Helden und Visionäre – Dein Weg zur sinnvollen Arbeit und Social Entrepreneurship

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In diesem Podcast gebe ich dir meine Erfahrungen als Social Entrepreneur weiter. Du kannst die Entwicklung des Sozialunternehmens helpteers mitverfolgen und aus meinen Erfolgen und Schwierigkeiten lernen. In den Gesprächen mit anderen Sozial-Unternehmern bekommst du weitere Inspirationen für deinen…

Georg Staebner – Social Entrepreneur, verbindet Technologie und Soziales


    • Dec 21, 2022 LATEST EPISODE
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    Hinter den Kulissen des Helden und Visionäre Podcasts – Georg Staebner

    Play Episode Listen Later Dec 21, 2022 28:54


    Die letzte Folge des Jahres ist ein kleines Highlight für unsere treuen Zuhörer*innen. Denn diesmal hat Georg keinen Gast – sondern ist selbst zu Gast. Ein Blick hinter die Kulissen und die Geschichte des Helden und Visionäre Podcast – inklusive persönlicher Insights aus Georgs Leben. Bisher gab es in jeder Podcast-Folge mindestens eine interessante Persönlichkeit aus dem Bereich Social Entrepreneurship. In dieser Folge gibt es aber ausnahmsweise mal niemanden, der Georg Gesellschaft leistet. Der Grund ist ein ganz Besonderer: Georg war zu Gast bei dem Startup Insider Media Talk Podcast und hat dort ein bisschen über persönliche Hintergründe, seine neue Unternehmung Changeius und seinen Podcast gesprochen. Dabei hat er spannende Informationen geteilt. Weißt du zum Beispiel, warum Georg diesen Podcast überhaupt gestartet hat? wie sich dieser Podcast über die Jahre entwickelt hat? welche Gäste Georg im Gedächtnis geblieben sind? oder warum Georg changeius gegründet hat? Alles Fragen, die in dem Podcast beantwortet werden. Wenn du dich für Social Entrepreneurship interessiert und vielleicht schon länger den Podcast hörst, dann ist diese Folge ein absolutes Muss. Mit diesem kleinen Schmankerl endet auch der Podcast für dieses Jahr. Wir gönnen uns eine kleine Weihnachtspause und sind dann Anfang des Jahresim Januar wieder mit frischen Folgen am Werk. Bis dahin: Mach was, beweg was. Und genieße die Feiertage!

    Wirtschaft ohne Markt, Kunden ohne fertiges Produkt. – Timo Wans von MYZELIUM

    Play Episode Listen Later Dec 7, 2022 114:13


    Dieses Gespräch mit Timo Wans von MYZELIUM hat es in sich. Knapp 120 Minuten voller Podcast-Content. Wenn dich die Länge jetzt erschrecken sollte, keine Sorge: Springe einfach auf das Ende der Episode, lies dir alternativ diesen Text durch, und nimm so die Kernelemente mit. Mit Sicherheit wird dich die Zusammenfassung aber auch neugierig machen. Große Episode = Große Themen Diese XXL-Episode hat mindestens eine Sache mit einem wissenschaftlichen Paper gemeinsam: Man kommt langsam zum Punkt, zum Kernelement. Das ist aber in diesem Fall gar nicht schlimm, denn das Ergebnis ist eine interessante Folge voller Insights. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Themen, die angesprochen werden: Wie kann Gemeinschaft und Wirtschaft verbunden werden? Welche konkreten Beispiele gibt es von wirtschaftlich agierenden Unternehmen? Was ist die Verbindung zwischen Vertrauen, Verantwortung, Handeln und wirtschaftlichem Erfolg? Kannst du auch mit deinem Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich sein, ohne Marktmechanismen wie Angebot und Nachfrage? Positive Veränderungen herbeiführen Wir brauchen mehr konkrete Handlungsschritte, bei denen Vertrauen und Verantwortung mit eingebracht werden und dann zu spürbaren positiven Veränderungen führen. Wir würden damit neue, im Rahmen von Wirtschafts-, Gesellschafts- und Kultur-Systeme komplett neue Denkmodelle schaffen. Wirtschaft ohne Markt – geht das? Timo hat gezeigt, wie der Switch von einem Denkmodell (solidarischer Landwirtschaft) zu anderen Denkmodellen und Unternehmensformen gekommen ist. Sein Schlüssel dabei war, ihr ahnt es schon, das Probieren und Machen. Dadurch sind neue Dinge entstanden – im Fall von Timo: Wirtschaft ohne den Markt, also ohne die Mechanismen von Angebot und Nachfrage. Er hat diese verändert. In diesem Kontext benötigt man neue Bilder für die “Share-Holder”. Klassisch wird zwischen Kunden, Mitarbeiter, Investoren und Unternehmer unterschieden. Das Bild, das Timo von einem Unternehmer zeichnete, hat Georg angesprochen und somit auch zu diesem intensiven Gespräch geführt. Die Grundlage genau dieses Bildes ist im Kern, zu wissen, was man wirklich will und dieses in Form einer Vision kommunizierbar macht. Ohne jedoch die Offenheit für die eigene Situation und den Handlungsspielraum aufzugeben und auch diesen zu kommunizieren. Dabei wächst und entwickelt man sich persönlich weiter. Man handelt und tut etwas, getreu dem Motto dieses Podcast: “Mach was, beweg was!”. Weg mit den Silos Beim gemeinschaftlichen Wirtschaften funktioniert dieses Bild sehr gut. Aber auch in unserer “normalen” Gesellschaft und Wirtschaft ist es nötig, dieses Bild zu stärken. Dort kommen wir aber nicht hin, wenn wir immer das Schubladendenken der “Share-Holder” bedienen. Wir müssen außerhalb der Silos denken. Die Schwelle zwischen diesen einzelnen Holder ist Vertrauen. Sowohl im eigenen Sinne (sich selbst vertrauen), Verantwortung übernehmen und etwas zutrauen. Das ermöglicht uns dann, außerhalb dieser Silos zu denken. Nur wer Verantwortung übernimmt, kann Änderung herbeiführen Klar ist, wenn wir nicht Verantwortung übernehmen, dann wird das von uns selbst geschaffene System uns immer mehr einengen. Wir können nicht allein die Welt verändern, wir können aber Verantwortung übernehmen und Teil der Veränderung werden. Bist du bereit dafür? Dann mach was, beweg was! Über MYZELIUM Das MYZELIUM ist das Ökosystem für gemeinschaftsbasierte Unternehmer*innen. MYZELIUM ermöglicht es Unternehmer*innen, solidarisch-gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften groß zu denken. Das gelingt durch Gründungsbegleitung und unterschiedliche Workshops. Zudem bringen MYZELIUM solidarisch-gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften in die Wissenschaft und stößt internationale Forschungsprojekte an. Mit den gewonnenen Erkenntnissen aus Forschung und Praxis unterstützen die Initiatoren Politik, Verwaltung, Stiftungen und Verbände beim notwendigen Perspektivwechsel für die Welt von morgen.

    Komplexität und Abhängigkeiten eines Sozialunternehmens

    Play Episode Listen Later Nov 23, 2022 87:44


    Auch in diesem Podcast gibt es wieder viele spannende Punkte für euch Gründerinnen oder Menschen, die einfach etwas Positives bewegen wollen. Die Suche nach dem passenden Geschäftsmodell Bei Sozialunternehmen gibt es die unterschiedlichsten Geschäftsmodelle. Es ist aber nicht leicht, das richtige Geschäftsmodell zu finden – und für manche gibt es sogar kein passendes Geschäftsmodell. Aufgrund des riesigen Impacts sollte die Idee jedoch trotzdem umgesetzt werden. Das ist mit unserer kapitalistischen Gesellschaft schwer zu vereinen. Für Impact ohne direkt passendes Geschäftsmodell ist es schwer eine Finanzierung zu bekommen. So war es auch zuerst bei Mobile Retter. Was hat dann schließlich doch zum Erfolg geführt? Der lange Atem. Geschäftsmodelle werden oft erst sichtbar, wenn ein Thema sehr tiefgreifend bearbeitet wird. Es ergeben sich dann neue Einblicke, die zu erfolgreichen Geschäftsmodellen führen. Was Zeit braucht, braucht Zeit. Welche Möglichkeiten hat man als Sozialunternehmerin? Die Komplexitäten, Abhängigkeiten und Möglichkeiten sind schier unendlich. Bei Mobile Retter sind es Verbindungen zu Kommunen, Krankenkassen, Notärzten, Community und Mitbewerbern. An jeder Stelle gibt es so viele Dinge zu beachten, die jeweils unterschiedliche Abhängigkeiten haben. Wenn du dabei bist ein Sozialunternehmen aufzubauen, wirst du dich gut in diese Komplexität hineinfühlen können. Wichtig ist dabei der richtige Fokus. Es kann gar nicht schnell genug gehen, man hat den Wunsch, viel zu entwickeln und zu verändern und die Entwicklungspotenziale sind unendlich. Da sind Beschränkungen natürlich schwer auszuhalten, doch Beschränkungen geben auch einen Fokus und der führt schneller zum Ziel, als alles gleichzeitig zu versuchen. Ab und zu braucht man auch mal eine Pause, um Abstand zu gewinnen und Dinge zu reflektieren. In dieser Zeit können wir uns dann auch über Erfolge erfreuen! Erkenne deine Kernkompetenzen Dennis hat mit Mobile Retter gezeigt, dass sie sich auf ihre Kernkompetenzen fokussieren, Service und Unterstützung. Konkret, den Kommunen die Arbeit zu erleichtern sowie Marketing und Wissen zur Verfügung zu stellen. Und das ist sehr wichtig. Durch die Fokussierung auf die Kernkompetenzen, hast du die Möglichkeit, schneller voranzukommen. Pionierarbeit ist nicht immer leicht Manchmal kommt es vor, dass man mit seiner Idee der oder die Erste ist. Das muss kein Vor- oder Nachteil sein. Trotzdem ist es natürlich schön. Rechne aber damit, dass andere mit ähnlichen Ideen kommen werden. Auch wenn dann unter Sozialunternehmer*innen Kooperationen gerne gesehen sind, ist dies manchmal nicht möglich. Gründe können einfach unterschiedliche Herangehens- oder Sichtweisen sein. Das ist normal – Evolution eben. So hat man aber auch die Chance, seine Expertise in das Gesamtsystem mit einzubringen. Finanzierung von Sozialunternehmen Noch einmal kurz zum Thema Finanzierung. Als Pionier denkt man schnell, dass eine Finanzierung locker gesichert ist. Man hat ja eine tolle Idee und ist der oder die Erste. Kann so einfach sein – ist es aber eher nicht. Was ist hier dann der Schlüssel für eine Finanzierung? Für viele Unternehmen ist es schlicht, einen Mehrwert zu bieten, für den ein Kunde bereit ist zu zahlen. Bei Sozialunternehmen (und generell vielen Startups) ist das aber am Anfang – z.B. aufgrund des noch fehlenden Geschäftsmodell – schwierig. Hier ist der Schlüssel Vertrauen. Und der Weg dahin? Beharrlichkeit. Es lohnt sich! Über Mobile Retter In Deutschland erleiden jährlich mehr als 70.000 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Nur 10 % der Betroffenen überleben, da der Rettungsdienst oft zu spät eintrifft. Mit einer flächendeckenden schnellen medizinischen Erstversorgung dieser lebensbedrohlichen Notfälle können mehr als 10.000 Menschenleben pro Jahr in Deutschland gerettet werden. Mobile Retter möchte genau das ermöglichen – mit der eigenen Smartphone-basierten Ersthelfer-Alarmierung.

    Mehr sein, als man sich vorstellt.

    Play Episode Listen Later Nov 9, 2022 74:57


    Elisabeth Hahnke von ROCK YOUR LIFE!

    Mehr als Flaschen. Ein Handelsunternehmen mit einer Social Entrepreneurship DNA.

    Play Episode Listen Later Oct 26, 2022


    Mehr als Flaschen. Ein Handelsunternehmen mit einer Social Entrepreneurship DNA. Paul Kupfer von soulbottles Diesmal ist Paul Kupfer von soulbottles zu Gast im Podcast. Könnt ihr euch noch an die letzte Podcastfolge erinnern? Dort ging es unter anderem um das Thema Bootstrapping. Auch diesmal ist das wieder ein Thema. Es ist nicht immer alles Schwarz-Weiß Bootstrapping ist ein bisschen Schwarz-Weiß-Denken – also alles selbst finanzieren oder einen Investor an Bord holen. Paul hat im Podcast gezeigt, dass es aber nicht so engstirnig sein muss. soulbottle hat mit einem Investor angefangen – und sich danach entschieden, sich anders aufzustellen. Kein Exit, dafür aber ein Unternehmen in Verantwortungseigentum. Dadurch haben sie dann die Anteile zurückgekauft. Spannender move! Ein Handelsunternehmen und Nachhaltigkeit passt sehr gut zusammen – das hat auch diese Folge gezeigt. Gibt es dazu in Zukunft eine Alternative? Nein, da gibt es keine Alternative! Oder was meinst du? Wertschätzende Beziehungen bringen dich weiter Angefangen von der ersten persönlichen wertschätzenden Beziehung zwischen den Gründern, zur wertschätzenden Beziehung mit allen Beteiligten im Unternehmen, bis hin zu der Umwelt, Partnern oder auch Kunden – wenn das alles zusammenpasst und eine klare Sprache hat, wird dies sichtbar und entfaltet eine gewisse Kraft. Eine Kraft, die dir hilft, dein Unternehmen aufzubauen und Produkte (weiter) zu entwickeln. Loslassen ist schwer – aber hilfreich Loslassen beschäftigt immer wieder viele Gründer*innen. Was im ersten Moment sehr negativ behaftet ist, hat jedoch auch eine Stärke: Denn man kann den Fokus auf das legen, wo man sich am besten einbringen kann. Ähnlich wie der Spruch: Geht eine Tür zu, öffnet sich die Nächste. Tipps für die Unternehmenskultur Wann immer etwas anders gemacht wird, als es sich scheinbar bewährt hat, tauchen sofort etliche Fragezeichen bei Menschen auf. “Ja, wenn alles gut funktioniert, ist das ja gut aber in schlechten Zeiten….”. Die Annahme, die dabei mitschwingt ist, dass dann zum alt bewerten gewechselt wird. Dies gilt auch für neue Unternehmenskulturen wie Holokratie. Das muss aber nicht so sein – zeigt auch Paul Kupfer von soulbottles. Im Podcast gibt Paul uns eine Situation mit, in der es soulbottles nicht so gut ging. Als es letztlich um Stellenabbau ging, haben bei soulbottles die Personalverantwortlichen entschieden, wer bleiben und wer gehen muss. Die Personalverantwortlichen – nicht die Gründer. Der Mut, trotz eines komplexen Systems auf bereits aufgebaute Strukturen/Kultur zu vertrauen, führt zum Erfolg. Steigende Komplexität beherrschen Wenn wir uns von dem Gedanken verabschieden, dass es eine Gruppe gibt, die alles durchblickt (z.B. die Gründer), dann bedeutet dies, dass die Lösung steigende Komplexität zu beherrschen, nicht Vereinfachung, sondern Vertrauen ist. Wenn wir der Organisation und den Menschen vertrauen (dieses Vertrauen muss vorher aufgebaut werden), dann können bei schweren Zeiten alle Beteiligten gleichermaßen mit der Situation umgehen. Und zwar unabhängig, ob sie Gründer*innen oder Mitarbeiter*innen sind. Denn das Vertrauen in die Organisation und den Mitwirkenden ist stark genug. Der Verlust von Mitarbeitern ist dann plötzlich nicht mehr das größte Problem – sondern der Verlust von Vertrauen. Steigende Komplexität und mehr Vertrauen verstärken sich gegenseitig und führen zu einem besseren Miteinander und mehr Sicherheit. So die These. Siehst du das auch so? Über soulbottles soulbottles sind eine der bekanntesten Alternativen zu Plastikflaschen. Die Trinkflasche aus Glas ist bedruckt oder graviert mit Bildern von Künstler*innen und hilft, täglich Plastik zu sparen und die Welt etwas besser zu machen. soulbottles setzt sich gezielt für Wasser- und Sanitärkonzepte, Klimaschutz und innovative Startups ein und bewegt durch intensive Partnerschaften einiges. So fließt zum Beispiel seit 2012 für jede verkaufte soulbottle 1 Euro an WASH-Projekte von Viva con Agua de Sankt Pauli.

    Online Shop mit besonderem Charme

    Play Episode Listen Later Oct 12, 2022 73:06


    In dieser Folge geht es diesmal nicht, wie sonst üblich, um den typischen sozialen oder ökologischen Impact, sondern eher um das Miteinander – das Menschliche. Mitnehmen könnt ihr auch aus dieser Episode wieder einiges. Digitalisierung + Miteinander = Match Mit der Technik und Digitalisierung geht das Persönliche und Miteinander verloren. So oft viele klagende Stimmen in Deutschland und der Welt. In vielen Bereichen mag das durchaus stimmen, wenn man nicht die “Extra Meile” geht. Aber da stellt sich die Frage: Was möchte man erreichen, hinterlassen und auslösen? Die Antwort auf diese Fragen bildet für ein Unternehmen den Grundstein für die Werte und Prinzipien. Diese Fragen kann man analytisch und zahlengetrieben sehen – oder aber auch mit dem Herzen. Für Georg persönlich ist das Herz und die Emotion, die Tamara und Lea ausstrahlen, was sie im Online-Shop kommunizieren und vor allem die „Extra Meile“, die sie durch ihren persönlichen Einsatz gehen, viel wichtiger als die reinen Zahlen. Das Sparschwein schlachten Auch eine großartige Frage: Wie beginnt Erfolg? Das ist unterschiedlich – im Falle von Bringsl ist das Zauberwort: Bootstrap. Bootstrapping kennt man eigentlich aus dem Programmieren, doch auch im Gründungsumfeld ist es ein gängiger Begriff. Hier bedeutet Bootstrapping als Low-Budget Weg der Startup-Finanzierung. Das heißt, alles wurde aus eigenen Mitteln realisiert und selbst bezahlt. Oder anders: Bootstrapping ist eine Finanzierungsform der Existenzgründung, bei der auf eine externe Finanzierung verzichtet wird. Auch wenn man generell Online-Shops mit Bootstrap aufbauen kann, bei Bringsl ist das etwas Besonderes gewesen. Denn Bringsl ist kein typischer Online-Shop. Tamara Amalia und Lea Woltiri geben hier einen tollen Einblick in ihr Startup und wie sie zu Ihren Entscheidungen gekommen sind. Das Ding mit der Sichtbarkeit Was Bringsl klar macht: Einen nicht offensichtlichen Weg zu gehen und Brücken zu bauen, macht Bootstrap schwierig.er. Wenn man dann etwas macht, was kaum erwartet und eben noch nicht gesucht wird, stellt sich die Frage: Wie werde ich eigentlich sichtbar? Das eigentliche Ziel deines Startups wird nicht immer das sein, was du am Anfang kommunizieren wirst – alleine schon, weil sich dein Startup weiter entwickeln wird. Georg hat das bei Bringsl sehr gut analysiert. Am Anfang hätte Georg Bringsl den Slogan „Gönne dir was!” verpasst. Das hatte auch gepasst. Mit der Zeit haben Tamara Amalia und Lea Woltiri und ihr Team haben schnell gemerkt, dass die Kund*innen aber auch Anderen etwas Gutes tun und die im Shop gekauften Dinge verschenken wollen. Daher kommt bei Georg nun eher folgendes an: „Gönne dir etwas, indem du jemand anderes etwas gönnst.“ Gut, oder? Wer kauft was wann? Wahrscheinlich eine der Königsfragen bei Online-Shop-Besitzer*innen. Der Shop und die Kunden geben genug Daten her, um das analysieren zu können. Man kann zum Beispiel auch sehen, wenn Käufer und Empfänger unterschiedlich sind. So kann man das Produkt, die Dienstleistung, das Marketing oder auch den Online-Shop entsprechend anpassen. Unternehmertum – Nur die Harten kommen in den Garten Wenn du dich schon ein bisschen mit der Gründungsszene in Deutschland beschäftigst, wirst du folgenden Punkt schon kennen: Unternehmertum wird in Deutschland oft als hartes Geschäft gesehen. Georg, sozialdemokratisch aufgewachsen, kennt diesen Umstand ebenfalls. Versuchen wir nochmal einen Sichtwechsel: Als Unternehmer*in schaut man auf das Unternehmertum nämlich etwas anders. Man merkt, dass eine persönliche, offene und herzliche Beziehung wichtig ist. So kommen nicht nur die “Harten in den Garten”. Denn Offenheit und Herzlichkeit sind Türöffner, so haben sich auch Tamara und Lea gefunden. Oder anders: Das, was du machst, kommt auch zu dir. Über Bringsl Bringsl ist der erste persönliche Online-Shop mit Fahrrad-Lieferservice für süße, herzhafte und außergewöhnliche Mitbringsl – liebevoll hergestellt in kleinen Manufakturen in und um Köln herum. Bringsl unterstützt Manufakturen, die sich für die Umwelt und soziale Projekte engagieren. Fair, umweltschonend, natürliche Zutaten, regional produziert (soweit es geht) und Unterstützung sozialer Projekte. Das zeichnet Bringsl aus.

    Das Unausgesprochene sichtbar und besprechbar machen

    Play Episode Listen Later Sep 27, 2022 102:05


    Bei psychischen Erkrankungen ist es oft wichtig, sich anzuschauen, wo der Schmerz ist – aber dann hier nicht aufzuhören, sondern noch tiefer zu graben und zu schauen: Was ist die Ursache? Wo kommt er her? Diese Ursache kann dann systematisch angegangen und auch für Prävention genutzt werden. Diesem Thema, widmet sich Manuela Richter-Werling und Irrsinnig Menschlich. Dafür wurde sie von Ashoka ausgezeichnet. Sozialunternehmer*innen dürfte das Schema bekannt vorkommen, denn auch hier setzt man mit unternehmerischen Lösungen direkt an der Wurzel an. Das Unausgesprochene sichtbar machen Es gibt viele Themen, über die wir eigentlich nicht sprechen. Ein Beispiel wäre hier die psychische Gesundheit. Gerade solche Themen, die in der Gesellschaft oft wenig thematisiert werden, sind nicht selten der Startschuss für sozialunternehmerische Gründungen. Es gibt also viel Potential. Wenn du dir negative Auswirkungen in unserer Gesellschaft anschaust und dann überlegst, über welche Teile wir dort nicht sprechen, dann hast du vielleicht sogar schon die Idee für Dein Sozialunternehmen. Persönliche Ebene ist wichtig Dieser Podcast zeigt deutlich, wie wichtig die persönliche Ebene ist. Das kennst du vielleicht auch durch die Corona-Pandemie. Unser täglicher Austausch ist oft auf einer oberflächlichen Ebene. Wenn wir es aber schaffen, tiefer und damit auf die persönliche Ebene zu wechseln, dann kommunizieren wir intensiver und effektiver. Dann können wir Probleme in unserer Gesellschaft auf eine andere Weise angehen, weil die Kommunikation schon besser läuft. Mehr ist mehr Manuela zeigt, dass es kein Nachteil ist, in unterschiedlichen Systemen gelebt und aufgewachsen zu sein. Ganz im Gegenteil, es ist sogar ein Vorteil. Denn durch die unterschiedlichen Einblicke kann man ganz andere Perspektiven und Erfahrungen einbringen. Nutze das! Lebenserfahrungen sind wertvoll. Auch für unsere Psyche. Und das bringt uns auch wieder zu der Intention dieses Podcasts. Mach was und bewege was. Denn so sammelst du am besten Lebenserfahrung. Über Irrsinnig Menschlich Psychische Erkrankungen beginnen oft schon im Jugendalter. Doch häufig vergehen mehrere Jahre, bis Betroffene Hilfe suchen. Die größte Hürde für sie ist die Angst, stigmatisiert zu werden. Irrsinnig Menschlich e.V. verkürzt mit seiner Präventionsarbeit in Schule, Studium und Unternehmen diese Zeitspanne. Gemeinsam mit unseren krisenerfahrenen Expert*innen helfen wir Menschen, ihre Not früher zu erkennen, sich nicht zu verstecken und Unterstützung anzunehmen.

    Werte und Vision, eine gute Grundlage für ein Social Enterprise

    Play Episode Listen Later Sep 14, 2022 88:08


    Social Entrepreneurship - Hinter den Kulissen

    Play Episode Listen Later Aug 31, 2022 75:05


    Eine absolute Pflicht-Folge. Anders lässt sich das hier schwer beschreiben. Gast ist diesmal Markus Sauerhammer, ehemals Vorstand beim Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND), der sich nach seinem Hamsterrad eine kleine Auszeit gönnt. Gemeinsam mit Georg und Christian spricht er über Soziales Unternehmertum und aktuelle Entwicklungen der Szene. Was kannst du aus diesem Podcast mitnehmen? Textlich versuchen wir ja auch immer die Learning für Gründer*innen hervorzuheben. Aber ich bin ehrlich: Je länger ich versuche, hier einen Text zustande zu bekommen, um so verzweifelter werde ich. Selten war eine Folge so vollgepackt mit Hintergrundinformationen, Entwicklungen und Visionen, dass eine textliche Zusammenfassung einfach wenig Sinn macht. Wer selbst als Held*in unternehmerisch etwas verändern möchte, braucht diese Folge für einen spannenden Überblick über Soziales Unternehmertum und systemische Veränderungen. Dadurch kannst du die Szene, aktuelle Entwicklungen und vor uns stehende Herausforderungen für deine Unternehmung besser einordnen. Als Bonus gibt es von Markus seine persönliche Entwicklung, Glaubenssätze und eine Familienstory oben drauf. Heute noch nichts vor? Dann höre jetzt in den Podcast rein, lass dich inspirieren, starte deine eigene Unternehmung und arbeite so an einer enkelfähigen Zukunft. Über Markus Sauerhammer Markus Sauerhammer in wenigen Worten zu beschreiben ist schwierig. Er war Landwirt, Unternehmer, Gründungsberater und u.a. verantwortlich für Kooperationen bei Startnext, der größten Crowdfunding-Plattform in Deutschland. Markus war außerdem maßgeblich an der Organisation des #WirVsVirus-Hackathons als Reaktion auf COVID-19 beteiligt Als Vorsitzender des Social Entrepreneurship Netzwerks Deutschland (SEND e.V.) arbeitete er an besseren Rahmenbedingungen für die Gestaltung einer enkeltauglichen Zukunft. Nun gönnt er sich eine kleine Auszeit, bevor die nächsten Projekte starten.

    Vom Produkt ausgehend die Veränderung denken

    Play Episode Listen Later Jul 6, 2022 73:55


    Nicolas Barthelmé von Du bist hier der Chef

    Als Social Entrepreneur persönlich wachsen, viel mitwirken, viel bewirken

    Play Episode Listen Later Jun 22, 2022 87:51


    Bild (c) Andrea Mühleck Wenn du dir diesen Podcast anhörst, solltest du dir dabei eine Frage stellen: “Gehe ich hier in Resonanz oder spüre ich hier keine Verbindung zu mir?” Was bedeutet es für dich in Bezug zu anderen Menschen? Wir wagen den Wechsel unseres Blickwinkels Auch dieser Podcast bietet wieder eine ganze Menge an spannenden Eindrücken und Erfahrungen. Diesmal geht es zwar nicht um den Aufbau von Etwas, bei dem der Gesprächspartner oder die Gesprächspartnerin mitwächst, sondern um den Wachstums- und Entwicklungsprozess selbst. Dannie hat bei der Gründung mehrerer Sozialunternehmen mitgewirkt aktuell hat sie GROME mitgegründet. Die daraus entstandene Erfahrung teilt sie in diesem Podcast. Wenn Dannie in einem Unternehmen anfängt, stellt sie sich selbst einige Fragen: Was bringe ich mit? Was kann ich einbringen? Was kann ich selbst lernen? Wie kann ich wachsen? Das sind Fragestellungen, die im Übrigen auch dir selbst einen Einstieg in einem Unternehmen erleichtern können. Dannie geht aber noch einen Schritt weiter und versucht sich auch vorzustellen, was kommt, wenn sie das Unternehmen wieder verlässt. Sie denkt also das “Ende” mit. Vom Verlassen der Komfortzone Wenn Dannie sich irgendwo einbringt, fragt sie sich auch, ob dies ein Stück außerhalb von dem ist, was sie sich zutraut. Stichwort: Kompfortzone. Sich intrinsisch aus der Komfortzone herauszuholen ist dabei eine gute Idee. So hat man die Zügel selbst in der Hand, anstatt Stress von externen Einflüssen ausgesetzt zu sein. Georg spürte genau diesen Twist – beim Wechsel vom Angestelltenverhältnis zum Unternehmer. Während dieser Podcast-Folge wird immer zwischen zwei Bereiche hin und her gewechselt. In dem einen Bereich geht es viel um Struktur und Dinge einsortieren. Also eher kognitiv (Was bringe ich ein?). Und dann gab es noch die Intention, Dinge erspüren und zulassen. Also hier eher spiritual (Wie bin ich?). Welcher Teil ist bei dir im Moment stärker? Selbstsicherheit liegt auch in deiner Hand Spannend war auch das Thema Sicherheit. Dannie bekommt Sicherheit durch Machen und Lernen. Viele Menschen haben oft das Bedürfnis nach mehr Selbstsicherheit. Dannies Tipp: Vertraue auf den Weg. Okay, dass klingt jetzt sehr kryptisch. Aber was meint sie damit? Dannie macht viel und am Ende passiert dadurch noch mehr, als sie erwartet. Der Weg durch die Unsicherheit führt zu mehr Sicherheit – solange man sich außerhalb der Komfortzone befindet. Du setzt dich einfach mit neuen Dingen auseinander und kannst dir deine Sicherheit ein Stück weit erarbeiten. Die Unsicherheit wird sich also nie komplett verabschieden, denn sie gehört irgendwie mit zur Sicherheit. Die Herausforderung der Selbsteinschätzung Wichtig ist es auch, sich selbst richtig einschätzen zu können. Was kann man und was nicht? Nicht jeder Mensch kann sich jetzt richtig einschätzen oder ist sich diesbezüglich zumindest unsicher. Da kann ein Coach helfen, der bei der Selbsteinschätzung unterstützen kann und einem einen Spiegel vorhält. Mal ist das angenehm und mal weniger, aber es kann dich weiterbringen. Wir hoffen, dass dir die Änderung der Sichtweise in diesem Podcast weiterhilft. Daher die abschließende Frage für Dich: Bist du in Resonanz gegangen? Über GROME GROME bietet Teambuilding, gesunde Ernährung, sinnstiftende Pausenkultur, Naturerlebnis und Workshops. An einem GROME Nachmittag erleben die Teilnehmende spielerisch die Grundlagen der Nachhaltigkeit, lernen neue Fähigkeiten zur erfolgreichen Zusammenarbeit und entspannen beim gemeinsamen Abendessen. Das Angebot vereint Impulse zu mentalem, körperlichem und sozialem Wohlbefinden. Weitere Informationen zum Wirken von Dannie Quilitzsch findest du auf ihrer Seite: http://danniequilitzsch.com

    Ein Sozialunternehmen beginnt mit einer Idee

    Play Episode Listen Later Jun 8, 2022 43:10


    Ein Sozialunternehmen beginnt mit einer Idee Frank Hoffman von discovering hands Heute wird alles anders! Normalerweise spreche ich mit Menschen die etwas in unsere Gesellschaft bewegen. Da jedoch ein Gespräch kurzfristig umgeplant werden musste, greifen wir auf eine Wiederholung zurück. Das ändert aber nichts an ihrem Mehrwert! Ganz im Gegenteil: Vielleicht wirst du in dieser Folge Dinge hören, die discovering hands mittlerweile umgesetzt hat oder anders macht. In der Dusche kommen die besten Ideen Aber unabhängig von den Veränderungen bei discovering hands: Frank hat viel spannendes Wissen vermittelt. Geht es dir manchmal auch so, dass du in den verrücktesten Momenten eine großartige Idee hast und sie sofort aufschreiben musst? Oder vielleicht noch Dinge die auf den Einkaufszettel müssen. Genauso einen ähnlichen Moment hatte Frank – nur dass es hier um kein Päckchen Butter ging – sondern die fantastische Idee zu discovering hands. Und diese Idee hat er umgesetzt, Schritt für Schritt. Machen ist hier wieder das Zauberwort. Einfachheit siegt Eine einfache Vision ist wichtig für den Erfolg deines Projektes oder Startups. Durch eine einfache Vision wird die Idee verständlich und du kannst Menschen und Partner gewinnen, die dich unterstützen. Viele Gründer*innen laufen hier immer Gefahr sich zu verzetteln und die Vision unnötig aufzublähen, weil man “immer mehr” machen könnte. Nach innen gerichtet mag das noch okay sein, da man Visionen ja auch unternehmerisch abbilden muss. Kommuniziere aber zumindest nach außen so einfach wie möglich. Umso mehr Menschen es verstehen, umso besser. Wenn du aber noch nicht soweit bist, ist das nicht schlimm. Setze deine Idee weiter um und suche nach dem Fokus deiner Vision! Über discovering hands Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung und eine der häufigsten Todesursachen von Frauen. discovering hands bildet blinde und sehbehinderte Frauen zu Medizinisch-Taktilen Untersucherinnen (MTUs) aus, die im Rahmen der Brustkrebs­früherkennung eingesetzt werden und diese durch ihre besonderen Tastfähigkeiten nachhaltig verbessern. Die Taktilographie hat viele wissenschaftlich belegte Erfolge vorzuweisen: MTUs ertasten circa 30 Prozent mehr Gewebe­veränderungen als Ärzte.

    Impact mit Unternehmensengagement als Service

    Play Episode Listen Later May 25, 2022 83:38


    In dieser Folge gibt Leoni (Leo) Rossberg von Groundbreaker einen Einblick wie sie Engagement von Unternehmen als Service anbietet. Sie nennen es „Foundation as a Service“. Dabei sprechen wir auch über das wichtige Thema, was es bedeutet Privilegien zu nutzen und aus diesen heraus etwas Größeres anzustoßen. Privilegien sorgen für Reibung Sich seiner Privilegien bewusst zu sein und nichts damit zu machen, ist heute nicht mehr zeitgemäß. Jedoch kann das Aufzeigen von Privilegien im ersten Moment als unangenehm empfunden und als Kritik verstanden werden. Jedoch sollten diese neu gewonnenen Sichtweisen eher zu innovativen Lösungen führen und uns noch mehr ins Handeln bringen. Wir alle lernen stetig dazu – nehme neue Impulse an und lasse dich durch andere Sichtweisen inspirieren. Das Hauptthema von Groundbreaker ist die Hilfe im globalen Süden. Nach außen wirkt das wie ein einfaches Thema. Ein Thema bei dem man zum Beispiel relativ leicht Geld für Projekte sammeln kann. Das ist aber zu kurz gedacht, denn genauso wie dieses Thema “einfach” ist, bekommt man auch gleichzeitig entsprechend Kritik. Emotionen und Schubladen Spenden ist eine emotionale Angelegenheit, die durch Bildsprache im Fundraising zu problematischen Narrativen führen kann. Daher eine spannende Frage, die sich auch Groundbreaker stellt: An welchen Stellen können wir genau diesen Umstand ändern? Wie können wir Emotionen kommunizieren, ohne die typischen Bilder zu nutzen? Das ist insofern besonders spannend, da Emotionen uns Menschen aktivieren und Reaktionen hervorrufen. Eine reine Verlagerung von der Emotionsebene auf die Informationsebene ist daher nicht möglich. Das ist auch ein wichtiges Learning aus diesem Podcast: Mache dir darüber Gedanken, wie du welche Emotionen vermitteln möchtest. Groundbreaker geht zum Teil mit einer anderen Sichtweise an Dinge heran und kann dadurch anders agieren. Normalerweise gibt es da die “Hilfe für die Sache” und das klassische Fundraising. Groundbreaker geht hier aber anders an die Sache heran und versucht Elemente aus dem Start-Up und Non-Profit Bereich zu vereinen. Der Fokus wird auf einen Service-Gedanken gelegt. Was bedeutet es, einen Service für einen Geldgeber zu bieten? Was ist der Service für die Empfänger der Hilfe? Durch diese geänderte Sichtweise ergibt sich eine völlig neue Basis. Dabei stehen die Menschen immer im Vordergrund. Warum Wirkungsmessung so wichtig ist Wirkungsmessung ist immer ein spannendes Thema. Wie das halt so ist, wenn man etwas misst, gibt es dort Zahlen, die natürlich helfen, Entscheidungen zu analysieren. Gleichzeitig wird dort aber nicht immer der einzelne Mensch gesehen. Trotzdem ist die Wirkungsmessung wichtig. Drehen wir die Sichtweise mal um: Wenn Unternehmen die Schnelligkeit, Agilität und Innovationskraft verlieren, reagiert der Markt und die Kundschaft darauf und verliert das Interesse an dem Unternehmen und deren Produkte oder Dienstleistungen. Hier entsteht großer Veränderungsdruck. Das gibt es so in dem NGO Bereich nicht. Hier gibt es zwar auch immer mehr einen Druck, neue Wege zu gehen, Agiler zu arbeiten oder die neuesten digitalen Tools zu nutzen und dadurch auch Innovation zuzulassen. Das ist jedoch noch nicht so ausgeprägt wie in der freien Wirtschaft. Trotzdem kann dieser vorhandene Druck genutzt werden, neue Geldgeber in den NGO-Bereich zu bringen. Denn Geldgeber werden sich immer mehr fragen, wie etwas gemacht wird und nicht nur was. Gutes tun bedeutet nicht viel zu bewirken Ein Gedanke kommt dabei immer mehr in die Unternehmen und Investoren rein: Gutes tun bedeutet noch nicht viel zu bewirken. Aber genau der Wunsch, viel bewirken zu wollen, wächst immer mehr. Das bringt uns zum letzten spannenden Punkt: Dem Unternehmensengagement. Ein Thema, in dem noch richtig viel Potenzial steckt. Denn so, wie sich Unternehmen wandeln, wird sich ihr Engagement verändern. Hier kann durch neue finanzielle Mittel auch erheblicher Impact realisiert werden. Wir müssen nur noch herausfinden, wie wir die Kommunikation zwischen NGO und Unternehmen verbessern können. Groundbreaker hat sie für sich mit dem Service-Gedanken bereits gefunden. Ist das vielleicht auch für dich ein Ansatzpunkt? Über Groundbreaker A world where people and the planet thrive – das ist die Vision von Groundbreaker. Dabei agiert Groundbreaker als Bindeglied zwischen Spendern und lokalen Initiativen im globalen Süden. Dafür unterstützen sie soziale und ökologische Projekte und tragen so zu einem gerechteren und wohlhabenderen Planeten bei, in dem Chancengleichheit ganz oben steht.

    Unternehmerisch zur besseren Luft

    Play Episode Listen Later May 11, 2022 73:24


    Diesmal haben wir mit Peter Sänger den Gründer von Green City Solutions zu Gast. Die erste spannende Frage die Peter und Georg diskutieren ist: Wie baut man ein Unternehmen auf? Klar ist auf jeden Fall, man muss mit unfertigen Prozessen handhaben können und viele Entscheidungen treffen. Und das, ohne zu wissen, ob die getroffene Entscheidung jetzt “gut” oder “schlecht” ist. Man lernt aber damit umzugehen. Spannend ist auch die Tatsache, dass man öfter in eine Richtung gehen will, die eigentlich so noch nicht möglich ist. Zum Beispiel aufgrund technischer Hürden. Dabei entsteht jedoch ein GAP zwischen den Zielen/Visionen und der eigentlichen Realität. Jeder hat seine eigene Art damit umzugehen. Peter hat sich für das “machen” entschieden. Übrigens ein Weg, für den sich viele Visionär*innen dieses Podcasts entschieden haben – oder entscheiden würden. Wichtig ist dabei Kritik anzunehmen aber emotional nicht an sich ranzulassen. Die Organisation und ihr Organismus Jede Organisation braucht ihre eigene Umgebung. Jede Organisation hat unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Herausforderungen. Und die kann man im Prinzip zu einem Organismus zusammenfassen. Und jeder Organismus muss herausfinden, welche Art des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens das richtige ist. So gibt es Menschen, die auf Sicherheit bauen und Menschen, bei denen genau das nicht der Antriebsfaktor ist. Das mag unglaublich kryptisch klingen, ist aber ein enorm wichtiger Punkt. New Work, Agil oder Top-Down sind nicht nur Buzzwords, sondern wichtige Mechaniken. Am besten wird das aber klar, wenn du die Geschichte von Georg dazu hörst. Vom Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie Green City Solution zeigt ein Spannungsfeld zwischen ökologischem und ökonomischem Impact. Das ökonomische ist die Basis, darauf aufbauend kann immer mehr Impact erzeugt werden. Der Weg dorthin muss ökonomisch tragbar sein. Um den Impact zu erhöhen, muss man immer wieder neu denken: Neue Produkte, Orte oder Märkte. Genau diese Gedanken müssen ökonomisch und ökologisch (Impact) verbunden werden. Und wenn man Ökonomie und Ökologie miteinander im Einklang verbunden bekommt, dann profitiert man sowohl bei Mitarbeitern, den Investoren oder Kunden. Der Zuspruch ist einfach deutlich höher. Das ist also für Impact orientierte Unternehmen die richtige Stellschraube. Du kannst etwas bewegen Es gibt so viele Herausforderungen. Egal ob persönlicher Natur oder die Situation deines Unternehmens. Wir müssen uns etwas anderes vorstellen und täglich daran arbeiten. Nur so können wir Visionen umsetzen, mehr Menschen inspirieren und so mehr Veränderung bekommen. Und Veränderungen ist das, was wir heute mehr denn je brauchen können. Über Green City Solutions Green City Solutions wurde 2014 gegründet und ist als GreenTech-Unternehmen mehrfach ausgezeichnet. Die Vision: Eine Welt, in der Menschen in Städten gesund leben können. Deshalb möchte Green City Solutions Lebensbedingungen zu schaffen, die es allen Menschen weltweit ermöglichen, dauerhaft saubere Luft zu atmen. Dafür wurde von den Gründern die einmalige Idee in die Realität umgesetzt, luftfilternde Pflanzen (Moose) mit modernster IoT-Technologie zu kombinieren und so einen Bio-Luftfilter zu schaffen, den CityTree, der seine Umweltleistungsfähigkeit quantitativ nachweisen kann.

    Podcast und Social Entrepreneurship

    Play Episode Listen Later Apr 27, 2022 63:29


    Besonderer Gast, besondere Folge, besondere Fragestellungen. So oder so ähnlich könnte man diese Folge zusammenfassen. Hanna Steingräber von Podcastliebe und Georg tauschen sich über das Thema Podcasts aus. Warum sind beispielsweise Podcasts für Social Entrepreneurs eine tolle Geschichte? Warum einen eigenen Podcast starten? Mit einem Podcast kann man sehr viel Impact erzeugen. Wichtig also für Sozialunternehmer*innen. Podcasts sind auch ein spannendes Format für Wissensvermittlung oder zum Teilen der eigenen Erfahrungen. Außerdem hilft es dir der Podcast bei deinem Personal-Branding oder dem Marketing deines Unternehmens. Alles gute Gründe für einen eigenen Podcast, oder? Warte nicht zu lange mit deinem eigenen Podcast Wenn auch du einen Podcast starten möchtest, dann gibt es hier einen guten Tipp: Mach es einfach. Der Aufwand, der hinter einer Podcast-Folge steckt, ist vielleicht einer der Gründe, warum Menschen manchmal sehr lange mit dem Beginn einer Podcasts-Produktion warten. Wenn du die Möglichkeit hast, dann nutze diese und starte einen eigenen Podcast. Man verliert sonst wichtige Zeit, da diese Formate in der Langfristigkeit wirken. Je länger ein Podcast läuft, umso größer die Hörerschaft. Und da sollte man sich schon einmal in Summe ein Jahr geben. In vier bis sechs Wochen kann man also ein Podcast-Konzept erstellen und die erste Episode produzieren. Also los geht's, oder? Und um vielleicht Angst vor einer „blöden“ Folge nehmen zu können: Am Anfang bekommt es vermutlich kaum jemand mit. Man startet mit einer nicht vorhandenen Hörerschaft und muss sich diese erst erarbeiten. Die Professionalisierung kann hinten rauskommen. Du könntest beispielsweise mit einem Einzelpodcast starten, also nur mit Dir. Das macht es vielleicht auch leichter. Aber auch wenn du einfach „aus der Hüfte“ starten solltest, vergiss nicht die Tonqualität. Oder wie findest du Tonaufnahmen von dem Smartphone? Ein Podcast ist ein Audioerlebnis, vergiss das nicht. Podcasts brauchen Vorbereitung Mit der Zeit wirst du merken, dass Podcasts ein Format sind, die nicht selten größere Vorbereitungszeit brauchen – je nachdem wie professionell du das Ganze betreiben möchtest. Mit einem Redaktionsplan und einer Mind-Map kannst du deine Folge gut vorbereiten. Versuche mittels Keyword-Recherche auch die benötigten Keywords zu finden – SEO ist ein sehr wichtiges Thema. Die Recherche kann, wenn man es richtig machen möchte, schon mal länger dauern. Letzten Endes kommt das aber immer darauf an, wie du auch deinen Podcast strukturieren möchtest. Sehr genau vorbereiten oder doch eher etwas offener in das Gespräch gehen? Möchtest du viel absprechen vorher mit dem Gast? Und natürlich ganz wichtig: Für wen produzierst du eigentlich? Wer ist deine Zielgruppe? Definiere deine Personas, um dich in deine Zielgruppe hineinzuversetzen. Was sind die Ängste dieser Person? Was macht diese Person aus? Zukunftsvorstellungen? So kannst du auch dein Angebot definieren. Das können Wege sein, die Zielgruppe zu definieren. Hanna gibt in einem Typeform hilfreiche Tipps für die Zielgruppendefinition. Der Zielgruppe nah Um mit deiner Zielgruppe aber auch in Kontakt zu treten, solltest du immer andere Medien mit bedienen. Das könnten Newsletter oder auch Social-Media-Kanäle sein. Oder auch Live-Formate, um dich mit der Zielgruppe zu treffen. Frage doch auch mal in einer Folge nach Feedback oder tritt mit deinen Hörer*innen in Kontakt. Binde sie mit ein. Du hast jetzt Lust bekommen, aber weißt nicht, wie du wirklich mit dem Thema Podcasts warm werden solltest? Georg hat einfach ein paar Menschen gefragt, ob sie nicht Gast in seinem geplanten Podcast werden möchten. Hanna ist um den See gelaufen und hat ihre Erfahrungen in das Smartphone gequatscht. Hilfreich ist aber folgender Tipp: Versuche doch mal, selbst in einem Podcast Gast zu werden. Dann kannst du schon mal die andere Seite kennen lernen und dich mit de, Prozess und Gefühl vertraut machen. Man weiß daher dann schon, wie es den Gästen geht. Und das hilft dir vielleicht auch mit dem Thema zu starten. Eine Flut an Tipps Wer noch weitere Wertvolle Tipps bekommen möchte, wie zum Beispiel auch die erste folge aussehen oder wie man den Podcast generell aufbauen könnte oder wie das Marketing aussehen könnte, sollte jetzt reinhören! Übrigens: Hanna wie auch Georg blicken während der Folge auf ihre ersten jemals produzierten Podcast-Episoden zurück. Nostalgie pur! Über Podcastliebe Podcastliebe ist eine Podcast-Agentur im DACH-Raum mit Fokus auf Impact Podcasting. Hanna bietet mit Podcastliebe Coaching für Strategie & Marketing sowie Podcast Postproduktion an. Ihr Ziel ist es, die wichtigen Stimmen hörbar zu machen, um damit die nötige gesellschaftliche Veränderung zu bewirken.

    Vertrauen ist ein Türöffner

    Play Episode Listen Later Apr 13, 2022 58:51


    Wir trauen uns oft zu wenig! Das wir ersichtlich in meinem Gespräch mit Benjamin Adrion. Wenn wir uns dann aber Dinge trauen, ja dann entsteht auch oft etwas Neues daraus. Sofern wir am Ball bleiben. Benjamin ist bei Viva con Agua am Ball geblieben, hat es immer mit weiterentwickelt. Dadurch ist etwas sehr Wertvolles entstanden: Vertrauen. Und genau das ist der Schlüssel für die großen Türen. Für Viva con Agua wurden dadurch Kontakte zu prominenten Personen ermöglicht, die das Projekt mit dem Hinaustragen ihrer Botschaft unterstützen. Weitere Kooperationspartner kamen hinzu. Dieses Vertrauen hat zu einer Gemeinschaft geführt. Wichtig war aber, dass dem Vertrauen auch Taten folgten und Dinge umgesetzt werden. Der perfekte partnerschaftliche Kreis. Vertrauen muss aufgebaut werden Vertrauen kommt natürlich nicht “einfach so”. Vertrauen kann dadurch aufgebaut werden, wenn man eine Gruppe von Menschen, die sich engagiert und Dinge umsetzt, etwas verändert. Dadurch erreicht man Sichtbarkeit. Und so kann man letztlich Unterstützung bekommen. Macht euch immer für euer eigenes Projekt darüber Gedanke, wie ihr Vertrauen aufbauen könnt. Bei Viva con Agua war der Schlüssel die Kultur. Es ging von Anfang an darum, Freund und Gemeinschaft zu entwickeln und zu fühlen. Viva con Agua hat nicht einen existierenden Mangel nach vorne gestellt, sondern eine Gemeinschaft mit einer positiven Einstellung. Anstatt „Fingerpointing“ wurde klar gezeigt, was die Gemeinschaft bewegen kann. Diese Kultur verbindet dann Menschen, egal ob Mitarbeiter, Promis oder Investoren. Wer oder was steckt hinter Viva con Agua? Was ist oder steckt hinter Viva con Agua? Ist es vielleicht das Wasser? Oder vielleicht der Verein und die Menschen dahinter? Nein, halt! Natürlich die Promis. Die Antwort: alles das zusammen ist Viva con Agua. Benjamins Rolle ist im Prinzip der Netzwerker, der Verbinder. Er spricht mit Personen und bringt sie zusammen. Spannende Eindrücke, die Benjamin vermittelt. Benjamins Rolle bedeute aber auch loslassen. Das ist ein Thema, welches auch schon öfter in diesem Podcast behandelt wurde. Loslassen. Schreibt sich schnell, ist aber schwierig umzusetzen. In Benjamins Fall bezieht sich loslassen auf die Kontakte, die er verknüpft hat. Nach der Kommunikation und dem Verknüpfen von Kontakten zieht er sich meistens wieder zurück, denn seine “Aufgabe” in diesem einzelnen Prozess ist abgeschlossen. Der große Antrieb ist für ihn ist es Menschen zu verbinden, daher kommuniziert er unheimlich gerne. Und dann ist es zwar die Organisation wie Viva con Agua, die alles zusammenhält. Aber eigentlich geht es nicht um die Organisation, sondern um die Menschen. Spannend: Viva con Agua war mit Michael Fritz bereits zu Gast. Mit zwei Personen hat Georg sich über das Grundthema unterhalten – die Geschichten sind aber so unterschiedlich. Wenn du also etwas gründest, welche Geschichten möchtest du ermöglichen, die dann weitererzählt werden? Über Viva con Agua Viva con Agua de St. Pauli e.V. ist eine 2006 gegründete Non-Profit-Organisation. Das internationale Netzwerk von Menschen und Organisationen setzt sich für einen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung ein. Dabei setzt Viva con Agua auf jede Menge positiven Aktivismus und nutzt die universellen Sprachen Musik, Sport und Kunst bei der Arbeit und Projekten im In- und Ausland.

    Impact vergrößern durch Netzwerken

    Play Episode Listen Later Mar 30, 2022 58:16


    In diese Folge gibt Ulrike Trenz vom Impact Hub Ruhr einen Einblick in den Aufbau einer lokalen Impact Community und die damit verbundenen Hochs und Tiefs, die dabei durchlebt wurden. Ulrike hat gemeinsam mit einer weiteren Gründerin (Janna Prager) und einem Gründer (Benedikt Brester) den Impact Hub Ruhr aufgebaut. Doch selbst zu Gründen war kein “Masterplan” von ihr. Inspiriert durch ihre Arbeit bei Impact Hub Zürich fragte sich Ulrike, ob es nicht auch sinnvoll wäre, so etwas auch im Ruhrgebiet zu etablieren. Gründen? Ich doch nicht, oder doch? Zurück im Ruhrgebiet hat Ulrike die Idee dann vielen Menschen erzählt und den Kontakt zu anderen gesucht, die bereits ähnliche Ideen hatten. Ihr erster Gedanke dabei war andere bei dem Aufbau zu unterstützen. Warum sie selbst dann doch gründete? Nach einiger Zeit merkte Ulrike, dass sie bereits so stark involviert war, dass der Schritt den Impact Hub Ruhr mitzugründen gar nicht mehr so groß erschien. Das zeigt sehr gut, dass das Handeln (egal wie abwegig das Ziel zunächst erscheint), ein wichtiger Grundstein zur Gründung ist. Gemeinsam Gründen In dem Podcast wird ersichtlich, dass ein gemeinsames Verständnis von der Vision wichtig ist. Aber noch wichtiger ist beim gemeinsamen Gründen das Verständnis des Gründer*innen-Teams untereinander. Hier zeigt das Gespräch gut, wie wichtig es ist am Anfang die “Hosen runter” zu lassen. Klar, offen und ehrlich zu kommunizieren, wie die Situation wirklich ist. Das schließt manchmal auch das Private mit ein. Nicht in allen Situationen, aber es sollte auch kein Tabu sein. Netzwerk aufbauen Wie hat es das Team geschafft ein Netzwerk aufzubauen, dass selbst schwere Zeiten durchsteht? Beim Impact Hub waren neben vielen anderen Faktoren auch das Gründer*innen-Team, mit ihren unterschiedlichen Stärken, und der Ort direkt am Essener Hauptbahnhof essentiell. Im Podcast erfährst du wie dieser Ort möglich wurde und entstanden ist. Klare und große Ziele im Kopf Bei der Suche nach dem richtigen Ort (darf übrigens nicht unterschätzt werden) half dem Team von Anfang an, dass sie klare, wenn auch große, Ziele festgelegt hatten. So viel es ihnen leichter nicht passende Orte auszuschließen und weiter nach Möglichkeiten zu schauen. Große Ziele, wie: “Ein Ort an einem Bahnhof” schienen zuerst unerreichbar. Doch wurden schlussendlich doch Wirklichkeit. Mit mehreren Standbeinen durch die Krise Ein Impact Hub hat für gewöhnlich mehrere Standbeine. Darunter zählen zum Beispiel Veranstaltungen, Vernetzen, Wissensvermittlung und viele mehr. In herausfordernden Zeiten kann das aber bedeuten, dass sich der Fokus verschiebt. Das muss jedoch nicht nur negativ sein, sondern kann auch Neues hervorbringen, was vorher nicht denkbar gewesen wäre. Genau darüber berichtet Ulrike in dem Gespräch. Wirkung als Antrieb Ulrike zeigt in dem Gespräch sehr gut, wie die Wirkung seiner Arbeit ein großer Antrieb sein kann. Der Impact Hub ist ein großartiges Vehikel, um gemeinsam mit vielen Partnern Wirkung zu erzeugen. Sie lädt andere, die etwas Gründen wollen, oder mitwirken wollen dazu ein, in den Impact Hub Ruhr zu kommen und Teil der Community zu werden. Über den Impact Hub Ruhr Der Impact Hub Ruhr ist Teil eines globalen Netzwerkes und setzt sich dafür ein, Innovation durch nachhaltige Ansätze in Gesellschaft und Wirtschaft zu verankern. Als Coworking Space, Event-Veranstalter und Berater vernetzen sie Freelancer, Kreative, Social Entrepreneure und Unternehmen in gleicher Mission. Dort wird Expertise geteilt, Inspiration gesucht und Innovation durch ungewöhnliche Partnerschaften geboren.

    Raus aus der Bubble und in Impact investieren!

    Play Episode Listen Later Mar 16, 2022 84:56


    Raus aus der Bubble und in Impact investieren! Patrick Knodel – Knodel Foundation Mit Patrick Knodel haben wir diesmal keinen klassischen Gründer als Gast, sondern einen waschechten Impact-Investor. Daher dreht sich diesmal viel um das liebe Geld. Es gibt mehr als Arm und Reich Entweder ist man Arm oder Reich. So sagt man zumindest. Oder? Aber gibt es nicht auch etwas dazwischen? Unbedingt! Und noch mehr: Geld und Reichtum ist nicht Alles. Das hat auch Patrick gemerkt und ist Impact Investor geworden. Es gibt eben mehr. Raus aus der Bubble! Wie kommen wir aus unserer Bubble heraus? Schwieriges Thema. Immerhin wachsen wir mit Werten und Menschen auf – Themen und Denkweisen sind bei uns fest “verdrahtet”. Deshalb denken wir eben oft in “Boxen”. Wir wollen in Gruppen leben und denken. Daher gibt es Menschen die innerhalb aber auch außerhalb der Gruppe sind. Sobald wir dann hier eine Trennung vornehmen gibt es schnell ein “Gegeneinander”. Wie können wir solche Gruppenbildungen auflösen – oder die Grenzen zumindest weicher gestalten? Patrick liefert hier einen spannenden Ansatz: Reisen. Reisen verbindet. Warum nicht also zum Beispiel Student*innen nach dem Studium die Reise zu anderen Kulturen ermöglichen? Lebenslanges Lernen Unser derzeitiges Schulsystem ist antiquiert. Warum lehrt uns unser Schulsystem nur die Sichtweisen, die wir eh schon haben? Komplexität des Lebens wird in der Schule nicht dargestellt. Es ist wichtig, mehr gemeinsam zu denken, gemeinsam an Dinge heranzugehen und gemeinsam Herausforderungen zu lösen. Gemeinsam, nicht gegeneinander. An dem “zusammen” müssen wir alle arbeiten. Wie kann man gemeinsam kooperativ eine neue Gesellschaft bauen? Dazu gehört eben auch das Bildungssystem zu verändern, denn verlassen können wir uns nicht mehr darauf. Wir müssen uns selbst um unsere eigene Bildung kümmern. Patrick hat sich selbst stark um seine eigene Bildung gekümmert und gelernt welche Wirkung er mit Impact Investing erreichen kann. Impact Investing, und viele andere Dinge sind nichts, was man groß aus Büchern aktuell lernen kann. Es sind neue Wege, die wir gehen und probieren müssen. Was hat Wirkung? Und wie investieren wir in Wirkung? In diesem Zusammenhang lasst uns nochmal kurz Geld ansprechen. Geld ist wie Energie: dort wo es hineinfließt und wieder herausfließt, da wird etwas umgesetzt. Jetzt müssen wir nur noch das Geld in die Organisationen und Unternehmen hineinfließen lassen, die uns sozial und ökologisch voranbringt. Über die Knodel Foundation Die knodel foundation ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich für globale Gerechtigkeit und nachhaltiges Empowerment von Menschen einsetzt. Die knodel foundation wurde 2017 von PANDION Vorstand Reinhold Knodel und seinem Sohn Patrick Knodel gegründet, der die Stiftung als Vorstand leitet.

    Soziales Unternehmertum im Wandel der Zeit

    Play Episode Listen Later Mar 2, 2022 61:29


    Zum Auftakt der neuen Staffel des Helden und Visionäre-Podcast von Georg Staebner, blickt er zusammen mit den Gästen Birgit Heilig (Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland - SEND) und Christian Deiters (social-startups.de) von der Vergangenheit in die Gegenwart. Ein ganz besonderer Auftakt Die erste Folge im Jahr 2022 ist auch gleich eine ganz Besondere. Birgit Heilig war in der allerersten Folge bei Georg Staebner bereits zu Gast. Umso schöner, sie auch in dem Auftakt der neuen Staffel als Gast zu haben. Mit dabei ist ebenfalls Christian Deiters. Somit haben wir auch gleich eine Premiere: Zwei Gäste in einer Episode. Zusammen mit Georg blicken Birgit und Christian von der Vergangenheit über die Gegenwart bis hin in die Zukunft. Dabei bleibt das Thema Soziales Unternehmertum im Fokus. Ein Blick in die Vergangenheit & Gegenwart Vor noch einigen Jahren war das soziale Unternehmertum in Deutschland nicht wirklich vertreten. Trotzdem hatten Birgit, Georg und Christian schon früh die Motivation sich in dem Bereich zu engagieren. Daraus sind viele spannende Geschichten und Lebensläufe entstanden. Bis hin zu den aktuellen Aktivitäten von Birgit (SEND), Georg (helpteers & changeius) und Christian (social-startups.de). Das Dreiergespann gibt einen Einblick in die Geschichte von Sozialem Unternehmertum in Deutschland, bei dem eines klar wird: In den letzten Jahren hat sich sehr viel getan. Und zwar so viel, dass es der Begriff „Soziale Innovation“ auch in den aktuellen Koalitionsvertrag geschafft hat und ganz gezielte Förderprogramme wie der Sozialinnovator Hessen existieren. Ein Blick in die Zukunft Doch was kommt jetzt? Wo gibt es noch Stellschrauben und sind die Beteiligten zufrieden mit den bisherigen Fortschritten? Fest steht: Es tut sich viel. Auch bei Birgit, die 2017 den SEND mitbegründete und nun beruflich neue Herausforderungen angeht oder bei Georg, der mit changeius.com neue Wege einschlägt oder Christian, der social-startups.de neu erfindet. Alles in allem ein spannender Auftakt, der sowohl bei den Podcast-Teilnehmenden als auch themenübergreifend Brücke von der Vergangenheit bis in die Zukunft schlägt. Und potenzielle Gründer*innen können eines mitnehmen: Die Gelegenheit war nie günstiger, ein eigenes Startup mit Impact zu gründen. Über die Teilnehmenden Was ist SEND? Das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschlands (kurz SEND) ist angetreten, um Sozialunternehmen zu vernetzen, zu stärken und ihnen eine gemeinsame Stimme zu geben. SEND baut wichtige Brücken zur Politik, Zivilgesellschaft, Wohlfahrt und klassischen Wirtschaft, um positiven Wandel in unserer Gesellschaft voranzutreiben und die Rahmenbedingungen für soziale Innovationen zu verbessern. Was ist changeius? changeius verbindet soziale Organisationen, Berater*innen und Fördernde für die Finanzierung von professioneller Beratung. Die Vision: Die Organisation der Zivilgesellschaft können durch professionelle Beratung Herausforderungen meistern und ihre Wirkung vergrößern. Was ist social-startups.de? social-startups.de ist eine bundesweit große Inspirationsplattform für Soziales Unternehmertum. In Artikeln beleuchtet das 15-köpfige ehrenamtliche Team neue Startups und Entwicklungen rund um Sozialunternehmertum und Startups. Zusätzlich bringt das Team das Thema an Hochschulen und wichtigen Akteuren.