Im MS-Perspektive Podcast stelle ich dir meine Sichtweise auf die Multiple Sklerose vor und wie du das beste aus der Diagnose machen kannst. Denn ein schönes und erfülltes Leben ist auch mit einer chronischen Autoimmunerkrankung wie Multipler Sklerose möglich. Hier findest du Informationen und Strategien, wie du aktiv Einfluss nehmen kannst. Ich will dir Mut machen und zeigen, was du alles selbst in der Hand hast. Dazu veröffentliche ich Solobeiträge mit meinen Erfahrungen zur Basistherapie, zur Ernährung, zum Reisen, Arbeiten und der Familienplanung. Außerdem interviewe ich Experten zu verschiedensten Themen rund um ein Leben mit MS. Und einige Folgen dienen der puren Entspannung, die in jedem Leben einen wichtigen Platz einnehmen sollte.

Boxtraining bei Multipler Sklerose – was zunächst ungewöhnlich klingt, ist in Hamburg längst Realität. In dieser Folge spreche ich mit der ehemaligen Boxweltmeisterin Dilar Kisikyol über ihr spezielles MS-Boxtraining und darüber, wie Bewegung, Koordination und Gemeinschaft die Lebensqualität stärken können. Dilar erzählt, wie sie vom Profiboxen in die therapeutische Arbeit gekommen ist, warum Boxtraining bei neurologischen Erkrankungen sinnvoll sein kann – und weshalb Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit eine so große Rolle spielen. Wir sprechen darüber, wie eine typische Trainingseinheit aussieht warum es kein Wettkampf- oder Kopftreffer-Training ist wie individuell auf Fatigue, Gleichgewicht und Bewegungseinschränkungen eingegangen wird welche realistischen Effekte Teilnehmende erwarten können und warum Gemeinschaft für Menschen mit MS so wertvoll ist Wenn du neugierig bist, ob Boxtraining bei Multipler Sklerose auch für dich eine Option sein könnte, dann hör unbedingt rein.

MS und häusliche Gewalt – ein sensibles, aber dringend notwendiges Thema. Menschen mit Multipler Sklerose können durch körperliche Einschränkungen, Fatigue oder kognitive Veränderungen in besondere Abhängigkeiten geraten. Doch was passiert, wenn diese Verletzlichkeit ausgenutzt wird? In dieser Episode spreche ich mit Sue Britt, Hebamme, Dozentin und Forscherin an der Universität Nottingham, über den Zusammenhang zwischen MS und häuslicher Gewalt. Wir sprechen über Warnzeichen, Gaslighting, finanzielle Kontrolle, Isolation und darüber, warum dieses Thema in der MS-Versorgung lange kaum Beachtung fand. Außerdem erfährst du, wie medizinisches Fachpersonal unterstützen kann – und wo Betroffene konkrete Hilfe finden.

Partnerschaft mit MS – das klingt nach Liebe, Nähe und Zusammenhalt. Und gleichzeitig nach Unsicherheit, Rollenveränderung und Zukunftsfragen. In diesem MS-Perspektive Kamingespräch sprechen Nadja Birkenbach und ich offen über Dating, langjährige Beziehungen und Intimität mit Multiple Sklerose. Wir teilen persönliche Erfahrungen, ehrliche Zweifel und auch ermutigende Perspektiven. Wie viel Offenheit braucht es beim ersten Date? Was verändert eine Diagnose in einer Ehe? Und wie bleibt Nähe möglich, wenn sich der Körper verändert? Ein Gespräch über Mut, Kommunikation und das „neue Normal" in der Partnerschaft.

Die Folge wurde durch die freundliche Unterstützung der Novartis Pharma GmbH ermöglicht. MS-Biomarker im Verlauf können dabei helfen, Krankheitsaktivität sichtbar zu machen – auch dann, wenn die Multiple Sklerose nach außen ruhig wirkt und keine Schübe auftreten. Denn Schübe sind oft nur die Spitze des Eisbergs. In dieser Folge von spreche ich mit Prof. Dr. Katja Akgün, Neurologin und MS-Expertin, darüber, welche Biomarker heute zur Verlaufskontrolle eingesetzt werden und warum regelmäßige, standardisierte Messungen so wichtig sind. Wir schauen gemeinsam darauf, wie Ärzt:innen und Patient:innen auch schleichende Veränderungen frühzeitig erkennen können – im MRT, im Blut, im Alltag und mithilfe moderner Untersuchungsmethoden. Im Gespräch geht es unter anderem um: warum Biomarker bei MS so wichtig sind, auch ohne spürbare Symptome welche Rolle das MRT bei der Verlaufskontrolle spielt wie sich ein echter Schub von vorübergehenden Verschlechterungen unterscheiden lässt welche Bedeutung Blutmarker wie sNfL und GFAP haben was der Liquor bei der Diagnose leistet – und warum Blutmarker für den Verlauf praktischer sind wie OCT, kognitive Tests und digitale Daten Hinweise auf schleichende Veränderungen geben warum Patient-Reported Outcomes und das eigene Erleben eine zentrale Rolle spielen

Multiple Sklerose wird oft als Erkrankung jüngerer Erwachsener wahrgenommen — doch sie kann auch erst später im Leben diagnostiziert werden. In dieser Folge spreche ich mit dem Neurologen und Neuroimmunologen Dr. Abdulkadir Tunç über die sogenannte spät beginnende Multiple Sklerose (LOMS) und er erklärt, worin sich diese von früher einsetzender MS unterscheidet. Wir sprechen über typische Symptome, diagnostische Herausforderungen, moderne Immuntherapien und darüber, wie individuelle Behandlungsentscheidungen getroffen werden. Außerdem geht es um Rehabilitation, Lebensqualität, Prognose und vielversprechende neue Entwicklungen wie BTK-Inhibitoren. Eine informative Folge für Betroffene, Angehörige und alle, die ihr Verständnis für MS vertiefen möchten.

Reisen mit Multipler Sklerose ist möglich – auch wenn es manchmal mehr Planung braucht. In dieser kurzen Folge kündige ich meinen Online-Vortrag bei der DMSG an: „MS verändert Wege, nicht Ziele — Reisen mit MS". Im Vortrag geht es darum, wie Reisen mit MS gut vorbereitet, sicher und selbstbestimmt gelingen kann. Ich spreche über emotionale Aspekte des Reisens, praktische Reiseplanung, Medikamentenmanagement unterwegs, Mobilität, Fatigue, Hilfsmittel sowie Versicherungen und rechtliche Fragen. Auch Pflege und Assistenz auf Reisen haben ihren Platz. Am Ende gibt es Zeit für Austausch und persönliche Fragen.

Finanzielle Bildung ist ein zentraler Schlüssel zu Selbstbestimmung, Sicherheit und mentaler Gesundheit – besonders für Frauen und erst recht bei chronischer Erkrankung. In dieser Podcastfolge spreche ich mit Claudia Müller, Finanzexpertin und Gründerin des Female Finance Forums, darüber, warum Geld kein Tabuthema sein darf und wie Frauen ihre Finanzen Schritt für Schritt selbst in die Hand nehmen können. Wir sprechen über gesellschaftliche Glaubenssätze, finanzielle Basics wie Notgroschen und Altersvorsorge, nachhaltiges Investieren mit ETFs sowie über Geld und Fairness in Partnerschaften. Außerdem gibt es am Ende der Folge eine Buchverlosung.

Warum braucht es unabhängige MS-Forschung – und was bedeutet das konkret für Menschen mit Multipler Sklerose? In dieser Podcastfolge spricht Nele von Horsten mit Prof. Dr. Ralf Gold, Neurologe und langjähriger MS-Forscher, über die Entwicklung der MS-Therapie in den letzten Jahrzehnten, die Bedeutung gezielter Forschungsförderung durch die DMSG und die Rolle von Spenden. Im Gespräch erklärt Prof. Gold, wie Forschungsprojekte ausgewählt werden, warum unabhängige Forschung eine wichtige Ergänzung zur industriefinanzierten Forschung ist und welche Themen aktuell besonders dringend sind – von Tertiärprävention bis zu neuen Therapieansätzen für schleichende MS-Verläufe. Außerdem wirft er einen realistischen, aber hoffnungsvollen Blick in die Zukunft der MS-Forschung.

In dieser Episode dreht sich alles um die Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) – eine seltene, aber oft schwer verlaufende Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems. Im Interview spricht Luis Alfonso Zarco Montero, Neurologe und Neuroimmunologe aus Kolumbien, über aktuelle Therapie-Fortschritte, die Bedeutung einer frühen Diagnose und darüber, warum NMOSD klar von Multipler Sklerose unterschieden werden muss. Wir sprechen über typische Symptome, den Krankheitsverlauf, moderne monoklonale Antikörpertherapien, Herausforderungen beim Zugang zu Behandlungen und einen Ausblick auf personalisierte Therapien der Zukunft.

Warum ist Verhaltensänderung bei MS so schwer – selbst wenn wir wissen, was uns guttun würde? In dieser Folge spreche ich mit Marco Stahn, therapeutischer Leiter der Marianne-Strauß-Klinik, über die besonderen Herausforderungen von Verhaltensänderung bei Multipler Sklerose. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum Wissen allein nicht reicht, welche emotionalen und alltäglichen Hürden Menschen mit MS zusätzlich belasten und warum Veränderung oft erst dann möglich wird, wenn wir unsere Lebensrealität ehrlich betrachten. Marco erklärt, welche Rolle Motivation, Selbstwirksamkeit und interdisziplinäre Therapie spielen und warum Bewegung – auch bei Fatigue – ein zentraler Schlüssel ist. Eine Folge über kleine Schritte, realistische Ziele und darüber, wie Veränderung im Alltag gelingen kann. Hier findest Du den Beitrag zum Nachlesen: https://ms-perspektive.de/342-marco-stahn Themen u. a.: Warum Verhaltensänderung so schwerfällt MS-spezifische Hürden im Alltag Motivation & Selbstwirksamkeit Bewegung bei Fatigue Alltagstransfer nach der Reha Ausblick und Abschluss Marco Stahn: Ich wünsche mir, dass MS-Therapie in Zukunft noch stärker lebensstilorientiert und interdisziplinär gedacht wird. Veränderung braucht Zeit, Verständnis und Zusammenarbeit – zwischen Fachpersonen und Betroffenen. Verhaltensänderung ist kein Sprint. Sie ist ein individueller Weg. Aber sie kann gelingen – mit Geduld, Unterstützung und dem Vertrauen in die eigene Selbstwirksamkeit. Kontakt aufnehmen Webseite der Marianne-Strauss-Klinik: https://www.ms-klinik.de/ Marco Stahn bei LinkedIn: Marco Stahn | LinkedIn Marco Stahn bei Instagram: https://www.instagram.com/marco_stahn/ --- Danke an Marco für das Interview und Dir wünsche ich genügend Kraft und Motivation für Deine angestrebte Verhaltensänderung. Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.

Was bringt es wirklich, sich 28 Tage lang jeden Tag 30 Minuten zu bewegen, wenn man mit Multipler Sklerose lebt? In diesem 14. MS-Kamingespräch ziehen wir eine ehrliche Bilanz unserer Bewegungs-Challenge. Wir sprechen offen über Motivation und Widerstände, über Spaziergänge, Krafttraining und Migräne-Tage – aber auch über den Druck durch Social Media und darüber, warum Bewegung mit MS kein Leistungsprojekt sein darf. Statt Perfektion geht es um machbare Routinen, kleine Schritte und darum, gut für sich zu sorgen. Diese Folge macht Mut, Bewegung neu zu denken: individuell, alltagstauglich und mit Blick auf das eigene Wohlbefinden. Hier kannst Du die wichtigsten Inhalte nachlesen: https://ms-perspektive.de/341-30-min-sport

In dieser besonderen Episode öffne ich ein Stück meine Tür zu 2025. Ich erzähle, wie es wirklich war – zwischen Masterarbeit, Baby, Podcast, Hausplanung und Selbstständigkeit. Ich spreche über Durchhalten, über Grenzen, über Verlust – und über die kleinen Dinge, die mir geholfen haben, weiterzugehen. Du erfährst: warum ich überhaupt einen Jahresrückblick mache welches eine Wort mein Jahr am besten beschreibt was familiär und beruflich 2025 geprägt hat warum ich trotz Schlafmangel jede Woche Podcastfolgen veröffentlicht habe welche Projekte mich erfüllt haben – vom KI-Whitepaper bis zum Kamingespräch was ich über Grenzen, Freundschaft und Nähe gelernt habe und was 2026 bringen darf – realistisch, achtsam, ohne Druck Diese Folge ist für dich, wenn du selbst mit MS lebst, Angehörige bist, im Gesundheitswesen arbeitest – oder einfach hören möchtest, was im Leben hinter MS-Perspektive passiert. Hier nochmals nachlesen: https://ms-perspektive.de/340-rueckblick Themen der Folge: Masterabschluss MS-Management & EUPATI Patient Council & KI-Whitepaper „Shared Decision Making" Kamingespräch (Talk-Format mit Nadja) 57 deutsche & 54 englische Podcastfolgen Hausbau & Familienleben Schlaf, Sport, Selbstfürsorge Buch- & Kursideen für 2026

In dieser Episode von MS-Perspektive präsentiere ich ein übersetztes Interview mit Dr. Riley Bove, Neurologin und MS-Expertin an der University of California, San Francisco (UCSF). Ich spreche dabei sowohl meine Fragen als auch ihre Antworten und beleuchte ein Thema, das lange zu wenig Beachtung gefunden hat: die Menopause bei Frauen mit Multipler Sklerose. Rund drei Viertel aller Menschen mit MS sind Frauen, und die meisten erhalten ihre Diagnose lange vor den Wechseljahren. Wenn sich in der Lebensmitte Symptome wie Fatigue, Schlafstörungen, Hitzesensitivität oder kognitive Probleme verändern oder verstärken, ist oft unklar:

Worum geht es in dieser Folge? Viele Menschen mit Multipler Sklerose erleben eine schleichende Verschlechterung, auch wenn keine Schübe auftreten. In dieser Podcastfolge spreche ich mit dem Neurologen Dr. Boris Kallmann darüber, was hinter chronisch schwelenden Entzündungsprozessen bei MS steckt, wie sie erkannt werden können und welche therapeutischen Möglichkeiten es heute – und in naher Zukunft – gibt. Wir sprechen über Alltag, Forschung, neue Wirkstoffklassen wie BTK-Inhibitoren, aber auch über Eigenverantwortung, Lebensstil und die Herausforderungen der Versorgung – insbesondere im ländlichen Raum. Copyright: AMSEL e.V. / Jan Potente

In dieser Episode geht es darum, wie Real-World-Daten in der MS-Behandlung Therapieentscheidungen verändern. Ich stelle dir sieben aktuelle Studien vom ECTRIMS 2025 vor: Dr. Susanna Hallberg zeigt, wie häufig späte Neutropenie unter Rituximab auftritt und welche Risikofaktoren eine Rolle spielen. Dr. Yao Zhang identifiziert Faktoren für schwere Infektionen unter Ocrelizumab (z. B. Alter 50+, frühere Infektionen). Dr. Dominika Stastná belegt, dass eine frühzeitige hochwirksame Therapie das Risiko für Behinderungszunahme deutlich senkt. Dr. Giulio Disanto untersucht Gedächtnis-B-Zellen und verlängerte Ocrelizumab-Intervalle. Dr. Helly Hammer berichtet über Krebsrisikosignale unter Fingolimod und die Bedeutung der HPV-Prävention. Dr. Julien Lannoy zeigt mit der TEMPOS-Studie den starken Trend zu frühen Anti-CD20-Therapien in Frankreich. Dr. Marisa McGinley stellt ein KI-Tool vor, das hilft einzuschätzen, wer eine MS-Therapie sicher absetzen kann. Du kannst die Inhalte auch Nachlesen: https://ms-perspektive.de/337-rwd-ectrims-2025 Kurze Zusammenfassung Zusammen zeigen diese Studien einen klaren Trend: frühere, stärkere und individuellere MS-Behandlung. Anti-CD20-Therapien prägen weiterhin die moderne Behandlungslandschaft – sie sind effektiv und gut verträglich, erfordern aber eine sorgfältige Überwachung auf Infektionen, Antikörperspiegel und seltene Nebenwirkungen wie LON. Daten aus der Praxis (wie TEMPOS) zeigen, dass NeurologInnen immer mehr Vertrauen haben, von Anfang an hochwirksame Therapien zu starten, während KI-Tools und die Überwachung von Biomarkern den Weg für intelligentere, individuellere Entscheidungen ebnen – nicht nur wann mit der Therapie begonnen werden soll, sondern auch wann sie sicher unterbrochen oder beendet werden kann. Kurz gesagt: Der Bereich MS bewegt sich in Richtung Präzisionsmedizin, bei der die Behandlung nicht nach einheitlichen Regeln erfolgt, sondern nach deinen persönlichen Daten, deiner Sicherheit und deinem langfristigen Wohlbefinden. --- Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.

Dieser Beitrag wurde von der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH unterstützt. In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Heinz Wiendl und ich über ein Thema, das viele Menschen mit MS betrifft, aber lange kaum beachtet wurde: die schleichende Verschlechterung, auch „Silent Progression" genannt. Wir klären, warum diese Entwicklung selbst ohne Schübe auftreten kann, welche Prozesse im Gehirn dahinterstecken und warum klassische Skalen wie die EDSS oft nicht ausreichen. Prof. Wiendl erläutert außerdem, wie Patient:innen Veränderungen früh erkennen können, welche Rolle MRT, digitale Tools und unsichtbare Symptome spielen und welche neuen Therapieansätze Hoffnung machen – insbesondere BTK-Inhibitoren wie Tolebrutinib. Ein Gespräch über Wissen, Aufklärung und echte Zukunftsperspektiven.

In dieser Folge sprechen Nadja und ich darüber, wie Weihnachten mit MS entspannter, leichter und persönlicher gelingen kann. Humorvoll und alltagsnah teilen wir unsere besten Tipps für reduzierten Stress, gesündere Plätzchen, kluge Planung und liebevolle Selbstfürsorge in der kalten Jahreszeit. Wir sprechen über Einsamkeit und Wege heraus, über das neue Normal mit MS, über das Akzeptieren von Grenzen und darüber, wie wichtig Pausen sind. Außerdem geben wir praktische Hinweise zu Medikamenten, Physiotherapie und kleinen Übungen für die Feiertage. Eine Folge voller Wärme, Leichtigkeit und echter Ermutigung – ideal für alle, die die Weihnachtszeit bewusst gestalten wollen. Hier kannst Du den Beitrag Nachlesen: https://ms-perspektive.de/335-kamingespraech-xmas Themen der Folge: Der Weihnachtsstress – und warum er so oft Mütter trifft Plätzchen: gesünder, einfacher oder einfach stressfrei Planung entstresst – und warum 70 % völlig reichen Selbstfürsorge im Winter: Wärme, Kälte & kleine Rituale Oasen im Vorweihnachtstrubel schaffen Einsamkeit: Wege heraus und neue Wege hinein Das neue Normal mit MS – Erwartungen realistisch gestalten Medikamente, Therapie & Physio über die Feiertage gut planen Bewegung & Motivation – auch spielerisch Sich selbst loben und das Jahr reflektieren --- Wenn Du Fragen, Kommentare oder Anregungen hast, schreib uns gerne, dann nehmen wir das in eins der kommenden MS-Kamingespräche auf. Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.

In dieser Folge spreche ich mit Dr. Klarissa Stürner über den chronisch schwelenden Entzündungsprozess in der MS. Wir klären, was hinter dieser „schwelenden" Entzündung im Gehirn steckt, wie sie sich von akuten Schüben unterscheidet und warum sie oft unsichtbar bleibt – selbst bei stabilem MRT. Die Folge wurde von der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH unterstützt. Dr. Stürner erklärt ausführlich, welche Rolle Mikroglia, Makrophagen und die Blut-Hirn-Schranke spielen, welche Warnsignale Betroffene ernst nehmen sollten und was es mit PIRA auf sich hat. Außerdem sprechen wir über spannende Entwicklungen in der Forschung, darunter die neue Medikamentenklasse der BTK-Inhibitoren, die erstmals direkt bei schwelender Entzündung ansetzt. Themen der Folge Was bedeutet „chronisch schwelende Entzündung" in der MS? Unterschied zwischen Schub und schwelender Entzündung Warum die Entzündung hinter der Blut-Hirn-Schranke stattfindet MRT & Paramagnetic Rim Lesions – was heute sichtbar ist (und was nicht) Red Flags: Woran man eine schwelende Entzündung erkennen kann PIRA einfach erklärt Mikroglia & Makrophagen: Die zentralen Zellen dieses Prozesses BTK-Inhibitoren: Neue Therapieoption bei Progression Wünsche für die Zukunft der MS-Forschung Optimistische Botschaft von Dr. Stürner Den vollständigen Beitrag kannst du hier Nachlesen: https://ms-perspektive.de/334-klarissa-stuerner Erwähnte Ressourcen Interview mit Dr. Uli Rüffer zum Shared Decision Making Weitere Folge zur schwelenden MS --- Vielen Dank an Dr. Stürner für das aufschlussreiche Interview und diese positiven Blick auf die Gegenwart und in die Zukunft. Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.

In dieser Folge gibt es ein großes Update zu Mission:Success!, dem Empowerment-Programm für Menschen mit Multiple Sklerose im Berufsleben. Ein Jahr nach dem Start spreche ich erneut mit Ulla Sautter vom Hildegardis-Verein über die Entwicklungen, Erfolge und Erfahrungen aus der Pilotphase – sowie über alles, was Interessierte in der neuen Programmrunde erwartet.

In dieser ECTRIMS-2025-Spezialfolge tauchen wir tief in vier neue Studien ein, die zeigen, wie vielfältig und vielschichtig MS-Symptome im Alltag wirken – und wie Forschung Menschen mit MS gezielt unterstützen kann. Die Vorträge widmeten sich kognitiver Gesundheit, patientenberichteten Ergebnissen (PROMs), den Gründen für vorzeitigen Ruhestand und den Trends beim Zugang zu symptomatischen Behandlungen in Frankreich. Du erfährst unter anderem: • warum geistig anregende Aktivitäten die kognitive Reserve stärken können, • wie PROMs helfen, Verschlechterungen früher zu erkennen, • welche Symptome am stärksten mit Frühverrentung zusammenhängen, • warum viele Betroffene trotz Bedarf keinen Zugang zu Botulinumtoxin oder Fampridin erhalten, • und was all das für den Alltag, die Therapieplanung und die Lebensqualität bedeutet. Alle vier Studien stammen aus der ECTRIMS-2025-Session „Symptome & Symptombehandlung" und bieten wertvolle Impulse für Betroffene, Angehörige und Fachleute. Den kompletten Blogartikel mit allen Details, Hintergründen und Grafiken findest du hier:

In dieser Episode schauen wir uns an, wie die überarbeiteten McDonald Kriterien 2024 es ermöglichen, eine Multiple Sklerose (MS) früher und sicherer zu diagnostizieren — damit Therapien früher starten und bessere Langzeitverläufe möglich sind. Fokusthemen: Warum sich die Diagnosekriterien immer wieder ändern Schritt-für-Schritt-Ablauf der MS-Diagnose: Symptome, MRT, Nervenwasser, Ausschlusskriterien Die wichtigsten Neuerungen der 2024er Kriterien: Nervenwasser-Befunde, RIS-Fälle, Optikus & Rückenmarksläsionen, standardisierte MRT Was sich nicht geändert hat – aber warum das wichtig bleibt Warum eine frühere Diagnose einen Unterschied macht Was KIS & RIS bedeuten und warum du ggf. nochmals mit deinem Arzt sprechen solltest Neue Biomarker & Bildgebungsmöglichkeiten – ein Blick in die Zukunft (z. B. Eisenrandläsionen, κappa-freie Leichtketten, Zentrales Venenzeichen) Blogartikel & weiterführende Informationen: Der ausführliche Blogartikel zum Thema ist hier verfügbar:

Als Julia Fabich im Mai 2024 die Diagnose Multiple Sklerose (MS) erhielt, war das ein Schockmoment, der vieles veränderte. Heute spricht sie offen darüber, wie sie ihre Angst in Mut verwandelt und ihre Selbstwirksamkeit neu entdeckt hat. Julia ist psychologische Beraterin und Coachin für Female Empowerment – und Autorin des Buches „Mutig Magisch Mächtig". In dieser Folge erzählt sie, wie sie nach dem ersten Schock Schritt für Schritt wieder Vertrauen in sich und ihren Körper fand.


Diese Folge kannst du auch im Blog auf https://ms-perspektive.de/328-daemonentage nachlesen – dort findest du das vollständige Gespräch mit allen Details, Zitaten und Tipps aus unserem Kamingespräch. In dieser freien Folge spreche ich gemeinsam mit Nadja Birkenbach über das, was wir augenzwinkernd „Dämonentage bei MS“ nennen – Tage, an denen die Krankheit oder das Leben einfach schwerer wiegt. Wir teilen offen, wie solche Tage aussehen können, was sie in uns auslösen und wie wir lernen, liebevoller mit uns umzugehen. Dabei geht es um viele Facetten: Was sind Dämonentage – und wie erkennst du sie bei dir? Warum Akzeptanz und Selbstmitgefühl so wichtig sind Wie Bewegung und Natur helfen, aus der Grübelschleife zu kommen Welche Rolle Ernährung und Wärme an solchen Tagen spielen Musik, Hörbücher & Rituale, die Trost spenden Warum Weinen erlaubt ist – und Humor manchmal rettet Kreative Wege, um dich abzulenken oder wieder Energie zu tanken Reflexion am Ende des Tages: Was hat dir gutgetan? Dazu teilen wir ganz persönliche Erfahrungen: von MRT-Terminen, Sorgen um unsere Kinder, bis hin zu den kleinen Momenten, die Mut machen.

Beim 11. MS-Kamingespräch sprechen Nadja und ich über unsere Eindrücke vom ECTRIMS 2025 in Barcelona – dem größten internationalen MS-Kongress. Im Mittelpunkt stehen neue Erkenntnisse zu Kognition, Ernährung, digitalen Technologien und Therapieansätzen, aber auch persönliche Eindrücke, Lebensfreude und Hoffnung. Zwei Perspektiven – online und vor Ort – zeigen, wie viel Bewegung in der MS-Forschung steckt und wie ganzheitlich der Mensch heute gesehen wird. Hier kannst Du die Zusammenfassung gern Nachlesen: https://ms-perspektive.de/327-ms-kamingespraech Behandelte Themen: Eindrücke vom ECTRIMS 2025 in Barcelona Forschung zu Kognition & Fatigue Ernährung und Lebensstil Digitale Technologien & Tele-Reha Neue McDonald-Kriterien Patiententag & Engagement Sexualität & MS Zukunftsvisionen für Heilung und Remyelinisierung Ressourcen:

In dieser Folge spreche ich mit Dr. Alexandra Widmer, Neurologin, Psychotherapeutin und Gründerin von docsdigital connect, über den tiefgreifenden Wandel in der Medizin. Wir sprechen darüber, wie Künstliche Intelligenz (KI) die Arzt-Patienten-Beziehung verändert, welche Chancen Shared Decision Making (gemeinsame Entscheidungsfindung) eröffnet und wie Ärztinnen und Patientinnen auf Augenhöhe kommunizieren können. Außerdem geht es um Empowerment, digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) und die Balance zwischen Technologie und Menschlichkeit. In dieser Folge erfährst du: wie digitale Medizin die Versorgung verändert was KI heute schon leisten kann – und was nicht wie Shared Decision Making im Alltag funktioniert warum Vertrauen und Transparenz entscheidend sind welche Zukunft Dr. Widmer für Ärztinnen und Patientinnen sieht Links & Ressourcen:

In dieser Solo-Episode teile ich die wichtigsten Erkenntnisse der ECTRIMS 2025 Lecture von Prof. Maria Pia Amato zur Kognition bei Multipler Sklerose. Kognitive Veränderungen gehören zu den häufigsten, aber oft übersehenen Symptomen bei MS. Sie betreffen Konzentration, Gedächtnis, Sprache und Entscheidungsfähigkeit – und können in jedem Krankheitsstadium auftreten. Du erfährst: Warum Kognition bei MS so wichtig ist Welche kognitiven Bereiche betroffen sein können Wie man Beeinträchtigungen frühzeitig erkennt und misst Welche Rolle kognitive Reserve und Lebensstil spielen Welche Behandlungs- und Rehabilitationsansätze Hoffnung geben Und wie zukünftige Forschung Kognition stärker in den Fokus rückt

ECTRIMS ist der weltweit größte MS-Kongress und findet 2025 in Barcelona statt. Tausende Forschende und Ärzt:innen teilen hier die neuesten Erkenntnisse zur Multiplen Sklerose. In dieser Folge gebe ich einen Überblick über die ersten Highlights aus den Pressemitteilungen: Frühe Biomarker für das stille Fortschreiten (PIRA) Welche Rolle die Menopause bei MS spielen könnte Ernährung: Zusammenhang zwischen ultraverarbeiteten Lebensmitteln und Krankheitsaktivität Umwelteinflüsse: Ozonbelastung und Risiko für pädiatrische MS Ocrelizumab: starke Wirkung gegen Schübe – aber Grenzen beim Fortschreiten

In dieser Folge spreche ich mit Dr. Jonathan Pansieri, Neurowissenschaftler an der University of Oxford, über die spannende Verbindung zwischen Gefäßstörungen und Multipler Sklerose (MS). Wir klären, warum eine gestörte Blut-Hirn-Schranke (BBB) ein Treiber von Entzündungen ist, welche Rolle Mikroglia (Abwehrzellen im Gehirn) spielen und wie genetische Faktoren den Krankheitsverlauf beeinflussen können. Den Beitrag findest Du zum Nachlesen auf meinem Blog: https://ms-perspektive.de/323-jonathan-pansieri

In dieser Folge spreche ich mit Ann-Kathrin „Anky“ über ihr Leben mit Multipler Sklerose. Anky erzählt, wie sie ihre Diagnose 2011 erlebte, warum unsichtbare Symptome oft die größte Herausforderung sind und wie sie den Weg in die Frührente gegangen ist. Außerdem berichtet sie über ihr Kinderbuch „Freundschaften mit Handicap“, das Inklusion und Verständnis schon bei Kindern fördern soll, und über ihr Engagement bei aMStart, wo sie neu diagnostizierten MS-Betroffenen Mut macht. Wir sprechen unter anderem über: Diagnose und erste Erfahrungen mit MS Therapieentscheidungen & Lebensstil Unsichtbare Einschränkungen und Frührente Das Kinderbuch „Freundschaften mit Handicap“ Engagement als Mutmacherin bei aMStart Wünsche & persönliche Ziele

In dieser Episode geht es um eine bahnbrechende Studie, die 2025 in Nature Medicine erschienen ist. Ein internationales Forschungsteam hat mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) über 8.000 Patient:innendaten, 118.000 klinische Untersuchungen und 35.000 MRT-Scans ausgewertet – die bislang größte Analyse dieser Art. Das Ergebnis: Anstelle der klassischen Unterteilung in RRMS, SPMS und PPMS zeigt die KI, dass MS besser durch vier Meta-Zustände beschrieben werden kann. Diese neue Sichtweise rückt MS von einem starren Klassifikationssystem hin zu einem dynamischen Spektrum. Ich bespreche: Die traditionelle Einteilung von MS Was die KI-gestützte Studie herausgefunden hat Die vier neuen Meta-Zustände von MS Warum das für Patient:innen wichtig ist Welche Chancen sich daraus für Behandlung & Forschung ergeben Hier geht es zum Artikel auf meinem Blog: https://ms-perspektive.de/321-ki-neuklassifizierung Weiterführende Links für mehr Infos Prof. Gavin Giovannoni hat in Episode 309 das Konzept der schwelenden MS erklärt. Dabei geht es um versteckte Krankheitsaktivität, die sich nicht nur in Schüben zeigt. Prof. Tjalf Ziemssen hat in Episode 267 über zukünftige Behandlungsstrategien und Präzisionsmedizin gesprochen. Fazit Diese neue Einteilung von MS ist noch nicht in der täglichen Klinikpraxis angekommen. Aber sie bietet einen vielversprechenden neuen Rahmen für: besseres Patientenmanagement, individuellere Behandlung und einfachere Entwicklung von Medikamenten. MS ist komplex – aber mit modernen Tools wie KI kommen Forscher:innen und Ärzt:innen dem Verständnis der wahren Natur der Krankheit immer näher. --- Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.



Mehr zum Thema im Blogartikel: https://ms-perspektive.de/317-demokratie Demokratie entscheidet nicht nur über Gesetze – sie prägt auch unseren Alltag, unsere Chancen und unsere Möglichkeiten, mitzugestalten. Für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose bedeutet das: Sie kann den Unterschied machen zwischen Barrieren und echter Teilhabe. Im Gespräch mit Julia Karnahl von der Hertie-Stiftung beleuchten wir, warum Teilhabe immer ein demokratisches Thema ist, wie politische Bildung Türen öffnet und welche Wege es gibt, selbst aktiv zu werden – auch ohne Parteibuch. Themen im Überblick: Warum Demokratie mehr ist als Mehrheitsentscheidungen Was Teilhabe für Menschen mit MS praktisch bedeutet Wie Minderheitenschutz und Solidarität das Leben erleichtern können Politische Bildung: komplexe Themen verständlich erklärt Populismus und einfache Antworten – warum sie oft nicht halten, was sie versprechen Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen – von Wahlen bis zu Bürgerinitiativen Mutmachende Beispiele für Engagement trotz gesundheitlicher Einschränkungen Warum Hoffnung ein wichtiger Antrieb für Veränderung ist Ein Gespräch, das nicht belehrt, sondern einlädt – zu neuen Perspektiven, praktischen Ideen und der Erkenntnis: Demokratie kann nur stark sein, wenn wir alle mitgestalten.


➡️ Zum Nachlesen & Weiterstöbern: Den kompletten Blogartikel zur Folge findest du hier:

Dr. Emine Rabia Koç erklärt wie Depression den Umgang mit MS beeinflusst – und warum personalisierte Behandlung dabei so wichtig ist. Hier kannst Du den Beitrag auch Nachlesen: https://ms-perspektive.de/313-dr-koc Heute spreche ich mit Dr. Emine Rabia Koç über das wichtige Zusammenspiel zwischen psychischer Gesundheit und der Versorgung von Patient:innen mit Multipler Sklerose, ein wichtiges Thema da Depression gehäuft auftritt. Als assoziierte Professorin an der medizinischen Fakultät der Uludağ Universität und engagierte Neurologin bringt Dr. Koç umfassendes Fachwissen und große Empathie in die MS-Community ein. In diesem Interview spricht Dr. Koç über die tiefgreifenden Auswirkungen psychischer Belastungen wie Depressionen und Angststörungen auf die MS-Therapie und das Wohlbefinden der Patient:innen. Von ihrem persönlichen Werdegang im Bereich der Neuroimmunologie bis hin zu praxisnahen Tipps für Patient:innen und Angehörige gibt Dr. Koç wertvolle Einblicke in die Bedeutung einer umfassenden Versorgung, die körperliche und seelische Aspekte gleichermaßen einbezieht. Das originale Interview wurde im September 2024 für den englischsprachigen MS-Perspektive Podcast „MS-Perspektive“ aufgenommen. In der Podcast-Folge spreche ich beide Parts selbst, basierend auf dem Transkript des Interviews. Inhaltsverzeichnis Einleitung – Wer ist Emine Rabia Koç? Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und Unterstützung für zukünftige Herausforderungen Psychische Belastungen bei MS verstehen Klinische Relevanz und therapeutische Bedeutung Best Practices und Empfehlungen Screening und Diagnostik Schnellfragen-Runde Abschied & Ausblick Einleitung – Wer ist Emine Rabia Koç? Vielen Dank für die Einladung. Ich bin Emine Rabia Koç, assoziierte Professorin an der Uludağ Universität, Fakultät für Medizin, Abteilung für Neurologie. Die Arbeit im Bereich der Neurologie ist eine Leidenschaft für mich. Bereits während meiner Facharztausbildung haben mich Neuroimmunologie und Autoimmunerkrankungen des Nervensystems besonders interessiert. Nach Abschluss meiner Ausbildung habe ich begonnen, in diesem Bereich zu arbeiten und zu forschen. Je mehr ich lernte, desto größer wurde meine Begeisterung. Deshalb habe ich mich entschieden, meine Fortbildung auf diesem Gebiet fortzusetzen. Seit 2022 bin ich Teilnehmerin des MS-Masterprogramms, das in Partnerschaft mit der Universität Dresden und der European Charcot MS Foundation organisiert wird. Außerdem bin ich Botschafterin der Sumaira Foundation, die sich weltweit für Menschen mit NMOSD und MOGAD einsetzt. Ich versuche, mein Leben in einem guten Gleichgewicht zu halten. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Die Zeit mit ihnen ist für mich besonders wertvoll. In meiner Freizeit gehe ich gerne in der Natur spazieren, schwimme, fahre Fahrrad, lese Bücher und entdecke neue Orte und Kulturen. Wie und wo kann man deine Arbeit und Forschung weiterverfolgen? Wer sich für meine Arbeit interessiert, findet Informationen auf der Website meiner Universität sowie auf meinen Social-Media-Kanälen. Ich teile regelmäßig Beiträge und Erkenntnisse auf LinkedIn (Emine Rabia Koç) und Instagram (drkocrabia) und tausche mich dort gerne mit der MS-Community aus. Bleiben wir in Kontakt – denn nur durch Austausch und Zusammenarbeit kommen wir weiter. Universität's Website LinkedIn (Emine Rabia Koç) Instagram(drkocrabia) --- Vielen Dank an Dr. Emine Rabia Koç für die offenen Einblicke in die Verbindung von psychischer Gesundheit und MS – und für ihr Engagement für bessere Versorgung und Lebensqualität für Patient:innen weltweit. Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.






In dieser Folge spricht Lori Schneider darüber, wie sie sich nach ihrer Diagnose mit Multipler Sklerose (MS) entschieden hat, ihre Träume nicht aufzugeben – sondern sie erst recht zu verwirklichen. Lori bestieg als erste Frau mit MS alle Seven Summits, darunter den Mount Everest, und fand durch das Bergsteigen nicht nur körperliche, sondern auch mentale Stärke zurück. Im Gespräch teilt Lori ihre persönliche MS-Geschichte, ihre Bewältigungsstrategien, ihre Motivation und warum es sich lohnt, trotz einer MS-Diagnose große Träume zu verfolgen. Hier gelangst Du zum Blogartikel mit dem Interview zum Nachlesen: https://ms-perspektive.de/307-lori-schneider ✨ Highlights dieser Folge: Loris Weg von der MS-Diagnose bis zum Everest-Gipfel Warum Abenteuer ein Weg zu Selbstvertrauen und innerer Heilung sein können Ihre Botschaft an Menschen mit MS: Gib deine Träume nicht auf! Tipps zu Selbstfürsorge, Bewegung und mentaler Stärke Ihre Besteigung des Kilimandscharo gemeinsam mit anderen MS- und Parkinson-Betroffenen

Worum geht's in dieser Folge? Heute nehme ich Dich mit auf eine ganz besondere Reise – im Gespräch mit Dr. Sara Samadzadeh. Sie ist Neurologin, Forscherin und Brückenbauerin zwischen Kontinenten, Kulturen und Fachbereichen. Sara engagiert sich weltweit für Menschen mit MS und NMO: als Präsidentin der European Charcot Foundation Young Investigators und als Botschafterin der Sumaira Foundation für den Iran. Sie setzt sich für schnellere Diagnosen, gezielte Aufklärung und die Förderung junger Forschender ein – insbesondere von Frauen. Außerdem hat sie gemeinsam mit anderen Botschafter:innen die „NMOG Movement“ ins Leben gerufen: Ziel ist es, jeden Tag eine gesunde Aktivität zu machen – und das über Social Media zu teilen, um andere zu inspirieren.


MS-Patientin Corinna berichtet 2021 und 2025 über ihre Therapie, ihren Verlauf, ihren Job, das Bogenschießen und ihre Liebe zu Pferden. Auf meinem Blog findest Du die Kurzform vom Erfahrungsbericht von Corinna zum Nachlesen: https://ms-perspektive.de/podcast-079-interview-mit-ms-patientin-corinna-peppercrumb MS-Patientin Corinna alias @peppercrumb ist zurück im Podcast – vier Jahre nach unserem ersten Gespräch im Frühjahr 2021 (Folge #79). In diesem Update aus Mai 2025 berichtet sie offen und eindrucksvoll von ihrem Weg mit MS: von der Erstdiagnose und mehreren Therapiewechseln. Aktuell ist sie sehr zufrieden mit ihrer Immuntherapie, die ihr neue Lebensqualität schenkt. Corinna spricht über einen unerwarteten Schub, ihre Strategie, mit Rückschlägen umzugehen, sowie ihre ganz persönliche Erfolgsformel: Bewegung, Ernährung, Eigenverantwortung und mentale Stärke. Sie erzählt, wie Zumba, Krafttraining und Bogenschießen nicht nur ihren Körper, sondern auch ihre Psyche stärken – selbst nach einem Knochenbruch oder an schweren Tagen. Beruflich ist sie nicht nur wieder in Vollzeit zurück, sondern wurde auch zur Präsidentin des internationalen Bogensportverbands gewählt – als erste Frau überhaupt. Ein inspirierendes Zeichen dafür, dass Leben mit MS aktiv, kraftvoll und selbstbestimmt möglich ist.

Prof. Comi stellt die Arbeit der Europäischen Charcot-Stiftung vor, die dazu beiträgt, das Leben von Menschen mit MS weltweit zu verbessern. Auf meinem Blog kannst Du den Beitrag nachlesen: https://ms-perspektive.de/303-ecf Diese Podcast-Folge ist dem Andenken an Prof. Giancarlo Comi gewidmet – einen herausragenden Neurologen, engagierten Forscher und langjährigen Präsidenten der European Charcot Foundation. Er hat mit seinem Wirken die Versorgung und das Verständnis für Menschen mit Multipler Sklerose entscheidend geprägt und hinterlässt ein beeindruckendes wissenschaftliches und menschliches Vermächtnis. Ich hatte die große Ehre, dieses Interview mit ihm auf Englisch zu führen – nur wenige Monate vor seinem Tod. Ohne die Unterstützung der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung wäre dieses Gespräch nicht möglich gewesen. Dafür danke ich von Herzen. Das Gespräch ist ursprünglich auf Englisch erschienen und kann weiterhin in der Originalfassung gehört werden. In dieser überarbeiteten und übersetzten Version möchte ich Dir Prof. Comis Arbeit zugänglich machen und seine Gedanken und Visionen weitertragen. Inhaltsverzeichnis Einführung – Wer ist Prof. Giancarlo Comi? Die European Charcot Foundation Der Charcot Multiple Sclerosis Master Weitere Aktivitäten der European Charcot Foundation Schnellfragerunde Verabschiedung Einführung – Wer ist Prof. Giancarlo Comi? Prof. Giancarlo Comi: Ich bin Professor Giancarlo Comi, Neurologe. Zurzeit bin ich Ehrenprofessor an der Vita-Salute-Universität in Mailand, Präsident der European Charcot Foundation und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Komitees der Human Brains Initiative der Prada Foundation. Außerdem leite ich das MS-Zentrum an der Casa di Cura Igea in Mailand. Nele von Horsten: Das klingt nach einem sehr engagierten und erfüllten Berufsalltag! Welche ermutigende Botschaft möchten Sie Menschen mit MS mitgeben? Prof. Giancarlo Comi: Für neu diagnostizierte Patient:innen: Seien Sie zuversichtlich. Dank moderner Therapien ist ein Leben ohne schwerwiegende Einschränkungen heute in vielen Fällen möglich. Für Menschen mit längerer Erkrankungsdauer oder bestehenden Einschränkungen: Es gibt vielversprechende Entwicklungen – auch im Bereich der modernen, interdisziplinären Rehabilitation. Und für alle gilt: Eine engagierte Zusammenarbeit zwischen Patient:innen, Ärzt:innen und Organisationen ist der Schlüssel zum Fortschritt. Nele von Horsten: Prof. Comi, vielen herzlichen Dank für das spannende Gespräch, Ihr Engagement und Ihre Zeit. Herzliche Grüße nach Mailand! Prof. Giancarlo Comi: Es war mir ein Vergnügen. Alles Gute – auf Wiedersehen! --- Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.

Stress beeinflusst MS. Sigrid Arnade und Christoph Heesen zeigen Wege zu mehr Resilienz und wo die Forschung aktuell steht. Hier findest Du die Kurzform vom Interview zum Nachlesen: https://ms-perspektive.de/302-stress Stress kann bei Multipler Sklerose nicht nur das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern auch den Krankheitsverlauf beeinflussen. In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Prof. Dr. Sigrid Arnade und Prof. Dr. Christoph Heesen über die Zusammenhänge zwischen Stress und MS, die Bedeutung von Resilienz und die Herausforderungen bei der wissenschaftlichen Erforschung dieses Themas. Erfahre, warum die psychische Gesundheit ebenso wichtig ist wie die körperliche, welche Strategien Betroffenen helfen können und welche neuen Perspektiven die Forschung eröffnet. Inhaltsverzeichnis Vorstellung – Wer sind Prof. Dr. Sigrid Arnade und Prof. Dr. Christoph Heesen? Bedeutung von Stress bei MS Forschungsergebnisse zur Verbindung von Stress und MS Praktische Bedeutung für Betroffene Umgang mit Stress Ausblick auf Forschung und Versorgung Verabschiedung Vorstellung – Wer sind Prof. Dr. Sigrid Arnade und Prof. Dr. Christoph Heesen? Prof. Dr. Sigrid Arnade: Ich bin gelernte Tierärztin, habe nach meiner MS-Diagnose meinen Beruf gewechselt und viele Jahre als Journalistin sowie Geschäftsführerin einer Selbstvertretungsorganisation für Menschen mit Behinderungen gearbeitet. Besonders am Herzen lag mir stets die psychosomatische Sicht auf MS. Deshalb habe ich gemeinsam mit einer Freundin die Stiftung „Lebensnerv“ gegründet, um psychosomatische MS-Forschung zu fördern. Heute bin ich Honorarprofessorin an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin. Prof. Dr. Christoph Heesen: Ich bin Neurologe und leite die MS-Tagesklinik und Ambulanz in Hamburg, die ich vor über 30 Jahren mit aufgebaut habe. Mein besonderes Interesse gilt dem Empowerment von Patient:innen: Sie sollen informierte Entscheidungen treffen und selbstbestimmt mit ihrer Erkrankung umgehen können. Dabei setze ich auf evidenzbasierte Patienteninformation. Was möchtet ihr unseren Zuhörer:innen zum Schluss noch mit auf den Weg geben? Prof. Dr. Christoph Heesen: Ich wünsche allen einen schönen, nicht zu heißen Sommer – und viel Gelassenheit im Umgang mit Herausforderungen. Prof. Dr. Sigrid Arnade: Und ich möchte dazu ermutigen: Konzentriert euch auf die Dinge, die euch guttun. Selbst kleine Schritte in diese Richtung können viel bewirken. Weitere Informationen Weitere Informationen zu Prof. Dr. Sigrid Arnade und ihrer Arbeit im Bereich der psychosomatischen MS-Forschung findest du auf der Webseite der Stiftung Lebensnerv. Wer mehr über die Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Christoph Heesen erfahren möchte, kann sich auf der Webseite des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS) informieren. --- Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.

Diesmal geht es um die Verlaufsformen der MS vom RIS und KIS über die RRMS zur SPMS bis zur PPMS. Ich erkläre sie einfach verständlich. Den kompletten Beitrag zum Nachlesen gibt es auf meinem Blog: https://ms-perspektive.de/podcast-007-die-formen-der-ms Diese Folge ist ein Update zur ursprünglichen Episode #007 über die Verlaufsformen der Multiplen Sklerose – erweitert, aktualisiert und ergänzt um die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Denn die starren Kategorien wie CIS, RRMS oder PPMS werden zunehmend hinterfragt. Vielmehr zeigt sich: MS verläuft bei jeder betroffenen Person individuell. In dieser überarbeiteten Version lernst du nicht nur die sechs möglichen Stadien kennen, sondern erfährst auch, warum Diagnosen manchmal angepasst werden müssen und wie die Therapieentscheidungen in anderen Ländern getroffen werden. Ziel ist es, dir Orientierung und Wissen zu geben – für informierte Entscheidungen über deine Gesundheit. Inhaltsverzeichnis Abkehr von der starren Einteilung Einführung in die Formen der MS Die prodromale Phase der Multiplen Sklerose Zufallsbefund des radiologisch isolierten Syndroms (RIS) Fokus auf schubförmig remittierende MS (RRMS = Relapsing Remitting MS) Sekundär Progrediente MS erklärt (SPMS) Primär Progrediente MS und ihre Herausforderungen (PPMS) Zusammenfassung der MS-Verlaufsformen Zusammenfassung der MS-Verlaufsformen Es gibt sechs mögliche Einteilungen der MS: Prodromale Phase – Vorstadium der MS, es treten bereits Änderungen im Immunsystem auf, die noch sehr diffus sind. Theoretisch kann die MS hier noch gestoppt werden. Radiologisch isoliertes Syndrom (RIS) – Zufallsbefund, ohne spürbares Symptom bei einem MRT, kann in eine MS übergehen. Klinisch isoliertes Syndrom (KIS oder CIS) – kann, muss aber nicht in eine MS übergehen. Schubförmig-remittierende MS (RRMS) – der häufigste Verlauf, gut behandelbar. Sekundär progrediente MS (SPMS) – entwickelt sich meist aus der RRMS, wenn die Reserve aufgebraucht ist. Primär progrediente MS (PPMS) – kontinuierlich fortschreitender Verlauf von Beginn an. Bei allen Formen wird intensiv geforscht. Ich bin sicher, dass es künftig immer bessere Behandlungsoptionen geben wird. Bis dahin bleibt es das Wichtigste, die Krankheit so gut wie möglich aufzuhalten – durch frühzeitige Therapie und passende Lebensweise. --- Wenn dir der Podcast und Blogbeitrag gefällt, abonniere ihn gerne und hinterlasse eine Bewertung. Schreib mir an kontakt@ms-perspektive.de, wenn du Themenwünsche oder Fragen hast – ich freue mich über Post! Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.