POPULARITY
Immer wieder wird der Linken mangelnde Solidarität mit den Protesten im Iran vorgeworfen – zu Unrecht. Im Großen und Ganzen ist die Linke solidarisch. Doch die Geschichte lehrt, sich vor (geo)politischer und militärischer Instrumentalisierung zu hüten. Artikel vom 17. Februar 2026: https://jacobin.de/artikel/iran-protest-linke-solidaritaet-schah Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Die USA drohen dem Iran einmal mehr mit Militärschlägen. Grund genug, sich nicht nur mit seinem Regime, sondern auch mit der Bevölkerung und der Geschichte des Landes – insbesondere der Revolution 1979 – zu befassen. Teil zwei meines Gesprächs mit Dr. Walter Posch von der Landesverteidigungsakademie des österreichischen Bundesheeres.
Von Christa Zöchling. Ein Kronprinz stünde bereit: Reza Pahlavi. Dem ältesten Sohn des verstorbenen Schahs, traut man im rechten wie linken Lager zu, das Mullah-Regime im Iran abzulösen. Von Korruption und Folter des Schah-Regimes hat er sich nie wirklich distanziert. Kann das gutgehen? // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Die "Frau, Leben, Freiheit"-Proteste sind noch gut im Gedächtnis. 2022 gingen nach dem Tod der Studentin Jina Mahsa Amini Hunderttausende auf die Straße. Die Reaktion des islamischen Mullah-Regimes war brutal und blutig. Nila, eine Autorin aus Teheran, die zu ihrem Schutz anonym bleiben muss, war damals dabei. Ihr Buch "Auf den Straßen Teherans" erzählt davon. Vor dem Hintergrund der neuesten Proteste im Iran, und ihrer grausamen Niederschlagung ist die Lektüre bedrückend aktuell. Nadine hat sich mit Nilas Berliner Übersetzerin Asal Dardan getroffen, die in Teheran geboren wurde und in Deutschland und Schottland aufgewachsen ist. Im Gespräch erzählt sie, wie es ist, hier im sicheren Deutschland für jemanden zu sprechen, der permanent in Lebensgefahr ist, wie die Übersetzung zustande kam und warum Nilas Buch viel mehr ist als ein bloßer Bericht über eine Protestbewegung. Für das Gespräch hat Asal das Rathaus Schöneberg ausgesucht, wo 1967 ein Teil der Studentenproteste gegen den persischen Schah stattfanden. Das Buch Nila: "Auf den Straßen Teherans" Übersetzt aus dem Englischen von Asal Dardan, mit einem Vorwort von Natalie Amiri, Pfaueninsel Verlag, 144 Seiten. Nadine empfiehlt Ece Temelkuran: "Nation of Strangers. Unsere Heimat sind wir" Asal Dardan empfiehlt Naomi Klein: "Doppelgänger. Eine Analyse unserer gestörten Gegenwart" Übersetzt von Peter Robert und Rita Seuß, S. Fischer, 496 Seiten Maryam Aras: "Dinosaurierkind", Claassen, 192 Seiten Der Ort Das Rathaus Schöneberg, Berlin Der Gast Asal Dardan ist Autorin und Übersetzerin. Sie wurde 1978 in Teheran geboren und ist in Köln, Bonn und Aberdeen aufgewachsen. Sie lebt abwechselnd in Berlin und Schweden. Ihr Essayband "Betrachtungen einer Barbarin" (2021) war für den Deutschen Sachbuchpreis den Clemens-Brentano-Preis nominiert. Zuletzt erschien "Traumaland. Eine Spurensuche in Deutscher Vergangenheit und Gegenwart" (2025). Sie übersetzt Literatur aus dem Englischen ins Deutsche, u.a. von Chimamanda Ngozi Adichie.
...und warum unterstützen so viele Exil-Iraner*innen Reza Pahlavi und seine Monarchistenbewegung? Ende Dezember 2025 ist im Iran erneut eine Welle von Massenprotesten ausgebrochen. Das inzwischen nach außen gelangte Bildmaterial und die Augenzeugenberichte deuten darauf hin, dass Zehntausende Menschen während der Proteste durch Regimekräfte getötet und eine noch größere Zahl verletzt und verhaftet wurde. Momentan sieht es so aus, als sei es dem Regime gelungen, die Proteste niederzuschlagen. Der Wunsch nach einem Ende der Herrschaft der Mullahs bleibt bestehen. Was danach kommen soll – darüber herrscht im Iran und insbesondere unter Iraner*innen im Exil jedoch Uneinigkeit. Viele Iraner*innen wünschen sich ein demokratisches System: weder Mullah noch Schah. Gleichzeitig präsentiert sich der Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, mit seiner Monarchistenbewegung vor allem im Ausland medienwirksam als einzige Alternative zum Mullah-Regime. Warum kann sich das herrschende Regime trotz des großen Drucks von innen und außen an der Macht halten, und was müsste passieren, damit es stürzt? Wer ist Reza Pahlavi, und welche Vision hat er für den Iran? Warum wird er von so vielen Exiliraner*innen, aber auch von Staaten wie Israel und den USA, unterstützt? Und wie groß und organisiert ist die Bewegung, die sowohl eine Rückkehr der Pahlavi-Dynastie als auch das Mullah-Regime ablehnt? In dieser Folge von Weltunordnung spricht Pauline Jäckels mit dem Protestforscher und Iranexperten Tareq Sydiq. Sydiq forscht am Zentrum für Konfliktforschung der Universität Marburg und hat zur iranischen Innenpolitik promoviert. Er beschäftigt sich weltweit mit Protestbewegungen, unter anderem im Iran, in Japan, Pakistan und England. Sein Buch „Die neue Protestkultur“ ist 2024 im Hanser Verlag erschienen. Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org
Neutral geht gar nicht - Debattenpodcast der Politischen Meinung
Am 28. Dezember 2025 demonstrierten in Teheran Ladenbesitzer und Händler, die sogenannten Basaris: ausgelöst durch die hohe Inflation von über 40 Prozent und den dramatischen Verfall der Landeswährung Rial. Traditionell gehört die unternehmerische Mittelschicht zu den wirtschaftlichen Stützen des Regimes. Doch die wirtschaftliche Krise betrifft alle Bevölkerungsgruppen. Die sich rasch ausbreitenden Demonstrationen wurden auch von Studenten und Oppositionsgruppen unterstützt. Besonders heikel für die Herrscher in Teheran: Ausgerechnet der Sohn des vor 47 Jahren gestürzten Schah ist für viele Iraner ein Hoffnungsträger. Auf den Demonstrationen wird die Parole „Javid Shah“(Es lebe der König) gerufen. Der von den Monarchisten als „Kronprinz“ bezeichnete Reza Schah hatte bald nach Ausbruch der Proteste, aus seinem Exil in den USA, den Sturz des Regimes gefordert und seine geplante Rückkehr in die Heimat angekündigt. Die iranischen Milizen gingen in den letzten vier Wochen mit äußerster Brutalität gegen die Demonstranten vor. Inzwischen werden bis zu 30.000 Getötete und Hunderttausende Verletzte und Schwerverletzte befürchtet. Zehntausenden Verhafteten droht die Todesstrafe. Die extreme Gewalt der Sicherheitskräfte und die vollständige Abschaltung von Internet und Telefonie haben die Proteste stark eingedämmt. Bis heute ist das Internet nur eingeschränkt nutzbar, und Telefonate ins Ausland sind kaum möglich. Viele der etwa 400.000 Deutschiraner haben sich mit den Protestierenden solidarisiert und am 24. Januar in Düsseldorf zu Zehntausenden für Freiheit und Menschenrechte in Iran demonstriert. Eine europaweite Demonstration ist für den 14. Februar in München angekündigt. Organisiert wird sie von The Munich Circle. The Munich Circle ist ein im Jahr 2022 von Deutsch-Iranern in München gegründeter gemeinnütziger Verein. Er setzt sich für iranische Flüchtlinge ein, die bei den Frau-Leben-Freiheit-Protesten 2022 verletzt wurden und vor politischer Verfolgung nach Deutschland geflohen sind. Mit dem Unternehmer und 1. Vorsitzenden von The Munich Circle, Farhid Habibi, sprechen wir über die Hoffnungen und den Kampf der Menschen in Iran und in der deutschen Diaspora für einen freien und demokratischen Iran.
Kontakte nach Iran sind wegen der Internetsperre kaum möglich. Doch einzelne Stimmen zeigen, wie brutal das Regime gegen das eigene Volk vorgeht. Die SPIEGEL-Auslandsreporterin Susanne Koelbl berichtet von Freunden in Iran, um die sie sich sorgt. Und davon, welcher Widerstand jetzt noch denkbar ist. ►►► Lob, Kritik, Themenvorschläge? Schreibt uns: hallo.shortcut@spiegel.de »SPIEGEL Shortcut« – Schneller mehr verstehen. Wir erklären euch jeden Tag ein wichtiges Thema – kurz und verständlich. Für alle, die informiert mitreden wollen. Neue Folgen von Shortcut gibt es von Montag bis Freitag auf Spiegel.de, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Links zur Folge: Essay von Susanne: Trump kann den Wandel in Iran nicht herbeibomben Iranischer Polizeichef stellt Demonstranten ein Ultimatum Wer protestiert gegen das Regime? Ein Blick auf Irans Opposition ►►► ► Host: Regina Steffens ► Gast: Susanne Koelbl ► Redaktion & Regie: Kim Ly Lam, Lena Plischke ► Redaktionelle Leitung: Marius Mestermann, Sven Preger ► Produktion: Sven Christian ► Postproduktion: Philipp Fackler, Kim Ly Lam ► Social Media: Canan Edemir ► Musik: Above Zero +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ghassim, Armin www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Diesmal ist Matussek bewegt von der Jugendrevolte im Iran und erinnert sich an seinen ersten Kontakt mit den Schiiten – noch zu Zeiten, als in Persien, also dem Iran, der prunkliebende Schah diktatorisch herrschte. Sechs Jahre später feierte Matussek mit der Nichte des Premiers Mossadegh, der vom CIA weggeputscht wurde, die Rückkehr des Ayathollah Khomeini. Wie viele im Westen dachten sie, der Befreier des persischen Volkes, das unter der Diktatur des Schahs gelitten hatte, kehre zurück. Allerdings musste Matussek seine eigene eher resignative Sendung, die er am Mittwochabend aufgenommen hatte, am Donnerstag aktualisieren, denn mit Trumps Drohung zum Eingriff änderte sich das Spielfeld radikal. Die Jugend ist zurück auf der Straße, der Ayatollah ist auf der Flucht, die patriotische persische Revolution scheint zu siegen. Ausführungen über die explosive Allianz zwischen religiösem Fundamentalismus und kommunistischer Skrupellosigkeit, zwischen Mystik und stalinistischer Brutalität. Zarathustra und die Folgen. Die persische Hochkultur mit Dichtern wie Hafis. Das Wegschauen unserer Medien, die Blamage der Linken und das Fehlen wirklicher Solidarität von Rockstars mit den hingemetzelten Jugendlichen in Teheran. Ferner das ewige Comeback der Sechziger- und Siebzigerjahre im Pop. Briefe.
Lueb, Uwe www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Lueb, Uwe www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Kann der Sohn des letzten Schahs dem Iran die Freiheit bringen?
(Aus aktuellem Anlass wiederholen wir diese Woche unsere Doppelfolge zur Iranischen Revolution.)Der bis dahin tödlichste Terroranschlag der Geschichte schockiert im Jahr 1978 die Stadt Teheran. Wer wirklich für diese Katastrophe verantwortlich ist, interessiert in den Wochen danach kaum jemanden. Viel wichtiger ist, wen die Bevölkerung dafür verantwortlich macht. Das Duell zwischen dem Schah und Ayatollah Khomeini läuft auf seinen Höhepunkt zu. Welche Strategie verfolgt der Ayatollah? Warum lässt der Westen den Schah im Stich? Und wie wird die iranische Monarchie zugrunde gehen? Ein Aspekt, den weder der Schah noch Khomeini ahnen, ist, dass in der iranischen Revolution ausgerechnet eine Krankheit Geschichte schreiben wird.Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne per Mail an: wasbishergeschah@wondery.comQuellen:Revolutionary Islam von Michael AxworthyThe unthinkable Revolution von Charles KurzmanThe last Shah von Ray TakeyhThe Fall of Heaven von Andrew Scott CooperKhomeini: Der Revolutionär des Islams von Katajun AmirpurZeitenwende 1979 von Frank BöschUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
(Aus aktuellem Anlass wiederholen wir diese Woche unsere Doppelfolge zur Iranischen Revolution.)Es beginnt mit der größten Party der Geschichte und endet mit einer Staatsform, die es so vorher noch nie gegeben hat. Von 1941 bis 1979 regiert Schah Mohammad Reza Pahlavi über den Iran und katapultiert sein Land in die Zukunft. Doch dadurch macht er sich große Feinde. Die Islamische Revolution im Iran verwandelt das Land von einem der engsten Verbündeten des Westens in einen seiner ärgsten Widersacher. Welche Schuld trägt der Schah daran? Welche die Geheimdienste der Briten und USA? Und warum tickt der Iran heute so wie er tickt?Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne per Mail an: wasbishergeschah@wondery.comQuellen:Revolutionary Islam von Michael AxworthyThe unthinkable Revolution von Charles KurzmanThe last Shah von Ray TakeyhThe Fall of Heaven von Andrew Scott CooperKhomeini: Der Revolutionär des Islams von Katajun AmirpurZeitenwende 1979 von Frank BöschUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Netanjahus letzter Punkt auf der ListeEin Kommentar von Bodo Schickentanz. Der Krieg, der im Nahen Osten von Israel völkerrechtswidrig entflammt und nun vermeintlich von den USA am 22. Juni mit Benzin gelöscht werden sollte, droht zu einem „Zwei-Fronten-Krieg“ zu werden, zum einen in Israel und Iran und ev. sogar darüberhinaus und zum anderen an der Propagandafront der weltweiten Medien. Dazu könnte er ev. böse „nach hinten losgehen“ für Israel und seinen Premier Benjamin Netanjahu und dessen Sympathisanten in der AIPAC und dem Pentagon, denn sie hatten, als der „War on Terror“ begann, es noch nicht mit Russland und China zu tun, die nun hinter dem Iran stehen. Betonung auf „hinter“, noch nicht „an dessen Seite“.Das, was am Freitag, dem 13. Juni 2025, seinen Anfang nahm droht zum gefürchteten „Flächenbrand in Nahost“ zu werden, denn die USA konnten mal wieder nicht anders und wollten buchstäblich mit Benzin löschen. Mit der Militäroperation „Midnight Hammer“ wollen die USA den Iran an den Verhandlungstisch zwingen, den sie, unter absolut nachvollziehbarem Protest, erst kürzlich verlassen haben. Dort verhandelte man doch schon über einen „neuen Atomdeal“ bis einen Tag vor Israels völkerrechtswidrigem Angriff, um das „ominöse iranische Atomwaffenprogramm“ präventiv zu vernichten. Während in Gaza immer noch ein Völkermord läuft. Syrien hatte man im „Aufmerksamkeitsschatten“ des Umsturzes in Damaskus, ab dem 8. Dezember 2024, das Militärgerät mit gezielten Luftschlägen ausgeschaltet und nun schickt sich Israel an, den letzten Punkt auf Netanjahus Liste der „Terrorstaaten“ abzuhaken. Denn, laut Prof. Jeffrey Sachs (1), war der „War on Terror“ nach den Anschlägen vom 11. September 2001, eine Initiative von Netanjahu und der „zionistischen Israel-Lobby“ (AIPAC) (2) unter „durch 9/11 provozierter Beteiligung“, der auf Rache dürstenden USA und deren Falken im Pentagon. Die hatten sich „7 Länder in 5 Jahren“ (3) vorgenommen, die man 2001 zur „Achse des Bösen“ erklärte. In diesen 7 Ländern wollte man die Regierungen stürzen, wo es möglich war mittels der Geheimdienste und wo man auf zu großen Widerstand stößt eben mit Krieg. Und bis zum 13. Juni war der Iran der letzte Punkt, den man noch abhaken wollte und das schon seit 2001. (14)Es ist die berühmt berüchtigte „Büchse der Pandora“ die Netanjahu geöffnet hat gegen den vermeintlichen Erzfeind Iran, was nicht immer so war, vor 1979 waren die Beziehungen zwischen Israel und dem Iran sehr gut, unter der Herrschaft des Schah Mohammad Reza Pahlavi, der ja bekanntlich von den USA inthronisiert wurde, nachdem die CIA mit der „Operation Ajax“ (4) den bis dahin regierenden Mohammad Mossadegh 1953 weg geputscht hatten. Dies geschah auf „Anregung“ der Briten, da Mossadegh die Ölfelder der „Anglo-Iranian Oil Company“ (AIOC, später BP) 1951 verstaatlicht hatte. 1950 hatte der Iran den Staat Israel „de facto“ anerkannt, allerdings ohne eine eigene Botschaft in Israel zu eröffnen. Als der demokratisch gewählte Präsident des Iran nach 1953 durch den Schah ersetzt wurde, nahm dieser natürlich die Verstaatlichung der Ölproduktion wieder zurück. Allerdings bedeutete der neue Herrscher für den Iran nichts Gutes, denn unter dem Schah Mohammad Reza Pahlavi (5) wandelte sich der demokratische Iran in eine Diktatur, mit allem was man sich unter diesem Begriff vorstellt, sprich Polizeistaat, massive Verfolgung und Internierung von Dissidenten, Folter in den Gefängnissen und eine absolute Unterdrückung der Bevölkerung....https://apolut.net/wollt-ihr-den-totalen-propagandakrieg-von-bodo-schickentanz/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Politologe Ali Fathollah-Nejad im Gespräch über Irans Opposition - und wer den Mullahs nachfolgen könnte.
Sie ist die schönste Frau der Welt, er der Schah von Persien - die Welt liegt ihnen zu Füßen. Bei ihrem Besuch am 27.02.1955 bringen sie Glamour in das graue Nachkriegs-Bonn. Von Anja Arp.
Im September 2022 gingen Bilder von wütenden Menschen in Iran um die Welt. Vor allem Frauen protestierten gegen das repressive Regime der Ayatollahs und skandierten: Frau. Leben. Freiheit. Auch 1967 machte Iran weltweit Schlagzeilen. Der persische Schah Reza Pahlewi und seine Frau Farah waren damals auf Staatsbesuch in Westdeutschland. Vor allem deutsche Studenten protestierten gegen das autokratische Regime in Iran und riefen: „Nieder mit dem Schah!“ und „Freiheit für Persien“. In Iran selbst dauerte es noch bis 1978, bis die Menschen aufstanden, um das Schah-Regime zu stürzen. Das erste Großreich der Geschichte hat seit der Antike immer wieder Revolutionen und Umbrüche erlebt. Heute gehört Iran, wie schon 2002 für US-Präsident George W. Bush, zur „Achse des Bösen“. Denn das Regime unterstützt weltweit islamistischen Terror. Dabei war Iran lange Zeit nicht nur ein Liebling Deutschlands, sondern des gesamten Westens. In dieser Podcast-Folge geht es unter anderem um das sagenhafte Reich Kyros des Zweiten, um iranisches Erdöl, die Proteste von 2022 und die Frage: Stimmt es wirklich, dass sich 1979 die Mehrheit der Iranerinnen und Iraner für die islamische Republik unter Ayatollah Chomeini in einem Referendum ausgesprochen haben? **Gesprächspartner*innen:** - Arash Azizi - Frank Bösch - Bruno de Nicola - Lamya Kaddor - Maria Oellig - Gilda Sahebi **Literatur:** - Azizi, Arash (2024): What Iranians want: Women, Life, Freedom. - Axworthy, Michael (2011): Iran. Weltreich des Geistes. Von Zoroaster bis heute. - Bösch, Frank (2024): Deals mit Diktaturen. Eine andere Geschichte der Bundesrepublik. - Bösch, Frank (2015): Zwischen Schah und Khomeini. Die Bundesrepublik Deutschland und die islamische Revolution im Iran, in: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte. Jahrgang 63, Heft 3. - Oellig, Marie (2019): Die Sukzession von Weltreichen. Zu den antiken Wurzeln einer geschichtsmächtigen Idee. - Polo, Marco (Edition Erdmann 2021) Beschreibung der Welt: Die Reise von Venedig nach China. - Sahebi, Gilda (2023): „Unser Schwert ist die Liebe“. Die Feministische Revolte im Iran. - Wiesehöfer, Josef (2021): Das frühe Persien. Geschichte eines antiken Weltreiches. 6. Auflage. **Internetquellen:** - https://www.bpb.de/themen/zeit-kulturgeschichte/deutschland-chronik/131575/27-mai-4-juni-1967/ - https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-modernisierung/bundesrepublik-im-wandel/spiegel-affaere.html - https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-03/iran-atomenergiebehoerde-uran-anreicherung-teheran - https://www.bgr.bund.de/DE/Gemeinsames/Produkte/Downloads/Commodity_Top_News/Energie/23_erdoel_erdgas_iran.pdf?__blob=publicationFile&v=3#:~:text=Der%20Iran%20verf%C3%BCgt%20mit%20ca,Erd%C3%B6lreserven%20betr%C3%A4gt%2011%2C1%20%25. - https://pm-wissen.com/das-erste-oelfeld-in-persien_7287 - https://www.spiegel.de/wirtschaft/iran-oel-exporte-trotz-sanktionen-auf-hoechstem-stand-seit-6-jahren-a-f000db43-80cb-4bc3-88a4-aaa6456430d6 - https://de-statista-com.eu1.proxy.openathens.net/statistik/daten/studie/36452/umfrage/oelreserven-wichtiger-laender-seit-1990/ - http://www.eslam.de/manuskripte/buecher/rosengarten/der_rosengarten_abteilung8.htm - https://www.scinexx.de/news/geowissen/landwirtschaft-begann-mehrfach-gleichzeitig/ - https://afsa.org/love-tiflis-death-tehran-tragedy-alexander-sergeyevich-griboyedov - https://www.washingtonpost.com/archive/politics/1979/12/25/in-1829-russian-embassy-in-tehran-was-attacked-by-mullah-incited-mob/4f36d478-e9c0-46a9-a66d-497eafd2d5f5/ **Weitere Links:** WDR ZeitZeichen - https://1.ard.de/zeitzeichen - https://1.ard.de/zeitzeichen-iran-schleierzwang **Team:** - Moderation: Mirko Drotschmann - Sprecher*innen: Juana Guschl, Dominik Freiberger, Nils Kretschmer - Buch und Regie: objektiv media GmbH, Janine Funke und Andrea Kath - Technik: Sascha Schiemann - Musik: Sonoton - Produktion: objektiv media GmbH im Auftrag des ZDF - Redaktion ZDF: Katharina Kolvenbach
Deutschland in den 60ern. Es ist eine Zeit der Gegensätze: Peter Alexander ist mit „Spanisch war die Nacht” in den Charts, während die Beatles ihre Pilzköpfe zu langen Mähnen verkommen lassen. Die Jungen wollen eine neue Gesellschaft mit neuen Mitteln hervorbringen, vor allem an den Universitäten. Als der Schah von Persien auf Staatsbesuch in Berlin ist, eskaliert die Gewalt zwischen demonstrierenden Studenten und der Polizei. Am Abend liegt der Student Benno Ohnesorg im Sterben -- in den Hinterkopf getroffen von einer Polizeikugel. Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Der bis dahin tödlichste Terroranschlag der Geschichte schockiert im Jahr 1978 die Stadt Teheran. Wer wirklich für diese Katastrophe verantwortlich ist, interessiert in den Wochen danach kaum jemanden. Viel wichtiger ist, wen die Bevölkerung dafür verantwortlich macht. Das Duell zwischen dem Schah und Ayatollah Khomeini läuft auf seinen Höhepunkt zu. Welche Strategie verfolgt der Ayatollah? Warum lässt der Westen den Schah im Stich? Und wie wird die iranische Monarchie zugrunde gehen? Ein Aspekt, den weder der Schah noch Khomeini ahnen, ist, dass in der iranischen Revolution ausgerechnet eine Krankheit Geschichte schreiben wird.Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne per Mail an: wasbishergeschah@wondery.comQuellen:Revolutionary Islam von Michael AxworthyThe unthinkable Revolution von Charles KurzmanThe last Shah von Ray TakeyhThe Fall of Heaven von Andrew Scott CooperKhomeini: Der Revolutionär des Islams von Katajun AmirpurZeitenwende 1979 von Frank Bösch+++ Alle Rabattcodes und Infos zu meinen Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/was_bisher_geschah +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Es beginnt mit der größten Party der Geschichte und endet mit einer Staatsform, die es so vorher noch nie gegeben hat. Von 1941 bis 1979 regiert Schah Mohammad Reza Pahlavi über den Iran und katapultiert sein Land in die Zukunft. Doch dadurch macht er sich große Feinde. Die Islamische Revolution im Iran verwandelt das Land von einem der engsten Verbündeten des Westens in einen seiner ärgsten Widersacher. Welche Schuld trägt der Schah daran? Welche die Geheimdienste der Briten und USA? Und warum tickt der Iran heute so wie er tickt?Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne per Mail an: wasbishergeschah@wondery.comQuellen:Revolutionary Islam von Michael AxworthyThe unthinkable Revolution von Charles KurzmanThe last Shah von Ray TakeyhThe Fall of Heaven von Andrew Scott CooperKhomeini: Der Revolutionär des Islams von Katajun AmirpurZeitenwende 1979 von Frank Bösch+++ Alle Rabattcodes und Infos zu meinen Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/was_bisher_geschah +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Mohammad Reza Pahlavi wollte den Iran modernisieren und mit seiner Monarchie verschmelzen. Seine Gegner ließ er foltern oder töten. Vor 45 Jahren endete Pahlavis Herrschaft: Irans letzter Schah floh vor der islamischen Revolution ins Exil. Neuhäuser, Davidwww.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
48 Jahre lang herrschte Schah Reza Pahlavi über den Iran, den damals die meisten Deutschen noch Persien nannten. Er regierte autokratisch, Oppositionelle wurden verfolgt. Die USA unterstützten ihn, primär aus sicherheitspolitischen Gründen, und rüsteten den Iran auf. Sie sahen in ihm einen wichtigen Gegenspieler zur nördlich angrenzenden Sowjetunion. Das iranische Erdöl spielte dabei auch eine wichtige Rolle. Insgesamt hielten sich die westlichen Regierungen deshalb auch mit Kritik an den Menschenrechtsverletzungen zurück.
Am 16. Januar 1979 hatte der Schah, der fast 50 Jahre lang über den Iran herrschte, das Land verlassen. Zuvor hatte er noch Schapur Bachtiar zum Premierminister ernannt. Bachtiar blieb im Land, konnte aber die Entwicklung nicht aufhalten. Am 1. Februar kommt Ajatollah Khomeini aus seinem Exil in Paris zurück, er landet in Teheran. Zunächst ein Bericht von ARD-Korrespondent Ulrich Encke, anschließend ein Hintergrundbericht im Süddeutschen Rundfunk.
Der Schah besucht mit seiner Frau Farah Diba Berlin und Tausende protestieren gegen ihn wegen der Menschenrechtsverletzungen in Persien. Abends, als das Schah-Ehepaar sich die "Zauberflöte" ansehen will, versammeln sich die Studenten vor der Deutschen Oper. Unter ihnen ist auch der Student Benno Ohnesorg, der an jenem Abend um 20:30 Uhr von einem Polizisten erschossen wird. Ein Schlüsselereignis für die Radikalisierung der Studentenbewegung. Reporter ist Erich Nieswandt. Auch die Journalistin – und spätere RAF-Terroristin – Ulrike Meinhof äußert sich in einem ARD-Kommentar zum Schah-Besuch. Sie vergleicht darin den Polizeistaat im Iran mit der Situation in der Bundesrepublik.
Die Hörerinnen und Hörer haben Fragen gestellt, die Herren Podcaster treten im Retrogames-Quiz gegeneinander an. Den Quizmaster gibt wie immer Christian Beuster. Die Frage aller Fragen: Wer wird gewinnen? Vielleicht Christian Schmidt, der aktuelle Titelverteidiger, der sich schon im Mutterleib auf 8-Bit-Piepsgeräusche hin ausgerichtet hat – und in dessen Kopf das Piepsen seither nie mehr aufgehört hat? Oder Fabian Käufer, der extra eine Zeitmaschine gebaut hat, um in die späten 70er zurückzureisen und dort Arcade-Maschinen zu fotografieren? Oder doch mal wieder Gunnar Lott, der Kurprinz der Kombininatorik, der Prinz des Präsumierens, der Schah des Schätzens? Podcast-Credits: Quizmaster: Christian Beuster Kandidaten: Christian Schmidt, Gunnar Lott, Fabian Käufer Audioproduktion: Johannes DuBois, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Musik: Das Lied „Happy Happy Games Show“ aus dem Intro und Outro dieser Episode stammt von Kevin MacLeod via incompetech.com, lizensiert unter Creative Commons Attribution Mit Fragen von Rahel Schmitz, Henner Thomsen und Sarah, NRG, Daniel, Konstantin, Maddin, Daniel, Flo, Jonas, Ulrich Lutz, Matthias, Marcel alias Schreckofant, Karl, Matthias, Stefan, SebastianT. Hinweis: Die Folge hat Chaptermarks, deren Bilder den aktuellen Zwischenstand und die gestellte Frage zeigen.
Als Anfang der 1970er Jahre die Ölpreise stark stiegen, erlebte der Iran dank hoher Einnahmen aus der Erdölförderung einen Wirtschaftsboom. Parallel dazu verordnete Schah Mohammad Reza Pahlavi seinem Land eine Modernisierungskur. Doch der rasante Wandel und die oktroyierten Reformen überforderten das Land, zumal der Bevölkerung kein politisches Mitspracherecht eingeräumt wurde. Widerspruch wurde nicht geduldet, Oppositionelle wurden von der Geheimpolizei verfolgt, mussten ins Gefängnis oder den Gang ins Exil antreten. Als sich dann ab der Mitte des Jahrzehnts die Wirtschaft wieder abkühlte, wurden Inkompetenz, Misswirtschaft und Korruption in der Regierung deutlich sichtbar. Vor diesem Hintergrund vollzog sich der Aufstieg eines Mannes, der eine Rückkehr in die gute, alte Zeit zu versprechen schien, in der die Menschen fromm und sittlich gefestigt waren…
Mercedes 300 SL W 198 – Das Wunder von Stuttgart 1954-1963 Während Deutschland nach dem Krieg noch in Trümmern liegt, gelingt Mercedes der ganz große Wurf: Der Mercedes 300 SL, 1954 vorgestellt, ist so etwas wie die automobile Entsprechung des Fußballwunders von Bern. Ein Fahrzeug, das als Rennwagen die wichtigsten Rennen gewinnt und vom Design her mit Powerdomes, Flügeltüren und Bootsheck einen derartigen fetten Auftritt hat, dass es zur absoluten Ikone geworden ist. Sofia Loren, der Aga Khan und der Schah und viele andere Berühmtheiten legten sich den 300 SL zu. Technisch bot der Flügeltürer einige Delikatessen, zum Beispiel die Benzin-Direkteinspritzung, die den Reihensechser auf bis zu 215 PS trieb oder der federleichte Gitterrohrrahmen. Andere Dinge, wie die Pendelachse und die Trommelbremsen rundum waren dagegen eher Hausmannskost. Trotzdem kosten gut erhaltene 300 SL, egal ob als Flügeltürer oder Roadster – ab 1957 gebaut - inzwischen mehr als eine Million Euro. Und wenn es einer der 29 Aluminiumkarossen sein soll, eher sechs. Und wenn es gar einer von zwei Rennversionen SLR sein soll, 135 Millionen Euro. So viel wurde im Sommer 2022 von Sotheby's für die Rarität erzielt – das teuerste Auto der Welt. Ron, Oli und Frederic sind sich einig, dass der Verkauf aus der Mercedes-Sammlung eine Sünde war. Bei der entscheidenden Frage ob Flügeltürer oder Roadster scheiden sich dagegen die Geister. Wofür das Kürzel SL eigentlich steht und was das alles mit Geiern, mexikanischem Essen und einem Fahrstuhl zum Schafott zu tun hat, erfahrt ihr in unserem Jubiläumspodcast. Foto (c) Daimler AG Wenn ihr unser Projekt unterstützen wollt, dann besucht doch unseren Fan Shop unter https://www.classicpodcars.de/shop und kauft euch einige unserer "Nette Menschen" Merch-Artikel! Wenn ihr auch einen Wunsch für ein Auto habt oder uns konstruktive Kritik zukommen lassen wollt, dann schreibt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
Wann haben Proteste Erfolg, braucht es Führungsfiguren und welche Rolle spielen andere Länder oder die Diaspora? Ich habe mit der Journalistin Solmaz Khorsand über die Unzufriedneheit. der iranischen Bevölkerung mit dem dortigen Regime und die Protestbewegung gesprochen.
✨ Folge 104: ZARA Eine entspannende Abendroutine (Tagesreflexion, Meditation) und eine Geschichte zum Einschlafen aus UsbekistanZara ist die Tochter eines rigiden Schahs. Sie möchte jedoch selbst keinen reichen Schah zu Mann haben, sondern sie hat den großen Wunsch, einen armen Mann zu heiraten, und diesem zu helfen, ein gerechter und guter Schah zu werden. Ihrem Vater wird geweissagt, dass seine Tochter die Frau eines Hirten wird, diese Vorstellung missfällt ihm sehr. Ob diese Weissagung in Erfüllung geht?
Das Jahr 1979 ist ein Schlüsseljahr zum Verständnis der Gegenwart. Mit der Revolution im Iran wird der politische Islam zum Machtfaktor und zum Schreckgespenst des Westens. Die Sowjetunion marschiert in Afghanistan ein, Millionen Menschen begeistern sich im kommunistischen Polen für den Papst. Als der letzte Schah am 16. Januar 1979 den Iran verliess, jubelten in Teheran Hunderttausende. Doch die Islamische Revolution, die der aus dem Exil heimgekehrte Ruhollah Chomeini noch im selben Jahr einführte, hatten sich viele anders vorgestellt. Die Islamische Republik Iran, ein schiitischer Gottesstaat, wurde errichtet. Die Politik wurde fortan religiös bestimmt. Religion und Politik – eine Verbindung, die nicht nur im Nahen Osten gang und gäbe ist, sondern auch in Ländern wie Polen, Ungarn oder gar Italien bis heute eine wichtige Rolle spielt. Ahmad Milad Karimi im Gespräch mit Frank Bösch, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung und Professor für Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam.
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
Im zweiten Teil haben wir 4 Fallbeispiele von Burkhard und Schah aus dem Unternehmer Baukasten für dich. Außerdem erfährst du, warum die Krise deinem Erfolg nicht im Weg steht. Was Inflation für dich und dein Unternehmen bedeutet. Gerade in Hinsicht auf Steuern und für wen der Unternehmer Baukasten etwas ist. Also, wenn dir die Folge gestern gefallen hat, musst du hier unbedingt reinhören!
Folge 91: DER SCHAH UND SEIN WESIR ACHTUNG: Diese Geschichte hat auch dramatische Momente, sie geht aber zum Schluß gut aus. Dich erwartet in dieser Folge wieder eine meditative Abendentspannung (mit Tagesreflexion und Dankbarkeits-Praxis) und eine Liebes-Geschichte zum Einschlafen aus Afghanistan. *** Start Märchen: 00:11:00 *** Der Schah Schaikara und sein Wesir Nawoi sind Freunde, seit man denken kann. Eines Tages erblickt Nawoi die schöne Nila, welche Tochter eines einfachen Webers ist - und verliebt sich sofort in sie. Der Schah wird wütend, als er von der Liebe seines nahestehenden Wesirs erfährt und möchte die Liebe der beiden zerstören, indem er selbst um die Hand der schönen Nila anhält.
Anlässlich des 20. Geburtstags des Nationalparks Gesäuse erschien der Prachtbildband „Wildes Wasser – Steiler Fels“ vom Ennstaler Fotograf Herfried Marek. Wir blättern in diesem herausragend fotografierten Werk. Darüber hinaus beleuchten wir das Schaffen des Schriftstellers Leonhard F. Seidl , der als Nationalparks Austria Medienstipendiant im Gesäuse zu Gast war. Die Literaturszene kennt ihn als Autor des Romans „Der falsche Schah“ und Verfasser des aktuellen Werks „Vom Untergang“, um nur einige seiner literarischen Meisterleistungen zu nennen. Moderation und Gestaltung: Andi Hollinger Mit Unterstützung von Bund und Europäischer Union
In dieser Folge begeben sich Elias und Flo von Indien aus auf die Reise nach Afghanistan. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, im Rahmen des sogenannten »Grand Game«, entschied die britische Regierung und Kolonialverwaltung, dass man sich in die inneren Verhältnisse in Afghanistan einmischen solle – zu groß war die Gefahr, dass es ansonsten Russland täte. Gesagt getan, marschierte eine »britische« Armee gen Nordwesten in Richtung Kabul und versuchte den Schah von Afghanistan gegen einen Marionettenkönig auszutauschen. Doch auch aufgrund der … besonderen Anführer und Generäle scheiterte dieser Feldzug mehr als krachend (oder auch nicht krachend, also ohne Artillerie). Aber was genau passiert, und was es mit dem Rückzug aus Kabul auf sich hat, dass musst du dir schon selbst anhören.
"Abbas der Große", der fünfte Schah der Safawiden-Dynastie, machte Isfahan 1598 zur Hauptstadt Persiens und schuf eine der schönsten Städte der Erde. In acht Kapiteln folgt die Autorin Charoltte Drews-Bernstein einem Flaneur durch Isfahan.
Der Schah von Persien und seine Frau Soraya, die eine Berlinerin zur Mutter hatte, waren die Lieblinge des deutschen Blätterwaldes und ihre Scheidung ein Schock fürs Publikum.
„Nature Writing“ ist ein literarisches Genre, das nicht die objektiv-naturwissenschaftliche Beschreibung anstrebt, sondern den Menschen mit seinen Wahrnehmungen und Empfindungen in den Mittelpunkt stellt. Der Nationalpark Gesäuse hält dazu im Dezember 2021 einen 3-tägigen Workshop ab, Leonhard F. Seidl wird ihn leiten. Er hat 2020 ein Nationalparks Austria Medienstipendium für Literatur im Gesäuse erhalten. Wir haben uns in einem Gasthaus getroffen und über das Thema und den Workshop geplaudert. Leonhard F. Seidl liest seinen Text „Die Wand – reloaded“, der 2020 auf der Hüpflinger Alm im Nationalpark Gesäuse entstanden ist. Auch sein aktueller Roman „Der falsche Schah“ ist sehr zu empfehlen. Gestaltung und Moderation: Andi Hollinger Die Sendung wird unterstützt vom Bund und der Europäischen Union
Heute vor 20 Jahren wurde der afghanische Widerstandskämpfer gegen die Taliban, Ahmad Schah Massoud getötet.
Ein weiter Weg von der Demo gegen den Schah im Juni 1967 in Berlin bis zum Sonderbotschafter für die Vereinten Nationen in Afghanistan 2006 oder vom Fließband bei Opel in Rüsselsheim 1972 zum Umweltdezernenten und später Kämmerer der Stadt Frankfurt ab 1989. Wenn Tom Koenigs im Podcast "Schröder trifft" erzählt, gehen einem Bilder aus mehr als einem halben Jahrhundert Geschichte der Bundesrepublik durch den Kopf. Ein Produkt der VRM.
George Gaio Mano schildert in seiner Erzählung »Der fränkische Uhrmacher« die außergewöhnliche Lebensgeschichte eines Zürcher Uhrmachers. Dieser wurde im 17. Jahrhundert Vertrauter des Herrschers in Konstantinopel und später ein Freund von dessen Erzfeind, dem Schah von Persien. George Gaio Mano ist gebürtiger Amerikaner und wurde 1964 im US-Bundesstaat Indiana geboren. Nach Stationen in Kasachstan, Afghanistan und Kuwait unterrichtet er als Associate Professor Englisch und Geschichte an einer Universität in Japan. Seine Deutschkenntnisse eignete er sich als Student an der Universität Wien an. Er schreibt Drehbücher, Kurzgeschichten und Romane. Seine erste veröffentlichte Kurzgeschichte erschien in einer Zeitung in Bangladesch, darüber hinaus sind bereits ein Roman (The Balkan Wheel) und eine Kurzgeschichte (Shapur the Poet) erschienen. Viele seiner Geschichten betreffen das Persien des 17. Jahrhunderts.
Kulinarisch auf den Spuren des spanischen Surrealisten! Paul probiert, zwei Lieblingsrezepte des Künstlers Salvador Dali zu verwirklichen. Alles mit Genuss! Erstens Tartellettes mit pochierten Wachteleiern und Kaviar, wie sie der persische Schah seinen Gästen bei der größten Feier aller Zeiten kredenzen ließ. Und obendrein probiert Paul den Peitschenhieb-Drink, den aphrodisischen Cocktail Casanova a la Dali. Entnommen dem fulminanten Kunstwerk "Dali. Die Diners mit Gala", inspiriert vom irre genialen Geist Dalis!
Ayatollah Khomeini hat den Iran als Revolutionsführer nicht nur vom Schah befreit, er prägt das Land bis heute – vor allem mit Blick auf das schiitische Regierungssystem. Dies zeigt die Biografie der Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur. Katajun Amirpur im Gespräch mit Thorsten Jabs www.deutschlandfunkkultur.de, Religionen Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei
Die junge in Hermeskeil geborene Autorin Shida Bazyar legt mit „Nachts ist es leise in Teheran“ die Geschichte einer Flüchlingsfamilie aus dem Iran vor. 1979, nachdem der Schah den Iran verlassen hatte, waren die kommunistischen Oppositionellen voller Hoffnung, ihr Land neu gestalten zu können. Schnell jedoch wurden sie vor vollendete Tatsachen gestellt: die religiösen Kräfte um Ajatollah Khomeini besetzten die Schalthebel der Macht und für viele der Genossen war Flucht die einzige Möglichkeit, dem Gefängnis zu entkommen. Auch Beshad, Nadih und ihre Kinder müssen fliehen und kommen nach Deutschland. Hier werden sie zu Bittstellern, müssen mühsam Sprache und sozialen Gepflogenheiten lernen. Lange hoffen sie, zurückkehren zu können…. die Kinder ihrerseits wachsen in zwei Kulturen auf, aber ihnen ist, im Gegensatz zu den Eltern, die iranische die, in der sie sich unsicher fühlen. … Sprecher ist Gerhard Luhofer
Die Mercedes G-Klasse – Geländewagen und Statussymbol Oli, Frank und Ron sind sich einig: die Mercedes G-Klasse ist ein tolles Auto! 1979 auf den Markt gebracht wird der Geländewagen seit über 40 Jahren zumindest optisch fast unverändert gebaut und erfreut sich sowohl als Klassiker als auch als Neuwagen wachsender Beliebtheit. Ron kennt den G als „Wolf“ aus seiner Bundeswehrzeit und verfällt in verklärte romantische Erinnerungen, Frank schwärmt von der Modellvielfalt und den AMG Modellen und Oli sucht verzweifelt nach Trivia. Und dann ist da auch noch der Schah von Persien, ohne den es die G-Klasse gar nicht gegeben hätte. Aber was hat das mit dem VW-Iltis zu tun? Oder mit der österreichischen Stadt Graz? Fragen über Fragen. Antworten gibt es in diesem launischen Podcast! Wie immer gilt, wenn ihr Anmerkungen, wertschätzende Kritik oder Ideen für Autos habt, die wir besprechen sollten, schickt uns eine Mail an nettemenschen@classicpodcars.de , folgt uns bei Instagam und Tiktok @classicpodcars - gebt uns 5 Sterne bei Apple und Google Podcast, abonniert uns - was man halt alles so macht! Viel Spass, fahrt vorsichtigt und bleibt gesund!
Deutschland in den 60ern. Es ist eine Zeit der Gegensätze: Peter Alexander ist mit „Spanisch war die Nacht” in den Charts, während die Beatles ihre Pilzköpfe zu langen Mähnen verkommen lassen. Die Jungen wollen eine neue Gesellschaft mit neuen Mitteln hervorbringen, vor allem an den Universitäten. Als der Schah von Persien auf Staatsbesuch in Berlin ist, eskaliert die Gewalt zwischen demonstrierenden Studenten und der Polizei. Am Abend liegt der Student Benno Ohnesorg im Sterben -- in den Hinterkopf getroffen von einer Polizeikugel. BURN, GERMANY, BURN Ein FYEO Original. Nach einer Idee von Sebastian Nuss Gesprochen von Sylvester Groth & Jule Ronstedt In den Hauptrollen: Pit Bukowski, Annette Strasser & Caroline Ebner Entwickelt & geschrieben von Sebastian Nuss Regie: Memo Jeftic Sounddesign: Christoph Lofi In weiteren Rollen: Rüdiger Hauffe, Martin Herrmann, Gesa Geue, Hanna von Peinen, Chris Betz, Kruna Savic, Henner Momann, Boris Motzki, Simon Braunboeck, Moritz Pliqet, Lisa Eder, Klaus Köhler, Patrick Braun, Christiane Prätorius und viele weitere Produziert von Memo Jeftic und Tristan Lehmann Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann Burn, Germany, Burn ist ein FYEO Original von Memofilm Na, angefixt? Die komplette Staffel und noch viele weitere außergewöhnliche Originals findest du exklusiv in der FYEO App und im FYEO Abo bei Apple Podcasts. For Your Ears Only! Weitere Infos findest du auch unter www.fyeo.de
Warum haben die Iraner gegen den Schah revoltiert? --- Send in a voice message: https://anchor.fm/islamundiran/message
Der Schah von Persien sucht Abwechslung in der Metropole der Donaumonarchie. Auf einem Ball stürzt er seine Wiener Gastgeber in Verlegenheit, als er mit der Gräfin W. eine Nacht zu verbringen wünscht. Der k.u.k. Rittmeister Baron Taittinger hat die rettende Idee. Von Joseph Roth www.deutschlandfunkkultur.de, Hörspiel Hören bis: 18.01.2038 20:33 Direkter Link zur Audiodatei
Die Märchenhochzeit, die am 21. Dezember 1959 in Teheran stattfand, bewegte die deutsche Regenbogenpresse über alle Maße. Schließlich war Schah Mohammed Reza Pahlavi zuvor mit Soraya verheiratet gewesen, die in Berlin aufgewachsen war und in den bunten Blättchen als "Deutsche auf dem Pfauenthron" gefeiert wurde. Als sich der Schah von Persien von ihr trennte, weil sie keine Kinder bekommen konnte, nahm die Hysterie in Deutschland solche Formen an, dass die iranische Botschaft protestierte. Doch auch die neue Frau des Schahs eroberte schnell die Herzen der Klatschpostillen-Leserinnen. Von Christiane Kopka.
Im Jahr 1979 stürzten die Iraner den Schah und unterwarfen sich Ayatollah Ruhollah Khomeini. Mattias von Hellfeld erzählt. Die passende Ausgabe “Eine Stunde History” läuft am 11. Februar 2019 auf DLFnova.
Im Jahr 1979 stürzten die Iraner den Schah und unterwarfen sich Ayatollah Ruhollah Khomeini. Mattias von Hellfeld erzählt. Die passende Ausgabe “Eine Stunde History” läuft am 11. Februar 2019 auf DLFnova.
Vor 40 Jahren kam im Iran Ajatollah Ruhollah Chomeini an die Macht und gründete einen islamischen Staat. Er verdrängte den Schah, der den Rückhalt im Volk verloren hatte - wegen seinem prowestlichen Kurs. Hunderttausende zogen vor 40 Jahren durch die Strassen der iranischen Hauptstadt und protestierten gegen den persischen Schah Reza Pahlavi. Sie störten sich an seiner Politik: Der Schah wollte das Land modernisieren und dem Westen öffnen, was den meisten Iranern nicht passte. Unter dem Druck der Strasse musste der Schah abtreten. Der Ajatollah übernahm und setzte seine Vorstellungen von einem islamischen Staat um. Wie kam es zur Revolution und weshalb sind die geistlichen Führer im Iran auch heute noch an der Macht? Darüber sprechen wir in der «Zeitblende». Gesprächsgast ist Arnold Hottinger. Er war jahrzehntelang Korrespondent für den Nahen und Mittleren Osten und ist ein profunder Kenner der islamischen Welt.
Der 2. Juni 1967 war ein Tag, der die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nachhaltig verändert sollte. Bei einer Demonstration gegen den persischen Schah wurde der Student Benno Ohnesorg erschossen. (DLFnova)
Der 2. Juni 1967 war ein Tag, der die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nachhaltig verändert sollte. Bei einer Demonstration gegen den persischen Schah wurde der Student Benno Ohnesorg erschossen. (DLFnova)
Der 2. Juni 1967 war ein Tag, der die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nachhaltig verändert sollte. Bei einer Demonstration gegen den persischen Schah wurde der Student Benno Ohnesorg erschossen. (DLFnova)
Am 2. Juni 1967 kam der Schah von Persien in jenen Westteil Berlins, der ein Zentrum der Studentenrevolte war. Diese entdeckte gerade ihre Solidarität mit der "Dritten Welt".
Am 2. Juni 1967 kam der Schah von Persien in jenen Westteil Berlins, der ein Zentrum der Studentenrevolte war. Diese entdeckte gerade ihre Solidarität mit der "Dritten Welt".
Berlin, 2. Juni 1967. Während einer Demonstration gegen den Schah erschießt der Polizeibeamte Karl-Heinz-Kurras den Studenten Benno Ohnesorg. Ein Tag, der die Republik verändert. Autor: Michael Zametzer
Die Bücher der Sendung: Eckard Michels: Schahbesuch 1967. Fanal für die Studentenbewegung/ Amos Oz, Avraham Shapira: Man schießt und weint. Gespräche mit israelischen Soldaten nach dem Sechstagekrieg/ u.a.
Zu seinem 48. Geburtstag, am 26. Oktober 1967, macht sich der Schah von Persien selbst das schönste Geschenk - die Kaiserkrone. Autorin: Prisca Straub
Themen: Re-Release des Debütalbums der EAV Erste Show "Verunsicherung" bzw. "Uschi im Glück" Weihnachtsshow Weitere Infos: The Vaccines Keith Richards - Crosseyed Heart Phrasenmäher - Wir wären dann soweit EAV-Archiv (umfangreiche Informationen zu den Anfangsjahren der EAV) Programmhinweis #1: Folge #0 des EAV-Podcasts über das Debütalbum Programmhinweis #2: Folge #14 des EAV-Podcasts mit einem Interview mit Thomas Spitzer zum Debütalbum Programmhinweis #3: Folge #22 des EAV-Podcasts mit einem Interview mit Eik Breit Platinum Kolläktschn Thread im EAV-Fan-Forum mit dem Aufruf zur Online-Petition Auf geht's beim Schichtl Dokumente zu Antipasta (Rockarchiv Steiermark) Crosby, Stills and Nash Flyer zur ersten Live-Show der EAV (mit einer Setlist) Schah (wurde durch die iranische Revolution abgesetzt) Gene Vincent The Tubes Hallucination Company Interview mit Wilfried über das Re-Release Phrasenmäher - 9 Hits, 3 Evergreens (Rezension des Vorgängeralbums) Details zur Folge
Bahman Nirumand, "Iran. Hinter den Gittern verdorren die Blumen". Die Schah-Diktatur und die Oppositionsgruppen. Islamische Diktatur und Widerstand. Welche Rolle spielen die USA und Israel? Gibt es Hoffnung auf Wandel?
Zu seinem 48. Geburtstag am 26. Oktober 1967 machte sich der Schah von Persien selbst das schönste Geschenk - die Kaiserkrone. Freilich war er weder der der erste noch der letzte Potentat, der sein Selbstbewusstsein durch Selbstkrönung aufpolierte.