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Woop! Woop! Heute ist Sabine Adler zu Gast und ich spreche mit ihr zu „Israel. Fragen an ein Land" (Aufbau Verlag). Tim Schanetzky spricht mit mir über „Politik der politischen Bildung. Das Ringen um die Demokratisierung der Deutschen seit 1945" (Wallstein Verlag). Zwei Bücher über Demokratie – ihre Fragilität und ihre Chancen. Enjoy!^^
Folge 65: Wie unterrichtet man politische Bildung, wenn Konflikte längst im Klassenzimmer angekommen sind und Debatten sofort kippen können? Was ist daran schon gut erforscht, was ist eher Erfahrung und Bauchgefühl und was wird gerade neu entwickelt und erprobt, um Lehrkräfte im Alltag besser abzusichern? Philipp Mittnik erklärt im Gespräch mit Tina Schmiedhofer, welche Ansätze in der politischen Bildung heute als tragfähig gelten, wo die blinden Flecken liegen und welche didaktischen Entscheidungen darüber bestimmen, ob Unterricht aufklärt. Es geht um die Ermutigung gerade für Lehrerinnen, weil die sich diesen Themen seltener annehmen. Thema sind auch aktuelle Konflikte, Gesprächsführung unter Spannung und die Frage, wie man Fakten klärt, ohne Emotionen zu ignorieren. Und auch die Fragen, was Lehrkräfte wirklich können müssen, damit politische Bildung wirkt und wie ein eigenes Fach Demokratie aussehen könnte, das politische Bildung ergänzt und stärker auf demokratische Praxis zielt, werden in dieser Folge besprochen.
Christoph Chorherr eröffnet den zweiten Teil der Demokratie-Serie mit der Diagnose, dass repräsentative Demokratien in vielen westlichen Ländern massiv unter Druck stehen und autoritäre oder rechtspopulistische Kräfte von dieser Krise profitieren. Nikolaus Kowall beschreibt die parlamentarische Demokratie als „abgekoppelten“ professionellen Politikbetrieb, der ein Eigenleben führt und mit der Lebensrealität vieler Menschen kaum noch verbunden ist. Sibylle Hamann betont, dass Wählerinnen und Wähler von Politik immer stärker Spektakel, Unterhaltung und Bewunderung erwarten – und sich deshalb Figuren wie Donald Trump trotz offensichtlicher Widersprüche großer Faszination erfreuen. Ausführlich diskutiert wird die Unfähigkeit vieler Staaten, längst bekannte Dauerprobleme wie föderale Kompetenzwirrnisse, Bildungs- oder Gesundheitssysteme zu reformieren, während rechtspopulistische Parteien zugleich Handlungsfähigkeit zusagen. Die Runde analysiert die mediale Logik von „Bad News“, Empörung und Social Media-Echokammern, die das Gefühl verstärken, alles werde schlechter, obwohl sich objektiv auch viele Lebensbereiche verbessert haben. Hamann schildert aus ihrer Erfahrung als Lehrerin, dass Jugendliche demokratische Grundhaltungen im Schulalltag durchaus praktizieren, das politische System und seine Institutionen aber als fern und unverständlich erleben – zumal viele gar kein Wahlrecht haben. Gemeinsam mit Kowall plädiert sie für ein modernes, europäisch geprägtes Werte- und Hausordnungsverständnis, das Menschenrechte, Rechtsstaat, Gewaltverzicht, sozialen Staat und Klimaschutz als gemeinsame Basis klar formuliert. Abschließend diskutiert die Runde, wie Parteien wieder glaubwürdiger und repräsentativer werden könnten, wie man Brücken zwischen engagierter Zivilgesellschaft und Profipolitik baut und wie man Menschen ermutigt, trotz Shitstorms und öffentlicher Anfeindungen Verantwortung in der Demokratie zu übernehmen. Links zur Folge: Demokratie sucht Zukunft - Teil 1 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Rund um die Uhr erreichbar, sprech- oder zumindest tweetfähig müssen Politikerinnen und Politiker inzwischen sein. Es bleibt immer weniger Zeit zum Nachdenken über weitreichende Entscheidungen. Hinzu kommen aggressivere Angriffe im Netz und auch im echten Leben. Die Folge: Überlastung, Schlafstörungen, Angstzustände. Wer will bei diesen Strapazen überhaupt noch in die Politik? Was bedeutet es für unser demokratisches System, wenn mehr Politikerinnen oder Politiker sich zurückziehen? Und was muss sich ändern, damit Politik als Beruf wieder attraktiver wird? Marie Gediehn diskutiert mit Anja Maier –Chefreporterin beim Focus; Prof. Ursula Münch – Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing; Michael Roth – ehemaliger Bundestagsabgeordneter (SPD)
Gendern erzeugt Sichtbarkeit. Sprache schafft Realität. Das sieht auch Stefanie Rinnhofer–Hopfner so. Sie unterrichtet Deutsch, Geschichte und politische Bildung an der HLW Marienberg in Bregenz. Sogar an einer reinen Mädchenschule sorgt das immer wieder für Gesprächsstoff, dass Steffi alle ihre Lehrunterlagen gendert und ihre Schülerinnen in der Sprache inkludiert. Warum führt das Thema immer wieder zu emotionalen Debatten? Wie kann sie als Lehrerin ein Vorbild sein und Bewusstsein schaffen, mehr weibliche, queere und generell diversere Blickwinkel in den Unterricht einfließen lassen? Kann Sprache unsere Gesellschaft verändern? Seit wann gibt es eigentlich das Patriarchat? Viele Fragen, die sie mir alle jetzt beantwortet.Hinweis: Die Podcastfolge ist in Kooperation mit dem ORF Vorarlberg entstanden und wurde dort erstmalig im Jahr 2024 veröffentlicht (Eine Produktion des ORF Landesstudio).
Was bringt das Superwahljahr 2026 mit vier Landtagswahlen, den Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin und Kommunalwahlen in drei Bundesländern: Dr. Ursula Münch, Deutschlands renommierteste Politikwissenschaftlerin, Mitglied im Kuratorium des Bildungswerks des Deutschen BundeswehrVerbandes und vor allem Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See, rät Bundeskanzler Friedrich Merz und seinem Kabinett drei Tage Klausur in Abgeschiedenheit und dem Studium des Strategiepapiers, das die AfD-Bundestagsfraktion im Sommer 2025 bei einer internen Klausur erarbeitet hat. Kurz gesagt, skizziert dieses Papier den Weg dahin, dass die Parteivorsitzende und Fraktionschefin Alice Weidel eines nicht allzu fernen Tages zur Bundeskanzlerin gewählt werden kann. Bis dahin, so sagen Kenner der Materie, solle die Partei sich breitere Wählerschichten erschließen, weniger schrill auftreten, die Brandmauer zur politischen Mitte zum Einsturz bringen, aber dennoch hart einem weiterhin extremen Kurs folgen. Ursula Münch hält die meisten der Wähler der Alternative für Deutschland nicht für Feinde der Verfassung, Mandatsträger und Funktionäre der Partei aber selten fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. „Diese Partei würde Unheil über unser Land bringen, über unseren demokratischen Verfassungsstaat“, ist sie überzeugt. Was es für die Sicherheitsarchitektur bedeuten würde, stellte die AfD nach einer der Landtagswahlen einen Ministerpräsidenten, beschreibt die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch in unserem Podcast „Die Lage“.
Um die Zukunft der Rentnerinnen und Rentner geht es heute im Bundestag – und auch um die Zukunft der Koalition von CDU, CSU und SPD. Vor Abstimmung im Parlament hatten Unions-Abgeordnete der „Jungen Gruppe“ erklärt, dass sie das neue Gesetz für falsch halten. Deswegen ist unklar, ob schwarz-rot eine eigene Mehrheit hat, oder ob das Gesetz nur deswegen verabschiedet wird, weil die Linke sich wie angekündigt bei der Abstimmung enthält. Dazu im SWR-Aktuell-Interview bei Jonathan Hadem die Analyse der Politikwissenschaftlerin Ursula Münch. Sie ist Direktorin der Akademie für Politische Bildung im bayerischen Tutzing.
Junge Menschen bekommen von aktuellen Geschehnissen in der Welt mehr mit als frühere Generationen. Schule sollte Raum für Diskussionen bieten und die eigene Meinungsbildung unterstützen. Doch die Lehrkräfte sind oft überfordert. Autorin: Esther Körfgen Von Esther Körfgen.
Leue, Vivien www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) wurde 1952 gegründet. Sie hat die Aufgabe, das demokratische Bewusstsein in Deutschland zu fördern und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken. Schon seit den Anfangstagen haben dieser Auftrag und die Arbeit der bpb aber immer wieder Kritik hervorgerufen. Auch in jüngster Zeit ereilt die bpb bisweilen der Vorwurf, nicht unabhängig zu sein, ja Staatspropaganda zu betreiben. Der Historiker PD Dr. Tim Schanetzky (KWI Essen) hat das Ringen um die politische Bildung in einem soeben erschienenen Buch untersucht. Wir haben ihn gefragt, worum es in den Kontroversen ging und immer noch geht, welchen Wandel die Instution im Laufe ihrer Geschichte vollzogen hat und ob sie unter den gewandelten politischen und medialen Rahmenbedingungen heute noch zeitgemäß und notwendig ist. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lisa_am_telefon_schanetzky_politische_bildung
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lisa_am_telefon_schanetzky_politische_bildung
Unsere Kindermoderatoren Erik und Leo haben die Schilder schon überall in München entdeckt: OlympiJA oder NOlympia. Aber wer entscheidet das denn? Jörg Siegmann von der Akademie für Politische Bildung erklärt es uns. Außerdem war Andreas Haas vom Referat für Bildung und Sport zu Gast bei uns. Er erklärt, was die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 für München bedeuten könnten.
Wie können Kinder und Jugendliche endlich ernsthaft an Politik teilhaben? Darüber sprechen wir mit Rainer Kurzeder und Sven Stumpf vom SOS-Kinderdorf sowie mit Loreen Reemen, Vorsitzende der Volt Jugendorga Volt Violet. Live aufgenommen auf twitch.tv/voltdeutschland – folgt uns dort, um jeden Sonntag live mitdiskutieren zu können! Themenüberblick Warum Kinder und Jugendliche schon heute politisch betroffen sind „Jugendliche haben schon eine Stimme – wir müssen ihnen Räume geben“ Wahlalter 16 (oder 14?) und echte Jugendparlamente mit Macht Social Media als neue Jugendräume – Chancen und Gefahren Kinderrechte ins Grundgesetz: Warum das mehr ist als Symbolpolitik Finanzierung und Strukturen: Warum Projekte nicht reichen, sondern Verlässlichkeit nötig ist Themen im Detail (chronologisch) Begrüßung und Vorstellung der Gäste, Warum Jugendpartizipation so zentral ist, Erfahrungen aus der Praxis in Berlin und bundesweit, Fehlende Lobby für Kinder und Jugendliche, Volt und das Konzept einer offenen Jugendorganisation, Persönliche Erlebnisse von Ausgrenzung und Nicht-Ernstgenommenwerden, Jugendparlamente, Repräsentativität und Hürden, „Kinder haben schon eine Stimme – Erwachsene müssen Räume schaffen“, Wahlrecht ab 16 und die Debatte um Beeinflussbarkeit, Soziale Medien als Jugendräume, Desinformation und Kinderschutz, Politische Bildung und Medienkompetenz, Schulstationen und multiprofessionelle Teams, Kinder in besonderen Lebenslagen und stationäre Jugendhilfe, Die Rolle von NGOs und Jugendorganisationen, Europäische Perspektiven auf Jugendbeteiligung, Visionen für 2035: Kinderrechte im Grundgesetz, echte Teilhabe, stabile Strukturen, Abschlussstatements und Aufruf zum Mitmachen.
Meurer, Friedbert www.deutschlandfunk.de, Interviews
Wir waren auf der Gamescom 2025 und haben dort nicht nur gezockt, sondern auch eine tolle Content Creatorin und Speakerin getroffen: Lilischote. In dieser Folge lernt Ihr sie kennen! Sie hat dieses Jahr beim Gaming ohne Grenzen Award den Preis "Personality" gewonnen - und das zurecht! Denn in ihren Streams und Videos setzt sie sich für viele politische Themen ein: unter anderem intersektionaler Feminismus, Queerness oder auch Barrierefreiheit. Allerdings nimmt auch Gaming einen großen Platz in Lilis Leben ein. Für die Friedrich-Ebert-Stiftung nimmt Sie am Projekt #CouchCoop teil, das ist ein „politischer Gaming-Talk“, in dem Lili Expert*innen interviewt, während Sie mit ihnen zockt. Wir haben also jede Menge Überschneidungspunkte ;) hört rein! Lilischotes Kanäle: https://www.twitch.tv/lilischote https://www.youtube.com/c/Lilischote https://www.instagram.com/lilischote/?hl=de
Meurer, Friedbert www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die zum Symbol gewordene Paulskirche in Frankfurt soll ergänzt werden durch ein „Haus der Demokratie“ - einen lebendigen Ort des Lernens, der Begegnung und der Debatte. Zehn Entwürfe für dieses Haus wurden jetzt vorgestellt. (Visualisierung: schneider+schumacher)
Die zum Symbol gewordene Paulskirche in Frankfurt soll ergänzt werden durch ein „Haus der Demokratie“ - einen lebendigen Ort des Lernens, der Begegnung und der Debatte. Zehn Entwürfe für dieses Haus wurden jetzt vorgestellt. (Visualisierung: schneider+schumacher)
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Mehr zum Thema im Blogartikel: https://ms-perspektive.de/317-demokratie Demokratie entscheidet nicht nur über Gesetze – sie prägt auch unseren Alltag, unsere Chancen und unsere Möglichkeiten, mitzugestalten. Für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose bedeutet das: Sie kann den Unterschied machen zwischen Barrieren und echter Teilhabe. Im Gespräch mit Julia Karnahl von der Hertie-Stiftung beleuchten wir, warum Teilhabe immer ein demokratisches Thema ist, wie politische Bildung Türen öffnet und welche Wege es gibt, selbst aktiv zu werden – auch ohne Parteibuch. Themen im Überblick: Warum Demokratie mehr ist als Mehrheitsentscheidungen Was Teilhabe für Menschen mit MS praktisch bedeutet Wie Minderheitenschutz und Solidarität das Leben erleichtern können Politische Bildung: komplexe Themen verständlich erklärt Populismus und einfache Antworten – warum sie oft nicht halten, was sie versprechen Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen – von Wahlen bis zu Bürgerinitiativen Mutmachende Beispiele für Engagement trotz gesundheitlicher Einschränkungen Warum Hoffnung ein wichtiger Antrieb für Veränderung ist Ein Gespräch, das nicht belehrt, sondern einlädt – zu neuen Perspektiven, praktischen Ideen und der Erkenntnis: Demokratie kann nur stark sein, wenn wir alle mitgestalten.
Wer und warum nährt das Gefühl, uns stünde der Weltuntergang bevor? Dazu Alexander-Kenneth Nagel, Prof. für sozialwissenschaftliche Religionsforschung. Tagung der Akademie für Politische Bildung 11.-13.08.2025
Thomas Krüger leitet seit 25 Jahren die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), so lange wie keiner vor ihm. Er ließ unter anderem den Wahl-O-Mat entwickeln. Nun geht er in den Ruhestand. Moderation: Elif Şenel Von WDR 5.
Deniz Greschner ist Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Dortmund. Zuvor war sie an der Universität Osnabrück am Institut für Islamische Theologie tätig und Teil der Postdoc-Forschungsgruppe »Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft«. Auch im Forschungsprojekt »Mädchen- und Frauenarbeit im Kontext von Demokratieförderung« hat sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet. In ihrer Promotion beschäftigt sie sich mit muslimischen Jugendorganisationen in Deutschland – und betrachtet das Ganze aus einer organisationssoziologischen Perspektive. Studiert hat Deniz Greschner in Izmir, Brandenburg und Bochum. Ihren Master in »European Culture and Economy« machte sie an der Ruhr-Universität Bochum. Danach war sie acht Jahre beim Multikulturellen Forum aktiv, einem Träger der sozialen Arbeit, und leitete vier Jahre lang die Dortmunder Geschäftsstelle. Mit der Talkreihe Feel the Weibz* bringt sie feministische Denker*innen unserer Zeit ins Keuning.haus – für alle, die zuhören, mitdenken und weiterfragen wollen.
Immer wieder gehen Menschen auf die Straße um für oder gegen etwas zu demonstrieren. Aber warum machen sie das und was bringt es eigentlich? Das haben wir Marian Hummel von der Akademie für Politische Bildung in Tutzing gefragt. Er hat Anton einiges zum Thema Demonstrationen erklärt.
Krise, davon will Ursula Münch noch nicht sprechen. Sie ist Direktorin der Akademie für Politische Bildung im bayerischen Tutzing. Die Stimmung bei SPD und Union sei aber mehr als getrübt.
Im Sachsen-Anhalt Podcast erzählt Fabian Golke von der Kinderstadt Bärenhausen in Bernburg, wo Kinder Berufe ausprobieren und Verantwortung lernen, während sie Spaß haben.—-In dieser Episode des Sachsen-Anhalt Podcast lädt Gastgeber Stefan B. Westphal die Zuhörer ein, das besondere Projekt der Kinderstadt Bärenhausen in Bernburg kennenzulernen. Fabian Golke vom Organistionsteam erklärt, wie die Kinder in der Stadt für eine Woche verschiedene Berufe ausprobieren und dabei wichtige Lebenskompetenzen erlernen können. Insgesamt stehen 50 Berufe zur Auswahl, die den Kindern Demokratie und soziale Verantwortung spielerisch näherbringen.Fabian teilt seine persönlichen Erfahrungen als ehemaliger Teilnehmer und Helfer und betont, wie ernst die Kinder ihre Aufgaben nehmen.Die Struktur der Kinderstadt ist beeindruckend: mit einer eigenen Währung, der "Tatze", lernen die Kinder wirtschaftliche Grundlagen und Verantwortung. Humorvolle Einblicke in die Bürgermeisterwahl verdeutlichen, wie ähnlich die Abläufe echten politischen Prozessen sind.Trotz aller Lerninhalte steht der Spaß im Vordergrund. Die Kinder erleben nicht nur eigene Berufe, sondern auch zahlreiche Freizeitaktivitäten.Fabian thematisiert zudem die Finanzierung der Kinderstadt und die Notwendigkeit von Sponsoren, um das Projekt fortzuführen.Am Ende der Episode werden die Zuhörer ermutigt, die Kinderstadt zu besuchen und Teil dieses einzigartigen Bildungsprojekts zu werden, das Lernen und Freude vereint.•••0:00 Staffel 9, Folge 81:41 Projekt Kinderstadt Bärenhausen3:18 Währung und Wirtschaftskreislauf5:21 Kinder und ihre Berufe10:05 Politische Bildung in der Kinderstadt14:15 Die Bürgermeisterwahl16:59 Die Struktur von Bärenhausen23:07 Unterstützung und Spenden24:04 Besuch und Führungen in Bärenhausen
Wir haben uns eine ausgewiesene Expertin für Politische Bildung in den Podcast geholt, um über ein Problem zu sprechen, welches ich aus dem innenpolitischen Bereich zwar kenne, aber darüber lieber mit einer Kollegin spreche, die sich seit Jahren damit beschäftigt: Es geht in dieser Folge um das Problemfeld Rechtsextremismus an Schulen, dessen Ausprägung und Ursachsen sowie die Frage, wie politische Bildung, der neue Kultusminister und Bildungspolitik im Allgemeinen damit umgehen können.
Derviş Hızarcı ist Vorstandsvorsitzender der KIgA e.V. Der studierte Lehrer für Politik und Geschichte ist gefragter Experte in den Bereichen Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus und vergleichende Religionswissenschaften und berät regelmäßig Institutionen wie die Berliner Polizei, und verschiedene Ministerien. In Zeiten immer größerer gesellschaftlicher Verunsicherung und populistischen Tönen, bleibt Derviş Hızarcı die Stimme der Vernunft, die mit praxisorientierten Ansätzen, wissenschaftlicher Fundierung und einer tiefen Leidenschaft für Dialog und Bildung auf eine vielfältige, demokratische und gerechte Wertestruktur in unserer Gesellschaft setzt. Für sein Engagement in der Einwanderungsgesellschaft bekam er die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland von Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier verliehen. Im Oktober 2024 erhielt er den Landesverdienstordens des Landes Berlin. Im Herbst 2024 veröffentlichte er sein erstes Buch „Zwischen Hass und Haltung“ im Suhrkamp Verlag. Er ist im Beraterkreis Antisemitismus des Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus.
Warum verliert eine als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei ihren Schrecken? Weshalb fühlen sich Menschen an Wahlkampfständen, auf Vorträgen und bei Stammtischen der AfD wohl? Und welche graduellen Unterschiede zeigen sich beim Erfolg der AfD in Ost- und Westdeutschland? Darüber spricht Isabelle Rogge in dieser Folge von Listen to Wissen mit dem Sozialarbeiter und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Florian Spissinger.
Jetzt ist es amtlich bestätigt: Der deutsche Verfassungsschutz stuft die AfD als «gesichert rechtsextremistisch» ein. Deutschland diskutiert über ein Verbot. Laut einer Umfrage ist über die Hälfte der Deutschen für ein Verbot. Wie geht das ganz konkret, eine Partei zu verbieten und was bringt das? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Ursula Münch, Politologin und Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Martina Koch - Redaktion: Tim Eggimann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Wahlkampf ist im Idealfall ein Wettbewerb der besten Ideen, aber dieser Bundestagswahlkampf war anders: er war kurz und intensiv, die Stimmung war gereizt, der Tonfall unversöhnlich, oft hässlich, es ging hart zur Sache, aber ging es auch um die Sache selbst, um Inhalte? Hat sich die Politik ehrlich gemacht bei der Beantwortung der drängenden Fragen, war dieser Wahlkampf also richtungweisend? Und was kommt nach der Wahl, wenn es darum geht, die gegebenen Versprechen einzulösen? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Ursula Münch – Direktorin der Akademie für Politische Bildung, Tutzing; Prof. Dr. Astrid Sévílle – Politikwissenschaftlerin an der Leuphana Universität Lüneburg; Dr. Wolfram Weimer – Verleger und Publizist
Ein Vortrag der Politikwissenschaftlerin Ursula Münch Moderation: Katja Weber ********** Am 20. Januar 2025 wird Donald Trump zum zweiten Mal Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch erklärt, wie das US-Wahlrecht funktioniert und mit welchen Auswirkungen auf die transatlantischen Beziehungen sie rechnet. Die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch leitet seit 2011 die Akademie für Politische Bildung im Bayerischen Tutzing. Ihren Vortrag mit dem Titel "Die Wahlen in den USA und ihre nationalen und transatlantischen Auswirkungen" hat sie am 28. November 2024 im Rahmen der Reihe "Akademie am Abend" gehalten. ********** Schlagworte: +++ liberale Oligarchie +++ US-Präsidentschaft +++ Trump +++ Donald Trump +++ Trump Kabinett +++ Electoral College +++ Wahlsystem USA +++ USA +++ Ursula Münch +++ Politikwissenschaften +++ Nato +++ Ukraine +++ China +++ transatlantische Beziehungen +++ **********Quellen aus der Folge:Was ist der Unterschied zwischen Senat und Repräsentantenhaus in den USA?**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:US-Wahl 2024: Flirt mit der Diktatur?Evangelikalismus in den USA: Religion verschmilzt mit PolitikWachen und Erwachen: Black Lives Matter und Evangelikalismus in den USA**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
Ein Vortrag des Erziehungswissenschaftlers Markus Rieger-LadichModeration: Katja Weber **********"Ich als alter weißer Mann..." - diese Aussage signalisiert: Ich bin auf der Höhe der Zeit, ich kenne die gängigen Diskurse. Aber als ritualisierte Beichte bringt diese Erkenntnis gar nichts, meint der Erziehungswissenschaftler Markus Rieger-Ladich.Markus Rieger-Ladich ist Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen. 2022 erschien sein Band "Das Privileg. Kampfvokabel und Erkenntnisinstrument". Seinen Vortrag mit dem Titel "Was heißt hier Privileg? - Privilegienkritik neu gedacht" hat er auf Einladung des Hörsaals am 11. Oktober 2024 anlässlich des Pocast-Festivals Beats & Bones gehalten. **********Schlagworte: +++ Freiheitsrechte +++ Menschenrechte +++ Feminismus +++ Klassismus +++ Status +++ Soziologie +++ Erziehungswissenschaftler +++ Tradition +++**********Ihr hört in diesem Hörsaal:00:02:20 - Gespräch vor dem Vortrag und was Rieger-Ladichs Oma damit zu tun hat00:08:04 - Beginn Vortrag: Einleitung, These und Überblick00:10:33 - Privileg aus rechtstheoretischer Perspektive00:16:41 - Der Begriff Privileg in der Bildungssoziologie der 1960er und 1970er Jahre00:17:49 - Privilegienkritik als Kampfbegriff in emanzipatorischen Bewegungen00:38:30 - Herausforderungen für einen Neustart der Debatte00: 42:32 - Publikumsfragen nach dem Vortrag**********Empfehlungen aus der Folge:Mohamed Amjahid. Unter Weißen. Was es heißt, privilegiert zu sein. München: Hanser Berlin 2017.Aus Politik und Zeitgeschichte: Privilegien. Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung 2024.Rolf Becker/Wolfgang Lauterbach (Hrsg.): Bildung als Privileg. Erklärungen und Befunde zu den Ursachen der Bildungsungleichheit. 5., erweitere Auflage. Wiesbaden: SpringerVS 2016.Pierre Bourdieu/Jean-Claude Passeron. Die Illusion der Chancengleichheit: Untersuchungen zur Sozio-logie des Bildungswesens am Beispiel Frankreichs. Stuttgart: Klett 1971.Pierre Bourdieu. Bildung. Aus dem Französischen von Barbara Picht u.a. Mit einem Nachwort von Markus Rieger-Ladich. Berlin: Suhrkamp 2018.Esme Choonara/Yuri Prasad. Der Irrweg der Privilegientheorie. In: International Socialism 142 (2020), S. 83-110.Combahee River Collective. Ein Schwarzes feministisches Statement (1977). In: Natascha A. Kelly (Hrsg.): Schwarzer Feminismus. Grundlagentexte. Münster: Unrast 2019, S. 47-60.Didier Eribon. Betrachtungen zur Schwulenfrage. Aus dem Französischen von Bernd Schwibs und Achim Russer. Berlin: Suhrkamp 2019.Roxane Gay. Fragwürdige Privilegien. In: Dies.: Bad Feminist. Essays. München: btb 2019, S. 31-36.Michael S. Kimmel/Abby L. Ferber (Hrsg.): Privilege. A Reader. New York: Routledge 2017.Maria-Sibylla Lotter. Ich bin schuldig, weil ich bin (weiß, männlich und bürgerlich). Politik als Läuterungsdiskurs. In: Herwig Grimm/Stephan Schleissig (Hrsg.): Moral und Schuld. Exkulpationsnarrative in Ethikdebatten. Baden-Baden: Nomos 2019, S. 67-86.Peggy McIntosh. Weißsein als Privileg. Die Privilege Papers. Nachwort von Markus Rieger-Ladich. Ditzingen: Reclam 2024.Walter Benn Michaels. Der Trubel um Diversität. Wie wir lernten, Identitäten zu lieben und Ungleichheiten zu ignorieren. Aus dem Englischen übersetzt von Christoph Hesse. Berlin: Tiamat 2021.Linda Martín Alcoff. Das Problem, für andere zu sprechen. Ditzingen: Reclam 2023.Charles W. Mills. Weißes Nichtwissen. In: Kristina Lepold/Marina Martinez Mateo (Hrsg.): Critical Philosophy of Race. Ein Reader. Berlin: Suhrkamp 2021, S. 180-216,Heinz Mohnhaupt. Privilegien als Sonderrechte in europäischen Rechtsordnungen vom Mittelalter bis heute. Frankfurt/Main: Klostermann 2024.Heinz Mohnhaupt/Barbara Dölemeyer (Hrsg.): Das Privileg im europäischen Vergleich. 2 Bände. Frankfurt/Main: Klostermann 1997/1999.Toni Morrison. Die Herkunft der Anderen. Über Rasse, Rassismus und Literatur. Mit einem Vorwort von Ta-Nehisi Coates. Aus dem Englischen von Thomas Piltz. Reinbek: Rowohlt 2018.Markus Rieger-Ladich. Identitätsdebatte oder: Das Comeback des Privilegs. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 66 (2021), S. 97-104.Markus Rieger-Ladich. Das Privileg. Kampfvokabel und Erkenntnisinstrument. Ditzingen: Reclam 2022.Markus Rieger-Ladich. Privilegien. In: Merkur 77 (2023), Heft 889, S. 71-80.Markus Rieger-Ladich. Neustart der Privilegienkritik. Ein Plädoyer. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 21 (2024), S. 4-10.Jörg Scheller. (Un)Check Your Privilege. Wie die Debatte um Privilegien Gerechtigkeit verhindert. Stuttgart: Hirzel 2022.Steffen Vogel. Das Erbe von 68: Identitätspolitik als Kulturrevolution. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 66 (2021), S. 97-104.Katharina Walgenbach. Bildungsprivilegien im 21. Jahrhundert. In: Meike Sophia Baader/Tatjana Freytag (Hrsg.): Bildung und Ungleichheit in Deutschland. Wiesbaden: VS 2017, S. 513-536. **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Soziologie: Freundschaften hängen auch vom Geldbeutel abSoziologie: Warum die Klimakrise polarisiertSoziologie: Geld als Kriegsmittel - Wie effektiv das ist**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
Junge Menschen fühlen sich oft nicht gehört in der Politik, sie wählen nicht mehr so progressiv wie früher und ihre Sorgen haben sich durch die aktuellen Krisen (Corona-Pandemie und Krieg in Europa) verändert.Diese Entwicklungen diskutieren Malva Sucker und Jochen Arntz in der aktuellen Folge des Podcasts “Zukunft gestalten” der Bertelsmann Stiftung. Dazu haben sie zwei junge, engagierte Kolleginnen eingeladen: Amber Jensen und Jessica Gerke. Sie kümmern sich in ihren Programmen “Demokratie und Zusammenhalt” und “Bildung und Next Generation” darum, dass junge Menschen gehört werden und sich für Demokratie einsetzen. Denn 65 Prozent der jungen Menschen sagen, sie würden sich politisch engagieren, wenn sie das Gefühl hätten, gehört zu werden. 60 Prozent der jungen Menschen sagen, dass Engagement Spaß machen muss. Und damit ist nicht die Aktentasche des Kanzlers in den Sozialen Medien gemeint, sondern ernsthafte und nachhaltige Ansprache sowie Plattformen zum Mitmachen und Mitgestalten. Demokratie bedeutet eben auch Arbeit, bringt aber auch Freude. Ein wichtiges Argument für die Jahrgänge, die besonders unter den Folgen der Corona-Pandemie gelitten haben, deren Start in Ausbildung, Studium und Beruf schwerer war als für vorangegangene Jahrgänge. Kapitel:00:00 Ein Jahr der Wahlen und der Jugendbeteiligung06:53 Herausforderungen der politischen Bildung12:56 Engagement und Beteiligung junger Menschen16:22 TikTok und Politik: Ein neuer Weg der Kommunikation22:26 Die Zukunft der Politik: Junge Stimmen und Diversität28:08 Rückblick auf 2024: Ein Jahr für die Demokratie?Weiterführende Links:Projekt: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/junge-menschen-und-gesellschaftPublikationen: Einsamkeit junger Menschen 2024 im europäischen Vergleich Einsamkeit junger Menschen in 2024: Wie einsam sind junge Erwachsene im Jahr 2024?Engagement junger Menschen: GenNow: Junges Engagement für sozialen WandelJunge Menschen und ihre Einstellungen zu Demokratie: Jung. Kritisch. Demokratischwww.bertelsmann-stiftung.de/podcastSchreibt uns an podcast@bertelsmann-stiftung.de oder auf https://www.instagram.com/bertelsmannstiftung/
Hennen, Claudia / Damerau, Frederik www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Hong, Elena www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Engelbrecht, Sebastian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Anlässlich des 85. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkrieges möchten wir in diesem Rahmen die zentrale Bedeutung der Erinnerungskultur für die Demokratie heute diskutieren. Moderiert von Robert Parzer debattieren Anne Delius (Historikerin und Publizistin, Bundeszentrale für Politische Bildung), Markus Meckel (Theologe, Außenminister der DDR a.D., Ratsvorsitzen der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur) und Jacek Kubiak (Polnischer Historiker und Journalist, Spezialist für deutsch-polnische Beziehungen, Oral History Archive Posnania)
Schulz, Josephine www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Die Themen in den Wissensnachrichten: +++ Polarstern genau untersucht +++ Politikunterricht fördert Demokratie +++ Wie Bäume dem Herz helfen +++ **********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:The Orbit and Dynamical Mass of Polaris: Observations with the CHARA ArrayFeuerwehr der Demokratie? Politische Bildung als UnterrichtsfachThe Effects of Neighborhood Greening on Inflammation in The Green Heart ProjectBericht von ABC über HelmkasuareAn extensive review of mutualistic and similar ecological associations involving tarantulasAlle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
In Sachsen und Thüringen wird am 1. September gewählt, in Brandenburg am 22. September. Ein Teil der Wählerinnen und Wähler stellt sich anhand der aktuellen Umfragewerte die Frage: Wie muss ich wählen, um eine Regierungsbeteiligung der AfD zu verhindern? Welche Szenarien sind nach der Wahl möglich und wo wirkt meine Stimme am Besten? Friedrich Merz, Vorsitzender der CDU, hat bereits im Juni dazu aufgerufen, bei den kommenden Landtagswahlen strategisch die CDU zu wählen, damit die AfD nicht stärkste Kraft wird. Die Grünen kontern mit der Kampagne “Strategisch wählen - aber klug!” und empfehlen stattdessen, den Platz der Grünen in den Landesparlamenten zu sichern. Die Argumentation: Je weniger Parteien es in die Landtage schaffen, umso größer wird der Einfluss der AfD. Wie strategisches Wählen funktioniert und welche Schwierigkeiten sich dabei für die anstehenden Landtagswahlen ergeben, darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit Ursula Münch, Politikwissenschaftlerin und Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Münch erklärt: Beim strategischen Wählen geht es vor allem darum, etwas zu verhindern - das kann aber auch schiefgehen. Außerdem beschreibt die Bundestagsabgeordnete Paula Piechotta aus Leipzig, warum in Sachsen gerade von allen Seiten zum strategischen Wählen aufgerufen wird und wie kompliziert strategisches Wählen hier mittlerweile ist. Das komplette Gespräch mit Paula Piechotta wird am 24. August 2024 um 6 Uhr als Bonusfolge veröffentlicht. Der Redaktionsschluss für diese Folge war am Mittwoch, 21. August 2024, um 17:30 Uhr.
Die Corona-Protokolle aus dem Robert-Koch-Institut liegen nun ungeschwärzt vor. Der Journalist Philippe Debionne präsentiert die wichtigsten Befunde daraus – und diese lassen tief blicken. Kamala Harris könnte von der wenig geliebten Vizepräsidentin der USA zur Präsidentschaftskandidatin aufsteigen. Der deutsch-amerikanische Autor Collin McMahon sagt, wofür Harris steht und womit bei ihr zu rechnen ist. Politische Bildung soll es in der Schweiz schon im Kindergarten geben, fordert die Präsidentin des Dachverbands der Lehrer. Der Bildungsjournalist und Pädagoge Daniel Wahl zeigt sich im Gespräch angesichts dieser Idee misstrauisch. Alexander Meschnig geht in seinem Kommentar der Frage nach, warum Gewalt im öffentlichen Raum immer öfter als „Konfliktlösung“ dient.
Schule ist der Ort, an dem zukünftige Gesellschaften entstehen, sagt Demokratiebildungsexperte Mihajlović. Warum es wichtig ist, Schülern Demokratie praxisnah zu vermitteln, auch wenn es schwierig sei, erklärt er im Gespräch. Mihajlović, Dejan www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Ursula Münch leitet die Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Als Politikkommentatorin ist sie regelmäßig im BR "Sonntags-Stammtisch" zu sehen. In "Habe die Ehre!" ist sie bei Bettina Ahne zu Gast, um über unsere Demokratie zu sprechen.
Moritz, Alexander www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Tornede, Silke www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Wie vermittelt man jungen Menschen das Grundgesetz? Unser Gast weiß es. Satiriker Mathias Tretter trifft den Heiligen Geist in Leipzig. Aber erstmal sucht Host Max von Malotki für sich das richtige Krankenhaus. Von WDR 5.
Seit Wochen gehen immer wieder Tausende in Baden-Württemberg und in ganz Deutschland gegen Rechtsextremismus auf die Straßen. Landwirte, Spediteure und andere Gewerbetreibende protestierten zuletzt lautstark gegen geplante Sparmaßnahmen der Bundesregierung und in den Talkshows und auf Podien im ganzen Land werden politische und gesellschaftliche Themen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln diskutiert - das alles sind Mittel der politischen und gesellschaftlichen Teilhabe. Gleichzeitig hat eine wachsende Anzahl von Menschen im Land den Eindruck, dass es um die Meinungsfreiheit immer schlechter gestellt sei. Eine repräsentative Umfrage des SWR aus dem Januar zeigte, dass 60 % der befragten Menschen "beunruhigt" in die Zukunft schauen. Diese Unsicherheit geht einher mit einer wachsenden Unzufriedenheit mit der Demokratie, eine Mehrheit von 56 % äußert, "weniger zufrieden" (36 %) oder "gar nicht zufrieden" (20 %) mit der Demokratie zu sein. Diese Zahlen kennt Prof. Michael Wehner von der Landeszentrale für Politische Bildung (LpB) gut. Der Politikwissenschaftler leitet seit vielen Jahren die Außenstelle der LpB in Freiburg - seit 2020 steht er dort auch der Abteilung "Regionale Arbeit" vor. Als Honorarprofessor lehrt er am Seminar für wissenschaftliche Politik an der Universität Freiburg. Die politisch extremen Ränder, aber auch ein mangelndes Interesse an demokratischen Strukturen und Institutionen: Michael Wehner weiß um die Gefahren für die Demokratie. Es gibt aber auch viele Menschen im Land, die in Initiativen, Vereinen, Organisationen, in Jugendparlamenten und im Ehrenamt Tag für Tag ihren Beitrag zu einer demokratischen, vielfältigen Gesellschaft leisten. Wie dieses Engagement aussehen kann, auch politisch, welche Möglichkeiten der Teilhabe es gibt und wie wehrhaft eine Demokratie auch sein muss, darüber sprechen wir mit Prof. Michael Wehner in SWR1 Leute. Moderation: Nabil Atassi
Thoms, Katharinawww.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
At the meetings of the German Model United Nations in Melbourne, German students develop a political consensus. Ideally, they also pass a resolution. This not only improves their German language skills, but also their political education. Karin Täubner has been the Secretary General of the model plenary session for the past three years. In this interview, she talks about what makes these meetings so special. She also talks about why she is moving back to Germany after 30 years and the hurdles she haa to overcome beforehand. - Auf den Sitzungen der German Model United Nations in Melbourne erarbeiten Deutsch-Schülerinnen und Schüler einen politischen Konsens. Im Idealfall verabschieden sie auch eine Resolution. Das schult nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch die politische Bildung. Karin Täubner war in den letzten drei Jahren die Generalsekretärin des Modellplenums. Im Gespräch erzählt sie, was diese Sitzungen so besonders macht. Sie spricht aber auch darüber, warum sie nach 30 Jahren nach Deutschland zurückzieht und welche Hürden sie schon im Vorfeld überwinden muss.
In der Schweiz gilt seit dem 1. September ein neues Datenschutzgesetz, das einige Veränderungen mit sich bringt. So drohen beispielsweise Bussen von bis zu 250000 Franken, wenn Personendaten nicht ausreichend geschützt werden. Für viele Unternehmen ist das eine grosse Herausforderung. Weitere Themen: (05:48) Neues Datenschutzgesetz setzt Unternehmen unter Druck (11:26) «Russen imitieren eine Realität, die es so nicht gibt» (17:26) Neue Vorwürfe gegen Unternehmer Gautam Adani (20:16) Politische Bildung an Schulen: Ein Zankapfel (24:49) Bankenstabilität: Vorschläge von Expertengruppe umstritten (30:08) Hat die Wissenschaft den Klimawandel unterschätzt? (35:04) Kosovo: Friedliches Miteinander im Süden