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Eigentlich läuft die Amtszeit des kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro im August aus. Nun will ihn ein Parlamentsausschuss per sofort des Amtes entheben, wegen unzulässiger Einmischung in die Politik. Der Antrag ist noch nicht rechtskräftig. Eine Auslegeordnung. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:38) Kolumbien: Präsident soll per sofort des Amtes enthoben werden (05:59) Nachrichtenübersicht (10:24) Debatte um Mindestlohn nach Bundesgerichtsentscheid (15:38) Belfast: Messerattacke löst Gewalt und Proteste aus (22:55) Soziologe und Systemkritiker Jean Ziegler ist tot (26:58) Elektrizitätsgesetz: Beschleunigung beim Ausbau der Stromnetze (31:39) Schweiz könnte mehr tun gegen negative Folgen des Rohstoffhandels (36:26) Eröffnungsspiel der Fussball-WM in symbolträchtigem Stadion
Welche Rolle spielt Belarus im Ukraine-Krieg – und droht von dort ein neuer Angriff? In dieser Folge ordnet Ex-NATO-General Erhard Bühler die militärische Lage ein. Sein Fazit: Ein Vorstoß wie zu Beginn des Krieges 2022 sei heute kaum noch möglich. Dennoch bleibe Belarus ein wichtiger Faktor, politisch wie strategisch. Im zweiten Teil von "Was tun, Herr General?" richtet sich der Blick auf den Balkan: Warum kündigt der Hohe Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, Christian Schmidt, seinen Rückzug an? Und was sagt das über die Stabilität der Region aus? Bühler erklärt die Macht dieses Amtes, die Spannungen zwischen den Volksgruppen – und warum internationale Interessen, auch wirtschaftlicher Natur, die Lage zusätzlich verkomplizieren. Ein Podcast-Tipp: Politikum https://www.ardsounds.de/sendung/politikum-der-meinungspodcast-von-wdr-5/urn:ard:show:718464ba4284b268/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 03. Juni 2026 geplant.
Das Thema „Viren“ beherrscht erneut die WHO – und auch die Medien. Kritiker meinen sogar: Die Corona-Muster kehren zurück. Mit der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes wegen Ebola wird der Eindruck vermittelt: Impfstoffe sind wirksam – stehen normalen Reisenden aber nicht zur Verfügung. Wenige Tage zuvor hatte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus noch weitgehend Entwarnung wegen des Hantavirus gegeben. Doch seine Aussagen könnten, so Kritiker, auch eine andere Botschaft transportieren. Welche Signale Tedros tatsächlich sendet, kommentiert AUF1-Nachrichtenleiter Martin Müller-Mertens.
Es ist das Wort, das das Amt des Bundespräsidenten ausmacht. Reden, die eine Gesellschaft bewegen und in Bewegung versetzen. Auch der amtierende Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat viele Worte gesprochen – doch bleibende sind kaum darunter. Und so stellt sich mit dem Ende seiner Amtszeit nicht nur die Frage nach seiner Nachfolge, sondern auch nach dem Wesen des höchsten Amtes im Staat. Über die Bedeutung der kommenden Bundespräsidentenwahl sprechen Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander in dieser Folge von Machtwechsel – vor dem Hintergrund einer zerbröselnden politischen Mitte und einer Koalition, deren Fliehkräfte sie zu zerreißen drohen. –––– Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Er ist einer der bekanntesten Vatikan-Kenner Deutschlands und unser Papst-Experte schlechthin: Andreas Englisch. Seit den 1980er-Jahren berichtet er aus Rom und aus der Vatikanstadt – kaum ein anderer deutscher Journalist ist so nah dran an den Machtzentren der katholischen Kirche. Andreas Englisch hat historische Umbrüche miterlebt, persönliche Begegnungen mit mehreren Päpsten gehabt und Entwicklungen begleitet, die weit über die Mauern des kleinsten Staates der Welt hinausgehen. Mit seinen Büchern und Reportagen gewährt er Einblicke in ein System, das von Tradition und Ritualen geprägt ist, gleichzeitig aber auch immer mehr unter Reformdruck steht. Wie sich Papst Leo im ersten Jahr seines Amtes geschlagen hat, welche Krisen und Wendepunkte der Vatikan durchlebt und wie sich eine der ältesten Institutionen der Welt in einer modernen Gesellschaft behaupten kann – das erzählt uns Andreas Englisch bei 3nach9.
Die Welt als Wettbörse Einige verrückte Statements von Donald Trump dienen offenkundig nur der Bereicherung des eigenen Familienclans und der superreichen Kumpels.Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Man staunt ja immer wieder erneut, wenn man Trumps Zickzack-Kurs beobachtet.Mal will Trump die ganze Welt mit seinen lähmenden Zöllen belegen – um im nächsten Moment zu sagen: nee, alles nicht so schlimm! Mal sagt er, er will eine ganze Zivilisation in einer einzigen Nacht auslöschen – um dann wenig Stunden später einen zweiwöchigen Waffenstillstand auszurufen.Die Amerikaner machen dazu ihre Späße: Trump ist eben TACO. Soll heißen: Trump always chickens out – also auf Deutsch: Trump zieht dann doch immer wieder den Schwanz ein. Gebildete Königsdeuter sprechen vornehm von einem „erratischen Regierungsstil“. Soll heißen: Trump taumelt von einem Irrtum zum nächsten Irrtum. Naja. Möglicherweise folgen Trumps Hakenschläge doch einer Logik. Jedenfalls hat die britische Medienanstalt BBC in einer aktuellen Fernsehdokumentation den schwerwiegenden Verdacht vorgebracht, dass Trump womöglich seinem Hofstaat die Steilvorlage für kriminellen Insiderhandel liefert (1). Insiderhandel bedeutet: Leute aus dem engen Umkreis von Trump wissen genau, was der Präsident in sehr naher Zukunft öffentlich verkünden wird. Und die Insider kaufen oder verkaufen dann an der Wettbörse oder am Markt für Warentermingeschäfte Anteilspapiere. Nach Trumps überraschender Verkündung einer seiner berühmten Einhundertachtzig-Grad-Wendungen haben die Insider dann gigantische Gewinne realisieren können.Die BBC dokumentiert dazu einige Auffälligkeiten.Der erste Fall ereignet sich am 9. April letzten Jahres, also 2025. Zuvor hatte Trump am 2. April den so genannten „Liberation Day“ ausgerufen. Die Zölle sollten drastisch erhöht werden für Importe aus so ziemlich allen Ländern der Erde. Die Märkte duckten sich weg. Die Börsen japsten. Und nun am 9. April verkündet Trump ganz fröhlich, dass er eben diese Zollerhöhungen für unbestimmte Zeit aussetzen will. Die Börse der S&P 500, also der fünfhundert größten börsennotierten US-Unternehmen, jubiliert und der Kurs steigt um 9,5 Prozent an. Seltsam, seltsam: um 18 Uhr Mitteleuropäischer Zeit kaufen plötzlich eine Handvoll Spekulanten wie verrückt Aktien, nachdem die Woche eigentlich sehr flau gewesen war und nichts darauf hindeutet, dass sich daran irgendetwas ändern könnte. Und, siehe da: um 18:18 Uhr verkündet Trump sein Zoll-Moratorium. Und bereits eine Minute später springen die Aktienkurse nach oben. Jene Spekulanten mit dem siebten Sinn haben mal eben in zwanzig Minuten sage und schreibe zwanzig Millionen Dollar verdient. Für nichts. Das soll man erst einmal der Kassiererin bei ALDI erklären, die sich mit 400 Euro im Monat herumschlägt.Nächster von BBC dokumentierter Fall: im Dezember 2025 wird auf der Wettbörse Polymarket ein Kundenkonto mit Namen Burdensome Mix eingerichtet. Der unbekannte Wettfreund setzt darauf, dass exakt am 3. Januar 2026 der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro seines Amtes enthoben wird. Tatsächlich werden Maduro und seine Frau in einer Spezialoperation der US-Streitkräfte in der venezolanischen Haupststadt Caracas exakt zu jener Zeit in die USA entführt. Burdensome Mix hatte auf diese Entführung 32.000 Dollar gesetzt. Da seine Voraussage eingetroffen war, konnte er nun am 3. Januar den Betrag von 436.000 Dollar abholen. Eine beachtliche prophetische Begabung!Nur mal so am Rande vermerkt: das Wettbüro Polymarket nimmt Wetten zu fast allen Themen entgegen, egal ob es nun um Wetter- und Klimageschehen geht, ob um Sport, um Scheidungen von Filmstars oder um politische Ereignisse. Kurzfristig konnte man auch darauf wetten, wann in diesem Jahr die Atombombe explodieren wird. Das wurde aber dann doch aufgrund ethischer Bedenken wieder eingestellt (2). ...https://apolut.net/trumps-schmutziger-insiderhandel-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Iran hat die Strasse von Horums wieder geschlossen, nachdem er erst am Freitag angekündigt hatte, die wichtige Handelsroute für Öl und Gas für die restliche Dauer der Waffenruhe zu öffnen. Begründet wird die erneute Schliessung damit, dass die USA nach wie vor iranische Häfen blockieren. Ausserdem: Die GLP verliert seit den letzten Wahlen 2023 am Zustimmung. Mit der Beratung der neuen Verträge mit der EU steht für die Partei nun ein besonders wichtiges Thema an. Entsprechend herrschte Aufbruchstimmung an der Delegiertenversammlung in Zug. Gemeindepräsidentinnen oder Gemeinderäte sind von Amtes wegen dem Risiko strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt. Beispiele dafür sind der Gemeindepräsident von Crans-Montana oder die Gemeindepräsidentin von Bondo. Behördenmitglieder zu finden, wird schwieriger.
Gemeindepräsidentinnen oder Gemeinderäte tragen Verantwortung und sind von Amtes wegen dem Risiko strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt. So gesehen etwa beim Gemeindepräsidenten von Crans-Montana oder der Gemeindepräsidentin von Bondo nach dem Bergsturz. Behördenmitglieder finden wird schwieriger.
Seit dem 1. Januar 2020 leitet Daniela Klein das Amt für Sport und Bewegung der Landeshauptstadt Stuttgart. Sie trat damals die Nachfolge von Günther Kuhnigk an, der im Mai 1999 vom Stuttgarter Gemeinderates zum Leiter des Amtes gewählt wurde, das damals noch Sportamt Stuttgart hieß. Inhaltlich geht es diesmal um eben jenes Amt, das im Jahr 1926 gegründet wurde. Während zu Beginn vor allem der Aufbau und Betrieb von Sportstätten im Mittelpunkt der Arbeit des Stuttgarter Amts für Sport und Bewegung stand, wurde ab 1961 mit dem sogenannten „Stuttgarter Modell“ zum ersten Mal ...Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Seit dem 1. Januar 2020 leitet Daniela Klein das Amt für Sport und Bewegung der Landeshauptstadt Stuttgart. Sie trat damals die Nachfolge von Günther Kuhnigk an, der im Mai 1999 vom Stuttgarter Gemeinderates zum Leiter des Amtes gewählt wurde, das damals noch Sportamt Stuttgart hieß. Inhaltlich geht es diesmal um eben jenes Amt, das im Jahr 1926 gegründet wurde. Während zu Beginn vor allem der Aufbau und Betrieb von Sportstätten im Mittelpunkt der Arbeit des Stuttgarter Amts für Sport und Bewegung stand, wurde ab 1961 mit dem sogenannten „Stuttgarter Modell“ zum ersten Mal in der Verwaltung die finanzielle Förderung von Sportvereinen strukturiert. Daraus entstanden die Sportförderrichtlinien der Stadt. Seitdem wissen die Vereine bereits im Vorfeld, in welchem finanziellen Rahmen die Stadtverwaltung sie bei ihren Projekten unterstützt. In den 1980er-Jahren kamen internationale Sportgroßveranstaltungen hinzu. Stuttgart baute damit seinen Ruf als Sportstadt weiter aus. Seit 2008 spielte auch die Förderung eines aktiven Alltags durch Programme für Bewegung und Gesundheit eine zunehmend wichtige Rolle: Die Bewegungsförderung wurde als neues Handlungsfeld in die Sportförderrichtlinien der Landeshauptstadt aufgenommen. Inzwischen gestaltet das Amt gemeinsam mit den Sportvereinen und weiteren Partnern ein vielfältiges Angebot für Menschen aller Altersgruppen. Kinder lernen in Projekten wie kitafit oder mit dem Bewegungspass, wieviel Freude Bewegung macht. Mit Angeboten wie „Sport im Park“ können Menschen unkompliziert und kostenlos mitten in der Stadt aktiv werden. Und Programme wie „bewegt & aktiv“ zeigen: Auch im Alter bleibt Bewegung ein Schlüssel zu Gesundheit, Lebensfreude und gesellschaftlicher Teilhabe.
Folge 4 – Florett und VorschlaghammerWährend Karin Kneissls Amtszeit passieren im Außenministerium Dinge, die bis heute die Justiz beschäftigen. Es geht um einen geheimen Bericht zum Skripal-Attentat und um Pläne für einen „Schattengeheimdienst“. Wir wollen wissen: Was wusste Karin Kneissl? Es sind aber nicht die einzigen fragwürdigen Vorgänge in dieser Zeit. Kneissl begegnet auch zwei einflussreichen Russen, die sie nach dem Verlust ihres Amtes wiedersehen wird. Host: Elisalex Henckel-Donnersmarck. Eine Produktion von “Datum - Magazin für Gesellschaft und Politik” und Happy House Media.Recherche: Elisalex Henckel-Donnersmarck, Paul Koren und Thomas WinkelmüllerProduktion: Tatjana LukášProduktionsmitarbeit: Paul KorenSchnitt & Sounddesign: Kata BitowtCover: Nadine HermannBesonderer Dank an Christina Pausackl, Sebastian Loudon, Carolin Daiker und Walter Strobl.Dieser Podcast wurde mit einem Recherchestipendium des Forum Journalismus und Medien unterstützt.Wenn Euch “Kniefall” gefällt, abonniert und bewertet den Podcast und empfehlt uns weiter. Ihr habt Fragen oder Feedback? Dann schreibt uns an kniefall@datum.atFolgt DATUM auch auf Instagram oder Bluesky und nehmt Euch ein Abo! https://datum.at/abo/ACHTUNG: Für alle "Kniefall"-Fans gibt es das DATUM-Jahresabo zum Sonderpreis von nur 79 Euro – jetzt mit dem Rabattcode "Kniefall" bestellen unter www.datum.at/aboQuellen:Puls24; Das Duell – Wer wird Präsident; https://www.puls24.at/video/pro-und-contra/wer-wird-praesident-das-duell/v-b8pdfli8vf01FAZ; Skripal-Affäre: Russischer Spion direkt an seiner Haustür vergiftet https://www.youtube.com/watch?v=p5PoWHd6MSQFinancial Times; Hot Money;https://www.ft.com/content/85888018-55b6-42dd-bacd-bbdeadb370f2 APT; WATCH | Putin Dances With the Bride in a Fairytale Austrian Wedding;https://www.youtube.com/watch?v=yprwBeNLWlQÖ24; Spionage beim Bundesheer: Regierung informiert; https://www.youtube.com/watch?v=dOMJDpGv7ycBotschaft Russlands in Wien; Переговоры С.Лаврова и К.Кнайсль в Москве, 12 марта 2019 года; https://www.youtube.com/watch?v=yALUH9GZlsERT; Kovorsitzender des Sotschi-Dialogs Christoph Leitl beim SPIEF 2019; https://www.youtube.com/watch?v=_f9_djBdVB8
Im Kanton Freiburg gibt es immer mehr Autos, welche hybrid oder elektrisch unterwegs sind. Das zeigen die neusten Zahlen des Amtes für Strassenverkehr und Schifffahrt. Im Kanton Freiburg gibt es zudem erstmals mehr als 300'000 Fahrzeuge, rund zwei Drittel davon sind Autos. Weiter in der Sendung: · Alkohol-Testkäufe: Jeder dritte Alkoholtestkauf verstösst gegen geltende Jugendschutzbestimmungen. · Das Polit-Forum in der Stadt Bern verzeichnet mehr Besucherinnen und Besucher.
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr sitzt in Koblenz. Der Chef persönlich, Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will sich ein Bild davon machen, wie die Behörde in Koblenz das Sondervermögen zur Stärkung der Truppe einsetzt. Er will mit der Leitung des Amtes sprechen sowie auch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit dem Alltagsgeschäft betraut sind. Johannes Binder ist Volkswirt am Kiel Institut für Weltwirtschaft. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Leon Vucemilovic betont er, wie viel Geld gerade in Koblenz verwaltet wird, nämlich allein 2026 seien das 100 Milliarden Euro.
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Ein Kommentar von Claudia Töpper.Am Montag, den 09. Februar 2026 veröffentlichte die deutsche Nachrichtenseite tagesschau.de einen Bericht über die scheinbaren Verwicklungen zwischen Influencern und russischen Denkfabriken. Letztere sollen sich als Stiftungen tarnen. Gemeinsam sollen sie russische Propaganda in Form von Desinformation verbreiten. Diese Verbindung wird als Storm-1516 bezeichnet.[1] Laut der Tagesschau sei das Ziel von Russland, Deutschland und vor allem dem deutschen Bundeskanzler, Friedrich Merz massiv zu schaden.[2]Am 19. Januar 2026 kam es erneut zu einem Vorfall hinter dem Russland stecken soll. Auf der brasilianischen Nachrichtenplattform Nova Resistência [zu Deutsch: Neuer Widerstand], wurde ein Artikel veröffentlicht, in dem Friedrich Merz scheinbar zugestimmt haben soll, in Brasilien ein Stadion zu finanzieren.[3] Dieser Sachverhalt scheint jedoch nicht der Wahrheit zu entsprechen und soll von den russischen Propagandisten erfunden worden sein.[4] Laut tagesschau.de soll der Brasilianer, Raphael Machado Anführer der Nachrichtenplattform Nova Resistência sein. Doch auf der offiziellen Internetseite wird weder Machado noch ein anderer Name als Anführer und Inhaber der Seite genannt.[5] Die angeführten Beweise für eine russische Einflussnahme sind kaum haltbar.Storm-1516Laut tagesschau.de ist Storm-1516 „teil einer ausgeklügelten russischen Desinformationskampagne.“[6] Weiter heißt es, dass Deutschland seit Monaten von dieser Gruppierung medial angegriffen werden würde.Am 12. Dezember 2025 hatte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Giese öffentlich erklärt: „Wir können heute verbindlich sagen, dass Russland durch die Kampagne Storm-1516 versucht hat sowohl die letzte Bundestagswahl als auch fortlaufend die inneren Angelegenheiten der Bundesrepublik Deutschland zu beeinflussen und zu destabilisieren.“[7]Weiter erklärt die Tagesschau, dass diese Falschmeldungen auf nachgemachten Internetseiten, wie vom Stern und der Frankfurter Rundschau erscheinen und durch eine Gruppe von Influencern durch Videos auf der Plattform X verbreitet werden.[8]Der US-Kommunikationswissenschaftler, Darren Linvill von der Clemson University forscht seit 2023 zu der Gruppierung Storm-1516. Zu der Beteiligung von X sagt er: „X habe kein Interesse daran, diese Desinformationskampagne einzudämmen. Dabei verstießen die Accounts gegen die Regeln der Plattform und sollten gesperrt werden. Tatsächlich untersagt X das Teilen unauthentischer Inhalte." [9]BeweiseAls Beweis dafür, dass hinter diesen Artikeln tatsächlich eine Zusammenarbeit zwischen Influencern und Russland stecke, führt die Tagesschau zum einen Recherchen des NDR und CORRECTIV an.[10] Zum anderen soll diese Gruppierung seit Jahren Falschmeldungen über die Ukraine und deren Unterstützer verbreiten.[11] Zusätzlich erwähnt die Tagesschau als Beweis für die Existenz der Gruppierung Storm- 1516, dass Aktivisten des Gnida-Projekts bereits mehrere solch falscher Artikel über Friedrich Merz gefunden haben sollen und nur aufgrund dieser Seite soll es dem NDR möglich gewesen sein, in dem Zeitraum von Mai 2025 bis Januar 2026 insgesamt 11 Falschmeldungen zu finden.[12]Eine genauere Betrachtung der Internetseite des Gnida-Projekts lässt jedoch an der Seriosität dieses Blogs zweifeln.[13] Zunächst wird niemand genannt, der sich hinter diesem Projekt verbirgt. Des Weiteren ist hier eine Beschreibung des Projektes zu finden, die aus dem russischen ins Deutsche übersetzt heißt: „Allrussisches Forschungsinstitut für Schädlinge/Abschaum“. Diese Wortwahl deutet eher auf eine Seite hin, die von der ANTIFA entwickelt worden sein könnte, als das es sich um eine offizielle russische Seite handelt. ...https://apolut.net/storm-1516-steckt-russland-wirklich-dahinter-von-claudia-topper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Tag in NRW: Probleme der Ministerpräsidenten mit "übertriebenem Datenschutz"; NRW-Datenschutzbeauftragte, Bettina Gayk, gegen Abschaffung ihres Amtes; Erster Pendlertag nach der Streckensperrung - Köln über Wuppertal nach Hagen; Pakt für Hochwasserschutz; Einzigartige Funde auf einer Kölner Baustelle; Sind NRW-Krankenhäuser krisentauglich?; Ideen für die Schule der Zukunft; Gespräch mit Michael Krause, Berater am Zeugnistelefon; Teutoburger Durchschlageübung; Moderation: Wiebke Dumpe Von WDR 5.
Die Grünen-Fraktion fordert die Bundesregierung auf, mehr Druck gegenüber der Führung im Iran aufzubauen. Die Grünen-Abgeordnete Luise Amtsberg kritisiert die "moderierende, runtergekochte Sprache des Auswärtigen Amtes". Von WDR 5.
Kath-Akademie AKTUELL: Karl Graf Spreti Symposium Teil 3 – "Das spätkoloniale Indien und die Entstehung von Bombays Filmindustrie (1900-1950).", ein Vortrag von Dr. Harald Fischer-Tiné"Wenn Briefe Geschichte(n) erzählen", von Harald Fischer-Tiné (Hördauer ca. 46 Min.)Auch Film ist Text. Seine narrative Organisation macht ihn zur Literatur und verbindet den Film beispielsweise mit dem Roman und dem Comic. Der Film teilt als Kunstwerk außerdem zahlreiche Charakteristika mit anderen Texttypen. Das ist Grund genug, in diesem dreifachen Podcast in Kooperation mit der Karl Graf Spreti Stiftung in der Katholischen Akademie in Bayern auf das Jahr 1935 zu blicken, in dem sich Karl Graf Spreti aus seiner Heimat Bayern auf den Weg nach Indien machte. Frisch aus dem Studium hatte er das Angebot erhalten, als Filmarchitekt bei den Bombay Talkies Studios zu arbeiten, die im Jahr zuvor von Himansu Rai, einem frühen Star des indischen Films, gegründet worden waren und die zum Vorläufer von „Bollywood“ wurden. Neben und mit Spreti wirkten dort als Pioniere des frühen indischen Films der Regisseur Franz Osten und der Kameramann Josef Wirsching. Während Spreti 1938 nach Deutschland zurückkehrte, blieb Wirsching auf dem Subkontinent und Osten kehrte immer wieder dorthin zurück. Das achte Karl Graf Spreti Symposium beleuchtet ausgewählte Aspekte ihres Schaffens und ihrer Bedeutung und ordnet diese in einen übergeordneten (kultur-)historischen Kontext ein. Dabei ist auch nach der Relevanz der Filmindustrie für die indische Gesellschaft sowie nach Stereotypen über das Land im Deutschland der 1920er und 1930er Jahre zu fragen. Diesen Part übernimmt Dr. Georg Lechner, der einen Überblick über die historische Entwicklung Indiens im 20. Jahrhundert gibt und ausführlich auf den monumentalen Stummfilm "Das indische Grabmal" von Joe May, sowie spätere Neuverfilmungen des Stoffs von Thea von Harbou, u.a. "Der Tiger von Eschnapur", eingeht. PD Jörg Zedler stellt den Bestand der Briefe Karl Graf von Spretis in den Mittelpunkt seines Vortrags; Briefe, auf die er gleichwohl eher zufällig stieß: Im Rahmen einer ganz anders gearteten Forschung, entdeckte er im Staatsarchiv Pilsen rd. 100 Schreiben, die Spreti zwischen 1935 und 1938 an seine Eltern richtete, während er als Filmarchitekt der Bombay Talkies Filmstudios in Indien weilte. Prof. Harald Fischer-Tiné, Professor für Geschichte der modernen Welt an der ETH Zürich, referiert zu den Themenbereichen Politische und soziale Umwälzungen im spätkolonialen Indien und die Entstehung von Bombays Filmindustrie (1900-1950).Die Karl Graf Spreti Stiftung wurde 2008 mit dem Ziel eingerichtet, die Außenbeziehungen Bayerns in wissenschaftlicher, künstlerischer und kultureller Hinsicht zu fördern. Sie trägt den Namen des deutschen Diplomaten bayerischer Herkunft, der in Ausübung seines Amtes 1970 in Guatemala ermordet wurde.Prof. Dr. Harald Fischer-Tiné habilitierte in Heidelberg und war danach Professor of History an der Jacobs University Bremen. Seit 2008 ist er Professor für Geschichte der modernen Welt an der ETH Zürich. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 München Realisation Uwe Kullnick
Was passiert eigentlich hinter den Türen des Jugendamtes. Wann wird ein Kind in Obhut genommen und kommt in eine Pflegefamilie. Was ist der Unterschied zwischen Bereitschaft- und Dauerpflege? Nach welchen Kriterien wird ausgewählt, wer dieses Kind begleiten darf. In dieser Folge öffnen wir einen Raum, der sonst oft von Vorurteilen, Unsicherheit und Angst geprägt ist. Frau N. Lapelosa, Sozialpädagogin B.A. beim Jugendamt Günzburg, nimmt uns mit in den Bewerbungsprozess für Pflegeeltern. Sie erzählt aus Sicht des Amtes, was wirklich geprüft wird, warum es nicht um Perfektion geht und weshalb Haltung, Stabilität und Beziehungsfähigkeit oft wichtiger sind als ein makelloser Lebenslauf. Es geht um Formulare und Gespräche, aber genauso um Gefühle, Zweifel, Verantwortung und um die große Frage, was ein Kind wirklich braucht. Diese Folge zeigt, wie viel Herz, Sorgfalt und Professionalität im besten Fall in der Arbeit des Jugendamtes stecken. Sie spricht über Herausforderungen im System, über emotionale Nähe und notwendige Abgrenzung und darüber, warum Pflegekinder keine Dankbarkeit schulden müssen. Vor allem aber macht sie Mut. Mut hinzuschauen, Mut, sich mit dem Gedanken Pflegefamilie auseinanderzusetzen. Und Mut, sich auf einen Weg einzulassen, der mehr Liebe braucht, als viele glauben. Ein ehrliches Gespräch für alle, die sich fragen, ob Pflegeelternschaft etwas für sie sein könnte. Und für alle, die spüren, dass Familie manchmal dort beginnt, wo jemand bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
El pianista valenciano Albert Sanz, que ha tocado con músicos como Kurt Rosenwinkel, Larry Grenadier o Jeff Ballard, trabajado con Silvia Pérez Cruz y Javier Colina, y ejerce una labor docente en la Escuela Superior de Música de Alto Rendimiento, grabó hace casi 15 años un primer disco dedicado a esa música brasileña que ama desde la adolescencia. De 'O que será', grabado en trío con el contrabajista Javier Colina y el baterista Al Foster en Nueva York, escuchamos sus versiones instrumentales de composiciones de Chico Buarque ('O que será', 'Outros sonhos', 'Mil perdoes', 'Mar e lua') e Ivan Lins ('Soberana rosa', 'Amtes que seja tarde', 'Desesperar jamais' 'Daquilo que eu sei') además de 'Olha Maria' de Jobim y 'Sophisticated lady' de Duke Ellington.Escuchar audio
Charlotte Weihl war 2024/25 die Deutsche Weinkönigin. Die Pfälzerin ist bekennender Fan der Roten Teufel und macht unter anderem bei der Mitgliederkampagne "Mitglied schafft Zukunft" mit. Aufgrund ihres Amtes konnte sie 2025 nicht bei allen Spielen "ihres" FCK dabei sein, hat dennoch ein paar besondere Momente auf dem Betzenberg erlebt. Im Gespräch mit RHEINPFALZ-Redakteur Julian Laber blickt sie auf das vergangene Jahr zurück und auf 2026 voraus. Sie verrät, was sie sich für die Roten Teufel wünscht und wo der FCK ihrer Meinung nach am Ende der Saison landen könnte.
Jenseits des Rechtsstaates: Sanktionen gegen OppositionelleEin Kommentar von Paul Clemente.Wer hätte das vor drei Jahrzehnten geglaubt: Dass im Westen elementare Menschenrechte wieder zur Verhandlung stünden. Dass eine neue Aristokratie entstehen würde. Oder eine kafkaeske Maschinerie aus Politikern, Mainstream-Medien, Banken, NGOs, Juristen und Schlägertrupps. Eine gigantische Verzahnung, die Oppositionelle sozial, psychisch und sogar physisch zerstört. Und wie schnell die Masse auf Freiheitsrechte verzichtet! Das wurde im Lockdown 2020 erfolgreich getestet. Warum diese Entrechtung nicht fortsetzen? Narrative gibt es schließlich genug. So feierten bewährte Einschüchterungs-Methoden ihr fröhliches Comeback. Vor allem die gute alte Hausdurchsuchung stürmte die Hitparade der Repression. Jüngstes Opfer: Der Ex-Geheimdienstler Jacques Baud. Der hatte eine Aussage von Selenskyjs Chefberater paraphrasiert: Ein Krieg mit Russland sei der Preis für den Nato-Beitritt der Ukraine. Mit anderen Worten: Die Ukraine habe den russischen Angriff provoziert, um ihre Aufnahme in die Nato zu erpressen. Wegen solcher Behauptungen plus Gastauftritten in prorussischen Fernseh- und Radioprogrammen verdonnerte ihn der Rat der Europäischen Union zu Sanktionen, die selbst starke Persönlichkeiten zerbrechen können.Bauds Bankkonto wurde gesperrt, sein Geld eingefroren. Nur zum Einkauf von Nahrungsmitteln erhält er eine „humanitäre Ausnahmeregelung“. Selbst die Rückkehr in sein Heimatland bleibt ihm verwehrt. Belgien als riesiges Gefängnis. Eingesperrt ohne Gerichtsverfahren. Das erinnert an die Lettres de cachet im französischen Absolutismus: Der König befahl die Inhaftierung von Bürgern, ohne Einbeziehung der Justiz. Während Deutschland die Majestätsbeleidigung wieder einführte, hat die EU den Lettre de cachet reanimiert. Willkommen im Zeitalter der Neo-Aristokratie.Vor einigen Tagen fragte ein Journalist während der Bundespressekonferenz: Wie steht die Bundesregierung zu den Sanktionen gegen Baud? Die Antwort ließ frösteln. Ja, die Regierung steht hinter den Sanktionen. Schlimmer noch. Der Sprecher des Auswärtigen Amtes schob eine Warnung nach. O-Ton:„Alle, die auf diesem Feld unterwegs sind, müssen damit rechnen, dass es auch ihnen passieren kann.“ Selbst manchem Mainstream-Schreiber war Bauds Schicksal unheimlich. Zwar will der Ex-Geheimdienstler gegen die Sanktionen klagen, aber wo erhält man mit eingefrorenem Konto kompetenten Rechtsbeistand? Und was sagt sein Heimatland, die Schweiz? Nichts. Eisiges Schweigen in Bern. Für richtigen Furor im publizistischen Hühnerstall sorgte dagegen US-Präsident Donald Trump. Sein neuester Streich: Das Einreiseverbot gegen Geschäftsführerinnen der NGO HateAid. Begründung: Die Berliner Organisation habe die Zensur von amerikanischen Online-Plattformen zu verantworten. Folglich dient das Einreiseverbot dem Schutz der Meinungsfreiheit. ...https://apolut.net/einsperren-aussperren-wegsperren-von-paul-clemente/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge von „Bei uns am Diemelsee“ spricht Frank L. Mause, Leiter des Amtes für Bodenmanagement, über seine Leidenschaft: Grenzkrimis im Sauerland-Waldecker Land. Sein aktueller Roman „Alles (m)ordentlich“ spielt am Diemelsee und bringt spannende Ermittlungen zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen mit sich. Bürgermeister Volker Becker eröffnet die Folge mit Gedanken zur Weihnachtszeit.
Barbara Reifler ist seit einem Jahr Kommandantin der St. Galler Kantonspolizei. Im Gespräch zum Jahreswechsel spricht sie über ihre eigenen Erfahrungen im Polizeidienst sowie die Herausforderungen ihres Amtes und sie zieht Bilanz. Weitere Themen: · Wegen Schneemangel und hohen Temperaturen stehen in Graubünden vielerorts die Bergbahnen still · Kein Ausbau der stationären Pflegeplätze: Stadt St. Gallen aktualisiert Angebotsplanung Alter · Thomas Breitenmoser ist nicht mehr Geschäftsführer der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt
Barbara Reifler ist seit einem Jahr Kommandantin der St. Galler Kantonspolizei. Im Gespräch zum Jahreswechsel spricht sie über ihre eigenen Erfahrungen im Polizeidienst sowie die Herausforderungen ihres Amtes und sie zieht Bilanz. Weitere Themen: · Wegen Schneemangel und hohen Temperaturen stehen in Graubünden vielerorts die Bergbahnen still · Kein Ausbau der stationären Pflegeplätze: Stadt St. Gallen aktualisiert Angebotsplanung Alter · Thomas Breitenmoser ist nicht mehr Geschäftsführer der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt
Kath-Akademie AKTUELL: Karl Graf Spreti Symposium Teil 2 – "Wenn Briefe Geschichte(n) erzählen - Die Briefe Karl Graf von Spretis aus Indien (1935-1938)", ein Vortrag von Dr. Jörg Zedler(Hördauer ca. 47 Min.)Auch Film ist Text. Seine narrative Organisation macht ihn zur Literatur und verbindet den Film beispielsweise mit dem Roman und dem Comic. Der Film teilt als Kunstwerk außerdem zahlreiche Charakteristika mit anderen Texttypen. Das ist Grund genug, in diesem dreifachen Podcast in Kooperation mit der Karl Graf Spreti Stiftung in der Katholischen Akademie in Bayern auf das Jahr 1935 zu blicken, in dem sich Karl Graf Spreti aus seiner Heimat Bayern auf den Weg nach Indien machte. Frisch aus dem Studium hatte er das Angebot erhalten, als Filmarchitekt bei den Bombay Talkies Studios zu arbeiten, die im Jahr zuvor von Himansu Rai, einem frühen Star des indischen Films, gegründet worden waren und die zum Vorläufer von „Bollywood“ wurden. Neben und mit Spreti wirkten dort als Pioniere des frühen indischen Films der Regisseur Franz Osten und der Kameramann Josef Wirsching. Während Spreti 1938 nach Deutschland zurückkehrte, blieb Wirsching auf dem Subkontinent und Osten kehrte immer wieder dorthin zurück. Das achte Karl Graf Spreti Symposium beleuchtet ausgewählte Aspekte ihres Schaffens und ihrer Bedeutung und ordnet diese in einen übergeordneten (kultur-)historischen Kontext ein. Dabei ist auch nach der Relevanz der Filmindustrie für die indische Gesellschaft sowie nach Stereotypen über das Land im Deutschland der 1920er und 1930er Jahre zu fragen. Diesen Part übernimmt Dr. Georg Lechner, der einen Überblick über die historische Entwicklung Indiens im 20. Jahrhundert gibt und ausführlich auf den monumentalen Stummfilm "Das indische Grabmal" von Joe May, sowie spätere Neuverfilmungen des Stoffs von Thea von Harbou, u.a. "Der Tiger von Eschnapur", eingeht. PD Jörg Zedler stellt den Bestand der Briefe Karl Graf von Spretis in den Mittelpunkt seines Vortrags; Briefe, auf die er gleichwohl eher zufällig stieß: Im Rahmen einer ganz anders gearteten Forschung, entdeckte er im Staatsarchiv Pilsen rd. 100 Schreiben, die Spreti zwischen 1935 und 1938 an seine Eltern richtete, während er als Filmarchitekt der Bombay Talkies Filmstudios in Indien weilte. Prof. Harald Fischer-Tiné, Professor für Geschichte der modernen Welt an der ETH Zürich, referiert zu den Themenbereichen Politische und soziale Umwälzungen im spätkolonialen Indien und die Entstehung von Bombays Filmindustrie (1900-1950).Die Karl Graf Spreti Stiftung wurde 2008 mit dem Ziel eingerichtet, die Außenbeziehungen Bayerns in wissenschaftlicher, künstlerischer und kultureller Hinsicht zu fördern. Sie trägt den Namen des deutschen Diplomaten bayerischer Herkunft, der in Ausübung seines Amtes 1970 in Guatemala ermordet wurde. PD Dr. Jörg Zedler ist Privatdozent für Bayerische Landesgeschichte an der Universität Regensburg. Sein Spektrum an wissenschaftlicher Forschung ist weit gefächert, reicht von der Frühen Neuzeit bis ins ausgehende 20. Jahrhundert. Seit langem beschäftigt er sich u.a. auch mit Aspekten der Adelsgeschichte. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 MünchenRealisation Uwe Kullnick
„Die Bundesregierung erkennt die De-facto-Regierung der Taliban politisch nicht als legitime Regierung Afghanistans an.“ – so steht es etwas kryptisch auf der Webseite des Auswärtigen Amtes zu den bilateralen Beziehungen zwischen Afghanistan und Deutschland. Ob Afghanistan, Syrien oder Venezuela, um nur einige Beispiele zu nennen, die Frage der Anerkennung von Regierungen ist immer wieder ein kontroverses Thema in den außenpolitischen Beziehungen von Staaten. Doch welche völkerrechtlichen Voraussetzungen bestehen für die Anerkennung der Regierungen anderer Länder? Wie relevant ist die Legitimität der Regierung – genügt vielleicht doch die effektive Ausübung von Herrschaftsgewalt in dem Staatsterritorium? Über diese Fragen und aktuelle Reformvorschläge, die eine Zentralisierung der Anerkennung bei den UN fordern, spricht Erik Tuchtfeld in dieser Folge mit Helmut Aust.Im Grundlagenteil erklärt Isabel Lischewski unter anderem, wie es Anfang der 70er Jahre dazu kam, dass eine andere Regierung als Repräsentation des Gründungsmitglieds (und der Veto-Macht) China in den Vereinten Nationen anerkannt wurde.Wir freuen uns über jede Rückmeldung! Wie immer sind natürlich Lob, Anmerkungen und Kritik auch an podcast@voelkerrechtsblog.org herzlich willkommen. Abonniert unseren Podcast via RSS, über Spotify oder überall dort, wo es Podcasts gibt. Es gibt die Möglichkeit, auf diesen Plattformen den Völkerrechtspodcast zu bewerten, wir freuen uns sehr über 5 Sterne! Hintergrundinformationen:Helmut Philipp Aust, Die Anerkennung von Regierungen: Völkerrechtliche Grundlagen und Grenzen im Lichte des Falls Venezuela, ZaöRV 2020, 73–99Florian Kriener, Gewaltfreie Protestbewegungen als Legitimitätsquelle? Eine Replik, ZaöRV 2020, 881–911Michelle Burgis-Kasthala, UNSC Resolution 2803, EJIL: Talk! 2025Kushtrim Istrefi, The Security Council and the Western Sahara: Between Self-Determination and Implicit Recognition of Moroccan Sovereignty, EJIL: Talk! 2025Lukas Kleinert, Recognition of a Taliban Government?: A Short Overview on the Recognition of Governments in International Law, Völkerrechtsblog 2021Völkerrechtspodcast, #1 Das Interventionsverbot: Von Nicaragua bis Belarus, 08.01.2021Völkerrechtspodcast, #7 Völkerrechtssubjektivität: Staat oder nicht Staat, das ist hier die Frage, 02.07.2021Moderation: Erik Tuchtfeld, LL.M (Glasgow) & Daniela RauGrundlagen: Dr. Isabel LischewskiInterview: Prof. Helmut Aust & Erik Tuchtfeld, LL.M (Glasgow) Schnitt: Daniela Rau Credits:DW News, What's behind Russia's recognition of the Taliban government?, 05.07.2025WDR, Mitglied der Taliban leitet afghanisches Generalkonsulat in Bonn, 11.11.2025
Kath-Akademie AKTUELL: Karl Graf Spreti Symposium Teil 1 – "Stereotypen im Indienbild des deutschen Films der 20er und 30er Jahre", ein Vortrag von Dr. Georg Lechner(Hördauer ca. 39 Min.)Auch Film ist Text. Seine narrative Organisation macht ihn zur Literatur und verbindet den Film beispielsweise mit dem Roman und dem Comic. Der Film teilt als Kunstwerk außerdem zahlreiche Charakteristika mit anderen Texttypen. Das ist Grund genug, in diesem dreifachen Podcast in Kooperation mit der Karl Graf Spreti Stiftung in der Katholischen Akademie in Bayern auf das Jahr 1935 zu blicken, in dem sich Karl Graf Spreti aus seiner Heimat Bayern auf den Weg nach Indien machte. Frisch aus dem Studium hatte er das Angebot erhalten, als Filmarchitekt bei den Bombay Talkies Studios zu arbeiten, die im Jahr zuvor von Himansu Rai, einem frühen Star des indischen Films, gegründet worden waren und die zum Vorläufer von „Bollywood“ wurden. Neben und mit Spreti wirkten dort als Pioniere des frühen indischen Films der Regisseur Franz Osten und der Kameramann Josef Wirsching. Während Spreti 1938 nach Deutschland zurückkehrte, blieb Wirsching auf dem Subkontinent und Osten kehrte immer wieder dorthin zurück. Das achte Karl Graf Spreti Symposium beleuchtet ausgewählte Aspekte ihres Schaffens und ihrer Bedeutung und ordnet diese in einen übergeordneten (kultur-)historischen Kontext ein. Dabei ist auch nach der Relevanz der Filmindustrie für die indische Gesellschaft sowie nach Stereotypen über das Land im Deutschland der 1920er und 1930er Jahre zu fragen. Diesen Part übernimmt Dr. Georg Lechner, der einen Überblick über die historische Entwicklung Indiens im 20. Jahrhundert gibt und ausführlich auf den monumentalen Stummfilm "Das indische Grabmal" von Joe May, sowie spätere Neuverfilmungen des Stoffs von Thea von Harbou, u.a. "Der Tiger von Eschnapur", eingeht. PD Jörg Zedler stellt den Bestand der Briefe Karl Graf von Spretis in den Mittelpunkt seines Vortrags; Briefe, auf die er gleichwohl eher zufällig stieß: Im Rahmen einer ganz anders gearteten Forschung, entdeckte er im Staatsarchiv Pilsen rd. 100 Schreiben, die Spreti zwischen 1935 und 1938 an seine Eltern richtete, während er als Filmarchitekt der Bombay Talkies Filmstudios in Indien weilte. Prof. Harald Fischer-Tiné, Professor für Geschichte der modernen Welt an der ETH Zürich, referiert zu den Themenbereichen Politische und soziale Umwälzungen im spätkolonialen Indien und die Entstehung von Bombays Filmindustrie (1900-1950).Die Karl Graf Spreti Stiftung wurde 2008 mit dem Ziel eingerichtet, die Außenbeziehungen Bayerns in wissenschaftlicher, künstlerischer und kultureller Hinsicht zu fördern. Sie trägt den Namen des deutschen Diplomaten bayerischer Herkunft, der in Ausübung seines Amtes 1970 in Guatemala ermordet wurde.Dr. Georg Lechner, langjähriger Leiter von deutschen Kulturinstituten in Asien, Nordamerika und Europa, ist als Buchautor, Essayist und Dokumentarfilmer tätig. Er blickt auf 25 Jahre in Indien zurück, ein "Land der Gegensätze". Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 MünchenRealisation Uwe Kullnick
Weiteres zu den Lawfare-Operationen von Teilen des Tiefen Staates gegen Donald Trump.Ein Standpunkt von Peter Frey.Die großangelegte Intrige, bekannt als Russiagate, mit der man Trumps Wahl zum US-Präsidenten 2016 zu verhindern suchte, ging nachfolgend in einer unter dem Codenamen Crossfire Hurricane bekannt gewordenen Operation auf. Die Intrige wurde durch das FBI ausgerollt — einer dem US-Präsidenten unterstehenden, damals in ihrer Führung jedoch den US-Demokraten von Obama und Clinton zuarbeitenden Bundesbehörde. Hierbei spielten sich FBI und einflussreiche Richter wie Anwälte die Bälle zu. Doch Crossfire Hurricane war nicht das Ende, Arctic Frost sollte folgen.Vorab zum Verständnis: Lawfare steht für juristische Kriegsführung gegen als solche ausgemachte politische Gegner. Lawfare verlässt den Boden der Demokratie, bedient sich aber gern der Institutionen und Gesetze demokratischer Gesellschaften. Daher dürfte auch klar sein, dass Lawfare kein reines Phänomen der US-amerikanischen Gesellschaft, sondern ein Standardwerkzeug in Fassadendemokratien, wie auch der in Deutschland, beschreibt.James Boasberg und Arctic FrostGegen James Boasberg wurde vom texanischen republikanischen US-Abgeordneten Brandon Gill am 4. November 2025 ein Amtsenthebungsverfahren angestrengt:„Unter Missachtung seiner Verantwortung, die Macht seines Amtes in verfassungsmäßiger Weise auszuüben, erteilte Oberrichter Boasberg dem Sonderermittler John L. Smith die Genehmigung, leichtfertige Geheimhaltungsanordnungen zur Förderung des Projekts des Federal Bureau of Investigation [FBI] mit dem Codenamen ARCTIC FROST zu erlassen.“ (a1, 1)James Boasberg ist der Vorsitzende Richter des Bundesbezirksgerichts in Washington, D.C. Laut Gill soll er die Justiz auf illegale Art und Weise gegen Kritiker der US-Regierung unter Joe Biden eingesetzt haben. Unter dem Schirm einer FBI-Operation namens Arctic Frost unterzeichnete Boasberg Anordnungen zur geheimen Überwachung von zehn US-Senatoren und einem Abgeordneten. Dazu wurde Druck auf die zwei großen Mobilfunkanbieter Verizon und AT&T ausgeübt. Einerseits zur Herausgabe von Telefondaten der Senatoren, andererseits dies gegenüber den Betroffenen geheim zu halten (2). Die seit Trumps Amtseinführung neu eingesetzte FBI-Führung bestätigte, dass inzwischen mindestens acht dieser Telefonprotokolle beschlagnahmt worden seien (3). Wie weiter unten noch besprochen wird, ist das nicht alles.Boasberg wurde noch unter der Obama-Regierung zum Bundesrichter, zusätzlich zum Richter für die Überwachung von Aktivitäten der US-Auslandsgeheimdienste am United States Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) berufen. Außerdem fungierte Boasberg von 2020 bis 2025 als Vorsitzender Richter am Alien Terrorist Removal Court (4).Noch einmal zur Rolle des FISC: Es handelt sich beim FISC um ein spezialisiertes Bundesgericht in Washington, D.C., das 1978 vom Kongress mit Verabschiedung des Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) eingerichtet wurde. Die Hauptaufgabe des FISC besteht darin, Anträge der Regierung auf Genehmigung verschiedener Mittel zur Beschaffung ausländischer Geheimdienstinformationen zu prüfen, insbesondere wenn diese in den Vereinigten Staaten durchgeführt werden oder sich anderweitig gegen US-Bürger richten. Anders ausgedrückt kann das FISC die Geheimdienste für Operationen ermächtigen, welche tief in die verfassungsmäßigen Rechte der Bürger eingreifen....https://apolut.net/operation-arctic-frost-von-peter-frey/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Außenminister Johann Wadephul weilte bis zum 19. November auf einer mehrtägigen Reise durch die Staaten des westlichen Balkans. In diesem Zusammenhang erwähnte der Sprecher des Auswärtigen Amtes insbesondere eine engere Zusammenarbeit mit Serbien und betonte: „Für uns steht fest, dass der Westbalkan ein Teil der europäischen Familie ist“. Die NachDenkSeiten wollten vor diesem Hintergrund wissen,Weiterlesen
Die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen zeigen deutliche politische Verschiebungen. Die CDU unter Ministerpräsident Hendrik Wüst bleibt stärkste Kraft. Für die SPD ist das Ergebnis im Ruhrgebiet, ihrer einstigen Herzkammer, ein Desaster. Die Sozialdemokraten verlieren weiter an Boden, während die AfD ihr Ergebnis verdreifachen konnte.[05:33]Deutschlands Verfassungsschutz hat eine neue Führung. Sinan Selen ist der neue Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Selen ist seit 2019 Vizepräsident des Amtes und leitete es bereits kommissarisch. Der in Istanbul geborene Jurist ist die erste Person mit Migrationshintergrund in dieser Funktion.[01:26]IG-Metall-Chefin Christiane Benner ist mit der bisherigen Arbeit der Bundesregierung unzufrieden, da ihr die aktuelle wirtschaftspolitische Debatte zu einseitig ist. Im Gespräch mit Okan Bellikli verteidigt sie das Tariftreuegesetz, das die Vergabe öffentlicher Aufträge an Tarifbindung koppeln soll. Die geplante Ausnahme für die Bundeswehr hält sie für einen Skandal: „Und das finde ich ehrlich gesagt einen ziemlichen Skandal, weil da ein Großteil der Investitionen auch reinfließen wird.“ Wenig Verständnis hat Benner für die Diskussion über eine Flexibilisierung der Arbeitszeit: „Es ist eine Debatte zur Unzeit, weil die Leute das Gefühl haben, sehr flexibel zu arbeiten.“[12:14]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Alle Informationen zum Trade.Table:https://table.media/aktion/tradetableProfessional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Eindruck einer multiplen Krisenhaftigkeit ist äußerst prägend für unsere Gegenwart, aber er ist welthistorisch natürlich keinesfalls präzedenzlos. Trotz einer gewissen politischen Stabilisierung nach der Hyperinflation von 1923 und dem Ende der französisch-belgischen Ruhr-Besetzung blieb auch vor einhundert Jahren das Gefühl, in unruhigen Zeiten zu leben, weitverbreitet. Der sächsische DDP-Reichstagsabgeordnete Wilhelm Külz nimmt in seinem Statement im Hamburger Anzeiger vom 22. August 1925 verschiedene sich überkreuzende, einander verstärkende Schwierigkeiten der deutschen Ökonomie in den Blick. Er warnt zugleich aber auch davor, vor lauter Krisendiagnosen die positiven Anzeichen im Wirtschaftsleben zu übersehen. Wilhelm Külz war neben seiner Parlamentariertätigkeit ab 1931 Oberbürgermeister von Dresden. Nachdem er sich 1933 weigerte, die Hakenkreuzfahne auf dem Rathaus zu hissen, wurde er von den Nazis seines Amtes enthoben und arbeitete in den Folgejahren als Anwalt. 1945 kehrte er in die Politik zurück und wurde in der Sowjetischen Besatzungszone Vorsitzender der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands. Er starb 1948 in Berlin. Es liest Frank Riede.
Im Rahmen der Reise von Bundesaußenminister Johann Wadephul nach Israel fragten die NachDenkSeiten in der Bundespressekonferenz nach, ob sich der Minister auch um einen Besuch des Gazastreifens bemüht habe. Die Antwort wollte der Sprecher des Auswärtigen Amtes nur „unter 3“, also als vertrauliche, nicht zitierfähige Hintergrundinformation geben. Ebenso kam die Frage auf, ob Wadephul dieWeiterlesen
Simon, Doris www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
US-Präsident Trump tourt durch die Golfregion. Er hat seinen Nahosttrip nach dem Besuch in Saudiarabien in Katar fortgesetzt – begleitet von der Kontroverse um ein geplantes millionenschweres Geschenk des reichen Golfstaates. Katars Emir empfing den amerikanischen Präsidenten mit protokollarischem Pomp in der Hauptstadt Doha. Trump sprach von einer «sehr loyalen, grossartigen und schönen Freundschaft».Umstritten ist, ob diese Freundschaft zu weit geht. Hintergrund sind Berichte, wonach die Familie des Emirs dem US-Präsidenten ein luxuriöses Flugzeug im Wert von etwa 400 Millionen Dollar schenken will – eine Maschine vom Typ Boeing 747, die zur Präsidentenmaschine Air Force One aufgerüstet werden soll. Die Frage ist, ob dies rechtlich zulässig und moralisch vertretbar wäre. Trump verteidigt das Vorhaben seit Tagen vehement.Generell scheinen sich die politischen Interessen der USA mit den privaten der Trump-Familie zu vermischen. Trumps Sohn Eric war kurz vor seinem Vater in die Region gereist und hat angekündigt, dass in verschiedenen Golfstaaten mehrere Trump-Towers geplant seien, etwa in Riad, allenfalls in Oman oder in Dubai, einem «Spielplatz für einen Entwickler» von Immobilien, wie Trump Jr. in einem Interview sagte.Inzwischen regt sich im US-Parlament bei den Demokraten Widerstand gegen die Pläne Trumps, vor allem was das Flugzeug aus Katar betrifft, das luxuriös ausgestattet werden soll. Auch bestehen ernsthafte Sicherheitsbedenken, da die Air Force One eine fliegende Kommandozentrale ist, von der aus der US-Präsident den Einsatz von Atomwaffen anordnen kann.Während Trump die Machtbefugnisse seines Amtes ausreizt, hadern die Demokraten weiterhin mit der Wahlniederlage im vergangenen November. Damit nicht genug: Der CNN-Journalist und Buchautor Jake Tapper schreibt in seinem Buch «Hybris: Verfall, Vertuschung und Joe Bidens verhängnisvolle Entscheidung», das demnächst erscheint, wenig Schmeichelhaftes über den ehemaligen Präsidenten. Dessen Gesundheitszustand sei weit schlechter gewesen als von seiner Familie und dem Weissen Haus dargestellt.Trump scheint sein Amt für Geschäftsinteressen zu nutzen. Gab es das schon mal in diesem Ausmass? Was will er mit seiner Reise in die Golfregion erreichen? Und was blüht den Demokraten wegen des Buchs von Jake Tapper über den Gesundheitszustand von Joe Biden?Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Martin Kilian, dem früheren USA-Korrespondenten des «Tages-Anzeigers», in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia, von wo aus er die US-Politik eng verfolgt.Produktion: Mirja Gabathuler Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch
Verfassungsschutz als Waffe – Maaßen fordert radikale Reform des Geheimdienstes Sehr seltsame Vorgänge: Zuerst stuft das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD als gesichert rechtsextremistisch ein, die ehemalige Innenministerin Nancy Faeser platziert noch einmal eine fette Stinkbombe, die AfD klagt, der Verfassungsschutz legt erst einmal die Bewertung auf Eis, gibt eine Stillhalte Zusage gegenüber dem Verwaltungsgericht Köln. Dann schaltet sich aus den USA der für die Geheimdienste zuständige Senator ein und blockiert die Zusammenarbeit der amerikanischen und deutschen Dienste. Ein Gespräch mit dem ehemaligen Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz über die Zustände des Amtes. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Wenn in der Sixtinischen Kapelle die Worte „Extra Omnes“ ausgesprochen sind, alle hinaus, dann werden die Türen verschlossen und die 135 Kardinäle, die diesmal den neuen Papst aus ihren Reihen bestimmen, werden ganz unter sich sein. Nichts soll diese wichtige Wahl stören, es gibt keinen Internetempfang, kein Telefon. Das Kirchenrecht sieht bis zu 4 Wahlgänge an einem Tag vor. Bis weißer Rauch aufsteigt aus dem Kamin, in dem die Wahlzettel verbrannt werden, wird es dauern. Es braucht eine Zweidrittelmehrheit, damit aus einem Kardinal der neue Pontifex werden kann. Ob es ein Brückenbauer wird oder eher ein Hardliner? Mal wieder ein Italiener oder ein Mann aus Asien oder Afrika? Über die Wahrscheinlichkeiten und das Prozedere wollen wir reden und über das, was Papst Franziskus seinem Nachfolger hinterlassen hat. Die Gesprächspartner sind: Rom-Korrespondentin Anna Giordano, Lothar Bauerochse aus der hr-Kirchenredaktion, Pater Martin Maier vom Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat und der Kirchenrechtshistoriker Dr. Kevin Kulp. Podcast-Tipp: br - ARD Popecast Er wollte die Welt besser machen und dabei die katholische Kirche reformieren. In vier Teilen erzählen wir die Geschichte von Papst Franziskus. Missbrauch, Sexualmoral, Priestertum für Frauen - kein Thema hat er gescheut. Hat Franziskus es geschafft die Kirche ins 21. Jahrhundert zu bringen? Erfahrt, wie ein bescheidener Mann Papst wurde, mit den Zwängen seines Amtes kämpfte und auch mal von einem Shitstorm in den nächsten ratterte. https://www.ardaudiothek.de/sendung/ard-popecast/12365111/
Wenn in der Sixtinischen Kapelle die Worte „Extra Omnes“ ausgesprochen sind, alle hinaus, dann werden die Türen verschlossen und die 135 Kardinäle, die diesmal den neuen Papst aus ihren Reihen bestimmen, werden ganz unter sich sein. Nichts soll diese wichtige Wahl stören, es gibt keinen Internetempfang, kein Telefon. Das Kirchenrecht sieht bis zu 4 Wahlgänge an einem Tag vor. Bis weißer Rauch aufsteigt aus dem Kamin, in dem die Wahlzettel verbrannt werden, wird es dauern. Es braucht eine Zweidrittelmehrheit, damit aus einem Kardinal der neue Pontifex werden kann. Ob es ein Brückenbauer wird oder eher ein Hardliner? Mal wieder ein Italiener oder ein Mann aus Asien oder Afrika? Über die Wahrscheinlichkeiten und das Prozedere wollen wir reden und über das, was Papst Franziskus seinem Nachfolger hinterlassen hat. Die Gesprächspartner sind: Rom-Korrespondentin Anna Giordano, Lothar Bauerochse aus der hr-Kirchenredaktion, Pater Martin Maier vom Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat und der Kirchenrechtshistoriker Dr. Kevin Kulp. Podcast-Tipp: br - ARD Popecast Er wollte die Welt besser machen und dabei die katholische Kirche reformieren. In vier Teilen erzählen wir die Geschichte von Papst Franziskus. Missbrauch, Sexualmoral, Priestertum für Frauen - kein Thema hat er gescheut. Hat Franziskus es geschafft die Kirche ins 21. Jahrhundert zu bringen? Erfahrt, wie ein bescheidener Mann Papst wurde, mit den Zwängen seines Amtes kämpfte und auch mal von einem Shitstorm in den nächsten ratterte. https://www.ardaudiothek.de/sendung/ard-popecast/12365111/
Die Frau des Istanbuler Oberbürgermeisters wird selbst zur politischen Führungsfigur. Orbán führt sein Land aus dem Internationalen Strafgerichtshof. Und: folgenschweres Urteil in Südkorea. Das ist die Lage am Freitagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Die ganze Geschichte hier: »Wir werden der Angst niemals nachgeben« Mehr Hintergründe hier: Deutschland muss sich auf die Seite des Rechts stellen Mehr Hintergründe hier: Südkoreas Präsident Yoon offiziell des Amtes enthoben +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Iffland, Thorsten www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Das hoffen zumindest viele der Demonstrierenden, die seit mehr als einer Woche in der Türkei auf die Straße gehen, trotz Demonstrationsverbot. Es sind die größten Proteste gegen die Regierung seit mehr als einem Jahrzehnt, zwischendurch sollen es landesweit mehr als eine Million Demonstrierende gewesen sein. Auslöser war die Verhaftung des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu. Inzwischen wurde er seines Amtes enthoben. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan wirft ihm Korruption und Unterstützung von Terrorismus vor. İmamoğlu streitet die Vorwürfe ab. Er ist, so wie viele Demonstrierende, davon überzeugt, dass die Verhaftung politisch motiviert ist. Denn İmamoğlu ist beliebt und das macht ihn zu einem gefährlichen Konkurrenten in der kommenden Präsidentschaftswahl. Aber nicht nur auf den Straßen formiert sich der Widerstand, auch in den eigenen Reihen stellen manche sich die Frage, ob Erdoğan diesmal zu weit gegangen ist. Kann er seine Macht weiterhin sichern? Darüber spricht Janina Werner mit Uwe Lueb, dem ARD-Korrespondenten in Istanbul. Außerdem fragen wir Yaşar Aydın vom Centrum für angewandte Türkeistudien, warum Deutschland und die EU so verhalten reagieren und wie die türkische Community in Deutschland auf die Proteste blickt. Moderation: Janina Werner Redaktion: Steffi Fetz, Paula Kersten Mitarbeit: Caroline Mennerich, Anna Stosch, John Rasumni Redaktionsschluss: 27.03.2025 ----- Diese und alle weiteren Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
Das hoffen zumindest viele der Demonstrierenden, die seit mehr als einer Woche in der Türkei auf die Straße gehen, trotz Demonstrationsverbot. Es sind die größten Proteste gegen die Regierung seit mehr als einem Jahrzehnt, zwischendurch sollen es landesweit mehr als eine Million Demonstrierende gewesen sein. Auslöser war die Verhaftung des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu. Inzwischen wurde er seines Amtes enthoben. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan wirft ihm Korruption und Unterstützung von Terrorismus vor. İmamoğlu streitet die Vorwürfe ab. Er ist, so wie viele Demonstrierende, davon überzeugt, dass die Verhaftung politisch motiviert ist. Denn İmamoğlu ist beliebt und das macht ihn zu einem gefährlichen Konkurrenten in der kommenden Präsidentschaftswahl. Aber nicht nur auf den Straßen formiert sich der Widerstand, auch in den eigenen Reihen stellen manche sich die Frage, ob Erdoğan diesmal zu weit gegangen ist. Kann er seine Macht weiterhin sichern? Darüber spricht Janina Werner mit Uwe Lueb, dem ARD-Korrespondenten in Istanbul. Außerdem fragen wir Yaşar Aydın vom Centrum für angewandte Türkeistudien, warum Deutschland und die EU so verhalten reagieren und wie die türkische Community in Deutschland auf die Proteste blickt. Moderation: Janina Werner Redaktion: Steffi Fetz, Paula Kersten Mitarbeit: Caroline Mennerich, Anna Stosch, John Rasumni Redaktionsschluss: 27.03.2025 ----- Diese und alle weiteren Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
Demonstrationen in der Türkei und in Deutschland: Oppositionspolitiker Imamoglu in U-Haft und als Bürgermeister von Istanbul abgesetzt, Israels Kabinett will Generalstaatsanwältin Baharav-Miara des Amtes entheben, Union drängt auf Asylverfahren in Drittstaaten: Entwurf des Prüfberichts liegt vor, Weitere Meldungen im Überblick, Nations League: Deutschland gewinnt entscheidendes Viertelfinal-Spiel gegen Italien, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zur "Nations League" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Demonstrationen in der Türkei und in Deutschland: Oppositionspolitiker Imamoglu in U-Haft und als Bürgermeister von Istanbul abgesetzt, Israels Kabinett will Generalstaatsanwältin Baharav-Miara des Amtes entheben, Union drängt auf Asylverfahren in Drittstaaten: Entwurf des Prüfberichts liegt vor, Weitere Meldungen im Überblick, Nations League: Deutschland gewinnt entscheidendes Viertelfinal-Spiel gegen Italien, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zur "Nations League" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
20.02.2025 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
Der deutsche Botschafter in Georgien, Peter Fischer, bezeichnet die im Dezember 2024 abgewählte Ex-Präsidentin Georgiens, Salome Surabischwili, noch immer offiziell als amtierend. Auf der Länder-Seite des Auswärtigen Amtes wird ebenfalls nach wie vor (Stand 27. Januar) auf sie als amtierende Präsidentin verwiesen. Auf eine Frage des BSW, wen Deutschland derzeit als Präsidenten Georgiens betrachtet, verwiesWeiterlesen
Luca Piwodda, der jüngste Bürgermeister Brandenburgs, steht im Mittelpunkt unserer neuesten Episode. Mit nur 18 Jahren gründete er mit ein paar Freunden die Freiparlamentarische Allianz (FPA) und trat mutig in den Wahlkampf gegen seinen eigenen Großvater an. Wir tauchen tief in Lucas ungewöhnliche politische Reise ein und diskutieren, wie er die Herausforderungen der Parteigründung meisterte und welche Veränderungen diese Entscheidung für seine familiären Beziehungen mit sich brachte. Seine Geschichte ist ein leuchtendes Beispiel für Entschlossenheit und die Kraft, als junge Führungspersönlichkeit positive Veränderungen anzustoßen.Gemeinsam mit Luca erkunden wir die politischen und persönlichen Herausforderungen, vor denen er steht. Er teilt seine Erfahrungen als junger Bürgermeister seiner Heimatstadt Gartz, darunter die Vorurteile, die ihm aufgrund seines Alters begegnen, und die Notwendigkeit, politische Prozesse für alle Bürger verständlich zu machen. Luca spricht offen über die Balance zwischen Kreativität und Verantwortung im politischen Alltag und wie er sich bewusst Zeit für Reflexion und Achtsamkeit schafft, um den enormen Druck seines Amtes zu bewältigen. Seine Ansichten zur politischen Beteiligung von Jugendlichen und die Herausforderungen der lokalen Energiepolitik sind nur einige der Themen, die wir in unserer spannenden Diskussion ansprechen.Luca Piwodda inspiriert durch seine authentische Art und seine Bereitschaft, über die eigenen Unsicherheiten zu sprechen. Wir erfahren, warum er sich für den Aufbau einer neuen Partei entschieden hat, anstatt sich einer bestehenden Struktur anzuschließen, und wie er mit Geduld und Ausdauer langfristige Projekte angeht. Seine Reflexionen über Pessimismus und Optimismus und die Bedeutung, das Beste aus der eigenen Zeit zu machen, bieten wertvolle Einsichten für alle, die sich für Politik und gesellschaftliches Engagement interessieren. Diese Episode ist ein Muss für jeden, der an der Schnittstelle von Politik, persönlichem Wachstum und gesellschaftlichem Wandel interessiert ist.
Dem Österreichischen Bundespräsidenten kommt nach der Nationalratswahl 2024 eine besondere Bedeutung zu. Wen soll bzw. kann Bundespräsident Alexander van der Bellen mit der Regierungsbildung beauftragen? Kann er eine Angelobung bestimmter Regierungskonstellationen verhindern, ohne dabei eine Staatskrise auszulösen? Ganz-offen-gesagt-Host Fabio Polly hat dazu unterschiedliche Meinungen eingeholt und diese Fragen von mehreren Seiten beleuchtet:„Der Bundespräsident ist nach der Bundesverfassung völlig frei, wen er zum Bundeskanzler ernennt und wen nicht“, sagt Verfassungsrechtsexperte Bernhard Clemenz. Der Bundespräsident könne ein Bollwerk gegen autoritäre Tendenzen sein, gleichzeitig können seine Kompetenzen aber auch eine ziemliche Zeitbombe sein, so Clemenz.„Der Bundespräsident muss den Obmann oder die Obfrau der stärksten Partei mit der Regierungsbildung beauftragen“, stellt Meinungsforscher und Politikwissenschaftler Peter Hajek klar, „weil das immer so üblich war“.Bildungsexperte Daniel Landau sieht den Bundespräsidenten durch die direkte Wahl und der hohen politischen Bedeutung durchaus dafür legitimiert, den Regierungsauftrag so zu vergeben, wie er ihn für richtig hält: „Es erschiene mir wahnsinnig unlogisch, dass die Verfassung explizit diese Möglichkeit vorsieht, wenn sie dann nicht auch angewendet werden sollte“. „Durch die Mehrheitsentscheidung für ihn hat er für mich so etwas für das moralische Recht hier zu entscheiden“, so Landau.Ähnlich sieht das der Kabarettist Florian Scheuba, der auch auf die jüngste Vergangenheit verweist: „Nachdem der Bundespräsident Herbert Kickl bereits als Minister aus der Regierung abgelehnt hat – was hat sich seither geändert?“Die Kabarettistin Marina Lacković, besser bekannt als Malarina, hat auf die Frage, ob Bundespräsident van der Bellen Herbert Kickl im Falle des Falles als Regierungschef angeloben soll, eine überraschende Antwort: „Bei der Frage würde ich aus Respekt vor unserem Bundespräsidenten wirklich gerne passen. Mein Gefühl dabei ist, dass wenn ich mich in seine Situation versetze, sich bei mir eine ganz große Überforderung breit macht und ich ungerne mit ihm tauschen würde“, so Lacković.Journalist Lucian Mayringer erinnert daran, dass mit Thomas Klestil schon einmal ein Bundespräsident die Grenzen seiner Möglichkeiten erfahren hat. Schlussendlich müsse der Bundespräsident akzeptieren, wenn eine Mehrheit im Nationalrat eine bestimmte Konstellation bevorzugt. „Dem könnte er sich dann nicht widersetzen, ohne eine Staatskrise oder auch eine Krise seines Amtes auszulösen.“Buchautor und Schauspieler Michael Schottenberg ortet ebenfalls eine ganz schwierige Situation für den Bundespräsidenten: „Wenn der Bundespräsident die Macht hat, jemanden aufgrund seiner politischen Haltung auszuschließen, ist das zwar richtig, aber trotzdem problematisch.“„Also wir brauchen einen aktiven Bundespräsidenten und das nicht nur immer als Ankündigung in Präsidentschaftswahlkampfzeiten“, findet Politikwissenschafter Peter Filzmaier klare Worte. Und wenn es womöglich nur ein Tag in seiner Amtszeit sei, die Angelobung der Regierung sei seine wichtigste Aufgabe. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem Podcast
Nach dem Terrorangriff am Wochenende in Deutschland stellt sich die Frage: Wie sicher ist die Schweiz? Forensiker Jérôme Endrass forscht zum Thema Extremismus im Zürcher Justizvollzug und an der Universität Konstanz. Er sagt, die Schweiz sei nicht mit Deutschland vergleichbar. Deutschland steht unter Schock. Das Attentat in Solingen erschüttert das Sicherheitsgefühl. Dies, nachdem am Freitagabend mutmasslich ein 26-jähriger abgewiesener Asylbewerber aus Syrien an einem Volksfest in Solingen drei Personen mit einem Messer ermordet und weitere zum Teil schwerst verletzt hatte. Die Tat wird als Terroranschlag eingestuft. Nun stellt sich auch hierzulande die Frage: Wie sicher ist die Schweiz? Forensiker Jérôme Endrass hat 400 islamistische Gefährder untersucht. Er ist stellvertretender Leiter des Zürcher Amtes für Justizvollzug und Professor für forensische Psychologie an der Universität Konstanz. Er forscht unter anderem zum Thema Extremismus.
Themen dieser Sendung: (01:24) 13. AHV-Rente soll nur über Mehrwertsteuer finanziert werden (13:31) Japans Regierungschef Kishida kündigt Rückzug an (20:06) Thailands Premierminister des Amtes enthoben (23:03) UBS auch im zweiten Quartal mit Milliardengewinn (27:19) Lohn für die Angehörigenpflege: ein Modell mit Haken (32:03) Warum sich die Bildungspolitik schwertut (37:01) Suwalki-Lücke: Mit dem LKW durch Europas gefährlichsten Korridor