POPULARITY
Die deutschen Jahrgangsmeisterschaften versammeln die Elite des Schwimmens in Berlin. Für fünf Tage wird die SSE zum Schauplatz packender Duelle, zum Ort großer Erfolge und ebenso schmerzlicher Niederlagen. In dieser XXL-Vorschau analysieren wir jeden Jahrgang auf seine ProtagonistInnen, Storylines und Rekordchancen! 00:03:26 DM SMK 00:08:44 Vorwort DJM Vorschau 00:21:30 2012 Frauen 00:28:20 2011 Frauen 00:33:02 2010 Frauen 00:40:30 2009 Frauen 00:48:19 2008 Frauen 00:55:16 2012 Männer 01:02:15 2011 Männer 01:08:34 2010 Männer 01:15:19 2009 Männer 01:24:07 2008 Männer 01:30:15 Schlussworte Für Fragen, Kommentare, Anmerkungen nutzt Social Media oder die gute alte E-Mail: andre(at)swimcast.de ----- Episodenbild: Tino Henschel Photo Musik: www.zapsplat.com
Schwimmsport für die Ohren Die deutschen Jahrgangsmeisterschaften versammeln die Elite des Schwimmens in Berlin. Für fünf Tage wird die SSE zum Schauplatz packender Duelle, zum Ort großer Erfolge und ebenso schmerzlicher Niederlagen. In dieser XXL-Vorschau analysieren wir jeden Jahrgang auf seine ProtagonistInnen, Storylines und Rekordchancen! 00:03:26 DM SMK 00:08:44 Vorwort DJM Vorschau 00:21:30 2012 Frauen 00:28:20 2011 Frauen 00:33:02 2010 Frauen 00:40:30 2009 Frauen 00:48:19 2008 Frauen 00:55:16 2012 Männer 01:02:15 2011 Männer 01:08:34 2010 Männer 01:15:19 2009 Männer 01:24:07 2008 Männer 01:30:15 Schlussworte Supported by Speedo und DFT-Sports -> Werde selber Supporter Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Für diese Folge habe ich mir mal wieder Besuch eingeladen: Mirjam Müntefering - Erfolgsautorin, Hundefreundin und, wie ihr sehen werdet, fantastische Gesprächspartnerin.Wir sprechen über Mirjams Bücher, übers historische Schreiben in Roman und Sachbuch, über lesbische Protagonistinnen, Coming-Out in den 1990ern, Hunde, Tintenfüller und vieles mehr.Der erste Band von Mirjams neuem Zweiteiler "Die Honigfrauen" erscheint am 20. Mai im Blanvalet Verlag und ist schon jetzt vorbestellbar. Im selben Verlag findet ihr auch ihre historische Trilogie "Gut Friesenhain", in dem wir drei Frauen Ende des 19. Jahrhunderts dabei begleiten, ihren Weg zu machen. Mirjams wunderschönes lesbisch-queeres Buch "Mittendrin im Lilabunt", über das wir natürlich auch sprechen werden, erschien im Helmer VerlagMein Buch (das aber diesmal nur am Rande vorkommt ;)) heißt "Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde" und erzählt die Geschichte der deutschen Frauenbewegung von 1848 bis zum Wahlrecht.***Gefällt dir der Podcast und möchtest du mich beim Hosting unterstützen? Dann freue ich mich, wenn du auf Steady ein Abo abschließt. Danke für deine Unterstützung!
Treue Elizabeth Strout Fans sowie Kenner und Liebhaberinnen ihrer Figuren dürften sich gefreut haben, als kürzlich, nämlich im März, endlich ein neuer Roman der amerikanischen Autorin veröffentlicht wurde. Dabei erschien Tell me everything, wie er im englischen Original heißt, bereits im vorangegangenen Jahr in Deutschland im Original, und noch ein Jahr davor bereits auf dem amerikanischen Markt. Somit ist Erzähl mir alles, wie Elizabeth Strouts Roman im Deutschen heißt, also längst nicht mehr ganz neu, aber für die in ihrer Muttersprache lesende Rezensentin eben schon. Nicht neu hingegen sind die der Leserin lieb gewonnenen Figuren, die schon aus diversen vorangegangenen Romanen Strouts geläufig sind und deren Leben wir bereits recht gut kennen. Dabei stechen vor allem Lucy Barton hervor, deren Entwicklung und Lebensweg bereits in vier Romanen beleuchtet wurde, sowie Olive Kitteridge, deren Leben die Autorin zwei Romane gewidmet hat und die ebenfalls als Miniserie verfilmt und bereits in diesem Format von mir besprochen wurden. Nun ist es aber so, dass alle Figuren, die Strout ihrem literarischen Universum zufügt, immer wieder auftauchen, sei es als Randfigur oder Hauptakteur.Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass uns das Personal in Erzähl mir alles reichlich vertraut ist. Die Hauptfiguren sind Lucy Barton, ihres Zeichen erfolgreiche Schriftstellerin aus New York, die seit Corona in Crosby, Maine mit ihrem Exmann William lebt, was von der einheimischen Bevölkerung eher skeptisch betrachtet wird. Außerdem Olive Kitteridge, die ihre ganz eigene und spezielle Art im Umgang mit Menschen pflegt, vor langer Zeit Lehrerin in Crosby war, die aber zum Zeitpunkt der Handlung bereits 90 Jahre alt ist und in einem Altersheim lebt, jedoch nichts von ihrem unvergleichlichen Wesen eingebüßt hat. Als Dritten im Bunde und auch bereits wegen seiner tragischen Familiengeschichte bekannt, ist Bob Burgess. Er ist Anwalt, mit Lucy befreundet und, wie uns die Autorin direkt zu Beginn der Geschichte wissen lässt, der eigentlich Protagonist.Zu Beginn des Romans werden Olive und Lucy durch Bob einander vorgestellt, da sie sich bisher nicht persönlich kannten, Olive Lucy aber aufgrund ihres Berufs als Schriftstellerin ausgewählt hat, um ihr eine Geschichte zu erzählen, von der sie glaubt, dass diese damit vielleicht etwas anfangen kann. Die Erzählung, die anschließend folgt, dreht sich um ihre Eltern, vor allem aber ist es eine tragische Liebesgeschichte. Sie markiert den Ausgangspunkt für die nun regelmäßig stattfindenden Treffen zwischen Olive und Lucy, in denen sie sich gegenseitig Geschichten über Menschen erzählen, Menschen, die Lucy im Verlauf des Romans als „unbeachtete Leben“ bezeichnet und nach deren Lebenssinn sie fragt. Im Fokus stehen aber auch die Gespräche zwischen Bob und Lucy, die eine späte, enge Freundschaft verbindet, die auch deren jeweiligen Partnern insofern recht zu sein scheint, da diese viel mit sich selbst beschäftigt sind. Dass Lucy und Bob im Laufe der Zeit mehr als nur freundschaftliche Gefühle füreinander hegen, offenbaren sie sich gegenseitig nicht, so dass auch ihre Geschichte ein weiteres Zeugnis unerfüllter Liebe im Roman darstellt und die sich – entgegen des Buchtitels – eben nicht alles erzählen und dafür ihre Gründe haben.Letztlich würde es zu weit führen, auf all die Biografien und Lebensläufe einzugehen, von denen uns Elizabeth Strout berichtet und dafür sollte man schließlich den Roman lesen, aber eine thematische Einordnung ist dennoch möglich. Neben bereits erwähnten Liebesgeschichten geht es auch um zwischenmenschliche Beziehungen im Allgemeinen, um Schuldgefühle und Traumata, die unser ganzes Leben beeinflussen und die vielleicht sogar auf Missverständnissen beruhen. Aber auch die Themen Älterwerden und Einsamkeit ziehen sich durch den Roman und führen schließlich zu der Frage, wie wir leben wollen und mit Erlebtem umgehen.„Wir glauben gern, dass wir unser Leben unter Kontrolle haben, aber das stimmt manchmal nur bedingt. Die, die vor uns kamen, haben die Weichen für uns gestellt.“ (S.35)Eine zusätzliche Wendung in der Handlung ist eine Kriminalgeschichte, in der Bob in seiner Rolle als Anwalt tätig wird, in der es aber nicht weniger um Familie, Lebensläufe und Verbundenheit geht. Alles hängt zusammen und wird von Strout fein miteinander verwoben, so dass sie einen liebevollen und wertschätzenden Blick auf die Leben wirft, die unbeachtet zu sein scheinen und nach deren Sinn sie ihre Protagonistinnen immer wieder fragen lässt. Das Tiefgreifende wird bei Strout in das Alltägliche eingebettet, ohne dabei kitschig zu sein. Aktuelle politische Verweise werden dabei fein säuberlich immer wieder eingestreut.Worin sich Elizabeth Strout treu bleibt, ist die Tatsache, dass der Roman für sich steht und auch ohne Kenntnis ihrer vorangegangenen Werke gelesen werden kann. Für diejenigen, die ihr Oeuvre bereits kennen, ist es ein weiterer Ausflug in die komplexe Figurenwelt, die die Autorin über Jahre hinweg geschaffen hat und über die es immer noch etwas zu erfahren gibt. Wie ich bei meiner Recherche außerdem feststellen durfte, erscheint bereits am 05. Mai ihr neuer Roman The things we never say in englischer Sprache in Deutschland und der Titel verweist doch auf einen engen, wenn auch konträren Bezug zu Tell me everything. Je nachdem wie lange wir auf die Übersetzung warten müssen, wird es wohl früher oder später wieder eine Rezension eines Elizabeth Strout Romans geben und bis dahin verbleibe ich mit einer Empfehlung. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Nach "Life is Strange: Double Exposure" schickt der Nachfolger "Reunion" Max Caulfield und Chloe Price ein letztes Mal gemeinsam auf die Bühne: An der Caledon University, wo Max inzwischen Fotografie unterrichtet, steht ihr neues Leben buchstäblich in Flammen, als ein Inferno den Campus in wenigen Tagen auszulöschen droht. Max' weiterentwickelte Rewind-Fähigkeit und Chloes Redegewandtheit greifen dabei ineinander. Zum ersten Mal steuern wir beide als gleichberechtigte Protagonistinnen und jonglieren mit Zeitschleifen, Dialogkonfrontationen und den bekannten, verzweigten Entscheidungen, für die die Serie geliebt wird.Im Podcast reden Manu und Micha darüber, wie sehr Reunion diese Wiedervereinigung von Max und Chloe als emotionales Finale inszenieren will - inklusive all der Schuld, Trauer und „Was-wäre-wenn“-Fantasien, die sich seit Arcadia Bay aufgestaut haben. Wir diskutieren, ob das Spiel die alten dramatischen Entscheidungen entwertet oder im Gegenteil konsequent zu Ende denkt, wenn es die zusammengeflickten Zeitlinien und Chloes Todesvisionen zum eigentlichen Thema macht. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Meine Meinung zu „Giftiger Grund“ von Thomas Knüwer hört ihr in dieser Folge. Und darum geht es:Nach dem Prolog – einem Überfall auf eine Tankstelle – springen wir LeserInnen gleich in die Ich-Perspektiven der erst zwei, dann drei ProtagonistInnen. Da ist Charu, die einen Lost-Places-Channel hat und mit ihrem Markenzeichen, der Glitzerkatze, unverwechselbaren Content produziert. … „2460: Thomas Knüwer – Giftiger Grund“ weiterlesen
Oliwia Hälterleins Roman "Wir Töchter" erzählt eine Familiengeschichte aus der Perspektive von drei Frauengenerationen, von Müttern und ihren Töchtern. Hälterleins Protagonistinnen tragen die in den Körpern gespeicherten Geschichten ihrer Mütter mit sich. Ganz so, als existierte ein nicht zu durchtrennendes Band zwischen den Generationen. Doch was, wenn die Jüngste unter ihnen keine Kinder bekommt? Wie sich dieser weibliche Zugang zur Familiengeschichte liest, berichtet Marlen Hobrack.
Sexarbeit taucht seit jeher in Kunst- und Bildkultur auf. Ihre Darstellung kann einiges verraten über den gesellschaftlichen Umgang mit Sexualität und Geschlechterrollen zu verschiedenen Zeiten. „Man kann an der Darstellung des Themas ganz gut ablesen, welche Machtverhältnisse, welche Sexualmoral vordergründig war“, bestätigt auch Johanna Adam, Mitkuratorin der Ausstellung „Sex Work“ in der Bundeskunsthalle Bonn. Dennoch sei über die Zeiten hinweg erkennbar, dass nur über und nicht mit den Protagonistinnen gesprochen würde.
Fri, 13 Mar 2026 04:45:00 +0000 https://jungeanleger.podigee.io/3004-borsepeople-im-podcast-s23-26-johanna-hager 6f27fa52430780450fc4b55364e91b4d Johanna Hager ist Leiterin des Innenpolitik-Ressorts vom Kurier und aktuell Co-Autorin des Medienthrillers "Deadline". Wir sprechen über ein Studium der Publizistik und Politikwissenschaft, (sehr viel) über Harald Schmidt, Halstücher, über Scholdan & Company, die Gründungsphase der Tageszeitung Österreich und dann über Johannas Aufgaben-Spektrum beim Kurier. Und freilich über "Deadline", das Buch ist ja im Duett mit Gast S23/25, Peter Thier, entstanden. Hier habe ich viele Fragen, u.a. zur Zusammenarbeit für das Buch, zu den Protagonistinnen im Buch, zu derben Begriffen aus der Medienbranche bzw. auch, ob es im Buch Tote gibt. Johanna antwortet geduldig und schlagfertig. http://www.kurier.at Gespräch mit Peter Thier zu "Deadline": https://www.youtube.com/watch?v=_I4t2f2iMsI Deadline bei Thalia: https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1077256526 Peter Thier Börsepeople: https://audio-cd.at/page/podcast/8487/ About: Die Serie Börsepeople des Podcasters Christian Drastil, der im Q4/24 in Frankfurt als "Finfluencer & Finanznetworker #1 Austria" ausgezeichnet wurde, findet im Rahmen von http://www.audio-cd.at und dem Podcast "Audio-CD.at Indie Podcasts" statt. Es handelt sich dabei um typische Personality- und Werdegang-Gespräche. Die Season 23 umfasst jahreszahlbezogen unter dem Motto „26 Börsepeople“ 26 Talks. Presenter der Season 23 ist die 3Banken Generali Investment Gesellschaft http://www.3bg.at. Welcher der meistgehörte Börsepeople Podcast ist, sieht man unter http://www.audio-cd.at/people. Der Zwischenstand des laufenden Rankings ist tagesaktuell um 12 Uhr aktualisiert. Bewertungen bei Apple (oder auch Spotify) machen mir Freude: http://www.audio-cd.at/spotify , http://www.audio-cd.at/apple . Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit! 3004 full no Christian Drastil Comm. (Agentur für Investor Relations und Podcasts) 2170
Für den Podcast des literaturcafe.de sprach Wolfgang Tischer mit Hannah Häffner über die Entstehung des Romans. Obwohl gelegentlich zu lesen, ist »Die Riesinnen« kein Debüt-Roman. Begonnen hat Hannah Häffner mit Krimis, die an der Nord- und Ostsee spielten. Doch irgendwann, so Hannah Häffner im Podcast-Gespräch, habe sie gemerkt, dass sie viele Geschichten im Kopf habe, die im Krimi-Genre einfach nicht erzählen werden konnten. Und irgendwie war klar, dass die Geschichte dreier Frauen im Schwarzwald spielen sollte. Hannah Häffner, in Heidelberg geboren, lebte einige Jahre in Hamburg, bevor sie wieder zurück nach Baden-Württemberg zog. Buch: Hannah Häffner: Die Riesinnen (Penguin Verlag) »Bei den drei Riesinnen hatte ich das Gefühl, da steckt so viel drin, dass ich damit wirklich die Seiten füllen kann und die Jahre da verbringen kann«, sagt Häffner. Wie kam Hannah Häffner zum Schreiben? Wie hat sie die stimmige Sprache für ihre Geschichte entwickelt? Auch über die Recherche im Schwarzwald berichtet Hannah Häffner im Podcast: Warum eine Testleserin die Tomaten vom Frühstückstisch verbannte und wie die Autorin in die Geschichte der Region eintauchte und selbst neues erfahren hat. So habe sie vom Widerstand gegen das geplante Atomkraftwerk Wyhl erst bei der Recherche erfahren und sofort beschlossen, dass eine ihrer Protagonistinnen dort vor Ort sein sollte. Was hat Hannah Häffner ansonsten noch bei ihren Recherchen überrascht? Und wie vermeidet man bei Schwarzwald-Setting den Kitsch? Hören Sie das vollständige Gespräch mit der Autorin Hannah Häffner über ihren Roman »Die Riesinnen« im Podcast des literaturcafe.de.
Architektin, Theologin, Politikerin – Heutzutage würde es niemanden mehr überraschen, wenn Frauen diese Berufe wählen. Doch die Protagonistinnen dieser Episode stammen aus einer anderen Zeit. Stadtführerin Dörthe Kuhlmey nimmt uns mit, zu Orten in Potsdam wo unsere Heldinnen: Anne Marie Baral, Emilie Winkelmann und Gisela Opitz, Geschichte geschrieben haben. Frauenorte in Potsdam und in Brandenburg https://frauenorte-brandenburg.de/ Die Potsdamer Frauen, denen wir in dieser Podcast-Episode begegnet sind: Johanna Just: https://frauenorte-brandenburg.de/johanna-just/ Clara Hoffbauer: https://frauenorte-brandenburg.de/clara-hoffbauer/ Käthe Pietschker: https://frauenorte-brandenburg.de/kaethe-pietschker/ Anne Marie Baral: https://frauenorte-brandenburg.de/anne-marie-baral/ Winkelmann: https://frauenorte-brandenburg.de/emilie-winkelmann/ Gisela Opitz: https://frauenorte-brandenburg.de/gisela-opitz/ Spuren des Maulbeerbaums in Potsdam: Potsdam Babelsberg: Plantagenplatz, Plantagenstraße, Weberplatz Potsdam Innenstadt: Maulbeerallee Potsdam Bornim: Lennésche Feldflur Noch mehr über „Friedrich II. und die Seidenraupen – Wie Preußen Seidenbau förderte“, gibt es in diesem Podcast: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a1e1ac9c0b6d1dd6/ Veranstaltung am 12.03.2026: Aus Wut wurde Mut – Brandenburger Frauengeschichte(n) https://www.potsdamtourismus.de/event/aus-wut-wurde-mut-brandenburger-frauengeschichten Alle Veranstaltungen in Potsdam zu den Brandenburgischen Frauenwochen: https://www.frauenpolitischer-rat.de/veranstaltungen-brandenburgische-frauenwoche-2/?veranstaltungsformat=&landkreis=Landeshauptstadt+Potsdam+und+Umland Mehr zu unserem Studiogast Dörthe Kuhlmey und ihren Führungen zu den Frauenorten findet ihr hier: https://www.potsdam-stadtfuehrung.de/. Lust auf noch mehr Potsdam-Geschichten? Unsere öffentlichen Rundgänge nehmen dich mit zu großen Geschichten, versteckten Hinterhöfen, Filmlegenden und weltbewegenden Orten. Alle Termine und Themen gibt's hier: https://www.potsdamtourismus.de/stadtfuehrungen/oeffentliche-fuehrungen#/ Die Songs unserer Gäste findest du in der Spotify-Playlist „Dein Potsdam-Gefühl“ – perfekt für die Vorfreude auf den nächsten Potsdam-Urlaub. https://open.spotify.com/playlist/2WGvNb97MC832YDeucbKdA
"Wenn jemand eine Reise tut..."Khit ist endlich wieder da! Nach geschätzt einem halben Jahr in Neuseeland ist er wieder im Lande und er, Fabi und Marco haben sich nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder zu einer regulären Folge getroffen.Klar, dass es da zuerst den Reisebericht gibt. Aber auch Fabi war mal wieder unterwegs und Marco ist am Planen. Haben einfach alle zu viel Urlaub.Wer nicht zu viel Urlaub sind Millie Calloway, William Shakespeare, Lucy Mason und Fabian Kurtz.Wer das alles ist? Na die Protagonistinnen und Protagonisten der brandneuen Filme, die heute besprochen werden.Viel Spaß beim Zuhören!
Die Normalsschanzen-Springen bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 haben keine Wünsche offen gelassen. Hochspannend, hochklassig und geschichtsträchtig waren sie und bescherten Host Luis Holuch und Expertin Ulrike Gräßler viele tolle Themen und Protagonistinnen und Protagonisten, über die es sich zu sprechen lohnt, auch abseits der Olympiasiegerinnen und -Sieger, wie Anna Odine Strøm, Philipp Raimund und das slowenische Mixed-Team um Nika und Domen Prevc. Wer Olympia bereits jetzt schon als Erfolg verbuchen kann, erfahrt ihr genauso, wer noch Nachholbedarf hat.Fotos: newspower.it (oben und unten rechts) / SC Willingen (unten links)Flugshow in den Sozialen NetzwerkenFlugshow auf InstagramFlugshow auf FacebookDieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Die Pianistin und Komponistin Julia Hülsmann gehört zu den prägenden Protagonistinnen des Deutschen Jazz. Ihr Geheimnis: sie setzt auf gemeinsames Kreieren. So auch auf ihrem neuen Album „While I Was Away“, das sie mit ihrem Oktett preisgekrönter Musikerinnen und Musiker aufgenommen hat. Sie verbindet ihr Jazztrio mit einem klassisch besetzten Klaviertrio und Gesangsstimmen. Besondere Wertschätzung erfährt auf dem Album das Wort, zur Musik gesellen sich Texte etwa von Emily Dickinson, Margaret Atwood und E. E. Cummings. Julia Hülsmann verbindet auch auf „While I Was Away" wieder Menschen miteinander und erschafft so Räume, die für kreativen Austausch und Wertschätzung stehen - meint unsere Jazzkritikerin Fanny Opitz.
Diese Folge ist eine ganz besondere – denn sie besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil wurde für die 3sat/ZDF-Doku „Sex mit 40 plus – Freiheitsbooster oder Lustkiller?“ aufgezeichnet. In meiner Küche. Mit Kameras, Mikrofonen und voller Aufmerksamkeit. Anna und ich waren beide Protagonistinnen dieser Dokumentation – zwei Tage lang, mit allem, was dazugehört. In dieser ersten Hälfte sprechen wir über unsere eigenen Lebenswege. Über Veränderung, Mut und neue Beziehungsmodelle. Wir sprechen über das erste Mal mit einer Frau, über Nähe, über Orgasmusgeschichten – und darüber, warum Verbindung oft wichtiger ist als Technik. Zwei Wochen später haben wir das Gespräch fortgesetzt – diesmal ohne Kameras. Im Behind-the-Scenes-Teil reden wir darüber, wie herausfordernd es ist, so offen vor laufender Kamera zu sprechen, was das mit Scham macht – und warum Ehrlichkeit trotzdem der Schlüssel zu echter Nähe bleibt. Eine Folge über Liebe, Lust und den Mut, das eigene Leben neu zu erzählen.
Liebe Leserinnen und Leser,kann unsere kleine Nischenradiosendung - die sich mit Produkten für einen doch größeren Markt, nämlich den der Literatur beschäftigt - eine kleine edgy Show sein, wenn sie schamlos Bestseller anpreist?Kann sie, aber nicht heute. Denn wir kommen gleich zu Beginn zum Urteil eines Wohlfühlbuches: der 5. Band der Whodunit-Reihe des Thursday Murder Clubs, im Original “The Impossible Fortune” ist eine große Empfehlung, deren Bestsellertum nicht hoch genug gewürdigt werden kann, schafft es doch Tausendsassa und Autor Richard Osman, neben einer spannenden Whodunit Story komplexere Charaktere zu erschaffen, deren Wertesystem manchmal überraschend konträr zu den aktuellen gesellschaftlichen Annahmen existiert und auch noch die komplexen Fragen des menschlichen Lebens nicht nur zu stellen, sondern auch Antworten zu finden. So. Hier sollten alle erstmal das Buch lesen, denn nun gibt es auch Spoiler und besonders ein Krimi lebt davon, überraschend zu sein (wenn er denn gut genug ist, ohne allzu unglaubwürdig - sprich hanebüchen - zu sein). Also: Spoileralert!Los geht's: The Impossible Fortune, im Deutschen irgendwie holprig “Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code”. Da wollen wir aber nicht meckern, denn die ersten 4 Titel der Reihe wurden geradezu mustergültig übersetzt:1. The Thursday Murder Club - Der Donnerstagsmordclub2. The Man Who Died Twice - Der Mann, der zweimal starb3. The Bullet That Missed - Die Kugel, die daneben ging4. The Last Devil to Die - Der letzte Teufel stirbtEditorisch möchte ich aber kurz anmerken, dass ein Code nicht “unlösbar” ist. Vielleicht ist er nicht bekannt, d.h. es fehlen Informationen, aber unlösbar? Na ja.Besonders schön bei allen Serien* ist das Wiedertreffen bekannter Charaktere, die man sehr mag oder eben nicht, in allem lässt sich Genuss finden, aber das Gehirn giert nach Bekanntem, und so tauchen sie wieder auf: Die Protagonisten des Thursday Murder Clubs: Elisabeth Best, Ex-Geheimdienstmitarbeiterin, die ehemalige Krankenschwester Joyce Meadowcroft, Ex-Gewerkschaftsführer Ron Ritchie und der Psychiater Dr. Ibrahim Arif. Diese leben in der gehobenen Seniorenresidenz in Coopers Chase in einem fiktionalen Dorf und lösen Mordfälle. Ursprünglich wollten sie alte, ungelöste, sogenannte Cold Cases aufklären, beschäftigen sich aber dann - einer Mischung aus Neugierde, Impertinenz und Lebenserfahrung geschuldet - mit aktuellen Morden.Wer bis hierhin gelesen hat, ohne “The Impossible Fortune” zu lesen, muss ab jetzt mit Spoilern leben. Also: Der Thursday Murder Club hatte bisher ein eher ruhiges Jahr. Das ist nicht besonders verwunderlich, denn Autor Richard Osman begann im letzten Jahr eine weitere Serie. Dazu kommt, dass im fiktiven Thursday Murder Club Imperium Elisabeth, als Ex-Spionin eine der Treiberinnen des Clubs, ihren geliebten Ehemann Stephen verlor (Altersdemenz) und tief in ihrer Trauer lebte.Die Bücher dieser Reihe werden immer aus 2 Perspektiven erzählt. Neben der des Autors und einer sich daraus ergebenden allwissenden Draufsicht lesen wir gelegentlich Tagebuchaufzeichnungen von Joyce. Diese sind besonders interessant, zeigen sie uns doch klarer, welche Informationen dem Quartett der Rentnerdetektive eventuell noch gar nicht vorliegen, schenken aber auch reizvolle Interpretationen von Joyce, die uns daran erinnern, dass jede*r die Welt mit anderen Augen sieht. Eine der wundervollsten Fähigkeiten von Richard Osman ist es, mit liebevollen Augen auf die von ihm geschaffenen Personen zu schauen. Dabei sind diese im ersten Moment oft kurz holzschnittartig und prototypisch, wozu sicher ihre meist kurzen Nachnamen beitragen (Best, Ritchie, Lloyd, Johnson, Townes), nach und nach werden weitere Facetten sichtbar.Beginn des Plots ist die von Joyce seit Jahrzehnten ersehnte Hochzeit ihrer nicht mehr ganz jungen Tochter Joanna, die den im vorliegenden Werk neu eingeführten Gatten Paul (Brett) ehelichen wird. Die (Selbst)beschreibung von Joyces Erwartungen und sich daraus ergebenden Konflikte auf dem Weg zur Trauung, die denen ihrer Tochter fasst komplett diametral gegenüberstehen, sind schreiend komisch, aber auch von viel Wärme und Liebe geprägt. Durch Paul und seinen Freundeskreis ergeben sich für den Thursday Murder Club neue Herausforderungen.Zunächst einmal müssen alle nach der Hochzeitsfeier mit den Nachwirkungen klarkommen. Das fällt einigen sehr leicht (auf Schnaps verzichtet, Aspirin vom Schlafengehen mit einem großen Glas Wasser), einigen schwerer und einige sterben fast. Die Seiten, auf denen Richard Osman den Ex-Gewerkschafter Ron auf seine körperlich harten Auseinandersetzungen mit der Polizei während der Zeit der großen Bergarbeiterstreiks in Großbritannien zurückblicken lässt und das dann im Vergleich zum aktuellen Kater als unverhältnismäßig leicht abtut, gehören ohne Zweifel zur Kategorie “große Literatur”.Außerdem geht es um Autobomben, Geldanlagen, Cold Storage und Bitcoin. Besonders die beiden letzteren Punkte nutzt Richard Osman zu demonstrieren, wie wenig Ahnung alle altersübergreifend eigentlich haben, welche Mittel und Tricks sie benutzen, ihre Nicht-Ahnung zu verschleiern, und welche Möglichkeiten sich ergeben, wenn sie sich offenbaren und dadurch ganz neue Erkenntnisse gewinnen.The Impossible Fortune ist in einem schnellen Tempo geschrieben, dass immer wieder Pausen einlegt, wenn sich die Protagonisten untereinander treffen und miteinander sprechen. Dabei findet Richard Osman nahtlose Übergänge zu sehr lustigen Seitensträngen, wenn Connie Johnson, eine erfolgreiche Drogendealerin (die einst kurz im Knast saß, wohin sie der Thursday Murder Club gebracht hatte) als Mentorin tätig wird, weil ihr Ibrahim dies empfohlen hatte und es damit endet, dass sie einer sehr jungen Frau bei ihrem ersten großen Raubüberfall hilft. Überhaupt mischen sich bei Richard Osman “respektable” und kriminelle Lebensweisen wohltuend ohne Bewertungen, denn von irgendwas muss man ja leben. Ohne kriminelles Leben keine Gesellschaft und schon gar kein Thursday Murder Club. Dabei sind die Kriminellen unter den (ehemals) Reichen, unter den Gelegenheits- und unter den Berufskriminellen zu finden, die z.B. die Nachfrage nach Drogen bedienen. Nur weil etwas verboten ist, heißt es nicht, dass es automatisch schlecht oder gut ist und schon gar nicht, dass es keinen Markt dafür gibt. Das nimmt dann teils sehr komische Züge an, bis die Erkenntnis (bei den Leserinnen und den Handelnden im Buch) einsetzt, dass die zugrundeliegenden Werte nicht vergessen werden können, wenn das Leben ein gelungenes sein soll. Diese Erkenntnis gelingt dann den Protagonistinnen selbst, dabei stoßen sie immer wieder an Grenzen, zerstören diese aber auch. Manchmal wird es auch sehr traurig, wenn es um die Einsamkeit geht - teils aus falschen Lebensentscheidungen, teils aus Altersgründen, wenn enge Geliebte und Freunde sterben. Das zeigt aber auch, wie wichtig die selbstgewählten Bande sind, die Freunde, mit denen man sich austauscht, mit denen man sein Leben lebt.Die Sichtbarkeit der Älteren und Alten, denen oft mit Unverschämtheit, Arroganz und selbstgefälligen Annahmen begegnet wird, spielt nie eine offensichtliche Rolle, überrascht aber immer wieder. Jede*r blamiert sich und macht sich zur Feile, das können alle, auch die Jungen, und nicht zu knapp. Bis auf wenige Ausnahmen (den richtigen Arschlöchern) gesteht Richard Osman seinen Figuren aber Würde zu, die auch durch gelegentlichen Slapstick nicht erschüttert werden kann. Da werden vegane Kaffees besucht, Krafttraining gemacht und zur Playlist “Sounds of the Rainforest” meditiert.Daneben schreckt Richard Osman nicht vor harten Themen zurück, diesmal ist ein wichtiger Nebenstrang des Whodunit die eheliche Gewalt. Suzie, die Tochter von Ron, setzt sich mit Waffengewalt gegen ihren Ehemann zur Wehr und bittet zunächst nur ihren Bruder, nicht aber ihren Vater um Hilfe. Der hat währenddessen mit enttäuschenden Erkenntnissen über sein Leben zu tun und wird am Ende einige seiner wichtigsten Lebensglaubenssätze über Bord werfen, um seiner Tochter und bei der Lösung des Falls zu helfen. Denn das kann man auch gut ohne Spoiler verraten: Der Thursday Murder Club wird seinen Fall lösen und nebenbei seine (und damit unsere) Welt besser machen. Die Schlüssel zur Lösung und zum Leben sind Liebe, Freundschaft und Solidarität. Und weil es Richard Osman erschaffen hat, passiert das Ganze in schöner Sprache, mit intelligenten Spannungs- und Handlungsbögen, überraschenden Wendungen und einem liebevollen Blick auf die Menschen. Viel Spaß beim Lesen! This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
„Ich grüble über all die kleinen Dinge nach, die uns aufbauen und zerstören, all die Kleinigkeiten, die wir verbergen und enthüllen, vergessen und vergeben möchten. Dass wir alle verborgene Geschichten mit uns herumtragen, zu denen wir ständig zurückkehren, Dinge, die uns hochfliegen oder langsam herunterkommen lassen. Ich denke über das Leben nach, das ich gelebt habe, und über all die Dinge, die ich weiß.[...]“ (S. 382) So lässt Sarah Easter Collins ihre Protagonistin Robyn in ihrem Roman So ist das nie passiert ihre Gedanken formulieren und es ist gleichzeitig ein Rückblick auf ihr Leben, der ebenso die Frage aufwirft, was wir wirklich wissen und wie fehlerhaft Erinnerungen sein können; ein Thema welches sich durch den gesamten Roman zieht und tragend für den Verlauf der Handlung sein wird.Ausgangspunkt des Romans, der 2024 im Heyne Verlag erschien und im Original den Titel Things don`t break on their own trägt, ist ein Abendessen. Zugegen sind die Protagonistin Robyn und deren Frau Cat, die auch gleichzeitig die Gastgeberinnen sind. Außerdem Robyns Bruder Michael und dessen Freundin Liv, Robyns gute Freundin Willa und deren Freund Jamie sowie Cats Bruder Nate und dessen Freundin Claudette. Dabei spielen vor allem Robyn und Willa eine zentrale Rolle und aus ihren Blickwinkeln wird auch der Roman kapitelweise erzählt. Besonders dramatisch ist dabei vor allem Willas Geschichte, denn ihre Schwester Laika verschwand, als sie noch ein Teenager war und wird zum Zeitpunkt des Dinners, an dem die Geschichte einsetzt, bereits seit über 20 Jahren vermisst. Neben der Tatsache, dass Willa die Hoffnung, ihre Schwester zu finden, nie aufgegeben hat, was ihr Leben in erheblichem Maß bestimmt hat, kommt an diesem Abend noch hinzu, dass sie in Claudette, der Freundin von Cats Bruder, plötzlich ihre lange verschollene Schwester zu erkennen glaubt. An diesem Punkt setzen die Erinnerungen und Rückblicke auf die Geschehnisse, die bis zu diesem Punkt reichen bzw. geführt haben ein und werden kapitelweise abwechselnd von den Protagonistinnen erinnert, wodurch sich für die Leserin nach und nach ein sehr differenziertes und unerwartetes Bild ergibt.Robyns und Willas gemeinsame Geschichte beginnt im Internat, auf welches Willa kurz nach dem Verschwinden ihrer Schwester von den Eltern geschickt wird. Die Elternhäuser der beiden Mädchen könnten kaum unterschiedlicher sein. Während Robyn in einem liebevollen Haushalt aufwächst, in dem viel miteinander gesprochen, agiert und diskutiert wird, in dem es gegenseitige Wertschätzung und Respekt gibt und den man landläufig wohl als liebevoll bezeichnen würde, erfährt Willa in ihrem zu Hause vor allem Unterdrückung, Aggressionen und Gewalt durch den Vater, wobei sich dessen physische Gewalt nicht an Willa selbst, sondern deren Mutter und Schwester entlädt. Es ist ein zu Hause der Abhängigkeiten und des Machtmissbrauchs, in der die Mutter Bianka, versucht ihre Töchter zu schützen und in dem der Verlust der Tochter und Schwester kaum zu verarbeiten ist. Das unterschiedliche Aufwachsen der Mädchen ist auch ein wichtiger Grund, warum sie letztlich zueinander finden und nicht nur eine tiefe Zuneigung und Freundschaft, sondern auch Liebe füreinander empfinden, denn die ausgeglichene Robyn kann Willa die Geborgenheit und Ruhe schenken, die sie in ihrem eigenen zu Hause kaum erhält und findet gleichfalls in Robyns Familie eine Art Ersatzfamilie, die sie liebevoll aufnimmt. Umso tragischer ist es, dass es zwischen Willa und Robyn kurz vor Ende ihres Abschlusses am Internat zu einem Bruch kommt, der vor allem Willas Verhalten zuzuschreiben ist und zwar später wieder aufgelöst werden kann, anhand dessen Sarah Easter Collins aber ebenfalls aufzeigt, wie sehr ihr Handeln von ihrem großen Verlust beeinträchtigt wird. Ein weiteres Beispiel für die zentralen Dynamiken inklusive Machtverhältnisse und Beziehungen im Roman beschreibt Collins anhand der Partnerschaft, die Willa mit ihrem Freund Nate führt. Zunächst liebevoll und zugewandt, wandelt sich dies unter dem Einfluss von Willas Vater, der Nate regelrecht für sich beansprucht, ins komplette Gegenteil, wobei es Willa lange Zeit nicht gelingt, angemessen auf dieses Verhalten zu reagieren bzw. sich daraus zu lösen.Zentrales Motiv des Romans ist, neben dem traumatischen Verlust und den Auswirkungen innerhalb der Familie, aber auch die Frage danach, wie wir Dinge erinnern und wie trügerisch Erinnerungen sein können. Es ist bekannt, dass Erinnerungen vom Gehirn jedes Mal neu rekonstruiert werden und nicht wie eine Art Video ablaufen, dabei werden aber auch Lücken einfach mit Informationen aufgefüllt, die plausibel erscheinen und nicht real sind bzw. erlebt worden sein müssen. Vor allem starke Emotionen können dazu führen, dass Erinnerungslücken falsch aufgefüllt werden und sich durch häufiges Erzählen verfestigen. Die eingangs erwähnte Dinnerparty zu welcher sich Freunde und Familie treffen und bei der Willa glaubt, ihre verschollene Schwester wiederentdeckt zu haben, stellt im Roman den Ausgangspunkt dafür dar, dass vor allem Willa beginnt sich, beginnend bei ihrer Kindheit, zu erinnern. Durch die Perspektiven anderer Protagonistinnen wird dann allmählich deutlich, dass Dinge teilweise falsch erinnert wurden bzw., und ich denke, so ist es häufig der Fall, einfach Teil ihrer Wahrheit und ihres Erlebens sind, die auch darauf beruhen, dass ihr Informationen schlichtweg fehlen. Wodurch sich für die Leserin – und auch die Akteurinnen – schließlich nach und nach aus einzelnen Puzzleteilen ein Gesamtbild ergibt und damit generell aufzeigt wird, dass Wahrheit und Perspektiven miteinander verwoben sind.Dadurch gelingt Sarah Easter Collins mit So ist das nie passiert ein komplexer Roman, der thematisch sehr breit aufgestellt ist, trotz der Schwere der Themen einfach und flüssig zu lesen ist und dessen Verlauf man einfach immer weiter folgen möchte, um zu sehen, welches Bild die einzelnen Teile ergeben. Er hat mich aber auch einmal mehr dankbar und demütig gegenüber meiner eigenen Familie und Freunde zurückgelassen und ist, nun wenig überraschend, eine klare Empfehlung von mir. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Der berühmteste Serienmörder der Geschichte – denn wer kennt ihn nicht, Jack the Ripper? Richter und Autor Thorsten Schleif hat nicht nur ausführlich und intensiv recherchiert, sondern auch eine eigene Theorie zur Identität von „Red Jack“ entwickelt. Und um diese Idee herum eine Geschichte mit richtig starken ProtagonistInnen gebaut, die mich absolut mitgerissen hat! dtv
Was ist denn hier los? Der Versuch unsere Radiomacher in Zeiten der Krise ins Radio zu kommen. Hier gibt es nicht zu sehen… ## Tanz auf dem Vulkan: Multimediale Lesung Dies ist der Mitschnitt vom 21. November 2025 aus der Kulturbastion in Torgau (Sachsen). Eine multimediale Lesung mit Zeitzeuginnen-Gesprächen & Konzert zur Buchpremiere "Tanz auf dem Vulkan – Widerständige Punk-Frauen in der DDR" von Geralf Pochop. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Kulturbastion Kap Torgau e.V. und dem Gleichlaufschwankung e.V. ausgerichtet. Da in der DDR auch die Zugehörigkeit zu jugendlichen Subkulturen zu Einweisungen in Spezialheime führen konnte, wurde diese Veranstaltung in der Nähe des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau (GJWH) — eine Disziplinareinrichtung im System der Spezialheime der Jugendhilfe in der DDR — veranstaltet. Die Gedenkstätte freute sich, an diese Veranstaltung beteiligt zu sein. ### Erster Beitrag: Kim Kim war der erste weibliche Punk in Karl-Marx-Stadt, massiv durch die Staatssicherheit verfolgt. ### Zweiter Beitrag: Sheela Sheela gehörte zu den ersten Protagonistinnen der DDR-Punk-Szene; mit 16-Jahren für zwei Jahre in einen Jugendwerkhof eingewiesen. ## Vogel der Woche - Die Samtente …die Ente, die das Ende der Eiszeit verpennte… * Radio Corax, Halle * https://www.freie-radios.net/139179 ## Termine/Veranstaltungen * Am 28. November 2025 — Erfurt — multimediale Lesung "Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR" + Zeitzeugengespäch in der Bibliothek + Ausstellung "Aus Grau wird Bunt" (Weltoffenes Sachsen) * Am 5. Dezember 2025 — Halle (Saale) — mul3timediale Lesung "Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR" + Zeitzeugengespäch in der Christus-Kirche * Am 6. Dezember 2025 — Kalbe — multimediale Lesung "Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR" + Zeitzeugengespäch im Unterordnungsamt Kalbe * Am 8. Februar 2025 — Berlin — SO36 mit Hansa Plast und Bärchen und die Milchreisbubis ### Musik 1. Nina Hagen — Ich bin so alt (Was Denn…?: The Amiga Recordings — 28. Februar 2020 — AMIGA / Sony Music) 2. Annette Benjamin + Cindy Weihnhold — Für 'Ne Frau: Hans-A-Plast (Tanz auf dem Vulkan: Torgau — 21. November 2025 — Not On Label) 3. KIM — Out Here On My Own: Irene Cara (Tanz auf dem Vulkan: Torgau — 21. November 2025 — Not On Label) 4. Alena — MFS: Namenlos (Tanz auf dem Vulkan: Torgau — 21. November 2025 — Not On Label) 5. Alena — Nazis Wieder In Ost-Berlin: Namenlos (Tanz auf dem Vulkan: Torgau — 21. November 2025 — Not On Label) 6. Alena — Frustration: Namenlos (Tanz auf dem Vulkan: Torgau — 21. November 2025 — Not On Label) 7. Annette Benjamin + Cindy Weihnhold — Hau Ab Du Stinkst: Hans-A-Plast (Tanz auf dem Vulkan: Torgau — 21. November 2025 — Not On Label) 8. Annette Benjamin + Cindy Weihnhold — Ich Zünd Mich An: Hans-A-Plast (Tanz auf dem Vulkan: Torgau — 21. November 2025 — Not On Label) 9. A+P — Vögel (A+P — 1981 — Jupiter Records) 10. Annette Benjamin + Cindy Weihnhold — Rock'N Roll Freitag: Hans-A-Plast (Tanz auf dem Vulkan: Torgau — 21. November 2025 — Not On Label) # Abendmagazin Die Sendung besteht aus aktuellen Themen kultureller bis politischer Natur, vermischt mit Veranstaltungstips, Literaturvorstellungen, Wetterbericht und in der Regel Live-Musik im Studio. Irgendjemand hat alles vorbereitet. Andere macht schon länger nichts mehr, sind manchmal selbst nicht da und verlieren hin und wieder den Faden. Der ständige Studiogast behält in jeder Situation die Fassung.
Frauen mit gesundheitlichen Beschwerden werden von Ärzten oft nicht ernstgenommen - das hat Fabienne Schuhmacher erlebt, eine der Protagonistinnen der rbb-Doku "Medical Gaslighting". Von Sybille Seitz
Liebe Leserinnen und Leser,das Jahresende naht und alles drängt sich auf ein paar enge Wochen. Zeit also für eine Wiederholung, aber hier sind gleich 2 ganz großartige Bücher, deren wiederholte Erwähnung erst eingestellt werden kann, wenn ihr beide gelesen habt. Es wird dufte, versprochen!______________Manche Kreise sind groß und schließen sich nach 15 Jahren, wenn auch auf einer höheren Ebene (denn wir wollen nicht denken, dass es mit uns bergab geht, sondern dass wir gelebt und gelernt haben und besser sind): damals stellte ich bei Studio B eine wunderbare Sammlung von großartigen Reportagen von A.J. Liebling über das Boxen vor, die zwischen 1951 und 1955 entstanden und damals im renommierten New Yorker erschienen, bevor sie 2009 im Berenberg Verlag als Sammlung “Die artige Kunst” ins Deutsche übertragen wurden.Sommerzeit ist Lesezeit, da sind hier gleich mal 2 Empfehlungen, von ganzem Herzen, ohne jede Einschränkung, auch wenn das Sujet den Leserinnen und Lesern bis heute vielleicht nicht das Interessanteste oder Wichtigste schien. Ernsthaft.Während A. J. Liebling Boxkämpfe sah, während sie geschahen und das Fernsehen für den Niedergang dieser neben dem Ringen ältesten Form des Zweikampfes verantwortlich machte, schreibt Rita Bullwinkel in ihrer Debütnovelle “Headshot” - im Deutschen “Schlaglicht” - auf schmalen 250 Seiten über ein fiktives Sportereignis, das im Amateurboxen der Frauen angesiedelt ist.Gekämpft wird im “Daughters of America Cup”, in dem Amateurboxerinnen bis 18 Jahre antreten dürfen, Handlungsort ist Bob's Boxing Palace in Reno, Nevada. “Headshot” behandelt die im “Töchter Amerikas Cup” ab dem Viertelfinale ausgetragenen Kämpfe.Viertelfinale bedeutet (wir kennen die Zählweise aus anderen Sportarten), dass noch 8 Sportlerinnen im Rennen um die Trophäe sind, und jeweils die Siegerin der Partie gegen eine andere Siegerin gelost wird.Die Kämpfe bilden die Gliederung für das Buch, die jeweils mit den Namen der angetretenen Kontrahentinnen betitelt sind.Am ersten Tag finden die Viertelfinale statt, es folgen 2 Kapitel, die mit “Nacht” und “Tiefe Nacht” überschrieben sind, bevor am nächsten Tag die beiden Halbfinalkämpfe und das Finale ausgetragen werden.Was die Autorin hier in schlichter Prosa zusammenfügt, ist großartig: sie zeigt - und die Auflistung bedeutet keine Wertung -die Körperlichkeit des Boxens und was es für die jungen Boxerinnen bedeutet;warum sie Boxen;wodurch ihre Wahl für diesen Kampfsport bestimmt wurde;wofür sie boxen.Rita Bullwinkel zeigt die wenig glamourösen Umstände des Turniers im Nirgendwo, dessen Ort gewählt wurde, weil er angeblich “in der Mitte des Landes” läge.Dem Ort - Bob's Boxing Palace - wohnt eine tiefe Traurigkeit inne, und “Headshot” zeigt, dass das Amateurboxen für Frauen keine Sportart ist, die in reichen Familien eine Möglichkeit der Freizeitgestaltung für junge weibliche Teenager ist.Neben den detaillierten Beschreibungen der Kämpfe finden sich Rückblicke, aber auch Sprünge in die Zukunft. Wir erfahren viel über die Umstände der Protagonistinnen, die sich teilweise vorher kennen, teilweise nicht. Wir lesen, wie ihre Geschichten individuell sind, wie ihre Familien unterschiedliche Haltungen zum Boxen einnehmen, und die einzelnen Teenager unterstützen oder eben auch nicht.Was das Boxen für die Einzelne bedeutet, ist dabei teilweise allgemeingültig: es gibt den jungen Teenagern eine Kontrolle über ihren Körper, teilweise aber eben auch sehr individuell, wenn Eine die Familientradition fortführen muss oder eine andere über ein ertrunkenes Kind sinniert, dass unter ihrer Aufsicht im örtlichen Schwimmbad ertrunken ist.Dabei entfaltet “Headshot” von Anfang an eine Faszination, die auch durch Rita Bullwinkels Witze, seien sie inhaltlicher oder sprachlicher Natur bestimmt wird.Was die Heldinnen von Headshot, Andi Taylor, Artemis Victor, Kate Heffer, Rachel Doricko, Iggy Lang, Izzy Lang, Rose Mueller und Tania Maw erkämpfen, sind nicht nur Sieg oder Niederlage, sondern ihr Platz in der Gesellschaft, der - durch die Rück- und Ausblicke gezeigt - weit über den jeweiligen Boxkampf hinausgeht.Was “Headshot” überhaupt nicht verhandelt, ist, ob es überhaupt ok ist, dass junge Frauen boxen. Warum auch.“Headshot” von Rita Bullwinkel wurde für den Booker Prize 2024 nominiert, dies nur als Information für diejenigen, die ihre Lektüre durch so etwas beeinflussen lassen (was ich nicht verurteilen würde, irgendwie muss man ja auswählen), aber wenn ihr euch durch die Rezensionen bei Studio B beeinflussen lasst: Lest dieses Buch! This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Die Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin Jule Ronstedt, 54, hat ihr erstes Buch geschrieben. In „Menomorphosen“ (Eisele-Verlag) setzt sie aus verschiedenen Perspektiven ein umfängliches Bild der weiblichen Wechseljahre zusammen. Es geht in 26 Kurzgeschichten neben anderem um körperliche Befindlichkeiten, ums Verlassen und Verlassenwerden, um große Veränderungen in Familie und Beruf. Sie lässt ihre Protagonistinnen lieben und leiden, Krisen überstehen und ein neues Leben beginnen. Sie selbst, sagt Ronstedt, stecke mittendrin in dieser Lebensphase. Auch bei ihr habe sich einiges verändert. Als sie anfing, offen im Freundeskreis darüber zu sprechen, habe sie festgestellt, dass es nicht nur ihr so gehe. Aus vielen Gesprächen mit Freundinnen und auch Medizinern hat sie ihre fiktionalen Ich-Erzählungen entwickelt. Im SZ-Podcast „München persönlich“ erzählt Jule Ronstedt, wie das Buch entstanden ist, sie spricht aber auch über ihre verschiedenen Berufe. Wie ist sie zur Schauspielerei gekommen? Was möchte sie gerne noch spielen? Warum ist Deutschland kein Filmland? Was wünscht sie jüngeren Frauen und was sollte sich für alle ändern? Ronstedt ist in München aufgewachsen und Mutter einer Tochter. Sie war nach ihrem Abitur an der Neuen Münchner Schauspielschule und bald darauf unter Dieter Dorn Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. In vielen Fernseh- und Filmproduktionen bewies sie ihre Wandlungsfähigkeit, in der Hauptrolle in Marcus H. Rosenmüllers Kinoerfolg „Wer früher stirbt ist länger tot“ ebenso ihren Sinn für Humor. Der scheint auch in der Begegnung mit Ronstedt im Garten des Alpinen Museums an der Isar immer wieder angenehm durch. Er helfe ihr, Krisen zu überstehen, sagt sie.
In unserer neuen Folge bleiben wir bei Pink Power – dem Kinodokumentarfilm von Chiara Kempers und Marianna Martens, den wir in der letzten Folge bereits vorgestellt haben. Diesmal stehen die zwei Protagonistinnen im Mittelpunkt: Jasmin Eilers, 43, Mutter und freischaffende Architektin, sowie Klimaschutzmanagerin aus Jever, und Konni Jürgens, 70, Krankenschwester. Beide sind Teil des Wilhelmshavener Drachenboot-Teams der Küstenpinkies – 23 Frauen, alle mit Brustkrebsdiagnose. Der Sport, bekannt als “Pink Paddling” gibt ihnen Kraft und Zusammenhalt. Gemeinsam mit ihrem Team verfolgen Jasmin und Konni ein großes Ziel: die Europameisterschaft in Italien. Der Film Pink Power begleitet die beiden Frauen auf ihrem Weg – von der Nordseeküste bis ans Mittelmeer – und erzählt eine Geschichte von Ausdauer, Hoffnung und der Stärke einer Gemeinschaft, die weit über den Sport hinausgeht.
Zeitebenen sind das Stilmittel, um aus der Gegenwart den Blick in die Vergangenheit zu ermöglichen. In der heutigen Folge 3x5 stelle ich euch Romane vor, deren Protagonistinnen ungeahnte Dinge aus vergangenen Jahren entdecken. In Duftwickensommer von Sylvia Lott erfährt Marike über einen Blumenwettbewerb im Jahr 1911. Trude Teige lässt Großmutters Freundin zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Wir sehen uns wieder am Meer spionieren. Auch in der Zeit lässt Miriam Georg ihren Charakter aus Schlesien fliehen. Die Verlorene verbirgt rund 70 Jahre ein Familiengeheimnis. Drei Romane, drei komplett unterschiedliche Motive, etwas zu verheimlichen, aber alle lesen sich richtig spannend. Die Rezensionen und noch einige mehr lest ihr auf meinem Blog https://fraugoetheliest.wordpress.com.
Das Label FMP (Free Music Production) und der Wolke Verlag feierten 3 Tage am neuen Berliner Standort FMP1 (Franz-Mehring-Platz 1) ein fulminantes Frühlingsfest mit einem Programm aus beteiligten Gründern, Protagonistinnen und Gästen. # Radio Industry – Festival für Kunst + Gegenwart Findet 2025 zum dritten Mal an der Woltersdorfer Schleuse statt, einem neuen Hotspot für Kunst und Radio im Land Brandenburg. Vom 8. – 21. September 2025 begegnen sich 150 Beteiligte und Gäste aus Kunst, Literatur, Musik, Wissenschaft und Gesellschaft vor Ort, auf UKW 103.9 MHz, DAB+ und via Stream.
Das Label FMP (Free Music Production) und der Wolke Verlag feierten 3 Tage am neuen Berliner Standort FMP1 (Franz-Mehring-Platz 1) ein fulminantes Frühlingsfest mit einem Programm aus beteiligten Gründern, Protagonistinnen und Gästen. # Radio Industry – Festival für Kunst + Gegenwart Findet 2025 zum dritten Mal an der Woltersdorfer Schleuse statt, einem neuen Hotspot für Kunst und Radio im Land Brandenburg. Vom 8. – 21. September 2025 begegnen sich 150 Beteiligte und Gäste aus Kunst, Literatur, Musik, Wissenschaft und Gesellschaft vor Ort, auf UKW 103.9 MHz, DAB+ und via Stream.
Das Label FMP (Free Music Production) und der Wolke Verlag feierten 3 Tage am neuen Berliner Standort FMP1 (Franz-Mehring-Platz 1) ein fulminantes Frühlingsfest mit einem Programm aus beteiligten Gründern, Protagonistinnen und Gästen. # Radio Industry – Festival für Kunst + Gegenwart Findet 2025 zum dritten Mal an der Woltersdorfer Schleuse statt, einem neuen Hotspot für Kunst und Radio im Land Brandenburg. Vom 8. – 21. September 2025 begegnen sich 150 Beteiligte und Gäste aus Kunst, Literatur, Musik, Wissenschaft und Gesellschaft vor Ort, auf UKW 103.9 MHz, DAB+ und via Stream.
Das Label FMP (Free Music Production) und der Wolke Verlag feierten 3 Tage am neuen Berliner Standort FMP1 (Franz-Mehring-Platz 1) ein fulminantes Frühlingsfest mit einem Programm aus beteiligten Gründern, Protagonistinnen und Gästen. # Radio Industry – Festival für Kunst + Gegenwart Findet 2025 zum dritten Mal an der Woltersdorfer Schleuse statt, einem neuen Hotspot für Kunst und Radio im Land Brandenburg. Vom 8. – 21. September 2025 begegnen sich 150 Beteiligte und Gäste aus Kunst, Literatur, Musik, Wissenschaft und Gesellschaft vor Ort, auf UKW 103.9 MHz, DAB+ und via Stream.
Das internationale literaturfestival berlin (ilb) feiert in diesem Jahr ein Vierteljahrhundert Weltliteratur. radio3 begleitet die renommierte Veranstaltung als Festivalradio. An sechs Tagen sind wir mit Sondersendungen live vor Ort. Moderator Lukasz Tomaszewski interviewt wichtige Protagonistinnen und Protagonisten und fängt die Festival-Stimmung ein. Heute zu Gast auf radio3: Festival-Leiterin Lavinia Frey, Pulitzer-Preisträgerin Cristina Rivera Garza und der britische Autor Alan Hollinghurst.
Das Label FMP (Free Music Production) und der Wolke Verlag feierten 3 Tage am neuen Berliner Standort FMP1 (Franz-Mehring-Platz 1) ein fulminantes Frühlingsfest mit einem Programm aus beteiligten Gründern, Protagonistinnen und Gästen. FMP #4 – Free Music Production mit Markus Müller / Cowws Quintett: GROOVES 'N' LOOPS # Radio Industry – Festival für Kunst + Gegenwart Findet 2025 zum dritten Mal an der Woltersdorfer Schleuse statt, einem neuen Hotspot für Kunst und Radio im Land Brandenburg. Vom 8. – 21. September 2025 begegnen sich 150 Beteiligte und Gäste aus Kunst, Literatur, Musik, Wissenschaft und Gesellschaft vor Ort, auf UKW 103.9 MHz, DAB+ und via Stream.
Das Label FMP (Free Music Production) und der Wolke Verlag feierten 3 Tage am neuen Berliner Standort FMP1 (Franz-Mehring-Platz 1) ein fulminantes Frühlingsfest mit einem Programm aus beteiligten Gründern, Protagonistinnen und Gästen. FMP #3 – Free Music Production mit Markus Müller / Night and Day / Schlippenbach – Johansson Duo: Kalfaktor A. Falke / Johansson/Schlippenbach plus…: Versuch der Rekonstruktion einer vergangenen Zeit # Radio Industry – Festival für Kunst + Gegenwart Findet 2025 zum dritten Mal an der Woltersdorfer Schleuse statt, einem neuen Hotspot für Kunst und Radio im Land Brandenburg. Vom 8. – 21. September 2025 begegnen sich 150 Beteiligte und Gäste aus Kunst, Literatur, Musik, Wissenschaft und Gesellschaft vor Ort, auf UKW 103.9 MHz, DAB+ und via Stream.
Das Label FMP (Free Music Production) und der Wolke Verlag feierten 3 Tage am neuen Berliner Standort FMP1 (Franz-Mehring-Platz 1) ein fulminantes Frühlingsfest mit einem Programm aus beteiligten Gründern, Protagonistinnen und Gästen. FMP #2 – Free Music Production mit Markus Müller / Peter Brötzmann – Solo # Radio Industry – Festival für Kunst + Gegenwart Findet 2025 zum dritten Mal an der Woltersdorfer Schleuse statt, einem neuen Hotspot für Kunst und Radio im Land Brandenburg. Vom 8. – 21. September 2025 begegnen sich 150 Beteiligte und Gäste aus Kunst, Literatur, Musik, Wissenschaft und Gesellschaft vor Ort, auf UKW 103.9 MHz, DAB+ und via Stream.
Das Label FMP (Free Music Production) und der Wolke Verlag feierten 3 Tage am neuen Berliner Standort FMP1 (Franz-Mehring-Platz 1) ein fulminantes Frühlingsfest mit einem Programm aus beteiligten Gründern, Protagonistinnen und Gästen. FMP #1 – Free Music Production, mit Markus Müller – "Snapshot - Jazz Now / Jazz Aus Der DDR" # Radio Industry – Festival für Kunst + Gegenwart Findet 2025 zum dritten Mal an der Woltersdorfer Schleuse statt, einem neuen Hotspot für Kunst und Radio im Land Brandenburg. Vom 8. – 21. September 2025 begegnen sich 150 Beteiligte und Gäste aus Kunst, Literatur, Musik, Wissenschaft und Gesellschaft vor Ort, auf UKW 103.9 MHz, DAB+ und via Stream. * https://www.radioindustry.de/
Griechen und Bayern - das ist eine jahrhundertelange Verbindung, von der zu wenige wissen. Der erste griechische König Otto war ein Wittelsbacher - und scheiterte ... Bis heute gibt es viel zu erzählen von Heim- und Fernweh, von Terror und Freundschaft. Neu erschienen ist das Buch von Eleni Tsakmaki, eine der Protagonistinnen in unserer Sendung: Letzte Station. Griechische Gefangene in deutschen Konzentrationslagern. PapyRossa 2025 Zum Weiterhören: Wenn's schnell gehen muss, hier ein Kalenderblatt zur Absetzung von König Otto von Griechenland: https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/absetzung100.html Die Radioreisen "Athen, Kreta und Kos - Reisegeschichten aus Griechenland" finden Sie hier: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a028286a0680c82e/ Radio Wissen über die Gründung des modernen Griechenland: https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/die-gruendung-des-modernen-griechenlands-die-ertraeumte-nation/2089033 Zeit für Bayern befasste sich 2015 mit berührenden Lebenswegen in alten und neuen Heimaten: https://www.br.de/mediathek/podcast/zeit-fuer-bayern/griechen-in-bayern/58566 Saal 101 - das Dokumentarhörspiel zum NSU-Prozess: https://www.ardaudiothek.de/sendung/saal-101-dokumentarhoerspiel-zum-nsu-prozess/urn:ard:show:42889c71d0b8d1c1/
Baba teenage years: Der Kunstraum Niederoesterreich wird heuer 20 Jahre alt! Wir haben das Jubiläum zum Anlass genommen, um zwei wahre Protagonistinnen der Kunstraum-Herstory in unseren Podcast einzuladen: In unserer Jubiläumsausgabe blicken die Gründungsdirektorin Christiane Krejs und Katharina Brandl (künstlerische Leiterin 2019 – 2022) zusammen mit Frederike Sperling auf die vergangenen zwei Jahrzehnte Kunstraum zurück - vom Gründungsjahr 2005 über die Entstehung und Bedeutung des Kunstraum-Performance-Schwerpunkts bis zur Gegenwart (und Zukunft) des Raums... Credits: Gäste: Christiane Krejs, Katharina Brandl Moderation: Frederike Sperling Opener und Mastering: Alexander Wieser | Sonobelle Recordings Foto: © eSeL.at Mehr über das Programm des Kunstraum Niederoesterreich erfahren Sie hier: https://www.kunstraum.net/de/followus
“Dream Count” ist - auch im Deutschen - der Titel des neuen Romans von Chimamanda Ngozi Adichie, die hierzulande spätestens mit dem preisgekrönten “Americanah” auf der literarischen Landkarte in die oberste Liga aufstieg. In den Folgejahren wurden vorrangig Essays und Manifeste bekannt, großartig hier: We should all be Feminists.Nun also “Dream Count”, in ihren Worten: “ein Buch über Mütter und Töchter, kein Buch über Männer, aber ein Buch für Männer”.Die grobe Struktur des Buches bilden die aus 4 Perspektiven erzählten Leben, Rückblicke, Haltungen und Ereignisse, die sich teilweise überlappen, die von den 4 Protagonistinnen selbst geschildert werden. Dies sind: Die vorrangig in den USA lebende Reiseschriftstellerin Chiamaka, die aus einem reichen Elternhaus kommt und vom Arbeitgeber auch schon mal aufgefordert wird, sich Reiseziele mit “mehr Relevanz” zu suchen, wie z. B. den Sudan. Ihre beste Freundin ist Zikora, Anwältin in D.C., alleinerziehende Mutter. Dazu kommt Omelogor, Chia(maka)s Cousine, eine Bankerin, die mit der Verschleierung von Korruption reich geworden ist und von ihrer Familie zu Kindern gedrängt wird. Alle 3 kommen aus nigerianischen Igbo-Familien.Kadiatou ist Chias Haushälterin aus Guinea und als nicht legale Migrantin in den USA ganz anderen Herausforderungen ausgesetzt.Zeitlicher Startpunkt des Romans ist der Beginn der Corona-Zeit mit all ihren Unsicherheiten, Unwägbarkeiten, Nichtwissen. Chiamaka beginnt, ihre Ex-Freunde zu googlen und sich zu erinnern. Als alte Neugierde schaute ich andere Rezensionen zum Buch an und fand, dass sich eine Kritik daran richtete, dass sich angeblich zu viele Handlungs- und Reflexionsstränge an den Männern in den Leben der Protagonistinnen orientieren. Ha! Wie soll das denn sonst im Patriarchat funktionieren? Frauen reflektieren und blenden dabei die Männer aus, obwohl Macht und Herrschaft und auch Gewalt ohne schwer denkbar ist und die romantische Liebe zu einem Mann das Maß aller Dinge ist? Na ja. Nur weil Romane mit männlichen Protagonisten sehr gut ohne Frauen oder Frauen nur als Statistinnen auskamen und kommen und diese alte Norm den Literaturbetrieb noch vor wenigen Jahren maßgeblich prägte, heißt das ja nicht, dass weibliche Schriftstellerinnen und Protagonistinnen das spiegelnd wiederholen müssen. Zumal ein Teil ihres Leids nicht durch andere Frauen geschaffen wird.Was in den Handlungen des Romans verhandelt wird, ist die Rolle finanzieller Unabhängigkeit, nicht nur im Hinblick auf die Verhältnisse der Protagonistinnen, sondern auch für Lebensentscheidungen. So wird Omelogor bei einem Abendessen mit Freundinnen gefragt: “Hättest du dich mehr um Männer bemüht, wenn du kein Geld gehabt hättest?” Diese Frage impliziert - nicht zu Unrecht - dass Machtverhältnisse Einfluss auf Entscheidungen für bestimmte Wege an Wendepunkten im Leben haben. Omelogor hat jedoch eine andere Antwort: Geld ist eine Rüstung, aber es ist eine poröse: es gestattet Anreize der potenten Droge der Unabhängigkeit, es gewährt Zeit und Alternativen.Sie findet einen Weg, andere Frauen zu unterstützen, in dem sie Robina-Hood-mäßig armen Frauen Geld schenkt. Dabei erklärt sie ihnen, dass sie nichts zurück möchte, aber als Dank nur akzeptieren kann, wenn die Beschenkte anderen Frauen helfen wird, sobald sie es kann. Praktizierte Solidarität, die mehr Solidarität gebären wird.Später entscheidet sich Omelogor, im Internet Blogeinträge für Männer zu schreiben, die sich vordergründig mit Pornographie, aber eben auch Begehren, Macht, Klasse und Respekt beschäftigen. Dabei beginnen ihre - teilweise witzigen, oft scharfzüngigen und meist auch traurigen Ansprachen immer freundlich und stets erinnert sie die Angesprochenen daran, dass sie Männer mag und auf deren Seite steht. Der Umgang mit Kritik wird ja zunehmend in härterer Abwehrhaltung geübt, Deflektieren statt Anhören und Reflektieren ist die Norm.Auf jeden Fall bekommen neben den üblichen Verdächtigen auch linke Liberale wieder ihr Fett weg. Sei es der simple Umstand, dass sie große Probleme in ihren Denkblasen bekommen, weil schwarze Frauen ihnen mit erkennbarem Reichtum begegnen, so dass sie zwischen der Ablehnung von Rassismus und dem Ablehnen von finanziellen Reichtum ins Schwimmen kommen. Chimamanda Ngozi Adichie beschreibt sie als selbstgerecht, als nicht denkend, in starren Mustern gefangen. Sei es die Frage nach der Unterstützung beim Kinderaufziehen, also: ist es ok, andere Frauen dafür zu bezahlen, dabei zu helfen, und die Bezahlte finanziell schlechter gestellt ist, sieht sie es nicht als Ausbeutung, sondern schreibt - Zitat: “es haben immer Frauen geholfen. Früher waren es Verwandte, und wenn es heute eine jamaikanische Nanny ist, die mit einem Teil des Geldes in Kingston ein Haus für ihre Eltern baut: so what!” - Zitatende. Im Kontext der Universität, wo diese Auseinandersetzung stattfindet, wird sie aufgefordert, doch “sachlich zu bleiben”. Es gibt viele weitere dieser Beispiele, die unsere Überzeugungen und das, was wir vielleicht gelernt haben, in Frage stellen. Gemeinheit und Empathielosigkeit der Linken, die sich als Solidarität tarnt und Neid verdeckt, sind nichts, was nicht wenigstens laut kritisiert gehört.Einen Kontrapunkt der Erzählströme bildet die Protagonistin Kadiatou. Sie ist - gut erkennbar, an Nafissatou Diallo angelehnt, die 2011 in einem Hotelzimmer in New York vom damaligen Notenbankchef Dominik Strauss-Kahn versucht wurde zu vergewaltigen. Im Verlauf des damaligen Verfahrens verlor Strauss-Kahn seinen Job. Nafissatou Diallo verstrickte sich in Widersprüche über ihre Fluchtgeschichte, es wurde dann keine Anklage von der Staatsanwaltschaft erhoben. In einer regelrechten Schlammschlacht überboten sich damals die Blätter, ob es ihr nur um Geld ginge, sie einfach eine rachsüchtige Prostituierte wäre oder darum, den mächtigen Mann zu beschädigen. Die Entscheidung ihrer literarischen Entsprechung Kadiatou über das gerichtliche Verfahren gibt ihr Würde und Integrität zurück. Für uns eine harsche Erinnerung, wie solche Vorwürfe vor noch nicht allzu langer Zeit behandelt wurden.In Selbstreflektionen und Gesprächen werden die von uns zunächst angenommenen Geschichte immer wieder korrigiert und zurecht gerückt. Die Ereignisse ändern sich je nach der Wahrnehmung der jeweiligen Protagonistin, die sich erinnert. Diese sind mittelalt (Mitte vierzig), haben also Erfahrungen und ihre Naivität verloren. Neben den gesellschaftlichen Erwartungen der jeweiligen Milieus spielen die (weiblichen) Vorfahren eine starke Rolle, also z. B. Tanten mit ihren Erwartungen, ihren Vorgaben, die sie erfüllt haben möchten. Neben den verschiedenen Klassen und ihrem Verhältnis untereinander sind ihre Begegnungen und Erlebnisse mit der westlichen Gesellschaft, oft London, oft die USA treibend für den Fortlauf der Ereignisse.Was die Lektüre erschwerte: der Beginn des Romans scheint lang, etwas zu lang geraten. Nichtdestotrotz: klare Leseempfehlung, gönnt euch! This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Irgendwie sind wohl Ostwochen im Studio B. In meiner letzten Rezension in diesem Newsletter, es ging um das hervorragenden "Gittersee" von Charlotte Gneuß, war ich voll des Lobes ob der präzis wiedergegebenen Sprache, die man hierzulande sprach, bis wir alle "unter der Woche" und "zwischen den Jahren" zu sagen lernten, um unseren neuen Overlords zu gefallen und unsere Chance auf eine D-Mark-Lohnerhöhung zu erhöhen. Irmgard Lumpini fing kurze Zeit später an (ostalgieinfiziert?) "Das Narrenschiff" zu lesen, das jüngste Buch von Christoph Hein, und berichtete seltsame Dinge: Die Sprache sei "DDR-Sprech", spoilerte die Kollegin. Nun, Heins Sprache war nie ausschweifend oder gar romantisch, das gaben seine Helden nicht her, aber als ausgesprochen "ostdeutsch" geschrieben empfand ich seine Werke nie. Was also war passiert? Ja, Christoph Hein, Jahrgang 44, ist ein "ostdeutscher" Schriftsteller, ein "DDR-Kenner" gar, sagt der Klappentext, wobei man sich fragt, ob denn dann jeder westdeutsche Schriftsteller ein "BRD-Kenner" sei. Egal, ich wurde seltsamerweise Fan und zwar mit seinem Erstling "Der fremde Freund" und das im zarten Teenageralter von 12 Jahren, obwohl ich doch damals literarisch zwischen Andromeda und Kassiopeia lebte. Ein paar Jahrzehnte später, genauer: mehr als vier, war ich wieder interessiert, war doch das neueste Buch von Hein erschienen, und dessen Sujet, die Zeit um den Mauerbau herum, aus der Sicht eines Abiturienten irgendwie faszinierend, wenn auch literarisch eher so lala, ich berichtete. Ging es in “Unterm Staub der Zeit” noch um einen recht kleinen Zeitraum in der Geschichte der DDR, sollte es in "Das Narrenschiff" um des ostdeutschen Staats gesamten Existenzraum, von der Idee bis zum Scheitern ihrer Manifestation gehen. Warum nicht, machte ich mir ob der 750 Seiten Mut, Geschichte muss nicht immer Cromwell sein, lasst zur Abwechslung mal Zeitzeugen sprechen. Ich ging rein.Der Roman beschreibt die Geschichte der DDR von ihrer Planung in den Vierzigern im Moskauer Exil bis zu ihrer endgültigen Beendigung mit der Währungsunion im Sommer 1990. Das passiert über die Beschreibung der Leben eines Dutzend Personen, die, familiär oder zufällig, intergenerational miteinander zu tun haben, deren Wege sich treffen und verlieren. Ein "Roots" für Zonis gewissermaßen.Nun tu ich mich, gesegnet mit der Gnade der Geburt in eine minuscule Familie (1x Eltern, 1x Bruder, 1x Großeltern, Tante+Cousine) traditionell schwer mit der Zuordnung von so komplexen Entitäten wie Nichten, Neffen, Schwägern oder gar Schwippschwägern und war leicht besorgt, ob ich den Familienbäumen folgen kann. Aber da war der Real Existierende Sozialismus vor, der die DDR nach nur 40 Jahren im Schlaf erstickte. Das war nicht genug Zeit für eine komplexe Genealogie der Bewohner der 15 Bezirke. Ich konnte folgen.Wir beginnen mit einem Blick auf die Gründer der Republik, wie sie in den letzten Zügen des 2. Weltkrieges aus Moskau eingeflogen werden, wobei es schon dort Gewinner und Verlierer gab; beim Aufbau des sozialistischen deutschen Staates sollte von Anfang nichts schief gehen, da wirst Du nicht berücksichtigt, wenn Du die kleinste Abweichung von der Parteilinie gucken lässt. Alles Männer, klar. Von der anderen Seite, geographisch wie geschlechtlich, werden in den ersten Seiten des Buches Frauen eingeführt, die ihren Mann respektive Vater während des Krieges verloren haben, wenn auch nicht unbedingt so wie man denkt. Denn Katinka ist eine Halbwaise und lebt mit ihrer Mutter Yvonne allein im zerbombten Berlin, nicht weil der Papa vor Stalingrad den gerechten Heldentod fand, sondern weil er ein Jude war und ihm die Flucht nicht gelang. Ein paar Kapitel im Buch sitzt sie neben Wilhelm Pieck, dem ersten Präsidenten der DDR, weil sie Klassenbeste ist. Damit ist sie vom Alter her prädestiniert, die DDR von Anfang bis Ende zu durchleben und uns das gesamte Buch hindurch zu begleiten. Um sie herum werden sich Personen tummeln, die einige prototypische Biographien des Landes repräsentieren, den strammen Funktionär, den Hinterfragenden, den Idealisten, die Karrieristin. Ab und an begegnen einem Personen, die wir als "Berühmtheiten" zu erkennen meinen, Stasi-Abwehrchef Markus Wolf definitiv (im Buch Fuchs) und auch der Anwalt und Unterhändler Wolfgang Vogel als Kuckuck ist wohl zu erkennen. Gemeinsam ist (fast) allen, dass sie der Nomenklatura angehören: selten in höchsten Sphären schweben, aber nie Fußvolk sind. Das werte ich nicht, das Buch ist mit seinen 750 Seiten für eine Biographie eines ganzen Landes sicher nicht sehr lang, aber was die Lern- und Lesebereitschaft eines potentiellen Publikums betrifft eher am dicken Ende des Spektrums und da die Geschichte eines Landes erzählt werden soll, welches vom Anfang bis kurz vor seinem Ende ausschließlich Top-Down organisiert war, macht es irgendwie Sinn, sich in die Innenleben der dem Staat ideell Verpflichteten zu begeben. Den Opfern der DDR wurde in den letzten Jahren ausgiebig Platz und Stimme gegeben, da ist es ok, einmal unapologetisch die andere Seite der Story zu lesen.Das heißt nicht, dass man viel Neues lernt (wenn man aus dem Landstrich kommt), weder was die Fakten noch die Innenansichten der Protagonistinnen betrifft, da bleibt sich Christoph Hein treu. Verschlossen, manchmal fast autistisch sind oft seine Romanhelden und auch auf dem "Narrenschiff", im Buch wie dem diesen Namen gegebenen Land, lebte man unabhängig von der gesellschaftlichen Schicht, jeder in seiner Bubble, dort wo man safe war. Der Blick ging zum Nachbarn, nicht um Kontakt herzustellen, sondern um die Gefahr abzuschätzen, die von ihm ausgeht. Diese lauerten, wie in jeder Hierarchie, von oben wie von unten und nur mit moralischer Flexibilität war es möglich, sich ein so angenehmes Leben in der rationierten Welt der DDR zu machen, wie es die Menschen, die wir begleiten, führen. Explizite Kritik daran darf man vom Buch nicht erwarten, Verfolgte des Regimes kommen nicht vor, aber wie gesagt, ich sehe das nicht kritisch, nicht jedes Buch muss jede Seite beleuchten. Ich als Leser entwickle eher Mitleid mit der grauen, unglücklichen Existenz der Akteure. Bis zum Bau der Mauer getraut sich keiner eine Perspektive zu haben und danach war sie zugestellt. Bitter.Die Flussgeschwindigkeit des Buchs ist hoch, wir durchlaufen die DDR in Höchstgeschwindigkeit. Zwischen manchen Kapiteln werden ganze Jahre übersprungen, was auch eine Aussage ist: es war nicht viel los in der Zone. Was los war, geschieht im Hintergrund von Episoden des Privaten der Akteure: Liebschaften, Karrierebrüche, Kinderkriegen, Sterben geben Anlass, wie nebenbei zu erzählen, was in der DDR und, seltener, der Welt gerade geschieht: 17. Juni, Prager Frühling, NATO-Osterweiterung, Mauerfall. Die Erzählweise dieser Episoden erinnern ein wenig an Alexander Kluge in seiner epochalen "Chronik der Gefühle", wenn man es wohlwollend betrachtet; an eine Aneinanderreihung von Schulaufsätzen, wenn man garstig ist. Die Sprache ist wohlwollend "ungekünstelt" und böswollend "unkünstlerisch". Nun ist Christoph Hein ein Künstler und das Buch bei Suhrkamp erschienen, also muss die Plattheit der Dialoge, das Einheitssozialistisch der Beschreibungen Methode sein. Aber so steif , Herr Hein? Ein Jugendlicher studiert in einer fast ausschließlich weiblichen Studiengruppe, was in diesem Satz zusammengefasst wird:In seiner Seminargruppe war er der einzige männliche Student, was ihn zum Hahn im Korb machte. Der Mittelpunkt in einem Pulk gleichaltriger Mädchen zu sein, gefiel ihm, und er genoss es sehr, von allen jungen Frauen umschwärmt zu werden und mit der einen und anderen sogar ein intimes Verhältnis zu haben.Es wimmelt in Charakterbeschreibungen von DDR-Zeugnisworten wie "wissbegierig", "umsichtig" und "verantwortungsvoll" und zwar nicht eingestreut, sondern in der vollen realsozialistischen Breitseite. Hein beschreibt die Entwicklung eines Kindes in der Schule mit:Er war bei dieser Beschäftigung [dem Werken] sehr geschickt und einfallsreich, lernte aufgeschlossen und wissbegierig alle Techniken, die der Lehrer den Kindern beibrachte.Ein schwuler Mann sagt zu seinem Freund nach dem Abendessen:Du bist ein Weltmeister der kulinarischen Improvisationen, ein Held des Herds.Seriously? Nun konnte ich Charlotte Gneuß bestätigen, dass man in der DDR oder mindestens in Gittersee exakt die Worte verwendete, die sie ihren Protagonisten in den Mund legt. Da ich mich nicht in den Kreisen der DDR-Nomenklatura bewegte, kann ich Christoph Hein diese Bestätigung nicht geben, vielleicht sprach man in Parteisekretariatsfamilien am Abendbrottisch wie Honni beim 8. Parteitag, aber ich kann das nicht wirklich glauben. Und selbst wenn es so war, muss man dann den ganzen Roman in diesem Stil schreiben? Das über 750 Seiten durchzuhalten ist zweifellos beeindruckend, und ich bin nicht sicher, ob ich das Kompliment hier dem Schriftsteller oder dem Leser mache.Kurzum: Wenn man kein traumatisierter Verfolgter des SED-Regimes ist, der beim Lesen von Büchern, die klingen wie die Anklageschrift, wegen der sie in Bautzen saß, PTSD bekommt, sollte man „Das Narrenschiff“ angehen, vielleicht mit ein wenig Wohlwollen und Offenheit der absurden Sprache gegenüber. So wie einen der Brutalismus einer tschechischen Kleinstadt ästhetisch nicht sofort begeistert, es einen aber irgendwie doch kriegt, so ist der Blick auf 40 Jahre DDR, den das Narrenschiff über zwei Buchlängen in reinem DDR-Deutsch liefert, den Aufwand wert, meine ich, hoffe ich. Und wünsche mir und Christoph Hein im nächsten Buch eine Rückkehr zu seiner eigenen Sprache. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Realsatire mit absurd-komischen Büffet-Gesprächen im heissen Wüstensand. Fünf schräge Vögel aus dem Bernbiet treffen in der südamerikanischen Atacama-Wüste aufeinander. Die ganze Welt haben sie schon bereist, doch immer im Gepäck: ihre helvetischen Wurzeln und ganz persönlichen Neurosen. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 05.07.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur «Die Welt ist ein Dorf!», ruft aus, wer fernab der Heimat unverhofft seine Nachbarn trifft. Noch vor wenigen Jahrzehnten musste man im Sommer in Ascona, Rimini oder Palma de Mallorca auf sie gefasst sein, doch seit der Globalisierung trifft man Freunde, Kolleginnen und Verwandte das ganze Jahr über auch auf dem Kilimandscharo, in Feuer- oder Grönland, ohne dass man sich verabredet hätte: Nirgendwo ist man vor ihnen sicher! Aber auch vor sich selbst nicht, ob man nur ins Tessin fährt oder bis nach Australien: Immer hat man sich dabei. Fernab von zuhause sich selbst zu begegnen, kann noch ernüchternder sein als das unerwartete und vielleicht unerwünschte Zusammentreffen mit Nachbarn, weil es auf Dauer kein Entwischen gibt. Im Hörspiel prallen fünf individualreisende Berner in der Atacama-Wüste, einer der trockensten und unwirtlichsten Gegenden der Welt, aufeinander, ganz auf sich selbst zurückgeworfen. Einmal aufeinander losgelassen, offenbaren sich im witzig bis aberwitzigen Schlagabtausch innere Abgründe bei den Protagonistinnen und Protagonisten. Dass einer von ihnen bis zum Ende glaubt, er sei in der «Acatama», soll sich noch als die geringste Absurdität herausstellen, denn plötzlich taucht noch ein Sechster mit seinem Trolley auf. ____________________ Mit: Nils Althaus (Kari), Matto Kämpf (Louis), Vera Flück (Andrea), Hans Ruchti (Willi), Anne Hodler (Lilly), Dominique Müller (Golfer) ____________________ Musik: Lukas Fretz – Tontechnik: Tom Willen – Dramaturgie und Regie: Mark Ginzler ____________________ Produktion: SRF 2021 ____________________ Dauer: 42'
Der neue Thriller von Vera Buck verbindet ProtagonistInnen, die ihre eigene Vergangenheit mitbringen, mit einer spannenden und leicht unheimlichen Story: Tilda kauft ein Haus für 1€ in Sardinien, um es zu renovieren. Doch ist der Geisterort Botigalli wirklich so verlassen, wie sie denkt? Währenddessen will Journalist Enzo über eben jenen Ort und seine Vergangenheit schreiben, … „2399: Vera Buck – Der dunkle Sommer“ weiterlesen
Das Hof-Atelier Elvira in München war mehr als ein Fotostudio: Gegründet 1887 von Sophia Goudstikker und Anita Augspurg, entwickelte es sich schon kurz nach seiner Gründung zu einem Forum für gesellschaftliche Diskussion und Innovation: Hier begegneten sich Kulturschaffende, Aktivist*innen und Visionär*innen, um über Kunst, Literatur, Frauenrechte und vieles mehr zu debattieren und natürlich, um zu feiern. In dieser Folge geht es um die Netzwerke, die in diesem außergewöhnlichen Raum entstanden, und um seine Gründerin und Hauptfigur Sophia Goudstikker – eine Frau, die (wie ich finde, zu Unrecht) in der Erzählung immer ein bisschen neben ihrer prominenteren ersten Lebensgefährtin Anita Augspurg verblasste.Die Fotos zur Folge findet ihr auf der Folgenwebsite .Literatur und Quellen:Ingvild Richardsen: Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen. Wie Frauen die Welt veränderten. Frankfurt 2019.Ingvild Richardsen (Hg.): Die modernen Frauen des Atelier Elvira in München und Augsburg 1887 – 1908, München 2022.Rudolf Herz/Brigitte Bruns (Hg.): Hof-Atelier Elvira 1887 – 1928. Ästheten, Emanzen, Aristokraten, München 1985.Gertrud Bäumer: Lebensweg durch eine Zeitenwende, Tübingen 1933.Ernst von Wolzogen: Das dritte Geschlecht, Berlin 1899.Fanny zu Reventlow: Viragines oder Hetären? in: Zürcher Diskußjonen 22 (1899).Atelier Elvira: Website-Projekt von Ingvild Richardsen über die Protagonistinnen des Hof-Ateliers Elvira und des Vereins für Fraueninteressen: https://atelierelvira.de/Verein für Fraueninteressen: https://fraueninteressen.de/Bildquellen:Foto Sophia Goudstikker: Landesarchiv Berlin, LAB B Rep. 235-FS Nr. 187Foto Ika Freudenberg: Hof-Atelier Elvira, aus G. Bäumer: Gestalt und Wandel. Frauenbildnisse, Berlin 1950, zu S. 432.Fotoatelier Elvira: Philipp Kester, Hofatelier Elvira ; Außenfassade des Gebäudes, Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv Kester, FM-87/61.491.7, CC BY-SA 4.0Gruppenfoto: Hof-Atelier Elvira, via Wikimedia Commons
Halbzeit bei Nerd Sisters! In dieser ganz besonderen Mid-Year-Episode nehmen wir euch mit hinter die Kulissen: Was läuft gerade bei Nerd Sisters? Wie geht's uns? Und was passiert eigentlich sonst so in der Nerdwelt? Wir sprechen über: den Stand der Dinge bei den Vorbereitungen für das Live-Event im September warum uns der Release von Claire Obscure so catcht eine spannende Studie, die zeigt: Games mit weiblichen Protagonistinnen werden länger & intensiver gespielt persönliche Einblicke in unseren Alltag als Podcasterinnen, Nerds & Menschen mit zu vielen Tabs offen
Was sind fünf Jahre? Fünf Jahre nachdem ein Mann in Hanau aus rassistischen Motiven neun Menschen getötet hat? Fünf Jahre sind nichts - für Menschen, die bei diesem Anschlag Angehörige verloren haben. Fünf Jahre sind keine Zeit, in der Wunden heilen können. Aber fünf Jahre sind eine lange Zeit, wenn die juristische und politische Aufarbeitung in den Augen vieler noch sehr zu wünschen übrig lässt und dabei zugleich so dringend notwendig wäre. Ein unterbesetztes polizeiliches Notruf-Telefon. Ein verschlossener Notausgang. Viele offene Fragen zum Polizeieinsatz in der Nacht des Anschlags. Ein Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags, der nach mehr als drei Jahren seine Erkenntnisse vorlegte. Und nicht zuletzt: Weiterhin rassistische Beleidigungen und tätliche Angriffe in unserer Gesellschaft. Der fünfte Jahrestag des Anschlags von Hanau ist ein wichtiger Anlass nicht nur der Opfer zu gedenken, sondern auch zu erinnern an das, was noch zu tun ist. Unsere Gäste sind diesmal: Newroz Duman, Mitgründerin der “Initiative 19. Februar”, der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky, hr-Landtags-Korrespondent Michel Setz und die Politikwissenschaftlerin Saba-Nur Cheema. Podcast-Tipp: NDR Feature Box - Das rassistische Attentat von Hanau und die Folgen Angst, Wut, Hoffnung Am 19. Februar 2020 veränderte sich das Leben von Serpil Temiz Unvar für immer. An diesem Tag tötete im hessischen Hanau ein 43-jähriger Mann neun junge Menschen mit Migrationshintergrund, seine Mutter und schließlich sich selbst. Unter den Opfern war auch der 23-jährige Ferhat Unvar, der Sohn von Serpil Temiz Unvar. Seitdem engagiert sie sich für eine Gesellschaft ohne Rassismus und versucht so, dem sinnlosen Tod ihres Sohnes einen Sinn zu verleihen. Noch im Jahr des Attentats gründete sie die "Bildungsinitiative Ferhat Unvar". Das Feature begleitet Serpil Temiz Unvar und ihre Tochter Nesrîn Unvar in den Jahren nach dem rassistischen Anschlag - zwischen Trauer, Aktivismus und alltäglichen Anfeindungen. Neben der Familie kommen auch die Protagonistinnen und Protagonisten zu Wort, die bereits in der preisgekrönten Doku "Der letzte Tag - Das Attentat von Hanau" zu hören waren. https://www.ndr.de/kultur/Angst-Wut-Hoffnung,angstwuthoffnung100.html
Das Comback der Comebacks! Promis unter Palmen ist zurück im deutschen Fernsehen! Max war mal wieder direkt an der Quelle und hat exklusive Interviews mit den wichtigsten Protagonistinnen der neuen Staffel PUP geführt und ihnen dabei einiges an Teasern und Geheimnissen auf eine höchst spannende Folge entlockt! Außerdem sprechen die beiden über die größten Probleme bei make love fake love und Lottie hat am Schluss noch einen kontroversen Trash-TV-Tipp für euch! Das alles und noch viel mehr! Nur hier! Auf Radio Island! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/radioisland Hier geht es zum Merch: www.radio-island.de Folgt uns gerne für mehr Insights auf Social Media: INSTAGRAM https://www.instagram.com/radioisland.podcast/ TikTok https://www.tiktok.com/@radioisland.podcast Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Das rassistische Attentat von Hanau und die Folgen Am 19. Februar 2020 veränderte sich das Leben von Serpil Temiz Unvar für immer. An diesem Tag tötete im hessischen Hanau ein 43-jähriger Mann neun junge Menschen mit Migrationshintergrund, seine Mutter und schließlich sich selbst. Unter den Opfern war auch der 23-jährige Ferhat Unvar, der Sohn von Serpil Temiz Unvar. Seitdem engagiert sie sich für eine Gesellschaft ohne Rassismus und versucht so, dem sinnlosen Tod ihres Sohnes einen Sinn zu verleihen. Noch im Jahr des Attentats gründete sie die "Bildungsinitiative Ferhat Unvar". Das Feature begleitet Serpil Temiz Unvar und ihre Tochter Nesrîn Unvar in den Jahren nach dem rassistischen Anschlag - zwischen Trauer, Aktivismus und alltäglichen Anfeindungen. Neben der Familie kommen auch die Protagonistinnen und Protagonisten zu Wort, die bereits in der preisgekrönten Doku "Der erste Tag. Das Attentat von Hanau" zu hören waren. Von Sebastian Friedrich Redaktion: Joachim Dicks DLF Kultur/NDR 2025
Immer häufiger gibt es den Vorwurf zu hören, dass zahlreiche Protagonistinnen der letzten Jahre einfältig sind und zum sogenannten "Girlboss"-Klischee verkommen: DIE SCHLACHT DER ROHIRRIM, CAPTAIN MARVEL oder auch BLACK WIDOW sind ein paar Beispiele, die man immer wieder hört. Aber was ist das Problem mit der Begriff, der doch auf den ersten Blick positiv scheint? Außerdem geht es um die Golden Globes, bei welchen zum Beispiel der umstrittene Film EMILIA PÉREZ ordentlich abgeräumt hat. Was halten Jonas, Xenia und Alper von dem Film? Und wie sieht es mit den anderen großen Gewinnern des Abends aus? Was in dieser vollgepackten Woche auch nicht fehlen darf: die neue Staffel des Netflix-Krachers SQUID GAME, die Ende letzten Jahres noch herausgekommen ist. Vollgepackt mit südkoreanischer Starpower, neuen Ideen und gefährlichen Spielen geht es auch diesmal wieder spannend zu – auch wenn es hier einiges zu kritisieren gibt... Und natürlich erwarten euch diese Woche wieder einige Filmstarts, die wir für euch gesehen haben. Allen voran natürlich der heiß erwartete WE LIVE IN TIME mit Andrew Garfield und Florence Pugh. Kann das Romantik-Drama den Erwartungen gerecht werden? Bleibt dabei und findet es heraus bei einer neuen Podcastfolge hier auf CINEMA STRIKES BACK! >>> Schickt uns eine Sprachi! > Nummer: 01522/6787543
In dieser Episode sprechen wir mit Franziska Rempe, Produzentin des Films "Die Unbeugsamen II", der sich mit der Geschichte der Frauen in der DDR auseinandersetzt. Im Kontext des Feiertages zur Deutschen Einheit reflektieren wir über die Rolle der Frauen vor und nach dem Mauerfall. Franziska teilt spannende Einblicke in den Produktionsprozess des Films, insbesondere in die Erfahrungen, die das Team bei der Recherche und dem Zusammensuchen von Porträts dieser bemerkenswerten Frauen gemacht hat.Emanzipation und Sexismus in der DDRWir sprechen auch über die Frage, ob es spezielle Kriterien für die Auswahl der Protagonistinnen gab und wie die sozialen und politischen Strukturen der DDR das Leben der Frauen beeinflussten. Franziska betont die Einzigartigkeit jeder Biografie und die Vielfalt der Perspektiven, die sie einfangen konnten. Das reicht von der Emanzipation und den Arbeitsbedingungen für Frauen bis hin zu den Herausforderungen, die sie im Arbeitsleben und im familiären Alltag bewältigen mussten. Danke an alle, die den Lila Podcast mit ihrer Unterstützung am Leben halten!Noch immer reichen die Crowdfunding-Einnahmen nicht, um alle 14 Tage eine Folge und einen Newsletter zu finanzieren. Wenn ihr könnt, lasst deswegen gern ein paar Euros da – verschiedene Wege dazu findet ihr auf unserer Unterstützen-Seite.Links und HintergründeLila Podcast: „Die Unbeugsamen“ – Wie Politikerinnen für Gleichberechtigung kämpftenSuhrkamp: Maxi Wander: Guten Morgen, du SchöneDie Unbeugsamen II - Guten Morgen, ihr Schönen3sat Mediathek: Die Unbeugsamen Wikipedia: Volkskammerbpb: In der Männer-Republik: Wie Frauen die Politik erobertenbpb: Parlamentarische Entwicklungen in beiden deutschen Staatenbpb: (Verordnete) Emanzipation? Frauen im geteilten Deutschland Wikipedia: Solo Sunny (DEFA-Film)Wikipedia: Bis dass der Tod euch scheidetWikipedia: Die Alleinseglerin Aufbau: Sexismus im Betrieb Geschlecht und Herrschaft in der DDR-Industrie Wikipedia: Frauen- und Familienpolitik in der DDRLost Woman Art: Annemirl Bauer Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der höchste Berg der Welt ist mit 8848 Metern wahnsinnig hoch. Die neue Serie aus vier SRF-Dokumentarfilmen von Frank Senn trägt aber nicht deshalb diesen Titel. Sie zeigt auf, wie sich der Tourismus am Mount Everest zum Massentourismus entwickelt hat – und welche Folgen das hat. Gruppen mit 100 Teilnehmenden werden Richtung Gipfel geführt – mit Guides und Sauerstoff stehen sie in der Schlange im Aufstieg. Auch Social Media befeuert den Run auf den höchsten Gipfel der Welt. Für eine halbe Million Dollar gibt es Zelte und Betreuung mit allem Luxus. Dennoch bleibt der Berg gefährlich, der Aufstieg kann mit dem Leben bezahlt werden. Das Militär räumt Leichen vom Berg, welche seit Jahren in Eis und Schnee liegen. Der Dokfilmer Frank Senn zeigt die Entwicklung der letzten Jahrzehnte auf, mit Archivmaterial, aber auch mit Stimmen von Protagonisten und Protagonistinnen aus früheren Dokumentationen. Senn, selbst auch Berggänger, verbrachte Monate in den verschiedenen Camps am Mount Everest, auf dem Gipfel war er jedoch nie.
Liliane Lijn gehört seit Mitte der 60er-Jahre zu den herausragenden Protagonistinnen zeitgenössischer Kunst. Durch ihre technisch forcierten Arbeiten, Licht- und Bewegungsskulpturen, wird Lijn eine frühe Vertreterin der Computerkunst. Von Liliane Lijn www.deutschlandfunkkultur.de, Hörspiel
Wir starten wieder in unseren Lila Büchersommer. Den Auftakt macht Laura. Sie bringt ein Sachbuch mit: “Feminismus – Die älteste Menschenrechtsbewegung von den Anfängen bis heute” Der Name ist Programm: In ihrem umfangreichen Werk erzählt die Islamwissenschaftlerin und Publizistin Agnes Imhof entlang des historischen Zeitstrahls und über Ländergrenzen hinweg davon, wie Feminismus immer wieder aufs Neue zurückgedrängt wurde. Mit jedem Backlash wurden Protagonistinnen und ihre Ideen vergessen. Imhof ruft sie in Erinnerung und stellt die Thesen ihrer wichtigsten Werke vor. Und auch in der Sendung sprechen Laura und Agnes über bedeutende Feministinnen. Einziges Manko des Buches: Der intersektionale Ansatz kommt etwas zu kurz. Warum? Auch darum geht es in der Sendung.“Feminismus” ist im Mai 2024 bei Dumont erschienen und hat 384 Seiten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
2020 starrten die Protagonistinnen aus der ARD-Serie "2 Minuten" zitternd auf ihre Schwangerschaftstests, jetzt steht ihr Leben Kopf – zu sehen in der zweiten Staffel "2 Minuten - 24/7". Außerdem in dieser Folge: "Oderbruch", "Home Sweet Home" und "The Holdovers".**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.