Die Zukunftsmobilisten!

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Willkommen bei der Podcastreihe: Die Zukunftsmobilisten! Hier gibt es Eins zu Eins-Interviews von Jürgen Vagt mit Akteuren der Zukunftsmobilität. Mit Wissenschaftlern, Politikern, Manager aber auch Fahrlehrern und Automobilverkäufern werden aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen im The…

Jürgen Vagt


    • Jun 21, 2022 LATEST EPISODE
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    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 174 Prof. Dr. Malte Ackermann (Mobility as a Service)

    Play Episode Listen Later Jun 21, 2022 55:01


    Von Jürgen Vagt 20.06.22 Heute begrüßte ich Prof. Dr. Malte Ackermann und ich sprach mit dem Professor der Hochschule in Nürtlingen über sein Forschungs - und Lehrgebiet: Mobility as a service. Am Anfang haben wir die Geschichte der Zukunftsmobilität aufbereitet und da sprach Prof. Dr. Malte Ackermann über verschiedene Konzernprojekte in den frühen 2010er Jahren. Da kamen die Begriffe wie Moovel und cartogo und diese großen Versuche der deutschen Autohersteller gab es schon 2011 und 2012. Damals waren die Technologien spektakulär, allerdings sind diese frühen Ansätze nicht zu funktionierenden Unternehmen geworden und gehören heute im Jahr 2022 nicht mehr zu den Konzernen. Prof. Dr. Malte Ackermann war auch nicht überrascht, dass die großen E-Scooter Sharing Unternehmen als Start-up angefangen haben und heute Milliardenunternehmen sind. Technisch vielversprechend, aber unternehmerisch gescheitert, so könnte man das Thema der Innovationen der etablierten Unternehmen der Automobilindustrie zusammenfassen. Besonders hervorzuheben sollte man nach Prof. Dr. Malte Ackermann Daimler, denn der Stern der deutschen Automobilindustrie hat in den Jahren der Corona-Pandemie die New Mobility-Aktivitäten verkauft und man setzt in Sindelfingen nur noch auf Luxus-Fahrzeuge. Der Weg zu einer Mobilitäts-App In der Fachwelt kursiert schon lange die Version, dass die Mobilität über eine App organi-siert wird. Auf der Strecke von Nürtlingen nach Berlin werden fünf oder sechs Optionen von Sharing-Roller, Bahn, Taxi und autonome Shuttle genutzt und die App bündelt diese Teilstrecken und gibt dem Nutzer eine Abrechnung. Schlagwortartig würde man sagen, dass es in der Zukunft ein Amazon der Mobilität geben wird. Laut Prof. Dr. Malte Acker-mann stimmt die Version vielleicht noch, aber diese Mobilitätsapps werden sich auf ein-zelne Städte konzentrieren. Diese Entwicklung wird sich wahrscheinlich auf die 10 – 15 größten deutschen Städte beschränken wird, aber hier sind die Städte gefragt einen rechtlichen Rahmen aufzubauen. Die Städte müssen definieren, welche Regeln gelten sollen und wie die Mobilität von Behinderten organisiert werden soll.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 173 Prof. Dr. Ing. Darius Burschka TU München (Robotik und autonomes Fahren)

    Play Episode Listen Later Jun 20, 2022 42:07


    von Jürgen Vagt 14.06.22 Heute begrüßte ich Prof. Dr.-Ing. Darius Burschka von der technischen Universität München und ich sprach mit dem Informatiker über Robotik im automatisierten Fahren. Die Robotik ist anderen Lebens – und Wirtschaftsbereichen weiter als in der Mobilität, aber laut Prof. Dr.-Ing. Darius Burschka gab es Durchbrüche in der künstlichen Intelligenz und die Sensortechnik wurde immer günstiger. Deswegen nahm die Entwicklung des automatisierten Fahrens in den letzten 10 Jahren einen massiven Durchbruch und in den USA gibt es schon die viel beschworenen Roboter-Shuttle in Phoenix und San Francisco. Wahrscheinlich gibt es schon im Jahr 2022 autonomen Shuttle und dann kann der deutsche Durchschnittsbürger voll oder hoch automatisiert befördert werden. Aus der Sicht des Roboterexperten bleiben komplexe Fahrsituationen schwierig, ein Blatt Papier oder Ball können den Fahrroboter aus dem Konzept bringen. Bislang bewegt sich das automatisierte Fahren zwischen dem Innenstadtverkehr und dem Lkw-Verkehr, gegenwärtig im Jahr 2020 müssen die Geschwindigkeiten niedrig sein oder das Fahrumfeld einfach sein. Zuverlässigkeit der Fahrroboter Prof. Dr.-Ing. Darius Burschka meinte, dass der gesetzliche Rahmen eigentlich sehr gut für die Entwicklung des automatisierten Fahrens ist. Es muss jetzt verbindlich organisiert werden, wie die Zuverlässigkeit der Fahrroboter gemessen wird. Das Prinzip gilt ja auch in der analogen Welt, der TÜV erklärt das Fahrzeug für sicher und mit der Führerscheinprüfung wird der Fahrer für sich erklärt. Auch beim automatisierten Fahren muss eine unabhängige Institution die Sicherheit des Fahrzeuges bescheinigen. Prof. Dr.-Ing. Darius Burschka zeigt auf den Konflikt hin, auch beim automatisierten Fahren wird es Fahrsituationen geben, mit denen das Fahrsystem überfordert, ist. Wenn ein Flugzeug auf der Autobahn landet, kann auch der Fahrroboter einen Unfall nicht vermeiden. Aber wie macht man die Entscheidungen des Fahrroboters für die unabhängige Prüforganisation transparent machen, sodass diese Fahrentscheidungen besser geprüft werden. Damit hätte die Öffentlichkeit auch mehr Vertrauen in die Etablierung des automatisierten Fahrens.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 172 Luise Müller-Hofstede Circulor (Batteriepass und Elektromobilität)

    Play Episode Listen Later May 15, 2022 46:02


    von Jürgen Vagt 12.05.22 Heute begrüßte ich Luise Müller-Hofstede von Circular bei den Zukunftsmobiltisten und Luise Müller-Hofstede verfügt schon über mehrere Jahre Erfahrungen in der Blockchain-Technologie. Seit ein paar Jahren wird die Blockchain-Technologie in einer Software bei Circulor verpackt und immer Kunden unter den Autohersteller greifen zu. Wir haben Anfang des Gespräches des über die Anwendungen der Blockchain-Technologie in der zukünftigen Mobilität gesprochen. Die Blockchain-Technologie gilt als kostengünstige, transparente und betrugssichere Lösung, um Transaktionen durchzuführen. Allein die Elektromobilität wird sehr viele mehr Abrechnungen und Transaktionen notwendig machen und hier könnte die Blockchain-Technologie eingesetzt werden. Batterien und die Lebensdauer Für die Batterien im Elektroauto und die damit verbundenen Nachhaltigkeitsprobleme entwickelt Cicular unter Luise Müller-Hofstede eine Lösung. Die Batterie im Elektroauto bringt einen CO2-Rucksack mit und die Batterie ist der wertvollste Teil im Elektroauto und nun stellt sich die Frage, wie man die Batterie am besten nutzt. Luise Müller-Hofstede hob hervor, dass beim Markthochlauf der Elektromobilität eine Gefahr besteht. Wenn immer mehr Elektroautos verkauft werden, dann könnten viele Batterien verschrottet werden und eine solche Entwicklung würde den Klimawandel beschleunigen. Elektromobilität leistet nur einen Beitrag zum Klimaschutz, wenn die Batterie möglichst lange genutzt werden kann und in einen erneuerbaren Kreislauf überführt wird. Hierfür bräuchte man aber ein allgemein akzeptiertes, betrugssicheres Dokument, welches die Leistungsdaten der Batterie erfasst und allen beteiligten Akteuren über die Lebensdauer und Qualität informiert. Deswegen hat der Bund in Form des Wirtschaftsministeriums den Batteriepass entwickelt und dieses Dokument basiert auf der Blockchain-Technologie. Luise Müller-Hofstede meint, dass jetzt erstmal die Grundlagen gelegt sind und in den nächsten Jahren wird das System mit dem Feedback der beteiligten Akteure verfeinert. Der Batteriepass hat viele Funktionen und man kann seine Funktionen mit dem TÜV-Zertifikat vergleichen und laut Luise Müller-Hofstede ist der Batteriepass der zentrale Baustein für das Batterie – Recycling, weil nur der Wert der einzelnen Batterie klar ist und einen definierten Wert hat, somit kann die Batterie im Recycling wieder nutzbar gemacht werden.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 171 Simon Hage (Der Spiegel) Deutsche Autoindustrie in der Aufholjagd

    Play Episode Listen Later Apr 28, 2022 40:59


    Von Jürgen Vagt 26.04.22 Wer mich unterstützen will oder eine individuelle Beratung über die Zukunft der Mobilität braucht, kann mich über Steady oder patreon unterstützen. Hier gibt es individuelle Videochats und ich gehe auf Ihre Themen an: https://steadyhq.com/de/juergenvagt/about oder über https://www.patreon.com/JuergenVagt Für Sie sind es ein paar Euro, für mich ist es eine wichtige Unterstützung und ein unabhängiger Podcast bleibt in der New Mobility erhalten. paypal.me/JuergenVagt Heute war der Autoredakteur des Spiegels Simon Hage https://www.spiegel.de/impressum/autor-b6611d4e-0001-0003-0000-000000001300 zu Gast in dieser Podcastreihe http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ und Simon Hage begleitet schon beim Manager Magazin und dann seit 2017 beim Spiegel die deutsche Autoindustrie. Simon Hage hat seit 2010 die Etablierung der Elektromobilität bei den deutschen und internationalen Herstellern begleitet. Noch vor ein paar Jahren haben Hersteller den elektrischen Antrieb stiefmütterlich begleitet und auch noch in der Gegenwart entwickelt man bei BMW eine Vielfalt an verschiedenen Antriebskonzepten. In der Fachwelt gilt es als ausgemacht, dass sich in PKW-Segment der batterie-elektrische Antrieb durchsetzen wird. Im Schwerlastbetrieb wird sich der Wasserstoffantrieb wohl noch einen Marktanteil sichern, aber bei PKWs ist Wasserstoff keine zentrale Option. Deutsche Autoindustrie am Abgrund Laut Simon Hage ist das Innovationsthema zu klein, um die Autoindustrie durchzuwirbeln. Auch wenn es viele Skeptiker in den Medien anders sehen, dann wird die Autoindustrie auch im elektromobilen Zeitalter eine Rolle spielen. Wenn man sich den durchschnittlichen Spiegelleser anschaut, dann dominieren noch Sorgen um die Reichweite und man überlegt sich in der Mittelschicht, ob die Reichweite und die Versorgung mit Ladesäulen schon stimmen. Gegenwärtig dominieren immer noch alte Sorgen, bislang hat sich die Mittelschicht noch nicht mit dem aktuellen Leistungsstand des elektromobilen Autoangebotes. Aber das zentrale Zukunftsthema in der automobilen Fachwelt ist das automatisierte Fahren, und in diesem Entwicklungsfeld sieht Simon Hage noch starke Defizite in der deutschen Autoindustrie. Bislang war die Softwareentwicklung keine Kompetenz der deutschen Autobauer und müssen die technologischen, deutschen Weltmarktführer Partner suchen, um die technologischen Herausforderungen zu meistern. Zudem findet Simon Hage, dass sich die deutschen Hersteller an Ihrem Geschäftsmodell als Produkthersteller halten. Bei der internationalen Konkurrenz sieht man schon sehr spannende Konzepte, wohingegen die deutschen Hersteller die Zukunft sehr konservativ angehen. Es ist aber das alte Dilemma von Innovatoren, denn wenn sich die tradierten Hersteller in Richtung der Mobilitätsdienstleister bewegen, dann vernichten Sie gleichzeitig Ihr altes und gut funktionierendes Geschäftsmodell.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 170 Prof. Dr. Frank Huber (Marketing in der New Mobility)

    Play Episode Listen Later Apr 24, 2022 40:00


    Von Jürgen Vagt 21.04.22 Heute ich hatte den Professor für Marketing Prof. Dr. Frank Huber zu Gast und wir spra-chen über die Kunden in der aktuellen Mobilität. Laut Prof. Dr. Frank Huber ist Elektromo-bilität zwar in aller Munde, aber der Marktanteil liegt immer noch bei mauen 1 % des Neu-wagenabsatzes und die Hersteller haben massive Fehler gemacht. Der Kunde braucht nur Informationen über den Wert der Batterie und die Reichweite der Ladung und die Verfügbarkeit der Ladestationen. Aber momentan werden die potenziellen Kunden mit vielen Informationen überschüttet und auch großen Autohersteller wie Volkswagen ist in der Kommunikation dieser Innovation viel zu komplex. Die Kunden beim Neuwagenkauf sind alt und eigentlich hat nur Mini eine jüngere Kundschaft und jetzt stellt sich die Frage, wie ältere Käufer von dieser Innovation begeistert. Für die deutschen Premium-Hersteller Audi, Daimler und BMW stellt sich die Herausforderung, das Premiumerlebnis ins elektromobile Zeitalter zu transformieren. Die ersten Hersteller machen sich auf den Weg, um die Zeit des Ladens mit sinnvollen Aktivitäten zu füllen und die Hersteller sollen ein passendes Kundenerlebnis für die Premiumkunden bieten. Autonomes Fahren und die Kunden Prof. Dr. Frank Huber hat ein Buch zum Thema autonomes Fahren geschrieben und Prof. Dr. Frank Huber erwartet auch einen Marktstart des autonomen Fahrens in den nächsten Jahren. Aber Prof. Dr. Frank Huber führt auch an, dass selbst die eigentlich Technologie-affinen US-Amerikaner dem autonomen Fahren kritisch gegenüber stehen. In Deutschland hat es das Thema schwerer und Prof. Dr. Frank Huber erwartet, dass der Markthochlauf beim ÖPNV anfängt. Die Automatisierung des Fahrens könnte die Kosten des ÖPNVs reduzieren und das Nutzererlebnis könnte sich für den Nutzer verbessern. Wenn Prof. Dr. Frank Huber eine Zukunftsversion für den automatisierten und autonomen ÖPNV entwickeln soll, dann sollte der Raum im Fahrzeug neu genutzt werden. Dem Kunden sollte ein ganzheitliches Angebot gemacht werden, weil der Durchschnittsbürger eine Menge Zeit pro Tag nutzlos auf den Pendelstrecken verbringt. Für Prof. Dr. Frank Huber ist es wichtig, den Kunden beim autonomen Fahren mitzudenken.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 169 Isabel Cademartori (SPD/Verkehrsausschuss im Bundestag)

    Play Episode Listen Later Apr 10, 2022 39:21


    Von Jürgen Vagt 06.04.22 Heute begrüßte ich Isabel Cademartori aus der SPD-Bundestagsfraktion und Isabel Cademartori ist seit 2021 Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages. Isabel Cade-martori legt Ihren Arbeitsschwerpunkt auf die Elektromobilität und trotz der Corona-Pandemie beginnt der Markthochlauf und nun arbeitete Isabel Cademartori an den Bau-stellen der Elektromobilität. Deutschland liegt beim Ladesäulenausbau hinter den Planungen, aber die Zielvorgaben sollten eingehalten werden, weil ein zentrales Hemmnis immer noch die deutsche Reichweitenangst ist. Also muss das Ausbautempo beschleunigt werden und natürlich spielt die Förderung noch eine Rolle. Gegenwärtig gibt es 9000 € und von dieser Förderung profitieren die vermögenden Klassen und Isabel Cademartori will auch nicht die Förderung bis zum Ende der Legislaturperiode garantieren. Jetzt wird der Hybrid aus der Förderung genommen, weil der Hybrid mit seinen beiden Motoren sehr schwer ist und viele Käufer nur die Förderung haben wollten. Autonomes Fahren im ÖPNV Isabel Cademartori ist noch skeptisch, was einen flächendeckenden Hochlauf von automatisierten Fahrzeugen angeht und Isabel Cademartori sieht insbesondere Potenziale im ländlichen Raum. Der öffentliche Nahverkehr ist im ländlichen Raum nicht rentabel und die Versorgung der Bürger ist trotzdem schlecht. Das automatisierte Fahren würde den Verkehr effizienter und kostengünstiger machen und könnte so eine Chance für den ländlichen Raum sein. Hier wird der Bund Projektförderungen starten und für eine Bundespolitikerin wie Isabel Cademartori ist es wichtig, dass der Bund nach Möglichkeit überall im Bundesgebiet gleichwertige Lebensbedingungen zu schaffen. Daher brauchen die Städte nicht noch mehr Innovationen, sondern es muss auch neue und bessere Mobilitätsmöglichkeiten auf dem Land geben. Laut Isabel Cademartori soll es bis zum Ende der Legislaturperiode eine Mobilitätsapp für Deutschland gehen und auch Isabel Cademartori ist von den 5 Apps für die Mobilität genervt, aber wie diese deutsche Mobilitätsapp politisch ausgestaltet werden soll, ist für Isabel Cademartori nicht klar. Es wäre möglich, ökologische und soziale Vorgaben durch den Gesetzgeber zu machen. Aber Isabel Cademartori will hier erst einmal die Entwicklungen in der Mobilitätswirtschaft abwarten.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 168 Dr. Matthias Ballweg SYSTEMIQ (Nachhaltigkeit in der Mobilität) .

    Play Episode Listen Later Mar 22, 2022 38:43


    Von Jürgen Vagt 21.03.22 Heute begrüßte ich Dr. Matthias Ballweg von dem Beratungsunternehmen SYSTEMIQ und wir sprachen eine dreiviertel Stunde über Nachhaltigkeit in der Mobilität. Zwar kommt seit 15 Jahren keine Politikerrede ohne den Begriff Nachhaltigkeit aus, aber was bedeutet der Begriff Nachhaltigkeit in der Mobilität. Das Schlagwort Dekarbonisierung greift zur kurz, aber die Elektromobilität entwickelt sich gut und auch in der Corona-Krise wurden mehr Elektroautos abgesetzt. Gegenwärtig arbeitet man in der Beratung an Themen wie den Batteriepass, auf dieses Dokument sollen die Leistungsparameter über die Batterie transparent gemacht werden. Wenn diese Voraussetzung geschaffen worden ist, dann kann man alten Batterien aus Elektroauto als Speicher in der Energiewende verwenden. Es gibt aber noch ein paar Baustellen auf dem Weg in die elektromobile Zukunft, aber in diesem Jahr 2022 wird es voraussichtlich schon automatisierte Fahrzeuge für die deutsche Öffentlichkeit geben. Dr. Matthias Ballweg hebt hervor, dass die Gefahr besteht, dass dieses günstige und automatisierte Fahren den Radverkehr verdrängt könnte. Politik und autonomes Fahren Daher wäre es laut Dr. Matthias Ballweg sinnvoll, wenn der Staat oder die betroffenen Kommunen sich regulierenden Bestimmungen überlegen. Aber der Markthochlauf der autonomen Fahrzeuge wird kommen und tendenziell können auch Fahrzeuge eingespart werden, weil der Verkehr mit automatisierten Fahrzeugen effizienter sein wird. Nun gilt es, die passenden Geschäftsmodelle zu entwickeln und das ist der Job von Unternehmensberatern. Wenn man den politischen Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung ernst nimmt, dann muss über eine Kreislaufwirtschaft im Fahrzeugbau nachdenken. Ein modernes Auto wiegt heute schnell 2 Tonnen und ein Truck kommt schnell aus 7 Tonnen und dieser Materialeinsatz erzeugt sehr viele klimaschädliche Gase. Heute wird schon recyceltes Plastik im Fahrzeugbau verwendet, aber diese Entwicklung muss sich noch massiv beschleunigen. Man kann laut Dr. Matthias Ballweg nicht einfach ein Nutzfahrzeugdenken in den Bau von Personenkraftwagen übertragen, denn Nutzfahrzeuge werden zwar traditionell auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt. Aber Pkws müssen eben auch emotional gedacht werden und die Autokäufer müssen überzeugt werden.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 167 Ragnhild Sørensen (Changing-Cites.org / Neue Ideen für Städte)

    Play Episode Listen Later Mar 21, 2022 32:50


    Von Jürgen Vagt 15.03.22 Heute begrüßte ich Ragnhild Sørensen von der Interessengruppe Changing-Cites.org bei den Zukunftsmobilisten und wir sprachen eine gepflegte halbe Stunde über die Verkehrswende. Bei Changing-Cites.org bündeln sich viele Menschen und Gruppen, um den Verkehr besser zu gestalten. Die Städte sind autogerecht und Changing-Cites.org will den Stadtverkehr menschengerechter machen. Radfahrer und ÖPNV-Nutzer müssen sich mit wenig Platz begnügen und dem Auto unterordnen. Die Mehrheitsverhältnisse stimmen auch nicht mehr, denn immer mehr Menschen fahren Rad und nutzen den ÖPNV in den Städten, aber den meisten Platz haben die Autofahrer. Ragnhild Sørensen kommt aus Dänemark und irgendwo sind die Skandinavier mit ihrem Stadtverkehr ein Vorbild. Der ÖPNV ist finanziell ausgestattet und es gibt mehr Platz für Radverkehr und Fußgänger. Hürden für Radfahrer Ragnhild Sørensen will diese Hürden runterreißen, aber die Infrastruktur ist ein zähes Thema. Ragnhild Sørensen berichtet aus Ihrer Beratung und da dauern Planungsverfahren 4 Jahre und es geht um 500 Meter Radverkehr. Verschiedene Paragrafen in den Verkehrsgesetzen sollen den Radfahrer schützen, aber dadurch werden die Planungszeiten sehr lang und es müssen sehr viele Experten gehört werden. Auf diese Planungsansprüche müssen sich auch die neuen Akteure wie Betreiber von autonomen Shuttles einstellen. Ragnhild Sørensen meint, das Thema müsste auch breiter aufgestellt werden, denn natürlich müssen Menschen in der Provinz ein Auto haben, weil das Leben in den Provinzstädten immer einfältiger wird. Die Innenstädte veröden, weil die jüngeren Menschen online einkaufen und das Freizeitangebot wird immer schlechter wird. So stellt sich die Frage, wie man die kleineren Städte lebenswerter macht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, man könnte Freizeitzentren in die Städte bauen oder Orte für soziale Teilhabe schaffen. Auch für Ragnhild Sørensen gibt die spannenden technologischen Optionen, aber das übergeordnete Ziel muss die Vermeidung von Verkehr sein. Wie kann man für Stadtbewohner die Notwendigkeit für einen motorisierten Individualverkehr reduziert werden. Auch die jetzigen Jahrgänge von Stadtplanern werden noch mit dem Leitbild einer autogerechten Stadt ausgebildet.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 166 Matthias Gastel (MdB-B90-Grüne/Verkehrsausschuss) Bahnpolitik in der New Mobility

    Play Episode Listen Later Feb 27, 2022 47:18


    Von Jürgen Vagt 27.02.22 Heute begrüßte ich Matthias Gastel bei den Zukunftsmobilisten und ich sprach mit dem grünen Bahnpolitiker über die Rolle der Bahn in der zukünftigen Mobilität. Im Rest der Mobilitätswirtschaft tut sich an vielen Ecken viel, einerseits wird das Auto immer mehr elektrifiziert und anderseits etabliert sich das autonome Fahren. Der ehemalige Staatskonzern tut sich schwerer, aber laut Matthias Gastel wird an einer Plattform gearbeitet, sodass der Bahnkunde bald bequem per App seine Wegstrecken organisieren kann und auch wenn sich den Bahnbetrieb anschaut, dann gibt es diverse Optionen, um die Bahn leistungsfähiger zu machen. Insbesondere bei der Güterlogistik ist der LKW erfolgreicher als die Bahn und Matthias Gastel will die Bahn zum zentralen Verkehrsträger in der Güterlogistik machen. Wenn man Matthias Gastel nach seiner Version für die Bahn in Deutschland fragt, dann sagt Matthias Gastel, dass die Bahn in der Schweiz und Österreich ein Vorbild sein sollte. Innovationen bei der Bahn Ich habe angemerkt, dass die Bahn in der Vergangenheit schon mit dem Flinkster ein interessantes Abo-Modell in der Mitte der 2010er Jahre aufgelegt. Auch Matthias Gastel ist mit der Innovationsbilanz der Bahn in Teilen zufrieden. Vielleicht hätte die Bahn hier und da einen längeren Atem haben sollen, aber ein grundlegendes Problem bleibt die Organisationsstruktur der Bahn, denn unter der Bahn kann man bis zu 600 Tochterunternehmen verstehen. Neben dem klassischen Personen – und Gütertransport ist die Bahn an diversen Transportunternehmen weltweit beteiligt. Grundsätzlich will Matthias Gastel die Bahnstrukturen verschlanken, aber auf die Frage, ob die Bahn nicht mehr experimentieren müsste, um in den großen Veränderungen der Mobilität am Ball zu bleiben, blieb Matthias Gastel ausweichend. Beispielsweise entwickeln die Autohersteller neue Fahrzeugkonzepte in neuen Unternehmensstrukturen und solche Veränderungen fallen dem ehemaligen Staatskonzern schwer. Insbesondere die letzte Meile in den Städten wird immer wichtiger, denn schon in den nächsten Jahren werden sich autonome Shuttle in den Städten tummeln. Welche Rolle die Bahn bei der Etablierung des autonomen Fahrens spielen wird, bleibt auch nach diesem Interview fraglich.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 165 Gabriele Semino (Hyperloop)

    Play Episode Listen Later Feb 27, 2022 35:31


    Von Jürgen Vagt 27.02.22 Heute begrüßte ich Gabriele Semino von der Technischen Universität München und Gabriele Semino betreut das Hyperloop-Projekt. Da man das Schienenkonzept Hyperloop noch nicht in der Realität sehen kann, hat Gabriele Semino das Konzept am Anfang des Interviews beschrieben. Der Hyperloop soll eine Alternative zum Flugzeug werden und die großen Metropolen mit einem Schienensystem verbinden und die Distanz zwischen München und Berlin kann in einer halben Stunde bewältigt werden. Wir als Deutschen kennen natürlich das Konzept des Transrapids und trotz der vollmundigen Ankündigungen ist der Erfolg sehr beschaulich. Allerdings fahren in Asien schon ein paar Transrapids und insbesondere in China wurde der Transrapid akzeptiert. Der Hyperloop ist aber auch technisch anders, denn das Konzept basiert auf einer Vakuum-Röhre, so sind die Reibungswiderstände miniert. Energieeffizienter und grüner Antrieb Dem Zeitgeist und den klimapolitischen Anforderungen entsprechend soll der Antrieb energieeffizient sein. Dieser Ansatz wird weltweit entwickelt, aber ich und Gabriele Semino haben mal das Hyperloop-Konzept in Deutschland in der New Mobility durchgespielt. Der Hyperlloop könnte hauptsächlich eine Alternative für den Luftverkehr und die Bahn werden. Wenn man sich die Investitionskosten und die Kosten der notwendigen Infrastruktur anschaut, dann ist die Zielgruppe der Reisende, der in einer halben Stunde von München nach Berlin will. Das Flugzeug hat im innereuropäischen und innerdeutschen Verkehr das Problem, dass die reine Reisezeit zwar kurz ist, aber man landet irgendwo am Stadtrand und muss mühselig mit dem Taxi und dem ÖPNV in die Stadt. Hier soll es mit dem Hyperloop anders werden, weil die Hyperloopstrecken in den Städten enden soll. Ähnlich wie die Bahn mit den Bahnhöfen, aber erstmal müssen auch die Schienensysteme aufgebaut werden. Neubauten von Infrastrukturen sind klimapolitisch schwierig, weil mit neuen Infrastrukturen auch neue CO₂-Emissionen einhergehen. Laut Gabriele Semino ist die Dynamik bei der Hyperloop-Technologie weltweit größer und vornehmlich das Projekt des britischen Unternehmers ist sehr vielversprechend. Es ist sehr plausibel anzunehmen, dass das Hyperloop-Konzept das Schicksal des Transrapids teilen wird und eine Karriere in Asien haben wird.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 164 Christoph Krachten (Wissenschaftsjournalist / Tesla)

    Play Episode Listen Later Feb 6, 2022 64:52


    Von Jürgen Vagt 12.01.22 Heute begrüßte ich Christoph Krachten bei den Zukunftsmobilisten und am Anfang des Gesprächs ging es um die innovative Vita von Christoph Krachten. Stolze 40 Jahre ist Christoph Krachten Journalist und seit 2009 hat Christoph Krachten einen eigenen YouTube Kanal, wo Christoph Krachten zuerst Prominenten-Interviews führt und dann Wissenschaftsjournalismus veröffentlicht hat. Bereits im Jahr 2000 war Christoph Krachten mit einem Elektroauto unterwegs, wenn man ein innovativer Vorreiter sein will, dann ging es auch mehr schlecht als recht mit der damaligen Technik. Bei Tesla hat man schon 2008 mit dem Tesla Roadster eine technische Weiterentwicklung präsentiert und die Entscheidung von Tesla, dass man Batterien aus dem bekannten Lap Tops nutzt, hat sich als zukunftsweisend erwiesen. Heute ist eben diese Lithium – Ionen Batterie Standard und heute im Winter 2022 hat Tesla einen großen Entwicklungsvorsprung gegenüber der etablierten Autoindustrie. Das gibt selbst die etablierte Autoindustrie zu, aber laut Christoph Krachten hat die Autoindustrie massiv aufgeholt. Ein Mittelschichtsleben mit dem Elektroauto Seit 2 Jahren fährt Christoph Krachten Model S mit einem journalistischen Blick und einerseits ist Christoph Krachten von dem Erlebnis: Elektroauto begeistert, das Drehmoment ist da, wo man es als Autofahrer braucht und die Wartungskosten sind viel geringer. Die Qualitätsanmutung von Tesla ist bei einer kritischen deutschen Betrachtung unterer Durchschnitt, aber die Innovationskraft und den Komfort beim Laden sind klare und deutliche Argumente für Tesla laut Christoph Krachten. Die Industrie hat nachgeholt und tendenziell zieht die Autoindustrie nach, aber noch in den Modelljahrgängen 2017 und 2018 waren der Elektroautos der konventionellen Autoindustrie noch umgebaute Verbrenner und die Fahrleistungen waren schlecht. Tesla hat sich immer auf den Elektroantrieb und war lange ein Start-up mit agilen Prozessen und die Autoindustrie insbesondere in Deutschland hat sehr bürokratische Strukturen. Weder ich noch Christoph Krachten wollen uns an der Spekulation beteiligen, ob die konventionelle Autoindustrie den Weg in das elektromobile Zeitalter schafft? Aber jetzt kommen auch noch die chinesischen Start-ups ohne ein belastendes fossiles Erbe, aber mit agilen Strukturen und einem klaren Fokus auf konkurrenzfähige Elektroautos.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 161 Constantin Gall (Ernst & Young / New Mobility)

    Play Episode Listen Later Feb 4, 2022 33:31


    Von Jürgen Vagt 18.01.22 Heute begrüßte ich Constantin Gall von Ernst und Young und es gab ein Big Picture über die Zukunftsthemen der Mobilität. Die Antriebsdebatte ist ein Dauerbrenner und am Anfang des Interviews ging um die Frage, ob E-Fuels doch noch eine Chance haben. Laut Constantin Gall gibt es hier und da mal einen Modellversuch mit E-Fuels, aber was die Forschungsetats in der Automotive-Welt angeht, fast überall wird ein Schwerpunkt auf batterie-elektrische Antriebe gelegt. In der Politik wird zwar noch das Mantra der Technologieoffenheit heruntergebetet, aber bei den Herstellern ist die Festlegung auf batterie-elektrische Antriebe gefallen. Warum kommt die Elektromobilität nicht voran? Seit 2 -3 Jahren gibt es ein batterie-elektrisches Angebot gerade bei hochpreisigen Fahrzeugen. Eigentlich ist es logisch, dass Innovationen in der Autoindustrie in der Oberklasse eingeführt werden, weil die Technik nicht etabliert ist und sehr teuer für den Hersteller ist. In den nächsten Jahren müssen die Hersteller die bestehende Technik in mehr Produktvarianten und auch die massentauglichen Fahrzeugklassen unterbringen. Für die Hersteller bleibt es schwierig, denn eigentlich kauft nur die Generation 50 plus Neufahrzeuge und diese sind zögerlich. Die jungen Großstädter finden Elektroautos gut, aber wollen tendenziell kein eigenes Auto. Ladeinfrastruktur für Elektroautos klemmt Das fehlende Tempo des Ladesäulenausbaus ist weiterer Dauerbrenner in der Fachwelt und laut Constantin Gall liegt der Fehler in der kleinteiligen Genehmigungs- und Förder-maßnahmen. Geld war eigentlich immer da, nur das Abrufen der Fördermaßnahmen ist sehr bürokratisch und dauert daher sehr lange. Hier klemmt der Hochlauf des Elektroautos und laut Constantin Gall hindert diese schlechte Versorgung mit Ladestrom den flächendeckenden Absatz von elektrischen Fahrzeugen. Für Constantin Gall ist es auch wahrscheinlich, dass man in Deutschland die ersten öffentlichen Versuche mit autonomen Fahrzeugen sehen wird. Das gilt einerseits für den Personenverkehr, aber gerade die Tourenprofile in der Güterlogistik passen sehr gut zum autonomen Fahren. Jetzt ist die Frage, wie sich der rechtliche Rahmen weiterentwickeln muss und laut Constantin Gall wird es wahrscheinlich scheibchenweise vonstattengehen. Von den kleineren Projekten geht es in Richtung eines bundesweiten Gesetzes.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 162 Marc Schindler (ottobahn) (On-Demand Seilbahnen im Nahverkehr)

    Play Episode Listen Later Jan 31, 2022 34:34


    von Jürgen Vagt 25.01.22 Heute begrüßte ich Marc Schindler bei den Zukunftsmobilisten und wir sprachen eine knappe Stunde über die ottobahn. Marc Schindler wehrt sich gegen die Zuschreibung, dass die ottobahn eine Seilbahn sei, laut Marc Schindler ist die ottobahn ein On-Demand Shuttle-System. Die ottobahn soll viel smarter und damit individueller als die Schwebebahn in Wuppertal sein, aber die Parallele ist eben, dass sich beide Konzepte mindestens 5 Meter über dem Boden fortbewegen. Die Schwebebahn fährt seit 120 Jahren, aber die ottobahn soll eben platzsparend und smart den Nahverkehr organisieren. Am Anfang des Gespräches hat Marc Schindler die zentralen Eckpunkte der ottobahn erklärt und im März 2022 soll eine Teststrecke mit einem Kilometer in der Nähe von München aufgebaut werden. Schon in den Jahren soll die ersten richtigen Projekte umgesetzt werden, weil sonst die Investoren Einnahmen sehen wollen. Europäische Großstädte als Zielkunden Gegenwärtig kommt die Resonanz überwiegend aus Europa und daher ist es wahrscheinlich, dass die ersten Projekte in Deutschland umgesetzt werden. Die Mietpreissteigerungen und die Zunahme der Onlinebestellerei machen neue platzsparende Transportkonzepte für Großstädter und Verkehrspolitiker sehr attraktiv und die ottobahn kommt mit wenig Platz aus. Ein Bus-Feeling wird es nicht geben, weil die Passagiere nur in Einzelkabinen und in Vierer-Abteilen fahren werden, das Ambiente soll auch nicht an den ÖPNV, sondern an die eigene Wohnung erinnern. Strategisch ist auch der Transport über lange Distanzen mit Geschwindigkeiten von 250 km/h geplant und die Technik könnte es auch. Interessant wäre auch die Verknüpfung mit der Güterlogistik, weil der Passagier seine Bestellungen gleich bei der ottobahn mitnehmen kann. In der New Mobility zeichnet sich auch ab, dass immer modularer gedacht wird. Die ottobahn könnte auch Paketlieferungen in den Stadtkern bringen und so den Lieferverkehr verringern. Im Verkehr gibt es Hub - zu Hubverkehre, ein Lkw bringt online bestellte Pakete aus einem großen Verteilzentrum in die Stadt. Dort werden die Pakete auf kleinere Fahrzeuge verteilt und dann werden die einzelnen Lieferungen an den Kunden in der Stadt gebracht.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 161 Steffen Szeidl (Vorstand Drees & Sommer / Mobilität in Städten)

    Play Episode Listen Later Jan 23, 2022 42:46


    Von Jürgen Vagt 20.01.22 Heute begrüßte ich Steffen Szeidl einen Vorstand von Drees und Sommer ein Beratungsunternehmen für die Bau – und Immobilienwirtschaft und am Anfang haben wir den Begriff Smart City definiert. Laut Steffen Szeidl ist die Digitalisierung kein Selbstzweck, sondern soll die knappen Flächen in den Städten vergrößern. Das Smarter-Werden der Mobilität in den Städten könnte den Verkehr intelligenter machen, sodass mit weniger Fahrzeugen und weniger Parkflächen die gleichen Bewegungskilometer absolviert werden könnten. Der Klimawandel wird dafür sorgen, dass mehr Grün in die Innenstädte kommen muss, weil der Klimawandel die Städte aufheizen wird. In der Gegenwart des Jahres 2022 fehlen insbesondere in deutschen Städten Bauflächen, wenn der Verkehr weniger innenstädtische Flächen beanspruchen würde, könnte mehr gebaut werden. Aber Steffen Szeidl findet auch das alte Konzept der kurzen Wege wichtig, in Paris ist dieser Ansatz schon bei der dortigen Bürgermeisterin angekommen. In Zukunft soll man und frau als Bewohner von Paris den Alltag innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder per Rad bewältigt werden können. Güterlogistik und nachhaltige Mobilität Der Fokus liegt wenigstens in dieser Podcastreihe auf Hochtechnologie, aber auch Seilbahnen und Rolltreppen können einen Beitrag zur Lösung der Mobilitätsprobleme von Städten leisten. Aber der Trend zum Online-Shopping sorgt in den letzten Jahren für einen Anstieg des Güterverkehrs und auch hier braucht man innovative Lösungen, Steffen Szeidl meint, dass unterirdische Röhrensysteme die Güterlogistik verbessern würden. Hier sind keine neuen U-Bahnen gemeint, sondern kleine Röhren mit einem Durchmesser von einem Meter, wo die Onlinebestellungen gebündelt von einem Großlager in die Stadt gebracht werden. Steffen Szeidl ist mit seinem Unternehmen schon den Weg in die Zukunft der Mobilität gegangen. Früher ging es um den klassischen Firmenwagen, aber in den letzten Jahren wurden Mobilitätsbausteine eingeführt. In diesem Fuhrparksystem wird eine CO₂-Reduktion belohnt und in manchen Großstädten können die Mitarbeiter komplett auf das Auto verzichten. Immobilienbesitzer sollten darauf achten, dass Ihre Immobilien und insbesondere die Gewerbeimmobilien auch mit nachhaltiger Mobilität gut erreichbar sind.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 160 Margret Hucko (Manager Magazin/ New Mobility)

    Play Episode Listen Later Jan 23, 2022 41:07


    Von Jürgen Vagt 19.01.22 Heute begrüßte ich die lang gediente Automobiljournalistin Margret Hucko und wir spra-chen über die Zukunftsthemen der Automobilindustrie. Margret Hucko fing an für die Autobild zuschreiben und war lange beim Spiegel auch als Teamleiterin und jetzt begleitet Margret Hucko die Autoindustrie beim Manager Magazin. In den 2000er Jahren taucht das Thema Elektromobilität auf und die deutschen Automobilvorstände waren der Meinung, dass die batterie-elektrische keine Zukunft hat und hier hat sich die deutsche Automobilwelt geirrt. Margret Hucko erinnert sich noch gut an den Tesla Roadster aus dem Jahr 2008 und war von diesem Fahrzeug begeistert. Jetzt, knapp 14 Jahre später, ist das Geschichte und die konventionelle Autoindustrie und eben auch die deutsche Autoindustrie ist im Wandel hin zur elektromobilen Zukunft. Margret Hucko will sich nicht genau festlegen, aber so in ungefähr in der Mitte der 2010er Jahre kam die deutsche Autoindustrie die Wende. Auch wenn man sich die Entwicklungszyklen von ca. 6 – 7 Jahren bedenkt, dann erklären sich die vielen neuen elektrischen Modelle auf eigenständigen Plattformen der Modelljahrgänge 2018/2019/2020 aus diesem Schwenk. Dauerbrennerthema: Das Elektroauto laden Das Wort Reichweitenangst wird eigentlich nur der deutschen Sprache verwendet und die Psychologie spielt auch beim elektrischen Fahren eine große Rolle. Real ist die immer noch die fehlende Ladeinfrastruktur und stellt für Elektroautobesitzer auch im Jahr 2022 ein echtes Hemmnis dar. Zwar hat auch Margret Hucko schon eine Urlaubsreise mit einem Elektroauto gemacht, aber das Laden ist auch in deutschen Großstädten ist immer noch schwierig. Laut Margret Hucko haben die deutschen Autohersteller das Ökosystem um das elektrische Fahren zu wenig mitgedacht, aber die Qualität ist bei den deutschen Elektroautos besser als bei Tesla. Wenn es um das Thema autonomen Autofahrens geht, erinnert sich Margret Hucko noch an die vollmundigen Versprechungen auf diversen Managementkonferenzen in den 2010er Jahren und die versprochenen Zielmarken sind gerissen worden. Eine Prognose über das hochgradig automatisierte oder autonome Fahren möchte Margret Hucko nicht aufstellen, bei Prognosen über dieses Technologiefeld haben sich schon ganz andere Branchenkenner verrannt.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 159 Nils Heller (Digitalverband Bitkom / New Mobility)

    Play Episode Listen Later Jan 20, 2022 41:38


    von Jürgen Vagt 16.01.22 Heute begrüßte ich Nils Heller vom Digitalverband Bitkom und wir sprachen schwerpunktmäßig über das automatisierte Fahren. Es pfeifen ja schon die Spatzen von den Dächern, aber der Ver-kehr wird immer digitaler und der moderne Neuwagen hat schon viel Automatisierungstechnik. Die Entwicklung zu voll autonomem Auto ist schleichend, denn schon seit Jahren werden viele Fahraktionen mittels automatisierter und digitaler Helfer durchgeführt. Aber in den letzten Jahren geht es immer mehr in Richtung des automati-sierten Fahrens und im Jahr 2022 hat der Gesetzgeber den rechtlichen Rahmen für das automati-sierte Fahren geschaffen. Deutschland hat den rechtlichen Rahmen sehr weit gefasst und weltweit gibt laut Nils Heller keine anderes Land, welches einen so förderlichen Rahmen für das volle und hochgradig automatisierte Fahren hat. Laut Nils Heller könnten schon im Jahr 2022 in Deutschland die viel beschriebenen Roboter-Shuttle im Nahverkehr herumfahren. Modellprojekte für das automatisierte Fahren Seit der Mitte der 2010er Jahre gibt und gab es viele Modellprojekte in Deutschland und Europa, in den USA gibt es durch Waymo als Google Tochter schon seit Herbst 2021 öffentliches Angebot. Bewohner und Touristen können per App einen Shuttle rufen und dann die Fahrt absolvieren. Wahrscheinlich gibt es diesen Level von automatisiertem Fahren in Deutschland schon in diesem Jahr auch in Deutschland. Wenn man weiter denkt, dann stellt sich die Frage, wann es eine oder mehrere Plattformen die Mobilität in Deutschland organisieren. Man kann als Tenor vieler Politi-keraussagen auch in dieser Podcastreihe feststellen, dass man in Deutschland kein digitales Mo-nopol in Deutschland haben will. Die Logik der Digitalisierung macht es möglich und wahrscheinlich, dass sich ein großes Monopol bildet, welches dann die Verkehrsdaten besitzt. Laut Nils Heller ar-beitet Bitkom auch an der Frage, wie die bestehende soziale Ausgestaltung des Verkehrs in den digitalen Raum übertragen kann. In den nächsten Jahren wird es die Frage, wie das Schülerticket oder das Seniorenticket in den digitalen, appbasierten Verkehr übertragen wird.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 158 Martin Schmitz (Verband der Verkehrsunternehmen)

    Play Episode Listen Later Jan 20, 2022 39:11


    Von Jürgen Vagt 13.01.22 Heute begrüßte ich Martin Schmitz vom Verband der Verkehrsunternehmen und wir sprachen am Anfang über den Verband der Verkehrsunternehmen. In diesem Verband sind die etablierten Platzhirsche in der Mobilitätsindustrie vertreten und da gibt es die landeseigenen und kommunalen Verkehrsunternehmen. Seit ein paar Jahren gibt es natürlich ein paar neue Akteure, da wären zum Beispiel die neuen Sharing-Anbieter. Diese neuen Anbieter sind im New-Mobility Forum gebündelt. In der Gegenwart des Winters 2022 verstärkt sich die Tendenz, dass in der näheren oder weiteren Zukunft eine Mobilitätsapp für Gesamtdeutschland geben soll. Die Kunden und insbesondere die Jüngeren wollen sich mittels einer App fortbewegen. Gegenwärtig gibt es schon die ersten regionalen Angebote und man arbeitet an der Verbindung dieser Angebote. Dieses Thema kann man auch im Interview mit Dr. Nadja Well in dieser Podcastreihe vertiefen. Gegenwärtig ist das Problem, die deutsche Kleinstaaterei, denn die Übergänge zwischen den einzelnen Betreibergebieten und den damit verbundenen Tarifen müssen erst entwickelt werden. 2024 on-Demand Shuttle in Deutschland Diese Überschrift ist meine Spekulation und eben nicht die Aussage von Martin Schmitz, aber es könnte es plausibles Szenario sein, falls die Hersteller diese on-Demand Shuttle rechtzeitig fertigen und auf die Straße bringen. Man hat in den 2010er Jahren unangenehme Erfahrungen gemacht, es hat sehr lange gedauert bis batterie-elektrischen Busse auf den Markt kommen sind. Aber eine eigenständige Produktion, wie sie die Post beim Streetscooter aufgebaut hat, wird es durch die Verkehrsunternehmen nicht geben. Aber man überlegt auf der Verbandsebene, wie die neue Mobilität in den Großstädten organisiert wird. Wenn Pendler in Großstädte nicht mehr an starre Fahrpläne halten muss, dann könnte es neue Geschäftsmodelle geben, aber das ist noch Zukunftsmusik. Mit der Etablierung des automatisierten Fahrens ist eben auch die Hoffnung verbunden, dass die Mobilität auf dem Land kostengünstiger und besser wird. Aber laut Martin Schmitz zögern die Hersteller, die passenden Konzepte auf die Straßen zu bringen, weil der Landstraßenverkehr eine hohe Gefährdung und eine vergleichsweise hohe Komplexität, die Entwicklung fokussiert sich auf den Stadtverkehr.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 157 Dr. Adrian Zlocki (Fahrerassistenzsystem-Entwickler / fka Gmbh)

    Play Episode Listen Later Jan 4, 2022 51:19


    Von Jürgen Vagt 21.12.21 Heute begrüßte ich Dr. Adrian Zlocki bei den Zukunftsmobilisten und wir sprachen eine gepflegte Stunde über das automatisierte Fahren und der studierte Maschinenbauer be-schäftigte sich schon im Studium mit der Fahrzeugtechnik. So wie deutschen Herstellern üblich beschäftige sich Dr. Adrian Zlocki mit Fahrerassistenzsystemen und in den letzten Jahren haben die Autokäufer auch diese Technologien nachgefragt. Am Anfang des Gespräches zeigt Dr. Adrian Zlocki die geschichtlichen Linien auf, weil es schon in den 1930er Jahren es die ersten Versionen über das automatisierte Fahren gab und selbst in den 1980er Jahren gab es die ersten Feldversuche in der deutschen Automobilindustrie. In der 2010er Jahren wurde die Mikroelektronik immer günstiger und es wurden massen-weise Kameras in Smartphones und Lap Tops verkauft. Genau diese Technik wird auch beim automatisierten Fahren eingesetzt, und weil die Technik so günstig geworden ist, hat das Thema in den 2010er eine massive Dynamik gewonnen. Level 3 bei Serienfahrzeugen Schon 2020 zeigte Daimler in seiner Oberklasse die Level 3 Technik und man kann wohl erwarten, dass dieser Stand des automatisierten Fahrens sich in den 10 bis 20 Jahren im gesamten Fahrzeugangebot verbreitet. Diese Entwicklung passt auch zu den Bedürfnis-sen der Autokäufer, schon seit 20 Jahren verkaufen sich die einfachen und weniger differenzierten Fahrerassistenzsysteme bei den Autokäufern sehr gut. Laut Dr. Adrian Zlocki wird also auch die technische Weiterentwicklung bei den Käufern gut angekommen. Aber neben den Privat-Pkws gibt es natürlich auch noch den öffentlichen Nahverkehr und hier müssen keine Autokäufer überzeugt werden, sondern man kann einfach per Dienstanweisung das automatisierte Fahren verordnen. Dr. Adrian Zlocki blickt in die USA und natürlich sind die Versuche und Projekte in Phönix (Arizona) und San Francisco der Google-Tochter Waymo beeindruckend, aber man wird laut Dr. Adrian Zlocki wird man schon in den nächsten Jahren diese Projekte auch in Deutschland und in Europa sehen. Eine ganze Stadt und ein Teil einer Stadt kann mit hochgradig automatisierten Fahrzeugen bedient werden, die Technik und auch der Rechtsrahmen würde dies ermöglichen.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 156 Ralf Diemer (E-Fuels für Europa)

    Play Episode Listen Later Dec 17, 2021 41:28


    von Jürgen Vagt 14.12.21 Heute begrüßte ich Ralf Diemer von der E-Fuels Alliance und Ralf Diemer will den notwendigen politischen-rechtlichen Rahmen schaffen, damit E-Fuels den Markthochlauf in Europa erleben können. Am Anfang des Interviews haben erstmal den Begriff E-Fuels geklärt und Ralf Diemer stellte klar, dass man unter den Begriff E-Fuels diverse Kraftstoffe versteht. Unter E-Fuels versteht man auch die modernsten Biokraftstoffe. Schon in den 2000er Jahren gab es eine Dynamik im Themenfeld der Biokraftstoffe, aber diese Entwicklung endet in einer Teller oder Tank Debatte. Wenn man in großen Mengen Kraftstoffe aus Energiepflanzen gewinnt, werden Nahrungsmittel teurer. Bei den modernen Biokraftstoffen wird der Kraftstoff aus Biomasse gewonnen und damit ist dieser negativer Effekt der Biokraftstoffe kleiner. Wie wird Wasserstoff produziert? Aber seit den Entscheidungen der Europäische Kommission im Jahr 2020 kommt eine spannende Dynamik in das Wasserstoffthema. Wasserstoff kann klimafreundlich produziert werden, allerdings kann Wasserstoff auch aus fossilen Energien gewonnen werden und dann steigen die CO₂-Emissionen. Die Produktionslogik der E-Fuels wäre laut Ralf Diemer so, dass in sonnen – und windreichen Regionen erneuerbar Strom gewonnen und Wasserstoff erzeugt wird, dieser Wasserstoff wird dann in einer Raffinerie zu synthetischen Kraftstoff verarbeitet und mittels Tankschiff oder Pipeline zu den Absatzmärkten gebracht. Dieses synthetische Benzin könnte dann über die bestehenden Tankstellen vertankt werden. Aber jetzt im Winter 2021 gibt es nur ein paar kleine Tests und Feldversuche, sodass heute ein Liter synthetisches Benzin 3,5 € kostet. Gegenwärtig ist die Technik noch nicht so effizient wie der batterie- elektrische Antrieb und eine industrielle Produktion gibt es im Jahr 2021 auch nicht. Ralf Diemer will den politischen Rahmen festlegen und bislang will der europäische Gesetzgeber, dass das Auto keine Emissionen erzeugt. Damit sind die E-Fuels im auch steuerlich nachteilig, obwohl E-Fuels klimafreundlich sind. Die Europäische Kommission und der niederländische EU-Kommissar Frans Timmermanns legte im Jahr 2020 ein entsprechendes Programm auf und nun ist die neue Ampelregierung am Zug und muss entscheiden, ob und welche Rolle die E-Fuels in der ökologischen Transformation spielen soll.

    Die Zukunftsmobilisten: Nr. 155 Wolfgang Kerler (1E9/Medien und New Mobility)

    Play Episode Listen Later Dec 16, 2021 37:11


    von Jürgen Vagt 14.12.21 Heute begrüßte ich Wolfgang Kerler von dem Online-Magazin 1E9 und nach einer illustren Karriere in den Medien begleitet Wolfgang Kerler verschiedene Innovationsthemen in diesem Online Magazin. Am Anfang des Gespräches schildert Wolfgang Kerler, wie sich die Elektromobilität etabliert hat. Jetzt im Winter 2021 ist das Elektroauto etabliert und die Großserienhersteller bringen in einer schönen Regelmäßigkeit neue Elektro-Fahrzeuge auf den Markt. Laut Wolfgang Kerler gibt es zwar schon eine spannende deutsche und europäische Start-ups, aber sowohl in den USA als auch in China gibt es viel mehr Risikokapital. Selbst Tesla fing mal als Start-up an und treibt heute die Autoindustrie vor sich her. Aber Wolfgang Kerler war auf der diesjährigen IAA und sieht nur wenige Innovationen, denn eigentlich werden nur die konventionellen Verbrennerautos in die elektromobile Zeit übertragen. Energieeffizienz bei Elektroautos Eigentlich müssten die neuen und innovativen Elektroautos kleiner und windschlüpfiger werden, aber insbesondere die konventionelle Autoindustrie baut eigentlich nur die gut verkäuflichen SUVs mit einem Elektroantrieb. Die wirklichen Potenziale des elektrischen Antriebes nutzen nur wenige Hersteller, aber wohl auch, weil die Kunden einen langsamen Umstieg ins elektromobile Zeitalter wollen. Alles wird digital und laut Wolfgang Kerler wird das Auto immer digital vernetzter und jetzt stellt sich die Frage, wie diese Verkehrsdaten organisiert sein sollen. Wolfgang Kerler stellt sich eine Open-Source Lösung vor, wo alle Betreiber und Anbieter ihre Daten hochladen und man könnte dann die Effizienz steigern und die C02 Emissionen senken. Jetzt ist aber die Politik am Zug und müsste von jedem neuen Anbieter verlangen, dass die Mobilitätsdaten in eine öffentliche Plattform eingespeist wird. Dann könnten neue Anbieter mittels offener Schnittstellen neue Apps bzw. neue Anwendungen entwickeln. Wenn diese Voraussetzung erfüllt worden ist, dann könnte der Verkehr in den Großstädten effizienter werden. Die Stadtbewohner können dann langsam, aber sicher in der Version einer menschengerechten Stadt leben. In der 1950er Jahren sollte die Stadt autogerecht werden und nun können die Städteplaner mit den digitalen Möglichkeiten, diese Entwicklung in eine andere Richtung schieben.