POPULARITY
Anne Will ist zurück von der Münchner Sicherheitskonferenz - und der Kanzler auch. Am Freitag muss sich Friedrich Merz auf dem CDU-Parteitag in Stuttgart seiner Wiederwahl zum Parteivorsitzenden stellen. Der Parteitag könnte unangenehm für ihn werden. Seine Bundesregierung hat katastrophale Zustimmungswerte, die Union klemmt bundesweit in Umfragen bei 26 Prozent fest. Dazu kommt: Debatten über Rente, “Lifestyle”-Teilzeit und Zahnarztbehandlungen haben nicht nur in der Öffentlichkeit für viel Kritik gesorgt, sondern auch innerhalb der Partei - und das kurz vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Was bedeutet das für diesen Parteitag und kann der Kanzler ihn nutzen, um seine Partei zu beruhigen? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit der Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach. Gemeinsam stellen sich beide vor allem die Frage: Was ist, wenn Friedrich Merz genau das nicht schafft und die CDU schwach bleibt. Wie gefährlich wäre das für unser Land? Anne Will und Julia Reuschenbach analysieren die Gründe für die Unruhe in der CDU, besprechen, welche Rolle Friedrich Merz dabei spielt und erklären, wie die aktuellen Umfragewerte einzuordnen sind. Sie thematisieren dabei auch Angela Merkel. Nach ihrem Ausscheiden als Bundeskanzlerin war sie auf keinem Parteitag. In Stuttgart will sie wieder dabei sein. Es lohnt sich also auch der Blick auf ihre Zeit als Kanzlerin. Redaktionsschluss: Mittwoch, 18.02.2026, 16 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Sie möchten Werbung in unserem Podcast schalten? dirk@mitvergnuegen.com Politik mit Anne Will auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/politik-mit-anne-will-podcast-live-2026 06.05.26 Stuttgart 17.06.26 München 06.10.26 Hannover 03.11.26 Berlin WICHTIGE QUELLEN: Spiegel, Die CDU ist enttäuscht von Friedrich Merz – und wird rebellisch, 05.02.2025 https://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-die-partei-ist-enttaeuscht-von-friedrich-merz-und-wird-rebellisch-a-80fadabd-8056-4293-b31d-7c85e64a4740 Stern, Die Deutschen raten der CDU: Mehr Merkel wagen!, 18.02.2026 https://www.stern.de/politik/deutschland/mit-angela-merkels-kurs-waere-die-cdu-laut-umfrage-erfolgreicher-37141938.html Stern, “Friedrich Merz hat die Gene, dass er noch lange Politik machen kann”, 17.02.2026 https://www.stern.de/politik/deutschland/carsten-linnemann---sollen-all-diese-leute-no FAZ, Die CDU muss Reformpartei werden. Gastbeitrag von Pascal Reddig, Johannes Winkel (Junge Union), 17.02.2026 https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/forderung-der-jungen-die-cdu-muss-reformpartei-werden-accg-110838498.html Tagesspiegel: Arbeitnehmergruppe in CDU/CSU: „Wir brauchen einen Rat für Soziale Sicherheit im Kanzleramt“, 16.02.26 https://www.tagesspiegel.de/politik/arbeitnehmergruppe-in-cducsu-wir-brauchen-einen-rat-fur-soziale-sicherheit-im-kanzleramt-15252397.html Spiegel, Spitzensteuersatz erst ab 80.000 Euro – ist das realistisch?, 15.02.26 https://www.spiegel.de/politik/carsten-linnemann-cdu-fordert-anhebung-des-spitzensteuersatzes-a-31d6a0df-8142-4ee4-a7a6-454f433b602b Wirtschaftswoche, Warum die CDU so völlig verloren wirkt, 16.02.26 https://www.wiwo.de/politik/deutschland/cdu-parteitag-warum-die-cdu-so-voellig-verloren-wirkt/100200180.html Welt, „Das ist ein absolut fataler Eindruck“ – Radtke kritisiert CDU-Kommunikation, 15.02.2026 https://www.welt.de/politik/deutschland/article69915be20abe5c8b74ed0366/cda-chef-radtke-das-ist-ein-absolut-fataler-eindruck-kritik-an-cdu-kommunikation.html Bild, Jetzt geht's um die Rente mit 70!, 16.02.2026 https://www.bild.de/politik/inland/renten-kommission-jetzt-beraten-die-bas-experten-ueber-rente-mit-70-698ee44756df0f71cc04125c Redaktion: Florian Barnikel, Felix Schlagwein Executive Producerin: Marie Schiller Wenn ihr Werbung schalten wollt, wendet euch gerne an die Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Wie steuert man Pricing, wenn Journalismus, Events, Communities und B2B-Geschäft zusammenwachsen? In dieser Folge von Pricing Friends spricht Sebastian Voigt mit Wiebke Meeder, CMO der Handelsblatt Media Group, über Subscription-Modelle, Preislogiken und den Umbau eines Medienhauses zur Wirtschaftsplattform. Das Handelsblatt setzt auf klar differenzierte Angebote statt eines einheitlichen Abos. Drei Digitalprodukte erfüllen unterschiedliche Funktionen: Standard treibt Volumen, Premium stabilisiert über das E-Paper den Bestandswert, Business adressiert Tiefe und B2B-Nutzung. Kurzfristige 1-Euro-Trials spielen eine untergeordnete Rolle. Stattdessen dominieren rabattierte 12-Monats-Abos mit 30 bis 40 Prozent Nachlass, um den Subscription Lifetime Value zu erhöhen und Nutzer früh zu filtern. Preisdifferenzierung erfolgt datenbasiert nach Nutzung, Endgerät und Abschlusswahrscheinlichkeit. Vertrauen markiert dabei die Grenze jeder Dynamik. Parallel diversifiziert die Handelsblatt Media Group ihr Geschäftsmodell. Rund die Hälfte der Erlöse stammt aus Events, Memberships und New Business. Communities wie der KI-Circle sowie geplante CMO- und CFO-Formate verbinden Inhalte, Netzwerke und Veranstaltungen. Im B2B-Geschäft wird Account-Sharing aktiv adressiert, um Lizenzmodelle sauber zu monetarisieren. Perspektivisch sieht Meeder Potenzial in daten- und analysebasierten Lizenzmodellen, da generative KI die Archivfunktion des offenen Netzes schwächt und verlässliche historische Daten an Wert gewinnen. Über den Gast Wiebke Meeder ist Chief Marketing Officer der Handelsblatt Media Group und verantwortet Marketing und Vertrieb für Handelsblatt und WirtschaftsWoche. Zuvor war sie unter anderem bei der Süddeutschen Zeitung, beim SPIEGEL und bei Amazon tätig und arbeitete dort an digitalen Abo- und Publisher-Modellen. Ihr Fokus liegt auf Subscription-Wachstum und der Weiterentwicklung journalistischer Geschäftsmodelle.
Im Presseclub begrüßen Ali und Björn dieses Mal Heike Schwerdtfeger. Heike ist Finanzkorrespondentin bei der „WirtschaftsWoche“ und beschäftigt sich bereits seit über 20 Jahren mit Fonds und ETFs. Ihre beachtliche Historie als Fondsexpertin wird allerdings von ihrem Arbeitgeber regelrecht gezwergt: Die „WirtschaftsWoche“ feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Zur Gründung 1926 in Berlin firmierte die Zeitschrift noch unter dem Namen „Der deutsche Volkswirt“. Im Gepäck hatte Heike zwei Themen. Zum einen beschäftigt sie sich seit Langem mit der komplexen Welt der Fondstranchen, über die sie sich häufig ärgert. Viele Fonds haben nicht selten zehn, zwanzig oder mehr unterschiedliche Tranchen, die verschiedene Gebührenstrukturen, Währungen und Mindestanlagebeträge aufweisen. Heike fordert hier mehr Einfachheit und Transparenz im Sinne einer besseren Handhabbarkeit für Anleger. Der zweite Themenblock beschäftigt sich mit dem Altersvorsorgedepot. Die entsprechende Gesetzesinitiative hat das Bundeskabinett verlassen und wird nun im Bundestag diskutiert. Unsere drei Diskutantinnen und Diskutanten haben sich mit der Komplexität, der Handelbarkeit sowie der Frage auseinandergesetzt, wer am Ende das Rennen macht. Fest steht, dass das Standardprodukt, das immer im Repertoire sein muss, für kleinere und mittlere Anbieter eine Herausforderung darstellen wird. Zum Schluss gab es natürlich auch Literaturtipps. Heike empfiehlt das Buch „Die Jahre“ von Annie Ernaux. In der unkonventionellen Autobiografie der späteren Nobelpreisträgerin verschränkt Ernaux ihr eigenes Leben von der Nachkriegszeit bis ins frühe 21. Jahrhundert mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Frankreichs. Außerdem hat sie beim Ausmisten ein älteres Buch des Investigativjournalisten Hans Leyendecker wiederentdeckt: „Die Lügen des Weißen Hauses“, eine Reportage über Täuschungen und Machtmissbrauch in der US-Politik, die zeigt, wie sehr politische PR und Realität bereits lange vor der Trump-Administration auseinanderklafften. Björn empfiehlt „Die nächste Stufe der Evolution“ von Ray Kurzweil. Der Zukunftsforscher und Tech-Visionär beschreibt darin, wie technologische Innovationen in Sprüngen verlaufen und welche gesellschaftlichen Umwälzungen sich aus Künstlicher Intelligenz, Biotechnologie und Digitalisierung ergeben. Ali hat sich das Buch „1929: Die große Spekulation“ von Andrew Ross Sorkin neben das Bett gelegt – eine historische Abhandlung über die große Finanzkrise und die Mechanismen der Spekulation, die bis heute nachwirken.
Elisabeth Niejahr ist Wirtschaftsjournalistin. Sie hat beim Spiegel gearbeitet, war viele Jahre bei der Zeit, hat ihre Brötchen als Chefreporterin der WirtschaftsWoche verdient, schreibt über wirtschafts- und politische Themen, ist Autorin mehrerer Bücher und häufig in politischen Talkshows zu Gast.
US-Präsident Trump verzichtet auf militärische Drohungen und auf Strafzölle. Über die amerikanischen Forderungen zu Grönland soll nun verhandelt werden. Am Abend beraten die europäischen Staats- und Regierungschefs. Bleiben Grönland und Dänemark souverän? Sind sie transatlantischen Beziehungen so zu retten? Claus Heinrich diskutiert mit Sonja Álvarez – USA-Chefkorrespondentin, WirtschaftsWoche; Ebbe Volquardsen – Skandinavist, Politik- und Kulturwissenschaftler; Dr. Dorothea Wehrmann – Sozialwissenschaftlerin, German Institute of Development and Sustainability (IDOS), Bonn
Anke Plättner diskutiert mit Paul Ronzheimer (Bild) Christoph Heusgen (ehemaliger Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz) Thu Nguyen (Jacques Delors Centre) Julian Heißler (Wirtschaftswoche)
Anke Plättner diskutiert mit Paul Ronzheimer (Bild) Christoph Heusgen (ehemaliger Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz) Thu Nguyen (Jacques Delors Centre) Julian Heißler (Wirtschaftswoche)
Julian Heißler arbeitet als Journalist mit Schwerpunkt auf Politik und internationalen Themen. Nach ersten Stationen in der Berliner Politikberichterstattung schrieb und produzierte er unter anderem Beiträge für „der Freitag”, den SWR sowie für die Redaktion der Talkshow „Anne Will“ und das ARD-Hauptstadtstudio, wo er als Autor für tagesschau.de tätig war. 2017 zog er nach Washington, D.C., um dort als US-Korrespondent für die WirtschaftsWoche zu berichten. Neben seiner Korrespondententätigkeit ist er zudem als erfolgreicher Buchautor tätig.
Donald Trump weiß, was er will. Er will Grönland. Die größte Insel der Welt soll Teil der USA werden. Für die nationale Sicherheit, sagt er. Aber auch für die Bodenschätze, die dort vermutet werden? Für Trump ist klar: es reicht kein Abkommen, keine Militärstützpunkte, kein Investment. Er will Grönland “besitzen”. Und wie? Laut US-Regierung liegt von kaufen bis zu militärischen Optionen alles auf dem Tisch. Aber: Grönland will gar nicht Teil der USA werden, sondern unabhängig. Das Königreich Dänemark, zu dem Grönland gehört, will die Insel nicht verkaufen. Und die EU müsste Grönland im Zweifel auch militärisch verteidigen. Was würde also passieren, wenn Trump Grönland wirklich angreift? Anne Will spricht in dieser Folge mit Julian Heißler, dem Internationalen Korrespondenten der Wirtschaftswoche. Er hat viele Jahre aus Washington berichtet und auch die Trump-Regierung journalistisch begleitet. Gemeinsam diskutieren sie das Szenario durch: Was würde das für Europa, die NATO und die USA bedeuten? Und wie wahrscheinlich ist eine Auseinandersetzung wirklich? Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, der 13.01.26 um 15 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Sie möchten Werbung in unserem Podcast schalten? Dann schreiben Sie eine Mail an: dirk@mitvergnuegen.com Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/politik-mit-anne-will-podcast-live-2026 06.05.26 Stuttgart 17.06.26 München 06.10.26 Hannover 03.11.26 Berlin WICHTIGE QUELLEN: New York Times: “Two Hours, Scores of Questions, 23,000 Words: Our Interview With President Trump”, 11.01.2026 CNN: Stephen Miller says US is using military threat to maintain control of Venezuela, 05.01.2026 Wirtschaftswoche: „Natürlich können wir mit den USA sprechen“, 12.01.2026 Deutschlandfunk: Bei Grönland muss Europa eine rote Linie ziehen, 10.01.2026 Die Zeit: Gast zweiter Klasse, 13.01.2026 EMPFEHLUNGEN: Julian Heißler: Amerikas Oligarchen Geld, Macht und der Zerfall der Demokratie. Piper, 2025. Impressum: Redaktion: Sven Knobloch, Leon Ueberall Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Alex Stößlein, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Wenn ihr Werbung schalten wollt, wendet euch gerne an die: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Ich habe mich mit dem Thema »Fortschritt« — also was konstituiert Fortschritt in unserer Gesellschaft, wie können wir ihn beschreiben, wie wird Fortschritt kritisiert, wie unterscheidet sich Fortschritt von Innovation usw. — schon des Öfteren in diesem Podcast auseinandergesetzt. Dies ist im Kern eines der wichtigsten Themen, vielleicht sogar ein roter Faden, der durch die sechs Jahre des Podcasts läuft. Mein neues Buch: Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise ist verfügbar! Schon gelesen? In dieser Episode freue ich mich besonders, Ihnen meinen heutigen Gast vorstellen zu dürfen: Dr. Daniel Stelter. Er ist Ökonom und daher betrachten wir das Thema Fortschritt aus der Brille der Ökonomie. Dr. Stelter ist nicht nur einer der führenden deutschen Ökonomen, er ist außerdem häufiger Gast in politischen Talkshows, schreibt regelmäßig für verschiedene Medien wie etwa die Wirtschaftswoche, Cicero, Handelsblatt und andere. Er ist Autor mehrerer Bücher und hat außerdem eigene Podcasts wie Beyond the Obvious und Make Economy Great Again, letzterer gemeinsam mit dem Herausgeber der Welt, Ulf Poschardt. Links dazu wie immer in den Shownotes. Da er sich über seine Artikel sowie die eigenen Podcasts sehr ausführlich mit dem aktuellen Geschehen beschäftigt, werden wir in dieser Episode einen anderen Blickwinkel wählen. Aber steigen wir gleich direkt in das Thema ein, sozusagen: keine Details — was ist Fortschritt? »Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.«, Soren Kierkegaard Wie aber gestalten wir unser Leben vorwärts? Dazu ergänzt Milan Kundera einen wichtigen Aspekt: »Der Mensch schreitet im Nebel voran. Aber wenn er zurückblickt, um die Menschen der Vergangenheit zu beurteilen, sieht er keinen Nebel auf ihrem Weg. Von seiner Gegenwart aus, die ihre ferne Zukunft war, sieht ihr Weg für ihn völlig klar aus, gute Sicht auf dem ganzen Weg. Wenn er zurückblickt, sieht er den Weg, er sieht die Menschen, die voranschreiten, er sieht ihre Fehler, aber nicht den Nebel.« In der Rückschau wirken die Dinge oftmals klar und einfach oder werden so dargestellt. Der richtige Pfad und die Irrtümer sind doch so offensichtlich! Was bedeutet das für die Ökonomie? Dr. Stelter erläutert dies am Beispiel von Geldmenge, Inflation und Zinsen. Wie würden Ökonomen Fortschritt beschreiben, oder an welchen Indikatoren würden Sie Fortschritt festmachen? »Es gibt eine ganz eindeutige Korrelation zwischen wachsendem Einkommen und zunehmendem Glück.« Und wie ist es uns hier (global) in den vergangenen Jahren ergangen? »Eigentlich, wenn man mal guckt: die letzten 20, 30 Jahre haben wir einen unglaublichen Zuwachs an Wohlstand gesehen — weltweit — wir haben einen Rekord-Rückgang der Armut. Das ist ein ganz großer Erfolg. Wir haben einen Rückgang der Kindersterblichkeit usw.« Auch wenn es immer wieder Rückschritte gibt: »Die Menschheitsgeschichte ist eine Geschichte des Fortschritts.« Wie ist Fortschritt zu beschreiben, vor allem auch gegen den Begriff der Innovation? Wer trifft die gesellschaftlich wichtige Bewertung? Außerdem: Was wird eigentlich von den Menschen als »Neu« wahrgenommen? »Es gibt keinen Fall in der Weltgeschichte, wo geringerer Wohlstand zu mehr Glücksgefühl geführt hat.« Was aber ist schlicht »Hintergrund«, Normalität? »Wir sind zum Fortschritt verdammt.« Kann das aber gelingen? Stetiger Fortschritt, wenn auch mit kleinen Tälern, die zu durchschreiten sind? »Der Kreativität und der Intelligenz der Menschen ist keine Grenze gesetzt.« Warum haben aber unter diesen Voraussetzungen Vertreter von Kriegswirtschaft, De-Growth und anderen autoritären und destruktiven Ideen heute in der Gesellschaft dennoch eine Deutungshoheit? Oder jedenfalls scheint es so zu sein, dass diese Deutungshoheit gegeben ist? Kann der Konflikt Freiheit vs. Kollektivismus überhaupt aufgelöst werden? »Show me the incentives and I show you the outcome«, Charlie Munger Wir diskutieren dann weiter grundsätzlichere Fragen der Ökonomie, vor allem auch die Rolle, die Energie in ökonomischen Betrachtungen spielt. »Die klassische Definition der Ökonomie ist, dass sie die Lehre von der Allokation knapper Ressourcen ist, die alternative Verwendungen haben.«, Thomas Sowell und »the economic system is essentially a system for extracting, processing and transforming energy as resources into energy embodied in products and services. Simply put, energy is the only truly universal currency«, Robert Ayres, zitiert in Vaclav Smil, How the World Really Works Warum sind Preissignale ein wesentlicher Mechanismus freier Märkte und warum ist es so problematisch, wenn diese verzerrt werden? Welche Rolle spielt die Energie also für Fortschritt und Wohlstand? Die vormaligen Entwicklungsländer holen auf — was hat dies für Folgen? Bleiben wir stehen? Gehen wir voran oder fallen wir gar zurück? Im Augenblick trifft eindeutig Letzteres zu, aber wie kommen wir aus dieser Krise heraus? »Die Zukunft der Welt wird immer energiehaltiger sein.« Dr. Stelter erwähnt die UN-Entwicklungsziele: Es gibt 17 UN-Nachhaltigkeitsziele, aber nur eines davon betrifft den Klimawandel. Auch in weltweiten Umfragen rangiert der Klimawandel meist eher auf den hinteren Plätzen in der Beurteilung der Menschen. So ergibt etwa die globale IPSOS Umfrage vom Dezember 2025, das nur rund 13% der Menschen den Klimawandel als größtes Problem sehen. Er kommt damit auf den 10. Platz, der niedrigste Wert seit 2021. Manche für die Menschen lebensbedrohliche Probleme bleiben im Westen sogar völlig unbekannt, obwohl sie ähnlich viele Opfer wie die Covid-Pandemie verursacht haben und weiter verursachen — Luftverschmutzung in Innenräumen durch mangelnde Verfügbarkeit sauberer Energie wie Gas etwa. Wie sollen wir also mit dem Klimawandel umgehen, vor allem unter der Betrachtung, dass es sich dabei nur um eine von vielen Herausforderungen handelt? Fortschritt ist auch die Abwesenheit von Krieg — wie spielt diese Einschätzung mit den anderen genannten Faktoren und der Demographie zusammen? »Sie sehen mich — was Leute, die mich sonst hören, überraschen wird — prinzipiell optimistisch.« Was aber für die Welt gilt, muss auf absehbare Zeit nicht für Deutschland oder Europa gelten. Warum ist das so? »... weil wir freiwillig gesagt haben, dass wir uns von diesem Fortschritt verabschieden.« Das lässt ein gemischtes Bild für uns zurück: »Ich persönlich bin extrem optimistisch, was die Menschheit betrifft, ich bin leider nicht so optimistisch, was Deutschland und Europa betrifft.« Warum brauchen wir viel mehr dezentrale Entscheidungen und viel weniger Top-Down-»Management« und vermeintliche politische Lösungen von oben herab? »Dezentrale Entscheidungen sind einfach immer zentralen überlegen.« Innovation und Fortschritt sind nur mit Risiko zu haben — wir sind aber eine geradezu panische und von vermeintlicher (!) Sicherheit faszinierte Gesellschaft geworden. Dies ist eine Situation, die aber tatsächlich wesentliche Risiken nicht reduziert, sondern vielmehr dramatisch erhöht. Wie können wir das in Europa verändern? Kann ein Blick in die Geschichte dabei helfen? »Darwin was a landmark, not only in the history of biology, but in the history of intellectual development in general. He showed how-with sufficient time-nonpurposeful activity could lead to nonrandom results: he divorced order from "design." Yet the animistic fallacy would say that the absence of "planning" must lead to chaos-and the economic and political consequences of that belief are still powerful today.«, Tom Sowell Es gibt wohl die großen drei Wellen der Evolution, von denen wir aber bisher nur die erste verinnerlicht haben? Biologie (19. Jahrhundert) Ökonomie (theoretisch im 20. Jahrhundert mehrfach ausgedrückt, bis heute dennoch nicht verinnerlicht) Wissenschaft (bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts teilweise verstanden, dann wieder vergessen) »Ich bin immer fasziniert, wenn in der öffentlichen Diskussion von Neoliberalismus, der bei uns herrschen würde, gesprochen wird — und ich frage mich: bei Staatsanteilen von über 50 % wo ist da dieser Neoliberalismus.« Deckt sich die Meinung in der Bevölkerung eigentlich mit der veröffentlichten Meinung der Legacy-Medien? »Es wird immer gerne vom Marktversagen gesprochen, bei Dingen, wo man aber sagen muss, eigentlich ist es kein Marktversagen, sondern die Folgen von vorherigen Eingriffen der Politik.« Wie können wir von hier in die Zukunft blicken? Wie gehen wir mit Anreizsystemen in der Politik um? Das nicht ganz ernst gemeinte Parkinson's Law sagt: Arbeit füllt immer die verfügbare Zeit aus. Meine provokante Frage: Gilt dasselbe für Budget und Schulden? Was folgt daraus? Wie lange überlebt eine Nation, ein System, das immer weniger produktive und innovative Menschen und immer mehr Menschen hervorbringt, die im Kern von diesen produktiven Menschen leben? Das knüpft an ein früheres Buch von Dr. Stelter an und an ein neues Projekt: Acht Jahre nach dem »Märchen vom reichen Land« — wo stehen wir eigentlich? »Es ist einfach traurig. Wir sind einfach in jeder Hinsicht so viel schlechter geworden.« Warum ist die Hoffnung, dass eine Reform wie vor rund zwanzig Jahren unter Schröder wieder stattfinden und auch erfolgreich sein könnte, trügerisch? Auch die Hoffnung, die man durch einen Blick Richtung Argentinien haben könnte, ist für uns nur bedingt vergleichbar. »Argentinien ist energiereich, hat Rohstoffe und großes Potenzial in der Landwirtschaft. Die haben etwas, auf das sie aufsetzen können. Wir hingegen haben eigentlich nur das Bildungsniveau, das wir haben, und den Fleiß der Bevölkerung... […] Es kann sein, dass es irgendwann den Milei gibt, nur dieser Milei wird es dann ungleich schwerer haben, Deutschland und Europa voranzubringen, weil er eben nicht über ein paar gute Assets verfügt wie Argentinien.« Was sollen wir jungen Menschen raten, die jetzt vor der Wahl stehen, wie sie ihr Leben ausrichten? »Wir alle haben zwei Möglichkeiten, wir haben die Möglichkeit zu kämpfen oder zu gehen.« Referenzen Andere Episoden Episode 141: Passagier oder Steuermann? Ein Gespräch mit Markus Raunig Episode 139: Komfortable Disruption Episode 138: Im Windschatten der Narrative, ein Gespräch mit Ralf M. Ruthardt Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 131: Wot Se Fack, Deutschland? Ein Gespräch mit Vince Ebert Episode 130: Populismus und (Ordo)liberalismus, ein Gespräch mit Nils Hesse Episode 128: Aufbruch in die Moderne — Der Mann, der die Welt erfindet! Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 120: All In: Energie, Wohlstand und die Zukunft der Welt: Ein Gespräch mit Prof. Franz Josef Radermacher Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 107: How to Organise Complex Societies? A Conversation with Johan Norberg Episode 44: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Philipp Blom Dr. Daniel Stelter (eine Auswahl): Leading Minds Handelsblatt Artikel Cicero Artikel Think Beyond the Obvious Podcast Make Economy Great Again Podcast (mit Ulf Poschardt) Ausgewählte Bücher: Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert, Finanzbuch Verlag (2018) Ein Traum von einem Land: Deutschland 2040, Campus Verlag (2021) Fachliche Referenzen Milan Kundera, Testament Betrayed, Harper (2023) Charlie Munger on Incentives: Video 1, Video 2 Thomas Sowell, Knowledge and Decision, Basic Books (1996) Vaclav Smil, How the World Really Works, Penguin (2022) UN-Nachhaltigkeits-Ziele (SDGs) https://www.ipsos.com/en/what-worries-world
Ob Mikrochips für die Autoindustrie oder begehrte Rohstoffe: Im globalen Handelskrieg spielt China seine Macht gerade brutal aus. Erst die Ausfuhrbeschränkungen für Seltene Erden, jetzt der Lieferstopp von Mikrochips. Das sorgt bei der deutschen Industrie für Panik. Denn ohne Seltene Erden lassen sich weder Smartphones noch Computer bauen, und ohne den begehrten Chip des Unternehmens Nexperia keine Autos. Die Abhängigkeit von China ist lange bekannt, jetzt zeigt sie sich in ihrer ganzen Dimension. Was bedeutet das für unsere Wirtschaft, unseren Wohlstand, unser Leben? Hat China uns tatsächlich in der Hand? Oder gibt es immer noch Wege heraus aus der Abhängigkeit? Gregor Papsch diskutiert mit Sonja Álvarez – Journalistin und stellv. Leiterin Politik bei der Wirtschaftswoche; Michael Reckordt – Rohstoffexperte bei der NGO PowerShift, Berlin; Wolfgang Weber – CEO beim Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI), Frankfurt a.M.
[Benjamin Gollme im Gespräch mit Gunther Bonz, Kay-Achim Schönbach und Christian Ramthun. Kommentar: Markus Vahlefeld] Hamburg ohne große Pötte, ohne Autos, aber mit knallharten Tempolimits. Nach dem Volksentscheid zur Klimaneutralität nimmt die neue Realität der Hansestadt Formen an. Gunther Bonz, Chef der Vereinigung Europäischer Seehafenbetriebe, zeichnet ein düsteres Bild von der Hamburger Zukunft. Sollen junge Deutsche zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden? Was, wenn die Gefahr aus Russland nicht so groß ist, wie dargestellt? Der ehemalige Inspekteur der deutschen Marine Kay-Achim Schönbach spricht über die deutsche Wehpflicht. Mit dem Hauptstadtkorrespondenten der „Wirtschaftswoche“, Christian Ramthun, blicken wir auf die Pläne zur Erhöhung der Erbschaftssteuer, und Markus Vahlefeld kommentiert die neue US-Visumpolitik.
Die Regierungskrise in Frankreich und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen kommentiert die WIRTSCHAFTSWOCHE: www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau
Die Regierungskrise in Frankreich und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen kommentiert die WIRTSCHAFTSWOCHE: www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau
Insider-Trading ist in Krypto so normal wie Pommes mit den Händen zu essen. Aber wenn du mit solchen Manieren ins Drei-Sterne-Restaurant gehst, wirst du hochkant rausgeschmissen. So oder so ähnlich kommentiert Julius Nagel die Meldung, dass die SEC potenzielles Insider-Trading rund um Digital Asset Trading Companies untersucht. Außerdem in dieser Folge von Alles Coin, Nichts Muss: Plasma launcht einen Token, der alle Erwartungen übertrifft. In die andere Richtung geht es beim Story Protocol. Deren Token crasht, weil sie offenbar IP verkaufen, die ihnen gar nicht gehört. Und verkaufen ist ein gutes Stichwort. Denn irgendwer stößt aktuell massiv Token von Hyperliquid ab. Ganz oben auf der Liste der Verdächtigen: Binance-Boss CZ. Währenddessen steckt Florian Adomeit im Rahmen seiner 1to100k-Challenge bis über beide Ohren im Polymarket-Rabbit-Hole. Er setzt auf mögliche Navy-Insider im Kampf gegen venezolanische Drogendealer, zählt mit, wie oft Donald Trump über Joe Biden herzieht, und landet einen Volltreffer durch eine Prediction im Rückspiegel. Registriere dich jetzt bei Bitpanda und kaufe, verkaufe und tausche digitale Assets rund um die Uhr: https://www.bitpanda.com/de?ref=615250356669422741&tag=ffwd&utmsource=financeforward&utmmedium=podcast&utmcampaign=podcastshownotes Link zum Video: https://youtu.be/lB6HjcmXq-k Timecodes: (00:01:43) Housekeeping: Julius bei der Wirtschaftswoche zu Gast (00:03:30) Marktüberblick (00:09:22) Plasma-Launch (00:22:10) SEC untersucht Insider-Trading um DATs (00:24:34) CZ vs. Hyperliquid (00:32:28) Crash von Story Protocol (00:37:12) Hörerfrage: Rückkehr der ICOs (00:41:51) 1to100k Challenge: US-Navy-Insider, Mention Markets und Free Money mit Cintas Links: Polymarket Analytics: https://www.stand.trade/ Tweet zu Navy-Insidern: https://x.com/CarOnPolymarket/status/1969041577705144600 Link zum neuen w3 Investoren Newsletter: https://w3briefing.beehiiv.com/subscribe?utmsource=acnmpodcast&utmmedium=shownotes&utmcampaign=acnmpodcast_signup Trete dem Alles-Coin-Nichts-Muss-Discord-Server bei: https://discord.gg/9NZFcGGPSg Melde dich jetzt zum Alles-Coin-Nichts-Muss-Newsletter an und erhalte jeden Montag Zusammenfassungen zur aktuellen Folge: https://allescoin-pod.beehiiv.com/subscribe Finde Themen, die wir in alten Folgen besprochen haben: https://beezly.co/podcast/alles-coin-nichts-muss?tab=Search Julius Nagel (@julius_nagel) ist bereits seit 2012 in der Krypto-Welt unterwegs und hat unter anderem 2014 für Ethereum gearbeitet. Er investiert in Coins und Start-ups im Web3 mit w3.wave und verfolgt die aktuellen Trends & Entwicklungen. Florian Adomeit (@florian_adomeit) ist Spiegel-Bestseller-Autor und Mitgründer von AMBER by DealCircle. Diese Folge wird unterstützt von Bitpanda. Bitpanda ist der führende und am stärksten regulierte Krypto-Broker Europas. Mit über 500 Krypto-Werten, davon 39 stakeable Coins und 2.800 weiteren digitalen Assets bietet das BaFin-lizenzierte, österreichische Fintech-Einhorn eines der umfangreichsten Angebote.
Krise in Deutschland, Wende bei Trump? Paul spricht mit US-Korrespondentin Sonja Álvarez (Wirtschaftswoche) über die Generaldebatte im Bundestag, Friedrich Merz im Verteidigungsmodus und die Frage: Kommt jetzt wirklich der „Herbst der Reformen“? Außerdem: Was steckt hinter Donald Trumps überraschendem Ukraine-Statement bei den UN – und welche Folgen hätte es für Europa und Russland?Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Wohlfahrtsstaat ist aus Sicht des Kanzlers angesichts der Wirtschaftsflaute nicht mehr zu bezahlen. Im „Herbst der Reformen“ will Friedrich Merz deshalb damit beginnen, das „Land zum Besseren“ zu verändern. Was heißt das konkret für den Sozialstaat? Wie können Leistungen künftig finanziert werden? Muss das Bürgergeld gekürzt oder sollen Menschen mit viel Geld stärker als bisher zur Kasse gebeten werden? Und wie werden Rente und Gesundheitssystem fit für die Zukunft? Geli Hensolt diskutiert mit Prof. Dr. Andreas Peichl – Leiter des ifo-Zentrums für Makroökonomik und Befragungen; Lukas Scholle – Chefredakteur Surplus Magazin, Geschäftsführer Brumaire Verlag; Cordula Tutt – Autorin Wirtschaft & Politik, WirtschaftsWoche
Moderator Alexander Kähler diskutiert mit seinen Gästen: - Janine Wissler, Die Linke, stellv. Fraktionsvorsitzende - Steffen Bilger, CDU, Geschäftsführer Bundestagsfraktion - Christine Dankbar, Frankfurter Rundschau - Max Haerder, Wirtschaftswoche
Moderator Alexander Kähler diskutiert mit seinen Gästen: - Janine Wissler, Die Linke, stellv. Fraktionsvorsitzende - Steffen Bilger, CDU, Geschäftsführer Bundestagsfraktion - Christine Dankbar, Frankfurter Rundschau - Max Haerder, Wirtschaftswoche
⚠️ Schock-Nachricht für deutsche Rentner in Thailand? Ein Artikel der Wirtschaftswoche sorgt für massive Verunsicherung. Behauptet wird: Eine deutsche "Rückfallklausel" macht die Rente doch in Deutschland steuerpflichtig!Ist das jahrelang gelebte Modell der Steuerfreiheit jetzt geplatzt?In diesem Video klären wir den Mythos ein für alle Mal auf und zeigen dir, was wirklich gilt:
In dieser Folge werfen wir einen Blick auf die vielleicht nächste große Revolution im digitalen Finanzsystem: Stablecoins. Diese speziellen Kryptowährungen sind fest an klassische Währungen wie den Euro oder den US-Dollar gekoppelt – und könnten das Bezahlen im Alltag grundlegend verändern: Alles wird schneller, günstiger, globaler. Tech-Giganten wie Amazon und Paypal stehen bereits in den Startlöchern mit eigenen Stablecoin-Projekten. Und in den USA debattieren Politiker auf höchster Ebene über ein eigenes Stablecoin-Gesetz. In dieser Episode spricht Philipp mit Peter Großkopf, Technikchef des Stablecoin-Unternehmens AllUnity, darüber: – ob hier ein neuer Billionenmarkt entsteht, – welches Potenzial Stablecoins wirklich haben – und ob sie womöglich neue Risiken für die Finanzstabilität mit sich bringen. Außerdem geht es im Update über die Rally bei Ether. _Disclaimer: Dieser Podcast ist keine Anlageberatung, sondern dient lediglich der Information und Unterhaltung. Die Hosts oder der Verlag übernehmen keine Haftung für Anlageentscheidungen, die ihr aufgrund der im Podcast gehörten Informationen trefft._ Ihr habt Fragen rund ums Thema Kryptowährungen? Dann schreibt gerne eine E-Mail an philipp.frohn@wiwo.de. Gerne beantworten wir sie in einer der nächsten Folgen. *** Wenn ihr noch tiefer in Themen rund um Börse, Finanzen und Märkte eintauchen möchten und noch nicht regelmäßig die WirtschaftsWoche lesen, dann haben wir ein gutes Angebot: Testet WiWo+ jetzt vier Wochen lang für nur einen Euro. Ihr erhaltet Zugriff auf alle Inhalte im Web und in der App – und auf Wunsch unser Magazin freitags druckfrisch in den Briefkasten. Sichert euch euren Probemonat unter [wiwo.de/krypto](http://www.wiwo.de/krypto) Helft uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Eure Meinung ist uns wichtig: [www.wiwo.de/zufriedenheit](https://www.wiwo.de/zufriedenheit) [Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen](https://cmk.wiwo.de/cms/articles/15602/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen)
Alexander Kähler diskutiert mit seinen Gästen Sonja Álvarez, WirtschaftsWoche, Michael Bröcker, Table.Media, Prof. Sabine Kropp, Politikwissenschaftlerin FU Berlin, Lukas Scholle, Surplus Magazin
Alexander Kähler diskutiert mit seinen Gästen Sonja Álvarez, WirtschaftsWoche, Michael Bröcker, Table.Media, Prof. Sabine Kropp, Politikwissenschaftlerin FU Berlin, Lukas Scholle, Surplus Magazin
Alles bleibt anders! Nach der familienbedingten und langen HIN & WEG Frühjahrs Pause kehrt der meistgehörte Touristikpodcast in Deutschland, Österreich und der Schweiz nun mit einer fulminanten Folge zurück. Die Fragen stellt nämlich diesmal AUCH der Gast. Der heißt Jean-Marc Göttert und ist professioneller Fragesteller. Der Buchautor und langjährig freie Journalist hat unter anderem für Geo Spezial, Focus, Wirtschaftswoche und viele weitere Publikationen geschrieben. Als fest angestellter Redakteur war er lange Jahre bei der touristischen Fachzeitschrift FVW tätig, bevor er Chefredakteur des renommierten touristischen Fachmagazins "TRVL Counter" wurde. In dieser Comeback-Folge stellt er den Moderatoren Sven Meyer und Andy Janz nicht nur Fragen, sondern verrät im Gegenzug auch so einiges. Warum Fachjournalismus trotz Abhängigkeit von Werbeträgern investigativ sein kann und sollte! Wer vielleicht/wahrscheinlich NICHT DRV Präsident oder Präsidentin wird! Und warum er trotz globaler Krisen für die Tourismusbranche in der 2. Jahreshälfte dennoch sehr optimistisch ist. Jetzt unbedingt hören!
Sei dein eigener Anwalt mit PepperPapers.de
Sei dein eigener Anwalt mit PepperPapers.de
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind: 20.000 EUR geschenkt – was tun die Deutschen damit? Sparen vor Reisen und Altersvorsorge: 39 % der Deutschen würden einen unerwarteten Geldsegen in Höhe von 20.000 EUR auf die hohe Kante legen. Das zeigt der aktuelle DIA-Deutschland-Trend. Nur 22 % würden ihn in zusätzliche Altersvorsorge investieren, 16 % in Aktien oder ETF. Auffällig: Männer zeigen deutlich mehr Risikofreude bei der Kapitalanlage, Ältere sparen am liebsten. Alle Details zur repräsentativen Umfrage auf der Website des Deutschen Instituts für Altersvorsorge. Generali als „Nachhaltigkeits-Champion“ ausgezeichnet Die Generali Deutschland wurde von ServiceValue und Die Welt als „Nachhaltigkeits-Champion“ ausgezeichnet und belegt Platz zwei im Versicherer-Ranking. Verbraucher bescheinigen dem Unternehmen ein besonders ökologisch verantwortungsvolles Handeln. Generali-Vorstandschef Stefan Lehmann betont: „Nachhaltigkeit ist eine Grundvoraussetzung unseres wirtschaftlichen Erfolgs.“ Die Auszeichnung würdigt das ESG-Engagement im Rahmen der Strategie „Lifetime Partner 27“. Kundenservice als Stärke: Die Bayerische erhält Doppelauszeichnung Die Bayerische zählt laut aktueller Untersuchungen zu den Versicherern mit dem besten Kundenservice. In der ServiceValue-Studie mit der Wirtschaftswoche erhielt sie das Prädikat „Exzellent“. Auch im digitalen Dialog überzeugte die Bayerische: Laut Fralytics reagiert sie schnell, persönlich und transparent – in einer Branche, in der viele Anbieter E-Mails oft gar nicht beantworten. Der Mittelständler setzt auf eine Kombination aus digitaler Unterstützung und direktem Ansprechpartner – ganz nach dem Motto: „Von Mensch zu Mensch.“ BCA AG vertreibt neuen Pangaea Life AIF für nachhaltige US-Wohnimmobilien Die BCA AG startet den Vertrieb des geschlossenen Publikumsfonds „Pangaea Life Co-Invest US Residential“. Der Fonds investiert in Wohnimmobilien im US-Sunbelt und richtet sich an Privatanleger, die gemeinsam mit institutionellen Investoren am Wachstum der Region partizipieren wollen. Vermittler der BCA, CARAT Fonds Service AG und BfV Bank für Vermögen AG können das Produkt ab 10.000 $ Einmalanlage vertreiben. Prognostiziert wird ein Mittelrückfluss von 144 % bei etwa fünf Jahren Laufzeit. Cleos Welt startet erste Kleintierversicherung für Vögel, Reptilien und Kleinsäuger Das Insurtech Cleos Welt bringt die erste umfassende Kleintierversicherung auf den deutschen Markt. Abgedeckt werden Tiere wie Wellensittiche, Bartagamen oder Meerschweinchen – inklusive Zahnbehandlungen, Vorsorgepauschale und Kastration. „Wir schließen eine echte Versorgungslücke“, so Ludwig Koch, Head of Product. Der digitale Rundumschutz ist ab sofort online verfügbar. Fusion in Spanien: Helvetia vereint Caser, Helvetia Seguros und Holding Suizo Der Verwaltungsrat der Helvetia Gruppe hat der geplanten Fusion ihrer spanischen Gesellschaften zugestimmt. Caser soll als absorbierende Einheit bestehen bleiben. Ziel ist die Schaffung einer neuen Top-10-Versicherung auf dem spanischen Markt mit über 2,5 Mio. Kunden und 7.000 Mitarbeitenden. CEO Juan Estallo sieht darin eine „Investition in Stabilität, Wachstum und nachhaltige Wertschöpfung“.
Gold & Silber | Podcast für Investoren, Krisenvorsorger und Sammler | Kettner-Edelmetalle
Heute spreche ich mit Roland Tichy, einem der profiliertesten Wirtschaftsjournalisten Deutschlands, über den digitalen Euro und den damit geplanten Überwachungsstaat. Der ehemalige Chefredakteur der Wirtschaftswoche warnt vor dem "totalen Zugriff" auf die Bürger und erklärt, warum Deutschland vor der größten gesellschaftlichen Spaltung seiner Geschichte steht.
Gäste: Stormy-Annika Mildner, Aspen-Institut Deutschland, Maxim Kireev, Russland-Experte und ehem. Russland-Korrespondent, ZEIT ONLINE, Daniel Goffart, Brüssel-Korrespondent, WirtschaftsWoche, und Tonia Mastrobuoni, Berlin-Korrespondentin, La Repubblica, Italien Von Anke Plättner.
Show Notes Prof. Manfred Kets de Vries, is a global thought leader, who is best known for applying psychoanalytic thinking to the challenges of leaders and organisations. He discusses his journey from psychoanalysis to leadership development, the societal forces that shape leaders, and the critical role of emotional awareness in navigating today's volatile landscapes. Kets de Vries exposes the hidden psychological currents that drive leadership—how unconscious patterns, unresolved trauma, and deep-seated insecurities manifest in boardrooms and political arenas alike. He explores the destructive nature of narcissistic leadership, the rising stress and impatience among CEOs, and the ways in which cultural expectations mold our leaders for better or worse. Manfred and Simon discuss toxic leadership today, and then focus on what can be done. Manfred shares his experience that ultimately leadership is about relationships—about the capacity for self-awareness, reflection, and genuine connection. In a world where political fault lines deepen, Manfred challenges us not just to analyze leadership from a distance but to engage with it personally—to recognize our own role in shaping the leadership cultures around us. Because leadership isn't just about those at the top; it's about how we choose to show up in our own lives, our communities, and our organizations. Key Reflections Toxic leadership can have devastating effects on organizations and society. Psychoanalysis provides valuable insights into leadership dynamics. Leaders are shaped by societal expectations and cultural contexts. Narcissism in leadership can lead to destructive outcomes. The current political climate reflects deeper societal issues. Stress and impatience are prevalent among CEOs today. Leadership is relational Creating a good life involves cultivating and appreciating happy moments. Everyone has the potential to make a difference in society. Keywords leadership, toxic leadership, narcissism, psychoanalysis, organizational change, political leadership, societal impact, emotional intelligence, executive coaching, personal development Brief Bio Manfred F. R. Kets de Vries is the Distinguished Clinical Professor of Leadership Development and Organisational Change and the Raoul de Vitry d'Avaucourt Chaired Professor of Leadership Development, Emeritus, at INSEAD. He integrates economics, management, and psychoanalysis to explore leadership, executive stress, career dynamics, entrepreneurship, and corporate transformation. He founded the INSEAD Global Leadership Centre and directs The Challenge of Leadership Executive Education program. He has held professorships at McGill University, HEC Montréal, and Harvard Business School. A prolific scholar, he has authored 49 books and over 400 academic papers, with works translated into 31 languages. His latest book, Narcissistic Leadership, delves into the complex interplay between narcissism and leadership, offering profound insights into its impact on organizations and society. Among many other awards, he received the INSEAD Distinguished Teacher Award five times and was recognized as one of the world's top 50 management thinkers by Financial Times, Le Capital, Wirtschaftswoche, and The Economist. As a consultant, he has advised leading organizations across the US, Canada, Europe, Africa, and Asia on organizational transformation and strategic human resource management. Honored as an Officer in the Order of Oranje Nassau, he is also an adventurer and a member of New York's Explorers Club, frequently exploring remote regions such as the Arctic Circle, Siberia, and Central Africa.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Welche Vorteile eine Versicherungspolice hat, wie Versicherer mit der Anlageklasse Aktie umgehen und worauf Verbraucher achten müssen? "Langfristig komme ich bei der Altersvorsorge nicht an Aktien vorbei. Fondsgebundene Versicherungspolicen bieten das Potential, höhere Renditen zu erwirtschaften. Nur die Versicherung kann das Langlebigkeitsrisiko absichern - das ist extrem wichtig, wenn wir über das Thema Altersvorsorge sprechen. Die Menschen unterschätzen ihre tatsächliche Lebenserwartung im Schnitt um sieben Jahre. Dazu kommen noch diverse Steuervorteile", so Robert Linnemann. Der Experte von der AXA Versicherung weiter: "Langfristig gesehen sind Renditen von fünf bis neun Prozent möglich. In guten Jahren sogar bis 30 Prozent." Gerade erst wurde die AXA von der Wirtschaftswoche für ihre Rendite-Prognose ausgezeichnet. Und die Kosten? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.axa.de
Lennart Gäbel lives and works in Hamburg Selected Editorial Clients Amnesty International, Berliner Kurier, Cicero, ELLE France, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Hinz&Kunzt, Hamburger Morgenpost, Harvard Business Manager, Huffington Post, GZ, ManagerMagazin, NDR, Playboy, Politiken, Philosophie Magazin, READ Magazine, stern, DER SPIEGEL, Trouw, De Volkskrant, WirtschaftsWoche, DIE ZEIT Selected Commercial Clients Facebook, Google, Hapag-Lloyd, IKEA, Jim Beam, Maersk, McDonald's, Philips, SEAT, Samsung, Tommy Hilfiger, Volkswagen Awards 2019 Germany's “Cover of the Year 2018” 2018 World Illustration Award, Shortlist 2017 German Art Directors Club Award, Winner 2017 World Illustration Award, Shortlist 2017 Communication Arts, Shortlist Education 2011-12 Illustration at the School of Visual Arts, New York 2010-13 Illustration at Willem de Kooning Academie, Rotterdam 2009-10 Illustration at Academie Minerva, Groningen Solo Exhibitions 2017 NYC - Zurück zum Glück, Hannover 2015 Stimmt's? - In collaboration with DIE ZEIT journalist Christoph Drösser, Hamburg 2015 Editorial - Zurück zum Glück, Hannover 2014 The Daily Sometimes, Ministry of the Interior, German State of Niedersachsen, Hannover 2013 Kanzler, Zurück zum Glück, Hannover Other Teacher at Domest
In der heutigen Marketing Transformation Podcast-Folge geht es einmal mehr um die Tragweite der Revolution durch AI und die Konsequenzen, die hieraus für Marktteilnehmer, insbesondere Advertiser, entstehen. Wie können die Opportunitätenfenster, die durch AI aufgegangen sind, ausgeschöpft werden und welche Initiativen sind jetzt notwendig, um die exponentielle Entwicklung proaktiv zu meistern? Erik diskutiert mit Alexander Mrozek, CEO Oetker Digital und Founder des Podcasts “Digitale Optimisten”, unter anderem über diese Fragestellungen: - Siehst du ausschließlich Opportunitäten oder auch defensive Faktoren, die durch die AI-Revolution entstehen? - Inwiefern kann AI zum Game Changer des Human Resources Problems werden? - Generalisten oder Spezialisten: Wo liegt der Ausbildungsschwerpunkt zukünftiger Arbeitskräfte? - Wo entsteht die Wertschöpfung durch AI auf Seiten der Agenturen bzw. Brands? - Wie wichtig ist das Aufbrechen von Silos in Unternehmen, um datengetriebene Entscheidungen durch AI übergreifend zu ermöglichen? - Was sind deine persönlichen Action-Tipps, um als Unternehmen die exponentielle Entwicklung durch KI proaktiv zu meistern? Über Alexander Mrozek Künstliche Intelligenz verspricht, eine neue Ära des Unternehmertums einzuläuten. Was passiert gerade, wo entstehen die größten Chancen für Unternehmer und wie kann man die besten Ideen umsetzen? Das sind zentrale Themen von Alexander Mrozeks Podcast und Newsletter "Digitale Optimisten". Über 20.000 Tech-Interessierte hören und lesen neue Geschäftsideen und wie man sie erfolgreich macht. Alexander hat als globaler Product Lead für Google im Silicon Valley Produkte auf über 1 Milliarde Dollar Umsatz skaliert, schreibt zurück in Deutschland Kolumnen für die Wirtschaftswoche und führt die Venture Capital und Digitalisierungseinheiten der Oetker-Gruppe. Alex lebt in Berlin und hat 2 Kinder. Angesprochene Buchempfehlung von Alexander Stefan Zweig: Die Welt von gestern Podcast von Alexander: Digitale Optimisten Der Marketing Transformation Podcast wird produziert von TLDR Studios.
Eine Woche nach der US-Präsidentschaftswahl herrscht noch immer eine Art Schockstarre im Silicon Valley, eine Hochburg der Demokraten. In den Bezirken San Mateo und Santa Clara, dem Kern des klassischen Silicon Valley, stimmten nur 24,9 Prozent beziehungsweise 30 Prozent für Donald Trump. Viele waren davon ausgegangen, dass Kamala Harris das Rennen machen würde. Matthias Hohensee, US-Korrespondent der WirtschaftsWoche, hatte zwar mit einem bundesweiten Sieg von Trump gerechnet, aber nicht mit so einem überwältigenden Ergebnis. „Bei Clinton war der Spruch: It's the economy, stupid“, sagt Hohensee. „Diesmal zeigte sich, dass nicht nur die Wirtschaft wichtig ist, sondern auch wie sie vom einzelnen Amerikaner empfunden wird.“ Makroökonomisch gesehen ist der Zustand der US-Wirtschaft gut, doch im Alltag quälen die hohen Preise für Lebensmittel oder Mieten. Das brennt sich ein. Im Podcast Valley Talk sprechen Matthias Hohensee, Markus Schuler und UC-Berkeley-Professor Olaf Groth darüber, was die Wahl von Trump für die Wirtschaftspolitik der USA bedeutet und worauf sich Europa einstellen muss. „Europa und vor allem Deutschland werden in die Klemme kommen“, prophezeit Groth. „Sie werden versuchen, die Preispunkte in den USA trotz Zöllen zu halten – und das wird die Gewinne abschmelzen.“ Aber Trumps Wahl ist auch ein Weckruf für Deutschland. Letztlich waren die Themen, mit denen Trump bei der Mehrheit der amerikanischen Wähler punkten konnte, dieselben, mit denen auch Deutschland und Europa konfrontiert sind: Hohe Lebenshaltungskosten und die Angst vor unkontrollierter Immigration.
Die Regierungskoalition ist geplatzt und in den Unternehmen wächst die Sorge, dass mögliche Hilfen für die deutsche Wirtschaft erstmal auf Eis liegen. Viele halten diese aktuell für dringend nötig: Das Land steckt in der Rezession fest, Unternehmerinnen und Manager sehen deshalb auch die Politik gefordert. Kann grünes Wachstum noch gelingen? Und wie? Mit mehr Subventionen oder mit Kürzungen bei Sozialetat? Und wie geht es weiter mit der Schuldenbremse? Geli Hensolt diskutiert mit Henrike Adamsen - Redakteurin für (Klima)-Politik und Volkswirtschaft, WirtschaftsWoche, Marie-Christine Ostermann - Präsidentin Verband „Die Familienunternehmer“, Dr. Christian Rusche - Senior Economist, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Kommt es in dieser Woche zur schicksalhaften Entscheidung im politischen Berlin? Gleich mehrere Krisentreffen zwischen SPD, FDP und Grünen sind für die kommenden Tage angesetzt. Malte Fischer, Journalist und Chefvolkswirt der „Wirtschaftswoche“, erläutert die einzelnen Streitpunkte der Koalition und analysiert die Lage der Wirtschaft. Über die Ergebnisse und Auswirkungen der Internationalen Konferenz für Eurasische Sicherheit in Minsk berichtet Ralph Bosshard, ehemaliger Oberstleutnant im Generalstab der Schweizer Armee. Warum der Ausbau von Autobahnen in der Schweiz dank „Klimaaktivisten“ nun vor einem Referendum steht und welche Argumente beide Seiten haben, erklärt der Schweizer Journalist und Verleger Philipp Gut. Und Roger Letsch be-schäftigt sich in seinem Kommentar mit dem Kopf-an-Kopf-Rennen bei der US-Präsidenten-Wahl und legt dar, was der Ausgang auch für Europa bedeuten kann.
An der Börse blicken Anleger vor allem nach Amerika, auf die schillernde Tech-Welt und Unternehmen mit mehreren Billionen Dollar Börsenwert. Und damit sind sie in den vergangenen Jahren auch gut gefahren. Zuletzt glänzte aber auch vor allem ein Index: der Dax, der deutsche Leitindex. In der vergangenen Woche geriet er zwar ebenfalls ins Fahrwasser der globalen Kursschwankungen. Neue Konjunktursignale aus den USA und der Absturz der Nvidia-Aktie kamen auch auf dem Frankfurter Parkett an. Und dennoch: Seine Verluste seit den Börsenturbulenzen Anfang August hat der Dax wieder reingeholt. Mehr noch: Der Dax hat erst neulich ein neues Rekordhoch von 18.903 Punkten erzielt. In dieser Folge sprechen Felix und Philipp darüber, ob der Dax bald die magische Grenze von 20.000 Punkten knacken könnte, wieso er deutlich besser läuft als seine kleine Schwester MDax – und warum sich Anleger mit dem Leitindex dennoch ein Risiko ins Depot holen. Die Podcast-Familie der WirtschaftsWoche wächst: Hört hier die erste Folge von „WiWo History | Financial Crimes“: https://www.wiwo.de/podcast/history/ Ihr wollt mehr über die Probleme bei Volkswagen wissen? In der aktuellen WirtschaftsWoche-Titelgeschichte erfahrt ihr alles dazu: https://www.wiwo.de/29977288.html Mehr Börsennews? Immer freitags analysiert Redakteur Anton Riedl die Marktgeschehnisse im Dax-Radar: https://www.wiwo.de/themen/riedls-dax-radar Besprochene Wertpapiere und Vermögenswerte: Dax-ETF (DE0005933931) MDax-ETF (DE0005933923) CTS Eventim (DE0005470306) Deutsche Bank (DE0005140008) Bayer (DE000BAY0017) Sartorius (DE0007165607) Rheinmetall (DE0007030009) Siemens Energy (DE000ENER6Y0) Volkswagen Vz. (DE0007664039) Infineon (DE0006231004) Bitcoin Disclaimer: Dieser Podcast ist keine Anlageberatung, sondern dient lediglich der Information und Unterhaltung. Die Hosts oder der Verlag übernehmen keine Haftung für Anlageentscheidungen, die ihr aufgrund der im Podcast gehörten Informationen trefft. *** Exklusiv für WirtschaftsWoche BörsenWoche-Hörerinnen und -Hörer gibt es außerdem hier ein besonderes Abo-Angebot: wiwo.de/podcastboersenwoche Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.wiwo.de/zufriedenheit [Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER](http://cmk.wiwo.de/cms/articles/15602/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen)
Börsen stürzen ab, erholen sich wieder, wieso? Ist am Ende alles Zockerei oder doch gut überlegte Investition? Auf der Suche nach einem passenden Vergleich landet unsere Reporterin Columba auf der Pferderennbahn. Und auch Gregor hat ein paar Tiergeschichten parat.**********Hinweis aus der RedaktionAuch wenn wir in dieser Folge über eine Metapher sprechen, wollen wir noch einmal klargestellt wissen, dass Wetten erst ab 18 Jahren erlaubt sind. Zudem machen wir keinerlei Empfehlungen in keine Richtung, weder in die des Glücksspiels noch geben wir Anlagetipps. Wenn ihr für euch die Gefahr seht, an Spielsucht zu erkranken, kontaktiert bitte eine dieser Anlaufstellen.**********In dieser Folge:00:02:56 - Auf der Pferderennbahn: Eine Suche nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zum Finanzmarkt00:13:48 - Und andersrum: Wie viel Glück steckt in der Börse?00:23:29 - Pferd, Affe und Elefant: Wo Tiermetaphern Grenzen finden00:31:08 - Fazit**********Die Quellen zur Folge:Arnott, R.; J. Hsu; V. Kalesnik; P. Tindall. (2013). The Surprising Alpha From Malkiel's Monkey and Upside-Down Strategies. The Journal of Portfolio Management, 39(4) S. 1 bis 15. Latino, C. (2023). Surfing the Green Wave: What's in a “Green” Name Change? SAFE Working Paper No. 410.Wirtschaftswoche. Müller, M: Die vier Gründe für den „Manic Monday“ an den Börsen.12.08. 2024.Neue Zürcher Zeitung. Leisinger, C.: Primat gegen Mensch. 07.06.2012**********Weitere Beiträge zum Thema:Mouse Jiggler und Agenten - Von Arbeitszeitkämpfen im Home OfficeTaylor Swift, Olympia, EM: Wie der Schwarzmarkt funktioniertVan Gend en Loos und Cassis de Dijon: Wie zwei Klagen Europa bis heute prägen**********Habt ihr auch manchmal einen WTF-Moment, wenn es um Wirtschaft und Finanzen geht? Wir freuen uns über eure Themenvorschläge und Feedback an whatthewirtschaft@deutschlandfunknova.de.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Ein Thema ist der Streit in der Ampel-Koalition über die Interpretation der juristischen Gutachten zum getroffenen Haushaltskompromiss. Dass Kanzler Scholz im Gegensatz zu Finanzminister Lindner keine verfassungsrechtlichen Probleme sieht, kann die WIRTSCHAFTSWOCHE nicht nachvollziehen: www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau
Das Silicon Valley gilt als Hochburg der Demokraten. Bill Clinton und sein Vize Al Gore wurden hier regelrecht gefeiert. Dem rhetorisch begnadeten Barack Obama lag das Hightech-Tal zu Füßen. Eine Bewunderung, die sogar bis in die Geldelite des Silicon Valleys reichte. Meta-Chef Mark Zuckerberg und Salesforce-Gründer Marc Benioff ließen sich gern mit Obama ablichten. Die Republikaner konnten hingegen nie so richtig Fuß fassen. Bei der letzten Wahl des US-Präsidenten bekam Joe Biden in der Bay Area über 70 Prozent der Stimmen. Dreht sich nun der Wind, vor allem, seit Donald Trump den ehemaligen Wagnisfinanzierer und Tech-Kenner J.D. Vance als Vizepräsidentschaftskandidaten an seine Seite geholt hat? Vance, dessen Risikokapital-Karriere zwar nicht sonderlich erfolgreich war, der aber den millionenschweren Rückhalt von Hightech-Milliardären wie Peter Thiel, Elon Musk, Marc Andreessen, David Sacks und Joe Lonsdale hat. Warum ist das so? Und welche Rolle spielt dabei die Regulierung von Tech-Konzernen, Künstlicher Intelligenz und die US-Steuerpolitik? Die Menschen in der Bay Area werden zwar weiterhin einen demokratischen Präsidentschaftskandidaten wählen. Die Wahl wird ohnehin nicht in Kalifornien, sondern wegen der Besonderheiten des US-Wahlrechts in den sogenannten Swing States entschieden. „Aber das Silicon Valley ist für die Dynamik der US-Wirtschaft entscheidend“, sagt Olaf Groth, Professor an der Haas Business School der Universität Berkeley. Was bedeutet also ein möglicher Sieg von Trump und Vance für die Dynamik im Hightech-Tal? Welche Wirtschaftspolitik ist unter einer neuerlichen Trump-Administration zu erwarten? Darüber sprechen Olaf Groth, der Silicon-Valley-Journalist Marcus Schuler und Matthias Hohensee, US-Korrespondent der WirtschaftsWoche, in der aktuellen Folge des Valley Talks.
In dieser Podcast-Episode ist Julian Heissler zu Gast, ein erfahrener US-Außenkorrespondent der WirtschaftsWoche, der in Washington lebt. Julian hat seinen Master im Digitalen Journalismus an der Hamburg Media School 2009 abgeschlossen und bereits viele journalistische Erfahrungen bei bekannten Tageszeitungen wie der B.Z. und dem Tagesspiegel sowie im Politikressort der Financial Times Deutschland gesammelt. Zuletzt hat er ein neues eigenständiges Projekt gestartet und sein Buch „Traum und Albtraum - Amerika und die vielen Gesichter des Freiheitsbegriffs“ verfasst, welches letztes Jahr veröffentlicht wurde. Sein Buch beleuchtet die vielfältigen Interpretationen von Freiheit in den USA, indem er mit vielen Personen darüber gesprochen hat. In dieser Podcastfolge teilt er auch seine Einsichten darüber, wie die Medien die politische Landschaft in Amerika, besonders im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen, prägen. Freut euch auf eine spannende Diskussion mit vielen interessanten Einblicken. Viel Spaß beim Hören!
Alles überall auf einmal Wie Künstliche Intelligenz unsere Welt verändert und was wir dabei gewinnen können Künstliche Intelligenz ist heute erstmals für alle verfügbar. Mit Programmen wie ChatGPT stehen wir an einer entscheidenden Schwelle unserer kulturellen Evolution. Alles verändert sich überall auf einmal. Miriam Meckel und Léa Steinacker zeigen die Chancen auf, die der Schritt über diese Schwelle birgt. Doch wie lenken wir die Entwicklung in die richtigen Bahnen und wo lauern Risiken oder ethische Dilemmata? Wenn wir in einer immer komplexeren Welt mithalten wollen, dann müssen wir auch unsere menschliche Intelligenz erweitern – selbst dabei kann künstliche Intelligenz uns helfen. Miriam Meckel ist Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen. Sie war Chefredakteurin und Herausgeberin der Wirtschaftswoche, zudem Staatssekretärin für Medien und Internationales in Nordrhein-Westfalen. Léa Steinacker ist Sozialwissenschaftlerin, Journalistin und Unternehmerin, sie promovierte an der Universität St. Gallen über die sozialen Auswirkungen von künstlicher Intelligenz. Gemeinsam gründeten sie 2018 ada Learning, ein Weiterbildungsprogramm für Zukunftskompetenzen.
In dieser Sonderfolge präsentiert sich die BörsenWoche in einem etwas anderen Gewand. Felix und Philipp sind als Hosts bei „Handelsblatt Today“ eingesprungen, dem täglichen Podcast unseres Schwestermediums. In dieser Episode sprechen sie vor allem über Vonovia. Nach hohen Milliardenverlusten ist Deutschlands größtes Wohnungsunternehmen in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Quartal erwirtschaftete es ein Plus von 335 Millionen Euro. Der Dax-Konzern profitiert nicht nur vom anziehenden Mietmarkt, sondern vor allem von der Aussicht auf sinkende Zinsen. Wegen der gestiegenen Finanzierungskosten hatten die Bochumer ihr Wohnungsportfolio zuletzt abwerten müssen. Nun gibt sich Vonovia zuversichtlich: „Eine Rückkehr zum Wachstumskurs ist in Sicht“, sagte Vorstandschef Rolf Buch am Dienstagmorgen. Kommt es jetzt also zur Trendwende am Immobilienmarkt? Tatsächlich sprechen einige Daten dafür, dass der große Preisverfall bei Häusern und Wohnungen beendet ist. In den vergangenen Wochen haben diverse Portale Zahlen veröffentlicht, aus denen eine Beruhigung am Häusermarkt abzulesen ist. Trotzdem gibt es noch Risiken für den Sektor. Womöglich könnte es noch zu Abwertungen von Immobilienportfolios kommen. Der Verband deutscher Pfandbriefbanken etwa geht erst in der zweiten Jahreshälfte von einer Stabilisierung des Wohnimmobilienmarktes aus. Und nicht zuletzt lasten die hohen Schulden in Kombination mit den erhöhten Zinsen auf den Bilanzen der Immobilienunternehmen. Und: Heute, am 1. Mai, ist Tag der Arbeit. Doch in Deutschland wird immer mehr über kürzere Arbeitszeiten und Vier-Tage-Woche gestritten. Haben die Deutschen keine Lust mehr auf Arbeit? Darüber spricht Philipp mit Dominik aus dem Karriere-Team der WirtschaftsWoche. Disclaimer: Dieser Podcast ist keine Anlageberatung, sondern dient lediglich der Information und Unterhaltung. Die Hosts oder der Verlag übernehmen keine Haftung für Anlageentscheidungen, die ihr aufgrund der im Podcast gehörten Informationen trefft. *** Wir haben in dieser Folge ein ganz besonderes WiWo Angebot für Sie reserviert. Sichern Sie sich jetzt unser preisgekröntes Magazin 3 Monate für den halben Preis. Unter wiwo.de/ausgezeichnet. Wir freuen uns auf Sie. Das Angebot ist gültig bis zum 15.05. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.wiwo.de/zufriedenheit [Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER](http://cmk.wiwo.de/cms/articles/15602/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen)
Gäste: Sonja Álvarez, WirtschaftsWoche; David Gutensohn, ZEIT Online; Alexander Hagelüken, Süddeutsche Zeitung; Julia Löhr, Frankfurter Allgemeine Zeitung Von Jörg Schönenborn.
No-Code-Tools sind technische Schulden!Wenn es zu dem Thema No-Code kommt, gibt es oft zwei Lager: Die einen lieben es. Die anderen sagen “Das ist doch gar kein richtiges Programmieren”. Dennoch gibt es Firmen, die No-Code-Plattformen im großen Stil einsetzen. Und immer wenn damit “mal was richtiges” gebaut wird, stellen sich dieselben Fragen wie bei richtiger Software-Entwicklung: Wie sieht es mit der Security / Maintainability / Skalierung und Co aus? Und wenn wir sowas auf den Tisch bringen, dann ist das Thema Refactoring und technische Schulden nicht mehr weit.Und genau darum geht es in dieser Episode. Wolfgang ist fest überzeugt von “No-Code-Tools sind technische Schulden!”. Und Andy lässt sich das ganze mal erklären, um zu verstehen, was er eigentlich damit meint. Wir sprechen darüber, was No-Code und Low-Code eigentlich ist, was technische Schulden sind und warum dies ggf. nicht subjektiv zu sehen ist, welche Probleme sich bei großer No-Code-Nutzung auftun und ob klassische Probleme (aber auch Lösungen) der Software-Entwicklung sich auf die No-Code-Entwicklung übertragen lassen.Bonus: Streit auf LinkedIn ist wohl nicht gern gesehen.**** Diese Episode wird von der HANDELSBLATT MEDIA GROUP gesponsert.Wirtschaft ist nicht immer einfach. Deswegen lautet die Mission der HANDELSBLATT MEDIA GROUP: „Wir möchten Menschen befähigen, die Wirtschaft zu verstehen.“ Mit ihren Kernprodukten, dem Handelsblatt und der WirtschaftsWoche, sowie 160.000 Abonnements, 15 Millionen Besuchern und 3 Milliarden Anfragen in einem Monat leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Orientierung und Meinungsbildung in den Bereichen Wirtschaft und Politik und machen damit einen ausgezeichneten Job.Wenn du Teil dieser Mission sein möchtest, schau auf https://engineeringkiosk.dev/handelsblatt vorbei und werde ein Teil der HANDELSBLATT MEDIA GROUP.********Das schnelle Feedback zur Episode:
Seit anderthalb Jahrzehnten prägt eine tiefe Neugier den beruflichen Weg unseres nächsten Gastes. Diese Neugier führte sie von detaillierten Reportagen über die Langlebigkeit von Nokia-Handys bis hin zu Langzeitrecherchen über Kulturwandel in großen Industrieunternehmen. Ihr journalistisches Auge und Ohr waren nicht nur auf die digitale Transformation der deutschen Industrie gerichtet, sondern auch auf die zutiefst menschlichen Emotionen, die unsere Arbeitswelt trotz aller Automatisierung prägen. Ihre Interviews mit einflussreichen Führungspersönlichkeiten wie Sheryl Sandberg und Claudia Nemat zeugen von einem tiefgreifenden Verständnis für die Dynamiken an der Spitze der Wirtschaftswelt. Nach einem beeindruckenden Werdegang, der sie von der Süddeutschen Zeitung, wo sie die digitale Wirtschaftswelt erforschte, über eine bedeutende Rolle als Wirtschaftskorrespondentin in Nordrhein-Westfalen führte, hat sie sich in den letzten Jahren einem neuen Wirkungskreis zugewandt. Als Leiterin des Ressorts Management & Karriere bringt sie ihre Expertise und Neugier in die Gestaltung von Inhalten ein, die Führungskräfte und Entscheidungsträger inspirieren. Zudem teilt sie ihre Erkenntnisse als Co-Host des Podcasts “Chefgespräch”, in dem sie mit Manager:innen und Ökonom:innen, Familienunternehmer:innen und Gründerinnen deren Erfolgsgeheimnisse ergründet. In mehr als 400 Folgen haben wir uns in den letzten 7 Jahren mit über 500 Menschen darüber unterhalten, was sich für sie beim Thema Arbeit geändert hat und was sich weiter ändern muss. Wir sind uns ganz sicher, dass es gerade jetzt wichtig ist. Denn die Idee von “New Work” wurde während einer echten Krise entwickelt. Welche Geschichten über New Work müssen gehört werden? Wie wird sich Arbeit in Zukunft weiterentwickeln? Wir suchen nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näher bringen! Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei "On the Way to New Work" – heute mit Varinia Bernau
+++ Hier findet ihr alle Infos zu unseren Sponsoren, Links zu den Rabattaktionen etc.: lnkfi.re/frauenstimmen +++ Heute spreche ich mit Miriam Meckel, einer Frau, die ich sehr bewundere. Miriam ist Professorin für Kommunikationsmanagement. Sie war Chefredakteurin der Wirtschaftswoche, Staatssekretärin für Medien und Internationales. Und sie ist Bestsellerautorin. Ihr neues Buch heißt Alles überall auf einmal – Wie künstliche Intelligenz unsere Welt verändert und was wir dabei gewinnen können. Ich habe dieses Buch wirklich durchgeackert in Vorbereitung auf dieses Gespräch. Manchmal war ich fast beklommen, aber wirklich andauernd beeindruckt. Ich musste manchmal Worte nachschlagen und ich musste mir immer wieder eingestehen, wie wahnsinnig wenig ich über das Thema KI eigentlich weiß und wie viel Angst es mir macht. Über diese Angst spreche ich mit Miriam, über all das, was KI kann und das, was sie nicht kann. Über die neue Welt, die gerade dabei ist zu entstehen, und darüber, wie wir sie beeinflussen und produktiv und achtsam mitgestalten können. »KI«, das sagt Miriam, »ist ein Klettergerüst fürs Denken.« Und tatsächlich habe ich mich nach dem Gespräch mit ihr deutlich mutiger gefühlt, dieses Klettergerüst Schrittchen für Schrittchen zu besteigen. Ich wünsche euch viele Erkenntnisse und vielleicht auch den Verlust der ein oder anderen Angst bei der nun folgenden Frauenstimme.Mehr zu Miriam Meckel:Alles überall auf einmal – Wie Künstliche Intelligenz unsere Welt verändert und was wir dabei gewinnen können (mit Léa Steinacker, Buch und Hörbuch)NEXT – Erinnerungen an eine Zukunft ohne uns (Buch)Brief an mein Leben – Erfahrungen mit einem Burnout (Buch)Mehr zu Ildikó von Kürthy:www.ildikovonkuerthy.deIldikó von Kürthy bei Facebook und Instagram(Hör-)Bücher von Ildikó von Kürthy:Eine halbe Ewigkeit (Buch und Hörbuch)Mondscheintarif (Buch und Hörbuch)Morgen kann kommen (Buch und Hörbuch)Es wird Zeit (Buch und Hörbuch)Hier gibt es weitere Bücher und Hörbücher von Ildikó von Kürthy.Frauenstimmen ist eine Produktion von argon podcast. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Explain my like i am five: Die Grundlagen moderner SuchenWir, als User, erwarten heutzutage ziemlich viel von einer Suchmaschine. Es soll “magisch” verstehen, was wir eigentlich finden möchten. Egal ob wir das richtige Wort dafür nutzen (aka Synonym-Suche) oder ob der Begriff einen Tippfehler hat (aka “Meinten Sie …?”).Oft werden Tools wie Elastic- oder OpenSearch, Solr, Algolia und Co. für sowas eingesetzt, denn eine einfache Volltext-Suche mittels eines Wildcard-SQL-SELECT Statement reicht dafür nicht mehr aus. Doch was steckt eigentlich dahinter? Wie funktionieren all diese modernen Suchen eigentlich im Inneren? In dieser Episode geht es um die Grundlagen moderner Suchmaschinen. Wir schmeißen mit Begriffen wie Stemming, Homonyme, BERT, Stopwords, Inverted Index, Suffixbäume, N-Grams, Term Frequency-Inverse Document Frequency, Vector Space Model und Co um uns und erklären das ganze im “Explain me Like I am five”-Stil.Bonus: Wie Konzepte des Information Retrieval mit Bälle-Bädern erklärt werden.**** Diese Episode wird von der HANDELSBLATT MEDIA GROUP gesponsert.Wirtschaft ist nicht immer einfach. Deswegen lautet die Mission der HANDELSBLATT MEDIA GROUP: „Wir möchten Menschen befähigen, die Wirtschaft zu verstehen.“ Mit ihren Kernprodukten, dem Handelsblatt und der WirtschaftsWoche, sowie 160.000 Abonnements, 15 Millionen Besuchern und 3 Milliarden Anfragen in einem Monat leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Orientierung und Meinungsbildung in den Bereichen Wirtschaft und Politik und machen damit einen ausgezeichneten Job.Wenn du Teil dieser Mission sein möchtest, schau auf https://engineeringkiosk.dev/handelsblatt vorbei und werde ein Teil der HANDELSBLATT MEDIA GROUP.********Das schnelle Feedback zur Episode:
454 Millionen Dollar muss der frühere und vielleicht auch zukünftige US-Präsident Donald Trump bis Montag aufbringen. Mitte Februar war er wegen Betrugs zu einer Zahlung von 354,9 Milliarden Dollar plus Zinsen verurteilt worden. Zahlt er eine Kaution oder kann Sicherheiten in der Höhe vorweisen, könnte er gegen das Urteil in Berufung gehen. Doch das scheint ihm nicht zu gelingen. Laut Forbes könnte sich das Vermögen Trumps auf rund 2,6 Milliarden Dollar belaufen. Wo also ist das Problem? Das weiß Julian Heißler. Er ist Korrespondent für die WirtschaftsWoche. Im Podcast erklärt er, was es für Trump und seinen Wahlkampf bedeutet, falls er nicht zahlen kann. Seit 2021 erkranken weltweit immer mehr Menschen an Cholera. 2022 wurden 473.000 Fälle an die Weltgesundheitsorganisation gemeldet. Im Jahr darauf waren es laut vorläufigen Daten schon 700.000. In den meisten Fällen verläuft die akute Darminfektion mild, doch unbehandelt kann sie schnell zum Tod führen. Allein 2023 starben schätzungsweise 4.000 Menschen an den Folgen einer Choleraerkrankung. Dabei gibt es Impfstoffe und gute Behandlungsmöglichkeiten. Doch die globalen Impfvorräte könnten bald erschöpft sein. Welche Gründe es außerdem für den rapiden Anstieg gibt, weiß Claudia Wüstenhagen. Sie ist Leiterin des Gesundheitsressorts bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt sie, was es braucht, um Cholera zu besiegen. Und sonst so: Noch bis Anfang April lässt sich mit ein bisschen Glück der Komet 12P/Pons-Brooks bestaunen. Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de Weitere Links zur Folge: Krankheitswelle: Die Welt scheitert an einem Tütchen Elektrolyte Cholera: Mehr als 35 Millionen Choleraimpfdosen fehlten im Jahr 2023 Betrugsprozess: Donald Trump kann Kaution offenbar nicht aufbringen US-Wahlkampf: Prozesse kosten Trumps Wahlkampforganisation im Februar mehr denn je Anklagen: Was Donald Trump vor Gericht droht [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.