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Es sind schwierige Zeiten für die Wissenschaft in den USA. US-Präsident Trump setzt bei der Krebsforschung, den Universitäten und der Wissenschaft allgemein den Rotstift an. Zudem wurde das wichtigste Beratergremium in Sachen Wissenschaft, das National Science Board, entlassen. Viele Forschende warnen nun vor den drastischen Konsequenzen dieser Kürzungen. Doch warum greift die US-Regierung die Forschung so fundamental an? Als Grund wird ein politischer Feldzug genannt: Die Universitäten gelten in den Augen der Regierung als Nest für den Vokismus, und Professoren werden sogar als Feind bezeichnet. Welche fatalen Auswirkungen das auf die traditionsreiche Grundlagenforschung hat, zeigt der Blick in die Geschichte. Denn bahnbrechende Technologien wie der Laser oder das GPS basieren auf staatlich geförderter Forschung, die nicht sofort wirtschaftlich profitabel sein musste. Nun droht eine Abschottung, während China strategisch investiert und die USA bei den Forschungsausgaben bereits überholt hat. Heutiger Gast: Leonid Leiva Ariosa, Wissenschaftsredaktor NZZ Host: David Vogel [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Stell dir vor, du gehst einmal im Jahr ins Fitnessstudio. Acht Stunden am Stück. Danach wunderst du dich, dass du null fitter bist — aber dafür einen Muskelkater hast, dass du nicht laufen kannst. Klingt bescheuert? Genau so läuft Vertriebsteam trainieren in den meisten Unternehmen. Einmal im Jahr ein Seminar. Zwei Tage Vollgas. Danach passiert: nichts. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Ich geh auf ein Event, schreib zehn Seiten voll, leg den Block zuhause weg — und guck nie wieder rein. Nach zwei Wochen ist nämlich alles weg. Das ist nämlich kein persönliches Versagen. Schon 1885 hat Hermann Ebbinghaus die Vergessenskurve entdeckt: Ohne Wiederholung verschwindet Gelerntes innerhalb weniger Wochen. Völlig egal, wie gut der Trainer war. Gegen Biologie kommt kein Seminar an. Trotzdem buchen Vertriebsleiter Jahr für Jahr dieses Format. Und wundern sich, dass die Zahlen nicht besser werden. Dabei weiß die Forschung längst: Vertriebsteam trainieren funktioniert nämlich nur als Daily Practice — nicht als Jahresevent. Die besten Sales-Organisationen der Welt machen das seit Jahren. Nicht weil sie schlauer sind. Sondern weil sie gemerkt haben: Tägliches Üben schlägt jedes Seminar. Und zwar immer. Wie Elite-Teams ihr Vertriebsteam trainieren — und du es kopieren kannst. Seminare sind nicht falsch. Im Gegenteil: Sie sind wichtig. Da gehst du aus der Komfortzone, lernst neue Konzepte, wirst gefordert. Aber das Problem ist nicht das Seminar. Das Problem ist, was danach passiert: nämlich nichts. Und genau hier setzt die Sales-Routine der Top-Performer an. Die Lernforschung nennt das „Distributed Practice" — verteiltes Üben. Eine aktuelle Meta-Analyse mit 242 Studien und über 169.000 Teilnehmern zeigt: Verteiltes Üben gehört zu den effektivsten Lernmethoden überhaupt. Eine Studie von Mawson & Kang aus 2025 belegt eine Effektstärke von d = 0,54. Das ist übrigens signifikant. Und zwar nicht nur im Vertrieb — in jedem Feld, von Musik bis Medizin. Die Zahlen aus der Praxis sind noch klarer. Salesforce-Daten zeigen: High-Performing-Teams coachen 2,4-mal häufiger als der Durchschnitt. Außerdem hat CSO Insights ermittelt: Verkäufer mit wöchentlichem Team-Coaching schließen 27 % mehr Deals ab. Ab drei Stunden pro Monat steigt die Quotenerreichung messbar. Und das Entscheidende: Die Gewinnerteams coachen nicht einfach mehr Stunden. Sie coachen vor allem dieselbe Fähigkeit über Wochen — bis das Verhalten automatisch sitzt. Erst dann kommt das nächste Thema. Das ist echte Sales-Routine. Die Wissenschaft hinter der Daily Practice: Warum Wiederholung alles ist. Neurowissenschaftlich passiert bei täglichem Üben etwas Entscheidendes. Bei jeder Wiederholung bildet sich nämlich Myelin um die aktiven Nervenbahnen — eine Art Isolierschicht. Dadurch werden Signale schneller und präziser weitergeleitet. Die Universität Oxford hat das messbar nachgewiesen: Wiederholtes Üben verändert die Struktur deines Gehirns. Buchstäblich. Und genau so funktioniert Gewohnheitstraining im Vertrieb. Einwandbehandlung ist kein Intelligenztest. Discovery-Fragen sind keine Talentfrage. Preisgespräche brauchen keine zwanzig Jahre Erfahrung. Das sind Skills. Und Skills werden durch Wiederholung automatisiert. Wie Fahrradfahren. Wie Zähneputzen. Du denkst nicht drüber nach — du machst es einfach. Genau das passiert, wenn du anfängst, dein Vertriebsteam trainieren zur täglichen Routine zu machen. Gong Labs hat das praktisch bestätigt. Die Analyse Tausender Verkaufsgespräche zeigt nämlich: Die besten Reps sprechen den Preis 40 % später an als der Durchschnitt. Nicht weil sie charismatischer sind. Sondern weil sie diese Fähigkeit so oft geübt haben, dass sie automatisch abläuft. Sie können sich komplett auf den Kunden konzentrieren, während ihr Gehirn die Technik im Hintergrund abspult. Dein Daily-Practice-Plan: So trainierst du dein Vertriebsteam in 15 Minuten am Tag. Jetzt wird es konkret. Du brauchst genau drei Bausteine für dein Gewohnheitstraining. Baustein 1: Solo-Einheiten — 15 Minuten am Tag. Jeder im Team bekommt einen festen Wochenplan. Montag: Einwandbehandlung. Dienstag: Discovery-Fragen. Mittwoch: Elevator Pitch. Donnerstag: Abschlusstechniken. Freitag: Storytelling. Klingt nach nichts? 15 Minuten × 5 Tage × 50 Wochen ergeben über 60 Stunden Team-Coaching im Jahr — pro Person. Plus die gemeinsamen Sessions. Zusammen sind das knapp 80 Stunden. Mehr Training, als die meisten Vertriebsteams in fünf Jahren bekommen. Baustein 2: Team-Sessions — 30 Minuten im Weekly. Dein Vertriebsmeeting hat einen festen Trainingsblock. Kein „wenn noch Zeit ist". Das ist der wichtigste Teil. Konkret machst du: Kurze Rollenspiele in Zweierteams, fünf Minuten pro Durchgang, danach gegenseitiges Feedback. Oder Best-Practice-Runden: Wer hatte den geilsten Abschluss diese Woche? Wie hast du das gemacht? Oder Fuck-Up-Runden: Wo bist du voll vor die Wand gelaufen? Alle denken mit. Genau so entsteht echte Sales-Routine im Team. Baustein 3: KI als Sparringspartner. Deine KI ist rund um die Uhr verfügbar. Kein genervter Kollege, keine Terminabsprache. Du sagst morgens: „Spiel einen skeptischen CFO aus dem Maschinenbau, der ein günstigeres Konkurrenzangebot auf dem Tisch hat." Und dann übst du. Genauer gesagt: Tools wie Yoodli analysieren zusätzlich Sprachtempo, Füllwörter und Überzeugungskraft. Das ist kein generisches Rollenspiel. Das ist messerscharfes Team-Coaching auf deine Branche zugeschnitten. Der entscheidende Trick: Verslotten — oder warum die meisten scheitern. Hier stirbt jedes Gewohnheitstraining. Nicht am Konzept — an der Umsetzung. Daily Practice funktioniert nämlich nur, wenn sie ein fester Termin ist. Feste Slots im Kalender. Mit Reminder. Auch wenn es nur 15 Minuten sind. „Das mach ich irgendwann zwischendurch" — vergiss es. Das fällt als Erstes raus. Ich hab es nämlich selbst erlebt. Monatelang wollte ich täglich eine bestimmte Übung machen. Passiert ist: nichts. Es hat erst funktioniert, als ich mir feste Slots eingetragen habe. Mit Erinnerung auf dem Handy. Bing Bong — Pitch üben. Bing Bong — Discovery-Fragen. Was nicht im Kalender steht, findet nicht statt. So einfach ist das. Noch ein Tipp: Buddy-System. Gib jedem im Team einen Trainingspartner. Einmal am Tag kurzer Check: „Hast du deine 15 Minuten gemacht?" Zusammen trainieren verdoppelt die Verbindlichkeit — wie im Fitnessstudio. Du gehst einfach eher hin, wenn jemand auf dich wartet. Warum die meisten Vertriebsleiter es trotzdem nicht machen. Es gibt ein Paradox. Ein Zwei-Tages-Seminar fühlt sich nach richtigem Training an. 15 Minuten am Tag fühlen sich nach nichts an. Nach Spielerei. Entsprechend schwer ist es, das Budget dafür zu rechtfertigen. „Wir haben doch ein Seminar gemacht" klingt gut im Jahresbericht. „Wir üben jeden Tag 15 Minuten" — naja. Aber die Zahlen lügen nicht. CSO Insights zeigt: Hochwirksame Teams setzen 4,8-mal häufiger auf Reinforcement als auf Einmalseminare. 4,8-mal! Und die neuronale Bahnung braucht allerdings Zeit: einfache Skills zwei bis vier Wochen, komplexe Verhaltensmuster zwei bis sechs Monate. Wenn es aber einmal sitzt, sitzt es. Automatisch. Ohne Nachdenken. Und zwar für immer. Das ist übrigens kein Hexenwerk. Das ist Biologie. Wenn du anfängst, dein Vertriebsteam trainieren als Daily Practice zu denken — nicht als Event, sondern als Routine — dann verändert sich alles. Nicht über Nacht. Aber Stück für Stück. Woche für Woche. Und zwar automatisch.
Die Beziehung zwischen Baselland und Basel-Stadt ist kompliziert, wenn es um die Finanzierung der Universität geht. Baselland will weniger bezahlen. Darüber haben gestern am Regionaljournal-Podium in Sissach Vertreter aus der Politik und Wirtschaft zusammen mit der Rektorin der Uni diskutiert. Ausserdem: · Das Naturhistorische Museum Basel bereitet den Umzug von 12 Millionen Objekten in den Neubau vor.
Die Universität Göttingen wirbt sehr originell mit einem Bild der historischen Sternwarte, auf dem „Star war's“ zu lesen ist – in Abwandlung der Science-Fiction-Serie „Star Wars“. „Der Stern war's“, gilt für Göttingen ganz besonders. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Ein Taugenichts im Herzen der Forschung – in der Universitätssatire „Die Pause ist vorbei“ konfrontiert Dario Ferrari den akademischen Betrieb mit seinen eigenen Widersprüchlichkeiten.
Ein Taugenichts im Herzen der Forschung – in der Universitätssatire „Die Pause ist vorbei“ konfrontiert Dario Ferrari den akademischen Betrieb mit seinen eigenen Widersprüchlichkeiten.
Die Universität St. Gallen braucht mehr Platz. Durch einen Gebäudetausch mit dem Versicherungskonzern Helvetia Baloise könnte die HSG den ehemaligen Helvetia-Hauptsitz auf dem Rosenberg beziehen, die Versicherung im Gegenzug ein HSG-Gebäude in der Innenstadt. Eine gemeinsame Absicht liegt vor. Weitere Themen: · SG: Kanton teilt mit, welche Projekte von den 9 Millionen aus dem Lotteriefonds profitieren sollen · SG: Die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke haben 2025 mit leicht mehr Umsatz und einem deutlich besseren operativen Ergebnis abgeschlossen · TG: Am Technologietag im Kanton Thurgau wird eine neue Verdampfertechnologie vorgestellt, der Kanton schafft zudem einen Innovationsfonds
Die Universität Basel macht im 2025 ein Minus von 42 Millionen Franken. Das ist mehr als im Vorjahr. Ausserdem: · Basler Parlament beschliesst Lohnerhöhung für die Hälfte der Kantonsangestellten
Hitzewellen im Sommer schrecken Urlauber ab - oder doch nicht? Die Universität der Balearen hat dazu eine neue Studie veröffentlicht. Das Mallorca Nachtleben bekommt Zuwachs. Der Social Club ist wieder da. Wir verraten, wann der Club wieder eröffnet wird und wo. Und auch die ehemalige Luxus-Discothek Lio hat eine Nachfolge. Eine Kette, die in Marbella und Madrid mehrere Clubs betreibt, kommt nach Mallorca. www.5minutenmallorca.com
Das Gesangsfest in Sitten findet 2027 nicht statt. Der Präsident der Schweizerischen Chorvereinigung bedauert es – kann die Gründe aber nachvollziehen. Weiter in der Sendung: · Nachhaltige Ernährung: Stadt Biel will Verpflegung in Kitas, Tagesschulen und Alterszentren anpassen. Die Universität Bern macht dazu eine Studie.
Annina Schmid arbeitet in Oxford (GB). Die angesagte Neurowissenschaftlerin erforscht mit ihrem Team an der weltberühmten Elite-Universität die Ursachen von Nervenschmerzen. Die 47-Jährige lebt mit ihrem Partner und Hund Baloo mitten auf der Themse in einem kleinen Arbeiterhäuschen. Annina Schmid lebt seit dreizehn Jahren in Oxford und forscht dort als Neurowissenschaftlerin an der renommierten Universität. Schon während ihrer Zeit als Physiotherapeutin wollte sie verstehen, woher Schmerzen kommen und weshalb sie chronisch werden. Diese Neugier brachte sie bis nach Australien, wo sie Neurowissenschaften studierte. Heute verfolgt sie als Schmerzwissenschaftlerin ihre Mission in Oxford weiter: «Wir entschlüsseln die Mechanismen von Nervenschmerzen und entwickeln neue und wirksame Therapien.» Die Universität von Oxford erinnert mit ihren historischen, altehrwürdigen Gebäuden an «Hogwarts» aus Harry Potter, sagt Annina Schmid: «Die Studierenden tragen zum Mittagessen schwarze lange Übermäntel. Es ist eine uralte Tradition.» Tatsächlich diente die Universität als Vorbild und Inspiration für die Harry Potter Verfilmungen. Wohnen auf der Themse Annina Schmid lebt mit ihrem Partner Robert und Baloo in einem typisch englischen «Workers-Cottage.» Das Besondere: Das ehemalige Arbeiterhaus steht auf einer Insel mitten in der Themse: «Im Sommer kann man vom Garten aus direkt in den Fluss springen.»
Wie muss Lernen aussehen, wenn KI die Arbeitswelt komplett verändert?
Seit 20 Jahren entwickelt die Universität Bern einen Massenspektrometer, der mit der Artemis-Mission mit den Astronauten zum Mond fliegen soll. Für den Leiter des Physikalischen Instituts ist dies vor allen ein Test. Sein Instrument soll einmal Leben auf dem Mars entdecken. Eigentlich hätte Artemis II Anfang März starten sollen, um mit 4 Astronauten einen Probeflug um den Mond zu machen. Nun wurde der Start auf April verschoben. «Wenn Menschen dabei sind, darf kein Risiko eingegangen werden», begründet der Schweizer Astrophysiker Peter Wurz diesen Schritt. Er steht in engem Austausch mit der Nasa. Bereits bei der Apollo-Mission schrieb ein Instrument der Universität Bern Geschichte: Das Sonnenwindsegel. Es sammelte den Sonnenwind ein, der nur ausserhalb der Atmosphäre weht. Noch vor der US-Flagge pflanzten die Astronauten das Segel in den Mond. Die enge Zusammenarbeit mit der Nasa ist nie abgebrochen. Die Universität Bern wurde angefragt, für die Artemis-Mission einen Massenspektrometer zu entwickeln, der portabel mit Laser die Zusammensetzung des Mondes erkunden kann. Das Ziel ist es, mit diesem Gerät einst nach Leben auf dem Mars zu suchen. Welchen Anforderungen muss ein Instrument im Weltall genügen? Welche Interessen stehen hinter der neuen Mondmission? Wird die Nasa den neuen Wettlauf zum Mond gewinnen? Warum beteiligen sich auch Bergbaufirmen mit Milliardenbeträgen an der Mission? Peter Wurz, Direktor des Physikalischen Instituts der Universität Bern ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Wird die Freiheit der Wissenschaft in Frage gestellt, oder gar bedroht? Die aktuellen Konflikte in den USA geben ein Beispiel dafür, dass Befürchtungen in dieser Hinsicht durchaus ihre Berechtigung haben. Wissenschaftlicher Fortschritt hat über Jahrhunderte Öffentlichkeit und gesellschaftliche Strukturen beeinflusst, auch in Bezug darauf, wie Diskurse geführt und Entscheidungen prozessiert werden. Wissenschaftskommunikation hat Demokratie allererst ermöglicht und trägt sie mit. Was ist das „Prinzip Universität“? Und inwiefern gerät es unter Druck? Etwa durch den Impact populistischer Kommunikationsstrategien in den wissenschaftlichen Diskurs hinein. Die Idee der Universität, die Georg Mein Autor des Essays Das Prinzip Universität in der Carl-Auer Reihe update gesellschaft favorisiert, ruht auf drei Prinzipien: Reflexion, Rationalität und Selbstkorrektur. Dies ist für eine demokratische Organisation von Gesellschaft entscheidend. Und es ist etwas komplett anderes, als wenn marktwirtschafte Prinzipien die Forschung selbst dominieren. Die Universität der Zukunft ist – als Verbindung von Wissenschaft und Erziehung/Bildung/Lehre – als eine der unverzichtbaren Institutionen für ein funktionierendes Gemeinwesen zu verstehen; ein „Transmissionsriemen von Öffentlichkeit“. Georg Mein ist Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Theorie und Direktor des University of Luxembourg Institute for Digital Ethics (ULIDE). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Literatur-, Kultur- und Medientheorie, Ethik des Digtalen und Kulturanthropologie. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
Alexandra Trkola, Professorin für medizinische Virologie an der Universität Zürich, testet, ob ein Impfstoff bei Menschen mit HIV wirkt - eine Impfung für alle erwartet sie frühestens in zehn Jahren. Weitere Themen: · Nach dem Ja zur Mobilitätsinitiative im Kanton Zürich: Was sagt ein Staatsrechtler zur Umsetzung? · Schlag gegen Krypto-Geldwäscherei im Kanton Zürich · Influencer «Travis the Creator» steht im Vergewaltigungsprozess vor dem Zürcher Bezirksgericht · Der Kantonsrat Zürich sagt Ja zu einem Pilotproejkt für digitale Unterschriftensammlung
Die Universität Bielefeld ist flächenmäßig eines der größten Gebäude Europas, wird seit 2014 saniert und ist damit auch eine der größten Baustellen Europas. Dr. Stephan Becker managt als Kanzler der Uni seit 2014 diesen Umbau.(Foto: Universität Bielefeld / Patrick Pollmeier)
Die Universität zu Köln hat das vierte Mal in Folge das Total E-Quality Prädikat für Chancengleichheit erhalten. Kölncampus Reporterin Julia spricht mit Dr. Britt Dahmen vom Referat für Chancengerechtigkeit über die Hintergründe des Zertifikats und damit einhergehende Initiativen für Bildungsgleichheit und Vielfalt.
Pierbattista Pizzaballa ist eine der wichtigsten christlichen Stimmen im Nahen Osten. Der Franziskanermönch und polyglotte Theologe wurde gar als papabile gehandelt. Er wollte aber im Nahen Osten bei den leidgeprüften Menschen bleiben. Und versucht, den Dialog aufrechtzuerhalten. Die Universität Freiburg i.Ü. verleiht Kardinal Pierbattista Pizzaballa den Ehrendoktor in Theologie 2025. Dafür reist der Kardinal und lateinische Patriarch von Jerusalem am 14. November in die Schweiz. Er spricht über: «Jerusalem- zwischen Realität und Hoffnung». Kardinal Pizzaballa glaubt, dass die interreligiöse Verständigung nicht nur eine Zukunft hat, sondern überhaupt erst eine Zukunft für Frieden schafft. Doch die Spannungen zwischen Juden, Christen und Muslimen in der Region halten an. Und auch innerhalb des breiten christlichen Spektrums herrscht keine Einigkeit. Pierbattista Pizzaballa lebt inmitten dieses Spannungsfelds. Und er versucht, am interreligiösen und ökumenischen Dialog festzuhalten. Der lateinische Patriarch von Jerusalem spricht neben seiner Muttersprache Italienisch auch fliessend Englisch, Arabisch und Neuhebräisch. Das schafft Vertrauen. Seit Jahrzehnten lebt Pierbattista Pizzaballa in Jerusalem, betreut die christlichen Stätten im Heiligen Land und die römisch-katholischen Christinnen und Christen. 2020 erhob ihn Papst Franziskus zum lateinischen Patriarchen von Jerusalem. Dazu gehören alle römisch-katholischen Gläubigen in Israel, der Westbank und Gaza wie auch in Jordanien, im Libanon und auf Zypern. Welche Zukunft haben Christinnen und Christen hier? Wie begegnet der römisch-katholische Patriarch von Jerusalem der Gewalt in der Region? Warum hat er Hoffnung? Diese Fragen stellt ihm Judith Wipfler in Freiburg. Autorin: Judith Wipfler
Die Universitäten Gießen und Marburg wollen Exzellenzuniversitäten werden. Das heißt: Sie bewerben sich um eine finanzielle Förderung von bis zu 28 Millionen Euro pro Jahr - aufgeteilt zwischen den beiden Unis. Dazu haben sie heute einen entsprechenden Antrag beim Wissenschaftsrat eingereicht. Die Justus-Liebig- und die Philipps-Universität bewerben sich mit ihrer gemeinsamen Forschung an Herz-Lungen-Krankheiten, dem menschlichen Gehirn, Batterien und mikrobiologischen Lösungen gegen den Klimawandel. Ob sie den Zuschlag bekommen, wird im Oktober nächsten Jahres entschieden. Außerdem: In der Marburger Innenstadt gilt jetzt Tempo 30. Damit sollen die Schulwege sicherer werden, außerdem liegen entlang der Strecke vom Süden der Stadt bis zum Hauptbahnhof auch Kitas und ein Seniorenheim. Sie alle müssen geschützt werden, vor Unfällen und Lärm - sagen auch die Menschen in Marburg in einer hr-Umfrage. Und: Die Aufmerksamkeitsspanne von Grundschulkindern wird immer kürzer. Neben Verhaltensauffälligkeiten ist das größte Problem das Thema Konzentration. Im Lahn-Dill-Kreis gibt es daher jetzt ein kostenloses Konzentrationstraining der Familien- und Erziehungsberatungsstelle - wo sogar auch die Eltern mit eingebunden werden. Auf dem Programm in Dillenburg steht ein Mix aus Spielen, Konzentrationsübungen aber auch Teamaufgaben.
Die Universitäten Gießen und Marburg wollen Exzellenzuniversitäten werden. Das heißt: Sie bewerben sich um eine finanzielle Förderung von bis zu 28 Millionen Euro pro Jahr - aufgeteilt zwischen den beiden Unis. Dazu haben sie heute einen entsprechenden Antrag beim Wissenschaftsrat eingereicht. Die Justus-Liebig- und die Philipps-Universität bewerben sich mit ihrer gemeinsamen Forschung an Herz-Lungen-Krankheiten, dem menschlichen Gehirn, Batterien und mikrobiologischen Lösungen gegen den Klimawandel. Ob sie den Zuschlag bekommen, wird im Oktober nächsten Jahres entschieden. Außerdem: In der Marburger Innenstadt gilt jetzt Tempo 30. Damit sollen die Schulwege sicherer werden, außerdem liegen entlang der Strecke vom Süden der Stadt bis zum Hauptbahnhof auch Kitas und ein Seniorenheim. Sie alle müssen geschützt werden, vor Unfällen und Lärm - sagen auch die Menschen in Marburg in einer hr-Umfrage. Und: Die Aufmerksamkeitsspanne von Grundschulkindern wird immer kürzer. Neben Verhaltensauffälligkeiten ist das größte Problem das Thema Konzentration. Im Lahn-Dill-Kreis gibt es daher jetzt ein kostenloses Konzentrationstraining der Familien- und Erziehungsberatungsstelle - wo sogar auch die Eltern mit eingebunden werden. Auf dem Programm in Dillenburg steht ein Mix aus Spielen, Konzentrationsübungen aber auch Teamaufgaben.
Sei es das Alfred-Escher-Denkmal beim HB oder umstrittene Hausinschriften im Niederdorf: Die Stadt Zürich will die Zürcher Geschichte offener und vielfältiger aufarbeiten. Weitere Themen: · Die Stipendiengesuche sollen im Kanton Zürich speditiver bearbeitet werden · Die Universität Zürich soll sexuelle Übergriffe besser dokumentieren · Stadt Zürich kritisiert Abstimmungsflyer zum Vorverkaufsrecht
Zurzeit ist im universitären Kinderspital beider Basel ein kriegsverletztes Kind aus Gaza in Behandlung. Das ist jedoch längst nicht der einzige Patient aus einem Kriegsgebiet. Das UKBB bietet wöchentlich Sprechstunden für Kinder aus Krisengebieten an, die jeweils weit im Voraus ausgebucht sind. Ausserdem: · Der Kanton Baselland verschenkt einen alten Gasspeicher. Doch wer könnte sich dafür überhaupt interessieren? · Bedeutender Kunstteppich wiederentdeckt: Die Universität Basel holt den Teppich von Irma Kocan aus dem Keller
Der Kanton Schwyz hat die Erlaubnis vom Bund drei Jungwölfe aus einem Rudel zu schiessen. Doch dürfen die Wölfe auch mit toten Wildtieren geködert werden? Die Wolfschutzorganisation CHWOLF sagt nein und reicht Straftanzeige ein. Weiter in der Sendung: · Der Zuger Kantonsrat lehnt einen zusätzlichen Elternurlaub von acht Wochen ab. · Die Universität Luzern muss zwei Millionen Franken sparen. · Auf dem Lindenberg zwischen dem Luzerner Seetal und dem Aargauer Freiamt werden keine Windräder gebaut. · Die FDP des Kantons Obwalden will mit Marius Küchler einen Sitz im Regierungsrat erobern. · Die Mentaltrainerin von Marco Odermatt, Monika Wicki-Hess, erzählt von ihrer Arbeit.
Die Universität Zürich hat in einer Studie nachweisen könnten, dass es ein grosses Bedürfnis nach Spitalseelsorge gibt. Auch bei Menschen, die nicht in die Kirche gehen. Weitere Themen: · Kritik an Interessenkonflikt am Universitätsspital Zürich · Schule in Opfikon verzichtet auf Unisex-Toiletten · FCZ verliert gegen YB
Mit einer Rekordbeteiligung von über 12'500 Finishern sind am Marathon in Luzern so viele Läuferinnen und Läufer ins Ziel gekommen wie noch nie. Neu war auch die Streckenführung bis nach Alpnachstad. Weiter in der Sendung: · Geglückter Saisonstart für den Nidwaldner Skirennfahrer Marco Odermatt mit einem Sieg im Riesenslalom in Sölden. · Der FC Luzern muss für sein 2:2-Unentschieden gegen Winterthur kämpfen. · Der Handballclub Kriens-Luzern eröffnet die neue Pilatusarena mit einem Heimsieg. · Die Universität Luzern feiert ihr 25-Jahr-Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür und Festakt. · Schottische Highland Games mit Luzerner Beiteiligung.
Das Basler Parlament spricht gestern den Beitrag für die Finanzierung der Universität. Der Kanton Baselland hat bereits letzte Woche über seinen Anteil abgestimmt. Zusammen bezahlen die Trägerkantone gut 1,5 Milliarden Franken für die Jahre 2026-2029. Ausserdem: - Grosser Rat ändert Schulgesetz – altersdurchmischter Unterricht wird möglich
Deutschland hat wieder Finanzlöcher und wird weitere Milliardenschulden machen müssen. Die Hintergründe schildert Wirtschaftswissenschaftler Prof. Stefan Kooths vom Kiel Institut für Weltwirtschaft. Eine deutsche Beitragszahlerin klagt gegen die Rundfunkbeitragspflicht. Ihr Anwalt Carlos A. Gebauer erläutert die Bedeutung des Prozesses. Die Universität Bonn hat der Politologin Ulrike Guérot wegen Plagiatsvorwürfen zu Recht gekündigt, urteilt das Landesarbeitsgericht Köln. Über das Urteil und die Folgen berichtet Guérot in der Sendung. Und Martina Binnig kommentiert die wundersame Wandlung eines Klimabegriffes.
Skandinavien wird mal wieder von völlig unbekannten Drohnen heimgesucht und das schreckt inzwischen auch die Politik auf, europaweit. Was, wenn etwas anderes dahinter steckt als ein staatlicher Akteur? Außerdem: Die Universität Würzburg hat ein internationales UFO-Symposium veranstaltet - wir waren für Euch dabei. Und aus Amerika gibt es neue brisante Informationen von Insidern. Über all das und mehr berichten Robert Fleischer und Harald Havas in Erstkontakt Folge 53. Den Premium-Teil der Sendung und alle Links dazu gibt es ab sofort auf unserer Webseite - JETZT ANSCHAUEN! ►► https://www.exomagazin.tv/drohnen-angriff-auf-danemark-erstkontakt-53/ BITTE UNTERSTÜTZT UNSERE UNABHÄNGIGE ARBEIT mit einem Abo auf ExoMagazin.tv! ►►https://www.exomagazin.tv/rabatt/ ►►Oder als Spende hier: https://paypal.me/robertfleischer ►►Oder per Banküberweisung: Robert Fleischer IBAN: DE86 4306 0967 1228 1444 00 BIC: GENODEM1GLS Verwendungszweck: SPENDE Robert Fleischer ALLE EXO-LINKS AUF EINEN BLICK: ►►https://linktr.ee/exomagazintv DER EXONEWSLETTER: ►►https://exomagazin.subscribemenow.com/ EXO.TUBE - ALLE Exo-Videos, ZENSURSICHER ►►https://exo.tube Der EXOPODCAST! ►►Spotify: https://open.spotify.com/show/1DVlDSNQYxOJbTiF3QO5WT ►►Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/exopodcast/id1545145339 Das 3. Jahrtausend als Podcast: ►►Apple podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/das-3-jahrtausend/id1537782540 ►►Spotify: https://open.spotify.com/show/6c1pi5Ds7R1zgKARl20PWN ►►Soundcloud: https://soundcloud.com/user-236453786-410096359 ►►FACEBOOK: http://fb.com/exopolitik ►►INSTAGRAM: http://instagram.com/exomagazintv ►►TWITTER: http://twitter.com/exopolitik ►►GETTR: https://gettr.com/user/exomagazin ►►TELEGRAM: http://t.me/ExoMagazin ►►RUMBLE: https://rumble.com/user/exomagazintv ►►BITCHUTE: https://www.bitchute.com/exomagazintv/ ►►ODYSEE: https://odysee.com/@exomagazintv:d ►►LBRY: https://lbry.tv/@exomagazintv:d
In der aktuellen Folge sprechen Alois Krtil und Oliver Rößling mit Prof. Hauke Heekeren, Arzt, Neurowissenschaftler und seit 2022 Präsident der Universität Hamburg. Ein Gespräch über Hamburgs wissenschaftlichen Aufbruch, die Rolle von Vernetzung und Transfer – und darüber, wie Künstliche Intelligenz Lehre, Forschung und Verwaltung verändert.Hamburg hat in den vergangenen Jahren deutlich aufgeholt. Die Universität Hamburg konnte ihre vier Exzellenzcluster erfolgreich in die nächste Förderperiode bringen – von Astrophysik und Photon Science bis Klima und Schriftartefakte. Zusätzlich gewann die TU Hamburg mit BlueMat ein weiteres Cluster im Bereich Materialforschung. Zusammen ergibt das fünf Exzellenzcluster in der Metropolregion und damit ein starkes Signal für den Standort.Heekeren betont besonders die Vernetzung als Standortvorteil: Hamburg sei groß genug für Spitzenforschung, aber klein genug, um alle relevanten Akteure an einen Tisch zu bekommen. Beispielhaft steht dafür PIER, die Partnerschaft von Universität Hamburg und DESY, und ihr Ausbau zu PIER PLUS, wo 23 Hochschulen und Forschungseinrichtungen gemeinsam Strategien für Forschung, Transfer und Karrierewege entwickeln.Beim Thema Transfer verfolgt die Universität einen breiten Ansatz: von Politikberatung und Bürgerdialog bis zu Start-ups und Ausgründungen. Ein aktuelles Leuchtturmprojekt ist die Initiative Impossible Founders, die im Rahmen der bundesweiten „Startup Factories“ gefördert wird. Mehr als 50 Millionen Euro von Bund, Stiftungen und Unternehmen fließen in eine Gründungsfabrik für Deep-Tech-Spin-offs, die ab Herbst 2025 operativ startet. Mit Arik Willner wurde ein erfahrener Transfermanager als CEO gewonnen.Ein weiteres Zukunftsprojekt ist die Science City Bahrenfeld: ein kompletter Stadtteil, in dem Leben, Forschen, Studieren und Gründen zusammengeführt werden. Rund um DESY, eines der führenden Forschungszentren für Photon- und Teilchenphysik, entsteht Infrastruktur, die von Quantenforschung bis zu Life Sciences reicht – inklusive gemeinsamer Institute der Universität.Ein zentrales Thema ist die Künstliche Intelligenz. Die Universität Hamburg hat früh eine eigene, datenschutzkonforme Variante von ChatGPT eingeführt. Heekeren plädiert für einen reflektierten Einsatz: KI könne Prozesse beschleunigen und Ideen anstoßen, dürfe aber wissenschaftliche Urheberschaft und kritisches Denken nicht ersetzen. Als Beispiel nennt er die automatisierte Prüfung internationaler Bewerbungsunterlagen – eine Lösung, die aus Kooperationen mit der Hamburger Hafenwirtschaft hervorging.Im Gespräch wird deutlich, dass Europa mit seinen Werten eine besondere Rolle spielen kann. Während in den USA oder China Technologien oft rein marktorientiert oder staatlich gesteuert vorangetrieben werden, setzt Heekeren auf Wissenschaftsfreiheit, kostenfreie Bildung und Interdisziplinarität als Standortvorteile. Gerade eine Volluniversität, die Natur- und Ingenieurwissenschaften mit Geistes-, Rechts- und Sozialwissenschaften verbindet, sei unverzichtbar, um Fragen nach Ethik, Recht und gesellschaftlicher Verantwortung von KI zu beantworten.Zum Schluss formuliert Heekeren drei zentrale Aufgaben für Hamburgs Wissenschaftsstandort:Talente gewinnen und halten – von jungen Forschenden bis zu Spitzenkräften in Informatik und KI.Forschungstechnische Infrastruktur ausbauen, insbesondere große GPU-Cluster.Transfer und Karrierewege beschleunigen, um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Anwendung zu bringen.Die Folge zeigt Hamburg als Standort mit klarer Richtung: Fünf Exzellenzcluster, enge Vernetzung, eine entstehende Science City und eine Universität, die KI nicht nur nutzt, sondern gestaltet. Heekerens Botschaft: Vernetzung, Verantwortung, Geschwindigkeit – wenn diese Faktoren zusammenkommen, wird aus Forschung gesellschaftlich spürbarer Fortschritt.
Experten bezweifeln die Tragfähigkeit des geplanten Bundeshaushalts. Die Universität Harvard widersteht Donald Trump. Und: Volkswagen wächst weit im Süden. Das ist die Lage am Montagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen:Mehr Hintergründe hier: Deutschlands Schuldentöpfe wackeln – schon wiederDie ganze Geschichte hier: Wegen Trump tötet Harvard nun wohl LabormäuseMehr Hintergründe hier: Wo Volkswagen noch kräftig zulegt+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Im Streit um pro-palästinensische Proteste an der Columbia University zahlt die Institution 200 Millionen Dollar – und erhält im Gegenzug dafür wieder Bundesmittel. Die Universität gibt „kein Fehlverhalten zu“, räumt aber ein, dass „Reformen notwendig waren und sind“.
Plus elf Prozent mehr Geld für die Universität, das schlagen die Regierungen der beiden Basel vor. Total soll die Uni zwischen 2026 und 2029 1,5 Milliarden Franken erhalten. Das schlagen die beiden Regierung vor. Diese Forderung müssen die Regierungen noch beratschlagen. ausserdem: - Gericht entscheidet noch nicht über Tschudy-Villa in Sissach - GPK gibt sich mehrheitlich zufrieden mit der Regierung - Art Basel lockt Kunst-Fans und Flugzeug-Fans an
Die Universität Genf beendet eine strategische Partnerschaft mit der Hebräischen Universität in Jerusalem und einen Studentenaustausch mit der Universität Tel Aviv. Die Leitung der Universität will das aber nicht als politisch verstanden wissen. Als was dann? Alle Themen: Intro und Schlagzeilen (02:01) Uni Genf beendet Partnerschaft mit israelischer Universität (05:31) Nachrichtenübersicht (09:33) Dutzende Tote bei chaotischer Essensausgabe in Gaza (16:06) In welche Richtung steuert die FDP? (20:07) Tessin: LEGA-Politmänover vorerst auf Eis gelegt (24:06) Italien verschärft Gesetze (28:14) Zwischen den Fronten: Die neue Geopolitik in der Arktis (34:02) Afrika driftet schneller auseinander als gedacht
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat einen neuen Lieblingsfeind: die Eliteuniversität Harvard. Seit mehreren Monaten ist die Bildungseinrichtung Ziel von Angriffen aus dem Weißen Haus. Förderungen werden gestrichen, ausländische Studierende sollen künftig nicht mehr aufgenommen werden. Warum es der mächtigste Mann der Welt auf eine der renommiertesten Bildungseinrichtungen Amerikas abgesehen hat und welche Pläne Trump sonst noch im Bildungsbereich hat, darüber spricht Tanja Traxler, Leiterin des Wissenschaftsressorts beim STANDARD.
Trump gehe es bei seinem Feldzug gegen die US-Universitäten nicht um Ideologie, sondern um Macht, sagt der US-Philosoph Jason Stanley von der Yale-Universität. Trumps Ziel sei es, das Universitätssystem zu zerstören, so wie es alle Autokraten tun. Heinlein, Stefan www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die Universität rechnete mit einem Minus von fast 54 Millionen Franken. Nun liegt das Minus bei 21,6 Millionen. Ausserdem: · Awareness-Konzept für ESC: Sicherheitsdirektorin Stephanie Eymann im Interview
Missbrauchen und vertuschen: Die Benediktiner-Pater an der Mittelschule Uri Das Kollegium Karl Borromäus in Altdorf, die Mittelschule im Kanton Uri, wurde noch in den 70er-Jahren von Benediktiner-Mönchen geleitet. Recherchen der «Rundschau» zeigen, dass zwei der damaligen Pater mehrere Schüler missbraucht haben. Und die Recherche zeigt auch: Die Missbräuche wurden von der Schulleitung und auch vom damaligen Urner Regierungsrat vertuscht. Dazu stellt sich Peter von Sury, der ehemalige Abt des Benediktiner-Klosters Mariastein, den Fragen von Franziska Ramser. Wissenschaft im Visier der Regierung Trump Seit seinem Amtsantritt kürzt die Trump-Regierung die Mittel für die Forschung drastisch. Die Universitäten sind unter enormem Druck, die Verunsicherung ist riesig. Viele der Forschenden verlassen die USA, einige von ihnen kommen auch in die Schweiz. Andere entscheiden sich für Widerstand: Auch die Schweizerin Tina Kempin Reuter, Professorin für Politikwissenschaften an der Universität in Alabama, erlebt eine turbulente Zeit. Die «Rundschau» hat sie begleitet.
Die Universität Harvard weigert sich, Diversitätsprogramme abzubauen und Aufnahmekriterien zu verändern. Das hat finanzielle Folgen. Die US-Regierung friert Zuschüsse und Verträge in Milliardenhöhe ein. Auch andere Unis stehen unter Druck.
Missbrauchen und vertuschen: Die Benediktiner-Pater an der Mittelschule Uri Das Kollegium Karl Borromäus in Altdorf, die Mittelschule im Kanton Uri, wurde noch in den 70er-Jahren von Benediktiner-Mönchen geleitet. Recherchen der «Rundschau» zeigen, dass zwei der damaligen Pater mehrere Schüler missbraucht haben. Und die Recherche zeigt auch: Die Missbräuche wurden von der Schulleitung und auch vom damaligen Urner Regierungsrat vertuscht. Dazu stellt sich Peter von Sury, der ehemalige Abt des Benediktiner-Klosters Mariastein, den Fragen von Franziska Ramser. Wissenschaft im Visier der Regierung Trump Seit seinem Amtsantritt kürzt die Trump-Regierung die Mittel für die Forschung drastisch. Die Universitäten sind unter enormem Druck, die Verunsicherung ist riesig. Viele der Forschenden verlassen die USA, einige von ihnen kommen auch in die Schweiz. Andere entscheiden sich für Widerstand: Auch die Schweizerin Tina Kempin Reuter, Professorin für Politikwissenschaften an der Universität in Alabama, erlebt eine turbulente Zeit. Die «Rundschau» hat sie begleitet.
Die Trump-Regierung hat der Columbia Universität Fördergelder gestrichen - in Höhe von 400 Millionen Dollar! Vorgeblich wegen der Pro-Palästina-Proteste, die vergangenes Jahr auf dem Campus stattgefunden haben. Die Universität will jetzt die Richtlinien für Proteste auf dem Campus überarbeiten, mehr Sicherheitspersonal einstellen und auch den Lehrplan der Nahost-Studien anpassen. Nun hagelt es Kritik am Handeln der Universität: Sie sei eingeknickt vor der Regierung, so der Vorwurf. Ein Gespräch dazu mit Andreas Wimmer, Professor für Soziologie und Politische Philosophie, der an der Columbia unterrichtet. Von Knut Cordsen / Und ein Ausstellungstipp: "Corinthium Aes" im Ägyptischen Museum in München. Von Julie Metzdorf.
Als ein großer Arbeitgeber und Ausbilder in Göttingen ist natürlich auch die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) beim diesjährigen GöBit mit dabei. Nikita Makarov hat mit Sonja Diedrich von der Bildungsakademie der UMG darüber gesprochen, was die UMG Azubis und Studierenden anbietet.
Die Fridays for Future-Aktivistin Luisa Neubauer hat wenig Verständnis dafür, dass der Klimaschutz im Wahlkampf kaum eine Rolle spielt. Die Dramatik der existenziellen Klimakrise sei bei beiden Parteien nicht wirklich angekommen, sagt sie im Gespräch mit Michael Bröcker.Neubauer verteidigt ihre scharfe Kritik an Friedrich Merz: „Ich weiß nicht, das letzte Mal, als ich nachgeguckt habe, haben wir in diesem Land nicht mit rechtsradikalen Faschisten zusammengearbeitet – und schon gar nicht im Bundestag.“ Merz habe es nicht wirklich versucht, Mehrheiten in der demokratischen Mitte zu finden.Helene Bubrowski und Michael Bröcker diskutieren die Plagiatsvorwürfe gegen Robert Habeck. Die Universität Hamburg hat diese umgehend entkräftet. Wichtiger in den letzten Wochen vor der Wahl ist jedoch die Wirtschaftspolitik des Ministers. Wie verteidigt die Grünen-Finanzpolitikerin Katharina Beck Habecks Bilanz?Außerdem blicken wir auf die Nachwirkungen des TV-Duells: Wen sehen die Zuschauer als Sieger? Und wie bewertet die internationale Presse die Debatte? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Holland, Letz, Matthias www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Heute: Im Zweifel gegen die Freiheit - Justitia in den Fängen linker Politik Gegen den Staatsrechtler Ulrich Vosgerau will eine kleine Gruppe von Juristen in der altehrwürdigen und sehr seriösen Vereinigung der Staatsrechtslehrer mobil machen. Vosgerau ist einer der prominentesten Staats- und Verfassungsrechtler, der sich klar und deutlich äußert. Er war zuletzt bei jenem angeblichen geheimen Treffen in einer Villa in Potsdam dabei, in dem von Deportation und der massenhaften Vertreibung deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund gesprochen worden sein soll. Nichts davon stimmte – Vosgerau gewann die Prozesse gegen Correktiv und die Medien, die die Behauptungen weiter verbreiteten. Zudem verteidigte das CDU-Mitglied Vosgerau den thüringischen AfD Vorsitzenden Björn Höcke. Offenbar zu viel - jetzt versuchen linke Gegner des Anwaltes, ihm beruflich zu schaden. Dies ist ein jüngstes Beispiel, wie eine demokratische Diskussionskultur zerschossen werden soll. Linke Studenten an der Universität Köln hatten seine Abberufung als Privatdozent gefordert; der Generalsekretär der Berliner CDU verlangte sogar, der Staatsrechtler müsse die Partei verlassen. Die Universität lehnte allerdings eine Entlassung Vosgeraus ab, und der CDU-Kreisverband Pankow, dem er angehört, eröffnete gar nicht erst ein Parteiausschlussverfahren, da er keinerlei Gründe dafür sah. Ein Gespräch mit Ulrich Vosgerau über das gewandelte Staatsverständnis von Juristen und ein Justizsystem, das überparteilich sein sollte und sich doch immer mehr als Arm der gerade herrschenden Politik erweist. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Der Klimawandel hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr. Es gibt mehr Turbulenzen, vor allem schwere. Die Universität Reading prognostiziert einen weiteren Anstieg.
Die Berner Gemeinde Studen verbietet Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren nach 22 Uhr draussen unterwegs zu sein. Ist das sinnvoll? * Die Universität Bern untersucht im Auftrag der Armee, ob Homosexuelle im Militär früher diskriminiert wurden. Welche Hinweise gibt es darauf? * Warum droht Armenien damit, aus dem der OVKS auszusteigen? Das Militärbündnis wird von Russland angeführt und gilt als Gegenwicht zur NATO. * Abstecher ins All: Zum ersten Mal haben Forschende untersucht, wie sich eine Reise in den Weltraum auf Hobbyreisende auswirkt.
Im Gazastreifen gehen die Kämpfe weiter. Das israelische Militär bestätigt, die Kontrolle über die palästinensische Seite des Grenzübergangs Rafah übernommen zu haben. Gleichzeitig signalisiert die islamistische Hamas, sie sei offen für eine Waffenruhe. Und: * Die UBS hat im ersten Quartal mehr Gewinn erzielt als erwartet. * Die Universität Lausanne will die pro-palästinensischen Proteste in einem ihrer Gebäude beenden. Doch die Studentinnen und Studenten wehren sich. * Wer erhält an einer Uni-Aufnahmeprüfung wie viel Zeit? Damit befasst sich heute das Bundesgericht. Für Menschen mit Dyslexie ist der Fall richtungsweisend.
Der Anwalt von Ulrike Guérot äußert sich im NachDenkSeiten-Interview zu dem Ausgang des Verfahrens vor dem Arbeitsgericht zwischen der Professorin und ihrem Arbeitgeber, der Universität Bonn. Tobias Gall, der rund 30 Jahre als Arbeitsrechtler tätig ist, erhebt schwere Vorwürfe gegenüber dem Gericht und der Universität Bonn. Die Universität habe, so Gall, „derart maßlos Vorwürfe zusammengetragenWeiterlesen
Die Columbia Universität in New York ist wegen eines Zeltlagers von propalästinensischen Studierenden von der Polizei abgeriegelt. Jüdische Studierende fühlen sich bedroht. Andreas Wimmer, Soziologe an der Columbia sagt, die Uni werde zerrieben zwischen «woken» Anschauungen und rechtem Kulturkampf. Seit Tagen demonstrieren Studentinnen und Studenten an der renommierten Columbia University in New York und anderen US-Universitäten in Solidarität mit den Palästinensern und gegen das Vorgehen der israelischen Regierung. Die höchste Eskalationsstufe erreichte die Situation an der Columbia-Universität: Der Campus in Manhattan ist für Aussenstehende durch die Polizei abgeriegelt, jüdische Studierende wagen sich teilweise nicht mehr an die Uni. Andreas Wimmer ist Schweizer und Professor an der Columbia University in New York. Er sagt: «Die Universität wird zerrieben zwischen woken und postkolonialen Anschauungen und rechtem Kulturkampf»
Die Menschheit steckt in einer Zwickmühle: Sie hat die Lebensmittelversorgung in weiten Teilen der Welt so sicher gemacht wie noch nie. Es sah sogar so aus, als könnte sie den Welthunger besiegen – mit künstlichen Düngemitteln, Pestiziden und der Industrialisierung der Landwirtschaft. Aber jetzt erleben wir die Kehrseite, die den gesamten Planeten und damit unsere Existenz bedroht: Intensive Agrarwirtschaft laugt die Böden aus, Regenwälder werden gerodet. Monokulturen lassen Pflanzen und Tiere aussterben, die wir zum Erhalt der Erde dringend brauchen. Und all das heizt auch noch den Klimawandel an.Im Buch „Eat it! Die Menschheit ernähren und dabei die Welt retten“ versucht Dirk Steffens (gemeinsam mit Marlene Göring) herauszufinden, welchen Regeln die internationale Nahrungsmittelproduktion folgt und welche gefährlichen Konsequenzen das für unseren Planeten hat. Er erklärt, wie im globalen Netz der Nahrung alles miteinander zusammenhängt, vom Sojafeld in Brasilien bis zum Schweinestall in Brandenburg. Und er zeigt auf, wie wir durch kluge Entscheidungen bei der Produktion und Auswahl unseres Essens eine lebenswerte Zukunft gestalten können. Einige dieser Erkenntnisse, die er bei Recherchen in verschiedensten Regionen der Welt erlangte, teilt er in dieser Folge. Dabei geht es weder im Gespräch noch im Buch um Meinungen über richtige und moralische Ernährung, sondern um Fakten: Dirk durchleuchtet für uns die globale Ernährung – und zeigt einige wirklich überraschende Zusammenhänge auf. Dirk Steffens, einer der bekanntesten und renommiertesten Wissenschaftsjournalisten Deutschlands, ist Dokumentarfilmer, TV-Moderator und Buchautor. Er ist spezialisiert auf Umwelt- und Naturthemen, moderierte jahrelang die Dokus von Terra X im ZDF und arbeitet seit 2022 für die Film- und Print-Redaktionen von „GEO“. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter das Bundesverdienstkreuz, der Heinz Sielmann Ehrenpreis, der Walter-Scheel-Preis, die Goldene Kamera und der Deutsche Fernsehpreis. Die Universität Bayreuth verlieh ihm zudem die Ehrendoktorwürde für Geowissenschaften. Und als Krönung des Ganzen war er bereits in Folge 252 des Weltwach Podcasts zu Gast, in der er mitreißend über die fragile Magie der Natur gesprochen hat.Redaktion & Postproduktion: Erik LorenzWERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwachUnterstütze unsere Show mit einer Mitgliedschaft im Supporters Club und erhalte Zugriff auf werbefreie und – je nach Paket – exklusive Bonusfolgen. Alle Informationen findest du hier: https://weltwach.de/supporters-club/ Spotify-Nutzer können direkt in Spotify nach “Weltwach Plus” suchen. STAY IN TOUCH:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.