Finanzabteilungen und ihre Aufgaben sind so vielschichtig, wie die Unternehmen, in denen sie angesiedelt sind. Börsennotiert oder in Familienbesitz, internationaler Konzern oder schnell wachsendes Start-up, banken-, kapitalmarkt- oder private-equity-finanziert – die Finanzabteilungen und ihre CFOs spielen die ganze Klaviatur, die das moderne Wirtschaftsleben bereithält, und bieten ganz nebenbei spannende Karrierechancen. Der FINANCE Podcast gibt in unterschiedlichen Formaten immer wieder neue, lohnenswerte Einblicke in die Arbeit von Finanzabteilungen, beleuchtet die persönlichen Karrieren von CFOs, rückt besondere Herausforderungen in den Fokus und analysiert exemplarische oder exzeptionelle Fälle in besonderer Tiefe. Ob Sie auf der Suche nach spezifischen Themen oder generellen Trends sind – es lohnt sich immer reinzuhören!

Die deutsche Wirtschaft will nicht in Fahrt kommen und gerade Mittelständler stehen vor enormen Herausforderungen. Wie die Unternehmen mit der Situation umgehen, weiß Carmen Müller, seit März neue Bereichsvorständin Süd der Mittelstandsbank der Commerzbank. In den ersten zwei Monaten ihrer Amtszeit hat sie sich mit rund 120 Kunden der Bank getroffen, berichtet sie bei FINANCE TV. Ihr Fazit: „Ich finde es unglaublich interessant, wie resilient der deutsche Mittelstand tatsächlich ist.“Doch hinter dieser Stärke verbergen sich ernsthafte Standortfragen: Bürokratie, Energiekosten und eine wachsende Tendenz, Investitionen ins Ausland zu verlagern. Müller spricht Klartext – über den Mittelstand, die Commerzbank-Strategie, den Schatten des Unicredit-Angebotes und die Rolle von KI im Firmenkundengeschäft.Das erwartet Sie im Talk:Warum der deutsche Mittelstand trotz aller Krisen so resilient ist.Weshalb immer mehr Mittelständler ihre Investitionen in internationale Märkte wie die USA verlagern.Was eine Übernahme der Commerzbank durch Unicredit für das Auslandsnetzwerk der Bank bedeuten würde.Wie die Commerzbank KI bereits heute in Kreditentscheidungen einsetzt.Warum Bürokratieabbau für Carmen Müller das Nummer-1-Thema der Politik ist.Die GesprächsteilnehmerHost: Thomas Holzamer (FINANCE Magazin)Gast: Carmen Müller (Bereichsvorständin Süd Mittelstandsbank, Commerzbank)_______________________________________________________________Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen.Kompakt, direkt und auf den Punkt!Mehr Infos gibt es hier: https://www.finance-magazin.de/tv/

2018 als kleines Start-up in Mannheim gestartet, gilt Osapiens heute als einer der spannendsten B2B-SaaS-Anbieter Europas. Das Unternehmen hilft Konzernen wie Metro, Otto, Edeka oder dm dabei, regulatorische Anforderungen – von der CSRD über das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz bis zur EU-Entwaldungsverordnung – rechtssicher zu erfüllen. Nach einer Series-C-Runde über 100 Millionen US-Dollar Anfang 2026 hat Osapiens den Unicorn-Status erreicht.Diesen Wachstumsprozess begleitet CFO Lucas Ziegler sowohl strategisch als auch operativ mit. Seit 2025 als CFO an Bord, hat er das Finance-Team von drei auf mehr als 20 Personen skaliert, die entscheidende Series C begleitet und gleichzeitig die internationale Expansion finanzierungsseitig abgesichert. In dieser Folge spricht er offen darüber, was das wirklich bedeutet – für Strukturen, Prozesse und den eigenen Kopf.Das erwartet Sie in der Podcast-Folge:• Warum der CFO heute Unternehmer und Go-to-Market-Copilot sein muss. • Wie man sich auf eine 100-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde vorbereitet. • Internationalisierung: Worauf es finance-seitig von Anfang an ankommt.• Teamaufbau: Wer zuerst kommt – und warum Konzernprofile oft scheitern.• Welche fünf KPIs im Scale-Up wirklich zählen.• Welche drei Fähigkeiten Finance-Talente entwickeln sollten, um später CFO in einem Scale-up zu werden.Die GesprächsteilnehmerHost: Esra LaubachGast: Lucas Ziegler (CFO Osapiens)Mit diesem Code können Sie sich oder Ihren Mitarbeitenden ein kostenloses Ticket für das Future FINANCE Festival 2026 sichern: FFF26PHier geht's zur Anmeldung: Teilnehmer | Anmeldeformular - Anmeldung zum Future FINANCE Festival am 11. Juni 2026 in Köln

Am Tech-M&A-Markt ist es derzeit alles andere als ruhig. Während der M&A- und Private-Equity-Markt verhalten ins Jahr gestartet ist, boomen Venture Capital und Growth Equity. Die Bewertungsschere öffnet sich deutlich: „AI-Native-Highflyer können immense Bewertungen erzielen, während Unternehmen, die durch Künstliche Intelligenz verdrängt werden könnten, kaum noch Käufer finden“, sagt Julian Riedlbauer, Partner bei der Tech-Investmentbank Drake Star. Private-Equity-Investoren, die in den Hochzeiten 2021 hohe Multiples für Software-Unternehmen bezahlt haben, müssen indes Geduld beweisen. „Die Portfoliounternehmen werden wahrscheinlich länger gehalten werden müssen, um die Transformation von SaaS zu AI zu meistern“, vermutet Riedlbauer. Noch sei es aber zu früh, ein eindeutiges Urteil zu fällen, wie es mit den Software-Beteiligungen von Private Equity weitergeht: „Abgerechnet wird in ein bis zwei Jahren.“Das erwartet Sie in diesem Talk:Wie KI die Bewertungen im Software-Sektor auseinandertreibt, welche Unternehmen von den neuen Technologien profitieren und welche den Kürzeren ziehenWelche Auswirkungen die aktuellen KI-Entwicklungen auf teuer gekaufte Software-Assets von Private Equity haben werdenWarum Defense Tech kein Hype-Thema ist und welche drei Treiber den Markt nachhaltig prägenWie sich die Dynamik am Tech-M&A-Markt in den kommenden Monaten verändern wirdDie Gesprächsteilnehmer:Moderatorin: Olivia Harder (FINANCE Magazin)Gast: Julian Riedlbauer (Partner, Drake Star)_________________________________________Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen. Kompakt, direkt und auf den Punkt! Mehr Infos gibt es hier: https://www.finance-magazin.de/tv/

Drei Insolvenzen, vor kurzem der Neustart – und jetzt wieder Krisenmodus. Der traditionsreiche Warenhauskonzern Galeria steckt tief in der Bredouille. Markus Dentz, Chefredakteur von FINANCE und Der Treasurer, verfolgt den Fall schon lange und hat in den vergangenen Wochen intensiv recherchiert.Sein Befund ist ernüchternd. Ein Insider, den Dentz im Talk mit FINANCE TV zitiert, bringt die Lage auf eine kurze, prägnante Formel: „Es ist zwei nach zwölf, nicht fünf vor zwölf.“ Was das konkret bedeutet: Der Finanzrahmen bei Galeria ist offenbar nun doch sehr knapp. Umsatzeinbrüche seit Oktober, ein schwaches Weihnachtsgeschäft und ein anhaltend schlechtes Jahr 2026 haben eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt, während gleichzeitig Warenkreditversicherer, Finanzierer und Vermieter den Druck erhöhen.Das erwartet Sie im Talk:• Warum der Warenkreditversicherer Eurodelkredere so mächtig ist und was seine Mindestliquiditätsvorgaben für Galeria bedeuten.• Welche Rolle Bain Capital und das US-Haus Gordon Brothers bei einer möglichen neuen Finanzierung spielen.• Was Managementwechsel bis tief in die Finanzabteilung hinein über den Zustand des Unternehmens verraten.• Wie Galeria in einem klassischen Teufelskreis gefangen ist und was nötig wäre, um daraus auszubrechen.• Was Markus Dentz bei den jüngsten Recherchen am meisten überrascht hat.Die GesprächsteilnehmerHost: Julia Schmitt (FINANCE Magazin) Gast: Markus Dentz (Chefredakteur FINANCE Magazin) ________________________Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen. Kompakt, direkt und auf den Punkt!Mehr Infos gibt es hier: https://www.finance-magazin.de/tv/

Es war ein Samstagmorgen um 4 Uhr, als beim Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) die Alarmglocken anschlugen – buchstäblich: Ein Server meldete, dass ein anderer nicht mehr antwortete. Was folgte, war der bislang schwerste Cyberangriff in der Geschichte des IDW. Innerhalb kürzester Zeit stand die gesamte IT-Infrastruktur des Verbands still, und das bei einer Organisation, die als Standesvertretung der Wirtschaftsprüfer für Vertrauen, Integrität und Datensicherheit steht – und auch selbst zum Thema Cybersecurity berät.Melanie Sack, Vorstandssprecherin des IDW, spricht bei FINANCE TV offen über den Hergang, die Krisenreaktion und die Konsequenzen. „Die Lage war ernst“, erinnert sie sich. „Und gefühlsmäßig war es schwierig, weil erstmal große Ungewissheit herrschte: Was ist jetzt eigentlich abgeflossen?“Das erwartet Sie in diesem Talk:Wie das IDW-Krisenteam in den ersten Stunden nach dem Angriff reagierte.Warum es rund zehn Tage dauerte, bis Mitglieder und Geschäftspartner persönlich informiert werden konnten.Was der forensische Bericht über die Täter verrät – und ob das IDW ein explizites Ziel war.Warum Datenlöschkonzepte und Cloud-Strategie jetzt neu bewertet werden.Was der Angriff über Vertrauen und Glaubwürdigkeit des IDW sagt.Die GesprächsteilnehmerHost: Julia Schmitt (FINANCE Magazin)Gast: Melanie Sack (Vorstandssprecherin, IDW)_________________________________________________________________Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen.Kompakt, direkt und auf den Punkt!Mehr Infos gibt es hier: https://www.finance-magazin.de/tv/

Viele CFOs kennen das Problem: Planung und Forecasting sind mühsam, dauern zu lange – und liefern am Ende doch nicht die Transparenz, die man für schnelle Entscheidungen braucht. Häufig liegt das an gewachsenen Excel-Landschaften, fehlender Systemintegration und einem Planungsprozess, der zu wenig Menschen wirklich einbindet.In „Im Fokus“ spricht FINANCE-Redakteur Jakob Eich mit Michael Lengenfelder, Senior Global Solution Architect FP&A beim ERP-Anbieter Unit4, darüber, warum Planung in vielen Unternehmen noch immer hakt – und was sich mit modernen FP&A-Tools, Werttreiberlogiken und KI konkret verbessern lässt. Lengenfelder erklärt, warum Planung für ihn ein „fast demokratischer Prozess“ ist, wo Standardisierung sinnvoll ist (und wo nicht) – und welche KI-Use-Cases heute schon messbaren Nutzen liefern.Das erwartet Sie in der Podcast-Folge:Warum Excel als Tool oft richtig startet – aber als „Endlösung“ zum Problem wirdWelche zwei Bremsklötze besonders häufig jede gute Planung ausbremsenWarum Planung mehr Akzeptanz bekommt, wenn Fachbereiche über Werttreiber statt „Finanzsprech“ arbeitenWo Machine Learning in der Planung schon stark ist – und welche Datenfallen es gibtWoran CFOs erkennen, dass ihr Planungsprozess funktioniertDie GesprächsteilnehmerHost: Jakob EichGast: Michael Lengenfelder (Senior Global Solution Architect FP&A, Unit4)

Kaum an Bord, schon ist der neue CFO schon wieder Geschichte. Prominente Vorstands-Abgänge wie zuletzt bei der ehemaligen Deutsche-Bahn-CFO Karin Dohm zeigen: Selbst aufwendige und teure Recruiting-Prozesse schützen nicht vor Fehlbesetzungen im Top-Management. Doch woran liegt es, wenn die Beziehung zwischen CFO und Unternehmen bereits nach kurzer Zeit zerbricht?Sven Herget, Gründer und Managing Partner von Blackbull International, hat sich mit seinem Team auf die Besetzung von Top-Level-Managern spezialisiert. Bei FINANCE TV spricht er offen über die Schwachstellen im System und darüber, wer die Verantwortung trägt. Oftmals herrscht Zeitdruck bei der Besetzung – mit negativen Folgen. „Wenn ein Prozess für eine Besetzung im Topmanagement sechs Wochen dauert, dann ist es aus meiner Sicht zu kurz“, so Herget.Das erwartet Sie in diesem Talk:Ist der Headhunter verantwortlich, wenn eine Besetzung scheitert oder beginnt das Problem schon früher?So finden Unternehmen heraus, ob Topmanager wirklich zur Unternehmenskultur passen oder sich lediglich gut verkaufen.Warum Zeitdruck einer der gefährlichsten Feinde im Recruiting-Prozess ist.Wie fit sind deutsche Aufsichtsräte wirklich, wenn es um Recruiting-Entscheidungen geht?Briefing-Qualität, Stakeholder-Alignment und die Wahl des Headhunters: Was Unternehmen besser machen können.Die Gesprächsteilnehmer:Host: Thomas Holzamer (FINANCE Magazin)Gast: Sven Herget (Managing Partner, Blackbull International)________________________________________________________________Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen.Kompakt, direkt und auf den Punkt!Mehr Infos gibt es hier: https://www.finance-magazin.de/tv/

Der Weg zur neuen Eigentümerstruktur bei Techem war alles andere als geradlinig. Der ursprünglich geplante Verkauf an TPG und GIC scheiterte zunächst an der EU-Kommission, erst im zweiten Anlauf fand sich eine neue Lösung. „Die Partner sind dieselben, nur die Konstellation ist jetzt etwas anders. Für uns ist das eine klare Demonstration des Interesses am Unternehmen“, sagt Finanzvorstand Carsten Sürig bei FINANCE TV.Nun muss der Energiedienstleister mit der Wertsteigerung Gas geben, denn das „Nachsitzen“, wie es der CFO charmant beschreibt, hat wertvolle Zeit gekostet. Und das Transformationsprogramm ist ambitioniert: Es beinhaltet neben gezielten Zukäufen das erklärte Ziel, ein Ökosystem für alle relevanten Energiedaten in einer Immobilie zu schaffen, mit dem die Dekarbonisierung maßgeblich vorangetrieben werden kann.Das erwartet Sie in diesem Talk:Wie CFO Sürig das Transformationsprogramm von Techem noch vor der Sommerpause wieder in Schwung bringen willWie Techem mit rund 200 Millionen Euro Infrastrukturinvestitionen pro Jahr die Digitalisierung des Kerngeschäfts vorantreibtWelche M&A-Strategie Techem verfolgt und für welche guten M&A-Ideen immer Geld vorhanden istOb ein Börsengang für Techem in Zukunft eine realistische Option istDie Gesprächsteilnehmer:Moderatorin: Olivia Harder (FINANCE Magazin)Gast: Carsten Sürig (CFO, Techem)_________________________________________Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen.Kompakt, direkt und auf den Punkt!Mehr Infos gibt es hier: https://www.finance-magazin.de/tv/

Haben wir morgen genug Liquidität? Wie schützen wir uns gegen Währungsrisiken? Und wie optimieren wir unsere Zahlungsströme in Echtzeit? Mit diesen und vielen weiteren Fragen befassen sich Treasury-Abteilungen großer Konzerne tagtäglich.Auch Mittelständler treiben diese Überlegungen um. Doch Treasury war lange eine Disziplin, die sich nur Konzerne leisten konnten. Dieser Zustand ändert sich gerade grundlegend.Automatisierung, KI und neue Fintech-Tools machen Treasury auch für mittelständische Unternehmen zugänglich. Das schafft nicht nur neue Effizienzpotenziale, sondern auch attraktive Karrierechancen für Finance-Professionals. André Reimers, Head of DACH der Treasury-Fintech-Plattform Embat, gibt bei Future FINANCE spannende Einblicke, wie dieser Wandel aussieht.Das erwartet Sie in der Podcast-Folge:Warum repetitive Aufgaben wie Bankenabgleich und Zahlungsabstimmung bis zu 75 Prozent weniger Zeit kosten könnenWelche Skills im Treasury wichtiger werden – und welche an Bedeutung verlierenWie sich Controller und Accountants strategisch als Treasury-Experten positionierenWas KI im Treasury heute schon leisten kann – und wo die Grenzen liegenWelche drei konkreten Schritte ein Senior Accountant jetzt gehen sollte, um sich als Treasury-Spezialist aufzustellenDie GesprächsteilnehmerHost: Esra LaubachGast: André Reimers (Head of DACH, Embat)

Die Energiewende braucht Geld – und zwar in einem Ausmaß, das viele unterschätzen. Tim Koenemann, Leiter des Bereichs Green Infrastructure Finance bei der Commerzbank, ist seit 2011 in diesem Markt aktiv und beobachtet dessen Entwicklung genau. Sein Eindruck ist klar: „Der weltweite Trend für die Energiewende ist ungebrochen!“ Der Kapitalbedarf für die Transformation der Wirtschaft ist immens – und die Nachfrage nach Finanzierungen wächst schneller als vielen bewusst ist.Was steckt hinter dem globalen Boom grüner Infrastrukturfinanzierung? Welches sind die Wachstumsmärkte? Und wie wirkt sich das Infrastrukturpaket der Bundesregierung aus? Das FINANCE-TV-Gespräch gibt Einblicke in ein wachsendes Geschäft, das Milliarden bewegt.Das erwartet Sie in diesem Talk:Welche Projekte unter den Titel grüne Infrastrukturfinanzierung fallen.Wie Non-Recourse-Finanzierungen funktionieren und ab welcher Ticketgröße sich der Due-Diligence-Aufwand lohnt.Welche Regionen und Technologien gerade besonders stark wachsen.Wie die US-Politik das globale Investitionsklima beeinflusst und warum ihr politischer Gegenwind weniger bremst als erwartet.Was das Konjunkturpaket des Bundes bringt – und was nicht.Die Gesprächsteilnehmer:Host: Thomas Holzamer (FINANCE Magazin)Gast: Tim Koenemann (Leiter des Bereichs Green Infrastructure Finance, Commerzbank)Hinweis: Dieser FINANCE TV Talk entstand in Kooperation mit der Commerzbank.Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen. Kompakt, direkt und auf den Punkt!

Mezzanine-Finanzierungen fristen im deutschen Mittelstand ein Nischendasein – zu Unrecht, findet Thiemo Bischoff, Head of Team Central bei dem Finanzinvestor VR Equitypartner. Denn wenn die Bank nicht mehr mitmacht und eine Beteiligung eines Private-Equity-Investors nicht erwünscht ist, kann Mezzanine durchaus eine valide Option sein. In dieser Folge von „Im Fokus“ schauen wir uns das hybride Finanzierungsinstrument ganz genau an, denn es kann Unternehmern einige Vorteile bieten. „Derjenige, der das Kapital aufnimmt, muss keine Anteile abgeben – das ist einer der großen Vorteile“, findet Bischoff. Typische Einsatzfelder sind Wachstumsfinanzierungen, M&A-Transaktionen und – aktuell besonders gefragt – Dividend Recaps. Doch wer sich für Mezzanine-Kapital entscheidet, muss auch einiges beachten, zum Beispiel beim Thema Kosten und mit Blick auf Informationsrechte des Mezzanine-Gebers.Das erwartet Sie in dieser Episode:Wie sich Mezzanine von Private Debt und Private Equity abgrenzt Auf welche Konditionen und Anforderungen sich Mezzanine-Nehmer einstellen müssen Warum gerade Private-Equity-Investoren Mezzanine immer häufiger als Ergänzung zur Bankfinanzierung einsetzen Wie flexibel Mezzanine wirklich ist und welche Cases VR Equitypartner gern finanziertWarum Mezzanine derzeit eine kleine Renaissance erlebt – aber wahrscheinlich weiterhin eher ein Nischenprodukt bleiben wirdDie GesprächsteilnehmerHost: Olivia Harder (FINANCE)Gast: Thiemo Bischoff (Mitglied der Geschäftsleitung und Head of Team Central, VR Equitypartner)Hinweis: Dieser Podcast entstand in Kooperation mit VR Equitypartner. ________________ Im FINANCE-Podcast-Format „Im Fokus“ diskutiert die FINANCE-Redaktion gemeinsam mit renommierten Partnern aus Beratung, Investmentbanking und Private Equity die wichtigsten Trends, Strategien und Praxisbeispiele, die CFOs, Geschäftsführer und Finanzentscheider kennen müssen.Mit kompakten Analysen, klaren Denkanstößen und Einblicken aus erster Hand liefert „Im Fokus“ Orientierung in einem zunehmend komplexen Finanzumfeld – fundiert, praxisnah und immer auf den Punkt.

Viele kennen die Marke Lotto24.de, über die die Spieler an klassischen Lotterien wie 6 aus 49, Eurojackpot oder der Glücksspirale teilnehmen können. Doch das Unternehmen dahinter, Zeal Network, ist weit weniger bekannt. Dabei ist der börsennotierte Konzern der deutsche Marktführer in der Online-Lotterievermittlung und wuchs 2025 zweistellig auf 219 Millionen Euro – obwohl 2025 ein schwaches Jackpot-Jahr war. „Wir haben ein sehr starkes Wachstum in der Bestandskundenbasis ohne diese Jackpots“, berichtet CFO Andrea Behrendt bei FINANCE TV. Die Jackpot-Effekte – höhere Spielfrequenz bei Stammkunden, mehr Neukunden – betrachtet sie schlicht als Upside. Zusätzlich setzt Zeal auf Diversifizierung durch neue Produkte wie Online Games oder Traumhaus- sowie Traumautoverlosungen. „Am Ende verkaufen wir keine Tickets, sondern einen Traum“, sagt die CFO. Doch für manche hat dieser Traum auch Suchtpotential – ein heikles Thema, mit dem Zeal umgehen muss. Das erwartet Sie in diesem Talk:Wie die CFO trotz volatiler Jackpots ihre Finanzplanung angeht.Welche Pläne Zeal Network für den noch kleinen, aber stark wachsenden Games-Bereich hat.Wie das Unternehmen mithilfe von KI Spielsucht frühzeitig erkennt, und warum ein gesunder Spieler wertvoller für das Unternehmen ist.Warum eine Börsennotierung aus Sicht der CFO unverzichtbar ist – und was Zeal braucht, um in den SDax zurückzukehren.Die GesprächsteilnehmerHost: Julia Schmitt (FINANCE Magazin)Gast: Andrea Behrendt (CFO, Zeal Network)_________________________________________Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen. Kompakt, direkt und auf den Punkt! Mehr Infos gibt es hier: https://www.finance-magazin.de/tv/

Seien wir ehrlich: Nachwuchskräfte in Finance kämpfen an mehreren Fronten gleichzeitig. Sie sollen Digitalisierung vorantreiben, Change mitgestalten, sich fachlich weiterentwickeln – und das alles, während sie noch nicht die Seniorität haben, um wirklich mitzuentscheiden. In der aktuellen Podcast-Folge Future FINANCE berichtet FINANCE-Redakteurin Jasmin Rehne über das Future FINANCE Festival 2026. Und über die Fragen: Was bewegt die Nachwuchskräfte? Und was bringt es Ihnen, am 11. Juni nach Köln zu fahren?Der Wissensvorsprung, der Young Professionals unverzichtbar machtWer die Zukunftsthemen beherrscht, hat Verhandlungsmacht. KI, Treasury-Technologie, digitale Finance-Prozesse – das sind keine Nice-to-haves mehr. Das ist das Fundament, auf dem die nächsten Jahre der Karriere gebaut werden. Das Future FINANCE Festival ermöglicht Young Professionals genau diesen Vorsprung.Auf dem Event geben Unternehmen wie Henkel, Gea, E.on oder Tennet tiefe Einblicke in die Arbeit ihrer Finanzabteilung. Alle Details zum Programm finden Sie hier: Line-up - FINANCE. Was das Future FINANCE Festival darüber hinaus zu bieten hat, hören Sie in der neuen Podcast-Folge Future FINANCE.Was Sie in dieser Folge erwartet:Welche Themen junge Finanzprofis 2026 bewegenWas das Future FINANCE Festival ausmachtWelche Programm-Highlights Sie auf dem Festival erwartetUnd welche Neuerungen es auf dem FFF gibtPraktische Infos:Datum: 11. Juni 2026Location: Halle Tor 2, KölnEmpfehlung der Redaktion: Übernachtung einplanen für optimales NetworkingDie GesprächsteilnehmerHost: Esra LaubachGast: Jasmin Rehne (Redakteurin, FINANCE Magazin)Hier geht's zum Programm: Future FINANCE Festival - FINANCEMit diesem Code können Sie sich ein kostenloses Ticket für das Future FINANCE Festival 2026 sichern: FFF26PHier geht's zur Anmeldung: Teilnehmer | Anmeldeformular - Anmeldung zum Future FINANCE Festival am 11. Juni 2026 in Köln

In dieser Folge von „Future CFO“ spricht Jakob Eich gemeinsam mit Co-Host Paul Taaffe mit Alexander Lind, CFO von Merck Electronics, über Karrierewege im Konzern, Führung in der Matrix – und warum KI nun auch im Finance-Bereich den entscheidenden Wendepunkt erreicht. Wie steuert man eine Sparte, die als Zulieferer der Halbleiterindustrie mitten im KI-Boom steht? Und was verändert sich dadurch an Kostensteuerung, Controller-Profilen und Entscheidungsprozessen?Das erwartet Sie in der EpisodeWarum Merck Electronics als Material- und Lösungslieferant für Chip-Hersteller eine zentrale Rolle im KI-Ökosystem spieltMatrix-Führung in der Praxis: Warum „viel reden“ und konsistente Botschaften an CEO und Group CFO erfolgskritisch sindKI im Produktionscontrolling: Wie ein Data Lake und ein Chatbot Finance-Fragen beantworten – und Tools Abweichungen nach dem Monatsabschluss selbstständig analysierenZukunft der Finance-Jobs: Warum sich Profile schnell verändern und Entscheidungsunterstützung, Data Analytics und Influencing wichtiger werdenDie GesprächsteilnehmerHost: Jakob Eich (FINANCE)Co-Host: Paul Taaffe (FINANCE People Solutions)Gast: Alexander Lind (Merck Electronics)

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sind die neuen Lieblingsunternehmen von Private Equity. Doch wie funktioniert „Buy & Build“ in einem Markt, in dem die wichtigsten Assets abends nach Hause gehen? Christoph Dubies, Principal bei Waterland, kennt die Antwort – denn der Private-Equity-Manager saß als COO und Co-CEO beim Portfoliounternehmen Serrala selbst lange auf der anderen Seite des Tisches.Sein Credo für erfolgreiche Partnerschaften im Professional-Services-Sektor: „Buy & Build ohne Integration geht nicht – aber zu viel integrieren oder Integration als Selbstzweck funktioniert auch nicht.“ Die goldene Mitte, so Dubies, liegt in einem klaren Playbook mit wenigen, aber konsequent umgesetzten Hebeln.Das erwartet Sie in diesem Talk:- Warum Waterland schon seit zehn Jahren auf Professional Services setzt.- Was „Buy & Build“ im Professional Services Sektor von anderen Branchen unterscheidet.- Wie Waterland Walking Assets bindet: Warum Rückbeteiligungen von 40 Prozent und mehr bei Waterland keine Seltenheit sind – und weshalb Geld allein nicht reicht.- Welche Rolle Daten und IT-Integration bei einem erfolgreichen Exit spielen.- Ob Professional Services die Softwarebranche als Lieblingssektor von Private Equity ablöst – und was Dubies zum umstrittenen Fremdbesitzverbot in Deutschland sagt.Das ganze Interview mit Christoph Dubies gibt es jetzt bei FINANCE TV.Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie gerne unseren Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/@finance-magazin

Von 500 Millionen Euro Umsatz auf 19 Milliarden Euro in einem Jahr: Während Biontech in den Jahren 2020 und 2021 mit dem Covid-Impfstoff Geschichte schrieb, lief im Hintergrund eine andere Operation auf Hochtouren: Der Aufbau eines funktionsfähigen Treasury, das dem schnellen Unternehmenswachstum gerecht wird.Während Umsatz und Cash-Bestände durch die Pfizer-Partnerschaft in kürzester Zeit explodierten, musste parallel ein Treasury praktisch von Grund auf aufgebaut werden, inklusive Prozessen, Systemen, Rollen und Governance. Und mittendrin: ein kleines Team, das plötzlich Milliarden anlegen, Liquidität sichern und FX-Risiken managen musste – zeitweise ohne „State-of-the-Art“-Tooling, dafür mit maximaler Umsetzungsgeschwindigkeit.In der neuen Folge Future FINANCE reisen wir zurück in die Zeit, als sich Biontech in der Impfstoff-Entwicklungsphase befand. Zu Gast ist Celine Eich, Manager Treasury bei Biontech. Celine ist 2021 als Werkstudentin in einer Ausnahmesituation bei den Mainzern eingestiegen und hat den Konzernumbau unter dem damals neuen Head of Treasury, Dirk Schreiber, miterlebt.Heute verantwortet sie bei dem Biotech die Themen Liquidity & Market Risk Management, FX-Management, Liquiditätsplanung, Cash Management und Asset Management. Bei Future FINANCE erklärt sie, worauf es im Treasury ankommt und wie man dort Karriere macht.Das erwartet Sie in der Podcast-Folge:Warum Treasury mehr ist als „Zahlungsverkehr und Excel“Wie man ein Treasury von null aufbaut, während gleichzeitig Milliardenbeträge gemanagt werden müssenWarum Liquiditätsplanung mehr ist als BuchhaltungWann Instant Balances und Instant Payments wirklich einen Unterschied machenWo KI im Treasury Potenzial hat – und warum Volatilität manchen Use Cases Grenzen setztWelche Hard- und Soft Skills im Treasury unverzichtbar sindWie es sich anfühlt, als junge Frau in ein männerdominiertes Umfeld einzusteigenDie GesprächsteilnehmerHost: Esra LaubachGast: Celine Eich (Manager Treasury, Biontech)Future FINANCE ist der Podcast für Young Professionals, die mehr wollen als nur Zahlen. Im Future FINANCE-Podcast geben Top-Branchenpioniere ihre Erfolgsstrategien, ihre Fehler und ihre Geheimnisse preis – und du erfährst, was du heute tun musst, um morgen ganz vorne dabei zu sein.

Geopolitik, Kosteninflation und Disruption: Der perfekte Sturm trifft Unternehmen gerade von mehreren Seiten gleichzeitig – und ausgerechnet in diesem Moment ziehen sich viele Banken zurück. Was also tun, wenn der Finanzierungsbedarf wächst, aber die Hausbank abwinkt?Für Lutz Jäde, Partner und Leiter der europäischen Restrukturierungspraxis von Oliver Wyman, ist die Antwort klar: „Die initiale Entscheidung, ob ein Kredit gegeben wird oder nicht, hängt davon ab, wie überzeugt die Banken von dem Unternehmensplan sind – und dem Management, das ihn umsetzen soll.“ Ein überzeugender Restrukturierungsplan ist demnach nicht nur Pflicht gegenüber Banken, sondern auch gegenüber alternativen Kapitalgebern wie Debt-Fonds.Das erwartet Sie außerdem in diesem Talk:- Warum ein überzeugender Businessplan wichtiger ist als Sicherheiten, Zinsen oder Garantien.- Worauf sich Mittelständler einstellen müssen, wenn sie mit Private Debt zusammenarbeiten – und wann Special-Situations-Investoren einspringen.- Warum der Irrglaube gefährlich ist, Kreditfonds seien weniger risikoavers als Banken – und weshalb ein abgelehnter Bankantrag kein Freifahrtschein für alternative Finanzierer ist.- Wie die Kombination aus Bank und Kreditfonds zur echten Symbiose werden kann – und warum das im Turnaround oft die klügste Lösung ist.Das ganze Interview mit Lutz Jäde gibt es jetzt bei FINANCE TV.Hinweis: Dieser FINANCE TV-Talk entstand in Kooperation mit Oliver Wyman.Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie gerne unseren Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/@finance-magazin

Weniger Schlagzeilen, weniger Krawall, weniger Druck auf deutsche Unternehmen: Um aktivistische Investoren ist es in Deutschland zuletzt ruhiger geworden. Doch wer glaubt, die großen Zeiten von Elliott, AOC und Co. seien vorbei, irrt sich gewaltig. So zumindest die klare Ansage von Lars-Gerrit Lüßmann, Co-Leiter der internationalen Wirtschaftskanzlei Gowling für Deutschland, und ausgewiesener Experte für den Umgang mit aktivistischen Aktionären.Der Jurist berät regelmäßig Unternehmen und deren Führung, wenn Investoren Druck machen – und sieht die Lage deutlich differenzierter: „Das Thema Aktivismus ist eines, das uns weiterhin sehr eng begleitet und auch begleiten wird. Wir sehen sehr viele aktivistische Aktivitäten – aber vielleicht etwas mehr ‚behind the scenes‘.“Das erwartet Sie in diesem Talk:- Die Zahl der aktivistischen Kampagnen ist kaum gesunken – doch die Spielregeln haben sich fundamental verändert. Was steckt hinter dem neuen, leiseren Aktivismus?- Nachhaltigkeit war jahrelang ein beliebter Angriffspunkt aktivistischer Investoren. Warum hat sich das gewandelt – und was kommt stattdessen?- Wo sieht der Experte im Aktien- und Kapitalmarktrecht den dringendsten Reformbedarf in Deutschland?- Welche konkreten Warnsignale zeigen an, dass ein aktivistischer Investor bereits im Anmarsch ist – und ab wann ist es möglicherweise zu spät?- Wie sieht die beste Verteidigung aus?Das ganze Interview mit Lars-Gerrit Lüßmann gibt es jetzt bei FINANCE TV.Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie gerne unseren Kanal:Youtube: https://www.youtube.com/@finance-magazin

Kennen Sie diesen Effekt? An manchen Tagen rocken Sie Ihre To-Do-Liste mühelos weg, während Sie drei Tage später gegen eine unsichtbare Wand laufen. Das liegt nicht an mangelnder Disziplin – es ist pure Biologie. Die meisten von uns behandeln ihren Körper wie eine Maschine – konstante Leistung, auf Knopfdruck, egal ob Montagmorgen oder Freitagnachmittag. Nur: Wir sind keine Maschinen. Und diese Strategie führt weit vorbei an langfristigem Erfolg.Die neueste Folge von Future FINANCE deckt auf, was Spitzensportler seit Jahren wissen und die Finanzbranche gerade erst entdeckt: Zyklusbasiertes Arbeiten ist kein Wellness-Trend, sondern eine Performance-Strategie mit messbarem Return on Investment.Zu Gast ist Professorin Jana Strahler, Leiterin des Lehrstuhls für Sportpsychologie an der Universität Freiburg. Mit über 20 Jahren Forschungserfahrung zu Stress, Gesundheit und Performance erklärt sie, wie Spitzensportler ihre biologischen Rhythmen längst für Höchstleistungen nutzen – und warum diese Erkenntnisse gerade für High Performer in der Finanzwelt Gold wert sind.Das erwartet Sie in der Podcast-FolgeWie biologische Rhythmen unsere Leistung beeinflussen.Warum auch Männer tägliche und wöchentliche Leistungsschwankungen haben.Konkrete Strategien, die Sie sofort in Ihrem stressigen Finance-Alltag umsetzen können.Warum „Impact-based Goals“ besser funktionieren als „Time-based Goals“.Der Zusammenhang zwischen psychologischer Sicherheit und Performance.Die Rolle von Tracking-Apps und Technologie.Sie haben noch Rückfragen an Jana Strahler? Hier können Sie sie erreichen: Jana Strahler | LinkedInHier gibt's weiterführende Informationen zum Thema Menstruationszyklus und den Effekt auf die kognitive Performance: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40096188/Und hier zum Thema Leistungssport und Zyklus: Wie Profisportlerinnen mit dem Zyklus trainieren können | tagesschau.de

„Buy & Build“ ist nach wie vor die wichtigste Wertsteigerungsstrategie von Private Equity. Doch obwohl sie so wichtig sind, scheitern „Buy & Build“-Projekte immer wieder. Doch warum ist das der Fall? Und wie geht es nachhaltig besser?Eric Blumenthal, Partner bei Aurelius Wachstumskapital, sieht drei typische Fehler immer wieder. Er hat einen essentiellen Ratschlag für alle Private Equity Professionals: „Haben Sie keine Angst vor der Integration! Sie muss als Wettbewerbsvorteil verstanden werden.“ Problematisch wird es aus seiner Sicht, wenn Unternehmen zugekauft werden, ohne sie nur einmal besucht zu haben – wie es der Partner durchaus schon am Markt beobachtet hat.Das erwartet Sie in diesem Talk:Welche typischen Fehler fast alle Private-Equity-Investoren machen.Wie sich die typischen „Buy & Build“-Fallen vermeiden lassen und welche Rolle eine gute Integration dabei spielt.Wie eine gute Integration zum Wettbewerbsvorteil wird und warum das Ebitda-Wachstum nicht die entscheidende Währung sein darf.Wie Aurelius Wachstumskapital selbst die Integration bei Connexta konkret angegangen istBei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie gerne unseren Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/@finance-magazin

Was hat eine mögliche Übernahme der Commerzbank durch die Unicredit mit Avalen, also Bürgschaften und Garantien, zu tun? Sead Kolasinac, Regionalleiter Kaution Süd-West beim Kredit- und Kautionsmakler Gracher und früherer Unicredit-Banker, glaubt: „Diese mögliche Fusion bringt nochmal zusätzlichen Druck in einen Markt, der sowieso angespannt ist.“ Sie könnte zur Folge haben, dass Kreditengagements teilweise gestrichen, Prozesse verlangsamt und Ansprechpartner ausgetauscht werden – mit spürbaren Folgen für alle Unternehmen, die eine der beiden Banken in ihrer Finanzierungsstruktur haben. Dabei ist der Druck auf Unternehmen ohnehin schon groß: Überlagernde Krisen, von Corona über Lieferkettenprobleme bis hin zu geopolitischen Konflikten, haben Sicherheit und Liquidität zur Priorität gemacht – der Bedarf an Avalen steigt. Das erwartet Sie in diesem Talk: - Warum Avale für Unternehmen immer mehr zur Pflicht werden - Warum Banken diesen wachsenden Bedarf nicht mehr vollständig bedienen können - Was Kunden von Commerzbank und Unicredit jetzt tun sollten- Warum Kautionsversicherer eine Alternative zur Hausbank sind- Und unter welchen Umständen der smarte Mix die beste Lösung istDies und mehr erfahren Sie im Interview mit Sead Kolasinac bei FINANCE TV. Hinweis: Dieser Talk von FINANCE TV entstand in Kooperation mit Gracher. Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie gerne unseren Kanal: Youtube: https://www.youtube.com/@finance-magazin

Hinter der spanischen Investmentbank Alantra liegen drei turbulente Jahre: 2023 waren die beiden damaligen Deutschlandchefs Robert von Finkenstein und Wolfram Schmerl überraschend zurückgetreten. Für sie übernahm Jan Caspar Hoffmann, doch mit ihm war nach nur rund einem Jahr schon wieder Schluss. Seit Oktober 2025 hat Alantra mit Alexander Matthes einen neuen Deutschlandchef. Gelingt unter seiner Führung der Neustart? Matthes zeigt sich bei FINANCE TV kämpferisch: „Wir sind wieder voll funktionsfähig und die Kunden sind froh, dass es wieder eine Alternative im Midmarket gibt.“Das erwartet Sie in diesem Talk:- Wie sich Alantra im Investmentbanking in Deutschland positioniert.- Wie die Fee-Struktur der Spanier aussehen soll.- Wie groß das Team hierzulande werden soll – und bis wann Matthes die Zielgröße erreichen will.- Und ob Alantra das Debt Advisory perspektivisch wieder aufbauen möchte.Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie gerne unseren Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/@finance-magazin

Eine M&A-Boutique, die mit dem Versprechen startet, eine neue Ära des M&A einzuläuten: Rasantes Wachstum, renommierte Berater, repräsentative Büros. Doch hinter der Fassade häufen sich die Warnsignale: hohe Fluktuation, eine nicht erreichbare Webseite und der Verlust des Pariser Büros. Der Fall der Beratung Zumera, die sich drei Tage vor dem Insolvenzantrag noch in ZG Manda umbenannte, hat den gesamten M&A-Markt aufgerüttelt. FINANCE-Redakteurin Esra Laubach hat den Fall intensiv recherchiert und zahlreiche Gespräche mit Marktteilnehmern sowie Krisenkommunikatoren geführt. „Die kurzfristige Umbenennung vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat am Markt für viele Fragezeichen gesorgt“, berichtet sie im Talk mit FINANCE TV.Das erwartet Sie in diesem Talk:- Von der Gründung bis zur Insolvenz: Wie ZG Manda, ehemals Zumera, entstand und was zur Insolvenz führte- Warum im M&A-Geschäft der Track Record wichtiger ist als frühzeitiges Marketing- Welche Kostenstruktur und welcher Deal-Flow nötig sind, damit eine M&A-Boutique profitabel bleibt- Wie schnell ein guter Ruf im M&A-Markt aufgebaut – und noch schneller zerstört werden kann- Wie Boutiquen in der Krise richtig kommunizieren sollten Dies und mehr erfahren Sie im Interview mit Esra Laubach bei FINANCE TV.Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie gerne unseren Kanal: Youtube: https://www.youtube.com/@finance-magazin

Im Kampf um Top-Positionen im Finance-Bereich entscheiden oft nicht die besten Qualifikationen, sondern die Sichtbarkeit. Auf dem Radar von Personalberatern zu landen, ist kein Zufallsprozess. Es gibt Spielregeln – und wer sie kennt, kann sie zu seinem Vorteil nutzen.In der Auftaktfolge der dritten Staffel Future FINANCE führt Marina Mernke, Business Consultant bei der Personalberatung Treuenfels, die Zuhörerinnen und Zuhörer hinter die Kulissen des modernen Headhuntings. Spannend: Als ehemalige Controllerin kennt sie beide Seiten des Recruiting-Prozesses.Das erwartet Sie in der Podcast-FolgeWarum der Jobtitel im Arbeitsvertrag es schwerer machen kann, von Headhuntern gefunden zu werden.Welche LinkedIn-Profildetails darüber entscheiden, ob man gefunden wird oder nicht.Welcher Lebenslauf im Finance-Recruiting die Nase vorn hat.Wann Gehaltsvorstellungen auf den Tisch gehören.Wie die Zusammenarbeit mit Personalberatern für Kandidaten konkret aussieht.Sie haben noch Rückfragen bei Marina? Hier können Sie sie erreichen: Marina Mernke | LinkedIn

Gerresheimer galt lange als stabiles, fast schon unspektakuläres Unternehmen: ein Hersteller von Pharmaverpackungen mit rund 2 Milliarden Euro Umsatz, börsennotiert, solide Aktie. Doch das ist vorbei. Ein aktivistischer Investor, ein abrupter CFO-Abgang, Bafin-Bilanzkontrollen und eingeräumte Bilanzfehler haben den Aktienkurs auf ein Allzeittief gedrückt.FINANCE-Redakteur Falk Sinß hat den Fall von Anfang an begleitet, Geschäftsberichte analysiert und Experten befragt. Sein Eindruck ist ernüchternd: „Man kann hier natürlich noch kein abschließendes Urteil fällen. Aber die Zutaten für einen Bilanzskandal sind zumindest schon mal bereit.“ Ob es dazu kommt, hängt davon ab, was die laufenden Untersuchungen seitens Bafin und dem Wirtschaftsprüfer Grant Thornton noch zutage fördern.Das erwartet Sie in diesem Talk:- Warum ausgerechnet die „Bill & Hold“-Umsätze zum Ausgangspunkt der ganzen Affäre wurden- Wie Gerresheimer in nur einem halben Jahr von „alles korrekt“ zu „Jahresabschluss verschoben“ gelangte- Was die Ausweitung der Bafin-Prüfung auf Leasingverbindlichkeiten und aktivierte Entwicklungskosten über das wahre Ausmaß der Probleme verrät- Welche Rolle KPMG als Abschlussprüfer spielte – und warum die Bilanzaffäre für die Wirtschaftsprüfer unangenehm werden könnte- Ob Gerresheimer in eine Schuldenkrise rutschen könnte und was das neue Management jetzt liefern muss, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnenDies und mehr erfahren Sie im Interview mit Falk Sinß bei FINANCE TV.Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie gerne unseren Kanal:Youtube: https://www.youtube.com/@finance-magazin

In dieser Folge von „Im Fokus“ nimmt Jakob Eich gemeinsam mit der Bilanzexpertin Carola Rinker den aktuellen Geschäftsbericht von Volkswagen unter die Lupe. Warum wirkt der Gewinneinbruch drastischer, als er Cashflow-seitig ist? Und welche Signale senden F&E-Quote, Aktivierungen und Working Capital über die Zukunftsfähigkeit des Konzerns?Das erwartet Sie in der EpisodeWarum eine sinkende Forschungs- und Entwicklungsquote Fragen zur Innovationskraft aufwirftCashflow vs. Ergebnis: Warum der operative Cashflow oft „robuster“ ist als der Gewinn6 Milliarden Euro Netto-Cashflow: Welche Rolle geringere Investitionen und Working-Capital-Maßnahmen spielenLesbarkeit von Geschäftsberichten: Warum 600+ Seiten nicht automatisch mehr Transparenz bedeutenDie GesprächsteilnehmerHost: Jakob Eich (FINANCE)Gast: Dr. Carola Rinker (Bilanzexpertin, Professorin, Unternehmensberaterin)

Der Private-Equity-Markt steht unter erheblichem Druck: Exits verzögern sich, Restrukturierungsfälle häufen sich – und mittendrin steht das Management. Wie vergütet man die Führungskräfte, die liefern sollen? Denn sie haben oft erhebliches eigenes Kapital investiert – und das steht in turbulenten Zeiten schnell unter Wasser.„Durch diese Beteiligung schafft man es, dass das Management und der Investor in eine Richtung arbeiten, weil die Interessen gleichlaufen“, ordnet Moritz Stahl, Director bei der Beratung Blättchen & Partner ein. Das eröffnet den Managern auf der einen Seite Chancen, bringt aber auch ein gewisses Verlustrisiko mit sich. Denn die Höhe der Beteiligung kann weit auseinandergehen. „Wir sagen immer: Es sollte wehtun, aber nicht ruinieren.“ Im FINANCE-TV-Talk gibt Stahl tiefere Einblicke in die Welt der Management-Incentives bei Private-Equity-Beteiligungen.Das erwartet Sie in diesem Talk:Warum Manager ihr privates Kapital einsetzen müssen.Wie sich verzögerte Exits auf die Beteiligung des Managements auswirken.Mittelstand oder Konzern: Warum die Unternehmensform die Spielregeln grundlegend verändert.Wie Investoren in Restrukturierungsfällen Vergütungsmodelle gezielt als Sanierungshebel einsetzen.Good Leaver vs. Bad Leaver: Was beim Ausscheiden eines Managers mit seiner Beteiligung passiert.Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie gerne unseren Kanal:Youtube: https://www.youtube.com/@finance-magazin

Vergangene Woche sorgte die Nachricht, dass Ole Matthiessen die Deutsche Bank verlassen wird, für Aufruhr. Der erst im Januar dieses Jahres angetretene Co-Leiter der Unternehmensbank verlässt das Institut nach über 20 Jahren. Michael Diederich wird die Corporate Bank stattdessen gemeinsam mit Gerald Podobnik führen, seines Zeichens bislang CFO der Sparte. Ein spektakulärer Wechsel, den Redakteur Jakob Eich mit dem FINANCE-Bankenexperten Thomas Holzamer bespricht und einordnet.Das erwartet Sie in dieser Podcast-Episode:Warum Ole Matthiessen sein Amt so schnell niedergelegt hatWer Gerald Podobnik istWas für eine Persönlichkeit Michael Diederich istWas die Personalien für Firmenkunden der Deutschen Bank bedeuten

Nach Boomjahren, einem pandemiebedingten Einbruch und einem kurzen Aufholeffekt befindet sich der mittelständische Private-Equity-Markt aktuell in einer Phase der Ungewissheit. Viele Häuser halten die Luft an und beobachten, wie sich 2026 entwickeln wird. Genau in diesem Umfeld gewinnt der persönliche Austausch unter Gleichgesinnten an Bedeutung. Genau dafür gibt es die Deutsche Investorenkonferenz.Am 22. April 2026 versammelt sich zum 23. Mal die Mid-Cap Private Equity Community in Frankfurt, um über Strategien, Trends und Chancen zu diskutieren – fernab großer Massenmessen, dafür mit echtem Tiefgang. Was das Event in diesem Jahr besonders macht und welche Themen die Branche gerade wirklich beschäftigen, darüber spricht FINANCE-Redakteurin und Chefin vom Dienst FINANCE Online Olivia Harder im aktuellen FINANCE-TV-Talk.Das erwartet Sie in diesem Talk:Marktlage 2026: Wie sich der Mid-Cap Private-Equity-Markt in den vergangenen Jahren verändert hat.Programm-Highlights: Welche Themen und Diskussionsrunden in diesem Jahr auf der Agenda stehen – darunter eine Keynote von Carlyle zur Rolle von Private Equity bei der Transformation des Mittelstands.Defense und Private Equity: Warum ein einstiges Tabuthema zunehmend als Wachstums-Case für Investoren gilt.Warum die Deutsche Investorenkonferenz bewusst auf Intimität statt auf Masse setzt.Was Teilnehmer von der Deutschen Investorenkonferenz mitnehmen sollten. Sie sind Private-Equity-Professional oder institutioneller Investor und wollen am 22. April dabei sein? Dann melden sie sich hier an: https://fazbm.eventsair.com/23-deutsche-investorenkonferenz/anmeldung/Site/LandingUnd schnell sein lohnt sich: Die ersten 10 Neuanmeldungen mit dem Code DIK26FINTV sind kostenlos.Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie gerne unseren Youtube Kanal: https://www.youtube.com/@finance-magazin

Die Welt der Wirtschaftsprüfer schien bislang in Stein gemeißelt: An der Spitze thronen seit Jahrzehnten die Big Four, dahinter kämpft das Verfolgerfeld der Next Seven um Marktanteile. Doch künstliche Intelligenz könnte diese festgefahrene Ordnung nun fundamental aufbrechen – sie könnte kleinere Player mächtiger machen oder gar neue auf den Markt bringen. Im Gespräch mit FINANCE TV analysiert Jörg Hossenfelder, geschäftsführender Gesellschafter des Marktforschers Lünendonk & Hossenfelder, die tiefgreifenden Veränderungen. Für den Branchenexperten ist klar, dass alle Akteure vor einem Wendepunkt stehen. „Wir werden eine Beschleunigung der Marktkonsolidierung sehen.“ Wer zu lange zögert, droht den Anschluss zu verlieren – oder gänzlich vom Markt zu verschwinden.Das erwartet Sie in diesem Talk:Wie genau KI die klassische Prüfung revolutioniertWarum das Zeitfenster zum Aufschließen für die Next Seven immer kleiner wirdWie sich die Berechnung der Prüfungshonorare verändern wirdWarum der Datenschatz der Big Four kein uneinholbarer Wettbewerbsvorteil istUnd ob die Dominanz der Big Four in Zukunft gebrochen sein wirdDas ganze Interview mit Jörg Hossenfelder gibt es jetzt bei FINANCE TV. Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie gerne unseren Kanal: Youtube: https://www.youtube.com/@finance-magazin

Der Hype um ESG und Sustainable Finance ist vorbei. Volatile Märkte, wirtschaftliche Unsicherheit und politische Gegenwind-Tendenzen prägen den Alltag von Finanzentscheidern. Doch Antonia Kögler, Redaktionsleiterin bei Der Treasurer, sieht dahinter eine positive Entwicklung: „Früher wurde viel geredet und nicht so viel gemacht. Heute ist das eher umgekehrt.“ Im Gespräch mit FINANCE TV erläutert sie, wie sich das Sustainable-Finance-Segment verändert und warum eine Konferenz wie die Green FINANCE am 24. März in Frankfurt am Main gerade jetzt so wichtig ist wie nie. Das erwartet Sie in diesem Talk und auf der Konferenz: Wie finanzieren sich Unternehmen in volatilen Zeiten nachhaltig? Welche Geschäftsmodelle bleiben langfristig tragfähig?Und wie unterscheiden sich grüne Fonds und ESG-linked Finanzierungen in ihrer Wirksamkeit? Sie sind Finanzentscheider und wollen am 24. März dabei sein? Zur Anmeldung geht es hier: https://fazbm.eventsair.com/green-finance-2026/anmeldung/Site/RegisterSchnell sein lohnt sich, die ersten 15 Anmeldungen mit dem Code GF26FINTV sind kostenlos.Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie gerne unseren Youtube Kanal: Youtube: https://www.youtube.com/@finance-magazin

Die Liste der Herausforderungen für CFOs ist lang: Inflation, geopolitische Konflikte und die unaufhaltsame Welle der künstlichen Intelligenz. In einer Welt, die sich im permanenten Wandel befindet, wird die Unternehmensplanung zur Königsdisziplin. Doch wie navigiert man ein Unternehmen sicher durch diesen Sturm? „Es reicht nicht mehr aus, dass ich einen Mittelfristplan oder einen Langzeitplan habe. Stattdessen muss ich jetzt aktiv und schnell auf Veränderungen reagieren können“, warnt Björn Staus, General Manager Zentraleuropa bei dem Softwareanbieter Board, im Gespräch mit FINANCE TV. Das erwartet Sie in diesem Talk:• Welche Rolle Szenarioplanung jetzt spielt.• Was KI heute und in Zukunft möglich machen wird.• Wie genau sich die Rolle von CFOs verändert.• Was der größte Fehler ist, den CFOs jetzt machen können.Das ganze Interview mit Björn Stauss von Board gibt es jetzt bei FINANCE TV. Hinweis: Dieser FINANCE TV-Talk entstand in Kooperation mit Board.

Der Carve-out-Markt in Deutschland boomt – vor allem in der Industrie, im Automotive- und Chemiesektor. Doch die Komplexität solcher Transaktionen birgt erhebliche Risiken. Carina Küffen, Partnerin und Geschäftsführerin bei der M&A-Beratung Saxenhammer, erklärt bei FINANCE TV, worauf es wirklich ankommt. Das erwartet Sie in diesem Talk:So ist der deutsche Carve-out-Markt aufgestellt: Sektoren, Spieler, DynamikenWarum die Deal-Readiness bei Carve-outs entscheidend ist – und wie man sein Target am besten auf die Transaktion vorbereitetWas der kritischste Punkt bei Carve-outs ist und wie man durch diesen erfolgreich manövriertWorauf es speziell bei Distressed-Carve-outs ankommtUnd wann Carve-outs grundsätzlich nicht sinnvoll sindDas ganze Interview mit Carina Küffen von Saxenhammer gibt es jetzt hier bei FINANCE TV!Hinweis: Diesen Talk von FINANCE TV präsentiert Saxenhammer.

Ob Zollstreitigkeiten, internationale Konflikte oder die schwächelnde Wirtschaft – die daraus resultierende Unsicherheit sorgt derzeit für hohe Volatilität an den Märkten. Was dies für das Risikomanagement von Unternehmen und Finanzdienstleistern bedeutet, sagt Sonja Kardorf, Risikovorständin beim Leasingspezialisten Deutsche Leasing. Seit Corona habe sich die Risikolandschaft fundamental verändert: „Sie ist viel dynamischer geworden.“ Unternehmen müssten Bürokratie, Transformation und Nachhaltigkeit gleichzeitig managen – in einem Umfeld, in dem sich oft über Nacht schon wieder alles geändert hat. Das erschwere die Risikoabschätzung enorm. Zudem nutze der früher bei der Risikobewertung obligatorische Blick in die Historie nur noch bedingt – und auch der Blick in die Zukunft wird zunehmend schwerer. „Klassische Frühwarnindikatoren, die man früher im Banking gelernt hat, sagen nicht mehr viel aus“, sagt Kardorf. Bei der Risikoeinschätzung setzt Kardorf daher neben den harten Zahlen auch auf Intuition. Bei Risikoentscheidungen gehöre „schon immer auch ein bisschen Bauchgefühl dazu und eben auch Erfahrung.“ Was derzeit ihr größter Schlafräuber ist und wie CFOs ihre Risikobewertung anpassen sollten, verrät Sonja Kardorf im Gespräch bei FINANCE TV.Hinweis: Diesen Talk von FINANCE TV präsentiert Deutsche Leasing.

Der deutsche Mittelstand plant zu starr – und zahlt in Krisenzeiten den Preis dafür. Stefan Kleinert, Managing Director bei FTI-Andersch, kennt die Schwachstellen aus erster Hand: „Viele unserer Mandanten arbeiten noch mit Excel-basierten Jahresbudgets, die einmal festgeschrieben und kaum angepasst werden.“ Ein gefährlicher Ansatz, wenn geopolitische Verwerfungen, schwankende Zinsen oder veränderte Absatzmärkte schnelles Reagieren erfordern.Kleinerts Rat an Finanzabteilungen ist klar: „Es ist essentiell für jedes Unternehmen, eine flexible, integrierte Planung einzuführen“, und das unabhängig von der Größe oder internationalem Geschäft. Was die größten Hürden bei der Implementierung einer integrierten Unternehmensplanung sind, mit welchem Pay-off CFOs rechnen dürfen und welche Rolle Künstliche Intelligenz bei der Budgetierung spielen wird – der TV-Talk mit dem Corporate-Finance- und Restrukturierungsexperten Stephan Kleinert.Hinweis: Diesen Talk von FINANCE TV präsentiert FTI-Andersch.

„Danke, Donald Trump!“ Wer hätte gedacht, dass eine Folge von FINANCE TV einmal mit diesen Worten starten könnte. Doch: Die unberechenbare Zollpolitik des US-Präsidenten dürfte das gerade vereinbarte Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien massiv beschleunigt haben – und damit die wachsende Bedeutung des Subkontinents für deutsche Unternehmen.Für Sonia Wentzel, die bei der britischen Standard Chartered das deutschsprachige Firmenkundengeschäft leitet, kommt die Entwicklung nicht überraschend. Mehr als 2.000 deutsche Unternehmen sind in Indien bereits aktiv, 79 Prozent planen laut einer Handelskammer-Auswertung Investitionen bis 2030. Das Abkommen sei dabei gewissermaßen „das i-Tüpfelchen, die Ziellinie“, betont Wentzel.Ihr Rat an CFOs, die den Sprung nach Indien wagen: Erstens sollten sie klar definieren, was sie erreichen wollen und in welchem Zeitrahmen. Zweitens müsse man das Land verstehen, betont Wentzel. Und drittens sei die Wahl der richtigen Partner entscheidend: „Nutzen Sie Häuser, die den Markt schon lange kennen.“ Mehr zu den Chancen und Herausforderungen, die sich deutschen Unternehmen in Indien bieten, berichtet Sonia Wentzel im Gespräch bei FINANCE TV.

Der Recruiting-Markt für Private-Equity-CFOs bleibt auch 2026 angespannt: Die Nachfrage nach qualifizierten Finanzchefs ist hoch, parallel sind die Anforderungen an die Kandidaten gestiegen. Daniela Nienstedt, Co-Leiterin der European Financial Officers Practice bei Russell Reynolds, gibt im FINANCE-TV-Interview Einblicke in aktuelle Markttrends und erklärt, warum sich Besetzungsprozesse für CFOs bei Private-Equity-Beteiligungen deutlich von denen in Konzernen unterscheiden.Gesucht werden auf beiden Seiten zwar ähnliche Skills. Vergleicht man jedoch die Recruiting-Prozesse, gibt es markante Unterschiede: Während Konzerne mit strukturierteren Prozessen und klaren Gremien punkten, setzen Private-Equity-Häuser auf intensive Prüfungen mit Case Studies und Workshops. Obwohl Private Equity im Recruiting vieles richtig macht, rät die Personalberaterin den Finanzinvestoren trotzdem zu mehr Struktur und Transparenz im Prozess: „Häufige Terminverschiebungen, zusätzliche ungeplante Termine oder Interviewrunden: Die Salamitaktik, die wir manchmal im Private-Equity-Bereich beobachten, ist einfach nicht gut.“Das vollständige Interview mit weiteren Details zu Gehaltsentwicklungen und Recruiting-Strategien gibt es bei FINANCE TV.

2025 sollte die Trendwende am IPO-Markt werden – zumindest, wenn man auf die Prognosen vom Jahresanfang zurückblickt. Doch die Bilanz fällt nüchtern aus: Deutschland brachte lediglich drei größere Börsengänge zustande – im ersten Halbjahr die kleineren IPOs von Pfisterer und Innoscripta, im Herbst dann den mit rund 750 Millionen Euro größten deutschen Börsengang des Jahres von Otto Bock.Die Zurückhaltung, vor allem im ersten Halbjahr, hatte vielschichtige Gründe. „Wir hatten mit der US-Zollpolitik im April und Mai doch größere Verwerfungen an den Kapitalmärkten“, ordnet Carsten Schwefer, Head of Equity Capital Markets DACH bei BNP Paribas, ein. Diese Turbulenzen beeinträchtigten das klassische IPO-Fenster im Juni erheblich. Erst über den Sommer beruhigten sich die Märkte wieder, sodass die Aktivität im zweiten Halbjahr anzog. Ein weiterer entscheidender Faktor: Prominente Börsenkandidaten wie die Oldenburgische Landesbank, Stada oder Tennet Deutschland entschieden sich bewusst für alternative Transaktionswege, wie private M&A-Verkäufe. „Das sind alles Kandidaten, für die es durchaus großes Investoreninteresse für ein IPO gegeben hätte“, so der Kapitalmarktexperte.Trotz aller Herausforderungen blickt der Kapitalmarktexperte optimistisch in die Zukunft: „Ich glaube schon, dass auch Deutschland nach wie vor sehr interessante Börsenkandidaten hat. Am Ende des Tages müssen Unternehmen dafür attraktive Storys an den Markt bringen. Ich glaube, da hat Deutschland noch einiges in der Hinterhand.“ Ob 2026 nun endlich das Jahr der IPO-Welle wird, warum vor allem der Rüstungssektor im Fokus steht und wie sich Unternehmen in einem herausfordernden Marktumfeld am besten auf einen Börsengang vorbereiten – das und mehr erfahren Sie im ausführlichen Interview bei FINANCE TV. Hinweis: Diesen Talk von FINANCE TV präsentiert BNP Paribas.

Exasol gehört zu den Software-Unternehmen, die lange unter dem Radar liefen – damit könnte bald Schluss ein. Das börsennotierte Unternehmen bietet extrem schnelle Datenbanken an. „Wir sind fünf- bis zehnmal schneller als die Konkurrenten – und das unabhängig von der Datenmenge“, erklärt CFO Jan-Dirk Henrich im Interview bei FINANCE TV. Hinzu komme eine selten gewordene Flexibilität: On-Premise, Private Cloud oder Public Cloud.2020 ist Exasol an die Börse gegangen. Kurz darauf erreichte die Aktie ihr Allzeithoch von 27 Euro – doch das ist lange vorbei. Seit mehreren Jahren stagniert das Papier bei rund 3 Euro. Der Grund: Nach dem IPO folgte eine ambitionierte, letztlich zu teure Expansion in den USA. Das Unternehmen habe sich sehr viel vorgenommen und ein paar Faktoren falsch eingeschätzt, räumt Henrich ein. 2021 stand ein Verlust von fast 30 Millionen Euro zu Buche. Die Konsequenz: Kosten runter, Cashburn stoppen, Strategie schärfen.Heute fokussiert sich Exasol auf regulierte Branchen wie Finanzindustrie, Gesundheitswesen, öffentliche Hand und Telekommunikation. „Dort ist Datensouveränität kein Buzzword, sondern Pflicht.“ Operativ zeigt der Kurswechsel Wirkung: Der Umsatz stieg 2025 auf knapp 42 Millionen Euro, das Ebitda auf über 4 Millionen Euro, 2024 war Exasol erstmals seit dem Börsengang profitabel.Trotzdem bleibt die Aktie träge. Einer der Gründe: fehlendes Wachstum bei den wiederkehrenden Umsätzen. Henrich spricht offen von einer „Talsohle beim Churn“, die nun durchschritten sei. Ziel sei es, wieder ins Netto-Wachstum zu kommen – unter anderem durch Referenzkunden wie LBBW oder Finanz Informatik sowie die Partnerschaft mit MariaDB. Seine Botschaft an Investoren ist klar: „All pieces are in place.“Warum das Thema Cloud gerade jetzt an Bedeutung gewinnen könnte, wie KI das Geschäft von Exasol verändert und wann die Aktie ihr großes Comeback feiert – mehr dazu im Interview bei FINANCE TV.

In dieser Spezialfolge von Im Fokus sprechen Jakob Eich, Chef vom Dienst des Finance Magazins, und Heiner Thorborg, einer der renommiertesten Headhunter Deutschlands, über die spannendsten CFO-Situationen im deutschsprachigen Raum. Sie diskutieren herausfordernde Karriereschritte, strategische Entscheidungen und die wichtigsten Fähigkeiten von CFOs in Krisenzeiten. Erfahren Sie mehr über außergewöhnliche Karrieresprünge, die Bedeutung der CEO-CFO-Beziehung und die geopolitischen Herausforderungen, die CFOs heute meistern müssen.

Wie saniert man einen Traditionsverein mit Millionenpublikum – ausgerechnet in der zweiten Liga? In dieser Folge von Future CFO sprechen FINANCE-Redakteur Jakob Eich und Headhunter Paul Taaffe von FINANCE People Solutions mit Arnd Wellbrock, Finanzdirektor der HSV Fußball AG & Co. KGaA, über den wirtschaftlichen Turnaround des Hamburger SV. Vier Jahre schwarze Zahlen, netto schuldenfrei und zurück in der Bundesliga – und das nach sieben Jahren Zweitklassigkeit.Wellbrock erklärt in seinem ersten Interview überhaupt, wie der HSV seine Kostenstrukturen und Spielerverträge neu ausgerichtet hat, warum Merchandising zu einem zentralen Wachstumstreiber wurde und wie Spieler im Profifußball bilanziert werden – und weshalb steigende Marktwerte in der Bilanz keine Rolle spielen. Außerdem geht es um die besondere Herausforderung, als Finanzchef eines Fußballvereins zwischen Emotion und Rationalität zu navigieren.Dazu gibt Arnd Wellbrock persönliche Einblicke in seinen Weg über den FC Bayern zum HSV und spricht über die Bedeutung lokaler Partner und 50+1.

Data Analytics, KI, ESG-Reporting – die Liste neuer Anforderungen in der Finance-Welt scheint endlos. Was Finance-Profis wirklich brauchen, um zukunftsfähig aufgestellt zu sein, darum geht es in der neuen Folge Future FINANCE. In der Vielzahl an Zertifikats- und Weiterbildungsangeboten kann man als junger Finanzprofi schnell den Überblick verlieren. Für welche Spezialisierung ist welches Zertifikat relevant? Und für wen sind manche Fortbildungen auch überflüssig? Diese und weitere Fragen beantwortet in dieser Folge Mike Schulze, er ist Honorary Professor in Residence beim Institute of Management Accountants (IMA).Wir schauen uns in dieser Folge das kürzlich aktualisierte IMA Competency Framework 2025 an. Was das ist und wie es Finanzprofis in der Karriere konkret Orientierung bietet, das erklärt Mike im Podcast. Im Interview erklärt er das Konzept der „Proficiency Levels“ und stellt die verschiedenen IMA-Zertifikate vor – vom Einstiegs-FMAA über den anspruchsvollen CMA bis zum strategieorientierten CSCA.Hier können Sie sich selbst einen Überblick über die Zertifikate verschaffen:IMA Competency Framework: https://eu.imanet.org/career-resources/competency-frameworkAI Micro Credential for Finance: https://enterprise.imaglobal.org/pages/ai-microIMA Corporate Membership for employers: https://enterprise.imaglobal.org/Zu Mike SchulzeProf. Dr. Mike Schulze ist Honorary Professor-in-Residence beim Institute of Management Accountants – eine globale Organisation für Finance-Professionals, die sich auf die Fahne geschrieben hat, Finanzerinnen und Finanzer bei ihrer Karriere zu unterstützen. Er ist außerdem Vizepräsident für Forschung & Praxistransfer und Professor für Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement an der CBS International Business School in Mainz. Vor seiner akademischen Laufbahn war er selbst einige Zeit in der Finanzabteilung eines großen Autobauers tätig.Haben Sie noch Fragen an Mike Schulze? Hier können Sie ihn erreichen: Prof. Dr. Mike Schulze | LinkedIn

Britta Schmidt ist eine der renommiertesten Finanzchefinnen in Deutschland. Sie spielte eine zentrale Rolle bei dem Börsengang von Scout24, übernahm eine wichtige Funktion beim Spin-off von Autoscout24 und verhalf dem Internetkonzern Ionos als CFO an die Börse. Dabei hat sie einiges an Erfahrung gesammelt. Schmidt verlässt Ionos nun Ende 2025, trotzdem hat sich die Finanzchefin noch mit FINANCE-Redakteur Jakob Eich und Headhunter Paul Taaffe von FINANCE People Solutions für eine Folge „Future CFO“ zusammengesetzt. Wie blickt Schmidt auf ihre Karriere bislang? Und was hat sie jetzt vor? Antworten auf diese Fragen gibt sie im Podcast!

Künstliche Intelligenz revolutioniert die Finanzabteilung und damit auch das Controlling – doch erst die richtige Kombination aus digitaler Innovation und jahrelanger Expertise macht Unternehmen wirklich erfolgreich, sagt Jens Oerding, Geschäftsführer der Personalberatung Treuenfels Professionals. Sprich: Verschiedene Generationen müssen zusammenarbeiten.Die junge Controller-Generation bringt technisches Know-how mit, während erfahrene Kollegen den entscheidenden Kontext liefern. „Die ältere Generation bringt Erfahrung mit. Sie weiß, wie die Märkte ticken oder was die Zahlen in der Krise bedeuten", erklärt Oerding. Diese Kombination sei goldwert: KI liefert Daten und Prognosen, doch erst erfahrene Controller können beurteilen, ob die Ergebnisse plausibel sind und welche strategischen Schlüsse daraus zu ziehen sind. Der Clou: Beide Seiten profitieren voneinander. Junge Controller lernen Prozessverständnis und Marktanalyse, während die ältere Generation neue digitale Werkzeuge kennenlernt. „Es ist nicht Erfahrung versus KI – beide zusammen sind der Erfolg des Unternehmens“, betont Oerding. Unternehmen, die ausschließlich auf KI oder nur auf Erfahrung setzen, verschenken enormes Potenzial – die einen riskieren Fehlentscheidungen, die anderen verlieren an Effizienz und Geschwindigkeit.Warum die Zusammenarbeit der Generationen kein Selbstläufer ist, wie die Zukunft im Controlling konkret aussieht und welche Karrieretipps Oerding für die Controller hat, das und mehr erfahren Sie im aktuellen FINANCE-TV-Talk.Hinweis: Dieser Talk von FINANCE-TV wird präsentiert von Treuenfels.

Die Structured FINANCE 2025 war mit über 2.750 Teilnehmenden die größte Veranstaltung ihrer Geschichte. Wir haben CFOs, Treasurer und weitere Finanzentscheider vor Ort gefragt, was sie derzeit wirklich umtreibt – und die Antworten zeichnen ein klares Bild: Geopolitische Unsicherheiten sind mit 49 Prozent die größte Herausforderung, noch vor Liquiditätsmanagement und Zinslast.In dieser Episode teilen wir die wichtigsten Erkenntnisse: Wie reagiert die Finance-Community auf die Trump-Ära? Warum setzen 45 Prozent auf „Global diversifizieren und diplomatisch lächeln“? Und welche Lehren ziehen Finanzverantwortliche aus 2025 für die Zukunft?Plus: Peer Steinbrück und Carsten Brzeski (ING) ordnen ein, wo Europa im globalen Machtgefüge steht und welche Risiken wirklich dringend sind. Das Fazit der Community: Pragmatisch bleiben, agil handeln – die Zeit fürs Aufregen ist vorbei.

Der Marktanteil der Versicherer am Kautionsgeschäft mit Unternehmen in Deutschland hat sich zwischen 2016 und 2024 von 19 auf 26 Prozent erhöht, hat die Finanzierungsberatung Gracher auf Basis von Daten der Bundesbank ausgerechnet. Diese Verschiebung kommt nicht zufällig zustande, erklärt der Kautionsexperte Alfons-Maria Gracher bei FINANCE TV: „Die Versicherer haben jede Menge Eigenkapital und halten das Kautionsgeschäft für sehr attraktiv. Wir sehen bei ihnen eine hohe Zeichnungsbereitschaft.“ Banken agieren hingegen vor allem aufgrund der sich verschärfenden Eigenkapitalvorschriften nach Basel IV zurückhaltender. Diese Regulierung verlangt von den Banken eine höhere Eigenkapitalunterlegung für Finanzierungsgeschäfte mit Unternehmen, die über kein externes Rating verfügen. „Und das trifft eben auf die meisten Mittelständler in Deutschland zu“, sagt Gracher. „Außerdem privilegiert Basel IV Langfristkredite.“ Banken handelten jetzt schon in Antizipation dieser bald in Kraft tretenden neuen Regelungen.Finanzchefs sollten diese Entwicklung im Auge behalten, rät der Kautionsexperte: „CFOs sollten sich Gedanken darüber machen, ob sie nicht frühzeitig zu Kautionsversicherern wechseln sollten. Das würde viele Finanzierungen wetterfester machen“, glaubt Gracher. Wie sich die Nachfrage nach Avalen in Deutschland mittelfristig entwickeln wird, ob die Kosten für Unternehmen steigen werden und ob es für Finanzabteilungen Unterschiede im Handling gibt, wenn die Avalbürgschaft nicht mehr von einer Bank, sondern von einer Versicherung kommt, beantwortet Alfons-Maria Gracher im FINANCE-TV-Interview.Hinweis: Dieser Talk von FINANCE TV wird präsentiert von Gracher.

Geopolitische Konflikte, US-Zollpolitik und das Kräftemessen mit China stellen international agierende Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Wie sich diese Unwägbarkeiten auf das Geschäft der Handelsfinanzierung auswirken, erläutert Jochen Müller, Head of Cash Management und Trade Finance International Sales bei der Commerzbank bei Finance-TV. Seine Diagnose ist eindeutig: „Ein Kunde hat das ganz gut beschrieben. Er sagte zu mir, er sieht das Umfeld als Volatility im Quadrat.“ Diese Unsicherheit präge derzeit die Entscheidungen in den Unternehmen.In Zeiten zunehmender Sanktionen und fragmentierter Märkte setzen CFOs und Treasurer laut Müller verstärkt auf zwei Strategien: Risikoabsicherung und Liquiditätsoptimierung. „Diversifizierung ist sicherlich das Wort und die Strategie, die im Vordergrund steht“, betont der Banker. Nearshoring und Friendshoring helfen, Bezugsmärkte sicherer zu gestalten, während alternative Absatzmärkte neue Chancen eröffnen – als Beispiel nennt Müller etwa Indien. Entscheidend dabei: Die Bank muss überall dort präsent sein, wo sich die Lieferketten ihrer Kunden neu formieren. Trotz aller Umbrüche bleiben dabei die bewährten Instrumente gefragt. Bestätigte Akkreditive, Exportgarantien und Supply-Chain-Finance-Lösungen erleben eine Renaissance. Beim Ausblick auf das kommende Jahr gibt sich der Commerzbanker zugleich optimistisch als auch realistisch: „Ich glaube, dass wir bei den klassischen Instrumenten bleiben, die sind global anerkannt und akzeptiert.“ Gleichzeitig sieht er in der aktuellen Volatilität auch Chancen für Unternehmen, neue Märkte zu erschließen. Mehr zu Finanzierungskosten, Risikomanagement und digitalen Trends, berichtet Müller im Gespräch bei Finance TV.Hinweis: Dieser Talk von FINANCE TV wird präsentiert von der Commerzbank.

Darum geht es in der vierten Folge der zweiten Staffel Future FINANCE.Die Klischees sind bekannt: 80-Stunden-Wochen, astronomische Boni, Excel-Sheets bis zum Umfallen. Wir tauchen ein in den Olymp der Finanzwelt. Unser Gast beriet bei Milliarden-Deals, steuerte als CFO durch die Finanzkrise und baute Investmentbanken auf. Marcus Schenck gehört zu den einflussreichsten Finanzmanagern Deutschlands. Wir sprechen mit ihm darüber, was es heutzutage braucht, um im Investmentbanking wirklich erfolgreich zu sein. Außerdem gibt er uns exklusive Einblicke in seine persönlichen Karriereentscheidungen.Zu Marcus SchenckMarcus Schenck ist seit Juni 2022 Co-Head of Investment Banking bei Lazard für die DACH-Region. Er startete als McKinsey-Berater, wurde Goldman-Sachs-Partner, später Finanzvorstand bei E.on und stellvertretender Vorstandsvorsitzender sowie CFO der Deutschen Bank. Zuletzt vor seinem Wechsel zu Lazard gründete er den ersten deutschen Standort für die Investmentbank Perella Weinberg. Sie haben noch Fragen an Marcus Schenck? Hier können Sie ihn erreichen: Marcus Schenck | LinkedIn

Der Exit-Stau bei Private-Equity-finanzierten Unternehmen in Deutschland hat ein besorgniserregendes Ausmaß erreicht. Im Sommer schockierte Grant Thornton mit der Aussage, dass die durchschnittliche Haltedauer der Portfoliounternehmen mit Sitz in Deutschland inzwischen auf sieben Jahre angestiegen sei. Von 1.100 beobachteten, aktiven PE-Portfoliounternehmen hätten über 400 die typische fünfjährige Haltedauer bereits überschritten – mit weiter zunehmender Tendenz. Glaubt man diesen Zahlen, könnte nahezu die Hälfte aller PE-finanzierten Unternehmen in Deutschland inzwischen überfällig für einen Exit sein. Exit-reif sind jedoch nicht alle von ihnen. Aber auch wenn die Unternehmenskennzahlen nicht überzeugend und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin schwierig sind, müssen PE-Eigentümer die Exits hinbekommen, um endlich wie versprochen Mittel an ihre Investoren zurückführen zu können. Dafür greifen sie inzwischen regelmäßig auch zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Sie tauschen kurz vor dem Start des Exit-Prozesses noch einmal das Management aus, insbesondere CFOs. „Für herausfordernde Exit-Prozesse sucht Private Equity nach CFOs, die diese Kriterien erfüllen: Bühnenpräsenz, Private-Equity-Erfahrung und idealerweise auch schon Exit-Erfahrung“, berichtet der Headhunter Paul Taaffe. Die wenigen Spezialisten, die dieses anspruchsvolle Profil erfüllen, haben allerdings hohe Erwartungen an die Bezahlung: Exit-Bonus anstelle einer Unternehmensbeteiligung, dahin geht der Markttrend. Nach welchen Kriterien Top-CFOs entscheiden, welches Jobangebot von Private Equity sie annehmen und wie sich die Höhe der Exit-Boni je nach Größenklasse des PE-Investors unterscheidet, berichtet der PE-erfahrene Headhunter Taaffe im Gespräch mit FINANCE TV.Hinweis: Dieser Talk von FINANCE-TV wird präsentiert von FPS Finance People Solutions.

Sieben Awards auf einen Streich – und das mitten im schwelenden Übernahmedrama mit der italienischen Unicredit. Im Gespräch mit FINANCE-TV zeigt sich Michael Kotzbauer, Firmenkundenvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Commerzbank, sichtlich erfreut über die Erfolge beim diesjährigen FINANCE Banken-Survey. Die Bank holte sich nicht nur den prestigeträchtigen Titel „Deutschlands beste Firmenkundenbank“ von der Deutschen Bank zurück, sondern räumte auch als beste Mittelstandsbank und Hausbank ab. Drei von vier CFOs zählen Deutschlands zweitgrößte Geschäftsbank fest zu ihren Kernbanken. „Das ist eine ganz tolle Bestätigung vor allem für das Team der Commerzbank“, betont Kotzbauer, dem die Freude über das Kunden-Voting anzumerken ist.Besonders bemerkenswert: Der Sprung von Platz fünf auf Platz zwei beim Thema Kundenzufriedenheit. Das Geheimnis dahinter? „Wir hören in die Interaktion mit unseren Kunden sehr stark rein“, erklärt Kotzbauer, der selbst eine Vielzahl von Kundenterminen jährlich absolviert. Im Interview bei FINANCE-TV äußert sich Kotzbauer auch zum kürzlich bekanntgewordenen Besuch von Unicredit-CEO Andrea Orcel bei Ex-Commerzbank-Chef Manfred Knof am Starnberger See im vergangenen Jahr. Er findet deutliche Worte: „Ich war sehr überrascht – und persönlich auch sehr enttäuscht.“Wo der Firmenkundenchef im eigenen Geschäft noch Potenzial vermutet, was er sich für den heimischen Standort wünscht und mehr erfahren Sie im Talk mit FINANCE-TV.

Der von Bundeskanzler Friedrich Merz beschworene „Herbst der Reformen“ ist noch nicht vorbei – doch die deutsche Wirtschaft kommt nur schleppend in Schwung. Im Finance-TV-Interview zeichnet Robert Schindler, Bereichsvorstand Süd der Mittelstandsbank bei der Commerzbank, ein differenziertes Bild der Lage: zwischen verhaltener Stimmung im Mittelstand und robustem Kreditwachstum seiner Bank.„Wir haben in Deutschland kein Erkenntnisproblem“, stellt Schindler klar und nennt die Dauerbrenner: Bürokratie, teure Energie, marode Infrastruktur. Die Unternehmen benötigten vor allem eines: „Stabilität und Klarheit – das ist das A und O, was ein Unternehmer braucht, um zu Investitionsentscheidungen zu kommen.“ Trotz erster Reformansätze bleibt das Stimmungsbild verhalten.Dennoch ist das Kreditbuch der Commerzbank im Firmenkundengeschäft zuletzt gewachsen – „durchaus signifikant“, wie Schindler betont. Und das soll auch 2026 so bleiben. Besonders der krisengebeutelte Automotive-Sektor, in dem die Bank stark exponiert ist, erfordere Begleitung: „Sie brauchen eine Bank, die Ihr Geschäftsmodell versteht, die den Sektor versteht“, erklärt er das Rezept. Viele Zulieferer diversifizierten bereits in Richtung Pharma und Verteidigung – „das braucht Zeit, aber bringt Entlastung.“Für 2026 sieht Schindler „durchaus Impulse“ aus dem Sondervermögen der Bundesregierung und rechnet mit einer Steigerung der Wirtschaftsleistung, wenn auch nicht im ursprünglich erhofften Maße. In welchen Bereichen dies der Fall ist und was für einen ganz persönlichen Weihnachtswunsch er hat, verrät Robert Schindler im Gespräch mit FINANCE TV. Hinweis: Dieser Talk von FINANCE TV wird präsentiert von der Commerzbank.