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Wann wurde aus Sex eigentlich etwas, das du richtig machen musst?Erregung, Erektion, Orgasmus: Oft haben wir ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie Sex ablaufen sollte. Dabei sind wir manchmal so damit beschäftigt, Erwartungen zu erfüllen, dass das eigene Spüren in den Hintergrund rückt.In dieser Folge spreche ich mit Yella Cremer über Slow Sex und darüber, warum es dabei um viel mehr geht als ein langsameres Tempo. Wir schauen darauf, wie Paare wieder einen Zugang zu ihrer Sexualität finden können, wenn Lust nicht immer gleichzeitig entsteht und sich Sex irgendwann mehr nach Druck als nach Verbindung anfühlt.Wir sprechen über den Leistungsdruck, den Männer erleben können, darüber, warum Frauen selbst bei ihren eigenen sexuellen Wünschen oft zuerst an ihren Partner denken und welche gesellschaftlichen Rollenbilder dabei mitwirken.Yella erklärt, was Slow Sex konkret verändert und warum Entspannung, Präsenz und weniger Zielorientierung dabei eine so große Rolle spielen. Nicht, weil Orgasmen plötzlich unwichtig sind, sondern weil guter Sex vielleicht nicht daran gemessen werden muss, ob am Ende etwas Bestimmtes passiert.Mehr von Yella:Website: https://lovebase.com/yella-cremer/Instagram: @yellacremerBücher: AmazonMein neues Buch kannst du jetzt vorbestellen: Lust – Macht – BegehrenMehr von mir:Website: www.julia-henchen.deInstagram: @lustfaktorMein aktuelles Buch: Kopf aus – Lust an: Wie du deine Lustlosigkeit überwindest und ein erfülltes Sexleben führst. Kurse: www.julia-henchen.de/online-kurse/Fortbildungen und Veranstaltungen: www.julia-henchen.de/kundeninfos/dozentin/Therapiematerial: www.julia-henchen.de/therapiematerial/produziert von podcastly
214: In dieser Folge geht es um die Assistenz im Wandel, neue Rollenbilder und die Frage, wie Assistenzen ihre berufliche Entwicklung aktiv mitgestalten können. Welche Kompetenzen gewinnen an Bedeutung? Wie gelingt es, sich stärker als Sparringspartner für Führungskräfte zu positionieren? Und welche Chancen entstehen durch KI und neue Technologien? Im Gespräch geht es unter anderem um: - die Zukunft der Assistenz und neue Entwicklungsmöglichkeiten - Sparring, emotionale Intelligenz und Coaching-Kompetenzen - die Bedeutung von Netzwerken für Karriere und persönliche Entwicklung - Eigeninitiative, Verantwortung und berufliche Weiterentwicklung - konkrete Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag Ein Gespräch über Veränderung, neue Perspektiven und darüber, wie Assistenzen ihre Rolle selbstbewusst weiterentwickeln und neue Chancen für sich nutzen können. Über Bettina Haug: Sie blickt auf nahezu 25 Jahre Erfahrung im Assistenzbereich zurück. Nach ihren beruflichen Anfängen in der Hotellerie begleitete sie Führungskräfte auf Top-Management- und Vorstandsebene, unter anderem bei Ernst & Young und internationalen Pharmaunternehmen. Als strategische Sparringspartnerin engagierte sie sich viele Jahre für Vernetzung, Wissenstransfer und die Weiterentwicklung von Assistenzen. Auch bei IMA Germany im Ehrenamt. Nach intensiven 10 Jahren im Vorstandsbüro der Augustinum-Gruppe wechselte sie 2025 im Anschluss an ihre Ausbildung zum Systemischen Coach in die Strategische Personalabteilung. Heute beschäftigt sie sich dort mit den Themen Integration, Diversity und Chancengerechtigkeit. Dabei verbindet sie ihre langjährige Erfahrung aus der Assistenz mit einem systemischen Blick auf Menschen und Organisationen. Ihr Antrieb ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Vielfalt als Stärke verstanden wird und Verbindungen entstehen und wachsen können. Wenn sie nicht arbeitet, ist Bettina am liebsten mit ihrem Mann in den Bergen unterwegs oder in ihrem Garten. Links zum Podcast:
Du spürst Lust. Und bekommst ein schlechtes Gewissen.Kim Hoss kennt diesen Widerspruch aus ihrer Zeit in Freikirchen. Kein Sex vor der Ehe, heimliche Begegnungen und die Vorstellung, dass Gott sogar ihre Gedanken kennt: Ihre eigenen Wünsche waren da, doch sie hatte früh gelernt, sie zu unterdrücken.In dieser Folge sprechen wir darüber, wie religiöse Regeln, Scham und Schuld den Blick auf den eigenen Körper und die eigene Sexualität prägen können. Kim erzählt, warum sie sich über Jahre aus diesen Strukturen zurückgezogen hat, weshalb sie später drei Jahre bewusst Abstand von Sexualität genommen hat und was ihr geholfen hat, ihre Lust neu für sich zu entdecken.Wir sprechen über weibliche Rollenbilder, Macht und eine Gemeinschaft, die Geborgenheit geben kann, solange man in ihre Vorstellungen passt. Und darüber, warum der Austausch mit anderen Frauen und die eigene Wut für Kim zu einem wichtigen Teil dieses Weges geworden sind.Denn selbst wenn der Glaube längst keine Rolle mehr spielt, können seine Regeln im eigenen Körper noch lange weiterwirken.Mehr von Kim:Instagram: @kim_____hossPodcast: Herz & SackWebsite: https://kimhoss.deYouTube: @kimhossIn der Folge erwähnt:https://www.thesirenscollective.comhttps://fundamental-frei.org/freikirchen-ausstieg/Mein neues Buch kannst du jetzt vorbestellen: Lust – Macht – BegehrenMehr von mir:Website: www.julia-henchen.deInstagram: @lustfaktorMein aktuelles Buch: Kopf aus – Lust an: Wie du deine Lustlosigkeit überwindest und ein erfülltes Sexleben führst. Kurse: www.julia-henchen.de/online-kurse/Fortbildungen und Veranstaltungen: www.julia-henchen.de/kundeninfos/dozentin/Therapiematerial: www.julia-henchen.de/therapiematerial/produziert von podcastly
Was wäre, wenn 80 Prozent Arbeit nicht die Ausnahme, sondern die Norm wären? Und würde das tatsächlich bedeuten, dass insgesamt weniger gearbeitet wird? Gemeinsam mit der Journalistin Sarah Kessler haben wir dieses Gedankenexperiment durchgespielt. (01:44) Let's talk about Ein KI-Hack für Dein Zukunfts-Ich: Swetlana und Alicia sprechen darüber, ob eine Simulation des eigenen älteren Ichs dabei helfen kann, Altersvorsorge weniger abstrakt zu machen. (10:29) Deep Dive Journalistin Sarah Kessler stellt die Vollzeit als gesellschaftlichen Maßstab infrage und denkt ein anderes Modell durch: Was wäre, wenn alle 80 Prozent arbeiten würden? Im Gespräch geht es darum, warum Teilzeit bei Frauen und Männern so unterschiedlich verteilt ist, welche finanziellen Konsequenzen unterschiedliche Arbeitszeiten haben können und was passiert, wenn wir nicht nur über Geld, sondern auch über Zeit sprechen. Denn die Frage nach Arbeitszeit berührt auch Rollenbilder, Care-Arbeit und die Möglichkeiten, das eigene Leben und die Gesellschaft mitzugestalten. Anhand von Zahlen und ihren persönlichen Erfahrungen gibt sie einen Einblick in das Gedankenexperiment. (39:12) Community Corner Was tun, wenn sich Sparen nach Verzicht anfühlt? Swetlana nimmt sich der Community-Frage an und schaut darauf, wie Du mit diesem Spannungsfeld umgehen kannst. Im Podcast erwähnte Folge: #243 Familie und Beruf: ein Work-Life-Balance-Traum?: https://finanz-heldinnen.de/podcast-schwungmasse/243-familie-und-beruf-ein-work-life-balance-traum Sarahs Artikel bei femtastics: Was wäre, wenn wir alle in Teilzeit arbeiten würden? Ein Gedankenexperiment: https://femtastics.com/zeitgeschehen/feminismus/teilzeit-fuer-alle-gedankenexperiment Rentenlücke berechnen und herausfinden, wie Du sie schließen kannst mit der finanz-heldinnen App: https://finanzheldinnen.comdirect.de/ Kennst Du schon unser finanz-heldinnen Workbook? Hier geht es zu unserem Buch, das Dich Schritt für Schritt auf Deinem Weg zur finanz-heldin begleitet: https://finanz-heldinnen.de/workbook Tägliche Inspiration und geballtes Finanzwissen findest Du auf dem finanz-heldinnen Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/finanzheldinnen/ Und wenn Du Dich tiefer in Themen einlesen willst, dann schau Dir doch mal unsere Beiträge, Interviews und Checklisten auf unserer Website an: https://finanz-heldinnen.de/
Nica Neulich aus Karlsruhe macht Kindermusik über Themen, so bunt wie ihre Regenbogenhaare. Es geht um Zusammenhalt, Vertrauen und Selbstbestimmung, das Verliebtsein in die beste Freundin, vielfältige Rollenbilder und Familienkonstellationen, wobei der Humor und die Freude an der Sprache immer dabei sind. Neben der Kindermusik tritt sie unter ihrem bürgerlichen Namen Anica Abd-el-Ghani als Songwriterin auf. Im Backstage Podcast sprechen wir unter anderem darüber, warum es so wichtig ist, mit Musik Kinder stark zu machen. https://nicaneulich.de/ RSS-Feed: https://backstage.podcaster.de/BackstagePodcast.rss Blog: https://backstage.podcaster.de Instagram: https://www.instagram.com/backstage_podcast Mastodon: https://troet.cafe/@lenibohrmann Kontakt: backstagepodcast@gmx.de Über Leni Bohrmann: https://www.lenibohrmann.de
In unseren Leben gibt es aberwitzige Parallelen. Das begreifen wir erst, als wir nun endlich voreinander sitzen. Gesine Cukrowski und ich sind beide in West-Berlin groß geworden. Unsere Väter waren Ingenieure, unsere Mütter Künstlerinnen. Wir haben beide in der Schulzeit Theater gespielt und wir sind beide direkt in den ersten 24 Stunden vom Mauerfall raufgeklettert auf die Mauer - und wussten, dass wir gerade Geschichte miterleben. Wir sprechen auch wir über das, was dann passierte. Über Gesines Schauspielkarriere und davon, wieviel unser Körper plötzlich leisten kann, wenn der Kopf einen Blackout erlebt. Mit der Serie „Der letzte Zeuge“ hat sich Gesine in die erste Reihe deutscher Schauspielerinnen katapultiert. Die besondere Verbindung zu ihrem Spielpartner Ulrich Mühe besteht über dessen Tod hinaus und ist von einem lebensentscheidenden Schritt geprägt. Warum wir die Rollenbilder von Frauen im TV dringend ändern müssen und wie man auch privat einen Neuanfang starten kann, selbst nach einer 25 Jahre langen guten Ehe, das besprechen wir in dieser spannenden Folge. Manchmal kann ein Loslassen ein Neuanfang sein. Und wer weiß, wo die Liebe uns noch hinführt… Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/m_wie_marlene Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Kann man Rollen komplett ablegen, wenn man eine heteronormative Beziehung eingeht? Egal wie progressiv und unabhängig man lebt, manchmal schleichen sich vielleicht doch die alten Rollenbilder wieder ein, die sich teilweise festgesetzt haben. Wie viele Frauen würden beispielsweise ihrem Partner einen Antrag machen? Wie definieren wir für uns diese Rollen oder wie haben wir sie vielleicht auch umdefiniert?Nachrichten an hey@paarspektiven.deCODES:https://linktr.ee/paarspektiven Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Warum lassen sich Männer bewusst von Männern massieren – und was verändert sich, wenn Nähe und Berührung plötzlich nicht mehr an Sexualität, Konkurrenz oder Leistung gekoppelt sind? Johannes spricht mit Tantra-Masseur Ray über männliche Berührung, gesellschaftliche Prägungen und den Mut, sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Ray erzählt von seinem Weg über Indien zur Tantra-Massage, von Männern, die erstmals Berührung durch einen anderen Mann erleben, und davon, warum gerade dieser geschützte Rahmen helfen kann, Leistungsdruck und alte Rollenbilder loszulassen. Ein Gespräch über Nähe unter Männern, Sexualität als Spektrum, Scham, Konkurrenz, Vertrauen – und die Frage, was Männer gewinnen können, wenn Berührung einfach Berührung sein darf.
Ambitioniert gestartet und am Ende völlig erschöpft kurz vorm Aufgeben? Die tägliche Doppelbelastung aus Familie und Business ist zwar krass, aber sie ist gar nicht dein eigentliches Problem. Sie ist nur die Oberfläche von etwas, das viel tiefer sitzt. In dieser Folge sprechen wir Klartext über jahrhundertealte Konditionierungen, die tief in unserem Nervensystem stecken. Warum wurden wir Frauen darauf geprägt, angepasst und leise zu sein, statt schamlos reich und finanziell unabhängig? Warum verfallen so viele beim Skalieren in die unbewusste Rolle des „schwachen Geschlechts“ und haben Angst vor der eigenen Macht? Erfahre, wie falsche Erwartungen dich täuschen, was gesunde maskuline und feminine Energie bedeuten und wie du ab heute aus deiner zukünftigen Erfolgs-Identität heraus handelst. In der heutigen Folge erfährst du: - Die Doppelbelastungs-Lüge: Warum der gewaltige Mental Load dir Höchstleistungen abverlangt, aber nicht dein Hauptproblem ist. - Prägung statt Reichtum: Welche alten Muster dafür sorgen, dass du eher angepasst als finanziell frei sein sollst – und warum das Ohnmacht auslöst, wenn dein Business wächst. - Energie & Frauenbild: Was maskuline und feminine Energie mit deiner Angst vor Sichtbarkeit zu tun haben und wie alte Rollenbilder dich heimlich ausbremsen. - Falsche Erwartungen: Warum Leichtigkeit niemals „Nichtstun“ bedeutet und deine Vergangenheit deine Zukunft nicht begrenzen darf. Hör auf, dich von alten Prägungen kleinhalten zu lassen. Erkenne deine wahre Größe und baue dir dein Business nach deinen eigenen Regeln auf!
In dieser Folge geht es um sechs Hochzeitstraditionen, die wir ganz bewusst nicht übernehmen werden – nicht, weil Traditionen grundsätzlich schlecht sind, sondern weil wir eine Ehe feiern wollen und keine Rollenbilder.Warum wird die Braut eigentlich vom Vater zum Altar geführt? Woher kommt die Brautentführung? Warum sollen unverheiratete Frauen um einen Brautstrauß kämpfen und weshalb interessiert uns beim Anschneiden der Torte plötzlich, wer in der Ehe „das Sagen“ hat?Wir schauen uns die historischen Hintergründe dieser Bräuche an, sprechen darüber, welche Vorstellungen von Ehe, Besitz, Geschlechterrollen und Macht teilweise dahinterstecken und warum es sich lohnen kann, Traditionen nicht einfach weiterzuführen, nur weil „man das eben so macht“.Außerdem geht es um sexistische Hochzeitswitze, finanzielle Absicherung und die Frage, warum ein Ehevertrag für mich kein Zeichen mangelnder Liebe sein muss, sondern auch bedeuten kann, Verantwortung füreinander zu übernehmen.Und ganz wichtig: Diese Folge soll niemandem vorschreiben, wie eine Hochzeit auszusehen hat. Wenn du von deinem Vater zum Altar geführt werden möchtest, deinen Brautstrauß werfen willst oder bestimmte Traditionen liebst, dann darfst du genau das tun.Feminismus bedeutet für mich nicht, Frauen neue Regeln zu geben. Feminismus bedeutet, alte Regeln hinterfragen zu dürfen und danach selbst zu entscheiden, welche davon zum eigenen Leben passen.Sechs Traditionen, sechs Geschichten – und vielleicht am Ende ein bisschen mehr Platz für eine Hochzeit, die wirklich zu den Menschen passt, die sie feiern :)Dir gefällt was du hörst? Lass gerne ein Kommentar oder Like da oder schreib mir auf Instagram (@tschessnitzka) deine Gedanken!
Kaum ist der letzte Shitstorm verdaut, steuern Basti und anredo schon auf den nächsten zu. Denn eine überraschende Femboy-Vorliebe in Bastis Freundeskreis wirft Fragen auf… Nach der letzten Episode hat’s geknallt. Wegen der viralen Clips zu Kaulitz & Kaulitz stehen anredo und BastiMasti plötzlich mitten im Shitstorm. Basti hat Bill Kaulitz (ironisch) als alkoholkrank bezeichnet und das Internet rennt mit Mistgabeln durch die Kommentarspalten. Gleichzeitig meldet sich die Feuerwerksbubble wegen anredos Theorie über die vermeintlich sabotierte Drohnenshow bei den Kölner Lichtern. Langsam fragen sich beide, ob sie Social Media überhaupt noch beherrschen oder selbst Teil des Problems geworden sind. Wie viel Provokation braucht Content in sozialen Medien und wie hält man die Reaktionen danach aus? Zwischen Kritikresistenz, eskaliertem Community Management und einem wilden Algorithmus-Problem beginnt anredo, die sogenannte Social-Media-Strategie zu hinterfragen. Dann folgt eine Geschichte, mit der niemand gerechnet hat: Basti entdeckt in seinem vermeintlich heterosexuellen und eher konservativen Heimat-Freundeskreis plötzlich eine gemeinsame Vorliebe für Femboys. Und zwar erstaunlich offen und erstaunlich konkret. Woher kommt diese neue Faszination? Ist das ein Zeichen für veränderte Rollenbilder, eine bislang unausgesprochene homoerotische Fantasie oder wird hier lediglich ein Fetisch zur nächsten Pornokategorie? Basti und anredo versuchen herauszufinden, was gerade passiert und merken schnell: Nach dem letzten Shitstorm bewegen sie sich schon wieder auf verdammt dünnem Eis. Doch auch in den anderen Tagesordnungspunkten geht es wild her: Basti erklärt E-Scooter zum maximalen Aura-Loss und anredo entdeckt mit WorldGuessr eine vermeintlich brandneue Welt. Dazu kommen das erneute Ende von Punica, eine mysteriöse Paw-Patrol-Gemüse-Kooperation bei Lidl und heiße Gerüchte zu einer Neuauflage von Kevin allein zu Haus. Diese und alle anderen Episoden #rundfunk17 findet ihr unter anderem bei Apple Podcasts, Spotify, Deezer und als RSS-Feed.
Mental Load ist ein Begriff, der viele Frauen betrifft - ganz egal, ob sie Kinder haben oder kinderlos sind. Viele haben das Gefühl, für alles verantwortlich zu sein: dass die Wohnung geputzt ist, der Geschirrspüler eingeräumt, die Post abgeholt und der Müll runtergetragen. Wie man solche Aufgaben in Beziehungen besser aufteilt, welche Rolle Kontrolle und Loslassen hierbei spielen und wie sich Kapitalismus und Rollenbilder auf moderne Beziehungen auswirken, hört ihr in dieser Folge. Barbara Schrammel, Psychotherapeutin, Familienberaterin, Sozialpädagogin beim Verein FEM.A, gibt praktische Tipps, wie sich typische Mental-Load-Fallen im Alltag vermeiden lassen und wie die Beziehung langfristig von einer besseren Aufteilung alltäglicher Aufgaben profitiert. Themenvorschläge, Lob, Ideen gerne an: [@couchgeflüster.vienna](https://www.instagram.com/couchgefluester.vienna/) [@sinah.edhofer](https://www.instagram.com/sinah.edhofer/) [@leonie_rachel](https://www.instagram.com/leonie_rachel/) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [Hier findest du alle Infos & Rabatte](https://linktr.ee/couchgefluester.vienna) Werbe- und Kooperationsanfragen bitte an couchgefluester@wepodit.com
Ich mach’s einfach - Jetzt! Finde den Mut zum ersten Schritt mit Yvonne Simon
Chris ist Stimmcoach, Bühnenmentor, Podcaster und seit vielen Jahren selbst auf Bühnen unterwegs. Als Sänger, Comedian und Begleiter für Menschen, die sichtbar werden wollen. Sein Weg klingt auf den ersten Blick nach Bühne und viel Applaus. Doch da gibt es noch viel mehr: Krankheit, Panikattacken, Ohnmacht, Verluste, eine unternehmerische Pleite und eine Schmerzerkrankung, die ihn über Jahre begleitet. In unserem Gespräch sprechen wir darüber, was passiert, wenn das Leben nicht mehr geradeaus läuft. Chris erzählt, wie er als kleiner Junge durch ein Bild der Band Kiss gespürt hat: Da will ich hin: auf die Bühne. Später kam die Musik, der Gesang, A-cappella-Comedy und irgendwann die Arbeit als Coach. Wir sprechen darüber, warum Stimme nie nur Technik ist. Warum Menschen sehr schnell spüren, ob jemand echt ist. Warum Perfektion oft Distanz schafft. Und weshalb ein guter Auftritt nicht damit beginnt, sich selbst beweisen zu wollen. Es geht nicht nur darum, gut zu sprechen, sonder Verbindung zu schaffen - mit dem Publikum, mit den Menschen im Seminar, mit den Hörerinnen und Hörern. Und natürlich auch mit denen, für die die eigene Botschaft gedacht ist. Diese Folge ist für Dich, wenn Du sichtbar werden willst und spürst, dass Dich Perfektionsdruck, Unsicherheit oder alte Rollenbilder manchmal zurückhalten. Und für alle, die gerade einen Umweg gehen und daran erinnert werden dürfen: Zickzack ist normal. Wenn Du mehr über Chris Strobel erfahren möchtest, geht es hier entlang: https://www.strobler.info Möchtest Du mehr über meine Arbeit und über mich wissen? Dann schau auf meine website yvonne-simon.com Du möchtest mir schreiben? Dann melde dich gerne: mail@yvonnesimon.com Oder Dich auf Social media mit mir vernetzen? LinkedIn FACEBOOK Höre & teile: Abonniere den Podcast, bewerten auf Apple/Spotify hilft enorm!
Simone Buchholz kennt man als Thrillerkönigin. Ihr Essay „Über Söhne“ handelt nun von einem Teenager, seinen „Brüdern“ – und der Rettung einer Mutter.
Send us Fan MailEin Nahtoderlebnis wird zum Startschuss für ein Leben, das äußeren Erfolg und innere Wahrheit nicht gegeneinander ausspielt. Wir erzählen, wie sich Wahrnehmung, Verantwortung und der Blick auf Heilung verändern, wenn Bereitschaft, Demut und Authentizität wichtiger werden als Rollenbilder. • Beweggrund für die Biografie „Aufgewacht, die Seele in mir“ und der Schritt vom Außen ins Innere • Nahtoderlebnis als Aufwachen und Beginn einer kompromisslosen Suche nach Antworten • Leben zwischen spirituellem Bewusstsein und materieller Welt ohne Entweder-oder • Authentizität als Mut, viele Facetten gleichzeitig zu leben • Lernen in Gruppen und Schulen plus Rückzug, Meditation und Experimentieren im Alltag • Helfen ohne Erwartung plus Fokus auf Bereitschaft und Umsetzung • Kosmisches Kreuz als einfache Energie-Übung und „Tankstelle“ für Kraft • Spine als digitaler Lebensbegleiter für ganzheitliche Gesundheit und passende Anbieter • Systemische Hürden wie Geld, Anerkennung und der gesellschaftliche Wert von Spiritualität • Rückführung, Reinkarnation und das Vertrauen, dass es immer weitergeht • Erlaubnis, Sensibilität und Warnung vor Manipulation in Heilkontexten Ich freue mich über jeden von euch, der sich meldet, gerne bei Spine App - Dein Lebensbegleiter für Gesundheit und persönliche Entfaltung.https://www.spine.app/Das Buch ist erhältlich unter Amazon oder in jeder Buchhalndlung: https://amzn.eu/d/07QtJd6AWerde Teil von Spine App, deinem Lebensbegleiter für Körper, Seele und Geist. Finde Ärzte, Therapeuten, Coaches und ganzheitliche Heiler auf der ganzen Welt oder liste dein eigenes Angebot und teile deine Gabe. Verbinde dich mit Gleichgesinnten in 175 Ländern und mehreren Sprachen.https://www.spine.app
Welche Rolle spielt die Pflege für das tatsächliche Behandlungsergebnis eines Patienten – und warum wird ihr Beitrag zur Qualität noch immer zu wenig sichtbar?In dieser Live-Folge von HealthCareBrain, aufgenommen beim Pflegemanagement-Kongress der Sana Kliniken AG in Berlin, sprechen Lennart Eltzholtz und Dr. Kerstin Stachel mit Dr. Jens Schick, COO der Sana Kliniken AG und engagiert in der Initiative Qualitätsmedizin, über die Bedeutung der Pflege für die Ergebnisqualität im Krankenhaus.Im Mittelpunkt stehen die Fragen:Wie lässt sich Pflegequalität mit vorhandenen Routinedaten messbar machen?Warum braucht die Pflege eine stärkere Stimme in der gesundheitspolitischen Diskussion?Wie können Peer Reviews und transparente Qualitätsdaten eine echte Lern- und Fehlerkultur fördern?Welche Kompetenzen und Entscheidungsräume benötigt die Pflege, um mehr Verantwortung zu übernehmen?Und wie kann Digitalisierung die Pflege tatsächlich entlasten, statt lediglich zusätzliche Klickarbeit zu erzeugen?Das Gespräch zeigt: Gute Pflege ist weit mehr als menschliche Zuwendung. Sie beeinflusst den gesamten Behandlungsprozess und damit auch die medizinischen Ergebnisse. Gleichzeitig kann Qualität nur dann nachhaltig verbessert werden, wenn Pflege, Medizin und alle weiteren Berufsgruppen ihre Verantwortung gemeinsam wahrnehmen.Eine Live-Folge über messbare Qualität, neue Rollenbilder, interprofessionelle Zusammenarbeit und die Zukunft eines der wichtigsten Berufe im Gesundheitswesen.
Die Podcastfolge „Nordamerika im Wandel“ aus der Reihe Wirtschaft einfach! beleuchtet, wie neue Lebensstile, gesellschaftliche Spannungen und technologische Entwicklungen die USA, Kanada und Mexiko verändern. Im Mittelpunkt stehen traditionelle Rollenbilder, Religion, Einsamkeit, neue Familienmodelle, Wellness, soziale Medien und künstliche Intelligenz.Die Folge zeigt, dass diese Trends nicht nur kulturelle Phänomene sind, sondern direkte wirtschaftliche Folgen haben. Sie beeinflussen Arbeitsmärkte, Konsum, Wohnformen, Geburtenentwicklung, soziale Infrastruktur und digitale Geschäftsmodelle. Dabei unterscheiden sich die drei Länder deutlich: Die USA sind besonders stark von kultureller Polarisierung und Plattformökonomie geprägt, Kanada von sozialer Vielfalt und institutioneller Stabilität, Mexiko von jungen Bevölkerungsstrukturen, informeller Arbeit und tiefen regionalen Unterschieden.Der gemeinsame Nenner ist die Suche nach Orientierung, Zugehörigkeit und Kontrolle in einer Zeit wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Unsicherheit. Euer Thomas Montag
Für Frauen führen Minijobs häufig zu Nachteilen bei der Altersvorsorge, zudem verfestigen sie veraltete Rollenbilder. Arbeitsmarktexpertin Michaela Hermann spricht sich für eine umfassende Reform aus, die auch das Ehegattensplitting miteinbezieht. Brinkmann, Regina; Finthammer, Volker www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Eine harmlose Frage beim Abendessen, und plötzlich sitzt die ganze Familie mitten in einer der großen Debatten unserer Zeit. Suse und Paul Schumacher lassen sich Zeit für eine Antwort, die mehr sein soll als eine Biologiestunde. Denn Frausein, so viel wird schnell klar, heißt vor allem eines: Menschsein. Weiblichkeit lässt sich nicht auf Hormone und Chromosomen reduzieren – auch eine hormonelle Geschlechtsumwandlung erklärt am Ende nicht, was sich weiblich oder männlich anfühlt. Das ist Chemie, aber eben nicht die ganze Geschichte. Mutter Suse und Sohn Paul fragen nach, was dieses Gefühl eigentlich ausmacht, und stoßen dabei unweigerlich auf die Rollenbilder, die uns die Gesellschaft von klein auf mitgibt – und die Frauen bis heute gerne mal klein machen. Ein Ausflug ins Familienarchiv unter dem Motto „Bruder vor Luder“ zeigt, wie Weiblichkeit gerade in Konfliktsituationen auf die Probe gestellt wird. Und am Ende landen Mutter und Sohn bei der wohl wichtigsten Lektion überhaupt: wie man lernt, Grenzen zu setzen – als Frau, als Mensch, als Familie. Plus: Schon mal Termin vormerken - am 2.9. laden Suse und Hajo zum Diaabend ins Posh Teckel.Shownotes:Nur wenig Plätze: Suse und Hajo laden zum Dia-Abend mit Chile- und Überwinter-Tipps am 2.9. im PoshTeckelDie MutMacher auf steady unterstützen und Newsletter bekommenHier den kostenlosen MutMach-Newsletter abonnierenHier gehts direkt zu Suses Workshops Der MutMachPodCast auf InstagramPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band Udo Butter und das Team mit allen AuftrittsterminenBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1, 2 und 3 erscheinen bei Droemer Knaur.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge sprechen Nora und Sarah Bora über Mutterschaft, Rollenbilder und die vielen Erwartungen, die an Frauen gestellt werden. Sarah erzählt offen von ihrer früheren gewaltvollen Beziehung, dem jahrelangen Funktions- und Überlebensmodus und ihrem Weg zurück zu den eigenen Gefühlen. Heute engagiert sie sich aktiv gegen häusliche Gewalt und möchte anderen Betroffenen Mut machen. Außerdem geht es um ihre Ehe mit Eko Fresh, das Familienleben mit Sohn Elijah und die Herausforderung, als Paar im Alltag nicht den Kontakt zueinander zu verlieren. Sarah spricht über Gleichberechtigung, Erziehung und darüber, warum sie ernste gesellschaftliche Themen am liebsten mit Musik und Humor sichtbar macht. und ACHTUNG: Diese Folge ist ein Special. Denn wer parallel hören will was ihr Mann Eco im Echte Papas zu erzählen hatte, hört unbedingt noch hier rein: ❤️ https://open.spotify.com/episode/6VybN34K9C2ASS7uCpKfr8?si=63cb6c9b73c44e51 Sarah Bora|| (Gast): ➡️ https://www.instagram.com/sarah.bora.official/ Nora Becker (Host): ➡️ https://www.instagram.com/norabeckervocals/
Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
FIFA tanzt nach Trumps Pfeife | Gelber Schein ab Tag 1: Merz traut niemandem | Männlichkeit in der Krise | CDU & Linke bald in Zwangsehe? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
FIFA tanzt nach Trumps Pfeife | Gelber Schein ab Tag 1: Merz traut niemandem | Männlichkeit in der Krise | CDU & Linke bald in Zwangsehe? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Was bedeutet es heute, ein Mann zu sein? Fabian Ceska arbeitet mit Männern daran, eigene Prägungen und Vorstellungen von Männlichkeit zu reflektieren. Von WDR 5.
Kinder wachsen heute mit YouTube, TikTok und Co. auf. Aber was bedeutet es eigentlich, medienkompetent zu sein? Reicht es, die Bildschirmzeit zu begrenzen – oder müssen wir unsere Kinder vor allem darauf vorbereiten, Inhalte einzuordnen und kritisch zu hinterfragen? Genau darüber spricht Max in dieser Folge mit Dr. Maya Götz. Sie ist Medienwissenschaftlerin und erforscht seit Jahrzehnten, wie Medien Kinder und Jugendliche prägen. Gemeinsam schauen wir darauf, warum Jungen und Mädchen Medien oft unterschiedlich nutzen und weshalb es weniger Helden- und mehr Opfergeschichten braucht. Außerdem sprechen wir über Algorithmen, die Manosphere, problematische Rollenbilder in sozialen Medien und die Frage, ob ein Social-Media-Verbot wirklich hilft. Und für alle GZSZ-Fans unter euch klären wir, warum das Schauen von GZSZ und Co. in der Schwangerschaft beruhigend fürs Kind sein kann. Hier geht's zur ersten Folge mit Dr. Maya Götz: https://beste-vaterfreuden.podigee.io/406-neue-episode Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/beste_vaterfreuden Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Eine Studie der Universität Zürich zeigt: Jeder fünfte Mann in der Schweiz denkt, Männer seien Frauen überlegen und Gewalt gegen Frauen sei legitim. Verbreitet werden solche Rollenbilder unter anderem in der sogenannten «Manosphere», einem Online-Netzwerk, in dem oft frauenfeindliche und radikale Ansichten ausgetauscht werden. Mittlerweile hat das Thema auch die Schweizer Politik erreicht. Eine Gruppe von sechs männlichen Parlamentariern aus sechs Parteien hat ein Postulat eingereicht. Der Bundesrat muss nun aufzeigen, wie sich die Online-Radikalisierung von jungen Männern verhindern lässt und wie die Gewalt gegen Frauen eingedämmt werden kann. Warum wurden die Politiker aus den unterschiedlichen Parteien zusammen aktiv? Was kann die Gesellschaft gegen toxische Männlichkeit unternehmen? Und soll die Politik überhaupt eingreifen? Jacqueline Büchi, Leiterin des Ressorts «Reportagen und Storytelling» hat mit drei der Politiker gesprochen. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und erzählt, wie die Politiker gegen die toxische Männlichkeit vorgehen wollen. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Thema Männlichkeit Manosphere: SVP, SP und GLP kämpfen gegen toxische Männerbilder Studie: Jeder fünfte Schweizer Mann findet, Männer seien Frauen überlegen und Gewalt sei legitim Andrew Tate: Wer sind die Schweizer Tate-Boys? Männlichkeitsbilder und Geschlechterrollen im Wandel: Wann ist ein Mann ein Mann? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
In dieser Spezial-Folge von „Ganz offen gesagt“ aus der Reihe "Was lernen wir durch Trump?" führt Host Michel Reimon durch ein Gespräch mit Julia Ebner und Barbara Haas über den Rechtsruck in den USA und seine Übertragung nach Europa, insbesondere über Netzwerke rund um Donald Trump, Peter Thiel und christlich-fundamentalistische Akteure. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass extrem konservative Narrative – von „Remigration“ über den „großen Austausch“ bis zu antifeministischen Familienbildern – aus Online-Randzonen in den gesellschaftlichen Mainstream wandern. Julia Ebner schildert, wie sie undercover in rechtsextremen und islamistischen Gruppen recherchiert hat und wie sehr Verschwörungsmythen inzwischen in hohe politische Ebenen vorgedrungen sind. Barbara Haas erklärt, wie Treadwives-Influencerinnen und konservative „Bullshit mit Blümchenkleid“-Ästhetik traditionelle Rollenbilder als persönlichen Lifestyle und vermeintliche Selbstermächtigung verkaufen, während sie politisch Frauenrechte unterminieren. Die Runde analysiert den Boom christlicher Influencer:innen im deutschsprachigen Raum, die Unterordnung der Frau als „gutes Christinnentum“ framen und von Social-Media-Algorithmen verstärkt werden, sowie die strategische Öffnung von FPÖ und AfD gegenüber religiöser Rhetorik. Ein zentrales Thema ist die Krise der Männlichkeit: von Luxmaxing, Fitnesskult und aggressiven Männlichkeitsmythen bis zur politischen Instrumentalisierung von Mixed Martial Arts und Käfigkämpfen im Umfeld von Donald Trump. Reimon, Ebner und Haas diskutieren, wie wahrgenommene Statusverluste, ökonomischer Druck, Krisenerfahrungen und KI-Angst junge Männer für autoritäre und misogyne Ideologien anfällig machen. Am Ende steht die Frage, was Europa von der Entwicklung in den USA lernen kann: etwa besser auf die Sorgen junger Männer zu reagieren, soziale Sicherungssysteme als demokratischen Schutzschild zu stärken und feministische, liberale Antworten schneller und attraktiver zu kommunizieren, bevor sich autoritäre Bewegungen verfestigen. Links zur Folge: Buch "Massenradikalisierung" von Julia Ebner (Suhrkamp) Buch "Bullshit mit Blümchenkleid" von Barbara Haas (Ueberreuter) Ganz offen gesagt #19 2026 Was lernen wir von Trump Teil 1 Ganz offen gesagt #40 2026 Was lernen wir von Trump Teil 2 Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Wir diskutieren ein neues Arbeitszeitmodell, es gibt News für alle Investor:innen und Du erfährst, wann es sinnvoll sein kann, einen Index von mehreren Anbietern im Depot zu haben. Im Let's talk about (01:34) sprechen Swetlana und Alicia über potenzielle Auswirkungen einer 32-Stunden-Woche für alle: Verstärkt das etablierte Rollenbilder oder könnte das die Lösung für mehr Gleichberechtigung in Beziehungen und Familien sein? Überwiegen die positiven Effekte oder könnte das Modell auch Gefahren für die deutsche Wirtschaft mit sich bringen? Deep Dive (15:12): Ab 01.07.2026 tritt ein neues EU-Verbot in Kraft und Banken und Broker dürfen die PFOF-Logik nicht mehr nutzen. Was hinter dem Payment-for-Order-Flow-Begriff steckt, wer davon profitiert und wie sich das Verbot auf Deine Transaktionen an der Börse auswirken könnte, erfährst Du im Gespräch mit unserem comdirect-Kollegen Marcus. In der Community Corner (30:45) beantwortet Swetlana die Frage, ob und wann es sinnvoll sein kann, einen Index über verschiedene Produkte und Emittenten zu besparen und inwieweit das FIFO-Prinzip hier eine Rolle spielen kann. Bleib mit uns in Kontakt! App: https://finanzheldinnen.comdirect.de Website: https://finanz-heldinnen.de/ Instagram: https://www.instagram.com/finanzheldinnen/ Workbook: https://finanz-heldinnen.de/workbook
Vor mehr als 300 Jahren flohen Tausende Menschen aus der Pfalz und dem Südwesten nach Irland: ein kaum bekanntes Kapitel europäischer Geschichte. Die Uraufführung „Refuge“ am Mainzer Staatstheater schlägt eine Brücke zwischen der Auswanderung pfälzischer Protestanten im Jahr 1709 und einer heutigen Fluchtgeschichte aus Afghanistan. Am fiktiven Schicksal einer Auswandererfamilie zeigt Dramatikerin Deirdre Kinahan, wann Menschen auf der Flucht die Hoffnung auf einen Neuanfang mitbringen und wo Vorurteile, Besitzdenken und patriarchale Rollenbilder auftauchen. Ein berührender Theaterabend mit irisch-deutschem Ensemble, der lange nachwirkt.
Von musikalischen Wurzeln bis zum EM-Gold auf dem Eis: Marc Sway und Sarah van Berkel haben auf sehr unterschiedlichen Bühnen gelebt, gekämpft und geglänzt. Beide kennen das Rampenlicht und den Druck der Öffentlichkeit. Bei Dani Fohrler geben sie Einblick in ihre Lebensgeschichten. Marc Sway (46), Sänger und Songwriter Marc Sway ist der Sohn eines Schweizers und einer Brasilianerin. Aufgewachsen ist er zweisprachig und mit mehreren kulturellen Wurzeln, die bis heute sein Leben und seine Musik prägen. Heimat ist für ihn kein eindeutiger Ort, sondern etwas Bewegliches: Schweiz, Brasilien, Familie, Bühne, Küche und Musik gehören alle dazu. Schon früh wurde aus Stefan Bachofen der Künstler Marc Sway. Ein Plattenvertrag in Deutschland öffnete ihm die Tür zur professionellen Popkarriere. Doch statt alles auf eine internationale Laufbahn zu setzen, entschied er sich bewusst für den Aufbau in der Schweiz – und für ein Leben, in dem Familie und Vaterschaft nicht am Rand stehen. Seine Frau Severine ist seit Jugendzeiten an seiner Seite, seine beiden Töchter sind inzwischen behutsam Teil seines künstlerischen Kosmos geworden. Auf der Bühne wirkt Marc Sway warm, farbig und lebensfreudig. Gleichzeitig beschreibt er sich als empfindsam, sensibel und rückzugsbedürftig. In seiner Musik sucht er Verbindung: Menschen zusammenbringen, gemeinsam singen, tanzen, essen und feiern – das ist sein Leben. _________________________________ Sarah van Berkel (41), ehemalige Eiskunstläuferin und Europameisterin Sarah van Berkel, vielen noch als Sarah Meier bekannt, stand schon als Vierjährige auf dem Eis. Früh trat sie in eine Welt ein, in der Körper, Ausdruck, Leistung und Bewertung eng miteinander verbunden sind. Ihre Karriere führte sie bis an die europäische Spitze: 2011 gewann sie EM-Gold – ausgerechnet in ihrem letzten Wettkampf. Es war ein perfekter sportlicher Abschied vor heimischem Publikum. Hinter der Eleganz auf dem Eis standen Disziplin, Schmerzen und schwierige Entscheidungen. Immer wieder erlebte sie Verletzungskrisen. Trotz der Rollenbilder im Eiskunstlauf war Sarah van Berkel nie einfach die «Eisprinzessin». Sie widersetzte sich früh den Erwartungen, wie eine Eiskunstläuferin zu sein habe. Nach dem Rücktritt wechselte sie die Perspektive und liess sich zur Journalistin ausbilden. Heute arbeitet sie in der Sportkommunikation und im Umfeld von Art on Ice. Sarah van Berkel lebt mit ihrem Mann Jan und zwei Söhnen im Aargau. Die grosse Bühne steht heute nicht mehr im Zentrum – wichtiger geworden sind Familie, Alltag und ihre Selbstständigkeit im Beruf. ____________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat. ________________________________________
Wann fühlt sich eine Entscheidung fair an und wann nur theoretisch gerecht? Genau darum geht es in dieser Folge. Zwischen Dispo-Gefühlen, Elternzeit und einer praktischen Community-Frage wird deutlich, dass finanzielle Entscheidungen oft genauso emotional wie organisatorisch sind. Let's talk about (02:03) - Warum ein kleiner Betrag im Minus bei manchen Stress auslöst und andere gelassen bleiben - Wie viel Sicherheit ein Dispo bieten kann und wo seine Grenzen liegen Deep Dive (13:00) - Elternzeit zwischen Wunsch und Wirklichkeit - Mental Load, Rollenbilder und die Frage, ob 50/50 überhaupt das richtige Ziel ist - Welche organisatorischen und finanziellen Modelle finanz-heldin Kim persönlich im Familienalltag helfen Community Corner (45:17) - Kann ein Depot-Verrechnungskonto mit Zinsen als Tagesgeldersatz dienen? - Worauf Du dabei achten solltest Rentenlücke berechnen und herausfinden, wie Du sie schließen kannst mit der finanz-heldinnen App: https://finanzheldinnen.comdirect.de/ Kennst Du schon unser finanz-heldinnen Workbook? Hier geht es zu unserem Buch, das Dich Schritt für Schritt auf Deinem Weg zur finanz-heldin begleitet: https://finanz-heldinnen.de/workbook Tägliche Inspiration und geballtes Finanzwissen findest Du auf dem finanz-heldinnen Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/finanzheldinnen/ Und wenn Du Dich tiefer in Themen einlesen willst, dann schau Dir doch mal unsere Beiträge, Interviews und Checklisten auf unserer Website an: https://finanz-heldinnen.de/
In einer besseren Welt wäre Stutenbissigkeit nicht mehr als ein Begriff, der unter den Top 5 der Boomerwörter 2026 gelandet ist.Eine schwache Erinnerung an die Zeit, in der Frauen in Vorstandssitzungen allenfalls für die Versorgung mit Filterkaffee und Kaffeeweisser zuständig waren, sonst aber keine tragende Rolle gespielt haben.Surprise: Leider nicht.Denn noch immer machen sich Frauen gegenseitig das Leben schwer auf der Jagd nach einem angesehenen Plätzchen in der Gesellschaft.Der Konkurrenzkampf zwischen Frauen wird eher selten über ein illegales Autorennen oder Armdrücken verhandelt.Das können wir subtiler!Wer als Frau geschätzt werden will, ist am besten leise, dünn, eine aufopfernde Mutter mit Sinn fürs gemütliche Heim.Und darin die beste zu werden, heißt vor allen Dingen, die Konkurrenz zu entwerten.In dieser Folge kärchern wir die toxische Weiblichkeit mit mindestens 160 Bar und 500 Liter Trinkwasser aus euch heraus.Und mit der Hilfe von Elena Carrière. 2016 ist sie eher nebenbei in die 11. Staffel „Germany's Next Topmodel“ gestolpert und als zweitplatzierte wieder raus.Elena war menschgewordener Rage Bait, bevor es das Wort überhaupt gab.Das Format ist ja eh schon ein Beispiel für toxisches Verhalten unter Frauen unter Laborbedingungen. An Elena haben sich die Mitkandidatinnen aber noch einmal ganz besonders sorgfältig abgearbeitet.Im Flexikon erzählt sie, wie sie das damals empfunden hat, wie wichtig es ihr heute ist, patriarchale Strukturen zu hinterfragen, am eigenen Selbstwert zu arbeiten und Frauencommunities zu stärken.Für diese Verbundenheit unter Frauen plädiert auch Dr. Franziska Schutzbach, „Revolution der Verbundenheit – wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändert“ ist eines der neueren Bücher der Geschlechterforscherin.Sie beschreibt weibliches Konkurrenzverhalten als historisch gewachsen. Ökonomisch und gesellschaftlich war der weibliche Lebensweg schon immer an einen Mann gebunden. Es hat sich einiges getan, einiges aber auch nicht,Auch heute fördern Männer andere Männer.Wer da keinen Bock drauf hat, muss was tun. Und das funktioniert nur in der gegenseitigen Unterstützung. Gesellschaftlich, beruflich, politisch oder in der Familie und unter Freundinnen.Die Links zur Folge:Studie unbezahlte Arbeit:https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/unbezahlte-arbeit-frauen-leisten-mehr-stunden-ab-als-maenner/24309240.htmlEpstein Files – Jagd nach Models in Europa:https://www.ardmediathek.de/video/epstein-files-jagd-nach-models-in-europa/epstein-files-jagd-nach-models-in-europa/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9lMzFjYzdjNS1lNzBhLTQyOWItOGU0ZS04MGY0N2M0NjVhZTZfZ2FuemVTZW5kdW5nWas Deutschland verbindet:https://www.ardmediathek.de/video/was-deutschland-verbindet/was-deutschland-verbindet/ard/MGJjZmFhNTEtZjA0OC00NDRmLThjOWMtNmVkNjk0YmEzNGI4KI Job Futuromat: https://job-futuromat.iab.de/faq.html(00:00:00) Intro(00:00:04) Einstieg: Frauenanteil im Management & persönliche Erfahrungen mit Neid unter Frauen(00:03:20) Was ist toxische Weiblichkeit?(00:03:32) Die fünf Typen toxischer Weiblichkeit nach Sophia Fritz(00:11:56) Vorstellung der Flexpertinnen: Elena Carrière & Franziska Schutzbach(00:13:37) Elena Carrière: Erfahrungen bei Germany's Next Topmodel(00:18:00) Elenas Selbstreflexion: Pick-Me-Girl, Selbstliebe & der Typ "Bitch"(00:22:05) Frauenfreundschaften: Elenas Weg von Ablehnung zu Wertschätzung(00:26:27) Schönheitsideale, Ozempic & Social-Media-Druck auf Frauen(00:33:29) Franziska Schutzbach: Strukturelle Ursachen von Konkurrenz unter Frauen(00:38:28) Männer fördern Männer – Homosozialität & fehlende Sichtbarkeit von Frauen(00:42:09) Historische Wurzeln: Warum Konkurrenz unter Frauen systembedingt ist(00:44:57) Internalisierter Frauenhass & Bewertungskultur (00:49:39) Lösungsansätze: Weibliche Solidarität, Verbundenheit & Fazit(00:55:10) Ausblick auf die nächste Folge
In dieser Episode spreche ich mit Jessica Liebe über die Herausforderungen und Chancen, die Frauen heute zwischen Selbstverwirklichung, Familie und Karriere erleben. Wir tauchen tief ein in Themen wie echte Selbstverantwortung, den Wandel weiblicher Rollenbilder und warum Spiritualität manchmal mehr verwirrt als heilt. Gemeinsam reflektieren wir, wie Homöopathie, integrative Medizin und bewusste Beziehungsgestaltung Frauen stärken können. https://gesundheitsteam-liebe.de/
Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus. Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026
Informatik klingt für viele immer noch nach Keller, Code und Klischees. Dr. Lea Schönberger möchte genau dieses Bild verändern – und zwar mit Vintage-Look, Polka Dots, klarer Haltung und ihrem Podcast „Informatik für die moderne Hausfrau“.
A & O Hotline mit Olivia von Platen & Anahita RehbeinIn der heutigen Folge gibt's ein ehrliches kleines Life-Update und eine Stunde ungefilterten Girls Talk. Wir haben uns gegenseitig Fragen gestellt, die uns aktuell beschäftigen – von gesellschaftlichen Themen bis hin zu ganz alltäglichen Gedanken.Warum ist die Geburtenrate so niedrig wie nie? Wie stehen wir zu einer möglichen Pflicht für das letzte Kita-Jahr? Was sind unsere größten Red Flags bei Männern – und welche Green Flags finden wir wirklich attraktiv? Außerdem sprechen wir über Beziehungen, Familie, Mental Load, moderne Rollenbilder und all die kleinen Gedanken, die man normalerweise nur mit Freundinnen teilt.Eine gemütliche, ehrliche Folge zwischen Tiefgang, Meinung und ganz viel Alltagschaos.
Wie empfinden es Männer, wenn Frauen den ersten Schritt machen? Selbstbewusst, ehrlich und authentisch oder doch eher "zu viel“ und unangenehm? Sind es veraltete Rollenbilder, die uns bei Dating aufhalten und in gewohnte Muster bringen oder ist es vielleicht auch eher die eigene Unsicherheit? Wie würden wir uns verhalten? Würde Tommy es gut finden, wenn ihn eine Frau anspricht und würde Ischtar wiederum den Move bei anderen machen? Nachrichten an hey@paarspektiven.deCODES:https://linktr.ee/paarspektiven Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
„Sei nett. Sei höflich. Sei nicht so empfindlich.“Viele Frauen kennen diese Sätze – oft schon seit ihrer Kindheit. Doch was passiert, wenn man beginnt, diese Prägungen zu hinterfragen?In dieser Folge von Frauenstimmen spreche ich mit der Journalistin und Autorin Evelyn Höllrigl über Mikrofeminismus – also über die kleinen alltäglichen Situationen, in denen Gleichberechtigung beginnt oder eben verhindert wird.Es geht um Sprache, Rollenbilder, weibliche Sozialisation, höfliches Weglächeln, „Mädelsabende“, vorgetäuschte Orgasmen, Raum einnehmen, weibliche Wut und die Frage, warum Frauen oft als „zickig“ gelten, sobald sie Grenzen setzen.Ein kluges und ehrliches Gespräch darüber, warum Feminismus nicht erst auf Demonstrationen beginnt – sondern mitten im Alltag. Und warum Frauen sich erlauben dürfen, unbequem zu sein.Mehr zu Evelyn Höllrigl:Evelyn Höllrigl bei Instagram www.littlepaperplane.netThe Daily Feminist (Buch)Mehr zu Ildikó von Kürthy:www.ildikovonkuerthy.deIldikó von Kürthy bei Facebook und Instagram(Hör-)Bücher von Ildikó von Kürthy:Alt genug (Buch und Hörbuch)Eine halbe Ewigkeit (Buch und Hörbuch)Mondscheintarif (Buch und Hörbuch)Morgen kann kommen (Buch und Hörbuch)Es wird Zeit (Buch und Hörbuch)Weitere Bücher und HörbücherWenn ihr Bookbeat ausprobieren möchtet, dann könnt ihr das jetzt bis zum 15.06.2026 mit meinem Code FRAUENSTIMMEN26 ganz einfach tun.Der Link lautet: bookbeat.de/frauenstimmen26Mein Code funktioniert zum ersten Mal sogar auch für all jene, die Bookbeat schon mal hatten, vorausgesetzt, sie hatten in den letzten sechs Monaten kein aktives Abo Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Autorin Daniela Dröscher spricht mit Host Julia Schmidt-Jortzig über das Finden der eigenen Sprechstimme in der Lebensmitte und ihren langen Weg dorthin – über familiären Prägungen, Tabus und den Performance-Druck sozialer Aufsteiger:innen, der sie jahrelang verstummen ließ. Über achtsames Zuhören, das Gute an Missverständnissen – und ihre Erkenntnis, dass Sprechen vor allem dazu da ist Verbindung zu schaffen - auch in der Gesellschaft. Ein Plädoyer sich, seine Herkunft und Klasse zu zeigen und die politische Kraft des Sprechens in der Lebensmitte endlich nutzen.
► Tickets für unsere Tour: https://www.eventim.de/artist/die-deutschenIn dieser tiefgründigen und unterhaltsamen Diskussion treffen sich Halid, Nizar und Shayan zu einem echten Austausch über die deutsche Comedy-Szene. Wir beleuchten das Spannungsfeld zwischen klassischem Standup-Programm und dem aktuellen Trend zum Crowdwork. Warum ist es so schwer, auf der Bühne authentisch zu bleiben? Wie wichtig sind Rollenbilder für den Erfolg, wie man es bei Teddy Teclebrhan sieht, und was unterscheidet kommerzielle Bühnenshows von der eigenen Comedy-Identität? Neben ernsten Themen wie dem Kodex des Witze-Schreibens und der Angst vor dem Scheitern kommen auch die skurrilsten Anekdoten aus dem Backstage-Bereich nicht zu kurz. Wir sprechen über den 'Ritterschlag' von Legenden wie Kaya Yanar, die Entwicklung des eigenen Stils und die Herausforderung, als Comedian ein dickes Fell zu bewahren. Diese Analyse bietet sowohl angehenden Comedians als auch Comedy-Fans einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Branche und beleuchtet den harten Weg zum Erfolg auf den großen Bühnen Deutschlands.Alle Kanäle | Halid Rizvanovichttps://www.instagram.com/halid.tv/https://www.tiktok.com/@der_halid.tv#PAWIR Podcast:https://open.spotify.com/show/7h2Aec0hAe2ngAD5Hdrs5XAlle Kanäle | Die Deutschen► Folgt uns: https://linktr.ee/diedeutschen► Werdet Teil der Community auf Patreon: http://www.patreon.com/diedeutschenpodcast/membership
In einer Welt, die sich nach Einfachheit, Stabilität und Orientierung sehnt, lockt der Tradwife-Trend mit Bildern von heimeligen Haushalten, selbstgebackenem Brot und scheinbar perfekten Familienleben. Auf Social Media wird traditionelle Care-Arbeit zunehmend als ästhetischer Lifestyle inszeniert. Doch was verbirgt sich wirklich hinter den perfekt kuratierten Fassaden? Gemeinsam mit Host Anna-Lisa Bier spricht die Journalistin und Autorin Barbara Haas über die komplexen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Dimensionen des Tradwife-Phänomens. Ausgangspunkt ist ihr Buch Bullshit mit Pünktchenkleid, in dem sie zeigt, warum die Sehnsucht nach den „guten alten Zeiten“ weit mehr ist als nur ein harmloser Internettrend. Im Gespräch geht es um romantisierte Rollenbilder, finanzielle Abhängigkeiten, den Druck moderner Leistungsgesellschaften und die Frage, warum konservative Bewegungen und politische Akteure genau diese Bilder für ihre eigenen Narrative nutzen. Weiterführende Links: Buch: „Bullshit mit Blümchenkleid“ von Barbara Haas Trailer zur Netflix Doku: "Inside Manosphere"ZDFinfo Dokumentation über Tradwives und die Organisation Turning Point USA Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Nora und Natascha sprechen in dieser Folge über Geld, Mutterschaft und die Frage, warum finanzielle Selbstbestimmung für Frauen so wichtig ist. Gemeinsam schauen sie darauf, weshalb gerade Mütter in Deutschland oft finanziell benachteiligt werden, wie tief alte Rollenbilder noch in uns sitzen und warum viele Frauen beim Thema Finanzen immer noch Angst haben, Fehler zu machen. Es geht um Care-Arbeit, die sogenannte „Motherhood Penalty“, finanzielle Abhängigkeit in Beziehungen, Altersvorsorge, ETFs und den Druck, immer alles perfekt machen zu müssen. Gleichzeitig sprechen die beiden aber auch darüber, wie empowernd es sein kann, sich endlich mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen — nicht nur für sich selbst, sondern auch als Vorbild für die eigenen Kinder. Ein ehrliches, persönliches und gleichzeitig augenöffnendes Gespräch über Selbstwert, Verantwortung und die Freiheit, das eigene Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Natascha Wegelin, Madame Moneypenney || (Gast): ➡️https://www.instagram.com/madamemoneypenny Nora Becker (Host): ➡️ https://www.instagram.com/norabeckervocals/ Ihr habt Fragen zu unseren Werbepartner, Gewinnspiele oder Codes? Hier entlang: ➡️ https://www.echtemamas.de/podcast-shownotes/
Warum ist Richard Löwenherz bis heute ein Popkultur-Star? Was verraten frühneuzeitliche Studentenromane über Rollenbilder? Und warum ist das Mittelalter viel weniger eindeutig, als es Klischees vermuten lassen? Marvin ist bei Adam von Kaptorga zu Gast und spricht über Geschichtsbilder, Quellen, Reenactment, Klöster, Kreuzzüge und die Frage, wie Vergangenheit erzählt, erinnert und manchmal gründlich missverstanden wird. Es geht um Heldenmythen, religiöse Lebenswelten, höfische Ideale, kuriose Quellenfunde und die Lust daran, historische Erzählungen gegen den Strich zu lesen. Ein Gespräch über Neugier, schräge Überlieferungen und den Blick hinter vertraute Bilder – von Hollywood bis Hörsaal, von frommen Idealen bis gelebter Wirklichkeit. Unterstützt Epochentrotter via Steady oder Paypal!Epochentrotter Steady: https://steady.page/de/epochentrotter/aboutEpochentrotter PaypalRabattcode und Tickets für das Podcast-Festival "Leipzig lauscht" unter:https://t.rausgegangen.de/tickets/leipzig-lauscht-2026?dc=EPOCHENTROTTER20 (Rabattcode: EPOCHENTROTTER20)Infos und Tickets zur KaptorgaCon in Brandenburg unter: https://kaptorga-history.de/kaptorgacon/Epochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter Twitch Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vom Findelkind aus Ost-Berlin zur 14-fachen Wrestling-Weltmeisterin: Jazzy Gabert alias "Alpha Female" kämpfte sich bis zur WWE, bricht Rollenbilder, macht Wrestling in Thüringen salonfähig und schafft Safe Spaces für Frauen.
Vom Hopfenhof auf die Bühne der Münchner Lach- und Schießgesellschaft: Christl Sittenauer ist preisgekrönte Kabarettistin, Impro-Profi, Dozentin für klimagerechtes Bauen - und seziert als "Komplizin" messerscharf Rollenbilder.
Ob skurrile Spermien-Rennen oder virale TikTok-Trends: Die Angst um die männliche Fruchtbarkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Während Studien vor einem drastischen Rückgang der Spermienqualität durch Umweltgifte und Mikroplastik warnen, mahnen Mediziner zur Differenzierung. Sie sehen die Ursachen oft eher in einem ungesunden Lebensstil, etwa durch Übergewicht, Stress und Rauchen, als in einer unausweichlichen biologischen Apokalypse. Gleichzeitig ist das Thema ein lukrativer Markt für fragwürdige Testosteron-Therapien geworden, die das Problem oft eher verschlimmern als lösen. Hinter dem Hype steckt dabei mehr als nur Medizin: In einer Zeit schwindender traditioneller Rollenbilder suchen viele Männer in ihren Hormonwerten nach Sicherheit und einer Bestätigung ihrer Männlichkeit. In dieser Folge beleuchten wir, wie viel Substanz hinter der Krise steckt und wo blosser Alarmismus beginnt. Gast: Patrizia Messmer, Redaktorin NZZ am Sonntag Host und Redaktion: Dominik Schottner Patrizias Reportage könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag/report-und-debatte/showdown-der-spermien-wie-die-maennliche-fruchtbarkeit-gerade-zum-wettkampf-wird-ld.1933634) nachlesen. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
In dieser Folge spreche ich mit Sebastian Tigges über ein Thema, das viele Männer beschäftigt, aber nur selten offen ausgesprochen wird: Männlichkeit im Wandel.Sebastian ist Autor, Podcaster und Mitgründer von „Männer weinen heimlich“. In den letzten Monaten hat er nicht nur öffentlich über seine Trennung gesprochen, sondern auch über Verantwortung, Vatersein und neue Formen von Beziehung.Wir sprechen darüber, wie wir als Männer geprägt wurden – zwischen Stärke, Kontrolle und dem Anspruch, immer zu funktionieren. Und was passiert, wenn diese Bilder plötzlich nicht mehr tragen.Es geht um Zweifel, Selbstbild, innere Konflikte und die Frage, wie man seinen eigenen Weg findet, wenn es keine klare Vorlage mehr gibt.Eine ehrliche und reflektierte Folge über Identität, Beziehungen und den Mut, sich selbst wirklich zu begegnen.Hier geht es zu Sebastian's Podcast.Link zu seinem buch: Becoming Dad
Was passiert, wenn Frauen ihre Stimme erheben – in einer Welt, die sie lange nicht hören wollte?In dieser besonderen Episode #448 teile ich einen Highlight-Clip aus meinem Gespräch mit Collien Ulmen-Fernandes – aufgenommen Ende 2023. Damals haben wir über Rollenbilder von Frauen, Repräsentation in Medien und die Frage gesprochen, wer gesehen wird – und wer nicht.Heute hören wir dieses Gespräch anders.Denn was Collien in den letzten Wochen öffentlich gemacht hat, geht weit über dieses Interview hinaus. Es geht um Machtmissbrauch, um strukturelle Ungleichheit – und um den Preis, den Frauen zahlen, wenn sie sichtbar sind.Du hörst:warum Rollenbilder unsere Realität prägenwie stereotype Darstellungen Karrieren beeinflussenwarum Diversität mehr ist als ein Buzzwordund was es bedeutet, als Frau (und insbesondere als Woman of Color) sichtbar zu seinDiese Episode ist eine Einladung, genauer hinzuhören. Mit mehr Bewusstsein. Mit mehr Kontext. Mit mehr Verantwortung.Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt Collien Fernandes und allen Betroffenen digitaler sexualisierter Gewalt.+++Die ganze Folge mit Collien Fernandes kannst du dir hier anhören. Alle Links und Details findest du hier.Du willst 2026 deine Karriere selbst erzählen? Dann melde dich jetzt bei der Female Leadership Academy 2026 an und gestalte deine Leadership Karriere mit uns.Du brauchst mehr Infos? Melde dich hier zum Newsletter an.+++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Außerdem: Soziale Kontakte - Wieviel brauchen wir, um gesund zu bleiben? (13:10) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Sebastian Sonntag.
Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus. Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026