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Älterwerden, Scham, Körper, Wechseljahre – schwere Themen? Nicht heute. Meine heutige Gästin beweist gerade, dass man über all das laut lachen, klug sprechen und ziemlich ehrlich sein kann. In ihrer neuen Serie „Frier & 50“ auf Joyn und SAT.1 nimmt sie die Wechseljahre mit maximalem Humor, Selbstironie und ordentlich Wumms auseinander – oberlustig, ungeschönt und ziemlich befreiend. Aber hinter dem Lachen steckt auch Tiefe: Scham, Sichtbarkeit, Begehren, Rollenbilder – und die große Frage, was eigentlich bleibt, wenn sich alles verändert. Heute sprechen wir genau darüber. Ehrlich. Persönlich. Und mit Humor. SHOWNOTES Dagsmejan Wenn du nachts schnell überhitzt, ist die „Stay Cool“-Nachtwäsche von Dagsmejan genau für dich gemacht – atmungsaktiv, schnell trocknend und angenehm leicht für ein besseres Schlafklima. Mit dem Code STEPH15 erhältst du 15 % Rabatt – einfach über den Link in den Shownotes entdecken und ausprobieren. LINK https://dagsmejan.de/?utm_source=referral&utm_campaign=50uber50&utm_content=50uber50_summer26 Emma Heming Willis erzählt in „Eine ganz besondere Reise“ von ihrem Leben mit der Demenz ihres Mannes Bruce Willis und bietet Angehörigen Orientierung, Expertise und Hoffnung. Das Mut-mach-Buch verbindet persönliche Erfahrungen mit Rat führender Expert*innen. LINK www.penguin.de/hemingwilllis
In dieser Folge sprechen Nora und Sarah Bora über Mutterschaft, Rollenbilder und die vielen Erwartungen, die an Frauen gestellt werden. Sarah erzählt offen von ihrer früheren gewaltvollen Beziehung, dem jahrelangen Funktions- und Überlebensmodus und ihrem Weg zurück zu den eigenen Gefühlen. Heute engagiert sie sich aktiv gegen häusliche Gewalt und möchte anderen Betroffenen Mut machen. Außerdem geht es um ihre Ehe mit Eko Fresh, das Familienleben mit Sohn Elijah und die Herausforderung, als Paar im Alltag nicht den Kontakt zueinander zu verlieren. Sarah spricht über Gleichberechtigung, Erziehung und darüber, warum sie ernste gesellschaftliche Themen am liebsten mit Musik und Humor sichtbar macht. und ACHTUNG: Diese Folge ist ein Special. Denn wer parallel hören will was ihr Mann Eco im Echte Papas zu erzählen hatte, hört unbedingt noch hier rein: ❤️ https://open.spotify.com/episode/6VybN34K9C2ASS7uCpKfr8?si=63cb6c9b73c44e51 Sarah Bora|| (Gast): ➡️ https://www.instagram.com/sarah.bora.official/ Nora Becker (Host): ➡️ https://www.instagram.com/norabeckervocals/
Eine harmlose Frage beim Abendessen, und plötzlich sitzt die ganze Familie mitten in einer der großen Debatten unserer Zeit. Suse und Paul Schumacher lassen sich Zeit für eine Antwort, die mehr sein soll als eine Biologiestunde. Denn Frausein, so viel wird schnell klar, heißt vor allem eines: Menschsein. Weiblichkeit lässt sich nicht auf Hormone und Chromosomen reduzieren – auch eine hormonelle Geschlechtsumwandlung erklärt am Ende nicht, was sich weiblich oder männlich anfühlt. Das ist Chemie, aber eben nicht die ganze Geschichte. Mutter Suse und Sohn Paul fragen nach, was dieses Gefühl eigentlich ausmacht, und stoßen dabei unweigerlich auf die Rollenbilder, die uns die Gesellschaft von klein auf mitgibt – und die Frauen bis heute gerne mal klein machen. Ein Ausflug ins Familienarchiv unter dem Motto „Bruder vor Luder“ zeigt, wie Weiblichkeit gerade in Konfliktsituationen auf die Probe gestellt wird. Und am Ende landen Mutter und Sohn bei der wohl wichtigsten Lektion überhaupt: wie man lernt, Grenzen zu setzen – als Frau, als Mensch, als Familie. Plus: Schon mal Termin vormerken - am 2.9. laden Suse und Hajo zum Diaabend ins Posh Teckel.Shownotes:Nur wenig Plätze: Suse und Hajo laden zum Dia-Abend mit Chile- und Überwinter-Tipps am 2.9. im PoshTeckelDie MutMacher auf steady unterstützen und Newsletter bekommenHier den kostenlosen MutMach-Newsletter abonnierenHier gehts direkt zu Suses Workshops Der MutMachPodCast auf InstagramPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band Udo Butter und das Team mit allen AuftrittsterminenBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1, 2 und 3 erscheinen bei Droemer Knaur.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
Es gibt Menschen, die begleiten uns schon seit vielen Jahren durchs Fernsehen. Und trotzdem schaffen sie es immer wieder, uns zu überraschen. Weil sie sich nie auf eine Rolle festlegen lassen. Weil sie neugierig bleiben und immer wieder neue Seiten von sich zeigen. Genau so jemand ist mein heutiger Gast: Ruth Moschner. Ihr kennt sie als schlagfertige Entertainerin, als Moderatorin mit jeder Menge Witz, Charme und einem Gespür für den richtigen Moment. Ihren großen Durchbruch feierte sie Anfang der 2000er mit der Kult-Comedy „Freitag Nacht News“. Danach folgte eine beeindruckende Karriere. Sie moderierte „Big Brother“, später den MDR-Talk „Riverboat“, führte mit viel Humor durch „Grill den Henssler“ und begeisterte jahrelang als feste Rätsel-Expertin bei „The Masked Singer“. Ob Comedy, Talk, Quiz oder große Samstagabendshow: Ruth Moschner fühlt sich auf jeder Bühne zu Hause. Angefangen hat alles bei TV Berlin. Dort arbeitete sie als Moderatorin, Redakteurin und Produzentin. Schon damals zeigte sich, dass sie nicht nur unterhalten kann, sondern Menschen begeistert und Geschichten erzählt, die hängen bleiben. Diese Leidenschaft lebt sie längst auch als Autorin aus. Mit ihrem mittlerweile siebten Buch „Die Fuck-it-List-Challenge“ greift sie ein Thema auf, das viele von uns beschäftigt. Statt immer nur zu fragen: „Was muss ich noch alles erreichen?“, dreht sie den Spieß einfach um: „Wovon darf ich mich endlich verabschieden?“ Es geht um Leistungsdruck, um Erwartungen, um Rollenbilder und darum, den Mut zu haben, das eigene Leben nach den eigenen Regeln zu gestalten. Heute sprechen wir über fast drei Jahrzehnte Fernsehen und Radio, über Erfolge und Rückschläge, über den Mut, auch mal Nein zu sagen, und darüber, warum Loslassen manchmal der größte Schritt nach vorn sein kann. Ich freue mich auf eine Frau, die seit vielen Jahren zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Fernsehens gehört und deren Lachen so unglaublich ansteckend und mitreißend ist. Jetzt erzählt sie ihre Geschichte. Die Ruth Moschner Story. Los gehts https://www.ruth-moschner.de/ https://www.instagram.com/ruthmoschner https://x.com/ruthmoschner https://www.droemer-knaur.de/autor/ruth-moschner-3018555 https://www.instagram.com/jensherrmannofficial/?hl=de https://www.facebook.com/jens.herrmann.792 https://www.youtube.com/@JensHerrmann https://www.linkedin.com/in/jens-herrmann-9a6198136/ https://www.bbradio.de/ https://www.bbradio.de/shows/51d91f74-b052-42f5-978f-988dd1807ed9 https://www.instagram.com/bbradioofficial/ https://www.facebook.com/bbradioofficial https://www.tiktok.com/@bbradioofficial
FIFA tanzt nach Trumps Pfeife | Gelber Schein ab Tag 1: Merz traut niemandem | Männlichkeit in der Krise | CDU & Linke bald in Zwangsehe? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
FIFA tanzt nach Trumps Pfeife | Gelber Schein ab Tag 1: Merz traut niemandem | Männlichkeit in der Krise | CDU & Linke bald in Zwangsehe? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Was bedeutet es heute, ein Mann zu sein? Fabian Ceska arbeitet mit Männern daran, eigene Prägungen und Vorstellungen von Männlichkeit zu reflektieren. Von WDR 5.
In der heutigen Folge von „Ein Glas mit Lars“ spricht Chefredakteur Lars Reckermann mit Bäuerin Marion Roeden aus Boekzetelerfehn. Die 53 Jährige führt mit ihrer Familie einen Milchviehbetrieb mit rund 90 Kühen und setzt sich dafür ein, dass Frauen in der Landwirtschaft sichtbarer werden. Es geht um Rollenbilder, Familienleben auf dem Hof, Investitionen, Krisenjahre, Nachwuchs und die Frage: Wie bleibt man optimistisch, wenn der Betrieb jeden Tag weiterlaufen muss?
Der muslimische Mann als gewaltbereiter Macho – ein Klischee, das sich hartnäckig hält. Doch was sagt der Koran wirklich über Männlichkeit? Und was denken junge Muslime in der Schweiz? Eine Auseinandersetzung mit Stereotypen in Zeiten der «Manosphere». Geht es um das Geschlechterverhältnis im Islam, ist das Klischee schnell zur Hand: Der muslimische Mann unterdrückt seine Frau, verteidigt die Ehre der Familie wenn nötig mit Gewalt und hält wenig von Gleichberechtigung. Doch stimmen diese Klischees? Welche Vorstellungen von Männlichkeit bietet der Islam? Und welche Alternativen gäbe es? In «Perspektiven» sprechen wir mit Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide über sein neustes Buch «Jenseits der Härte – warum der Koran keine Machos kennt». Er zeigt auf, dass sich muslimische Vorstellungen von dominanter Männlichkeit durchaus auf die Religion beziehen. Etwa, wenn es darum geht, Frauen zu kontrollieren, weil sie sexuelle Versuchung verkörpern. Gleichzeitig, so Khorchide, bietet der Koran auch Alternativen: Männer, die sich verletzlich zeigen, die Verantwortung übernehmen und Demut und Barmherzigkeit in den Vordergrund stellen. Wie sich muslimische Männlichkeit in der Praxis zeigt, wissen Kambez Nuri und Ahmed Ajil. Kambez Nuri bietet als Sozialarbeiter Workshops an unter dem Titel «Männlichkeit, wer ist das?». Ahmed Ajil ist promovierter Kriminologe, forscht zu Radikalisierung und Einwanderung an der Universität Luzern. In ihrem Podcast «Keshmesh» sprechen sie über ihren Alltag als muslimische Männer in der Schweiz. In einer Zeit, in viel diskutiert wird über toxische Männlichkeit und die Faszination von traditionellen Rollenbilder der Mannosphere, schauen wir in «Perspektiven» hinter die Stereotype vom Macho im Islam und fragen, welche Vorbilder junge muslimische Männer haben. Zu Wort kommen: · Prof. Mouhanad Khorchide, Dekan der islamisch-theologischen Fakultät der Universität Münster. · Ahmed Ajil, Kriminologe, Forschungsmitarbeiter am religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern. · Kambez Nuri, Sozialarbeiter und Mitgründer der Fachstelle «Oh boy» Autorin: Nicole Freudiger Angaben zum Buch: Mouhanad Khorchide. Jenseits der Härte. Warum der Koran keine Machos kennt. Herder Verlag, 2026.
Kinder wachsen heute mit YouTube, TikTok und Co. auf. Aber was bedeutet es eigentlich, medienkompetent zu sein? Reicht es, die Bildschirmzeit zu begrenzen – oder müssen wir unsere Kinder vor allem darauf vorbereiten, Inhalte einzuordnen und kritisch zu hinterfragen? Genau darüber spricht Max in dieser Folge mit Dr. Maya Götz. Sie ist Medienwissenschaftlerin und erforscht seit Jahrzehnten, wie Medien Kinder und Jugendliche prägen. Gemeinsam schauen wir darauf, warum Jungen und Mädchen Medien oft unterschiedlich nutzen und weshalb es weniger Helden- und mehr Opfergeschichten braucht. Außerdem sprechen wir über Algorithmen, die Manosphere, problematische Rollenbilder in sozialen Medien und die Frage, ob ein Social-Media-Verbot wirklich hilft. Und für alle GZSZ-Fans unter euch klären wir, warum das Schauen von GZSZ und Co. in der Schwangerschaft beruhigend fürs Kind sein kann. Hier geht's zur ersten Folge mit Dr. Maya Götz: https://beste-vaterfreuden.podigee.io/406-neue-episode Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/beste_vaterfreuden Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Eine Studie der Universität Zürich zeigt: Jeder fünfte Mann in der Schweiz denkt, Männer seien Frauen überlegen und Gewalt gegen Frauen sei legitim. Verbreitet werden solche Rollenbilder unter anderem in der sogenannten «Manosphere», einem Online-Netzwerk, in dem oft frauenfeindliche und radikale Ansichten ausgetauscht werden. Mittlerweile hat das Thema auch die Schweizer Politik erreicht. Eine Gruppe von sechs männlichen Parlamentariern aus sechs Parteien hat ein Postulat eingereicht. Der Bundesrat muss nun aufzeigen, wie sich die Online-Radikalisierung von jungen Männern verhindern lässt und wie die Gewalt gegen Frauen eingedämmt werden kann. Warum wurden die Politiker aus den unterschiedlichen Parteien zusammen aktiv? Was kann die Gesellschaft gegen toxische Männlichkeit unternehmen? Und soll die Politik überhaupt eingreifen? Jacqueline Büchi, Leiterin des Ressorts «Reportagen und Storytelling» hat mit drei der Politiker gesprochen. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und erzählt, wie die Politiker gegen die toxische Männlichkeit vorgehen wollen. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Thema Männlichkeit Manosphere: SVP, SP und GLP kämpfen gegen toxische Männerbilder Studie: Jeder fünfte Schweizer Mann findet, Männer seien Frauen überlegen und Gewalt sei legitim Andrew Tate: Wer sind die Schweizer Tate-Boys? Männlichkeitsbilder und Geschlechterrollen im Wandel: Wann ist ein Mann ein Mann? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
380: In dieser Episode erzählt Claudia, was ihr zweiter Roman gerade mit ihr macht – und warum die Frage dahinter so viel tiefer geht als Schreiben. Was passiert, wenn wir uns nicht mehr über unsere Rollen definieren können? Wenn die Kinder ausziehen, ein Beruf sich verändert, eine Beziehung endet – wer bleibt dann? Claudia lädt ein zur vielleicht wichtigsten Frage der Lebensmitte: Nicht „Was will ich noch erreichen?“, sondern „Wer bin ich eigentlich?“ **Aus dieser Episode nimmst Du mit:** - Warum wir Tun und Sein so leicht verwechseln - Was es bedeutet, sich an sich selbst zu erinnern – statt sich neu erfinden zu müssen - Eine einfache Einladung, die mehr ist als eine Frage
Send us Fan MailWarum wir Warnsignale oft ignorieren und was die "Büchse der Pandora" damit zu tun hat In dieser Podcast-Episode spreche ich über die Metapher der Büchse der Pandora und darüber, weshalb viele Frauen nicht vor ihren Gefühlen Angst haben, sondern vor den Konsequenzen der Erkenntnisse, die daraus entstehen können.Oft wissen wir längst, dass uns etwas erschöpft, dass eine Beziehung nicht mehr nährt oder dass eine Sehnsucht nach Veränderung in uns lebt. Doch zwischen Wahrnehmen und Handeln liegt ein wichtiger Schritt: Ehrlichkeit.Du erfährst:warum Gefühle wertvolle Informationen sindweshalb Veränderung oft Loyalitätskonflikte auslöstwarum Vertrautheit häufig stärker wirkt als Glückwie das Yin-Prinzip einen bewussten Umgang mit Gefühlen unterstütztweshalb nicht jede Erkenntnis sofortige Konsequenzen verlangtDiese Folge lädt dich ein, deiner inneren Wahrheit ein Stück näher zu kommen und die Verbindung zu dir selbst zu stärken.00:00 Einführung und persönliche Geschichte00:37 Die Büchse der Pandora und ihre Bedeutung06:16 Angst vor Gefühlen oder Angst vor der Wahrheit dahinter?07:38 Gefühle sind Informationen14:04 Wir fürchten die Konsequenzen unserer Gefühle19:50 Loyalität, Rollenbilder und innere Konflikte25:45 Ehrlichkeit schafft Verantwortung28:01 Die Hoffnung in der Büchse der Pandora29:21 Gefühle sind eine Einladung zur Ehrlichkeit31:27 Die entscheidende Frage: Bleibst du bei dir, wenn die Büchse offen ist? Meine Links für dich: Free WebinarYin-Prinzip, Seminare, Retreats + CoachingsInstagramFacebookBuch Das Yin-PrinzipMöchtest Du mehr zu einem bestimmten Thema hören, soll ich einen bestimmten Gast einladen oder möchtest Du selbst zu Gast im Yin-Magazin sein – dann schick mir gerne eine Nachricht per E-Mail an info@danielahutter.com oder via WhatsApp: +436642250429.
Viele Frauen kommen an einen Punkt, an dem sie spüren: So wie bisher soll es nicht weitergehen. Die Kinder werden selbstständiger, berufliche Wege fühlen sich nicht mehr stimmig an und gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach etwas Neuem. Doch was genau das sein soll, bleibt oft zunächst unklar. In dieser inspirierenden Podcastfolge sprechen wir mit Hilke von Pelchrzim, Gründerin von Dream Out Loud, über die Chancen, die in der Lebensmitte auf Frauen warten. Gemeinsam beleuchten wir, warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt sein kann, sich selbst wieder in den Mittelpunkt zu stellen, alte Rollenbilder zu hinterfragen und den eigenen Träumen Raum zu geben. Es geht um Selbstwert, Mut, Neuanfang und die Frage, warum viele Frauen ihre eigenen Stärken oft unterschätzen. Hilke zeigt auf, wie wichtig es ist, zunächst wieder ins eigene Sein zu finden, bevor berufliche oder persönliche Neuorientierung gelingen kann. Dabei wird deutlich: Die größte Veränderung beginnt nicht im Außen, sondern in der Beziehung zu sich selbst. Eine Folge für alle Frauen, die spüren, dass noch mehr möglich ist, die sich nach neuer Erfüllung sehnen und bereit sind, ihre nächste Lebensphase bewusst zu gestalten. Denn manchmal beginnt ein völlig neues Kapitel genau dort, wo andere glauben, die wichtigsten Geschichten seien bereits erzählt. Mehr zu Hilke erfährst Du hier: https://dream-out-loud.de/
In dieser Spezial-Folge von „Ganz offen gesagt“ aus der Reihe "Was lernen wir durch Trump?" führt Host Michel Reimon durch ein Gespräch mit Julia Ebner und Barbara Haas über den Rechtsruck in den USA und seine Übertragung nach Europa, insbesondere über Netzwerke rund um Donald Trump, Peter Thiel und christlich-fundamentalistische Akteure. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass extrem konservative Narrative – von „Remigration“ über den „großen Austausch“ bis zu antifeministischen Familienbildern – aus Online-Randzonen in den gesellschaftlichen Mainstream wandern. Julia Ebner schildert, wie sie undercover in rechtsextremen und islamistischen Gruppen recherchiert hat und wie sehr Verschwörungsmythen inzwischen in hohe politische Ebenen vorgedrungen sind. Barbara Haas erklärt, wie Treadwives-Influencerinnen und konservative „Bullshit mit Blümchenkleid“-Ästhetik traditionelle Rollenbilder als persönlichen Lifestyle und vermeintliche Selbstermächtigung verkaufen, während sie politisch Frauenrechte unterminieren. Die Runde analysiert den Boom christlicher Influencer:innen im deutschsprachigen Raum, die Unterordnung der Frau als „gutes Christinnentum“ framen und von Social-Media-Algorithmen verstärkt werden, sowie die strategische Öffnung von FPÖ und AfD gegenüber religiöser Rhetorik. Ein zentrales Thema ist die Krise der Männlichkeit: von Luxmaxing, Fitnesskult und aggressiven Männlichkeitsmythen bis zur politischen Instrumentalisierung von Mixed Martial Arts und Käfigkämpfen im Umfeld von Donald Trump. Reimon, Ebner und Haas diskutieren, wie wahrgenommene Statusverluste, ökonomischer Druck, Krisenerfahrungen und KI-Angst junge Männer für autoritäre und misogyne Ideologien anfällig machen. Am Ende steht die Frage, was Europa von der Entwicklung in den USA lernen kann: etwa besser auf die Sorgen junger Männer zu reagieren, soziale Sicherungssysteme als demokratischen Schutzschild zu stärken und feministische, liberale Antworten schneller und attraktiver zu kommunizieren, bevor sich autoritäre Bewegungen verfestigen. Links zur Folge: Buch "Massenradikalisierung" von Julia Ebner (Suhrkamp) Buch "Bullshit mit Blümchenkleid" von Barbara Haas (Ueberreuter) Ganz offen gesagt #19 2026 Was lernen wir von Trump Teil 1 Ganz offen gesagt #40 2026 Was lernen wir von Trump Teil 2 Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Donkey Days | Schwestern im Dauerstreit: Schwarze Komödie über Familie und Rivalität „Donkey Days“ startet am 25. Juni in den Kinos und ist eine schwarze Komödie über Schwesternbeziehungen, familiäre Spannungen und gesellschaftliche Rollenbilder. Anna und Charlotte stehen seit ihrer Kindheit in einem von Konkurrenz geprägten Verhältnis, das vor allem durch ihre Mutter Ines verstärkt wurde, die die Schwestern immer wieder gegeneinander ausspielt. Nach Jahren kehren die beiden – die eine unangepasst und queer, die andere erfolgreiche Geschäftsfrau – in ihr Elternhaus in Norddeutschland zurück, wo alte Konflikte und verdrängte Erinnerungen erneut aufbrechen. Ein zentrales Rätsel bildet die Frage nach einer versteckten Asche sowie einer Verbindung zu einer Eselfarm in Ungarn, während sich die Schwestern im Zuge der Aufarbeitung ihrer Familiengeschichte wieder annähern. Der Film von Regisseurin Rosanne Pel verbindet absurden Humor mit einem modernen Familienfilm über verdrängte Wahrheiten und emotionale Neuausrichtung. Laura zeigte sich davon sehr angetan, während Stu keinen richtigen Zugang zur Indie-Komödie fand – was sie genau diskutieren, erfährt man im Podcast. Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Lauras Website Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen. Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Rosa für Mädchen, Blau für Jungs: Woher kommen diese Regeln? Die Musikerin Suli Puschban spricht im Kinderpodcast „Ole schaut hin“ über alte Rollenbilder und warum es sich lohnt, sie zu hinterfragen.
Wir diskutieren ein neues Arbeitszeitmodell, es gibt News für alle Investor:innen und Du erfährst, wann es sinnvoll sein kann, einen Index von mehreren Anbietern im Depot zu haben. Im Let's talk about (01:34) sprechen Swetlana und Alicia über potenzielle Auswirkungen einer 32-Stunden-Woche für alle: Verstärkt das etablierte Rollenbilder oder könnte das die Lösung für mehr Gleichberechtigung in Beziehungen und Familien sein? Überwiegen die positiven Effekte oder könnte das Modell auch Gefahren für die deutsche Wirtschaft mit sich bringen? Deep Dive (15:12): Ab 01.07.2026 tritt ein neues EU-Verbot in Kraft und Banken und Broker dürfen die PFOF-Logik nicht mehr nutzen. Was hinter dem Payment-for-Order-Flow-Begriff steckt, wer davon profitiert und wie sich das Verbot auf Deine Transaktionen an der Börse auswirken könnte, erfährst Du im Gespräch mit unserem comdirect-Kollegen Marcus. In der Community Corner (30:45) beantwortet Swetlana die Frage, ob und wann es sinnvoll sein kann, einen Index über verschiedene Produkte und Emittenten zu besparen und inwieweit das FIFO-Prinzip hier eine Rolle spielen kann. Bleib mit uns in Kontakt! App: https://finanzheldinnen.comdirect.de Website: https://finanz-heldinnen.de/ Instagram: https://www.instagram.com/finanzheldinnen/ Workbook: https://finanz-heldinnen.de/workbook
Vor mehr als 300 Jahren flohen Tausende Menschen aus der Pfalz und dem Südwesten nach Irland: ein kaum bekanntes Kapitel europäischer Geschichte. Die Uraufführung „Refuge“ am Mainzer Staatstheater schlägt eine Brücke zwischen der Auswanderung pfälzischer Protestanten im Jahr 1709 und einer heutigen Fluchtgeschichte aus Afghanistan. Am fiktiven Schicksal einer Auswandererfamilie zeigt Dramatikerin Deirdre Kinahan, wann Menschen auf der Flucht die Hoffnung auf einen Neuanfang mitbringen und wo Vorurteile, Besitzdenken und patriarchale Rollenbilder auftauchen. Ein berührender Theaterabend mit irisch-deutschem Ensemble, der lange nachwirkt.
Difan Xu hat vermutlich nie besonders viel Energie darauf verwendet, dem Bild zu entsprechen, das andere von einer Sommelière erwarten. Das fällt auf, weil die Weinwelt seit jeher eine gewisse Vorliebe für Rollenbilder besitzt. Es gibt den unnahbaren Experten, den wandelnden Jahrgangskatalog, den Hüter geheimer Kellerbestände und den Mann – meistens ist es tatsächlich ein Mann –, der nach drei Minuten Gespräch den Eindruck vermittelt, als würde er seit seiner Geburt in einem Burgunderfass wohnen. Die Weinbranche hat sich über Jahrzehnte ihre eigenen Rituale geschaffen, ihre eigene Sprache, ihre eigenen Formen der Zugehörigkeit. Wer dazugehört, versteht die Codes. Wer sie nicht versteht, fühlt sich oft schon nach wenigen Minuten wie ein Tourist im falschen Stadtviertel. Difan Xu wirkt, als hätte sie diese Spielregeln irgendwann registriert und anschließend beschlossen, sich nicht weiter davon beeindrucken zu lassen. Viele Fachleute beginnen mit Menschen und enden bei Produkten. Die Aufmerksamkeit verschiebt sich. Plötzlich geht es um Etiketten und Namen. Das Gespräch wird technischer, präziser, detaillierter. Daran ist nichts falsch. Fachwissen gehört schließlich zum Beruf. Irgendwann besteht jedoch die Gefahr, dass man sich stärker für den Wein interessiert als für die Person, die ihn trinken soll. Bei Difan Xu hat diese Verschiebung nie stattgefunden. Vielleicht liegt das daran, dass sie Wein grundsätzlich anders betrachtet. Kaum ein anderes Genussmittel besitzt eine vergleichbare Fähigkeit, Unsicherheit auszulösen. Niemand entschuldigt sich dafür, wenig über Kartoffeln zu wissen. Wein passiert genau das ständig. Menschen entschuldigen sich für ihre Vorlieben. Sie rechtfertigen ihren Geschmack. Sie haben Angst, die falsche Frage zu stellen oder die falsche Flasche auszuwählen. Dort beginnt die eigentliche Stärke von Difan Xu. Sie scheint verstanden zu haben, dass die meisten Gäste nicht nach einem perfekten Wein suchen. Sie suchen Sicherheit. Nicht die Sicherheit, den besten Jahrgang ausgewählt zu haben. Sondern die Sicherheit, willkommen zu sein. Die Sicherheit, dass niemand über sie urteilt. Die Sicherheit, dass ihre Vorlieben ernst genommen werden. Das klingt selbstverständlich. Ist es aber nicht. Wobei, bei Difan schon. Genau an diesem Punkt wird aus einer Sommelière wie Difan Xu, eine Übersetzerin. Denn eine große Weinübersetzerin bewegt sich ständig zwischen zwei Welten, die einander näher sind, als sie glauben, und sich dennoch regelmäßig missverstehen. Auf der einen Seite steht der Wein. Nicht als Produkt, sondern als Ergebnis zahlloser Entscheidungen. Auf der anderen Seite steht der Gast. Auch er bringt eine Geschichte mit an den Tisch. Erfahrungen, Vorlieben, Unsicherheiten, Erinnerungen und Erwartungen. Eine perfekte Weinübersetzerin, wie Difan versteht beide Seiten. Und genau darin liegt die höchste Form dieses Berufs. Eine perfekte Weinübersetzerin macht Wein nicht kleiner. Sie vereinfacht ihn nicht. Sie nimmt ihm weder seine Tiefe noch seine Komplexität. Stattdessen verkleinert sie die Distanz zwischen Wein und Mensch.
Mit Schauspieler Klaus Nierhoff spreche ich unter dem Motto „Groß. Stark. Queer.“ über seinen Weg durch die Film- und Fernsehbranche, über Sichtbarkeit, Rollenbilder und seine ganz persönlichen Erfahrungen als Schauspieler. Außerdem sprechen wir über den neuen Dennis-Gansel-Film The Prototype mit Teddy Teclebrhan, in dem er mitspielt und der 2027 bei Amazon erscheinen soll. Ein offenes Gespräch über Karriere, Erfolg und die Frage, ob man seine Ziele irgendwann erreicht hat. Foto: © Robert Recker
SHOWNOTES:Viele Menschen funktionieren – im Beruf, in Beziehungen, im Alltag. Doch was passiert, wenn wir das ständige Streben, die Erwartungen und die Rollenbilder ablegen? Wer sind wir dann eigentlich?Im Gespräch mit dem Philosophen und Autor Dr. Kai Hoffmann sprechen wir über Ego und Selbst, über Heidegger und Zen-Buddhismus und darüber, was existenzielle Selbstakzeptanz wirklich bedeutet. Eine Folge über die Kunst, weniger werden zu wollen – und mehr zu sein.------------------------------------------------------Zum Buch "Existenzielle SelbstakzeptanzZur Website von Kai Hoffmann------------------------------------------------------Interessierst du dich für ein 1:1 -Coaching oder ein Workshop-Angebot?Buche hier jetzt dein kostenloses Beratungsgespräch mit MichaelDu kämpfst mit Lampenfieber und Redeangst?Hier Ratgeber "Lampenfieber als Superkraft" downloaden:Du möchtest mehr erfahren?Hier gehts zu Michaels Website
VGSD Story - Selbstständige über ihre größten Herausforderungen
Was passiert, wenn Mutter und Tochter nicht nur Familie sind, sondern auch gemeinsam ein Unternehmen führen? In dieser Folge von VGSD Story spreche ich mit Bianca und Phoenix über ihre außergewöhnliche Reise als Unternehmerinnen. Die beiden arbeiten seit mehreren Jahren Seite an Seite und haben dabei eine besondere Form der Zusammenarbeit entwickelt, die weit über klassische Rollenbilder hinausgeht. Wir sprechen über Vertrauen, Freiraum und persönliche Entwicklung. Darüber, warum Phoenix sich gegen Studium und klassischen Karriereweg entschieden hat, wie Bianca ihre Tochter von klein auf begleitet hat und welche Herausforderungen entstehen, wenn Familie und Business miteinander verschmelzen. Besonders spannend ist der Blick auf zwei Generationen von Unternehmerinnen, die unterschiedliche Erfahrungen, Sichtweisen und Stärken mitbringen und daraus etwas Gemeinsames geschaffen haben. In dieser Episode erfährst du: - wie aus einem Angebot ein gemeinsames Unternehmen wurde - warum Vertrauen wichtiger sein kann als Kontrolle - welche Rolle Freiheit in der Entwicklung junger Menschen spielt - wie Mutter und Tochter Konflikte und unterschiedliche Perspektiven meistern - weshalb klassische Karrierewege nicht für jeden die beste Lösung sind - was beide voneinander gelernt haben - welche Bedeutung Vision, Wachstum und persönliche Entwicklung für ihren Erfolg haben Eine ehrliche, inspirierende und sehr persönliche Folge über Unternehmertum, Familie und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Viel Vergnügen beim Hören.
Von musikalischen Wurzeln bis zum EM-Gold auf dem Eis: Marc Sway und Sarah van Berkel haben auf sehr unterschiedlichen Bühnen gelebt, gekämpft und geglänzt. Beide kennen das Rampenlicht und den Druck der Öffentlichkeit. Bei Dani Fohrler geben sie Einblick in ihre Lebensgeschichten. Marc Sway (46), Sänger und Songwriter Marc Sway ist der Sohn eines Schweizers und einer Brasilianerin. Aufgewachsen ist er zweisprachig und mit mehreren kulturellen Wurzeln, die bis heute sein Leben und seine Musik prägen. Heimat ist für ihn kein eindeutiger Ort, sondern etwas Bewegliches: Schweiz, Brasilien, Familie, Bühne, Küche und Musik gehören alle dazu. Schon früh wurde aus Stefan Bachofen der Künstler Marc Sway. Ein Plattenvertrag in Deutschland öffnete ihm die Tür zur professionellen Popkarriere. Doch statt alles auf eine internationale Laufbahn zu setzen, entschied er sich bewusst für den Aufbau in der Schweiz – und für ein Leben, in dem Familie und Vaterschaft nicht am Rand stehen. Seine Frau Severine ist seit Jugendzeiten an seiner Seite, seine beiden Töchter sind inzwischen behutsam Teil seines künstlerischen Kosmos geworden. Auf der Bühne wirkt Marc Sway warm, farbig und lebensfreudig. Gleichzeitig beschreibt er sich als empfindsam, sensibel und rückzugsbedürftig. In seiner Musik sucht er Verbindung: Menschen zusammenbringen, gemeinsam singen, tanzen, essen und feiern – das ist sein Leben. _________________________________ Sarah van Berkel (41), ehemalige Eiskunstläuferin und Europameisterin Sarah van Berkel, vielen noch als Sarah Meier bekannt, stand schon als Vierjährige auf dem Eis. Früh trat sie in eine Welt ein, in der Körper, Ausdruck, Leistung und Bewertung eng miteinander verbunden sind. Ihre Karriere führte sie bis an die europäische Spitze: 2011 gewann sie EM-Gold – ausgerechnet in ihrem letzten Wettkampf. Es war ein perfekter sportlicher Abschied vor heimischem Publikum. Hinter der Eleganz auf dem Eis standen Disziplin, Schmerzen und schwierige Entscheidungen. Immer wieder erlebte sie Verletzungskrisen. Trotz der Rollenbilder im Eiskunstlauf war Sarah van Berkel nie einfach die «Eisprinzessin». Sie widersetzte sich früh den Erwartungen, wie eine Eiskunstläuferin zu sein habe. Nach dem Rücktritt wechselte sie die Perspektive und liess sich zur Journalistin ausbilden. Heute arbeitet sie in der Sportkommunikation und im Umfeld von Art on Ice. Sarah van Berkel lebt mit ihrem Mann Jan und zwei Söhnen im Aargau. Die grosse Bühne steht heute nicht mehr im Zentrum – wichtiger geworden sind Familie, Alltag und ihre Selbstständigkeit im Beruf. ____________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat. ________________________________________
Wann fühlt sich eine Entscheidung fair an und wann nur theoretisch gerecht? Genau darum geht es in dieser Folge. Zwischen Dispo-Gefühlen, Elternzeit und einer praktischen Community-Frage wird deutlich, dass finanzielle Entscheidungen oft genauso emotional wie organisatorisch sind. Let's talk about (02:03) - Warum ein kleiner Betrag im Minus bei manchen Stress auslöst und andere gelassen bleiben - Wie viel Sicherheit ein Dispo bieten kann und wo seine Grenzen liegen Deep Dive (13:00) - Elternzeit zwischen Wunsch und Wirklichkeit - Mental Load, Rollenbilder und die Frage, ob 50/50 überhaupt das richtige Ziel ist - Welche organisatorischen und finanziellen Modelle finanz-heldin Kim persönlich im Familienalltag helfen Community Corner (45:17) - Kann ein Depot-Verrechnungskonto mit Zinsen als Tagesgeldersatz dienen? - Worauf Du dabei achten solltest Rentenlücke berechnen und herausfinden, wie Du sie schließen kannst mit der finanz-heldinnen App: https://finanzheldinnen.comdirect.de/ Kennst Du schon unser finanz-heldinnen Workbook? Hier geht es zu unserem Buch, das Dich Schritt für Schritt auf Deinem Weg zur finanz-heldin begleitet: https://finanz-heldinnen.de/workbook Tägliche Inspiration und geballtes Finanzwissen findest Du auf dem finanz-heldinnen Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/finanzheldinnen/ Und wenn Du Dich tiefer in Themen einlesen willst, dann schau Dir doch mal unsere Beiträge, Interviews und Checklisten auf unserer Website an: https://finanz-heldinnen.de/
Sara Telek ist Schiedsrichterin und behauptet sich auf einer der lautesten und von Männern dominierten Bühnen des Sports. 18 Jahre Erfahrung, viele Spiele, Entscheidungen in Sekunden und ein Weg, der alles andere als geradlinig war. Denn eigentlich kommt Sara aus der Kunstwelt: Musik, Tanz, Bühne. Wie kam sie zum Fußball? Mit 14 begann alles auf dem Schulhof, und genau ab da wurde es spannend. Aus einer kreativen Jugendlichen wird eine Pionierin in der österreichischen Männer-Bundesliga. Aber, wie fühlt es sich an, als erste Frau dort auf dem Platz zu stehen? Und was passiert, wenn du plötzlich nicht nur Entscheidungen treffen musst, sondern auch ständig beweisen musst, dass du überhaupt „dorthin gehörst“? Darüber sprechen wir in dieser Podcastfolge: Ihr erstes Spiel als Schiedsrichterin (inklusive „Abseits“ Moment). Den Sprung vom Kicken im Park zur FIFA-Ebene. Über Sexismus am Spielfeldrand und wie sie damit umgeht. Warum Sichtbarkeit im Frauensport alles verändert und was sie heute jungen Menschen raten würde, die „einfach anfangen“ wollen Ein Satz aus dem Gespräch bleibt besonders hängen: „Wenn du es nicht siehst, glaubst du auch nicht, dass du es sein kannst.“ Sara ist nicht nur Schiedsrichterin, sondern auch ein Beispiel dafür, wie Sichtbarkeit und Mut dazu beitragen, traditionelle Rollenbilder im Sport zu verändern.
In einer besseren Welt wäre Stutenbissigkeit nicht mehr als ein Begriff, der unter den Top 5 der Boomerwörter 2026 gelandet ist.Eine schwache Erinnerung an die Zeit, in der Frauen in Vorstandssitzungen allenfalls für die Versorgung mit Filterkaffee und Kaffeeweisser zuständig waren, sonst aber keine tragende Rolle gespielt haben.Surprise: Leider nicht.Denn noch immer machen sich Frauen gegenseitig das Leben schwer auf der Jagd nach einem angesehenen Plätzchen in der Gesellschaft.Der Konkurrenzkampf zwischen Frauen wird eher selten über ein illegales Autorennen oder Armdrücken verhandelt.Das können wir subtiler!Wer als Frau geschätzt werden will, ist am besten leise, dünn, eine aufopfernde Mutter mit Sinn fürs gemütliche Heim.Und darin die beste zu werden, heißt vor allen Dingen, die Konkurrenz zu entwerten.In dieser Folge kärchern wir die toxische Weiblichkeit mit mindestens 160 Bar und 500 Liter Trinkwasser aus euch heraus.Und mit der Hilfe von Elena Carrière. 2016 ist sie eher nebenbei in die 11. Staffel „Germany's Next Topmodel“ gestolpert und als zweitplatzierte wieder raus.Elena war menschgewordener Rage Bait, bevor es das Wort überhaupt gab.Das Format ist ja eh schon ein Beispiel für toxisches Verhalten unter Frauen unter Laborbedingungen. An Elena haben sich die Mitkandidatinnen aber noch einmal ganz besonders sorgfältig abgearbeitet.Im Flexikon erzählt sie, wie sie das damals empfunden hat, wie wichtig es ihr heute ist, patriarchale Strukturen zu hinterfragen, am eigenen Selbstwert zu arbeiten und Frauencommunities zu stärken.Für diese Verbundenheit unter Frauen plädiert auch Dr. Franziska Schutzbach, „Revolution der Verbundenheit – wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändert“ ist eines der neueren Bücher der Geschlechterforscherin.Sie beschreibt weibliches Konkurrenzverhalten als historisch gewachsen. Ökonomisch und gesellschaftlich war der weibliche Lebensweg schon immer an einen Mann gebunden. Es hat sich einiges getan, einiges aber auch nicht,Auch heute fördern Männer andere Männer.Wer da keinen Bock drauf hat, muss was tun. Und das funktioniert nur in der gegenseitigen Unterstützung. Gesellschaftlich, beruflich, politisch oder in der Familie und unter Freundinnen.Die Links zur Folge:Studie unbezahlte Arbeit:https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/unbezahlte-arbeit-frauen-leisten-mehr-stunden-ab-als-maenner/24309240.htmlEpstein Files – Jagd nach Models in Europa:https://www.ardmediathek.de/video/epstein-files-jagd-nach-models-in-europa/epstein-files-jagd-nach-models-in-europa/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9lMzFjYzdjNS1lNzBhLTQyOWItOGU0ZS04MGY0N2M0NjVhZTZfZ2FuemVTZW5kdW5nWas Deutschland verbindet:https://www.ardmediathek.de/video/was-deutschland-verbindet/was-deutschland-verbindet/ard/MGJjZmFhNTEtZjA0OC00NDRmLThjOWMtNmVkNjk0YmEzNGI4KI Job Futuromat: https://job-futuromat.iab.de/faq.html(00:00:00) Intro(00:00:04) Einstieg: Frauenanteil im Management & persönliche Erfahrungen mit Neid unter Frauen(00:03:20) Was ist toxische Weiblichkeit?(00:03:32) Die fünf Typen toxischer Weiblichkeit nach Sophia Fritz(00:11:56) Vorstellung der Flexpertinnen: Elena Carrière & Franziska Schutzbach(00:13:37) Elena Carrière: Erfahrungen bei Germany's Next Topmodel(00:18:00) Elenas Selbstreflexion: Pick-Me-Girl, Selbstliebe & der Typ "Bitch"(00:22:05) Frauenfreundschaften: Elenas Weg von Ablehnung zu Wertschätzung(00:26:27) Schönheitsideale, Ozempic & Social-Media-Druck auf Frauen(00:33:29) Franziska Schutzbach: Strukturelle Ursachen von Konkurrenz unter Frauen(00:38:28) Männer fördern Männer – Homosozialität & fehlende Sichtbarkeit von Frauen(00:42:09) Historische Wurzeln: Warum Konkurrenz unter Frauen systembedingt ist(00:44:57) Internalisierter Frauenhass & Bewertungskultur (00:49:39) Lösungsansätze: Weibliche Solidarität, Verbundenheit & Fazit(00:55:10) Ausblick auf die nächste Folge
In dieser Episode spreche ich mit Jessica Liebe über die Herausforderungen und Chancen, die Frauen heute zwischen Selbstverwirklichung, Familie und Karriere erleben. Wir tauchen tief ein in Themen wie echte Selbstverantwortung, den Wandel weiblicher Rollenbilder und warum Spiritualität manchmal mehr verwirrt als heilt. Gemeinsam reflektieren wir, wie Homöopathie, integrative Medizin und bewusste Beziehungsgestaltung Frauen stärken können. https://gesundheitsteam-liebe.de/
Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus. Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026
Informatik klingt für viele immer noch nach Keller, Code und Klischees. Dr. Lea Schönberger möchte genau dieses Bild verändern – und zwar mit Vintage-Look, Polka Dots, klarer Haltung und ihrem Podcast „Informatik für die moderne Hausfrau“.
Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus. Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026
A & O Hotline mit Olivia von Platen & Anahita RehbeinIn der heutigen Folge gibt's ein ehrliches kleines Life-Update und eine Stunde ungefilterten Girls Talk. Wir haben uns gegenseitig Fragen gestellt, die uns aktuell beschäftigen – von gesellschaftlichen Themen bis hin zu ganz alltäglichen Gedanken.Warum ist die Geburtenrate so niedrig wie nie? Wie stehen wir zu einer möglichen Pflicht für das letzte Kita-Jahr? Was sind unsere größten Red Flags bei Männern – und welche Green Flags finden wir wirklich attraktiv? Außerdem sprechen wir über Beziehungen, Familie, Mental Load, moderne Rollenbilder und all die kleinen Gedanken, die man normalerweise nur mit Freundinnen teilt.Eine gemütliche, ehrliche Folge zwischen Tiefgang, Meinung und ganz viel Alltagschaos.
Wie empfinden es Männer, wenn Frauen den ersten Schritt machen? Selbstbewusst, ehrlich und authentisch oder doch eher "zu viel“ und unangenehm? Sind es veraltete Rollenbilder, die uns bei Dating aufhalten und in gewohnte Muster bringen oder ist es vielleicht auch eher die eigene Unsicherheit? Wie würden wir uns verhalten? Würde Tommy es gut finden, wenn ihn eine Frau anspricht und würde Ischtar wiederum den Move bei anderen machen? Nachrichten an hey@paarspektiven.deCODES:https://linktr.ee/paarspektiven Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
„Sei nett. Sei höflich. Sei nicht so empfindlich.“Viele Frauen kennen diese Sätze – oft schon seit ihrer Kindheit. Doch was passiert, wenn man beginnt, diese Prägungen zu hinterfragen?In dieser Folge von Frauenstimmen spreche ich mit der Journalistin und Autorin Evelyn Höllrigl über Mikrofeminismus – also über die kleinen alltäglichen Situationen, in denen Gleichberechtigung beginnt oder eben verhindert wird.Es geht um Sprache, Rollenbilder, weibliche Sozialisation, höfliches Weglächeln, „Mädelsabende“, vorgetäuschte Orgasmen, Raum einnehmen, weibliche Wut und die Frage, warum Frauen oft als „zickig“ gelten, sobald sie Grenzen setzen.Ein kluges und ehrliches Gespräch darüber, warum Feminismus nicht erst auf Demonstrationen beginnt – sondern mitten im Alltag. Und warum Frauen sich erlauben dürfen, unbequem zu sein.Mehr zu Evelyn Höllrigl:Evelyn Höllrigl bei Instagram www.littlepaperplane.netThe Daily Feminist (Buch)Mehr zu Ildikó von Kürthy:www.ildikovonkuerthy.deIldikó von Kürthy bei Facebook und Instagram(Hör-)Bücher von Ildikó von Kürthy:Alt genug (Buch und Hörbuch)Eine halbe Ewigkeit (Buch und Hörbuch)Mondscheintarif (Buch und Hörbuch)Morgen kann kommen (Buch und Hörbuch)Es wird Zeit (Buch und Hörbuch)Weitere Bücher und HörbücherWenn ihr Bookbeat ausprobieren möchtet, dann könnt ihr das jetzt bis zum 15.06.2026 mit meinem Code FRAUENSTIMMEN26 ganz einfach tun.Der Link lautet: bookbeat.de/frauenstimmen26Mein Code funktioniert zum ersten Mal sogar auch für all jene, die Bookbeat schon mal hatten, vorausgesetzt, sie hatten in den letzten sechs Monaten kein aktives Abo Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Autorin Daniela Dröscher spricht mit Host Julia Schmidt-Jortzig über das Finden der eigenen Sprechstimme in der Lebensmitte und ihren langen Weg dorthin – über familiären Prägungen, Tabus und den Performance-Druck sozialer Aufsteiger:innen, der sie jahrelang verstummen ließ. Über achtsames Zuhören, das Gute an Missverständnissen – und ihre Erkenntnis, dass Sprechen vor allem dazu da ist Verbindung zu schaffen - auch in der Gesellschaft. Ein Plädoyer sich, seine Herkunft und Klasse zu zeigen und die politische Kraft des Sprechens in der Lebensmitte endlich nutzen.
► Tickets für unsere Tour: https://www.eventim.de/artist/die-deutschenIn dieser tiefgründigen und unterhaltsamen Diskussion treffen sich Halid, Nizar und Shayan zu einem echten Austausch über die deutsche Comedy-Szene. Wir beleuchten das Spannungsfeld zwischen klassischem Standup-Programm und dem aktuellen Trend zum Crowdwork. Warum ist es so schwer, auf der Bühne authentisch zu bleiben? Wie wichtig sind Rollenbilder für den Erfolg, wie man es bei Teddy Teclebrhan sieht, und was unterscheidet kommerzielle Bühnenshows von der eigenen Comedy-Identität? Neben ernsten Themen wie dem Kodex des Witze-Schreibens und der Angst vor dem Scheitern kommen auch die skurrilsten Anekdoten aus dem Backstage-Bereich nicht zu kurz. Wir sprechen über den 'Ritterschlag' von Legenden wie Kaya Yanar, die Entwicklung des eigenen Stils und die Herausforderung, als Comedian ein dickes Fell zu bewahren. Diese Analyse bietet sowohl angehenden Comedians als auch Comedy-Fans einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Branche und beleuchtet den harten Weg zum Erfolg auf den großen Bühnen Deutschlands.Alle Kanäle | Halid Rizvanovichttps://www.instagram.com/halid.tv/https://www.tiktok.com/@der_halid.tv#PAWIR Podcast:https://open.spotify.com/show/7h2Aec0hAe2ngAD5Hdrs5XAlle Kanäle | Die Deutschen► Folgt uns: https://linktr.ee/diedeutschen► Werdet Teil der Community auf Patreon: http://www.patreon.com/diedeutschenpodcast/membership
In einer Welt, die sich nach Einfachheit, Stabilität und Orientierung sehnt, lockt der Tradwife-Trend mit Bildern von heimeligen Haushalten, selbstgebackenem Brot und scheinbar perfekten Familienleben. Auf Social Media wird traditionelle Care-Arbeit zunehmend als ästhetischer Lifestyle inszeniert. Doch was verbirgt sich wirklich hinter den perfekt kuratierten Fassaden? Gemeinsam mit Host Anna-Lisa Bier spricht die Journalistin und Autorin Barbara Haas über die komplexen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Dimensionen des Tradwife-Phänomens. Ausgangspunkt ist ihr Buch Bullshit mit Pünktchenkleid, in dem sie zeigt, warum die Sehnsucht nach den „guten alten Zeiten“ weit mehr ist als nur ein harmloser Internettrend. Im Gespräch geht es um romantisierte Rollenbilder, finanzielle Abhängigkeiten, den Druck moderner Leistungsgesellschaften und die Frage, warum konservative Bewegungen und politische Akteure genau diese Bilder für ihre eigenen Narrative nutzen. Weiterführende Links: Buch: „Bullshit mit Blümchenkleid“ von Barbara Haas Trailer zur Netflix Doku: "Inside Manosphere"ZDFinfo Dokumentation über Tradwives und die Organisation Turning Point USA Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Nora und Natascha sprechen in dieser Folge über Geld, Mutterschaft und die Frage, warum finanzielle Selbstbestimmung für Frauen so wichtig ist. Gemeinsam schauen sie darauf, weshalb gerade Mütter in Deutschland oft finanziell benachteiligt werden, wie tief alte Rollenbilder noch in uns sitzen und warum viele Frauen beim Thema Finanzen immer noch Angst haben, Fehler zu machen. Es geht um Care-Arbeit, die sogenannte „Motherhood Penalty“, finanzielle Abhängigkeit in Beziehungen, Altersvorsorge, ETFs und den Druck, immer alles perfekt machen zu müssen. Gleichzeitig sprechen die beiden aber auch darüber, wie empowernd es sein kann, sich endlich mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen — nicht nur für sich selbst, sondern auch als Vorbild für die eigenen Kinder. Ein ehrliches, persönliches und gleichzeitig augenöffnendes Gespräch über Selbstwert, Verantwortung und die Freiheit, das eigene Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Natascha Wegelin, Madame Moneypenney || (Gast): ➡️https://www.instagram.com/madamemoneypenny Nora Becker (Host): ➡️ https://www.instagram.com/norabeckervocals/ Ihr habt Fragen zu unseren Werbepartner, Gewinnspiele oder Codes? Hier entlang: ➡️ https://www.echtemamas.de/podcast-shownotes/
Warum ist Richard Löwenherz bis heute ein Popkultur-Star? Was verraten frühneuzeitliche Studentenromane über Rollenbilder? Und warum ist das Mittelalter viel weniger eindeutig, als es Klischees vermuten lassen? Marvin ist bei Adam von Kaptorga zu Gast und spricht über Geschichtsbilder, Quellen, Reenactment, Klöster, Kreuzzüge und die Frage, wie Vergangenheit erzählt, erinnert und manchmal gründlich missverstanden wird. Es geht um Heldenmythen, religiöse Lebenswelten, höfische Ideale, kuriose Quellenfunde und die Lust daran, historische Erzählungen gegen den Strich zu lesen. Ein Gespräch über Neugier, schräge Überlieferungen und den Blick hinter vertraute Bilder – von Hollywood bis Hörsaal, von frommen Idealen bis gelebter Wirklichkeit. Unterstützt Epochentrotter via Steady oder Paypal!Epochentrotter Steady: https://steady.page/de/epochentrotter/aboutEpochentrotter PaypalRabattcode und Tickets für das Podcast-Festival "Leipzig lauscht" unter:https://t.rausgegangen.de/tickets/leipzig-lauscht-2026?dc=EPOCHENTROTTER20 (Rabattcode: EPOCHENTROTTER20)Infos und Tickets zur KaptorgaCon in Brandenburg unter: https://kaptorga-history.de/kaptorgacon/Epochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter Twitch Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dinnebier, Laura www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Vom Findelkind aus Ost-Berlin zur 14-fachen Wrestling-Weltmeisterin: Jazzy Gabert alias "Alpha Female" kämpfte sich bis zur WWE, bricht Rollenbilder, macht Wrestling in Thüringen salonfähig und schafft Safe Spaces für Frauen.
In der 365. Episode spricht Marc mit Dr. Florian Skupin. Er leitet das Center for Legal Technology and Data Science sowie den Bucerius Legal Innovation Hub an der Bucerius Law School. Florian berichtet von seinem Weg vom BWL-Studium über die Promotion bis hin zum Wissenschaftsmanagement. Das Gespräch thematisiert die wachsende Komplexität von Gesetzen bei gleichzeitig stagnierenden Nachwuchszahlen sowie die Transformation klassischer Kanzleistrukturen hin zu interdisziplinären Teams. Zudem beleuchten Marc und Florian die Chancen und Risiken von KI in der Justiz. Wie verändert generative KI die tägliche Arbeit in Rechtsabteilungen und Kanzleien? Welche neuen Rollenbilder wie der Legal Connector entstehen durch den technologischen Wandel? Wie kann die Justiz trotz drohender Pensionierungswellen ihre Leistungsfähigkeit durch Technik sichern? Welche praktischen Möglichkeiten haben Studierende heute um sich frühzeitig digitale Zusatzqualifikationen aufzubauen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
Diese Frauen haben das Kino geprägt – oder zumindest uns! Anlässlich des Kinostarts von DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2 hat sich Antje mit Johanna und Chris (Devils & Demons) zwei Top-Gäste ins Haus geholt, um mit den beiden über prägende weibliche Filmerlebnisse zu sprechen. Die Ausgangsfrage: Welche Frauenfiguren haben uns im Kino nachhaltig beeindruckt? Von frühen Perspektiven wie LA FÈE AUX CHOUX bis hin zu modernen Ikonen wie FURIOSA spannt sich in diesem Kino+-Talk der Bogen um über ein Jahrhundert Filmgeschichte. Dabei geht es nicht nur um die Performances selbst, sondern auch darum, wie sich ihre Darstellung verändert hat. Und um die Frage: Was macht eigentlich eine gute weibliche Filmfigur aus? Natürlich dürfen dabei einige prägende Beispiele nicht fehlen: Mit ALIEN wurde Sigourney Weavers Ripley zur Blaupause einer neuen Art von Heldin, während THELMA & LOUISE bis heute als feministischer Meilenstein gilt. Und mit BARBIE zeigt sich, wie aktuell und vielschichtig das Thema auch heute noch verhandelt wird. Zwischen persönlichen Favoriten (oder besser: Favoritinnen), popkultureller Einordnung und der Frage, welche Figuren uns selbst geprägt haben, laden wir euch zu einem Gespräch über Repräsentation, Rollenbilder und die Entwicklung weiblicher Charaktere im Kino. Viel Spaß mit diesem Talk. Und sagt uns gern: Welche Frauenfigur hat euch im Kino am meisten beeindruckt? Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Vom Hopfenhof auf die Bühne der Münchner Lach- und Schießgesellschaft: Christl Sittenauer ist preisgekrönte Kabarettistin, Impro-Profi, Dozentin für klimagerechtes Bauen - und seziert als "Komplizin" messerscharf Rollenbilder.
Ob skurrile Spermien-Rennen oder virale TikTok-Trends: Die Angst um die männliche Fruchtbarkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Während Studien vor einem drastischen Rückgang der Spermienqualität durch Umweltgifte und Mikroplastik warnen, mahnen Mediziner zur Differenzierung. Sie sehen die Ursachen oft eher in einem ungesunden Lebensstil, etwa durch Übergewicht, Stress und Rauchen, als in einer unausweichlichen biologischen Apokalypse. Gleichzeitig ist das Thema ein lukrativer Markt für fragwürdige Testosteron-Therapien geworden, die das Problem oft eher verschlimmern als lösen. Hinter dem Hype steckt dabei mehr als nur Medizin: In einer Zeit schwindender traditioneller Rollenbilder suchen viele Männer in ihren Hormonwerten nach Sicherheit und einer Bestätigung ihrer Männlichkeit. In dieser Folge beleuchten wir, wie viel Substanz hinter der Krise steckt und wo blosser Alarmismus beginnt. Gast: Patrizia Messmer, Redaktorin NZZ am Sonntag Host und Redaktion: Dominik Schottner Patrizias Reportage könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag/report-und-debatte/showdown-der-spermien-wie-die-maennliche-fruchtbarkeit-gerade-zum-wettkampf-wird-ld.1933634) nachlesen. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
In dieser Folge spreche ich mit Sebastian Tigges über ein Thema, das viele Männer beschäftigt, aber nur selten offen ausgesprochen wird: Männlichkeit im Wandel.Sebastian ist Autor, Podcaster und Mitgründer von „Männer weinen heimlich“. In den letzten Monaten hat er nicht nur öffentlich über seine Trennung gesprochen, sondern auch über Verantwortung, Vatersein und neue Formen von Beziehung.Wir sprechen darüber, wie wir als Männer geprägt wurden – zwischen Stärke, Kontrolle und dem Anspruch, immer zu funktionieren. Und was passiert, wenn diese Bilder plötzlich nicht mehr tragen.Es geht um Zweifel, Selbstbild, innere Konflikte und die Frage, wie man seinen eigenen Weg findet, wenn es keine klare Vorlage mehr gibt.Eine ehrliche und reflektierte Folge über Identität, Beziehungen und den Mut, sich selbst wirklich zu begegnen.Hier geht es zu Sebastian's Podcast.Link zu seinem buch: Becoming Dad
Was passiert, wenn Frauen ihre Stimme erheben – in einer Welt, die sie lange nicht hören wollte?In dieser besonderen Episode #448 teile ich einen Highlight-Clip aus meinem Gespräch mit Collien Ulmen-Fernandes – aufgenommen Ende 2023. Damals haben wir über Rollenbilder von Frauen, Repräsentation in Medien und die Frage gesprochen, wer gesehen wird – und wer nicht.Heute hören wir dieses Gespräch anders.Denn was Collien in den letzten Wochen öffentlich gemacht hat, geht weit über dieses Interview hinaus. Es geht um Machtmissbrauch, um strukturelle Ungleichheit – und um den Preis, den Frauen zahlen, wenn sie sichtbar sind.Du hörst:warum Rollenbilder unsere Realität prägenwie stereotype Darstellungen Karrieren beeinflussenwarum Diversität mehr ist als ein Buzzwordund was es bedeutet, als Frau (und insbesondere als Woman of Color) sichtbar zu seinDiese Episode ist eine Einladung, genauer hinzuhören. Mit mehr Bewusstsein. Mit mehr Kontext. Mit mehr Verantwortung.Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt Collien Fernandes und allen Betroffenen digitaler sexualisierter Gewalt.+++Die ganze Folge mit Collien Fernandes kannst du dir hier anhören. Alle Links und Details findest du hier.Du willst 2026 deine Karriere selbst erzählen? Dann melde dich jetzt bei der Female Leadership Academy 2026 an und gestalte deine Leadership Karriere mit uns.Du brauchst mehr Infos? Melde dich hier zum Newsletter an.+++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Außerdem: Soziale Kontakte - Wieviel brauchen wir, um gesund zu bleiben? (13:10) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Sebastian Sonntag.
Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus. Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026