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Hasskommentare, Beleidigungen und sinkende Hemmschwellen im Netz – warum fällt es unserer Gesellschaft zunehmend schwerer, sachlich und respektvoll miteinander zu diskutieren?In einer neuen Ausgabe des Sachsen-Anhalt Podcast beleuchten die Hosts Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg die aktuelle Debattenkultur im Jahr 2026 und teilen ihre eigenen, teils erschreckenden Erfahrungen aus dem Social-Media-Alltag.Nachdem eine lebhafte Diskussion in der vergangenen „Schattenrunde“ zu einer Flut von über tausend Kommentaren führte, die von persönlicher Diffamierung bis hin zu potenziellen Straftatbeständen reichten, zog sich das Moderatoren-Duo für eine kurze Pause zurück.In dieser Episode analysieren sie den zunehmenden Einfluss von Bots, gezielter Desinformation aus Russland und die Dynamiken in extremistischen Echokammern auf beiden Seiten des politischen Spektrums.Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg erörtern das Phänomen des Whataboutism und hinterfragen den um sich greifenden Beißreflex bei politischen Themen im Vorfeld der anstehenden Landtagswahl. Dabei thematisieren sie auch konkrete Vorfälle wie den Wurf von Eiern gegen eine Studioscheibe während einer früheren Aufnahme in Köthen und den unkritischen Umgang vieler Nutzer mit Fake News und manipulierten Bildern.Die Hosts plädieren eindringlich für mehr Medienkompetenz, das Verifizieren von Quellen und eine Rückkehr zu einem harten, aber fairen Diskurs auf Augenhöhe, bei dem auch abweichende Meinungen respektiert werden.#ltwlsa26 #sachsenanhaltKapitel:0:00 Hasskommentare und veränderter Umgang im Netz 0:27 Begrüßung durch Chris Luzio Schönburg und Stefan B. Westphal 0:58 Über tausend Kommentare zur vergangenen Schattenrunde 4:23 Gezielte Desinformation und der Einfluss von Bots 4:46 Unsachliche Angriffe statt inhaltlicher Argumente 5:32 Die aktuelle Debattenkultur im Internet 8:15 Politischer Wahlkampf und die Reaktionen im Netz 9:43 Das Vertrauen in Medien außerhalb der eigenen Bubble 10:06 Die Bedeutung von Journalismus und Faktenchecks 11:45 Die Herausforderung, Fakten und Nachrichten zu prüfen 13:20 Das Erkennen von manipulierten Bildern im falschen Kontext 14:33 Sorgen und Wut in den sozialen Netzwerken 15:31 Sinkende Hemmschwellen im Internet und im Alltag 16:57 Widersprüchliche Erwartungen an die Politik 18:09 Die bevorstehende Landtagswahl und zunehmende Extreme 19:45 Die Zukunft des politischen Diskurses 21:24 Plädoyer für einen fairen Diskurs auf Augenhöhe 23:03 Unterschiedliche Wahrnehmungen der Situation 23:34 Eierwurf gegen die Studioscheibe in Köthen 27:22 Aufruf zu respektvollen Kommentaren und Verabschiedung
Seit der Aufklärung beruht Wissenschaft auf einem einfachen Prinzip: Wahrheitssuche durch Zweifel, Widerspruch und offene Debatte. Doch was geschieht, wenn ganze Fachgebiete ideologisch immer homogener werden?Eine neue Studie analysierte rund 600'000 Fachartikel aus den Sozialwissenschaften und kommt zu einem bemerkenswerten Befund: Politisch linke Perspektiven dominieren heute weite Teile des akademischen Diskurses nahezu vollständig.In dieser Folge spreche ich darüber, weshalb Wissenschaft intellektuelle Vielfalt braucht, warum fehlender Widerspruch die Qualität von Forschung beeinträchtigen kann und weshalb das schwindende Vertrauen vieler Menschen in wissenschaftliche Institutionen möglicherweise tiefere Ursachen hat, als oft angenommen wird.Eine Folge über Wissenschaft, Ideologie, Freiheit des Denkens – und die Frage, ob Universitäten noch Orte des offenen Erkenntnisgewinns sind oder zunehmend zu Echokammern werden.https://www.muellermathias.ch/
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
In Sachsen-Anhalt kann die AfD im Moment vor Kraft kaum laufen. Die Sonntagsfragenwerte klettern auf 41 Prozent und der Wahlsieg scheint ein Selbstläufer zu werden. Wir haben mit David Begrich von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus des Miteinander e.V. über die Dynamiken gesprochen, die Umfragen und mediale Berichterstattung auf dem Weg zur Landtagswahl im September erzeugen. Im Gespräch mit dem Soziologen geht es aber auch um eine Änderung des Diskurses.
Wie kann es sein, dass vermeintlich kleine Dinge große gesundheitliche Probleme auslösen. Wir ergründen die Resilienz des eigenen Systems.Disclaimer: In unserem Podcast sprechen wir unter anderem über Gesundheitsthemen. Wichtig ist, dass ihr unseren Podcast nicht als Basis für gesundheitsbezogene Entscheidungen nutzt. Bitte trefft keine Selbstdiagnosen. Unser Podcast ist Teil eines Diskurses über Heilung und Bewusstsein und ersetzt nicht die Beratung im Falle individueller Anliegen. Bitte konsultiert bei gesundheitlichen Beschwerden einen Arzt, denn nur eine individuelle Untersuchung kann zu einer Diagnose und Therapieentscheidung führen.
Streit mit Trump: Papst hat keine Lust mehrEin Kommentar von Paul Clemente.Papst zu sein war auch mal leichter. Bereits der Vorgänger des amtierenden Leo XIV., Papst Franziskus, wurde kaum noch aus theologischer Perspektive beurteilt. Im säkularen Westen gilt auch für den Pontifex: Die politische Haltung zählt. Sonst nichts. Damit wird er zum Gladiator in der Diskurs-Arena erklärt. Das aber hat wenig mit seinem Job zu tun. Im Falle des gegenwärtigen Papstes Leo XIV. hat sich dieses Malheur noch verschärft: Als US-Staatsbürger, geboren in Chicago, provoziert jedes Wort, das er zur globalen Politik äußert, automatisch ein Echo aus Washington. Anscheinend hält US-Präsident Trump den Papst für seinen persönlichen Stellvertreter in Europa. Da provoziert öffentlicher Widerspruch schnell einen Zornausbruch. Etwa wenn Leo XIV. den US-Angriff gegen Iran verurteilt. Kein Wunder, schließlich versucht Trump seine Ressourcen-Geilheit als christliche Wohltat zu tarnen. In den sozialen Plattformen kursieren KI-Bilder von ihm als Jesus Christus. Damit erklärt Trump sich zur Reinkarnation des Auferstandenen. Es ist erstaunlich, dass Trump – ganz nach dem Vorbild von Heinrich VIII. – keine eigene Kirche gründet. Weiß er doch am besten, was Jesus wirklich will: Als sein Bombardement in die sechste Woche ging, und kein Ende absehbar war, war sich der ehemalige Baulöwe sicher: Gott selbst wolle, dass die Vereinigten Staaten das tun:„Ja, das glaube ich, denn Gott ist gut.“ Der Allmächtige unterstütze das Handeln der USA, auch wenn der Weltenschöpfer über die Gewalt betrübt sei. In dem Punkt ergeht es dem Präsidenten wie dem Papst:„Gott gefällt nicht, was geschieht. Mir gefällt nicht, was geschieht.“Aber leider nimmt ihm das keiner ab: „Alle sagen, ich würde es genießen“, jammert Trump, „Ich genieße das nicht. Ich genieße es nicht.“ Immerhin: Ein Minimum an Verantwortung will Trump nicht abstreiten. O-Ton:„Gott will, dass für die Menschen gesorgt wird.“Ein gewagtes Statement nach tausenden Toten im Iran und 13 gekillten US-Soldaten.Tatsächlich deutet mancher Journalist das Bombardieren des Irans als Religionskrieg – Diese Vermutung stützt sich auf ein weiteres Statement des US-Präsidenten:„Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben - Passt nur auf! Allah sei gepriesen“.Ein Imam aus dem US-Bundesstaat Michigan, Steve Elturk, verurteilte Trumps Beitrag als„gefährliche Eskalation, die sowohl die internationale Stabilität als auch das moralische Gefüge des öffentlichen Diskurses untergräbt“.Aber nicht nur Trump. Auch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth weiß Gott auf der Seite der Amis. Die Rettung eines US-Soldaten vergleicht er mit Christi Tod und Auferstehung:„Sehen Sie, am Freitag abgeschossen, am Karfreitag; den ganzen Samstag in einer Höhle, einer Felsspalte, versteckt; und am Sonntag gerettet. Am Ostersonntag bei Sonnenaufgang aus Iran ausgeflogen, ein wiedergeborener Pilot.“ ...https://apolut.net/trump-vs-papst-krieg-im-namen-des-herrn-von-paul-clemente/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Jürgen Habermas ist tot – der Denker des herrschaftsfreien Diskurses prägte die politische Philosophie der Bundesrepublik. Für Martin Saar war er ein "ganz, ganz großer" Philosoph, der wissenschaftliche Tiefe mit öffentlicher Wirkung verband. Miller, Simone www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit
Wir sprechen über einen digitalen Dauerbrenner: Klarnamenpflicht im Internet. Den aktuellen Anstoß gab eine Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz, der forderte, dass Nutzer im Netz mit „offenem Visier“ agieren und ihre Identität preisgeben sollten, um die Transparenz zu erhöhen und der Verrohung des Diskurses entgegenzuwirken. Wir analysieren, warum diese Forderung zwar intuitiv bei vielen Menschen positiv ankommt, bei näherer Betrachtung jedoch auf erhebliche verfassungsrechtliche und gesellschaftliche Bedenken stößt. Wir diskutieren, warum Anonymität oft als „Schlüssel zur Meinungsfreiheit“ gilt und ein unverzichtbarer Schutzraum für Whistleblower, Minderheiten und Menschen in Regionen mit politischem Druck ist. Wir hinterfragen zudem die Wirksamkeit einer solchen Pflicht, da Studien zeigen, dass Hass und Hetze keineswegs nur anonym, sondern oft ganz ungeniert unter echtem Namen verbreitet werden. Viel Spaß beim Hören.
In dieser Folge zu Gast: Prof. Dr. Jörg Baberowski – Historiker, Publizist und scharfer Kritiker des gegenwärtigen politischen Diskurses in Deutschland. Wir sprechen über sein Buch „Am Volk vorbei- Zur Krise der liberalen Demokratie“. Er spricht über die schleichende Krise der liberalen Demokratie, die wachsende Macht von Eliten und Institutionen – und darüber, was passiert, wenn Menschen das Gefühl verlieren, Teil des politischen Prozesses zu sein. Was passiert, wenn Streit nicht mehr als demokratische Stärke gilt, sondern als Gefahr? Wenn politische Korrektheit zu Denkverboten führt – und Bürger sich abwenden, weil sie sich nicht mehr vertreten fühlen? In diesem Gespräch geht es nicht um einfache Antworten, sondern um klare Analysen, unbequeme Wahrheiten – und die Frage: Was braucht eine Demokratie wirklich, um lebendig zu bleiben? In dieser Folge erfährst du: • Warum Baberowski sagt: „Demokratie lebt nicht vom Konsens, sondern vom Streit.“ • Welche Rolle die EU spielt – und warum sie für viele zur Projektionsfläche geworden ist • Wieso Populismus kein Problem, sondern ein Symptom ist • Welche Gefahren von der Entmachtung des Parlaments und der Machtverschiebung zu „Experten-Gremien“ ausgehen • Warum laut Baberowski nicht Gesetze, sondern gemeinsame Institutionen und kulturelle Bindung eine Gesellschaft zusammenhalten • Und was das alles mit der Zukunft unserer Kinder zu tun hat Schlüsselbegriffe: Demokratiekrise, Populismus, EU-Kritik, politische Eliten, Repräsentation, Streitkultur, offene Gesellschaft #Demokratie #Politikverdruss #Populismus #JörgBaberowski #OffeneGesellschaft #Debattenkultur #EU #GesellschaftimWandel Links: Buch von Jörg: Support auf Steady: https://steady.page/de/inspirierend-anders/about Zur Homepage: https://inspirierendanders.com Dein eigener Podcast: https://bakuba.eu
Wie ist der Angriff auf den Schauspieler des Theater Bochum zu bewerten? "Theater ist Spiel, aber auch ernst", sagt Kay Voges, Intendant des Schauspiel Köln: "Vielleicht hat dieser Abend unsere Abwehrkräfte gegen faschistisches Gedankengut gestärkt." Von WDR 5.
Helfried Carl im Gespräch mit Judith Kohlenberger und Michael SoderHITZIGE DEBATTENMigrationspanik und KlimakriseBei den Themen Migration und Klima dauert es nie lange, bis die nächste Debatte losbricht. Aus Ideen werden Vorwürfe, aus Diskussionen endlose Grabenkämpfe. Am Ende bleibt oft nur eine Unübersichtlichkeit, wie gesellschaftliche Ziele erreicht werden könnten.Die renommierte Migrationsforscherin Judith Kohlenberger und der Sozioökonom Michael Soder analysieren in ihren aktuellen Büchern „Migrationspanik“ und „Hitzige Debatten“ die aktuellen Entwicklungen eines Diskurses, der in eine beginnende und in Teilen schon vollzogene autoritäre Wende, die auch das bürgerliche Milieu ergriffen hat, zu münden scheint. Und beide zeichnen nach, wie der Blick von Gesellschaft und Politik wieder auf das Wesentliche gerichtet werden kann.Judith Kohlenberger leitet das Forschungsinstitut für Migrations- und Fluchtforschung und -management (FORM) an der WU Wien, ist Senior Researcher am Österreichischen Institut für Internationale Politik (oiip) und in Berlin am Jacques Delors Centre sowie am Einstein Center Digital Future assoziiert. Ihre Arbeit wurde mit dem Kurt-Rothschild-Preis und dem Anas-Schakfeh-Preis für Verdienste im Bereich der Menschenrechte, der Demokratie und der Förderung der Rechtsstaatlichkeit ausgezeichnet. Sie ist Mitglied des Integrationsrats der Stadt Wien und Mitherausgeberin der Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung. Ihr Buch Das Fluchtparadox (2022) war österreichisches Wissenschaftsbuch des Jahres 2023 und für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert.Michael Soder studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Sozioökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien und promovierte zur politischen Ökonomie der sozial-ökologischen Transformation. Aktuell arbeitet er in der Abteilung Wirtschaftspolitik der Arbeiterkammer Wien zu den Themen des grünen Strukturwandels, der grünen Industriepolitik, der Gestaltung eines gerechten Übergangs (Just Transition) sowie zu Forschung, Innovation und Technologie. Außerdem lehrt er an der Wirtschaftsuniversität Wien und der Hochschule Campus Wien sowie der FH des BFI Wien.Moderation:Helfried Carl, österreichischer Diplomat; 2014 bis 2019 österreichischer Botschafter in der Slowakei und ehemaliger Büroleiter der Nationalratspräsidentin Barbara Prammer; seit 2019 Partner des von ihm mitbegründeten Innovation in Politics Institute in Wien und Gründer der Initiative European Capital of Democracy. Carl ist Vorstandsmitglied im Bruno Kreisky Forum und in der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik ÖGFE.
Paul und Hannah haben über Foucault und sein Projekt einer Analyse des Diskurses gesprochen. Dabei haben sie nicht nur eine Kritik der Folge von Michael Kuhn zu Foucault gebracht, sondern auch mal versucht, Foucaults Projekt anhand des Textes "Die Ordnung des Diskurses" auf den Punkt zu bringen: Was ist Diskurs? Was ist Macht? Und was redet der da eigentlich? Ein paar grundlegende Bemerkungen zum Umgang mit theoretischen Texten kamen auch noch bei rum. Hier geht es zum Text, "Ordnung des Diskurses" zum Nachlesen: https://www.kulturanalyse.uzh.ch/dam/jcr:00000000-7943-5e91-ffff-ffffbc77cf97/Foucault_DieOrdnung_1970.pdf Hier zu Michael Kuhns Text auf unserem Blog: https://99zueins.de/mastermind-reihe-99-zu-eins-foucault-wahnsinnige-einsichten-aus-der-und-ueber-die-seele-wissen-ist-gewalt-leben-ist-diskurs/ Und hier zu Michaels Video: https://www.youtube.com/watch?v=M1n5-EFHD64 Wir sind 99 ZU EINS! Ein Podcast mit Kommentaren zu aktuellen Geschehnissen, sowie Analysen und Interviews zu den wichtigsten politischen Aufgaben unserer Zeit.#leftisbest #linksbringts #machsmitlinks Wir brauchen eure Hilfe! So könnt ihr uns unterstützen: Bitte abonniert unseren Kanal und liked unsere Videos. Teil unseren content auf social media und folgt uns auch auf Twitter, Instagram und FB Wenn ihr Zugang zu unserer Discord-Community, sowie exklusive After-Show Episoden und Einladungen in unsere Livestreams bekommen wollt, dann unterstützt uns doch bitte auf Patreon: www.patreon.com/99zueins Wir empfangen auch Spenden unter: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=NSABEZ5567QZE
Am 14. Dezember wird offiziell „TACHELES. Das Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“ mit einem Festakt in Chemnitz, im Staatlichen Museum für Archäologie smac, dem ehemaligen Kaufhaus der jüdischen Unternehmer Simon und Salman Schocken, eröffnet. Höhepunkt der Feier wird das Entzünden der ersten Kerze durch Landesrabbiner Zsolt Balla auf einem in erzgebirgischer Tradition in Seiffen gefertigten Chanukka-Leuchter sein. 100 Jahre nach Gründung des ersten sächsischen Landesverbandes der jüdischen Gemeinden soll 2026 ein Jahr lang mit 365 Projekten, Veranstaltungen und Ausstellungen auf die reichhaltige jüdische Geschichte und Kultur, sowie das jüdische Leben in Sachsen, deren Beitrag zu Vergangenheit und Gegenwart des Landes, aber auch deren Verluste sichtbar und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. An dem Programm TACHELES beteiligen sich die jüdische Gemeinschaft, Kultureinrichtungen, Vereine, Bildungsinstitutionen und Wissenschaftseinrichtungen, von lokalen Vereinen bis zur Staatsoper, von der Stadtführung bis zum Konzert im Leipziger Hauptbahnhof. TACHELES bezieht sich auf die jüdische Tradition der respektvollen und verantwortungsvollen Debatte, die Meinungsäußerung und offenen Diskurses auf Augenhöhe unterstreicht. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen begleitet das Themenjahr TACHELES bereits seit 2023 mit dem Förderprogramm „Jüdisches Leben in Kunst und Kultur“. Für das Jahr 2026 bewarben sich 120 Kulturakteure mit Veranstaltungsideen. 92 von ihnen erhielten jetzt die Förderzusage. Stiftungsdirektor Manuel Frey ist hoch erfreut über das große Engagement. Rund 1,2 Millionen Euro Fördergelder stehen zur Verfügung. In Bamberg wurde Manuel Frey 1964 geboren. Nach dem Studium der Geschichte und Soziologie in Marburg, Bielfeld und Berlin wurde er 1996 an der Universität Bielefeld promoviert. An der Technischen Universität Dresden habilitierte er sich mit einer Arbeit über „Sammler, Stifter und Mäzene in der Bürgergesellschaft“. Seit 2002 ist Manuel Frey im Dresdner Kulturbereich tätig, war drei Jahre Direktionsassistent am Deutschen Hygiene-Museum, ab 2005 in der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen als Literatur- und Kunstreferent tätig und seit 2008 als stellvertretender Stiftungsdirektor. 2019 wurde Manuel Frey zum Direktor der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ernannt. Zugleich wirkt er als Geschäftsführer des Sächsischen Kultursenats und seit 2022 als Honorarprofessor an der Philosophischen Fakultät der TU Dresden.Moderation: Julia HemmerlingRedaktion: Angelika Zapf
Wie ehrlich ist Berlins Verkehrspolitik wirklich?Nach der Anhörung zum Verkehrsentscheid im Abgeordnetenhaus sprechen wir mit Heiner von Marschall, Landesvorsitzender des VCD Nordost, über seine Eindrücke aus dem Mobilitätsausschuss – und über die politische Dynamik in Hinsicht auf die AGH-Wahl im Herbst 2026, die dort sichtbar wurde.Heiner schildert, wie Fraktionen und Interessenvertreter einhellig die Ziele der Verkehrswende bejahten – saubere Luft, weniger Verkehrstote, sichere Schulwege – und sie im selben Atemzug politisch ausbremsten. Zwischen Lippenbekenntnis und Blockade, so sein Fazit, klafft eine wachsende Lücke.Wir sprechen überdie Strategie des Eskalierens: wie Konfliktlinien gerade in der für so viele emotionalen Verkehrspolitik bewusst geschärft werden, um politische Mobilisierung zu erzeugen,den fehlenden gemeinsamen Kurs der Verbände und Initiativen, die bei aller inhaltlichen Übereinstimmung oft nicht mit einer Stimme auftreten,und die Frage, wie Vertrauen und Gesprächsfähigkeit zwischen Zivilgesellschaft und Politik wiederhergestellt werden können.Es geht in dieser Folge um mehr als Mobilitätspolitik – nämlich um den Zustand des politischen Diskurses in Berlin.Eine Folge über Verantwortung, Glaubwürdigkeit und die schwierige Balance zwischen Haltung und Zusammenarbeit.Neugierig geworden? Dann bitte hier einsteigen! Ring frei! live im Radio: Ihr könnt uns bis Ende 2025 auch noch auf UKW 88,4 hören (anschließend nur noch auf DAB+ und per Livestream), wir senden immer am zweiten Dienstag im Monat um 18 Uhr live aus der Raumfahrtagentur in Berlin Wedding.Jetzt Fördermitglied in unserem neuen Verein werden!Für alle, die uns finanziell unterstützen möchten, gibt es neben einmaligen Spenden ab sofort auch die Möglichkeit, Fördermitglied des Vereins zu werden.Mitmachen!Wir freuen uns jetzt besonders über neue motivierte Menschen, die beim Unterschriftensammeln unterstützen möchten!!! NEUE WEBSITE & CROWDFUNDING !!Website Verkehrsentscheid BerlinBluesky Instagram MastodonWeiterführende Links: Anhörung "Was sagt die Stadtgesellschaft?", 59. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr am 24.09.2025 (Tagesordnungspunkt 4).Artikel in der Berliner Zeitung zu Verspätungen der Busse der BVG vom 11.11.2026
Die heutige deutsche Elite lebt vom Niedergang, sie ist dekadent und dysfunktional, weil sie ihrer Funktion als Elite nicht mehr gerecht wird. Je weiter der Zerfall der Gesellschaft voranschreitet, umso mehr versucht sie die Realität durch falschen Glanz zu überstrahlen. Was vorherrscht, ist die Irrationalität des Diskurses, die verstärkte Repression, der ungezügelte Nepotismus, die Ersetzung der Evidenz durch Gesinnung, der Information durch Indoktrination, die Verhinderung von Wertschöpfung und die Vernichtung von Wohlstand. Aber das reale Dasein bestimmt nicht mehr die Wahrnehmung der Elite, sie ist stattdessen bestrebt, die Wahrnehmung des Daseins zu bestimmen. Sie produziert ein Weltbild, das ohne Welt auskommt, das nur noch Bild ist, imaginär und eingebildet.
Was tun in einer Welt, in der Klimawandel und Autoritarismus kaum aufhaltbar scheinen? Jan Böhmermann versucht es mit Unvernunft: Mit der Berliner Ausstellung „Die Möglichkeit der Unvernunft“ will er aus der Social-Media-Logik des öffentlichen Diskurses aussteigen.
Eigentlich sollte Meinungsfreiheit in einer freiheitlichen Gesellschaft selbstverständlich sein. Doch was, wenn eine Gruppe die Regeln bricht? Soll man Gleiches mit Gleichem vergelten? Radikalenerlass: https://de.wikipedia.org/wiki/Radikal... Die 36 Strategeme: Print: https://www.amazon.de/exec/obidos/ASI... Als Hörbuch: https://payhip.com/b/4nBZl ►WEITERE INFORMATIONEN VON TEAM RIECK Spieltheorie: Vom Gefangenendilemma (GD) zur Kooperation Das GD zeigt den Konflikt zwischen individueller und kollektiver Rationalität: Defektion ist für den Einzelnen vorteilhaft, führt aber gemeinsam zum schlechteren Ergebnis (Nash-Gleichgewicht 1/1 statt 3/3). In wiederholten Spielen ermöglicht Tit-for-Tat (TfT) Kooperation: startend kooperativ, anschließend Spiegelung des letzten Zugs. Vorteile: nicht ausbeutbar (sofortige Sanktion), versöhnlich (sofortige Rückkehr), einfach. Risiko: Eskalation durch Fehlwahrnehmungen. Übertragen auf gesellschaftliche Konflikte: Polarisierung und „Cancel Culture“ funktionieren wie ein iteriertes GD. „Defektion“ ist der Versuch, die Gegenseite mundtot zu machen – kurzfristig bringt das Deutungshoheit, langfristig schadet es dem Diskurs. Gleiches gilt in der Außenpolitik: Reziprozität fördert Vertrauen. Cancel Culture: spieltheoretisch-historisch „Cancel Culture“ entstand um 2010 im afroamerikanischen Aktivismus als Entzug von Unterstützung bei problematischem Verhalten. Heute ist der Begriff politisiert und bezeichnet die strategische Anwendung sozialer oder beruflicher Sanktionen gegen unliebsame Meinungen. Historische Vorläufer zeigen: Der Mechanismus ist nicht neu. In der McCarthy-Ära (USA, 1950er) führten Verdächtigungen („Blacklisting“) zu sozialer und beruflicher Ächtung. Der deutsche Radikalenerlass (1972) zielte auf „Verfassungsfeinde“ im öffentlichen Dienst („Berufsverbote“). Gemeinsam ist die Verschiebung vom Argument zur Existenzebene. Abgrenzung zu legitimer Kritik: Kritik greift Argumente an und bleibt im Diskurs. Systematisches „Canceln“ zielt auf Status, Beruf und soziale Integration – also auf Ausschluss aus dem Diskursraum. Es ist die strategische Defektion im gesellschaftlichen GD. Lösungsansätze: Von Defektion zu Kooperation Ziel ist ein stabiles, Pareto-superiores Gleichgewicht: Meinungsfreiheit + Respekt. • Dialog & Mediation: Formate des konstruktiven Journalismus verbinden Probleme mit Lösungen und wirken wie Moderation. • Digitale Diskurskultur: Plattform-Design und Moderation sollten Anreize verschieben. Nicht bloß Engagement belohnen (Empörung), sondern sachlichen Austausch. • Internationale Beispiele: Skandinavische Länder setzen auf starke, unabhängige ÖRR als vertrauenswürdige Instanzen – eine „übergeordnete Autorität“, die GD-Dynamiken zähmt. Kanada betont Medienkompetenz und Normen des respektvollen Diskurses – eine Verpflichtung zu wechselseitiger Kooperation. Fazit Freie Rede braucht Regeln der Reziprozität. Wer Defektion mit Defektion beantwortet, stabilisiert Polarisierung. Besser sind transparente Regeln, schnelle, proportionale Sanktionen bei Regelbruch und die Bereitschaft zur Rückkehr in die Kooperation. ►WEITERES VON CHRISTIAN RIECK ○ Instagram: /profrieck ○ Twitter: /profrieck ○ LinkedIn: /profrieck #profrieck #cancelculture #politik
Kopftuch-Streit im Klassenzimmer: Schutz oder Bevormundung? Verhüllen verboten: Die Regierung will das Tragen von Kopftüchern an Schulen für Unter-14-Jährige verbieten. Befürworter sehen darin einen Schutz der Kinderrechte: Mädchen sollen frei aufwachsen, ohne religiösen oder familiären Zwang. Das Kopftuch hingegen sei ein Symbol der Unterdrückung. Gegner aber warnen vor Bevormundung und Diskriminierung: Ein Verbot greife in die Religionsfreiheit und das Elternrecht ein, stigmatisiere muslimische Familien und erschwere Integration, statt sie zu fördern. Und schon einmal hat der Verfassungsgerichtshof ein Verbot an Volksschulen gekippt. Darf der Staat bestimmen, was Kinder tragen dürfen? Ist das Kopftuch ein Zeichen der Unterdrückung oder Ausdruck der Freiheit? Und welche Rolle spielt der Islam im Leben unserer Kinder? Mord an Andersdenkenden: Woher kommt die Gewalt? Die ganze Welt ist erschüttert vom Mord an Trump-Aktivist Charlie Kirk, der auf offener Bühne erschossen wurde. Der Täter befindet sich noch auf der Flucht, das Motiv ist weiter unklar. US-Präsident Donald Trump geißelt aber schon die “radikale Linke” dafür. Nicht nur in den USA befürchtet man seither weitere Polarisierung, Verrohung des öffentlichen Diskurses und Gewalttaten. Schwappt diese Welle politischer Gewalt auch zu uns über? Und wird die Gefahr durch die Gewalt der politischen Linken unterschätzt? Drohnen über Polen: Stürzt Europa in den Krieg? Der Krieg in der Ukraine droht sich auszuweiten: Russische Drohnen sind in polnischen Luftraum eingedrungen. Namhafte Experten werten das als bewusstes Austesten der militärischen Fähigkeiten, manche sprechen sogar von einem Angriff auf ein Nato-Land. Auch Polen selbst sieht sich so nah am Krieg wie seit 1945 nicht mehr. Russland freilich kann kein eigenes Fehlverhalten erkennen - und hält prompt eine große Militärübung an der polnischen Grenze ab. Braucht es jetzt eine entschiedene Antwort von Nato und EU, um den russischen Provokationen zu begegnen? Oder führt die Konfrontationslinie gegen Moskau in die Katastrophe? Darüber diskutiert Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Gerald Markel, Polit-Blogger Martina Salomon, Herausgeberin des "Kurier" Robert Misik, Journalist und Autor Lena Schilling, EU-Parlamentarierin der Grünen Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Ein Standpunkt von Uwe Froschauer.Bundeskanzler Friedrich Merz hat am 2. September 2025 den russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem Fernsehinterview in der Sendung „newstime“ von Sat.1 dreimal als Kriegsverbrecher bezeichnet. Hier das Zitat aus dem Interview:„Putin ist ein Kriegsverbrecher. Er ist vielleicht der schwerste Kriegsverbrecher unserer Zeit, den wir im großen Maßstab sehen. Wir müssen uns im Klaren sein, wie man mit Kriegsverbrechern umgeht: Da ist Nachgiebigkeit fehl am Platz.“Kurz danach – am gleichen Tag – wurden die unzutreffenden Worte vom deutschen Bundeskanzler im gleichen Wortlaut in einem kurzen Tweet auf „X“ veröffentlicht.Wie Propaganda funktioniert, wissen die kriegstreiberischen Schergen der CDU. Sie sind sich der kommunikativen Wirkung dieser Formulierung voll bewusst. Die klassische Manipulationstechnik „Wiederholung“ verstärkt Eindrücke, sorgt für Einprägsamkeit und erzeugt emotionale Resonanz. Politiker und ihre narrativstützenden, eliteinstruierten Medien nutzen diese rhetorische Technik, um bestimmte Schlüsselbegriffe in den Köpfen der Bevölkerung zu verankern, und die Menschen in Richtung ihrer oftmals menschenverachtenden Ziele zu steuern. Die Wiederholung des Wortes „Kriegsverbrecher“ dreimal in kurzer Abfolge sowohl im Interview von Merz als auch kurz danach wortgleich auf X ist Manipulation par excellence, um die Bevölkerung auf einen Krieg vorzubereiten, der in meinen Augen jedoch nicht vom angeblichen Kriegsverbrecher Wladimir Putin, sondern von den europäischen Kriegstreibern wie Emmanuel Macron, Keir Starmer und Friedrich Merz provoziert wird. Jeder, der sehen kann, sieht das. Wer das nicht sieht, ist meines Erachtens bereits Opfer dieser geschickten Fremdsteuerung von Friedrich Merz, Ursula von der Leyen, Boris Pistorius, Emmanuel Macron, Keir Starmer und Konsorten.Wer die Wiederholung von Kampfbegriffen wie „Kriegstüchtigkeit“ oder „Kriegsverbrecher“ nutzt, trägt zu einer Militarisierung des Diskurses bei. Und genau das ist beabsichtigt: die Kriegstüchtigkeit der europäischen Bevölkerung, für die eine militarisierte Sprache zur Gewohnheit werden soll. Bei der Entschlossenheit implizierenden Formulierung von Herrn Merz im oben erwähnten Interview handelt es sich nicht nur um eine bewusste, zugespitzte politische Kommunikation, sondern in erster Linie um den sicherlich erfolgreichen Versuch, Emotionen in der Bevölkerung anzusprechen, um Einigkeit in der „Kriegsfrage“ zu erzielen. Es wird der Glaube in der Bevölkerung erzeugt, dass alles versucht wird, um Krieg zu verhindern, aber der Berserker Putin will ja nicht anders. Nein, im Gegenteil, die europäischen Bellizisten wollen nicht anders! Sie wollen die angeschlagene Wirtschaft in vielen europäischen Nationen durch Kriegswirtschaft wieder auf Kurs bringen, und nehmen einen tatsächlichen Krieg in Europa billigend in Kauf, den die USA und Russland bereit sind beizulegen. Die Ukrainer – die hauptsächlich Leidtragenden – werden ohnehin nicht gefragt. Die Ukraine ist lediglich Spielball der Großmächte. Ist das nicht schrecklich und kaputt? Spiegelt die Situation in der Ukraine nicht den Werteverfall unserer Gesellschaft wider?Der nicht verhandlungsbereite und auch nicht verhandlugsfähige deutsche Bundeskanzler Merz will mit diesen Worten die Härte seiner – meines Erachtens bellizistischen und damit dümmlichen – Position gegenüber Wladimir Putin hervorheben. Er ist jedoch mehr als BlackRock-Agent unterwegs, der überwiegend am Profit- und Machtausbau seines Auftraggebers interessiert ist – für den Krieg ein äußerst profitables Geschäft ist –, und nicht an den Bedürfnissen seiner Bürger, die keinen Krieg wollen.Nun zu den Inhalten dieses fragwürdigen und hetzerischen Tweets. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vortrag von Dr. Simon Kruschinski (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) im Rahmen der Veranstaltung „Corona-Effekt: Fokus Medien“ vom 1. September 2025 Von „Lügenpresse“, „Panikmache“ und „Staatsmedien“ war nach Ausbruch des Covid-19-Virus schnell die Rede, wenn es um die Berichterstattung zum Verlauf der Pandemie ging. Während in Redaktionen mit der journalistischen Herausforderung umgegangen werden musste, die Krise zu beschreiben und zu kommentieren sowie Maßnahmen, Inzidenzen und gesellschaftliche Effekte einzuordnen, fand an anderen (digitalen) Orten eine lebhafte, zum Teil höchst aufgeregte Meinungsbildung statt. Welche Rolle haben die klassischen Medien und sozialen Kanäle in der Krise gespielt? Wer hat wie zur produktiven Informationsstreuung oder auch zur „Erhitzung“ des Diskurses beigetragen? Was würde oder sollte bei einer weiteren Pandemie angesichts der gemachten Erfahrungen anders laufen?
Medien, Macht, Moral: Wolfgang Herles im Klartext Wie frei ist Deutschland noch – und was bedeutet das für dein Vermögen? In diesem pointierten Interview mit Wolfgang Herles (ehem. ZDF-Studioleiter, Autor) sprechen wir über Konformismus, Moralisierung und die Entpolitisierung des Diskurses – inkl. harter Einblicke in die Medien-/Politik-Verflechtung, die Rolle der Öffentlich-Rechtlichen und den Preis für echte Meinungsvielfalt. Du erfährst, warum Herles von einem „Gouvernantenstaat“ spricht, weshalb Skepsis eine Bürger-Tugend ist, und welche Schritte du heute gehen kannst, um geistig wie finanziell unabhängiger zu werden. Themen u. a.: • Medien–Politik-Symbiose • Quote vs. Programmauftrag • AfD-Verbot? (Argumente statt Ausgrenzung) • Kernenergie, Migration & Corona im Rückblick • Bildungskrise & Steuerstaat • „Mehr Anarchie wagen“ – rechtsstaatlich, selbstbestimmt handeln. Mehr in der heutigen Tipp-Ausgabe.
Wir sprechen mal wieder über das zentrale Körperorgan und alles was dazugehört und rundherum. Disclaimer: In unserem Podcast sprechen wir unter anderem über Gesundheitsthemen. Wichtig ist, dass ihr unseren Podcast nicht als Basis für gesundheitsbezogene Entscheidungen nutzt. Bitte trefft keine Selbstdiagnosen. Unser Podcast ist Teil eines Diskurses über Heilung und Bewusstsein und ersetzt nicht die Beratung im Falle individueller Anliegen. Bitte konsultiert bei gesundheitlichen Beschwerden einen Arzt, denn nur eine individuelle Untersuchung kann zu einer Diagnose und Therapieentscheidung führen.
Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.Dieses Kapitel der Geschichte des Völkermords in Gaza beginnt damit, dass weitere Beweise auftauchten, nach denen der 7. Oktober durch die israelische Führung ein bewusst zugelassenes Ereignis war, welches in seinem Umfang kalkuliert eingegangen wurde, um als Vorwand für den Völkermord zu dienen. Dann folgt die Erklärung, wie das Vorgehen in Gaza langsam auf das Westjordanland übertragen wurde und wie ein perfekt ausgeklügelter Hungermord aussah. Wir erfahren, wie die rechtsextreme Regierung gegen die Anerkennung Palästinas durch immer mehr Länder vorging, und schließlich, ob es vielleicht doch den Beginn eines Rückzugs aus Gaza gab und dass Israel längst begonnen hat, das Westjordanland zu annektieren.Verschwörungstheorie - BoosterWar der 7. Oktober 2023 ein von Israel bewusst zugelassener Pearl-Harbour-Moment? Eine weitere Aussage verstärkte den starken Verdacht. Es fehlte im August 2025 eigentlich nur noch ein Geständnis.Wir erinnern uns: Es gab Warnungen durch "die Mädels", weibliche Soldaten, welche die Grenze überwachten, über Vorbereitungen des Angriffs, die von Vorgesetzten lächerlich gemacht worden waren, es gab Warnungen von mehreren ausländischen Geheimdiensten über einen drohenden Angriff der Hamas, ein Fernsehsender hatte während der letzten 12 Monate immer wieder über die Vorbereitungen berichtet. Schließlich waren Einheiten trotz aller Warnungen von der Grenze abgezogen worden.Und nun dies: Die Aussage in einem X-Beitrag (1), in der ein israelischer Soldat bezeugte, dass der Befehl erteilt wurde, alle Patrouillen entlang der Grenze zum Gazastreifen von 5:20 bis 9:00 Uhr am 7. Oktober 2023 abzusagen, hatte erhebliche Auswirkungen auf das Verständnis der Ereignisse dieses Tages. Diese Aussage musste man im Zusammenhang mit Berichten werten, denen zufolge die Hannibal-Direktive des israelischen Militärs, die den Einsatz tödlicher Gewalt zur Verhinderung von Soldatenentführungen erlaubte, während der Angriffe vom 7. Oktober auch auf Zivilisten angewandt wurde. Dadurch erhielten diese Enthüllung eine teuflische Note.Die Absage der Patrouillen konnte als strategische Entscheidung angesehen werden, die Grenze verwundbar zu machen um den Angriff der Hamas zu vereinfachen. Diese Aussage löste in Israel neue Diskussionen über die Verantwortlichkeit und die strategischen Entscheidungen der israelischen Militärführung aus. Immer mehr sahen den 7. Oktober als kalkulierten Schachzug der israelischen Führung, um eine Begründung für den Völkermord und Vertreibung zu erhalten.Die Anhörung vor dem Knesset-Ausschuss, bei der diese Aussage gemacht wurde, ist Teil der laufenden Ermittlungen und des öffentlichen Diskurses in Israel über die Ereignisse vom 7. Oktober und die darauffolgenden Militäraktionen in Gaza....https://apolut.net/war-der-7-oktober-israels-pearl-harbour-von-jochen-mitschka/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In unserer aktuellen Podcast Folge geht es um die brisante Hakenkreuz-Affäre rund um die SPD, die aktuell für große politische und mediale Diskussionen sorgt. Ein weiterer Fokus liegt auf dem ARD-Sommerinterview, das durch massive Proteste gestört wurde. Wir diskutieren, wie es soweit kommen konnte und was das über den Zustand des politischen Diskurses und der gesellschaftlichen Spaltung aussagt. **Du hast Fragen zwecks:** Auswandern, Business oder lukrative Investments? Jetzt hier Gratis Strategie-Call mit uns sichern unter: [https://www.patrick-greiner.de/globalverbal](https://www.patrick-greiner.de/globalverbal) Du willst stetige Updates Rund um die Themen: Wirtschaft, Politik, Business,, Investments und Auswandern? Jetzt hier gerne **GLOBAL VERBAL Telegram-Gruppe** beitreten unter: [Linkbeschreibung](http://t.me/globalverbal)
Der Soziologe Armin Nassehi sieht die Lage in Deutschland besser, als viele denken – trotz eines aufgeheizten Diskurses. Er mahnt, mehr Sachlichkeit und weniger Kulturkampf in die Politik zu bringen. „Der öffentliche Diskurs tut so, als seien wir kurz vor dem Abgrund, womöglich schon einen Schritt weiter“, erklärt Nassehi im Gespräch mit Michael Bröcker.12:51Friedrich Merz besucht nach und nach die Landesregierungen. Bei seinen Antrittsbesuchen geht es dem Kanzler auch darum, mögliche Konflikte schon früh zu erkennen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen.Denn Merz weiß, die Regierungschefs sind mächtig genug, um ihm das Regieren schwer zu machen.01:30Die Liberalen kämpfen ums politische Überleben. Henning Höne, stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender, spricht Klartext: „Wir sind in einer existenziellen Krise, das muss man sagen. Es könnte passieren, dass es die FDP nicht mehr gibt."Seine Diagnose: „Wir haben zu wenig auf eigene, mutige, neue, innovative Inhalte gesetzt."07:44Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Alle Informationen zum Trade.Table:https://table.media/aktion/tradetableProfessional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Caroline & Jobst im Gespräch mit Frösi. Wir sprechen über Gespräche mit Oktopussen, Lieblingswitze über Pferde, in Gemeinschaft leben, ein Ärzte-Bravo-Poster für 5 Mark, Depeche Mode & Milli Vanilli & Black, eine Bon Jovi Kassette, ab und an mal in Schwedt sein, Männerdisziplin Pauschenpferd, Sichtung für die Sportschule, Kaderschmieden, anaboles Steorid in Brausepulver-Form, Leistungssport & Doping, endlich mal wieder Turnen angucken, Reck & Barren, Sieger bei der Bezirksspartakiade, Ausflippen am 9. November, 100 Mark Bettelgeld einlösen, eine Stone-Washed-Jacke mit Teddyfell-Kragen für 75 Mark, die sogenannte Sportstreckung, Unterschriftenliste gegen die Wiedervereinigung, alkoholfreier Sauvignon Blanc, Tino kam mit der Minor Threat CD, Exploited im SO, die ganze Hardcore-Ästehtik irgendwie cool finden, wie ein ungeschliffener Diamant, manchmal sind Fragen wichtiger als Antworten, vor 15 Geflüchteten in Thessaloniki am Hafen spielen, mit Y auf US-Tour, am 31. März mit Mastadon im ABC No Rio, kein Gemöbel mit Chainbreaker, Monster X / Devoid of Faith / Cyness / Nuclear Cult, jahrelang keine Bands, Balotellis & Zirkus Zirkus, unendlich viele Bass-Tutorials reinziehen, klingt so als müsste man es live spielen, sich in Englisch nicht so gut ausdrücken können, Texte ergänzen via Textnachricht, Ausbildung im Krankenhaus Moabit, zehn Jahre in der Hauskrankenpflege, Mysterium Patholinguistik, zwei Tage in der Woche in der Praxis, für sprachliche Bildung zuständig, Partizipation & Stimme haben, Bundesprojekt zur Förderung von Sprachbildung, der Stellenwert von frühkindlicher Bildung, der Ton wird rauer, furchtbare Art des Diskurses, Hoffnung wegen der Pendeltheorie, mit 10 Leuten zusammenwohnen, Potsdam ist wie der teure Biergarten von Berlin, salzige Lakritz, keine Angst Dinge zu verpassen, Curse ov Dialect im Schokoladen, "Die dunkle Seite der Sprache", die Urzeitkrebse ausm Yps, Bücher mit Sprachwitzen von der Buchmesse, die obligatorischen 10 Platten, es ist Gleitsichtzeit, das Gesamtwerk von Gray Matter, ein Lungfish-Cover von hackedepicciotto, uvm. Drei Songs für die Playlist:1) Ein Lieblingssong vom 12-jährigen Frösi: AMOR & DIE KIDS - Ich mach sowieso nur was ich will2) Ein Lieblingssong vom 27-jährigen Frösi: WIRE - Ex Lion Tamer3) Ein Song, den Frösi gerade erst vor ein paar Tagen mit viel Freude gehört hat: SNAILMATE - The Snailmate Show
Was ist Wahrheit – und wie können Worte sie sichtbar machen?In dieser Folge der 1000plus-Reflexion sprechen Kristijan Aufiero und Anna Gerber über die Kraft der Sprache – gerade dann, wenn es unbequem wird. Es geht um Wahrheitssuche in einer lauten Welt, um die Herausforderungen der Schwangerschaftskonfliktberatung, um mediale Verzerrung, Sprachlosigkeit und den Mut, trotzdem zu sprechen.Ein tiefgründiges Gespräch über die Verantwortung, die mit Worten einhergeht – und darüber, warum die Wahrheit sich letztlich immer Bahn bricht. Diese Folge richtet sich an alle, die sprachfähig bleiben wollen – inmitten eines immer lauteren, aber oft orientierungslosen Diskurses. ✍️ Schreiben Sie uns: podcast@1000plus.net
Mit Hanno Loewy geht im kommenden Jahr einer der erfolgreichsten Museumsdirektoren des Landes in den Ruhestand. 21 Jahre lang hat der Literatur-, und Medienwissenschaftler das Jüdische Museum in Hohenems geleitet und das Haus mit gesellschaftspolitisch relevanten und innovativen Ausstellungen zu einem Ort des Diskurses und der Begegnung gemacht. Im Gespräch mit Annette Raschner zieht Hanno Loewy Bilanz. Sendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 02.07.2025.
Früher gab es sie zuhauf: Fanzines, bei denen Fans für Fans über ihr Lieblingshobby schrieben. Mit dem Internet verlagerte sich der Ort des Diskurses, aber spätestens seit den "System Matters"-Kreativwettbewerben gibt es eine Renaissance. Einige Fanzine-Fans wollen aber noch einen Schritt weiter gehen und ein einmaliges, kuratiertes Kunstprojekt erschaffen, welches zwischen den verschiedenen Denk- und Spielweisen des Rollenspiels vermitteln soll. Also haben wir das "The CrunchFluff"-Team einfach mal gefragt, wie sie sich das vorgestellt haben...
...und die neuen Regeln des öffentlichen Diskurses | von Br. Bastian Salier | Dieser Beitrag wurde als Einführungsvortrag zur 63. Arbeitstagung der Forschungsloge Quatuor Coronati zum Thema „Freimaurerei und Medialität“ am 16.03.2024 konzipiert und im Jahrbuch der Forschungsloge Quatuor Coronati Nr. 62.2024 veröffentlicht. | Der Freimaurer-Spaziergang erscheint im Medienverbund der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland e.V. | Skript und weitere Informationen zur Folge auf: https://www.freimaurerei.de/umbrueche-der-mediennutzung/ | Feedback an redaktion@freimaurerei.de
Diese Folge ist ein Versuch, eine Sprache für ein Thema zu finden, das kaum noch besprochen werden kann, ohne dass es eskaliert: der Krieg in Israel und Palästina. Thilo Mischke spricht mit der Autorin, Friedensaktivistin und Mitgründerin der Peace Factory, Joana Osman, über die Art und Weise, wie wir heute über diesen Konflikt reden – oder eben nicht mehr reden können. Es geht um den Hass, der Freundschaften zerstört, um Shitstorms, die Gesprächsräume blockieren, und um die Angst, sich öffentlich zu äußern. Joana Osman erklärt, warum viele Debatten nicht zwischen politischen Lagern, sondern zwischen extremistischen Ideologien geführt werden – und wie gefährlich es ist, wenn wir uns in diesen Strudel hineinziehen lassen. Sie und Thilo fragen sich: Wie können wir wieder weich werden? Wie gelingt es, Gesprächspartner*innen nicht zu dehumanisieren, sondern ihre Geschichte zu sehen? Was kann eine aufrichtige Entschuldigung auslösen? Und warum liegt gerade in der gemeinsamen Angst vor der Zukunft ein möglicher Schlüssel für neue, empathischere Formen des Dialogs? Eine Folge über Verantwortung, Verletzlichkeit – und den Versuch, sich als Mensch inmitten eines hasserfüllten Diskurses zu behaupten. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/allesmussrauspodcast Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-
Unsere letzte Folge mit Max Czollek trug den Titel: “Als Deutscher ist es einfach zu sagen, alles ist wieder gut.” Zwei Jahre später sprechen Thilo und Max erneut, und an diesem 8. Mai 2025 muss wohl auch ein Deutscher sagen: Nichts ist wieder gut. 80 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus steht Deutschland wieder an einem historischen Kipppunkt. Doch was hat uns zu diesem Kipppunkt geführt? War Erinnerungskultur je effektiv? Und wie wird die Erinnerung teilweise für Zwecke instrumentalisiert, die sie eigentlich verhindern soll? Was bedeutet Befreiung? Während rechte Parolen wie „Remigration“ salonfähig werden und die AfD Umfragehochs verzeichnet, zeigt sich: Es sind nicht nur die „Neuen Rechten“. Auch etablierte Parteien tragen zur Verschiebung des Diskurses bei. In dieser Folge sprechen Thilo und Max über die Normalisierung rechter Ideologie, Versäumnisse in der Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit, Antisemitismus und darüber, dass symbolische Handlungen nicht reichen, um Veränderungen herbeizuführen. Sie sprechen über Vernetzung, über Ignoranz, aber auch über Angst – und warum sie vielleicht auch gut sein kann. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/allesmussrauspodcast Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-
In diesem aufschlussreichen TE-Gespräch spricht Roland Tichy mit der hessischen AfD-Landtagsabgeordneten Anna Nguyen, die unlängst von einer offiziellen Delegationsreise ausgeschlossen wurde – mit der Begründung, sie sei „schädlich für das Ansehen Deutschlands“. Der Hintergrund: Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft die AfD nun offiziell als „gesichert rechtsextrem“ ein. Welche politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen hat diese Entscheidung? Und was bedeutet sie für Beamte, Soldaten und Polizisten, aber auch für das demokratische Grundverständnis in Deutschland? Anna Nguyen, selbst Kind vietnamesischer Flüchtlinge, schildert ihre Sicht auf die Vorgänge, spricht offen über Diskriminierung, Anfeindungen im Netz und ihre Motivation, trotz aller Widerstände für die AfD zu stehen. Dabei kritisiert sie die Rolle von Bundesinnenministerin Nancy Faeser und spricht über ihre Erfahrungen im Ausland – wo sie auf Zustimmung trifft, nicht Ablehnung. Das Interview beleuchtet die Verschiebung des politischen Diskurses, den Umgang mit Opposition und die Frage, ob sich der Verfassungsschutz vom Beobachter zum politischen Akteur wandelt. Ein Gespräch über Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und politische Ausgrenzung – kontrovers, persönlich und hochaktuell.
Während der Begriff „Wokeness“ ursprünglich aus der schwarzen Community stammt und eine politische Wachsamkeit beschreibt, lassen sich angesichts der Verschiebung des politischen Diskurses nach rechts Inszenierungen und Ästhetiken beobachten, die sich als post-woke beschreiben lassen: Sie spielen mit politischer Bedeutung, instrumentalisieren und ironisieren diese aber. Wir analysieren das Phänomen ausgehend von einer Inszenierung von Kim Kardashian mit dem Tesla-Roboter Optimus, der ARD-Doku „Fynn Kliemann - Ich hoffe, ihr vermisst mich“ und Skinnytok bei TikTok. Es geht um die Normalisierung technofeudalistischer Narrative, weaponized incompetence und die Frage, was die Disziplinierung von Körpern mit faschistischen Idealen zu tun hat.
Nicole ist endlich wieder da! Und Pip Klöckner besucht uns und erzählt, was xAI mit X will. Oder umgekehrt? Trump versucht außerdem, auch in Europa seine sogenannten “Werte” durchzusetzen - und schreibt Briefe, in denen er französische Unternehmen auffordert, DEI-Programme einzustellen. Und was bedeutet eigentlich “OG”, Mark Zuckerberg? Das heutige Coverbild ist übrigens KI-generiert und zeigt Elon Musk, wie er sich selbst ein Waschbecken überreicht. ➡️ The Verge über die Zukunft der Communities https://www.theverge.com/press-room/617654/internet-community-future-research ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: [http://hakendran.org](http://www.hakendran.org) Kapitelmarken, KI-generiert, keine Haftung für Fehler! 00:00 Einführung und Begrüßung 03:00 Nachwirkungen der Bundestagswahl 06:01 Soziale Netzwerke im Wandel 09:02 Facebooks Rückkehr zu den Wurzeln 11:58 Instagram und die neue Reel-Fast Forward-Funktion 14:52 BlueSky und Referral-Links 16:07 Die Relevanz von BlueSky in der Echtzeitberichterstattung 18:43 Elon Musks Übernahme von XAI und X, inkl. Sprachnachricht von Pip Klöckner 32:51 Die Dystopie der sozialen Medien 39:10 Die Zukunft des Diskurses in sozialen Netzwerken 48:47 Trump Media und die Schweizerische Nationalbank 50:59 Trumps Einfluss auf europäische Unternehmen 54:00 Gesellschaftliche Veränderungen durch Trumps Politik 56:10 EU-Reaktionen auf Trumps Zölle 01:00:56 Regulierung von Tech-Unternehmen in der EU 01:04:06 Drohkulisse der EU gegenüber den USA 01:04:46 Subventionsmodell in Kanada und Tesla-Skandal
Besonders in den sozialen Medien scheint die Radikalisierung des politischen Diskurses zuzunehmen. Was kann die Politik tun, um Desinformation, digitale Gewalt, Hetze und Hass im Netz besser einzudämmen?
In der letzten Folge der "Ganz offen gesagt"-Spezialreihe "Demokratie in Gefahr" beleuchtet Host Fabio Polly mit seinen Interviewpartnerinnen und -partnern die Frage, ob die Demokratie wirklich in Gefahr ist, welche Rolle der Populismus spielt, ob die "Sozialen Medien" die Probleme verstärken und welche Möglichkeiten es gibt, die demokratischen Strukturen (wieder) zu stärken.Die Journalistin Livia Klingl sieht die Demokratie unter Druck: "Die Leute sind wahnsinnig unzufrieden und das Wahlergebnis Ende September hat ja gezeigt, dass 55 Prozent etwas anderes wollen als das, was gerade stattfindet."Der Politologe Peter Filzmaier sieht die Wurzeln einer Demokratiegefährdung in einer extrem polarisierten Gesellschaft und in zunehmend radikal kommunizierenden Parteien, inbesondere der FPÖ: "Die Frage ist einzig und allein, hat die FPÖ diesen Bogen überspannt oder muss sie ihn nicht überspannen, um ihre Kernschichten laufend zu befriedigen. Die erwarten immer mehr sprachliche Radikalität. Das kann aber dann natürlich Wechselwählerinnen und -wähler schon abschrecken."Meinungsforscher Peter Hajek weist darauf hin, dass der Wunsch nach einem perfekten System zwar erklärbar, aber kaum erfüllbar sei. Dennoch sei die Demokratie das beste verfügbare System: "Wenn wir uns alle westlichen demokratischen Staaten ansehen, dann sind das auch jene Staaten, die die wenigste Armut haben, die die höchsten Bildungsabschlüsse haben, die wirtschaftlich prosperierend sind, die mal mehr, mal weniger, aber gut ausgebildete Sozialsysteme haben, die die freie Meinungsäußerung haben", so Hajek.Verfassungsexperte Bernhard Clemenz sieht keinen Kampf "Demokratie gegen Diktatur" sondern den Wettstreit zwischen liberaler und illiberaler Demokratie: "Die meisten Länder, die autoritäre Regierungsformen haben, legen sich ja selbst auch das Deckmäntelchen der Demokratie über."Autor und Speaker Omar Kir Alanam ist vor dem syrischen diktatorischen Regime nach Österreich geflohen und hat einen sehr pragmatischen Zugang zur Demokratie: "Ja, Demokratie strengt an, weil man muss immer denken, man muss reden und reflektieren." Der Journalist Lucian Mayringer erklärt, welches Rezept Demokratiegefährder gerne einsetzen: "Das ist die Macht der Simplifizierung. Wenn ich etwas ganz einfach mache und dann auch noch eine ganz einfache Lösung dazu anbiete, dann ist das natürlich eine verlockende Einladung, dem zu folgen. Schwierig wird's, wenn ich differenziere und wenn ich versuche, möglichst alle Facetten auszuleuchten, dann wird das mühsam. Und ich glaub, der Mensch neigt eher zu den bequemen Lösungen."Der Politologe Heinz Gärtner spricht über das Churchill-Zitat, wonach die Demokratie eine schlechte Staatsform sei aber die beste, die wir kennen würden und er ergänzt: "Demokratie lebt vom Diskurs und der Diskurs muss permanent und jeden Tag stattfinden. Ein Stillstand des Diskurses ist ein Stillstand der Demokratie."Michael Schottenberg, ehemaliger Theaterdirektor und Buchautor, betont, dass Kunst und Kultur einen wesentlichen Beitrag zu leisten haben: "Kunst trägt dazu bei, politisches Bewusstsein offenzulegen", so Schottenberg.Kabarettist Florian Scheuba streicht die Bedeutung der Unterscheidung von Fakten und Fake News hervor: "Es gibt eine Untersuchung dazu, wo man bekennenden Trump Unterstützern die beiden Fotos von der Angelobung gezeigt hat. Und nur mit der Frage, sagen Sie uns nur auf welchen Fotos sind mehr Menschen drauf? Und es hat tatsächlich jeder Siebente gesagt, auf dem, wo zwei Drittel des Platzes leer waren, sind mehr Menschen drauf. Das heißt, diese Menschen bevor sind nicht mehr bereit, die Realität anzuerkennen, wenn sie einen Sachverhalt darstellt, der ihnen nicht passt. Und diese Leute kann man nicht mehr erreichen."Kabarettistin Marina Lackovic, besser bekannt als "Malarina", bricht eine Lanze für die Jugend: "Die sind nicht blöder als wir, im Gegenteil. Ich glaube, dass Wissen demokratisierter ist, per se, durch eben die Plattformen, wo man es runternehmen kann - wenn man es schafft, jungen Menschen auch die Plattformen zu erklären und dass die auch nicht wertfrei sind, sondern auch eine Agenda verfolgen."Bildungsexperte Daniel Landau sieht zwar in der Bildung auch einen Schlüssel zur Festigung der Demokratie, führt aber ins Treffen, dass die Schule auch kein Allheilmittel sein kann: "Ich wünsche mir eine große Diskussion, ob wir in der Bildungszeit, die wir in der Schule gemeinsam verbringen, nicht mehr Zeit genau damit zu verbringen, Dinge einordnen zu lernen, Dinge eben auf ihre Plausibilität, auf ihre Wahrscheinlichkeit hin überprüfen zu können und weniger Zeit damit diese klassischen, faktischen Inhalte aufzusaugen, die womöglich gar nicht anwenden zu können, die womöglich noch auswendig zu lernen." Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at
Von Christine Mayrhofer Journalistin und Autorin Ingrid Brodnig im Gespräch über die Verrohung des politischen Diskurses, gewaltvolle Sprache und den Umgang mit Wut.
Hier ist er endlich: der Sommer! Wir haben alle darauf gewartet, dass es so richtig heiß wird. Und jetzt? Na ja, wir schwitzen und so richtig etwas zu tun haben wir nicht. Genau das beschreibt diese Podcast-Episode auch sehr gut: inhaltlich dünn, trotzdem läuft die Suppe. Folge 323. Ihr wisst, was das heißt: wieder eine Jubiläumsfolge von #rundfunk17. Weil die Themenlage sowohl bei anredo als auch bei BastiMasti sehr dünn ist, geht es heute wie jedes Jahr um das sogenannte "Thema" Summer-ready. Man könnte sich also die Frage stellen, wann man bereit für den Sommer ist, worum es beim Lebensgefühl Sommer geht oder ob das auch problematische Züge hat. Wie immer werden solche wichtigen und nachvollziehbaren Aspekte eines inhaltlichen Diskurses nur gestreift von den beiden Talk-Mastern. Viel mehr muss ganz genau definiert werden, was das überhaupt bedeutet (ohne Ergebnis) und dann meilenweit abgeschwiffen (ist das ein Wort?) werden. Irgendwann diskutieren sie ernsthaft wieder über Disney's große Pause (diesmal die Ashleys und es wird sogar gespoilert), anredo hat eine perverse Obsession mit Gretchen und sie diskutieren darüber, bei welcher Temperatur man veganes Grillgut am besten zubereiten kann. Es ist alles so dumm, man kann es nur lieben. Um noch weiter vom ursprünglichen Thema wegzukommen, berichtet Basti von einer neuen "sommerlichen" Entdeckung, die er gemacht hat: die Krankschreibung per Online-Gespräch in einer sogenannten App auf dem iPhone 15 pro Max (nachtgrün). Anredo glaubt das alles nicht. Für ihn ist das ganz neu, vielleicht werden wir aber nun in Zukunft hören, dass er noch häufiger Arbeitszeitbetrug begeht wegen Bauchschmerzen. Wir werden sehen. Zum Ende hin wird es auch wieder richtig dünn, zum Thema finden sie nicht mehr zurück und anredo nimmt in drei Sätzen die Karriere von Bastis Jugendliebe Jill Fisher auseinander. Danach kommt das Beste, was in einem Podcast passieren kann. Es werden Instagram Reels erklärt und dumm gekichert. Eine tolle Folge, 5 von 5 Sternen, gerne wieder.
Inhaltsbeschreibung der nullten Folge von "DEEPTECH DEEPTALK" Einleitung In der nullten Folge des neuen Podcasts "DEEPTECH DEEPTALK" führen Oliver Rößling und Alois Krtil die Zuhörer in das Konzept und die Themen des Podcasts ein. Die Hosts sind Oliver Rößling, Gründer und CEO von Caps & Collars GmbH, und Alois Krtil, ein erfahrener Ingenieur und Informatiker. Beide bringen ihre Expertise und Leidenschaft für Deep Tech in diese erste Episode ein, die aus dem Deep Tech Campus Hamburg am Rotherbaum aufgezeichnet wurde. Vorstellung der Hosts Oliver begrüßt die Zuhörer und stellt sich und seinen Co-Host Alois vor. Alois erzählt von seinem Hintergrund in der Digitalbranche und seinen frühen Berührungspunkten mit Deep Tech. Sie diskutieren die Herkunft und Definition des Begriffs "Deep Tech", der tiefgreifende, zukunftsweisende Technologien beschreibt, die auf einer soliden wissenschaftlichen Basis beruhen. Themen und Inhalte Die Hosts erörtern die kontinuierliche Erweiterung des Deep Tech-Begriffs, insbesondere durch aktuelle Entwicklungen in der generativen KI. Sie listen die verschiedenen Bereiche auf, die unter Deep Tech fallen, darunter: Künstliche Intelligenz (KI) Quantentechnologie Cybersecurity Metaverse und Visualisierungstechnologien Web 4.0 Nano- und Biowissenschaften Blockchain und Kryptotechnologien Ziele des Podcasts Oliver und Alois erklären, dass der Podcast eine Plattform bieten soll, um über neue Technologietrends und insbesondere über Deep Tech zu sprechen. Sie möchten einen Raum für den Diskurs schaffen und spannende Persönlichkeiten aus der Branche einladen, die selten in anderen Formaten zu hören sind. Ziel ist es, durch Interviews und Gespräche Einblicke in die Welt der Deep Tech zu geben und den Austausch zu fördern. Projekte und Zusammenarbeit Oliver berichtet von aktuellen Projekten und der Zusammenarbeit mit Corporates, die Innovationen vorantreiben wollen. Der Company Builder Caps & Collars und die Aktivitäten in der Metropolregion Hamburg sind Beispiele für die Arbeit der Hosts im Deep Tech-Bereich. Ausblick und Interaktion Die Hosts kündigen an, dass sie in jeder Episode einen Gast einladen möchten, um tiefer in die Themen einzutauchen. Sie ermutigen die Zuhörer, sich aktiv zu beteiligen, Fragen zu stellen und Anregungen zu teilen. Abschließend gibt es einen Vorgeschmack auf den KI-generierten Abspann und das Intro des Podcasts. Learning-Highlights Einführung in den Begriff und die Bedeutung von Deep Tech Übersicht über aktuelle und zukünftige Technologien im Deep Tech-Bereich Bedeutung des Diskurses und der Kommunikation über technologische Trends Vorstellung spannender Projekte und Zusammenarbeit im Deep Tech-Ökosystem Einladung zur aktiven Teilnahme und zum Austausch mit den Hosts Diese erste Folge bietet einen umfassenden Überblick über das, was die Zuhörer in den kommenden Episoden erwarten können, und lädt dazu ein, Teil der spannenden Reise in die Welt der Deep Tech zu werden.
In diesem Stammtisch spricht Manuel Schmid mit Christine Schliesser, Studienleiterin des Zentrums für Glaube und Gesellschaft in Fribourg. Die beliebten Studientage dieses Zentrums drehen sich dieses Jahr um das Thema «Cultural Witness»… Was ist damit gemeint, und warum brauchen wir das? Mit den Thema «Cultural Witness» verbindet sich das Anliegen, den christlichen Glauben in unserer Zeit hörbar und verstehbar zu machen – nicht nur in der Kirche, sondern in der Öffentlichkeit der Kunst, Literatur, Gesellschaft und Medienlandschaft. Der anglikanische Bischof Graham Tomlin hat in England das «Centre for Cultural Witness» gegründet und beschreibt es als Initiative zur Erneuerung des öffentlichen Verständnisses des christlichen Glaubens: «Indem wir uns die Weisheit von Theologen und anderen christlichen Kommunikatoren zunutze machen, wollen wir eine nachdenkliche und phantasievolle christliche Stimme über lokale und allgemeine Kommunikationskanäle verbreiten», heisst es auf der entsprechenden Website. «Ob in den sozialen Medien, in Zeitungen, im Radio oder in der Kunst – wir sehnen uns nach einer Welt, in der christliche Perspektiven ein fester Bestandteil unseres öffentlichen Diskurses sind.» Aber kann so etwas gehen? Und ist das Anliegen mehr als eine nostalgische Sehnsucht nach der früheren Bedeutung und Prägekraft der Kirchen im öffentlichen Raum? Geht es dabei um ein reines Kommunikationsproblem, oder greift das Problem tiefer? Über all das und mehr diskutiert Manuel mit Christine – und er entlockt ihr zum Schluss auch eine Zukunfsvision für das Jahr 2035…
François Burkhardt ist einer der wichtigsten und produktivsten Designpublizisten und -Kuratoren, Ausstellungsmacher, Zeitschriftenherausgeber, Art Direktoren Hochschulrektoren, Architekten, Gremien-Mitglieder der letzten fast 60 Jahre. Er publiziert auf Deutsch, Italienisch, Französisch und Englisch. Allein in den letzten 4 Jahren hat der 1936 in Winterthur geborene Schweizer 3 umfangreiche Bücher herausgegeben. Burkhardt steht wie wenige andere für ein kritisches, am Gemeinwohl orientiertes Designverständnis. Sein Wirken in Paris, Berlin, Mailand etc. hat Spuren hinterlassen. Sein Ansatz ist heute aktueller denn je. Ob im Centre Pompidou, als Leiter des Internationalen Designzentrum, als Chefredakteur von DOMUS hat er stets auf eine Öffnung des Diskurses, auf ein Designverständnis hingearbeitet, in dem Industrieinteressen nur ein Faktor unter vielen und nicht der dominante Aspekt sind. In seiner umfangreichen Publizistik (vollständige Angaben unter DDCAST 183 auf https://www.ddc.de/de/magazin/ddcast.php) berührt er zahlreiche Themen unserer Zukunftsgestaltung.
Diese Woche heißt es, Vorhang auf für: Herta Stockbauer, Vorstandsvorsitzende der BKS Bank. Seit 20 Jahren ist sie mit Begeisterung für die Kärntner Bank tätig und mit ihren Kollegen und Kolleginnen schon durch manche Krise erfolgreich gegangen. Lösungen, sagt sie „entstehen nie nur in einem Kopf, sondern sind Teil eines Diskurses.“ Die Erfahrung hat sie gelehrt: „In der Krise heißt es ein stabiles Team zusammenzustellen, Ruhe zu bewahren und mit Fokus auf das größte Problem zuzugehen. Vieles löst sich dann im Beiwerk.“ Dass man viel erreichen kann, wenn man es mit Ruhe angeht, hat sich die Honorarkonsulin für Schweden aus der nordischen Mentalität abgeschaut. Mit viel Begeisterung lernt sie in ihrer raren Freizeit Schwedisch, eine Kostprobe hören Sie im Beitrag. Schon seit ihrer Kindheit war für Herta Stockbauer klar, dass sie als Frau finanziell unabhängig sein und ihren eigenen Weg gehen möchte. Auch darin sieht sie die skandinavischen Länder als Vorreiter und Vorbild. Ihr Rat an jüngere Generationen: Die eigenen Träume unbedingt verfolgen! Vieles ist erreichbar, auch wenn man sich kaum vorstellen kann. Was es dafür braucht? MUT!
Welche Schäden im Wege des Schadensersatzes statt der Leistung ersatzfähig sind, ist seit Ewigkeiten Gegenstand juristischen Diskurses. In diesem Video-Podcast sorgen wir dafür, dass du den Spaß endlich unterscheiden kannst. Lad dir alle Zusammenfassungen herunter und wiederhole in fünf Minuten die Inhalte unserer Videos, ohne sie noch einmal ansehen zu müssen
Mit der Erklärung Hubert Aiwangers zum Flugblattskandal und der Entscheidung Markus Söders, seinen Vize trotz des Vorfalls im Amt zu belassen, ist die Affäre noch lange nicht ausgestanden – im Gegenteil: Für den bayerischen Ministerpräsidenten fängt das Drama gerade erst an. In wenigen Wochen wird in Bayern gewählt, und bei der Union wird sich früher oder später die Frage stellen, wer Kanzlerkandidat für die nächsten Bundestagswahlen wird. Söders Umgang mit der Causa Aiwanger dürfte für beides gewichtige Folgen haben. In der neuen Folge von „Das Politikteil“ sprechen wir mit Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT und dort unter anderem zuständig für die Union, über die gesellschaftlichen und politischen Folgen der Affäre um Hubert Aiwanger. Lau war zuletzt selbst in Bayern unterwegs, unter anderem auf dem Volksfest Gillamoos, und konnte dort aus der Nähe verfolgen, wie die Vorgänge in den bayerischen Bierzelten aufgenommen und diskutiert werden. Besonders schockierend findet sie die Verschiebung des gesellschaftlichen Diskurses in der Angelegenheit – „dass nun viele die Berichterstattung über den Skandal als Ausdruck von Denunziantentum bezeichnen und die Erinnerungskultur zum Holocaust banalisieren, in dem sie diese als Cancel Culture abtun.“ Für Söder räche sich nun, dass er sein Schicksal an das von Aiwanger gekettet habe, argumentiert die Politikjournalistin. „Jedes Mal, wenn jetzt jemand aus der Union das Wort Brandmauer in den Mund nimmt, wird jemand anderes sagen: Ja und was ist mit Aiwanger?“ Söder könne entweder Ministerpräsident an der Seite Aiwangers bleiben oder Kanzlerkandidat der Union werden, ist sie überzeugt. „Beides geht nicht.“ Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Ileana Grabitz und Peter Dausend sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.
Von sozialistischer Gouvernementalität über Rätedemokratie bis zur Überwindung der Sphärentrennung von Produktion und Reproduktion. Ankündigung: am 09.09.23 um 17:00 Uhr Future Histories LIVE mit Şeyda Kurt bei den Zollos: ZOLLO, Alter Recyclinghof, Bullerdeich 6, 20537 Hamburg https://www.facebook.com/zollokollektiv/ Shownotes Alex Demirović (Goethe Universität): https://www.fb03.uni-frankfurt.de/83796178/Prof__Dr__Alex_Demirovic Alex Demirović (Rosa-Luxemburg-Stiftung): https://www.rosalux.de/stiftung/ifg/personal-fellows/alex-demirovic Demirović, Alex. 2008. Das Wahr-Sagen Des Marxismus: Foucault Und Marx. PROKLA. Zeitschrift für Kritische Sozialwissenschaft 38 (151). Berlin, DE:179-201. [PDF verfügbar]: https://www.prokla.de/index.php/PROKLA/article/view/469 Demirović, Alex (Hrsg.). 2018. Wirtschaftsdemokratie neu denken. Westfälisches Dampfboot. [PDF verfügbar]: https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/sonst_publikationen/Wirtschaftsdemokratie_Demirovic.pdf In Anmod erwähnte gewerkschaftliche Vertretung für Künstler*innen: https://kunst-kultur.verdi.de/bildende-kunst https://kunst-kultur.verdi.de/schwerpunkte/mindeststandards/basishonorare Weitere Shownotes Michel Foucault bei Monoskop: https://monoskop.org/Michel_Foucault Foucault, Michel. 2006. Geschichte der Gouvernementalität. (Hrsg.) Michel Senellart. Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Band 1808-1809.: https://www.suhrkamp.de/buch/michel-foucault-geschichte-der-gouvernementalitaet-t-9783518068441 Foucault, Michel. 1974. Die Ordnung der Dinge. Eine Archäologie der Humanwissenschaften. Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Band 96.: https://www.suhrkamp.de/buch/michel-foucault-die-ordnung-der-dinge-t-9783518276969 Zitate von Foucault ursprünglich aus: Foucault, Michel. 1996. Der Mensch ist ein Erfahrungstier - Gespräch mit Ducio Trombadori. Berlin: Suhrkamp: https://www.suhrkamp.de/buecher/der_mensch_ist_ein_erfahrungstier-michel_foucault_28874.html Foucault, Michel. 2010. Kritik des Regierens. Schriften zur Politik. Berlin: Suhrkamp: https://www.suhrkamp.de/buecher/kritik_des_regierens-michel_foucault_29533.html Louis Althusser (Monoskop): https://monoskop.org/Louis_Althusser Die Intellektuellen und die Macht: Gespräch zwischen Gilles Deleuze und Michel Foucault, 1972: https://swiki.hfbk-hamburg.de/Medienoekologie/uploads/Die_Intellektuellen_und_die_Macht.pdf Foucault, Michel. 1991. Die Ordnung des Diskurses. Fischer Verlag: https://www.fischerverlage.de/buch/michel-foucault-die-ordnung-des-diskurses-9783596100835 Devine, Pat. 1988. Democracy and economic planning: the political economy of a self-governing society. New York: Routledge.: https://www.taylorfrancis.com/books/mono/10.4324/9780429033117/democracy-economic-planning-pat-devine Theodor Adorno (Monoskop): https://monoskop.org/Theodor_Adorno Max Horkheimer (Monoskop): https://monoskop.org/Max_Horkheimer Jürgen Habermas (Monoskop): https://monoskop.org/J%C3%BCrgen_Habermas Marx, Karl; Engels, Friedrich. 1848. Manifest der kommunistischen Partei.: https://www.marxists.org/deutsch/archiv/marx-engels/1848/manifest/index.htm Berlin, Isaiah. 2006. Freiheit: Vier Versuche. Fischer Verlag.: https://www.fischerverlage.de/buch/isaiah-berlin-freiheit-9783596168606 Baruch de Spinoza (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Baruch_de_Spinoza Antonio Gramsci (Monoskop): https://monoskop.org/Antonio_Gramsci Pierre Bourdieu (Monoskop): https://monoskop.org/Pierre_Bourdieu Donna Haraway (Monoskop): https://monoskop.org/Donna_Haraway Dipesh Chakrabarty (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Dipesh_Chakrabarty Veronika Grimm (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Veronika_Grimm Michael Albert (Wikipedia): https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Albert Herbert Marcuse (Monoskop): https://monoskop.org/Herbert_Marcuse Karl Marx – die deutsche Ideologie (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Die_deutsche_Ideologie David Ricardo (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/David_Ricardo Mondragon Kooperative (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Mondrag%C3%B3n_Corporaci%C3%B3n_Cooperativa Mietshäuser Syndikat: https://www.syndikat.org/der-projektverbund/ Beverly Silver (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Beverly_Silver Robinson, Kim Stanley, 2021. Das Ministerium für die Zukunft. Penguin Randomhouse Verlagsgruppe.: https://www.penguin.de/Paperback/Das-Ministerium-fuer-die-Zukunft/Kim-Stanley-Robinson/Heyne/e592883.rhd Srnicek, Nick; Williams, Alex. 2015. Inventing the future: Postcapitalism and a world without work. Verso Books.: https://www.versobooks.com/en-gb/products/148-inventing-the-future Jacques Rousseau (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Jacques_Rousseau Max Adler (Das Rote Wien): https://dasrotewien.at/seite/adler-max Walzer, Michael. 1992. Sphären der Gerechtigkeit. Ein Plädoyer für Pluralität und Gleichheit. Campus Bibliothek: https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/philosophie/sphaeren_der_gerechtigkeit-2677.html Niklas Luhmann (Monoskop): https://monoskop.org/Niklas_Luhmann Hannah Arendt: https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/hannah-arendt/ Adorno, Theodor W.2007. Vorlesung über Negative Dialektik. Fragmente zur Vorlesung 1965/66. Suhrkamp, Frankfurt am Main.: https://www.suhrkamp.de/buch/theodor-w-adorno-vorlesung-ueber-negative-dialektik-t-9783518294475 Latour, Bruno; Schultz, Nikolaj. 2022. Zur Entstehung einer ökologischen Klasse: ein Memorandum. Suhrkamp Verlag.: https://www.suhrkamp.de/buch/zur-entstehung-einer-oekologischen-klasse-t-9783518029794 Jacques Derrida (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Derrida Weitere Future Histories Episoden zum Thema S02E36 | Thomas Lemke zum Regieren der Dinge: https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e36-thomas-lemke-zum-regieren-der-dinge/ S02E33| Pat Devine on Negotiated Coordination: https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e33-pat-devine-on-negotiated-coordination/ S02E25 | Bini Adamczak zu Beziehungsweisen: https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e25-bini-adamczak-zu-beziehungsweisen/ S01E25 | Joseph Vogl zur Krise des Regierens: https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s01/e25-joseph-vogl-zur-krise-des-regierens/ Wenn euch Future Histories gefällt, dann erwägt doch bitte eine Unterstützung auf Patreon: https://www.patreon.com/join/FutureHistories? Schreibt mir unter office@futurehistories.today Diskutiert mit auf Twitter (#FutureHistories): https://twitter.com/FutureHpodcast auf Mastodon: https://mstdn.social/@FutureHistories oder auf Reddit: https://www.reddit.com/r/FutureHistories/ www.futurehistories.today Keywords: #FutureHistories, #Interview, #AlexDemirovic, #JanGroos, #Zukunft, #MichelFoucault, #Foucault, #Gouvernementalität, #Staatstheorie, #Macht, #Machtverhältnisse, #Machtanalyse, #Marxismus, #Wissen, #Regierungsrationalität, #Subjekt, #Demokratie, #Vernunft, #Kollektivität, #Zwang, #Subjekt, #Individuum, #Vergesellschaftung, #KritikdesRegierens, #Wirtschaftsdemokratie,
Von sozialistischer Gouvernementalität über Rätedemokratie bis zur Überwindung der Sphärentrennung von Produktion und Reproduktion. Shownotes Alex Demirović (Goethe Universität): https://www.fb03.uni-frankfurt.de/83796178/Prof__Dr__Alex_Demirovic Alex Demirović (Rosa-Luxemburg-Stiftung): https://www.rosalux.de/stiftung/ifg/personal-fellows/alex-demirovic Demirović, Alex. 2008. Das Wahr-Sagen Des Marxismus: Foucault Und Marx. PROKLA. Zeitschrift für Kritische Sozialwissenschaft 38 (151). Berlin, DE:179-201. [PDF verfügbar]: https://www.prokla.de/index.php/PROKLA/article/view/469 Demirović, Alex (Hrsg.). 2018. Wirtschaftsdemokratie neu denken. Westfälisches Dampfboot. [PDF verfügbar]: https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/sonst_publikationen/Wirtschaftsdemokratie_Demirovic.pdf In Anmod erwähnte gewerkschaftliche Vertretung für Künstler*innen: https://kunst-kultur.verdi.de/bildende-kunst https://kunst-kultur.verdi.de/schwerpunkte/mindeststandards/basishonorare Weitere Shownotes Michel Foucault bei Monoskop: https://monoskop.org/Michel_Foucault Foucault, Michel. 2006. Geschichte der Gouvernementalität. (Hrsg.) Michel Senellart. Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Band 1808-1809.: https://www.suhrkamp.de/buch/michel-foucault-geschichte-der-gouvernementalitaet-t-9783518068441 Foucault, Michel. 1974. Die Ordnung der Dinge. Eine Archäologie der Humanwissenschaften. Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Band 96.: https://www.suhrkamp.de/buch/michel-foucault-die-ordnung-der-dinge-t-9783518276969 Zitate von Foucault ursprünglich aus: Foucault, Michel. 1996. Der Mensch ist ein Erfahrungstier - Gespräch mit Ducio Trombadori. Berlin: Suhrkamp: https://www.suhrkamp.de/buecher/der_mensch_ist_ein_erfahrungstier-michel_foucault_28874.html Foucault, Michel. 2010. Kritik des Regierens. Schriften zur Politik. Berlin: Suhrkamp: https://www.suhrkamp.de/buecher/kritik_des_regierens-michel_foucault_29533.html Louis Althusser (Monoskop): https://monoskop.org/Louis_Althusser Die Intellektuellen und die Macht: Gespräch zwischen Gilles Deleuze und Michel Foucault, 1972: https://swiki.hfbk-hamburg.de/Medienoekologie/uploads/Die_Intellektuellen_und_die_Macht.pdf Foucault, Michel. 1991. Die Ordnung des Diskurses. Fischer Verlag: https://www.fischerverlage.de/buch/michel-foucault-die-ordnung-des-diskurses-9783596100835 Devine, Pat. 1988. Democracy and economic planning: the political economy of a self-governing society. New York: Routledge.: https://www.taylorfrancis.com/books/mono/10.4324/9780429033117/democracy-economic-planning-pat-devine Theodor Adorno (Monoskop): https://monoskop.org/Theodor_Adorno Max Horkheimer (Monoskop): https://monoskop.org/Max_Horkheimer Jürgen Habermas (Monoskop): https://monoskop.org/J%C3%BCrgen_Habermas Marx, Karl; Engels, Friedrich. 1848. Manifest der kommunistischen Partei.: https://www.marxists.org/deutsch/archiv/marx-engels/1848/manifest/index.htm Berlin, Isaiah. 2006. Freiheit: Vier Versuche. Fischer Verlag.: https://www.fischerverlage.de/buch/isaiah-berlin-freiheit-9783596168606 Baruch de Spinoza (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Baruch_de_Spinoza Antonio Gramsci (Monoskop): https://monoskop.org/Antonio_Gramsci Pierre Bourdieu (Monoskop): https://monoskop.org/Pierre_Bourdieu Donna Haraway (Monoskop): https://monoskop.org/Donna_Haraway Dipesh Chakrabarty (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Dipesh_Chakrabarty Veronika Grimm (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Veronika_Grimm Michael Albert (Wikipedia): https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Albert Herbert Marcuse (Monoskop): https://monoskop.org/Herbert_Marcuse Karl Marx – die deutsche Ideologie (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Die_deutsche_Ideologie David Ricardo (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/David_Ricardo Mondragon Kooperative (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Mondrag%C3%B3n_Corporaci%C3%B3n_Cooperativa Mietshäuser Syndikat: https://www.syndikat.org/der-projektverbund/ Beverly Silver (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Beverly_Silver Robinson, Kim Stanley, 2021. Das Ministerium für die Zukunft. Penguin Randomhouse Verlagsgruppe.: https://www.penguin.de/Paperback/Das-Ministerium-fuer-die-Zukunft/Kim-Stanley-Robinson/Heyne/e592883.rhd Srnicek, Nick; Williams, Alex. 2015. Inventing the future: Postcapitalism and a world without work. Verso Books.: https://www.versobooks.com/en-gb/products/148-inventing-the-future Jacques Rousseau (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Jacques_Rousseau Max Adler (Das Rote Wien): https://dasrotewien.at/seite/adler-max Walzer, Michael. 1992. Sphären der Gerechtigkeit. Ein Plädoyer für Pluralität und Gleichheit. Campus Bibliothek: https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/philosophie/sphaeren_der_gerechtigkeit-2677.html Niklas Luhmann (Monoskop): https://monoskop.org/Niklas_Luhmann Hannah Arendt: https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/hannah-arendt/ Adorno, Theodor W.2007. Vorlesung über Negative Dialektik. Fragmente zur Vorlesung 1965/66. Suhrkamp, Frankfurt am Main.: https://www.suhrkamp.de/buch/theodor-w-adorno-vorlesung-ueber-negative-dialektik-t-9783518294475 Latour, Bruno; Schultz, Nikolaj. 2022. Zur Entstehung einer ökologischen Klasse: ein Memorandum. Suhrkamp Verlag.: https://www.suhrkamp.de/buch/zur-entstehung-einer-oekologischen-klasse-t-9783518029794 Jacques Derrida (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Derrida Weitere Future Histories Episoden zum Thema S02E36 | Thomas Lemke zum Regieren der Dinge: https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e36-thomas-lemke-zum-regieren-der-dinge/ S02E33| Pat Devine on Negotiated Coordination: https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e33-pat-devine-on-negotiated-coordination/ S02E25 | Bini Adamczak zu Beziehungsweisen: https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e25-bini-adamczak-zu-beziehungsweisen/ S01E25 | Joseph Vogl zur Krise des Regierens: https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s01/e25-joseph-vogl-zur-krise-des-regierens/ Wenn euch Future Histories gefällt, dann erwägt doch bitte eine Unterstützung auf Patreon: https://www.patreon.com/join/FutureHistories? Schreibt mir unter office@futurehistories.today Diskutiert mit auf Twitter (#FutureHistories): https://twitter.com/FutureHpodcast auf Mastodon: https://mstdn.social/@FutureHistories oder auf Reddit: https://www.reddit.com/r/FutureHistories/ www.futurehistories.today Keywords: #FutureHistories, #Interview, #AlexDemirovic, #JanGroos, #Zukunft, #MichelFoucault, #Foucault, #Gouvernementalität, #Staatstheorie, #Macht, #Machtverhältnisse, #Machtanalyse, #Marxismus, #Wissen, #Regierungsrationalität, #Subjekt, #Demokratie, #Vernunft, #Kollektivität, #Zwang, #Subjekt, #Individuum, #Vergesellschaftung, #KritikdesRegierens, #Wirtschaftsdemokratie,
23.04.2023 – Der Germanist Prof. Peter J. Brenner, der Arzt, Mathematiker und Unternehmer Dr. Jobst Landgrebe sowie die Schriftstellerin und Historikerin Dr. Cora Stephan diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Vermüllung des öffentlichen Diskurses durch aberwitzig sinnleere und widersprüchliche Behauptungen von Medien und Politikern in Sachen Klima, Energie, Geschlechtlichkeit, Kriegführung, Impfung, Wirtschaft, Finanzen, Migration und kulturelle Aneignung.
Nach nur sechs Wochen ist Liz Truss als britische Premierministerin zurückgetreten. Kürzer im Amt war vor ihr keiner. Was sind die Gründe für ihren Rücktritt, obwohl sie sich zuletzt bei öffentlichen Auftritten immer kämpferisch gegeben hatte? Und welchen Weg aus der Regierungskrise könnte es in Großbritannien geben? Darüber spricht Roland Jodin mit Bettina Schulz, die für ZEIT ONLINE aus London berichtet. Es ist das Ereignis des Jahres für die Literaturwelt: die Buchmesse in Frankfurt am Main. Ab heute ist sie für Besucherinnen und Besucher geöffnet und soll nach dem Willen der Veranstalter ein Kulturereignis für Völkerverständigung und ein Ort des Diskurses und Miteinanders sein. Die Selbstansprüche sind hoch – doch werden sie erfüllt? Das weiß David Hugendick, Literaturredakteur von ZEIT ONLINE. Und sonst so? Meeresgeräusche als Kunstinstallation. Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Johann Stephanowitz und Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Regierungskrise: Britische Premierministerin Liz Truss tritt zurück (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-10/britische-premierministerin-liz-truss-tritt-zurueck) Liz Truss: Von der Realität eingeholt (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-10/liz-truss-grossbritannien-konservative-scheitern) Liz Truss: Eine schwache Regierung ratloser Torys (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-10/liz-truss-torys-jeremy-hunt-grossbritannien) Literatur: Frankfurter Buchmesse 2022 ist eröffnet (https://www.zeit.de/kultur/literatur/2022-10/buchmesse-frankfurt-eroeffnung-juergen-boos) Kim de l'Horizon: Literatur besteht nicht nur aus Themen (https://www.zeit.de/kultur/literatur/2022-10/kim-d-le-horizon-blutbuch-buchpreis-kritik) Neuerscheinungen: Zwanzig Bücher (https://www.zeit.de/2022/42/neuerscheinungen-literatur-2022-roman-sachbuch)
Wer lebt über seine Verhältnisse und für wen sind die fetten Jahre vorbei? Wird es auch in 30 und 50 Jahren noch sichere Renten in Deutschland geben? Und müssten jüngere Menschen nicht ein zentralerer Teil des politischen Diskurses sein, da sie es sind, die von heutigen Entscheidungen besonders betroffen sein werden? Alev Doğan spricht in diesem Achten Tag mit der Gründerin der Generationen Stiftung Claudia Langer über die Bedrohungen durch den Klimawandel für jüngere Menschen, über Aktivismus und das Verantwortungsgefälle zwischen den Generationen. Ein Gespräch über Hoffnung, Kinder und Enkel.