POPULARITY
Podcast macht Sales. Aber nicht deiner.Während andere Frameworks aus ChatGPT-Sessions verkaufen, macht Christopher Funk seit Jahren echten Vertrieb über seinen Podcast. Keine Folien. Hard Facts.In dieser Folge reden wir genau darüber. Was funktioniert wirklich, was ist Show, und warum Downloads dir null über deinen Sales-Erfolg verraten.Das erwartet dich:Wie du einen Podcast aufbaust, der Kunden gewinnt Was wirklich funktioniert und was nur gut aussieht Was du am Start brauchst und was nicht Wie du das Ding umsetzt, ohne dich zu verzetteln Welche Zahlen relevant sind und welche du ignorieren kannst Warum Downloads null Bezug zum Sales-Erfolg haben Unter welchen Bedingungen ein Podcast überhaupt verkauftÜber Christopher Funk:Christopher ist Host vom Vertriebsfunk und seit Jahren einer der wenigen, die Podcast-Vertrieb wirklich beherrschen. Sein Podcast ist sein bester Akquisekanal. Konstant. Messbar. Ohne Hype.Reinhören lohnt sich.Buche dir jetzt dein kostenfreies Erstgespräch
Geschätzte Lesedauer: 6 Minuten Schön, dass du wieder dabei bist! Heute widmen wir uns nämlich einem Thema, das für jeden B2B-Vertrieb ein echter Gamechanger ist: die virtuelle Produktpräsentation. Hast du dich außerdem schon mal dabei erwischt, wie du eine schwere Maschine oder Software nur mit Worten erklärst? Das ist wirklich hartes Brot. Folglich musst du beim abstrakten Verkaufen stark die Fantasie der Kunden wecken. Allerdings ist das oft extrem schwer. Deshalb gibt es im Vertrieb diesen tollen Spruch: Seeing is Believing. Wenn der Kunde deine Lösung nämlich sehen, den Nutzen spüren und die Technik erleben kann, wird der Verkauf schlagartig einfach. Wir müssen also weg vom abstrakten Erklären. Stattdessen müssen wir hin zu echten Erlebnissen. Genau darüber habe ich in der aktuellen Episode mit Stefan Barnewitz gesprochen. Stefan ist schließlich ein alter Bekannter hier im Vertriebsfunk. Er arbeitet seit über 25 Jahren bei Blue Silver, einer Agentur für 2D- und 3D-Animationen. In diesem Artikel zeige ich dir deshalb, wie du eine virtuelle Produktpräsentation optimal nutzt. So steigerst du am Ende deine Erfolge und überzeugst das ganze Buying Center. Warum eine virtuelle Produktpräsentation heute wichtig ist Wir merken es jeden Tag. Der Vertrieb wird nämlich immer schwerer. Kunden trauen sich heute kaum noch, Dinge allein zu entscheiden. Deshalb ist die Angst vor Fehlern ein echtes Problem im B2B. Hinter jedem Kauf steht somit ein ganzes Team, das du überzeugen musst. Wenn du folglich nur mit Worten kommst, hast du es schwer. Die Lösung? Nimm den Kunden stattdessen mit in deine eigene Welt. Durch eine virtuelle Produktpräsentation steht der Kunde nämlich mitten in der Lösung. Er sieht also nicht nur dein Angebot. Er fühlt vielmehr, wie es ist, dein Produkt zu nutzen. Kurzum: Das ist keine Zukunftsmusik, sondern wird bereits sehr aktiv genutzt. Das alte Image-Video hat jedoch ausgedient. Niemand will schließlich lange Filme sehen, die nur die Firma loben. Das ist nämlich langweilig und austauschbar. Im modernen Vertrieb geht es stattdessen sofort um den echten Nutzen für den Kunden. Die Macht der 3D Animation im Maschinenbau und B2B Eine Produktpräsentation B2B ist weit mehr als ein nettes Extra. Sie arbeitet vielmehr wie dein bester Co-Verkäufer. Egal ob du im Maschinenbau, in der Medizin oder der Logistik bist. Komplexe Themen lassen sich dadurch in wenigen Sekunden greifen. Interaktive Produktpräsentation: Der Messe-Hingucker Gerade in Deutschland sind Messen nach wie vor extrem wichtig. Hier liegen schließlich die großen Budgets. Aber wie fällst du überhaupt auf? Eine 3D Animation im Maschinenbau auf einem großen Screen sorgt zuerst dafür, dass die Leute stehen bleiben. Bewegung ist nämlich ein absoluter Hingucker. Und das Beste: Wenn dein Stand voll ist, übernimmt das Video die Vorarbeit. Es weckt also Neugier und erklärt die Basis. Danach ist der Kunde bereits aufgewärmt, wenn du das Gespräch startest. Warum eine interaktive Produktpräsentation besser ist Richtig spannend wird es jedoch, wenn der Kunde selbst steuern darf. Das Schlimmste im Vertrieb ist nämlich ein passiver Kunde, dem du einfach einen Film zeigst. Im Online-Meeting fangen die Leute dann schnell an, heimlich E-Mails zu tippen. Stattdessen brauchst du echte Interaktion. Stefan berichtete zum Beispiel von einem Logistik-Kunden. Der Besucher kann dort mit einem Game-Controller selbst durch das virtuelle Lager fliegen. Folglich erlebt er die Lösung direkt selbst. Das bleibt schließlich sehr lange im Kopf. Produktpräsentation B2B: Kürzere Sales Cycles und mehr ROI Wenn du deine Kunden mit einer guten virtuellen Produktpräsentation begeisterst, hebst du dich außerdem stark vom Wettbewerb ab. Das ist oft genau der Punkt, der den Preis in den Hintergrund rückt. Schließlich zeigt auch eine Studie, dass Einkäufer stark auf den Prozess beim Verkaufen achten. Zusätzlich wird dein Sales Cycle enorm kurz. Teilweise sinkt die Dauer sogar um bis zu 60 Prozent. Stefan erzählte nämlich von einem Kunden, der schon mit einem Entwurf des Videos den Deal gewonnen hat. Dadurch war das Geld sofort wieder drin. Der Kunde versteht die Vorteile also sofort. Folglich machst du dir den Verkauf viel leichter und schneller. So überzeugst du das Buying Center mit der virtuellen Produktpräsentation Wir arbeiten heute fast immer im großen Team beim Kunden. Du sprichst also nicht nur mit einem Experten, sondern auch mit dem Chef und dem Einkauf. Allerdings haben diese Leute selten Zeit für lange Texte. Hier wird die interaktive Produktpräsentation zum perfekten Werkzeug. Du schickst nämlich nach dem Gespräch einfach einen Link zur Anwendung. Dein Kontakt klickt sich dann durch und schickt den Link direkt an den Chef weiter. Plötzlich gibst du deinem Fan im Haus also das beste Material. Dadurch wird das interne Verkaufen für ihn extrem leicht. Künstliche Intelligenz für deine Produktpräsentation im B2B Auch bei der Erstellung von neuen Videos hilft heute Künstliche Intelligenz. Stefan und sein Team nutzen KI nämlich, um schneller und günstiger zu arbeiten. Früher dauerte das Zeichnen von ersten Ideen oft ewig. Heute geht das mit KI dagegen rasend schnell. Auch bei echten Bildern hilft die Technik enorm. Habt ihr zum Beispiel im Winter gedreht, wolltet aber Sommer im Bild? Mit KI lässt sich der Hintergrund heute einfach tauschen. Solche Schritte machen die Arbeit folglich um bis zu 30 Prozent günstiger. So startest du deine erste interaktive Produktpräsentation Du denkst jetzt vielleicht, das ist alles unfassbar teuer. Das ist jedoch oft ein Fehler. Du musst nämlich nicht sofort ein riesiges Budget haben. Ein Projekt startet meist mit einem kurzen Gespräch über eure Ziele. Eine einfache Animation ist oft schon ab 4.000 Euro zu haben. Da du damit schneller verkaufst, lohnt sich das also extrem. Der beste Tipp lautet deshalb: Starte klein. Lass zuerst ein Video für dein Top-Produkt bauen. Teste dieses dann im Vertrieb. Danach sammelst du Feedback von den Kunden und baust die Anwendung einfach weiter aus. Wie du eine virtuelle Produktpräsentation in deinen Verkauf einbaust: 1. Kern-Nutzen klar benennen Überlege zuerst zusammen mit dem Marketing, was dein Kunde wirklich braucht. Was bringt ihm folglich den größten Mehrwert? 2. Altes Material sichten Schau nach, welche Daten ihr schon habt. Agenturen können nämlich oft alte Fotos oder Daten gut als Basis nutzen. 3. Ein kleines Projekt starten Investiere zunächst etwas Budget in eine kleine Animation. Halte das Video kurz und zeige direkt den Nutzen. 4. Aktiv beim Kunden testen Nutze das neue Video dann aktiv im Termin. Zeige zudem kurze Clips auf der Messe oder bei LinkedIn. 5. Die Interaktion weiter ausbauen Sammle am Ende das Feedback deiner Kollegen. Baue das Video danach zu einem interaktiven Tool aus. Quick Takeaways Sofort verstehen: Eine virtuelle Produktpräsentation nimmt dem Kunden die Angst vor Fehlern. Direkt zum Nutzen: Lange Videos über die Firma bringen heute nichts mehr. Der Nutzen für den Kunden muss stattdessen sofort klar sein. Einfach intern verkaufen: Eine interaktive Produktpräsentation lässt sich leicht im Team teilen. So können Käufer deine Lösung intern besser loben. Schneller zum Abschluss: Klare Bilder sparen Zeit. Dein Verkaufsprozess wird dadurch um bis zu 60 Prozent kürzer. Dank KI günstiger: Clevere KI-Tools machen die Videos heute deutlich schneller und billiger in der Produktion. Fazit & Deine Meinung Wenn der Markt hart ist, brauchst du clevere Helfer. Eine virtuelle Produktpräsentation ist genau das. Du bringst dein Produkt nämlich virtuell direkt auf den Tisch des Kunden. Er kann folglich alles selbst testen und erleben – und das ganz ohne Reise. Mach dir also Gedanken, wie du solche Tools in deinen Verkauf einbauen kannst. Und wenn du Hilfe brauchst, melde dich einfach bei den Experten, die das täglich machen. Jetzt bist du dran: Wie oft zeigst du noch trockene Folien im Termin? Hast du vielleicht schon erste Erfahrungen mit einer 3D Animation im Maschinenbau oder IT-Vertrieb gemacht? Schreib es mir deshalb gerne bei LinkedIn oder teile diesen Text mit deinem Team.
Geschätzte Lesedauer: 10 Minuten Herzlich Willkommen zum Vertriebsfunk! Heute sprechen wir über den absoluten Kern des Verkaufens. Folglich geht es um eine Frage, die richtig wehtut: Wie viel Zeit verbringen wir im Vertrieb eigentlich noch wirklich mit dem Kunden? Wenn du deine Vertriebseffizienz steigern willst, musst du deshalb genau hier ansetzen. Zwar drehen sich viele Vertriebsorganisationen im Kreis, dennoch gibt es Auswege. Die Kalender der Verkäufer sind randvoll und die Mitarbeiter arbeiten bis spät in die Nacht. Trotzdem stimmt der Output einfach nicht. Warum? Weil sie sich mit allem beschäftigen – nur leider nicht mit der aktiven Marktbearbeitung. Zunächst müssen wir folglich das System fixen, damit dein Vertrieb wieder richtig angreift! Der 1-Stunden-Verkäufer: Die bittere Realität im B2B-Vertrieb Laut dem "State of Sales"-Report von Salesforce verbringen Verkäufer weltweit im Schnitt nur etwa 40 % ihrer Arbeitszeit mit echtem Verkaufen. Das allein ist schon kein Ruhmesblatt. Darüber hinaus glaube ich, dass es im deutschen Mittelstand bei komplexen B2B-Lösungen noch viel düsterer aussieht. Wenn du demzufolge deine Vertriebseffizienz steigern möchtest, müssen wir uns die nackten Zahlen ansehen. Die harte Mathematik der Vertriebszeit Lass uns dafür mal eine einfache Rechnung aufmachen: Erstens haben wir einen Top-Verkäufer mit einer 38-Stunden-Woche. Ziehen wir davon 30 Tage Urlaub, im Schnitt 15 Krankheitstage in Deutschland und etwa 10 Feiertage ab. Somit landen wir bei rund 1.500 Nettostunden Arbeitszeit im Jahr. Jetzt stellt sich die entscheidende Frage: Wie viel von diesen 1.500 Stunden verbringt dieser Verkäufer proaktiv beim Kunden? Meine Schätzung für die meisten mittelständischen Unternehmen lautet: Es sind deutlich unter 20 Prozent. Infolgedessen sprechen wir von gerade einmal 300 Stunden im Jahr. Das sind lächerliche 6 Stunden in der Woche oder genau 1 einzige Stunde am Tag, in der wirklich verkauft wird. Der ganze Rest verschwindet stattdessen in einem vertriebsorganisatorischen Niemandsland. Wir sprechen hierbei explizit nicht von faulen Mitarbeitern! Vielmehr handelt es sich um extrem fleißige Verkäufer, die jedoch in einem furchtbar ineffizienten System gefangen sind. Wenn du den B2B Vertrieb optimieren willst, musst du erkennen: Die Kalender sind zwar voll, aber die Marktwirkung ist schlichtweg nicht vorhanden. Warum Verkäufer nicht verkaufen: Die Support-Falle Im deutschen B2B-Umfeld packen wir unseren Verkäufern außerdem immer mehr Aufgaben auf den Schreibtisch, die absolut nichts mit der Kundenkontaktzeit zu tun haben. Beispielsweise koordiniert der Vertriebler im Maschinenbau plötzlich Serviceeinsätze oder klärt Zollprobleme. Im IT-Systemhaus mutiert der Verkäufer nach dem Abschluss oftmals zum Projektleiter. In der Pharmabranche geht wiederum unendlich viel Zeit für regulatorische Abstimmungen drauf. Das Resultat? Die Mitarbeiter kommen abends völlig erschöpft nach Hause. Obgleich sie "super busy" waren, haben sie sich faktisch nicht mit dem Markt beschäftigt. Es gab demnach keine Neukundenakquise, kein strategisches Prospecting und keinen echten Fortschritt in der Pipeline. Lost Opportunity Costs: Der unsichtbare Profitkiller Wenn wir darüber sprechen, die Vertriebseffizienz zu steigern, müssen wir zwangsläufig über Kosten reden. Die höchsten Kosten in deinem Vertrieb sind nämlich nicht die Gehälter deiner Key Account Manager. Es sind ebensowenig die Firmenwagen oder die teuren CRM-Lizenzen. Stattdessen sind die höchsten Kosten die sogenannten Lost Opportunity Costs. Das Verrückte daran ist: Diese Kosten tauchen in keiner Bilanz und in keiner GuV auf. Kein Dashboard der Welt zeigt dir den 2-Millionen-Euro-Deal, den ihr nie gewonnen habt, weil dein Verkäufer schlichtweg keine Zeit hatte, den Kunden überhaupt anzurufen. Das Geschäft, das uns folglich entgeht, weil wir intern feststecken, ist der wahre Preis für mangelnde Vertriebseffizienz. Tooth-to-Tail-Ratio: Was wir vom Militär lernen können Lass uns infolgedessen einen Blick auf das Militär werfen. Dort gibt es die sogenannte "Tooth-to-Tail-Ratio" (Zahn-zu-Schwanz-Verhältnis). Man schaut sich an, wie die Truppe verteilt ist: Wie viele Soldaten sind vorne an der Front ("Tooth") und kämpfen, und wie viele Leute sorgen im Hintergrund ("Tail") durch Support dafür, dass die Frontkämpfer überhaupt zubeißen können? Im Irakkrieg hatte die US-Armee beispielsweise teilweise eine Quote von 1 zu 8. Das heißt konkret: Auf einen kämpfenden Frontsoldaten kamen acht Support-Soldaten. Diesen Gedanken müssen wir unbedingt auf den Vertrieb übertragen! Wie schaffst du es demzufolge, deine Verkäufer "vorne an der Front" – also beim Kunden – zu halten? Welchen Support kannst du ihnen geben, damit sie aktiv den B2B Vertrieb optimieren können? Der A-Player-Tax-Effekt Ein weiteres massives Problem stellt der A-Player-Tax-Effekt dar. Deine besten Verkäufer bekommen naturgemäß die größten, wichtigsten und schwierigsten Kunden. Sobald sie diese Kunden gewinnen, behalten sie sie selbstverständlich auch in der Betreuung. Das Problem daran: Diese komplexen Großkunden verursachen extrem viel interne Arbeit, wie etwa Abstimmungen oder Projektmanagement. Dies führt letztlich dazu, dass deine absolut besten Jäger nach einiger Zeit zu den bestbezahltesten Sachbearbeitern deines Unternehmens degradiert werden. Sie managen infolgedessen nur noch den Bestand und haben keine Zeit mehr für Angriffe auf neue Ziele. 3 Hebel, um sofort die Vertriebseffizienz zu steigern Wie kommen wir nun aus dieser Falle heraus? Es funktioniert jedenfalls nicht, wenn du dich einfach vor die Mannschaft stellst und rufst: "Leute, ihr müsst jetzt mehr Termine machen!" Das System muss zuerst gefixt werden. Deshalb sind hier drei erprobte Hebel, die du diese Woche noch umsetzen kannst. Hebel 1: Die radikale Not-To-Do-Liste Mache zunächst mit deinem Team eine Kalenderübung: Schaut euch die Termine der letzten vier Wochen an. Was davon war wirklich "Outbound" und somit proaktive Marktbearbeitung? Wenn das unter 20 % liegt, habt ihr folglich ein massives Problem. Ihr müsst stattdessen dringend Freiräume schaffen. Dazu erzähle ich gerne die Geschichte von John McMahon (Autor von "The Qualified Sales Leader"). Als er eine neue Position als Vertriebsleiter antrat, fand er den Schreibtisch seines gefeuerten Vorgängers überladen mit Formularen und internen Anforderungen vor. Was hat er daraufhin getan? Er holte den Hausmeister mit einer riesigen Mülltonne und hat schlichtweg alles weggeschmissen. Der Fokus auf das Wesentliche Er hat sich anschließend einen großen Mülleimer unter sein Posteingangsfach gestellt. Danach ist er raus zu seinen Leuten gefahren, um sie beim Verkaufen zu unterstützen. Immer wenn er zurückkam und interne Formulare im Eingang lagen, kippte er sie konsequent in den Müll. Wenn sich schließlich jemand beschwerte, fragte er: "Ist das wirklich wichtig für mich, um mein Vertriebsziel zu erreichen?" Meistens lautete die Antwort darauf: Nein. Merke dir aus diesem Grund diesen Satz: Umsatz ist der ultimative Schutz gegen Bürokratie. Wenn die Umsätze und die Marge stimmen, sind alle anderen Probleme im Unternehmen zumeist leicht zu lösen. Schmeiß deswegen die sinnlosen internen Meetings raus und baue eine harte Not-To-Do-Liste! Hebel 2: Realistische Kapazitätsplanung Du kannst die Vertriebseffizienz obendrein nicht steigern, wenn die Verteilung der Accounts keinen Sinn ergibt. Wenn du einem Verkäufer beispielsweise 500 Accounts ins Gebiet gibst, wird er diese niemals proaktiv bearbeiten können. Selbst wenn er 80 % Kundenkontaktzeit hätte, ist das physisch völlig unmöglich. Du musst dementsprechend Kapazitäten planen und knallharte Prioritäten setzen. Erinnere dich diesbezüglich an das Beispiel der Firma Würth: Setz jemanden in ein Gebiet. Wenn er die Ziele erreicht hat, teile das Gebiet in der Mitte durch, setz einen zweiten Verkäufer rein und gib beiden das gleiche Umsatzziel wie vorher. Plötzlich müssen und können sie sich viel intensiver mit den Kunden beschäftigen, weil die Kapazitäten nun passen. Hebel 3: Sales Cadence (Der Vertriebsrhythmus) Der wichtigste Hebel, um die Kundenkontaktzeit zu erhöhen, ist schließlich die Sales Cadence. Der Vertriebsleiter gibt dabei den Takt vor. Das bedeutet jedoch nicht "noch mehr Meetings", sondern vielmehr wenige, aber extrem verlässliche Rituale. Ein starkes Ritual ist hierbei das Monday-Sheet. Am Montagmorgen füllt jeder Verkäufer folgende Punkte aus: Welche neuen Kunden (Logos) werde ich diese Woche proaktiv angehen? Welche laufenden Deals werde ich diese Woche aktiv einen Schritt in der Pipeline nach vorne bringen? Wie viel neues Pipeline-Volumen werde ich aufbauen? Was werde ich diese Woche final abschließen? Was ist mein absolutes Top-Ziel für diese Woche? Dieses Sheet geht transparent an das Team und an andere Abteilungen, um Synergien zu nutzen. Das schafft folglich ein ganz anderes Commitment. Zudem musst du wöchentliche 1-on-1-Gespräche führen: Wo blockiert es? Führe obendrein einen Pipeline Generation Day ein: Das ganze Team blockt sich einen halben Tag. Es gibt in dieser Zeit keine E-Mails, und Handys werden umgeleitet. Alle machen nichts anderes als Akquise. Das wirkt schlichtweg wahre Wunder! Der Flywheel-Effekt: Wenn das Schwungrad greift Wenn du diese Schritte gehst, wirst du bald den Flywheel-Effekt (Schwungrad-Effekt) erleben. Am Anfang kostet es zwar wahnsinnig viel Energie, die alten Muster aufzubrechen und das Schwungrad in Gang zu setzen. Es ist anstrengend, "Nein" zu internen Meetings zu sagen. Aber wenn das Schwungrad erst einmal in Gang ist, baut ihr rasch Momentum auf. Plötzlich wächst die Pipeline merklich. Die Calls machen Spaß, außerdem feuern sich die Leute gegenseitig an. Ihr bekommt Termine bei Accounts, bei denen ihr jahrelang abgeprallt seid. Das System läuft fast von alleine, und die Energie im Team explodiert regelrecht. Befreie daher deine besten Verkäufer aus der Sachbearbeiter-Falle. Entlaste sie durch kluge Vorqualifizierung oder Sales Enablement. Sorge letztendlich dafür, dass sie wieder angreifen können. Lass uns was draus machen! Guck dir deinen Kalender für nächste Woche an und streiche gnadenlos alles raus, was nicht dem Kundenkontakt dient. Deine Kunden werden es dir danken – natürlich mit mehr Umsatz. Gib alles! Bis zum nächsten Mal, Dein Christopher Funk Ausgewählte Links zur Episode Lass uns reden: Dein kostenloses Strategiegespräch mit Chris Alle weiteren Folgen vom Vertriebsfunk Podcast Personen in dieser Folge Christopher Funk bei LinkedIn
Geschätzte Lesedauer: 7 Minuten Herzlich willkommen zum Vertriebsfunk! Heute geht es um ein Thema, das leider oft zu kurz kommt. Nämlich das Gebietsmanagement im Vertrieb. Wenn du dich oder dein Team fragst, warum genau diese Kunden besucht werden, und die Antwort lautet: "Die kenne ich halt", dann läuft etwas falsch. Folglich ist das der teuerste blinde Fleck im Mittelstand. Deshalb lass uns das Thema Territory Management heute ganz genau klären. Was ist richtiges Gebietsmanagement im Vertrieb? Im Kern geht es um eine einfache Sache. Du bearbeitest eine feste Zahl von Kunden so gut wie möglich. Dadurch nutzt du das Potenzial voll aus. Zunächst musst du dafür aber wissen, wie viele Kunden in deinem Gebiet sind. Fehlt dir diese Zahl, haben wir bereits das erste Problem. Außerdem müssen wir hier direkt zwischen Pull und Push unterscheiden: Pull (Reaktiv): Die Kunden ziehen an dir. Es kommen Anfragen rein. Folglich reagierst du nur darauf. Push (Proaktiv): Du kümmerst dich ganz aktiv um den Markt. Deshalb gehst du gezielt auf die Kunden zu, die du gewinnen willst. Als Account Manager musst du der echte Chef deines Gebiets sein. Schließlich trägst du die volle Verantwortung. Jede Stunde beim Kunden ist eine wichtige Investition. Daher überlege dir genau, wo du deine teure Zeit einsetzt. Dabei gilt stets ein klarer Grundsatz: Fokus schlägt Fläche. Folglich ist es besser, wenige gute Kunden anzugehen, als wahllos durch das Gebiet zu fahren. Kenne dein Potenzial für das Gebietsmanagement im Vertrieb Die Kernfrage lautet immer: Was ist eigentlich unser Markt? Wie viel Potenzial steckt in deinen Zielkunden? Darüber hinaus geht es hier nicht nur um den reinen Umsatz. Vielmehr zählen auch der echte Deckungsbeitrag oder harte Stückzahlen. Wenn du zum Beispiel Technik verkaufst, musst du wissen, wie viele Anlagen bald erneuert werden. Zudem baut sich dein Umsatz aus drei klaren Säulen auf: Bestand: Was wird immer wieder gekauft? Hier liegt oft das größte Potenzial. Deshalb musst du diesen Bereich besser nutzen. Inbound: Was kommt an echten Anfragen rein? Neugeschäft: Was holst du dir aktiv im Markt dazu? 3 Strategien für dein Territory Management Wenn du dein Gebiet planst, reicht es nicht, nur nach Postleitzahlen zu fahren. Schließlich brauchst du eine klare Struktur. Daher zeige ich dir hier drei gute Wege für deine Vertriebsgebiet Planung. 1. Die clevere ABC-Analyse (Account Management B2B) Vergiss die alte ABC-Analyse, die nur auf den Umsatz schaut. Stattdessen bewerten wir nach Umsatz und Potenzial: A-Kunden: Viel Umsatz und viel Potenzial. Hier musst du dich intensiv kümmern. B-Kunden: Wenig Umsatz, aber viel Potenzial. Oder eben viel Umsatz ohne neues Potenzial. C-Kunden: Wenig Umsatz und kein Potenzial. Um diese Kunden solltest du dich folglich gar nicht mehr kümmern. 2. Die Potenzial-Matrix für dein Gebietsmanagement im Vertrieb Hierbei setzt du das Potenzial ins Verhältnis zu deinem aktuellen Aufwand: Goldmine: Hohes Potenzial, aber du machst dort noch wenig. Hier liegt dein Wachstum! Festung: Hohes Potenzial, aber schon stark genutzt. Deshalb musst du hier nur verteidigen. Ernte: Wenig Potenzial, aber gute Umsätze. Hier erntest du clever ab. Wüste: Kein Potenzial. Schließlich musst du diese Kunden loslassen. 3. Profi-Tipps für die Vertriebsgebiet Planung Diese Methode hilft bei schweren Märkten. Dabei schaust du, wie stark die Kunden wachsen können und wie gut du an sie herankommst: Priorität 1: Leicht erreichbar und hohes Wachstum. Hier musst du sofort ansetzen. Priorität 2: Schwer erreichbar, aber hohes Potenzial. Das ist deine Zukunft! Dennoch werden diese Kunden oft vergessen, weil die Akquise hart ist. Priorität 3: Leicht erreichbar, aber kein Wachstum mehr. Das sind deine Lieblingskunden. Nutze diese Kontakte trotzdem clever als Türöffner für neue Leads. Die 4 Ebenen für dein Gebietsmanagement im Vertrieb Aus diesen Matrizen kannst du vier klare Stufen ableiten. Somit baust du einen guten Arbeitsplan auf: Strategie (Tier 1): Maximale Zeit. Dafür brauchst du einen eigenen Plan pro Account. Wachstum (Tier 2): Klare Strategie für den Ausbau. Hier holst du dir das Wachstum. Wartung (Tier 3): Hohe Effizienz. Folglich investierst du wenig Zeit und nutzt oft digitale Wege. Abgabe (Tier 4): Diese Kunden gibst du an Partner oder den Innendienst ab. Das Würth-Prinzip: Marktdruck durch harte Vertriebsgebiet Planung Ein sehr spannender Ansatz ist das Würth-Prinzip. Zunächst bearbeitet ein Verkäufer ein Gebiet für ein bis zwei Jahre. Danach wird das Gebiet einfach halbiert. Allerdings behalten beide Verkäufer das gleiche Ziel für den Umsatz! Warum klappt das? Weil in den meisten Gebieten noch massig Potenzial schlummert. Oft wurde dieses Potenzial nämlich ignoriert, weil man lieber zu den Lieblingskunden gefahren ist. Dadurch entsteht massiver Druck auf den Markt. Zudem zwingt es die Verkäufer, neue Kunden aktiv anzugehen. Die 6 häufigsten Fehler beim Gebietsmanagement im Vertrieb Vermeide unbedingt diese klassischen Fehler. Sie kosten dich nämlich viel Geld und Zeit: Zu viel Komfort: "Ich kenne mein Gebiet" ist keine Strategie. Oft sind Verkäufer zu lange bei Kunden ohne Potenzial. Reaktive Arbeit: Wer am lautesten schreit, wird bedient. Das sind aber meist nicht die besten Kunden. Falsche Sympathie: Du besuchst Kunden, weil du sie magst. Stattdessen solltest du nach Potenzial gehen. Kein Plan: Wer keinen Plan hat, reagiert nur. Und das ist immer teuer. Pipeline verwechseln: Eine volle Pipeline bringt nichts, wenn die Deals ewig liegen bleiben. Daher zählt nur echte Qualität. Zu spät messen: Wenn du erst im Herbst merkst, dass Zahlen fehlen, ist es meist schon zu spät. Meine Top-Tipps für dein Territory Management Nutze die Methode "Karten neu mischen". Das bedeutet, du gibst die wichtigsten Accounts gezielt an deine besten Verkäufer. Schließlich schließen diese die Deals am sichersten ab. Dadurch steigt dein Umsatz sofort enorm an. Arbeite außerdem mit kluger Arbeitsteilung. Trenne den direkten und den indirekten Vertrieb. Setze zudem Telefonverkäufer ein, um Termine zu machen. So hältst du deinem Außendienst den Rücken frei. Und ganz wichtig: Nimm schlecht betreute Top-Accounts regelmäßig den Verkäufern weg und verteile sie neu. Quick Takeaways: Die wichtigsten Punkte Fokus schlägt Fläche. Setze deine Zeit nur bei Kunden mit echtem Potenzial ein. Bewerte alle Accounts nach Potenzial. Schaue folglich nicht nur auf den alten Umsatz. Nutze deine Lieblingskunden aktiv als Türöffner für neue Kontakte. Teile dein Gebiet in vier klare Ebenen ein. Danach richtest du deine Zeit. Sei der Treiber im Markt. Warte schließlich nicht nur auf Anfragen. Gib die besten Accounts an deine stärksten Verkäufer. Was ist dein größter Aha-Moment bei der Planung deines Gebiets? Lass es mich wissen. Zudem freue ich mich, wenn du diesen Beitrag mit deinem Netzwerk teilst!
Geschätzte Lesedauer: 13 Minuten Herzlich willkommen zum Vertriebsfunk. Mein Name ist Christopher Funk. Heute widmen wir uns einem Führungsthema, das mir in meinen Projekten immer wieder begegnet: Führung im Vertrieb. Ich spreche oft mit Vertriebsleitern, die mir berichten: „Ich weiß nicht mal mehr, was ich heute eigentlich gemacht habe". Denn der Alltag besteht häufig nur aus Troubleshooting, dem Lösen akuter Probleme, der Betreuung eigener Kunden und einem endlosen Meeting-Marathon. Folglich sind die meisten Führungskräfte zwar „super crazy busy", aber sie kommen strategisch kaum voran. Anstatt den Markt aktiv zu treiben, werden wir somit zum Opfer der Umstände und reagieren nur noch auf externe Einflüsse. In dieser Folge zeige ich dir jedoch, wie du diesen Teufelskreis durchbrichst. Zudem schauen wir uns an, was professionelles Sales Management wirklich bedeutet, welche Vertriebsleiter Aufgaben Priorität haben und wie du durch klare Routinen das Ruder wieder fest in die Hand bekommst. Warum Führung im Vertrieb oft im Chaos versinkt Im Vertrieb gibt es bekanntlich keinen Punkt, an dem man sagt: „Ich bin fertig". Jeden Monat und jedes Quartal geht das Spiel von vorne los, weil die Umsatzzahlen wieder auf Null stehen. Dieser permanente Druck führt oft dazu, dass man sich im operativen Klein-Klein verliert. Deshalb ist es extrem wichtig, dass du Dringendes von Wichtigem trennst. Dringendes ist selten wichtig. Wichtiges ist selten dringend, entscheidet aber dennoch über deinen langfristigen Erfolg. Die zentrale Frage muss also lauten: Komme ich meinen Zielen näher? Liegen wir wirklich auf Kurs? Eine effiziente Vertriebsleitung bedeutet schließlich, Herr der eigenen Zeit zu sein. Du solltest dir deswegen 30 bis 50 Prozent deiner Zeit für deine eigene Agenda reservieren, sonst wirst du es extrem schwer haben, strategisch nach vorne zu kommen. Kurs setzen: Die Basis für deine Vertriebsleiter Aufgaben Stell dir vor, du bist Kapitän auf einem Schiff. Das Erste, was die Mannschaft wissen muss, ist natürlich: Wo geht's hin? Der Kurs ist die absolute Basis jeder Führung im Vertrieb. Es reicht dabei nicht, nur eine Umsatzvorgabe im CRM zu haben. Vielmehr musst du definieren: In welchem Markt bewegen wir uns eigentlich? Wer sind unsere Idealkunden (ICP)? Welche Art von Deals wollen wir konkret gewinnen? Das nennt man militärisch ausgedrückt „Commander's Intent". Deine Mannschaft muss nämlich verstehen, was erreicht werden soll. Nur wenn das Ziel klar ist, kann jeder Einzelne Verantwortung übernehmen und intelligente Entscheidungen treffen, ohne ständig auf Befehle warten zu müssen. Strategie und Mittelansatz im Sales Management Wenn das Ziel steht, brauchst du anschließend eine Strategie. Die Frage lautet: Wie setzen wir das um und welche Mittel haben wir? Ressourcen und Marktbearbeitung Zuerst klären wir den Mittelansatz: Sitzen wir in einem Ruderboot oder auf einem Dampfer? Sind die Ziele mit den vorhandenen Ressourcen realistisch? Zudem musst du entscheiden, wie der Markt bearbeitet wird. Gehen wir auf Neukunden zu oder kümmern wir uns primär um den Bestand? Methodik und Werkzeuge Ein weiterer Aspekt deiner Vertriebsleiter Aufgaben ist die Wahl der Waffen. Nutzen wir Ansätze wie den Challenger Sale? Gerade wenn Produkte vergleichbar werden und es nur noch um den Preis geht, müssen wir weg vom „Schweinebauchgeschäft" hin zum Solution Selling. Denn nur so bieten wir dem Kunden neue Perspektiven. Das Cockpit: Effiziente Vertriebsleitung durch Zahlen Du hast den Kurs und die Strategie festgelegt. Jetzt brauchst du jedoch die Steuerung. Woher weißt du eigentlich, dass du auf Kurs bist? Viele Führungskräfte sind im Blindflug unterwegs und sehen erst am Monatsende, dass das Ziel verfehlt wurde. Deshalb brauchst du ein Cockpit mit 5 bis 6 KPIs, auf die du täglich schauen kannst. Hierbei ist der Unterschied zwischen Ergebnissen und Aktivitäten entscheidend: Ergebnisse (Umsatz) sind lediglich ein Blick in den Rückspiegel. Aktivitäten (Ersttermine, Pipeline-Wachstum) sind hingegen Frühindikatoren. Wenn du beispielsweise siehst, dass die Ersttermine einbrechen, kannst du sofort gegensteuern, noch bevor der Umsatz fehlt. Das ist echte, proaktive Vertriebssteuerung. Deine Routinen für bessere Führung im Vertrieb Wie setzt du das nun im Alltag um, ohne in der „Meeting-Hölle" zu landen? Die Antwort liegt in einem festen Rhythmus, der Struktur schafft. Der Daily Huddle für den Tagesfokus Beginne mit einem kurzen Meeting am Morgen, maximal 15 Minuten. Jeder Mitarbeiter berichtet kurz: Was sind meine Prioritäten heute? Was will ich erreichen? Hier geht es keinesfalls um Diskussionen. Du prüfst nur die „Situational Awareness": Machen alle das Richtige? Rudern wir in die gleiche Richtung? Das Weekly Meeting zur Kontrolle Zusätzlich schauen wir im Weekly auf die Wochenebene: Ergebnisse der letzten Woche. Pipeline-Check: Was ist neu, was ist rausgefallen? Status von Projekten (z.B. CRM-Einführung). Wenn die Zahlen gut vorbereitet sind, ist das oft schon in 20 Minuten erledigt. Das One-on-One als wichtigste der Vertriebsleiter Aufgaben Kritik oder individuelle Pipeline-Details gehören definitiv nicht ins Team-Meeting. Dein wichtigstes Instrument für Führung im Vertrieb ist daher das persönliche 1:1-Gespräch. Klarheit schaffen und Status Quo prüfen Zunächst klärst du Erwartungen und schaust gemeinsam auf das Dashboard. Da Zahlen nicht lügen, muss hierüber auch nicht diskutiert werden. Wo steht der Mitarbeiter im Vergleich zum Ziel oder zum Vorjahr? Das ist die objektive Basis des Gesprächs. Pipeline Review und Deal Innovation Jetzt geht es ans Eingemachte. Was kommt wirklich rein? Warum wurde ein Deal geschoben? Haben wir alle Infos über Entscheider und Wettbewerb? An dieser Stelle findet „Deal Innovation" statt. Ihr überlegt gemeinsam: Wie kriegen wir den Deal eine Phase weiter? Können wir das Packaging ändern? Das ist echtes Coaching am Objekt, statt nur Kontrolle. Individuelles Coaching und Entwicklung Neben dem Deal-Coaching gibt es außerdem das Skill-Coaching. Nach gemeinsamen Kundenterminen (die du als Beobachter begleitest!) gibst du Feedback. Wo kann der Mitarbeiter besser werden? Wie entwickelt er sich langfristig? Standards erleichtern die Vertriebsleiter Aufgaben Um dir das Leben leichter zu machen, brauchst du Standards, denn sie schaffen Skalierbarkeit. Wie läuft ein Ersttermin ab? Was ist unser Pitch? Wie behandeln wir Einwände? Erstelle deshalb Playbooks. Wenn jeder weiß, wie „wir das hier machen", musst du nämlich weniger Mikromanagement betreiben. Das Ergebnis all dieser Maßnahmen – klare Ziele, Strategie, Steuerung und Standards – ist schließlich eine starke Vertriebskultur. Eine Kultur, in der jeder Verantwortung übernimmt, wo man offen über Fehler spricht („Fuck-Up Sessions"), um daraus zu lernen, und sich gegenseitig unterstützt. Fazit: Erfolgreiche Führung im Vertrieb bedeutet Gestaltung Führung im Vertrieb bedeutet, aktiv zu gestalten und nicht nur Feuerwehr zu spielen. Wenn du diese Struktur etablierst – Kurs, Strategie, Cockpit, Routinen – dann wirst du merken: Das Chaos verschwindet. Du bekommst wieder Luft zum Atmen und erreichst deine Ziele planbar. Mach was draus, setz es um und sorge für mehr Umsatz und Erfolg! Quick Takeaways für dein Sales Management Raus aus dem Hamsterrad: Reserviere dir 30–50% deiner Zeit für aktive Steuerung statt nur operatives Troubleshooting zu betreiben. Klarer Kurs (Commander's Intent): Dein Team muss das Ziel und den Weg dorthin genau kennen, um eigenverantwortlich handeln zu können. Steuerung statt Blindflug: Etablieren Sie ein Cockpit mit 5–6 KPIs, die dir täglich zeigen, ob du auf Kurs bist – Fokus auf Aktivitäten! Der Rhythmus macht's: Nutze Daily Huddles für den Tagesfokus und Weeklys für die Erfolgskontrolle, um Meetings kurz und knackig zu halten. One-on-Ones sind Pflicht: Nutze Einzelgespräche für Pipeline-Checks, Deal-Innovation und individuelles Coaching – niemals Kritik vor der Gruppe üben. Playbooks schaffen Freiheit: Standards für Pitches, Termine und Einwandbehandlung reduzieren den Mikromanagement-Bedarf massiv. Kultur der Verantwortung: Gute Führung führt zu einer Sales-Kultur, in der Mitarbeiter Fehler offenlegen, lernen und den Markt aktiv treiben. Was sind die wichtigsten Aufgaben eines Vertriebsleiters? Die wichtigsten Vertriebsleiter Aufgaben sind nicht das eigene Verkaufen, sondern die strategische Steuerung. Dazu gehören: Ziele definieren (Kurs), den Weg festlegen (Strategie), die Kontrolle über Kennzahlen behalten (Steuerung) und das Team durch Coaching und klare Routinen zum Erfolg führen. Wie verhindere ich Chaos und Meeting-Marathons im Vertrieb? Indem du eine klare Meeting-Struktur etablierst. Ein kurzes Daily Huddle (15 Min) klärt die Tagesprioritäten, während ein straffes Weekly den Kurs prüft. Lagere individuelle Probleme und Pipeline-Details zudem konsequent in One-on-One-Gespräche aus. Welche KPIs sollte ich für die Führung im Vertrieb nutzen? Nutze ein Cockpit mit 5-6 Kennzahlen. Wichtig ist dabei der Mix aus Ergebniszahlen (Umsatz) und vor allem Aktivitätskennzahlen (Ersttermine, Pipeline-Zuwachs). Letztere erlauben dir nämlich, frühzeitig einzugreifen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Was ist Deal Innovation im Sales Management? Deal Innovation bedeutet, dass Führungskraft und Vertriebler gemeinsam kreativ an einem stockenden Deal arbeiten. Statt nur den Preis zu senken, überlegt man: Wie können wir das Angebot umstrukturieren, neue Entscheider ins Boot holen oder den Nutzen besser kommunizieren? Warum sind Playbooks für eine effiziente Vertriebsleitung wichtig? Playbooks definieren Standards für wiederkehrende Situationen wie Einwandbehandlung oder Pitches. Sie sorgen folglich für gleichbleibende Qualität und geben dem Team Sicherheit. Das spart dir als Chef Zeit, da du nicht jedes Detail neu erklären musst und weniger diskutieren musst. Möchtest du deine Führung im Vertrieb professionalisieren? Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um von der Feuerwehr zur strategischen Steuerung zu kommen. Schritt 1: Kurs und Mittel bestimmen Definiere glasklar: Wo wollen wir hin (Marktziele)? Welche Ressourcen (Manpower, Budget) haben wir dafür? Kommuniziere diesen "Commander's Intent" anschließend an dein Team. Schritt 2: Das Cockpit bauen Lege 5-6 KPIs fest, die dir täglich zeigen, ob ihr auf Kurs seid. Achte dabei besonders auf Frühindikatoren wie Aktivitäten und Ersttermine, nicht nur auf den Umsatz. Schritt 3: Meeting-Rhythmus etablieren Führe Daily Huddles (max. 15 Min) für den Tagesfokus ein. Nutze zudem ein Weekly Meeting für die Wochenkontrolle. Halte diese Termine heilig, aber kurz. Schritt 4: One-on-Ones intensivieren Setze regelmäßige Einzelgespräche an. Nutze diese Zeit für harte Fakten: Pipeline-Review, Deal-Strategien und persönliches Coaching. Schritt 5: Standards setzen (Playbooks) Dokumentiere, was funktioniert. Erstelle Leitfäden für Pitches und Prozesse. Sorge schließlich dafür, dass jeder diese Standards kennt und lebt.
Estimated reading time: 9 Minuten Viele Vertriebsteams in Deutschland haben ein Problem, das man selten offen ausspricht: Sie sind erfahren, sie sind nett – und trotzdem verkaufen sie unter Wert. Nicht, weil die Leute faul sind. Sondern weil sie nie gelernt haben, wie gutes Verkaufen wirklich funktioniert. Oder besser: Sie haben es nie sauber trainiert. Wenn du heute Vertriebstraining einkaufst oder intern aufsetzen willst, dann geht es nicht um „noch ein Seminar". Es geht um Standards. Um Übung. Um Feedback. Und um einen Transfer in den Alltag, der sichtbar wird: bessere Gespräche, bessere Pipeline, bessere Abschlussquote. Warum „erfahren & nett" im Vertrieb nicht reicht Erfahrung ist Wiederholung – nicht automatisch Verbesserung Ich sehe das ständig: Jemand ist seit zehn Jahren im Vertrieb, war auf Messen, hat tausend Telefonate geführt, kennt jedes Produktdetail. Und trotzdem laufen die Gespräche immer gleich ab: viel erzählen, wenig fragen, am Ende „Schicken Sie mal Unterlagen". Das ist nicht böse gemeint. Das ist menschlich. Das Problem: Wiederholung ohne Standard ist wie Fitnessstudio ohne Trainingsplan. Du bist oft da – aber du wirst nicht zwingend stärker. Ein Vertriebstraining, das wirkt, macht aus „viel gemacht" ein „gezielt verbessert". Ohne Feedback bleibt alles Bauchgefühl Die meisten Verkäufer bekommen Feedback zu spät oder gar nicht. Wenn der Deal verloren ist, ist es zu spät. Wenn der Deal gewonnen ist, weiß keiner, warum. Also bleibt alles im Nebel. Genau da setzt gutes Vertriebstraining an: Es macht Verhalten beobachtbar und damit trainierbar. Vertriebstraining vs. Vertriebsschulung: der praktische Unterschied Was Teams wirklich einkaufen (und was sie brauchen) Viele nennen alles „Vertriebsschulung". Häufig ist das dann Wissensvermittlung: Produkt, Markt, Argumente, vielleicht ein bisschen Einwandbehandlung. Das ist nicht falsch – aber es ist oft nicht der Engpass. Der Engpass ist fast immer Verhalten im Gespräch: Fragetechnik, aktives Zuhören, Struktur, nächste Schritte, Commitment. Das ist Vertriebstraining: üben, wiederholen, Feedback, nochmal üben. Welche Formate wann funktionieren (Inhouse/Online/Hybrid) Inhouse-Vertriebstraining: wenn du ein gemeinsames Spielsystem willst (gleiche Sprache, gleiche Standards). Online-Vertriebstraining: wenn du häufiger in kleineren Dosen üben willst (Micro-Drills, Call-Reviews). Hybrid: wenn du Kick-off + Transfer-Begleitung kombinieren willst. Das ist oft der Sweet Spot. Die 4 Kompetenzstufen im Vertrieb (und warum sie alles erklären) Ein unterschätzter Grund, warum Vertriebstraining scheitert: Viele sind in einer Stufe unterwegs, in der sie nicht mal merken, dass sie etwas nicht merken. Klingt hart? Ist aber der Alltag. 1) Unbewusste Inkompetenz „Ich mache das doch schon immer so." Hier fehlt die Einsicht, dass etwas besser gehen könnte. Typisch: Monolog statt Diagnose, Angebot statt Problemverständnis. 2) Bewusste Inkompetenz Jetzt dämmert's: „Okay, ich verliere Deals – aber ich weiß nicht genau, woran's liegt." Das ist ein guter Moment. Denn ab hier kannst du trainieren. 3) Bewusste Kompetenz Du kannst es – aber noch nicht automatisch. Du denkst aktiv mit: Fragenkatalog, Gesprächsstruktur, nächste Schritte. Das ist anstrengend, aber es funktioniert. 4) Unbewusste Kompetenz (Coach-Falle) Top-Verkäufer können oft großartig verkaufen – aber schlecht erklären, wie. „Mach's halt so wie ich" ist kein Coaching. Genau deshalb braucht ein Vertriebstraining Standards und eine gemeinsame Sprache. Der fehlende Hebel: Standards, die messbar sind Standard = beobachtbares Verhalten, nicht „Gefühl" Wenn du dein Team fragst: „Wie gut sind wir in Kundengesprächen?" bekommst du Antworten von 3 bis 9 – und alle meinen etwas anderes. Ein wirksames Vertriebstraining definiert Standards so, dass jeder dasselbe sieht. Beispiel-Standard: Gesprächsführung & Bedarf Ein klassischer Gesprächsstandard umfasst z. B. Kontaktphase, Bedarfsanalyse, Fragetechnik, aktives Zuhören, Angebotsphase, Einwandbehandlung und Abschluss. Genau solche Bausteine findest du auch in strukturierten Programmen (z. B. Bedarfsermittlung, Fragetechnik, aktives Zuhören, Einwandbehandlung, Abschluss). Das ist keine Magie – das ist Handwerk. Mini-Scorecard für Termine (10 Punkte) Agenda gesetzt (Ziel & Ablauf in 60 Sekunden)? Problem sauber verstanden (Ist-Zustand)? Impact herausgearbeitet (Warum jetzt?) Entscheiderbild klar (Wer, wie, wann)? Budget/Business Case adressiert? Fragenanteil höher als Redeanteil? Einwände geklärt statt wegargumentiert? Nächster Schritt mit Datum vereinbart? Commitment (wer macht was bis wann)? Dokumentation im CRM innerhalb von 24h? Das ist die Basis, auf der Vertriebstraining plötzlich objektiv wird. Und fair. Weil nicht mehr der Lauteste gewinnt, sondern der, der Standards erfüllt. Anleitung: So setzt du ein Vertriebstraining auf, das wirkt Diese Anleitung zeigt dir, wie du ein Vertriebstraining so aufsetzt, dass es nicht als „Event" verpufft, sondern als Routine im Alltag ankommt. 1) Ziel & Messgröße festlegen Definiere 1–2 Outcomes (z. B. höhere Gesprächsqualität, mehr qualifizierte Termine, bessere Next-Steps). Ohne Messgröße wird Vertriebstraining zur Meinungsrunde. 2) Diagnose vor Inhalt Höre 10 Calls, schaue 5 Angebote an, prüfe 20 CRM-Einträge. Finde das echte Leck: Bedarf, Einwände, Pricing, Next Steps? 3) Standards definieren Lege fest, wie „gut" aussieht (Scorecard, Leitfaden, Beispiele). Standards machen Verhalten trainierbar. 4) In Drills trainieren (nicht in Folien) Kurze Übungseinheiten: Einwand-Drill, Frage-Drill, Closing-Drill. Wiederholen. Feedback. Wiederholen. 5) Coaching-Routine einbauen Wöchentlich 1:1 (20–30 Min): Call-Review, Deal-Review, Skill-Fokus. Coaching ist der Transfer-Motor. 6) Erfolg sichtbar machen Tracke 2–3 Kennzahlen (z. B. Next-Step-Rate, SQL-Rate, Win-Rate in Zielsegmenten). Vertriebstraining muss Resultate zeigen. Wenn du nur einen Punkt mitnimmst: Vertriebstraining ist kein Termin im Kalender. Es ist eine Gewohnheit im Team. Methoden, die wirklich Transfer bringen Rollenspiel – aber richtig Rollenspiele scheitern nicht am Rollenspiel. Sie scheitern an fehlenden Standards. Wenn niemand weiß, worauf bewertet wird, bleibt es Theater. Mit Scorecard wird es Training. Call-Reviews & Shadowing Das ist Gold. Nicht zur Bloßstellung, sondern zur Lernkurve. Du nimmst 10 Minuten aus einem Call, analysierst: Wo war die Diagnose stark? Wo wurde argumentiert statt gefragt? Danach ein konkreter Drill. Das ist Vertriebstraining im echten Leben. Micro-Drills (10 Minuten) Einwand-Drill: „Zu teuer" in 5 Varianten – jeweils mit Rückfrage statt Gegenargument. Frage-Drill: 10 Diagnosefragen, die auf Outcome und Impact zielen. Next-Step-Drill: Termin endet erst, wenn Datum + Aufgabe + Commitment stehen. Hier steckt die Logik drin, die auch Forschung zu Expertentum stützt: gezielte Übung an Teilaufgaben, mit Feedback, und wiederholter Ausführung. Genau das fehlt vielen „Seminar-only"-Ansätzen. Leadgeneration & Neukundengewinnung: Skills sind der Engpass Warum Leadgeneration ohne Vertriebstraining teuer wird Leadgeneration bringt Kontakte. Punkt. Ob daraus Pipeline wird, entscheidet der Vertrieb. Wenn dein Team aber im Erstgespräch keinen Bedarf herausarbeitet und keinen nächsten Schritt führt, dann wird Leadgeneration zur teuren Beschäftigungstherapie. Neukundengewinnung braucht Prozess + Gesprächsqualität Neukundengewinnung ist nicht „mehr machen", sondern „richtig machen": Zielgruppe, Erstkontakt, Qualifizierung, Abschluss. Und genau in der Qualifizierung trennt sich Spreu vom Weizen. Ohne Vertriebstraining für Quali-Gespräche landen zu viele falsche Deals in der Pipeline – und verstopfen alles. Die Übergabe (Marketing ↔ Sales) als versteckter Hebel Wenn Marketing MQLs liefert und Sales SQLs braucht, ist die Brücke das Gespräch: Fragen, Diagnose, Priorisierung. Hier lohnt sich ein eigenes Vertriebstraining nur für Lead-Qualifizierung (erste 15 Minuten, perfekte Fragen, klare Next Steps). Erfolg messen: Kirkpatrick fürs Vertriebstraining Vier Ebenen, die dir peinliche „Hat's gefallen?"-Fragebögen ersparen 1) Reaktion: War es hilfreich? 2) Lernen: Können sie die Skill-Bausteine? 3) Verhalten: Tun sie's im Alltag (Calls, Termine, CRM)? 4) Ergebnisse: Hat sich Pipeline/Win-Rate/Marge verändert? KPI-Set (einfach starten) Next-Step-Rate nach Erstgespräch SQL-Rate (Quali → echte Chance) Win-Rate in Zielsegmenten Sales Cycle (Zeit bis Abschluss) Discount-Rate (Preisdisziplin) Wichtig: Miss wenig, aber konsequent. Dann wird Vertriebstraining vom „nice to have" zum Wachstumshebel. Quick Takeaways Vertriebstraining ist Verhaltens-Training, nicht Wissens-Sammlung. Erfahrung ohne Feedback ist nur Wiederholung. Standards machen Leistung messbar – und Training fair. Micro-Drills + Call-Reviews schlagen „Tagesseminar" fast immer. Leadgeneration scheitert selten am Marketing – oft an Quali-Skills. Ohne Messung kein Momentum: nutze einfache KPIs. Fazit: Dein nächstes Vertriebstraining entscheidet sich im Alltag Wenn du willst, dass Vertriebstraining wirklich Umsatz bewegt, dann hör auf, Events zu kaufen. Bau ein System: Diagnose, Standards, Drills, Coaching, Messung. Dann entsteht echte Kompetenz – und zwar teamweit, nicht nur bei den Naturtalenten. Und ja: Nett sein ist gut. Aber im B2B-Vertrieb gewinnt nicht „nett". Es gewinnt Klarheit. Führung im Gespräch. Und die Fähigkeit, Entscheidungen zu ermöglichen. Genau das trainieren wir.
Vertriebskultur im B2B-Vertrieb – das ist die wichtigste Lektion nach 1.000 Folgen, denn ohne starke Kultur bleibt selbst das beste Team unter seinen Möglichkeiten. Warum ist das so? Weil Kultur jeden Kontakt prägt: vom ersten Anruf bis zur Verlängerung. Sie definiert, was wir zulassen, wie wir Prioritäten setzen und woran wir wachsen. Deshalb entscheidet sie langfristig über Umsatz, Win-Rates und Mitarbeiterbindung. Und genau darum spreche ich in dieser Jubiläumsfolge sehr klar – damit du die richtigen Stellschrauben erkennst und sofort drehen kannst. Erstens: Formuliere Prinzipien, nicht nur Werte. Dadurch wird Kultur sichtbar und messbar. Zum Beispiel: Kundenfokus vor Eitelkeit, Tempo vor Perfektion, Qualität in jedem Kontakt, Coaching jede Woche. Zweitens: Lebe Konsequenz, denn Führung zeigt sich nicht im Gesagten, sondern im Geduldeten. Drittens: Trainiere kontinuierlich, weil Skills sonst erodieren. Viertens: Recruite mutig und manage Leistung transparent – A-Spieler rein, Underperformance mit Plan verbessern oder sauber trennen. Schließlich: Sichtbares Scoreboard, damit jeder jederzeit weiß, wo wir stehen. Wie setzt du das um? Zuerst definierst du 5–7 Team-Prinzipien schriftlich; anschließend übersetzt du sie in Routinen: wöchentliche Pipeline-Reviews, strukturierte Deal-Qualifizierung und sauberes Onboarding. Außerdem etablierst du eine Coaching-Kadenz mit klaren Lernzielen. Dadurch entsteht Verbindlichkeit, während gleichzeitig Freiraum für Eigenverantwortung bleibt. Zudem fütterst du ein zentrales Playbook, damit Wissen nicht versickert, sondern skalierbar wird. Doch Kultur braucht Vorbilder. Deshalb beginnen High-Performance-Teams bei der Führung: Extreme Ownership statt Ausreden, Kontext statt Mikromanagement und Proaktivitat statt Abwarten. Wenn Leader konsequent vorleben, folgen Prozesse, denn Verhalten wirkt ansteckend. So verankerst du Standards, die Leistung erleichtern, statt sie zu behindern. Ein Wort zur Messung: Kultur ist unsichtbar, allerdings zeigen Zahlen schnell die Folgen – Ramp-up-Zeit, Conversion-Raten, Forecast-Genauigkeit und Retention. Wenn diese Metriken steigen, passen Prinzipien und Routinen. Sinkt der Trend, justierst du – früh, offen und faktenbasiert. Dadurch bleibst du beweglich, obwohl die Standards stabil sind. Mein Fazit: Vertriebskultur im B2B-Vertrieb ist kein „Nice to have“, sondern der Hebel, der Tools, Taktiken und Talente erst wirksam macht. Wenn du deine Kultur bewusst definierst, konsequent vorlebst und über Routinen absicherst, dann folgen Umsatz, Fokus und Vertrauen. Und genau dabei unterstütze ich dich gerne – für dein nächstes Wachstumslevel.
Vertriebsführung FMCG bedeutet, den Kunden kompromisslos an die erste Stelle zu setzen – genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Sebastian Grosser, Sales Director bei Brand Masters. Was steckt hinter moderner Vertriebsführung FMCG? Zunächst einmal ist die Branche extrem fragmentiert. Baumärkte, Textilketten oder Tankstellen – sie alle ticken anders. Daher braucht es Führungskräfte, die Sortimente kuratieren, Displays platzieren und Listungen verhandeln. Außerdem müssen sie permanent das Shopper-Verhalten beobachten. Nur so lassen sich Impulskäufe systematisch steigern. Frontline Obsession: Kunde zuerst, Büro zuletzt Sebastian bringt es auf den Punkt: Führungskräfte dürfen nicht im Elfenbeinturm sitzen. Stattdessen sollten sie regelmäßig in die Märkte fahren, Regale begutachten und Kassengespräche anhören. Somit entsteht ein praxisnahes Coaching für das ganze Team. Darüber hinaus fördert diese Präsenz Vertrauen bei Handelspartnern. Die Folge: schnellere Entscheidungen und bessere Platzierungen. Markttrends 2025 – Chancen und Stolperfallen Handelsmarken wachsen zweistellig, während A-Brands gegensteuern müssen. Daher rücken Downsizing, Promotions und digitale Coupons in den Fokus. Zugleich nimmt der E-Commerce stationären Händlern Frequenz ab. Wer jetzt starr bleibt, verliert Regalmeter. Folglich zählt Agilität mehr denn je. Fünf Praxis-Tipps für deine Vertriebsstrategie Kundenreise mappen: Analysiere jeden Schritt vom Eingang bis zur Kasse und identifiziere Impuls-Hotspots. Daten statt Bauchgefühl: Nutze Abverkaufs-KPI, um Regalplätze dynamisch zu vergeben und Low-Performer auszutauschen. Intrapreneure fördern: Stelle Verkäufer ein, die handeln, als wäre es ihr eigenes Business, und gib ihnen Entscheidungsfreiheit. Regelmäßige Store Walks: Plane fixe Tage, an denen Führungskräfte gemeinsam mit Sell-In-Teams Shops besuchen. Expectation-Management: Versprich nur, was Operations & Supply Chain wirklich liefern können; dadurch vermeidest du teures Zurückrudern. Damit machst du dein Sales-Team fit für die Zukunft und stellst sicher, dass deine Produkte dort auftauchen, wo sie den größten Hebel haben. Hör rein und bring deine Vertriebsführung FMCG nachhaltig nach vorn! Schon gehört? Weitere Ressourcen
Cannabis-Markt Deutschland: Medizin oder Mythos? In dieser Folge des VertriebsFunk spreche ich mit Sascha Mielcarek, CEO der Canify AG, über den Wandel im Cannabis-Markt in Deutschland. Wir zeigen, wie sich Telemedizin, Apotheken und pharmazeutischer Vertrieb im Spannungsfeld von Regulierung, Stigma und Nachfrage neu aufstellen – und warum medizinisches Cannabis längst kein Nischenprodukt mehr ist. Themen dieser Folge: • Wie kommt man heute legal an Cannabis? • Warum Ärzte oft zögern – und Apotheker immer wichtiger werden • Wie Telemedizin den Markt transformiert • Vom Schwarzmarkt zur standardisierten Therapie: Neue Vertriebsstrategien • Ein Gespräch über Wirtschaft, Ethik – und eine Pflanze, die plötzlich salonfähig wird Medizinisches Cannabis war lange von Unsicherheit geprägt, doch der Markt verändert sich deutlich. Heute wird Cannabis kontrolliert produziert und ärztlich verschrieben. Dadurch entsteht ein neuer, sicherer Vertriebsweg. Sascha Mielcarek erklärt, wie Canify diesen Wandel aktiv begleitet. Außerdem berichtet er, warum Aufklärung für Ärzte und Apotheker so entscheidend ist. Viele Ärztinnen und Ärzte sind zwar interessiert, jedoch oft noch unsicher. Sie kennen die Produkte nicht gut genug, und es fehlt an Erfahrung. Trotzdem wächst die Bereitschaft, denn immer mehr Patient:innen berichten von positiven Effekten. Während klassische Medikamente oft starke Nebenwirkungen haben, bietet Cannabis neue Optionen. Und genau hier kommt Telemedizin ins Spiel. Denn wer heute Cannabis nutzen möchte, kann einfach online einen Arzttermin buchen – und legal ein Rezept erhalten. Der Markt verändert sich nicht nur technisch, sondern auch politisch und ethisch. Während einige Parteien bremsen, setzen andere auf Reformen. Dadurch entsteht Bewegung. Eine kontrollierte Abgabe bringt Sicherheit für Konsumenten, außerdem reduziert sie den Schwarzmarkt. Deshalb ist der legale Weg nicht nur medizinisch, sondern auch gesellschaftlich sinnvoll. Vergleicht man Cannabis mit anderen Substanzen, wird der Unterschied deutlich. Studien zeigen, dass es ein geringeres Suchtpotenzial als Alkohol hat. Trotzdem ist Alkohol frei erhältlich – während Cannabis häufig noch kritisch gesehen wird. Deshalb braucht es mehr Aufklärung und weniger Ideologie. Denn die Fakten sprechen eine klare Sprache. Am Ende zeigt sich: Der Cannabis-Markt steht nicht mehr am Rand, sondern wird Teil einer regulierten Gesundheitsversorgung. Was früher illegal war, ist heute medizinisch anerkannt. Dadurch verbessert sich die Versorgung, und viele Patient:innen profitieren. Sascha Mielcarek gibt Einblicke, wie Unternehmen wie Canify mit innovativen Vertriebsmodellen den Wandel gestalten – und welche Rolle dabei auch politische Entscheidungen spielen.
Falscher Vertriebsleiter: Der gefährlichste Fehler im Vertrieb! Ein falscher Vertriebsleiter kann dein gesamtes Vertriebssystem zum Einsturz bringen. Du hast ein gutes Produkt, ein motiviertes Team – und trotzdem stagniert dein Umsatz? Dann liegt das Problem möglicherweise nicht in der Mannschaft, sondern an der Spitze: beim Vertriebsleiter. In dieser Episode vom VertriebsFunk spreche ich mit Roman Kmenta über das zentrale Thema Führung im Vertrieb – und warum gerade falsche Vertriebsleiter deinen Erfolg blockieren können. Denn: In vielen Unternehmen werden die besten Verkäufer befördert – und genau das ist der Anfang vom Ende. Die Rolle des Vertriebsleiters verlangt völlig andere Kompetenzen als die des Verkäufers. Wer das ignoriert, gefährdet seine gesamte Vertriebsstrategie. Roman bringt es auf den Punkt: Ein guter Vertriebsleiter muss nicht der beste Verkäufer sein – er muss ein Team entwickeln, Systeme aufbauen und führen können. Doch viele Unternehmen verwechseln Verkaufsstärke mit Führungskompetenz. Die Folge? Vertriebsleiter, die lieber selbst verkaufen als ihr Team zu fördern. Und damit entsteht ein gefährliches Vakuum in der Führung. Wir sprechen über: Warum falsche Vertriebsleiter das Wachstum deines Unternehmens ausbremsen Was ein wirklich guter Vertriebsleiter mitbringen muss Wieso „Lead Yourself First“ der wichtigste Führungsgrundsatz ist Wie gute Systeme auch mit durchschnittlichen Verkäufern Top-Leistungen ermöglichen Warum es gefährlich ist, sich zu sehr auf Einzel-Talente zu verlassen Falsche Vertriebsleiter führen nicht nur zu Umsatzverlusten, sondern auch zu hoher Fluktuation, Demotivation im Team und ineffizienten Prozessen. Ein schlechter Vertriebsleiter kann selbst ein starkes Team schwächen – während ein guter Vertriebsleiter auch aus mittelmäßigen Verkäufern echte Leistungsträger machen kann. Deshalb lohnt sich der Blick auf das große Ganze: Welche Rolle spielt Führung in deinem Vertrieb wirklich? Setzt du auf Persönlichkeitsentwicklung, Systemvertrieb und messbare Performance? Oder hoffst du darauf, dass ein ehemaliger Top-Seller plötzlich zum Führungstalent wird? Roman Kmenta zeigt in seinem neuen Buch „Führung, Fördern, Verkaufen – 21+1 Prinzipien für High-Performance-Vertriebsteams“, worauf es wirklich ankommt. Dabei geht es nicht um einzelne Taktiken, sondern um die fundamentalen Prinzipien erfolgreicher Vertriebsführung. Ganz vorne mit dabei: Der bewusste Umgang mit der Verantwortung – und der Mut, Fehlbesetzungen wie falsche Vertriebsleiter rechtzeitig zu erkennen und zu korrigieren. Wenn du wissen willst, wie du dein Vertriebsteam langfristig erfolgreich machst, wie du echte Führung aufbaust und warum falsche Vertriebsleiter das größte Risiko für dein Wachstum darstellen – dann ist diese Folge ein Pflichtprogramm. Jetzt reinhören – und nie wieder falsche Vertriebsleiter einsetzen!
Wie baue ich 2024 die Customer Journey am besten auf? Genau dieser Frage gehen wir heute nach. Dafür haben wir Patric Weiler, einen Vertriebsleiter, als Gast! Die Frage die hinter dem Begriff "Customer Journey" steckt ist folgende: Welche Reise durchläuft der Kunde eigentlich? Von dem Moment, in dem er erkennt, warum er ein bestimmtes Produkt benötigt, über die Identifikation seines Problems bis hin zum eigentlichen Kaufprozess. Vielen ist außerdem nicht bewusst, dass die Customer Journey nicht nur mit dem Vertrieb zusammenhängt. Es geht hierbei um deutlich mehr - es ist ein Zusammenspiel von Marketing und Vertrieb.
Warum ist das Motto "Vertrieb löst alle Probleme" nicht nur ein Sprichwort? Der Vertrieb ist das Fundament für eine starke Unternehmensstruktur. Wie setzt man einen effektiven Vertrieb auf, der auch in Krisensituationen reibungslos funktioniert? Die Antwort liegt darin, sich von personenabhängigen Strukturen zu lösen und Prozesse zu optimieren. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es genug zu tun, doch die Kunst liegt darin, die Ressourcen auf erfolgskritische Bereiche zu fokussieren. Mit Experten wie Michael Bemmann als Gast biete ich dir nüchterne Einblicke und zeigen, wie du nicht nur den Vertrieb, sondern die gesamte Unternehmensstruktur richtig aufbaust. Der Schlüssel: Ein neugieriger Blick, der dich dazu motiviert, deine Prozesse zu überdenken und zu optimieren. Bereite dich vor auf Learnings, die dein Unternehmen nachhaltig stärken!
Der entscheidende Moment, der über Jobzusage oder -absage bestimmt, erfordert eine sorgfältige Vorbereitung. Erfahre, warum die Wahl deiner Kleidung mehr ist als nur Äußerlichkeiten – ein einfacher Schritt, der Seriosität und Respekt zeigt. Mangelnde Vorbereitung über das Unternehmen? Ein häufiger Fehler, den du durch gründliche Recherche leicht vermeiden kannst. Und vergiss das Herunterbeten von Phrasen – authentische Antworten mit konkreten Beispielen sind der Schlüssel. Pünktlichkeit wird oft unterschätzt, aber zu spät kommen kann den Eindruck trüben. Lerne aus No-Gos wie dem Lästern über vorherige Arbeitgeber, um einen bleibenden positiven Eindruck im Vorstellungsgespräch zu hinterlassen. Entdecke wertvolle Learnings für deine erfolgreiche Bewerbung!
Du willst, dass dein Lebenslauf beachtet wird und nicht direkt aussortiert wird? Dafür gibt es spezielle Tipss! Diese Episode gibt dir essentielle Einblicke in die Kunst des Lebenslaufschreibens, einem Schlüsselstück für deinen beruflichen Erfolg. Von prägnanten Kontaktdaten bis zu überzeugenden Karrierestationen – erfahre, wie jedes Detail zählt. Ich verrate dir die Geheimnisse, wie ein professionelles Foto und klare, kurze Sätze deinen Lebenslauf herausstechen lassen. Tauche ein in die Welt gezielter Selbstpräsentation, denn der Weg zu deinem Traumjob beginnt mit einem überzeugenden Lebenslauf. Reinhören lohnt sich für wertvolle Learnings und innovative Tipps!
Erfolgreiche Jobinterviews beginnen mit gezielter Vorbereitung! In dieser Folge teilen ich mit dir entscheidende Schritte aus unserer bewährten Checkliste, die dich vorbereiten und dir Selbstbewusstsein verliehen. Kläre frühzeitig Details wie Anfahrt und Dresscode, zeige Engagement und Organisation. Nutze Plattformen wie Kununu, um Einblicke ins Unternehmen zu gewinnen. Betone deine Fähigkeiten durch konkrete Beispiele und bereite Fragen vor, um sicherzustellen, dass die Position zu dir passt! Unsere Checkliste unterstützt dich von der Projektauswahl bis zur Mappe mit Unterlagen. Erfahre, wie eine gründliche Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg im Jobinterview ist.
Erlebe das Jahr 2023 im VertriebsFunk – voller Erfolge und Abenteuer! Dieser Podcast prägt die Vertriebslandschaft, mit steigenden Zugriffszahlen, Spotify-Hits und Top-Bewertungen. YouTube zählt über 2,4 Mio. Aufrufe und 10.000 neue Abonnenten. Mein YouTube Kanal bietet dir ebenfalls Inhalte für deine berufliche Weiterbildung und die WanderMasterminds geben exklusive Entwicklungschancen. Auf Instagram, TikTok und LinkedIn erwarten dich zusätzliche Einblicke! 2024 bringt exklusive Coaching-Angebote für Unternehmer und Vertriebsleiter. Buche jetzt deinen Info-Termin! Wir möchten außerdem mit dir interagieren – teile also deine Ideen für maßgeschneiderte Inhalte. Auf ein weiteres Jahr voller Erfolge und Abenteuer im VertriebsFunk!
Von 1000 Stellen findest du nur 200 im Jobportal oder auf der Seite der Firma. Das heißt, 800 von 1000 Stellen tauchen nie im öffentlichen Jobmarkt auf.
Jedesmal, wenn du einen Termin bei deinem Chef hast, um eine Entscheidung einzuholen, gehst du ohne Entscheidung wieder raus?
Gerade zum
Wenn du schon länger dabei bist, kennst du ja schon die Episoden, in der mein Wander-Mastermind-Kollege und Business-Buddy
Bei der Arbeit denkst du nur noch an
Früher waren Vertrieb und Marketing getrennt. Aber durch die Digitalisierung und den Wandel im Markt sind sie eng miteinander
Heute dreht sich alles um die kniffligste Frage, die dir jemals in einem Vorstellungsgespräch gestellt werden kann: “Was haben Sie vor, in den ersten 30 Tagen nach Arbeitsbeginn hier zu tun?”
Fragst du dich auch manchmal, warum manche Unternehmen durch die Decke gehen und andere einfach nicht richtig in die Gänge kommen? ❓Was unterscheidet erfolgreiche Unternehmen von weniger erfolgreichen Unternehmen? ❓Welche Faktoren beeinflussen den Erfolg? ❓Und wofür brauchst du Active Sourcing und Performance Recruiting? Gemeinsam mit Personalberater
Zu welchem Harry Potter Haus gehörst du? - Ja, das kann eine Frage bei einem Vorstellungsgespräch sein.
Mit seinem
Du hast gerade Platz genommen. Der Interviewer lächelt dich freundlich an und dann stellt er dir diese eine Frage:
❓Weißt du, wie viele Mitarbeiter dein Unternehmen Ende nächsten Jahres brauchen wird? In den meisten Fällen ist die Antwort auf diese Frage nein. Deswegen ist das Thema Ziele, Timing und Fokus. “Die meisten Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können, und sie unterschätzen, was sie in zehn Jahren erreichen können." Bill Gates
Manchmal wirken Menschen um uns herum
In jedem Bewerbungsgespräch kommt sie garantiert:
Viele Verkäufer nennen sich Key Account Manager, sind aber gar keine.
Wie kannst du ChatGPT heute im Vertrieb für dich nutzen? Hast du dir diese Frage auch schon gestellt? Für wen ist ChatGPT geeignet? Wie kann ich durch ChatGPT Zeit sparen, die ich dann mit meinen Kunden verbringen kann. Was ist mein Mehrwert? Was ist der Mehrwert des Systems? Darüber unterhalte ich mich heute mit einer Expertin auf diesem Gebiet.
Account Based Marketing Stell dir vor, du könntest deine Marketing- und Vertriebsbemühungen so präzise steuern, dass du genau die Kunden ansprichst, die dein Unternehmen zum Erfolg führen. Diese Vision ist keine Utopie, sondern die Realität des Account Based Marketing (ABM). In diesem Artikel erfährst du, wie ABM die Art und Weise, wie du Kunden akquirierst und bindest, revolutioniert. Was ist ABM? Account Based Marketing (ABM) ist eine Methode in der Kundenakquise, bei der Marketing- und Vertriebsteams eng zusammenarbeiten, um gezielt ausgewählte Zielkunden anzusprechen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Massenwerbung konzentriert sich ABM auf die individuelle Ansprache von Kunden. Was ist daran neu und was nicht? Die Idee, Kunden gezielt anzusprechen, ist nicht neu. Doch was ABM revolutioniert, ist die Präzision und Tiefe der Kundenansprache. Es handelt sich um eine nachhaltige und koordinierte Strategie, die sich auf langfristige Kundenbeziehungen fokussiert. ABM integriert alle Teams in den Prozess der Kundenakquise und -bindung. Beispiele und Fallstudien ABM hat sich in verschiedenen Branchen bewährt. Beispiele wie Snowflake oder Billing Tree zeigen, wie ABM den Umsatz steigern und die Kundenbindung stärken kann. Diese Unternehmen haben erfolgreich Zielkunden identifiziert und maßgeschneiderte Ansätze entwickelt, um sie zu gewinnen. Für wen ist es geeignet? ABM ist besonders für B2B-Unternehmen geeignet, die komplexe Verkaufszyklen, große Deal-Volumes und Kunden mit Entscheidungskomitees haben. Es ist auch ideal für Unternehmen mit begrenztem Marketingbudget, die sicherstellen möchten, dass ihre Ressourcen effizient genutzt werden. Was kann man für sich rausholen, gewinnen? Mit ABM können Unternehmen ihre Erfolgschancen steigern, indem sie sich auf die Kunden konzentrieren, die am wahrscheinlichsten hohe Umsätze generieren werden. Dies führt zu höherem ROI, Umsatzpotenzial und stärkerer Kundenbindung. Instrumente ABM-Plattformen wie Demandbase, Terminus und Engagio bieten effektive Tools und Technologien zur Umsetzung von ABM-Strategien. Sie helfen bei der Identifizierung von Zielkunden, der Personalisierung von Inhalten und der Überwachung des Kundenengagements. Wie geht man vor? Die Umsetzung von ABM erfordert eine klare Strategie. Schritte wie die Identifizierung der richtigen Kunden, die Koordination von Marketing und Vertrieb, die Entwicklung personalisierter Inhalte und die kontinuierliche Kundenbindung sind entscheidend. Hör mehr im Podcast! Möchtest du tiefer in die Welt des Account Based Marketing eintauchen? In meinem aktuellen Podcast erfährst du, wie du ABM effektiv in deinem Unternehmen implementieren kannst. Bleib dran und entdecke, wie ABM die Zukunft deiner Kundenakquise gestaltet! ABM ist keine Modeerscheinung, sondern eine strategische Methode, die das Potenzial hat, dein Unternehmen zu transformieren. Die Zukunft der Kundenakquise hat begonnen, und ABM kann ein wichtiger Schlüssel dazu sein.
In deinem Vertrieb könnte es besser laufen?
Stell dir vor, du sitzt in deinem wichtigsten Bewerbungsgespräch. Dein Herz schlägt schneller, die Hände sind leicht verschwitzt. Du fühlst dich gut vorbereitet. Doch dann kommt sie, die Frage, die du am meisten fürchtest: Warum wurde ihnen gekündigt?
❓Nutzt du schon digitalen Vertrieb für dein Unternehmen? Oder bist du noch unschlüssig, weil du noch keine Strategie hast? Stellst du dir noch Fragen wie: Wie kann ich mehr über Kunden erfahren? Wie kann ich online in ein Gespräch einsteigen? Welchen Mehrwert habe ich denn als Verkäufer vom digitalen Vertrieb? Die Lösung, die sich für mich immer anbietet und die ich auch selber nutze, ist LinkedIn. Wenn du dich jetzt fragst, wie du LinkedIn im Vertrieb einsetzen sollst und wie du das ganze in deine tägliche Arbeit integrieren kannst, dann hör dir die heutige Folge an. Mein Interview-Gast Maximilian Lux ist Country Manager and Spokesperson for LinkedIn Sales Solutions. Er verrät uns heute jede Menge wertvolle Infos zu Strategien für den modernen Vertrieb über LinkedIn.
Du bist im B2B-Vertrieb tätig und suchst nach einer Strategie, die deinen ROI maximiert? Dann solltest du dir unsere neueste Podcast-Folge zum Thema Account Based Selling (ABS) nicht entgehen lassen. ABS kann die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Vertriebsressourcen nutzen, verändern. Statt sich auf eine breite Masse an Leads zu konzentrieren, fokussiert ABS auf High-Value-Accounts. Das Ergebnis? Höhere Conversion Rates, effizientere Ressourcennutzung und stärkere Kundenbeziehungen. In der Folge beleuchten wir, warum ABS besonders im B2B-Bereich helfen kann. Wir gehen auf die Vorteile ein und zeigen, wie du ABS in deinem Unternehmen implementieren kannst. Mit Beispielen und konkreten Tipps ist diese Episode hilfreich für jeden Vertriebsprofi. Aber was genau ist Account Based Selling? Es handelt sich um eine Vertriebsstrategie, die den Fokus von einer breiten Lead-Generierung auf eine engere, zielgerichtete Ansprache von potenziellen Schlüsselkunden legt. Durch diese Fokussierung können Vertriebsteams ihre Ressourcen effizienter nutzen, was zu einer höheren Rentabilität führt. Die Vorteile von ABS sind vielfältig. Einer der Hauptvorteile ist die Möglichkeit, den Verkaufszyklus zu verkürzen. Durch die gezielte Ansprache und die enge Abstimmung zwischen Vertrieb und Marketing können Deals schneller abgeschlossen werden. Darüber hinaus ermöglicht ABS eine tiefere Kundenbindung, da die Kommunikation und Interaktionen speziell auf die individuellen Bedürfnisse und Ziele der Zielaccounts abgestimmt sind. Unsere Podcast-Folge bietet eine knackige Einführung in die Welt des Account Based Selling. Wir sprechen über die besten Praktiken, teilen Erfolgsgeschichten und geben Tipps für die Implementierung dieser Strategie in deinem Unternehmen. Egal, ob du ein Vertriebsneuling oder ein erfahrener Profi bist, diese Folge bietet wertvolle Einblicke, die dir helfen können, deine Vertriebsziele zu erreichen. Mach dich bereit, deinen Vertrieb auf das nächste Level zu heben. Hör dir jetzt die Podcast-Folge zu Account Based Selling an und entdecke, wie du deinen Vertriebserfolg steigern kannst.
Der Vertriebsfunk Podcast präsentiert in der neuesten Episode eine unverzichtbare 7-Schritte-Methode zum Erstellen eines effizienten Key Account Plans. Wenn du im Vertrieb tätig bist, ist diese Episode ein absolutes Muss. Warum? Hier sind die Gründe: Entscheidende Bedeutung von Key Accounts: Key Accounts sind oft überlebenswichtig für Unternehmen und entscheidend für den Umsatz. Diese Episode zeigt, wie du diese Accounts strategisch managst. Ungenutztes Potenzial: Viele Key Accounts bieten ein enormes, oft unentdecktes Potenzial. Wir zeigen dir, wie du dieses systematisch analysierst und hebst. Account Mapping: Erfahre, wie du den Status Quo deines Schlüsselkunden erfasst und welche Informationen für den langfristigen Erfolg entscheidend sind. SWOT-Analyse: Entdecke, wie du Chancen identifizierst und Risiken minimierst, speziell zugeschnitten auf Key Accounts. Power Interest Matrix: Lerne, wie du Entscheider und Influencer in deinem Key Account effektiv identifizierst. KPIs und Share of Wallet: Du erhältst Einblicke in die Messung der Performance deines Accounts durch KPIs und erfährst, wie du den Share of Wallet deines Key Accounts maximierst. Zielsetzung und Aktionsplan: Die Episode deckt auf, wie du realistische Ziele für deinen Key Account setzt und einen Aktionsplan entwickelst, der sowohl dir als auch deinem Kunden zum Erfolg verhilft. Change Management im Key Account Plan: Verstehe die Bedeutung des Change Managements im Kontext eines Key Account Plans und wie du Widerstände überwindest. Umsetzung und Kontrolle im Key Account Plan: Erfahre, welche Tools und Strategien dir bei der Umsetzung deines Key Account Plans helfen und wie du den Erfolg kontinuierlich überprüfst. Mit diesen neun Schlüsselthemen bietet diese Podcast-Episode einen umfassenden Leitfaden für jeden Vertriebsprofi. Wenn du deinen Umsatz steigern, unentdecktes Potenzial heben und deine Kundenbeziehungen optimieren möchtest, ist diese Episode deine ultimative Ressource. Praxisorientiert und vollgepackt mit wertvollen Informationen, ist sie der Turbo-Boost für deinen Vertriebserfolg.
So einfach geht erfolgreiche Führung: Entdecken Sie es mit Bernd Geropp So einfach geht erfolgreiche Führung. Überrascht? Bernd Geropp erklärt, wie. In unserem neuesten Podcast. Freiheit in der Führung Kontrolle loslassen. Vertrauen aufbauen. Raum für Wachstum schaffen. Eigenverantwortung fördern. So einfach geht erfolgreiche Führung. Neugierig? Geropp hat die Antworten. Er teilt seine Vision. Er zeigt den Weg. Hören Sie den Podcast. Entdecken Sie die Freiheit in der Führung. Lernen Sie, wie Sie Ihre Mitarbeiter entfesseln können. Ergebnisorientierte Führung Klare Ziele setzen. Mitarbeiter ermächtigen. Ergebnisse erzielen. So einfach geht erfolgreiche Führung. Wie genau? Geropp verrät es. Er spricht über Strategien. Über Methoden. Über Erfolg. Der Podcast enthüllt alles. Lassen Sie sich inspirieren. Verstehen Sie, wie Sie Ihre Ziele erreichen können. Mitarbeiterführung und Unternehmenserfolg Teams inspirieren. Zusammenarbeit fördern. Erfolg haben. So einfach geht erfolgreiche Führung. Wollen Sie mehr wissen? Der Podcast hat die Antworten. Geropp spricht über Kultur. Über Vertrauen. Über gemeinsamen Erfolg. Hören Sie zu. Lernen Sie. Wachsen Sie. Entdecken Sie, wie Sie Ihr Unternehmen voranbringen können. Stressreduktion und Work-Life-Balance Weniger Stress. Mehr Balance. Gesundes Arbeitsumfeld. So einfach geht erfolgreiche Führung. Wie das funktioniert? Geropp erklärt es. Er teilt seine Erfahrungen. Seine Einsichten. Seine Tipps. Der Podcast zeigt den Weg. Finden Sie Ihre Balance. Erfahren Sie, wie Sie ein besseres Arbeitsleben schaffen können. Fazit: Eine neue Ära der Führung So einfach geht erfolgreiche Führung. Vertrauen statt Kontrolle. Freiheit statt Angst. Eine neue Ära der Führung. Entdecken Sie sie mit Bernd Geropp. Im Podcast. Er öffnet Türen. Zu neuen Möglichkeiten. Zu neuem Denken. Zu neuem Erfolg. Hören Sie jetzt.
In der Personalberatung gibt es ständig neue Entwicklungen und Ansätze. In dieser Episode haben wir die Gelegenheit, mit Tala Nobari-Skowronski und Jannes von Lintel von Talent Concept Advisory zu sprechen. Sie haben eine neue Art von Personalberatung ins Leben gerufen, die sie als "New Breed of Headhunting" bezeichnen. Talent Concept Advisory konzentriert sich auf moderne Methoden der Talentakquise und -entwicklung. Im Gespräch erläutern Tala und Jannes, wie sie den traditionellen Headhunting-Prozess anpassen, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Sie teilen ihre Erfahrungen und geben Einblicke in ihre Arbeitsweise. Du erfährst, wie sie Unternehmen dabei unterstützen, die richtigen Talente zu finden, und wie sie Kandidaten helfen, ihre Karriereziele zu erreichen. Dabei legen sie Wert auf eine persönliche und individuelle Herangehensweise, die auf die Bedürfnisse von Unternehmen und Bewerbern zugeschnitten ist. Diese Episode bietet dir die Gelegenheit, mehr über die aktuellen Trends in der Personalberatung zu erfahren und wie Talent Concept Advisory diese in die Praxis umsetzt. Egal, ob du im Bereich Recruiting tätig bist, selbst auf Jobsuche bist oder einfach nur mehr über die Branche erfahren möchtest – diese Unterhaltung bietet wertvolle Einblicke. Wenn du neugierig bist, wie die Personalberatung der Zukunft aussehen könnte, solltest du dir diese Episode unbedingt anhören. Die Erfahrungen und Ansichten von Tala Nobari-Skowronski und Jannes von Lintel könnten dir neue Perspektiven eröffnen.
Ein Verkaufsgespräch ist wie eine meisterhafte Theatervorstellung. Und wie das bei einer richtigen Theatervorstellung auch ist: Hinter den Kulissen ist die wahre
Du hast gerade eine Jobzusage
Du hast eine
"You only need a method to approach the right candidates and the right niche and the right industry; you don't need an extensive network...for such a niche market like sales, it's more in the method, like how can you identify and approach them?" – Christopher Funk, Founder of Xenagos and podcast host of VertriebsFunk Join Christopher Funk and Ben Schneider as Christopher walks us through the headhunting industry, the practices every employer and applicant should know, and how COVID-19 affected the headhunting business. Demand for the best candidates for high-income positions are often so high because of the position's appeal in compensation. If a company wants to find the best candidate for a high-profile position, headhunters are paid to act as middlemen between the employers and applicants. This model of recruitment is a win-win for both applicants and employers because they both get what they pay for.Episode Notes: To find out more about Christopher Funk click the following links: LinkedIn | Twitter | Website | Youtube | Facebook | Instagram To learn more about "VertriebsFunk," click the links below: Website | Apple PodcastsConnect with Ben on Instagram and on his website.For more information and to explore other episodes, click here. We'd love to hear from you! Ratings and reviews are all welcome!Follow the podcast on Instagram @bllpodcastcomShoot Ben a message on Instagram @benschneider87. Calling all entrepreneurs and online talents! --check out the job search platform Jobmofy.com Email: hello@bllpodcast.com