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Monika Kaelin, Förderin der Schweizer Unterhaltungsszene, und Extremalpinist Roger Schäli, der zwischen Traum und Grenzerfahrung lebt, treffen sich bei Michèle Schönbächler. Monika Kaelin Monika Kaelin ist eine vielseitige Schweizer Künstlerin: Entertainerin, Moderatorin, Sängerin, Schauspielerin, Komponistin und Texterin. Darüber hinaus prägt sie als Theater- und Musikproduzentin, TV-Produzentin sowie Event-Organisatorin die Kulturlandschaft nachhaltig. Geboren und aufgewachsen in Schwyz, entdeckte sie schon früh ihre Leidenschaft für die Bühne. Bereits als Kind stand sie im Stück «Heidi» auf der Bühne. Nach einem Hauswirtschaftsjahr bei Ordensschwestern in Fribourg liess sie sich als Kindergärtnerin ausbilden. Die junge Frau zog es nach Zürich, wo sie das pulsierende Stadtleben und die Vielfalt der Bühnenwelt für sich entdeckte. Diese Erfahrungen legten den Grundstein für ihre umfassende Karriere im Showbusiness. Ihr Talent zeigte sich schon damals: Obwohl sie beim ersten Casting heiser antrat, überzeugte sie mit ihrer Hartnäckigkeit und erhielt die Rolle dennoch. Privat wuchs Monika Kaelin in einem bodenständigen Umfeld auf – ihr Vater war Polizist. Mit dem ehemaligen Fussballnationalspieler Fritz Künzli verband sie eine grosse, lebensprägende Liebe. Gemeinsam führten sie mehrere Jahre ein Restaurant und waren als bekanntes Schweizer Glamourpaar auf zahlreichen Anlässen präsent – eine Verbundenheit, die für Monika Kaelin bis heute weiterlebt. Bis heute engagiert sie sich mit grosser Leidenschaft für die Schweizer Unterhaltungskultur. Mit viel Herzblut und Beharrlichkeit organisiert sie den renommierten Prix Walo und setzt sich dabei besonders für die Förderung von Nachwuchstalenten ein. Ihr Engagement macht sie zu einer wichtigen Förderin und Botschafterin der Schweizer Künstlerinnen- und Künstlerszene. ________________________________________ Roger Schäli «Träume sind mir lieber als Erinnerung» – dieser Satz steht sinnbildlich für das Leben von Roger Schäli, einem der herausragenden Schweizer Alpinisten seiner Generation. Aufgewachsen in Sörenberg gemeinsam mit zwei Schwestern, fand Schäli früh den Bezug zur Natur und zu den Bergen. Zunächst erlernte er den Beruf des Zimmermanns. Doch ein Schlüsselmoment veränderte seinen Lebensweg grundlegend: Beim Aufbau eines Hauses mit Blick auf die legendäre Eigernordwand fasste er den Entschluss, selbst hinaufzusteigen. Aus dieser Vision wurde eine Leidenschaft – und schliesslich eine aussergewöhnliche Karriere. Heute hat Roger Schäli die Eigernordwand über 50 Mal durchstiegen und dabei nicht nur bestehende Routen wiederholt, sondern auch neue Wege erschlossen. Unter anderem die Route «Merci la vie», die sinnbildlich für seine Haltung zum Leben steht. Ein schwerer Unfall im Alter von 16 Jahren, der ihn mit erheblichen Verletzungen zurückliess, brachte ihn früh dazu, sein Tun zu reflektieren. Dieses Erlebnis prägte seinen Umgang mit Risiko und Verantwortung in den Bergen nachhaltig. Bereits mit 21 Jahren schloss er die Ausbildung zum Bergführer ab und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Seine Erfahrungen sind geprägt von Extremsituationen: eisige Kälte, Grenzerfahrungen und der Verlust von Seilpartnern. Diese Erlebnisse haben ihm gezeigt, wie wichtig es ist, innezuhalten. Als Athlet habe er gelernt, dass man allzu oft vergesse, dankbar zu sein für das Wesentliche – für die eigene Gesundheit und für das Leben selbst. _________________ Moderation: Michèle Schönbächler Monika Kaelin und Roger Schäli zu Gast im Persönlich am Sonntag, 21. Juni 2026 im Kleintheater Luzern in Luzern. Türöffnung ist um 9 Uhr. Das Publikum ist gebeten, bis 9.30 Uhr einzutreffen. ____________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.
LiteraturPur #72: Im Roman «Die Holländerinnen» von Dorothee Elmiger geht es um das Unheimliche. Das Unheimlich ist das dominierende Gefühl. Es wird einerseits erzeugt durch den Ort der Handlung, den Urwald; dann über Geschichten, die erzählt werden und durch die Sprache. Dorothee Elmiger schreibt grösstenteils im Konjunktiv. Damit hält sie alles in der Schwebe. Bei Lesen streift man mit der Erzählerin durch den grünen Dschungel und gerät mit ihr in eine Art Orientierungslosigkeit hinein, Gewissheiten lösen sich auf. Auch das Verhältnis zwischen Realität und Fiktion verschwimmt. Das hat mich fasziniert und gepackt. Über das Unheimliche, den Konjunktiv, Grenzerfahrungen, den Urwald und warum «Die Holländerinnen» keine »true crime» Geschichte ist, über all das unterhalte ich mich mit Dorothee Elmiger im Podcast LiteraturPur.Dorothee Elmiger «Die Holländerinnen» Hanser Verlag
Mit starke Verspätung aufgrund technischer Probleme kommt heute die Folge erst am Donnerstag online. Unsere Kampfansage an das Schamgefühl und der Komfortzone nimmt konkrete Schritte an. Wir haben uns einige Vorhaben einfallen lassen. Es wird eine wilde Mischung aus leicht unangenehm bis zur persönlichen Grenzerfahrung. Alles für die eigene Weiterentwicklung. Außerdem fällt das Thema nun doch auch bei uns kurz auf dem Wal Timmy, der es ja leider nicht geschafft hat. Manche sagen, man hätte zu wenig und zu spät was für ihn getan, und andere Menschen behaupten, man hätte von vorneherein nie etwas unternehmen und der Natur überlassen sollen. Jetzt ist er weg. Viele Finger zeigen auf viele unterschiedliche Personen und am Ende will es doch wieder jeder besser gewusst haben aber gleichzeitig auch keiner Verantwortung übernehmen. Das bringt uns zum nächsten Thema: Können wir überhaupt noch mit anderen Meinungen umgehen? (00:00:00) - Intro (00:01:17) - Unser Kampf gegen das Schamgefühl (00:22:11) - Timmy und das große Versagen? (00:42:35) - Können wir noch mit anderen Meinungen umgehen? (00:47:09) - Verspätete Folge weil kein Internet
Die deutsche Teilung hat in Sachsen-Anhalt tiefe Spuren hinterlassen. Eine Folge über Grenzerfahrung, Brüche und Aufarbeitung. Und die Frage: Wie wachsen wir zusammen? (00:01:11) Opener (00:03:50) Start ins Thema (00:08:25) Block 1 (00:19:00) Block 2 (00:28:36) Block 3 (00:32:27) Lieblingsort Sachsen-Anhalt ist nur sehr selten Thema in deutschlandweiten Medien und auch in Sachsen-Anhalt selbst gibt es nur sehr wenige Medien. Große Aufmerksamkeit bekommt das Bundesland häufig nur wie jetzt vor Landtagswahlen oder bei Katastrophen. Im Podcast werden wir mindestens bis Ende Dezember 2027, dazwischen gehen und dazwischen fragen. Wir schauen im Podcast auf die verschiedenen Regionen Altmark, Anhalt-Dessau-Wittenberg, Halle, Harz, Magdeburg, Mansfelder Land und Saale-Unstrut. Zusätzlich gibt es einen Newsletter. Damit könnt ihr dann jeden Donnerstag direkt in eurem Mailfach Geschichten aus und für Sachsen-Anhalt lesen. Im Newsletter beleuchten wir immer auch weitere Themen und Regionen. Ihr findet dort beispielsweise überraschende Zahlen und Fakten, Geschichten aus den Regionen Sachsen-Anhalts und Tipps von anderen Leserinnen und Lesern. Alle Infos unter https://detektor.fm/dazwischen Der Newsletter: https://detektor.fm/unsere-newsletter/dazwischen Der Podcast DAZWISCHEN entsteht im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Media Forward Fund gGmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der BEBE Medien GmbH. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/dazwischen-grenzerfahrung-ungleich-vereint-sachsen-anhalt
Die deutsche Teilung hat in Sachsen-Anhalt tiefe Spuren hinterlassen. Eine Folge über Grenzerfahrung, Brüche und Aufarbeitung. Und die Frage: Wie wachsen wir zusammen? (00:01:11) Opener (00:03:50) Start ins Thema (00:08:25) Block 1 (00:19:00) Block 2 (00:28:36) Block 3 (00:32:27) Lieblingsort Sachsen-Anhalt ist nur sehr selten Thema in deutschlandweiten Medien und auch in Sachsen-Anhalt selbst gibt es nur sehr wenige Medien. Große Aufmerksamkeit bekommt das Bundesland häufig nur wie jetzt vor Landtagswahlen oder bei Katastrophen. Im Podcast werden wir mindestens bis Ende Dezember 2027, dazwischen gehen und dazwischen fragen. Wir schauen im Podcast auf die verschiedenen Regionen Altmark, Anhalt-Dessau-Wittenberg, Halle, Harz, Magdeburg, Mansfelder Land und Saale-Unstrut. Zusätzlich gibt es einen Newsletter. Damit könnt ihr dann jeden Donnerstag direkt in eurem Mailfach Geschichten aus und für Sachsen-Anhalt lesen. Im Newsletter beleuchten wir immer auch weitere Themen und Regionen. Ihr findet dort beispielsweise überraschende Zahlen und Fakten, Geschichten aus den Regionen Sachsen-Anhalts und Tipps von anderen Leserinnen und Lesern. Alle Infos unter https://detektor.fm/dazwischen Der Newsletter: https://detektor.fm/unsere-newsletter/dazwischen Der Podcast DAZWISCHEN entsteht im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Media Forward Fund gGmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der BEBE Medien GmbH. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/dazwischen-grenzerfahrung-ungleich-vereint-sachsen-anhalt
Strikte Disziplin, wenig Schlaf, kaum Privatsphäre: Was macht der Militärdienst mit Körper und Geist? «Puls» will es wissen und schickt Afreed Ashraf und Willi Balandies in eine RS und eine OS, wo sie als Assistenzärzte Dienstleistende betreuen – und selbst an einem 101-Kilometer-Marsch teilnehmen. Beim Härtetest der Offizierschule hautnah mit dabei Der 101-Kilometer-Marsch ist ein Höhepunkt der Offizierschule (OS) in Liestal BL. Die Strapaze bringt auch die beiden SRF-Hosts und Ärzte Afreed Ashraf und Willi Balandies an ihre Belastungsgrenze: Was als Reportage beginnt, wird zu einer Prüfung, die beiden unvergesslich bleibt. 24 Stunden nonstop, vom Schloss Hallwyl bis zur Kaserne Liestal, über Wiesen, Felder und Asphalt: Während Afreed ohne wirkliche Militärerfahrung startet, gehen die Aspirantinnen und Aspiranten hochmotiviert zur Sache. Das Tempo ist von Beginn weg hoch, Afreed beginnt schnell zu leiden. Jeder Kilometer brennt stärker, jeder Muskel protestiert lauter. Doch bei der Infanterie lässt man niemanden hängen. Die Auswirkungen des Gewaltmarschs erlebt Willi derweil als Militärarzt im Sanitätsfahrzeug mit: Blasen, Krämpfe, Platzwunden, Kreislaufzusammenbrüche und nächtliche Halluzinationen. Kaum ist ein Notfall versorgt, wartet schon der nächste. Je länger der Marsch dauert, desto drängender die Frage: Wie lange hält Afreed noch durch? Und landet er am Ende auch im Sanitätswagen? Dem Stress in der Rekrutenschule auf der Spur Für jeweils rund 20'000 Schweizerinnen und Schweizer bedeutet der Start in die RS ein völlig neues Leben mit strapaziösen Herausforderungen und strikter Disziplin. Notfallarzt Afreed Ashraf nimmt sich der körperlichen Aspekte an und arbeitet als Militärarzt in der Krankenabteilung mit. Dabei wird er mit Fällen konfrontiert, die er so aus seinem beruflichen Alltag im Spital-Notfall kaum kennt – von Zahnschmerzen bis hin zu Problemen mit Kampfstiefeln. Willi Balandies weiss aus eigener Erfahrung, wie belastend die Rekrutenschule sein kann. Jetzt will er herausfinden, wie die jungen Menschen heute mit dem psychischen Druck klarkommen. Hautnah erlebt er mit, wie die psychologische Beurteilung eines Rekruten abläuft, für den die Belastung zu gross geworden ist. Wie entscheidet die Armee über das Schicksal des jungen Mannes?
Die Bierjagd 2026 wird zur körperlichen Grenzerfahrung, während ein scheinbar harmloser Kinobesuch in maximaler Selbstblamage endet. BastiMasti kämpft um jede Flasche, und für anredo gibt’s mit Nacho-Platte keinen Weg zurück. Ein Osterwochenende in Belgien klingt erstmal harmlos. Wird es aber nicht, wenn für BastiMasti daraus mal wieder eine Bierjagd wird. Mit körperlichen Kollateralschäden und einer fragwürdigen Erfolgsbilanz tritt er wieder im Hopfen-Heer an. Zwischen Taktikbesprechung, Gruppendynamik und absoluter Grenzerfahrung stellt sich schnell heraus: Manche Traditionen sind deutlich intensiver, als sie sein sollten. Irgendwo zwischen Adrenalin, Alkohol und absoluter Selbstüberschätzung werden persönliche Limits neu definiert, und am Ende bleibt vor allem eine Frage hängen: War das eigentlich noch Spaß, oder schon ein Militär-Einsatz, für den man trainieren müsste? Parallel dazu entwickelt sich bei anredo ein eigentlich entspannter Kinobesuch zur persönlichen Katastrophen-Spirale. Was mit einer simplen Idee beginnt, endet in organisatorischem Chaos und körperlicher Überforderung. Der Internetstar erlebt einem Moment, der so unangenehm ist, dass er ihn am liebsten rückgängig machen würde. Zwischen überdimensionierten Snacks, falschen Entscheidungen im exakt falschen Moment und der verzweifelten Hoffnung, dass es schon niemand merkt, entsteht ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst. Dazwischen geht es um das Älterwerden und um plötzlich sehr reale Rentner-Vibes. Seid gespannt auf eskalierende Nebenschauplätze und ein Update der Abschleppgeschichte. Eine Jubiläumsfolge über Selbstüberschätzung, kleine und große Peinlichkeiten und die erstaunliche Fähigkeit, sich immer wieder in genau die Situationen zu manövrieren, die man eigentlich vermeiden wollte. Diese und alle anderen Episoden #rundfunk17 findet ihr unter anderem bei Apple Podcasts, Spotify, Deezer und als RSS-Feed.
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Mit Artemis II rückt der Mond wieder in den Fokus - als der Punkt, an dem Raumfahrt Geschichte schrieb. Und mit ihm die Bilder und Erzählungen, die diesen Moment bis heute tragen.“Die Eroberung des Mondes” von Robert Stone ist dabei mehr als ein historischer Rückblick. Die Dokumentation zeigt die Mondlandung nicht als glatte Heldengeschichte, sondern als Balanceakt zwischen politischem Druck, technischer Grenzerfahrung und menschlicher Unsicherheit. Auch “From the Earth to the Moon” verzichtet auf große Gesten und nähert sich den Apollo-Missionen über Details, über Entscheidungen und über Menschen. Die Serie versteht, dass Größe nicht im Pathos liegt, sondern in der Summe der kleinen Schritte. Und dann ist da noch “For All Mankind”, die den vielleicht spannendsten Gedanken formuliert: Was wäre gewesen, wenn wir nie aufgehört hätten, zum Mond zu fliegen?Im Kontext der Artemis II Mission wirken diese Werke plötzlich wieder offen, fast gegenwärtig. Nicht wie abgeschlossene Kapitel, sondern wie Erinnerungen an etwas, das wir gerade erst wieder aufnehmen.Die Rückkehr zum Mond ist kein Neuanfang. Sie ist eine Fortsetzung.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: April 2026):“Die Eroberung des Mondes” - Prime Video / Apple TV / ARTE Mediathek“From the Earth to the Moon” - HBO Max“For All Mankind” - Apple TV“Artemis 2 - Zurück zum Mond” - ARD Mediathek“Mercy (2026)” - Prime Video Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
Wie viel Mut braucht es, um als Anfänger die Welt zu umsegeln? In dieser Folge sprechen Tim Hund und Vincent Goymann mit Host Timm Kruse über ihr Segelabenteuer. Sie erzählen, wie aus einer vagen Idee einer vierköpfigen Freundesgruppe ein konkreter Plan wurde. Sie geben Einblicke in Finanzierung, Vorbereitung und den Kauf ihres ersten Bootes. Schon die ersten Etappen werden zur Bewährungsprobe: Ohne große Erfahrung kämpfen sie mit Gezeiten, Manövern und technischen Problemen. Dennoch wächst die Crew an den Herausforderungen und hält an ihrem Traum fest. Nachdem Thomas Schwarz und Michael Bischof das Segelabenteuer hinter sich ließen, organisierten Tim Hund und Vincent Goymann für bestimmte Zeiträume neue Mitsegler über Instagram. Besonders sind die langen Passagen im Pazifik, geprägt von extremer Weite, intensiven Naturerlebnissen und Momenten zwischen Freiheit und Grenzerfahrung. Nach vier Jahren und elf Monaten kehren sie schließlich nach Marseille zurück. Aus der Reise entstehen ein Kinofilm und ein Buch, über deren Entstehung unsere beiden Gäste ebenfalls sprechen. Offen berichten sie zudem vom Ankommen an Land und dem Weg zurück in den Alltag. Weitere Infos zum Kinofilm finden Sie [hier](https://segeljungs.de/). Wenn ihr noch nicht genug von Segelthemen habt, dann schaut unbedingt auf [www.yacht.de](https://www.yacht.de/)! Außerdem halten wir euch bei [Instagram](https://www.instagram.com/yacht_magazin?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw%3D%3D), [Facebook](https://www.facebook.com/YACHT.Magazin.Online), [TikTok](https://www.tiktok.com/@yacht_magazin) und [YACHT tv](https://www.youtube.com/user/DKYACHTtv) immer auf dem Laufenden!
André Wiersig ist einer der bekanntesten Extremschwimmer Deutschlands. Er hat als erster Deutscher die „Ocean's Seven“ – die sieben härtesten Meerengen der Welt – erfolgreich durchquert, ist als erster Mensch überhaupt vom Festland nach Helogland geschwommen und steht wie kaum ein anderer für Ausdauer, mentale Stärke und die tiefe Verbindung zum Ozean. Seine bisherigen Abenteuer könnt ihr in den HdM-Folgen #13 #32 und #89 anhörenIn dieser Folge sprechen wir über sein neuestes Abenteuer: Über 50 Kilometer offenes Meer, starke Strömungen, keine Pausen und wie immer nur mit einer Badehose bekleidet: Auf den Seychellen stellt er sich einer seiner bislang größten Herausforderungen – der Strecke von Mahé nach La Digue.Im Gespräch mit Christian Weigand nimmt er uns mit auf eine Reise zwischen körperlichem Limit und mentaler Grenzerfahrung. Warum ist diese Passage so besonders? Was bedeutet es, beim ersten Versuch zu scheitern – und trotzdem zurückzukommen? Und wie fühlt es sich an, wenn im offenen Ozean die Grenzen zwischen Körper und Umwelt verschwimmen?Doch es geht um mehr als nur Leistung: André spricht darüber, wer er jenseits des Schwimmens ist, wie sich sein Leben verändert hat und wie er seine Projekte finanziert. Außerdem gibt er Einblicke in sein Engagement für den Meeresschutz, etwa mit seiner Initiative Blue Heart, und erklärt, warum er trotz aller Herausforderungen den Optimismus nicht verliert.Eine Folge über Rückschläge, Durchhaltevermögen – und die tiefe Verbindung zwischen Mensch und Ozean.Hier findet ihr weitere Infos zu André: https://andre-wiersig.com „Ein Leben für den Ozean“ ist die Buchreihe zum Podcast. Jede Edition erzählt 10 Geschichten über die Held*innen der Meere und begeistert bildgewaltig für den Ozean. Ihr könnt die Bücher unter www.ein-leben-fuer-den-ozean.de bestellen.Den Link zu meinen Werbepartnern findest du hier: https://linktr.ee/helden_der_meere_partner
In Folge #274 nehmen euch Henning und Vedat mit in eine etwas andere Trainingswelt – weg von Zahlen, Daten und Leistungsdruck, hin zu mehr Gefühl, Freiheit und Gelassenheit im Sport.Was passiert, wenn man die Uhr einfach mal weglässt? Wenn Training nicht von Watt, Pace und HRV bestimmt wird, sondern vom eigenen Körpergefühl? Die beiden sprechen offen darüber, wie befreiend es sein kann, abseits von Datenaufzeichnungen zu trainieren – und warum das manchmal genau der Schlüssel zu mehr Freude und Konstanz ist.Außerdem geht es um eine lange Saison mit überraschend wenigen Wettkämpfen, die trotzdem voller Highlights steckt: kleine Events, spontane Läufe und viele „Kreuze im Kalender“, die einfach Spaß machen – ganz ohne Leistungsdruck.Ein besonderes Thema ist auch der Syltlauf ohne Kohlenhydrate – ein Experiment zwischen Neugier, Grenzerfahrung und ehrlichem Feedback an den eigenen Körper. Keto lässt grüßen.Im Kern dreht sich die Folge aber um eine der wichtigsten Fähigkeiten im Ausdauersport: Geduld. Warum es oft klüger ist, auf die Signale des Körpers zu hören, statt dem ersten Trainingsimpuls nachzugeben – und wie man lernt, wieder mehr auf sich selbst zu vertrauen.Eine ehrliche, reflektierte und gleichzeitig sehr entspannte Episode über Training nach Gefühl statt nach Zahlen – und warum genau das manchmal der beste Weg ist.
Abschiede gehören zum Leben und doch sind wir selten wirklich auf sie vorbereitet. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan mit dem Journalisten und Autor Klaus Brinkbäumer über das Loslassen: vom Abschied aus identitätsstiftenden beruflichen Positionen – in seinem Fall als Spiegel-Chefredakteur, vom Ende von Zugehörigkeit und vom Tod der eigenen Eltern. Ausgangspunkt ist Brinkbäumers Buch „Zeit der Abschiede“, in dem er sieben Jahre beschreibt, die sein Leben grundlegend verändert haben. Schmerzhaft, klärend und in manchen Fällen befreiend zugleich. Im Gespräch geht es um Trauer jenseits von Zeitplänen, um Identität nach dem Bruch und um die Frage, was wir aus Verlusten lernen können. Die Philosophie liefert dabei Orientierung: von der Vergänglichkeit bei Seneca und Epiktet bis zur Idee der Grenzerfahrung bei Karl Jaspers. Eine Folge über Trauer als Teil des Lebens und darüber, wie Abschiede schmerzen und trotzdem neue Freiräume öffnen können.
Hendrik & Sophie aus der Couple Challenge reden Klartext: ehrlich, genervt und nicht ganz ohne Lästern. Zelt teilen mit Nichtrauchern? Für starke Raucher eine Grenzerfahrung. Die Raucher-Nachfrage? Sophies persönlicher Endgegner. Dazu kleine Spitzen gegen Virginia & Andrew Weiss inklusive Augenrollen-Garantie.Bonus-Drama: Aleks Petrovic erzählt seine Trennung von Vanessa Nwatu offenbar so gut, dass am Ende plötzlich Team Aleks auf dem Camp-Shirt stand.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Espresso & Champagner – mit Fabienne und Tino.
Eine Grenzerfahrung erlebt von Johannes Groschupf Der Absturz eines Helikopters, der sich am 31.03.1994 in der algerischen Sahara ereignete und der vierzehn Todesopfer forderte, wird hier von Johannes Groschupf, dem einzigen Überlebenden, erzählt. In einer Sprache von beklemmender Intensität wird dem Hörer eine Innenansicht dieser Grenzerfahrung ermöglicht, die - in ihrem Schmerz wie in ihrem tiefen Glück - außergewöhnlich fesselnd ist. Die Haut des Autors war zu 80 Prozent verbrannt. Das Leben ist ihm noch einmal geschenkt worden. Die NDR-Produktion wurde 1999 mit dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet und hat als hoffnungsspendende Geschichte, dass das Leben manchmal weitergeht, obwohl wir dies nicht für möglich halten, nichts von ihrer Wirkungskraft eingebüßt. Von Johannes Groschupf Redaktion: Joachim Dicks Produktion: NDR 1998
Ein atemberaubender Abend, der im Gedächtnis bleibt: Der französische Choreograf Rachid Ouramdane lässt in „Corps extrêmes“ Tanz, Akrobatik und Extremsport aufeinandertreffen.
In dieser Folge knöpfen wir uns fünf Filme vor, die unterschiedlicher kaum sein könnten – von brutaler schwarzer Komödie über surreales Surfer-Kammerspiel bis hin zu klassischen Hollywood-Emotionen.Wir starten mit „The Kill Room": ein perfides Spiel mit Moral, Macht und doppelten Böden. Dann setzen wir um: Mit „The Surfer" brechen wir auf zu Wellen, Identität und Grenzerfahrung – wie viel Freiheit braucht ein Leben? Im nächsten Schritt tauchen wir mit „Tränen der Sonne" in das Herz eines Action-Thrillers voller Konflikt, Verantwortung und persönlicher Überforderung ein. Mit „Rain Man" erreichen wir das große Melodram: Geschwister, Autismus, USA-Roadtrip – wie zeitlos ist die Empathie heute noch? Zum Abschluss entwirren wir mit „Third Person" Beziehungsgeflechte, Lügen und Parallelhandlungen – ein Spiel aus Perspektiven und Wahrheiten.Hausaufgabe für nächste Woche: "House of Dynamite" (Netflix) #NapalmAmMorgen
Das Theologiestudium finanzierte sich Corinne Dobler mit dem Militärdienst, in dem sie es bis in den Offiziersrang des Hauptmanns schaffte. Sie war für das Blaue Kreuz mit der alkoholfreien Bar unterwegs und testete im Auftrag der psychiatrischen Klinik Burghölzli das Zusammenspiel von Ecstasy und blutdrucksenkenden Mitteln, spielte Gitarre und Trompete, kaufte sich ein Motorrad, lernte Gleitschirmfliegen. Inzwischen ist die Pfarrerin der Kirchgemeinde Bremgarten-Mutschellen auch als Seelsorgerin beim Sozialwerk Pfarrer Sieber angestellt. Für die Zeitung reformiert. widmet sie sich in der Rubrik Lebensfragen Anliegen der Leserinnen und Lesern und sucht etwa eine Antwort darauf, wie man richtig betet und auf wen man sich wirklich verlassen kann. Zu Gast bei Felix Reich am Stammtisch erzählt sie, was sie antreibt und was sie in der Seelsorge und in der Gemeinschaft mit den unterschiedlichsten Menschen gelernt hat.
Grenzerfahrung am Mont Blanc – wie Philipp Ausserhofer bei einem der härtesten Ultra-Trail der Welt an seine Limits ging
Am ukrainischen Unabhängigkeitstag sind 154 Soldaten und acht Zivilisten aus russischer Gefangenschaft zurückgekehrt. Für Angehörige eine emotionale Grenzerfahrung. Viele Familien warteten vergeblich.
Die «Puls Check»-Ärzte Afreed Ashraf und Willi Balandies verlassen ihren vertrauten Klinikalltag und wagen sich in die Ungewissheit der Notfallmedizin, wo oft widrige Bedingungen herrschen. Dabei kommen sie an ihre Grenzen, denn bei einem schlimmen Verkehrsunfall geht es um Leben und Tod. Unterwegs mit einer Ambulanz und im Notarztwagen Was ruhig beginnt, entwickelt sich rasant zu einem Ausnahmezustand: Bei ihren Einsätzen auf der Ambulanz und im Notarztwagen von Schutz und Rettung Bern behandeln Willi und Afreed eine Schwindelattacke, einen Schwächeanfall und eine lebensbedrohliche Lungenembolie. Doch es bleibt nicht dabei – ein schwerer Verkehrsunfall erschüttert das Team: Eine Frontalkollision fordert mehrere Verletzte – und ein Menschenleben. Die Situation ist chaotisch, die Entscheidungen müssen blitzschnell fallen. Jede Sekunde zählt, denn eine schnelle Erstversorgung kann Leben retten. «Heftigster Moment meines Berufslebens» Für Willi und Afreed wird dieser Tag zum Härtetest: zwölf Stunden Dauereinsatz, körperlich wie emotional eine Grenzerfahrung. Wie gehen sie mit dem Gesehenen um, und was macht diese Erfahrung mit ihnen? Unterwegs in der fliegenden Intensivstation der Rega Für den Arzt Afreed Ashraf geht ein Traum in Erfüllung: Er darf mit der Rega fliegen. Auch Willi Balandies fiebert als Arzt und begeisterter Aviatik-Fan seinem ersten Einsatz im Ambulanzjet entgegen. Doch schnell wird klar: Der Weg ins Rega-Team ist hart. Gefordert werden ein Facharzttitel in Anästhesie, Sprachgewandtheit, Teamfähigkeit – und ein Quäntchen Glück. Wer es an Bord der umgebauten Challenger 650 schafft, erlebt eine ganz eigene Welt der Notfallmedizin. Fliegen auf medizinischer Mission – Was ist anders in der Luft? In der Höhe funktioniert vieles anders. Der Körper reagiert sensibler, Medikamente müssen anders dosiert werden – und selbst ein Gips kann problematisch werden, wenn Schwellungen zunehmen. Deshalb heisst es: Planung ist alles. Denn einmal in der Luft, gibt es keinen Nachschub – keine Medikamente, kein Material, keine zweite Meinung. Das Rega-Team muss auf alles vorbereitet sein. Wie schlagen sich die «Puls Check»-Ärzte bei ihrem Einsatz bei der Rega?
Was passiert, wenn der Körper nicht mehr kann, aber der Weg weitergeht? Jakob ist nach Tansania gereist und will das Dach Afrikas erklimmen – den Kilimanjaro. Und natürlich geht es dabei nicht nur um Höhe, sondern um Tiefe: körperliche Erschöpfung, mentale Hürden, das Schweigen über den Wolken und die stille Erkenntnis, was wirklich zählt, wenn jeder Schritt schmerzt. In dieser Folge nimmt euch Jakob mit auf seine Reise zwischen Atemnot und Sonnenaufgängen, eiskalten Nächte und stillen Erkenntnissen. Es geht um ein Reisen bis an die Grenzen und warum diese oft die ehrlichsten Begegnungen mit uns selbst sind. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/jakobsweg_podcast
In dieser Folge von Sex in Berlin spricht Host Nike Wessel mit dem Fotografen Swen Brandy, bekannt unter dem Künstlernamen Carnivore Pictures. Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Intimität, Schmerz, Ästhetik und Grenzerfahrung, oft mitten in der Berliner Kink- und BDSM-Szene. Im Gespräch geht es um seine Anfänge in der Fotografie, erste Shootings im Wald, Begegnungen mit Dominas und den Weg hin zu einer ganz eigenen visuellen Sprache. Swen erzählt, was sogenannte „Play-Shoots“ ausmacht, wie Konsens, Vertrauen und Vorbereitung dabei eine zentrale Rolle spielen und warum manche Bilder zwischen Herausforderung und Fürsorge entstehen. Ein besonderes Thema der Episode ist das Spiel mit Grenzen: körperlich, emotional, gesellschaftlich. Ob bei einem Shooting mit Tauben auf einem Marktplatz, mit Wasser im Paddelboot oder im Badezimmer zwischen fremden Menschen: Immer geht es darum, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich zeigen dürfen, jenseits von Konventionen, aber in sicherem Rahmen. Nike und Swen sprechen auch über die Reaktionen auf seine Arbeit, über kulturelle Unterschiede in der Kink-Szene Europas und über die Verantwortung, die mit intimen Aufnahmen einhergeht. Außerdem: Ein Einblick in das neue Buch Sex in Berlin – Guide to Love, für das Swen das Cover fotografiert hat, sowie Gedanken über Ästhetik, Storytelling und das eine Bild, auf das er vielleicht ein Leben lang wartet, irgendwo auf einem Hochhaus in Japan. Willkommen und viel Spaß bei Sex in Berlin! Alle Infos zum Podcast und dieser Folge: Sex in Berlin Eine Studio36 Produktion präsentiert zusammen mit einhorn Host: Nike Wessel Redaktion: Lilly Hahn Ton & Schnitt: Amadeus Lindemann Über unseren Gast: Swen Brandy aka Carnivore Pictures https://www.instagram.com/carnivore_pictures/?hl=de Du vermisst unsere englischen Folgen? Wir sind umgezogen. Alle englischen Folgen findest du ab jetzt auf diesem Kanal (wir freuen uns sehr über Bewertungen und Abos): https://open.spotify.com/show/6ZLLqrAefa6xOir3Ee3CB3 Studio36 Website: https://studio36.berlin/ Studio36 Instagram: https://www.instagram.com/studio36.berlin/ Über Nike: Nike Wessel LinkedIN: https://www.linkedin.com/in/nike-wessel-73496118a/recent-activity/all/ Nike Wessel Instagram: https://www.instagram.com/nike_wessel/ Schau mal auf unsere “Sex in Berlin” Website vorbei! Da findest du Zusatzmaterial und Hintergrundinformationen zum Podcast und den Folgen: https://sin.berlin/ Über einhorn: Website: https://einhorn.my/ Instagram: https://www.instagram.com/einhorn.berlin/ Schickt uns Liebesbriefe, Feedback und Anfragen an: info@studio36.berlin
Diese Folge gehört zu den intensivsten der Sommerreihe. Ich lese aus einer Passage von Robert S. Hartman, in der er seinen Nervenzusammenbruch beschreibt – ausgelöst durch die tiefe Auseinandersetzung mit Staat, Mensch, Sinn und Gott. Es ist ein dokumentierter Absturz, der ihn an die Grenze der geistigen Gesundheit bringt – aber auch zur entscheidenden Wende in seinem Leben wird. Aus Chaos entsteht Klarheit: Hartman erkennt, dass das Gute nicht schwach bleiben darf, wenn das Böse sich so effizient organisiert. Er beginnt, seinen Lebenssinn darin zu sehen, dem Guten Struktur zu geben – wissenschaftlich, systematisch, nachvollziehbar. Diese Episode ist mehr als eine Erzählung über Krise – sie ist eine Einladung, über Ordnung, Verantwortung und innere Stabilität im Beruf wie im Leben nachzudenken. Und vielleicht auch: den eigenen Sinn klarer zu fassen.Hartmans Buch „Freiheit zu leben“ bei amazon: https://www.amazon.de/Freiheit-zu-leben-Die-Robert-Hartman-Story/dp/3347958586Linkedin Profil Dr. Ulrich Vogel: https://de.linkedin.com/in/ulrich-vogel-profilingvaluesprofilingvalues Website: https://www.profilingvalues.comAutorenseite Dr. Uli Vogel: https://uli-vogel.com/Linkedin Profil profilingvalues: https://de.linkedin.com/company/profiling-values?trk=public_profile_topcard-current-companyprofilingvalues Blog: https://profilingvalues.com/ueber-uns/pv-blog/Keywords: Robert S. Hartman, Freiheit zu leben, Nervenzusammenbruch, innere Krise, Werte, Lebenssinn, Ordnung im Denken, Ethik, das Gute organisieren, Selbstführung, Verantwortung, Coaching, Leadership
Hier bekommt ihr die Tickets zur "His2Go - Live Tournee"Im Juli 1936 brechen vier Bergsteiger auf – geprägt vom Geist des nationalsozialistischen Deutschlands, das selbst die Berge in den Dienst seiner Ideologie stellt. Ihr Versuch, die Eiger-Nordwand zu bezwingen, wird zum tödlichen Drama. Was als ehrgeiziger Wettlauf gegen die Natur beginnt, endet in einem dramatischen Überlebenskampf, den nur einer von ihnen zunächst übersteht. Die Folge erzählt von waghalsigen Klettermanövern, den letzten Stunden von Toni Kurz und dem Scheitern der Rettung – und sie zeigt, wie sehr Alpinismus damals zum politischen Symbol aufgeladen war. Eine Geschichte zwischen sportlichem Ehrgeiz, technischer Grenzerfahrung und ideologischer Vereinnahmung.…….KAPITEL(00:00) Intro: Der unersteigbare Felsberg(5:25) Quizfragen(8:14) Historischer Kontext: Die Eiger-Nordwand und das NS-Regime(25:48) Vier Bergsteiger vor der "Mörderwand"(42:09) Quergang - Glanztat und Verhängnis(58:10) Kampf um Leben und Tod(65:27) Ursachenforschung bei den Eidgenossen, Propaganda bei den Nazis(71:04) Abschlussdiskussion und Literatur…….WERBUNGJetzt His2Go unterstützen für tolle Vorteile - über Steady!Klick hier und werde His2Go Hero oder His2Go Legend…….Das Folgenbild zeigt die Eiger-Nordwand im Sommer 2008.…….LITERATURRettner, Rainer: Eiger Triumphe und Tragödien 1923-1938, 2011.Pfister, Gertrud: Sportfexen, Heldenmythen und Opfertod: Alpinismus und Nationalsozialismus, 21–59 GR/SR 13 (2004), URL.https://storiaeregione.eu/attachment/get/up_127_16520955801618.pdf.......UNTERSTÜTZUNGFolgt und bewertet uns bei Spotify, Apple Podcasts, Podimo oder über eure Lieblings-Podcastplattformen.Wir freuen uns über euer Feedback, Input und Vorschläge zum Podcast, die ihr uns über das Kontaktformular auf der Website, Instagram und unsere Feedback E-Mail: kontakt@his2go.de schicken könnt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an jede einzelne Rückmeldung, die uns bisher erreicht hat und uns sehr motiviert.…….COPYRIGHTMusic from https://filmmusic.io: “Sneaky Snitch” by Kevin MacLeod and "Plain Loafer" by Kevin MacLeod (https://incompetech.com) License: Creative Commons CC BY 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/Hier bekommt ihr die Tickets zur "His2Go - Live Tournee" Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Flirrende Hitze, zirpende Zikaden und bodenständige Landbevölkerung. In dieser typisch südfranzösischen Gegend hat die Deutsche Kerstin Chavent ihre Zelte aufgeschlagen. Dort kommt sie auf allerlei gute Gedanken, die sie in Form von Büchern und Artikeln zu Papier bringt. Chavent berichtet von Schicksalsschlägen, von der Schönheit des Landes und der Gewissheit, dass man sich immer zum Besseren weiterentwickelt. Eine wahre Grenzerfahrung hat der Deutsche Bernd Palmer gemacht. Er lebt an der schweizerisch-französischen Grenze in der Nähe von Genf, und zwar im französischen Teil. Von dort ist die große Hauptstadt Paris sehr weit weg – zum Glück, wie er sagt. Das Leben in der Gegend ist geprägt von einem regen Hin und Her, denn viele leben in Frankreich und verdienen ihr Geld in der Schweiz. Man lebt gut in der Grenzregion, wenn es auch ab und zu ein paar abgebrannte Autos gibt.
Auf der Suche nach den verlorenen SeelenatomenHörspiel von Susann Maria Hempel Das Radiostück basiert auf Gesprächen mit einem ehemaligen DDR-Häftling, der im Gefängnis einen schweren Schock mit darauffolgender Amnesie erlitt. Als vermeintlichem Republikflüchtling wurde ihm ein "Grenzproblem" übergestülpt, das nicht seins war. Und dann hat er eine Grenzerfahrung ganz anderer Art gemacht: Im Gefängnis sei die Seele aus ihm "rausgemacht" worden, sagt er. Und sie ist bis heute nicht heimgekehrt in ihr Gefäß. Er denkt sie sich dennoch gut aufgehoben – dort nämlich, wo ihr immer am wohlsten war: im Wald. Als sein ältester Freund starb, beginnt der Häftling, der Autorin von seinem Leben zu erzählen. Sie wird auf die tiefe Verbundenheit aufmerksam, die beide zum Wald hatten. Ihr ganz eigener, in der Kindheit wurzelnder Mythos des Waldes wurde mit dem Tod des Freundes wieder lebendig. Und in gewisser Weise hat die Autorin das Erbe ihrer Freundschaft angetreten. So, wie sich einst das Gesicht des Einen vor dem Anderen hob, hebt sich nun das Gesicht ihrer Freundschaft vor ihr. Techn. Realisation: Nikolaus LöweRedaktion: Mareike MaageProduktion: RBB 2018Hörspiel des Monats November 2018 Hörspiel des Jahres 2018 Hörspielpreis der Kriegsblinden 2019
168 Kilometer, über 8.500 Höhenmeter und zwei Nächte auf den Beinen – beim Zugspitz Ultratrail 2025 sind Eugen und Gert gemeinsam gestartet, allerdings mit unterschiedlichen Zielen angekommen. Eugen steigt nach 41 Kilometern aus – Gert, die Maschine, läuft durch. In dieser Folge sprechen die beiden über Zweifel und Zuversicht, mentale Strategien, den Umgang mit Hitze, das richtige Timing beim Ausstieg – und das Gefühl, allein durch zwei Nächte in den Alpen zu laufen. Eine Folge über Selbstfürsorge, Grenzerfahrung und ein Finish, das so schnell nicht vergessen wird.
So weiblich war Kino+ noch nie! Mit Nadja aka Nerdzika begrüßen wir nicht nur einen brandneuen Gast in der Sendung, sondern haben damit erstmals auch einen massiven Frauenüberschuss! Neben Schröck sind heute Antje und Anne dabei, um nach einem Abstecher ins Female Action Kino ausführlich über den neuen JOHN WICK-Film BALLERINA zu sprechen. Und es bleibt weiblich! Im Body-Horror-Kostümfilm THE UGLY STEPSISTER geht es um Schönheitsideale, die nach THE SUBSTANCE nicht drastischer veranschaulicht werden könnten. Und das in einem Regiedebüt! Wer keine Lust auf eine körperliche Grenzerfahrung hat - und ihn damals nicht im Kino sehen konnte - hat außerdem die Möglichkeit, Dominik Grafs DIE KATZE in der Wiederaufführung im Kino zu schauen. Ein eindringlicher Thriller aus Deutschland - bis heute leider eher eine Seltenheit. Im Streaming findet ihr derweil den neuen PREDATOR-Film KILLER OF KILLERS, mit K.O. einen weiteren Eintrag ins französische Streaming-Action-Universum und ein paar schöne Nostalgie-Perlen wie die TIM UND STRUPPI-Serie. In diesem Sinne: Viel Spaß bei der heutigen Kino+-Folge - und nehmt euch vor den Penissen in Acht! Rocket Beans wird unterstützt von fritz-kola. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Bim Bim Bim – AZ #119 ist da!
In dieser Episode von ALOHA KALLE wird es persönlich, intensiv und abenteuerlich. Coach Marcus spricht mit seinen Athleten über ihre ganz individuellen Herausforderungen, Erlebnisse und Erfolge auf dem Weg zu neuen sportlichen Zielen. Christian Kallus ist gerade zurück von einer spektakulären Alpenüberquerung. Im Gespräch berichtet er eindrucksvoll von seinem Weg über die Berge – von steilen Anstiegen, rauem Wetter, atemberaubenden Ausblicken und Momenten der Grenzerfahrung. Eine Geschichte über Ausdauer, Willenskraft und das große Glück, draußen unterwegs zu sein. Christian Zimmermann kämpft derweil noch mit den Folgen seines letzten Wettkampfs auf Mallorca – wortwörtlich: Seine Füße sind gezeichnet vom Rennen und liefern einen ehrlichen Einblick in die manchmal schmerzhaften Realitäten des Ausdauersports. Jens ist hingegen in absoluter Topform. Er berichtet über seine Fortschritte im Lauftraining und wie er es geschafft hat, in den letzten Wochen physisch und mental an neue Leistungsgrenzen zu stoßen. Ein besonderes Highlight der Folge ist der Besuch von Florian Meyer, der gerade ein intensives Höhentrainingslager im italienischen Livigno hinter sich hat. Auf über 1.800 Metern hat er nicht nur physisch alles gegeben, sondern auch mental einiges durchlebt. Florian spricht offen über die Höhen und Tiefen des Höhentrainings – von Schlafproblemen über ungewohnt hohe Belastungen bis hin zu magischen Momenten inmitten der Bergwelt. Livigno, mit seinen anspruchsvollen Strecken und der dünnen Luft, wurde für ihn zu einem Ort der Erkenntnis: über Leistungsgrenzen, Anpassung – und über sich selbst. Diese Folge steckt voller echter Geschichten, ehrlicher Einblicke und sportlicher Leidenschaft – direkt aus dem Leben von Amateur-Athleten, begleitet von einem Coach, der weiß, worauf es ankommt. #AlohaKalle #PodcastTipps #CoachMarcus #AthletenTalk #AusdauerPodcast #TriathlonPodcast #Ausdauersport #Lauftraining #TriathlonTraining #Höhentraining #TrainingInLivigno #Laufmotivation #Wettkampfvorbereitung #Alpenüberquerung #RealAthleteStories #TrainHardStayHumble #Grenzerfahrung #MentalStärke #SportlerLeben #AuthentischTrainieren #Livigno #Alpenliebe #MallorcaRennen #Bergliebe #Trainingslager **Triathlon Coaching** https://personal-triathloncoach.com **Steady:** http://steadyhq.com/aloha-kalle **ALOHA KALLE Strava-Club:** https://www.strava.com/clubs/aloha-kalle **ALOHA KALLE Instagram:** https://www.instagram.com/aloha_kalle/ **Marcus Herbst Instagram** https://www.instagram.com/marcus.herbst/ Conrad Kebelmann Instagram https://www.instagram.com/conrad.kebelmann/ **Website Die Sportmacher GmbH** https://www.diesportmacher.de/
Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter. YouTube: https://www.youtube.com/@cogitamus Instagram: https://www.instagram.com/cogitamus.podcast/ Finanziell unterstützen könnt ihr uns ebenfalls: paypal.me/cogitamus oder cogitamus@posteo.de. Schaut auch mal auf UNCUT vorbei: https://www.uncut.at/. „Mission: Impossible – The Final Reckoning“ ist nicht einfach der neueste Blockbuster mit Tom Cruise – es ist ein filmisches Experiment zwischen körperlicher Grenzerfahrung und digitaler Entfremdung. Der Film zeigt, wie weit modernes Actionkino bereit ist zu gehen, um zu beeindrucken – doch was passiert, wenn das Spektakel größer wird als der Mensch selbst? In dieser Kritik werfen wir einen genauen Blick auf die zentralen Themen des Films: Die Rolle des Körpers im Kino: Tom Cruise als letzter Actionstar im physischen Einsatz Die Entität als Gegner – und als Spiegel moderner Technologieängste Der Verlust von Emotion und Menschlichkeit im Zeitalter der Blockbuster-Perfektion Der Bruch zwischen immersivem Bild und erzählerischer Leere Ist „The Final Reckoning“ der Höhepunkt einer Ära – oder ihr Endpunkt? Können KI-Gegner echte Spannung erzeugen – oder entlarven sie nur die kreative Erschöpfung? Und was bleibt vom Kino, wenn es sich immer stärker in Technik und Mythos verliert? Eine Kritik über Entitäten, Körper, Kontrollverlust – und die Frage, wie viel Seele das große Kino noch hat, wenn es alles zeigt, aber kaum noch etwas spüren lässt. Kapitel 00:00 Intro 02:39 Was macht MI besonders? 06:01 Dead Reckoning, Entitätsbegriff und Tom Cruise als Übermensch 23:18 Final Reckoning und Ernst Kapps Organprojektionen 37:47 Zusammenfassung Literatur/Links/Quellen Bildnachweise: https://wall.alphacoders.com/big.php?i=1395634; https://alchetron.com/cdn/ernst-kapp-b4f1c2d2-acd1-49df-8182-a4dda57c8b1-resize-750.jpg; https://static.displate.com/280x392/displate/2022-09-07/28685301a833928bf744905fa55d369e_ffd0633e5aecfbc605e83bf8afaaa25a.jpg
Er ist der Mann hinter den boldest Dreams: Maximilian Lenk, CEO des Schweizer High Performance Sportsbrands X-Bionic. Seine Mission: Träume ohne Limit zu ermöglichen. Ich habe ihn jetzt in seinem Headquarter in Zürich besucht. In TOMorrow spricht er über ein Phänomen: In einer Welt, die immer digitaler wird, wird körperliche Grenzerfahrung zum neuen Luxus. Nur Sport zu machen, das reicht den meisten nicht mehr aus – es geht darum, Leistung immer mutiger zu träumen. Bold sein in seiner Running oder Biking Community wird zum Personal Branding.Es bringt die Likes auf Social Media. Eine Identität und Relevanz abseits des Berufsalltags. Der Business Impact: Während überall gespart wird und Fashionkonzerne einbrechen, explodieren hier die Umsätze. Über 300 Milliarden Euro werden weltweit schon für Sportbekleidung ausgegeben. Schwitzen wird zum neuen Status-Symbol. Und genau das ist das Business von X-Bionic. Tech-Sportartikelhersteller aus der Schweiz mit über 800 Patenten, die Extrem-Performance überhaupt erst ermöglichen. Ob Big-Wave-Weltrekordler Sebastian Steudtner oder Wüstenläuferin Tanja Braun – sie alle tragen X-Bionic bei ihren Abenteuern. Marco Odermatt, der beste Skifahrer der Welt, ist sogar als Investor bei X-Bionic eingestiegen. Der Pacemaker dahinter: Es ist Maximilian Lenk. Kein klassischer CEO. Er versteht sich mehr als Chief Sweat Officer. Einer, der selbst Ultra Trails läuft, klettert oder mit seinem Mountainbike durch die Berge crosst. Vor und nach unserem Podcast hat er erst mal 30 Liegestütze gemacht. Energy Level on. Jetzt hier in TOMorrow und als Video-Podcast bei YouTube. Wenn du mitdiskutieren möchtest: Ich freue mich auf dein Feedback in den Kommentaren oder auf Social Media und cool, wenn du den Channel abonnierst.
Ein Tag voller Wellness – doch für anredo und BastiMasti wird es eine Grenzerfahrung. Während anredo sich ins feucht-fröhliche Abenteuer von Rulantica stürzt, gerät Rotzloffel Basti in eine Thai-Massage, die alles aus ihm rausholt. Die Jubiläumsfolge #rundfunk17 steht ganz im Zeichen der Selbstfürsorge – oder zumindest dessen, was sich die beiden darunter vorstellen. anredo sucht Erholung und landet im Paradies der Wasserrutschen, in der Hölle eines Familien-Spaßbads. Schon beim ersten Schritt in Rulantica sieht er sich der ultimativen Herausforderung gegenüber: der Falltür-Rutsche. Ein Moment des freien Falls – und sein Vertrauen in den Boden unter seinen Füßen ist dahin. Doch statt sich zu entspannen, steigert er den Wahnsinn. Ein Ninja-Warrior-Parcours erwartet ihn, wo er sich überraschenderweise vor krabbelnden Kids blamiert. Als krönender Abschluss seiner Tortur wird er von einem wahren Helden gerettet: dem Coca-Cola-Freestyle-Automaten. BastiMasti hingegen erlebt Wellness der anderen Art. Sein Weg führt ihn in einen altbekannten Massage-Salon, doch diesmal wird aus Erholung ein physischer Überlebenskampf. Kaum liegt er auf dem Massagetisch, beginnt der Schmerz: Druckpunktmassage mit maximalem Einsatz. Jeder Griff treibt ihn näher an den Rand des Ertragbaren. Sein Körper wird durchgeknetet, bis jede Faser nach Gnade schreit. Doch das wahre Drama entfaltet sich erst später. Mit dem Gesicht tief im berühmten Loch des Tisches setzt ein unkontrollierbarer Reflex ein. Ein unscheinbares Schniefen wird zur unaufhaltsamen Katastrophe. Innerhalb von Sekunden entfaltet sich das Desaster: ein plötzlicher, schwallartiger Erguss, der sich seinen Weg bahnt. Ein Moment, den Basti am liebsten ungeschehen machen würde – doch der Massagetisch erzählt eine andere Geschichte.
Warum machen wir uns so viele Gedanken darüber, was andere über uns denken? Wir sprechen über genau das – und wie immer, ohne Rücksicht auf Verluste!Weitere Highlights:
Ref.: Pfr. Urs-Beat Fringeli, Wallfahrtsseelsorger und Autor, Wolfwil, Schweiz Ob plötzlich oder nach langer Krankheit: Der Tod eines geliebten Menschen ist immer eine Grenzerfahrung. In der Lebenshilfe fragen wir den erfahrenen Seelsorger Urs-Beat Fringeli, was am Sterbebett Trost und Halt gibt. Seit einem Vierteljahrhundert gehört es zu den Aufgaben des Pfarrers im Schweizerischen Wallfahrsort Wolfwil, trauernden Menschen beizustehen. Dabei zieht er immer auch die Perspektive des Lebens nach dem Tod in Betracht. Der Autor zahlreicher geistlicher Bücher ist überzeugt: Wer den Abschied im Blick hat und loslassen lernt, kann auch mit mehr Freude und Motivation leben
In dieser Newsletterfolge sprechen wir um das Thema Pflege von Angehörigen mit Demenz. Dazu haben wir uns einen besonderen Gast eingeladen: Désirée von Bohlen Halbach, die "Desideria", eine Coaching- und Beratungsorganisation für Angehörige von Demenzkranken gegründet hat. Sie erzählt uns von ihren Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen, die Demenzkranke begleiten und pflegen. Gemeinsam besprechen wir, wann Pflegende Grenzen ziehen sollten und an ihre Grenzen stoßen, warum es wichtig ist, sich von Anfang an bei der Pflege helfen zu lassen und wie wir uns gegenüber Menschen mit Demenzerkrankungen öffnen und ihnen so ganz neu begegnen können.
"One small step for man one giant leap for mankind“ funkte Neil Armstrong im Juli 1969 vom Mond - und ahnte sehr wahrscheinlich nicht, dass man für diese Überwindung von Grenzen 55 Jahre später keine Rakete mehr besteigen muss. 2024 suchen moderne Abenteurer wie "unsern Schmitti“ ihre Grenzerfahrung nicht mehr auf fernen Trabanten, sondern im FKK-Bereich eines SPA-Hotels. Gut möglich, dass sich die Menschheit wieder vor den Empfangsgeräten versammelt, um in dieser Folge von Baywatch Berlin gebannt zu verfolgen, wie Cringe-Astronaut Schmitt aus seiner schützenden Badehose steigt und den Schritt in das große, nackte Unbekannte, weit hinter seinem Erfahrungshorizont, wagt. Ob ihn sein Entdeckungsdrang zu einem neuen Ich oder in einen "Albtraum mit Alpinlotion“ führt, das sei an dieser Stelle noch ni- ach was solls, ist ja eh klar: es wird grauenhaft & fürchterlich. „Baywatch, we have a problem.“ Definitiv ein Problem hatte auch eine verzweifelte Physiotherapeutin, die den Herren Schmitt, Lundt und Helfer-Umlauf ihre 10 Punkte für „Lassen Sie das!“ zukommen ließ. Warum eine Taube namens Kilian "das wirklich Allerletzte“ ist und man Quinoa nicht durchs Guckloch essen sollte, wird in dieser wiederauferstandenen Klassikerrubrik erörtert. Ach, mal was anderes: "Waren Sie in ihrem Leben schonmal auf der Sonnenbank?“ Ist diese Frage eine perfide Beleidigung, informelle Anfrage oder harmloser Smalltalk? Wie immer ist man sich bei der Bewertung nicht ganz einig, dafür aber umso erstaunter, wie detailliert und fachgerecht Klaas Heufer-Umlauf von seinem eigenen Sonnenbank-Flavor berichten kann. Man muss es wirklich so sagen: Der Mann hat alles erlebt, alles mitgemacht und braucht für körperliche Grenzerfahrungen keine Rakete, sondern den Ergoline Avantgarde 600 auf Stufe 3 für 15 Minuten. Oder eine Bastelschere. Nachdem Klaas in der letzten Woche mit seiner Vision, sein Essen künftig mit einer Schere teilen zu wollen, entsetzte, wird dieser Streitpunkt mithilfe des Sternekochs Max Strohe ein für alle mal geklärt. Kein Wunder, dass bei dieser heißen Themenrakete irgendwann der Feueralarm angeht und die Aufzeichnung dieser Folge abrupt beendet. This is not a drill, this is Baywatch Berlin. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin
Boris Herrmann ist der bekannteste deutsche Segler. Mit dem Team Malizia nahm er beim Ocean Race 2023 teil – dem härtesten Rennen der Welt. 5 Mannschaften segeln in sechs Monaten einmal um den Globus. Von Krisen, Zusammenhalt und Rettungsaktionen erzählt er hier.
Seine Stärke kann Ralf Schmitz bei „LOL“ nicht ausspielen: laut Lachen ist in dem Format streng verboten! Nicht nur deshalb war es für ihn eine echte Grenzerfahrung. Und weil es für ihn undenkbar ist, irgendwo unvorbereitet aufzutauchen, hat Ralf Schmitz im Vorfeld vor dem Spiegel trainiert: Wann wird äußerlich sichtbar, dass er sich innerlich freut? Dass befreundete Kolleginnen und Kollegen die härteste Konkurrenz sind, wie wir nie wieder spontan um Worte ringen und inwiefern Humor der beste Konfliktlöser ist, erzählt Ralf Schmitz im hr3 Sonntagstalk mit Bärbel Schäfer!
Seine Stärke kann Ralf Schmitz bei „LOL“ nicht ausspielen: laut Lachen ist in dem Format streng verboten! Nicht nur deshalb war es für ihn eine echte Grenzerfahrung. Und weil es für ihn undenkbar ist, irgendwo unvorbereitet aufzutauchen, hat Ralf Schmitz im Vorfeld vor dem Spiegel trainiert: Wann wird äußerlich sichtbar, dass er sich innerlich freut? Dass befreundete Kolleginnen und Kollegen die härteste Konkurrenz sind, wie wir nie wieder spontan um Worte ringen und inwiefern Humor der beste Konfliktlöser ist, erzählt Ralf Schmitz im hr3 Sonntagstalk mit Bärbel Schäfer!
Wenn man sich ins Feuer stellt, muss man auch davon ausgehen, dass es heiß wird. Drehbuch- und Buchautorin Anika Decker ist eine mutige Kämpferin, die zudem beschänkt ist mit der Gabe, den Dingen mit einer Klarheit und einer Prise Humor zu begegnen. In dieser Folge des anderssein Podcast lauschen wir einer Frau, die eine wirkliche Grenzerfahrung in ihrem Leben machen musste, die Entscheidung zwischen Leben und Tod. Im Gespräch mit Minh-Khai Phan-Thi wird klar, warum sie sich dann auch bei Ungerechtigkeiten im Job und in unserer Gesellschaft zu Wort meldet. Mehr als das, sie ist aktiv und stört mächtig, wirbelt auf. Wenn wir registrieren , dass wir weiterleben dürfen, dass wir nochmal richtig Glück hatten, dann nehmen wir das Leben in die Hand und schauen genauer hin. Unterstützt wird der anderssein Podcast von unserem Partner SEAT.
KAP Podcast über Kunst, Kultur, Architektur, Wissenschaft und Forschung
Anne-Marie Flammersfeld ist Sportwissenschaftlerin, Personal Trainer und Masterstudentin der Psychologie. Die als Desert Queen bekannte Ultra-Trail Läuferin ist durch 4 Wüsten der Erde, auf Vulkane und die höchsten Berge gerannt. Wir sprechen mit Anne-Marie über diese Grenzerfahrung, und die Techniken, die uns helfen achtsam und resilient zu bleiben. allmountainfitness website: https://www.allmountainfitness.ch https://www.instagram.com/annemarie_flammersfeld KAP Podcast website: https://www.kapture.ch Unterstützen: Wir sind jetzt bei Patreon, eine Crowdfunding Plattform auf der ihr unsere Arbeit oder die Produktion unserer Podcast Folgen unterstützen könnt. Wenn euch also unsere Beiträge gefallen und ihr Patreon werden wollt, ist es ganz einfach. Hier ist der link zu unserer Patreon-Seite patreon.com/kap_podcast Ihr könnt einen Betrag eurer Wahl anklicken, mit dem ihr uns einmalig oder monatlich unterstützt. Vielen Dank.
Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur, Cutter – Til Schweiger ist Deutschlands bekanntester und erfolgreichster Filmemacher. Seine Filme locken Millionen von Menschen in die Kinos. Nun läuft sein neuer Film, „Das Beste kommt noch!“ an und inszeniert eine psychische Grenzerfahrung: die Freundschaft zweier Männer im Angesicht des Todes. Welche Rolle spielt die seelische Gesundheit in Til Schweigers Werk? Inwiefern tragen Filme zur Entsigmatisierung psychischer Erkrankungen bei? Und wie geht Til Schweiger selbst mit Stress am Set um? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Professor Florian Holsboer und Til Schweiger.
Im September 2021 reiste der langjährige Russland-Korrespondent Christof Franzen entlang der russisch-baltischen Grenze. Damals war noch leiser Optimismus zu spüren. Im Juli 2022 zeigt sich ein komplett anderes Bild. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine reisst alte Gräben wieder auf. Christof Franzen reiste im September 2021 entlang der Grenze zwischen Russland und den baltischen Staaten, Estland, Lettland und Litauen. Er wollte herausfinden, wie es den Menschen auf beiden Seiten der Grenze geht, dreissig Jahre nach dem Ende der Sowjetunion. Sein Fazit damals: Obwohl Russland seit Jahren wieder aggressiver auftritt gegenüber den direkten Nachbarn im Westen, fühlen sich die Balten sicher, man sei ja schliesslich in der Nato und zufrieden, in der EU zu sein, sagten sie. Und auch die meisten Protagonistinnen und Protagonisten auf der russischen Seite fühlten sich nicht bedroht vom Nachbarn, wiewohl eine gewisse Wehmut da und dort mitschwang, dass man nicht mehr im gleichen, grossen Reich zusammenleben würde. Keine der Protagonistinnen und Protagonisten glaubte damals, dass Russland die Ukraine angreifen würde. Sie alle wurden eines Besseren belehrt. Gut vier Monate nach Kriegsbeginn, im Juli 2022 reist Christof Franzen noch einmal ins Baltikum und kontaktiert auch die Menschen auf der russischen Seite. Es sind berührende, aber auch beklemmende Begegnungen. Ein Beispiel: Marina Selenko wohnt auf der russischen Seite, zirka 30 Kilometer von der Grenze zu Estland entfernt. Ihre Leidenschaft und Broterwerb ist das Retten von verletzten Störchen. Im September 2021 meinte sie noch: Die Fernsehpropaganda schaue sie schon lange nicht mehr. Sie habe ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn im Baltikum und überhaupt nur Menschen seien so dumm und würden Grenzen kennen. Ein knappes Jahr später ist alles ganz anders: Vor ihrem Haus weht eine Sowjetflagge und sie kann nicht mehr an sich halten: Die Ukrainerinnen und Ukrainer seien Nazis, der Krieg müsse zum Schutze Russlands sein. Sie wünsche sich den Eisernen Vorhang zurück. Die zwei Reisen entlang der russisch-baltischen Grenzen fühlen sich an, als wären sie aus zwei weit auseinanderliegenden Epochen. Zwei Reisen, die Reporter Christof Franzen noch lange in Erinnerung bleiben werden.
AWFNR Folge 447 ist natürlich mit dem braungebrannten, wunderbaren, schönen, Leinenhemd-tragenden, Negroni-trinkenden, belesenen Chris Nanoo. Noch ist er nicht alles davon, aber vielleicht nach der nächsten Visualisierung. Heute fragt er sich nämlich: Wie sieht der perfekte Chris aus? Neben weich gepflegten Händen und einem durchtrainierten Körper offenbart er noch so einige interessante Wünsche. Um reich zu werden stehen ihm wohl zwei Optionen zur Verfügung: Gigolo oder Erbschleicher? SPAß! … oder doch nicht? Naja, er hat ja noch ein bisschen Zeit, denn erstmal steht der Urlaub vor der Tür. Malta macht die Tore für Chrissi gerne auf, doch Paul denkt an die wirklich wichtigen Themen: „Hast du deine Steuererklärung schon fertig?“ Daraufhin kontert Chris nur mit der Frage, wie Paul denn seinen Urlaub plant. Der 100. Länderpunkt soll der Vatikan sein, für das Reel mit dem Papst natürlich. Paul und Chris sprechen beide über ihren erinnerungswürdigsten Urlaub und Paul erzählt von einem bevorstehenden mit seiner Frau. Unglücklicherweise findet der Weg dorthin in zwei verschiedenen Buchungsklassen statt… Wer zieht wohl die Glückskarte? Für Paul gibt es nur eine Option. Doch bevor er die Hintergründe erklärt, verrät er uns, was mit Flitzern passiert, nachdem sie nackt über das Feld gerannt sind. Und so viel kann ich verraten: Sie bleiben nackt. Unangenehm. Was auch unangenehm sein könnte, ist die Idee von Chris, mit Rapper Fler ein Video im Auto zu produzieren. Denn sein Auto ist weniger Fortbewegungsmittel, mehr Müllhalde… Außerdem erfahren wir, was bisher geschah: Paul hat eine krasse Grenzerfahrung hinter sich, auf die er sehr stolz ist. Eine Radtour bei 64 Grad (die Hitze-Warnung hat nicht zu viel versprochen), die letzten 6 Stunden bei 45 km/h Gegenwind und währenddessen noch eine Interview-Situation. Warum, wieso, weshalb? Das erfahrt ihr in dieser Folge. Als kleiner Vorgeschmack: Sein Schlafbedarf lag danach bei 11,5 Stunden, er hat sich aber nur 6 genommen, um heute mit Chris zu quatschen. Ihr könnt euch auch auf ein bisschen Food-Content am Ende der folge freuen, da gibt es nämlich auch ein paar großartige News. Bis dahin macht es euch schön, lacht ein bisschen und kauft euch ein Ticket für AWFNO! Für mehr Infos abonniert Post von Paul: https://postvonpaul.substack.com Chris Nanoo Instagram: https://www.instagram.com/chrisnanoo/?hl=de Prosecco Laune: https://open.spotify.com/show/6s6Jci6TXtsKHS6fN4i7n6?si=0802e04cdaa444fb Schreibt uns gerne jederzeit und schickt uns eine Sprachnachricht über die AWFNR Community WhatsApp Nummer (Fragen sind erwünscht): +4915753263804 Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/AWFNR