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Angriffe richten sich nicht gegen die gut gestützten Stellen, sondern sie sich suchen systematisch die Punkte, die übersehen wurden. Wir gehen hier den folgenden Angriffsmethoden nach: manipulierter Zufall und Seed-Angriff. Nichts ist sicher: von der Krypto-Wallet bis zum Rechtssystem kann alles betroffen sein. HINWEIS zum Drohnenangriff: Zum Aufnahmezeitpunkt war noch fast nichts zur Drohne öffentlich bekannt. Da sich bis jetzt wenig daran geändert hat und noch nicht einmal hochwertige Bilder existieren, sollten wir im Rahmen dieser Analyse Drohnenangriffe eher als allgemeines Phänomen neuerer Kriegsführung behandeln. Der konkrete Fall lässt einfach zu viele Fragen offen.
Eine Frau um die 30, die 44-mal in flagranti beim Stehlen erwischt wurde rund um den Bahnhof. Ein Mann, der innerorts mit 81 Kilometern pro Stunde in eine Radarfalle getappt war und behauptet, sein Cousin sei am Steuer gesessen. Ein 32-Jähriger, der trotz Landesverweis wieder in die Schweiz eingereist ist – mit gefälschten Papieren.Meistens geht es vor den Gerichten im Kanton Bern nicht um Mord und Totschlag oder die ganz grossen True-Crime-Fälle, sondern um die vermeintlich kleinen Konflikte mit dem Gesetz: um Verkehrsdelikte, Diebstähle oder Drogen.6'551 Strafprozesse haben letztes Jahr an den Berner Gerichten stattgefunden. Sie bilden den Schlusspunkt von Strafverfahren, die oft lang, manchmal sehr lang dauern. Und es werden in der Tendenz immer mehr.Wie sieht der Justizalltag abseits der grossen Kriminalfälle überhaupt aus? Was sind das für Menschen, die sich wegen solcher unscheinbaren Delikte vor dem Gesetz verantworten müssen? Was erzählen diese einzelnen Geschichten über unsere Gesellschaft und unser Rechtssystem? Wie konnte es so weit kommen, dass die Gerichte der Flut an Fällen kaum noch hinterherkommen?Diesen Fragen ist Cedric Fröhlich nachgegangen, Justizreporter beim Ressort Bern. Er hat eine Woche im Berner Amtshaus verbracht. In einer neuen Folge von «Gesprächsstoff», dem Podcast von Bund und Berner Zeitung erzählt er von den drei Fällen, bei denen er im Gerichtssaal sass. Und wie unterschiedlich Menschen damit umgehen, wenn ihnen etwas vorgeworfen wird.Moderation und Produktion: Sibylle HartmannGast: Cedric FröhlichRedaktionelle Mitarbeit: Jessica KingSprecherin: Jacky WechslerArtikel zur Berner Justiz am Anschlag:Hinter den Kulissen des Rechts: Verkehrssünden, Diebstähle, Drogen: Eine Woche am Berner GerichtDer lange Weg zur GerechtigkeitMehr Aufwand pro Fall: Die Berner Justiz ist am Anschlag 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Moral ist en vogue – genauer gesagt: Moralisieren. Was geschieht da genau, wenn mit deutlicher Verve und Steigerung moralische Begriffe, Konzepte und nicht zuletzt Vorwürfe schnell und scheinbar treffsicher in Anschlag gebracht werden? Moral ist, so Niklas Luhmann, kein eigenständiges gesellschaftliches Funktionssytem. Sie erfüllt aber eine wichtige Alarmierfunktion. Dies erweiternd zeigt Fritz B. Simon, Autor unter anderem des vielgelesenen und -diskutierten Essays Die kommenden Diktaturen, in seinem neuen Essay Moralisieren: Waffe im Kulturkampf, wie Moralisieren 2.0 funktioniert: Den Wissenschaften beispielsweise wird – entgegen deren eigener Funktion und Intention – von manchen nachhaltig unterstellt, moralisch getrieben zu sein. Ihnen wird Moralisieren zugeschrieben, um sie dann wieder scheinbar moralisch stellen und letztlich disqualifizieren zu können. Auch dem Rechtssystem wird ähnliches vorgeworfen. Moralisieren 2.0 als wirkungsvoller Spielzug und als Waffe in der Arena, wo es darum geht, wie wir leben wollen. Wir sprechen mit Fritz B. Simon unter anderem darüber, über die besondere Organisation von Achtung und Missachtung in Kommunikation mit und über Moral sowie über die größeren Kontexte, wie etwa Marktfundamentalismus, in denen diese Kämpfe stattfinden. Viel Spaß im Interview mit Fritz B. Simon bei Carl-Auer Sounds of Science. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität https://www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock https://www.carl-auer.de/magazin/blackout-bauchweh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics https://www.carl-auer.de/magazin/cybernetics-of-cybernetics Genau Geschaut: https://www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser https://www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast https://www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews https://www.carl-auer.de/magazin/heidelberger-systemische-interviews Zum Wachstum inspirieren https://www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden https://www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
Dein größtes finanzielles Risiko liegt heute nicht in fernen Ländern, sondern direkt vor deiner Haustür im deutschen Rechtssystem. Während du...
In dieser Folge sprechen wir mit Janice Muchemi, Anwältin und IJM Kollegin aus Kenia. Hinweis: Deutsches Transkript Das Gespräch mit Janice wurde auf Englisch geführt. Ein deutschsprachiges Transkript der Folge haben wir hier für dich: Transkript Janice erzählt, warum sie Anwältin geworden ist und was sie motiviert, sich für Menschen einzusetzen, die Gewalt und Machtmissbrauch erfahren. Sie gibt Einblicke in die Arbeit von IJM in Kenia – unter anderem gegen Gewalt gegen Frauen und Kinder sowie gegen Machtmissbrauch durch einzelne Polizeibeamte. Wie gelingt es, gemeinsam mit Regierung und Polizei gegen Machtmissbrauch innerhalb des Systems vorzugehen? Welche Rolle spielen dabei Anwält, Ermittler, psychosoziale Fachkräfte, lokale Communities und die Medien? Und was muss passieren, damit Menschen Vertrauen in ein Rechtssystem gewinnen und ihre Rechte tatsächlich wahrnehmen können? Janice berichtet von konkreten Erfahrungen aus ihrer Arbeit und davon, wie unterschiedliche Ansätze ineinandergreifen, um Rechtssysteme nachhaltig zu stärken. Dabei wird deutlich: Gute Gesetze allein reichen nicht – entscheidend ist, dass sie auch für Menschen funktionieren, die besonders verletzlich gegenüber Gewalt und Ausbeutung sind. Hinweis zu sensiblen Inhalten In dieser Folge sprechen wir unter anderem über sexuelle Gewalt und Ausbeutung von Kindern sowie über polizeilichen Machtmissbrauch. Bitte achte beim Hören auf dich und entscheide selbst, ob und wann du dich mit diesen Themen beschäftigen möchtest. MORD AUF EX-Folge zum Mavoko 3-Fall Hier findest du die Doppelfolge vom True-Crime-Podcast „Mord auf Ex“ zum Mavoko-3-Fall: ijmde.org/mavoko Moderation: Marius Hommel Schnitt & Redaktion: Mathias Schweikert (www.purpose-stories.de) Musik: Friedrich Rexer (www.friedrichrexer.de) Kontakt: Feedback, Anregungen und Fragen kannst du uns über unseren Instagram-Kanal oder per Mail an podcast@ijm-deutschland.de schicken. Wir freuen uns außerdem über deine Bewertung auf Apple Podcasts oder Spotify.
Auf vielfachen Wunsch und auch aus großem Eigeninteresse sprechen Holger, Michael und Rüdiger in dieser Woche über die neue Disney-Serie "Furious" (5:42) von Elizabeth Meriwether ("The Dropout" / "Dying for Sex"). Schaut man sich internationale Kritiken an, gibt es für den Rachethriller vor allem zwei Vergleiche: einen fiktiven mit "Killing Eve" und einen realen mit dem Fall Jeffrey Epstein. Was, wenn eine missbrauchte Frau nicht auf das Rechtssystem vertrauen, sondern persönlich die übergriffigen Männer zur Rechenschaft ziehen würde? Das Ergebnis können wir nach drei der 8 Folgen noch nicht komplett beurteilen, aber bereits der Auftakt liefert eine treffliche Diskussionsgrundlage. Auch bei der Netflix-Miniserie "The Bombing of Pan Am 103" (28:54) drängt sich ein Vergleich auf, schließlich verfilmte "Lockerbie" vor einigen Monaten bereits den Terroranschlag auf das Passagierflugzeug von 1988. Macht es diese Version besser oder schlechter? Und schließlich will Amazon mit einer Umsonstfolge von "The Westies" (49:18) das Publikum zu seinem Zusatzangebot MGM+ locken. Ist das ein Angebot, das man nicht ablehnen kann? Oder gehört die Serie um eine Gang im New York der 1980er Jahre dorthin, wo Luca Brasi schläft? Bei den Fischen! Cold-Open-Frage: "Wer sollte Amazons Serien-„Robocop“ werden?"
Ein bisschen was tut sich beim Glasfaserausbau in Deutschland: Die Bundesnetzagentur hat die vertraglichen Details für den Zugang zu Leerrohren und Masten der Telekom festgelegt. Dass die Konkurrenz Zugang bekommen soll, war an sich schon lange klar, nur sah die Telekom das anders und musste erst vor Gericht Niederlagen erleiden. Dafür haben wir ja ein Rechtssystem, aber so was bremst den Ausbau natürlich. Aber das ist jetzt alles geklärt, ebenso die Entgelte für die Nutzung der bestehenden Infrastruktur. Hoffen wir, dass es jetzt etwas schneller vorangeht, bis 2030 und der geplanten Abdeckung von 100% ist nicht mehr lange hin. Microsoft bzw. Xbox haben für Außenstehende aus heiterem Himmel vier Spiele der originalen Xbox für den PC gebracht: Blinkx: The Time Sweeper, Conker: Live and Reloaded, Crimson Skies: High Road to Revenge und Fuzion Frenzy. Sie nennen es Abwärtskompatibilität, tatsächlich laufen diese Spiele wohl in einem Xbox-Emulator, der in einem Xbox-360-Emulator läuft. Klingt etwas umständlich, ist es auch. Das werden wir uns bis zum nächsten Mal noch etwas genauer ansehen. Viel Spaß mit Folge 317! Sprecher:innen: Meep, Mohammed Ali DadAudioproduktion: Michael KisterVideoproduktion: Mohammed Ali Dad, Michael KisterText: Michael KisterTitelbild: Michael KisterBildquellen: Deutsche Telekom AGAufnahmedatum: 24.07.2026 LinksDiscord https://discord.gg/SneNarVCBMBluesky https://bsky.app/profile/technikquatsch.deYoutube https://www.youtube.com/@technikquatsch https://www.youtube.com/@technikquatschgamingTikTok https://www.tiktok.com/@technikquatschInstagram https://www.instagram.com/technikquatschRSS https://technikquatsch.de/feed/podcast/ 00:00:00 Herzlich willkommen zu Technikquatsch Folge 317! Beklemmend in der Klamm 00:05:56 Xbox "Abwärtskompatibilität" auf PChttps://www.digitalfoundry.net/features/hands-on-with-xbox-back-compat-for-pc-a-new-initiative-that-begins-with-four-classic-gameshttps://www.computerbase.de/news/gaming/xbox-abwaertskompatibilitaet-spiele-der-ersten-xbox-laufen-auf-dem-pc.98508/ 00:09:23 Xbox Cloud-Streaming kostenlos, aber mit Werbung und einstündigen Slotshttps://www.golem.de/news/spielestreaming-xbox-testet-cloud-gaming-mit-werbung-2607-211244.html 00:21:41 Anbieter von Netzwerkinfrastruktur sagt, deutsche Firmen brauchen Ausbau der Netzwerkinfrastruktur wegen KI.https://www.golem.de/news/cisco-studie-deutschlands-firmennetzwerke-kommen-ohne-ausbau-nicht-mit-ki-klar-2607-211268.html 00:28:43 IT-Branchenverband Bitkom jammert wegen Umweltauflagen für Rechenzentren herum.https://www.golem.de/news/branchenverbaende-umweltauflagen-schleifen-fuer-openai-rechenzentrum-in-deutschland-2607-211172.html 00:40:02 Glasfaserausbau in Deutschland: Telekom muss Leerrohre für Mitbewerber öffnen.https://www.computerbase.de/news/wirtschaft/glasfaserausbau-telekom-muss-leerrohre-fuer-wettbewerber-oeffnen.98509/ 00:48:22 experimentelle LLMs von OpenAI hacken Hugging Facehttps://www.heise.de/news/KI-Modelle-von-OpenAI-haben-Cyberangriff-auf-Hugging-Face-autonom-ausgefuehrt-11372797.html 00:55:57 Meep müde
Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge ein Essay von Norman Müller und die Frage, ob der Rechtsstaat durch generative KI ein Skalierungsproblem bekommt. Im Zentrum steht nicht der oft beschworene Roborichter, sondern der automatisierte Zugang zum Gericht: Klagen, Schriftsätze und juristische Komplexität lassen sich plötzlich nahezu ohne Grenzkosten erzeugen. Die Folge analysiert, warum das für Gerichte, Richter und demokratische Teilhabe zugleich Chance und Risiko ist. Am Ende bleibt die Frage, wie wir die knappe Ressource menschlicher Aufmerksamkeit im Rechtssystem künftig fair verteilen.00:00 Einstieg: 50 KI-generierte Klagen auf dem Richtertisch02:20 Der Rechtsstaat als Ziel eines strukturellen DDoS-Effekts04:40 Grenzkosten: Warum Klagen billig und Prüfen teuer bleibt06:59 Warum die USA nicht eins zu eins Deutschland sind09:17 Drei Antworten: Triage, Verifikation und neues Prozessdesign11:34 Die Gefahr staatlicher KI-Filter im Gericht13:58 Halluzinierte Urteile und die Idee einer Verifikations-KI16:18 Algorithmus gegen Algorithmus: Muss der Staat technologisch aufrüsten?18:36 Digitale Massenverfahren und die Frage nach dem Einzelfall21:03 Souveräne KI-Infrastruktur statt Blackbox aus dem Silicon Valley23:29 Das eigentliche Skalierungsproblem: menschliches Lesen und EntscheidenHier geht's zum Essay von Norman Müller:https://ventureaibriefing.substack.com/p/der-rechtsstaat-bekommt-ein-skalierungsproblemSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Diese Folge wird remote aufgenommen: Isabel am Wörthersee, Lukas in Wien – und das Türkis des Sees ist, so viel sei verraten, bereits im ersten Satz zu spüren. Lukas kommt frisch aus einer vollgepackten Woche zurück: Fireside Chat in München mit dem Wiener Gesundheits-Startup NYRA HEALTH, Gespräche mit Gründerinnen, Unternehmerinnen, Family Offices und eine Erkenntnis, die hängen, die von der darauffolgenden Uni-Vorlesung bleibt – nämlich warum das amerikanische Rechtssystem auf Einzelfallentscheidungen basiert, während wir in Europa Gesetzestexte haben. Und dann noch ein Zitat, das die ganze Woche zusammenfasst: Take your work seriously, but not yourself. Der eigentliche Kern der Folge ist das Thema Stundenwert – wie bepreist man sich als Selbstständige/r, wenn die Leistung längst nicht alles ist, was zählt? Netzwerk, Marke, gelebte Erfahrung: das sind Dinge, die man schwer in eine Rechnung packt, die aber den Unterschied machen. Ein Studienkollege brachte es auf den Punkt: Es dauert so lange, wie man alt ist. 42 Jahre bedeutet, es hat 42 Jahre gedauert, um zu wissen, was man jetzt weiß. Die gesamte Lebenserfahrung steckt in der Stunde — und genau das ist ihr Preis. Wer das früher versteht, verliert weniger. Lukas erlebt im ÖBB Railjet Business Class – seinem klaren Favorit für österreichische Strecken – eine äußerst amüsante und sagen wir individuelle Bestellsituation. Buchempfehlung der Folge: Poor Charlie's Almanack von Charlie Munger. Isabel will Lukas' “Love Language” herausfinden, aber das gelingt ihr nicht ganz…
Was passiert, wenn ein Rechtssystem so überlastet ist, dass die Klärung selbst einfacher Rechtsfragen mehrere Jahre dauert? Und ist Jura nicht perfekt für den Einsatz von KI geeignet - Texte lesen, logische Schlüsse ziehen, Dokumente schreiben? Und werden wir in Zukunft überhaupt noch so viele Anwälte brauchen? Es ist keine Überraschung, dass "Legal Tech" einen absoluten Höhenflug hat. Einer der Superstars in der Branche ist Libra - ein Berliner Startup, das nach nur zweieinhalb Jahren bereits millionenschwere Umsätze verzeichnet und inzwischen Teil von Wolters Kluwer ist, einem der ganz großen Player im Anwaltsgeschäft. In unserem Gespräch mit Viktor von Essen, dem Gründer von Libra, wird uns schnell klar, wie extrem schnell und herausfordernd dies ist. ViktorsTeam hatte in der Nacht davor gerade ein wesentliches neues Release veröffentlicht, und wir konnten live während der Aufnahme die Taktzahl des Startups erleben... Aber es ist eben doch nicht so, dass "die KI" die Anwälte ersetzt. In Anwaltskanzleien lässt sich eine große Zahl von Abläufen tatsächlich vereinfachen oder automatisieren. Dazu braucht es eine große Datenbasis - aber auch viel menschlichen Sachverstand. Letztlich ist Rechtssprechung eben kein mathematischer, rein sachlogischer Algorithmus, sondern das Gestalten von Fairness und Gerechtigkeit von Mensch zu Mensch.
Die USA und der Iran haben sich offenbar geeinigt, die militärischen Angriffe einzustellen. Sowohl die USA als auch der Iran bestätigten die Einigung. Wie sicher ist dieses Abkommen? Unsere Korrespondentinnen und Korrespondenten ordnen ein. Weitere Themen: · Eine Mehrheit des Schweizer Stimmvolks will die Bevölkerungszahl nicht deckeln. Sie sagte gestern Nein zur Initiative gegen eine 10-Millionen Schweiz der SVP. Was beduetet das für die neuen Verträge mit der EU? · Die EU nimmt heute Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und mit Moldau auf. In der ersten Phase sollen die Länder nachweisen, dass ihr Rechtssystem, die öffentliche Verwaltung oder der Grenzschutz den EU-Richtlinien entsprichen. Eine Garantie für einen EU-Beitritt sind die Verhandlungen nicht.
Content Note: In dieser Sendung geht es um Gewalt durch Männer gegenüber Frauen. Sollte das Thema euch belasten, hört diese Folge lieber nicht allein oder zu einem anderen Zeitpunkt.Auch dieses Jahr waren wir bei der Doxumentale in Berlin und zwar beim Film "Silenced" von Selina Miles. Der Film begleitet die Menschenrechtsanwältin Jennifer Robinson bei internationalen Fällen in Australien, den USA, Lateinamerika und Südafrika. Die Fälle haben eins gemeinsam: Es geht um sexualisierte Gewalt und anschließende Verleumdungsklagen gegen die Betroffenen.Validierung statt BagatellisierungFreya Leggemann von LARA Berlin spricht mit Katrin darüber, was solche Verfahren mit Betroffenen machen. Freya arbeitet psychologisch und psychotherapeutisch im Bereich Trauma und erklärt, wie sexualisierte Gewalt psychisch wirkt und warum Betroffene häufig erst später über Erlebtes sprechen können. Rein psychologisch ist Zuspruch und Validierung zentral für Betroffene - doch nicht immer erhalten sie das von ihrem Umfeld und erst recht nicht im Rechtssystem. Viele Opfer sehen sich mit Bagatellisierung und Schuldzuweisungen konfrontiert, was sie zusätzlich belasten kann.Das "perfekte Opfer" gibt es nichtAußerdem geht es um patriarchale Erzählungen, die bestimmen, wie eine betroffene Person „sein“ soll. Wie sollte sie sich anziehen, wie "darf" sich ein Opfer verhalten? Und wie genau nicht? Freya zeigt, warum diese Vorstellungen in vielen Fällen an der Realität vorbeigehen.An den Beispielen von Brittany Higgins, Amber Heard und Gisèle Pelicot sprechen Katrin und Freya über Scham, ob sie wirklich die Seite gewechselt hat und warum Gerechtigkeit schwer zu erlangen ist.Was Betroffene tun können, wie Organisationen wie LARA sie unterstützen können und wie eine bessere Zukunft aussehen könnte, in der früh mit der Prävention von sexualisierter Gewalt begonnen würde - alles das hört ihr in dieser Folge!Danke an jede*n von Euch, der den Lila-Podcast bereits unterstützt und uns damit über Wasser hältSeit 2026 zahlen wir höhere Gehälter, um die Zeit und den Aufwand, den unsere Hosts in die Folgen investieren, auch gebührend bezahlt bekommen. Du findest das unterstützenswert? Dann freuen wir uns über deinen Support!Aktuelle Werbepartner und weitere Infos zum Podcast findet ihr hier.Links und HintergründeSilenced auf der Doxumentale: https://www.doxumentale.de/de/film/silencedLARA Berlin: https://lara-berlin.de/homeFreya im Interview bei Flux.fm: https://www.fluxfm.de/g/n3l7lon76hcpvifhze7n/Die-meisten-Ubergriffe-passieren-in-der-Partnerschaft-or-Interview-Beratungsstelle-LARA-7vrLFl6mOa93TxFzk1Mxl0Wikipedia: John C. Depp, II v. Amber Laura Heard https://de.wikipedia.org/wiki/John_C._Depp,_II_v._Amber_Laura_HeardGuardian über Brittany Higgins und Silenced: https://www.theguardian.com/australia-news/2026/jun/04/brittany-higgins-documentary-silenced-sydney-film-festival-ntwnfb Instagram: Jennifer Robinson und der Impact von Silenced: https://www.instagram.com/reels/DZMO1I5z4JA/Weitere Lila Folgen zum ThemaWarum Männer Böses tunGisèle Pelicot: „Man muss sich erlauben, glücklich zu sein“Wenn Zuhause nicht sicher ist – Was tun bei häuslicher Gewalt? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ist der Fachkräftemangel ein Ressourcenproblem? Nicht wirklich, sagt Prof. Dr. Michael Vilain, Vizepräsident der Evangelischen Hochschule Hessen und Direktor des Instituts für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft der EHH (IZGS). In der Episode geht's um die tieferliegenden Ursachen einer Krise, die weit mehr ist als ein Bezahlungs- oder Stellenproblem. Zentrale These ist: Was uns gerade lähmt, ist eine Sinnkrise, erzeugt durch überbordende Bürokratie, ein misstrauensbasiertes Rechtssystem und den schleichenden Verlust von Gestaltungsfreiheit. Wer heute in der Sozialen Arbeit tätig ist, verbringt mehr Zeit mit Dokumentation und Kontrolle als mit dem, wofür er oder sie einmal angetreten ist. Wir diskutieren, was es bräuchte, um das zu ändern. Das ist definitiv eine Folge für alle, die nicht im Jammertal verharren wollen, sondern verstehen möchten, wo die Hebel für echte Veränderung liegen.
Flüsse, die Rechte haben? Wälder, die denken? Berge, die fühlen? Immer öfter wird gefordert, dass die Natur als lebendiges Gegenüber anerkannt wird – und Rechte erhält. Auch Robert Macfarlane, die wichtigste Stimme des britischen «Nature-Writing», kämpft dafür und erklärt, welche Folgen es hätte. Schmelzende Gletscher, abnehmende Biodiversität, Aussterben der Arten – es ist an der Zeit, neu über Natur nachzudenken. Der mehrfach ausgezeichnete britische Bestsellerautor Robert Macfarlane macht das in seinen Büchern. Im neuesten Wurf begibt er sich auf Reisen. Von Ecuador über Südindien bis nach Québec begegnete er Flüssen, die er nicht mehr als Landschaftsobjekte, sondern als lebendige Wesen erlebte. In seinem neuen Buch nennt er sie sogar Co-Autoren. Und er fragt sich: Wie gerecht ist ein Rechtssystem, das sich nur am Menschen orientiert? Was, wenn hinter der ökologischen Krise in Tat und Wahrheit ein Weltbild steht, das den Menschen als Herrscher über die Natur, als Nutzer und Eigentümer versteht? Und was wäre zu tun, um dieses Denken zu überwinden? Was würde es wirklich bedeuten, wenn wir Flüsse, Berge und Wälder als Mit-Wesen verstünden, als Subjekte statt Objekte? Olivia Röllin spricht mit Robert MacFarlane über den Trost der Flüsse, die Grenzen menschlicher Herrschaft und die Vision eines neuen Gesellschaftsvertrags zwischen Mensch und Natur. Wiederholung vom 12. Oktober 2025
Flüsse, die Rechte haben? Wälder, die denken? Berge, die fühlen? Immer öfter wird gefordert, dass die Natur als lebendiges Gegenüber anerkannt wird – und Rechte erhält. Auch Robert Macfarlane, die wichtigste Stimme des britischen «Nature-Writing», kämpft dafür und erklärt, welche Folgen es hätte. Schmelzende Gletscher, abnehmende Biodiversität, Aussterben der Arten – es ist an der Zeit, neu über Natur nachzudenken. Der mehrfach ausgezeichnete britische Bestsellerautor Robert Macfarlane macht das in seinen Büchern. Im neuesten Wurf begibt er sich auf Reisen. Von Ecuador über Südindien bis nach Québec begegnete er Flüssen, die er nicht mehr als Landschaftsobjekte, sondern als lebendige Wesen erlebte. In seinem neuen Buch nennt er sie sogar Co-Autoren. Und er fragt sich: Wie gerecht ist ein Rechtssystem, das sich nur am Menschen orientiert? Was, wenn hinter der ökologischen Krise in Tat und Wahrheit ein Weltbild steht, das den Menschen als Herrscher über die Natur, als Nutzer und Eigentümer versteht? Und was wäre zu tun, um dieses Denken zu überwinden? Was würde es wirklich bedeuten, wenn wir Flüsse, Berge und Wälder als Mit-Wesen verstünden, als Subjekte statt Objekte? Olivia Röllin spricht mit Robert MacFarlane über den Trost der Flüsse, die Grenzen menschlicher Herrschaft und die Vision eines neuen Gesellschaftsvertrags zwischen Mensch und Natur. Wiederholung vom 12. Oktober 2025
► Tickets für unsere Tour: https://www.eventim.de/artist/die-deutschenIn diesem eindringlichen Interview schildert Christian seinen Weg vom zufälligen Opfer einer Entführung in Hannover bis hin zum Kampf für Gerechtigkeit vor Gericht. Der ehemalige Fertigungsleiter nimmt die Zuschauer mit in die schrecklichen 36 Stunden seiner Gefangenschaft, in denen er unter Waffengewalt festgehalten und erpresst wurde. Gemeinsam mit den Gastgebern analysiert er das Sicherheitsgefühl in deutschen Großstädten, das Versagen bürokratischer Abläufe bei der Polizei und die ernüchternde Realität unseres Rechtssystems. Diese bewegende Geschichte beleuchtet nicht nur die psychologischen Folgen eines solchen Traumas, sondern deckt auch erschreckende Lücken in der Strafverfolgung auf. Mit einem Blick auf den Täter-Opfer-Ausgleich und die mangelnde Abschreckung durch das aktuelle Strafrecht, regt dieses Video zum Nachdenken über gesellschaftliche Werte und notwendige Reformen an. Es ist ein Plädoyer für mehr Sicherheit, Transparenz und ein Rechtssystem, das Betroffene in den Mittelpunkt stellt, anstatt sie durch bürokratische Hürden zusätzlich zu belasten.► Zu den Anlaufstellen für Gewaltopfer:https://www.bmas.de/DE/Soziales/Soziale-Entschaedigung/Antragstellung/antragstellung.htmlhttps://weisser-ring.de/https://www.hilfe-info.de/Webs/hilfeinfo/DE/HilfeUndBeratung/AnsprechpartnerUndBeratungsstellen/EinrichtungenOpferhilfe/EinrichtungenDerOpferhilfe_node.htmlAlle Kanäle | Die Deutschen► Folgt uns: https://linktr.ee/diedeutschen► Werdet Teil der Community auf Patreon: http://www.patreon.com/diedeutschenpodcast/membership
Nachdem wir rechtlich bereits im Erdorbit unterwegs waren, reisen wir in dieser Episode noch weiter hinaus und erschließen die Rechtsordnung der Vereinigten Föderation der Planeten aus dem Star-Trek-Universum. Als kundigen Guide haben wir Dr. Jens Ambrock eingeladen, dessen Buch „Das Recht der unendlichen Weiten. Gesetze und Direktiven im Star-Trek-Universum“ im April 2026 beim dfv erschienen ist. Dafür hat Dr. Ambrock, im Hauptberuf Datenschutzjurist beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, alle zwölf Fernsehserien, dreizehn Kinofilme und zahlreiche Romane ausgewertet. Wir finden das faszinierend und fragen zum Einstieg nach, wie er auf die Idee kam, ein juristisch fundiertes Fachbuch über fiktives Recht zu schreiben. Anschließend diskutieren wir die rechtlichen Grundpfeiler von Star Trek, etwa die Staatsform der Föderation, die Oberste Direktive sowie die Frage, wie sich ein Rechtssystem verändert, wenn Geld als Streitgegenstand und Sanktionsmittel wegfällt. Dr. Jens Ambrock (LinkedIn, Mastodon, Instagram) ist Leitender Regierungsdirektor beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Lehrbeauftragter an der Universität Kiel und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu DSGVO, Data Act und KI-Verordnung. In seinem im April 2026 beim Verlag dfv erschienenen Buch „Das Recht der unendlichen Weiten – Gesetze und Direktiven im Star Trek Universum“ legt er die erste systematische Darstellung der Rechtsordnung der Vereinigten Föderation der Planeten vor. Es zeigt sich schnell, dass viele Fragen, die in der Sternenflotte verhandelt werden, näher an unserer Gegenwart liegen, als es das 24. Jahrhundert vermuten lässt. Im Zeitalter von KI, Genetik und Neurotechnologien erscheinen die Rechtsfähigkeit von Androiden, genetische Verbesserungen und Telepathie als Eingriff in die Privatsphäre gar nicht mehr so fern. Wir bedanken uns herzlich bei Jens Ambrock für die unterhaltsamen Einblicke in eines der sicherlich ungewöhnlichsten Rechtsgebiete und empfehlen sein Buch allen, die Recht und Star Trek gleichermaßen schätzen. Für diese Zielgruppe ist es aber ohnehin ein Pflichtkauf. Viel Vergnügen beim Hören und wir freuen uns wie immer auf eure Kommentare! Zeitmarken 00:00:00 – Vorstellung des Themas und unseres Gastes. 0:04:00 – Wie kommt man dazu, ein Buch zum Thema Star Trek zu schreiben? 00:09:30 – Was ist für ein rechtliches Staatsgebilde ist die Föderation der Vereinigten Planeten? 00:18:30 – Was besagt die Oberste Direktive, was ist ihr Gehalt und wie verbindlich ist sie tatsächlich? 00:30:30 – Hat das Fehlen von Geld einen Einfluss auf das Rechtssystem in Star Trek? 00:36:30 – Wie geht man in einer weiterentwickelten Gesellschaft mit Kriminellen um? 00:44:00 – Gibt es in der Star-Trek-Welt überhaupt Juristinnen und Juristen? 00:46:00 – KI-Recht und Robotik der Zukunft und wann eine Lebensform eigene Rechten erhält. 01:00:30 – Existieren Datenschutz und Privatsphäre in einer Welt, in der Gedanken und Empathie von Menschen telepathisch ausgelesen und Personen überall geortet werden können? 01:12:00 – Gibt es Urheberrechte in Star Trek, und welcher Charakter wäre der beste Richter? 01:17:30 – Welche Folgen sollte man aus juristischer Sicht unbedingt gesehen haben? Der Beitrag Star-Trek-Recht – Rechtsbelehrung 147 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
Systemrelevante Banken in der Schweiz müssen künftig ihre ausländischen Tochtergesellschaften vollständig mit hartem Kernkapital absichern. So will es der Bundesrat. Damit sollen Krisenfälle wie der Untergang der Credit Suisse möglichst verhindert werden. Alle Themen: (00:04) Intro und Schlagzeilen (01:25) Bundesrat präsentiert die «Lex UBS» (10:47) Nachrichtenübersicht (15:22) Blocher verkauft sein Zeitungsimperium – und bleibt im Ges chäft (20:04) Deepfakes: Wie KI das Rechtssystem herausfordert (27:12) EU-Staaten geben Milliardenkredit für die Ukraine frei (30:22) Griechenland: Parlament hebt Immunität von Abgeordneten auf (34:37) Musliminnen in der Schweiz: zwischen Vorurteilen und Rassismus
Welche strukturellen Kopplungen Recht, Politik und Wirtschaft untereinander einrichten, hängt von der primären Differenzierungsform der Gesellschaft ab. In segmentär differenzierten (tribalen) Gesellschaften ist die primäre Differenzierungsform die Gleichheit der Stämme und ihrer Familien untereinander. Vorherrschend sind Reziprozitätsverhältnisse, die durch gegenseitigen Ausgleich praktiziert werden (schenken, teilen, Gaben, Verteilung von Überschüssen). Dementsprechend gibt es noch keine rechtsförmigen Kopplungen zwischen Recht, Wirtschaft und Politik. Stattdessen dominiert der Zusammenhang von Recht und Gewalt. Normative Erwartungen sind nur durchsetzbar, wenn sie gewaltsam verteidigt werden können (z.B. Streitigkeiten um Besitz). Eigentum ist untrennbar mit Verwandtschaftsbeziehungen verknüpft; es gibt keinen abstrakten Eigentumsbegriff. Verträge existieren nur als sofort vollzogene Transaktionen (z.B. Tausch), die keine rechtlichen Nachwirkungen haben. So kennen frühes griechisches und römisches Recht noch kein separates Eigentumsrecht, da oikos (Haushalt) und familia als soziale Einheit ausreichen. In stratifikatorischen Gesellschaften, die in Stände wie Adel/Volk geschichtet sind, ist die primäre Differenzierungsform dagegen Ungleichheit qua Geburt. Diese wird als »Gottes Wille« und »natürlich« legitimiert. Soziologisch gilt der Übergang eines Systems von einem Prinzip der Stabilität zu einem anderen als Katastrophe (Luhmann, Gesellschaft der Gesellschaft Bd. 2, S. 655). Auslöser dürften Schuldverhältnisse gewesen sein, die sich daraus ergaben, dass einzelne Familien durch den Fernhandel auf der Grundlage des Geldgebrauchs (bzw. seiner Vorläufer wie »Warengeld«) sehr viel reicher wurden als andere. Reziprozität verlangte jedoch Dankbarkeit und einen Ausgleich der Schuld. Bei steigender Ungleichheit konnte die Schuld nicht mehr anders ausgeglichen werden, als sich in den Dienst des Gläubigers zu stellen. Dienstverhältnisse entstanden, die sich dauerhaft verfestigten. Es kommt zur Schichtung. So war Griechenland zur Zeit von Platon eine Sklavenhaltergesellschaft, die alteuropäische Adelsgesellschaft geschichtet in Adel/Volk. Die Oberschicht (Adel und Klerus) genoss Privilegien in allen Funktionssystemen. Den Zugang zum Recht nutzte sie, um politische Macht und ökonomischen Reichtum zu sichern. Dementsprechend gibt es keine strukturellen Kopplungen: Die Oberschicht profitiert davon, dass Politik, Wirtschaft und Recht nicht autonom und nur formal getrennt sind. Politische Machtfragen innerhalb der Oberschicht werden schichtintern »ausgedealt«. Konflikte zwischen den Schichten (Adel/Volk) werden über Hauswirtschaft (Gutsherrschaft) geregelt. In beiden Fällen also: nicht durch ein autonomes Rechtssystem. Vollständiger Text auf https://Luhmaniac.de
65 Eigentumswohnungen, keine einzige Besichtigung selbst gemacht – David Gschliesser hat seinen kompletten Immobilienbestand remote aufgebaut, parallel zum Vollzeitjob als Head of Acquisitions in internationalen Konzernen. Vom Ankauf über Eigentümerversammlungen bis zum Notartermin: alles delegiert, alles digital. Wie das konkret funktioniert, welche Rolle Serienbriefe, WG-Vermietung und steuerliche Gutachten dabei spielen – und warum er Deutschland als Steuerparadies bezeichnet.[DARUM GEHT ES IN DIESER FOLGE]• Wie David 65 Eigentumswohnungen vollständig remote aufgebaut hat – mit lokalen Vor-Ort-Assistenzen statt eigenem Team• Warum er 60–70 % seiner Objekte über Serienbriefe und Offmarket kauft – und wie er dabei teils unter 1.000 Euro pro Quadratmeter in Berlin eingekauft hat• WG-Vermietung und Sonderzielgruppe: wie David seine Strategie entwickelt hat und was das für Cashflow und Finanzierung bedeutet• Steueroptimierung durch Restnutzungsdauergutachten und Kaufpreisaufteilung – auch nachträglich, auch für ältere Objekte• Was passiert, wenn man eine Wohnung mit illegaler Untervermietung kauft – und warum das deutsche Rechtssystem dabei wenig hilft[DAS NEHMEN WIR MIT]1. Geschwindigkeit schlägt Geografie. Wer schnell ein Angebot schickt – mit sauberem Anschreiben, handschriftlicher Unterschrift und frischem EK-Nachweis – gewinnt Deals, ohne vor Ort zu sein. Makler erinnern sich an Investoren, die liefern. Und Verkäufer aus Eigentümerbriefen melden sich manchmal erst zwei Jahre später.2. Gutachten rechnen sich fast immer. Kaufpreisaufteilungsgutachten ab 120 Euro, Restnutzungsdauergutachten ab 300 Euro – beide auch nachträglich möglich. Wer 30 Objekte im Bestand hat und das noch nicht gemacht hat, lässt jedes Jahr echtes Nettogeld liegen.3. Remote-Investing ist kein Kompromiss – es ist eine Entscheidung. Wer die richtigen Strukturen aufbaut (lokale Assistenz, digitale Prozesse, klare Delegation), ist nicht weniger nah am Portfolio. Er ist nur nicht mehr physisch daran gebunden.[ÜBER DEN GAST]David Gschliesser ist Immobilieninvestor mit 65 Eigentumswohnungen im Bestand, aufgebaut vollständig remote und parallel zu einer internationalen Karriere. Er verbringt viel Zeit in Südtirol und Kärnten und investiert primär in Berlin. Auf Instagram teilt er seine Immobilienstory unter immo.im.puls.• https://www.instagram.com/immo.im.puls/• https://www.linkedin.com/in/david-gschliesser/---
In dieser Podcastfolge sprechen wir über eine der schwierigsten Fragen der internationalen Politik. Was passiert, wenn Völkerrecht und Menschenrechte miteinander in Konflikt geraten? Ausgangspunkt ist eine Diskussion rund um die Situation im Iran. Viele Menschen argumentieren mit dem Völkerrecht und der staatlichen Souveränität. Andere sagen: Wenn grundlegende Menschenrechte verletzt werden, darf die internationale Gemeinschaft nicht einfach wegschauen. Als gebürtiger Iraner beschäftigt mich diese Frage persönlich. Gleichzeitig versuche ich, die Debatte sachlich zu führen und verschiedene Perspektiven zu beleuchten. Im Gespräch geht es unter anderem um: • Die Grundlagen des Völkerrechts • Die wichtigsten Menschenrechte nach den Vereinten Nationen • Die Rolle internationaler Politik und geopolitischer Interessen • Die Frage, ob das internationale Rechtssystem reformiert werden müsste • Und warum Diskussionen über solche Themen online oft emotional eskalieren Diese Folge ist kein Anspruch auf endgültige Antworten. Sie ist ein Versuch, eine komplexe Debatte besser zu verstehen. Shownotes 00:00 Einführung in die Debatte Völkerrecht vs. Menschenrechte 01:00 Persönliche Perspektive eines gebürtigen Iraners 03:00 Grundlagen des internationalen Völkerrechts (UN-Charta) 03:40 Die zentralen Menschenrechte laut Vereinte Nationen 05:15 Moralisches Dilemma zwischen Rechtssystem und humanitärer Verantwortung 07:10 Diskussion über Reformbedarf im internationalen Rechtssystem 11:00 Online-Debatten und die Herausforderung sachlicher Diskussion Highlight Passagen „Wie moralisch ist es, ein Völkerrecht zu verteidigen, das möglicherweise diejenigen schützt, die grundlegende Menschenrechte verletzen?“ „Wenn das Recht auf Leben nicht mehr geschützt wird, müssen wir uns fragen, worüber wir eigentlich noch diskutieren.“ „Diese Debatte zeigt, wie komplex internationale Politik ist. Moralische Überzeugungen und rechtliche Strukturen geraten manchmal in direkten Konflikt.“ „Man kann mehrere Dinge gleichzeitig kritisieren und trotzdem versuchen, eine sachliche Diskussion zu führen.“ „Online-Debatten sind oft emotionaler als Gespräche im echten Leben. Dabei wäre gerade bei solchen Themen mehr Differenzierung wichtig.“ Wenn du mich unterstützen möchtest, dann schaue gerne in meinen Supplements Shop vorbei: https://projectnutrition.de Folgt mir auf YouTube, Instagram oder Linkedin https://www.youtube.com/@UCb-Zi15UBi9VMaMvwjI6S2w https://www.instagram.com/rezamehman_ https://www.linkedin.com/in/rezamehman Ich lese alle Kommentare und diskutiere mit. Vielen Dank für deine Unterstützung Reza
Warum wurde Texas nach dem Bürgerkrieg zum vielleicht wildesten Pflaster des gesamten Westens? Warum häuften sich dort Schießereien, Gesetzlosigkeit und politische Gewalt gerade in den Jahren nach 1865 so extrem? Die Antwort liegt in einer Zeit, welche die USA zum Teil noch bis heute prägt: der Reconstruction. Als der Bürgerkrieg 1865 endete, war Texas zwar wieder Teil der Vereinigten Staaten, aber von Stabilität konnte keine Rede sein. Die Sklaverei war abgeschafft, doch damit war die Frage längst nicht geklärt, wie ehemalige konföderierte Staaten wieder in die Union eingegliedert werden sollten - und was die neu gewonnene Freiheit für Millionen ehemaliger Sklaven tatsächlich bedeutete. In Texas trafen militärische Besatzung, politische Machtkämpfe in Washington, alte Sezessionisten, neue republikanische Amtsträger, rassistische Gewalt, wirtschaftliche Krisen und ein weitgehend zusammengebrochenes Rechtssystem aufeinander. Das Ergebnis war ein Staat im Ausnahmezustand: ganze Landstriche blieben ohne Sheriffs oder sonstige Gesetzeshüter, Richter wurden aus dem Amt entfernt, eine State Police wurde aufgebaut, verhasst und wieder demontiert, während Ku-Klux-Klan und andere Terrorgruppen im Hintergrund mitmischten. Gleichzeitig legten Rinderboom, Eisenbahnausbau und Homestead-Politik den Grundstein für den Aufstieg von Texas - und für viele jener Zustände, die wir heute mit dem Wilden Westen verbinden. In dieser Folge besprechen Jörg und Sibi, warum die Reconstruction in Texas so konfliktreich verlief, wie Black Codes und Rassentrennung direkt an die abgeschaffte Sklaverei anknüpften, weshalb ausgerechnet in dieser Zeit so viele Schwarze als Cowboys arbeiteten und warum Texas zwischen 1865 und 1876 zu einem Brennpunkt von Gewalt, Umbruch und Neuanfang wurde. Es ist die Geschichte eines Staates zwischen Niederlage und Neuaufstieg - und einer Epoche, in der entschieden wurde, was Freiheit, Ordnung und Zugehörigkeit im amerikanischen Westen überhaupt bedeuten sollten. 00:00 - Intro und Einleitung 01:12 - Reconstruction: Der Status der Konföderationsstaaten nach dem Bürgerkrieg 07:46 - Andrew Johnsons Reconstruction: Militärgouverneure und schnelle Neuwahlen 09:37 - Gouverneur Andrew J. Hamilton, der neue Texanische Kogress, und Widrigkeiten beim Neubeginn 13:07 - Die Wahlen 1866: Ex-Konföderierte wieder an den Hebeln der Macht 16:18 - Sklaverei unter neuem Namen... Die "Black Codes" 21:40 - Erste Segregation, Freedmen's Bureau und getrennte Schulen 26:30 - Der Kongress stellt sich gegen Präsident Johnson 29:06 - Der Reconstruction Act von 1867 31:40 - Texas unter Militärverwaltung: Ämtersäuberungen und politische Neuordnung 34:17 - Gesetzlosigkeit in Texas: fehlende Sheriffs, fehlende Rangers 38:31 - Gouverneur Edmund J. Davis: Texas State Police, Frontier-Gewalt und Konflikte mit Natives 42:17 - Homesteads, Jobs und politische Ämter: Die schwierige Integration der Freedmen 45:20 - Gouverneur Richard Coke, Redeemers und das Ende der Reconstruction in Texas 50:08 - Rinderboom und schwarze Cowboys 55:08 - Nachwirkungen bis ins 20. Jahrhundert 58:01 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal #wildwest #wilderwesten #texas #reconstruction #civilwar #blackcodes #andrewjohnson #gesetzlose #texasrangers #cowboys
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
Was passiert, wenn Maschinen die Schriftsätze schreiben und der persönliche Kontakt vor Gericht immer seltener wird? Ernesto Klengel berichtet vom 15. Hans-Böckler-Forum: Über die digitalen und sozialen Herausforderungen unserer Arbeitswelt – von KI-Bescheiden über die prekäre Lage von Arbeitsmigranten bis sinkenden Betriebsratszahlen und was dagegen getan werden kann.
Wo will Meta hin? Das nehmen wir heute mal ein bisschen auseinander. Denn ich habe steile Thesen, die sich erst durch die Faktenlage ergeben. Sind sie dann noch steil? NAJA. Außerdem scheint Merz' Forderung nach einer Klarnamenpflicht im Zeitalter von KI-Chatbots eigentlich obsolet - denn in den Trainingsdaten steckt eventuell schon alles, was man gegen Anonymität und Pseudonymität überhaupt braucht. Und dann schaut sich das US-amerikanische Rechtssystem jetzt noch an, ob der TikTok-Deal und seine Rahmenbedingungen überhaupt rechtskonform war. Wir haben da so ein Gefühl… Achso, liebe heute-show: Denkt an den Frosch. ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: [http://hakendran.org](http://www.hakendran.org) ➡️ Gavin bei Tech & Tales: [https://pod.link/aHR0cHM6Ly9hbmNob3IuZm0vcy9mYzBkOTFiNC9wb2RjYXN0L3Jzcw/episode/ZDY4NTE1Y2MtODhmOC00MTcyLWJjNzMtY2U5M2NiOWU1Yzdk?view=apps&sort=popularity](https://pod.link/aHR0cHM6Ly9hbmNob3IuZm0vcy9mYzBkOTFiNC9wb2RjYXN0L3Jzcw/episode/ZDY4NTE1Y2MtODhmOC00MTcyLWJjNzMtY2U5M2NiOWU1Yzdk?view=apps&sort=popularity) Kapitelmarken, KI-unterstützt: 00:00:16 - Internationaler Frauentag und Frauen in der Digitalwirtschaft 00:07:46 - Nachhak: Trump-Handy Update und SEC vs. Elon Musk 00:10:01 - Meta vor Gericht 00:17:59 - Revolving Door in der EU-Politik 00:23:56 - Meta passt Werbemessung an 00:30:38 - Klage gg. Trump wg. TikTok 00:41:03 - X und Grok: FBI-Durchsuchung und Doxxing 00:44:23 - Kalifornien vs. Grok 00:49:06 - Ende der Pseudonymität? 00:52:41 - KI-generierte “Kunst” 00:58:37 - Funktionen und Emotionen ℹ️ Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr [hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts](https://wonderl.ink/%40heise-podcasts)
Ich begrüße Sie zur März-Ausgabe der Talk Noir. Ausländische Saisonarbeiter verschwinden auf italienischen Boden. Die Ermittlungen, die über die europäischen Grenzen, führen, scheitern an der Zusammenarbeit der Länder. Auch im zweiten Kriminalroman von Malin Thunberg-Schunke "Tödliche Felder" treffen wir wieder auf Ester Edh und Flavia Moretti und ihren Kampf mit den europäischen Rechtssystem. Entweder stoßen sie auf eine lahme Bürokratie oder auf blankes Desinteresse, während nicht weit von den Feldern eine Mutter auf ihren Sohn wartet und um sein Leben fürchtet.
Er ist ein präziser Beobachter der menschlichen Abgründe mit einer leisen, aber eindringlichen Stimme: Ferdinand von Schirach. Der deutsche Strafverteidiger und Schriftsteller wird 1964 in München geboren und wächst in einer traditionsreichen, politisch und kulturell geprägten Familie auf. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Bonn gründet er eine eigene Kanzlei und arbeitet viele Jahre als Strafverteidiger – Erfahrungen, die seine ausdrucksstarken Werke maßgeblich prägen. Sein literarischer Durchbruch gelingt ihm 2009 mit dem Erzählband "Verbrechen", in dem er reale Fälle in eine nüchterne, fast kühle Sprache übersetzt und dabei große Fragen nach Schuld, Verantwortung und Moral stellt. Es folgen erfolgreiche Bücher wie "Schuld", "Der Fall Collini" oder "Kaffee und Zigaretten", die international gelesen und vielfach verfilmt oder für die Bühne adaptiert werden. Ferdinand von Schirach stellt das deutsche Rechtssystem und unser Empfinden für Recht und Unrecht, Schuld und Unschuld immer wieder auf den Prüfstand des Gewissens. Bei 3nach9 spricht Ferdinand von Schirach über prägende Erlebnisse aus seiner Kindheit und welche Stunden des Tages zu seinen schönsten zählen.
In dieser Folge tauche ich mit dem Science-Fiction-Autor Ratoshi in die dystopische Welt seines Buches „Ratification: The Second Bailout“ ein. Wir analysieren ein Szenario, in dem Millionen Bitcoins durch einen Hack an die Voyager-Sonden im tiefen Weltraum verloren gehen und so ein neues interstellares Wettrüsten auslösen. Das Gespräch beleuchtet die Rolle der Timechain als ultimatives, manipulationssicheres Geschichtsbuch und diskutiert, wie ein Rechtssystem funktioniert, wenn Private Keys die einzige Wahrheit diktieren.X - Insta - WebsiteLEADING PARTNER
Am 2. September 2024 beginnt die Verhandlung im Fall Pelicot: In einem historischen Gerichtsprozess tritt Gisèle Pelicot ihrem Ehemann Dominique Pelicot gegenüber, der sie jahrelang missbraucht haben soll. Die Verhandlung fordert das französische Rechtssystem heraus und könnte die gesellschaftliche Wahrnehmung von Vergewaltigung langfristig verändern. Im Acht Milliarden-Spezial »Avignon: Der Prozess Pelicot« liefern wir die Innenansichten aus dem Strafgericht in Avignon. Während der Verhandlungen sitzt Gisèle Pelicot nur wenige Meter von Dominique Pelicot entfernt. Er wird während des gesamten Prozesses in einem Glaskasten von zwei Polizisten bewacht. Dominique Pelicot soll seine Frau betäubt und von anderen Männern vergewaltigt haben lassen. Unzählige Videos und Fotos dokumentieren die Taten. In Folge eins geht es darum, wie Gisèle Pelicot von den Vorwürfen erfährt. Und wie sie sich entschließt, nicht nur für sich, sondern für alle Frauen zu kämpfen.Am 12.2. erscheinen zwei neue Folgen mit Gisèle Pelicot. Wenn ihr die Zusatzfolgen direkt hören wollt, könnt ihr ein SPIEGEL+-Abo abschließen. Für ein Probeabo klickt ihr einfach auf spiegel.de/pelicot, dort geht's zum Angebot. Für alle ohne SPIEGEL-Abo gibt’s den ersten Teil der neuen Folge am 19. Februar. Überall dort, wo ihr eure Podcasts hört. Hinweis: In diesem Podcast geht es um schwere sexuelle Gewalt und Missbrauch. Wenn ihr selbst oder eine euch vertraute Person betroffen ist, findet ihr hier anonyme und schnelle Hilfsangebote: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 Alternativ ist auch die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar. Entweder telefonisch unter 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222, per Hilfe-Chat oder E-Mail.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In Deutschland werden nur sehr wenige Gerichtsurteile öffentlich zugänglich gemacht. Rechtswissenschaftler Hanjo Hamann findet, man sollte mithilfe moderner Technologien der Gesellschaft mehr Einblicke in das deutsche Rechtssystem liefern. Von WDR 5.
In den mehr als 20 Jahren, in denen ich als Anwalt in China tätig war, habe ich festgestellt, dass das Recht zu einem Werkzeug geworden ist. Es wird von Funktionären der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) benutzt, um Minderheiten und die Bevölkerung zu unterdrücken. Es macht mich traurig, dass Menschen, die einst ihre Hoffnung und ihr Vertrauen in Recht und Gesetz gelegt haben, nun dessen Opfer sind.... https://de.minghui.org/html/articles/2025/12/25/188890.html
London, Anfang des 19. Jahrhunderts. Enge Gassen, Armut und ein Rechtssystem, das keine Gnade kennt. In den Gefängnissen herrschen Zustände, die kaum vorstellbar sind: überfüllte Zellen, Schmutz, Gewalt, Frauen und Kinder eingesperrt ohne Schutz, ohne Würde. Ein Ort der Willkür, den kaum jemand betreten will und der doch eine Frau nicht mehr loslässt. In dieser Folge von BRITPOD – England at its best erzählen Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling die Geschichte von Elizabeth Fry. Einer Frau aus gutem Hause, die sich entschloss, nicht wegzusehen. Als Quäkerin, Mutter von elf Kindern und Teil der englischen Oberschicht betritt sie Orte, die damals als Hölle auf Erden galten, und stellt sich offen gegen ein System aus Gewalt, Gleichgültigkeit und Machtmissbrauch. Es geht um das berüchtigte Gefängnis Newgate, um Frauen, die dort schutzlos männlicher Willkür ausgeliefert sind, und um eine Reformbewegung, die aus Mitgefühl und Mut entsteht. Elizabeth Fry kämpft für getrennte Zellen, für Bildung statt Verwahrlosung, für weibliches Wachpersonal und für die Anerkennung von Menschlichkeit selbst hinter Gittern. Ihr Einfluss reicht bis ins britische Parlament, zu Queen Victoria und weit über England hinaus. Katastrophale Situationen gab es auch über England hinaus - in den britischen Strafkolonien in Australien und Tasmanien. Tausende Frauen werden dorthin deportiert, auf monatelangen Schiffsreisen, die viele nicht überleben. In den sogenannten Female Factories erwartet sie ein Leben aus Zwangsarbeit, Gewalt und völliger Entrechtung. Der Staat behandelt sie als austauschbare Arbeitskräfte und als Mittel zur Besiedlung der Kolonien. Auch hier bleibt Elizabeth Fry nicht stumm. Sie begleitet verurteilte Frauen bis zu den Schiffen, schützt sie vor öffentlicher Demütigung und erhebt ihre Stimme gegen eine Praxis, die menschliche Würde systematisch verletzt. Wer war diese Frau, die man den Engel der Gefangenen nannte? Wie konnte eine Einzelne ein ganzes System ins Wanken bringen? Und warum wirkt ihr Kampf für Gerechtigkeit, Bildung und Menschlichkeit bis heute nach? BRITPOD – England at its best. Quellen: - A little bit of History - Penal Colonies WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Ich hatte einen heftigen Konflikt mit einer Familienangehörigen, die Falun Dafa praktiziert, und ich war ihr gegenüber verbittert. Nach einem offenen Gespräch über unsere Differenzen konnte ich meine Bitterkeit loslassen. Mir wurde klar, dass ich mich auf die drei Dinge konzentrieren sollte, anstatt mich mit den Problemen anderer zu beschäftigen... https://de.minghui.org/html/articles/2025/11/22/188512.html
Diese Folge ist schon vor Monaten in der Podimo App veröffentlicht worden. In der Podimo App findet ihr schon jetzt 60 kostenlose Folgen, die ihr ganz ohne Anmeldung oder Abo hören könnt – Einfach nur die App öffnen und ‘12 Leben' finden: https://podimo.de/12leben Zusätzlich zu den 60 kostenlosen Folgen findet ihr dort auch die neueste Staffel im Premium-Bereich. _ Düren, März 2013: Die 21-jährige Ann-Kristin verbringt einen entspannten Abend mit Freund:innen in ihrer alten Wohnung. Was als harmonisches Beisammensein beginnt, endet in einem Alptraum. Ann-Kristin wird nicht nur körperlich, sondern auch seelisch tief verletzt. Die Folgen dieses traumatischen Erlebnisses begleiten sie bis heute. Diese Folge erzählt von Ann-Kristins langem Weg, ihre Würde und Gerechtigkeit zurückzufordern. Wir sprechen mit der Rechtsanwältin Manuela Krahl-Röhnisch über die Schwierigkeiten, die das Rechtssystem für Opfer von sexualisierter Gewalt mit sich bringt, und wie psychische Folgen oft nicht gesehen und anerkannt werden. Triggerwarnung: Diese Folge behandelt Schilderungen von sexualisierter und körperlicher Gewalt. Dokumentationen, in denen Ann-Kristin spricht: https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/ann-kristin-vergewaltigung-onl-100.html https://www.zdf.de/funk/der-fall-12207/funk-wann-endet-ein-trauma-nach-vergewaltigung---der-fall-ann-kristin-w-102.html https://www1.wdr.de/mediathek/av/video-vergewaltigte-frau-kaempft-fuer-gerechtigkeit-100.html
In dieser Folge steigen Isabel und Lukas bei den richtig großen Fragen ein – wirklich großen Fragen. Sie sprechen über die drei berühmten Kränkungen der Menschheit, über diese seltsame, manchmal schmerzhafte Entwurzelung im Virtuellen und Universellen… und darüber, was das alles mit unserem Alltag, unserem Stresslevel und unserer Gesundheit zu tun hat. Zwischendurch landen die beiden – wie so oft – bei Evolution, Bewusstsein und dem Gefühl, dass die moderne Welt gleichzeitig überfordert und fasziniert. Und ja, sie reden auch über Krebs: über Forschung, Prävention, Zumutungen und die Frage, warum Verantwortung in einer Gesellschaft nicht einfach delegiert werden kann. Medienlogik? Kommt vor. Rechtssystem? Auch. Beziehungen? Natürlich sowieso – besonders, wenn's um Stress geht und darum, wie Bewegung im Alltag nicht als lästiges To-do, sondern als kleine Lebensversicherung mit Spaßfaktor funktionieren kann. Kurz: Eine Folge, in der es von ganz groß zu ganz nah geht. Ganz typisch Isabel und Lukas. Ganz typisch Negroni Nights.
Wirtschaft in der Krise: Ist China "schuld"? | Meetings - Das Kaffeekränzchen des Kapitalismus | Syrien-Debatte: Union gegen Union | Wachstum durch Weed? So wirkt das neue Cannabis-Gesetz | Sexualstraftaten: Angst der Opfer - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Wirtschaft in der Krise: Ist China "schuld"? | Meetings - Das Kaffeekränzchen des Kapitalismus | Syrien-Debatte: Union gegen Union | Wachstum durch Weed? So wirkt das neue Cannabis-Gesetz | Sexualstraftaten: Angst der Opfer - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Dubai-Vorfall, Rechtssystem, Influencer-Leben: Ein folgenschwerer Zwischenfall im Ausland. In der heutigen Episode analysieren Philip Hopf und Kiarash Hossainpour die aktuellen Entwicklungen rund um Simon Desues rechtliche Situation in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie beleuchten die unterschiedlichen Rechtssysteme und deren Handhabung von Drogendelikten im internationalen Vergleich und diskutieren die Herausforderungen, die sich für Content Creator bei einem Leben zwischen verschiedenen Kulturen ergeben. Welche Bedeutung hat dieser Fall für die deutsche Influencer-Community? Wie navigiert man als öffentliche Person zwischen verschiedenen Rechtssystemen? Was lehrt uns diese Situation über internationale Lebensentwürfe? Eine facettenreiche Diskussion über rechtliche Rahmenbedingungen im Ausland, kulturelle Unterschiede, persönliche Verantwortung und die Komplexität eines globalisierten Influencer-Daseins.
Flüsse, die Rechte haben? Wälder, die denken? Berge, die fühlen? Immer öfter wird gefordert, dass die Natur als lebendiges Gegenüber anerkannt wird – und Rechte erhält. Auch Robert Macfarlane, die wichtigste Stimme des britischen «Nature-Writing», kämpft dafür und erklärt, welche Folgen es hätte. Schmelzende Gletscher, abnehmende Biodiversität, Aussterben der Arten – es ist an der Zeit, neu über Natur nachzudenken. Der mehrfach ausgezeichnete britische Bestsellerautor Robert Macfarlane macht das in seinen Büchern. Im neuesten Wurf begibt er sich auf Reisen. Von Ecuador über Südindien bis nach Québec begegnete er Flüssen, die er nicht mehr als Landschaftsobjekte, sondern als lebendige Wesen erlebte. In seinem neuen Buch nennt er sie sogar Co-Autoren. Und er fragt sich: Wie gerecht ist ein Rechtssystem, das sich nur am Menschen orientiert? Was, wenn hinter der ökologischen Krise in Tat und Wahrheit ein Weltbild steht, das den Menschen als Herrscher über die Natur, als Nutzer und Eigentümer versteht? Und was wäre zu tun, um dieses Denken zu überwinden? Was würde es wirklich bedeuten, wenn wir Flüsse, Berge und Wälder als Mit-Wesen verstünden, als Subjekte statt Objekte? Olivia Röllin spricht mit Robert MacFarlane über den Trost der Flüsse, die Grenzen menschlicher Herrschaft und die Vision eines neuen Gesellschaftsvertrags zwischen Mensch und Natur.
Flüsse, die Rechte haben? Wälder, die denken? Berge, die fühlen? Immer öfter wird gefordert, dass die Natur als lebendiges Gegenüber anerkannt wird – und Rechte erhält. Auch Robert Macfarlane, die wichtigste Stimme des britischen «Nature-Writing», kämpft dafür und erklärt, welche Folgen es hätte. Schmelzende Gletscher, abnehmende Biodiversität, Aussterben der Arten – es ist an der Zeit, neu über Natur nachzudenken. Der mehrfach ausgezeichnete britische Bestsellerautor Robert Macfarlane macht das in seinen Büchern. Im neuesten Wurf begibt er sich auf Reisen. Von Ecuador über Südindien bis nach Québec begegnete er Flüssen, die er nicht mehr als Landschaftsobjekte, sondern als lebendige Wesen erlebte. In seinem neuen Buch nennt er sie sogar Co-Autoren. Und er fragt sich: Wie gerecht ist ein Rechtssystem, das sich nur am Menschen orientiert? Was, wenn hinter der ökologischen Krise in Tat und Wahrheit ein Weltbild steht, das den Menschen als Herrscher über die Natur, als Nutzer und Eigentümer versteht? Und was wäre zu tun, um dieses Denken zu überwinden? Was würde es wirklich bedeuten, wenn wir Flüsse, Berge und Wälder als Mit-Wesen verstünden, als Subjekte statt Objekte? Olivia Röllin spricht mit Robert MacFarlane über den Trost der Flüsse, die Grenzen menschlicher Herrschaft und die Vision eines neuen Gesellschaftsvertrags zwischen Mensch und Natur.
In der heutigen Episode analysieren Philip Hopf und Kiarash Hossainpour den schockierenden Fall des 20-jährigen "White Tiger", der Kinder über das Internet systematisch manipuliert und missbraucht haben soll. Sie beleuchten das internationale Sadisten-Netzwerk "764" und dessen menschenverachtende Methoden des Cyber-Groomings. Die beiden ergründen die erschreckenden Details der Anklage und diskutieren das Versagen der deutschen Ermittlungsbehörden bei der zeitnahen Strafverfolgung. Wie konnte ein junger Mann aus wohlhabenden Verhältnissen zu einem derart gefährlichen Online-Täter werden? Welche Rolle spielte die Corona-Pandemie bei seiner Radikalisierung? Kann das deutsche Rechtssystem angemessen auf diese neue Form der Cyberkriminalität reagieren? Eine facettenreiche Diskussion über Online-Manipulation, internationale Ermittlungsarbeit und den Schutz vulnerabler Kinder im digitalen Raum. Quellen: https://hosshopf.notion.site/Wer-ist-White-Tiger-und-das-satanische-M-rdernetzwerk-21c7066c0c5a8008a368cf9f8dc81c16?pvs=74
In der Strafkolonie ist eine Erzählung von Franz Kafka, die im Oktober 1914 entstand und 1919 veröffentlicht wurde. Einem Forschungsreisenden wird das Rechtssystem einer Strafkolonie vorgeführt. Es besteht darin, dass jeder Angeklagte unabhängig von seiner Schuld von einem Apparat in minutiösem Ablauf stundenlang gefoltert und dann getötet wird. Den Apparat beschreibt Kafka als überdimensionalen Parlograph in der Funktionsweise eines Phonographen mit vibrierender Metallplatte und Nadel. Dieser Apparat ist der Hauptgegenstand der Erzählung, er repräsentiert die Einheit von Schrift und Tod. (
US-Präsident Donald Trump hat seine angekündigten Zölle in Kraft gesetzt. Die Kritik im Ausland ist enorm. Aber auch in den USA selbst gibt es landesweite Demonstrationen. Einer der Gründe, auf die Straße zu gehen, ist für viele Menschen auch der Druck, der auf das US-Rechtssystems ausgeübt wird. Trump dehnt seine Macht rücksichtslos aus: Er ignoriert Gesetze, missachtet Grundrechte, es gibt Massenentlassungen und Behördenschließungen, Richter werden eingeschüchtert. Die Korrespondenten Sarah Schmidt und Samuel Jackisch im ARD-Studio Washington haben mit Menschen gesprochen, die gegen Trump's Politik demonstrieren. Sie ordnen auch die derzeitigen Vorgänge rund um das Thema „Justiz unter Trump“ ein. Wir gehen der Frage nach: Wird es eine Verfassungskrise in den USA geben? Mit Thomas Zimmer, Professor für Internationale Geschichte an der Georgetown University in Washington klären wir, ob das Prinzip der „Checks and Balances“ in den USA noch funktioniert. Das Prinzip also, welches für eine klare Gewaltenteilung und das Funktionieren der Demokratie steht. Bestehen die USA den Stresstest, den sie gerade durchlaufen? Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth und Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert Redaktionsschluss: 08.04.2025 ----- Diese und alle weiteren Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast Tipp: „Amerika, wir müssen reden!“: https://www.ardaudiothek.de/sendung/amerika-wir-muessen-reden/82222746/
US-Präsident Donald Trump hat seine angekündigten Zölle in Kraft gesetzt. Die Kritik im Ausland ist enorm. Aber auch in den USA selbst gibt es landesweite Demonstrationen. Einer der Gründe, auf die Straße zu gehen, ist für viele Menschen auch der Druck, der auf das US-Rechtssystems ausgeübt wird. Trump dehnt seine Macht rücksichtslos aus: Er ignoriert Gesetze, missachtet Grundrechte, es gibt Massenentlassungen und Behördenschließungen, Richter werden eingeschüchtert. Die Korrespondenten Sarah Schmidt und Samuel Jackisch im ARD-Studio Washington haben mit Menschen gesprochen, die gegen Trump's Politik demonstrieren. Sie ordnen auch die derzeitigen Vorgänge rund um das Thema „Justiz unter Trump“ ein. Wir gehen der Frage nach: Wird es eine Verfassungskrise in den USA geben? Mit Thomas Zimmer, Professor für Internationale Geschichte an der Georgetown University in Washington klären wir, ob das Prinzip der „Checks and Balances“ in den USA noch funktioniert. Das Prinzip also, welches für eine klare Gewaltenteilung und das Funktionieren der Demokratie steht. Bestehen die USA den Stresstest, den sie gerade durchlaufen? Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth und Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert Redaktionsschluss: 08.04.2025 ----- Diese und alle weiteren Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast Tipp: „Amerika, wir müssen reden!“: https://www.ardaudiothek.de/sendung/amerika-wir-muessen-reden/82222746/
Der US-Präsident rüttelt an allen Fundamenten der USA. Jetzt will er sämtliche Bundesanwälte entlassen, die von seinem Vorgänger ernannt wurden.
Clint Eastwood ist zuletzt mit seinen Filmen gefloppt. Seine mutmaßlich letzte Regie "Juror #2" ist nun noch mal ein Statement: Es stellt das US-Rechtssystem infrage. Außerdem: "A Real Pain" und "Armand“ neu im Kino und Otto Walkes für zu Hause.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
Der Ton wird rauer. Im Alltag und im Netz. Grenzen des Sagbaren werden verschoben. Besonders in den sozialen Medien sind Beleidigungen und Hasskommentare fast alltäglich geworden. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft und für unser Rechtssystem? In einer Sonderfolge des SWR Kultur True-Crime-Podcasts diskutieren ARD Terrorismusexperte Holger Schmidt und der ehemalige Bundesrichter Thomas Fischer mit der Grünen-Politikerin Renate Künast.
Am 2. September 2024 beginnt die Verhandlung im Fall Pelicot: In einem historischen Gerichtsprozess tritt Gisèle Pelicot ihrem Ehemann Dominique Pelicot gegenüber, der sie jahrelang missbraucht haben soll. Die Verhandlung fordert das französische Rechtssystem heraus und könnte die gesellschaftliche Wahrnehmung von Vergewaltigung langfristig verändern. Im Acht Milliarden-Spezial »Avignon: Der Prozess Pelicot« liefern wir die Innenansichten aus dem Strafgericht in Avignon. Während der Verhandlungen sitzt Gisèle Pelicot nur wenige Meter von Dominique Pelicot entfernt. Er wird während des gesamten Prozesses in einem Glaskasten von zwei Polizisten bewacht. Dominique Pelicot soll seine Frau betäubt und von anderen Männern vergewaltigt haben lassen. Unzählige Videos und Fotos dokumentieren die Taten. In Folge eins geht es darum, wie Gisèle Pelicot von den Vorwürfen erfährt. Und wie sie sich entschließt, nicht nur für sich, sondern für alle Frauen zu kämpfen. Wenn ihr jetzt direkt weiterhören wollt, dann könnt ihr ein SPIEGEL-Plus-Abo abschließen und bekommt die ersten drei Folgen sofort. Folge vier hört ihr dann schon am 20. Dezember. Bis dahin fällt das Urteil im Fall Pelicot. Für ein Probeabo klickt einfach auf die nächste Folge unter spiegel.de/pelicot, dort kommt ihr zum Angebot. Für alle ohne SPIEGEL-Abo gibt’s immer freitags eine neue Folge. Überall dort, wo ihr eure Podcasts hört. Hinweis: In diesem Podcast geht es um schwere sexuelle Gewalt und Missbrauch. Wenn ihr selbst oder eine euch vertraute Person betroffen ist, findet ihr hier anonyme und schnelle Hilfsangebote: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 Alternativ ist auch die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar. Entweder telefonisch unter 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222, per Hilfe-Chat oder E-Mail.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
US-Abgeordnete verurteilen die neue transnationale Repressionskampagne des chinesischen Regimes gegen Falun Gong, in der Desinformation in westlichen Medien verbreitet werden und dadurch das amerikanische Rechtssystem für ihre Ziele missbraucht wird. Die Politiker fordern Maßnahmen gegen Pekings Einmischung in die Rechte und Freiheiten von Dissidenten.
Folgenbeginn ca. bei Minute 10. Vorher gibts Weihnachtstalk mit Mika und Paula - sorry!
Ein schrecklicher Mord erschüttert am 21. Dezember 1991 das ländliche Lancaster County in Pennsylvania und hinterlässt Spuren im amerikanischen Rechtssystem. Als Mary, die Mutter der 16-jährigen Hannah, nach Hause zurückkehrt, erwartet sie schon eine besorgte Nachbarin und erzählt ihr von verdächtigen Geräuschen, die sie im Inneren von Marys Haus gehört hat. Mary stürmt durch die Haustür. Im Inneren entdeckt sie ihre Tochter, schwer verletzt und mit einem Strick um den Hals. Hannahs letzte Worte lassen Mary das Blut in den Adern gefrieren.!TRIGGERWARNUNG!:Thematisierung von sexuellem Missbrauch, häuslicher Gewalt, enthält Gewaltdarstellungen. HINWEIS: Bitte beachte, dass die Namen der handelnden Personen in meinen Erzählungen geändert wurden, um deren Privatsphäre zu schützen. Auch wenn ich mich bemühe, die Ereignisse so akkurat und respektvoll wie möglich darzustellen, dient die Pseudonymisierung dazu, eine Re-Traumatisierung der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu verhindern und rechtlichen Vorgaben zu entsprechen. Ausnahmen bilden Folgen über ungeklärte Mord- und Vermisstenfälle, da hier ein öffentliches Interesse besteht und durch eine Pseudonymisierung die Aufklärung erschwert werden kann. Quellen:Hawkins, K. (o. J.). An Amish country rashomon. Crimelibrary.org. Abgerufen 25. Oktober 2024, von https://www.crimelibrary.org/notorious_murders/young/laurie_show/1.htmlWikipedia contributors. (2024, August 28). Murder of Laurie Show. Wikipedia, The Free Encyclopedia. https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Murder_of_Laurie_Show&oldid=1242793003Metrick, B. (2021, Dezember 20). Who killed a Lancaster County teen 30 years ago? The answer has been anything but simple. Pennlive. https://www.pennlive.com/news/2021/12/who-killed-a-lancaster-county-teen-30-years-ago-today-the-answer-has-been-anything-but-simple.htmlTabitha Buck freed on parole after serving nearly 28 years in prison for 1991 murder of Laurie Show. (2019, Dezember 3). WGAL. https://www.wgal.com/article/tabitha-buck-released-from-prison-free-parole-murder-laurie-show-lisa-lambert/30108327 In eigener Sache:HIER kannst du unser Buch bestellen!HIER findest du alle Links zu den Ticketkäufen, Kooperationspartner, meine Social-Media-Kanäle, meine E-Mail-Adresse, meine Amazon-Wunschliste und Möglichkeiten, mich zu kontaktieren!Ich hoffe, du findest die Episode informativ! Ich danke dir für´s Zuhören! Deine Steffi *Enthält bezahlte Werbung* Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.