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Matussek beschäftigt sich mit dem Drama um den britischen Premier Keir Starmer, der noch am Sessel klebt. Das Ende einer Sozialdemokratie, die ihre historische Mission als Vertreter der Arbeiter ausgespielt hat. Die nämlich laufen in Scharen über zur immigrationskritischen Reformpartei Nigel Farrages, so wie deutsche Arbeiter zur AfD. Unter Tony Blair erlebte Labour noch einmal eine Scheinblüte, sie hieß „New Labour“ und klopfte sich den Industriedreck aus den Klamotten, um mit dem Pop-Slogan „Cool Britannia“ ein fehlendes politisches Programm durch Glamour und Lifestyle zu ersetzen. Dazu eine Reportage von 2004, als England noch brummte und Matussek für den „Spiegel“ die britischen Politiker kritisch unter die Lupe nahm und sein Bruder als deutscher Botschafter Schadensbegrenzung versuchte. Über das Riesenrad des Lebens und die Streikführer alter Tage, über ertrunkene chinesische Muschelstecher und die teuerste Wohnung der Welt.
Victor Adler war im frühen 20. Jahrhundert Begründer der Sozialdemokratie in Österreich.Wie relevant ist seine Sicht auf die Welt heute? Wer sind die „Ziegelböhm“, das Subproletariat der Monarchie, unserer Zeit? Wie wurde damals über Krieg und Frieden diskutiert?Sie hören: Den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig, den Historiker Wolfgang Maderthaner, die Historikerin Gabriella Hauch sowie den Autor Robert Misik in einer Diskussion im Bruno Kreisky Forum unter der Leitung von Renata Schmidtkunz. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Sozialdemokratie bereitet sich auf ihren höchsten Feiertag vor, den 1. Mai – doch hinter den Kulissen herrscht Katerstimmung. Nicht nur, dass derzeit nicht einmal jeder Fünfte sein Kreuz bei der SPÖ machen würde; wie eine aktuelle Umfrage zeigt, wankt sogar die rote Hochburg Wien. Migration, Klassenkampf oder Obmann-Debatte: An welchem Punkt hat sich die SPÖ von ihrer Wählerschaft entfernt? Wie viel Sozialdemokratie steckt noch in der SPÖ, wenn beim Budget auf dem Rücken von Pensionisten und Geringverdienern gespart wird? Wie fest sitzt Parteichef und Vizekanzler Andreas Babler im Sattel? Und bräuchte es eine Neuausrichtung, damit die Sozialdemokratie zu alter Stärke zurückfindet? Darüber diskutiert Michael Fleischhacker mit den diesen Gästen: Andreas Schieder, EU-Abgeordneter, SPÖ Stephan Zöchling, Unternehmer Larissa Zivkovic, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Thilo Sarrazin, Bestsellerautor und ehem. SPD-Finanzsenator Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Themen u.a: Die Abschaffung des Ehegattensplittings und die Mitversicherung in der Krankenkasse können Mütter in Arbeit bringen, reichen aber nicht für eine Gleichberechtigung, meint unser Gast, die Soziologin Jutta Allmendinger. Und: der Außenkanzler ist zu getrieben von der Innenpolitik. Von WDR 5.
Haben wir zu wenig Witze über die FDP gemacht, bevor sie nun fast tot ist? Bestimmt. Aber das wird uns bei der SPD nicht passieren. Wir widmen ihr hier gleich drei Folgen in den nächsten Wochen.
⭐️ Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent! ▶️ https://weltwoche.ch/abonnemente/ Schweizer Sozialdemokratie: Falsche Führung, falsche Themen. Meyer/Wermuth: Glänzen mit Absenzen. EU-Verträge: Skepsis ist oberste Bürgerpflicht. Superstar Céline Dion Kostenlos informiert:
Mit der ersten bemannten Mondmission seit mehr als 50 Jahren sorgen die NASA und die vierköpfige Besatzung in der Orion-Raumkapsel in diesen Tagen für Faszination und Spannung. Ist das ambitionierte Projekt als Teil eines neuen Wettlaufs zum Mond vor allem eine Frage von Prestige und der Jagd nach neuen Rohstoffquellen? Oder zeigt es vielmehr, wozu die Menschheit in der Lage wäre, wenn sie gemeinsamen großen Visionen folgte? Außerdem: Nach den Niederlagen bei den beiden Landtagswahlen im März ist die SPD mehr denn je im Krisenmodus: Wie kann es dem Führungsduo Klingbeil und Bas gelingen, den freien Fall ihrer Traditionspartei noch zu stoppen? Welches Profil und welche Positionen müssen geschärft werden, um die Sozialdemokratie wieder interessant zu machen - und für welches Wählerklientel eigentlich? Deutschland ächzt unter Wirtschaftsflaute, Steuerlast und jetzt auch noch hohen Spritpreisen: Die Baustellen der Bundesregierung werden eher mehr als weniger, und die Umfragewerte zur schwarz-roten Koalition stürzen auf ein inzwischen historisches Tief. Gelingt Merz und seinem Kabinett mit dem lange versprochenen großen Reformpaket doch noch der Befreiungsschlag? Und: Mit einem schnellen Erfolg beim Militäreinsatz im Iran scheint sich US-Präsident Trump gründlich verschätzt zu haben. Inwieweit profitieren Moskau und Peking von seinem Abenteuer ohne Masterplan, und welche Antwort findet Europa endlich auf seine Position zwischen allen Stühlen? Gäste: Claudia Kade (WeltN24), Mona Jäger (FAZ), Hans-Hermann Tiedje (Journalist und Medienmanager), Hajo Schumacher (Kolumnist und Podcaster)
Das Problem der SPD liegt tiefer, als die hundertste Beschwörung der »arbeitenden Mitte« und ein neues Grundsatzprogramm reichen können. Will sie überleben, muss sie die Sozialdemokratie neu erfinden – und das braucht länger als bis zur nächsten Wahl. Artikel vom 27. März 2026: https://jacobin.de/artikel/spd-krise-klingbeil-bas-arbeitende-mitte-ideologie Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Landespolitiker wie Kretschmer, Özdemir oder Schweitzer distanzieren sich von ihren Bundesparteien und inszenieren sich als Volksvertreter gegen die Berliner Blase. Doch in Wirklichkeit verwalten sie nur brav die Interessen des lokalen Kapitals. Artikel vom 30. März 2026: https://jacobin.de/artikel/kretschmer-oezdemir-schweitzer-landesvaeter-parteien-oligarchie Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
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Nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sortiert sich die politische Landschaft: Die Grünen scheinen ihr Tief überwunden zu haben, die SPD kämpft um ihre Existenz, während die Union ein Stammland der Sozialdemokratie gewinnt – und das mit einem langweiligen Mitte-Kurs, der so gar nicht dem von Friedrich Merz propagiertem Klartext klingt. Der politische Liberalismus verpufft und keinen scheint es zu interessiern. Und da wären da noch die Linken, denen ihr rasantes Wachstum zunehmend Probleme bereitet. In dieser Folge von Was jetzt – Der Wahlkreis blicken unsere Hosts Lisa Caspari und Robert Pausch auf die Innenpolitik und fragen: Welche Konturen zeichnen sich im Frühling 2026 gerade ab? Was verrät uns die Wählerwanderung über die Fallstricke, die das laufende Superwahljahr für die Parteien bereithält? Shownotes Robert Pausch : Kann es das geben, ein Deutschland ohne Sozialdemokratie? Aufsatz von Benjamin Mikfeld über die SPD: Ein neues politisches Modell Mark Schieritz über die Rede von Lars Klingbeil: Und dann macht er den Schröder Lisa Caspari zu den Nachwahlumfragen: Die Linke – Partei für junge Akademikerinnen Fritz Zimmermann zum Antisemitismus bei der Linken: Wer hat hier das Sagen? [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die deutsche Sozialdemokratie ist nach den jüngsten Wahlen nur ein Schatten ihrer selbst. Was das für die Koalition in Berlin bedeutet, erklärt der Autor und Historiker Klaus-Rüdiger Mai. Der Fall rund um die Schauspielerin Collien Fernandes führt zu einer Empörungswelle in Medien und Politik. Warum das eigentlich ein Ablenkungsmanöver ist, erläutert der Medienrechtler Prof. Volker Boehme-Neßler. Unzufriedenheit herrscht bei den europäischen Landwirten: Erst setzt die EU das Mercosur-Abkommen durch, nun sollen auch noch Fördergelder zweckentfremdet werden. Einzelheiten präsentiert Gerald Hauser, EU-Abgeordneter für die österreichische FPÖ. Und Oliver Stock geht in seinem Kommentar der Frage nach, warum der Iran-Krieg auch unser Essen verteuern wird.
Nach dem Wahldebakel der SPD in Rheinland-Pfalz steht die Koalition mit dem Rücken zur Wand. Friedrich Merz, Bärbel Bas und Lars Klingbeil haben sich auf eine Flucht nach vorn verständigt: den Weg der schmerzhaften Reformen. Gordon Repinski präsentiert das inoffizielle „Inspirationspapier“ von POLITICO mit radikalen Vorschlägen für Deutschland – vom Rentenrealismus über eine echte Steuerreform bis hin zur mutigen Zusammenlegung von Ministerien. Ist Schwarz-Rot bereit, den eigenen Funktionären und den Wählern echte Kompromisse abzuverlangen? Während die Sozialdemokratie weiter wankt, blickt SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann in Sachsen-Anhalt auf die nächste Schicksalswahl. Im 200-Sekunden-Interview spricht er über die „bedingt hilfreiche“ Performance aus Berlin, warum er rollende Köpfe an der Parteispitze derzeit für kontraproduktiv hält und wie er die Arbeiter im Osten mit einer Politik für die Mitte zurückgewinnen will. Bei den Liberalen ist die nächste Krisenstufe gezündet: Nach dem Verschwinden aus den Umfragen im Südwesten soll im Mai die komplette Parteispitze neu gewählt werden. Rixa Fürsen analysiert das personelle Vakuum: Kann Christian Dürr seinen Posten halten oder schlägt jetzt die Stunde von Marie-Agnes Strack-Zimmermann und dem NRW-Landeschef Henning Höne? Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Union und SPD versprechen große Reformpakete in den nächsten Tagen. Ob beide das Gleiche meinen? Mit einer gedemütigten Sozialdemokratie werden schnelle Reformen nicht wahrscheinlicher.
arbeitsunrecht FM ist ein Radio-Magazin rund um Arbeit, Ausbeutung und Organisierung im Betrieb.Das Fachmagazin für renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und solche, die es werden wollen.Eine Stunde voll mit Nachrichten, Interview, Kommentaren und guter Musik.MODERATION: Elmar WigandUNION BUSTING-NEWS Kommentierte Presseschau: Betriebsratsbehinderung, Gewerkschaftsbekämpfung und Arbeitsunrecht in Deutschland. (Beginn 11:06)Von und mit Jessica Reisner ► Solaranbieter Enpal: Betriebsratsgründung scheitert► Sprecher*innenboykott bei Netflix► Landesarbeitsgericht Hamm kassiert Verbot von Abtreibungen zum Teil. Arzt des katholischen Klinikums Lippstadt darf in der Nebentätigkeit Schwangerschaftsabbrüche durchführen.► Wir gratulieren: Betriebsratsgründung bei der Supermarktkette K+K ist geglückt.► Präsentismus: Brief-Experiment gegen KrankschreibungenUNION BUSTING-MONITOR ► Faschisten für Betriebsräte? Zentrum Automobil verursacht Herzrhythmusstörungen. Entfesselter Mob bei Enpal (Beginn: 39:36)von Elmar Wigand & Jessica Reisner für arbeitsunrecht FM und die junge Welt. Wo war laut Herbert Wehner noch gleich "die Herzkammer der Sozialdemokratie"? Als am 28. September 2025 erstmalig seit 1946 ein CDU-Mann die Wahl zum Dortmunder Oberbürgermeister gewann, titelte der Westfälische Anzeiger "SPD-Infarkt in der Herzkammer". Wehner war kein Mediziner, aber auch ihm muss klar gewesen sein: Ein Herz hat zwei Kammern. Ab dem 1. März droht ein weiterer Infarkt. Ab dann sind bis zum 31. Mai 2026 bundesweit Betriebsratswahlen. Über Betriebsräte verankern sich Gewerkschaften und Sozialisten (wenn wir den Begriff wohlwollend und im weitesten Sinne fassen) im Betrieb. Über ihr Mandat erhalten sie Kündigungsschutz und können angstfrei auftreten. Leider haben das auch AfD und Identitäre begriffen. Der historische Niedergang der Sozialdemokratie verläuft einerseits parallel zum Niedergang der Tarifbindung und zum Niedergang der betrieblichen Mitbestimmung, hat sich andererseits von ihr entkoppelt. Die SPD schmiert ab, WEIL sie den Niedergang der gewerkschaftlichen Organisierung durch Auslagerungen und Leiharbeit selbst aktiv betrieben hat und weil sie das Potential nicht ausschöpft, das in der betrieblichen Verankerung über Betriebsräte schlummert. Die rechte Herzkammer der IG Metall waren "der Daimler" und VW, die linke womöglich das Organizing. Wenn man das Stetoskop anlegt, dann ist die Organisation vor den Betriebsratswahlen ähnlich nervös wie jüngst die Dortmunder SPD. Man befürchtet einen Erdrutsch für das rechtsextrem gesteuerte Zentrum Automobil und hofft, dass es nur ein Paukenschlag wird. Die Tragödie ist, dass die Faschisten ihre historische Mission wahrnehmen und einigermaßen geschickt ein Vakuum füllen, das Linke und Radikale gelassen haben.IN MEMORIAM ACHIM SCHULZ (1949 – 2026) | (ab Minute 47:51)Wir sprechen über einen verdienten und geschätzten Kölner Genossen und seine Beerdigung am 3. März 2026 auf dem Kölner Nordfriedhof. PLAYLIST► Pete Vyler – Wake up► Cletus got shot – Unamerican► Carsie Blanton – Hello Comrade► Jimmy Rogers – Waiting for a trainWER MACHT DIE SENDUNG?Der Verein Aktion gegen Arbeitsunrecht unterstützt renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und konfliktbereite Gewerkschaften in ganz Deutschland. Wir sind unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Fördermitglieder. Helft uns, macht mit!GEBT UNS FEEDBACK!Wenn ihr einschlägige Erfahrungen gemacht habt, wenn ihr kommentieren und mitmachen wollt, schreibt uns eine Mail: kontakt(at)arbeitsunrecht.deWir freuen uns über eure Rückmeldungen!WER SIND WIR? https://arbeitsunrecht.de/fm
Die SPD hat bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg nur 5,5 Prozent geholt. "Der Niedergang der SPD geht nun schon 20 Jahre lang", sagt Politologe Uwe Jun: "Man traut ihr weder zu, die wirtschaftlichen noch die sozialen Probleme zu lösen." Von WDR 5.
Nein, Clara Zetkin hat ihn nicht “erfunden” - aber ganz unbeteiligt war sie an seiner Entstehung nicht: Heute schauen wir uns die Geschichte des Internationalen Frauentags an.In dieser Episode erfährst du, was eine jüdische amerikanische Sozialistin mit ukrainischen Wurzeln mit der Entstehung des Internationalen Frauentags zu tun hat, wie Clara Zetkin ins Spiel kamseit wann der Frauentag am 8. März begangen wirdwie es in Deutschland mit dem Tag weiterging,und wir werden darüber sprechen, warum dieser Tag auch heute noch wichtig ist - ob als Internationaler Frauentag, feministischer Kampftag oder globaler Streiktag!Gefällt dir der Podcast? Auf Steady kannst du meine Arbeit mit einem freiwilligen Abo unterstützen. Drei Modelle stehen zur Auswahl; du kannst zwischen monatlicher und jährlicher Abrechnung wählen!Quellen und Literatur zur FolgeLaura Baumgarten (aka @frauabgeordnete): Instagram-Post zum Internationalen Frauentag 2025Mari Jo Buhle: Women and American socialism, 1870-1920, Urbana 1981Theresa Malkiel: The Diary of a Shirtwaist Striker, Ithaca und London 1990 (darin besonders auch der einleitende Essay von Françoise Basch).Sally M. Miller: From Sweatshop Worker to Labor Leader: Theresa Malkiel, A Case Study, in: American Jewish History 68 (1978), Heft 2, S. 189-205.Vincent Streichhahn: Zur „Frauenfrage“ und Sozialdemokratie im deutschen Kaiserreich, in: Vincent Streichhahn/Frank Jacob (Hrsg.), Geschlecht und Klassenkampf. Die „Frauenfrage“ aus deutscher und internationaler Perspektive im 19. und 20. Jahrhundert, Berlin 2020, S. 48-77Clara Zetkin (Hrsg.): Berichte an die zweite Internationale Konferenz sozialistischer Frauen zu Kopenhagen am 26. und 27. August 1910, Stuttgart 1910, S. 85 (hier im Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung online einsehbar)Zweite Internationale Konferenz sozialistischer Frauen in Kopenhagen. Provisorische Tagesordnung, provisorische Geschäftsordnung, Anträge und Resolutionen, Kopenhagen 1910 (hier im Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung online einsehbar)
VICTOR ADLERWas sagt uns dieser Baumeister der Republik Österreich heute?Victor Adler war einer der bedeutendsten „Baumeister der Republik“, porträtiert in einer neuen ORF-III-Dokumentation der gleichnamigen Reihe. Vor der ORF-III Erstausstrahlung veranstaltet das Bruno Kreisky Forum am Montag, den 16. Februar ein pre-screening, sowie eine hochkarätige Diskussionsrunde zu Victor Adler, den Begründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs.Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien und Historiker, diskutiert mit ExpertInnen die Rolle und Perspektiven des Ausnahmepolitikers Adler. Er gilt als Symbol für soziale Gerechtigkeit, Solidarität und den Einigungsprozess der Sozialdemokratie in dramatischen Zeiten des Umbruchs in Österreich, Europa und global. Die Sozialdemokratie als demokratische Emanzipationsbewegung im Vielvölkerstaat, als Vorkämpferin zur Lösung der sozialen Frage und zur Bekämpfung der Armut, als politische Kraft der Frauenemanzipation und Gleichbehandlung, ihre Friedenspolitik und Perspektiven für einen europäischen Einigungsprozess – diese und weitere Themen, die uns und die Sozialdemokratie bis heute beschäftigen, werden von der hochkarätigen Runde aufgeworfen.Adler starb einen Tag vor Ausrufung der Ersten Republik, doch er blieb Vorbild für viele, auch für Bruno Kreisky. Was hat er uns heute zu sagen? Michael Ludwig, Historiker, Bürgermeister und Landeshauptmann von WienGabriella Hauch, Historikerin, Professorin für Geschichte der Neuzeit mit dem Schwerpunkt Frauen- und Geschlechtergeschichte.Wolfgang Maderthaner, Historiker, Präsident des Vereins Geschichte der ArbeiterbewegungRobert Misik, Autor und Journalist, Adler BiografModeration:Renata Schmidtkunz, Journalistin
In dieser Folge geht es um Christ:innen und die politische Linke. Was bedeutet „links“ eigentlich – historisch, politisch und theologisch? Tobias Faix und Thorsten Dietz zeichnen die zunächst die Anfänge nach, von der sozialen Frage des 19. Jahrhunderts über Marx, die Arbeiterbewegung und die Sozialdemokratie, bis hin zu den Verzweigungen des 20. und 21. Jahrhunderts, der demokratischen Linken, der grün-alternativen Bewegung und der neuen Linken. Dabei zeigt sich: „Links“ ist keine einheitliche Haltung, sondern ein breites Spektrum von Reformpolitik bis radikale Systemkritik. Sie diskutieren einige Schattenseiten, wie die Ideologieanfälligkeit und die Versuchlichkeit zu totalitären Systemen wie Kommunismus und Sozialismus. Zu fragen ist aber auch: Welche Anknüpfungspunkte gibt es zwischen linken Ideen von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung und dem Evangelium von Jesus Christus?
Ein Schloss im Grünen. Sanfte Hügel südlich von Wien. Kein Prunk, kein Pathos – und doch ein Ort voller Umbruch.In dieser Folge reisen wir nach Schönau an der Triesting in Niederösterreich – und begegnen dort einer der widersprüchlichsten Frauen der Habsburgergeschichte: Elisabeth Marie, Enkelin von Kaiser Franz Joseph I., Tochter des tragischen Kronprinzen Rudolf – und später bekannt als die „rote Erzherzogin“.
Wenn Sozialdemokraten schon Kürzungspolitik machen müssen, dann sollten sie bei dem Geld sparen, das der Staat über die Auslagerung öffentlicher Aufgaben privaten Unternehmen hinterherschmeißt. Mexikos ehemaliger Präsident AMLO hat es vorgemacht. Artikel vom 18. Februar 2026: https://jacobin.de/artikel/sozialdemokratie-austeritaet-spd-spoe-amlo Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Das letzte Wahlergebnis war das schlechteste in der Geschichte der Partei, die Umfragen weisen die Sozialdemokratie nur mehr auf Platz drei weit hinter ÖVP und FPÖ aus und auch unter Andreas Bablers Anhängern rumort es – auch, weil ein ehemaliger Parteichef und Bundeskanzler, Christian Kern, immer wieder als möglicher Nachfolger gehandelt wird. Ist Andreas Bablers Zeit an der Parteispitze bald abgelaufen? Kommt jetzt wirklich Christian Kern zurück und wie könnte der aktuelle Parteichef da wieder herauskommen? Das analysiert Petra Stuiber, stellvertretende Chefredakteurin bei DER STANDARD. Foto: HELMUT FOHRINGER
Am 22. Jänner jährt sich der Geburtstag von Österreichs legendärem Kanzler Bruno Kreisky zum 115. Mal. Viele wünschen sich Sozialdemokraten seines Formats zurück. Doch seine Leistungen wären nicht möglich gewesen ohne die starke Arbeiterbewegung, die ihn formte. Artikel vom 22. Januar 2025: https://jacobin.de/artikel/kreisky-oesterreich-sozialdemokratie Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Von Edith Meinhart. Raj Khatiwada, geboren 1978 in einem kleinen, nepalesischen Dorf nahe der Grenze zu Tibet, schloss sich in jungen Jahren dem maoistischen Widerstand gegen die Monarchie und den Staat in Nepal an. 2004 flog er auf und landete im Gefängnis. Viele seiner Kampfgefährten wurden hingerichtet. Er überlebte, kam nach internationalen Protesten frei und schaffte es als Flüchtling nach Österreich. Hier konvertierte der glühende Kommunist zur Sozialdemokratie, heiratete, bekam zwei Kinder und arbeitete sich von der Reinigungskraft zum operativen Geschäftsführer einer Schlafwagenfirma hoch. Heute vermittelt er Arbeitskräfte aus Nepal oder Indien nach Europa und hilft Industriellen bei der Anbahnung von Geschäften. In dieser Episode spricht Raj Khatiwada über seine Kindheit, seine abenteuerliche Flucht mit gefälschtem Pass und von seinem Neuanfang in Österreich bis heute. Ein Leben wie ein Roman. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Die SPD ringt sichtbar mit ihrem Führungsanspruch. Parteichefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas schließt eine Kanzlerkandidatur 2029 für sich schon mal aus und löst damit Zweifel an Ambition, Rollenverständnis und strategischer Orientierung der Sozialdemokratie aus. Gordon Repinski analysiert, warum diese Aussage keine persönliche Zurückhaltung ist und was sie über den aktuellen Zustand der SPD sagt. Im 200-Sekunden-Interview stellt sich der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion Dirk Wiese den Fragen nach Richtung und Selbstverständnis seiner Partei. Es geht um Bürgergeld, Reformen, Sanktionen, Rentenfragen, die Energiepreise und um darum, ob die SPD noch auf Sieg spielt oder sich mit Verwaltung begnügt. Danach der Blick nach Sachsen-Anhalt. Beim IHK-Neujahrsempfang in Halle sendet Kanzler Friedrich Merz wirtschaftspolitische Signale, die in der Koalition noch für Diskussionen sorgen werden. Rasmus Buchsteiner ordnet ein, warum Merz dort über längeres Arbeiten, Steuerpolitik und das Heizungsgesetz spricht und wie groß die Nervosität der CDU mit Blick auf die starke AfD ist. Und: Donald Trumps Ansprüche auf Grönland lösen weitere Sorgen aus in Dänemark, aber auch für unerwartete wirtschaftliche Effekte mit einer ironischen Note. Den Spaziergang mit Ulrich Siegmund findet ihr zum Nachhören hier und das 200-Sekunden-Interview mit Sven Schulze zum Unvereinbarkeitsbeschluss hier. Die Machthaber-Folge, in der wir Giorgia Meloni porträtiert haben, gibt es hier. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Tagelang wurde im österreichischen Boulevard für eine Rückkehr des Altkanzlers Christian Kern an die Spitze der Sozialdemokratie getrommelt. Gleichzeitig reißen die Mutmaßungen über ein mögliches Comeback von Sebastian Kurz nicht ab. Was diese Spekulationen tatsächlich bedeuten, analysiert AUF1-Innenpolitik-Redakteur Philipp Huemer in seinem Kommentar aus Wien.
Zeitgeschichte erleben. Der Podcast der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
Siegfried Aufhäuser zählte in der Weimarer Republik zu den prominentesten Akteuren der Angestelltengewerkschaften. Als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft freier Angestelltenverbände (AfA) rief er 1920 zum Generalstreik gegen den Kapp-Lüttwitz-Putsch auf. Im Reichstag profilierte sich der linke SPD-Abgeordnete vor allem in der Sozialpolitik und war maßgeblich am Gesetz zur Arbeitslosenversicherung und der Etablierung der Arbeitsgerichtsbarkeit beteiligt. Nach dem 30. Januar 1933 versuchte er vergeblich, seine Partei und die Gewerkschaften von einem Generalstreik gegen die NS-Machtübernahme zu überzeugen. Aufhäuser, der als Jude und Sozialist jederzeit mit seiner Verhaftung rechnen musste, entschloss sich im Mai 1933 zur Flucht aus Deutschland. Nach Exilstationen in Paris, Prag und London gelangte er 1939 nach New York, wo er als Journalist arbeitete und sich in der German Labour Delegation sowie im Council for a Democratic Germany engagierte. 1951 kehrte er nach West-Berlin zurück, wo er im Alter von 67 Jahren den Vorsitz des Landesverbandes der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft übernahm. Der Historiker Christian Zech zeichnet das bewegte politische Leben Siegfried Aufhäusers in seinen verschiedenen Facetten nach und eröffnet mit seiner Biografie neue Blickwinkel auf die Geschichte der Angestelltengewerkschaften, der Sozialdemokratie und der Remigration jüdischer NS-Verfolgter nach 1945. Nach der Vorstellung seines Buches diskutiert der Autor mit dem Historiker Ernst Piper. Eintritt frei. Eine Anmeldung ist über das Online-Formular erbeten. Die Veranstaltung wird im Anschluss als Podcast zum Nachhören zur Verfügung gestellt. In Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München−Berlin Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung online: Webseite: www.willy-brandt.de/ Newsletter: www.willy-brandt.de/newsletter/ Instagram: www.instagram.com/bwbstiftung/ Facebook: www.facebook.com/BundeskanzlerWillyBrandtStiftung/ YouTube: www.youtube.com/@BWBStiftung
Wie in jedem Jahr geht der Bundestalk mit einer Sonderfolge in die Weihnachtspause. Fünf Personen diskutieren bei Stollen, Plätzchen und Wein fünf Thesen zum vergangenen Jahr. Das ist intensiv, manchmal erregt, manchmal auch lustig - und geht fast zweieinhalb Stunden lang. Zur debatte hat sich das gesamte Bundestalk-Moderationsteam in dem kleinen Podcast-Studio versammel. - also: Auslandtagsredakteur Bernd Pickert, Martina Mescher vom Politikteam der Wochentaz, Stefan Reinecke und Sabine am Orde aus dem taz-Parlamentsbüro sowie als Special-Guest Wirtschaftsfachfrau Ulrike Hermann. Die Thesen reichen thematisch vom "Maga-Faschismus", dem Abstieg Europas und der chinesischen Herausforderung für die deutsche Wirtschaft bis zu den Fragen, ob die Kombi aus Sozialdemokratie der 1970er Jahre und Popkultur als Erfolgsrezept für die Linke reicht und Merz als Außenkanzler vielleicht gar nicht ist. Da allerdings war der Widerspruch groß. Wir hatten Spaß, Ihr habt ihn hoffentlich auch. Schöne Feiertage!
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) schlägt angesichts der wirtschaftlichen Krise eine Neufassung von Teilen des Koalitionsvertrags vor und frühere Steuersenkungen für Unternehmen. „Für mich ist dieser Koalitionsvertrag eine Basis, für die Sozialdemokratie ist es eine Decke. Ich glaube, wir müssen uns darüber unterhalten, ob dieser Koalitionsvertrag wirklich das maximal Umsetzbare in dieser Legislatur ist“, sagt Reiche im Gespräch mit Michael Bröcker. Die Koalition müsse eine „ambitioniertere Reformagenda“ diskutieren. Konkret schlägt die Ministerin vor, die Absenkung der Körperschaftsteuer auf 2027 vorzuziehen. „Wenn wir uns dazu entschließen könnten, dies im nächsten oder spätestens übernächsten Jahr zu machen, hätten wir mindestens schon ein Jahr gewonnen, idealerweise zwei“, sagt Reiche. Die CDU-Ministerin vergleicht Deutschland mit einem Ruderboot. „Wir sind wie ein Achter-Ruderer, der mit einem Trainingsniveau und Material von vor zehn Jahren auf einem Fluss dahinrudert. Alle anderen haben hart trainiert, fahren mit besserem Material und haben eine höhere Schlagzahl. Wir müssen in unsere Fitness investieren, wir müssen die Schlagzahl erhöhen.“ Deutschlands Wirtschaft habe nicht mehr nur noch eine Herausforderung, sondern „ein tatsächliches Problem“.Michael Bröcker und Katherina Reiche diskutieren auch über eine Rentenreform, das Heizungsgesetz, schnellere Genehmigungsverfahren und einen Bürokratieabbau.Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der neuen Folge "Ehrlich jetzt?" spricht der Grüne Parteivorsitzende Felix Banaszak über die Fehler der progressiven Parteien, Politikmüdigkeit und fordert eine neue Gerechtigkeitsdebatte. In der Debatte um die Grundsicherung seien die falschen Signale gesendet worden. Am Ende gehe es da nicht um die Frage, ob man zehn Euro mehr oder weniger habe, "sondern ob man eigentlich vom Staat das Signal bekommt, du bist hier Bittsteller, du hast dich unterzuordnen, du bist defizitär, und wir müssen dich jetzt mal disziplinieren und reglementieren". Daneben bezeichnet er die Gleichsetzung von Langzeitarbeitslosen und nach langer Arbeitstätigkeit arbeitslos Gewordenen durch Hartz IV als zentrale Ausgrenzungserfahrung. "Dieses Ungerechtigkeitsempfinden hat ja dazu geführt, dass die Sozialdemokratie so in Verruf geraten ist." Dabei sei auch der Begriff "der Mitte" ein Problem. Darunter solle nicht der Durchschnitt aller politischen Positionen fallen, sondern "working class people", die "die Mehrheit der Lebensrealitäten in diesem Land" seien. Bei "Ehrlich jetzt?" spricht ZEIT-Redakteurin Yasmine M'Barek alle zwei Wochen mit Spitzenpolitikern und Personen des öffentlichen Lebens über Themen, die in Nachrichtensendungen zu kurz kommen. Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreiben Sie uns an: ehrlichjetzt@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Alexander Neupert-Doppler zu Kairos und verbindender Organisation. Shownotes Alexander Neupert-Dopplers Website (inkl. thematisch geordneter Publikationsliste): https://neupert-doppler.de/ Website des Forschungsprojekts „Dialektik der Pandemie: Zwischen Autoritarismus und Utopie?“ an der Karlshochschule: https://krisendialektik.de/ Gastprofessur für Kritische Gesellschaftstheorie an der Uni Gießen: https://kritischetheoriejlu.wordpress.com/aktuelle-gastprofessur/ Neupert-Doppler, A. (2021). Organisation. Von Avantgardepartei bis Organizing. Schmetterling Verlag. https://schmetterling-verlag.de/produkt/organisation/ Neupert-Doppler, A. (2019). Die Gelegenheit ergreifen. Eine politische Philosophie des Kairós. mandelbaum Verlag. https://www.mandelbaum.at/buecher/alexander-neupert-doppler/die-gelegenheit-ergreifen/ Neupert-Doppler, A. (Hrsg.). (2018). Konkrete Utopien. Unsere Alternativen zum Nationalismus. Schmetterling Verlag. https://schmetterling-verlag.de/produkt/konkrete-utopien/ Neupert-Doppler, A. (2013). Staatsfetischismus. Zur Rekonstruktion eines umstrittenen Begriffs. LIT Verlag. https://lit-verlag.de/isbn/978-3-643-12336-7/ zu Kairos in der griechischen Mythologie: https://de.wikipedia.org/wiki/Kairos Demirović, A. (2022). Vielfachkrise und Katastrophe. Luxemburg – Gesellschaftsanalyse und Linke Praxis 3/2022. https://zeitschrift-luxemburg.de/artikel/vielfachkrise-und-katastrophe/ Klein, N. (2021). Die Schock-Strategie. Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus. Hoffmann und Campe. https://hoffmann-und-campe.de/products/54327-die-schockstrategie Benjamin, W. (2010). Über den Begriff der Geschichte. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/walter-benjamin-werke-und-nachlass-kritische-gesamtausgabe-t-9783518585498 Deutsche Wohnen & Co Enteignen (DWE): https://dwenteignen.de/ DWEs Entwurf für die Anstalt öffentlichen Rechts für Berlins vergesellschaftete Wohnungsbestände: https://content.dwenteignen.de/uploads/Gemeingut_Wohnen_3a03fa4c87.pdf zur Novemberrevolution 1918: https://de.wikipedia.org/wiki/Novemberrevolution zum Mai 1968 in Frankreich: https://de.wikipedia.org/wiki/Mai_1968_in_Frankreich zur Reise der EZLN nach Hannover: https://amerika21.de/2021/06/251702/escuadron-421-reise-europa zur Ejército Zapatista de Liberación Nacional (EZLN): https://de.wikipedia.org/wiki/Ej%C3%A9rcito_Zapatista_de_Liberaci%C3%B3n_Nacional zur Rätedemokratie als Organisationsform: https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4terepublik zur Neuen Linken: https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Linke zu Rosa Luxemburg: https://de.wikipedia.org/wiki/Rosa_Luxemburg Luxemburg, R. (1906). Massenstreik, Partei und Gewerkschaften. https://www.marxists.org/deutsch/archiv/luxemburg/1906/mapage/index.htm zur Geschichte der Sozialdemokratie in Deutschland: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_deutschen_Sozialdemokratie zu Genossenschaften: https://de.wikipedia.org/wiki/Genossenschaft zu Max Horkheimer: https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Horkheimer Horkheimer, M. (1940/1987). Autoritärer Staat. In: Gesammelte Schriften Band 5. S. Fischer. https://www.fischerverlage.de/buch/max-horkheimer-theodor-w-adorno-gesammelte-schriften-in-19-baenden-9783596273799 Ende Gelände: https://www.ende-gelaende.org/ zu Anarchosyndikalismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Anarchosyndikalismus die #wirfahrenzusammen Kampagne von Friday for Futures und ver.di: https://www.wir-fahren-zusammen.de/ zu Georg Lukács: https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Luk%C3%A1cs Lukács, G. (1920/2013). Zur Frage des Parlamentarismus. In: Geschichte und Klassenbewusstsein. Aisthesis Verlag. https://www.aisthesis.de/Lukacs-Georg-Geschichte-und-Klassenbewusstsein zur Münchner Räterepublik: https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchner_R%C3%A4terepublik Gradin, S. S. & Raekstad, P. (2019). Prefigurative Politics. Building Tomorrow Today. Polity Press. https://www.politybooks.com/bookdetail?book_slug=prefigurative-politics-building-tomorrow-today--9781509535903 zur Geschichte von Bündnis90/Die Grünen: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_von_B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen zu Rudi Dutschke: https://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Dutschke über die Occupy Bewegung: https://de.wikipedia.org/wiki/Occupy_Wall_Street zu Ernst Bloch: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Bloch Vortrag „zur Geschichte und Aktualität der Organisation“ bei Helle Panke: https://youtu.be/3otTRI7TfaQ?si=0-kF8shb3N2p-owk Grüne Jugend: https://gruene-jugend.de/ Bewegungslinke: https://bewegungslinke.org/ Basisgewerkschaft FAU: https://www.fau.org/ Interventionistische Linke: https://interventionistische-linke.org/ Das Netzwerk, welches sich um den Konflikt um Fabrikgelände in der Nordstadt Hannovers gegründet hat: https://bumkeselbermachen.noblogs.org/start/ Rote Hilfe e.V.: https://rote-hilfe.de/ Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken: https://www.wir-falken.de/de/Index Mietshäuser Syndikat: https://www.syndikat.org/ Ackersyndikat: https://ackersyndikat.org/ zu Public-Common Partnerships: https://www.in-abundance.org/what-is-a-public-commons-parntership Hardt, M. & Negri, A. (2018). Assembly. Die neue demokratische Ordnung. Campus. https://www.campus.de/e-books/wirtschaft-gesellschaft/politik/assembly-15055.html?srsltid=AfmBOorTy_dHCxBzmZ7haiEAbWKV4u_GtwhpzrySI5IlWuIQyi37VhrC Nunes, R. (2021). Neither Vertical nor Horizontal. A Theory of Political Organization. Verso. https://www.versobooks.com/products/772-neither-vertical-nor-horizontal zu den Piqueteros: https://de.wikipedia.org/wiki/Piquetero zu den besetzten Betrieben in Argentinien: https://www.klassegegenklasse.org/argentinien-weil-wir-immer-weniger-verdienen-besetzen-wir-die-fabrik/ zur Solidarischen Landwirtschaft (Solawis): https://de.wikipedia.org/wiki/Solidarische_Landwirtschaft zur Argentinien-Krise 2001: https://de.wikipedia.org/wiki/Argentinien-Krise zu K-Gruppen: https://de.wikipedia.org/wiki/K-Gruppe Fernando, J. W. et al. (2018). Functions of Utopia. How Utopian Thinking Motivates Societal Engagement. Personality and Social Psychology Bulletin. 44. https://www.researchgate.net/publication/322596643_Functions_of_Utopia_How_Utopian_Thinking_Motivates_Societal_Engagement zu Immanuel Wallerstein: https://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Wallerstein Thematisch angrenzende Folgen S03E49 | Justus Henze zum Vergesellschaftungsgesetz von DWE https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e49-justus-henze-zum-vergesellschaftungsgesetz-von-dwe/ S03E48 | Kai Heron, Keir Milburn and Bertie Russell on Radical Abundance https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e48-kai-heron-keir-milburn-and-bertie-russell-on-radical-abundance/ S03E46 | Rahel Jaeggi zur Krise des Liberalismus, Fortschritt als Prozess und sozialistischem Utopisieren https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e46-rahel-jaeggi-zur-krise-des-liberalismus-fortschritt-als-prozess-und-sozialistischem-utopisieren/ S03E45 | Luise Meier zu kommunistischem Utopisieren https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e45-luise-meier-zu-kommunistischem-utopisieren/ S03E42 | Rüdiger Haude und Thomas Wagner zu herrschaftsfreien Institutionen https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e42-ruediger-haude-und-thomas-wagner-zu-herrschaftsfreien-institutionen/ S03E26 | Cleo und Lukas zur Interventionistischen Linken im Umbruch https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e26-cleo-und-lukas-zur-interventionistischen-linken-im-umbruch/ S03E18 | Indigo Drau und Jonna Klick zu Revolution als Commonisierung https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e18-indigo-drau-und-jonna-klick-zu-revolution-als-commonisierung/ S03E13 | Yanira Wolf zu Arbeitskämpfen, Organizing und konkretem Utopisieren https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e13-yanira-wolf-zu-arbeitskaempfen-organizing-und-konkretem-utopisieren/ Future Histories Kontakt & Unterstützung Wenn euch Future Histories gefällt, dann erwägt doch bitte eine Unterstützung auf Patreon: https://www.patreon.com/join/FutureHistories Schreibt mir unter: office@futurehistories.today Diskutiert mit mir auf Twitter (#FutureHistories): https://twitter.com/FutureHpodcast auf Bluesky: https://bsky.app/profile/futurehistories.bsky.social auf Instagram: https://www.instagram.com/futurehpodcast/ auf Mastodon: https://mstdn.social/@FutureHistories Webseite mit allen Folgen: www.futurehistories.today English webpage: https://futurehistories-international.com Episode Keywords #AlexanderNeupertDoppler, #JanGroos, #FutureHistories, #Podcast, #Interview, #Utopie, #Utopisieren, #Kairos, #KairosZeit, #Kapitalismus, #Organisation, #Organizing, #Organisationen, #Bürokratisierung, #VerbindendeOrganisation, #Demokratie, #Institutionen, #Genossenschaften, #Parteien, #Gewerkschaften, #Transformation, #DWE, #DeutscheWohnen&CoEnteignen, #RadikaleAdministration
Am 25. Oktober 1925 fanden die Schweizer Parlamentswahlen statt, bei denen sich, glauben wir Wikipedia, ein Linksrutsch vollzog, da sowohl Sozialdemokratie, als auch die Kommunisten dazugewinnen konnten. Ganz so deutlich fasste es der Hamburgische Correspondent am 12. November nicht und verwies lieber auf die konstante, unaufgeregte und bürgerliche Politik der Schweiz. Rosa Leu geht mit uns die Ergebnisse durch und erläutert dabei das eigentümliche Wahlsystem der Schweiz.
“In this moment of political darkness, New York will be the light”, so hat es Zohran Mamdani am Dienstag gesagt, nachdem er zum nächsten New Yorker Bürgermeister gewählt wurde. Mamdani ist Demokrat, jung, Einwanderer, Muslim - und er hat es geschafft, im Wahlkampf zu überzeugen und für die Demokratische Partei ein Momentum zu erzeugen. Für die war es eine besonders erfolgreiche Woche, denn auch bei den Gouverneurswahlen in New Jersey und Virginia machten demokratische Kandidatinnen das Rennen. Ist Trump doch zu stoppen? Warum wurde ein Kandidat wie Zohran Mamdani so erfolgreich? Und wie wird Trump auf den Erfolg der Demokraten reagieren? Über diese Fragen spricht Anne Will mit der Journalistin Melanie Amann, live beim Festival “Mit Vergnügungspark” in Berlin. Melanie Amann hat den Oktober in den USA verbracht und bringt frische Eindrücke mit: aus New York, von den “No Kings”-Protesten gegen Trump und auch davon, wie es sich mittlerweile anfühlt, als Journalistin in die USA einzureisen. Außerdem sprechen die beiden darüber, was sich die deutsche Sozialdemokratie hier abschauen könnte und ob es ein deutsches Pendant zu Mamdani geben könnte. Redaktionsschluss für diese Folge war der 8.11.2025, 16 Uhr.
Die SPD muss immer wieder Verluste einstecken. Zuletzt erreichte sie bei den Kommunalwahlen in NRW ihr historisch schlechtestes Wahlergebnis in diesem Bundesland. Bei der vergangenen Bundestagswahl verlor sie zudem bei fast allen Kompetenzzuschreibungen, auch bei ihren Kernthemen: Soziale Gerechtigkeit, Altersversorgung, Steuer- und Finanzpolitik. Im Oktober hat sich die SPD mit der Union auf Verschärfungen beim Bürgergeld geeinigt, dabei galt gerade das Bürgergeld zu Zeiten der Ampel als großer SPD-Erfolg. Weiß die SPD noch, wer sie ist? Und wenn ja, warum kommt es bei den Wählerinnen und Wählern nicht an? Das möchte Anne Will in dieser Folge von Tim Klüssendorf, dem Generalsekretär der SPD, wissen. Er hat ein klares Bild von der SPD: Kümmererpartei soll sie wieder sein, ein Aufstiegsversprechen und eine positive Zukunftserzählung liefern. Er glaubt daran, dass die Sozialdemokratie den Kampf gegen Rechtspopulisten gewinnen kann. „Man kann Dinge wirklich verändern“, davon ist Tim Klüssendorf überzeugt. Als Generalsekretär hat Tim Klüssendorf eine Doppelrolle: Er organisiert die Partei, leitet das Willy-Brandt-Haus, bereitet Wahlkämpfe vor. Er muss die Politik seiner Partei aber auch nach außen vertreten. Kevin Kühnert, der von 2021 bis 2024 Generalsekretär war, fühlte sich am Ende seiner Zeit auf dem Posten nicht mehr wirksam und hatte keine Kraft mehr für den Job. Wie Tim Klüssendorf auf Kühnerts Erfahrungen blickt und woran er seine Wirksamkeit festmacht, auch darüber sprechen Anne Will und er in dieser Folge. Redaktionsschluss für diese Folge war der 4.11.2025, 17:30 Uhr.
Christian Krachts Roman „Faserland“ ist der Grundstein dessen, was als deutsche Popliteratur bezeichnet wird. Zugleich kann man den Text aber auch als einen Grabstein für genau jene Literatur verstehen, die sich ganz in der Pose des Ungefähren gefällt.Der namenlose Ich-Erzähler präsentiert uns seinen schnodderigen Monolog voller Alltagsbeschreibungen, Hass auf die Gutbürgerlichen wie auf die da unten. Die Haltung der Haltungslosigkeit wird zelebriert und zugleich wieder persifliert. Nichts ist sicher. Deutschland wird zu einem Ort der Leere, des Bräsigen und der permanenten Präsenz der Geschichte, die nicht vergangen ist. Sozialdemokratie oder Sozialstaat spielen hier keine Rolle mehr. Alles ist egal geworden. Wie sollten wir heute auf das Kultbuch der 1990er-Jahre blicken? Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
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30 lange Jahre, von 1891 bis 1921, leitete das sogenannte Erfurter Programm die Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Das ihm nachfolgende Görlitzer Programm hingegen wurde bereits nach vier Jahren wieder durch ein neues ersetzt, das nach dem dort im September 1925 stattfindenden Parteitag Heidelberger Programm hieß – und stolze 34 Jahre die Grundsätze der SPD definieren sollte, bis es 1959 durch das berühmte Godesberger Programm abgelöst wurde. Weshalb nach nur vier diese Neuausrichtung und worin bestand sie? Dies erläuterte in der Parteizeitung Hamburger Echo vom 20. September ein Autor, dessen Wort in der internationalen Sozialdemokratie bereits damals Gewicht hatte, der zu allerhöchsten Ämtern allerdings erst nach dem Zweiten Weltkrieg aufstieg: Karl Renner, in den 1920er Jahren Abgeordneter zum Nationalrat in Wien, wurde 1945 zum ersten Bundespräsidenten der zweiten österreichischen Republik gewählt. Wie er zwanzig Jahre zuvor die neue Programmschrift der deutschen Schwesterpartei bewertete, weiß Frank Riede.
Der Historiker Heinrich August Winkler bilanziert in seinem neuen Buch "Warum es so gekommen ist. Erinnerungen eines Historikers" sein Leben als Geschichtsforscher und politisch aktiver Zeitgenosse. Im Gespräch mit SWR Kultur spricht der 1938 in Ostpreußen geborene und in Württemberg aufgewachsene Gelehrte über den Antrieb für seine rastlose Arbeit in der Wissenschaft und im öffentlichen Leben. "War Hitler vermeidbar?" als Leitfrage Den Titel seines Buches - eine Anleihe bei dem Historiker Leopold Ranke - begründet Winkler mit seinem frühen Interesse am Aufstieg des Nationalsozialismus und die daraus folgende Katastrophe für Deutschland: "Für mich und für viele Angehörige der Generation der so genannten 45er lautete die Frage aller Fragen: War Hitler vermeidbar?" Dem Osten fehlt die Debattenkultur In seinem neuen Werk reflektiert Winkler auch über seine Hoffnung, Deutschland habe seinen "Sonderweg" hinter sich und sei in der westlichen Wertegemeinschaft aufgegangen. Über den Hintergrund seiner "Selbstkorrektur" in dieser Hinsicht sagt Winkler im Gespräch: "Was wir unterschätzt haben, war die psychologische Langzeitwirkung der deutschen Teilung." Dem Osten Deutschlands fehle die Debattenkultur, die die alte Bundesrepublik im Laufe der Jahre entwickelt habe. "Vielleicht haben wir die Breitenwirkung dieser Kontroversen unterschätzt. Das Erstarken nationalistischer Parteien, zuletzt der AfD ist ein deutlicher Hinweis darauf." Die SPD und ihre Ostpolitik als Problem Winkler, der seit über 60 Jahren ein SPD-Parteibuch hat, äußert sich gegenüber SWR-Kultur auch zum aktuellen Zustand der Sozialdemokratie. Der derzeitige SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil habe sich ein großes Verdienst erworben, glaubt Winkler, weil er der Partei außenpolitisch von der Parole "Sicherheit mit Russland" zur Parole "Sicherheit vor Russland" verholfen habe. Dahinter steckt, analysiert der 86-jährige, eine Revision der Ostpolitik der Partei: "Willy Brandt sollte nicht als Pazifist angesehen werden, das wäre eine Verfälschung." Es sei notwendig, die fehlgeleitete Politik einer Sicherheitspartnerschaft mit den Staaten des Warschauer Pakts aufzuarbeiten, "damit die SPD mit ihrer eigenen Geschichte ins Reine kommt." Seit den Jugendjahren ein Aufklärer Zu seinem Interesse, an der öffentlichen Debatte zu politischen Themen mitzuwirken, berichtet Winkler, er sei seit seinen Jugendjahren in Ulm an politischer Bildungsarbeit interessiert. Das habe er als Historiker fortgesetzt: "Ich hatte immer das Gefühl, wir müssen politische Aufklärungsarbeit leisten."
Paul Löbe, nach dem heute das Funktionsgebäude des Deutschen Bundestages benannt ist, war einer der zentralen Figuren der Sozialdemokratie in der Weimarer Republik. Zwischen 1920 und 1933 war er durchgängig Mitglied des Reichstages und in dieser Zeit insgesamt 11 Jahre dessen Präsident. Ein besonderes Anliegen war ihm die Aussöhnung mit den europäischen Nachbarstaaten. Im Zuge dessen engagierte er sich in der 1922 gegründeten Paneuropa-Union und bemühte sich intensiv um einen Ausgleich mit Polen. Aber auch nach Frankreich richteten sich seine diplomatischen Bemühungen, wo er u.a. 1925 in Paris am XXIV. Weltfriedenskongress teilnahm. Von diesem und von den Ergebnissen des kurz zuvor in Marseille veranstalteten Zweiten Kongress der Sozialistischen Arbeiter-Internationale handelt sein Bericht im Hamburger Echo vom 9. September, den für uns Frank Riede liest.
Mit Fackeln ziehen Anhänger der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 triumphierend durchs Brandenburger Tor. Wenige Stunden zuvor hat Reichspräsident Paul von Hindenburg den NSDAP-Vorsitzenden Adolf Hitler zum neuen Reichskanzler ernannt: Hitler ist an der Macht und die Weimarer Republik am Ende. In dieser 11KM-Folge erzählt BR-Politikjournalist Thies Marsen, wie Hitler und seine nationalsozialistische Bewegung auf den Tag der “Machtergreifung” über viele Jahre hingearbeitet haben. Wie konnten sie damals die junge deutsche Demokratie mit ihren eigenen Waffen schlagen? Wer waren Hitlers Helfer? Und: Wie kann sich die Bundesrepublik heute vor den Feinden der Demokratie schützen? 11KM ist in der Sommerpause. Am 15. September sind wir zurück mit einem neuen Thema in aller Tiefe. Bis dahin hört ihr 11KM Classics. Das sind Wiederholungen von Folgen, die wir euch nochmal ans Herz legen wollen. So wie diese Folge vom 17.03.2025. Hier geht's zur früheren 11KM-Folge „Undercover in der Hitler-Redaktion“: https://1.ard.de/11KM_Hitler_Redaktion Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Marc Hoffmann Mitarbeit: Hannah Heinzinger und Jasmin Brock Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp und Lisa Krumme Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Im revolutionären Vormärz wird die Scheidung der Gräfin (geb. 10.8.1805) zum Kampf um Demokratie und Frauenrechte. Mitten drin: Arbeiterführer Ferdinand Lassalle. Von Christiane Kopka.
In der neuen Ausgabe der Speakeasy-Bar beantworten wir wieder viele Publikumsfragen. Zunächst aber sprechen wir über die nun schrittweise eingeleitete Wiedereinführung der Wehrpflicht, der sich nun auch die Jusos nicht mehr in den Weg stellen. Anschließend geht es um die Content-Creator-Plattform OF, die der Gründer aktuell plant zu verkaufen: Angeblich soll der Kaufpreis bei 8 Milliarden Dollar liegen. Sieht man sich die Abonnentenzahlen an, ist OF tatsächlich erfolgreicher als Disneyplus und sogar Netflix. Danach beantworten wir Fragen – etwa zur schwedischen Sozialdemokratie, die einst den Weg in den Sozialismus plante. Wir reden über Angestellte als Kostenfaktoren und Gewinnbringer sowie das Selfpublishing von Büchern. Gefragt werden wir auch nach dem Braindrain und ob es Flüchtlinge in ihrem Herkunftsland nicht eigentlich besser hätten. Außerdem sprechen wir über unsere liebsten Literaturverfilmungen und das Ende des Schlagers. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Ausgabe der Speakeasy-Bar! Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Trump in den USA, und in Europa Orbán und Meloni, Weidel und Kickl – Rechtsextreme an der Macht oder im Wartestand. Und die politische Mitte scheint hilflos oder kopiert die extreme Rechte. Was braucht es, um den Abstieg ins Autoritäre zu stoppen? Linke Kräfte, die in der Lage sind, den Frust vieler Menschen für eine solidarische Gesellschaft zu mobilisieren, ist Natascha Strobl überzeugt. Die Politikwissenschaftlerin spricht im Dissens Podcast über den Abgrund eines neuen Faschismus, den Glaubwürdigkeitsverlust der Mitte und eine sozialistische Zukunft.
Die Halbwertzeit der Reichskabinette war während der Weimarer Republik bekanntlich kurz, und auch die seit Januar 1925 amtierende Regierung des parteilosen, der DVP nahestehenden Kanzlers Hans Luther war äußerst brüchig. Außer Volkspartei , Deutschnationalen und Bayerischer Volkspartei, die bei der zurückliegenden Präsidentenwahl den letztlich siegreichen Paul von Hindenburg unterstützt hatten, gehörten jener auch Zentrum und DDP an, welche auf den Gegenkandidaten Wilhelm Marx gesetzt hatten. Die SPD, in Sachen Marx mit Zentrum und DDP verbündet, spekulierte auf diesen Riss, der durch das Kabinett ging und versuchte Luther mit einem Misstrauensantrag zu stürzen. Weshalb dieser misslang und weshalb die Sozialdemokraten dennoch Grund zu Optimismus zu haben glaubten, entnehmen wir der Parteizeitung Hamburger Echo vom 21. Mai, in der Rosa Leu für uns gestöbert hat.
Die SPD-Basis hat dem Koalitionsvertrag zugestimmt, die schwarz-rote Regierung kann also bald ihre Arbeit aufnehmen. Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander diskutieren über Lars Klingbeil, der zum Supermann der Sozialdemokratie avanciert. Außerdem sprechen sie über die wichtigen Berater hinter Friedrich Merz, der Anfang der Woche auf einem kleinen Parteitag der CDU deutlich gemacht hat, was für ein Kanzler er sein will. Wir freuen uns über Feedback an machtwechsel@welt.de Noch mehr Politik? „Das bringt der Tag“ – jeden Morgen ab 5 Uhr die aktuellen News und dazu das Thema des Tages. Für alle, die wissen wollen, was heute wichtig ist. WELT-Redakteure, Korrespondenten und Reporter ordnen die aktuellen Schlagzeilen ein, erklären, wie es dazu kam und was die Nachrichten für uns bedeuten. Weil morgens oft wenig Zeit bleibt, bringen wir Sie in etwa 10 Minuten auf Stand. Redaktion: Antonia Beckermann, Wim Orth Produktion: Lilian Hoenen Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Katja Mast, Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD, erklärt, warum die SPD-Basis trotz Kritik dem Koalitionsvertrag zugestimmt hat. „Die SPD-Basis will vor allen Dingen, dass wir Verantwortung für unser Land übernehmen“, sagt sie und betont, wie viel Sozialdemokratie in den Verhandlungen durchgesetzt wurde.Lars Klingbeil wird Vizekanzler und Finanzminister, während Saskia Esken möglicherweise leer ausgeht – eine Entscheidung, die parteiintern für Unmut sorgt.Am Tag der Arbeit blicken Helene Bubrowski und Michael Bröcker auf sinkende Produktivität, geringe Arbeitszufriedenheit und mangelnde Tarifbindung.Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der SPÖ-Wiener Bürgermeister warnt vor einem Kanzler Kickl und plädiert für eine neue Verhandlungsrunde mit der ÖVP. Wie sich das rote Wien in einer Zeit des autoritären Gegenwinds neu aufstellen wird, erläutert der Wiener SPÖ-Chef im Gespräch mit Florian Klenk und Raimund Löw.Österreichs Innenpolitik ist im Aufruhr. Herbert Kickl als Kanzler einer FPÖ-ÖVP-Regierung war noch vor Kurzem schwer vorstellbar – jetzt wird genau diese Entwicklung wahrscheinlich. Michael Ludwig ist aber zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen über eine Dreierkoalition bereit. Gelingt das nicht, wird die Sozialdemokratie über absehbare Zeit die wichtigste Oppositionskraft sein. Die Misere an den Schulen und hohe Energiepreise belasten den bevorstehenden Wahlkampf der SPÖ für die Wiener Gemeinderatswahlen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der deutsche Historiker Jan Claas Behrends liest im Bruno-Kreisky-Forum im Gespräch mit der Korrespondentin Cathrin Kahlweit (Süddeutsche Zeitung) der Sozialdemokratie wegen ihrer Illusionen über Wladimir Putin die Leviten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der ehemalige Bundespräsident über die Verteidigung des Rechtsstaats, die Schwäche der Sozialdemokratie und die Bedeutung des Staatsoberhaupts in der Krise. Ein Gespräch mit Nina Horaczek und Raimund Löw. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.