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Arginin, Stickstoff, freie Radikale, Herzinfarkt, Citrullin
Das Grünland wird oftmals etwas stiefmütterlich behandelt. Dabei steckt hier viel Potenzial, sagt Felix Schopp, Yara-Fachberater in Bayern und Baden-Württemberg. In diese Episode bringt er aussagekräftige Zahlen und viele Informationen über Grünlandbewirtschaftung mit. Damit zeigt er, wie sich beim richtigen Umgang und der optimalen Düngung der Ertrag und die Qualität des Grünlands steigern lässt. Bei Fragen und Themenvorschlägen: podcast@yara.com Kontakt zu den Yara-Fachberatern: https://www.yara.de/kontakt/ Mehr über Yara: Webseite: https://www.yara.de/ Instagram – yaradeutschland: https://www.instagram.com/yaradeutschland/ Kapitelmarken 00:00:00 Intro und Begrüßung 00:00:40 Warum sich der Blick auf das Grünland lohnen kann 00:04:25 Grünlandbewirtschaftung erfordert eine hohe Flexibilität 00:06:15 Was es bezüglich Stickstoff und Schwefel zu beachten gilt 00:09:50 Über den Vorteil einer begleitenden Kalkung 00:15:30 Mikronährstoffe beim Grünland 00:18:45 Verabschiedung und Outro
Neuseeland ist eines der größten Milchprodukt-Exportländer der Welt. Viele Gewässer gelten als dramatisch belastet mit Stickstoff, Phosphor und Koli-Bakterien. Maoris und die Tourismusindustrie sorgen sich um die Umwelt im einstigen Naturparadies. Andreas Stummer, Patrick Köllner, Katrin Materna www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Nachts am 19. Jänner 2026 waren bis weit in den Süden Mitteleuropas starke Polarlichter zu sehen – in den Space News berichten wir darüber und erzählen nochmals, wie Polarlichter entstehen. Genaueres dazu könnt ihr in unseren Folgen AK015 und AK016 nachhören, in denen eine Sonnenphysikerin einen Vortrag für uns gehalten hatte. In der Hauptgeschichte bleiben wir bei Sternexplosionen und sehen uns die größten Explosionen an, die Sterne verursachen können, Supernovae Ia, bei denen weiße Zwergsterne explodieren. Weiße Zwerge sind eigentlich gar keine Sterne mehr, sondern Sternleichen, Überreste bereits gestorbener Sterne, und bestehen aus deren heißem, dichten Kern. Dieser Sternkern besteht aus der sehr eigenartigen entarteten Materie. Wenn nun so ein Weißer Zwerg einen engen Doppelsternpartner hat, der sich im Laufe seiner Entwicklung in einen Roten Riesenstern verwandelt, fällt viel Wasserstoffgas auf den Zwerg herab, was zu Novaausbrüchen führen kann (einen solchen, nämlich den Ausbruch der Nova von T Coronae Borealis, den wir schon vor fast 2 Jahren in AK013 vergeblich angekündigt hatten, sollten wir 2026 nun endlich erleben können). Wird aber die Chandrasekhar-Massengrenze von etwa 1,4 Sonnenmassen überschritten, so wird die entartete Materie des weißen Zwergs instabil, und er implodiert, er fällt augenblicklich mit extremer Wucht in sich zusammen. Dadurch kann praktisch seine gesamte Materie schlagartig gleichzeitig Kernfusionsprozesse bis hin zum Element Eisen und Nickel durchführen, was extrem viel Energie erzeugt: der weiße Zwerg explodiert innerhalb von Sekunden in der größten Explosion des Universums. Bilder aus Simulationen zeigen den Ablauf eines solchen Ereignisses: … Was passiert aber mit dem anderen Stern im Doppelsternsystem? Dieser erhält einen kräftigen Schubs und wird weggeschleudert, überlebt aber ansonsten unbeschadet die Supernova, sicherlich etwas angereichert mit Material von der Explosion. In unserem Astrolexikon geht es dann um ganz etwas anderes: Was ist eigentlich eine Sternschnuppe? Kleine Steinkörnchen von üblicherweise wenigen Millimetern Größe stürzen mit mehreren 10 km/s in die Erdatmosphäre und verglühen in einigen 10 km Höhe. Das Verglühen ist viel, viel zu lichtschwach, um gesehen zu werden, aber der Miniasteroid erhitzt auf seinem Weg durch die Luft das umgebende Gas so stark, dass die Luft selbst zu leuchten beginnt – vor allem der Sauerstoff (in rot und grün), aber auch der Stickstoff (in blauviolett), jeweils abhängig von der Dichte der Luft.
Stickstoff-Alarm beim Reifenhersteller Pirelli in Breuberg im Odenwald. Auf dem Werksgelände tritt am Abend aus einem Vorratsspeicher flüssiger Stickstoff aus. Nach Angaben der Polizei sind es rund 13 Tonnen, die sich sofort in einen dichten Nebel verwandeln. Außerdem: Die geplante B-38-Umgehung bei Groß-Biberau nimmt langsam Fahrt auf. Die Trasse steht jetzt fest. Die neue Straße soll östlich an der Stadt vorbeiführen und gilt als die umweltfreundlichste Variante. Das Bundesverkehrsministerium hat dafür grünes Licht gegeben. Und: Auf einer Brachfläche im Gewerbegebiet Lausböhl im Süden von Groß-Gerau hat eine US-Firma großes vor: Sie will ein Rechenzentrum mit fünf Gebäuden. Ob das möglich ist, darüber sollen am Ende die Stadtverordneten entscheiden.
Nicht viele Sterne können von sich behaupten, beinahe unser Verständnis vom Universum kaputt gemacht zu haben – aber ein Stern mit der Bezeichnung HD 140283 hätte es fast geschafft: Im Jahr 2000 schätzten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sein Alter auf 16 Milliarden Jahre. Und damit wäre dieser so unscheinbare Stern älter als das Universum selbst Er liegt in rund 190 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Waage und ist von der Erde aus zwar nicht mit dem bloßen Auge, aber doch immerhin schon mit einem Fernglas sichtbar. Seinen Spitznamen als „Methusalem-Stern“ hat er sich damit mehr als verdient. In den darauffolgenden Jahren korrigierten neue Messungen und Studien dieses Alter glücklicherweise nach unten. Inzwischen gilt HD 140283 zwar immer noch als alt, aber nicht mehr als älter als das Universum selbst. Trotz seines stolzen Alters ist eines wissenschaftlich sicher: Der Methusalem-Stern ist keiner von den allerersten Sternen, die es in unserem Universum je gegeben hat – doch auf die haben sie es abgesehen. Forschende bezeichnen jene ersten Sterne im Universum auch als Sterne der Population III. Es sind die Sterne, die nach dem Urknall als erstes Licht ins Dunkel brachten. Damals, vor Milliarden von Jahren, gab es im Universum vor allem Wasserstoff und Helium. Erst die ersten Sterne haben jene massereicheren Elemente hergestellt, die wir heute kennen und schätzen – und ohne die es uns nicht geben würde: Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff, und noch schwerere Elemente bis hin zum Eisen. Somit ist zwar vollkommen klar, dass es diese ersten Sterne gegeben haben muss. Und doch haben Forschende noch nie einen solchen Stern beobachtet, trotz Jahrzehnten der intensiven Suche. In dieser Folge erzählt Franzi von dieser Suche nach den Sternen der Population III, die Licht ins Universum gebracht haben – eine Suche, für die Forschende versuchen, mit dem James Webb-Weltraumteleskop so weit in die Vergangenheit zu blicken wie möglich. Aber auch unsere eigene Milchstraße bleibt ein möglicher Fundort für die wahren Methusalem-Sterne.
N2, wissen Sie's noch? Irgendwo rechts oben im Periodensystem bei den Nichtmetallen. Ein Gas, das in unserer Luft zu vier Teilen mit einem Teil Sauerstoff in einem relativ konstanten Verhältnis eine Verbindung eingeht. Oh mein Gott, Stickstoff, das ätzende reizende Gas, das unmittelbar das Schleimhautgewebe im gesamten Atemtrakt oder in den Augen schädigt und dann zu chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen führt. Ah, aber da war dann das Stickstoffdioxid, also NO2 schuld. Ach ja, wie doch Verkürzung allenthalben die Aufregung schürt, wie ein tieferes Verständnis neues Unwissen offenbart. Was dem einen die Bemühung um saubere Luft und Wasser ist, also die Reduktion von Stickstoffdioxid, ist dem anderen die landwirtschaftliche Ertragserhöhung durch den zusätzlichen Eintrag von Stickstoff. Einer der sich trotz der weit gediehenen Kenntnisse um den Stickstoff über den Umgang damit wundert, ist der Bioverfahrenstechniker und Wissenschaftler Dr. Stefan Hügel, mit dem ich in unserer Reihe „Ein guter Grund“ die verschiedenen bekannten Elemente und Mineralien unserer Böden beleuchten darf. Informationen zum Engagement von Dr. Stefan Hügel für einen gesunden Boden auf almaterra.at
Felix Leonhardt ist erst 37 Jahre alt, hat aber bereits zwei Lebenserfahrungen gesammelt, die ihn geprägt haben: einen Genickbruch nach einem Kitesurf-Unfall und den frühen Entschluss, mit Kapital etwas zu bewegen. Heute investiert er mit seinem Unternehmen Oyster Bay Venture Capital über 110 Millionen Euro in Startups entlang der Lebensmittellieferkette. Von Agrartechnologie bis zur nachhaltigen Schokobohne."Wir investieren in der Frühphase", sagt Leonhardt. Ziel sei es, Innovationen in der Lebensmittelbranche zu fördern - ein Bereich, der aus seiner Sicht zu wenig Kapital anziehe. "Die Food-Branche war schon mal im Hype, als Beyond Meat an der Börse explodiert ist. Jetzt sind viele Anleger wieder raus - aber genau da liegen die Chancen", sagt er. Denn die Herausforderungen entlang der Wertschöpfungskette seien enorm: Klimawandel, unzuverlässige Ernten, steigende Rohstoffpreise.Auch gehypte Fälle wie der Hafermilch-Hersteller Oatly sieht er differenziert. "Das war kein Hype-Produkt, sondern ein Hype-Kurs. Die Firma wächst jedes Jahr - trotz Börsencrash. Nur die Bewertung war absurd."Derzeit ist eines der spannendsten Investments Coco. Das englische Startup stellt Kakaopulver aus heimischen Ackerbohnen her. "Die Bohne wächst in Norddeutschland, ist pflegeleicht, bindet Stickstoff und kann Kakao komplett ersetzen", sagt Leonhardt. "Das ist ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich attraktiv - gerade bei heutigen Kakaopreisen.""Startup - jetzt ganz ehrlich" - der Podcast mit Janna Linke. Auf RTL+ und überall, wo es Podcasts gibt: Amazon Music, Apple Podcasts, Spotify, RSS-Feed.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Bei klarem Wetter fasziniert mich der Himmel, besonders im Winter nach vielen trüben Tagen. Meine Freude darüber aber kann ich mit meinen Hunden nicht teilen, mit denen ich meinen Morgenspaziergang am Wochenende mache. Die Reichweite ihrer Augen lässt sie zwar den klaren Himmel erkennen. Aber selbst wenn sie die rötliche Färbung des Himmels erkennen können, kann ich meine Freude mit ihnen nicht teilen. Sie besitzen nämlich keine Antenne für die Schönheit dieser Sprache.Der Psalmschreiber ist sich sicher: Menschen können die Sprache des Schöpfers verstehen, die der sichtbare Himmel spricht. Lassen wir den Himmel auf uns wirken, können wir an Gottes Unbegrenztheit denken. Seine Treue zeigt sich in der Zuverlässigkeit, dass regelmäßig ein neuer Tag kommt. Ein schöner Sonnenaufgang weckt in uns ein positives Gefühl der Hoffnung. Wir sind sogar in der Lage, durch Beobachtung und Messung noch mehr zu staunen: Heute wissen wir: Die Erdatmosphäre ist einzigartig im bisher bekannten Universum. Sie ist optimiert für komplexes Leben auf unserem Planeten. Der Anteil des Sauerstoffs und auch das Verhältnis von Stickstoff zu Edelgasen in der unteren Atmosphäre (sog. Homosphäre) ist konstant und genau austariert. Ihre Dicke macht nur weniger als 1 % des Erddurchmessers aus. Wir könnten auch sagen: Täglich leben wir vom sichtbaren Himmel. Jeder Atemzug ist ein Geschenk des Schöpfers.Nur wir Menschen sind in der Lage, diese Sprache zu verstehen und die erstaunlichen Zusammenhänge zu erforschen. Diese Rede Gottes erreicht jeden Menschen auf unserem Planeten. Sie gibt jedem seinen angemessenen Platz: Der gewaltige Gott über allem und wir kleinen Menschen – von seiner Güte umgeben.Winfried ElterDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Kochale, Sven www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen
„Wenn man durch die geernteten Pflanzen Jahr für Jahr über 20 Elemente aus dem Boden entfernt und nur drei davon in Form von NPK-Dünger (also Stickstoff, Phosphat und Kalim-Dünger) wieder ausbringt, muss klar sein, dass die Böden irgendwann aus der Balance geraten.“ - Damit zitiert man Dr. Stefan Hügel, der sich der Gesundheit der Böden und damit der Gesundheit von Pflanze, Tier und Mensch verschrieben hat. In unserer Reihe „Ein guter Grund“ beleuchten wir die bekannten Spurenelemente und Mineralien, die alle eine wesentliche Bedeutung für den Lebenskreislauf haben, aber in ihrer Wirkmächtigkeit nicht erkannt oder anerkannt werden. Heute: Lithium. Mit Lithium, einem chemischen Element aus der Gruppe der Alkalimetalle, haben wir uns heute eines vorgenommen, das bereits in aller Munde ist. Dr. Michael Nehls behauptet beispielsweise in seinem Buch „Das Lithium-Komplott“, dass Lithiummangel zu Depressionen und Alzheimer-Demenz, zu vermehrten Einweisungen in psychiatrische Kliniken, zu mehr gewalttätigem Verhalten, zu höheren Suizidraten und sogar zu einer verkürzten Lebenserwartung führen soll. Lieber Dr. Hügel, warum spricht er von einem Lithium-Komplott? Foto: Lithiumhaltiger Salzsee Salar de Uyuni - Roman Korz
Nur weil etwas kaum zu sehen ist, ist es nicht automatisch bedeutungslos. Biokrusten spielen eine wichtige Rolle in den Stoffkreisläufen von Kohlenstoff und Stickstoff. Christoph und Lea gehen dieser Rolle auf den Grund!
Beim Spaziergang im Wald hört Peter den Schwarzspecht und erklärt Spannendes zum Thema Laubabwurf: Es geht unter anderem um die evolutionäre Anpassung der Bäume zur Winterzeit, den strategischen Umgang mit Stickstoff und die Wichtigkeit des Laubfalls für den Waldboden.+++Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/peterundderwald+++Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zu den Themen? Schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@wohllebens-waldakademie.de+++Wenn ihr mehr über den Wald und seine Wunder erfahren wollt, findet ihr in Wohllebens Waldakademie spannende Veranstaltungen & Fortbildungen: www.wohllebens-waldakademie.de +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Schickt uns eine Nachricht Wiederkäuer wie Kühe stehen in der Klimadebatte stark in der Kritik und gelten oft als Klimasünderinnen. Doch wie berechtigt ist das? Dieser Frage geht die neue Folge von FiBL Focus nach. «Ein effizientes Ernährungssystem braucht ineffiziente Tiere. Wird das Stickstoffproblem gelöst, kommt auch das Klima in Balance.» So formuliert es Caterine Pfeifer vom FiBL. Damit verweist sie auf die intensive Tierhaltung: Viele Tiere auf wenig Fläche, Futterproduktion mit mineralischen Düngern oder Futterimporte tragen zum Stickstoffüberschuss bei. In einigen Klimabilanzen schneiden Produkte aus solcher Haltung besser ab als aus extensiven Systemen. Allerdings nur, wenn Faktoren wie Überschüsse, Importe oder Flächenkonkurrenz ausgeblendet werden. Das verzerrt das Bild.Grasland sinnvoll nutzenIn dieser Folge sprechen Florian Leiber vom Departement für Nutztierwissenschaften und Catherine Pfeifer vom Departement für Agrar- und Ernährungssysteme darüber, welche Rolle Methan in der Klimakrise spielt und warum graslandbasierte biologische Wiederkäuerhaltung einen nachhaltigen Weg aufzeigt. Florian Leiber bringt es auf den Punkt: «Ja, es gibt einen Zielkonflikt: Einerseits die Produktion von Lebensmitteln auf Flächen, die wir anders nicht nutzen können und andererseits die Emission von Methan. Doch die Menschheit ist auf die Nutzung von Grasland angewiesen, denn in vielen Gegenden der Erde lässt sie sich nicht ersetzen.» Längere Nutzungsdauer als HebelEin wichtiger Ansatz für eine reduzierte Umweltbelastung ist die längere Nutzungsdauer von Milchkühen. Sie verbessert nicht nur die Klimabilanz, sondern trägt auch zur Fleischversorgung bei. Wenn vermehrt auf Gebrauchskreuzungen gesetzt wird können mehr Kälber aus der Milchviehhaltung für die Mast genutzt werden, ohne zusätzliche Mutterkühe halten zu müssen. So würde die Fleischproduktion der Schweiz stabil bleiben, während sich die Treibhausgasemissionen der gesamten Rinderpopulation um über 10 % senken liessen. Mehr als eine KlimafrageGraslandbasierte Wiederkäuerhaltung steht nicht im Widerspruch zum Klimaschutz, sondern denkt darüber hinaus. Sie orientiert sich am Standort, setzt auf lokale Futterressourcen und reduziert so Importe und Umweltbelastungen. Indem Tierzahlen und Fütterung an die vorhandenen Flächen angepasst werden, entstehen hochwertige Proteine ohne Nahrungsmittel- und Flächenkonkurrenz aus einer Ressource, die Menschen nicht direkt für die Ernährung nutzen können. Wiederkäuerhaltung liefert in diesem System weit mehr als Fleisch und Milch: Sie erbringt vielfältige Ökosystemdienstleistungen, wie Biodiversität, Landschaftspflege und Kohlenstoffspeicher im Boden. Die biologische Rinderhaltung ist somit nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung. Entscheidend ist, wie sie gestaltet wird.Gäst*innen:Florian Leiber, Departement für Nutztierwissenschaften am FiBL SchweizCatherine Pfeifer, Departement für Agrar- und Ernährungssysteme am FiBL SchweizWeiterführende Informationen: FiBL Faktenblatt «Kuh und Klima» Stimmen zum Klima E-Mailpodcast@fibl.orgInstagram@fibl_focusWebsitewww.fibl.orgFiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Patient Erde: Zustand kritisch – Unser Planet ist krank: Sieben von neun Belastungsgrenzen sind inzwischen überschritten. In einem Bericht kommen Forscherinnen und Forscher zu dem Schluss: Das Leben auf der Erde ist bedroht, wenn wir nichts dagegen tun.
Die Luft, die uns auf der Erde umgibt, ist ein Gasgemisch und unerlässlich für jedes Leben. Frische Luft ist sauerstoffreich, farb- und geruchsfrei. Aber vor allem in den Städten sind neben Sauerstoff, Stickstoff und den anderen natürlichen Bestandteilen auch Schadstoffe in der Luft. Autorin: Katrin Kellermann
www.iotusecase.com#IoT #Brownfield #CO2Neutral In Episode 182 des IoT Use Case Podcasts spricht Gastgeberin Ing. Madeleine Mickeleit mit Falk Recknagel von Airco Systems GmbH, und Udo Richter von EXOR Deutschland. Gemeinsam beleuchten sie, wie Airco digitale Services für Stickstoff- und Druckluftsysteme entwickelt – auf Basis der skalierbaren IoT-Plattform von EXOR. Im Zentrum: die intelligente Vernetzung bestehender Anlagen (Brownfield), individuelle White-Label-Lösungen und ein partnerschaftlicher Weg zur CO₂-neutralen Produktion.Folge 182 auf einen Blick (und Klick):(13:15) Herausforderungen, Potenziale und Status quo – So sieht der Use Case in der Praxis aus(21:15) Lösungen, Angebote und Services – Ein Blick auf die eingesetzten Technologien(26:28) Übertragbarkeit, Skalierung und nächste Schritte – So könnt ihr diesen Use Case nutzenPodcast ZusammenfassungDigitale Services für Stickstoff- und Druckluftsysteme: Airco setzt auf EXOR-Plattform für skalierbare IoT-LösungenIn dieser Podcastfolge zeigen Airco und EXOR, wie aus klassischen Maschinen datenbasierte Services entstehen – für Effizienz, Verfügbarkeit und CO₂-Einsparung in der Produktion. Airco digitalisiert seine Anlagen mit Hilfe der offenen X Plattform von EXOR, die von der Hardware über VPN bis zur Visualisierung alle Bausteine bereitstellt.Die Herausforderung: Viele Anlagen im Brownfield, unterschiedliche Steuerungen und hohe Individualität je Kunde. Die Lösung: Ein interoperables System mit über 200 Protokollen, das Daten aus Altanlagen ausliest, analysiert und in individuelle Dashboards überführt. Die Kunden erhalten so Auswertungen zur Energieeffizienz, Condition Monitoring und CO₂-Bilanz – dokumentiert und einsatzbereit.Besonders spannend: Airco bietet die Services als White-Label-Lösung an – mit eigenem Branding für OEMs und Endkunden. Dabei stehen einfache Einstiegsszenarien im Fokus, die modular wachsen können. EXOR liefert nicht nur Technik, sondern auch Best Practices und vorgefertigte Applikationen für den schnellen Go-live.-----Relevante Folgenlinks:Madeleine (https://www.linkedin.com/in/madeleine-mickeleit/)Falk (https://www.linkedin.com/in/falk-recknagel-576412126/)Udo (https://www.linkedin.com/in/udo-richter-651a8981/)X Platform (https://www.exorint.com/de/x-platform)Factory Innovation Award 2023 (https://factory-innovation.de/artikel/best-of-fia-2023-exor-international/)Rundgang EXOR (https://www.exorint.com/de/rundgang-durch-die-smart-factory-von-exor-international)Lösungsbeispiel EXOR & AIRCO (https://iotusecase.com/de/loesungsbeispiele/open-source-datenerfassung-und-visualisierung-fuer-nachhaltige-gasproduktion/)IoT Use Case Community beitreten (https://iotusecase.com/de/community/)Jetzt IoT Use Case auf LinkedIn folgenJetzt IoT Use Case auf LinkedIn folgen1x monatlich IoT Use Case Update erhalten
Jens Soentgen ist Chemiker und Philosoph. Er hat über Staub, Kohlendioxid und Stickstoff geschrieben. In seinem Buch über das Feuer entwickelt Soentgen die "Philosophie eines weltverändernden Bundes", der heute angesichts von Waldbränden und Klimawandel in Frage steht. (Wdh. vom 29.11.2023)
Jens Soentgen ist Chemiker und Philosoph. Er hat über Staub, Kohlendioxid und Stickstoff geschrieben. In seinem Buch über das Feuer entwickelt Soentgen die "Philosophie eines weltverändernden Bundes", der heute angesichts von Waldbränden und Klimawandel in Frage steht. (Wdh. vom 29.11.2023)
Es ist Erntezeit in Deutschland. In dieser Episode ziehen die beiden Yara-Fachberater Kerstin Berlin und Sören Hersemann ein erstes Resümee. Doch nicht nur das: Sie verraten auch, was Landwirtinnen und Landwirte jetzt schon tun können, um für eine erfolgreiche Ernte 2026 zu sorgen. Sie sprechen unter anderem über den richtigen Umgang mit Stroh, über die Nährstoffversorgung des Bodens und eine mögliche Unterfußdüngung in Ackerbauregionen. Empfohlene Podcastepisoden: Zukunft anpacken, Folge #34: Lohnt der Strohverkauf? Zukunft anpacken, Folge #38: Raps im Winter Formel für Stickstoffentzug von Winterweizen (kg N/ha) = Kornertrag (dt/ha) x (Trockensubstanzgehalt %/100) x Rohproteingehalt% / 5,7 Beispiel: N-Entzug kg/ha = 78 dt/ha x 0,86 x 12,8 / 5,7 = 151 kg N/ha Bei Fragen und Themenvorschlägen: podcast@yara.com Mehr über Yara: Webseite: https://www.yara.de/ Instagram – yaradeutschland: https://www.instagram.com/yaradeutschland/ Kapitelmarken 00:00:00 Intro und Begrüßung 00:01:15 Ernte 2025: Ein Resümee 00:04:00 Nährstoffentzug bei der Ernte 00:07:15 Die Bedeutung von Stroh für das Nährstoffmanagement 00:10:00 Konkurrenz um Stickstoff begegnen 00:13:45 Folgen eines N-Mangels im Herbst 00:16:30 Passende Düngung für den Raps 00:20:20 Über den Nutzen der Unterfußdüngung 00:25:20 Verabschiedung und Outro
Wer gesunde Pflanzen haben will, muss sich vor allem mit den vielen Nährstoffen auseinander setzen, die Pflanzen so brauchen. Wir haben hier die wichtigsten Nährstoffe, die euer Gemüse in großer Menge für ein gesundes Wachstum benötigt, die sogenannten Makronährstoffe, zusammengefasst.Stickstoff (N)Aufbau von Proteinen, Chlorophyll, Wachstum von Blättern und TriebenMangel: Hellgrüne bis gelbe Blätter (v.a. ältere), schwaches Wachstum, Notblüte, die klein bleibt, Verholzen der Triebezu viel Stickstoff führt zu viel Blattmasse und weichen, instabilen Blättern, Blüte und Fruchtbildung verzögert sich oder bleibt aus, es wachsen nur die Blätter, reagieren empfindlich auf Trockenheitzu niedriger ph-Wert oder zu nasser Boden verhindert, dass die Pflanze den Stickstoff im Boden aufnehmen kann, starker Regen wäscht das Nitrat (Form des Stickstoffs, der von der Pflanze aufgenommen werden kann) ausPhosphor (P)Energieübertragung, Wurzelbildung, Blüten- und FruchtbildungMangel: Kleinwüchsigkeit, dunkles Laub, das teilweise violett wird, schlechter FruchtansatzÜberschuss verhindert die Aufnahme von Zink und Eisen: gelbe Blätter mit grünen Adern, KleinblättrigkeitKalium (K)Wasserhaushalt, Zellstabilität, Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, hilft bei Trockenstress, erhöht die Winterhärtem, wird vor allem während der Blütenbildung wird mehr Kalium benötigt und im Herbst, als Vorbereitung für den WinterMangel: sorgt für Welkeerscheinungen, schwache Triebe, Randnekrosen (braune, abgestorbene Stellen am Blattrand), Risse und Verfärbung an den BlätternKann man kaum überdosieren, da Pflanzen Kalium in großen Mengen aufnehmen können. Aber die Salze können der Pflanze schadenMagnesium (Mg)Bestandteil von Chlorophyll, wichtig für Photosynthese, wichtig für die PhosphoraufnahmeMangel: Gelbfärbung zwischen Blattadern (v.a. ältere Blätter), gelbe Fleckenein Problem von alkalischen Böden, hindert bei Überfluss die Aufnahme von Kalium und CalciumCalcium (Ca)Zellwände, Wurzelentwicklung, Transportprozesse, erhöht die StressfestigkeitMangel: Verkrüppeltes Wachstum, Blütenendfäule (z. B. bei Tomaten)Überschuss setzt wichtige Nährstoffe fest und macht sie nicht verfügbar: Phosphor-, Eisen-, Mangan-, Bor-, Kupfer- und ZinkmangelIn der Regel hat ein alkalischer Boden zu viel Calcium - ph-Wert senkenund ein saurer zu viel: ph-Wert steigern!Schwefel (S)Bestandteil von Aminosäuren, Enzyme, wichtig für die Aufnahme des StickstoffsMangel: Gelbfärbung junger Blätter, ähnlich wie StickstoffmangelSenkt den ph-WertWer mehr über die einzelnen Nährstoffe und ihre Wirkung könnt ihr hier nachlesen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dr. Emil Kendziorra ist ehemaliger Krebsforscher und der Gründer sowie CEO von Tomorrow.bio, einem Berliner Startup, das Menschen und Haustiere nach ihrem Tod kryogen in flüssigem Stickstoff einfriert. Die Mission: Biostase für alle zugänglich machen, um der Wissenschaft und der Medizin mehr Zeit zu geben, eine Heilung für bestimmte Krankheiten zu finden. Doch warum lassen sich Menschen darauf ein und was haben sie eigentlich davon? Die Themen:- Kann man Menschen und Haustiere einfrieren?- Was ist Kryonik?- Europas erstes Kryonik-Startup- Rückblick: Zeit in der Krebsforschung- Status quo: Anzahl der kryogen eingefrorenen Körper- Ablauf der Einlagerung- Zielgruppen: Zwei Typen von Menschen- Wiederbeleben noch in der (fernen) Zukunft- Größte offene Frage: Kryokonservierung rückgängig machen- Technologieoffenheit und Optimismus notwendig- 5 Millionen Euro Seed-Runde- Kosten für Privatpersonen- Zukunftspläne & Expansion- Ethische Sichtweise - Platzmangel ist kein ProblemWenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns doch fünf Sterne als Bewertung da und folge dem Podcast auf Spotify, Apple und Co. Für Anregungen, Kritik, Feedback oder Wünsche zu künftigen Gästen schick uns jederzeit gerne eine Mail an feedback@trendingtopics.at.
Die Brennnessel - lästiges Unkraut? Von wegen! Was die Super-Pflanze alles kann, hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt von Sebastian König vom BUND erklären lassen.
Send us a textZusammenfassungIn dieser Folge erläutert Jörg Kokott (Sangokai), wie man Cyanobakterien im Riffaquarium nicht mit aggressiven Mitteln, sondern durch präzise Ursachenforschung und ganzheitliche Pflege nachhaltig in den Griff bekommt.Detaillierter Stickstoff‑Deep‑Dive: Er erklärt, welche Stickstoffformen (Ammonium/NH₄⁺, Aminosäuren vs. Nitrat/NO₃⁻) Korallen tatsächlich direkt nutzen und warum Cyanobakterien mit ihrem energieaufwendigen N₂‑Fixierungsmechanismus gerade bei Nährstoffdefizit im Aquarium trotzdem im Bodengrund punkten.Gezielte Umwelt‑Anpassung als Korrekturmaßnahme: Statt ständigem Absaugen empfiehlt Jörg, Sand temporär zu entfernen, Körnung oder Gestaltungsmaterial zu wechseln und natürliche Biofilme als Konkurrenz zu fördern.Optimiertes Strömungskonzept: Wellenartige Wassermassenbewegung in vertikalen und horizontalen Ebenen verbessert Nährstoff‑, Sauerstoff‑ und CO₂‑Transport und verhindert lokale Stresszonen.Lichtoptimierung: Höhere Intensität erfordert kürzere Beleuchtungsdauer; ein gezielter Vollspektrum‑Peak in der Tagesmitte fördert Pigmentaufbau, während sanfte Abschwächung am Abend Regeneration ermöglicht.Kontakt & Social Media Sangokai✉️ E‑Mail: info@sangokai.org
Birke und Fichte - von Maricela Guerrero
Der Milliardär Peter Thiel plant, später unter kontrollierten Bedingungen zu sterben, sein Gehirn dann kurz noch mit Sauerstoff versorgen zu lassen, möglichst zeitnah in ein Eiswasserbad zu gelangen, eine konservierende Flüssigkeit und ein Frostschutzmittel in seine Gefäße zu bekommen und bei minus 196 Grad Celsius in einen Metalltank mit flüssigem Stickstoff gelegt zu werden. Dort würde Thiel so lange bleiben, bis die Menschheit ihn auftauen und sein Weiterleben sicherstellen kann.Das Anliegen des PayPal-Gründers ist nachvollziehbar. Der Tod ist das Schreckensgespenst der Menschen seit jeher. Einerseits unausweichlich und vorhersehbar, andererseits furchteinflößend und kaum berechenbar. Wohl die meisten Menschen würden den Tod nur allzu gerne überwinden und sich den Hoffnungen Thiels anschließen. Was jedoch ironischerweise bei diesen Überlegungen nahezu ausgeklammert wird, ist, dass der Tod längst überwunden wurde. Es gab bereits einen Menschen, der den Tod überwunden hat, indem er drei Tage nach seinem Sterben zurückkehrte, mit seinen Leuten sprach und von unzähligen Augenzeugen gesehen wurde. Sowohl sein Tod wie auch sein Wiedererscheinen zählen zu den am besten belegten historischen Ereignissen der ganzen Menschheitsgeschichte: Jesus Christus starb in Jerusalem an einem Freitag im April etwa in der Zeit zwischen 30 und 33 n. Chr. Am darauffolgenden Sonntag verließ er bei Sonnenaufgang sein Grab und zeigte sich den Menschen. Dieses Ereignis ist im Neuen Testament zuverlässig bezeugt.Das Hoffnungsvolle bei dieser Tatsache ist, dass Jesus denen, die an ihn glauben, in Johannes 14,19 zuruft: »Weil ich lebe, werdet auch ihr leben!« Wer an Jesus Christus glaubt, wird leben, nachdem er hier auf der Erde gestorben ist.Alexander StrunkDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
•Gesellschafts-Satire• Es hat geklappt, Familie Wüthrich taut auf! Aus flüssigem Stickstoff, in dem ihre Leichen konserviert waren. Doch leider ist die Welt im Jahr 2150 deutlich weniger paradiesisch als erhofft. Von Nina Meyer und Felix Engstfeld WDR 2025 www.wdr.de/k/hoerspiel-newsletter Von Nina Meyer und Felix Engstfeld.
Die wichtigsten Bestandteile unserer Existenz: Phosphor, Stickstoff und Kalium. In ihrem Buch porträtiert unser Gast die drei Elemente - und sagt, was unser Umgang damit mit Welternährung und Klimaveränderung zu tun hat.
Die wichtigsten Bestandteile unserer Existenz: Phosphor, Stickstoff und Kalium. In ihrem Buch porträtiert unser Gast die drei Elemente - und sagt, was unser Umgang damit mit Welternährung und Klimaveränderung zu tun hat.
Frühjahrsdüngung - ein entscheidender Faktor für den erfolgreichen Ackerbau! In dieser Podcast-Folge spricht Moderator Dr. Bruno Görlach, Bereichsleiter Pflanzenproduktion und Außenwirtschaft im Fachzentrum Landwirtschaft & Lebensmittel mit Beraterin Caroline Benecke, Leiterin des Sachgebietes Pflanzenernährung, Düngung und Nährstoffmanagement bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und Martin Moshake, Landwirt aus Kneitlingen/Eilum. Gemeinsam beleuchten sie, was bei der Düngung von Stickstoff, aber auch der anderen Grundnährstoffe zu beachten ist und wie sie optimal eingesetzt werden, welche Rolle die Witterung dabei spielt oder warum die Planung der Frühjahrsdüngung nicht erst im Frühjahr beginnen sollte. Praxisnah, fundiert und mit vielen wertvollen Tipps. Jetzt reinhören und gut vorbereitet ins Frühjahr starten! Sollten Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne bei Dr. Bruno Görlach – b.goerlach@dlg.org Die Reihe „Erfolgreich im Ackerbau“ erscheint immer am ersten Dienstag in den geraden Monaten. Teil 5 Effiziente Gülleausbringung der Reihe Erfolgreicher Ackerbau finden sie unter folgenden Links: DLG-Homepage Spotify Die komplette Reihe Erfolgreicher Ackerbau finden Sie hier. Die erste Folge der neuen Reihe Landtechnik aufs Ohr ist hier zu finden: DLG-Homepage Spotify Mehr über den DLG-Ausschuss für Pflanzenernährung finden Sie unter folgender Adresse.
Wir schauen auf das Stickstoff-Urteil in den Niederlanden, das den Staat zwingen soll, mehr für Klima und Umwelt zu tun. Welche Rolle spielen Gerichte, wenn die Politik sich nicht an Vereinbartes hält? Außerdem: Die Rückkehr der Tante-Emma-Läden. **********In dieser Folge:00:00:01 - Warum der niederländische Staat verurteilt wurde00:06:46 - Wie es jetzt weitergehen könnte00:08:17 - Die Situation in Deutschland00:09:36 - Interview zu Klimaklagen00:17:02 - Was geht: Neue Läden auf dem Dorf00:21:54 - Deine Minute Natur auf Borneo**********Ihr hört: Moderation: Aglaia Dane**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Stickstoff-Urteil von Bezirksgericht Den Haag, 22.01.2025Niederländische Bauern-Bewegung - Mächtiges Sprachrohr des Unmuts, Weltzeit, Deutschlandfunk Kultur, 30.05.2023Zu viel Stickstoff überdüngt und verschmutzt die Erde - Wege aus der Krise, Riffreporter, 17.11.2023Zuviel Stickstoff in der Umwelt - Was tun wir? BMUV, 24.05.2024Was ist reaktiver Stickstoff? Infos vom UmweltbundesamtAlle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter updateerde@deutschlandfunknova.de. Ihr könnt uns auch Sprachnachrichten an 0173 - 5401163 senden.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei WhatsApp die Datenschutzrichtlinien von WhatsApp.
Kerstin Hoppenhaus setzt drei ungewöhnliche Protagonisten in Szene: Phosphor, Stickstoff und Kalium. Auf beeindruckende Weise zeigt sie, wie wichtig sie sind, welch weitreichende Folgen sie für Menschheit und Umwelt haben, wie eng verzahnt sie mit Kolonialismus, Klima und Welternährung sind. Kerstin Hoppenhaus ist Wissenschaftsjournalistin, versteht es, komplexe Inhalte kurzweilig mit starken Bildern spannend zu erzählen. Für ihre Recherchen ist Hoppenhaus um die Welt gereist und eröffnet mit ihrem umfangreichen Material ein Riesenspektrum an weitverzweigten Themen. Die NDR Sachbuchpreis-Jury hat sie mit ihrem Buch "Die Salze der Erde" überzeugt. Dafür wurde Kerstin Hoppenhaus am 7. November, in Göttingen mit dem NDR Sachbuchpreis 2024 ausgezeichnet. Mit Martina Kothe spricht die frisch gebackene Preisträgerin in "NDR Kultur à la carte" über ihr Buch "Die Salze der Erde", ihre Ideen, Vorschläge und Konzepte.
Mit Sandra Kirchner und Verena Kern. 01.39 Welternährungsbericht Einer von elf Menschen war im vergangenen Jahr von Hunger betroffen. Laut dem Welternährungsbericht sinkt seit 2019 die Zahl der unter Hunger leidenden Menschen kaum noch. Das liegt auch an häufigeren Dürren, Überschwemmungen oder anderen Extremwetterereignissen, die infolge der Klimakrise häufiger auftreten. Brasilien, das derzeit den Vorsitz der Gruppe der Industrie- und Schwellenländer G20 innehat, will eine globale Allianz gegen Hunger und Armut schmieden. 05:59 Stickstoff Durch Düngen, Verkehr und das Verfeuern fossiler Brennstoffe gelangt Stickstoff in großen Mengen in die Umwelt. Stickstoff hat insgesamt einen kühlenden Effekt aufs Klima, wie eine internationale Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena zeigt. Doch auf viele andere Bereiche – wie die Gesundheit von Menschen und Ökosystemen oder die Artenvielfalt – hat Stickstoff einen schädigenden Einfluss und ist deshalb kein gutes Mittel gegen die Klimakrise. 11:56 Methanemissionen Ein wirksamer Hebel für Klimaschutz ist das Stoppen von Methanemissionen. Die Methan-Verordnung der EU verpflichtet Unternehmen, ab Anfang August erstmals die Methanemissionen, die beim Fördern und Transportieren fossiler Brennstoffe entstehen, genau zu messen, und die Freisetzung des Gases zu stoppen. So müssen Gaskonzerne beispielsweise Lecks in Erdgaspipelines schließen. Doch die Deutsche Umwelthilfe schlägt Alarm: Ein Branchenverband der Gaswirtschaft, der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches, könnte einen Teil der Umsetzung der Verordnung in Deutschland kontrollieren. Das könnte die Wirksamkeit der Verordnung schwächen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Diese Woche mit Sandra Kirchner und Katharina Schipkowski. Russland hat das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet und sich verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen zu reduzieren, tut aber nicht genug dafür. Das Land versuche nicht einmal, seinen CO2-Ausstoß zu senken, werfen Umweltschützer:innen der Regierung vor und haben deshalb Klage beim russischen Verfassungsgericht eingereicht. Mehrere Aktivist:innen der Gruppe "Wir hungern bis ihr ehrlich seid" befinden sich im Hungerstreik. Sie fordern von Bundeskanzler Olaf Scholz eine Erklärung. Er soll die existenzielle Gefahr, die von der Klimakrise ausgeht, anerkennen und in der Klimapolitik radikal umsteuern. Scholz will nicht auf die Forderungen eingehen. Der Gesundheitszustand mehrerer Streikender ist mittlerweile kritisch. Vier von fünf Bäumen in Deutschland sind in keinem guten Zustand, ihren Kronen sind licht geworden. Das zeigt der Waldzustandsbericht, der diese Woche vorgestellt wurde. Ein Grund ist die ausgedehnte Trockenperiode der vergangenen Jahre infolge der Klimakrise. Doch auch Stickstoff aus der Landwirtschaft, der Industrie und dem Verkehr spielt eine Rolle. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir will den Wäldern eine Langzeitkur verschreiben, Forst-Monokulturen sollen zu klimaresilienten Mischwäldern umgestaltet werden. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
In Strausberg wurde es am Dienstag ernst für Tesla. Der regionale Wasserverband WSE hatte überlegt, dem Autobauer sein Abwasser nicht mehr abzunehmen - wegen überhöhter Schadstoffwerte beim Phosphor und Stickstoff. Nun die Entscheidung: Vorerst will man nochmal miteinander reden. Von Annika Krempel
Lange, Michael www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Heute genießt Peter wieder einen Spaziergang im etwas stürmischen Buchenwald. Dabei erzählt er Spannendes zur Chemie der Bäume – es geht nämlich um Stickstoff. Was hat das stinkende Nitrogenium mit einem gesunden Wald zu tun? Warum brauchen manche Bäume sogar ein besonderes Tier, um an ihn ranzukommen? Und wann kann er auch Schäden verursachen, wie zum Beispiel "Blutergüsse" am Holz? Das und vieles mehr hört ihr in dieser Folge.Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zu den Themen? Schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@wohllebens-waldakademie.deWenn ihr mehr über den Wald und seine Wunder erfahren wollt, findet ihr in Wohllebens Waldakademie spannende Veranstaltungen & Fortbildungen: www.wohllebens-waldakademie.de+++Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/peterundderwald+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Jens Soentgen ist Chemiker und Philosoph. Er hat über Staub, Kohlendioxid und Stickstoff geschrieben. In seinem Buch über das Feuer entwickelt Soentgen die "Philosophie eines weltverändernden Bundes", der heute angesichts von Waldbränden und Klimawandel in Frage steht. (Wdh. vom 29.11.2023)
In Den Haag hat der Internationale Gerichtshof eine Teilentscheidung im Rahmen der Völkermord-Klage gegen Israel gefällt. Hat das Folgen? Und: In den USA wurde erstmals ein Häftling mit Stickstoff hingerichtet – unter Protesten. (17:55) Schulz, Josephine
Die Themen von Jan und Matthis am 26.01.2024: (00:00:00) Olaf Scholz hat Hunger, wer kocht für ihn? (00:01:30) Erste Studie zu sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche (00:07:53) In Alabama wurde zum ersten Mal die Todesstrafe durch Stickstoff vollstreckt (00:11:34) Wie sich unsere Demokratie schützen kann (00:18:32) CUT – der Podcast über die Silvesternacht 2015 und ihre Folgen: https://1.ard.de/CUT?p=pp Habt ihr Feedback oder Themenvorschläge? Dann schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de! Von 0630.
Nun also doch: Das türkische Parlament hat nach monatelangem Widerstand zugestimmt, dass Schweden in die NATO aufgenommen wird. Jetzt muss der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan noch zustimmen. Die weiteren Themen sind: * Im US-amerikanischen Bundesstaat Alabama soll ein Häftling mit Stickstoff hingerichtet werden. Diese Methode ist in den USA noch nie angewandt worden und ist besonders umstritten. Laut der Anwälte des Häftlings verstösst dieses Vorgehen gegen die Verfassung. * In Ecuador ist den Sicherheitskräften ein bedeutender Schlag gegen die Drogenkriminalität gelungen. Rund 22 Tonnen Kokain sind in einem Keller sichergestellt worden. * Im letzten Jahr haben 200 Personen nach ihrem Tod ihre Organe gespendet – dies ist ein neuer Rekord. Wir sprechen mit dem Direktor Franz Immer von Swisstransplant.
Die Luft, die uns auf der Erde umgibt, ist ein Gasgemisch und unerlässlich für jedes Leben. Frische Luft ist sauerstoffreich, farb- und geruchsfrei. Aber vor allem in den Städten sind neben Sauerstoff, Stickstoff und den anderen natürlichen Bestandteilen auch Schadstoffe in der Luft. Autorin: Katrin Kellermann
Jens Soentgen ist Chemiker und Philosoph. Er hat über Staub, Kohlendioxid und Stickstoff geschrieben. In seinem Buch über das Feuer entwickelt Soentgen die "Philosophie eines weltverändernden Bundes", der heute angesichts von Waldbränden und Klimawandel in Frage steht.
Die abgeernteten, leeren Gartenbeete werden im Spätherbst mit einer dicken Mulchschicht zugedeckt, so wird die Gartenerde vor Starkregen und Frost geschützt. Die Mulchschicht für den Gemüsegarten besteht aus organischem Material, wie Laub, Farnblätter oder gehäckseltem Stroh. Im Frühling ist von der 10-15cm dicken Mulchschicht nicht mehr viel übrig. Das Laub von Hasel, Linden und Obstbäumen eignet sich besonders gut für eine winterliche Mulchschicht, weil es von den Bodenlebewesen rasch abgebaut wird. Vorsicht bei gerbsäurehaltigen Blättern, wie Eiche, Nussbaum, Kastanie und Platane. Diese Blätter besser separat kompostieren oder unter einer Sträucherhecke verteilen. Jetzt kein Mist Im Herbst keinen Pferdemist und Kuhmist auf die Gartenbeete verteilen. Denn der darin enthaltene Stickstoff wird mit dem Regen ausgewaschen und gelangt ins Grundwasser, in die Bäche und Flüsse. Sinnvoller ist es, den Mist mit Grüngut zu kompostieren oder einen Rottemist herzustellen und erst wieder zu Vegetationsbeginn im Frühling düngen.
Für die Energiewende brauchen wir vermutlich auch Wasserstoff aus dem Ausland. Zum Transport wird der Wasserstoff mit Stickstoff zu Ammoniak umgewandelt, den man via Pipeline und Schiff transportieren kann. Doch beim Transport und der Verarbeitung können klimaschädliche Gase entweichen. Jochen Steiner im Gespräch mit Werner Eckert, SWR-Umweltredaktion
In den Niederlanden sind viele Böden überdüngt und mit Stickstoff verseucht. Darum wollte die Regierung Rutte Bauern davon überzeugen, ihre Höfe aufzugeben. Doch dieser Plan ist umstritten und erschüttert die niederländische Politik. Im Hafen von Rotterdam schwimmt ein Bauernhof. An Deck leben auf engem Raum 50 Milchkühe. Ein Sinnbild der niederländischen Landwirtschaft: viel Innovationskraft und wenig Feingefühl für Ökologie im Stall oder mehr Bio auf dem Teller. In den Niederlanden ist der Boden knapp und teuer. Darum setzt die Landwirtschaft seit jeher darauf, auf wenig Fläche hohe Renditen zu erzeugen. Dies ist aber nur möglich mit intensiver Landwirtschaft und viel Dünger, was die Böden auslaugt und mit Stickstoff verseucht. Langzeit-Premierminister Mark Rutte und seine Regierung reagierten darauf mit dem Plan, Bauern mit staatlichen Anreizen zum Aufgeben zu bewegen. Dieses Vorhaben aber erschütterte die niederländische Politik. Rutte trat zurück und nun sollen Neuwahlen einen Ausweg weisen. Der Besuch auf dem Bio-Hof von Jan Arie Koorevaar zeigt, wie man es eigentlich besser machen könnte. Allerdings ist die grossflächige Umstellung auf Bio schwierig. Denn hohe Bodenpreise und der Druck zu hoher Rentabilität stehen einer ökologischen Landwirtschaft im Weg.
Mit jedem Atemzug nehmen wir sehr viel mehr Stickstoff als Sauerstoff auf. Aber wo kommt der Stickstoff eigentlich? Dazu müssen wir auf die Meteoriten vom Anfang des Sonnensystems schauen. Mehr erfahrt ihr in der neuen Folge der Sternengeschichten. Wer den Podcast finanziell unterstützen möchte, kann das hier tun: Mit PayPal (https://www.paypal.me/florianfreistetter), Patreon (https://www.patreon.com/sternengeschichten) oder Steady (https://steadyhq.com/sternengeschichten)
Außerdem: Kreislauf des Lebens - Was passiert mit Tierkadavern? (08:20) / Wie vergiftet ist die Nordsee? (13:55) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Kritik, Fragen? Schreibt uns! Von Max Ostendorf.