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Du warst beim Arzt, das Blutbild sieht unauffällig aus – und trotzdem fühlst du dich erschöpft, hast Muskelschmerzen oder kämpfst mit depressiven Verstimmungen, die einfach nicht verschwinden wollen. Ich erkläre, warum das kein Widerspruch ist, und gehe auf die konkreten körperlichen Folgen von chronischem Erbrechen und Mangelernährung ein – von Elektrolytmangel über das Low-T3-Syndrom bis hin zum Zusammenhang zwischen Serotoninmangel und Depressionen. Ausserdem erfährst du, warum Standardblutbilder diese Mangelzustände oft gar nicht abbilden können – und was das für dich bedeutet.
Nie zuvor waren Essstörungen so verbreitet unter Kindern und Jugendlichen wie heutzutage. Dr. Szarah Sanchez ist Ärztin aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie und weiß, wie lange betroffene Familien auf einen Therapieplatz warten und wie alleine sich Kinder und Eltern mit dem Problem fühlen. Im Podcast spricht sie mit Christine darüber, wie Eltern von Geburt an dabei helfen können, ein gesundes Verhältnis zum Essen und zum eigenen Körper zu entwickeln und erklärt, warum sich trotzdem niemand mit Selbstvorwürfen aufhalten sollte, wenn trotzdem eine Essstörung in der Familie auftritt. Mehr zu Sarah Sanchez: Dr. med Szarah Sanchez ist Ärztin aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Mitentwicklerin von eatappie, einer als Medizinprodukt zertifizierten App für junge Menschen (12-25 Jahre) mit Magersucht und Bulimie. Ihr Ziel ist es digitale Angebote für psychisch belastete junge Menschen zu schaffen und so die enormen Wartezeiten auf Therapieplätze zu verkürzen. Instagram eatappie Newsletter für Betroffene & Angehörige Blog für Eltern Zur Wirksamkeitsstudie Für TK-Versicherte Mehr ELTERNgespräch-Folgen dazu: Wie begeistert man sein Kind für gesundes Essen EURE FRAGEN: Essverhalten Mehr von Christine Rickhoff: Instagram Bücher von Christine Rickhoff: Für Geschwister ab 4 Jahren: Das Beste an uns: Eine Geschichte über zwei ziemlich ungleiche Geschwister* Für Mädchen ab 10 Jahren: Du bist 100% richtig* Buch mit Tipps gegen Angst ab 7 Jahre: Keine Angst vor der Angst* Schwangerschaftsbegleiter: Du & ich. Das Mama-Buch* Zum Eintragen und Verschenken: Dein Leben, deine Geschichte: Ein besonderes Erinnerungsalbum* Schwangerschaftskalender: Deine Schwangerschaft Tag für Tag* *https://www.eltern.de/services/affiliate-links-auf-elternde +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/elterngespraechpodcast +++ +++++++++++++++++ Habt ihr Lob, Tadel oder Themenvorschläge und Fragen zu den Themen Partnerschaft sowie Erziehung? Schreibt Christine eine persönliche Mail an podcast@eltern.de. Außerdem erreicht ihr uns auf unserem Instagram-Account @elternmagazin oder folgt Christine auf Instagram @christinerickhoff. Wir würden uns freuen, wenn ihr unseren Podcast auf iTunes, Spotify oder Deezer abonniert und bewertet.
In dieser Episode spreche ich mit Livia, die das Coaching erfolgreich abgeschlossen hat. Livia teilt offen und ehrlich ihre Geschichte – von ersten Einschränkungen mit acht Jahren über klassische Therapieversuche bis hin zu dem Moment, wo sie erkannt hat: Alleine kommt sie nicht mehr raus.Die wichtigsten Punkte dieser Episode:
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne - hat Herrmann Hesse uns versprochen. Nun, ja. Anna ist davon gerade nicht so überzeugt, da zum Therapiestart erstmal ordentlich Symptome kicken. Jetzt soll doch alles besser werden!!? Aber ob bei der Zahnärztin oder in der Therapie: Bohren macht keinen Spass. Warum Anna trotzdem noch Überzeugt ist und sich immer wieder dafür entscheiden würde erfahrt Ihr in dieser Folge.
Essstörungen gelten als eine der komplexesten psychischen Erkrankungen. Und doch klafft im Schweizer Versorgungssystem eine Lücke, die viele Familien erst dann bemerken, wenn sie mittendrin stecken: der Moment nach dem Klinikaufenthalt. Kein weiches Auffangnetz, kein Ort, der junge Menschen schrittweise zurück in den Alltag begleitet. Genau diese Lücke will der Verein Libellenhaus schliessen.Béatrice Wirth ist Gründerin und Präsidentin des Vereins Libellenhaus in Winterthur, den sie im Dezember 2023 ins Leben gerufen hat. Sie weiss aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, als Jugendliche an Magersucht zu erkranken und einen langen Genesungsweg zu gehen. Heute nutzt sie genau diese Erfahrung als Peer-Beraterin, um Betroffenen und Angehörigen Hoffnung, Orientierung und konkrete Unterstützung zu geben. Der Verein bietet ein kostenloses, niederschwelliges Beratungsangebot, Prävention und Öffentlichkeitsarbeit sowie monatliche Austauschgruppen. Das Herzprojekt, das alles ins Rollen brachte, ist die geplante Mädchenwohngruppe als sozialpädagogisches Brückenangebot zwischen Klinik und Alltag.Die Idee entstand während Corona, als Béatrice sich zur Ernährungscoach ausbilden liess und dabei auf das Thema Essstörungen stiess. Und sie erkannte, was in der Schweiz fehlt: ein Ort, der Jugendliche nach einem Klinikaufenthalt auffängt, bevor sie wieder in denselben Alltag zurückgeworfen werden, aus dem heraus die Krankheit entstanden ist. Was mit dieser Idee begann, ist heute ein Verein mit drei Säulen, 45 Mitgliedern und einer wachsenden Vernetzung mit Fachpersonen aus Psychologie, Medizin und Sozialarbeit.In dieser Folge erfährst du:Wie aus Béatrices persönlicher Erfahrung mit Magersucht ein Verein wurde, der eine systemische Lücke schliesst.Was Peer-Arbeit leisten kann, die professionelle Therapie allein nicht bietet, und warum sie bei Essstörungen besonders wirksam ist.Wie der Aufbau eines sozialpädagogischen Pilotprojekts in der Schweiz wirklich aussieht: Bürokratie, Liegenschaftssuche, Kantonsanforderungen und Finanzierung im Detail.Warum die Mädchenwohngruppe nicht nur die Betroffenen entlastet, sondern auch Familien und das Gesundheitssystem als Ganzes.Welche konkreten Formen der Unterstützung der Verein heute braucht: von Kooperationspartnern und Fachpersonen bis hin zu Freiwilligen, Vorstandsmitgliedern und Spenderinnen.Diese Folge ist für alle, die wissen wollen, wie gesellschaftliche Wirkung entsteht: Schritt für Schritt, mit Rückschlägen, Geduld und einem Herzensauftrag, der stärker ist als jedes Hindernis. Und wenn du jemanden kennst, der von diesem Gespräch profitieren könnte, teile es gerne weiter.Folge Béatrice Wirth und dem Verein Libellenhaus, um mehr über ihre Arbeit zu erfahren:Webseite: https://www.libellenhaus.ch/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/libellenhausInstagram: https://www.instagram.com/verein_libellenhaus/Möglichkeiten, Béatrice und das Libellenhaus zu unterstützen:https://www.libellenhaus.ch/unterstuetzenOder einfach durch das Teilen dieser Podcast-Episode.-----Mehr über Christina & ihre Arbeit findest du hier:
Magersucht, Bulimie, Binge-Eating - von Essstörungen können queere Menschen besonders gefährdet sein. Warum das so ist und wo man Hilfe findet, darüber sprechen Dimi und Sophia mit Psychotherapeut Martin Lehe.
Ernährungsberater reden nicht gerne über ihre eigene Vergangenheit. Josefine schon. 5 Jahre Magersucht und Bulimie, heute Ökotrophologin bei Bahmann Coaching.In diesem Gespräch erzählt sie, warum die meisten "Eskalationstage" hausgemacht sind, warum Cheat Days der Teufelskreis schlechthin sind und welcher eine Gedanke ihr Leben verändert hat: "Egal wie scheisse der Tag war — niemals kompensieren. Ganz normal weitermachen."Du erfährst auch, warum vegane Ernährung nicht automatisch beim Abnehmen hilft (Oreos sind auch vegan), welche 3 Proteinquellen Josefine täglich nutzt und warum sie trotz Ernährungsstudium erst durch die Coaching-Praxis wirklich lernte. Support the show
Linda kämpfte über fünf Jahre mit Bulimie, nachdem sie mit 27 Jahren durch eine Diät unbewusst in die Essstörung gerutscht war. Im Interview berichtet sie offen, wie ein klassischer Therapieansatz ihr nicht geholfen hat – und wie das bulimiefrei-Jetzt Coaching für sie den entscheidenden Wendepunkt brachte. Besonders überraschte sie, welch zentrale Rolle die Ernährung dabei spielte – etwas, das sie vorher so nie auf dem Schirm hatte. Heute fühlt sie sich körperlich und psychisch so wohl wie nie zuvor: kein Blähbauch mehr, keine innere Stimme beim Essen, keine Essanfälle – auch in stressigen Lebensphasen wie einem Jobwechsel. Ein ehrliches Gespräch über Mut, Vertrauen und den Weg zurück zu sich selbst.
Viele Frauen mit Bulimie und Essanfällen wissen: Ich müsste mal wirklich entspannen. Aber egal ob Yoga, Meditation oder ein ruhiger Abend – es klappt einfach nicht. In dieser Episode erkläre ich, warum das so ist und was wirklich dahintersteckt. Du erfährst, wie anhaltender Stress, biochemisches Ungleichgewicht und die Gedankenspirale rund ums Essen dein Nervensystem dauerhaft im Alarmmodus halten. Das Wichtigste: Es liegt nicht an dir. Dein Körper hat einen handfesten biochemischen Grund, warum er nicht loslassen kann.
In dieser Folge erfährst du, warum Scham und Selbstkritik zu den größten Blockaden bei Bulimie gehören.Ich erkläre dir, was dabei in deinem Gehirn passiert, warum dein Körper in den Überlebensmodus schaltet – und weshalb genau das Essanfälle verstärken kann.Außerdem zeige ich dir, was dein System wirklich braucht, um aus dem Kreislauf auszusteigen: nicht mehr Kontrolle, sondern Sicherheit, Verständnis und einen neuen Umgang mit dir selbst.
In dieser Folge spreche ich mit Natascha Wilms und Lena Wolf über ein Thema, das viele Menschen kennen und das gleichzeitig oft missverstanden wird: emotionales Essen. Wenn Essen zur Bewältigungsstrategie wird, steckt dahinter meist mehr als nur mangelnde Disziplin oder vermeintlich falsche Gewohnheiten. Häufig sind es tiefere Muster im Nervensystem, innere Spannungen oder ungefühlte Emotionen, die sich über das Essverhalten Ausdruck verschaffen. Natascha hat selbst viele Jahre unter emotionalem Essen, Sportmagersucht und Bulimie gelitten und begleitet heute Frauen auf dem Weg in eine freiere Beziehung zu ihrem Körper. Lena ist Coachin und Co Gründerin des Psychosoma Nutrition Instituts. Durch ihre eigene Geschichte mit Angststörungen hat sie erfahren, wie eng Körper und Psyche miteinander verbunden sind und wie sehr Symptome Ausdruck innerer Ungleichgewichte sein können. In unserem Gespräch sprechen wir unter anderem über: • was wirklich hinter emotionalem Essen steckt • warum Diäten das eigentliche Problem oft nicht lösen • die Rolle des Nervensystems beim Essverhalten • warum Essen häufig zur Regulierung von Emotionen genutzt wird • die aktuell viel diskutierte Abnehmspritze Eine Folge über Essverhalten, Regulation und darüber, was es wirklich braucht, um aus alten Mustern auszusteigen. Hier findest du mehr über Natascha und Lena: Link zur Ausbildung Podcast Psychosoma Website Podcast Chainless Woman
*Content Note: In dieser Folge sprechen wir über Essstörungen. Falls dich das Thema belasten könnte, dann achte auf dich beim Hören dieser Folge oder höre sie nicht alleine. Essstörungen sind leider weit verbreitet in unserer Gesellschaft – dennoch wird so gut wie nie darüber gesprochen. Das wollen wir mit dieser Folge ändern. Zusammen mit der Ernährungspsychologin Jocelyne Reich-Soufflet sprechen Achim und Julia über verschiedenen Formen von Essstörungen, über Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten, aber auch über den Umgang damit in unserer Gesellschaft. Solltest du Hilfe brauchen oder eine Person kennen, die Hilfe braucht – hier kannst du dich anonym schriftlich oder telefonisch melden: https://www.bzga-essstoerungen.de/hilfe-finden/?L=0 Hinweis: Wir produzieren keine neuen ISS SO-Folgen mehr. Diese Episode gehört daher zu den „ISS SO Classics“ und ist eine Wiederholung einer früheren Folge vom 12.05.2022. Bitte beachtet, dass einzelne Inhalte inzwischen nicht mehr aktuell sein könnten.
Denkst du oft ans Essen und kämpfst innerlich dagegen an? Was, wenn diese Gedanken kein Problem sind, sondern das erste, leise Signal deines Körpers? Bevor Heißhunger kommt. Bevor ein Essanfall entsteht.In dieser Folge spreche ich darüber, warum Gedanken ans Essen mehr mit Biologie zu tun haben als mit fehlender Disziplin.
Der Podcast beschreibt Symptome und Arten von Essstörungen bei Erwachsenen und Kindern. Die Folge zeigt, was normales Essverhalten ist und wie Therapie Betroffenen und Angehörigen hilft. Von WDR 5.
In der heutigen Podcastfolge spreche ich mit Christiane, 52 Jahre alt, einer ehemaligen Teilnehmerin meines Lifestyle Schlank Online Programms, darüber, wie sie ihre Essstörung, die in ihrer Familie über Generationen weitergegeben wurde, aus Liebe zu ihren Kindern überwindet. Christiane's Mutter leidet selbst an einer Essstörung und isst bis heute an den meisten Tagen nur zwei Knäckebrote mit Hüttenkäse sowie einen Apfel und eine Banane. Auch sie wächst mit einer essgestörten Mutter auf, die noch im Sterbebett äußerte, dass sie im Krankenhaus nicht fett gefüttert werden möchte. Kein Wunder, dass Christiane bereits mit 12 Jahren ihre erste Diät startet, der Beginn eines 40-jährigen Leidenswegs. Trotz einer ambulanten Therapie schafft es Christiane erst mit Hilfe meines Programms, die Mechanismen, Ursachen und Auswirkungen ihrer Bulimie vollends zu begreifen und die richtigen Methoden zu erlernen, um sich davon zu befreien. Im Interview erfährst du, welche Erkenntnisse und Methoden ihr dabei geholfen haben. Ich wünsche dir wie immer viel Spaß und viele neue Erkenntnisse beim Zuhören. PS: Ich freue mich auch immer sehr über eine positive Bewertung von euch.
Nach dem Erbrechen spüren viele Frauen mit Bulimie oder Essanfällen plötzlich Ruhe, Entspannung oder Erleichterung – trotz aller Schadenswirkungen. "Warum fühlt sich etwas so Zerstörerisches kurz gut an?", fragen sie sich. Die bittere Wahrheit lautet: Es ist kein echtes Wohlbefinden, sondern eine trügerische Stress-Entlastung, bei der das Gehirn und Belohnungssystem das Verhalten als kurzfristige Hilfe speichern – und so den Kreislauf aufrechterhalten und immer wieder eskalieren.
Kennst du das?: Die innere Leere – und das erschreckende Empfinden, die Essstörung zu brauchen. Sie nicht loslassen oder aufgeben zu können. Oder gar zu wollen? Du erfährst, warum diese Zustände kein Beweis für Schwäche oder fehlenden Willen sind, sondern ein klares Zeichen von Mangel – körperlich wie seelisch. Wir schauen gemeinsam darauf, was Nährstoffmangel, Stoffwechsel und Neurotransmitter mit deinem emotionalen Erleben zu tun haben – und warum Heilung nicht mit Disziplin oder „positivem Denken“ beginnt. Sondern mit echter, ausreichender Nährung. Diese Folge öffnet einen neuen Blick auf das Gefühl, abhängig von der Essstörung zu sein – und zeigt dir, warum genau dort der Schlüssel für echte Veränderung liegt.
Viele Frauen mit Bulimie sagen einen ganz ähnlichen Satz: „Das Essen ist mein Ventil.“ Oder: „Nach dem Essanfall ist der Druck endlich weg.“Diese Frauen erleben Essanfälle und Erbrechen als eine Art Ventil, um inneren Druck loszuwerden. Stress, Überforderung, Emotionen – alles scheint sich im Essen zu entladen. Doch was, wenn dieses „Ventil“ gar nicht das eigentliche Problem ist? Wir schauen uns in dieser Episode an, warum die Suche nach einem anderen Ventil oft nicht reicht – und was bei bulimiefrei-Jetzt grundlegend anders gedacht wird.
Perfekt sein. Funktionieren. Alles im Griff haben wollen – Gewicht, Essen, Aussehen, Gefühle, Familie, Haushalt, Job, das ganze Leben. Kommt dir das bekannt vor? Viele Frauen mit Bulimie kennen diesen inneren Druck nur zu gut. Perfektionismus scheint Sicherheit zu geben – und ist doch oft nur eine Maske für Angst, Unsicherheit und geringem Selbstwert. In dieser Folge erfährst du,
Helena hatte nach 28 Jahren schon fast keine Hoffnung mehr, die Bulimie jemals loszuwerden. Sämtliche Therapien zur Aufarbeitung ihrer Themen haben ihr nicht geholfen, die Essstörung hinter sich zu lassen. Wie sie es nun dennoch geschafft hat, was dabei herausfordernd und was leicht gegangen ist, erzählt sie offen in dem Interview.
Fühlt sich deine Essstörungs-Recovery festgefahren an? Du gibst dir Mühe, bist vielleicht schon lange „dran“ – und trotzdem bleibt alles gleich? In dieser PowerTalk-Folge sprechen wir über die 3 häufigsten (oft unsichtbaren) Blockaden, die dich unbewusst davon abhalten, wirklich in deine Heilung zu kommen – egal ob du mit Anorexie, Bulimie, Orthorexie oder Binge-Eatingkämpfst. ✨ Diese Folge ist für dich, wenn – deine Essstörung stagniert – du das Gefühl hast, nicht weiterzukommen – Essen, Gewicht oder Kontrolle immer noch dein Denken bestimmen – du „eigentlich alles weißt“, aber nichts sich nachhaltig verändert – du spürst: Da geht mehr – 2026 soll anders werden Wir schauen uns an, • warum Recovery nicht an Willenskraft scheitert • welche mentalen, emotionalen und körperlichen Blockaden dich festhalten • wie alte Identitäten, Schutzmechanismen und Nervensystemzustände Heilung sabotieren • was es wirklich braucht, um aus dem Stillstand auszubrechen Diese Folge ist ehrlich, direkt und empowernd – kein Schönreden, kein „Du musst nur wollen“, sondern echte Tiefe für echte Veränderung.
Wenn Familien an Weihnachten zusammenkommen, wird aus „gemütlich“ für manche schnell „maximal angespannt“ – besonders, wenn viel Essen, kritische Kommentare und alte Rollenbilder den Ton angeben. In dieser Folge spricht Franca über die Psychologie von Essstörungen und Christian erklärt wichtige (neue) medizinische Erkenntnisse. Wie man als Angehöriger ansprechbar bleibt, ohne zur „Essenspolizei“ zu werden, und worauf du achten solltest, falls dein Verhältnis zum Essen sich nicht mehr unverkrampft anfühlt, das erfährst du in der heutigen Folge. Die umfassendste offizielle Informationsquelle in Deutschland ist vermutlich https://www.bzga-essstoerungen.de Für Erstberatungen steht Betroffenen und Angehörigen das Beratungstelefon des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit zur Verfügung. Anonym, trotzdem persönlich. Tel.: 0221 892031 Konkrete Hilfe und Tests zur Selbsteinschätzung findest du hier: https://essstoerungen.bioeg.de/was-sind-essstoerungen/ Auf www.nakos.de findest du Selbsthilfegruppen und Communities auch speziell in deiner Umgebung. Unsere früheren Podcastfolgen zu Binge Eating: https://psychologie-to-go.podigee.io/117-bingeeating Anorexie: https://psychologie-to-go.podigee.io/142-anorexie und https://psychologie-to-go.podigee.io/272-anorexie ARFID: https://psychologie-to-go.podigee.io/274-arfid Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/psychologietogo Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In dieser Folge erfährst du, was wirklich passiert, wenn du regelmäßig zu süßen, Light- oder Zero-Getränken greifst. Warum sie deinen Blutzucker, deinen Darm und erst recht deine Stimmung beeinflussen – und wieso sie auf deinem Weg aus der Bulimie und weg von den Essattacken zu echten Stolpersteinen werden können. Wir sprechen über die körperlichen und seelischen Folgen von Zucker und Süßstoffen, über Heißhunger, Stimmungsschwankungen und das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Diese Episode hilft dir, dein Trinkverhalten im Zusammenhang mit Heißhunger und Gelüsten besser zu verstehen.
linktr.ee/sebastiancasparAbführmittelmissbrauch ist der Missbrauch von Abführmitteln, sogenannten Laxantien. Laxantien sind Medikamente, die der Entleerung des Darms dienen sollen. Man unterscheidet zwischen zwei Wirkungsweisen: Einerseits können Laxantien den Stuhl verflüssigen, um abführend zu wirken; andererseits können sie die Darmbewegung, die sogenannte Peristaltik anregen.Verwendung von Abführmitteln.Sachgemäß werden Abführmittel eingesetzt, um Patienten mit Darmverstopfungen zu behandeln. Die sogenannte Obstipation, so lautet das Fachwort für Verstopfung, kann Folge eines Flüssigkeitsmangels oder zu balloststoffarmer Ernährung sein. Auch Bewegungsmangel kann zu einer Darmverstopfung beitragen. Symptome einer Darmverstopfung sind Schmerzen, Hämorrhoiden sowie Ausstülpungen der Darmwand, sogenannte Divertikel. Weiterhin kann es zu einer Darmentzündung oder einem Darmverschluss kommen. Die Einnahme von Abführmitteln kann sinnvoll sein, um den Darm vor diesen Schäden zu bewahren. Dennoch lohnt es sich, wenn schon kein Arzt zu Rate gezogen wurde, die Informationen der Packungsbeilage zu beachten, die jedem seriösen Artikel beiliegt.Missbrauch von AbführmittelnOhne medizinische Veranlassung werden Abführmittel häufig von Personen mit Essstörungen, beispielsweise Bulimie oder Magersucht (Anorexie), sowie von älteren Menschen eingenommen. Da die Laxantien teils frei in Drogerien und Apotheken erhältlich sind, ist der Missbrauch weit verbreitet, obwohl Abführmittelmissbrauch kein öffentliches Thema ist, aber auch nicht als tabuisiertes Thema kursiert.Weil niemand davon spricht, heißt das jedoch nicht, Abführmittel würden nur Gutes bewirken. Es ist ein Irrtum zu glauben, Abführmittel würden den Körper gesund und schlank halten, denn eigentlich stört man durch die Einnahme radikal die Aufnahme von Nährstoffen. Für kurze Zeit kann der Organismus dies verkraften. Der Umstand des Missbrauchs ist gegeben, sobald die Mittel länger als nötig eingenommen werden. Die langfristige Einnahme kann schwere organische Schäden zur Folge haben.Folgen häufiger Einnahme von AbführmittelnReale Folge des Abführmittelmissbrauchs ist eine Elektrolytstörung. Der Körper hat keine Gelegenheit, wichtige Nährstoffe aufzunehmen und erkrankt. Eine häufige Elektrolytstörung infolge des Abführmittelmissbrauchs ist der Kaliummangel, der wiederum zu Obstipation führen kann und in einen Teufelskreis führt. Bei langjährigem Abführmittelmissbrauch kann es außerdem zu chronischen Entzündungen der Darmschleimhaut oder einem Reizdarmsyndrom kommen. Schließlich wird die Struktur des Darms unwiderruflich geschädigt und Stuhl gelangt nicht mehr aus dem Körper. Konsumieren Sie Abführmittel oder bemerken Sie dies in Ihrem Umfeld, konsultieren Sie dringend einen Arzt.
In dieser Q&A-Episode nehme ich euch mit durch viele Themen, die euch aktuell bewegen ✨ Wir sprechen über meinen Glauben ans Universum, Manifestation, Binge Eating und Bulimie, Bewegungsdrang im Büroalltag, Entspannung beim Tracken, Honig als Süßungsmittel, meinen Kleidungsstil, Selbstwert und meine etwas andere Adventszeit dieses Jahr
Vera (58) hatte schon immer mit dem Gewicht zu kämpfen, da sie von Heisshungerattacken geplagt wurde. Trotz vieler Diäten ging das Gewicht immer mehr nach oben, da sie nicht erbrechen konnte. Nach einer Magen-OP hatte sie zwar abgenommen (jedoch nicht bis zum Wunschgewicht), aber die Heisshungerattacken kamen bald zurück und das Gewicht ging wieder rauf. Die klassische Ernährungsberatung hatte Vera nichts gebracht. Sie erzählt offen ihre Geschichte:- wie sie den Weg aus der Heisshungerspirale herausgefunden hat - was sich körperlich und psychisch für sie verändert hat - warum sie nun intuitiver essen kann als früher- wie sich ihr Gewicht entwickelt hat - und was sich sonst in ihrem Leben verändert hat
Tja, das leidige Thema. Michi und Oli sprechen heute mit Petra. Einer jungen Frau, die ebenfalls übergewichtig ist. Sie erzählt von ihren Erfahrungen, ihrem Leidensweg, ihrer Bulimie, ihrem Zweifeln – aber dann doch wieder von ihrer Lebensbejahung. Eine unfassbar starke Frau. Mit einer lebenslangen Leidensgeschichte, die für doch so viele Vorbild sein kann.
Kera Rachel Cook – Ex-GNTM-Kandidatin, ehemaliges Model, heutige Bestsellerautorin, Speakerin und Empowerment-Coach – spricht über den Ausstieg aus der Modewelt, Essstörungen, Identität, Beziehungen auf Augenhöhe und ihren Einsatz für Jugendliche. Wir reden über SkinnyTok, Social-Media-Sucht, Selbstwert, warum „nur“ hübsch sein nie reicht, und wieso Kera ihren Bestseller später vom Markt nahm. Außerdem: die „Gender Dream Gap“, Keras kommendes Kinoprojekt The Female Law und wie man seine „Superkräfte“ findet. Eine ehrliche, dichte Folge über Mut, Grenzen, Heilung – und die Freiheit, das eigene Leben neu zu schreiben.
Japp, ihr habt richtig gelesen, dies ist ein Interview.42% der Deutschen empfinden SocialMedia als Quelle eines unrealistischen Körperidealbildes. In der Gruppe der 18-29 Jährigen hat jeder Zweite nach einer Befragung unter Studierenden schon einmal Bodyshaming erlebt. 22% zeigen ein gestörtes Essverhalten!Wir haben Ricky zu Gast und wir unterhalten uns über Essstörungen. Ricky selbst hat eine Anorexie und eine Bulimie überstanden und erklärt uns alles zum Beginn der Erkrankung, den Symptomen, den möglichen Ursachen. Wir besprechen ihren persönlichen Weg in die Heilung, ab wann Angehörige einschreiten, worauf sie sich einstellen sollten und wo Betroffene professionelle Hilfe bekommen können. Selbstverständlich geht es auch um SocialMedia und die Einflüsse auf das oft so falsch dargestellte ideale Körperbild.Ein spannendes Gespräch über ein oft verschwiegenes Problem. Wenn Du selbst betroffen bist, glaubst betroffen zu sein oder Du bist Angehöriger einer betroffenen Person zögere nicht und nimm Hilfe in Anspruch. In vielen deutschen Städten gibt es Selbsthilfegruppen und als ersten Anlaufpunkt gibt es die Telefonseelsorge Deutschland unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222Timos Song bei Spotify:https://open.spotify.com/intl-de/album/05V3lQXxyXEO7KBD7Bmh1i?si=xy5ml_7oRNucYhJYlVCvSwWenn ihr Teil unseres Podcasts sein wollt: schreibt eine Email an info@mtma.tv und erzählt uns eure Geschichte, stellt medizinische Fragen, verteilt Lob und oder auch Kritik! Wir freuen uns auf euch! Hier geht es zur Community-Playlist bei Spotify:https://open.spotify.com/playlist/1KZZslxsXeithkNgG4iiPZ?si=30c56287204846eaAn dieser Stelle noch einmal ein fetter Dank an unsere Patreonunterstützer:Bene, Stephi, Sibylle, Fabian, Kirsten, Christian, Lisa-Marie, Johannes, Nele, Franziska, Jule, Katrin, Alessa, Nina, Hendrik, Luke und Doro!
Ozempic ist für Olesja mehr als abnehmen. Sie bekommt ihre Süchte in den Griff, hasst sich endlich nicht mehr. Jahrelang kämpft sie mit Essen, Alkohol, Rauchen, impulsivem Verhalten. Und plötzlich kehrt Ruhe ein - durch ein Medikament, das eigentlich für Diabetes gedacht war. Mit Catrin Altzschner spricht sie über ihre ganz persönliche Geschichte. Ein 1LIVE-Podcast, © WDR 2025 Von Catrin Altzschner.
Es ist der Wunsch vieler - wenn nicht aller - Frauen mit Bulimie, ganz normal wie andere Menschen essen zu können, oder noch besser intuitiv essen zu können. Bei Frauen mit Bulimie und Binge-Eating klappt intuitives Essen aber nur selten - oft bei den normalen Mahlzeiten schon nicht und erst recht nicht in der akuten Phase. Der Grund für das Scheitern des intuitiven Essens liegt nicht in mangelnder Willenskraft, sondern in einem Zusammenspiel biologischer, ernährungsbedingter und psychologischer Faktoren, die die Nahrungswahrnehmung, das Verlangen und somit das Essverhalten massiv verzerren.Warum die Rolle des Körpers ganz entscheidend ist, dass intuitives Essen scheitert, sobald du eine Essstörung hast, erkläre ich dir in dieser Episode.
Ein paar Sorgen als Aperitif, dann eine gemischte Vorspeisenplatte aus Selbstzweifeln und Zukunftsangst, der Hauptgang ein schöner zwischenmenschlicher Konflikt, zum Nachtisch flambierte Bindungsangst an Einsamkeit. Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Oft nicht leicht verdaubar, aber immer noch besser als gefühlt. Leere Teller sorgen für gutes Wetter und daran gewöhnen wir uns schnell. Wie wir aus dem Kreislauf aus vermeiden und verspeisen ausbrechen können, schauen wir uns in dieser Folge an.
Werbung: Kostenloser Reparatur-Service von Mountain Equipment Ein intimes, schmerzhaft ehrliches Gespräch über Essstörung und Sportsucht im Klettersport. Meine Gesprächspartnerin Martina Demmel wurde vor wenigen Jahren schlagartig bekannt, weil sie innerhalb von nur vier Jahren den Grad 9a klettern konnte. Die Trainer des deutschen Nationalkaders wurden auf sie aufmerksam, wenig später nahm sie an Weltcups teil. In den Interviews aus diesen Jahren schien Martina immer unheimlich gut gelaunt und einfach richtig motiviert, am liebsten jeden Tag klettern zu gehen. Was aber niemand wusste: Sie hatte bereits in ihrem elften Lebensjahr Sportsucht und eine Essstörung entwickelt, anfangs Magersucht, später Bulimie und Binge-Eating. Wir sprechen darüber, wie ihr Leben damit aussah, was ihre persönliche Motivation für dieses Verhalten war und wie ihr Körper darauf reagiert hat. Erfreulicherweise gibt es in ihrem Fall eine Art Happy End, denn sie war inzwischen tatsächlich in der Lage, die Essstörung nahezu komplett abzulegen und hatte zudem den Mut, das Thema letztes Jahr öffentlich anzusprechen. Denn leider ist sie im Klettersport, nicht nur, aber ganz speziell im Wettkampfbereich, nicht eine rare Ausnahme, sondern eher die Regel. Ich muss zugeben, dass für mich diese Folge wahnsinnig aufwühlend und emotional war - m Gegensatz zu der Folge mit Alix von Melle über Tod und Trauer kenne ich mich im Thema Essstörungen einfach gar nicht aus und die Vorstellung, was in einem jungen Menschen los sein muss, um sich auf diese Weise zu verhalten, tut mir persönlich einfach weh. Trotz aller Empathie kann es gut sein, dass ich an der ein oder anderen Stelle auf eine Art reagiere oder Fragen stelle, die Betroffene womöglich verärgern könnten. Falls das der Fall sein sollte, habt bitte Nachsicht - ihr könnt mir dazu gerne privat schreiben. Und wenn ihr Euch in dem Verhalten von Martina wiedererkennt, zögert nicht, Euch entweder bei ihr persönlich zu melden oder Euch professionelle Hilfe zu holen - ich denke es kommt am Ende des Gesprächs sehr gut raus, dass Martina sich heute viel besser und stärker fühlt, als die Jahre zuvor, nicht nur an der Wand. Mal ganz von den körperlichen Schäden abgesehen, die eine Essstörung mit sich bringen. Ich wünsch Euch starke Nerven bei meinem Gespräch mit Martina Demmel. Und danach hoffentlich ein wenig mehr Verständnis für diese Krankheit.
Von der Magersucht über Bulimie zu Binge Eating und 40 kg Gewichtszunahme. Carmen erzählt offen und ehrlich über ihre Jahrzehnte mit der Essstörung: Wann und wie die Essstörung bei ihr losging und wie sie sich entwickelt hatWie sie locker 7.000 - 10.000 Kalorien pro Fressattacke vertilgen konnteWas Psychotherapien, Hypnose und Ernährungsberatungen ihr gebracht hattenUnd dann ihre Erfahrungen mit dem bulimiefrei-Jetzt Coaching:Wie die Umstellung auf MindFood (Ernährung für Frauen mit Essanfällen) für sie funktioniert hatWie sie Gewohnheiten und Verhaltensmuster rund ums Thema Essen verändern konnteWie sie ihr starkes Sodbrennen loswurde, obwohl Talcid und Pantoprazol früher ihre besten Freunde warenWie sie nun mit Stresssituationen umgeht im Vergleich zu früherWie sich ihr Gewicht im Laufe des Coachings verändert hatund wie es ihr heute psychisch und körperlich geht.
In dieser Folge teilt Lysan ihre berührende Geschichte. 15 Jahren Essstörung, extreme Sportsucht und das ständige Gefühl, stark und diszipliniert sein zu müssen, während sie innerlich so erschöpft war. Sie erzählt, wie sie nach außen immer die Disziplinierte war, doch hinter verschlossenen Türen mit Essanfällen, Selbstablehnung und dem Gefühl kämpfte, nie gut genug zu sein. Doch dann stieß sie auf Soulfood und dadurch sollte sich alles für sie verändern. Heute isst sie intuitiv, ohne Kalorien zu zählen, hört auf ihren Körper und spürt zum ersten Mal in ihrem Leben echten Frieden. Ihre Geschichte ist eine Erinnerung daran, dass die Lösung nicht ist, stärker zu kämpfen, sondern endlich aufzuhören, gegen sich selbst zu kämpfen. Wenn Du dich in Lysans Worten wiederfindest und spürst, dass Du diesen Kampf hinter Dir lassen möchtest, dann schreib uns von Herzen gern von Deiner Situation und wir schauen gemeinsam, wie wir Dich unterstützen können: https://go.soulfood-programm.de/kontakt/?utm_source=p-h&utm_medium=folge249
52 - Manchmal geniessen wir es, manchmal schlingen wir es runter auf dem Weg zum Meeting. Manche orientieren ihre Alltagsroutine daran, andere nehmen es so, wie der Hunger kommt: Essen ist weit mehr als blosse Nahrungsaufnahme. Es ist für viele ein Teil von Kultur und Alltag, aber auch Nähe und Intimität. Doch was geschieht, wenn das Essen langsam den ganzen Alltag, irgendwann auch das gesamte Denken einnimmt? Was für manche unvorstellbar ist, ist für viele Realität: zwischen 5 und 18%, je nach Bericht, sind in westlichen Regionen von Essstörungen betroffen. Wir unterscheiden hierbei klinisch die Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa und die Binge-Eating-Störung. Auch wenn die drei Störungsbilder sich stark voneinander unterscheiden, tragen sie im Kern eine Gemeinsamkeit: Das gestörte Essverhalten, das schwer unter Kontrolle zu kriegen ist. Aber wie entsteht so eine Essstörung? Spielen Schönheitsideale und Medien, Gewohnheiten und Routinen der Eltern, Persönlichkeitseigenschaften oder doch frühe Bindungserfahrungen eine zentrale Rolle? In unserem Podcast sprechen wir auch darüber, wie Essstörungen sich auf Partnerschaften auswirken. Rigide Routinen, Sorgen oder überhöhter Perfektionsanspruch zu gefallen; wir besprechen spannende Verstärker-Dynamiken, die unter Partnern entstehen können. Während die Anorexie oft schon vor einer Beziehung beginnt, treten die Herausforderungen für Paare erst im Zusammenleben deutlich hervor. Bei Bulimie und Binge-Eating zeigen sich die Belastungen häufig später – aber mit gravierenden Auswirkungen auf die gemeinsame Lebensgestaltung. Wir diskutieren, wie dieses Störungsbild Alltag, Sozialleben, Sexualität und vieles mehr beeinträchtigt – und wie man in einem so sensiblen Feld einen hilfreichen Umgang findet.
Heute nehme ich Dich mit auf eine tiefgehende Gehmeditation durch den Supermarkt. Dieser Ort, ist für viele von uns mit Stress, Scham oder Kontrolle verbunden. Vielleicht kennst Du das: Du gehst einkaufen und plötzlich ist da dieses alte Gefühl von Druck, Überforderung oder Angst, die falsche Entscheidung zu treffen. Du analysierst jedes Etikett, zählst Kalorien oder versuchst, alles „richtig“ zu machen und verlierst dabei den Kontakt zu Dir selbst. Diese Meditation soll Dich zurückführen in die Achtsamkeit, in die Verbindung zu Deinem Körper und in die Selbstliebe beim Essen und Einkaufen. Sie hilft Dir, aus dem Autopiloten auszusteigen, bewusster zu wählen, was gut für dich ist und Dich zu spüren. Denn genau in dieser Präsenz beginnt Veränderung.
Anita (41) ist fünffache Mutter und hatte seit der Grundschulzeit mit ihrem Körper und ihrem Gewicht zu kämpfen. Als sie als Kind nach Deutschland kam, nahm sie zu und wurde in der Schule gemobbt. Sie rutschte in die Magersucht und entwickelte später Bulimie. In ihrem Interview erzählt sie, wie der tragische Tod ihrer Mutter zu einem Wendepunkt wurde und wie sie es schaffte, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Sie hat nicht nur 12 Kilo abgenommen, sondern vor allem einen Weg gefunden, Essen nicht mehr als Feind zu sehen und für ihre Kinder ein gesundes Vorbild zu sein. Ihre Geschichte ist der Beweis, dass es nie zu spät für eine Veränderung ist. Vielen lieben Dank für deinen Besuch, das Teilen deiner Geschichte und deine ehrlichen Einblicke. Wir wünschen dir auf deinem weiteren Weg alles Gute! Hier geht es zum YouTube-Video:https://www.youtube.com/watch?v=5xdylKlrYGoSupport the show
Ich werde immer wieder mal gefragt, ob ich meine Aussagen bzgl. Nährstoffmangel und Ernährung bei Bulimie und Binge Eating belegen könnte. Ob es Studien und Untersuchungen dazu gibt. "Wieso macht das sonst keiner so? Es gibt so viele Spezialisten für Essstörungen, warum weiss das keiner?"Darum möchte ich euch heute was zu diesem Thema berichten. Keine Bange, ich versuche, das Thema nicht allzu trocken rüberzubringen :)Ich gehe auf 8 Studien ein, in denen es u.a. um folgendes geht:
In dieser besonderen Community-Folge beantworte ich wieder 2 eurer Fragen, die ihr mir zugeschickt habt!
Manchmal essen wir nicht, weil wir Hunger haben, sondern weil wir Halt suchen. In dieser intensiven Folge spricht Miriam Jacks mit der Ernährungsexpertin und Coachin Natascha Wilms über emotionales Essen, Körperbilder und die tiefe Verbindung zwischen Seele und Stoffwechsel. Natascha erzählt, wie sie selbst aus der Bulimie fand, warum „Disziplin“ nie die Lösung ist und wie Heilung erst beginnt, wenn wir den Körper wieder spüren dürfen. Gemeinsam entlarven sie Mythen über Diäten, Abnehmspritzen und Selbstoptimierung und zeigen, wie echte Veränderung sich anfühlt. Wenn du Frieden mit deinem Körper schließen möchtest, ist diese Folge für dich. Triggerwarnung: Essstörungen, Bulimie, Körperbild. Hilfe findest du beim Hilfetelefon unter 116 016.
Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen nehmen immer weiter zu. Wie erkennt man, ob das eigene Kind betroffen ist? Was sind die ersten Anzeichen? Und wie können Eltern helfen, ohne Druck zu machen oder sich in Schuldgefühlen zu verlieren? In dieser Folge sprechen Danielle und Katja mit Martina Effmert über unterschiedliche Essstörungen wie Magersucht, Bulimie und Binge-Eating und was betroffenen Familien helfen kann. Shownotes:Martinas Buch "Mein Kind hat eine Essstörung": https://amzn.to/4lCdOhY, Martinas Homepage: https://www.effmert-coaching.de/, Martina bei Instagram: https://www.instagram.com/martina.effmert, Martinas Podcast "Leben ohne Angst": https://plus.rtl.de/podcast/leben-ohne-angst-ein-podcast-von-martina-effmert-fesl3wjdjwgve, weitere Informationen zu FBT findet ihr hier: www.elternnetzwerk-magersucht.de, Hilfe findet ihr unter: https://www.bzga-essstoerungen.de und https://www.anad.de/essstoerungen+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wunschkind ++++++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
SkinnyTok, Thinstagram, Fitspiration - diese Hashtags trenden in den sozialen Medien und animieren zum Abnehmen. Gleichzeitig hört man: Die Zahl der Essstörungen nimmt rasant zu. Da liegt es nahe anzunehmen, dass diese beiden Dinge direkt miteinander zu tun haben. Doch guckt man genauer in die Statistik, ergibt sich ein differenzierteres Bild. Und der Medienkonsum erklärt nicht alles. // Alle Quellen und weitere Spezials findest Du hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial // Hast Du Feed Von Julia Trahms ;Sebastian Sonntag.
Napadlo vás někdy, jak moc naši předci řešili, že by potřebovali shodit pár kilo? Možná se budete divit, diety jsou staré jako lidstvo samo. Způsoby stravování, které se během historie na hubnutí doporučovaly, často ohrožovaly život, občas, jako u doporučení pít půl litru vína denně, to mohla bejt docela zábava.
In dieser Folge spreche ich mit Jessica, @sonne.in.mir, die selbst als hochsensible Frau lange mit Bulimie kämpfte, weil sie ihre intensive Wahrnehmung und ihre Gefühle mit Essen kompensierte. Hochsensibilität bedeutet, dass du Reize und Emotionen besonders intensiv erlebst – das kann zu Überforderung führen und genau hier greift oft das emotionale Essen. Du lernst in dieser Folge: ✅ Wie du erkennst, ob du hochsensibel bist. ✅ Was Hochsensibilität wirklich bedeutet und welche Formen es gibt. ✅ Warum hochsensible Menschen oft emotional essen und wie das zusammenhängt. ✅ Praktische Tipps und Maßnahmen, wie du deine Gefühle besser wahrnehmen kannst, ohne sie mit Essen zu kompensieren. ✅ Wie du mehr Selbstfürsorge entwickelst und deine Hochsensibilität als Stärke nutzen kannst. Diese Folge ist besonders wertvoll für dich, wenn du dich in deinem Umgang mit Gefühlen oft im Essen verlierst und endlich verstehen möchtest, wie du emotional besser für dich sorgen kannst. Ich wünsche dir – wie immer – viel Spaß und viele neue Erkenntnisse beim Zuhören. PS: Ich freue mich auch immer sehr über eine positive Bewertung von euch.
Was oft als Mäkelei abgetan wird, ist manchmal keine. Wenn Essen ist kein Genuss ist, sondern vor allem eine Belastung darstellt, kann ARFID dahinter stecken - und das vielleicht viel häufiger als wir denken. Bei dieser speziellen Essstörung wird ein Großteil der Nahrungsmittel vermieden weil Angst oder Ekel besteht oder schlicht: null Komma null Interesse für Nahrungsaufnahme überhaupt. Alle Altersklassen können betroffen sein und manchmal ist die Aversion gegen Essen so stark, dass sich Mangelerscheinungen einstellen können. Aber auch das Seelenleben und das soziale Umfeld werden belastet. In der heutigen Folge spricht Franca über diese häufig unerkannte (weil unbekannte) Essstörung, erklärt Entstehung, Unterschiede zu anderen Störungen und gibt Tipps zum Umgang. BZgA Beratungsstellensuche: Finde spezialisierte Beratungsstellen für Essstörungen in Deutschland.
„Alle sind schöner“, „alle sind erfolgreicher“, „alle sind glücklicher“ – kennst du solche Gedanken? Besonders Social Media vermittelt uns oft, dass es allen anderen besser geht, dass sie mehr haben und dass sie besser mit ihrem Leben zurechtkommen. Makel oder Einzigartigkeit sind plötzlich Dinge, die wir nicht mehr als schön empfinden. Stattdessen haben wir den Wunsch, auszusehen wie alle anderen oder wenigstens irgendetwas an unserem Körper zu ändern oder zu optimieren, um den äußeren Schönheitsidealen oder unseren eigenen Vorstellungen zu entsprechen. Meinen Körper zu verändern ist die einzige Lösung, denn dann bin ich endlich glücklich und frei, stimmts? In diesem Video sprechen wir ehrlich darüber, warum dir äußere Veränderungen wie Schönheitsoperationen, Fitnesswahn, Magersucht oder Bulimie, Trans(ition), Selbstverwirklichung, Materialismus oder übertriebener Karrierefokus langfristig nicht wirklich helfen. Gemeinsam finden wir raus, wie du den Kampf in deinen Gedanken gewinnst und echten Frieden findest.Warum dir äußere Veränderung nicht langfristig hilft & was wirklich Frieden bringt Eine Predigt mit Tobias Teichen aus der Serie ''Humility Month''.Weitere Informationen findest du hier: ICF MünchenDas Smallgroupprogramm zu diesem Podcast findest du hier.FOLGE UNS AUF SOCIAL MEDIAFacebook | Instagram | Telegram | YouTubeUm ICF München zu unterstützen, weiterhin Menschen für ein Leben mit Jesus zu begeistern, klicke hier.Bücher von Pastor Tobias Teichen findest du hier.
Ref.: Marion und Ralf, Overeaters Anonymous (Selbsthilfegruppe für Menschen mit Essstörungen) Wenn das Essen zur Droge wird, dann ist der Entzug extrem schwer. Dabei können Essstörungen die unterschiedlichsten Formen annehmen - von Adipositas über Bulimie und Binge-Eating bis zur Magersucht. In Deutschland leiden schätzungsweise 3-5 Prozent aller Menschen an irgendeiner dieser Formen. In der Lebenshilfe erzählen uns zwei Betroffene von ihrem zähen Kampf gegen die Esssucht - und davon, wie sie schließlich mithilfe der Selbsthilfegruppe Overeaters Anonymous gelernt haben, ihr Essverhalten zu kontrollieren.
Gemeinsames Hungern um die Wette, Trost und Abführmittel bei Fressattacken, ein non-stop-Austausch über Kalorien und Gewicht: in sogenannten "ProAna"- und "ProMia"-Gruppenchats werden Essstörungen wie Anorexie und Bulimie nicht nur gefördert, sondern als Möglichkeit Disziplin und Selbstkontrolle auszuüben, verherrlicht.// Von Johanna Rubinroth und Carla Siepmann - SWR/DLF 2024 - www.radiofeature.wdr.de Von Johanna Rubinroth und Carla Siepmann.
ADHS = nur ein neuer TikTok-Trend?