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Obermann, Kati www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Laut dem EU-Recht auf Reparatur müssen Hersteller Geräte künftig auch nach Gewährleistung zu fairen Preisen reparieren. Elektromeister Heinrich Jung sieht ein Problem: "Was bringt uns ein Recht, wenn wir niemanden haben, der die Reparatur durchführt?" Von WDR 5.
Die EU-Richtlinie zur Reparatur von Elektrogeräten tritt in Kraft. Levin Sallamon nennt die Details. Luisa Becher hat einen Reparaturladen in Dortmund besucht. Ann-Cathrin Beermann vom Verbraucherzentrale Bundesverband nimmt die Hersteller in die Pflicht. Von WDR 5.
EU-weit haben Verbraucher jetzt ein Recht auf Reparatur von Elektrogeräten. Hersteller müssen Ersatzteile anbieten und Geräte im angemessenen Zeitraum zu fairen Preisen reparieren. Kann das in der Praxis funktionieren?
Seit 2001 arbeitet Dr. Frank Hoffmeister als EU-Beamter in Brüssel und leitet heute die Rechtsabteilung des Europäischen Auswärtigen Dienstes. Zudem lehrt er EU-Recht an der Brussels School of Governance. In dieser Folge sprechen wir jedoch nicht über Europapolitik, sondern über seine zweite große Leidenschaft: die Schachgeschichte. Frank Hoffmeister ist Präsident der international renommierten Chess History & Literature Society, Schachautor und selbst aktiver Vereinsspieler. Im Gespräch erzählt er, wie er zur historischen Schachforschung kam. Wir sprechen über seine Bücher zur belgischen Schachgeschichte, zur Entwicklung der Schachtheorie von Philip Stamma bis Wilhelm Steinitz sowie über sein Werk zur französischen Schachgeschichte im Exzelsior Verlag. Hoffmeister hat eine überraschende Antwort auf die Frage, wer die am meisten überschätzte Schachpersönlichkeit ist. Für ihn ist es Michail Botwinnik - und er begründet dies natürlich auch. Außerdem erklärt Hoffmeister, wer die Chess History & Literature Society ist und ob man bereits ein ausgewiesener Experte sein muss, um Mitglied zu werden. Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf aktuelle Themen der Schachwelt: den Deutschen Schachgipfel in Dresden, die Folgen der EU-Sanktionen gegen FIDE-Präsident Arkadi Dworkowitsch, die bevorstehende FIDE-Wahl, den zerstörten Schachclub im ukrainischen Cherson sowie den Turniersieg des jungen Christian Glöckler in Biel. Folge direkt herunterladen ℹ Die besten Schachmaterialien im Chess Tigers Online Shop: Chess Tigers Shop
Seit 2001 arbeitet Dr. Frank Hoffmeister als EU-Beamter in Brüssel und leitet heute die Rechtsabteilung des Europäischen Auswärtigen Dienstes. Zudem lehrt er EU-Recht an der Brussels School of Governance. In dieser Folge sprechen wir jedoch nicht über Europapolitik, sondern über seine zweite große Leidenschaft: die Schachgeschichte. Frank Hoffmeister ist Präsident der international renommierten Chess History & Literature Society, Schachautor und selbst aktiver Vereinsspieler. Im Gespräch erzählt er, wie er zur historischen Schachforschung kam. Wir sprechen über seine Bücher zur belgischen Schachgeschichte, zur Entwicklung der Schachtheorie von Philip Stamma bis Wilhelm Steinitz sowie über sein Werk zur französischen Schachgeschichte im Exzelsior Verlag. Hoffmeister ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Guten Morgen! Die Union stellt ihre Fraktionsspitze neu auf. Nach dem Rücktritt von Jens Spahn haben CDU-Chef Friedrich Merz und CSU-Chef Markus Söder den Kanzleramtsminister Thorsten Frei als Nachfolger vorgeschlagen. Die offizielle Wahl soll kommende Woche erfolgen. In Niedersachsen sorgt derweil der Ausschluss eines AfD-Politikers von einer Landratswahl für Diskussionen. Der Kreiswahlausschuss sieht bei Martin Sichert Zweifel an seiner Verfassungstreue. Der Abgeordnete kündigte rechtliche Schritte an. Außerdem blicken wir erneut nach Stade: Rund drei Wochen nach dem kaltblütigen Mord an sechs Menschen hat sich der Tatverdächtige in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde das Leben genommen. Die Ermittlungen zu den Abläufen in der Haft dauern an.
Der Tag in 2 Minuten – vom 22.7.
Es ist die Woche der Entscheidungen bei der WM 2026. Auf dem Platz setzte sich in den Halbfinals Spanien gegen Frankreich durch und Argentinien holte mal wieder einen Rückstand auf, Messi flankte zum 2:1 und England ins Aus. Wer krönt sich am Sonntag zum Weltmeister - der Champion von 2010 oder der amtierende Titelträger? Für Spanien spricht laut Almuth, „dass es beeindruckend ist, wie sie es hinbekommen, in den entscheidenden Momenten da zu sein“. Roman findet derweil, dass die spanische Mannschaft „auf sieben von elf Positionen nicht Weltklasse ist“ – und trotzdem das mit Abstand beste Team ist. Argentinien wiederum kann darauf vertrauen, stets die richtigen Mittel zu finden, um sich zum zweiten Mal in Folge (das gelang vorher nur Italien 1934 und 1938 sowie Brasilien 1958 und 1962) die WM-Krone aufzusetzen. Neben dem grünen Rasen gibt es aber auch einen harten Kampf. Und zwar darum, wie man die Fifa um ihren Präsidenten Gianni Infantino in ihrer Macht einschränken kann. Ein Vorschlag kommt von Joseph Weiler, einem ehemaligen Verantwortlichen des Weltverbands. Der Fall des nach seiner Roten Karten doch spielberechtigten US-Profis Folarin Balogun sie nur „die schimmelige Kirsche auf einem vergammelten Kuchen“, so Weiler im Interview mit der "Zeit". „Er ist jetzt auf die Idee gekommen, dass die EU die Fifa doch mal überprüfen könne, ob das EU-Recht eingehalten werde. Ich finde es faszinierend, dass jemand das so äußert“, sagt Almuth.
In Folge 101 spricht Sabine erneut mit Gerald Friedl – zum vierten Mal. Der Gründer des Vereins Wölfe in Österreich liefert aktuelle Einblicke, doch die Lage bleibt düster: Österreichs Wolfs- und Naturschutzpolitik steuert offenbar auf eine systematische Ausrottung der Wölfe zu und verstößt dabei wiederholt gegen EU-Recht. Ein halbes Jahr nach der Gründung ist der Verein österreichweit vernetzt und wächst stetig. Doch mit der wachsenden Unterstützung nehmen auch die Herausforderungen zu. Gerald Friedl schildert eine Politik, die sowohl beim Schutz der Wölfe als auch bei der Unterstützung der Weidetierhaltung erhebliche Defizite aufweist. Gemeinsam beleuchten Sabine und Gerald die Stimmung in der Bevölkerung, die Auswirkungen der Wolfsdebatte auf Tourismus und Almwirtschaft sowie die Frage, wie sicher Urlauber in Regionen sind, in denen intensiv Jagd auf Wölfe gemacht wird. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle von Desinformation. Welche Narrative bestimmen die öffentliche Debatte? Warum haben wissenschaftliche Fakten oft einen schweren Stand? Und wird der Wolf zunehmend zum Sündenbock für strukturelle Probleme in der Alm- und Weidewirtschaft? Besonders im Fokus steht Kärnten: eine der beliebtesten Urlaubsregionen Österreichs und zugleich ein Hotspot für Wolfsabschüsse. Schlagzeilen über vergiftete Geier werfen eine brisante Frage auf: Galt der Giftanschlag den Wölfen? Neue Hinweise legen diesen Verdacht nahe. Auch auf wissenschaftlicher Ebene gibt es Konflikte: Die Populationsgefährdungsanalyse (PVA), die derzeit an der BOKU Wien unter Leitung von Prof. Hackländer entsteht, soll klären, wie viele Wölfe nötig sind, um die Art zu erhalten. Doch dieser Ansatz greift zu kurz: Er erfüllt nicht die Anforderungen der FFH-Richtlinie an einen günstigen Erhaltungszustand. Gerald Friedl warnt, dass die Analyse politisch missbraucht werden könnte – ein weiterer möglicher Verstoß gegen EU-Recht. Im Gespräch wird klar: Die Frage ist nicht mehr, ob Österreich für seine Wolfs-Politik zur Rechenschaft gezogen wird, sondern wann. Bis dahin drohen weitere Abschüsse, wachsender Druck auf die Population und ein Verlust an Biodiversität. Gerald Friedl und seine Mitstreiter nehmen die Herausforderung an. Mit Aufklärung, Sachlichkeit und Ausdauer setzen sie sich weiterhin für den Schutz des Wolfs und den Erhalt einer artenreichen Natur ein.
Seit dem Wochenende verstößt Deutschland gegen EU-Recht, weil es eine Richtlinie für mehr Transparenz bei Gehältern noch nicht in nationales Recht überführt hat. www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau
Seit dem Wochenende verstößt Deutschland gegen EU-Recht, weil es eine Richtlinie für mehr Transparenz bei Gehältern noch nicht in nationales Recht überführt hat. www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau
Bundesgesundheitsministerin Warken verteidigt Pflegereform gegen breite Kritik, Debatte über Konsequenzen des deutschen Scheiterns bei UN-Wahl, Verteidigungsfähigkeit Deutschlands durch Reperaturstaus gefährdet, Russischer Präsident Putin hält Rede beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg, Hisbollah lehnt Waffenruhe zwischen dem Libanon und Israel ab, Deutsche Kürzung von Asylleistungen verstößt gegen EU-Recht, Verletzte nach Zwischenfall mit geparkter Lufthansa-Maschine in Frankfurt, Schauspieler Axel Schreiber gestorben, Katholiken in Deutschland begehen Fronleichnam, Das Wetter
Reform von Gesundheitsministerin Warken soll Finanzierung der Pflegeversicherung stabilisieren, Leistungskürzungen nach Ablehnung des Asylantrags nicht mit EU-Recht vereinbar, Montenegro hofft bei Westbalkan-Gipfel auf klares Signal für EU-Beitritt, Putin trifft sich am Rande des Weltwirtschaftsforum mit ausländischen Journalisten, Weitere Meldungen im Überblick, ARD-Doku "Spielfeld der Macht" über die politische Dimension der WM in Nordamerika, Vorfreude in Jordanien auf erste WM-Teilnahme
Deutsche Niederlage bei Wahl für Sitz im UN-Sicherheitsrat, Hisbollah lehnt neue Waffenruhe mit Israel ab, Deutsche Kürzung von Asylleistungen verstößt gegen EU-Recht, Das Wetter
Deutsche Niederlage bei Wahl für Sitz im UN-Sicherheitsrat, Hisbollah lehnt neue Waffenruhe mit Israel ab, Deutsche Kürzung von Asylleistungen verstößt gegen EU-Recht, Das Wetter
Das neue Magazin über Ausserirdische ist da. Vor 40 Jahren explodierte Tschernobyl, der Bund verbreitet Unwahrheiten darüber. Die dümmsten Argumente gegen die Nachhaltigkeitsinitiative. Wie die Schweiz im Steuerkartell der OECD gefangen ist. Und weshalb die Schweiz nicht gut über die Impfstoffe verhandelt hat.
Die Themen von Matthis und Jan am 22.04.2026: (00:00:00) Laschet-Sturz: Warum der Ex-CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet jetzt gucken muss, wie er zur Arbeit kommt. (00:01:46) LGBTQ in Ungarn: Warum das Gesetz gegen EU-Recht verstößt und was das für queere Menschen dort bedeutet. (00:05:52) Prozessbeginn: Wie eine deutsch-türkische Familie im Urlaub ums Leben gekommen ist und was von dem Prozess zu erwarten ist. (00:09:56) Trendsport-Hype: Was Hyrox ist, warum sich viele diesem Sport anschließen und was daran auch zu kritisieren ist. Hier könnt ihr euch die ganze Doku dazu anschauen: http://www.wdr.de/k/doku_echt_hyrox_hype (00:14:52) Waffenruhe verlängert: US-Präsident Trump hat die Waffenruhe im Krieg mit dem Iran verlängert. Wir schauen morgen genauer auf die aktuellen Entwicklungen. Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de Kommt auch gerne in unseren WhatsApp Channel https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Hier könnt ihr per QR-Code rein: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Sie haben gefragt, hier kommen die Antworten! Vielen Dank fürs Einsenden vieler spannender Fragen an Martin Claus zur TRGS 540. Wir haben so viel Feedback bekommen, dass wir diese Folge aufgeteilt haben. Die Antworten auf weitere Fragen erhalten Sie in zwei Wochen.In dieser Folge:Welche TRGS ist prüfungsrelevant?Wie ist die Übertragung der TRGS‑523‑Sachkunde auf die Sachkunde nach TRGS 541 rechtlich zu bewerten?Müssen Schulungen zur Fortbildung von der Bezirksregierung o.ä. zugelassen sein?Wie hängen Biozidrecht, Gefahrstoffverordnung und EU-Recht zusammen?Welche Bedeutung hat die TRGS 541 im europäischen Vergleich?Zersplittern wir die Branche, wenn aus einer einzigen Verordnung mehrere nationale Auslegungen entstehen?Warum verweist die TRGS 540 bei der PSA nicht auf die DGUV-Vorschrift 1?Welchen Zweck hat die TRGS 540, wenn sie nur eine unverbindliche Interpretation einer Verordnung ist? Wäre es nicht sinnvoller, sie auf Begriffserklärung zu reduzieren?Links- DpS – Fachzeitschrift für Schädlingsbekämpfung- Deutscher Schädlingsbekämpfer Verband e.V.- TRGS 540 zum Download auf der Seite der BAuA- FAQ-Liste zur Gefahrstoffverordnung- DGUV-Vorschrift 1
Der Ton aus Washington gegenüber den NATO-Partnern wird immer harscher. „Keine Einbahnstraße“ sei das Bündnis, sagt US-Außenminister Marco Rubio und will die Allianz in Gänze auf den Prüfstand stellen. Nicht nur Italien und Spanien gehen beim Iran-Krieg auf deutliche Distanz zu Trump, sondern auch der Kanzler – wenngleich Friedrich Merz gleichzeitig versucht, die Wogen zu glätten. Rixa Fürsen analysiert diesen Spagat und bespricht mit POLITICO White House Correspondent Dasha Burns, warum alles auf einen ungemütlichen NATO-Gipfel im Juni hinausläuft. Im 200-Sekunden-Interview ist dazu der Koordinator der Bundesregierung für die transatlantische Zusammenarbeit, Metin Hakverdi (SPD), zu Gast. Mit ihm geht es um die Frage, wie weit man sich von Trumps Vorgehen im Iran distanzieren kann, ohne die sicherheitspolitischen Beziehungen zu gefährden. Frankreich beschließt als erstes EU-Land ein Social-Media-Verbot für Jugendliche, wenn auch in leicht abgeschwächter Form. In Deutschland fordern Teile von CDU und SPD ein ähnliches Verbot, doch ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages weckt Zweifel an der rechtlichen Umsetzbarkeit. Larissa Kögl aus dem POLITICO Tech-Team ordnet ein, warum ein Alleingang am EU-Recht scheitern könnte und was das angedachte Verbot mit dem Alkoholverkauf im Supermarkt gemeinsam hat. Den Podcast „Ernstfall“, das Wargame von WELT findet ihr hier. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Rixa Fürsen gibt es auch hier: Instagram: @rixafu | X: @rixa_fursen. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat ein Gutachten erstellt - und Dauerhakis werden nicht überrascht sein: Ein Social-Media-Verbot für Minderjährige ist in der derzeitigen Rechtslage nicht einwandfrei einführbar. Und dann ist da noch die Sache mit dem Werbeboykott gegen X - erinnert sich noch jemand an diese Geschichte? Nun: Sie endet genau hier. Denn die Klage, die Elon Musk eingereicht hatte, wird es nicht einmal zum Prozess schaffen. Und Meta? Meta versucht, Community Notes in die Welt zu bringen - und das wirft Fragen auf. Zum Glück ist Charlotte heute da! ➡️ Reddit meets OSINT - Meta-Lobbymoneytracking: https://old.reddit.com/r/linux/comments/1rshc1f/i_traced_2_billion_in_nonprofit_grants_and_45/ ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: [http://hakendran.org](http://www.hakendran.org)
Kaum ein netzpolitisches Vorhaben wird derzeit so kontrovers diskutiert wie ein Social-Media-Verbot für Minderjährige. Gemeinsam mit unserem Gast Dr. Stephan Dreyer, Senior Researcher für Medienrecht und Media Governance am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI), ordnen wir ein, wo der Gesetzgebungsprozess steht, welche Altersgrenzen im Raum stehen und welche Grundrechte, insbesondere die der Heranwachsenden selbst, durch ein solches Verbot betroffen wären. Dabei zeigt sich schnell, dass die Debatte weit über den Jugendschutz hinausgeht. Es stellt sich die grundsätzliche Frage, ob Deutschland angesichts des EU-Plattformrechts (Digital Services Act) und des Herkunftslandprinzips überhaupt ein eigenständiges Verbot erlassen darf. Spannend ist auch die Frage der praktischen Umsetzbarkeit. Hier geht es um Altersverifikationssysteme, dem Einsatz des EU-Identity-Wallet und die provokanten These, dass ein Verbot den Plattformen vielleicht sogar gelegen kommen könnte. Dr. Stephan Dreyer (Leibniz-HBI, Bluesky) ist Senior Researcher für Medienrecht und Media Governance am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) in Hamburg. Er forscht zu regulatorischen Fragen medienvermittelter Kommunikation, insbesondere zu algorithmengesteuerten Informationsflüssen und automatisierten Entscheidungssystemen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Schnittbereich von Jugendschutz und Datenschutz. Stephan Dreyer ist zudem juristischer Sprecher des Beschwerdeausschusses der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), Jugendschutz-Sachverständiger bei der USK und Kuratoriumsmitglied der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). Leseempfehlung: Die Hürden eines Social-Media-Verbots in Deutschland – Leibniz Institut für Medienforschung. Wir bedanken uns herzlichst bei unserem Gast für die Anschaulichen Erläuterungen, wünschen Euch viel Spaß beim Hören und freuen uns auf Eure Kommentare! Kapitelmarken 00:00:00 – Vorstellung des Themas und unseres Gastes. 00:03:50 – An welchem Punkt im Gesetzgebungsprozess befinden wir uns und welche Altersgrenzen werden vorgeschlagen? 00:14:00 – Mit welcher Begründung kann das Verbot gerechtfertigt werden und wessen Grundrechte werden durch ein Social-Media-Verbot eingeschränkt? 00:19:00 – Rechtfertigen die Inhalts-, Nutzungs- und Interaktionsrisiken die Einschränkungen? 00:25:00 – Anspruch der Heranwachsenden auf digitale Teilhabe und die Schwierigkeit einer verhältnismäßigen Einschränkung. 00:34:00 – DSA (Gesetz über digitale Dienste) und die Frage, ob Deutschland überhaupt ein Social-Media-Verbot erlassen könnte. 00:38:00 – Was genau ist unter den sozialen Medien zu verstehen, die verboten werden sollen? 00:41:00 – Symbolgesetzgebung und deren Auswirkung auf das EU-Recht. 00:49:00 – Welche Bestrebungen gibt es auf der EU-Ebene? 00:50:00 – Wie soll das Social-Media-Verbot praktisch umgesetzt werden und die Vielfalt möglicher Altersverifikationssysteme. 00:57:00 – Ist die EU-Identity-Wallet eine technische Lösung für sichere Altersverifikation und Kollateralschäden für erwachsene Nutzer? 01:06:00 – Kann das Verbot nicht ohnehin einfach umgangen werden? 01:10:00 – Ist das Social-Media-Verbot für die Plattformen sogar von Vorteil, weil sie auf Schutzmaßnahmen für Minderjährige künftig verzichten könnten? 01:23:00 – Ist es womöglich nur eine rein politische Debatte, die nach der Wahlphase sich auflösen wird? 01:26:00 – Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die suchtmachenden Effekte von algorithmischen Plattformen generell angegangen werden? Der Beitrag Social Media Verbot – Rechtsbelehrung 145 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
Übernahme von EU-Recht, mehr Migranten, letztes Wort von EU-Richtern bei Volksentscheiden und Gesetzesänderungen.
Raddatz, Elena www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Der Gründer der Schweizer Paraplegiker-Stiftung ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Zäch hat die Perspektiven für Querschnittgelähmte nachhaltig verbessert, aber er ist auch wegen Veruntreuung verurteilt worden. Sein Wegbegleiter Josef Hofstetter sagt, was von ihm bleibt. Und: · Plötzlich von der KI ausgebremst: In Basel haben Assistenzsysteme in Autos Abstimmungsplakate gegen Tempo 30 fälschlicherweise als echte Temposchilder interpretiert. Wie verlässlich die Technik ist, beantwortet Jürg Tschirren aus der Digitalredaktion. · Irland hat eine Untersuchung gegen die Social-Media-Plattform X eingeleitet. Damit soll geprüft werden, ob X mit seinem KI-Chatbot Grok gegen EU-Recht verstossen hat. Wirtschaftsredaktorin Isabelle Pfaff erklärt, worum es bei den möglichen Verstössen geht. · Immer mehr Menschen wählen die Notrufnummer für mögliche Vergiftungen – das zeigen die Zahlen von ToxInfo. Weshalb es dabei vor allem um Vorfälle mit Jugendlichen geht, sagt Oberärztin Colette Degrandi.
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis BinderIn dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's um Sonderangebotspolitik und darum, warum Preisaktionen mehr bewirken als nur mehr Absatz. Wir sprechen über Primär- und Sekundäreffekte von Sonderangeboten, etwa Frequenz-, Sortimentsverbund-, Spillover- und Carryover-Effekte, und warum diese langfristig sogar schaden können. Außerdem schauen wir auf die subjektive Preiswahrnehmung, also warum nicht der objektive Preis entscheidet, sondern das, was im Kopf der Kundinnen und Kunden ankommt. Und wir werfen einen ersten Blick auf Instore Marketing und darauf, wie Verkaufsraumgestaltung Preiswahrnehmung, Kaufverhalten und Umsatz direkt beeinflusst.____________________________________________Marketing-News der Woche:ChatGPT Ads: OpenAI tastet sich an Premium-Preise ranOpenAI arbeitet offenbar daran, wie teuer Werbung in ChatGPT wird und startet eher im Premium-Segment. Spannend ist weniger „noch ein Kanal“, sondern die Frage, wie klar Ads von Antworten getrennt sind und welche Messdaten du am Anfang überhaupt bekommst. Wenn deine Marke stark von Vertrauen lebt, wird „Brand Safety in KI-Interfaces“ plötzlich ein eigenes To-do. Regulatorik-Alarm: US-Senator fragt nach „deceptive ads“ in ChatbotsIn den USA werden Risiken wie Täuschung, Manipulation und Jugendschutz bei Chatbot-Werbung Thema. Auch wenn das nicht EU-Recht ist, ist die Richtung klar: Wer in KI-Umfeldern wirbt, braucht saubere Kennzeichnung und klare Claims.TikTok wird lokaler: „In der Nähe“-Feed ist in Deutschland angekommenTikTok schiebt lokale Discovery stärker in den Fokus. Wenn du Filialen, Events oder regionale Angebote hast: Content und Ads können näher an „wo passiert das?“ rücken. Heißt aber auch: Standort-Logik, lokale Creatives und klare Angebots-Mechanik werden wichtiger.Marken verlieren Sichtbarkeit, weil KI-Assistenten Händlerdaten bevorzugenKI-Assistenten ziehen Produktinfos oft eher von Marktplätzen und Händlerseiten als von Markenquellen. Konsequenz fürs Marketing: Produktdaten, Verfügbarkeit, Attribute, Nachhaltigkeitsinfos und Konsistenz über Kanäle werden zum Sichtbarkeitsfaktor. Wenn das wackelt, verliert deine Marke in KI-Empfehlungen an Präsenz, egal wie gut die Kampagne ist.____________________________________________Vernetz dich gerne auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/luisbinder/ Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com Die Website zum Podcast findest du hier. [https://bit.ly/2WN7tH5]
Dennis Hillemann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dennis-hillemanMehr Informationen & Fachlicher Austausch: www.überbrückungshilfe-netzwerk.de Mehr Beiträge finden Sie hier: https://www.advant-beiten.com/kompetenzen/spotlight/corona-ueberbrueckungshilfenKontaktdaten Dennls Hillemann:Rechtsanwalt Dennis Hillemann c/o Rechtsanwälte Advant BeitenNeuer Wall 7220354 Hamburg E-Mail: dennis.hillemann@advant-beiten.com www.advant-beiten.com;Telefon +49.(0)40.68 87 45 - 132In dieser Folge, die am 19.12.2025 erscheint, geht Dennis Hillemann auf zwei neue Urteile des VG Köln vom 5.12.2025 (Az.: 16 K 717&24 & 16 K 3014/24) ein. Das VG köln erklärt in diesen Urteilen die Neustarthilfen generell für EU-beihilferechtswidrig. Im zweiten Urteil erklärt das VG Köln die Überbrückungshilfe IV unter dem Beihilferahmen Kleinbeihilfen für beihilferechtswidrig. Warum das so ist und was diese Entscheidungen bedeuten, erklärt Dennis Hillemann in seinem Podcast.
Ringen um Hilfen für die Ukraine auf EU-Gipfel, Unterzeichnung von Mercosur-Abkommen soll verschoben werden, Polens Verfassungsgericht hat nach Entscheidigung des EuGH gegen EU-Recht verstoßen, Anklage gegen mutmaßliche Rechtsterroristen "Letzte Verteidigungswelle", Weimer verspricht Künstlern Hilfe für fairere Vergütungen bei Streamingdiensten, Weitere Nachrichten im Überblick, Hinter den Kulissen der Mailänder Scala, Das Wetter
Ringen um Hilfen für die Ukraine auf EU-Gipfel, Unterzeichnung von Mercosur-Abkommen soll verschoben werden, Polens Verfassungsgericht hat nach Entscheidigung des EuGH gegen EU-Recht verstoßen, Anklage gegen mutmaßliche Rechtsterroristen "Letzte Verteidigungswelle", Weimer verspricht Künstlern Hilfe für fairere Vergütungen bei Streamingdiensten, Weitere Nachrichten im Überblick, Hinter den Kulissen der Mailänder Scala, Das Wetter
Ringen um Hilfen für die Ukraine auf EU-Gipfel, Unterzeichnung von Mercosur-Abkommen soll verschoben werden, Polens Verfassungsgericht hat nach Entscheidigung des EuGH gegen EU-Recht verstoßen, Anklage gegen mutmaßliche Rechtsterroristen "Letzte Verteidigungswelle", Weimer verspricht Künstlern Hilfe für fairere Vergütungen bei Streamingdiensten, Weitere Nachrichten im Überblick, Hinter den Kulissen der Mailänder Scala, Das Wetter
Im aktuellen Podcast mit Stefan Brink und Niko Härting geht es um Umwälzungen kleinerer und größerer Art. Zunächst geht es (01:08) um eine Erklärung des Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (HBDI), dass Microsoft 365 sowohl durch Unternehmen als auch durch öffentliche Stellen datenschutzkonform genutzt werden kann. Verantwortliche müssten jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Grundlage dieser Entscheidung ist ein fast 140 Seiten starker Bericht aus dem November 2025, der die früheren Kritikpunkte der Datenschutzkonferenz (DSK) neu bewertet und konkrete Handlungsempfehlungen für Verantwortliche enthält. Eher keine Revolution, aber eine Änderung der Aufsichtspositionen. Sodann geht es (11:25) um die Haftung von Host Providern: In einem rumänischen Fall entschied der Luxemburger EuGH, dass der Betreiber einer Online-Plattform für die Verletzung von Datenschutzrechten mitverantwortlich ist, die auf der Plattform begangen werden (Urteil vom 02.12.2025 - C-492/23). Auf diese Entscheidung hatte der BGH im Fall Künast gewartet und das Verfahren ausgesetzt. Welche (revolutionären?) Auswirkungen die Kollision des Haftungsprivilegs in Art. 6 DSA mit der Haftung nach Art. 82 DS-GVO hat, erörtern Niko und Stefan ausführlich. Schließlich geht es (26:00) um die Reformbemühungen der Ministerpräsidenten der Länder und der Bundesregierung. Sie wollen den Staat (und den Datenschutz) modernisieren, etwa indem sie - Stichwort „Übererfüllung bei der Umsetzung von EU-Recht“ – die Bestellpflichten betrieblicher Datenschutzbeauftragter in § 38 BDSG einschränken. Der Bund wird zudem in Abstimmung mit den Ländern die Datenschutzaufsicht für den nichtöffentlichen Bereich bis spätestens 31.12.2027 reformieren und dabei auch die Aufgabenverteilung im Föderalstaat neu justieren. Bund und Länder werden zudem auf europäischer Ebene die anstehenden Verhandlungen der EU-Kommission bei der Weiterentwicklung des EU-Datenrechts nutzen, um weitere Konsolidierungen zu erreichen, die über die vorgeschlagenen Omnibus-Pakete hinausgehen. Das klingt ebenfalls nach Umwälzung…
Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass der berühmte österreichische Biologe und Verhaltensforscher Prof. Kurt Kotrschal im Wolfspodcast zu Gast war. Heute spricht Sabine mit dem emeritierten Professor der Universität Wien und Mitbegründer des international renommierten Wolf Science Centers über die aktuellen Entwicklungen rund um den Wolf in Österreich und Europa – Entwicklungen, die in nur einem Jahr eine enorme Dynamik angenommen haben. Zentrale Themen des Gesprächs: • Wissenschaft unter Druck: Wie fühlt es sich für Forschende an, wenn politische Entscheidungen der Datenlage widersprechen? Und hätte jemand geahnt, wie sich die Debatte um den Wolf zuspitzen würde? • Rechtlicher Rahmen & EU-Recht: Der Wolf ist in Österreich wie in Deutschland durch EU-Recht streng geschützt. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2024 stellt klar: Eine Bejagung ist im derzeit schlechten Erhaltungszustand nicht zulässig. Trotzdem erlassen mehrere Bundesländer – etwa Tirol, Salzburg und Kärnten – weiterhin Abschussverordnungen, die zum Teil bereits als rechtswidrig beurteilt wurden. • Österreichs Erhaltungszustands-Meldung: Die verpflichtende Meldung an die EU-Kommission ist inzwischen rund elf Monate überfällig. Ob und wann sie erfolgt, ist unklar. Ebenso unklar ist die Datenbasis, auf die sich Österreich stützen möchte – in manchen Bundesländern fehlt Monitoring nahezu vollständig. Klar ist für Kotrschal: Ein günstiger Erhaltungszustand kann aktuell nicht seriös gemeldet werden. • Wissenschaftlicher Faktencheck: Thesen von Wildökologe Sven Herzog (Spiegel 48/2025): Im Gespräch werden zentrale Aussagen des TU-Dresden-Professors eingeordnet, der ein stark jagdlich geprägtes Naturbild vertritt. Es geht u. a. um: • die Behauptung, Wölfe müssten zur Erhaltung ihrer Scheu bejagt werden • Luderplätze und deren Einfluss auf das Verhalten von Beutegreifern • Forderungen nach lokaler Bejagung in sensiblen Regionen Kotrschal bewertet diese Thesen wissenschaftlich und spricht offen über problematische Vereinfachungen in der öffentlichen Diskussion. • Die ökologische Rolle des Wolfes: Warum Wölfe für stabile, genetisch gesunde Wildtierpopulationen unverzichtbar sind – und warum menschliche Jagd das nicht ersetzen kann. Kurt Kotrschal kritisiert die politische und jagdliche Stimmung gegenüber dem Wolf und warnt vor einer schleichenden Wiederausrottung, die nicht nur ökologisch, sondern gesamtgesellschaftlich ein Fehler wäre. • Blick über die Grenze – die Niederlande: Während des Gesprächs sitzt Kurt Kotrschal in einem Camper in Renkum am Rand der Veluwe. In diesem niederländischen Schutzgebiet haben sich in wenigen Jahren elf Rudel etabliert – und das Land kommt damit erstaunlich gut zurecht. Ein spannender Vergleich zu Österreich, wo weitaus weniger Wölfe leben, die Konflikte aber ungleich größer erscheinen. Diese Episode bietet eine fundierte, wissenschaftlich basierte Einordnung der aktuellen Wolfsdebatte, räumt mit Mythen auf und zeigt, warum ein sachlicher Umgang mit dem Thema wichtiger ist denn je.
In dieser Sonderfolge wird aufgedeckt, wie die Bundesregierung mit ihrem neuen Jagdgesetzentwurf aus Sicht vieler Fachleute auf einen offenen Konflikt mit europäischem Naturschutzrecht zusteuert. Im Mittelpunkt steht ein bislang zurückgehaltener Fachbericht des Bundesamtes für Naturschutz, der die tatsächliche Situation der Wolfsbestände anders beschreibt, als es die politische Kommunikation vermuten lässt. Während die Wissenschaft auf einen weiterhin kritischen Erhaltungszustand hinweist, arbeitet die Politik an Regelungen, die eine weitreichende Bejagung ermöglichen würden – selbst dann, wenn der Schutzstatus das eigentlich ausschließt. Zusammen mit Insidern Ines und dem Journalisten und RiffReporter Thomas Krumenacker spricht Sabine darüber, welche Folgen das für Deutschland gegenüber der EU haben kann, welche Interessen hinter dem Gesetzentwurf vermutet werden und warum der Ansatz in der Praxis weder rechtliche Stabilität noch Verbesserung für Weidetierhalter verspricht. Statt auf funktionierende Herdenschutzmaßnahmen zu setzen, drohen neue bürokratische Konstrukte und langwierige Gerichtsverfahren. Eine Folge über fehlende Transparenz, ignorierte Wissenschaft und ein Gesetz, das so niemals in Kraft treten darf.
Regierung kündigt an • Maßnahmen gegen Teuerung beschlossen • Wie teuer wird Einigung mit Opposition? • Große Reformen fehlen weiter • Reformunfähiges Österreich? Weniger arbeiten • Beschäftigte wollen 30 bis 35-Stunden-Woche • Teilzeitkräfte wollen oft mehr arbeiten • Ist arbeiten zu unattraktiv? Tarife für Einheimische • Unfair für Touristen? • Wien will Touristen-Tarife • Verstoß gegen EU-Recht
Die EU-Verträge, auch Bilaterale Verträge III genannt, sind hoch umstritten und DAS grosse Polit-Thema in der Schweiz. Wir erklären in dieser Podcast-Folge, warum sie so wichtig sind und worum es geht. «Was die Aussenpolitik angeht, dürfte das die wichtigste Abstimmung des Jahrzehnts werden«, sagt Matthias Strasser aus der SRF-Inlandredaktion. »Sie stellt wichtige Weichen für die Zukunft der Schweiz und regelt Themenbereiche wie eine Übernahme von EU-Recht.» Bevor das Stimmvolk über das EU-Vertragspaket entscheiden kann, gibt es eine intensive politische Debatte. Sie kann jetzt richtig losgehen, denn bis zum Wochenende konnten sich alle offiziell zum Vertragspaket äussern. Jetzt liegen die Karten der Parteien und Verbände auf dem Tisch. Auf Wunsch unserer Userinnen und User zeigen wir, was in den EU-Verträgen alles drinsteht und was ein Ja oder ein Nein an der Urne bedeuten könnten. ___________________ Habt ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Matthias Strasser, Inlandredaktor SRF ____________________ Links: Übersichtsartikel über die Position der Schweizer Parteien: https://www.srf.ch/news/schweiz/vernehmlassung-abgeschlossen-eine-breite-allianz-sagt-ja-zum-europa-paket-mit-vielen-aber Vertragspaket auf der Website des EDA: https://www.europa.eda.admin.ch/de/vernehmlassung-paket-schweiz-eu#Abkommen ____________________ Team: - Moderation: Isabelle Maissen - Produktion: Sandro Della Torre - Mitarbeit: Tobias Bühlmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die USA haben sich in die israelische Offensive gegen das Atomprogramm im Iran eingeschaltet. Ob das der dortigen Opposition Auftrieb gibt oder ein Regimewechsel erst recht in weite Ferne rückt, beurteilt der Publizist Parviz Amoghli. Was hat der frühere deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck dem Land hinterlassen? Jede Menge ideologiegetriebener Projekte, die sich bis heute auswirken, sagt der Autor Klaus-Rüdiger Mai und analysiert dafür mehrere Beispiele. In der Schweiz will die sogenannte Kompass-Initiative verhindern, dass das Land künftig weiter einfach EU-Recht übernimmt und die Bevölkerung so an Mitbestimmungsrechten verliert. Wie das gelingen soll, beschreibt der Unternehmer Marco Sieber, Mitglied des Initiativkomitees.
Wellendorf, Sebastian www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Bundespolizisten stehen an der deutschen Grenze. Seit Anfang Mai hat die neue Bundesregierung die Grenzkontrollen intensiviert und angeordnet, dass Asylsuchende zurückgewiesen werden können. Einem Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts zufolge ist das aber illegal. Es muss erst in einem Dublin-Verfahren geklärt werden, welches EU-Land für das jeweilige Asylverfahren zuständig ist. Tatsächlich stellt sich die Frage, ob die Grenzkontrollen im Schengen-Raum überhaupt legal sind, oder nur vorübergehend durchgeführt werden dürfen. Sie müssen nach EU-Recht gerechtfertigt und der EU-Kommission gemeldet werden. Trotz der rechtlichen Lage hält Bundeskanzler Friedrich Merz an den Grenzkontrollen fest. Er will die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Land schützen - und zwar so lange, bis die EU ihre Asylreform umgesetzt und die europäischen Außengrenzen geschlossen hat. Wie lange kann die Bundesregierung an Grenzkontrollen festhalten? Wir fragen den Rechtswissenschaftler Dr. Constantin Hruschka, sprechen mit dem Mathematiker und Kulturanthropologen Dr. Bernd Kasparek, der zu Migration und Grenzen forscht. Außerdem sind Andreas Roßkopf, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei und der Sozialpsychologe Prof. Dr. Frank Asbrock dabei. Podcast-Tipp: Deutschlandfunk - Kontrovers Migrationspolitik - Diskussion über Zuwanderung und Asylrecht polarisiert Europa Nach verschärften Grenzkontrollen will Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) nun den Familiennachzug für Geflüchtete aussetzen. Und in der EU mehren sich die Stimmen, die erleichterte Abschiebungen aus Europa fordern. Was bleibt vom Recht auf Asyl? https://www.ardaudiothek.de/episode/kontrovers/migrationspolitik-diskussion-ueber-zuwanderung-und-asylrecht-polarisiert-europa/deutschlandfunk/14624717/
Bundespolizisten stehen an der deutschen Grenze. Seit Anfang Mai hat die neue Bundesregierung die Grenzkontrollen intensiviert und angeordnet, dass Asylsuchende zurückgewiesen werden können. Einem Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts zufolge ist das aber illegal. Es muss erst in einem Dublin-Verfahren geklärt werden, welches EU-Land für das jeweilige Asylverfahren zuständig ist. Tatsächlich stellt sich die Frage, ob die Grenzkontrollen im Schengen-Raum überhaupt legal sind, oder nur vorübergehend durchgeführt werden dürfen. Sie müssen nach EU-Recht gerechtfertigt und der EU-Kommission gemeldet werden. Trotz der rechtlichen Lage hält Bundeskanzler Friedrich Merz an den Grenzkontrollen fest. Er will die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Land schützen - und zwar so lange, bis die EU ihre Asylreform umgesetzt und die europäischen Außengrenzen geschlossen hat. Wie lange kann die Bundesregierung an Grenzkontrollen festhalten? Wir fragen den Rechtswissenschaftler Dr. Constantin Hruschka, sprechen mit dem Mathematiker und Kulturanthropologen Dr. Bernd Kasparek, der zu Migration und Grenzen forscht. Außerdem sind Andreas Roßkopf, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei und der Sozialpsychologe Prof. Dr. Frank Asbrock dabei. Podcast-Tipp: Deutschlandfunk - Kontrovers Migrationspolitik - Diskussion über Zuwanderung und Asylrecht polarisiert Europa Nach verschärften Grenzkontrollen will Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) nun den Familiennachzug für Geflüchtete aussetzen. Und in der EU mehren sich die Stimmen, die erleichterte Abschiebungen aus Europa fordern. Was bleibt vom Recht auf Asyl? https://www.ardaudiothek.de/episode/kontrovers/migrationspolitik-diskussion-ueber-zuwanderung-und-asylrecht-polarisiert-europa/deutschlandfunk/14624717/
Brockhues, Annabell www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Oracle kauft einmal den Quartalsumsatz von Nvidia für ein OpenAI Datacenter. Tim Cooks Einfluss auf Präsident Trump steht auf dem Prüfstand. Meta verliert KI-Talente an das Pariser Startup Mistral. Verstößt Shein mit seinen Verkaufstaktiken gegen EU-Recht und drohen dem Fast-Fashion-Riesen aus China nun hohe Strafen? SoftBanks Masayoshi Son plant einen Fonds zwischen den USA und Japan. Die Trump Media Group will 3 Milliarden Dollar in Kryptowährungen investieren. Immer mehr Menschen suchen bei ChatGPT nach schonungslosen Schönheitstipps. ChatGPT o3 hat angeblich eine Abschaltung umgangen und damit Fragen zur Kontrolle von KI-Systemen aufgeworfen. Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf doppelgaenger.io/werbung. Vielen Dank! Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: (00:00:00) Trump Apple Zölle (00:09:50) Oracle OpenAI (00:15:45) Meta Llama Talentverlust (00:22:00) Shein EU Verbraucherschutz (00:26:50) Masayoshi Son US Japan Staatsfonds (00:31:40) Trump Memecoin Gala (00:34:00 ) Kryptoinvestor Entführung (00:41:50) ChatGPT Schönheitstipps & Shutdown Umgehung Shownotes Techs Trump-Flüsterer Tim Cook wird leiser – nytimes.com Oracle $40bn für OpenAI's data centre – ft.com Elon Musk Twitter – x.com Stargate Video – Bloomberg Metas Llama-AI-Team verliert Talente an Mistral. – businessinsider Wird MAGA Mark Zuckerberg zurück lieben? – Bloomberg Shein verstößt gegen EU-Verbraucherschutzregeln – wsj.com SoftBank: Masayoshi Son schlägt US-Japan Staatsfonds vor – ft.com Trumps Memecoin-Galadinner zieht Krypto-Tycoons, Basketballstar und Proteste an – wsj.com Krypto-Investor wegen Entführung und Folterung angeklagt – nytimes.com Trump-Mediengruppe plant, $3 Mrd. in Kryptowährungen zu investieren – ft.com Menschen fragen ChatGPT nach ehrlichem Schönheitsrat – washingtonpost.com AI Image Gen Bias – washingstonpost.com Latina Bias – bloomberg Forscher behaupten, ChatGPT o3 umging Abschaltung im Test – bleepingcomputer.com
Die Bundesregierung will manche Asylsuchende an den Grenzen nicht mehr reinlassen – trotz EU-Recht. Dafür soll eine "nationale Notlage" aktiviert werden. Was bedeutet das für Geflüchtete und für die Nachbarländer?**********Ihr hört: Moderation: Nik Potthoff**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an Info@deutschlandfunknova.de
Eskalation im Zollstreit zwischen den USA und China, Ukraine-Kontaktgruppe vereinbart in Brüssel milliardenschwere Militärhilfen, Ostdeutsche Länderchefs fordern Ministerposten, EU-Recht zur Jagd auf Wölfe soll gelockert werden, Anhaltende Trockenheit beeinträchtigt Rheinschifffahrt, Rheinland-Pfalz setzt Handy-Blitzer-Kameras ein, Fünf Tote bei Hubschrauber-Unglück in New York, Schneetreiben in Ankara, Das Wetter
Ein Vortrag der Rechtswissenschaftlerin Silja VönekyModeration: Sibylle Salewski**********Mit neuen biotechnischen Verfahren, wie der sogenannten Genschere, lässt sich das Erbgut von Pflanzen gezielt verändern. Wie kann die EU die neue Technik regulieren?**********Silja Vöneky ist Professorin für Völkerrecht und Rechtsethik an der Universität Freiburg. Ihren Vortrag mit dem Titel "Wie adaptiv ist die EU-Regulierung der Grünen Gentechnik?" hat sie am 04.12.2024 im Rahmen der Studium Generale Vortragsreihe Grüne Gentechnik - Chancen für Nachhaltigkeit an der Universität Freiburg gehalten. Organisiert wurde die Reihe vom dortigen Centre for Integrative Biological Signalling Studies (CIBSS).**********Schlagworte: +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Grüne Gentechnik +++ Gentechnik +++ Genschere +++ CRISPR +++ CRISPR/Cas +++ Genomeditierung +++ Gerichte +++ Politik +++ Europäische Union +++ EU +++ EU-Recht +++ Politik +++ Erbgut +++ DNA +++ Risiken +++ Nachhaltigkeit +++ Ernährungssicherheit +++********************Quellen aus der Folge:Diskussionspapier des Ethikrats der Max-Planck-Gesellschaft zum Thema Genom-Editierung aus dem Jahr 2019 (PDF)**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Bioethik: Können wir uns Pflanzen gegenüber moralisch falsch verhalten?Für Klima- und Umweltschutz: Nobelpreisträgerin fordert grüne GentechnikKlimawandel: Mit künstlicher Photosynthese das Klima retten**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Nach dem Attentat von Aschaffenburg hat der Winterwahlkampf deutlich an Schärfe zugenommen. Seither dreht sich alles um die Frage: Wie lassen sich solche Taten künftig verhindern? Schließlich ist es nicht das erste Mal, dass ein abgelehnter Asylbewerber eine Bluttat begeht. Die Union ist mit dem Vorschlag nach vorne geprescht, die Grenzen zu schließen und alle Flüchtlinge ohne Papiere zurückzuweisen. Dagegen argumentieren SPD und Grüne, das verstoße gegen EU-Recht. Noch immer können sich die Parteien der demokratischen Mitte nicht auf einen gemeinsamen Kurs verständigen und überziehen sich gegenseitig mit Vorwürfen. Dabei gehört die Flüchtlingspolitik zu den Themen, die gerade auch jungen Menschen unter den Nägeln brennt. Von Carolyn Wißing.
Ein Vortrag der Politikwissenschaftlerin Léonie de JongeModeration: Nina Bust-Bartels**********Bestimmte Insekten dürfen laut EU-Recht zu Nahrungsmitteln verarbeitet werden. Rechte Akteure spinnen daraus eine Verschwörungserzählung. Ein Vortrag der Politikwissenschaftlerin Léonie de Jonge über die Angst vor Insekten im Essen.Léonie de Jonge ist Politikwissenschaftlerin am neu gegründeten Institut für Rechtsextremismusforschung an der Universität Tübingen. Ihr Vortrag heißt "Von Immigration bis Insekten: Rechtsextreme Akteur*innen und Ideologien im Wandel« und sie hat ihn am 6. November 2024 im Rahmen des Studium Generale "Rechtsextremismus: Erforschen und Entgegentreten" an der Universität Tübingen gehalten.**********Schlagworte: +++ Ideologie +++ Rechtsextremismus +++ Insekten +++ Essen +++ Nahrung +++ EU +++ Verschwörungserzählung +++ Verschwörungstheorie +++ Tradition +++**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
Der Bundesrat setze die Unabhängigkeit der Schweiz aufs Spiel, warnen die Urheber der Kompass-Initiative und fordern, dass «weitreichende Staatsverträge» zwingend durch eine Volksabstimmung müssen. Investor und Partners Group-Gründer Urs Wietlisbach stellt sich kritischen Fragen. Die aktuellen Verhandlungen der Schweiz mit der EU würden darauf hinaus laufen, dass die Schweiz automatisch EU-Recht übernehmen und den Europäischen Gerichtshof als Instanz akzeptieren müsse. Das, so die Initianten der Kompass-Initiative, die diese Woche lanciert wurde, untergrabe die direkte Demokratie. Warum kommt der Vorschlag von Wirtschaftsvertretern, während der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse entschlossen für die sogenannten Bilateralen III kämpft? Kann sich die Schweizer Wirtschaft den vorgeschlagenen Alleingang leisten? Und warum kommt ein u.a. im europäischen Ausland erfolgreicher Investor dazu, gegen die EU Stimmung zu machen? Urs Wietlisbach nimmt Stellung als Gast in der «Samstagsrundschau» bei Klaus Ammann. Ergänzend zum «Tagesgespräch» finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle «Samstagsrundschau».
Schutzklausel gegen Einwanderung: Reaktionen zum Nein aus Brüssel, EU verhängt Strafzölle auf E-Autos aus China, Fifa-Transferregeln verstossen gegen EU-Recht, nachhaltiges neues Coldplay-Album «Moon Music»
Für die Bundesinnenministerin waren die Grenzkontrollen während der Fußball-EM ein Erfolg. Politiker von Union und FDP sprechen sich für eine Verlängerung aus. Dagegen steht aber EU-Recht. Ein politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern. Geers, Theo www.deutschlandfunk.de, Kontrovers