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Der Professor für nachhaltige Energiesysteme an der Hochschule Flensburg berichtet aus seinen reichen Praxiserfahrungen, wo die Energiewende noch stottert. Mit seinen Studierenden setzt er auf Besuche vor Ort, statt Vorlesungen im Hörsaal. Claus Hartmann plädiert vor allem für den Einsatz von Strom, weil der am nachhaltigsten erzeugbar ist. Er versucht auch als Berater und Coach für Stadtwerke, Menschen von der Energiewende begeistern. Die Technik ist größtenteils entwickelt, es komme nun darauf an, sie zu einem funktionierenden System zu verknüpfen. Das versucht der nebenberufliche Landwirt auch auf seinem Hof in Rendsburg, wo die Solaranlage mit Speicher und Elektroauto abgestimmt läuft, leider nur bis zum nächsten Softwareupdate.
Die Energiewende ist längst kein fernes Zukunftsprojekt mehr – sie passiert jetzt. In dieser Solo-Folge nehme ich dich mit in meine persönliche Buchbesprechung von Tim Meyers „Strom“. Mit viel Neugier, einer Prise Leidenschaft und dem Blick aus der Praxis spreche ich über zentrale Erkenntnisse: Warum erneuerbare Energien schneller wachsen als jede Energieform zuvor, wie Lernkurven Preise massiv drücken und weshalb einfache Technologien wie PV oder Batterien echte Gamechanger sind. Wir schauen auf Speicherlösungen, flexible Strommärkte und die zunehmende Sektorenkopplung – ein echtes „Wimmelbild“ der Energiewirtschaft. Außerdem diskutieren wir, warum Atomkraft immer schlechter ins zukünftige Energiesystem passt und welche inspirierenden Beispiele Länder wie Pakistan, Uruguay oder Großbritannien liefern. Wenn dich interessiert, wie Stromsysteme, Mobilität und Wärme zusammenwachsen – und was das für Unternehmen, Stadtwerke und Entscheider bedeutet – dann ist diese Folge genau für dich. Und sag gern Bescheid: Sollen wir den Autor noch einmal in den Podcast holen?
Der Druck auf die Städte wächst, gebaut wird künftig vor allem im Bestand. Die Devise lautet: Umnutzung statt Neubau. Doch zwischen Anspruch und Genehmigungspraxis liegt ein System aus Vorschriften und Einzelinteressen. Brandschutz trifft auf Denkmalschutz, Lärmschutz auf Nutzungsmischung und Projekte geraten ins Stocken. Gerade die Umwandlung von Büro zu Wohnen zeigt, wie eng Regulatorik ausgelegt wird, obwohl Substanz und Flächen vorhanden sind. Wenn künftig weniger auf der grünen Wiese und mehr im Bestand entwickelt wird, entscheidet sich hier, ob Transformation gelingt. Hinzu kommt die Energiefrage: Quartiere sind nur dann zukunftsfähig, wenn Erzeugung und Verbrauch gemeinsam gedacht werden – und Immobilien- sowie Energiewirtschaft enger kooperieren. Ein Gespräch über Zielkonflikte, über selbst gesetzte Hürden und darüber, was sich ändern muss, damit „Bauen der Zukunft“ mehr wird als ein Schlagwort.
Neue Produkte entwickeln – klingt leicht, zieht sich in vielen EVU aber wie Kaugummi. Ideen entstehen im stillen Kämmerlein, Entscheidungen kommen zu spät, und der Vertrieb erfährt vom MVP oft erst, wenn er es verkaufen soll. Das Ergebnis: viel Aufwand, wenig Absatz – und jede Menge Frust. In dieser Folge zeigt Michael Stiller Dir, wie Du genau das drehst. Er geht den realistischen Pfad entlang: Vom echten Kundenproblem hin zu einer klaren Go‑/No‑Go‑Entscheidung. Ohne Theater, ohne Over-Engineering, ohne Meeting‑Marathon. Du erfährst: - warum Hypothesen nicht im Meetingraum entstehen dürfen - wie du in 5–8 Wochen zu einer belastbaren Entscheidung kommst - weshalb Fokus (eine Hypothese!) mehr bringt als jede Feature‑Liste - wie du mit schlanken Tests in 20 Minuten echte Signale bekommst - und warum „bewusst nicht bauen“ ein Erfolgsfaktor ist – kein Scheitern Wenn du Produkte verantwortest, Innovationen steuerst oder in der Branche einfach schneller zu besseren Entscheidungen kommen willst, ist diese Folge für dich. Und wenn du dafür mal ein Sparring möchtest, dann buch dir einfach einen Termin mit Michael: https://bit.ly/Kennenlernen-mit-Dr-Stiller Dr. Michael Stiller hat an der RWTH Aachen am Lehrstuhl für Unternehmenspolitik und Marketing promoviert. Nach Stationen in der Beratung (u. a. Marketing Partners, Simon Kucher) ist er aktuell Geschäftsführer von effektweit, einer Unternehmensberatung für Strategie, Marketing und Vertrieb. Dr. Michael Stiller lebt und arbeitet in Köln.
Im heutigen Interview in der Energiezone hat Ilan Jochen Schwill, den Gründer und CEO von SpotMyEnergy, eingeladen. Jochen hat eine bemerkenswerte Karriere in der deutschen Energiebranche und spielt eine zentrale Rolle in der Energiewende des Landes. Bevor er SpotMyEnergy gründete, war er Mitbegründer von Next Kraftwerke, wo er das Konzept des virtuellen Kraftwerks maßgeblich mitentwickelt hat. Dieses Unternehmen wurde erfolgreich verkauft, was Jochen die Möglichkeit gab, eine neue Herausforderung zu suchen. Mit SpotMyEnergy fokussiert er sich nun auf die digitale Infrastruktur für intelligente Stromzähler (Smart Meter), die eine Schlüsseltechnologie für die Energieversorgung der Zukunft darstellen. Das Gespräch beginnt mit einem Überblick über die Herausforderungen und Chancen des Smart Meter Rollouts in Deutschland. Jochen erklärt, dass der derzeitige Fortschritt hinter den Erwartungen zurückbleibt, da die Penetration von Smart Metern unter 4% liegt. Trotz der Bedeutung dieser Technologie für dynamische Tarife und netzdienliche Steuerung herrscht eine gewisse Frustration über das mangelnde Tempo, welches hier an den Tag gelegt wird. Zudem wurde diskutiert, wie ein profitables Geschäftsmodell in einem stark regulierten Markt aufgebaut werden kann und warum der Messstellenbetrieb lukrativer sein kann, als es auf den ersten Blick scheint. Weiterhin thematisierten Ilan und Jochen die technischen und regulatorischen Fragen bezüglich der Interoperabilität von Smart Metern und deren Integration in die bestehenden Energiesysteme. Jochen hob hervor, dass es in Deutschland an einem klaren Verständnis darüber fehlt, wie flexible Energieverbraucher wie Wärmepumpen und Elektroautos effizient integriert werden können. Hierbei sei die Interoperabilität der verschiedenen Systeme entscheidend, um den maximalen Nutzen aus der bestehenden Infrastruktur zu ziehen. Ein wesentlicher Teil des Gesprächs befasste sich mit der kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde von SpotMyEnergy, die mit 60 Millionen Euro bemessen wurde. Jochen erläuterte, dass diese Mittel hauptsächlich für den Smart Meter Rollout verwendet werden, um notwendige Hardware anzuschaffen und die umfangreiche Infrastruktur aufzubauen, die für die Integration von intelligenten Messsystemen erforderlich ist. Ein Kritikpunkt, den Jochen anbrachte, war, dass die deutsche Regulierung den Fortschritt hemmt, insbesondere im Hinblick auf innovationsfreundliche Ansätze, die andere Länder bereits erfolgreich implementiert haben. Der Austausch beleuchtete auch die Rolle von KI und Datenanalyse in der Energiewirtschaft. Jochen äußerte die Hoffnung, dass in den kommenden fünf bis zehn Jahren Millionen von Heimspeichern und Elektrofahrzeugen dazu beitragen werden, die Netzausgleichsproblematik zu lösen. Dies würde eine grundlegende Veränderung in der Art und Weise bedeuten, wie Energie in Deutschland produziert und konsumiert wird. Sein Ansatz, einen kundenorientierten Service zu entwickeln, der Verbrauchsmuster erkennt und Optimierungsstrategien anbietet, spielt hier eine zentrale Rolle. Zu den Herausforderungen des Unternehmens gehörte auch, ein Gleichgewicht zwischen der technologische Infrastruktur und den Bedürfnissen der Endkunden zu finden. Jochen betonte die Notwendigkeit, Kunden zu verstehen und ihnen die Vorteile von Smart Metern und flexibel gestalteten Stromtarifen klar zu kommunizieren, damit diese Technologie nicht als lästige Pflicht, sondern als wertvolles Instrument zur Optimierung des Energieverbrauchs wahrgenommen wird. Insgesamt war das Interview eine anregende Diskussion über den aktuellen Stand der deutschen Energieversorgung, die Zukunft von Smart Metern und die strategischen Überlegungen hinter SpotMyEnergy. Jochen Schwills Vision, die Energiewende durch innovative Lösungen im Smart Metering voranzutreiben, zeigt, dass es im Bereich der erneuerbaren Energien und der modernen Energieinfrastruktur noch viel Spielraum für Fortschritte und Entwicklung gibt.
Erdgasspeicher galten lange als selbstverständlicher Teil unserer Energieversorgung – doch aktuell geraten sie wirtschaftlich unter Druck. Sinkende Preisunterschiede zwischen Sommer- und Wintergas, regionale Engpässe und neue Marktmechanismen stellen ihr klassisches Geschäftsmodell zunehmend infrage. In dieser Solo-Folge von Energie im Wandel werfe ich einen persönlichen Blick auf die aktuelle Situation der Gasspeicher: Warum sind die Füllstände aktuell niedriger als gewohnt? Weshalb betrifft das besonders Süddeutschland? Und welche Rolle spielen LNG-Importe, politische Eingriffe oder strategische Reserven? Noch spannender ist der Blick nach vorn: Könnten genau diese Speicher ein entscheidendes Puzzlestück der Energiewende werden – etwa für saisonale Speicherung von erneuerbarem Strom über Wasserstoff oder synthetisches Methan? Oder riskieren wir gerade, wichtige Infrastruktur zu verlieren, die wir später dringend brauchen? Ich teile Gedanken, Fragen und erste Einordnungen – und freue mich ausdrücklich über Feedback von Expertinnen und Experten aus der Praxis. Denn klar ist: Die Transformation der Energiewirtschaft bleibt komplex, aber voller Chancen.
Messegespräche sind gnadenlos ehrlich. Sie zeigen dir in wenigen Minuten, ob eure Vertriebsstory trägt – oder ob dein Team wieder in die Produktrutsche kippt. In dieser Folge zeigt Dir Michael Stiller, wie du Messe‑Insights nutzt, um deine Story zu schärfen: weg vom Preis, hin zum echten Nutzen. Du hörst, - warum kleine Satzdrehungen ganze Gespräche drehen können, - wie du drei klare Argumente findest, die wirklich wirken, - und wie du mit kurzen Sales‑Ritualen die Messe‑Energie in den Alltag rettest. Wenn du nach der Messe das Gefühl hast: „Da geht mehr“ – dann nimm dir diese 15 Minuten. Und wenn du eure Vertriebsstory auf Basis der Messe neu sortieren willst, hol dir ein Sparring im Maschinenraum: https://bit.ly/Kennenlernen-mit-Dr-Stiller Dr. Michael Stiller hat an der RWTH Aachen am Lehrstuhl für Unternehmenspolitik und Marketing promoviert. Nach Stationen in der Beratung (u. a. Marketing Partners, Simon Kucher) ist er aktuell Geschäftsführer von effektweit, einer Unternehmensberatung für Strategie, Marketing und Vertrieb. Dr. Michael Stiller lebt und arbeitet in Köln.
Die südlichste Region Chiles ist ein weitgehend unberührtes Naturparadies. Doch sei es bei der Energiegewinnung oder im Welthandel: Längst sind internationale Player auf die Region aufmerksam geworden. Dort löst dies gemischte Gefühle aus. Die EU will in naher Zukunft im grossen Stil grünen Wasserstoff aus Chile importieren. Dafür wurden verschiedene Projekte von europäischen Unternehmen angekündigt. In Patagonien sollen mehrere Windparks entstehen. Ein einziger dieser Windparks wäre fast zwei Mal so gross wie der Bodensee. Salvador Harambour sieht darin ein unglaubliches Potenzial für die Region, die unter starker Abwanderung leidet. Durch die Investitionen entstünden Jobs, die jungen Menschen eine Perspektive böten, so der Interessensvertreter der Energiewirtschaft. Anders sehen es Umweltschützer. Sie fürchten die Windturbinen würden zur Todesfalle für zahlreiche Vögel, und warnen vor einer Zerstörung des Ökosystems. Ein Ökosystem, das bislang noch weitgehend intakt ist und neben Zugvögeln auch Pinguinen oder Pumas einen Lebensraum bietet. Chiles neuer Präsident José Antonia Kast, der am rechten Rand anzusiedeln ist, verspricht eine wirtschaftsfreundliche Politik. Während Unternehmer nun auf mehr Tempo hoffen, fürchten Aktivisten und Aktivistinnen den Abbau von Umweltstandards. So, wie es in Argentinien bereits geschieht, wo mit Javier Milei ebenfalls ein rechter Präsident das Land regiert. Auch im Handel gewinnt Patagonien an Bedeutung: Die Magellanstrasse wird für die globale Schifffahrt immer wichtiger. Strategisch ist die Region als Tor zur Antarktis zudem günstig gelegen. Dies alles hat die Aufmerksamkeit der Grossmächte geweckt, die ihre Präsenz in der Region ausbauen.
Die südlichste Region Chiles ist ein weitgehend unberührtes Naturparadies. Doch sei es bei der Energiegewinnung oder im Welthandel: Längst sind internationale Player auf die Region aufmerksam geworden. Dort löst dies gemischte Gefühle aus. Die EU will in naher Zukunft im grossen Stil grünen Wasserstoff aus Chile importieren. Dafür wurden verschiedene Projekte von europäischen Unternehmen angekündigt. In Patagonien sollen mehrere Windparks entstehen. Ein einziger dieser Windparks wäre fast zwei Mal so gross wie der Bodensee. Salvador Harambour sieht darin ein unglaubliches Potenzial für die Region, die unter starker Abwanderung leidet. Durch die Investitionen entstünden Jobs, die jungen Menschen eine Perspektive böten, so der Interessensvertreter der Energiewirtschaft. Anders sehen es Umweltschützer. Sie fürchten die Windturbinen würden zur Todesfalle für zahlreiche Vögel, und warnen vor einer Zerstörung des Ökosystems. Ein Ökosystem, das bislang noch weitgehend intakt ist und neben Zugvögeln auch Pinguinen oder Pumas einen Lebensraum bietet. Chiles neuer Präsident José Antonio Kast, der am rechten Rand anzusiedeln ist, verspricht eine wirtschaftsfreundliche Politik. Während Unternehmer nun auf mehr Tempo hoffen, fürchten Aktivisten und Aktivistinnen den Abbau von Umweltstandards. So, wie es in Argentinien bereits geschieht, wo mit Javier Milei ebenfalls ein rechter Präsident das Land regiert. Auch im Handel gewinnt Patagonien an Bedeutung: Die Magellanstrasse wird für die globale Schifffahrt immer wichtiger. Strategisch ist die Region als Tor zur Antarktis zudem günstig gelegen. Dies alles hat die Aufmerksamkeit der Grossmächte geweckt, die ihre Präsenz in der Region ausbauen.
Die südlichste Region Chiles ist ein weitgehend unberührtes Naturparadies. Doch sei es bei der Energiegewinnung oder im Welthandel: Längst sind internationale Player auf die Region aufmerksam geworden. Dort löst dies gemischte Gefühle aus. Die EU will in naher Zukunft im grossen Stil grünen Wasserstoff aus Chile importieren. Dafür wurden verschiedene Projekte von europäischen Unternehmen angekündigt. In Patagonien sollen mehrere Windparks entstehen. Ein einziger dieser Windparks wäre fast zwei Mal so gross wie der Bodensee. Salvador Harambour sieht darin ein unglaubliches Potenzial für die Region, die unter starker Abwanderung leidet. Durch die Investitionen entstünden Jobs, die jungen Menschen eine Perspektive böten, so der Interessensvertreter der Energiewirtschaft. Anders sehen es Umweltschützer. Sie fürchten die Windturbinen würden zur Todesfalle für zahlreiche Vögel, und warnen vor einer Zerstörung des Ökosystems. Ein Ökosystem, das bislang noch weitgehend intakt ist und neben Zugvögeln auch Pinguinen oder Pumas einen Lebensraum bietet. Chiles neuer Präsident José Antonio Kast, der am rechten Rand anzusiedeln ist, verspricht eine wirtschaftsfreundliche Politik. Während Unternehmer nun auf mehr Tempo hoffen, fürchten Aktivisten und Aktivistinnen den Abbau von Umweltstandards. So, wie es in Argentinien bereits geschieht, wo mit Javier Milei ebenfalls ein rechter Präsident das Land regiert. Auch im Handel gewinnt Patagonien an Bedeutung: Die Magellanstrasse wird für die globale Schifffahrt immer wichtiger. Strategisch ist die Region als Tor zur Antarktis zudem günstig gelegen. Dies alles hat die Aufmerksamkeit der Grossmächte geweckt, die ihre Präsenz in der Region ausbauen.
Einerseits verkünden EU und Bundesregierung stolz, dass man jetzt „endgültig“ den langfristigen Importstopp für Gas aus Russland beschlossen hat. Andererseits zeigen jüngst veröffentlichte Daten des Bundesverbands der Energiewirtschaft, dass 96 Prozent aller deutschen Flüssiggas-Importe im vergangenen Jahr aus den USA stammten. Die NachDenkSeiten wollten vor diesem Hintergrund wissen, welche Diversifizierungsstrategien die Bundesregierung derzeit entwickelt, umWeiterlesen
In dieser Sonderfolge im Podcast E&M Energiefunk der Reihe Transformation Leaders spricht E&M Chefredakteur Stefan Sagmeister über das Buch Energized Transformation und darüber, wie Führungskräfte die Energiewende im Unternehmen umsetzen. Du hörst konkrete Beispiele aus der Praxis. Dazu zählen dynamische Tarife, Predictive Analytics und digitale Zwillinge. Im Gespräch mit Badenova CEO Hans Martin Hellebrand und FocusFirst Gründer René Esteban geht es um neue Geschäftsmodelle, Zusammenarbeit und Digitalisierung. Es geht auch darum, was kleinere Versorger jetzt tun, damit sie nicht den Anschluss verlieren.
Die Immobilie ist längst mehr als ein Ort, an dem Energie verbraucht wird. Sie wird zur Schnittstelle, an der Erzeugung, Nutzung und neue Anforderungen zusammenlaufen. Damit rücken Immobilienwirtschaft und Energiewirtschaft zwangsläufig näher zusammen. Tim Säuberlich und Marc Schuhbauer zeigen, was das konkret heißt. Auf der einen Seite der Asset Manager, der regulatorische Vorgaben und wirtschaftliche Zwänge zusammenbringen muss. Auf der anderen Seite der Energiedienstleister, der Modelle wie Mieterstrom oder On-Site-PPA in den Betrieb übersetzt. Erst im Zusammenspiel dieser Perspektiven entscheidet sich, ob Dekarbonisierung mehr ist als ein ambitioniertes Ziel.
Kohle ist der klimaschädlichste fossile Energieträger – und ein globaler Ausstieg zwingend nötig, wenn die Klimaziele erreicht werden sollen. Doch trotz ambitionierter Ausstiegspläne in vielen Ländern stagniert der weltweite Verbrauch auf Rekordniveau. Warum hält sich Kohle so hartnäckig – vor allem in Asien? Wie sehen die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe in Ländern wie China, Indien, Indonesien, aber auch Polen oder Südafrika aus? Ein globaler Kohle-Rundumschlag mit Franziska Holz, Professorin für Energiewirtschaft und internationale Rohstoffmärkte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.
In der 43. Folge des „Podcasts zur Energiezukunft“ spricht Katharina Klein mit Colette Rückert-Hennen, Vorständin der EnBW und zuständig für die Bereiche Personalrecht sowie Corporate Real Estate Management. Über ein Herzensthema: Frauen in der Energiewirtschaft und warum das Thema längst mehr als eine reine Debatte über „Diversity“ ist
Redispatch - Aktuelles aus Energiewirtschaft und Klimapolitik
In dieser Folge sprechen wir mit Philippa Sigl-Glöckner, Gründerin und Direktorin des Dezernat Zukunft. Sie beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie wir die Energiewende finanzieren können – und welche Rolle Staat, Markt und privates Kapital dabei spielen. Warum ist das Thema so wichtig? Die Energiewende ist nicht nur eine technologische Herausforderung, sondern auch eine finanzielle. Milliardeninvestitionen in Netze, Speicher und neue Technologien müssen gestemmt werden. Doch wie lässt sich das sinnvoll organisieren? Und wie verhindern wir, dass die Kosten aus dem Ruder laufen? Unser Fazit: Die Energiewende braucht nicht nur Technologie – sie braucht kluge Finanzierungsstrategien. Mit Philippa diskutieren wir, wie das gelingen kann.
Die Umstellung auf erneuerbaren Strom verlangt hohe Investitionen und langfristige Planung. Welche Folgen das für Industrie, Netze und den Standort hat, erläutert Martin Graf, Vorstandsdirektor der Energie Steiermark, im Gespräch mit „Die Presse“.
Mehr erneuerbare Erzeugung allein reicht nicht aus – auch Flexibilität im Energiesystem ist entscheidend. Im Exklusiv-Interview spricht die neu gewählte BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser über Windkraft im Wald, die Rolle flexibler Energie, ihre Erfahrungen aus Politik und Verwaltung sowie die energiepolitischen Leistungen der Bundesregierung. Zudem ordnet sie die Bedeutung des europäischen Rahmens für die Zukunft der Erneuerbaren ein.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft vertritt mehr als 2000 Unternehmen der Energiewirtschaft - von klein bis ganz groß. Mit der Arbeit der schwarz-roten Bundesregierung ist der Verband zufrieden. "Das Wesentliche ist: Wir gehen den bisherigen Weg weiter", sagt BDEW-Chefin Kerstin Andreae im Podcast. "Die erneuerbaren Energien sind das Zentrum der Stromversorgung und werden ausgebaut." Auch die neuen Gaskraftwerke heißt sie gut, nicht aber Kompromiss von Berlin und EU-Kommission. "Ich fasse mir an den Kopf, wenn ich sehe, was in Brüssel passiert." Der Vorwurf der BDEW-Chefin: zu wenige Gaskraftwerke, die zu spät fertig werden. "Das Schnellboot ist inzwischen ein furchtbar langsamer Schleppkahn", sagt sie. Auch beim Wasserstoffhochlauf sorgt das langsame Tempo für Ärger. Und die aktuelle Planung. "Die ist nicht nur unlogisch, sondern auch teuer." Gast: Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken
Redispatch - Aktuelles aus Energiewirtschaft und Klimapolitik
Während seiner Zeit als Redaktionsleiter beim Tagesspiegel Background Energie & Klima wurde er zum Allround-Experten der Energiewirtschaft. Aktuell unterstützt er mit seinem Wissen zahlreiche Kunden als Head of Policy & Markets beim Hamburg Institut. Heute ist Jakob Schland bei uns zu Gast! Themenblöcke: Koalitionsausschuss beschließt Kraftwerksstrategie und Industriestrompreis, EU-Parlament unterstützt das 90 % Emissionsreduktionsziel im EU-Klimagesetz und die Vereinfachung der Berichts- und Sorgfaltspflichten, Bundestag beschließt EnWG Novelle, Kohlendioxid-Speicher und Transportgesetz und NNE - Zuschüsse; E-world-Ankündigungen: Auch auf der E-world 2026 nehmen wir wieder eine Live-Folge auf. Unser Gast ist Barbie Haller! Merkt auch den Dienstag, 10.02.2026, um 14 Uhr vor! Podcast Lounge Call for Participation: Science Slam auf der E-world am Messe-Mittwoch. Macht mit und reicht hier bis zum 12.12.2025 ein! Hier geht's zum Science Slam! Diskussion in kleiner Runde - auf der E-world wird Philipp im Forum Energie Transformation einen Impuls halten und freut sich mit euch in die Diskussion zu kommen. Vorabanmeldung nötig: Forum Energie Transformation auf der E-world Quellen: Bundesregierung (2025): Niedrigere Netzentgelte für 2026 BNetzA (2025): Zahlen für 2024 zu Anschlussanfragen und -zusagen für Batteriespeicher CDU (2025): Deutschland stark machen: Fünf Beschlüsse für Wachstum und Jobs Christoph Dolna-Gruber (2025): LinkedIn-Post Deutscher Bundestag (2025): Schutz der Verbraucher vor Strompreisschwankungen beschlossen Deutscher Bundestag (2025): Gesetzentwurf zur Änderung des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes energiezukunft (2025): EnWG-Novelle im Bundestag beschlossen; Europäisches Parlament (2025): Parlament unterstützt Vereinfachung der Berichts- und Sorgfaltspflichten Europäisches Parlament (2025): EU-Klimaziel 2040: Abgeordnete wollen 90 % Emissionsreduktion im EU-Klimagesetz Karsten Wiedemann (2025): LinkedIn-Post Solarserver (2025) EnWG-Novelle: Bundestag ermöglicht bidirektionales Laden; Kontakt: X (redispatch_pod), LinkedIn (Redispatch)
In dieser Folge nehme ich Sie mit auf eine Reise zu den größten Wärmepumpenprojekten Europas. Im Gespräch mit Tobias Hirsch von Everlands erfahren wir, wie in Esbjerg und Köln neue Maßstäbe für die klimafreundliche Fernwärme gesetzt werden. Ich beleuchte, wie erneuerbarer Strom und flexible Technik das Heizen nachhaltig verändern und welche Herausforderungen der Einsatz in sensiblen Ökosystemen wie dem Wattenmeer mit sich bringt. Gemeinsam diskutieren wir, welche Rolle Großwärmepumpen für die Dekarbonisierung urbaner Wärmenetze spielen können. Hören Sie rein und entdecken Sie, wie innovative Lösungen unsere Städte wärmer und grüner machen!
Antiintuitiv - der Podcast für systemisches Denken in der Wirtschaft
Die Energiewirtschaft befindet sich seit Jahren im Umbruch – technologisch, regulatorisch und personell. In unserer neuen Podcastfolge spricht Holger Schlichting mit Manuel Monien und Andreas Wanie, den Geschäftsführern der c.con Management Consulting GmbH aus Walldorf und Münster, über die Herausforderungen und Chancen des stetigen Wandels in dieser Schlüsselbranche. Systemische Organisationsberatung trifft Fachberatung Was passiert, wenn tiefes Branchen-Know-how auf systemisches Change-Management trifft? Unsere Gäste bringen jahrzehntelange Erfahrung aus Projekten mit Netzbetreibern, Stadtwerken und Energieversorgern mit und zeigen, wie technische, regulatorische und menschliche Aspekte im Zusammenspiel den Wandel gestalten. Gemeinsam mit PRAXISFELD Geschäftsführer Holger Schlichting diskutieren sie, wie Unternehmen erfolgreich mit Komplexität umgehen und Veränderung als Teil ihrer Organisationskultur verankern können.
"Für sämtliche Anwendungsfälle, die es in der modernen Energieversorgung gibt, sind intelligente Messsysteme die Grundvoraussetzung. Sie sind das technische Kernstück und daher absolut wichtig für das Gelingen der Energiewende."In diesem Jobcast® hörst du Jana und Markus von UTILITY Partners, einer Unternehmensberatung für die Energiewirtschaft. Beide erzählen dir in diesem Jobcast® aus ihrem Arbeitsalltag.Was im Jobcast® zu hören ist:Wie Smart Metering, dynamische Tarife und Wärmepumpen die Energieversorgung verändernEinblicke in SAP IS-U zu S4-Hana Migrationen und die Realität großer TransformationsprojekteWarum Ruhe und Struktur entscheidend sind, wenn regulatorische Änderungen plötzlich den Zeitplan kippenWelche Verantwortung Senior Consultants übernehmen – von Projektleitung bis AkquiseWie sich Beratung zwischen Großversorgern und Stadtwerken unterscheidet und was das für das Projektvorgehen bedeutetFür wen ist das interessant?Menschen mit Erfahrung in der EnergiewirtschaftFachkräfte mit SAP-Background, die Systemmigrationen begleitenProjektleiterinnen und Consultants, die Energiewende-Projekte steuernUnd: Menschen aus HR, die an diesem Jobcast®-Beispiel hören wollen, wie ein Unternehmen wie UTILITY PARTNERS neue Mitarbeitende findet.Dein nächster Schritt:Auf der Karriereseite von UTILITY PARTNERS findest du mehr Informationen.Danke fürs Zuhören und viel Erfolg bei deiner persönlichen wie beruflichen Entwicklung wünscht das Team OHRBEIT!----Über den OHRBEIT Jobcast-Channel:⭐️⭐️ Lass Sterne regnen - am besten fünf davon in der Spotify App und folge uns! Dankeschön! ⭐️⭐️Hilf mit und erzähle deinen Freund*innen und Arbeitskolleg*innen von OHRBEIT, damit noch mehr Unternehmen durch Jobcasts transparenter werden!Arbeitst du selbst im Recruiting oder HR-Marketing und suchst innovative Ansätze in der Gewinnung von neuen Talenten?Mit den Jobcasts (bekomme 25 % Rabatt mit dem Code: Spotify) erreichst du u.a. folgendes:- Mehr Glaubwürdigkeit als Arbeitgeber- Erreichen wechselbereiter Kandidaten- Effizienz bei begrenztem Budget- Leichtere Umsetzung als Videos- Besonderes Verständnis für TätigkeitenVereinbare über unsere Website einen
Die deutsche Industrie steckt in einer schweren Krise: Seit 2018 gehen kontinuierlich Arbeitsplätze verloren, inzwischen fallen jeden Montag etwa 10.000 Stellen weg. Viele Unternehmen liebäugeln offen mit dem Abschied aus Deutschland. Sie beklagen einen tödlichen Cocktail aus erdrückender Bürokratie, hohen Energie- und Lohnnebenkosten.Lässt sich der Abwärtstrend stoppen? Darüber diskutieren Claudia Kemfert, Sabine Nallinger und Sepp Müller in dieser Live-Ausgabe des "Klima-Labors": Was bringt ein Industriestrompreis? Ist bezahlbarer grüner Wasserstoff realisierbar oder eine Fantasie? Müssen wir der Industrie zuliebe zum russischen Gas zurückkehren? Muss der Staat bei wichtigen Unternehmen einsteigen? Hilft letztlich doch nur der Kahlschlag beim Klimaschutz?Die Gäste:Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Energiepolitik an der Leuphana Universität in Lüneburg und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW.Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung Klimawirtschaft in Berlin. Die Stiftung ist eine Initiative von Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern und Familienunternehmern, um sektor- und branchenübergreifend Klimaschutz und Nachhaltigkeit für eine erfolgreiche deutsche Industrie zu fördern.Sepp Müller, stellvertretender Fraktionschef von CDU/CSU im Bundestag sowie Fraktionssprecher für Wirtschaft und Energie.Moderation? Clara Pfeffer und Christian Herrmann. Das Gespräch erschien zuerst im "Klima-Labor von ntv".Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.deSie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlHinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
In dieser Folge von Energie im Wandel tauche ich, Prof. Dr. Claus Hartmann, tiefer in die neue Roland Berger Studie zu dezentralen Energielösungen ein – und frage kritisch nach, was hinter den beeindruckenden Zahlen steckt. 255 Milliarden Euro Mehrwert klingt nach einer Revolution, doch wie realistisch sind diese Einsparungen wirklich? Ich beleuchte, warum dezentrale Strukturen – von PV-Anlagen über Wärmepumpen bis hin zu Batteriespeichern – nicht nur Effizienzgewinne versprechen, sondern auch neue Arbeitsplätze, mehr Unabhängigkeit und echte Innovationskraft für den Standort Deutschland bedeuten könnten. Wir diskutieren, was es braucht, um aus Konsumenten „Flexumer“ zu machen, welche Chancen in der intelligenten Vernetzung liegen und weshalb die Zukunft der Energiewirtschaft nicht allein in neuen Gaskraftwerken, sondern in mutigen, dezentralen Lösungen steckt. Ein leidenschaftliches Gespräch über Zahlen, Visionen – und den echten Wandel in der Energiebranche.
Der europäische Emissionshandel ist ein voller Erfolg. Seit der Einführung vor 20 Jahren haben Energiewirtschaft und Industrie ihre CO2-Emissionen um die Hälfte gesenkt. 2027 zündet die EU die nächste Stufe: Sie nimmt Wärme und Verkehr in den Handel auf, greift Privathaushalten also beim Tanken und Heizen in die Tasche.In Deutschland sind moderate Kostensteigerungen zu erwarten, wenn überhaupt. In Osteuropa droht dagegen ein Schock beim Blick auf die Zapfsäule oder die Heizkostenrechnung: "In Polen heizen viele Haushalte nach wie vor mit Holz oder Kohle", sagt Epico-Chef Bernd Weber im Gespräch mit Clara und Christian. "Die stoßen besonders viele Emissionen aus. Diese Haushalte werden den CO2-Preis besonders schnell spüren."Polen, die Slowakei, Tschechien und Ungarn fürchten grassierende Energiearmut. Sie möchten die Einführung des ETS-2 verhindern. Dabei stellt die EU ihnen viele Milliarden Euro aus dem Emissionshandel zur Verfügung, um einkommensschwache Haushalte zu entlasten. Doch die meisten EU-Staaten - auch Deutschland - haben eine Frist zum Abrufen der Gelder verfallen lassen.Gast? Bernd Weber, Gründer und Geschäftsführer der Denkfabrik Epico Klima Innovation mit Sitz in Berlin und Brüssel, ehem. Bereichsleiter für Industrie, Energie und Umwelt beim Wirtschaftsrat der CDU.Moderation? Clara Pfeffer und Christian HerrmannIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die Welt steht energiepolitisch am Scheideweg. Während einerseits die Erneuerbaren Energien heute technologisch ausgereift, überall verfügbar und ökonomisch unschlagbar sind, wird vor allem von den USA ausgehend der Druck auf die Energiewende immer stärker. Gleichzeitig hat in vielen Bereichen China nicht nur beim Ausbau der Erneuerbaren Energien die Führung übernommen, sondern das Land ist in vielen Bereichen auch technologisch führend. Krisztina und Stefan sprechen darüber, wo sich Europa angesichts dieser Polarisierung positionieren sollte. Auf dem Kontinent sind viele maßgebliche Entwicklungen angestoßen worden, allerdings gab es in den letzten Jahren und Jahrzehnten auch immer wieder Rückschritte, oft von der fossilen Energiewirtschaft erzwungen. Die europäischen Gründungsprinzipien Demokratie, Dezentralität und Partizipation bieten die Grundlage für ein eigenständiges europäisches Modell für die Energiewende. Wie kann Europa auf dieser Basis wieder auf die Erfolgsspur kommen und vielleicht sogar international zum Vorbild werden?
Die deutsche Industrie steckt in einer schweren Krise: Seit 2018 gehen kontinuierlich Arbeitsplätze verloren. Inzwischen fallen etwa 10.000 Stellen im Monat weg. Viele Unternehmen liebäugeln offen mit dem Abschied aus Deutschland. Sie beklagen einen tödlichen Cocktail aus erdrückender Bürokratie, hohen Energiekosten und fehlendem Kapital. Lässt sich der Abwärtstrend stoppen? Darüber haben Clara und Christian in einer Live-Ausgabe des "Klima-Labors" mit drei Gästen aus Forschung, Politik und Wirtschaft diskutiert: Claudia Kemfert, Sabine Nallinger und Sepp Müller. Ist der Industriestrompreis wirklich die Lösung? Ist bezahlbarer grüner Wasserstoff realisierbar oder eine bloße Fantasie? Müssen wir der Industrie zuliebe doch zum russischen Gas zurückkehren? Muss der Staat als Ultima Ratio bei wichtigen Unternehmen einsteigen? Hilft letztlich doch nur ein Kahlschlag beim Klimaschutz?Unsere Gäste:Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Energiepolitik an der Leuphana Universität in Lüneburg und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW.Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung Klimawirtschaft in Berlin. Die Stiftung ist eine Initiative von Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführern und Familienunternehmern, um sektor- und branchenübergreifend Klimaschutz und Nachhaltigkeit für eine erfolgreiche deutsche Industrie zu fördern.Sepp Müller, stellvertretender Fraktionschef von CDU/CSU im Bundestag sowie Fraktionssprecher für Wirtschaft und Energie.Moderation? Clara Pfeffer und Christian HerrmannIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Drogen - welche sind okay, welche grenzwertig?; Frühchen profitieren von Stimme ihrer Mutter; Blick in die Tiefen des Alls - Zwei neue Teleskope starten; Süßstoffe und Zuckerersatzstoffe - gut oder schlecht?!; Energiespeicher sind Gamechanger für die Energiewirtschaft; Woran glauben Atheisten?; Kann KI Krankheiten an der Stimme erkennen?; Wie viel Toleranz brauchen wir?; Moderation: Marlis Schaum. Von WDR 5.
Mit 60% erneuerbaren Energien kommen die Stromnetze an ihre Belastungsgrenzen. Die schwankenden Strommengen, je nach Sonnen- und Windangebot, müssen abgepuffert werden. Die Wissenschaft setzt dabei auf neue Technologien - mit Rohstoffen, die auch in Europa verfügbar sind (Autor: Kai Rüsberg)
Heizen mit Wasserstoff – Klimaretter oder teurer Umweg?Eine neue Fraunhofer-Studie zeigt: Wenn Haushalte künftig mit Wasserstoff heizen würden, könnten sich die Kosten bis 2035 fast verdoppeln. Trotzdem setzen viele in der Politik und Energiewirtschaft weiter große Hoffnungen auf H₂. Link zur Studie: https://gaswende.de/wp-content/uploads/2025/10/Fraunhofer_Kurzgutachten_Heizen_mit_Wasserstoff_2025-10-14.pdfIn dieser Folge sprechen wir darüber, wie realistisch das „Heizen mit Wasserstoff“ wirklich ist – technisch, wirtschaftlich und politisch. Was bedeutet H₂-ready eigentlich? Wie aufwendig wäre die Umstellung der Gasnetze? Und lohnt sich das Ganze überhaupt für Verbraucher:innen?Ich diskutiere das Thema mit Mira Jäger (Greenpeace), Tina Löffelbein (Gaswende), Benjamin Pfluger (Fraunhofer IEG) und Pia Manz (Fraunhofer ISI). Ist Wasserstoff im Wärmemarkt eine echte Option? Oder sollten wir unsere Energie lieber in Stromnetze und Wärmepumpen steckenDiese Folge wird von Deloitte unterstützt. Deloitte ist die weltweit größte Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungs Gesellschaft. Wenn Ihr Lust habt herauszufinden welche Chancen Deloitte euch im Bereich Audit und Assurance gibt findet ihr mehr unter diesem Link.Der enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Julius Wesche. Für Folgen-Ideen oder Kollaborationsanfragen gerne via E-Mail an hallo(at)enpower-podcast(.)de.
Kommunale Wärmeplanung ist Pflicht – doch wie wird daraus echte Wärme? Julia Antoni und Sebastian Heinrich von den Stadtwerken Oberursel erzählen, wie sie Nachwuchs einbinden, Netzwerke knüpfen und Verantwortung teilen. Ein ehrliches Gespräch über Chancen, Stolpersteine und warum Öffentlichkeitsarbeit kein Beiwerk ist, sondern Teil der Lösung.
Neue Regulierungen, technologische Entwicklungen, gesellschaftlicher Wandel – klar, das bewegt. Doch wer glaubt, dass Transformation dadurch von selbst geschieht, irrt. Externer Druck reicht nicht, um echte Veränderung zu tragen.In Wirklichkeit beginnt Transformation mit einem übergeordneten Sinn.Wie Dr. Jens Meier sagt: Städte haben diesen Sinn längst in der Hand – sie gestalten Zukunft. Wenn alle Mitarbeitenden vom Busfahrer bis zur IT-Entwicklerin wissen, warum sie wichtig sind, entsteht Energie, die trägt. Aber nur, wenn das Ziel klar ist – und der Weg dorthin flexibel geführt wird.Führung heißt heute: Sinn geben, Klarheit schaffen – und gleichzeitig Beweglichkeit zulassen.Genau so gelingt der Wandel, auch unter politischem Gegenwind, strukturellen Hürden und Unsicherheit.
Viele glauben, Transformation sei ein Projekt. Ein Start. Ein Ende.Etwas, das man in die Organisation „einführt“ – neben dem Tagesgeschäft. Doch genau daran scheitern viele Unternehmen: Sie unterschätzen, was echte Veränderung verlangt.In Wirklichkeit ist Transformation kein Add-on, sondern eine Haltung.Sven Becker bringt es im Transformation Leaders Podcast auf den Punkt: Wandel gelingt nur, wenn Führungskräfte authentisch bleiben, die „brennende Plattform“ aufzeigen – und sich selbst nicht überhöhen. Change braucht Mut, Nähe und den Willen, gemeinsam durchs Tal der Tränen zu gehen. Erst dann entsteht echte Bewegung – von innen.Wer Veränderung führen will, muss Haltung zeigen. Jeden Tag. In jedem Meeting. In jeder Entscheidung.
In dieser Solo-Folge von Energie im Wandel nimmt dich Prof. Dr. Claus Hartmann mit auf eine spannende Reise in die Welt der negativen Strompreise – ein Phänomen, das immer häufiger auftritt und sowohl Herausforderungen als auch enorme Chancen bietet. Gemeinsam mit Jaro beleuchtet er, warum diese Preisentwicklungen entstehen, welche Rolle erneuerbare Energien, Speichertechnologien und starre Strukturen im Energiesystem dabei spielen und wie andere Länder wie Dänemark oder Kalifornien bereits clever reagieren. Besonders im Fokus: Was bedeutet das für Verbraucher, Unternehmen und Stadtwerke? Claus zeigt auf, wie flexible Stromtarife, Smart Meter und intelligente Algorithmen unser Verbrauchsverhalten nachhaltig verändern können. Und er macht deutlich, dass gerade Stadtwerke in einer einzigartigen Position sind, die Energiewende aktiv zu gestalten – mit innovativen Angeboten rund um Wärmepumpen, E-Mobilität und flexible Netze. Ein leidenschaftlicher Einblick in die Zukunft der Energiewirtschaft – inspirierend, praxisnah und voller Optimismus.
Oft heißt es: Energieversorger seien zu langsam, zu behäbig, zu konservativ. Doch wer so denkt, unterschätzt die Realität – und übersieht die Chancen.Stefan Sagmeister zeigt klar: Von dynamischen Tarifen über Predictive Analytics bis hin zu digitalen Zwillingen – die Branche entwickelt mutig neue Modelle. Transformation heißt hier nicht nur Versorgungssicherheit, sondern ein radikales Umdenken im Zusammenspiel von Technologie, Kooperation und Digitalisierung.Die entscheidende Frage lautet: Werden vor allem die kleineren Versorger diesen Weg schaffen – oder werden sie von der Transformation überrollt?
Im Rahmen des dnaZwanzig35-Zukunftsforums wurden Hans-Martin Hellebrand und René Esteban von Markus Hofmann (Badische Zeitung) interviewt.Unter anderem teilten wir, dass viele glauben: Ein Zielbild wird vom Top-Management definiert – der Rest folgt.Doch was in der Theorie nach Klarheit klingt, führt in der Praxis oft zu Widerstand. Denn ohne Beteiligung entsteht kein echtes Commitment – nur schöne Worte an der Wand.In Wirklichkeit beginnt echte Veränderung im Dialog: Das Zielbild der Badenova entstand nicht in einem Elfenbeinturm, sondern gemeinsam – über alle Ebenen hinweg. Wer mitgestaltet, übernimmt Verantwortung. Wer mitreden darf, hat keine Angst vor Wandel.Das Ergebnis? Mitarbeitende, die sagen: ‘Das ist auch mein Ziel – ich will gestalten.'Und genau dann braucht es keine Motivationsinstrumente mehr. Dann entsteht Transformation aus Überzeugung – nicht aus Ansage.
Viele Unternehmen starten ihre Meetings mit Zahlen, Daten, Fakten – und wundern sich, warum Veränderung im Tagesgeschäft untergeht.Doch genau das verhindert die Dynamik, die Transformation braucht.Was wäre, wenn Transformation zum zentralen Steuerungsprinzip würde – und nicht nur ein Nebenthema bleibt?Thomas Perkmann zeigt eindrucksvoll, wie Transformation in der Westfalen Gruppe konkret gesteuert wird:Mit „Green EBIT“ als KPI.Mit Bonus-Systemen, die Nachhaltigkeit belohnen.Mit Meeting-Strukturen, in denen Transformation an erster Stelle steht.Führung heißt nicht Kontrolle – sondern Vertrauen. Teams entfalten Energie, wenn sie Verantwortung für die Umsetzung übernehmen dürfen. Dafür braucht es eine Kultur, die Mut zum Experiment erlaubt – und auch zum Scheitern.
In dieser Jubiläumsausgabe der Energiezone feiern wir die 100. Folge des Podcasts und werfen einen Blick zurück auf die bisherigen Episoden und die gesammelten Learnings. Als ich in die Energiewirtschaft eintauchte und das Abenteuer der Podcast-Produktion begann, hätte ich nie gedacht, dass ich aus einem naiven Blickwinkel heraus so viele wertvolle Erkenntnisse gewinnen würde. Rückblickend ist es erstaunlich zu sehen, wie viel sich in kurzer Zeit verändert hat, sowohl in der Branche als auch in meiner eigenen Denkweise. Der Gesprächsverlauf ist nicht nur ein Rückblick, sondern auch eine ehrliche Reflexion über die Herausforderungen und Aha-Momente, die wir in den letzten 100 Folgen erlebt haben. Die Entwicklung des Podcasts von einer einfachen Idee zu einem Hobby, das nun viele Hörer erreicht, hat mir als Podcaster und Unternehmer unglaublich viel Freude bereitet. Ich teile spannende Geschichten von Interviews mit intelligenten Gästen, bei denen ich lernen konnte, wie man kritische Fragen stellt und gleichzeitig die Neutralität wahrt, während ich wertvolle Einblicke in die Energiewelt gewinne. Ein zentrales Thema, das uns begleitet hat, ist die Komplexität der Energiewirtschaft. Wir haben über die vielen verschiedenen Facetten diskutiert: von der Regulatorik und den Schwierigkeiten in der Branche bis hin zu innovativen Geschäftsmodellen vom Gasmarkt bis zur Solarenergie. Die Episode dient nicht nur der Unterhaltung, sondern auch dazu, das unglaubliche Potenzial und die Herausforderungen der Branche erfahrbar zu machen. Wir reflektieren darüber, wie wir als Podcast das Bewusstsein schärfen und die Diskussion über Erneuerbare Energien und deren Einsatzmöglichkeiten vorantreiben können. Wir haben auch erörtert, dass unsere Zielgruppe von 1.000 bis 4.000 Hörern pro Folge uns nicht nur ermutigt, unseren Kurs beizubehalten, sondern uns auch für die nächsten 100 Folgen motiviert. Dabei haben wir die politischen Themen, die uns in den Diskussionen immer wieder begegnen, beleuchtet und wie sich der Fokus im Laufe der Zeit von der reinen technischen Diskussion hin zu notwendigen politischen Veränderungen verschoben hat. Ein weiteres Highlight sind die faszinierenden Statistiken über die Gäste des Podcasts, die uns helfen, unsere Themen zu kalibrieren und die Bedürfnisse unserer Zuhörer besser zu verstehen. Gemeinsam blicken wir auf die Herausforderungen in der Branche und diskutieren darüber, wie wir mithilfe von innovativen Ansätzen und Investmentgesprächen noch gezielter in zukünftige Themen eintauchen können. Webseite: [https://www.energiezone.org](http://www.energiezone.org) Community: [https://forum.energiezone.org](https://forum.energiezone.org/) Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: [https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/](http://www.linkedin.com/in/alexandergraf/) Ilan Momber: [https://www.linkedin.com/in/imomber/](http:///www.linkedin.com/in/imomber/)
Viele Führungskräfte glauben, sie müssten in jedem Meeting anwesend sein – aus Pflichtgefühl oder weil ihre Position es „verlangt“.Doch das kostet Fokus, Zeit und sendet ein fatales Signal.Was wäre, wenn echtes Vertrauen beginnt, wenn Führung bewusst nicht anwesend ist?Carsten Liedtke beschreibt eindrucksvoll, wie moderne Führung in der Transformation aussieht:Meetings nur mit den Menschen, die echten Mehrwert bringen – unabhängig von Hierarchie.Führungskräfte verlassen bewusst Meetings, wenn sie nichts mehr beitragen können.Führung heißt Raum geben – nicht dominieren.In der Transformation geht es nicht um Kontrolle – sondern um Wirksamkeit. Und um das Vertrauen, dass andere ihren Weg finden – ohne Chef im Raum. Genau das schafft Energie.
Viele glauben noch immer, dass starke Führung bedeutet, den perfekten Plan zu haben, Unsicherheit fernzuhalten und dann das Team „mitzuziehen“.Doch in einer Welt permanenter Disruption funktioniert dieses Modell nicht mehr.Was, wenn echte Führungsstärke darin liegt, gemeinsam durch das Unbekannte zu navigieren?Wie Fabian Kienbaum beschreibt, braucht Transformation heute Brave Leadership: Psychologische Sicherheit, Anpassungsfähigkeit und Energie – statt Command & Control.Führung bedeutet nicht, jede Antwort zu haben, sondern Klarheit zu schaffen und Raum für Motivation und Mitgestaltung zu öffnen.Führung ist kein fertiger Plan – sondern ein gemeinsamer Kompass.
In dieser Energiezone-Folge diskutieren wir mit Matthias Kager, dem Co-Gründer und CEO von node.energy die Energiewende. Wir werfen einen detaillierten Blick auf seine beeindruckende Karriere und die Entwicklung des Unternehmens, das eine der führenden Softwarelösungen für das Management erneuerbarer Energien in Deutschland anbietet. Matthias, ein Pionier auf seinem Gebiet, hat nicht nur node.energy gegründet, sondern auch eines der ersten virtuellen Kraftwerke in Deutschland mit aufgebaut und bringt somit einen wertvollen Erfahrungshorizont mit. Wir beschäftigen uns eingehend mit den Herausforderungen und Erfolgen von node.energy. Matthias erläutert die Vision des Unternehmens, die Energiewende radikal einfacher zu gestalten, und beschreibt, wie diese Ambition in der beeindruckenden Skalierung ihres Remote-First-Modells, das mittlerweile über 80 Mitarbeiter beschäftigt und mehr als 10.000 erneuerbare Erzeugungsanlagen verwaltet, zum Ausdruck kommt. Während unser Gespräch auf Themen wie die aktuelle Energiewende, das Wachstum und die Besonderheiten der digitalen Transformation in der Energiebranche fokussiert, beleuchten wir auch, wie man in einem Remote-First-Umfeld erfolgreich sein kann. Ein zentrales Thema unseres Gesprächs ist die Optimierung der Vermarktung von Strom aus erneuerbaren Quellen und wie die Software OptiNode den Betreibern von Wind- und Solarparks dabei hilft, ihre Erträge zu maximieren. Wir diskutieren unter anderem, wie wichtig es ist, den Anlagenbetreibern die komplexen bürokratischen Prozesse abzunehmen, um ihre Energiewirtschaft zu vereinfachen und gleichzeitig profitabler zu machen. Matthias gibt Einblicke in die aktuelle Marktsituation und erläutert, wie node.energy eine Schlüsselrolle spielt, um die Energiewende nicht nur zu unterstützen, sondern aktiv voranzutreiben. Wir werfen auch einen Blick in die Zukunft der Energiebranche. Matthias teilt seine Einschätzungen, wie sich der Markt in den kommenden Jahren entwickeln könnte, und was das für junge Unternehmen und Startups bedeutet. Dabei wird deutlich, dass die Herausforderungen, vor denen die Branche steht, groß sind, doch sieht Matthias auch große Chancen für Wachstum und Innovation. Die Diskussion bietet viele Insights und praktische Ratschläge für Unternehmer und Interessierte in der Energiebranche. Hört rein und erfahrt, wie node.energy nicht nur Herausforderungen meistert, sondern auch aktiv die Energiezukunft mitgestaltet! Webseite: [https://www.energiezone.org](http://www.energiezone.org) Community: [https://forum.energiezone.org](https://forum.energiezone.org/) Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: [https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/](http://www.linkedin.com/in/alexandergraf/) Ilan Momber: [https://www.linkedin.com/in/imomber/](http:///www.linkedin.com/in/imomber/)
Neue Netze, Wasserstoff, Wärmepumpen, Digitalisierung – natürlich wichtig. Doch wer denkt, dass Veränderung allein durch Technik gelingt, greift zu kurz. Diese Sichtweise hält der Realität nicht stand.Tatsächlich ist Transformation vor allem eine Führungsaufgabe.Es geht darum, mit Unsicherheit umzugehen, Entscheidungen am Sinn auszurichten und über Unternehmensgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Kerstin bringt es auf den Punkt: „Man kommt nur weiter, wenn man mitdenkt, dass der andere auch recht haben könnte.“ Genau dieser Blick öffnet Wege.Der eigentliche Kern? Transformation gelingt, wenn Führungspersönlichkeiten sich mit dem Warum verbinden.Und in der Energiebranche ist dieses Warum besonders stark: Eine nachhaltige und sichere Zukunft für alle mitzugestalten.
In dieser Solo-Folge von Energie im Wandel nehme ich dich mit in ein Thema, das seit dem 6. Juni 2024 die Energiewelt bewegt: den 24-Stunden-Lieferantenwechsel. Klingt nach purem Fortschritt – schneller, einfacher, kundenfreundlicher. Aber ist es das wirklich? Ich spreche darüber, warum ein schneller Wechsel nicht automatisch ein Vorteil für Kundinnen und Kunden ist, welche Risiken und Mehrkosten für Stadtwerke im Hintergrund schlummern und weshalb Vergleichsplattformen wie Verivox und Check24 von der Neuerung besonders profitieren könnten. Gleichzeitig beleuchte ich, wo die echten Chancen für Stadtwerke liegen: in Digitalisierung, Automatisierung und vor allem in einem ganzheitlichen Kundenerlebnis. Von transparenten Rechnungen über smarte Apps bis hin zu integrierten Services – die Zukunft liegt nicht allein im schnellen Wechsel, sondern darin, Nähe und Vertrauen aufzubauen. Eine Folge voller Klartext, kritischer Fragen und leidenschaftlicher Gedanken darüber, wie nachhaltiger Wandel in der Energiewirtschaft wirklich gelingt.
Basketball-Europameister zurück in Frankfurt, Ergebnisse der NRW-Kommunalwahl, Bericht zum Stand der deutschen Energiewirtschaft, Sicherheits-Jurist Sinan Selen soll neuer Präsident des Bundesverfassungsgerichts werden, Entlang der Grenze zum NATO-Mitglied Polen halten Russland und Belarus ihr gemeinsames "Sapad"-Manöver ab, Arabische Liga kritisiert auf Sondergipfel Israels Kriegspläne gegen Gaza-Stadt, Wiedereröffnung der Münchner Synagoge in der Reichenbachstraße, Emmy-Verleihung in Los Angeles, Deutsches Team wird Basketball-Europameister, Das Wetter Hinweis: Die Bilder zu den Themen "Emmy-Verleihung" und "Basketball-WM" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet Aufgrund eines technischen Problems wurde in der tagesschau 20 Uhr am 15.9. ein falscher Beitrag zur NRW-Kommunalwahl gesendet. Wir haben die Sendung nachträglich korrigiert und den korrekten Beitrag stattdessen eingesetzt.
Basketball-Europameister zurück in Frankfurt, Ergebnisse der NRW-Kommunalwahl, Bericht zum Stand der deutschen Energiewirtschaft, Sicherheits-Jurist Sinan Selen soll neuer Präsident des Bundesverfassungsgerichts werden, Entlang der Grenze zum NATO-Mitglied Polen halten Russland und Belarus ihr gemeinsames "Sapad"-Manöver ab, Arabische Liga kritisiert auf Sondergipfel Israels Kriegspläne gegen Gaza-Stadt, Wiedereröffnung der Münchner Synagoge in der Reichenbachstraße, Emmy-Verleihung in Los Angeles, Deutsches Team wird Basketball-Europameister, Das Wetter Hinweis: Die Bilder zu den Themen "Emmy-Verleihung" und "Basketball-WM" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet Aufgrund eines technischen Problems wurde in der tagesschau 20 Uhr am 15.9. ein falscher Beitrag zur NRW-Kommunalwahl gesendet. Wir haben die Sendung nachträglich korrigiert und den korrekten Beitrag stattdessen eingesetzt.
Der Bundestag ist zurück aus der Sommerpause und hat jede Menge Themen mitgebracht. Ich spreche über Gesetze zur Pflege und zur Energiewirtschaft, wundere mich über den Taser-Einsatz bei der Bundespolizei und schaue mir die neue Geschäftsordnung an. Vorher muss ich aber noch ein paar Sachen loswerden, über die ich längst mal sprechen wollte.
Als Katherina Reiche (CDU) ihren Posten als Wirtschaftsministerin antritt, ist sie für viele politische Beobachter eine eher unbekannte Personalie. Denn die letzten zehn Jahre verbrachte sie mit der Interessenvertretung und Leitung verschiedener Energieunternehmen, wie der Westenergie AG. Unter Friedrich Merz kehrt sie nun in den Bundestag zurück und übernimmt das Wirtschaftsministerium – mit großen Plänen. In dieser 11KM-Folge erzählt Lissy Kaufmann aus dem ARD-Hauptstadtstudio, warum und mit welchen Plänen Katherina Reiche in die Politik zurückgekehrt ist und welche Rolle ihre Verbindungen in die Energiewirtschaft für ihr neues Amt im Wirtschaftsministerium spielen. Alle News aus der Wirtschaft findet ihr bei Tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/wirtschaft Hier geht's zu unserem Podcast-Tipp “Geldwäsche-Paradies Deutschland”: https://www.ardaudiothek.de/sendung/geldwaesche-paradies-deutschland/urn:ard:show:3ae57935109a8fe9/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Max Stockinger Mitarbeit: Hannah Heinzinger Host: David Krause Produktion: Regina Staerke, Fabian Zweck und Hanna Brünjes Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Eines der großen Zauberworte der Energiewende lautet "Sektorkopplung", erklärt Manfred Przybilla. Der ehemalige GM-Ingenieur und Gründer von Ambibox arbeitet seit Jahren am bidirektionalen Laden. Im Podcast verrät er, warum es nicht allein an der Politik hängt, welche Schwierigkeiten fürs bidirektionale Laden gelöst werden müssen und wann Vehicle-2-Grid endlich Standard im E-Auto wird.
Die Automobilbranche steht vor der größten Transformation ihrer Geschichte und steht sich immer wieder selbst im Weg. Junge, innovative Ideen sollen und wollen Start-ups liefern, in der Energiewirtschaft, der Batterieentwicklung oder bei der Software. Warum den großen das selten allein gelingt klären wir bei Moove - der Talk.