die FDP stehe zwar für freien Markt, aber ebenso für Bürgerrechte. Ein Anspruch, der beim Realitäts-Test völlig versagte. Zu gering war ihr Widerstand gegen freiheitsfeindliche Exzesse der Ampel-Regierung. Wo blieb der Freiheitseifer der Liberalen, als Lauterbach oder Haldenwang die Grundrechte attackierten?Also: Wozu noch die FDP?Darauf wissen auch die Wähler keine Antwort mehr: Bei der letzten Bundestagswahl plus den Landtagswahlen von Baden-Würtemberg und Rheinland-Pfalz kenterte die gelbe Titanic an der Fünf-Prozent-Hürde. Parteichef Christian Dürr tat ausnahmsweise das Richtige: Er reichte den Rücktritt ein. Postwendend bot sich FDP-Urgestein Wolfgang Kubicki als Nachfolger an. Für den 74jährigen Rechtsanwalt und Volkswirt dürfte die FDP-Rettung von existenzieller Bedeutung sein. Hat er ihr doch das Gros seiner Lebenszeit geopfert. Wer möchte schon erleben, wie das eigene Schiff in den Orkus fährt?Am Samstag erschien die Wahl von Kubicki als pure Formalität. Plötzlich stürmte eine Konkurrentin in die Arena. Der Liebling aller FDP-Gegner: Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Bis zu diesem Moment hatte sie ihre Kandidatur geheim gehalten. Ganz auf Überrumpelung gesetzt. Für diesen Coup hatte die EU-Abgeordnete die Unterschriften von 33 Delegierten gesammelt und damit die Anforderungen für eine Spontan-Kandidatur erfüllt.Als sie die Bühne betrat, ertönte ein Akustik-Mix aus Applaus und Buh-Rufen. Natürlich beteuerte auch Strack-Zimmermann: Mit ihrer Kandidatur wolle sie ein Zeichen setzen. Schließlich habe Kubicki nicht gerade „Aufbruchstimmung“ erzeugt. Die aber sei zur Partei-Rettung unabdingbar. Besonders erheiternd wirkte Strack-Zimmermanns Selbstdarstellung als Hüterin der Meinungsfreiheit. Gehört sie doch neben Bundeskanzler Friedrich Merz und Ex-Energieminister Robert Habeck zu den Sensiblen, die Verbal-Attacken als „Majestätsbeleidigung“ deuten und polizeilich verfolgen lassen.Unter ihrem Zepter, so versprach die EU-Abgeordnete, werde die gelbe Loserpartei sich „zu einem Bollwerk in der Mitte“ etablieren - „gegen den Verdruss, gegen rechte und linke Populisten“. Als No go wies sie einen Schulterschluss mit der AfD zurück. Damit könne die FDP zwar „Applaus und das Schulterklopfen von reaktionären Stammtischen“ gewinnen, aber keine Wahl. Strack-Zimmermann versprach: Sie werde genau verfolgen, wohin die Partei sich bewege.Was dann geschah, dürfte Strack-Zimmermann selbst überrascht haben. Sie gewann immerhin 40 Prozent der Delegiertenstimmen. Kubicki dagegen 59,27 Prozent. Damit hat er zwar die Krone erworben, aber wie knapp! Beinah die Hälfte der FDP-Delegierten scheinen keine Hoffnung auf ihn zu setzen. Nach Bekanntgabe des Gewinners beteuerte Strack-Zimmermann laut dpa:„Ich reiche Wolfgang Kubicki ausdrücklich die Hand für eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit. Es geht jetzt nicht um Personen, sondern darum, die FDP gemeinsam wieder stark zu machen.“Kubickis Gegenliebe hielt sich in Grenzen. Auf die Frage der ARD, inwieweit er den Strack- Zimmermann-Fans entgegenkäme, lautet seine Antwort: „Gar nicht". Seine Aufgabe bestehe nicht darin, irgendjemanden zu gewinnen, sondern dazu beizutragen, dass die Freien Demokraten von den Wählerinnen und Wählern wieder ernst genommen werden....https://apolut.net/kubicki-ubernimmt-das-sinkende-schiff-von-paul-clemente/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Derzeit läuft in der deutschen Hauptstadt ein Manöver. Der Name: „Operation Bollwerk Berlin 2026“. Laut Unterlagen geht es dabei um den „Transport von Schutzbefohlenen“ sowie die „Verbringung von Personen auf Wasserstraßen“. Das sei ein deutliches Alarmsignal, kommentiert AUF1-Nachrichtenleiter Martin Müller-Mertens aus Berlin.
Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Von Hegel bis zur "Konservativen Revolution": Philosoph Michael Kühnlein und Politikwissenschaftler Thomas Biebricher zeichnen die Ideengeschichte des Konservatismus nach – und fragen, ob er gegen Rechtsextremismus schützt. Rohde, Stephanie; Biebricher, Thomas; Kühnlein, Michael www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit
Norman Müller zeigt, warum KI zur neuen Sollbruchstelle der Cybersicherheit wird und weshalb Cybersecurity zur Chefsache gehört. Er ordnet aktuelle Studien und Reports ein, beschreibt die Demokratisierung von Angriffen durch generative Tools und macht klar: Wer KI integriert, skaliert ohne Governance und Prävention auch seine Verwundbarkeit. Im Fokus stehen Führungsfragen, Kontrollfähigkeit und Resilienz: nicht nur Firewalls und Patches, sondern Verantwortung, Krisenfähigkeit, Lieferketten und Souveränität.Hier kannst du das Essay von Norman Müller lesen. * 00:00 Intro: KI als Bollwerk und warum Cyber zur Chefsache wird* 01:05 Der Denkfehler: KI nicht nur Produktivität, sondern Verwundbarkeit* 02:25 WEF Zahlen: Erwartung vs. fehlende Prüfprozesse* 03:05 Tektonische Verschiebung: Demokratisierung des Angriffs* 03:45 KI in der Praxis: Phishing, Recon, Deepfakes, Automatisierung* 04:20 IBM X-Force: Exploits, unauth Schwachstellen, Chatbot-Leaks* 04:50 Schatten-KI als Eintrittspunkt: Systeme, Datenräume, Entscheider* 06:05 Cyber = Haftung, Betriebsfähigkeit, Reputation, Souveränität* 07:15 PwC: viele Angriffe, wenig proaktive Investitionen* 08:05 Deepfakes & Preparedness Gap: Erwartung vs. Vorbereitung* 08:55 Verizon DBIR: Ransomware, Drittparteien, Systemintrusionen* 09:40 Vom IT-Thema zum Vorstandsthema: Governance statt Beruhigung* 11:55 Prävention als Architektur: Identitäten, Datenklassen, Notfallfähigkeit* 13:10 Lackmustest Führung: kontrollfähig bleiben trotz KI-Angriffswelt* 14:20 Verband & Call-to-Action: Mitglied werden und Zukunft gestaltenDie Frage ist nicht, ob dieser Wandel kommt, sondern wer ihn aktiv mitgestaltet. Der Bundesverband für KI-Transformation bringt genau die Menschen zusammen, die Verantwortung übernehmen wollen. Unternehmer, Entscheider und Vordenker, die nicht zuschauen, sondern handeln. Wenn du Zugang zu einem Staatenmetzwerk, fundiertem Wissen und echten Umsetzungspartnern suchst, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Teil davon zu werden. Werde Mitglied im Bundesverband und gestalte die Zukunft aktiv mit.Wir suchen herausragende Expert:innen, Startups und Unternehmen im Bereich Künstliche Intelligenz Bewirb dich jetzt für den Venture AI Excellence Award To hear more, visit ventureaibriefing.substack.com
"Ich bin extra hergekommen, weil mich die Wahlergebnisse in Rheinland-Pfalz sehr beunruhigen. Sie sind hier nur fünf Jahre hinter uns. Ich kann Ihnen sagen, was kommt." Das ist die Warnung von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer vor einer erstarkenden AfD. Rechtspopulisten drängen in Landtage, Minderheitsregierungen müssen sich bewähren, Kommunalpolitik gerät unter Druck: Ist die föderale Struktur unserer Republik ein Bollwerk der Demokratie oder ein Einfallstor für Extremismus? Vier Landtagswahlen und die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus zeigen 2026 wegweisend, wie es um die Demokratie in den Ländern und in Deutschland steht.
Machtprobe in Budapest: Orbán, EU und ein merkwürdiger Herausforderer In Ungarn wird morgen nicht einfach nur gewählt. Dort entscheidet sich auch, ob der politische Druck aus Brüssel Wirkung zeigt. Am Sonntag entscheidet sich, ob Viktor Orbán sein politisches Modell behaupten kann oder ob mit Péter Magyar ein Herausforderer an die Spitze drängt, auf den viele in Brüssel große Hoffnungen setzen. Er wird von der EU und städtischen Linken auf den Schild gehoben. Es geht um Macht, Geld, Einfluss und die Frage, wie souverän ein Land in der Europäischen Union noch handeln kann. Brüssel friert Ungarn zustehende Milliarden ein, hält Geld zurück und erhöht damit den politischen Druck auf Budapest. Energiezuflüsse werden gedrosselt, der Machtkampf von außen befeuert. Mitten darin Viktor Orbán, Bollwerk gegen EU-Bevormundung. Wie ernst die Lage ist und worum es in dieser Wahl wirklich geht, das bespricht Holger Douglas im TE Wecker mit Jan Mainka von der Budapester Zeitung. Der heutige Wecker wird unterstützt von durch den Zukunftswiesnsummit: Unternehmen kämpfen mit Unsicherheit. Start-ups und Innovatoren mit fehlender Sichtbarkeit. Talente mit Orientierungslosigkeit. Eine gesamte Nation wartet darauf, dass jemand den nächsten Schritt macht. Das Zukunftswiesen Summit bringt alle zusammen. Werden Sie Teil der Lösung. Der Zukunftswiesnsummit findet am 27. und 28. April in der Arena Hohenlohe Ilshofen statt. Tickets und mehr Informationen finden Sie hier: https://zukunfts-macher.de/ . Als Tichy Hörer erhalten Sie mit dem Code: “Tichy30" Rabatt auf alle Tickets. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Kommende Streams:Donnerstag 12.03., 18.00 Uhr: Wir sind liveWir beginnen ganz und gar politisch und enden bei der Backtheke. Also thematisch. Und die Backtheke ist auch ein politisches Thema. Sie macht uns zu Sklaven unseres eigenen Geldes. Wer eignet sich besser, als dieses Bollwerk des Kapitalismus einzureißen? Genau. Wir machen uns drauf und dran und holen zu einem großen Rundumschlag gegen Backtheken und Systemgastronomie aus!Folge 439NordVPN Mega-Rabatt + 4 Extra-Monate: https://nordvpn.com/duettMehr Infos zu unseren Partnern (Rabatt-Codes usw.) findet ihr hier: https://linktr.ee/dasdilettantischeduettZu unserem Twitch-Channel kommt ihr hier: https://twitch.tv/dasdilettantischeduettCover: Fabian Sponheimer https://fabiansponheimer.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Friedrich Merz als Parteivorsitzender bestätigt Ein Standpunkt von Uwe Froschauer.Friedrich Merz ist der Kanzler der Kehrtwenden und der sozialen Kälte. Er versprach Haushaltsdisziplin, Migrationswende und wirtschaftliche Vernunft. Geblieben sind Neuverschuldung, soziale Härten und eine Energiepolitik, die Industrie und Verbraucher belastet. Friedrich Merz steht für eine Politik, die Prinzipien über das Wohl des Landes stellt – und dafür einen hohen Preis verlangt.Mit 91,17 Prozent der Stimmen wurde Friedrich Merz auf dem CDU-Parteitag erneut als Parteivorsitzender bestätigt. Die Delegierten bescheinigen ihm damit Rückhalt – doch seine Rede wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Zwar präsentierte sich Merz rhetorisch souverän und staatsmännisch, konkrete Ansatzpunkte für echte und beschleunigte Reformen blieben jedoch aus. Wo im Wahlkampf klare Kanten in Migrations-, Finanz- und Energiefragen angekündigt wurden, dominieren nun Kompromissformeln, Durchhalteparolen und die Rechtfertigung politischer Kurswechsel. Reformen werden beschworen, aber nicht terminiert und Probleme benannt, ohne dass erkennbar wird, wie sie gelöst werden sollen. Zwischen den Versprechen vor der Wahl und der politischen Wirklichkeit klafft nach wie vor eine riesige Lücke.Inhaltlich verband Merz in seiner Rede klassische konservative Motive mit aktuellen Krisenthemen. Er beschwor die Geschlossenheit der Partei und betonte, CDU und CSU müssten als stabile Kraft der politischen Mitte auftreten. Zugleich erneuerte er seine kategorische Absage an jede Zusammenarbeit mit der AfD und stellte die Union als Bollwerk gegen politische Ränder dar. Diese Selbstverortung in der „Mitte“ sollte Stabilität signalisieren, wirkte jedoch eher defensiv als richtungsweisend.Nach aktuellen Umfragen würde momentan etwa jeder fünfte Wahlberechtigte in Deutschland die AfD wählen. Diese Wähler pauschal aus dem demokratischen Diskurs auszuschließen, ist antidemokratisch. Die sogenannte Brandmauer wird als Abgrenzung gegenüber Parteiführungen begründet – gegenüber Millionen Bürgern ist sie jedoch eine politische Missachtung des Wählerwillens und damit ein Schlag ins Gesicht der Wähler und der Demokratie.Ich bin nicht gerade ein Freund der AfD. Als Demokrat, der sich der offenen Debatte verpflichtet fühlt, halte ich es jedoch für grundlegend falsch, einen wachsenden Teil der Bevölkerung dauerhaft zu delegitimieren, statt sich inhaltlich mit seinen Motiven auseinanderzusetzen. Wer Demokratie ernst nimmt, Herr Merz, muss auch unbequeme Wahlergebnisse aushalten – sowie politisch beantworten, und nicht moralisch wegdefinieren. Momentan sind es die Altparteien, die sich antidemokratisch verhalten, und nicht die AfD.Zentrale Schwerpunkte setzte Merz bei wirtschaftlichen Reformen. Er sprach von Bürokratieabbau, von der Notwendigkeit, Investitionen zu erleichtern, und von der Senkung von Energiepreisen als Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit. Auch strukturelle Veränderungen im Sozial- und Rentensystem kündigte er erneut an. Doch diese Reformrhetorik blieb weitgehend abstrakt. Zeitpläne, konkrete Maßnahmen oder politische Prioritäten nannte er nicht. Stattdessen verwies er auf die Zwänge der Regierungsarbeit und die Notwendigkeit von Kompromissen innerhalb der Koalition – ein deutlicher Kontrast zu den klaren Versprechen des Wahlkampfs.... Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
95.5 Charivari - Das Münchenbriefing - Münchens erster Nachrichtenpodcast
Er ist Stadtrat, Landtagsabgeordneter und tritt für die AfD als Oberbürgermeister-Kandidat an: Markus Walbrunn. In einer Stadt, die sich oft als „Bollwerk“ versteht, fordert er eine konfrontativere Politik gegenüber Land und Bund und will den Fokus im Rathaus radikal verschieben.In dieser Sonderfolge von „Das München Briefing“ sprechen wir über seinen Weg in die Politik, der – anders als bei vielen in seiner Partei – nicht durch die Flüchtlingskrise, sondern durch die EU-Politik begann. Walbrunn erklärt, wo er in der Stadtverwaltung den Rotstift ansetzen würde und warum er glaubt, dass München in Sicherheitsfragen aufrüsten muss.Das erwartet dich in dieser Folge:Spar-Programm: Warum Walbrunn die drohende Überschuldung Münchens als größtes Risiko sieht und wo er konkret Einsparungen plant.Wohnen & Zuzug: Sein Plädoyer gegen massive Nachverdichtung und für mehr Maßnahmen gegen die Landflucht.Sicherheit: Warum er kommunale und ehrenamtliche Sicherheitsdienste in der Stadt massiv ausbauen will.Rolle im Stadtrat: Wie er die Zusammenarbeit mit den anderen Parteien erlebt und was er unter einer „Normalisierung“ im Rathaus versteht.Markus Walbrunn positioniert sich als bürgerlich-konservative Alternative. Wie viel Einfluss kann und soll die AfD in München haben? Hör rein und bilde dir dein eigenes Urteil.Dein Guide zur Kommunalwahl am 8. März:Diese Folge ist das Herzstück unseres großen Wahl-Checks. Damit du die beste Entscheidung für dein Viertel und unsere Stadt treffen kannst, haben wir mit allen relevanten Spitzenkandidat:innen gesprochen.Hör dir auch die anderen Kandidaten-Checks an.Abonniere „Das München Briefing“, damit du keine der Sonderfolgen zur Wahl verpasst. Dein Update für München – kurz, knackig und direkt ins Ohr. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Kampf gegen Rechtsextremismus gehört zur DNA der Linken. Doch in Thüringen hat sie eine Mehrheit mit der AfD gebildet. Wie die Partei auf den Vorwurf der Doppelmoral reagiert und was jetzt auf sie zukommt, erklärt SPIEGEL-Redakteur Marc Röhlig in dieser Shortcut-Folge. ►►► Lob, Kritik, Themenvorschläge? Schreibt uns: hallo.shortcut@spiegel.de »SPIEGEL Shortcut« – Schneller mehr verstehen. Wir erklären euch jeden Tag ein wichtiges Thema – kurz und verständlich. Für alle, die informiert mitreden wollen. Neue Folgen von Shortcut gibt es von Montag bis Freitag auf Spiegel.de, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Links zur Folge: Von wegen antifaschistisches Bollwerk. Das ist gefährliche Doppelmoral Und dann bildet die Linke mit der AfD eine Mehrheit: Ramelow verteidigt gemeinsame Abstimmung der Linken mit der AfD: ►►► ► Host: Ilyass Alaoui ► Gast: Marc Röhlig ► Regie: Kim Ly Lam ► Redaktion: Kim Ly Lam, Regina Steffens ► Redaktionelle Leitung: Marius Mestermann ► Produktion: Jerrit Schmidtke ► Postproduktion: Kim Ly Lam, Philip Fackler ► Social Media: Maximilian Sepp ► Musik: Above Zero +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Kai Schattner ist eine Cuvée aus spontaner Begeisterung und tiefer Sachkenntnis, die den Weinservice erdet und zugleich zu einer Kunstform erhebt. Als einer der großen Sommeliers Deutschlands perfektioniert er nicht nur seine Weinkurationen, sondern die gesamte Inszenierung von Wein im Restaurant – von der Flasche bis zum Gaumen, vom ersten Gefühl bis zum letzten Nachhall des Genusses. Essen und Trinken sind für ihn keine getrennten Disziplinen, sondern Ausdruck einer Beziehung zwischen Küche, Winzer, Gast und Sommelier. Geboren in Heidelberg, einer Stadt, die von Weinbergen umarmt wird, fand Kai früh seinen Weg in die Welt des Weins – jedoch mit einem klaren Ziel: Weinkellner in einem der legendärsten Restaurants der damaligen Zeit zu werden, dem Nassauer Hof in Wiesbaden mit dem vom Gastronomie-Genie Hans-Peter Wodarz geführten Sterne-Restaurant „Die Ente vom Lehel“. Schon früh verstand er, dass Wein nicht allein über Wissen funktioniert, sondern übers Herz und die Fähigkeit, seine Liebe zum Produkt für den Gast spürbar zu machen. Er verantwortete einen Weinkeller – nein, eine Weingalerie – von 70.000 Flaschen, die damals erstmals in Deutschland mit dem Grand Award des Wine Spectator ausgezeichnet wurde. Hier zeigte sich sein Verständnis von Business und Verantwortung: Geld, Struktur und Organisation waren Mittel zum Zweck, niemals Selbstzweck. „Der Wein hat mich gefunden“, sagt er – und tatsächlich scheint es, als hätte das Schicksal ihn in den Rheingau geführt, wo er heute lebt und wirkt. 2003 zum Sommelier des Jahres gekürt, setzte Kai Schattner Maßstäbe, die die Branche nachhaltig prägen. Seine Kunst liegt in der Perfektion des Services: nicht nur empfehlen, sondern erzählen, nicht nur servieren, sondern Beziehungen stiften. Seit 2013 als selbstständiger Berater tätig, moderiert er Events, ist Weinkritiker, hält Seminare und berät Restaurants, Unternehmen und Winzer. Selbst in einer Zeit, in der Wein zunehmend zum Lifestyle avanciert, mahnt er zur Authentizität. Er trägt den deutschen Riesling über den Atlantik, referiert in China und Amerika, verbindet das Traditionelle und das Moderne – und verliert dabei nie den Respekt vor dem Handwerk, dem Ursprung und dem Herz des Weines. Kai Schattner ist ein Brückenbauer unseres Weinlandes, einer, der Genuss nicht als Pose, sondern als gelebte Haltung versteht. Über drei Jahrzehnte Erfahrung haben ihn zu einem Visionär gemacht – vom Sternerestaurant zur unabhängigen Beratung. Seine Arbeit, seine Moderationen und Auszeichnungen inspirieren eine Generation, Weinservice als Hingabe zu begreifen. Kai Schattner perfektioniert die seltene Kunst, Wein lebendig zu machen – und bleibt dabei ein Bollwerk der Qualität in Zeiten des Wandels.
Host Stefan Lassnig begrüßt Gabriela Bacher (zugeschaltet aus den USA) und Sebastian Loudon. Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Klausur „Acht Tische für die vierte Gewalt“, die im November 2025 auf Schloss Hernstein stattfand und Vertreter:innen aus Journalismus, Medienmanagement, Recht, Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Brancheninstitutionen an einen Tisch brachte. Bacher schildert, wie die digitale Umbruchszeit, autokratische Tendenzen und die Fragilität der Medienfreiheit zur Idee führten, Medienfinanzierung und Medienförderung gemeinsam neu zu denken. Loudon beschreibt das bewusst unösterreichische Setting: nicht ORF und Verleger im Hinterzimmer, sondern 64 Stakeholder, die in wechselnden Tischkonstellationen Probleme, Wunschzustände und konkrete Maßnahmen für ein zukunftsfähiges Fördersystem erarbeiten. Die Gäste erläutern zentrale Resultate: ein einheitliches, politikfernes Förderwesen mit sturmsicherer Institution, ein Kriterienkatalog samt Selbstregulierung, mehr Fokus auf resiliente Geschäftsmodelle, eine Deckelung von Regierungsinseraten sowie die Einbeziehung der Creator Economy und von Neugründungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle von Big-Tech-Plattformen, die Notwendigkeit wirksamer Regulierung auf EU-Ebene und der Aufbau eines „European Public Open Space“ als Alternative zu US-Plattformen. Intensiv diskutiert wird außerdem, warum Medienkompetenz nicht nur Schulthema ist, sondern gerade für ältere Generationen zentral wird – und wieso ein starker, öffentlich-rechtlich finanzierter ORF mit verfassungsrechtlicher Absicherung als Bollwerk gegen autoritäre Angriffe gilt. Zum Schluss sprechen die drei über Reaktionen auf Hernstein – von Begeisterung bis zur „Praxisferne“-Kritik des VÖZ – und darüber, wie die Ergebnisse in die laufende Reform der Medienförderung unter Medienminister Andreas Babler einspeisen könnten, ohne der Politik einen fertigen Forderungskatalog zu diktieren.Links zur Folge:Acht Tische für die vierte GewaltBericht im „Standard“ zu „Acht Tische für die vierte Gewalt“Alles Journalismus, oder was? (Kriterienkatalog auf Seite 26)Presse-Aussendung des VÖZ"Kein Stein auf dem anderen in der Medienförderung (Babler)" - Standard-ArtikelPodcastempfehlung der Woche:Cat People Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Das ist sie...die letzte Folge R2DnD....zum Spielleiterhandbuch 2024. Keine Sorge, es geht natürlich auch im neuen Jahr schwungvoll weiter mit DnD Content und ihr dürft euch auf noch mehr Road to DnD freuen. Zum Jahresabschluss bleibt uns nur Danke zu sagen, wir hoffen ihr seid auch im neuen Jahr weiter am Start!Damit ihr das neue Jahr ordentlich abschließen könnt, bilden Bastionen den finalen Abschluss unserer Spielleiterhandbuch-Reihe. Warum diese mit einigen Besonderheiten im neuen Regelwerk versehen sind, erfahrt ihr in der neuen Folge. Alles zu D&D auf Fantasywelt:https://www.fantasywelt.de/Dungeons-Dragons?wsa=4cc2bej17ga3h#R2DnD #DungeonsAndDragons #DnDdeutsch
Boris Rhein fordert eine Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern. Der hessische Ministerpräsident pocht auf eine strikte Einhaltung der Veranlassungskonnexität bei kostspieligen Bundesgesetzen. Er fordert außerdem eine Neuordnung des Länderfinanzausgleichs. Hessen müsse Schulden aufnehmen, um Leistungen in anderen Bundesländern zu finanzieren: „Das kann doch nicht richtig sein.“Die gewaltsamen Ausschreitungen in Gießen verurteilt Rhein als Angriff auf die Demokratie. Der Staat müsse die Versammlungsfreiheit auch für die AfD gewährleisten. „Der Normalzustand einer normalen Demonstration muss doch sein, dass gar kein Polizist verletzt ist“, stellt Rhein klar.Rhein lobt die „Junge Gruppe“ für die angestoßene Debatte zur Generationengerechtigkeit. Er mahnt dennoch zur Geschlossenheit, um die Regierung nicht zu gefährden. Jeder Abgeordnete trage auch eine Gesamtverantwortung: „Die CDU ist das letzte Bollwerk gegen alles Radikale“, warnt Rhein vor einem Scheitern der Koalition.[08:37]Der Präsident des ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.) beschreibt die Abhängigkeit der deutschen Industrie von internationalen Lieferketten. Gunther Kegel warnt vor der Illusion einer europäischen Autarkie im Halbleitersektor. Stattdessen müsse man ein „Level-Playing-Field“ mit China und den USA durch gezielte Industriepolitik schaffen. Kegel fordert, dass die Bundesregierung mit Subventionen versucht, große Halbleiter-Hersteller nach Deutschland zu holen.[02:30]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie gelingt das Leben? Indem wir einfach unserem Herzen folgen? Was sagt die Bibel dazu? Zukowski & Schindler ermutigen dich zu einem Leben mit gesunden Grenzen und einer gesunden Selbstbeherrschung. Lass dich inspirieren!Du möchtest gerne, dass wir in einer Podcast-Folge über einen Bibelvers sprechen, der dich bewegt? Oder über ein Thema sprechen, zu dem du Fragen hast? Dann sende deine Sprachnachricht mit "Hey, ich bin ... und wünsche mir, dass ihr über diese Bibelstelle sprecht", ganz bequem per WhatsApp. Hier der direkte Link zum Chat: https://wa.me/491783232220
Schüsse hallen durch den U-Bahnhof Jungfernheide, Soldaten stürmen mit Maschinengewehren die Treppen hinab und evakuieren einen U-Bahn-Zug: Mitten in Berlin probt das Wachbataillon vom 17. bis 21. November den Verteidigungsfall.
Immer weiter rückt das Militärische in den öffentlichen Raum. „Scharfschützen am U-Bahnhof: Bundeswehr bringt den Krieg nach Berlin“ – so lautet die Überschrift eines aktuellen Artikels der Berliner Zeitung. Es geht um eine Übung der Bundeswehr mit Namen „Bollwerk Bärlin III“. Dabei sollen unter anderem „Orts- und Häuserkampf sowie der Objektschutz verteidigungswichtiger InfrastrukturWeiterlesen
Boris Rhein, Ministerpräsident von Hessen, spricht mit Gordon Repinski über Koalitionen, Kanzler Merz und darüber, warum er in Wiesbaden besser dealen konnte als Berlin im Bund. Rhein erzählt, wie man Kompromisse ohne Kontrollverlust verhandelt, welche Lehren er aus Hessen zieht und warum Friedrich Merz aus seiner Sicht schneller ist, als viele denken. Zentraler Punkt des Gesprächs: Bürokratieabbau und Digitalisierung. Rhein will jedes Jahr ein neues Entbürokratisierungsgesetz vorlegen, 130 Vorschriften streichen, Standards lockern. Vom Denkmalschutz bis zur Bauordnung. Er fordert ein Ende des deutschen übermäßigen Umsetzung von EU-Vorgaben und mehr Vertrauen in die Selbständigkeit von Verwaltung und Wirtschaft.Im sicherheitspolitischen Teil wird Rhein deutlich: Er verlangt eine Deutschland-Garantie für Rüstungsausgaben: Deutsches Geld müsse in deutsche Wertschöpfung fließen. Beim Thema AfD bleibt er kompromisslos: Die CDU sei das „letzte Bollwerk“. Zum Schluss geht's um Ambitionen, Machtfragen und ein mögliches Unions-Duo Wüst/Rhein für spätere Zeiten. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Islamkonforme Fitnessstudios und Halal-Autohändler sorgen in der Schweiz derzeit für eine Welle der Empörung. Die steigende Beliebtheit von Halal-Angeboten sorgt im Ausland für Verblüffung, gilt die Eidgenossenschaft doch als Bollwerk gegen die Islamisierung. In seinem Kommentar erläutert AUF1-Korrespondent Stefan Thöny oftmals ausgeblendete Hintergründe und Zusammenhänge.
WKI: Debüt für die Warburg- und Dulles-Brüder (1919-1959)Ein Standpunkt von Wolfgang Effenberger.Bei der Pariser Friedenskonferenz 1919 hatten US-Außenminister Robert Lansing und dessen Neffen, die Dulles-Brüder, verschiedene, aber jeweils bedeutsame Rollen gespielt:Robert Lansing hatte als US-Außenminister bereits 1918 die "Lansing-Note" verfasst. Sie diente als Grundlage der harten Waffenstillstandsbedingungen gegenüber Deutschland und bildete schließlich die Basis für den Versailler Vertrag. Lansing leitete die Kommission für Kriegsverantwortlichkeiten, die die rechtlichen Grundlagen für die Sanktionierung Deutschlands und die Anklage des Kaisers erarbeitete. Wilsons Idee zur Gründung eines Völkerbundes unterstütze Lansing nicht uneingeschränkt und verlor daher schließlich das Vertrauen des Präsidenten.John Foster Dulles, damals ein junger Jurist, war enger Mitarbeiter der US-Delegation und gehörte zu jenen, die am Entwurf der wirtschaftlichen Bedingungen des Friedensvertrags mitarbeiteten. Er war insbesondere für Reparationen und wirtschaftliche Regelungen zuständig sowie für die Koordination zwischen Delegationsmitgliedern und internationalen Experten.Allen Dulles wirkte ebenfalls im Stab der US-Delegation, zunächst als junger Diplomat und Nachrichtenmann. Seine Aufgaben lagen vor allem in der Informationsbeschaffung und Hintergrundanalyse politischer Entwicklungen in Mitteleuropa, insbesondere Deutschlands. Robert Lansing gehörte zu den politisch und juristisch zentralen Figuren bei den Verhandlungen, John Foster Dulles spielte im Bereich Wirtschaftsfragen und Reparationsregelungen eine entscheidende Rolle, während Allen Dulles als junger Diplomat in der Nachrichtenarbeit und als "Verbindungsmann" tätig war. Alle drei wurden in dieser Zeit maßgeblich von den Erfahrungen und Netzwerken geprägt, die ihre späteren Karrieren entscheidend beeinflussen sollten. (1)Nach der Friedenskonferenz machten die Brüder Dulles einen Abstecher in das politisch gärende Berlin. Ihr Vater hatte in Göttingen und Leipzig Theologie studiert und seine Söhne mit Geschichten über die reiche intellektuelle Tradition und die Rolle des Landes in der Reformation begeistert.Allen Dulles blieb in Deutschland und wurde erster Sekretär der US-amerikanischen Botschaft in Berlin. Sein Bruder ging zurück in die New Yorker Industriekanzlei Sullivan & Cromwell und agierte global, wobei er sich mit größter Sorgfalt Deutschland widmete. Aus seiner Bewunderung für die Leistungsbereitschaft sowie die Strenge der Gesellschaftsordnung erwuchs seine Überzeugung, dass Deutschland eine aufstrebende Nation und ein Bollwerk gegen den Bolschewismus war.ZwischenkriegszeitDie Erfahrungen während des Ersten Weltkriegs – John als Pragmatiker im strukturierenden Hintergrund, Allen als Abenteurer im Feld – sollten ihre späteren Haltungen prägen: kompromisslose Realpolitik, Vertrauen in eigene Netzwerke und große Skepsis gegenüber Ideologien. Beide Brüder stehen für eine amerikanische Elite, die aus der Katastrophe des Ersten Weltkriegs gelernt hatte. Allen und John nutzten ihre juristischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Netzwerke aus dieser Zeit zunächst als Partner der renommierten Anwaltskanzlei Sullivan & Cromwell, die sie später als führende Figuren des amerikanischen Staates im Kalten Krieg in ihrem eigenen Sinn weltpolitisch weiter ausbauen konnten....https://apolut.net/august-1914-der-verzerrte-ursprung-unserer-gegenwart-teil-6-von-wolfgang-effenberger/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich stets als Bollwerk gegen die extreme Rechte inszeniert. Nun könnte er ihr den Weg zur Macht ebnen. Seine Strategie, die politische Mitte künstlich am Leben zu halten, stärkt den Rassemblement National. Kohl, Hélène www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Am Ende hatte die Weltfußballerin Aitana Bonmati eine Idee mehr als das deutsche Team. War der Matchplan zu defensiv? Chantal Ranke und Carmen Stadelmann über ein Halbfinale, das große Fragen aufwirft.
Die USA wollen Syrien als Bollwerk gegen den Iran aufbauen – Israel will dagegen das syrische Regime schwächen, um sich selber Einfluss zu sichern, sagt Nahostexperte Michael Lüders. Diese Taktik könnte ihm zufolge allerdings nach hinten losgehen. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
Anständig zu informieren ist das Versprechen von t-online. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter www.t-online.de/tagesanbruch Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag, am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Von verstoßenen Witwen über Tempeldienerinnen bis hin zu Stammesangehörigen, die im Matriarchat leben, den Familienbesitz erben und große Macht besitzen – das Potpourri der Hindu-Frauen ist groß. Doch im Kern sind die religiösen Traditionen aus den Hindu-Religionen, die meist als Hinduismus bezeichnet werden, noch immer patriarchalisch. Ihre Sozialstrukturen, die maßgeblichen Werte und Verhaltensnormen werden bis heute überwiegend von Männern geprägt. Doch dieses feste Bollwerk bekommt inzwischen – ganz langsam – kleine Risse.
Es war eine Sensation, als am 29. November 1971 erstmals zehn Nationalrätinnen und eine Ständerätin ins eidgenössische Parlament einzogen. Wie es ihnen auf dem politischen Parkett erging, hat die Historikerin Fabienne Amlinger in zahlreichen Gesprächen mit den Pionierinnen in Bundesbern erfahren. 1971 zogen die ersten gewählten Frauen ins eidgenössische Parlament ein. Die Historikerin Fabienne Amlinger gibt in ihrem Buch «Unerhört. Die ersten Politikerinnen im Bundeshaus» Einblick in ein helvetisches Bollwerk der Ablehnung von Frauen in der Politik. Dies reichte vom Auslachen in der Debatte, über Beschimpfungen als «Landesverräterin», bis hin zum Berufsverbot für den Ehemann und Bedrohungen an Leib und Leben. Die Autorin zeigt auf, was die ersten National- und Ständerätinnen diesen Widerständen entgegenhielten und was sie für die nächsten Frauengenerationen im Land erreichten. Literaturhinweis Amlinger, Fabienne: Unerhört. Die ersten Politikerinnen im Bundeshaus. Baden 2025. (Hier+Jetzt Verlag)
Säuberlich, Annika www.deutschlandfunk.de, Corso
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Nach der drittbesten Saison der FCA-Geschichte regiert Ratlosigkeit in Augsburg: Wiegt die tolle Defensive eine harmlose Offensive auf? Hätte Thorup mutiger sein können? Und wie soll es nun weitergehen? Irina Fuchs weiß mehr.
Tradition oder Rückschritt? Stolz oder Sturheit? Bei Athletic Bilbao ist nichts so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Der baskische Kultklub hält seit über 100 Jahren an seiner radikalen Cantera-Politik fest und setzt ausschließlich auf Spieler aus dem Baskenland. Was wie romantischer Lokalpatriotismus klingt, ist für manche längst ein Relikt vergangener Zeiten. Für andere ist es das letzte Bollwerk gegen den Ausverkauf des modernen Fußballs.
Das Online-Baugesuch ist endlich da! Nach einigen Verzögerungen ist es nun auch im Kanton Basel-Stadt möglich, sein Bauvorhaben digital beim Bau- und Gastgewerbeinspektorat einzureichen. Einige Dinge sind dann aber doch noch nicht ganz ausgereift. In der aktuellen Ausgabe des ArchiBasel Podcast sprechen wir ausserdem über aktuelle Entwicklungen am Basler Wohnungsmarkt. Anhand von zwei Umbauprojekten an der Kleinhüningeranlage und am Bollwerk fragen wir uns: wo liegen die Quadratmeterpreise für Mietwohnungen momentan? Zum Schluss widmen wir uns dem Wettbewerb zum Wohnhochhaus Rankstrasse. Könnte diese Typologie die Lösung für Wohnen in der Höhe sein? WEBSITE www.architekturbasel.ch INSTAGRAM www.instagram.com/architekturbasel FACEBOOK www.facebook.com/archibasel YOUTUBE www.youtube.com/channel/UC6hTXmiATFx-Pp6NodIBLvQ
Heute erstürmen die unerschrockenen Helden das Bollwerk der deutsche Filmindustrie. Der Fließbandarbeiter der Videospielverfilmungen kommt heute auf den Prüfstand und wir finden für euch heraus, ob Uwe Boll seinem Ruf als schlechter Regisseur wirklich gerecht wird oder ob es tatsächlich eine Perle in seiner Filmografie zu finden gibt.
In der heutigen Folge von „Alles auf Aktien“ sprechen die Finanzjournalisten Daniel Eckert und Laurin Meyer über einen rätselhaften Verlust bei Lockheed Martin, das unbeachtete Zoll-Risiko bei General Motors und ein Sahnehäubchen bei Starbucks. Wir freuen uns an Feedback über aaa@welt.de. Ab sofort gibt es noch mehr "Alles auf Aktien" bei WELTplus und Apple Podcasts – inklusive aller Artikel der Hosts und AAA-Newsletter.[ Hier bei WELT.](https://www.welt.de/podcasts/alles-auf-aktien/plus247399208/Boersen-Podcast-AAA-Bonus-Folgen-Jede-Woche-noch-mehr-Antworten-auf-Eure-Boersen-Fragen.html.) [Hier] (https://open.spotify.com/playlist/6zxjyJpTMunyYCY6F7vHK1?si=8f6cTnkEQnmSrlMU8Vo6uQ) findest Du die Samstagsfolgen Klassiker-Playlist auf Spotify! Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören. Außerdem bei WELT: Im werktäglichen Podcast „Das bringt der Tag“ geben wir Ihnen im Gespräch mit WELT-Experten die wichtigsten Hintergrundinformationen zu einem politischen Top-Thema des Tages. +++ Werbung +++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/alles_auf_aktien) Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Der künftige US-Präsident hat das wichtigste Bollwerk des Bündnisses demoliert. Leseempfehlung: Die Brände rund um Los Angeles verschlingen ganze Stadtteile: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/ungluecke/id_100569434/los-angeles-brennt-die-waldbraende-von-kalifornien-und-der-klimawandel.html Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter www.t-online.de/tagesanbruch Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag, am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Pocket Casts (https://pca.st/4jMw) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Jill Bollwerk is the founder of her own litigation firm with over 33 years of experience. Jill has built her practice from the ground up, starting without money or clients, and has navigated significant changes this year. Join us as we delve into her inspiring journey, discuss the importance of resilience, and learn how she balances her professional life with spoiling her grandkids in her personal life. Here's a Glimpse of What You'll Learn 0:00 Preview - Positive Mindset 0:57 Introduction 3:07 Get to Know Jill 5:56 Jill's Background Story 9:47 How Jill Got into Law 11:19 Jill's First Experience in a Law Office 15:14 Jill's Family Life 18:27 Jill's Career Progression 20:50 Winning Cases 22:18 Changing Jobs 24:11 Legal Marketing 25:54 How Jill Started Her Firm 29:27 Leadership 31:55 Client Acquisition 34:14 Positive Mindset 38:59 Free Time and Activities 41:32 Recommended Books 42:37 Wrap Up Bollwerk & Associates, LLC, is a St. Louis-based personal injury law firm specializing in accidents (car, truck, motorcycle), workplace injuries, nursing home cases, and premises liability. Their attorneys, with over 40 years of combined experience, emphasize a client-friendly approach with modern, welcoming offices and clear communication without legal jargon. They pride themselves on being accessible, prompt with communications, and keeping clients informed throughout their cases. If you are in need of representation in the St. Louis area, be sure to reach out to Jill and her team today. Speakers Featured in This Episode - Tom Foster of Foster Web Marketing- Jill Bollwerk of Bollwerk & Associates, LLC This episode is brought to you by Foster Web Marketing. Foster Web Marketing is dedicated to providing cutting-edge, highly customizable marketing and strategic solutions specifically designed for law firms and medical practices. Our award-winning marketing and systems solutions are what set us apart from everyone else.
Folge 2/4: Ikea eröffnet in Deutschland und schockiert die Kunden mit einem rebellischen Image und flotten Sprüchen. Ikeas modernes, helles Design krempelt die eher antiquierte Branche um. Billy und Co. werden zu Ikonen der Studentenbewegung. Doch das Unternehmen wächst zu schnell. Kamprad versucht die Kontrolle zu behalten, baut Ikea zu einem Bollwerk gegen feindliche Übernahmen aus und schafft einen Unternehmensgeist, der auf ihn zugeschnitten ist. Doch Kamprads weiße Weste ist nicht so sauber, wie es scheint.+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findest du hier: https://linktr.ee/kampfderunternehmen +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Am 8. November 1924 jährte sich der sog. Hitler-Ludendorff-Putsch. Während Ludendorff für seine Beteiligung nicht bestraft wurde, wurde Hitler zu einer fünfjährigen Haft verurteilt, im Herbst 1924 verdichteten sich aber bereits die Hinweise, dass er vorzeitig entlassen werden könnte. Das Hamburger Echo nahm am 7. November den Jahrestag zum Anlass nach Bayern zu schauen und abzuwägen, ob die politischen Akteure und Netzwerke resilienter gegen Umsturzversuche wären. Rosa Leu führt uns durch diese Bestandsaufnahme.
BVB kompakt am Morgen - 18.10.2024 Sicher dir unser Angebot für echte BVB-Fans: Nur 1 Euro für 4 Wochen! Einfach hier entlang: https://www.ruhrnachrichten.de/bvbpodcast Hier geht's zu unseren Artikeln: Wohnzimmer-Talk vor dem Spiel gegen St. Pauli: https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/bvb-schluesselspiele-in-serie-macht-es-in-dortmund-endlich-klick-wohnzimmer-talk-w949356-2001409076/ Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit! Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
Dem Österreichischen Bundespräsidenten kommt nach der Nationalratswahl 2024 eine besondere Bedeutung zu. Wen soll bzw. kann Bundespräsident Alexander van der Bellen mit der Regierungsbildung beauftragen? Kann er eine Angelobung bestimmter Regierungskonstellationen verhindern, ohne dabei eine Staatskrise auszulösen? Ganz-offen-gesagt-Host Fabio Polly hat dazu unterschiedliche Meinungen eingeholt und diese Fragen von mehreren Seiten beleuchtet:„Der Bundespräsident ist nach der Bundesverfassung völlig frei, wen er zum Bundeskanzler ernennt und wen nicht“, sagt Verfassungsrechtsexperte Bernhard Clemenz. Der Bundespräsident könne ein Bollwerk gegen autoritäre Tendenzen sein, gleichzeitig können seine Kompetenzen aber auch eine ziemliche Zeitbombe sein, so Clemenz.„Der Bundespräsident muss den Obmann oder die Obfrau der stärksten Partei mit der Regierungsbildung beauftragen“, stellt Meinungsforscher und Politikwissenschaftler Peter Hajek klar, „weil das immer so üblich war“.Bildungsexperte Daniel Landau sieht den Bundespräsidenten durch die direkte Wahl und der hohen politischen Bedeutung durchaus dafür legitimiert, den Regierungsauftrag so zu vergeben, wie er ihn für richtig hält: „Es erschiene mir wahnsinnig unlogisch, dass die Verfassung explizit diese Möglichkeit vorsieht, wenn sie dann nicht auch angewendet werden sollte“. „Durch die Mehrheitsentscheidung für ihn hat er für mich so etwas für das moralische Recht hier zu entscheiden“, so Landau.Ähnlich sieht das der Kabarettist Florian Scheuba, der auch auf die jüngste Vergangenheit verweist: „Nachdem der Bundespräsident Herbert Kickl bereits als Minister aus der Regierung abgelehnt hat – was hat sich seither geändert?“Die Kabarettistin Marina Lacković, besser bekannt als Malarina, hat auf die Frage, ob Bundespräsident van der Bellen Herbert Kickl im Falle des Falles als Regierungschef angeloben soll, eine überraschende Antwort: „Bei der Frage würde ich aus Respekt vor unserem Bundespräsidenten wirklich gerne passen. Mein Gefühl dabei ist, dass wenn ich mich in seine Situation versetze, sich bei mir eine ganz große Überforderung breit macht und ich ungerne mit ihm tauschen würde“, so Lacković.Journalist Lucian Mayringer erinnert daran, dass mit Thomas Klestil schon einmal ein Bundespräsident die Grenzen seiner Möglichkeiten erfahren hat. Schlussendlich müsse der Bundespräsident akzeptieren, wenn eine Mehrheit im Nationalrat eine bestimmte Konstellation bevorzugt. „Dem könnte er sich dann nicht widersetzen, ohne eine Staatskrise oder auch eine Krise seines Amtes auszulösen.“Buchautor und Schauspieler Michael Schottenberg ortet ebenfalls eine ganz schwierige Situation für den Bundespräsidenten: „Wenn der Bundespräsident die Macht hat, jemanden aufgrund seiner politischen Haltung auszuschließen, ist das zwar richtig, aber trotzdem problematisch.“„Also wir brauchen einen aktiven Bundespräsidenten und das nicht nur immer als Ankündigung in Präsidentschaftswahlkampfzeiten“, findet Politikwissenschafter Peter Filzmaier klare Worte. Und wenn es womöglich nur ein Tag in seiner Amtszeit sei, die Angelobung der Regierung sei seine wichtigste Aufgabe. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem Podcast
Liebe Leute,in dieser Folge spreche ich mit Timo Warnholz über das Thema Psychotrauma. Timo ist unter anderem Traumapädagoge und Traumafachberater. Wir klären in dieser Episode, was ein Psychotrauma ist, welche Ursachen es haben kann und wie man damit umgehen kann bzw. sollte. In der Sprachanalyse (32:17) gibt es wieder interessanten Wortschatz wie „das Bollwerk“, „der Gemütszustand“, oder Redewendungen wie „jemanden aus der Bahn werfen“. Viel Spaß!Euer RobinHier geht es zum Handout:https://www.dropbox.com/scl/fi/3jpeqvinbp8nj8arjwvnc/Episode_122_Psychotrauma-mit-Timo-Warnholz_Handout.pdf?rlkey=e9xm6q5k2y15l2bf9702bu77j&dl=0 Zu Timo Warnholz: https://www.timo-warnholz.de/Das Transkript und viele weitere Extras gibt es auf Patreon:https://www.patreon.com/aufdeutschgesagtZum Newsletter:https://aufdeutschgesagt.us21.list-manage.com/subscribe?u=530247c810b1c462df23c5ff9&id=b3c548b8d1Wer meine Arbeit finanziell unterstützen will, der kann das hier tun:https://paypal.me/aufdeutschgesagt?locale.x=de_DEE-Mail:auf-deutsch-gesagt@gmx.deHomepage:www.aufdeutschgesagt.deFolge dem Podcast auch auf diesen Kanälen:Facebook:https://www.facebook.com/pages/category/Podcast/Auf-Deutsch-gesagt-Podcast-2244379965835103/Instagram:www.instagram.com/aufdeutschgesagtYouTube:https://www.youtube.com/aufdeutschgesagtHier geht es zum Podcast auf anderen Seiten:https://plinkhq.com/i/1455018378?to=page Get bonus content on Patreon Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Schmude, Magdalena www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Am Sonntag lieferten sich die wahrscheinlichen Kanzlerkandidaten von SPD und Union, Olaf Scholz und Friedrich Merz, ein erstes Fernduell im Rahmen von Sommerinterviews. Scholz ist zuversichtlich, mit Sozialstaatsthemen das Ruder herumreißen zu können. Merz inszeniert sich als Bollwerk gegen die AfD.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hofft auf eine zweite Wahlperiode. Ohne die EVP könne keine Mehrheit gebildet werden. Auch ein linker französicher Politiker ruft zu einer „Einheitsfront“ auf.
Wie ein roter Faden zieht sich eine Erzählung durch die Berichterstattung, nach der die AfD antisemitisch und daher eine Kritikerin der israelischen Politik sei. Das ist erstaunlich, versteht sich die AfD selbst doch als kompromisslose Unterstützerin des Staates Israels. Den jüdischen Staat sieht sie als Bollwerk gegen den Islam, der ihr eigentlicher Feind ist. DerWeiterlesen
Kenny Bollwerk, tour guide showcasing rat locations in NYC and the creator of Rat Tok Topic(s): Rats in NYC and Rat tourism Article: https://www.dailymail.co.uk/news/article-12480963/NYCs-latest-tourist-attraction-RATS-Tour-guides-offer-trips-worst-rodent-infested-parts-Big-Apple-thousands-tune-TikToks-vermin-population-thats-exploded-city.html Social Media: https://www.facebook.com/nyckennyb/ https://www.instagram.com/nyc_kb/ TikTok @nyc_kb Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices