POPULARITY
DGSA.podcast - Der Wissenschaftspodcast der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit
In Folge 18 sprechen wir mit Anke Neuber (Hochschule Hannover) und Sarah Blume (Technische Universität Dresden) über Strafvollzug, Strafvollzugsforschung und Soziale Arbeit. Wir diskutieren unter anderem, wie das Spannungsverhältnis zwischen staatlichen Kontroll- und Disziplinierungsaufträgen auf der einen Seite und resozialisierenden Hilfeansprüchen auf der anderen Seite die professionelle Praxis prägt. Außerdem erhalten wir spannende Einblicke in die Forschungspraxis und in Forschungsergebnisse unserer Gästinnen, in denen es z.B. um Spannungsfelder und Widersprüche in Kontexten des Strafvollzugs geht. Zitiervorschlag zu Folge 18: Konrad, Milena; Roeske, Adrian (2026): DGSA.podcast – Folge 18: Strafvollzug und Soziale Arbeit. [Audio-Podcast] mit Anke Neuber und Sarah Blume. Online unter: https://podcast.dgsa.de/podcast (Zugriff am: 00.00.0000). Weitere Informationen unter: https://podcast.dgsa.de https://www.dgsa.de/aktuelles-aus-der-dgsa YouTube, Facebook, BlueSky & Instagram: @dieDGSA Musik: Peter Tiedeken, HAW Hamburg
Melo lernt schnell neue Leute kennen. Einzelne Freundschaften hat sie auch, aber eine richtige Clique fehlt ihr. Eine Expertin gibt Tipps, wie wir eine solche Freundesgruppe finden oder selbst aufbauen können – und wie wir mit Rückschlägen umgehen.**********Ihr hört: Gesprächspartnerin: Melo, möchte unbedingt eine richtige Freundesgruppe haben Gesprächspartnerin: Dr. Rosalie Weigand, Psychologische Psychotherapeutin & Paartherapeutin Gesprächspartnerin: Julia Hahmann ist Soziologin und Professorin für Soziale Arbeit an der Hochschule Rhein-Main Autorin und Host: Caro Nieder Redaktion: Timur Gökce, Jana Niehof, Anne Bohlmann Produktion: Julius Adorf**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Einsam: Wo finde ich neue Friends?Sehnsucht: Wenn wir keine engen Freundschaften habenFreundschaft: Wenn wir zu hohe Erwartungen haben **********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
In der sozialen Arbeit ist systemisches Denken eigentlich selbstverständlich – zumindest im Kontakt mit Klient*innen. Doch je weiter Fachkräfte in die Führungsverantwortung hineinwachsen, desto seltener wenden sie diese Perspektive auf die eigene Organisation an. Genau hier setzt der Hochschulzertifikatskurs „Systemisches Sozialmanagement" der FH Münster an, der im Oktober 2026 in seinen zehnten Durchgang geht. Wir - Hendrik Epe und Stefan Gesmann - verantworten den Kurs gemeinsam und sprechen in dieser Episode darüber, was eine systemtheoretische Brille auf Führung und das Management von Organisationen der Sozialwirtschaft verändert: Warum „systemisch" nicht dasselbe ist wie „systemtheoretisch", weshalb Organisationen keine Maschinen sind und was Rudolf Wimmers Paradoxie „Das Unsteuerbare steuern" für den Führungsalltag bedeutet. Sie diskutieren, warum der inflationär gebrauchte Begriff „Haltung" zu kurz greift, wie sich der Blick auf „schwierige Mitarbeitende" verändert, wenn man Verhältnisse statt Personen in den Fokus rückt, und welche Rolle Paradoxien wie Vertrauen vs. Kontrolle oder Schnelligkeit vs. Gründlichkeit spielen. Stefan teilt außerdem seine persönlichen Learnings aus zehn Kursdurchgängen – über Bescheidenheit, Gelassenheit und das Vertrauen darauf, dass in jeder Gruppe etwas Eigenes entsteht. Es geht um Kursstruktur, neue Module zu Digitalisierung und KI, das ECTS-fähige Hochschulzertifikat und die geplante Masterclass für Absolvent*innen. Eine Episode für alle, die Führung in der Sozialwirtschaft nicht als Technik, sondern als anspruchsvolle Arbeit an sozialen Systemen verstehen wollen – und für alle, die mit dem Gedanken spielen, beim nächsten Kursdurchgang dabei zu sein. Kostenlose Info-Veranstaltung: 14. Juli, 19:30 Uhr via Zoom.
Saloua Mohammed ist Professorin für Rassismuskritik und Empowerment, staatl. anerk. Sozialarbeiterin und politische Bildnerin. In dieser Folge berichtet sie von ihrem Weg in die Lehre. In ihrer Arbeit verbindet sie Schulsozialarbeit, politische Bildungsarbeit und Forschung. Sie lehrt Studierende, kritische Reflexion zu entwickeln, Diskriminierungsformen zu erkennen und rassismuskritisches Handeln zu praktizieren. Durch Projekte wie „zusammen_denken“ von IDA NRW schult sie Fachkräfte in Antisemitismus‑ und Rassismuskritik und fördert solidarische Netzwerke. Salouas Ansatz ist praxisnah und menschenrechtsorientiert: Sie sieht Bildung als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und plädiert dafür eine klare Haltung zu bewahren und gleichzeitig stets in hitzigen Diskussionen bewusst dreimal tief durchatmen, das eigene Motiv (Sache vs. Ego) zu hinterfragen und damit Selbstreflexion zu praktizieren und vorzuleben.
Die Staffel zum Fachkräftemangel in der Sozialen Arbeit ist abgeschlossen – und wir nehmen uns in dieser Abschlussepisode Zeit, gemeinsam zurückzublicken. Welche Themen und Perspektiven haben die Gespräche mit Elke Alsago, Andreas Dexheimer, Florian Fickler, Lars Dierking, Julian Löhe, Sandra Bils und Michael Vilain hinterlassen? Was ist hängen geblieben, was bleibt offen, und welche Muster ziehen sich durch die gesamte Staffel? Eine ehrliche Bilanz – mit Deprofessionalisierung und Professionalisierungschance, Bürokratie und Vertrauen, KI und Exnovation, Systemdruck und Gestaltungsraum. Wer die Staffel mitgehört hat, findet hier den roten Faden. Wer neu einsteigt, bekommt einen Überblick über Thesen und Gesprächsmomente, die lohnen, nachgehört zu werden.
Ist der Fachkräftemangel ein Ressourcenproblem? Nicht wirklich, sagt Prof. Dr. Michael Vilain, Vizepräsident der Evangelischen Hochschule Hessen und Direktor des Instituts für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft der EHH (IZGS). In der Episode geht's um die tieferliegenden Ursachen einer Krise, die weit mehr ist als ein Bezahlungs- oder Stellenproblem. Zentrale These ist: Was uns gerade lähmt, ist eine Sinnkrise, erzeugt durch überbordende Bürokratie, ein misstrauensbasiertes Rechtssystem und den schleichenden Verlust von Gestaltungsfreiheit. Wer heute in der Sozialen Arbeit tätig ist, verbringt mehr Zeit mit Dokumentation und Kontrolle als mit dem, wofür er oder sie einmal angetreten ist. Wir diskutieren, was es bräuchte, um das zu ändern. Das ist definitiv eine Folge für alle, die nicht im Jammertal verharren wollen, sondern verstehen möchten, wo die Hebel für echte Veränderung liegen.
Gespräche prägen die Soziale Arbeit, jeden Tag. Doch was macht eigentlich ein gutes Gespräch aus? Und warum reicht es nicht, einfach nur die richtigen Techniken zu kennen?
Prof. Dr. Olaf Geramanis ist Experte für Gruppendynamik, Führung und Organisationsentwicklung und besitzt die deutsche, griechische und schweizerische Staatsbürgerschaft. Nach seinem Studium der Erziehungswissenschaften diente er bis 2000 als Offizier der Bundeswehr und war anschließend wissenschaftlicher Assistent an der Universität der Bundeswehr München. Seit 2004 ist er Professor an der Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW und lehrt angewandte Gruppendynamik sowie personenorientierte Beratung. Zudem ist er Studiengangsleiter des Master of Advanced Studies in Change und Organisationsdynamik und Leiter der Changetagung Basel. Neben seiner Lehrtätigkeit arbeitet er als Coach, Supervisor und Organisationsberater (BSO) sowie als Lehrtrainer für Gruppendynamik (DGGO). Seine Schwerpunkte liegen in Führungsberatung sowie Team- und Organisationsentwicklung.
Recording of the 262nd episode of Europe Calling from 12 May 2026. In cooperation with SoFRiED.
Aufzeichnung der 262. Ausgabe Europe Calling vom 12. Mai 2026. In Kooperation mit SoFRiED.
Recording of the 262nd episode of Europe Calling from 12 May 2026. In cooperation with SoFRiED.
Was haben Diversität und Gender mit generativer Künstlicher Intelligenz zu tun? Eine ganze Menge, wie meine beiden Gesprächspartnerinnen heute zeigen. Denn Large Language Models (LLM) sind biased, also nicht neutral. Abhängig von Trainingsdaten und Gewichtung der verschiedenen Aspekte haben KI‑Modelle und die auf ihnen basierenden Systeme blinde Flecken und Datenlücken. Diese Konstruktion verstärkt oft Vorurteile und Stereotype und kann damit, vor allem im Kontext der Sozialen Arbeit, ein echtes Problem sein. Sabine Klinger und Susann Sackl-Sharif forschen zu diesen Biases und legen den Fokus auf die mangelnde Diversität und die Gender Data Gap. Der Gender Data Gap beschreibt eine traurige Tatsache: Die meisten Daten, sei es medizinisch, soziologisch oder in anderen Kontexten, werden zu Männern erfasst. Frauen wurden und werden deutlich weniger erfasst. Das führt dazu, dass wir bei Standardnutzern leider meist wirklich von der männlichen Form sprechen. Bei KI-Systemen bedeutet das: Die Trainingsdaten haben viele blinde Flecken und Lücken in Bezug auf Frauen und ihre Rolle in der Gesellschaft und sie reproduzieren Stereotype und Klischees. Im Podcast machen Sabine und Susanne deutlich, dass wir als Fachkräfte der Sozialen Arbeit durch unsere Prompts, also die Eingaben in KI-Systeme, zumindest eingeschränkt beeinflussen können, ob solche Klischees verstärkt werden. Hier gilt: Weniger ist mehr.
Gesprächsstoff. Der Forschungspodcast der Hochschule Fulda. Für alle, die mitreden wollen.
Soziale Bewegungen sind so etwas wie der Pulsschlag unserer Demokratie. Sie liefern uns Hinweise, wo etwas aus dem Takt gerät, wo Demokratie blockiert wird, aber auch, wo sich neue Möglichkeiten für demokratisches Handeln auftun. Neben den offensichtlichen demokratischen Praktiken wie Demonstrationen und freier Meinungsäußerung sind vor allem auch Aktionsformen und Aushandlungsprozesse aufschlussreich, die für die Öffentlichkeit meist unsichtbar bleiben. Genau die nimmt diese Folge in den Fokus, und zwar am Beispiel der Jugendbewegung Fridays for Future. Welche Erfahrungen mit Demokratie machen junge Aktivistinnen und Aktivisten? Und warum brauchen wir eine Demokratisierung der Demokratie? Darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich mit Dr. Christina Cazzini. Sie hat sich in ihrer Promotion mit der Demokratieerfahrung junger Fridays-for-Future-Aktivistinnen und -Aktivisten beschäftigt und daraus Ansatzpunkte für die soziale Arbeit ermittelt. Sie sagt: Soziale Arbeit muss wieder mehr das Politische in den Blick nehmen. Weitere Infos zur Folge:Demokratieerfahrungen jugendlicher Fridays for Future Aktivist:innen als Passagen des PolitischenChristina Cazzini auf LinkedInWir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
In unserer ersten KI-Folge im Januar 2026 haben wir mit ChatGPT selbst über die Möglichkeiten und Grenzen von Künstlicher Intelligenz in der Psychiatrie gesprochen. Die positive Resonanz und der Wunsch vieler Hörerinnen und Hörer nach mehr Praxisbezug haben uns motiviert, das Thema zu vertiefen. Diesmal haben wir Theodor Schöwitz zu Gast – Sozialarbeiter, Masterstudent im Bereich „Digitalisierung in der Sozialen Arbeit" und Mitgründer des Start-ups Sozial KI. Gemeinsam mit seinen Kollegen Philipp Engelsberg und Niclas Höhl hat er SoKI entwickelt: ein KI-basiertes Assistenzsystem, das speziell für die Sozialwirtschaft und psychiatrische Einrichtungen konzipiert wurde. Im Gespräch erfahren wir, was SoKI konkret leisten kann – von der automatisierten Dokumentation über Schreibassistenz bei Sozialberichten bis hin zur Sprachtranskription von Klientengesprächen mit CaseVoice. Theo erklärt, warum ein europäischer Serverstandort allein nicht ausreicht, um Datenschutz wirklich zu gewährleisten, was der US Cloud Act für psychiatrische Einrichtungen bedeutet und wie SoKI mit Open-Source-Technologie und rein europäischen Partnern echte Datensouveränität sicherstellt. Besonders spannend: die Erfahrungen aus der Praxis – wie Fachkräfte auf KI reagieren, wo die größten Vorbehalte liegen und wo KI tatsächlich mehr Zeit für die direkte Arbeit mit Menschen schafft. Theo macht dabei deutlich, wo die Grenzen liegen und warum KI die menschliche Beziehungsarbeit unterstützen, aber niemals ersetzen kann. Eine praxisnahe Folge für alle, die wissen möchten, wie KI schon heute sicher und sinnvoll in der psychiatrischen Versorgung eingesetzt werden kann – und was dabei zu beachten ist. Gast dieser Folge: Theodor Schöwitz – B.A. Soziale Arbeit, Student im M.A. Digitalisierung in der Sozialen Arbeit (DHBW CAS), Mitgründer und technischer Leiter von Sozial KI Sozial KI – KI für die Soziale Arbeit: https://www.sozial-ki.de/ SoKI – KI-basiertes Assistenzsystem für Schreiben und Dokumentieren in der Sozialwirtschaft, DSGVO- und KI-VO-konform SoKI CaseVoice – Audiotranskription für das Sozialwesen: https://www.sozial-ki.de/casevoice Sichere Sprach- und Audiotranskription für Klientengespräche, Teamsitzungen und Fallbesprechungen EU-KI-Verordnung (AI Act) – Überblick: https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/regulatory-framework-ai Informationen der EU-Kommission zum regulatorischen Rahmen für Künstliche Intelligenz Bundesbeauftragte für den Datenschutz – KI und Datenschutz: https://www.bfdi.bund.de/ Informationen zum Datenschutz beim Einsatz von KI-Systemen in Deutschland DHBW CAS – Master Digitalisierung in der Sozialen Arbeit: https://www.cas.dhbw.de/sozialwesen/ Informationen zum Masterstudiengang, in dem die Gründer von Sozial KI studieren Unsere erste KI-Folge: Im Januar 2026, Folge 65, haben wir ChatGPT als Gesprächspartnerin in unseren Podcast eingeladen – ein Experiment, das den Anstoß für die heutige Folge gab.
In dieser Episode sprechen wir mit Sandra Bils über Exnovation und die Möglichkeit, damit auf den Fachkräftemangel reagieren zu können. Exnovation meint den strategischen Prozess des Beendens, Loslassens und Reduzierens von Praktiken, Angeboten oder Strukturen, die einst innovativ waren, heute aber nicht mehr passen oder sogar behindern. Der Begriff wurde in den 1980er Jahren geprägt und beschreibt, wie Organisationen, Systeme aber auch wir Menschen oft an Veraltetem festhalten – aus emotionaler Bindung, Gewohnheit oder systemischer Trägheit.
Achtung (Werbung in eigener Sache): Jetzt mein neues Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025): Springer: https://link.springer.com/book/9783662714195 Amazon: https://bit.ly/44aajaP Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417 Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können. Mein Gast: Prof. Dr. Caroline Heil Caroline Heil ist Professorin für Soziale Arbeit an der IU – Internationale Hochschule und Senior Research Fellow am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Universität Witten/Herdecke. Sie ist Sozialpädagogin mit dem Schwerpunkt Psychosoziale Beratung und Mediation und arbeitete als Sozialpädagogische Familienhilfe im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in der Resilienzentwicklung in unterschiedlichen Sozialisations- und Systemkontexten, dem Kinderschutz sowie in der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Arbeit und den damit verbundenen Entwicklungschancen. Im Rahmen der Zukunftspädagogik setzt sie sich intensiv damit auseinander, wie Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in allen Gesellschaftskreisen bestmöglich unterstützt werden können. Hierzu gehören auch der berufliche Kontext und die Frage, wie Unternehmen ihre MitarbeiterInnen, durch bspw. die betriebliche Sozialarbeit, bestmöglich fördern können, um in einer zunehmend unsicheren und dynamischen Welt handlungsfähig zu bleiben. Das Thema In der GainTalents-Podcastfolge 448 habe ich mit Prof. Dr. Caroline Heil über Zukunftspädagogik im beruflichen Kontext gesprochen. Herzlichen Dank an Caroline für die vielen guten Tipps zum Thema. Viel Spaß beim Reinhören! Zukunftspädagogik - worauf kommt es an, was gibt es zu beachten? Reflexionsfähigkeit ist wichtig - Fragestellungen zur Reflexion: was kann bzw. wird in der Zukunft auf uns zukommen? wie betrifft mich oder das Team das beruflich aber auch individuell? Umgang mit Unsicherheit ist ein zentraler Skill für die Zukunft Strukturen schaffen, um sich mit dem Thema zu beschäftigen: Gesprächsraum schaffen bzw. etablieren Austausch mit den Mitarbeitenden aus Führungssicht Mindset für Veränderungen schaffen Emotionale Distanz als Kompetenz etablieren Offenheit für neue Formen der Pädagogik muss im Unternehmen gegeben sein Front-up-Unterricht ist passé - neue Lernumgebungen sind erforderlich Neue, alternative Lernräume anbieten (virtuelle Umgebungen) auch der Austausch von Personen untereinander (Wissen und Erläutern) - nicht nur digitale Inhalte konsumieren Kritische Reflexion von KI-Inhalten Verknüpfung von Informationen (aus dem Gelernten) und zielführend fragen - auf beiden Seiten (des Beibringenden und des Lernenden) systemische Fragestellungen erlernen - Blickwinkel auf Themen erweitern Reines Fachwissen wird in Zukunft nicht mehr ausreichen, sondern auch andere Kompetenzen sind notwendig: Reflexion der eigenen Situation, aber auch die der Mitarbeitenden Sozialaspekte der Mitarbeitenden sehen und berücksichtigen Mehr Miteinander neues Mindset generieren, das zukunftsgerichtet ist und keine Angst vor Neuem #GainTalentsPodcast #Zukunftspädagogik #Learning #FutureSkills #Leadership #Weiterbildung Shownotes Links - Prof. Dr. Caroline Heil LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-caroline-heil-395719201/ Wifu: https://www.wifu.de/mitarbeiter/dr-caroline-heil/ Das Buch "Zukunftspädagogik": https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-48811-6 Links Hans-Heinz Wisotzky: Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents Instagram https://www.instagram.com/gain.talents/
Achtung (Werbung in eigener Sache): Jetzt mein neues Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025): Springer: https://link.springer.com/book/9783662714195 Amazon: https://bit.ly/44aajaP Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417 Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können. Mein Gast: Prof. Dr. Caroline Heil Caroline Heil ist Professorin für Soziale Arbeit an der IU – Internationale Hochschule und Senior Research Fellow am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Universität Witten/Herdecke. Sie ist Sozialpädagogin mit dem Schwerpunkt Psychosoziale Beratung und Mediation und arbeitete als Sozialpädagogische Familienhilfe im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in der Resilienzentwicklung in unterschiedlichen Sozialisations- und Systemkontexten, dem Kinderschutz sowie in der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Arbeit und den damit verbundenen Entwicklungschancen. Im Rahmen der Zukunftspädagogik setzt sie sich intensiv damit auseinander, wie Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in allen Gesellschaftskreisen bestmöglich unterstützt werden können. Hierzu gehören auch der berufliche Kontext und die Frage, wie Unternehmen ihre MitarbeiterInnen, durch bspw. die betriebliche Sozialarbeit, bestmöglich fördern können, um in einer zunehmend unsicheren und dynamischen Welt handlungsfähig zu bleiben. Das Thema In der GainTalents-Podcastfolge 448 habe ich mit Prof. Dr. Caroline Heil über Zukunftspädagogik im beruflichen Kontext gesprochen. Herzlichen Dank an Caroline für die vielen guten Tipps zum Thema. Viel Spaß beim Reinhören! Zukunftspädagogik - worauf kommt es an, was gibt es zu beachten? Reflexionsfähigkeit ist wichtig - Fragestellungen zur Reflexion: was kann bzw. wird in der Zukunft auf uns zukommen? wie betrifft mich oder das Team das beruflich aber auch individuell? Umgang mit Unsicherheit ist ein zentraler Skill für die Zukunft Strukturen schaffen, um sich mit dem Thema zu beschäftigen: Gesprächsraum schaffen bzw. etablieren Austausch mit den Mitarbeitenden aus Führungssicht Mindset für Veränderungen schaffen Emotionale Distanz als Kompetenz etablieren Offenheit für neue Formen der Pädagogik muss im Unternehmen gegeben sein Front-up-Unterricht ist passé - neue Lernumgebungen sind erforderlich Neue, alternative Lernräume anbieten (virtuelle Umgebungen) auch der Austausch von Personen untereinander (Wissen und Erläutern) - nicht nur digitale Inhalte konsumieren Kritische Reflexion von KI-Inhalten Verknüpfung von Informationen (aus dem Gelernten) und zielführend fragen - auf beiden Seiten (des Beibringenden und des Lernenden) systemische Fragestellungen erlernen - Blickwinkel auf Themen erweitern Reines Fachwissen wird in Zukunft nicht mehr ausreichen, sondern auch andere Kompetenzen sind notwendig: Reflexion der eigenen Situation, aber auch die der Mitarbeitenden Sozialaspekte der Mitarbeitenden sehen und berücksichtigen Mehr Miteinander neues Mindset generieren, das zukunftsgerichtet ist und keine Angst vor Neuem #GainTalentsPodcast #Zukunftspädagogik #Learning #FutureSkills #Leadership #Weiterbildung Shownotes Links - Prof. Dr. Caroline Heil LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-caroline-heil-395719201/ Wifu: https://www.wifu.de/mitarbeiter/dr-caroline-heil/ Das Buch "Zukunftspädagogik": https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-48811-6 Links Hans-Heinz Wisotzky: Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents Instagram https://www.instagram.com/gain.talents/
Männerfreundschaften gelten oft als oberflächlich oder wenig emotional. Aber stimmt das überhaupt? In dieser Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es darum, wie viel Nähe tatsächlich in männlichen Freundschaften steckt und warum sie häufig anders gelebt wird als bei Frauen. Zu Gast ist Steve Stiehler, Professor für Soziale Arbeit an der OST – Ostschweizer Fachhochschule. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie atmet ein Küken, solange es noch im Ei ist? Produktion: Sermet Agartan Redaktion: Fiona Wink "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Zum ersten Mal alleine auf einem Konzert – das fühlt sich für Greta erst mal komisch an. Sie hat dann doch Spaß und traut sich danach auch alleine wegzufahren. Wir können üben, Dinge ohne andere zu unternehmen: Wie es geht, erklärt eine Psychologin.**********Ihr hört: Gesprächspartnerin: Greta, hat sich alleine auf ein Konzert getraut und macht seitdem öfter Dates mit sich selbst Gesprächspartnerin: Katharina Stenger, Psychologin und Selbstliebe-Coach Gesprächspartnerin: Julia Hahmann, Soziologin und Professorin für Soziale Arbeit an der Hochschule Rhein-Main Autorin und Host: Caro Nieder Redaktion: Betti Brecke, Jana Niehof, Ivy Nortey Produktion: Alex Hardt**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Alleine essen gehen: Immer mehr genießen das Solo-DiningAlleine auf Partys: Wie wir neue Leute kennenlernenAll by myself: Wie wir lernen, allein zu sein**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Gesprächsstoff. Der Forschungspodcast der Hochschule Fulda. Für alle, die mitreden wollen.
Wissen ist eine der wichtigsten Ressourcen für unsere Demokratie. Wer Fakten einordnen kann und demokratische Prozesse versteht, kann unser Zusammenleben aktiv mitgestalten.Doch wie entsteht Wissen? Und wer ist an der Entstehung beteiligt? Klar, die Forschung versorgt uns mit Fakten. Wissensproduktion war lange Zeit ihr Terrain. Dieses Terrain ändert sich gerade. Wir sind auf dem Weg zu einer Demokratisierung des Wissens.Mit Ilker Ataç und Michaela Moser spricht Moderatorin Mariana Friedrich darüber, was das genau heißt und wie sich das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft durch neue, kollaborative Formen der Wissensproduktion verändert.Ilker Ataç ist Professor für Politik in der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda. Michaela Moser ist Professorin für Soziale Arbeit am Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung der Hochschule St. Pölten. Die beiden engagieren sich in der Europäischen Hochschulallianz E³UDRES², deren Ziel es ist, ländliche Regionen zu vernetzen und ihre Entwicklung in smarte und nachhaltige Regionen zu unterstützen. Momentan arbeiten Ilker Ataç und Michaela Moser gemeinsam am Thema Kollaborative Wissensproduktion, zu dem sie eine Buchveröffentlichung Ende 2026 planen.Weitere Infos zur Folge:Ilker Ataçs Profil auf hs-fulda.deMichaela Mosers Profil auf ustp.atE³UDRES² an der Hochschule FuldaForschungsfeld Transnationale soziale Sicherung in der Migrationsgesellschaft des DIFISWir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
Caro, bekannt auf Social Media als Carofragt, ist Sozialarbeiterin und Influencerin, die seit letztem Jahr für die Junge Freiheit als Kommentatorin auf Social Media arbeitet. Die 27-jährige Deutsch-Brasilianerin hat selbst drei Jahre in Kinder- und Jugendheimen verbracht – als Elfjährige, infolge eines erbitterten Rosenkriegs ihrer Eltern. Aus dieser Erfahrung heraus studierte sie Soziale Arbeit und spezialisierte sich auf das sogenannte Hochrisikoklientel: Kinder und Jugendliche, die aus jeder Einrichtung herausfallen und von System zu System weitergereicht werden. Mehrere Träger, mehrere Kündigungen, eine Haltung: Sie spricht aus, was Kollegen nur im Flüsterton sagen. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek erzählt Caro erstmals ausführlich von ihrer eigenen Heimzeit. Sie berichtet außerdem von ihrer Erfahrung als Sozialarbeiterin. Der erste Fall: ein 9-jähriger Junge, der acht Einrichtungen gesehen hat und monatelang nicht zur Schule ging, während der Träger 40.000 bis 50.000 Euro im Monat abrechnete. Der zweite Fall: ein 12-jähriger albanischer Junge, dessen Betreuung am Ende 100.000 Euro monatlich kostete und mit einem Messerangriff endete, weil niemand auf Caros Warnungen hörte. Ihr Vorwurf ist präzise: Das Jugendhilfesystem setzt strukturelle Anreize, Kinder im System zu halten statt sie herauszulösen; die wichtigste Ebene und zwar die der Beziehung wird dabei nicht berücksichtigt.
In dieser Folge sprechen wir mit Mohamed Zakzak über seinen Weg vom unbegleiteten minderjährigen Flüchtling zum Inklusionsbeauftragten der Stadt Pforzheim und darüber, warum Integration oft scheitert und wie ein besseres Miteinander gelingen kann.
In dieser Folge sind Anne Heidel und Felix Rudolph-von Niebelschütz vom Verein Menschen und Medien e.V. zu Gast. Seit vielen Jahren leisten sie medienpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen – von Filmprojekten über Workshops bis hin zu Fortbildungen für Fachkräfte. In dieser Folge sprechen sie über ihren Weg von Filmreflex zum Verein, ihre kollektive Arbeitsweise, aktuelle Herausforderungen der Medienbildung und darüber, warum bewusster Umgang mit digitalen Medien heute wichtiger ist denn je.
Was passiert eigentlich in der sozialpädagogischen Familienhilfe? Wie sieht der Arbeitsalltag aus, wenn man Familien in hochbelasteten Situationen begleitet – direkt bei ihnen zu Hause? In dieser Folge spreche ich mit Vroni, Sozialpädagogin in der ambulanten Familienhilfe. Sie nimmt uns mit in ihren Berufsalltag zwischen Hausbesuchen, Kinderschutz, Beziehungsarbeit und emotional herausfordernden Momenten. Wir sprechen darüber: • wie sie über Umwege und Selbstständigkeit in die Familienhilfe gekommen ist • in welchen Situationen das Jugendamt Familienhilfe einsetzt • warum Beziehung, Vertrauen und klare Grenzen zentral sind • wie sie mit Schuld, Scham, Aggression und eigenen Triggern umgeht • was diesen Beruf erfüllend macht – trotz emotionaler Belastung • welche Qualifikationen und persönlichen Voraussetzungen wichtig sind Eine Folge für alle, die sich für soziale Berufe, Sinn-Arbeit und psychosoziale Tätigkeiten interessieren und überlegen, ob die Soziale Arbeit oder Familienhilfe ein passender Berufsweg sein könnte.
In dieser Folge sprechen wir mit Dilan Bor und Ekrem Keskin über ihre Erfahrung in der Erforschung eines sehr persönlichen Themas: die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Gastarbeiter*innen im Ruhrgebiet. Die beiden studieren im dualen System Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Migration-Integration an der Fachhochschule Dortmund und haben bei Prof. Dr. Emra Ilgün-Birhimeoğlu ein Lehrforschungsprojekt besucht, das sich diesem Thema widmete und in einer Präsentation der Ergebnisse im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Deutschen Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) und dem Hoesch Museum Dortmund mündete. Dilan und Ekrem berichten uns von ihren Erfahrungen im Forschungsprozess zu einem Thema, das in ihrer eigenen Familiengeschichte verankert ist, wie sie mit der emotionalen Nähe umgegangen sind und zeichnen in den Erkenntnissen über die Erfahrungen der befragten Gastarbeiter*innen Kontinuitäten über die Jahrzehnte nach.
In Episode 5 sprechen wir mit Lars Dierking von Gangway Hamburg darüber, wie das Gesamtsystem Sozialwirtschaft dort an Grenzen kommt, wo verlässliche Kopplungen zwischen Kostenträgern, Refinanzierungslogiken und der Realität der Leistungserbringer der Sozialen Arbeit notwendig sind. Denn Fachkräfte fehlen nicht nur auf Seiten der Leistungserbringer, sondern auch auf Seite der Kostenträger. Dadurch brechen bislang verlässliche Ansprechpersonen weg, was die Zusammenarbeit enorm erschwert. Auch werden Zuwendungen oder Projektförderungen verzögert ausgezahlt. Gleichzeitig steigen Dokumentations- und Nachweispflichten, Qualitätsanforderungen und insgesamt die Bürokratie.
Was bedeutet es, arm zu sein in Zeiten multipler Krisen? Warum vererbt sich Ungleichheit, und wie beeinflusst sie Chancen, Gesundheit und Demokratie? Stefan Wally, Carmen Bayer und Miriam Nichtl verbinden die wissenschaftlichen Analysen aus dem Buch "Armut in der Krisengesellschaft" mit den alltagsnahen Perspektiven aus Rosa Lyons Buch „Mehr als Geld“, um die drängenden Fragen unserer Zeit zu stellen: Wie leben wir zusammen? Und was brauchen wir wirklich, um solidarisch zu sein? Im Deep Dive ist einer der Herausgeber:innen des Sammelbandes "Armut in der Krisengesellschaft" zu Gast und unterhält sich mit Carmen Bayer über die wesentlichen Inhalte und Erkenntnisse der Publikation. Input: Martin Schenk ist als Sozialexperte bei der Diakonie Österreich tätig und Mitbegründer der Armutskonferenz. Außerdem ist er Psychologe und Lehrbeauftragter am FH Campus Wien für Soziale Arbeit. Shownotes Buchtipp | Knappheit: Was es mit uns macht, wenn wir zu wenig haben. | Mullainathan, Sendil; Shafir, Eldar | Campus https://www.prozukunft.org/buecher/knappheit Buchtipp | The Darwin Economy. Liberty, Competition, and the Common Good | Frank, Robert H. | Princeton University Press https://www.prozukunft.org/buecher/darwin-economy Buchtipp | Gleichheit ist Glück. Warum gerechtere Gesellschaften für alle besser sind. | Wilkinson, Richard; Pickett, Kate | Tolkemitt-Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/gleichheit-ist-gluck Buchtipp | The Inner Level. How More Equal Societies Reduce Stress, Restore Sanity and Improve Everyone‘s Well-being. | Richard Wilkinson, Kate Pickett | Allen Lane https://www.prozukunft.org/buecher/the-inner-level Buchtipp | Verteidigung der Demokratie | Tamara Ehs | ÖGB Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/verteidigung-der-demokratie Buchtipp | Mehr als Geld | Rosa Lyon | Brandstätter https://www.brandstaetterverlag.com/buch/mehr-als-geld/ Buchtipp | Armut in der Krisengesellschaft | Nikolaus Dimmel, Karin Heitzmann, Martin Schenk, Christine Stelzer-Orthofer (Hg.) | Löcker Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/armut-in-der-krisengesellschaft Unser Sachbuchmagazin: https://www.prozukunft.org/ Weitere Informationen zur JBZ: https://jungk-bibliothek.org/
Episode 53: Simona De Berardinis vom Bundesamt für Gesundheit erklärt uns die Hintergründe der nationalen Strategie Sucht. Im Kanton Aargau wurde jüngst eine kantonale Strategie verabschiedet. Wie diese Strategien zusammenhängen und wie die Arbeit des Bundes dem Fachpersonal in den Kantonen helfen kann, darüber sprechen wir in dieser Folge des SuchtTalks.
In der 4. Folge unserer Staffel zum Fachkräftemangel in der Sozialen Arbeit sprechen wir mit Prof. Dr. Julian Löhe (FH Münster) über die Frage, ob Künstliche Intelligenz Probleme rund um den Fachkräftemangel lösen kann. Wir beleuchten das Spannungsfeld zwischen der Hoffnung auf Entlastung durch KI und der Sorge um die Professionalität und Qualität Sozialer Arbeit. Julian beschreibt, welchen Beitrag KI zur Entschärfung des Fachkräftemangels leisten kann, wo Grenzen verlaufen und warum Technik allein strukturelle Probleme nicht behebt. Anhand von Beispielen aus der Praxis diskutieren wir, wie KI heute schon in Organisationen der Sozialwirtschaft sinnvoll eingesetzt wird und welche Risiken und Nebenwirkungen – von Qualitätsverlust bis zu neuen Abhängigkeiten – im Raum stehen. Wir sprechen darüber, wie sich das Berufsbild von Sozialarbeiter:innen verändern könnte, welche Kompetenzen in Zukunft wichtiger werden und was es an Organisationsentwicklung, Kulturwandel und Strukturveränderungen braucht, damit KI tatsächlich entlastet. Zum Schluss entwirft Julian Szenarien für den KI-Einsatz in zehn Jahren.
In ihren Poesievideos teilt Bekkaa auf Instagram und TikTok ihre emotionale Welt: Erwachsen werden in der Großstadt, Liebeskummer, Freundschaften. Ihre Videos erreichen schnell Hunderttausende. Im September ging sie mit ihrer ersten EP "Verliebst du dich, oder andersrum?" auf Tour. Nebenbei studiert sie Soziale Arbeit, ein guter Ausgleich, sagt sie. In der aktuellen Livefolge von Und was macht die Uni? erzählt Rebekka vom Performancedruck, ihrer Angststörung und von heiklen Aufklärungsworkshops mit pubertierenden Schülern. Sie liest ein paar ihrer Gedichte vor und antwortet auf Publikumsfragen. Wer mehr über Bekkaa und mentale Gesundheit lesen will: Hier gibt's das E-Paper zum ZEIT Campus Ratgeber Mental Health. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Wenn andere behaupten, kein Geld zu haben, aber nicht in finanzieller Not sind, ärgert das Malik. Denn er weiß, wie Armut sich anfühlt. Ein*e Sozialwissenschaftler*in erklärt: Wir hinterfragen Klassismus im Alltag oft nicht. (Wdh. vom 21.07.2025)**********Ihr hört: Gesprächspartner: Malik, studiert Kulturpädagogik, macht kritische Videos auf Social Media Gesprächspartner*in: Francis Seeck, Professor*in für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Demokratie- und Menschenrechtsbildung, forscht unter anderem zum Thema Klassismus, Antidiskriminierungstrainer*in, Autor*in Gesprächspartner: Rüdiger Maas, Gründer und Leiter vom Institut für Generationenforschung Augsburg, Generationenforscher, Autor Autorin und Host: Shalin Rogall Redaktion: Betti Brecke, Sarah Brendel, Friederike Seeger Produktion: Philipp Adelmann**********Quellen:Der paritätische Armutsbericht 2025, Der Paritätische Wohlfahrtsverband, 2025**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Armut im Studium: "Ich weiß nicht, wie ich von Tag zu Tag überleben soll"Altersarmut: Sorgen bei den Millennials und der Gen ZWenig Cash: Wie wir lecker und günstig kochen**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
DGSA.podcast - Der Wissenschaftspodcast der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit
In Folge 16 sprechen wir mit Philine Zölls-Kaser (Evangelische Hochschule Ludwigsburg) und Dieter Röh (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg) über Soziale Arbeit im Kontext von Behinderung, Teilhabe und Selbstbestimmung. Zum Einstieg besprechen wir wichtige Begriffe entlang eines modernen Teilhabeverständnisses, bevor wir im Anschluss die Veränderungen, Herausforderungen und Spannungsfelder diskutieren, die sich u.a. durch die UN-Behindertenrechtskonvention, das Bundesteilhabegesetz, aber auch durch spezifische Bedingungen und Weiterentwicklungen der Praxis, für die Soziale Arbeit eröffnen. Außerdem geht es um Potenziale und Kompetenzen professioneller Sozialer Arbeit in diesem Handlungsfeld sowie um ihre EntwicklungsaufgabenZitiervorschlag zu Folge 16: Konrad, Milena; Roeske, Adrian (2025): DGSA.podcast – Folge 16: Soziale Arbeit, Teilhabe und Behinderung. [Audio-Podcast] mit Philine Zölls-Kaser und Dieter Röh. Online unter: https://podcast.dgsa.de/podcast (Zugriff am: 00.00.0000). Weitere Informationen unter: https://podcast.dgsa.de https://www.dgsa.de/aktuelles-aus-der-dgsa YouTube, Facebook, BlueSky & Instagram: @dieDGSA Musik: Peter Tiedeken, HAW Hamburg
Kontakt und EventsWillst du dabei sein? Schreib uns: support@systemischer-club.deKostenfreie Online-Events: https://kalifornische-terrassen.de/events
Wir sprechen mit Florian Fickler vom WifOR Institute über die Fakten hinter dem Fachkräftemangel in der Sozialwirtschaft. Statt nur Zahlen zu präsentieren, dreht Florian die Perspektive um: Die entscheidende Frage ist nicht, was wir mit vorhandenem Budget stemmen können – sondern was wir uns als Gesellschaft in Zukunft an Sozialer Arbeit leisten wollen. Es ist ein Gespräch über Daten, die Mut machen – und über einen notwendigen Paradigmenwechsel: weg vom vorhandenen Geld - hin zum Bedarf. Denn nur so wird die Zukunft der Sozialen Arbeit gestaltbar. Reinhören lohnt sich – für alle, die verstehen wollen, wie wir aus der Mangelverwaltung in die aktive Gestaltung kommen.
Heute machen wir weiter mit einem Blick hinter die Kulissen der empirica Sexualitätsstudie – wir sprechen über mehr als nackte Zahlen – die Online-Befragung zu Prägungen, Einstellungen und Lebensweisen und was das Forschen mit uns selbst gemacht hat. Dazu sind wie in der ersten Folge die Forscher*innen selbst zu Gast – diesmal von Teilstudie 3, der quantitativen Untersuchung.Moderation:Daniel Wegner lebt in Marburg. Er vertritt die Professur für Soziale Arbeit und diakonischen Handeln an der CVJM-Hochschule in Kassel. In seiner Freizeit hört er Deutschrap und spielt Beachvolleyball.Gäst*innen:Ramona Wanie wohnt in Konstanz und studiert Psychologie im Master. Neben ihrem Studium ist sie Teil des quantitativen Forschungsteams der empirica Sexualitätsstudie. Sie puzzelt, fotografiert oder liest gerne und genießt am liebsten ruhige Tage mit ausgedehnten Spaziergängen in der Natur.Dr. Tobias Künkler ist er Professor für ‚Interdisziplinäre Grundlagen der Sozialen Arbeit‘ CVJM-Hochschule und Studiengangsleiter des Masterstudiengangs ‚Transformationsstudien: Öffentliche Theologie und Soziale Arbeit‘. Er ist Projektleiter der empirica Sexualitätsstudie und leitet gemeinsam mit Tobias Faix das Forschungsinstitut empirica für Jugend, Kultur und Religion.Lucas Benjamin Döbel ist Psychologe am Forschungsinstitutempirica für Jugend, Kultur und Religion in Kassel und beschäftigt sich dort und auch darüber hinaus mit Zahlen, Daten und anwendungsnaher Forschung an der Schnittstelle von Religion und Sozialwissenschaften. Außerdem bringt er Studierenden an der Internationalen Hochschule in Bremen die Psychologie näher und arbeitet parallel dazu an seiner Doktorarbeit im Themenbereich der Religionspsychologie an der Uni Siegen.Tabea Peters hat in Landau und Mainz Psychologie studiert, während dessen auch als Hiwi in verschieden Bereichen gearbeitet. Bis Ende 2024 war sie Teil des Projekts der Sexualitätsstudie. Aktuell macht sie die Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin und arbeitet in einer Klink.Shownotes:Zusammenfassung der empirica-Sexualitätsstudie: 25-05-14_Sexualitaetsstudie-Forschungsbericht_Zusammenfassung.inddOder der gesamte Forschungsbericht: cvjm-hochschule.de/fileadmin/2_Dokumente/5_FORSCHUNG/empirica/empirica_Sexualitaetsstudie-Forschungsbericht.pdfDie Bücher zur Studie:„Unsere Geschichte mit Sex. Einblicke in laute Debatten undleise Lebensgeschichten. Qualitative Ergebnisse der empirica Sexualitätsstudie“, von Daniel Wegner, Jennifer Paulus, Leonie Preck und Tobias Künkler, 256 Seiten, 25 Euro https://www.scm-shop.de/unsere-geschichte-mit-sex.html„Sexualität und Glaube. Prägungen, Einstellungen und Lebensweisen. Quantitative Ergebnisse der empirica Sexualitätsstudie“, von Tobias Künkler, Tabea Peters, Ramona Wanie und Tobias Faix, 256 Seiten, 27 Euro. https://www.scm-shop.de/sexualitaet-und-glaube.html
Willkommen zur dritten Staffel von Herzen & Systeme. Heutestarten wir mit einem Blick hinter die Kulissen der empirica Sexualitätsstudie – wir sprechen über laute Debatten, leise Lebensgeschichten und was das Forschen mit uns selbst gemacht hat. Dr. Tobias Künkler ist Professor für ‚Interdisziplinäre Grundlagen der Sozialen Arbeit‘ der CVJM-Hochschule und Studiengangsleiter des Masterstudiengangs ‚Transformationsstudien: Öffentliche Theologie und Soziale Arbeit‘. Er ist Projektleiter der empirica Sexualitätsstudie und leitet gemeinsam mit Tobias Faix das Forschungsinstitut empirica für Jugend, Kultur und Religion.Leonie Proß (geb. Preck), ist Sozialarbeiterin, Religions- und Gemeindepädagogin (BA) und hat den Master Friedenspädagogik studiert. Bis zu ihrer Elternzeit hat sie im Frauenhaus Pforzheim gearbeitet und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Sexualitätsstudie beteiligt. Sie lebt mit Mann und Kind im Nordschwarzwald.Jennifer Paulus (Jg. 1987) lebt in Bensheim. Sie promoviert an der PH Ludwigsburg und lehrt an der EH Darmstadt und der CVJM Hochschule in Kassel. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. In ihrer Freizeit singt sie gerne und joggt.Daniel Wegner (Jg. 1987) lebt in Marburg. Er vertrittdie Professur für Soziale Arbeit und diakonischen Handeln an der CVJM-Hochschule in Kassel. In seiner Freizeit hört er Deutschrap und spielt Beachvolleyball.Shownotes:Zusammenfassung der empirica-Sexualitätsstudie: https://www.cvjm-hochschule.de/fileadmin/2_Dokumente/5_FORSCHUNG/empirica/empirica_Sexualitaetsstudie_Zusammenfassung.pdfOder der gesamte Forschungsbericht: https://www.cvjm-hochschule.de/fileadmin/2_Dokumente/5_FORSCHUNG/empirica/empirica_Sexualitaetsstudie-Forschungsbericht.pdfDie Bücher zur Studie:„Unsere Geschichte mit Sex. Einblicke in laute Debatten undleise Lebensgeschichten. Qualitative Ergebnisse der empiricaSexualitätsstudie“, von Daniel Wegner, Jennifer Paulus, Leonie Preck und Tobias Künkler, 256 Seiten, 25 Euro (https://www.scm-shop.de/unsere-geschichte-mit-sex.html)„Sexualität und Glaube. Prägungen, Einstellungen undLebensweisen. Quantitative Ergebnisse der empirica Sexualitätsstudie“, von Tobias Künkler, Tabea Peters, Ramona Wanie und Tobias Faix, 256 Seiten, 27 Euro. (https://www.scm-shop.de/sexualitaet-und-glaube.html)
Reinhard Remfort ist aufgewachsen in einer Arbeiterfamilie in Essen-Stoppenberg und hat da auch sein Abi gemacht. Heute präsentiert er die Stadt Essen auf den Bühnen im deutschsprachigen Raum und in den Ohren vieler Hörerinnen und Hörer seiner Podcasts "Methodisch inkorrekt " und "Alliteration am Arsch", letzteren zusammen mit Bastian Bielendorfer. Wer lieber liest, kennt Remfort vielleicht von seinem Buch "Methodisch korrektes Biertrinken". In "Methodisch inkorrekt" erklärt er mit seinem Podcast-Partner seit 12 Jahren wissenschaftlich komplexe Themen so, dass auch wir sie verstehen. Seine selbstgenannte Berufsbezeichnung: "Internet Dully". Bei "Essen im Ohr" spricht er über Themen wie: - mentale Gesundheit - Lampenfieber - Wie kommt man an einen Doktortitel und braucht man den überhaupt? - Wie geht Wissenschaft mit Fehlern um? Spoiler: Positiv, weil "Wissenschaft irrt sich vorwärts". ... und natürlich über die Podcasts "Methodisch inkorrekt " und "Alliteration am Arsch", die dazugehörigen Live-Shows und was dabei schon alles schiefgegangen ist.
Isabel sagt manchmal kurzfristig Treffen ab, wenn sie Zeit für sich braucht. Warum das in ihrer Generation akzeptierter ist als in älteren, erklären eine Soziologin und ein Generationenforscher.**********Ihr hört: Gesprächspartnerin: Isabel, sagt Treffen manchmal ab, wenn sie Zeit für sich alleine braucht Gesprächspartnerin: Julia Hahmann, Soziologin, Professorin für Soziale Arbeit an der Hochschule Rhein-Main Gesprächspartner: Rüdiger Maas, Diplom-Psychologe, Generationenforscher, Gründer vom Institut für Generationenforschung Augsburg Autor und Host: Przemek Żuk Redaktion: Ivy Nortey, Celine Wegert Produktion: Jan Morgenstern**********Quellen:Rodriguez, M., & Campbell, S. W. (2025). From “isolation” to “me-time”: linguistic shifts enhance solitary experiences. Cognition and Emotion, 1–21.Jain, R., Srivastava, P. & Mishra, A. (2025). Me-time and Well-being: Rethinking Balance in the Modern Work–Life Landscape. South Asian Journal of Business and Management Cases.Cho, E., Allen, T. D., & Meier, L. L. (2025). Is ‘me-time' selfish?: Daily vitality crossover in dual-earner couples. Applied Psychology: Health and Well-Being, 17(1).Hemberg, J., Östman, L., Korzhina, Y., Groundstroem, H., Nyström, L., & Nyman-Kurkiala, P. (2022). Loneliness as experienced by adolescents and young adults: an explorative qualitative study. International Journal of Adolescence and Youth, 27(1), 362–384.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Je nach Anlass: Absagen ist oft halb so wildReisen, Essen, Kino: Warum es uns gut tut, allein zu seinLebensentwürfe: Was, wenn unsere Freunde an einem anderen Punkt sind?**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Ein Vortrag von Francis Seeck, Professor*in für Soziale ArbeitModeration: Nina Bust-Bartels**********Wer arm ist oder arm aufwächst wird in vielen Bereichen diskriminiert. Ein Vortrag von Francis Seeck über Klassismus.Francis Seeck ist Professor*in für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Demokratie- und Menschenrechtsbildung an der Technischen Hochschule Nürnberg. Den Vortrag "Klassismus. Die vergessene Diskriminierungsform?"« hat Francis Seek am 2. Juni 2025 im Rahmen der Reihe "(Wie) Mit Ausschlussverfahren? Perspektiven auf soziale Ungleichheit" am https://www.uni-bamberg.de/eur... an der Uni Bamberg gehalten. ********** +++ Klassismus +++ Armut +++ Diskriminierung +++ Scham +++ Selbstwert +++ Herkunft +++ Klassenzugehörigkeit +++ Klassenherkunft +++ Gesellschaft +++ Soziologie +++ Klasse +++ Schicht +++ **********HörtippFacts & Feelings: Broke als Status - Warum tun wir so, als hätten wir kein Geld?**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Politik: Wenn der Bundestag immer akademischer wirdBildungsaufstieg erzählen: Von Universität, Scham und EntfremdungLeistung: Kein Maßstab für eine gerechte Gesellschaft**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Wenn andere behaupten, kein Geld zu haben, aber nicht in finanziellen Schwierigkeiten stecken, ärgert das Malik total. Denn er weiß, wie es sich anfühlt, arm zu sein. Eine Soziologin erklärt: Wir hinterfragen Klassismus im Alltag oft nicht.**********Ihr hört: Gesprächspartner: Malik, studiert Kulturpädagogik, macht kritische Videos auf Social Media Gesprächspartner*in: Francis Seeck, Professor*in für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Demokratie- und Menschenrechtsbildung, forscht unter anderem zum Thema Klassismus, Antidiskriminierungstrainer*in, Autor*in Gesprächspartner: Rüdiger Maas, Gründer und Leiter vom Institut für Generationenforschung Augsburg, Generationenforscher, Autor Autorin und Host: Shalin Rogall Redaktion: Betti Brecke, Sarah Brendel, Friederike Seeger Produktion: Philipp Adelmann**********Quellen:Der paritätische Armutsbericht 2025, Der Paritätische Wohlfahrtsverband, 2025**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
In Johannes Familie war Weinen kein großes Thema, über Gefühle reden auch nicht. Das hat sich auf seine Beziehungen ausgewirkt. Ein Experte erklärt, warum Männer oft keine Worte für ihre Gefühle finden und wie sie es – auch später noch – lernen können.**********Ihr hört: Gesprächspartner: Johannes, konnte früher keine Trauer spüren, hat besseren Zugang zu seinen Gefühlen gelernt Gesprächspartner: Jonas Rudolph, hat Soziale Arbeit und Psychologie studiert, promoviert zu Männlichkeit und Emotionen, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Internationalen Psychoanalytischen Universität in Berlin Gesprächspartner: Benjamin Wagner, systemischer Psychotherapeut, leitet mit einem Kollegen die Männergruppe "Mannsbuilder" in Wien Autor und Host: Przemek Żuk Redaktion: Yevgeniya Shcherbakova, Grit Eggerichs, Friederike Seeger Produktion: Dorothee Lohse, Philip Adelmann**********Quellen:Drogand-Strud, M. (2021). Lebenswelten/Männlichkeitsbilder von Jungen* und Männern*. In: Fobian, C., Ulfers, R. (Hrsg.) Jungen und Männer als Betroffene sexualisierter Gewalt. Sexuelle Gewalt und Pädagogik, 7. Springer VS, Wiesbaden.Connor S. et al. (2021). Perceptions and Interpretation of Contemporary Masculinities in Western Culture: A Systematic Review. American Journal of Men's Health, 15(6).Logoz, F. et al. (2023). How do traditional masculinity ideologies and emotional competence relate to aggression and physical domestic violence in cisgender men?. Frontiers in Psychology, 14.Cherry, K.E. & Gerstein, E.D. (2021). Fathering and masculine norms: Implications for the socialization of children's emotion regulation. Journal off Family Theory and Review, 13(2).Oliffe, J.L. et al. (2022). Masculinities and men's emotions in and after intimate partner relationships. Sociology of Health and Illness, 45(2).Alle Quellen findet ihr hier.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Partnerschaft: Warum alle Beziehungen von weniger Romantik profitierenFeminismus: Was geht mich das als Mann an?Allyship: So werden Männer gute Verbündete für Frauen**********HörtippHier geht's zur Eine-Stunde-Liebe-Podcastfolge: "Partnerschaft: Warum alle Beziehungen von weniger Romantik profitieren"**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Anthony Owosekun ist Sozialunternehmer, Erlebnispädagoge und Gründer von EMPOCA – dem ersten Outdoor-Programm Europas, das gezielt Schwarze Kinder und Jugendliche in ihrer Verbindung zur Natur stärkt. Seine Vision: Eine gerechtere Welt, in der alle jungen Menschen Natur erleben, Nachhaltigkeit mitgestalten und Selbstwirksamkeit erfahren. Mit EMPOCA entwickelt er transformative Bildungsprogramme an der Schnittstelle von Umweltgerechtigkeit, Empowerment und diskriminierungskritischer Pädagogik. Seine Arbeit fördert Zukunftskompetenzen wie Resilienz, kritisches Denken und Gemeinschaftssinn – dort, wo junge Menschen sich sicher, gesehen und gehört fühlen. Sein unternehmerisches Wirken versteht er als Beitrag zu einem systemischen Wandel: tiefgreifend, strukturell und langfristig wirksam. Es geht um nachhaltige Veränderungen in Bildungszugängen, Umweltverständnis und gesellschaftlichem Miteinander hin zu einer inklusiven, gerechten Zukunft.. Er studierte Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin, absolvierte eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Erlebnispädagogen und gründete 2019 EMPOCA. Praxiserfahrung sammelte er zuvor als Lehrkraft (2018–2019) und Schulsozialarbeiter (2020–2024) an Berliner Schulen. Als gefragter Speaker bringt er auf Konferenzen und in Unternehmen Impulse zu Future Skills, Nachhaltigkeit sowie Klima- und Bildungsgerechtigkeit ein.
Erschweren die gegenwärtigen Krisen das soziale Engagement? Darüber spricht Carolin Emcke mit der Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands.
Another Nguyen ist der Künstlername von Ngoc Anh Nguyen. Doch bis sie sich traute, Sängerin zu werden, hat es eine Weile gedauert. Mit Frank spricht sie über zweisprachige Streits zu Hause, ihre deutsche Oma, fehlende Vorbilder und ihren Freiwilligendienst in Vietnam, der alles veränderte. Über ihre emotionale Erfahrung als Familienhelferin, wie sie ihren roten Faden im Leben entdeckte – und Schweine auf Mopeds. (03:55) Passkontrolle (07:30) Klischee-Check (19:55) Deutsche Oma, Asia Imbiss & Erstes Mal Rassismus (31:20) Eltern: Zweisprachige Streits, Kontrolle & Rebellion (50:10) Studium, Freiwilligendienst in Vietnam & Stammbaum-Tour (1:09:20) Soziale Arbeit, Politisierung & "Ich muss singen!" (1:22:35) Asian-American Studies in LA, Familienhelferin im Vietnam-Team (1:42:10) Becoming Another Nguyen: Sinneskrise, Werbekampagne, Motherland *** Anzeige Für alle 21- bis 30-Jährigen: Bewirb dich jetzt bis zum 20. Januar 2025 für ein ASA-Stipendium. ASA ermöglicht jungen Menschen zwischen 21 und 30 Jahren die Teilnahme an Projekten zu Nachhaltigkeitsthemen in Deutschland, Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa. https://asa.engagement-global.de/bewerbung.html *** Anzeige SUPPORT: Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ Paypal: frank@halbekatoffl.de Steady: https://steadyhq.com/de/halbekatoffl/about Überweisung/ Dauerauftrag: Schreib an frank@halbekatoffl.de | Stichwort: KONTO Website: https://halbekatoffl.de Instagram: https://www.instagram.com/halbekatoffl/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-joung-76-fjo/
Mehrere Flugreisen im Jahr, ein hohes Konsumverhalten sowie ein hoher Kraftstoff- und Stromverbrauch – in der Regel hinterlassen die Angehörigen der höheren sozialen Schichten einen deutlich größeren ökologischen Fußabdruck als die sogenannten unterprivilegierten Sozialmilieus. Zugleich haben die Bewohner sozioökonomisch schlechter gestellter Quartiere oft kaum Möglichkeiten, aus eigenen Mitteln Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen.Um den Klimawandel zu bekämpfen und nachhaltigere Städte zu schaffen, müssen wir soziale Faktoren als grundlegende Voraussetzung für wirksamen Klimaschutz verstehen. Diese Ansicht vertritt Dr. Andreas Thiesen, Professor für Soziale Arbeit an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden und Projektleiter von “Transcity” – einem Projekt, das darauf abzielt, kommunalen Klimaschutz neu zu denken und zu gewichten. In dieser Folge von “Hessen schafft Wissen” sprechen wir mit ihm über Stadt- und Transformationsforschung, die Bedeutung innovativer Konzepte von Öffentlichkeit und Vergesellschaftung als Grundlage für Klimaschutz sowie die Vision einer gerechten und nachhaltigen Stadt.
Klassismus ist die Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft. Benachteiligung hat Francis Seeck selbst erlebt. Seeck stammt aus prekären Verhältnissen und hat den Aufstieg zur Professur für Soziale Arbeit an der Hochschule Nürnberg geschafft. Tim Wiese www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Früher zum Schutz von reisenden Frauen und Mädchen vor Missbrauch gegründet, bieten sie heute Reisenden Orientierung und helfen Obdachlosen mit einer warmen Mahlzeit und sanitären Einrichtungen. 1894 wurde die erste Bahnhofsmission gegründet.**********Ihr hört in dieser "Eine Stunde History":00:11:50 - Der Vorsitzende der deutschen Bahnhofsmission, Bruno Nikles, erläutert Geschichte und Entwicklung der Bahnhofsmission in Deutschland.00:22:38 - Die Althistorikerin Christine Walde berichtet über Lebenshilfe und soziale Arbeit in der Antike.00:33:46 - Karin Sturznickel-Holst ist Leiterin der ökumenischen Bahnhofsmission in Kassel und schildert den Alltag in einem deutschen Bahnhof.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.