Podcasts about binnenmarkt

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Digitale Optimisten: Perspektiven aus dem Silicon Valley
Ist die EU noch gut genug? Mit Damian Boeselager (Gründer VOLT & MdEP)

Digitale Optimisten: Perspektiven aus dem Silicon Valley

Play Episode Listen Later Feb 23, 2026 56:03


254 | Ist die EU noch gut genug? Damian Boeselager ist Gründer der Pro-EU-Partei VOLT und sitzt seit 6 Jahren im EU-Parlament.Partner dieser Folge:ClockodoClockodo ist das Time Tracking Tool unserer Wahl. Auf ⁠https://www.clockodo.com/⁠optimisten bekommst du mit Gutschein-Code optimisten25 25% RabattMach das 1-minütige Quiz und finde eine Geschäftsidee, die zu dir passt: digitaleoptimisten.de/quiz.Kapitel(00:00) Intro(04:13) Das kaputte EU-Betriebssystem: Vetos, Mittelalter, Blockaden(12:02) Demokratie ohne echte Wahl: Kommission, Spitzenkandidaten, Legitimation(15:26) Die Rolle von Volt(29:40) Politik wie ein Startup: Warum Wachstum, Geld & Kandidaten zählen(43:35) Regulierung, Wirtschaft & Europas Zukunft: 13.000 Regeln und der Ausweg(54:34) Damians beste GeschäftsideeLearnings**EU-Betriebssystem aktualisieren**Damian hält das EU-Betriebssystem für unzureichend und plädiert für eine normale parlamentarische Demokratie mit europäischer Regierung. Er fordert europäische Wahlen, bei denen Parteien regieren können und Bürgerinnen und Bürger die Regierung bei der nächsten Wahl abwählen können. Dadurch würde die EU handlungsfähiger und Entscheidungen würden klarer getroffen. Zukunftshypothese: Vertragsveränderungen könnten das System deutlich effizienter machen.**Direkteuropäische Legitimation stärken**Die Legitimation der EU erfolgt derzeit durch nationale Wahlen und das Europäische Parlament, bleibt aber für Bürgerinnen und Bürger schwer nachvollziehbar. Volt fordert europäische Wahlen, damit die Mehrheit der Abgeordneten im Europaparlament eine Regierung bilden kann, die bei der nächsten Wahl abwählbar ist. Dadurch würden Bürgerinnen und Bürger stärker Einfluss nehmen und die EU wäre demokratischer nachvollziehbar.**Volts Wachstum als Lernpfad**Volt wuchs organisch von einer kleinen Gruppe zu 45.000 Mitgliedern, sitzt in zwei nationalen Parlamenten, hat 300–400 lokale Abgeordnete und fünf MEPs. Das Ergebnis kam durch Freiwilligenarbeit, langsames, aber kontinuierliches Wachstum, sowie geplante Wahlkämpfe; es fehlten Ressourcen, gute Kandidaten und gezieltes Fundraising. Die zentrale Lektion für Gründer: Wachstum erfordert Geduld, eine klare Rollenverteilung, starke Öffentlichkeitsarbeit und konsequentes Personal- und Finanzmanagement.**Industriedatenmarktplatz als Geschäftsidee**Als beste Geschäftsidee nennt Damian den Industriedatenmarktplatz, basierend auf dem Data Act: Eigentümer eines Geräts darf die Industriedaten, die herausfließen, verkaufen. Es gibt Aggregatoren und Marktplätze; erste Ansätze existieren, aber viel Potenzial. Unternehmerische Implikation: Wer früh einen europäischen Marktplatz baut, könnte Marktführer werden und sich im Binnenmarkt neu positionieren.Keywordseuropäische verfassungeuropäische armeeGreen New Dealdemokratische Legitimation EUVolt Parteiwie funktioniert der co-decision-prozess EUindustriendatenmarktplatz Data Act europäisches gesetzbinnenmarkt harmonisierung europawie EU regulierung vereinfachenregulatorische harmonisierung europaeuropäische außenpolitik außenministerparlamentarische Demokratie Europa

Echo der Zeit
International: Malta, Europas grösstes Wirtschaftswunder

Echo der Zeit

Play Episode Listen Later Feb 22, 2026 26:37


Keine europäische Wirtschaft wuchs in den letzten Jahren so beständig und schnell wie jene Maltas. Treiber sind der Tourismus, das online-Glücksspiel, die Finanzdienstleister oder der Verkauf maltesischer Pässe an Ausländer. Getrübt wird der Erfolg allerdings durch die weit verbreitete Korruption. Malta versteht es bestens, seine Kleinstaatlichkeit in wirtschaftlichen Erfolg umzumünzen. Als kleiner Staat kann es Gesetze erlassen und damit in lukrativen Nischen hohe Gewinne erzielen. Ein Beispiel dafür ist das online-Glücksspiel. In diesem aufstrebenden Sektor ist Malta einer der Marktführer. Rund 10 Prozent der maltesischen Wirtschaftsleistung stammen aus dem sogenannten online-Gambling. Malta wurde 1964 von Grossbritannien unabhängig und ist seit 2004 Teil der EU. Die Teilhabe am Binnenmarkt, die englische Sprache oder die gut ausgebildete Bevölkerung sind weitere Faktoren, die den Boom begünstigen. Im kleinen Inselstaat entstanden in den letzten Jahren hunderttausende neue Stellen. Viele sind nur über die massive Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu besetzen. Was zunehmend Widerstand weckt. Schwere Korruptionsfälle überschatten den Erfolg. In diese sind auch Exponenten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung involviert. Augenfällig wurde dies durch den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia im Jahr 2017. Sie hatte zu Korruptionsskandalen recherchiert und bezahlte dies mit ihrem Leben.

International
Malta – der heimliche Wirtschafts-Champion

International

Play Episode Listen Later Feb 18, 2026 26:37


Keine europäische Wirtschaft wuchs in den letzten Jahren so beständig und schnell wie jene Maltas. Treiber sind der Tourismus, das online-Glücksspiel, die Finanzdienstleister oder der Verkauf maltesischer Pässe an Ausländer. Getrübt wird der Erfolg allerdings durch die weit verbreitete Korruption. Malta versteht es bestens, seine Kleinstaatlichkeit in wirtschaftlichen Erfolg umzumünzen. Als kleiner Staat kann es Gesetze erlassen und damit in lukrativen Nischen hohe Gewinne erzielen. Ein Beispiel dafür ist das online-Glücksspiel. In diesem aufstrebenden Sektor ist Malta einer der Marktführer. Rund 10 Prozent der maltesischen Wirtschaftsleistung stammen aus dem sogenannten online-Gambling. Malta wurde 1964 von Grossbritannien unabhängig und ist seit 2004 Teil der EU. Die Teilhabe am Binnenmarkt, die englische Sprache oder die gut ausgebildete Bevölkerung sind weitere Faktoren, die den Boom begünstigen. Im kleinen Inselstaat entstanden in den letzten Jahren hunderttausende neue Stellen. Viele sind nur über die massive Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu besetzen. Was zunehmend Widerstand weckt. Schwere Korruptionsfälle überschatten den Erfolg. In diese sind auch Exponenten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung involviert. Augenfällig wurde dies durch den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia im Jahr 2017. Sie hatte zu Korruptionsskandalen recherchiert und bezahlte dies mit ihrem Leben.

International HD
Malta – der heimliche Wirtschafts-Champion

International HD

Play Episode Listen Later Feb 18, 2026 26:37


Keine europäische Wirtschaft wuchs in den letzten Jahren so beständig und schnell wie jene Maltas. Treiber sind der Tourismus, das online-Glücksspiel, die Finanzdienstleister oder der Verkauf maltesischer Pässe an Ausländer. Getrübt wird der Erfolg allerdings durch die weit verbreitete Korruption. Malta versteht es bestens, seine Kleinstaatlichkeit in wirtschaftlichen Erfolg umzumünzen. Als kleiner Staat kann es Gesetze erlassen und damit in lukrativen Nischen hohe Gewinne erzielen. Ein Beispiel dafür ist das online-Glücksspiel. In diesem aufstrebenden Sektor ist Malta einer der Marktführer. Rund 10 Prozent der maltesischen Wirtschaftsleistung stammen aus dem sogenannten online-Gambling. Malta wurde 1964 von Grossbritannien unabhängig und ist seit 2004 Teil der EU. Die Teilhabe am Binnenmarkt, die englische Sprache oder die gut ausgebildete Bevölkerung sind weitere Faktoren, die den Boom begünstigen. Im kleinen Inselstaat entstanden in den letzten Jahren hunderttausende neue Stellen. Viele sind nur über die massive Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu besetzen. Was zunehmend Widerstand weckt. Schwere Korruptionsfälle überschatten den Erfolg. In diese sind auch Exponenten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung involviert. Augenfällig wurde dies durch den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia im Jahr 2017. Sie hatte zu Korruptionsskandalen recherchiert und bezahlte dies mit ihrem Leben.

Europa heute - Deutschlandfunk
Wirtschaftspolitik - Thinktank fordert mehr Mut beim EU-Binnenmarkt

Europa heute - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Feb 16, 2026 8:24


Ob Verteidigung oder Digitales – die EU hängt an den USA. Guntram Wolff führt dies auf geringen Fortschritt auf dem Binnenmarkt zurück. Deshalb mangelt es an Firmen, die sich von den USA lösen könnten, so der Wirtschaftsexperte vom Thinktank Bruegel. Noll, Andreas www.deutschlandfunk.de, Europa heute

Europa heute Sendung - Deutschlandfunk
Wirtschaftspolitik - Thinktank fordert mehr Mut beim EU-Binnenmarkt

Europa heute Sendung - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Feb 16, 2026 8:24


Ob Verteidigung oder Digitales – die EU hängt an den USA. Guntram Wolff führt dies auf geringen Fortschritt auf dem Binnenmarkt zurück. Deshalb mangelt es an Firmen, die sich von den USA lösen könnten, so der Wirtschaftsexperte vom Thinktank Bruegel. Noll, Andreas www.deutschlandfunk.de, Europa heute

Europa heute - Deutschlandfunk
Wirtschaftspolitik - Thinktank fordert mehr Mut beim EU-Binnenmarkt

Europa heute - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Feb 16, 2026 8:24


Ob Verteidigung oder Digitales – die EU hängt an den USA. Guntram Wolff führt dies auf geringen Fortschritt auf dem Binnenmarkt zurück. Deshalb mangelt es an Firmen, die sich von den USA lösen könnten, so der Wirtschaftsexperte vom Thinktank Bruegel. Noll, Andreas www.deutschlandfunk.de, Europa heute

Table Today
Was ist konservative Kulturpolitik, Herr Weimer?

Table Today

Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 25:37


Die Staats- und Regierungschefs treffen sich heute in Brüssel, um über mehr Binnenmarkt, Kapitalmarktunion und weniger Bürokratie zu beraten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen drängt in einem Brief an die Staatenlenker auf mehr Tempo und bringt ein Kerneuropa ins Spiel, in dem einzelne Länder vorangehen können. [01:17]Am Vorabend der Münchner Sicherheitskonferenz macht EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas in einem Gespräch mit Table.Briefings deutlich, dass Europa nach vier Jahren Krieg in der Ukraine mehr tun müsse. So viele europäische Staats- und Regierungschefs wie nie zuvor werden im Bayerischen Hof erwartet.Table.Briefings berichtet mit einem Team das ganze Wochenende von der MSC. Und Table Today erscheint auch am Samstag und Sonntag.[04:51]Frédéric Munch, CEO von Sopra Steria Deutschland, sieht in der deutsch-französischen Zusammenarbeit den Schlüssel zur digitalen Unabhängigkeit Europas – trotz erheblicher Mentalitätsunterschiede. Frankreich denke Sicherheit stets als strategische Autonomie, Deutschland eher in Regeln, Kompromissen und pragmatischer Nutzung auch amerikanischer Technologien. Munch plädiert für einen Mittelweg und betont, dass die moderne Verteidigung datengetrieben sei: „Wir können, wenn wir wollen, sofort loslegen. Die Grundlagen sind längst da. Jetzt braucht es den politischen Willen, um endlich konkrete Use Cases in Verteidigung oder digitaler Souveränität zu starten." [07:11]Zum Auftakt der Berlinale verteidigt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer seine Reform der Filmförderung im Gespräch mit Helene Bubrowski. Die staatliche Filmförderung wurde verdoppelt, Streaming-Anbieter und Sender sollen deutlich mehr in Deutschland investieren – durch eine Mischung aus freiwilliger Selbstverpflichtung und gesetzlicher Basisquote. „Wir sind da auf ein 15-Milliarden-Paket gekommen. Und das bedeutet, dass wir zu dieser Berlinale jetzt wirklich eine gute Nachricht haben, dass es endlich vorangeht." [15:22]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Willipedia - Steuern und Recht in Spanien
„Wachstum entsteht nicht durch Strohfeuer, sondern durch mutige Reformen“

Willipedia - Steuern und Recht in Spanien

Play Episode Listen Later Feb 3, 2026 11:36


Die Weltwirtschaft steht unter Druck: geopolitische Krisen, zunehmende Regulierung, Energiefragen und strukturelle Schwächen stellen Unternehmer, Unternehmerfamilien und Family Offices vor neue Herausforderungen. Doch wo liegen die echten Risiken – und wo die oft übersehenen Chancen? In dieser Folge unseres Willipedia-Podcasts spricht Podcast Produzentin Timothea Imionidou in der Motorworld Mallorca mit einem der profiliertesten Wirtschaftsexperten Europas: Professor Dr. Dr. h. c. Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung. Im Gespräch ordnet Fuest die wirtschaftliche Lage Deutschlands und Europas ein. Er erklärt, warum die deutsche Wirtschaft seit Jahren stagniert, welche Rolle Bürokratie, Steuerlast und Regulierung spielen – und weshalb kurzfristige schuldenfinanzierte Impulse kein nachhaltiges Wachstum erzeugen. Gleichzeitig zeigt er auf, wo echte Potenziale liegen: im europäischen Binnenmarkt, in strukturellen Reformen, in Innovation und in unternehmerischer Anpassungsfähigkeit. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, was politisch besser nicht passieren sollte – etwa staatliche Preisinterventionen oder Überregulierung – und welche Länder als Vorbild für erfolgreichen Bürokratieabbau dienen können. Die Folge bietet fundierte wirtschaftliche Einordnung, klare Worte und realistischen Optimismus – eingebettet in die Diskussionen des PlattesGroup-Events „Familienvermögen in Krisenzeiten“. Ein Podcast für alle, die unternehmerische Entscheidungen im aktuellen Umfeld besser verstehen und einordnen wollen.

HeuteMorgen
Polit-Affäre rund um Lega-Partei erschüttert das Tessin

HeuteMorgen

Play Episode Listen Later Jan 27, 2026 10:18


Aktive und ehemalige Lega-Mitglieder sollen sich in Zusammenhang mit einem Medizinalunternehmen bereichert haben. Es geht auch um Günstlingswirtschaft. Nun hat das Parlament beschlossen, sein schärfstes Instrument für Ermittlungen einzusetzen - eine Untersuchungskommission PUK. Weitere Themen: · Die Schweiz unterstützt mit 130 Millionen Franken pro Jahr wirtschaftlich schwächere EU-Länder. Als Gegenleistung erhält sie Zugang zum europäischen Binnenmarkt. Diesen Kohäsionsbeitrag hat nun die Eidgenössische Finanzkontrolle unter die Lupe genommen und fordert: Die Schweiz soll ihre Mittel gezielter einsetzen. · Nun sollen auch in Frankreich Jugendliche keine sozialen Medien mehr nutzen dürfen. Das will die Regierungspartei von Emmanuel Macron. Die Nationalversammlung hat dem Verbot zugestimmt. Sagt auch der Senat ja, soll es schon aufs nächste Schuljahr hin in Kraft treten. Als erstes Land hatte Australien vor einigen Wochen soziale Medien für unter 16-jährige verboten. · Nachdem die Hamas die letzte tote Geisel an Israel übergeben hat, habe man in der israelischen Bevölkerung ein kollektives Aufatmen verspürt, sagt SRF-Beobachterin Susanne Brunner. Israel hat nun angekündigt, weitere Hilfslieferungen nach Gaza zu erlauben. Für die Bevölkerung in Gaza habe sich aktuell jedoch noch nichts geändert, so Brunner.

CAST4COMPetition
Telekommunikation 2025: Mit Wettbewerb zum Binnenmarkt!

CAST4COMPetition

Play Episode Listen Later Dec 10, 2025 32:06


Glasfaser, Datenverkehr und Gefahr neuer Monopole - wie gelingt der Wettbewerb im EU-Telekommunikationsmarkt?In dieser Folge stellt der Vorsitzende der Monopolkommission, Tomaso Duso, zentrale Ergebnisse des 14. Sektorgutachtens Telekommunikation vor.Die Empfehlungen im Überblick:1️⃣ Gefahr neuer Monopole: Strengere Regulierungen für große TK-Unternehmen mit erheblicher Marktmacht beibehalten bis wirksamer Wettbewerb entstanden ist2️⃣Infrastrukturwettbewerb stärken: mindestens zwei Glasfasernetze dort, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist, sowie vier Fasern je Wohnung als Standard3️⃣ Migrationsprozess von Kupfer- zu Glasfasernetzen klar regeln, um strategische Benachteiligungen von Wettbewerbern zu verhindern

Geldmeisterin
„Wir brauchen Lohnabschlüsse unter der Inflationsrate."

Geldmeisterin

Play Episode Listen Later Nov 8, 2025 46:13


Österreich müsse dringend in Punkto Wettbewerbsfähigkeit wieder aufschließen, warnt Wirtschaftswissenschaftler Prof. Christian Keuschnigg vor den Folgen weiterer Lohnabschlüsse über dem EU-Schnitt: „Wir brauchen niedrigere Lohnabschlüsse als Deutschland, Frankreich, Italien oder Spanien. Sonst werden wir nicht wieder wettbewerbsfähig. Man sieht ja schon eine deutliche Investitionszurückhaltung. Die Steigerungen im österreichischen Tourismus sind eine Stütze, aber nicht die Rettung."Ein freier Handel sei gerade für eine so kleinen Volkswirtschaft wie Österreich sehr wichtig, das unsere innovativen Unternehmen vom Binnenmarkt alleine nicht leben könnten. Aber so lange wir militärisch so sehr von den USA abhängig sind, könnten wir nicht im Übermaß Gegenzölle androhen. Zölle lähmen grundsätzlich die Weltwirtschaft. Die Schweiz entwickele sich auch ohne Einfuhrzölle seit den 70er Jahren prächtig, weil sie innovativ seien. In die Innovationsfähigkeit müsse auch der österreichische Staat mehr investieren. Und damit genug Steuergeld für die Bildung, Universitäten und Grundlagenforschung zur Verfügung stünde, müssen man vor allem schauen, dass sich das Pensionssystem weitgehend selbst trägt und nicht mehr so stark bezuschusst werden muss. Jeder könne etwa in Teilzeit gehen, müsse aber dann die finanziellen Konsequenzen im Alter selbst tragen. Ein liberaler Rundumschlag, der sich lohnt gehört zu werden. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich freut, wenn Ihr die GELDMEISTERIN abonniert, liked, mit Sternchen verseht, Daumen hoch und vor allem weiterempfehlt.Warnhinweise: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und der Podcastgast der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.Musik- & Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠#Wettbewerb #umlagefinanziert #Kapitaldeckung #anlegen #Investment #Pensionsen #Aktie #podcast Foto: Prof. Christian Keuschnigg

CONVOCO! Podcast
#146 Europas Binnenmarkt: Ein zu schwaches Schild? - Gabriel Felbermayr & Corinne Flick

CONVOCO! Podcast

Play Episode Listen Later Oct 10, 2025 38:19


In our new CONVOCO! Podcast Corinne M. Flick speaks with Gabriel Felbermayr, Director of the Austrian Institute of Economic Research (WIFO) in Vienna and university professor at the Vienna University of Economics and Business (WU).

RT DEUTSCH – Erfahre Mehr
Die Schweiz lebt bereits nach EU-Regeln – ein Beitritt ist unnötig

RT DEUTSCH – Erfahre Mehr

Play Episode Listen Later Sep 2, 2025 4:50


Die Schweiz ist faktisch in die EU integriert: Binnenmarkt, EU-Recht und EuGH beeinflussen Wirtschaft, Recht und Politik. Ein formaler Beitritt würde kaum Vorteile bringen, dafür Souveränität kosten. Die Schweiz kann ihre Integration nutzen, ohne Mitglied zu sein, und ihre Selbstbestimmung wahren. Von Hans-Ueli Läppli  

Perspektive Ausland
Neues Schweiz + EU-Vertragspaket: Schweiz vor EU-Beitritt?

Perspektive Ausland

Play Episode Listen Later Aug 31, 2025 12:12


Wird Ursula von der Leyen bald auch in Bern das letzte Wort haben? Das neue Vertragspaket zwischen der EU und der Schweiz könnte genau das bedeuten: Milliarden-Zahlungen an Brüssel, automatische Übernahme von EU-Gesetzen, der Europäische Gerichtshof als letzte Instanz.Für viele Schweizer und Auswanderer ist das ein Schock. Denn die Schweiz galt bisher als sicherer Hafen außerhalb der EU – neutral, stabil, steuerlich attraktiv. Doch was passiert, wenn die Souveränität geopfert wird, nur um Zugang zum Binnenmarkt zu behalten?

WDR 5 Politikum
EU blockiert sich selbst & Friedenstruppen für Gaza

WDR 5 Politikum

Play Episode Listen Later Aug 14, 2025 21:21


Die EU zittert vor den Zöllen, die die USA auf ihre Produkte jetzt erheben. Dabei sollte sie zuerst im EU-Binnenmarkt aufräumen und hier Hemmnisse abbauen, meint unser Gast. Und: Friedenstruppen könnten in Gaza helfen. Von WDR 5.

apolut: Tagesdosis
EU-Meinungszensur geht auch Amerika was an | Von Rainer Rupp

apolut: Tagesdosis

Play Episode Listen Later Aug 1, 2025 9:19


US-KongressberichtEin Kommentar von Rainer Rupp.Die Tatsache, dass die Redefreiheit in der EU bedroht ist, weiß inzwischen jeder politisch interessierte Mensch, der nicht die Vorgaben der Eliten und ihrer medialen Sprachrohre wiederkäut, sondern versucht, sich unabhängig eine Meinung zu bilden. Dem wollen die demokratisch nicht legitimierten EU-Bürokraten in Brüssel einen Riegel vorschieben, denn nur Meinungen, die von ihnen und ihren zahllosen, gut bezahlten „Fakt-Checker“-Unternehmen als zulässig geprüft wurden, dürfen weiterverbreitet werden. So extrem ist es aktuell zwar noch nicht, aber in Europa sind wir auf dem besten Weg dorthin. Und auch die Amerikaner haben gemerkt, dass auch sie von dieser EU-Zensur betroffen sind.„Die Europäische Union will die Meinungsfreiheit kontrollieren. Nicht nur in Europa. Auch in den USA“,alarmierte der bekannte US-Medienkritiker Matt Taibbi jüngst seine Leser und verwies auf einen aktuellen Bericht des US-Kongresses vom 25. Juli 2025. Dort heißt es, dass Europas Zensurgesetze „immer aggressiver“ werden. Sie könnten bestimmen, was Amerikaner online sagen dürfen. Das sei alarmierend.Der Bericht stammt vom Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses. Jim Jordan, ein Republikaner aus Ohio, leitet ihn. Sein Team untersuchte den Digital Services Act (DSA), das „Digitale Dienstleistungsgesetz“ der EU. Hinter diesem harmlosen Namen versteckt sich das wichtigste Gesetz der EU zur Kontrolle von Online-Inhalten. Unter Androhung hoher Strafen zwingt die EU mit diesem Gesetz Internetplattformen wie Meta, X oder Google, „illegale Inhalte“ zu löschen.Doch was „illegal“ ist oder nicht, das definiert die EU selbst und dehnt sie mit Gummibegriffen wie Hassrede oder Desinformation sehr weit aus. Auch Inhalte, die angeblich „Schaden“ verursachen könnten, also im Konjunktiv, fallen darunter.Die Amerikaner wurden auf die Ausweitung dieser EU-Maßnahmen auf ihr Land erst durch einen Vorfall im August 2024 aufmerksam. Der Franzose und oberste Zensor in der EU-Kommission in Brüssel, Thierry Breton, damals EU-Kommissar für den Binnenmarkt, drohte X-Chef Elon Musk wegen dessen geplantem Live-Interview mit US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump.Das Interview sollte in Washington stattfinden. Also zwei Amerikaner, ein US-Unternehmen und die Lokalität war die USA und doch war EU-Kommissar Breton sehr besorgt, weil Menschen in der EU sich auch das Interview auf „X“ anhören oder anschauen konnten. Denn das Interview hätte ja „illegale Inhalte“ verbreiten können, die in der EU verboten sind, weil sie von den Zensoren womöglich als „Hassrede“ oder „Desinformation“ klassifiziert würden oder weil die psychologische „Schäden“ hätten verursachen können. Breton sprach von „Spillovers“, also Auswirkungen über Grenzen hinweg. Er drohte Elon Musk mit einer „äußerst wachsamen“ Reaktion. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

DMEXCO Podcast powered by RMS
Sebastian Matthes vom Handelsblatt: So schaffen wir den wirtschaftlichen Aufschwung

DMEXCO Podcast powered by RMS

Play Episode Listen Later Jul 29, 2025 37:06


Mit KI erleben wir ”eine Revolution, die größer ist als die Erfindung des Internets”, sagt Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes im Podcast-Interview mit Verena Gründel. “Wir fokussieren uns aber im Moment bei KI sehr auf die Anwendung, die wir im Alltag nutzen können”, bemerkt er. Dabei werde im Moment die nächste Welle der KI angestoßen: die Automatisierung von Geschäftsprozessen oder von Produktionsanlagen. Also im weiteren Sinne - die industrielle KI. “Und wo in aller Welt soll die beste industrielle KI entstehen, wenn nicht in Europa, wo die meisten und die erfolgreichsten Industriebetriebe sind?”Wie wir die Weichen dafür schaffen, dazu hat er klare Vorstellungen. Ein wichtiger Baustein sei es, aus Lehre, Forschung und Entwicklung vermehrt skalierfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Seine drei Erfolgsstrategien:Wir müssen verstehen, in welchen Feldern wir als Land in den nächsten zehn Jahren eine Rolle spielen wollen. Für diese Industrien müssten die besten Rahmenbedingungen geschaffen werden.Wir müssen die momentan große Chance nutzen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA anzuziehen, mit entsprechenden Programmen oder hochdotierten Professorenstellen.Wir müssen verstehen, dass die Zukunft Deutschlands nur Europa lauten kann und wir alles dafür tun müssen, dass dieser Binnenmarkt endlich vollendet wird.5 Fun Facts aus dem Gespräch:Ein “Blatt ohne Blätter: 85 Prozent der Handelsblatt-Abos sind bereits digital.In wenigen Jahren könnte schon ein Drittel des deutschen Risikokapitals in das erfolgreiche Münchener UnternehmerTUM-Cluster fließen, prognostiziert er und fragt sich, warum nicht alle anderen Exzellenz-Universitätsstandorte dieses System einfach kopieren.Um Geld für Start-ups macht er sich keine Sorgen: „Wir haben ein Mindset-Problem – kein Geldproblem.“ Denn in Deutschland liege viel Kapital brach. Es fehlt vor allem an Strukturen und dem unternehmerischen Selbstverständnis, um das Geld in das Wachstum der Wirtschaft zu investieren.Matthes sieht enorm viel Wachstumspotenzial für Deutschland in der Biotech- und Medizin-Branche. “In den nächsten zehn Jahren könnte sie die Autoindustrie an Relevanz, was Wertschöpfung angeht, übertrumpfen.”Matthes prognostiziert 1 bis 2 Prozent Wachstum für Deutschland in zwei Jahren – aber nur, wenn jetzt die passenden Reformen von der Politik umgesetzt werden.Hör jetzt rein und lass dich inspirieren.Und komm am 17. und 18. September 2025 zur DMEXCO nach Köln - sichere dir hier dein Ticket: https://dmexco.com/de/tickets/

Zukunft gestalten - Der Podcast der Bertelsmann Stiftung
Europas Lage und Deutschlands Wirtschaft

Zukunft gestalten - Der Podcast der Bertelsmann Stiftung

Play Episode Listen Later Jun 5, 2025 33:18


Eine alte Weisheit sagt: Erstmal muss alles schlechter werden, bevor es dann besser werden kann. Sind wir in Deutschland und Europa an diesem Punkt? Wann und wie kommt die Wirtschaft wieder in Gang? In der aktuellen Folge des Podcasts „Zukunft gestalten“ der Bertelsmann Stiftung gehen Malva Sucker und Jochen Arntz diesen Fragen mit zwei Experten der Stiftung, Daniel Schraad-Tischler, Direktor Programm Nachhaltige Soziale Marktwirtschaft und Lucas Guttenberg, Direktor Programm Europas Zukunft auf den Grund.Sechs Hebel müssen wir betätigen, sagt Schraad-Tischler.Wir brauchen: 1.) mehr Innovation, 2.) Bessere Anreize für höhere Erwerbsbeteiligung, 3.) einen tragfähigen sozialen Sicherungsmechanismus, 4.) mehr private und öffentliche Investitionen, 5.) finanzierbare Energiepreise, 6.) einen funktionieren Binnenmarkt mit mehr Freihandelsabkommen.Das wird nicht einfach für Deutschland als exportorientierte Nation, die zu lange abhängig war von billiger Energie. „Wir haben bestimmte Dinge verschlafen“, bemängelt Guttenberg. ist ein weiterer Hebel. Aber: Europa kann auch zur Lösung der Probleme beitragen. Ein Beispiel ist die viel kritisierte Bürokratie, die sicherlich optimierbar ist. Abläufe ziehen sich, aber – sie sind verlässlich. Das unterscheidet Europa von den USA, die derzeit als unberechenbar gelten. Und noch eines haben die USA bewirkt: Jetzt, wo die EU unter Druck ist, agiert sie erstaunlich einig.Das ist wichtig. Denn wir brauchen eine florierende Wirtschaft. Wachstum, in Verbindung mit Nachhaltigkeit, ermöglicht Teilhabe. Wenn sich Menschen dagegen abgehängt fühlen, hat das auch Auswirkungen auf die Demokratie. Kapitel:00:00 Wirtschaftslage in Deutschland: Status quo 03:37 Die sechs Hebel für wirtschaftlichen Aufschwung 08:24 Deutschlands Rolle in Europas Wirtschaft 10:45 Europas Beitrag zur deutschen Erholung 14:21 Innovationspotenziale und strategische Investitionen 19:47 Bürokratie – Bremsklotz oder Gestaltungshebel? 28:30 Wachstum, Teilhabe und Demokratie: Was hängt zusammen? Projekt:https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/europas-wirtschaft/projektbeschreibunghttps://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/nachhaltig-wirtschaften/projektbeschreibung www.bertelsmann-stiftung.de/podcast Schreibt uns an podcast@bertelsmann-stiftung.de oder auf https://www.instagram.com/bertelsmannstiftung/

BVL.digital Podcast
#245: Der Logistik Startups Hype Cycle in Deutschland (Prof. Martin Schwemmer)

BVL.digital Podcast

Play Episode Listen Later Apr 3, 2025 43:31


Die Logistik Startup Szene hat turbulente 10 Jahre hinter sich. Prof. Martin Schwemmer beschreibt diese Entwicklung als einen "Hype Cycle". Im Gespräch mit unserem Host Boris Felgendreher erklärt er die Hintergründe für die Entwicklung der Logistik Startup Szene in Deutschland und gibt einen Ausblick für die Zukunft. Unter anderem geht es um folgende Themen: Rückblick auf 10 Jahre Logistik-Startups: - 2014: Deutlicher Anstieg an Neugründungen (>30), z. B. ProGlove, Flaschenpost, Magazino. - 2016–2017: Boomphase mit vielen Gründungen (u. a. Sennder, Forto/FreightHub). - 2020–2021: Höhepunkt mit Einhorn-Startups (Sennder, Forto), stark durch Corona beeinflusst. - Ab 2022: Deutlicher Rückgang – Insolvenzen (z. B. Convoy), Entlassungswellen, weniger Investments. - 2024/2025: Tal der Enttäuschung im Hype-Cycle erreicht – aber gleichzeitig Konsolidierung und Reifung. Learnings & Reife der Branche: - Frühere Annahmen (z. B. schnelle Skalierung durch Digitalisierung) waren oft falsch. - Sales-Zyklen in der Logistik sind lang (6–18 Monate) → langsames Wachstum. - Plattformmodelle (z. B. Matching von Truckern und Aufträgen) sind komplexer als gedacht. Finanzierungsbedingungen heute: - Mehr Professionalität: Investoren fordern frühere Rentabilität. - Spezialisierte VCs (z. B. Prequel Ventures, Rethink Ventures), kleinere Tickets, fokussiertes Wachstum. - Bootstrapping gewinnt leicht an Relevanz, aber dominiert nicht. USA vs. Deutschland: - US-Startups skalieren schneller durch größeren Binnenmarkt und aggressivere Hustle-Kultur. - Deutschland: kleinerer Markt, fragmentiertes Europa, andere rechtliche Rahmenbedingungen. - Erfolgreiche US-Modelle (z. B. Uber Freight) nicht 1:1 übertragbar → oft Übernahme durch deutsche Startups (z. B. Sennder übernimmt Tech von Uber Freight). Rolle neuer Technologien: - KI und Robotics noch keine "kambrische Explosion" – viel Potenzial, aber noch keine breite Umsetzung. - Aktuell eher Repackaging alter Ideen als echte Innovation. - Erwartung: In den kommenden Jahren bessere, tragfähigere Anwendungen. Zukunftstreiber & angrenzende Bereiche: - Militärtechnologie als Katalysator (z. B. Drohnen, autonome Fahrzeuge, IoT, humanoide Roboter). - Entwicklungen im Militärbereich werden mittelfristig auch die Logistik stark beeinflussen. Fazit & Ausblick: - Trotz "Tal der Enttäuschung" ist das Zukunftspotenzial hoch. - Die Szene ist heute professioneller, realistischer und widerstandsfähiger. - Neue Technologien (KI, Blockchain, Robotics) werden weitere Zyklen auslösen. - Nicht vom Hype oder Anti-Hype leiten lassen – sondern informiert entscheiden. Hilfreiche Links: Martin Schwemmer ist Professor für Internationale Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik an der Hochschule Heilbronn. 2021 promovierte er zum Erfolg von Start-Ups in der Logistik. Neben Start- Ups und Innovationen liegt sein Blick auf den Herausforderungen und Trends des Supply Chain Management. Vor der Professur war er 2022/2023 Geschäftsführer der Bundesvereinigung Logistik e.V. und davor über zehn Jahre bei der Fraunhofer Forschungsgesellschaft als Wissenschaftler und Consultant in der Logistikmarktbeobachtung und Logistikmarktvermessung aktiv, u.a. als Autor der Studienreihe „Die Top 100 der Logistik“, die sich zum Standardwerk zur Beschreibung und Analyse der Logistikbranche entwickelt hat. Martin Schwemmer auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/martin-schwemmer-8493ba168/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/

WDR 5 Morgenecho
SPD zu Aufrüstung Europas: "Sehe keinen anderen Weg"

WDR 5 Morgenecho

Play Episode Listen Later Mar 7, 2025 7:59


Die EU-Staaten wollen Extra-Kredite für europäische Verteidigung. Das sei "ein richtiger Schritt", sagt Tobias Cremer, außenpolitischer Sprecher der Europa-SPD. Er fordert, einen "gemeinsamen Binnenmarkt der Verteidigung" zu schaffen. Von WDR 5.

Jungunternehmer Podcast
Hör diese Episode vor der Wahl am Sonntag: Worauf es ankommt, um die Bedingungen für Startups in der nächsten Regierung zu verbessern - mit Verena Pausder, Vorsitzende des Startup-Verband

Jungunternehmer Podcast

Play Episode Listen Later Feb 16, 2025 45:16


Es gibt wenige Themen, die für die kommende Wahl wichtiger sind, als Menschlichkeit und Wirtschaft. In dieser Unicorn Bakery Live-Folge ist daher eine Woche vor der Wahl Verena Pausder, Vorsitzende des Startup-Verbands, Autorin, Unternehmerin, Investorin und eine der einflussreichsten Stimmen der deutschen Startup-Szene, zu Gast. Gemeinsam beleuchten wir, welche politischen und gesellschaftlichen Weichen gestellt werden müssen, um Deutschland als Innovationsstandort zukunftsfähig zu machen. Verena spricht über das Potenzial von Startups, die Herausforderungen der Digitalisierung, Mitarbeiterbeteiligung, Fachkräftemangel und wie wir endlich mehr Kapital für Wachstumsunternehmen mobilisieren können. Vor der Wahl eine Episode, die helfen kann, eine Entscheidung zu treffen und die Programme der Parteien mit einer klareren Sicht zu bewerten. Was ist jetzt wichtig, damit Deutschland als Unternehmensstandort wieder attraktiv und wettbewerbsfähig wird?Was du lernst:Warum Deutschland mehr Unternehmergeist braucht: Verena erklärt, wie wir den Standort Deutschland durch mehr Kapital, weniger Bürokratie und eine stärkere europäische Zusammenarbeit stärken können.Fachkräftemangel und Migration: Warum Deutschland attraktiver für Fachkräfte werden muss und wie digitale Visa-Verfahren und eine zweite Amtssprache wie Englisch helfen könnten.Mitarbeiterbeteiligung: Welche Fortschritte es bereits gibt, wo noch Nachholbedarf besteht und warum die deutsche Kultur beim Thema Anteile oft skeptisch ist.Kapital für Wachstumsunternehmen: Verena spricht über die Herausforderungen für Startups, die größere Finanzierungsrunden benötigen, und warum Initiativen wie die WIN-Initiative ein erster, aber noch lange nicht ausreichender Schritt sind.Digitalisierung und Bürokratieabbau: Warum "Startup in a Day" mehr als ein Buzzword sein sollte und wie zentralisierte Digitalisierung die Gründung und den Betrieb von Unternehmen vereinfachen könnte.Europäische Visionen: Verena zeigt auf, wie wichtig eine europäische Kapitalmarktunion und ein gemeinsamer Binnenmarkt für Startups sind, um Innovationen "Made in Europe" zu fördern.Mehr zu Verena:LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/verenapausder/ Website: https://www.verenapausder.de/ Fast & Curious-Podcast mit Interviews der Kandidaten: https://fastandcurious.berlin/ Mehr zu den Programmen der Wahlkandidaten: https://www.bundestagswahl-bw.de/bundestagswahl-wahlprogramme Kapitel:(00:00:00) Verenas Einschätzung der Bundestagswahl & des Status Quo(00:05:19) Facharbeiter & Startups: Viel Gerede in den Wahlprogrammen?(00:11:35) Mitarbeiterbeteiligung: Wie ausgereift ist die Gesetzeslage inzwischen?(00:14:45) WIN-Initiative: Wie lange wird es dauern, bis wir hier Ergebnisse sehen?(00:18:24) Das Problem des fehlenden Kapitals für Wachstumsrunden(00:21:57) Einmischung der Politik in Unternehmen: Startups vs. Mittelstand(00:25:34) Welche Entbürokratisierungen und Digitalisierungen würden den Firmenneubau in D für Startups attraktiver machen?(00:32:59) Steuerentlastungen für Mitarbeitende(00:36:47) Welchen Stellenwert hat das Thema Unternehmensnachfolge in Deutschland?(00:41:27) Forderungen des Startup Verband an die kommende Regierung Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Trump-Wahl: Was sind die Effekte auf die deutsche Wirtschaft? | #Learnings

digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate

Play Episode Listen Later Nov 14, 2024 42:03


EXPERTENGESPRÄCH | In dieser Episode sprechen Joel Kaczmarek und Marcus Diekmann über die erneute Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten und deren potenzielle Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Gemeinsam analysieren sie, wie sich Trumps Wirtschaftspolitik auf den europäischen Binnenmarkt und den Euro auswirken könnte. Es geht um die möglichen Folgen von Strafzöllen und die Herausforderungen, die damit für den internationalen Handel verbunden sind. Außerdem diskutieren sie, wie Trumps Wiederwahl Druck auf den asiatischen Markt ausübt und welche strategischen Schritte deutsche Unternehmen jetzt in Betracht ziehen sollten. Erfahre, welche Macht die amerikanische Wirtschaft ausübt und welche Risiken und Chancen sich für Europa daraus ergeben. Du erfährst... …welche Auswirkungen Trumps Wiederwahl auf die Wirtschaft hat …was es mit den Strafzöllen auf sich hat …warum der Europäische Binnenmarkt ein Problem hat …wie die Wiederwahl sich auf den Euro auswirkt …welche Branchen in Deutschland am stärksten von Trumps Wirtschaftspolitik betroffen sein könnten …warum Strafzölle unserer Wirtschaft schaden können …welche Chancen deutsche Exporteure trotz neuer Handelshürden nutzen können …warum Trumps Wiederwahl Druck auf den globalen Wettbewerb verstärken könnte Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um E-Commerce: Dazu spricht Joel regelmäßig mit den innovativsten Händler:innen und Hersteller:innen des Landes, um dir konkrete Praxisbeispiele, Erklärungen und Handlungsempfehlungen für die sich rapide wandelnde Handelslandschaft aufzuzeigen. Wir wollen nämlich nicht, dass du angesichts von Digitalisierung, Globalisierung, Marktfortschritt und der Coronapandemie deine Felle davonschwimmen siehst. Stattdessen versorgen wir dich mit dem Wissen der Besten – egal ob stationär oder online, Mittelstand oder Konzern, Traditionsunternehmen oder Startup. Denn nur gemeinsam sind wir in der Lage, diese großen Herausforderungen zu meistern! __________________________ ||||| PERSONEN |||||

NY to ZH Täglich: Börse & Wirtschaft aktuell
Steigende US Renditen belasten | New York to Zürich Täglich | Swissquote

NY to ZH Täglich: Börse & Wirtschaft aktuell

Play Episode Listen Later Oct 23, 2024 15:28


Die Zahlen von Texas Instruments waren wahrlich kein Feuerwerk, aber auch nicht schlechter als befürchtet und so erklärt sich dann die Bodenbildung der Aktie und das leichte Upside. Der Gesamtmarkt droht aber auch heute zur Wochenmitte mit Verlusten in den Handelstag zu starten, denn es fehlen klare Kaufimpulse. Us Finanzministerin Yellen gehen die Stimuli der chinesischen Führung nicht weit genug und am Thema vorbei, nämlich am Binnenmarkt. Vielleicht stellet sich nach der Kursparty auch deshalb ein wenig Katerstimmung an der Wall Street ein. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram

Wall Street mit Markus Koch
Texas Instruments gesucht | Markt mit Schwächen

Wall Street mit Markus Koch

Play Episode Listen Later Oct 23, 2024 27:29


Werbung | EXKLUSIVES NordVPN-Angebot ➼ https://nordvpn.com/Wallstreet Teste es jetzt risikofrei mit einer 30-Tage-Geld-zurück-Garantie! +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wallstreet_podcast +++ Ein Podcast - featured by Handelsblatt. Die Zahlen von Texas Instruments waren wahrlich kein Feuerwerk, aber auch nicht schlechter als befürchtet und so erklärt sich dann die Bodenbildung der Aktie und das leichte Upside. Der Gesamtmarkt droht aber auch heute zur Wochenmitte mit Verlusten in den Handelstag zu starten, denn es fehlen klare Kaufimpulse. Us Finanzministerin Yellen gehen die Stimuli der chinesischen Führung nicht weit genug und am Thema vorbei, nämlich am Binnenmarkt. Vielleicht stellet sich nach der Kursparty auch deshalb ein wenig Katerstimmung an der Wall Street ein.

Ars Boni
Ars Boni 527 Paging-Dienste, rechtlich gesehen (Priv.-Doz. DDr. Christian F. Schneider)

Ars Boni

Play Episode Listen Later Oct 15, 2024 42:11


Wir sprechen mit Priv.-Doz. DDr. Christian F. Schneider. Er ist Rechtsanwalt und Hochschullehrer in Wien und spezialisiert auf öffentliches Wirtschaftsrecht, Energierecht, Telekommunikationsrecht, Umweltrecht, Vergaberecht sowie Europarecht (insbesondere Binnenmarkt und Beihilfen). Anlass des Gespräch sind die Explosionen zahlreicher Pager im Libanon im September 2024. Wir thematisieren, wie Pager und Paging Dienste heute eingesetzt werden und wie ihr Einsatz rechtlich geregelt ist. Links: Funkanlagen-Marktüberwachungs-Gesetz, https://ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20009860 TKG https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20011678 https://de.euronews.com/my-europe/2024/09/18/libanon-woher-kommen-die-manipulierten-pager Ars Boni 223 https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=6kaow3WWZcw

The Future of Power - Der Geopolitik-Podcast von Agora Strategy
Episode 21: Europäische Pixel & Politik: Cyberkollaps oder Aufbruch?

The Future of Power - Der Geopolitik-Podcast von Agora Strategy

Play Episode Listen Later Oct 1, 2024 55:00


In dem Agora Strategy Group Geopolitik-Podcast „The Future of Power“ lädt Dr. Timo Blenk (CEO), monatlich Entscheidungsträger aus Diplomatie; Wirtschaft; Politik und Militär ein, um aktuelle geopolitische Entwicklungen zu diskutieren. Über die Einflüsse dieser zu informieren und fundierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen, ist der Kern dieses Projekts. Die wichtigsten Themen des Monats EuRepoC: Außen- & sicherheitspolitische Cyberangriffe im Fokus Cyber: Cloudsicherheit; extraterritorial Infrastruktur & Risiken Zukunft der EU: Neue Kommission; Blockbildung; Binnenmarkt; Standards & Regulierung Hausmitteilungen Alle weiteren Folgen des Podcasts „Agora Strategy Group“ Webauftritt „Agora Strategy Group“ bei LinkedIn Aktuelle Projekte & Veranstaltungen des Agora-Strategy-Teams Agora Institute exklusive Mitgliedschaft

Presseschau - Deutschlandfunk
17. September 2024 - Die Wirtschaftspresseschau

Presseschau - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Sep 17, 2024 2:47


Die FRANKFURTER RUNDSCHAU befasst sich mit dem Rücktritt des für den Binnenmarkt zuständigen EU-Kommissars Breton: www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau

Wirtschaftspresseschau - Deutschlandfunk
17. September 2024 - Die Wirtschaftspresseschau

Wirtschaftspresseschau - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Sep 17, 2024 2:47


Die FRANKFURTER RUNDSCHAU befasst sich mit dem Rücktritt des für den Binnenmarkt zuständigen EU-Kommissars Breton: www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau

Links. Rechts. Mitte – Duell der Meinungsmacher
Talk vom 15.09.: Deutschland schützt die Grenzen: Zeitenwende für die Migration?

Links. Rechts. Mitte – Duell der Meinungsmacher

Play Episode Listen Later Sep 16, 2024 67:31


Deutschland schützt die Grenzen: Zeitenwende für die Migration?Deutschland schiebt der irregulären Migration den Riegel vor: Ab Montag kontrolliert es seine Grenzen. Bereits registrierte Asylwerber sollen dann in die Länder ihres Erstantrags zurückgeschickt werden. Innenminister Gerhard Karner zeigt dem deutsche Nachbarn indes die rote Karte: Österreich werde keine Personen entgegennehmen. Auch andere EU-Länder kündigen Widerstand an. Ungarn droht gar, Flüchtlinge mit Gratisbussen nach Brüssel zu schicken. Was bedeutet die deutsche Asylwende für die europäische Flüchtlingspolitik? Droht ein neues Flüchtlingschaos an Österreichs Grenzen? Ist Schengen endgültig gescheitert? Und droht der Migrationsstreit die Europäische Union endgültig zu spalten? Brüssel am Scheideweg: Scheitert die EU?Frieden, Wohlstand, Sicherheit: Das waren die zentralen Versprechen der EU. Doch Brüssel kann immer seltener liefern: Ohne den Schutz der USA könnte Europa feindlichen Mächten wenig entgegensetzen; die Verteilung von Asylwerbern auf alle Mitgliedsstaaten durch Dublin scheitert krachend; die deutschen Grenzkontrollen bedrohen den gemeinsamen Binnenmarkt; und der Green Deal von Ursula von der Leyen überfordert die Industrie und bringt den Wirtschaftsmotor zusätzlich ins Stocken. Um das auszugleichen, braucht es laut Mario Draghi jetzt Investitionen von 800 Milliarden Euro – pro Jahr. Finanziert durch eine gemeinsame Schuldenpolitik. Das wäre das nächste gebrochene Versprechen. Was kann diese EU noch liefern?  Hochwasser in ÖsterreichKatrin Prähauser begrüßt diesen Sonntag folgende Gäste: • Henryk M. Broder, Publizist• Robert Willacker, FPÖ-naher Politikberater• Christian Ultsch, stellvertretender Chefredakteur der „Presse"• Irene Brickner, Redakteurin beim „Standard"

Interviews - Deutschlandfunk
Deutsche Wirtschaft kriselt - Ökonom Hüther: „Die Antwort liegt in Europa“

Interviews - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Sep 9, 2024 10:04


Deutschlands Wirtschaft schwächelt stärker als andere. Als einen Grund dafür nennt Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft die starke Ausrichtung auf internationale Wertschöpfungsketten. Der deutsche Binnenmarkt sei keine Lösung. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews

Informationen am Morgen - Deutschlandfunk
Deutsche Wirtschaft kriselt - Ökonom Hüther: „Die Antwort liegt in Europa“

Informationen am Morgen - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Sep 9, 2024 10:04


Deutschlands Wirtschaft schwächelt stärker als andere. Als einen Grund dafür nennt Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft die starke Ausrichtung auf internationale Wertschöpfungsketten. Der deutsche Binnenmarkt sei keine Lösung. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews

The Future of Power - Der Geopolitik-Podcast von Agora Strategy
Episode 19: Unternehmerisches Handeln in Zeiten geopolitischer Unsicherheit

The Future of Power - Der Geopolitik-Podcast von Agora Strategy

Play Episode Listen Later Jul 23, 2024 36:10


In dieser Folge spricht Dr. Timo Blenk mit Harald Krüger über unternehmerisches Handeln in Zeiten geopolitischer Unsicherheit. Protektionistische Maßnahmen, Einfuhrzölle und Handelshemmnisse wachsen weltweit. Auch in der Europäischen Union findet in vielen Mitgliedsstaaten ein Rechtsruck statt. Gleichzeitig sind für die europäische und deutsche Industrie der europäische Binnenmarkt und einheitliche europäische Bedingungen ein großer Erfolg. Auf was sollten sich Unternehmen in der Zukunft einstellen? Welche Rolle spielt lokale Wertschöpfung? Was würde ein Trump 2.0 Szenario speziell für Europa und Deutschland bedeuten? Müssen Unternehmen ihre Produktionsarchitektur angesichts der wachsenden strategischen Rivalität zwischen den USA und China anpassen, oder zwischen Absatzmärkten entscheiden? Welche Länder bieten sich als gute Alternativen zu China an? Wo gibt es Wachstumspotenzial und was verändert sich in Deutschland? Und was macht erfolgreiches unternehmerisches Handeln aus?

apolut: Tagesdosis
Die Europäische Union will Militärmacht werden | Von Hermann Ploppa

apolut: Tagesdosis

Play Episode Listen Later Jun 22, 2024 14:42


Ein Kommentar von Hermann Ploppa.Mit großem Elan werden ehrgeizige Rüstungsprojekte angepackt. Doch wenn man genau hinschaut, sind die anvisierten Vorhaben nichts weiter als heranwachsende Investitionsruinen. But:don't worry: der Steuerzahler wird's schon bezahlenEigentlich nehmen wir die Europäische Union als eine zivile Organisation wahr, die sich um die Wirtschaft und die Infrastruktur der angeschlossenen 27 EU-Nationen kümmert. Für Kriegsführung ist doch eher die NATO zuständig? Der Eindruck täuscht. Schon lange sind nämlich militärische Einsatzgruppen unter dem Kommando der EU überall auf der Welt aktiv. Das taucht bisweilen am Rande in den Nachrichten auf. Richtig ist natürlich, dass die so genannte Verteidigung, also der Betrieb von Streitkräften, immer noch Sache der Nationalstaaten ist.Doch schrittweise will auch die Europäische Kommission immer mehr militärische Kompetenzen an sich reißen. So tönte im März dieses Jahres der stellvertretende EU-Kommissionspräsident und de facto-Außenminister Josep Borrell: „Russlands brutaler Angriff auf die Ukraine hat den Krieg zurück nach Europa gebracht. Nach Jahrzehnten der Unterfinanzierung müssen wir mehr in die Verteidigung investieren – aber wir müssen es besser und gemeinsam tun.“ Da wollte der EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, Thiery Breton, gleich noch einen drauf setzen. Der Franzose verlangte, nach deutschem Vorbild einen EU-geführten Kriegskredit von 100 Milliarden Euro aufzulegen. Eine moderne Variante der Kriegsanleihen, jetzt „Eurobonds“ genannt, soll das Geld Steuerzahler-schonend zusammenkratzen.... hier weiterlesen: https://apolut.net/die-europaeische-union-will-militaermacht-werden-von-hermann-ploppa+++Ihnen gefällt unser Programm? Machen wir uns gemeinsam im Rahmen einer „digitalen finanziellen Selbstverteidigung“ unabhängig vom Bankensystem und unterstützen Sie uns bitte mit Bitcoin: https://apolut.net/unterstuetzen#bitcoinzahlungInformationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/+++Bitte empfehlen Sie uns weiter und teilen Sie gerne unsere Inhalte. Sie haben hiermit unser Einverständnis, unsere Beiträge in Ihren eigenen Kanälen auf Social-Media- und Video-Plattformen zu teilen bzw. hochzuladen und zu veröffentlichen.+++Apolut ist auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommen Sie zu den Stores von Apple und Huawei. Hier der Link: https://apolut.net/app/Die apolut-App steht auch zum Download (als sogenannte Standalone- oder APK-App) auf unserer Homepage zur Verfügung. Mit diesem Link können Sie die App auf Ihr Smartphone herunterladen: https://apolut.net/apolut_app.apk+++Abonnieren Sie jetzt den apolut-Newsletter: https://apolut.net/newsletter/+++Unterstützung für apolut kann auch als Kleidung getragen werden! Hier der Link zu unserem Fan-Shop: https://harlekinshop.com/pages/apolut+++Website und Social Media:Website: https://apolut.netOdysee: https://odysee.com/@apolut:aRumble: https://rumble.com/ApolutX/Twitter‪:‬ https‪://‬twitter‪.‬com‪/‬apolut‪_‬netInstagram: https://www.instagram.com/apolut_net/Gettr: https://gettr.com/user/apolut_netTelegram: https://t.me/s/apolut Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Trend
Industriepolitik – was soll das?

Trend

Play Episode Listen Later Jun 14, 2024 21:07


Globalisierung und freier Wettbewerb auf den Weltmärkten - das war gestern. China, die USA und die EU betreiben zunehmend Industriepolitik: Sie fördern mit Subventionen einzelne Schlüsselbranchen und schottet ihre Märkte gegen unerwünschte Konkurrenz aus dem Ausland ab.  Ob Elektroautos, Solarmodule, Computer-Chips oder Stahl: In immer mehr Bereichen schaut jeder Wirtschaftsblock zuerst für sich. Die Schweiz als exportorientierte Volkswirtschaft – ohne bedeutenden Binnenmarkt – ist herausgefordert. Was passiert da gerade international? Wie begründen die grossen Wirtschaftsmächte ihre Industriepolitik? Und wie soll die Schweiz reagieren?

International
Erwartungen an Europa auf der Euro-Velo-Route Verdun-Maastricht

International

Play Episode Listen Later Jun 1, 2024 29:17


Am Wegrand der Euro-Velo-Route von Verdun nach Maastricht stehen vor den Europawahlen manchmal grosse Erwartungen an Europa und häufig enttäuschte Hoffnungen. Jacques Delors, der legendäre französische Präsident der EU-Kommission, soll einmal gesagt haben, dass Europa wie Velofahren sei. Europa müsse immerzu vorwärtsfahren, um nicht umzufallen. Delors verordnete der EU darum ein riesiges Reformprogramm, festgehalten 1992 im umstrittenen EU-Vertrag von Maastricht. Mit diesem wurde die Europäische Union gegründet, so wie wir sie in den Grundzügen heute kennen. Dank Maastricht hat Europa ein Gesicht erhalten. Dank Maastricht wissen viele Bürgerinnen und Bürger aber auch, wie weit in der EU zuweilen Anspruch und Wirklichkeit auseinanderliegen. Maastricht ist auch die Geburtsstadt der Euroskepsis. Am 9. Juni wählen rund 400 Millionen EU-Bürgerinnen und Bürger ein neues EU-Parlament. Die Zusammensetzung der 720 Abgeordneten wird einen Hinweis darauf geben, welche Europapolitik sich die Wählenden in den nächsten fünf Jahren wünschen. Die bevorstehenden Europawahlen sind eine gute Gelegenheit, entlang dem Flusslauf der Maas zu radeln. Von Verdun nach Maastricht. Um zu erfahren, wo Europa, die EU, die europäischen Zusammenarbeit, in der Gunst seiner Wählerinnen und Wähler aktuell steht. Ist Europa immer noch ein Friedensprojekt? Oder steht Europa primär für einen deregulierten Binnenmarkt? So viel sei verraten: Am Wegrand der Euro-Velo-Route von Verdun nach Maastricht stehen grosse Erwartungen an Europa, aber auch viele enttäuschte Hoffnungen.

International HD
Erwartungen an Europa auf der Euro-Velo-Route Verdun-Maastricht

International HD

Play Episode Listen Later Jun 1, 2024 29:17


Am Wegrand der Euro-Velo-Route von Verdun nach Maastricht stehen vor den Europawahlen manchmal grosse Erwartungen an Europa und häufig enttäuschte Hoffnungen. Jacques Delors, der legendäre französische Präsident der EU-Kommission, soll einmal gesagt haben, dass Europa wie Velofahren sei. Europa müsse immerzu vorwärtsfahren, um nicht umzufallen. Delors verordnete der EU darum ein riesiges Reformprogramm, festgehalten 1992 im umstrittenen EU-Vertrag von Maastricht. Mit diesem wurde die Europäische Union gegründet, so wie wir sie in den Grundzügen heute kennen. Dank Maastricht hat Europa ein Gesicht erhalten. Dank Maastricht wissen viele Bürgerinnen und Bürger aber auch, wie weit in der EU zuweilen Anspruch und Wirklichkeit auseinanderliegen. Maastricht ist auch die Geburtsstadt der Euroskepsis. Am 9. Juni wählen rund 400 Millionen EU-Bürgerinnen und Bürger ein neues EU-Parlament. Die Zusammensetzung der 720 Abgeordneten wird einen Hinweis darauf geben, welche Europapolitik sich die Wählenden in den nächsten fünf Jahren wünschen. Die bevorstehenden Europawahlen sind eine gute Gelegenheit, entlang dem Flusslauf der Maas zu radeln. Von Verdun nach Maastricht. Um zu erfahren, wo Europa, die EU, die europäischen Zusammenarbeit, in der Gunst seiner Wählerinnen und Wähler aktuell steht. Ist Europa immer noch ein Friedensprojekt? Oder steht Europa primär für einen deregulierten Binnenmarkt? So viel sei verraten: Am Wegrand der Euro-Velo-Route von Verdun nach Maastricht stehen grosse Erwartungen an Europa, aber auch viele enttäuschte Hoffnungen.

AUSTRIA IST ÜBERALL
#2 Rechnet sich Europa?

AUSTRIA IST ÜBERALL

Play Episode Listen Later May 10, 2024 41:30


Was muss Europa tun, um wettbewerbsfähig zu bleiben? Es braucht unbedingt einen funktionierenden Binnenmarkt! Das ist nur eine Antwort auf die eben gestellte Frage, die in der Folge 2 der Europa-Staffel von LOOKAUT AUSSENWIRTSCHAFT diskutiert wird.

Handelsblatt Morning Briefing
Er brachte das „U“ in die EU: Was Europa heute von Jacques Delors lernen kann

Handelsblatt Morning Briefing

Play Episode Listen Later Dec 28, 2023 7:32


Der gestern gestorbene ehemalige Kommissionspräsident gilt als Architekt von Binnenmarkt und Währungsunion. Vor allem war er gut darin, große Egos zu bändigen.

Hintergrund - Deutschlandfunk
Ausschreibung - Wie öffentliche Aufträge in der EU vergeben werden

Hintergrund - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Dec 21, 2023 18:32


Aufträge der öffentlichen Hand müssen ab einem gewissen Volumen europaweit ausgeschrieben werden. Damit soll der Binnenmarkt in der EU gefördert werden. Das Instrument hat sich bewährt - auch im Kampf gegen Korruption. Doch es gibt Reformbedarf. Dohmen, Casparwww.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Mission Money
Robert Halver: So kann Deutschland nicht mithalten

Mission Money

Play Episode Listen Later Sep 22, 2023 35:37


Um sich gegenüber China und den USA behaupten zu können, sollten Deutschland und Europa an ihren massiven Defiziten arbeiten, warnt Robert Halver, Kapitalmarktstratege bei der Baader-Bank im Interview mit Mission Money. Dazu braucht es einen starken Binnenmarkt, der es erlaubt, international selbstbewusster aufzutreten, sowie Energiesicherheit zu vernünftigen Preisen. „Das ist die Aufgabe einer Wirtschaftspolitik, die eben nicht nur in Berlin simuliert werden darf“, sagt Halver. „Sie muss auch gezeigt werden.“ Sitzt sie die großen Probleme weiter aus, gefährde das den Wohlstand und Demokratie. Zudem müsse man weg von einer „weihrauchgeschwängerten Wirtschaftspolitik“, die die Moralkeule gegenüber China schwingt, und hin zu mehr Pragmatismus, wie ihn die USA vorleben.

Der Pragmaticus Podcast
Europa in der Globalisierung: Das Versagen der Politik

Der Pragmaticus Podcast

Play Episode Listen Later Aug 26, 2023 23:19


Lieferengpässe, Deindustrialisierung, Inflation und Krisen: In diesem Podcast des Pragmaticus diskutiert der ehemalige Banker Andreas Treichl die Frage, wie die wirtschaftliche Abhängigkeit der europäischen Wirtschaft von den USA und von China entstand. Warum hat sich die Globalisierung für Europa nach 1990 so schlecht entwickelt? Kann Europa, die EU, 30 Jahre nach dem Maastricht-Vertrag 1993, in der globalen Wirtschaft noch eine politisch wie ökonomisch relevante Rolle spielen? Kann Decoupling funktionieren? „Die Politik hat die Risiken der Globalisierung nicht genug abgesichert“, sagt der Präsident des Europäischen Forums Alpbach, Andreas Treichl, langjähriger CEO der Erste Group.Europa ist weder politisch noch wirtschaftlich so stark, wie es sein müsste, um Wohlstand und Demokratie zu erhalten; für China oder die USA ist Europa kein attraktiver Wirtschaftspartner mehr, so Treichl: „Vor 30 Jahren war Europa der größte Exporteur, der größte Binnenmarkt und der wohlhabendste Kontinent. Das alles sind wir nicht mehr.“Da wirtschaftliche Autarkie in einer globalisierten Welt undenkbar ist, muss Europa daran arbeiten, die Risiken notwendiger Abhängigkeiten geopolitisch abzusichern, rät Treichl. „Wir sind wahrscheinlich der sozial ausgeglichenste Kontinent des Planeten. Das müssen wir unbedingt erhalten.“Wenn wir in einer wirtschaftlich globalen Welt leben wollen, müssen wir uns sehr sicher sein, dass kein Staat Gebietsansprüche stellen kann.Seit den 1990er Jahren sei die Globalisierung von der Wirtschaft sehr stark vorangetrieben worden, die aus Kostenerwägungen heraus ihre Produktionsstandorte aus Europa weg verlagerte. Dieser Prozess sei nicht ausreichend von der Politik abgesichert worden. Jetzt wird die Verlagerung zu einem politischen Problem, insofern die Versorgung mit Energie oder wichtigen Rohstoffen und Produkten nicht mehr gesichtert ist: „Das ist ganz klar ein Versäumnis der Politik.“Das Ergebnis sei eine De-Globalisierung, die sich in rapidem Relevanzverlust für Europa ausdrücke. „Wir werden nie ganz unabhängig sein. Daher müssen wir zusehen, dass wir eine multipolare Welt erreichen. Aber: Europa hat nicht einmal eine eigene Verteidigung.“Andreas Treichl ist Mitbegründer und Aufsichtsratsvorsitzender der ERSTE Stiftung, die der Stärkung des europäischen Zusammenhalts und der Demokratie gewidmet ist. Er war über zwei Jahrzehnte CEO der Erste Group. Seit 2020 ist er der Präsident des Europäischen Forums Alpbach.Für den Pragmaticus hat Treichl als Autor zum Thema Inflation und Schulden geschrieben; als Experte im Podcast prognostizierte er 2021: Diese Inflation bleibt.

Steingarts Morning Briefing – Der Podcast
Wohin steuert Deutschland, Christian Sewing?

Steingarts Morning Briefing – Der Podcast

Play Episode Listen Later Jul 1, 2023 6:45


Christian Sewing ist Deutschlands wichtigster Banker. Als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank fühlt er jeden Tag den Puls der deutschen Wirtschaft. Er kennt die deutschen Unternehmen - ihre Investitionen, ihre Kredite, ihre Bilanzen. Vor wenigen Tagen war Christian Sewing zu Gast auf der Pioneer One, zu einer Diskussion vor Publikum mit The Pioneer-Herausgeber Gabor Steingart. Dabei ging es um den Zustand der Wirtschaft, gefühlt und gemessen. Konkret: um die Inflation, um die De-Industrialisierung, um den fehlenden europäischen Binnenmarkt, um den Rivalen China und um die AfD.

Die Presse 18'48''
Nordirland: Wie wurde der jahrelange Brexit-Streit gelöst?

Die Presse 18'48''

Play Episode Listen Later Mar 1, 2023 18:25


Das langjährige Streiten um die Brexit-Details hat ein Ende. Das „Windsor-Abkommen“ soll künftig für reibungslosen Warenverkehr innerhalb Großbritanniens sorgen. Ein Gespräch über die blutige Geschichte Nordirlands, den europäischen Binnenmarkt und die Gefahr eines Handeskriegs.

Wirtschaft Welt und Weit
Indien: Für immer nur ein Zukunftsmarkt?

Wirtschaft Welt und Weit

Play Episode Listen Later Nov 10, 2022 43:04


Raus aus der Abhängigkeit: Die Bundesregierung arbeitet hart daran, neue Energiepartner zu finden. Sich auf wenige große Gas-Lieferanten wie Russland zu konzentrieren, war pragmatisch und lukrativ, aber ebenso gefährlich. Diese Abhängigkeit ist eine große Gefahr für die deutsche Wirtschaft. Denn ähnlich wie Putin ist auch Xi Jinping bereit, im Zweifel einen Krieg mit seinem Nachbarn zu starten. Sollte China Taiwan angreifen, müsste sich Deutschland aufgrund transatlantischer Loyalität an Sanktionen gegen China beteiligen, so die Einschätzung von Experten. Sanktionen, die die deutsche Wirtschaft ebenfalls hart treffen würden. Wirtschaftlich wäre das also ein Eigentor.Um sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen, braucht Deutschland mehr Handelspartner und eine größere Auswahl an Produktionsstandorten. Eine Schlüsselrolle könnte hierbei Indien spielen. Der Präsident der Frankfurt School of Finance & Management, Nils Stieglitz, sieht mit Blick auf Indien jetzt eine Zeitenwende, die er im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit" mit den Worten "der Aufstieg des indischen Tigers" beschreibt.Und tatsächlich tut sich in der größten Demokratie der Welt gerade viel: In Indien entsteht ein echter Binnenmarkt. Präsident Narendra Modi investiert Milliardensummen in die Infrastruktur des Landes: Laut dem Straßenbauprogramm der Zentralregierung sollen bis Ende 2025 rund 84.000 Kilometer Land- und Schnellstraßen fertiggestellt werden. Zudem wurde bereits 2017 die größte Steuerreform seit der Unabhängigkeit Indiens vor 75 Jahren eingeführt. Dazu gehört auch die landesweit einheitliche Umsatzsteuer, die als wichtiger Baustein für einen indischen Binnenmarkt gilt.Außerdem schreitet die Privatisierung voran: Erst vor kurzem hat die indische Regierung die Fluggesellschaft Air India an die Tata Group verkauft. Nils Stieglitz sieht hier ein erhebliches Bekenntnis indischer Großkonzerne: "Indische Konglomerate wie Tata, Adani und Reliance glauben fest an einen Industriestandort Indien und sind bereit, in den nächsten fünf bis acht Jahren mehr als 250 Milliarden US-Dollar zu investieren." All das sind Anzeichen für ein starkes Aufstreben der Wirtschaftsnation Indien. Und dabei ist nicht zu vergessen: Das Land ist bereits jetzt die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt.Stieglitz blickt deshalb mit besonderer Spannung auf das geplante Freihandelsabkommen, das bis Ende 2023 finalisiert werden soll: "Hier liegt eine sehr große Chance für die deutsche, die europäische und die Weltwirtschaft, denn wir brauchen wieder eine Lokomotive für den Freihandel." Rund neun Jahre pausierten die Gespräche über ein Freihandelsabkommen mit Indien. Jetzt soll es - wohl auch aufgrund der geopolitischen Veränderungen - schnell gehen.Dass Indien als Produktionsstandort damit auch für deutsche Firmen immer relevanter wird, sieht auch Indien-Experte Christian Wagner so. Im Podcast gewährt er aber auch Einblicke in die innenpolitischen Widerstände: "Die indische Mittelschicht, kleine Ladenbesitzer zum Beispiel, haben kein Interesse daran, dass große europäische Großhandelsfirmen sich etablieren. Das gefährdet ihr Geschäftsmodell."Ein Problemlöser könnte hierbei der Ausbau Erneuerbarer Energien sein. Eine Branche, die in Indien mittlerweile eine bedeutende Rolle spielt und in der viele neue Jobs entstehen könnten. Das Land investiert Milliarden in den Ausbau von Solarkraft und ist führend bei der Nutzung von Wasserkraft als Energiequelle. Deutschland unterstützt Indien schon heute beim Ausbau Erneuerbarer Energien. Hier liegt mit Blick in die Zukunft sicher noch viel Potenzial.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.deUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

Wirtschaft Welt und Weit
Südkorea: Die große Liebe zur deutschen Wirtschaft

Wirtschaft Welt und Weit

Play Episode Listen Later Oct 26, 2022 47:35


"Balli Balli" ist eine südkoreanische Redewendung und heißt übersetzt soviel wie "schnell, schnell". Eine Lebenseinstellung, die auch das südkoreanische Business bestimmt. Allerdings lässt sich dieser Tatendrang nur schwer mit der altbekannten "deutschen Bürokratie" vereinbaren. Die Gründung einer Gesellschaft kann in Deutschland mehrere Monate in Anspruch nehmen, das geht den Südkoreanern nicht schnell genug, wie Südkorea-Experte Martin Bernhardt berichtet: "Der Vorgang soll nicht länger als eine Woche dauern. Dann soll die Firma im Handelsregister stehen. Alles, was darüber hinausgeht, sorgt für Nervosität auf südkoreanischer Seite." Martin Bernhardt ist als Repräsentant der saarländischen Wirtschaftsförderung häufig in Korea unterwegs und unterstützt dort Unternehmen bei der Expansion nach Deutschland. Seit ein paar Monaten registriert der Anwalt ein stärkeres Interesse der Südkoreaner am Produktionsstandort Deutschland.Das ist besonders im Saarland zu beobachten. Vorstandsspitzen von 23 südkoreanischen Unternehmen sind aktuell vor Ort, um bereits bestehende Wirtschaftsbeziehungen auszubauen - darunter Hersteller von Chipproduktionsanlagen sowie Robotik- und Biotechnologieunternehmen. Die Bereiche Cloudservices und IT-Security sind ebenfalls vertreten. Eine wichtige Anlaufstelle für die Delegation ist der Uni-Campus in Saarbrücken, wo es die weltweit einzige Zweigstelle des "Korea Instituts for Science and Technology" gibt. Der europäische Ableger des renommierten Forschungsinstituts bildet eine Art Brückenkopf und unterstützt koreanische Firmen und Forscher bei der Expansion nach Europa.Die Wirtschaftsförderung des Saarlands freut sich darüber, dass sich die High-Potentials aus Südkorea vernetzen wollen. Kommt es zu neuen Kooperation, will man gemeinsam Patente entwickeln und globale Märkte erschließen. "Am Campus der Universität des Saarlands haben wir mehrere Forschungsinstitute in Bereichen, die für Gründer sehr interessant sind: Künstliche Intelligenz, IT, Materialwissenschaften und Cybersecurity zum Beispiel", erklärt Martin Bernhardt im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit".Das wirtschaftlich starke Deutschland hat aus koreanischer Sicht einiges zu bieten: zum Beispiel den größten nationalen Binnenmarkt innerhalb der EU, und dazu noch die zentrale Lage. Da der südkoreanische Markt vergleichsweise klein und isoliert ist, erreichen Wirtschaftsanwalt Martin Bernhardt vermehrt Anfragen aus dem dortigen Mittelstand. Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die weltweiten Lieferketten haben gezeigt, wie wichtig ein Standbein mitten in Europa für exportorientierte Unternehmen sein kann.Für deutsche Unternehmen ist Südkorea nach China der wichtigste Exportmarkt in Asien. Wir exportieren vor allem Autos, Maschinen und chemische Erzeugnisse und importieren neben klassischer Consumer-Elektronik wie Kühlschränke auch diverse Arzneimittel. Die Hightech-Nation Südkorea, einst eines der weltweit ärmsten Länder, zählt heute zu den stärksten Handelsmächten weltweit. Genau dieser wirtschaftliche Aufstieg sei "eine wirklich tolle Erfolgsgeschichte", sagt Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Zu verdanken sei dieser rasante Fortschritt vor allem dem Pragmatismus in Südkorea.Deutsche Unternehmen können von den schnellen, smarten und digitalen Businesspartnern lernen und ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit so weiter steigern. Das wäre letztlich eine Win-win-Situation für beide Seiten. Dazu kommt, dass beide Staaten Demokratien mit demselben Wertesystem sind. Volker Treier hat diesen Vorteil im Podcast sehr treffend auf den Punkt gebracht: "Wir sind auf der Suche nach Freunden, und die Südkoreaner sind Freunde."Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.deUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

Echo der Zeit
BONUS - Single in Europa 1: Der Bauchentscheid

Echo der Zeit

Play Episode Listen Later Sep 23, 2022 32:01


Die Schweiz und die EU - das ist wie in einer Beziehung, in der sich zwei Menschen auseinanderleben, bis sie sich nicht mehr verstehen. Dabei hatte alles so gut angefangen, mit einer Art Verlobungsantrag, damals im Mai 1992. Aus heutiger Sicht war es eher der Anfang eines langsamen Abschieds. Es sei ein «Bauchentscheid» gewesen, erinnert sich Arnold Koller. Der damalige Justizminister ist heute 89-jährig. Er war einer von drei Bundesräten, die damals Nein sagten zum Entscheid, in Brüssel ein Gesuch für die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen einzureichen. Adolf Ogi, der damalige Verkehrsminister, war einer der vier, die dafür waren. Er findet noch heute: «Das war der richtige Entscheid.» Die beiden SRF-Bundeshausjournalisten Curdin Vincenz und Oliver Washington lassen in dieser vierteiligen Podcast-Serie das Beziehungsdrama der Schweiz und der EU Revue passieren. Sie haben mit vielen Ex-Bundesräten und einer Ex-Bundesrätin geredet und mit Schlüsselfiguren von heute. Die Mehrheit im Bundesrat fand damals, im Mai 1992: Verhandeln über einen Beitritt kann man ja mal. Der Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), über den das Schweizer Stimmvolk wenige Monate später abstimmte, sollte nur ein erster Schritt dazu sein. Heute wäre ein solcher Entscheid der Schweizer Regierung undenkbar. Aber damals befand man sich in einer Zeit, in der Europa neu geordnet wurde. Die Mauer in Berlin war zusammengebrochen, die Sowjetunion ebenso, und in Europa wurde der Grundstein gelegt für einen kontinentweiten freien Binnenmarkt. Aus Sicht des Bundesrats galt es zu vermeiden, dass die Schweiz den Anschluss an diese rasanten historischen Umwälzungen verpassen würde. Die Mehrheit der Stimmbevölkerung aber sah das anders. Sie misstraute dem Bundesrat und fürchtete um die Eigenständigkeit des Landes. So kam es, dass Christoph Blocher mit seiner Kampagne gegen den EWR massiv Auftrieb erhielt und das Volk schliesslich am 6. Dezember 1992 mit hauchdünner Mehrheit Nein sagte zum EWR. Und so befanden sich die Schweiz und die EU in einer tiefen Beziehungskrise - nur ein halbes Jahr nach dem Verlobungsantrag. Das ist ein Podcast von SRF. Inhalt: Curdin Vincenz und Oliver Washington, Produktion: Marco Morell, Sounddesign: Mirjam Emmenegger, Musik: Jérôme Brunner, Mitarbeit: Recherche & Archive SRF Folge 2 der Serie kommt am Freitag 30.9.22

Das war der Tag - Deutschlandfunk
EU-Kommission schlägt Binnenmarkt-Kriseninstrument vor

Das war der Tag - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Sep 19, 2022 3:28


Kapern, Peterwww.deutschlandfunk.de, Das war der TagDirekter Link zur Audiodatei

echtgeld.tv - Geldanlage, Börse, Altersvorsorge, Aktien, Fonds, ETF
egtv #209 - Günstige Aktien, kaum Inflation: Endlich Sonnenaufgang in Japan? | Zwei Top-ETF | Nikkei 225 | Yen

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Play Episode Listen Later Jun 3, 2022 71:00


Drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, keine Inflation, keine Zinswende und über 1000 investierbare Unternehmen, die im Schnitt günstiger bewertet sind als der MSCI World und fast zwei Drittel ihrer Umsätze im Binnenmarkt erwirtschaften: Nur einige Argumente, um Japan im Portfolio etwas höher zu gewichten. Wäre da nicht die miserable Historie! Denn noch immer notiert der Nikkei 225 rund 30% unter seinem mehr als 32 (!!) Jahre alten Allzeithoch. Warum das in den Medien oft zitierte Aktien-Barometer aber ohnehin ein No-Go für Investoren ist, welche Japan-ETFs Tobias Kramer und Christian W. Röhl im privaten Portfolio halten, wie es mit dem Währungsrisiko ausschaut und wo aktive Fonds vielleicht einen Mehrwert bieten können – jetzt in der Sendung!

Info 3
Nordirland-Streit geht in die nächste Runde

Info 3

Play Episode Listen Later May 17, 2022 13:36


Im Rahmen des Brexits wurde beschlossen, dass Nordirland weiterhin zum europäischen Binnenmarkt gehört, als einzige britische Provinz. Nun will die Regierung in London das sogenannte Nordirland-Protokoll teilweise aushebeln. Warum Grossbritannien damit viel riskiert. Weitere Themen: Dem Agrar-Konzern Fenaco, zu dem unter anderem die Landi gehört, hat ein weiteres Rekordjahr hingelegt. Grund dafür ist laut Unternehmen die Pandemie. Trotzdem schaut der Konzern besorgt in die Zukunft. Nordkorea hat zweieinhalb Jahre nach Ausbruch der Pandemie nun erstmals offiziell Corona-Fälle bestätigt. Es ist aber unklar, wie stark das Land von der Pandemie betroffen ist. Gespräch mit dem Nordkorea-Kenner.