Podcasts about verantwortlichkeit

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Best podcasts about verantwortlichkeit

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Antiintuitiv - der Podcast für systemisches Denken in der Wirtschaft
Verantwortung zu übernehmen heißt, trotz fehlenden Wissens zu entscheiden

Antiintuitiv - der Podcast für systemisches Denken in der Wirtschaft

Play Episode Listen Later Jul 22, 2026 19:56


In dieser Folge sprechen wir über systemische Organisationsentwicklung und den Hack 17 aus dem Buch von Sabine Kröhn. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie in Organisationen mehr Verantwortung übernommen wird und warum das in der Praxis oft schwerfällt. Wir unterscheiden dabei zwischen Verantwortung und Verantwortlichkeit. Verantwortlichkeit meint, wer im Nachhinein für eine Entscheidung rechtlich, organisatorisch oder moralisch zur Rechenschaft gezogen werden kann. Verantwortung bedeutet, trotz unvollständiger Informationen eine Entscheidung zu treffen und das Risiko zu tragen. Wir diskutieren, dass unklare Zuständigkeiten in agilen oder selbstorganisierten Teams sowohl hinderlich als auch förderlich sein können. Einerseits kann Klarheit darüber, wer im Fehlerfall verantwortlich gemacht wird, Sicherheit schaffen. Andererseits kann gerade eine gewisse Unklarheit dazu führen, dass Teams mutiger entscheiden und mehr Risiko übernehmen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle von Führung. Wir sprechen darüber, dass Mitarbeitende eher Verantwortung übernehmen, wenn Führungskräfte klare Rahmen setzen, Entscheidungen zulassen und im Fehlerfall nicht mit Schuldzuweisungen reagieren. Ein Beispiel zeigt, wie ein Betriebsleiter ausdrücklich erlaubt, kleinere Verbesserungen auszuprobieren, und zugleich zusichert, bei Problemen die Verantwortung zu tragen. Am Ende halten wir fest, dass es wichtig ist, diese Unterscheidung in Organisationen bewusst zu machen und vorab zu klären, was bei Fehlern passiert. So können Mitarbeitende besser einschätzen, wann sie Verantwortung übernehmen und unter welchen Bedingungen sie handeln können. 00:00:31 Verantwortung klären 00:03:39 Begriffe unterscheiden 00:07:14 Agile Risiken 00:11:18 Paradox der Unklarheit 00:15:27 Führung durch Rahmen 00:18:12 Lernen statt Sanktionen

Zukunft Denken – Podcast
155 — Freiheit oder Sicherheit? Ein Gespräch mit Prof. Konrad Paul Liessmann

Zukunft Denken – Podcast

Play Episode Listen Later Jun 29, 2026 71:05


Zum Beginn der Ferien freue ich mich, Ihnen eine ganz besondere Episode mit dem Titel »Freiheit oder Sicherheit« präsentieren zu dürfen. Eine besondere Episode deshalb, weil mein Gast Prof. Konrad Paul Liessmann ist. Konrad Paul Liessmann ist emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Wien. Aber er ist nicht nur wissenschaftlich äußerst erfolgreich. Er steht auch seit Jahrzehnten als herausragender Beobachter und wichtiger Kritiker der kulturellen und politischen Landschaft in der Öffentlichkeit. Öffentlichkeit meint damit dutzende Bücher, unzählige Artikel in Zeitungen und Magazinen sowie Auftritte in Fernsehen, Radio und Veranstaltungen aller Art. Für die Hörer dieser Episode möchte ich besonders die folgenden Bücher hervorheben: Theorie der Unbildung Lauter Lügen Was nun? Eine Philosophie der Krise . Prof. Liessmann ist auch Intendant des Philosophicums Lech, das im September unter dem Titel »Betreutes Denken« stattfindet. Ein Thema, das perfekt zu diesem Podcast passt; ich hoffe, Ihnen dazu im Herbst noch mehr Informationen bieten zu können. Für mich persönlich war es eine ganz besondere Freude, dass Prof. Liessmann sich Zeit für ein Zukunft-Denken-Gespräch genommen hat, da ich seine Artikel und Bücher seit mindestens 30 Jahren mit großer Bereicherung lese. Hinzu kommt, dass er seine fundierte Kritik etwa am Bildungssystem oder an der Universität schon als aktiver Wissenschafter deutlich vorgetragen hat, im Gegensatz zu vielen anderen, die dies nur hinter vorgehaltener Hand tun. Viele Themen die wir in diesem Gespräch ansprechen, diskutiere ich auch in meinem neuen Buch: Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise. Ich beginne das Gespräch mit der grundlegenden Frage: Was ist der Mensch? Ist der Mensch von Natur aus gut und wird verführt oder von der Natur her schlecht und muss eingehegt werden? »In der Antike wird der Mensch als Wesen betrachtet, das zwischen Extremen hin und her pendeln kann. Aber gleichzeitig durch seine Vernunftbegabung die Möglichkeit hat, das Bessere zu wählen und das Schlechtere zu vermeiden.« Was hat sich in der Betrachtung des Menschen von der klassischen Tugendlehre bis heute verändert? »Wenn wir ein Naturwesen sind — was ist die Natur?« Einer der häufig genannten Denker in diesem Themenfeld ist Thomas Hobbes: »Im Naturzustand ist der Mensch dem Menschen ein Wolf.« Liegt der Ursprung der Konflikte darin, dass wir gleich sind? Ist der Mensch gar von Natur aus gut, wie Jean-Jacques Rousseau annimmt? Gibt es folglich keinen zivilisatorischen Fortschritt oder wird gar das Bild eines vermeintlich »edlen Wilden« verherrlicht? Behindern also, konsequent weitergedacht, Wissenschaft und Kunst die Humanität und führen zu Rückschritt statt Fortschritt? Oder sollten wir uns eher an Immanuel Kant orientieren? »Der Mensch ist nicht von Natur aus böse, er ist aber auch nicht von Natur aus gut. Er ist ein Wesen, das verschiedene Motivlagen in sich hat.« Aber all diese Fragen scheinen nur Sinn zu ergeben, wenn wir handlungsfähige Wesen sind. Verfügen wir nun über Handlungs- und Willensfreiheit? Unterliege ich also meinen Neigungen oder bin ich in der Lage, mich zu entscheiden, diese zu verändern? Folgen wir wieder Immanuel Kant? »Man kann natürlich darüber diskutieren, ob der Mensch ein freies Wesen ist. Tatsache ist, wir müssen uns das wechselseitig unterstellen und tun es auch.« Gilt die kühne These der politischen Geschichte: »Das Problem war nie, ob Menschen frei sind, sondern das Problem war immer, wie kann ich ihnen diese Freiheit nehmen.« Ist also der Mensch von Natur aus frei? Damit sind wir im Gespräch beim Begriff der Freiheit angelangt. Wie hat sich dieser Begriff auch über die vergangenen Jahrhunderte verändert? »By liberty, was meant protection against the tyranny of the political rulers.« John Stuart Mill (1859) Was war die programmatische Rolle der Französischen Revolution? Kann die Romantik und damit die Idee der romantischen Liebe als frühes Emanzipationsmodell gesehen werden? Was sind die Ideen der Freiheit des 19. Jahrhunderts von John Stuart Mill über Karl Marx bis Hegel? »Freiheit ist [nach Mill] etwas, das sich gegen jetzt nicht mehr legitimierbare Herrschaftsansprüche richtet. Das muss man wieder in Erinnerung rufen, weil wir das vergessen haben. Die Erklärung der Menschenrechte war eine Erklärung von Abwehrrechten. Man hat versucht, die Zugriffe des Staates auf den einzelnen Bürger abzuwehren. Menschenrechte waren immer Individualrechte, nie Kollektivrechte.« Freiheit bezieht sich also unter anderem auf Eigentum, freie Religionsausübung, freies Denken, Bewegungsfreiheit, wirtschaftliche Freiheit. Heute sprechen viele hingegen, als ginge es um Anspruchsrechte. Wie hat sich das verändert? Wie ist dieser unglaubliche Paradigmenwechsel, der die Idee der Menschenrechte neu definiert, in den letzten Jahrzehnten zustande gekommen? »Wir waren die ersten, die erklärt haben, daß die Freiheit des Individuums um so mehr beschränkt werden muß, je komplizierter die Zivilisation wird.« Benito Mussolini Hat diese Idee des Faschismus bis in die heutige Zeit Wirkmacht? So manche Äußerung von Intellektuellen scheint in diese Richtung zu deuten? »Ich bin extrem vorsichtig und skeptisch gegenüber allen Konzeptionen, die mit der angeblichen Komplexität der Welt versuchen, die Freiheit des Menschen einzuschränken, beziehungsweise Strategien argumentieren, dass der Mensch geleitet, gelenkt und in ein Kollektiv eingebunden werden muss. […] Das hat immer schon den Keim des Totalitären in sich.« Auch hier stellt sich wieder die alte Kantische Frage: woher wissen diejenigen, die leiten wollen, die uns bevormunden wollen, was »das Richtige« ist? Wie lässt sich diese Problematik auf die aktuelle Diskussion um die Nutzung sozialer Netzwerke, sowohl von Jugendlichen wie auch von Erwachsenen, anwenden? Welche besonderen Fähigkeiten besitzen diejenigen, die im Gegensatz zu uns Normalsterblichen so genau wissen, was richtig und falsch ist, und damit unseren Zugang zu Information — zu unserem Wohle — beschneiden wollen? »Offensichtlich ist die Welt nur für eine bestimmte Art von Menschen komplex, andere haben den Durchblick.« Wenn nun aber möglicherweise der »Normalbürger« von der Komplexität der Welt überfordert ist und bei jedem Schritt von »Experten« an die Hand genommen werden muss, welchen Sinn ergibt dann überhaupt Demokratie? Wer entscheidet, wer als Experte gilt? Geht es da nur um »unsere Demokratie« oder hat diese Problematik eine längere Geschichte? Wie verändert sich das Verhalten von Menschen in Gruppen? »Demokratie steht immer vor diesem paradoxen Problem, auf der einen Seite den Bürgern tatsächlich alle Rechte zu geben und sie zum Souverän zu machen, und auf der anderen Seite nach Verfahren und Regeln zu suchen, wo man die Abgründe dieses Souveräns, seine Irrtumsanfälligkeit, auch seine Gehässigkeit in geregelte Bahnen lenkt.« Die Rolle von Verfassungen und rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen? Was ist dann etwa davon zu halten, wenn nach Wahlen ein Teil des Volkes das Wahlergebnis nicht akzeptieren möchte? Betrachtet man die Gruppe der »Experten«, der Akademiker, der Unis — sind dort keine Gruppenphänomene zu betrachten? Handelt es sich nur um rein rationale Denker auf der Suche nach Wahrheit oder kommt es auch dort zu opportunistischen Irrwegen? Was folgt daraus? »Die Expertokratie ist kein Gegenmodell […] man muss in den sauren Apfel beißen.« Ab wann wäre also man gebildet und erwachsen genug, um an der Demokratie teilnehmen zu können, und noch wichtiger: wer beurteilt das. “The most basic question is not what is best but who shall decide what is best.”, Thomas Sowell Damit wird eine der schwierigsten Fragen aufgeworfen: Was ist der Zusammenhang zwischen Expertise und Entscheidungsfindung in einer Demokratie? »Auch die kommunistischen Staaten haben sich auf dem Boden einer materialistischen Wissenschaft gewähnt. Sie haben auch geglaubt, sie bauen ihre zukünftige Gesellschaft auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse auf.« Zu welchen totalitären Exzessen hat dies geführt?! »Die Rassentheoretiker und Anthropologen der Nazis haben sich als Wissenschaftler gefühlt, nicht als Ideologen.« Neue Erkenntnisse und die Veränderung des Wissens scheinen die Konstante zu sein und nicht »die Wissenschaft« als Begründung für vermeintlich alternativlose Entscheidungen...? »Das Spannende an der Wissenschaft ist ja genau das Prinzip der Vorläufigkeit.« Was ist von Popper und dem Prinzip der Asymmetrie zu halten, und zwar sowohl in Politik wie Wissenschaftstheorie? »Der friedliche Regierungswechsel gehört zum Wesen der Demokratie.« Macht tendiert immer dazu, sich selbst über alle Maßen bestätigen zu wollen. Was sind die grundlegenden Prinzipien und Ideen, ja das Wesen der Demokratie? »Demokratie läuft auch immer Gefahr, sich selbst aufzuheben.« Kommen wir nun zum Begriff der Sicherheit — wie steht Sicherheit im Wechselspiel oder gar im Gegensatz zu Freiheit? Leben wir in Zeiten radikaler Unsicherheit — was bedeutet das überhaupt und was sind die Folgen davon? Wie hat sich das Gefühl der Sicherheit und die Sicherheit, was der nächste Tag bringt, über die Zeit verändert? Der Wunsch nach dem Blick in die Zukunft hat die Menschen immer angetrieben, wir erinnern uns an das Orakel von Delphi und die zahlreichen (teuren) Institute, die sich um Wirtschaftsprognosen bemühen. »Die Unsicherheit der Zukunft gegenüber zu beklagen, hieße genauso darüber zu klagen, dass wir keine determinierten Maschinen sind.« Wie hängt der mögliche oder unmögliche Blick in die Zukunft mit unserem Gefühl der Sicherheit im Hier und Jetzt zusammen? »Wir sind eine zukunftsversessene Gesellschaft. Wir fragen immer 'Was kommt?', nie 'Was ist?'« Sind Sicherheit und Freiheit nun Gegensätze oder vielmehr einander bedingende Prinzipien? Kann ein Leben in Sicherheit gerade durch die Bedingungen dieser Sicherheit ein nicht-lebenswertes Leben sein? Was ist die Rolle des Staates in diesem Wechselspiel oder Gegensatz? Hat sich der Staat um das Glück seiner Bürger zu kümmern? Welche philosophischen Ideen stehen sich hier gegenüber? Welche Rolle spielen Meinungsfreiheit und individuelle Werte in dieser Diskussion? »Das Problem ist nicht, dass es das Unverfügbare oder das Neue gibt, sondern das Problem ist, mit welcher Ausstattung und welcher Einstellung, mit welchen Möglichkeiten und Fähigkeiten treten wir dem gegenüber.« Was bedeutet dies für Bildung, Schule und Universität? »Wir müssen lernen, wieder mit dem Problem der Offenheit umzugehen, aber gleichzeitig Geschichtsfatalismus vermeiden. […] Wir trauen uns sowohl als Individuum als auch als Gesellschaft nicht mehr zu, tatsächliche Entscheidungen zu treffen.« Was können wir aus früheren Krisen lernen? »I am more concerned by what the Bomb is doing already.«, C. S. Lewis (1958) »Human life has always been lived on the edge of a precipice. Human culture has always had to exist under the shadow of something infinitely more important than itself. If man had postponed the search for knowledge and beauty until they were secure, the search would never had begun. […] Life has never been normal.«, C. S. Lewis (1939!) Gehen wir auf der einen Seite in vielen politischen und gesellschaftlichen Bereichen große Risiken ein, aber dort, wo es wirklich zählt — etwa beim Denken — wird es immer eindimensionaler? Kann der Staat zugleich schwach und übermächtig sein? Kann der Staat somit einerseits ohnmächtig sein, andererseits versuchen, seine Macht in den verbleibenden Bereichen übermäßig auszuspielen, und wer ist eigentlich »der Staat«? »Müssen mündige Bürger wirklich ständig darauf hingewiesen werden, was sie zu essen haben, vor was sie sich in Acht nehmen sollen...?« Gilt nicht der Satz von Wilhelm von Humboldt immer noch: »Was nicht von dem Menschen selbst gewählt, worin er auch nur eingeschränkt und geleitet wird, das geht nicht in sein Wesen über, das bleibt ihm ewig fremd, das verrichtet er nicht eigentlich mit menschlicher Kraft, sondern mit mechanischer Fertigkeit.« Wer entscheidet folglich in komplexen Fragen, deren Ausgang höchst unklar ist? »In diesem Wechselspiel von Risiko, Sicherheit und Freiheit taucht selten das Problem der Verantwortlichkeit auf.« Diese Frage muss, wie so manche anderen, offen bleiben oder vertagt werden... »Man muss ja nicht auf alle Fragen gleich eine Antwort finden!« Andere Episoden Episode 153: Potent Stuff, A Conversation with Prof. Jacob Howland Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 133: Desinformiere Dich! Ein Gespräch mit Jakob Schirrmacher Episode 126: Schwarz gekleidet im dunklen Kohlekeller. Ein Gespräch mit Axel Bojanowski Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 122: Komplexitätsillusion oder Heuristik, ein Gespräch mit Gerd Gigerenzer Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 106: Wissenschaft als Ersatzreligion? Ein Gespräch mit  Manfred Glauninger Episode 103: Schwarze Schwäne in Extremistan; die Welt des Nassim Taleb, ein Gespräch mit Ralph Zlabinger Episode 91: Die Heidi-Klum-Universität, ein Gespräch mit Prof. Ehrmann und Prof. Sommer Episode 88: Liberalismus und Freiheitsgrade, ein Gespräch mit Prof. Christoph Möllers Episode 72: Scheitern an komplexen Problemen? Wissenschaft, Sprache und Gesellschaft — Ein Gespräch mit Jan David Zimmermann Episode 44: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Philipp Blom Episode 28: Jochen Hörisch: Für eine (denk)anstössige Universität! Referenzen Konrad Paul Liessmann: Theorie der Unbildung. Die Irrtümer der Wissensgesellschaft, Paul Zsolnay Verlag (2006) Lauter Lügen. Und andere Versuche, die Wahrheit zu sagen, Paul Zsolnay Verlag (2015) Was nun? Über die Zukunft. Eine Philosophie der Krise, Paul Zsolnay Verlag (2021) Immanuel Kant, Die Metaphysik der Sitten (1797) Platon, Politeia John Stuart Mill, On Liberty, John W. Parker and Son (1859) Benito Mussolini, Rede vor dem Gran Consiglio del Fascismo (1929), zitiert in Friedrich von Hayek, Der Weg zur Knechtschaft, Eugen Rentsch Verlag (1945) [engl. Original: The Road to Serfdom, Routledge (1944)] Immanuel Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784) Elias Canetti, Masse und Macht, Claassen Verlag (1960) Alexis de Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika (De la démocratie en Amérique, 1835/1840) Thomas Sowell, Knowledge and Decisions, Basic Books (1980) Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (The Open Society and Its Enemies, Routledge (1945)) Orakel von Delphi C. S. Lewis, Is Progress Possible? Willing Slaves of the Welfare State (1958), in: God in the Dock, Eerdmans (1970) C. S. Lewis, Learning in War-Time (1939), in: The Weight of Glory and Other Addresses, Macmillan (1949) Wilhelm von Humboldt, Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen (verfasst 1792, posthum erstveröffentlicht 1851 bei Eduard Trewendt, Breslau). Philosophicum Lech Philosophicum Lech — Abenteuer (2025)

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BibelExegese
Matthäus 24,14-30

BibelExegese

Play Episode Listen Later Jun 13, 2026


Im dritten christlichen Gleichnis der prophetischen Rede des Herrn macht Er deutlich, dass jeder ganz persönlich Verantwortung trägt, wie er mit dem nahen Kommen des Herrn umgeht, wie er mit den Geschenken und der Verantwortlichkeit des Herrn verfährt. Was tun wir mit seinen Gaben, die Er uns anvertraut hat?

sternloscreative – unplugged
Sternenfolge 145 – Content-Hoheit: Wem gehört was wirklich?

sternloscreative – unplugged

Play Episode Listen Later May 27, 2026 11:40 Transcription Available


In dieser Folge spreche ich über ein oft unterschätztes Thema in der Selbstständigkeit: Content-Hoheit. Wer besitzt eigentlich deine Domain, deine Website oder die Rechte an deinem Logo? Anhand eines echten Beispiels zeigt sie, warum Transparenz, Nutzungsrechte und Eigenverantwortung essenziell sind – besonders im Zeitalter von KI, Datenschutz und digitalen Plattformen. Eine wichtige Folge für alle Gründer:innen und Selbstständigen, die langfristig unabhängig bleiben wollen.

Kurzerklärt - Der Jurapodcast
Klausurkonstellationen zur Verantwortlichkeit im Polizei- und Ordnungsrecht | Zusatzverantwortlichkeit | Legalisierungswirkung einer Genehmigung | Klausuraufbau

Kurzerklärt - Der Jurapodcast

Play Episode Listen Later Apr 15, 2026 21:55


Klausurkonstellationen zur Verantwortlichkeit im Polizei- und Ordnungsrecht | Zusatzverantwortlichkeit | Legalisierungswirkung einer Genehmigung | KlausuraufbauUnser Kooperationspartner: Jurafuchs ist die Lern-App für dein Jurastudium.Trainiere mit klausurnahen Fällen, Klausurentrainer und Spaced Repetition genau das, was im Examen zählt.• Über 40.000 Inhalte • KI Coach Foxxy • Examensrelevante Rechtsprechung • Definitionen, Struktur und Anwendung • Community und Forum Jetzt ausprobieren und 15 € sparen: https://www.jurafuchs.de/kurzerklaertFolgenbeschreibung:In dieser Folge nehmen wir die Verantwortlichkeit im Polizei- und Ordnungsrecht aus der Klausursteller-Perspektive in den Blick. Welche Konstellationen begegnen euch in der Prüfung – und wie erkennt ihr sie? Zwei klassische Klausursituationen werden systematisch aufbereitet.Die erste Konstellation behandelt die Zusatzverantwortlichkeit: Neben der Verhaltensverantwortlichkeit der unmittelbar handelnden Person können bei einem Nähe- oder Abhängigkeitsverhältnis auch Dritte in Anspruch genommen werden – etwa Aufsichtspflichtige (Eltern, Lehrkräfte, Erziehungsberechtigte) oder Geschäftsherren für ihre Verrichtungsgehilfen.Die zweite Konstellation betrifft die Legalisierungswirkung einer Genehmigung: Wer rechtmäßig von einem ihm zugewiesenen Recht Gebrauch macht – auf Grundlage eines Verwaltungsakts, eines Gerichtsurteils oder eines Grundrechts –, scheidet als Verhaltensverantwortlicher aus.Support the show

Auslegungssache – der c't-Datenschutz-Podcast

In Episode 155 dreht sich alles um smarte Brillen – und die Frage, ob man sie bedenkenlos tragen darf. Holger und Joerg haben sich gleich zwei Gäste eingeladen: Datenschutzanwalt Thomas Schwenke, der vor zehn Jahren über Smart Glasses promoviert hat, und c't-Redakteur Nico Jurran, der selbst eine Ray-Ban Meta besitzt und sie im Alltag nutzt. Nico stellt die Technik vor: Die Meta-Brille sieht aus wie eine gewöhnliche Ray-Ban Wayfarer, hat aber eine Kamera, Mikrofone, Lautsprecher und Akku in den etwas breiteren Bügeln versteckt. Per Sprachbefehl oder Knopfdruck macht sie Fotos und Videos, übersetzt Sprachen in Echtzeit, liest Nachrichten vor und erkennt Objekte. Über Bluetooth ist sie permanent mit dem Smartphone verbunden, ein Meta-Account ist Pflicht. Von außen erkennt man die smarte Brille kaum – und genau das macht sie aus Datenschutzsicht so problematisch. Thomas bringt zunächst eine fundamentale Frage auf den Tisch: Darf man die Brille überhaupt besitzen? Das Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutzgesetz (TDDDG) verbietet Aufnahmegeräte, die als Alltagsgegenstände getarnt sind und heimliche Aufnahmen ermöglichen. Zwar blinkt beim Fotografieren eine kleine LED am Rahmen, doch Holger bestätigt aus eigener Erfahrung, dass er dieses Signal bei Tageslicht nicht wahrgenommen hat. Thomas verschärft das Argument: Für wenige Euro gibt es bei Amazon Abdeckkappen, die das Warnsignal unsichtbar machen, ohne die Kamerafunktion zu blockieren. Wer eine solche Kappe anbringt, könnte sich als Hersteller einer verbotenen Telekommunikationsanlage strafbar machen, spekuliert Schwenke. Auch die DSGVO stellt die Brillenträger vor massive Probleme. Eine Rechtsgrundlage für heimliche Aufnahmen fremder Personen sieht Thomas praktisch nicht. Berechtigte Interessen scheitern regelmäßig an den überwiegenden Schutzinteressen der Gefilmten. Eine Einwilligung ist im Alltag nicht einholbar – schon gar nicht bei Kindern, deren Erziehungsberechtigte man erst finden müsste. Die sogenannte Haushaltsausnahme für rein private Datenverarbeitung greift nach Einschätzung der Diskutanten ebenfalls nicht, sobald die Aufnahmen in die Meta-Cloud wandern, von Subunternehmern in Kenia gesichtet und für KI-Training verwendet werden. Thomas sieht hier sogar eine gemeinsame Verantwortlichkeit von Brillenträger und Meta – mit der Folge, dass Nutzer für Datenschutzverstöße des Konzerns mithaften könnten. Weitere Rechtsprobleme türmen sich auf: Das Recht am eigenen Bild schützt vor heimlichen Aufnahmen. Strafrechtlich drohen Konsequenzen bei Aufnahmen in geschützten Lebensbereichen wie Umkleidekabinen, beim Mitschneiden nicht öffentlich gesprochener Worte oder bei der Verbreitung intimer Aufnahmen. Thomas warnt zudem vor einem gesellschaftlichen Überwachungseffekt: Wenn jeder eine solche Brille tragen könnte, veränderten Menschen ihr Verhalten aus Angst vor permanenter Beobachtung. Trotz aller Bedenken sprechen sich alle Beteiligten gegen ein generelles Verbot aus. Holger verweist darauf, dass Smartphones mit ihren Kameras ähnliche Probleme aufwerfen, ohne dass jemand ein Verbot fordere. Nico betont die positiven Anwendungsszenarien etwa für Sehbehinderte. Thomas plädiert für stärkere technische Schutzmaßnahmen wie automatische Anonymisierung oder deutlich wahrnehmbare Aufnahmegeräusche. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Technik der Regulierung wieder einmal weit voraus ist – und die Faszination selbst bei den Warnern überwiegt.

Servant Politics
Episode 46: Der blinde Fleck der Macht - mit weiblichen Stimmen zu mehr Verantwortlichkeit

Servant Politics

Play Episode Listen Later Mar 18, 2026 47:22


Stellen Sie sich vor, Sie gehen in einen Raum, in dem die großen Entscheidungen unserer Welt fallen. Wer sitzt in diesem Raum? Wer entscheidet, wer z.B. aufsteigt? Wer entscheidet, wer Verantwortung trägt und wer nicht? Noch immer sind viele dieser Räume überwiegend männlich, homogen & vorhersehbar (jm2cs). Und genau hier setzt mein heutiges Podcast-Gespräch an. Mit Katja Rieger spreche ich über Frauen in Führung, über Katjas Erfahrungen dazu, über Kooperationen, Solidarität und Balance … Katja Rieger wirkt als Board Advisor, Speaker und Founder of Women for Boards GCC (des Golfkooperationsrates) und kennt Räume, Türen und Mechanismen, die den Zugang zu Führung oft erschweren. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Tun unterstützt sie Frauen mit voller Kraft & beherzt dabei, den Weg in Führungsgremien zu gehen. Eine Frage, die mich bzgl. Führung schon länger beschäftigt, ist: „Brauchen wir wirklich mehr Frauen? Oder einfach weniger schlechte Führung?“ … auch darauf gehen wir im Podcast-Gespräch ein … Freuen Sie sich auf das Gespräch & seine Impulse. Spitzen Sie die Ohren und lassen Sie uns gemeinsam die Hirnzellen funken … Herzlichst Claudia Lutschewitz

Regionaljournal Aargau Solothurn
Zusammenarbeit der Polizeien: Kritik in einem Punkt an Regierung

Regionaljournal Aargau Solothurn

Play Episode Listen Later Mar 16, 2026 6:50


Kantons- und Regionalpolizeien sollen besser zusammenarbeiten, so der Vorschlag des Regierungsrats. Die Politik unterstützt diese Stossrichtung grundsätzlich. Dass bei der Verantwortlichkeit bei Verkehrsunfällen nichts geändert werden soll, sorgt aber für Kopfschütteln. Weiter in der Sendung: · Die Stadt Lenzburg schreibt in ihrer Jahresrechnung ein Plus von 60'000 Franken. Geplant war letztes Jahr ein Überschuss von rund 300'000 Franken. Man habe viel mehr Steuern eingenommen als geplant, schreibt die Stadt – 1.2 Millionen mehr. Wegen nicht beeinflussbarer Ausgaben sei der Gewinn trotzdem kleiner ausgefallen.

Focus - ORF Radio Vorarlberg
Daniela Egger: Das Wagnis der Verantwortlichkeit

Focus - ORF Radio Vorarlberg

Play Episode Listen Later Feb 28, 2026 48:15


Das Wagnis der Verantwortlichkeit – Häusliche Carearbeit und schwindende Dienstleistungen. Daniela Egger ist Absolventin der Modeschule Hetzendorf Wien und der Drehbuchwerkstatt München. Anschließend fünf Jahre Flight Attendant auf dem Privatflugzeug eines arabischen Sheikhs. 2005 – 2017 Mitbegründerin und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift miromente seit 2008 Initiatorin des Literaturhaus Vorarlberg (eröffnet 2025) Obfrau des Trägervereins literatur.ist. Sie schreibt Erzählungen, Theaterstücke und Drehbücher und ist Kuratorin für Ausstellungen. Seit 2012 Leiterin der Aktion Demenz, einer Initiative der connexia. Sendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 28.02.2026.

PinG-Podcast
Follow the Rechtsstaat Folge 161

PinG-Podcast "Corona im Rechtsstaat"

Play Episode Listen Later Feb 26, 2026 42:42


Zunächst sprechen Dr. Stefan Brink und Carl Nowak ab Minute (01:41) über die vergeblichen Versuche einer Journalistin an die Kohl-Akten zu kommen, die im Besitz der Witwe Maike Kohl-Richter sind. Bedauerlicherweise ist es fast schon eine Gewohnheit in Deutschland, dass ausscheidende Regierungsmitglieder Akten nach Hause nehmen, statt diese an das Bundesarchiv zu übergeben. Lässt sich aus dem Informationsfreiheitsgesetz eine Wiederbeschaffungspflicht von Behörden für ,,verlorene“ Akten ableiten? Anschließend (14:14) sprechen Stefan und Carl über eine Zunahme von Datenschutzeingaben von 2024 zu 2025 bei der Berliner Beauftragten für Datenschutz und beim niedersächsischen Landesdatenschutzbeauftragten. Was könnten die Ursachen sein? Zum Abschluss ist ab Minute (30:00) eine EuGH-Entscheidung v. 29.1. C-291/24 zur Geldwäsche-Richtlinie der EU Thema. Hier ging es um die gesetzlichen Voraussetzungen im österreichischen Recht bezüglich der Verantwortlichkeit einer juristischen Person für Compliance Verstöße. Was hat diese Entscheidung wohl mit dem Datenschutz zau tun?

Zukunft Denken – Podcast
147 — Digitale Kolonie oder Souveränität? Ein Gespräch mit Wilfried Jäger und Kevin Mallinger

Zukunft Denken – Podcast

Play Episode Listen Later Feb 23, 2026 62:23


Der Titel der heutigen Episode ist: Digitale Kolonie oder Souveränität? Europa steckt in einer Reihe von Herausforderungen, eine davon ist, wie wir die immer durchdringendere Digitalisierung zu unserem Vorteil nutzen und die damit verbundenen Risiken minimieren können. Ich freue mich besonders, für dieses sehr wichtige Thema zwei Gesprächspartner zu haben: Wilfried Jäger und Kevin Mallinger. Wilfried hat in Wien technische Physik studiert und anschließend eine Postdoc-Stelle im Bereich „Industrial Policy” am MIT in den USA angenommen. Danach war er als Berater mit Schwerpunkt IT-Einsatz tätig. Seine Konzernlaufbahn konzentrierte sich auf physische Infrastrukturen, zunächst im Bereich Eisenbahn und später im Rechenzentrumsbetrieb. Diese Tätigkeit hatte er auch in der Verwaltung inne, bis er vor ca. 8 Jahren den Schwerpunkt auf KI in der Verwaltung legte. Seine Interessensschwerpunkte sind digitale Infrastrukturen und Open-Source-Software. Neben der beruflichen Tätigkeit, und dies ist für diese Episode ebenfalls sehr wichtig, hat er vor mehr als 15 Jahren den Verein OSSBIG mitgegründet, der das Thema Unabhängigkeit und Souveränität auf unterschiedlichen Ebenen propagiert. Kevin ist Leiter der Forschungsgruppe Complexity and Resilience und verantwortlich für die anwendungsorientiere Forschung im Forschungszentrum SBA Research in Wien.Er ist im Bereich der Informatik und Komplexitätsforschung  mit einem besonderen Schwerpunkt auf nachhaltige Technologien. Außerdem leitet er bei der Österreichischen Computer Gesellschaft die Arbeitsgruppe Informatik und Nachhaltigkeit. Digitale Souveränität ist aktuell in aller Munde, besonders in Europa, aber ist es schlicht ein Buzzword, alter Wein in neuen Schläuchen oder relevant und wichtig? Ich nehme in diesem Podcast von Buzzword-Themen Abstand. Daher ist es aus meiner Beobachtung eine wesentliche Diskussion, die wohl seit mindestens 25 Jahren schwelt, und gerade wieder gehyped wird, dennoch aber von fundamentaler Bedeutung ist. Aber zunächst gehen wir einen Schritt zurück: Viele Zuhörer sind keine Techniker — warum ist Software und digitale Souveränität überhaupt ein Thema? Vor einigen Jahrzehnten war es noch schwer, die gesellschaftliche Bedeutung in der Breite der Gesellschaft klar genug zu machen, auch wenn die technisch/ökonomische schon einigen klar war. So erklärt sich unter anderem auch die Gründung der OSSBIG, von der Wilfried erzählt.  Digitalisierung hat nun die gesamte Gesellschaft sehr offensichtlich in jeder alltäglichen Dimension durchdrungen — damit werden auch Abhängigkeiten und Gefahren in der Breite deutlicher. Was ist somit unter der Plattformisierung digitaler Infrastrukturen zu verstehen? Was sind die Folgen? Die gesamte Prozesskette ist ungleich komplexer geworden und damit natürlich auch die Fortpflanzung von Fehlern und Abhängigkeiten ausgeprägter. Hinzu kommt der evolutionäre Aspekt von Technik, das heißt, Neues wird immer auch auf Altem aufgebaut, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Diese Situation ist eben keine rein technische mehr, sondern ist zu einer komplexen Gemengelage aus technischen, geopolitischen, militärischen und wirtschaftlichen Themen geworden. Das macht die Sache natürlich nicht einfacher. Wie sehen wir digitale Souveränität und Autonomie? Wer ist souverän, in welcher Hinsicht? Welche Rolle spielen andere Schlagworte in diesem Umfeld, etwa Komplexität, Open Source und Open Protocol, Netzwerkeffekte? Ein Indikator für die Explosion an IT-Services und Diensten und daraus folgender Komplexität: »Wir haben IPV6 eingeführt, weil wir mussten — das hat mehr IP-Adressen als es Atome im Weltall gibt.« Welche Rolle spielen Marktmechanismen in diesem Kontext? Wie werden neue Technologien eingeführt? Was können wir aus der Vergangenheit lernen? »Aus Spaß wird Ernst und aus Ernst wird Infrastruktur.« Technik ist meist ein zweischneidiges Schwert: »Auf der einen Seite gewinnen wir Freiheiten, auf der anderen Seite schaffen wir Abhängigkeiten auf einer anderen, meist systemischen Ebene.« Diese Abhängkeiten, diese Infrastruktur muss heute sogar global betrachtet werden. Single Points of Failure sind nicht mehr theoretisch, sondern immer wieder zu beobachten. »Durch die Komplexität verlieren wir den Überblick.« Abhängigkeiten gehen weit über die IT hinaus und sind teiweise zirkulär. Was bedeutet dies konkret? Software ist zwar ein virtuelles Gut, aber wird dadurch noch schneller weltumspannend wirksam. Wie wirkt Evolution in der Software? innerhalb einer Organisation marktwirtschaftlicher Wettbewerb zwischen Unternehmen Open Source — wir funktioniert Evolution hier? Welche Auswirkungen hat das auf Eigentumsrechte, Verantwortlichkeit, Motivation, Zentralität vs. Dezentralität? Wer hat noch Kontrolle über die Systeme, die entwickelt werden und die sich evolutionär weiterentwickeln? Es kommen wieder die häufig genannten Fragen auf: Wo findet Steuerung und Kontrolle statt und wo soll sie vernünftigerweise stattfinden? Kann man Komplexität überhaupt sinnvoll zentralisieren? »Der Steuerungsmechanismus kann nicht weniger komplex sein als das System selber.« Kehren wir also wieder zu den frühen kybernetischen Erkenntnissen und Problemen zurück? Das wurde von W. Ross Ashby (und Stafford Beer) als Law of Requisite Variety bezeichnet. Was ist Edge Computing? Wie können verteilte Ansätze hier weiterhelfen? Aber wie schafft man die Abwägung zwischen größeren strategischen Überlegungen und operativen taktischen Entscheidungen? Wie lösen wir das Koordinationsproblem? Warum ist es weiter problematisch, Open Source und kommerzielle Software klar trennen zu wollen? Was ist nun die Überlappung zwischen Open Source/Protocol und Souveränität? »Souveränität bedeutet, dass ich genügend Handlungsoptionen in einem komplexen Umfeld habe. Jeder Mechanismus, der mir das ermöglicht, erhöht meine Souveränität.« Was sind Software-agnostische Daten? Was sind Protokolle und warum sind solche, die sich als Standard etabliert haben, kaum mehr wegzubekommen? Was bedeutet dies im Kontext der digitalen Souveränität? Software — alles schnell, Programme von gestern spielen keine Rolle mehr, jeden Tag eine neue App? Oder läuft wesentliche Software über Jahrzehnte, oder noch länger? Und die Daten, mit denen operiert wird, haben noch wesentlich längere Lebenszyklen. Wie gehen wir im Zeitalter der Digitalisierung damit um? Es gibt auch in der Privatindustrie Beispiele, wo Geschäftsfälle Daten und Code über ein Jahrhundert gewartet und betrieben werden müssen. Was bedeutet dies vor allem auch für die gesellschaftliche Kontrolle dieser Infrastrukturen. Ich provoziere: Wenn wir aber der Realität der letzten Jahrzehnte ins Auge blicken so sind wir (in Europa) nicht längst eine digitale Kolonie und versuchen jetzt den Zwergenaufstand? Kein einziges der weltweit größten 25 Unternehmen (die ersten zehn fast ausschließlich IT-Unternehmen) ist europäisch und auch in einer Bewertung kritischer Technologien und deren Führerschaft spielt Europa keine Rolle. Haben wir also in Europa in allen wesentlichen Aspekten den Anschluss verloren? Was gibt es überhaupt noch zu tun? Wilfried bringt die »Gegenprovokation«: »Jedes System erlebt, bevor es zusammenkracht, seine große Blüte.« Wer wird gewinnen? Der Tyrannosaurus Rex oder die Säugetiere? Ist diese Metapher zutreffend? Welche unserer Provokationen gewinnt?

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Studio B - Lobpreisung und Verriss (Ein Literaturmagazin)

So hart gesellschaftliche Umbrüche für die direkt Betroffenen sind: Kämpfer, Bürger, Mitläufer, Täter, gibt es zusätzlich Kollateralgeschädigte, die wir nicht vergessen wollen: die Connaisseure der im Umbruch unvermeidlich untergehenden Kulturprodukte, der originären Kunst der überwundenen Verhältnisse. Hechelte man als Zoni Prä-89 noch jedem Hauch subversiven Kunstwerks hinterher: das nur im Westen erschienene Buch, der Film, der es gerade so durch die Zensur geschafft hatte und als kompromittiertes und meist ziemlich langweiliges Stück Zelluloid mit den immer gleichen Schauspielern deutlich braver war als erwartet, interessierte all das 1990 niemanden mehr. Dreißig Jahre später bekommt mich selbst ein guter Kundera kaum hinter dem Ofen hervor, sorry, Radim, zu viel Neues, Interessantes ist zu lesen, zu verstehen.Das gleiche Phänomen könnten wir nun, fünfunddreißig Jahre nach dem Mauerfall in den USA beobachten, wo aus einer fehlerhaften Demokratie ein waschechter Polizeistaat gemacht werden soll und keinen Redneck, keine Bluestate-Intellektuelle oder gar oppositionelle Politiker scheint es groß zu interessieren und wenn sie mal den Anschein erwecken, bleiben sie ratlos im Angesicht der Faschisten, als ob es keine Erfahrungen gäbe, wie mit solcherlei Vandalismus umzugehen sei.Das ist furchtbar für alle, die nicht weiß genug sind und von frisch angeheuerten Schergen der Ausländerbehörde ICE auf offener Straße entführt werden, furchtbar für die Angehörigen der Engagierten, die beim Versuch, das zu verhindern, erschossen oder schwer verletzt werden.Wie bekomme ich jetzt bloß die Kurve zur Kunst?Fangen wir noch mal an: War es das mit der liberalen Demokratie in den USA? Kommt jetzt der Polizeistaat von New Hampshire über Minnesota bis San Francisco? Und: war der nicht schon immer? Fing es nicht mit dem Sheriff an, damals, vor zweihundert Jahren, der den Bandenführer eigenhändig aufknüpfte, statt auf den Friedensrichter zu warten, der den Schänder am Ende freispricht? Und ließ zur selben Zeit nicht sein Kollege in den Südstaaten die Rollos runter, weil vor seinem Fenster der Plantagenbesitzer einen Sklaven teeren und federn ließ, weil sich seine Tochter in ihn verknallt hatte und die beiden abhaun wollten? “Was ist neu an Polizeiwillkür?”, kann man fragen.Neu ist die Haltung, vertreten von der amtierenden Regierung, dass das alles genau so in Ordnung war und gerne wieder so sein soll. Selbst im grimmigsten Western der die Geschehnisse verarbeitet, kommt am Ende der Friedensrichter und tadelt den Sheriff, damit der Zuschauer weiß, wo law her- und order hinkommt. Und 1861 wurde vom Norden ein ganzer Bürgerkrieg losgetreten, damit die Lynchjustiz im Süden ein Ende habe. Heute korrumpiert die Regierung die Justiz und erklärt zur Legende, dass es im Amerikanischen Bürgerkrieg um die Abschaffung der Sklaverei ging, erklärt stattdessen in Republikanischen Bundesstaaten eine Mindeheitenmeinung zum Curriculum, die versucht den Bürgerkrieg zum Kampf um die Rechte von Bundesstaaten zu machen.“Ok,” so die Frage, “wir sehen den Umbruch, aber was hat das mit der amerikanischen Kultur zu tun?”Die Antwort: “Rambo I - First Blood.”Der Vietnamrückkehrer Sylvester Stallone wird dort von einer Horde selbstgerechter Dorfbullen mit viel Munition und wenig Skill in Grund und Boden geschossen und es ist von Anfang an klar, auf wessen Seite man steht, wer der Gute ist, wer die Bösen sind. Und das wäre heute anders! Denn da bezeichnen Trump & Co. den auf offener Straße hingerichteten Krankenpfleger im Veteranenkrankenhaus, Alex Pretti, als Aufständigen, als Unruhestifter, als “would-be assassin“ gar. Nichts davon ist wahr. Die dummen Bullen aus Rambo I sind an der Macht. Das versaut den Filmgenuss, zu krass ist das Umkippen der Realität und kein Happy End in Sicht.Nun ist der Spin des ersten Rambo-Films - Hero: gut, Bullen: böse - ja eher ungewöhnlich. Normalerweise sind die FBI-Beamten clever, der Sheriff gutmütig mit Schmerbauch und großem Herz, und der Anwalt gewieft, wie er das Justizopfer raushaut. Aber, leider, auch so herum funktioniert die Kulturverlusttheorie: der ganze s**t ist vor dem Hintergrund von ICE-Konzentrationslagern und dem sinnlosen Erschießen von Bürgern einfach nicht mehr konsumierbar. Zumindest geht mir das so. Denn selbst wenn sich Kunstschaffende nicht dem Diktat der gesellschaftlichen Stimmung beugen (wie sie es im Allgemeinen wenigstens versuchen) und weiterhin die Heldenepen von Law und Order singen, die nötige kognitive Dissonanz, um das vergnügt zu konsumieren, kann ich nicht aufbringen.Ein paar Beispiele:Der letzte Reacher war nicht nur schlecht geschrieben, auch inhaltlich ist er nicht mehr haltbar. Wie kann man dem Buch die Story abnehmen, dass die Korruption im militärisch-industriellen Komplex durch den heldenhaften Einsatz moralisch aufrecht gehender Muskelpakete gestoppt werden kann, im Angesicht von Oracle, einem Privatunternehmen, das über die Jahre fast eine halbe Milliarde Dollar an die aktuelle Regierung spendete und im Gegenzug der US Air Force ihre Cloud verkauft? (Wer denkt, das sei ein Verlustgeschäft, hat das mit dem Technofeudalismus noch nicht verstanden.)Und selbst der letzte Michael Connelly, ein Lincoln Lawyer Thriller, der sich um die Verantwortlichkeit von AI Firmen für ihre Produkte und deren Konsequenzen kümmert und bei dem natürlich der gute Anwalt gewinnt, wirkt unglaubhaft, wenn sich die vorbildgebenden Firmen mit Millionenspenden an ihren Tanzbär passende Gesetze kaufen, die genau das im richtigen Leben verhindern. (Immerhin ist das Buch gut geschrieben und für ein solches Thema exzellent recherchiert).Gefühlt rutschen hier zwei Drittel der amerikanischen Popkultur in die Spalte “unlesbar”. Was bleibt da noch zu konsumieren? Vielleicht sowas:Oberflächlich nicht ganz so Fun wie ein brainless thriller von Lee Child wäre da zum Beispiel dieser Klassiker von Joseph Wambaugh: “Hollywood Station“. Erschienen in 2006, erzählt er als Episodenroman aus dem Alltag im titelgebenden Revier stationierter Streifenpolizisten. Das Ganze spielt Anfang der 2000er und die LAPD steht immer noch unter Beobachtung, nach den Misshandlungen Rodney Kings und den anschließenden Unruhen im Jahr 1992. Wir sagen zunächst “richtig so” und lernen sofort, dass nichts im Leben so eindeutig ist, wie man es auf dem Plenum, respektive am Tresen, postuliert, selbst hier in Germany. Die Lebensrealität so manchen Fußballfans jeglicher Vereinsaffilität ist das zustimmende Hochhalten der A.C.A.B.-Tapete samt obligatorischem Unvergessensgesang, um auf dem Weg vom Auswärtsspiel zum Bahnhof dann doch ganz froh zu sein, dass zwischen ihr und den Hansa-Idioten eine Hundertschaft steht. In dieser Hundertschaft steht dann so mancher gewaltbereite Neonazi, ein einzelnes schwarzes Schaf, keine Frage, absolut, das sagt ja auch die Polizeigewerkschaft, und neben dem faulen Apfel so mancher Idealist, der einfach der Fußballoma den unversehrten Nachhauseweg garantieren will. Dieses Spektrum, in letaler, erlebt die Los Angeleser Streifenpolizistin mit ihrem Partner in den seedy Hinterhöfen des Hollywood Boulevard und wir aufgeklärten Linksversifften müssen ein bisschen hart im Nehmen sein, wenn wir die Meinung der “boots on the ground” so ganz ungefilter zu lesen bekommen: Meinungen, nein: Urteile, man könnte fast sagen: Vorurteile, zu Minderheiten, zu Politikern, zu politischen Aktivistinnen, die wir glattweg als “rassistisch” abtun können, aber wenn die Meinungshabende dann vom schwarzen Pimp ein Auge ausgeschlagen bekommt und wir das alle haben kommen sehen, hinterfragen wir uns dann doch ein bisschen ergebnisoffener und exakt das ist es doch, was Literatur leisten soll. Ich als erklärter Todfeind der Kurzgeschichte bin natürlich gehandicapt ob der Struktur des Buches, aber da sich die Ministories am Ende zusammenfinden, ist das annehmbar. Es war die Zeit von “Smoke” und “Coffee and Cigarettes”, da konnte Joseph Wambaugh gar nicht anders.Deutlich neuer ist das (fast) Erstlingswerk des in den USA lebenden Tschechoslowaken Alexander Boldizar: “The man who saw seconds...”. Es ist noch nicht ins Deutsche übersetzt (er schreibt auf Englisch), aber das wird kommen, das Ding hat Preise gewonnen, es ist prädestiniert dafür, in einen erstklassigen Hollywoodthriller portiert zu werden und es ist frappierend aktuell, beginnt es doch mit einer klassischen Episode von Polizeiwillkür und endet in… man darf nicht spoilern, man darf nie spoilern, aber hier bei diesem Buch ist es noch verbotener als sonst. Nie wurde ein Buch geschrieben, welches von einem unrechtmäßigen Polizeistop in der New Yorker U-Bahn so exponentiell eskaliert. Man fragt sich alle Absätze, wie weit der S**t noch gehen soll, was denkt sich Boldizar als nächste Eskalationsstufe aus und man liegt immer daneben. Es ist ein “blast” in allen Wortsinnen und es ist, wie gesagt, hochaktuell.Hoffen wir, dass diese beiden Beispiele nicht die letzten einer untergegangenen Kultur sein werden. Ja, die, nennen wir sie: “Polizeikultur” in beiden Wortsinnen, als gelebte Handlung und als geschriebene Verarbeitung derselben, war nie frei von Dingen, die man kritisieren konnte, musste und vielleicht haben wir, und, wichtiger, die Amerikaner das nicht getan, was zweifellos zum heutigen Klima in den USA führt. Aber, sie war fun, sie war spannend, sie war interessant und man hatte als Europäer immer den bequemen Platz im Ohrensessel, von dem man aus sagen konnte “Ne... diese Amis, das könnte hier nie passieren!” und vielleicht nehmen wir die Ereignisse im beschriebenen und realen “Dort” zum Anlass, dass das “hier” auch so bleibt. Wenn der Preis dafür ist, dass man mal wieder ein anderes Genre lesen muss, bezahle ich den traurig grummelnd. This is a public episode. 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VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb
#1013 - Recruiting Trends 2026: So gewinnen Mittelständler jetzt Top-Kandidaten. Mit Pia Tischer

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb

Play Episode Listen Later Jan 14, 2026 44:02


Estimated reading time: 11 Minuten Recruiting fühlt sich 2026 für viele Mittelständler an wie Vertrieb in einer neuen Disziplin: Der Markt ist in Bewegung, Kandidaten sind wählerisch – und gleichzeitig entstehen wieder Chancen, an richtig gute Leute ranzukommen. Der Haken: Mit „Wir schalten mal eine Anzeige auf der Website" gewinnt heute niemand mehr. Ich habe dazu mit Pia Tischer gesprochen. Sie ist Geschäftsführerin der coveto ATS GmbH – ein deutsches Softwareunternehmen, das seit 25 Jahren Recruiting-Prozesse im Mittelstand digitalisiert („Von KMU für KMU"). coveto wurde u.a. als „Recruiting Champion" und „Recruiter's Liebling" ausgezeichnet (Details). In diesem Beitrag bekommst du die wichtigsten Recruiting Trends 2026 – plus einen klaren Plan, wie du als Mittelständler Top-Kandidaten gewinnst: mit zielgruppengerechten Stellenanzeigen, schnellen Prozessen, Messenger-Bewerbungen (ja: WhatsApp geht – aber bitte sauber) und KI als Turbo, nicht als Autopilot. Recruiting Trends 2026: Der Markt ist heterogen – und genau da liegt deine Chance Erstmal die unbequeme Wahrheit: Es gibt nicht den Arbeitsmarkt. 2026 ist Recruiting je nach Branche, Region und Rolle extrem unterschiedlich. In manchen Bereichen bekommst du weiter kaum Bewerbungen. In anderen Bereichen ist das Pendel spürbar zurückgeschwungen: Unternehmen selektieren wieder stärker, Bewerber müssen wieder sauberer liefern – und genau das eröffnet Chancen für Mittelständler, die ihr Recruiting im Griff haben. Was ich gerade überall sehe Qualität schlägt Quantität: Viele Teams wollen nicht mehr „mehr Bewerbungen", sondern bessere Bewerbungen. Skills-based Recruiting gewinnt: weniger „perfekter Lebenslauf", mehr „passt der Skill-Mix – und lernt die Person schnell?" KI überall: nicht nur im Bewerber-Text, sondern in Prozessen, Auswertung, Kommunikation, Terminierung. Geschwindigkeit entscheidet: Wer schnell reagiert, gewinnt. Wer trödelt, verliert – auch im Mittelstand. Spannend: In einer Übersicht zu den Recruiting Trends 2026 nennt Stepstone als Top-Priorität die Verbesserung der Bewerberqualität (79 %). Außerdem rückt Skills-based Hiring stärker in den Fokus (77 %) – mit mehr Gewicht auf Soft Skills (76 %). Quelle. Und jetzt kommt der Teil, den viele vergessen: Recruiting ist heute viel stärker Marketing und Sales. Du brauchst Reichweite, Positionierung, einen klaren Funnel – und einen Prozess, der nicht bei der ersten Bewerbung zusammenklappt. Recruiting im Mittelstand: Warum du nicht „gegen Konzerne verlierst" Der Mittelstand hat im Recruiting einen unfairen Vorteil – wenn er ihn nutzt. Konzerne haben Budget, aber oft langsame Prozesse. Mittelständler haben kurze Wege, weniger Abstimmungsschleifen und können schneller testen, nachschärfen und entscheiden. Deine größten Trümpfe (wenn du sie sichtbar machst) Tempo: Du kannst innerhalb von Tagen entscheiden, nicht in Wochen. Nähe: Direkter Draht zur Geschäftsführung, echte Verantwortung, weniger Politik. Gestaltungsspielraum: Kandidaten wollen Wirkung – und die gibt's im Mittelstand oft früher. Agilität bei KI & Tools: Du kannst neue Systeme schneller einsetzen als ein Konzern. Aber: Diese Vorteile sieht ein Kandidat nur, wenn du sie konkret machst. Nicht als „familiäres Team", sondern als echte Beispiele: kurze Entscheidungswege, Projekte, Verantwortung, Entwicklung, Flexibilität. Stellenanzeige als Landingpage: Verkaufen wie im E-Commerce Eine Stellenanzeige ist kein Amtsblatt. Sie ist ein Verkaufsdokument. Jede Anzeige muss sich anfühlen wie eine Landingpage – mit klarer Zielgruppe, klaren Benefits und einem einfachen nächsten Schritt. Recruiting nicht mehr aus der Gießkanne 2026 funktioniert Recruiting nicht mehr „one size fits all". Du musst dir pro Zielgruppe beantworten: Wo erreicht ihr diese Menschen wirklich? Welche Sprache verstehen sie – fachlich und emotional? Was ist der schnellste, niedrigschwellige Weg zur Bewerbung? Beispiel 1: Gewerbliche Rollen (Produktion, Logistik, Pflege) Hier gewinnt oft nicht die schönste Karriereseite, sondern die einfachste Bewerbung: QR-Code, Messenger, kurze Formulare, schnelle Rückmeldung. Und bitte: nicht davon ausgehen, dass jeder private E-Mails liebt. Beispiel 2: Kaufmännische Rollen & Führung Hier kannst du stärker über LinkedIn, XING, Fachportale und Inhalte punkten: Projekte, Verantwortung, Entwicklung, Führungskultur. Aber auch hier gilt: klarer Prozess und schnelle Kommunikation. Beispiel 3: Azubis & Berufseinsteiger Azubis erreichst du selten über „klassische" Kanäle. Hier zählen Mobile First, kurze Wege, schnelle Antworten – und eine Anzeige, die wie ein Social Post wirkt, nicht wie eine Betriebsanleitung. Kanäle 2026: WhatsApp, QR-Code und „da, wo die Zielgruppe ist" Der Kanal entscheidet, ob dein Recruiting überhaupt eine Chance hat. Und nein: „Wir posten auf LinkedIn" ist nicht automatisch die Lösung – genauso wenig wie „Wir schalten auf Indeed". WhatsApp Recruiting: Ja, aber bitte professionell WhatsApp kann ein extrem starker Recruiting-Kanal sein – gerade für gewerbliche Zielgruppen, Azubis oder Rollen, die unterwegs sind. Wichtig ist die saubere Umsetzung: nicht über private Handys, sondern über eine Systemlösung (Cockpit, Autoresponder, Dokumentation). So bleibt es skalierbar und datenschutzkonform – Stichwort WhatsApp Business API (Überblick). QR-Code Bewerbung: Offline trifft Online QR-Codes feiern ein Comeback. Überall dort, wo Menschen sowieso bei dir vorbeikommen, kannst du Bewerbungen anstoßen: Empfang, Werkstor, Filiale, Fahrzeuge, Monitore im Wartebereich. Ein Scan – und die Person landet direkt auf deiner Job-Landingpage. Active Sourcing: Wenn du Kandidaten nicht mehr „abwarten" willst Gerade im B2B-Sales kennst du das: Wer nur auf Inbound wartet, verliert. Im Recruiting gilt dasselbe. Active Sourcing, Empfehlungen, Talent Pools – das sind deine Outbound-Hebel. Candidate Experience: Schnelligkeit ist dein stärkster Hebel Ein Thema kommt in fast jeder Beratung wieder: Bewerbungen sind da – aber es dauert ewig, bis ein Gespräch zustande kommt. Termin-Pingpong, Fachbereich hat keine Zeit, keiner fühlt sich verantwortlich. Und währenddessen hat der Kandidat längst woanders unterschrieben. Warum Januar und Februar dein Zeitfenster sind Rund um den Jahresstart ist im Recruiting besonders viel Bewegung. Viele Menschen schauen nach den Feiertagen wieder aktiv nach neuen Optionen – und Unternehmen schalten gleichzeitig viele Stellen. Wenn du in dieser Zeit langsam bist, ist dein Recruiting-Funnel sofort verstopft. Die 3 simpelsten Prozessregeln, die sofort wirken SLA für Antworten: Jede Bewerbung bekommt innerhalb von 24–48 Stunden ein erstes Signal. Kalender-Slots: Hiring Manager blocken feste Interview-Zeiten im Voraus (ja, wirklich). Ein Ansprechpartner: Einer hat den Hut auf – Recruiting ist 2026 kein „Nebenbei-Thema" mehr. KI im Recruiting: Turbo ja – Autopilot nein KI ist 2026 ein Megatrend – auf beiden Seiten. Bewerber nutzen Tools, Unternehmen nutzen Tools. Die wichtigste Leitplanke: KI darf unterstützen, aber sie sollte nicht „allein entscheiden". Nutze KI als Co-Pilot: für Zusammenfassungen, strukturierte Einschätzungen, Textvarianten, Fragenkataloge, Terminierung – aber nicht als automatische Absage-Maschine. Gerade in Europa solltest du bei automatisierten Entscheidungen sensibel sein (DSGVO Art. 22) und bei KI in HR-Prozessen auf Human Oversight achten (EU-Rahmen: AI Act). Und weil das gerade überall hochkocht: Ich war neulich auf einem KI-Event in London. Da liefen 20 KI-Agenten parallel, jeder mit einer eigenen Aufgabe. Ergebnis: Aus 1.010 angemeldeten Teilnehmern wurden 600 echte Leads – vollautomatisch, aber mit klarer menschlicher Steuerung. Das war für mich der Reminder: KI kann Recruiting massiv beschleunigen. Nur eben nicht, wenn du sie blind laufen lässt. Praktisch: 3 Pluspunkte + 3 Punkte zum Nachfragen Ein Ansatz, den ich sehr mag: Das System liefert dir drei Punkte, die für den Kandidaten sprechen – und drei Punkte, wo du im Gespräch genauer hinschauen solltest. Das ist schnell, fair und hilft dir, skillbasiert zu entscheiden. Skill-based Recruiting statt „Keyword-Fetisch" Natürlich sollten Lebenslauf und Anzeige sprachlich zusammenpassen. Aber: Wenn du nur nach perfekten Keywords filterst, verpasst du Potenzial. Im Mittelstand ist es oft smarter, Menschen zu holen, die 70–80 Prozent abdecken – und die restlichen Skills schnell aufzubauen. Auswahl: Vergleich zur Stelle, nicht Kandidaten-Casting Ein Klassiker im Recruiting: Man bekommt Kandidaten, die zu 60–80 Prozent passen – und dann wird endlos verglichen: „Der ist besser als der andere." Ergebnis: Niemand wird eingestellt. Frust im Team. Vakanz bleibt offen. Meine Faustregel Wenn jemand die Mindestkriterien erfüllt und menschlich passt: Entscheide. Und wenn es nicht passt: Stelle nicht „irgendwen" ein, sondern schärfe die Anzeige nach (Titel, Anforderungen, Benefits, Kanal) und geh wieder raus. Jobtitel testen und nachschärfen Ein unterschätzter Hebel im Recruiting: der Titel. Suchverhalten ist oft „Keyword-getrieben". Wenn niemand nach deinem internen Jobtitel sucht, findet dich auch niemand. Teste Varianten (z.B. „Account Manager" vs. „Sales Manager", „Teamleitung Innendienst" vs. „Leitung Vertriebsinnendienst") und schau, was Bewerbungen bringt. System statt Bauchgefühl: Warum ein ATS 2026 Pflicht ist Recruiting professionalisiert sich. Cloud statt Excel, Prozess statt Chaos. Und vor allem: Recruiting darf nicht mehr die rote Laterne im Unternehmen sein – also das Thema, das „irgendwer nebenbei" mitmacht. Worauf Mittelständler achten sollten Mobile Bewerbung (auch ohne Lebenslauf-Drama) Messenger/WhatsApp-Integration + sichere Team-Inbox Multiposting & einfache Karriereseiten/Landingpages Automatisierungen (Antworten, Terminlinks, Status-Updates) Transparenz (Pipeline, Time-to-Hire, Kanal-Performance) Quick Takeaways: Das wichtigste in 60 Sekunden Recruiting 2026 ist Marketing + Sales: Zielgruppe, Funnel, Geschwindigkeit. Stellenanzeigen müssen wie Landingpages funktionieren – nicht wie Amtsdeutsch. WhatsApp & QR-Codes senken die Hürde – wenn du es professionell aufsetzt. Blocke Interview-Slots im Kalender, bevor du die Stelle veröffentlichst. Nutze KI als Co-Pilot (Scoring, Fragen, Texte), aber entscheide menschlich. Vergleiche Kandidaten zur Stelle, nicht untereinander. Ein ATS macht dich schneller, sauberer und messbar besser. Anleitung: In 7 Schritten baust du ein Recruiting-System, das 2026 wirklich Kandidaten gewinnt – ohne Chaos, ohne „wir finden niemanden"-Ausreden. Zielgruppe festnageln: Wer genau soll kommen – und warum sollte diese Person wechseln? Stellenanzeige als Landingpage bauen: klarer Nutzen, klare Aufgaben, klare nächsten Schritte. Kanäle auswählen: LinkedIn/XING für White Collar, Meta/QR/WhatsApp für Blue Collar & Azubis. Bewerbung vereinfachen: Mobile, Messenger, kurze Formulare – weniger Hürden, mehr Kontakte. Speed-SLA setzen: Erstreaktion in 24–48 Stunden, feste Interview-Slots, klare Verantwortlichkeit. KI sinnvoll einsetzen: 3 Pluspunkte + 3 Fragen, strukturierte Interviews, Textvarianten, Terminierung. Messen & nachschärfen: Time-to-Hire, Kanal-Performance, Absprungquoten – und dann testen.

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So baust du gute Gewohnheiten | Leo Bigger

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Leo Bigger: Mit kleinen Gewohnheiten dein Herz verändern (Römer 12,2)Das Thema «So baust du gute Gewohnheiten» von Leo Bigger ist Teil der Predigtserie «Lebe mit Fokus»In dieser Predigt stellt Leo Bigger dir einfache Wege vor, wie du gute Gewohnheiten aufbaust, die dein Herz und dein Leben verändern. Leo zeigt, dass Veränderung kein Zufall ist, sondern eine tägliche Entscheidung – gestützt auf Gottes Kraft (Römer 12,2) und das Leben mit Jesus. Willst du frei werden von alten Mustern? Praktische Schritte wie kleine tägliche Rituale, Tempo verringern, Verantwortlichkeit suchen und konkrete Auslöser setzen machen den Weg gangbar. Bildlich gesprochen: Gewohnheiten sind die Schienen, auf denen dein Leben fährt – lege jetzt neue Gleise. Du bekommst ermutigende Beispiele, Fragen zum Nachdenken und konkrete Übungen für den Alltag. Probier es aus: Welche eine Gewohnheit willst du diese Woche verändern?Um ICF zu unterstützen weiterhin lokal und global relevante Kirche zu bauen hier klicken: https://icf.ch/gebenICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus. Geleitet von Pastor Leo & Susanna Bigger.Stay ConnectedWebsite: https://icf.chInstagram: https://instagram.com/icfzurich Instagram Leo Bigger: https://instagram.com/leobigger Facebook: https://facebook.com/icfzurichTelegram: https://icf.ch/telegramEine ICF Kirche in deiner Nähe finden: https://icf.ch/standorte

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Leo Bigger: Mit kleinen Gewohnheiten dein Herz verändern (Römer 12,2)Das Thema «So baust du gute Gewohnheiten» von Leo Bigger ist Teil der Predigtserie «Lebe mit Fokus»In dieser Predigt stellt Leo Bigger dir einfache Wege vor, wie du gute Gewohnheiten aufbaust, die dein Herz und dein Leben verändern. Leo zeigt, dass Veränderung kein Zufall ist, sondern eine tägliche Entscheidung – gestützt auf Gottes Kraft (Römer 12,2) und das Leben mit Jesus. Willst du frei werden von alten Mustern? Praktische Schritte wie kleine tägliche Rituale, Tempo verringern, Verantwortlichkeit suchen und konkrete Auslöser setzen machen den Weg gangbar. Bildlich gesprochen: Gewohnheiten sind die Schienen, auf denen dein Leben fährt – lege jetzt neue Gleise. Du bekommst ermutigende Beispiele, Fragen zum Nachdenken und konkrete Übungen für den Alltag. Probier es aus: Welche eine Gewohnheit willst du diese Woche verändern?Um ICF zu unterstützen weiterhin lokal und global relevante Kirche zu bauen hier klicken: https://icf.ch/gebenICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus. Geleitet von Pastor Leo & Susanna Bigger.Stay ConnectedWebsite: https://icf.chInstagram: https://instagram.com/icfzurich Instagram Leo Bigger: https://instagram.com/leobigger Facebook: https://facebook.com/icfzurichTelegram: https://icf.ch/telegramEine ICF Kirche in deiner Nähe finden: https://icf.ch/standorte

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Leo Bigger: Mit kleinen Gewohnheiten dein Herz verändern (Römer 12,2)Das Thema «So baust du gute Gewohnheiten» von Leo Bigger ist Teil der Predigtserie «Lebe mit Fokus»In dieser Predigt stellt Leo Bigger dir einfache Wege vor, wie du gute Gewohnheiten aufbaust, die dein Herz und dein Leben verändern. Leo zeigt, dass Veränderung kein Zufall ist, sondern eine tägliche Entscheidung – gestützt auf Gottes Kraft (Römer 12,2) und das Leben mit Jesus. Willst du frei werden von alten Mustern? Praktische Schritte wie kleine tägliche Rituale, Tempo verringern, Verantwortlichkeit suchen und konkrete Auslöser setzen machen den Weg gangbar. Bildlich gesprochen: Gewohnheiten sind die Schienen, auf denen dein Leben fährt – lege jetzt neue Gleise. Du bekommst ermutigende Beispiele, Fragen zum Nachdenken und konkrete Übungen für den Alltag. Probier es aus: Welche eine Gewohnheit willst du diese Woche verändern?Um ICF zu unterstützen weiterhin lokal und global relevante Kirche zu bauen hier klicken: https://icf.ch/gebenICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus. Geleitet von Pastor Leo & Susanna Bigger.Stay ConnectedWebsite: https://icf.chInstagram: https://instagram.com/icfzurich Instagram Leo Bigger: https://instagram.com/leobigger Facebook: https://facebook.com/icfzurichTelegram: https://icf.ch/telegramEine ICF Kirche in deiner Nähe finden: https://icf.ch/standorte

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Leo Bigger: Mit kleinen Gewohnheiten dein Herz verändern (Römer 12,2)Das Thema «So baust du gute Gewohnheiten» von Leo Bigger ist Teil der Predigtserie «Lebe mit Fokus»In dieser Predigt stellt Leo Bigger dir einfache Wege vor, wie du gute Gewohnheiten aufbaust, die dein Herz und dein Leben verändern. Leo zeigt, dass Veränderung kein Zufall ist, sondern eine tägliche Entscheidung – gestützt auf Gottes Kraft (Römer 12,2) und das Leben mit Jesus. Willst du frei werden von alten Mustern? Praktische Schritte wie kleine tägliche Rituale, Tempo verringern, Verantwortlichkeit suchen und konkrete Auslöser setzen machen den Weg gangbar. Bildlich gesprochen: Gewohnheiten sind die Schienen, auf denen dein Leben fährt – lege jetzt neue Gleise. Du bekommst ermutigende Beispiele, Fragen zum Nachdenken und konkrete Übungen für den Alltag. Probier es aus: Welche eine Gewohnheit willst du diese Woche verändern?Um ICF zu unterstützen weiterhin lokal und global relevante Kirche zu bauen hier klicken: https://icf.ch/gebenICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus. Geleitet von Pastor Leo & Susanna Bigger.Stay ConnectedWebsite: https://icf.chInstagram: https://instagram.com/icfzurich Instagram Leo Bigger: https://instagram.com/leobigger Facebook: https://facebook.com/icfzurichTelegram: https://icf.ch/telegramEine ICF Kirche in deiner Nähe finden: https://icf.ch/standorte

Engineering Kiosk
#248 Data as a Product: Die Struktur & Skalierung von Data-Teams mit Mario Müller von Veeva

Engineering Kiosk

Play Episode Listen Later Dec 30, 2025 78:44 Transcription Available


Data as a Product: Was steckt dahinter?Warum ist AI überall, aber der Weg von der Datenbank zu "Wow, das Modell kann das" wirkt oft wie ein schwarzes Loch? Du loggst brav Events, die Daten landen in irgendwelchen Silos, und trotzdem bleibt die entscheidende Frage offen: Wer sorgt eigentlich dafür, dass aus Rohdaten ein zuverlässiges, verkaufbares Datenprodukt wird.In dieser Episode machen wir genau dort das Licht an. Gemeinsam mit Mario Müller, Director of Data Engineering bei Veeva Systems, schauen wir uns an, was Datenteams wirklich sind, wie "Data as a Product" in der Praxis funktioniert und warum Data Engineering mehr ist als nur ein paar CSVs über FTP zu schubsen. Wir sprechen über Teamstrukturen von der One-Man-Show bis zur cross-functional Squad, über Ownership auf den Daten, Data Governance und darüber, wie du Datenqualität wirklich misst, inklusive Monitoring, Alerts, SQL-Regeln und menschlicher Quality Control.Dazu gibt es eine ordentliche Portion Tech: Spark, AWS S3 als primärer Speicher, Delta Lake, Athena, Glue, Airflow, Push-Pull statt Event-Overkill und die Entscheidung für Batch Processing, obwohl alle Welt nach Streaming ruft.Und natürlich klären wir auch, was passiert, wenn KI an den Daten rumfummelt: Wo AI beim Bootstrapping hilft, warum Production und Scale tricky werden und wieso Verantwortlichkeit beim Commit nicht von einem LLM übernommen wird.Wenn du Datenteams aufbauen willst, Data Products liefern musst oder einfach verstehen willst, wie aus Daten verlässlicher Business-Impact wird, bist du hier genau richtig.Bonus: Batchjobs bekommen heute mal ein kleines Comeback.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
#1250 | LEADERS IN LEATHER | Track 4: „Rebels in Suits“ mit Anna Kopp

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Dec 18, 2025 43:17


Sende uns Deine NachrichtIn dieser Episode von Leads and Leather sprechen Anna Kopp und Norman Müller über die unbequeme Wahrheit von Transformation: Sie braucht Störfaktoren, klare Verantwortlichkeit und die Bereitschaft, Erwartungen früh zu klären. Anhand von Stories aus Sales und Konzernpraxis wird deutlich, warum Projekte oft nicht an Technologie scheitern, sondern an falsch gesetzten Erfolgskriterien, mangelnder Ownership und fehlender Adoption Strategie.Der Kern für KI Entscheider: Es muss am Anfang langsamer werden, damit es später schnell wird. Lernzeit ist kein Luxus, sondern Voraussetzung. Diversität im Team erhöht die Qualität der Lösungen. Und der entscheidende Leadership Skill ist Kommunikation auf den Punkt. Wer in zehn Minuten nicht in fünf liefern kann, verliert Raum, Vertrauen und Wirkung.Das Video zum Podcast und noch mehr Inhalte zum Thema KI-Transformation findest du auf der Plattform des Bundesverband für KI-Transformation e.V.:https://www.venture-ai-germany.space  www.bundesverband.aiSupport the show________________ Du möchtest noch mehr? Abonniere den Podcast bei Apple oder Spotify, folge für noch mehr exklusive Inhalte (wie z.B. Videoaufzeichnungen und Hintergrundinformationen) unserer Podcast-Community https://geniusalliance.substack.com und vernetze dich mit Norman auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/muellernorman Bitte unterstütze unsere Arbeit und schreibe uns eine Podcast-Bewertung bei Apple und Spotify. Damit hilfst du uns, weiterhin spannende Gäste in den Podcast einzuladen, von denen wir alle lernen können.

Leben an der Spitze - Der C-Level Podcast
Könner und Nicht-Könner: Wie entlarven Sie die Aufschneider #311

Leben an der Spitze - Der C-Level Podcast

Play Episode Listen Later Dec 10, 2025 25:40 Transcription Available


Als Top-Entscheider stehen Sie häufiger vor der Wahl, den C-Level auszuwählen, der sowohl zu Ihrem Unternehmen als auch ins Team passt und es fachlich und persönlich echt drauf hat. Das ist manchmal wie die Suche nach der Nadel im Nadelhaufen. Denn vermutlich werden Ihnen die meisten Kandidaten genau das erzählen, was Sie hören wollen. Wie also finden Sie diese eine besondere Nadel? [00:00] Einführung in das Erkennen von Top-Führungskräften [01:35] Die Bedeutung guter Führung [03:20] Herausforderungen bei der Suche nach echten Führungspersönlichkeiten [06:46] Warnsignale schlechter Führung [08:58] Typen von Top-Management-Persönlichkeiten [13:31] Merkmale wirksamer Führungskräfte [18:53] Die Rolle der Verantwortung in der Führung [22:28] Fazit und nächste Schritte - Wie finden Sie echte Könner, die nicht schon nach kurzer Zeit versagen oder nicht halten, was Sie versprechen? - Was ist, wenn Sie sich noch nicht mal auf die Erfahrung Ihrer Kandidaten verlassen können? - Worauf müssen Sie achten, um eine gute Wahl zu treffen? - Wie gelingt es Ihnen nie wieder auf Blender reinzufallen? Aus dieser Folge werden Sie mitnehmen, wie es Ihnen als Entscheider gelingt, eine gute Wahl in der C-Level Auswahl zu treffen. ___ **Links zur Folge:** Webseite: https://www.galileo-institut.de/wp-content/uploads/2025/10/Wie-sich-Koenner-von-Blendern-unterscheiden-WiWo-Management-Blog-20251027.pdf Link zur NL-Anmeldung: https://www.galileo-institut.de/newsletter/ ___ Sie sind neu an der Unternehmensspitze oder kämpfen bereits mit scheinbar unlösbaren Herausforderungen? Vielleicht klemmt es gerade in der Transformation? Vielleicht läuft sogar alles gut und Sie sind dennoch unzufrieden? In meinem kostenfreien Onlinecoaching zeige ich Ihnen Lösungen für diese Herausforderungen.

Die Produktwerker
Vom Projektmanager zum Product Owner - keine einfache Lernreise

Die Produktwerker

Play Episode Listen Later Dec 1, 2025 45:37


n dieser Folge sprechen Dominique und Tim gemeinsam über die Lernreise vom Projektmanager zum Product Owner. Beide bringen eigene Erfahrungen aus der Projektwelt und aus dem Projektmanagement mit und beleuchten, wie stark sich Perspektiven und Entscheidungen verändern, sobald man Verantwortung für ein Produkt statt für ein Projekt hat. Was sich im ersten Moment wie ein natürlicher Übergang anfühlt, entpuppt sich im Alltag als echter Perspektivwechsel, der viel Umlernen, Mut und Neugier erfordert. Viele Menschen, die vom Projektmanager zum Product Owner wechseln, bringen ein ausgeprägtes Gefühl für Struktur und Verlässlichkeit mit. Das hilft in der Zusammenarbeit mit Stakeholdern und in Gesprächen rund um Erwartungen, Risiken und Entscheidungen. Der vertraute Blick auf Zeit, Budget und Umfang gibt Sicherheit, die im Produktalltag weiterhin wertvoll sein kann. Gleichzeitig spüren viele aber schnell, wie anspruchsvoll es ist, nicht mehr den Ablauf eines Vorhabens zu steuern, sondern ein Produkt so zu entwickeln, dass es echten Wert erzeugt. Entscheidungen entstehen nicht mehr durch Freigaben von außen, sondern aus einem eigenen Mandat heraus. Das ist eine neue Verantwortung und eine ungewohnte Freiheit. Die größte Veränderung beginnt im Kopf. Wer vom Projektmanager zum Product Owner wechselt, erlebt, wie eng alte Muster sitzen. Das Bedürfnis, alles zu organisieren und jede Unsicherheit zu beseitigen, meldet sich sofort zurück, sobald Druck entsteht. Die Umgebung trägt oft ihren Teil dazu bei. Stakeholder kennen die neue Rolle noch nicht gut und behandeln die Person weiter so wie früher. Die Versuchung ist groß, wieder zu schätzen, wieder zuzusagen, wieder in die alte Rolle zu rutschen. Doch genau hier entsteht der entscheidende Lernmoment. Die neue Rolle braucht Raum, Zeit und Unterstützung, damit sie wirken kann. Es ist sehr hilfreich die Verantwortung im Produkt nicht mit der Verantwortung für das Team zu verwechseln. Kontrolle loszulassen und Selbstorganisation zuzulassen gehört zu den schwersten Schritten. Gleichzeitig entsteht dadurch ein Arbeitsumfeld, in dem ein Team eigene Entscheidungen treffen kann. Und genau dort gewinnt ein Product Owner die Energie zurück, die für Discovery, Wertschätzung von Nutzerbedürfnissen und Experimente nötig ist. Wer vom Projektmanager zum Product Owner wird, erlebt oft zum ersten Mal, wie sich Fokus auf Wirkung anfühlt und warum es sich lohnt, alte Routinen zu hinterfragen. Viele kennen aus ihrer Projektvergangenheit sogenannte Lessons Learned, doch sie passieren meist spät und oft ohne Anschluss. Im Produktalltag zählt etwas anderes. Kontinuität. Eine Retro, die regelmäßig stattfindet, unterstützt das Team dabei, wach zu bleiben, zu lernen und das eigene Arbeiten bewusster zu gestalten. Diese Haltung ist ein Kern der Produktarbeit und ein wichtiger Teil der neuen Verantwortlichkeit. Zum Abschluss betonen Dominique und Tim noch einmal, dass dieser Wechsel kein automatischer Schritt ist. Wer vom Projektmanager zum Product Owner wechselt, braucht Unterstützung und ein Umfeld, das bereit ist mitzuwachsen. Rollen verändern sich nicht durch neue Titel, sondern durch gemeinsames Lernen. Und genau dafür möchten wir mit unserem Podcast Raum schaffen. Auf diese älteren Folgen nehmen Tim und Dominique im Gespräch Bezug: - Welchen Einfluss auf die Retrospektive hat ein Product Owner? - Dein Freund der Scrum Master Habt ihr auch Erfahrungen gemacht auf dem Weg vom Projektleiter bzw. Projektmanager zum Product Owner? Oder habt ihr einen solchen Wandel innerhalb eures Unternehmen beobachten können? Wir freuen uns, wenn du deine Erfahrungen aus der Praxis mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite.

Auf dem Weg zur Anwältin
#745 KI nach dem Hype: Wie verständlich ist juristische Sprache? – Sprachvereinfachung mit KI

Auf dem Weg zur Anwältin

Play Episode Listen Later Nov 26, 2025 18:57


Duri Bonin hat [Patrick Arnecke](https://www.linkedin.com/in/patrickarnecke/) zu sich in den Podcast eingeladen, weil er verstehen will, wie KI im realen Workflow hilft. Daraus ist die Serie «Back to the Future» entstanden: eine ruhige Bestandesaufnahme nach dem Hype – was heute schon funktioniert und wie man es sauber in die Praxis bringt. Diesmal sprechen Patrick und Duri über Sprachvereinfachung in der Justiz: Wie verständlich sind juristische Texte? Was das für die Bevölkerung bedeutet? Wie kann KI die juristische Kommunikation wirklich verbessern? Was bedeutet Verständlichkeit im Recht? Und wie entsteht eine gerechtere Verwaltungssprache? Patrick stellt den kantonalen Pilot «KlartextZH» vor: Eine App, die komplizierte Sprache automatisch in verständlichere Varianten überträgt. Immer mit menschlicher Kontrolle, immer mit Verantwortlichkeit. Konkret wird besprochen: - Warum juristische Sprache in der Schweiz oft auf C2-Niveau liegt und damit von über 90 Prozent der Bevölkerung kaum verstanden wird. - Wie der Zürcher Verständlichkeitsindex (ZIX) misst, wie schwer ein Text wirklich ist und wie hoch juristische Texte dabei ausschlagen. - Wie viel Partizipation entsteht, wenn Behörden verständlicher schreiben. - Wie KI-gestützte Vereinfachung funktioniert und warum sie nicht autonom eingesetzt werden sollte. - Wie Verwaltungen mit über 2'000 Textbausteinen arbeiten und wieviel Arbeitsstunden KI spart. - Welche ethischen Fragen sich stellen: Verantwortung, Fehlerquoten, Service für fremdsprachige Personen. - Warum Verständlichkeit eine Frage von Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit ist. Patrick zeigt: Sprachvereinfachung ist kein «Gimmick», sondern ein demokratisches Projekt. Verständliche Sprache ermöglicht Teilhabe in der Verwaltung, im Strafrecht, in Gerichten, in Gesetzen. Für wen ist die Folge besonders spannend? Für alle, die schreiben, entscheiden, kommunizieren oder Recht anwenden – Verwaltung, Justiz, Bildung, Beratung, NGOs, KMU – und wissen wollen, wie KI Sprache klarer, inklusiver und zugänglicher macht. Back to the Future: - [#739 KI nach dem Hype – Wo hilft KI heute konkret? Wie einführen?](https://www.duribonin.ch/739-ki-nach-dem-hype-wo-hilft-ki-heute-konkret-wie-einfuehren/) - [#741 KI nach dem Hype: Semantische Suche – schneller finden, besser entscheiden](https://www.duribonin.ch/741-ki-nach-dem-hype-semantische-suche-schneller-finden-besser-entscheiden/) - [#743 KI nach dem Hype: Wie sicher ist KI-Audiotranskription in Strafverfahren? Erfahrungen in der Zürcher Justiz](https://www.duribonin.ch/743-ki-nach-dem-hype-wie-sicher-ist-ki-audiotranskription-in-strafverfahren-erfahrungen-in-der-zuercher-justiz/) Links zu diesem Podcast: - Mein Gast [Patrick Arnecke](https://www.linkedin.com/in/patrickarnecke/) ist diplomierter Data Scientist (AI & Machine Learning) beim Statistischen Amt Zürich; er entwickelt mit seinem Team nutzerorientierte KI-Lösungen und führt komplexe Transformationsprojekte - [Künstliche Intelligenz (KI) im Kanton Zürich](https://www.zh.ch/de/politik-staat/kanton/kantonale-verwaltung/digitale-verwaltung/kuenstliche-intelligenz.html) - [Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung: rechtliche und ethische Fragen](https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2021/04/kuenstliche-intelligenz-in-der-verwaltung-braucht-klare-leitlini.html) - [AI + Machine Learning Canton of Zurich](https://github.com/machinelearningZH) - [Abteilung «Data» beim Statistischen Amt](https://www.zh.ch/de/direktion-der-justiz-und-des-innern/statistisches-amt/data.html). - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/shop/) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören

Der Rechtsstaat
Der Rechtsstaat: Haftungsfragen in Deutschland, der Schweiz und den USA

Der Rechtsstaat

Play Episode Listen Later Nov 21, 2025 51:59


Prof. Darius Schindler aus Karlsruhe berichtet über die Auswirkungen der Einstufung der Antifa Ost durch das Weiße Haus als „Terrororganisation“. Der Fachanwalt für Medizinrecht Carlos A. Gebauer aus Düsseldorf diskutiert mit uns die Entscheidung des Bundesgerichtshofs, die Ärzte von einer direkten Verantwortlichkeit für Impfschäden aus der Corona-Zeit entlastet. Mit Rechtsanwalt Dr. Valentin Landmann aus Zürich erörtern wir Fragen der Strafzumessung in der Schweiz. Und unser Kollege Artur Terekhov berichtet vom Bundesgericht in Lausanne, das dem Obergericht des Kantons Aargau „Willkür“ nachgewiesen hat.

Datenschutz Plaudereien
DAT365 Datenskandal bei der Justizdirektion

Datenschutz Plaudereien

Play Episode Listen Later Nov 14, 2025 15:59


Wie «Geiz, Schlamperei und Überforderung» zu «beispiellosem Behördenversagen» führten: Andreas Von Gunten und Martin Steiger diskutieren die fehlende Verantwortlichkeit nach dem Datenskandal bei der Justizdirektion des Kantons Zürich in der Schweiz.

AstroPod - Der Astrologie Podcast
Der große Drache & die Verantwortung - Folge 214

AstroPod - Der Astrologie Podcast

Play Episode Listen Later Oct 3, 2025 23:58


In dieser Folge des Astropod widmen wir uns den Konstellationen vom 3. bis 16. Oktober 2025. Alexander von Schlieffen zeichnet das Bild einer intensiven Zeit, in der verborgene Wahrheiten, kollektive Verantwortlichkeit und die Frage nach Gerechtigkeit ins Zentrum rücken.Im Fokus stehen:Merkur im Skorpion: ein mentaler Sherlock-Holmes-Moment – mit der Fähigkeit, tieferliegende Wahrheiten zu erkennen, aber auch der Gefahr, sich in Denkfanatismen zu verstricken.Pluto direktläufig: Verbindlichkeit wird wieder greifbar – zwischen intensiver Hingabe und der Gefahr ideologischer Radikalisierung.Neptun auf 0° Widder und Uranus auf 0° Zwillinge: eine Zeitenwende, die den Wirklichkeitsbegriff, das Lernen und die Unterscheidung von Information und Wissen neu prägt.Der Vollmond Waage–Widder: das Spannungsfeld zwischen Ich und Du, Egoismus und echter Verbindung.Die Drachenfigur am Himmel: ein astrologisches Großereignis, das die Polaritäten des Lebens betont – Licht und Schatten, männlich und weiblich, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit.Venus in der Waage: Beziehung, Ästhetik und Resonanz als zentrale Themen dieser Zeit.Saturn und Neptun im Widder: Verantwortung für Ganzheitlichkeit nicht an Institutionen abgeben, sondern selbst übernehmen.Alexander beleuchtet die Bedeutung des Zorns als heiliges Prinzip: nicht persönliche Wut, sondern die Kraft, die aus der Empörung über Ungerechtigkeit erwächst und Veränderung ermöglicht.Eine Folge, die zeigt, wie astrologische Bilder das Spannungsfeld von Verdrängung, Verantwortung und Aufbruch ins Bewusstsein rücken – und warum es jetzt entscheidend ist, den Wind des Drachen zu nutzen.Jetzt Alexanders Buch "Das astrologische Luftzeitalter" bestellen: https://bit.ly/3lymMjoUnd das Hörbuch: https://bit.ly/3ACmX1zHabt ihr Rückmeldung zum Astropod?Schreibt uns gerne an astropod@the-aoa.de, auf Instagram oder Facebook.ART OF ASTROLOGY ACADEMY:Informationen zur Astrologischen Grundausbildung von Schlieffen findet ihr auf Alexanders Website. Es gibt noch freie Plätze für Zyklus II, der im März 2025 startet:https://www.art-of-astrology.com/academyFolgt uns auf Instagram:@astrologie_akademie@schlieffenalexandervon@ricardaberlage Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast
Der «Pfarrer-Check»: Rechtgläubigkeit im Kreuz(chen)verhör

Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast

Play Episode Listen Later Sep 10, 2025 60:23 Transcription Available


Rechtskonservative Aktivisten verteilen einen «Pfarrer-Check» und wollen damit die Qualität des Kirchenpersonals messen. Doch was bleibt von Kirche übrig, wenn sie auf Multiple-Choice-Frömmigkeit reduziert wird? Manuel bringt ein Hallelujah der Woche mit: er schaut auf das RefLab-Festival zurück, das letztes Wochenende mehrere hundert Besucher angezogen hat: zwei Tage mit 18 (!) verschiedenen Live-Podcastaufnahmen und 8 Workshops, unzählige Begegnungen mit Menschen aus der RefLab-Community: aus der Region Zürich, aus Bern, Basel und der Ostschweiz – manche sind aus München oder Berlin angereist, um ihre Lieblingspodcasts zu hören. Es war ein Rausch aus Begegnungen und Veranstaltungen, Gesprächen auf und neben der Bühne, und für die Teammitglieder natürlich auch: Auf- und Abbau, Trouble Shooting, kreative Lösungen suchen. Am Sonntagabend sind sie ebenso erfüllt wie erschöpft nach Hause… Stephan hat ein Stossgebet dabei: Er kommt gerade von der Tagung zum Thema «spiritueller Missbrauch», die er mit seinem Team der EKS organisiert und durchgeführt hat – ein toller, wichtiger und gelungener Anlass – nur leider passte auch hier jemand die Teilnehmenden vor dem Eingang ab, um ihnen ein Faltblatt mit dem sog. «Pfarrer-Check» auszuhändigen: Landauf landab werden diese Blätter bei kirchlichen Veranstaltungen ungefragt verteilt – was nicht nur nervt, sondern auch verwirrend ist für Besucher. Doch worum geht's? Das ist dann zugleich das Thema der Woche: Eine Gruppe rechtskonservativer Kulturkämpfer hat eine «PR-Kampagne» lanciert. Sie erwuchs dem Verdacht, dass die meisten öffentlich-rechtlichen Kirchen nur noch eine verwässerte, «rot-grün» versiffte Botschaft predigen: Es geht ihnen um Klimarettung, Homo- und Gender-Themen und andere Anliegen, die mit dem Auftrag der Kirche «herzlich wenig zu tun» haben: «Darum laufen Mitglieder in Scharen davon», wissen die Initianten. Abhilfe soll jetzt ein Kreuzchen-Test schaffen, mit dem sich die Rechtgläubigkeit von Pfarrpersonen abfragen lässt: Der «Pfarrer-Check» (gendern ist böse, darum sollen sich Pfarrerinnen hier gefälligst mitgemeint fühlen…) will wissen, wie die geistlichen Verantwortungsträger zur Göttlichkeit Jesu stehen, ob sie an dessen Sühneopfer am Kreuz und seine leibliche Auferstehung glauben, ob sie auch wirklich von der Verurteilung aller Ungläubigen im Endgericht überzeugt sind und einige andere Dinge… (Fragenkatalog siehe unten). Der ganze Test weist sich aus als «Fragebogen zur Qualität des Personals in christlichen Kirchen & Organisationen». Manuel und Stephan nehmen diese schwarzweisse Abfrage (vermeintlich?) christlicher Bekenntnisinhalte zum Anlass, über die dahinterliegende Theologie zu sprechen. Für beide ist klar: So geht das gar nicht. Wie soll ein Quizz mit acht ja-nein-Fragen die «Qualität» des kirchlichen Personals sicherstellen? Welche Qualität ist damit überhaupt gemeint? Zwischen der Bejahung eines kleinen Kataloges frommer (?) Sätze und dem Charakter einer Pfarrperson, oder ihrer Verantwortlichkeit und Glaubwürdigkeit, ihren pastoralen, empathischen, theologischen Fähigkeiten besteht ganz offensichtlich überhaupt kein Zusammenhang: ohne jede Fantasie kann sich Manuel ganz fürchterliche Charakterschweine vorstellen, die eilfertig ihr Kreuzchen achtmal auf Ja setzen – und umgekehrt ist es auch nicht schwer zu denken, dass wundervolle, engagierte, liebevolle und begabte Kirchenmitarbeiter bei vielen Fragen zögern oder sie verneinen, ohne dass ihnen damit die Qualifikation für ihr Amt abgeht… In seinem «Amen der Woche» macht Manuel darum klar, dass sich die «Qualität» von kirchlichen Verantwortungsträger:innen nicht durch einen Kreuzchentext sicherstellen lässt – und dass das, worauf es wirklich ankommt, überhaupt nicht im Verhör zu ermitteln ist, sondern höchstens in der persönlichen Begegnung…

PinG-Podcast
Follow the Rechtsstaat Folge 135

PinG-Podcast "Corona im Rechtsstaat"

Play Episode Listen Later Aug 20, 2025 49:42


Das OLG Schleswig (OLG Schleswig v. 12.08.2025 - 6 UKI 3/25) hat einen Antrag auf einstweiligen Rechtschutz eines Verbraucherverbands gegen die Nutzung von Meta-KI-Trainingsdaten mangels Eilbedürftigkeit abgelehnt. Prof. Niko Härting und Dr. Stefan Brink ordnen die Entscheidung ein. (01:11) Ab Minute (11:37) nehmen Brink und Härting einen FAZ-Beitrag von Prof. Nettesheim zum Anlass, um über das Wahlverfahren der Richterinnen und Richter zum Bundesverfassungsgericht zu sprechen. Besonders zutreffend findet Dr. Brink die Anregung zu einem transparenten und öffentlichen Verfahren (Art. 33 Abs 2 GG). Auch Prof. Härting betrachtet die intransparenten Absprachen im Hinterzimmer kritisch und wünscht sich wieder mehr ,,Gesicht“ am Bundesverfassungsgericht. Last but not least wird ab Minute (25:54) ein Urteil des VG Köln thematisiert. (VG Köln v. 17.07.2025 - 13 K 1419/23) 2023 untersagte der damalige BfDI dem Bundespresseamt den Betrieb einer Facebook-Fanpage. Kelber ging von einer gemeinsamen Verantwortlichkeit nach Art. 26 DSGVO von Meta und dem Bundespresseamt für einen unwirksamen Cookie-Banner aus. Das VG Köln widersprach dieser Auffassung. Für den Cookie-Banner sei ausschließlich Meta verantwortlich. Worin liegt der Unterschied zum Fall ,,Wirtschaftsakademie“ (EuGH v. 5.6.2018 – C-210/16)?

Engineering Kiosk
#205 Staff, Principal, WTF? Karriereleitern und Erwartungshaltungen mit Lena Reinhard

Engineering Kiosk

Play Episode Listen Later Jul 22, 2025 73:59 Transcription Available


Karriere geht auch ohne Management?Genau das und noch viel mehr nehmen wir in dieser Episode auseinander. Kaum ein Thema erhitzt in Tech-Teams so sehr die Gemüter wie Karrierepfade für Softwareentwickler:innen. Muss ich in die Management-Laufbahn, um „aufzusteigen“? Warum brauchen so viele Firmen scheinbar eigene Karriereleitern, und wie sorgen wir eigentlich dafür, dass die nicht zur Motivationsfalle werden?Mit Lena Reinhardt, Leadership-Coach, Keynote-Speakerin, ehemalige VP of Engineering bei CircleCI und Travis CI, und nicht zuletzt Mitgestalterin der berühmten CircleCI Karrierematrix, gehen wir dem Phänomen der IC-Karrierepfade (Individual Contributor) auf den Grund. Wir klären, warum und wie Karriereleitern in Tech entstanden sind, wo die Unterschiede zu klassischen Job Descriptions liegen und weshalb sie echte Kulturarbeit in Firmen bedeuten. Außerdem schnappen wir uns den Netflix-Case, beleuchten die Do's & Don'ts beim Design solcher Frameworks und erfahren, ab wann so ein System wirklich sinnvoll ist (und wo es Unsinn wird!).Natürlich sprechen wir über Fallstricke bei der Einführung, wie wichtig partizipatives Setup, kalibrierte Einstufungen und ehrliche Kommunikation sind – auch, um Diversity und Gerechtigkeit wirklich im Alltag abzubilden. Lena teilt ihre besten Tipps zu Erwartungsmanagement, dem Umgang mit Glue Work und warum gute Engineers eben doch ein kleines Selbstmarketing betreiben sollten.Ganz nebenbei gibt's Einblicke in HR-Strategien, Performance-Reviews, die Macht von Jobtiteln und einen Schwank aus dem Leben einer ehemaligen Bankangestellten mit Open-Source-Faible.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:

Dharmaseed.org: dharma talks and meditation instruction
Yuka Nakamura: Nicht-Selbst und die Frage nach Individualität und persönlicher Verantwortung

Dharmaseed.org: dharma talks and meditation instruction

Play Episode Listen Later May 3, 2025 54:00


(Seminarhaus Engl) Die Lehren über Nicht-Selbst sind sehr tiefgründig und befreiend. Zugleich sollten sie nicht im Sinne einer Verneinung von Individualität, psychischen Bedürfnissen oder persönlicher Verantwortlichkeit verstanden werden. Es braucht beides: eine psychische Entwicklung der Persönlichkeit, des relativen Selbst, und die Übernahme von Verantwortung für unser eigenes Leben, aber auch die spirituelle Entwicklung, die uns von der Anhaftung an das Selbst befreit.

Dharma Seed - dharmaseed.org: dharma talks and meditation instruction
Yuka Nakamura: Nicht-Selbst und die Frage nach Individualität und persönlicher Verantwortung

Dharma Seed - dharmaseed.org: dharma talks and meditation instruction

Play Episode Listen Later May 3, 2025 54:00


(Seminarhaus Engl) Die Lehren über Nicht-Selbst sind sehr tiefgründig und befreiend. Zugleich sollten sie nicht im Sinne einer Verneinung von Individualität, psychischen Bedürfnissen oder persönlicher Verantwortlichkeit verstanden werden. Es braucht beides: eine psychische Entwicklung der Persönlichkeit, des relativen Selbst, und die Übernahme von Verantwortung für unser eigenes Leben, aber auch die spirituelle Entwicklung, die uns von der Anhaftung an das Selbst befreit.

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Zwischen Holocaust-Gedenken und Kriegsunterstützung: Deutschlands gefährliche Doppelmoral

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Apr 27, 2025 8:29


Wenn Völkerrechtsverbrechen im internationalen Rampenlicht stehen, scheint die Forderung nach Verantwortlichkeit eindeutig zu sein. Doch die Wirklichkeit ist komplexer. Dies zeigt sich besonders deutlich an den Vorwürfen schwerer Kriegsverbrechen gegen die israelische Regierung im Konflikt um Gaza und an der Haltung deutscher Amtsträger, die dabei eine problematische Rolle spielen. Von Detlef Koch. Dieser Beitrag istWeiterlesen

Wegfinder – Jesus folgen in einer komplexen Welt

Über die Spannung zwischen Wollen und Können und die Verantwortlichkeit des Menschseins.

Da ist Gold drin
Wachstum in der Krise: Wie Paare in schwierigen Zeiten zusammenwachsen können

Da ist Gold drin

Play Episode Listen Later Oct 31, 2024 41:30


Krisen in einer Beziehung können ein Katalysator für persönliches und gemeinsames Wachstum sein, sofern wir ihnen in Verantwortlichkeit begegnen.

Startcast | Der Innovations, Business & Marketing Podcast
#197 HolyPoly: Vom Müll zum hochwertigen Spielzeug mit Fridolin Pflüger

Startcast | Der Innovations, Business & Marketing Podcast

Play Episode Listen Later Jun 15, 2024 60:14


In dieser inspirierenden Folge des Startcast Podcasts taucht Host Max tief in die Welt des Kunststoffrecyclings ein und spricht mit Fridolin Pflüger, einem der Gründer von HolyPoly. Fridolin gibt einen umfassenden Einblick in die Mission und Vision von HolyPoly als Full-Service-Anbieter für Kunststoffrecycling: "HolyPoly ist ein Full-Service-Anbieter für Kunststoffrecycling." Erfahre, wie HolyPoly Hersteller von langlebigen Kunststoffprodukten dabei unterstützt, eine echte Kreislaufwirtschaft zu schaffen.Fridolin erläutert den scheinbar einfachen, aber in der Praxis herausfordernden Prozess des Kunststoffrecyclings: "Der Recyclingprozess von Kunststoff ist eigentlich einfach: sammeln, schreddern, schmelzen und wiederverwenden." Doch er betont, dass es in der Industrie viele Herausforderungen und fehlende Verantwortlichkeit beim Thema Kunststoffrecycling gibt: "In der Industrie gibt es viele Herausforderungen und fehlende Verantwortlichkeit beim Thema Kunststoffrecycling." HolyPoly adressiert diese Probleme und entwickelt Lösungen für eine echte Kreislaufwirtschaft.Ein besonderer Fokus liegt auf Bioplastik und den zwei Arten: bio-basiert und bio-abbaubar. Fridolin betont, dass Recycling der Schlüssel zur Nachhaltigkeit ist, auch wenn die Quellen für bio-basierte Kunststoffe begrenzt sind. Er stellt die Frage: "Was ist Bioplastik? Nur, dass ich das einmal gehört hab. Ist es nicht vollkommen egal, welches Plastik es ist?"Die Episode vergleicht die Recyclingbemühungen mit der Welt der erneuerbaren Energien: "Indem ich dieses andere Material nutze, was sich ansonsten relativ gleich verhält in den meisten Fällen oder andere Eigenschaften hat, aber ich kann es genau gleich, vielleicht zum anderen Preis, aber kaufen, ohne dass ich mich mit den Komplexitäten von Kreislaufwirtschaft auseinandersetzen muss." Zudem erklärt Fridolin: "Was jetzt passiert, endlich mittlerweile, ist, dass wir nicht nur überhaupt eben erneuerbar Strom produzieren und vieles elektrifizieren, sondern wir kommen jetzt endlich auch an den Punkt, dass wir dynamische Stromtarife haben, also eben auf 15 Minuten Basis abrechnen, je nachdem wie viel Supply halt gerade verfügbar ist."Ein Highlight der Episode ist das innovative Recycling-Programm von HolyPoly: "Das Recycling-Programm von HolyPoly." Dabei können alte Schnuller und Babyflaschen zurückgegeben und in hochwertiges Spielzeug verwandelt werden: "Vom Müll zum hochwertigen Spielzeug."HolyPoly hat 30 feste und 40 freie Mitarbeiter: "Die Mitarbeiterstruktur von HolyPoly." Das Unternehmen hat bisher rund 6 Millionen Euro an Finanzierung eingesammelt und plant weiteres Wachstum. Die Gründer betonen die Bedeutung von Durchhaltevermögen, das Hinterfragen von Grundannahmen und die rechtzeitige Einbeziehung des Vertriebs.Besondere Aufmerksamkeit erhält das innovative Recycling-Programm von HolyPoly, das alte Schnuller und Babyflaschen in hochwertiges Spielzeug verwandelt. Lass dich inspirieren von den Erfolgsgeschichten und den praktischen Tipps, die Fridolin teilt, und entdecke, wie Durchhaltevermögen und das Hinterfragen von Grundannahmen zum Erfolg führen können. Erfahre mehr über die wichtige Rolle von Chief Sustainability Officers und wie HolyPoly es geschafft hat, 6 Millionen Euro an Finanzierung zu sichern und kontinuierlich zu wachsen. Diese Episode ist ein Muss für alle, die sich für Nachhaltigkeit, Innovation und unternehmerischen Erfolg interessieren.Tauche ein und erfahre, wie HolyPoly die Kreislaufwirtschaft revolutioniert! Get bonus content on Patreon Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Das kleine 1x1 für erfolgreiches Gründen | #Selbstoptimierung

digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate

Play Episode Listen Later Mar 19, 2024 39:40


INSPIRATION | Sie ist eine alte Bekannte von unserem Host Joel. Die Rede ist von Julia Derndinger. Julia berät seit vielen Jahren erfolgreiche Gründer:innen in ihren strategischen und unternehmerischen Herausforderungen. Sie hat selber mehrere Businesses gegründet und mit ihrem Accelerator-Programm steht sie frischen Entrepreneuren als Sparringspartnerin mit Rat und Tat zur Seite. Im Talk mit Joel deklinieren die beiden das kleine 1x1, welches du für eine erfolgreiche Geschäftsgründung beachten solltest.  Du erfährst... …was Julia in Ihrem Accelerator-Programm anbietet …wie du eine Geschäftsidee definierst …wie du in deinem Business einen klaren Focus setzt …den Unterschied zwischen Geschäftsidee und Geschäftsmodell …wie du dein Team besetzen solltest …wie du Konflikte und Disharmonien im Team bewältigen kannst …Julias Gedanken zur Gründung mit dem Partner oder der Familie Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Selbstoptimierung: Als Macher von digital kompakt hat Joel Kaczmarek das Privileg, regelmäßig interessante, kompetente und innovative Menschen zu treffen. Was er von diesen über die (Digital-)Wirtschaft, Unternehmensführung und Persönlichkeitsoptimierung lernt, teilt er in Folgen wie dieser. __________________________ ||||| PERSONEN |||||

bibletunes.de » Die Bibel im Ohr!
Levitikus 24,18-22 | Auge um Auge, Zahn um Zahn

bibletunes.de » Die Bibel im Ohr!

Play Episode Listen Later Feb 22, 2024 10:49


Erfahre mehr über das Prinzip des gerechten Ausgleichs im göttlichen Recht in Levitikus 24. Entdecke, wie das Konzept von „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ nicht Rache, sondern gerechten Ausgleich und Verantwortlichkeit fördert. Lerne, wie dieses Prinzip eine Grundlage für gerechte Vergeltung und Kompensation schafft, ohne übermäßige Gewalt oder willkürliche Strafen. Komm und entdecke die […]

Da ist Gold drin
#371 Frag Dana: Sind wir auch für Krankheit und Tod verantwortlich?

Da ist Gold drin

Play Episode Listen Later Feb 22, 2024 14:57


Für die Antwort auf diese Frage ist es besonders wichtig, dass wir Verantwortlichkeit und Schuld nicht miteinander verwechseln.

@BEERISAC: CPS/ICS Security Podcast Playlist
OT Security Made Simple | Wer ist für Security by Design zuständig? (nicht wer du denkst)

@BEERISAC: CPS/ICS Security Podcast Playlist

Play Episode Listen Later Feb 14, 2024 31:02


Podcast: OT Security Made Simple PodcastEpisode: OT Security Made Simple | Wer ist für Security by Design zuständig? (nicht wer du denkst)Pub date: 2024-02-08OT Sicherheitsexpertin Sarah Fluchs und OT Sicherheitsexperte Klaus Mochalski diskutieren in der neuesten Folge von OT Security Made Simple über Sinn und Unsinn von Security by Design und stellen die entscheidende Frage nach der Verantwortlichkeit. Ihre Antwort sieht nicht nur die Geräte- und Systemhersteller in der Pflicht.The podcast and artwork embedded on this page are from Klaus Mochalski, which is the property of its owner and not affiliated with or endorsed by Listen Notes, Inc.

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Podcast: OT Security Made Simple PodcastEpisode: OT Security Made Simple | Wer ist für Security by Design zuständig? (nicht wer du denkst)Pub date: 2024-02-08OT Sicherheitsexpertin Sarah Fluchs und OT Sicherheitsexperte Klaus Mochalski diskutieren in der neuesten Folge von OT Security Made Simple über Sinn und Unsinn von Security by Design und stellen die entscheidende Frage nach der Verantwortlichkeit. Ihre Antwort sieht nicht nur die Geräte- und Systemhersteller in der Pflicht.The podcast and artwork embedded on this page are from Klaus Mochalski, which is the property of its owner and not affiliated with or endorsed by Listen Notes, Inc.

11KM: der tagesschau-Podcast
Proteste gegen rechts: Angst um die Demokratie

11KM: der tagesschau-Podcast

Play Episode Listen Later Jan 23, 2024 25:51


Die “Demokratie verteidigen”: Unter diesem Motto sind in den vergangenen Tagen Hunderttausende auf die Straße gegangen, um gegen ein Treffen von AfD- und CDU-Mitgliedern mit Rechtsextremen zu protestieren, bei dem Pläne zur massenhaften Deportation von Menschen mit Migrationsgeschichte geschmiedet wurden. Nur: Wie lässt sich eine Demokratie verteidigen? Und wie verliert man sie? Mit ARD-Hauptstadtkorrespondent Gabor Halasz begeben wir uns in dieser Folge 11KM auf die Suche nach Antworten und blicken nach vorne auf die kommenden Monate und die Landtagswahlen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Gabor Halasz über den AfD-Parteitag in Magdeburg und die zunehmende Radikalisierung der Partei (07.08.2023): https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-parteitag-294.html Demokratiebildung an Schulen als langfristige Investition. Im tagesschau-Zukunftspodcast “mal angenommen” hat Gabor eine Schule besucht, an der das gelebte Praxis ist: https://www.tagesschau.de/multimedia/audio/podcast-mal-angenommen-kinderrechte-100.html An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Moritz Fehrle Mitarbeit: Stephan Beuting Produktion: Jonas Lasse Teichmann, Jaqueline Brzeczek und Alexander Gerhardt Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortlichkeit für diese Folge trägt der NDR.